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ORF-Heuchelei: das eine tun, das andere behaupten

Heuchelei ist noch eine freundliche Bezeichnung für das, was der ORF-Generaldirektor da jetzt – zusammen mit 20 anderen "öffentlich-rechtlichen" Rundfunkanstalten – feierlich unterzeichnet hat. Diese sogenannte "Potsdamer Erklärung" ist nämlich das absolute Gegenteil dessen, was der österreichische (und übrigens auch der deutsche) Gebührenmonopolist tut.

Aber offensichtlich gilt beim ORF das Prinzip Chuzpe: Man tut das eine, erklärt aber treuherzig, das genaue Gegenteil zu tun. In der Hoffnung, dass die – von vielen Freunden durchsetzten – Aufsichtsbehörden sich durch diese der Realität völlig widersprechenden Erklärungen einlullen lassen. Und dass die Politik sich sowieso nicht traut einzugreifen.

Bitte sich niederzusetzen, bevor man das liest, was die 21 Gebührenkassierer einschließlich des Alexander Wrabetz da allen Ernstes als die gemeinsame Richtschnur ausgegeben haben:

"Es war niemals wichtiger (als heute), der Öffentlichkeit die breite Vielfalt der Meinungen und Überzeugungen anzubieten und komplexe Vorgänge aus unterschiedlichen Blickrichtungen abzubilden. Die Nachrichten sollen unparteiisch sein, der Information soll jedermann vertrauen können, Inhalte sollen alle erreichen, alle Auffassungen spiegeln und zwischen den Gesellschaftsgruppen Brücken schlagen. ... Das Gefühl,  nicht wahrgenommen oder gehört zu werden, keine Stimme zu haben, ist von sehr gefährlicher und entzweiender Kraft.

Die europäischen Rundfunkorganisationen haben die Verpflichtung, ein öffentliches Forum für grundverschiedene Ansichten zu sein. … Wir haben gelten zu lassen, dass Überzeugungen voneinander abweichen. Dieser Grundgedanke ist das Herzstück der Demokratie. Manche treten zum Beispiel dafür ein, vor Einwanderern die Grenzen zu verschließen, andere streiten für das Gegenteil."

Man ist absolut fassungslos. In tausenden Beispielen hat (auch) diese Seite nachgewiesen, wie sehr sich die ORF-Mannschaft tagtäglich dem genauen Gegenteil verpflichtet fühlt, was da behauptet wird (und was eine perfekte Richtschnur für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk wäre):

  • der ununterbrochenen linken politisch-korrekten Umerziehung der Österreicher;
  • der Unterdrückung oder manipulativen Umformulierung möglichst aller Nachrichten, die dem dominanten Weltbild der ORF-Mitarbeiter widersprechen;
  • der ständigen Parteinahme für das, was diese Truppe für gut hält;
  • und der Unterdrückung der Auffassungen all jener, die man für böse hält. 

Die da als böse vom ORF praktisch totgeschwiegenen Gruppen:

  1. Alle Wertkonservativen,
  2. alle Klassisch-Liberalen (="Neoliberalen"),
  3. alle Rechtspopulisten,
  4. alle Migrations- und Islamkritiker,
  5. alle Heimatverbundenen,
  6. alle traditionellen (nicht linken) Christen,
  7. alle Freunde Amerikas
  8. oder Großbritanniens
  9. oder Russlands
  10. oder Ungarns,
  11. alle, die bezweifeln, dass die globale Erwärmung menschengemacht sei,
  12. alle Kritiker von noch mehr Umverteilung,
  13. alle Gegner von neuen Steuern und
  14. alle Gegner der Schwulen-Ehe und -Adoption.

Wie? Das ist doch die große Mehrheit? Aber nicht doch für den ORF. Diese Positionen erhalten im ORF-Radio und -Fernsehen ungefähr so viel Sendezeit wie die kroatische oder ungarische Minderheit. Und wenn man die – nicht einmal für den ORF verhinderbaren – Auftritte von Sebastian Kurz oder freiheitlichen Politikern abzieht, dann ist es noch viel weniger.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorOrigenes
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2018 16:45

    In dieser derzeitigen Regierung gibt es einen Megaversager: Medienminister Blümel. Wann wird Kurz diesen Blender aus dem Regierungsteam werfen? (Schließlich hat er auch schon in der Wiener Stadtregierung keine rühmliches Bild abgegeben.)

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2018 21:09

    Es ist eine unglaubliche Perversität Gebühren für den Besitz eines TV Gerätes zu verlangen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2018 17:22

    Die faktischen politischen Verhältnisse sind für Wrabetz und seine Meinungsmacher egal.
    In der ORF-Berichterstattung, aber vor allem auch in Diskussionssendungen werden alle gleich groß gemacht.
    Da sitzt ein 2% Pilzschwammerl, eine 7% Pinke und sogar eine im Parlament überhaupt nicht mehr existente zwei Sprechern der von fast 60% gewählten Regierungsparteien völlig gleichwertig gegenüber.
    Ja mehr noch als das! Denn das 'ausgewogene Gleichgewicht' sind dann drei von der Opposition gegen zwei von der Regierung.
    Dazu kommt dann noch der oder die 'völlig unabhängige' Moderatorin mit kaum mehr zählbaren Suggestivfragen und vorgefassten Meinungen.

    Es ist tatsächlich nur als Chuzpe zu bezeichnen, sich dann noch gegenüber den Privatsendern als Hüterin der Meinungsfreiheit und Retter der Demokratie aufzuspielen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSwigs
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2018 16:41

    Dieser Gipfelpunkt von Unverfrorenheit kann nur eine Konsequenz haben, nämlich die sofortige Abschaffung der Zwangsgebühren. Es bleibt zu hoffen, dass von der jetzigen Regierung Signale in dieser Richtung kommen und die vielen Unterstützer des Volksbegehrens nicht ungehört bleiben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2018 18:52

    Welche "Kurse" durchlaufen diese Gestalten, um so unverhohlen ihre eigene ideologische Meinung aufzutischen? So zu lügen ohne rot zu werden?

    Aber wahrscheinlich saugen Linke all diese Märchen bereits mit der Muttermilch auf. Fehlt diese, hilft sicher die Freunderlwirtschaft aus.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2018 19:28

    Jean-Claude Juncker: „Wenn es ernst wird, muß man lügen.“ Im ORF scheint’s sehr ernst zu werden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Oktober 2018 17:28

    Was wollen die? Genausogut könnten Nazis fordern, dass alle Menschen gleich sind und Kommunisten groß verkünden, das Höchste sei der Mehrparteienstaat. Auch der Vatikan könnte da proklamieren, dass gegen Abtreibung und Vierfrauenfamilien nichts einzuwenden sei.

    Der ORF soll neben Netflix und Amazon Prime einfach vermodern. Im Internet kann man so gut wie alle Medien der Welt abrufen. Der ORF ist nur einer unter vielen. Wozu der mit staatlichen Schutzgelder gefüttert wird, weiß niemand. Nicht einmal die ÖVP.

    Der ORF hat mit Meinungsvielfalt so viel zu tun wie Venezuela mit Wohlstand für alle.


alle Kommentare

  1. monofavoriten (kein Partner)
    26. Oktober 2018 09:02

    die bürger dieses landes (wetware) ist allumfassend programmiert und versteht daher absurditäten wie "öffentlich-rechtlich" oder "kulturauftrag" nicht.
    sie verstehen die widersinnigkeit staatlich geförderter journalistischer machwerke ebensowenig, wie die zumutung einer zwangsabgabe zur finanzierung staatlicher propaganda.
    wacht denn dieses volk niemals auf?!

  2. Torres (kein Partner)
    25. Oktober 2018 12:24

    Man muss sich immer wieder fragen, warum die Regierung, vertreten durch ihren "Medienminister" Blümel, den ORF weiter nach dessen Belieben fuhrwerken lässt, zum Schaden des Landes und vor allem eben dieser Regierung, und nicht mit dem eisernen Besen dreinfährt. Ich kann das nur als Feigheit einstufen. Eine der vielen Enttäuschungen der Regierung Kurz.

  3. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    24. Oktober 2018 17:55

    Als Referenzbeispiel für Chuzpe galt bisher der Elternmörder, der vor Gericht auf mildernde Umstände plädiert, weil es Vollwaise ist. Nun stellt der örf die Referenz.

  4. Zraxl (kein Partner)
    24. Oktober 2018 16:33

    Um einen ehemaligen Bundespräsidenten zu zitieren: "Meine Lebenserfahrung geht dahin, dass Sumpfblüten unauffällig nur in einem Sumpfe wachsen können.
    Beginnen wir also überall mit der Trockenlegung der Sümpfe und nehmen wir ... die sauren Wiesen gleich dazu".

  5. Zundl (kein Partner)
    24. Oktober 2018 16:11

    Wenn es ein Gebiet gibt, auf dem sich die Türkis-blau Bundesregierung als wirklich inkompetent erweist, dann ist es (neben dem unfassbaren Einknicken bei der Schwulen-"Ehe") die Medienpolitik.

  6. Patriot
    23. Oktober 2018 19:51

    Eine Volksabstimmung über den ORF, und aus.

    • Zraxl (kein Partner)
      24. Oktober 2018 16:36

      Ja, aber bitte eine Volksabstimmung, die über Abschaffung oder Privatisierung des ORF abstimmen lässt und nicht bloß darüber, ob die Finanzierung über Zwangsgebühren oder direkt aus dem Budget erfolgen soll!

  7. Arbeiter
    23. Oktober 2018 09:47

    Ich wünsche mir vom Tagebuch eine Kritik der vormaligen Zeitung des Herrn Unterberger, die PRESSE, wie die sich gewandelt hat in Richtung linker Mainstream und insbesondere, wie sie der Islamisierung aktiv die Mauer macht.

  8. Pennpatrik
    23. Oktober 2018 00:30

    Wetten, dass die ehemaligen Ostblocksender auch so ein Papier hatten?

    • astuga (kein Partner)
      24. Oktober 2018 19:31

      "Das Informationsmonopol (und mit: ihm die plumpen Fälschungen) betrachten die kommunistischen Parteien noch immer als Säule ihrer Herrschaft. Doch trägt die Säule noch? Erhöhen der Kreml und, mehr noch, seine Statthalter in Osteuropa nicht die Einsturzgefahren für ihr Regime dadurch, daß sie sich allzu starr und unflexibel auf diese Säule stützen?"
      Aus: zeit . de/1981/16/molotow-nie-gehoert

      "Das Informationsmonopol (und mit: ihm die plumpen Fälschungen) betrachten die Parteien noch immer als Säule ihrer Herrschaft. Doch trägt die Säule noch? Erhöhen sie nicht die Einsturzgefahren für ihr Regime dadurch, daß sie sich allzu starr und unflexibel auf diese Säule stützen?"

  9. pressburger
    22. Oktober 2018 22:23

    Der Urheber dieser "Potsdamer Erklärung" ist Karl-Eduard von Schnitzler. Der fertige, fast schon prophetische Text, wurde im Nachlass des geistigen Vaters der Journalisten vom ORF, ARD, ZDF, entdeckt. Merkels Propagandaministerium hat den Text als verbindliche Direktive an die späteren Signatare verschickt. Wrabetz und seine Neusprech Kollegen mussten nur noch unterschreiben

  10. carambolage
    22. Oktober 2018 21:44

    Wie ich die "Potsdamer Erklärung" an anderer Stelle gelesen hatte, glaubte ich ernsthaft an einen Joke.
    So ein Lügen-Schreiben bekommt man selten im Leben zu lesen.
    Ihre Meinungsmache und Politpropaganda ist einfach nicht mehr auszuhalten. Wer erlöst die Bevölkerung von diesen Sendern?
    Die dürften sich maximal im freien Wettbewerb bewegen, aber da wäre es mit den fetten Gagen und den noch fetteren Pensionen bald vorbei.

  11. simplicissimus
    22. Oktober 2018 21:18

    Vom Saulus zum Paulus?
    Oder abgrundtief boeswillige Verlogenheit, Scheinheiligkeit und Heuchelei?

    Die Antwort faellt rund 70% der Oesterreicher wohl SEHR leicht.

  12. Bob
    22. Oktober 2018 21:09

    Es ist eine unglaubliche Perversität Gebühren für den Besitz eines TV Gerätes zu verlangen.

  13. haro
    22. Oktober 2018 20:20

    A.U. hat Recht, es ist schon eine arge Heuchelei was sich der ORF da wieder leistet.

    Eine Wortwahl zeigt bereits die Nichterfüllung der Beteuerungen nämlich die nicht unparteiische sondern parteiische Einstellung auf der Seite der "Guten" ... "vor Einwanderern die Grenzen verschließen" tun nur Böse andernfalls hätte man ja auch von illegalen Grenzübertritten die manche befürworten (anscheinend Staatsverweigerer die sich nicht an Gesetze halten wollen) und andere nicht, sprechen können.

    Die genannten Gruppen Wertkonservative etc. werden vom ORF -wie von allen Linken- gerne diffamiert. Das gehört auch gesagt.

    Mittlerweile habe ich einen Verdacht :

    Die mangelnde Aktivität unserer Regierung und des für Medien zuständigen Ministers (der laut eigener Aussage kaum oder gar nicht ORF schaut - wie auch die meisten jungen Leute) gegen diesen eindeutigen Rotfunk hat vielleicht gute Gründe, zeigt der Rotfunk doch die Linken und deren Weltbild das fern jeder Sachkompetenz und fern jeden Realitätssinns ist. Und die Tiraden gegen "Rääächts" können einer rechten Regierung nur nützen.

    Trotzdem möchte ich nicht für diesen Rotfunk bezahlen müssen, nur weil ich ein TV-Gerät besitze.

  14. Ausgebeuteter
    22. Oktober 2018 20:18

    Ich nehme an, dass sich Wrabetz und sein Team vor dem von der Regierung geplanten neuen Rundfunkgesetz fürchten. Daher ist er vieleicht ein Saulus, welcher zum Pauslus konvertiert, um seine Position zu retten.

  15. Haider
    22. Oktober 2018 19:28

    Jean-Claude Juncker: „Wenn es ernst wird, muß man lügen.“ Im ORF scheint’s sehr ernst zu werden.

    • simplicissimus
      22. Oktober 2018 21:21

      Ach diese Prawda hat Verlogenheit doch zur politisch-korrekten Tugend erklaert, oder?
      Ist ja fuer den guten Zweck, etwas ueberspitzt frei nach der Ikone : El derecho de la pared. Che te amamos para siempre! (Das Recht der wand, Che, wir lieben dich fuer immer!).

  16. Josef Maierhofer
    22. Oktober 2018 19:20

    Die ORF Reform wäre überfällig. wären da nicht Blümel und Kurz.

  17. Gandalf
    22. Oktober 2018 19:04

    Nun, so wie es derzeit aussieht, hat der Herr Wrabetz ja doch endlich verstanden, dass es mit dem ORF derzeitiger Prägung zu Ende geht. Er und seine Mannschaft tun alles, um Optimismus für eine "Neuaufstellung" zu zeigen, die sympathischsten Sprecherinnen und Sprecher werden aufgeboten, um Reklame für etwas zu machen, von dem bisher keiner (vielleicht nicht einmal Herr Wrabetz selbst) weiss, was es sein soll. Dass der naive alte Herr Steger, der immer noch glaubt, ein vernünftiges ORF-Gesetz zusammenbringen zu können, bald aus dem Spiel sein wird, ist inzwischen auch allen Interessierten (ausser ihm selbst) klar. Vielleicht ist der zuständige Minister doch nicht so ein Versager, wie der geschätzte @ Origines vermutet? Vielleicht geht er halt bloss langsam und nach dem Motto:"eins nach dem anderen" vor?
    Und der Wrabetz unterschreibt im Moment alles. Der würde auch dem Beitritt des ORF zum Gross-Chinesischen Rundfunk freudig zustimmen, wenn ihm die seine Pension und mindestens drei Seitenblicke - Auftritte pro Woche zusicherten.

  18. Brigitte Imb
    22. Oktober 2018 18:52

    Welche "Kurse" durchlaufen diese Gestalten, um so unverhohlen ihre eigene ideologische Meinung aufzutischen? So zu lügen ohne rot zu werden?

    Aber wahrscheinlich saugen Linke all diese Märchen bereits mit der Muttermilch auf. Fehlt diese, hilft sicher die Freunderlwirtschaft aus.

    • simplicissimus
      22. Oktober 2018 21:25

      Gibt es da nicht eine Religion, die Luege und Verstellung erlaubt, um Weltmeister zu werden?
      Gruen und Rot scheinen sich da ja perfekt zu verstehen.
      Uebrigens zaehle ich zu rot nun auch die Nationalsozialisten. Hat nicht der GROEFAZ erklaert, er waere ein rechter Sozialist? Die Internazis mit ihren InternaZionen sowieso.

    • Normalsterblicher
      24. Oktober 2018 11:38

      Nicht mit der Muttermilch, sondern über unsere Bildungseinrichtungen!

  19. OT-Links
    22. Oktober 2018 18:25

    Die EU wird zur Dikatur. Dazu passt so ein Medienkartell, das sich auf die Fahnen heftet, im alleinigen Besitz der Wahrheit zu sein.

    Das muss auch sein, denn als nächstes werden die Sparer enteignet und wer könnte das den Menschen besser klarmachen als z.B. der ORF, wie unsozial so nutzlos vor sich hinfaulendes Geld ist, statt dass man damit den Armen ein Klostersupperl bezahlt, nicht wahr?

  20. Nestroy
    22. Oktober 2018 18:06

    Nein, sofort die GIS abmelden!

  21. differenzierte Sicht
    22. Oktober 2018 17:53

    15. Gegner der Abtreibung
    16. Gegner der "humanen" Sterbehilfe

  22. El Capitan
    22. Oktober 2018 17:28

    Was wollen die? Genausogut könnten Nazis fordern, dass alle Menschen gleich sind und Kommunisten groß verkünden, das Höchste sei der Mehrparteienstaat. Auch der Vatikan könnte da proklamieren, dass gegen Abtreibung und Vierfrauenfamilien nichts einzuwenden sei.

    Der ORF soll neben Netflix und Amazon Prime einfach vermodern. Im Internet kann man so gut wie alle Medien der Welt abrufen. Der ORF ist nur einer unter vielen. Wozu der mit staatlichen Schutzgelder gefüttert wird, weiß niemand. Nicht einmal die ÖVP.

    Der ORF hat mit Meinungsvielfalt so viel zu tun wie Venezuela mit Wohlstand für alle.

    • pressburger
      22. Oktober 2018 18:40

      Bestätigung, der Vatikan ist für die Abtreibung, ist für die Polygamie, aber nur bei den Moslems, unterstützt die Verfolgung und Ermordung von Christen in allen islamischen Ländern wo die Scharia herrscht.

  23. Politicus1
    22. Oktober 2018 17:22

    Die faktischen politischen Verhältnisse sind für Wrabetz und seine Meinungsmacher egal.
    In der ORF-Berichterstattung, aber vor allem auch in Diskussionssendungen werden alle gleich groß gemacht.
    Da sitzt ein 2% Pilzschwammerl, eine 7% Pinke und sogar eine im Parlament überhaupt nicht mehr existente zwei Sprechern der von fast 60% gewählten Regierungsparteien völlig gleichwertig gegenüber.
    Ja mehr noch als das! Denn das 'ausgewogene Gleichgewicht' sind dann drei von der Opposition gegen zwei von der Regierung.
    Dazu kommt dann noch der oder die 'völlig unabhängige' Moderatorin mit kaum mehr zählbaren Suggestivfragen und vorgefassten Meinungen.

    Es ist tatsächlich nur als Chuzpe zu bezeichnen, sich dann noch gegenüber den Privatsendern als Hüterin der Meinungsfreiheit und Retter der Demokratie aufzuspielen.

  24. Ai Weiwei
    22. Oktober 2018 16:58

    Genau das brauchen wir in Österreich und in ganz Europa, das zu 100% richtig:

    "Es war niemals wichtiger (als heute), der Öffentlichkeit die breite Vielfalt der Meinungen und Überzeugungen anzubieten und komplexe Vorgänge aus unterschiedlichen Blickrichtungen abzubilden.

    Die Nachrichten sollen unparteiisch sein, der Information soll jedermann vertrauen können, Inhalte sollen alle erreichen, alle Auffassungen spiegeln und zwischen den Gesellschaftsgruppen Brücken schlagen. ... Das Gefühl nicht wahrgenommen oder gehört zu werden, keine Stimme zu haben, ist von sehr gefährlicher und entzweiender Kraft.

    Die europäischen Rundfunkorganisationen haben die Verpflichtung, ein öffentliches Forum für grundverschiedene Ansichten zu sein. … Wir haben gelten zu lassen, dass Überzeugungen voneinander abweichen.

    Dieser Grundgedanke ist das Herzstück der Demokratie. Manche treten zum Beispiel dafür ein, vor Einwanderern die Grenzen zu verschließen, andere streiten für das Gegenteil."


    Und zu einem großen Teil erfüllen die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten diesen Auftrag auch.

    Was nicht heißt dass die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten nicht auch Fehler machen und somit unter einer kritischen Beobachtung stehen sollen, andauernd.

    Österreich und Europa brauchen Öffentlich-Rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalten nicht nur von 1955 bis 2018 sondern auch über das Jahr 2018 hinaus! Die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten haben die volle Daseinsberechtigung auch weiterhin und für die Zukunft.

    • Gandalf
      22. Oktober 2018 18:44

      @ Au wehweh:
      würde Dummheit wei tun....
      (Ich weiss, das ist kein sehr niveauvoller Diskussionsbeitrag, der eigentlich nicht in diesen blog gehörte. Ich placiere ihn aber in vollem Bewusstsein dieser Tatsache unter einen alles andere als niveauvollen Kommentar, der ebenfalls nicht in diesen blog gehört. Ein Geschwafel, in sich verbogen und verlogen, ohne wirkliche Aussage. Wo finden die Roten immer noch diese miesen Lohnschreiber?)

    • simplicissimus
      22. Oktober 2018 21:29

      Fehler gefunden!
      Richtig soll es heissen:

      "Was nicht heißt dass die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten nicht auch andauernd Fehler machen und somit unter einer kritischen Beobachtung stehen sollen."

  25. Origenes
    22. Oktober 2018 16:45

    In dieser derzeitigen Regierung gibt es einen Megaversager: Medienminister Blümel. Wann wird Kurz diesen Blender aus dem Regierungsteam werfen? (Schließlich hat er auch schon in der Wiener Stadtregierung keine rühmliches Bild abgegeben.)

    • pressburger
      22. Oktober 2018 18:42

      Warum Blümel ? Wer hat diesen Minister ausgewählt, eingesetzt und ihn weiter in seiner "Tätigkeit" unterstützt ? Quizfrage: Wer wohl ?

    • Riese35
      23. Oktober 2018 02:03

      Warum Megaversager? Er macht offenbar genau das, was gewollt wird. Blümel ist kein Blender.

      Daß das nicht das ist, was viele Wähler in das Wahlprogramm der ÖVP hineininterpretiert und gutgläubig und blindlings erhofft haben, ist eine andere Sache. Kurz hat immer gesagt, daß er "proeuropäisch" sein wird. Kurz hat schon vor der Wahl ZARA hofiert und die Quoten angebetet. Er hat immer gesagt, daß er nur "mit den europäischen Partnern" handeln wird und nie auch nur anklingen lassen, daß er, wenn er von etwas überzeugt wäre, notfalls auch allein so handeln würde. Das kommt jetzt immer mehr zum Vorschein: "Partner" sind für Ausreden da. "Da kann man halt nichts machen."

    • Riese35
      23. Oktober 2018 02:04

      Ein perfekt inszeniertes Theater regierungsseitig, und übergroßes Wunschdenken wählerseitig.

    • Wyatt
      23. Oktober 2018 05:16

      @ beide
      ***********
      ***********

  26. Swigs
    22. Oktober 2018 16:41

    Dieser Gipfelpunkt von Unverfrorenheit kann nur eine Konsequenz haben, nämlich die sofortige Abschaffung der Zwangsgebühren. Es bleibt zu hoffen, dass von der jetzigen Regierung Signale in dieser Richtung kommen und die vielen Unterstützer des Volksbegehrens nicht ungehört bleiben.





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