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„Népszabadság“, das „Wirtschaftsblatt“ und die „Presse“ drucken

Lesezeit: 6:00

Eine ungarische Zeitung ist eingestellt worden. Das hat hierzulande – insbesondere im Gebührensender ORF – weit mehr mediales Echo hervorgerufen als die Schließung österreichischer Tages- oder Wochenzeitungen. Das ist merkwürdig. Noch merkwürdiger ist, dass die beim sonstigen Mediensterben total schweigsame EU-Kommission in Hinblick auf die ungarische Zeitung plötzlich offizielle Erklärungen abgibt: „Wir sind sehr besorgt.“

Die EU-Kommission sollte jedoch weniger wegen der Medienlage in Ungarn als jener in Griechenland besorgt sein. Zumindest, wenn sie objektiv wäre. Denn dort ist es die Regierung selber, die Medien umbringt, und nicht ein selbständiger Verlag unter ausländischer Kontrolle. Aber die griechische Regierung ist linkssozialistisch – und deshalb offensichtlich tabu.

Athen hat in den letzten Wochen einfach einer Reihe von regierungskritischen Privatsendern die TV-Lizenz entzogen, obwohl deren Eigentümer zumindest behaupten, durchaus lebensfähig zu sein. Und obwohl es technisch keinen Grund zu einer Reduktion der Lizenzen gibt.

Während die griechischen Vorgänge in Brüssel und Österreich offenbar niemanden interessieren, tut das der Tod von „Népszabadság“ umso mehr. Bei den medialen Reaktionen aus Österreich stachen besonders die Hassorgien von Paul Lendvai heraus. Diese gipfelten in der konkretisierungs- und beweisfrei vorgebrachten Behauptung, bei „Népszabadság“ habe ein „Auftragsmord“ stattgefunden. Er sagt nur nicht durch wen, denn dann könnte er ja geklagt werden, weil er eben keine Beweise hat.

Nun: Die hetzerische Meinung des Altungarn Lendvai mit seinem durchaus kurvigen Lebenslauf könnte einen ja ziemlich kalt lassen. Zum Skandal wird sie jedoch, wenn sie im Staatssender sendungauf, sendungab gespielt wird. Das hat absolut nichts mehr mit objektivem Journalismus zu tun.

Der Staatssender wird vielmehr ganz automatisch jedes Mal von ideologischen Solidaritäts-Schüben geschüttelt, sobald die Linke dazu aufruft, ob das nun gegen Trump, Orban, die AfD, Polen, die FPÖ oder die ÖVP geht. Deshalb bekämen die ORF-Redaktionen wohl auch ohne Lendvai Schaum vor dem Mund, wenn eine linke ungarische Zeitung eingeht. Und es hat sie umgekehrt völlig kalt gelassen, als das (parteiunabhängige!) österreichische „Wirtschaftsblatt“ eingegangen ist.

Dabei sind bei beiden Zeitungen in Wahrheit die Todesursachen dieselben: Einerseits lässt eine globale Zeitungskrise, die vor allem mit dem Aufblühen des Internets zu tun hat, bei den gedruckten Medien Auflagen und Inserate schrumpfen. Andererseits versagen viele Zeitungen bei der Aufgabe, sich selbst so neu zu erfinden und positionieren, dass man noch genügend oder sogar mehr Leser findet. Das ist schwierig, aber weltweit durchaus einigen (wenn auch wenigen) Zeitungen gelungen.

„Népszabadság“ jedoch ist das nicht geglückt. Die Budapester Zeitung hat nach den veröffentlichten Zahlen drei Viertel ihrer Leser eingebüßt. Das Blatt hat daher logischerweise auch alljährlich ein Defizit produziert, das bei diesen Leserverlusten unabwendbar ist und sich ständig verschlimmern muss.

Das sollte eigentlich die Redaktion und ihre Unterstützer im In- und Ausland etwas kleinlauter machen. Aber statt dessen versucht sie nun, sich mit Hilfe von Lendvai&Co als politisch verfolgt darzustellen. Die Regierung wird beschimpft, weil sie das Blatt nicht mit dicken Inseratenaufträgen gerettet hat. Und wie bei allen anderen gestorbenen Zeitungen wird nach dem Tod auch der Verlag als unfähig attackiert. Von diesem wird kühnerweise sogar verlangt, die positiven Ergebnisse anderer Verlagsblätter zum Durchfüttern von „Népszabadság“ zu verwenden.

Nun ja, Sozialisten denken immer so. Und in Österreich handeln sie auch so. Speziell die Wiener Stadtverwaltung lenkt alljährlich viele Steuermillionen gezielt in die Kassen von willfährigen Blättern, um sich die Macht zu erhalten.

Zurück nach Ungarn: Es wird schon so sein, dass sich die dortige Regierung über den Tod des Blattes freut. Aber es gibt keinen einzigen Hinweis, dass „Népszabadság“ beim Erscheinen irgendwie behindert worden wäre. Wie es etwa in Russland oder der Türkei oppositionellen Medien ununterbrochen passiert, die physisch terrorisiert, strafrechtlich verfolgt und am Erscheinen behindert werden.

Vor allem verschweigt die „Népszabadság“-Solidaritätsfront rund um Küniglberg und EU-Kommission, dass die Zeitung ja früher der Sozialistischen Partei Ungarns gehört hat (die sie nahtlos von den Kommunisten übernommen hat). Das bedeutet dreierlei:

  • Es macht augenscheinlich, warum die ungarischen Zeitungsleser keine sonderliche Lust hatten, ein Blatt mit einer solchen Biographie zu lesen und kaufen (auch wenn die Solidaritätsfront jetzt behauptet, „Népszabadság“ wäre Ungarns beste Zeitung gewesen).
  • Das enthüllt auch eine seltsame parteipolitische – oder antiungarische? – Schlagseite der EU-Kommission.
  • Die ungarische Linke hätte es selbst in der Hand gehabt, „Népszabadság“ zu behalten und daher auch jetzt weiterzuführen. Aber weder Sozialisten noch die späteren Käufer – ein Wiener Finanzinvestor – hatten offensichtlich die Motivation, dauerhaft ein Verlustprojekt zu finanzieren. Man kann überdies sicher sein, die ungarischen Sozialisten hätten das Blatt behalten, wenn dieses irgendeine verlegerische Zukunft ohne rote Zahlen gehabt hätte. Daher ist es nur noch lächerlich, jetzt den Tod des Blattes zu bejammern.

Dieser ist übrigens genau auf dem gleichen Weg erfolgt wie einst bei der Wiener „Arbeiterzeitung“: Zuerst verkauft die Partei das marode Parteiblatt, dann versucht ein kommerzieller Verleger eine Zeitlang noch eine Sanierung, dann wird schließlich eingestellt. Aber so kann sich die Partei wenigstens selber als unschuldig am Zeitungstod darstellen.

Nun wollen die Redakteure von „Népszabadság“ den Fortbetrieb des Blattes im eigenen Namen versuchen. Ähnliches wurde einst ja auch beim „Wirtschaftsblatt“ und anderen sterbenden Medien eine Zeitlang gehofft. Solche Überlegungen klingen zwar tapfer, sind aber meistens nur Luftschlösser. Die wenigsten Journalisten sind imstande, Unternehmer zu sein; sie wisssen immer nur in Leitartikeln, wie es geht.

Es gibt freilich immerhin ein prominentes Beispiel, wo das funktioniert hat. Wo die fast geschlossene Sezession einer Redaktion mit gleichzeitiger Neugründung einer Tageszeitung tatsächlich ein großer Erfolg geworden ist. Freilich war das im 19. Jahrhundert. Damals hat die Mannschaft der „Presse“ über Nacht den bisherigen Arbeitgeber verlassen, weil dieser zu korrupt geworden war. Sie gründeten in Eigeninitiative die „Neue Freie Presse“ (der frühere Arbeitgeber hatte juristisch die Namen „Neue Presse“ und „Freie Presse“ blockiert, an „Neue Freie Presse“ hatte er aber nicht gedacht…). Und diese neue Zeitung machte nicht nur der alten „Presse“ erfolgreich Konkurrenz. Sie wurde weit darüber hinaus für viele Jahrzehnte die beste und wichtigste Zeitung des ganzen deutschen Sprachraums.

Ob so etwas heute noch Chancen hätte angesichts der dramatischen Erfolge des Internets? Wenn, dann jedenfalls nur mit einem wirklich großartigen Team, das auch total zur Selbstausbeutung bereit wäre. Zumindest in Österreich würden das freilich Gewerkschaft und Sozialversicherung niemals zulassen.

Vielleicht gelingt es jedoch der Mannschaft in Budapest. Chancen hat jedenfalls nur eine Neugründung auf der grünen Wiese, also wenn man jetzt nicht lang auf die Erbschaft der verstorbenen Zeitung setzt. Ein solcher mutiger Start wäre mit viel Sympathie zu begleiten – aber nicht mit fremdem Geld.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorotti
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2016 07:55

    einige tage her - nur weils dazupaßt:
    minutenlang wird im orf 2, hauptnachrichten 19.30, über den verdacht von news berichtet, lopatka hätte rnd. 13000,- euro parteispende schwarz behandelt.
    abdulla h (oder g oder..) hat millionenförderungen für kindergärten von der gemeinde wien kassiert - bloß o h n e kindergärten.
    darüber wird n i c h t berichtet.

    die implantierte fertigkeit, genetische oder angeborene hinterfotzigkeit, ohne zu lügen die wahrheit bis zur unkenntlichkeit zu verschieben, sprengt alles für mich vorstellbare.
    hat lange gedauert, bis mir das so richtig bewußt wurde.

    ps: die kleinschrift, entgegen dem duden, ist mein protest gegen die genderschreibweise - auch gegen dem duden.
    bitte um entschuldigung (ich weiß es ist kindisch)

  2. Ausgezeichneter KommentatorRübezahl
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2016 07:14

    Einzig die ÖVP betrieb Österreichs den EU-Anschluss mit Wonne und Verve.
    SPÖ eher dagegen, bis - ja bis, die Strategen erkannten, dass sie via EU ununterbrochen herrschen würden!
    Ich habe es damals nicht wirklich glauben mögen.
    heute sieht man diese sozialistische Krake in Reinkultur.
    Da ist diese Beispiel eine routinierte Pflichtübung. Wie damals in der UdSSR und gesamten Ostblock.
    Für mich wirklich faszinierend, wie das hier "im Westen" ging!
    Als Arnold Schwarzenegger immer wieder vom Rednerpult aus meinte vor dem Sozialismus geflohen zu sein, war auch das eine "Pflichtübung" aus meiner Sicht.
    Heute fühle ich mich erbärmlich und denke, dass ich (erst am Beginn..??) einer in Wirklichkeit kalten und menschenverachtenden Epoche des europaweiten Sozialismus im grünen Gutmenschenkleid lebe.
    Immerhin hatten sie ja 100 Jahre Anlaufzeit. Jetzt geht es immer schneller. Offensichtlich eine quadratische Kurve. Leider erlebe ich deren Ende nicht mehr...

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2016 09:56

    "Unter Blinden ist der Einäugige König"---diese Weisheit paßt treffend als Charakterisierung für "Die Presse" von heute. Wer diese heute noch---nach Unterbergers Abgang---als "bürgerliche Qualitätszeitung" bezeichnet und ihr die Stange hält, ist blind, verblendet, stur, bzw. realitätsfremd; dem ist ohnedies nicht mehr zu helfen.

    Dem, was A.U. zum Ableben der ungarischen linken "Népszabadság" schreibt, ist nichts mehr hinzuzufügen. Daß man im ORF immer noch auf solche Lemuren wie Lendvai zurückgreift und diesen schwadronieren und gegen Rechts und Orban hetzen läßt, ist ein weiteres Armutszeichen der Sonderklasse. Aber Lendvai gehört eben zu den Unantastbaren---dieser spezielle Umstand und natürlich stramm linxlinks zu sein gilt im ORF als Hauptkriterium.

    Orban ist der EU-Diktatur ein Dorn im Auge, da ist jedes Mittel recht, ihn schlecht zu machen. Daß in Österreich ALLE Medien stramm ROT-GRÜN sind, juckt übrigens einen Herrn Lendvai keineswegs, dafür umso mehr, daß die Linken in Ungarn--- nicht wie in allen übrigen EU-Ländern ---nicht dominieren können. Ein "wunderbares" Demokratieverständnis des ORF und Herrn Lendvais.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2016 09:42

    Nepszabadzag ist tot - und die Ungarn sind lustig am Leben! Mir fällt dazu nur ein - Rotfront, verrecke! Daß sich der ehemals ökonomisch erfolglose Besitzer eines Buchladens für marxistische Literatur, der Herr Schultz, von Sozialismus Gnaden oberster Stallpfercher in Brüssel, darüber grämen mag erhöht nur die Freude. Gemeinsam mit dem (ehemaligen ?) Maoisten Barroso werden sie vermutlich im Gedenkwinkel für den Stalinismus und die pansozialistischen Heiligen ein Räucherstäbchen verbrennen und eine Trauergedenkstunde abhalten, ansonsten für jeden anständigen Menschen der Pesthauch der Lügen, die aus diesen Blättern verbreitet wurden, künftig ebenso entbehrlich ist, wie ein Kropf am Hals. Bleibt noch genug an Vernaderern in den Standards dieser Erde, bleiben stalinistische Vernaderer wie dieser Lendvai (auch ein 'Flüchtling'), die im Sozi-Nachrichtenbordell am Küniglberg als Torwächter der reinen Lehre des MArxismus ihr Ausgedinge auf unsere Kosten haben - aber eines Tages wird diese Parasitenfraktion, ob in Ungarn oder im Rest der Welt, zu den ausgestorbenen Arten zählen. Wir werden sie vermissen, wie die verschwundenen Trichinosen des eiszeitlichen Elches.
    Lasst uns deshalb frohgemut einen heben ! Prost!

  5. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Trzil
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2016 10:17

    In Österreich kann das nicht passieren. Oder kennt jemand eine regierungskritische Tageszeitung?

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2016 08:55

    Es zeigt sich ganz klar, die EU-Kommission, der ORF, unser Blätterwald sind alle tief rot! Wenn ein Blatt, mangels Geschäftsmodell, eingeht, so ist es völlig egal, wenn es konservativ/wirtschaftsliberal ist, aber es ist ein böser Angriff auf die Meinungsfreiheit, wenn das Schmierblatt denn nur weit genug links steht.

    Daher liebe FPÖ, ihr werdet nach einem Wahlsieg sowieso medial gekreuzigt werden, schafft die Presseförderung, die Inserate und den ORF ab! Dann habt ihr spätestens in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode im Inland eine Ruhe.
    Und bitte vergesst nicht alle, zumindest aber die nicht MINT-, Studien auf selbsttragend umzustellen! Sprich die Institute leben von den Zahlungen der Studenten und von privaten Aufträgen, also nix mit Gratisstudien. Dann seid ihr auch die Demonstranten los.

    Und sollte die ÖVP über ein Zukunftsmodell nachdenken, welches sich nicht auf eine Person beschränkt, sonder auf ein christlich-soziales Programm, dann sollte sie sich diese Forderungen auch verinnerlichen (wobei ich wenig Hoffnung habe).

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2016 08:41

    Es ist unglaublich was sich das rote Gesindel alles leistet. Es wird gelogen, manipuliert und verschwiegen das einem die Hutschnur platzt.
    Als ehemaliger Abonennt der Presse, habe ich ein Probeabo Angebot angenommen. Die Zeitung ist für mich unlesbar geworden.
    Welcher Unternehmer wird vom Staat finanziert wenn seine Produkte unverkäuflich sind? Wenn sich eine Zeitung nicht von selbst finanzieren kann, gehört sie einfach eingestellt.

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  1. fxs (kein Partner)
    16. Oktober 2016 14:07

    Was die Presse betrifft, so ist sicher, dass sich ihre weltanschauliche Positionierung seit den Tagen eines Chefredakteuers Unterbergerger nach links verschoben hat. Andererseits vertritt Herr Unterberger als Bloggmaster konservativerte Positionen, wie die Presse zu den Tagen als er dort Chefredakteur war.
    Ich schliesse daraus, dass ein Chefredakteur gewissen Zwängen unterliegt.

  2. Anmerkung (kein Partner)
    15. Oktober 2016 13:44

    Ja, der ORF hat Schaum vor dem Mund, weil dort Leuten wie Dittlbacher wegen der Parallelen zum Tod ihrer "Arbeiter-Zeitung" die Wut wieder hochkommt. Deren Sterbestunde hatte SPÖ-Chef Vranitzky in dem für die Säkularreligiösen so wichtigen Jahr 1989 eingeläutet, ebenfalls wegen der permanenten Defizite, indem er sie an die "Birko-Holding" verkaufte. Damit war diese Zeitung buchstäblich auf den Hund gekommen, denn "Birko" hieß der Hund von Holding-Chef Hans Schmid. Zwei Jahre später war die Zeitung tot.

    Hätten die Roten damals geahnt, dass von 2000 an Schüssel regieren würde, dann hätten sie bis dahin weitergemacht und sich dann zeternd als Mordopfer der schwarz-blauen Regierung aufgespielt.

  3. Massenverblödungswaffen (kein Partner)
    15. Oktober 2016 10:09

    Die Einstellung von Zeitungen ist das beste, was der Bevölkerung passieren kann.

  4. Knut (kein Partner)
    15. Oktober 2016 07:18

    Halt halt halt halt halt ... was war das?

    Aber es gibt keinen einzigen Hinweis, dass „Népszabadság“ beim Erscheinen irgendwie behindert worden wäre. Wie es etwa in Russland oppositionellen Medien ununterbrochen passiert, die physisch terrorisiert, strafrechtlich verfolgt und am Erscheinen behindert werden.

    Ähhhh ... wo sind hier die Beweise? Der Herr A.U. macht es ja wie der Lendvai. Das mit Russland scheint mir auch so eine konkretisierungs- und beweisfrei vorgebrachte Behauptung.

    • Anmerkung (kein Partner)
      15. Oktober 2016 14:21

      "Halt halt halt halt halt ...", "Ähhhh ..." - durchaus hilfreich, dass man an Ihrem Schreibstil Ihre ideologische Abrichtung erkennen kann.

      Sie werden viel zu tun haben, falls Sie sich von den Folgen Ihrer Indoktrination wieder befreien wollen.

      Vielleicht könnte es Ihnen helfen, würden Sie und Ihre Leidensgenossen eine Art Gewerkschaft gründen, die das Ziel hat, dem Unwesen der seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts ins Kraut geschossenen sozialistischen "Sprachkreativität", die für die Sprache nichts Gutes gebracht, aber der roten Gehirnwäsche prächtig Vorschub geleistet hat, endlich den Garaus zu machen.

  5. Kein Partner
    13. Oktober 2016 21:32

    Man darf nicht vergessen, dass es in unserem Nachbarland - wie auch bei uns - auf Sensation aufgebaute Schmierblätter (sog. Regenbogenmedien, auch Boulevardzeitungen genannt) gibt, welche gerne gekauft (z.B. Blikk) bzw. als Gratisblatt (Metro) abgegeben werden. Magyar Nemzet steht der Fidesz nahe und auch Magyar Hirlap kann als konservativ eingestuft werden. Deren Auflagen sind aber nicht überwältigend.
    Der Beendigung von Népszabadság weint - außer den eigenen Redakteuren - niemand eine Träne nach.

  6. Politicus1
    13. Oktober 2016 14:12

    Nach der letzten Leseranalyse hat die PRESSE bei Akademikern eine Reichweite von gerade mal 12,9%.
    Mit anderen Worten 87% der österreichischen Bildungselite ignorieren die gedruckte PRESSE.

    • Gandalf
      13. Oktober 2016 21:54

      Naja, ist das ein Zufall? Mir dreht sich zumindest jeden zweiten Tag der Magen um, wenn ich - natürlich nur im Kaffeehaus, denn ausgeben würde ich für den Schmarrn keinen Groschen - die "Presse" aufschlage. Noch leben die Jammerlappen vom ehemals renommierten Namen; aber sehr lang wird auch das nicht mehr gehen - es sei denn, einige Redakteure, allen voran der sogenannte "Schefredakteer", gehen, mehr oder weniger freiwillig. Schön wär's; denn eine einzige Qualitätszeitung sollte es in Österreich ja doch nach wie vor geben; ansonsten droht die Reduktion unseres Landes auf das rosa "Standard" - Niveau. Eine schreckliche Vorstellung.

  7. Undine
    13. Oktober 2016 13:45

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Es sei gleich vorweg festgestellt: Es gibt natürlich hervorragende Psychologen und Psychiater, die sich NICHT vor den linksgesteuerten politischen Karren spannen lassen und die meine ich auch nicht, wenn ich der leider linksgestrickten Mehrheit dieser Zunft etwas reserviert gegenüberstehe.

    Dem syrischen Terrorverdächtigen von Leipzig, der sich angeblich in seiner Zelle selbst das Leben genommen hat, war nach einem Gespräch mit dem "psychologischen Dienst" von selbigem keinerlei Suizid-Absicht diagnostiziert worden. Glatte Fehlanzeige, falls nicht doch jemand nachgeholfen hat.....

    Nun wird es in Österreich und Deutschland neuerlich einen riesigen Ansturm auf die Ordinationen von Psychologen und Psychiatern geben, denn zu den hunderttausenden TRAUMATISIERTEN Invasoren, die sich in Ö und D permanent höchst unangenehm bemerkbar machen, kommen jetzt zu Zehntausenden neue TRAUMATISIERTE hinzu: Die "traumatisierten HELFER", diejenigen, die sich scharenweise vor einem Jahr am Westbahnhof wichtig gemacht haben! Ja, Sie lesen es richtig: Jetzt muß den HELFERN GEHOLFEN werden! Was es nicht alles gibt!

    Wie hat es nur die Menschheit geschafft---ich denke da vor allem an den WKII---ohne psychologische Betreuung mit dem Leben fertig zu werden, besonders nach diesem Inferno? Aber wir sind heute schon daran gewöhnt worden, von der Wiege bis zur Bahre ständig betreut zu werden---psychologisch und mit Medikamenten. Wer wird denn heute noch den Versuch unternehmen, SELBST mit seinem Leben fertig zu werden---wie altvaterisch!

  8. socrates
    13. Oktober 2016 12:53

    Eine Zeitung, die überleben will, ohne Subventionen, müßte über Wiki Leaks vs Hillary schreiben und die Lügen der Kandidatin redaktionell aufarbeiten. Sonst ist es schade um Zeit und Geld.

  9. perseus
    13. Oktober 2016 12:49

    @ "Neue Freie Presse":

    Inzwischen ist diese Erfolgsstory mehr als verblasst. Weder neu, noch frei!
    Um nicht pleite zu gehen lässt sich auch diese Zeitung vom Staat bestechen und muss dafür Systempropaganda abliefern.

    Dann sollten "Die Presse" aber wenigstens den Hinweis auf das Revolutionsjahr 1848 weglassen. Denn damals wurde die Basis für jeden freien Journalismus auf den Barrikaden der bürgerlichen Revolution erkämpft - die Pressefreiheit.

    Diese wird heute mit den Füssen getreten und zwar vom sozialistischen Staat (gemeint sind die Sozialisten in allen Parteien) und von den Zeitungen selbst, denn beim Bestechen gehören immer zwei dazu: der Geber und der Nehmer. Und die Zeitungen sind die Nehmer; sie zahlen dafür die Höchststrafe - sie geben ihre Freiheit auf und müssen schreiben, was das Parteisekretariat in der Löwelstrasse will. (1847?)

  10. HDW
    13. Oktober 2016 11:18

    ... und den tgl. Schlenker gegen Russland gib uns heute!

  11. Undine
    13. Oktober 2016 10:54

    OT---aber der 22-jährige Syrer, der Anschläge auf Züge und Flughäfen in Berlin geplant haben soll, hat nach Angaben der Behörden Suizid begangen.

    Angeblich wurde der Mann in seiner Zelle wegen Suizidgefahr rund um die Uhr bewacht.....
    Angeblich hatte er seine Landsleute, die ihn der Polizei übergeben hatten, als Mitwisser beschuldigt.
    Wie praktisch, daß der Mann nun ganz und gar "mundtot" ist.

    In allen ORF-Nachrichtensendungen sprach man konsequent von "einigen 100 Gramm Sprengstoff", die man in der Wohnung dieses potentiellen islamischen Terroristen gefunden hatte. Ich kenne mich bei Sprengstoff nicht aus, aber es scheint mir doch die übliche Verniedlichung zu sein, wenn in unseren gutmenschlich-linken Medien über kriminelle Moslems berichtet wird. Nun las ich von 1,5 Kilo Sprengstoff! Mit dieser Menge kann man vermutlich ganz schön viel Schaden anrichten und viele Unschuldige töten.

    http://diepresse.com/home/panorama/welt/5100901/Terrorverdaechtiger-erhaengt-in-Zelle-aufgefunden

    • Rübezahl
      13. Oktober 2016 12:02

      Kommt auf den Sprengstoff an und wie er eingesetzt wird.
      Denke mit 1,5kg TNT könnte man gerade einmal einen Eisenbahnschienenstrang sprengen.
      Macht man daraus 10-20 Handgranaten und setzt sie entsprechend ein, wären das dann doch weit mehr als 100 Tote.
      Also auch hier kann man ganz schön lügen - wie man es halt "braucht"...

      Der angeblich bevorzugte Sprengstoff ist leider mit sehr allgemein erhältlichen Grundstoffen relativ leicht herzustellen. Daher sind die "nur ein paar hundert Gramm" auch plausibel!
      Einfach nur mehr zum Fürchten!

    • franz-josef
      13. Oktober 2016 12:06

      Ich bin mir fast sicher - der im Schwitzkasten abfotografierte Rasierte mit dem schon etwas getrockneten Blut am Mund (genau hinschauen!) und den käsebleichen Extremitäten ist kein Lebender mehr gewesen.

      Da stimmt so viel nicht, abgesehen vom beschämend-vertr.ttelten Politiker-Gejubel, das einem sowieso die Haare zu Berge stehen läßt. Es gibt jetzt schon mehrere inkompatible Versionen der Geschichte. Man darf wieder einmal gespannt sein, was so durchsickern wird.

  12. Leopold Trzil
    13. Oktober 2016 10:17

    In Österreich kann das nicht passieren. Oder kennt jemand eine regierungskritische Tageszeitung?

  13. Undine
    13. Oktober 2016 09:56

    "Unter Blinden ist der Einäugige König"---diese Weisheit paßt treffend als Charakterisierung für "Die Presse" von heute. Wer diese heute noch---nach Unterbergers Abgang---als "bürgerliche Qualitätszeitung" bezeichnet und ihr die Stange hält, ist blind, verblendet, stur, bzw. realitätsfremd; dem ist ohnedies nicht mehr zu helfen.

    Dem, was A.U. zum Ableben der ungarischen linken "Népszabadság" schreibt, ist nichts mehr hinzuzufügen. Daß man im ORF immer noch auf solche Lemuren wie Lendvai zurückgreift und diesen schwadronieren und gegen Rechts und Orban hetzen läßt, ist ein weiteres Armutszeichen der Sonderklasse. Aber Lendvai gehört eben zu den Unantastbaren---dieser spezielle Umstand und natürlich stramm linxlinks zu sein gilt im ORF als Hauptkriterium.

    Orban ist der EU-Diktatur ein Dorn im Auge, da ist jedes Mittel recht, ihn schlecht zu machen. Daß in Österreich ALLE Medien stramm ROT-GRÜN sind, juckt übrigens einen Herrn Lendvai keineswegs, dafür umso mehr, daß die Linken in Ungarn--- nicht wie in allen übrigen EU-Ländern ---nicht dominieren können. Ein "wunderbares" Demokratieverständnis des ORF und Herrn Lendvais.

    • Eva
      13. Oktober 2016 11:26

      Es ist anzunehmen, dass die Herrn Lendvai und Soros nicht nur gut befreundet sind, da sie die gleichen Wurzeln haben, sondern auch durch das selbe Netzwerk engst verbunden sind und leider das selbe Ziel verfolgen.

    • M.S.
      13. Oktober 2016 14:18

      @Undine

      Ich kaufe die Presse nur mehr am Samstag und am Sonntag und zwar wegen der Kreuzworträtsel und den Sudokus. Die sind recht anspruchsvoll und -noch- völlig untendenziös;-)))

    • Undine
      13. Oktober 2016 14:32

      @M.S.

      Ja, an die herrlichen Kreuzworträtsel unter der Bezeichnung "Um die Ecke gedacht" erinnere ich mich sehr gut---da hatte man oft ganz schön zu kiefeln! ;-)

  14. Helmut Oswald
    13. Oktober 2016 09:42

    Nepszabadzag ist tot - und die Ungarn sind lustig am Leben! Mir fällt dazu nur ein - Rotfront, verrecke! Daß sich der ehemals ökonomisch erfolglose Besitzer eines Buchladens für marxistische Literatur, der Herr Schultz, von Sozialismus Gnaden oberster Stallpfercher in Brüssel, darüber grämen mag erhöht nur die Freude. Gemeinsam mit dem (ehemaligen ?) Maoisten Barroso werden sie vermutlich im Gedenkwinkel für den Stalinismus und die pansozialistischen Heiligen ein Räucherstäbchen verbrennen und eine Trauergedenkstunde abhalten, ansonsten für jeden anständigen Menschen der Pesthauch der Lügen, die aus diesen Blättern verbreitet wurden, künftig ebenso entbehrlich ist, wie ein Kropf am Hals. Bleibt noch genug an Vernaderern in den Standards dieser Erde, bleiben stalinistische Vernaderer wie dieser Lendvai (auch ein 'Flüchtling'), die im Sozi-Nachrichtenbordell am Küniglberg als Torwächter der reinen Lehre des MArxismus ihr Ausgedinge auf unsere Kosten haben - aber eines Tages wird diese Parasitenfraktion, ob in Ungarn oder im Rest der Welt, zu den ausgestorbenen Arten zählen. Wir werden sie vermissen, wie die verschwundenen Trichinosen des eiszeitlichen Elches.
    Lasst uns deshalb frohgemut einen heben ! Prost!

    • Erich Bauer
      13. Oktober 2016 10:06

      TTIP + CETA sind der letzte Versuch die europäischen Staaten endgültig und auf Dauer zu f..... Hoffentlich bleibt's beim Versuch. Könnte natürlich sein, dass die Rotfront samt Liberalen sich in einem letzten Aufbäumen als brutale "Vergewaltiger" in die Geschichte einschreiben. Allerdings könnte das dann der endgültige Massen-Auftakt sein, die Rotfront-Parlamente abzufackeln... Also Vorsicht, liebes EU-MasseverwalterPack! Überlegt es euch noch.

    • Erich Bauer
      13. Oktober 2016 10:25

      Deutschland darf nach einem vorläufigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts das umstrittene Freihandelsabkommen der EU mit Kanada, CETA, doch auf den Weg bringen.

      Und es war auch nicht anders zu erwarten...

    • riri
      13. Oktober 2016 10:44

      Jetzt wird Kern aufatmen.

    • logiker2
      13. Oktober 2016 12:03

      "Sozi-Nachrichtenbordell am Küniglberg",*************,erschwerend noch dazu, dass ich für diese Bordellleistung noch Zwangsgebühr bezahlen muss, obwohl ich die Leistung nicht in Anspruch nehme.

    • Haider
      13. Oktober 2016 22:16

      Gerne schließe ich mich Ihrem "ergo bibamus" an.

  15. socrates
    13. Oktober 2016 09:27

    Eine Zeitung, die echte Nachrichten bringt und nicht auf dem durch Bestechung herrschenden Mainstream schwimmt, wird weiter leben, z.B. FEFE Blog

    [l] Der BGH hat alle 6 Freisprüche im Untreue-Verfahren gegen den Vorstand der HSH Nordbank aufgehoben.
    Ob wir hier doch noch isländische Zustände kriegen?

    [l] Sigmar Gabriel hielt heute vor dem Verfassungsgericht sein CETA-Schlussplädoyer gehalten. Money Quote:
    Gabriel: Es geht nicht darum, etwas durchzupauken […]
    Die Kanadier hätten mitgeteilt, dass ihr Spielraum für Verhandlungen erschöpft sei.

    Oh ach so. Na dann kann man da wohl nichts machen.
    Deshalb bekräftigt Gabriel erneut, dass ein vorläufiger Stopp morgen aus Karlsruhe aus seiner Sicht vermutlich das Ende von CETA bedeuten würde.
    Na DAS wäre ja tragisch!1!!
    Er plädiert dafür, keine Mauer hochzuziehen
    Natürlich nicht. Mauern gibt es bei uns nur gegen Flüchtlinge, nicht gegen Turbokapitalismus.
    [l] Der mutmaßliche syrische Terrorist Jaber Albakr hat sich in seiner Zelle erhängt.
    Das Erstaunlichste daran:

    Albakr soll sich im Hungerstreik und wegen akuter Suizidgefahr unter ständiger Beobachtung befunden haben, erfuhr der SPIEGEL weiter.
    Äh… wie konnte er sich dann erhängen!?!?
    [x] Verdächtige alle tot. BINGO!

    • Erich Bauer
      13. Oktober 2016 10:16

      Es scheint ja doch eine "Welcome-Refugee-Propagandashow" der Hintergrund zu sein... Die syrischen "Retter" Deutschlands sind nach Polizeiberichten IS-Mitwisser.

    • Erich Bauer
      13. Oktober 2016 10:21

      Medienberichten zufolge soll er nach seiner Inhaftierung die Syrer, die ihn aufgegriffen, gefesselt und der Polizei übergeben hatten, als „Mitwisser“ belastet haben.

    • Almut
  16. Josef Maierhofer
    13. Oktober 2016 09:08

    Danke für den Artikel !

    Mich lehrt das folgendes:

    Zuerst einmal gibt es in Ungarn nicht so viele Subventionen für Zeitungen.

    Dann ist das dort wie hier, alle linken Medien wollen staatlich durchgefüttert werden. Das Paradebeispiel ORF wurde ja ausführlich beschrieben und eben auf die 'linke Tour' (leistungslos) zu Geld kommen. Das ging dort schief und wird es auch hier.

    Die EU hat sich als bösartig gegen Ungarn geoutet, obwohl Ungarn ein Mitgliedsland ist.

    Unsere Medien, für die muss man sich schämen. Lendvai ist zum linken Kasperl, zur linken Marionette mutiert, einst war er angesehen.

    Und letztens blicke ich mit aufrichtiger Hochachtung auf die ungarische Regierung, die mit dieser Pleite nichts zu tun hat, aber schon gar nichts, dass sie in die Marktwirtschaft nicht eingreift mit Steuergeld, wie das zum Unterschied hier dauernd und gewissenlos geschieht und mit tiefer Verachtung auf unsere Hetzmedien.

    Nochmals danke Herr Dr. Unterberger für die genaue Analyse der Fakten !

  17. dssm
    13. Oktober 2016 08:55

    Es zeigt sich ganz klar, die EU-Kommission, der ORF, unser Blätterwald sind alle tief rot! Wenn ein Blatt, mangels Geschäftsmodell, eingeht, so ist es völlig egal, wenn es konservativ/wirtschaftsliberal ist, aber es ist ein böser Angriff auf die Meinungsfreiheit, wenn das Schmierblatt denn nur weit genug links steht.

    Daher liebe FPÖ, ihr werdet nach einem Wahlsieg sowieso medial gekreuzigt werden, schafft die Presseförderung, die Inserate und den ORF ab! Dann habt ihr spätestens in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode im Inland eine Ruhe.
    Und bitte vergesst nicht alle, zumindest aber die nicht MINT-, Studien auf selbsttragend umzustellen! Sprich die Institute leben von den Zahlungen der Studenten und von privaten Aufträgen, also nix mit Gratisstudien. Dann seid ihr auch die Demonstranten los.

    Und sollte die ÖVP über ein Zukunftsmodell nachdenken, welches sich nicht auf eine Person beschränkt, sonder auf ein christlich-soziales Programm, dann sollte sie sich diese Forderungen auch verinnerlichen (wobei ich wenig Hoffnung habe).

  18. Bob
    13. Oktober 2016 08:41

    Es ist unglaublich was sich das rote Gesindel alles leistet. Es wird gelogen, manipuliert und verschwiegen das einem die Hutschnur platzt.
    Als ehemaliger Abonennt der Presse, habe ich ein Probeabo Angebot angenommen. Die Zeitung ist für mich unlesbar geworden.
    Welcher Unternehmer wird vom Staat finanziert wenn seine Produkte unverkäuflich sind? Wenn sich eine Zeitung nicht von selbst finanzieren kann, gehört sie einfach eingestellt.

    • Wertkonservativer
      13. Oktober 2016 08:54

      Mit Verlaub, werter @ Bob:

      Was haben gerade die "Roten" mit der Presse zu tun?
      Was hat Sie dazu bewogen, ein Probeabo der "Presse" anzufordern, wenn diese für Sie ja eh unlesbar geworden ist?
      Übrigens: die Presse wird zwar - wie die anderen Zeitungen auch - zwar subventioniert, steht aber auch ganz gut auf eigenen Beinen!

    • glockenblumen
      13. Oktober 2016 08:57

      @ Bob

      ******************************************

    • Bob
      13. Oktober 2016 09:29

      Wie soll ich eine Zeitung beurteilen, wenn ich mich nicht informiere, und sie lese. Ich bilde mir gerne meine Meinung selbst. Und was die Sozialisten mit der Presse zu tun haben? Lesen Sie die Kommentare nicht?

    • franz-josef
      13. Oktober 2016 10:01

      Liest man täglich die Presse und ihre Konkurrenzblätter und vergleicht dann - online geht das relativ schnell - die Meldungen mit jenen im Ausland, dann kann man sofort die politischen Hörigkeiten identifizieren.
      Die Presse ist nach links abgedriftet, da gibt es keinen Zweifel.

      Ein kleines Detail am Rande: Das frühere Samstag-Presse-Kreuzworträtsel bot pures Vergnügen und ließ auf einen gebildeten, reichen Geist seines Schöpfers schließen. Nach redaktioneller Neubesetzung folgte bald die Übernahme eines eher zeitgeistig-flachen bis dümmlichen Rätselstils, jenem im Standard gleichend.
      So, das wollte ich auch einmal anmerken.

    • Undine
      13. Oktober 2016 11:14

      @Bob

      Absolut richtig! In das gleiche Schema fällt auch das "Profil": Ein "schwarzes Raiffeisen-Blatt" mit linkslinker Journalisten-Garnitur. Das war bei Blattgründung noch nicht so! Da konnte man sich auf die hervorragende Kolumne von Jens TSCHEBULL freuen!

      Beim Googeln zu Jens Tschebull stieß ich auf einen sehr guten Gast-Kommentar, den er in der "Wiener Zeitung" vor 10 Jahren geschrieben hat:

      Gastkommentar von Jens Tschebull:

      Liebe Frau Branka, lieber Türkischmann!

      http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/115423_Liebe-Frau-Branka-lieber-Tuerkischmann.html

    • Wertkonservativer
      13. Oktober 2016 12:03

      Ich bin beeindruckt, liebe Mitposter rundum!

      Ihr lest ja eh (fast alle) das"linkslinke Schmierblattl "Die Presse", und könnt dann nach stirnrunzelndem Lesen so richtig auf die vielen linkslinken Journalisten schimpfen !

      Was heute alles als "links" abgeurteilt wird: SakraHaxen!!!!
      "Die Presse" ist zumindest für mich (und ich weiß, auch für viele andere bürgerliche Menschen im Lande) eine sehr gut gemachte Tageszeitung mit inhaltlich recht ausgewogenem und intelligenzforderndem Touch!!!

    • Stella
      13. Oktober 2016 14:27

      In der "Presse" tummeln sich regelmäßig linksextremistische Journalistinnen und dürfen dort ihr rot-grün versifftes Gedankengut absondern. Von politischem Ausgewogensein ist keine Rede. Oder ist Ihnen schon einmal ein rechter Journalist in der "Presse" untergekommen, der sich für Familie, Heimat, Traditionen, die deutsche Sprache, gegen geschätzte 35000 Abtreibungen pro Jahr etc. nach konservativen Vorstellungen einsetzt?

    • Wertkonservativer
      13. Oktober 2016 17:06

      @ Stella:

      es gibt genügend wertkonservatives, bürgerliches Gedankengut in der "Presse", angefangen von Dr. Chorherr bis ins Fouilleton und ins Spectrum!
      Ich finde es eigentlich recht seltsam, so zu tun, als ob die "Presse" ein LINKES Blatt wäre!
      Wirklich seltsam!

    • riri
      13. Oktober 2016 18:28

      Manche Menschen haben die Orientierung verloren, sie wissen nicht mehr wo rechts und links ist und wo sie sich befinden. Wenigstens nicht mehr mit dem Auto fahren.

    • Wertkonservativer
      13. Oktober 2016 20:10

      @ riri:

      bitte machen Sie sich um meine Orientierung keine Sorgen!!!
      Ich stehe fest und sicher am Boden meiner christlichen, weltanschaulich gefestigten Gesinnung, und lächle gern und oft über Vorhaltungen mancher andersdenkender Blogfreunde!

    • riri
      13. Oktober 2016 22:15

      Geschätzter Wertkonservativer,

      ich weiß Sie lieben das Contra in der Diskussion, Sie verlangen geradezu danach und sind deshalb ein interessanter Blogteilnehmer. Meinungen und Erfahrungen auszutauschen sind der Reichtum dieses Blog.
      Trotz mancher gegenteiliger Ansichten, eines kann man Ihnen nicht absprechen, Sie sind ein aufrechter Österreicher. Und das zählt, nur zur Orientierung.
      In diesem Sinne, noch einen schönen Abend.

    • Wertkonservativer
      14. Oktober 2016 07:33

      @ riri:

      DANKE!

    • Shalom (kein Partner)
      15. Oktober 2016 16:22

      wikipedia: "Die Presseförderungskommission ist jene Stelle der KommAustria, die für die Vergabe der Fördermittel an österreichische Tageszeitungen zuständig ist. Die Kommission besteht seit 2004 aus sechs Mitgliedern, die zu je einem Drittel vom Bundeskanzler, dem Verband Österreichischer Zeitungen und von der Gewerkschaft gestellt werden."
      Bob, nun muß der völlig danebenstehende faule "Wertkonservative" ja nicht wissen, d. d BK der SPÖ angehört, die Tageszeitungen durch die Bank ebenfalls SPÖ-hörig u. d. Gewerkschaft ebenfalls nicht ÖVP-dominiert wird. U. er muß auch nicht wissen, d. d. Presse mit einer Reichweite von "starken" 4,3 % ohne Subventionen schon lange verschwunden wäre!!!

    • Shalom (kein Partner)
      15. Oktober 2016 16:27

      "Ich stehe fest und sicher am Boden meiner christlichen, weltanschaulich gefestigten Gesinnung,...".

      Ganz wie seine ÖVP!!!

      Wenn das nicht zum Quietschen ist, was dann...?

    • Shalom (kein Partner)
      15. Oktober 2016 18:32

      riri, Sie irren! Der "Wertkonservative" ist kein "aufrechter Österreicher", sondern ein typischer Österreicher. Und um dem Faß die Krone ins Gesicht zu schlagen, ist er auch noch ein typischer ÖVPler! Na, wenn das kein Hammer ist, was dann?

  19. Leopold Franz
    13. Oktober 2016 08:33

    Verteilungsminister Drozda wird schon dafür sorgen, dass uns der rotgründunkelbunte Einheitsbrei auch weiterhin aus unseren Qualitätszeitungen entgegenquillt.

  20. otti
    13. Oktober 2016 07:55

    einige tage her - nur weils dazupaßt:
    minutenlang wird im orf 2, hauptnachrichten 19.30, über den verdacht von news berichtet, lopatka hätte rnd. 13000,- euro parteispende schwarz behandelt.
    abdulla h (oder g oder..) hat millionenförderungen für kindergärten von der gemeinde wien kassiert - bloß o h n e kindergärten.
    darüber wird n i c h t berichtet.

    die implantierte fertigkeit, genetische oder angeborene hinterfotzigkeit, ohne zu lügen die wahrheit bis zur unkenntlichkeit zu verschieben, sprengt alles für mich vorstellbare.
    hat lange gedauert, bis mir das so richtig bewußt wurde.

    ps: die kleinschrift, entgegen dem duden, ist mein protest gegen die genderschreibweise - auch gegen dem duden.
    bitte um entschuldigung (ich weiß es ist kindisch)

    • glockenblumen
      13. Oktober 2016 08:58

      ************************

    • oberösi
    • riri
      13. Oktober 2016 10:33

      Bravo otti.
      Von den Feinden wird schon bei Verdacht eingehend berichtet, der auch frei erfunden sein kann. Die tatsächlichen Scheißlichkeiten werden vertuscht, die gesetzlose Kamarilla hat die Justiz fest im Griff. Da muss der Rubel rollen!
      (Die Schwarzen glauben schon seit Jahrzehnten, mit den Sozis ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich. Amen).

    • M.S.
      13. Oktober 2016 15:06

      Hat eigentlich irgend jemand gehört, wie es dem schwer verletzten Polizisten geht, der von einem türkischstämmigen Motorradfahrer einfach niedergemäht wurde, als er versucht hatte den Raser anzuhalten? Der Polizist kam auf die Intensivstation und schwebte in Lebensgefahr.
      Seither habe ich weder im ORF noch in einer Zeitung etwas gehört oder gelesen.
      Man stelle sich vor, das Opfer wäre ein Asylant und der Fahrer ein Österreicher gewesen. Täglich wäre in den Nachrichten über das weitere Schicksal des Opfers berichtet worden.

    • Torres (kein Partner)
      15. Oktober 2016 10:21

      "gegen DEM duden" ist nicht nur kindisch, sondern auch gegen alle Regeln der deutschen Sprache - nicht nur im Duden.

  21. Wertkonservativer
    13. Oktober 2016 07:43

    Zwei Feststellungen meinerseits:

    1) Herrn Lendvai kann ich im Rahmen seiner FS-Diskussionsrunde nur mit argem Bauchgrimmen ertragen (weil ja immerhin des öfteren interessante Leute bei ihm "gastieren"), und
    2) halte ich unsere "Presse" weiterhin für die weitaus beste Tageszeitung unseres Landes!!!

    Dass mir meine Meinung zu 2) wieder etlichen Gegenwind bringen wird, weiß ich!
    Ich bin mir jedoch recht sicher, dass auch etliche unter uns der gleichen Meinung sind!

    Guten Morgen allerseits!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pennpatrik
      13. Oktober 2016 08:23

      Ich gebe Ihnen in beiden Punkten recht.
      Dass dieses Propagandablatt allerdings die beste Tageszeitung Österreichs ist, zeigt, wie verlottert die Medien Landschaft bei uns ist.

    • dssm
      13. Oktober 2016 09:02

      @Wertkonservativer
      Leider haben Sie recht! Ich würde Ihnen jetzt gerne bei 2) etwas 'Besseres' nennen, aber abgesehen von der nzz.at (welche ja keine volle Tageszeitung ist, fällt mir nichts ein.

  22. Rübezahl
    13. Oktober 2016 07:14

    Einzig die ÖVP betrieb Österreichs den EU-Anschluss mit Wonne und Verve.
    SPÖ eher dagegen, bis - ja bis, die Strategen erkannten, dass sie via EU ununterbrochen herrschen würden!
    Ich habe es damals nicht wirklich glauben mögen.
    heute sieht man diese sozialistische Krake in Reinkultur.
    Da ist diese Beispiel eine routinierte Pflichtübung. Wie damals in der UdSSR und gesamten Ostblock.
    Für mich wirklich faszinierend, wie das hier "im Westen" ging!
    Als Arnold Schwarzenegger immer wieder vom Rednerpult aus meinte vor dem Sozialismus geflohen zu sein, war auch das eine "Pflichtübung" aus meiner Sicht.
    Heute fühle ich mich erbärmlich und denke, dass ich (erst am Beginn..??) einer in Wirklichkeit kalten und menschenverachtenden Epoche des europaweiten Sozialismus im grünen Gutmenschenkleid lebe.
    Immerhin hatten sie ja 100 Jahre Anlaufzeit. Jetzt geht es immer schneller. Offensichtlich eine quadratische Kurve. Leider erlebe ich deren Ende nicht mehr...

    • glockenblumen
      13. Oktober 2016 07:44

      @ Rübezahl
      *********************

      Bei uns merken die selbsternannten Gutis noch gar nicht, daß die Geißel dieser kranken Ideologie auf ihren Rücken genauso klatscht, sie haben ja noch genug Brot und Spiele, von denen sie sich nur allzu gerne ablenken lassen um die Scheuklappen nur nicht abnehmen zu müssen um frischen Wind durch das linksgewaschene Hirn blasen zu lassen

  23. Wyatt
    13. Oktober 2016 05:40

    OT Wien
    Stadträtin wollte Büro in Form eines Mistkübels bauen

    Die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima von der SPÖ wollte für die MA48 einen Bürokomplex in Form eines Mistkübels errichten lassen - und scheiterte an der Architelktenjury. Pikant: Der Entwurf des "Riesenmistkübels" war eine Vision von Simas Ehemann.

    http://www.kleinezeitung.at/oesterreich/5100224/Wien_Stadtraetin-wollte-Buro-in-Form-eines-Mistkubels-bauen

    • Wyatt
      13. Oktober 2016 05:44

      ORF.at
      Sima verteidigt Mülltonnen-Haus

      Immer kurioser wird eine vom „Falter“ aufgebrachte Geschichte über ein Bürohaus für die MA 48. Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) verteidigt ihr Vorgehen beim „Mülltonnen-Haus“, für sie müsse der Auftraggeber das letzte Wort haben.

    • Rübezahl
      13. Oktober 2016 07:06

      Es ist viel dramatischer: Sie hat den besten Entwurf, nach einer Jury-Wertung, einfach vom Tisch gewischt, weil... s.o.!
      Demokratie? Transparenz? "Gerechtigkeit"?
      Vermutlich eher Diktatur und Nepotismus!

    • glockenblumen
      13. Oktober 2016 07:31

      Das wäre doch ein recht passendes Zeichen: diese linksdiktatorische Regierung taugt nur noch für den Mistkübel!!!
      Ich hätte eine Idee wohin man den vollen Kübel dann bringt........

      Und sonst hat das Land ja eh keine Sorgen.

    • franz-josef
      13. Oktober 2016 10:03

      @glockenblumen
      War auch mein erster Gedanke - ab in den Mistkübel, sehr gute Selbstdarstellung.

  24. kritikos
    13. Oktober 2016 02:42

    Na ja, der Lendvai. Der Ungarnflüchtling, den wir dringend gebraucht haben. Aber der ORF braucht ihn, trotz seiner Vergangenheit - oder eben deswegen.
    Die Ausrichtung der Zeitung geht schon aus dem Namen hervor: nep = Volk und dieses Substantiv war ein Lieblingswort im Kommunistenrevier. Darüber schreibt niemand, aber dass ein regierungskritisches Blatt eingeht, darüber empört sich die europäische Linke mit Wonne. Noch dazu, wenn es Ungarn betrifft.
    Was ist das für eine Gesinnungsgemeinschaft, aufgebaut auf verbohrter Ideologie und Hass auf alles, was nicht links ist?

    • Kyrios Doulos
      13. Oktober 2016 16:35

      ... und szabadság heißt Freiheit. Alles sehr bezeichnend. Danke Herr kritikos!

      Sozialismus mach frei! Mein Geschichtsprofessor hat uns immer gesagt (Ende der 70er Jahre): "Werdet mißtrauisch, wenn Euch jemand sagt, er käme, um uns zu befreien!"





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