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Idealistisch oder dumm?

Lesezeit: 2:30

Jedes Jahr beginnen Zehntausende junger Menschen Studien, mit denen sie ihren eigenen materiellen Lebenschancen schaden. Die Ursachen sind erstaunlich.

Wer eine Geisteswissenschaft wählt, hat anspruchsvolle und interessante Jahre vor sich. Wer Dinge wie Politologie oder Publizistik studiert, kann mit einer leichten, aber auch geistig enttäuschenden Zeit und schwachen Professoren rechnen (trotz der interessant klingenden Überschrift des Studiums). Aber sie alle haben eines gemeinsam: Berufssorgen nach dem Studium. Diese Perspektive teilen sie mit den Absolventen vieler Kunst-Universitäten (obwohl dort jeder Student den Staat besonders teuer kommt).

Viele finden nur einen Job, für den sie gar kein Studium gebraucht hätten, und müssen mitansehen, wie ihre einstigen Kollegen aus anderen Studienrichtungen deutlich mehr verdienen. Nach einer großen Repräsentativstudie, die jetzt (lobenswerterweise) die Universität Wien erstmals erstellen hat lassen, verdienen die Absolventen der interessantesten und gefragtesten Studienrichtungen schon nach wenigen Jahren deutlich mehr – nach drei Jahren im Schnitt schon 50 Prozent plus!

Chemie, Mathematik, Informatik und Physik liegen da weit an der Spitze (auch die anderswo offerierten Studien Medizin und Technik zählen mit Sicherheit zu dieser Gruppe). Noch besser geht es den Absolventen der Pharmazie (freilich haben die zum Unterschied von den genannten Absolventen wenige spätere Karriereperspektiven). Auch Betriebswirte und Juristen können da gut mithalten und haben dann in der späteren Karriere überhaupt die besten finanziellen Perspektiven (auch wenn unter den Rechtsanwälten in großen Städten rund ein Viertel bemerkenswert schlecht verdient).

Diese krassen Gehaltsunterschiede zeigen glasklar, was Österreich, was seine Wirtschaft bräuchte. Denn diese Unterschiede sind ja eindeutig Ergebnis von Angebot und Nachfrage und weitestgehend unabhängig von gewerkschaftlichen Kollektivverträgen. Sie zeigen auch, wohin man junge Menschen führen, verführen soll (soweit sie sich führen lassen). In ihrem eigenen Interesse. Und im Interesse der Zukunft dieses Landes.

Nur: Es (ver)führt sie kaum jemand. Es gibt kaum kluge und durchdachte Programme, um junge Menschen zu Informatik, Chemie & Co zu locken. Weder Schulen noch Universitäten noch ORF machen da gezielte Kampagnen. Viele Lehrer sagen statt dessen den teuflischen Satz: „Studier nur, was dir Spaß macht.“ Und dann studieren die Jugendlichen halt oft nur das, was sie aus Schule oder Medien kennen. Informatik kommt dort halt eher selten vor.

Dazu kommt der Idealismus vieler junger Menschen, weshalb sie auch selbst nicht nach der materiellen Zukunft fragen. Dieser scheint bei Mädchen besonders groß zu sein, weil sie besonders oft in brotarme Studien gehen, wodurch sie schon mit 18 Jahren ihr späteres Lebenseinkommen reduzieren.

Schade für diese jungen Menschen. Schade fürs Land und seine Wirtschaft.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorStein
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Oktober 2016 19:40

    Auch mit absolviertem Studium wird es für junge Leute immer schwieriger einen Arbeitsplatz zu finden. Mit welchem Studium man die besten bzw. überhaupt Perspektiven hat, lässt sich nicht mehr sagen.

    Pharmazeuten verdienen noch gut (Apothekermonopol). Wieviele Krankenhäuser stellen wieviele neue Ärzte ein? Krankenpflegeschulen hat man geschlossen, weil Krankenhäuser kein Personal mehr einstellten. Lehrplatzsuchende für Krankenpflege wurden zu Hunderten abgewiesen! Das wurde nicht publik. Pfleger aus dem Ausland waren billiger ...

    Immer schwieriger wurde es in den letzten Jahren auch als Staats-, Landes- oder Gemeindebediensteter eine freie Stelle zu erhalten (vor allem ohne Protektion). Dort wird aber entgegen vieler Behauptungen sehr gut entlohnt (auch Lehrer). In Banken werden immer mehr Leute entlassen und kaum noch neue aufgenommen. Aufnahmestopps in vielen Arbeitsmarktbereichen. Auch unter den Informatikern gibt es immer mehr Arbeitslosigkeit.

    Interessant wäre, wo es noch freie Arbeitsplätze gibt und wo mehr verdient wird - in den Staatsbetrieben oder in der freien Wirtschaft wo viele Akademiker oft nur mehr kurzfristige Verträge erhalten ( Projektleiter/Assistenten/Praktikanten ...) .

    Sieht man sich den angeblich freien Stellenmarkt in den Annoncen an so wird man feststellen dass viele Vermittlerfirmen, (angebliche) Arbeitsstellen für Akademiker anbieten, aber auch Arbeitsstellen nur aufgrund von gesetzlich vorgeschriebenen Ausschreibungen pro forma angeboten werden die ohnehin schon an Protektionskinder vergeben sind. Wichtig ist die "Frauenquote" zu erhöhen - ja das steht sogar in AMS-Stellenangeboten für Männer dass zB die betreffende Firma die Frauenquote erhöhen möchte ... und "Migrationshintergrund" (siehe Polizei) wird gerne gesehen, wenn da nicht das Problem der mangelnden Deutschkenntnisse wäre...

    Unser Staat kümmert sich schon seit langem nicht mehr um unsere Jugend, das Problem der hohen und wachsenden Arbeitslosigkeit . Er ist voll auf mit der "Flüchtlingsintegration" beschäftigt ("unbegleitete Flüchtlinge" wohnen auch gratis im Studentenheim wo andere Eltern für ihre Kinder hohe Summen aufbringen müssen),... und die Probleme in unserem Land werden vergrößert und vergrößert und vergrößert ...

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Oktober 2016 16:51

    Viele gehen schlicht den einfacheren Weg. Und diesen Weg halten auch viele durch linke Medien und Sozitum für einen wichtigen. Es ist doch toll, wenn man ohne viel Anstrengung zum hochgebildeten Gutmenschen wird.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Oktober 2016 16:49

    Einen großen Schaden richten die Eignungsprüfungen für angehende Mediziner an.
    Abgesehen von der Quotenregelung für ausländische Bewerber, werden da Dinge abgeprüft, die mit der Arbeit eines Mediziners aber schon gar nichts zu tun haben.
    Aber der linke Zeitgeist verlangt halt den Nachweis 'sozialer' Kompetenz (was aber wiederum gar nichts mit einem ärztlichen Einfühlungsvermögen für Kranke und Alte zu tun hat!).
    Konkretes Beispiel gefällig?
    Guter Maturant ist beim Medtest in Wien durchgefallen.
    Er ging nach München, wurde dort ohne Probleme zum Medizinstudium zugelassen und studiert sein drei Jahren bei unseren bayerischen Nachbarn.
    Allerdings mit Zusatzkosten der Wohnung (in Wien hätte er weiterhin bei den Eltern gratis wohnen können).
    Und ob der angehende Dr.med. jemals nach Wien zurückkehren wird, ist mehr ist fraglich.

    Aber wir haben ja einen katastrophalen medizinischen Nachwuchsmangel in Österreich - aber wen schert's?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Oktober 2016 18:02

    OT aber als Vergleich zum Proteststurm der Linksfaschisten in Linz:

    http://www.krone.at/wien/oesterreich-rollt-islamisten-roten-teppich-aus-moslemfuehrer-in-wien-story-536661

    Geht's noch hinterfotziger und verlogener?

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Oktober 2016 17:32

    Wenn ich einmal bei einer Prüfung eines Studenten den Satz fallen habe lassen, dass ich ihm empfehlen würde eine andere 'Qualifikationsschiene' zu wählen, etwa Parteibuch oder so was, dann war das sicher sehr böse, aber die verblüffende Antwort war die: das habe ich ja alles schon, ich will eigentlich nur einen Titel zum Job ....

    Aber auch ich habe den teuflischen Satz gesagt, 'Machen Sie was Sie wollen, aber das, was Sie wollen, machen Sie bitte wirklich !' Gut an einer technischen Universität oder Fachhochschule ist so ein Satz nicht unbedingt teuflisch. Aber ich weiß es von mir, ich habe immer getan, was ich wollte. Das geht aber nur unter der Prämisse, dass man arbeiten gelernt hat und zwar von früher Jugend an, von der Volkschule weg. Und man sollte das Richtige wollen, das Richtige, von dem man ein Leben lang leben kann.

    Ja, die Naturwissenschaften und die Technik sind die zweitbesten, die Kaufleute, Juristen sind die besten, was Gehaltschancen betrifft.

    Aber Sätze, wie 'aus nichts wird nichts', oder 'ohne Müh kein Preis', 'was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr', etc. haben heute genauso ihre Gültigkeit wie damals.

    Bloß der Prozentsatz der Lernresistenten wird immer höher, von den zugewanderten (geholten) 'Facharbeitern' ganz zu schweigen, und daher die Zahl der Wissensresistenten, sprich Ignoranten.

    Das Übel beginnt schon im Kindergarten, wo bereit Indoktrination wichtiger ist als Fähigkeit, Fertigkeit, Geschicklichkeit, etc. Warum können die Grünen und Roten das alles nicht sehen ? Ich denke, weil sie selbst genauso blind sind und in ihrer Ideologie festgefressen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Oktober 2016 19:44

    Es ist bekannt, dass es doch nicht so wenige Lehrer gibt, die den Jugendlichen klarmachen, dass sich Anstrengung lohnt.

    Erstens ist der Mensch zu keiner Zeit so extrem belastbar wie zwischen dem 20 und 40 Lebensjahr. In diesen beiden Lebensjahrzehnten hält der Mensch unglaublich viel aus. Das sollten junge Menschen nutzen.

    Zweitens bringen abgeschlossene schwierige Studienrichtungen, vor allem im naturwissenschaftlich-technisch-mathematischen Bereich, später mehr Geld. Im Artikel von Dr. U. kann jeder Satz unterschrieben werden.

    Das Resultat der Bemühungen ist klar. Die intelligenteren, zäheren und leistungsbereiten Schüler gehen den harten und damit erfolgreicheren Weg. Die anderen belegen Soziologie, Politologie, Theaterwissenschaften, Genderismus (ja, diese Pseudowissenschaft kann man an ca. 250 Instituten im deutschsprachigen Raum studieren) und andere Volkshochschulkurse. Das führte zu immer mehr Ungleichheit, die von den Linken mit immer schrilleren Tönen angeprangert wird.

    Aber was solls: Die Linkspopulisten kapieren das nicht und halten Blümchenfächer immer noch für höhere Bildung.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Oktober 2016 23:00

    Informatik, Technik und gar Chemie! Pfui Teufel! Sowas von Austobahn!

    Nein, Geschwätzwissenschaften bringen uns voran! Ein Studium der präislamischen Numismatik, altägyptischen Wasserrechts oder gar Migration, Gender und Religion im neuen israelischen Film bringen das Land voran. Dort muss man investieren!
    Technologie ist doch Teufelsblendwerk, da seien alle Heiligen und Nothelfer des rotzgrünen Kalenders vor!

    Meinethalben soll jeder studieren, was immer er mag. Aber keinerlei Steuergeld für Dinge, die das Land nicht braucht. Wenn wir pro Jahr zwei Archäolohgen benötigen, denen wir einen Job anbieten können, dann bezahlen wir genau zweien das Studium. Bei den Studienrichtungen mit Zugangsbeschränkung ist das Soll per se erfüllt, das kann man aus öffentlichen Geldern abdecken.
    Der Rest soll sehen, was er macht und wenn ihm als fertiger Magister der Geschwätzwissenschaften kein Jobangebot vorgelegt wird, weil der Bedarf schlicht nicht da ist und alle roten Versorgungsposten schon vergeben sind und er nichteinmal bei der Gemeinde Wien als Weichensteller auf einem Wildwechsel unterzubringen ist, dann: Pech gehabt.

    Ich habe keine Lust mehr, den ganzen Schwachsinn zu finanzieren!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWest
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2016 12:53

    Das läuft ganz anders. Personen mit linker Einstellung und Haß auf alles Einheimische studieren Gutmenschenfächer und erwarten sich dann vom Staat, daß sie dafür belohnt werden. Welchen Nutzen bringt ein Genderstudent dem Land? Gar keinen. Der kann ja nur darauf hoffen, daß der Staat ihn für seine Gesinnung belohnt.

    Und solange der Staat noch Gelder den Steuerzahlern abpressen kann, wird er auch seiner Verpflichtung nachkommen. Der Staat hat immerhin den Studenten zu diesem nutzlosen Studium motiviert. Denn so ein Student wird sein Leben lang linke Parteien wählen, wozu mittlerweile auch die ÖVP gehört.


alle Kommentare

  1. West (kein Partner)
    03. November 2016 12:53

    Das läuft ganz anders. Personen mit linker Einstellung und Haß auf alles Einheimische studieren Gutmenschenfächer und erwarten sich dann vom Staat, daß sie dafür belohnt werden. Welchen Nutzen bringt ein Genderstudent dem Land? Gar keinen. Der kann ja nur darauf hoffen, daß der Staat ihn für seine Gesinnung belohnt.

    Und solange der Staat noch Gelder den Steuerzahlern abpressen kann, wird er auch seiner Verpflichtung nachkommen. Der Staat hat immerhin den Studenten zu diesem nutzlosen Studium motiviert. Denn so ein Student wird sein Leben lang linke Parteien wählen, wozu mittlerweile auch die ÖVP gehört.

  2. Coder (kein Partner)
    03. November 2016 11:20

    Tut mir leid, dass ich Ihnen in mehreren Punkten widersprechen muss:
    - Ich habe genau das studiert was mir Spaß macht -> Informatik
    - Gerade für den Studiengang Informatik sollten nur die besten (v.a. in Mathematik) zugelassen werden und nicht wie bisher üblich Hinz und Kunz. Und schon gar keine Gesche Joost Strickjackendesignerinnen! Sie glauben gar nicht was sich heutzutage als IT-Experte bezeichnen darf...
    - Hier liegt auch schon die Crux: nur die wenigsten Menschen verstehen wirklich etwas von Mathematik, Physik, Technik oder Chemie und diese Menschen studieren doch ohnehin die MINT-Fächer. Und ja unsere Einkommen lassen sich durchaus sehen, eben weil NICHT jeder unsere Fähigkeiten hat.

  3. Diederich Heßling (kein Partner)
    02. November 2016 18:00

    Ich kann neuerdings zwei sinnvolle und gewinnversprechende Studiengänge empfehlen:
    Architektur und Bauingenieurwesen.
    Wer denken kann, weiß warum ich das empfehle!

  4. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    02. November 2016 10:39

    Diese Fehlallokation an Ressourcen (Geiwi) hat erhebliche Auswirkung. Einerseits kommt die gesamte journalistische Klasse von dort, andererseits die neuere politische Klasse. Diesen Politologen etc. steht eine wesentlich besser qualifizierte Beamtenschaft gegenüber als früher, Juristen, Mediziner, und gar auch noch technische Disziplinen. Denen haben die PolitikerInnen nichts mehr entgegen-, geschweige denn etwas vorzusetzen.

  5. Thomas F. (kein Partner)
    02. November 2016 09:36

    Es ist immer wieder bemerkenswert, wie gut sich Mathematiker im Berufsleben schlagen. Man würde annehmen, das wäre eine Disziplin, die sich eigentlich kaum direkt praktisch anwenden lässt. Dennoch sieht man auffallend oft gelernte Mathematiker hervorragend reüssieren.
    Und trotzdem ist der Mathematik-Unterricht in den Schulen, oder zumindest die Mathematik-Kenntnisse der allgemeinen Schulabgänger, in so einem jämmerlichen Zustand.

  6. wolpeziwolfy (kein Partner)
    02. November 2016 04:51

    Ich will die Aussage des Artikels nicht bestreiten, aber ich möchte einen Aspekt hinzufügen. Ich habe Geisteswissenschaften studiert und arbeite heute an einer ausländischen Universität, muss daher den politischen Wahnsinn in Österreich mit meinen Steuern nicht mitfinanzieren. Ursprünglich ging ich aber in den 70er Jahren auf eine HTL in Wien. Damals hieß es schon, dass Computer bald einen großen Stellenwert haben werden. Aber was wir damals lernten, war die Technik der 50er Jahre, und das hat mich nicht interessiert. Als ich später erfuhr, was für Steve Jobs in den 70ern bereits möglich war, dachte ich mir, dass mich nur die schlechte Ausbildung aus einem technischen Beruf vertrieb.

  7. Herzogberg (kein Partner)
    01. November 2016 22:48

    Der wahre Hintergrund, warum es sowenige Studenten in den MINT - Fächern gibt ist, daß diese Fächer auf Grund des dafür erforderlichen Intelligenzquotienten nur etwa 2,5% eines Jahrgangs ohne Probleme bewältigen können.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      02. November 2016 07:54

      Nachtrag: daß die Privatwirtschaft händeringend ...sucht...

      Das ist kein brauchbarer Ansatz. Man muss schon selber wissen, was man will. Als Selbständiger z.B. macht man sich den Markt selbst, wer dafür Anleitungen braucht, kommt nicht weit.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      02. November 2016 07:55

      sorry, falsch angehängt...

    • Margarita Teresa (kein Partner)
      02. November 2016 16:10

      @Prinz Eugen

      Was ich will, weiß ich schon. Hier geht es aber darum, was der Markt will, bzw. daß man sich daran orientieren sollte...

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      02. November 2016 17:39

      Ich habe mich nie nach dem Markt orientiert. Dazu ist der Begriff auch viel zu abstrakt und wer da gar nicht Sinnvolles zu sagen hat ist die Presse. Ich war jahrzehntelang Verkaufsleiter und habe mich nie um Ansichten, Analysen, Ratings oder dergleichen gekümmert.

      Wenn Sie wissen, was Sie wollen, ist das der richtige Anfang. Halten Sie durch, dann werden Sie es schaffen.

  8. Margarita Teresa (kein Partner)
    01. November 2016 21:23

    Ich will keine Lanze für die "unnützen" Studienfächer brechen, obwohl ich selbst eines davon studiere (allerdings weder Soziologie noch Publizistik), weil die Kritik eindeutig berechtigt ist.
    Aber:
    1. Würde sich die Situation wirklich verbessern, wenn zB alle Studenten der Uni Wien plötzlich geschlossen zu den "guten" Fächern wechselten? Dann hätten wir halt auf einen Schlag 94 000 Informatikstudenten...
    2. Mir ist nicht aufgefallen, daß die Privatwirtschaft händeringend nach jungen, motivierten Leuten suchen bzw. dazu motivieren würde, bestimmte Studien zu wählen. Meine Erfahrungen zeigen eher das Gegenteil.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      01. November 2016 21:58

      Hallo Margarita,

      die müssen nicht alle in die IT wechseln, sie könnten auch etwas anderes tun als zu studieren. Geiwis, unter denen ich etliche Freunde habe, wären für technische Disziplinen eh nur bedingt tauglich. Was Innsbruck betrifft, wir haben von allem zu viel, 40.000 sind zu viel.

  9. BHB (kein Partner)
    01. November 2016 19:33

    Ich finde ihre Begründung für MINT Fächer gut und würde wohk wenn ich keine htl gemacht hätte am ehesten sowas studieren weil ich inzwischen weiß, dass viele Praktikamöglichkeiten existieren. Aber es ist tatsächlich wichtiger zu studieren was einen.spaß macht immerhin investiert man Zeit und insofern man keine Arbeit hat entgeht einen vielleicht Geld ode man könnte in einem Haushalt leben wo ein Studium.nicht finanziell unterstützbar ist. Wie dem auch sei am wichtigsten wäre, dasd Studenten ein Studium beginnen, dass diese auch,abzuschließen Gedenken. War selbst 2 semester nur inskribiert damals dachte ich aber so nicht daran , dass es subventioniert wird etwa von Leuten die immer arbeiteten

  10. Zweck linker Bildung (kein Partner)
    01. November 2016 18:41

    Der Zweck gegenwärtiger "Bildung" besteht darin, die Menschen durch Bildung lebens- und daseinsunfähig zu machen. Ein Volksschüler vor 50 Jahren ist einem gegenwärtigen Absolventen der Uni Wien um Lichtjahre voraus. Akademiker der Gegenwart können keine Familie gründen (geschweige denn sie ernähren) und würden ohne Staat verhungern. Der Zweck sozialistischer Bildungsreformen besteht im bloßen Machterhalt und davon abhängigen Kreaturen.

  11. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    01. November 2016 17:33

    Ich habe die letzten Jahrzehnte in der Informatik zugebracht. Wie da jemand, der Politikwissenschaft oder Publizistik mag, überleben soll, das frage ich mich.

    Immerhin haben die Geiwis den Feminismus entwickelt und die 'Erneuerbare Energie' entdeckt, um nur zwei Highlights zu nennen. Weil gegen Letztere der Zweite Hauptsatz der Themodynamik etwas einzuwenden hat, haben sie auch das postfaktische Zeitalter gefunden.

    Steuergeldfinanzierte Schaumschlägerei.

  12. Rau
    01. November 2016 09:52

    Dirk Müller hat das einmal schön ausgedrückt. Die Börse hatte ursprünglich die Funktion Menschen mit Ideen aber naturgemäss wenig Geld mit Menschen mit Geld aber keinen Ideen zusammenzubringen.

    Die grössten Fortschritte der Menschheit gehen auf besessene Denker zurück, deren Bemühungen ihnen nicht selten auch nur einen Cent einbrachten. Viele von ihnen liegen in Armengräbern. Das Geld für grosse Entdeckungen und Erfindungen landet meist bei anderen, selten beim wahren Urheber, fast immer bei denen mit den Urheberrechten!
    Idealismus mag dumm sein, Idealisten sind es aber nicht. Die besten Programmierer finden sich im open source Bereich oder unter Hackern.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      01. November 2016 17:35

      Der ordentliche Abschluss eines Projekts enthält die Bestrafung der Erfolgreichen und die Auszeichnung der Unbeteiligten.

  13. brechstange
    31. Oktober 2016 11:06

    Wir hatten ein interessantes Programm aufgestellt, um Kinder für MINT-Fächer zu begeistern, von unten nach oben. Wir haben das mit viel Einsatz (persönlich und finanziell) erprobt, die Begeisterung von Schülern, Lehrern war groß. Nur beim Aufschienen haben wir uns die Zähne ausgebissen, da hat keiner angebissen. Möglicherweise war es politisch nicht opportun, weil von den "Falschen", aber auch die Wirtschaftsvertreter waren nur an der Promotion eigener Programme interessiert. Es hat noch keiner begriffen, weder in der Politik, auch nicht von den Kammerfunktionären, dass es nicht ausreicht, bunte Papierchen zu produzieren und zu verteilen. Schade drum. Jetzt interessiert es uns auch nicht mehr.

    P.S.: Das Projekt mit dem wir den Umweltschutzpreis 2006 gewannen, ist 2013 mit viel Steuergeld und denselben Ergebnissen von einer öffentlich finanzierten Umweltabteilung wiederholt worden. Anstatt unseres weiterzuentwickeln und umzusetzen, hat man das Rad nochmals erfunden. Wir haben es ohne Steuergelder durchgeführt und verwirklicht.

  14. Kyrios Doulos
    31. Oktober 2016 09:08

    Bures (SPÖ) ruft Frauen zu den Waffen.

    Lieb, wie sich unsere Leit-Feministin und unser derzeit höchste Amtsträger der Republik um eben diese Mädchen sorgt und um Alternativen aus ihrem Studiendilemma ringt.

    Die Angelobung unserer Rekruten am Nationalfeiertag was symptomatisch für die Lage der Nation und der Ideen unserer ratlosen Poitikerinnen.

    Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an.

    Diese Jugendlichen tun mir (nicht nur, aber doch auch) leid. Bei dem, was sie an Vorbildern sehen und an Mist in den Medien lesen, ist das, was A.U. beschreibt, leider logische Folge.

    Bures (SPÖ) ruft Frauen zu den Waffen. Die Idee des Jahres.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      01. November 2016 17:38

      Nicht immer gleich alles heruntermachen. Zur Steigerung der Kampfkraft kommt noch ein Veggie-Tag pro Woche, gendergerechte Sprache und Rauchverbot am Kasernengelände. Die Quote für Frauen, Transgender und Schwule war das Mindeste, aber nur der Anfang.

  15. Rübezahl
    31. Oktober 2016 00:26

    Ein Nichtmaturant mit ein paar Praxistagen als Taxifahrer wird Bundeskanzler und seit Jahrzehnten tönt es im Ö3, dass der oder der Moderator auch sitzen geblieben ist und trotzdem was aus ihm geworden ist...

    Was erwartet sich da jetzt der werte Tagebuchleser ...???

    • brechstange
      31. Oktober 2016 11:08

      Das ist ein Tritt ins Gesicht für alle, die was geleistet haben und leisten wollen.

    • MM (kein Partner)
      03. November 2016 11:53

      ...wobei sich die Frage stellt, ob Ö3-Moderator tatsächlich ein Beispiel für "etwas aus ihm geworden" ist :-))

  16. Sensenmann
    30. Oktober 2016 23:00

    Informatik, Technik und gar Chemie! Pfui Teufel! Sowas von Austobahn!

    Nein, Geschwätzwissenschaften bringen uns voran! Ein Studium der präislamischen Numismatik, altägyptischen Wasserrechts oder gar Migration, Gender und Religion im neuen israelischen Film bringen das Land voran. Dort muss man investieren!
    Technologie ist doch Teufelsblendwerk, da seien alle Heiligen und Nothelfer des rotzgrünen Kalenders vor!

    Meinethalben soll jeder studieren, was immer er mag. Aber keinerlei Steuergeld für Dinge, die das Land nicht braucht. Wenn wir pro Jahr zwei Archäolohgen benötigen, denen wir einen Job anbieten können, dann bezahlen wir genau zweien das Studium. Bei den Studienrichtungen mit Zugangsbeschränkung ist das Soll per se erfüllt, das kann man aus öffentlichen Geldern abdecken.
    Der Rest soll sehen, was er macht und wenn ihm als fertiger Magister der Geschwätzwissenschaften kein Jobangebot vorgelegt wird, weil der Bedarf schlicht nicht da ist und alle roten Versorgungsposten schon vergeben sind und er nichteinmal bei der Gemeinde Wien als Weichensteller auf einem Wildwechsel unterzubringen ist, dann: Pech gehabt.

    Ich habe keine Lust mehr, den ganzen Schwachsinn zu finanzieren!

  17. Nemo
    30. Oktober 2016 22:17

    Leider sind oder werden die Absolventen der von Dr Unterberger angepriesenen "schweren und aussichtsreichen" Studien die Teppen der Nation. Trotz des schweren Studiums und anfänglich eines etwas höheren Gehaltes bleiben die meisten in sekundären Positionen trotz viel Arbeit und Stress. Die leitenden Positionen sind besetzt durch Juristebn, Ökonomen, gewandte Soziologen, Protegees etc.

  18. Undine
    30. Oktober 2016 21:19

    Zu @simplicissimus und @Brigitte Imb weiter unten:

    http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari150923_Asyl_Immigration_Merkel_Fuchs_Huhn_Huehnerstall_Staat_Verein_Leistung_Gegenleistung.html

    Nicht nur das Oberhuhn, respektive Angela Merkel huldigt den moslemischen Invasoren---auch die Bischöfe stehen ihr in Devotheit nicht nach. Was für ein Niedergang der christlichen Kirchen und ihrer obersten Vertreter. Sie grüßen ganz gewissenlos den GESSLERHUT!

    http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_WirtKari161027_Islam_Schulpflicht_Moscheebesuch_Rendsburg_Bussgeld.html

    • Brigitte Imb
      30. Oktober 2016 21:58

      @Undine,

      ***************

      "Fuchs und Henn´" kennt Merkel anscheinend nicht. Aber der Fuchs wird die Gans schon noch holen........

  19. dssm
    30. Oktober 2016 21:00

    Schon in der Bibel wird über die Jugend geschimpft. Sehen wir es realistisch, es gibt 5 bis 10 % die aktiv etwas verändern, es gibt 20 bis 30 % die anständig, ehrlich und fleißig arbeiten und der Rest ist zum Vergessen. Diese Quoten sind extrem gut! In Arabien wird es wohl 0,001 % und 0,1 bis 0,2 % in den entsprechenden Kategorien geben.
    Wenn man heute jeden zum Studium schickt, so sind halt nur ganz wenige Studenten wirklich geeignet, da man aber nicht 90 % durchfallen lassen kann, muss man Kompromisse schließen.

    Von den jungen Einheimischen gibt es genügend die lernen wollen und können. Die werden sich ihre Bildung holen, fast egal was die Sozialisten machen. Wir sollten uns also Gedanken machen, wie wir die im Land halten! Mauer bauen ist wohl die falsche Lösung, es sei denn die geht um Wien, mit den Tretmienen innen und wir schicken noch alle Sozialisten und Migranten aus den Bundesländern hinein.

    • Rübezahl
      31. Oktober 2016 00:30

      Ich bin auch ein Wiener!
      Es trifft mich doppelt und dreifach!
      Ich lebe hier und muss (!) das ertragen. Ja es ist ein echter Kreuzgang. Jeden Tag!
      Noch dazu, weil ich wirklich ein der Geschichte gegenüber devoter Anhänger des klassischen Wiens bin.
      Wenn ich dann auch noch solcherart von Ihnen eine zusätzlichen Mühlstein aufgeladen bekomme ist das wirklich mehr als schmerzlich.
      Ich lese Ihre Beiträge mit besonderem Interesse. Diese Art Ihrer Rhetorik goutiere ich keinesfalls.

    • Helmut Oswald
      31. Oktober 2016 01:02

      @ dssm, Rübezahl Bevor wir Wien den Marxisten überlassen, müssen sie es sich Haus für Haus, Strasse für Strasse und Wohnblock für Wohnblock erst einmal holen! Und dafür reicht die Schneid nicht. Das sind nämlich feige hinterhältige Ratten, die Pflastersteinwerfer aus den Dachbodenloggias.

      Kommen sie bei mir vorbei, Rübezahl - wir beide machen das schon, wenns wieder Mal so weit ist. Dann können die Jopperlträger den Mund offen stehen lassen, wenn sie uns beim Waschtag zuschauen.

    • dssm
      31. Oktober 2016 08:37

      @Rübezahl
      Die Wiener haben mit überwältigender Mehrheit den ganzen Wahnsinn bei der Wahl bestätigt. Ich bin ja nur Demokrat und akzeptiere dies!
      Die Wiener wollen mehr Migraten! Können Sie haben!
      Die Wiener wollen mehr Korruption! Dann macht weiter, aber ohne unser Geld!
      Die Wiener wollen mehr Medienbestechung! Gerne, aber auch ohne unser Geld!
      Die Wiener wollen die best bezahlten, dafür ineffizientesten Beamten! Auch kein Problem, aber verdient das Geld dazu selber.

    • Sensenmann
      31. Oktober 2016 10:28

      dssm hat Recht!
      Die Wiener waren so stolz, Strache verhindern" gespielt zu haben und haben - wie übrigens 50% +30tsd Östertrotteln insgesamt gezeigt, dass sie nichts lieber haben als in einem echten und richtigen Dreckstaat zu leben.
      Wo jeder Lemurier durchgefüttert wird, korrupte Bonzen sich mästen, eine Sozi-Justiz die Opfer verhöhnt und jeder der einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgeht der Dumme ist.
      Wir wollen also nicht vergessen, dass genau 63,3% der Wiener DAS gewählt haben, was sich in der Person des unrasierten alten Bolschewiken kumuliert.

      Die 36,7% werden aber das Herumgesoze und Stehlen des roten Mobs nicht ewig akzeptieren und DANN ist Sautanz!

  20. Undine
    30. Oktober 2016 20:34

    OT---aber das macht einen sprachlos:

    "Verteidiger Europas: Bestürzung über erzwungene Absage von Bischof Laun"

    https://www.unzensuriert.at/content/0022178-Verteidiger-Europas-Bestuerzung-ueber-erzwungene-Absage-von-Bischof-Laun?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Eigentlich hätte man sowohl von der röm. -kath., als auch von der evang. Kirche Persönlichkeiten wie Bischof LAUN erwarten dürfen, die sich hinter ihre Schäfchen stellen und nicht solche, die die Wölfe anfüttern. Aber das war einmal! Die jetzigen Hirten sind voll und ganz dem linxlinken Zeitgeist samt der bescheuerten Political Correctness auf den Leim gegangen.
    Der KLERUS geht halt auch lieber auf der breiten, bequemen Straße als auf dem steinigen Weg.

    Ich wundere mich über alle, die der Kirche trotz dieses linken Zeitgeistes noch die Treue halten---viele Bischöfe sind als Feinde der Kirche zu betrachten. BISCHOF LAUN ist eine rare Ausnahme---deshalb wurde er auch zurück gepfiffen. Dabei müßten doch beim Klerus angesichts der immer forscher voranschreitenden Islamisierung Europas und des damit einhergehenden ENDES des CHRISTENTUMS in Europa alle Alarmglocken schrillen.....

    • Mariahilferin
      30. Oktober 2016 22:21

      Weihbischof Laun ist einer von den Gründen, warum ich nicht daran denke, aus der Kirche auszutreten. Und wenn ich die letzte nichtlinke Katholikin wäre, würde ich vielleicht daran denken, aber den Gefallen würde ich denen trotzdem nicht tun. Die Sakramente sind ja – Gott sei Dank – auch gültig, wenn sie von Bolschewisten gespendet werden, so diese geweiht wurden.

    • Shalom (kein Partner)
      01. November 2016 17:24

      Undine u. Mariahilferin, ich fasse es nicht! Sie heben einen Bischof auf den Schild, der dies in keinster Weise verdient! Der Mann hat feige vor den p.c. Gutmenschen gekniffen, ist rückgratlos, hat schlicht u. einfach den Schwanz eingezogen! D a s ist die Wahrheit - u. die darf nicht schöngeredet werden! Laun hat als Seelenhirte, Bischof u. Staatsbürger versagt!!!
      Wer hätte ihn hindern können, an dieser angemeldeten polizeilich nicht untersagten patriotischen Veranstaltung teilzunehmen u. dort zu den Menschen zu sprechen? Seine kirchlichen Vorgesetzten? Der Erzbischof Franz Lackner? Was wäre ihm passiert, wenn er teilgenommen hätte? Die Exkommunikation?

    • Zraxl (kein Partner)
      01. November 2016 20:36

      @Shalom
      Sie tun Laun in doppelter Weise unrecht: erstens weil Laun getan hat, was ihm möglich war, zweitens, weil er seine Botschaft auch so wirksam abgesetzt hat. Im Standard war ein Bild von Laun, wie er, in letzter Minute von seinem Erzbischof zurückgepfiffen, in einem Cafe am Bahnhof auf seine Heimfahrt gewartet hat. Hier mag man den Willen für das Werk gelten lassen!
      Laun ist dem Erzbischof zum Gehorsam verpflichtet und er nimmt diese Verpflichtung ernst!

    • Shalom (kein Partner)
      02. November 2016 07:14

      Zraxl, Ihre Argumentation in allen Ehren, doch gerade in heutigen Zeiten erwarte ich mir von einem standfesten "werkonservativen" Bischof (Hüter/Schützer) der r.-k. Kirche, dass er insbesondere auch mit jenen spricht, die durch die veröffentlichte Meinung stigmatisiert, ausgegrenzt, ja geradezu zu Parias der Gesellschaft degradiert werden! Laun hat diese moralischen Anfordernisse nicht erfüllt, er hat Menschen, die sich nichts zuschulden kommen haben lassen, im Stich gelassen! Er hat der Anordnung seines p. c. Erzbischofs Folge geleistet.
      D i e s e Botschaft ist angekommen. Leider...

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      02. November 2016 07:59

      Da muss ich Ihnen recht geben, Shalom. Die Frage ist weniger, was man anfängt, sondern mehr, was man zu Ende bringt.

  21. Politicus1
    30. Oktober 2016 20:03

    Wenn ich mir Österreich derzeit so betrachte, so sehe ich schon einige Berufsbilder, für die es sich absolut lohnt sich darauf vorzubereiten.
    Ziemlich an die Spitze würde ich einen Leitungsjob beim ORF setzen. Dafür wird es anscheinend auch kein langes Vorbereitungsstudium brauchen. Eher eine Ausbildung zum Netzwerk-Master. Ein dazu passendes Parteibuch ist sicher auch nicht von Schaden.

    Auch eine Obmannschaft/Obfrauschaft einer gut subventionierten NGO hat beträchtliches Zukunftspotential! Besonders im Bereich willkommener Refugees wird es - wenn man den Vorhersagen eben dieser NGOs glauben darf - auf lange Zeit garantierte jobs geben.

    Bei den vielen aus dem Wiener Rothaus ausgegliederten Firmen und Firmengeflechten gibt es außer dem todsicheren Bestattungsgewerbe noch eine Unzahl von Geschäftsbereichen, für die ebenfalls ein Master im Netzwerken Türen und Tore öffnen kann.

    • dssm
      30. Oktober 2016 20:39

      Vergessen Sie nicht die Notare und Rechtsanwälte. Die schaffen es immer wieder, daß jeder kleine Schritt im Leben einen entsprechenden juristischen Berater braucht – mit Markt hat das nichts zu tun!
      Oder die Legionen an Betriebswirten, welche Steuer'berater' werden, eine völlig sinnlose Gruppe, es gibt Länder in Europa, da kennt man so eine Berufsgruppe gar nicht.
      Förderberater, Compliance-Manager, Frauenbeauftrage … die alle sind Akademiker die nur einen Job bekommen, weil der Staat dies so fordert.

    • Politicus1
      30. Oktober 2016 21:07

      dssm:
      da tun Sie aber diesen Berufsvertretern schon unrecht.
      Wer macht denn die Gesetze, die immer mehr Menschen zwingen sich für alles und jedes einen Rechtsanwalt oder einen Steuerberater zu nehmen?
      Wer produziert denn jedes Jahr neue Formulare, die selbst überdurchschnittlich Intelligente ohne fachliche Hilfe nicht richtig ausfüllen können, geschweige denn sich diese zu unterschreiben trauen?

  22. El Capitan
    30. Oktober 2016 19:50

    Nachsatz:
    Geistes- und Kulturwissenschaften kann man sehr wohl studieren, aber bitte nicht in Österreich.
    In Deutschland kommt ein Betreuer auf maximal 10 Masterstudenten, in Österreich sind es 50 oder mehr, habe ich gehört.

    Mein Professor in Deutschland hatte einschließlich meiner Wenigkeit drei Doktoranden. Es war verdammt hart, aber es war zu schaffen.
    Wir müssen unseren Jungen mehr Mut machen, aber das ist ja schon wieder reaktionär.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      02. November 2016 08:01

      Geistes- und Kulturwissenschaften kann man sehr wohl studieren, aber bitte nicht in Österreich...

      Wie wäre damit: auf eigene Kosten? Dann können alle studieren, was sie für richtig halten, und die Kostenfrage würde schnell Klarheit schaffen, ob sie es auch verwenden können.

  23. El Capitan
    30. Oktober 2016 19:44

    Es ist bekannt, dass es doch nicht so wenige Lehrer gibt, die den Jugendlichen klarmachen, dass sich Anstrengung lohnt.

    Erstens ist der Mensch zu keiner Zeit so extrem belastbar wie zwischen dem 20 und 40 Lebensjahr. In diesen beiden Lebensjahrzehnten hält der Mensch unglaublich viel aus. Das sollten junge Menschen nutzen.

    Zweitens bringen abgeschlossene schwierige Studienrichtungen, vor allem im naturwissenschaftlich-technisch-mathematischen Bereich, später mehr Geld. Im Artikel von Dr. U. kann jeder Satz unterschrieben werden.

    Das Resultat der Bemühungen ist klar. Die intelligenteren, zäheren und leistungsbereiten Schüler gehen den harten und damit erfolgreicheren Weg. Die anderen belegen Soziologie, Politologie, Theaterwissenschaften, Genderismus (ja, diese Pseudowissenschaft kann man an ca. 250 Instituten im deutschsprachigen Raum studieren) und andere Volkshochschulkurse. Das führte zu immer mehr Ungleichheit, die von den Linken mit immer schrilleren Tönen angeprangert wird.

    Aber was solls: Die Linkspopulisten kapieren das nicht und halten Blümchenfächer immer noch für höhere Bildung.

    • Rübezahl
      31. Oktober 2016 00:33

      Ich habe das bisher als Witz betrachtet, dass Genderismus ein Studienfach ist... Unglaublich!!

  24. Stein
    30. Oktober 2016 19:40

    Auch mit absolviertem Studium wird es für junge Leute immer schwieriger einen Arbeitsplatz zu finden. Mit welchem Studium man die besten bzw. überhaupt Perspektiven hat, lässt sich nicht mehr sagen.

    Pharmazeuten verdienen noch gut (Apothekermonopol). Wieviele Krankenhäuser stellen wieviele neue Ärzte ein? Krankenpflegeschulen hat man geschlossen, weil Krankenhäuser kein Personal mehr einstellten. Lehrplatzsuchende für Krankenpflege wurden zu Hunderten abgewiesen! Das wurde nicht publik. Pfleger aus dem Ausland waren billiger ...

    Immer schwieriger wurde es in den letzten Jahren auch als Staats-, Landes- oder Gemeindebediensteter eine freie Stelle zu erhalten (vor allem ohne Protektion). Dort wird aber entgegen vieler Behauptungen sehr gut entlohnt (auch Lehrer). In Banken werden immer mehr Leute entlassen und kaum noch neue aufgenommen. Aufnahmestopps in vielen Arbeitsmarktbereichen. Auch unter den Informatikern gibt es immer mehr Arbeitslosigkeit.

    Interessant wäre, wo es noch freie Arbeitsplätze gibt und wo mehr verdient wird - in den Staatsbetrieben oder in der freien Wirtschaft wo viele Akademiker oft nur mehr kurzfristige Verträge erhalten ( Projektleiter/Assistenten/Praktikanten ...) .

    Sieht man sich den angeblich freien Stellenmarkt in den Annoncen an so wird man feststellen dass viele Vermittlerfirmen, (angebliche) Arbeitsstellen für Akademiker anbieten, aber auch Arbeitsstellen nur aufgrund von gesetzlich vorgeschriebenen Ausschreibungen pro forma angeboten werden die ohnehin schon an Protektionskinder vergeben sind. Wichtig ist die "Frauenquote" zu erhöhen - ja das steht sogar in AMS-Stellenangeboten für Männer dass zB die betreffende Firma die Frauenquote erhöhen möchte ... und "Migrationshintergrund" (siehe Polizei) wird gerne gesehen, wenn da nicht das Problem der mangelnden Deutschkenntnisse wäre...

    Unser Staat kümmert sich schon seit langem nicht mehr um unsere Jugend, das Problem der hohen und wachsenden Arbeitslosigkeit . Er ist voll auf mit der "Flüchtlingsintegration" beschäftigt ("unbegleitete Flüchtlinge" wohnen auch gratis im Studentenheim wo andere Eltern für ihre Kinder hohe Summen aufbringen müssen),... und die Probleme in unserem Land werden vergrößert und vergrößert und vergrößert ...

    • simplicissimus
      30. Oktober 2016 19:47

      No, dann nehma halt noch ein paar Milliarderln Schulden auf, das ma die Zuagreisten bessa verpflegen koennen!
      Ka Problem!
      Bankenabgaben a bisserl erhoehn, geht scho ...

    • dssm
      30. Oktober 2016 20:46

      @Stein
      Was geht den Staat der Bildungsweg eines jungen Menschen an? Der darf ab 16 wählen, ist also voll verantwortlich für Krieg und Frieden.
      Der Staat soll sich heraushalten! Keinerlei Zuschüsse für Studenten und Universitäten!
      Dann wird die Wirtschaft bald den begabten jungen Leuten ein Stipendium sponsern, denn Nachwuchs muss sein. Aber so 08/15 Studien wie wir sie derzeit in der Technik erleben (es gibt Ausnahmen!), gibt es dann nicht mehr, sprich es werden wieder Akademiker ausgebildet.

    • Stein
      31. Oktober 2016 09:09

      @dssm

      Für wen -wenn nicht für die jungen Staatsbürger- ist der Staat am meisten verantwortlich im Sinne des gesamten Staates ???

      Hoher Einsatz des Staates vorwiegend für "wohl erworbene Rechte" bestimmter Pensionäre, für ausländische Studenten, für die Rundumversorgung jener die aus dem Orient und Afrika zu uns kommen ?

      Es ist eine Schande wieviele junge österreichische Arbeitslose es gibt, und zwar vor allem für diese österreichische Regierung !!!

    • Sensenmann
      31. Oktober 2016 10:38

      @Stein
      Schon richtig, aber gegen den Wind kann Keiner Klavierspielen! Die Jungwähler sind zu rund 80% links (nur 20% gaben Hofer ihre Stimme), wählen sich also die Zustände selber. Weshalb sich mein Mitleid generell sehr in Grenzen hält.
      Auch 80% der Frauen zwischen 16 und 25 gehören zu den Willkommensklatschern, also kann ich nur sagen: Bückt euch! Selbst gewählt.
      Wenn das Volk regieren will, dann muss es auch die Konsequenzen tragen, da gebe ich dssm Recht!

  25. simplicissimus
    30. Oktober 2016 19:15

    Bei meinen Kindern ist's durchwachsen. Einmal Brot- und einmal Hungerbrotstudium plus zwei Hoffnungstraeger. Das Hungerbrot wird's trotzdem irgendwie schaffen, hoffe ich. Warten wir ab!

    • franz-josef
      30. Oktober 2016 21:15

      Ach geh, wenn das Hungerbrot-Kind mit genügend Leidenschaft dabei ist,wird es seine Existenz schon sichern, und wie oft ist es doch so, daßdas leidenschaftlich betriebene, aber brotlose Studium die Seele zutiefst befriedigt und eben dadurch der Weg zum (nicht so leidenschaftlich geliebten, aber existenzsichernden) beruflichen Weg frei wird!

  26. Brigitte Imb
    30. Oktober 2016 19:10

    Der ganze Quack, der diversen "....Logien", ist den Linken zu verdanken. "Akademische Bildung" - um jeden Preis und v.a. für jede Frau -, die ohnehin kaum noch etwas wert ist und auch schlußendlich nicht gebraucht wird.
    Aber natürlich, dahinter steckt ein Programm..........

    Vielen Jungen genügt auch ihr geringes Gehalt und sie kommen sogar aus damit, weil Mami und Papi fleißig waren und Wohnraum ohnehin (meist) im Überfluß vorhanden ist.

    • glockenblumen
      30. Oktober 2016 20:20

      Sie werden es soweit treiben, daß auch eine Klofrau ihren Master machen muß....
      Denn auf den Unis kann man die Studenten so herrlich einfach indoktrinieren, solange bis die Hirnwindungen links herum gelegt sind...

    • Mariahilferin
      30. Oktober 2016 23:07

      @ glockenblumen

      Wenn sich die Universitäten endlich auch der Bedürfnisanstalten angenommen haben, wird die Geschlechtertrennung aufgehoben und die trennenden Wände werden entfernt. Um Exhibitionisten, Voyeure und Hermaphroditen nicht zu diskriminieren und um die sozialen Kompetenzen zu stärken. Außerdem werden Videokameras installiert, damit sich alle sicher fühlen können.

      Ich hör schon den "call for papers".

  27. franz-josef
    • Cotopaxi
      30. Oktober 2016 18:58

      Machen wir es ihnen doch nach, legen wir die Kreuze ab und treten aus deren Kirchen aus.

    • Brigitte Imb
      30. Oktober 2016 19:15

      @Cotopaxi,

      mein Mann hat genau dasselbe gesagt.

      Das EINZIGE was sie ablegen können, haben sie abgelegt. 2x30 Silberlinge werden fällig.

    • Cotopaxi
      30. Oktober 2016 19:22

      Diese Bischöfe haben Jesus verraten wie einst Judas. Es wird Zeit, sie zum Teufel zu jagen.

    • glockenblumen
      30. Oktober 2016 20:14

      @ Cotopaxi

      wie recht Sie haben. Diese gewissenlosen Verräter, die die Lehre Jesu auf niederträchtigste Weise mißbrauchen biedern sich an wie die Huren ihrem Freier, Pfui Teufel!!!

    • Sensenmann
      30. Oktober 2016 23:12

      Ich bin ja zum Glück kein Christ. Aber als Heide ist man ja tolerant und ein wenig herumgechriste schadet ja an sich nicht, wenn es im Rahmen bleibt. Also lässt man die Pfaffen machen, weil zur Zeit die Ohnmacht ihrer Nächstenliebe sie ohnedies daran hindert, uns zu verbrennen.
      Aber wie diese angeblichen "Hirten" die "Lämmer Gottes" an die mohammedanischen Schächter ausliefern, ist doch eine starke Aktion! Aber die wollen das offenbar so und DAS ist das Unglaubliche daran!

    • Kyrios Doulos
      31. Oktober 2016 10:05

      @Sensenmann:

      "herumgechriste" - was für eine Wortschöpfung. Danke.

  28. Wertkonservativer
    30. Oktober 2016 18:23

    Nun, ich habe drei Enkelinnen im Alter zwischen 19 und 25 Jahren, die derzeit in verschiedenen Studienrichtungen ihre Prüfungen machen bzw. machten:
    eine Jus im 6. Semester, eine Soziologie, eine an der Wirtschaftsuni, beide letztere am Wege zum Master!
    Es macht Freude, mit welchem Ehrgeiz und Elan die Drei ihren Studienweg absolvieren! Um deren Zukunft mache ich mir wirklich keine Sorgen!
    Eine Freude für Großvaters Herz!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      30. Oktober 2016 18:45

      @ Wertkonservativer

      Ja, dass solche Kinder und Enkel eine Freude machen, das weiß ich auch von mir. Ich helfe einer armen Familie und die Kinder machen ihre Mutter glücklich, beide sind Klassenbeste, und mich auch, weil ich sehe, diese Hilfe fällt auf fruchtbaren Boden.

      Ich freue mich mit Ihnen. Schönen Abend !

    • Cotopaxi
      30. Oktober 2016 18:56

      @ WK

      Mann, sie haben es wirklich geschafft, Sie stehen weit über dem dumpen Durchschnittsösterreicher. Es ist für uns alle erbaulich, dass Sie uns an Ihrer gesegneten Familie teilhaben lassen.

    • Wertkonservativer
      30. Oktober 2016 20:00

      Danke, lieber Herr Maierhofer,
      für Ihre freundlichen Worte!

      @ Cotopaxi findet halt immer einen Grund, mich madig zu machen!
      Wenn's ihm weiterhin Spaß macht: er regt mich wahrlich nicht mehr auf!!!

    • haro
      30. Oktober 2016 20:08

      "Es ist dafür gesorgt, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen. " J.W. von Goethe.

      "Nach dem Tod meiner einzigen Tochter fand ich die übertriebenen Schilderungen eines Nachbarn über seine gesunden, angeblich so erfolgreichen Enkelkinder besonders taktlos, herzlos und verletzend" eine unbekannte Mutter aus dem Internet.

    • ludus
      30. Oktober 2016 21:00

      @Cotopaxi

      Sie mögen wohl Selbstgerechte nicht so sehr. ;)

    • Wertkonservativer
      31. Oktober 2016 09:04

      haro:

      o.k., o.k.,
      tut mir leid, mit meiner Freude über meine tüchtigen Enkelkinder in Ihren Augen ins Fettnäpfchen getreten zu.
      Aber da sie dazu auch noch Goethe bemühen müssen ????

    • phaidros, aus gutem Grund
      31. Oktober 2016 10:06

      Und täglich grüßt das Murmeltier.

  29. simplicissimus
    30. Oktober 2016 18:02

    OT aber als Vergleich zum Proteststurm der Linksfaschisten in Linz:

    http://www.krone.at/wien/oesterreich-rollt-islamisten-roten-teppich-aus-moslemfuehrer-in-wien-story-536661

    Geht's noch hinterfotziger und verlogener?

    • Brigitte Imb
    • franz-josef
      30. Oktober 2016 18:57

      Oh - Brigitte Imb - habe eben dasselbe gepostet, Ihre Einschaltung nicht gesehen. Vor lauter Empörung und Entsetzen zu schnell geschossen......

    • Brigitte Imb
      30. Oktober 2016 19:13

      Auf solche Skandale, und das ist für mich wahrlich einer, kann gar nicht oft genug hingewiesen werden.

    • simplicissimus
      30. Oktober 2016 19:13

      Kreuz ablegen durch einen Bischof ist seine persoenliche Unterwerfungserklaerung. Er wird sich natuerlich ausreden, er naehme Ruecksicht und blablabla ...
      Arme Katholiken.

    • Kyrios Doulos
      31. Oktober 2016 09:34

      @Brigitte Imb:

      So wie namhafte Kirchen-FÜHRER früher dem FÜHRER zu Kreuze gekrochen sind,
      genauso kriechen sie heute unterwürfig, feige und kreuz- und rückgratlos den Mohammedanern in den A.... !

      Ich verachte solche FÜHRER mehr als den Feind. Der Feind tut seine Sache konsistent und konsequent. So schlimm das für uns sein mag, dem Feind gebührt im Vergleich Respekt.

      Unsere FÜHRER verraten ihre Herde an eben diesen antichristlichen FEIND.
      Steht aber alles schon in der Bibel, daß es so kommen wird. Mt 24, Mk 13, Lk 21, Offb 13.

  30. Josef Maierhofer
    30. Oktober 2016 17:32

    Wenn ich einmal bei einer Prüfung eines Studenten den Satz fallen habe lassen, dass ich ihm empfehlen würde eine andere 'Qualifikationsschiene' zu wählen, etwa Parteibuch oder so was, dann war das sicher sehr böse, aber die verblüffende Antwort war die: das habe ich ja alles schon, ich will eigentlich nur einen Titel zum Job ....

    Aber auch ich habe den teuflischen Satz gesagt, 'Machen Sie was Sie wollen, aber das, was Sie wollen, machen Sie bitte wirklich !' Gut an einer technischen Universität oder Fachhochschule ist so ein Satz nicht unbedingt teuflisch. Aber ich weiß es von mir, ich habe immer getan, was ich wollte. Das geht aber nur unter der Prämisse, dass man arbeiten gelernt hat und zwar von früher Jugend an, von der Volkschule weg. Und man sollte das Richtige wollen, das Richtige, von dem man ein Leben lang leben kann.

    Ja, die Naturwissenschaften und die Technik sind die zweitbesten, die Kaufleute, Juristen sind die besten, was Gehaltschancen betrifft.

    Aber Sätze, wie 'aus nichts wird nichts', oder 'ohne Müh kein Preis', 'was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr', etc. haben heute genauso ihre Gültigkeit wie damals.

    Bloß der Prozentsatz der Lernresistenten wird immer höher, von den zugewanderten (geholten) 'Facharbeitern' ganz zu schweigen, und daher die Zahl der Wissensresistenten, sprich Ignoranten.

    Das Übel beginnt schon im Kindergarten, wo bereit Indoktrination wichtiger ist als Fähigkeit, Fertigkeit, Geschicklichkeit, etc. Warum können die Grünen und Roten das alles nicht sehen ? Ich denke, weil sie selbst genauso blind sind und in ihrer Ideologie festgefressen.

    • simplicissimus
      30. Oktober 2016 18:04

      Weil die Linken entweder gewissenslose Opportunisten sind oder selber unfaehige Loser, die zu nichts ausser Handaufhalten imstande sind oder imstande sein wollen.

    • Josef Maierhofer
      30. Oktober 2016 18:33

      @ simplicissimus

      Die kommen ja aus 'dieser Schule', wo es zu mehr halt nachher nicht reicht.

    • Kyrios Doulos
      31. Oktober 2016 09:47

      Josef Maierhofer, danke!

      Ihre so wahren Zeilen erinnern mich an das empfehlenswerte Buch über arbeitendes Lehren und Lernen:

      Konrad Paul Liessmann, Geisterstunde. Die Praxis der Unbildung. Eine Streitschrift, Zsolnay, Wien 2014

  31. Bob
    30. Oktober 2016 16:51

    Viele gehen schlicht den einfacheren Weg. Und diesen Weg halten auch viele durch linke Medien und Sozitum für einen wichtigen. Es ist doch toll, wenn man ohne viel Anstrengung zum hochgebildeten Gutmenschen wird.

    • logiker2
      30. Oktober 2016 20:50

      wichtig ist doch, dass es Spass macht und keine Leistung, Disziplin oder Fleiß abverlangt, das könnte noch im Burnout enden (Satire Ende).
      Aber sagen nicht viele Eltern schon den Kindern , lern` etwas, sonst musst du später einmal arbeiten und dir deine Hände schmutzig machen!

  32. Politicus1
    30. Oktober 2016 16:49

    Einen großen Schaden richten die Eignungsprüfungen für angehende Mediziner an.
    Abgesehen von der Quotenregelung für ausländische Bewerber, werden da Dinge abgeprüft, die mit der Arbeit eines Mediziners aber schon gar nichts zu tun haben.
    Aber der linke Zeitgeist verlangt halt den Nachweis 'sozialer' Kompetenz (was aber wiederum gar nichts mit einem ärztlichen Einfühlungsvermögen für Kranke und Alte zu tun hat!).
    Konkretes Beispiel gefällig?
    Guter Maturant ist beim Medtest in Wien durchgefallen.
    Er ging nach München, wurde dort ohne Probleme zum Medizinstudium zugelassen und studiert sein drei Jahren bei unseren bayerischen Nachbarn.
    Allerdings mit Zusatzkosten der Wohnung (in Wien hätte er weiterhin bei den Eltern gratis wohnen können).
    Und ob der angehende Dr.med. jemals nach Wien zurückkehren wird, ist mehr ist fraglich.

    Aber wir haben ja einen katastrophalen medizinischen Nachwuchsmangel in Österreich - aber wen schert's?

    • Pennpatrik
      30. Oktober 2016 17:44

      Das mit der "sozialen Kompetenz" wurde ja nur eingeführt, um Frauen, die es nicht verdienen, einen Studienplatz zuzuschanzen.
      Ist wie bei der Polizeiaufnahmeprüfung. Frauen müssen auch dort weniger Leistung bringen, um dasselbe Einkommen wie Männer zu haben.

    • Riese35
      30. Oktober 2016 18:49

      Wie sieht bitte eine Prüfung in "sozialer Kompetenz" bei einem Aufnahmetest aus? Ich kann mir darunter gar nichts vorstellen.

      Wie das gekommen ist, scheint aber klar zu sein. War es nicht zuerst so, daß wesentlich mehr Burschen den Test geschafft haben als Mädchen? Dann brach doch ein Proteststurm los und die Vizerektorin und Dschenderbeauftragte wollte das "Problem" mit Quoten lösen. Da das dann auch auf Widerstand stießt, machte man es offensichtlich still und heimlich über den Umweg von "sozialer Kompetenz"?

    • franz-josef
      30. Oktober 2016 18:59

      Ganz ähnlich in der Vet Med. Zum Verzweifeln.

    • Politicus1
      30. Oktober 2016 19:34

      Riese 35:
      z.B. die Frage:
      "Sie sehen auf der Straße einen 5-Euro-Schein. Was machen Sie?"
      (Sie geben ihn bei der Polizei ab; Sie stecken ihn ein; Sie lassen ihn liegen)

      Garantiert eine Situation, die ein Chirurg auf dem Weg in den OP-Saal rasch lösen muss ...

    • glockenblumen
      30. Oktober 2016 20:08

      Das was heutzutage promoviert und als Arzt zugelassen wird, ist zum Fürchten. Es fehlt denen an Herz, Hirn, Hausverstand, Einfühlungsvermögen und ethischer Bildung.
      Sie sind vollgestopft mit Wissen, besonders "wenn eine Studie doch sagt..." sehr vielen fehlt es an Erfahrung und ganz besonders fehlt das Gespür für Menschen, was sie tlw. mit Präpotenz und Arroganz zu kompensieren suchen.
      Aber Hauptsache sie haben die Eignung in "sozialer Kompetenz" was für ein unsäglicher Schwachsinn!!!

    • franz-josef
      30. Oktober 2016 21:21

      Ich gewinne immer mehr den Eindruck,daßdie Universitäten den angehenden Medizinern in erster Linie als Aufbereitungs-und Informationsstelle für die Pharma-Industrie zur Verfügung stehen. Der alte Arzt, der alle Aspekte inkl. gründlicher physischer Untersuchung für seine Diagnosefindung mit einbezieht, stirbt aus,während der Nachwuchs in erster Linie multiple choice im Kopf ablaufen läßt und dann zur Entscheidung über das passende Pharmazeutikum gelangt.

    • Brigitte Imb
      30. Oktober 2016 22:33

      Seit Jahren wird versucht den freiberuflichen Ärzten an den Kragen zu gehen, denn die müssen ja selbst denken und wirtschaften um überleben zu können. Dadurch klappt die politische Indoktrination (noch) nicht so ganz in diesem Bereich.

      Erst hat die Politik eingegriffen, daß "Wahlärzte" (was für ein dummer Ausdruck) in die Kassentöpfe "greifen" durften, die kamen aber mit dem Bettel nicht aus, verlangten höhere Tarife, die auch noch bezahlt wurden und werden, und nun überlegt die Politik die Wahlarzthonorare, nicht mehr rückerstatten zu lassen. Wobei die Rückerstattung auf 80% des Kassenhonorars basiert und daher lächerlich ist.
      "Sie" wissen nicht mehr was sie tun (sollen).

    • Kyrios Doulos
      31. Oktober 2016 09:21

      1/ Genau dieselbe Lage eines Studenten unter meinen Verwandten: MedUni-Aufnahmetest wegen Ausländer- und Frauenquote in Wien nicht geschafft. Studiert jetzt in Rekordzeit in München. Und er sagt jetzt schon, daß er sicher nicht nach Österreich kommen wird, wenn er Arzt ist.
      2/ Ich habe schon vor längerer Zeit den Feminismus und das Gendern zum Feind unserer Jugend und ihrer Zukunft erklärt. Bildung wird sabotiert. Chancengleichheit wird zerstört. Armee und Polizei werden geschwächt. Redefreiheit wird eingeschränkt.

      Pervers: Dieselben FeministINNEN fördern den ISlam. Mein einziger Trost, wenn der gewinnt: Feminismus wird wieder abgedreht. Und wie!

    • glockenblumen
      31. Oktober 2016 09:28

      @ franz-josef

      damit liegen Sie gar nicht so falsch, schließlich gibt es für alles ein Medikament....
      nur nicht für die Dummheit, Eitelkeit und Arroganz!
      Ganzheitliche Medizin unter Einbeziehung der medizinischen, sozialen und psychisch-seelischen Anamnese, gibt es nur privat oder bei alten - leider aussterbenden - Hausärzten





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