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Erdogan und Hitler, verlogene Gerichte und Ephesos

Griechische Richter haben beschlossen, sieben türkische Armeeangehörige auszuliefern, die vor den Häschern von Machthaber Erdogan geflohen sind. Das ist ein Skandal. Das zeigt die ganze Verlogenheit des Menschenrechts-Gequatsche europäischer Linkspolitiker und Gerichte.

Denn diese Auslieferung steht in totalem Kontrast zum Verhalten der Asylgerichte bei den sonstigen „Flüchtlingen“ der gegenwärtigen Völkerwanderung. Diese bekommen von europäischen Gerichten reihenweise Asyl oder Bleiberecht, obwohl nicht einmal ein Prozent von ihnen politisch, rassisch oder religiös verfolgt ist. Das aber sind eigentlich die einzigen Gründe, die nach der Flüchtlingskonvention Anspruch auf Asylgewährung verschaffen.

Die allermeisten dieser Migranten profitieren vielmehr von einer inzwischen extrem linken – oder sich für gutmenschlich haltenden, aber massiv gegen die Lebensinteressen Europas agierenden Judikatur europäischer wie nationaler Gerichtshöfe.

Noch nie ist das so krass offenkundig geworden wie jetzt im Falle Griechenlands. Denn dort verhindern es die Gerichte seit Monaten, dass irgendeiner der afghanischen oder arabischen Migranten gegen seinen Willen in die Türkei zurückgeschickt wird. Dabei wäre diese Rücksendung der einzige relevante Kern des europäisch-türkischen Abkommens, für das sich Angela Merkel stark gemacht hatte, und für das Europa der Türkei drei Milliarden zuschiebt. Die Rücksendung kommt aber nicht in Gang, weil griechische Richter unter Äußerung menschenrechtlicher Bedenken dies verhindern.

Während also griechische Richter damit der Völkerwanderung die Tür weiter offen halten, haben sie jetzt die Rücksendung der einzigen wirklichen politischen Flüchtlinge in die Türkei beschlossen (wenn auch noch nicht rechtskräftig). Ob so viel Verlogenheit kann einem nur noch übel werden.

Dennoch kritisiert kaum ein Medium oder Politiker Europas das griechische Verhalten. Dabei kann längst kein vernünftiger Mensch die Schauermärchen des türkischen Machthabers glauben, dass dort 30.000 Menschen geheim einen Putsch vorbereitet hätten (so viele sind mindestens in Haft, gegen noch viel mehr laufen Verfahren). Noch dazu war das ein „Putsch“, der völlig stümperhaft mit ein paar eher symbolischen Aktionen abgelaufen ist. Und von dem einer der größten Geheimdienste der Welt vorher überhaupt nichts erfahren haben will – bei 30.000 Putschisten.

Das hätte sogar der österreichische Verfassungsschutz lange vorher aufzudecken verstanden. Da glaube ich ja noch eher an die Marsmännchen als an die Putsch-Story Erdogans. Der Machthaber wollte in Wahrheit einfach mit allen politisch Andersdenkenden im gesamten türkischen Staatsapparat bis hin zu den Universitäten aufräumen. Das ist eindeutig. Und dennoch tut das ganze politische und richterliche Europa so, als ob sie an das Putsch-Märchen glaubten. Sind sie so blöd oder so opportunistisch?

Aber selbst wenn es wirklich ein so riesiger und dennoch geheim gebliebener Putsch gewesen sein sollte: Das ändert nichts am humanen Schutzanspruch der geflohenen türkischen Soldaten. Wer ihnen diesen Anspruch verwehrt, handelt so wie jemand, der 1944 Angehörige der Stauffenberg-Gruppe, denen nach Scheitern ihres Putschversuches die Flucht gelungen war, wieder an die Nazis ausliefern hätte wollen.

Weil wir schon beim einstigen Verhalten gegenüber den Nazis sind, noch eine andere sich immer mehr aufdrängende Analogie. Vielleicht ist der griechische Auslieferungsbeschluss nämlich gar nicht so sehr Folge einer Ideologisierung und gutmenschlichen Degeneration der griechischen Gerichte, sondern von Feigheit. Vergleichbar mit dem Verhalten der demokratischen Welt gegen Hitler vor 1939. Man hat damals ja auch jahrelang bei Aggressionen und Rechtsbrüchen immer wieder feige nachgegeben. Man hat die Deutschen nicht von Anfang an klar in die Schranken gewiesen, weil man glaubte, so einer Konfrontation aus dem Weg gehen zu können.

Gleiches könnte viele Griechen heute motivieren – trotz oder gerade wegen ihrer eigentlich alten Erbfeindschaft gegenüber den Türken. Aber der (so wie Hitler) halbdemokratisch zu Macht gekommene Erdogan hat sich so brutal über alle demokratischen und rechtsstaatlichen Schranken hinweggesetzt und stößt derzeit in alle Richtungen so aggressive Drohungen aus – gerade erst hat er auch den irakischen Regierungschef wild beschimpft –, dass sich wohl viele Griechen jetzt vor seinen Exzessen fürchten. Schließlich ist die türkische Armee völkerrechtswidrig schon in Syrien wie auch der Türkei aktiv (auch noch immer in Zypern).

So wie die russische in Georgien, der Ukraine und Moldawien.

Und noch eine Parallele zu Hitler springt in diesen Tagen ins Auge: Erdogan hat mit dem Russen Putin in den letzten Wochen eine innige Annäherung erreicht. Jetzt hat er mit ihm auch einen Pakt (über eine große Erdölpipeline) geschlossen. So wie Hitler 1939 mit Stalin.

Natürlich gibt es auch viele Unterschiede zwischen einst und jetzt. Aber eindeutig handelt es sich auch bei der Türkei und Russland nicht mehr um Demokratien und Rechtsstaaten, auch wenn da wie dort eine tapfere Opposition noch irgendwie überleben kann. Einer der größten und auffälligsten Unterschiede zu Hitler und Stalin ist jedoch: Erdogan wie Putin versuchen die jeweilige Staatsreligion massiv zu instrumentalisieren, während die beiden Diktatoren vor 80 Jahren Religionen ebenso massiv unterdrückt haben.

Wechseln wir nochmals zu den knieweichen Reaktionen auf den türkischen Imperator. Damit kommen wir auch nach Österreich. Allerdings ist diesmal nicht die Regierung zu tadeln; denn die zeigt in der Haltung gegenüber der Türkei derzeit lobenswerte Klarheit. Hingegen ist es die wissenschaftliche Community, die da ein erbärmliches Schauspiel liefert.

Anlass: Erdogan hat die österreichischen Archäologen aus Ephesos hinausgeschmissen. Österreich führt dort seit weit über hundert Jahren epochale Grabungen an einem wirklich großen Weltkulturerbe durch (das pikanterweise aus der Epoche der von den Türken verjagten Griechen stammt). Und Österreich bezahlt auch die Forschungen, die dort eine ganze antike Stadt mit unglaublich vielen interessanten Funden freigelegt haben.

Deren Ende ist sicher persönlich für die betroffenen Wissenschaftler frustrierend. Aber das legitimiert sie keineswegs, sich jetzt der Türkei gegenüber zu demütigen und lautes Verständnis für die Position des türkischen Regimes zu äußern, um vielleicht doch noch zurückkehren zu dürfen.

Das ist eine völlig falsche und entwürdigende Haltung. Österreich hat es nicht notwendig, so zu tun, als ob uns die Türkei einen Gefallen machen würde, dass wir ihr mit so viel menschlichem und finanziellem Aufwand eine Touristenattraktion von Weltrang geschaffen haben. Die Türkei hat durch das Touristenziel schon Milliarden verdient. Wenn nicht klargestellt wird, dass da die Türkei eigentlich Österreich danken müsste, dann soll man das Ganze bitte bleiben lassen. Die persönlichen Profilierungs-Interessen von ein paar Archäologen dürfen nicht wichtiger sein als die Notwendigkeit einer minimalen Selbstachtung dieser Republik.

Im Vergleich zu diesem Verhalten mancher österreichischer Archäologen kann man ja fast noch mehr Verständnis haben für das Verhalten der Griechen. Die haben wenigstens echt etwas zu fürchten, nämlich einen militärisch überlegenen Nachbarn.

PS: Wer noch immer Sympathien für die Türkei und für die Völkerwanderung hat, sollte jetzt die Enthüllungen über den in Sachsen erwischten Terrorplaner der „Islamischen Staates“ genauer verfolgen: Der Mann hat – obwohl zuvor schon als Flüchtling in Deutschland angekommen! – mehrere Monate wieder in der Türkei verbracht, und ist dort vom IS radikalisiert und finanziert worden…

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    29x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2016 01:37

    Nur zur Klarstellung eines historischen Faktums - und weil hier Stauffenberg erwähnt wurde. Zwei Tage NACH dem gescheiterten Staatsstreich vom 20. Juli 1944 veröffentlichte BBC auf allen deutschen Sendern Listen von Namen der Verschwörer, die sie sich alle zusammengeschrieben hatten aus den zum Teil jahrelangen Verhandlungen, die über die verschiedensten Auslandskontaktstellen - Schweden, Schweiz, Portugal, Vatikan usw usf - mit alliierten Stellen geführt wurden über all jene unterschiedlicsten Emissäre, die mit den Westmächten Verbindung aufgenommen hatten. Die Gestapo musste sich nicht erst beim Mitschreiben anstrengen. Zwei Tage lang, mehrfach am Tag, über mehr als zwei Stunden wurden - schön langsam zum mitschreiben, alle Namen veröffentlicht.
    Nur damit unsere tumben Dorfschulzen, welche die Verblödungsprogramme der roten Historiker tagtäglich kritiklos an unseren wehrlosen armen Kindern umsetzen es auch richtig verstehen: die Briten haben von Anfang an klargelegt, daß Ihnen Demokratie, Menschenrechte, Antifaschismus völlig egal sind: es ging Ihnen darum, Deutschland daran zu hindern , zu einer Großmacht aufzusteigen - egal, welche Regierungsform in Deutschland eben die Geschicke des Landes lenkten. Der NS war ihnen egal, sie bekämpften auch Stauffenberg, der als Patriot ebenso den NS bekämpfte, wie er sich dem aussenpolitischen Ziel verschrieben hatte, das Vordringen der Roten Armee nach Ost-Mitteleuropa zu hindern. Mein Gott, wie haben sie da nicht gelacht, die Briten, über soviel Dummheit. In ihrer unnachahmlich fairen Art, für die sie doch weltweit so bekannt sind.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2016 10:35

    Und was tut die EU ?

    Sie nimmt die Beitrittsverhandlungen wieder auf und eröffnet neue Kapitel in den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.

    Dieses Europa ist derart pervers und feige, dass man das nicht mehr beschreiben kann, es fördert direkt seine Feinde.

    Was haben wir in einer solchen Union verloren ?

    Na, wenigstens der 'Erdowahn'-Erfinder wurde freigesprochen ....

    Liebe Leute, wählt die Vernunft und nicht die Unvernunft.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2016 10:18

    Auch in der EU läuft eine "Säuberung", vielleicht weniger offensichtlich, doch sie läuft. Alles was nicht bedingungslos nach Mehr Europa schreit, wird diskriminiert.

  4. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2016 09:19

    "So wie die russische in Georgien, der Ukraine und Moldawien".

    Bin es langsam müßig, wie Abaelard weiter oben auch darauf hinzuweisen, daß die Dämonisierung der Russen bei völligem Ignorieren der US-Völkerrechtsverletzungen und das offensichtlich massive Betreiben der transatlantischen Agenda durch den Blogmaster dieses Forum entwertet.

    Und was ist mit den völkerrechtswidrigen Angriffen der US und Nato-Armeen in Serbien 1991 und Afghanistan 2001. Man erinnere sich an den legendären Ausspruch des damaligen deutschen Verteidigungsminister Struck, selbst nie Soldat: "Unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt". Besonders perfide die Verwicklung des damaligen grünen Außenministers Joschka Fischer in die Angelegenheit, der beim Zustandekommen des Nato-Engagements aus reinem Geltungsbedürfnis im Hintergrund ordentlich die Fäden zog.

    Zusätzlich Irak I und Irak II der US-Administration, aus reinem Machtkalkül und wirtschaftlichen Interessen vom Zaun gebrochen, an denen sich der militärindustrielle Komplex und Blackwater, nun Academi, eine krumme Nase verdient.

    Oder Libyen, Ägypten...

  5. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2016 08:29

    Ansonsten volle Zustimmung zu dem Artikel. Die ohnehin schon gewohnte negative Erwähnung von Putin- Russland konnte natürlich nicht ausbleiben was aber dem sonst voll empfehlenswerten Aufsatz ziemlich wiederum entwertet. Vielleicht gibt es einen Grund für die Putin- Paranoia des Blogmasters, Würde mich interessieren, vielleicht ein verweigertes Interview oder dergleichen ?

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2016 08:28

    Warum werden die meisten Menschen, sobald sie an die Macht kommen, zu Charakterschweinen? Ganz einfach: weil meist nur Charakterschweine an die Macht kommen wollen. Idealisten werden sofort umgewandelt oder entfernt.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2016 00:52

    Die ganze Geschichte ist, klar gesagt, ein Dreckhaufen. Die Griechen, die dem Erbfeind in den ... kriechen, die Türken, die kassieren aber nichts Wesentliches in Sachen "Flüchtlinge" tun, die Medien, die wie üblich entweder nicht wissen, wohin sie schreiben sollen oder manipuliert sind, die NGOs, die sowieso pseudo-gutmenschlich tun, die Wissenschaftler, die um ihre wahrscheinlich eh nicht gefährdete Einkommenslage jammern etc. etc. Den Vergleich, natürlich nicht total, mit Hitler habe ich schon vor Wochen hier verlautbart. Die Medien vermeiden den Vergleich - no na bei der Ausrichtung! - geflissentlich.
    Der Ausspruch von Bürgermeister Zilk ist wieder sehr treffend: Es ist z....


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  1. Segestes (kein Partner)
    14. Oktober 2016 15:13

    Versteh einer, warum hier ausgerechnet Abonnenten ständig über Unterbergers Russland-Kritik jammern. Jedem Putin-Adoranten steht es frei, sein Abo zu kündigen :)

    PS: Ich finde die Amis übrigens schlimmer als Putin/Russland. Schlimmer sind die allerdings vor allem deshalb, weil sie weitaus mehr Ressourcen zur Verfügung haben, um Schaden anzurichten.
    Stünde Russland wirtschaftlich ähnlich stark da wie die USA, würde es sich mindestens ebenso wie eine Wildsau gebärden. Doch zum Unglück Putins ist Russland mentalitätsbedingt abgesandelt - und so muss er seine Großmachtallüren auf kleiner Flamme kochen.

  2. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    14. Oktober 2016 13:55

    Ist doch sagenhaft, dass man davon im Systemjournalismus nichts hört.

  3. Wolfram Schrems (kein Partner)
    14. Oktober 2016 10:47

    Bassam Tibi hat sich vor kurzem sehr kritisch darüber geäußert, daß Deutschland auch heuer ehrenvoll Stauffenbergs und seiner Mitstreiter gedachte - und anläßlich eines analogen Putsches in der Türkei, der sich gegen einen zunehmenden Totalitarismus richtete, trotzdem eine Ergebenheitsnote an Präsident Erdogan sandte. Das ist (nicht nur in den Augen Tibis) verabscheuungswürdig.

    Frau Merkel sollte jetzt die Griechen in der Causa Asyl für die geflüchteten Soldaten unterstützen, wenn ihr Menschenrechte u. dgl. irgendetwas wert ist.

    Die im Artikel gezogenen Vergleiche mit Rußland halte ich allerdings für extrem hinkend und nicht zum Kontext passend.

  4. Haider
    12. Oktober 2016 22:29

    Eine - übliche - Einäugigkeit unseres Blogmasters stört mich sehr. Der Agressor USA wird mit keinem Wort erwähnt. Im Gegenteil: Solange die Türken mit ausdrücklicher Duldung der US-Administration ihr Unwesen trieben, waren sie brave Demokraten. So geht's auch nicht!

  5. franz-josef
    12. Oktober 2016 22:09

    Kann mir jemand erklären, wofür jetzt Erdogan pro Jahr drei Milliarden Euro bekommt , fünf Jahre lang hieß es, und was er gerade konkret mit diesem Geld tut?
    Ich kenn mich nicht mehr aus.
    Dieser sog."Merkel-Deal" öffnete gigantische Geldschleusen in die Türkei, und außer einem gefeierten Syrer- Familien-Einflug nach D war über den angeblichen "Ein-Illegaler-zurück-in-die-Türkei-und-ein-Legaler-legal-in-die-EU" nichts mehr zu hören.

    Nebenbei - wer zahlt die Milliarden? Wir alle via EU-Mitgliedsbeitrag?
    Schon wieder so viele Fragen...

    • Undine
      12. Oktober 2016 22:39

      @franz-josef

      Die Milliarden zahlen die depperten NETTO-ZAHLER Deutschland, Österreich und noch zwei andere Länder (Niederlande, Finnland?)

    • franz-josef
      13. Oktober 2016 10:19

      Ist faszinierend, wie es einer Handvoll Gauner gelingt, Millionen Menschen abzucashen, ohne daß sich auch nur der Hauch eines Protests regt - und da rede ich jetzt bloß vom sog. Mitgliedsbeitrag ,den Schüssel über Nacht aus mir nicht nachvollziehbaren Notwendigkeiten? verdoppelt hat.Niemand hat gegen die Verdoppelung protestiert, es war überhaupt kein Thema in den Medien, an den meisten Leuten ging das vorbei.
      Und niemand stellt die Höhe des Betrages und schon gar nicht den Nettozahler-Status´in Frage.Schweigen, fast 3/4 d.Jahres für den Staat arbeiten, Schuften, sich vor jeden supranat.gewünschten Karren spannen zu lassen -
      ja,brave Ochsen.
      Wer sind die beflissenen Abnicker? Namen?

  6. Konrad Loräntz
    12. Oktober 2016 21:18

    Der Vergleich kann vielleicht mit Krücken gehen. Wo sind die Versailler Verträge, welche die Türke knebeln und ausbluten ? Welche Teile der Türkei sind unter Fremdherrschaft ? Ist ja eher umgekehrt - im kurdischen Osten.
    AU - bei allem Respekt - las vielleicht zuviel Fritz Fischer.

  7. Moti44
    12. Oktober 2016 20:34

    "Dabei kann längst kein vernünftiger Mensch die Schauermärchen des türkischen Machthabers glauben, dass dort 30.000 Menschen geheim einen Putsch vorbereitet hätten (so viele sind mindestens in Haft, gegen noch viel mehr laufen Verfahren). Noch dazu war das ein „Putsch“, der völlig stümperhaft mit ein paar eher symbolischen Aktionen abgelaufen ist. Und von dem einer der größten Geheimdienste der Welt vorher überhaupt nichts erfahren haben will – bei 30.000 Putschisten"
    Zur Korrektur: Den Putsch, der höchstwahrscheinlich vom Militär allein ausging war keineswegs symbolisch sondern forderte an die 300 Tote und ein hohe Anzahl oft schwer Verletzter. Er scheiterte, weil nur Teile des Militärs mitmachten und eine Unterstützung der Bevölkerung weitgehend ausblieb. Die hohe Anzahl an Verhaftungen und die Säuberungen im öffentlichen Dienst beruhen auf dem Umstand, dass Erdogan den Putsch zum Anlass genommen hat um auch gleich einen Schlag gegen die (keineswegs harmlose religiös-fundamentalistische) Gülenbewegung zu führen, die mit ihren gut geschulten, vielfach hochgebildeten Anhängern die staatlichen Institutionen zunächst mit Erdogans Billigung unterwandert hatten. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Gülen mit diesem Putsch irgend etwas zu tun hat, da seine Bewegung in der Armee keinen entscheidenden Rückhalt hatte.

  8. Erich Bauer
    12. Oktober 2016 16:20

    Der Gründer der Tauschplattform Megaupload, Kim Dotcom, hat in seinem Twitter-Account vor kurzem eine Umfrage gestartet und die Nutzer danach gefragt, wen sie als den nächsten US-Präsidenten sehen wollen. Gewonnen hat……. ein RUSSE.

    https://twitter.com/KimDotcom/status/786011173137240064/photo/1

  9. Almut
    12. Oktober 2016 14:10

    Zur Putin-Aversion unseres (sonst von mir sehr geschätzten) Blogmasters:
    don't disturb me with facts:

    http://www.kla.tv/9136

  10. Erich Bauer
    12. Oktober 2016 12:04

    Nun, im heutigen Blog-Artikel werden ja geopolitische Begebenheiten nur so kunterbunt durcheinander geschmissen... Darauf näher einzugehen ist eigentlich unmöglich. Zumal es ohnehin reine Zeitverschwendung wäre.

    Wie dem auch sei. Die Türkei erweist sich als sehr störrischer EU-Kandidat. Was aber die „Menschenrechte/Demokratie-Hüter“ der EU so gar nicht kratzt. Wahrscheinlich mögen sie es wenn sie von „Orientalen“ in den A…. getreten werden.

    Griechenland – bereits ein EU-Mitglied – hat die pragmatische Betrachtung der „Menschenrechts-Situation“ bereits voll verinnerlicht. Die türkischen „Putsch-Offiziere“ müssen sich für ihre schlimme Tat selbstverständlich in der Türkei verantworten… Ganz unter uns: Österreich hätte sie auch ausgeliefert. Ich glaube nicht, dass diese Offiziere in der Wiener Boltzmanngasse Unterschlupf gefunden hätten. Selbst wenn diese auf der CIA-Payroll gelistet gewesen wären…

    Griechenland und Türkei sind aber auch NATO-Mitglieder. Sogar ziemlich hochgerüstete. Die Angst der Griechen vor der NATO ist daher nicht ganz unbegründet. Sich gegen den allgemeinen Konsens in der tagespolitisch abhängigen Beurteilung der „Menschenrechte“ – von EU und NATO - zu stellen, ist keine gute Idee…

  11. socrates
    12. Oktober 2016 11:21

    O.T. Die, nach eigener Ansicht, Unschuldige und korrekte Presse schweigt zu Hillary:

    .Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump will eigenen Worten zufolge den Skandal um die veröffentlichten E-Mails von Clintons Wahlkampfstab nutzen, aber die Presse berichtet nicht über die spektakulären Enthüllungen berichten. Dies sagte Trump gegenüber dem TV-Sender Fox News.

    „Das Problem besteht darin, dass ich das ausnutzen möchte. Die Presse will aber darüber nicht schreiben“, klagt Trump in dem Interview. „Die Presse spricht ungern über WikiLeaks, Sie wissen das. WikiLeaks ist geil.“ „Das, was veröffentlicht wird, zeigt, dass Clinton eine echte Lügnerin ist. Sie sagt unterschiedliche Sachen ihrer Tochter und vor dem Publikum. Die Presse will aber darüber nicht schreiben“, wundert sich Trump.

    Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20161012312908992-trump-wikileaks-luegen-clinton-schweigen-presse/

  12. Josef Maierhofer
    12. Oktober 2016 10:35

    Und was tut die EU ?

    Sie nimmt die Beitrittsverhandlungen wieder auf und eröffnet neue Kapitel in den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.

    Dieses Europa ist derart pervers und feige, dass man das nicht mehr beschreiben kann, es fördert direkt seine Feinde.

    Was haben wir in einer solchen Union verloren ?

    Na, wenigstens der 'Erdowahn'-Erfinder wurde freigesprochen ....

    Liebe Leute, wählt die Vernunft und nicht die Unvernunft.

    • Inger
      12. Oktober 2016 19:25

      Dieses Europa hat ja schon bei der Aufnahme von Zypern gezeigt, wie der Hase wirklich läuft.
      Wie kann man ein geteiltes Land aufnehmen? Die Türken sitzen dort und schauen sich das Treiben so an.
      Die NATO tut ein übriges.
      Also, wie man so schön sagt, ein Sauhaufen hin und hin.

  13. Erich Bauer
    12. Oktober 2016 10:28

    Die "Menschenrechte" wurden in einem UNO-Gremium "ausbaldowert" (ähnlich wie bei der "Klimareligion"). Angeblich nahm man sich den Dekalog zur Vorlage. In Wahrheit hat man sich den Dekalog "vorgenommen". Entscheidende Gebote wurden einfach ausgeblendet, andere bis zur Unkenntlichkeit "modifiziert"...

    Die Absicht war jedenfalls klar ersichtlich. Man wollte eine "moralische" Keule erfinden mit der man Länder, die dem "Westen" gegenüber kein demütiges Wohlverhalten zeigen, eine Jurisdiktion vor die "Tür" setzen und mittels globalen "Gewaltmonopol" auch durchsetzen. Wobei die Maßregelungen nach eher unbekannten (willkürlichen) Kriterien zum Einsatz kommen. In jedem Fall aber: "moralische gerechtfertigt". Westliche "Menschenrechte+Demokratie" sind das Schreckgespenst des 21. Jahrhunderts.

    • logiker2
      12. Oktober 2016 11:17

      dazu ein Buchtipp: "Demokratie und Homokratismus", wie die Gleichheitsideologie der Menschenrechte die Demokratie und die Völker bedroht, von Jan Mahnert.

    • Gandalf
      12. Oktober 2016 18:17

      Apropos Buchtipp: Ich lese gerade zum zweiten mal das großartige Buch "Das Heerlager der Heiligen" von Jean Raspail. War es beim ersten mal eher amüsiertes Erstaunen, was der Autor da im Jahre 1973 an prophetischen Visionen zu Papier gebracht hat, so kommt beim Wiederlesen das blanke Entsetzen: Ja, genau so, wie Raspail die Charakter- und Prinzipienlosigkeit unserer Gesellschaft aus damaliger Sicht gezeichnet hat, ist sie jetzt Realität; und die Gutmenschen sind auch noch stolz darauf, dass sie so dumm und wehrlos sind, wie sie sind. So eine Gesellschaft ist dem Untergang geweiht, ob mit Herrn Juncker, Herrn Schultz oder - horribile dictum - Herrn Gruselbauer. Auch schon Wurscht.

    • Gandalf
      12. Oktober 2016 21:19

      Oha - da hab ich den falschen Esel geschlagen. Natürlich soll das heissen: "- Herrn Faymanndl". Barolofreund Gusenbauer, bei aller selbstverdienter Geringschätzung, möge mir den Lapsus verzeihen...

    • simplicissimus
      12. Oktober 2016 23:08

      Sinnvollerweise gibt es ausser einem einzigen Menschenrecht kein Menschenrecht ohne Menschenpflichten.
      Das einzige Recht ohne Pflicht?
      Gleiche und faire Behandlung vor einem ordentlichen Gericht. Dafuer braucht's keine Pflicht, fuer alle anderen Rechte schon.

  14. brechstange
    12. Oktober 2016 10:18

    Auch in der EU läuft eine "Säuberung", vielleicht weniger offensichtlich, doch sie läuft. Alles was nicht bedingungslos nach Mehr Europa schreit, wird diskriminiert.

    • franz-josef
      12. Oktober 2016 21:55

      Die gigantische Menschenflutung war und ist eine Win-Win-Situation für die größten Gauner der Gegenwart. Ein Winner ist auch Juncker, der damit seine herbeigesehnte große Krise als Nährboden für die Angst der Bürger in einem Aufwaschen bekommen hat und nun sein ihm aufgetragenes Projekt der zentral gelenkten EU samt ausradierten Nationen vorantreibt. Alles, was wir brauchen, ist eine große Krise, so meinte er vor einiger Zeit, vermutlich gerade nüchtern.
      Dennoch scheint mir, daß Brüssel sich des angstvollen Ankuschelns der EU Bürger und deren Wunsch nach einer Zentralregierung nicht ganz sicher ist - die Schritte erfolgen fast heimlich.

  15. Politicus1
    12. Oktober 2016 09:53

    es ist schon so, dass wir aus der Geschichte lernen sollen.
    Unsere Universitätshistoriker wissen das auch.
    Die Lehr- und Lernfeiheit gibt ihnen aber auch die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, WAS sie aus der Geschichte lernen.
    Und da man ja bekanntlich nicht alles lernen kann, muss man sich auf einzelne Bereich beschränken.
    Auf welche Bereiche sich die meisten Herren (und wenige Damen) Professoren beschränken, wissen wir inzwischen auch ...

  16. socrates
    12. Oktober 2016 09:44

    Selbst der dümmste Medienmitarbeiter weiß, was in der Welt wirklich passiert und darf es nicht sagen. Dafür fahren seine Chefs Ferrari & Co und er hat einen guten Posten. Ausgerechnet Historiker, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben, sollen Moral zeigen?

  17. oberösi
    12. Oktober 2016 09:19

    "So wie die russische in Georgien, der Ukraine und Moldawien".

    Bin es langsam müßig, wie Abaelard weiter oben auch darauf hinzuweisen, daß die Dämonisierung der Russen bei völligem Ignorieren der US-Völkerrechtsverletzungen und das offensichtlich massive Betreiben der transatlantischen Agenda durch den Blogmaster dieses Forum entwertet.

    Und was ist mit den völkerrechtswidrigen Angriffen der US und Nato-Armeen in Serbien 1991 und Afghanistan 2001. Man erinnere sich an den legendären Ausspruch des damaligen deutschen Verteidigungsminister Struck, selbst nie Soldat: "Unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt". Besonders perfide die Verwicklung des damaligen grünen Außenministers Joschka Fischer in die Angelegenheit, der beim Zustandekommen des Nato-Engagements aus reinem Geltungsbedürfnis im Hintergrund ordentlich die Fäden zog.

    Zusätzlich Irak I und Irak II der US-Administration, aus reinem Machtkalkül und wirtschaftlichen Interessen vom Zaun gebrochen, an denen sich der militärindustrielle Komplex und Blackwater, nun Academi, eine krumme Nase verdient.

    Oder Libyen, Ägypten...

    • Rübezahl
      12. Oktober 2016 11:13

      wirklich perfide ist die Bewaffnung der Taliban vor (!) dem russischen Einamrsch...
      oder
      WIE Oil for Food abgewickelt bzw. hintertrieben wurde...

    • HDW
      12. Oktober 2016 18:31

      Das heisst euphemystisch "Regime Change" mit "Kollateralschäden" beim "Manifest destiny" dieser patentierten Heuchlernation!
      Gegründet auf der Ausrottung der Indianer und einem Bürgerkrieg den der psychopathische Unionsgeneral Sherman, selbst Befürworter der Sklaverei (!) zu einem Vernichtungskrieg gegen die Zivilbevölkerung des Südens steigerte um Lincolns Wiederwahl zu unterstützen.
      In der Tonart gings dann eben weiter Richtung Europa und Asien, das kriminelle Clintonpärchen sind der emblematische Höhepunkt für diesen Totentanz der Heuchelei.

    • Rübezahl
      13. Oktober 2016 06:38

      @HDW: Auch Lincoln war kein Gegner der Sklaverei! Er schwenkte erst 1863 um, als es sehr schlecht um die Union stand!!

    • Torres (kein Partner)
      14. Oktober 2016 10:09

      Dabei stimmt es gar nicht, dass sich russische Truppen in Moldawien befinden. Sie stehen nämlich nur in Transnistrien, einem schmalen Streifen im Osten Moldawiens, der sich als "unabhängiger Staat" sieht, aber von niemandem außer Russland anerkannt ist.

  18. dssm
    12. Oktober 2016 08:47

    Kaum klopfen echte Asylberechtigte an die europäische Tür, schon werden die wieder hinaus-expediert.
    Aber halt, das wären ja Leute gewesen die etwas gelernt haben, die sich wahrscheinlich bald eine Arbeit suchen und finden, die in kurzer Zeit die Sozialindustrie nicht mehr brauchen. Und wer die Sozialindustrie nicht braucht, den braucht das sozialistische Land nicht!

    Es ist wieder ein ernstes Warnsignal für alle EU-Bürger. Denn wenn anständigen Leuten ohne eigene Staatsbürgerschaft die Tür gewiesen wird, dann ist es nur mehr eine Frage der Zeit bis die anständigen Leute mit eigener Staatsbürgerschaft dran sind! Wer jetzt noch nicht zumindest einen Fuß in einer ausländischen Tür hat, dem ist nicht zu helfen!

    • Erich Bauer
      12. Oktober 2016 09:42

      Wichtig ist, dass man den Fuß außerhalb der EUSA Krake setzt...

    • Rübezahl
      12. Oktober 2016 11:14

      wo kann man seinen Fuß noch hinstellen?? Frage mich das imemr wieder. Kann mir wer einen Fingerzeig geben?

  19. Abaelaard
    12. Oktober 2016 08:29

    Ansonsten volle Zustimmung zu dem Artikel. Die ohnehin schon gewohnte negative Erwähnung von Putin- Russland konnte natürlich nicht ausbleiben was aber dem sonst voll empfehlenswerten Aufsatz ziemlich wiederum entwertet. Vielleicht gibt es einen Grund für die Putin- Paranoia des Blogmasters, Würde mich interessieren, vielleicht ein verweigertes Interview oder dergleichen ?

    • Nestor 1937
      12. Oktober 2016 08:58

      Diese Frage sollte öfter und energischer gestellt werden, weil sich sonst noch andere Gerüchte verbreiten.

    • FranzAnton
      12. Oktober 2016 10:14

      Putin - Paranoia? Ich meine zu träumen; wie viele Länder soll dieser angemaßte Cäsar noch überfallen, ehe so manchem "Verehrer" ein Licht aufgeht? Die Amis erscheinen gewiß schwer problematisch, sind aber sicher als - besserungsfähige (zwar kaum mit dem kommenden Präsidenten) - Demokratie zu bezeichnen; Rußland sicher nicht. Unser Blogmaster hat also ganz recht, im übrigen auch mit seiner Vorliebe für Direktdemokratie, der, zumindest a la longue, einzigen, denkbaren Rettung (nicht nur) unseres Gemeinwesens vor Schad - Agenden sich die Politleiter emporgeschwindelt habenden Minderfähigen.

    • HDW
      12. Oktober 2016 10:14

      Vielleicht wegen der, trotz entsetzlichem Blutzoll durchgehaltenen Seelsorge für das russische Volk verdienten Wiedergutmachung an der Orthodoxie? Der Missionsauftrag gilt für jeden der dem Bischof von Rom huldigt, und ihn kaum kritisiert!

    • differenzierte Sicht
      12. Oktober 2016 10:24

      Mich beunruhigen die blinden Putinfreunde mehr als die angebliche Paranoia, die sie A.U. unterstellen.

    • Bob
      12. Oktober 2016 10:29

      Franz Anton
      Habe ich etwas versäumt? Welche Länder hat Putin überfallen, im Gegensatz zur USA?

    • FranzAnton
      12. Oktober 2016 16:08

      @Bob: Siehe Wikipedia - als "aide memoire" recht gut brauchbar.

  20. Bob
    12. Oktober 2016 08:28

    Warum werden die meisten Menschen, sobald sie an die Macht kommen, zu Charakterschweinen? Ganz einfach: weil meist nur Charakterschweine an die Macht kommen wollen. Idealisten werden sofort umgewandelt oder entfernt.

  21. Leopold Franz
    12. Oktober 2016 07:59

    Der europäische Irrsinn des 20. Jahrhunderts hatte seine Ursache in der Katastrophe des ersten Weltkrieges.
    Der europäische Irrsinn der muslimischen Landnahme im 21. Jahrhundert hat seine Ursache in der Rechtsprechung des EUGH, des GH für Menschenrechte und der dazugehörigen nationalen Verwaltungs- und Strafgerichte.

    • Rübezahl
      12. Oktober 2016 11:28

      Nein. Im Gutmenschentum, einer wohlstandsdegenerierten Gesellschaft, der alle Werte und Wurzeln abhanden gekommen sind.
      Und diese Werte wie Nation, Geschichte, Heimat, Famile und Tradition wurde seit den 60igern systematisch ausgetrieben. (Die Grünen Kommunisten allen anderen voran.)
      Dazu noch internationale Absprachen, meinetwegen der Soros oder wer auch immer, und es ist vorbei mit diesem bürgerlichen Österreich und Detschland.

    • glockenblumen
      12. Oktober 2016 12:35

      @ Rübezahl
      ******************************

    • Leopold Franz
      12. Oktober 2016 15:03

      Werter Herr aus dem Riesengebirge, ich meinte mit meiner Einschätzung nicht die Gutmenschen, bei deren Beurteilung ich bei Ihnen bin. Ich meinte den Irrsinn der Rechtsprechung, mit der die anderen, diejenigen vielen, die sich noch wehren wollen, systematisch behindert und kriminalisiert werden.

  22. Pennpatrik
    12. Oktober 2016 07:58

    Freiheit für Assange? Der wäre doch auch ein typischer politischer Flüchtling.

    Nationalsozialisten sind auch nur Sozialisten. Warum sollten sie sich - außer im Nationalismus - in ihren Zielen von anderen Sozialisten unterscheiden?

  23. Helmut Oswald
    12. Oktober 2016 01:37

    Nur zur Klarstellung eines historischen Faktums - und weil hier Stauffenberg erwähnt wurde. Zwei Tage NACH dem gescheiterten Staatsstreich vom 20. Juli 1944 veröffentlichte BBC auf allen deutschen Sendern Listen von Namen der Verschwörer, die sie sich alle zusammengeschrieben hatten aus den zum Teil jahrelangen Verhandlungen, die über die verschiedensten Auslandskontaktstellen - Schweden, Schweiz, Portugal, Vatikan usw usf - mit alliierten Stellen geführt wurden über all jene unterschiedlicsten Emissäre, die mit den Westmächten Verbindung aufgenommen hatten. Die Gestapo musste sich nicht erst beim Mitschreiben anstrengen. Zwei Tage lang, mehrfach am Tag, über mehr als zwei Stunden wurden - schön langsam zum mitschreiben, alle Namen veröffentlicht.
    Nur damit unsere tumben Dorfschulzen, welche die Verblödungsprogramme der roten Historiker tagtäglich kritiklos an unseren wehrlosen armen Kindern umsetzen es auch richtig verstehen: die Briten haben von Anfang an klargelegt, daß Ihnen Demokratie, Menschenrechte, Antifaschismus völlig egal sind: es ging Ihnen darum, Deutschland daran zu hindern , zu einer Großmacht aufzusteigen - egal, welche Regierungsform in Deutschland eben die Geschicke des Landes lenkten. Der NS war ihnen egal, sie bekämpften auch Stauffenberg, der als Patriot ebenso den NS bekämpfte, wie er sich dem aussenpolitischen Ziel verschrieben hatte, das Vordringen der Roten Armee nach Ost-Mitteleuropa zu hindern. Mein Gott, wie haben sie da nicht gelacht, die Briten, über soviel Dummheit. In ihrer unnachahmlich fairen Art, für die sie doch weltweit so bekannt sind.

    • kritikos
      12. Oktober 2016 01:52

      Das wird in den Schulen und auch sonst nicht gesagt. Die Briten haben die Kosaken den Russen ausgeliefert, sie haben Kroaten den Partisanen übergeben und wohl auch andere "faire" Taten vollbracht. Ihr "empire" haben sie dennoch nicht behalten. Geschieht ihnen recht, sie haben auch sonst nicht viel Weltverständnis gehabt, außer ihr eigenes Machtstreben.

    • WFL
      12. Oktober 2016 07:35

      @Helmut Oswald:
      Richtig! Außerdem wurde vor Jahren von Junghistorikern der Universität Oxford aufgedeckt, dass einige Verschwörer des 20. Juli über englische Verwandte
      die britische Regierung schon Monate vorher um Unterstützung ersucht hatten (z.B. Graf Moltke, der teilweise englischer Abstammung war.)
      Die britische Regierung unter Churchill war also voll über den geplanten Putschversuch informiert.
      Dennoch wurde jegliche Unterstützung von Churchill glattweg abgelehnt.
      Churchill wollte die bedingungslose Niederlage Deutschlands. Basta.

    • Helmut Oswald
      12. Oktober 2016 10:32

      @WFL ich selbst habe tagelang in den Londoner Archiven geforscht und bin mit etwa 90 Seiten Dokumentenkopien zu Stauffenbergs Tat heimgekehrt. Ausgerechnet die schön on-line gestellten 'minutes of the meeting' of his majesties government - also die Protokolle der Regierungssitzungen von Churchills Kriegs-kabinett erwähnen den Aufstand vom 20. Juli 44 nicht mit einer einzigen Silbe. Das glauben wir natürlich sofort, daß ein Attentat auf Hitler und ein nur knapp gescheiterter Staatsstreich nicht mit einer einzigen Silbe im Kabinett besprochen wurde. Nun, diese Protokolle sind selbstverständlich gesäubert worden von den 'heiklen' Passagen und dann erst öffentlich zugänglich gemacht worden.

    • socrates
      12. Oktober 2016 11:17

      Lit: "The Germany Octopus" von Lord Vansitard

    • socrates
    • Sensenmann
      13. Oktober 2016 01:43

      Naja,dank dieser Heldentaten werden nun ihre Soldaten auf offener Straße von Negern geschächtet und ganze Stadtviertel wurden bei Negeraufständen niedergebrannt. Wenigstens ein, zwei Häuserblocks sahen dann so aus wie Dresden.
      Also, liebe Briten: Hat es sich gelohnt, daß Danzig jetzt polnisch ist?
      Aber Völker können auch gescheiter werden.

      Ich verzeihe den Briten viel, denn sie haben den ersten Stein aus der Mauer des Völkerkerkers geschlagen und den ersten Schritt zum Verrecken der EU gesetzt.

    • Outis (kein Partner)
      14. Oktober 2016 15:52

      Interessant, das mit der BBC - welche Quellen gibt es dafür? Ich glaube Ihnen das zwar, aber ein Kommentar unter einem Blogeintrag im Internet ist einfach keine Quelle, die ich zitieren könnte.

    • Helmut Oswald
      16. Oktober 2016 01:32

      @ Outis, die BBC Volte wurde als Dokumentarspiel auf N24 im Rahmen einer breiter angelegten Sendung über die Normalität der Arbeitstage der alliierten Staatschefs am 20.7.44 gebracht, trotzdem der Sender von häufigen Wiederholungen lebt aber recht rasch aus dem Programm genommen, meine seinerzeitigen Nachfragen beim Sender betreffs redaktioneller Unterlagen etc. blieben unbeantwortet. Entsprechende Recherchen bei der BBC stehen noch an. Dokumentiert sind freilich auch andere in diese Politik der Westmächte passende Maßnahmen. So weigerte sich ua. Anthony Eden auf Nachfrage des Bischofs von Chichester, den auf der Flucht befindlichen Gördeler durch die RAF nach Schweden auszufliegen zu lassen

  24. kritikos
    12. Oktober 2016 00:52

    Die ganze Geschichte ist, klar gesagt, ein Dreckhaufen. Die Griechen, die dem Erbfeind in den ... kriechen, die Türken, die kassieren aber nichts Wesentliches in Sachen "Flüchtlinge" tun, die Medien, die wie üblich entweder nicht wissen, wohin sie schreiben sollen oder manipuliert sind, die NGOs, die sowieso pseudo-gutmenschlich tun, die Wissenschaftler, die um ihre wahrscheinlich eh nicht gefährdete Einkommenslage jammern etc. etc. Den Vergleich, natürlich nicht total, mit Hitler habe ich schon vor Wochen hier verlautbart. Die Medien vermeiden den Vergleich - no na bei der Ausrichtung! - geflissentlich.
    Der Ausspruch von Bürgermeister Zilk ist wieder sehr treffend: Es ist z....





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