Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Der Ruf nach dem Sport-Kommunismus

Die Grünen sind zwar zum Glück derzeit politisch nicht wichtig. Aber bisweilen sollte man sich ihre Vorschläge doch auf der Zunge zergehen lassen. So wie etwa jetzt jenen zum Thema Sport, wo ja angesichts des (regelmäßig) schwachen Abschneidens Österreichs bei Sommer-Olympia (regelmäßig) fast jeder Politiker Ideen abzusondern versucht.

Die Grünen verlangen nun, dass der für Sport zuständige Minister selbst jene Sportarten definieren soll, die künftig speziell gefördert werden. Damit zeigen die Grünen wieder einmal, dass sie immer noch ein deutliches Stück sozialistischer denken als die SPÖ. Denn das sind Modelle wie in Zeiten des staatlichen Sportkommunismus. In der Sowjetunion oder DDR hat ja auch die Politik anzuordnen versucht, wer wo künftig Medaillen zu gewinnen hat (Skifahren war es zum Glück für Österreich nicht).

In Russland dürfte das übrigens noch heute der Fall sein. Oder zumindest bis vor kurzem, als der Staat in breiter Front sogar das Doping organisiert hat (obwohl das nicht nur Betrug, sondern eindeutig gesundheitsschädlich ist).

Aus linken Köpfen ist einfach nicht herauszukriegen, dass sich der Staat ohnedies schon in viel zu viel einmischt. Nein, ihnen fallen ständig noch mehr Bereiche ein, wo er sich noch mehr einmischen (und dafür noch mehr Steuern kassieren und Beamte beschäftigen) sollte. Aber auch die Neos wetteifern mit den Grünen in Sachen noch mehr Sport-Sozialismus: Sie fordern wiederum, dass es ein „zentrales Fördersystem“ geben solle.

Gegen all das klingt sogar der Vorschlag von Sportminister Doskozil, eine Sport-GmbH zu schaffen, wo wenigstens die Politik nicht direkt entscheidet, fast liberal. Fast.

Wirklich liberal wäre natürlich nur die Aussage: Der Staat hat zwar im Dienste der allgemeinen Gesundheit im Breitensport eine Aufgabe, viele Möglichkeiten zu schaffen, und auch im Schulsport. Im Spitzensport jedoch sicher nicht. Dort mögen Vereine und Sponsoren nach ihrer freien Entscheidung aktiv sein, aber nicht der gezwungene Steuerzahler.

Wohl zum ersten Mal in meinem Leben kann ich da die Formel 1 lobend erwähnen. Dort engagiert sich die Auto- oder etwa Getränke-Industrie nach ihrer Wahl. Aber es fließen keine Steuergelder hinein (zumindest so viel man weiß).

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2016 12:44

    Die Linken sind dumm und kleinkariert. Man kann es drehen und wenden wie man will. Sie kommen sich ungeheuer g’scheit vor, sind und bleiben aber kleinkariert und so spießig, dass es schon Realsatire ist.

    Warum sind Google, facebook, Microsoft, Apple & Co so erfolgreich? Nicht weil sie Fördergelder bekommen, sondern weil sie die besten Techniker und Programmierer weltweit einkaufen. Nationalität, Hautfarbe und Geschlecht sind egal. Nur das Können ist gefragt.

    Warum zählen Harvard, Stanford, Caltech, Yale, Princeton, Cambridge, Oxford & Co zu den besten Universitäten der Welt? Weil sie sich Lehrende und Studenten aussuchen können. Staatliche Gelder? Ja, aber nur in Form von Aufträgen.

    Warum zählt die ETH Zürich zu den erfolgreichsten Universitäten Kontinentaleuropas? Weil sie die Studenten auswählen (im Nazi-Jargon der Linken „selektieren“). Nur ungefähr 10% schaffen die Eingangsprüfung.

    Warum ist David Alaba (er wurde heute hier schon erwähnt) ein guter Fußballer? Warum sind fast alle Fußballer der Nationalmannschaft gute Fußballer? Weil sie so clever waren und Österreich verlassen haben.

    Österreich ist die zentraleuropäische Pilgerstätte der Mittelmäßigkeit. Bei uns darf jeder „studieren“ (Faymann-Syndrom), egal wie analphabetisiert er/sie ist. Die SPÖ predigt das Mittelmaß, die Grünen sowieso, die ÖVP mach unter Verleugnung ihrer glorreichen Vergangenheit brav mit und die NEOS haben ihren Weg noch nicht so recht gefunden. Die linke Vorarlberger Abgeordnete in ihren Reihen arbeitet brav und naiv gegen alle „neoliberalen“ Ideen, was sogar ihren Hauptfinancier Haselsteiner verstört.

    Irgendwie kommt mir das so vor wie wenn ein Haufen beamtete Esoteriker eine Fabrik für Dampflokomotiven und ein paar beamtete Schreibtischhengste mit Bodymaßindex >31 den Sport fördern wollen.

    Österreichs Fördersystem ist eine einzige Lachnummer unter der Regie von Dilettanten. Auf unsere Kosten wohlgemerkt!

  2. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2016 12:52

    Nachdem sich die Grünen als Linksausleger der SPÖ (vor allem in Wien) als ursprünglich eigendefiniertes politisches Korrektiv zu Kommensalen am mafiosen System der Stadtregierung, - und Verwaltung entwickelt haben, wollen sie nun scheinbar auch beim Milliardengeschäft der Sportförderindustrie mitnaschen. Als ob unser undurchsichtiges derzeitiges System mit mehr (roten) Funktionären als aktiven Athleten nicht schon längst ein Fall für die Staatsanwaltschaft wäre, würde ein Stück vom Kuchen durchaus zum Verstummen der kritischen Stimmen beitragen (was natürlich auch den roten Linkshalbrechtsausleger Neos betrifft). Man könnte dabei auch neue förderungswürdige Disziplinen wie `Welcome Lautrufen´, Wettkiffen oder öffentliches Randalieren einführen....

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2016 14:31

    Ich bin nicht der Meinung von AU, das Russland alle Behinderten staatlich gedopt hat, sodaß die ganze Russische Mannschaft an der Teilnahme der Paralympics ausgeschlossen wurde.
    Es sieht eher danach aus, daß die Sanktionen jetzt auch den Sport ergriffen haben.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2016 13:38

    Ich verstehe nicht, warum immer Geld und noch mehr Geld für den Sport gefordert wird. Ich habe mir anläßlich der Olympischen Spiele in Rio die beiden Olympia-Filme der Spiele in Berlin 1936 angeschaut. Abgesehen davon, daß diese Filme einfach grandios sind (Leni RIEFENSTAHL!), wurde damals bestimmt nicht so ein Geldaufwand betrieben, um diese Höchstleistungen zu erbringen---von keinem Land! Aber es gab ganz hervorragende TURNVEREINE, in denen die Talente heranwuchsen. Einer der bedeutendsten war der Deutsche Turnverein---er war der erste Turnverein überhaupt.

    Manche der bei den Olympischen Spielen anno 1939 gezeigten Leichtathletik-Übungen, alle Formen von Geräteturnen und Gymnastik waren Standard auch noch im Nachfolgeverein ÖTB. Ich erinnere mich noch an grandiose Leistungen der Turn-Brüder und -Schwestern in meiner Jugend---damals GANZ OHNE irgendwelche staatlichen ZUSCHÜSSE! Der einzige ANTRIEB zu Höchstleistungen damals war die Freude an der Bewegung und der gesunde, natürliche Wettbewerb. Geld war in diesem Zusammenhang ein Fremdwort, denn auch die Trainer arbeiteten ehrenamtlich.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2016 14:44

    Österreich hat einige Medaillien, auch Gold, im Schießsport gemacht, aber die Grünen haben das so vermiest, daß wir jetzt keine mehr machen.
    Bei einigen meiner Medikamente ist eine Liste beigelegt, bei welchen Sportarten sie verboten sind. Wer den besseren Chemiker hat, gewinnt heutzutage. Wie aber die US Athleten ihre Rauschgiftorgien feiern und trotzdem keine Dopingspuren hinterlassen, verstehe ich nicht.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2016 18:17

    Völlig richtig! Der Spitzensport sollte sich selbst überlassen bleiben. Der Breiten- bzw. Schulsport gehört gefördert und vor allem muss man aufhören, überall das Leistungsprinzip, den Wettbewerb als so furchtbar ungerecht neoliberal und kapitalistisch zu diffamieren und im Zuge dessen, jegliche Form von Wettbewerb zu unterbinden. Dem Natürlichsten der Welt. Sogar unter Dreijährigen ist der Wettkampf zu beobachten. Lasst sie doch bitte!

    P.S.: Selbstverständlich gehören die Dachverbände von ASKÖ bis Union auf der Stelle aufgelöst. Politik hat nichts im Sport zu suchen! Ich finde das abscheulich!

  7. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. August 2016 16:12

    Breitensport, Spitzensport, Einzelsport - ich würde meinen, Parteisport ist das richtige Wort.
    So klein oder besser so jung kann ein Sportler, eine Sportlerin gar nicht sein, dass er/sie nicht schon parteipolitisch vereinnahmt wird.
    Da gibt es die ASKÖ u die Union, also rot und schwarz, Unabhängige soll's auch geben, aber da fällt mir grad der Name nicht ein.
    Was nützt's, wenn die Eltern ihre Kinder zu einem unpolitischen Verein schicken wollen, es gibt keine. Und ohne Verein bist halt in Österreich gar nichts bzw. kannst nichts werden.
    Klar, da gibt's wieder einen roten Präsidenten und einen schwarzen, eh klar. Darum sind immer so viele "Offizielle" bei den internationalen Veranstaltungen wie Olympia, etc.


alle Kommentare

  1. Zraxl (kein Partner)
    27. August 2016 16:01

    Naja, die Grünen sind halt gekränkt, weil durch das "schwache Abschneidens Österreichs" ihr Nationalstolz schwer angegriffen worden ist. Man kennt derartiges Gerülpse ja von diesen miesen Nationalisten!

    (Für mich selbst wünschte ich, ich hätte wenigstens halb so viel Kondition wie der schlechteste österreichische Olympiateilnehmer.)

    Weil es so schön zu den Grünen passt, hier noch ein Lied aus dem Liederbuch meiner Volksschulzeit:

    Ganze Sommernächte lang,
    hören wir den Froschgesang,
    quak quak quak quak!

  2. Der Realist (kein Partner)
    27. August 2016 15:30

    der Staat hat sich einzig und allein, wie auch Herr Dr. Unterberger anführt, um Sport im Rahmen eines Gesundheitsprogramms und den Schulsport zu kümmern, beim Schulsport kann es schon auch etwas mehr staatlichen Einfluss geben. Würden im Schulsport neue Strukturen geschaffen, wo sich zum Beispiel Lehrer auch abseits der Pflichtstunden um sportbegeisterte Jugendliche kümmern, die Erfolge würden bestimmt nicht ausbleiben, da könnte bereits eine bestimmte Auswahl talentierter Sportler getroffen werden, die dann den Sportvereinen zugeführt werden.
    Da Spitzensport, auch ohne Doping, niemals gesund ist, hat hier der Staat auch keinen Einfluss zu nehmen.

    • Der Realist (kein Partner)
      27. August 2016 15:39

      Besonders dümmlich ist das Argument, gerne von Journalisten ins Treffen geführt, der Sportminister muss zu sportlichen Großereignissen reisen, um "unsere" Athleten zu unterstützen, in Wahrheit braucht kein einziger Sportler diese Art von Unterstützung.
      Bezüglich F1 (Österreichring) ist schon auch genug Steuergeld geflossen, und der alte Zwerg mit der komischen Frisur hat es gerne genommen, dafür hat man ihn mit einer hohen staatliche Auszeichnung geehrt.
      Es ist eigentlich auch abwegig, dass wir ungefragt über einen Energie-Konzern einen Fußballverein sponsern dürfen.

  3. Josef Maierhofer
    26. August 2016 07:51

    Ich weiß nicht, wie viel Steuergeld die Formel I indirekt kostet, etwa, wenn ich an Zeltweg denke. Bevor man sich um so ein Rennen bewerben kann, muss man eine Rennbahn aufweisen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass in einem Österreich der Jetztzeit so was ohne Steuergeld geht.

    Sonst meine ich, genauso wie Dr. Unterberger, der Staat hat eigentlich im Spitzensport nichts verloren, das würde eine Menge ersparen. Brot und Spiele haben wir ja genug auf unsere Kosten von diesem Staat.

    • Shalom (kein Partner)
      27. August 2016 20:45

      Genau! Wer braucht Spitzensport? Etwa als Zugpferd für den Breitensport und vice versa sowie die heimischen Sportartikelerzeuger und den Fremdenverkehr? Wer braucht blöde den Berg hinunterteufelnde Schifahrer, wer kühne Schispringer, wer Eiskunstläufer etc. etc.? Wer braucht in Ö. überhaupt etwas, was nur irgendwie in die Nähe von "Weltklasse" kommt? Wer Eliten? Wir Ösis-Dumpfbacken doch nicht. Daher zurück in die Steinzeit und Verbrüderung mit den Nobelpreisträgern u. Spitzensportlern des Islams. Helau!

  4. Brockhaus
    25. August 2016 21:47

    Wäre interessant zu wissen, ob das Van der Bellen wohl auch so sieht wie "seine" Grünen?

    • Undine
      26. August 2016 07:53

      Interessant auch, daß VdB jetzt plötzlich doch als "Kandidat der Grünen" ins Rennen geht! Bei den beiden anderen Durchgängen verkaufte er sich noch als Unabhängiger.

  5. eudaimon
    25. August 2016 18:26

    Über allen Disziplinen herrscht Ruh
    über allen Sportarten
    spürest die Parteifratzen auch du
    Kaum noch ein Siegeshauch
    Die Medien schweigen auch im Blätterwalde
    Warte nur -Balde
    gleichgeschaltet wirst auch DU !

  6. teifl eini!
    25. August 2016 18:17

    Völlig richtig! Der Spitzensport sollte sich selbst überlassen bleiben. Der Breiten- bzw. Schulsport gehört gefördert und vor allem muss man aufhören, überall das Leistungsprinzip, den Wettbewerb als so furchtbar ungerecht neoliberal und kapitalistisch zu diffamieren und im Zuge dessen, jegliche Form von Wettbewerb zu unterbinden. Dem Natürlichsten der Welt. Sogar unter Dreijährigen ist der Wettkampf zu beobachten. Lasst sie doch bitte!

    P.S.: Selbstverständlich gehören die Dachverbände von ASKÖ bis Union auf der Stelle aufgelöst. Politik hat nichts im Sport zu suchen! Ich finde das abscheulich!

  7. Erich Bauer
    25. August 2016 16:53

    Also ich habe trainiert in Bernd Zimmermann Studios und dort mit einem späteren Weltmeister in Full-Kontakt-Karate. Ich hatte nie Lust auf irgendwelche Drecks-Partei-Vereine. Ich kam gar nicht auf die Idee. Auch ganz ohne "politische Bildung" stellten sich mir dort bei Schnupperbesuchen sämtliche noch gar nicht vorhandenen Barthaare auf. Eine angeborene SOZEN-Allergie...

  8. Ingrid Bittner
    25. August 2016 16:12

    Breitensport, Spitzensport, Einzelsport - ich würde meinen, Parteisport ist das richtige Wort.
    So klein oder besser so jung kann ein Sportler, eine Sportlerin gar nicht sein, dass er/sie nicht schon parteipolitisch vereinnahmt wird.
    Da gibt es die ASKÖ u die Union, also rot und schwarz, Unabhängige soll's auch geben, aber da fällt mir grad der Name nicht ein.
    Was nützt's, wenn die Eltern ihre Kinder zu einem unpolitischen Verein schicken wollen, es gibt keine. Und ohne Verein bist halt in Österreich gar nichts bzw. kannst nichts werden.
    Klar, da gibt's wieder einen roten Präsidenten und einen schwarzen, eh klar. Darum sind immer so viele "Offizielle" bei den internationalen Veranstaltungen wie Olympia, etc.

  9. Erich Bauer
    25. August 2016 15:31

    Der Hijab soll von nun an Teil der offiziellen Polizeiuniform in Schottland werden, heißt es auf der offiziellen Seite der schottischen Polizei.

    Mehr: http://de.sputniknews.com/panorama/20160825/312277026/hijab-wird-teil-der-polizeiuniform-in-schottland.html

    Ich denke, die Schotten sollten nun eine Abtrennungs-Volksabstimmung machen. Die EU nimmt diese Scharia-Knechte ganz sicher im Ruck-Zuck-Verfahren auf. Fuck EU...

  10. Erich Bauer
    25. August 2016 15:08

    Ich habe den Eindruck, dass diese Olympiade ein ziemlicher Flop war. Ich kenne niemand, den das auch nur am Rande interessiert hat. Ich selbst bin einmal zufällig auf einen Box-Wettbewerb gestoßen. Da ich in jungen Jahren Kampfsport betrieben habe, ist da bei mir nach wie vor Interesse vorhanden. Was ich sah war ziemlich ernüchternd. Ich hatte tatsächlich den Eindruck, dass die beiden Gegner ihr augenscheinlich gewaltiges Trainingspensum nur mit Dopingmittel erfüllen können… Das Problem bei dieser Sportart ist, dass jede Form von Doping die Reflexe beeinträchtigt…

    Das LinksGrüne Pack ist schon wieder auf der Suche nach Geldschöpfung vom Steuerzahler. Das ist in Wahrheit die einzige „intellektuelle“ Regung in der Leere zwischen den beiden Ohren. In ihrer ureigensten Dummheit, deutet das LinksGrüne Pack gewisse Teilkenntnis über die Schriften ihres Großmeisters Karl Marx als „Intelligenzbeweis“ und Führungsauftrag wegen „intellektueller“ Überlegenheit. Dass ihr Großmeister Karl Marx seine eigenen Thesen relativiert… NEIN! Desavouiert, kann LinksGrünes Pack-Gehirn nicht erfassen:

    „Ich lehre Worte, die in einem teuflischen Wirrwarr vermischt sind. So mag nun jeder denken. was er will!” (Marx. Engels. Gesamtausgabe, Dietz?Verlag. Berlin 1975. Abt. 1, Band 1. Seite 644). So geschah es dann offensichtlich auch. Und so geschieht es auch jetzt.

    Ach ja: Das Reich des Bösen… Meines Wissens wurde es ja von der Olympiade nicht ganz ausgeschlossen. Warum eigentlich nicht? Das hätte doch das Zusammengehörigkeitsgefühl der russischen Bevölkerung noch viel mehr gestärkt. Immerhin hat man die russischen Paraolympioniken samt und sonders ausgestoßen. Ein sehr weiser Ratschluss. So ein Ex-Speznas und Afghanistan-Veteran könnte schon noch was herbringen. Außerdem, dass unter den Paraolympic-Teilnehmer einige (vielleicht sogar mehrere) chronischer Medikation bedürfen… Wie dem auch sei. Russland macht nun seinen eigenen Wettbewerb. Fuck EU, Fuck USA, Fuck Olympia. Irgendwo in der „Schrift“ heißt es: „Die Sterne werden vom Himmel fallen…“ Man kann diesen Text auch metaphorisch sehen.

    • Shalom (kein Partner)
      27. August 2016 20:32

      Ohne als Pedant gelten zu wollen, aber es waren die Olympischen Spiele, die für Ö. zum Flop wurden. Als Olympiade wird hingegen der Zeitraum zwischen zwei olympischen Spielen bezeichnet.
      MfG

    • Erich Bauer
      30. August 2016 08:08

      Oh, vielen Dank. Ich hatte irgendwann auch schon mal einen Poster diese "Ungenauigkeit" vorgeworfen...

  11. socrates
    25. August 2016 14:44

    Österreich hat einige Medaillien, auch Gold, im Schießsport gemacht, aber die Grünen haben das so vermiest, daß wir jetzt keine mehr machen.
    Bei einigen meiner Medikamente ist eine Liste beigelegt, bei welchen Sportarten sie verboten sind. Wer den besseren Chemiker hat, gewinnt heutzutage. Wie aber die US Athleten ihre Rauschgiftorgien feiern und trotzdem keine Dopingspuren hinterlassen, verstehe ich nicht.

    • Markus (kein Partner)
      27. August 2016 12:40

      Die Grünen sind schuld, dass wir keine Medaillen im Schießen mehr machen? Sie sind ein Witzbold. Weder sind Schußwaffen verboten, noch ist die Jagd bemerkenswert zurückgegangen. Im Gegenteil, immer mehr Plutzer machen den Jagdschein. Die Grünen kann man echt für vieles verantwortlich machen, aber dass ihre waffenkritische Haltung olympische Medaillen im Schießen verhindert, ist schon besonders weit hergeholt.

    • Shalom (kein Partner)
      27. August 2016 20:14

      Markus, Sie haben v. Schießsport, insbesondere v. d. ISSF-Bewerben, keine Ahnung! Sie kennen das ö. WG nicht, welches jedem Vater/Opa, bis zum 18. Lebensjahr per Strafe untersagt, dem Sohn/Enkel auch nur ein Luftdruckgewehr/Pistole in die Hand zu geben. Ein Großteil des Trainings geschieht "trocken", u. besteht aus zu Hause durchgef. Anschlags-, Ziel- u. Abzugsübungen. Das geht nicht mehr! Einen Jugendlichen erst mit 18 zum Schießsport zu bringen, bedeutet rettungsloses Hintertreffen gegenüber anderen Schießsportnationen. Warum war den kein einziger ö. Pistolenschütze in Rio? Wissen Sie, wie lange es dauert, um einen orthopädischen Griff etwa für die 50m Pistole anzufertigen?

    • Shalom (kein Partner)
      27. August 2016 20:23

      Fortsetzung: Das ö. WG wurde aufgrund d. Bestrebungen d. SPÖ/Grünen ständig verschärft, die ÖVP hat abgenickt! Ein unter 18jähriger darf kein (Sport-)gewehr, ein unter 21jähriger keine (Sport-)Pistole/Revolver erwerben, besitzen/innehaben. Nur auf behördl. genehmigten Schießständen darf jeder, gleich welchen Alters, schießen, verläßt er jedoch den Stand, müssen die oa. Altersgruppen ihre Waffen einem Berechtigten übergeben. Nicht einmal reinigen dürfen sie! Das heißt, ein unbedingtes Vertrautsein mit seinem Sportgerät ist den angehenden Sportschützen ungeheuer erschwert worden. Daher gibt es auch nahezu keinen Nachwuchs! Also Markus: Schreiben Sie keinen Unsinn, sondern informieren Sie sich!

    • ludus
      28. August 2016 21:01

      @Shalom

      @Markus ist ein A-Männchen - nein, kein Alpha-Männchen, sondern ein Antifa-Männchen.

  12. Bob
    25. August 2016 14:31

    Ich bin nicht der Meinung von AU, das Russland alle Behinderten staatlich gedopt hat, sodaß die ganze Russische Mannschaft an der Teilnahme der Paralympics ausgeschlossen wurde.
    Es sieht eher danach aus, daß die Sanktionen jetzt auch den Sport ergriffen haben.

    • Ingrid Bittner
      25. August 2016 16:18

      na ja, ich erinnere nur an die Prozesse, die z. B. die DDR-Schwimmerinnen noch Jahrzehnte nach ihrer aktiven Laufbahn mit ihren ehemaligen Trainern wegen systematischen Gedoptwerdens geführt haben. Auch von Österreich aus. Man hat ja die Trainer gerne aus der DDR bzw. Udssr bei uns genommen.

    • Ingrid Bittner
      25. August 2016 18:50

      Mein Gedächtnis fun ktioniert noch!
      Der Name Christiane Kn acke - Sommer ist bei mir hängengeblieben, das war jene Weltrekordschwimmerin aus der DDR...
      Christiane Knacke-Sommer
      https://de.wikipedia.org/wiki/Christiane_Knacke

      PressReader.com - Zeitungen aus der ganzen Welt (2013)
      http://www.pressreader.com/
      Daraus:
      Sommer wollte in Wien auch sportlich Fuß fassen, war eine Zeitlang als Trainerin für den Schwimmverband tätig, das funktionierte nicht wirklich.
      "Da war so viel Politik im Sport, das war nicht meins." - Sagt eine Frau, die immerhin einen österreichischen Gewerkschaftsfunktionär geheiratet hat!

  13. Undine
    25. August 2016 13:38

    Ich verstehe nicht, warum immer Geld und noch mehr Geld für den Sport gefordert wird. Ich habe mir anläßlich der Olympischen Spiele in Rio die beiden Olympia-Filme der Spiele in Berlin 1936 angeschaut. Abgesehen davon, daß diese Filme einfach grandios sind (Leni RIEFENSTAHL!), wurde damals bestimmt nicht so ein Geldaufwand betrieben, um diese Höchstleistungen zu erbringen---von keinem Land! Aber es gab ganz hervorragende TURNVEREINE, in denen die Talente heranwuchsen. Einer der bedeutendsten war der Deutsche Turnverein---er war der erste Turnverein überhaupt.

    Manche der bei den Olympischen Spielen anno 1939 gezeigten Leichtathletik-Übungen, alle Formen von Geräteturnen und Gymnastik waren Standard auch noch im Nachfolgeverein ÖTB. Ich erinnere mich noch an grandiose Leistungen der Turn-Brüder und -Schwestern in meiner Jugend---damals GANZ OHNE irgendwelche staatlichen ZUSCHÜSSE! Der einzige ANTRIEB zu Höchstleistungen damals war die Freude an der Bewegung und der gesunde, natürliche Wettbewerb. Geld war in diesem Zusammenhang ein Fremdwort, denn auch die Trainer arbeiteten ehrenamtlich.

    • Ingrid Bittner
      25. August 2016 16:23

      Na ja, jetzt ist es ja ein bisschen ruhiger geworden, aber was hat man nicht dem Turnvater Jahn alles hingeknallt, jede Turnhalle die ein Taferl draufhatte wurde verunglimpft, war nicht leicht für die Turnvereine zu überleben. Die Übermacht der rot/schwarzen VErbände............

    • Markus (kein Partner)
      27. August 2016 12:48

      Auf die Linken schimpfen, aber vertseckte Nazi-Nostalgie betreiben. Gell, gell: Aber die Leni, die war doch in Wirklichkeit gar kein Nazi ... jojo

    • Shalom (kein Partner)
      27. August 2016 20:28

      Markus, Sie sind hier nicht bei den Roten Falken oder den Jungen Grünen und fallen hier als noch vermeintlicher (?) Idiot auf. Und lustig sind Sie schon gar nicht...

  14. Obrist
    25. August 2016 12:52

    Nachdem sich die Grünen als Linksausleger der SPÖ (vor allem in Wien) als ursprünglich eigendefiniertes politisches Korrektiv zu Kommensalen am mafiosen System der Stadtregierung, - und Verwaltung entwickelt haben, wollen sie nun scheinbar auch beim Milliardengeschäft der Sportförderindustrie mitnaschen. Als ob unser undurchsichtiges derzeitiges System mit mehr (roten) Funktionären als aktiven Athleten nicht schon längst ein Fall für die Staatsanwaltschaft wäre, würde ein Stück vom Kuchen durchaus zum Verstummen der kritischen Stimmen beitragen (was natürlich auch den roten Linkshalbrechtsausleger Neos betrifft). Man könnte dabei auch neue förderungswürdige Disziplinen wie `Welcome Lautrufen´, Wettkiffen oder öffentliches Randalieren einführen....

    • Undine
      25. August 2016 14:05

      Ihre Vorschläge sind genial! ;-)
      Was halten Sie von einer Sportministerin Elfriede JELINEK? Die wäre in diesem Ministerium genauso perfekt, ja, geradezu prädestiniert dafür wie einst der hochqualifizierte Wehrdienstverweigerer Norbert DARABOS, hat sie doch vor langer Zeit sogar ein Bühnenstück namens "Ein Sportstück" geschrieben! ;-)

    • Ingrid Bittner
      25. August 2016 16:25

      @Undine: Faymann wäre auch nicht schlecht, hat ja auch den Wehrdienst verweigert, aber nein der hat ja die sinnvolle Aufgabe übertragen bekommen Lehrlinge zu betreuen. Das war gut, denn da hat er doch jetzt was, worauf er zurückgreifen kann - gelernt ist gelernt, hahaha.

  15. El Capitan
    25. August 2016 12:44

    Die Linken sind dumm und kleinkariert. Man kann es drehen und wenden wie man will. Sie kommen sich ungeheuer g’scheit vor, sind und bleiben aber kleinkariert und so spießig, dass es schon Realsatire ist.

    Warum sind Google, facebook, Microsoft, Apple & Co so erfolgreich? Nicht weil sie Fördergelder bekommen, sondern weil sie die besten Techniker und Programmierer weltweit einkaufen. Nationalität, Hautfarbe und Geschlecht sind egal. Nur das Können ist gefragt.

    Warum zählen Harvard, Stanford, Caltech, Yale, Princeton, Cambridge, Oxford & Co zu den besten Universitäten der Welt? Weil sie sich Lehrende und Studenten aussuchen können. Staatliche Gelder? Ja, aber nur in Form von Aufträgen.

    Warum zählt die ETH Zürich zu den erfolgreichsten Universitäten Kontinentaleuropas? Weil sie die Studenten auswählen (im Nazi-Jargon der Linken „selektieren“). Nur ungefähr 10% schaffen die Eingangsprüfung.

    Warum ist David Alaba (er wurde heute hier schon erwähnt) ein guter Fußballer? Warum sind fast alle Fußballer der Nationalmannschaft gute Fußballer? Weil sie so clever waren und Österreich verlassen haben.

    Österreich ist die zentraleuropäische Pilgerstätte der Mittelmäßigkeit. Bei uns darf jeder „studieren“ (Faymann-Syndrom), egal wie analphabetisiert er/sie ist. Die SPÖ predigt das Mittelmaß, die Grünen sowieso, die ÖVP mach unter Verleugnung ihrer glorreichen Vergangenheit brav mit und die NEOS haben ihren Weg noch nicht so recht gefunden. Die linke Vorarlberger Abgeordnete in ihren Reihen arbeitet brav und naiv gegen alle „neoliberalen“ Ideen, was sogar ihren Hauptfinancier Haselsteiner verstört.

    Irgendwie kommt mir das so vor wie wenn ein Haufen beamtete Esoteriker eine Fabrik für Dampflokomotiven und ein paar beamtete Schreibtischhengste mit Bodymaßindex >31 den Sport fördern wollen.

    Österreichs Fördersystem ist eine einzige Lachnummer unter der Regie von Dilettanten. Auf unsere Kosten wohlgemerkt!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung