Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Ein gelungener Rutsch ins Neue Jahr ...

Autor: Werner Milota

„Crisis? What Crisis?“

Autor: Elmar Forster

Krisen-Gewinnler

Autor: Markus Szyszkowitz

Chinas Aufstieg und Europas Bankrott

Autor: Andreas Tögel

Verunsicherte Kinder

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Der Tod und die Sozialversicherungen

Ein sehr enger Familienangehöriger von mir hat sich im Vorjahr nach einer im Dunklen tappenden Arzt-Diagnose einer MRT-Untersuchung in einem Privatlabor unterzogen. Das Ergebnis dieser Untersuchung führte dazu, dass umgehend eine Gehirnoperation durchgeführt wurde. Sie war lebensrettend. Und zwar nur durch ihre rasche Durchführung, wie alle beteiligten Ärzte nachher bestätigten. Nach dem Willen des „Hauptverbands der Sozialversicherungsträger“ wäre der Patient hingegen heute tot. Denn wir haben für das MRT einen (niedrigen) dreistelligen Euro-Betrag bezahlt, um nicht zwei Monate warten zu müssen.

Nach der Operation war der Patient binnen kürzester Zeit beschwerdefrei. Seine ursprünglichen Beschwerden waren eigentlich Übelkeitsphänomene, deren Ursache längere Zeit trotz vieler Untersuchungen rund um den Magen unentdeckt geblieben ist. Dem Entschluss zum Kopf-MRT ging daher auch nur ein bloßes: „Na schauen wir halt auch das an“ voraus.

Aber ein Herr Wurzer von diesem Hauptverband hat jetzt allen Röntgeninstituten Klagen angedroht, wenn sie weiterhin solche privat bezahlten MRT- oder CT-Untersuchungen machen. Kassenpatienten, die nichts zahlen (wollen), würden ja acht Wochen warten müssen.

Mit Verlaub, Herr Wurzer, mit Verlaub alle Damen und Herren aus Arbeiter- und Wirtschaftskammer sowie Gewerkschaft, die sich da in den staatlichen Zwangsversicherungen ein dickes Geld verdienen, und die für diese Einstellung verantwortlich sind: Das ist ungeheuerlich!

  • Zum ersten, weil diese Sozialpartner-Funktionäre den Österreichern verbieten wollen, zur Rettung des eigenen Lebens aktiv zu werden. Das ist letztlich Mord durch Bürokratie (Mit Dolus eventualis, wenn in dieser Funktionärsschicht noch irgendjemand Latein verstehen sollte, was freilich ziemlich unwahrscheinlich ist).
  • Zum zweiten, weil diese Sozialpartner-Funktionäre selber dafür gesorgt haben, dass bei immer mehr Österreichern die katastrophale Wohlfahrtsstaat-Einstellung entstanden ist: Für meine Gesundheit gebe ich keinen Cent aus. Mein Geld brauche ich für Auto, Urlaub und Gasthaus. Für den Rest hat der Staat zu sorgen.
  • Zum dritten, weil diese Funktionäre der (Un-)Sozialversicherungen selber schuld daran sind, dass es einen Engpass bei MRT- und CT-Untersuchungen gibt. Sie haben nämlich die absurde Regelung eingeführt, dass solche Untersuchungen „gedeckelt“ sind, dass in jeder Periode nur eine bestimmte Anzahl stattfinden darf, die es dann zum Nulltarif gibt. Bisher ist der darüber hinausgehende Bedarf durch Bezahlung gedeckt worden. Und das soll künftig verboten sein.

Drastischer hätte der Unsinn der verstaatlichten Gesundheitsmedizin gar nicht vorgeführt werden können als durch dieses Vorgehen des „Hauptverbandes“. Das ist bekanntlich ein Verein, in dem sämtliche Schreibtische nach einem ehernen Sozialpartner-Proporzsystem zwischen zwei Kleinparteien aufgeteilt sind, die einst Großparteien gewesen sind.

Der Unsinn einer Staatsmedizin ohne jeden Selbstbehalt zeigt sich auch bei vielen Operationen, auf die Patienten oft ein halbes Jahr oder länger warten müssen. Manche dieser Eingriffe sind vielleicht überflüssig – man weiß nur oft nicht, welche. Manche Patienten müssen aber nur wegen der Absurdität dieses Systems monatelang starke Schmerzen ertragen.

„Gedeckelt“ ist in diesem System nicht nur die Zahl der Eingriffe, sondern vor allem die Intelligenz der Gesundheitsbürokraten. Übrigens ist dieses System einst von zwei Ministern dieser Regierung (jeweils in ihren früheren Funktionen) ausgehandelt worden: Sie heißen Stöger und Schelling, und sie haben das damals als eine tolle Reform verkauft.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Dezember 2015 09:09

    Sozialistische Bonzenherrschaft kennzeichnet die Bestrafung jeder Initiative. Auf Knopfdruck sich nach der gewünschten Richtung hin empörende Staatsmedien, Verheimlichung von Mißständen, umfassende Fremdbestimmung durch Bürokratien, Staatseinmischung allerorten und letztlich mehr Polizei. Die dient aber nicht dem Schutz des Bürgers sondern zu seiner Unterdrückung. Aber das will der Österreicher, denn das hat er gewählt - und damit der Durchschnitts IQ sich nicht hebt, was die rote Büttel- und Bonzenherrschaft gefährden könnte, müssen ein paar hunderttausend
    Flüchtilanten herein, von denen die Hälfte aus der Steinzeit kommt. Dann gibt es wieder eine neue Unterschicht, die zu vertreten sich mit baldigster Einbürgerung lohnt, weil dann das Stimmvieh bei Wahlen wieder die Oberhand gewinnt. Nun ja, solange für die Bürgerlichen links gut ist und sie ihren Kindern nicht erklären, wie es läuft, können sie sich ja ihren Nachwuchs von grünen Lehrern dummschwätzen lassen. Denn wir haben gelernt - das hat kein System, das sind 'alles nur bedauerliche Einzelfälle'.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Dezember 2015 05:11

    Solche Beschränkungen, wie sie dieser Herr Wurzer erzwingen will, wundern mich nicht mehr. Wird doch auch die sogenannte Zweiklassenmedizin als unsozial diffamiert. Wobei man beflissentlich außer acht lässt, dass der Privatpatient zuerst einmal (nicht wenig) Geld in seine Zusatzversicherung gesteckt hat.

    Herr Wurzer möchte also Menschen in Notlage verbieten, sich selbst über den Markt besser zu versorgen als dies der Staat zuwege bringt. Warum schlägt er nicht gleich vor, den Verkauf von Luxusautos zu beschränken, weil es kann doch nicht sein, dass jemand bessere Autos fährt als die Masse.

    Der Ungeist des Utilitarismus streicht durchs Land. Und man sieht, wohin uns die Gleichmacher bringen: auf allen Ebenen die Nivellierung nach unten - medizinische Versorgung, Schule, Einkommen.

    Dass zahlende Privatpatienten einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung und Verbesserung des Systems leisten und damit auch die Versorgung der Massen verbessern (könnten), auf die Idee kommen die Gleichmacher natürlich nicht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrennstein
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Dezember 2015 06:09

    Ich nehme an, wir Rest-Österreicher kommen schön langsam unter die Räder. Wir haben angeblich eines der besten Gesundheitssysteme.
    Aber trotzdem frage ich mich, warum ich auf eine MR-Untersuchung vor 2 Jahren 10 (!) Wochen warten musste? Auf die nächste Kontrolluntersuchung muss ich bereits 12 (!) Wochen warten.
    Hängt es vielleicht damit zusammen, dass die in den Warteräumen ebenfalls wartenden orientalischen Asylforderer grundsätzlich als Akut-Fälle ohne Wartezeit eingestuft werden?
    Obwohl ich einer Krankenkasse mit 20% Selbstbehalt angehöre, wäre ich bereit, die Untersuchung aus eigener Tasche zu bezahlen. Aber 600,- sind mir leider zu viel.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Dezember 2015 10:32

    OT---aber darüber schweigen unsere Medien, denn das paßt so gar nicht in ihr Schema von den harmlosen Moslems und deren Imame:

    "Belgischer IMAM zieht für IS in den KRIEG"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019371-Belgischer-Imam-zieht-fuer-den-Krieg?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Wie viele werden seinem Beispiel folgen???

    LÜGENPRESSE! LÜGENPRESSE! LÜGENPRESSE! LÜGENPRESSE! LÜGENPRESSE!

    Der PRESSERAT FÖRDERT die Verlogenheit der Medien auch noch:

    "Presserat kritisiert Flüchtlings-Berichte"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019372-Presserat-kritisiert-Fluechtlings-Berichte?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Wir haben zwar im Moment triftigere Sorgen, aber im Kleinen merkt man, was für unüberbrückbare Welten zwischen uns und den Moslems aus aller Herren Länder liegen: Die NATUR hat bei denen keinen Stellenwert. Wo bleibt da der AUFSCHREI der TIERSCHÜTZER:

    "Freispruch für Türken wegen Fußballspiels mit einem kleinen IGEL"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019365-Freispruch-fuer-Tuerken-wegen-Fussballspiels-mit-einem-kleinen-Igel?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Dezember 2015 09:12

    Ich bekomme regelmäßig Wallungen wenn ich unsere Volksvertreter sehe und höre, mitsamt aller selbsternannten ahnungslosen Experten unterstützt von linkslinken trottelhaften Medien.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Dezember 2015 15:07

    Gedeckelt gehört das Gehalt dieser 'Elite' in Sozialversicherung, Regierung und 'Sozialpartnern'.

    Sie sind inzwischen völlig verrückt, wer nicht gegen die Österreicher handelt wird angezeigt.

    Die linke Perversion zum Quadrat.

    Ich stimme schon auch überein, dass die meisten dieser 'Verantwortungsträger' nicht das Zeug für ihre hochdotierten Positionen mitbringen und daher in allen Belangen 'gedeckelt' werden müssen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSusanne
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Dezember 2015 07:53

    Der heutige Artikel ist ergänzungsbedürftig.
    Zum einen, weil die Krankenhäuser MRT- und CT-Untersuchungen gerne an die niedergelassenen Röntgeninstituten vergeben und selbst ab dem Nachmittag nur einen Notdienst für stationäre Patienten haben. Und zweitens, weil die Krankenkassen (damit sind vorwiegend die dominanten GKK gemeint) bei der Vertragsvergabe sehr restriktiv vorgehen, um die Kosten "im Griff" zu haben. Ich kenne einen Fall in Wien, wo sich die WGKK jahrelang weigerte, diese MRT-Untersuchungen zu finanzieren und daher dieses Institut aufgrund der Investitionssumme des bildgebenden Gerätes in Existenzprobleme gekommen ist. Aus meiner Sicht sollten diese diagnostisch hervorragenden und sehr teuren Geräte viel besser ausgenützt werden und nicht wegen blöder Entscheidungen tausende Stunden ungenutzt herumstehen.
    Zur Info: MRT-Geräte der neuesten Generation kosten zirka € 1,2 Millionen, dazu muss noch die Infrastruktur (Baulichkeiten) gerechnet werden, welche auch mehrere hunderttausend Euros verschlingen kann.

    Die vertragliche "Deckelung" gegenüber den Röntgeninstituten ist natürlich ein völliger Unsinn, welcher nur den Krankenkassen kurzfristig*) sparen hilft - und andererseits manche Praxen zu der beschriebenen "Zweiklassenmedizin"**) verführt. Nur zum Vergleich: an Dialysekosten in einem Krankenhaus fallen pro Woche und Patient zirka € 500 an, in Extremfällen kann sich dieser Betrag auch verdoppeln. Derzeit haben wir in Österreich zirka 10.000 Patienten, welche eine regelmäßige Nierenwäsche benötigen.

    *) kurzfristig deshalb, weil durch lange Wartezeiten dann vielfach wesentlich höhere Kosten für die Kassen entstehen.
    **) mir ist ein Fall bekannt, wo das MRT-Gerät in einer dem Arzt gehörenden GmbH steht. Um den Vertrag mit der Sozialversicherung nicht zu verletzten, hat er aber einen Mietvertrag mit "seiner GmbH" abgeschlossen, damit er außerhalb der Ordinationszeit auch Untersuchungen zu Privathonoraren (meist € 200 pro Zielgebiet) legal durchführen kann.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2015 11:58

    Nur so nebenbei: Die Türkei ist soeben im Iraq und in Syrien einmarschiert. Was schreibt unsere Nato-Lügenpresse, unter ferner liefen:

    standard.at

    "Türkei verlegt 150 Soldaten in den Nordirak"

    Gleichzeitig liest man auf Focus.de:

    "die Türkei hat ein weiteres Motiv für den Abschuss des russischen Kampfjets ... gebracht. Ministerpräsident ... die Türkei könne es einem Flugzeug "moralisch" nicht erlauben, in türkisches Gebiet einzudringen..."

    Das ist übrigens der IS-Unterstützer, dem die EU gerade 3 Milliarden unseres Sterugeldes überwiesen hat. Wer dieses System unterstützt, macht sich mitschuldig! Das ist vor allem an die ach so fleißigen Malocher hierzulande gerichtet!


alle Kommentare

  1. heartofstone (kein Partner)
    06. Dezember 2015 00:04

    Messerangriff in Londoner U-Bahn

    In der U-Bahn in London ist es zu einem Messerangriff gekommen. Das berichtete laut der Nachrichtenagentur Reuters die Zeitung „Evening Standard“. Der Angreifer rief demnach bei seiner Tat: „Das ist für Syrien.“

    Noch Fragen?

    Wann endlich schafft Europa sämtliche Mohammedaner aus? Brauchen tun wir an den Massenmörder Mohammed "glaubende" wirklich nicht in Europa.

  2. heartofstone (kein Partner)
    05. Dezember 2015 22:40

    Integration von Flüchtlingen in Arbeitsmarkt dauert Jahre

    Die österreichische Wirtschaft braucht dringend Arbeitskräfte.

    Q: orf.at

    "Die Wirtschaft" findet die Arbeitskräfte nicht unter den über 400.000 Arbeitslosen? Sagt wollt ihr uns verarschen oder habens euch von Seiten unserer "Regierung, Kammern, usw." so fest ins Hirn geschissen das euch so was "einfällt"? Sind NMS und Gesamtschule vielleicht doch nicht das richtige Rezept?

    Österreich ist lückenlos von sicheren Ländern umgeben, deshalb ist jeder Asylantrag in der Minute in der er gestellt wird, abzulehnen und der Antragsteller abzuschieben.

    • Zöbinger (kein Partner)
      06. Dezember 2015 14:34

      Den hiesigen Verantwortlichen wurde nicht nur ins Hirn geschissen, sondern auch vergessen hinunterzulassen, sodass sich deren Unfähigkeit potenzieren muss.
      Zumeist sitzen in Kammern Gewerkschaften feiste pyknische Typen wie Werner Muhm oder Karl Proyer (kürzlich verstorben, 62 J.) mit Doppelkinn und Würstelfingern, begierig ihre überholten falschen Ansichten an den Mann zu bringen!

  3. Keltischer Mystiker (kein Partner)
    05. Dezember 2015 13:57

    Die herkömmliche Medizin muss durch Geistiges Heilen ergänzt werden. Z. B. durch Beeinflussung von Halbträumen in der Aufwachphase.
    Wir brauchen ein nachhaltiges Wirtschaften. Z. B. sollten immer mehr Menschen in Mobilheimen wohnen und mit Einsitzer-Autos fahren.

  4. Gasthörer (kein Partner)
    05. Dezember 2015 11:58

    Nur so nebenbei: Die Türkei ist soeben im Iraq und in Syrien einmarschiert. Was schreibt unsere Nato-Lügenpresse, unter ferner liefen:

    standard.at

    "Türkei verlegt 150 Soldaten in den Nordirak"

    Gleichzeitig liest man auf Focus.de:

    "die Türkei hat ein weiteres Motiv für den Abschuss des russischen Kampfjets ... gebracht. Ministerpräsident ... die Türkei könne es einem Flugzeug "moralisch" nicht erlauben, in türkisches Gebiet einzudringen..."

    Das ist übrigens der IS-Unterstützer, dem die EU gerade 3 Milliarden unseres Sterugeldes überwiesen hat. Wer dieses System unterstützt, macht sich mitschuldig! Das ist vor allem an die ach so fleißigen Malocher hierzulande gerichtet!

  5. bürgerIn (kein Partner)
    05. Dezember 2015 10:25

    auch gesundheitspolitik ist gesellschaftspolitik und wird von den roten voll - dh auf sämtlichen ebenen - bespielt. der rechten reichshälfte fällt dazu leider auch wieder nichts ein....wie immer und bei allen.....ich kenne primarii, die sind rot & freimaurer und ihre nicht berufstätigen ehefrauen und sie selbst wissen mit geld und einfluss nicht wohin.und alle wählen, weil es ihnen ja so gut geht im system, aus inbrunst spö. dass die jungärzte, denen vom kuchen nichts bleibt, österreich fluchtartig verlassen kann mittlerweile kaum mehr verschwiegen werden. lügen, lügen überall, das federl darf sich die spö auf die kappe bzw auf den kapuzenpulli stecken.

  6. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      05. Dezember 2015 07:31

      Vermutlich ist es auch mit dem „Gesundheitssystem“ so, daß ein Scheitl allein nicht brennt. D. h. daß es nicht nur die bürokratische Verwaltung ist, die für Probleme und Mißstände verantwortlich ist, sondern auch der Pöbel, der Leistungen in Anspruch nimmt, auch wenn nicht zwingend eine Notwendigkeit dafür besteht.

      Die doppelten Krankenstandstage in Österreich sind ja nicht Ausdruck der größeren Stressbelastung oder schlechteren Arbeitssicherheit, sondern vor allem der Einstellung der „Patienten“: man hat ja die Krankenversicherung bezahlt, daher „konsumiert“ man sie auch.

      Gegenüber der Praxis vor – sagen wir – 50 Jahren, ist der Verwaltungsaufwand ins Unermessliche gestiegen. Von meinem Vater, einem Chirurgen, weiß ich, daß er ab 7.00 im Spital und nach kurzer Morgenbesprechung meist bis 16.00 oder 17.00 ununterbrochen im Operationssaal war, dann schnell noch Visite und relativ wenig Dokumentation/Krankengeschichte. Ambulanzdienst gab es nicht. Die Hilfsdienste beschränkten sich auf Röntgen und Laborbefunde. Mehr gab es nicht.

      Heute wird „volles Programm“ gefahren und jeder Handgriff dokumentiert, meist – so mein Eindruck – aus Gründen der rechtlichen Absicherung, weil sich eingebürgert hat für die eigene Krankheit oder die nicht wunschgemäße Wiederherstellung der „ewigen Jugend“ andere – den Arzt oder das Krankenhaus - verantwortlich zu machen. Dies ist äußerst zeit- und personalaufwendig – und kostet natürlich auch. Und reduziert die Kapazität für die eigentliche Behandlung (= Operationen, spezielle Untersuchungen, ...).

      Ich hatte das „Vergnügen“ zuletzt für einige Wochen im Klinikum der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz zuzubringen. Ein besonders vorzügliches Spital, das seit den Tagen meines Vaters sich bettenmäßig sicher vervierfacht und was die Zahl der Ärzte betrifft bestimmt mindestens verzehnfacht hat. Daneben sind die Ambulanzen aller Fachbereiche täglich (und oft auch nachts) mit Hunderten Patienten überrannt. („Flüchtlinge“ kommen inzwischen gerne nachts, weil sie bemerkt haben, daß man da nicht warten muß.) Es funktionierte dennoch klaglos – wenn auch mit gigantischem Overhead.

      Der Einzugsbereich dieses Klinikums ist derselbe, wie früher und trotz eines eigentlich geringen Zuwachses an Menschen, die hier leben, sind diese Zahlen doch relativ stabil geblieben.

      Da ich nicht weiß, wie man den Grad der Volksgesundheit messen kann, ist es schwierig hier verläßliche Angaben zu machen. Aber ich höre immer wieder, daß die Kinder mehr Defekte haben als zu meiner Jugend und insbesondere, daß offenbar die Krankenstände steigen, wie auch die krankheitsbedingten Frühpensionen. Ergo: der ganze Aufwand und die high-tec-Medizin haben den Zustand der Volksgesundheit nicht wirklich verbessert, die Kosten aber gigantisch erhöht.

      Die Frage ist daher: wie kann man das steuern? Gewiß ist Deckelung individuell ungerecht, wie auch die Zulassung von für eine Region nötiger – teurer – Geräte. Wer sich, zur Optimierung seines Einkommens solche Geräte für die eigene Praxis anschafft, muß natürlich – um sie überhaupt bezahlen zu können – diese auslasten, um JEDEN Preis. Dieses Motiv (neben natürlich dem des medizinischen Fortschritts) ist natürlich auch jenen bekannt, die dafür die Kosten übernehmen sollen. Wird nicht versucht sie zu kontrollieren, steigen die Kosten der Krankenversicherung selbstverständlich.

      Dieses Dilemma würde aber nicht beseitigt, wenn man es dem „Markt“ überließe, und so viele „private“ Versicherungen mit bezahlbaren Prämien gäbe es nicht, hier den „Servicegrad“ zu verbessern oder die Wartezeiten auf Null zu senken. – Ich denke, wer hier bessere (und realisierbare) Vorschläge machen könnte, das von Unterberger beklagte Problem ALLGEMEIN zu lösen, der würde offene Türen einrennen. Ich fürchte nur, es scheitert vor allem an der Anspruchs-„Moral“ der Patienten.

  7. Haider
    04. Dezember 2015 00:34

    Sicher hat keiner der Blogteilnehmer auch nur die geringste Sorge, daß einer der bürokratischen Gesundheitsverwalter bei dieser Deckelung auch sich selbst meinen könnte. Diese Schreibtischtäter sind völlig überzeugt davon, ihnen stünde automatisch eine Bevorzugung im staatlich geknebelten System Kraft Funktion zu; schließlich seien sie doch wer! Wo kämen wir denn hin, wenn sich in einem linksfaschistoiden Staat ein Knecht um seine Probleme selbst kümmerte? Erpreßbar sind nur Abhängige (dies wußte schon Machiavelli). Nur damit kein Mißverständnis entsteht: Linke „Täter“ gibt es in der ÖVP bald mehr als in der SPÖ.
    Alle Lacher Österreichs haben Sie auf Ihrer Seite, wenn sie ohne politischen Anschieber um einen Kuraufenthalt ansuchen. Sollten Sie eine Rehab wirklich dringend benötigen so vergessen Sie das ärztliche Attest. Wichtig sind ausschließlich Betriebsrat oder Personalvertretung oder noch besser das Wohl eines rein parteipolitischen Sozialversicherungsbonzen. Genau wie beispielweise in der –Gott sei Dank seligen- DDR, von der ganz offensichtlich noch immer nicht so wenige Apparatschiks träumen.

    • Der Realist (kein Partner)
      05. Dezember 2015 09:21

      auch wenn Parteipolitik und Funktionärsdenken in den Sozialversicherungen einen großen Stellenwert haben, aber einen Kuraufenthalt oder eine wirklich dringend benötigte Rehab bekommt man auch ohne politischen Anschieber, einen Kuraufenthalt zwar nicht jedes Jahr, aber es werden auch Wünsche bezüglich Kuranstalt und Termin berücksichtigt. Über den Obmann oder irgendeinen Direktionsrat einer Sozialversicherungsanstalt verkürzt sich eventuell die Wartezeit.
      Dass heutzutage viele einfache Untersuchungen nicht von der Krankenkasse bezahlt werden, erbost ob der enormen Fürsorge für all die Wanderfreudigen, naturgemäß den heimischen Beitragszahler. Dass der Staat für unbegleitete minderjährige "Fl

  8. Brigitte Imb
    03. Dezember 2015 23:12

    Leider noch ein OT

    Bei den Neos hat einer statt Flügeln Gitterstäbe bekommen und täuscht für sein Verschwinden einen Urlaub vor.

    Gratulation an die "Sauberpartei", und ich bin gespannt ob die "Sauberfr." Meinl Reisinger in dem Fall mindestens so haßerfüllt durch die Medien hecheln wird wie z. B. gegen nicht verurteilte FPÖ Mandatare. Und wie sich der Hr. Strolz aus der Affäre freifliegen u. -zappeln wird.

    http://www.krone.at/Oesterreich/Verschollener_NEOS-Politiker_sitzt_Strafhaft_ab-Urlaub_inszeniert-Story-485302

    .

    • Haider
      04. Dezember 2015 00:48

      Werte Frau Imb: Pflegte nicht schon der alte Römer zu sagen: "Quod licet iovi non licet bovi." Also alle Freiheiten dem linken Narrensaum, dafür Rübe ab für Selbstdenker. Z.B. 52 nach dem letzten Freitagsgebet in Saudi Arabien; (d.h. an einem Wochenende wurde Bandion-Ortners Jahresquote bereits übererfüllt!). Aber dies sind ja die von den USA hochgeschätzten Kulturbereicherer und da verfallen all unsere Gutmenschen in Jubelstürme. Pfui Teufel!

    • Cotopaxi
      04. Dezember 2015 04:33

      Dieser Typ ist einfach widerlich.

      Auch die alljährliche Freilassungs-Orgie (Weihnachtsamnestie) durch den Herrn Bundespräsidenten wäre zu thematisieren.

      Besonders verurteilte Politiker scheinen darauf zu bauen.

  9. Brigitte Imb
    03. Dezember 2015 19:49

    OT - Kärtens "Kaiser" hat mittels sechs getürkter Rechnungen einer Werbeagentur rund 140.000 Euro aus Landesmitteln "beiseitegeschafft".

    Kaiser geht von einer Einstellung der Ermittlungen aus. Schaun wir mal, dann sehn wir eh.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4880580/TopTeamAffaere_BAK-sieht-Vorwurfe-gegen-Kaiser-bestaetigt?_vl_backlink=/home/index.do

    • Haider
      04. Dezember 2015 00:55

      Und wie oft werden im Wiener Rathaus getürkte Rechnungen einer Werbeagentur "beiseitegeschafft"? Seit Jahrzehnten und nicht läppische 140.000,- Euro! Das schafft ein halbwegs viver Amtsführender Stadtrat locker an einem Halbtag! Gott Häupl hat ja auch schon Dienstag mittags sein Wochenarbeitspensum erledigt. Der Rest der Woche gilt der Buschenschank.

    • Undine
      04. Dezember 2015 20:35

      @Brigitte Imb

      Aber der Kärntner Kaiser sagt doch, daß er ganz unschuldig ist! Normalerweise frißt das der ORF und erteilt sogleich die Absolution---jedenfalls bei Sozis und sonstigen Linken..... ;-)

  10. Brigitte Imb
    03. Dezember 2015 18:55

    Auf die Kassenleistungen samt Deckelungen und Reglementierungen will ich gar nicht näher eingehen. Erstens müßte ich dazu einen "Roman" schreiben und zweitens würde Ihnen davon übel werden.

    Nur soviel:

    Mein Mann und ich wurden vor der Eröffnung unserer Praxis zur "Einschulung" von den div. Kassen geladen.
    Davon schoß die damalige Chefärztin der Bauernkrankenkasse den Vogel ab. Sie erklärte uns, daß ein Hausbesuch bei einem 80 Jährigen wohl etwas übertrieben sei. Das heißt im Klartext daß sich der Arzt wohl um über 80 jährige Bauern nicht mehr kümmern soll und schon gar nicht behandeln.

    Meine Damen und Herren, ob Sie es glauben od. nicht, aber "wir", das Volk, sind den meisten Politikern völlig egal. Die benötigen uns nur als Zahler und so nicht ohnehin bei Wahlen nur geschummelt od. gar betrogen wird als Wähler, alles weitere ist denen komplett gleichgültig. Sie wollen nur keine "Bröseln", deshalb sondern sie manchmal salbungsvolle Worte um das Wohl der Bevölkerung ab, die nichts weiter als LÜGEN bedeuten.

    Ja,ja, die Politik könnte ein noch viel schöneres Leben führen, wäre da nicht dieses dumme Volk.

    .

    • otti
      03. Dezember 2015 19:37

      J E D E S I L B E vergolde ich Ihnen - aus eigener Erfahrung !!!!

    • Brigitte Imb
      03. Dezember 2015 20:13

      Doch noch ein Beispiel zu Sozialversicherung und Behörden um den Wahnsinn zu verdeutlichen.

      Eine unserer Pat. leidet an einem angeborenen körperl. Defekt, es fehlt ihr ganz konkret eine Hand.
      Dafür gewährt unser Staat die doppelte Kinderbeihilfe.
      Nun hat es sich etwa nicht so zugetragen, daß sämtliche Behörden diesen Defekt nach dem ersten Ansuchen der Mutter für endgültig erklärt hätten - die Hand wächst ja nicht einfach nach -, nein, das Ansuchen mußte immer wieder neu gestellt werden, mit vorgehendem Befund eines Kinderarztes.

      Schilda muß harmlos gewesen sein im Vergleich mit unserer Verwaltung.

      Ach ja, mein "Zwischengeld" habe ich hier schon einmal erwähnt. Nach OP einer tot. Knieprothese wollte mir eine Sozialarbeiterin während der REHA einreden, daß ich meine Heiratsurkunde an die PVA schicken solle, andernfalls könnte das "Zwischengeld" nicht ausbezahlt werden.
      Ja hallo! Ich bin angestellt und sozialversichert. Und der Krankenstand war gemeldet u. ununterbrochen.
      Natürlich habe ich der Anweisung nicht befolgt und habe dennoch mein Geld bekommen.

      Bürokratie zwecks Postenschaffung bis zum Exzess, dazu noch so offensichtlich.
      .

  11. Josef Maierhofer
    03. Dezember 2015 15:07

    Gedeckelt gehört das Gehalt dieser 'Elite' in Sozialversicherung, Regierung und 'Sozialpartnern'.

    Sie sind inzwischen völlig verrückt, wer nicht gegen die Österreicher handelt wird angezeigt.

    Die linke Perversion zum Quadrat.

    Ich stimme schon auch überein, dass die meisten dieser 'Verantwortungsträger' nicht das Zeug für ihre hochdotierten Positionen mitbringen und daher in allen Belangen 'gedeckelt' werden müssen.

  12. dssm
    03. Dezember 2015 13:39

    In den Blogbeiträgen fehlt ein wichtiges Element, nämlich der Wert einer Stunde ist von Mensch zu Mensch verschieden!
    Wenn ein Sozialhilfeempfänger, Arbeitsloser oder Pensionist warten muss, so ist dies nicht weiter schlimm, wartet aber ein Facharbeiter, Geschäftsführer oder Unternehmer, so fehlt dessen Leistung, auf Kosten des Gesamtwohlstandes! Es wird schlicht weniger hergestellt!

    Wenn man nicht irgendwelche Beamte entscheiden lassen will, so ist das System: Wer besser zahlt, der mahlt zuerst, wohl das das Beste.
    Was aber einem Sozialisten wohl nie zu erklären ist.

  13. Patriot
    03. Dezember 2015 13:15

    Es gibt halt gleichere Schweindln, die im Zweifelsfall auf Sonderklasse im Einzelzimmer liegen, und auf Behandlungen sicher nicht so lange warten müssen, wie der österreichische Untermensch.

    http://www.andreas-unterberger.at/m/2015/01/der-minister-im-akh-einzelzimmer/

    Den Hundstorfer brauchen wir ja auch, damit er sich mit voller Kraft täglich der Zerstörung Österreichs widmen kann.

    • Politicus1
      03. Dezember 2015 17:13

      Warum bezeichnen Sie Menschen, die mit ihrem Geld eine Zusatzversicherung bezahlen, als SCHWEINDLN?
      Sind die Leute, die mit dem Taxi statt mit der Bim, oder in Bahn und Flugzeug 1. Klasse buchen auch Schweindln?
      Wissen Sie nicht, dass die Spitäler auf die Leistungen der privaten Versicherungen sehr wohl angewiesen sind?

      Vielleicht bin auch ein Schweindi, weil ich möglicherweise einen schnelleren Rechner habe, als Sie ..?

    • Patriot
      03. Dezember 2015 17:28

      @Politicus

      Klicken und lesen! Es geht um Hundstorfer. Wobei wie in dem Artikel von Dr. Unterberger dargelegt sehr fraglich ist, ob Hundstorfer überhaupt eine Zusatzversicherung hat, oder ob er einfach qua Bonzenmitgliedschaft in ein Einzelzimmer der Sonderklasse verlegt wurde.

    • Rau
      03. Dezember 2015 17:41

      Will man das Gesundheitssystem im Ernst dem Konsum gleichsetzen, wo sich halt einer mehr der andere weniger leisten kann, wobei letzterer sich hinten anzustellen hat. Ihr schnellerer Rechner ist mir egal, aber nur wegen meiner geringeren finanziellen Mittel mich mit schlechterer medizinischer Behandlung abfinden zu müssen hat nichts mit Sozialismus zu tun. Dann stampfen wir das ganze System ein, und die Ärzte sollen mit dem auskommen, was halt jeder zahlen kann, der eine mehr, der andere weniger. Mal schaun ob die dann wirklich mehr verdienen. Sollte es soweit kommen, will ich aber meine Beiträge zurück!

    • Patriot
      03. Dezember 2015 17:51

      @Rau

      Weiß nicht, ob ihr Beitrag auf mich gemünzt ist.

      Grundsätzlich haben wir das Problem, dass ganz nach sozialistischer Manier das Gesundheitssystem schon teilweise zusammengebrochen ist, weil auf wichtige Operationen teilweise schon monatelang gewartet werden muss. Das ist das Problem, und nicht dass einige mit viel Privatgeld wieder zu einigermaßen annehmbarer Gesundheitsversorgung kommen.

    • riri
      03. Dezember 2015 18:00

      Die Bonze kommt automatisch in die Sonderklasse, ob Zusatzversichert oder nicht. Durch das System getraut sich doch keine Stationsschwester, eine Bonze auf Standard einzulegen.

      Nicht zu vergessen z.B. Barbara Prammer, welche sofort ein Sonderklassezimmer in der Abteilung für Onkologie erhalten hat und darüberhinaus eine Sofortbehandlung durch die Kapazität Prof. Zielinski. Davon kann sogar ein teuer Privatversicherter nur träumen.

      Es gibt ja die Vierklassenmedizin:

      1. Die Bonze mit dem richtigen Parteibuch, dann die anderen Bonzen.
      2. Die teuer Privatversicherten, die mit guten Kontakten noch etwas besser.
      3. Die traumatisierten oder radikalen Ausländer/Asylanten.
      4. Die einheimische Bevölkerung.

    • Patriot
      03. Dezember 2015 18:06

      @riri

      Volltreffer! Wobei bei der Vierklassenmedizin zwischen Klasse 3 und 4 das allergrößte Loch klafft.

      https://www.unzensuriert.at/content/0018886-Bub-durfte-nicht-zur-Therapie-weil-500-Fluechtlinge-zur-Erstversorgung-kamen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

      Bub durfte nicht zur Therapie, weil 500 Flüchtlinge zur Erstversorgung kamen

    • Pennpatrik
      03. Dezember 2015 18:15

      @Politicus1
      Patriot hat die Schweine aus dem Buch "Farm der Tiere" von Orwell gemeint. Das war schon richtig argumentiert.

    • Politicus1
      03. Dezember 2015 20:52

      o.k ...
      habe da in die falsche Richtung gefeuert. Sorry!
      Zuir Debatte, dass man Gesundheitswesen nicht mit anderem Konsum vergleichen darf - Zustimmung. Zum Glück hat in Ö. jeder - auch alle ohne e-card - die erforderliche medizinische Betreuung garantiert.
      Es gibt daher viele, die statt die Polizzen für eine Zusatzversicherung zu zahlen lieber ijFernreisen finanhzieren

    • Politicus1
      03. Dezember 2015 20:57

      o.k ...
      habe da in die falsche Richtung gefeuert. Sorry!
      Zuir Debatte, dass man Gesundheitswesen nicht mit anderem Konsum vergleichen darf - Zustimmung. Zum Glück hat in Ö. jeder - auch alle ohne e-card - die erforderliche medizinische Betreuung garantiert.
      Es gibt daher viele, die statt die Polizzen für eine Zusatzversicherung zu zahlen lieber ihre Fernreisen finanzieren.
      So haben halt Menschen verschiedene Prioritäten.
      Natürlich gibt es noch mehr Leute, die sich weder Fernreisen noch Zusatzversicherung leisten können. Aber auch sie bekommen jede notwendige medizinische Aufmerksamkeit.
      Den von A.U. geschilderten Fall der Gehirnblutung schreibe ich aber eher einer Fehleinschätzung des Arztes, als der Zweiklassenmedizin zu. Hätte der Arzt auch nur die Möglichkeit einer lebensbedrohenden Situation akzeptiert, wäre der Patient natürlich umgehend als Notfall in eine Klinik aufgenommen und dort raschest in die Röhre gesteckt worden - auch ohne Zusatzversicherung.

  14. Ökonomie-Vergelter
    03. Dezember 2015 12:15

    Man kann gar nicht oft genug wiederholen, dass Privatpatienten einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Infrastruktur leisten, was schließlich auch Kassenpatienten zugute kommt.

    So sehr es auf den ersten Blick grausam erscheint, dass ein paar wenige Sozialhilfeempfänger im Jahr Leidtragende einer zu spät anberaumten Behandlung werden könnten (was aber auch ein Diagnoseversagen indiziert), so muss auf den zweiten Blick bedacht werden:

    Wie wäre es denn um die medizinische Infrastruktur ohne Privatpatienten bestellt? Entweder es gäbe sie nicht und Verzögerung bzw Triage wäre noch ärger, oder es müssten die Krankenkassenbeiträge auch für die breite Masse noch mehr angehoben werden!

    • Ökonomie-Vergelter
      03. Dezember 2015 15:15

      Nachtrag:

      Wenn es den Bonzen wirklich um das Wohl der Kassenpatienten ginge, müssten sie daher eine höhere Dotierung der Krankenkassen verfechten, statt mit dem dummen Gerede von der Zwei-Klassen-Medizin private medizinische Versorgung herunterzumachen. Zumindest dann, wenn die praktizierten Wartezeiten sich in einigen Fällen als nicht vertretbar erwiesen haben sollten.

  15. A.K.
    03. Dezember 2015 12:06

    Dr. Unterberger greift zu Recht mit seiner Tagebuchnotiz „Der Tod und die Sozialversicherungen“ das linke - an die kommunistischen Verhältnisse im früheren Ostblock erinnernde – Vorgehen des „Hauptverbands der Sozialversicherungsträger“, an. Wer die Wiener Gebietskrankenkasse kennengelernt oder mit Verwaltungsstellen im Umfeld des Wiener Rathauses eigene Erfahrungen gesammelt hat, weiß um deren Machtdenken. Es geht oft nicht darum, was im Einzelfall richtig zu machen wäre, sondern wie die Macht der Verwaltung erhalten bleibt. Glücklicherweise werden durch Eigeninitiative der Versicherten, aber auch durch erhöhten persönlichen Einsatz von Schwestern, Ärzten, Laborpersonal, Pflegern, etc. , die ärgsten Folgen in Form von Schäden minimiert.

  16. Undine
    03. Dezember 2015 10:32

    OT---aber darüber schweigen unsere Medien, denn das paßt so gar nicht in ihr Schema von den harmlosen Moslems und deren Imame:

    "Belgischer IMAM zieht für IS in den KRIEG"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019371-Belgischer-Imam-zieht-fuer-den-Krieg?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Wie viele werden seinem Beispiel folgen???

    LÜGENPRESSE! LÜGENPRESSE! LÜGENPRESSE! LÜGENPRESSE! LÜGENPRESSE!

    Der PRESSERAT FÖRDERT die Verlogenheit der Medien auch noch:

    "Presserat kritisiert Flüchtlings-Berichte"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019372-Presserat-kritisiert-Fluechtlings-Berichte?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Wir haben zwar im Moment triftigere Sorgen, aber im Kleinen merkt man, was für unüberbrückbare Welten zwischen uns und den Moslems aus aller Herren Länder liegen: Die NATUR hat bei denen keinen Stellenwert. Wo bleibt da der AUFSCHREI der TIERSCHÜTZER:

    "Freispruch für Türken wegen Fußballspiels mit einem kleinen IGEL"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019365-Freispruch-fuer-Tuerken-wegen-Fussballspiels-mit-einem-kleinen-Igel?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    • Patriot
      03. Dezember 2015 13:23

      Gestern wurde ein gewisser Deniz V. in Syrien seinem gerechten Schicksal zugeführt. Man fand bei ihm eine E-Card und witzigerweise eine "Rot-weiss-rot-plus" - Karte die unsere Schettinos an ausländische "Fachkräfte" austeilen.

      http://m.heute.at/news/welt/art23661,1239885

    • Patriot
      03. Dezember 2015 17:47

      Weitere ot Meldungen zum täglichen Islam-Wahnsinn:

      http://www.krone.at/Oesterreich/Felderer_Koennen_sie_ja_nicht_erschiessen-Fluechtlingskosten-Story-485299
      Die Kosten für die Flüchtlinge könnten 2016 deutlich höher ausfallen als bislang erwartet: Der Fiskalrat rechnet aktuell mit 1,7 Milliarden Euro.
      ...
      Wir können sie weder erschießen noch zurückschicken", sagte Felderer.


      Doch, Felderer! Wir können sie zurückschicken. So wie die Ungarn, die Australier, die Slowaken usw. Natürlich, wenn man lieber in nur einem Jahr höchstwahrscheinlich untertriebene 1.7 Milliarden Euro Steuergeld (ist ca die Komplettanschaffung der jahrelang diskutierten Eurofighter) zum Fenster rauswirft, statt EIN MAL das Geplärr von jungen, männlichen Muselmanen an der Grenze auszuhalten.

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/pakistan-schickt-abgeschobene-fluechtlinge-zurueck-in-die-eu-a-1065936.html

      Pakistans Regierung sträubt sich seit Monaten dagegen, die abgewiesenen Migranten wieder aufzunehmen. Erst vor wenigen Wochen hatte Islamabad erklärt, man werde eine Vereinbarung mit der EU zur Wiederaufnahme abgewiesener Flüchtlinge aussetzen. Zur Begründung hieß es, Pakistan wolle keine Flüchtlinge mit möglichen extremistischen Verbindungen aufnehmen.

      Für Pakistan zu radikal, für Europa offenbar gerade richtig. Wir schaffen das!!!

      Getrennte AMS-Kurse für Muselmanen:
      http://www.krone.at/Oesterreich/Pandi_ueber_getrennte_AMS-Kurse_Kulturschock-Krone-Kommentar-Story-485323

    • dssm
      03. Dezember 2015 18:02

      Wenn wir schon dabei sind, die Untat in den USA scheint ja auch von Kulturbereicherern (diesmal Paktistan) durchgeführt worden zu sein. Noch dazu hat der Hauptbösewicht einen Aufenthalt in Saudi-Arabien genossen und danach ist er ein klein wenig religöser gewesen.

      Wenn man aber US-Medien liest, so kommt sofort die Forderung nach einem Waffenverbot (als ob das religiöse Fanatiker beachten würden) und natürlich, daß der Islam rein gar nichts mit dem Islam zu tun hat.

  17. Wolfgang Bauer
    03. Dezember 2015 10:20

    A.U.: "Mein Geld brauche ich für Auto, Urlaub und Gasthaus."

    Und für die Hunde, Katzen etc. Denn da ist bei den Leuten plötzlich privates Geld in Hülle und Fülle für Arzt- und Heilungskosten da!

    • Cotopaxi
      03. Dezember 2015 10:33

      Und das Katzen- und Hundefutter nicht vergessen, die Regale in den Supermärkten werden immer länger.

    • Patriot
      03. Dezember 2015 13:26

      Was die Leute mit ihrem Geld machen ist ihre Sache. Manche richtigen ihre Wohnung nach Feng Shui ein, und manche halten sich Haustiere. Freies Land.

    • Cotopaxi
      03. Dezember 2015 14:39

      In Frage steht nicht die Tierhaltung an sich, sondern dass manche Mundln bereit sind, für die Gesundheit des Tieres (viel) Geld auszugeben, aber für die eigene nicht.

    • riri
      03. Dezember 2015 17:30

      Manche Tiere sind eben wertvoller als Mundln.

    • Cotopaxi
      03. Dezember 2015 18:08

      Wie sagte schon Edmund Sackbauer: "Mei Tier is net deppat!"

    • fewe (kein Partner)
      07. Dezember 2015 00:59

      Mit dem eigenen Geld kann aber bitte jeder machen, was er will. 70% vom Einkommen kassiert sowieso der Staat. Was noch mehr für die Allgemeinheit?

      Die Krankenversorgung in Österreich ist durchaus gut. Es kann auch jemand an einer Nachlässigkeit sterben, der Millionen Schilling den Ärzten hinten hineinsteckt hatte. Ich kenne so einen Fall.

      Ärzte machen einfach Fehler. Die Konsequenzen sind dann halt schlimmer. Mit Krankenkassa oder privat hat das nicht viel zu tun. Ob man besseres Essen und exklusive Betreuung hat, ist lediglich komfortabler.

      In Österreich gibt es angeblich 9 Mio. Elga-Karten. Rumänen kommen extra zur Behandlung nach Österreich. Das ist das Problem. Wir versorgen nicht nur uns selbst sondern halb Europa mit.

  18. Rau
    03. Dezember 2015 09:49

    Für meine Gesundheit gebe ich keinen Cent aus. Mein Geld brauche ich für Auto, Urlaub und Gasthaus. Für den Rest hat der Staat zu sorgen. - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2015/12/der-tod-und-die-sozialversicherungen/#sthash.QTLD1jbL.dpuf

    a.) Man zahlt Beiträge damit der Staat dafür sorgt
    b.) Es gibt ohnehin immer mehr Selbstbehalte dazu
    c.) Müsste man alles selber bezahlen würden diese "Gesundheits"- Kosten alle anderen Kosten Auto Urlaub und Gasthaus bei weitem übersteigen, ausserdem ist das noch der kleinere Teil der tagtäglichen Kosten, die zudem steigen und steigen.

    Mit diesem Argument einmal mehr dem Beitragszahler eine Wohlfahrtsmentalität zu unterstellen dem seine Gesundheit nichts wert ist, ist gelinde gesagt eine Frechheit. Bei aller berechtigten Kritik an den Kassen und der Geldverschwendung, aber Eigenverantwortung im Gesundheitsbereich kann sich kaum jemand leisten. Ich nehme an der geschilderte Fall wäre spätestens an den Kosten für die Operation gescheitert, unabhängig davon, ob er sich Auto Urlaub und Gasthaus gespart hätte.

    Mich regt soetwas auf!

    • teifl eini!
      03. Dezember 2015 14:03

      @ Rau

      Sie verwechseln hier Äpfel mit Birnen:

      Der typische Mindesthilfebezieher bekommt jede medizinische Leistung gratis. Das führt dazu, dass viele (ungebildete) Menschen die Warteräume selbst für Lappalien füllen (bestes, mir bekanntes Beispiel: 36,8 "Fieber").

      Der Staat sorgt für seine Beitragszahler mehr als genug.

      Wenn aber jemand sehr wohl dazu bereit ist, sein eigenes Geld in seine eigene Gesundheit zu investieren (ich zähle auch das Paar Laufschuhe und den privaten Fitness-Check dazu), dann möge man das doch bitte zulassen! Zumal es jedem Röntgeninstitut unbenommen sei, außerhalb der Ordinationszeiten bzw. über dem Abrechnungsdeckel für zusätzliche Auslastung der sonst ungenutzt herumstehenden, sündteuren Gerätschaft zu sorgen.

      PS: im Übrigen würde dem Gesundheitssystem ein wenig mehr Markt mit Sicherheit gut tun. Auch im Sinne der Eigenverantwortlichkeit. Besser, die Leute geben etwas mehr Geld für hiesige Ärzte aus, als für aus Asien importierte Billigfetzen oder Billigschrott.

    • teifl eini!
      03. Dezember 2015 14:11

      @ Rau

      kleine Ergänzung: ich bin sehr wohl bereit, Geld für meine Gesundheit auszugeben. Mir ist es schlicht zu blöd, ewig in Kassenordinationen herum zu sitzen, um dann in 2 Minuten abgefertigt zu werden.

      Die alle zwei Jahre fälligen 750-800 Euro für das Kieser-Training sind mir auch lieber als jährlich ein Marathon durch diverse Haus- und Facharztpraxen plus EUR 100 bis 400 für das Lösen von Wirbelblockaden, Massieren oder Infiltrieren.

    • Rau
      03. Dezember 2015 14:38

      Mich stört dieses platte Bild von Geld für Katzen Hunde Gasthaus usw. Hätte ich meine vorjährige Star Op (es war eine untypische Form des grauen Stars mit schnellem Verlauf) selber zahlen müssen, müsste ich noch ein paar Monate, mittlerweile bereits blind, herumlaufen, um dafür bereit sein zu können, für meine Gesundheit Geld auszugeben. Mir scheint nicht nur ich verwechsle da was!
      Nebenbei kam noch eine Rechnung für 5 Std Aufenthalt in der Tagesklinik, will mir gar nicht vorstellen wie hoch diese geworden wäre, hätte ich 2 od 3 Wochen im KH verbringen müssen und das trotz Beiträge.

      Dann zur Bereitschaft Geld für die Gesundheit auszugeben. Wie wärs z.B. mit einem Rennrad mit dem ich hoffentlich noch viele Jahre rund 2 - 3000 Km im Jahr fahre. Man sollte mit solch flapsigen Argumenten lieber vorsichtig sein, bevor man allzu schnell alle über einen Kamm schert.

      Ausserdem fällt für mich ein für alle gleichermassen adäquates Gesundheitssystem nicht unter sozialistische Gleichmacherei, sondern unter Chancengleichheit. Dass man das jetzt auf die ganze Welt ausweitet ist eine andere Frage.

    • Rau
      03. Dezember 2015 14:42

      naj nicht ganz blind, nur auf dem rechten Auge... (tränendrüsendrück Modus off)

    • teifl eini!
      03. Dezember 2015 19:10

      @ Rau

      Noch einmal: die Grundversorgung durch den Staat ist soweit gesichert. Es kann aber nicht sein, dass man Leuten, die das zahlen können UND wollen, eine Extrabehandlung verbietet.

      Die Kosten sind mitunter auch deshalb so hoch, weil es immer neuere und teurere Behandlungsgeräte gibt. Gerade die Zahlungswilligen können hier Investitionskosten abfedern und die Leistung auch für untere Schichten finanzierbar machen; eine Art trickle-down-Effekt.

      Warum wir in Österreich bei der Krankenhausaufenthaltsdauer an der Spitze liegen, kann nur an falschen Anreizen liegen. Auch die Medikamentenkosten liegen bei uns höher als anderswo. Das System hat also noch immenses Sparpotenzial.

      Ad Rennrad: klar hab ich eines. Und gewandert wird auch viel. 25 Jahre Ausdauersport wirken sich ganz einfach aus. Woher kommen meine guten Cholesterinwerte, mein geringer BMI? Vom Gasthaus- oder Couchsitzen? Warum ist der durchschnittliche Gesundheitszustand in Wien deutlich schlechter als zum Beispiel in Tirol? Auch bei den Individuen sind die Anreize - Stichwort Rundumversorgung - ganz offensichtlich falsch. Man kann sehr wohl selber etwas beitragen.

    • teifl eini!
      03. Dezember 2015 19:58

      @ Rau

      aja, zur Chancengleichheit:

      die absolute Chancengleichheit kann es grundsätzlich niemals geben. Der eine kommt intelligenter zur Welt, der andere dümmer. Die eine ist aufgeweckter, die andere depressiver. Zum Glück lassen sich Menschen noch nicht völlig gleich machen. Auch nicht durch die linke Bildungspolitik.

      Wenn jemand mehr verdient, dann trägt er sowieso über seine Beiträge mehr zur Finanzierung des Systems bei. Wenn er dann auch noch gesünder lebt, wird das Verhältnis seiner Beitragszahlungen zu den erhaltenen Leistungen deutlich schlechter ausfallen, als bei einem Niedrigverdiener, der zum Beispiel Kette raucht. Es sollte und muss schon so sein, dass man die Konsequenzen seines Handelns langfristig zu tragen hat bzw. die Früchte seines Tuns ernten darf.

      Wenn jemand viel Geld in eine Zusatzversicherung investiert, dann gebietet es die Fairness, dass er auch mehr Leistungen erhält. Er nimmt zudem niemandem etwas weg, wenn er in die Privatordination geht. Wenn man nun zur Herstellung einer falsch verstanden Chancengleichheit solche Zusatzleistungen verbietet (verrückt: und dabei auf schöne Steuereinnahmen verzichtet, was wiederum den Armen fehlt), dann werden eben jene, die es sich leisten können/wollen, in die Privatklinik in Bratislava oder Ljubljana ausweichen. Dort werden sie von österreichischen Ärzten versorgt, die aus Frust vor unserem Systemwahnsinn ausgewandert sind. Slowenien und Co freuen sich über Bombeneinnahmen, während unsere Grundversorgung finanziell noch mehr ausgedünnt wird. Die schönen Querfinanzierungen durch Privatpatienten wurden ja durch die Wurzers verboten.

    • fewe (kein Partner)
      07. Dezember 2015 07:54

      Wenn Sie Beiträge zahlen, dann sorgt der Staat bei Ihnen für garnichts. Das ist eine Versicherungsleistung für die Sie die Prämien zahlen. Ganz im Gegenteil, Sie zahlen damit auch für Ausländer und andere Privilegierte mit, die dafür garnichts beitragen müssen.

      Wohlfahrt ist es nur für jene, die nichts einzahlen.

  19. Undine
    03. Dezember 2015 09:42

    Was ist daran verwerflich, wenn ich auf meine Staroperation wesentlich weniger lang warten mußte als jemand, der keine teure Zusatzversicherung einzahlt? Es ist doch nichts Neues, daß ich, wenn ich bereit bin, mehr Geld hinzulegen, auch etwas davon habe.
    Ich fände es äußerst ungerecht, wenn ich trotz der teuren Zusatzversicherung keine Vorteile hätte---wozu denn dann überhaupt eine Zusatzversicherung? Ich setze mich ja auch nicht mit einer 1.Kl.-Fahrkarte in die 2. Klasse!

  20. Politicus1
    03. Dezember 2015 09:36

    Werden auch alle Kassenärzte angezeigt, die außerhalb der Ordinationszeiten für Kassenpatienten auch Termine an Privatpatienten vergeben?

    • Brigitte Imb
      03. Dezember 2015 21:09

      Nein. Das halbperverse an dem System ist jedoch, daß man sich nicht mit dem "eigenen" Kassenpatient (vom Vormittag, am Abend) zu einer Privatleistung verabreden darf, falls diese im Leistungskatalog steht.
      Da gibt es mehr solcher Absurditäten. Und mir ist auch schon zu Ohren gekommen, daß diese von manchen Ärzten und Patienten "ignoriert" werden um einen halbwegs normalen Arbeitsablauf zu ermöglichen. ;-)

    • fewe (kein Partner)
      07. Dezember 2015 07:59

      @Brigitte Imb: Na ja, so sehr halbpervers ist das nicht. Damit soll wohl verhindert werden, dass Kassenärzte Leistungen privat verrechnen, die der Patient ohne Bezahlung bekommen müsste. Dafür zahlt er ja seine Beiträge.

      Das Entgelt der Kassen ist freilich extrem wenig, aber wenn man eine Kassenpraxis haben will, dann muss man damit leben.

      Ansonsten ist es bald so wie in Italien, wo man vor einer Operation den Arzt fragt, was er sich wünscht und sobald er das hat, fängt er erst zu arbeiten an.

  21. Bob
    03. Dezember 2015 09:12

    Ich bekomme regelmäßig Wallungen wenn ich unsere Volksvertreter sehe und höre, mitsamt aller selbsternannten ahnungslosen Experten unterstützt von linkslinken trottelhaften Medien.

  22. Helmut Oswald
    03. Dezember 2015 09:09

    Sozialistische Bonzenherrschaft kennzeichnet die Bestrafung jeder Initiative. Auf Knopfdruck sich nach der gewünschten Richtung hin empörende Staatsmedien, Verheimlichung von Mißständen, umfassende Fremdbestimmung durch Bürokratien, Staatseinmischung allerorten und letztlich mehr Polizei. Die dient aber nicht dem Schutz des Bürgers sondern zu seiner Unterdrückung. Aber das will der Österreicher, denn das hat er gewählt - und damit der Durchschnitts IQ sich nicht hebt, was die rote Büttel- und Bonzenherrschaft gefährden könnte, müssen ein paar hunderttausend
    Flüchtilanten herein, von denen die Hälfte aus der Steinzeit kommt. Dann gibt es wieder eine neue Unterschicht, die zu vertreten sich mit baldigster Einbürgerung lohnt, weil dann das Stimmvieh bei Wahlen wieder die Oberhand gewinnt. Nun ja, solange für die Bürgerlichen links gut ist und sie ihren Kindern nicht erklären, wie es läuft, können sie sich ja ihren Nachwuchs von grünen Lehrern dummschwätzen lassen. Denn wir haben gelernt - das hat kein System, das sind 'alles nur bedauerliche Einzelfälle'.

    • Riese35
      03. Dezember 2015 12:26

      ********************************!

      >> "Nun ja, solange für die Bürgerlichen links gut ist und sie ihren Kindern nicht erklären, wie es läuft, können sie sich ja ihren Nachwuchs von grünen Lehrern dummschwätzen lassen."

      Wie wahr! Gehrer hat solide Arbeit geleistet und dafür gesorgt, daß der Durchschnitts IQ der Nachwuchslehrer stabil (niedrig) gehalten wird und sich der Schulunterricht im drillmäßigen Einüben des Dreschen einer überschaubaren Menge politisch korrekter Phrasen erschöpft.

      Nun ja, ich sehe das Problem nicht so gravierend wie unser Blogmeister. Der Krankentourismus hat schon in der Vergangenheit geboomt. Jetzt wird halt die Richtung umgedreht. Nach den ungarischen Zahnärzten wird der Österreicher halt auch zum MR nach Ungarn oder Preßburg fahren. Mit dem Tragflügelboot in weniger als einer Stunde von Zentrum zu Zentrum erreichbar. Ins KH Lainz braucht man vom Zentrum etwa genau so lange. Die Privatkliniken rund um die Lazarettgasse werden halt z.B. nach Preßburg verlegen.

      Die ehemals sozialistischen Staaten haben halt lange Opfer gebracht, wissen was Sozialismus heißt und lassen sich nicht über den Tisch ziehen. Das dürfte in Deutschland anders sein, denn schon damals hat man gesagt, daß die Deutschen die einzigen unter den sozialistischen Staaten gewesen wären, die an den Sozialismus geglaubt haben.

    • Wyatt
      03. Dezember 2015 18:38

      @ Riese35
      allein dafür :
      Gehrer hat solide Arbeit geleistet und dafür gesorgt, daß der Durchschnitts IQ der Nachwuchslehrer stabil (niedrig) gehalten wird und sich der Schulunterricht im drillmäßigen Einüben des Dreschen einer überschaubaren Menge politisch korrekter Phrasen erschöpft
      ****************************************!

    • Sensenmann
      03. Dezember 2015 20:45

      "Dann gibt es wieder eine neue Unterschicht, die zu vertreten sich mit baldigster Einbürgerung lohnt, weil dann das Stimmvieh bei Wahlen wieder die Oberhand gewinnt."

      In den "Roten Markierungen 80" stand schon in etwa: "Der Klassenkampf ist nicht überholt, denn nötigenfalls muss man immer neue unterprivilegierte Klassen schaffen, damit der Klassenkampf weitergehen kann." Sie beschreiben hier trefflich die Quintessenz einer Geisteskrankheit mit Namen Sozialismus!

    • Torres (kein Partner)
      05. Dezember 2015 10:37

      Wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass diese Flüchtilanten immer sofort und natürlich untentgeltlich volle ärztliche Behandlung genießen, sobald sie auch nur einen leichten Schnupfen haben. Ich vermut stark, das sie auch wohl ebenso prompt MRT, CT oder Ähnliches bekommen (wobei ich jetzt keine einschlägigen konkreten Fälle kenne, aber man erfährt ja bekanntlich offiziell nur einen Bruchteil der Dinge im Zusammenhang mit den Invasoren). Wenn ein Österreicher wegen mangelnder oder verspäteter medizinischer Behandlung etwa stirbt - Pech, Schicksal, kann man nichts machen. Stellen Sie sich vor, einem "Schutzsuchenden" passiert so etwas - das wär ja eine (inter)nationale Schande und Katastrophe.

  23. Infophil
    03. Dezember 2015 08:58

    Schreibt Beschwerden an diesen Herren Wurzer - ich mache es!

  24. HDW
    03. Dezember 2015 08:53

    Das kommt davon, wenn man einen austromarxistischen Maschinenschlosser und einen habgierigen, eitlen Möbelverkäufer das medizinische System bestimmen lässt! Selber schuld!

  25. Susanne
    03. Dezember 2015 07:53

    Der heutige Artikel ist ergänzungsbedürftig.
    Zum einen, weil die Krankenhäuser MRT- und CT-Untersuchungen gerne an die niedergelassenen Röntgeninstituten vergeben und selbst ab dem Nachmittag nur einen Notdienst für stationäre Patienten haben. Und zweitens, weil die Krankenkassen (damit sind vorwiegend die dominanten GKK gemeint) bei der Vertragsvergabe sehr restriktiv vorgehen, um die Kosten "im Griff" zu haben. Ich kenne einen Fall in Wien, wo sich die WGKK jahrelang weigerte, diese MRT-Untersuchungen zu finanzieren und daher dieses Institut aufgrund der Investitionssumme des bildgebenden Gerätes in Existenzprobleme gekommen ist. Aus meiner Sicht sollten diese diagnostisch hervorragenden und sehr teuren Geräte viel besser ausgenützt werden und nicht wegen blöder Entscheidungen tausende Stunden ungenutzt herumstehen.
    Zur Info: MRT-Geräte der neuesten Generation kosten zirka € 1,2 Millionen, dazu muss noch die Infrastruktur (Baulichkeiten) gerechnet werden, welche auch mehrere hunderttausend Euros verschlingen kann.

    Die vertragliche "Deckelung" gegenüber den Röntgeninstituten ist natürlich ein völliger Unsinn, welcher nur den Krankenkassen kurzfristig*) sparen hilft - und andererseits manche Praxen zu der beschriebenen "Zweiklassenmedizin"**) verführt. Nur zum Vergleich: an Dialysekosten in einem Krankenhaus fallen pro Woche und Patient zirka € 500 an, in Extremfällen kann sich dieser Betrag auch verdoppeln. Derzeit haben wir in Österreich zirka 10.000 Patienten, welche eine regelmäßige Nierenwäsche benötigen.

    *) kurzfristig deshalb, weil durch lange Wartezeiten dann vielfach wesentlich höhere Kosten für die Kassen entstehen.
    **) mir ist ein Fall bekannt, wo das MRT-Gerät in einer dem Arzt gehörenden GmbH steht. Um den Vertrag mit der Sozialversicherung nicht zu verletzten, hat er aber einen Mietvertrag mit "seiner GmbH" abgeschlossen, damit er außerhalb der Ordinationszeit auch Untersuchungen zu Privathonoraren (meist € 200 pro Zielgebiet) legal durchführen kann.

    • Schani
      04. Dezember 2015 19:05

      Deckelungen bei den Kassenhonoraren, wohl besser als Iocorare zu bezeichnen, gibt es in allen Fächern. Man bekommt z.B. soundsoviele Hausbesuche pro einer gewissen Patientenanzahl bezahlt. Wenn man mehr Hausbesuche macht - Pech gehabt. Daher gibt es für die Praxis EDV Optimierungsprogramme, welche einem anzeigen, wo man bei den Limits gerade liegt (die Kassen mögen diese Programme überhaupt nicht!). Ergo: nichts Neues unter der Sonne. Wundert mich nur, daß das unbekannt zu sein scheint.

  26. Pennpatrik
    03. Dezember 2015 07:35

    Schelling?
    Ist das nicht der "größte Finanzminister aller Zeiten"?

  27. Politicus1
    03. Dezember 2015 06:51

    vielleicht hinkt der Vergleich - aber er kommt mir in den Sinn ...
    Es ist Winter und kalt (angenommen ...) und am Samstag in der Früh gibt die Heizung in meinem Haus den Geist auf.
    Anruf beim Heizungsservice. Wir können noch heute am Samstag einen Techniker vorbei schicken - aber das kostet mit dem Wochenendzuschlag einiges mehr, als wenn Sie bis Montag früh warten.

    So weit sind wir also schon! Zweiklassenheizung! Wer Geld hat und sich's leisten kann, hat es auch am Wochenende schön warm. Die anderen müssen Samstag und Sonntag frieren.
    Da soll doch gleich die Arbeiterkammer und der Gewerkschaftsbund (der wohl die höheren Wochenendlöhne durchgesetzt hat) drein fahren....

    PS: zum aufgezeigten MRT-Notfall: den Sozialversicherern ist es halt lieber, jeder geht beim geringsten Verdacht sofort ins Spital und wird dort notfallsmäßig mit allen nur erdenklichen Methoden auf Kosten der Allgemeinheit durchuntersucht (inklusive Röntgen und MRT).
    PPS: Plötzlich einsetzende Kopfschmerzen mit Erbrechen KÖNNEN immer durch eine Blutung im Bereich des Gehirns ausgelöst sein - Notfall!

    • Sensenmann
      03. Dezember 2015 20:54

      ******* Denn Irrsinn des Sozialismus, den die Östertrotteln so sehr lieben auf den Ounkt gegart!

  28. Obrist
    03. Dezember 2015 06:49

    Dir Deckelungen sind im Kassensystem seit Langem Usus. In Oberösterreich sogar so extrem, dass niedergelassene Ärzte, wenn sie eine vorgegebene Höchstzahl an Patienten überschreiten defacto gratis arbeiten müssen, wobei jedoch Personal, - Energie - Mietkosten und Versicherungen weiter zu bezahlen sind. Das führt dazu, dass am Ende des Quartals zahlreiche Praxen geschlossen haben (Urlaub, Fortbildung etc.) und die Spitalsambulanzen voll sind, denen die Kassen (aufgrund der Finanzierung durch Land und Kommunen) deutlich geringere Behandlungsbeiträge zahlen.
    In Wien führten die Deckelungen z.B. bei Röntgeninstituten zum Verschwinden der kleinen Praxen und zur Bildung einiger weniger (dafür aber auch technisch modern ausgestatteter Institute), die aber mit Kassenpatienten allein nur schwer überlebensfähig sind. Es wird von den durch die Allgemeinheit alimentierten Politbonzen gerne übersehen, dass in den Ordinationen auch zigtausende Arbeitnehmer beschäftigt werden.
    In den letzten Jahren gibt es eine deutliche Zunahme von Ordinationspleiten. Die finanzielle Unsicherheit für Praxisbetreiber durch Deckelungen mündet letztendlich im Hausärztemangel, der besonders in den ländlichen Regionen schon jetzt zu alarmierenden Engpässen führt.
    Nur mit der moralischen Verpflichtung auf gleiche Behandlung von Patienten nach bestem Wissen und Gewissen zu argumentieren und gleichzeitig für eine hochqualitative und oft lebensrettende Diagnostik oder Therapie finanzielle Abschläge oder gar keine Beiträge zu leisten, ist nicht nur unmoralisch, sondern gesundheitspolitisch Selbstmord, da qualifizierte Ärzte dorthin gehen werden, wo man ihre Leistung entsprechend honoriert. In keinem marxistischen System ist es jemals gelungen, akademische Höchstleistungen zum Nulltarif zu erzwingen. Aber vielleicht - entsprechend österreichischer Gewerkschafterlogik - gibt es bei eingeschränktem Zugang zu medizinischen Leistungen auch weniger Kranke?

  29. Brennstein
    03. Dezember 2015 06:09

    Ich nehme an, wir Rest-Österreicher kommen schön langsam unter die Räder. Wir haben angeblich eines der besten Gesundheitssysteme.
    Aber trotzdem frage ich mich, warum ich auf eine MR-Untersuchung vor 2 Jahren 10 (!) Wochen warten musste? Auf die nächste Kontrolluntersuchung muss ich bereits 12 (!) Wochen warten.
    Hängt es vielleicht damit zusammen, dass die in den Warteräumen ebenfalls wartenden orientalischen Asylforderer grundsätzlich als Akut-Fälle ohne Wartezeit eingestuft werden?
    Obwohl ich einer Krankenkasse mit 20% Selbstbehalt angehöre, wäre ich bereit, die Untersuchung aus eigener Tasche zu bezahlen. Aber 600,- sind mir leider zu viel.

    • otti
      03. Dezember 2015 06:57

      180,- Euro
      abzüglich marginale Vergütung d.d. Kk

    • Silvester (kein Partner)
      05. Dezember 2015 09:23

      Nun, lieber Brennstein, das könnte damit zusammenhängen dass sich Leute mit Geld vordrängen! Denken Sie einmal darüber nach!

  30. teifl eini!
    03. Dezember 2015 05:11

    Solche Beschränkungen, wie sie dieser Herr Wurzer erzwingen will, wundern mich nicht mehr. Wird doch auch die sogenannte Zweiklassenmedizin als unsozial diffamiert. Wobei man beflissentlich außer acht lässt, dass der Privatpatient zuerst einmal (nicht wenig) Geld in seine Zusatzversicherung gesteckt hat.

    Herr Wurzer möchte also Menschen in Notlage verbieten, sich selbst über den Markt besser zu versorgen als dies der Staat zuwege bringt. Warum schlägt er nicht gleich vor, den Verkauf von Luxusautos zu beschränken, weil es kann doch nicht sein, dass jemand bessere Autos fährt als die Masse.

    Der Ungeist des Utilitarismus streicht durchs Land. Und man sieht, wohin uns die Gleichmacher bringen: auf allen Ebenen die Nivellierung nach unten - medizinische Versorgung, Schule, Einkommen.

    Dass zahlende Privatpatienten einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung und Verbesserung des Systems leisten und damit auch die Versorgung der Massen verbessern (könnten), auf die Idee kommen die Gleichmacher natürlich nicht.

    • otti
      03. Dezember 2015 07:02

      ich bewundere wirklich Ihren sachlichen Kommentar.
      wäre dazu n i c h t imstande.
      bei s o v i e l Kommunismus der uns atmosphärisch umhüllt, bleibt einem einfach der Atem weg !

      DANKE AU, ich hatte das überhört.

    • Pennpatrik
      03. Dezember 2015 08:06

      Sozialismus ist administrierter Mangel.
      Daran hat sich nur einfach nichts geändert.
      Wie haben die Wiener gerade gewählt?

    • Riese35
      03. Dezember 2015 12:37

      @Pennpatrik: Ja, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Im sozialistischen Polen war "brak" (Mangel) einer der häufigsten Begriffe. Sogar bei WC-Papier!

    • teifl eini!
      03. Dezember 2015 13:32

      @ otti

      Sie wissen nicht, welche Überwindung es mich kostet, sachlich zu bleiben. Aber schimpfen allein hilft nichts. Man muss weiter sachlich bleiben, die Fakten werden für sich sprechen (vorher muss man allerdings das Land verlassen haben).

      Ein Kollege hat mir gerade erzählt, was in einschlägigen, linken (österreichischen) Foren über Mark Zuckerbergs Großspende gepostet wird:

      - es dürfe nicht sein, dass ein Mensch so viel Vermögen anhäufen kann (wie wir wissen, hat Zuckerberg Milliarden von Menschen beraubt, ihnen völlig überhöhte Preise verrechnet und dabei niemandem einen Vorteil gebracht ... Ironie Ende)

      - man hätte ihn daher schon längst vorher enteignen müssen, da es sich schließlich um "Volksvermögen" handelt

      - es sei eine Frechheit, dass er sich nun aussuchen kann, wem er das Geld spendet. Man sollte das Geld vom Staat verteilen bzw. "demokratisch" darüber abstimmen lassen

      Sie halten es (vor lauter Neid) nicht aus, das ein "Sch...-Kapitalist" mehr spendet als alle Linken dieser Erde gemeinsam in 200 Jahren zusammengeschnorrt haben.

      Der Kommunismus umhüllt uns nicht mehr bloß atmosphärisch, er ist bereits da: Wenn der grüne Herr Klug in der gestrigen Presse die "basisdemokratisch-feministischen" Werte seiner Partei verbreitet - u.a. das Recht auf Einkommen ohne Gegenleistung - dann weiß man, was es geschlagen hat. Als nächstes kommt das Recht auf des Kollegen Wohnung oder auf des Nachbarn Frau.

      Diese anarcho-marxistische Partie hat um die 12% der Wählerstimmen.

      Solche Ausflüsse zeigen, dass sich die Grünen oder Sozis von vagabundierenden Räuberbanden nur mehr in einem unterscheiden: in der Wahl ihrer Waffen. Statt Holzkeulen, schwingen sie Moral- und sonstige Keulen. Wie früher die Kirche, stempelt die Linke das Volk zu Sündern ab, redet den Bürgern ein schlechtes Gewissen ein, um sie willfährig und mundtot zu machen. Der totalitäre Wolf im grünen Pelz der Menschlichkeit.

      Atmosphärisch ist ein Leben in diesem Land, mit diesen Medien, mit dieser Politik nur noch sehr, sehr schwer zu ertragen ...

    • Schani
      04. Dezember 2015 00:46

      Sie werden es nicht glauben, aber vor Jahrzehnten empörte sich der ARBÖ, daß es ungerecht sei, daß Besserverdiener sich sicherere Autos leisten können. Und damit seien Ärmere einer größerer Unfallgefahr ausgesetzt. Das war laut ARBÖ ungerecht!

    • fewe (kein Partner)
      07. Dezember 2015 08:12

      @Schani: Die ganz Armen fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln wohl am Sichersten. Das hat der Arbö übersehen in seiner Geiferei.

      Ich finde Zuckerberg nicht sympathisch, weil mir die Aktivitäten von Facebook nicht gefallen. Aber die Leute realisieren nicht, dass die allermeisten Leute irgendwo arbeiten, wo es jemanden gibt - oder einmal gegeben hatte -, dem etwas eingefallen ist, womit man Geld verdienen kann. Und der dieses Geld nicht allein verdienen kann sondern dafür Mitarbeiter braucht.

      Politiker - und erst recht Gewerkschafter - schaffen keinen einzigen Arbeitsplatz.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung