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Der nationale Sozialismus hat gesiegt

So klar sich die Griechen jetzt für ein Nein entschieden haben, so klar ist die Konsequenz. Die heißt: Man soll Gehende nicht aufhalten. Die Griechen waren von fast ganz Europa deutlich gewarnt worden, was eine Nein-Entscheidung beim sonntägigen Referendum bedeuten würde – nur nicht von der eigenen. Die Mehrheit der Griechen hat aber nicht auf die europäischen Warnungen gehört, sondern sich unter Anführung ihrer (selbstgewählten!) Regierung in einen Rausch gesteigert, der gleich von zwei Halluzinogenen gespeichert wird: übersteigerter Nationalismus und übersteigerter Sozialismus. (mit nachträglicher Ergänzung zum Varoufakis-Hinauswurf)

Das Erwachen aus diesem Rausch muss nun ihr eigener Katzenjammer werden. Dieser darf auf keinem Fall zu dem der Europäer werden. Würde Europa jetzt neuerlich auch nur der kleinsten Forderung Griechenlands nachgeben – was es ja schon so oft getan hat –, dann würde das in etlichen Aspekten dem einstigen katastrophalen Nachgeben Europas gegen einen anderen nationalen Sozialismus gleichen (Selbst Elemente des Antisemitismus finden sich übrigens bezeichnenderweise in der heutigen griechischen Regierung wieder).

Es wäre der Untergang Europas, wenn es jetzt den Griechen nachgäbe. Es würde absolut jede Glaubwürdigkeit verlieren. Es wäre die Perversion der Demokratie, dass ein Volk mit demokratischer Mehrheit beschließen könnte, was alle anderen Völker zu tun und für dieses Volk zu zahlen haben.

Aber zum Glück sprechen sich heute fast alle entscheidenden Instanzen gegen ein Nachgeben gegenüber Griechenland aus. Neben einigen extremistischen Protestparteien stehen lediglich zwei sozialdemokratische Parteien an der Seite der Griechen: Die französischen und die österreichischen Sozialisten.

Das ist kein Zufall: Gerade die Herren Hollande und Faymann denken und handeln ähnlich wie Griechenlands Herr Tsipras. Sie geben aus, und andere sollen zahlen. Eine typisch infantile Verhaltensweise. Dass etwa der ORF – mit einer Ausnahme – lauter Tsipras-Helfer zu einer Diskussionsrunde geladen hat, ist bezeichnend für die total von Deutschland abweichende Position der österreichischen Sozialdemokratie.

Zum Glück sind sowohl die deutschen als auch die niederländischen Sozialdemokraten eindeutig und klar auf der Seite der Vernunft. Die Konservativen zur Gänze. Auch bei den Liberalen fast alle (bis auf einige Linksromantiker). Und sogar einige Grüne.

Sie alle scheinen entschlossen, Europa, den Euro, die eigenen Worte diesmal – endlich – ernst zu nehmen. Das macht wieder Hoffnung für Europa, für den Euro, für die Vernunft. Europa hat dann endlich erkannt, dass nicht nur der kleine Betrug der Kassierin Konsequenzen haben soll, sondern auch das jahrzehntelange Fehlverhalten ganzer Staaten.

Dennoch bleibt da ein ungutes Bauchgefühl. Schon wieder kann nicht ausgeschlossen werden, dass die EZB über das sogenannte ELA-Programm wieder die Geldschleusen öffnet zu Lasten der anderen, nicht gefragten Euro-Länder. Schon wieder wird von manchen gesagt, jetzt müsse erneut verhandelt werden.

In Wahrheit gibt es nichts mehr zu verhandeln. Europa ist in Wahrheit schon seit fünf Jahren viel zu weit gegangen, um Griechenland die Konsequenzen von Jahrzehnten der Lüge und des Lebens auf Kosten anderer zu ersparen. Die Hilfe für Griechenland in diesen Jahren war weitaus die größte finanzielle Hilfsaktion der Geschichte. Ihre Dimensionen lassen den Marshallplan und sämtliche bisherigen Hilfsaktion des Internationalen Währungsfonds für (viel ärmere) Länder als relative Zwerg-Operationen erscheinen.

Dieser jahrelange schädliche Geldsegen für die Griechen hatte mehrere Wurzeln: 

  1. Erstens gab und gibt es ein hohes Ausmaß an Mystik und Mythos rund um das Projekt EU/Euro. Daher glaubten und glauben viele Politiker, es dürfe bei diesem Projekt nie ein Zurück geben, wie es etwa das Ausscheiden eines Landes aus dem Euro wäre. Sie übersahen, dass sie gerade durch dieses alternativ-lose Verhalten das ganze Projekt gefährden und ihm Glaubwürdigkeit und die Zustimmung der Menschen raubte.
  2. Zweitens gab es vielerorts schlechtes Gewissen, weil es ja schon von Anfang an ein glatter Rechtsbruch und wirtschaftlicher Fehler war, die Griechen überhaupt in den Euro hineinzunehmen (übrigens auch bei etlichen anderen Staaten); aber da niemand gerne Fehler zugibt, wurde dieser Fehler lieber jahrelang teuer zugedeckt.
  3. Drittens kursierte damals der furchtbare und selbstüberschätzende Satz vor allem bei linken Politikern: „Das kleine Griechenland werden wir uns doch noch leisten können.“
  4. Viertens war ja bis heute das wichtigste Prinzip der EU seit ihrer Gründung: Bei allen auftauchenden Problemen und Missständen versucht man nicht so sehr diese zu lösen, sondern wendet das Zauberprinzip an: Die Deutschen zahlen. Und ein paar andere Länder ebenfalls. Während der Club Méditerranée ewig davon profitiert.
  5. Fünftens war und ist klar: Auch der Kollaps eines noch so kleinen Landes kann unberechenbare Erdbebenwellen und Tsunami auslösen. Was man nie ganz eindeutig vorhersagen kann.
  6. Und sechstens haben die Griechen immer die strategische Karte geschickt ausgespielt: Sie könnten ja auch mit den Russen; sie seien der äußerste Prellbock der EU zu den nahöstlichen Querelen. Daher hätten sie irgendwie Anspruch auf mehr Unterstützung.

Aber dieses Durchfüttern von außen war in Wirklichkeit eine katastrophale Fehl-Therapie. Es verhinderte all das, was Griechenland längst tun hätte müssen: Den öffentlichen Dienst massiv verkleinern; jeden Nichtstuer sofort zu kündigen; massiv deregulieren; privatisieren (weniger wegen der Verkaufserlöse, sondern wegen der in 90 Prozent aller Privatisierungsfälle eintretenden Effizienzgewinne); Jagd auf Schwarzgeldkonten; deutliche Redimensionierung des Wohlfahrtssystems und des viel zu frühen Pensionsantritts usw.

Das ständige Nachgeben hat hingegen fast alle notwendigen Reformen verhindert. Es ging ja immer auch so. Man brauchte Reformen und bessere Budgetergebnisse immer nur zu versprechen, und schon floss das Geld. Wirklich reformieren brauchte man eh nicht.

Das ständige Nachgeben der restlichen Eurozone hat auch die Präpotenz Griechenlands auf den nunmehrigen Gipfel getrieben. Alleine die Tatsache, dass ein griechisches Regierungsmitglied die europäischen Helfer jetzt sogar des „Terrorismus“ bezichtigen kann, ohne dass der betreffende Minister gemaßregelt oder sofort gefeuert wird, ist Anlass genug, sich mit dieser Regierung nicht mehr an einen Tisch zu setzen. Von einem Danke für die geleistete Hilfe sind wir ohnedies Meilen entfernt.

Was aber weiter tun? Jetzt sind einzig humanitäre Hilfsaktionen berechtigt. Humanität darf nie aufhören. Trotz allem. Auch die Siegernationen des zweiten Weltkriegs haben ja den Besiegten mit diversen humanitären Aktionen geholfen (von Care bis Marshallplan), obwohl diese einst selbst den Krieg gestartet hatten.

Aber: Humanitätsaktionen dürfen nicht mehr über diese total diskreditierte Regierung erfolgen. Sie müssen sich streng auf wirkliche Not beschränken, etwa auf die Medikamentenversorgung und auf die Auszahlung von Pensionen an betagte Griechen – aber nur im Ausmaß der niedrigsten Mindestpensionen in anderen Euro-Ländern. Humanität ist jedoch eine Aufgabe aller anderen 27 Europäer und nicht nur der 18 Euroländer. Alles andere ist der griechischen Souveränität zu überlassen und dem Stolz, mit dem die Griechen auf diese Souveränität gepocht haben. Der ist einfach zur Kenntnis zu nehmen und zu respektieren.

Wenn Europa so vorgeht, dann verdient es wirklich lauten Beifall. Die Hoffnung ist seit Sonntag jedenfalls deutlich größer geworden, dass Europa jetzt wirklich so vorgeht. Endlich.

Nachträgliche Ergänzung: Der Rücktritt des griechischen Finanzministers Varoufakis entfernt einen der größten Stolpersteine zwischen Europa und Griechenland. Der Mann hat Europa beschimpft und ein halbes Jahr nur wirre linkssozialistische Sprüche abgesondert, womit jede rationale Diskussion und Lösungssuche verhindert worden ist. Aber sein Rücktritt entfernt nur ein einziges Hindernis. Die nicht in Personen, sondern in griechischem Wunschdenken und Strukturen bestehenden Hindernisse bleiben weiter bestehen. Es ist nur die Hoffnung ein paar Millimeter gewachsen, dass Griechenland doch die Realität langsam zu begreifen imstande sein wird. Man kann aber umgekehrt auch befürchten, dass die griechische Regierung jetzt meint, ohnedies ein Personenopfer gebracht zu haben, weshalb sie in der Sache nichts mehr zu tun hätte. Jedenfalls aber sollte auch uns die bizarren Monate mit Vaoufakis wieder bewusst machen, wieviel Unsinn an Universitäten und sogenannten Wirtschaftsforschungseinrichtungen als sogenannte Wissenschaft verzapft wird.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2015 10:03

    Achtung! Die Tsipras - Versteher sind unterwegs!
    Wie zu erwarten, ist die linksgepolte Reservearmee in den Medien bereits fest am Verdehen der Situation nach dem deutlichen und durchaus zu akzeptierenden Votum der Griechen, aus der EU ausscheiden zu wollen. Begonnen har es ja schon in der Sondersendung "im Zentrum", wo ein blitzgescheiter Herr Schellhorn unter der bewährt tendenziösen und unfähigen Moderation von Frau Turnherr einsam die Stimme der Vernunft zu erheben versuchte. Besonders peinlich war wohl das Auftreten den Herrn Aiginger, der es natürlich besser verstünde, aber das nicht erkennen lassen darf. Völlig unnötig die Frau Pientscher- Rukmann, die es offenbar wirklich nicht besser verstehen kann; warum man so eine Quantite negligeable eingeladen hat, weiss wohl nur Herr Wrabetz. Und weiter geht's auch heute Früh: in jeder Informationssendung der elektronischen Medien, leider auch in an sich seriösen Printmedien: Nun ja, man werde eben jetzt neuerlich.., und das Sparprogramm war doch wirklich..., usw. Hat da überhaupt noch einer einen Funken von Selbstachtung? Die Botschaft an Griechenland müsste vor allem kurz sein: Ihr hattet alle Chancen. Ihr habt uns mit der Kehrseite ins Gesicht gelacht. Jetzt lacht allein weiter.....

  2. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2015 09:50

    GR hat uns gezeigt wie man die EU einbremst. Nichts fürchten die Mächtigen mehr als das Volk.
    ==> Ein Volksbegehren gegen die Migrantenflut ist dringend notwendig!

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2015 06:49

    Den Griechischen Freunden sieht die EU sogar nach, dass sie nur aufgrund der Koalition mit wahren Rechtsextremen eine Regierungskoalition bilden können. Das wird überhaupt nicht thematisiert und ist daher bezeichnend für die Heuchelei der politischen Kaste der EU.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2015 07:58

    Ein griechischer Bauer mit einem Jahreseinkommen von knapp 500 Euro hat 12 Millionen Euro außer Landes gebracht. Ein griechischer Gärtner mit einem Jahreseinkommen von etwa 2.000 Euro hat 610.000 Euro außer Landes gebracht. Sie machen es den Großen nach, die Kleinen. Nur eines ist sicher, eine der beiden Variablen ist unrichtig, entweder das Einkommen oder der Überweisungsbetrag. Beim Bauern gehe ich eher davon aus, dass er als Strohmann fungiert.

    Wie viele "Deppen" gab es bei uns im Parlament, die für den ESM und gegen den Fiskalpakt stimmten? Es waren einige.

    Wie viele "Deppen" gibt es, die denken, Hilfspakete plus Euro geht? Ganz viele, wie es scheint.

    Die logische Konsequenz ist der Grexit, am besten gleich unser Währungsmodell mit atmenden Währungen einleiten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2015 10:39

    Die Griechen benehmen sich wie ein bitzelndes Kind. Aufstampfen und schreien was sie nicht wollen und auf der anderen Seite fordern. Nun wäre es höchst an der Zeit, dieses bitzelnde Kind alleine ausspinnen zu lassen bis es seinen Fehler einsieht und dazu gehört natürlich auch, daß das Kind seine Selbstachtung mit allen Konsequenzen alleine bewerkstelligen muß.

    Vermutlich wird die EU dem bitzelden Kind dennoch weiter - mit unserem Geld und ungefragt - unter die Arme greifen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2015 15:06

    Varoufakis hat es zu Angang gesagt und so wird es kommen: "Am Ende wird Deutschland alles bezahlen."
    Schon 2012 haben die Griechen per Schuldenschnitt die runde Summe von erstmals 105 Milliarden erhalten, dann im November ging es weiter: Zinssenkungen und Fristerstreckungen bis 2044.

    Dieser zweite Schuldenschnitt brachte große reale Verluste für die Steuerzahler Europas – nur hat es kaum jemand gemerkt. Das Ifo-Institut errechnete damals, daß der Gegenwartswert der Forderungen durch die Erleichterungen um rund 47 Milliarden Euro gesunken sei, auf so viel hätten also die öffentlichen Gläubiger faktisch verzichtet, darunter Deutschland auf 14 Milliarden Euro. Der Chef des Euro-Krisenfonds, Klaus Regling, errechnete kürzlich, dass der EFSF-Fonds durch Zinssenkungen und Laufzeitverlängerungen auf 40 Prozent seiner Forderungen verzichtet habe.

    Diese 40% haben auch wir von unseren Forderungen verschenkt, dank der Stimmen der rotzgrünen und schwarzen Sozi-Kriminellen.

    Weil die Hilfskredite nun äußerst günstig sind, kann Griechenland seine Schulden trotz der nominal riesigen Höhe recht gut zahlen. Griechenland zahlt nur 4,4 Prozent vom BIP für den Schuldendienst. Dies ist weniger als etwa Portugal. Im Durchschnitt zahlen die Griechen auf ihre Staatsschulden nur 2,4 Prozent Zinsen, weniger als der Durchschnittszins der deutschen Bundesanleihen, Österreich zahlt im Schnitt 3,2%.

    Soviel zum "guten Geschäft" der ÖVP-Schottermitzi!

    152 Milliarden haben sie bereits geschenkt erhalten! Aber über die "Erpressung" jaulen, das Bolschewikenpack!

    Und nun werden die Griechen den nächsten Schuldenschnitt bekommen, man wird sich in "Solidarität" üben - was immer bedeutet: Sozi verschenkt, Volk zahlt.
    Jede Wette, das Fass ohne Boden erhält weiterhin Geld?

    Daß alle bisherigen Maßnahmen unter den Titeln Insolvenzvverschleppung, vorsätzliche Krida, Anlagebetrug, Bilanzfälschung bekannt sind, interessiert die Politiker nicht.

    Noch nicht. warten wir ab, wann es das Volk gelüsten wird, ein wenig Recht zu sprechen...

  7. Ausgezeichneter KommentatorCollector
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juli 2015 08:28

    Der nationale Sozialismus hat gesiegt". Wirklich? Tsipras, Varoufakis und Freunde wollen keinen nationalen Sozialismus, sondern ein internationalsozialistisches Europa! Und mit Merkel und Hollande samt Draghi und Lagarde, Juncker und Schulz, Tusk und Moscovici einschließlich der gesamten EU-Bürokratie und den "civil servants" in den Außenämtern, um von Würstchen wie Faymann, Mitterlehner und Kurz ganz zu schweigen, wird es ihnen auch gelingen.

    Die Scheu der Politiker, Beamten und Journalisten zuzugeben, dass Währungsunion und Europäische Union gescheitert sind und nur eine Rückkehr zu eigenen Währungen und kooperierenden Nationalstaaten aus dem Chaos herausführen, wird wohl noch einige Zeit dauern und uns Milliarden kosten.. Die Griechen jedenfalls haben alle Illusionen über das "
    Vereinte Europa" zerstört.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Juli 2015 08:18

    Gestern waren wir im Wirtshaus. Schnitzel und Schweinsbraten und viel Bier.

    Als dann der Kellner kam, haben wir abgestimmt, ob wir zahlen wollten. Klarerweise war der Wirt in der Minderheit.

    Nur leider hat es nix genutzt. Als dann die Polizei dastand, mussten wir doch zahlen - obwohl unsere Konsumation eigentlich nur zum Vorteil des daran verdienenden Wirtes war.

    Der Naziwirt hat uns dann auch noch ein Hausverbot aufgebrummt - aber eigentlich wollten wir bei dem antidemokratischen Kapitalisten eh nicht mehr zechen.


alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)
    09. Juli 2015 10:15

    Hatten bei der ganzen Griechenland-Retterei nicht auch die Amis ihre Finger im Spiel?

  2. Politikgeschädigter (kein Partner)
    08. Juli 2015 20:17

    Ein weiteres Hilfspaket für die griechischen Finanzbetrüger ist wie sich bei uns privat zu verschulden bis geht nicht mehr, auf alle Regeln und Gesetze pfeifen, die Banken und den Staat beschimpfen und dennoch auf dicke Hose machen.
    Das bedeutet bei uns dann Privatkonkurs.
    Und dann kaufen wir uns noch eine neue S-Klasse, vom Schwarzgeld oder der Sozialhilfe.
    Wahnsinn! Da kommt einem nur mehr das Kotz.....

  3. Knut (kein Partner)
    08. Juli 2015 18:38

    Die Tatsache, dass es 61% der griechischen Bürger ablehnt, für die Fehler der rücksichtslosen Banker zu bezahlen, zeigt auf, dass eine Mehrheit der Menschen auf der Straße in diesem Land nun die kriminelle Struktur des westlichen Bankensystems erkennt. Tatsache ist, das griechische Volk weiß jetzt, dass es nicht für die Schulden der Spieler in den mafiösen Banken rechtlich verantwortlich ist und wird daher nicht zahlen.

  4. Theseustempel (kein Partner)
    08. Juli 2015 16:38

    Herr Tsipras, der gerade sein eigenes Volk durch falsche Versprechungen ins Unglück führt, kann ja auf die Unterstützung unseres leicht geschädigten Bundeskanzlers richtig stolz sein. Der ist ja wer - hahaha.

    Mein Vorschlag wäre, in Österreich eine Volksbefragung abzuhalten, ob die Österreicher die Griechenlandpolitik unseres derzeitigen (!) Bundeskanzlers für richtig halten. Wo der doch in letzter Zeit den Mund gar so weit aufmacht, der Ahnungslose.

    Das würde eine Minderheitenfeststellung der sozialistischen Art werden: das will nämlich in Wirklichkeit niemand. Fast alle wollen endlich ein Ende der unverschämten griechischen Erpressung. Sie haben den Bogen überspannt. Adieu, und - gemma!

  5. Zraxl (kein Partner)
    08. Juli 2015 09:59

    " „Wir diskutieren jetzt ein drittes Hilfsprogramm“, erklärte Kanzlerin Angela Merkel (60, CDU) nach dem gut vierstündigen Gipfel. Es gehe um ein „mehrjähriges Programm“ für Athen, das bis zum Wochenende stehen soll. " (Bild.de, 8.7.2015)

    Na, dann waren die Griechen (und Herr Varoufakis!) also doch sehr erfolgreich mit ihrer Strategie. Die nächste Milliardenpaket wartet schon darauf, nach Griechenland verschickt zu werden. Von Ende oder gar Austritt keine Rede.

    (Hat irgendjemand mitgezählt, das wievielte absolut allerletzte Ultimatum inzwischen verstrichen ist?)

  6. cmh (kein Partner)
    08. Juli 2015 08:37

    Die EU, die die alle möglichen Qälereien auf rechtsverbundene Bürger loslässt, sollte sich endlich auch einmal Qälereien für griechische Reeder und Kapitalfüchtlinge ausdenken und umsetzen.

    Die nationalen Regierungen, die ihre eigenen Bürger ausspitzeln und vernadern, die illegal erhaltene Informationen gegen ihre eigenen Bürger verwendet (um die Transfers nach Griechenland bezahlen zu können), sollte auch die Verursacher - die steuerhinterziehenden Griechen - direkt zur Kassa bitten.

    Eine weltweite Steuerpflicht für Griechen, bis Griechenland selber wieder zahlen kann. Der rechtliche Rahmen lässt sich sicher leicht finden. Z.B mit einem Menschenrecht der Steuerzahler Europas?

  7. cmh (kein Partner)
    08. Juli 2015 08:30

    Bitte was soll das humanitäre Gelaber?

    ... Auszahlung von Pensionen an betagte Griechen ... ?

    Wetten, dass die dann sofort bis 250 jahre alt werden? Die Eurösis checken doch immer noch nicht, wie der Bescheiß der Griechen funktioniert.

    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht. Man sollte nur schauen, dass das Risiko beim Lügner bleibt

    • Fred Taxler (kein Partner)
      08. Juli 2015 10:20

      Da gab es doch einmal die Geschichte dass die Griechen so alt werden wegen dem Olivenöl und der gesunden Kost, dabei waren viele davon am Friedhof, aber die Rente wurde noch überwiesen...

  8. cmh (kein Partner)
    08. Juli 2015 08:24

    ...sie seien der äußerste Prellbock der EU zu den nahöstlichen Querelen ...

    Das sollte man annehmen und Griechenland zu einer europpäischen Militärkolonie machen.

  9. F.V. (kein Partner)
    • cmh (kein Partner)
      08. Juli 2015 08:25

      Ladehemmung?

    • F.V. (kein Partner)
      08. Juli 2015 08:25

      Das offizielle Endergebnis, die Prognosen und die Auszählung des Referendums wurden von dem IT-Dienstleister Singular Logic mit Büros in Athen und Thessaloniki durchgeführt. Singular Logic gehörte bis zum Wahlsieg 2014 von Syriza der Marfin Investment Group. Kurz nach der Wahl wurde Singular Logic an das berüchtigte Investmentunternehmen KKR (Kohlberg Kravis Roberts) verkauft. Im Management von KKR sitzt niemand geringerer als der Ex-CIA-Chef David Petraeus, der heute auch Chairman des KKR Global Institute ist. Für viele gilt Petraeus als Bindeglied zwischen Goldman Sachs und KKR, denn GS und KKR treten immer dann gemeinsam auf, wenn es gilt Kasse zu machen.

      Wir sehen, es wird nichts dem Zufall überlassen. Denn abseits von Griechenland, Euro und EU, geht es um ein viel größeres Rad: Es geht um ALLES für den US-Dollar.

      Auch der Rücktritt des griechischen Finanzministers Giannis Varoufakis paßt ins Bild. Der unbequeme Grieche, der i n d e n U S A als ö k o n o m i s c h e r P o p s t a r gilt, dürfte seine ihm zugedachte Rolle als U-Boot für die USA erfüllt haben.

      Dämokratische Meinungsäußerung hin oder her. Aber wir dürfen nicht vergessen, daß es durch das Votum wohl weder zu einem Grexit, noch zu einer Verbesserung der Gesamtsituation rund um den Euro kommen wird. Es wird genau das Gegenteil eintreten. Griechenland wird ein Schuldenschnitt zugesichert werden (wohl von 50% aus) der innerhalb des Euro-Systems erfolgen wird. Athen wird sowohl im Euro-Raum als auch in der EU verbleiben – auch wenn das jetzige Nein anderes vermuten ließe. Denn das eigentliche Ziel dieser fortlaufenden Krise ist die Schwächung eines der US-Dollar-Konkurrenten. Auch weil man in Brüssel weiß, daß mit der jetzigen Abstimmung Griechenland nicht fallen gelassen werden kann. Alles andere wäre das Signal schlechthin für die anderen Länder in Schwierigkeiten es den Griechen gleich zu tun.

      Merke: Griechenland hat genau d a s Votum abgegeben, das Goldman Sachs & Co. sehen wollten. Oder zweifelt jemand ernsthaft daran ?

    • F.V. (kein Partner)
      08. Juli 2015 09:34

      cmh,

      es scheint, daß Sie das Erbe von "Auf-kläricht" übernommen haben. Der führt auch endlose Selbstgespräche - inhaltsleere.

      Aber immerhin sind Sie kongenial mit dem "Blog-Master", der produziert ja auch vor allem Buchstabenmüll und Basenna-Gewäsch.

    • cmh (kein Partner)
      08. Juli 2015 17:35

      Warum so griesegrämig? Und dann noch persönlich werden.

      Warum glauben Sie wohl, dass Sie als einziger so die Beschränkungen des Blogs umgehen, wie Sie es machen?

      Versuchen Sie doch einmal, mit den 700 Zeichen auszukommen. Das macht überraschend viel Spass.

    • F.V. (kein Partner)
      08. Juli 2015 18:41

      1. haben Sie mit einer dummen Bemerkung angefangen. - Beschweren Sie sich also nicht, wenn Sie eine Retourkutsche damit gebucht haben.

      2. habe ich Sie nicht ad personam angegriffen, sondern die Selbstgespräche a la Auf-kläricht aufgezeigt.

      3. habe ich deren Niveau als Basenna-Gewäsch bezeichnet.

      4. ist das "Spaß haben" jenes absolut untrügliche Kennzeichen des Zeitgeistes, also die dümmste Beschreibung einer Sache.

      Und 5. sind 700 Zeichen natürlich dann ausreichend, wenn man sowieso nichts zu sagen hat, was Sie ja damit umgehen, daß Sie - siehe Pkt. 2 - Selbstgespräche führen. Aber wahrscheinlich ging´s um den wiederholten Spaß, an dem Sie sich delektieren wollten.

  10. cmh (kein Partner)
    08. Juli 2015 08:22

    ... aber da niemand gerne Fehler zugibt, wurde dieser Fehler lieber jahrelang teuer zugedeckt. ...

    das heißt glaube ich fahrlässige/vorsätzliche Krida.

  11. cmh (kein Partner)
    08. Juli 2015 08:18

    Gestern waren wir im Wirtshaus. Schnitzel und Schweinsbraten und viel Bier.

    Als dann der Kellner kam, haben wir abgestimmt, ob wir zahlen wollten. Klarerweise war der Wirt in der Minderheit.

    Nur leider hat es nix genutzt. Als dann die Polizei dastand, mussten wir doch zahlen - obwohl unsere Konsumation eigentlich nur zum Vorteil des daran verdienenden Wirtes war.

    Der Naziwirt hat uns dann auch noch ein Hausverbot aufgebrummt - aber eigentlich wollten wir bei dem antidemokratischen Kapitalisten eh nicht mehr zechen.

    • Rau
      08. Juli 2015 19:50

      Die "schwäbische Hausfrau" mal ganz anders - originell, aber genauso unpassend! Mit dem Schmäh wird uns dauernd erklärt, dass WIR über UNSERE Verhältnisse leben. Ich kanns nimmer lesen und hören

  12. Riese35
    07. Juli 2015 01:19

    Nach dem Willen der USA wird Europa unabhängig davon, was in Griechenland passiert, weiter zahlen, um die geostrategischen Bedürfnisse der USA gegen Rußland zu befriedigen. Dazu Jan Techau, Direktor des Think Tanks Carnegie Europe, ORF Im Zentrum Spezial am 5.7.2015 zur Frage, warum es den USA so wichtig ist, Griechenland in der Eurozone und in Europa zu halten:

    "Natürlich hat auch die amerikanische Regierung hier ein Interesse, vielleicht kein direkt unmittelbares, aber doch ein mittelbares, denn die Stabilisierung dieser SO-Flanke Europas - wir haben das heute abend schon ein paar Mal gehört, daß das so zu sagen ja eine Weichstelle ist, ein Schwachpunkt in der europäischen, geostrategischen Konstruktion, und zwar schon seit sehr langer Zeit, mindestens seit Ende des 2. Weltkrieges wenn nicht länger - geht es hier darum, diese SO-Flanke Europas ja zu stabilisieren.

    Und Griechenland war immer da ein zentraler Punkt in dieser Gleichung. Da ist Amerika in den späten 40er, Anfang der 50er Jahre ganz massiv hineingegangen, um zu verhindern, daß Griechenland so zu sagen abdriftet in das sowjetische Lager.

    Nun stehen solche dramatischen Szenarien nicht bevor, aber es zeigt uns deutlich, daß wenn man ein bischen strategische Erinnerungsfähigkeit hat, daß hier EIN GRÖSSERES SPIEL gespielt wird, als nur die Frage so zu sagen, ob nur eine Währung Bestand haben kann oder nicht.

    Hier geht es darum, daß Griechenland ein Land ist, das sowohl in der NATO als auch in der EU über Vetokraft verfügt bei den wichtigen Entscheidungen, die in diesen internationalen Organisationen gefällt werden. Hier geht es auf der europäischen Unionsebene GANZ KLAR UM DIE FRAGE DER SANKTIONEN GEGENÜBER RUSSLAND, wo man die Befürchtung hegt, daß ein Griechenland, das sich nach anderen Finanzierungsquellen umsehen muß, dann möglicherweise die Außenpolitik der europäischen Union zumindest paralysieren könnte, wenn es nicht sogar noch andere mit an Bord zieht für eine Verweigerungshaltung.

    All dies sind Fragen, die eine Rolle spielen, und hier gerade, auch der Balkan wurde mehrfach erwähnt, hier eine Quelle der Unsicherheit in den Balkan einzubringen, die dann überschwappen kann, und die auf andere Anrainer dann destabilisierend wirkt, wäre ganz, ganz fatal.

    Darauf kucken die Amerikaner ganz genau, die natürlich sich die geopolitische Lage Europas als Garantiemacht für Europa genau anschauen müssen. Und deswegen auch das große Interesse der amerikanischen Regierung, hier zumindest in gewisser Weise so zu sagen indirekt mit am Tisch zu sitzen. Die Kontakte zwischen Angela Merkel und dem amerikanischen Präsidenten sind hinlänglich bekannt, und amerikanische Diplomaten haben immer wieder - auch Wirtschaftswissenschaftler, nicht nur die Nobelpreisträger - haben auf gewisse Lösungen hingewirkt, auch mit unterschiedlichen Ansätzen, gar keine Frage. Aber das amerikanische Interesse an dieser Situation ist evident."

    • brechstange
      07. Juli 2015 07:21

      Wie immer schauen die Amis oberflächlich auf die Welt.

    • Riese35
      07. Juli 2015 07:27

      @brechstange: Ja, korrekt, nur darf man nicht den Fehler begehen, inhaltliche Oberflächlichkeit mit Einfluß, Macht und Stärke bei der Umsetzung zu verwechseln. Ich wette, daß Europa unter US-Einfluß keine Haltung bewahren wird. Die Möglichkeit hätte nämlich bereits jetzt bei der Verlängerung der Sanktionen gegen Rußland bestanden. Kein europäisches Land hatte den Mut, dagegen aufzustehen und eine Kooperation und Partnerschaft mit Rußland zu suchen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      08. Juli 2015 07:55

      Warum findet sich in Unterbergers Kommentar nicht der geringste Hinweis darauf, dass Griechenland zur NATO gehört und die USA ein elementares strategisches Interesse am Verbleib dieses Pleitestaates in der NATO haben?

    • F.V. (kein Partner)
      08. Juli 2015 08:38

      Prof. Schwarz,

      wann hätte sich je eine seriöse Information oder Analyse in Unterbergers Desinformation gefunden?

      Sein ganzer - langer - Artikel ist nichts als die Wiederholung jener pc-Sprechblasen, die man seit Wochen zu GR hört.

      Dabei ist die Widersprüchlichkeit seiner "Argumente" obendrein ins Auge springend. Alles was er an Schlimmen den Griechen andichtet oder als Fehlentwicklungen der EUdSSR erwähnt ist eine nicht passende Mixtur. Die EUdSSR betreffend sind es deren Widerlegeung, GR betreffend ein nicht einmal oberflächliche "Analyse".

      Ernst Wolff (antikrieg) sagt vollkommen zutreffend:

      Worin besteht dieses grundlegende Übel und wie wäre es zu bekämpfen ?

      Die griechische Krise ist nicht – wie es die Mainstream-Medien Tag für Tag behaupten – auf eine korrupte Verwaltung, ein unzureichendes Steuersystem oder mangelnde Arbeitsbereitschaft fauler Griechen zurückzuführen, sondern das Ergebnis rücksichtsloser Spekulation ultrareicher Investoren. Sie sind es, die in der Krise von 2008 gigantische Schuldenberge angehäuft haben, die ihnen aber kurz darauf durch korrupte Politiker abgenommen und in Staatsschulden umgewandelt wurden. Auf diese Weise wurden die griechischen Steuerzahler, also die arbeitende Bevölkerung, dazu verdonnert, für die Sünden der Reichen aufzukommen.
      Es ist die ungehemmte neoliberale Deregulierung des Finanzsektors der vergangenen Jahrzehnte, die zur inzwischen unumschränkten Macht von Milliardären, Oligarchen, Superreichen und ihren Hedgefonds geführt hat. So lange diese Deregulierung weiter besteht, gibt es absolut nichts, was die Macht des großen Geldes begrenzen könnte.

      Die Reaktion auf die Politik des Bündnisses Syriza hat gezeigt, dass die Finanzoligarchie nicht bereit ist, auch nur die kleinsten Zugeständnisse zu machen, d. h. Reformen zu akzeptieren. Ihre Macht kann nur noch dadurch beendet werden, daß ihr die Existenzgrundlage entzogen wird. D. h.: Die Deregulierung des Finanzsektors muss aufgehoben, Derivate müssen verboten, die Banken müssen verstaatlicht und auf ihr Kerngeschäft reduziert werden.

      Ohne solche grundlegenden Maßnahmen ist jede Politik gegen die internationale Finanzoligarchie chancenlos.

      Das verschweigt der "liberale" Ideologe und Beauftragte für CIA-Propaganda!

  13. socrates
    06. Juli 2015 18:20

    Der fehlende Teil zum PS (im Original): fefes blog
    Soon after the announcement of the referendum results, I was made aware of a certain preference by some Eurogroup participants, and assorted ‘partners’, for my… ‘absence’ from its meetings; an idea that the Prime Minister judged to be potentially helpful to him in reaching an agreement. For this reason I am leaving the Ministry of Finance today.
    Die "Verhandlungspartner" hatten deutlich gemacht, dass sie lieber wieder ohne Leute mit Sachverstand am Tisch weiterverhandeln wollen. Das muss ja auch unerträglich sein, wenn auf der Gegenseite jemand verhandelt, der sich nicht wie ein kleiner Schuljunge über den Tisch ziehen lässt. Als Abschiedsgeschenk drückt er dem Schäuble noch einen rein:
    We of the Left know how to act collectively with no care for the privileges of office. I shall support fully Prime Minister Tsipras, the new Minister of Finance, and our government.

    • socrates
      06. Juli 2015 18:23

      Schimpfen ist nicht argumentieren und bei der Qualität unserer Politiker, z.B. Schottermizzi, sollte der Autor vorsichtiger sein.

  14. Haider
    06. Juli 2015 17:18

    Anscheinend verwechseln die Hellenen die EU mit einer Palliativstation bzw. einem Hospiz. Mit ihrem OXI erträumen sie sich eine möglichst schmerzfreie restliche Lebenszeit als EU-Mitgliedsstaat. Wenn man sich jedoch in die Hände von Kurpfuschern begibt, dann tritt leicht das Gegenteil ein.

    • socrates
      06. Juli 2015 18:25

      Der IWF hat nicht mehr verloren als Ö durch die Rettung der Kohnbank. Wo ist Unglück?

    • Undine
      06. Juli 2015 22:13

      @socrates

      Ist es nicht merkwürdig, daß im ORF nie von den Verlusten der Kohn-Bank berichtet wird?

    • Haider
      06. Juli 2015 23:53

      Werte Undine:
      Laut Wikipedia wurde die Kohn-Bank "Medici" doch nur auf läppische 15 Milliarden Dollar verklagt. Da Herr Randa von der SPÖ-Bank Austria und ex-SPÖ-Finanzminister Lacina in ihrem Innersten werkten, ist jegliche mediale Anklage ex cathedra obsolet (abgesehen von der religiösen Zugehörigkeit der 75%-Eignerin Kohn). Kein österreichische Medium (Lügenpresse) wagt es, diesen Sumpf zu durchleuchten.

  15. Ritter vom Kapall
    06. Juli 2015 15:11

    Im Grunde müßte die EU Griechenland nach deutschen Muster vorgehen: Griechenland wie einen Hartz IV-Empfänger behandeln und somit quasi entmündigen.

  16. Doppeladler
    06. Juli 2015 15:08

    Und zum Schluß, nachdem alles den Bach hinuntergegangen ist, tanzen sie Sirtaki - wie in der Geschichte "Alexis Sorbas".

  17. Sensenmann
    06. Juli 2015 15:06

    Varoufakis hat es zu Angang gesagt und so wird es kommen: "Am Ende wird Deutschland alles bezahlen."
    Schon 2012 haben die Griechen per Schuldenschnitt die runde Summe von erstmals 105 Milliarden erhalten, dann im November ging es weiter: Zinssenkungen und Fristerstreckungen bis 2044.

    Dieser zweite Schuldenschnitt brachte große reale Verluste für die Steuerzahler Europas – nur hat es kaum jemand gemerkt. Das Ifo-Institut errechnete damals, daß der Gegenwartswert der Forderungen durch die Erleichterungen um rund 47 Milliarden Euro gesunken sei, auf so viel hätten also die öffentlichen Gläubiger faktisch verzichtet, darunter Deutschland auf 14 Milliarden Euro. Der Chef des Euro-Krisenfonds, Klaus Regling, errechnete kürzlich, dass der EFSF-Fonds durch Zinssenkungen und Laufzeitverlängerungen auf 40 Prozent seiner Forderungen verzichtet habe.

    Diese 40% haben auch wir von unseren Forderungen verschenkt, dank der Stimmen der rotzgrünen und schwarzen Sozi-Kriminellen.

    Weil die Hilfskredite nun äußerst günstig sind, kann Griechenland seine Schulden trotz der nominal riesigen Höhe recht gut zahlen. Griechenland zahlt nur 4,4 Prozent vom BIP für den Schuldendienst. Dies ist weniger als etwa Portugal. Im Durchschnitt zahlen die Griechen auf ihre Staatsschulden nur 2,4 Prozent Zinsen, weniger als der Durchschnittszins der deutschen Bundesanleihen, Österreich zahlt im Schnitt 3,2%.

    Soviel zum "guten Geschäft" der ÖVP-Schottermitzi!

    152 Milliarden haben sie bereits geschenkt erhalten! Aber über die "Erpressung" jaulen, das Bolschewikenpack!

    Und nun werden die Griechen den nächsten Schuldenschnitt bekommen, man wird sich in "Solidarität" üben - was immer bedeutet: Sozi verschenkt, Volk zahlt.
    Jede Wette, das Fass ohne Boden erhält weiterhin Geld?

    Daß alle bisherigen Maßnahmen unter den Titeln Insolvenzvverschleppung, vorsätzliche Krida, Anlagebetrug, Bilanzfälschung bekannt sind, interessiert die Politiker nicht.

    Noch nicht. warten wir ab, wann es das Volk gelüsten wird, ein wenig Recht zu sprechen...

    • F.V. (kein Partner)
      08. Juli 2015 09:59

      Habe gerätselt, wo per "Schottermitzi" geschimpft worden wäre. - Nun sah ich es; aber was wäre daran schimpflich?

      Zu diesem Kommentar: All die Rechnungen über den Barwert von Forderungen und die Nachlässe, die in der zeitlichen Streckung bzw. dem niedrigeren Zinssatz stecken, sind natürlich systemkonform richtig. Aber kommt einem da nicht auch der Gedanke, daß es vor allem am System liegen könnte, daß ALLE Länder im gegenwärtige herrschenden in dieselbe Lage wie GR kommen bzw. schon gekommen sind?

      Gewiß ist es berechtigt, dem Schuldner die Schuld zu geben, daß er sich überhaupt darauf eingelassen hat.

      Das erinnert an die Mythen von Erysichthon, die Prof. Hans-Christoph Binswanger (St. Gallen) aufgegriffen hatte, um das Problem von Schuld, Zins, ... darzustellen. In einem Fall wird auch hier der Schuldner gerügt und nicht der - wie sonst üblich - der Wucherer. Aber das ist noch lange kein "Freispruch" für den Wucherer.

      Da unser ganzes westliches Wirtschafts- und Währungssystem auf zinsbehafteten Kredit beruht und - in verbrecherischer Weise - von den privaten Banken (FED, ...) die Herausgabe des Geldes, d. h. die "creatio ex nihilo" -Schöpfung aus dem Nichts -usurpiert wurde, ist die Konstruktion natürlich derart, daß sie in der Plünderung der Realwirtschaft durch die - "privaten" (Lat: privare = rauben, stehlen) - "financial industries" erfolgt.

      Das wurde am Beispiel GR sichtbar - und hätte die Potenz den ganzen Euro-Betrug in die Luft fliegen zu lassen. Aber wie man sieht, tun die Lakaien der Anonyma alles, um den Status quo aufrecht zu erhalten. - Ad majorem gloriam ... der Hochfinanz und der Ostküste.

  18. bécsi megfigyelö
    06. Juli 2015 11:54

    Der wirklichkeitsferne Kommentar Herrn Dr Unterbergers verwundert:

    1. Na logo werden weiter unsere Steuerzahler-Milliarden nach GR strömen. FDJ-Merkel wird – auftrags Goldman sucks, also der Ostküste – unerschütterlich dafür sorgen. Auch Herr Bosbach berichtete in Talk-Shows, wie abweichlerische BT-Abgeordnete bearbeitet werden, etwa mit Streichung von den Mandatars-Listen. Und wer verzichtet schon gern auf 10.000 Euro arbeitsloses Einkommen im Monat?

    2. Die EU-gesteuerte Hetze gegen Griechenland, weil es seine nationale Würde bewahren will, erinnert an gleiche Kampagnen gegen unser Land 2000.

    3. Die dümmliche Merkel-Propaganda, „wenn der Euro scheitert, scheitert Europa“, ist lügenhaft. Als vor Jahrzehnten Bundeskanzler Dr Adenauer Athen besuchte, hatte er 7 Polizisten zu seinem Schutz. Frau Merkel benötigte 7.000 Beamte. Prof Sinn hat recht: Der Euro hetzt die Völker gegeneinander auf.

    4. Alle gehorsamen Spekulationen sind entbehrlich, wir werden ad infinitum weiter blechen. Die EU als US-Protektorat wird schon wohlklingende Ausflüchte finden. Wetten, daß…?
    .

  19. brechstange
    06. Juli 2015 11:35

    Nach Goldman Sachs bleibt Griechenland im Euro. Jede Hoffnung auf eine Lösung wie es gebühren würde, schwindet schneller als Schnee in der Sonne.

    • Konrad Loräntz
      06. Juli 2015 12:47

      Das wissen Sie, weil Sie CEO bei Goldmann Sachs sind ?

    • Politicus1
      06. Juli 2015 13:09

      K.L.:
      um die Goldmänner zu kennen, muss man dort kein CEO sein.
      Ein rascher Blick in die Biographien bei EZB, IWF und WB genügt ...

    • brechstange
    • Ökonomie-Vergelter
      06. Juli 2015 19:00

      @ Brechstange:

      Allerdings kann man Milliardär sein und trotzdem Null Euro oder sogar ein negatives Einkommen verdienen, also Verluste einfahren!

    • Riese35
      06. Juli 2015 21:38

      @brechstange: ***********!

      Ich glaube, Sie haben es auf den Punkt gebracht. Dort liegt das eigentliche Problem. Und es ist gestern "Im Zentrum" klar herübergekommen:

      1) Die USA sitzen mit am Verhandlungstisch! Warum? Was geht das die USA an? Wollen Sie die Schulden von Griechenland übernehmen? Wenn sie schon mitreden (wollen), dann sollen sie sich bitte auch an der Problemlösung beteiligen! Das würde ich als Vertreter der EU deutlich klarstellen.

      2) Jan Techau, Direktor des Think Tanks Carnegie Europe hat es deutlich gesagt: Den USA geht es - fast ausschließlich - um geostrategische Positionen, und zwar GEGEN Rußland! Und dazu braucht man Griechenland. Also müsse Europa dafür aufkommen, damit die Front gegen Rußland aufgebaut werden kann.

      Die Europäer werden von den USA schon Ratschläge bekommen, wie sie sich zu verhalten haben, und sie werden diese "Ratschläge" sicher nicht ablehnen können. So sieht es aus. Die Frage, wie Griechenland wirtschaftlich auf die Beine käme, interessiert in Wirklichkeit gar niemanden. Alle Fragen, die um die Wirtschaft kreisen, sind nur vorgespieltes Theater, um die wahren Beweggründe zu vernebeln. Und die Griechen wissen das und nutzen diese Position schamlos für sich aus.

    • brechstange
      06. Juli 2015 22:17

      Riese35
      Immerhin haben die USA 2008 so 600 Mrd. Euro reingepfeffert. Könnte es sein, dass sie nicht um das Geld gebracht werden wollen?

  20. A.K.
    06. Juli 2015 11:01

    In Dr. Unterbergers Notiz „Der nationale Sozialismus hat gesiegt“ steht „...Neben einigen extremistischen Protestparteien stehen lediglich zwei sozialdemokratische Parteien an der Seite der Griechen: Die französischen und die österreichischen Sozialisten.“ Die Letzteren nutzen vor allem den ORF als ihr Sprachrohr. Man hört vom „Nein“ der Griechen, aber bisher keinen Prozentsatz. Zufällig sah ich am Wahltag (5. Juli 2015) nach 22 Uhr über einen spanischen Satellitenkanal die Papstankunft in Ecuador. Unter dem Bild lief ein Schriftband, das den Rücktritt eines griechischen Minister (nicht weiter definiert) bereits an diesen Abend ankündigte. Der ORF erwähnte den Rücktritt von Varoufakis am 6. Juli 2015 in den 9Uhr FS-Nachrichten mit der Bemerkung, dass vor einer Stunde die Nachricht vom Rücktritt von Varoufakis eingegangen sei. Andere Verzögerungen bezüglich Nachrichten bei Griechenlandthemen waren gegenüber deutschen Sendern in den letzten Tagen auch zu beobachten. Ich habe mir angewöhnt ergänzend zu den ORF-Nachrichten Deutsche und fremdsprachige Nachritensender anzusehen, um mir ein Bild zu machen.

    • M.S.
      06. Juli 2015 11:59

      @A.K.

      Noch besser wäre es, sich die diesbezüglichen Sendungen des ORF gar nicht anzusehen. Es ist glatte Zeitverschwendung. Was in der gestrigen Sendung "Im Zentrum" wieder geboten wurde, spottet jeder Beschreibung. Das begann schon mit dem aus Athen zugeschalteten "Vertrauten" von Tsipras, Theodorus Paraskevopoulos, der angeblich wegen Leitungsschwierigkeiten kein Wort der Thurnher verstand, aber trotzdem ihre Fragen beantwortete. Er wirkte sehr ungeduldig und beendete rasch seine Teilnahme. Offenbar wollte er schon zur Siegesfeier.
      Die folgenden Gespräche der übrigen Teilnehmer waren derartig realitätsfern, dass man sich fragen musste, welche Kriterien den ORF bei der Auswahl maßgeblich erschienen. Der einzige wirkliche Experte, Franz Schellhorn von der Agenda Austria, durfte dann endlich auch ein paar Bemerkungen zum Thema vorbringen. Man hatte den Eindruck, dass er bloß als Feigenblatt diente, damit der Eindruck der "Ausgewogenheit" bestand.

  21. Konrad Loräntz
    06. Juli 2015 10:46

    Der Rückgriff auf die Geschichte ist leider - wie so oft - hatschert.
    Deutschland war bis Anfang der 30-er Jahre Zahler und nicht Empfänger !

    (angesichts der offensichtlichen Unrichtigkeit der Alleinschuld-Klausel, könnte D heute für die Reparationen eigentlich Entschädigung fordern).

    Zitat AU: "Auch die Siegernationen des zweiten Weltkriegs haben ja den Besiegten mit diversen humanitären Aktionen geholfen (von Care bis Marshallplan), obwohl DIESE einst selbst den Krieg gestartet hatten. "
    --> kann auch so verstanden werden, dass die Siegernationen den Krieg gestartet haben - mit ihren Kriegserklärungen am 3. September. Da drängt einen das schlechte Gewissen natürlich zur Hilfeleistung. Meine Eltern - als Besiegte - wollten jedenfalls den Krieg "starten".

    • Undine
      06. Juli 2015 13:06

      @Konrad Loräntz

      Ich schätze es SEHR, wenn die Feinheiten unserer Muttersprache deutlich werden! DIESE und JENE sollte man immer richtig einsetzen, sonst kann möglicherweise unbeabsichtigt die Wahrheit durchblitzen (siehe Gerd Schultze-Rhonhof). ;-)

  22. Tullius Augustus
    06. Juli 2015 10:42

    Der dt. Vizekanzler Siegmar Gabriel (SPD) gestern Abend nach dem "Nein" der Griechen:

    Schon am Sonntag ließ der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel verlauten, er sehe kaum noch Chancen auf einen Kompromiss mit der Regierung in Athen. Das Referendum habe „letzte Brücken eingerissen, über die Europa und Griechenland sich auf einen Kompromiss zu bewegen konnten", sagte Gabriel dem Berliner "Tagesspiegel".

    Gabriel fügte hinzu: „Mit der Absage an die Spielregeln der Euro-Zone, wie sie im mehrheitlichen 'Nein' zum Ausdruck kommt, sind Verhandlungen über milliardenschwere Programme kaum vorstellbar."


    Link: http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/deutsche-reaktionen-athen-nicht-um-jeden-preis-in-euro-zone-halten-13687313.html

    • F.V. (kein Partner)
      08. Juli 2015 18:51

      Was, hochedler Augustus, wollten Sie uns damit sagen?

      Was einer der Befehlsempfänger des amerikanischen Hegemons vom Blatt gelesen hatte?

      Oder was das quasi "Schwarze Brett" der teutschen Qualitätszeitungen, die FAZ, an tiefschürfenden, der Atlantik-Brücke gefälligen, Parolen mitzuteilen hatte?

      Oder wollten Sie bloß, argwöhnend, daß die UNterberger-Kommune die main-stream Wahrheiten nicht ausreichend kennt, die diesen Ignoranten nahebringen.

      Oder glauben Sie diese geistige Umweltverschmutzung am Ende gar?

  23. Brigitte Imb
    06. Juli 2015 10:39

    Die Griechen benehmen sich wie ein bitzelndes Kind. Aufstampfen und schreien was sie nicht wollen und auf der anderen Seite fordern. Nun wäre es höchst an der Zeit, dieses bitzelnde Kind alleine ausspinnen zu lassen bis es seinen Fehler einsieht und dazu gehört natürlich auch, daß das Kind seine Selbstachtung mit allen Konsequenzen alleine bewerkstelligen muß.

    Vermutlich wird die EU dem bitzelden Kind dennoch weiter - mit unserem Geld und ungefragt - unter die Arme greifen.

    • M.S.
      06. Juli 2015 12:52

      @Brigitte Imb

      Wenn man bockigen Kindern immer nachgibt werden sie verzogen und unbeherrschte, egoistische, uneinsichtige, somit schwierige Menschen.
      Das kann soweit führen, dass sie nicht fähig sind in einer Gemeinschaft zu leben
      und sie können sogar Gemeinschaften zerstören.
      Viel Vergnügen der EU in den nächsten Jahren mit dem bockigen Kind.

  24. Gandalf
    06. Juli 2015 10:03

    Achtung! Die Tsipras - Versteher sind unterwegs!
    Wie zu erwarten, ist die linksgepolte Reservearmee in den Medien bereits fest am Verdehen der Situation nach dem deutlichen und durchaus zu akzeptierenden Votum der Griechen, aus der EU ausscheiden zu wollen. Begonnen har es ja schon in der Sondersendung "im Zentrum", wo ein blitzgescheiter Herr Schellhorn unter der bewährt tendenziösen und unfähigen Moderation von Frau Turnherr einsam die Stimme der Vernunft zu erheben versuchte. Besonders peinlich war wohl das Auftreten den Herrn Aiginger, der es natürlich besser verstünde, aber das nicht erkennen lassen darf. Völlig unnötig die Frau Pientscher- Rukmann, die es offenbar wirklich nicht besser verstehen kann; warum man so eine Quantite negligeable eingeladen hat, weiss wohl nur Herr Wrabetz. Und weiter geht's auch heute Früh: in jeder Informationssendung der elektronischen Medien, leider auch in an sich seriösen Printmedien: Nun ja, man werde eben jetzt neuerlich.., und das Sparprogramm war doch wirklich..., usw. Hat da überhaupt noch einer einen Funken von Selbstachtung? Die Botschaft an Griechenland müsste vor allem kurz sein: Ihr hattet alle Chancen. Ihr habt uns mit der Kehrseite ins Gesicht gelacht. Jetzt lacht allein weiter.....

    • brechstange
      06. Juli 2015 10:06

      Natürlich tuns weiter. Regierung stürzen und eine bequeme einsetzen.

    • F.V. (kein Partner)
      08. Juli 2015 18:59

      Ach, Gandalf,

      wie können Sie nur glauben, was hier auf der Bühne vorgespielt wird.

      Das richtige Leben spielt hinter der Bühne, dort werden die Kulissen geschoben.

      Ich wundere mich ja, daß Sie solche TV-Diskussionen überhaupt ansehen, noch mehr, daß Sie sich die Mühe machen sie zu kommentieren.

      Man kann zwar Sch.... mit dem Mikroskop untersuchen, aber es bleibt immer noch Sch...

      Das alles hat mit "Selbstachtung" nichts zu tun, sondern mit "Protego, ergo obligo!"
      Obama, befiel, wir folgen dir!"

  25. cicero
    06. Juli 2015 09:54

    Die Lösung für GR: Mindestrenten garantieren, Militärbudget halbieren.
    Wenn die Sanktionen nicht aufhören, dann aus der NATO austreten.

  26. Tullius Augustus
    06. Juli 2015 09:53

    Die SPD-nahe Süddeutsche Zeitung kommentiert - den österr. Genossen zur Lektüre empfohlen:

    Nach dem Referendum: Keine Basis mehr für Zusammenarbeit

    Die Griechen haben den Sparkurs abgelehnt, das Syriza-Lager jubelt. Doch in Athen wird man schnell merken, wie düster es um das Land steht. Schon aus Selbstschutz muss die restliche Euro-Zone dem Land nun die Tür weisen.


    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/nach-dem-referendum-keine-basis-mehr-fuer-zusammenarbeit-1.2552650

    Und noch e. Kommentar aus der SZ:

    Griechenland nach dem Referendum: Ein Land sagt "Nein"

    Die EU-Partner sind frustriert, Griechenland ist gespalten und der Verhandlungsspielraum gleich null:

    So viel Schaden mit einem einzigen Polit-Manöver anzurichten, ist beeindruckend.


    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/griechenland-strategen-des-scheiterns-1.2551446

  27. zweiblum
    06. Juli 2015 09:50

    GR hat uns gezeigt wie man die EU einbremst. Nichts fürchten die Mächtigen mehr als das Volk.
    ==> Ein Volksbegehren gegen die Migrantenflut ist dringend notwendig!

  28. socrates
    06. Juli 2015 09:40

    Wie man eine Finanzkrise auf die Bevölkerung eines gebeutelten Landes abwälzt
    Frederic Heine 04.07.2015

    1. Die griechische Schuldenkrise hat mit Griechenland wenig zu tun. Statt dessen viel mit dem politischen Projekt der Integration der europäischen Finanzmärkte...
    Merkel betont gerne, Griechenland hätte über seine Verhältnisse gelebt und die griechische Regierung hätte ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Dass Griechenland 2001- 2008 über seine Verhältnisse gelebt hätte, ist bis dahin aber niemandem aufgefallen. Im Gegenteil: Griechenlands Wirtschaftswachstum war im innereuropäischen Vergleich außerordentlich, Griechenlands Entwicklung wurde als Beispiel dafür gefeiert, wie der Euro es den ärmeren Ländern ermöglicht, an die reicheren Länder anzuschließen, und Analysten, etwa des IWF, hatten keinerlei Bedenken, dass sich die Wachstumsaussichten Griechenlands in der mittleren Frist weiterhin im deutlich positiven Bereich bewegen würden.

    .2. … und mit der internationalen Finanzkrise
    Als 2007 die Finanzkrise in den USA begann, 2008 auf die Finanzmärkte in Europa überschwappte und 2008/2009 auch die "Realwirtschaft" erfasste, kam es dann zu der negativen Kausalkette, die Griechenland in den Abgrund stürzte. Die Krise hatte ihre unmittelbare Ursache am US-Hypothekenmarkt. Als dieser einzubrechen begann, brach Panik aus - manche Sicherheiten wurden plötzlich "toxisch", denn sie konnten auf dem offenen Markt nicht mehr verkauft werden und waren das Papier nicht mehr wert, auf dem sie gedruckt waren; andere Sicherheiten wurden einer neuerlichen, viel kritischeren Überprüfung unterzogen.
    .tun hat.

    3. Die EZB hat diese Situation nicht entschärft, sondern schlimmer gemacht. Sie ist nicht "unpolitisch", sondern parteilich zum Vorteil der Finanzmärkte und der großen Exportnationen

    4. Die "Griechenlandrettung" hat nicht Griechenland, sondern die Banken gerettet - dafür zahlen musste aber nicht der europäische "Steuerzahler", sondern die griechische Bevölkerung

    5. Die Politik der Troika hat Griechenland erst in die jetzige Lage gebracht

    6. Syrizas Umschuldungsforderungen sind so radikal und unrealistisch wie die der Adenauerregierung Deutschlands

    7. Der Troika geht es weder darum, eine angemessene Lösung für die griechische Krise oder auch nur einen Kompromiss zu finden, noch um die Rettung "europäischer Steuergelder"

    8. Es gibt eine Alternative.
    .http://www.heise.de/tp/artikel/45/45347/1.html

    • Norbert Mühlhauser
      06. Juli 2015 12:20

      Dass Griechenland 2001- 2008 über seine Verhältnisse gelebt hätte, ist bis dahin aber niemandem aufgefallen. Im Gegenteil: Griechenlands Wirtschaftswachstum war im innereuropäischen Vergleich außerordentlich, Griechenlands Entwicklung wurde als Beispiel dafür gefeiert, wie der Euro es den ärmeren Ländern ermöglicht, an die reicheren Länder anzuschließen, ...

      Ja, ja - wie immer bei Artikelbeglückungen vom HEISE-Verlag ist anzufügen:

      "... und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute!"

      Die Griechen hatten schon 2007 eine Verschuldung über 100 % des BIP - ein glatter Maastricht-Verstoß schon vor der subprime-Krise! Siehe dazu

      https://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Staatsschuldenkrise

      Das Wachstum war also fremdfinanziert. - Kunststück: Wenn Sie mir 100 Mrd Euro geben, zaubere ich Ihnen auch ein tolles Wachstum hin, sogar einen Eigenkapitalzuwachs!

      Dass dies nicht schon vor der Krise zu einem Aufschrei geführt hat, ist planwirtschaftlichen Wirtschaftsakademikern zu verdanken, die in der Bürokraten-Hochburg namens EU die Mehrheit stellen und der Ansicht sind, dass Wirtschaftswachstum alles und Verschuldung nichts ist, weil man ja die Geldsäcke ohnehin ausnehmen kann und es segensreich ist, wenn die Entwicklung von oben gesteuert wird. - Willkommen im Bolschewismus Nr II!

    • socrates
      06. Juli 2015 20:09

      Mit der Kapitalverkehrssteuer müssen die Geldsäcke Steuer zählen und der Weg des Schwarz Geldes wird offengelegt. Solange sie nicht eingeführt wird, will niemand die Wahrheit wissen.
      Heise.de hat öfter recht wie gewisse Kritiker, zu denen Sie leider übergewechselt sind.

    • Norbert Mühlhauser
      06. Juli 2015 23:58

      Mit "Geldsäcken" waren hier allerdings alle gemeint, die sich Vermögen mit ihrem sauer verdienten Geld erspart haben, und nun für die Spielereien (Planspiele) einer abgehobenen Kaste herhalten müssen - schlicht das gesamte Privatvermögen.

      Den Ausdruck hätte ich für Sie wohl besser unter Anführungszeichen setzen sollen.

      Und dass mit der angedachten Kapitalverkehrsteuer Dokumentationspflichten einhergehen sollen, die eine Rückverfolgbarkeit zu Steuerfahndungszwecken ermöglichen, ist ebenso in's Reich der Märchen zu verweisen.

      Das wäre auch ein weiterer Schlag gegen die Wirtschaft, weil wiederum x % des allgemeinen Leistungspotentials für administrativen Aufwand abgezweigt werden müsste.

      Diese Steuer ("Tobin") wird doch meines Wissens so präsentiert, dass sie eine erweiterte Börsenumsatzsteuer darstellt. Und sie ist entweder minimal, so dass sie keine Machinationen abhalten kann, oder konfiskatorisch, weil sie sich bei all den Lebensversicherungen, Pensionskassen, Rentenfonds und Zukunftsvorsorgen, wo im Jahr tausendmal disponiert wird, aufsummiert.

    • socrates
      07. Juli 2015 14:44

      Etwas ins Märchenland zu transferieren heißt, das Sie keinen Gegenbeweis haben und das Thema emotionalisieren wollen. Da ist mir Sarah Wagenknecht lieber! Sie weiß wer die Geldsäcke sind.

      Sahra Wagenknecht: Nein, es ist mit Sicherheit kein Pyrrhussieg, wenn man die Bevölkerung fragt und im Ergebnis dann herauskommt, dass genau das, wofür die Regierung geworben hat, nun von gut 60 Prozent der Menschen mitgetragen wird. Dass an einem Schuldenschnitt letztlich nichts vorbeiführt, das hat inzwischen ja sogar der IWF eingesehen. Griechenland ist seit dem Jahr 2010 überschuldet. Es wäre besser gewesen, man hätte damals einen richtigen Schuldenschnitt gemacht. Dann hätten es private Banken und Hedgefonds bezahlt.

      Jetzt besteht natürlich das Problem, dass die Verluste zu Lasten der europäischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler gehen. Aber dafür ist nicht Syriza verantwortlich, sondern dafür sind die damaligen Regierungen einschließlich der Regierung Merkel verantwortlich, die eben, um Banken zu retten, die Haftung für die Schulden eines überschuldeten Landes übernommen haben.

      Eine Fortsetzung der Kürzungspolitik kann es nun nicht mehr geben

      Was Sie sagen, heißt ja im Grunde, dass in Griechenland nicht nur über den Eurokurs abgestimmt wurde, sondern über auch über die Reformierbarkeit der Europäischen Union. Glauben Sie denn daran, Frau Wagenknecht?

      Sahra Wagenknecht: Naja, es ist ja schon erschreckend, wie hier an einer Politik festgehalten wird, die so offensichtlich gescheitert ist. Griechenland ist das offenkundigste Beispiel dafür, dass die Sparpolitik nicht nur unglaublich viel Elend und Armut erzeugt, sondern dass sie noch nicht einmal das Problem löst, das sie vordergründig lösen sollte, nämlich das Problem griechischer Schulden. Die griechische Schuldenquote ist unter den Auflagen der Troika von 130 Prozent auf 180 Prozent der Wirtschaftsleistung angewachsen. Und wenn man nun behauptet, dieser Giftcocktail mit höherer Dosis könne das Land heilen, dann ist das wirklich unglaublich.

      Ich erhoffe mir, und das würde dann auch deutlich zeigen, dass Griechenland einen anderen Weg geht als die anderen Euroländer, dass man nun alles daran setzt, das Geld in Griechenland bei denen zu holen, die in den letzten Jahren profitiert haben, also bei der Oberschicht. Bei denen, die ja auch von den sogenannten Rettungsmaßnahmen profitiert haben, denn sie sind etwa als Eigentümer der Banken und Inhaber von Milliardenvermögen die einzigen, die wirklich gerettet wurden. Das wäre dann wirklich ein Signal. Eine Fortsetzung der Kürzungspolitik, des Kürzungsdiktats kann es nun aber nicht mehr geben.

    • F.V. (kein Partner)
      08. Juli 2015 19:06

      Herr Mühlhauser,

      es kommt doch nicht darauf an WER etwas gesagt hat, sondern WAS.

      Was wäre so falsch, was Socrates hier zitierte?

      Merkwürdigerweise stolperte ich in letzter Zeit ein paar mal über ziemlich zutreffende Aussagen von ziemlich LINKEN (die ich sonst ob ihrer Ideologie wenig schätze). Und zwar im Zusammenhang mit Willy Wimmer (der die Ausnahme von der Regel in der CDU zu sein scheint) und der diese Positionen (von Oskar Lafontaine) zu 100% teilte.

    • Norbert Mühlhauser
      12. Juli 2015 23:22

      Ich habe die Aussage dieser Artikeleinstellung nicht deshalb abgelehnt, weil sie vom HEISE-Verlag stammt, sondern wegen von mir ausdrücklich dargelegten Überlegungen (Argumentationen).

      Die Bezeichnung "Märchen" bezog sich auf eine ausgedrückte Erwartungshaltung ggü der Tobinsteuer, was von Socrates mit einer weiteren Artikeleinstellung, eines Wagenknecht-Interviews, ohne Bezug zu dieser Kritik beantwortet wurde.

      Es drängt sich daher der Eindruck auf, Herr Socrates kann nicht sinnerfassend lesen und auch nicht artikulieren, weshalb er Argumentationsstränge mit Artikel-Vervielfältigungen zumüllt.

      Und zu den Bankschulden:

      Schuldner nehmen regelmäßig zu einem beträchtlichen Teil Schulden über Banken auf. Die Gläubiger rechtlos stellen, weil es Banken sind, ist aber keine taugliche Begründung. Das ist so, als wollte man Versicherungsbetrug exkulpieren, weil ja "eh" nur die Versicherung geschröpft wird. In Wirklichkeit zahlen das alle, nämlich über höhere Prämien.

      Freilich hätte im konkreten Fall auch das rechte, eigentumsfreundliche Lager ein Ende mit Schrecken einem Schrecken ohne Ende vorgezogen, und zwar schon vor fünf Jahren. Nur die politische Klasse wollte das nicht.

  29. Herby
    06. Juli 2015 09:39

    Varoufakis zurückgetreten!

    E N D L I C H !!!

    Man wird sich ja noch freuen dürfen, auch wenn der Grund im Vergleich zur Größe der Probleme in GR und in d. Eurozone mikroskopisch klein ist.

    Ein wichtiges psychologisches Signal! - Danke Herr Varoufakis für Ihre Einsicht.

    Aber wer kommt nach?

    Ein noch linkerer noch kommunistischerer neuer Finanzminister? Wieder jemand von der Syriza?

    Und was ist mit dem anderen Zündler dem Herrn Tsipras?

    Der Mann gehörte normalerweise ja schon weg. Er sollte bitteschön dem Entschluss seines Regierungskollegen Varoufakis folgen.

  30. HDW
    06. Juli 2015 09:35

    Tsipras, Kommunist, hat seinen Sessel behalten und die kommunistischen Wiedergänger in Europa freuen sich wieder die Bedingungen für eine revolutionäre Situation geschaffen und Griechenland näher an den Bürgerkrieg gebracht zu haben!
    Das kann ich nur indirekt als nationalsozialistische Intention erkennen.
    Der nationalistische esoterische Charakter von Bonapartismus, Stalinismus und Maoismus gehört erst zur Nachbürgerkriegszeit dieser anthropophagen Ideologie auf dem Weg zur Weltrevolution. Da kann man sich als marxistisch-leninistisvhe Kaderpartei auch brutalster kapitalistischer Methoden bedienen. "China ist nahe" hiess einer dieser linksextremen Filme im Italien der roten Brigaden!

  31. Josef Maierhofer
    06. Juli 2015 09:15

    Was wäre korrekt ?

    Korrekt wäre der Ausschluss Griechenlands aus dem Euro. Ich nehme an, in der EU wollen alle Griechen bleiben, oder auch das nicht ?

    Korrekt wäre Griechenlands Rückkehr zur Drachme und deren Abwertung.

    Korrekt wäre die Einsicht der EU, hier falsch und gegen die eigenen Gesetze gehandelt zu haben um den Preis eines Schuldenschnittes Griechenland gegenüber. Ich nehme an Europa bekommt von den Griechen nicht einen einzigen Cent mehr zurück.

    Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Ob unsere Politikerdarsteller und vor allem die, die nach Brüssel entsandt wurden, das jemals verstehen werden ?

    Für Österreich bedeutet das 8 Milliarden Euro, eine weitere halbe Hypo Alpe Adria. Es werden noch andere schlagende Haftungen kommen.

    Ob unsere Politikdarsteller das jemals verstehen werden, was sie angerichtet haben damit, es unterlassen zu haben, bei der damaligen Verfassungsänderung zugunsten von ESM und auch beim Lissabon Vertrag, das Volk abstimmen zu lassen.

    Die Griechen haben das jetzt in ihrer Not getan, nämlich das Volk befragt, und das Volk, ich weiß es schon, seit ich im April dort war, braucht den Euro nicht. (Buchhinweis: Thilo Sarrazin 'Europa braucht den Euro nicht') Das griechische Volk braucht auch die Troika nicht, das griechische Volk braucht den Schuldennachlass und seinen eigenen nationalen 'Pallawatsch', genauso, wie wir Österreicher diesen eigenen 'Pallawatsch' offenbar brauchen, bis wir aufwachen.

    Ein paar kleine Zeichen gibt es bei uns auch schon, etwa die Rahmenkürzungen der BAWAG bei den Konten der Gemeinde Wien.

    Ja, bei uns wie auch in Griechenland ist das Überziehungslimit erreicht und damit wird es in Zukunft nur noch entlang dieses Überziehungsrahmens Spielraum geben, wenn ich diesen Vergleich mit einem Girokonto anbringe.

    Ja bei uns sind wir da noch hinter Griechenland, dort beginnt die 'Götterdämmerung' bereits, wir brauchen noch ein bisschen, bis wir auch dort angelangt sein werden. Immerhin haben wir auch bei uns eine solch 'edle' und 'weitsichtige', 'Pro' Österreich Regierung, wie die Griechen bei ihrer 'Götterdämmerung nun erkennen werden.

    Ich hoffe, bei uns erkennt man das schneller, das wäre die Ansage an die österreichischen Wähler.

    Schulden kann man nicht mit neuen Schulden begleichen. http://staatsschulden.at

  32. Brockhaus
    06. Juli 2015 08:44

    Varoufakis tritt zurück, es sei ihm deutlich gemacht worden, daß ihn einige (Vertreter der Euro-Zone) als unerwünschte Person betrachten:
    http://orf.at/stories/2287966/

    Es wäre mehr als wünschenswert, wenn "unsere" Griechin in Wien auch so dächte.

  33. Collector
    06. Juli 2015 08:28

    Der nationale Sozialismus hat gesiegt". Wirklich? Tsipras, Varoufakis und Freunde wollen keinen nationalen Sozialismus, sondern ein internationalsozialistisches Europa! Und mit Merkel und Hollande samt Draghi und Lagarde, Juncker und Schulz, Tusk und Moscovici einschließlich der gesamten EU-Bürokratie und den "civil servants" in den Außenämtern, um von Würstchen wie Faymann, Mitterlehner und Kurz ganz zu schweigen, wird es ihnen auch gelingen.

    Die Scheu der Politiker, Beamten und Journalisten zuzugeben, dass Währungsunion und Europäische Union gescheitert sind und nur eine Rückkehr zu eigenen Währungen und kooperierenden Nationalstaaten aus dem Chaos herausführen, wird wohl noch einige Zeit dauern und uns Milliarden kosten.. Die Griechen jedenfalls haben alle Illusionen über das "
    Vereinte Europa" zerstört.

    • Lot
      06. Juli 2015 09:36

      Ein Traum:

      Communiqué nach Treffen: "Merkel und Hollande erklären Währungsunion für gescheitert"

      Die Illusion, über eine Währungsunion eine Politische Union zu erzwingen, hat das griechische Votum gottlob zerstört. Völker wollen keine Zwangsjacke, sondern Unabhängigkeit und die Freiheit, um auf ihre Fasson selig zu werden..

      Jetzt müssten Merkel und Hollande den einzig richtigen Schluß aus dem GR-Votum und den gescheiterten "Rettungversuchen" ziehen: "Europa braucht den EURO nicht" (Thilo Sarrazin), er spaltet Europa. Daher muss jedem Volk das Recht eingeräumt werden, zu einer eigenen, nationalen Währung zurückzukehren und die Kreditschöpfung selbst in die Hand zu nehmen.

      Dürfen wir auf diese Einsicht bei Merkel und Hollande hoffen? Nein! Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als dass sich bei denen Vernunft einstellt und sie ihre politischen Fehler zugeben. Vielleicht aber sind sie auch nur willige Vollstrecker jener Kreise, die das Chaos brauchen um Europa auswaiden und sich die Filetstücke sichern zu können.

  34. Politicus1
    06. Juli 2015 08:15

    Noch eines zur Verdeutlichung der griechischen Staatsschulden:
    Jeder Österreicher hat den Griechen so viele Euros geborgt, dass Herr Tsipras jeden Österreicher zu einem mindestens einwöchigen Gratisurlaub nach Griechenland einladen kann!

  35. Politicus1
    06. Juli 2015 08:12

    1) zum Glück kann man in Österreich deutsche Nachrichtensendungen empfangen. Und in diesen erhält man umfassende und großteils objektive Analysen des griechischen Desasters.
    2) die gewählte Wortwahl der Überschrift dieser Tagebucheintragung ist absolut zutreffend! Allein die Auftritte des Herrn Tsipras vor seinen begeisterten Massen erinnerten fatal an ähnliche Inszenierungen eines Herrn Propagandaministers mit der Frage "Wollt ihr den ...?!"

    Ich hoffe, dass die deutsche SPD und die vernünftig Denkenden in der CSU und CDU Frau Merkel genügend Rückhalt geben, dass sie dem erpresserischen Spiel der griechischen Kommunisten nicht nach gibt.

  36. Rau
    06. Juli 2015 08:06

    Oh Gott - schon wieder ein Votum, dass den Berufseuropäern in Brüssel nicht passt. Irgendwie stehen sie auf Kriegsfuss mit der Demokratie. Frage: ist jetzt das griechische Volk ein Volk "mündiger Bürger" oder nicht.

    • Politicus1
      06. Juli 2015 08:44

      würde den Nachfahren der griechischen Demokratie ein Votum unter allen Bürgern der Eurozone passen "Wollen Sie, dass Ihre Regierungen noch weitere Milliarden Euros nach Athen schicken - JA oder NEIN?" ....

    • Rau
      06. Juli 2015 08:59

      Alles nur Theater. Der Finanzminister ist soeben zurückgetreten. Da soll sich einer einen Reim drauf machen

    • Normalsterblicher
      06. Juli 2015 11:33

      Zur Mündigkeit gehört, die Konsequenzen eigenen Handelns selber zu tragen, anstatt die anderen dafür zahlen zu lassen.

    • Rau
      06. Juli 2015 11:53

      Ich dachte mit diesem Nein hätten sie das ausgedrückt

    • Normalsterblicher
      06. Juli 2015 18:35

      @ Rau:

      Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  37. brechstange
    06. Juli 2015 07:58

    Ein griechischer Bauer mit einem Jahreseinkommen von knapp 500 Euro hat 12 Millionen Euro außer Landes gebracht. Ein griechischer Gärtner mit einem Jahreseinkommen von etwa 2.000 Euro hat 610.000 Euro außer Landes gebracht. Sie machen es den Großen nach, die Kleinen. Nur eines ist sicher, eine der beiden Variablen ist unrichtig, entweder das Einkommen oder der Überweisungsbetrag. Beim Bauern gehe ich eher davon aus, dass er als Strohmann fungiert.

    Wie viele "Deppen" gab es bei uns im Parlament, die für den ESM und gegen den Fiskalpakt stimmten? Es waren einige.

    Wie viele "Deppen" gibt es, die denken, Hilfspakete plus Euro geht? Ganz viele, wie es scheint.

    Die logische Konsequenz ist der Grexit, am besten gleich unser Währungsmodell mit atmenden Währungen einleiten.

  38. Wertkonservativer
    06. Juli 2015 07:04

    Da, wie ich dem heutigen Frühkurier entnehme, sowohl Frau LePen, als auch Geerd Wilder, und zu guter Letzt auch unser Herr Strache das "Nein" der Griechen freudig begrüßen, frage ich mich halt, ob alle diese Leutchen den richtigen Durchblick haben!

    Denen sollte wirklich nicht die Chance geben, das Wohl und Wehe ihrer Länder mitbestimmen zu können!

    (gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      06. Juli 2015 07:11

      Berichtigung zum 2.Absatz:
      Denen sollte MAN wirklich nicht ...

    • Cotopaxi
      06. Juli 2015 07:18

      Geerd Wilders ist kein "Herr"? Das "Herr" und neuerdings "Frau" wird von Ihresgleichen doch nur benutzt, um Politiker als Rechtsextreme und Nazis zu denunzieren.

    • Wertkonservativer
      06. Juli 2015 07:58

      Nein, @ Cotopaxi:

      "Herr" bedeutet für mich keineswegs eine Denunzierung mir unliebsamer Männer, sondern eine selbstverständliche Achtung (abgesehen von der Geschlechtsbestimmung) vor - in diesen Fällen - männlichen Mitmenschen!

      Natürlich ist nicht jeder ein "Herr", den ich so anspreche: eine politische Hinrichtung meine ich jedenfalls damit keineswegs!!

      Sie neigen nicht vielleicht zu allfälligen "Verfolgungstheorien"???

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Gandalf
      06. Juli 2015 09:44

      @ Wertkonservativer:
      Wie wollen Sie Ihre Forderung, "denen" wirklich nicht die Chance zu geben, das Wohl und Wehe ihrer Länder (mit)bestimmen zu können, begründen, wenn "die" eben 30, 40 oder - demnächst - auch noch deutlich mehr Prozent der Stimmen bei den jeweiligen Wahlen bekommen? Wertkonservativ sollte doch jedenfalls auch demokratiebewusst bedeuten. Und demos (= Volk) und (krate-in = herrschen) heisst nun einmal, ob es uns gefällt oder nicht, dass das Volk der Souverän ist, selbst wenn seine Sprachrohre Le Pen, Wilders oder Strache heissen. Wollte man "die" von der Möglichkeit, ihr jeweiliges Land (mit-)zu regieren mit Gewalt oder Tricks (ich erinnere mich da an einen gewissen Herrn Klestil...) ausschliessen, wär's eine Katastrophe für das demokratische Prinzip. Seriös ginge es nur zu, wenn "die anderen (auch: Unsere!)" eben gescheitere Ideen, Perspektiven und Alternativen vorstellen würden, die es dem Souverän Volk wieder leichter machen würden, nicht "die" zu wählen. Aber schauen wir uns doch das Jammerbündel an, das uns (und ich meine damit nicht nur die kleinen Würschteln aus Österreich) derzeit zu regieren versucht. Und da wundern Sie sich, dass "die" im Aufwind sind und bleiben?

    • Wertkonservativer
      06. Juli 2015 10:38

      Nun, werter @ Gandalf,

      jetzt haben Sie mich aber ganz schön erwischt!!

      So weit bin auch ich Demokrat, Mehrheitsentscheidungen nach demokratisch durchgeführten Wahlen ganz klar zur Kenntnis zu nehmen!
      Da brauche ich wirklich keine Belehrungen!

      Wenn ich jedoch meine subjektive Meinung ausdrücke, die Herr- und Damenschaften wie LePen, Wilders und Strache wären nach meiner Einschätzung aufgrund ihres Standings und ihrer politischen Handlungsweisen besser nicht in Verantwortung für ihre jeweiligen Staatswesen zu hieven, muss mir diese Freiheit schon auch gewährt werden.

      Sollten die jeweiligen Völker mehrheitlich die "Bewegungen" dieser Damen und Herren wählen, und somit deren Frontleute zur Verantwortung für Volk und Staat zu bestimmen, werde ich das auch zur Kenntnis nehmen!

      Ich nehme halt für mich in Anspruch, derlei Entwicklungen als nicht allzu positiv für die Länder und Staaten Europas anzusehen! Nur "kontra" und ohne wirklich taugliche Rezepte für bessere Staatswesen zu sein, scheint mir zu wenig!

      Ich bin jedenfalls guten Mutes, dass die Menschen Schreiern, Demagogen und Polit-Verführern wie z.B. Tsipras & Co. (und den höherstehend Angeführten) zumindest in den jeweiligen Ländern hoffentlich nicht auf den sprichwörtlichen Leim gehen werden!

      Das war's dann, werter @ Gandalf: ich hoffe, Sie sind mir nicht allzu böse!
      (Dass Sie in manchem bis vielem recht haben: keine Frage!)

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • kakadu
      06. Juli 2015 11:14

      Die Griechen gehen dem Herrn Tsipras bereits permanent auf den Leim, aber der "linke Leim" ist für Europa offensichtlich in Ordnung!

    • Konrad Loräntz
      06. Juli 2015 12:43

      Werter Wertkonservativer
      Was sollten denn die Pösen schlechter machen ? Irrsinnige Schuldenberge einerseits, eine Immigration andererseits, wo es nur um die statistische Streubreite islamischer Mehrheiten in allen mitteleuropäischen Ländern geht ? Und das in sklavischer Ergebenheit am Rockzipfel einer aggressiven Militärmacht hängend ? Wo sehen Sie das Potential für - hausgemachte - Verschlechterungen ?

    • Konrad Loräntz
      06. Juli 2015 12:44

      sorry: statistische Streubreite des Jahres in dem islamische Mehrheiten Realität werden ..

    • Josef Maierhofer
      06. Juli 2015 19:26

      Haben wir von ÖVP, SPÖ oder gar den Grünen was von 'Demokratie' gehört, als man am Volk vorbei dem ESM beigetreten ist ?

      Das Volk hat etwa pro Milizheer gestimmt und was haben die abgehobenen 'Demokraten' daraus gemacht ?

      Was haben die genannten Parteien bisher zum Asylchaos getan, Flüchtlinge kommen, Asylsuchende kommen, Islamisten kommen, gibt es da etwa Aufnahmelager ? Kontrollen ? Die Grenzen sind offen wie Scheunentore und kein Mensch weiß, wer aller wirklich in Österreich ist ? Was geschieht da ?

      Lassen wir das Volk sprechen, welche Zielsetzungen und welche Intentionen und Ankündigungen besser sind, die gegenwärtigen des nun bereits fast 40 Jahre langen Stillstandes (mit einer kurzen Ausnahme) oder die Ankündigung der von Ihnen kritisierten Herren !

      Oder kommt in der 'Demokratie' von SPÖVP und Grün das Volk nicht mehr vor ? Noch haben wir Wahlen.

    • Wertkonservativer
      06. Juli 2015 20:58

      @ Josef Maierhofer:

      Verteufeln Sie bitte nicht den EMS! Kann schon sein, dass wir die Leute auch brauchen werden. Und zwar wegen unser selbstgemachten Schulden, und nicht aus EU-Schuld!
      Das "Asylchaos" ist - wie Sie genau wissen - eine schicksalhafte Problematik, die JEDE Regierung vor praktisch unlösbare Aufgaben stellt (wenn man nicht eine gesamteuropäische Lösung findet).
      Und auch sonst: Sie jammern über unsere europäischen Verhältnisse, und wissen aber auch ganz genau, dass es zur EU praktisch keine Alternative gibt.
      Die Einzelstaaten wären den Stürmen der Zeit total ungeschützt ausgesetzt, und Ihre Vorstellungen von einer intakten EFTA sind heute ziemlich jenseitig!

      Trotzdem freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

    • Riese35
      06. Juli 2015 22:53

      Glaubt hier wirklich wer, daß bei einem Ja die Dinge in Griechenland einen guten Verlauf genommen hätten? Der Geldsegen aus der EU wäre weiter verschüttet worden, und die EU-Prüfer aus Brüssel hätten bei Ouzo und Metaxa den Griechen ein exzellentes Sparzeugnis ausgestellt.

      Die einzige Chance, die wir haben, war das Nein. Denn nur so besteht wenigstens ein Funken Hoffnung, daß unsere St. Nikoläuse in Brüssel zur Vernunft kommen und den Griechen den Geldhahn zudrehen.

      Ich zweifle aber, ob es dabei bleiben wird. Wenn es nämlich nach dem Willen der USA geht, wird Europa unabhängig davon, was in Griechenland passiert, weiter zahlen, um die geostrategischen Bedürfnisse der USA gegen Rußland zu befriedigen, wie es Jan Techau, Direktor des Think Tanks Carnegie Europe, gesagt hat.

      Das Problem liegt in Washington D.C. und Brüssel, nicht in Athen. Die Griechen nutzen das nur geschickt aus.

    • Josef Maierhofer
      07. Juli 2015 09:25

      @ Wertkonservativer

      Man kann aber auch das Tun der jetzigen EU als jenseitig und selbstmörderisch betrachten.

      Alles, was Europa von dieser EU wirklich braucht ist der Freihandelsvertrag.

      Das Asylchaos wurde zwar nicht von den Europäern erzeugt aber, der Kette entlang, durch die Zerstörungskriege der USA bildeten sich die IS, Boko Haram, etc., so bewegen sich nun die Flüchtlingsströme nach Europa. Das stellt nicht nur die Regierungen vor Probleme, sondern, wie immer die Menschen, die das zahlen und die Menschen, die das Flüchtlingsschicksal erleiden. Mit dabei sind auch IS Kämpfer, die ihre Blutspur gleich weiterziehen. Mit dabei sind auch Wirtschaftsflüchtlinge, für die es hier keinen Platz gibt.

      Das zu unterscheiden, dafür wären Aufnahmelager, Grenzkontrollen, etc. nötig, denn wir befinden uns praktisch im 3. Weltkrieg.

      Aber genau die von Ihnen 'schicksalhafte Problematik' genannte Situation erfordert Entscheidungen, erfordert eine Linie und erfordert eine Klassifizierung der Menschen, die zu uns kommen.

      Das haben die linken EU ideologiegetriebenen und gutmenschlichen EU-'Mandatare' weder erkannt noch irgendwie auch darauf reagiert, von den Österreichern ganz zu schweigen.

      'Schicksalhaft' ist zu einfach.

      Hiermit haben Sie in Ihrer Meinung kundgetan, dass Österreichs Ziel es sein muss, an den inflationären 'Rettungspaketen' des ESM zu hängen, so wie Griechenland jetzt. Die Frage ist, ob es den ESM in 2 Jahren überhaupt noch gibt.

      Keine Alternative, das Unwort des Jahrzehntes, natürlich halte ich die EU für nützlich, was den Handelsvertrag betrifft, den Euro braucht Europa nicht, die Bürokratie und die Ideologie auch nicht, Europa ist ein Europa der Vaterländer, alles andere ist Unfug und mit der Ausrottung der Urbevölkerung verbunden, der Islam ist bestens dafür geeignet und auch danach, wenn es Europa nicht mehr gibt ein guter Markt für die amerikanischen Firmen, wenn Ihnen das noch nicht aufgefallen ist.

    • Wertkonservativer
      07. Juli 2015 11:22

      @ Josef Maierhofer;

      wir haben inzwischen genug aneinander vorbeigeredet; ab sofort von mir keine diesbezü+glichen Repliken mehr!

      Wenn Sie Europa partout auf einen "Freihandelsvertrag" reduzieren wollen, haben sie die Idee dahinter ganz sicher nicht erfasst.

      Es macht wirklich keinen sinn mehr, mit Ihnen und anderen hier über die Zukunft Europas zu diskutieren!

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      08. Juli 2015 08:58

      S.g. Hr. Maierhofer und andere.
      Und wie so oft analysieren Sie und Kollegen die dztg. Lage und Zukunft Europas so unklug nicht.
      Und wie so oft zerreißt es das nach seinen infantilen inhaltslosen Belehrungen mehrfach wortbrüchige Tulbinger ÖVP-Rumpelstilchen vor Wut und beendet die Diskussion - da es Euren Argumenten nicht gleichwertig seriös zu entgegnen vermag.
      Doch was soll´s, es ist letztlich Ihre und die der Kollegen Lebenszeit, welche hier an einen verborten und notorisch Faktenresistenten verloren geht...
      MfG

    • Rau
      08. Juli 2015 08:58

      Immer das gleiche mit den Euphorikern - wenn ihnen die "Argumente" (solche bringen sie ja gar nicht) ausgehen bezichtigen sie ihr Gegenüber des "Nicht - Verstehens".

      Zu Argumenten muss man noch sagen: Die EU - Kritiker haben ja welche, die anderen verwenden eigentlich nur Worthülsen, wie "Stürme der Zeit", unverzichtbar, ohne Alternativen, aber meistens läuft es darauf hinaus ihre Ängste um ihre Pfründe auf "die sogenannten Rechten" zu projizieren, mit denen alles nur noch schlimmer kommen kann.
      Schwache Vorstellung!
      Wenn nur einer dieser Euphoriker, ob sie Schulz, Merkl, Karas oder einfach nur Wertkonservativer heissen, auch nur ein alternatives Argument, als den drohenden Untergang, den nur sie aufhalten können, hätten, könnte man ihnen ja zuhören - aber da kommt nx!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      08. Juli 2015 09:01

      Anmerkung: Da habe ich doch irgendwo ein "z" unterschlagen...

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      08. Juli 2015 09:05

      Rau: "... aber da kommt nix."
      Auf den Punkt gebracht!!! Und darum ist es so unendlich sinnlos, mit diesem Sinnlosen zu diskutieren!
      MfG

    • Wertkonservativer
      08. Juli 2015 09:33

      Zum "guten" Ende:

      mit Frau Merkel "in einem Atem" genannt zu werden, gereicht mir zur "unverdienten" Ehre!

      Diese kluge, tapfere und mutige Frau leistet wahrlich mehr als die meisten ihrer männlichen Konkurrenten, und ganz klar auch um Lichtjahre mehr als die hier ziemlich komprimiert vorhandenen Großsprecher mit Hang zum Merkel-Bashing!

      Prost, Herrschaften!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      08. Juli 2015 09:42

      Werter Rau, machen Sie sich nichts d´raus, mit einem zu so früher Stunde schon Alkoholisierten ist wahrlich kein Staat zu machen...
      MfG

    • Rau
      08. Juli 2015 11:56

      Und neuerlich kein Argument - ich gebs auf!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      08. Juli 2015 13:07

      Überrascht? Ich nicht!
      Werter Rau, hätten hier auch andere stets um Fakten bemühte Diskutanten diese Ihre Erkenntnis realisiert, hätte sich dieser lediglich heiße Luft produzierende und um Beachtung aufdringlichst bettelnde ÖVP-Agent Provocateur schon längst in seine Tulbinger Eremitage vertschüsst...
      MfG

    • Rau
      08. Juli 2015 15:26

      Zwar auch kein Argument, aber der Text drüclr die Stimmung vieler aus. Zur Abwechslung mal ein Stück profane Proser. Unser werter WK möge es mir verzeihen.

      Das Projekt der Europäischen Union ist nicht Vielfalt, sondern Einfalt. Es ist nicht Multikulti, sondern Monokulti. Es ist nicht bunt, sondern grau. Es ist nicht Toleranz, sondern Laissez-Faire. Es ist nicht Heimat, sondern Entwurzelung. Es ist nicht Identität, sondern Entfremdung. Es ist nicht Gleichberechtigung, sondern Gleichmacherei. Die glitzernde Vielfalt Europas und seiner Menschen wird zerstört und in einheitliche Normen gezwungen. Die schillernden Kulturen werden eingeschmolzen und unter ein Regime gestellt. Die EU hat Europa gekidnappt und behauptet, mit dem Kontinent der Kulturen identisch zu sein.«

    • Rau
      08. Juli 2015 15:28

      Prosa wat natürlich gemeint...

  39. Cotopaxi
    06. Juli 2015 06:49

    Den Griechischen Freunden sieht die EU sogar nach, dass sie nur aufgrund der Koalition mit wahren Rechtsextremen eine Regierungskoalition bilden können. Das wird überhaupt nicht thematisiert und ist daher bezeichnend für die Heuchelei der politischen Kaste der EU.

  40. FranzAnton
    06. Juli 2015 06:01

    Die Griechen haben nicht rational, sondern emotional abgestimmt; sie wollten wohl "die Würde ihres Landes nicht für schnöden Mammon verkaufen".
    Das geht schon in Ordnung; bloß müssen sie auch die Konsequenzen dieser Haltung auf ihren Schultern (er)tragen können, und sie nicht auf fremde Schultern zu über-tragen versuchen.
    Die Gefahr, daß sie unter dieser Last zusammenbrechen, sprich, ihr pures Überleben aus eigener Anstrengung nicht sichern zu können, ist groß, weil sie daran offensichtlich nicht gewöhnt sind.
    Und die Gefahr, daß unsere fehlgeleiteten, sogenannten Gutmenschen auf Kosten der Österreicher (gilt analog auch für andere Europäer) die Griechen in derem gewohnten "dolce fa niente" bis zum St. Nimmerleinstag durchzufüttern gedenken, ist genau so groß, weil marxistische Ideologie Gleichmacherei per Schuldenberg - Aufhäufung in ruinatorischem Ausmaß zu produzieren versucht (weil mit dem so entstandenen, auf Alle zu verteilenden Staatsschuldengebirge jeglicher Wohlstand vernichtet, und somit die Gleichheit Aller erreicht wird).
    Wir können zwar zum Himmel flehen, daß solches Szenario nicht Realität wird; der liebe Gott hat uns aber genug Verstand verliehen, um, ohne ihn "zu unserer Rettung ohne Eigenleistung zwingen" zu wollen, unsere wirtschaftlichen (und auch mannigfachen anderen) Probleme zu lösen; lasst uns diesen Verstand richtig gebrauchen; als erste vernünftige Maßnahme sähe ich das Erteilen der roten Karte für die roten (und auch grünen) Ruinatoren - bei den kommenden Wahlen, versteht sich.

  41. Ayn
    06. Juli 2015 05:59

    Wenn die EZB Griechenland jetzt mit Geld versorgt, ist der Moment erreicht wo nur entschlossener Widerstand gegen dieses Europa notwendig ist.
    Draghi darf nicht weiter unser Geld den hohnlachenden Griechen senden !!!
    Sonst hat ein neuer und verderblicher National-Sozialismus gesiegt.
    Wir brauchen nicht Chamberlain, wir brauchen Churchill.
    Es besteht höchste Gefahr für uns alle, für unsere Freiheit, für unseren Besitz und für unser Land.
    Unter dem Deckmantel der Humanität will die EZB mit Hilfe der überschuldeten Staaten den Bürger ruinieren.
    Bürger, wehrt euch, wehrt euch, wehrt euch.
    Kampf mit allen Mitteln!
    JETZT !
    Sonst ist es zu spät !

  42. lenz
    06. Juli 2015 02:21

    Ich setze eine Flasche Veuve Clicquot darauf, dass den Griechen neuerlich eine "Stützung" (oder mehrere) hineingeschoben wird.
    Sie werden einfach wieder vortäuschen reformwillig zu sein, und schon wird die EU einknicken.





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