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Schüssel: ein Comeback für Salongespräche und Totalcrashs

Lesezeit: 8:30

Noch nie war Wolfgang Schüssel eine so breite Welle der Anerkennung und des Respekts entgegengeströmt wie rund um seinen 70. Geburtstag, der in den vergangenen Wochen von Partei und erstaunlicherweise auch etlichen Medien gefeiert wurde. Noch auffälliger freilich war, dass der 70er des Ex-Bundeskanzlers von erstaunlich vielen Menschen keineswegs nur als ein nostalgisch-retrospektives Ereignis gesehen wurde.

Erstaunlich viele Menschen in den diversen bürgerlichen, christlich-sozialen, konservativen, liberalen, heimatbewussten, kulturorientierten Lagern haben räsoniert: Muss dieser Mann nur Vergangenheit sein? Brauchen wir ihn nicht für die Zukunft dringender denn je?

Die einen sprachen davon, dass Österreich sehr bald einen neuen Bundespräsidenten benötigt. Dass die ÖVP noch keinen überzeugenden Kandidaten hat. Und dass für diese Funktion diesmal wohl mit Sicherheit kein Kandidat der Linken eine Mehrheit finden wird (außer es finden schon vorher Nationalratswahlen statt).

Die anderen entdeckten, dass es absolut kein Naturgesetz gibt, wonach ein abgetretener Regierungschef nie mehr wieder ein solcher werden könnte. Etwa im Nachkriegs-Schweden hat es gleich mehrmals ein Comeback gegeben, bei linken wie bei bürgerlichen Ministerpräsidenten. Etwa Ungarns Viktor Orban (der Schüssel mit einem Blitzbesuch die Ehre gab) ist heute nach einem sozialistischen Intermezzo erfolgreicher denn beim ersten Mal wieder an der Macht. Etwa in Österreichs erster Republik gab es gleich bei zwei Bundeskanzlern ein Comeback nach Unterbrechung.

Zu jung für Adenauer

Aber ist Schüssel mit 70 nicht wirklich schon zu alt dafür? Nun, der wichtigste und erfolgreichste deutsche Bundeskanzler, Konrad Adenauer, hat überhaupt erst mit 73 Jahren das Amt angetreten. Also ist auch das Alter kein K.O.-Argument gegen die Schüssel-Idee – insbesondere angesichts der offensichtlich sehr guten körperlichen Verfassung des begeisterten Amateur-Fußballers.

Dennoch scheint es ziemlich rätselhaft, woher die wachsende Schüssel-Nostalgie kommt. Oder doch nicht? Verkörpert der Mann nicht mehr als alles, was wir nachher hatten, das, was Österreich heute so dringend bräuchte? Das sind: Leadership, enormes Wissen, Mut zu unpopulären Entscheidungen, klare Ziele und die Härte wie auch Konsequenz, diese auch durchzusetzen. Im verklärenden Rückblick vergessen freilich viele, dass Schüssel auch wichtige Ziele verfehlt hat, wie etwa einen dauerhaft ausgeglichenen Staatshaushalt oder eine echte Studienzugangsregelung oder eine neue Verfassung oder eine wirkliche Aufgabenreform.

Aber dennoch bleibt da viel mehr auf der Positivseite stehen. Um nur einige der wichtigsten Dinge zu nennen:

  1. Schüssel führte die einzige Regierung Österreichs, unter der die Staatsverschuldung zurückging, und das signifikant von 68 auf 60 Prozent des BIP. Das war mehr das Verdienst seiner oft brutalen Nein-Sage-Fähigkeit gegenüber allen Forderungen als das seines Finanzministers.
  2. Er setzte mit großem Erfolg (gegen etliche Widerstände in der ÖVP) die Privatisierungen fort, die er schon als Wirtschaftsminister begonnen hatte.
  3. Er verschaffte den Universitäten erstmals in der Geschichte wirkliche Selbständigkeit.
  4. Er setzte so viele Pensionsreformen durch wie kein Regierungschef vor und nach ihm.
  5. Er war außenpolitisch der mutigste Regierungschef Europas beim Verhindern der türkischen EU-Beitritts-Ambitionen.
  6. Er war – in dramatischem Kontrast zu den anfänglichen Boykottmonaten – in vielen EU-Hauptstädten ein extrem angesehener Regierungschef.
  7. Er regelte die Entschädigungen für einstige NS-Zwangsarbeiter, sodass Stuart Eizenstat, sein einstiges Verhandlungs-Gegenüber auf US-Seite, vor wenigen Wochen in einer Rede für ihn einen „Ehrenplatz in der österreichischen Geschichte“ wegen seines „Muts und seiner Leadership“ verlangte.
  8. Er schaffte im jahrzehntealten Kärntner Ortstafelstreit einen Kompromiss, der dann nur an der Gusenbauer-SPÖ scheiterte (der dann aber später von der SPÖ unter Ostermayer fast wortgleich realisiert worden ist).
  9. Insgesamt stand Österreich am Ende seiner Regierung so positiv da, dass auch fast alle linken deutschen Medien das Land lautstark als Vorbild für das damals kriselnde Deutschland ausriefen.

Der Kontrast zu den Erben

Für Schüssel spricht insbesondere auch der dramatische Kontrast zu seinen Nachfolgern. An der Spitze der ÖVP wechselten die Parteichefs nach ihm so rasch, dass man kaum imstande war, sich all ihre Namen zu merken. Keiner davon hat sich jedenfalls als Alpha-Tier und krisenfest erwiesen.

Und an der Spitze der Regierung folgte ihm zuerst der zwar hochintelligente, aber, wie sich jetzt an Hand der gigantischen und übelriechenden Zahlungen einer mittelasiatischen Diktatur zeigt, moralisch offenbar völlig verkommene Alfred Gusenbauer. Und jetzt hat Österreich überhaupt den schwächsten Bundeskanzler seit 1945.

Schüssels Zunge

Das was an Schüssel am überraschendsten ist: dass er noch eine Zunge hat. Denn eigentlich muss er sich diese schon zahllose Male abgebissen haben. Zuerst in der schwarzblauen Zeit aus Ärger über die Eskapaden seines blauen Partners in Kärnten. Und dann über die vielen schweren Fehler seiner Nachfolger in beiden Ämtern und deren Verschwendungspolitik. Aber Schüssel blieb loyal und schwieg (was für ein Kontrast etwa zur Logorrhoe seines Exfreundes Erhard Busek). Was naturgemäß viele Journalisten frustrierte.

Was aber spricht gegen Schüssel – außer dem Hass der Sozialdemokraten, die ja von ihm zum ersten und einzigen Mal seit 1970 von den Futtertrögen vertrieben worden sind? Aus seiner einstigen Regierungszeit wenig.

Die von linken Journalisten und einem Teil der Staatsanwaltschaft ständig wiederholten Vorwürfe gegen Schüssels politischen Lieblingssohn Karl-Heinz Grasser haben noch immer keine einzige gerichtliche Bestätigung erfahren. Sie beziehen sich auch nur zur Minderheit auf Grassers Regierungszeit, sondern mehrheitlich auf die Jahre danach. Und es gibt kein einziges Indiz, das ein Mitwissen Schüssels um bedenkliche Aktionen Grassers vermuten ließe. Was bleibt, ist also eine Culpa in eligendo, ein Auswahl-Verschulden, falls Grasser wirklich verurteilt wird. Dasselbe gilt im Fall Ernst Strasser, auch wenn dessen kriminelle Aktionen zur Gänze lange nach dem Ausscheiden aus der Regierung passiert sind, auch wenn sich Schüssel noch als Bundeskanzler mit Strasser zerkracht hat.

Bedenklicher ist, dass Schüssel damals dem wirtschaftlich bis heute nicht argumentierbaren Wunsch Jörg Haiders, einen langen Koralm-Tunnel durch die einsame Bergwelt zu bohren, nachgegeben hat. Wenig glanzvoll war auch die Einführung der Studiengebühren knapp nach der Garantieerklärung durch Schüssels Unterrichtsministerin Gehrer, dass es keine solchen geben werde. Und die Stundenkürzungen in den Schulen entsprachen vielleicht dem Sparziel Schüssels, aber sicher nicht dem Leistungsprinzip.

Die EU hat sich geändert, Schüssels EU-Bild nicht

Aber die meisten Einwände gegen allzu große Begeisterung über ein Schüssel-Comeback beruhen darauf, dass sich Europa in dem Jahrzehnt nach seinem Abgang gravierend geändert hat, dass Schüssel aber noch allzusehr in der damaligen Denkwelt zu stecken scheint. In dieser war die EU noch (trotz der einstigen Sanktionen) ein unbestritten strahlender Fixstern am Horizont. Heute sieht aber wohl ein David Cameron in Sachen Überregulierung die Probleme Europas klarer als Schüssel. Oder die finnische und niederländische Regierung in Sachen Euro und Griechenland.

Vor allem gibt es keinerlei Hinweis, dass sich Schüssel des allergrößten Problems Europas bewusst ist: nämlich der dramatischen Bedrohung durch die größte Völkerwanderung der Geschichte. Da hört man von ihm nur ähnliche Phrasen wie von vielen anderen. Hingegen gibt es kaum Zweifel, dass er mit allen anderen Problemen Europas vom Balkan bis zur Ukraine wohl recht gut umgehen könnte.

Kein Partner will Schüssel

Was aber am sichersten alle Utopien platzen lassen würde: Ein Comeback Schüssels kommt insbesondere deshalb nicht in Frage, weil er keinen Koalitionspartner finden würde. Die SPÖ ist sowieso voll des Hasses auf ihn. Und zu Strache hat Schüssel noch in seiner Amtszeit selbst die Brücken wohl irreversibel abgebrochen (weil er damals noch ganz auf Haider und dessen BZÖ gesetzt hat).

Daher bleibt ein Comeback Schüssels wohl bloß ein Thema für spannende Salongespräche. Auch wenn er der Einzige wäre, der die Volkspartei noch aus ihrer Agonie retten und vielleicht gar in die Nähe der 42 Prozent Schüssel-Wähler aus dem Jahr 2002 zurückführen könnte oder gar darüber hinaus. Wobei ja auch die 34 Prozent seiner letzten Wahl weit mehr sind, als die ÖVP heute hat. Und dieser Absturz ist ja nur deshalb passiert, weil damals Schüssels Wiederwahl sicher schien; weshalb viele Schüssel-Wähler von 2002 entweder grün oder blau wählten im Glauben, dass es nur noch darum ginge zu entscheiden, mit wem Schüssel die nächste Koalition bilden würde.

Für Salon-Utopien bleibt aber trotz allem ein neuerliches Schwarz-Blau mit Schüssel ein prickelndes Thema. Schwarz-Blau könnte mit einer positiven Arbeitsteilung jenseits aller persönlichen Ressentiments sogar funktionieren:

  • Die ÖVP lässt im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik wieder die Vernunft zu Wort kommen, durch Budgetsanierung, Deregulierungen, Privatisierungen, nachhaltige Pensionsreformen sowie den Einsatz für Handelsverträge a la TTIP.
  • Die FPÖ hingegen sorgt im Bereich der Migrations- und Asylpolitik für eine mutige Umkehr, setzt die direkte Demokratie durch und sorgt bei der Bildungs- und Familienpolitik für jene Werte, für die einst die ÖVP gestanden war.

Wenn aus Smalltalk Ernst würde

Aber das alles ist eben nur Salon- und Party-Smalltalk. Aus ihm würde nur in einem einzigen Fall Ernst. Diesen Fall sollte sich niemand wünschen, ihn kann aber leider auch niemand mehr ganz ausschließen: Das wäre ein Totalcrash Österreichs nach griechischem Muster. Dann könnte der Ruf nach einem Retter des Vaterlands überlaut werden.

Er könnte so laut werden wie etwa jener Ruf, mit dem die Franzosen 1958/59 Charles de Gaulle mit gigantischer Mehrheit an die Spitze einer komplett abgewirtschafteten Republik gerufen hatten, nachdem er sich 1946 als Weltkriegsheld und erster Nachkriegs-Ministerpräsident gekränkt zurückgezogen hatte. De Gaulle war bei seinem Comeback 68; und er blieb, bis er 79 war . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2015 06:49

    Es würde mich interessieren, was Wolfgang Schüssel zur bayrischen Schwesternpartei und deren Hinwendung zu den islamischen Wählern sagt bzw. überhaupt zur Islamisierung der deutschen Lande.

    Nämlich das ist der Knackpunkt, ob wir ihn wieder brauchen können oder nicht.

    http://www.pi-news.net/2015/06/christ-demokraten-unterwerfen-sich/

  2. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2015 10:59

    Schüssel appellierte in seiner Ansprache anläßlich seines 70. Geburtstages ganz im politisch korrekten Mainstream für Solidarität in der Flüchtlingsproblematik. Er meinte sogar, man sollte Indurstriebetriebe öffnen:

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/4760534/Angela-Merkel-fehlte-aber-Victor-Orban-kam_Grosses-Fest-fur

    Die "Privatisierung" der BUWOG war eher eine Katastrophe als eine gelungene Privatisierung, die für Industriebetriebe notwendig ist. Die BUWOG diente vor allem als Wohnungsgesellschaft für Bundesbeamte (Polizei, Zoll, Bundesheer usw.). Dieser Zielgruppe eine gemeinnützige Wohnungsgesellschaft wegzunehmen ist wenig glorreich. Auch das Schließen von Polizeistationen und die Einbürgerungen von mehr als 42.000 Migranten, die nahezu nicht die deutsche Sprache beherrschten, gehörte zu den Fehlleistungen der Schüssel-Regierung!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorefrinn
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2015 00:52

    "Einfach zum Nachdenken" hieß einst eine (bei mir) beliebte Sendung von Axel Corti.
    Und dieser Artikel verdient denselben Namen. So wie in den kurzen Statements von damals blieb - trotz mancher kritischer Bemerkungen - immer ein positiver Eindruck zurück. Und der gefällt mir auch in diesem Beitrag von Dr.A.U. Danke dafür!

  4. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
  5. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2015 12:52

    » Kein Partner will Schüssel « - ist aber völlig Conchita, Hauptsache die Mehrheit
    der Ösis würde ihn wollen, womit wir schon wieder bei der "Meinungs-Maschine" sind.

    Tatsächlich ist ein Totalcrash Österreichs größte Chance, denn ohne diesen zutiefst
    überzeugenden Event würde die wahlzuckerl-gesteuerte Wählerschaft nicht bereit sein,
    das Hirn einzuschalten, um für vernünftige Argumente zugänglich zu sein.
    Tja - so dachte ich immer, aber jetzt muß ich verdutzt zur Kenntnis nehmen, daß
    Varoufakis (+Tsipras) kurz vor der Zahlungs-Unfähigkeit nochmals kräftig Vollgas
    NACH UNTEN gibt und DAS VOLK JUBELT [achselzuck] .

    Werimmer also nach dem "Endsieg" der sozialistischen Gesellschaftzersetzungs-Politik
    an Neuanfang denkt, dem wird trotzem nicht die Herkules-Aufgabe erspart bleiben, den
    politisch-ideologischen Müll aus den Köpfen zu entsorgen.

    So ist es auch zu verstehen, warum es nach solchen Zusammenbrüchen (fast) zwingend
    zu einer Diktatur kommt, in der es ohne viele Worte - die sowieso auf unfruchtbaren
    Boden fallen würden - möglich ist, die notwendigen Entscheidungen zu treffen.
    Am Beispiel Griechenlands sehen wir deutlich, daß dort jetzt NICHTS ANDERES mehr
    "zieht", als ein neuerlicher Militär-Putsch.

    Österreich wird derzeit von derselben Geisteshaltung nach unten gezogen und es
    ist zu befürchten, daß auch hier Maßnahmen notwendig werden, welche sich Schüssel
    einfach nicht mehr antun würde ! ! !


    Ist nicht die zentrale Frage : wie kommt es immer wieder dazu, daß die
    politische Macht in einem derart desaströsen Ausmaß verfilzt, korrumpiert, verblödet
    und letztlich im Totalcrash endet ? Und warum findet eine moderne Gesellschaft
    keine Möglichkeit zur "Immunisierung" gegen solche wiederkehrenden Irrläufe ?

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2015 10:57

    Sonntagsgedanken ...

    Ja, Schüssel wäre eine Persönlichkeit, ja Schüssel wäre standfest, ja Schüssel würde der Einzige sein, der den Blauen gefährlich werden könnte und eventuell ÖVP Wähler zurückgewinnen könnte, ....

    Aber beim wichtigsten Problem, dem Krieg der Islamisten gegen Europa, der Volksunterwanderung, bei der Unterwerfung unter die Amerikaner mit seinen NATO Ideen damals und heute vermutlich auch noch, bei der Unterwerfung unter amerikanische Banken und bei der Unterwerfung unter amerikanische Wirtschaftsdiktate, bei der Abschaffung der EU-Bürokratie, bei der Migrationspolitik, etc. muss er wohl auf die linksdurchsetzte ÖVP hören. Seine Verleugnung der österreichischen Neutralität, das Volksbegehren für ein Referendum über einen EU-Austritt läuft noch bis Mittwoch, 1. Juli 2015 auf allen Gemeindeämtern und Magistraten, es beinhaltet auch die Neutralitätsfrage in letzter Konsequenz, ist gefühlsmäßig auch nicht die Meinung der Österreicher, würde man darüber abstimmen.

    Interessieren würde mich seine Meinung zu direkter Demokratie, das wäre ein gemeinsamer Punkt bei Blau - Schwarz, wäre Dr. Schüssel ein solcher Unterstützer ...

    Also wenn, dann wäre das nur so gut, dass Strache etwa die Mehrheit hat gegenüber der ÖVP, also ein Blau-Schwarz.

    Vernünftig wären sie ja beide, natürlich mit Abweichungen zu meiner Meinung und auch gegenseitig, aber es wäre wohl eine Wohltat endlich wenigstens einen Staatsmann als Kanzler oder wenigstens Vizekanzler zu haben, im Verhältnis zum jetzigen Zustand, wo beides mit einer Doppelnull besetzt ist.

    Wenn man die heutigen ÖVP-Wirtschaftsfunktionäre der Reihe nach durchgeht, so zweifle ich öfter auch an der Wirtschaftskompetenz einer ÖVP und vermute dahinter oft lediglich banale Selbstbedienungskompetenz.

    Dass natürlich die EU sich zu einem ideologischen, linken, brutalen Selbstmord- und 'Wirtschaftszerstörungsverein' und Volkszerstörungsverein und Volksauflösungsverein und Kulturzerstörungsverein, zu einer Schuldenunion, verändert hat mit enormen Selbstmorddrang, das dürfte offenbar Herrn Dr. Schüssel entgangen sein. Aber Herr Strache könnte ihm das schon beibringen, wenn es nicht ohnehin die Bevölkerung selbst in die Hand nimmt per Volksabstimmung.

    Ich habe halt die sonntäglichen 'Salongespräche' mit meinen Gedanken dazu versetzt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2015 13:21

    Kein Mensch ist fehlerfrei, so auch nicht Wolfgang Schüssel. Aus meiner Sicht brachte er (und bringt vielleicht wieder?) bei seinen Entscheidungen aber für unser Land wesentlich mehr Vor- als Nachteile.
    Im Augenblick brodelt es in der SPÖ-Zentrale, denn immer mehr Genossen zweifeln - trotz publizierter Dementies - an der Führungsstärke vom nunmehrigen Sesselkleber Faymann. Aus taktischen Gründen hält sich Mitterlehner und seine ÖVP dabei komplett zurück und wartet die SPÖ-Entscheidungen im Sommer ab. Die bevorstehenden Landtagswahlen in OÖ und Wien zwingen nun aber die Sozialdemokraten zum handeln, d.h. der Faymannabschied (kürzlich "Fexit" genannt) ist absehbar.
    Werner Faymann wird sicher künftig in der österreichischen Politikgeschichte erwähnt werden - und zwar als der bisher schwächster Bundeskanzler der 2. Republik.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juli 2015 17:59

    Vor allem gibt es keinerlei Hinweis, dass sich Schüssel des allergrößten Problems Europas bewusst ist: nämlich der dramatischen Bedrohung durch die größte Völkerwanderung der Geschichte. Da hört man von ihm nur ähnliche Phrasen wie von vielen anderen. –

    Dazu paßt – wie die Faust auf´s Auge – das Video mit Dr. Pröbstl.

    h t t p s : / / w w w.youtube.com/watch?v=7T8qpWYFTSM


alle Kommentare

  1. F.V. (kein Partner)
    01. Juli 2015 17:59

    Vor allem gibt es keinerlei Hinweis, dass sich Schüssel des allergrößten Problems Europas bewusst ist: nämlich der dramatischen Bedrohung durch die größte Völkerwanderung der Geschichte. Da hört man von ihm nur ähnliche Phrasen wie von vielen anderen. –

    Dazu paßt – wie die Faust auf´s Auge – das Video mit Dr. Pröbstl.

    h t t p s : / / w w w.youtube.com/watch?v=7T8qpWYFTSM

  2. peter789 (kein Partner)
    01. Juli 2015 17:13

    Wie immer analysiert Unterberger sehr scharfsinnig und ortet zu recht eine gewisse (naive) Gutmenschlichkeit bei Wolfgang Schüssel.

  3. Erich Bauer
    30. Juni 2015 18:07

    Eine interessante Dokumentation...

    https://www.youtube.com/watch?v=4N51jrAEp-Y

    Die Amerikaner heute wieder mal auf "Kreuzzug"... (Hakenkreuz?). Diesmal nicht gegen den Sowjetkommunismus, sondern gegen "feindliche" (unleidliche - weil nicht die eigenen - Oligarchen. Selber befinden sie sich in einer "Autokratie im - demokratischen - Rahmen"...

  4. Tik Tak (kein Partner)
    30. Juni 2015 11:34

    Dr. Schüssel hat viele Fehler gemacht, der ist kein Heiliger.
    Einige davon trage ich ihm auch persönlich nach.
    Natürlich hat er auch viele Dinge richtig gemacht, sonst wäre er nicht das erklärte Haßobjekt der SPÖ und der Grünen.

    Einen Fehler wird er nicht machen, sich noch einmal in die Niederungen der Politik zu begeben und sich dort als Watschenmann, auch seiner eigenen Partei, zur Verfügung zu stellen.

    Auch die ÖVP, die längst nur mehr eine wandelnde Leiche ist, kann durch einen Dr. Schüssel nicht mehr auferstehen

    Ich gönne ihm seinen Ruhestand und wünsche ihm ein langes Leben, aber ich will ihn, bei aller Sympathie, nicht mehr im Ring der österreichischen Politik sehen.

  5. AppolloniO (kein Partner)
    30. Juni 2015 11:04

    Schüssel würde noch immer all unsere Politkasperln in den Sack stecken.
    Weil er aber so intelligent ist, wird er sich sicherlich nicht wieder vor einen lecken, herabgewirtschafteten Staatskarren spannen lassen.

  6. Erich Bauer
    30. Juni 2015 10:50

    Apropos "Totalcrash"...

    Da stürzt eine C 130 HERCULES in Gebäude (Hotels) in Indonesien... Tja, diese Gebäude sind etwas besser verstärkte "Baracken". Kein weißer "Feinstaub". Die Flugzeugtrümmer liegen herum... Die USA Bauvorschriften müssten vergleichsweise "Kartenhäusern" entsprechen...

    https://twitter.com/News_Executive/status/615759519973376003/photo/1
    Fotos nach runterscrollen werden sichtbar.

    https://instagram.com/triwiratama/
    Erstes Foto (links) anklicken (Foto vergrößert sich)… dann mittiges Symbol (Pfeil) anklicken… Bild läuft.

  7. Zraxl (kein Partner)
    30. Juni 2015 09:49

    Ja, die Regierung Schüssel war besser als alles, was es vorher oder nachher gegeben hat. Für eine hagiographische Darstellung besteht aber absolut kein Grund. Die Misere des Schulwesens ist ebenso eine Frucht der Schüssel-Regierung, wie die teilweise absurd dilettantische Privatisierung von Bundeseigentum (siehe Buwog), eine total verhundste Außenpolitik, die lediglich die Vernichtung der österreichischen Grundstoffindustrie betrieben hat, und die Fortführung einer aberwitzigen Zuwanderungspolitik.

    Hätte der Herr Schüssel nur 10% des Stehvermögens eines Herrn Tsripas gehabt, wäre uns auch das Kasperltheater mit den "drei Weisen" erspart geblieben.

  8. cmh (kein Partner)
    30. Juni 2015 09:34

    Schüssel wird allen etwas husten!

    Für wen sollte sich Schüssel denn wieder ins Zeug schmeißen?

    Für seine Parteifreunde?
    Für seine "Schüssel-Haider an die Wand"-Feinde?
    Für die Sozen, die sich am Feind Schüssel hochrichten um dann die von diesem geschaffenen WErte wieder schneller vernichten, als diese geschaffen wurden?
    Für dieses Zombie-Österreich, das mittlerweile strukturell nicht mehr reformierbar ist?

    Wir hatten die Chance einen Bundeskanzler Schüssel zu haben. Aber wir haben es vergeigt.

  9. fulce (kein Partner)
    30. Juni 2015 08:23

    Wäre auch im Sinne von Amtshaftung und Ministerverantwortung wünschenswert - und zwar mit einem guten Einkommen. Immerhin sind noch jede Menge Skandale aus der Ära schwarz-blau nicht aufgearbeitet ....

    • Trollwatsch (kein Partner)
      30. Juni 2015 09:29

      Na geh!

      Schüssel hat es fertiggebracht, mit seiner Oppositionsansage alle (Sozen), die ihn nicht gewählt haben, zu betrügen.

      Nach dieser krausen Logik sind die meisten "Skandale" der schwarz blauen Zeit noch nicht aufgearbeitet. Denn als BK muss man diesen Staat ja ordentlich und nachhaltig an die Wand fahren so wie der Faymann oder so moralisch abschmieren wie Gusi. Nur dann ist ein BK auch ein sozialistisch-gute BK.

      Fallt Euch nicht endlich was neues ein?

  10. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      30. Juni 2015 07:57

      Daß Unterberger eine Lobhudelei auf Schüssel bringen würde, was abzusehen. Der 70. Geburtstag dafür ein willkommener Anlaß.

      Was Unterberger aber als Positivum aufzählt gehört jedoch bei Licht betrachtet in die andere Waagschale. Die EU-Begeisterung und damit verbunden die Bereitschaft zur Aufgabe der Souveränität und Unterordnung unter die „europäischen Werte“ war und ist das, was wir nun schon seit Jahren erleben. Die Unterbergersche „Entschuldigung“, daß sich das Bild heute gewandelt habe kann nicht akzeptiert werden, weil man diese Entwicklung jederzeit absehen konnte, und selbst wenn nicht, ist die mangelnde Voraussicht der Folgen keine Empfehlung für einen Staatsmann.

      Die von Schüssel „durchgesetzte“ Privatisierung (vom Lat. privare = rauben, stehlen) richtet sich selbst.

      Wenn Unterberger (und seine Kommune) immer dann die Qualifikationen der politischen Gegner in Zweifel ziehen – und damit vollkommen recht haben – indem sie deren Laufbahn im „geschützten Bereich“ (von Kammern, Gewerkschaften, Parteiorganisationen, etc.) scharf kritisieren, so gilt das in derselben Weise für Schüssel. Auch der hat vor lauter arbeiten FÜR die Wirtschaft nie Zeit gehabt jemals IN der Wirtschaft gearbeitet zu haben. Also auch eine lupenreine Kammer- und Parteien-Karriere.

      Von den Erwartungen an Schüssels Handlungsweise, erwähnt Unterberger, daß man von ihm ein Eintreten für TTIP und weitere Deregulierungen und Privatisierungen erhoffen dürfe, was ich auch glaube – und für die Fortsetzunge des Abrisses Österreichs betrachte. (Darum auch meine scharfe Kritik an Schüssel ihn als Abrißbirne des Landes zu bezeichnen.)

      Die ebenfalls an die FPÖ – als möglichen Koalitionspartner – gesetzten Erwartungen, die damit vollkommen auf Schüssels Linie lägen (die er auch bei seiner Geburtstagsfeier politisch korrekt so artikulierte), sie möge in der „Asyl- und Migrationspolitik eine mutige Umkehr“ einleiten, macht die „Option“ Schüssel schließlich zum Alptraum.

      Wenn Unterberger Schüssel auch als Präsidentschaftskandidat ins Spiel bringt, so gilt zwar obige Kritik auch, aber wenn damit der Onkel aus NÖ ferngehalten werden könnte, so wäre ich damit einverstanden, da ich auch eine Leihgabe aus dem Tiergarten Schönbrunn früher schon öfters als bessere Alternative empfahl.

      PS: zu den Hoch- und Landesverrätern, die die Sanktionen der EUdSSR orchestrierten gehörten nicht nur Sozis, sondern vor allem der „bürgerliche“ , von der ÖVP ins Rennen geschickte Bremsident Klestil. Bisher der absolute Gipfel der Unzumutbarkeit im Amt.

    • V. F. (kein Partner)
      30. Juni 2015 19:52

      F.V.s "Analysen" sind generell so "richtig" wie die Feststellung, dass das Wort "privat" unmittelbar von "privare" kommt und dass dieses Wort mit "rauben, stehlen" korrekt ins Deutsche übersetzt würde.

      Also nicht richtig.

      Lernen's Latein, Herr, wenn S' schon so dahergscheiterln wollen. Obwohl es eh niemanden interessiert, wenn Sie das tun. Gähn.

    • F.V. (kein Partner)
      30. Juni 2015 22:40

      An sich freuen mich Rückmeldungen, wenngleich ich manchmal daraus entnehmen muß, daß ein eingebildeter Klugscheißer damit zwar eine Lesebestätigung ablieferte, aber auch, daß er rein gar nichts kapiert hat. Tröstliche für denjenigen aber, daß die Armen im Geiste selig sind und ihnen das Himmelreich versprochen ist.

      Georges, Leipzig 1887 Lateinisch-Deutsches Wörterbuch

      Pg. 547: privo, avi, atum, are, eig. von etwas absondern, I) im üblen Sinne = einer Sache berauben, alqm somno, vita (jemand den Schlaf rauben, das Leben nehmen), ....

      Privatio, onis, f. die Beraubung, die Befreiung von etwas, doloris (Schmerzen)

      Im Englischen: deprivation, privation, loss

      deprivation: Entzug, Verlust, Entbehrung, Aberkennung, Raub, Deprivation (psych.) oder

      deprivation (lack of necessities): Mangel

      Auch in diesem Fall ist die Etymologie des Wortes vom Lateinischen abgeleitet; siehe oben, und bedeutet auch Raub oder ähnlich negativ besetzte Inhalte.

    • V. F. (kein Partner)
      01. Juli 2015 14:59

      Das Wort "privat" als ausschließlich negativ besetzt hinzustellen - sowas kann nur einem Halbgebildeten passieren. Und als Bestätigung für eine tendenziöse Übersetzung aus dem Lateinischen dann noch englische Vokabel zu bemühen ist ja völlig abwegig (als würden Worte beim Übergang in andere Sprachen nicht auch einen Bedeutungswandel erfahren können).

      Nehmen sie zur Kenntnis: "privat" bedeutet: "unöffentlich, besonder, allein, geheim, verborgen, einsam; amtlosaußeramtlich, häuslich . . ." zitiert nach: "Dr. Joh. Christ. Aug. Heyse's allgemeines verdeutschendes und erklärendes Fremdwörterbuch" aus 1873 (alt genug?). Als Herleitung gab Dr.Heyse an: "( . . . von privare, berauben; absondern, bes. von dem Staatsverbande) . . ."

      Verstehen sie? "berauben" und "absondern" quasi gleichberechtigt! Lernen S' Latein, Herr.

    • F.V. (kein Partner)
      01. Juli 2015 17:10

      Sie sind ein lustiger Kautz. Um meine „falsche“ etymologische Herleitung zu „beweisen“ schreiben Sie, Dr. Heyse zitierend u.a.:

      Als Herleitung gab Dr.Heyse an: "( . . . von privare, berauben; absondern, bes. von dem Staatsverbande) . . ." –

      Ich habe gar nichts anderes behauptet, als daß privare eben rauben bedeutet. Man kann natürlich auch sagen, daß das Volksvermögen von den bisherigen Eigentümern „abgesondert“ wurde, wenn man das Fremdwort „privatisiert“ vermeiden möchte. Aber das ist nicht unser Sprachgebrauch.

      Daß Wörter meist mehrere Bedeutungen haben ist ja offenkundig und war doch nicht Thema meiner „Beweisführung“. Daß man sich aber in einem bestimmten Kontext nur für eine Bed

    • F.V. (kein Partner)
      01. Juli 2015 17:12

      die dämliche UNterberger-Zeichenzensur...
      Bedeutungen haben ist ja offenkundig und war doch nicht Thema meiner „Beweisführung“. Daß man sich aber in einem bestimmten Kontext nur für eine Bedeutung entscheiden kann, ist wohl auch klar.

      Die praktischen Fälle von „Privatisierung“ in jüngerer Vergangenheit waren:

      In der Tschechei die „Cupon-Privatisierung“, womit angeblich „jeder“ Tscheche Cupons bekam, mit denen er freilich nichts anfangen konnte. Und die Unternehmen hatten auch keinen Nutzen, weil diese neuen Eigentümer ja den Kapitalbedarf für diese Firmen niemals sicherstellen konnten. Drum fanden sich bald clevere „Finanziers“, die für ein Butterbrot die Kupons einsammelten – UND siehe da das Realvermögen war auf einmal „privatisiert“ ohne daß nennenswerte Rückflüsse in die öffentlichen Kassen festzustellen waren.

      In Rußland unter Jelzin. Hier fand praktisch das ganze produktive Vermögen, das bis dato im Staats- (= Volks-)Eigentum war den Weg zu den sogenannten Oligarchen. Auch hier wurden die Voucher, mit denen ein einfacher Russe nichts anfangen konnte, bildlich gesprochen für eine Flasche Wodka aufgekauft. Eben „privatisiert“! – Die westlichen Qualitätsmedien machen uns seither weis, daß Chodorkowski ein armer von Putin Verfolgter sei, dem sein „redlich erworbenes Eigentum, die Firma Yukos mittels Staats- und Justizterrors gestohlen wurde“. Ein niederländisches Schieds-„Gericht“ hat nun den Aktionären von Yukos 50 Milliarden zugesprochen.

      Es wäre interessant zu welchem Preis Chodorkowski damals die Fa. Yokos „redlich“ erworben hat, und sofern es auch nur eine Summe in Millionenhöhe gewesen wäre, woher ein jugendlicher Komsomolze überhaupt so viel Bares gehabt hätte.

      Als nach der Teil-Wiedervereinigung die Aufgabe anstand die DDR-Wirtschaft in die westdeutsche zu integrieren, was Detlef Rohwedder offenbar vorhatte, wurde er ermordert. An seine Stelle trat Birgit Breul als Chefin der „Treuhand“.

      Was Rowedders Todesurteil bedingte, nämlich den Wiederaufbau der DDR-Wirtschaft und deren Zusammenführung mit der westdeutschen voranzutreiben, erledigte die Frau Breul NICHT, sondern sorgte dafür, daß die Filetstücke zu Diskontpreisen in die „richtigen Hände“ kamen. – Sie „privatisierte“ das DDR´sche Realvermögen. Für diese besondere Art der Beraubung hatte sich in der BRDDR der Begriff „Abwicklung“ eingebürgert.

      Diese Beispiele legten es nahe für das Fremdwort „Privatisierung“ die etymologische Herleitung von privare darzulegen, und zwar mit jener (Haupt-)Bedeutung: rauben, berauben.

      Das englische Beispiel sollte nichts „beweisen“, sondern nur aufzeigen, daß auch in anderen Sprachen vor allem die negative Bedeutung von privare die vorherrschende ist.

      Ob einem geistigen Taglöhner diese Erklärungen was nützen, weiß ich nicht, aber es lesen dies ja auch weniger bornierte Leser als V.F. kein Partner.

      Submissest, Francois Villon (F.V.)

    • peter789 (kein Partner)
      01. Juli 2015 17:18

      Daß Unterberger eine Lobhudelei auf Schüssel bringen würde, war abzusehen
      Und dass F.V. eine Nörgelei an Unterberger bringen würde, war ebenfalls abzusehen.
      PS.:
      Echt ein Wunder, dass F.V. nicht schon lange das Weite gesucht hat und noch immer jeden Artikel akribisch liest, um dann am Autor herumzumeckern.

    • F.V. (kein Partner)
      06. Juli 2015 21:13

      Ach Peter...,

      Im Unterschied zu Ihrer ansonsten inhaltsleeren Lesebestätigung setze ich mich mit begründeten Argumenten mit einem Artikel auseinander. Meine Kritik betraf in der Hauptsache freilich nicht Unterberger, sondern Schüssel, und ersten halt insoweit, als er aus Dankbarkeit oder sonstigen nachvollziehbaren Gründen eine Apologie abliefert, die ich – begründet – für falsch halte.

      Da Unterberger auch bei politischen Themen eine neo-liberale Ideologie vertritt und in geopolitischen Fragen sich als CIA-Agent erweist, wird er – nicht nur von mir – scharf kritisiert. Die große Zustimmung kommt freilich vor allem dann von der von mir als „Kommune“ verspotteten Gläubigerschar, wenn er mit Basenna-Themen „Vermeidungsdiskurse“ abhält, und damit die wirklich existenziellen Fragen mit Verschweigen umgeht. Das halte ich eben für kritikwürdig.

      Daß dies Adoranten und Leute ohne eigene Ahnung vom Geschehen stört, ist mir bewußt. Aber auch sie müssen zur Kenntnis nehmen: Wer am Marktplatz seine Eier feilbietet, muß sich´s gefallen lassen, daß sie als faul zurückgewiesen werden, wenn sie eben nicht mehr so frisch sind. Wenn sie „unter sich“ bleiben wollen, dann müssen sie ev. in die ÖVP-Bildungs-Akademie gehen: dort ist Einheitsmeinung gesichert, und sollte – irrtümlich – doch mal eine gegen den Strich vorkommen, macht dies nichts, weil man „Fragen“ auf Zetteln einreichen muß, die man dann „uminterpretieren“ oder gleich unter den Tisch fallen lassen kann.

      Aber es ist so langweilig.

  11. Maria Kiel
    29. Juni 2015 00:56

    Schüssel ist schon 1mal von seinen "Parteifreunden" ans Kreuz genagelt worden - er wäre ein Narr, wollte er sich das ein weiteres Mal freiwillig aufladen. Was nicht heißt, dass es mir kein Vergnügen bereiten würde, Schüssel wieder an vorderster Front beobachten zu dürfen (seine Regierungsteams, ja, auch die darin enthaltenen Koalitionspartner-Delegierten, waren immer für intelligente Aussprüche, Humor und praktikable Pläne gut!) - nur, wünschen möchte ich es ihm eben nicht.....abgesehen davon, dass Rote und Grüne in ihrem nie versiegenden Schüssel-Hass ohnehin eher die Republik pulverisieren würden als sein Comeback zuzulassen

  12. Haider
    28. Juni 2015 22:25

    Für mich war die EU in den Jahren der Jahrtausendwende beileibe kein strahlender Fixstern.
    Die Sanktionen waren ein marxistisches Gaunerstück übelster Art – antidemokratisch, antifreiheitlich und erpresserisch.
    Wenn ich an die sozialistischen „Waldorf und Statler“ der Muppet-Show denke, nämlich Androsch und Vranitzky, so scheint auf ÖVP-Seite vor allem Bussek ein kongenialer Mitspieler zu sein: genauso Weise, allerdings erst post festum. Nur – auch Klugscheißer stinken!

    • Eva
      29. Juni 2015 09:30

      @Haider

      Der Einfluss der Ostküste auf die EU und die einzelnen Staatenlenker war sehr stark, was die durch nichts zu rechtfertigenden Sanktionen erst ermöglichte, obwohl sich einige Staaten dem Diktat nur ungern beugten.

    • Undine
      29. Juni 2015 10:21

      Die einstigen regelwidrigen Sanktionen waren von den hysterisch gewordenen, sich um ihre lukrative vermeintliche ERBPACHT betrogen fühlenden SOZIS erwiesenermaßen BESTELLT worden (Fischer, Klestil...)! Diese willkürlich vom Zaun gebrochenen Sanktionen waren beschämend für alle EU- Mitgliedsländer, die sich diesem Diktat unterworfen hatten. Umso schlimmer ist es, daß sich Ö an den von Übersee befohlenen EU-Sanktionen gegenüber RUSSLAND beteiligt. Hier wäre ein VETO Österreichs angebracht gewesen---aber unsere Polit-Waschlappen haben ja bekanntlich kein Rückgrat!

    • cmh (kein Partner)
      30. Juni 2015 09:38

      Früher habe ich die Sozen auch irgendwie als staatsrelevante Partei gesehen.

      Seit der Affaire Sinowatz (aka Waldheim) und dem Pensionistenbrief war das nicht mehr ganz so.

      Aber seit den Sanktionen haben die Sozen bei mir - wie man so schön tirolerisch sagt - "endgültig ausg'schissen rückwirkend bis zur Eiszeit".

  13. Cotopaxi
    • Brigitte Imb
      28. Juni 2015 16:19

      Bereicherung.....

    • Undine
      28. Juni 2015 16:40

      Äh, wäre da die "Familienzusammenführung" nicht einfacher und billiger für den Steuerzahler und vor allem sinnvoller für die Skandinavier gewesen, wenn man den mittlerweile jungen Mann, das einstige "Ankerkind", zur Familie nach Afrika gebracht hätte? Wenn ich dann ausrechne, wie viele Köpfe dieser Clan in einigen Jahren zählen wird, wird mir ganz schwummelig!

    • Gandalf
      28. Juni 2015 16:41

      ...und mir wird schwarz vor den Augen. :-)

    • Cotopaxi
      28. Juni 2015 16:47

      70.000 Einwanderer 2015 (laut Mikl-Leitner) mal 13 sind.....
      70.000 Einwanderer 2016 mal 13 sind.......
      70.000 Einwanderer 2017 mal 13 sind.......
      70.000 Einwanderer 2018 mal 13 sind.......

    • Patriot
      28. Juni 2015 19:13

      http://m.oe24.at/oesterreich/politik/Zahl-der-Fluechtlinge-explodiert/194104543

      Alleine im Juni sollen 8000 kommen, bzw gekommen sein. Das hört nie auf. Flüchtlingsquartiere gleichen dem Versuch einen Tsunami mit ein paar Wasserkübeln zu begegnen. Nein, wir brauchen endlich hohe Wälle!

    • Haider
      28. Juni 2015 22:29

      So wahr! So schrecklich! So selbstmörderisch!

    • haro
      28. Juni 2015 23:06

      EU schafft Europa ab

  14. Gerhard Pascher
    28. Juni 2015 13:21

    Kein Mensch ist fehlerfrei, so auch nicht Wolfgang Schüssel. Aus meiner Sicht brachte er (und bringt vielleicht wieder?) bei seinen Entscheidungen aber für unser Land wesentlich mehr Vor- als Nachteile.
    Im Augenblick brodelt es in der SPÖ-Zentrale, denn immer mehr Genossen zweifeln - trotz publizierter Dementies - an der Führungsstärke vom nunmehrigen Sesselkleber Faymann. Aus taktischen Gründen hält sich Mitterlehner und seine ÖVP dabei komplett zurück und wartet die SPÖ-Entscheidungen im Sommer ab. Die bevorstehenden Landtagswahlen in OÖ und Wien zwingen nun aber die Sozialdemokraten zum handeln, d.h. der Faymannabschied (kürzlich "Fexit" genannt) ist absehbar.
    Werner Faymann wird sicher künftig in der österreichischen Politikgeschichte erwähnt werden - und zwar als der bisher schwächster Bundeskanzler der 2. Republik.

    • machmuss verschiebnix
      28. Juni 2015 13:38

      Namen für Faymanns Nachfolge werden schon kolportiert (Ederer, Kern) , aber
      beide scheinen an dem sozialistischen Saftladen kein Interesse zu haben !

    • Sensenmann
      28. Juni 2015 18:58

      Bitte nicht den "Fexit"! Die 51% der Österreicher, die sich diesen maturalosen Hilfstaxler ohne Englischkenntnisse zu ihrem Idol auserkoren haben und danach lechzten von ihm und seiner Entourage regiert zu werden, sollen ihre wahl doch bitte bis zur Neige kosten!

      Der soll bitte in MAt und Würden die nächsten Wahlniederlagen erleben und sich dann der bolschewistischen "Kritik und Selbstkritik" stellen.

  15. machmuss verschiebnix
    28. Juni 2015 12:52

    » Kein Partner will Schüssel « - ist aber völlig Conchita, Hauptsache die Mehrheit
    der Ösis würde ihn wollen, womit wir schon wieder bei der "Meinungs-Maschine" sind.

    Tatsächlich ist ein Totalcrash Österreichs größte Chance, denn ohne diesen zutiefst
    überzeugenden Event würde die wahlzuckerl-gesteuerte Wählerschaft nicht bereit sein,
    das Hirn einzuschalten, um für vernünftige Argumente zugänglich zu sein.
    Tja - so dachte ich immer, aber jetzt muß ich verdutzt zur Kenntnis nehmen, daß
    Varoufakis (+Tsipras) kurz vor der Zahlungs-Unfähigkeit nochmals kräftig Vollgas
    NACH UNTEN gibt und DAS VOLK JUBELT [achselzuck] .

    Werimmer also nach dem "Endsieg" der sozialistischen Gesellschaftzersetzungs-Politik
    an Neuanfang denkt, dem wird trotzem nicht die Herkules-Aufgabe erspart bleiben, den
    politisch-ideologischen Müll aus den Köpfen zu entsorgen.

    So ist es auch zu verstehen, warum es nach solchen Zusammenbrüchen (fast) zwingend
    zu einer Diktatur kommt, in der es ohne viele Worte - die sowieso auf unfruchtbaren
    Boden fallen würden - möglich ist, die notwendigen Entscheidungen zu treffen.
    Am Beispiel Griechenlands sehen wir deutlich, daß dort jetzt NICHTS ANDERES mehr
    "zieht", als ein neuerlicher Militär-Putsch.

    Österreich wird derzeit von derselben Geisteshaltung nach unten gezogen und es
    ist zu befürchten, daß auch hier Maßnahmen notwendig werden, welche sich Schüssel
    einfach nicht mehr antun würde ! ! !


    Ist nicht die zentrale Frage : wie kommt es immer wieder dazu, daß die
    politische Macht in einem derart desaströsen Ausmaß verfilzt, korrumpiert, verblödet
    und letztlich im Totalcrash endet ? Und warum findet eine moderne Gesellschaft
    keine Möglichkeit zur "Immunisierung" gegen solche wiederkehrenden Irrläufe ?

    • cmh (kein Partner)
      30. Juni 2015 10:20

      Bin ganz Ihrer Ansicht!

      Die Antwort scheint mir gerade in der Modernität der Gesellschaft, die vorgibt, alles machbar zu machen. Nur auf Forderungen NEIN! zu sagen kann sie nicht. Dadurch zieht sie sich zeitlebens infantile Menschen heran, denen Geschrei und Sündenböcke suchen die einzige Art ist, auf Schwierigkeiten und Probleme zu reagieren.

  16. Le Monde
    28. Juni 2015 10:59

    Schüssel appellierte in seiner Ansprache anläßlich seines 70. Geburtstages ganz im politisch korrekten Mainstream für Solidarität in der Flüchtlingsproblematik. Er meinte sogar, man sollte Indurstriebetriebe öffnen:

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/4760534/Angela-Merkel-fehlte-aber-Victor-Orban-kam_Grosses-Fest-fur

    Die "Privatisierung" der BUWOG war eher eine Katastrophe als eine gelungene Privatisierung, die für Industriebetriebe notwendig ist. Die BUWOG diente vor allem als Wohnungsgesellschaft für Bundesbeamte (Polizei, Zoll, Bundesheer usw.). Dieser Zielgruppe eine gemeinnützige Wohnungsgesellschaft wegzunehmen ist wenig glorreich. Auch das Schließen von Polizeistationen und die Einbürgerungen von mehr als 42.000 Migranten, die nahezu nicht die deutsche Sprache beherrschten, gehörte zu den Fehlleistungen der Schüssel-Regierung!

    • Brigitte Imb
      28. Juni 2015 16:26

      Dann eher NEIN DANKE, kein Revival Schüssels provozieren.

      Unverständlich bei der Intelligenz Schüssels, daß er Zigtausend Analphabeten hereinlassen möchte. Genau diese Menschen tragen an der Verarmung der Autochthonen bei.

    • Undine
      28. Juni 2015 22:48

      @Le Monde

      Besten Dank für den Link! Schließe mich voll und ganz der Meinung von @Brigitte Imb an und sage auch: Schüssel, NEIN DANKE!

      BIN ICH FROH, daß ich bei meinem 70er nicht politisch korrekt sein mußte!!! ;-)

      .....umso schlimmer, wenn er wirklich so denkt.....

  17. Josef Maierhofer
    28. Juni 2015 10:57

    Sonntagsgedanken ...

    Ja, Schüssel wäre eine Persönlichkeit, ja Schüssel wäre standfest, ja Schüssel würde der Einzige sein, der den Blauen gefährlich werden könnte und eventuell ÖVP Wähler zurückgewinnen könnte, ....

    Aber beim wichtigsten Problem, dem Krieg der Islamisten gegen Europa, der Volksunterwanderung, bei der Unterwerfung unter die Amerikaner mit seinen NATO Ideen damals und heute vermutlich auch noch, bei der Unterwerfung unter amerikanische Banken und bei der Unterwerfung unter amerikanische Wirtschaftsdiktate, bei der Abschaffung der EU-Bürokratie, bei der Migrationspolitik, etc. muss er wohl auf die linksdurchsetzte ÖVP hören. Seine Verleugnung der österreichischen Neutralität, das Volksbegehren für ein Referendum über einen EU-Austritt läuft noch bis Mittwoch, 1. Juli 2015 auf allen Gemeindeämtern und Magistraten, es beinhaltet auch die Neutralitätsfrage in letzter Konsequenz, ist gefühlsmäßig auch nicht die Meinung der Österreicher, würde man darüber abstimmen.

    Interessieren würde mich seine Meinung zu direkter Demokratie, das wäre ein gemeinsamer Punkt bei Blau - Schwarz, wäre Dr. Schüssel ein solcher Unterstützer ...

    Also wenn, dann wäre das nur so gut, dass Strache etwa die Mehrheit hat gegenüber der ÖVP, also ein Blau-Schwarz.

    Vernünftig wären sie ja beide, natürlich mit Abweichungen zu meiner Meinung und auch gegenseitig, aber es wäre wohl eine Wohltat endlich wenigstens einen Staatsmann als Kanzler oder wenigstens Vizekanzler zu haben, im Verhältnis zum jetzigen Zustand, wo beides mit einer Doppelnull besetzt ist.

    Wenn man die heutigen ÖVP-Wirtschaftsfunktionäre der Reihe nach durchgeht, so zweifle ich öfter auch an der Wirtschaftskompetenz einer ÖVP und vermute dahinter oft lediglich banale Selbstbedienungskompetenz.

    Dass natürlich die EU sich zu einem ideologischen, linken, brutalen Selbstmord- und 'Wirtschaftszerstörungsverein' und Volkszerstörungsverein und Volksauflösungsverein und Kulturzerstörungsverein, zu einer Schuldenunion, verändert hat mit enormen Selbstmorddrang, das dürfte offenbar Herrn Dr. Schüssel entgangen sein. Aber Herr Strache könnte ihm das schon beibringen, wenn es nicht ohnehin die Bevölkerung selbst in die Hand nimmt per Volksabstimmung.

    Ich habe halt die sonntäglichen 'Salongespräche' mit meinen Gedanken dazu versetzt.

    • Specht (kein Partner)
      30. Juni 2015 12:42

      Schüssel hat sich immer wieder auf die repräsentative Demokratie berufen und gar nichts von direkter Demokratie gehalten, ebenso die Kärntner Walküre.

  18. Politicus1
    28. Juni 2015 09:05

    Keiner will mit Schüssel ...
    Es ist wahrlich schwer einen potentiellen Partner zu finden, der mit Schüssel auf Augenhöhe kann. Fast jeder, der sich auf eine Zusammenarbeit mit ihm einlässt, muss wissen, dass er bei Schüssel in fast allen Punkten immer der Zweite sein wird.

    Neben seiner Formulierkunst (die sich aber wohltuend von jener zynischen eines Erhard Busek unterscheidet), seines umfangreichen Wissens, seines tiefen kuluturphilosophischen Interesses, zeichnet sich Schüssel durch die Gabe aus, sehr rasch das Unwichtige vom Wichtigen trennen zu können. Diese Fähigkeit ist außerdem noch gepaart mit einer blitzschnellen Auffassung und manchmal direkt unheimlichen Merkfähigkeit.

    Wer möchte da an seiner Seite Partner spielen - ich sehe derzeit in allen Parteien niemand.

    • Undine
      28. Juni 2015 22:55

      Also, zwei Dinge, die ich an Schüssel geschätzt habe: Er ist ein guter Karikaturist und er spielt ---ich nehme an, sehr gut---Cello! ;-)

  19. Pumuckl
    28. Juni 2015 07:37

    " DAS JAHRHUNDERT WIRD HELLER "

    So lautet der Titel seines Buches, welches Wolfgang Schüssel kürzlich in der Reitburg
    vorstellte.
    Unser Altkanzler wählte, angesichts eines von Masseninvasion durch feindliche Kulturen und Finanzchaos bedrohten Europas, diesen von geradezu vermessenem Optimismus strotzenden Titel seines Buches.

    Der Volksmund bietet uns derbe Sprüche mit denen man oft, besser als mit vielen Worten, komplexe Wahrheiten aussprechen kann.

    " GEGEN DEN WIND KANNST NET BRUNZEN "

    oder

    " GEGEN A FUHR MIST KANNST NET ANSTINKEN "

    Daß die geopolitische Generalrichtung des Windes von einflußreichen Kreisen der USA bestimmt wird, müssen leider auch so optimistische Persönlichkeiten wie
    Altkanzler Schüssel und Dr. Unterberger zu Kenntnis nehmen. Die Vorgänge in der Ukraine könnten uns das nicht drastischer zeigen.
    Da spielen Interessen Europas oder gar Österreichs nicht einmal eine Nebenrolle.

    ABER SELBST WENN WIR DAS STRAHLENDE BILD, WELCHES UNSER BLOGMASTER
    VON SEINEM FREUND SCHÜSSEL HIER ZEICHNET, AUCH ZU UNSEREM MACHEN,WO FÄNDE ALTKANZLER SCHÜSSEL IN EUROPA KONGENIALE PARTNER, MIT DENEN ER GROSSE VISIONEN UMSETZEN KÖNNTE ? ? ?

    DIE " FUHRE MIST ", GEGEN WELCHE W. SCHÜSSEL " ANSTINKEN " MÜSSTE, BESTEHT EBEN AUS EINER LEGION ABGESCHOBENER POLITMARIONETTEN*,
    WELCHE DIE POLITIK BRÜSSELS BESTIMMEN !


    * Der bei aller Geschwätzigkeit nichtssagende OTHMAR KARAS, ein Parteifreund von
    Altkanzler Schüssel, sei hier als Politmarionette beispielhaft erwähnt.

    • Ingrid Bittner
      28. Juni 2015 08:38

      Bei allem Respekt und der Anerkennung für die seinerzeitigen Leistungen von Schüssel - ich hab's auch mit den Omasprüchen - und da lautet einer: a aufgwamte Suppn schmeckt ned guat (für die nur schriftdeutsch sprechenden Menschen: eine aufgewärmte Suppe schmeckt nicht gut!) - na ja, es gibt auch da Ausnahmen, das
      Gulasch z. B., und ob man da dem Schüssel in der heutigen Zeit die Gulaschrolle zutrauen und vor allen Dingen auch wünschen könnte???
      Schüssel als Bundespräsident?? Das bezweifle ich, der ist doch ein zu politischer Mensch und mit einem guten Denkvermögen ausgestattet, der kann doch nicht die Rolle eines "Nur"repräsentanten übernehmen, oder???

    • Pumuckl
      28. Juni 2015 10:20

      @ Ingrid Bittner 08:38

      Als politische Person zähle auch ich Wolfgang Schüssel, gerade weil er nun schon seinen 70er hinter sich hat, zum Allerbesten, was Europa aufzubieten hat.

      SOLLTE DER ALTKANZLER TATSÄCHLICH AUCH SELBST EIN POLITISCHES COMEBACK " IM HINTERKOPF HABEN* ", WÄRE JENER OPTIMISMUS WELCHEN SEIN BUCHTITEL AUSDRÜCKT, EIN NOTWENDIGES SIGNAL !

      * Um noch einmal den Volksmund zu gebrauchen.

    • Peter R Dietl
      28. Juni 2015 16:14

      "Daß die geopolitische Generalrichtung des Windes von einflußreichen Kreisen der USA bestimmt wird, müssen leider auch so optimistische Persönlichkeiten wie
      Altkanzler Schüssel und Dr. Unterberger zu Kenntnis nehmen. Die Vorgänge in der Ukraine könnten uns das nicht drastischer zeigen".

      Genau dieses ist das Problem. Solange Atlantik-Brücke und CIA bestimmen, GR habe mit deutschem Steuergeld ad infinitum durchgefüttert zu werden und dieses Kommando von FDJ-Merkel sklavisch exekutiert und von Reichseinheitsmedien in D und A propagiert wird, bleibts, wie es ist.

      Und die Herren Unterberger und Schüssel werden artig mitlaufen. Wetten, daß...?
      .

  20. Cotopaxi
    28. Juni 2015 06:49

    Es würde mich interessieren, was Wolfgang Schüssel zur bayrischen Schwesternpartei und deren Hinwendung zu den islamischen Wählern sagt bzw. überhaupt zur Islamisierung der deutschen Lande.

    Nämlich das ist der Knackpunkt, ob wir ihn wieder brauchen können oder nicht.

    http://www.pi-news.net/2015/06/christ-demokraten-unterwerfen-sich/

    • Cotopaxi
      28. Juni 2015 06:54

      Es soll nach natürlich statt "bayrischer Schwesterpartei" "deutsche Schwesterpartei" heißen.

    • Gandalf
      28. Juni 2015 11:14

      @ Cotopaxi:
      Danke für die Autor-Korrektur. Vor allem für die Herausnahme des "n" bei der -Partei!

  21. efrinn
    28. Juni 2015 00:52

    "Einfach zum Nachdenken" hieß einst eine (bei mir) beliebte Sendung von Axel Corti.
    Und dieser Artikel verdient denselben Namen. So wie in den kurzen Statements von damals blieb - trotz mancher kritischer Bemerkungen - immer ein positiver Eindruck zurück. Und der gefällt mir auch in diesem Beitrag von Dr.A.U. Danke dafür!

    • Gandalf
      28. Juni 2015 11:10

      "Einfach zum Nachdenken" waren mehr oder weniger gute Kurzprosastücke von mehr oder weniger interessanten Persönlichkeiten aus Kirche(n) und Politik. Die Sendung mit den mehr oder weniger treffenden, immer aber einseitigen Kommentaren des Herrn Corti hieß "Der Schalldämpfer". Hoffentlich kein schlechtes Omen für den hier zu Recht gelobten Wolfgang Schüssel.

    • efrinn
      28. Juni 2015 13:54

      Gandalf: Danke für die Korrektur, vollkommen richtig. Wahrscheinlich hat mich das Wortspiel mit dem Nachdenken zu der Verwechslung verleitet. Mit dem Schalldämpfer wäre das nicht so elegant gegangen ;-)





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