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Argentinien, Griechenland, Österreich

In Österreich kursieren die kreativsten juristischen Konstruktionen. Sie alle haben das Ziel: Kärnten, Österreich die Einlösung der Garantien zu ersparen, mit denen Kärnten für Anleihen der einstigen Hypo Alpe Adria haftet.

Als kleiner Jurist ist man beeindruckt von den tollen Gedankenspielen. Sie sind wohl nicht aussichtslos, auch wenn sie jedenfalls jahrelange Gerichtsprozesse auslösen werden. Zugleich entsprechen sie den Wünschen der Politiker- und der Volkesseele: Der arme kleine Steuerzahler soll nicht weiter für die dicken Geldsäcke bluten, die da einst Anleihen der Hypo gekauft haben! Nun handelt auch der Finanzminister dementsprechend; und findet Opposition und Medien an seiner Seite.

Maximal wird tadelnd angemerkt, dass Jörg Haider und seine rotschwarzen Helferlein halt schon ziemliche Schlitzohren waren, als sie mit diesen (nun angeblich: Schein-)Garantien der Finanzwelt billiges Geld entlockt haben.

Das Wichtigste in der Wirtschaftswelt übersehen aber offenbar alle: das ist das künftige Vertrauen, die Handschlagqualität. Griechenland und Argentinien haben in den letzten Jahren dieses Vertrauen total verspielt (von jenen Ländern gar nicht zu reden, die nie ein solches hatten). Und jetzt auch Österreich. Vor allem die Vertrauens(=Kredit)würdigkeit der Bundesländer ist massiv beschädigt. Dies gilt auch für viele europäische Provinzen – sofern nicht ihr Staat ausdrücklich per Gesetz die Haftung für sie übernimmt.

So tragisch es ist: Für Österreich ist langfristig der Schaden durch die jetzigen Tricks vermutlich noch viel größer, als wenn es zähneknirschend die Haftungen Kärntens eingelöst hätte. Siehe allein die Hypos der diversen Bundesländer. Sie müssen in den nächsten 30 Monaten 18 Milliarden an ablaufenden Schulden refinanzieren! Zusätzlich zu den Problemen der gemeinsamen Pfandbriefstelle. Die letzten Tage zeigen aber schon eine dramatische Kapitalflucht aus solchen Hypo-Papieren heraus: Die Verzinsung ist von unter einem Prozent auf über acht gestiegen!

Selbst wenn die Zinsen für künftige Hypo-Anleihen nach der ersten Panik nur um zwei Prozentpunkte höher liegen sollten als bisher, würde das zusätzliche Zinskosten von 360 Millionen jährlich bedeuten. Das kann das Bank-Eigenkapital aber keinesfalls drei Jahre lang tragen. Das heißt: Die Bundesländer müssten bald gewaltig Kapital nachschießen. Oder ihre Haftung würde wie die Kärntens eingeklagt.

Und das ist erst der Anfang. Wenn der österreichische Trick durchgeht, gerät der europäische Anleihenmarkt gewaltig ins Schleudern. Dabei geht es um 1,3 Billionen, für die explizit oder implizit öffentliche Haftungen bestehen. Von den Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit der Banken gar nicht zu reden.

Unglaublich viel gerät in Sturzgefahr, wenn auch nur ein einziges Bundesland seine Haftungen nicht einlöst. Bis wir dann zur finalen Frage kommen: Was ist die Haftung eines Staates selbst noch wert?

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2015 09:23

    Die EU hat Mario Draghi, der sie mit Griechenland betrogen hat, unter Umgehung aller demokratischen Kontrollen, zu ihrem Finanzchef gemacht. Die Untersuchung gegen Junkers wurde hintertrieben. Moscovici, der französische Finanzminister, der zurücktreten musste, ist EU Finanzminister. Da werden wir, die Betrogenen, zur Moral aufgerufen.
    "Es kann der Frömmste noch in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt! "
    Der € hat unter diesen Betrügern 33% seines Wertes verloren. Da ist Notwehr statt Moral notwendig. Die Chinesen haben, gemeeinsam mit den BRICS-Staaten ein neues Zahlungssystem entwickelt. Sie verraten zuerst 40% der Menschheit, jetzt sind es schon 60%, also die Mehrheit. Sie glauben nicht mehr an Bretton Woods und helfen sich selbst.
    "Gemeinsam sind die Schwachen mächtig"

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2015 09:21

    Da kann ich nicht zustimmen, auch wenn ich diese juristischen Tricks zutiefst als unmoralisch ablehne. Ich weigere mich bei jedem Niesen die Pestilenz zu diagnostizieren.

    Es gibt Länder, die gehen pro Einhundert Jahre mehrfach in die Zahlungsunfähigkeit. Es folgt ein Gezeter, am Ende wird nur ein Teil der Schulden weitergerollt (von bezahlt redet ohnehin nie wer). Es dauert nicht mehr lange und schon stehen wieder 'Investoren' auf der Matte und geben die nächsten Kredite als ob nie etwas passiert wäre.

    Kurzfristig wird es also ein Geschrei geben, ein paar Juristen und Wirtschaftsprüfer werden sich eine goldene Nase verdienen, mittelfristig bleibt alles beim Alten.

    Eine kleine 'angenehme' Überraschung könnte von Griechenland bis Österreich passieren. Das Weltfinanzsystem bricht zusammen. Es ist alles inzwischen so auf der Kippe, daß ein kleiner Fehler der 'Retter' ausreicht um den Knall auszulösen, selbst bei kleinen Schuldnern. Ein kurzer Blick auf die Flashcrashs und die folgenden Interventionen zeigt wo die Uhr steht. Und dann steht vom Euro über die EU bis zum Weltfrieden alles auf dem Prüfstand. Aber wie gesagt, Österreich und Griechenland sind da kleine Lichter, es gibt noch viele, viel gröbere Probleme.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2015 07:08

    @: "Was ist die Haftung eines Staates selbst noch wert? "
    Naja, die ist vermutlich grad so viel wert, wie seine "Politelite" wert ist; also, wenn ein Gläubiger Glück hat, dann zahlt der - garantierende!! - Staat; wenn das aber nicht leicht geht, weil die Staatsbürger nicht noch mehr Schulden per weiterer, zusätzlich erforderlicher "Steuerreform" (= Enteignung) zurückzahlen wollen, dann tricksen die smarten gentlemen and ladies herum, und vergrößern den angerichteten Schaden noch massiv.
    Jedenfalls gilt, daß jemand, der sich um ihn persönlich treffende öffentliche Angelegenheiten nicht selber kümmert, weil er zu bequem dazu ist, sich mit dem zufriedengeben muss, was andere, also Politikerpersönlichkeiten (gewiss mit ruhiger Hand) voll altruistisch und ausschließlich im wohl verstandenen Interesse des Gesamtvolkes, über seinen Kopf hinweg beschließen. Unsere aberwitzige Staatsverschuldung, die Erfolge der neuen Mittelschule, die Unzahl der Abtreibungen, die Familienabwertung samt Scheidungszahlen, der Import von Illiteraten ins Sozialsystem, usw., usf., erweisen doch eindrücklich die Effizienz der Bemühungen unserer Obertanen, nicht wahr?
    Natürlich ist das schon wieder meine schon übliche suada für Engagement pro Diektdemokratie, zwar auf der Suche nach Mitmachbereiten. Das Agieren unserer Politelite reicht doch hin, um die Verbesserungsnotwendigkeit unserer Verfassung per Direktdemokratie nachzuweisen, oder weiß jemand Besseres?

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2015 15:39

    Der vom Land Kärnten verfügte Zahlungsstopp bei Ausgaben, die nicht vertraglich festgeschrieben sind, sorgt weiter für Aufregung. Kärntens Finanzreferentin Gaby Schaunig (SPÖ) drängt auf eine rasche Kreditzusage vom Bund: Kärnten brauche heuer noch 200 Millionen Euro.

    Meine erste Frage ist, ob Kärnten noch länger in der Eurozone bleiben wird, oder ob ein Kexit droht mit Wiedereinführung des alten Kärntner Leilei.

    Sollte Kärnten die erbetenen 200 Millionen dem Bund mit einer der bewährten Landeshaftungen absichern, spricht nichts gegen ein - ja was denn eigentlich?
    Was will Frau Schaunig? Ein Geschenk oder eines jener nicht rückzahlbaren Darlehen à la Stronach?

    Wie dem immer, eine Überweisung nach Klagenfurt und nach Villach (je Halbe, Halbe!) kommt dem Schelling allemal billiger als moneytransfers nach Athen, weil sich und dem Steuerzahler die Auslandsüberweisungsspesen erspart. Sihalich!
    Lei, lei!

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2015 10:30

    o.T.

    So toll sicher ist das Fliegen in Schengenland - Behörden wissen gar nicht, wer tatsächlich als Passagier an Bord geht, der ganze Antiterrorkampf und die damit einhergehende fortschreitende Einschränkung der Freiheitsrechte ist eine Farce:

    "Berlin, 02. Apr (Reuters) - Als Konsequenz aus der Flugzeugkatastrophe in Frankreich will Bundesinnenminister Thomas de Maiziere einem Bericht zufolge eine Ausweispflicht auf allen Flügen im Schengen-Raum prüfen. Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine habe man bei den Passagieren und Besatzungsmitgliedern überprüft, ob sie den Behörden als sogenannte Gefährder bekannt gewesen seien, sagte der CDU-Politiker der "Bild" laut Vorabmeldung vom Donnerstag.

    "Wir mussten aber feststellen, dass zunächst gar nicht klar war, wer überhaupt in dem Flugzeug saß."

    Grund sei der Wegfall der Grenzkontrollen nach dem Schengener Abkommen, mit dem die Identität der Fluggäste nicht systematisch kontrolliert werde, wurde de Maiziere zitiert.

    "Wenn ein Passagier sein Ticket an jemand anderen abtritt, wird nur der Name des ersten Passagiers erfasst. Das ist ein riesiges Sicherheitsproblem, und wir müssen ernsthaft überlegen, ob das in Zukunft wirklich noch so bleiben kann."

    Die Namen von Besatzungsmitgliedern und Passagieren wurden de Maiziere zufolge nach dem Absturz überprüft, weil die Behörden "wissen wollten, ob es sich um einen Terroranschlag handelt"."

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2015 13:23

    Da bewegen wir uns bereits so wie die Griechen, auch unsere Zahlen bewegen sich in diese Richtung.

    Einerseits stimme ich dem Finanzminister schon zu, die Länder in die Haftung zu nehmen. Andererseits müsste er aber auch dafür sorgen, dass diese ihre Haftung auch ausüben, denn von Einsparungsmaßnahmen ist allseits nichts zu hören und zu sehen.

    Was alles in Sturzgefahr gerät bei einem wissentlich und ideologisch (= ...) geplanten 'Absturzsystem' (SChuldenunion, wo man Schulden durch noch mehr Schulden begleicht), das lässt mich den großen Crash bereits erwarten, ja fast schon spüren. Zuerst werden ein paar kleine 'Würmer' zusammenbrechen, dann die 'EU Titanic', auf der die 'hohe Elite' noch immer tanzt, die Menschen mit absurden Verordnungen quält und brüskiert und verschuldet, sie wird sich dann steil aufstellen, Rettungsboote gibt es wenige, und rasch in den kalten Fluten versinken und mit ihr jenes Europa, das an seine 'Nachfolger' gerade dabei ist, 'zu übergeben'.

    Ich persönlich würde mir nur wünschen, dass möglichst viele Täter, angefangen von den Banken, die 'investieren' mussten über die Politiker, die ihnen das angeschafft haben und sich das ausgedacht haben und von den 'Ja - Sagern' beschließen ließen, über jene, die sich selbst und Klientel bedient haben, etc., etc. auch drankommen, das europäische Volk, ja, das schafft sich ab, wenn sie all das wählt, was sie aus der Mitsprache ausschließt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2015 10:21

    Argentinien ist schon mehrmals bankrott gegangen, aber das Leben geht dort weiter. Rein äußerlich merkt der Besucher aus Europa wenig, aber wenn man genau hinschaut, erkennt man die Verarmung der Bevölkerung. Ähnlich ist es in Griechenland. Dieses durch und durch korrupte Land ist elendiglich veramt, da können die Linken Sprüche klopfen, so viel sie wollen.

    Wie sieht Verarmung aus? Die Autos sind älter, die Eisenbahnen grindiger, Obst und Fleisch kosten unglaublich viel Geld, an den Krankenhäusern blättert der Verputz und bei Schwarzhändlern auf der Straße (in Buenos Aires) erhält man für Dollars und Euros zweieinhalb mal so viel wie bei den Banken. Außerhalb der Städte dreieinhalb mal so viel.

    Auch bei uns wird das Leben weiter gehen, aber wir werden ärmer werden. Es wird nicht alle zwei Jahre ein neues Mobiltelefon geben, die Sozialleistungen werden gekürzt werden, Pensionen werden nicht mehr steigen und Zusatzversicherungen werden sich nur noch wenige "Obere" leisten können.

    Das wird nicht in 3 Jahren vorbei sein. Das wird 30 Jahre und mehr dauern.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohn Quint
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2015 19:34

    OT:

    h t t p ://pamelageller.com/2015/04/un-report-more-than-25000-muslims-from-western-nations-fight-with-islamic-state.html/

    Wer das durchliest und "den Islam" bisher immer noch als "die sind halt nur 600 Jahre hinten" standardbefloskelt hatte und damit zugab den Islam nicht wirklich zu kennen, wird merken, dass viele Psychopathen und Gauner nicht nur im Bankgeschäft sind, sondern auch in Verfassungsschutz und Sicherheitspolitik und wie tief Österreich schon in den Ruin der Sicherheitspolitik gedriftet wurde: Durch Untätigkeit, falsche Massnahmen als Folge von falscher Vertrauensseligkeit und teils beinah schon idiotischer (und bequemer) Gutgläubigkeit.


alle Kommentare

  1. John Quint (kein Partner)
    04. April 2015 19:34

    OT:

    h t t p ://pamelageller.com/2015/04/un-report-more-than-25000-muslims-from-western-nations-fight-with-islamic-state.html/

    Wer das durchliest und "den Islam" bisher immer noch als "die sind halt nur 600 Jahre hinten" standardbefloskelt hatte und damit zugab den Islam nicht wirklich zu kennen, wird merken, dass viele Psychopathen und Gauner nicht nur im Bankgeschäft sind, sondern auch in Verfassungsschutz und Sicherheitspolitik und wie tief Österreich schon in den Ruin der Sicherheitspolitik gedriftet wurde: Durch Untätigkeit, falsche Massnahmen als Folge von falscher Vertrauensseligkeit und teils beinah schon idiotischer (und bequemer) Gutgläubigkeit.

    • John Quint (kein Partner)
      04. April 2015 19:36

      ...und vieles an Arroganz - "Was wird uns schon passieren können ?" - war dabei sicher auch dabei.

  2. timeo (kein Partner)
    04. April 2015 15:33

    Das Burgenland braucht sich da keine Sorgen machen, dass es mitzahlen muß: Denn als es die Burgenland-Hypo an die Grawe verkauft hat, erklärte der Bgld LH, der Niessl Hansi, dass der einzige Grund war, die Hypo an die Grawe zu verkaufen, weil die Grawe auch die Haftungen, die das Land für die Hypo, ebenfalls mitgekauft hat. Deshalb hat ja die Grawe und nicht das Ukrainische Konsortium seinerzeit den Zuschlag erhalten, und dies noch um 50 Mill Euro billiger als das Ukrainische Konsortium zahlen mußte.
    Für die Grawe war es ja bekanntlich ein gutes Geschäft, sie hat die Bank praktisch umsonst erhalten: Denn die Grawe konnte die Verluste der Hypo zur Gänze mit ihrenn Gewinnen gegenrechnen

  3. Mausi (kein Partner)
    04. April 2015 14:36

    ELITE SOZIALWOHNUNGEN FÜR STAATSDIENER
    ZUM BEDÜRFTIGEN PREIS

    KAV-Chef zahlte für Wohnung nur
    370 Euro
    bei einem Monatseinkommen
    24.000 Euro brutto

    und

    Direktor Gierlinger gleich daneben zahlt

    96,81 Euro pro Monat

    - dieser Teil wird noch viele Ergänzungen finden!!!

    kein Wunder das Menschen in Not
    ohne Parteibuch nichts bekommen!

    BUDGET WAR = 36,3 Millionen Euro
    IBM sollte für Ausschreibung 3,8 Millionen Euro - bekommt jedoch 6,6 Millionen Euro
    Siemens erhielt Zuschlag und 18,6 Millionen Euro
    Schlampereien oder vorsätzliche Fehlentscheidungen -
    bis jetzt bereits verschwendet ~ 60 Millionen Euro
    EDV-System funktioniert immer noch nicht

    ES GEHT JA AUCH WIEDER NUR UM STEUERGELDER -

    • Mausi (kein Partner)
      04. April 2015 14:43

      Dem Außenamt glückte es jahrelang, Malversationen an österreichischen Botschaften zu übersehen.

      15 Millionen Cash in die Tasche des BEAMTEN alleine in Kiev

      Bedenke man hier, wie das im Budget fehlt - wer ersetzt dem Steuerzahler diese unglaublichen Schäden von Beamten verursacht?

      Unfassbar ist wie die damalige Außenministerin Plassnik zur Presse vermeinte, ach da sei kein Schaden entstanden, obwohl das ja aber viele doppel-stellige Millionen sind - nun ja von Beamten über Beamten - Deutschland erklärte in ihrer Visa Affäre einen Schaden in Milliardenhöhe - nur so zum Vergleich einer Aussage!

      Artikel nachlesen auf:
      h t t p s : // w w w .kreditopferhilfe.net/de/der-kov-auf-facebook

    • herr bröselmeier (kein Partner)
      04. April 2015 19:44

      Soweit konnte das nur kommen weil wir keine wirklich unabhängige Presse und offensichtlich auch viel zu wenige unabhängige Justiz haben......

      Das sind alles Folgen des segregationistischen Systems. Eines Befeindungs- und Befehdungssystems welches Geheimniskrämerei, also Verhinderung von Transparenzen, Verstecken und Korruption quasi systemimmanent produziert.

  4. bagaude
    04. April 2015 10:43

    Hypo-Alpe-Adria einerseits und KommunalKredit anderrerseits -bei beiden zahlt
    der Steuerzahler die Zeche-doch die Parteipolitiker erfreuen sich iheres
    "wohlverdienten" Ruhestandes mit Ehrenkreuz der Republik;
    und weils so schön geht ,verteilen wir noch weiter das Vermögen der Fleissigen
    und Tüchtigen ,denn diese sind ja eh nur Österreicher mit deutschen Migrations-
    hintergrund,also fast NAZI- Glück auf

  5. U.SA (kein Partner)
    04. April 2015 08:26

    Für Unterberger ist heute Ostern und Weihnachten zugleich:

    Die US-Armee wird in der Ukraine auch das NS-Bataillon Asow für den Genozid an den Russen ausbilden.

    Die feuchten Träume der alten Nazis könnten wahr werden!

    Hallelujah!

    • MH-0817 (kein Partner)
      04. April 2015 09:05

      Die journalistische Neonaziszene kann den immer näher rückenden Krieg gegen den ostslawischen Untermenschen nicht mehr erwarten.

    • Vuc Nuland (kein Partner)
      04. April 2015 09:37

      Der 3. Weltkrieg sollte nicht gegen Russland, sondern an der Seite Russlands geführt werden!

  6. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      04. April 2015 07:12

      Vor einigen Jahren beobachtete ich die Vorgänge am Gold-„markt“ und was die „GATA“ (Gold Anti-Trust Action Committee) hier herausfand. In einem Artikel wurde beschrieben, daß zwischen dem Goldpreis und den Zinsen für T-Bonds eine feste, geradezu gesetzmäßige Beziehung herrsche, die empirisch sozusagen 100-prozentig verifiziert sei. Indem „man“ den Goldpreis durch allerlei Manipulationen niedrig halte, also einen vergleichsweise kleinen Markt „steuere“, kontrolliere „man“ den um viele Dimensionen größeren Markt der Staatsanleihen und alle damit zusammenhängenden „Finanzprodukte“ in einer Weise, bei der die Banken – ähnlich wie beim Roulette – a la long nie verlieren können. – Vielleicht erinn

    • F.V. (kein Partner)
      04. April 2015 07:14

      Vielleicht erinnert sich noch mancher des LIBOR-Skandals, bei dem einige Großbanken sich „verabredeten“, weil sie damit ebenfalls auf der Gewinnerseite bei ihren Derivate-Geschäften waren. Sie wurden zu Milliarden-Strafen verdonnert.

      Es ist also längst offenkundig geworden, daß viele Bankgeschäfte und jene der „financial industries“ und „institutionellen Anleger“, ... unsittlich bzw. betrügerisch waren/sind.

      Unterberger ist davon unberührt – und perpetuiert das „pacta sunt servanda!“

      Das ist ein hehrer Grundsatz – unter redlichen Partnern, aber ein Schmierestehen, wenn damit die Beute der Gauner legalisiert werden soll.

      Interessant, daß er bisher keine Silbe über die von China und Rußland gegründete Asiatische Infrastruktur Investment Bank (AIIB) - ohne Dollar - verloren hat, die in ersten Kommentaren als Ende der Dollar(vor-)herrschaft bezeichnet wurde – und wohl einer der eigentlichen Ursachen für die Warnung an Merkel war, den Absturz in den französischen Alpen.

    • Mausi (kein Partner)
      04. April 2015 11:17

      "... Sie wurden zu Milliarden-Strafen verdonnert."

      Die Chuzpe dabei ist, dass diese Gelder nicht an die wirklich geschädigten Bürger (Kunden der Bank) gezahlt wurden. Wer erhielt diese Strafgelder?

      Niemanden stört es mehr, dass korrupte jur. Personen (Banken, Konzerne, Parteien), also fiktive Einrichtungen, sich mit Geld - welches sie selbst erzeugen -freikaufen können (wer steht hinter diesen fiktiven Einrichtungen?)
      Es wurde zur Normalität erhoben. Wenn Geld über dem Menschen steht, dann haben wir die tiefste Stufe unserer geistigen Entwicklung erreicht. So unmenschlich wie wir mit den Tieren umgehen, so wird mit uns umgegangen. Wir werden nur mehr als Ware (Humanresource) gehandelt.

  7. ProConsul
    02. April 2015 23:42

    OT - ISLAMISIERUNG

    gerade auf PI gefunden. Natürlich ist die Islamisierung Europas der Masterplan der Golfstaaten und der in Europa gekauften Politiker. Und während Europa mit muslimischen Flüchtlingen geflutet wird, folgt gleichzeitig die Islamisierung in allen bereits bekannten Formen:

    Belege für die von Medien und Politik bestrittene Islamisierung Deutschlands und Europas, herbeigeführt durch die herrschende Politik:

    1. Islamisierung in Schulen und Kindergärten: Keine Zubereitung von Schweinefleisch mehr in vielen Küchen und Kantinen. Vielfach keine Klassenarbeiten im Ramadan und Sonderferien für muslimische Schüler
    2. Islamisierung in Schwimmbädern: Spezielle Badetage nur für muslimische Gäste. Andersgläubige müssen draußen bleiben.
    3. Islamisierung christlicher Gebäude: Kirchen werden Muslimen überlassen und zu Moscheen umgebaut.
    4. Islamisierung in der Justiz: Shariagerichte und Friedensrichterurteile als Paralleljustiz bereits an vielen Orten Deutschlands.
    5. Islamisierung auf Friedhöfen: Große Bereiche werden nur für Muslime reserviert und sie dürfen dort Ihre Toten ohne Sarg oder Urne – nur mit Tuch begraben, was früher aus hygienischen Gründen verboten war.
    6. Islamisierung im Eherecht: Polygamie, durch illegale Hochzeiten in deutschen Moscheen wird nicht bestraft.
    7. Islamisierung der Städte: Neue Moscheen werden tagtäglich in deutschen Städten gebaut. Selbst der Muezzinruf ertönt in mittlerweile 15 deutschen Städten: Aachen, Dortmund, Duisburg, Bochum, Hamm, Siegen, Düren und anderen.
    8. Islamisierung in den Medien: Verbot von Islamkritik – nur Islamismus darf kritisiert werden.
    9. Islamisierung auf der Straße: In manchen Städten patroulliert schon eine Shariapolizei und achtet auf islamische (Kleidungs-)Vorschriften.
    10. Islamisierung beim Demonstrationsrecht: Judenhass auf Islamdemos. Muslime dürfen straffrei (!) “Jude ab ins Gas” rufen.
    11: Islamisierung der Sprache sowie christlicher Bräuche: Weihnachtsmärkte werden in Wintermärkte umbenannt. Weihnachtsfeste (oder -feiern) in Unternehmen werden in Jahresabschlussfeiern oder Jahresendfeste umbenannt. St. Martins Umzüge werden umbenannt in Lichterfeste.
    12. Islamisierung in der Politik: Immer mehr muslimische Politiker, die immer dreistere Forderungen nach Sonderrechten für Muslime stellen
    13. Islamisierung in öffentlichen Gebäuden und Schulen: Kruzifixe müssen abgehängt werden.
    14. Islamisierung unserer Kultur: Absage von Faschings- und Karnevalsveranstaltungen aus Angst vor islamischen Anschlägen oder demnächst, weil sie die Gefühle von Muslimen verletzten.
    15. Islamisierung in Gefängnissen: Überproportional viele Kriminelle sind Muslime, angestiftet durch Predigten gegen Ungläubige in Moscheen.
    16. Islamisierung / Verbrechen an Kleinkindern: Immer mehr Genitalverstümmelungen bei kleinen Mädchen mitten hier unter uns in Deutschland
    17. Islamisierung / Bedrohung von (europäischen) Mädchen und Frauen: Stark steigende (Überfall-)Vergewaltigungsraten in allen europäischen Ländern mit hoher muslimischer Einwanderung
    18. Islamisierung bei Zuwanderern: Laut Umfragen des Wissenschaftszentrums Berlin halten zwei Drittel der europäischen Muslime religiöse Gesetze für wichtiger als die Gesetze des Landes, in dem sie leben
    19. Islamisierung der Medien: Öffentliche und große private Medienanstalten werden angehalten positive Beiträge über den Islam zu bringen.
    20. Islamisierung in großen Konzernen: Katar und andere Golfstaaten kaufen große Aktienpakete auf und nehmen Einfluss auf die Unternehmenspolitik zum Schaden der Europäischen Bürger.
    21. Islamisierung unserer Einkaufsplätze und Promenaden: Koranverteilungen von Salafisten an (fast) jeder Ecke.
    22. Islamisierung im Supermarkt: Halal-Nahrungsmittel bei Aldi, Penny, Lidl und anderen. Tiere wurden dazu vorher grausam geschächtet. Tierschutz ist Muslimen und ihren rotgrünen Unterstützern dabei völlig egal.
    23. Islamisierung von Feiertagen: Niedersachsen und andere Bundesländer wollen muslimische Feiertage einführen. Schon jetzt erhalten Muslime immer mehr mehr Sonderferien.
    24. Islamisierung in der Öffentlichlkeit: Immer mehr Burkas (und Kopftücher) als klares Zeichen der Ablehnung westlicher Werte
    25. Islamisierung in den Nachrichten: Jeden Tag Meldungen über Terroranschläge, Enthauptungen und Entführungen, ausgeführt von Muslimen gegen Andersgläubige.
    26. Islamisierung der Gesellschaft: Anstieg der muslimischen Bevölkerung in Deutschland von wenigen Tausend Anfang der 60er Jahre auf mittlerweile 4-5 Millionen (offiziell) oder in Wirklichkeit wohl schon weit mehr…
    27. Islamisierung als Aufgabe des Staates: Hamburg, Bremen (und andere Länder) haben bereits Staatsverträge mit Muslimen beschlossen.
    28. Islamisierung von Wahlen, Parlamenten und Volksvertretungen: Immer mehr Muslime auf den Wählerlisten. Wahlplakate (ganz) auf Türkisch gibt es immer mehr.
    29. Islamisierung der christlichen, jüdischen und atheistischen Europäer: Wir als Nichtmohammedaner müssen uns an immer mehr islamische Gebote und Regeln anpassen (vor allem im Ramadan).

    • Pumuckl
      03. April 2015 04:17

      30. DER ISLAM GEHÖRT ZU ÖSTERREICH, DEUTSCHLAND, EUROPA !

      Immer mehr europäische Politiker werden offensichtlich genötigt, diesen unnötigen, für die Position autochthoner Europäer schädlichen Satz, öffentlich auszusprechen.

      ZULETZT ÖSTERREICHS POLIT-JUNGSPUND SEBASTIAN KURZ.

      VON WEM ? ? ?

      Diese treffliche Aufzählung würde wohl keines der Medien öffentlichen Rechts, oder von Anzeigen abhängige Printmedien veröffentlichen !

    • Wyatt
      03. April 2015 07:20

      .......läuft doch alles bestens nach Plan: Das Christentum mit allem Deutschen wird abgeschafft!

      Lediglich das Wetter hält sich nicht an die vom "System" vorgegebene Ideologie der "vom Mensch verursachten Erderwärmung". (3. April 2015: 20 cm geschlossene Schneedecke u. Null Grad Celsius)

  8. machmuss verschiebnix
    02. April 2015 22:57

    Die einzig richtige Antwort » zur finalen Frage « und zugleich zwingende Konsequenz auf
    eine ingnorant kurzsichtige und brachial-populistische Politik, welche den Unternehmern
    geradezu "mit dem Arsch ins Gesicht" fährt : : Wir investieren hier nicht mehr groß

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4700242/ATS_Wir-investieren-hier-nicht-mehr-gross?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    Wer jetzt drauf hofft, daß zumindest manche von den Faymännern und Hundstorfern
    dieser (noch) Republik zur Vernunft kommen würden, der kann nicht wirklich ein
    "gelernter Ösi" sein.

    • Brigitte Imb
    • machmuss verschiebnix
      03. April 2015 17:29

      Na klar, und dann einen "Treue-Bonus" fordern - die sollen zuerst mal den
      gesetzlichen Rahmen wieder ins Lot bringen, damit nicht die Lehrlinge schon
      im ersten Monat mehr über ihre eigenen Rechte wissen (und volle Wäsch' ausnutzen),
      als der Betrieb verkraften kann ! ! !

      Übertrieben, maßlos übertrieben haben vor allem die Gewerkschaften und die Roten
      in der Gesetzgebung. Was früher gut war für die Werktätigen, daß Urlaub und Krankenstand
      auf einem vernünftigen Niveau gesetzlich geregelt wurde, das wurde konsequent
      hinauf lizitiert, bis zur Unerträglichkeit

      Dann fällt denen wieder irgendein rachitischer Bonus ein, er letztlich ein Vielfaches
      an Kosten verursacht und de facto NICHTs bringt - nichts bringen kann, weil die
      Rahmenbedingungen immer noch zum Davonlaufen sind (für Unternehmer buchstäblich).

  9. Anonymer Feigling
    02. April 2015 19:44

    Sachfremd: Linksextremismus-Test

    Hier einmal etwas zum Schmunzel: http://www.kotzendes-einhorn.de/blog/2015-03/quiz-wie-linksextrem-bist-du/

    Das ist ein waschechter Test auf Linksextremismus.
    Ab 50% ist man linksradikal, ab 75% linksextrem.

    Und ich habe auf Anhieb 100% geschafft! Ich weiß, wie die Linken ticken!
    ;-)

  10. Erich Bauer
    02. April 2015 18:30

    Damit die WESENTLICHSTEN Dinge in der heutigen Welt nicht einfach so „einschlafen“, möchte ich den Lesern des „Tagebuchs“ Holger Strohm nahe bringen.

    Wir leben in einer Zeit, in der es darum geht ob ein Paradigmenwechsel mit einem unvorstellbaren Knall erfolgt, oder mit einem Winseln vonstatten geht... Der „Westen“ will ganz offensichtlich, wie es auch schon fast jeder halbwegs belichtete Mainstream-Medienkonsument mit Händen greifen kann, den ultimativen Knall. Man musste sich in den Mainstream-Redaktionen eingestehen, dass die „Medienarbeit“ in den Mainstream-Redaktionen über die Zeitspanne des letzten Jahres ziemlich lausig war…

    Dass derzeit die „Berichterstattung“ über Putin und die „terroristischen“ Russen nur auf Sparflamme zu brennen scheint, beunruhigt mich mehr als die, offensichtlich wirkungslose, dämonische Blödmacherei. Möglicherweise hat man in den Redaktionen eingesehen, dass man für erfolgreiche MANIPULATION nicht intelligent genug ist und versucht es jetzt mit SEDIERUNG. Frei nach dem Grundsatz: Was nicht in den Mainstream-Medien berichtet wird, existiert nicht. Es genügt, wenn wir den MASSEN früher oder später sagen, dass jetzt eben KRIEG ist…

    Und daher, ist es die Pflicht jedes Einzelnen, sich um die Verbreitung von Wissen und Sichtweisen abseits der Mainstream-Medien zu kümmern. Wir dürfen DIE nicht in Ruhe lassen. Wir brauchen die Auftrags-Medien nicht. WIR sind das MEDIUM. Das darf man nie vergessen.

    MIT ÖSTERLICHEN WÜNSCHEN

    Die Hegemonie der USA & die Rolle Deutschlands
    https://www.youtube.com/watch?v=t91D0MjcjEg
    Historische Zusammenhänge
    https://www.youtube.com/watch?v=V2uev_0BOro
    verschwiegene Agenda
    https://www.youtube.com/watch?v=0-V4oyic47I
    Merkel am Rockzipfel der Bilderberger
    https://www.youtube.com/watch?v=myWjeI51qGY

    Eckdaten über Dr. Holger Strohm
    http://de.wikipedia.org/wiki/Holger_Strohm
    http://de.wikimannia.org/Holger_Strohm

    Nur zum Drüberstreuen
    https://www.youtube.com/watch?v=rFdF1MZVFu8
    Warnung an die NATO-Narren

  11. Politicus1
    02. April 2015 15:39

    Der vom Land Kärnten verfügte Zahlungsstopp bei Ausgaben, die nicht vertraglich festgeschrieben sind, sorgt weiter für Aufregung. Kärntens Finanzreferentin Gaby Schaunig (SPÖ) drängt auf eine rasche Kreditzusage vom Bund: Kärnten brauche heuer noch 200 Millionen Euro.

    Meine erste Frage ist, ob Kärnten noch länger in der Eurozone bleiben wird, oder ob ein Kexit droht mit Wiedereinführung des alten Kärntner Leilei.

    Sollte Kärnten die erbetenen 200 Millionen dem Bund mit einer der bewährten Landeshaftungen absichern, spricht nichts gegen ein - ja was denn eigentlich?
    Was will Frau Schaunig? Ein Geschenk oder eines jener nicht rückzahlbaren Darlehen à la Stronach?

    Wie dem immer, eine Überweisung nach Klagenfurt und nach Villach (je Halbe, Halbe!) kommt dem Schelling allemal billiger als moneytransfers nach Athen, weil sich und dem Steuerzahler die Auslandsüberweisungsspesen erspart. Sihalich!
    Lei, lei!

  12. Josef Maierhofer
    02. April 2015 13:23

    Da bewegen wir uns bereits so wie die Griechen, auch unsere Zahlen bewegen sich in diese Richtung.

    Einerseits stimme ich dem Finanzminister schon zu, die Länder in die Haftung zu nehmen. Andererseits müsste er aber auch dafür sorgen, dass diese ihre Haftung auch ausüben, denn von Einsparungsmaßnahmen ist allseits nichts zu hören und zu sehen.

    Was alles in Sturzgefahr gerät bei einem wissentlich und ideologisch (= ...) geplanten 'Absturzsystem' (SChuldenunion, wo man Schulden durch noch mehr Schulden begleicht), das lässt mich den großen Crash bereits erwarten, ja fast schon spüren. Zuerst werden ein paar kleine 'Würmer' zusammenbrechen, dann die 'EU Titanic', auf der die 'hohe Elite' noch immer tanzt, die Menschen mit absurden Verordnungen quält und brüskiert und verschuldet, sie wird sich dann steil aufstellen, Rettungsboote gibt es wenige, und rasch in den kalten Fluten versinken und mit ihr jenes Europa, das an seine 'Nachfolger' gerade dabei ist, 'zu übergeben'.

    Ich persönlich würde mir nur wünschen, dass möglichst viele Täter, angefangen von den Banken, die 'investieren' mussten über die Politiker, die ihnen das angeschafft haben und sich das ausgedacht haben und von den 'Ja - Sagern' beschließen ließen, über jene, die sich selbst und Klientel bedient haben, etc., etc. auch drankommen, das europäische Volk, ja, das schafft sich ab, wenn sie all das wählt, was sie aus der Mitsprache ausschließt.

  13. Cotopaxi
    02. April 2015 10:30

    o.T.

    So toll sicher ist das Fliegen in Schengenland - Behörden wissen gar nicht, wer tatsächlich als Passagier an Bord geht, der ganze Antiterrorkampf und die damit einhergehende fortschreitende Einschränkung der Freiheitsrechte ist eine Farce:

    "Berlin, 02. Apr (Reuters) - Als Konsequenz aus der Flugzeugkatastrophe in Frankreich will Bundesinnenminister Thomas de Maiziere einem Bericht zufolge eine Ausweispflicht auf allen Flügen im Schengen-Raum prüfen. Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine habe man bei den Passagieren und Besatzungsmitgliedern überprüft, ob sie den Behörden als sogenannte Gefährder bekannt gewesen seien, sagte der CDU-Politiker der "Bild" laut Vorabmeldung vom Donnerstag.

    "Wir mussten aber feststellen, dass zunächst gar nicht klar war, wer überhaupt in dem Flugzeug saß."

    Grund sei der Wegfall der Grenzkontrollen nach dem Schengener Abkommen, mit dem die Identität der Fluggäste nicht systematisch kontrolliert werde, wurde de Maiziere zitiert.

    "Wenn ein Passagier sein Ticket an jemand anderen abtritt, wird nur der Name des ersten Passagiers erfasst. Das ist ein riesiges Sicherheitsproblem, und wir müssen ernsthaft überlegen, ob das in Zukunft wirklich noch so bleiben kann."

    Die Namen von Besatzungsmitgliedern und Passagieren wurden de Maiziere zufolge nach dem Absturz überprüft, weil die Behörden "wissen wollten, ob es sich um einen Terroranschlag handelt"."

    • Gerhard Pascher
      02. April 2015 14:04

      Zu den immer vorhandenen Passagierlisten:
      Beim Einchecken wird wohl der Name durch amtlichen Lichtbildausweis mit der elektronischen Buchung überprüft und dann die Bordkarte übergeben. Einen Flugschein (auch Ticket genannt) gibt es durch die elektronische Umstellung vor einigen Jahren nur mehr virtuell, denn dieser wurde ersatazlos gestrichen. Beim Eintritt in den Abflugraum wird (auch bei sog. Schengenflügen) dann normalerweise nochmals Person, Lichtbild und Bordkarte geprüft, ob dabei eine Übereinstimmung herrscht. Erst vor der Sicherheitskontrolle bzw. dem tatsächlichen Boarding wäre eine Weitergabe an eine unbefugte Person möglich, welche aber irgendwie erst in den abagesicherten Abflugbereich kommen müsste.
      Trotz dieser rigorosen Überprüfungen ist es - durch kenntnisreiche Insider - bei so einem Massenbetrieb durchaus möglich, dass auch unbefugte Personen und Waffen in das Flugzeug gelangen können.

    • Undine
      02. April 2015 14:27

      @Cotopaxi

      Ich dachte, so eine Schlamperei sei in Europa ganz unmöglich!!!

    • Cotopaxi
      02. April 2015 15:13

      @ Undine

      Das ist Ausfluss der Reisefreiheit innerhalb des Schengenraumes. Es gilt die Vermutung, dass derjenige, der sich innerhalb des Schengenraumes aufhält, ein Guter ist. Da ist es gleich, wer tatsächlich einen Flieger als Passagier besteigt.

    • dssm
      02. April 2015 18:13

      @Gerhard Pascher.
      Ich fliege wirlich viel in Europa herum, aber fast nie wird der Pass verlangt. Und wenn, dann hält man halt Boardingcard und irgend einen Pass hin, die Wahrscheinlichkeit, daß Bild im Pass und Person verglichen werden ist Null.
      Transatlantisch ist das ganz anders.

      Beim Eintritt in den sicheren Bereich ist es ähnlich. Die Boardingcard wird verlangt, der Pass so gut wie nie.

      Dazu die Frage, warum sollte eine Fluglinie prüfen wer denn da nun fliegt? Das geht die genau genommen gar nichts an. Der Platz ist gebucht und bezahlt, wer das Ticket hat soll fliegen!

    • Erich Bauer
      02. April 2015 18:34

      @dssm,

      Diese Erfahrung kann ich nur bestätigen. Augenmerk wird auf Hosengürtel mit Metallanteil und mein ZIPPO lass ich halt zuhause und kaufe mir ein BIC am Flughafen...

    • Gerhard Pascher
      02. April 2015 19:00

      dssm:
      Sicher ist dies so, wenn Sie über Automaten selbst die Prozedur des "Eincheckens" vornehmen, aber bei den Schaltern ist das Personal verpflichtet, die Identität zu prüfen. Kürzlich musste ich am Flughafen Gran Canaria für einen Schengenflug den Pass beim Einchecken vorweisen. In fünf Tagen geht es wieder Richtung RSA, dann werde ich sehen, ob es ohne Pass geht - eher nicht!
      Die Sicherheitsprüfungen sind eine reine Geldabzockerei. Mir ist es schon gelungen, Taschenmesser und Flüssigkeiten (Getränke) durchzubringen. An manchen Flughäfen - so z.B. in Bangkok oder New York JFK - muss man sogar die Schuhe ausziehen. Trotzdem finde ich es gut, dass es heutzutage - zumindest zur Abschreckung - solche Einrichtungen gibt.

    • dssm
      02. April 2015 19:22

      @Gerhard Pascher
      Könnte es sein, daß wir von zwei Dingen reden?
      Sie fliegen einen Touristenbomber, weil Sie können, ich fliege Linie, weil ich muss.
      Bei Touristenbombern ist das Motiv ein anderes. Da sind viele Tickets aus Kontingenten. Eine Überprüfung sichert so die vertragliche Korrektheit zwischen Fluglinie und Veranstalter. Die paar 'extra' Passagiere kommen halt zum Handkuss.

    • Gerhard Pascher
      02. April 2015 21:20

      dssm:
      ich muss gestehen, ich bin noch nie (weder geschäftlich noch privat) mit einer Chartermaschine unterwegs gewesen. Aber es macht ja nichts, denn ich habe meinen Reisepass immer bei mir - vielleicht hat sich seit meinem letzten Flug vor ein paar Wochen einiges geändert? Ich kann Ihnen demnächst von meinen Erlebnissen in Katar, RSA usw. genaueres berichten.
      Ach, da fällt mir gerade ein: auch bei den Automaten musste ich schon an manchen Flughäfen den Pass durch scannen einlesen lassen. Und bei den Passkontrollen kommt man ohne Lichtbildausweis ohnehin nicht weiter. In manchen Ländern wird man sogar am Passsschalter sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise fotografiert. Macht mir aber alles nichts, denn ich habe ja nichts zu verbergen. Wie schon erwähnt, hat auch das beste System seine Lücken, welche von skrupellosen Mitmenschen ausgenützt werden (können).
      Es gibt immer (auch bei Flügen innerhalb der Schengenzone!) Passagierlisten mit Namen und Nationalität, mich wundert daher, was da Thomas de Maiziere für einen Unsinn verzapft - vermutlich fliegt er nur mit Privatjets durch die Gegend. Mein Schwiegersohn ist Pilot einer großen 777er-Flotte, der schüttelte über so eine Wortspende nur den Kopf.

  14. Sandwalk
    02. April 2015 10:21

    Argentinien ist schon mehrmals bankrott gegangen, aber das Leben geht dort weiter. Rein äußerlich merkt der Besucher aus Europa wenig, aber wenn man genau hinschaut, erkennt man die Verarmung der Bevölkerung. Ähnlich ist es in Griechenland. Dieses durch und durch korrupte Land ist elendiglich veramt, da können die Linken Sprüche klopfen, so viel sie wollen.

    Wie sieht Verarmung aus? Die Autos sind älter, die Eisenbahnen grindiger, Obst und Fleisch kosten unglaublich viel Geld, an den Krankenhäusern blättert der Verputz und bei Schwarzhändlern auf der Straße (in Buenos Aires) erhält man für Dollars und Euros zweieinhalb mal so viel wie bei den Banken. Außerhalb der Städte dreieinhalb mal so viel.

    Auch bei uns wird das Leben weiter gehen, aber wir werden ärmer werden. Es wird nicht alle zwei Jahre ein neues Mobiltelefon geben, die Sozialleistungen werden gekürzt werden, Pensionen werden nicht mehr steigen und Zusatzversicherungen werden sich nur noch wenige "Obere" leisten können.

    Das wird nicht in 3 Jahren vorbei sein. Das wird 30 Jahre und mehr dauern.

    • Erich Bauer
      02. April 2015 10:46

      Argentinien ist insofern benachteiligt, da während ihrer "Pleite-Zeit" das "Weltfinanzsystem" noch immer zügellos fuhrwerkt. Also, die FED, IWF, Weltbank und das Mindestreserve-Bankwesen...

      Wenn diese "Waffen" nach dem bevorstehenden Zusammenbruch unbrauchbar gemacht werden, schaut's ganz anders aus. Freilich geht so eine "Umstellung" nicht ganz friktionslos über die Bühne. Und es dauert ein bisschen bis die einzelnen Staaten ihre "innere Balance" finden... Aber, das wird in einem durchaus überschaubaren Zeitrahmen stattfinden. Denn die neu entstehenden echten Volkswirtschaften werden sich eher früher als später austauschen...

  15. Jedi
    02. April 2015 09:33

    Die beschriebenen Effekte können sehr heilsam sein, bedeuten sie doch, dass die wirtschaftliche Realität auch im Bereich der Finanzierung öffentlicher Körperschaften Einzug hält. Für Banken bedeutet dies, wie bei jedem privaten Kleinkredit auch, vor der Kreditvergabe zu prüfen, ob der Schuldner seine Verpflichtungen überhaupt bedienen kann und die öffentliche Hand bekommt über die von der Bonität abhängigen Zinsen wirtschaftlichen Druck, die eigene Finanzgebarung solider zu gestalten. Die bisherige hohe Kreditwürdigkeit der Bundesländer, die auf der stillschweigenden Annahme aller Beteiligten beruhte, dass der österreichische Steuerzahler für jede noch so aberwitzige Haftung aufkommen würde, sollte sie je schlagend werden, hat das Desaster um Kärnten erst möglich gemacht. Welcher Schuldner wird schon verantwortungsvoll wirtschaften, wenn er weiß, dass im Ernstfall ein anderer (der Steuerzahler) bereitsteht, der ohne je gefragt worden zu sein uneingeschränkt für ihn zu haften hat? Und zu den Nachschusspflichten der Bundesländer gegenüber ihren Landeshypos: Das sollte das klare Signal sein, dass die Länder sich schnellstens aus allen Aktivitäten zurückziehen sollten, die mit ihren eigentlichen Aufgaben nichts zu tun haben. Speziell die Verbindung von Ländern und Kommunen mit dem Bankgeschäft hat ja nicht nur in Kärnten zu dubiosen Machenschaften geführt.

    • Erich Bauer
      02. April 2015 09:57

      Der Ordnung halber sollte man natürlich schon auch sagen, dass dieser "Umstellungsprozess" gewisse Einschnitte in gel(i)ebte "Gewohnheitsrechte" mit sich bringt.

      Was das sind:

      1. Transferzahlungen werden teilweise komplett ausfallen bzw. eingeschränkt.

      2. Pensionen, AMS-"Gehälter" werden eine schmerzhafte Kürzung erfahren.

      3. Subventionen an bizarre Vereine und NGOs werden total gestrichen.

      4. "Klientel"-Ministerien, welche sich nicht mit den Kernaufgaben eines Staates beschäftigen, müssen ersatzlos aufgelöst werden.

      5. "Freihändig" vergebene Parteienförderung darf es nicht mehr geben.

      Diese Aufzählung ist sicher unvollständig.

      Das letzte Mal in der amerikanischen Geschichte, dass alle nationalen Schulden komplett abgezahlt waren, war 1835 nachdem Präsident Jackson die Zentralbank, den Vorgänger der FED geschlossen hatte. Tatsächlich dreht sich Jacksons gesamtes politisches Programm im Wesentlichen um sein Engagement die Zentralbank zu schließen. Er erklärte dies in einem Punkt: „Die dreisten Bemühungen der bestehenden Bank die Regierung zu kontrollieren sind bloß Vorwarnungen des Verhängnisses, das die Amerikaner erwartet wenn sie in die Irre geführt werden, und diese Institution weiterführen. Oder eine andere Einrichtung wie diese.“ (Präsident Andrew Jackson 1767 – 1845)

    • Erich Bauer
      02. April 2015 10:06

      Ergänzung:

      Es wäre jedenfalls vorteilhaft wenn dieser Umstellungs-Prozess eher bald, als zu spät beginnt...

  16. socrates
    02. April 2015 09:23

    Die EU hat Mario Draghi, der sie mit Griechenland betrogen hat, unter Umgehung aller demokratischen Kontrollen, zu ihrem Finanzchef gemacht. Die Untersuchung gegen Junkers wurde hintertrieben. Moscovici, der französische Finanzminister, der zurücktreten musste, ist EU Finanzminister. Da werden wir, die Betrogenen, zur Moral aufgerufen.
    "Es kann der Frömmste noch in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt! "
    Der € hat unter diesen Betrügern 33% seines Wertes verloren. Da ist Notwehr statt Moral notwendig. Die Chinesen haben, gemeeinsam mit den BRICS-Staaten ein neues Zahlungssystem entwickelt. Sie verraten zuerst 40% der Menschheit, jetzt sind es schon 60%, also die Mehrheit. Sie glauben nicht mehr an Bretton Woods und helfen sich selbst.
    "Gemeinsam sind die Schwachen mächtig"

    • socrates
      02. April 2015 09:25

      corr: ...Sie vertraten zuerst 40% der Menschheit..............

    • Undine
      02. April 2015 14:30

      @socrates

      *****************!
      Den prallen Geldbeutel überläßt man nur ungern jemandem außerhalb der Familie!

  17. dssm
    02. April 2015 09:21

    Da kann ich nicht zustimmen, auch wenn ich diese juristischen Tricks zutiefst als unmoralisch ablehne. Ich weigere mich bei jedem Niesen die Pestilenz zu diagnostizieren.

    Es gibt Länder, die gehen pro Einhundert Jahre mehrfach in die Zahlungsunfähigkeit. Es folgt ein Gezeter, am Ende wird nur ein Teil der Schulden weitergerollt (von bezahlt redet ohnehin nie wer). Es dauert nicht mehr lange und schon stehen wieder 'Investoren' auf der Matte und geben die nächsten Kredite als ob nie etwas passiert wäre.

    Kurzfristig wird es also ein Geschrei geben, ein paar Juristen und Wirtschaftsprüfer werden sich eine goldene Nase verdienen, mittelfristig bleibt alles beim Alten.

    Eine kleine 'angenehme' Überraschung könnte von Griechenland bis Österreich passieren. Das Weltfinanzsystem bricht zusammen. Es ist alles inzwischen so auf der Kippe, daß ein kleiner Fehler der 'Retter' ausreicht um den Knall auszulösen, selbst bei kleinen Schuldnern. Ein kurzer Blick auf die Flashcrashs und die folgenden Interventionen zeigt wo die Uhr steht. Und dann steht vom Euro über die EU bis zum Weltfrieden alles auf dem Prüfstand. Aber wie gesagt, Österreich und Griechenland sind da kleine Lichter, es gibt noch viele, viel gröbere Probleme.

    • Pumuckl
      02. April 2015 10:22

      @ dssm 09:21

      " . . . Das Weltfinanzsystem bricht zusammen. . . . "

      Diese Erwartung sehe ich auch als Grund, warum Deutschland UND Österreich selbst die optische Überprüfung seiner Goldbestände in New York und London verweigert wird.
      Erst recht verweigert man eine nach Maßgabe der Vernunft notwendige metallurgische Überprüfung einer hinreichenden Anzahl von Stichproben.

      Die Lenker des Weltfinanzsystems, deren Finger IN KRIMINELLER VIRTUOSITÄT über die Tastaturen dieses Weltfinanzsystems flitzen, werden vermutlich mit dem HINWEIS AUF ÜBERFÄLLIGE REPARATIONSFORDEUNGEN, die Herausgabe unseres Währungsgoldes verweigern.

      UNSER WÄHRUNGSGOLD HAT DANN DER " EDLEN " AUFGABE, DER ABSICHERUNG EINER NEUEN WELTWÄHRUNG ZU DIENEN !

    • Undine
      02. April 2015 14:33

      @Pumuckl

      *********!

    • dssm
      02. April 2015 14:50

      @Pumuckl
      Die Lenker des Weltfinanzsystems reiten einen Tiger. Von aussen sieht dies nach Macht und Eleganz aus, aber in Wahrheit kämpft man nur damit, oben zu bleiben.

      Es sind die Politiker und insbesondere die Wähler die den Wahnsinn initiert haben. Gelddrucken hätte man einfach per Verfassung verbieten können. Ohne Gelddrucken keine Investmentbanker. Ohne Investmentbanker keine Merger, kaum Aktienrückkäufe und schon gar keine LBOs. Ohne LBOs kaum Junk Bonds.

      Ich kann nichts kriminelles erkennen. Denn die Politiker und ihre Wähler haben sich maßgeschneiderte Gesetze gemacht. Nur in der EU war man so blöd und hat wirklich vernünftige Regeln gehabt - entsprechend dann gebrochen.

    • Pumuckl
      02. April 2015 22:46

      @ dssm 14:50

      * Zu: " Die Lenker des Weltfinanzsystems reiten einen Tiger. "

      Der sehr wahrscheinlich zum engsten Kreis dieser virtuosen Lenker dieses Weltfinanzsystemsystems gehörende GOLDMANN-SACHS-CHEF LLOYD BLANKFEIN, scheint sich auch in sehr stürmischer Zeit BEIM RITT AUF DEM TIEGER SEHR SICHER UND WOHL ZU FÜHLEN.

      Sagte doch Lloyd Blankfein 2009 kurz nachdem diese Bank vom Staat gestützt werden mußte , schon wieder hochriskante Geschäfte machte und gigantische Boni an Manager ausschüttete:

      " DIE BANKER TUEN GOTTES WERK ! "

      * Zu: " Es sind die Politiker und insbesondere die Wähler, die den Wahnsinn initiiert haben. "

      Weder die meisten Politiker noch Wähler sind in der Lage, die komplexen Gesetzesmaterien auch nur zu lesen.
      Um sie mit allen Auswirkungen auch zu verstehen sind in Anbetracht der kurzen, zur Verfügung stehenden Zeit, oft selbst Juristen überfordert.

      * Zu: " Ich kann nichts kriminelles erkennen. Denn Politiker und ihre Wähler haben sich maßgeschneiderte Gesetze gemacht *

      1. ) Wann konnten je Wähler selbst Gesetze machen?

      2. ) SOWOHL DIE WÄHLER, ABER AUCH DIE POLITIKER SID OPFER DER MANNIPULATION DURCH DIE MEDIEN !

      3. ) DIE MANNIPULATIVE RICHTUNG ALLER MEDIEN WIRD OFFENKUNDIG VON
      DEN GENIALEN LENKERN DES WELTFINANZSYSTEMS BESTIMMT !!!

      Das Recht sollte doch laut Verfassung vom Volke ausgehen.
      Wenn dieser die Ideale der Demokratie begründende Grundsatz, wie oben beschrieben, noch dazu aus " niedrigen Motiven " unterlaufen wird, darf der Bürger
      da schon kriminelle Vorgänge sehen.

  18. Wafthrudnir
    02. April 2015 09:14

    Um Hans Herrmann Hoppe, der manchem hier wohl bekannt sein dürfte, zu zitieren: Der Staat ist jene Organisation, die alle Streitfälle in höchster Instanz entscheidet, inklusive solcher, die sie selbst betreffen.
    Es ist unbestreitbar, daß dies zutrifft: Streitfälle werden durch Richter entschieden, die zwar de jure unabhängig sind, aber in der Praxis vielfach schon wissen, wo ihr Gehalt herkommt, und wer über ihre weitere Karriere entscheidet. Und sollten Richter doch einmal allzu unabhängig entscheiden, so kann man entweder Gesetze ändern, oder solange berufen, bis der Fall bei einem rein politisch besetzten Gremium wie dem EGH landet, oder Gerichtsentscheidungen einfach ignorieren, was ja alles in Österreich reichlich vorkommt.
    Unter diesem Gesichtspunkt erscheint es fast ein wenig naiv anzunehmen, daß sich ein Staat an Gesetze halten würde, sobald es seiner Regierung ernstlich weh tut. Und eine Übernahme der Hypo-Haftungen würde unserer Regierung sehr ernstlich wehtun, nicht des Geldverlustes wegen, dafür kommt ja der Steuerzahler auf, aber es würde doch in den Medien blöd rüberkommen, und die Geldmenge, die in der nächsten Zeit zur Wählerbestechung zu Verfügung steht, würde auch empfindlich vermindert. Insofern überrascht der aktuelle Rechtsbruch überhaupt nicht.

  19. Erich Bauer
    02. April 2015 07:48

    Der KRUG (Verschuldung) geht solange zum Brunnen bis er bricht.
    Und weiter:
    Wo nichts ist, hat der KAISER (Gläubiger) das Recht verloren.

  20. FranzAnton
    02. April 2015 07:08

    @: "Was ist die Haftung eines Staates selbst noch wert? "
    Naja, die ist vermutlich grad so viel wert, wie seine "Politelite" wert ist; also, wenn ein Gläubiger Glück hat, dann zahlt der - garantierende!! - Staat; wenn das aber nicht leicht geht, weil die Staatsbürger nicht noch mehr Schulden per weiterer, zusätzlich erforderlicher "Steuerreform" (= Enteignung) zurückzahlen wollen, dann tricksen die smarten gentlemen and ladies herum, und vergrößern den angerichteten Schaden noch massiv.
    Jedenfalls gilt, daß jemand, der sich um ihn persönlich treffende öffentliche Angelegenheiten nicht selber kümmert, weil er zu bequem dazu ist, sich mit dem zufriedengeben muss, was andere, also Politikerpersönlichkeiten (gewiss mit ruhiger Hand) voll altruistisch und ausschließlich im wohl verstandenen Interesse des Gesamtvolkes, über seinen Kopf hinweg beschließen. Unsere aberwitzige Staatsverschuldung, die Erfolge der neuen Mittelschule, die Unzahl der Abtreibungen, die Familienabwertung samt Scheidungszahlen, der Import von Illiteraten ins Sozialsystem, usw., usf., erweisen doch eindrücklich die Effizienz der Bemühungen unserer Obertanen, nicht wahr?
    Natürlich ist das schon wieder meine schon übliche suada für Engagement pro Diektdemokratie, zwar auf der Suche nach Mitmachbereiten. Das Agieren unserer Politelite reicht doch hin, um die Verbesserungsnotwendigkeit unserer Verfassung per Direktdemokratie nachzuweisen, oder weiß jemand Besseres?

    • Mausi (kein Partner)
      04. April 2015 13:52

      ... aja, die ist vermutlich grad so viel wert, wie seine "Politelite" wert ist"

      Sie verkennen die Situation total. Nicht die Politelite haftet, sondern der Bürger (Steuern u.Abg. Zumindest solange, bis das allerletzte Schaf kapiert hat und die Arbeit verweigert!!!

      Denn was macht eine Regierung, wenn das gesamte Volk sich abwendet und ihr eigenes Ding macht. Die Erde dreht sich auch ohne Politiker, die Kartoffeln wachsen auch ohne Geld. Jeder Säugling, der das Licht der Welt erblickt hat schon Schulden, welche schon seinen Vorfahren aufgebürdet wurde - wir werden in ein Sklavensystem hineingeboren, ohne jemals eine Wahl zu haben. Fehler darf der Mensch machen, sollte sie aber korrigieren.





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