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Wo Wilders recht hat

Lesezeit: 2:30

Der niederländische Anti-Islam-Kämpfer Geert Wilders präsentierte in Wien zwei interessante wie richtige Vorschläge. Erstens, Europa solle Dschihadisten nicht an der Ausreise in den Syrien/Irak-Krieg, sondern nur an der Rückkehr hindern. Und zweitens: Europa solle intensiv Israel unterstützen. Zugleich aber machte der Wilders-Besuch auch den bisher wenig beachteten, aber letztlich fundamentalen Unterschied zwischen ihm und den Freiheitlichen, die ihn eingeladen haben, deutlich.

Denn noch nie hat man von der FPÖ ein mit Wilders vergleichbares Verlangen gehört, Israel zu unterstützen. Der Holländer hat aber aus mehreren Gründen recht: Israel ist für Europa essentiell. Nicht nur weil Europa, besonders Deutschland und Österreich in vielfältiger Hinsicht Auslöser für seine Existenz gewesen sind. Durch den Wiener Journalisten Theodor Herzl, den Vater der zionistischen Idee, in positiver Hinsicht, und durch den Holocaust in negativer.

Israel ist heute aber vor allem auch de facto ein schützender Vorposten für Europa. Ein Schutz vor allem gegen das endgültige Überschwappen der Islamisierung. Schade, dass das viele Zuhörer von Wilders nicht zu begreifen scheinen.

Das zeigt den fundamentalen Unterschied zwischen dem Niederländer und der Strache-Partei: Wilders ist ein eindeutig prowestlicher Islamkritiker; die derzeitige FPÖ hingegen ist eindeutig eine Partei antiwestlicher (und prorussischer) Islamkritiker. Diesen gravierenden Unterschied kann auch noch so lauter FPÖ-Jubel für den charismatischen Wilders nicht übertönen.

Eine zwingende innere Logik hat auch der zweite Vorschlag von Wilders: Europa solle niemanden hindern, in den Dschihad zu ziehen. Es solle im Gegenteil die Rückkehr dieser Fundamentalisten verhindern. In der Tat: Jene jungen Menschen, die jetzt durch intensive Polizei-Aktionen an der Ausreise Richtung Syrien gehindert werden, werden mit großer Wahrscheinlichkeit nach wenigen Monaten wieder frei herumlaufen. Wenn die Justiz überhaupt bereit und imstande ist, sie auf Grund einer bloßen Absicht zu verurteilen. Was aber dann? Es kann doch niemand glauben, dass dann aus ihnen friedfertige und gesetzestreue Staatsbürger geworden sind.

Auch kein einziger der europäischen Innenminister, die unter großem Beifall der Medien diese Jagd auf Dschihadisten gestartet haben, hat eine Antwort auf dieses: Was dann?

Oder ist das, was Außenminister Sebastian Kurz an anderem Ort fast zur gleichen Zeit gesagt hat, schon die Antwort der Machthabenden? Hat also der Islam „Teil von Europa“ zu sein? Damit wäre also all das künftig Teil Europas, was auch das Gemeinsame in heute rund 50 islamischen Staaten ist. Das bedeutet für Europa mit einem Satz: die Rückkehr ins tiefe Mittelalter.

Das ist ja ganz sicher das, was die Wähler des Sebastian Kurz wollen – oder?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2015 06:14

    Die Frage, warum die FPÖ nicht so eindeutig prowestlich ist, wie eine holländische Partei, kann wohl Herr Oswald am besten beurteilen.
    Vielleicht liegt die Ursache darin, dass der "Westen", übersetzen wir es mit die "Angelsachsen", eine starke Mitte Europas nie wollte und gut ein Jahrhundert lang diese Mitte Europas mit allen Mitteln versucht hat, schwach zu machen. Um selber ungestört die Welt dominieren zu können. Holland hatte da schon lange aufgegeben, nachdem es durch England massiv zurückgedrängt worden war und ist durch seine Vergangenheit sehr amerikafreundlich.
    Man kann nicht für eine starke Mitte Europas sein, die zwischen Ost und West ausgleichend wirken könnte UND bedingungslos prowestlich. Eines "Westens" (Definition siehe oben), der den absoluten Führungsanspruch hat und Russland diesen in seinem Hinterhof nicht zubilligt. Hier wurden und werden bestehende Gleichgewichte gefährlich aus dem Lot gebracht, Stoff für neue Kriege.
    Es ist mir persönlich auch ziemlich gleichgültig, wer spitzfindig oder nicht, für den Konflikt verantwortlich gemacht werden kann, wenn ich eine Atombombe auf den Kopf bekomme.
    Der echte Westen, nämlich praktisch alle zivilisierten Nationen sollten sich daher, statt Supermachtskonflikte zu rühren, sich vielmehr um den Kernpunkt des Treffens interessieren, wie AU richtig herausgearbeitet hat: Um die fortschreitende Islamisierung Europas.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLot
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2015 09:28

    Geert Wilders produzierte in der Hofburg am Freittagabend (27.03.15) nichts als Wortblasen. Der von ihm gemixte Cocktail aus Christentum, Zionismus, Humanismus, Aufklärung, Freiheit, Menschrechte, Demokratie ist ein Gifttrank, der den "Death of the West" (Pat Buchanan), die "Abschaffung" Deutschlands (und Österreichs) und die Ausbreitung der "Kultur des Todes" (Johannes Paul II.) beschleunigt.

    Nicht der Islam bedroht Europa, sondern wir sind es, die Selbstmord betreiben, die Pussy Riots auf unseren Altären tanzen lassen und Kultur aus der Conchita Wurstfabrik beziehen. Wir sind "Charlie hebdo", welche die heiligste Dreifaltigkeit als Arschficker karikieren. Man lese doch nur einmal den Gastkommentar von Albert Pethö in diesem Blog vom 10. März.
    http://www.andreas-unterberger.at/2015/03/von-attentaten/?s=Peth? ?

    Was Wilders als "westliche Werte" bezeichnet, ist "eine geistige Müllhalde", die keine europäische Identität vermittelt, sondern Europa dem Kahlfraß durch die "Heuschrecken" aus den USA und ihrer kriegstreiberischen Israellobby preisgibt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2015 22:21

    "Das ist ja ganz sicher das, was die Wähler des Sebastian Kurz wollen – oder?"

    Kurz hat den Satz "Der Islam gehört zu Österreich" von sich gegeben. Der Papagei (Kurz) redet ja meistens irgend einen Blödsinn der vorgekauten Nomenklatura (Merkel, Steinmeier, EU) nach! Österreich hat faktisch keine Außenpolitik und wird nur mehr lächerlich gemacht!

    Die Disneylandshow in Regierung und Parlament spricht ja für sich. Eine Übertragung einer NR-Sitzung ist faktisch keinem vernünftigen Menschen zuzumuten!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2015 11:32

    Unglaublich, auf welche Ideen man kommen kann!

    Ausgerechnet den ewigen Unruhestifter Israel soll man unterstüzen - den Staat,

    - der auf geraubtem Gebiet unter Vertreibung der Einwohner gegründet wurde,
    - der den verbleibenden Rest der Ureinwohner auf das grausamste unterdrückt (zuletzt Gaza-"Protective Edge"),
    - der seit 50 Jahren einen Teil Syriens besetzt hält,
    - der eine der Haupttreibkräfte für den Irakkrieg war,
    - der immer wieder die USA nachdrücklichst zu einem Krieg mit dem Iran auffordert,
    - der immer wieder über den Libanon herfällt,
    - der jedes Jahr im "besetzten Gebiet" Tausende von Wohnungen für Juden baut,
    - der nachdrücklich jeden Friedensplan (Zwei-Staatenlösung) ablehnt,
    - der der Anlass und die Hauptursache jeden Jihads im Nahen Osten darstellt, und
    - der die Hauptursache für die Immigration aus dem Nahen Osten ist.

    Gott sei Dank sind weder Strache noch die FPÖ so dumm, dieser skurrilen Forderung nachzukommen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2015 09:02

    Wilders beiden Vorschlägen kann man nur zustimmen, das gebietet alleine schon die Logik.

    Es stimmt auch, daß die FPÖ in einigen Punkten nicht ideal ist.
    Leider haben wir aber derzeit nichts Besseres ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorKomma
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. März 2015 16:51

    Noam Chomsky nennt Israel einen "Schurkenstaat" (rogue state). Und ausgerechnet der soll Europa schützen??????????

    Israel ist jener Glutherd im Nahen Osten, der über den Einfluß auf die USA den heutigen Weltbrand entfacht hat - von Lissabon über die Ukraine bis Wladiwostock, von Marokko über Ägypten, den Nahen Osten, Iran bis Indonesien.

    Die Gründung Israels brachte "die Welt aus den Fugen" (Scholl-Latour), jetzt leiden wir am "Fluch der bösen Tat" (derselbe).

    @Scheyvogel ******************

  7. Ausgezeichneter Kommentatordocw
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2015 21:28

    australien hat zu weihnachten 2014 ein gesetz beschlossen, nachdem australiern, die in den jihad ziehen, die staatbürgerschaft aberkannt wird und eine wiedereinreise nach australien unmöglich ist.
    so geht's auch.
    chapeau.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordocw
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2015 21:28

    australien hat zu weihnachten 2014 ein gesetz beschlossen, nachdem australiern, die in den jihad ziehen, die staatbürgerschaft aberkannt wird und eine wiedereinreise nach australien unmöglich ist.
    so geht's auch.
    chapeau.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    30. März 2015 14:11

    "Europa solle intensiv Israel unterstützen" -- das haben wir, besonders Deutschland wohl schon über Gebühr getan. Da ist mir schon lieber Europa unterstützt den Iran.

alle Kommentare

  1. heartofstone (kein Partner)
    01. April 2015 15:12

    Hihi ... getroffene Hunde, bellen ...

    Wilders-Rede: Staatsanwaltschaft eingeschaltet

    Der niederländische Rechtspolitiker Geert Wilders hat bei seinem Wien-Besuch am Wochenende den Koran mit Hitlers „Mein Kampf“ verglichen. Ein muslimischer Verein brachte nun bei der Staatsanwaltschaft Wien eine Sachverhaltsdarstellung ein.

  2. Gasthörer (kein Partner)
    31. März 2015 19:24

    Hat nicht Unterberger kürzlich die Forderung nach Grenzkrontrollen als das Ansinnen von Ewiggestrigen abgekanzelt. Wie will er denn aber die Dschihadisten an der Wiedereinreise hindern, ohne funktionierende Grenzkontrollen?

    Nun hat sich Israel wahrlich nicht allzu christenfreundlich verhalten, indem es in seinen Spitälern IS-Kämpfer behandelt und dem IS im Süden von Syrien dessen Armee wegschießt. Und außerdem nach Belieben staatliche syrische Einrichtungen bombardiert. Die ehemals 2,5 Millonen Christen Syriens sind davon wohl nur mäßig begeistert, falls sie noch am Leben sind.

    PS.: Was Isreal gut macht, ist die Unterwerfung der Einwanderung an ein Nutzenkalkühl.

  3. monofavoriten (kein Partner)
    31. März 2015 18:31

    vielleicht kann der zionist unterberger den lesern ja erklären, warum wir israel unterstützen sollten?? tun wir das, unterstützen wir den IS, der ja von israel unterstützt wird.

  4. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      31. März 2015 00:39

      Als ich erstmals hörte, woher Wilders seine „Einflüsterungen“ bekommt, interessierte mich dessen „Weltsicht“ nicht mehr.

      War dieser platinblond gefärbte Wilders nicht auch zur selben Zeit in Israel, als „unser“ H. „Che“ seine Weisheiten in seiner „Jerusalemer Erklärung“ zum Besten gab?

      Daß Wilders auf Einladung des H. „Che“ in Wien seine politischen Einsichten verkünden durfte, hängt wohl damit zusammen, daß beide erkannt haben, „wo der Bartl den Most holt“. Der eine wird direkt von Israel ausgehalten, der andere macht wenigsten seinen Kotau von Zeit zu Zeit – und hofft, daß es ausreicht ihn an den Futtertrog zu lassen. Daß trotz dieser Ergebenheitsadressen der Unterberger an Strache und der FPÖ kein gutes Haar läßt, ist so doch etwas inkonsequent. Aber vielleicht liegt es nur an dessen Putinversteherei, die dem Unterberg gar so gegen den Strich geht.

      Eine tolle Fleißaufgabe war der Unterbergersche Einfall, daß „uns“ (= Europa) Israel verteidige. Vermutlich nach der jüngsten Wahl ganz besonders der Bibi Netanjahu.

      According to Israel Radio (in Hebrew) Kol Yisrael an acrimonious argument erupted during the Israeli cabinet weekly session last week between Israeli Prime Minister Ariel Sharon and his foreign Minister Shimon Peres. Peres warned Sharon that refusing to heed incessant American requests for a cease-fire with the Palestinians would endanger Israeli interests and "turn the US against us. "Sharon reportedly yelled at Peres, saying "don't worry about American pressure, we the Jewish people control America."

      So betrachtet werden wir schon lange von Amerika ... äh den israelischen Juden beschützt.

      (Wie ärgerlich nur, daß Komma, schreyvogel, Lot,... diese fromme Lüge Unterbergers so arg zerzaust haben. – Dürfen´s denn das?)

  5. Aron Sperber (kein Partner)
    30. März 2015 22:39

    Wilders verzichtet auf Verschwörungstheorien - am Islam ist der Islam schuld und nicht die EU, die Freimaurer oder Putin.

    genau das unterscheidet ihn von Putin-Fans

    • N.SA (kein Partner)
      31. März 2015 01:00

      Die Geburtshelfer von Obama und ISIS sagen sich: WIR MACHEN IN EINER STUNDE KRIEG MEHR GELD ALS IN EINEM JAHR FRIEDEN.

  6. heartofstone (kein Partner)
    30. März 2015 21:53

    Zum Tod von Kirchweger, der gerade im Standard "abgefeiert" wird ...

    Kümel stellte also den Schlag gegen den alten Mann als Verteidigung dar. Das Gericht folgte ihm teilweise, meinte aber, er hätte überreagiert. Am tödlichen Schlag selbst ist nicht zu zweifeln. Allerdings hat der damalige Demo-Teilnehmer und spätere SPÖ-Politiker Albrecht Konecny dem Autor Kropiunigg gestanden: "Wir haben dann in Kanada eine entscheidende Zeugin aufgetrieben ... Sie hat gelogen, sie hat schlicht und einfach eine Geschichte erzählt, die ihr ein Verbindungsmann (präsentierte)". Die Zeugin sagte seinerzeit aus, der alte Mann sei nur zufällig mit Kümel zusammengestoßen und habe diesen nicht angegriffen.

    • heartofstone (kein Partner)
      30. März 2015 22:05

      Ein etwas aktuellerer Fall ... 10 Monate bei Notwehr vs Körperverletzung mit Todesfolge zwei Jahre Haft, davon nur drei Monate unbedingt im Fall Gottfried Natschläger ...

      Achja das Früchterl, dass Natschläger erschlagen hat, hat kurz nach seiner Entlassung einen Supermarkt überfallen und dafür lächerliche 2 Jahre ausgefasst ...

      Justizia hat die Augenbinde gar nicht nötig, sie ist blind ...

  7. docw (kein Partner)
    30. März 2015 21:28

    australien hat zu weihnachten 2014 ein gesetz beschlossen, nachdem australiern, die in den jihad ziehen, die staatbürgerschaft aberkannt wird und eine wiedereinreise nach australien unmöglich ist.
    so geht's auch.
    chapeau.

    • heartofstone (kein Partner)
      30. März 2015 23:49

      Wir sollten auch, wie Australien, alle "Flüchtlinge" die aus sicheren Ländern zu uns "flüchten" wollen direkt zurück schicken. Jene "Flüchtlinge" die per Flugzeug "anreisen" sind auf Kosten der transportierenden Fluglinie abzuschieben. Null Asylanträge, null Probleme ... und UNO, EU und sonstige Gutmenschen dürfen uns mit der Zunge voran den Buckel runter rutschen und sollen sich ihre "Bedenken" dorthin stecken wo die Sonne nie hinscheint. Abgesehen davon sind sämtliche Illegale und/oder arbeitslose und/oder kriminelle Ausländer ebenfalls abzuschieben. Ob deren Angehörige gerade krank oder in Ausbildung sind kümmert mich nicht im Geringsten ...

  8. Tik Tak (kein Partner)
    30. März 2015 15:13

    Des Unterbergers Russenwahn ist in einer Liga mit dem Islamwahn des Posters 'aufklärung'.
    Uninformiert und dumm.

    der Wilder ist in seiner Sicht der Dinge zwar nicht ganz daneben, aber geht bei weitem nicht wirklich an den Kern der Sache heran.

    Es wäre notwendig den IS als tatsächlichen Staat anzuerkennen.

    • Tik Tak (kein Partner)
      30. März 2015 15:13

      Dann kann man nach den Bestimmungen des §26 Abs 1 und 2 StbG auch jederzeit einem Kämpfer die Staatsbürgerschaft aberkennen.
      Dann ist der IS nicht mehr nur eine Terrororganisation sondern auch Staat und damit das Problem der Vermeidung der Staatenlosigkeit bei Aberkennung der Staatsbürgerschaft keines mehr.
      Damit kann man dann auch nach den Bestimmungen des §29 StbG die Familie gleichermaßen behandeln.

      Einer Ausreise der ganzen Sippe steht dann nichts mehr im Wege und der Weg nach Österreich zurück wird durch die Bestimmungen für ein Schengen Visum erschwert.
      Das sollte dann auch den medizinischen Heimkehrtourismus von diversen IS Kämpfern erschweren.

      Zusammen mit einer Ausschaffungsprämie im Wert der Reisekosten wäre das eine praktikable Lösung die auch bei den IS Verantwortlichen auf Zustimmung stoßen dürfte und daher für Österreich zumindest in diesem Bereich keine weiteren Probleme produziert.

      Weiters liegt Wilders mit seiner Ansicht zur Unterstützung Israels nicht ganz falsch aber er macht vor einem anderen, viel wertvolleren potentiellen verbündeten seine Augen zu: dem Iran.

      Der Iran, das sind nicht nur Schiiten und damit in ihrer Glaubensuaffassung ganz anders denkende Muslime, sondern auch keine Araber ohne Kultur sondern Perser mit 6,000 Jahren Kultur und sehr hohen Bildungsstandards, ist das tatsächlich funktionierende Gegengewicht zu den Sunniten.

      Würde Österreich mehr Iraner unterstützt ins Land lassen, hätte Österreich nicht nur völlig entspannte Muslime ohne massiven Missionierungsdrang sondern auch im Regelfall gut gebildete und ausgebildete Fachkräfte gewonnen.

      Die aktuellen "Verhandlungen" der USA mit dem Iran wegen des angeblichen Nuklearwaffenprogramms des Iran haben ja sowieso andere Hintergründe, da geht es mehr darum, die Schmach der USA von 1979, als die USA aus der Marionettenregierung des Schah geputscht wurden und die Kontrolle über den Iran verloren haben, "wiedergutzumachen".

      Vor der Ära Netanjahu gab es auch zu Sanktionszeiten zwischen dem Iran und Israel eine breit gefächerte Kooperation die, allen ideologischen Gegensätzen zum Trotz, sehr eng und sehr gut funktioniert hat.
      Die jungen Iraner sind sehr pro westlich eingestellt und wollen einfach nur gut leben, die haben keine muslimische Agenda.

      Der Iran ohne Sanktionen wäre der optimale Verbündete des Westens in der Region und auch die einzige Kraft die den IS am Boden stoppen könnte.
      Dazu aber müssen die Europäer und auch die Israelis mit den Iranern wieder so etwas wie einen Normalzustand entwickeln.
      Die US amerikanische Regierung und auch die Opposition werden das nicht schaffen, die wollen, wie erst vor ein paar Tagen der Kommentar von Bolton in der NYT gezeigt hat, die totale Unterwerfung des Iran und die "Reparatur" ihres Rauswurfs aus dem Iran.

      Es stünde daher den Europäern und auch den Israelis gut an, auch gegen die Bestrebungen der USA, wenn sie den Iran einfach aus seiner Isolation herausholen und als das betrachten was er ist, das größte Bollwerk gegen die Sunniten und gegen die Saudis und ihre arabischen Verbündeten.

      Das ist eine radikal klingende Lösung aber wer die regionalen Bestrebungen versteht, der wird sie auch so sehen.

      Der Stellvertreter Krieg im Jemen ist so ziemlich das schlimmste, das passieren konnte.
      Da wird schon mal der Krieg der Araber/Sunniten unter Unterstützung der USA gegen den Iran geprobt.
      Das ist es hoch an der Zeit für die Europäer zu erkennen, daß nicht nur Israel sondern auch der Iran ihre natürlichen Verbündeten gegen die aggressiven Angriffe der Sunniten auch gegen Europa sind.

    • heartofstone (kein Partner)
      30. März 2015 15:33

      Achso das Kalifat der IS ist schon als Staat anerkannt. Wusste ich noch gar nicht.

    • Tik Tak (kein Partner)
      30. März 2015 15:37

      " ... Achso das Kalifat der IS ist schon als Staat anerkannt. ..."

      Nein, davon ist bislang nicht die Rede, auch nicht in meinem Post.

    • heartofstone (kein Partner)
      30. März 2015 16:19

      1. Erwerb einer fremden Staatsangehörigkeit
      2. Eintritt in den Militärdienst eines fremden Staates

      Also ist jetzt der IS ein Staat oder nicht? Denn nur im Fall das er einer ist könnte man den Dschihadisten völkerrechtskonform die österreichische einfach entziehen.

      Was man aber machen könnte ist sämtliche Rückkehrer lebenslang zu verknacken. Weil aber die österreichischen Haftanstalten eh schon übergehen würde ich mir wünschen Österreich pachtet von Russland das Franz-Josefs-Land und setzt die Häftlinge dort auf Selbstversorgungsbasis aus.

    • Tik Tak (kein Partner)
      30. März 2015 16:40

      heartofstone, lesen Sie meinen Post nochmals.

      Wenn man den IS als Staat anerkennen würde, dann und erst dann, könnte man nach den Bestimmungen des StbG die Staatsbürgerschaft aberkennen.

      Heute ist der IS "nur" eine private Organisation, daher kann dieser Passus nicht angewandt werden.

      Heute kann man zwar diverse IS Kämpfer vor Gericht stellen, wobei dies aufgrund des Nachweises der eigentlichen Tat schwer handzuhaben ist, nicht aber kann man ihnen Staatsbürgerschaft aberkennen, sofern vorhanden.

      Damit aber können diese IS Kämpfer wieder umgehend nach Österreich einreisen um dort medizinisch und sozial betreut zu werden.
      Eine gerichtliche Verurteilung würde diese Leute für lange Zeit auf Staatskosten in Österreich halten und dem Staat auch die Kosten der medizinischen Betreuung aufhalsen.

      Eine Aberkennung der Staatsbürgerschaft würde schon die Rückreise erheblich erschweren, schließlich ist eine Visumserleichterung für den IS kaum vorstellbar.

      Noch ist der IS aber kein anerkannter Staat.
      Eine staatliche Anerkennund würde übrigens auch einen regulären Krieg gegen den IS erleichtern, denn dann könnte man dafür ein UN Sicherheitsratmandat bekommen.

    • Tik Tak (kein Partner)
      30. März 2015 18:16

      aufklärung, Sie sind ein ungebildeter Trottel, belästigen Sei einfach keine Erwachsenen wenn die von Dingen reden von denen Sie keine Ahnung haben.

    • @Wixer aufklärung (kein Partner)
      30. März 2015 22:12

      der @TikTak hat schon recht, du bist ein geisteskranker Wixer ohne Hirn und Bildung der das Forum mit deinem geistigen Dünnschiss zuscheisst.
      Du bist so krank, du merkst das nicht einmal.

  9. Der Realist (kein Partner)
    30. März 2015 14:11

    "Europa solle intensiv Israel unterstützen" -- das haben wir, besonders Deutschland wohl schon über Gebühr getan. Da ist mir schon lieber Europa unterstützt den Iran.

  10. Torres (kein Partner)
    30. März 2015 13:45

    Unterberger scheint entgangen zu sein, dass Strache in den letzten Jahren mehrfach in Israel war und das Land immer wieder der Solidarität Österreichs und der FPÖ versichert hat.

  11. Wolfram Schrems (kein Partner)
    30. März 2015 11:13

    Besser, Österreich ergreift im Nahostkonflikt nicht Partei. Jede Einmischung wird nur unnötige Verstrickungen nach sich ziehen.

    Ich glaube auch nicht, daß die geforderte "Westorientierung" gar so glorreich wäre. Österreich hat selbst eine lange historische Identität. Auf diese muß es zurückgreifen. Im übrigen haben die USA Österreich immer das Leben schwergemacht:
    Heinrich Drimmel, Die Antipoden.

    So richtig Wilders in der Islam-Analyse liegt, so schillernd ist er doch in den Lösungsvorschlägen. Denn auch die erlaubte Ausreise der Jihadisten ist keine sehr gute Idee.

    Damit die dann in Syrien Christen und Regierungssoldaten abschlachten können?

  12. Interessierter Leser
    29. März 2015 22:28

    Und wieder verabschiedet sich ein Mitposter aus dem Forum! Es lebe der Einheitsbrei! Ciao!

    • Wertkonservativer
      30. März 2015 08:45

      @ Interessierter Leser:

      Wer geht? Hab' ich was versäumt?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      30. März 2015 09:37

      @ Interessierter Leser:

      Meinen Sie sich etwa selbst?

      Ihr "Ciao" lässt das ahnen!
      Wär' schade!

    • Interessierter (kein Partner)
      30. März 2015 09:40

      @ Interessierter Leser - Mitposter ??
      Haben ihre Auftragsgeber das Interesse verloren?

    • Interessierter Leser
      30. März 2015 20:57

      Lieber @Wertkonservativer,
      ich meine mich, bleibe interessierter Partner, aber lese in Zukunft nur noch A.U.s Beiträge. Den jammernden, rechtslastigen z.T. fanatischen Rest spare ich mir und will ihn auch nicht weiter mit Kommentaren stören.

  13. Pumuckl
    29. März 2015 22:21

    Könnte die Islamisierung zum Schaden der Christenheit im Sinne jüdisch - messianischer Hoffnungen sein?
    Mein am 28.03. 09:22 gesendeter Link scheint mir so wichtig für das Thema, daß ich mir erlaube nochmal darauf hinzuweisen:

    http://www.counter-currents-com/2011/08/die-religiosen-ursprunge-des-globalismus/

    Anbei eines der Zitate:

    Anfang des 16. Jahrhunderts schrieb Rabbi Salomon Molcho, der von vielen Juden als messianische Figur gesehen wurde, seine sehr bezeichnenden prophetischen Visionen nieder, in denen man die Vorstellung findet, dass sich die " Rache gegen die
    Völker erfüllen " wird und " die Nationen zittern werden ".
    Und Moshe Idel kommentiert: " Das Gedicht von Molcho beschwört ganz klar das Kommen der DOPPELTEN RACHE herauf: GEGEN EDOM UND ISMAIL ", das heißt, GEGEN CHRISTENTUM UND ISLAM, und er setzt noch einen drauf: " Gott enthüllt nicht nur wie man das Christentum bekämpft ( . . . ), sondern auch WIE MAN DIE MACHT DES CHRISTENTUMS ZERBRICHT, DAMIT DIE ERLÖSUNG STATTFINDEN KANN. "

    Würde diese doppelte Rache nicht " genial " einfach erledigt, wenn indem sich Edom und Ismail, nebeneinander lebend, gegenseitig vernichten?

    • Pumuckl
      29. März 2015 23:10

      Ein Weiteres Zitat aus dem selben Link:

      ISAAC ABRAVANEL der vor der Vertreibung 1492 Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Spanien war ist zu einem der mythischen Helden für die aus Spanien kommenden Juden geworden.
      Auch er hat sehr deutlich die Rache des Volkes Israel gegen die Christenheit ausgedrückt und " ALLE NATIONEN AUFGERUFEN, GEGEN DAS VOLK EDOM IN DEN KRIEG ZU ZIEHEN. " ( Obadiahs Vision aus 1.Mose, 20, 13 )

      Für diejenigen, die sich noch immer nach den Gründen für diesen Jahrhunderte alten Hass fragen, ist hier eine Erklärung: " Der Tag ist nahe, an dem der Ewige an allen Nationen Rache nehmen wird, die den ersten Tempel zerstört und Israel im Exil unterjocht haben. UND AUCH DU EDOM, DER DU DEN ZWEITEN TEMPEL ZERSTÖRT HAST, WIRST DAS SCHWERT UND DIE RACHE KENNENLERNEN (Obadiah) . . . DIE VERHEISSENE ERLÖSUNG ISRAELS IST MIT FALL EDOMS VERBUNDEN. "

      Wer kennt Rabbinen unserer Zeit, die sich von solchen Prophetien klar distanzieren?

      Ich hoffe diesmal funktioniert der Link:

      http://www.counter-currents.com/2011/08/die-religiosen-ursprunge-des-globalismus/

    • Pumuckl
      29. März 2015 23:46

      Auch der Religionsphilosoph Martin Buber 1878 - 1965 wird in diesem Link zitiert:

      " . . . Um diese perfekte Welt zu erreichen, ist es notwendig, alle nationalen Widerstände und alle ethnischen oder religiösen Identitäten zu zermalmen, zu zerstrampeln und zu ersetzen. Die " Einigung " kann nur aus dem menschlichen Staub und den menschlichen Überresten der großen Zivilisationen erzielt werden, und bei diesem Vorhaben der Zerstörung traditioneller Zivilisationen SPIELT EINWANERUNG EINE ENTSCHEIDENDE ROLLE. DIE DOKTRIN DER MENSCHENRECHTE IST HIER EINE KRIEGSWAFFE VON FÜRCHTERLICHER SCHLAGKRAFT. "

      OB WOHL WILDERS DIE ISLAMISIERUNG EUROPAS IMMER NOCH IN VEREIN MIT ISRAEL VERHINDERN WILL, WENN ER ALL DIES LIEST ?

    • Undine
      30. März 2015 09:33

      @Pumuckl

      Erstens: Diese These ist mir nicht neu---sie schien mir vor Jahren als eher unwahrscheinlich; es dürfte aber dennoch etwas dran sein. Es erinnert mich an das Märchen "Das tapfere Schneiderlein", dem es, verborgen im Geäst eines Baumes sitzend, gelang, daß sich die beiden unterm Baum schlafenden Riesen, gereizt durch die Steine, mit denen sie vom Schneiderlein beworfen wurden, gegenseitig umbrachten.

      Zweitens: Zu Ihrer Frage, "OB WOHL WILDERS DIE ISLAMISIERUNG EUROPAS IMMER NOCH IN VEREIN MIT ISRAEL VERHINDERN WILL, WENN ER ALL DIES LIEST ?" etwas "Ergoogeltes", das vielleicht der Schlüssel sein könnte:

      "Geert Wilders wurde am 6. September 1963 in Venlo in der Provinz Limburg geboren. Sein Vater war Forschungschef beim Kopiergerätehersteller Océ. Der Vater seiner Mutter, Johan Ordning, war Kolonialbeamter in Niederländisch Indien und war verheiratet mit Johanna Meijer, aus der bekannten und wohlhabenden indisch-jüdischen Familie Meijer. Die indische Minderheit war entschieden gegen die (meist islamischen) indonesischen Nationalisten und hat weit überwiegend die niederländischen Rechtsparteien unterstützt, insbesondere auch die NSB.[1] Johan Ordning war in den Nachkriegsjahren Lagerkommandant des Fortes Honswick, eines der niederländischen Konzentrationslager, wo niederländische SS-Mitglieder interniert und allerhand Grausamkeiten unterzogen wurden."

  14. Le Monde
    28. März 2015 22:21

    "Das ist ja ganz sicher das, was die Wähler des Sebastian Kurz wollen – oder?"

    Kurz hat den Satz "Der Islam gehört zu Österreich" von sich gegeben. Der Papagei (Kurz) redet ja meistens irgend einen Blödsinn der vorgekauten Nomenklatura (Merkel, Steinmeier, EU) nach! Österreich hat faktisch keine Außenpolitik und wird nur mehr lächerlich gemacht!

    Die Disneylandshow in Regierung und Parlament spricht ja für sich. Eine Übertragung einer NR-Sitzung ist faktisch keinem vernünftigen Menschen zuzumuten!

    • bécsi megfigyelö
      29. März 2015 22:22

      @ Le Monde

      Die merkwürdige Ausschaltung liberaler Muslime durch den Herrn Zeitgeistmaturanten und heutigen Ministerdarsteller sowie seine peinliche Anbiederung an islamistischen Kopftüchl-Fanatismus ist für vernünftige (nicht wertkonservative) Beobachter eher schleierhaft.
      .

    • Der Realist (kein Partner)
      30. März 2015 17:18

      der Kurz Wastl hat ja eh keine eigene Meinung, er sagt immer das, was er irgendwo gehört hat und glaubt es kommt gut an, und politisch korrekt muss es auch sein, damit schützt er sich vor negativen Schlagzeilen der Systempresse. Er ist eben nur ein Gscheitsprecher, ihm fehlen halt die politische Erfahrung und wohl auch die persönliche Reife für diesen Job, und mit viel reden und viel reisen kann man dies auch nicht kompensieren.

  15. Gerhard Pascher
    28. März 2015 17:52

    Sommerzeit!
    Weil uns heute Nacht nach EU-Richtlinie und lokalem Gesetz wieder eine Stunde gestohlen wird, möchte ich dieses Thema kurz erwähnen.

    1980 hat man diese ursprünglich als Energieeinsparung gedachte Zeitverstellung wieder eingeführt und 1996 sogar – den Briten und Iren zuliebe – unsinnigerweise sogar den Oktober mit einbezogen. Nun gibt es immer mehr Stimmen, die diesen zweimal im Jahr stattfindenden Wechsel kritisch hinterfragen und neben wenigen Vorteilen (längere Abende ohne elektrischer Beleuchtung, dadurch mehr Freizeitaktivitäten) auch sehr viele Nachteile (z.B. bei Melkkühen, IT-Systeme, öffentliche Verkehrsmittel, Nachdienste, vor allem aber medizinische Umstellungsprobleme bei vielen sensiblen Menschen feststellen. Russland hat vor einigen Jahren die sog. Sommerzeit ganzjährig „verordnet“, ist kürzlich aber generell auf die Normalzeit (= frühere Winterzeit) umgestiegen. In manchen anderen Kontinenten gibt es unterschiedliche Regelungen und oft auch gar keine zweimal jährlich stattfindenden Änderungen.
    Wann wird in Brüssel die Sinnhaftigkeit der Sommerzeit einmal ernsthaft überdacht und ggfs. Eine andere Entscheidung getroffen? Denn nur eine gesamteuropäische Regelung ist umsetzbar.

    P.S.:
    Für alle, welche über noch keine automatische Uhrenumstellung verfügen und plötzlich nicht wissen, ob die Uhr eine Stunde vor- oder zurückgestellt werden muss, gibt es sog. Eselsbrücken:
    Im Frühjahr kommt der Schanigarten vor das Lokal, im Herbst wieder nach hinten (=zurück). In den USA sagt man dazu: spring forward, fall back.

    • Brigitte Imb
      28. März 2015 18:10

      Mir taugt die Sommerzeit, denn ich bin ein "Nachtvogel" und ich liebe die langen, hellen Abende.

    • Gerhard Pascher
      28. März 2015 18:21

      Brigitte Imb:
      Bei uns im Bezirk St. Pölten gibt es im Oktober keine langen, hellen Abende - vielleicht bei Ihnen etwas westlich im Raum Amstetten? :-)

    • Brigitte Imb
      28. März 2015 18:46

      Sicher, in St. Pölten herrscht ja beständige Finsternis. Ganz schwarz soll´s dort sein. ;-)

    • simplicissimus
      28. März 2015 19:26

      Gerhard Pascher: Volle Zustimmung! Die zweimalige Zeitumstellung ist ein aufwendiger Unsinn und gehoert abgeschafft. Welche Zeit man dann waehlt, ob Sommer- oder Winter ist mir egal.

    • Gerhard Pascher
      28. März 2015 19:29

      @simplicissimus:
      Ich wäre für generelle Sommerzeit, damit auch die liebe Brigitte Imb immer die langen, hellen Abende geniessen kann.

    • Brigitte Imb
      28. März 2015 19:40

      Danke Hr. Pascher, paßt. Morgens schlafe ich ohnehin solange als möglich, da kann´s ruhig dunkel sein. ;-)

      Und der liebe Simpli ist nur dagegen, weil in Äquatornähe an diese Spielchen gar nicht erst gedacht werden kann. Da machts alle 12 Stunden `plumps`. :-)))

    • simplicissimus
      28. März 2015 20:29

      Werte Brigitte Imb, ich bin bloss zu faul, die Uhren zweimal umzustellen!

    • Brigitte Imb
      28. März 2015 20:35

      @simplicissimus,

      zu faul bin ich auch, darum erledigt das bei uns, außerhalb des Kochbereiches, mein Mann vom Computer aus. Die Pendeluhr wird schon lange gar nicht mehr aufgezogen.

    • Gerhard Pascher
      28. März 2015 20:41

      Viel Uhren werden heutzutage bereits für Europa über den Zeitzeichensender DCF77 (Mainflingen bei Frankfurt/Main), über GPS, CLIP-Telefonanrufsignal usw. automatisch auf die neue Zeit umgestellt. Einige Uhren (z.B. Kirchenuhren) - wie auch Computer - sind auch mit dem aktuellen Datum und damit auch den richtigen Wochentagen programmiert, sodass an den vorgesehenen Tagen zur erforderlichen Zeit die dort eingebaute Uhr automatisch verändert wird. Im Herbst gibt es aber in einer Nacht zweimal die Anzeige 2 Uhr ...., sodass manche Stellen (z.B. Polizei) bei Protokollen zur genauen Zeitbestimmung einmal den Buchstaben A hinzufügen müssen.

    • Gerhard Pascher
      28. März 2015 20:47

      Noch etwas:
      Die Pendeluhr im Hause Imb braucht nicht verändert werden, trotzdem zeigt sie ganzjährig zweimal am Tag die richtige Uhrzeit an. Eine sehr gute Lösung! :-)

    • Riese35
      28. März 2015 22:25

      Mir geht es gleich wie Brigitte Imb. Von mir aus das ganze Jahr Sommerzeit. Bei Dunkelheit aufstehen und den Sonnenaufgang genießen, ist weniger schlimm als der zeitige Sonnenuntergang. Die Umstellung sehe ich auch als Blödsinn. Alternativ könnte man auch ganzjährig Normalzeit einführen und alle Fixtermine um eine Stunde vorverlegen: Schulbeginn 0700 UHR, Normalarbeitsschluß spätestens um 1700 UHR.

      Es freut mich, daß hier so viele an Rußland ein Vorbild nehmen.

      Warum das aber eine Sache von Brüssel sein soll, entzieht sich meinem Verständnis. Soll doch jeder machen, wie er will. Nicht einmal in den USA ist das einheitlich geregelt. Dort gibt es Staaten (ich glaube, es ist Arizona) und sogar Teile von Staaten (ein paar Dörfer im Norden Indianas), die diese Zeitumstellung nicht mitmachen. Im Sommer gehen sie mit der im Westen anschließenden Zeitzone, im Winter mit der im Osten anschließenden. Die Grenzen der Zeitzonen gehen manchmal quer durch Staaten.

  16. Komma
    28. März 2015 16:51

    Noam Chomsky nennt Israel einen "Schurkenstaat" (rogue state). Und ausgerechnet der soll Europa schützen??????????

    Israel ist jener Glutherd im Nahen Osten, der über den Einfluß auf die USA den heutigen Weltbrand entfacht hat - von Lissabon über die Ukraine bis Wladiwostock, von Marokko über Ägypten, den Nahen Osten, Iran bis Indonesien.

    Die Gründung Israels brachte "die Welt aus den Fugen" (Scholl-Latour), jetzt leiden wir am "Fluch der bösen Tat" (derselbe).

    @Scheyvogel ******************

  17. Gerhard Pascher
    28. März 2015 14:15

    Da hat er recht, der Geert Wilders. Die übertriebene Toleranz unserer Regierungen gegenüber dem Islam trägt schon die ersten Früchte.

    Beispiele:
    In einigen europäischen Städten gibt es schon sog. No-Go-Gebiete für Nichtmuslime, da meiden nicht nur Frauen – auch untertags – öffentliche Parks, auch die Polizei macht kaum noch Streifen in diesen Wohnvierteln.

    In Gladbeck (NRW) wird demnächst der Muezzin einmal täglich vom Minarett über Lautsprecher die Bevölkerung zum Gebet aufrufen:
    Der islamische Gebetsruf übersetzt: „Allah ist der Allergrößte. Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt. Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist. Kommt her zum Gebet. Kommt her zum Heil. Allah ist der Allergrößte".

    In Radeberg (Sachsen) lernen Kinder in der 4. Klasse Volkschule im normalen Religionsunterricht bereits „muslimisch zu beten“ – mit niederknien und Händen auf den Knien.

    Es gibt aber auch wenige brave muslimische Einwanderer, welche sich – zumindest rein äußerlich – sehr integrationswillig verhalten. Allerdings würden viele – so sagen es Umfragen - bei plötzlichen „Aufruf von oben“ auch für den Islam bei uns kämpfen.

    Zum heutigen Staat Israel (welcher nicht unbedingt mit den gläubigen Juden vom „biblischen Volk Israel“ gleichzusetzen ist):

    Es ist eines der Geheimnisse unseres Gottes, dass dieses Volk einen besonderen Schutz unseres Schöpfers hat. Daher kann und wird niemand dieses Land auslöschen können. Dies soll aber nicht alle jeweiligen politischen Entscheidungen der israelischen Führer (z.B. keine Zweistaatenlösung!) gutheißen, denn – im Gegensatz zum Islam – kann jeder Mensch (auch die Politiker!) frei entscheiden, ob er zu Lebzeiten Gottes Weisungen befolgt oder auch nicht.

    Leider haben vor 2.100 Jahren die Juden den Jesus als den erwarteten Retter nicht anerkannt und warten immer noch auf den versprochenen Erlöser. Es gibt aber auch schon in Israel (geduldete) „messianische Gemeinden“, wo sich Juden nun zum Christentum bekennen. Offiziell herrscht Religionsfreiheit, aber in der Praxis hat die jüdische Religion großen Einfluss und es gibt sogar ein „Anti-Missionsgesetz“, welches starke Einschränkungen für die Andersgläubigen mit sich bringt. Ebenso sind unter den arabischen Israelis solche mit christlichem Glaubensbekenntnis anzutreffen.

    Wenn jemand – so wie ich – dieses Land bereist hat, dann wird man meist sinnieren: In Israel wurde Geschichte gemacht und dort wird auch künftig wichtige Geschichte gemacht. Aber Gottes Pläne werden wir Menschen (mit unserem dreidimensionalen Denken) nicht alle verstehen können, denn „meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und meine Wege sind nicht eure Wege, spricht der Herr“ (Jesaja 55/8).

    • Undine
      28. März 2015 16:35

      Dem ersten Teil stimme ich zu, dem zweiten nicht.

      Wenn ein VATER EINES von mehreren Kindern BEVORZUGT und dies auch immer wieder kundtut, ist er in meinen Augen kein guter, gerechter Vater. Wenn sich dann das bevorzugte Kind auch noch damit brüstet, daß es Vaters wirklich einziger Liebling ist und ungestraft alles darf, was die anderen Kinder nicht tun dürfen---und dieses "Recht" auch noch schamlos ausnützt---, dann kann es einen nicht wundern, wenn die anderen Kinder "Vaters Liebling" nicht mögen.

      Wenn aber ein GOTT EIN VOLK vor allen anderen BEVORZUGT, dann kann etwas mit dem Gott nicht stimmen---oder das Volk hat sich seine legendäre "Geschichte" auf den Leib zugeschnitten, um alle anderen Völker gemein austricksen zu können. Wie auch immer: Schön und richtig und unterstützenswert ist das alles nicht!

    • Gerhard Pascher
      28. März 2015 18:12

      @Undine:
      Ich habe nicht behauptet, dass Israel (in ihrem Beispiel, das "erste" Kind) als "Vaters Liebling" bevorzugt wird, sich damit brüstet, dies auch kundtut und alles tun darf, was andere Staaten nicht machen dürfen. Denken Sie nur an die vielen Judenverfolgungen der Vergangenheit und besonders an den Holocaust vor 70/80 Jahren, da hatten die Juden viel Leid erlitten.
      Ich gebe aber zu, dass es besonders für viele naturwissenschaftlich gebildete Personen - aber auch andere - schwer ist, alle biblischen Zusammenhänge ganz zu verstehen. Es gibt auch für mich viele offene Fragen in der Bibel, aber da kann ich in moderner Sprache nur sagen: unsere menschliche Denkweise ist nicht aufwärtskompatibel mit der des Schöpfers. So gibt es eben Dinge, welche man nur bestaunen oder auch ablehnen kann.
      Übrigens wird niemand gezwungen, die frohe Botschaft von Jesus Christus anzunehmen. Anders sieht es im Islam (welcher aus meiner Sicht mehr als eine Religion ist, sondern vielmehr eine völlige Beherrschung des Menschen und der ganzen Welt will) aus, wo die Menschen genötigt werden, diesen Glauben anzunehmen. Wenn sie ihn ablehnen, dann werden sie laut Koran als "vogelfrei" für alle übrigen Mohammedaner "freigegeben".

    • socrates
      28. März 2015 20:00

      Das ist die Geschichte von Esau und Jakob. Wenn Gott, der Allwissende, Jakob bevorzugt, weil er der Bessere sein wird, so gibt es keinen freien Willen. Das ist aber die Grundlage unseres Glaubens.

    • Undine
      28. März 2015 20:03

      @Gerhard Pascher

      Danke für Ihre Antwort! Da ich überhaupt nicht bibelfest bin, reicht's von meiner Seite nicht für eine Diskussion. Dennoch finde ich den Anspruch auf Auserwähltheit für präpotent zum Quadrat. So ein Herrenmenschendünkel kann doch in der heutigen Zeit nicht ernst genommen werden.

    • Gerhard Pascher
      28. März 2015 20:17

      Undine:
      ich möchte diese Diskussion ebenfalls beenden, denn auch einen Raucher bzw. -in (Brigitte?) kann man von den negativen Folgen des Tabakgenusses bei thematischer Unwissenheit mit sachlichen Argumenten nicht überzeugen.
      Übrigens: die Juden haben sich nie als Herrenmenschen bezeichnet, dieser Begriff stammt ursprünglich aus der Feder von Friedrich Nietsche und wurde später von den Nationalsozialisten als Eigendefinition der Arier im Gegensatz zu den "Untermenschen" (= Juden) verwendet.
      Trotzdem: danke für Ihre Beiträge.

    • Norbert Mühlhauser
      28. März 2015 21:18

      @ Pascher:

      Es gibt auch für mich viele offene Fragen in der Bibel, aber da kann ich in moderner Sprache nur sagen: unsere menschliche Denkweise ist nicht aufwärtskompatibel mit der des Schöpfers. So gibt es eben Dinge, welche man nur bestaunen oder auch ablehnen kann.

      ...

      ..., denn auch einen Raucher bzw. -in (Brigitte?) kann man von den negativen Folgen des Tabakgenusses bei thematischer Unwissenheit mit sachlichen Argumenten nicht überzeugen.

      Sie werden doch nicht die Hetzer gegen die Rauchkultur im Namen der Statistiken und der eigenen Stellenversorgung mit dem lieben Gott gleich setzen wollen? Oder meinen Sie, die Verteidiger der Rauchgewohnheiten würden mit Glaubensargumenten argumentieren?

      Im Gegenteil: Raucher müssen sogar besonders sachlich sein! Lesen Sie nur die Mortalitätsstatistiken auf statistik.at. Quintessenz: Je mehr das Rauchen zurückgedrängt wird, umso häufiger sterben die Menschen an Krebs, weil die vielgerühmte höhere Lebenserwartung dieses vor allem degenerative Leiden noch häufiger zum Ausbruch kommen lässt.

      Was aber sagt uns das: Die Substanzkommissare maßen sich an zu postulieren, dass das Individuum keine Freiheit hat, zwischen langer Lebenserwartung und genussreichem, wenn auch kürzerem Leben zu wählen. Sie setzen ihre eigenen Präferenzen an die Stelle derjenigen der Bürger, die sie als Nutzvieh behandeln!

      Die Substanzkommissare argumentieren auch _nicht_ mit empirischen Werten aus dem richtigen Leben. Statt in Bezug auf das Passivrauchen die Krankenstatistiken der Gastronomieangestellten eines Blickes zu würdigen, lassen sie sich von ihresgleichen Gutachten/Studien erstellen (eine Hand wäscht die andere), die nur auf - womöglich dubios ausgewählten - Stichproben und Hochrechnungen beruhen.

    • Undine
      28. März 2015 22:14

      @Gerhard Pascher

      Der Ausdruck "Herrenmenschen" war von mir etwas unglücklich gewählt; ich meinte eigentlich das "Auserwählt-Sein", was aber auf etwas Ähnliches hinausläuft.

    • Gerhard Pascher
      29. März 2015 07:28

      Norbert Mühlhauser :
      Sie haben schon recht, die Raucher (vielleicht gehören aus Sie dazu?) können selbst entscheiden, ob sie ein "langes oder doch lieber kürzeres und dafür genussreicheress Leben" (= ihre Aussage) haben wollen.
      Dabei bleiben aber die Gefahren des Passivrauchens für Unbeteiligte sowie das übliche Solidaritätsprinzip im Gesundheitsbereich unberücksichtigt. Denn der Raucher stirbt ja nicht gleich, sondern wird einige Zeit lang noch durch das von allen finanzierte Gesundheitssystem gepflegt, welches dann im Endeffekt mehr kostet, als er während seinem Raucherlebens in die Staatskasse einzahlte.

    • Norbert Mühlhauser
      29. März 2015 11:10

      @ Pascher:

      Denn der Raucher stirbt ja nicht gleich, sondern wird einige Zeit lang noch durch das von allen finanzierte Gesundheitssystem gepflegt, welches dann im Endeffekt mehr kostet, ...

      Sie wissen aber schon, dass Generalisierungen bei Debatten nicht das Gelbe vom Ei sind, gelt? Welches überproportional teure Siechtum ist bzw war denn prominenten Rauchern wie Churchill oder Helmut Schmidt (bei Letzterem prognosehalber) anzulasten?

      Die Leute, die jetzt - auch abstinenzhalber -einen Krebstod infolge altersbedingter Zerfallserscheinungen zu erwarten haben, haben alle keine "billigen" letzten Lebensjahre. Sie werden sogar mehr Gelenksoperationen auf ihrem Konto haben, als Raucher, die ein paar Jahre früher sterben (diesbezüglich gab es sogar einmal eine "un-korrekte" niederländische Kostenstudie mit dahingehenden Aussagen).

      Das ist es ja: Die Anti-Nikotin-Kampagnen wären legitimer, könnte man garantieren, dass jeder Nichtraucher an altersbedingtem Herzstillstand im Bett stirbt!

      Außerdem ist anzunehmen (These!), dass nicht die Gesundheitssünder dem Versicherungssystem in den letzten Lebensjahrzehnten besonders viel kosten, sondern die Leute, die ihren Lebensantrieb, ihre Lebenslust verloren haben und deshalb mental verfallen.

    • Gerhard Pascher
      29. März 2015 14:26

      @mühlhauser:
      Wie schon bei meiner Meldung gestern 20:17 Uhr erwähnt, gibt es mit Rauchern keine vernünftige und sachliche Diskussionsbasis. Es stimmt aber, dass bei (theoretischem) generellem Tabakverbot dann diese Leute etwas später mit anderen Todesursachen ihr Leben beenden. Ebenso ist es richtig, dass aufgrund vieler medizinischer Fortschritte (und vor allem finanziellen Aufwandes der Solidargescheinschaft!) eine spürbare Lebensverlängerung erfolgte, wobei aber zu hinterfragen ist, ob diese zusätzlichen Jahre überhaupt mehr Lebensquaität erbringen.

    • Norbert Mühlhauser
      29. März 2015 22:02

      @ Pascher:

      Wie schon bei meiner Meldung gestern 20:17 Uhr erwähnt, gibt es mit Rauchern keine vernünftige und sachliche Diskussionsbasis.

      Entspricht das vielleicht Ihrer Vorstellung von Sachlichkeit, sich davor drücken zu wollen, in Debatten aufzuzeigen, was an den Vorbringen des jeweiligen Gegenübers unsachlich sein soll?

      Oder meinen Sie vielleicht, als Parteigänger der Anti-Nikotin-Kampagnisierer hätten Sie es nicht nötig und könnten in so einem Fall skrupellos eine Minderheit niederwalzen?

      Sie wissen aber schon, was unter der abwertenden Beschreibung einer Haltung als "dogmatisch" zu verstehen ist und warum?

      In der Sache will ich gar nicht weiterdiskutieren, weil wir ohnehin genug ausgetauscht haben und Sie sich auch nicht willens zeigen, Gegenargumente detaillierter zu würdigen.

      Ihre Debattenhaltung ist vor allem kritikwürdig, alles andere mag ja ein Streit um des Kaisers Bart sein (- nämlich etwas, was hier nicht entschieden wird).

    • Gerhard Pascher
      02. April 2015 07:37

      Norbert Mühlhauser;
      Danke für die faire Antwort.
      Jeder soll mit seinem Körper tun was er will, aber keinesfalls andere gesundheitlich schädigen oder finanziell zu Last fallen.

  18. Wafthrudnir
    28. März 2015 11:47

    Möglicherweise könnte ich mir diesen Kommentar sparen, denn erfreulicherweise hat bis jetzt hier niemand als Wilders als Haßprediger bezeichnet. Dennoch findet vielleicht der eine oder andere Wilders Botschaft an die Muslime interessant:
    http://www.geertwilders.nl/index.php/in-english-mainmenu-98/in-the-press-mainmenu-101/77-in-the-press/in-the-press/1702-wilders-my-message-to-muslims
    Zumindest ich mußte beim Lesen an den Grundsatz denken, daß man die Sünde hassen dürfe, ja solle, aber nicht den Sünder, bzw., daß man die falsche Idee mit allen Mitteln bekämpfen müsse, aber nicht notwendigerweise jene Menschen, die das Pech hatten, nur diese falsche Idee kennengelernt zu haben.

  19. schreyvogel
    28. März 2015 11:32

    Unglaublich, auf welche Ideen man kommen kann!

    Ausgerechnet den ewigen Unruhestifter Israel soll man unterstüzen - den Staat,

    - der auf geraubtem Gebiet unter Vertreibung der Einwohner gegründet wurde,
    - der den verbleibenden Rest der Ureinwohner auf das grausamste unterdrückt (zuletzt Gaza-"Protective Edge"),
    - der seit 50 Jahren einen Teil Syriens besetzt hält,
    - der eine der Haupttreibkräfte für den Irakkrieg war,
    - der immer wieder die USA nachdrücklichst zu einem Krieg mit dem Iran auffordert,
    - der immer wieder über den Libanon herfällt,
    - der jedes Jahr im "besetzten Gebiet" Tausende von Wohnungen für Juden baut,
    - der nachdrücklich jeden Friedensplan (Zwei-Staatenlösung) ablehnt,
    - der der Anlass und die Hauptursache jeden Jihads im Nahen Osten darstellt, und
    - der die Hauptursache für die Immigration aus dem Nahen Osten ist.

    Gott sei Dank sind weder Strache noch die FPÖ so dumm, dieser skurrilen Forderung nachzukommen.

    • Undine
      28. März 2015 13:25

      @schreyvogel

      Wenn man ehrlich zu sein wagt, muß man Ihrem Kommentar zu 100% zustimmen.

    • Gandalf
      28. März 2015 16:18

      Völlig richtig. Bedauerlich ist nur, dass es in der Tat so wenige wagen; man bemüht sich als zivilisierter Mitteleuropäer doch sonst um möglichst viel Ehrlichkeit? Ich traue mich: völlige Zustimmung zu schreyvogel's Aufzählung. Und da ist kein Funken Antisemitismus darin, sondern nur der traurige Blick auf die ungeschminkte Wahrheit.

    • Brigitte Imb
      28. März 2015 18:15

      @Gandalf,

      was bedeutet "antisemitisch"? In unserem Sprachgebrauch sind damit hauptsächlich die Juden gemeint. Der Begriff "Semiten" umfaßt weit mehr als nur die arroganten Juden.

    • Gerhard Pascher
      28. März 2015 18:31

      Brigitte Imb:
      Stimmt, die Bezeichnung "antisemitisch" für antijüdisch ist - trotz vielfältigem Gebrauch - falsch. Semitisch war ursprünglich nur ein Sprachbegriff, wobei alle semitischen Völker des Nahen Ostens (sogar die Araber!!) dazugehörten.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      30. März 2015 15:59

      @ schreyvogel

      Wenn Sie jetzt noch den Palästinensern ihre Verfehlungen vorhalten, nenne ich Sie keinen Judenhasser.

      Wie Broder völlig richtig festgestellt hat: Antisemit ist, wer NUR Juden kritisiert.

    • schreyvogel
      31. März 2015 16:37

      Dr. Knölge,
      klar kann ich den Palästinensern Vorhaltungen machen:

      Der Fehler der Palästinenser war, zurück zu schießen!
      Hätten sie nicht zurückgeschossen, wäre Palästina längst Palästinenser-frei, und es gäbe kein Problem mehr für die Juden.

      Jetzt können Sie die Antisemitismuskeule wieder wegpacken.

  20. Josef Maierhofer
    28. März 2015 10:27

    Was dann ?

    Ich frage was jetzt ?

    Es ist höchste Zeit in Verteidigungsstellung zu gehen, die eigenen Gesetze zu beachten und die Islamzuwanderung drastisch einzuschränken, wir können dort auch nicht nach Belieben zuwandern, wo diese Menschen herkommen.

    Es ist höchste Zeit die uns selbst vernichtende P.C. und Gutmenschlichkeit zu beenden und zu denken zu beginnen, es ist höchste Zeit für Österreich eine neutrale Haltung einzunehmen und die Sanktionen gegen uns selbst einzustellen, die EU kritisch zu betrachten und nicht bei jedem linken Blödsinn mitzumachen.

    Was jetzt ? Antwort: unsere Gesetze für alle gleich exekutieren, wäre doch einmal ein guter Anfang.

  21. Sandwalk
    28. März 2015 10:17

    1) Bei der FPÖ plagen mich Bedenken, was die Wählbarkeit betrifft. Wilder kann man bedenkenlos wählen.

    2) Das Buch "Unterwerfung" von Houellebecq" ist zu empfehlen. Kein Buch ist zurzeit aktueller als dieses.

  22. Lot
    28. März 2015 09:28

    Geert Wilders produzierte in der Hofburg am Freittagabend (27.03.15) nichts als Wortblasen. Der von ihm gemixte Cocktail aus Christentum, Zionismus, Humanismus, Aufklärung, Freiheit, Menschrechte, Demokratie ist ein Gifttrank, der den "Death of the West" (Pat Buchanan), die "Abschaffung" Deutschlands (und Österreichs) und die Ausbreitung der "Kultur des Todes" (Johannes Paul II.) beschleunigt.

    Nicht der Islam bedroht Europa, sondern wir sind es, die Selbstmord betreiben, die Pussy Riots auf unseren Altären tanzen lassen und Kultur aus der Conchita Wurstfabrik beziehen. Wir sind "Charlie hebdo", welche die heiligste Dreifaltigkeit als Arschficker karikieren. Man lese doch nur einmal den Gastkommentar von Albert Pethö in diesem Blog vom 10. März.
    http://www.andreas-unterberger.at/2015/03/von-attentaten/?s=Peth? ?

    Was Wilders als "westliche Werte" bezeichnet, ist "eine geistige Müllhalde", die keine europäische Identität vermittelt, sondern Europa dem Kahlfraß durch die "Heuschrecken" aus den USA und ihrer kriegstreiberischen Israellobby preisgibt.

    • Alfred E. Neumann
      28. März 2015 12:28

      @ Lot

      ***********

    • Undine
      28. März 2015 13:27

      @Lot

      *********!

    • Lot
      29. März 2015 10:08

      Der Anruf eines Freundes fordert die Erläuterung der Bestandteile von Wilders "Giftcocktail". Warum sie "Gift" sind, sei nicht jedermann bekannt.
      Hier also ein kurze Erläuterung:

      Christentum = Menschwerdung Gottes. Religion der unbedingten Wahrheit.
      Zionismus = Politische Theologie und Ideologie Israels, beruhend auf der Lehre vom "auserwählten Volk".
      Humanismus = Mensch (nicht Gott!) ist das Maß aller Dinge.
      Aufklärung = "Gott ist ein Geschöpf des Menschen" (nicht umgekehrt!).
      Freiheit = verabsolutiert: Nichtbindung, Anarchie.
      Menschenrechte = "verurteilen sich schon durch ihren Namen" (N. G. Davila).
      (Anm. L.:sie stehen gegen Gottesrecht ).
      Demokratie = „Die Hure des Westens" (Arundhati Roy), „Junkfood fürs Volk" (Michel Köhlmeier).

  23. Pumuckl
    28. März 2015 09:22

    Ein m.E. nützlicher Beitrag zur Israel-Position von Geert Wilders:

    Bitte googeln unter " Herve Ryssen - Mecanopulis - Die religiösen Ursprünge des Globalismus " Beachten wir nur diese Zitate:

    ° Seite 4/10 des chasidischen Philosophen Martin Buber

    ° Seite 6/10 des Anf. 16. Jahrhundert wirkenden RABBI SALOMON MOLCHO

    und von ISAAC ABRAVANEL, der vor der Vertreibung 1494 Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Spanien war.

    ES MACHT MIR ANGST, WENN ICH FESTSTELLEN MUSS, DASS DIE ERFÜLLUNG DER MESSIANISCHEN HOFFNUNGEN, DIESER HOCH ANGESEHENEN JÜDISCHEN PERSÖNLICHKEITEN SEHR WEIT FORTGESCHRITTEN SIND !

    Passen da die Islamängste und die starke proisraelische Position von Geert Wilders wirklich zusammen ? ? ?

  24. Rosi
    28. März 2015 09:02

    Wilders beiden Vorschlägen kann man nur zustimmen, das gebietet alleine schon die Logik.

    Es stimmt auch, daß die FPÖ in einigen Punkten nicht ideal ist.
    Leider haben wir aber derzeit nichts Besseres ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  25. Wertkonservativer
    28. März 2015 09:01

    Nun, heute habe ich frühmorgens meine (geheimen) Löwentropfen geschluckt; daher traue ich mich, folgende Meldung von mir zu geben:

    Geert Wilders, Frau LePen, und schlussendlich unser H.C. Strache:

    natürlich haben sie in manchen Bereichen durchaus recht, doch insgesamt möchte ich keinen von den Dreien an der Spitze der jeweiligen Regierungen sehen!
    Sie sind erstens sowieso nicht wirklich mehrheitsfähig, und zweitens spielen alle drei auf einem Themenklavier, dass außer Islamablehnung (ob wir's nun wollen oder nicht, praktisch 1/3 der Menschheit) keine echt tauglichen Rezepte für das Funktionieren gewachsener Demokratien vorzuweisen haben.

    Nun, das ist meine persönliche Auffassung; ich hoffe, dass zumindest einige Herrschaften hier diese meine Meinung teilen!

    Wenn nicht: für mich auch kein Beinbruch!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pennpatrik
      28. März 2015 09:04

      Das ist ja das eigentliche Problem.
      Dass Sie Recht haben.

    • Josef Maierhofer
      28. März 2015 10:20

      @ Wertkonservativer

      Genau das habe ich gestern geschrieben, warum greifen die 'Systemparteien' nicht auf, wo die propagandistisch ins rechte Eck gestellten Freiheitlichen absolut recht haben, sie sagen es fast bei jeder Parlamentssitzung, wo sie arrogant übergangen werden von den 'Systemparteien', die uns ins Verderben treiben und das nicht erkennen wollen ?

    • Wertkonservativer
      28. März 2015 10:36

      @ Josef Maierhofer:

      wieder diese ewigen Übertreibungen:
      "...die Systemparteien, die uns ins Verderben treiben ....).
      Sie tun ja gerade so, als ob SPÖ und ÖVP uns schnurstracks in den Höllenschlund transferieren würden!
      Eigentlich eine klare Beleidigung in Richtung der Wählerschaft beider Parteien!
      Meinen Sie das wirklich alles ernst?

    • ;-)
      28. März 2015 10:38

      @ Josef Maierhofer

      Geben Sie es doch endlich auf, es ist vollkommen sinnlos....

    • Josef Maierhofer
    • Josef Maierhofer
      28. März 2015 10:57

      @ ;-)

      Ich hoffe, immer mehr Wähler wachen auf.

    • Brigitte Imb
    • Wertkonservativer
      28. März 2015 11:35

      Wen meinen Sie, werte Frau Brigitte, im Speziellen bzw. im Besonderen?

      Ich bin einfach zu doof, um den Hintersinn Ihrer Replik zu "überringeln"!

      Meint Ihr hier eigentlich alle, unter einem BK Strache gäbe es weniger Schulden in Österreich?

      Danke!

      Gerhard Michler

    • Cotopaxi
      28. März 2015 13:56

      Mit Strache als BK gäbe es natürlich nicht weniger Altlast-Schulden, aber dafür wären die Schuldenmacher weg aus den missbrauchten Ämtern. Und das wäre doch schon etwas.

    • Wertkonservativer
      28. März 2015 15:58

      @ Cotopaxi:

      Sie meinen das ehrlich? Und das im Hinblick auf das vorhandene Persönlichkeits-Personal der Freiheitlichen?
      Erinnern wir uns noch an die Buberlpartien des Herrn Haider (hier absolut sakrosankt)? Herr Strache war da durchaus schon im "!Hoffnungskader"!

      Also, werter @ Cotopaxi., was würden die heutigen Freiheitlichen wohl besser machen als unsere "Systempolitiker" ?
      Einen Dreck würden sie bessermachen: sie würden sich nahtlos an die Gewohnheiten der "Systempartien" anschließen und ziemlich wahrscheinlich nicht anders fuhrwerken, als ihre Vorgänger!
      Die Hoffnungen auf bessere Performance der wenigen überhaupt ernstzunehmenden Freiheitlichen hier sind ebenso nebulos, wie wenn man auf einen besseren Nachfolger unseres Staatsoberhauptes setzen bzw. hoffen würde!
      Facit:
      die Freiheitlichen werden nach meinem Dafürhalten kaum je die Chance haben, in Österreich erste Kraft zu werden: zu wenig Rückhalt im Volk, zu wenig Persönlichkeiten (Strache ist ihr Hauptproblem!), zu viel Blabla, und vor allem: keine Chance auf einen Koalitionspartner!!!

      Das ist meine Meinung, werter @ Cotopaxi!

    • W. Tell
      28. März 2015 16:26

      TAUB - STUMM

      Faktenresistent - notorischer Faktenschuldner

      Leider!

    • Josef Maierhofer
      28. März 2015 16:38

      @ Wertkonservativer

      Die Buberlpartien des Herrn Haider hat es einst beim BZÖ gegeben, die heutige FPÖ hat sich in Knittelfeld damals davon distanziert und Haider zu einem BZÖ gezwungen.

    • Wertkonservativer
      28. März 2015 17:58

      @ W. Tell:

      Faktenresistent?

      ich habe einige Fakten genannt: die Blauen sind weder personell, noch strukturell in der Lage, in den kommenden Jahren Regierungsverantwortung zu übernehmen!

      Das ist doch ein persönlicher Standpunkt, oder?

    • Pumuckl
      29. März 2015 12:56

      " . . . PERSONELL in der Lage . . . Regierungsverantwortung zu übernehmen! "

      Wenn Dr. Unterberger und seine Partnergemeinde Werner Faymann immer wieder geradezu als dümmliche Figur hinstellen, dürfte das wohl übertrieben sein.

      Immerhin wäre er als erträglicher Tischnachbar im Kurhotel gut vorstellbar.
      ABER ALS KANZLER WIRD FAYMANN IN GANZ EUROPA BESTENFALLS BELÄCHELT!

      Anstatt mit Wolfgang Schüssel als Vizekanzler, mit Gusenbauer weiter für Österreich Regierungsverantwortung zu tragen, ÜBERFORDERTE diese ÖVP den als Landwirtschaftsminister durchaus fähigen und redlichen Wilhelm Molterer mit dem Amt des Vizekanzlers, für welches er viel zu unflexibel war.

      Österreich und einer ÖVP unter Wolfgang Schüssel hätte die SPÖ EINEN SCHWACHMATIKER WIE WENER FAYMANN ALS KANZLER NICHT ANTUN KÖNNEN !
      Schon weil sie erkannt hätte, daß er als Vizekanzler zu stark für Faymann wäre.

      Mit Willi Molterer, Josef Pröll, Michael Spindelegger, DURFTE SCHWACHMATIKER FAYMANN BISHER 3 EBENFALLS VIEL ZU SCHWACHE ÖVP-VIZEKANZLER VERSCHLEISSEN.
      WIE VIELE WERDEN NOCH FOLGEN ?

      Das sind Personelle Ressourcen ? Das ist Regierungsverantwortung ?

      NEIN ! Die zur Interessenvertretung von Beamten und dem übrigen geschützten Bereich heruntergekommene ÖVP, macht sich bis heute die Hose voll,
      wenn sie an Sanktionen der transatlantischen " Freunde " wegen Kurt Waldheim und
      der " europäischen Freunde " während Schüssels Regierungszeit denkt.

      REGIERUNGSVERANTWORTUNG würde erfordern, " Freunden " wie den oben genannten, manchmal auch mit einem klaren NEIN zu antworten.

      Aber um mit der einzigen wirklich WERTKONSERVATIVEN Partei mit welcher man manchmal ein für Österreich notwendiges NEIN sagen könnte, eine Koalition zu wagen, hat die ÖVP schon aus bisheriger Erfahrung noch immer die Hosen viel zu voll ! ! !

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      30. März 2015 09:19

      Wer so masochistisch ist, seinem verstörten Weltbild einen weiteren Beleg für die moralische und auch sonstige Verkommenheit der ÖVP beizufügen, der gebe sich das "vorläufige" neue ÖVP-Programm...
      Beispiel gefällig? Wir haben lt. letzter Willensmeinung des Volkes die Allg. Wehrpflicht u. eine Milizarmee, was immer das im Hinblick auf den Todeskampf des ÖBH (fehlende Übungen, fehlende Mun, fehlende Kfz, fehlender Sprit etc. etc.) auch bedeuten mag. Wir bleiben - so die ÖVP, natürlich - neutral, weil es ja so in der BV steht (na´ sowas...), sind aber für die Mitarbeit in einer künftigen EU-Armee. Frage: Wen entsenden wir unter Berücksichtigung unserer sonstigen dztg. mil Auslandsverpflichtung

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      30. März 2015 09:20

      Fortsetzung:
      Wen entsenden wir unter Berücksichtigung unserer sonstigen dztg. mil Auslandsverpflichtungen (ca. 1100 Mann), dorthin? Den Überschuß an Generalstabsoffizieren, überwuzelte Milizionäre, wen, um Gottes Willen? Für wen sollen österr. Soldaten ihr Leben riskieren? Für d i e s e EU, für Pleitiers u. Bankrotteure, wie etwa Griechenland u. a.?! Unfassbar!!!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      30. März 2015 09:47

      Nachsatz:
      Die EU besteht mit Masse aus NATO-Mitgliedern. Ist die künftige ÖVP-EU-Armee dann der Blinddarm der NATO, oder was sonst? Gibt es dann auf europäischem Boden gar zwei sich konkurrierende Bündnisarmeen? Österreichs sterbendes BH arbeitet seit 1995 mit der NATO (PfP) zusammen und wäre dann auch Mitglied einer EU-Armee, jedoch trotzdem - noch immer - neutral?
      Volksverblödung pur!

    • Freidenker (kein Partner)
      30. März 2015 12:57

      Herr Prof. Schwarz:

      100 % d'daccord**********************.) Bin auch dafür, dass unsere Jugend
      militärisch für diesen Verein keinen Finger rührt und schon gar nicht ihr Leben für diese Heuchler riskiert!

  26. Cotopaxi
  27. Cotopaxi
    28. März 2015 06:28

    Die gute Nachricht zum Tag, ein türkischer Mobilfunkanbieter fasst endlich Fuß in Österreich.

    Jetzt fehlt nur noch eine Halal-Bank wie in Deutschland.

    http://diepresse.com/home/techscience/4695929/Anpfiff-fur-turkischen-Mobilfunker-Fenercell?_vl_backlink=/home/index.do

    • Politicus1
      28. März 2015 08:37

      die Deniz-Bank weitet sich derzeit in Wien deutlich aus.
      Allerdings gehört sie stark mehrheitlich einer russischen Bank ...

    • Cotopaxi
      28. März 2015 09:55

      @ Politicus1

      Und die Deniz-Bank ist auch nicht halal (Zinsverbot).

    • haro
      28. März 2015 10:14

      Deniz-Bank das ist doch jene Bank mit den beiden Angestellten Halil I. und Ferhat K. die das Konto eines österreichischen Bankkunden behoben und nachdem er sein Geld reklamierte wurde der arme Mann zerstückelt, einbetoniert und in der Mur versenkt oder?

      Multikultibereicherung?

  28. simplicissimus
    28. März 2015 06:14

    Die Frage, warum die FPÖ nicht so eindeutig prowestlich ist, wie eine holländische Partei, kann wohl Herr Oswald am besten beurteilen.
    Vielleicht liegt die Ursache darin, dass der "Westen", übersetzen wir es mit die "Angelsachsen", eine starke Mitte Europas nie wollte und gut ein Jahrhundert lang diese Mitte Europas mit allen Mitteln versucht hat, schwach zu machen. Um selber ungestört die Welt dominieren zu können. Holland hatte da schon lange aufgegeben, nachdem es durch England massiv zurückgedrängt worden war und ist durch seine Vergangenheit sehr amerikafreundlich.
    Man kann nicht für eine starke Mitte Europas sein, die zwischen Ost und West ausgleichend wirken könnte UND bedingungslos prowestlich. Eines "Westens" (Definition siehe oben), der den absoluten Führungsanspruch hat und Russland diesen in seinem Hinterhof nicht zubilligt. Hier wurden und werden bestehende Gleichgewichte gefährlich aus dem Lot gebracht, Stoff für neue Kriege.
    Es ist mir persönlich auch ziemlich gleichgültig, wer spitzfindig oder nicht, für den Konflikt verantwortlich gemacht werden kann, wenn ich eine Atombombe auf den Kopf bekomme.
    Der echte Westen, nämlich praktisch alle zivilisierten Nationen sollten sich daher, statt Supermachtskonflikte zu rühren, sich vielmehr um den Kernpunkt des Treffens interessieren, wie AU richtig herausgearbeitet hat: Um die fortschreitende Islamisierung Europas.

    • Undine
      28. März 2015 14:10

      @simplicissimus

      *********+!

    • Anton Volpini
      29. März 2015 20:59

      Die Geschichte wiederholt sich nicht, sondern sie reimt sich.
      Mark Twain.

      Die Anglikaner haben Kontinentaleuropa mit dem Prinzip des politischen Gleichgewichts seit dem dreißigjährigen Krieg beherrscht, jetzt machen das die Amerikaner unter englischer Fuchtl.
      Unglaublich. daß das bis heute selbst Dr. Unterberger nicht kapiert hat.

  29. Peter R Dietl
    28. März 2015 04:51

    Zu den beiden letzten Absätzen: Ist Herr Dr. Unterberger echt der Ansicht, daß Zeitgeistmaturant Kurz tatsächlich verstanden hat, was er "an anderem Ort fast zur gleichen Zeit" gutmenschlich von sich gegeben hat?
    .





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