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Christmas in Vienna: Große Erfolgsstory mit kleinen Schrammen

Es ist eine der wenigen Wiener Erfolgsgeschichten, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten mit wirklichem Erfolg aufgebaut werden konnte: Christmas in Vienna, Capodanno a Vienna sind zu sensationellen Marken geworden. Touristisch wurde damit eine einst eher tote Saison zu einem absoluten Renner. Ansonsten lebt ja die Anziehungskraft Wiens zur Gänze von den architektonischen und musikalischen Schätzen aus kaiserlichen Zeiten. Daran wird auch der gerade mit gewaltigen Steuermitteln hochgepushte Schlagerwettbewerb des ORF nichts ändern.

Beim Weihnachts-Erfolg Wiens war Musik hingegen sehr wohl ein wichtiger Faktor. Die Konzertreihe „Christmas in Vienna“ im Konzerthaus hat sich als europaweit wirksamer Magnet erwiesen (vielleicht war sie auch deshalb so erfolgreich, weil das Lied „Stille Nacht“ ja einst irgendwo in diesem Österreich entstanden ist). Auch darüber hinaus gelang es, viele international positiv besetzte Emotionen mit Wien zu verbinden – obwohl hier weihnachtlicher Schnee nur eher die Chance eines Totozwölfers hat. Beim Vermarkten kommt es aber immer auf die „soft stories“ in den Köpfen potentieller Konsumenten und Touristen an, viel weniger auf die harten Fakten.

Besonders attraktiv sind auch die Dutzenden zum Teil sehr stimmungsvollen Christkindlmärkte geworden, auf denen man sich an manchen Tagen kaum durchkämpfen konnte. Und die sich schon wie eine Perlenschnur aneinanderreihen – fast wie ein wochenlanger Silvesterpfad. Auch dieser ist im übrigen eine gelungene und wirksame Kreation. Bei den Weihnachtsmärkten stechen einige besonders positiv hervor: etwa die vor Schönbrunn, am Spittelberg, zwischen den Museen, im AKH-Hof, vor der Karlskirche.

Natürlich führt das auch dazu, dass der Dezember verkehrsmäßig in dieser Stadt der weitaus schlimmste Monat ist. Fast ganz Mitteleuropa scheint hier versammelt. Was in der Adventzeit Ungarn, Slowaken, Tschechen sind, geht dann nach Weihnachten nahtlos in einen massiv italienisch und bundesdeutsch dominierten (friendly) takeover über. Wobei sich in den letzten Wochen auch die übrigen österreichischen Bundesländer kräftig in Richtung der Bundeshauptstadt entleert haben (bevor dann der Skiurlaub-bedingte Exodus in die umgekehrte Richtung beginnt). Aber es gibt eben keinen Vorteil ohne Nachteile.

An jedem Wochenende kommen Hunderte Autobusse vor allem aus Ungarn und der Slowakei nach Wien. Sie vergrößern einerseits das Verkehrschaos, sorgen andererseits jedoch dafür, dass der Altersschnitt in den Straßen Wiens deutlich niedriger wird. Überaus frappierend ist, dass diese Tages-Touristen auch an Sonntagen kommen – obwohl da ja der Wiener Bürgermeister nach wie vor eine Öffnung der Geschäfte verhindert. Weshalb Wien auch viel Geld entgeht.

Aber diese Gäste kommen offenbar auch dann, wenn es nur die vielen Christkindlmärkte zu besuchen und die vielen Weihnachtsbeleuchtungen anzuschauen gibt. Und sie lassen sich offensichtlich auch durch die meist sehr begrenzte Qualität des vielerorts ausgeschenkten Punsches nicht abschrecken. Dass die Gemeinde Wien seit heuer auch die Geschmacklosigkeit eines – relativ abseits liegenden – schwulen Weihnachtsmarktes zu bieten hat, bekommt bei dem dichten Angebot in der Innenstadt kaum einer der angereisten Besucher mit.

Irgendwie schade ist, dass die Kirche Wiens diesen Boom völlig übersehen hat und keinerlei besondere Angebote an diese Massen richtet. Immerhin ist Weihnachten ja doch ein christliches Fest; und immerhin ist gerade das weihnachtlich-alpenländische Liedgut des Christentums ebenso umfangreich wie stimmungsvoll. Aber vielleicht wacht ja auch die Wiener Kirche einmal auf und schaut, was den Christen in einigen anderen Städten so alles eingefallen ist.

Ansonsten wächst jedenfalls jedes Jahr das Interesse der Stand-Betreiber weiter an. Es braucht daher immer neue Plätze für sie. Das heißt, dass sie zweifellos gute Umsätze machen, egal ob sie warme Unterhosen, peinlichen Kitsch, schönes Kunstgewerbe oder weihnachtlich Kulinarisches anbieten.

Umso unverständlicher ist freilich – und das ist das einzig wirklich Ärgerliche rund um diesen Weihnachts-Boom: Die Gemeinde Wien subventioniert den „Verein zur Förderung des Marktgewerbes“ jährlich mit rund einer Million Euro! Dieser Verein entscheidet vor allem über die Vergabe der 150 Stände auf Wiens hässlichstem, aber zugleich größtem Christkindlmarkt, jenem auf dem Rathausplatz, aber auch auf einigen anderen Märkten.

Diese Subvention ist völlig absurd. Denn anderswo ist ja die Aufstellung eines Standes auch ohne Subvention gewinnbringend und kann durchaus auch einen Beitrag für die Gemeinkosten eines Marktes finanzieren. Es entsteht daher eine düstere, ganz unweihnachtliche Vermutung: Denn der Herr Akan Keskin ist nicht nur Obmann dieses Monopol-Vereins, sondern zugleich auch Vizepräsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands.

Hat der Geldfluss also vielleicht ganz andere Zusammenhänge? Und wann wird der Öffentlichkeit die Gebarung dieses so heftig auf Steuerkosten finanzierten Vereins vorgelegt? Oder meint man in Wien noch immer, die Verschiebung von Steuergeldern unter Vorschützung von Amtsgeheimnis oder Datenschutz geheimhalten zu können?

Interessanter Vergleich mit einer ganz anderen Stadt: Gegen den Zagreber Bürgermeister laufen gerade Korruptionsermittlungen; und er ist deshalb vom Amt suspendiert. Er hat einen Verein mit 40.000 Euro subventioniert. Dabei ist es laut kroatischer Staatsanwaltschaft um „Werbemaßnahmen und die Bereitstellung von Marktständen“ gegangen. Seltsam. Ist Kroatien nun korrupter als Wien – oder vielleicht sogar viel weniger korrupt, weil man dort solchen „Petitessen“ überhaupt gerichtlich nachgeht?

Eine Frage, die man während hoffentlich friedlicher Weihnachtstage einmal zurückstellt. Die aber damit noch nicht vom Tisch ist.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2014 10:31

    "Christmas in Vienna"---scheint es nur mir so, als sei mit der Umwandlung der wunderbaren Begriffe WEIHNACHTEN und HEILIGER ABEND in CHRISTMAS oder gar X-MAS Schritt für Schritt
    dieses "Fest der Feste" für die Kinder---abgesehen einmal von der religiösen Bedeutung---SINN-ENTLEERT worden?

    Ich weiß, ich weiß, man kann das Rad der Zeit nicht zurückdrehen---aber wenn ich mich an die heiter-fröhlich-feierliche, geheimnisvolle Stimmung erinnere, die an diesem Tag bei uns daheim geherrscht hatte, an die freudige Erwartung, bis das Glöckchen läutete, wird mir immer warm ums Herz. Und die unvergeßlichen Düfte!

    Wir sangen "Stille Nacht, heilige Nacht" und "Hohe Nacht der klaren Sterne", von Vater auf der Laute begleitet. Und erst nach der Bescherung rückte Mutter mit der Weihnachtsbäckerei heraus! Wenn ich dann wieder ins Internat einrücken mußte, bekam ich eine Schuhschachtel voll dieser Köstlichkeiten mit. Davon aß ich jeden Tag gezählte DREI Stück---diese selbstauferlegte Einschränkung kostete etwas Überwindung, aber die lohnte sich, denn ich kam fast bis Ostern mit diesen kleinen Köstlichkeiten aus!

    Und daß die Sterne in der Christnacht am schönsten funkeln, erfuhr ich von meinem Vater auf dem Weg zur Christmette, und er erzählte mir, wie wunderschön es war, wenn in seiner Kindheit hoch oben in dem kleinen Nest im Sauwald, in das es seinen Vater aus Linz als "Schulmeister" verschlagen hatte, aus allen Richtungen die Leute von ihren entlegenen Höfen mit ihren Laternen zur Christmette in der Dorfkirche durch den tiefen Schnee stapften.

    Weihnachten war in meiner Kindheit der EINZIGE Tag im Jahr, an dem ich Geschenke bekam---aber die hatten es in sich, denn sie waren phantastisch! Meist versenkte ich mich bald in eines der Bücher, die immer auf dem Gabentisch lagen.

    Wir sollten nie vergessen: Das WEIHNACHTSLIED "Stille Nacht, heilige Nacht", das die ganze Welt erobert hat, stammt aus unserer Heimat, und der erste CHRISTBAUM stand in Deutschland ---auch er hat die ganze Welt erobert. Beides sind KULTURGÜTER von großer Bedeutung---dazu gehört auch die bezaubernde weihnachtliche deutsche Literatur!

    Ich will nicht gerne Kassandra sein---aber Weihnachten, wie wir Älteren es kennen und lieben, wird es nicht mehr lange geben; im künftigen Kalifat Avusturya wird es keinen Platz mehr haben. Es verliert Jahr für Jahr von seiner Bedeutung, bis nichts mehr davon zu erkennen ist. Schade........

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2014 07:50

    Vorweg dem Tagebuchschreiber und allen Lesern und Kommentatoren ein schönes. gesegnetes Weihnachtsfest!
    Es ist erfreulich, dass sich Wien zur Weihnachtszeit zu einem internationalen Publikumsmagneten entwickelt hat. Freunde kommen jedes Jahr mit ihren Kindern zum 8. Dezember aus Italien auf Besuch, weil es nichts schöneres gibt, als den Christkindlmarkt vor dem Schloss Schönbrunn ...

    Eine andere Geschichte ist natürlich der Geldsegen aus dem Steuertopf, der sich alljährlich über die Organisatoren des Treibens am Rathausplatz ausbreitet!
    Der durchaus vergleichbare berühmte Nürnberger Christkindlmarkt erweist sich für alle Beteiligten - inklusive der Stadtverwaltung - als Einnahmsquelle ohne Subventionen!
    Wieso greift dieses Thema in Wien - außer Dr. Unterberger - kein Journalist, keine Oppositionspartei auf? Ist es schon so weit, dass man es sich wegen einer Million nicht mit den Rothausgewaltigen anlegen möchte?
    Wie sind die einstigen "Aufdecker" unter Führung von Peter Pilz zu den berühmten drei Affen (nichts hören, nichts sehen, nichts sagen) verkommen!

    Freuen wir uns, dass Wien das alles noch aushält ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2014 10:40

    Man mag zu dem Rummel rund um die Weihnachtsmärkte verschiedener Meinung sein. Wirtschaftlich betrachtet, sind die Vielzahl an Weihnachtsmärkte und Standeln ein gutes Geschäft. Sowohl für die Standbetreiber, aber auch für Hotels, Restaurants, Taxigewerbe und Wiener Linien.

    Warum wird da von AU immer wieder auf gewünschte Sonntagsöffnungszeiten für die anderen Geschäfte hingewiesen?

    Die Bibel lehrt uns (2. Mos. 23/12 und 35/2 sowie 3.Mos. 23/3), dass wir den Sonntag frei haben sollen. Es gibt ohnehin genug "Sonntagsarbeiter" bei Polizei, Feuerwehr, Rettung und im Krankenhaus sowie dem Hotel- und Gaststättengewerbe usw., welche dann an anderen Tagen frei haben müssen. Für kleine private Geschäfte (ohne Angestellten) wäre dies dann eine 7-Tage-Woche.

    In den nächsten Tagen wird im ungarischen Parlament ein Gesetz beschlossen, welches die Sonntagsöffnung ab 15.03.2015 wieder untersagt. Dort hatte sich gezeigt, dass sich der Gesamtumsatz kaum steigern lässt und so wird eben künftig dieser Umsatz (mit geringeren Eigenkosten) auf 6 Tage verteilt und den Mitarbeitern ein freier Sonntag gegeben. So bleibt künftig auch der "Hypermarket" Auchan im ungarischen Budaörs geschlossen, wo es 50 (!) Scannerkassen gibt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2014 14:32

    Post ging an FPÖ und Ewald Stadler.

    Sehr geehrte Damen/Herren,

    es wäre mir ein großes Anliegen an die armen, unter „westlicher“ Erlaubnis (Befehl?), ausgebombten, zerschmetterten Menschen der Ostukraine spenden zu dürfen. Gibt es da vielleicht - wenigstens von Eurer Seite – eine Spendenaktion oder Spendenkonto? Bei Licht im „Dunklen“ oder Caritas ist da meines Wissens NIX vorgesehen…

    Bekanntlich feiert man in diesem Landstrich am 6. Jänner Weihnachten. Da wär vielleicht noch was möglich.

    Mit freundlichen Grüßen
    Erich Bauer

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2014 09:04

    Frohe Weihnachten allen, die Weihnachten wirklich feiern.

    Weihnachtsmarkt Favoritenstraße: neben einigen wenigen Weihnachtständen mit Wachskerzen, Christbaumbehang, Tannenbäumen und Blumenarrangements, bekommt man Langos, Kebap, der Maronibrater aus Ägypten wird von mir gefördert, gibt es ein Ringelspiel, das allen Müttern mit Kleinkindern Probleme bereitet und unter viel Geplärr den Kleinen vermittelt, dass jedes Ringelspiel von begrenzter Dauer ist, gibt es einige Stände mit Kinderspielen, wie Dinosaurier, Spiderman, quietschende und pfeifende Hunde und Katzen, batteriebetrieben, und als Draufgabe jede Woche die indischen Standler, die man auf allen Jahrmärkten findet und die dann ein Durchkommen schon schwer machen, fast durchwegs 'Fetzentandler', das einzige Klo auf dieser Meile ist verdreckt von Betrunkenen, as bei der Ubahn ist von den agressiven 'Warmen' bevölkert, die einem angehen, wenn man dort pinkeln will, ja, da gibt es noch die 'Tschecherantenpartie am Keplerplatz, die reihum bereits am Vormittag voll besoffen ist.

    Auch diesen Menschen wünsche ich, dass sie zu sich finden und frohe Weihnachten erleben können.

    Den korrupten Gesetzesbrechern wünsch ich das nicht so sehr, wie geschrieben, wollen wir das halt nicht in Vergessenheit geraten lassen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordidi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2014 08:27

    Unserem geschätzten Herrn Dr. Unterberger sowie allen Kommentatoren wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und geruhsame Feiertage!

  7. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2014 16:44

    >> "Überaus frappierend ist, dass diese Tages-Touristen auch an Sonntagen kommen – obwohl da ja der Wiener Bürgermeister nach wie vor eine Öffnung der Geschäfte verhindert."

    Für mich ist das überhaupt nicht frappierend. Es zeigt nur, daß die Touristen nach Wien gerade nicht wegen des Einkaufens kommen. Die zig Großketten, die von so einer Sonntagsöffnung zu profitieren glauben, gibt es ja in den Herkunftsländern der Touristen 1:1. Vielleicht sind gerade die an Sonntagen in Wien geschlossenen Geschäfte, die Raum für andere, interessante Aktivitäten und für die Pflege gesellschaftlicher Kontakte geben, der Magnet, der Wien attraktiv macht.

    Nicht umsonst heißt es schon in der Genesis, daß Gott am siebenten Tage ruhte.Obige Beobachtung ist gerade ein Argument für die Sonntagsruhe.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZyniker
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2014 10:26

    Und nächstes Jahr macht der Unterberger dann die Augen auf.

    Das rote Wien hat Weihnachten längst still und heimlich abgeschafft.

    Dann wird er festellen, daß es auf dem Rathausplatz gar keinen Christkindlmarkt mehr gibt sondern einen Adventzauber.
    Übrigens auf Anordnung vom Häupl und unter Verwaltung eines türkischstämmigen Managers, der seinen Job ganz gut macht.
    Aber ein Muslim als Verwalter eines ehemals christlichen Saisonmarkts ist schon seltsam.
    Und dass der Bürgermeister es schon seit Jahren nicht schafft, den Wienern frohe Weihnachten zu wünschen sonder nur mehr Frohe Feiertage.

    Christmas in Vienna? - Yeah right


alle Kommentare

  1. Gennadi (kein Partner)
    30. Dezember 2014 10:36

    A.U. irrte in einem:
    Die Gemeinde Wien subventioniert nicht einen Verein, sondern Herrn Akan Keskin persönlich. Der Verein hat nämlich keine Mitglieder, sondern nur einen Obmann.
    Keskin nominierte sich persönlich für die Funktionsperiode von 2013 bis 2018. Schon diese Periode bringt satte 6 Millionen Schmiergeld der Gemeinde Wien für einen einzigen Türken, der dem Michi ein paar tausend Wähler liefert. Von den Standlbetreibern wird klarerweise auch noch kassiert. Sonst dürften die ja nicht. Gemeinnützig?
    Immerhin soll Keskin aus diesem Topf auch Werbeveranstaltungen der türkischen AKP mitfinanziert haben. Alles für den Großen Führer der türkischen Internationale!

  2. Erich Bauer
    29. Dezember 2014 09:16

    An @Undine,

    um Sie am Laufenden zu halten...

    Zu meinem Schreiben an FPÖ und REKOS (Ewald Stadler) zwecks Hilfe für Ostukraine ("Russen") erhielt ich Antwort von REKOS. Von der FPÖ kam noch nichts...

    Die Antwort von REKOS. (Da dieses Schreiben keinerlei Aufforderung zum "Verschweigen" enthielt, wage ich es hier reinzustellen...)

    "Das Hauptproblem ist, dass Spenden an die notleidende Bevölkerung in der Ostukraine unter bestimmten Voraussetzungen gegen die Sanktionen der EU bzw. der USA verstoßen und dann Initiatoren und auch Unterstützer einer solchen Aktion im gelindesten Fall mit einem initiierten Shitstorm wie bei Anna Netrebko rechnen müssen.

    Wenn eine solche überparteilich zu organisierende Aktion Erfolg haben soll funktioniert sie nur, wenn sie von den Medien mitgetragen wird und diese im Interesse der Menschlichkeit stattfindet.

    Ich werde ihr Anliegen an eine mir bekannte Journalistin weiterleiten in der Hoffnung, dass sie uns bei dieser Idee, welche Menschen vor dem Verhungern retten kann unterstützt und auf weitere Berufskollegen einwirkt damit möglichst viele Menschen geholfen werden kann."

    Liebe Grüße

    Mag. Robert Cvrkal

    Vielleicht ist die Veröffentlichung hierorts ein erster medialer Schritt...

    • Gennadi (kein Partner)
      30. Dezember 2014 10:38

      Immerhin leiden die rund 30.000 russischen Soldaten in der Ostukraine (vom Westen liebevoll als Separatisten bezeichnet) keine Not.

  3. Ingrid Bittner
    28. Dezember 2014 15:49

    In einem der Kommentare ist zu lesen in etwa "wer Weihnachten noch feiert" -
    wie kann man bitte Weihnachten noch feiern?? Weihnachten fängt so ca. Mitte Oktober an und hört dann im Jänner auf.
    Von dem Weihnachten, wie es einmal war, bleibt da nichts. Weihnachten war auf den Heiligen Abend abgestimmt und nicht auf monatelanges Gedudel von Weihnachtsliedern in den Einkaufstempeln, kitschichte Weihnachtsbeleuchtung nicht nur in den Geschäften, sondern grässlicherweise auch in den Gärten der Privathäuser, so unter dem Motto, noch pompöser, noch hässlicher, noch auffälliger. Einfach entsetzlich - mir graut ehrlich gesagt jedes Jahr vor der "stillsten Zeit des Jahres" - ich bin froh, dass ich keine kleinen Kinder mehr habe, ich kann mir nicht vorstellen, wie man heute einem Kind die Freude auf das Christkind - ich lehne den Weihnachtsmann genau so kategorisch ab wie andere Schreckgespenste (Halloween) - vermitteln kann, wenn monatelang schon die Wünsche im Vordergrund stehen und das Motto "will haben" eingetrichtert wird.
    Sollte nicht Weihnachten die Zeit der Besinnung und des Innehaltens sein? Mitnichten, es ist reinster Kommerz und das über Monate.
    Bestimmte Düfte und Geschmäcker gehören einfach nur zu Weihnachten, daher sind sie auch etwas ganz Besonderes, aber wenn es schon monatelang den Weihnachtslebkuchen z. B. gibt, wie kann man sich dann darauf freuen??

    Na ja und die Zustände in Wien mit dem Geldsegen für diesen Kommerz sind ja sowieso nicht nachzuvollziehen und es spricht ja Bände, wenn der Wiener Bürgermeister nicht mehr "Frohe Weihnachten" oder sonst etwas mit "Weihnachten" sagen kann. Vorauseilender Gehorsam - Abschaffung der christlichen Traditionen ist halt Pflicht. Mich wundert ja, dass noch Krippen aufgestellt werden dürfen.

    Kein Wunder, dass immer mehr Leute über die ach so schönen Weihnachtstage irgendwohin flüchten, ohne Stress, ohne Geldausgeben für völlig unnötiges Zeugs, ohne Weihnachtsgedudel... Ich beobachte dies seit vielen Jahren, ich mache das nämlich auch.

  4. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      26. Dezember 2014 15:06

      Bei den drastischen Darstellungen der Laster durch Hieronimus Bosch gibt es auch – nach meiner Erinnerung – den (oder die) „Pfeilerbeißer(in). Eine Figur, die von solcher „Frömmigkeit“ durchdrungen ist, daß sie vor lauter „Andacht“ und „Hingabe“ sogar ins Gemäuer – einen Pfeiler der Kirche beißt.

      Zur Zeit des Hieronimus gab´s halt nur Frömmigkeit und Laster nach katholischer „Einteilung“, sonst hätte er sicher noch ein paar weitere, besser auf die heutige Zeit passende erfunden, etwa solche nach den Dogmen LIBINTERNS. In so einem Fall, gäbe Unterberger den idealen Prototypen für den LIBINTERN´schen Pfeilerbeißer ab.

      Was das Wesen von Feiertagen, insbesonders jener, die die „Hohen“ im christlichen Jahreskalender sind, ausmacht, dürfte Unterberger wohl nie verstanden haben. Er beschreibt nämlich ausschließlich Umsatzzahlen, Frequenz, etc. und mißt das „Stimmungsvolle“ an den den Silvestermeilen angelehnten Auftankplätzen – zum Saufen für den guten Zweck. So ist auch sein mißbilligendes Bedauern über die Nichtöffnung der Geschäfte an den Sonntagen nicht nur Pflichtübung gegen Häupel, sondern echtes Lamento am nicht 100-prozentigem Durchgriff LIBINTERNS.

      Die Nebentöne spare ich mir.

      Betrachtet man diese Selbstoffenbarung Unterbergers, dann wundert man sich nur, wenn er über den Sozialismus/Materialismus herzieht. Was unterscheidet ihn von denjenigen, deren „Glück, Freiheit, Selbstbestimmung, ...“ sich auch nur materialistisch, hedonistisch,... bestimmt? Genaugenommen nur noch die ungleiche (in der Regel ungerechte) Verteilung.

      Ich kenne eine Reihe von Leuten/Freunden, die sich aus oben angedeuteten Gründen von den Unterbergerschen „Erfolgsgeschichten“ absolut fernhalten.

  5. Alternativlos (kein Partner)
    26. Dezember 2014 12:13

    “Mohammed” häufigster Vorname männlicher Neugeborenen

    “Es-gibt-keine-Islamisierungs”-Lüge entlarvt:
    “Mohammed” führt Namenslisten in zahlreichen deutschen Kommunen an!

    http://michael-mannheimer.net/2014/12/26/nicht-nur-in-essener-klinik-mohammed-haeufigster-vorname-maennlicher-neugeborenen/

  6. Zyniker (kein Partner)
    26. Dezember 2014 10:26

    Und nächstes Jahr macht der Unterberger dann die Augen auf.

    Das rote Wien hat Weihnachten längst still und heimlich abgeschafft.

    Dann wird er festellen, daß es auf dem Rathausplatz gar keinen Christkindlmarkt mehr gibt sondern einen Adventzauber.
    Übrigens auf Anordnung vom Häupl und unter Verwaltung eines türkischstämmigen Managers, der seinen Job ganz gut macht.
    Aber ein Muslim als Verwalter eines ehemals christlichen Saisonmarkts ist schon seltsam.
    Und dass der Bürgermeister es schon seit Jahren nicht schafft, den Wienern frohe Weihnachten zu wünschen sonder nur mehr Frohe Feiertage.

    Christmas in Vienna? - Yeah right

  7. ProConsul
    24. Dezember 2014 18:17

    Ich finde die Ansprache des Papstes im EU-Parlament am 25. November lesenswert und auch als Lektüre während der Weihnachstfeiertage passend.

    Hier ein Auszug:

    "Von mehreren Seiten aus gewinnt man den Gesamteindruck der Müdigkeit, der Alterung, die Impression eines Europas, das Großmutter und nicht mehr fruchtbar und lebendig ist. Demnach scheinen die großen Ideale, die Europa inspiriert haben, ihre Anziehungskraft verloren zu haben zugunsten von bürokratischen Verwaltungsapparaten seiner Institutionen. Dazu kommen einige etwas egoistische Lebensstile, die durch einen mittlerweile unhaltbaren Überfluss gekennzeichnet und oft ihrer Umgebung, vor allem den Ärmsten gegenüber gleichgültig sind. Mit Bedauern ist festzustellen, dass im Mittelpunkt der politischen Debatte technische und wirtschaftliche Fragen vorherrschen auf Kosten einer authentischen anthropologischen Orientierung.[5] Der Mensch ist in Gefahr, zu einem bloßen Räderwerk in einem Mechanismus herabgewürdigt zu werden, der ihn nach dem Maß eines zu gebrauchenden Konsumgutes behandelt, so dass er – wie wir leider oft beobachten – wenn das Leben diesem Mechanismus nicht mehr zweckdienlich ist, ohne viel Bedenken ausgesondert wird, wie im Fall der Kranken, der Kranken im Endstadium, der verlassenen Alten ohne Pflege oder der Kinder, die vor der Geburt getötet werden.

    Es ist das große Missverständnis, das geschieht, »wenn sich die Verabsolutierung der Technik durchsetzt«,[6] die schließlich zu einer »Verwechslung von Zielen und Mitteln«[7] führt. Das ist ein unvermeidliches Ergebnis der „Wegwerf-Kultur“ und des „hemmungslosen Konsumismus“. Dagegen bedeutet die Menschenwürde zu behaupten, die Kostbarkeit des menschlichen Lebens zu erkennen, das uns unentgeltlich geschenkt ist und deshalb nicht Gegenstand von Tausch oder Verkauf sein kann. Sie sind in Ihrer Berufung als Parlamentarier auch zu einer großen Aufgabe ausersehen, die vielleicht unnütz erscheinen mag: sich der Gebrechlichkeit anzunehmen, der Gebrechlichkeit der Völker und der einzelnen Menschen. Sich der Gebrechlichkeit anzunehmen bedeutet Kraft und Zärtlichkeit, bedeutet Kampf und Fruchtbarkeit inmitten eines funktionellen und privatistischen Modells, das unweigerlich zur „Wegwerf-Kultur“ führt. Sich der Gebrechlichkeit der Menschen und der Völker anzunehmen bedeutet, das Gedächtnis und die Hoffnung zu bewahren; es bedeutet, die Gegenwart in ihrer nebensächlichsten und am meisten beängstigenden Situation auf sich zu nehmen und fähig zu sein, sie mit Würde zu salben."

    ganze Rede:
    http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/november/documents/papa-francesco_20141125_strasburgo-parlamento-europeo.html

    • ProConsul
      24. Dezember 2014 18:31

      der Kommentar eines Freundes zu der Rede:

      Interessant ist, dass von den meisten Zeitungskommentaren die
      politisch inkorrekten Aussagen des Papstes sorgsam ausgeblendet
      werden, z.B. der Hinweis auf die falsche, individualistische
      Gesellschaftsauffassung, die den Vorrang des Gemeinwohls nicht
      beachtet. Die Verbindung von Menschenrechten mit Pflichten. Die
      Tatsache, dass der Mensch nicht das Absolute ist. Der Bedeutung der
      Arbeit für die menschliche Würde. Stabilität der Arbeitsverhältnisse.
      Die Notwendigkeit, die Globalisierung zurückzudrängen. Die
      Unauflöslichkeit der Familienbindung. Die Gottvergessenheit, die zur
      Gewalt führt.Die klare Bejahung eines Europa der Völker. Platons für
      Europa unverzichtbare Ideenlehre.etc. etc.

      Was Gründungsgeschichte, Gründungszweck und die Tatsache angeht, dass
      die EU Christentum und Religion als "Feind" betrachtet (Kardinal
      Schönborn) und die "Menschenrechte" gegen die Kirche durchgesetzt
      wurden und in Wahrheit dem "Aufmarsch des Antichrist" dienen, wurde
      das von Franziskus nicht angesprochen. Ebensowenig die geradezu
      fanatisch verfolgte säkulare Agenda der EU mit ihren verheerenden
      Auswirkungen wie Gottesmord, Völkermord, Kulturmord, Kindermord und
      Seelenmord.

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2014 18:32

      @ "... und fähig zu sein, sie mit Würde zu salben."..."

      Sehr salbungsvoll... Ist Franziskus der letzte Papst oder folgt ihm da doch noch ein römischer Papst, bevor endgültig Schluss ist?

      Trotzdem: Gesegnete Weihnachten. Ich denke, das bleibt...

  8. Brigitte Imb
    24. Dezember 2014 17:36

    Gesegnete Weihnachten,

    wünscht allen Blogteilnehmern

    Brigitte Imb

  9. Riese35
    24. Dezember 2014 16:44

    >> "Überaus frappierend ist, dass diese Tages-Touristen auch an Sonntagen kommen – obwohl da ja der Wiener Bürgermeister nach wie vor eine Öffnung der Geschäfte verhindert."

    Für mich ist das überhaupt nicht frappierend. Es zeigt nur, daß die Touristen nach Wien gerade nicht wegen des Einkaufens kommen. Die zig Großketten, die von so einer Sonntagsöffnung zu profitieren glauben, gibt es ja in den Herkunftsländern der Touristen 1:1. Vielleicht sind gerade die an Sonntagen in Wien geschlossenen Geschäfte, die Raum für andere, interessante Aktivitäten und für die Pflege gesellschaftlicher Kontakte geben, der Magnet, der Wien attraktiv macht.

    Nicht umsonst heißt es schon in der Genesis, daß Gott am siebenten Tage ruhte.Obige Beobachtung ist gerade ein Argument für die Sonntagsruhe.

  10. Erich Bauer
    24. Dezember 2014 14:32

    Post ging an FPÖ und Ewald Stadler.

    Sehr geehrte Damen/Herren,

    es wäre mir ein großes Anliegen an die armen, unter „westlicher“ Erlaubnis (Befehl?), ausgebombten, zerschmetterten Menschen der Ostukraine spenden zu dürfen. Gibt es da vielleicht - wenigstens von Eurer Seite – eine Spendenaktion oder Spendenkonto? Bei Licht im „Dunklen“ oder Caritas ist da meines Wissens NIX vorgesehen…

    Bekanntlich feiert man in diesem Landstrich am 6. Jänner Weihnachten. Da wär vielleicht noch was möglich.

    Mit freundlichen Grüßen
    Erich Bauer

    • Undine
      24. Dezember 2014 14:57

      @Erich Bauer

      "Bei Licht im „Dunklen“ oder Caritas ist da meines Wissens NIX vorgesehen… "
      Das sind doch pöse Menschen, die in der Ukraine leiden!

      Sollten Sie Näheres ausfindig machen (Konto-Nr. etc. und wer dafür bürgt, daß die Spende auch bei den Richtigen landet!) bitte um Angaben. Diese Menschen hätten es wirklich verdient, daß man sich ihrer erinnert und ein bißchen zu helfen versucht!

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2014 15:06

      @panzerechse hat versucht dieses Schreiben in ORF-online abzusetzen. Das Viecherl darf nämlich seit Entlassung (19.12.) aus der p.c. Umerziehungseinrichtung wieder "posten"... Binnen Sekunden war das gecancelt.

      "panzerchse" fragt sich, ob dieses KORREKT, nur mit "politischer" Einschränkung ist. Das Viecherl kam mit einem mal zu der Erkenntnis, dass p.c. nur ein anderes Wort für LÜGE ist...

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2014 15:22

      Ach ja. Die gleichartige Frage stelle ich auch an TS. Ob da Kanada mitmacht? I kann's net glaubn. Wenn ich da der einen oder anderen "politischen" Institution Weihnachten 2014 verderben kann... es wäre mit voller Absicht. Wenngleich, es wird mir nicht gelingen...

    • Riese35
      24. Dezember 2014 16:01

      @Erich Bauer: >> "Bekanntlich feiert man in diesem Landstrich am 6. Jänner Weihnachten. Da wär vielleicht noch was möglich."

      Das wäre mir neu und höchst sonderbar. Denn die russisch-orthodoxe Kirche feiert genau so wie wir am 25. Dezember Weihnachten, nur mit dem Unterschied, daß die liturgischen Feste nicht auf den gregorianischen kalender umgestellt worden sind. D.h. der 25. Dezember nach julianischem Kalender ist der 7. Jänner nach gregorianischem Kalender. Die russisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats feiert also nach gregorianischem Kalender am 7. Jänner Weihnachten. Die Weihnachtsliturgie in Wien in der St. Nikolauskathedrale wird also am 7. Jänner zelebriert.

      Es würde mich wundern, wenn das in der Ostukraine anders wäre.

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2014 16:06

      @panzerechse hat einen neuerlichen Versuch auf ORF-online gestartet... Das Tierchen hat einen "schwarzen Punkt".

      Text (Original):
      "Ich möchte gern für die OSTukraine spenden... für die "Russen".
      geht das? Im Licht oder im Dunkeln (heimlich... niemand wird davon erfahren)?

      Ich habe meinem Haustier gesagt, dass es seine Spendenanfrage für das Konto von Poroschenko oder Jazzenjuk machen sollte. Vielleicht tut es das sogar noch vor der Mette...

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2014 16:10

      @Riese35

      Auch die Katholiken feiern eigentlich am 25. Dezember (Mithras)

    • Riese35
      24. Dezember 2014 16:37

      @Erich Bauer: Übrigens habe ich vergessen, Ihnen mitzuteilen, daß ich Ihre Hartnäckigkeit in Sachen Spenden für die Ostukraine bewundere. Sie sprechen dabei aus meinem Herzen.

      Warum Sie aber ausgerechnet die Katholiken mit dem 25. Dezember erwähnen, ist mir nicht klar. Das setze ich eigentlich als Allgemeinwissen voraus.

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2014 16:48

      @Riese35,

      NIEMAND kann mir den "Heiligen Abend" (Vorabend) verderben. Auch nicht den 24. Dezember. Auch nicht die "heidnischen" Symbole, wie es der "evangelische" Christbaum darstellt. Ich liebe den Schimmer und den Glitzer. Die großen Kinderaugen meiner kleinen Anverwandten. NIEMALS möchte ich das missen.

      Mein Lebenswunsch wäre es... ein einziges Jahr zu erleben... jeden Tag WEIHNACHTEN. Dann spielt das DATUM dann keine Rolle mehr.

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2014 17:01

      @Riese35,

      die Katholiken sind die Katholiken, die Orthodoxen sind die Orthodoxen... ist so. Ich kann's nicht ändern. Und ich will's auch gar nicht ändern...

      Warum ich den 25. Dezember erwähne? Es ist halt ein historisches Datum... Nicht mehr und nicht weniger. Ich hab kein Problem damit.

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2014 18:12

      Mein Haustier hat schon wieder eine Anfrage an ORF-online geschickt. Jetzt fängst schon zu randalieren an. Dabei war das wirklich schon ein unverfänglicher Text:

      "Ich möchte gern für die armen OSTukrainer spenden...
      kann unser UHBP da etwas tun? Ich will diese Menschen beschenken... die Bescherung habens eh schon. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Geschenk glücken könnte..."

      Ich denke, das mit den "OSTukrainern" passt nicht. Möglicherweise würde es mit WESTukrainer glücken... NUR, die wurden nicht nieder kartätscht... Warum soll man denen spenden?

      Die neue, letzte Textvorgabe für mein Haustier, weil Weihnachten ist:

      "Untertänigst bitte ich um Bekanntgabe der Konten von Pororschenko, Jazz, Nuland, den Bidens, sämtlichen CIA-Mitarbeitern und auch CIA-Sympathisanten, nicht zu vergessen die Abteilungsleiter Merkel, Steinmeier, Brok, die Mitglieder des hochwürdigen EU-Parlament (außer den LINKEN), um die Ukraine zu unterstützen. Ich denke da vor allem an militärische Ausrüstung...

      Ich habe nämlich mit Ende dieses Jahres eine erkleckliche Anzahl an Geldscheine (= Scheingeld) frei... Ich weiß nicht was ich sonst damit tun soll.

    • Gerald M. (kein Partner)
      26. Dezember 2014 20:23

      Das posierliche Haustierchen soll froh sein, dass es nicht während seiner temporären Sperre (wo man bekanntlich nicht posten kann) infinit von den ORF Debatten Foren entfernt wurde. Ja, so sinds die Linksextremen ORFler in der Heiligenstädter Lände. Aber vielleicht gibts den ganzen Inzuchtstadl eh nicht mehr lange ...

  11. Wolfgang Bauer
    24. Dezember 2014 11:19

    Gesegnete Weihnachten und gemütliche Feiertage wünschen wir unserem Autor Dr. Andreas Unterberger. Mit Dank für die unendlich gehaltvollen Artikel, die er über das ganze Jahr unermüdlich verfasst hat.

    Möge Geheimrat Goethe einmal unrecht haben:

    Wenn er in "Vergebliche Müh'" schreibt: "Willst du der getreue Eckart sein / und jedermann vor Schaden warnen? 'S ist eine Rolle, sie bringt nichts ein. Sie laufen dennoch nach den Garnen."

    Dies möchte ich auch für Verwaltungsreform-jetzt erhoffen...

  12. Gerhard Pascher
    24. Dezember 2014 10:40

    Man mag zu dem Rummel rund um die Weihnachtsmärkte verschiedener Meinung sein. Wirtschaftlich betrachtet, sind die Vielzahl an Weihnachtsmärkte und Standeln ein gutes Geschäft. Sowohl für die Standbetreiber, aber auch für Hotels, Restaurants, Taxigewerbe und Wiener Linien.

    Warum wird da von AU immer wieder auf gewünschte Sonntagsöffnungszeiten für die anderen Geschäfte hingewiesen?

    Die Bibel lehrt uns (2. Mos. 23/12 und 35/2 sowie 3.Mos. 23/3), dass wir den Sonntag frei haben sollen. Es gibt ohnehin genug "Sonntagsarbeiter" bei Polizei, Feuerwehr, Rettung und im Krankenhaus sowie dem Hotel- und Gaststättengewerbe usw., welche dann an anderen Tagen frei haben müssen. Für kleine private Geschäfte (ohne Angestellten) wäre dies dann eine 7-Tage-Woche.

    In den nächsten Tagen wird im ungarischen Parlament ein Gesetz beschlossen, welches die Sonntagsöffnung ab 15.03.2015 wieder untersagt. Dort hatte sich gezeigt, dass sich der Gesamtumsatz kaum steigern lässt und so wird eben künftig dieser Umsatz (mit geringeren Eigenkosten) auf 6 Tage verteilt und den Mitarbeitern ein freier Sonntag gegeben. So bleibt künftig auch der "Hypermarket" Auchan im ungarischen Budaörs geschlossen, wo es 50 (!) Scannerkassen gibt.

    • Gerhard Pascher
      24. Dezember 2014 10:53

      Noch etwas:
      Abseits von dieser "Erfolgsgeschichte" wünsche ich dem Blogbetreiber mit seinen Mitarbeitern sowie allen Leser hier auf dieser Plattform GESEGNETE WEIHNACHTEN mit dem Nachdenken, warum es auch als Christfest bezeichnet wird.

      Und für das kommende Kalenderjahr 2015 vor allem ZUFRIEDENHEIT mit allen Dingen, egal ob man wenig oder viel besitzt. Vor allem sollte man sich über jene Güter und Eigenschaften freuen, welche man noch besitzt und nicht jammern, was nicht mehr vorhanden ist.

      Unserem Land wünsche ich, dass viele der hier aufgezeigten Probleme gut gelöst werden. Ich habe mich auch über 3 Jahre bei den hier stattgefunden Diskussionen beteiligt und war auch dankbar dafür.

    • Riese35
      24. Dezember 2014 16:47

      @Gerhard Pascher: ****************************!

      Danke für den Hinweis auf Ungarn!

  13. Undine
    24. Dezember 2014 10:31

    "Christmas in Vienna"---scheint es nur mir so, als sei mit der Umwandlung der wunderbaren Begriffe WEIHNACHTEN und HEILIGER ABEND in CHRISTMAS oder gar X-MAS Schritt für Schritt
    dieses "Fest der Feste" für die Kinder---abgesehen einmal von der religiösen Bedeutung---SINN-ENTLEERT worden?

    Ich weiß, ich weiß, man kann das Rad der Zeit nicht zurückdrehen---aber wenn ich mich an die heiter-fröhlich-feierliche, geheimnisvolle Stimmung erinnere, die an diesem Tag bei uns daheim geherrscht hatte, an die freudige Erwartung, bis das Glöckchen läutete, wird mir immer warm ums Herz. Und die unvergeßlichen Düfte!

    Wir sangen "Stille Nacht, heilige Nacht" und "Hohe Nacht der klaren Sterne", von Vater auf der Laute begleitet. Und erst nach der Bescherung rückte Mutter mit der Weihnachtsbäckerei heraus! Wenn ich dann wieder ins Internat einrücken mußte, bekam ich eine Schuhschachtel voll dieser Köstlichkeiten mit. Davon aß ich jeden Tag gezählte DREI Stück---diese selbstauferlegte Einschränkung kostete etwas Überwindung, aber die lohnte sich, denn ich kam fast bis Ostern mit diesen kleinen Köstlichkeiten aus!

    Und daß die Sterne in der Christnacht am schönsten funkeln, erfuhr ich von meinem Vater auf dem Weg zur Christmette, und er erzählte mir, wie wunderschön es war, wenn in seiner Kindheit hoch oben in dem kleinen Nest im Sauwald, in das es seinen Vater aus Linz als "Schulmeister" verschlagen hatte, aus allen Richtungen die Leute von ihren entlegenen Höfen mit ihren Laternen zur Christmette in der Dorfkirche durch den tiefen Schnee stapften.

    Weihnachten war in meiner Kindheit der EINZIGE Tag im Jahr, an dem ich Geschenke bekam---aber die hatten es in sich, denn sie waren phantastisch! Meist versenkte ich mich bald in eines der Bücher, die immer auf dem Gabentisch lagen.

    Wir sollten nie vergessen: Das WEIHNACHTSLIED "Stille Nacht, heilige Nacht", das die ganze Welt erobert hat, stammt aus unserer Heimat, und der erste CHRISTBAUM stand in Deutschland ---auch er hat die ganze Welt erobert. Beides sind KULTURGÜTER von großer Bedeutung---dazu gehört auch die bezaubernde weihnachtliche deutsche Literatur!

    Ich will nicht gerne Kassandra sein---aber Weihnachten, wie wir Älteren es kennen und lieben, wird es nicht mehr lange geben; im künftigen Kalifat Avusturya wird es keinen Platz mehr haben. Es verliert Jahr für Jahr von seiner Bedeutung, bis nichts mehr davon zu erkennen ist. Schade........

    • Cotopaxi
      24. Dezember 2014 11:13

      Ich danke Ihnen für die wunderbare Beschreibung der Weihnachtszeit meiner Kindheit.
      Auch ich habe den Eindruck, dass das Weihnachtsfest immer mehr entkernt wird. Irgendeinmal wird dann nur noch eine fade sinnentleerte Hülle über bleiben, die man dann ohne viel Widerstand in Winterfest oder Jahresendfest oder Lichterfest umbenennen wird, um die zugewanderten Heiden nicht zu diskriminieren.

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2014 11:22

      In der größten Gefahr kommt die Rettung!

      Ich wünsche Allen gesegnete Weihnachten…

      https://www.google.at/webhp?gws_rd=cr,ssl#q=ambros+weihnachten+wie+immer
      (Ein etwas anderes, aber meine Meinung nach doch stimmiges Weihnachtslied. Man muss hartnäckig bleiben... zuhause.)

      … und ein glückliches Neues Jahr.

      http://www.youtube.com/watch?v=n7GPjFO4DAI
      (Für mich sind diese Filmszenen immer eine cineastische -europäische - Festlichkeit, voll Poesie... einfach hollywood-befreit. Wenigstens zum persönlichen Jahresabschluss)

      Bleiben wir wachsam.

      Mfg

      Erich Bauer

    • terbuan
      24. Dezember 2014 11:34

      Danke Undine für diese treffende Analyse!
      Jedoch, man soll die Hoffnung nie aufgeben, es gibt sie noch, die leuchtenden Kinderaugen und der Glaube an das Christkind!
      Nicht nur in meiner Familie kann ich das immer wieder mit großer Freude miterleben, das gesegnete Weihnachtsfest und keinen "Merry Christmas-Jingle Bell-Jahrmarkt".
      In diesem Sinne Dir, Deiner Familie und natürlich Herrn Dr. Unterberger und allen Mitpostern gesegnete Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

    • Undine
      24. Dezember 2014 14:47

      Kennt vielleicht einer der älteren Mitposter das bezaubernde Buch aus dem Jahr 1928: "CHRISTKINDS ERDENFAHRT" mit vierzeiligen Versen von Johann Meixner, illustriert von Steigerwaldt?
      Wie halt der Zufall so spielt, ertönte das Glöckchen immer gerade dann, wenn die letzte Seite dran war ("So kommt zur stillen, heil'gen Nacht das Christkindlein in seiner Pracht, die braven Kinder zu belohnen.---Laßt es in eurem Herzen wohnen!")---bei meinem großen Bruder, später dann bei mir. Auch bei meinen Kindern funktionierte es---und bei den Enkelkindern wieder! :-)
      Und heute erinnerte mich meine Tochter, das Buch nur ja nicht zu vergessen.....

    • Freidenker (kein Partner)
      26. Dezember 2014 10:30

      Werte Undine:

      Herzlichen Dank für die wunderschöne Beschreibung eines Weihnachtsfestes von früher auf dem Lande und der damit verbundenen Stimmung aus dieser schönen, auch von mir erlebten Zeit. Ihre vermittelten Eindrücke erinnern mich übrigens an niemand geringerem als meinen Lieblingsdichter Peter Rosegger!

  14. RR Prof. Reinhard Horner
    24. Dezember 2014 10:02

    Frohe und gesegnete Weihnachten 2014
    für das Heim, für die Nachbarschaft, für die Welt!

    „Wachse, erlisch uns nicht!“ Alle Jahre wieder steht zur Entscheidung, zur Aufgabe und zur Verantwortung, das Weihnachtsfest zu reinigen, insbesondere von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Überwachsungen, von den Zugriffen anhaftender Alt- und Neuerscheinungen modischer Natur, die im Jahr immer früher feilgeboten werden.

    Wenn man in weit vorgerücktem Alter Erinnerungen bemüht, muss das gar nicht so sehr im Umkreis der Ausbildungen wichtiger Qualifikationen der Fall sein als hinsichtlich der Bildung persönlich tragender Qualitäten.

    Dazu gab und gibt es mancherlei Begegnungen und Auseinandersetzungen über den Kinderglauben hinaus. So etwa im Studium an der Universität Wien, als der große Hubert Rohracher seine Psychologie-Vorlesungen mit dem ausdrücklichen Ratschlag einleitete, wir Studierenden mögen unsere gewonnenen religiösen Überzeugungen nicht für eine naturwissenschaftliche Weltanschauung aufgeben. Von der Vertreterin der Entwicklungspsychologie erfuhren wir hingegen just mit naturwissenschaftlicher
    Begründung eine krasse Herabsetzung der Lehren des Viktor E. Frankl. In Kenntnis der Biographie von Frau Bayr-Klimpfinger war damals zur Erwiderung einer Weihnachts- und Neujahrsgratulation nach der „Anbetung des Kindes“ von Josef Weinheber aus 1937 zu greifen. Einem Nazi, einem Alkoholiker, einem Selbstmörder, jedoch einem höchsten Meister der Gedanken, der Bilder, des Wortes!

    Viele Jahre später konnten wir Weinhebers Worten in der Christmette von St. Othmar in Mödling begegnen, wo Pfarrer Müller das Gedicht als Volksgebet eingesetzt hatte.

    Anbetung des Kindes

    Als ein behutsam Licht Gib uns von deiner Güt
    Stiegst du von Vaters Thron. Nicht bloß Gered und Schein!
    Wachse, erlisch uns nicht, Öffne das Frostgemüt!
    Gotteskind, Menschensohn! Zeig ihm des Andern Pein!

    Sanfter, wir brauchen dich. Mach, dass nicht allerwärts
    Dringender war es nie. Mensch wider Mensch sich stellt!
    Bitten dich inniglich, Führ das verratne Herz
    Dich und die Magd Marie - Hin nach der schönern Welt!

    König wir, Bürgersmann, Frieden, ja, ihn gewähr
    Bauer mit Frau und Knecht: Denen, die willens sind!
    Schau unser Elend an! Dein ist die Macht, die Ehr,
    Mach uns gerecht! Menschensohn, Gotteskind.

    Prosit Neujahr 2015!

    Was ist zu erwarten? Zweifelsohne Kämpfe um ungebremst zügelloses quantitatives Wachstum. (Das tatsächlich unbegrenzte qualitative Wachstum sollte zumindest mithalten!) Weitere Übervölkerung unseres Planeten, Völkerwanderungen und Streitigkeiten um grundlegende Ressourcen, deren Raubbau gefährlich zunimmt, sind im Gange. Globalisierungen stehen, besonders in Europa, aggressive renationalisieren-de Verzwergungsbewegungen entgegen. Hinzu kommen weltweit brutale Gewaltaus-brüche. In fünf unterschiedlichen Lebenswelten steht die Überkonsum- und Wegwerf-kultur mit Elendsfolgen an. Überdies wilde Finanzwirtschaft, Handels-, Lebensmittel-, Chemie-, Pharma- und Energiekonzerne. Die fünf bislang erfundenen Staatsgrundfor-men stehen immer wieder zur Wahl fürs Denken, fürs Empfinden und fürs Handeln.

    Nicht wenig verändert sich durch immer neue Techniken, besonders durch Informa-tionstechniken. Ferner durch natürlich und menschlich verursachten Klimawandel.

    Auf etlichen Baustellen gibt es zu tun: so in der Lernpolitik, in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in Österreich, in Europa, weltumspannend. Und selbstverständlich in der näheren Umgebung, im Familien- und Freundeskreis, in der Nachbarschaft.

    Dabei gilt es umzugehen mit Alibiaktionen (insbesondere mit solchen in der anmaßend täuschend sogenannten „Bildungsreform“), mit ausdrücklichen Dummheiten, mit man-cherlei Schwächlichkeiten, mit mehr oder minder deutlichen akuten Stärken, mit über-kommenem Bewährtem und reichlich mit den Anforderungen an die Schaffung konkret wirksamer zukunftstauglich verbessernder Neuerungen.

    Der sorgsame Umgang mit der natürlichen und der kulturellen Vielfalt hat unabdingbar mit der Pflege des wertvollen Erbes zu tun. Dieses Erbe liefert zum Unterschied von verändernden Abbrüchen die Basis für höheren Fortschritt.

    Entgegen sehr verengten Wirtschaftsauffassungen und der gängigen evolutionstheo-retischen Interpretation ausschließlich von zufälliger Veränderung und notwendiger Auslese im Kampf ums Dasein bedarf der Fortschritt in allen Bereichen nicht bloß der Konkurrenz, sondern nicht minder der Kooperation. Speziell in den kulturellen Belan-gen. In diesem Zusammenhang wird ersichtlich, wie sich die heute grassierende totalitäre Kompetenzorientierung des Lerngeschehens auswirkt, indem sie die Bildung persönlich tragender Qualitäten zugunsten der Ausbildung nutzbringender Qualifikatio-nen (Kompetenzen) ausklinkt.

    Nicht zuletzt, sondern vor allem: Wirken wir an den nicht wenigen positiven Chancen mit! Lassen wir keine aus!

    Alles Gute, das heißt: für Weihnachten 2014 sinnerfüllt bereichernde Festtage und für 2015 die persönliche Kraft zu reichlich Wahrem, Gutem und Schönem wie auch zur Bewältigung des unvermeidlich Schweren, tragfähige gemeinschaftliche Beziehungen und insgesamt günstige Lebensumstände wünscht herzlich

    Reinhard Horner
    1100 Wien, Fontanastraße 10/1218

    • RR Prof. Reinhard Horner
      24. Dezember 2014 10:22

      Zur Korrektur:

      Anbetung des Kindes

      Als ein behutsam Licht
      Stiegst du von Vaters Thron.
      Wachse, erlisch uns nicht,
      Gotteskind, Menschensohn!

      Sanfter, wir brauchen dich.
      Dringender war es nie.
      Bitten dich inniglich,
      Dich und die Magd Marie -

      König wir, Bürgersmann,
      Bauer mit Frau und Knecht:
      Schau unser Elend an!
      Mach uns gerecht!

      Gib uns von deiner Güt
      Nicht bloß Gered und Schein!
      Öffne das Frostgemüt!
      Zeig ihm des Andern Pein!

      Mach, dass nicht allerwärts
      Mensch wider Mensch sich stellt!
      Führ das verratne Herz
      Hin nach der schönern Welt!

      Frieden, ja, ihn gewähr
      Denen, die willens sind!
      Dein ist die Macht, die Ehr,
      Menschensohn, Gotteskind.

  15. Undine
    24. Dezember 2014 09:24

    Vor etwa 60 Jahren las uns Schülerinnen der alten Klosterschule unsere Deutsch-Professorin Sr. Konstantina ein bezauberndes Weihnachtsgedicht von Werner BERGENGRUEN, dem Deutsch-Balten, vor:

    KASCHUBISCHES WEIHNACHTSLIED

    Wärst du, Kindchen, im Kaschubenlande,
    Wärst du, Kindchen, doch bei uns geboren!
    Sieh, du hättest nicht auf Heu gelegen,
    Wärst auf Daunen weich gebettet worden.

    Nimmer wärst du in den Stall gekommen,
    Dicht am Ofen stünde warm dein Bettchen,
    Der Herr Pfarrer käme selbst gelaufen,
    Dich und deine Mutter zu verehren.

    Kindchen, wie wir dich gekleidet hätten!
    Müßtest eine Schaffellmütze tragen,
    Blauen Mantel von Kaschubischem Tuche,
    Pelzgefüttert und mit Bänderschleifen.

    Hätten dir den eignen Gurt gegeben,
    Rote Schuhchen für die kleinen Füße,
    Fest und blank mit Nägelchen beschlagen!
    Kindchen, wie wir dich gekleidet hätten!

    Kindchen, wie wir dich gefüttert hätten!
    Früh am Morgen weißes Brot mit Honig,
    Frische Butter, wunderweiches Schmorfleisch,
    Mittags Gerstengrütze, gelbe Tunke.

    Gänsefleisch und Kuttelfleck mit Ingwer,
    Fette Wurst und goldnen Eierkuchen,
    Krug um Krug das starke Bier aus Putzig!
    Kindchen, wie wir dich gefüttert hätten!

    Und wie wir das Herz dir schenken wollten!
    Sieh, wir wären alle fromm geworden,
    Alle Kniee würden sich dir beugen,
    Alle Füße Himmelswege gehen.

    Niemals würde eine Scheune brennen,
    Sonntags nie ein trunkner Schädel bluten, -
    Wärst Du, Kindchen, im Kaschubenlande,
    Wärst du, Kindchen, doch bei uns geboren!

    ..................................................................................

    Frohe Weihnachten allen, die guten Willens sind!

    • Elisabeth Mudra
    • Josef Maierhofer
      24. Dezember 2014 16:21

      Danke Frau Undine !

      In einer Weihnachtsrede von mir kam der Pötzleinsdorfer Jesus vor.

      Nachdem die heilige Familie es in Palästina zu gefährlich fand dachte sie daran in das Land zu gehen, wo Milch und Honig fließt, um die Geburt des Sohnes dort zu erwarten.

      Sie landete am Kahleberg und kam hinunter nach Pötzleinsdorf, wo sich reihum noble Häuser befanden. Also klopfte Josef mit Maria an der Seite an einem großen Haus. Heraus kam ein beleibter Botschafter, das Fett trifte ihm noch vom Mund, er wurde sichtlich beim Essen gestört, und meinte, wir haben keinen Platz für Gesindel und knallte die Tür wieder zu.

      Weiter ging die Reise, überall Abweisungen mit den blühendsten Ausreden.

      Überall Christbäume beleuchtet, Girlanden, alles festlich geschmückt für Weihnachten.

      Dann trafen Sie einen Bettler, schon ziemlich weit unten in Gürtelnähe. Der gab ihnen einen Tipp: Geht's zum Würstelstand, dem Fritzi am Währinger Gürtel, der gibt auch mir immer was, Ihr seid's ja ganz erfroren und hungrig. Beim Fritzi schütteten sie ihr Herz aus bei einer Burenwurst und einem Tee.

      Der Fritzi meinte, na, da werdet Ihr hier in Wien heute kein Glück haben, auch die Hotels sind voll, ich gebe Euch meine Tageslosung und fliegst schleunigst wieder zurück nach Palästina, dort ist es wärmer. Ein Taxi geht sich auch noch aus, Ihr müsstest halt einen Billigflug nehmen, so 'Stehplatz' oder so ähnlich, wie das heißt.

      Was der heiligen Familie hier widerfahren ist, blieb der Weltpresse nicht verborgen und die Empörung war allseits groß. In Wien konnte man davon nichts lesen. Viele Fernseher die die ausländischen Nachrichten hörten und sahen, empörten sich bei der Wiener Landesregierung.

      Es wurden natürlich sofort Maßnahmen ergriffen, es wurden an allen Stadteinfahrten Schilder aufgestellt: 'Wien ist anders'.

      Bloß am Kahlenberg steht halt ein solches nicht ...

  16. Josef Maierhofer
    24. Dezember 2014 09:04

    Frohe Weihnachten allen, die Weihnachten wirklich feiern.

    Weihnachtsmarkt Favoritenstraße: neben einigen wenigen Weihnachtständen mit Wachskerzen, Christbaumbehang, Tannenbäumen und Blumenarrangements, bekommt man Langos, Kebap, der Maronibrater aus Ägypten wird von mir gefördert, gibt es ein Ringelspiel, das allen Müttern mit Kleinkindern Probleme bereitet und unter viel Geplärr den Kleinen vermittelt, dass jedes Ringelspiel von begrenzter Dauer ist, gibt es einige Stände mit Kinderspielen, wie Dinosaurier, Spiderman, quietschende und pfeifende Hunde und Katzen, batteriebetrieben, und als Draufgabe jede Woche die indischen Standler, die man auf allen Jahrmärkten findet und die dann ein Durchkommen schon schwer machen, fast durchwegs 'Fetzentandler', das einzige Klo auf dieser Meile ist verdreckt von Betrunkenen, as bei der Ubahn ist von den agressiven 'Warmen' bevölkert, die einem angehen, wenn man dort pinkeln will, ja, da gibt es noch die 'Tschecherantenpartie am Keplerplatz, die reihum bereits am Vormittag voll besoffen ist.

    Auch diesen Menschen wünsche ich, dass sie zu sich finden und frohe Weihnachten erleben können.

    Den korrupten Gesetzesbrechern wünsch ich das nicht so sehr, wie geschrieben, wollen wir das halt nicht in Vergessenheit geraten lassen.

  17. didi
    24. Dezember 2014 08:27

    Unserem geschätzten Herrn Dr. Unterberger sowie allen Kommentatoren wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und geruhsame Feiertage!

  18. Politicus1
    24. Dezember 2014 07:50

    Vorweg dem Tagebuchschreiber und allen Lesern und Kommentatoren ein schönes. gesegnetes Weihnachtsfest!
    Es ist erfreulich, dass sich Wien zur Weihnachtszeit zu einem internationalen Publikumsmagneten entwickelt hat. Freunde kommen jedes Jahr mit ihren Kindern zum 8. Dezember aus Italien auf Besuch, weil es nichts schöneres gibt, als den Christkindlmarkt vor dem Schloss Schönbrunn ...

    Eine andere Geschichte ist natürlich der Geldsegen aus dem Steuertopf, der sich alljährlich über die Organisatoren des Treibens am Rathausplatz ausbreitet!
    Der durchaus vergleichbare berühmte Nürnberger Christkindlmarkt erweist sich für alle Beteiligten - inklusive der Stadtverwaltung - als Einnahmsquelle ohne Subventionen!
    Wieso greift dieses Thema in Wien - außer Dr. Unterberger - kein Journalist, keine Oppositionspartei auf? Ist es schon so weit, dass man es sich wegen einer Million nicht mit den Rothausgewaltigen anlegen möchte?
    Wie sind die einstigen "Aufdecker" unter Führung von Peter Pilz zu den berühmten drei Affen (nichts hören, nichts sehen, nichts sagen) verkommen!

    Freuen wir uns, dass Wien das alles noch aushält ...





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