Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Ein gelungener Rutsch ins Neue Jahr ...

Autor: Werner Milota

„Crisis? What Crisis?“

Autor: Elmar Forster

Krisen-Gewinnler

Autor: Markus Szyszkowitz

Chinas Aufstieg und Europas Bankrott

Autor: Andreas Tögel

Verunsicherte Kinder

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Jetzt hat also die EU ihren Präsidenten

Niemand zweifelt an der Mehrheit für den vom Europäischen Rat nominierten Kommissionspräsidenten im EU-Parlament. Trotz der Ablehnung des Luxemburger Juncker durch England und Ungarn.

Was viel trauriger ist: Es gibt in der ganzen EU kaum jemanden, der sich die dringend nötigen Sorgen um Europa macht.

  • Obwohl Großbritannien knapp vor einem Austritt steht.
  • Obwohl Kommission, Gerichtshof und Parlament weiterhin vom Wahnsinn der Regulierer beherrscht werden.
  • Obwohl außer Angela Merkel niemand den Zustand der EU zu bemerken scheint.
  • Obwohl gerade derzeit im EU-Land Bulgarien ein Bank-Run stattfindet (wo auch die Telekom Austria eine halbe Milliarde von unserem Geld versenkt hat).
  • Obwohl Deutschlands Bevorzugung der heimischen Produzenten zu Lasten der Konsumenten gegen die Wand gedonnert ist.
  • Obwohl sich nach Österreich jetzt auch Italien als Agent Russlands gezeigt hat.

Aber jetzt hat man einen Monat vor allem um einen neuen Kommissionpräsidenten gestritten. Und darum, ob halt erstmals ein Präsident mehrstimmig und nicht mehr einstimmig gewählt wird. Da kann man sich nicht um solche Kleinigkeiten kümmern.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 22:02

    "Jetzt hat also die EU ihren Präsidenten"
    Wir haben am 5. Mai einen Präsidenten der Europäischen Union gewählt?
    Wie bitte?

    Mag sein, daß ich diese Wahl nicht verstanden habe, aber mir dämmerts so ein bißchen, daß wir die neue Zusammensetzung des Europäischen Parlaments gewählt haben. Einer relativ zahnlosen Institution.

    Um dem nicht wahlbegeisterten Europäern einen Anreiz zur Wahl zu geben, haben die Brüssel-Technokraten zwei Gesichter zur Verfügung gestellt, die beide keine europäische Zukunftsperspektive repräsentieren.
    Der eine wäre eine Vertiefung der linken Nomenklatura gewesen, und der andere, der jetzt Kommissionspräsident spielen darf, ist eine Versteinerung der falschen Geldpolitik, die Europa in ihren Klauen hält.
    Auf die Versteinerung haben sich die Machthaber der Einzelstaaten jetzt geeinigt.

    Weder war die Wahl von Juncker durch irgendeine Regel legitimiert, noch war der Personenwahlkampf durch eine Wahlverfassung begründet. Es herrscht reine Willkür in diesem EUmoloch.

    Cameron und Orban hatten Recht, diese Personalentscheidung abzulehnen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 17:15

    "Obwohl gerade derzeit im EU-Land Bulgarien ein Bank-Run stattfindet (wo auch die Telekom Austria eine halbe Milliarde von unserem Geld versenkt hat)."

    Das werden vermutlich nicht die letzten Euros sein, die dort versenkt werden.
    Hauptsache ein Konsortium um M. Schlaff und J. Taus haben ihre Hunderte Millionen an dem seinerzeitigen Milliarden-Deal mit der Telekom verdient.
    Sie kauften nämlich 2002 die Mobitel Bulgarien um 800.000 Millionen Euro und drehten sie als Hoffnungsgebiet über Umwege der Telekom um das Doppelte, nämlich 1,6 Milliarden Euro an. Jetzt wird uns die Rechnung dafür präsentiert.

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110913_OTS0222/falter-telekom-austria-wollte-in-bulgarien-firma-ohne-vergangenheit-kaufen

    Wie weit da die Politik möglicherWEISE ihre Finger im Spiel hatte, wäre einen eigenen U-Ausschuß wert!

    Was Juncker betrifft - er als Präsident in der EU und alles wird gut! *sarkasmusaus*

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 21:35

    Da Juncker - trotz mancher Gegenstimmen - mit Gewalt an seiner Nominierung festgehalten hat, ist er für mich keine gute Führungsfigur. Denn es zeigt sich doch einmal mehr, dass es ihm vordringlich nur um Ausübung von Macht, Ansehen und seinem eigenen finanziellen Vorteilen gegangen ist. Besser wäre es gewesen, wenn er freiwillig verzichtet hätte und alle EU-Länder einen neuen Kompromisskandidataen gefunden hätten.
    Aber Politik (auch in der EU) funktioniert eben nicht nach klugen Regeln.
    Mich stimmt traurig, dass damit der Weg zum Austritt von Großbritannien fortgeschritten wird.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 22:36

    Nach Lektüre des erstklassigen Befundes von Dr. Unterberger über den Zustand der EU fehlt bloss die Frage: Und wann wird dieser geballte Un- und Wahnsinn endlich und effizient aufgelöst? Hat es bis vor einigen Wochen noch eine zusätzlichen Argumentes für das Scheitern dieser EU bedurft, so liegt dieses jetzt offen auf dem Tisch: Das hehre, vielgelobte, einmalige "Friedensprojekt" EU trägt eindeutig die Haupt-, wenn nicht die Alleinschuld am ersten innereuropäischen Krieg des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Nein, solche Pferde wollt' ich nicht, heisst es in dem kitschigen Schmachtzfetzen "Mamatschi, schenk mir ein Pferdchen". Da muss man mit einem ehrlichen Wienerlied antworten: "Stellt's meine Ross' in'n Stall..."

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2014 17:25

    Ein trostloser Tag!
    Juncker wird Präsident,
    Die U5 wird gebaut, aber wie,
    Die Einbrecher bekommen Hochkonjunktur,
    Nur Angela Merkel sorgt sich um die EU,
    Deutschland donnert an die Wand,
    Österreich und Italien sind Agenten Russland,
    Großbritannien steht vor dem Austritt, so ein Pech aber auch,
    ..und wir werden vom Wahnsinn der Regulierer beherrscht!

    Es ist Zeit auf Urlaub zu fahren, die Adria lockt, langsam gehen mir die Worte aus! Ciao!

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2014 00:21

    Personalfragen scheinen den drittklassigen EU Politikern vordergründig zu sein. Der Selbstzweck steht vor der Schulden- u. Gleichmacherei.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorpeter789
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2014 10:33

    Österreich als "Agent Russlands"?
    Ist das nicht übertrieben?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpeter789
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juni 2014 10:33

    Österreich als "Agent Russlands"?
    Ist das nicht übertrieben?


alle Kommentare

  1. Tik Tak (kein Partner)
    29. Juni 2014 16:50

    " ... Obwohl gerade derzeit im EU-Land Bulgarien ein Bank-Run stattfindet ..."

    Das ist so unauffällig, daß er gar nicht erst stattfindet.
    Vielleicht sollte der Unterberger seine eigenen Forumsregeln über Verschwörungstheorien beherzigen.

    " ... Obwohl sich nach Österreich jetzt auch Italien als Agent Russlands gezeigt hat ..."

    In Echt?
    Wie viel zahlt denn das CIA Büro in der Wagramerstraße für den Schwachsinn?
    Oder macht der Unterberger das aus Überzeugung?
    Dann wäre er mit dem Pilz in einer Kategorie zu finden, in der der verhaltensauffälligen Lügner.

    " ... Obwohl Deutschlands Bevorzugung der heimischen Produzenten zu Lasten der Konsumenten gegen die Wand gedonnert ist. ..."

    Ahh echt? Haben die phösen Deutschen nicht die Schrottwaren aus den USA bevorzugt gekauft?
    Oder wäre es die Aufgabe einer Regierung sich zuerst um die eigene Wirtschaft zu kümmern?
    Wohl nicht, wenn es um den US amerikanischen Lohnschreiberling Unterberger geht.
    Bildung und liberales Denken sieht nicht so aus, wie es der Unterberger hier vorzeigt.

    " ... Obwohl Kommission, Gerichtshof und Parlament weiterhin vom Wahnsinn der Regulierer beherrscht werden. ..."

    Auch wenn man nicht mit allen Dummheiten aus diesen Einrichtungen übereinstimmt und viele davon durchaus berechtigt ablehnt, welche Funktion haben Kommission, EUGH und EU Parlament nochmal?

    Ah ja, die dienen der Regulierung der EU durch den Erlaß von Bestimmungen.

    Na dann hat der Unterberger wohl keine Ahnung von den Strukturen der EU.
    Wenn Bildungslücken so groß werden, daß der ganze Unterberger durch passt, sollte er vielleicht endlich einmal damit beginnen, Bildung zu erwerben.
    Oder einfach sich auf Dinge beschränken, die er versteht.
    Obwohl, das würde keinen Blog füllen.

    Und wenn Großbritanien aus der EU raus will, die sind ohnehin nur der größte Flugzeugträger der USA vor der europäischen Küste, dann sollen sie doch.
    Reisende soll man nicht gegen ihren Willen aufhalten.

    Oder ist das gegen US Interessen?

  2. Rau
    29. Juni 2014 10:47

    Was ist eigentlich am Zustandekommen dieser Präsidentschaft anders als bei allen vorhergegangenen?

    • Tik Tak (kein Partner)
      29. Juni 2014 16:51

      Nichts, nur, daß es Kandidaten gab, die sich als Anwärter für das Amt deklariert haben.

      Das ist nur eine weitere Bildungslücke vom Unterberger.

  3. peter789 (kein Partner)
    29. Juni 2014 10:33

    Österreich als "Agent Russlands"?
    Ist das nicht übertrieben?

  4. Torres (kein Partner)
    28. Juni 2014 18:21

    Eben wegen all dieser (und vieler anderer) Probleme der EU, wie etwa der - auch durch den Erfolg der EU-kritischen Parteien bei der letzten EU-Wahl bestätigte - allgemeine Popularitäts- und Akzeptanzverlust der EU, sind tiefgreifende Reformen dringend erforderlich. Und gerade dafür ist Juncker, der Architekt und Bewahrer der derzeitigen EU, genau die am wenigsten geeignete Person; da hat Cameron absolut recht. Mit Juncker als Kommissionspräsidenten erweist sich die EU selbst einen Bärendiest; Schulz wäre natürlich noch schlimmer. Es hätte eines mutigen, dynamischen und kompetenten Managers bedurft.

  5. Harun al Raschid
    28. Juni 2014 18:15

    Was höre ich im fernen Morgenlande über die abendländische Union? Sie hätte jetzt ihren (passenden) Präsidenten - nun, was mir meine Späher bisher über diesen ehemaligen Grosswesir eines Kleinstaates berichtet hat, drängt mich dazu, das so zu formulieren: Die Union hat also den Präsidenten, den sie verdient. Übrigens: als orientalischer Fürst frage ich mich immer öfter, was der Präsident (soll das so etwas wie ein Sultan sein?) der abendländischen Union überhaupt für Gewalten hat, wem er etwas befehlen, wem er etwas verbieten, was er übehaupt den lieben langen Tag machen darf? Nur Ruhen und Tee trinken wird ihm - vor allem im Hinblick auf manche Beobachtungen meiner Späher-
    auch nicht die wahren abendländischen Freuden bereiten....

  6. Eco
    28. Juni 2014 12:37

    Allein der Umstand, dass Rotfront so schnell für Juncker votiert hat, muss zu denken geben. Da heisst Juncker " Junktim " ! Man wird den Roten in der EU
    gewaltige Konzessionen gemacht haben. Schade, dass sich Merkl dazu hergibt.
    Cameron und Orban haben das durchchaut und auch den Mut gehabt, der EU-
    Mischpoche Tacheles zu geben.
    Cameron und Orban sind Befürworter des Subsidaritätsprizipes. Übertragung der Kompetenzen nur dann an die EU, wenn dies zum Vorteil ist.

  7. Brigitte Imb
    28. Juni 2014 00:21

    Personalfragen scheinen den drittklassigen EU Politikern vordergründig zu sein. Der Selbstzweck steht vor der Schulden- u. Gleichmacherei.

  8. Gandalf
    27. Juni 2014 22:36

    Nach Lektüre des erstklassigen Befundes von Dr. Unterberger über den Zustand der EU fehlt bloss die Frage: Und wann wird dieser geballte Un- und Wahnsinn endlich und effizient aufgelöst? Hat es bis vor einigen Wochen noch eine zusätzlichen Argumentes für das Scheitern dieser EU bedurft, so liegt dieses jetzt offen auf dem Tisch: Das hehre, vielgelobte, einmalige "Friedensprojekt" EU trägt eindeutig die Haupt-, wenn nicht die Alleinschuld am ersten innereuropäischen Krieg des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Nein, solche Pferde wollt' ich nicht, heisst es in dem kitschigen Schmachtzfetzen "Mamatschi, schenk mir ein Pferdchen". Da muss man mit einem ehrlichen Wienerlied antworten: "Stellt's meine Ross' in'n Stall..."

  9. Anton Volpini
    27. Juni 2014 22:02

    "Jetzt hat also die EU ihren Präsidenten"
    Wir haben am 5. Mai einen Präsidenten der Europäischen Union gewählt?
    Wie bitte?

    Mag sein, daß ich diese Wahl nicht verstanden habe, aber mir dämmerts so ein bißchen, daß wir die neue Zusammensetzung des Europäischen Parlaments gewählt haben. Einer relativ zahnlosen Institution.

    Um dem nicht wahlbegeisterten Europäern einen Anreiz zur Wahl zu geben, haben die Brüssel-Technokraten zwei Gesichter zur Verfügung gestellt, die beide keine europäische Zukunftsperspektive repräsentieren.
    Der eine wäre eine Vertiefung der linken Nomenklatura gewesen, und der andere, der jetzt Kommissionspräsident spielen darf, ist eine Versteinerung der falschen Geldpolitik, die Europa in ihren Klauen hält.
    Auf die Versteinerung haben sich die Machthaber der Einzelstaaten jetzt geeinigt.

    Weder war die Wahl von Juncker durch irgendeine Regel legitimiert, noch war der Personenwahlkampf durch eine Wahlverfassung begründet. Es herrscht reine Willkür in diesem EUmoloch.

    Cameron und Orban hatten Recht, diese Personalentscheidung abzulehnen!

    • brechstange
      28. Juni 2014 00:49

      Ja, die beiden haben Recht.

    • Nestor 1937
      28. Juni 2014 11:09

      Es gibt viel mehr Anhänger der Position von Cameron und Orban,

      als man nach der "veröffentlichten Meinung" vermuten würde.

    • cmh (kein Partner)
      29. Juni 2014 10:06

      Nicht dass es (für meine Entscheidung) einen Unterschied gemacht hätte, aber warum sind Cameron und Orban nicht vor der Wahl damit herausgekommen?

  10. Rosi
    27. Juni 2014 21:41

    Es scheint so zu sein, daß es intelligente Politiker mit Verantwortungsbewußtsein und Rückgrat gibt, wie Angela Merkel oder Maria Fekter oder Wolfgang Schüssel, und die anderen Politiker, die sich aufteilen in solche, die nur erstere Eigenschaft besitzen, und jene, die keine der genannten Eigenschaften besitzen. Wobei die beiden letzten Gruppen von Politikern in Europa nahezu hundert Prozent umfassen, da weder Verantwortungsbewußtsein noch Rückgrat im Moment bei Politikern oder Medien beliebt zu sein scheint.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • dssm
      27. Juni 2014 22:02

      Ich hoffe das war jetzt zynisch gemeint!
      Ausgerechnet Fekter, diese zentralistische Vernichterin unserer klassischen Unternehmenskultur.
      Und Merkel, die immer am Ende JA sagt, davor aber recht besorgt tut – eben Agiprop, gelernt ist gelernt.
      Zu Schüssel kann ich nichts sagen, da bin ich vorbelastet, schließlich ist er einer der wenige Kenner des Art Deco und damit ein, rein für mich, herausragender Gesprächspartner. Sehr zum Unterschied zu den beiden Erstgenannten, diesen ungebildeten #!/?'#. Abgesehen davon, seine EU-Linie war mir sehr sympathisch. Oder anders ausgerückt: Ich halte es für eine Gemeinheit, Schüssel mit diesen beiden Sozialistinnen in einem Satz gleichzeitig zu erwähnen.

      Es gibt die Kirschschlägers und die Mocks. Die aus Überzeugung Dinge tun, die man Ablehnen oder auch Begrüssen kann, aber eben aus Überzeugung und nicht aus wahltaktischen Gründen oder wegen der Pfründe, es ist eine Anmaßung, zumindest die Beiden oben genannten, dazu zu zählen!

    • Elisabeth Mudra
      28. Juni 2014 00:30

      @ dssm

      Danke, ich hoffe gleiches. Einer Agitprop-Kommissarin, einem Stasi-Spitzel Verantwortungsbewußtsein und Rückgrat zuzusprechen: Nein, das paßt wirklich nicht. Und scheint nicht nur nicht zu sein.

      Im Zuge des DDR-Umsturzes konnte sich die - leider auch in diesem Blog oft belobhudelte - CIA/NSA die "Rosenholz"-Dateien aus dem Nachlaß der roten Gestapo krallen. Daß Frau Merkel also konsequent deutsche Interessen zugunsten der wüstesten US-eastcoast-Wünsche hintanstellt: Wen wundert's?

      Pate in FDJ-Zeiten = Moskau, Pate seither = Washington/DC. Völlig Conchita.
      .

  11. Gerhard Pascher
    27. Juni 2014 21:35

    Da Juncker - trotz mancher Gegenstimmen - mit Gewalt an seiner Nominierung festgehalten hat, ist er für mich keine gute Führungsfigur. Denn es zeigt sich doch einmal mehr, dass es ihm vordringlich nur um Ausübung von Macht, Ansehen und seinem eigenen finanziellen Vorteilen gegangen ist. Besser wäre es gewesen, wenn er freiwillig verzichtet hätte und alle EU-Länder einen neuen Kompromisskandidataen gefunden hätten.
    Aber Politik (auch in der EU) funktioniert eben nicht nach klugen Regeln.
    Mich stimmt traurig, dass damit der Weg zum Austritt von Großbritannien fortgeschritten wird.

  12. dssm
    27. Juni 2014 21:01

    Erfreulich, Herr AU liest Zerohedge, denn woanders habe ich den Bankrun in Bulgarien nicht gefunden. Zweifelsohne eine sehr einseitige Internetadresse, aber stets mit guten Quellenangaben. Es sei also jedem Mitblogger wärmstens anempfohlen: Lest diese Seite – täglich!!!
    Das wird Herr AU jetzt nicht so gerne hören, denn seine absolut einseitige Ukrainebetrachtung wird dort faktenreich widerlegt. Und faktenreich meint auch neutral, da wird ein CIA-Chef gelobt wenn er Gutes tut ohne jede Ideologie. Genau weil Internetseiten wie Zerohedge so viele Anhänger in den USA hat, bin ich ein überzeugter USA-Fan. Nicht die Goldman-Sachs (=Draghi) und sonstigen Wallstreet Gangster sind das Volk!

  13. machmuss verschiebnix
    27. Juni 2014 20:11

    Wo gibt's denn sowas - GB wurde ein Wunsch verweigert - wie traumatisierend ( für
    das am meisten verhätschelte aller EU-Mitglieder ).

  14. terbuan
    27. Juni 2014 17:25

    Ein trostloser Tag!
    Juncker wird Präsident,
    Die U5 wird gebaut, aber wie,
    Die Einbrecher bekommen Hochkonjunktur,
    Nur Angela Merkel sorgt sich um die EU,
    Deutschland donnert an die Wand,
    Österreich und Italien sind Agenten Russland,
    Großbritannien steht vor dem Austritt, so ein Pech aber auch,
    ..und wir werden vom Wahnsinn der Regulierer beherrscht!

    Es ist Zeit auf Urlaub zu fahren, die Adria lockt, langsam gehen mir die Worte aus! Ciao!

    • dssm
      27. Juni 2014 21:19

      Dann schönen Urlaub.
      Und bitte nehmen Sie ein paar Unzen Gold mit! Die letzten Jahre habe ich eher locker gesehen, aber momentan tut sich viel zu viel, das beunruhigt mich doch. Wer weiß ob es am Ende dieses Sommers den Euro noch gibt und wenn ja, ob er mehr als Klopapier wert ist.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      30. Juni 2014 08:57

      Und die Lunacek wird irgendeine Vizepräsidentin! Auch schon wurscht!

  15. mischu
    27. Juni 2014 17:15

    "Obwohl gerade derzeit im EU-Land Bulgarien ein Bank-Run stattfindet (wo auch die Telekom Austria eine halbe Milliarde von unserem Geld versenkt hat)."

    Das werden vermutlich nicht die letzten Euros sein, die dort versenkt werden.
    Hauptsache ein Konsortium um M. Schlaff und J. Taus haben ihre Hunderte Millionen an dem seinerzeitigen Milliarden-Deal mit der Telekom verdient.
    Sie kauften nämlich 2002 die Mobitel Bulgarien um 800.000 Millionen Euro und drehten sie als Hoffnungsgebiet über Umwege der Telekom um das Doppelte, nämlich 1,6 Milliarden Euro an. Jetzt wird uns die Rechnung dafür präsentiert.

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110913_OTS0222/falter-telekom-austria-wollte-in-bulgarien-firma-ohne-vergangenheit-kaufen

    Wie weit da die Politik möglicherWEISE ihre Finger im Spiel hatte, wäre einen eigenen U-Ausschuß wert!

    Was Juncker betrifft - er als Präsident in der EU und alles wird gut! *sarkasmusaus*

    • dssm
      27. Juni 2014 21:11

      Sie sollten aber fairer weise erwähnen, daß damals auch andere Anbieter ganz nette Summen (jedenfalls mehr als die ursprünglichen … Millionen) geboten haben. Taus hatte immer ein Gespür wohin die Phantastillionen der Notenbanken fließen werden, ich kann es ihm nicht verübeln.

      Nebenbei: Die … Millionen wurden 'dargestellt', nicht investiert. Ein gewichtiger Unterschied! In Zeiten des Gelddruckens muss man Beziehung und Mut haben. Fleiß und Sparsamkeit sind weniger günstig. Taus hatte die beiden ersteren Kriterien im Übermaß, es sei ihm daher vergönnt, schließlich haben die Wähler diesen Wahnsinn rein demokratisch herbeigewählt.

    • Torres (kein Partner)
      28. Juni 2014 18:33

      Um 800.000 Millionen Euro gekauft! Das sind ja 800 Milliarden! Und um 1,6 Md. verkauft! Ein schlechteres Geschäft ist ja kaum vorstellbar. Das traue ich nicht einmal Taus, und schon gar nicht Schlaff zu. Sie sollten sich da besser informieren - oder sich zumindest bei so hohen Zahlen beraten lassen.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung