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Die erfreuliche Wahl eines ukrainischen Präsidenten und die unerfreuliche Zukunft des Landes

Das Wahlergebnis der Ukraine ist durch seine Klarheit jedenfalls erfreulich. Noch nie hat das Land einen Präsidenten mit so klarer Mehrheit gehabt. Deprimierend aber ist, dass die prorussischen Kräfte noch in der Wahlnacht einen neuen Angriff gesetzt haben.

Sie verhinderten mit Waffengewalt nicht nur in zwei Provinzen weitgehend die Abhaltung dieser Wahl (was allerdings nichts daran ändert, dass der neue Präsident ein klare Mehrheit hat, selbst wenn sämtliche Wahlberechtigte der zwei Provinzen gegen ihn gestimmt hätten). Sie benutzten vielmehr auch den Wahltag, um den internationalen Flughafen von Donezk in einem militärischen Schlag zu besetzen. Ein klarer Schlag gegen das versprochene Stillhalten. Die Separatisten verlangen aber sofort die Hilfe Moskaus, weil sie nun mit ihrem Militärschlag auf den Flughafen einen Gegenangriff der ukrainischen Armee provoziert haben.

Diese prorussischen Kräfte wollen immer wieder mit militärischen Mitteln Tatsachen schaffen, rufen aber sofort wehleidig nach OSZE und Moskau, wenn Kiew ebenfalls militärische Mittel einsetzt. Das ist mehr als durchsichtig. Das wird freilich von Moskau – wenn auch derzeit eher zurückhaltend – immer noch unterstützt. Und es ist phasenweise ganz eindeutig sogar von Moskau ausgelöst worden. Die prorussischen Kräfte im Westen (wie etwa die FPÖ und die Stadler-Gruppe) sind hingegen in Sachen Ukraine inzwischen sehr leise geworden. Zu abstoßend ist das Vorgehen der prorussischen Kräfte.

Nach allem Anschein ist festzuhalten:

  1. Letztlich dürfte der Konflikt militärisch zu einem längeren Bürgerkrieg führen. Das zeigt, dass auch im 21. Jahrhundert leider die Existenz einer eigenen Armee notwendig ist.
  2. Die Bevölkerung fürchtet sich primär (verständlicherweise). Sie will eigentlich nur überleben, zeigt aber auch in den russisch-sprechenden Regionen erstaunlich wenig Sympathie für die sehr ruppigen momentanen Machthaber. Und sie ist schon gar nicht bereit, für diese zu kämpfen.
  3. Diese neuen Machthaber kommen allem Anschein nach nirgendwo aus der ukrainischen Zivilgesellschaft, sondern sind sehr stark von der Unterwelt dominiert. Diese triumphiert dort derzeit, weil im Augenblick in der Ostukraine das reine Faustrecht herrscht.
  4. Die Ukraine-Regierung hat die Grenze zu Russland in den letzten Tagen ein wenig besser unter Kontrolle, sodass den Aufständischen die Verstärkung Probleme macht.
  5. Nach Angaben des UNHCR sind mindestens schon 10.000 Menschen auf der Flucht.
  6. Es gibt außer einem von dunklen Quellen lancierten Bericht (ausgerechnet) in der Bild-Zeitung keinerlei Hinweise oder gar Beweise für die angebliche militärische Einmischung von 500 Amerikanern.
  7. Russland wird zunehmend ein Opfer der eigenen Propaganda, die Machthaber Putin vielleicht doch noch zu einem militärischen Eingreifen zwingt, obwohl der das derzeit wahrscheinlich nicht will. Zu gravierend sind schon die ökonomischen Schäden für Russland, die man ja in Moskau viel deutlicher sieht als im Westen. Andererseit ist es total faszinierend, in den "Schlafwandlern" nachzulesen, wie auch vor dem ersten Weltkrieg in Russland die militaristischen Kreise gegen die ökonomische Vernunft gekämpft - und letztlich obsiegt haben.
  8. Das Wahlergebnis in der Ukraine selbst hat Moskau das Hauptobjekt seiner eigenen Argumentation geraubt. Es kann nach diesem Ergebnis nicht mehr behaupten, dort hätten neonazistische und faschistische Banden das Sagen. Die zwei nationalistischen Kandidaten erhielten nämlich jeweils nur rund ein Prozent.

Letztlich aber bleibt es bei dem eindeutigen Urteil: Des Verhalten Russlands setzt alle europäischen Friedens-Standards der letzten Jahrzehnte außer Kraft. Das kann nicht oft genug betont werden.

Auf der anderen Seite kann nur eine faire, saubere, international überwachte und allen Regeln der Demokratien entsprechende Selbstbestimmung den einzigen Weg zu wirklichem Frieden bedeuten. Wobei von Moskau wie Kiew jedes Ergebnis zu akzeptieren ist. Bei einem für die Ukraine negativen Ergebnis muss Kiew über den eigenen Schatten der nationalen Einheit springen. Zuvor aber müssen die Menschen in den zwei Provinzen und auf der Krim wirklich in aller Freiheit und mindestens zwei Monate lang die Argumente beider Seiten hören. Erst dann können sie entscheiden: Anschluss an Russland, Unabhängigkeit oder Verbleib in der Ukraine.

Nur eine solche Abstimmung kann Frieden bringen.

Das Problem ist nur: Weder in der EU noch in Amerika unterstützt man die Selbstbestimmung einzelner Provinzen. Und Russland wiederum hat null Sensorium, null Tradition, wie eine wirklich freie Abstimmung abzulaufen hat. Dort hat immer nur die Armee geherrscht. Egal ob es die des Zaren, der Kommunisten oder Putins ist.

Aber eben auch der Westen nimmt immer nur im Nachhinein zur Kenntnis, was die Völker tun. Oder die Fakten, die Soldaten geschaffen haben. Von vornherein freiwillige Selbstbestimmung als Konfliktlösung zu akzeptieren, ist im Westen leider noch immer nicht mehrheitsfähig, noch immer nicht begriffen.

Insofern macht sich also auch dieser Westen mitschuldig am Weitergehen des ukrainischen Dramas. Mitschuldig mit den Gewalttätern und Moskau machen sich aber auch alle jene, die irgendwelche historische Argumente auftischen. Als ob es irgendwie relevant wäre, wo vor 100, 200 oder 500 Jahren ein Gebiet dabei gewesen ist. Die Menschheit hat nur dann eine friedliche Zukunft, wenn sie den Willen der Einwohner hier und heute respektiert. Und nicht wenn mit Jahrhunderte alten Argumenten gearbeitet wird.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLot
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 09:48

    Internetz-Zeitung.eu, 11.05.2014 – Bundesnachrichtendienst informierte laut Zeitungsbericht schon Ende April über Ein-satz von 400 Academi-Soldaten auf Seiten der Kiewer Über-gangsregierung, berichten jetzt auch Spiegel und ND. (Erläuterung: "Academi ist die Nachfolgeorganisation von Blakwater)

    Thimothy Snyder (dzt. Fellow am Institut der Wissenschaft vom Menschen in Wien und selbst Jude) in er FAZ vom 13.04.14: "„Und zahlreiche Veteranen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte kehrten aus Israel in die Ukraine zurück, um für die Freiheit zu kämpfen.“

    Poroschenko ist Oligarch mit zwei Pässen.

    Ganz hahnebüchen ist die Zahlung der Gasrechnungen der Ukraine durch die EU mit unserem Geld!!!!!!!! Wie kommen wir dazu die Rechnung für die amerikanisch-israelische Einkreisungspolitik Rußlands zu bezahlen. Ist die EU nur noch der Pudel Obamas und Netanjahus?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbécsi megfigyelö
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 07:03

    "Die angebliche militärische Einmischung von 500 Amerikanern": Logo, solches kann nur aus "dunklen Quellen" kommen (vielleicht von Helmut Schmidt?). Ebenso wie die NATO-Kriegshetze, die Vertreibung eines gewählten Präsidenten, die Morde am Majdan, das Inkasso ukrainischer Energie-Unternehmen durch die Sippe von US-Vize Biden, die Abholung des ukrainischen Goldschatzes durch US-Flieger uvm.

    Warum ausgerechnet Herr Dr. Unterberger unentwegt CIA-NSA-Soros-Propaganda nachredet, bleibt mir ewiglich ein Mysterium. Von einem Verlangen, der ach so sympathische Schokoladenkönig oder die Timoschenko oder sonstige Kriminelle mögen ihr Diebesgut an die Ukraine zurückgeben, hab ich leider nix gehört.

    Einträgliches Geschimpfe Richtung Putin bietet sich da eher an.
    .

  3. Ausgezeichneter KommentatorStein
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 10:42

    Die Präsidentschaft eines Oligarchen bewahrheitet jedenfalls das Sprichwort "Geld regiert die Welt".

    Eigenartigerweise berichten Medien (vor allem jene linken Moralapostel die stets "Gleichheit und soziale Werte" predigen) nicht über die Herkunft des unermesslichen Reichtums bestimmter Einzelner und stellen ihn auch nicht moralisch in Frage.

  4. Ausgezeichneter KommentatorKomma
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 09:58

    AU hätte sich besser informieren sollen, etwa an Hand es hervorragenden Beitrags de Ostexperten Pter Bachmaier über den Verfassungsputsch in KIew.

    https://www.facebook.com/events/719237084794636/?ref=5

    AU außenpolitische "Expertisen" sind unerträglich und natürlich reine Meinungsmache für US/Israel.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 18:44

    Hier geht es um einen Macht-und Interessenskonflikt von Grossmächten, die allesamt schmutzig spielen und in dem die chaotische Ukraine der Spielball ist.
    Russland wird durch das Naherücken des "Feindes" unter ähnlichen Druck gebracht, wie die USA in der Cubakrise in den 60er Jahren.
    Ich bin nach wie vor dafür, sich aus diesem Spiel rauszuhalten.
    Lösen wir erst unsere Probleme in Kerneuropa.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 11:30

    Der neue Präsident der Ukraine wurde zwar "demokratisch" gewählt, aber ich sehe in seiner Person als Oligarch keine wesentliche Verbesserung für das Land.
    Man hätte sich all die Opfer, das wirtschaftliche Chaos und das menschliche Leid, die dieser Umsturz mit sich brachte, ersparen können.

    Das ist die traurige Bilanz des Maidan-Aufstandes und eines Bürgerkrieges, der noch lange nicht ausgestanden ist.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2014 18:54

    Das ukrainische Parlament hat kurz vor der Psäsidentenwahl noch ein Gesetz verabschiedet, wonach, unabhängig von der Wahlbeteiligung in den einzelnen ukrainischen Regionen, die Wahl für die ganze Ukraine gilt.

    Was würden die Linken bei uns für ein Geschrei veranstalten, wenn das die Basis unserer vielstrapazierten Demokratie wäre.
    Es wirft kein gutes Licht auf die ukrainische Wahl, auch wenn das von unserer "westlichen" Propaganda totgeschwiegen wird.

    Wie überhaupt unsere Propaganda eine Anzettelung des Bürgerkriegs in der Ukraine durch "westliche" Kräfte völlig negiert, ja sogar ins Gegenteil verkehren will.

    Ich muß mich schön langsam fragen, welchen Triebkräften die Propaganda unserer Medien und Politik insgesamt aufsitzt, wo in Ländern, in denen mittlerweile systematisch Christen abgeschlachtet werden, immer noch vom "Frühling" gesprochen wird. Verfolgt man die Blutspur der amerikanisch, militärischen "Außenpolitik", dann sind dort in den letzten Jahren die meisten Anschläge auf Christen und christliche Einrichtungen unternommen worden.

    Und warum erkennt das das amerikanische Volk nicht, das zu den christlich gläubigsten zählt, das ich kenne?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIsabella
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2014 13:30

    Aufdecker Hofrat Winkler suspendiert.
    Hofrat Hermann Winkler, Leiter des Strafamts der Landespolizeidirektion Salzburg, wurde vom Dienst suspendiert. Handelt es sich um eine Racheaktion des Establishments, weil Winkler seit Jahren unangenehme Wahrheiten ans Licht zerrt?

    Dem Aufdecker Hofrat Winkler verdanken wir es, dass wir gesichertes Wissen über die unglaubliche Asylmafia in Österreich besitzen. 2005 veröffentlichte er als damaliger Stv. Leiter der Außenstelle Salzburg des Bundesasylamtes in Österreich sein Buch „Asylconnection. Es ist fünf vor Zwölf.“

    Der Inhalt des außerordentlich umfangreichen und vielschichtigen Buches belegt in sehr beeindruckender Weise die Landnahme Österreichs durch „Flüchtlinge“ aus aller Herren Länder, insbesondere aus den ehemaligen Sowjetrepubliken Georgien, Weißrussland, Russland, Moldawien aber auch aus Afrika, dem Balkan, der Türkei sowie dem Fernen und Nahen Osten und anderen Weltgegenden. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass wir in einem Zeitalter einer globalen Völkerwanderung Richtung Industriestaaten leben, die über kurz oder lang, wie der Autor zutreffend prognostiziert, nach dem Prinzip der kommunizierenden Gefäße aus der derzeit noch 1. Welt mittelfristig eine 2. oder gar dritte Welt machen wird. Die Verarmung des „reichen“ Westens ist dank eines antiquierten Asylrechtes, zahnloser fremdenpolizeilicher Vorschriften und dank der tatkräftigen Mithilfe zahlreicher „Wohltätigkeits“organisationen spätestens seit dem Fall des Eisernen Vorhanges längst vorprogrammiert.
    Und Winkler berichtete aus der täglichen Praxis, gut dokumentiert mit Originalunterlagen: Seine Berichte über die Tricks der Asylwerber reichen von der vorgetäuschten Jugendlichkeit (zur Verbesserung der Rechtsstellung) über angebliche Universitätsdiplome bis hin zu absonderlichen Schauergeschichten, die offenbar aus dem Sagen- und Märchenschatz des afrikanischen Busches stammen. Andererseits ....
    weiter:
    http://freies-oesterreich.net/


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  1. Herzogberg (kein Partner)
    28. Mai 2014 22:07

    Leider wird von Unterberger überhaupt nicht auf die geopolitische Situation "Rußland - Ukraine" eingegangen. Sie ist ähnlich der Situation "USA - Kuba" in den 1960er Jahren.
    Schließlich mußte damals Rußland einen Rückzieher machen. Wird das heutzutage auch die USA zum Wohle der Ukraine - Stichwort Neutraliesierung - machen? Wir wollen es um der Ukraine willen hoffen.

    • Zraxl (kein Partner)
      29. Mai 2014 21:31

      Diese Interpretation der Kubakrise entspricht der Darstellung in den amerikanischen Heldensagen. Kennedy hat damals einfach einen Nuklearkrieg riskiert, den Chruschtschow dann doch nicht lostreten wollte. Russland hätte keineswegs einen Rückzieher machen müssen, weil die russische Waffentechnik der amerikanischen damals mehr als ebenbürtig war. Insbesondere für einen Nuklearkrieg wären die Russen im Vorteil gewesen (Von der "Zar Bombe" bis zur Raketentechnik) - nur bei der konventionellen Bewaffnung waren die USA im Vorteil. Dass es nicht zum Nuklearkrieg kam, ist also letztlich der Vernunft Chruschtschows zu danken, und nicht der Kaltschnäuzigkeit Kennedys. Das war ein unglaubliches Pokerspiel, das halt zufällig gut ausgegangen ist.

      Die Politik des heutigen Russland ist mit dem brutalen und expansiven Kommunismus der Sowjetunion überhaupt nicht vergleichbar. Wenn die westliche Diplomatie nicht derartig dämlich agiert hätte, indem sie diesen Maidanputsch ganz offen (und vermutlich auch mit logistischer Unterstützung) befördert hat, gäbe es in der Ukraine jetzt keinen Bürgerkrieg und die Krim wäre immer noch Teil der Ukraine.

      Jetzt, da -Dank der Westlichen Diplomatie!- der kalte Krieg wieder installiert worden ist, darf man mit vielen grausigen Gespenstern rechnen. Durch den Pakt Russland mit China, ist nicht nur Russland weitgehend unabhängig von den westlichen Sanktionen, sondern China hat für seine brutale Expansionspolitik in Asien und in Afrika auch die volle Rückendeckung von Russland. Der Iran bekommt von Russland nigelnagelneue Atommeiler installiert (m.w. 9 Stück!). uswusf. Um die Ukraine geht es nur sehr am Rande. Ja, vielleicht wird Russland irgendwann den Ostteil annektieren, aber wenn, dann nur aus Bosheit gegen die EU, denn die darf dann den wirtschaftlich lebensunfähigen Rest der Ukraine erhalten. Und viele Griechenländer sind der EU Tod.

  2. heartofstone (kein Partner)
    28. Mai 2014 21:03

    Ukraine hin - EU-Wahl her ... warum gibt es drei Tage nach der Wahl immer noch kein Ergebnis? Ein Armutszeugnis der Sonderklasse ... aber Hauptsache die "politische Eliten" befetzen sich schon wegen des obersten EU-Kommissars ... wie in der UdSSR ... wenn die ganzen Bonzen jetzt tot umfallen würde mich das wirklich nicht kümmern ...

  3. Gasthörer (kein Partner)
  4. T. F. (kein Partner)
    28. Mai 2014 16:19

    Dass die Mehrheit für Proroshenko gar so klar ausgefallen ist, finden nicht alle in der Ukraine ein gutes Zeichen in Sachen Demokratisierung sonder ziemlich verdächtig. Zufällig hat Klitschko als Bürgermeister fast genau die gleiche klare Mehrheit bekommen. Ein Schelm, der hier Böses denkt!

  5. Isabella (kein Partner)
    28. Mai 2014 13:30

    Aufdecker Hofrat Winkler suspendiert.
    Hofrat Hermann Winkler, Leiter des Strafamts der Landespolizeidirektion Salzburg, wurde vom Dienst suspendiert. Handelt es sich um eine Racheaktion des Establishments, weil Winkler seit Jahren unangenehme Wahrheiten ans Licht zerrt?

    Dem Aufdecker Hofrat Winkler verdanken wir es, dass wir gesichertes Wissen über die unglaubliche Asylmafia in Österreich besitzen. 2005 veröffentlichte er als damaliger Stv. Leiter der Außenstelle Salzburg des Bundesasylamtes in Österreich sein Buch „Asylconnection. Es ist fünf vor Zwölf.“

    Der Inhalt des außerordentlich umfangreichen und vielschichtigen Buches belegt in sehr beeindruckender Weise die Landnahme Österreichs durch „Flüchtlinge“ aus aller Herren Länder, insbesondere aus den ehemaligen Sowjetrepubliken Georgien, Weißrussland, Russland, Moldawien aber auch aus Afrika, dem Balkan, der Türkei sowie dem Fernen und Nahen Osten und anderen Weltgegenden. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass wir in einem Zeitalter einer globalen Völkerwanderung Richtung Industriestaaten leben, die über kurz oder lang, wie der Autor zutreffend prognostiziert, nach dem Prinzip der kommunizierenden Gefäße aus der derzeit noch 1. Welt mittelfristig eine 2. oder gar dritte Welt machen wird. Die Verarmung des „reichen“ Westens ist dank eines antiquierten Asylrechtes, zahnloser fremdenpolizeilicher Vorschriften und dank der tatkräftigen Mithilfe zahlreicher „Wohltätigkeits“organisationen spätestens seit dem Fall des Eisernen Vorhanges längst vorprogrammiert.
    Und Winkler berichtete aus der täglichen Praxis, gut dokumentiert mit Originalunterlagen: Seine Berichte über die Tricks der Asylwerber reichen von der vorgetäuschten Jugendlichkeit (zur Verbesserung der Rechtsstellung) über angebliche Universitätsdiplome bis hin zu absonderlichen Schauergeschichten, die offenbar aus dem Sagen- und Märchenschatz des afrikanischen Busches stammen. Andererseits ....
    weiter:
    http://freies-oesterreich.net/

  6. Religiöser Geistheiler (kein Partner)
    28. Mai 2014 12:43

    Die Nato verliert in diesem Jahr den Afghanistankrieg. Es ist kein Zufall, dass jetzt der Krieg auch nach Europa und Nordamerika hineingetragen wird. Es besteht die Gefahr, dass die Situation immer chaotischer wird. Dies kann nur verhindert werden, wenn eine rechtskonservative, nicht-grüne Ökopolitik etabliert wird. In Deutschland bekommen die Parteien AfD und FW immer mehr Stimmen. Zudem muss die ungerechte Vermögensverteilung durch Schwundgelder beseitigt werden.

  7. Torres (kein Partner)
    28. Mai 2014 10:40

    Die westlichen Staaten werden sich wohl hüten, die Selbstbestimung einzelner Völker zu unterstützen oder gar zu fördern. Denn da hätten viele Länder allergrößte Probleme mit den eigenen Minderheiten: Katalanen, Basken, Schotten, Korsen, Südtiroler, Flamen, Wallonen, Ungarn (in Siebenbürgen, Slowakei, Vojvodina) usw. - sie alle wollen eingen Staaten oder zumindest Autonomie.

  8. Gennadi (kein Partner)
    28. Mai 2014 08:22

    Abgesehen von den diversen OTs jener Poster, die mit jedem Thema intellektuell überfordert sind, ist eine Kritik anzubringen:

    Scheu und feig wird überall von "prorussischen Separatisten" gesprochen. Ehrlich und laut gesagt, handelt es sich bei diesen um reguläre russische Truppen.
    Deshalb ist auch der blinde Aufruf, mit ihnen zu verhandeln, leer und vergeblich. Denn sie führen nur ihre Befehle aus.

    Die "Welt" wurde übertölpelt, als Putin während der Ablenkung der olympischen Spiele seine Divisionen in Marsch setzte. Die "Welt" ist jetzt zu beschämt, ihre eigene Blindheit und Dummheit zuzugeben.

  9. Tullius Augustus
    27. Mai 2014 22:06

    Eben gerade im Heute-Journal (ZDF) gehört - aus dem Munde des deutschen Top-Vermittlers Wolfgang Ischinger:

    Es wäre doch eine gute Idee und ein Schritt zu mehr Dialog und Frieden, wenn beim geplanten D-Day-Jubiläumstreffen (Erinnerung an die Landung der Allierten am 6. 6. 1944, also vor genau 70 Jahren) auch der neue ukrainische Präsident Poroschenko eingeladen ist.

    Wolfgang Ischinger: Kein Land hat im 2. Weltkrieg solches Leid & Gräuel erleiden müssen wie die Ukraine.

    Anmerkung: Präsident Putin und auch Obama, Merkel u. einige andere werden ebenfalls beim Festakt dabei sein.

    Link zum geplanten Treffen in der Normandie: http://www.nzz.ch/aktuell/newsticker/obama-plant-kein-treffen-mit-putin-beim-d-day-1.18299101

  10. mischu
    27. Mai 2014 20:31

    Und noch ein erfreuliches Wahlergebnis!
    Genosse Eugen Freund([erlwirt]schaft) wird weder Delegationsleiter, noch Vize.
    Ist er in der SPÖ gar schon abgesägt? ;-)

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140527_OTS0246/joerg-leichtfried-einstimmig-zum-delegationsleiter-der-spoe-eu-delegation-gewaehlt

  11. logiker2
  12. Cotopaxi
    27. Mai 2014 18:55

    o.T.

    Der Dreck, in den "unsere" Staatenlenker den österreichischen Karren gefahren haben, wird von Tag zu Tag offenkundiger: ;-)

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/3812862/Turken_Mit-illegalen-Tricks-zur-DoppelStaatsburgerschaft?_vl_backlink=/home/index.do

  13. Anton Volpini
    27. Mai 2014 18:54

    Das ukrainische Parlament hat kurz vor der Psäsidentenwahl noch ein Gesetz verabschiedet, wonach, unabhängig von der Wahlbeteiligung in den einzelnen ukrainischen Regionen, die Wahl für die ganze Ukraine gilt.

    Was würden die Linken bei uns für ein Geschrei veranstalten, wenn das die Basis unserer vielstrapazierten Demokratie wäre.
    Es wirft kein gutes Licht auf die ukrainische Wahl, auch wenn das von unserer "westlichen" Propaganda totgeschwiegen wird.

    Wie überhaupt unsere Propaganda eine Anzettelung des Bürgerkriegs in der Ukraine durch "westliche" Kräfte völlig negiert, ja sogar ins Gegenteil verkehren will.

    Ich muß mich schön langsam fragen, welchen Triebkräften die Propaganda unserer Medien und Politik insgesamt aufsitzt, wo in Ländern, in denen mittlerweile systematisch Christen abgeschlachtet werden, immer noch vom "Frühling" gesprochen wird. Verfolgt man die Blutspur der amerikanisch, militärischen "Außenpolitik", dann sind dort in den letzten Jahren die meisten Anschläge auf Christen und christliche Einrichtungen unternommen worden.

    Und warum erkennt das das amerikanische Volk nicht, das zu den christlich gläubigsten zählt, das ich kenne?

  14. simplicissimus
    27. Mai 2014 18:44

    Hier geht es um einen Macht-und Interessenskonflikt von Grossmächten, die allesamt schmutzig spielen und in dem die chaotische Ukraine der Spielball ist.
    Russland wird durch das Naherücken des "Feindes" unter ähnlichen Druck gebracht, wie die USA in der Cubakrise in den 60er Jahren.
    Ich bin nach wie vor dafür, sich aus diesem Spiel rauszuhalten.
    Lösen wir erst unsere Probleme in Kerneuropa.

  15. Freak77
    27. Mai 2014 18:21

    Im heutigen Mittagsjournal hat es Christian Wehrschütz wieder betont:

    Egal wer bei den Kämpfen im Osten der Ukraine gerade Erfolge erzielt:

    Mit jedem Toten der im Bürgerkrieg stirbt schwindet die Aussicht auf eine geeinte Ukraine und auf eine gute Zukunft in der Region & im ganzen Land:

    Deshalb gebe ich Christian Wehrschütz recht:

    Der neue ukrainische Präsident Poroschenko wäre gut beraten, wenn er auch mit den Kommandanten und Drahtzieher der prorussischen Kräfte verhandeln würde.

    Also genau diejenigen Personen die seitens Kiews bisher als "Terroristen, an deren Händen Blut klebt" bezeichnet wurden. Mit DENEN sollte Kiew jetzt verhandeln!!

    Sonst ist keine Aussicht mehr den Staat zusammenzuhalten & die Regionen Donezk & Lugansk in naher Zukunft & friedlich wieder in die Ukraine zurück zu bekommen.

    Die Politiker in Kiew: Premier und Präsident müssen über ihren Schatten springen und mit diesen dubiosen Figuren verhandeln.

    So wie es jeder Polizeipsychologe erklären würde: Wie oft hat schon e. Bankräuber e. Gruppe von Geiseln in e. Bank festgehalten: Bankangestellte bzw. Bankkunden.

    Wurscht wie schrecklich dieser Geiselnehmer ist: Die Polizei verhandelt mit ihm und macht ihm reale Angebote.

    Die Kiewer Führung kann es sich jetzt nicht mehr leisten zu sagen: "Wir sind Ehrenmänner, wir machen uns die Hände nicht schmutzig, mit Terroristen verhandeln wir nicht." - Sie können es sich nicht mehr leisten!!!


    Es steht viel zu viel auf dem Spiel: Springt über euren Schatten. Stolz sollte kein Hindernis sein in so einer verzweifelten Situation.

    • Erich Bauer
      27. Mai 2014 18:31

      Es ist mehr als traurig, dass Sie erst jetzt begreifen... Es ist ein Stellvertreterkrieg! Also! Es MÜSSEN die Stellvertreter VERHANDELN!!!

      Die EU ist dabei draußen. Wer kann sich denn - um Himmels willen - von Ashton, Barolo oder Rumpi vertreten fühlen?

    • Nestor 1937
      28. Mai 2014 08:47

      Erich Bauer

      Große Zustimmung!

  16. Josef Maierhofer
    27. Mai 2014 17:15

    Den Frieden muss man selbst verteidigen.

    Bei Einmischung von außen geht das schwer.

    Es leiden die Menschen, es ist Krieg in der Ukraine.

    Ohne Einmischung von außen hätte man sich vermutlich einigen können.

    Ich fürchte, zu einer friedlichen Einigung ist es zu spät.

    • Jewgeni Gorowikow
      27. Mai 2014 17:34

      Sie haben recht:

      Wenn sich Russland auf der Krim nicht "eingemischt" hätte und in den Gebieten Donezk / Lugansk / Slawjansk / Mariupol / Odessa nicht gezündelt hätte, dann wäre jetzt die Ukraine ein friedliches & geeintes Land.

      Jetzt, Ende Mai, Krokodilstränen zu vergießen bringt es nicht!

      Dass es diese Situation im Osten der Ukraine gibt war seit mindestens 2 Monaten voraus zu sehen. Weil Russland und die verbündeten "Separatisten" alles daran setzten die Wahlen am 25.5.2014 zu verhindern.

      Russland ist es immerhin nicht gelungen die ukrain. Präsidentenwahlen zu verhindern! Das ist ein respektabler Erfolg für die ukrainische Übergangsregierung.

      So wie es aussieht möchte Russland das von den Separatisten angerichtete Chaos rund um Donezk als Faustpfand für politische Erpressungen benutzen.

      Mit Putin&Co. ist keinesfalls zu Spaßen, die kennen nur die Sprache der Macht bzw. die Sprache der Gewalt.

      Und vorsicht wenn Putin einmal Kreide schluckt: Glaubt keinesfalls seinen Worten. Worte und Taten stimmen nicht überein!!


      Beispiel: Der Truppenabzug der Russen von der ukrainischen Grenze (zurück in die Kasernen) ist jetzt schon wochenlang x-mal versprochen worden. Und was war wirklich: Nichts!

    • Erich Bauer
      27. Mai 2014 18:19

      Warum sollte sich Putin auch "zurückziehen"? Sein Land wird bedroht! Es ist seine PFLICHT sein Land zu beschützen! Die Generäle tun nichts anderes, als ihn zu beraten, wie dieses riesige Land an ALLEN seinen Grenzen zu verteidigen ist... Das ist die PFLICHT der Generäle!

    • Josef Maierhofer
      27. Mai 2014 18:26

      @ Jewgeni Gorowikow

      Vorher war der Maidanplatz und die Absetzung der Regierung.

      Ich verstehe auch, dass Demokratie nicht die Sprache Russlands ist.

      De facto ist das Land nun geteilt und die Ukraine sollte an neue Grenzen denken.

      Bloß, wie Sie richtig schreiben, ob jede Vernunftlösung je halten wird ?

      Es hat ja noch eine Einmischung von außen gegeben, nicht nur die USA, auch Europa hat sich positioniert und ist nun Kriegspartei.

      Österreich macht bei den Sanktionen (gegen sich selbst) 'natürlich' mit, statt neutral zu bleiben.

  17. Jewgeni Gorowikow
    27. Mai 2014 17:11

    Interessant weil die Sichtweise & das Wissen doch etwas anders ist:

    Eine authentische Stimme direkt aus der Ukraine: die ukrainische Schriftstellerin Oksana Sabuschko heute, 27.5.2014 im Ö1-Morgenjournal:

    http://oe1.orf.at/artikel/376409

    Der Audiobeitrag mit einem Interview Oksana Sabuschkos:

    http://oe1.orf.at/konsole_small?audio_title=&url=http%3A%2F%2Fapasfftp1.apa.at%2Foe1%2Fnews%2F0002285E.MP3

    • terbuan
      27. Mai 2014 17:51

      Wenn der Gläubiger zum Schuldner wird. Wir müssen der Ukraine erst beweisen, dass wir sie überhaupt als Mitglied wollen, die Schriftstellerin meint im ORF:

      "Das Vertrauen in die EU hat in der Ukraine bereits beträchtliche Kratzer abbekommen und der Wahlausgang am Sonntag hat das Verhältnis nicht besser gemacht. Ganz im Gegenteil, so Oksana Sabuschko: "Die Wahlen in der Ukraine stimmen mich weit optimistischer als die EU-Wahlen.".....

      Na dann, Frau Sabuschko, wir zwingen Sie nicht, Mitglied zu werden, Pleitiers hätten wir schon genug!

  18. Dr. Otto Ludwig Ortner
    27. Mai 2014 15:31

    "Europäische Friedensstandards": Solche existieren nicht, solange die N.A.T.O. sich nicht für den gegen Österreich vom Zaun gebrochenen Vernichtungskrieg der staatlich-öffentlichen Beleidigung "Watchlist"des unbescholtenen, legal gewählten österreichischen Bundespräsidenten Dr. Kurt Waldheim entschuldigt und die Hinterbliebenen Opfer - darunter die Gattin des ÖVP-EU Kandidaten - angemessen, das heißt siebenstellig entschädigt hat. Dieser - wie man der beharrlichen Kriminalisierungskampagne gegen Österreich (Zilk, Peymann, Bernhard) auf die "Auslöschung" (Bernhard-Terminus) Österreichs, "das sich den Opferstatus erschlichen hat," gerichtete Angriffskrieg scheiterte an der heldenhaften Haltung des Opfers Kurt Waldheim, der den Aggressoren und Kriegsverbrechern N.A.T.O. entgegenschleuderte, er habe in der dt. Wehrmacht "seine Pflicht getan, wie hundertausende Andere auch", aber vor allem dem wirksamen Handeln der De-facto - Protektoratsmacht Rußland der 2. Republik Österreich, die Rußland -wie aus den Klagen der ö. Kriegsgefangenen in Erfahrung gebracht, ohne Kriegsschuld aus der Taufe hob. Daß die österreichische Regierung sich blind auf den russischen Militärschild verläßt, ist aus der von ihr durchgeführten Zerstörung des ruhmreichen österreichischen Armee erkennbar, die in dem Zynismus gipfelte, daß BK. Dr. Schüssel den allgemein als bezahlten Feindspion bekannten Dr. Helmut Zilk - wie gesagt, erklärter Feind Österreichs - zum Vorsitzenden der Bundesheer-Reformkommission bestellte. Unter der Protektoratsmacht Rußland ist Österrreich's Heer offenbar nur zu Hofburg-Paraden da. Sind wir froh darüber, nicht mehr als Kanonenfutter fremder Kriegsverbrecher- jetzt N.A.T.O. - verheizt zu werden! Aber eine Hetze gegen Rußland ist natürlich dumm!
    Gott schütze Österreich!

    • Gennadi (kein Partner)
      28. Mai 2014 08:26

      So manche Postings hier lesen sich wie Werbung für die Freigabe von Drogen.
      Anders kann so mancher Unsinn nicht erklärt werden.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      28. Mai 2014 10:13

      wer einen Autor - ausgewiesen durch außergewöhnliche Leistungen - schmäht, erhöht dessen Wirkung (siehe "www.ortnerprinceton58.at" und Lesung in Leipzig am 16.3.2014 "www.deutsches-literaturfernsehen.de"). Als sich die am 13. März 1938 jubelnden Wiener 1942 in Stalingrad eingekesselt und einem qualvollen Tod geweiht fanden, sahen sie ihren Irrtum ein. Dem will ich vorab entgegenwirken, zumal ich Kind und Neffen im Bundesheer habe.

  19. HDW
    27. Mai 2014 14:35

    Nachdem China doch nicht das kaspische Gas bekommen haben (Schweizer TAP statt Ösi Nabucco) liefert eben jetzt Russland billig nach China statt nach Europa. Vielleicht glauben AU und WK jetzt das amerikanische Schiefergas von Exxon aus der Ukraine billig zu bekommen. Die Heide Schmidt und ihr Haselsteiner haben das ganz exklusiv von Soros erfahren. Krugmann hatte übrigens die gute Idee Spekulanten die eine Krise nicht nur ausnutzen sondern absichtlich herbeiführen, mit einem neuen Begriff als "Soroi" zu bezeichnen!

  20. eiskasten
    27. Mai 2014 13:55

    1938 ist von tschechischer Seite zu lesen gewesen, dass die Deutschen eben in der Minderheit sind und ihr Wahlergebnis im Sudetengebiet daher wurscht ist, weil insgesamt eben mehr Tschechen (und Slowaken, die von der Prager Regierung damals als ein Volk angesehen wurden) da sind.
    Das war falsch. Die Bestimmungen von 1919 haben so einen neuen Krieg provoziert (der auch ohne Hitler gekommen wäre). Welche Regierung sagt schon "na gut, dann geht halt".
    Deswegen ist der Satz "(was allerdings nichts daran ändert, dass der neue Präsident ein klare Mehrheit hat, selbst wenn sämtliche Wahlberechtigte der zwei Provinzen gegen ihn gestimmt hätten)" eben auch falsch.

  21. Jewgeni Gorowikow
    27. Mai 2014 13:08

    Eine einwandfreie Wahl in der Ukraine:

    http://derstandard.at/2000001543932/Ukraine-Wahlsieg-fuer-Poroschenko-und-Klitschko-laut-Prognosen

    Auch die OSZE mit ihren über 1000 Wahlbeobachtern sagt es:

    http://www.dw.de/osze-ukraine-wahl-weitgehend-demokratisch/a-17663421

    Eine klare Manifestation des Volkswillens in der Ukraine! Sogar Russland's Lawrow ist jetzt gesprächsbereit mit dem neugewählten ukrain. Präsidenten Poroschenko.

  22. Wertkonservativer
    27. Mai 2014 12:20

    Nun, ich bin im "Ukraine-Drama" wirklich auf der Kiew-Seite, weil ich die leicht durchschaubaren Putin-Aktivitäten nicht und nicht goutiere!

    Ist schon klar: die Sachlage ist verworren, historisch vielfach belastet, und durch die sowohl in Russland, als auch in der Ukraine herrschende Oligarchen-Macht dem Volkswillen mehr oder weniger unzugänglich!

    Traurig ist jedenfalls allemal, dass es auch im heutigen Europa noch möglich ist, zwei lange friedlich neben- und miteinander lebende Volksgruppen gezielt aufeinanderzuhetzen!

    Ein Jammer, das alles!
    (Und, nehmt alles nur in allem, die beste Begründung für weiteres Bestehen und intelligenten Aus- und Umbau der Europäischen Union)!

    (mail to: Gerhard@michler.at)

    • dssm
      27. Mai 2014 17:12

      Friedlich nebeneinander leben?
      In der Westukraine war bis 53 ein blutiger Bürgerkrieg gegen die Sowjets, den aber die lokalen Bewohner als Krieg gegen die Russen sahen.
      Es gibt dort wohl keine Familie, welche keine Opfer zu beklagen hat. Auch in der Zeit nach Chruschtschows Amnestie waren die Bewohner dieser Region Bürger zweiter Klasse, wurden wirtschaftlich benachteiligt, hatten keine Chance auf Ämter oder prestigeträchtige Studien.
      Die Wirtschaft wurde von Moskau aus gesteuert, also keine Investition in dieser ‚Unruheregion’, entsprechend ist dies der ‚ärmste’ Teil der Ukraine.
      Der Hass bricht sich nun Bahn. Verständlich, aber eine menschliche Tragödie.

      Leider wurde dieser Kampf der Westukrainer niemals thematisiert. Unsere Journaille sah ja, ebenso wie Moskau, in diesen Kämpfern Konterrevolutionäre gegen den menschheitserlösenden Sozialismus. Wenn es Sie interessiert, es gibt aber genügend englischsprachige Literatur (vielleicht mit“ Ukrainian Armies 1914–55“ [ISBN: 9781841766683] beginnen, dort sind gute weiterführende Verweise).

      Man sollte also nie eine Friedhofsruhe, erzwungen durch rohe Waffengewalt, mit friedlichem Zusammenleben verwechseln!

  23. brieftaube
    27. Mai 2014 11:45

    Wenn ich die Donau entlang fliege, komme ich durch die ehemaligen Länder der Donaumonarchie und Serbien und suche verzweifelt den europäischen Friedensstandard. Um die Ukraine mache ich einen Bogen. Meine Verwandten aus Lemberg waren Österreicher, Russen, Polen, Deutsche Russen und Ukrainer. Sie bewohnten immer den selben Taubenschlag und suchen Frieden. Hoffentlich kommt nicht der grosse Hunger wie vor und nach dem 2. WK, wo viele aufgegessen wurden!

  24. mischu
    27. Mai 2014 11:30

    Der neue Präsident der Ukraine wurde zwar "demokratisch" gewählt, aber ich sehe in seiner Person als Oligarch keine wesentliche Verbesserung für das Land.
    Man hätte sich all die Opfer, das wirtschaftliche Chaos und das menschliche Leid, die dieser Umsturz mit sich brachte, ersparen können.

    Das ist die traurige Bilanz des Maidan-Aufstandes und eines Bürgerkrieges, der noch lange nicht ausgestanden ist.

    • Jewgeni Gorowikow
      27. Mai 2014 17:20

      @ mischu

      Bitte nicht aus den Augen verlieren WER der Aggressor ist:

      - WER hat die Krim militärisch annektiert.
      - WER hat in Donezk und in Lugansk gezündelt?
      - WER unterstützt mit Offizieren, Kämpfern, Waffen und Geld die sogenannten "prorussischen Kräfte"?

      Jedenfalls hat der Maidan-Aufstand mit dem von Russland angezettelten Bürgerkrieg keinen Zusammenhang.

      Noch nie war es so wichtig wie bei der Ukraine-Krise 2014, dass man schön ordentlich:

      die Ursache als die Ursache bezeichnet und die Wirkung als die Wirkung bezeichnet und die beiden nicht wie wild durcheinanderwürfelt!

    • mischu
      27. Mai 2014 19:45

      @Jewgeni Gorowikow

      Soweit ich die Reihenfolge im Kopf habe, ist zuerst auf Grund der Unruhen Präsident Janukowitsch geflohen und danach hat Rußland die Krim annektiert.
      Daher Ursache und Wirkung nicht so eindeutig, wie es manchmal gerne dargestellt wird. Das ist meine bescheidene Ansicht dazu.

  25. Tullius Augustus
    27. Mai 2014 11:14

    Gestern, Mo. 26.5. um 19:30 in der Zeit im Bild:

    http://tvthek.orf.at/program/Zeit-im-Bild/1203/Zeit-im-Bild/7978871

    ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz berichtete aus Donezk:

    "... auf Seiten der prorussischen Kräfte, wo auch Söldner aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion im Einsatz sind .... "

  26. schreyvogel
    27. Mai 2014 11:05

    "Weder in der EU noch in Amerika unterstützt man die Selbstbestimmung einzelner Provinzen."
    Ja, wegen Palästinas.

  27. Stein
    27. Mai 2014 10:42

    Die Präsidentschaft eines Oligarchen bewahrheitet jedenfalls das Sprichwort "Geld regiert die Welt".

    Eigenartigerweise berichten Medien (vor allem jene linken Moralapostel die stets "Gleichheit und soziale Werte" predigen) nicht über die Herkunft des unermesslichen Reichtums bestimmter Einzelner und stellen ihn auch nicht moralisch in Frage.

    • schreyvogel
      27. Mai 2014 11:28

      Wahrscheinlich uralter Familienbesitz, zurück verfolgbar bis auf Abraham, und mühsam durch die kommunistischen Zeiten gerettet.
      Die Rechtmäßigkeit steht somit außer Zweifel und darf nicht mehr weiter untersucht werden.

    • terbuan
      27. Mai 2014 12:42

      Poroshenko "erwarb" in den "Umbruchszeiten" mehrere Süsswarenfabriken:

      "Den Grundstein für seinen wirtschaftlichen Aufstieg legte Poroschenko in den Umbruchzeiten der 1990er-Jahre. Zunächst handelte er mit Kakaobohnen, dann erwarb er mehrere Süßwarenfabriken, die er zu dem Konzern Roshen (eine Wortkreation aus Poroshenkos Nachnamen) verschmolz. Im Jahr 2013 produzierte Roshen 450.000 Tonnen Konfekt und erwirtschaftete über 40 Prozent des Umsatzes in Russland sowie den GUS-Staaten. Der Nahrungsmittelkonzern Roshen brachte Poroschenko die Spitznamen „Schokoladenkönig“ und „Zuckerbaron“ ein."
      http://de.wikipedia.org/wiki/Petro_Poroschenko

      Alles klar, oder noch Fragen über diese "erfreuliche" Wahl?

    • dssm
      27. Mai 2014 12:49

      Der Reichtum ist schnell erklärt.
      Als die Kommunisten endgültig abgewirtschaftet hatten, da kam der Hilferuf der neuen Machthaber, welche ja logischer weise alles alte Parteimitglieder waren, um die Wirtschaft und Gesellschaft auf das erfolgreiche Modell Marktwirtschaft umzumodeln.
      Also hat der Westen seine Professoren losgeschickt. Leider waren die allesamt Sozialisten und erklärten den armen Ostbewohnern, dass es nun Zeit für den Geldsozialismus sei.

      Drei Gruppen haben diesen Wahnsinn ausgenutzt, die vertrottelten Professoren haben ja jede einschlägige wirtschaftliche Bildung der breiteren Massen zu verhindern gewusst.
      Einmal die Juden, welche bis heute die verhältnismäßig grösste Gruppe unter den Oligarchen stellen. Diese hatten via Religion Verbindung zu Glaubensbrüdern im Westen, durchwegs gestandene Kaufleute und Banker. Diese haben dann mit know-how geholfen. Das Resultat lässt sich sehen.

      Dann die alte Elite aus Geheimdiensten und Partei. Die hatten einfach Zugriff auf die Daten wo, was und wie lukrativ produziert wird. Es war mit diesen Unterlagen und den nötigen Beziehungen ein leichtes sich zu bereichern. Viele sind auch im eher halblegalen Bereich tätig (‚Mafia’) und haben den Reichtum physikalisch geraubt, erpresst und gestohlen, dies trifft vor allem auf führende Leute aus dem Polizeibereich zu.

      Schlußendlich die Strohmänner für westliche Fachleute. Es kursierten schon länger Listen mit lukrativen Betriebsstätten, Geld aus dem Westen war da und schon wurde für einen Pappenstiel ein guter Betrieb gekauft.

  28. Erich Bauer
    27. Mai 2014 10:19

    Achtung! Das Interview (43 min.) könnte für manche leise UND abstoßend sein...

    Christoph Hörstel: deutscher Journalist und PR-Berater. Hörstel, der von 1985 bis 1999 als Journalist unter anderem für die ARD aus Afghanistan, Pakistan und Kaschmir berichtete, tritt heute vor allem als freier Journalist und politischer Aktivist im Umfeld von verschwörungstheoretischen Gruppen wie z.B. dem 9/11 Truth Movement in Erscheinung. (aus WIKI)

    „Ich hab manchmal den Verdacht, unsere Führungsaffen glauben wirklich ihr eigenes, bezahltes Medientheater.!

    (zu Sanktionsdrohungen und Putins Einschätzung):
    „Räudige Köter die bellen, beißen nicht.“

    (Das Gesamtverhalten der EU im Schulterschluss mit der Nato):
    „Dies ist der Offenbarungseid Europas. Genau dieser Punkt. Europa hat noch nie in dieser Deutlichkeit dokumentiert, dass es gar nicht mehr in der Lage ist, wegen hanbebüchener, alles zerfressener Korruption und seiner Regierung in irgendeiner Form eine pro-europäischen Entscheidung zu treffen.“

    http://zombiewoodproductions.wordpress.com/2014/04/12/christoph-horstel-und-kenfm-uber-die-hintergrunde-des-ukraine-konfliktes/

    (Das Obere Video)

    • Erich Bauer
      27. Mai 2014 10:28

      Ergänzung: Das Interview wurde im April aufgenommen. Die Aktualität ist jedoch nach wie vor gegeben. Es hat sich in den Intentionen des "Westens" resp. im Gesamtkomplex nichts geändert. Die "pro-russischen" Defätisten des "Westens" sind nach wie vor da. "Leise" ist die ALPHA-Journaille geworden. Nachrichtenstopp?

    • Anton Volpini
      27. Mai 2014 20:59

      Ein gutes Interview, Erich Bauer, aber in einem irrt auch er oder manipuliert.
      Es gibt schon EU Beitrittsländer, die vorher nicht der NATO beitreten müssen.
      Österreich ist ein Beispiel dafür!

      Sonst aber meine völlige Zustimmung!

  29. Komma
    27. Mai 2014 09:58

    AU hätte sich besser informieren sollen, etwa an Hand es hervorragenden Beitrags de Ostexperten Pter Bachmaier über den Verfassungsputsch in KIew.

    https://www.facebook.com/events/719237084794636/?ref=5

    AU außenpolitische "Expertisen" sind unerträglich und natürlich reine Meinungsmache für US/Israel.

  30. Lot
    27. Mai 2014 09:48

    Internetz-Zeitung.eu, 11.05.2014 – Bundesnachrichtendienst informierte laut Zeitungsbericht schon Ende April über Ein-satz von 400 Academi-Soldaten auf Seiten der Kiewer Über-gangsregierung, berichten jetzt auch Spiegel und ND. (Erläuterung: "Academi ist die Nachfolgeorganisation von Blakwater)

    Thimothy Snyder (dzt. Fellow am Institut der Wissenschaft vom Menschen in Wien und selbst Jude) in er FAZ vom 13.04.14: "„Und zahlreiche Veteranen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte kehrten aus Israel in die Ukraine zurück, um für die Freiheit zu kämpfen.“

    Poroschenko ist Oligarch mit zwei Pässen.

    Ganz hahnebüchen ist die Zahlung der Gasrechnungen der Ukraine durch die EU mit unserem Geld!!!!!!!! Wie kommen wir dazu die Rechnung für die amerikanisch-israelische Einkreisungspolitik Rußlands zu bezahlen. Ist die EU nur noch der Pudel Obamas und Netanjahus?

    • Gennadi (kein Partner)
      28. Mai 2014 08:17

      Für das Verbreiten solcher Dummheiten zahlt Putin in Bar.

  31. Freak77
    27. Mai 2014 08:39

    Die Aufrechterhaltung der Kampfkraft der sogenannten "prorussischen Separatisten" rund um Donezk und Lugansk kostet eine Menge Geld.

    Woher kommt das Geld?

    Wer finanziert die "prorussischen Separatisten" im Osten der Ukraine?

  32. terbuan
    27. Mai 2014 08:25

    Ich mische mich in diese Diskussion nicht mehr ein, eine Annäherung der Standpunkte erscheint praktisch nicht möglich.
    Aber eines habe ich heute wieder gelernt:
    Es gibt zweierlei "prorussische Kräfte", die einen, die leisen im Westen (wie etwa die FPÖ....)
    und die anderen, die durch ihr abstoßendes Verhalten auffallen! ;-)

    Zitat AU:
    "Die prorussischen Kräfte im Westen (wie etwa die FPÖ und die Stadler-Gruppe) sind hingegen in Sachen Ukraine inzwischen sehr leise geworden. Zu abstoßend ist das Vorgehen der prorussischen Kräfte."

    • Erich Bauer
      27. Mai 2014 10:54

      Lieber @terbuan,

      hast Du in irgendwelchen Mainstream-Medien LAUTSTARK über die angeblichen "pro-russischen" Aktivitäten von FPÖ und Stadler etwas gelesen oder gehört? Ansonsten fallen diese "Medien" ja bei sämtlichen Äußerungen dieser "Gruppen" in totale Hysterie...

      Die Stellungnahmen von FPÖ (von da kam allerdings eh nur Larifari) bzw. Stadler sind mir lediglich über Alternativmedien bekannt geworden...

    • terbuan
      27. Mai 2014 11:37

      Nein, nicht wirklich, aber ein kleiner Seitenhieb auf FPÖ oder Stadler passt in (fast) jeden Kommentar! ;-)

    • Erich Bauer
      27. Mai 2014 13:13

      Daher kommt es mir hier, im gegenständlichen Fall, so vor, als würde der ORF in einem Wetter-NACHbericht - von gestern - sogar dabei schon ein bisschen "schwindeln" wollen... :-)

  33. Markus Theiner
    27. Mai 2014 07:16

    Von vornherein freiwillige Selbstbestimmung als Konfliktlösung zu akzeptieren ist im Westen überhaupt kein Problem. Aber als freiwillig gilt es halt nur, wenn der betroffene Staat es selbst so will.

    Das Prinzip der Souveränität von Staaten in deren innere Angelegenheiten man sich nur im äußersten Fall einmischt ist das Gegenkonzept zu Kolonialismus und Imperialismus, als die Großmächte diktiert haben wie ein Staat sich zu verhalten hat.

    Ein allgemein gültiges Grundrecht auf Separation lässt sich schwer definieren, weil man erst einmal definieren müsste WEM dieses Recht überhaupt zusteht. Den regionalen Verwaltungseinheiten auf erster Ebene unter dem Staat? Die sind unter Umständen durch völlig willkürlich gezogene Grenzen bestimmt.
    Einer Volksgruppe? Wie geht das, wenn die nicht klar abgegrenzt in einem ethnisch "sauberen" Gebiet lebt?
    Und selbst wenn man so ein Recht definiert, wie setzt man es durch? Marschieren UN-Blauhelme in jedes Land ein, das nicht saubere Abstimmungen zulässt, übernehmen dort die Macht, lassen alle Provinzen abstimmen und zerschlagen das Land je nach Ergebnis?

    • Freak77
      27. Mai 2014 08:52

      Ich habe es schon mal geschrieben:

      Ich, meine Familie und viele Freunde in unserer Wohngegend fühlen uns im Innersten als Deutsche und wollen mit dem österreichischen Staat nichts mehr zu tun haben. Wir fühlen uns in unserer deutschen Identität tief verletzt und diskriminiert.

      Wir wollen hier ein deutsches Autonomiegebiet errichten.

      Und uns in weiterer Folge durch ein demokratisches Referendum an Deutschland anschließen.


      Ich habe auch schon Kontakt in das Innviertel aufgenommen. Vor etlichen Jahrhunderten haben bekanntlich die Habsburger trickreich den Bayern das Innviertel abgenommen.

      Aber bis heute fühlen sich viele Innviertler in Wahrheit als Deutsche und wollen auch als Deutsche in einem Autonomie- bzw. deutschen Staatsgebiet leben.

      Ich plane gemeinsam mit einer Innviertler Gruppe die Errichtung von deutschen Autonomiegebieten innerhalb Österreichs Grenzen.

      Was würden Sie Herr Theiner mir raten wie ich und meine zahlreichen Freunde weiter vorgehen sollen? Hilfe durch die UNO?

    • Lieber Augustin
      27. Mai 2014 11:45

      Freak77,
      auf jeden Fall sollte die Abspaltung von einer klaren Mehrheit der Bevölkerung gefordert werden, wie in der Ostukraine und auf der Krim.

    • Helmut Oswald
      27. Mai 2014 11:45

      @ Theiner, Freak 77

      Satzungen der Vereinten Nationen

      Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte , 16.12.1966

      Capotorti Subcommission der Vereinten Nationen - Definitionen für Volk, Volksgruppe, ethnische, religiöse und sprachliche Minderheiten.

      Akte von Helsinki uvam.

      Nicht von Staaten reden. Nicht Probleme aufwerfen, die dogmatisch einwandfrei gelöst sind. Nichts ist unklar. Das haben wir vor 30 Jahren und mehr hinter uns gelassen - nach jahre- und jahrzehntelangen Debatten in diversen Ausschüssen der VN und an anderem Ort.

      Die Theorie des Rechtes / der Rechte ist sauber und einwandfrei. Nur wenn man so tut, als wisse man es nicht - dann hat das immer einen Grund. Meist den, daß die Rechtslage nicht geeignet ist, die eigene politische Absicht zu unterstützen. Dann, und nur dann, tun die Beteilgten so als wäre 'das nicht genau definiert', der Sachverhalt ' nach Belieben interpretierbar' , das Recht in diesem Punkt ' unklar und dehnbar'

      Nichts davon trifft zu - aber erfahrungsgemäß greift der, dessen Position durch das Recht nicht gestützt wird, zu diesem Arsenal an Worthülsen zwecks Verschleierung seiner schlechter berechtigten Stellung.

    • Freak77
      27. Mai 2014 13:17

      Lieber Augustin:

      Ich bin SEHR zuversichtlich!!!

      Einen Wahlbezirk habe ich schon festgelegt, da ist die Mehrheit für die Abspaltung an Deutschland praktisch sicher.

      Intensive Wahlwerbung machen wir gerade jetzt.

      Als nächstes geht es ans Ausdrucken der Stimmzettel im Copy-Shop.

      Unseren Freunden im Innviertel geht es genau so, sie sind sehr optimistisch!

    • Undine
      27. Mai 2014 17:40

      @Freak77

      "Wir wollen hier ein deutsches Autonomiegebiet errichten."

      Also, wenn Sie mir schwören, daß sich kein einziger "LINKER Deutscher" ---also weder ein deutscher SPD-ler, noch ein PDS-Ler und schon gar nicht ein deutscher GRÜNER in Ihrem deutschen Autonomiegebiet aufhalten dürfen, könnte ich mich für Ihren Plan erwärmen---aber, wie gesagt, nicht der leiseste linke Hauch wird von mir geduldet. Den Akif Pirincci hingegen, auch wenn seine Sprache etwas gar deftig ist, müßten Sie aber schon akzeptieren, vorausgesetzt natürlich, Sie akzeptieren mich! ;-))

    • Markus Theiner
      27. Mai 2014 22:07

      @ Helmut Oswald

      Und wo in diesen Dokumenten steht jetzt wer wann ein Sezessionsrecht hat?

    • panzerechse (kein Partner)
      28. Mai 2014 22:36

      Das Sezessionsrecht hat derjenige der es auch MILITÄRISCH DURCHSETZEN kann!!! Und die Advokaten, die meinen sich empören zu müssen... zwischen die Augen... Conchita wird das nicht ändern können...!!!

  34. bécsi megfigyelö
    27. Mai 2014 07:03

    "Die angebliche militärische Einmischung von 500 Amerikanern": Logo, solches kann nur aus "dunklen Quellen" kommen (vielleicht von Helmut Schmidt?). Ebenso wie die NATO-Kriegshetze, die Vertreibung eines gewählten Präsidenten, die Morde am Majdan, das Inkasso ukrainischer Energie-Unternehmen durch die Sippe von US-Vize Biden, die Abholung des ukrainischen Goldschatzes durch US-Flieger uvm.

    Warum ausgerechnet Herr Dr. Unterberger unentwegt CIA-NSA-Soros-Propaganda nachredet, bleibt mir ewiglich ein Mysterium. Von einem Verlangen, der ach so sympathische Schokoladenkönig oder die Timoschenko oder sonstige Kriminelle mögen ihr Diebesgut an die Ukraine zurückgeben, hab ich leider nix gehört.

    Einträgliches Geschimpfe Richtung Putin bietet sich da eher an.
    .

    • Infophil
      27. Mai 2014 09:17

      *******!

      Offene Frage für mich: Provoziert AU mit seiner ausschließlich proukrainischen, prowestlichen und proamerikanischen Stellungnahme oder meint er es wirklich so?

      Zu Russland: Ein Land mit geringer Staatsverschuldung, einer Arbeitslosenrate von 5,7% (2012) und einem Leistungsbilanzüberschuss von rund 200 Mia $ kann man nur beneiden - und wirkliche Demokratie gibt es in der EU auch nicht, siehe
      EU Kommission, EZB, ESM und dass so etwas wie TTIP und SITA, unter dem Deckmantel freier Handel und Liberalisierung auch nur angedacht wird, ist schon schlimm für unser Land.
      Zu Putin: Was ist besser für ein Land, ein demokratisch gewählter, durchsetzungsfähiger, diktatorischer Führer oder ein auch demokratisch gewählter, nicht agierender Kanzler?

    • Helmut Oswald
      27. Mai 2014 11:02

      @ Infophil

      Ob AU meint was er schreibt ist vollkommen gleichgültig. Er setzt die Agenda - und damit führt er. Die für ihn positiven Folgewirkungen bleiben ja keinesfalls aus: 1) er hat klar proamerikanisch Stellung bezogen (das kann aus einer Vielzahl von Gründen vorteilhaft sein und zwar auch auf vielfach verschiedene Weise) 2.) nicht nachdenken müssen, einfach Presseaussendungen der großen Agenturen bzw Positionspapiere der Botschaften übernehmen 3) in Ruhe abwarten, was dem entgegengesetzt wird (das bedeutet, zusammengefasst eine Menge Information erhalten, die wiederum wertvolles Tauschgut sind) 4) Überlegenheit demonstrieren, indem er den selbstverständlich automatisch zu erwartenden blödsinnigen Entgegnungen, die immer kommen werden, weil an jeder Seite auch dumme Leute auf dem falschen Fuß 'Hurra' rufen, als Alleinstellungsmerkmal seiner Gegner herausschält und nur und ausschließlich, überlegen (lächelnd) sie als das bloßstellt, was sie sind, nämlich Unsinn. Ernsthafte Argumente hingegen verfallen der Schweigespirale oder werden in Neben und Halbsätzen begründungslos aber mit abwertender Wortwahl ostentativ beiseite geschoben. Ihnen wird kein Raum zur Entfaltung geboten. SIe sind, wenn überhaupt, bloß Gegenstand von schlechter Gestimmtheit (man mag den Prozess daher vielleicht auch Stimmungsmache nennen, der hier abläuft) 5) der Blog ist voll und davon lebt der Blog. Also : nicht aufregen - alles ist in Butter. AU ist einfach ein Meister seines Faches. Deshalb Chapeau !

      Ich behalte mir halt vor, mein Land und das meiner Vorväter mehr zu lieben, als beispielsweise Amerika. Und darf vielleicht noch erkennen, was ihm nützt und was ihm schadet.

  35. socrates
    27. Mai 2014 06:17

    Die Medien und Politiker haben einen gemeinsamen Feind: ihre Analysen und Versprechungen vor kurzer Zeit. In der Außenpolitik trifft das auch für A.U. zu:
    21.02.2014 ***Die Ukraine kann nur getrennt überleben
    06.03.2014 ***Zehn Lehren aus der Ukraine
    Siehe Vorhersagen gegen den "ungebildeten" Kurz und den Natobeitritt der Ukraine waren ebenso falsch.
    Auf eine Befragung über die Qualität der oesterreichischen Medien wies ich auf das kurze Gedächtnis hin. Waldheim war dagegen ein Superhirn.

    • socrates
      27. Mai 2014 06:20

      A.U. Vorhersagen über die Pleite Russlands durch die Sanktionen hat Putin wohl gehört und ist nach China gefahren. Wem der Wirtschaftskrieg mehr schadet wird sich erst herausstellen. Zur Zeit hat die EU die schlechteren Karten.





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