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Bravo Europarat!

Das hätte ich dem Europarat wirklich nicht zugetraut: Er zieht aus dem russischen Einmarsch auf der Krim mutig und ohne Rücksicht auf die Großmacht-Dimension Russlands Konsequenzen: Er entzieht allen russischen Abgeordneten zumindest bis Jahresende das Stimmrecht.

Damit ist der Europarat erstmals seit Jahrzehnten, wo er sich nur (peinlicherweise auf Antrag eines österreichischen Sozialisten!) mit Liechtenstein anzulegen getraut hat, wieder relevant. Damit nimmt er seinen obersten Grundsatz, nämlich den der Rechtsstaatlichkeit, nach Jahren des Herumgelaberes wieder ernst.

Damit stehen jedoch die österreichischen Politiker als die Blamierten da. Dabei hat Österreich derzeit den Vorsitz im Europarat. Nicht nur die Koalition, sondern alle Parteien sind blamiert, hat sich doch keine von der absurden Europarats-Rede des Bundespräsidenten am Vortag distanziert.

Fischer hat sich dabei nicht entblödet, eine in der Substanz massiv prorussische Rede zu halten. Er hat Europa weit mehr als Moskau kritisiert. Er hat gegen einen Nato-Beitritt der Ukraine polemisiert – als ob Fischer für die Ukraine oder die Nato zu reden legitimiert wäre. Er hat sogar eine „Brückenfunktion“ der Ukraine verlangt – ohne sich zu erinnern, wie viel weiser sein Vorgänger Kirchschläger gewesen war, der mit guten Gründen eine solche Brückenfunktion für Österreich abgelehnt hatte (das 1955 ja nur zum Zweck der Wiedererlangung seiner Souveränität die Neutralität erklärt hatte). In dieser Rede hat Fischer jedoch eines nicht verlangt: den Abzug der Russen aus der frisch eroberten Krim. So als ob nicht gerade das auf Grund zahlloser Verträge und des allgemeinen Gewaltverbots zentrales Anliegen sein müsste.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    31x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 17:35

    Also, das hätte ich mir nie träumen lassen, daß ich mich einmal ausgerechnet auf der Seite Fischers wiederfände---und mich gegen A.U. stellen würde. Ersteres ist mir direkt peinlich.....

    Ich geb's zu, ich bin PRO-PUTIN! Ich finde seine Politik völlig in Ordnung. Den Russen dürfte es in ihrer langen, überaus entbehrungsreichen, grauenhaften Geschichte nie so gut gegangen wie unter Putin. Ich finde, er ist das, was dieses unendlich große Reich braucht: Ein gemäßigter, rational denkender, besonnener Diktator. Jeder Versuch, dieses Riesenreich etwa mit einem Faymann, einem Spindelegger zu regieren, müßte scheitern. Für Rußland braucht es Format, Stärke, Weitsichtigkeit und einen kühlen Kopf.

    Hand aufs Herz: Soll Putin etwa Ja und Amen sagen, wenn man ihm die NATO vor den Gartenzaun stellen will? Das ist eine ungeheure PROVOKATION!
    Was hat die US-Flotte im Schwarzen Meer zu suchen? Die Amerikaner wedeln dort garantiert nicht mit Palmzweigen und der selbstverliehene Heiligenschein, besser: Scheinheiligen-Schein macht den Heuchlern keinerlei Kopfschmerzen.

    Ich hoffe sehr, daß die ständigen Provokationen des Westens nicht UNS auf den Kopf fallen. Den Amis kann es gleichgültig sein---auf ihr Territorium fällt keine Bombe, aber sie könnten sich auf unsere Kosten sanieren.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 19:08

    Vor wem müssen wir uns mehr fürchten?
    Vor den Russen, die eine mehrheitlich russisch besiedelte Provinz wieder in ihr Staatsgebiet eingegliedert hat oder vor den Amerikanern, die ständig selbst und mit ihren europäischen Marionetten gegen Russland agieren, obwohl sie das überhaupt nichts angeht.
    Sollte es wirklich zu einem Krieg kommen, den Amis steht das Wasser bis zum Hals und die brauchen dringend einen, dann findet der vor unserer Haustüre statt, nicht in Afghanistan, nicht im Irak und nicht in Syrien sondern in Europa!
    Das sollten alle Freunde Amerikas bedenken, die "Stimme Amerikas" ist eine Stimme mit gespaltener Zunge!

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 21:08

    Seit dem Dreißig Jährigen Krieg haben die Angelsachsen in Europa ein Gleichgewicht des Schreckens aufrechterhalten, um im Windschatten innereuropäischer Auseinandersetzungen ihren eigenen Geschäften ungestört nachgehen zu können.

    Die englischen Angelsachsen haben nach dem ersten Weltkrieg das Zepter an die amerikanischen Angelsachsen, abgeben müssen. Ihre Verschuldung bei Uncle Sam durch den ersten Weltkrieg hat das bewirkt.
    Bis heute halten die beiden Angelsachsen in geopolitischen Angelegenheiten zusammen. Die USA als die Imperialmacht der Welt und England als deren Maulwurf in Europa.

    Die Arroganz der USA ist erst dann zum Ausbruch gekommen, als die zweite Imperialmacht der Welt mit der Sowjetunion untergegangen ist.
    Seitdem können die USA ihre Geopolitik weltweit ohne Kontrolle durchsetzen. Die Mittel dazu sind Geldpolitik, einseitige Handelsabkommen, Durchsetzungsbestrebungen ihres Rechtssystem (Case Law), Vorfeldaufbereitung durch NGOs, und wenn nichts mehr sonst hilft, militärische Gewalt.

    Europa wurde mit all diesen Maßnahmen weichgeklopft. Heute ist die EU eine Vorfeldorganisation all dieser aggressiven Kräfte der USA.

    Die Nato, ursprünglich eine Verteidigungsunion gegen die Kommunisten des Ostblocks, ist zur Angriffsunion mutiert. Durch die Anordnungen der US Kräfte hat die EU sich, auf Teufel komm heraus, auszuweiten, die Nato folgt geographisch auf dem Fuß.

    Das neue Rußland unter Putin verteidigt seine Souveränität, natürlich auch mit geopollitischen Schachzügen.
    Die Ukraine könnte das erste Stop für die Nato bedeuten, daher auch die Intensität dieser Auseinandersetzung.

    Und was macht Europa?
    Europa hat kräftig mitgezündelt, um der US Geostrategie zu helfen, und ist bislang gescheitert.
    Jetzt entzieht Europa den Russen in einer Unterorganisation der EU das Stimmrecht.
    Was für eine Dummheit!

    Damit haben sie nur das Schreckensgleichgewicht der Angelsachsen auf die nächst höhere geographische Ebene, der Eurasischen Region, gehoben!

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 15:22

    Das sehe ich anders, nämich total autoritär und undemokratisch.

    Was passiert wenn die USA in ein Land einmarschieren? Nix, denn das sind bekanntlich die Guten.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 16:27

    Ich bin gegen die Einkreisung Russland durch die Nato und andere US-amerikanische Buendnisse. Schuert nur einen weiteren kalten Krieg mit Risiko eines heissen. Ausserdem treibt das Russland in die Arme Chinas.
    Wollen wir das?

  6. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2014 19:36

    Anstatt daß sich alle in Europa bemühen, mit Rußland dringend notwendige Verhandlungen zu führen, kommt ständig irgendwer auf die Idee irgendwelche "Sanktiönchen" zu verhängen, die nicht nur der Ukraine schaden.

    Denn wer wird die Suppe auslöffeln müssen?
    Selbstverständlich wir Steuerzahler! Es wird kaum zu einem Krieg kommen, aber Putin wird die Ukraine WIRTSCHAFTLICH in die Knie zwingen und dafür muß er nicht mehr viel tun. Daumen runter und die Ukraine geht in den Staatsbankrott.

    Siehe auch:
    http://www.orf.at/#/stories/2225716/

    Dann dürfen wir alle wieder entweder heimische Banken stützen, weil die sich weitreichend in der Ukraine engagiert haben, oder es gibt Milliardenhilfspakete von der EU für das Land und auch die dürfen wir über Generationen bezahlen.

    Die EU geht in der Causa Ukraine einen völlig falschen Weg. So wird auch das zarte Pflänzchen einer wirtschaftlichen Erholung in der Euro-Zone gleich wieder abgewürgt, deshalb sollten unsere Volkszertreter etwas kreativer agieren!

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAna-Lyse
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2014 18:34

    ad Europarat:
    Einzige Leistung: EMRK 1950 (!!, lang ist es her). Zu seinen Aufgaben: Er hat nach Art.1 lit.a "die Förderung der Ideale..." seiner Mitgliedstaaten herzustellen. Da widmet er sich in letzter Zeit intensiv der Förderung der famosen Genderideologie samt Sprachpolitik mit Binnen-I, feministischer Transformation der Gesellschaft und political correctness. Hervorragend: die Propagierung des Begriffs "Elter" statt Vater und Mutter.
    Lösung: Europarat abschaffen. Spart viel Geld.

    ad Putin:
    Auf dem Valdai-Forum im September 2013 kritisierte er den Werteverfall im Westen, setzte sich für die traditionelle Familie ein und bekannte sich zum Christentum als kulturprägenden Faktor.

    Frage 1: Werden wir uns als Christen in der EUdSSR bei fortdauernder und verstärkter Verfolgung und Islamisierung an Putin wenden müssen?

    Frage 2: Warum nehmen wir in Österreich nicht die Veränderungen der russischen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik wahr? Warum hängen wir immer noch am Bild der primitiven und gewaltbereiten Besatzungsmacht?


alle Kommentare

  1. Rado (kein Partner)
    14. April 2014 14:26

    Wer braucht den Europarat überhaupt? Ich nicht!
    Das folgende Video zeigt ukrainische Aktivisten bei der Errichtung eines Euromaidans in der Stadt Luhansk in der Ostukraine. Aber nur fast, denn sie werden von der Bevölkerung gebührend empfangen. :-)

    http://www.youtube.com/watch?v=wh6CebmfqWQ#t=56

  2. BHBlog (kein Partner)
    12. April 2014 22:59

    Solche Spinner!
    Das schadet dem neutralen Österreich, man kann nur hoffen, dass die russische Föderation nicht dies als Akt der Aggression wahrnimmt.
    Die USA will uns alle in seine Privatprobleme(10 Billionen Dollar Verschuldung) reinziehen.

  3. Riese35
    12. April 2014 09:19

    Heute in der Presse: Sehr gute und vernünftige Aussagen von Außenminister Kurz ....

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1591829/Kurz_Abstand-zu-Russland-ist-das-falsche-Konzept

  4. Gennadi (kein Partner)
    11. April 2014 20:50

    "Ich geb's zu, ich bin PRO-PUTIN!"

    Für einen Ex-KGB-Chef und vielfachen Mörder zu sein, führt zur naheliegenden Empfehlung:
    Bitte in die Sowjetunion auswandern!

    • Waldkauz (kein Partner)
      12. April 2014 14:21

      Für einen Ex- CIA-Chef und vielfachen Mörder zu sein, führt zur naheliegenden Empfehlung: Bitte in die USA auswandern! Pronto!!!

  5. Gasthörer (kein Partner)
    11. April 2014 18:56

    Dieses Video erklärt alles....Klartext zur Ukraine...

    http://www.youtube.com/watch?v=up504-_7iCA#t=252

    "Sobald du verstehst, nach welchen Gesetzen die Weltpolitik funktioniert, brauchst du die Einzelheiten nicht, um zu verstehen, woher der Wind weht."

    • Gasthörer (kein Partner)
      13. April 2014 18:53

      Habe mir das Video nun einmal ganz angesehen. Informativ und klug ist es schon, aber leider sehr aggressiv, was es nur bedingt sehenswert macht.

  6. Ana-Lyse (kein Partner)
    11. April 2014 18:34

    ad Europarat:
    Einzige Leistung: EMRK 1950 (!!, lang ist es her). Zu seinen Aufgaben: Er hat nach Art.1 lit.a "die Förderung der Ideale..." seiner Mitgliedstaaten herzustellen. Da widmet er sich in letzter Zeit intensiv der Förderung der famosen Genderideologie samt Sprachpolitik mit Binnen-I, feministischer Transformation der Gesellschaft und political correctness. Hervorragend: die Propagierung des Begriffs "Elter" statt Vater und Mutter.
    Lösung: Europarat abschaffen. Spart viel Geld.

    ad Putin:
    Auf dem Valdai-Forum im September 2013 kritisierte er den Werteverfall im Westen, setzte sich für die traditionelle Familie ein und bekannte sich zum Christentum als kulturprägenden Faktor.

    Frage 1: Werden wir uns als Christen in der EUdSSR bei fortdauernder und verstärkter Verfolgung und Islamisierung an Putin wenden müssen?

    Frage 2: Warum nehmen wir in Österreich nicht die Veränderungen der russischen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik wahr? Warum hängen wir immer noch am Bild der primitiven und gewaltbereiten Besatzungsmacht?

    • Irritierter (kein Partner)
      12. April 2014 00:18

      Lieber Ana-Lyse,
      ich erlaube mir anzufügen, das Russland ind der Geschichte noch NIE Westeuropa oder Österreich angegriffen hat.
      Die USA hingegen haben uns bereits zweimal niedergemetztelt. Warum sind das eigentlich unser "Freunde"

      Ich stimme ihnen und auch Undine völlig zu und sehr das Verhalten der Russen eigentlich als Notwehrhandlung.

    • Gennadi (kein Partner)
      12. April 2014 10:33

      "das Russland ind der Geschichte noch NIE Westeuropa oder Österreich angegriffen hat."

      Die Geschichtskenntnisse entsprechen den Deutschkenntnissen...

  7. Tik Tak (kein Partner)
    11. April 2014 16:54

    " ... dem russischen Einmarsch auf der Krim ..."

    Tolle Leistung Unterberger.

    Wann hat der Einmarsch stattgefunden bzw. wann wird der stattfinden?
    Ist da schon was geplant?
    Gibt es da schon einen Termin für die Fernsehübertragung?

    Wenn schon das Herrl Obama gerne wieder einen neuen Krieg, diesmal halt gegen Rußland, führen will, dann muß natürlich auch das Schoßhündchen Unterberger mitkläffen.
    Wann wird der Unterberger die bahnbrechenden "Beweise" der US Regierung über den angeblichen Aufmarsch der russischen Armee an der ukrainischen Grenze kommentieren.
    BTW, die Aufnahmen, http://www.nytimes.com/2014/04/11/world/europe/satellites-show-russia-mobilizing-near-ukraine-nato-says.html , sind von einenm Manöver vom vergangenen Jahr.
    Für den Unterberger sicher ein Zeichen des "Einmarsches" Rußlands in die Ukraine.

    Peinlicher geht es nicht mehr Unterberger, Sie befinden sich bereits auf dem Niveau Ihres Helden George W. Bush, auch bekannt als "The Chimp".

    Wenn Sie schon Lügen verbreiten, dann versuchen Sie es wenigstens ein wenig unauffälliger.

    • Gennadi (kein Partner)
      12. April 2014 00:02

      Der Einmarsch hat stattgefunden, als während der olympischen Spiele 5000 Speznaz und Luftlandetruppen in die Krim eingeschleust wurden. Fernsehübertragung gabs nicht, die war für Schnee-Tollereien reserviert. Putin hatte viel Zeit für sorgfältige Vorbereitung.

      Die Luftlandetruppen wurden dann rechtzeitig vor der Übernahme auf zwei volle Divisionen aufgestockt, drei weitere mechanisierte Divisionen (rechtzeitig vorbereitet während der Olympiade) unmittelbar nach der Übernahme der ersten Amtsgebäude zwischen die Ukraine und die Krim geschoben. Genaue Betrachtung der Fernsehbilder hätte gezeigt (wenn man richtig ticktackt), die angeblichen prorussischen Milizen waren Soldaten, großteils mit russischer Ausrüstung und anderen Feinheiten, gut erkennbar in den Video-Sequenzen. Auch die sofort am Rande der Krim verfügbaren russischen Truppen, mit Panzern etc., können nicht von heute auf morgen hingesprungen sein.

      Sechs Divisionen - o ja, man kann viel vorbereiten, wenn alle auf die Olympiade starren! - stehen jetzt im Grenzbereich östlich Charkiw. Drei (sollte bekannt sein) sind in Transnistrien stationiert, die Verstärkung um drei weitere Divisionen steht auf Abruf bereit.

      War zwar alles im Fernsehen. Nicht aber bei uns. Peinlicher gehts nicht mehr, wenn man sich für Werbung für Putin bezahlen läßt, um dann herum zu ticktacken. Peinlicher gehts nicht mehr....

    • Tik Tak (kein Partner)
      12. April 2014 10:33

      Gennadi,

      Ihre überschwengliche Phantasie in Ehren, aber das ist völliger Blödsinn.

      Die russischen Truppen auf der Krim waren schon zuvor dort, die wurden dort stationiert als Teil der Truppen die in den Marinestützpunkten der russischen Schwarzmeerflotte ihren Dienst versehen.
      Dazu gibt es seit dem Ende der UdSSR langjährige mulitalterale Verträge zwischen Rußland, der Ukraine und Georgien.
      Ein Teil der Truppen wurde zwar tatsächlich während der olympischen Spiele, eigentlich schon davor, auf die Krim verlegt, allerdings als Teil eines Manövers welches bereits seit einigen Jahren immer zu dieser Zeit stattfindet.
      Was für den Westen als auffällig erscheint ist die Ausrüstung der Truppen, die hat sich in den letzten paar Jahren geändert.
      Die regulären russischen Truppen sind heute besser ausgerüstet und besser ausgebildet.

      Genau das, was die prorussischen Milizen dort nicht waren.

      Ihre "Analyse" ist nicht nur falsch, sie ist auch sonst unhaltbar da die prorussischen Milizen zum Teil mit alten westlichen Uniformen unterwegs waren.
      Und ein AK74 bekommt in der Gegend man heute genauso leicht wie ein AK47.

      Und ja, ich habe die Fernsehbilder genau verfolgt, Ihre Analyse ist falsch.
      Wie auch die von mir angeführten Bilder, der angebliche Beweis für die russische Invasion, weitgehend falsch sind.
      Das waren alten Bilder aus 2013.
      Warum es ein Indiz für eine Invasionsvorbereitung sein soll, wenn bestehende grenznahe Stützpunkte für ein Manöver verwendet wurden welches vor 9 Monaten gelaufen ist und für welches heute keine aktuellen Truppen mehr dort stationiert sind dürften Sie wohl kaum erklären können?
      Oder warum angeblich reguläre Truppen in Zelten stationiert sein sollen?
      DigitalGlobe bzw. früher WorldViewImaging ist ein Produkt der kalten Krieg Zeiten eines Ronald Reagan.
      Die haben sich früher bereits als Anbieter von falschen Propagandamaterialien einen einschlägigen Namen gemacht indem sie die Bilder der "Massenvernichtungswaffen im Irak" an die Regierung Bush geliefert haben.
      Bilder von Anlagen die man heute noch "sucht" für die aber hunderttausende Menschen sterben mussten.
      Das ist eine reine US Propagandafirma zur Verbreitung von staatlichen Lügen.
      Offenbar, nach ein paar Namensänderung, immer noch eine Quelle für Falschinformationen im Dienste der US Regierung.

      BTW, auch in normalen Zeiten waren auf der Krim 5 (in Worten fünf) Brigaden und 4 (in Worten vier) Divisionen russischer Marine Einheiten stationiert.

      Ihre "Analyse" haben Sie zwar brav von den US Nachrichten abgeschrieben, aber die sind der peinliche Teil des Spiels.

      Offenbar finden Sie es OK, wenn die USA und ihre Schoßhündchen einen neuen Krieg vom Zaun brechen wollen.

      Können Sie sich an die Worte "Seit 5.45 Uhr wird zurückgeschossen" erinnern?
      Oder an den "Bay of Tonkin incident"?

      Genau das versuchen die USA gerade wieder zu inszenieren.
      Schließlich wäre die Gegend sonst vielleicht glatt stabil und berechenbar geworden.

      Bleibt also, es gab keine Invasion oder Einmarsch durch die Russen.
      Außer in den Köpfen der US hörigen Kriegstreiber.

      Komisch aber auch.

    • Waldkauz (kein Partner)
      12. April 2014 15:39

      @ Gennadi

      Sechs Divisionen? Mein lieber Mann!

      Zwei Wochen vor Deutschlands Präventivschlag gegen die Bolschewisten, standen
      170 (!!!!) Divisionen der "Roten Armee" zum Angriff auf Westeuropa bereit! Nur weil sie zum Angriff gestaffelt standen, gelangen der Wehrmacht riesige Anfangserfolge!

      Ohne diesen Angriff wäre Westeuropa schon bis zum Winter komplett "im Arsch" gewesen! So war es dann "nur" Mittel- und Osteuropa! Schlimm genug!!

      Schlimm aber auch, solchen Menschen wie Ihnen im Leben zu begegnen! Aber vielleicht gibt es im Leben doch noch eine Gerechtigkeit! Ihr Gutmenschen seit jedenfalls eine auslaufende Erscheinung!. Und ihr werdet zur Verantwortung gezogen werden! Mein Wort drauf!!!

    • BHBlog (kein Partner)
      12. April 2014 23:05

      @Gennadi
      Sie gedenken zu scherzen?
      Die US-dominierte NATO hat die olympischen Spiele taktisch ausgenutzt um am Maidan-Platz eine zweite "Orange Revolution" loszutreten. Diesmal allerdings blutig.
      Weil wenn Vladimir Putin die olympischen Spiele in seinem Land hat, kann er schwer seinem damaligen Kollegen Janukowitsch unter die Arme greifen kann,weil die ganze Welt zusieht!!!
      Die USA würde sogar die Schweiz oder China (auf diplomatischen Wege =bezahlte Revolution) okkupieren wenn es ihr einen Vorteil brächte!

  8. Riese35
  9. Peter Brauneis
    11. April 2014 14:20

    Auch im ARD-Monitor rollen wahrscheinlich bald Köpfe investigativer Publizisten. In kritischen Berichten gestern abends hörten wir - voll Überraschung - nämlich ganz anderes, als die (nicht nur) Mainstream-Journaille als Propagandaorgan von USA-CIA-Soros-EU daherlügt.

    Erstens kamen Todesschüsse am Maidan doch aus dem Hauptquartier der US-NGOs. Und nicht vom bösen Janukowitsch und den noch böseren Russen. Die heutige Putsch-"Regierung" spricht darüber aber nicht.

    Und Kumpane des Islamisten Erdogan plan(t)en den Abschuß eines TR-Fliegers, um diesen "Angriff" Assad in die Schuhe zu schieben. So wäre der Bündnisfall gegeben. Bundeswehr-Einheiten stehen eh schon an der türkisch-syrischen Grenze und so hätte auch Deutschland endlich wieder einen Krieg. Der gegen Jugoslawien/Serbien ist ja schon ein Zeitl her.

    Doch: Wen interessiert die Wahrheit, wenn man mit Lügen so viel besser leben kann! Von einer Merkel und einem Steinmeier ist anderes nie zu erwarten, von Herrn Dr. Unterberger aber doch.
    .

  10. Undine
    11. April 2014 14:02

    Es ist Zeit, wieder einmal das 1977 erschienene Buch "Halleluja" --Die Geschichte der USA---von Joachim FERNAU hervorzukramen! Und um Appetit auf diese Lektüre zu bekommen, nehmen Sie sich doch 20 Minuten Zeit, das Video anzusehen/anzuhören! Diese kurze Zeit ist nicht vergeudet, das kann ich versprechen!

    http://de.gloria.tv/?media=452410

    Ich hoffe, daß diesmal mein Tipp abrufbar ist!

  11. Sensenmann
    11. April 2014 10:32

    Wie putzig! Man entzieht den Russen die Stimme! Es ist zum Totlachen, wie sich ein kleiner Köter zur Dogge aufplustern will, um dem Bären zu imponieren! Der Europarat ist ohnehin nur ein loser Zusammenschluss zur allgemeinen Besprechung wirtschaftlicher und sozialer Fragen.
    Wertlose Quatschbude, wie so vieles im Umfeld der EU. Irgendwas Substantielles wurde nie beschlossen, außer nebulöser Absichtserklärungen für mehr "Menschenrechte" und allerlei Abkommen, an die sich ohnehin keiner hält,
    (weder Minderheitenrechte, freie Meinungsäußerung oder die "Sozialcharta", von der "Datenschutzkonvention" gar nicht zu reden, haben jemals irgendwelche Rechtsfolgen für deren Verletzer) die aber mit viel Pomp beschlossen und unterzeichnet wurden.
    Unsere Yankeefeinde und Lieblingsspione haben dort Beobachterstatus im Ministerkomitee. Sagt schon alles, wo die Befehle herkommen.
    Kurzum: Es wird die Russen einen Dreck scheren und das ist gut so.

  12. Jewgeni Gorowikow
    11. April 2014 00:00

    Wie so oft wenn im Unterberger-Tagebuch das Thema 'Krim-Annexion' thematisiert wird geht hier ein Shitstorm los.

    Es soll hier mit einer Masse von künstlicher Aufregung und subjektiver Schmähkritik verhindert werden dass sich jemand auch einmal kritisch gegenüber Putin und seine Politik äußert. Und solche Anti-Putin-Äußerungen sollen womöglich verhindert werden. Durch das Zupflastern des Forums mit antiwestlicher Hetze.

    Zudem weicht man ständig vom Thema Ukraine bzw. Krim ab.

    Da wird über den Dreißigjährigen Krieg und über alle möglichen Kriege wirre Vergleiche gezogen, über die angeblichen Welteroberungspläne der englischen und amerikanischen Angelsachsen schwadroniert ohne dass auf das Thema eingegangen wird. Angeblich ist jetzt sogar die Nato eine Angriffsunion. Man will mit aller Kraft die Augen vor den Tatsachen verschließen.

    Zum Aufwachen: Nicht die NATO hat vor einem Monat die Krim annektiert, sondern Russland hat die Krim annektiert. Nur Russland ganz allein hat das Völkerrecht gebrochen! Und ebenso klar ist, dass Russland alles tut, um die Ukraine zu destabliliseren um sich noch ein paar Filetstücke der Ukraine rund um Donezk herauszureißen.

    Um das nicht zu sehen muss man blind sein oder ein total einseitiges Denken haben.

    Es darf doch nicht wahr sein, die militärische Besetzung und Erpressung von Nachbarländern gut zu heißen!

    Sind wir hier in Moskau um Putin soll zum "Guten" zu erklären und alle westlichen Bündnisse die fast 70 Jahre lang die Freiheit und Demokratie in Westeuropa absicherten sollen zum "Bösen" erklärt werden. Das Denken soll auf den Kopf gestellt werden oder wie? Ich dachte wir sind hier in Österreich und nicht in Moskau.

    Wenn man so wie die hier befindlichen Antiamerikanisten denkt:

    Dann hat die UNO, der Europarat, die OSZE, die allgemeine Erklärung der Menschenrechte und ein Dutzend weiterer internationaler Abkommen nach dem 2. Weltkrieg keinen Sinn gehabt! Und das soll bitte dann auch ganz offen & ehrlich dazu gesagt werden.

    Dann haben wir wieder das Recht des Stärkeren so wie im 18. und 19. Jahrhundert. Wenn das jemand im Forum so haben will, dann bitte offen klarlegen.

    Es wäre eine Charakterlosigkeit hier einer Meinungserpressung durch einen Shitstorm nachzugeben!!

    • bécsi megfigyelö
      11. April 2014 13:32

      Danke für Ihren Hinweis auf "das Recht des Stärkeren so wie im 18. und 19. Jahrhundert". Drum verurteilen doch rechtschaffene Menschen die US-Aggressionen in Irak, Libyen, Jugoslawien, Syrien usw. usf.

    • Undine
      11. April 2014 14:42

      @Jewgeni Gorowikow

      "Es soll hier mit einer Masse von künstlicher Aufregung und subjektiver Schmähkritik verhindert werden dass sich jemand auch einmal kritisch gegenüber Putin und seine Politik äußert."

      Zu Putin als Person: Ich möchte ihn weder als Ehemann, Vater, Bruder, Sohn, Schwiegersohn---aber das steht auch nicht zur Debatte! Ich würde mich allerdings gerne einmal mit Putin unterhalten---das wäre garantiert hochinteressant und möglicherweise auch vergnüglich---steht aber ebenfalls nicht zur Debatte.

      Für die RUSSEN aber, die diesen Riesenstaat bis ins ferne Kamtschatka besiedeln, ist er mMn der beste Mann! Wem würden SIE den Vorzug geben? Das würde mich wirklich interessieren, ebenso die KRITERIEN, die ein Präsident aller Russen vorweisen müßte, um Ihren Vorstellungen zu entsprechen. Die Oligarchen, die mit den zwei Pässen, stehen außer Debatte.

      Jemand nannte gestern Putin einen Emporkömmling. Was war dann Jelzin? Ein VERSCHLAGENER, VERSOFFENER Dieb am russischen Volk!

    • Waldkauz (kein Partner)
      11. April 2014 19:31

      @ Jewgeni Gorowikow

      Das Budapester Memorandum von 1994, in dem die USA, Rußland und Großbritannien u. a. der Ukraine als Gegenleistung für den Nuklearwaffenverzicht die Souveränität und die bestehenden Grenzen sowie deren politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu achten und im Falle eines nuklearen Angriffs auf das Land unmittelbar Maßnahmen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zu veranlassen zugesagt haben, ist durch die Sezession der Krim und deren Aufnahme in die Russische Föderation nicht berührt, geschweige denn verletzt. Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim ist durch dieses Memorandum nicht aufgehoben. Es kann auch durch völkerrechtliche Verträge nicht aufgehoben werden, weil es die Freiheit der Bürger ist. Diese steht nicht zur Disposition der Politik. Sie ist mit dem Menschen geboren.

      In den Kategorien einer Großraumpolitik der Weltmächte hat Rußland mit milden Mitteln einen Eingriff der USA in seinen angestammten Machtbereich abgewehrt, auch nur begrenzt, nämlich die Eingliederung der Krim in die EU und später die NATO. Die unbedachte Erweiterungspolitik der EU und die sehr genau bedachte Geostrategie der Vereinigten Staaten haben eine Kriegsgefahr heraufbeschworen. Die USA handelt in der Annahme der militärischen Überlegenheit und ohne Rücksicht auf den durch die Atommacht gefährdeten mittleren und westlichen Teil Europas, zumal Deutschlands. Die EU befleißigt sich in nicht zu fassender Unbedarftheit seiner politischen Klasse atlantischer Botmäßigkeit.

      Prof. Dr. jur. Karl Albrecht Schachtschneider

      http://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen

    • Jewgeni Gorowikow
      11. April 2014 21:46

      @ Undine

      Putin war 1999/2000 als er zum russischen Ministerpräsidenten und dann später, nach dem Rücktritt Jelzins zum Präsidenten Russlands wurde der Geheimdienstchef des russ. Inlandsgeheimdiensts FSB.

      Der FSB konnte auf die gesamte Infrastruktur des Vorgängers KGB zurück greifen.

      Es gab damals einen Staatsanwalt in Moskau, der auf große finanzielle Unregelmäßigkeiten im Jelzin-Clan (in der "Familie Jelzin") aufdeckte. Es fiel damals auf, dass jedes Großprojekt in Russland und speziell jedes Bauprojekt weit überteuert fertig gestellt wurde.

      Mit einem Wort, der russische Staat wurde betrogen und gewiefte Geschäftemacher machten den goldenen Schnitt. Wer aber waren die?

      Dieser Staatsanwalt deckte auf dass da Personen bis unmittelbar in die Nähe Jelzins bzw. Jelzin selber in der Tinte steckten. Es war der bisher gefährlichste Angriff auf Jelzin, der ihn zu Fall hätte bringen können.

      Es tauchte dann ein Video auf, das an die Medien gespielt wurde, wo man einen Mann sieht der genau so aussieht wie dieser Staatsanwalt wie er sich mit mindestens zwei Prostituierten vergnügte.

      Der besagte Staatsanwalt schrie laut auf und setzte im Justizapparat alle Hebel in Bewegung um dieses Video als als Fälschung zu bezeichnen und sich gegen diese Unterstellung mit allen juristischen Mitteln zu wehren.

      In dem Augeblick trat Putin an die Öffentlichkeit und bestätigte kraft seines Amtes (als Geheimdienstchef) dass das Video echt ist.

      Blitzschnell verschwand der Staatsanwalt in der Versenkung und Jelzin und sein Clan waren blitzartig reingewaschen.

      Putin hatte plötzlich alle Trümpfe in der Hand. Jelzin war plötzlich von der Laune Putins abhängig und handzahm. Mit dem Versprechen dass Jelzin und sein Clan in Ruhe gelassen wird wurde Putin Präsident in Moskau.


      Ich sah da im ORF vor ca. 10 Jahren eine Fernsehdokumentation die seither nie mehr wiederholt wurde. Auch im Internet konnte ich bisher kein Material bzw. Video entdecken. Es ist aber der wahre Hintergrund wie Putin ins Präsidentenamt kam!

      Der feine Herr Präsident Putin hat auch Menschen vom Diesseits ins Jenseits zu befördert: Denken Sie etwa an Alexander Litwinenko der an einer Poloniumvergiftung in London starb. Denken Sie daran, was Litwinenko 2006 am Sterbebett sagte.

    • Undine
      11. April 2014 22:42

      @Jewgeni Gorowikow

      "......Zugleich informierte Alexander LITWINENKO auch die Nachrichtendienste nicht über seine Treffen in einer Sushi-Bar in London am mutmaßlichen Tag seiner Vergiftung am 1. November, und ebensowenig über seine geheimen Treffen in Israel zwei Wochen zuvor, wo er mit dem Yukos-Großaktionär Leonid Newzlin zusammentraf. Wie Moskowskij Komsomolets vermutet, kann die Vergiftung auch weit weg von London, insbesondere in Israel, stattgefunden haben.

      Interessanterweise machte die Information über einen "technischen Zwischenfall" im israelischen Kernzentrum Dimona, der mehrere Wochen vertuscht worden war, in der internationalen Presse exakt an dem Tag die Runde, als Scotland Yard über die Spuren des Polonium-210, dem Litwinenko zum Opfer fiel, an mindestens sieben Orten in London berichtete, darunter auch Beresowskijs Büro"

    • Jewgeni Gorowikow
      12. April 2014 00:03

      @ Undine

      Es wäre nicht schlecht wenn Sie Quellenangaben machen könnten von wo Ihre Zitate herstammen.

      Ich habe jetzt recherchiert und auf Youtube den Film gefunden wo es um diese von mir oben beschriebene Staatsanwalts-Sache geht:

      Dieser Mann ist der gewesene Generalstaatsanwalt Juri Skuratov der Jelzin 1998/1999 beinahe Schwierigkeiten gemacht hätte:

      Auf diesem Film ab Minute 24 bis 26 ist das Wesentlichste zu der Sache gezeigt:

      http://www.youtube.com/watch?v=m5Rkom1RpKA

      Es sind dies die entscheidenden Schritte beim Aufstieg Putins zur absoluten Macht in Moskau.
      Er wurde im August 1999 Ministerpräsident Russlands. Im März 2000 wurde er zum Präsidenten gewählt.

      Wenn man im Lebenslauf Putins ein bißchen recherchiert, so wird auch deutlich dass er Amerikanern sehr zu Dank verpflichtet ist (weil er von ihnen seine Doktorarbeit abgeschrieben hat):

      " ... Zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften promovierte Putin 1997 an der renommierten staatlichen Bergbau-Hochschule St. Petersburg mit einer 218 Seiten langen Arbeit zur staatlichen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen.Zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften promovierte Putin 1997 an der renommierten staatlichen Bergbau-Hochschule St. Petersburg mit einer 218 Seiten langen Arbeit zur staatlichen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen.

      Seine Doktorarbeit bestand nach Aussage des amerikanischen Ökonomen Clifford Gaddy in wesentlichen Teilen aus Abschriften und Abbildungsplagiaten der US-Ökonomen William King und David Cleland von der Universität Pittsburgh, von denen er außerdem in der Einleitung des zweiten Teils 16 Seiten aus Arbeiten des Jahres 1978 kopiert habe. Hierzu gibt es bislang keine offizielle Stellungnahme von Putin. ... "
      (Quelle Wikipedia)

      Alexander Litwinenko war ein Überläufer, der zunächst für den russischen Geheimdienst als Spion arbeitete. Und dann zu den Engländern überlief und GB-Staatsbürger wurde. Er ging wahrscheinlich zu viel Risiko ein. Aus Litwinenkos Lebenslauf ist zu sehen, dass der Mann das Risiko nie scheute und sich immer weit aus dem Fenster lehnte. Das tat er schon in Moskau und viel mehr noch in Großbritannien. Wäre Litwinenko vorsichtiger gewesen würde er jetzt wahrscheinlich noch leben.

      Aus Litwinenkos Abschiesbrief, seinem Vater zwei Tage vor seinem Tod diktiert:

      "Während ich hier liege, höre ich in aller Deutlichkeit die Flügel des Todesengels. Möglicherweise kann ich ihm noch einmal entkommen, aber ich muss sagen, meine Beine sind nicht so schnell, wie ich es gerne hätte.

      Ich denke deshalb, dass es an der Zeit ist, ein oder zwei Dinge dem Menschen zu sagen, der für meinen jetzigen Zustand verantwortlich ist. Sie [Putin] werden es vielleicht schaffen, mich zum Schweigen zu bringen, aber dieses Schweigen hat einen Preis.

      Sie haben sich als so barbarisch und rücksichtslos erwiesen, wie Ihre ärgsten Feinde es behauptet haben. Sie haben gezeigt, dass Sie keine Achtung vor dem Leben, vor der Freiheit oder irgendeinem Wert der Zivilisation haben.

      Sie haben sich als Ihres Amtes unwürdig erwiesen, als unwürdig des Vertrauens der zivilisierten Männer und Frauen. Sie werden es vielleicht schaffen, einen Mann zum Schweigen zu bringen. Aber der Protest aus aller Welt, Herr Putin, wird für den Rest des Lebens in Ihren Ohren nachhallen. Möge Gott Ihnen vergeben, was Sie getan haben, nicht nur mir angetan haben, sondern dem geliebten Russland und seinem Volk."

    • Undine
      12. April 2014 08:44

      @Jewgeni Gorowikow

      Ich habe bei Wikipedia den Namen Alexander LITWINENKO eingegeben, weil ich mich erinnerte, damals darüber gelesen zu haben, A.L. habe sich, bevor er nach London reiste, in Israel aufgehalten und sich dort mit etwas zwielichtigen Leuten getroffen. Polonium und dessen Verwendungsmöglichkeiten kennt man auch dort.

    • Jewgeni Gorowikow
      12. April 2014 13:19

      @ Undine

      Jetzt wirklich nix für ungut werte Undine.

      Sie wollen mir einreden dass in Wahrheit Israel bzw. der Mossad Alexander Litwinenko umgebracht hat, oder?

      Und davon wollen Sie mich partout deshalb überzeugen damit halt Putin und der Russische Auslandsgeheimdienst S.W.R. bzw. der Russ. Inlandsgeheimdienst F.S.B . reingewaschen ist oder?

      Und Sie ihr pro-russisches bzw. pro-Putin Weltbild aufrecht erhalten können oder?

      Es ist vollkommen aufgedeckt und es ist weltweit bekannt wer Litwinenko mit Polonium vergiftete, Aussage des englischen Staatsanwalts:

      "Ich habe heute beschlossen, dass die Beweise, die uns von der Polizei übergeben wurden, genügen, um Andrei Lugowoi des Mordes an Herrn Litwinenko mittels absichtlichen Vergiftens zu beschuldigen."

      Litwinenko war ein Draufgängertyp der sich selber für unverwundbar hielt und zu viel Risiko einging. Litwinenko dachte dass Lugowoi auf seiner Seite ist als er sich im Millennium Hotel mit ihm traf. Und Lugowoi hat sich danach so schnell als möglich nach Moskau abgesetzt, er hat sich nicht nach Tel Aviv abgesetzt!

    • Undine
      12. April 2014 14:06

      @Jewgeni Gorowikow

      Ich glaube, wir sollten es bleiben lassen! Jeder von uns beiden hat seine Auffassungen, seine Quellen---und jeder von uns beiden deutet sie so, wie sie in sein Denken passen: Ihres tendiert nach links, meines nach rechts.

      Ich lerne gerne dazu und im persönlichen Gespräch, wenn ich jemanden schätze, lasse ich selbstverständlich auch andere Meinungen gelten; ich maße mir nicht an, die Wahrheit gepachtet zu haben.
      Ich bin nur, wie mir scheint, schon ein ganzes Stück länger auf der Welt und habe deshalb wesentlich mehr (Geschichts)-Lügen erfahren müssen als Sie. Da darf man doch mißtrauisch werden---oder etwa nicht? Den Kindheitsglauben, was GEDRUCKT ist, kann nur die WAHRHEIT sein, habe ich schon vor sehr langer Zeit verloren. Ich habe aus Erfahrung längst gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen und vor allem, das GEGENTEIL DESSEN, was uns unser ORF vermitteln will, zu glauben und liege damit meist goldrichtig. ;-)

    • Waldkauz (kein Partner)
      12. April 2014 15:51

      @ Undine

      Meine Hochachtung!

      @ Jewgeni Gorowikow

      Exakt das Gegenteil!

    • Jewgeni Gorowikow
      12. April 2014 17:13

      Undine, nur zur Klarstellung:

      Ich bin entschieden nicht so jemand den man gemeinhin als "Linker" bezeichnet!!

    • Undine
      12. April 2014 19:00

      @Jewgeni Gorowikow

      Nicht, weil ich das letzte Wort haben möchte, sondern weil Sie sich von mir zu Unrecht als "Linker" tituliert fühlen. Das war unbedacht von mir; Ihren Kommentaren, wenn es nicht gerade um Putin etc geht, kann ich eigentlich immer zustimmen---das könnte ich vermutlich nicht, wenn Sie "entschieden so jemand wären, den man gemeinhin als "Linker" bezeichnet"
      LG, Undine

    • BHBlog (kein Partner)
      12. April 2014 23:14

      Wenigstens stehen Sie zu Ihrer Überzeugung und fallen nicht um.
      Gibt ohnehin zuwenige welche auch Beweise anführen für irhe Behauptungen.
      Ich weise nur auf eins hin: Wenn die Brittens ins Kriegshorn blasen, dann muss jeder fürchten, dass Sie auch einen Krieg beginnen.
      http://www.express.co.uk/news/world/462812/Putin-is-as-bad-as-Saddam-Hussein-and-the-West-MUST-take-immediate-action-says-leading-MP

      Hillary Clinton hatte ja keine Scham Putin mit Hitler zu vergleichen.
      Für die USA sind Hussein, Hitler und Putin ja scheinbar alle gleich.
      Und das ist verdammt beängstigend. Allerdings logisch, im größten freimaurerisch-atheistisch dominierten Staat der Welt.
      Da sind Personen wie Miley Cyrus und Britney Spears fast schon "konservativ", weil die wirklich Werte verachtenden ziehen im Hintergrund die Fäden, sitzen in der Regierung oder den Hollywood Studios wie eins Walt Disney.
      Eines muss man Disney lassen, er hat die Propaganda der Nazis per sogar noch professionalisiert!

  13. Gandalf
    10. April 2014 23:07

    Ob man da pro oder contra Putin ist: Der Europarat war einmal eine nicht unwichtige Organisation und hat auch einiges erreicht - lang, lang ist's her. Inzwischen ist er weitgehend überflüssig geworden angesichts der zahlreichen anderen mehr oder weniger sinnvollen und nützlichen Vereine, die sich mit dem Beiwort "europäisch" schmücken, von der OSZE bis zur EU. Wenn man dort den russischen Mitgliedern in der "parlamentarischen Versammlung" (die ja noch weit weniger Ähnlichkeit mit einem echten demokratischen Gesetzgebungsorgan hat als das sogenannte "Europäische Parlament" der EU) das Stimmrecht entzieht, ist das so etwas wie ein Sturm im - nein, nicht im Wasserglas, sondern in einem Reaktionsglas. Die Wichtigtuer in Strassburg sonnen sich in ihrem Triumph, Putin lächelt milde und dreht den Gashahn ein Stück weiter zu - wenn es ihm überhaupt der Mühe wert ist.

    • Jewgeni Gorowikow
      10. April 2014 23:10

      Putin lächelt milde?

    • Waldkauz (kein Partner)
      12. April 2014 16:07

      @ Jewgeni Gorowikow

      "Putin lächelt milde?"

      Die gesamte Gesellschaft wurde nun vom Bösen durchdrungen, und die Macht wurde noch stärker zentralisiert als zur Zeit der Jakobiner in Frankreich. Trotzki wollte militarisierte Sklaven als Untertanen. Alle Formen des Bettelns wurden verboten, genauso wie es in der Pariser Kommune am 16. April 1871 per Dekret erlassen worden war; auf Zuwiderhandeln stand der Tod. Das Bürgertum wurde gezwungen, die Straßen zu kehren und Schnee zu schaufeln; seine Kinder wurden von der höheren Schulbildung ausgeschlossen. Lenins Anweisung, dass die Universitäten vor allem denen offenstehen sollten, die nicht nach höherem Wissen strebten, sonder ein Diplom in der Hand halten wollten, wurde ebenfalls umgesetzt. Bereits die frühen Taoisten wussten: „Je mehr die Menschen wissen, desto schwieriger sind sie zu kontrollieren.“

      1918 belegte der orthodoxe Patriarch Tikhon das Sowjetregime mit einem Bann und erklärte es als Werkzeug des Antichristen. Er protestierte vehement, als die Bolschewiken begannen, das Eigentum der Kirche zu konfiszieren. Die GPU [Anm. d. Übers.: Vorläufer des KGB] ermordete ihn im Mai 1922. Die kommunistische Terrorherrschaft war grenzenlos; im Namen der Macht wurden alle vorstellbaren Abscheulichkeiten begangen. Moses Uritzki (eigentlich Boretzki) wurde Chef der Tscheka in Petersburg. Durch sein außerordentlich brutales Vorgehen erwarb er sich den Spitznamen „Schlächter von Petersburg“. Er hatte mit der Hilfe von Seeleuten und deutschen Soldaten im Januar 1918 das Parlament aufgelöst.

      Das gefällt Ihnen besser??

  14. Majordomus
    10. April 2014 21:53

    OT:

    Ein paar junge Leute haben eine Art Nachrichtenkanal eingerichtet, nennt sich
    ClemensAlive und es gibt jeden Tag ein Video zu aktuellen Themen unter
    http://www.youtube.com/user/ClemensAlive

    Heute:
    DIE MEGA PROPAGANDA DER MEDIEN! - Wie der Staat uns alle bescheißt
    http://www.youtube.com/watch?v=HnPTzMbNMGA

    Sehenswert!

  15. Markus Theiner
    10. April 2014 21:33

    Mich erschreckt die Argumentation vieler Poster hier schon ziemlich.
    Angeblich ist das hier ein doch eher liberales Forum. Wichtigster Grundsatz müsste also eigentlich die Selbstbestimmung sein.
    Stattdessen wird aber großteils das Schicksal der Ukraine nur auf der Ebene der Großmachtspolitik gesehen. Dass die EU und NATO nicht in russisches Einflussgebiet vordringen dürfen, weil das sonst eine Provokation wäre. In einer liberalen Welt läge die Entscheidung bei der Ukraine, nicht bei den Großmächten.
    Klar, Einflussgebiete gibt es und man kommt leider nicht darum herum die zu berücksichtigen. Aber sie als Argument für die Legitimität zu verwenden ist für einen Liberalen doch ziemlich seltsam.

    Es gibt - wie AU ja auch oft geschrieben hat - gute Argumente für einen Anschluss der Krim und allenfalls auch weiterer ostukrainischer Gebiete an die russische Föderation, wenn die Bevölkerung es so will. Das "Einflussgebiet" ist aber kein Argument.
    Es gibt auch keine völkerrechtliche Basis für eine einseitige Annexion, eine einseitige, militärisch gedeckte Annexion ist jedenfalls eine Katastrophe.
    Dass die amerikanische Außenpolitik ebenfalls reich an - vorsichtig formuliert - fragwürdigen Aktionen ist stimmt schon, aber das macht die russische Vorgangsweise nicht besser.

    • Norbert Mühlhauser
      10. April 2014 23:51

      Denken Sie bei ihren Worten auch an die vom Ausland geschürten Unruhen mit paramilitärischen Herausforderungen der Ordnungskräfte im Vorfeld einer - dem Vernehmen nach - verfassungswidrigen Absetzung des gewählten Präsidenten Janukowitsch? Oder an die Diskriminierung einer großen Zahl russischsprachiger Bürger, deren Sprache als Amtssprache abgeschafft wurde? Oder an die verlogene Berichterstattung "unserer" Medien über all das?

      Denken Sie vielleicht auch daran, dass all dies und noch mehr hinter dem Begriff "Einflussgebiet" steht, und dass seit mehr als einem Jahrzehnt systematisch alles niedergewalzt wird, was der neuen Weltordnung, die sich als - nationale Ordnungsräume aufweichende - Wirtschaftsordnung versteht, widersetzt? Denken Sie vielleicht auch an die dem Vernehmen nach bis zu 90.000*) Toten, die das Bombardement und der gesponserte Aufstand in Libyen gekostet haben? Oder an die zigtausenden Opfer des permanenten irakischen Bürgerkriegs als Folge des Einschreitens der "Koalition der Willigen"? Oder an Syrien, in dem islamistische Sadisten das Land mit fremder Hilfe heimsuchen können?

      Wenn Sie sich jetzt noch die Person des feige in einem Hinterzimmer erstickten libyschen US-Botschafters J. Christopher Stevens vor Augen halten, der ein online-Strategiegamer gewesen sein soll (Konnotation: Goodgame Empire - herrrrrsche über die Welt ...!), dann wissen Sie alles - vor allem, in wessen Händen derzeit die Geschicke dieser Welt liegen.

      ---------------------------
      *) Quellen: Erhard Crome, Lessons learned? - Der NATO-Krieg gegen Lybien; Kasseler Schriften zur Firedenspolitik, Bd. 19, 2012 - sowie - eine sich auf 50.000 Getötete belaufende Schätzung des britischen Außernministeriums laut Solidarwerkstatt 3/2011 (vormals Guernica).

    • Jewgeni Gorowikow
      11. April 2014 00:14

      Herr Mühlhauser!

      "Vom Ausland geschürte Unruhen" - eine ganz normale Behauptung von Zar Putin und seiner Geheimdienstfreunde. Ob das wahr ist steht auf einem anderen Stern. Beweisen konnte bisher niemand etwas.

      "Diskriminierung russischsprachiger Bürger in der Ukraine" - Wie bitte? Was soll gewesen sein:

      Dieses ominöse Sprachgesetz ist sofort wieder verschwunden.

      Und dann fangen Sie an über Libyen und Irak und einen ermordeten US-Botschafter zu schreiben um vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen ...

      Da haben Sie ganz gekonnt von der jetzigen prekären Lage der Ukraine abgelenkt. Wer bedroht die Ukraine tatsächlich? Der "Westen" ist es jedenfalls nicht.

    • Markus Theiner
      11. April 2014 02:51

      @ Norbert Mühlhauser:

      Ihre Ausführungen lassen sich mehr oder weniger auf zwei Argumente komprimieren:

      1. Die Amerikaner sind (auch) böse, deswegen darf man die Russen nicht kritisieren. Also das althergebrachte Kindergartenargument "der hat aber auch".

      2. Die Entscheidungen in der Ukraine sind alle von feindlichen Mächten gesteuert (Beweise brauchen wir nicht, wenn das eh jeder weiß) und daher gelten die Entscheidungen gewählter Volksvertreter nichts. Womit Sie in Wahrheit die Demokratie an sich in Frage stellen.
      Wobei selbst wenn das stimmen würde keine militärische Intervention und Annexion gerechtfertigt wäre.

      Und nein: Repressionen gegen ethnische Minderheiten haben mit dem Begriff "Einflussgebiet" nichts zu tun. Das hat mit dem Begriff Selbstbestimmung zu tun, so wie Andreas Unterberger auch immer wieder geschrieben hat. Ein Anschluss der Krim an Russland wäre durchaus vertretbar, aber nicht so und vor allem nicht mit dem Argument "Einflussgebiet".

    • Undine
      11. April 2014 08:33

      @Norbert Mühlhauser

      *****************!

    • Norbert Mühlhauser
      11. April 2014 10:00

      @ Theiner:

      Ich rede nicht einfach von Gut und Böse oder von "feindlichen" Mächten, sondern dass sich Lager gegenüberstehen und hinter diesen auch ausländische Kräfte mit eigenen Interessen in's Spiel gebracht werden.

      Meine Argumentation läuft vielmehr darauf hinaus, dass, anders als man meinen könnte, hinter dem Terminus "Einflussgebiet" nicht bloß ein liebliches Buhlen um die Gunst eines LAndes steht, sondern viel, viel mehr: Subversion/Aufwiegelung, Finanzierung von Außen, Zuckerbrot und Peitsche, Verkauf nationaler Interessen an den Bestbietenden, Bemühen um kommunikative Lufthoheit durch PR-Agenturen, Schulungsseminare etc.

      Und was die Beweise anlangt, so müssen sich Normalsterbliche beider Seiten in der Außenpolitik meistens mit dem Hörensagen (im weiteren Sinn) begnügen - wie immer, wenn es um etwas geht, was sich außerhalb des eigenen, sinnlich wahrnehmbaren Umfeldes zugetragen hat. Von Berichten über abgefangene Telephonate zum Maidan, die vom belauschten finnischen Politiker sogar bestätigt wurden, dürften Sie aber schon gehört haben? Und die Videos über die Aggressivität der Maidan-Demonstranten dürften Sie auch nicht gesehen haben, auch machen Sie sich keine Gedanken, wie die Leute - teils in paramilitärischen Uniformen - wochenlang der Arbeit fernbleiben konnten ....

      Ist es erlaubt, ein Indizien-Puzzle zusammenzufügen?

  16. fenstergucker
    10. April 2014 21:17

    Stimmrecht hin oder her.

    Die Drohgebärden zwischen NATO und Rußland werden immer brisanter!

    http://www.gmx.at/themen/nachrichten/ausland/ukraine-krise/32b76zs-ukraine-offenbar-stehen-40-000-russische-soldaten-grenze#.hero.Russisches%20Milit%C3%A4r%20einsatzbereit.184.370

    Das "Match" um die Ukraine wird sicher nicht im Europarat entschieden.
    Im Moment verlagert es sich auf ganz andere Felder.

  17. Anton Volpini
    10. April 2014 21:08

    Seit dem Dreißig Jährigen Krieg haben die Angelsachsen in Europa ein Gleichgewicht des Schreckens aufrechterhalten, um im Windschatten innereuropäischer Auseinandersetzungen ihren eigenen Geschäften ungestört nachgehen zu können.

    Die englischen Angelsachsen haben nach dem ersten Weltkrieg das Zepter an die amerikanischen Angelsachsen, abgeben müssen. Ihre Verschuldung bei Uncle Sam durch den ersten Weltkrieg hat das bewirkt.
    Bis heute halten die beiden Angelsachsen in geopolitischen Angelegenheiten zusammen. Die USA als die Imperialmacht der Welt und England als deren Maulwurf in Europa.

    Die Arroganz der USA ist erst dann zum Ausbruch gekommen, als die zweite Imperialmacht der Welt mit der Sowjetunion untergegangen ist.
    Seitdem können die USA ihre Geopolitik weltweit ohne Kontrolle durchsetzen. Die Mittel dazu sind Geldpolitik, einseitige Handelsabkommen, Durchsetzungsbestrebungen ihres Rechtssystem (Case Law), Vorfeldaufbereitung durch NGOs, und wenn nichts mehr sonst hilft, militärische Gewalt.

    Europa wurde mit all diesen Maßnahmen weichgeklopft. Heute ist die EU eine Vorfeldorganisation all dieser aggressiven Kräfte der USA.

    Die Nato, ursprünglich eine Verteidigungsunion gegen die Kommunisten des Ostblocks, ist zur Angriffsunion mutiert. Durch die Anordnungen der US Kräfte hat die EU sich, auf Teufel komm heraus, auszuweiten, die Nato folgt geographisch auf dem Fuß.

    Das neue Rußland unter Putin verteidigt seine Souveränität, natürlich auch mit geopollitischen Schachzügen.
    Die Ukraine könnte das erste Stop für die Nato bedeuten, daher auch die Intensität dieser Auseinandersetzung.

    Und was macht Europa?
    Europa hat kräftig mitgezündelt, um der US Geostrategie zu helfen, und ist bislang gescheitert.
    Jetzt entzieht Europa den Russen in einer Unterorganisation der EU das Stimmrecht.
    Was für eine Dummheit!

    Damit haben sie nur das Schreckensgleichgewicht der Angelsachsen auf die nächst höhere geographische Ebene, der Eurasischen Region, gehoben!

    • terbuan
      10. April 2014 21:14

      @Anton Volpini

      Danke für Deinen Kommentar, wir sind völlig einer Meinung!

    • Majordomus
      10. April 2014 21:32

      @Anton Volpini:
      Danke für Ihre absolut zutreffende Analyse.

      Die nächste Stufe des Neuen Kalten Krieges wurde erreicht.

    • Undine
      10. April 2014 21:46

      @Anton Volpini

      *****************!

    • Riese35
      10. April 2014 23:46

      @Anton Volpini, terbuan & Undine: *******************************************!

    • diko
      11. April 2014 06:49

      ich schließe mich an
      @Anton Volpini, terbuan & Undine: *******************************************!

    • Sensenmann
      11. April 2014 11:13

      Danke an Anton Volpini für diese grandiose Zusammenfassung. das Einzige, was die USA und ihre Sartrapen vor dem Dinosaurier-Schicksal bewahrt sind dauernde Kriege. Den kommenden wird aber erstmals in der Geschichte der Menschheit China entscheiden. Ruhig, geschickt, zielstrebig mit der Kraft von Baumwurzeln.

      Ob das für die weiße Menschheit gut ist, sei dahingestellt.
      Ich darf dazu Fernau ("Halleluja - die Geschichte der USA") zitieren:

      "Was ist in unseren Händen geblieben? Was können wir unseren Vätern antworten, wenn sie fragen, was wir mit dem Erbe des 19. Jahrhunderts, des perikleischen Zeitalters getan haben? Was halten wir in Händen?
      Wir haben alles vertan, was uns ein guter Gott, oder wie immer sein Name sein mag, gegeben hat. Heute haben wir nicht einmal mehr den Frieden der ärmsten Kreatur. Es ist alles kaputt in unserem Herzen. Es schlägt wie rasend, aber es ist leer. Die Sehnsucht nach Heimkehr an das Herz der Großen Mutter ist erloschen. Wir sind einsamer als der Schwan. Unsere Kehle ist zugeschnürt.
      Es ist alles kaputt. Verzeiht uns! Wer? Wer soll uns verzeihen? Der Glaube ist kaputt, niemand hat mehr die Inbrunst, die zu einem verzeihenden Gott, irgendeinem Gott will, und nirgends mehr ist ein Gott, der zu uns will. (...)
      Darum verliert kein Mitleid! Ich sage: Hasst! Hasst, was da über uns kommt! Wenn ich das sage, mache ich in Wahrheit nicht Platz für die Liebe?
      Kann nicht auch Gott nur annehmen, indem er zugleich verwirft? Verdammt er nicht um der Liebe willen? Ja, wer liebt, muss zugleich auch verwerfen.
      Deshalb aus Liebe zudem, wonach wir hungern und was man kaputtgemacht hat, deshalb sage ich: Hasst! Die Liebe ist machtlos geworden.
      Dort drüben, jenseits des Ozeans, steht der Schuldige."

    • Wertkonservativer
      11. April 2014 18:47

      Liebe, bis auf @ Sensenmann von mir sehr gemögte Vorredner!

      Jetzt bin ich über Achtzig, glaubte mich am Weltgeschehen lebenslang interessiert, und muss nun auf meine alten Tage verwundert eingestehen, im weltpolitischen Bereich anscheinend eine völlig falsche Wert- und Weltordnung inhaliert zu haben.

      So war ich eigentlich immer der Meinung, "die Westler (Europäer, Atlantiker)" seien die Guten, und die im Osten eher mit der Kneifzange anzufassen.
      Natürlich sah ich die West-Schlenkerer zu gewissen Kriegshandlungen der vergangenen Jahrzehnte, doch hielten mich derartige "Fleißübungen" der Atlantiker nicht davon ab, weiter an die Moralität des Westens zu glauben (soweit in der Weltpolitik Moral überhaupt ein Faktor ist!).

      Nun, hier im löblichen A.U.-Forum, finde ich zu meiner Verwunderung die besten Köpfe als Abkanzler des Westens einerseits, andererseits als teils hymnische Befürworter des Putin-Regimes und Russlands insgesamt!

      Ich werde meine Meinung trotzdem nicht mehr ändern, wundere mich jedoch ein wenig über die natürlich voll zu akzeptierende Konträrmeinung so vieler anspruchsvoller Blogger hier.
      Könnte es vielleicht sein, dass ich doof bin? Meine Meinung hatte ich mir ja bereits im frühen Mannesalter gebildet (da waren die Rotwein-Abbauzustände noch keineswegs bemerkbar!!).
      Nun, schlussendlich: da gilt wohl das alte Sprichwort:
      "Man wird so alt wie eine Kuh, und lernt noch immer nichts dazu!"

      Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen allen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • wolf (kein Partner)
      11. April 2014 18:56

      wenn Joachim Fernau als Quelle zur Meinungsbildung dient, wundert man sich auch nicht mehr, wenn Putin über den Klee gelobt wird. Hauptsache gegen die Angelsachsen :-), wurscht welch hanebüchener Unfug dabei raus kommt. Für wahr eine grandiose Referenz.

      Und dieses nichtssagende, pathetische Blender-Geschwurbel ...

      "[...] Es ist alles kaputt in unserem Herzen [...]"

      Das glaub ich ihm gern, dem Herrn Fernau - das hätt er nicht zu schreiben brauchen, ein Blick auf seine Vita und sein Geschreibsel reicht da völlig aus - nur dass er von *seinem* Herz auf *unser* Herz schließt ... naja

    • Eva
      12. April 2014 08:50

      @wolf

      Sie lassen natürlich nur strammlinke Quellen zur Meinungsbildung gelten. Kein Wunder, dass Sie nichts Anderes kennen, denn nichtlinke Literatur darf in Österreich nicht verwendet werden; da wird mit dem Verbotsgesetz gedroht = Zensur. Man ist nicht so barbarisch, Bücher zu verbrennen, sondern lässt sie gar nicht erst erscheinen.

    • wolf (kein Partner)
      12. April 2014 09:45

      Sie sollten nicht von sich auf andere schließen. Ich kenne Fernau recht gut. Aber Unfug ist Unfug ist Unfug - egal ob von links oder rechts.

    • Torres (kein Partner)
      12. April 2014 10:32

      Der Europarat eine "Unterorganisation der EU"? Sie leben wohl auf dem Mond? Europarat gegründet 1949, 47 Mitglieder; EU gegründet 1993, 28 Mitglieder. Sie sollten sichzuerst informieren, bevor Sie derartigen Unsinn posten - geht ganz leicht, steht alles im Internet, wenn Sie es schon selbst nicht wissen.

    • Wertkonservativer
      12. April 2014 12:52

      @ Eva - heute 8:50 :

      Kurze Begriffs-Klarstellung:

      wenn Sie mit "nichtlinker" Literatur nationalgetönte Schriftwerke mit Retro-Rechtsdrall meinen, stimme ich Ihnen im Prinzip zu.
      Hier allerdings von Zensur im Metternich'schen Sinne zu reden, ist wohl auch ein wenig zu weit gegriffen. Es gibt wohl subtile Eingriffsmöglichkeiten, doch ein Publizierverbot rechtsgerichteter Druckwerke (außer mit klarer NS-Schlagseite) ist nmK. zumindest öffentlich nicht festgeschrieben.
      Fazit: Man muss nicht "links" schreiben, um öffentlich publizieren zu dürfen.
      Allzu rechts wird's dann allerdings ein wenig problematischer!

    • Wertkonservativer
      14. April 2014 13:21

      Falls Sie da noch einmal hineinschauen, lieber Anton Volpini:

      ein wenig bin ich schon enttäuscht, dass weder von Ihnen, noch von den Ihnen applaudierenden Blogfreunden (m/w), irgendeine Reaktion auf meine "Verwunderung" hinsichtlich Ihrer Weltsicht gekommen ist!

      War meine Replik keiner Antwort wert?
      Es war halt meine Hoffnung, dass Sie Ihre so dezidierte Meinung mir Zweifler gegenüber mit ein paar Worten bestätigen oder noch vertiefen.

      Nun, wie auch immer, liebe Grüße nach Kärnten!!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  18. terbuan
    10. April 2014 20:39

    "Krim-Bericht 9.0",
    schreibt Riese35 und es wiederholt sich immer wieder mit den gleichen oder ähnlichen Kommentaren das gleiche Ritual.
    Unser geschätzter Dr. Unterberger schreibt seine Meinung und die Mehrzahl der Poster schreibt dagegen an weil sie nicht seiner Meinung sind.
    In anderen Foren wäre der Blog schon längst vom Zensor geschlossen worden, hier jedoch steht er bis zum letzten Beitrag, manchmal sind es mehrere Hundert.
    Und das finde ich gut so, es ist der letzte Hort der Meinungsfreiheit in diesen Landen!
    Herzlichen Dank Herr Dr. Unterberger!

    P.S. Heuer im Herbst feiert das Tagebuch den 5. Jahrestag seines Bestehens. Aus diesem Grunde sollte es dazu auch eine würdige Veranstaltung geben.
    Als Poster der ersten Stunde wäre ich bereit, an der Organisation dieses Treffens mitzuarbeiten, alleine werde ich es aber nicht schaffen, daher suche ich Mitstreiter.
    Wer dazu bereit ist, kann sich gerne bei mir melden, besten Dank im Voraus!
    terbuan@aon.at

    • Undine
      10. April 2014 21:55

      @terbuan

      Für den ersten Teil: *********!
      Für das Postscriptum: *********!

      Für eine "Geburtstagsfeier" bin ich immer zu haben---das Organisieren überlasse ich allerdings lieber jemandem, der das auch gut kann! @terbuan hat sein Organisationstalent schon mehrfach bewiesen, was ich aus mehrmaliger Erfahrung bestätigen kann! Also, an die Arbeit! :-)

  19. mischu
    10. April 2014 19:36

    Anstatt daß sich alle in Europa bemühen, mit Rußland dringend notwendige Verhandlungen zu führen, kommt ständig irgendwer auf die Idee irgendwelche "Sanktiönchen" zu verhängen, die nicht nur der Ukraine schaden.

    Denn wer wird die Suppe auslöffeln müssen?
    Selbstverständlich wir Steuerzahler! Es wird kaum zu einem Krieg kommen, aber Putin wird die Ukraine WIRTSCHAFTLICH in die Knie zwingen und dafür muß er nicht mehr viel tun. Daumen runter und die Ukraine geht in den Staatsbankrott.

    Siehe auch:
    http://www.orf.at/#/stories/2225716/

    Dann dürfen wir alle wieder entweder heimische Banken stützen, weil die sich weitreichend in der Ukraine engagiert haben, oder es gibt Milliardenhilfspakete von der EU für das Land und auch die dürfen wir über Generationen bezahlen.

    Die EU geht in der Causa Ukraine einen völlig falschen Weg. So wird auch das zarte Pflänzchen einer wirtschaftlichen Erholung in der Euro-Zone gleich wieder abgewürgt, deshalb sollten unsere Volkszertreter etwas kreativer agieren!

  20. terbuan
    10. April 2014 19:08

    Vor wem müssen wir uns mehr fürchten?
    Vor den Russen, die eine mehrheitlich russisch besiedelte Provinz wieder in ihr Staatsgebiet eingegliedert hat oder vor den Amerikanern, die ständig selbst und mit ihren europäischen Marionetten gegen Russland agieren, obwohl sie das überhaupt nichts angeht.
    Sollte es wirklich zu einem Krieg kommen, den Amis steht das Wasser bis zum Hals und die brauchen dringend einen, dann findet der vor unserer Haustüre statt, nicht in Afghanistan, nicht im Irak und nicht in Syrien sondern in Europa!
    Das sollten alle Freunde Amerikas bedenken, die "Stimme Amerikas" ist eine Stimme mit gespaltener Zunge!

    • Jewgeni Gorowikow
      10. April 2014 19:10

      Vor wem müssen wir uns mehr fürchten?

      Vor den Russen.

    • terbuan
      10. April 2014 19:14

      Fürchten Sie sich vor den Russen, bald werden sie wieder in ihre alte Besatzungszone einrücken!

    • Jewgeni Gorowikow
    • terbuan
      10. April 2014 19:20

      Ich ziehe mich zurück ins Salzkammergut, dort waren die Amis!
      Ich habe nichts gegen die Amerikaner, habe etliche Freunde dort, aber die sind genauso angewidert von der gegenwärtigen Administration wie ich!

    • Brigitte Imb
      10. April 2014 19:32

      Wo sich die Amis überall breit machen, dabei ist folgende Liste nicht vollständig. Aber natürlich, die dürfen, das haben sie sich selbst erlaubt.

      In Europa sitzen sie noch auf Terceira(Azoren), in einer recht netten Gegend.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Milit%C3%A4rbasen_der_Vereinigten_Staaten_im_Ausland#Siehe_auch

    • terbuan
      10. April 2014 19:38

      Brigitte
      ...und vor allem sitzen sie im nicht souveränen Deutschland!

    • mischu
      10. April 2014 19:38

      Am meisten fürchte ich mich vor den wirtschaftlichen Auswirkungen, wenn die EU weiterhin so unglücklich und unentschlossen reagiert!

    • Brigitte Imb
      10. April 2014 19:42

      terbuan,

      nach mehr als 70 Jahren........., aber klar, die dürfen. Und in D erst recht, stehen doch an jeder Straßenecke tausende Nazis.

  21. Jewgeni Gorowikow
    10. April 2014 19:04

    Der Europarat hat Russland die Stimmrechte entzogen (wurde aber nicht vom Europarat ausgeschlossen) das ist vollkommen richtig und angemessen.

    Ich gratuliere den SPÖ-Abg. Stefan Schennach zu seiner Wortmeldung: "In der Gemeinschaft der Mitglieder des Europarates kann es keine militärische Intervention oder die Förderung einer militärischen Intervention und keine Annexion von Teilen eines anderen Mitgliedsstaates geben." - Bravo!!

    http://www.tagesschau.de/ausland/russland-europarat102.html

    Die Passage aus Fischers Rede vor dem Europarat wo er sich die Ukraine als Brücke wünscht, es ist aber eine Wischi-Waschi-Rede voller EU-Kritik und wo man wenn man will alles Mögliche herauslesen kann:

    " ... Im Falle der Ukraine darf es ihrer Meinung nach - und auch nach meiner Meinung - nicht primär darum gehen, dieses große und wichtige Land auf die eine oder andere Seite, das heißt, auf die Seite der EU oder auf die Seite der Russischen Föderation zu ziehen.

    Eine zukunftsorienierte, sowohl politisch als auch wirtschaftlich vernünftige Rolle einer stabilen, demokratischen Ukraine wäre vielmehr eine Brückenfunktion zwischen der Europäischen Union und Russland. Darauf hätte man zeitgerecht und stärker hinarbeiten müssen. ..."

    Man sollte auf jeden Fall darauf schauen was Fischer NICHT gesagt bzw. NICHT verlangt hat: Den Abzug der russischen Okkupationstruppen von der Krim, das ukrainisches Hoheitsgebiet ist, und einseitig von Russland annektiert wurde.

    Fischer-Rede Link: https://www.bundespraesident.at/newsdetail/artikel/europarat/

  22. Dr. Otto Ludwig Ortner
    10. April 2014 18:06

    Wie hat der Europarat auf die Aggression der U.S.A. + Büttel gegen die Republik Österreich durch die Verleumdung ihres Staatsoberhauptes, den in Ehren ergrauten Bundespräsidenten Dr. Kurt Waldheim reagiert? Nur der russische Militärschirm verhinderte den militärischen Vollzug der regierungsamtlichen "Watchlist-Entscheidung" der U.S.A. die eine Erklärung eines Vernichtungskrieges der U.S.A. + Büttel gegen die Republik Österreich darstellt und bis heute fortdauert. Die Schwächung Rußlands gefährdet Österreicn. Apropos "Büttel" der deutsche Außenminister Joschka Fischer schrie gegen Österreich: "Einen Teufel werde ich mich entschuldigen" war er doch im Zivilberuf Straßenräuber, eine homogene Biographie in einem Staat, der eine mißliebige Rasse von Bürgern, den ostelbischen Adel, entschädigungslos enteignete, von Rassenhaß geleitet. Solange die "Watch-List" Entscheidung aufrecht ist, das heißt, daß die Aggressoren U.S.A. + Büttel, sich nicht vor meinem Vaterland entschuldigten und den überlebenden Opfern der Familie Waldheim angemessene Entschädigung geleistet haben, ist jede Fraternisierung mit diesen Kriegsverbrechern von Österreichern Hochverrat - und würde enden wie der von 1938 - in Blut und Tränen.

    • Pumuckl
      10. April 2014 22:32

      Waldheim und damit ganz Österreich wurde vor der ganzen Weltöffentlichkeit
      " georfeigt ", wie einst Schulbuben in einer Zeit ultraautoritärer Erziehung.

      ° OTHMAR KARAS HAT DIE LEKTIONEN, WELCHE SEINEM SCHWIEGERVATER ERTEILT WURDEN SEHR GRÜNDLICH GELERNT.

      ° OTHMAR KARAS WIRD SICH HÜTEN, IRGENDETWAS ZU TUN ODER ZU UNTERLASSEN, WAS IHM DEN ZORN JENER EINBRINGT, WELCHE EINST SEINEN SCHWIEGERVATER ÖFFENTLICH " ABGEWATSCHT " HATTEN.

      Dieser Karas maßte sich an, seinem Parteiobmann Spindelegger aus Brüssel einen Ordnungsruf zu erteilen, als sich dieser erkühnte, auf den Wunsch Brüssels
      nach Erhöhung des Nettobeitrags sinngemäß zu sagen, WENN BRÜSSEL VON UNS BUGDETDISZIPLIN ERWARTET, SOLL MAN DORT GEFÄLLIGST AUCH SPAREN.

      Spindelegger wird sich solcherart ohnehin nicht mehr hervortun. Den dürfte man
      finanziell " ruhiggestellt haben, indem seiner Frau einen hochdotierten Posten
      zuschanzte. Immerhin belohnte er schon den aufmüpfigen Karars mit dem ersten Listenplatz im EU-Wahlkampf.

      Wenn Karas verkündete seinen Wahlkampf selbst zu organisieren lügt er gewiß!
      DIE AUFTRAGGEBER JENER PROFIS WELCHE DAS FÜR KARAS ERLEDIGEN
      WISSEN DIESE PARADE-MARIONETTE IN HOHEN EU-POSITIONEN ZU SCHÄTZEN.

      Diese Werbeprofis lassen Karas behaupten, daß er " für ein besseres Europa kämpft, weil er Österreich liebt. "

      DA KÖNNTE MAN SCHALLEND LACHEN, WENN DAS NICHT SO TRAGICH ERNST WÄRE !

    • Undine
      10. April 2014 22:57

      @Pumuckl

      Etwas Wichtiges haben Sie in Ihrer Auflistung vergessen:

      Des "Schwiegersohns" ungemein SCHÄBIGE Art und Weise, wie er sich bei der Bundespräsidenten-Wahl verhalten hat---er hat sich einem der vielen einstigen HINTERFOTZIGEN Gegner/Feinde seines verstorbenen Schwiegervaters Kurt Waldheim, nämlich dem Heinz Fischer, ANGEBIEDERT und FÜR diesen geworben. Alleine dieser widerwärtige Akt DEGRADIERT den Menschen Othmar KARAS auf Lebenszeit! Wie das wohl seine Frau gesehen hat, weiß ich nicht---es kann sein, daß sie sich für ihren Mann schämt.

    • Pumuckl
      11. April 2014 08:12

      @ Undine 22:57

      Ein Beitrag zum leidigen Thema Binnen-I ?

      Man schreibt zwar DIE HURE, aber diese kann eben auch ein Mann sein.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      11. April 2014 09:39

      Zu Pumuckl: Die Beleidigung eines Staatsoberhauptes durch eine ausländische Macht ist kein "Abwatschen" oder "Ohrfeigen", sondern - seit der Steinzeit - die Erklärung eines Vernichtungskrieges. Davor will ich warnen, denn Österreich's Unglück ist, daß seine gutgläubige Bervölkerung erst nach dem Sturz in's Unglück (Stalingrad) merkt, welch falsches Spiel mit ihr gespielt wurde und wird.

  23. Undine
    10. April 2014 17:35

    Also, das hätte ich mir nie träumen lassen, daß ich mich einmal ausgerechnet auf der Seite Fischers wiederfände---und mich gegen A.U. stellen würde. Ersteres ist mir direkt peinlich.....

    Ich geb's zu, ich bin PRO-PUTIN! Ich finde seine Politik völlig in Ordnung. Den Russen dürfte es in ihrer langen, überaus entbehrungsreichen, grauenhaften Geschichte nie so gut gegangen wie unter Putin. Ich finde, er ist das, was dieses unendlich große Reich braucht: Ein gemäßigter, rational denkender, besonnener Diktator. Jeder Versuch, dieses Riesenreich etwa mit einem Faymann, einem Spindelegger zu regieren, müßte scheitern. Für Rußland braucht es Format, Stärke, Weitsichtigkeit und einen kühlen Kopf.

    Hand aufs Herz: Soll Putin etwa Ja und Amen sagen, wenn man ihm die NATO vor den Gartenzaun stellen will? Das ist eine ungeheure PROVOKATION!
    Was hat die US-Flotte im Schwarzen Meer zu suchen? Die Amerikaner wedeln dort garantiert nicht mit Palmzweigen und der selbstverliehene Heiligenschein, besser: Scheinheiligen-Schein macht den Heuchlern keinerlei Kopfschmerzen.

    Ich hoffe sehr, daß die ständigen Provokationen des Westens nicht UNS auf den Kopf fallen. Den Amis kann es gleichgültig sein---auf ihr Territorium fällt keine Bombe, aber sie könnten sich auf unsere Kosten sanieren.

    • schreyvogel
      10. April 2014 19:03

      *****************!

    • Riese35
      10. April 2014 19:27

      @Undine: *************************************!

      Krim-Bericht Version 9.0, wenn ich mich nicht verzählt habe. Und nochmals die notwendige Antwort:
      das Interview mit dem CDU-Politiker Willy Wimmer, einem wichtigen europäischen Friedensarchitekten, das vor einigen Tagen Erich Bauer hier im Blog verlinkt hat: http://www.youtube.com/watch?v=faL4zRUdQTA

    • terbuan
      10. April 2014 19:36

      Undine

      Treffender kann man es nicht formulieren! ******

      Riese35

      Den Link hat ursprünglich ein Nicht-Partner in den Blog gestellt.
      Erich Bauer hat ihn dann mit einem guten Kommentar nochmals gebracht!
      Aber egal, er sagt alles aus was und heute bewegt!

    • Majordomus
      10. April 2014 21:25

      @Undine: ************************+!!!

    • byrig
      10. April 2014 21:32

      ich bin nicht sehr russophil,im fall der krim hat putin in meinen augen legitim agiert,wenn auch nicht formal legitim:er hat russisches land,russische bevölkerung zurückgeholt,land,die krim,das vom ukrainer chrustew an die ukraine verschenkt wurde.nach den himmelschreienden vorgängen,die zum 2.irak-krieg geführt haben,sollten die usa lieber still bleiben...

    • Haider
      10. April 2014 22:18

      Ich begleitete gestern ein Gruppe von Freunden, Bekannten und Verwandten durch die Fabergé-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum. Als Vorbereitung darauf machte ich mich natürlich etwas kundig und kaufte mir u.a. im Museumsladen das SPIEGEL-Büchlein "Die Herrschaft der Zaren". Komisch nur: Dort klingt die politische/historische Entwicklung Rußlands ganz anders, als bei unseren Scheuklappenexperten und Pseudoweltpolitikern.
      Ich finde Ihren Beitrag -> "SPITZE".

    • Undine
      10. April 2014 23:11

      @Alle

      Danke für die Zustimmung; sie freut mich sehr!

      @byrig

      Sie denken wahrscheinlich in erster Linie an die Russen als unsere ehemaligen Feinde, die nach dem verlorenen Krieg im östlichen Teil unseres Landes furchtbar wüteten. Ich kenne da viele erschütternde Schilderungen meines Bruders, der von etwa 1960 an bis zu seinem Tod 1996 prakt. Arzt in einem kleinen Markt im Triestingtal war. Die meisten seiner Patientinnen haben alles durchgemacht, als die Russen kamen, was man nur durchmachen kann---und litten so viele Jahre später immer noch daran, körperlich UND seelisch! Das kann man auch schwer trennen und schwer vergessen! Und das ist halt die andere Seite!

    • Sensenmann
      11. April 2014 10:56

      Daß die Russen vertiert sind, weiß ja jeder, der sich mit dem Einfall dieser Horden in ein zivilisiertes Land beschäftigt hat. "Grattez le Russe et vous trouverez le Tartare" (Kratze am Russen und du entdeckst den Tartaren) ist ja ein bekannter Spruch von Joseph, Comte de Maistre (1753 - 1821).

      Sowohl mein Großvater als auch mein Vater haben sich diesen Bestien in zwei Weltkriegen entgegengestellt und ich neige mich in Ehrfurcht vor meinen Ahnen, daß sie geholfen haben, ein paar Millionen dieser Orks aus dem Genpool zu löschen, denn jeder, den der Stahl in den Boden zwang konnte hier nicht dem Schänden, Morden, Plündern oder Brandschatzen frönen. Ich habe von Verwandte Geschichten gehört, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen! Was man sonst dazu lesen kann, reicht aber auch schon um sich vorzustellen, was passiert wenn asiatische Horden bei uns einfallen...

      Meine Position zu den Russen dürfte damit klargestellt sein.

      Aber: Jeder in seinem Biotop. Was die in ihrem Land machen, geht uns nichts an. Sie greifen uns nicht an, also lassen wir sie in Frieden, treiben wenn es im beiderseitigen Interesse ist Handel und wandel. Sie begehen keinen Genozid an den Ukrainern, also ist die zivilisierte Menschheit auch nicht gefordert, eine 2humanitäre Intervention" zu machen. Und wenn ein Volk oder Teile eines solchen einem anderen Staat angehören will, ist das seine Sache.

      Die Kriegstreiberei der "Westens" ist unglaublich. Jetzt will die NATO den Russen schon vorschreiben wo die in ihrem Land ihre Armee aufstellen sollen.
      Das "Friedensprojekt" EU führt uns geradewegs in einen Konflikt, der sich bis zum Krieg ausweiten kann und nur wegen der Speichelleckerei bei den Yankees, denen wir NICHTS ich wiederhole: NICHTS schulden und die nicht unsere Freunde sind, um es vorsichtig auszudrücken!

      Das Übelste ist, daß Deutschland wieder voll dabei ist. der Bundeshosenanzug hat aber offenbar nicht geschnallt, daß das deutsche Volk ihr in dieser Sache nicht folgen wird. So oder so: dieser Ritt über den Bodensee wird die EUdSSR nicht stärken, wie es die Politruks meinen, er wird ihren Zusammenbruch einläuten. Spätestens, wenn die wirtschaftlichen Zwänge des wegbrechenden Handels sich in noch höherer Arbeitslosigkeit und sozialen Spannungen entladen.

      Fertigmachen zum Zusammenbrechen!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      11. April 2014 16:30

      Wie der Brief Präsident Putins an zahlreiche europäische Länder, darunter auch an Österreich (!), betr. Gaslieferungen zeigt, wird uns die Maßnahme des Europarates noch teuer zu stehen kommen.
      Die ständigen Provokationen Russlands durch die Obama-Administration zeigen zum wiederholten Male, um was es den USA in Wirklichkeit geht: Ihre absolute militärische, ideologische und wirtschaftliche Vormachtstellung in der Welt zu bewahren, ja weiter auszubauen.
      Das mußte sogar ich, als ursprünglich Amerikanophiler, mit großer Besorgnis zur Kenntnis nehmen!
      Präsident Putin ist, wie auch Viktor Orban, zuallererst Patriot - und dann kommt lange nichts.
      Leider haben wir, was unsere "Staatslenker" betrifft, keine derartigen Persönlichkeiten. Das wird sich noch bitter rächen...

    • Maria Theresia (kein Partner)
      12. April 2014 16:37

      Volle Zustimmung! Hier kann ich Herrn Unterberger auch nicht folgen. Die EU und die USA (die wahrlich keine weiße Weste mehr haben und offensichtlich nur mehr ihr eigenes Süppchen kochen) treiben ein schlimmes Spiel mit der Ukraine. Es hat immer mehr den Anschein, als steckten sie hinter dem jüngsten Putsch in der Ukraine (denn das war keine legale Aktion!). Bis jetzt hat Putin äußerst maßvoll reagiert. Weniger hätte er gar nicht tun können in Bezug auf die Krim.

  24. Inger
    10. April 2014 17:29

    Österreich und die Ukraine:
    hier etwas zum Nachlesen:
    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140409_OTS0163/lopatka-oesterreich-hat-in-ukraine-krise-mehrfach-richtig-und-rasch-gehandelt
    Heute war eine Übertragung auf ORF III / Bundesrat, auch das Thema Ukraine. Wenn wer sagt, das ist leicht verdientes Geld, wenn man einen Sitz im Bundesrat ergattert, der irrt. Eigentlich hab ich nur hingeschaltet, weil ich mir den Herrn Aussenminister anhören wollte, tja und was soll ich sagen, da sind die Übertragungen aus dem Parlament, wiewohl manchesmal auch nicht zum Aushalten, direkt eine Unterhaltungssendung dagegen. Wenn man dieses Geleiere im Bundesrat durchhalten muss, Prost - Mahlzeit. Sowas von substanzlos, nicht nachvollziehbar und völlig unnötig, das muss man sich einmal geben, um zu wissen, wie es da zugeht. Ich war schockiert ob der Fadesse.

  25. Josef Maierhofer
    10. April 2014 17:27

    Dass UHBP einer Neutralität Österreichs nichts abgewinnen kann, dass er sich als Lakai der amerikanischen Interessen outet, die er zu haben hat, genauso wie der Europarat, das alles wird Moskau nicht im geringsten kratzen, aber Österreich bei nächster Gelegenheit schon.

  26. zweiblum
    10. April 2014 16:37

    Die US und GB Einmarschierer sitzen noch immer in D! D isr immer noch besetzt und hat zweierlei Rechtssysteme. Die Ru sind schon lange fort. Das wäre ein Fall für den Europarat.

  27. Brigitte Imb
    10. April 2014 16:36

    Was geschieht mit der Türkei? Nix, sind ja auch die Guten und die Amerikaner beliefern die syrischen Rebellen mit Waffen, damit nur ja keine Ruhe einkehren kann.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1587827/Turkei-soll-Giftgasangriff-in-Syrien-organisiert-haben

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1588256/Syrische-Rebellen-zeigen-erstmals-schwere-USWaffen

  28. socrates
    10. April 2014 16:31

    Ja, dürfen's denn des?
    Welche Befugnis hat der Europarat dafür? Eine Volksabstimmung brächte das Gegenteil!
    Diese Politiker haben Sinekuren und schicken uns zahlen. Der IWF lobte RU weil es die Ukraine vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch gerettet hat. Wenn die USA 100Mrd € = 136Mrd $ a fond perdu an die Ukraine zahlt, hat sie recht, wer zählt schafft an. Wenn die Eurotrotteln zahlen sollen ohne anzuschaffen lassen wir es besser sein. Zahlen und nichts bekommen ist Kriegsbeute pur.

  29. simplicissimus
    10. April 2014 16:27

    Ich bin gegen die Einkreisung Russland durch die Nato und andere US-amerikanische Buendnisse. Schuert nur einen weiteren kalten Krieg mit Risiko eines heissen. Ausserdem treibt das Russland in die Arme Chinas.
    Wollen wir das?

  30. Doppeladler
    10. April 2014 16:08

    Ob Fischer bei seiner Rede an seine nordkoreanischen Freunde gedacht hat?

  31. Wertkonservativer
    10. April 2014 15:57

    Wenn mich auch meine Freunde hier im Blog ob meiner Haltung schurigeln werden:

    ich bin, was Putin und Russland betrifft, echt auf der Seite unseres Blogmasters!

    Ich mag den Putin einfach nicht (darf ich doch, oder?): der ist ein Emporkömmling aus dem Geheimdienst-Milieu, und geriert sich seit längerem als Zar (ist jedoch bestenfalls ein Zimmermann!).
    Was ich noch sagen möchte:
    Ich bewundere geradezu die schon seit längerem durchgehaltenen Anti-Putin und Anti-Russland-Stellungnahmen unseres Dr. Unterberger, dies in dessen Wissen um die mehrheitlich konträren Blogger-Meinungen!
    Das ist wahrlich - wie ich bereits einmal schrieb - "Mannesmut vor Bloggerthronen!"

    Meine ganz spezielle Hochachtung!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Anonymus
      10. April 2014 17:08

      @Wertkonservativer:
      Da muss er aber aufpassen, unser werter AU, denn der russische Geheimdienst ist auch in Österreich sehr aktiv (und hier geduldet),daher kann er in der Pyrkergasse schnell zuschlagen. Und die wahren Identitäten der diversen Blogger kann er sich auch mühelos beschaffen. Dazu braucht er nicht einmal die Hilfe der NSA.
      Also gilt für uns alle: Holzauge sei wachsam.

    • Wertkonservativer
      10. April 2014 18:49

      @ Anonymus:

      meine Antwort, lieber Blogfreund:

      "Es stirbt der Feige oftmals, eh er stirbt!"
      Cäsar in Shakespeare, Julius Cäsar 2,2

      Wenn wir uns jetzt schon vor dem russischen Geheimdienst (sic!!) fürchten müssten, wäre dies wohl der beste Beweis für die Zweifel am russischen Regime!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Markus Theiner
      10. April 2014 21:39

      @ Wertkonservativer:
      Also ich bin auch auf der Linie unseres Gastgebers, die auch in Wahrheit garnicht so antirussisch ist wie sie auf den ersten Blick erscheint.
      Für die russische Position (wenn auch absolut nicht für die Methoden) hat er ja deutlich mehr Verständnis als für die Zwischenrufe von der österreichischen Seitenlinie.
      Dass Andreas Unterberger nicht für den Applaus schreibt sollte aber eigentlich nicht neu sein.

      @ Anonymus:
      Ich bezweifle, dass AU oder irgendwelche Leser des Blogs auch nur annähernd wichtig genug wären, als dass der Geheimdienst auch nur einen Finger rühren würde um jemanden zum Schweigen zu bringen. Auch wenn er es (wie die meisten Geheimdienste) natürlich könnte, wenn er wollte.

    • Wyatt
      11. April 2014 07:04

      "Mannesmut vor Bloggerthronen!"
      ........dem Verdienste seine Krone - Untergang der Lügenbrut!

    • Specht (kein Partner)
      12. April 2014 00:23

      Es geht nicht um Blogger-Meinungen, sondern um Hausverstand. Natürlich sitzt der Westen am längeren Ast, Sieger und Verlierer der kommenden Auseinandersetzung stehen schon fest. Auch mir ist Putin unsympathisch, trotzdem sehe ich ihn nicht als Aggressor sondern die üblichen Kriegsgewinner und Kriegstreiber. Die Finten wie man ein Land in die Enge treibt sind mittlerweile bekannt, das Muster immer gleich und Sanktionen samt Lügen sollen die Sache befördern. Wie praktisch, findet doch der Krieg in Europa statt und nicht in Amerika,zahlen werden wie immer die Natopartner, falls sie dann nicht schon ausgelöscht sind. Wer bitte hat den Amerikanern auf die Finger geklopft als sie Jugoslawien verwüsteten und massivste Kollateralschäden negierten oder im herbei gelogenen Irakkrieg und nicht zu vergessen der böse Gaddafi? Damals hatten sie bereits etwaige relevante Kritiker eingekauft, heute ist niemand da der den eingeschlafenen Europäern die Augen öffnet, man hat bereits ganze Arbeit geleistet. Schöne neue tributpflichtige Welt kann kommen.

  32. Rau
    10. April 2014 15:41

    Naja, bei dem Thema kommt man nicht herum, sich auch die andere Seite der Propaganda anzusehen und dann zu interpolieren. EUphorisches Geschrei ist gänzlich unangebracht, vor allem dann, wenn die Verhandlungsebene verlassen wird und ein Kurs der Isolation Russlands gefahren wird.

  33. Gerhard Pascher
    10. April 2014 15:38

    Gut dass ich erinnert werde, den Europarat gibt es auch noch. Dieser Debattierklub wird bekanntlich oft mit dem Europäischen Rat (also dem Organ der Staats- und Regierungschefs) bzw. dem Rat der Europäischen Union (= Ministerrat) verwechselt.
    Im Wesentlichen wurden in den vergangenen 50 Jahren zirka ein Dutzend Abkommen (Konventionen) abgeschlossen, an die sich alle Mitgliedsstaaten (47, Weißrussland steht schon vor der Türe) halten müssen. Wichtigstes Organ ist wohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg. Bitte auch diesen nicht mit dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg zu verwechseln, welcher zur EU gehört.

    Der derzeitige Europarat-Generalsekretär Thorbjorn Jagland versucht nun, den schon wachsenden Reformbedarf in die Tat umzusetzen und sich auf seine Kernaufgaben zu beschränken. Denn mit EU, OSZE gibt es viele Doppelgeleisigkeiten, welche durch Synergieeffekte besser optimiert werden können. Außerdem hat er ein ständiges Problem mit der Finanzierung, also könnte man auch dort "abspecken". Was braucht der Europarat z.B. eigene Auslandsrepräsentanzen?

    Nun zurück zur Stimmrechtseinschränkung der russischen Abgeordneten aufgrund der aktuellen Krimkrise: da wird sich besonders Putin sehr ärgern, wenn Russland in diesem Klub nicht mehr mitentscheiden kann. ;-)

  34. terbuan
    10. April 2014 15:37

    Nein, nicht schon wieder!
    Abgesehen davon, dass Fischer überhaupt nicht befugt ist, derartige politische Stellungnahmen in der Öffentlichkeit abzugeben, sollte er auch nicht dafür herhalten müssen, jetzt als Beweis für die Richtigkeit der europäischen Politik in der Krim-Frage voroeführt zu werden.
    Es gibt keine europäische Politik in dieser Frage, es gibt nur willfährige Handlanger US-amerikanischer geopolitischer Interessen!

  35. mischu
    10. April 2014 15:30

    No joa - das sind alles winzige Mückenstiche, die Rußland kaum kratzen werden, aber Europa sicher mehr schaden als nutzen.

    Es fehlt der große Durchbruch, der einzig und alleine am Verhandlungsweg mit allen Beteiligten erzielt werden kann.

  36. Brigitte Imb
    10. April 2014 15:22

    Das sehe ich anders, nämich total autoritär und undemokratisch.

    Was passiert wenn die USA in ein Land einmarschieren? Nix, denn das sind bekanntlich die Guten.





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