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Das Rating der Republik wird fallen

Das Rating Österreichs könnte früher gesenkt werden, als wir denken. Und zwar dann, wenn gleich zwei derzeit über Österreich schwebende Risken schlagend werden.

Das eine ist hier schon öfter erwähnt worden: Wenn klar wird, dass Österreich über eine „Anstalt“ oder etwa Ähnliches sämtliche Schulden der Hypo Alpen-Adria übernimmt, wird sich das gar nicht gut auf das Rating Österreichs auswirken. Denn damit übernimmt der Bund unvermeidlich auch die Haftung für sämtliche Bundesländer und deren Geschäfte. Das mögen Gläubiger gar nicht, die bisher nur den Bund als Schuldner gesehen haben.

Die Schimäre, der die Herren Faymann und Spindelegger derzeit nachjagen, wird wohl nur teure Zeitverzögerung, aber keinen Cent einbringen: Die beiden lassen heftig über Mechanismen nachdenken, mit denen sie angebliche „Profiteure“ der Hypo so an den Pranger stellen wollen, dass diese der Hypo freiwillig etwas für die Kosten des Crashs spenden. Skurril. Denn wenn es irgendwo Rechtswidrigkeiten gegeben hat, wird eh voll gehaftet. Wo aber rechtlich alles in Ordnung war, kann man doch in einem Rechtsstaat nicht auf jene zugreifen, die irgendwann einmal längst abgeschlossene Rechtsgeschäfte mit der Hypo getätigt haben.

Genauswenig wird es möglich sein, alle aktuellen Anleihegläubiger der Hypo zu einem freiwilligen Verzicht auf einen Teil der Forderungen zu bringen. Das geht eben nur in einer Insolvenz. Ansonsten funktioniert so eine freiwillige Spende nur in der Phantasie der Regierung. Daran wird sich nichts ändern, auch wenn Faymann und Spindelegger noch ein paar Millionen für Berater ausgeben.

Der zweite Grund hingegen ist den Österreichern noch kaum bewusst. Er wird aber seit einigen Tagen zunehmend konkreter: Das ist die Ukraine: Dort haben Raiffeisen wie Bank Austria relativ viele Forderungen offen. Und beide Banken sind für Österreich enorm wichtig – weit wichtiger als die Hypo –, dass ein kräftiger Verlust dort sich auch auf das Rating der Republik auswirken kann. So werden wohl auch wir für die Ausplünderung der Ukraine durch Russlands Freunde zahlen müssen. Beschwichtigende Raiffeisen-Aussendungen machen da Hellhörige nur umso aufmerksamer.

PS: Offen ins Gesicht lachen sollte man allen jenen, die sich noch immer darüber erregen, dass man das Wort „Insolvenz“ auch nur in den Mund nimmt. Erstens gibt es hierzulande noch keine Sprechverbote. Zweitens wäre eine Insolvenz für die Steuerzahler weitaus am billigsten. Und drittens ist eine Insolvenz ein ganz normaler, ja ein zwingender Teil der Rechtsordnung. Worauf man doch noch hinweisen darf. In Wahrheit handelt wohl jeder, der jetzt öffentlich so laut gegen jede Idee von Insolvenz spricht, aus (meist geheim gehaltenem) Eigeninteresse. Die Sprechverbieter fürchten für sich oder nahestehende Institute einen Teilverlust von Hypo-Anleihen. Gewiss hätte ich als Gläubiger auch das Interesse, dass jemand meine Forderungen komplett zahlt. Aber Sprechverbote zu erteilen, ist ein bisschen gar zu arg.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2014 09:29

    Lieber Herr Unterberger, jetzt einmal ein kräftiger Ordnungsruf!
    Wir sind ein kleines Land, wir sollten uns nicht in die politischen Dinge anderer Nationen einmischen!
    Unsere Aufgabe sollte es sein als ehrlicher Mittler die Dinge gewaltfrei zu halten!
    So gesehen ist die Stimmungsmache gegen Russland inakzeptabel!

    Was soll so eine Bemerkung: „die Ausplünderung der Ukraine durch Russlands Freunde“?
    Als ob die 'Freunde' des Westens nicht auch samt und sonders Oligarchen wären. Als ob unter Timoschenko nicht genau die gleiche Korruption und maßlose Bereicherung der Eliten stattgefunden hätte. Ich dreh die Hand nicht um, auch wenn mir gefühlsmäßig der Westen der Ukraine näher steht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2014 06:44

    Unsere wenig demokratisch, dafür aber allzu gerne clandestin agierenden Machthaber fürchten vor allem eines: daß der durchschnittlichen Bevölkerung die politisch verschuldete Mißwirtschaft, welche sich aktuell an sämtlichen Ecken und Enden zeigt, zu Bewusstsein kommt, die Wut der Menschen wegen der unvermeidlichen Steuererhöhungen nie gekannte Höhen erreicht, und sie, also die Politkaste, bei kommenden Wahlen, zwar wohlverdient, abgestraft wird.
    Das Gschichtl mit den unkrainischen Schulden bei unseren Grossbanken bringt wirklich das Fass zum Überlaufen; angesichts dieses zu erwartenden Debakels (in aktuell unbekannter Höhe) müssten auch die Politiker einsehen, dass ein Ende mit Schrecken bei der HAA besser ist als der bekannte Schrecken ohne Ende, und die HAA daher so rasch wie möglich abzuwickeln wäre.

  3. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2014 08:16

    Dass der Bund in Zukunft für alle Bundesländer haftet ist keineswegs "unvermeidlich". Mal abgesehen davon, dass ein Präjudiz hierzulande in aller Regel keine Verbindlichkeit schafft wurde hier nicht etwa ein Bundesland gerettet sondern eine Bank, was nicht einmal eine besonders neue Linie ist.

    Klar, die Absicht wird schon die Rettung der Landesfinanzen gewesen sein und es steht zu erwarten, dass der Bund auch in Zukunft die Bundesländer nicht in fiskalischen Klemmen stecken lassen wird. Aber das ist eben erstens nicht unvermeidlich und war zweitens auch bisher schon zu erwarten.
    Ich wage zu bezweifeln, dass besonders viele Gläubiger sich bisher darauf verlassen haben, dass es eine strenge Trennung der Bundes- und Landeskassen gibt.

    Wie unsere Politiker jetzt mit der Affäre umgehen ist natürlich ziemlich skurril. Wenn Forderungen ausfallen - also die Halter von Anleihen nicht ihr ganzes Geld bekommen - dann ist das nichts anderes als eine Insolvenz. Durch die Freiwilligkeit will man sich nur darüber hinweg schummeln, dass erstens ein Masseverwalter ganz streng prüft was in dem Laden noch alles an Werten vorhanden ist und das zweitens dann auch gleichmäßig nach gesetzlichen Vorgaben auf alle Gläubiger verteilt. Wäre ja viel zu ungezielt.

    Wenn man das wirklich mittels Agitation gegen vermeintlich unmoralisches Verhalten erreichen will widerspricht das auch dem Rechtsstaat. Denn eigentlich sollte so ein Staat bei allem neutral sein was nicht gesetzlich geregelt ist.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2014 11:53

    Sollte das Rating der Republik fallen, werden von der Politik alle anderen dafür verantwortlich gemacht (HAA, Ukraine usw.), nur nicht die enorme Staatsverschuldung, verursacht von unqualifizierten, machtbesessenen und kurzsichtigen Volkszertretern.

    Selbst Niederlande wurde herabgestuft Ende 2013 herabgestuft, erstaunlicherweise ganz ohne HAA oder Ukraine.

    Je früher man den tatsächlichen Fakten ins Auge sieht, umso eher kann man dagegensteuern. Aber bei der Realitätsverweigerung und Hilflosigkeit unserer rot-schwarzen Regierungskoalition ist das kein leichtes Unterfangen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2014 16:37

    SPÖ-Klubobmann Schieder hat sogar wortwörtlich davon gespreochen, man möge die Hypogläubiger "SCHNALZEN"!
    Also betrügerisch verkürzen!
    Das merken sich Gläubiger für allfällige Prozesse natürlich vor. Es gibt ja ein Lexikon des Wiener Dialektes.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2014 09:45

    Für mich ist das "auf-die-lange-Bank-schieben" der Causa HAA ein eindeutiger Beweis, dass die Herren Faymann und Spindelegger - um es höflich auszudrücken - einfach überfordert sind. Beide haben weder die Fachkenntnis noch den Mut, eine von mehreren seriösen Fachleuten empfohlene Entscheidung zu treffen. Und so wird es schlussendlich für alle immer teurer.
    Diese Problematik wird hier schon seit langer Zeit diskutiert und die politischen Parteien sowie deren Wähler ziehen daraus keine Konsequenzen. Das größte Vergehen hat die alte Regierung begangen, indem sie die offizielle Wahrheit über die HAA erst nach den vergangenen NR-Wahlen publik gemacht hatte. Dies nenne ich Betrug am Wahlvolk, welcher bestraft gehört!
    Cui bono? Vermutlich nur den vielen Beratern, Anwaltskanzleien und Gutachtern.

  7. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2014 10:59

    ............................Gut und gern der halbe österreichische Geldadel
    hat sich jahrelang ungeniert an der HAA bedient.

    Daher ist das Post Scriptum Unterbergers besonders unterstützenswert!
    Lassen wir doch die HAA in die Insolvenz !


alle Kommentare

  1. Yuro (kein Partner)
  2. GeorgeJr (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:01

    More posts of this qutliay. Not the usual c***, please

  3. Vinna (kein Partner)
    19. Januar 2015 09:35

    It's imervatipe that more people make this exact point.

  4. weidi
    03. März 2014 09:53

    Kreditopfer bekämpfen Zins-Schuldgeld-System

    Der schneidige Universitätsprofessor Franz Hörmann klagt gegen das Betrugssystem der Zins-Schuld. Bemühen seine Gegner wieder das Verbotsgesetz?
    Banken schaffen Geld aus dem Nichts; der Unfug des verzinsten Schuldgeldsystems treibt Menschen in den Ruin. Das behauptet eine Gruppe heimischer Systemkritiker – an vorderster Front der Professor der Wirtschaftsuniversität Wien, Franz Hörmann.

    Die Kreditverträge der Banken beruhen auf Betrug, das Zinssystem insgesamt ist verbrecherisch und nutzt nur einer kleinen Clique. Gegen dieses Unrechtssystem will nun der Verein „Kreditopferhilfe“ mit Klagen vorgehen......

    http://freies-oesterreich.net/2014/03/01/kreditopfer-bekaempfen-zins-schuldgeld-system/#more-630

  5. SHG Mobbing Graz (kein Partner)
  6. RS (kein Partner)
    02. März 2014 21:27

    ......"So werden wohl auch wir für die Ausplünderung der Ukraine durch Russlands Freunde zahlen müssen".......

    Herr Unterberger, Sie haben offensichtlich in letzter Zeit zu viel ORF Nachrichten gesehen. Anders ist diese verdrehte Sichtweise kaum erklärbar !!

    Es ist unerträglich wie die westlichen (Mainstream) Medien Kriegspropaganda betreiben.
    Friedensprojekt Europa !!

  7. monofavoriten (kein Partner)
    02. März 2014 18:20

    faymann und spindelegger sind nicht zu blöd und auch nicht überfordert. sie tun genau das, was man (man sind nicht wir steuerzahler) von ihnen verlangt.

    sie sind bloss sehr schlechte schauspieler!

  8. weidi
    02. März 2014 17:10

    Kreditopfer bekämpfen Zins-Schuldgeld-System

    Der schneidige Universitätsprofessor Franz Hörmann klagt gegen das Betrugssystem der Zins-Schuld. Bemühen seine Gegner wieder das Verbotsgesetz?Banken schaffen Geld aus dem Nichts; der Unfug des verzinsten Schuldgeldsystems treibt Menschen in den Ruin. Das behauptet eine Gruppe heimischer Systemkritiker – an vorderster Front der Professor der Wirtschaftsuniversität Wien, Franz Hörmann.Die Kreditverträge der Banken beruhen auf Betrug, das Zinssystem insgesamt ist verbrecherisch und nutzt nur einer kleinen Clique. Gegen dieses Unrechtssystem will nun der Verein „Kreditopferhilfe“ mit Klagen vorgehen. Betroffene, also Verschuldete, sollen gefunden werden und gemeinsam mit Anwälten sollen Klagen gegen deren Banken geführt werden. Rund 250 Menschen hätten sich schon gemeldet. Weitere vom Zins-Betrug Geschädigte sollen sich unter www.kreditopferhilfe.net melden. (1)

    Weiterlesen : http://freies-oesterreich.net/2014/03/01/kreditopfer-bekaempfen-zins-schuldgeld-system/#more-630

  9. weidi
    02. März 2014 17:07

    Der Euro wird nicht kollabieren? Rothschild wettet dagegen !

    Die Geldpolitik ist seit den allumfassenden „Euro-Rettungen“ total aus dem Ruder gelaufen und die Folgen unfinanzierbar. Der Fernsehsender CNBC meldete bereits vor 1,5 Jahren, dass Lord Jacob Rothschild mit 200 Millionen Dollar auf den Untergang des Euro gewettet hat........
    weiterlesen : http://www.cnbc.com/id/48721839

    • Mephisto (kein Partner)
      02. März 2014 22:51

      Tja, und seit August 2012 ist der Euro ja auch wirklich "untergegangen" - da war 1 Euro ca. 1,20 USD wert, heute sind es 1,38 USD.

  10. Dr. Knölge (kein Partner)
    02. März 2014 15:01

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    warum machen Sie sich Sorgen um das Rating Ihres Landes? Spielt das im heiligen Europaradies noch eine Rolle? Hier werden alle Probleme gelöst, und zwar durch schleichende oder vielleicht sogar plötzliche Enteignung aller Eurobürger und durch das Erschaffen virtuellen oder real gedruckten Geldes. Fällt das Rating also in den Keller, wird Draghi dann schon helfen. Fragen Sie z.B. die Italiener, die wissen Bescheid.
    Von Draghi, Schulz, van Rompuy, Barroso lernen heißt siegen lernen!

  11. Nestor 1937
    02. März 2014 11:42

    Ein findiger Journalist

    müßte einmal versuchen den abtretenden Chef der Budgetsektion zu befragen.

    Dort wären sicher viele Hintergrundstories zu erfahren - wenn der Herr Sektionschef nicht sein Wissen beim Rechnungshof besser verwerten kann ...

  12. Dr. Otto Ludwig Ortner
    02. März 2014 11:02

    Von meinem Prüfer an der Universität aus Anlaß des 2. Staatsprüfung angeworben, arbeitete ich von den für Rechtsanwaltsanwärter (vulgo: 'Konzipienten') vorgeschriebenen 6 Jahren 4Jahre 6 Monate in einer Vertrauenskanzlei österreichischer Heimatvertriebener, vulgo: 'Juden'. Die Familien- und Freundeskreise halfen mittellosen Vertriebenen bei der Rückwanderung mit Privatdarlehen - oft 5-stelliger Dollarbeträge (1958 +). Ich bewunderte die gewissenhafte Vertragstreue dieser - von meinen katholischen Glaubensgenossen traditionell verachteten - Menschen. Sie zahlten die Kredite zurück, auch wenn dies eine sehr bescheidene Lebensführung bedeutete. Doch weiß ich, daß ein derartiges Privatdarlehen in der katholischen Gesellschaft eher ein Geschenk wäre. Die Darlehensnehmer würden das Geld wohl in MEL-Zertifikaten -weil 'mündelsicher mit dreifachem Ertrag' ect. anlegen und verlieren. Der Aufforderung zur Rückzahlung würden diese Darlehensnehmer mit dem Vorwurf entgegnen: "Du reiches Schwein willst von mir ein Geld - Du bist nicht katholisch!" Im Kreditwesen ist die Vertragstreue der höhere Wert als eine allfällige Minderung der Schuldsumme durch Spielchen wie "Haircaut" ect. Und die Vertragstreuen Juden konnten mit der Hebung ihrer Lebensführung rechnen, jene, die ihre Gläubiger durch Tricks und Spielchen schädigen, werden gewiß im Elend enden - wie man ja sieht.

    • fewe (kein Partner)
      02. März 2014 17:21

      Dass es jemandem kein Glück bringt, wenn er seine Schulden nicht korrekt tilgt, glaube ich auch. Ihre Vorurteile gegenüber Nicht-Juden wären wohl Hetze, wenn es umgekehrt wäre. Ich habe solche Erfahrungen nicht gemacht, mir ist bislang nur ein Jude etwas - für ewig wohl und nicht wenig - schuldig geblieben. Deswegen sind aber auch nciht alle Juden so, sondern nur die eine Person ist ein Arsch.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      02. März 2014 17:40

      zu fewe (kein Partner)
      Ich spreche aus Erfahrung - daß Pauschalurteile stets nicht alle treffen, stimmt natürlich, aber die Tendenz ist wohl allgemein und Österreich ist aus ethischen Gründen in größter Gefahr(siehe mein Gastkommentar im Tagebuch vom 10. Februar 2014, 21:30).

    • fewe (kein Partner)
      02. März 2014 18:43

      @Dr. Ludwig Ortner: Wie schaut die Tendenz aus, wenn Juden an Katholiken zurückzahlen?

      Zum Thema: Staaten und Kommunen haben sich einfach nciht zu verschulden. Damit beginnt das Problem. Pröll gehört vor Gericht, dass er die Hypo zurückgekauft hat. Er wurde mit einem schönen Posten von Raiffeisen belohnt, weil der deren Hypo-Anleihen gesichert hat. Ohne seine Aktion gäbe es da keine Haftung, die schlagend werden könnte.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      02. März 2014 19:08

      zu fewe (kein Partner)
      Ich schrieb über Privatdarlehen im Familien - und Freundeskreis. In meiner katholisch geprägten Gesellschaft habe ich von derartigen Privatdarlehen keine Kenntnis. Darum sind mir diese Geschäfte unter jüdischen Familien - und Freundeskreisen aufgefallen.Warum wohl?

    • fewe (kein Partner)
      02. März 2014 19:49

      @Dr. Ludwig Ortner: Sowieso gibt es das auch in christlichen Familien. Es wird wohl auch bei den Juden nicht an die Große Glocke gehängt. Sie wussten das halt zufällig, weil Sie in der Kanzlei gearbeitet hatten, es wird aber kaum bei einem FAmilienteffen oder im Freundeskreis besprochen worden sein.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      02. März 2014 22:07

      zu fewe (kein Partner)
      Ihr Wort in Gottes Ohr. Die Nagelprobe des österreichischen, katholisch geprägten Ethos ist die ehrenhafte Abwicklung des Hypo Alpe Adria Problems. Es entscheidet zwischen Wohlstand und Massenelend.

  13. Josef Maierhofer
    01. März 2014 22:56

    Für mich sieht das so aus, als hätte man was zu verbergen.

    Man hält sich seitens der Regierung weder an ungeschriebene noch geschriebene Gesetze (U-Ausschuss wäre richtig, Insolvenz meiner Meinung nach) sondern versucht in panischer Angst vor Aufklärung, alles Mögliche 'abzuwehren', was diese mitschuldigen Politiker der Koalition aus einer notwendigen Insolvenz einer (damals) noch dazu in bayrischem Eigentum stehenden Bank zum Schaden Österreichs getan haben.

    Hier wurde das alles schon zu Prölls Zeiten geschrieben und kritisiert, es wurde vor den Konsequenzen gewarnt, alles wurde von dieser Politik noch schlimmer gemacht und jetzt ist man dabei, den Fehler von damals noch zu vergrößern.

    Dass man so agiert, das muss doch für mich einen Grund haben (wahrscheinlich viele), nämlich viele Gründe, die Wahrheit zu verbergen und die dilettantischen Versuche den Bürgern Sand in die Augen zu streuen, statt die normalen Insolvenzgesetze anzuwenden und die Schäden, die als Konsequenzen auftreten zu schlucken.

    Ich bin auch überzeugt, dass es mit einer Insolvenz billiger wird.

    http://www.staatsschulden.at

  14. weidi
    01. März 2014 22:03

    Kreditopfer bekämpfen Zins-Schuldgeld-System
    Der schneidige Universitätsprofessor Franz Hörmann klagt gegen das Betrugssystem der Zins-Schuld. Bemühen seine Gegner wieder das Verbotsgesetz?Banken schaffen Geld aus dem Nichts; der Unfug des verzinsten Schuldgeldsystems treibt Menschen in den Ruin. Das behauptet eine Gruppe heimischer Systemkritiker – an vorderster Front der Professor der Wirtschaftsuniversität Wien, Franz Hörmann.Die Kreditverträge der Banken beruhen auf Betrug, das Zinssystem insgesamt ist verbrecherisch und nutzt nur einer kleinen Clique. Gegen dieses Unrechtssystem will nun der Verein „Kreditopferhilfe“ mit Klagen vorgehen. Betroffene, also Verschuldete, sollen gefunden werden und gemeinsam mit Anwälten sollen Klagen gegen deren Banken geführt werden. Rund 250 Menschen hätten sich schon gemeldet. Weitere vom Zins-Betrug Geschädigte sollen sich unter www.kreditopferhilfe.net melden. (1)

    Weiterlesen : http://freies-oesterreich.net/2014/03/01/kreditopfer-bekaempfen-zins-schuldgeld-system/#more-630

  15. Jewgeni Gorowikow
    01. März 2014 17:47

    Ziemlich offene Worte um zu beschreiben was derzeit auf der Krim und in Teilen der Ost-Ukraine abläuft - ein Lehrstück mit dem Titel:

    "Wie verleibe ich mir fremdes Staatsgebiet ein und gebe dem Ganzen einen Anschein von Legitimität."

    http://flatworld.welt.de/2014/03/01/russisches-staatstheater-putins-inszenierte-provokation-auf-der-krim/

    • fewe (kein Partner)
      02. März 2014 18:48

      Derzeit hat einmal der Westen die Ukraine erobert, falls Ihnen das nicht aufgefallen ist. Der demokratisch gewählte Präsident wurde verjagt.

    • Boris (kein Partner)
      02. März 2014 19:47

      Jewgeni Gorowikow

      Lesen und selbst eine Meinung bilden, anstatt die vom Westen verzerrten Darstellungen zu übernehmen.
      Mit diesen Leuten sympatisiert der Westen??? *kopfschüttel*
      Ausländische Söldner am Maidan beteiligt
      Einer der beteiligten Gewalttäter am Maidan hat in einem Interview genaue Details über die Zusammensetzung der Leute die dort gewütet haben bekanntgegeben. Viele der bezahlten Söldner wären aus den Vereinigten Staaten, Deutschland, Türkei, Polen und anderen Ländern auf dem Maidan tätig gewesen. Der Informant mit Namen Vladislav war selber ein Söldner aus Russland und wurde bei seiner Rückkehr von der Grenzwache verhaftet. Er erzählte Russia-24 TV am Sonntag, dass die Ausländer bereits in Uniformen und mit Waffen nach Kiew gekommen sind.

      "Sie kamen und trugen die selben Militäruniformen. Ich sah sie mit Führungsoffizieren der militanten Gruppen sich besprechen und irgendwelche Papiere unterschreiben. Ich kann sogar ungefähre Zahlen nennen. Es gab ca. 60 Amerikaner. Deutsche gab es insgesamt so 50 Männer. Es gab auch Polen, Türken und viele andere," sagte er. Es gab aber viele aus der Ukraine die einfach wegen der Randale dort waren, sowie Arbeitslose, da es genügend Alkohol und Drogen auf dem Platz gab.

      Er erzählte, er wäre als Tourist für ein Abenteuer nach Kiew gereist und in das ganze reingeraten. Dann berichtete er über die Verbrechen die von den Militanten verübt wurden und wie sie die Leute brutal behandelten. Der Kommandant des "Rechten Sektors" schlug die Leute zu Brei, die seine Befehle nicht befolgten. Einige wurden sogar einfach in einen nahegelegenen Keller geschleppt in den Kopf geschossen, berichtete er.

      Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Ausländische Söldner am Maidan beteiligt http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/03/auslandische-soldner-am-maidan-beteiligt.html#ixzz2upgILKV8

  16. Wolfgang Bauer
    01. März 2014 16:37

    SPÖ-Klubobmann Schieder hat sogar wortwörtlich davon gespreochen, man möge die Hypogläubiger "SCHNALZEN"!
    Also betrügerisch verkürzen!
    Das merken sich Gläubiger für allfällige Prozesse natürlich vor. Es gibt ja ein Lexikon des Wiener Dialektes.

    • schreyvogel
      01. März 2014 20:52

      Geschnalzt wird zwangsläufig.
      Letztlich geht es nur darum, ob die Gläubiger oder die Steuerzahler "geschnalzt" werden sollen.
      Aber eigentlich weiß man es eh schon: Die Steuerzahler.

  17. mischu
    01. März 2014 11:53

    Sollte das Rating der Republik fallen, werden von der Politik alle anderen dafür verantwortlich gemacht (HAA, Ukraine usw.), nur nicht die enorme Staatsverschuldung, verursacht von unqualifizierten, machtbesessenen und kurzsichtigen Volkszertretern.

    Selbst Niederlande wurde herabgestuft Ende 2013 herabgestuft, erstaunlicherweise ganz ohne HAA oder Ukraine.

    Je früher man den tatsächlichen Fakten ins Auge sieht, umso eher kann man dagegensteuern. Aber bei der Realitätsverweigerung und Hilflosigkeit unserer rot-schwarzen Regierungskoalition ist das kein leichtes Unterfangen.

    • mischu
      01. März 2014 12:23

      OOOPS:

      Doppelt "herabgestuft", daher nehme ich es einmal zurück! ;-)

    • dssm
      01. März 2014 16:39

      Dann werden wir halt 'herabgestuft', na und?
      In manchen Ländern Europas führt man uns täglich die Lösung vor.
      Die Banken kaufen die Staatsschulden mit Zinsen im utopisch niedrigen Bereich.
      Reichen diese Schulden weiter an die EZB. Diese gibt im Gegenzug frisches Geld für null Prozent Zinsen. Bleibt noch nett was für die Investmentbanker über, Sie wissen schon: 'Bonus'.

      Wo ist das Problem, schauen Sie einmal die Entwicklung bei den italienischen oder spanischen Staatsschulden an, insbesondere wo die gelandet sind.
      Das können wir auch!
      Und glauben Sie mir, bevor auch nur ein Politiker eine Gagenkürzung hinnimmt, die Sozialindustrie an die kurze Leine nimmt oder gar der Beamtengewerkschaft eine Lohnkürzung auf das Auge drückt ...

  18. Jewgeni Gorowikow
    01. März 2014 11:19

    Jetzt mal abgesehen wo die Sympathien sind und was man über die Hintergründe über die Lage in der Ukraine denkt:

    Es gibt einen internationalen Vertrag den auch Russland unterzeichnete, das "Budapester Memorandum" aus 1994:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Budapester_Memorandum

    Text:
    Memorandum on Security Assurances in connection with Ukraine's accession to the Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons

    Punkt 1 (von 6 Punkten):

    "The United States of America, the Russian Federation, and the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland, reaffirm their commitment to Ukraine, in accordance with the principles of the CSCE Final Act, to respect the Independence and Sovereignty and the existing borders of Ukraine."

    Quellen:

    https://www.msz.gov.pl/en/p/wiedenobwe_at_s_en/news/memorandum_on_security_assurances_in_connection_with_ukraine_s_accession_to_the_treaty_on_the_npt?printMode=true

    http://unterm.un.org/DGAACS/unterm.nsf/8fa942046ff7601c85256983007ca4d8/fa03e45d114224af85257b64007687e0?OpenDocument

    http://en.wikisource.org/wiki/Ukraine._Memorandum_on_Security_Assurances

    • Xymmachos
      02. März 2014 08:59

      Ja, und? Einzuklagen beim Salzamt? Oder wo?

    • fewe (kein Partner)
      02. März 2014 19:54

      Die Souveränität hat eigentlich die EU aufs Gröbste verletzt indem Repräsentaten der EU und u.a. aus Deutschland sich unter die "Demonstranten" gemischt hatten, die die demokratisch gewählte Regierung aus dem Amt geputscht hatten. Die Russen stellen nun höchstens einen legalen Zustand wieder her.

  19. Nestor 1937
    01. März 2014 10:59

    ............................Gut und gern der halbe österreichische Geldadel
    hat sich jahrelang ungeniert an der HAA bedient.

    Daher ist das Post Scriptum Unterbergers besonders unterstützenswert!
    Lassen wir doch die HAA in die Insolvenz !

  20. brechstange
    01. März 2014 10:36

    Wenn man sich mit Hunden ins Bett legt, wacht man mit Flöhen auf. Wär mir egal, wenn es die trifft, die das Risiko wagten. Dass aber unsere Volksvertreter, da scheinheiligerweise und auf verdeckte Weise mitspielen und damit die Österreicher in ihrer Substanz gefährden, ist verwerflich. Skandalös, die Rolle der Medien.

  21. Gerhard Pascher
    01. März 2014 09:45

    Für mich ist das "auf-die-lange-Bank-schieben" der Causa HAA ein eindeutiger Beweis, dass die Herren Faymann und Spindelegger - um es höflich auszudrücken - einfach überfordert sind. Beide haben weder die Fachkenntnis noch den Mut, eine von mehreren seriösen Fachleuten empfohlene Entscheidung zu treffen. Und so wird es schlussendlich für alle immer teurer.
    Diese Problematik wird hier schon seit langer Zeit diskutiert und die politischen Parteien sowie deren Wähler ziehen daraus keine Konsequenzen. Das größte Vergehen hat die alte Regierung begangen, indem sie die offizielle Wahrheit über die HAA erst nach den vergangenen NR-Wahlen publik gemacht hatte. Dies nenne ich Betrug am Wahlvolk, welcher bestraft gehört!
    Cui bono? Vermutlich nur den vielen Beratern, Anwaltskanzleien und Gutachtern.

    • dssm
      01. März 2014 09:56

      Ein massiver Widerspruch, nix Betrug!
      Failman und Spindi waren den Wählern bekannt. Deren (höflich ausgedrückt) 'Defizite' waren und sind offensichtlich.
      Aber die Wähler haben diese beiden Muppets gewählt, dies ist das gute Recht der Wähler!

      Daneben waren da noch ein Minister der als stellvertretender Aufsichtsratschef einer Bank nur daneben gesessen hat, eine Ministerin welche als Vorstand eine Bank gegen die Wand gefahren hat, eine Ministerin welche sich der Räubersprache bediente, …

      All das war bekannt!
      Hoch lebe die repräsentative Demokratie!

    • brechstange
      01. März 2014 10:39

      dssm

      Sie vergaßen die Rolle der Medien, die beim Verschleierungsspiel mitspielen und jedes Pflänzchen des Widerstands im Keim ersticken. Auch viele hier in diesem Blog lassen sich täuschen.
      Sich selbst ein Bild machen, mutig sein und etwas wagen, ist schwierig geworden in Österreich. Der es wagt, wird fertiggemacht. Dazu kann ich Ihnen einige Beispiele aufzählen.

    • dssm
      01. März 2014 16:33

      @brechstange
      Nein! In rund fünfzehn Minuten hat man alle Information zusammengekratzt.
      Kurz die Schlagzeilen der NZZ, ab und zu dann den Artikel.
      Dann weiter zu Herrn Unterberger.
      Und am Ende dann noch zerohedge.
      Wer will kann ja noch bei russiatoday oder spiegelonline vorbeischauen, ist halt einseitig, aber oft gut gemachter Journalismus.
      Daneben macht Herr Ortner jeden Tag eine Linksammlung vom Feinsten, aber dies ist dann schon weiterführend und wohl kein 'Muss' mehr.

      Wer die 15 (!) Minuten nicht hat, der will sich nicht bilden, so einfach.

    • brechstange
      01. März 2014 16:47

      dssm

      Ich gebe Ihnen schon recht, dass viele Österreicher bequem sind und den Kopf zu gerne in den Sand stecken.

  22. dssm
    01. März 2014 09:29

    Lieber Herr Unterberger, jetzt einmal ein kräftiger Ordnungsruf!
    Wir sind ein kleines Land, wir sollten uns nicht in die politischen Dinge anderer Nationen einmischen!
    Unsere Aufgabe sollte es sein als ehrlicher Mittler die Dinge gewaltfrei zu halten!
    So gesehen ist die Stimmungsmache gegen Russland inakzeptabel!

    Was soll so eine Bemerkung: „die Ausplünderung der Ukraine durch Russlands Freunde“?
    Als ob die 'Freunde' des Westens nicht auch samt und sonders Oligarchen wären. Als ob unter Timoschenko nicht genau die gleiche Korruption und maßlose Bereicherung der Eliten stattgefunden hätte. Ich dreh die Hand nicht um, auch wenn mir gefühlsmäßig der Westen der Ukraine näher steht.

    • brechstange
      01. März 2014 10:31

      *****!

      Mit dem Löwen, den die EU in der Ukraine weckt, hofft diese Nomenklatura zwei Fliegen mit einem Schlag zu treffen, einmal den Einfluss Russlands zu beschädigen und andereseits die EU durch Chaos zu einen.

      Ein gewagtes Spiel, dieser Ratten, Verzeihung. Ich bin echt wütend, ob dieser Zündelei des Friedensnobelpreisträgers EU und Obamas. Und was macht unser lieber Kurz, der sich besser vertschüssen sollte, er sperrt einseitig die Konten und vergisst die Raubritter der anderen Seite. So wird das nichts, Herr überforderter Außenminister, Sie sind eine Marionette.

    • Florin
      01. März 2014 12:58

      "....Außenminister, Sie sind eine Marionette."

      Sie glauben doch nicht im Ernst, daß Kurz, oder vor ihm Spindelegger, irgend etwas allein bestimmen kann? Die Außenpolitik Österreichs ist wohl nun schon jahre-bis jahrzehntlang die Angelegenheit einer packelden, kurzsichtigen GROKO, die sich letztendlich die Anweisungen aus Brüssel holt.

    • Peter R Dietl
      01. März 2014 13:32

      Nachdem es den EU/NATO/US-Ostküste-Demokratiefreunden gelungen ist, den mehrheitlich gewählten Präsidenten Janukowitsch davonzujagen, verlangen nun die West-Marionetten das Einfrieren von Bankkonten des Janukowitsch-Clans. Der Staat Ukraine brauche doch das Geld. Bravo!

      Von gleichen Aktionen gegen die gestohlenen Timoschenko-Milliarden hab ich nix gehört.
      .

    • Wertkonservativer
      01. März 2014 13:34

      Wert @ Brechstange,

      dass Sie sehr oft wütend sind, merkt man hier des Öfteren!

      Die EU-Verantwortlichen und Obama gemeinsam in ein Rattenloch zu pferchen, ist natürlich schon ein starkes Stück!
      Ihr Hass auf die Europäische Union liegt derart offen zutage, dass in diesem "Licht" sogar der Möchtegern-Zar Putin zum Parade-Demokraten mutiert!
      Ob das gerade gescheit ist?

      Kurz noch zu Herrn Kurz: der wird seinen politischen Weg schon machen (er hat nämlich den ihm von meiner Wenigkeit kürzlich übergebenen Marschallstab - wenn auch noch gut versteckt - im Tornister! Hahaha!).

      Also bitte nicht so wütend sein, werte @ Brechstange! Zuviel davon würde Ihrer Gesundheit sicher nicht guttun!

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      01. März 2014 15:13

      @ WK

      Was wird Kurz sein Marschallstab nützen, wenn er sich einst umblicken und er weit und breit keine Armee sehen wird.
      Nur der übrig gebliebene Schildknappe Michler wird ihn ehrfurchtsvoll anhimmeln und seinen strahlenden Ritter Spindi schon längst vergessen haben.. ;-)

    • Wertkonservativer
      01. März 2014 15:37

      @ Cotopaxi:

      Ein guter Witz, den Sie da verzapfen!

      Ich, mit meinen ehrlich erworbenen Achtzigern, als Schildknappe des Jungspunds
      Kurz!
      Von Anhimmeln kann bei mir wirklich nicht die Rede sein; ich versuche lediglich, der vielen Häme, die manchen schwarzen Politikern hier entgegenschlägt, einigermaßen Paroli zu bieten. Das sind nicht nur Nehmer, Faulpelze und "Volkszertreter", wie sie hier teilweise "liebevoll" genannt werden!
      Die meisten von ihnen arbeiten intensiv und positiv für unser Land!
      Sie glauben es nicht? Schauen Sie einmal auf die Terminkalender dieser Leute: da würden Ihnen die Augen übergehen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      01. März 2014 15:56

      Ja, Herr Michler, Kriegszündler sind für mich Ratten. Und wenn sich die Nomenklatura in den letzten 30 Jahren vor gestohlenem und unredlich verdientem Geld in Staub gewälzt hat, dann soll das ihr Problem sein. Es sollten diesen Herrschaften nicht der Rückhalt gegeben werden, es auf uns, Bürger und Steuerzahler, abzuwälzen.

    • brechstange
      01. März 2014 16:14

      Übrigens Herr Michler, ich vergaß, ich hasse nicht. HASS ist mir fremd. Doch ich fordere eine Änderung des Apparats.

      Mich wundert aber, dass Sie als Miterlebender von Kriegsgräueln, nicht besorgt sind, ob der Kriegstreiberei, die weltweit und aktuell in der Ukraine stattfindet.

      Die EU mit Frankreich an der Spitze hat den Friedensnobelpreis bekommen und führt Krieg in Mali, Zentralafrika und zündelt in der Ukraine mit. Sagen Sie mal, denkt da keiner an das Ende. Das sind keine guten Aussichten. In der Ukraine rivalisieren zwei mafiöse Fronten, ich fürchte, wir werden zwischen zwei Stühlen sitzen. Die Menschen der Ukraine erwarten sich, dass wir das bezahlen. Ich kann mich gut erinnern, als sich die Polen aufregten, dass sie nicht von Deutschland wie die Ex-DDR nach der Wiedervereinigung gesponsert wurden. Nun ist Polen der größte Nettoempfänger der EU und wird es weiter bleiben wollen.
      Wer sich mit den Zahlungsströmen im EU-Apparat beschäftigt, muss zusehen, wie die Nettozahler schwinden, die Nettoempfänger weiterhin finanziert werden wollen und neue Nettoempfänger an die Türe klopfen. Sie werden arg enttäuscht sein und die Wut wird sich entladen.

    • Cotopaxi
      02. März 2014 06:40

      @ brechstange

      Der WK argumentiert genau im Stil der von den Linken abgeschauten erfolgreichen ostküstengeschulten Parteivorgaben, dem politischen Gegner wird Hass und Hetze unterstellt und bringt ihn daher in dauernden Rechtfertigungsdruck. Man kann die Wühlarbeit des WK in diesem Blog wahrlich als meisterhaft bezeichnen. ;-)

    • Boris (kein Partner)
      02. März 2014 08:39

      Cotopaxi
      *********!!!!!

    • Wertkonservativer
      02. März 2014 09:38

      @ Cotopaxi:

      Wühlarbeit? Lächerlich!!! Meisterhaft? Danke für das Super-Kompliment!

      Ich sage und schreibe meine Meinung, ob sie wem passt oder auch nicht!

      Ihr seid halt für den "Friedensfürsten Putin", ich eher nicht.
      Von solchen Meinungsunterschieden lebt ein Diskussions-Forum, nicht von Anflegelungen eigenartiger Besserwisser!

      (mail to: erhard@michler.at)

    • brechstange
      02. März 2014 10:33

      Herr Michler, ich fühle mich angsprochen, wenn Sie unterstellen, ich hielte Putin für einen Friedensfürsten. Das mache ich nicht, doch so einfach, den Putin zum Bösen stempeln in einem korrumpierten Umfeld, das traue ich mich nicht.
      Auf jeden Fall sind meine Beobachtungen:
      Verschärfungen der Einreise nach Russland zu beobachten
      Mafiakutschen en masse und Resignation der Bevölkerung
      starke Aufrüstung seit 5, 6 Jahren seitens Russlands
      Schwäche des Westens, da kann man nur sagen: Selbst schuld!

    • Wertkonservativer
      02. März 2014 13:55

      Sie, liebe @ Brechstange, und auch wir alle hier werden den Weltlauf, der ja seit altersher mit Krieg, Mord und Tod gepflastert ist, nicht und nicht verändern können.

      Es sind geheimnisvolle und nicht fassbare Kräfte, die diesen Weltlauf bestimmen; früher wohl vorzugsweise mit Waffengewalt, heute eher mit der ebenso geheimnisvollen Finanzknute, die Länder und Völker schikanieren und umhertreiben.

      Das ganze Gerede, wir könnten mit unseren Bemühungen vielleicht doch einiges am Weltenlauf verbessern oder kriegerische Ereignisse verhindern helfen, sind doch bestenfalls gut gemeinte Absichtserklärungen, jedoch ohne jede Realisierungs-Chance!
      Sie wettern gegen die verhasste EU und Präsident Obama, die sich immerhin um Frieden bemühen; Herr Putin wird hier als "Paradedemokrat" und russischer Volksheld, der der kriegslüsternen "Ostküste" Paroli bietet, hochgelobt!

      Und dann noch die vielen Krokodilstränen, die hier für Herrrn Janukowitsch vergossen werden!!
      Eine "verkehrte Welt", wie ich meine!

    • Cotopaxi
      02. März 2014 14:03

      @ WK

      "Sie wettern gegen die verhasste EU und Präsident Obama, die sich immerhin um Frieden bemühen"

      Ich nehme an, Sie stützen sich mir Ihrer Aussage auf den Umstand, dass die EU und Hussein Obama den Friedensnobelpreis erhalten haben? ;-)

      Und ein Hundekuchen ist wahrscheinlich eine Süßspeise für Hunde? ;-)

  23. Markus Theiner
    01. März 2014 08:16

    Dass der Bund in Zukunft für alle Bundesländer haftet ist keineswegs "unvermeidlich". Mal abgesehen davon, dass ein Präjudiz hierzulande in aller Regel keine Verbindlichkeit schafft wurde hier nicht etwa ein Bundesland gerettet sondern eine Bank, was nicht einmal eine besonders neue Linie ist.

    Klar, die Absicht wird schon die Rettung der Landesfinanzen gewesen sein und es steht zu erwarten, dass der Bund auch in Zukunft die Bundesländer nicht in fiskalischen Klemmen stecken lassen wird. Aber das ist eben erstens nicht unvermeidlich und war zweitens auch bisher schon zu erwarten.
    Ich wage zu bezweifeln, dass besonders viele Gläubiger sich bisher darauf verlassen haben, dass es eine strenge Trennung der Bundes- und Landeskassen gibt.

    Wie unsere Politiker jetzt mit der Affäre umgehen ist natürlich ziemlich skurril. Wenn Forderungen ausfallen - also die Halter von Anleihen nicht ihr ganzes Geld bekommen - dann ist das nichts anderes als eine Insolvenz. Durch die Freiwilligkeit will man sich nur darüber hinweg schummeln, dass erstens ein Masseverwalter ganz streng prüft was in dem Laden noch alles an Werten vorhanden ist und das zweitens dann auch gleichmäßig nach gesetzlichen Vorgaben auf alle Gläubiger verteilt. Wäre ja viel zu ungezielt.

    Wenn man das wirklich mittels Agitation gegen vermeintlich unmoralisches Verhalten erreichen will widerspricht das auch dem Rechtsstaat. Denn eigentlich sollte so ein Staat bei allem neutral sein was nicht gesetzlich geregelt ist.

  24. Wertkonservativer
    01. März 2014 07:53

    Die Moodys-Rating-Bestätigung bzw. Aufwertung hat bei unserem Dr. Unterberger anscheinend keinen besonderen Widerhall gefunden! Oder doch bereits in die Problem-Vorschau mit einbezogen?
    Gar so schlecht schaut's im Bewertungs-Poker für uns ja doch nicht aus, oder?
    Dies meint der alte Optimist "Wertkonservativer"!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  25. Freak77
    01. März 2014 07:09

    Was die Ukraine betrifft, so haben die letzten Tage gezeigt, dass es Russland der neuen pro-westlichen Übergangsregierung unter Arsenij Jazenjuk

    so schwer wie nur irgendwie möglich machen möchte!

    Russland zündelt auf der Kirm auch weiterhin! Obwohl Putin beteuert dass er in Wahrheit für eine Deeskalation in der Ukraine ist.

    Es haben russische Soldaten vermummt und ohne Hoheits- und Rangabzeichen das Parlament auf der Krim und den Flughafen auf der vorübergehend Krim besetzt gehabt. Und die neueste Entwicklung auf der Krim seit Freitag Abend:

    Konflikt zwischen Russland und Ukraine:

    Die Lage auf der Krim eskaliert. Auf der Halbinsel sind russische Militärmaschinen mit offenbar rund 2000 Soldaten gelandet. Der ukrainische Interimspräsident Turtschinow spricht von einer "militärischen Invasion" unter dem Deckmantel einer Übung. US-Präsident Obama richtete eine ernste Warnung an Russland.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/lage-auf-der-krim-eskaliert-a-956399.html


    So wie es aussieht wird Russland alles tun um die Lage für die neue Regierung in Kiew so unangenehm wie möglich zu machen. Indem Russland das "Gesetz des Handelns" an sich gerissen hat.

    Die Ukraine kann nur eines tun: Den entschlossenen & unerschütterlichen Willen zeigen dass es um jeden Quadratmeter seines Territoriums mit der eigenen Armee zu kämpfen bereit ist.

    Der Ukraine bleibt es jetzt nur übrig, die eigene Armee zu mobilisieren und 100%ige Wehrbereitschaft zu demonstrieren!


    Wie soll in einem Land wo Kriegsstimmung bzw. Bürgerkriegsstimmung herrscht investiert werden? Wie soll sich in so einem Szenario die Wirtschaft erholen? Wie sollen die ausstehenden Kredite von Raiffeisen-Österreich & Bank Austria bedient werden?

    • Lieber Augustin
      01. März 2014 09:38

      Völlig richtig!
      Eine Rückgabe der Krim an Russland wäre eine Zerstörung des Lebenswerkes von Nikita Chrustchow, das ein Gesamtkunstwerk ist!
      Die Krim gehört Julia Timoschenko und nicht dem Wladimir Putin!

    • dssm
      01. März 2014 09:41

      @Freak77
      Wo kommt denn diese furchtbare Lust zu Mord und Totschlag her?
      Das erste Tote eines Krieges ist die Wahrheit!
      Also nicht alle Tatarenmeldungen glauben, sondern nachdenken wo wir genau die gleiche Situation schon einmal hatten, nämlich am Balkan. Dort wurde auch die Armee mobilisiert und dann das Territorium zu 100% verteidigt.

      Fakt ist: die Ukraine ist pleite.
      Fakt ist auch: es findet ein Bankenrun statt (der momentan per Gesetz verboten ist).
      Fakt ist: die Ukraine braucht Devisen für Importe (Gas!), exportiert aber zu wenig.

      Also wird furchtbar viel Lärm gemacht, in der Hoffnung einen Finanzier schnell über den Tisch ziehen zu können, egal ob der jetzt Putin, Obama oder Merkel heißt.

    • Freak77
      01. März 2014 10:37

      Die "Welt" hat einen ziemlich informativen Liveticker über die Vorgänge auf der Krim:

      http://www.welt.de/politik/ausland/article125322053/Ukraine-versetzt-Militaer-in-Alarmbereitschaft.html

    • brechstange
      01. März 2014 10:46

      Da wird gerade ein Krieg vom Zaun gebrochen, freak77. Mittäter, die beiden Friedensnobelpreisträger. Würde es allen Parteien ehrlich um das Wohl der Ukraine und der Menschen gehen, würde man das korrupte im Westen angelegte Geld beiderseits einfrieren und nicht einseitig. Wir werden von unserer Nomenklatura einschließlich der Systemmedien belogen.

  26. FranzAnton
    01. März 2014 06:44

    Unsere wenig demokratisch, dafür aber allzu gerne clandestin agierenden Machthaber fürchten vor allem eines: daß der durchschnittlichen Bevölkerung die politisch verschuldete Mißwirtschaft, welche sich aktuell an sämtlichen Ecken und Enden zeigt, zu Bewusstsein kommt, die Wut der Menschen wegen der unvermeidlichen Steuererhöhungen nie gekannte Höhen erreicht, und sie, also die Politkaste, bei kommenden Wahlen, zwar wohlverdient, abgestraft wird.
    Das Gschichtl mit den unkrainischen Schulden bei unseren Grossbanken bringt wirklich das Fass zum Überlaufen; angesichts dieses zu erwartenden Debakels (in aktuell unbekannter Höhe) müssten auch die Politiker einsehen, dass ein Ende mit Schrecken bei der HAA besser ist als der bekannte Schrecken ohne Ende, und die HAA daher so rasch wie möglich abzuwickeln wäre.

    • dssm
      01. März 2014 09:48

      Steuererhöhung:
      Das mag für die paar verbliebenen Nettozahler ja auch stimmen, aber wen kümmert diese Minderheit.

      Osttöchter:
      Und warum die momentane Krise die ohnehin notleidenden Osttöchter unserer Banken weiter belasten soll ist mir schleierhaft. Das Gegenteil müsste der Fall sein. Wenn der IWF oder Russland mit ein paar Phantastillionen auftrumpft, dann fällt sicherlich ein Häppchen für diese Osttöchter ab.

      Momentan hängen die Osttöchter am Tropf der dortigen Notenbank, wie sich so etwas auf die Zentrale in Wien auswirkt entzieht sich meinem Wissensstand, offensichtlich bin ich aber alleine so ungebildet. Also bitte mir diese Information zukommen lassen.

    • brechstange
      01. März 2014 10:51

      dssm

      Ich denke, die Raiffeisenbank hat sich die Raiffeisen International einverleibt, im Zusammenhang mit der Krise 2008. Ein Fehler, wie sich voraussichtlich in naher Zukunft herausstellen wird. Die Folge ist, dass bald der Steuerzahler mitzahlen wird, aber im Chaos kann vielleicht einiges versteckt werden. Es ist den Regierenden egal, wenn unsere Pensionsansparungen geopfert werden. In einem sozialistischen planwirtschaftlichen Modell gibt es dann die Einheitspension für die Masse.

    • dssm
      01. März 2014 16:24

      @brechstange
      Eine traurige Geschichte, gerade die hier im Forum so oft gelobte Frau Fekter spielt darin eine Hauptrolle.
      Was glauben Sie wie sich die Raiffeisenkassen am Land gegen diesen Wahnsinn gewehrt haben, wie vor ihnen die Volksbanken. Noch niemals(!!!) hat eine dieser Banken Geld vom Staat gebraucht, trotzdem wird alles und jedes gegen diese kleinen Banken unternommen. Die ÖVAG hat ja gezeigt wozu Recht und Gesetz, bzw wirtschaftliche Vernunft gut sind – zu gar nichts. Die FMA hat mit ihrer geradezu grenzenlosen Macht die kerngesunden Volksbanken geschlachtet, da gab es persönliche Drohungen wie man sie sonst eher in Diktaturen erwartet. Alles nur um die größenwahnsinnigen Expansionsfanatiker in der ÖVAG zu 'retten'.
      Bei der Raiffeisen 'International' (ein Widerspruch in sich, denn Raiffeisen steht für LOKAL) wird es wieder das Gleiche sein und kein Parlament, kein Gericht, keine Partei wird sich dann um das Recht kümmern. Aber Unmengen an Akademikern hatten 'tolle' gut bezahlte Jobs. Flogen first class zu den Tochterunternehmen. Zeigten mit Konzernsprache Englisch was sie von Bodenständig halten. Aber zahlen sollen es jetzt die Bodenständigen.

      Aber was will man, die Unis indoktrinieren ja die jungen Leute. Karriere geht nur in grossen Betrieben! Was diese völlig verbildete 'Elite' dann kann hat man ja jetzt bei der HAA gut gesehen und wieder ist die Regierung zur Stelle.

    • brechstange
      01. März 2014 16:50

      dssm

      Die kleinen Banken kommen unter die Räder und das scheint, gewollt zu sein.

    • dssm
      01. März 2014 22:00

      @brechstange
      Leider. Dies ist gewollt und wird nun durchgezogen.
      Die kleinen Banken finanzieren den Klein- und Mittelstand. Da wird Kredit auch bei mangelnden Sicherheiten vergeben, ohne grosse Ausbuchungen!
      Denn wer die Familie schon Jahrzehnte kennt, der traut einem Menschen etwas zu oder nicht. Wer hingegen vielen bunt bedruckten Präsentationen vertraut, bucht regelmäßig aus.
      Da aber die Investmentbanker den Staat finanzieren, sind die einfach stärker.
      Die Realwirtschaft braucht wirklich kein Mensch - oder?

    • brechstange
      01. März 2014 23:53

      "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann" Indianerweisheit

      Was bleibt einem anderes sagen?

    • Julia (kein Partner)
      02. März 2014 08:50

      brechstange
      Darf ich noch ein paar indianische Weisheiten hinzufügen um die Weisheiten dieser hochspirituellen Völker herauszuheben. Nicht wir sind die Weisen, wir sind nur gebildet. Gebildet nach dem Willen der Mächtigen.

      “Für euch Weiße waren wir Wilde. Ihr habt unsere Gebete nicht verstanden. Ihr habt nicht einmal versucht, sie zu verstehen. Wenn wir der Sonne, dem Mond oder dem Wind unsere Loblieder sangen, beteten wir in euren Augen Götzen an. Ohne uns zu verstehen und nur, weil unsere Art der Anbetung anders war als eure, habt ihr uns als verlorene Seelen verdammt.Wir sahen das Werk des großen Geistes in seiner ganzen Schöpfung: in Sonne, Mond, Bäumen, Bergen und Wind. Manchmal traten wir durch das, was er geschaffen hatte, an ihn heran. War das so schlecht?
      Ich weiß, dass wir aus ganzem Herzen an das höchste Wesen glauben und unser Glaube ist stärker als der vieler Weisser, die uns Heiden nannten. Die roten Wilden waren immer enger mit der Natur verbunden als die weißen Wilden.
      Die Natur ist das Buch jener großen Kraft, die ihr Gott nennt und die wir den großen Geist nennen.
      Was für einen Unterschied macht schon ein Name aus!”
      Tatanga Mani, Stoney

      Ihr sollt wissen, dass alles, was ihr braucht, Geschenke der Erde unten, des Himmels oben und der vier Winde sind.
      Wenn ihr euch gegen diese Elemente vergeht, wird es schlimme Konsequenzen für euch haben …
      SIOUX-LEGENDE VON WHITE BUFFALO MAIDEN

      “Eines Tages wird die Erde weinen, sie wird um ihr Leben flehen, sie wird Tränen von Blut weinen.
      Ihr werdet die Wahl haben, ihr zu helfen oder sie sterben zu lassen,
      und wenn sie stirbt, sterbt ihr auch.”
      John Hollow Horn, Oglala Lakota, 1932

      Für einen Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab, wie viel er verdient
      oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt,
      sondern einzig und allein davon, wie glücklich er ist.
      Beryl Blue Spruce





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