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Die Ukraine kann nur geteilt überleben

Lesezeit: 5:00

Fast stündlich wechseln die Nachrichten aus der Ukraine. Da gibt es einmal unerträgliche Blutbäder und ein andermal Einlenk-Signale. Man sollte sich aber selbst trotz der Wechselhaftigkeit dieser Nachrichtenflut um klare Orientierungspunkte bemühen. Die großteils unerfreulichen Grundwahrheiten reichen von der einzig möglichen Zukunft der Ukraine bis zum Verhalten der EU, österreichischer Parteien und (wieder einmal) des ORF.

Es wäre jedenfalls für alle besser, diesen sieben Fakten möglichst rasch ins Auge zu sehen:

  1. Das wichtigste ist die völlige Zweiteilung der Ukraine in einen prorussischen und einen europäischen Teil. Zwar will kein Teil wirklich die Sezession. Aber jeder Teil will etwas komplett anderes. Es wäre für die Ukrainer zweifellos besser, wenn sie das selbst möglichst bald als unvereinbar erkennen. Das Land besteht aus zwei Teilen, die niemals zusammenwachsen werden. Auch wenn es – möglicherweise – noch gesamtukrainische Wahlen geben sollte. Auch wenn die EU wieder einmal wie einst in Jugoslawien, beziehungsweise heute in Bosnien als letzte begreift, dass eine Trennung für die Menschen der Ukraine der weit bessere Weg wäre als künstliches Festhalten an staatlicher Einheit. Nur um dieser selbst willen. Der westliche Teil des Landes ist übrigens noch bis zu deren Ende Teil der k. und k. Monarchie gewesen. Dessen ist sich zwar kaum noch jemand in Europa oder Österreich bewusst, aber es wirkt bis heute.
  2. Erbärmlich ist das Herumgetue mit Sanktionen gegen ukrainische Akteure. Gerade auf österreichischer Seite wird man den Eindruck nicht los, dass da auch Interessen von Immobilienwirtschaft, Luxusartikelhandel und Banken mitspielen. Zwar sollte man sich nicht der Illusion hingeben, dass mit Sanktionen das (von Moskau massiv gestützte!) Janukowitsch-Regime zu stürzen wäre. Aber spürbare Sanktionen wären ein wichtiges Signal, das es noch Restbestände von Moral in der Politik gibt. In Wahrheit hätte das Regime ja schon unter Quarantäne gehört, als es politische Gegner nach russischer Art auf Jahre weggesperrt hat.
  3. Der Herr Janukowitsch darf keinesfalls mehr Teil einer potentiellen Lösung sein. Nicht nur, weil er von der Körpersprache bis zur Lügenhaftigkeit und zum Zynismus an die alte Sowjetunion erinnert. Er ist vor allem auch seit jenem Zeitpunkt kein Gesprächspartner mehr, seit er gezielt auf seine Bürger schießen ließ und dadurch zahllose Opfer auf dem Gewissen hat. Die EU macht sich schlicht lächerlich, wenn sie jetzt so tut, dass dafür nur ein paar Polizeikommandanten, aber nicht primär der Staatschef und seine Regierung verantwortlich wären. Auch das Argument, man müsse ja trotzdem mit Janukowitsch verhandeln, weil er halt Chef wäre, stimmt nicht. Viel wichtiger wäre es, klare Signale an die diversen Oligarchen zu senden, dass sie Janukowitsch endgültig fallen lassen sollten. Diese sind zwar auch nicht immer erfreuliche Figuren, sie haben aber (noch) nicht bis zum Ellbogen Blut an den Armen. Ihnen muss klar gemacht werden, dass sie sich (und ihre Villen in Wien) dann retten können, wenn sie den von ihnen abhängigen Staatschef feuern. Aber nur dann.
  4. Genauso kritisch muss der Vergleich zum Verhalten einiger westlicher Länder in Libyen oder in Ägypten ausfallen. Damals hat man sehr energisch bis hin zum Einsatz der britischen und französischen Luftwaffe agiert, um dortige Diktatoren zu stürzen. Ganz anders verhalten sich diese Länder in der Ukraine. Es gibt spätestens seit dieser Woche absolut keinen Unterschied mehr an Grauslichkeit zwischen einem Janukowitsch und beispielsweise einem Gadhafi. Und die Gegenseite des jeweiligen Herrschers ist in der Ukraine zweifellos anständiger und erfreulicher, als sie in Nordafrika war. Dort war ja trotz Twitter-Getue und Gerde von einer angeblichen "Facebook-Revolution" nüchternen Beobachtern immer klar, dass der Westen absurderweise undemokratische Fundamentalisten unterstützt.
    Wohlgemerkt: Das ist kein Appell, in der Ukraine militärisch einzugreifen. Das ist aber sehr wohl ein Appell, wenigstens im Rückblick zu erkennen, dass man in Nordafrika einen schweren Fehler begangen hat. Außenpolitik hat nur dann wenigstens irgendetwas mit Gerechtigkeit, mit Moral zu tun, wenn sie Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt. Oder hängt der Unterschied ohnedies nur damit zusammen, dass hinter Janukowitsch Russland steht, hinter Gadhafi jedoch niemand gestanden ist? Dann sollte man zumindest ab Kiew verzichten, diese einstigen Interventionen irgendwie positiv anzusehen.
  5. Sehr mies sind freilich auch all jene Stimmen, die in diesen ukrainischen Stunden das Verhalten der EU mit jenem Moskaus gleichsetzen. Die EU hat mit absoluter Sicherheit niemanden zum Einsatz von Scharfschützen aufgefordert oder ermuntert. Sie hat zwar – zu Recht unter klaren Bedingungen! – die Ukraine zur Partnerschaft eingeladen. Russland hingegen will das Land so wie Belarus zur kolonial behandelten Marionette degradieren. Wer diesen Unterschied nicht sieht, ist blind.
  6. Solche Blindheit ist in Österreich offenbar nicht nur auf der Linken zu konstatieren, sondern auch bei der FPÖ. Diese hat sich mit ihrer Russlandliebe auf einen unakzeptablen Kurs begeben. Gewiss teile ich ihre Sympathien etwa für russische Gesetze, die es verbieten, schwule Propaganda vor Kindern zu machen (die dagegen gerichtete Stimmungsmache linker und schwuler Kreise sowie des Raiffeisen-Exponenten Hermann Maier vor Olympia war mehr als widerlich). Aber man darf als Gruppierung, die ihre Rechtsstaatlichkeit betont, niemals Russlands imperialistisches und undemokratisches Verhalten ignorieren.
  7. Die größten österreichischen Widerlichkeiten sind aber wieder einmal beim ORF anzutreffen. Da hetzt etwa ein Armin Wolf gegen die ukrainischen Maidan-Kämpfer, weil dort auch Rechtsgerichtete dabei sind: Wäre der ORF-Anchorman noch rationalen Argumenten zugänglich, müsste man ihn fragen, ob er auch den Fall der Berliner Mauer rückgängig machen will oder zumindest ablehnt, weil dort auch viele rechtsgerichtete Menschen dabei waren? Da lädt man am nächsten Tag einen Politologen der Uni Wien  zum Thema Ukraine ins Fernsehen – verschweigt dabei aber völlig, dass der Mann in Moskau geschult worden ist, dass er noch 1989 in der SED sehr aktiv gewesen ist! Man lernt: Selbst bei einem Land wie der Ukraine kommen ihnen die extremistischen Instinkte durch.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2014 10:53

    Brüssel verfolgt nicht weniger Imperialismus als Moskau. Wie anders ist es nämlich zu erklären, daß uns Brüssel ständig vorschreibt, wie wir z.B. Gender und Homosexualität vorantreiben und das Christentum unterdrücken müssen. Jemand mit christlichen Wertvorstellungen kann nämlich keinen höheren Posten in der EU erlangen, wie man an Buttiglione gesehen hat. Wie einst in der UdSSR werden mißliebige Personen in der EU rasch wegen Verhetzung abgestraft oder ins Gefängnis gebracht, vielleicht auch nur deshalb, weil sie ihre Kinder nach den Grundsätzen des Christentums erziehen wollen und z.B. Homosexualität als das bezeichnen, was in der Hl. Schrift steht. Irgendetwas wird man schon finden. Wie wenig frei unsere Medien sind, ist gerade hier im Blog ständig Thema. Ich bräuchte ein Elektronenmikroskop, um den Glorienschein der EU zu finden, der sie berechtigte, über das heutige Moskau herzuziehen.

    Wie es sich auch im arabischen Raum gezeigt hat, verfolgt Moskau heute geradezu eine sehr vernünftige, stabile und vor allem realistische Außenpolitik. Während in der EU christliche Wertvorstellungen geradezu verfolgt werden, werden solche in Rußland gefördert. Rußland ist mit den Entwicklungen in der Ukraine auch nicht glücklich und steht schon gar nicht hinter diesen Fehlentwicklungen. Das westliche, utopische Demokratiegeschrei ist aber auch keine realistische Patentlösung, wie sich gerade erst vor kurzer Zeit in Ägypten gezeigt hat. Was ist Demokratie: allgemeine Wahlen oder Druck der Straße? Daß es da große Unterschiede gibt, hat gerade Ägypten gezeigt. Oder ist demokratische Wahrheit das, was das Politbüro in Brüssel sagt? Die EU verfolgt jedenfalls in der Ukraine kaum geringere Eigeninteressen als Moskau. Sie soll nicht immer die sog. Menschenrechte als Begründung und Tarnung ihrer Eigeninteressen vorschieben.

    Die Tragik ist, daß dem Drang der Westukraine nach Westen irreale Traumvorstellungen zu Grunde liegen und die Bevölkerung vermutlich nur vom Regen in die Traufe käme. Es gibt einfach keine ideale Option für die Ukraine. Janukowitsch ist nicht nur ein Problem für die Ukraine und die EU, sondern auch für Moskau. Nur wie könnte eine bessere, realistische und stabile Lösung ausschauen? Wir brauchen nicht auf Moskau hauen, sondern nur vor unserer eigenen Tür kehren: wo finden wir in Österreich geeignete, fähige Staatsmänner?

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2014 08:43

    Warum können wir uns hier in Österreich nicht einfach auf humanitäre Hilfe beschränken, und, sollten die Streitparteien dies wollen bei allfälligen Wahlen oder Volksabstimmungen qualifizierte Wahlbeobachter senden?
    Warum müssen wir in diesen Konflikt den Polizisten spielen?

    Jedenfalls sind wir keine Großmacht! Wir brauchen keine 'NGOs' mit Geld und Ideologie unterstützen. Nichts von Rechtsstaat und Demokratie faseln, während die eigenen Gerichte am linken Auge, selbst bei extremen Ausschreitungen und offensichtlichen Verfehlungen des HBK, blind sind und vor Wahlen hemmungslos gelogen wird. Nichts von Marktwirtschaft daherreden und selber die Betriebe maximal drangsalieren und ständig neue Steuern erfinden. Und schon gar nichts über die Lösung in zweisprachigen Gebieten, denn sonst könnte die Frage aufkommen: Wie lange hat das in Kärnten mit den Ortstafeln gedauert?

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2014 06:50

    Irgendwie erinnert mich die mediale Aufbereitung der Situation in der Ukraine und der inflationäre Gebrauch des Wortes "Regime" für die gewählte Regierung an den Shitstorm gegen Syrien.
    Die ausländischen Kriegstreiber, die nützlichen Idioten und die halbwegs Vernünftigen scheinen jeweils die selben zu sein.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2014 03:15

    Man fragt sich nur, warum die EU nicht diese notwendigen Schritte in der Ukraine setzt, die hier glasklar und logisch aufgezeigt werden, sondern wieder einmal so lange herumeiert, bis der Schaden noch größer wird bzw. nicht wiedergutzumachen ist.

    Kein Wunder, daß sich dann Amerikaner zu entsprechenden Äußerungen über diese hilflose Union hinreißen lassen.

    Auch hört man von unserem so hochgejubelten Schönwetter-Außenminister nicht einmal eine Idee eines Lösungsansatzes für das im wahrsten Sinne des Wortes brennende Ukraine-Problem. Ob es im Ernstfall nicht doch eines erfahrenen Diplomaten bedarf, um sich für Österreich international qualifiziert einzubringen?

    Was die blutroten Redakteure im ORF wie u. a. den Herrn Armin Wolf betrifft: Bitte, nicht wegen der Berliner Mauer fragen, denn ich fürchte, die würden sofort für einen Wiederaufbau sowie die Gründung eines autoritär-kommunistischen Staates plädieren. Daher können wir uns das angesichts der täglichen linken Gehirnwäsche tunlichst ersparen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2014 10:07

    Und wenn wir schon beim Teilen von Staaten sind: fangen wir doch bei uns selber an!

    Wie lange will Österreich noch die Eiterbeule Wien mitschleppen und alimentieren?

    Entlassen wir doch Wien in die Freiheit und eine Mauer drum herum! ;-)

  6. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2014 09:06

    Über die Maßen "inszenierte", heterogene Gemeinwesen, zusammengepfercht in Staaten, sodass man nicht mehr von der Staatssäule Staatsvolk sprechen kann, sondern nur noch von einer "Bevölkerung", fliegen spätestens beim Niedergang der Wirtschaft auseinander... Was dann abgeht lässt sich - zum Teil - schon am aktuellen Beispiel Ukraine ersehen...

    Wenn die EU-"Bevölkerung" auseinanderfliegt...

  7. Ausgezeichneter KommentatorDr. Otto Ludwig Ortner
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2014 19:19

    Der Gegensatz der - einst österreichischen - Westukraine und der - vormals zum Zarenreich gehörenden - Ostukraine ist ein religiöser - der Westen ist katholisch, der Osten orthodox. An dieser Bruchlinie entzündete sich der Erste Weltkrieg, denn der Zar sah sich zum Schutz der orthodoxen Serben verpflichtet. Im Zweiten Weltkrieg rief am 1. Kriegstag in Rußland, dem 22.6.1941, der Metropolit des russisch-orthodoxen Patriarchats von Moskau, Sergius, schon um 11h den "Großen vaterländischen Krieg" aus, während dem völlig überraschten Stalin das Herz in die Hose gefallen war.Er meldete sich erst Wochen später, denn es galt ja der Molotov-Ribbentrop- Nichtangriffspakt vom August 1939. Alle Welt rechnete mit einem raschen deutschen Sieg, deren Panzerspitzen im Oktober 1941 30km vor Moskau standen (Scheremetewo). Dann ging es der Wehrmacht wie den Verfolgern der Israeliten im roten Meer: Das Thermometer fiel in ganz einzigartiger Weise auf 40o minus, alles Öl und Benzin gefrohr, bis zu einer Million Soldaten erfrohr -der Krieg war für Rußland entschieden. Auch Jugoslawien zerbrach an der Reichsgrenze des Heraklius II. von 380 N.Chr. , die den katholischen und orthodoxen Teil trennt. Es gibt in der Ukraine und der Welt nur eine Friedenslösung: Die Überwindung des der Kirchenspaltung, des "Großen Schismas". Eine Landesteilung führte - wie gehabt - zu einer reziproken "ethnischen Säuberung" und gewiß nicht zum Frieden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBHBlog
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2014 02:18

    Da mein Kommentar auf diepresse.com nicht erschien (Zensuristenpack), werde ich auszugweise hier posten (stark gekürzt).

    Wem wundert dies schon, es ist ja nur eine Fortsetzung eines über Tausend Jahre zurückliegenden Konflikts.

    Anfangs war das römische Kaiserreich,dann unter Kaiser Constantin die Spaltung da er die Hauptstadt nach Byzanz (ab dann Konstantinopel) verlegte (naja und als erster Kaiser zum Christentum konvertierte).
    Es gab also ab 395 nach Christi das Byzantische Reich.

    475 ging das weströmische Reich unter, welches später als Heiliges Römisches Reich deutscher Nation (Lange Zeit römisch-katholischer Glauben bis zur Reformation) allerdings teilweise wiederbelebt wurde.

    Das byzantische Reich war immer christlich-orthodox, ging 1453 durch die Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen unter. Drum heißt das antike Byzanz heute Istanbul.

    Aber das orthodoxe Christentum überlebte zum Glück, da Vladimird der Große 988 die Christianisierung des Kiever Rus durchführte (statt dass die Vorfahren der Russen in Konstantinopel einfiehlen). Dafür bekam er eine byzantische Prinzessin zugesprochen. Mit den Ostslawen hatte das byzantische Reich also von da an gute Beziehungen (bis zum Untergang Konstantinopels 1453).

    Ab dem 14.Jahrhundert durch Bulgarien und 1510 im russischen Zarenreich gab es Überlegungen ein "3.Rom" zu errichten.

    Wie dem auch sei, die Zeit ab Napoleon war dann verdächtig.
    Im Laufe der Jahre waren wechselwirkend durch Frankreich und Amerika(Liberalismus) sowie durch Deutschland (Marx und Engels, Kommunismus)
    und ebenfalls die Deutschen sowie Franzosen beim Nationalismus neue Ideologien aufgekommen.
    Kurioserweise stand hinter Liberalismus die Freimaurer, und auch der Kommunismus weist Ähnlichkeiten auf.

    Heute haben wir im Westen (röm.-kath+evangel.) im Osten (ab der Ukraine) Orthodox.
    USA, und dann ab den Benelux-Staaten sind schon total linksliberal(Gesellschaftspolitik:Sterbehilfe, Homosexualität,Drogenpolitik).
    Der Osten konservativ.


alle Kommentare

  1. Segestes (kein Partner)
    22. Februar 2014 16:10

    Das über Wochen hin praktizierte Drohen mit Sanktionen erweckt eher den Eindruck, als wollte man Janukowytsch und Konsorten genügend Zeit geben, den Großteil ihres Vermögens in Sicherheit zu bringen, bevor es "eingefroren" wird. Und genau das dürften diese Herrschaften auch gemacht haben.

    Und dass die österr. Außenpolitik völlig von den finanziellen Interessen einiger heimischer Konzerne dominiert wird, wissen wir ja aus diversen WikiLeaks-Dokumenten.

  2. Aron Sperber (kein Partner)
    22. Februar 2014 15:47

    Niemand ist gezwungen, Schwule zu lieben oder deren Behauptungen richtig zu finden.

    Die ungerechtfertigte Einschränkung von nicht genehmer “Propaganda” ist jedoch ein schwerer Eingriff in das elementare demokratische Grundrecht auf Meinungsfreiheit.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/02/22/maiers-meinungsfreiheit/

  3. Julia (kein Partner)
    22. Februar 2014 13:49

    ARTE - ARBEITSLOSIGKEIT gehört zum Kapitalismus, wie der Gewinn aus Ausbeutung von Arbeit. Deshalb ist sie ein fester Bestandteil der Weltanschauung im Kapitalismus. Dass es auch anders funktionieren könnte, soll dieser Film aufzeigen.
    In der Eurozone gibt es heute mehr als 26 Millionen Arbeitslose – eine Rekordzahl, die auf ein dreifaches Scheitern verweist: wirtschaftlich, sozial und politisch.
    Die Summe der fehlenden Arbeit in der Eurozone entspricht zur Hälfte dem Wert an vernichteter Arbeit durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe. Die andere Hälfte kann der Technisierung zugeschrieben werden.
    Der technische Fortschritt wird vorangetrieben, um Arbeit effizienter zu machen. Technische Geräte, Roboter, Maschinen und Anlagen, müssen zum einen selbst hergestellt werden, zum anderen werden sie durch fossile Energieressourcen angetrieben. Dieser Wert entspricht der frei gewordenen menschlichen Arbeit.

    Womit bewiesen wird, technischer Fortschritt ist kein Fortschritt, denn er vernichtet menschliche Arbeit. Er richtet sich gegen den Menschen, da er nicht den wirklichen Interessen der Gesellschaft dient, sondern nur den Interessen ihrer Eigentümer und Besitzer, mehr Gewinn zu erwirtschaften. Er richtet sich also gegen die menschliche Natur, einer Aufgabe nachzugehen. Damit richtet sich der technische Fortschritt gegen die natürliche Ordnung der Welt.

    Wir erleben bei dem Kampf um Arbeit, in der Ausprägung des technischen Fortschritts, einen Kampf gegen die Natur und damit einen Kampf gegen uns selbst.
    Arbeit in Billiglohnländer zu exportieren ist keine Lösung. Es ist eine Ausrede, die Arbeit nicht durch Technisierung, sondern durch noch billigere menschliche Arbeit, also das Ergebnis aus Arbeit noch profitabler zu machen.

    Kolonialisierung ist nur für die westliche Wirtschaft eine ökonomische Größe. Sowohl in Naturvölkern, im Buddhismus, im Islam und anderen hat Kolonialisierung historisch keine wirtschaftliche Bedeutung.
    http://www.youtube.com/watch?v=6WTPA2hQw8o

  4. Panentheist776 (kein Partner)
    22. Februar 2014 11:48

    Es ist sinnvoll, wenn die Ukraine geteilt wird. Und es ist sinnvoll, wenn Schottland sich von Großbritannien abspaltet. Europa braucht eine rechtskonservative, nicht-grüne Ökopolitik. Zudem muss der Priester durch den christlichen Geistheiler ersetzt werden.

  5. Torres (kein Partner)
    22. Februar 2014 10:29

    Unterberger unterliegt hier zwei grundlegenden Fehleinschätzungen bzw. vergleicht sozusagen Äpfel mit Birnen: Jugoslawien war ein künstliches Gebilde von verschiedenen Ethnien (Serben, Kroaten, Slowenen, Bosnier, Montenegriner), die nicht zusammenleben konnten und wollten; daher war eine Trennung unvermeidlich, wie etwa auch bei den Tschechen und Slowaken, möglicherweise auch in Belgien, Spanien, England-Schottland usw. Lediglich die Schweiz ist hier eine Ausnahme. Die Ukraine ist hingegen ein ethnisch homogener Staat, eine Trennung (nur aus politischen Gründen) wäre ein absoluter Unsinn, kein Ukrainer will das übrigens. Weiters ist Janukowitsch - egal, was man ihm auch (sicher zu Recht) vorwerfen mag - ein weitgehend demokratisch gewählter Präsident, was man ja von Gadhafi wahrlich nicht behaupten kann; daher ist auch ein Vergleich dieser beiden absolut unzulässig.

    • hadewe (kein Partner)
      22. Februar 2014 18:45

      Also die Kleinrussen im östlichen Teil sind sehr wohl ethnisch different, sprechen auch russisch und nicht ukrainisch wie der Westen, wo es auch neben der Orthodoxie noch die katholisch unierte Kirche gibt, dort dominiert ukrainischer Nationalismus des Stepan Bandera der in den fünfziger Jahren vom KGB liquidiert wurde, verständlich nach den Erfahrungen mit dem russischen real existierenden Sozialismus (11 Millionen gezielteHungertote durch die Kollektivierung in den 30iger Jahren, Vertreibung und Mord an Krimtataren und Kosaken) Und es gab die Teilungspläne des ukrainischen Judenhassers Chmelnizkij, und die im WKI vom deutschen Militär mitbetriebenen Teilungspläne der installierten Marionettenregierung des ukrainischen Hetman Skoropatskij, die praktizierte Teilung durch die ukrainische anarchistische Republik Nestor Machnos und immer wieder die deutsche Sucht nach den Schwarzerdeböden, die im WKII von den Hitleristen den Massenmord in Babi Yar um den ukrainischenNationalismus zu unterstützen. Dabei war Kiew einmal die Wiege der Rus und Hauptstadt gewesen, nicht das Fürstentum Moskau. Aber eben wie auch die berühmten russiche Identität stiftenden Dichter Gogol und M.A.Bulgakow, ausgehend von der östlichen Hälfte, den Kleinrussen.
      Hegemonialmächte sind Realitäten, nicht Hypostasierungen und die Teilung der Krim, wo die russische Schwarzmeerflotte stationiert ist, könnte mit der Ausrede der Sicherheitssituation dieser Flotte zu einer gewaltsamen oder jedenfalls agitierten Teilung durch die russische Armee führen, Als Befreier unterdrückter Russen wiedereinmal, wie im Nordkaukasus!.

  6. Aron Sperber (kein Partner)
    22. Februar 2014 10:09

    Niemand ist gezwungen, Schwule zu lieben oder deren Meinungen gut zu finden.

    Die ungerechtfertigte Einschränkung von nicht genehmer “Propaganda” ist jedoch ein schwerer Eingriff in das elementare demokratische Grundrecht auf Meinungsfreiheit.

    Besonders daneben finde ich auch die Kritik an Hermann Maier, der seine liberale Meinung geäußert hat, obwohl er Werbeträger für ein erzkonservatives Unternehmen ist.

    Maier hat nicht groß gelabert, sondern mit einem einfachen Statement erklärt, warum er nicht nach Sotschi fährt.

    Österreichs Politiker schwafeln hingegen groß von Menschenrechten und lassen sich mit Schwulen feiern, wenn es gerade opportun ist.

    Am nächsten Tag fahren sie dann zu Putin, um sich mit den Sportlern feiern zu lassen und die Menschenrechte sind ihnen dann wieder völlig wurscht.

    • fxs (kein Partner)
      23. Februar 2014 12:52

      Der Einwand wäre ja ganz gut, wenn da nicht die im EU-Parlament angenommenene Empfehlung wäre, Kritik gegen Homosexuelle zu verbieten. Ein "schwerer Eingriff in das elementare demokratische Grundrecht auf Meinungsfreiheit" ist also kein russisches Alleinstellungsmerkmal.

  7. Aron Sperber (kein Partner)
    22. Februar 2014 09:36

    Mit seinen Rohstoffen könnte Russland als ein überaus wohlhabendes Norwegen des Ostens dastehen.

    Stattdessen ist Putin mit seinen Petro-Rubel und seiner Sowjet-Nostalgie (nicht nach dem Kommunismus, aber nach dem Imperium) ein mieser Brandstifter, auch wenn ihn ausgerechnet in West-Europa viele für einen Feuerwehrmann halten.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/02/20/der-bradstifter-mit-den-petro-rubel/

    Dass auch die EU schwere Demokratie-Defizite hat, darf kein Grund sein, den Ukrainern eine unerwünschte russische Fremdherrschaft zuzumuten.

  8. weidi
    22. Februar 2014 08:59

    Frage: Welchen ORF - Politologen, der in Moskau eingeschult wurde . meint Dr. Unterberger, wenn er unter Punkt 7 . schreibt ? :
    #Da lädt man am nächsten Tag einen Politologen der Uni Wien zum Thema Ukraine ins Fernsehen – verschweigt dabei aber völlig, dass der Mann in Moskau geschult worden ist, dass er noch 1989 in der SED sehr aktiv gewesen ist! Man lernt: Selbst bei einem Land wie der Ukraine kommen ihnen die extremistischen Instinkte durch. - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2014/02/die-ukraine-kann-nur-geteilt-ueberleben/#postcomment

  9. BHBlog (kein Partner)
    22. Februar 2014 02:41

    Also ich werde die Reformkonservativen wählen, weil Ewald Stadler im Europaparlament die Russophobie der EU anprangerte, und es die einzige Partei ist die im Parteiprogramm ausdrücklich schreibt sich "für das Leben einzusetzen".
    Und im Parteiprogramm weiters stehen hat:
    "Der
    Zeitgeist mit seinen Forderungen nach Ehe- und Adoptionsrecht für Homosexuelle, der Gender-Ideologie,
    der Verstaatlichung der Kindererziehung, der Ghettoisierung der Generationen und der Förderung jeglicher
    Bindungslosigkeit führt zur völligen Zerstörung der natürlichsten menschlichen Gemeinschaft, der Familie"

    Recht hat er!
    Und er traut sich auch in Brüssel auf den Tisch zu hauen der Ewald Stadler !

    Nicht wie dieser Publizist Mölzer der nur für Haider-Bashing im Internet gut ist:
    http://www.zurzeit.at/index.php?id=1058

    • Riese35
      22. Februar 2014 11:48

      Zum Parteiprogramm haben Sie vollkommen recht. Und Sie haben auch recht, daß er sich traut, in Brüssel auf den Tisch zu hauen. Ein einzelner Mörsertrupp auf dem Kahlenberg in Stellung gebracht und hin und wieder eine Granate abgefeuert, verursacht auch viel Trara und Aufsehen und im sehr begrenzten Ziel sogar sichtbare Wirkung. Man kommt damit sogar relativ sicher in den ORF.

      Allerdings wird man es damit nicht einmal schaffen, ein kleines Gefecht zu gewinnen. Um ein Gefecht zu gewinnen geschweige denn eine Schlacht oder einen Krieg, ist das geordnete Zusammenspiel verbundener Kräfte notwendig. Führung bedeutet, diese Kräfte zielgerichtet zum Einsatz zu bringen und nicht als Truppkommandant selbst den Schuß vom einzelnen Mörser auf dem Kahlenberg unter laufender Fernsehkamera abzufeuern. Das setzt Respekt vor seiner Mannschaft voraus und erfordert feinfühlige Arbeit im Hintergrund, damit die notwendige Kampfmoral entstehen kann. Kampfmoral entsteht nicht durch Drohungen und Einschüchterungen und jemandem an der Spitze, der alles besser weiß.

      An Haider-Bashing im Lebenslauf des ReKo Parteiführers kann ich mich jedenfalls noch sehr gut erinnern, bevor dann kurze Zeit später die Seiten gewechselt wurden und das Bashing gegen die zuvor eigene Mannschaft losging. Demnächst soll es ja in dieser Angelegenheit sogar einen Gerichtstermin mit ihm als Beschuldigtem geben. Wo ist die Mannschaft, die hinter dem ReKo-Führer steht? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

    • BHBlog (kein Partner)
      22. Februar 2014 12:44

      Sie haben recht, nur leider kann man die "stolze"(ich finds nur arrogant) FPÖ nie dazu bewegen mit einem REKOS-Mann oder damals BZÖ-Mann auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.
      Mir war schon klar, damals in 2013, dass das BZÖ scheitern würde (zu mind. 50%).
      Allerdings, wollten es ja alle anderen Parteien auch so (die SPÖ und ÖVP wollten keinen Hypo-Ausschuss, die Grünen wollten am liebsten FPÖ und BZÖ verbieten wenn man sie nur gelassen hätte), Team Stronach war erst im Entstehen.
      Kurz gesagt: Sowas, wie bei ÖVP und FPÖ wo teilweise formelle Allianzen (z.b. in Wien beim Parkpickerl ) gibt, existierte ja nie.
      Und die FPÖ muss endlich kapieren, dass nicht nur sie als Mehrheitsbeschaffer für SPÖ oder ÖVP da ist, sondern auch um mit kleineren Parteien DRUCK AUSZUÜBEN.

      Von den Grünen erwarte ich es ja gar nicht.
      Genau deshalb habe ich gerade im FPÖ-nahen Umfeld viele Freunde, weil wir über die Probleme die uns in Wien betreffen reden. Allerdings sind die rechten Parteien leider nicht so gesellig im Umgang miteinander.
      (Eine Allianz wie bei KPÖ, Piraten und "Wandel" ist unter Rechtsparteien leider nur ein Wunder!)

  10. BHBlog (kein Partner)
    22. Februar 2014 02:18

    Da mein Kommentar auf diepresse.com nicht erschien (Zensuristenpack), werde ich auszugweise hier posten (stark gekürzt).

    Wem wundert dies schon, es ist ja nur eine Fortsetzung eines über Tausend Jahre zurückliegenden Konflikts.

    Anfangs war das römische Kaiserreich,dann unter Kaiser Constantin die Spaltung da er die Hauptstadt nach Byzanz (ab dann Konstantinopel) verlegte (naja und als erster Kaiser zum Christentum konvertierte).
    Es gab also ab 395 nach Christi das Byzantische Reich.

    475 ging das weströmische Reich unter, welches später als Heiliges Römisches Reich deutscher Nation (Lange Zeit römisch-katholischer Glauben bis zur Reformation) allerdings teilweise wiederbelebt wurde.

    Das byzantische Reich war immer christlich-orthodox, ging 1453 durch die Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen unter. Drum heißt das antike Byzanz heute Istanbul.

    Aber das orthodoxe Christentum überlebte zum Glück, da Vladimird der Große 988 die Christianisierung des Kiever Rus durchführte (statt dass die Vorfahren der Russen in Konstantinopel einfiehlen). Dafür bekam er eine byzantische Prinzessin zugesprochen. Mit den Ostslawen hatte das byzantische Reich also von da an gute Beziehungen (bis zum Untergang Konstantinopels 1453).

    Ab dem 14.Jahrhundert durch Bulgarien und 1510 im russischen Zarenreich gab es Überlegungen ein "3.Rom" zu errichten.

    Wie dem auch sei, die Zeit ab Napoleon war dann verdächtig.
    Im Laufe der Jahre waren wechselwirkend durch Frankreich und Amerika(Liberalismus) sowie durch Deutschland (Marx und Engels, Kommunismus)
    und ebenfalls die Deutschen sowie Franzosen beim Nationalismus neue Ideologien aufgekommen.
    Kurioserweise stand hinter Liberalismus die Freimaurer, und auch der Kommunismus weist Ähnlichkeiten auf.

    Heute haben wir im Westen (röm.-kath+evangel.) im Osten (ab der Ukraine) Orthodox.
    USA, und dann ab den Benelux-Staaten sind schon total linksliberal(Gesellschaftspolitik:Sterbehilfe, Homosexualität,Drogenpolitik).
    Der Osten konservativ.

    • BHBlog (kein Partner)
      22. Februar 2014 02:27

      Und da es damals nicht gelang die Überbleibsel des byzantischen Reichs auszuradieren :
      Revolution 1917 sowie der gesamte 2.Weltkrieg NAZIS(West) gegen Sovjets(Ost) und kalte Krieg
      USA/NAto(West Kapitalismus evang/röm-kath), Sovjets(Ost Kommunismus,aber immer noch orthodox)
      waren versuche die Orthodoxe Religion zu eliminieren und uns mit einer sozialistischen Ideologie zu indoktrinieren.

      Heute will man die Ukraine spalten , da dort der Orthodoxe Glaube beginnt (natürlich auch am Balkan, aber es gab ja bereits einen Balkan -Krieg und Bosnien und Herzegowina sind gerade eh im Chaos).
      Ich bin ohne Bekenntnis, aber ich merke dass dies ein Feldzug westkaptialistisch-libertärer Staaten gegen die östlich-konservativen ist.
      Und da Ukraine zwischen Russland und der NATO stehen, will man die Ukraine zertören.

      Schweiz, Panama,Israel, Kuwait, und andere Staaten, sind Marionetten der Freimaurer.
      Ich habe Links wo das Leute behaupten:
      Geht soweit, dass auch Pussy Riot angeblich Teil des Systems zur Zerstörung Russland sind:
      "Pussy Riot is not a rock band. They have never recorded a CD, never played in a show. They are part of a Rothschild program to destabilize Russia, ironically using Communist tactics.
      - See more at: http://henrymakow.com/medi-whores-go-ape-over.html#sthash.pfVpEeaL.dpuf "

      Weitere Quellen:
      http://bcoreanda.com/ShowArticle.aspx?ID=2676 (russisch), am bestne übersetzen mit translate.google.com

    • Anonymus
      22. Februar 2014 07:58

      BHBlog:
      Die Presse veröffentlicht in ihrer Printausgabe nur kurzgefasste Meinungen, welche prägnant das Anliegen (sogar gegen die Presse) widergeben. Längere Gastkommentare werden nur dann abgedruckt, wenn diese von einem bereits bekannten Autor, welcher eine gehobene Position innehat(te), nachweisen kann.

    • Zensor der andere (kein Partner)
      22. Februar 2014 11:16

      @BHBlog

      Schriftbild, Inhalt und Ideologie (und die Attitüde, sich selbst zu antworten) erinnern fatal an einen hier pausenlos unter zahlreichen Pseudonymen posenden Akteur. Sichtlich hat die Redaktion der "Presse" ein G'spür für wirre Postings.

    • BHBlog (kein Partner)
      22. Februar 2014 11:48

      @Anonymous

      Danke für die Aufklärung.
      Ist es auch bekannt, ob Postings nach Uhrzeit auch gefiltert werden?

      Natürlich, hatte ich mich schon mehrmals unter unterschiedlichen Nicks auf diepresse.com mit Kommentaren zu Artikeln zu Wort gemeldet.
      Früher (2009 bis 2013) war das auch wirklich problemlos möglich (sogar als man die Registrierung verpflichtete). Seit dem Akademikerball, werden rigoros Kommentare gewisser User(Benutzer) von vornherein gar nicht veröffentlicht.

      Manchmal geht es um gewisse Worte; manchmal um die Länge (und scheinbar filter man nun auch wenn ein User immer wieder provozieren will).

    • BHBlog (kein Partner)
      22. Februar 2014 12:13

      Zensor der andere (kein Partner)

      Sie schreiben "und die Attitüde, sich selbst zu antworten", haben Sie keine Fragen an mich, wieso ich das mache?

  11. Haider
    22. Februar 2014 00:13

    Das Hauptproblem für die prowestliche Ukraine ist, daß sie kein Erdöl haben. Andernfalls wären die friedliebenden EU-Staaten unter Führung der USA längst einmarschiert.

    • Haider
      22. Februar 2014 00:18

      Unter "friedliebenden EU-Staaten" meine ich natürlich Großbritannien und Frankreich (siehe Naher Osten, sie Nordafrika, siehe Tschad, siehe Sudan usw.).

  12. Peter Brauneis
    22. Februar 2014 00:11

    Die Erhöhung der US-Ostküste samt EU-Pudeln zur moralischen Instanz - besonders durch unangepaßte Politbeobachter wie Herrn Unterberger - verwundert.

    Geschehnisse sind ähnlich, Ziele sind ident: In Libyen, Syrien, der Ukraine und sonstwo. Die von CIA und ihren NGOs finanzierte Anti-Rußland-Hetze ist abstoßend, besonders angesichts der Menschenopfer. Herr Janukowitsch mag wenig sympathisch sein (gleiches gilt für Politdarsteller hierzulande), doch von einer Mehrheit gewählt ist er. Ob dieses den Amis paßt oder nicht. Ich hoffe, die NATO-Machtergreifung in der Ukraine gelingt nicht, sodaß US-Atomraketen an der russischen Grenze vereitelt werden.

    Herr Soros kann ja dann weiter "Damen" des "F?tz?n-Aufstandes" finanzieren, damit sie unter dem Gejohle der Einheitsmedien christliche Altäre entwürdigen (ähnlich bejubelte Verrichtungen in Moscheen und Synagogen sind uns nicht bekannt).

    .

  13. Anonymer Feigling
    21. Februar 2014 22:48

    Themenfremd:

    Ich habe 2 erfreuliche Artikel gefunden, auf die ich gerne hinweisen will:

    1.
    Schweiz: "Drecksasylant" nicht diskriminierend
    http://kurier.at/politik/weltchronik/schweiz-drecksasylant-nicht-diskriminierend/52.469.905

    Schade, dass wir die Schweiz nicht auch bei uns haben.

    2.
    Einsparungen auch beim "Standard" geplant Geschäftsführer Bergmann spricht von einem "unerwarteten Umsatzeinbruch".
    http://kurier.at/kultur/medien/einsparungen-auch-beim-standard-geplant/52.472.723

    Es ist immer schön, wenn es einer linksextremen Zeitung dreckig geht.

    • socrates
      22. Februar 2014 04:37

      Was ist das beste am Standard?
      Einmal pro Woche lügt er nicht!

    • Florin
      22. Februar 2014 07:52

      Man muß heutzutage eigentlich um jede Zeitung zittern!

    • BHBlog (kein Partner)
      22. Februar 2014 12:51

      Genau genommen eine Zeitung wo deren Chef (Oscar Bronner ) sogar bei der Bilderberger-Konferenz erscheint:

      "Oscar Bronner ist regelmäßiger Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz."

      Warum es die Leser nicht stört wundert mich.
      (Selbst derstandard Abonnent,aber nicht wegen der Berichte).
      Achja muss mal meinen Wochenendstandard holen....

      P.s.: Wegen dem Karriere-teil und der schachrätsel.

  14. zweiblum
    21. Februar 2014 22:02

    Wie war das mit dem Sezessionskrieg? Warum teilt sich die USA nicht in Nord und Sud?

  15. Dr. Otto Ludwig Ortner
    21. Februar 2014 19:19

    Der Gegensatz der - einst österreichischen - Westukraine und der - vormals zum Zarenreich gehörenden - Ostukraine ist ein religiöser - der Westen ist katholisch, der Osten orthodox. An dieser Bruchlinie entzündete sich der Erste Weltkrieg, denn der Zar sah sich zum Schutz der orthodoxen Serben verpflichtet. Im Zweiten Weltkrieg rief am 1. Kriegstag in Rußland, dem 22.6.1941, der Metropolit des russisch-orthodoxen Patriarchats von Moskau, Sergius, schon um 11h den "Großen vaterländischen Krieg" aus, während dem völlig überraschten Stalin das Herz in die Hose gefallen war.Er meldete sich erst Wochen später, denn es galt ja der Molotov-Ribbentrop- Nichtangriffspakt vom August 1939. Alle Welt rechnete mit einem raschen deutschen Sieg, deren Panzerspitzen im Oktober 1941 30km vor Moskau standen (Scheremetewo). Dann ging es der Wehrmacht wie den Verfolgern der Israeliten im roten Meer: Das Thermometer fiel in ganz einzigartiger Weise auf 40o minus, alles Öl und Benzin gefrohr, bis zu einer Million Soldaten erfrohr -der Krieg war für Rußland entschieden. Auch Jugoslawien zerbrach an der Reichsgrenze des Heraklius II. von 380 N.Chr. , die den katholischen und orthodoxen Teil trennt. Es gibt in der Ukraine und der Welt nur eine Friedenslösung: Die Überwindung des der Kirchenspaltung, des "Großen Schismas". Eine Landesteilung führte - wie gehabt - zu einer reziproken "ethnischen Säuberung" und gewiß nicht zum Frieden.

  16. mischu
    21. Februar 2014 19:17

    OT

    Herrn Liebscher reicht das politische Chaos rund um die HAA, jetzt muß der "Mann fürs Grobe" alleine ran = Herr Nowotny wird sicher alles im Sinne seiner rot-schwarzen Auftraggeber erledigen, wetten:

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/kaernten/1565867/LiebscherRucktritt-Hypo-verliert-obersten-Aufseher?_vl_backlink=/home/index.do

  17. Tullius Augustus
    21. Februar 2014 11:00

    Was den ORF betrifft, so denke ich dass das ORF-Radio jetzt genau den richtigen Korrespondenten in Kiew hat. Ich fühle mich durch ihn jedenfalls gut informiert:

    Mag. Christian Wehrschütz

    Er kennt den Balkan sehr gut auf Grund seiner langen Korrespondenten-Tätigkeit. Er hatte Slawistik studiert.

    Und es gibt doch etliche Parallelen zwischen Balkanhalbinsel und Ukraine.

    Die Homepage von Christian Wehrschütz wo man auch über seinen Lebenslauf etwas sieht:

    http://www.wehrschuetz.at/

  18. socrates
    21. Februar 2014 10:54

    "Divide et impera" beherrschten schon die alten Roemer. Indien und Pakistan, Nord- und Suedkorea, Ost und Westdeutschland, Iraq und Kuweit, Israel und Araber, Nord- und Sued Zypern, Tschechei und Slowakei, Jugoslawien in 5 Teilstaaten, China und Taiwan, UdSSR, Oesterreih nach WW1, Ungarn, usw, hat weder Frieden noch Wohlstand gebracht. Die Teiler waren immer dieselben Profiteure mit Unschuldsgehaben. Jetzt ist die Ukraine dran. Die Regierung stellt schon Livekameras ins Netz um die Luegen unserer Medien aufzudecken. Nochmals: eine Schleuder, Zwill, catapult sling, slingshot sind auch als militaerische Waffen zum Toeten geeignet. Natuerlich wirkt Django's Clot besser, aber in den Medien kann man&frau den Demonstranten beim Morden zusehen. Da faellt mir das 34er Jahr ein. Auch hier begann es mit einem erschossenen Polizisten. Entweder ist gut esoi oder esoi, aber nicht nach Bedarf. Nach unserem und angelsaechsischem Recht ist Militaereinsatz notwendig. Offenbar will die Regierung den Olympischen Frieden einhalten, im Gegensatz zur USA.

    • socrates
      21. Februar 2014 11:07

      Schleuder (Waffe) – Wikipedia
      de.wikipedia.org/wiki/Schleuder_(Waffe)?
      Die Schleuder ist eine Fernwaffe, die von der Antike bis ins Hochmittelalter weit ..... Sling: Forgotten Firepower of Antiquity“ von Robert E. Dohrenwend enthalten ...

  19. Riese35
    21. Februar 2014 10:53

    Brüssel verfolgt nicht weniger Imperialismus als Moskau. Wie anders ist es nämlich zu erklären, daß uns Brüssel ständig vorschreibt, wie wir z.B. Gender und Homosexualität vorantreiben und das Christentum unterdrücken müssen. Jemand mit christlichen Wertvorstellungen kann nämlich keinen höheren Posten in der EU erlangen, wie man an Buttiglione gesehen hat. Wie einst in der UdSSR werden mißliebige Personen in der EU rasch wegen Verhetzung abgestraft oder ins Gefängnis gebracht, vielleicht auch nur deshalb, weil sie ihre Kinder nach den Grundsätzen des Christentums erziehen wollen und z.B. Homosexualität als das bezeichnen, was in der Hl. Schrift steht. Irgendetwas wird man schon finden. Wie wenig frei unsere Medien sind, ist gerade hier im Blog ständig Thema. Ich bräuchte ein Elektronenmikroskop, um den Glorienschein der EU zu finden, der sie berechtigte, über das heutige Moskau herzuziehen.

    Wie es sich auch im arabischen Raum gezeigt hat, verfolgt Moskau heute geradezu eine sehr vernünftige, stabile und vor allem realistische Außenpolitik. Während in der EU christliche Wertvorstellungen geradezu verfolgt werden, werden solche in Rußland gefördert. Rußland ist mit den Entwicklungen in der Ukraine auch nicht glücklich und steht schon gar nicht hinter diesen Fehlentwicklungen. Das westliche, utopische Demokratiegeschrei ist aber auch keine realistische Patentlösung, wie sich gerade erst vor kurzer Zeit in Ägypten gezeigt hat. Was ist Demokratie: allgemeine Wahlen oder Druck der Straße? Daß es da große Unterschiede gibt, hat gerade Ägypten gezeigt. Oder ist demokratische Wahrheit das, was das Politbüro in Brüssel sagt? Die EU verfolgt jedenfalls in der Ukraine kaum geringere Eigeninteressen als Moskau. Sie soll nicht immer die sog. Menschenrechte als Begründung und Tarnung ihrer Eigeninteressen vorschieben.

    Die Tragik ist, daß dem Drang der Westukraine nach Westen irreale Traumvorstellungen zu Grunde liegen und die Bevölkerung vermutlich nur vom Regen in die Traufe käme. Es gibt einfach keine ideale Option für die Ukraine. Janukowitsch ist nicht nur ein Problem für die Ukraine und die EU, sondern auch für Moskau. Nur wie könnte eine bessere, realistische und stabile Lösung ausschauen? Wir brauchen nicht auf Moskau hauen, sondern nur vor unserer eigenen Tür kehren: wo finden wir in Österreich geeignete, fähige Staatsmänner?

    • Nestor 1937
      21. Februar 2014 11:08

      Riese 35, volle Zustimmung!

    • logiker2
      21. Februar 2014 13:36

      @Riese35********
      ich denke sie haben es genau getroffen, vorallem im letzten Satz. Staaten haben eben einfach nur Interessen. Das westliche Gutmenschengefasel und die Empörungsheuchelei taugt höchstens für Gesamtschulabsolventen und darunter. Natürlich geht es nicht darum, das Volk entscheiden zu lassen, sondern um die Wahrung der jeweiligen Interessen, schon allein die Reaktionen der indoktrinierten EU Funktionäre zur Schweizer Abstimmung dokumentiert ganz klar was sie von Mitbestimmung des Volkes halten. Zum Glück gibt es noch keine funktionierende EU Armee.

    • Anton Volpini
      21. Februar 2014 17:43

      Sie drücken aus, was ich mir denke, so aber nicht in Worte fassen kann.
      Danke Riese35!

      Die Ukraine ist ein geopolitisches Experimentierfeld der "westlichen" Mächte!
      Die USA hat bereits 5 Mrd Dollar in diese Revolution investiert, und Deutschland beteiligt sich über die Konrad Adenauer Stiftung. Was für ein Mißbrauch der Deutschen um diesen Namen!
      Ein harter Kern der Revolutionäre wird davon finanziert, als persönliche Zuteilung. Der große Rest der Demonstranten sind einfach von der "Freiheitsbewegung" angesteckt. So laufen seit den Zeiten des alten Roms fast alle Volkserhebungen ab, die geopolitischen Zielen dienen.

      Das Ziel ist Rußland mit seinen Bodenschätzen!

      Da haben die Großfinanzprofiteure im ersten Waffengang smarte Jungboys finanziert, um im Privatisierungschaos Jelzins an diese Bodenschätze heran zu kommen, völlig in Unkenntnis der menschlichen Natur, daß Handlanger sich zu Herren aufschwingen, sobald sie finanzielle Unabhängigkeit schnuppern. Oligarchen halt!

      Diesem Treiben hat Putin ein Ende gesetzt!
      Daher wird er jetzt weltweit medial angefeindet und an seinen geopolitischen Grenzen gezündelt!

    • Erich Bauer
      21. Februar 2014 18:31

      @Anton Volpini.

      die Deutschen Industriellen haben damals schon Lenin mit Geldkoffern nach Petersburg geschickt, um die "Menschewiki" zu liquidieren... Es gibt nur "Gerüchte" über diese "Motivationen"...

    • Anton Volpini
      21. Februar 2014 18:51

      Ja, Erich Bauer, obwohl die deutsche Beteiligung rund um Lenin mittlerweile historisch ziemlich gut aufgearbeitet ist.
      Die Deutschen waren in der neueren Zeit außenpolitisch ziemliche Versager. Ausnahme war . Bismarck.
      Diesmal lassen sie sich vor den US Karren spannen. Ich würde wetten, daß die Franzosen dahinter stecken.

    • Freidenker (kein Partner)
      22. Februar 2014 09:48

      Riese35: Als freier Denker muss ich mich ihrer Meinung voll anschließen. Immer nur auf Russland und speziell auf Putin hinzuhauen ist nur Ablenkung von der eigenen Unfähigkeit in Sachen Demokratieverständnis.******************

  20. Josef Maierhofer
    21. Februar 2014 10:36

    Wir sollten uns auf die Wahrheit beschränken und humanitäre Hilfe ins Auge fassen.

    Lösungen sind wir nicht einmal imstande für uns selbst zu liefern, geschweige denn für die Ukraine.

    Aber weder Wahrheit ist uns gegönnt wegen unserer Medien, noch eine österreichische neutrale Position wegen unserer Repräsentanten, die bloß einer Ideologie (= Idiotie) folgen.

    Medienhetze und Medienmanipulation ist menschenverachtend, die Manipulationsinhalte hetzerisch und linksfaschistisch. Die Auftraggeber stufe ich als verantwortungslos ein und den Terror, der damit ausgeübt wird gegen die Österreicher, als, milde ausgedrückt, problematisch.

    Meine Meinung zur Ukraine auf Grund der hier geschilderten Fakten würde auch eine Teilung als Vernunftlösung bevorzugen, wie es den Tschechen und Slowaken gelungen ist.

    Den Terror, den die Machthaber der Ukraine ausüben, den zu kritisieren haben wir solange kein Recht mehr, solange ähnliches bei uns (zwar noch in abgemilderter Form, aber eben auch Zensur, Hetze, einseitige Justiz, problematische Machthaber, ebenso Zerstörungen hier wie dort, etc.) täglich passieren und es auch hier nur noch eine Frage der Zeit ist, bis gewisse emotionale Grenzen überschritten werden und die Dimensionen größer werden.

    Austria quo vadis ? Ukraine quo vadis ?

    Zur FPÖ Haltung. Es wäre besser eine neutrale Haltung, ich glaube nicht, dass eine Mehrheit für eine parteiische Haltung ist, und wenn, dann ist es vermutlich ein Produkt der Medienhetze.

  21. Cotopaxi
    21. Februar 2014 10:07

    Und wenn wir schon beim Teilen von Staaten sind: fangen wir doch bei uns selber an!

    Wie lange will Österreich noch die Eiterbeule Wien mitschleppen und alimentieren?

    Entlassen wir doch Wien in die Freiheit und eine Mauer drum herum! ;-)

    • Riese35
      21. Februar 2014 11:12

      @Cotopaxi: ;-))))))))

      Und die restlichen Bundesländer vereinigen sich mit NÖ. Die NÖ Landesregierung in St. Pölten wird zur neuen Staatsregierung des neuen Restösterreich. Der neue Staat wird absolute Monarchie. Kaiser und unumschränkter Herrscher auf Lebenszeit wird Erwin Pröll. Nach seinem Tode geht die Erbfolge direkt auf seinen Neffen über.

      Die katholische Kirche wird in diesem neuen Staate zur Staatskirche. In der katholischen Kirche wird die Autokephalie eingeführt. Der Bischof von St. Pölten wird zum Patriachen der autokephalen österr.-kath. Kirche. Die Kirchenleitung wird vom Regenten (Erwin Pröll) ernannt. Schüller und Feichtlbauer erhalten wichtige Funktionen in der Kirchenleitung. Die Hl. Schrift wird in zeitgemäßer Form neu herausgegeben. Die österr.-kath. Kirche wird auf demokratischer Basis geführt. Was das Volk will, wissen und bestimmen Pröll, Feichtlbauer und Schüller.

    • Nestor 1937
      21. Februar 2014 12:57

      Fortsetzung zu Riese 35

      Die Caritas wird aufgelöst. Dafür bekommt deren Präsident ein Knabenseminar !

    • logiker2
      21. Februar 2014 13:39

      Wien als nordkoreanische Enklave, einen Präsidenten oder Enklavenführer hätten sie schon.

  22. schreyvogel
    21. Februar 2014 09:20

    Sanktionen treffen immer am härtesten das einfache Volk.
    Die Ukraine ist bereits arm genug, sie benötigt derzeit echt keine Sanktionen!

  23. Politicus1
    21. Februar 2014 09:19

    wo ist die Wahrheit - wer hat sie momentan gepachtet?
    Es ist jedenfalls nicht uninteressant gelegentlich die Berichterstattung des russischen Nachrichtensenders RUSSIA TODAY zu sehen. Als mündiger Fernseher kann man sich dann selbst seinen Reim darauf machen. Und wie so oft, dürfte halt auch hier die Wahrheit irgendwo zwischen der Sicht Moskaus und jener der EU liegen.

    Geradezu köstlich fand ich das von Frau Ashton verkündete EU-Embargo für Mittel, die zur Niederschlagung von Demonstrationen geeignet sind ...

    Und noch eines: auch wenn in Bezug auf Kiew vom Bürgerkrieg gesprochen wird - ich sehe keinen Krieg zwischen pro-Moskau und pro-EU Bürgern. Es handelt sich mMn. um einen Aufstand von Bürgern gegen die Regierung.

    • Gandalf
      21. Februar 2014 16:07

      Das peinlich-hilflose Herumgeeiere der Frau Ahton zeigt wieder einmal, dass nicht nur sie, Frau Ashton, vollkommen ungeeignet für diesen Posten ist, sondern macht auch deutlich, dass der Posten an und für sich, wie so viele Posten in der EU, überflüssig ist. Mein Vorschlag: Ersatzlos abschaffen.

  24. Erich Bauer
    21. Februar 2014 09:06

    Über die Maßen "inszenierte", heterogene Gemeinwesen, zusammengepfercht in Staaten, sodass man nicht mehr von der Staatssäule Staatsvolk sprechen kann, sondern nur noch von einer "Bevölkerung", fliegen spätestens beim Niedergang der Wirtschaft auseinander... Was dann abgeht lässt sich - zum Teil - schon am aktuellen Beispiel Ukraine ersehen...

    Wenn die EU-"Bevölkerung" auseinanderfliegt...

  25. Jewgeni Gorowikow
    21. Februar 2014 08:58

    Gezielte Desinformationspolitik?

    Nur Zeitgewinn für Janukowitsch und nichts weiter?

    Sand in die Augen streuen?

    Oder ein ernsthafter, seriöser Lösungsansatz?

    Oder gar ein "Durchbruch"?


    Sehr schwer zu sagen bei den neuesten Meldungen aus Kiew:
    Es gibt jetzt ein unterschriebes Übereinkommen, einen Fahrplan wie es friedlich weiter gehen soll:

    http://orf.at/stories/2219261/2219256/

  26. Freak77
    21. Februar 2014 08:52

    O.T. - aber auch ein Thema aus der Region:

    Bei aller Sympathie für Russland muss doch auch festgehalten werden:

    Es gab eine GESCHOBENE Goldmedaille für Russand im Damen-Eiskunstlauf.

    Die Koreanerin Kim Yu Na zeigte eine überragende Kür und überzeugte und bezauberte damit das anwesende Publikum.

    Nur die Wertungs-Jury sah es ganz anders: Völlig überraschend bekam Adelina Sotnikowa (Russland) die Goldmedaille.

    Haben die Russen sich Gold zugeschachert?

    Die große Favoritin Kim Yu-na lief brillant, Gold gewann jedoch die Russin Adelina Sotnikowa. Die Südkoreaner sprechen offen von Schiebung. Selbst Eislaufkönigin Katarina Witt ist erbost.


    " ..... Ein allerdings mindestens schmeichelhaftes Urteil angesichts der Leistung von Kim Yu-na. Der nach dem Kurzprogramm noch führenden Olympiasiegerin von 2010 aus Südkorea blieb am Ende nur Rang zwei (219,11) ... "

    http://www.welt.de/sport/olympia/article125059481/Haben-die-Russen-sich-Gold-zugeschachert.html

    Frauen-Kür im Eiskunstlauf: Verbeugung vor dem Gastgeber:

    http://www.spiegel.de/sport/wintersport/olympia-in-sotschi-umstrittener-olympiasieg-im-eiskunstlauf-a-954770.html

    • Freak77
      21. Februar 2014 11:49

      Ergänzung dazu, auch der ORF-Sport bringt einen detaillierten Artikel zu dieser mutmaßlichen Schiebung:

      „Skandal oder Eislauf?“

      http://sport.orf.at/sotschi2014/stories/2202371/2202370/

    • socrates
      21. Februar 2014 22:00

      aargauer Zeitung
      Zwar zeigte Kim, die den Grand Prix wegen einer Fussverletzung hatte auslassen müssen, ein fehlerloses Programm, dennoch liegt sie mit 74,92 Punkten nur 0,28 vor der überraschenden Russin Adelina Sotnikowa, die ihre Bestleistung um beinahe vier Punkte verbessert hat.
      5 Punkte mehr hätten Kim auch nicht geholfen. Nur qualifizierte Preisrichter können sinnvoll kritisieren.

  27. dssm
    21. Februar 2014 08:43

    Warum können wir uns hier in Österreich nicht einfach auf humanitäre Hilfe beschränken, und, sollten die Streitparteien dies wollen bei allfälligen Wahlen oder Volksabstimmungen qualifizierte Wahlbeobachter senden?
    Warum müssen wir in diesen Konflikt den Polizisten spielen?

    Jedenfalls sind wir keine Großmacht! Wir brauchen keine 'NGOs' mit Geld und Ideologie unterstützen. Nichts von Rechtsstaat und Demokratie faseln, während die eigenen Gerichte am linken Auge, selbst bei extremen Ausschreitungen und offensichtlichen Verfehlungen des HBK, blind sind und vor Wahlen hemmungslos gelogen wird. Nichts von Marktwirtschaft daherreden und selber die Betriebe maximal drangsalieren und ständig neue Steuern erfinden. Und schon gar nichts über die Lösung in zweisprachigen Gebieten, denn sonst könnte die Frage aufkommen: Wie lange hat das in Kärnten mit den Ortstafeln gedauert?

    • Florin
      21. Februar 2014 08:56

      "Weil nicht sein kann was nicht sen darf!"

    • Nestor 1937
      21. Februar 2014 09:50

      Richtig dssm, wir sollten uns bei dem Konflikt in der Ukraine heraushalten.

      Es handelt sich doch um einen Interessenskonflikt zwischen der Dominanz Rußlands und dem amerikanisch-jüdisch beeinflußten Sezessionswunsch des Westteiles.

      Wer weiß denn schon, daß die Timoschenko Jüdin ist !

    • dssm
      21. Februar 2014 14:39

      @Nestor 1937
      Wobei ich ehrlich zugeben muss, gefühlsmässig bin ich auf Seiten der Westukrainer. Sie sind religiös mit uns verwandt. Sie sind wesentlich westlicher als die Mitte oder gar der Osten des Landes. Mises, der Über-Österreicher, ist in Lemberg geboren. Die haben bis 1953 einen Bürgerkrieg gegen das kommunistische Gesindel geführt, mit hohen Opfern.
      Dies ändert aber nichts daran, dass Österreich höchstens als ehrlicher Vermittler auftreten sollte und schon längst humanitäre Hilfe unterwegs sein sollte - zugunsten von allen Ukrainern, ohne Rücksicht auf Konfession oder Sprache.

    • Nestor 1937
      21. Februar 2014 14:48

      dssm

      Mir geht es ähnlich wie Ihnen. Westukraine, das ist ehemaliges k.u.k. Österreich. Da wird einem ja direkt nostalgisch.

      Aber warum haben sich wohl die ehem. ORANGEN so an die USA und die CIA geschmissen? Eben. Darum schieb ich über die Timoschenko.

    • Florin
      21. Februar 2014 20:18

      ad) "Westukraine, das ist ehemaliges k.u.k. Österreich"

      Willhelm von Habsburg-Lothringen, der rote Prinz, war sogar Thronkandidat im 1. Weltkrieg. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er in Wien vom sowjetischen Geheimdienst entführt und starb1948 in einem Gefägnis in Kiew.

      Timothy Snyder: Der König der Ukraine. Die geheimen Leben des Wilhelm von Habsburg. von

      http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Franz_von_Habsburg-Lothringen

  28. Cotopaxi
    21. Februar 2014 06:50

    Irgendwie erinnert mich die mediale Aufbereitung der Situation in der Ukraine und der inflationäre Gebrauch des Wortes "Regime" für die gewählte Regierung an den Shitstorm gegen Syrien.
    Die ausländischen Kriegstreiber, die nützlichen Idioten und die halbwegs Vernünftigen scheinen jeweils die selben zu sein.

    • Riese35
      21. Februar 2014 11:22

      @Cotopaxi: Ich verfolge schon lange den Unterschied im Gebrauch der Begriffe "Regierung" und "Regime". Was mir aufgefallen ist: dieser Unterschied besteht ausschließlich darin, ob die Regierenden von einem bestimmten Politbüro (Brüssel, SPÖ, ORF etc.) als Freund oder Feind eingestuft werden.

    • Wyatt
      21. Februar 2014 21:56

      Riese35
      *********!

  29. mischu
    21. Februar 2014 03:15

    Man fragt sich nur, warum die EU nicht diese notwendigen Schritte in der Ukraine setzt, die hier glasklar und logisch aufgezeigt werden, sondern wieder einmal so lange herumeiert, bis der Schaden noch größer wird bzw. nicht wiedergutzumachen ist.

    Kein Wunder, daß sich dann Amerikaner zu entsprechenden Äußerungen über diese hilflose Union hinreißen lassen.

    Auch hört man von unserem so hochgejubelten Schönwetter-Außenminister nicht einmal eine Idee eines Lösungsansatzes für das im wahrsten Sinne des Wortes brennende Ukraine-Problem. Ob es im Ernstfall nicht doch eines erfahrenen Diplomaten bedarf, um sich für Österreich international qualifiziert einzubringen?

    Was die blutroten Redakteure im ORF wie u. a. den Herrn Armin Wolf betrifft: Bitte, nicht wegen der Berliner Mauer fragen, denn ich fürchte, die würden sofort für einen Wiederaufbau sowie die Gründung eines autoritär-kommunistischen Staates plädieren. Daher können wir uns das angesichts der täglichen linken Gehirnwäsche tunlichst ersparen!

    • dssm
      21. Februar 2014 08:48

      Da nehme ich nur einen Punkt um die Widersprüche zu entlarven.
      Herr Janukovitsch ist gewählt, demokratisch! Er hat eine Mehrheit im Parlament, ebenfalls aus demokratischen Wahlen, beobachtet von westlichen Wahlbeobachtern.
      Was soll der jetzt also tun? Einfach sagen, der Mehrheitswille gilt nicht mehr? Tut er dies, so weiß jede laute Minderheit wie sie in Zukunft zu ihrem 'Recht' kommt.
      Was soll ein Regierungschef tun wenn tausende Waffen von der Armee 'abhanden' kommen und die Täter hinlänglich bekannt sind.
      Was soll er tun, wenn sich ganze Bezirke, ohne lange zu verhandeln, einfach für unabhängig erklären?

      Südtirol, damals wie heute(!), sollte uns Österreichern eine Warnung sein. Oder gibt es da seit Neuestem eine dauerhafte Lösung, die alle Gruppen befriedigt?

    • socrates
      21. Februar 2014 11:12

      Die USA Ostküste, der Nuland angehört, will Krieg und sucht Trotteln, die ihn zahlen. Für Sotchi haben wir schon via HAA > Zypern > Oligarchen gespendet, jetzt sollen wir ein bißchen Krieg zahlen im Namen des Friedens. Peacemaker neu.

    • Riese35
      21. Februar 2014 11:31

      @dssm: ************!

    • fenstergucker
      21. Februar 2014 11:58

      @dssm

      Aha, soll also heißen das Abschlachten muß solange weitergehen bis die Widerstandskämpfer ausgerottet sind? Das hat aber mit Demokratie nichts mehr zu tun. Wenn sich Janukowitsch seiner demokratischen Mehrheit so sicher ist, dann soll er Neuwahlen ausschreiben, damit das Land vorerst einmal zur Ruhe kommt.
      Das ist immer noch ein demokratisches Mittel um den Bürgerkrieg zu beenden und bedeutet keinen Gesichtsverlust. Zugegeben, diese Lösung hätte er schon früher anstreben sollen, denn jetzt könnte es u. U. zu spät sein.

    • fenstergucker
      21. Februar 2014 12:02

      @socrates

      Das glauben Sie doch selbst nicht, daß irgendjemand aus dem Ausland in der Ukraine einmaschieren und Krieg führen will. Ich kann nicht einmal den leisesten Ansatz dazu erkennen. So, what?

    • Riese35
      21. Februar 2014 12:13

      @fenstergucker: Vielleicht gäbe es auch andere Ansätze als Sanktionen? Vielleicht wäre stille und heimliche Diplomatie der Sache dienlicher? Wer sagt, daß Sanktionen nicht vielleicht die Sache noch schlimmer machen? Ich kann es nicht sagen und halte mich in dieser Angelegenheit heraus. Sicher bin ich mir jedoch, daß Sanktionen oft eher das eigene Gewissen beruhigen als die Sache in eine positive Richtung zu lenken. Den direkten kausalen Zusammenhang, den Sie zwischen Sanktionen und dem Ende der Gewalt sehen, würde ich gerne verstehen. Und oft muß man sich auch eingestehen, daß man einfach keine Trümpfe in der Hand hat und machtlos ist, in einer Sache etwas zu bewirken.

      Es hat keinen Sinn, brennendes Öl mit einer Wasserspritze zu bekämpfen, außer daß man sein Gewissen beruhigen kann, etwas (in gutem, aber falschem Glauben) gegen das brennende Öl getan zu haben.

    • fenstergucker
      21. Februar 2014 12:14

      Geht ja doch und stellt im Moment die einzig sinnvolle Lösung dar, wenn er es auch einhält:

      http://www.orf.at/#/stories/2219302/

    • fenstergucker
      21. Februar 2014 12:16

      @Riese35

      Ich habe nirgends Sanktionen befürwortet, sondern ganz einfach Neuwahlen empfohlen und wie es scheint, greift auch Janukowitsch zu dieser sinnvollen Lösung des eskalierenden Konfliktes.

    • dssm
      21. Februar 2014 14:43

      Und, werter Fenstergucker, was soll passieren wenn Herr Janukowitsch die Wahlen wieder gewinnen sollte?
      Was tun wenn eine externe Partei (Russland und/oder USA) sich in die Wahl einmischt?
      Was tun wenn die Opposition oder Teile davon, jetzt immer noch keine Ruhe geben?

      Da Sie ja der Meinung sind, dass Gewalt eine gute Option ist – wann gedenken Sie hierzulande einmal ‚loszulegen’. Gründe gäbe es ja wohl momentan genügend.

    • fenstergucker
      21. Februar 2014 18:42

      @dssm

      Sie interpretieren mich völlig falsch. Das Gegenteil ist nämlich der Fall. Ich finde GEWALT ist KEINESFALLS eine "gute Option" und sollte sofort gestoppt werden (und ich möchte auch nicht "hierzulande einmal loslegen", wie kommen Sie auf einen solchen Unsinn!), daher habe ich bereits die Lösung von Neuwahlen vorgeschlagen, die nun offensichtlich auch in der Ukraine als Ausweg angesehen werden.

      Mit "Wenn"-Fragen muß man sich nicht im Vorhinein beschäftigen. Es gilt JETZT das Blutvergießen zu stoppen. Nach dem Ausgang der Neuwahlen kann man immer noch neue Überlegungen anstellen. So ist das in einer Demokratie.

    • Erich Bauer
      21. Februar 2014 18:47

      GEWALT ist IMMER eine OPTION! Das wäre ja das erste mal in der Menschheitsgeschichte... Wenn man das "verdrängt"...

    • fenstergucker
      21. Februar 2014 19:04

      @Erich Bauer

      Stimmt, wie uns die Weltgeschichte lehrt, haben Sie leider recht.

      Allerdings war hier die Rede von einer "GUTEN OPTION", es lebe der kleine Unterschied. ;-)





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