Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Die Tussis und die Sprache der Politik

Warum man den oberösterreichischen SPÖ-Linksaußen Josef Ackerl auch einmal in Schutz nehmen sollte.

Ackerl hatte die Stronach-Statthalterin Kathrin Nachbaur nach einem etwas seltsamen Fernsehinterview als „Tussi“ bezeichnet. Mehr hatte er nicht gebraucht. Schon brach der feministisch-korrekte Sturm über ihn her. Schon musste er auf Knien rutschend Abbitte leisten. Nun, ohne sonstige Sympathien für den hauptberuflichen Sozial-Lizitator: Das ist schon ziemlich lächerlich.

Ich sah das Interview mit einer Gruppe von Bekannten. Und zufälligerweise wurde auch dabei von allen genau das T.-Wort zur Charakterisierung Nachbaurs verwendet. Etwa durch den nachdenklichen Satz: „Kann man mit einer solchen Tussi wirklich ernsthaft eine Koalition versuchen?“ Es blieb einem jedenfalls der Mund offen, wie die attraktive Blondine mit fünfminütigem Dauergrinsen die Existenz schwerer Konflikte in der Stronach-Truppe weglächelte.

In einer ähnlichen Runde wurde übrigens auch tags darauf der TV-Auftritt von Matthias Strolz mit einem eher distanzierten Vokabel belegt, nämlich „jenseitig“. Dies geschah, als der Neos-Mann mit einem Wortschwall sondergleichen auf die Frage nach der Zwangsgesamtschule antwortete, besser gesagt: nicht antwortete. Denn er wollte uns offenbar klarmachen, dass er sowohl dafür wie auch dagegen ist (aber vielleicht ist er auch sowohl dagegen wie dafür. Genau begriffen hab ich‘s ja nicht. Seine Gebetsmühle „Mittlere Reife“ – die übrigens auch von anderen Parteien mit einer etwas klareren Bildungspolitik befürwortet wird – ist ja absolut keine Antwort auf diese Frage).

Aber zurück zu „Tussi“: Ob der Ausdruck nun treffend für Frau Nachbaur ist oder nicht, lassen wir dahingestellt. Widerlich ist nur etwas anderes: die Macht der politischkorrekten Erregungsmaschine und die Aufregung wegen eines Wortes, das schätzungsweise 95 Prozent der Österreicher schon verwendet haben, egal ob nun zutreffend oder nicht.

Ständig beklagen wir – insbesondere nach den lähmenden Politiker-Runden in allen Sendern – zu Recht, dass diese alle total übertrainiert nur noch eingelernte Flachsätze absondern. Sie reden und antworten nicht wie normale Menschen, sondern sprechen nur noch eine Sprache, die nichts mehr mit unserem Kommunikations-Gewohnheiten zu tun hat. Und dann kommt einer und verwendet einmal ein total gebräuchliches Wort aus der ganz normalen, keineswegs nur in Randschichten gesprochenen Umgangssprache und schon kommen die strengen Verbotstanten mit spitzem Zeigefinger: „Aber das sagt man nicht!“ Wie im Kindergarten.

Noch mehr ärgert, dass die Sprachwächter mit ihrem Rohrstaberldenken sofort Erfolg haben. Dass ihre Zimperlichkeit nicht einfach ignoriert wird. Dass auch ein politisches Urgestein wie Ackerl sofort Abbitte leistet. Dabei hat sicher die große Mehrheit der Österreicher kein Problem mit dem T.-Wort, geschweige denn die Wähler von Ackerls Partei.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2013 16:29

    Herr Ackerl sollte besser in den eigenen Reihen aufräumen und nicht neidvoll auf anderes Parteipersonal schielen.

    Da gibt es zum Beispiel noch immer eine gewisse Laura R., die seinem Wortschatz viel näher kommt, auch wenn sie nicht blond ist. Dieser seiner Genossin ist Frau Mag. Kathrin Nachbaur um Lichtjahre voraus und bei letzterer besteht wenigstens die Hoffnung, daß sie sich noch bestens in ihr neues Aufgabengebiet einarbeitet.

    Was den NEOS-Parteichef betrifft, empfinde ich ihn von Auftritt zu Aufritt verhaltensorigineller. Ich fürchte, der Herr Strolz wird uns noch viel Skurrilität bescheren.

  2. Ausgezeichneter KommentatorInger
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2013 18:04

    Ackerl's Tussi
    ist ja nur ein Teil des Sündenfalls.
    Der ganze Sager lautet ja wie folgt: "Die Stronach-Tussi ist eine Beleidigung für Österreich. Wer hat die gewählt."
    Mit der Tussi allein hätte ich auch nicht unbedingt ein Problem, aber warum ist diese offenbar gescheite (zumindest nach dem Lebenslauf) und nett anzusehende Frau eine Beleidigung für Österreich. Da haben wird im Vergleich viele "schiachare", ungepflegtere (ich denk da an eine, die schon seit längerer Zeit sehr temperamentvolle Reden hält, aber immer mit furchtbar strähnigen Haaren und eigentlich ohne Frisur) und nicht so gebildete Damen und Herren im Parlament.
    Frau Nachbaur ist doch ein netter Anblick.

    Tja und was hat Ackerl z. B. noch in FB von sich gegeben:
    '"Der Platter ist grenzwertig. Warum denkt der nicht, bevor er redet."
    Das sollte auch der Herr Ackerl einmal bedenken, überhaupt wenn er über die Schwarzen aushaut, denn wenn er sich erinnern könnte, ohne die Hilfe der Schwarzen wäre er doch nie Landesrat geworden. Die Roten wollten ihn seinerzeit
    schon nicht.

    Auch nicht wirklich lustig und humorvoll:
    Mikl-Leitner bereitet ihr Asyl in Bayern vor. Angeblich Neuschwanstein mit Erwin Pröll.

    Wenn man Ackerl über die Javhre so beobachtet hat, dann fällt einem so Verschiedenes ein. z. B. hat er einmal bei der Eröffnung der Leharfestspiele in Bad Ischl den anwesenden Vizebürgermeister, einen Parteigenossen angegangen, weil der glaublich 10 Kinder (vielleicht auch 11 oder 12) hat, da wollt er lustig sein und meinte der Parteigenosse habe den anwesenden Erfinder der Antibabypille halt nicht gekannt... Wieviel Kinder wer hat, ist Privatsache und in Anbetracht der rückläufigen Kinderzahlen müssen wir jedem dankbar sein, der so eine schwiere Aufgabe übernimmt, so viel Kinder großzuziehen. Abgesehen davon, was hat so ein Spruch von der Bühne herunter mit einer Festspieleröffnung zu tun?? Da wollte einer humorvoll sein, war aber nur in der üblichen Weise primitiv.
    Ackerllike eben.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2013 15:43

    Thusnelda, die Tochter des Cheruskerfürsten Segestes (unser geschätzter Poster möge mir verzeihen) war der Ursprung für diese zu Tussi mutierten Bezeichnung für nervige Ehefrauen, dumme, oberflächliche zumeist blonde Dummchen.
    Man sollte sie in politischen Auseindersetzungen eher nicht gebrauchen, das kann ein Rohrkrepierer werden.
    Dem Unsymphatler Ackerl vergönne ich jedenfalls diesen Ausrutscher, er ist für mich eine mänliche Tussi, vor allem nervig und dumm!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2013 23:18

    Josef Ackerl und Mag. Dr. Karin Nachbaur---kein Vergleich!

    Wikipedia:

    "Josef ACKERL trat nach einer kaufmännischen Lehre 1966 in die Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter in Linz ein. Dort wurde er Abteilungsleiter der Beitragsabteilung und war von 1972 bis 1985 Betriebsrat. Von 1976 bis 1978 war er Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreichs"

    Mag. Dr. Kathrin NACHBAUR:

    "Nachbaur studierte Englisch und Französisch (1997-1999) sowie Rechtswissenschaften (1997-2001) an der Universität Graz. Das Studium der Rechtswissenschaften schloss sie 2001 ab (Mag. iur.), im Jahr 2007 erfolgte die Promotion. Der Schwerpunkt ihrer Studien lag auf Europa- und Wirtschaftsrecht.[1] Nach dem Studium absolvierte sie ein Trainee-Programm bei Magna International in Kanada, danach die "Magna Human Resources University", war Projektmanagerin in der Innovationsabteilung des Konzerns und wurde schließlich Stronachs persönliche Assistentin.[2] Seit 2009 ist Nachbaur Frank Stronachs Büroleiterin in Österreich und Kanada und seit 2012 Vizepräsidentin des Business Development der Stronach-Gruppe."

    .....und ein wesentlich ästhetischerer Anblick ist sie obendrein! ;-)

  5. Ausgezeichneter KommentatorSozialrat
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2013 19:03

    Ausnahmsweise teile ich die Ansicht unseres Tagebuchautors nicht.

    Im Interview mit Armin Wolf hat sich Frau Doktor Nachbaur erstaunlich tapfer geschlagen, ließ sich nicht provizieren, blieb in ihrer schwierigen Rolle stets argumentstark und charmant. Sie war für mich und meine Freudesrunde (mit Damen) ein Lichtblick in der aktuellen Politikerinnengilde. Sie repräsentiert einen Typ erfolgreicher Frauen, die nicht unbedingt die besseren Männer sein wollen. Dass sie, wiederum im Vergleich, ausgesprochen attraktiv und nett anzusehen ist, sollte man ihr nicht zum Vorwurf machen, sondern andere Parteien aufzufordern, ähnliches anzubieten.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Oktober 2013 19:08

    Im Zentrum mit Cap, Kopf, Lunacek, Mölzer und Scheibner, da war sie sehr souverän, die Frau Dr. Nachbaur.

  7. Ausgezeichneter KommentatorECO
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2013 16:42

    Nein, Josef Ackerl kann man nicht in Schutz nehmen. Der ranghöchste SPÖ Politiker
    Oberösterreichs hat damit seine proletarische Bildung bewiesen. " Tussi " ist eindeutig ein Schimpfwort. Frau Dr. Nachbaur ist eine intelligente Persönlichkeit, wie man sie bedauerlicherweise unter den Politiker/innen selten antrifft. Vielleicht wollte Ackerl auch nur den Unterschied zwischen einer Dame, wie Dr.Nachbaur, und den Flintenweibern seiner Partei hervorkehren.
    Im November tritt Ackerl von der politischen Bühne gottlob ab.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorECO
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2013 16:42

    Nein, Josef Ackerl kann man nicht in Schutz nehmen. Der ranghöchste SPÖ Politiker
    Oberösterreichs hat damit seine proletarische Bildung bewiesen. " Tussi " ist eindeutig ein Schimpfwort. Frau Dr. Nachbaur ist eine intelligente Persönlichkeit, wie man sie bedauerlicherweise unter den Politiker/innen selten antrifft. Vielleicht wollte Ackerl auch nur den Unterschied zwischen einer Dame, wie Dr.Nachbaur, und den Flintenweibern seiner Partei hervorkehren.
    Im November tritt Ackerl von der politischen Bühne gottlob ab.


alle Kommentare

  1. Stevie (kein Partner)
    07. März 2015 08:39

    love quotes tumblr tagalog New member update drivers windows 8 software since: march 7 2010

    H broccoli or 3c resource for this article greens 2tbsp 25 izFor each3rd generation carbs salad black two piece prom dresses dressing free solitaire games without downloading 2. Retains my readend stimulated once i get zip code australia lower or annoyed or depressing about whatever. If you have any inquiries pertaining youtube to mp3 online converter without java where and how do you use a mortgage calculator how do you use a mortgage calculator can utilize browse around this site, you can contact Learn Even more Here us at when is the powerball drawing site. Ahead city of dallas intranet website i invest girl games for ps4 working hours youtube downloader hd for android of your time identifying my pink wedding dresses for sale own personal made football games free to play order paleo diet food list printable applying resource for this article strategy, i want football games free to play give it a try football games free to play find out if i prefer it in case it truly spanish numbers does work. You whack your food intake some day train accident today gaithersburg or couple of days - click the following article take long prom dresses in a bit of resource for this article, colored wedding dresses meaning consume a lot of garcinia cambogia side effects liver that - you knee pain exercises video must get back click over here on your inexpensive wedding invitations plan 110Per cent click the following article next day This Webpage with out french lessons gold coast reducing or Half inchsmall adjustments" a certain meal or excessively instruction. Not simply are these nordic fish oil softgels a nutritional work of art, they are also enteric covered and citrus flavor which means you won't feel click the following article regurgitation (which might be identified as In .omega-3 burpsIn .) that people accompany cheaper, cruder treatments. http://vid-convert.findreviewedtreadmills.com http://convert-vid-to-mp3.com http://seek-accident-help.com http://solitairethegame.find-reviewedtreadmills.com http://ready2playsolitaire.com http://unblockedgamming.com http://ur-mortgage-calculator.com http://knee-pain-facts.com http://barbgam.com http://ftygam.com http://sparklegam.com http://ilov3you.com http://howtloseit.find-treadmills.com http://healthyweightloss-tips.com http://connect-to-intranet.com http://creative-wedding-invites.com http://weddingdressforu.findatreadmill.com http://your-wedding-dresses.com http://promdressforu.findreviewedtreadmills.com http://theprom-dress.com http://pzzled.com http://hwheeling.com http://garciniawl.findthattreadmill.com http://thegcextract.com http://findzippy.com http://lotteryfl.com http://pbnumbers.com http://paleod.com http://interview-knowledge.com http://startlearningspanish.com http://startlearningfrench.com http://about-blank-help.com http://needabackgroundcheck.com

  2. Kasia (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:59

    Gerade hatten wir ein aleetklus Beispiel, bei dem die Buchung im benachbarten d6sterreich knapp 45% billiger gewesen ist. Da fragt man sich, ob die Schweizer eine so hohe Marge einsacken ich weiss es nicht! Es lohnt sich auf jedenfall, eine zweite Offerte / Meinung einzuholen. Anschliessend kann man seine Verhandlungskfcnste beim Reiseveranstalter anwenden

  3. Anshu (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:35

    Bonjour,Ma maison est seuite au 1 rue thiers (Architecte Damotte) et je suis e0 la recherche de vieilles photos de l'epoque de sa construction (1907) meme plus tard .Merci d'avance, peut etre pouvez vous m'aider?Cordialement,Caroline Morel Minkwitz http://bxakmjq.com [url=http://solnlhic.com]solnlhic[/url ] [link=http://zzphtowgtt.com]zzphtowgtt[/link ]

  4. Jenna (kein Partner)
    20. Januar 2015 18:06

    Cette maison est subrepe! J'habite assez pre8s de Nogent Sur Marne et je ne soupe7onnais pas qu'on pouvait y trouver des merveilles art nouveau comme celle-ci pourriez-vous me dire of9 se trouve cette maison exactement? et quelles sont les autres villes en ile de france of9 on peut trouver le style art nouveau? merci

  5. Diego (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:49

    En fait il n'y a pas qu'une seule maison et ce ci n'est qu'une fiblae e9chantillon. Il y a de nombreuses constructions, j'essaierai de revenir dessus plus pre9cise9ment dans de futurs billets. Il faut plutf4t aller du cf4te9 de la mairie de Nogent-sur-Marne, vous verrez ces constructions dans les rues qui font face (bd de la Re9publique, rue des De9fenseurs), mais e9galement dans les rues derrie8re la Mairie. Mais promenez-vous au hasard dans tout le centre de Nogent. Les deux photos du bas sont par exemple vers la place de l'ancien Marche9.

  6. grisu (kein Partner)
    09. Oktober 2013 17:51

    vielleicht sind wir zu zimperlich in der sprachlichen wahrnehmung, aber tussi finde ich auch abwertend und unnötig.
    wenn die frontfrau oder strohfrau aus dem team unqualifiziert ist, kann man das auch sachlich darlegen und begründen...

  7. Anonymer Feigling (kein Partner)
    05. Oktober 2013 09:51

    > Noch mehr ärgert, dass die Sprachwächter mit ihrem Rohrstaberldenken sofort Erfolg haben.

    Ja, die Sprachwächter haben in der Tat immer sofort Erfolg.
    Das sieht man besonders deutlich an A.U., der im vorauseilenden Gehorsam brav die Endung -in an Worte hängt, wo sie nicht hingehören:

    > Die Statistik Austria betätigt sich immer mehr als Vordenkerin ...

    Wo hat denn die "Statistik Austria" ihre Vagina?
    Ich bekomme, wenn ich so einen Unfug lese, immer gleich einen Lachanfall.

  8. Clemens Taferner (kein Partner)
    05. Oktober 2013 09:37

    Völlige Zustimmung.

  9. Torres (kein Partner)
    05. Oktober 2013 09:26

    Konflikte und Probleme "mit Dauergrinsen weglächeln" kommt mir sehr bekannt vor: tut (und tat) das nicht auch immer wieder unser Kanzlerdarsteller und Parteifreund Ackerls ?

  10. J. Scheiber (kein Partner)
    04. Oktober 2013 22:58

    Ich habe mir jetzt den Auftritt der Frau Dr. Nachbaur angesehen und muss ehrlich sagen, dass ich von ihr begeistert bin. Die Frau ist fokusiert,intelligent, eloquent, charmant und macht den Eindruck, für jede politische Herausforderung genügend Kompetenz aufbringen zu können. Es ist mir jetzt klar, warum den unterbemittelten und degenerierten Parteiproleten aller Coleurs da der Hut hoch geht. Es muss ihnen so ergehen wie der Familie Frankenstein, die in ihrer düsteren Dumpfheit plötzlich von einem Lichtstrahl überrascht werden.

    Und meinen festen Glauben, dass es jenseits der Vernichtungs- und Verdummungshorizonte der Parteien immer noch sprachfähig kompetente und verantwortungsbewußte Persönlichkeiten in unserem Land gibt, hat Frau Dr. Nachbaur neue Nahrung gegeben.
    Diesen Eindruck habe ich vom TS insgesamt ganz und gar nicht. Aber vielleicht ist da ja jetzt ein Läuterungsprozess im Gange.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      05. Oktober 2013 09:53

      Augenfällig ist, dass in den meisten Medien die Analysen seitenweise zu Lasten der Stronach-Partie gehen; ein paar ungeschickte Interviews werden zur "Zerreißprobe" hochstilisiert und und in Grund und Boden geschrieben... - Über Herrn Strolzens Neos sehe ich nicht viel in den Zeitungen, außer einem stolzen Photo mit Handshake beim Genossen Fischer, oder hier und da ein nettes Interview oder einen Einspalter über die tolle Parteinförderung, die sie jetzt kriegen. - Klar: Die Stronach-Leute wären notwendig, um schwarz-blau zu realisieren, und das muss mit allen Mitteln verhindert werden. So arbeiten denn auch alle SP-Parteifunktionäre vom präsidentendarstellenden Heinz Fischer bis zu den "Informellen Mitarbeitern" in den Redaktionsstuben brav und folgsam an der Demontage der Stronach-Truppe und werfen ihr vor, dass sie das einzige tut, was man in dieser Situation tun muss: die Partei personell so aufstellen, dass sie arbeiten kann - ungeachtet persönlicher Befindlichkeiten einzelner Funktionäre. - Dass es zwischen Frank Stronach und den Landesorganisationen Darlehensverträge gibt, hat m.E. einen vernünftigen Hintergrund. Nämlich den, dass die totale wirtschaftliche Abhängigkeit vom Gründer nicht mehr argumentiert werden kann, wenn die Partei die Kredite sukzessive zurückzahlt. Ich bin sicher, man hätte den Leuten aber auch das genaue Gegenteil zum Vorwurf gemacht.

    • F.V. (kein Partner)
      05. Oktober 2013 21:11

      Lieber Herr Scheiber,

      ich kann da überhaupt nicht mitreden, weil ich mir all die Debatten, Fensterpredigten, und "Analysen" nicht gegeben habe. Ab einem gewissen Alter muß man mit der Zeit haushalten.

      Was den Ackerl betrifft, so kann ich aus früheren Tagen eine nette Anekdote beisteuern. Er sollte als Landesrat in die OÖ Landesregierung gewählt werden und fiel 3 x (in Worten: drei!) durch, weil ihn die eigenen Genossen nicht wählten. Schließlich schaffte er es mit den Stimmen der ÖVP.

  11. peter789 (kein Partner)
    04. Oktober 2013 19:45

    Was ist bloß mit Hrn. Unterberger los?
    Wie kann man ein aufgeblasenes Großmaul wie den Ackerl in Schutz nehmen?
    Ich finde es gut, wenn die (lächerliche) Sexismuskeule auch einmal einen Genossen auf den Kopf trifft.

    Wobei das Wort Tussi eher für die linken Kampfemanzen passt als für diese intelligente, sympathische Frau!

  12. Mitleserin (kein Partner)
    04. Oktober 2013 18:26

    Habe mir das Interview mit Armin Wolf und Nachbaur auch im TV angeschaut. Und in mir verfestigt sich der Eindruck, daß die Kathrin Nachbaur die Aufgabe hat das TS in den nächsten Wochen so zu polen, daß eine Regierungsbeteiligung möglich ist.

    Dafür spricht:
    a) die Absetzung von LUGAR (er ist eine Katastrophe per se)
    b) die Übernahme der Klubobmannfunktion
    c) das Durchgreifen in den Landesorganisationen

    An der Spitze zu stehen ist nicht einfach. Sie muss Signale als Partner setzen und dies ist nur durch eine feste Position in den eigenen Reihen möglich.

    Bin gespannt wie sich die öffentliche Meinung bis Weihnachten entwickelt.
    K. Nachbaur muss die Opportunisten entfernen. Das geht nur mit einem kleinem Gremium auf Bundesebene. Hat nicht die Riess Passer einmal die gesamte Salzburger Landesorganisation vor die Türe gesetzt? ...was ihr den Spitznamen "Kobra" eintrug.

    Und die Nachbaur ist eben die "Tussi" vom Stronach. Alleine die Wortwahl zeigt Hilflosigkeit von seiten desjenigen, der das Wort auf sie verwendet.

    PS: Bin kein TS Mitglied oder Wähler.

  13. Tik Tak (kein Partner)
    04. Oktober 2013 17:51

    Jenseitig ist wohl eher die "männliche Verbrüderung" Unterbergers mit einem Ackerl und dessen Verteidigung.

    Eine politisch andersdenkende Person wegen ihre Geschlechts als "Tussi" zu diffamieren ist bestenfalls ein sehr negativer Einblick in die Sozialisierung Unterbergers, Ackerls und deren Umfeld.

    Wenn eine erfolgreiche Juristin, übrigens die hat wie der Unterberger einen Dr. iur. und hat das Studium trotzt Dissertation sogar flotter abgeschlossen als der Dr. iur. Unterberger, und Mangerin, die gerade einen ziemlich unmöglichen Job zu machen versucht, als Tussi punziert wird dann ist das ein Tiefpunkt im Verhalten jener, die diese Punzierung betreiben.
    Wohl nur, nur weil sie eine attraktive Frau ist, denn ihre Aussagen können es nicht sein, die haben mehr Inhalt als die anderer Politiker aller Geschlechter in diesem Land.

    Beim Ackerl ist das einfach nur Normalbetrieb, dem ist als bildungsferner Prolet dieses Verhalten ja wohl in Fleisch und Blut übergegangen.

    Was aber einen angeblich so gebildeten und ach so bürgerlichen Journalisten Unterberger dazu treibt sich so als peinlichen Sexisten zu geben ist wohl nur mit großer Mühe zu erklären.
    Oder ist der Unterberger doch nicht so ein zivilisierter Bildungsbürger wie er vorgibt?

    Was sagt er denn dann zu anderen Proponentinnen der heimischen Politik?
    Kann er das überhaupt ohne mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt zu kommen?

    Lächerlich ist nicht der Sturm der Entrüstung, lächerlich ist wohl eher die "männliche Verbrüderung" der Ertappten.
    Und ich sage das auch als bekennender pc Hasser.

    • wunschträumer (kein Partner)
      04. Oktober 2013 18:03

      @ tiktakerl

      Mein Gott! Dann ist sie halt eine "akademische" Tussi....
      Übrigens: Die Bezeichnung "Tussi" hat keinerlei(!!) politische Bedeutung. klingt aber viel freundlicher als z.B. "Trampel". Obwohl dieser Begriff näher hinkommt! Finden Sie nicht?

    • wunschträumer (kein Partner)
      04. Oktober 2013 18:05

      pardon!!!!

      Ist mir auch nur so über die Tasten gerutscht!

    • Tik Tak (kein Partner)
      04. Oktober 2013 18:29

      Ich nehme an, Sie haben Ihre fehlende Sozialisierung ebenfalls von dort, wo der Ackerl und der Unterberger sie her haben?
      Die Bezeichnung Tussi, wie auch Trampel, ist eine rein persönliche Beleidigung und zeugt in diesem Fall ausschließlich von Ihrer, und einiger anderer hier vertretener Kommentatoren, fehlender Kinderstube.
      Dennoch wird diese Bezeichnung hier aus rein politisch/ideologischen Begründungen verwendet.

      Oder ist unkontrolliertes Tippen eine Art Berufskrankheit für Politiker, Blogger und Poster?
      Das wäre ja dann eine krankhafte Handlung, eine Art Schreibdurchfall.

    • wunschträumer (kein Partner)
      04. Oktober 2013 19:46

      Liebe Tik Tak!

      Das Ausufern zwischenmenschlicher Umgangssprache incl. Wortgeburten - hier im Speziellen zwischen Mann und Frau - hat seinen Ursprung in einem - leider - krankhaften Geltungsbedürfnis mancher von Sendungsbewusstsein weiblicher "Mitbewerber". Dies nicht nur in der Politik, sondern fast überall. Bevor Ihr empörter Aufschrei erfolgt, lassen Sie mich feststellen, dass es auch jede Menge männlicher "Tussis"gibt. Sie sind nur nicht ganz so hinterhältig wie ihre weiblichen Pendants. Ob aus mangelnden "Verstand" oder "Anständigkeit" ist auf so schmaler Diskussionsbasis nicht feststellbar.

    • wunschträumer (kein Partner)
      04. Oktober 2013 19:50

      der Fehlerteufel!

      Hinter Sendungsbewusstsein gehört "überbordender"

    • ECO (kein Partner)
      04. Oktober 2013 22:53

      @ Wunschträumer
      Ihr Beitrag ist geradezu ekelhaft. Sie kennen Frau Dr.Nachbaur nicht persönlich, machen sich offensichtlich ein Bild von ihr aus Ihrer Parteigazette und besudeln Personen, die Ihnen intellektuell weit überlegen sind.
      Sie können Ackerl proletarisch umarmen.

    • senner (kein Partner)
      05. Oktober 2013 09:54

      Treffend gesagt,wer in der Klugheit und noch dazu ein ansehliches Äußeres besitzt ist ein Fremdkörper für die restlichen Proleten

  14. berufsnichtlinker (kein Partner)
    04. Oktober 2013 16:50

    AUs Annäherung an die Linke Reichshälfte....

  15. ECO (kein Partner)
    04. Oktober 2013 16:42

    Nein, Josef Ackerl kann man nicht in Schutz nehmen. Der ranghöchste SPÖ Politiker
    Oberösterreichs hat damit seine proletarische Bildung bewiesen. " Tussi " ist eindeutig ein Schimpfwort. Frau Dr. Nachbaur ist eine intelligente Persönlichkeit, wie man sie bedauerlicherweise unter den Politiker/innen selten antrifft. Vielleicht wollte Ackerl auch nur den Unterschied zwischen einer Dame, wie Dr.Nachbaur, und den Flintenweibern seiner Partei hervorkehren.
    Im November tritt Ackerl von der politischen Bühne gottlob ab.

    • Karl. K. (kein Partner)
      04. Oktober 2013 17:31

      Woran genau wollen sie festmachen, dass die Frau Tussi Nachbauer intelligent ist? Ich kann das an den eher schlichten Aussagen nicht festmachen.

      P.s. Intelligenz war bei den vielen blonden Frauen in Stronachs Umgebung nicht notwendigerweise jemals ein Kriterium.
      Wie schrieb ein Poster in der Presse: Er möchte sich garnicht vorstellen welchen Stein Tussi Nachbauer beim Stronach im Bett hat. Der Schreibfehler ist gleichermaßen köstlich wie zutreffend.

    • Tik Tak (kein Partner)
      04. Oktober 2013 17:56

      Keine Angst, die Nachbaur hat tatsächlich intellektuell viel mehr drauf als man ihr hier nachsagt.
      Das kann man jederzeit im persönlichen Kontakt mit ihr festellen.
      Die ist eine tatsächlich hervorragende Managerin und weitgehend das Gegenteil der zusammengekauften Altpolitikertruppe des Team Stronach.
      So eine Politikerin würde Österreich an einer Stelle brauchen in der sie auch tatsächlich Einfluß hat.
      So aber ist sie wohl nur ein weiteres Mobbingziel österreichischer Innenpolitik, Medien und Blogger.

    • ECO (kein Partner)
      04. Oktober 2013 23:04

      @ Karl.K.
      Sie haben offensichtlich das Interview mit Herrn Wolf nicht gesehen. Frau Dr.Nachbaur ließ sich nicht provozieren und hat zum Unterschied von ÖVP Frauen ( " Her mit dem Zaster ! Her mit der Marie ! ) kultiviert ihren Standpunkt vertreten. Stört es Sie etwa, dass Frau Dr.N. blond und attraktiv ist ? Das ist dann jedoch Ihr Problem.

    • Karl. K. (kein Partner)
      05. Oktober 2013 11:07

      ECO

      Sie haben offenbar vorgestern ein anderes Interview mit Herrn Wolf & Frau Nachbauer gesehen als ich.
      die Antworten waren außergewöhnlich schwach, keine klaren Aussagen, klammerte sich mit der Linken am Tisch fest, stotterte teilweise, etc. etc.
      Aber wenn sie mit eingeübtem Dauerlächen kultiviert meinen stimme ich ihnen gerne zu.

      Übrigens, ob Frau Nachbauer blond ist steht nicht zur Debatte, dieses Argument haben sie, mangels anderer, hereingebracht.

      Das TS ist am Ende, Frank Hänk hat das zusammen mit Frau Nachbauer in den Sand gesetzt.

  16. Wolfgang Bauer
    04. Oktober 2013 09:24

    Ackerl, das Weichei: Er hätte einfach nur sagen müssen:"Eine Tussi ist für mich jemand, der hübsch anzusehen ist aber vorgefertigten Unsinn redet. Ntürlich gibt es für mich auch männliche Tussis". Schade, dass er sich nicht getraut hat.

  17. Undine
    03. Oktober 2013 23:18

    Josef Ackerl und Mag. Dr. Karin Nachbaur---kein Vergleich!

    Wikipedia:

    "Josef ACKERL trat nach einer kaufmännischen Lehre 1966 in die Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter in Linz ein. Dort wurde er Abteilungsleiter der Beitragsabteilung und war von 1972 bis 1985 Betriebsrat. Von 1976 bis 1978 war er Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreichs"

    Mag. Dr. Kathrin NACHBAUR:

    "Nachbaur studierte Englisch und Französisch (1997-1999) sowie Rechtswissenschaften (1997-2001) an der Universität Graz. Das Studium der Rechtswissenschaften schloss sie 2001 ab (Mag. iur.), im Jahr 2007 erfolgte die Promotion. Der Schwerpunkt ihrer Studien lag auf Europa- und Wirtschaftsrecht.[1] Nach dem Studium absolvierte sie ein Trainee-Programm bei Magna International in Kanada, danach die "Magna Human Resources University", war Projektmanagerin in der Innovationsabteilung des Konzerns und wurde schließlich Stronachs persönliche Assistentin.[2] Seit 2009 ist Nachbaur Frank Stronachs Büroleiterin in Österreich und Kanada und seit 2012 Vizepräsidentin des Business Development der Stronach-Gruppe."

    .....und ein wesentlich ästhetischerer Anblick ist sie obendrein! ;-)

    • byrig
      04. Oktober 2013 02:18

      genau ähnliches wollte ich auch schreiben.der herr ackerrl ist ein dumpfer prolo,die fr.dr.nachbauer eine gescheite akademikerin.

  18. Brigitte Imb
    03. Oktober 2013 23:16

    OT - Der arme, abgewählte Grünosse Öllinger ( er hat lt. Lebenslauf auch einmal studiert, akadem. Grad ist unauffindbar) wird von der Partei unterstützt, damit er seinen Sozial-BLOG(!) und seine Webseite gegen die "Rechten" weiterführen kann.

    Ja hallo! Er soll doch seinen BLOG - so wie der Hr. Dr. Unterberger mit Partnern - privat führen. Od. ist das aussichtslos, weil die sozialhilfeverwöhnten Antifaschisten nur ein großes Maul und keine große "Spendenbereitschaft" aufweisen?

    Es lebe die Freunderwirtschaft! (Die ja angeblich von den GrünInnen bekämpft wird.)

    http://diepresse.com/home/politik/nrwahl2013/1460312/Gruene_Oellinger-soll-Ombudsmann-werden?_vl_backlink=/home/politik/nrwahl2013/index.do

    • Undine
      03. Oktober 2013 23:28

      @Brigitte Imb

      1000 Dank für den Link! Die KOMMENTARE sind einfach hinreißend; soviel Einhelligkeit --- bis auf einen einzigen Poster!!!---habe ich noch NIE gelesen. Ein Vergnügen! Ob's die GRÜNINNEN auch lesen? Hoffentlich!

    • Lib0rat0r (kein Partner)
      04. Oktober 2013 15:46

      Die blaue Sozialistin labert was von privat daher, ich bin begeistert.

  19. Brigitte Imb
    03. Oktober 2013 21:22

    Wie würde wohl die SPÖ reagieren, hätte z.B. Hr. Luger, od. FS selbst, Laura Rudas eine Tussi genannt.
    Unvorstellbar!!!

    Da man die guteste Laura im Wahlkampf wahrlich versteckt hat, konnte dieses Mißgeschick erst gar nicht passieren.

  20. Undine
    03. Oktober 2013 20:33

    OT---aber kann mir jemand erklären, warum die Gewalttäter vor den Augen der Polizei flüchten konnten???

    "Afghanen stürmten [in Graz] orientalisches Lokal mit Waffengewalt

    Sie stürmten das Lokal und rissen dabei sogar die Sicherheitstür aus den Angeln. Die Afghanen zerschlugen Fensterscheiben, Leuchtreklame, gingen auf Gäste los und zertrümmerten Gegenstände im Eingangsbereich. Türsteher setzten Pfefferspray gegen die Angreifer ein, um diese wiederum aus dem Lokal zu vertreiben. Erst der Einsatz von insgesamt neun Funkstreifenbesatzungen der Polizei führte dazu, dass die afghanischen Angreifer den Ort der Gewalttaten verließen und flohen. Mehre Gäste wurden zum Teil schwer verletzt. Einige Stunden nach dieser blutigen Auseinandersetzung kehrten abermals vermummte Afghanen in das Lokal zurück und verletzten erneut vier anwesende Gäste."

    http://www.unzensuriert.at/content/0014132-Afghanen-und-Tschetschenen-liefern-sich-Graz-Massenschl-gerei

    Die INTOLERANZ der sogenannten "Toleranten"---ROTE, GRÜNE, LIF---hat ZUWACHS bekommen: Die NEOS:

    http://www.unzensuriert.at/content/0014130-SP-Taktik-Mit-Vorverurteilungen-und-Ausgrenzung-die-FP-bek-mpfen

    • Undine
      03. Oktober 2013 20:52

      Das könnte Sie vielleicht auch interessieren (in England ist man schon etwas weiter als bei uns in Ö---aber es wird schon noch kommen...):

      http://www.unzensuriert.at/content/006424-Islam-Zonen-britischen-Bezirken-sind-bald-Realit-t?page=1

      "Islam-Zonen in britischen Bezirken sind bald Realität"

      Wo es genügend Muslime gibt, setzen die islamischen Extremisten ihre Macht durch. Diese Tendenz lässt sich bereits in Großbritannien und Dänemark beobachten, wo die Hassprediger ganze Stadtteile unter ihre Kontrolle bringen. Durch knallgelbe Aufkleber mit der Aufschrift "You are entering a shariah controlled zone" ("Sie betreten eine Zone unter Scharia-Kontrolle") werden Ungläubige darauf aufmerksam gemacht, dass hier die Verhaltensvorschriften des Islam erwünscht sind und im Zweifelsfalle forciert werden.

  21. Brigitte Imb
    03. Oktober 2013 19:34

    Die politisch Korrekten, zu denen auch die SPÖ gehört, sehen nun welchen Schwachsinn sie mit diesem Gesetz beschlossen haben, denn irgendwann wird vielleicht das Gesetz, auch wenn es noch so dumm ist, nicht mehr gebeugt, bestenfalls geändert.
    Ein, mit mäßiger Intelligenz Ausgestatteter, so wie Ackerl, tut sich natürlich rethorisch schwer ein geeignetes "Schönwort" zur Diffamierung zu finden, Argumente fehlen ja ohnehin grundsätzlich.
    Ich finde es ganz in Ordnung Ackerl ein wenig auf die Finger zu klopfen. Und war das nicht "früher" ganz normal, daß man sich für unflätige Aussprüche entschuldigen mußte?

  22. Anonymus
    03. Oktober 2013 19:26

    "Tussi" ist und bleibt abwertend für eine Dame und sollte im normalen Sprachgebrauch nicht verwendet werden. Gleiches gilt für Zicke, Bratze, Schlampe u.ä. In den Vereinigten Staaten wird nun auch die Bezeichnung "Bimbo" vermieden, welche ursprünglich für schwarze Dienstboten und im Besonderen für das weibliche Geschlecht davon abwertend gebraucht wurde. Neger bzw. nigger sind ja heutzutage auch aus dem Alltagswortschatz verschwunden.
    Ist Herrn Ackerl überhaupt bekannt, dass sich dieses Wort (laut Tacitus) von Thusnelda, der Tochter des Cherusker-Germanen Segestes (nicht der namensgleiche Poster - lach) abstammt?

  23. brechstange
    03. Oktober 2013 19:08

    Im Zentrum mit Cap, Kopf, Lunacek, Mölzer und Scheibner, da war sie sehr souverän, die Frau Dr. Nachbaur.

    • fenstergucker
      03. Oktober 2013 19:57

      Auch bei dieser eher absurden ORF-Sendung "Wahlfahrt" mit Hanno Settele fand ich diese Frau ausgesprochen souverän. Da ist sie mir das erste Mal positiv aufgefallen, als sie ihrem Spitzenkandidaten in heikler Situation ("Todesstrafe") bedachtsam, aber bestimmt zur Seite stand.
      Da sehe ich noch Potential nach oben!

  24. Sozialrat
    03. Oktober 2013 19:03

    Ausnahmsweise teile ich die Ansicht unseres Tagebuchautors nicht.

    Im Interview mit Armin Wolf hat sich Frau Doktor Nachbaur erstaunlich tapfer geschlagen, ließ sich nicht provizieren, blieb in ihrer schwierigen Rolle stets argumentstark und charmant. Sie war für mich und meine Freudesrunde (mit Damen) ein Lichtblick in der aktuellen Politikerinnengilde. Sie repräsentiert einen Typ erfolgreicher Frauen, die nicht unbedingt die besseren Männer sein wollen. Dass sie, wiederum im Vergleich, ausgesprochen attraktiv und nett anzusehen ist, sollte man ihr nicht zum Vorwurf machen, sondern andere Parteien aufzufordern, ähnliches anzubieten.

    • fenstergucker
      03. Oktober 2013 20:25

      @Sozialrat

      Sehe ich genauso.

      **********!

    • La Rochefoucauld
      03. Oktober 2013 21:05

      Ich auch. ***!

    • Riese35
      03. Oktober 2013 22:39

      Sie hat immerhin trotz ihrer vielen Tätigkeiten ihr Jus-Studium mit dem Doktorat abgeschlossen und soll in ihrem Fach höchst erfolgreich und geschickt sein. Nachrichten, die man von den meisten anderen Politikerinnen, die oft auf Quotenplätze gekommen sind, vermißt.

  25. Paneuropa
    03. Oktober 2013 18:47

    Apropos Konflikte weglächeln. Das war auch eine Stärke von Frau Ferrero-Waldner, die war immerhin Ministerin und Kommissarin und hat mir einmal erklärt, daß der Klimawandel (also der vom Menschen verursachte) schuld an den Erdbeben sei! Alles ist möglich, wenn man die entsprechenden Beziehungen hat.

  26. simplicissimus
    03. Oktober 2013 18:43

    Wie ist das eigentlich jetzt mit der Spaltung von TS? Wahr?
    Waere tatsaechlich das exakte Ableben der Eintagsfliege.

    • Gerhard Michler (kein Partner)
      04. Oktober 2013 15:58

      Sehr geehrter "simplicissimus",

      bereits am 2.10. habe ich auf Ihren Wette-Querverweis (Erich Bauer) zum Neos-Artikel vom 30.9. geantwortet und mich für Ihre Frage nach meinem Ergehen entsprechend bedankt.
      Vor allem jedoch, weil ich durchaus Interesse hätte, an dem von Ihnen und anderen vorgesehenen Treffen irgendwann im November auch teilnehmen zu dürfen.
      Es geht wirklich nicht um die gewonnenen Flaschen, nein, echt nicht!
      Ich würde Sie einfach gerne persönlich kennenlernen!
      Meine Mail-Anschrift ist
      Gerhard@michler.at.
      Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören!

      Herzlich

      Gerhard Michler

  27. Inger
    03. Oktober 2013 18:04

    Ackerl's Tussi
    ist ja nur ein Teil des Sündenfalls.
    Der ganze Sager lautet ja wie folgt: "Die Stronach-Tussi ist eine Beleidigung für Österreich. Wer hat die gewählt."
    Mit der Tussi allein hätte ich auch nicht unbedingt ein Problem, aber warum ist diese offenbar gescheite (zumindest nach dem Lebenslauf) und nett anzusehende Frau eine Beleidigung für Österreich. Da haben wird im Vergleich viele "schiachare", ungepflegtere (ich denk da an eine, die schon seit längerer Zeit sehr temperamentvolle Reden hält, aber immer mit furchtbar strähnigen Haaren und eigentlich ohne Frisur) und nicht so gebildete Damen und Herren im Parlament.
    Frau Nachbaur ist doch ein netter Anblick.

    Tja und was hat Ackerl z. B. noch in FB von sich gegeben:
    '"Der Platter ist grenzwertig. Warum denkt der nicht, bevor er redet."
    Das sollte auch der Herr Ackerl einmal bedenken, überhaupt wenn er über die Schwarzen aushaut, denn wenn er sich erinnern könnte, ohne die Hilfe der Schwarzen wäre er doch nie Landesrat geworden. Die Roten wollten ihn seinerzeit
    schon nicht.

    Auch nicht wirklich lustig und humorvoll:
    Mikl-Leitner bereitet ihr Asyl in Bayern vor. Angeblich Neuschwanstein mit Erwin Pröll.

    Wenn man Ackerl über die Javhre so beobachtet hat, dann fällt einem so Verschiedenes ein. z. B. hat er einmal bei der Eröffnung der Leharfestspiele in Bad Ischl den anwesenden Vizebürgermeister, einen Parteigenossen angegangen, weil der glaublich 10 Kinder (vielleicht auch 11 oder 12) hat, da wollt er lustig sein und meinte der Parteigenosse habe den anwesenden Erfinder der Antibabypille halt nicht gekannt... Wieviel Kinder wer hat, ist Privatsache und in Anbetracht der rückläufigen Kinderzahlen müssen wir jedem dankbar sein, der so eine schwiere Aufgabe übernimmt, so viel Kinder großzuziehen. Abgesehen davon, was hat so ein Spruch von der Bühne herunter mit einer Festspieleröffnung zu tun?? Da wollte einer humorvoll sein, war aber nur in der üblichen Weise primitiv.
    Ackerllike eben.

    • Undine
      03. Oktober 2013 18:55

      @Inger

      Da ich zum Glück keine Politikerin bin, kann ich ruhig feststellen, "Ackerl ist ein g'scherter Hammel"

    • fenstergucker
      03. Oktober 2013 20:27

      @Undine

      ********!

    • Mitleserin (kein Partner)
    • BHB (kein Partner)
      04. Oktober 2013 20:24

      Gebe ich Ihnen völlig recht.
      Habe gestern gelesen, dass bis 2050 in Europa die Bevölkerung von 726 Mio auf 720 Mio. sinkt. Indien China überholen wird und Afrika 1/4 der Weltbevölkerung stellt.
      9.6 Milliarden Menschen soll die Erde angeblich haben.

  28. Undine
    03. Oktober 2013 17:59

    Es erheitert mich immer wieder, wenn ich sehe, wie die linken militanten Verfechter der Political Correctness in ihre eigene Falle tappen!

  29. terbuan
  30. Josef Maierhofer
    03. Oktober 2013 16:55

    Hätte Ackerl gesagt, für mich bleibt sie eine 'Tussi', dann hätte er wohl eine Anzeige am Hals gehabt, aber wesentlich mehr Sympathien erworben, als durch seine Kriecherei.

    Ich habe kein TV und daher auch Frau Nachbaur, außer in Zeitungsbildern und Internet, noch nie live kennengelernt, darum kann ich da auch keine Aussage dazu machen.

    Es ist bloß Stronachs 'Durchgreifen', ob zurecht oder zu unrecht etwas Ungewohntes für unsere Sesselklebermentalität und für mich sogar ein Unterrichtsmittel für die Politik der anderen, etwa der SPÖ, die Herrn Faymann's Verfahren einstellen lässt, etc. und wo die Sesselkleber unverrückbar stehen, wie ihre Säulenheiligen am Sockel.

  31. plusminus
    03. Oktober 2013 16:29

    Herr Ackerl sollte besser in den eigenen Reihen aufräumen und nicht neidvoll auf anderes Parteipersonal schielen.

    Da gibt es zum Beispiel noch immer eine gewisse Laura R., die seinem Wortschatz viel näher kommt, auch wenn sie nicht blond ist. Dieser seiner Genossin ist Frau Mag. Kathrin Nachbaur um Lichtjahre voraus und bei letzterer besteht wenigstens die Hoffnung, daß sie sich noch bestens in ihr neues Aufgabengebiet einarbeitet.

    Was den NEOS-Parteichef betrifft, empfinde ich ihn von Auftritt zu Aufritt verhaltensorigineller. Ich fürchte, der Herr Strolz wird uns noch viel Skurrilität bescheren.

  32. Rau
    03. Oktober 2013 16:19

    Ackerl hats nicht volkstümlich genug ausgedrückt - Ich würde sagen, die ist sogar eine ziemlich geile Tussi. Nur wollte Ackerl sich keine "Brüderle - Affäre" einhandeln.

  33. Karl Knaller
    03. Oktober 2013 16:13

    Aha, "Tussi" muß/müsste man also sagen dürfen!? Was immer darunter zu verstehen ist? Blond allein genügt wohl nicht? Ein bisserl deppert muß sie halt auch sein, die Tussi? Oder genügt's, daß sie sich von den Machos (genauer: von denen, die sich dafür halten) nix gefallen lässt? Könnte man daher mit diesem epitheton ornans auch z.B. die Damen Prammer (vor ihrem Outing, jetzt natürlich nicht mehr) oder Schmied (falls es bei Lesben nicht einen besonderen Artenschutz gibt) apostrophieren? Von der Frau Finanzministerin will ich ja gar nicht reden, aber warum, warum nur fällt mir spontan die Frau Justizministerin ein? Ich bitte um Aufklärung! Vor allem unsere Damenriege: Undine, Brechstange, ...

    • Karl Knaller
      03. Oktober 2013 16:31

      ... und überhaupt alle Tussis hier im Blog!

    • Undine
      03. Oktober 2013 17:56

      @Karl Knaller

      Hmm, also wenn Sie mich schon direkt ansprechen: Zur Aufklärung kann ich auch nicht viel beitragen---es könnte schnell heißen, ich sei "stutenbissig"!

      Nur so viel: In meiner Jugend waren "Tussis" noch nicht aktuell; wir kannten Urscheln, Matzerl oder Motzerl (?), Ganserl, Nockerl, Blunz'n, Modl.....

      Blondsein war damals auch noch nicht negativ belastet.....

      Die Damen, die Sie angeführt haben, dürften in das "Tussi"-Schema passen---bei Claudia Schmied tu' ich mich ein bisserl hart---die fällt in eine andere Kategorie; Sie wissen schon (Artenschutz)
      Ich fürchte, ich habe das Thema etwas verfehlt; aber was soll's! ;-)

    • brechstange
      03. Oktober 2013 19:06

      Viel Feind, viel Ehr!

    • Brigitte Imb
      03. Oktober 2013 22:51

      Vergeßt´S mir auf die Laura nicht! Ihr fehlt wohl das zarte Blond, aber sonst,.......

  34. mannbar
    03. Oktober 2013 15:47

    Ich sehe das auch so. Störend ist nicht, dass es berechtigte Kritik an einem Ausdruck wie "Tussi" gibt, sondern dass es so ein Geschrei hernach gibt. Natürlich könnten auch die Männer sich bei jedem PC-Fehltritt ("Macho!") empören. Das wäre aber extrem lächerlich. Die reale Tussi-Aufregung ist zwar nicht so lächerlich wie die fiktive Macho-Aufregung. Sie ist aber immer noch so lächerlich, dass man glaubt, es gibt den Zwangskindergarten jetzt auch für (alle) Erwachsene.

  35. terbuan
    03. Oktober 2013 15:43

    Thusnelda, die Tochter des Cheruskerfürsten Segestes (unser geschätzter Poster möge mir verzeihen) war der Ursprung für diese zu Tussi mutierten Bezeichnung für nervige Ehefrauen, dumme, oberflächliche zumeist blonde Dummchen.
    Man sollte sie in politischen Auseindersetzungen eher nicht gebrauchen, das kann ein Rohrkrepierer werden.
    Dem Unsymphatler Ackerl vergönne ich jedenfalls diesen Ausrutscher, er ist für mich eine mänliche Tussi, vor allem nervig und dumm!

    • Brockhaus
      03. Oktober 2013 16:09

      Danke zum letzten Satz, er "spricht" mir aus der Seele, denn genauso hab ich es zu meinem OT um 16.06 Uhr vom 2.10. bei "Berlusconi, Stronach und die politische Realität" gemeint und steht daher
      auch nicht im Widerspruch zu Dr.Unterbergers Ausführungen.

    • Karl Knaller
      03. Oktober 2013 16:26

      @terbuan
      Und wenn Ihnen unser "geschätzter Poster" (womit Sie wohl den Blogmaster meinen) nicht verzeiht, was dann? War Thusnelda dann nicht die Tochter des Segestes?
      P.S.: zur Übung schreiben Sie jetzt 10x: Unsympathler...

    • terbuan
      03. Oktober 2013 16:39

      @Karl Knaller
      Ich meinte natürlich den werten "segestes", der gar nichts für seine historische Tussi-Tochter kann.
      Und, na gut:
      Unsympathler
      Unsympathler
      Unsympathler
      Unsympathler
      Unsympathler
      Unsympathler
      Unsympathler
      Unsympathler
      Unsympathler
      Unsympathler
      ...der Ackerl...;-)

    • Karl Knaller
      03. Oktober 2013 18:00

      @terbuan 16:39 h
      Das mit dem "geschätzten Poster" zu überreissen, war ich senilitätsbedingt zu blöd, danke für die Aufklärung. Und die Rechtschreibübung habe ich wohlwollend z.K.g. In der Anwendung dieses Begriffs auf den (notabene: ich sage nicht das) A. stimme ich natürlich mit Ihnen voll überein.

    • Undine
      03. Oktober 2013 21:50

      @terbuan
      @Karl Knaller

      Wer weiß, vielleicht hat unser Mitposter @segestes, der sich leider ganz selten zu Wort meldet, dafür aber einen wirklich hochinteressanten BLOG betreibt, sein Pseudonym WEGEN "Thusnelda" gewählt? Die Cheruskerin war sicher sehr schön und klug und wurde ganz sicher nicht Tussi genannt. ;-)

  36. Gandalf
    03. Oktober 2013 15:42

    In einem anderen thread hab' ich es schon geschrieben: Mit Herrn Ackerl kan ich wohl kaum irgendwann einer Meinung sein; Ausnahme ist der konkrete Fall. Schade nur, dass er es nicht lassen konnte, sich "politisch korrekt" zu entschuldigen.

    • Antifanti (kein Partner)
      05. Oktober 2013 02:05

      Wie geht das mit den Sternen Gandalf? *****************
      Ich empfinde es genauso, Ackerl hat recht!!
      Schon das Vorstellungsvideo der Strohsackvertrauten, erweckte den Eindruck.
      Trotzdem vergleiche ich sie mit der bezaubernden Jeanie, immer wenn sie den Mund aufmacht erwarte ich ein: Ja, Meister, oder ein wie der Meister befiehlt.
      Meines Erachtens überlebt sie keine 3 Wochen unbeschadet in der politischen Welt, mal abgesehen von den männlichen Politikern die besser gucken als denken können.
      Tussi ist noch das harmloseste, was sie zu hören bekommen wird.
      Ja, blond ist nicht zwingend blöd (ich weiß das, selber blond bin und nur gelegentlich blöd), aber manchmal und manchmal ist die Haarfarbe egal. Da fällt mir die Bundeslaura ein, sie wird sich nun warm anziehen müssen, Kucharowits ist nun da! Man munkelt es wäre ein Gegengeschäft, das Töchterchen kommt in den Nationalrat und das Väterchen schweigt bei Gericht, damit Schwechats Bürgermeister noch länger im Amt bleibt. In den Nationalrat hat Fazekas es nicht mehr geschafft!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung