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Die grüne Schlacht gegen Hänge-WC und Badfliesen

Viele Jahre war der Berliner Stadtteil Pankow ein Synonym für die dort ansässige DDR-Regierung. Heute zeigt der Bezirk eine Rückkehr des Totalitarismus in breiter Front – und die real existierende grüne Wohnungspolitik. Da kann selbst die Wiener Bürgerhasserin und Mietzins-Reguliererin Vassilakou noch vieles lernen (aber diesbezüglich ist sie ja wohl lernfähig).

In Pankow wird von der Linken so richtig Ernst im Kampf gegen die Reichen gemacht. Dort ist sogar schon die Installierung von Hänge-WC genehmigungspflichtig, weil diese als zu luxuriös gelten. Dem grünen „Stadtentwicklungs-Stadtrat“ ist das als Kampfansage gegen die ihm verhasste „Luxussanierung“ aber noch viel zu wenig.

Seit dem Jahreswechsel ist es in etlichen Gebieten Pankows nun auch verboten, zwei Kleinwohnungen zu einer größeren zusammenzulegen. Weiters ist neuerdings verpönt, eine Fußbodenheizung zu installieren. Ebenfalls vom Verbot betroffen ist der Einbau von Kaminen, der Einbau eines zweiten Bades oder eines zweiten Balkons. Wärmedämmungen von Fassaden – einige Jahre lang die wichtigste Fahnenfrage für aufrechte Grüne! – wird jetzt auf einmal nur noch genehmigt, wenn nicht mit neuen Fenstern und Heizungen ohnedies die Vorgaben der „Energiesparverordnung“ erreicht werden.

In anderen grün regierten Gegenden Berlins ist es untersagt, Bäder bis zur Decke zu fliesen. In den nächsten Jahren soll überhaupt die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen verboten werden, ebenso die gewerbliche Nutzung von Wohnungen (in einer Stadt mit hoher Arbeitslosigkeit!).

Ursache des grünen Klassenkampfs – der natürlich auch von den dortigen Roten unterstützt wird – ist der Zuzug besser verdienender Familien. Andere Städte locken solche Mieter an, aber in Pankow will man sie nicht. Die Linksparteien fürchten ganz offensichtlich dadurch den Verlust von Wählern und lokalen Mehrheiten. Das geben sie natürlich nicht offen zu, sondern sprechen von der Notwendigkeit einer „Durchmischung“. Das heißt aber nichts anders, als dass letztlich die Politik vorgibt, wer wo wohnt.

Ähnliche Motive hatte ja auch jahrzehntelang in Wien die SPÖ. Sie hat deswegen in die teuersten Wohngegenden am Westrand der Stadt Gemeindebauten und parteinahe Studentenheime hineingebaut, um die politischen Mehrheiten in den dortigen Bezirken umzudrehen. So weit, dass sie den Menschen auch noch die Verbesserung ihrer eigenen Wohnungen verboten hätten, sind aber nicht einmal die Wiener Genossen gegangen. Dazu brauchte es wohl erst die Grünen.

Was wird dann wohl als nächstes kommen? Mit hoher Wahrscheinlichkeit und Logik droht dann die Zwangseinweisung von Mietern und die Festlegung von Quadratmeter-Höchstgrenzen pro Kopf. In Pankow ist es ja auch noch gar nicht so lange her, dass die dort lebenden Menschen das alles erdulden mussten (nur natürlich nicht in den Wohnungen und Häusern der herrschenden Nomenklatura).

Anders als mit einer ständigen Eskalation solcher regulatorischen Zwangsmaßnahmen können die Linken den steigenden Wohnbedarf nämlich gar nicht mehr in den Griff bekommen. Gerade in Berlin sind die Stadtkassen radikal leer, die Stadt kann also kaum bauen. Und kein privater Investor wird dort Geld anlegen, wo er mit solchen radikalen Enteignungsmethoden rechnen muss.

Zwar ist es richtig, dass durch Zusammenlegungen Wohnungen verloren gehen. Aber das in einem funktionierenden Wohnungsmarkt angelockte Investitionskapital würde selbst bei starker Nachfrage (solange es genügend Stadtentwicklungsraum gibt) immer mehr Wohnraum schaffen, als solcherart verloren geht.

Kompliziertere ökonomische Zusammenhänge waren den Linken jedoch immer schon fremd. Und die Freiheit der Menschen, die frecherweise heute etwas komfortabler wohnen wollen als vor 100 oder 200 Jahren, ist für Grüne und Rote sowieso ein Verbrechen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorraeter
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2013 05:59

    Spiessig, geistig eng, totalitär - grün!

    Die Grünen sind die Jakobiner des 21. Jhdt. Die Forderung nach dem Schaffott haben wir nun auch, der Professor aus Graz machte es möglich.

    Wenn Moralisten an die Macht kommen, wird es weniger korruptionsanfällig, dafür aber brandgefährlich für Leib und Leben. Es grüßt die Geschichte.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2013 01:00

    Die im Galopp herbeieilende Diktatur muß dringend gestoppt werden.

    Apropos "teures Hängeklo", verdient damit nicht auch der Staat mehr? Diese Rechnung dürfte noch nicht im grünenden Politikerhimmel angekommen sein, od. geht es denen in erster Linie und das Zugrunderichten eines mit Fleiß erworbenen Wohlstandes gewisser Bürger?
    Wasser predigen und Wein saufen, das ist typisch für die übereifrigen "grün/sozial(istisch) Gerechten". Wie ich sie verachte!

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2013 08:01

    Na, wenn man das liest, haben wir alle ja wirklich ein Riesenglück, dass unsere Grünen sich wegen ihrer vielen Selbstfaller und Spintisierereien den Weg zu einer Mittelpartei selbst "versalzen"!

    Leute wie die Vasi-Kuh und andere Grün-Eiferer werden es dem normalen Volk schon austreiben, bei Wahlen die grüne Liste anzukreuzeln!

    Daher, liebe Freunde, keine Bange! Zustände wie in Berlin-Pankow brauchen wir wahrlich nicht zu befürchten! Dies auch deshalb, weil die angestammten Rot-Wähler mehrheitlich einen ziemlichen Graus vor sektiererrischen und weltfremden Spinnereien haben!
    Daher: im Herbst Mitte/Rechts wählen; Aufsplitterungen durch Wahl selbstgerechter Möchtegern-Zampanos und Kleinstgruppierungen vermeiden, den Rot/Grün-Leuten einen starken Block bürgerlich/freiheitlichen Zuschnittes entgegenstellen!

    Fast eine Wahlrede, doch es muss immer wieder gesagt werden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  4. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2013 12:37

    Wahlvorschlag.

    Macht dem grünen Spuk ein Ende,
    Bürger, und versucht die Wende,
    ehe es noch nicht zu spät.
    Sollen alles sie versauen,
    bloß weil einst in Donauauen
    die Gewerken waren blöd?

    Deutlich dräut der Linksfaschismus,
    Enkel blut’gen Kommunismus‘,
    ab ist längst der grüne Lack.
    Bürger, lasst euch nicht betrügen,
    von Salonlinken belügen:
    Jagt sie fort, mit Sack und Pack.

    Droht auch eine Wirtschaftsflaute,
    Wähler, nehmt euch nur die „Traute“,
    statt verängstigt zuzuschau‘n,
    und springt über euren Schatten,
    hebt euch aus den Hängematten:
    Rot mit Grün gemischt gibt Braun.

    Mögen sie auch „camouflieren“,
    sich in Schwätzerei verlieren,
    „Grün“ heißt Neid und „Rot“ heißt Blut.
    Wollen euch das Hirn vernebeln,
    um Gesetze auszuhebeln:
    Freiheit ist ein hohes Gut.

  5. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2013 11:45

    O.T. aber vielleicht doch nicht ganz:
    Stronach – ich sympathisiere mit nicht ihm – meinte, Erwin Pröll herrsche in Niederösterreich wie ein Diktator. Er hat dabei aber in Wien Michael Häupl als noch größeren Diktator - an der Spitze seiner Genossen - leider nicht auch erwähnt.
    Ich kann beide vergleichen: Ich wohne in Wien und habe – familienbedingt - einen Zweitwohnsitz im Weinviertel. Das, was Stronach als diktatorischem Wesen an Erwin Pröll auffällt, ist in der Praxis durchaus erträglich. In Niederösterreich funktionieren Kontakte zu Behörden ziemlich problemlos und man gewinnt den Eindruck, als Bürger behandelt zu werden. Vieles geht zügiger verglichen zu Wien.
    In Wien sollte man hingegen überlegen, ob man im grünen Lodenmantel z.B. an Magistratischen Bezirksämtern oder im Rathaus mit Anliegen, die einem Ermessensspielraum unterliegen, vorstellig zu werden versucht.
    Bei Veranstaltungen in Niederösterreich wird – falls u.a. eine mehr oder weniger große Förderung mit Landesgeldern erfolgt – der Gruß des Landeshauptmannes in Ansprachen erwähnt, also zweckmäßigerweise eine Captatio Benevolentiae (ein Erheischen des Wohlwollens), gemacht. Inhaltlich ist aber das Geförderte fast immer von Nutzen, qualitativ hochwertig (Konzerte, Ausstellungen) und z.B. als Side-Effekt von Landesaustellungen wirklich gut. Hier ist noch vom Niveau der christlichen Wurzeln der ÖVP etwas zu merken.
    In Wien werden Life-Paraden, Lesben- und Schwulen-Events, Che Guevara-Büsten, Denkmäler für homosexuelle Opfer der NS-Herrschaft, Häuser für Lesben und Schwule etc. gefördert. Eine ganze Armee von Nutznießeren der linken Stadtverwaltung macht Geschäfte. Auffällig ist, daß z.B. bei Weihnachtsmärkten die Buden so einheitlich sind, daß sie wohl von einem einzigen Hersteller geliefert werden. Die Organisation dieser Events liegt – nach Medienberichten - in den Händen einer Magistratsabteilung mit türkischstämmiger Leitung. Der „Eistraum“ vor dem Rathaus, mit einer jährlich wachsenden Eisfläche und technischem Aufwand, ist fest im Einfluß der linken Stadtverwaltung. Immigration als Nachschub der Proletarierscharen ist noch immer in, allerdings dürften auch den Genossen bereits Zweifel kommen. Ich vermute auch eine Immobilienblase bei Bauten, die z.B. nur mehr durch Umsiedlung von Finanzämtern verdeckt werden kann.
    Kurz: Ein Diktator wie Erwin Pröll diktiert wenigstens in die richtige Richtung. In Wien ist das Diktat der Linken hingegen mit dem ehemaligen Ostblock vergleichbar.

  6. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2013 00:50

    Also nachdem dem Heinzi seine Kinderchen in seiner zusammengelegten, mit Marmor ausgelegten (Gemeinde)Wohnung residieren, wirds wohl noch a bissi dauern (aber anderseits sind die Roten ja um Ausnahmen/Ausreden noch nie verlegen gewesen...)

  7. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2013 01:00

    Daß von sinnvollen Wohnungssanierungen auf breiter Basis auch Klein-und Mittelbetriebe profitieren sowie Arbeitsplätze gesichert werden, übersteigt leider den Wirtschaftshorizont der Grünen. Nachdem bei den Linken Eigentum Diebstahl darstellt (nur nicht die eigenen Pfründe!), gehört Wohnraum dazu und hat gefälligst sozial gerecht umverteilt zu werden.
    Jeder Wohlhabende wird sich hüten, an diesen Orten seine Zelte aufzuschlagen, dann kann man wieder kräftigst die (selbstverursachte) Ghettobildung und die entsetzlichen, sozialen Zustände anprangern. Eine Spirale, die sich immer weiter dreht und den erfolgreichen Wählerfang für die "Sozialdemagogen" garantiert.

    Sollten die Grünen mit dieser Vassilakou in Wien fester im Sattel sitzen oder gar auf Bundesebene in Regierungsverantwortung kommen, kann man sich vorstellen, was aus der Bundeshauptstadt bzw. aus Österreich wird = Pankow'sche Zustände überall, Totalitarismus für das ganze Land.
    Der Wählerwille möge uns rechtzeitig davor schützen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2013 12:37

    Wahlvorschlag.

    Macht dem grünen Spuk ein Ende,
    Bürger, und versucht die Wende,
    ehe es noch nicht zu spät.
    Sollen alles sie versauen,
    bloß weil einst in Donauauen
    die Gewerken waren blöd?

    Deutlich dräut der Linksfaschismus,
    Enkel blut’gen Kommunismus‘,
    ab ist längst der grüne Lack.
    Bürger, lasst euch nicht betrügen,
    von Salonlinken belügen:
    Jagt sie fort, mit Sack und Pack.

    Droht auch eine Wirtschaftsflaute,
    Wähler, nehmt euch nur die „Traute“,
    statt verängstigt zuzuschau‘n,
    und springt über euren Schatten,
    hebt euch aus den Hängematten:
    Rot mit Grün gemischt gibt Braun.

    Mögen sie auch „camouflieren“,
    sich in Schwätzerei verlieren,
    „Grün“ heißt Neid und „Rot“ heißt Blut.
    Wollen euch das Hirn vernebeln,
    um Gesetze auszuhebeln:
    Freiheit ist ein hohes Gut.


alle Kommentare

  1. Maverick (kein Partner)
  2. Constanza (kein Partner)
    21. Januar 2015 13:30

    You've captured this pefryctle. Thanks for taking the time! http://tkzvtc.com [url=http://xzrgrqou.com]xzrgrqou[/url ] [link=http://fmaikgpzdm.com]fmaikgpzdm[/link ]

  3. Muralidhara (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:18

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  4. Moda (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:07

    Thanks for shangri. Always good to find a real expert.

  5. Nietzsche (kein Partner)
    07. Januar 2013 06:56

    Kann mir jemand erklären, inwiefern ein Hängeklo (zu) luxuriös ist?

    • Undine
      07. Januar 2013 09:52

      @Nietzsche

      Für die Roten, Grünen und Kommunisten gab es noch nie in der Geschichte einen Grund für Erklärungen; da wird alles zum Dogma erklärt und damit hat sich's.

    • Nietzsche (kein Partner)
      07. Januar 2013 11:01

      @Undine

      Ja natürlich, habe ich vergessen :-)

  6. kowalski (kein Partner)
    07. Januar 2013 01:06

    wird jetzt auf einmal nur noch genehmigt, wenn nicht mit neuen Fenstern und Heizungen ohnedies die Vorgaben der „Energiesparverordnung“ erreicht werden.

    Sind die Fenster Wärmer als die Mauern nehmen die Mauern Feuchtigkeit auf!Der Schimmel ist vorprogrammiert.Da waren ja wieder Experten am Werk!

  7. Der Realist (kein Partner)
    06. Januar 2013 18:45

    schade, da kann die Griechenblunzn nicht ganz mithalten, aber es reicht auch das, was die so absondert, nicht grün zu wählen.

  8. zweiblum
    06. Januar 2013 16:30

    Hängeklo braucht türk nicht, es genügt ein Loch im Boden. Kacheln haben sie auch selten, Kolpapier kann türk einsparen, nur fließendes Wasser ist notwendig.

  9. Gismor (kein Partner)
    06. Januar 2013 15:32

    Seit Jahren beobachte ich nun die Entwicklung und muss ehrlich gestehen, ich bin froh schon alt zu sein.
    Mein Weltbild und die Medien.
    Ich war zwar mein ganzes Leben noch nie in Russland, dennoch habe ich ein Bild, welches durch die unzähligen Filme aus Hollywood, gezeichnet wurde. Die Russen werden immer als das Böse dargestellt. Auch von den Chinesen hat man kein gutes Bild, obwohl in diesen Ländern genau dieselbe Politik (Sozialismus und Kommunismus) betrieben wird, die jetzt bei uns sichtbar wird. Wie gesagt, ich war niemals in diesen Ländern, dennoch dachte ich darüber Bescheid zu wissen. Der Amerikaner wird immer als Retter dargestellt. Ja sogar die Indianer wurden als blutrünstiges Volk dargestellt und trotzdem wurden sie nahezu ausgerottet. Columbus wird heute noch gefeiert, obwohl mit ihm der Ausrottungsfeldzug der Urvölker begann. Und wenn man die heutigen Filme und Serien sieht, so werden diese immer brutaler und blutrünstiger. Das erinnert mich an's alte Rom und die Arenakämpfe, wo das normale Volk dermaßen abgestumpft hellauf begeistert diesen blutrünstigen Treiben zusah. Brot und Spiele! Ich erkenne Parallelen, die in mir ein ungutes Gefühl hochkommen lassen. Und seit einigen Jahrzehnten werden die Moslems als Terroristen gekennzeichnet. Ich muss zugeben, wenn ich eine vollverschleierte Frau sehe erzeugt das in mir ein merkwürdiges Unbehagen. Warum? weil es mir durch die Medien sozusagen eingetrichtert wurde (Terrorismus). Die Medien werden nicht müde immer wieder ganze Völker zu stigmatisieren (das einzige Volk, welches immer gut wegkommt ist das jüdische) um so manipulieren zu können wie sie es gerade brauchen. Und wenn man weis, dass Hollywood bzw. die ganze Filmindustrie in jüdischer Hand ist, dann erklärt das sehr viel.
    Der Widerspruch ist aber (den ich zu erkennen glaube), dass gerade in den Ländern, wo sich die ewigen Retter einmischen um den dortigen Völkern die westliche Demokratie aufzuzwingen, gerade die Radikalen (Opposition oder Freiheitskämpfer) mit Waffen vom Westen unterstützt werden. Dieses Phänomen erkennt man auch in den westlichen Ländern, wo gerade die Radikalen beschützt und gefördert werden. Man stelle sich vor die FPÖ würde mit Waffengewalt gegen diese jetzige Regierung kämpfen. Ob man dies dann auch als Freiheitskampf (Bürgerkrieg) sehen würde? Ich bezweifle es. Gerade in Ländern, wo die Sozi's abgewählt wurden, zeigen uns die Medien, dass sie dort die Opposition unterstützen, die eigentlich für das Elend und die Verarmung verantwortlich ist und deshalb von den Völkern abgewählt wurden.
    Wie krank muss eine Gesellschaft sein, dass sie diese Ungerechtigkeiten nicht mehr erkennt und mit offenen Augen in ihr Verderbnis rennt. Mithilfe der Medien ließen sich schon viele Kriege begründen (Pearl Harbor, wo man mitlerweile weis, dass die Amerikaner davon wussten und es absichtlich geschehen ließ). Ja und die Anschläge auf die WTC, sind alles andere als geklärt. Wenn ein Gebäude (WTC7) in 6,5 Sekunden einstürzt und alles pulverisiert wurde, dann stellen sich mir viele Fragen. Dass aber im Krieg die Wahrheit zuerst stirbt, dass wissen die wenigsten. Denn was im Fernsehen gebracht wird, das ist die Wahrheit. Mein Gott dass dachte ich auch mal. Obwohl ich zugeben muss dass in mir immer öfter ein wie soll ich sagen, ein Gefühl des Misstrauens aufkam. Ich konnte es mir damals nicht erklären, aber wahrscheinlich war das mein Gerechtigkeitssinn. Und ich hoffe, dass immer mehr Menschen diesen Gerechtigkeitssinn fühlen. Denn die jetzige Politik ist wirklich alles andere als volksnah. Deshalb sind für mich die 3 Parteien, welche augenscheinlich Hochverrat am Volk begehen, nicht mehr tragbar.

    • Undine
      06. Januar 2013 17:21

      @Gismor

      "Ich muss zugeben, wenn ich eine vollverschleierte Frau sehe erzeugt das in mir ein merkwürdiges Unbehagen. Warum? weil es mir durch die Medien sozusagen eingetrichtert wurde (Terrorismus). "

      In diesem einen Punkt denke ich anders: Bei uns in Ö und in ganz Europa ist es Usus, sich unvermummt in der Öffentlichkeit zu zeigen. Man kann die Menschen auch einfacher einordnen. Wenn die Trägerinnen einer BURKA in Ö leben, habe ich ein Problem: Man kann in Gesichtern, wenn man will, lesen; das aber verhindert diese zeltförmige Verkleidung. Außerdem ist sie zu 99% als PROVOKATION uns Einheimischen gegenüber gemeint.

      Wer sagt mir außerdem, ob in der Burka nicht ein Mann steckt, "den Dolch im Gewande"?

    • Gismor (kein Partner)
      06. Januar 2013 20:06

      Udine
      Stimmt sie haben ja recht, aber ich wollte eigentlich nur die Manipulation der Medien erklären.
      Wenn z.B. im Fernsehen öfter Bilder über abgebrannte Häuser oder Wohnungen gezeigt werden mit dem Zusatz, dass diese leider nicht oder nur unzureichend versichert waren, dann können sie sicher sein, dass die Reaktion darauf ist, dass die Versicherungen wieder gute Geschäfte machen.
      Die Hysterie um die Vogel- Schweinegrippe war wochenlang in den Medien um Menschen zur Impfungen zu bewegen. Die Medien sind die beste Waffe der Mächtigen.
      Eine Katze z.B. lebt ohne Angst, außer in einer bedrohlichen Situation. Nur wir Menschen leben in ständiger Angst, weil uns die Medien zeigen, was passieren könnte. Und Angst ist ein schlechter Ratgeber.
      Außerdem muss man das Ganze sehen, denn würde es nicht ständig Kriege geben, würde die Asylindustrie nicht so blühen. Krieg und Asyl gehen Hand in Hand. Und je mehr Ängste in der Bevölkerung vorherrschen, desto leichter kann man Freiheiten einschränken, die zuvor unmöglich wären. Also ob die Überwachung nicht schon genug perfektioniert worden wäre. Wir alle denken, dass die Sateliten nur wegen der TV-Übertragung oder des Mobilfunk's in's All gebracht wurden. Dem ist leider nicht so. Über Sateliten kann man jeden Ort der Welt per Knopfdruck auf Bildschirmen übertragen. Sie verfügen über Infrarot-Sateliten, die feststellen können, ob ein Land Urananreicherung für Atombomben betreibt (durch die enorme Hitze). Deshalb weis die USA sehr genau, dass im Iran keine Atombombe gebaut wird und trotzdem schüren sie die Ängste um einen Vorwand zu haben auch dieses Land zu überfallen zu können.
      Um ein 2. Mal im Irak einmaschieren zu können erfand man die Massenvernichtungswaffen, die nie gefunden wurden (auch schon bekannt und wurde sogar zugegeben). Die Brutkastenlüge wurde auch schon aufgedeckt. Das heulende Mädchen, welches darüber berichtete ist die Tochter eines Politikers (Opposition), welche dann einen Filmvertrag für ihre Rolle bekam. Also wenn man schon weis, dass viele Kriege nur auf Lügen beruhen, warum gibt es keine Verurteilungen. Kuala Lumpur War Crime Dribunal G.W.Bush und Tony Blair sind seit 24.11.2011 als Verbrecher gegen den Frieden, als Kriegsverbrecher verurteilt!!! Nur unser Medien schweigen darüber. Ich will damit nur sagen, wenn es nicht ständig Kriege gäbe, so gäbe es auch keine Flüchtlinge. Die radikalen Moslems sind keine gläubigen, sondern sie verraten ihre Völker genauso wie unsere Politiker uns. Dort wie da sitzen korrupte Verbrecher in wichtigen Positionen. Dieses Mal übernimmt der Islam die Rolle zur Unterdrückung der Völker. Wir glauben doch nicht, dass die gläubigen Moslems gerne so leben. Die Frauen tragen doch nicht gerne diese Burka. Außer sie unterliegen einer totalen Gehirnwäsche. Bevor der Westen in diese Länder einmaschierte lebten die gläubigen Moslems friedlich mit anderen Religionen zusammen. Erst die Demokratisierung des Westens bringt diesen radikalen Islam hervor. Wussten sie, dass AlKaida übersetzt "Datenbank" eine Erfindung des CIA ist? Sämtliche Rebellenorganisationen wurden von den Geheimdiensten gegründet. Das war im Jugoslawienkrieg nicht anders. Suchmaschine "Gladio" eingeben und sie werden überrascht sein.
      Zusammengefasst: ich habe es an mir selbst gesehen, wie sehr mich die Medien manipuliert haben. Doch gottseidank war meine Neugier größer und ich begann das Internet dazu benutzen um mehr Informationen zu erhalten, die uns die Medien vorenthalten. Die Menschen erkennen nicht einmal mehr noch, dass sie immer nur eine Seite präsentiert bekommen. Wenn man keine Vergleichsmöglichkeiten hat, ist es keine freie Entscheidung, sondern eine gesteuerte. Scheinbar ist es den Menschen nur mehr wichtig dass sie frei wählen dürfen welches Auto oder welches Handy sie kaufen dürfen. In allem anderen sind wir bei Gott nicht mehr frei. Zitat: "nimm einem Menschen die Möglichkeit sich selbst zu ernähren und er ist nicht mehr frei". Dasselbe sieht man doch bei den Tieren. Nimmt man den Tieren ihren Freiraum, so können sie sich nicht mehr selbst ernähren. Entweder man sperrt sie in Zoo's oder sie sterben aus. Ich fühle mich oft, als würde ich in einem großen Freiluftgefängnis leben (klingt etwas schroff). Wir haben alle verlernt, was wirkliche Freiheit bedeutet. Ich fragte ein 20-jähriges Mädchen, was ihr zu dem Wort Freiheit einfällt. Ich war entsetzt. Sie sagte, Freiheit ist, wenn ich mir kaufen kann was ich will.
      Aber ich bin ja schon alt und vielleicht bin ich nicht mehr zeitgemäß!

    • raeter
      06. Januar 2013 20:22

      @gismor
      wir leben mittlerweile in 2 Welten, der realen, analogen und der digitalen Medienwelt,

      dabei beeinflusst Medienwelt - alles gleichzeitig, selektiert, in hohem Tempo - immer stärker das Bewusstsein, es ist wie im Film Matrix;

      Fernsehen, Zeitungen, Radio, facebook, twitter, handydienst und das internet haben diese Situation erschaffen. "the medium is the message".

      Da rauszukommen ist schwierig und wenn, dann mit sparsamen medialem Umgang.
      Die Machtverschiebung zu den Medien ist enorm, die Verantwortungslosigkeit auch.

      Diese Situation hat auch die weltweiten Wanderbewegungen miterschaffen. Wer in Afrika die heile Welt Europas vorgegaukelt bekommt, macht sich auf den Weg.

    • Wunschträumer (kein Partner)
      06. Januar 2013 20:33

      @Gismor

      Wie wohltuend sachlich haben Sie das Problem kommentiert.
      Bei den beschriebenen Beispielen haben Sie nur noch den Syrien-Krieg vergessen.
      Darstellungstenor: "Böser Assad" vs. "gute Rebellen"
      Folgsam, "treu" wie ein Hündchen, bellt der "ORF" besonders ahnungslose wie auch selten vertrottelte Kommentare über Ursache und Wirkung dazu....

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      06. Januar 2013 23:26

      > Ich muss zugeben, wenn ich eine vollverschleierte Frau sehe erzeugt das in mir ein merkwürdiges Unbehagen. Warum?

      Sehr einfache anatolische Bergbauern u.ä. bezeichnen unsere unverschleierten Frauen als "Schlampen" und "Huren".

      Ich kenne eine Person, die z.Z. ein "Gedankenexperiment" macht. Immer wenn sie eine verschleierte Person sieht, assoziiert sie mit "Schlampe".

      Wohlgemerkt: assoziiert! Der intelligente Mensch kennt den Unterschied zwischen Assoziation und Identität.

    • Wahrheit (kein Partner)
      06. Januar 2013 23:30

      Sie haben in allen Punkten 100% Recht, Gismor,
      wir brauchen mehr Leute wie Sie, die eigenständig denken - d.h. ohne blindes Nachbeten von in den Mainstreammedien durch Repetieren verfestigte Dogmata - und dies öffentlich verlautbaren.

    • Undine
      07. Januar 2013 10:39

      @Alle

      *******+!

      Nicht nur die Auswahl der Themen, sondern auch deren Interpretation, die entweder positiv oder negativ ausfällt, je nachdem, wie es den linken Manipulierern im ORF gerade in den Kram paßt, ist es, was einen verstört und pessimistisch macht. Der Großteil der FS-Konsumenten hält alles für bare Münze, was tagtäglich in unsere Wohnzimmer transportiert wird.

      Zur "Unterstreichung" des "Wahrheitsgehaltes" dessen, was sie "rüberbringen" wollen, haben unsere FS-Ansager und auch die -innen eine ganz bestimmte Mimik* auf Lager und als verbale Bekräftigung die beiden Wörter RENOMMIERT und UMSTRITTEN. Ersteres gilt für LINKS, letzteres für RECHTS. So einfach gestrickt geht's im öffentlich-rechtlichen ORF zu.

      *Die einzigartige Betroffenheitsmiene von Danielle Spera für ganz ausgesuchte Themen wird nur von der schönen, naiven Lou übertroffen!

    • diko
      07. Januar 2013 12:36

      @Alle,

      *******+!
      wie recht Ihr habt!

  10. Jacky (kein Partner)
    06. Januar 2013 13:54

    Mein Gott na, Herr Unterberger... Sie schreiben wieder einmal einen Quargel zusammen.

    Erstens: "Für neuen Wohnraum gelten die Verbote nicht, auch nicht für den Dachgeschossausbau. Wer seine selbst genutzte Eigentumswohnung luxussanieren will, darf dies tun." (http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungssanierungen-pankow-verbietet-den-luxus,10809148,21168080.html )

    Zweitens: das Verbot, zwei kleinere Wohnungen zu einer größeren zusammenlegen, ist wohl durchaus vernünftig. In den letzten Jahren sind in Berlin auf diese Weise zahlreiche kleine, günstige Mietwohnungen verloren gegangen. Ersetzt wurden sie durch eine deutlich geringere Anzahl von Wohnungen, die zwar größer sind, aber dafür so teuer, dass sich viele Menschen die Miete nicht mehr leisten können. Weniger Angebot, dafür höherer Preis - bravo, das hat der freie Markt wieder einmal echt toll geregelt.

    Drittens - und das ist das Interessanteste - : die neuen Regelungen in Pankow unterscheiden sich im Grunde kaum von den bisher bestehenden. "Zur Erinnerung: In den Sanierungs- und Erhaltungssatzungsgebieten des Bezirkes galten auch bisher Auflagen bei der Genehmigung von Modernisierungsmaßnahmen. Ein Vergleich der bisherigen mit den aktuellen Prüfkriterien zur Genehmigung zeigt, dass künftig eigentlich nichts untersagt wird, was bisher erlaubt war." (http://gentrificationblog.wordpress.com/2012/12/27/berlin-wohnungspolitische-mogelpackungen-zu-weihnachten/#more-3799 )

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. Januar 2013 14:20

      Wie großzügig:
      "Für neuen Wohnraum gelten die Verbote nicht, auch nicht für den Dachgeschossausbau. Wer seine selbst genutzte Eigentumswohnung luxussanieren will, darf dies tun."
      Schon begriffen, was "Eigentum" bedeutet?

      Nicht ganz, sonst wäre es klar, dass Häuser mit kleinen Wohnungen auch jemandem gehören.

      Und wenn sich die "neuen Regelungen kaum unterscheiden", was soll dann das Ganze?

      Irgendwie tickt ihr Linken nicht sauber.

    • Xymmachos
      06. Januar 2013 14:25

      Jacky => ein neues linkes Depperl... ? Freundschaft, Genosse, willkommen beim Klassenfeind!

    • Jacky (kein Partner)
      06. Januar 2013 14:32

      @Xymmachos: es sagt einiges über unser Bildungssystem aus, dass es Menschen wie Sie gibt, die selbst mit meinen relativ einfachen Ausführungen intellektuell dermaßen überfordert sind...

    • Jacky (kein Partner)
      06. Januar 2013 14:43

      @Neppomuck: "Und wenn sich die "neuen Regelungen kaum unterscheiden", was soll dann das Ganze?"

      Das frage ich mich eben auch. Warum regen sich Unterberger und seine Freaks künstlich über eine Neuerung auf, die gar keine ist?

    • socrates
      06. Januar 2013 16:32

      Jacky
      War es schön in der IGS ?

    • socrates
      06. Januar 2013 16:37

      Jacky (kein Partner)
      Richtig! Meine Tanten wohnten auf Zimmer (16m²) und Küche (9m²), indische Klos und Bassena, waren aufrechte Sozialistinnen und das genügte ihnen. So soll es bleiben!

    • Jacky (kein Partner)
      06. Januar 2013 19:04

      @Socrates
      Wenn Sie die Wahl hätten zwischen
      a) eine Wohnung wie die Ihrer Tanten zu einer Miete, die Sie sich leisten können, oder
      b) eine doppelt so große Wohnung zu einer Miete, die Sie sich NICHT leisten können

      - was wäre Ihnen lieber? Bzw. wovon hätten Sie im Endeffekt wohl mehr?

    • socrates
      06. Januar 2013 21:05

      Jacky (kein Partner)
      Eine Asylantenwohnung!

    • Jacky (kein Partner)
      07. Januar 2013 07:32

      @socrates
      Ah, Sie würden gern im Lager Traiskirchen oder auf der Saualm wohnen? Na dann, viel Spaß.

    • raeter
      07. Januar 2013 09:51

      Lieber Jacky,

      sie definieren wohl Armut als das Fehlen von Luxusgütern.

      Weder die Saualm noch Traiskirchen sind Asylwerbern unzumutbar.

      Ich habe jahrelang Winterurlaub mit den Kindern und Freunden bei wenig komfortabler Ausstattung (Gang WC, Gemeinschaftsduschen....), einfaches Essen gemacht und es war super, weil die Gemeinschaft super war.

      Die Erkenntnis, daß Wohlbefinden und materielle Ausstattung nichts miteinander zu tun haben, ist in dieser materialistischen Welt verloren gegangen. Sozen, Kapitalisten, ja Kirchen denken diesbezüglich (so ist der Unterschied zwischen Kirchen und Sozen geblieben?) wie gleichgeschaltet. Der Konsumismus wird für diese Gruppen zum Hochamt. Der Tanz um das goldene Kalb geht munter weiter.
      Bischöfe, sogar Kardinäle beteiligen sich munter daran.

    • socrates
      09. Januar 2013 20:35

      Jacky
      Da gibt es bessere Angebote, auszugsweise:
      HAUS AMADOU
      Das Haus Amadou bietet jenen Menschen, die keine Unterstützung durch die Grundversorgung zu erwarten haben, Hilfe an. Es handelt sich um AsylwerberInnen, die nicht alle Voraussetzungen für die Grundversorgung erfüllen, um MigrantInnen, anerkannte Flüchtlinge und andere Menschen nicht-österreichischer Staatsangehörigkeit in Notlagen. Bewahrung vor der Obdachlosigkeit ist das oberste Ziel, gefolgt von Verpflegung, Kleidung, sowie Unterstützung in rechtlichen Verfahren durch Vermittlung zu einem Rechtsbeistand. Das Projekt "Nachbarschaftshilfe", ein Beschäftigungsprojekt, soll vor Hospitalisierung und Depressionen schützen
      Kontakt: HAUS AMADOU, Robert Hamerlinggasse 7, 1150 Wien
      Leitung: Irmgard Joo
      Tel. 01/894 02 80, Fax 01/894 02 82-13, haus.amadou@caritas-wien.at

      HAUS DARIA
      Das Haus Daria bietet 194 Plätze für AsylwerberInnen (und anerkannte Konventionsflüchtlinge) im Rahmen der Grundversorgung an. Inkludiert ist ein Nachbetreuungsprojekt für Jugendliche (26 Plätze für Burschen und 18 Plätze für Mädchen), die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ziel ist es, den Jugendlichen den Umstieg, zumeist von einer betreuten WG, in den Erwachsenenbereich zu erleichtern.
      Kontakt: HAUS DARIA, Braunspergengasse 22, 1100 Wien, Leitung: Miriam Lehner
      Tel. 01/602 60 40 - 11, Fax 01/602 60 40-50, haus.daria@caritas-wien.at
      UNBEGLEITETE MINDERJÄHRIGE FLÜCHTLINGE

      Im Asylverfahren werden unbegleitete minderjährige Jugendliche (UMF) von SozialarbeiterInnen der MA 11 vertreten, die soziale Betreuung obliegt der Caritas ED Wien. Eine geregelte Tagesstruktur (Deutschkurs, Schulbesuche, Freizeitaktivitäten, Begleitung zu Behörden und ÄrztInnen, etc.) sowie ein verlässliches Beziehungsangebot sind unerlässlich, um das Ziel einer dauerhaften Integration in Österreich zu erreichen.

      Die WG Refugio bietet 15 Wohnplätze für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) im Rahmen der Grundversorgung an.
      Kontakt: WG REFUGIO, Braunspergengasse 22, 1100 Wien, Leitung: Miriam Lehner
      Tel. 01/602 60 40 - 11, Fax 01/602 60 10-40, wg.refugio@caritas-wien.at

      Die WG Ponte besteht aus zwei Wohngemeinschaften für 10 Burschen zwischen 15 und 18 Jahren.
      Kontakt: WG PONTE, Denisgasse 4/16 & 17, 1200 Wien, Leitung: Miriam Lehner
      Tel. 01/333 96 62 51, Fax 01/333 96 62-50, wg.ponte@caritas-wien.at
      @HOME-STARTWOHNUNGEN

      Das Startwohnungsreferat für AusländerInnen der Caritas ED Wien besteht seit 1991 und beherbergt jährlich an die 1.000 Personen, überwiegend MigrantInnen. Die Startwohnungen erleichtern den Start im neuen Land und die Integration. In den meisten Fällen können die BewohnerInnen selbstständig eine Anschlusswohnung finden und ihr weiteres Leben ohne Unterstützung organisieren.

      Kontakt: STARTWOHNUNGEN FÜR AUSLÄNDERINNEN, Albrechtskreithgasse 19-21, 1160 Wien, Leitung: Elisabeth Stocker
      Tel. 01/878 12-814, Fax 01/878 12-9814, auslaenderstartwohnungen@caritaswien.at

      Weihnachten feiert Ösi in der Gruft, unter Seinesgleichen, ungefördert.

  11. Neppomuck (kein Partner)
    06. Januar 2013 12:37

    Wahlvorschlag.

    Macht dem grünen Spuk ein Ende,
    Bürger, und versucht die Wende,
    ehe es noch nicht zu spät.
    Sollen alles sie versauen,
    bloß weil einst in Donauauen
    die Gewerken waren blöd?

    Deutlich dräut der Linksfaschismus,
    Enkel blut’gen Kommunismus‘,
    ab ist längst der grüne Lack.
    Bürger, lasst euch nicht betrügen,
    von Salonlinken belügen:
    Jagt sie fort, mit Sack und Pack.

    Droht auch eine Wirtschaftsflaute,
    Wähler, nehmt euch nur die „Traute“,
    statt verängstigt zuzuschau‘n,
    und springt über euren Schatten,
    hebt euch aus den Hängematten:
    Rot mit Grün gemischt gibt Braun.

    Mögen sie auch „camouflieren“,
    sich in Schwätzerei verlieren,
    „Grün“ heißt Neid und „Rot“ heißt Blut.
    Wollen euch das Hirn vernebeln,
    um Gesetze auszuhebeln:
    Freiheit ist ein hohes Gut.

    • Xymmachos
      06. Januar 2013 13:32

      Wieder einmal: AVE POETA!
      An alle: hier wäre ein Sternenregen angebracht, und nicht bei den diversen nach dem "Poster-des-Monats" Geilen (nomina sunt odiosa, aber inzwischen kennen wir sie ja).

    • Undine
      06. Januar 2013 15:14

      @Neppomuck

      Hier der wohlverdiente Sternenregen:************!

  12. Torres (kein Partner)
    06. Januar 2013 11:24

    "Kompliziertere ökonomische Zusammenhänge waren den Linken jedoch immer schon fremd" - hier hat Unterberger Unrecht; den Linken (und vor allem den Grünen) gehen auch einfachste ökonomische Fakten weit über ihren geistig-ideologischen Horizont hinaus.

  13. heartofstone (kein Partner)
    06. Januar 2013 00:47

    Wien? Kein Vergleich. Hier machen 100% stadteigene Unternehmen fette Gewinne in dreistelligen Millionenhöhe und müssen auf der anderen Seite ebenso hohe Kredite für "Investitionen" aufnehmen. Laufend werden neue Häuser der Gemeinde in Fernwärmeverträge gepresst obwohl die Fernwärme schon seit Jahren auf Zuheizung durch Erdgas angewiesen ist. usw usf

    Zum Glück ist der Großteil der Verwandtschaft schon nach NÖ und in die Stmk ins Eigenheim mit Garten abgewandert und heuer wird endlich auch mein Haus in NÖ fertig ... ;)

    Bevor sich die Wiener jetzt über hohe Mieten und ständig steigende Sozialausgaben beklagen sollten sie alle arbeitslosen und/oder kriminellen Ausländer mit einem gepflegten Tritt in den Allerwertesten enfernen. Senkt die AL Quote und die Kosten für Wohnraum und den Gutmenschen bleibt sicher noch genug Russ, den wir leider schon eingebürgert haben, zum Verhätscheln über ...

  14. Undine
    05. Januar 2013 16:49

    A.U. schreibt:

    "In Pankow........ ist sogar schon die Installierung von Hänge-WC genehmigungspflichtig, weil diese als zu luxuriös gelten."

    Mich wundert's ohnedies, daß die Grünen nicht schon längst das naturnahe, Unmengen von Trinkwasser sparende PLUMPSKLO (wenn möglich im Grünen!) fordern.

    A.U. schreibt weiter:

    "Ähnliche Motive hatte ja auch jahrzehntelang in Wien die SPÖ. Sie hat deswegen in die teuersten Wohngegenden am Westrand der Stadt Gemeindebauten und parteinahe Studentenheime hineingebaut, um die politischen Mehrheiten in den dortigen Bezirken umzudrehen"

    Damit ist Wien nicht alleine! Auch in LINZ wurden gezielt in die wirklich außergewöhnlich schöne Umgebung der Stadt (Pöstlingberg, Freinberg, Froschberg, Zaubertal, etc) zwischen den eleganten Villen riesige Gemeindewohnbauten errichtet. Motto der Sozis: Was wir nicht haben, gönnen wir auch allen anderen nicht, aus basta.

    Und weiter schreibt A.U.:

    "Was wird dann wohl als nächstes kommen? Mit hoher Wahrscheinlichkeit und Logik droht dann die Zwangseinweisung von Mietern und die Festlegung von Quadratmeter-Höchstgrenzen pro Kopf."

    Am logischesten für grüne Köpfe wäre es, es so zu halten wie die Kommunisten seinerzeit etwa in St. Petersburg; hier quartierte man die Volksmassen in ehemalige hochherrschaftliche Stadtpalais ein: In jedes Zimmer je eine Familie, bestehend aus Großeltern, Eltern, Kindern, Onkeln und Tanten. Die einzige Küche und das Bad, falls vorhanden, teilten sich alle Familien.

    Für die Linken die Verwirklichung des Paradieses: Zahllose Leute, bunt durcheinandergemischt, Einheimische und Zugereiste jeglicher Provenienz und in allen Farben, Schwule und Lesben---alle haben sich lieb---eine echte Wohngemeinschaft ganz im Sinne auch der 68er!

    • raeter
      05. Januar 2013 17:01

      Ergebnis: Verarmung mit anschließendem Mord und Totschlag. Auch eine Möglichkeit der Bevölkerungsexpolsion Herr zu werden.

    • logiker2
      05. Januar 2013 20:09

      hoffentlich erschlägt man die Verursacher diesmal zuerst.

    • Genadi M. (kein Partner)
      06. Januar 2013 12:34

      "Mich wundert's ohnedies, daß die Grünen nicht schon längst das naturnahe, Unmengen von Trinkwasser sparende PLUMPSKLO (wenn möglich im Grünen!) fordern."

      @ Undine
      Das vom Grün-Lobbyismus durchgedrückte "Wassersparen" hat zu teils stark erhöhten Kosten bei der Instandhaltung des Kanalnetzes in deutschen Kommunen geführt. Fließt weniger Wasser durch die Leitungen, verkrustet diese nämlich viel schneller mit Fäkalien.
      Jetzt kann man sich vorstellen was erst los sein wird, wenn die EU ihre Verordnung mit den Wasser sparenden Wasserhähnen durchbringt...

    • Undine
      06. Januar 2013 15:30

      @Genadi

      Ich weiß, ich weiß! Das vom Grün-Lobbyismus durchgedrückte "Wassersparen" reiht sich nahtlos in die lange Kette irrwitziger grüner Forderungen ein, deren Folgen die GRÜNEN Wirrköpfe mangels Weitblick und Seriosität nie absehen können.

      Jahrelang besuchte ich regelmäßig eine sehr alte Dame, die alleine ein Haus bewohnte. Jedesmal mußte ich mich dem sehr strengen Geruch stellen, der von ihrer Toilette ausging (sie selber merkte es nicht!). Sie hatte aus übertriebener Sparsamkeit die Menge des Spülwassers im WC verringern lassen. Das ist Sparen am falschen Fleck. Als ob wir in Ö nicht genug Wasser zur Verfügung hätten!

  15. phaidros
    05. Januar 2013 16:02

    Mir kommt die Geschichte mit den verbotenen Hängeklos ein bissl wild vor. Man müsste einmal hören, welche Objekte aus welchen Gründen da überhaupt betroffen sind, und wie die Regelung im Detail aussieht. Oft schon haben sich solche regelrechten Räuberpistolen dann als etwas ganz anderes entpuppt.

    Nebenbei: wie will man das eigentlich kontrollieren? Gibt es da Klo-Inspektoren, »Inspekloren«?

    BG phaidros.vie@gmail.com

    • raeter
      05. Januar 2013 16:08

      in Wien würde man den als grünen Häuslinspektor bezeichnen

    • phaidros
      05. Januar 2013 16:28

      :-) In Wien würde man einen »Häuslinspektor« vermutlich auch als ganz normal emfpinden.

    • Schani
      05. Januar 2013 17:48

      In Wien hieße der wohl Häuslbeauftragter!

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      06. Januar 2013 00:57

      Warum Räuberpistole? Ein kleine google-Recherche offenbart Folgendes:

      Welche Objekte?
      - "In ganz Prenzlauer Berg südlich des S-Bahn-Rings soll es keine weitgehenden Sanierungen mehr geben. Und zwar schon ab kommenden Jahr. Der kommenden Bezirksverordnetenversammlung werden die neuen Prüfkriterien vorgelegt, mit Veröffentlichung im Amtsblatt sind sie gültig. Zunächst für die zahlreichen Prenzlauer Berger Milieuschutzgebiete mit rund 45.000 Wohnungen, später dann wohl auch für die ehemaligen Sanierungsgebiete Teutoburger Platz und Helmholtzplatz. Die Ausweitung auf ganz Prenzlauer Berg, südlich des S-Bahn-Rings, werde derzeit im Amt intensiv diskutiert, so Stadtrat Kirchner. Auch das Kissingenviertel im Stadtteil Pankow habe man dabei im Blick."

      Welche Gründe?
      - "Es soll damit verhindert werden, dass höherwertiger Wohnraum entsteht und zudem die Zahl der Wohnungen durch Zusammenschlüsse vermindert wird. Ziel ist dabei, dass die soziale Struktur eines Kiezes erhalten bleibt. Ausdrücklich geht es nicht um Mieterschutz; so bringt ein Sanierungsverbot auch oft mit sich, dass Menschen im Alter ihre alten Wohnungen aufgeben müssen, da sie es etwas komfortabler brauchen."

    • phaidros
      06. Januar 2013 01:04

      Na, zum Beispiel, weil nur der Prenzlauer Berg betroffen ist und nicht der ganze Stadtteil Pankow, und weil in Deinem Link (danke dafür!) von Hänge-WCs nicht die Rede ist.

      Was übrig bleibt, ist arg genug.

      LG
      phaidros.vie@gmail.com

      (P.S. Außerdem habe ich nicht gesagt, dass es eine Räuberpistole wäre, sondern nur, dass sich so etwas oft als eine herausstellen würde)

    • estate (kein Partner)
      06. Januar 2013 13:59

      phaidros,

      > ... Link (danke dafür!) von Hänge-WCs nicht die Rede ist.

      Aus [1]: "[Pankows Baustadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) sagt aus:] Der Beschluss, den das Bezirksamt in dieser Woche gefasst hat, ist eine Präzisierung der bislang geltenden Auflagen in den Milieuschutzgebieten. „Wir haben festgestellt, dass diese nicht praxistauglich waren“, sagt Kirchner. Oft hätten sich der Bezirk und Haus- oder Wohnungseigentümer darüber gestritten, ob bei einer Sanierung Strukturheizkörper eingebaut werden dürfen, wie hoch der Fliesenspiegel wird, ob es ein Hänge- oder Stand-WC werden soll. „Das war kontraproduktiv.“ "

      Hintergrund aus [2]: "Ds. V-403/03 Gemeinsamer Antrag
      der Fraktionen der PDS, der SPD und Bündnis90/Die Grünen [..] Dabei soll insbesondere geprüft werden, in wieweit für die angekündigten Baumaßnahmen ein Genehmigungsanspruch besteht. [..] den Einbau von Vorwandinstallationen mit Hänge-WC und Wandeinbauspülkästen, "

      Aus [3]: "Folgende wohnwerterhöhenden Merkmale gemäß Berliner Mietspiegel zählen nicht zum Ausstattungsstandard einer durchschnittlichen Wohnung und werden im Rahmen der vorgenannten Modernisierungsmaßnahmen nicht geschaffen: [..] Wandhängendes WC mit in der Wand eingelassenem Spülkasten"

      [1] http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungssanierungen-pankow-verbietet-den-luxus,10809148,21168080.html

      [2] http://www.die-linke-pankow.de/linksfraktion/wir/themen/milieuschutz/modernisierungsankuendigung_der_baubecon_holding_ag_im_milieuschutzgebiet_ostseestrassegrellstrasse/

      [3] http://spdnet.sozi.info/berlin/nordos/rschroeder/dl/VI-0568_Einhaltung_von_Milieuschutzauflagen.pdf

    • estate (kein Partner)
      06. Januar 2013 14:03

      http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article112186350/Erster-Berliner-Bezirk-verbietet-Luxusmodernisierung.html

      Zitat: Der Stadtentwicklungsstadtrat des Bezirkes Jens-Holger Kirchner (Grüne) sagte, schon bisher seien bestimmte Ausstattungsmerkmale wie Hänge-WCs als Zeichen für Luxussanierung genehmigungspflichtig.

    • phaidros
      06. Januar 2013 14:16

      Danke, estate. Beim Zitieren aber bitte auf die Ausgewogenheit achten, und nicht nur den Teil rausnehmen, der einem passt.

      Dort steht nämlich, genau wie Sie sagen: »...Kirchner (Grüne) sagte, schon bisher seien bestimmte Ausstattungsmerkmale wie Hänge-WCs als Zeichen für Luxussanierung genehmigungspflichtig.«

      Also wird da schon einmal nichts neu eingeführt.

      Und den nächsten Satz lassen Sie überhaupt weg: »Die bisherigen Instrumente seien aber zu detailliert und nicht scharf genug.«

    • estate (kein Partner)
      06. Januar 2013 15:08

      phaidros,

      > Also wird da schon einmal nichts neu eingeführt.

      Derartiges Korinthenkacken (pardon the pun) geht nach hinten los, schrieb Unterberger doch wortwörtlich: "Dort ist sogar schon die Installierung von Hänge-WC genehmigungspflichtig, weil diese als zu luxuriös gelten." - "ist sogar schon" - Gegenwart.

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      06. Januar 2013 15:19

      Ehrlich gesagt ist es mir völlig wurscht, ob ein Hänge-WC "schon bisher" genehmigungspflichtig war oder ob die Genehmigungspflicht erst jetzt oder in Zukunft besteht oder bestehen wird. Es ist mir auch wurscht, ob nur 45000 Wohnungen oder 50000 oder 100000 betroffen sind, diese Verordnungen sind Enteignungen. Wenn ich nicht in meiner Wohnung ein Hänge-WC anbringen darf, sondern die Bezirksvorstehung mir das untersagen kann, dann bin ich nicht der Eigentümer meiner Wohnung. Wenn ich nicht, wie in der DDR, meinen Körper über die Grenze bringen darf, sondern mich die Regierung in diesem Fall erschießen läßt, dann bin ich nicht der Eigentümer meines Körpers.
      Und so weiter.
      Ich will hier kein Verständnis für irgendwelche formaljuristischen Einzelheiten und Kautelen generieren, ich will auch nicht angesichts der teilweisen Abschaffung des deutschen Grundgesetzes (Artikel 14) durch einen Bezirksvorsteher Kaltblütigkeit oder ein stoisches Temperament demonstrieren, sondern genau das Gegenteil: Derartige Verordnungen sind ganz klar verfassungswidrig. Und da hören sich für mich das Beschwichtigen und Hinsichtln und Rücksichtln, die Geduld und der Gurkenhandel auf.

    • phaidros
      06. Januar 2013 15:30

      Ganz genau.

      Und weiter schreibt er: Dem grünen „Stadtentwicklungs-Stadtrat“ ist das als Kampfansage gegen die ihm verhasste „Luxussanierung“ aber noch viel zu wenig.,

      wobei es in Ihrem Link heißt es: »»Die bisherigen Instrumente seien aber zu detailliert«

      Fällt Ihnen etwas auf? Für Sie mag das Korinthenkackerei sein, aber ich sehe eigentlich genau bestätigt, was ich eingangs nur auf Verdacht hin geschrieben habe: dass mir die Häusl-Geschichte etwas wild vorkommt.

      Franziska: völlig richtig, ich sehe das auch als Enteignungen. Genau das meinte ich mit »was übrig bleibt, ist arg genug«.

      Aber da müssen sich die Deutschen und die Berliner drum kümmern. Für mich fallen Klomuschelbestimmungen ziemlich klar in die Rubrik »innere Angelegenheit«, und ich glaube auch, dass wir von hier aus nichts bewirken können. Da ist es ziemlich egal, was wir hier ab(g)eifern. Mit Hinsichtl und Rücksichtl hat das rein gar nichts zu tun.

    • Undine
      06. Januar 2013 15:47

      @Franziska Malatesta

      ************!

      Wir--- d. h. in diesem Fall wir Österreicher und die Deutschen--- steuern geradewegs und gar nicht einmal so langsam eine rot-grün-neokommunistische Diktatur an.

      Noch einmal möchte ich auf den "Presse"-Gastkommentar von Prof. Taschner hinweisen; alleine der Untertitel stimmt schon sehr nachdenklich:

      "Plötzlich könnte manches, das früher wortwörtlich undenkbar war, wie selbstverständlich gutgeheißen werden"

      Wie vieles von dem, was heute gang und gäbe ist, war vor 20 Jahren noch undenkbar!

  16. schreyvogel
    05. Januar 2013 15:38

    Interessant, wie viel Macht dort die Bezirksbehörden haben.

    Allerdings verkennen die Grünen, dass wahrer Luxus nicht Hänge-WC statt Stand-WC ist.
    Wahrer Luxus ist vielmehr, dass überhaupt ein Abort in den Wohnungen ist statt einem Häuschen im Hof. Gegen solchen Luxus sollten sie anrennen!
    Der größte aller Grünen war übrigens Pol Pot, der seine Leute alle weg aus den Städten aufs Land in die Natur trieb, wo sie sich mangels Kunstdünger biologisch ernähren sollten. Das hat aber nicht gefunzt und das sollte den deutschen Grünen zu Denken geben.

    Weiß jemand, wie die Grünen Berlins zum Einbau von Bidets stehen? Braucht man soviel Hygiene überhaupt? Werden sie erlaubt bleiben?
    M.M.nach sollten Hänge-WCs für Behinderte erlaubt bleiben, zum "unterfahren".

    "Kompliziertere ökonomische Zusammenhänge waren den Linken jedoch immer schon fremd". Sehr deutlich bewiesen das die französischen Sozialisten, als sie meinten, sie könnten vorhandene "Arbeit" durch Arbeitszeitverkürzungen auf mehr Arbeitnehmer aufteilen und so Arbeitsplätze schaffen. An den damals gesetzlich beschränkten Arbeitszeiten leidet die französische Wirtschaft noch immer gewaltig.

    Statt Rechtsfaschismus haben wir eben Ökofaschismus. Werden wir uns auch dafür einmal überallhin entschuldigen müssen?

  17. RR Prof. Reinhard Horner
    05. Januar 2013 15:04

    reinhard.horner@chello.at

    Da alle diese an sich läppischen Eingriffe eklatant verfassungswidrig sind, sind sie unverzüglich (erfolgreich) zu bekämpfen. Fanget an!

  18. settembrini
    05. Januar 2013 15:02

    Die ÖVP hat es in der Hand die sich abzeichnenden grün-roten Katastrophen aufzuhalten!

    Die ÖVP benennt sich „Volkspartei“.

    Warum sie nach wie vor Wähler und Sympathisanten verliert, erscheint klar. Die Zahl an durchwegs christlich orientierten Sympathisanten schrumpft, parallel dazu die Zahl der ÖVP Wähler.

    Eine immer stärker werdende Gruppe unter Bürgern ist aber durchaus konservativen Werten und ethischen Vorstellungen zugetan. Sie kann aber den mehr als zweitausend Jahre alten, christlichen Heilslehren nicht mehr viel abgewinnen, noch viel weniger den, bei uns durch den ÖCV diktierten Strukturen (wer von den ÖVP- nominierten Politikern verdankt seine Karriere nicht dem CV?).

    Dieser Trend läßt sich aufhalten, wenn sich die ÖVP darauf besinnt als „Volkspartei“ auch den „Ungläubigen im Volk “, die ja immer mehr werden, ein Angebot zu machen! Ein wirklich liberaler Flügel der ÖVP , der glaubhaft alle einbezieht „die guten Willens sind“ kann eine positive Wende unseres nicht mehr akzeptablen polischen Systems einläuten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich hoffe, daß eine Reihe anderer AU-Tagebuch Leser diese Ansicht teilen!

    • durga
      05. Januar 2013 15:17

      ich stimme dem vollkommen zu!!!!!!!!!!!!!!!

    • phaidros
      05. Januar 2013 15:57

      Unbedingt.

      Es ist generell ein liberales Angebot, das dem Namen auch gerecht wird, was in diesem Land fehlt. Das könnte in Form einer eigenen Partei sein, muss aber nicht. Wenn »Flügel«, dann einer der ÖVP (wo denn sonst?)

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • Teiss
      05. Januar 2013 16:23

      Das BZÖ gibt es auch noch.

    • phaidros
      05. Januar 2013 16:29

      Stimmt natürlich! Trauen Sie denen was zu?

    • Xymmachos
      05. Januar 2013 16:30

      Das mit dem "wirklich liberalen Flügel" in der ÖVP ist natürlich eine wunderbare Idee! Nur: wo fänden denn Liberale in dieser Partei ihre Heimat? In welchen Gremien bzw. Institutionen (nach der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit in der ÖVP): Im Raiffeisenverband? Im Bauernbund? Im ÖAAB? Im Wirtschaftsbund? Im CV? Und wie könnten sich liberale Politiker (oder -innen) gegen diese Machtstrukturen durchsetzen? In Form eines "Liberalen Forums" (aber mir scheint, das gibt's schon)? Und übrigens: darüber, daß man die derzeit in der Koalition werkelnde ÖVP-Partie - mit einigen wenigen Ausnahmen - mit einem nassen Fetzen (hat mit dem Wiener Bürgermeister bitte nichts zu tun!!!) verjagen müsste, wenn's mit dieser Partei wieder aufwärts gehen soll, kann ja wohl kein Zweifel bestehen!

    • phaidros
      05. Januar 2013 16:51

      Hmm, guter Gedanke. Wenn das Aussicht auf Beständigkeit haben soll, dann wohl nur als eigener Bund.

    • Xymmachos
      05. Januar 2013 17:07

      @phaidros 16:51

      ... eigener Bund, für welchen in Anbetracht der vorerwähnten ÖVP-Struktur die Charakterisierung als "Wurmfortsatz" noch schmeichelhaft wäre. Es würde allerdings aufs Schönste dokumentiert, daß die anderen Bünde mit Liberalität nichts am Hut haben.

    • durga
      05. Januar 2013 17:51

      das mit dem "nassen Fetzen verjagen " der temporären Akteure sehe ich ebenso.

      Wenn ich es recht sehe, wollte die ÖVP bereits 1945 als breite bürgerliche Volkspartei, "Christliche Soziallehre, Konservatismus und Liberalismus" in sich vereinen".

      Realistisch gesehen - eine wahrscheinlich bald unter 20 % reduzierte Partei sollte sich nicht mehr den Luxus erlauben, an den Interessen möglicher Sympathisanten vorbeizu agieren.

      Wo ist der liberale Flügel heute?????

    • simplicissimus
      05. Januar 2013 19:38

      Das BZOE hat schon lange verspielt, weil die mitreissende mehrheitsfaehige Botschaft plus ueberzeugende Fuehrungsfigur vollkommen fehlt.

    • fenstergucker
      05. Januar 2013 23:27

      @Teiss

      BZÖ war lange Zeit eine Alternative, aber seit sie für die Schwulenehe gestimmt haben und ein Berufsherr bevorzugen haben sie viele Rechtsliberalen verprellt.

    • phaidros
      05. Januar 2013 23:44

      Meinen Sie wirklich? Ein Berufsheer ist doch gerade mit liberalen Grundsätzen viel natürlicher vereinbar als Wehrpflicht!?

    • Xymmachos
      06. Januar 2013 10:05

      @phaidros 23:44h
      Drum ist ja auch die SPÖ als Befürworterin eines Berufsheeres die wahrhaft liberale Partei. Sag' ich ja schon immer, aber jetzt sind hoffentlich alle Zweifler bekehrt!

    • phaidros
      06. Januar 2013 12:09

      Xymmachos, Fundamentalopposition, nach der etwas falsch ist, weil es vom Falschen gesagt wird, lehne ich aus tiefster Überzeugung ab.

      Der Darabosch-Ansatz ist Mist, aber das Einbetonieren des Status Quo ist der noch größere. Aus einem Berufsheer würde sich wenigstens etwas Brauchbares entwickeln lassen.

      Eine detailliertere Darstellung finden SIe auf http://www.biö.at/?q=Verteidigung_Neutralitaet

    • phaidros
      06. Januar 2013 12:27

      ...Nachsatz: mich betrübt es auch, dass die Parteien hier nach Jahrzehnten Rollen und Standpunkte getauscht haben, damit das eigentliche Staatsthema zu reinem Parteienhickhack gemacht haben, und der eindeutig liberalere Standpunkt jetzt von der SPÖ vertreten wird.

      Aber ich messe den liberalen Gehalt einer Idee nicht daran, wer sie ausspricht und rate, das grundsätzlich nicht zu tun. Sonst macht man sich ja zum Parteiläufel und Stimmvieh.

    • raeter
      07. Januar 2013 09:52

      @phaidros
      *****

  19. machmuss verschiebnix
    05. Januar 2013 13:46


    Stoppen ? Von wegen - die Leute wählen sowas ! ! !


    Das läuft wirklich drauf hinaus, daß auch der Mittelstand zur Entscheidung eines
    G. Depardieu gezwungen wird. Man muß es nur rechtzeitig tun - solange man noch
    ausreisen darf (klingt heute noch "witzig" bis jenseitig, mal sehen wie sich das nach
    der Wahl anhört @! ).

    .

  20. A.K.
    05. Januar 2013 11:45

    O.T. aber vielleicht doch nicht ganz:
    Stronach – ich sympathisiere mit nicht ihm – meinte, Erwin Pröll herrsche in Niederösterreich wie ein Diktator. Er hat dabei aber in Wien Michael Häupl als noch größeren Diktator - an der Spitze seiner Genossen - leider nicht auch erwähnt.
    Ich kann beide vergleichen: Ich wohne in Wien und habe – familienbedingt - einen Zweitwohnsitz im Weinviertel. Das, was Stronach als diktatorischem Wesen an Erwin Pröll auffällt, ist in der Praxis durchaus erträglich. In Niederösterreich funktionieren Kontakte zu Behörden ziemlich problemlos und man gewinnt den Eindruck, als Bürger behandelt zu werden. Vieles geht zügiger verglichen zu Wien.
    In Wien sollte man hingegen überlegen, ob man im grünen Lodenmantel z.B. an Magistratischen Bezirksämtern oder im Rathaus mit Anliegen, die einem Ermessensspielraum unterliegen, vorstellig zu werden versucht.
    Bei Veranstaltungen in Niederösterreich wird – falls u.a. eine mehr oder weniger große Förderung mit Landesgeldern erfolgt – der Gruß des Landeshauptmannes in Ansprachen erwähnt, also zweckmäßigerweise eine Captatio Benevolentiae (ein Erheischen des Wohlwollens), gemacht. Inhaltlich ist aber das Geförderte fast immer von Nutzen, qualitativ hochwertig (Konzerte, Ausstellungen) und z.B. als Side-Effekt von Landesaustellungen wirklich gut. Hier ist noch vom Niveau der christlichen Wurzeln der ÖVP etwas zu merken.
    In Wien werden Life-Paraden, Lesben- und Schwulen-Events, Che Guevara-Büsten, Denkmäler für homosexuelle Opfer der NS-Herrschaft, Häuser für Lesben und Schwule etc. gefördert. Eine ganze Armee von Nutznießeren der linken Stadtverwaltung macht Geschäfte. Auffällig ist, daß z.B. bei Weihnachtsmärkten die Buden so einheitlich sind, daß sie wohl von einem einzigen Hersteller geliefert werden. Die Organisation dieser Events liegt – nach Medienberichten - in den Händen einer Magistratsabteilung mit türkischstämmiger Leitung. Der „Eistraum“ vor dem Rathaus, mit einer jährlich wachsenden Eisfläche und technischem Aufwand, ist fest im Einfluß der linken Stadtverwaltung. Immigration als Nachschub der Proletarierscharen ist noch immer in, allerdings dürften auch den Genossen bereits Zweifel kommen. Ich vermute auch eine Immobilienblase bei Bauten, die z.B. nur mehr durch Umsiedlung von Finanzämtern verdeckt werden kann.
    Kurz: Ein Diktator wie Erwin Pröll diktiert wenigstens in die richtige Richtung. In Wien ist das Diktat der Linken hingegen mit dem ehemaligen Ostblock vergleichbar.

    • Wertkonservativer
      05. Januar 2013 13:29

      Ganz d'accord, werter A.K.:

      ich bin Niederösterreicher und sehe das genau so:
      Pröll ist zwar ein Volkstribun (beileibe kein Diktator!), doch er tut viel für das Land und dessen Bürger!
      Hier blühen Kunst und Kultur, Heimattreue findet ihren Anwert, die Wirtschaft wird klug gefördert, wie kaum in einem anderen Bundesland!
      Also:
      LH Pröll ist sicher nicht jedermanns Sache, doch immerhin eine kraftvolle, durchsetzungsfähige bürgerliche Politikerpersönlichkeit, von denen wir hier in unserem Österreich sicher mehrere bräuchten!
      Wir jammern über die vielen Schwachmatiker in unserer Politik, und finden dann an diesem echten Polit-Profi auch wieder alles mögliche auszusetzen!

      Was wollen wir eigentlich wirklich?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • raeter
      05. Januar 2013 13:47

      wie erklären Sie sich die Achse Pröll / Häupl?
      die 2 regieren Österreich! Und das soll gut sein?

    • GOP
      05. Januar 2013 13:50

      Sowohl in Wien wie auch in NÖ sind "Landeskaiser" am Ruder, welche mit viel Steuermitteln laufend deren Position festigen müssen. Sicher ist die Politik von Pröll sympatischer als jene von Häupl, trotzdem sind beide Herren kleine "diktatorische" Demokraten.
      Nicht zu vergessen: NÖ ist das mit Abstand am meisten verschuldete Bundesland, konnte diese Tatsache und mögliche Schwächen bisher aber erfolgreich "unter den Teppich" kehren.

    • A.K.
      05. Januar 2013 14:12

      @raeter:
      Dafür habe ich auch keine Erklärung, außer vielleicht, daß diese Achse (sie existiert eigentlich nur laut Medien) für beide Vorteile gegenüber dem Bund bietet.
      @GOP:
      Die Verschuldung von NÖ begann mit der Gründung der Landeshauptstadt in St. Pölten. Der Sitz in Wien hätte genügt, aber Architeken und Bauleute mußten zu tun bekommen, die Beamten waren wenig amused. Alles nur, weil Wien derartig links rot beherrscht war/und ist und Niederösterreich diesen Einfluß nicht mehr aushielt. Zu Kaisers Zeiten wäre die NÖ-Landeshauptsstadt in Wien geblieben.

    • GOP
      05. Januar 2013 15:15

      A.K.
      Ich erinnere mich noch gut, als man verzweifelt eine Landeshauptstadt suchte und dann das "rote" St. Pölten gegenüber Tulln, Wr. Neustadt und Baden (?) gewonnen hatte. Da hat man dann einen Betonburg auf die grüne Wiese gestellt und eine Verschmelzung mit der St. Pöltner Innenstadt erhofft. Tatsache ist aber, dass noch viele Bedienstete täglich von Wien und Umgebung herangekarrt werden und nach Büroschluß um den Regierungsgebäuden - trotz Museum und Festspielhaus - "tote Hose" herrscht. Mit mehr oder weniger Druck hat man anschliesend auch diverse Landesorganisationen (zuletzt die AK) nach St. Pölten gelockt. Schlauerweise hat man aber ein schönes Barockgebäude in der Wiener Herrengasse behalten, denn man braucht ja heutzutage auch in Wien eine "Botschaft" bzw. eine Verbindungsstelle in der Bundeshauptstadt.
      Ich meine: Wien braucht NÖ und umgekehrt. Daher sind diverse Kleinkriege (z.B. jetzt die Parkplatzdiskussion) völlig sinnlos.
      Übrigens: Pröll und Häupl sind sich meist nur dahingehend einig, wenn es gegen die Bundesregierung geht und mehr Geld aus dem Bund herausgepresst werden soll.

    • Brigitte Imb
      05. Januar 2013 19:46

      @ GOP,

      zur Abstimmung standen Krems u. St. Pölten, wobei der ÖVP Krems bei weitem lieber gewesen wäre.

    • fenstergucker
      05. Januar 2013 23:29

      @AK

      Es wurde schon öfter angedeutet, daß in Niederösterreich eine weitere Bombe in Sachen Finanzspekulationen schlummert soll
      Wird sicher erst nach den Wahlen hochgekocht, aber dann wird sich Pröll warm anziehen müssen.

    • Brigitte Imb
      06. Januar 2013 00:04

      Was sollte ihm denn gerade nach der Wahl passieren?

    • GOP
      07. Januar 2013 10:31

      Brigitte Imb:
      Anfang März 1986 wurde vom damaligen Landeshauptmann Siegfried Ludwig eine Volksbefragung mit dem Slogan "Ein Land ohne Hauptstadt ist wie ein Gulasch ohne Saft" initiiert, die die endgültige Klärung dieses Projektes bringen sollte. Es gab zwei Fragen:
      1. Wollen Sie eine eigene Landeshauptstadt? Dies wurde von 56 % mit JA gestimmt
      2. Welche Stadt würden Sie bevorzugen? (in Klammer die Umfrageergebnisse)
      St. Pölten (45 %), Krems (29 %), Baden (8%), Tulln (5%), Wr. Neustadt (4 %). Man konnte auch noch selbst einen Vorschlag einbringen. So hat Herzogenburg 0,5 % erzielt.
      Erstaunlich war, dass 61,3 % der Wahlberechtigten an dieser Volksbefragung teilnahmen. Ich bin schon auf die Beteiligung der kommenden Wählerbefragung in Wien gespannt.

  21. CHP
    05. Januar 2013 11:16

    In Wien: Nach der Übersiedlung meiner Mutter aus dem 12. Wr.Gemeindebezirk in ein Seniornheim mußte ich die Fliesen aus dem WC der Gemeindewohnung entfernen, weil
    es nicht dem "Standard einer Gemeindewohnung" entsprochen hätte.
    Nachmieter gibt es keine, da das Haus jetzt abgerissen wird!

  22. raeter
    05. Januar 2013 10:50

    Im Buch "Bobos in Paradiese", beschrieb David Brooks die amerikanische Version dieser Kombination aus Bourgeoisie und Bohemiens. Sie haben die Macht übernommen. Journalisten, Künstler, Intellektuelle, Beamte, Medienunternehmer. Sie fahren Fahrrad oder E-cars (in den USA SUV), wohnen in fetten Wohnungen mit Bädern, die das Vielfache eines Autos kosten.

    Wenn grüne Asketen und Sozialromantiker gegen die Intensionen dieser Leute vorgehen, treffen sie auf Teile ihrer Kernwählerschaft. Die Piraten wird es freuen.

    Im Namen der Moral wird die Durchmischung des Wohngebiets politische durchgesetzt. Der Kampfbegriff dafür "Gerechtigkeit". Das hört man leider oft von christlichen Kirchen, die den Anspruch auf Moral mit den Grünen teilen. Nicht umsonst wird mit Frau Göring eine Spitzenfunktionärin der evang. Kirche Spitzenkandidatin der Grünen. In Österreich ist es der Caritasmann Wallner.
    Gerechtigkeit nivelliert, Außergewöhnliches wir verdächtig. Die Freiheit verschwindet. Dazu Carl Schmitt: "Der gerechte Staat ist der Feind des liberalen Rechtsstaats" (siehe auch Votivkirche, wo mit Gerechtigkeitsfloskeln gegen den Rechtsstaat argumentiert wird).

    Wo Freiheit beschränkt wird, ist die Diktatur nicht weit. Begriffe wie Volkswagen, Volkswohnung klingen noch nach. Wann kommt das Volksfahrrad?

    • fokus
      05. Januar 2013 11:01

      Die politische Durchmischung der Wohngebiete erfolgt bei den hochwertigen Projekten aber nur mit wohlverdienten Funktionären, ihren Familienmitgliedern und Freunden.

      Mit dem Begriff Volksherrschaft wird dann versucht, sich ein demokratisches Mäntelchen umzuhängen. Alles schon dagewesen.

    • Undine
      05. Januar 2013 17:29

      @raeter

      Den Volksempfänger, vulgo ORF haben wie auch schon.

    • fenstergucker
      05. Januar 2013 23:30

      @Undine

      ;-)))

    • Weninger (kein Partner)
      08. Januar 2013 10:38

      Carl Scmitt der Kronjurist des 3. Reiches, ein überzeugender Anwalt gegen Totalitarismus, na bravo!

  23. Wolfgang Bauer
    05. Januar 2013 10:39

    So weit sind wir Wiener von Berlin nicht entfernt, wenn sich die Rathausmafia mittels Volksbefragung 'auf ewig' bestätigen lässt, dass Gemeindewohnungen nicht privatisiert werden dürfen.

    Das geschieht auch deswegen, weil dann Günstlinge und Günstlinginnen zu Normalmieten bedient werden können. Bei Eigentums-Marktpreisen würde das nicht mehr möglich sein.

    • Jewgeni Gorowikow
      05. Januar 2013 14:18

      @ Herr Wolfgang Bauer

      Rathausmafia?
      Günstlinge?
      Gunstinginnen?

      Ist Wien nicht DAS Musterbeispiel von Transparenz, echter Bürgermitbestimmung, fairer Demokratie und liberaler Wirtschaftspolitik wo garantiert ist dass niemand -)

    • Jewgeni Gorowikow
      05. Januar 2013 14:25

      @ Herr Wolfgang Bauer

      Rathausmafia?
      Günstlinge?
      Gunstinginnen?

      Ist Wien nicht DAS Musterbeispiel von Transparenz, echter Bürgermitbestimmung, fairer Demokratie und liberaler Wirtschaftspolitik wo garantiert ist dass niemand & keine Gruppierung unrechtmäßig bevorzugt wird?

      Ist Wien nicht DAS Musterbeispiel - und zwar seit vielen Jahrzehnten - wo es immer gerecht -)

    • Jewgeni Gorowikow
      05. Januar 2013 14:27

      Ist Wien nicht DAS Musterbeispiel - und zwar seit vielen Jahrzehnten - wo es immer gerecht -)

    • Jewgeni Gorowikow
      05. Januar 2013 14:28

      Sorry, nach 3 Versuchen geb ich's jetzt auf.

  24. dssm
    05. Januar 2013 10:16

    Jeder staatliche Eingriff, zieht weitere staatliche Eingriffe nach sich, weil staatliche Eingriffe niemals(!) funktionieren.
    Man reguliert das Wohnungseigentum, ähnlich wie in Wien ja auch, wundert sich dann über ausbleibende Steuereinnahmen, weil kein fleißiger Mensch dort hin will. Also muss man die Steuern erhöhen, weil die bösen Reichen den Bezirk verlassen. In Berlin besonders infam, weil durch den Länderausgleich, die Bayern und Würtenberger den Schwachsinn zahlen dürfen.
    Wie halt in Österreich die (west-) Bundesländer für Wien zahlen.

    Man sollte als kurzfristige Lösung vielleicht eine sofortige Sezession aller Bundesländer anstreben. Also zuerst eine Europäische Union (aber bitte subsidiär!), dann direkt die heutigen Bundesländer mit viel Macht, dann die Bezirke mit noch mehr Macht und dann die Gemeinden mit der aller größten Macht.

    • phaidros
      05. Januar 2013 16:17

      Völlig einverstanden, da ist einfach eine Ebene zu viel!

      Lediglich finde ich, dass eher die Länder als legislative Institution weg gehören, dafür die Bezirke aufgewertet. Stellvertretend: ein Jugendschutzgesetz genügt mit Sicherheit, wir brauchen nicht neun (was nämlich mit dem wahnwitzigen Overhead von 9 zusätzlcihen Regierungen verbunden ist).

      Bayern funktioniert ganz gut, und hat mehr Einwohner als Österreich.

  25. Josef Maierhofer
    05. Januar 2013 10:09

    Linker Terror, grüner Terror, die müssen abgewählt werden.

    Ich hätte da auch eine regulatorische Maßnahme in der 'Hinterhand', nämlich die, dass die dortigen Grünpolitiker und Rotpolitiker in solcherart von ihnen regulierten Wohnungen zwangszugewiesen werden sollten und zwar ohne Zweit- und Drittwohnung und ohne Landhaus. Denn beschlossene Gesetze müssen von allen gleich eingehalten werden.

    Oder gibt es da in Berlin gar Unterschiede zwischen den Gleichen ?

    Denn bei uns, da gibt es so was nicht ...

    Ich weiß nicht, wie viel Blödheit und Terror erträglich ist und wann die Wähler endlich aufwachen und diese linke Sippe von der Mehrheit abwählen für eine Nachdenkpause.

    • dssm
      05. Januar 2013 10:20

      Dieses Programm gab es schon einmal in Berlin.
      Im den 30er Jahren. Da wurden die Juden aus den Wohnungen hinaus drangsaliert um genügend billigen Wohnraum für die treuen Parteigenossen zu schaffen. Die waren der Partei dann auch wirklich treu ergeben.
      Daher werden die Parteipolitiker auch nicht betroffen sein.

    • Josef Maierhofer
      05. Januar 2013 11:24

      @ dssm

      Hier in Wien leben an die 250 000 Sozialisten mit 'Baddeibuch' in Gemeindewohnungen, davon nunmehr etwa mehr als die Hälfte 'eingebürgerte' Christenhasser und Shariaeinführer oder -forderer, ganz antifaschistisch, wie P.C. es sagt, nicht so mit Meinungsbürgern, gegen die wird Faschismus betrieben und Sozialwohnungen der Gemeinde Wien können sich die abschminken, wenn sie in Not geraten.

      Hier in Wien sind enorm viele 'Baddeibuch'-Inhaber in gemeindeeigenen Parteibetrieben angestellt, die nicht gewinnorientiert arbeiten müssen, weil sie 'vom Steuerzahler' (sprich: 'auf Kredit') samt den privilegierten und fürstlichen Arbeitsbedingungen und Gehältern erhalten werden, von den pragmatisierten (man könnte fast sagen, arbeitsbefreiten) Gemeindeangestellten ganz zu schweigen. Enorm viele 'Künstler' werden 'subventioniert' und ebenso die ganze linke 'Eventindustrie' ('lustig samma'). Die Gemeindewohnungen werden vererbt, auch Kinder werden auf Sozialwohnungenanwartschaften gesetzt, klar, diese solcherart privilegierte und auch abhängige Klientel gehört zu den treuen Wählern, bekommen sie doch das (fast) leistungslose Leben geschenkt, 'von der Baddei' - in Wahrheit von den Fleißigen unter den Österreichern und darüber hinaus auf Kredit, den auch diese Fleißigen zu zahlen haben werden.

      So gesehen ist die SPÖ für mich eine einzige Verletzung des ersten Staatsgrundgesetzes von der Gleichberechtigung aller Staatsbürger.

      So hat die SPÖ mit Partei nur mehr wenig zu tun, sie ist ein Wirtschaftskörper, aber, wie bei allem, ein unwirtschaftlicher, unrealistischer auf Steuerkosten und Kredit und ein politischer Machtkörper mitsamt Diktatur und Machtmißbrauch und Korruption.

      Die Lüge ist, dass sie vorgeben, es käme alles von der Partei, statt, dass sie die Wahrheit sagen, nämlich alles kommt von der Arbeit tüchtiger Bürger. Lüge ist, dass sie sagen der Staat macht alles für den Bürger, wahr ist vielmehr, das der Staat vom Bürger lebt und von diesem nimmt, auch die Rückzahlung für eingegangene Kreditverpflichtungen sogar für fremde Schuldensünder, solidarisch, versteht sich, und nichts gibt, ja, er gibt auch, aber nur den 'Baddeigenossen'. Und Lüge ist, dass das Demokratie sein soll, wobei es reine Parteidiktatur darstellt.

    • GOP
      05. Januar 2013 15:35

      Josef Maierhofer:
      Vor vielen Jahren hatte ich während meiner Studienzeit für eine "rote" Baugenosenschaft gearbeitet. Wenn es um irgendwelche Kontakte zu anderen Firmen und Dienststellen (Telefon, Rathaus usw.) ging, dann war die erste Frage immer: "Gibt es dort jemanden von den Uns'rigen?".
      Ich glaube, daran hat sich in Wien nichts geändert. Vermutlich geht es in schwarzen Bundesländern ebenso zu.

    • Josef Maierhofer
      05. Januar 2013 19:07

      @ GOP

      Natürlich ist das so, leider in Österreich.

      Die Schwarzen schieben aber nicht so vordergründig penetrant und primitiv Meinungs- und Ideologieterror, verglichen mit den Roten. Sonst geht es dort genauso zu.

      Ein Beispiel, wo beide zusammenkamen, war in etwa Skylink mit fast 800 Millionen für die 'Würst' (sprich: für die 'Politwürstel'). Da wurden halt die Firmen proporzmäßig doppelt beauftragt.

      So trottelhaft und kriminell sind unsere Parteien und die Klientel dazu und so teuer ...

      Ich habe auch noch von keinem nennenswerten Untersuchungsergebnis, von Anklagen und Verurteilungen ganz zu schweigen, zum Thema Skylink gehört.

      Ja. wo sind sie denn unsere sauer verdienten Millionen ? Ich glaube, man müsste nur die Parteien alle einmal objektiv prüfen und alle Firmen, die öffentliche Aufträge dieser Dimension abführen, beginnend schon bei den Angeboten, die nicht eingehalten werden, bzw. gar nicht ausführbar sind, über die 'Bolidiga', die nicht wissen, was sie wollen und ständig neue Wünsche haben und Extrawürstel braten, bis hin zu den 'Baddeien', die allesamt ausschliesslich für ihre Klientel denken und nicht ans Volk, an Österreich, an die Kosten, etc. und zu guter letzt bis hin zu den Erpressern, Betrügern und Korrumpeuren.

      Alles 'sauber' und 'ur-österreichisch'. Die schmutzigen Bilder von Manfred Deix sind schon richtig ...

    • GOP
      06. Januar 2013 18:25

      Josef Maierhofer:
      Mein Sohn ist in der Baubranche tätig. Dort ist man immer froh, wenn unvorhergesehene Fakten oder neue Bauherrnwünsche auftauchen, denn dann git das ursprüngliche Offert - welches zur Erreichung des Auftrages absichtlich niedrig angesetzt wurde - nicht mehr. So ist es leicht möglich, dass sich die Baukosten verdoppeln.

  26. Interessierter Leser
    05. Januar 2013 09:26

    OT. Auch so sind sie, die LINKEN:
    Das muss man gestern in der ZIB-2 gesehen/gehört haben.
    Auf Darabos‘ „Pro-Berufsheer-Argument“, dass in Europa fast alle Länder ein Berufsheer hätten, erklärt Lopatka, dass eben gerade die neutralen Länder (aus gutem Grund) in Europa nach wie vor an der Wehrpflicht festhalten. Darabos darauf in seiner „Verteidigungsnot“ lügt ganz frech in die Kamera - unter heftigen Protesten von Lopatka, aber von Wolf nicht beanstandet - und behauptet, Schweden wäre neutral und habe auch ein Berufsheer eingeführt. Fakt ist – und das muss auch ein Historiker und Politiker vom Schlage eines Darabos wissen - Schweden entschied sich Militärbündnisse mit seinen Nachbarländern und EU-Ländern einzugehen, seine Neutralität aufzugeben und ein Berufsheer einzuführen – wie es seinerzeit Schüssel, verteufelt von den Linken und der Mehrheit der Bevölkerung - angeregt hat. Österreich will seine „Mozartkugeln“ behalten und daher macht nur die Beibehaltung der Wehrpflicht Sinn, auch wenn Darabosch die Bevölkerung - in jeder Hinsicht -fasch informiert.

    • Alexander Renneberg
      05. Januar 2013 09:32

      wird hart werden die umfrage, wie ich schon weiter unten angeführt habe.

      die roten werfen alles in die schlacht unterstützt vom orf, der krone, heute, etc.....

      daher selbst hingehen und alle motivieren das gleiche zu tun und für die beibehaltung der wehrpflicht stimmen.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      05. Januar 2013 15:05

      Es war mir immer schleierhaft, wie ö. (Spitzen)politiker vorschlagen konnten, die österreichische Jugend als Soldaten dem Kommandao eines Staates zu unterstellen, der das in Ehren ergraute, demokratisch gewählte Staatsoberhaupt, den vormaligen UNO- Generalsekretär Dr. Kurt Waldheim weltweit wieder besseres Wissen verleumdete. Denn dieser Rufmord ist das infamste, denkbare Verbrechen und bis heute ungesühnt und der schuldige Verbrecherstaat weltweit in ständige kriminelle Kriege verstrickt. Es war vorauszusehen, daß die österreichische Jugend als Kanonenfutter vorgesehen gewesen wäre. Manchmal habe ich das Gefühl, daß Österreich vom Himmel aus regiert würde, denn derartige Politiker hätten es sonst längst umgebracht. GOTT SCHÜTZE ÖSTERREICH!

    • phaidros
      05. Januar 2013 16:23

      Ich halte von der Erhaltung der Wehrpflicht gar nichts, denn sie hieße automatisch: Erhaltung der Wehrpflicht in ihrer bestehenden FOrm. Und die ist nichts anderes wie eine Zivildienerfabrik einerseits und sinnloses Lebenszeitgrab andererseits.

      Durchaus sehend, dass die Darabosch-Variante (mit dem Verkauf der Hardware) Mist*) ist, so wahren wir mit einem Berufsheer doch mehr Zukunftschancen.

      Diese Schande von lächerlicher Karikatur einer Neutralität, die wir keinen einzigen Tag seit Bestehen der 2. Republik behaupten hätten können, gehört natürlich endlich auch de jure beendet.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      *) "Mist" ist die in der Landwirtschaft bei der Viehhaltung in Ställen anfallende Mischung von Exkrementen von Tieren.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      05. Januar 2013 16:55

      "Die Schande der lächerlichen Karikatur einer Neutralität, die wir keinen Tag erhalten könnten" bedeutet immerhin, daß wir zum Unterschied von der Bundesrepublik Deutschland keine Besatzungstruppen im Land haben und unsere Kinder nicht am Hindukusch in einem verbrecherischen Angriffskrieg sterben. Und anläßlich der kriegsverbrecherischen Aggressionen der NATO in der "Waldheim - Campaign" 1986 sowie der "Sanktionen" 2000 haben wir sehr wohl die Neutralität dauerhaft verteidigt und den Einmarsch à la Hitler 1938 abgewehrt - wenn auch die Gewehre der Freunde den Dummen verborgen waren , nicht jedoch den NAZI- Aggressoren, denen natürlich nichts verhaßter ist als Österreich, das Herz des Königreichs David - des Hl. römischen Reiches (siehe "www.ortnerprinceton58.at").

    • phaidros
      05. Januar 2013 17:16

      Kein Deutscher ist gegen seinen Willen am Hindukusch.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      05. Januar 2013 21:47

      Zu Phaidros:
      Et volenti fit iniuria - von Deutschlands Schande abgesehen.

    • Brigitte Imb
      05. Januar 2013 22:10

      Renneberg

      Nachdem die Gabi den Genossen in den Rücken fällt - sicher um sich wieder beliebt zu machen, weil sie ohnehin weiß, dass die Abstimmung nicht zugunsten der SPÖ ausgehen wird -, Voves ebenfalls nicht die vorgegebene Linie teilt, sehe ich der Abstimmung gelassen entgegen.
      Hoffentlich gibt es eine hohe Beteiligung - den Champagner dürfen die Befürworter ruhig schon einmal einkühlen.

      P.s.: Sollte wider Erwarten die SPÖ gewinnen, dann teile ich auch Ihre Ansicht, daß das österreichische Volk nicht für Direkte Demokratie taugt. Aber ich bin zuversichtlich, daß Häupl, Dara und die Krone eine "Watschn" kriegen werden.

    • phaidros
      05. Januar 2013 23:00

      Sg. Hr. Dr. Ortner, ich verstehe nicht ganz, wer ist da der »Wollende«?

      Aber wie auch immer, Sie schreiben ganz richtig, dass wir: »zum Unterschied von der Bundesrepublik Deutschland keine Besatzungstruppen im Land haben«, aber eben das macht ist »unsere Art« der Neutralität ja so schändlich: weil wir die Vorteile lukriert haben ohne die damit verbundenen, an sich völlig selbstverständlichen, Verpflichtungen auch nur einen einzigen Tag wahrzunehmen. Sondern zu jedem Zeitpunkt wie selbstverständlich damit gerechnet und darauf vertraut haben, dass uns im Anlassfall die BNATO »raushauen« würde (was meiner Ansicht nach ein Trugschluss gewesen wäre).

      Ich glaube, dass das einen nicht unwesentlichen Anteil an der im Ausland latent vorhandenen Österreich-Antipathie hat, ohne die bspw. »die Sanktionen« gar nciht denkbar geewsen wären. Nur wir sin der Meinung, dass man uns ob unserer Sängerknaben und Lipizzaner auf der ganzen Welt einfach nur lieben könnte; die Welt weiß davon aber nix.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      06. Januar 2013 11:31

      Zu Phaidros:
      Der "Wollende" ist der deutsche "freiwillige" Afghanistan-Kämpfer.
      Was die Stellung Österreichs in der Weltpolitik angeht, so ist das ein so komplexes Thema, daß es sich nicht in "Tagebuch-Eintragungen nicht abhandeln": 'Heißumfehded, wildumstritten, liegst du in des Erdteils Mitten - einem starken Herzen gleich!.." (Paula v.Preradovic, Österreichische Bundeshymne). Da ich die "Watchlist-Entscheidung" der Regierung Reagan als Kriegserklärung zu einem Vernichtungskrieg gegen Österreich verstand, reagierte ich mit meinem wohlfeilen Werk "Sonnenaufgang über Österreich" obwohl mir wohlmeinende Zeitgenossen die Arbeitslosigkeit als Reaktion der Politik in Aussicht gestellt hatten. Ich antwortete - ein heimattreuer Böhme - "Und wenn man mich verbrennt!". Von der französischen Botschaft zur Buchpräsentation im französischen Kulturinstitut im Palais Clam Gallas eingeladen, wies meine Hauptarbeitgeberin ihre Angestellten an, die Präsentation nicht zu besuchen: Und Alle gehorchten! Daß ein solches Österreich hassenswert ist, ist klar. Doch das will mein Werk ändern! Somit "verweise ich den Hohen Senat auf meine schriftlichen Ausführungen!" (mein Erfolgssatz bei Gericht).

    • phaidros
      06. Januar 2013 12:35

      Ist Österrich Europa wirklich »ein starkes Herz«? Das den gesamten Organismus am Leben hält und in wenigen Minuten töten würde, wenn es versagte?

      Oder sind wir nicht eher dem Überrest eines einstmal vorhandenen, wichtigen Organs vergleichbar, das in vorvergangenen Zeiten eine Funktion erfüllt hat, die aber nun nicht mehr vorhanden ist und auch nicht mehr benötigt wird?

      Die Zeile in der Bundeshymne ist hübsch anzuhören, hat aber mehr mit Österreichs Selbstwahrnehmung zu tun als mit der Realität.

      Mein Rat ist immer der selbe: die eigenen Handlungen so nah wie möglich an der Realität auszurichten, und nicht an der Selbstwahrnehmung (denn die könnte trügerisch sein).

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      06. Januar 2013 16:11

      Zu phaidros.: Da ich Enkel habe, kann ich Untergangsphantasien zum Thema Österreich nicht aktzeptieren.
      A.E.I.O.U.= Ausria erit in orbe ultima = (für
      Barbaren): Österreich wird der letzte zivilisierte Staat der Welt sein. Das Gute ist, daß ich daran glaube und himmlische Zeichen erhielt.

  27. diko
    05. Januar 2013 08:26

    das sind doch nur Peanuts, verglichen mit den wahren Zielen zudem die Grünen seinerzeit erfunden wurden:
    z. B. heute 5.1.2013 ORF Steiermark http://steiermark.orf.at/news/

    Klimaschutz: Steiermark drohen hohe EU-Strafen

    Bis Ende 2013 hat die Steiermark noch Zeit, die EU-Klimaschutzziele zu erreichen. Werden diese verfehlt, werden ab 2014 Strafzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe fällig!

  28. Wertkonservativer
    05. Januar 2013 08:01

    Na, wenn man das liest, haben wir alle ja wirklich ein Riesenglück, dass unsere Grünen sich wegen ihrer vielen Selbstfaller und Spintisierereien den Weg zu einer Mittelpartei selbst "versalzen"!

    Leute wie die Vasi-Kuh und andere Grün-Eiferer werden es dem normalen Volk schon austreiben, bei Wahlen die grüne Liste anzukreuzeln!

    Daher, liebe Freunde, keine Bange! Zustände wie in Berlin-Pankow brauchen wir wahrlich nicht zu befürchten! Dies auch deshalb, weil die angestammten Rot-Wähler mehrheitlich einen ziemlichen Graus vor sektiererrischen und weltfremden Spinnereien haben!
    Daher: im Herbst Mitte/Rechts wählen; Aufsplitterungen durch Wahl selbstgerechter Möchtegern-Zampanos und Kleinstgruppierungen vermeiden, den Rot/Grün-Leuten einen starken Block bürgerlich/freiheitlichen Zuschnittes entgegenstellen!

    Fast eine Wahlrede, doch es muss immer wieder gesagt werden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alexander Renneberg
      05. Januar 2013 09:15

      völlig richtig wertko, zum einen werden selbst die roten solchen vorschlägen wie in berlin nicht zustimmen, zum anderen wäre es besser wenn alle abtrünnigen" övp wähler anstelle des wandelnden geriatriezentrums stronach doch wieder die övp wählen würden. dass zumindest der konservative block gestärkt wird. da hilft es auch nicht den strache zu wählen.

      ja klar muss man auch bei einem kreuzerl bei der övp die zähne zusammenbeißen, aber am ende ist das wohl noch das geringste übel.

      und daher sollte auch allen klar sein wie wichtig es ist bei der abstimmung über die wehrpflicht hinzugehen und für die beibehaltung der wehrpflicht zu stimmen.

      könnte durchaus ein knappes ergebnis werden, denn die roten fahren jetzt alles auf. wien ist zugepflastert mit Plakaten. sogar mit 16 bogen plakaten: frauen für ein berufsheer.
      nicht mal schlecht gemacht.

    • raeter
      05. Januar 2013 11:33

      @Renneberg
      Sie vergessen, daß in der VP die Herzjesukommunisten sehr viel Einfluß haben.
      Die VP Spitze packelt mit dem Spitzenklerus, weswegen sich die VP nur bedingt an die Kirche rantraut. In der Kirche aber haben die Linken die Hosen an.

      Also kauft man mit der VP Linkes ein. Eine Koalition mit der SPÖ eben. Herr Stronach ist angeblich zu alt und die Freiheitlichen und das BZÖ sind ganz ganz böse. Ich bin fast sicher, daß die VP, im Falle einer Mehrheit von rotschwarzgrün diese Variante wählen wird. Diesbezügliche Signale gibt es bereits und ein Politker vom Format des Herrn Schüssel (und das meine ich positiv, obwohl mit vielem von ihm nicht einverstanden) weit und breit nicht in Sicht ist.

      Ich denke im Sinne einer Erneuerung Österreichs braucht die VP einen ordentlichen Denkzettel, weil sie sich ohne diesen nicht erneuern wird können. 15 % oder weniger würde ich ihr wünschen.

    • Alexander Renneberg
      05. Januar 2013 12:23

      raeter, leider gibt es schüssel oder personen seines zuschnittes als politiker nicht mehr. leider.

      dass politik die kunst des möglichen ist zeigen uns die momentanen proponenten nur zu gut, und sie haben natürlich recht, dass die övp unter pröll und jetzt spindelegger ein weiteres stückchen nach links gerutscht ist.

      nur glaube ich nicht, dass sich die övp durch einen denkzettel dazu bringen läßt von ihrem kurs abzuweichen. stellen sie sich nur mal vor, es wären nur die drei sozialistischen parteien, spö, fpö und grüne an der macht. wer soll da nach 5 jahren aufräumen?
      stellen sie sich die einschnitte vor, die von der övp dann gemacht werden müßten, würde sie wieder in verantwortung treten.

      ich bin der ansicht, wenn die wehrpflichtbefragung für die övp ausgeht auch platz eins bei wahlen drinnen sein kann, nimmt man diesen drive mit. erinneren sie sich an 2002!
      das sollte das vorrangige ziel jedes konservativen sein, mit allen kräften versuchen die övp zu stärken, auch wenn das anhand vieler entscheidungen der partei nicht ganz leicht ist.

    • raeter
      05. Januar 2013 13:43

      Theoretisch haben Sie recht, daß man nämlich jene Partei stärken müsste, die konservatives Gedankengut parteiprogrammatisch und historisch im "Blut" hat.

      Das Verhalten der VP bei folgenden Baustellen zeigen, daß die VP ausgeblutet und kraftlos ist: Migration, Leistungsgedanke, Freiheit - schwierig für eine Beamtenpartei - , christliches Erbe, Islamisierung, Asyl, Wirtschaft - zuviel Förderungen und Klientelpolitik, Staatsumbau - Länder/Bund, Pensionen, ESM, Sozialkonto, ORF, Medien usw. usw. eine lange Liste des Scheiterns.

      Was hat die VP in den letzten Jahren gut gemacht? Mir fällt beim besten Willen nichts ein. Helfen Sie mir bitte weiter!

      2012 stärkste Partei, wie 2002? Dagegen spricht, daß mit Stronach (ein Volkstribun - der dem ORF gibt, was er verdient) ein Mann auftritt, der nicht angreifbar ist (Alter, Position, Weltbürger) und der Wirtschaftliberalität und Unternehmertum, Erfolg repräsentiert. Zudem ibestzt die FP mit Strache
      als Oppositionspartei Aufreger- und Tabuthemen wie Migration, Asyl, Islam, ESM mit denen sie nur gewinnen kann. Die Votivkirchenbesetzung bringt H.C. einen zusätzlichen Schub (Niederösterreich, Salzburg, Kärnten).

      Wer Veränderungen will, muss die österr. Medienszene unter Kontrolle bringen. Die einseitige propagandahafte Zumüllung der Östereicher, von ganz bis halbbestochenen - Zwangsbeiträge - muss beendet werden. Erstes Ziel dabei: Zerschlagung und Privatisierung des ORF, Einstellung der Presseförderungen, Inseratenstopp für öffentlich rechtliche Instituionen.
      Wetten das traut sich eine VP nicht einmal ansatzweise. Schüssel hats versucht, aber er hat die falsche "Sau" nämlich die FP schlachten wollen, statt dasselbe bei den SOZIS und ihren Helfeshelfern (ORF, Medien) zu versuchen.

    • Alexander Renneberg
      05. Januar 2013 15:39

      ja, es war ein riesiger fehler den orf aufzugeben. gleiches gilt für die staatsanwaltschaft und ähnliches.
      die övp hat den sozialisten zuviel terrain überlassen. das rächt sich jetzt gewaltig.

      und jetzt stellen sie sich mal vor, die övp bekäme nur 15% wie sie sich das wünschen und wäre dann zumindest eine periode nicht in der regierung.
      wielange würde es dann dauern bis wieder die richtigen personen an den richtigen stellen sitzen?

      daher sehe ich keine alternative dazu die övp so zu stärken, dass sie aus eigner kraft wieder ganz noch vorne terten kann.

    • raeter
      05. Januar 2013 16:05

      Wenn die VP stark wird, landet sie im Bett der Sozen Was wird dadurch besser? In Sachen Gender ist die VP mindestens so links wie die Sozen und ob die Justizministerin Karl oder sonstwie heisst, ist auch wurscht.

      Die VP könnte den Grazer Todesstrafen-Professor jagen wie einen angeschossenen Hirsch, aber verzichtet darauf. Warum? Signalisieren könnte sie Entschlossenheit und Verteidigungsbereitschaft humanistischer Werte und könnte damit endlich auch einen Linken straucheln lassen. Wer nicht in der Lage ist, macht den Sozen die Mauer, gibt ihnen das Gefühl, der Unverwundbarkeit.

      Wo war die VP, als ein linker Pöbel, den Burschenschafterball behinderte und damit die Versammlungsfreiheit einschränkte? Ich weder Burschenschafter, auch sind mir diese Leute fremd.Aber es ging um eine Tanzveranstaltung, um das Grundrecht der Versammlungsfreiheit, um die verfassungsmäßige Garantie nicht wegen poltischer Ansichten diskriminiert zu werden. Nichts, nichts, nichts, da macht sie bei der Show gegen rechts brav mit und merkt nicht, daß sie die nächste Stationim Visier der Antifa ist.

      Gehts aber um das Mitheulen bei linken Betroffenheiten, wird mitgeheult. Beispiel Innsbrucker Wahl 2012, wo das zweifellos kritikwürdige Plakat "Heimatliebe statt Marokkanerdiebe" zum allg. Aufreger - auch der VP - wurde. Dabei gibt es dieses Problem wriklich und zwar massiv, mit Massenvergewaltigung, Vergewaltigungen, Drogenkriminalität, Asylmissbrauch, Kleinkriminalität, Körperverletzungen, Messerstecherein. Vor ein paar Tagen wurde ein 17jähriger lebensgefährlich mit Stichverletzungen in die Innsbrucker Klinik eingeliefert. Ein nordafrikanischer Landsmann gilt als mutmaßliche Täter. Kein Wort zu dieser Problematik, ausschließliche Kritik am Plakat. Auch kein Wort, wenn dazu aufgerufen wird, das Hotel des FP-Spitzenkandidaten zu meiden (kauft nicht....). Auch kein Wort dazu, daß es zu Sachbeschädigungen und Pöbelein vor dem Hotel kam. Hier werden von der linken SA - Antifa - Grenzen überschritten, die eines Rechtsstaates unwürdig sind. Und die VP schweigt.

    • Sonne (kein Partner)
      06. Januar 2013 09:41

      @ Raeter

      **************************

    • Undine
      06. Januar 2013 09:43

      @raeter

      ************!

    • phaidros
      06. Januar 2013 13:39

      Die VP könnte den Grazer Todesstrafen-Professor jagen wie einen angeschossenen Hirsch, aber verzichtet darauf.

      Entschuldigung, bitte, aber geht's noch?

      Wenn eine politische Partei beginnt, Hochschulprofessoren zu »jagen wie einen angeschossenen Hirsch«, dann bedeutet das das nicht weniger als das Ende der Meinungsfreiheit.

      Das ist Sache der Universität, die Politik hat sich da gefälligst herauszuhalten.

    • raeter
      06. Januar 2013 14:43

      @phaidros
      Wer will, dass das Halali auf poltisch inkorrekte Meinungen aufhört, darf nicht davor zurückschrecken, den Gegner mit den gleichen Mitteln zu begegnen. Wenn sich die VP dafür zu vornehm ist, darf sie sich nicht wundern, wenn sie immer mehr ins hintertreffen kommt.

    • Sonne (kein Partner)
      06. Januar 2013 14:59

      @phaidros

      Sie tun ja gerade so, als ob Universitäten apolitisch wären. Wie lieb. Wie viele Beispiele für politische Agitation innerhalb der Universitäten brauchen sie ?
      Es ist doch naheliegend, dass es auch (noch ?) ÖVP-nahe Professoren gibt, die Stellung nehmen könnten. Kann sein, dass @ raeter es ja SO meinte.

      Möchte nicht wissen wie "unpolitisch" Linke in so einem Fall vorgehen würden, hätte ein rechter Professor selbiges über einen muslimischen Würdenträger gesagt. Was wäre das für ein Aufruhr gewesen - in der Politik, in den Medien und auch bei den Linkskatholiken.

      Ich denke, das ist genau DAS Problem der ÖVP, dieses feige Herumlavieren. Es sich nur ja mit niemandem vescherzen wollen. Im Zweifel zu nix und niemandem stehen, nicht mal zu sich selbst bzw. ihren Werten.

      Im übrigen, @phaidros, staune ich, dass sie offenbar immer noch glauben, dass es echte "Meinungsfreiheit" gibt.

    • phaidros
      06. Januar 2013 15:33

      Ich glaube nicht, dass es echte Meinungsfreiheit gibt, aber ich weiß, wie sie sicher nie etabliert werden kann: wenn politische Parteien Vorgaben machen können. Sei es de jure oder auch »nur« de facto.

    • phaidros
      06. Januar 2013 15:38

      raeter, ich teile Ihre Meinung eigentlich nicht. Man stellt sich damit auf eine Stufe, finde ich.

      Wo vornehme Zurückhaltung allerdings völlig unangebracht ist, ist beim öffentlichen (nicht-)Erklären genau dieses Zusammenhangs.

    • phaidros
      06. Januar 2013 15:40

      Übrigens: wer ernsthaft meint, dass wir nicht weitgehende Meinungsfreiheit hätten, der hat ganz offensichtlich noch nie Gegebenheiten in Regimen zur Kenntnis genommen, wo das wirklich der Fall war/ist.

    • Sonne (kein Partner)
      06. Januar 2013 17:13

      @phaidros

      Wir leben aber hier in einer Demokratie und nicht einem totalitären Staat.
      Gäbe es tatsächlich die Meinungsfreiheit, die einer Demokratie gebührt, wäre Dr. Unterberger nach wie vor Chefredakteur einer Zeitung und müsste sich nicht auf einen Blog zurückziehen bzw. sich "rechter Hetzer" schimpfen lassen, weil er kontroversielle Meinungen vertritt.

    • phaidros
      06. Januar 2013 18:13

      Wir leben aber hier in einer Demokratie und nicht einem totalitären Staat.

      ... und deswegen gehört Parncutt auch von politischer Seite fertig gemacht? Wollen Sie mir das damit sagen, liebe Sonne?

      LG phaidros.vie@gmail.com

      (P.S. Übrigens: wenn der Eigentümer einer Zeitung in einem freien Land der Meinung ist, dass er seinen CR feuert, dann ist das zur Kenntnis zu nehmen. Ich emfinde Unterbergers Absetzung auch als einen Skandal, aber nicht, weil er abgesetzt wurde, sondern wie, nämlich, indem in einen laufenden Vertrag eingegriffen wurde, der, so viel ich weiß, wenigstens zum Teil aus Steuergeld ausfinanziert werden musste.)

    • Sonne (kein Partner)
      06. Januar 2013 20:44

      @phaidros

      Ich schlage vor, sie lesen mein Posting nochmals durch und versuchen nichts hineinzuinterpretieren.

      Man muss niemanden "fertig machen", um seine Position klar und deutlich zu vertreten. Dazu gehört natürlich Rückgrat. Das muss man erst haben.

      Zu ihrem Kommentar ad Unterbergerrauswurf kann ich nur sagen - jetzt habe ich begriffen, was sie offenbar unter "Meinungsfreiheit" verstehen. Da scheiden sich wahrlich die Geister.

      Aber ich stelle fest, dass es müssig ist weiterhin miteinander zu diskutieren.
      Ich habe jetzt einen Eindruck. Ich denke das reicht schon.

    • phaidros
      07. Januar 2013 06:10

      Ich schlage vor, SIe lesen den Thread noch einmal.

      Mein Einwand der Meinungsfreiheit kam nach »Die VP könnte den Grazer Todesstrafen-Professor jagen wie einen angeschossenen Hirsch, aber verzichtet darauf. Warum?«. Wenn Sie danach noch in dieselbe Kerbe schlagen, interpretiere ich nicht viel hinein.

      Übrigens, was den Unterberger-Hinauswurf bei der WZ betrifft, bin ich ziemlich sicher, mit ihm einer Meinung zu sein.

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • Sonne (kein Partner)
      07. Januar 2013 09:41

      @ Phaidros

      Dass sich der jeweilige Kanzler einer Regierung einen Geinnungstreuen als CR an die Spitze seines Blattes setzt, ist naheliegend (ich weiß es nicht, schätze aber, dass auch A.U. seinerzeit deshalb als CR in der WZ eingesetzt wurde).

      Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass eine kontroversielle Meinung neben den Mainstream-Artikeln - in egal welchem öffentlichen Medium - offenbar nicht existieren darf, oder übersehe ich da etwas ?

      Finden sie es also richtig, wenn die Eigentümer (z.B. Fellner, Bronner etc.) ihren Journalisten vorgeben, welche Meinung sie in ihren Beiträgen zu vertreten haben, nämlich die des Eigentümers ? Und ist das dann noch "Meinungsfreiheit" ?

      Zu der Grazgeschichte: Ich habe ein Szenario geschildert, wie Linke mit ziemlicher Sicherheit vorgehen würden. Vertrete nicht die Auffassung, dass man es auch so machen muss/soll, aber sehr wohl die, dass man klar und deutlich Stellung nemen sollte.

      Was meinen sie, hätte sich der Bundespräsident (die Politik solle sich nicht einmischen, meinten sie) geäußert, wenn der Professor Selbiges über einen Würdenträger einer anderen Glaubensrichtung geäußert hätte ?

      Naja, über den Dalai Lama hätte man das schon auch sagen dürfen, der muss ja so einiges einstecken, da hätte auch kein Hahn danach gekräht.

      Aber moslemische, jüdische z.B. ? Glauben sie denn allen Ernstes, dass alles so leise abgelaufen wäre, wie es hier der Fall ist ? Darum geht es mir, um diese Unausgewogenheit.

      „Nicht jede misslungene Formulierung ist strafbar“ (Staatsanwaltschaft)- ui, da gäbe es einige Formulierungen, die bestraft wurden, obzwar sie weit belangloser und harmloser waren.

      Und nein, ich bin nicht für Bestrafung, aber ich finde, es sollte mit einem für alle gültigen Maß gemessen werden.

      Schauen wir doch, was passiert, wenn es nicht der Papst ist, der zum Mittelpunkt einer ähnlichen Äußerung wird....

      LG

    • Undine
      07. Januar 2013 10:52

      @Sonne

      Exzellent! ************+!

    • phaidros
      07. Januar 2013 11:34

      Liebe Sonne, ich sehe mich da ein bisschen außerstande, weiterzuargumentieren: nicht nur, dass Sie sich mit 6.1. 17:13 und 7.1. 9:41 selbst widersprechen, ich verliere auch etwas den Überblick - wo sind wir: bei Parncutt, einer Papstbeleidigung, dem Dalai Lama, Unterberger oder Fischer?

      Ich bleibe dabei: die Politik hat sich heraus zu halten, wenn ein Professor entgleist, und insbesondere niemanden zu »jagen wie einen angeschossenen Hirsch«.

      Wer meint, Meinungsfreiheit mit der Keule durchprügeln zu müssen, indem er jemanden für seine Meinung niederknüppelt (so verblödet die auch sein mag), kann etwas an diesem Prinzip nicht ganz verstanden haben.

    • diko
      07. Januar 2013 12:51

      @) raeter, **************
      Sie sind eine Bereicherung - in allen Ihrer Beiträge - !
      Hochachtungsvoll
      diko

    • Sonne (kein Partner)
      07. Januar 2013 13:14

      Werter Phaidros !

      Ich wiederhole hier meinen Satz vom 6.1. :

      "Aber ich stelle fest, dass es müssig ist weiterhin miteinander zu diskutieren.
      Ich habe jetzt einen Eindruck. Ich denke das reicht schon."

      Ich bedaure im Nachhinein mich nicht daran gehalten zu haben.

      Tut mir leid, aber ich stehe voll im Arbeitsprozess und habe einfach nicht die Zeit für sinnlose Dispute und Erbserlklauberei.

      Es gibt offenbar einige Leute, die verstehen, was ich meine - das reicht:

      Wer hören will, der höre. Der Rest lasse es sein.
      Ich versuche es mit anderen auch so zu halten.

      In diesem Sinne beende ich unsere Zwiesprache.

  29. Observer
    05. Januar 2013 07:08

    Heute Berlin, morgen Wien!
    Dank Votivkirchenunterstützer ist alles möglich.
    Aber noch ist es nicht zu spät. Bei den kommenden Wahlen gehören die Roten und Grünen abgestraft. Ich kann dazu leider nichts beitragen, denn meine Stimme bekamen sie nie.

  30. raeter
    05. Januar 2013 05:59

    Spiessig, geistig eng, totalitär - grün!

    Die Grünen sind die Jakobiner des 21. Jhdt. Die Forderung nach dem Schaffott haben wir nun auch, der Professor aus Graz machte es möglich.

    Wenn Moralisten an die Macht kommen, wird es weniger korruptionsanfällig, dafür aber brandgefährlich für Leib und Leben. Es grüßt die Geschichte.

    • Undine
      05. Januar 2013 09:38

      @raeter

      "Die Grünen sind die Jakobiner des 21. Jhdt. Die Forderung nach dem Schaffott haben wir nun auch, der Professor aus Graz machte es möglich"

      *********! speziell für diesen Satz! Allerdings erinnern mich die Grünen zusätzlich noch an InquisitorInnen (hier ist das läppische Binnen-I angebracht!)

    • M.S.
      05. Januar 2013 13:16

      @raeter

      "Wenn Moralisten an die Macht kommen, wird es weniger korruptionsanfällig, dafür aber brandgefährlich für Leib und Leben. Es grüßt die Geschichte."

      *********** für diesen Satz noch dazu!

  31. S.B.
    05. Januar 2013 01:00

    Daß von sinnvollen Wohnungssanierungen auf breiter Basis auch Klein-und Mittelbetriebe profitieren sowie Arbeitsplätze gesichert werden, übersteigt leider den Wirtschaftshorizont der Grünen. Nachdem bei den Linken Eigentum Diebstahl darstellt (nur nicht die eigenen Pfründe!), gehört Wohnraum dazu und hat gefälligst sozial gerecht umverteilt zu werden.
    Jeder Wohlhabende wird sich hüten, an diesen Orten seine Zelte aufzuschlagen, dann kann man wieder kräftigst die (selbstverursachte) Ghettobildung und die entsetzlichen, sozialen Zustände anprangern. Eine Spirale, die sich immer weiter dreht und den erfolgreichen Wählerfang für die "Sozialdemagogen" garantiert.

    Sollten die Grünen mit dieser Vassilakou in Wien fester im Sattel sitzen oder gar auf Bundesebene in Regierungsverantwortung kommen, kann man sich vorstellen, was aus der Bundeshauptstadt bzw. aus Österreich wird = Pankow'sche Zustände überall, Totalitarismus für das ganze Land.
    Der Wählerwille möge uns rechtzeitig davor schützen!

    • Brigitte Imb
      05. Januar 2013 01:13

      Tritt das Horrorszenario Rot/GrünInnen ein, dürfen wir womöglich auf den Bescheid warten, für Asylanten und sonstige, eine bequeme Gaconniere bereitstellen zu müssen.

      Eingriffe in privateste Angelegenheiten scheinen bei den reglementierenden Gutmenschen Priorität zu haben - scheußlich.

    • Riese35
      05. Januar 2013 02:52

      @Brigitte Imb:

      "Tritt das Horrorszenario Rot/GrünInnen ein, dürfen wir womöglich auf den Bescheid warten, für Asylanten und sonstige, eine bequeme Gaconniere bereitstellen zu müssen."

      Nein, nicht nur Garconniere. Dann wird von den Grün_innen genau festgelegt, wieviel Quadratmeter Wohnraum einem jeden von uns zusteht. Hat man mehr, dann wird für jeden Quadratmeter, den die Wohnung zu viel hat, eine bestimmte Anzahl von Völkerwanderern (heute wird dieses Phänomen mit dem Begriff "Migrant" umschrieben und verharmlost) einzuquartieren sein. Und Kardinal Schönborns Predigten werden voll des Lobes für unsere Grün_innen sein. Denn sonst erginge es den Völkerwanderern ja wie einst Maria und Josef, für die in der Herberge kein Platz war.

    • raeter
      05. Januar 2013 10:54

      @Brigitte Imb
      Ähnliches hatte ich zur Votivkirchengesetzung in der Presse gepostet, es wurde zensiert Zitat: "heute besetzen sie Kirchen, morgen unsere Häuser".

      Im Namen der Moral/Gerechtigkeit kann man jemanden, der alleine ein Haus bewohnt, locker eine Zigeunerfamilie mit 5 Kindern zumuten. Platz ist genug da.

    • Undine
      05. Januar 2013 22:03

      @raeter

      Dank der gleichgeschalteten linkslastigen Medien, die uns unter Dauereinsatz so lange bearbeiten, bis wir etwas, was wir noch vor 10 Jahren für völlig unmöglich gehalten haben, heute, wenn auch zähneknirschend, hinnehmen (MÜSSEN), werden wir für immer neu aus dem Hut gezauberte, meist lächerlich überflüssige Themen weichgekocht und peu a peu "eingestimmt".

      Sie schreiben:
      "Im Namen der Moral/Gerechtigkeit kann man jemanden, der alleine ein Haus bewohnt, locker eine Zigeunerfamilie mit 5 Kindern zumuten. Platz ist genug da."

      Dieser Forderung werden wir möglicherweise, nach genügend Bearbeitung durch die Gutmenschen-Mafia, in 10 Jahren nachkommen. Wer weiß, was diese Mafia noch alles im Köcher hat.

      Am augenfälligsten werden wir manipuliert rund um den Stellenwert der Familie und jenen eines Kindes. Deren Werte rasseln in den Keller. Das ist das Ergebnis der ständigen linksgesteuerten Manipulation, der wir verstärkt ausgesetzt sind.

      Ich möchte in diesem Zusammenhang nochmals auf den Presse-Gastkommentar "Nichts kann gefährlicher sein als frei schwebende Gedanken" von Prof. Rudolf Taschner hinweisen. Der Untertitel lautet:

      "Plötzlich könnte manches, was früher wortwörtlich undenkbar war, wie selbstverständlich gutgeheißen werden"

      Mir fällt dazu spontan ein, daß die jetzige Generation im fortpflanzungsfähigen Alter die ERSTE seit der Zivilisierung der Menschen ist, in der die Tötung eines ungeborenen Kindes zur millionenfach ausgeführten Selbstverständlichkeit geworden ist. Das war bisher auch UNDENKBAR.

    • Sonne (kein Partner)
      06. Januar 2013 14:15

      Einige von den angeführten Szenarien sind längst Alltagsrealität, hier ein paar Beispiele:

      @B. Imb "Gib mir dein Haus"

      Eine Bekannte hatte vom OÖ-AMS türkische Arbeiter für Renovierungsarbeiten in ihrem Haus.
      Ohne zu fragen holten die sich Lebensmittel aus ihrem Kühlschrank (!), was sie ihnen natürlich untersagte.
      Woraufhin einer meinte: "Was wollen sie, ihr Haus ist viel zu groß für sie, hier könnte ich gut mit meiner Familie wohnen, wir sind mehr Leute, leben auf engerem Raum (wohlgemerkt, sie selbst hat 2 Kinder, die zwar bereits auswärts studieren, aber ihre Zimmer bei der Mutter haben). Sie ist (war ?) Grünwählerin und ich gebe zu, ich konnte mir eine Portion Schadenfreude nicht verkneifen ;-)

      @ riese 35 "Garconniere"

      Und noch eine kleine Episode aus meinem Umkreis. Eine Freundin in leitender Funktion als Solzialarbeiterin - schilderte mir im Zusammenhang mit der Votivkirchenbsetzung, dass sie sich (und das vor Jahren, als es noch keine Unruhen in Tunesien gab !) gegen ihre Vorgesetzten nicht durchsetzen konnte, die einem jungen Tunesier ("Student", was er auch nicht war, wie sich letztendlich herausstellte) als "armen Asylanten" eine neue Garconniere (Gemeindewohnung) zur Verfügung stellten. Sie ist bis heute davon überzeugt, dass ihm der Asylantenstatus gar nicht zustand. Erst recht nicht die Wohnung.

      @ B. Imb "Festgelegter Wohnraum"

      Ein drittes Beispiel, um zu demonstrieren, warum junge Österreicher es nicht gerade leicht haben, Kinder auf die Welt zu setzen.

      Eine junge, schwangere Frau bekommt keine größere Gemeindewohnung - weil Migranten Vorrang haben (da kommt der Opa aus Anatolien mitsamt dem Onkel nach und schon funktioniert es mit einer größeren Wohnung). Letzteres weiß sie aus Erfahrung, weil sie selbst im Vergabebereich arbeitet (!).

      Begründung der Ablehnung ihr gegenüber:

      Sie hätte ja 1 Schlafzimmer und 1 Wohnzimmer, das müsste reichen (also - wozu ein Kinderzimmer auch noch ?).

      Ich bin sicher, dass es auch hier bei einer 1 Kind-Familie bleiben wird, wenn man für österreichische junge Paare offenbar keinen entsprechenden Wohnraum zur Verfügung hat.

      Das sind keine Einzelfälle und jedes dieser Beispiele ist eines zuviel.

    • Undine
      06. Januar 2013 15:55

      @Sonne

      ************!

    • Gismor (kein Partner)
      06. Januar 2013 17:39

      Sonne
      Zustimmung aus tiefster Überzeugung!
      Alle die noch an das System glauben und denken das alles nicht so schlimm sei, werden bald ganz unsanft aufgeweckt werden.
      In der BRD-GmbH will man Älteren die ein kleines Häuschen besitzen, die Grundsteuer stark erhöhen. Die Begründung ist, dass Wohnraum benötigt wird und allenstehende Personen nicht unbedingt ein Haus allein bewohnen müssen. Ich finde leider dieses Video gerade nicht, werde aber weitersuchen und es dann verlinken.
      Ich bin immer wieder erstaunt wie manche so zuversichtlich denken können, dass die ÖVP alles wieder richten könnte. Hallo - habt ihr vergessen, dass beide Baddeien seit über 6 Jahrzehnten in der Regierung sitzen. Alle Gesetze die zum Nachteil der eigenen Bevölkerung beschlossen wurden, konnten mithilfe der ÖVP und Grüninnen umgesetzt werden.
      "Wer einen Sumpf trockenlegen will, der darf nicht die Frösche fragen"
      Die einzige Alternative ist die FPÖ. Leider haben sich die Leute schon so von den Medien beeinflussen lassen und denken dass Die FPÖ eine Nazi-Partei ist. Wann bitte hatte die FPÖ zu gewalttätigen Demonstrationen aufgerufen? Wann hat die die FPÖ überhaupt jemals zu Gewalt aufgerufen? Hingegen hatten die Linken einen Slogan "ein Baum ein Strick für'n Strache sein Genick" (Beweisvideo). Beim Wiener Ball hatten linke Berufsdemonstranten aus der BRD 1 kg Sprengstoff mit im Gepäck. Man stelle sich umgekehrt vor. Wir alle hier wissen um die Gesinnung der Medien Bescheid, dass sie uns belügen, betrügen und manipulieren. Und trotzdem gibt es noch viele die diesem Gesindel glaubt. Dieses Gesindel wird niemals müde, das österr. Volk zu verhöhnen und herunterzuputzen. Das sieht man jeden Tag. Auch die Werbung tut dies. Aber es fällt den Menschen nicht einmal mehr auf. Beispiel: da sitzt ein kleines blondes Mädchen (5-6 Jahre) und erkennt den Unterschied scheinbar zwischen einem Hund und einer Katze nicht. "Man kann nicht immer ein perfektes Kind haben, aber ein perfektes Wohnzimmer". Stellt euch vor, es würde ein muslim. oder jüdisches Kind sein. Der Aufschrei wäre groß. Auch die Sendungen über die Assozialen im ORF oder ATV. Ich habe noch nie gesehen, dass unsere muslimischen oder jüdischen Mitbürger derart verunglimpft würden. Merkt denn das keiner mehr? Die wahren Feinde sitzen in der Regierung und die schlimmsten Bluthunde sind die Grüninnen. Sie arbeiten mit solch einer Inbrunst daran unsere Kultur und unser Volk zu zerstören, dass einem Angst und Bang wird.
      Wollen wir wirklich eine kulturlose Gesellschaft? Kulturen wurden immer von bösartigen Menschen zerstört, aber Zivilisationen haben sich immer selbst zerstört.

    • Undine
      06. Januar 2013 19:17

      @Gismor

      *******+!

    • Sonne (kein Partner)
      07. Januar 2013 09:05

      @Gismor

      **********

      ...und die Hetze gegen den Ball wurde auch heuer wieder rechtzeitig eingeläutet (Beitrag im Kurier letzte Woche über den Aufruf der SJ gegen den Akademikerball in der Hofburg).

    • Undine
      07. Januar 2013 13:13

      @Sonne

      ***!

      Vielleicht wird noch schnell vor dem höchst republikgefährdenen (so sehen ihn unsere furchtsamen Linken!) Wiener Akademiker-Ball, vormals WKR-Ball, ein Gesetz verabschiedet, das den RECHTSWALZER verbietet! Ich wünsche jedenfalls allen Ballbesuchern eine schöne, beschwingte Ballnacht mit und ohne "Farben"!

  32. Brigitte Imb
    05. Januar 2013 01:00

    Die im Galopp herbeieilende Diktatur muß dringend gestoppt werden.

    Apropos "teures Hängeklo", verdient damit nicht auch der Staat mehr? Diese Rechnung dürfte noch nicht im grünenden Politikerhimmel angekommen sein, od. geht es denen in erster Linie und das Zugrunderichten eines mit Fleiß erworbenen Wohlstandes gewisser Bürger?
    Wasser predigen und Wein saufen, das ist typisch für die übereifrigen "grün/sozial(istisch) Gerechten". Wie ich sie verachte!

    • Wertkonservativer
      05. Januar 2013 12:19

      Liebe Frau Brigitte:

      Ihr letzter Satz: ein toller, geradezu literarischer Schluss, dem ich uneingeschränkt zustimme!
      Ihren ersten Satz hingegen verstehe ich nicht ganz: ich sehe zwar einige Entwicklungen, die einer Diktatur Vorschub leisten könnten, doch so weit sind wir wohl noch lange nicht!
      Weder die Roten, noch die Grünen haben die Power und die Machtmittel, in unserem demokratischen Zeitalter eine Diktatur zu errichten. Sie sehen es derzeit am Beispiel Darabos, der als Heeresminister eine recht klägliche Vorstellung gibt. Eine Diktatur kann man üblicherweise nur mit Hilfe des Heeres errichten; bei unserem obersten Heereskasperl eine geradezu absonderliche Vorstellung!

      Ja, in gewissen Bereichen gibt es eine rot-grüne Meinungsdiktatur, doch da liegt es eben an uns bürgerlich tickenden Österreichern, ihnen da durch kluges Wählen Einhalt zu gebieten.
      Es macht z.B. überhaupt keinen Sinn, die ÖVP als linkslastige Partei auszuschließen (@ raeter), nur weil sie gewisssen kirchlichen Kreisen die Mauer macht.
      Politisch gesehen können ausschließlich die Schwarzen und die Blauen zusammen die Rot/Grünfront stoppen !
      Ich hoffe (siehe auch meinen heutigen Beitrag), dass viele der hier postenden Blogger diesem Gedankengang schließlich Rechnung tragen, und entweder schwarz oder Blau wählen werden. Anders wird's wohl nicht gehen!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

    • Brigitte Imb
      05. Januar 2013 12:35

      Lieber WK,

      Sie kennen ja meine Meinung und obwohl ich mich sehr wohl zu den Konservativen zähle, kann ich diese nicht wählen, weil sie garantiert wieder eine "große" Koalition anstreben. Meine Meinung zu den Roten - s.o.
      Hoffentlich gelingt es die Linken stimmenmäßig zu minimieren und samt der Roten auf die Oppositionsbank zu drängen, für das Land würde ich dabei nur Vorteile sehen.

      Der Reglementierungswahn, der sich bereits bis in unsere Privatsphären ausgedehnt hat, ist sehr wohl ein Indiz, daß die diktatorischen Launen der Repräsentanten beständig zunehmen. Od glauben Sie allen Ernstes, DIE wollen ein mündiges Volk?

    • Alexander Renneberg
      05. Januar 2013 12:43

      liebe frau imb,

      aber wenn die övp geschwächt wird, wie soll sie dann die möglichkeit bekommen den bundeskanzler zu stellen und z.b. mit den blauen (die ja ebenfalls sozialisten sind) das land verändern. reformen durchführen?

      auch eine koalition mit der spö unter führung der övp bring keine veränderung.

      daher denke ich, die einzige möglichkeit ist es, zähneknirschend, die övp zu wählen, wenn wir veränderung wollen.

    • Brigitte Imb
      05. Januar 2013 12:55

      Renneberg,

      stimmt schon, die Blauen sind auch gewissermaßen Sozialisten, aber was mich z. Z, begeistert ist die Forderung nach mehr Direkter Demokratie, die Strache verspricht umzusetzen. Leider haben dazu die Schwarzen völlig versagt - sie wollen einfach nicht -, denn die Vorzugsstimmenlösung ist doch "Topfen".

      Mein größter Wunsch ist eine Regierung ohne ROTE/LINKE. Ob Spindelegger so viel Mut aufbringen würde, ich bezweifle es.

    • Alexander Renneberg
      05. Januar 2013 13:29

      stimmt. da wird dem spindi der mut und das ok von der raiffeisen fehlen....

      und zur direkten demokratie, ich bin nicht sicher ob es zu allem eine volksabstimmung geben sollte.

      bestes beispiel jetzt über die wehrpflicht.

      warum zur hölle sollten leute die das bundesheer bereits absolviert haben oder den zivildienst, garnichts mit dem bundesheeer zu tun haben, etc. etc. über eine wehrpflicht abstimmen.
      dazu fehlt den meisten der überblick und es werden bauchentscheidungen getroffen. die österreicher sind dazu im gegensatz zu den schweizern nicht reif.

      daher bin ich für die bestehende, repräsentative demokratie.

    • raeter
      05. Januar 2013 13:58

      @Renneberg
      direkte Demokratie
      dazu fehlen hier die Voraussetzungen - noch!
      Es bräuchte eine unabhängige Stelle, die Argumente für und gegen die Wehrpflicht präsentiert (wie in der Schweiz). Weiters wäre es nötig, einen Prozess zu ermöglichen, um eine Fragestellung erweitern zu können - wie in der Schweiz. Das würde in Wien beim Parkpickerl die Möglichkeit eröffnen, eine Frage anzuschließen, das Parkpickerl ganz abzuschaffen. Ich bin überzeugt, bestünde diese Möglichkeit, hätte die Wiener Bonzokratie die Fragen sehr viel bürgerfreundlicher formuliert. So wird das Thema Volksabstimmung von den Mächtigen inszeniert und instrumentalisiert und dem Volk propagandhaft untergejubelt, um das Ergebnis zu bekommen, das man gerne bestätigt hätte.

      PS: das Volk ist oft schlauer als man denkt, so war die Schweizer Bevölkerung hinsichtlich des 3. Reiches, sehr viel reservierter als die damaligen Eliten. Wäre es nach Experten gegangen, wäre die Schweiz schon lange Mitglied der EU. Das Volk wollte nicht, was der Schweiz heute zum Vorteil gereicht.

      Daher: hier hat HC. Strache völlig Recht, diesen Ball sollten freiheitsliebende Bürger aufnehmen.

    • phaidros
      06. Januar 2013 13:42

      Liebe Brigitte,

      ...was mich begeistert ist die Forderung nach mehr Direkter Demokratie, die Strache verspricht umzusetzen.

      Hatten wir nicht schon eine Partei, die mehr direkte Demokratie versprach, wenn sie ans Ruder käme? Und in Wien ans Ruder gekommen ist...

      Lass es mich so ausdrücken: da würde ich mit mehr Vertrauen in den obersten Stock eines Wolkenkratzer ohne Fundament am feuchten Sandstrand ziehen, bevor ich einem Politiker glaube, was er gegen seine eigenen Interessen »verspricht«.

  33. DerTurm
    05. Januar 2013 00:50

    Also nachdem dem Heinzi seine Kinderchen in seiner zusammengelegten, mit Marmor ausgelegten (Gemeinde)Wohnung residieren, wirds wohl noch a bissi dauern (aber anderseits sind die Roten ja um Ausnahmen/Ausreden noch nie verlegen gewesen...)

    • Brigitte Imb
      05. Januar 2013 01:04

      Die haben doch sicher ein Recht darauf, ansonst wird eines daraus gemacht. Wird dort auch auf Gemeindekosten saniert und renoviert? Ich hoffe doch, denn das entspräche doch einer weiteren, gewissen Gerechtigkeit.

    • S.B.
      05. Januar 2013 01:05

      @DerTurm

      Da hat er seinerzeit leichten Herzens auf die Präsidentenvilla verzichten können!

    • Alexander Renneberg
      05. Januar 2013 09:22

      heinz fischer hat verzichtet, weil die villa auf der hohen warte dermaßen desolat war, bzw unrenovierbar.
      er wohnt seit vielen Jahren in einem gründerzeithaus im 8. bez, josefstädterstraße.

    • ambrosius
      05. Januar 2013 09:40

      Die Gemeinde Wien hat sicher ihr eigenes Süppchen in Sachen Miet"recht" gekocht, dennoch vermute ich, daß die Übertragung der Wohnung des ach so bedürftigten Heinzi Fischer auf die ach so bedürftigten Kinderchen gemäß § 12 Miet"rechts"gesetz erfolgt ist, also bei uns in dieser Volksdemokratie in Ordnung ist. Nachdem Paragraphen dürfen nämlich alle Verwandten in auf- und absteigender Linie und Geschwister in den Mietvertrag eintreten, wenn der Hauptmieter auszieht. Sie müssen dort nur zwei bzw 5 Jahre gemeldet ( eigentlich: gelebt) haben. Der Eintritt erfolgt zum Kategoriemietzins. Es lebe der Boshevismus !

    • fokus
      05. Januar 2013 10:55

      @ambrosius

      Der rote Klüngel herrscht in Wien wie seinerzeit die Funktionärsoberschicht im Ostblock. Grauslich.

    • M.S.
      05. Januar 2013 13:25

      @fokus

      Und wenn in den anderen Bundesländern nicht bald radikal anders gewählt wird als in Wien, wird ganz Österreich zu einer großen Gemeinde Wien!

    • ambrosius
      05. Januar 2013 18:45

      @Fokus, S.M.
      Wahlergebnisse, so fürchte ich aus Erfahrung, nützen da überhaöupt nix mehr.





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