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Ein Staatssender auf Herbergssuche

Dem Bürger kann es ja an sich reichlich egal sein, wo der ORF sein Programm macht. Ihm wäre es nur wichtig, wenn es endlich wieder besser und ausgewogener würde. Dennoch geht ihn die Kontroverse über eine eventuelle Übersiedlung mehr an, als er denkt.

Denn die zur Diskussion stehende Übersiedlung des ORF in das von der Gemeinde Wien geplante Medienquartier im Stadtteil St. Marx ist in Wahrheit eine hochpolitische Angelegenheit. Die Tatsache, dass die Wiener SPÖ diese Übersiedlung schon in ihrem Wahlprogramm 2010 angekündigt hat, muss jedenfalls extrem skeptisch machen. Hier springt eine sich allmächtig dünkende Partei mit dem angeblich unabhängigen Rundfunk wie ein privatrechtlicher Eigentümer um. Das sieht und hört man zwar auch fast täglich im Programm, das soll nun aber auch durch eine folgenreiche Übersiedlungs-Entscheidung sichtbar einzementiert werden.

Dieses neue Medienquartier hat sich ja bisher als ziemlicher Flop erwiesen. Lediglich die seit einiger Zeit wieder unter totale Staatskontrolle geratene „Wiener Zeitung“ hat gehorsam die teure Übersiedlung dorthin beschlossen. Und ein kleiner Privatsender ist gefolgt. Im ORF tut sich Parteisoldat Alexander Wrabetz mit einem ähnlichen Plan überraschend schwer, obwohl er prinzipiell gehorsam sein will. Denn die Rathausgewaltigen haben nicht mit dem großen Strukturkonservativismus der dominant linken Belegschaft in eigenen Angelegenheiten gerechnet. Hilft doch diese Belegschaft der SPÖ sonst immer zu bequemen Mehrheitsentscheidungen.

Noch viel mehr überraschend ist, dass auch die Bundes-SPÖ mit einer Unterstützung für das Rathaus zu zögern scheint, wie zumindest mehrere Quellen kolportieren. Das kann man einerseits bloß als weiteres Element der sich in vielen Feldern zeigenden Entscheidungsunwilligkeit und -unfähigkeit des Werner Faymann sehen. Darin könnte man aber auch umgekehrt ein überraschendes Signal der Vernunft erkennen: Denn zumindest die Kronenzeitung, die ja seit dem Tod des alten Eigentümers zu einer bloßen Parteizeitung mutiert ist, berichtet von der Sorge der SPÖ-Zentrale, dass so wie beim Megaflop am Flughafen bei Großprojekten am Ende immer gewaltige Kostenüberschreitungen zu bilanzieren seien.

Sollte diese Haltung wirklich die der SPÖ sein und auch konsequent verfochten werden, dann muss man erstaunt den Hut ziehen. Und man darf sich freuen, dass selbst die Bundes-SPÖ bisweilen doch lernfähig ist und sich nicht mehr nur als Befehlsempfänger der mächtigen Rathaus-SPÖ versteht. Nach allen Regeln der Vernunft darf eine Absiedlung angesichts der leeren ORF-Kassen nur dann stattfinden, wenn das Wiener Rathaus wirklich alle finanziellen Risiken selbst übernimmt. Zum Beispiel mit Hilfe der Gelder aus seinen Reptilienfonds zur Bestechung der Zeitungen. Sonst würde ja wieder einmal der Steuer- oder der Gebührenzahler das blöde Opfer linker Großmannssucht.

Zwar scheint die Einschätzung richtig, dass die gegenwärtige Aufsplitterung des ORF auf drei Standorte und vor allem die sehr abseitige Lage des Küniglbergs für effiziente Abläufe alles andere als ideal sind. Aber dieser Aspekt sollte in Zeiten wie diesen ganz eindeutig hinter der Sparsamkeit zurücktreten. Und vor allem: Diese Standortprobleme sind solche der ORF-Mitarbeiter und gehen die Wiener SPÖ einen feuchten Dreck an.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2012 11:59

    Schon wieder eine ORF-Provokation:

    Gerade jetzt: ORF-Aufmacher: "Wien Museum: Die Stadt und ihre Hausbesetzer"
    http://www.orf.at/stories/2114688/2114689/

    Der Direktor des Wien-Museums ( http://www.wienmuseum.at/ ), Wolfgang Kos war ein ORF-Redakteur.

    Der ORF und das Wien-Museum singen im Duett ein Hohelied auf die Hausbesetzerszene: Wie toll es doch ist dass wir in Wien eine solch moderne "Sub-Kultur-Szene" haben wie in Berlin oder Hamburg. Was das nicht für ein tolles Zeichen von "Aufgeschlossenheit" und "Modernität" für Wien ist, eine richtige Kulturbereicherung eben.

    In München gibt es praktisch keine Hausbesetzungen, weil die Polizei sofort am ersten Tag einschreitet. Somit existiert in München keine "Hausbesetzerszene":

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/hausbesetzung-in-der-westendstrasse-am-ende-fliegen-pflastersteine-1.352411

    und:
    http://www.merkur-online.de/lokales/stadt-muenchen/hausbesetzer-wegen-versuchten-totschlags-gericht-301611.html

    In Wien wird jedoch den Leuten vom öffentlich-rechtlichen Medium eingeredet dass man stolz auf die Hausbesetzer sein soll.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2012 13:04

    fragt sich wem die genossen den küniglberg als bauland versprochen haben damit wieder einer der ihren mächtig versorgt wird.
    man würde garnicht glauben wie schnell in so einem fall der denkmalschutz fällt...

    der bau ist dann halt nimmer sanierbar, das geht ganz einfach.....kann nur manchmal ein bissl dauern, aber die genossen denken ja eher in jahrzenten.

    gleiches gilt für das funkhaus in der argentinierstraße, wie von gandalf berichtet, auch dieser bauplatz ist einiges wert.

    daher glaube ich fest an eine umsiedlung des orf, nur halt nicht ganz so teuer wie geplant

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2012 11:14

    Nach all den Flops wie Flughafen und die noch kommenden, die Bahnhöfe, und all den wahnsinnigen 'Backleasing'-Verträgen, wo Volkseigentum verscherbelt wurde und 'zurückgeleast' wurde oder wo man eta 3 Milliarden Steuergeld allein in der Gemeinde Wien direkt mit Aktien verspekuliert hat beim 'Glauben an die wunderbare Geldvermehrung' und da steht bei allem auch die Gemeinde Wien weit vorne, und nach all den großmannsüchtigen, den Menschen nichts bringenden, 'Prunkbauten'-Denkmälern, wie es sie auch in Moskau gab und unter dem hingherichteten rumänischen Parteidiktator, etc. (Wärmedämmung der Gemeindebauten wär z.B. was, wovon die Menschen was hätten) werden wohl so manchem SPÖ-ler, der einmal ehrlich und ohne Ideologievernebelung darüber nachdenkt, die Krausbirnen aufsteigen ob der Verantwortungslosigkeit und Verschwendungssucht und Geldgier in der SPÖ, in der man dem kleinen Mann das Märchen von der 'staatlichen Fürsorge' und 'Vorsorge' erzählt, die sich maximal auf die Bonzen beschränkt und ein bisserl was für die Klientel als Wahlvieh.

    Im Falle ORF Gebäude wird das sicher auch noch weitere, spezifisch wienerische, Aspekt beinhalten, nämlich die Schlachthofverwertung an sich, die man offenbar nicht mehr für die 'Rindviecher' der Besetzungsszene verwenden will, oder das brachliegende Kapital, etc., etc. und eventuell auch noch der Ideologieaspekt, nur keine Privaten dorthin, die sind des Teufels, etc., also wieviel Geld dort noch geschlachtet werden wird, das weiß auch niemand.

    Es zeigt sich aber immerhin, dass es neben den 'Großmannbonzen' vielleicht doch auch noch einige 'Vernunftbonzen' gibt.

    Vielleicht gibt es bei der nächsten Wahl auch im 'Volk' noch 'Vernunft-SPÖ-ler', die mit den anderen zusammen dieser Partei einmal eine reinigende Auszeit geben für die Genesung aus dieser Machtverblendung.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2012 14:50

    OT - Koranverteilung

    [...Initiator Ibrahim Abou Nagie, ein 47-jähriger Kölner Geschäftsmann mit palästinensischen Wurzeln, den der Verfassungsschutz als gefährlich einstuft, will das deutsche Volk vor dem ewigen Höllenfeuer retten. Nicht-Muslime sollen zum einzig wahren Glauben, dem Islam, konvertieren...}
    Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article106164941/Wie-Salafisten-Verbote-von-Koran-Staenden-umgehen.html

    Man stelle sich vor, die Societas Jesu gibt - meinetwegen über einen Strohmann wie dem Abou Nagie - den Druck von 25 Millionen Neuen Testamenten in Auftrag und verteilt diese ... nein, vergessen Sie das! Und versucht, diese Bücher in Türkischen Städten zu verteilen. Was glauben Sie, passiert?

    Der türkische Verfassungsschutz prüft sorgfältig auf Übereinstimmung der Aktion mit der Verfassung und den geltenden Gesetzen?

    Dabei besteht das Problem ja nicht darin, dass deutsche Protestanten und Katholiken mit dem Koran vertraut gemacht werden sollen - der nicht einmal besonders lesenswert oder bildungsfördernd ist. Den Aktionisten geht es - ausschließlich - um geistige Infiltration, um Schwächung unserer demokratischen Institutionen durch möglichst viele jener von unseren Staaten angeblich unzureichend alimentierten Protestbürger, welche möglicherweise den Rasen für weiteres Eindringen und für weitere Angriffe des Islam auf unsere westliche Zivilisation bilden könnten.

    Daher Augen auf! Die Reihen fest geschlossen! Es wird Zeit für Zero Tolerance!

    Und wenn es dafür erforderlich sein sollte, unsere christlichen Kirchen wieder klar zu privilegieren und ihnen gewisse Sozial- und Bildungskompetenzen einzuräumen (die wir den Sozialisten meinetwegen gerne wieder entringen können) dann soll es mir Recht sein!

    Auf keinen Fall darf es aber irgendwelche weiteren Absprachen unserer staatlichen Autoritäten mit irgendwelchen höchstens lokal und durch Ölgeld legitimierten Islam-Gruppierungen* geben, welche nur einer Aufweichung der ohnehin schon zu schwach gezogenen Grenze dienen!

    * Ich denke da konkret an das von Herrn Spindelegger mit Saudi-Arabien (bzw. den Wahabiten) aus der Taufe gehobenen Islam-Zentrum
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  5. Ausgezeichneter KommentatorRoland Wagner
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2012 13:44

    Selten zuvor hat sich deutlicher gezeigt, wie planlos der heimische Staatssender durch die Medienlandschaft taumelt. Selbstverständlich macht ein gemeinsamer Standort Sinn, nur ob es gerade St. Marx sein muss, sei dahingestellt.

    Aber ganz ehrlich, Planrechnungen mit Einsparungen im einstelligen Millionenbereich für einen Rechenzeitraum von 25 Jahren sind als Begründung sowieso nur lächerlich. So lange die Goldene Regel des ORF lautet: „so viele Sender als möglich und dafür so viel Zwangsgebühren als nötig um so viele Günstlinge wie möglich unter dem Dach des Küniglbergs unterzubringen“, ist nicht zu erwarten, dass eine strategische Unternehmensplanung vorgelegt wird, aus der heraus die Standortfrage als klare Notwendigkeit abgeleitet werden kann.

    Niemand kann heute sagen, wie die Medienlandschaft in 25 Jahren aussieht, wie die Anforderungen an Medienunternehmen sein werden und wie sich die Konsumenten anpassen werden. Fest steht aber bereits heute, es wird anders werden.
    Bis auf eines: Inhalte, qualitativ hochwertige Inhalte werden auch in 25 Jahren gefragt sein.

    Wahrscheinlich mehr als heute, weil den Menschen vor dem Schirm die zielgruppengelutschten Programme aus den USA dann so zum Hals heraushängen werden, dass sie einfach ins Internet wechseln werden, um problemlos besseres zu finden.

    Will ein Medienunternehmen Bestand und Erfolg haben, muss es Inhalte produzieren und verkaufen, und kann nicht nur Massenware kaufen und mit der privaten Konkurrenz parallelprogrammieren. Oder unsäglich dummen Formaten im Privat TV nachhecheln.

    Seit über 20 Jahren wird in der Medienbranche permanent das Schlagwort „Content is king“ strapaziert, selbst Pro 7 beginnt, eigene Inhalte zu produzieren, nur im ORF hat sich noch niemand gefunden, der die drei Worte so übersetzt, dass sie von der Geschäftsleitung verstanden und in sinnvolle unternehmerische Aktivitäten umgesetzt werden.

    Seit Menschengedenken macht und sendet der ORF Programme, die andere bereits längst gesendet oder produziert haben. Die dramatische Ausdünnung der handwerklichen Qualität, die natürlich mit einer U-Ausschuss-würdigen Günstlingswirtschaft einhergeht, wird es dem ORF in Bälde verunmöglichen, eigene Inhalte zu produzieren, die über die Landesgrenzen hinaus relevant sind und innerhalb der Grenzen vorbildlich.

    Es fehlt alles, Produzenten, Drehbuchautoren, das gesamte Personal. Und es fehlen die Ideen. Ein Beispiel: als Tschechien noch CSSR hieß, war die Tschechische Filmwirtschaft berühmt für Kinderprogramme (Pan Tau etwa). Europäische Kinderprogramme guter Qualität sind - ja nicht einmal – Mangelware. Was hindert den ORF, möchte man fragen, mit den Tschechischen Strukturen und Tschechischen Partnern Kinderprogramme zu produzieren, die sich europaweit verkaufen lassen? Und das als Nukleus für eine eigene Programmproduktion zu machen?

    Alles offensichtlich: http://derstandard.at/1331207007389/Abgeblitzt-Kein-Interesse-an-Nachbarschaft

    Aber natürlich, da können keine Günstlinge untergebracht werden, keine Pelinkas oder Strobls oder Prandtners platziert werden. Und für die wird das Geld benötigt, nicht für Qualität.

    Nachdem der ORF auch weiter trudeln wird, wäre eine Übersiedlung nach St. Marx folgerichtig und ein geleisteter Offenbarungseid: keine Qualität, keine Idee, kein Mut, keine Mittel aber politisch gehorsamster Diener.

    P.S.: Und für diesen Befund macht es wenig Unterschied, ob der GD Wrabetz, Grasl oder gleich Häupl oder Rudas L. heißt.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2012 12:08

    Bei veranschlagten Kosten von ca. 400 Millionen Euros, die - wie die Vergangenheit bis hin zur Gegenwart beweist - immer wieder überschritten werden und es sich dabei in erster Linie um einen kostspieligen Wunsch der Frau Brauner handelt, die ihr dahindämmerndes Prestigeobjekt "Neu Marx" um fast jeden Preis aufgewertet sehen möchte, muß selbst die Bundes-SPÖ zögerlich reagieren.

    Denn nach den vielen Flops der Wiener Sozis (Pratervorplatz, Gasometer, Zaha Hadid-Haus, Skylink usw. - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.) bleibt wenig finanzieller Spielraum für weitere Abenteuer auf Schuldenbasis.

    Allerdings ist zu befürchten, daß sich das mächtige Wiener Rothaus doch noch durchsetzt und die SPÖ-Marionette Wrabetz so tanzen muß, wie die Brauner pfeift. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, denn um unser aller Steuergeld war den Genossen noch nie etwas zu teuer!

  7. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2012 11:00

    Eines ist schon klar: die Gemeinde Wien will wieder einmal einen ihrer Planungs - Flops (andere Beispiele: Prater- Vorplatz, Gasometer) mit fremdem Geld kaschieren. Davon, dass bei der Konzentration der ORF - Standorte auch das historische, von Clemens Holzmeister gebaute Funkhaus in der Argentinierstrasse geopfert werden müsste, redet kein Mensch, ebenso, dass das - immerhin von Roland Rainer gebaute und bewährte ORF - Zentrum am Küniglberg derzeit um viel Geld renoviert wird. Wir sollten überlegen, was gegen diese freche Machtdemonstration von Häupl, Brauner & Co getan werden kann - ausser vage auf die Vernunft (?) der Bundes- SPÖ zu hoffen. Immerhin kommt ja der derzeitige Obmann aus der Wiener Partie (kein Tippfehler, ich meine "Partie" und nicht Partei) und wird es schwer haben, sich gegen den ehemaligen Chef durchzusetzen. Bitte um Ideen!

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  1. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Koller
    2x Ausgezeichneter Kommentar

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  1. Neng (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:13

    The new Zune browser is ssirriupngly good, but not as good as the iPod's. It works well, but isn't as fast as Safari, and has a clunkier interface. If you occasionally plan on using the web browser that's not an issue, but if you're planning to browse the web alot from your PMP then the iPod's larger screen and better browser may be important. http://nfxpyqnsea.com [url=http://fgelpt.com]fgelpt[/url ] [link=http://hkwxwnwtqk.com]hkwxwnwtqk[/link ]

  2. Shiv (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:09

    I respectfully drisgaee. While I am not an ardent fan of 'locked-in' product, I think that a 2-yr single premium with 1.5% guaranteed return is quite decent. We can't just judge a product on it own merits. It has to be compared relative to the industry and the current investment climate. Most banks are offering less than 1% for their fixed deposits. And don't forget these single premiums usually come with a slight death benefit which FDs do not offer. As for the inflationary risk, common; we're not talking about a 10-yr period here. Its only 2 yrs after which you can take out your entire capital with some interest and reinvest in other instruments. Opportunity cost? Well, what about the opportunity cost of not investing in this single premium and leaving your money in your savings account and earning less than 0.5% while waiting for that perfect investment opportunity which may hardly come given the investment climate. Inflationary and opportunity cost arguments are irrelevant in such a situation.

  3. Fabricio (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:52

    Oh man, I so wish you lived here! I was in charge of soup cards for our chcurh's Women's Day last fall and they were so sad! You are so good at these things! Love seeing your creativity!

  4. Gennadi (kein Partner)
    14. April 2012 18:02

    Warum redet jeder über einen ORF-Standort? Wer braucht einen öffentlich-rechtlichen Sender? Abschaffen!

  5. Iosif (kein Partner)
    13. April 2012 22:43

    Unterberger, wo darf ich Ihnen ins Gesicht treten, Sie lächerlicher dementer N....?

    • Haider
      13. April 2012 22:57

      Für diese tiefschürfende Analyse und einmalige Intelligenzleistung: 3*

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      13. April 2012 23:31

      Ich würde schreiben ...:

      "... das geht zu weit!"

    • ! (kein Partner)
      14. April 2012 10:15

      Zum einen ist da ein Kommafehler, lieber Neodiskussionteilnehmer, zum anderen, um Deine Frage zu beantworten: nirgends. Auf österreichischem Grund und Boden jedenfalls nicht, das wäre Körperverletzung. Oder ist das auf Unterbergers Person bezogen? Na, dann natürlich im Gesicht, denn woanders geht's ja gar nicht - komische Frage - aber ich gehe nicht davon aus, dass er es gestatten würde.

      Und eine Körperverletzung anzukündigen erfüllt nebenbei den Straftatbestand der Drohung.

      Man sieht schon, wie überlegen Du bist, Du N....

  6. D.I.L.E. (kein Partner)
    13. April 2012 21:26

    Da steht dann:

    "Zwar scheint die Einschätzung richtig, dass die gegenwärtige Aufsplitterung des ORF auf drei Standorte und vor allem die sehr abseitige Lage des Küniglbergs für effiziente Abläufe alles andere als ideal sind. Aber dieser Aspekt sollte in Zeiten wie diesen ganz eindeutig hinter der Sparsamkeit zurücktreten. Und vor allem: Diese Standortprobleme sind solche der ORF-Mitarbeiter und gehen die Wiener SPÖ einen feuchten Dreck an."

    " für effiziente Abläufe alles andere als ideal!" dürfte eigentlich eher im Gegensatz zu " in Zeiten wie diesen ganz eindeutig hinter der Sparsamkeit zurücktreten" stehen.
    Unterberger bringt es zustande diese Gegensätze in eine Argumentationslinie zu stellen.

    Eine "starke Leistung", das muß muss man da schon schreiben!

  7. Wahrheit (kein Partner)
    13. April 2012 17:49

    Ansehen (2.Hälfte) und staunen auf welchem abgrundtiefem Niveau sich der ORF in einer Sendung über die Kreuzigung Jesu lächerlich machen getraut!
    http://tvthek.orf.at/programs/3377763-Science-Busters/episodes/3871279-Science-Busters

    Man stelle sich nur mal vor man würde ähnliches mit dem Islam machen ...

    • CHP
      13. April 2012 19:14

      Wo bleibt hier die StA, ist doch die reinste Verächtlichmachung
      einer Religion ?

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. April 2012 19:51

      Mit dem Islam machen Rassistenschweinchen wie ihr ohnehin ständig genau dasselbe. Ihr könnts euch eure Heuchelei also sparen.

  8. Leopold Koller (kein Partner)
    13. April 2012 17:35

    Was, nix mehr Montevideo?

    • Claudius
      13. April 2012 21:41

      Nix mehr, sondern bald: Betontristesse in St. Marx.

    • Koller-Fan (kein Partner)
      13. April 2012 22:47

      Leo, schon wieder auf's kotzen vergessen. Wirst du senil auf deine alten Tage?

  9. Haider
    12. April 2012 22:53

    Warum will die Wr. SPÖ, daß der ORF in St. Marx geschlachtet wird?
    Müssen die ORF-Zwangsgebührenzahler aus ganz Österreich das außer Kontrolle geratene Wr. Budget retten?
    Warum wird in allen Beiträgen immer nur von 3 ORF-Standorten in Wien gesprochen und der vierte, die Löwelstraße, diskret verschwiegen?

  10. HJR
    12. April 2012 17:46

    Ich fühl' mich ja nun wirklich nicht als Prophet. Möcht' auch keiner sein - schrecklich alles vorher zu wissen (oder verwechsle ich das was).

    Aber wenn man "Wissen" als Überzeugung als "jenseits jeglichen vernünftigen Zweifels" defniert, dann WEISS ich, dass hier das nächste Milliardengrab auf uns zukommt. Und so klamm, wie die Stadt Wien inzwischen ist, droht dann wohl langsam das Berliner Schicksal (unumkehrbare Dauerpleite und leben auf Kosten der anderen Bundesländer).
    ===========================
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    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  11. HJR
    12. April 2012 14:50

    OT - Koranverteilung

    [...Initiator Ibrahim Abou Nagie, ein 47-jähriger Kölner Geschäftsmann mit palästinensischen Wurzeln, den der Verfassungsschutz als gefährlich einstuft, will das deutsche Volk vor dem ewigen Höllenfeuer retten. Nicht-Muslime sollen zum einzig wahren Glauben, dem Islam, konvertieren...}
    Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article106164941/Wie-Salafisten-Verbote-von-Koran-Staenden-umgehen.html

    Man stelle sich vor, die Societas Jesu gibt - meinetwegen über einen Strohmann wie dem Abou Nagie - den Druck von 25 Millionen Neuen Testamenten in Auftrag und verteilt diese ... nein, vergessen Sie das! Und versucht, diese Bücher in Türkischen Städten zu verteilen. Was glauben Sie, passiert?

    Der türkische Verfassungsschutz prüft sorgfältig auf Übereinstimmung der Aktion mit der Verfassung und den geltenden Gesetzen?

    Dabei besteht das Problem ja nicht darin, dass deutsche Protestanten und Katholiken mit dem Koran vertraut gemacht werden sollen - der nicht einmal besonders lesenswert oder bildungsfördernd ist. Den Aktionisten geht es - ausschließlich - um geistige Infiltration, um Schwächung unserer demokratischen Institutionen durch möglichst viele jener von unseren Staaten angeblich unzureichend alimentierten Protestbürger, welche möglicherweise den Rasen für weiteres Eindringen und für weitere Angriffe des Islam auf unsere westliche Zivilisation bilden könnten.

    Daher Augen auf! Die Reihen fest geschlossen! Es wird Zeit für Zero Tolerance!

    Und wenn es dafür erforderlich sein sollte, unsere christlichen Kirchen wieder klar zu privilegieren und ihnen gewisse Sozial- und Bildungskompetenzen einzuräumen (die wir den Sozialisten meinetwegen gerne wieder entringen können) dann soll es mir Recht sein!

    Auf keinen Fall darf es aber irgendwelche weiteren Absprachen unserer staatlichen Autoritäten mit irgendwelchen höchstens lokal und durch Ölgeld legitimierten Islam-Gruppierungen* geben, welche nur einer Aufweichung der ohnehin schon zu schwach gezogenen Grenze dienen!

    * Ich denke da konkret an das von Herrn Spindelegger mit Saudi-Arabien (bzw. den Wahabiten) aus der Taufe gehobenen Islam-Zentrum
    ===========================
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    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Xymmachos
      12. April 2012 16:55

      Gesetzt den Fall, es drückt mir jemand auf der Straße, von einem Standl aus oder aus seinem Bauchladen, einen Koran in die Hand, murmelt dazu "Allah akbar" oder "Freundschaft", und ich nehm' das Buch und

      (a) schmeiß es in den nächsten Papierkorb (etwa in einen mit der Aufschrift "Bin für jeden Dreck zu haben") oder
      (b) schmeiß es daheim in den Ofen. Was hätte ich zu gewärtigen?

      Also gut, im Fall (b) komm ich einmal in die Djehenna, oder wie's auf gut muselmanisch heißt (die Karl-May-Lektüre ist schon eine Weile her).
      Aber im Fall (a) hätte ich doch zumindest ein Verfahren wegen Herabwürdigung einer anerkannten Religionsgemeinschaft zu gewärtigen - wenn ich's noch erlebe und nicht gleich vom "Spender" massakriert werde und sofort in die Djehenna komme.

    • Xymmachos
      12. April 2012 17:28

      Weil es mir keine Ruhe ließ, hab ich's gegoogelt und festgestellt, daß es korrekt "Dschahannam" heißt. Jedenfalls lt. islam-pedia.de (ja, das gibt's!)

    • HJR
      12. April 2012 17:39

      @Xymmachos
      Okay, Dschahannan. Ich hätte sie aber auch dann dorthin geschickt, wenn's Dschehenna geheißen hätte. (Kann man das überhaupt genau sagen, wo doch deren Schrift (zumindest manchmal) keine Vokale kennt? Aber daran sollte es nicht scheitern!)

    • Undine
      12. April 2012 22:30

      @HJR

      *******!

      Dem WELT-ONLINE-Bericht entnehme ich, daß die Spenden für dieses seltsame Projekt nach Angaben des Kölner Predigers mehrheitlich von muslimischen Frauen und Muslimen aus der türkischen Community kommen.

      Ich vermute, daß dieses gespendete Geld u. a. auch von Moslems kommt, die von der deutschen Sozialhilfe leben; somit wird auf Umwegen das Geld für diese mehr als fragwürdige Aktion auch noch vom deutschen Steuerzahler (mit)finanziert!

    • Genau! (kein Partner)
      13. April 2012 10:56

      Dieses vertrottelte Recht auf freie Meinungsäußerung muss endlich weg! Es beschert uns ja doch nur Windmühlen und Untermenschen. Die dann auch sagen, was sie wollen. So geht es wirklich nicht.

      Ich schlage vor, ein Personenkommitee einzurichten, das vor jeder öffentlichen Äußerung das Äußerungsgut beurteilt und entweder freigibt oder den Äußerer den Abschiebebehörden übergibt. Vorsitz: Dr. Andreas Unterberger, Beisitzer: HJR.

    • november (kein Partner)
      13. April 2012 12:08

      Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn möglichst viele Leute einmal den Koran lesen und erkennen, was für ein Unsinn drinnen steht.

      Hier ein guter Kommentar von Kramar:

      http://diepresse.com/home/meinung/feuilleton/kramarmetware/748774/Der-Koran-in-allen-Hotelzimmern-Aber-ja?_vl_backlink=/home/meinung/feuilleton/kramarmetware/index.do

      Was hindert die Gesellschaft für freie Marktwirtschaft (gibt es sowas?) Hayek zu verteilen? Nicht jammern, sondern selber machen!

  12. Roland Wagner
    12. April 2012 13:44

    Selten zuvor hat sich deutlicher gezeigt, wie planlos der heimische Staatssender durch die Medienlandschaft taumelt. Selbstverständlich macht ein gemeinsamer Standort Sinn, nur ob es gerade St. Marx sein muss, sei dahingestellt.

    Aber ganz ehrlich, Planrechnungen mit Einsparungen im einstelligen Millionenbereich für einen Rechenzeitraum von 25 Jahren sind als Begründung sowieso nur lächerlich. So lange die Goldene Regel des ORF lautet: „so viele Sender als möglich und dafür so viel Zwangsgebühren als nötig um so viele Günstlinge wie möglich unter dem Dach des Küniglbergs unterzubringen“, ist nicht zu erwarten, dass eine strategische Unternehmensplanung vorgelegt wird, aus der heraus die Standortfrage als klare Notwendigkeit abgeleitet werden kann.

    Niemand kann heute sagen, wie die Medienlandschaft in 25 Jahren aussieht, wie die Anforderungen an Medienunternehmen sein werden und wie sich die Konsumenten anpassen werden. Fest steht aber bereits heute, es wird anders werden.
    Bis auf eines: Inhalte, qualitativ hochwertige Inhalte werden auch in 25 Jahren gefragt sein.

    Wahrscheinlich mehr als heute, weil den Menschen vor dem Schirm die zielgruppengelutschten Programme aus den USA dann so zum Hals heraushängen werden, dass sie einfach ins Internet wechseln werden, um problemlos besseres zu finden.

    Will ein Medienunternehmen Bestand und Erfolg haben, muss es Inhalte produzieren und verkaufen, und kann nicht nur Massenware kaufen und mit der privaten Konkurrenz parallelprogrammieren. Oder unsäglich dummen Formaten im Privat TV nachhecheln.

    Seit über 20 Jahren wird in der Medienbranche permanent das Schlagwort „Content is king“ strapaziert, selbst Pro 7 beginnt, eigene Inhalte zu produzieren, nur im ORF hat sich noch niemand gefunden, der die drei Worte so übersetzt, dass sie von der Geschäftsleitung verstanden und in sinnvolle unternehmerische Aktivitäten umgesetzt werden.

    Seit Menschengedenken macht und sendet der ORF Programme, die andere bereits längst gesendet oder produziert haben. Die dramatische Ausdünnung der handwerklichen Qualität, die natürlich mit einer U-Ausschuss-würdigen Günstlingswirtschaft einhergeht, wird es dem ORF in Bälde verunmöglichen, eigene Inhalte zu produzieren, die über die Landesgrenzen hinaus relevant sind und innerhalb der Grenzen vorbildlich.

    Es fehlt alles, Produzenten, Drehbuchautoren, das gesamte Personal. Und es fehlen die Ideen. Ein Beispiel: als Tschechien noch CSSR hieß, war die Tschechische Filmwirtschaft berühmt für Kinderprogramme (Pan Tau etwa). Europäische Kinderprogramme guter Qualität sind - ja nicht einmal – Mangelware. Was hindert den ORF, möchte man fragen, mit den Tschechischen Strukturen und Tschechischen Partnern Kinderprogramme zu produzieren, die sich europaweit verkaufen lassen? Und das als Nukleus für eine eigene Programmproduktion zu machen?

    Alles offensichtlich: http://derstandard.at/1331207007389/Abgeblitzt-Kein-Interesse-an-Nachbarschaft

    Aber natürlich, da können keine Günstlinge untergebracht werden, keine Pelinkas oder Strobls oder Prandtners platziert werden. Und für die wird das Geld benötigt, nicht für Qualität.

    Nachdem der ORF auch weiter trudeln wird, wäre eine Übersiedlung nach St. Marx folgerichtig und ein geleisteter Offenbarungseid: keine Qualität, keine Idee, kein Mut, keine Mittel aber politisch gehorsamster Diener.

    P.S.: Und für diesen Befund macht es wenig Unterschied, ob der GD Wrabetz, Grasl oder gleich Häupl oder Rudas L. heißt.

  13. Alexander Renneberg
    12. April 2012 13:04

    fragt sich wem die genossen den küniglberg als bauland versprochen haben damit wieder einer der ihren mächtig versorgt wird.
    man würde garnicht glauben wie schnell in so einem fall der denkmalschutz fällt...

    der bau ist dann halt nimmer sanierbar, das geht ganz einfach.....kann nur manchmal ein bissl dauern, aber die genossen denken ja eher in jahrzenten.

    gleiches gilt für das funkhaus in der argentinierstraße, wie von gandalf berichtet, auch dieser bauplatz ist einiges wert.

    daher glaube ich fest an eine umsiedlung des orf, nur halt nicht ganz so teuer wie geplant

    • Susa
      12. April 2012 14:20

      @Alexander Renneberg

      Wie heißt doch schnell der im Hintergrund agierende Finanzberater von Werner Faymann, der auch in Sachen "Immobilien" ein Fachmann ist???

    • charlemagne
    • charlemagne
      12. April 2012 15:48

      oder auch Musikant ;-)

    • Alexander Renneberg
      12. April 2012 16:32

      sind das die gleichen ;-)

    • Xymmachos
      12. April 2012 17:03

      ... aber bitte mit z (wie Zorro)!

    • Susa
      12. April 2012 22:54

      .... oder mit z (wie Zombie)!

    • AppolloniO (kein Partner)
      13. April 2012 12:16

      A. Renneberg trifft den Nagel auf den Kopf!
      Der ORF mus umziehen, da es Häupl und Genossen so wollen. Es geht auschließlich darum die wertvollen Grundstücke für die Gemeinde zu verwerten!!!!

      Für eine 100m2 Wohnung erlöst man beim heiligen Marx maximal 150 K Euro. In der Argentinierstr. und noch mehr in Hietzing bringt die gleiche Wohnung das Vierfache!!!!

      Das ist niX Neues. Schon seit Jahren werden Seniorenheime in dezentrale Randlagen verlegt. Und NICHT damit es unsere Alten ruhiger haben.

      Auch die Bebaung mit Wohnsilos bisheriger Ruheoasen in Wien -wie Lainzer KH oder Steinhofgründe- folgt dem selben Muster!!!!

      Oder die ehemalige "Stadt des Kindes" am Rande des Wienerwaldes im 14. Bezirk. Da wurde mit dem Argument zu Bauland umgewidmet um "den armen elternlosen oder verstoßenen Kindern" ein Zuhause zu ermöglichen. Heute stehen dort -Überraschung- Wohnhäuser. Und die Stadt schnitt mit!!!!!

      Zurück zum Ausgangspunkt: nur Ignoranten oder eben Genossen glauben es ginge um das Beste für den ORF.

  14. libertus
    12. April 2012 12:08

    Bei veranschlagten Kosten von ca. 400 Millionen Euros, die - wie die Vergangenheit bis hin zur Gegenwart beweist - immer wieder überschritten werden und es sich dabei in erster Linie um einen kostspieligen Wunsch der Frau Brauner handelt, die ihr dahindämmerndes Prestigeobjekt "Neu Marx" um fast jeden Preis aufgewertet sehen möchte, muß selbst die Bundes-SPÖ zögerlich reagieren.

    Denn nach den vielen Flops der Wiener Sozis (Pratervorplatz, Gasometer, Zaha Hadid-Haus, Skylink usw. - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.) bleibt wenig finanzieller Spielraum für weitere Abenteuer auf Schuldenbasis.

    Allerdings ist zu befürchten, daß sich das mächtige Wiener Rothaus doch noch durchsetzt und die SPÖ-Marionette Wrabetz so tanzen muß, wie die Brauner pfeift. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, denn um unser aller Steuergeld war den Genossen noch nie etwas zu teuer!

    • Undine
      12. April 2012 14:24

      @libertus

      Wenn von veranschlagten Kosten von ca. 400 Millionen Euros die Rede ist, kann man ruhig mit der doppelten Endsumme rechnen; keiner der Involivierten hat daran die Schuld, zahlen muß es ohnehin der Steuerzahler.

    • contra
      12. April 2012 14:47

      @Undine

      Unter 1 Milliarde geht doch heute gar nix mehr!

    • contra
      12. April 2012 14:49

      Daher das nächste Milliardengrab!

  15. Wertkonservativer
    12. April 2012 12:07

    Auch wenn die ORF-Leute noch so oft umziehen:
    es wird sich nichts ändern, bevor die dortige Führungs-Hydra nicht gezwungenerweise den Hut nehmen muss, und durch - von der SPÖ unabhängige - qualifizierte Persönlichkeiten ersetzt wird.
    Die Umgestaltung müsste sowohl von innen, als auch von außen erkämpft und schließlich erreicht werden.
    Von innen, wenn die doch vorhandenen "Unabhängigen" im ORF-Personal Ihre Meinung Zug um Zug durchsetzen können; von außen durch laufende Unmutserklärungen im gesellschaftlichen Bereich, wirksamer sicher noch durch die Einleitung eines neuerlichen ORF-Rundfunk-Volksbegehrens.

    Hier haben bzw. hätten wir alle eine ganz wichtige Aufgabe!

    Wer erhebt die Fahne, wer schmiedet die ersten Koalitionen zum schließlichen Gelingen dieses Werkes?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Xymmachos
      12. April 2012 17:10

      "Sonderbarer Schwärmer!"

    • Wertkonservativer
      12. April 2012 17:37

      Ja, edler Xymmachos,

      manchmal ist mir danach, starke Sprüche zu tönen!

    • Xymmachos
      12. April 2012 18:02

      Aber Sie wissen, wie's dem Marquis von Posa ergangen ist!

    • Undine
      12. April 2012 22:47

      @Wertkonservativer

      Sie sollten sich durch @Xymmachos' Antwort geschmeichelt fühlen! Der "sonderbare Schwärmer" hat immerhin allerlei bewirkt:

      „Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire“, diese Forderung erhebt der Marquis de Posa in Friedrich von Schillers „Don Carlos“ und wird als sonderbarer Schwärmer bezeichnet. Aber: Posa ruft Nachdenklichkeit hervor, Umdenken, seine Raserei führt letztlich zum beginnenden Ende der Unterdrückung.

      Beim ORF wäre das Blutvergießen, das zu Revolutionen gehört, nur als eine Metapher zu verstehen. :-)

    • Wertkonservativer
      13. April 2012 14:22

      Ich weiß, liebe Undine, lieber Xymmachos:

      ich fühle mich sowieso von Euch freundschaftlichst geschmeichelt, vielen herzlichen Dank!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  16. Erich Bauer
    12. April 2012 12:01

    "...dass selbst die Bundes-SPÖ bisweilen doch lernfähig ist..."

    Ich wäre da nicht so optimistisch. Der Zwang der leeren Kassen oder das "Normative des Faktischen"...?

    "...Strukturkonservativismus..."

    Hm... konservativ... das schwächt die wahren Tendenzen irgendwie ab. Im Sinne von "Beharren" stimmts natürlich. Beharren auf gemütliche Ausbeutung. Ich finde, man sollte da eine neue Wortschöpfung kreieren: "ProgrammEtatismus"

  17. Freak77
    12. April 2012 11:59

    Schon wieder eine ORF-Provokation:

    Gerade jetzt: ORF-Aufmacher: "Wien Museum: Die Stadt und ihre Hausbesetzer"
    http://www.orf.at/stories/2114688/2114689/

    Der Direktor des Wien-Museums ( http://www.wienmuseum.at/ ), Wolfgang Kos war ein ORF-Redakteur.

    Der ORF und das Wien-Museum singen im Duett ein Hohelied auf die Hausbesetzerszene: Wie toll es doch ist dass wir in Wien eine solch moderne "Sub-Kultur-Szene" haben wie in Berlin oder Hamburg. Was das nicht für ein tolles Zeichen von "Aufgeschlossenheit" und "Modernität" für Wien ist, eine richtige Kulturbereicherung eben.

    In München gibt es praktisch keine Hausbesetzungen, weil die Polizei sofort am ersten Tag einschreitet. Somit existiert in München keine "Hausbesetzerszene":

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/hausbesetzung-in-der-westendstrasse-am-ende-fliegen-pflastersteine-1.352411

    und:
    http://www.merkur-online.de/lokales/stadt-muenchen/hausbesetzer-wegen-versuchten-totschlags-gericht-301611.html

    In Wien wird jedoch den Leuten vom öffentlich-rechtlichen Medium eingeredet dass man stolz auf die Hausbesetzer sein soll.

    • Claudius
      12. April 2012 13:30

      Auch die (ehemals bürgerliche) "Die Presse" bringt eine Huldigungsartikel von Karin Schuh: Die Hausbesetzer-Szene lebt gerade jetzt immer auf u. eine junge Generation von Hausbesetzern kommt nach: " .... Nach einer Pause in den 90er-Jahren ist momentan besonders viel Aktivität zu bemerken.... ":
      http://diepresse.com/home/kultur/kunst/748122/Hausbesetzer-wandern-ins-Museum?_vl_backlink=/home/index.do

    • Undine
      12. April 2012 14:30

      @Freak77

      Dieser lächerliche, fast abartige Stolz auf die grandiose Hausbesetzerszene wächst auf dem gleichen dummen Mist mangelnden Selbstbewußtseins wie der ebenso "großartige" Wunsch nach Multikulti, der sich als Kuckucksei entpuppt hat.

    • logiker2
      12. April 2012 18:37

      na ja das ist aber wirklich nicht überraschend, gehört die Anarchie doch zum Hausmittel der Linken zur Durchsetzung ihrer Interressen. Wen sogar Faymann Verständnis für die fäkalische Unibesetzung höchstes Verständnis aufbringt, da ist eine Hausbesetzung ein Lärcherl....

    • Freak77
      12. April 2012 20:16

      @ logiker2

      Wie bekannt haben ja die Linken für an sich unverdächtige & positive Worte in Wahrheit ganz andere Inhalte: z.B. "Freiraum"

      Für die Linken ist das Hausbesetzen ganz einfach: "das Schaffen von Freiräumen".

      Nur logisch dass daher der Titel d. Ausstellung im Wien-Museum lautet:
      "Besetzt, Kampf um Freiräume seit den 70er-Jahren" (12.4. bis 12.8.2012)

  18. Josef Maierhofer
    12. April 2012 11:14

    Nach all den Flops wie Flughafen und die noch kommenden, die Bahnhöfe, und all den wahnsinnigen 'Backleasing'-Verträgen, wo Volkseigentum verscherbelt wurde und 'zurückgeleast' wurde oder wo man eta 3 Milliarden Steuergeld allein in der Gemeinde Wien direkt mit Aktien verspekuliert hat beim 'Glauben an die wunderbare Geldvermehrung' und da steht bei allem auch die Gemeinde Wien weit vorne, und nach all den großmannsüchtigen, den Menschen nichts bringenden, 'Prunkbauten'-Denkmälern, wie es sie auch in Moskau gab und unter dem hingherichteten rumänischen Parteidiktator, etc. (Wärmedämmung der Gemeindebauten wär z.B. was, wovon die Menschen was hätten) werden wohl so manchem SPÖ-ler, der einmal ehrlich und ohne Ideologievernebelung darüber nachdenkt, die Krausbirnen aufsteigen ob der Verantwortungslosigkeit und Verschwendungssucht und Geldgier in der SPÖ, in der man dem kleinen Mann das Märchen von der 'staatlichen Fürsorge' und 'Vorsorge' erzählt, die sich maximal auf die Bonzen beschränkt und ein bisserl was für die Klientel als Wahlvieh.

    Im Falle ORF Gebäude wird das sicher auch noch weitere, spezifisch wienerische, Aspekt beinhalten, nämlich die Schlachthofverwertung an sich, die man offenbar nicht mehr für die 'Rindviecher' der Besetzungsszene verwenden will, oder das brachliegende Kapital, etc., etc. und eventuell auch noch der Ideologieaspekt, nur keine Privaten dorthin, die sind des Teufels, etc., also wieviel Geld dort noch geschlachtet werden wird, das weiß auch niemand.

    Es zeigt sich aber immerhin, dass es neben den 'Großmannbonzen' vielleicht doch auch noch einige 'Vernunftbonzen' gibt.

    Vielleicht gibt es bei der nächsten Wahl auch im 'Volk' noch 'Vernunft-SPÖ-ler', die mit den anderen zusammen dieser Partei einmal eine reinigende Auszeit geben für die Genesung aus dieser Machtverblendung.

  19. Claudius
    12. April 2012 11:02

    Dort in St. Marx geht ja direkt die Stadtautobahn darüber, die Südosttangente. Oder wieviele Meter weit ist die Südosttangente weg vom "Medienquartier"?

    Gibt es da nicht Dauervibrationen in den Studios? Und wie ist das mit der Lärmbelastung? Werden da die ORF-Diskussionssendungen vom Lärm gestört?

    • Herby
      12. April 2012 11:13

      Wäre ich ein ORF-Mitarbeiter wäre mir auch die Küniglberggegend lieber als die Betonwüste mit der Autobahn von St. Marx.

    • Claudius
      12. April 2012 11:21

      Hier der Link aus Google-Maps (im Bildmitte) wo das Medenquartier geplant ist:

      http://g.co/maps/btzv7 (wie ich sagte: gleich neben der Autobahn)

  20. Gandalf
    12. April 2012 11:00

    Eines ist schon klar: die Gemeinde Wien will wieder einmal einen ihrer Planungs - Flops (andere Beispiele: Prater- Vorplatz, Gasometer) mit fremdem Geld kaschieren. Davon, dass bei der Konzentration der ORF - Standorte auch das historische, von Clemens Holzmeister gebaute Funkhaus in der Argentinierstrasse geopfert werden müsste, redet kein Mensch, ebenso, dass das - immerhin von Roland Rainer gebaute und bewährte ORF - Zentrum am Küniglberg derzeit um viel Geld renoviert wird. Wir sollten überlegen, was gegen diese freche Machtdemonstration von Häupl, Brauner & Co getan werden kann - ausser vage auf die Vernunft (?) der Bundes- SPÖ zu hoffen. Immerhin kommt ja der derzeitige Obmann aus der Wiener Partie (kein Tippfehler, ich meine "Partie" und nicht Partei) und wird es schwer haben, sich gegen den ehemaligen Chef durchzusetzen. Bitte um Ideen!

    • HJR
      12. April 2012 17:16

      Im Sinne von "ab in den Tiber" (nach dem altrömischen Vorbild) vielleicht "ab in die Donau"?

    • Gandalf
      12. April 2012 18:48

      Na ja, wär' nicht so schlecht. Allerdings relativ mühsam, wenn man das Lebendgewicht der beiden Hauptakteure bedenkt.

    • HJR




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