Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Fußnote 240: Aufwachen, Frau Karl!

Fast schon täglich ein Skandal in dieser Staatsanwaltschaft. Und die Justizministerin fürchtet sich nur nervös und tut nichts.

Die der Justizministerin unterstehenden Strafverfolger haben sich schon wieder Unglaubliches geleistet. Sie haben ganz offensichtlich einen Gutachter einseitig so unter Druck gesetzt, dass dieser nun den ganzen Auftrag empört zurückgeschmissen hat. Es geht um den Gutachter, der die Vorwürfe gegen Julius Meinl auf strafrechtliche Implikationen überprüfen sollte. Sie hatten dem Gutachter, der schon in vielen großen Wirtschaftsprozessen diese Funktion innehatte, schriftlich(!) einen „Vertrauensverlust“ attestiert und einen Zweitgutachter in den Nacken gesetzt. Was sich natürlich kein renommierter Experte gefallen lässt. Dieser Skandal setzt jenen um den völlig deplatzierten Erstgutachter fort, der schließlich vom Gericht abgesetzt werden musste. Ganz offensichtlich geht es der Staatsanwaltschaft nicht um die Wahrheit, sondern primär darum, doch noch den Banker verurteilen zu lassen. Den sie ja schon einmal in U-Haft gebracht hatte. Aus dem mutmaßlichen Motiv: Banker sind nach Ansicht der Staatsanwaltschaft und jener des Boulevards prinzipiell Verbrecher. Zumindest, wenn sie mit Karl-Heinz Grasser befreundet sind.

Formularbeginn

Formularende

Formularbeginn

Formularende

Formularbeginn

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2011 16:15

    Die längst einseitig parteiisch agierende Staatsanwaltschaft bläst wieder einmal zum Halali auf den politischen Gegner.

    Dabei hätte sie genug zu tun in den eigenen Reihen aufzuräumen, wenn man gehört hat, wie der Oberaufdecker der Nation - der Petzi (Gift-)Pilz - heute unverblümt zu erkennen gegeben hat, daß ein Staatsanwalt in den Fall Kampusch verwickelt sein dürfte und deshalb alles unter den Teppich gekehrt wird.

    Frau Karl, Sie sind dringend gefordert endlich Profil zu zeigen in Ihrem Ressort!!!!!!!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2011 16:16

    Würden Sie von Julius (Lindbergh) Meinl V. einen Gebrauchtwagen kaufen wollen oder einen Immobilienfonds?
    Meine Antwort lautet ganz lapidar: Weder noch!
    Ein Lebenslauf eines seriösen Bankiers liest sich anders, ganz abgesehen von dem mysteriösen Einbruch in seiner Villa in der Grinzinger Straße.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2011 19:34

    bin gespannt, wann wieder ein minister kommt, der diese säcke in den griff bekommt. das scheint ja wirklich auszuufern. karl wird hoffentlich schlaflose nächte haben.

    was hat die überhaupt fürs ministeramt qualifiziert ?

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
  5. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2011 16:19

    Also, wenn ich mich an die Werbung mit der "Sau" von Meinl European Land erinnere, dann fällt mir dazu nur ein, daß das ein, von Anfang an, aufgelegter Schwindel war.
    Die weiteren Auflagen mit Meinl Airport und Meinl Power waren dann eindeutige Bestätigungen dessen. Da brauch ich noch nicht einmal die Jersey-Insel strapazieren.
    Wenn der Hr. KHG dem vor lauter Eitelkeit auf den Leim geht, so hat das aber mit der Vorgangsweise des Bankers nichts zu tun! Die Staatsanwaltschaft sollte sich aber trotzem an die Regeln halten!

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    4x Ausgezeichneter Kommentar
  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2011 09:32

    Unglaublich.

    Da hätte die Frau Justizminister Handlungsbedarf.

    Ein Gutachten kann doch nichts mit Partei zu tun haben, oder ?

    Eigentlich müsste man da die Staatsanwälte, die das eingefädelt haben, anzeigen (bei sich selbst).

    Armes Österreich, der 3. korrupteste Staat der Welt, eine Parteiendiktatur.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Dezember 2011 02:03

    In der Schweiz ist es mit dem Linksrutsch noch nicht ganz so verheerend wie in Ö. und D.

    NOCH nicht. W*iber haben dort halt erst seit kurzem das Wahlrecht, arbeiten aber unter der Regie von

    Eveline Widmer-Schlumpf, Doris Leuthard, Micheline Calmy-Rey, Simonetta Sommaruga, Karin Keller-Sutter, Marina Carobbio...

    schon kräftig und einträchtig auf allen politischen Ebenen und in fast allen Parteien an der sozialistischen Demontage auch der Schweiz.

    DIE WELTWOCHE meint:
    Den Sozialismus haben sie sich nicht angelesen. Der sitzt in ihren Genen.
    "Das rote Prinzip Frau"
    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-46/schweiz-das-rote-prinzip-frau-die-weltwoche-ausgabe-462011.html

    Einige wenige handverlesene Exemplare natürlich ausgenommen.
    xRatio


alle Kommentare

  1. sosheimat (kein Partner)
  2. xRatio (kein Partner)
    02. Dezember 2011 02:03

    In der Schweiz ist es mit dem Linksrutsch noch nicht ganz so verheerend wie in Ö. und D.

    NOCH nicht. W*iber haben dort halt erst seit kurzem das Wahlrecht, arbeiten aber unter der Regie von

    Eveline Widmer-Schlumpf, Doris Leuthard, Micheline Calmy-Rey, Simonetta Sommaruga, Karin Keller-Sutter, Marina Carobbio...

    schon kräftig und einträchtig auf allen politischen Ebenen und in fast allen Parteien an der sozialistischen Demontage auch der Schweiz.

    DIE WELTWOCHE meint:
    Den Sozialismus haben sie sich nicht angelesen. Der sitzt in ihren Genen.
    "Das rote Prinzip Frau"
    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-46/schweiz-das-rote-prinzip-frau-die-weltwoche-ausgabe-462011.html

    Einige wenige handverlesene Exemplare natürlich ausgenommen.
    xRatio

  3. Politicus1 (kein Partner)
    01. Dezember 2011 20:38

    Bis jetzt hat Frau Karl mMn nichts gröberes falsch gemacht.
    Sie braucht doch ihre Amtsvorgänger/innen nicht aus falschem Corps Geist sinnlos zu decken...

  4. SoWi (kein Partner)
    01. Dezember 2011 17:30

    Schön und gut.
    Aber was, frage ich, sollte Ministerin Karl denn tun? Außer Ministerin zu sein, hat sie sonst kein Eingriffsrecht.

  5. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    01. Dezember 2011 16:46

    Frage: gibt es jemanden, den bei der Erwähnung von "Meinl European Land" (ich erinnere mich noch gut an die Fernsehwerbung, bei der eine junge Dame ein Sparschwein mit "na, du faules Schwein!" angepflaumt hat und die Vorteile von Meinl European Land gepriesen hat) . . . gibt es also jemanden, der bei der bloßen Erwähnung von "Meinl European Land" nicht heftigen Brechreiz verspürt?

    Für den "Fünfer" (wie er sich angeblich selbst genannt haben will) gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Was auch sonst!

  6. kaffka (kein Partner)
    01. Dezember 2011 16:43

    @phaidros
    30. November 2011 18:15

    Veruschen wirs doch einfach mit SAUBÄR-Stall - oder Saubärin-Stall?

  7. Karl Knaller
    01. Dezember 2011 11:21

    "Das Fräulein Karl fängt an, mir fürchterlich zu werden..."

  8. Josef Maierhofer
    01. Dezember 2011 09:32

    Unglaublich.

    Da hätte die Frau Justizminister Handlungsbedarf.

    Ein Gutachten kann doch nichts mit Partei zu tun haben, oder ?

    Eigentlich müsste man da die Staatsanwälte, die das eingefädelt haben, anzeigen (bei sich selbst).

    Armes Österreich, der 3. korrupteste Staat der Welt, eine Parteiendiktatur.

  9. Brigitte Imb
    • Undine
      30. November 2011 21:49

      @Brigitte Imb

      Eigentlich verstehe ich das ganze Problem, das uns ein Ende des EURO angeblich bescheren würde, nicht recht. Es funktionierte doch VOR seiner Einführung--bes. seit der festen Bindung des Schillings an die DM-- recht gut, oder? Jedenfalls gab's, so weit ich mich erinnere, keine solchen finanziellen Turbulenzen, die ganz Europa bis ins Mark erschüttern und einen Staat nach dem anderen in die Nähe einer Staatspleite bringen. Warum können die hohen EU-Politiker nicht zugeben, daß sie 1. den Überblick verloren haben und 2. mit der gemeinsamen Währung einen Riesenfehler gemacht haben? Feststeht nur: weder die EU noch der EURO funktioniert so, wie sich das diese verantwortungslosen Leute ausgeheckt haben.

    • brechstange
      30. November 2011 22:21

      Weil die Deutschen nicht spuren, wird enormer Druck aufgebaut, von wem?

      Verheugen, Delors, Flassbeck, Banken und Versicherer, USA: alle wissen, dass die Merkel und die Deutschen schuld sind.
      Diese Baggage hat alles geschickt eingefädelt.

  10. mike1
    30. November 2011 19:34

    bin gespannt, wann wieder ein minister kommt, der diese säcke in den griff bekommt. das scheint ja wirklich auszuufern. karl wird hoffentlich schlaflose nächte haben.

    was hat die überhaupt fürs ministeramt qualifiziert ?

  11. alfons adam
    30. November 2011 19:24

    Warum soll nur die "Frau Karl" aufwachen? Warum nicht die gesamte ÖVP-Spitze?
    Aber vielleicht sind sie hellwach, und alles, was passiert, ist ohnehin in ihrem Sinn.
    Julius Meinl war in U-Haft und das muß nachträglich "gerechtfertigt" werden. So einfach ist die Welt. Wenn man dabei auch noch sein marxistisches Herz massieren kann, umso besser.

  12. Observer
    30. November 2011 18:00

    Nach dem Weltkrieg bekam ich manchmal von meiner Pflegefamilie am Bauernhof den Auftrag:
    Geh' den Saustall ausmisten!
    Frau Minister Karl, nun ist dies ihre Aufgabe bei der Staatsanwaltschaft.

    P.S.:
    darf man so etwas überhaupt noch hier schreiben? Oder finden sich alle einschlägigen Poster demnächst im "Landl" (Hinweis für die Nichtwiener: dies ist das Landesgericht für Strafsachen in Wien-Josefstadt)?

    • phaidros
      30. November 2011 18:15

      Glaube schon, dass man »Saustall« schreiben darf, obwohl es natürlich nicht korrekt gegendert ist. Allerdings wird durch p.c. Einmischung des »Ebers« witzigerweise ein »Saeuberstall« draus! ;-)

    • Schani
      30. November 2011 23:57

      Was wäre den schon ein Saustall? Das ist ein Augiasstall und zu dessen Reinigung braucht man bekanntlich einen Herakles!

  13. Dr. Dieter Zakel MA
    30. November 2011 17:27

    "Vertrauensverlust" kommt mir bekannt vor :-)

  14. Wertkonservativer
    30. November 2011 16:35

    A rechter Karl, die Frau Karl !

  15. Anton Volpini
    30. November 2011 16:19

    Also, wenn ich mich an die Werbung mit der "Sau" von Meinl European Land erinnere, dann fällt mir dazu nur ein, daß das ein, von Anfang an, aufgelegter Schwindel war.
    Die weiteren Auflagen mit Meinl Airport und Meinl Power waren dann eindeutige Bestätigungen dessen. Da brauch ich noch nicht einmal die Jersey-Insel strapazieren.
    Wenn der Hr. KHG dem vor lauter Eitelkeit auf den Leim geht, so hat das aber mit der Vorgangsweise des Bankers nichts zu tun! Die Staatsanwaltschaft sollte sich aber trotzem an die Regeln halten!

  16. terbuan
    30. November 2011 16:16

    Würden Sie von Julius (Lindbergh) Meinl V. einen Gebrauchtwagen kaufen wollen oder einen Immobilienfonds?
    Meine Antwort lautet ganz lapidar: Weder noch!
    Ein Lebenslauf eines seriösen Bankiers liest sich anders, ganz abgesehen von dem mysteriösen Einbruch in seiner Villa in der Grinzinger Straße.

  17. libertus
    30. November 2011 16:15

    Die längst einseitig parteiisch agierende Staatsanwaltschaft bläst wieder einmal zum Halali auf den politischen Gegner.

    Dabei hätte sie genug zu tun in den eigenen Reihen aufzuräumen, wenn man gehört hat, wie der Oberaufdecker der Nation - der Petzi (Gift-)Pilz - heute unverblümt zu erkennen gegeben hat, daß ein Staatsanwalt in den Fall Kampusch verwickelt sein dürfte und deshalb alles unter den Teppich gekehrt wird.

    Frau Karl, Sie sind dringend gefordert endlich Profil zu zeigen in Ihrem Ressort!!!!!!!

    • terbuan
      30. November 2011 16:24

      libertus
      Wenn Sie einmal den Versuch unternehmen, sich in die causa Meinl zu vertiefen, dann verschwinden die Machenschaften der Staatsanwaltschaft und der lächerlichen Frau Karl zu einer Komödie a la "Der Herr Karl" von Helmut Qualtinger!
      "Wos habs gsogt Frau Chefin? Die Oliven, wo san die Oliven?"

    • Cotopaxi
      30. November 2011 16:31

      Wer aus der gegenwärtigen Regierungsmannschaft ist nicht lächerlich? Das Fräulein Karl ist leider nicht die einzige.

    • terbuan
      30. November 2011 18:41

      Cotopaxi
      Man kann mit Beispielen wie MEINL LAND oder STUTTGART 21 zwar Emotionen schüren gegen Staatsanwälte oder die Grünen, man sollte aber immer auch bedenken, was oder wer ist der Hintergrund, nicht alles was von Linxgrünen (Staatsanwälten) verfolgt wird ist auch wirklich ein gutes Projekt oder ein Unschuldslamm!
      Der Poster Reinhard hat dazu vorgestern einen hervorragenden Beitrag gebracht!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung