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Neuseeland, Polen und der ORF

Die erstaunlichsten und aufschlussreichsten Meldungen findet man in den meisten Medien gar nicht oder nur sehr versteckt. Das betrifft genauso den Lieblingsjuristen des ORF wie auch die angeblich geschlossene Anti-Atom-Einstellung der Europäer wie auch die von jedem Volksschullehrer verbreitete Heiligkeit von spendengeilen Vereinen wie Greenpeace.

Die Beispiele im einzelnen:

Die Wahrheit über Greenpeace

In Europa muss man immer öfter den Kopf über Urteile etwa des EU-Gerichtshofs in Luxemburg schütteln. Umso erfreulicher ist es, wenn bei Höchstgerichten anderer Länder Richter noch mutig die Wahrheit sprechen. Das ist etwa dieser Tage in Neuseeland passiert.

Dort hat das Höchstgericht zu Recht erkannt, dass Greenpeace eine viel zu politisierte Organisation ist, um als karitativ anerkannt zu werden. Das Gericht sprach überdies von „möglicherweise illegalen Aktivitäten“ bei Greenpeace, die auch nicht durch den Kampf gegen „in den Augen von Greenpeace ablehnenswerte Aktivitäten“ gerechtfertigt werden könnten.

In Neuseeland herrscht also noch Gerechtigkeit. Dort kann man mit noch so gutmenschlich verkauften Zielen noch lange keinen Rechtsbruch als erlaubtes Mittel rechtfertigen. Und was herrscht bei uns?

Hier wird von jedem Boulevardmedium und noch mehr vom zwangsfinanzierten Staatsfernsehen ständig Gratiswerbung für Greenpeace&Co gemacht; hier wird ständig alten Frauen eingeredet, wie wertvoll ihre Spende zur Finanzierung solcher Greenpeace-Aktionen ist; hier hat ein Josef Pröll als Finanzminister Spenden an Greenpeace sogar steuerbefreit und mit Spenden an wirklich wohltätige Vereine gleichgestellt. Und das in Zeiten der größten Schuldenquote der österreichischen Geschichte.

410 zu 407 pro Atomkraft

Ganz Europa steht geschlossen gegen die Atomkraft. Ganz Europa? Das gar nicht so kleine Polen dort oben im Norden an der Ostsee jedenfalls nicht. Dort hat soeben das Parlament mit 410 zu 407 ein überaus atomkraftfreundliches Gesetz angenommen. Das heißt: Alle relevanten Parteien in Polen wollen, dass das Land ein (erstes) Atomkraftwerk bekommt, und dann gleich ein zweites.

Sie haben bei dieser Abstimmung sogar die Anforderungen an den Erbauer des Atomkraftwerks reduziert: Er muss im Gegensatz zur bisherigen Rechtslage nicht mehr schon am ersten Tag die Finanzierung für das gesamte Projekt auf den Tisch legen, auch die notwendigen Sicherstellungen in Hinblick auf die Abfallentsorgung wurden signifikant reduziert.

Dieser Beschluss erstaunt, wenn man insbesondere in den deutschsprachigen Medien wochenlang die Schreckensberichte aus Japan gelesen hat. Diese haben jedem Mitteleuropäer die Gewissheit verschafft, dass dort ein unglaubliches Massensterben stattgefunden hat. Wie sollten die Menschen es auch anders wissen, wenn ihnen verschwiegen wird, dass in Japan bisher kein einziger Verstrahlungs-Toter zu beklagen ist, und dass es in Mitteleuropa seit ein paar Millionen Jahren keinen Tsunami gegeben hat.

Was folgt daraus? Die ziemlich große Gewissheit, dass Polen mittelfristig sehr gute Chancen hat, wirtschaftlich viel besser dazustehen als die heute noch so selbstbewusst auftretenden Deutschen und Österreicher. Die Polen haben niedrigere Steuern, geringere Soziallasten und sie verschulden sich nicht zugunsten irrealer Sonnen+Windenergie-Träume.

Heinz Mayer und der ORF-Betriebsrat

Bei wem gibt der nicht zuletzt von Kommunisten geprägte ORF-Betriebsrat Gutachten in Auftrag? Bei dem regelmäßig vom ORF-Bildschirm lachenden und auch sonst in linken Kreisen nicht gerade unbeliebten Heinz Mayer. Ein interessantes Netzwerk.

Mayer behauptet in einem nun bekannt gewordenen (und wie finanzierten?) Gutachten für diesen Betriebsrat: Die Bindung der Subventionen, die der ORF aus unseren Steuergeldern erhält, an die Gebührenbefreiung für sozial schlechter Gestellte sei verfassungswidrig. Freilich ist der Verfassungsgerichtshof bisher erstaunlich oft nicht der Meinung des Herrn Professor gewesen.

Natürlich lässt sich nicht ausschließen, dass sich der Gerichtshof einmal auch einer Mayer-Meinung anschließt. Das wird aber hoffentlich dem ORF nichts helfen. Denn noch gibt es kein Verfassungsgesetz, das den Gesetzgeber zwingt, irgendjemandem – mit oder ohne Bindung – Subventionen zu geben. Und ebenso könnte der demokratisch gewählte Gesetzgeber auch das Gebührenprivileg des ORF überhaupt abschaffen. Offen bleibt da nur die Frage, wieweit der ORF die Politik erpressen beziehungsweise bestechen kann.

Entschädigungen für Homosexuelle

Die deutschen Grünen haben verlangt, dass Homosexuelle Entschädigungszahlungen bekommen, wenn sie zwischen 1945 und 1969 für homosexuelle Handlungen verurteilt worden sind. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Noch so kriminelle Schäden aus jener Zeit kann kein Mensch mehr einklagen, weder beim Staat noch bei einem individuellen Übeltäter. Die sind längst verjährt. Für jene Gruppe aber, die nach dem damaligen Gesetz völlig rechtmäßig verurteilt worden ist, soll es jetzt nach dem grünen Willen Geld von allen Steuerzahlern geben.

Und diese Grünen haben bekanntlich gute Aussichten, demnächst in Deutschland mit roter wie auch dort medialer Schützenhilfe an die Macht zu kommen.

Bin Laden, der strenge Moslem

Und zum Schluss etwas Nettes, an dem natürlich auch ich nicht vorbeigehen kann: In der kleinen Festung des getöteten Osama bin Laden hat sich mengenweise pornographisches Material gefunden. Ei der Potz: Ausgerechnet der mit gleich mehreren Frauen gesegnete strenge Moslem, in dessen Namen Frauen getötet werden, wenn sie sich nicht bis zur Nase verhüllen, zeigte intensives Interesse auch am restlichen Körper von Frauen. Und etlichem mehr. Natürlich weiß niemand, wer diese Videos konsumiert hat - vielleicht waren es ja nur seine Frauen und Diener. Tatsache bleibt aber, dass wegen solcher Videos  in islamistischen Kulturen Menschen schon zu Tode gesteinigt worden sind.

Dennoch wird ein paar naiven Christen noch immer der Islam ob seiner Strenggläubigkeit imponieren . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2011 00:59

    Leider weht der "rechte Wind" in Europa aus einer anderen Richtung.

    Über den Skandalprozess gegen die ökoterroristischen Pelzfeinde braucht man nicht mehr viele Worte zu verlieren, aber es geht noch besser: in England zum Beispiel:

    Öko-Terrorismus in Form der Zerstörung von Feldern, Sachbeschädigung an Privateigentum von Mitarbeitern politisch inkompatibler Unternehmen (auch “Steckbriefaktionen” und Telefonterror) oder schlicht Diebstahl (Zuchttierbefreiungen) gehören inzwischen ja zum Guten Ton unserer modernen Öko-Gesellschaft.

    Die “Gefahr der Globalen Erwärmung” rechtfertigt aber auch schwere Sachbeschädigung (z.B. an Kraftwerken):

    Wie der Independent berichtete*, wurden in Großbritannien sechs “Aktivisten” der Organisation Greenpeace freigesprochen, obwohl sie nachweislich einen Schaden von £35,000 (44.000 €) an dem Kohlekraftwerk Kingsnorth power station in Kent verursacht hatten. Der Schaden entstand durch die Entfernung der Aufschrift “Gordon”, welche die Aktivisten auf den Schornstein des Kraftwerkes gemalt hatten.

    Eine Geschworenengericht hatte die Angeklagten frei gesprochen, da diese eine “rechtmäßige Entschuldigung” (lawful excuse) für ihr Verhalten gehabt hätten, nämlich die Verhinderung eines größeren Schadens durch die durch das Kraftwerk verursachte Klimaerwärmung (sic!). Im Zuge des Prozesses wurde übrigens auch der US Klimapabst James Hansen eingeflogen, um die Bedrohung der Globalen Erwärmung ausführlich zu schildern.

    Die britische Rechtsprechung definiert den Terminus “lawful excuse” im so genannten “Criminal Damage Act 1971?. Demnach ist das Verursachen eines Schadens rechtens, wenn dadurch ein größerer Schaden abgewehrt werden kann (zum Beispiel das Beschädigen der Tür eines brennenden Hauses zur Brandbekämpfung).

    Dass dieses an sich sinnvolle Recht nun auch in globalen Dimensionen angewandt wird, ist jedoch neu – und vermutlich nicht im Sinne des Erfinders. Zuvor hatte Greenpeace den Passus bereits im Jahre 1999 erfolgreich in Zusammenhang mit einer Feldzerstörung geltend gemacht...

    *http://www.independent.co.uk/environment/climate-change/cleared-jury-decides-that-threat-of-global-warming-justifies-breaking-the-law-925561.html

  2. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2011 12:18

    Mohammedander, Moral und Sex, ein ganz übles Thema.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/kinderpornographie-im-internet-liste-der-schande-1.929686

    "Liste der Schande"

    Nirgendwo auf der Welt wird so oft im Internet nach Kinderpornographie gesucht wie in der Türkei - zumindest laut Google Trends.
    ...
    Vergangene Woche bekam die türkische Öffentlichkeit verstörende Zahlen vorgesetzt: Offenbar wird nirgendwo auf der Welt so oft im Internet nach Kinderpornographie gesucht wie in der Türkei.

    Laut Google Trends, einem Service der Suchmaschine Google, stehen in einer Liste der Städte, aus denen der Suchbegriff ,,child porn'' nachgefragt wird, auf den ersten fünf Plätzen ausnahmslos türkische Städte.


    In dem Zusammenhang sollte man sich daran erinnern, daß Erdogan die Europäer mit seiner "Kultur" "impfen" will:

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/658226/Stimmenfang-bei-den-Auslandstuerken

    Erdogan forderte die Anwesenden auf, die europäische Kultur mit der türkischen zu „impfen“, was ein wenig nach der Behandlung einer Krankheit klingt.

    Auf solche Impfungen kann ich verzichten. Und den Mohammedandern ist anzuraten, erst einmal ihre eigenen Krankheiten zu heilen, bevor sie die ganze Welt mit ihrer sogenannten "Religion" beglücken, deren Gründer, der sogenannte "Prophet" Mohammed ja eine 6-jährige geheiratet hat.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2011 10:16

    Die Umwelt NGOs sind eine neomafiöse Entwicklung!

    Vordergründig arbeiten sie alle an "arterhaltenden" Projekten um die bessermenschliche Spendenfreudigkeit zu stimulieren, doch im Hintergrund perfektionieren sie schon seit längerer Zeit ein Schutzgeldsystem, das die Wirtschaft mit seinen Klauen umschlingen will. Und es gibt genug Manager, die das noch tatkräftig unterstützen.

    Und das funktioniert so.
    Es wird eine "unabhängige" Plattform gegründet, die sich eines wirtschaftlichen Themas annimmt, und vergibt an bessermenschliche Wirtschaftsbetriebe Zertifikate. Das Geld dieser Zertifizierung fließt direkt in die Taschen der GründungsNGO.
    Und bei diesen Zertifizierungsplattformen stehen die Greenpeacemanager mit den WWFmanagern sehr oft in harter Konkurrenz, was in weiterer Folge in den Medien zum Schaden von Wirtschaftsunternehmen ausgetragen wird.

    Am meisten perfektioniert ist dieses System beim Holz!

    Hier raufen im wesentlichen zwei Systeme um den Markt. PEFC und FSC, das eine WWF dominiert und das andere von Greenpeace.
    Wenn ein Holzunternehmen, wie zum Beispiel ein Sägewerk, nicht nach einem dieser Zertifizierungssystemen Geld abführt, wird es durch den medialen Kakao gezogen, wie man an Hand von StoraEnso seit Jahren in Skandinavien beobachten kann. Zu Beginn dieser Zertifizierungsentwicklung wurde auf freiwilligen Beitritt gesetzt, waren genug Betriebe im Boot, wurden die restlichen hinein gemobbt.
    Im Zwangskammerland Österreich wurde das überhaupt auf die Spitze getrieben, in dem die Sägewerke dem Rundholz verkaufendem Bauer, einen Betrag von 0,35 Euro per Festmeter bei der Holzrechnung als Zertifizierungsbeitrag einfach abzieht.

    Die Holzzertifizierungssysteme sind jetzt rund 10 Jahre alt und haben sich so erfolgreich eingelaufen, daß der WWF als Intelligenzvorreiter nun den Rest der Wirtschaft angeht.

    2010 wurde eine ISCC Plattform gegründet.
    Wer nun glaubt, hier geht es nur um Zertifizierungen von zum Beispiel Biomassekraftwerken, der unterliegt der selben Naivität, wie jene Leute, die 1999 das PEFC unterstütz haben, um Urwälder zu retten.
    ISCC geht ganz gezielt an die Verpackungsbranche heran, und trifft damit eines der Nervenzentren der Wirtschaft. Zur Übersicht der Masterplan:

    http://www.iscc-system.org/ueber_iscc/prozesse_und_zustaendige/index_ger.html

    Wer die Augen offenhält, wird in den nächsten Wochen die erfolgreiche Markteinführung von ISCC an Hand des Aktivia-Bechers von Danone beobachten können.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2011 00:39

    Zum Glück ist Neuseeland eben nicht von Brüssel dominiert und kann mit klarem Durchblick frei entscheiden.
    Allerdings wenn jemand in Österreich noch nicht weiß, welche linke Agitatoren inzwischen bei Greenpeace das Sagen haben, ist er/sie auf beiden Augen blind!

    No joa - hoffentlich regieren in Polen die Abgeordneten nicht so gegen den Willen der Bevölkerung wie es in vielen EU-Staaten üblich ist.
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß diese Abstimmung auch die Zustimmung der Polen findet nach den Ereignissen in Tschernobyl und Fukushima, bin jedoch überzeugt, daß es sofort Proteste setzt, wenn diese Entscheidung im Volk unerwünscht ist.
    Jedenfalls steht eines fest, sollte es nach Fertigstellung der AKWs einen GAU in Polen geben, dann ist es mit dem "wirtschaftlich gut dastehen" aber sowas von rasch vorbei!

    Wer ist bitte Heinz Mayer? Über ihn und seine politische (Ein-)Stellung ist jedes Wort zu schade, er ist ein instrumentalisiertes Liebkind der linken Schickeria und sollten sich die politischen Vorzeichen endlich ändern, bleibt von ihm nicht einmal mehr eine Fußnote!

    Was erwartet man von den Grünen in Deutschland - immerhin eine Gruppierung, welche einmal kurzfristig versucht hatte, Pädophilie zu legalisieren.
    Daher sind sie für jede weitere, unangenehmste Überraschung gut.
    Da bleibt nur inständig zu hoffen, daß ganz Europa vor solchen Regierungspartnern verschont bleiben möge!

    *haha* - das gefundene Material beweist, daß auch islamistische Fundamentalisten nur Menschen sind, aber halt etwas grausamer als viele andere. So einfach ist das!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2011 08:56

    Am einfallsreichsten ist Greenpeace, wenn es darum geht die Leute abzuzocken:

    Es gibt jede Menge "Spendenmöglichkeiten":
    zB Förderer, Frontline, Baumpatenschaft, Walpatenschaft, Eisbärpatenschaft
    nennen sich die Geldbeschaffungsmöglichkeiten

    Am liebsten ist den AktivistInnen jedoch eine Erbschaft:

    "Es gibt viele Wege Greenpeace zu unterstützen. Einer davon ist, Greenpeace im Testament zu bedenken. Erbschaftsspenden sind wohl die nachhaltigste Investition in die Zukunft...."

    Daher gibt es bei Greenpeace eine eigene Erbschaftsbeaufragte, die potentiellen Erblassern auf die Sprünge hilft.......

    Und so drohen Green-Peace Aktivisten Klima-Skeptikern:

    »Wenn Sie zu denen gehören, die ihr Leben damit verbracht haben, eine fortschrittliche Klimagesetzgebung zu unterminieren, Müll-Wissenschaft zu finanzieren, irreführende Debatten über ungeeignete Maßnahmen zu nähren und demokratisch gewählte Regierungen durch Anstacheln der Massen in die Knie zu zwingen, dann hören Sie genau zu:
    Wir wissen, wer Sie sind. Wir wissen, wo Sie wohnen. Wir wissen, wo Sie arbeiten. Und wir sind viele, Sie sind wenige.«

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2011 16:45

    Ich war grad beim Fiseur!

    Das ist an und für sich nichts, was einer besonderen Erwähnung bedürfte, wenn ich nicht, wie jedesmal alle eineinhalb Monate beim Friseur, das "Profil" gelesen hätte.
    Auch das stellt noch nicht wirklich Spektakuläres dar, und ob dieser Banalität wird außer Freund @Johann Scheiber nicht wirklich jemand ein Haar in der Suppe finden können.
    Das Spektakuläre aber war, daß ich das "Profil" in weniger als 5 Minuten durchgelesen hatte! Es war nichts drinnen, das für mich besonderen Neuheitswert gehabt hätte oder von besonderer Priorität gewesen wäre.

    Alle Informationen, und darüber hinaus noch viele andere wichtige, hatte ich in viel deutlicherer Form schon lange vorher im Unterbergerblog lesen können.
    Teils als Unterbergerartikeln und zum mindestens selben Teil als Beiträge aller Mitposter. Dafür herzlichen Dank!

    Ich sehe meinen Beitrag dazu, aus meiner Gedanken- Wissens- und Wahrnehmungwelt als Tausch zu berichten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPannonicus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2011 10:29

    Bei „Erfolgsmeldungen“ bezüglich Osama bin Laden würde ich zu äußerster Vorsicht raten. Denn Dienste brauchen „Erfolge“, um Budgetmittel zu rechtfertigen, und Staatsmänner, ob gewählt oder nicht, brauchen ebenfalls propagandistische „Erfolge“. Die Einsatzklräfte haben sicher nicht gesehen, was auf allfälligen Datenträgern drauf war, und die Erfahrung lehrt, daß das, was Geheimdienste „finden lassen“, gar nicht unbedingt dort gewesen sein muß: Etwa Pornographie– um Bin Laden noch eine Schaufel Kot nachzuschmeißen. Oder „umfangreiches Material über die Struktur von Al-Kaïda“ - denn selbst wenn nichts gefunden wurde, veranlaßt schon alleine die Meldung etliche Leute zu Verunsicherung und eventuell zur Absage von wirklich geplanten Aktionen.

    Es sei daran erinnert, daß gleich nach der „Wende“ ein US-Kommando Stasiakten en masse aus Ostberlin in die USA verfrachtete, aber nur auszugsweise in Kopien an die Bundesregierung zurück gab. Man könnte also gegen etliche westliche Politiker Material in der Hand haben, und jeder, der wirklich Butter auf dem Kopf hat, muß fürchten, daß man ihn bei nicht gefügigem Verhalten auffliegen läßt. Das würde immerhin manche dem Durchschnitts-Europäer unverständliche Entscheidungen europäischer Politiker erklären.

    Die Aktion in Abbotabad läßt jedenfalls Fragen offen, vor allem seit durchsickerte, daß man das Monster gar nicht „nach heldenhaftem Kampf“ erschossen hatte. Hätte man nicht aus einem lebenden Osama viel mehr Information herauspressen können? Oder wußte man, daß er längst nur noch ein durch westliche Propaganda aufgeblähtes Phantom war?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTrollfresser
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Mai 2011 10:15

    TROLLWARNUNG

    Wegen des schlechten (einige Regentropfen) Wetters in weiten Bereichen der Löwelstraße und angeschlossener pc-Wohnkommunen ist heute ab dem frühen Nachmittag mit verstärkten Trollaktivitäten zu rechnen. Vereinzelt ist auch mit dem Auftreten von irgendwelchen Fetischisten bereits am Vormittag zu rechnen.


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  1. Shahwez (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:17

    Halhelujal! I needed this-you're my savior.

  2. test (kein Partner)
  3. Bösmensch (kein Partner)
    15. Mai 2011 14:28

    Es wird langsam grotesk.

    Das Gericht sprach überdies von „möglicherweise illegalen Aktivitäten“ bei Greenpeace, die auch nicht durch den Kampf gegen „in den Augen von Greenpeace ablehnenswerte Aktivitäten“ gerechtfertigt werden könnten.
    Ein wahrhaft großartiges Gericht, ist doch schön wenn Urteile aufgrund von Vermutungen gefällt werden - zumindest solange das zur eigenen Ideologie passt.

    In Neuseeland herrscht also noch Gerechtigkeit. Dort kann man mit noch so gutmenschlich verkauften Zielen noch lange keinen Rechtsbruch als erlaubtes Mittel rechtfertigen.
    Ein "gutmenschlich" zieht bei der Klientel natürlich immer. Also sind möglicherweise illegale Aktivitäten ein Rechtsbruch. Sonst wird immer gegen Vorverurteilungen gewettert was das Zeug hält, gilt wie immer nur für Menschen und Organisationen die der eigenen Gesinnung nahestehen.

    [...]hier wird ständig alten Frauen eingeredet, wie wertvoll ihre Spende zur Finanzierung solcher Greenpeace-Aktionen ist;
    Ja, alten Frauen wird so manches eingeredet, z.B. der Kirchenbeitrag, Heizdecken oder die neueste Marienmünze für die Enkerl. Selbst entscheiden dürfen die alten Frauen aber schon noch?

    Dort hat soeben das Parlament mit 410 zu 407 ein überaus atomkraftfreundliches Gesetz angenommen. Das heißt: Alle relevanten Parteien in Polen wollen, dass das Land ein (erstes) Atomkraftwerk bekommt, und dann gleich ein zweites.
    Wow, drei Stimmen mehr, das müssen natürlich alle relevanten Parteien gewesen sein... Wären die 407 der eigenen Ideologie zugefallen würde A.U. wohl von einem knappen Ergebnis sprechen und davon, dass man die knappen Verlierer nicht ignorieren darf.

    auch die notwendigen Sicherstellungen in Hinblick auf die Abfallentsorgung wurden signifikant reduziert.
    Das zeigt wieder ein Mal überaus deutlich wie der angeblich liberale Unterberger tickt. Den guten Technologien kann man natürlich ruhig Geld hinterherschmeissen (so wie es bei der Atomkraft generell geschehen ist). Aber wehe die Alternativen werden gefördert, das ist dann Unsinn und natürlich nicht liberal. Dass die alternativen Energien unter anderem deshalb noch nicht konkurrenzfähig sind, weil die Atomkraft jahrzehntelang Subventioniert wurde wird dabei natürlich übersehen. Unterberger ist immer dann liberal, wenn die Nachteile den Anderen zufallen, für die eigenen Positionen darfs ruhig ein bisschen Staatsgeld sein.
    Es mag Spekulation sein aber so billig wie A.U. argumentiert liegt der Verdacht nahe, dass er sich in entsprechenden Lobbyingkreisen für die Atomkraft bewegt (Schüssel und Co.). Da mag vielleicht kein Geld fließen, dafür umso mehr ideologisches Karma.


    Für jene Gruppe aber, die nach dem damaligen Gesetz völlig rechtmäßig verurteilt worden ist, soll es jetzt nach dem grünen Willen Geld von allen Steuerzahlern geben.
    Die gute alte wertkonservative Zeit. Gut, dass A.U. nur bei seinen paar Patienten Geltung hat, sonst würden wohl noch heute Homosexuelle liberalkonservativ verurteilt werden.

    Der Absatz über Bin Laden lässt mich etwas ratlos zurück. Es ist eine altbekannte Tatsache, dass diejenigen die am lautesten schreien, oder in diesem Fall Terroraktionen anleiern, oft ihre Prinzipien nicht leben. Beispiele gibt es genug: Pfarrer die Nächstenliebe und Züchtigkeit predigen und Ministranten das Spatzi waschen, Schwule Politiker die gegen Homosexualität auftreten, "Wirtschaftsliberale" wie Unterberger...

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Mai 2011 14:37

      Zu "Greenpeace":

      Aus dem obigen „link“, “Greenpeace too political to register as charity”:
      “The commission was correct in holding that non-violent, but potentially illegal activities (such as trespass), designed to put (in the eyes of Greenpeace) objectionable activities into the public spotlight were an independent object disqualifying it from registration as a charitable entry,” Justice Heath said in his judgement.

      Erinnert lebhaft an die wildgewordenen Tierschützer, die jetzt unverständlicher Weise pauschal freigesprochen wurden.

    • Bösmensch (kein Partner)
      15. Mai 2011 14:42

      Ja eh, hätte man die Tierschützer besser pauschal verurteilt. Natürlich auf der Basis von Mutmaßungen - so stellen sich die Liberalkonservativen die Justiz vor.

      Also zurück in die Schule und die Grundsätze des Rechtssystems lernen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Mai 2011 14:50

      Wo Schaden, da auch Schädiger.

      Und um ein "Naturereignis" kann es sich bei den Typen ja nun nicht handeln.
      Eher um eine "Laune der Natur".

    • Bösmensch (kein Partner)
      15. Mai 2011 16:06

      Aha und wenn trotz intensivster Ermittlungen (inkl. Lauschangriff, verdeckte Ermittlung usw.) nichts gefunden werden kann? Dann kann man die natürlich nicht pauschal freisprechen wie du festgestellt hast. Wir sollten an dieser Stelle nicht vergessen, dass in diesem Fall der Prozess selbst schon eine Strafe ohne Verurteilung war aber das ist eine andere Geschichte...

      Was machen wir also? Verurteilung auf Verdacht? Super Sache! Wenn das nächste Mal ein Migrant verdroschen wird und kein Täter zu finden ist verknacken wir einfach einen FPÖler der in der Nähe war. Scheibe bei einer geförderten NGO eingeschlagen? Muss wohl der Libertäre von Nebenan gewesen sein. Auto geklaut? Kann nur der Autonarr von gegenüber gewesen sein.

      Wie schon gesagt - etwas Information über unser Rechtssystem könnte dir wirklich nicht schaden.

    • socrates
      16. Mai 2011 18:02

      Bösmensch
      Seit wann interessiert Sie das Gesetz? Ich kenne Sie doch als festen Diskriminlerer der keine gesetzlichen Schranken akzeptiert!
      Devise: Dem Parteisoldaten ist alles erlaubt. Wie war das doch gleich?! ALFRED ADLER konnte gar nicht anders, er mußte morden!

  4. Der Versachlicher (kein Partner)
    15. Mai 2011 12:38

    Aha. 410 zu 407 für ein bestimmtes Gesetz, das auch Unterberger gefällt, also sind die 410 "alle relevanten" während die anderen demzufolge Querulanten, Linke, Homosexuelle oder was immer sein müssen, jedenfalls Gruppierungen, denen man auf undemokratische Weise das Recht abspricht, relevant zu sein.

    Dass die potentiellen Kernkraftwerkerrichter und -betreiber keinen Finanzierungsplan vorlegen müssen und sich auch nicht darum kümmern müssen, was mit den radiokativen Abfall geschehen soll, den wir tausenden von Generationen hinterlassen, ist natürlich ebenfalls in Ordnung. Hauptsache Polen steht aufgrund dieser Rücksichtlosigkeiten wirtschaftlich bald gut da.

    Typisch Unterberger halt. Gewinnmaximierung auf Kosten der anderen. Verantwortung? Kein konservativer Wert, sondern lästiges Beiwerk. Armselig, lieber Blogschreiberling.

    • socrates
      16. Mai 2011 22:57

      Der Versachlicher
      Aha. 410 zu 407 für ein bestimmtes Gesetz, das dem Versachlicher nicht gefällt, also sind die 410 relevant, während die anderen demzufolge Querulanten, Linke, Homosexuelle oder was immer sein müssen, jedenfalls Gruppierungen, denen man auf undemokratische Weise das Recht abspricht, relevant zu sein.
      Das verstehe ich nicht: Sind die Atomgegner Querulanten, Linke, Homoserxuelle, etc.?
      Das gehört sachlich zur Atomenergie oder erwische ich Sie wieder beim Stänkern? Wer spricht wem das Recht ab? Demokratie neu, wenn die Sozis die Mehrheit verlieren?
      Dass die potentiellen Kohlekraftwerkerrichter und -betreiber keinen Finanzierungsplan vorlegen müssen und sich auch nicht darum kümmern müssen, was mit den entstehenden Abfall geschehen soll, den wir tausenden von Generationen hinterlassen, ist natürlich ebenfalls in Ordnung. Hauptsache Polen steht aufgrund dieser Rücksichtlosigkeiten wirtschaftlich bald gut da. Die Wälder und Felder sind tot, die Menschen unfruchtbar und krank und die Luft verpestet.
      Typisch Versachlicher halt. Gewinnmaximierung auf Kosten der anderen. Verantwortung? Kein sozialistischer Wert, sondern lästiges Beiwerk. Armselig, lieber Blogschreiberling.

  5. Bloganalyse (kein Partner)
    15. Mai 2011 12:29

    Hier wird wieder lustig gegen Homosexuelle und Moslems gehetzt und über den Sittenverfall geheuchelt.

    Und dabei sind es grad die selbsternannten Christen, die sich am allermeisten über diese Themen ereifern, und die sich dann zu Hause Lesbenpornos reinziehen.

    So wie die zahlreichen Pfarrer, die auf der Kanzel über die diversen Todsünden referieren, um nach der Messe 10-jährige Ministranten zu vergenusszwergeln.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Mai 2011 12:50

      "Und dabei sind es grad die selbsternannten Christen, die sich am allermeisten über diese Themen ereifern, und die sich dann zu Hause Lesbenpornos reinziehen."

      Dieses Tiefenwissen ist erstaunlich!
      Welchem Geheimdienst gehören Sie denn an und wie schaffen Sie es, über die Gewohnheiten aller Christen Bescheid zu wissen? Da steht ja selbst der Vatikan als Dorfstammtischrunde da...

    • socrates
      16. Mai 2011 23:02

      Bloganalyse
      Sie sollten den ganzen Blog lesen um zu erfahren wie es die Roten machen!
      Und dabei sind es grad die selbsternannten Sozialisten, die sich am allermeisten über diese Themen ereifern, und die sich dann zu Hause Lesbenpornos reinziehen. Schließlich haben sie da einiges in Natura zu bieten.
      Missbrauch beim Staat: Vertuscher und Gegner
      08. Mai 2011 14:33 | Autor: Wolfgang Hoffmann

  6. dieba (kein Partner)
    15. Mai 2011 11:19

    Das muss ein hervorragendes Gericht sein, das über "möglicherweise illegale Aktivitäten" referiert.

    Vielleicht sollte man Grasser auch wegen möglicherweise illegaler Aktivitäten einbuchten.

    Soviel Rechtsverständnis des Juristen Unterberger ist schon sehr erstaunlich.

    • Heri (kein Partner)
      15. Mai 2011 12:25

      Grasser einbuchte? Oder wie Greenpeace eher von der Steuer befreien, falls er Spenden bekommt? Gleiches Recht für alle! Oder doch nur für grüne Gutmenschen?

  7. Torres (kein Partner)
    15. Mai 2011 11:07

    Wenn Menschen nach Unrechtsparagraphen veruteilt wurden (oder gar werden), ist das für Unterberger also ganz o.k., weil das ja der Gesetzeslage entspricht. Daraus ist wohl logischerweise zu schließen, dass für ihn auch die von den Nazi-Volksgerichtshöfen erlassenen Urteile ganz in Ordnung waren, schließlich entsprachen sie ja den geltenden Gesetzen, etwa z.B. das Todesurteil gegen die Scholl-Geschwister, um nur ein sehr bekanntes Beispiel zu zitieren. Weiters natürlich auch die Todesschüsse an der DDR-Grenze usw. Da kommt einem ja wirklich das große K..tzen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Mai 2011 11:14

      Nicht alles was hinkt, ist schon ein Vergleich.

    • dieba (kein Partner)
      15. Mai 2011 11:24

      Ja, die Nazigesetzgebung war halt laut Unterberger auch geltendes Recht damals. Damit ist der Fall abgeschlossen.

      Unterbergersche Logik eben.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Mai 2011 11:42

      Sie stellen zwei allgemein als verbrecherisch anerkannte Regimes mit der Demokratie der Nachkriegszeit auf eine Stufe.

      Diese Gesetze (Sexueller Missbrauch von Unmündigen / Minderjährigen / Jugendlichen) wurden demokratisch beschlossen und verabschiedet.
      Während die sog. „sexuelle Belästigung“ immer skurrilere Formen annimmt und mittlerweile schon als Verdachtsmoment ausreicht, um Existenzen zu vernichten, bzw. im Bedarfsfall als politisches Druckmittel Anwendung finden kann, soll der Vollzug im homoerotischen Umfeld, dessen Strafrelevanz hinsichtlich des Schutzalters ohnehin immer mehr herabgesetzt wird, plötzlich überhaupt nicht mehr als Verstoß gelten.

      Das ist krank.
      Und kann bestenfalls als Anbiederung einiger Parteien auf eine etwa 3 – 5 % ausmachende Wählergruppe verstanden werden. Sichtlich fischen die Linken in allen Gewässern, und seien es warme.

      Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, bzw. der Frosch.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      15. Mai 2011 12:25

      Neppomuck: Bei den Gesetzen betreffen Homosexuelle ging es weder um Unmündige, noch um Minderjährige und auch nicht um Jugendliche. Es ging hier um Sex unter erwachsenen Menschen.

      Krank ist dein Versuche, Homosexualität in die Nähe von Kindesmissbrauch zu rücken. Das ist unredlich, charakterlos und zutiefst menschenverachtend.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      15. Mai 2011 12:33

      Es gilt eben für den Juristen Unterberger der Grundsatz, der schon für den großen deutschen Juristen Filbinger gegolten hat: Was gestern rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein.
      Und: Es geht hier nicht, wie Neppomuck meint, um den Missbrauch Jugendlicher, sondern um homosexuelle Handlungen zwischen erwachsenen Männern, die auch in gewissen europäischen Ländern – unter anderem in Österreich, das waren noch Zeiten – strafbar war.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Mai 2011 14:02

      Es ist, wie könnte es auch anders sein, wie im Kindergarten.

      Hier geht es einzig und allein darum, ob ein einst gültiges Gesetz wie der sog. „Homoparagraph“ (BRD, Abschaffung 1969), im Nachhinein als eine wieder gut zu machende Fehlentscheidung des Gesetzgebers gewertet werden kann oder nicht.

      Natürlich nicht. Das wäre ein Präjudiz übelsten Ausmaßes.

      Denn damit wäre z.B. den Kinderschändern, wie z.B. (mutmaßlich, es gibt auch „Gleichere“ vor dem Gesetz) dem Herrn Daniel Cohn-Bendit (dürfte allen ein Begriff sein), Tür und Tor geöffnet, den Staat auf Teufel komm raus zu verklagen, wenn die einschlägigen Gesetze irgendwann einmal gestrichen werden.
      Die Grünen arbeiten ja daran, dass auch der Missbrauch Jugendlicher etc. aus der Liste strafbarer Handlungen verschwinden soll.

      Genau so, wie ein neu beschlossenes Gesetz nicht (!) auf die Zeit vor der Beschlussfassung angewendet werden darf, kann die Aufhebung eines Gesetzes die zur Zeit seiner demokratisch beschlossenen Gültigkeit von ordentlichen Gerichten gesprochenen Urteile nicht (!) für nichtig erklärt werden und - da liegt der Hase im Pfeffer – eine Entschädigung geleistet werden.

      War das so kompliziert?

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Mai 2011 14:12

      Soll heißen : "... nicht für nichtig erklären und - da liegt ...."

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      15. Mai 2011 14:13

      "Die Grünen arbeiten ja daran, dass auch der Missbrauch Jugendlicher etc. aus der Liste strafbarer Handlungen verschwinden soll."

      Das ist definitiv gelogen.
      Ich möchte dir ersuchen, deine primitiven Diffamierungen zu beenden.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Mai 2011 14:30

      Also wieder so ein Fall von "wikilügs":

      "Diskussion innerhalb der Partei Die Grünen
      Auch innerhalb der damaligen Partei Die Grünen gab es Diskussionen um eine Abschaffung des Sexualstrafrechts, und damit auch um eine Abschaffung des § 176 StGB über den sexuellen Missbrauch von Kindern. Ein entsprechendes Diskussionspapier, das unter dem Titel Sexualität und Herrschaft von der Arbeitsgruppe Schwule und Päderasten (Schwup) des Landesverbands Nordrhein-Westfalen beschlossen wurde, sorgte im Landtagswahlkampf 1985 für Aufregung („Kindersexskandal“) und wurde breit in der Presse und Öffentlichkeit als Beleg für eine pädophilenfreundliche Haltung innerhalb der GRÜNEN zitiert."

      Wiki, siehe
      http://tinyurl.com/6kbmwwb

      "Primitiv" ist ihr Dementi, sternderl.
      Somit sehr "konsistent".

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Mai 2011 16:12

      Beispiel:
      Neppomuck führt an, dass das Gesetz demokratisch verabschiedet war und deswegen nicht mit der Gesetzgebung in Diktaturen verglichen werden kann.
      Sternchens Antwort: Aber in dem Gesetz geht es um Erwachsene!
      Inhaltlicher Zusammenhang?
      Keiner.
      Dafür im Nachsatz der übliche Versuch, Neppomuck als Person anzugreifen.
      Also nächste Runde:
      Neppomuck erklärt, dass ein gleiches Vorgehen z.B. bei Pädophilie zu nachträglichen Entschädigungen nach Gesetzesänderung führen müsste, was praktisch unhaltbar ist, und dass dieses Beispiel durchaus real ist, da die Grünen die Abschaffung des Straftatbestandes der Pädophilie bereits angedacht hätten.
      Sternchens Antwort: Unterstellung der Lüge und (no na, was sonst) persönlicher Angriff.
      Na gut, das macht es immer, unser Sternchen, wenn ihm die Argumente fehlen. Und die fehlen auch immer.
      Sagen Sie mal, Sternderlfaschist oder so, wird es Ihnen nicht langsam zu blöd jeden Tag und immer wieder Ihr Unwissen und Ihren hasszerfressenen Ungeist in diesen Blog zu rotzen? Ständig am Thema vorbei, ständig nur Unterstellungen, Diffamierungen, Hetze - wird das nicht mal langweilig? Ist Ihr Frust so groß, oder werden Sie für die undankbare Aufgabe, täglich das belächelte Rumpelstilzchen zu spielen, bezahlt?
      In jedem Fall können Sie einem höchstens leid tun.
      Außer vielleicht, die Bezahlung ist hoch.
      Aber auch gut bezahlte Prostituierte sind arm.

    • socrates
      16. Mai 2011 07:51

      Wenn es allerdings DSK betrifft, muß man immer wieder eine Ausnahme machen, schließlich ist er ein LINKER Machtmensch und kein katholischer Famlienvater!

  8. cmh (kein Partner)
    15. Mai 2011 10:31

    Das mit binLAdens Pornoladen würde ich nicht so wichtig nehmen.

    Es war nur ein Vorausakonto auf die paradiesischen Huris.

  9. Trollfresser (kein Partner)
    15. Mai 2011 10:15

    TROLLWARNUNG

    Wegen des schlechten (einige Regentropfen) Wetters in weiten Bereichen der Löwelstraße und angeschlossener pc-Wohnkommunen ist heute ab dem frühen Nachmittag mit verstärkten Trollaktivitäten zu rechnen. Vereinzelt ist auch mit dem Auftreten von irgendwelchen Fetischisten bereits am Vormittag zu rechnen.

  10. Sternderlfetischist (kein Partner)
    15. Mai 2011 08:12

    "Möglicherweise illegale Aktivitäten" ist ein erstaunlicher Terminus.

    Denn: Es gibt keine rechtskräftige Verurteilung von Greenpeace wegen irgenwelcher Aktivitäten. Wie sich also ein Gericht in seiner Begründung dafür, Greenpeace sei keine karitative Organisation, auf "möglicherweise illegale Aktivitäten" berufen kann, die reine Spekulation sind, ist also mehr als fraglich.

    Die Beurteilung dürfte also selbst hochpolitischer Natur sein, es verwundert allerdings nicht, dass Unterberger seine Hähme darüber verbreitet, ist doch auch Unterberger voller Hass auf Greenpeace (schliesslich weist Greenpeace auf die Gefahren der von Unterberger so geliebten Atomkraft hin) und geht es doch Unterberger nicht um Sachlichkeit sondern nur darum, gegen seine Feindbilder in möglichst primitiver und widerlicher Art zu hetzen.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Mai 2011 09:24

      Was haben Sie gegen "möglicherweise illegale Aktivitäten"?

      Bei Grasser z.B. reicht das in Ihren Kreisen für mediales Geschrei nach Verurteilung, obwohl (ich darf Sie zitieren): Es gibt keine rechtskräftige Verurteilung wegen irgenwelcher Aktivitäten. Wie Ihre linken Medienstrolche sich also bei Grassers Vorverurteilung neben frecher Forderungen an die Justiz, gefälligst politisch korrekt (also wie von den linken Demokratiefeinden gewünscht) zu entscheiden, auf "möglicherweise illegale Aktivitäten" berufen können, die reine Spekulation sind, ist also mehr als fraglich. Oder bei der Verurteilung dritter Parlamerntspräsidenten wegen der unbewiesenen Bestellung von Waren durch einen Mitarbeiter bei einem von Ihnen als politisch bedenklich eingestuften Versand. Oder bei der Kampagne gegen die Präsidentschaftskandidatin Rosenkrantz, die sogar auf lächerliche Weise zu eidesstattlichen Erklärungen gezwungen wurde.

      Die Liste der erstaunlichen Verurteilungen von Links ist sehr lang.
      Schön, dass Sie das angesprochen haben, werden Sie sich jetzt ebeso empört den Verfehlungen Ihrer Genossen annehmen oder bekommt Ihre Blindheit auf dem linken Auge (der berühmte "rote Star") auch der beste Augenarzt nicht mehr in den Griff?

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      15. Mai 2011 09:55

      Sind es nicht ebendiese "linken Verurteilungen", über die Menschen wie du dich stets sehr eifrig empören? Nundenn, wenn diese Empörungen glaubhaft sein sollen, dann solltest du hier auch Unterberger widersprechen - oder zählt am Ende auch für dich nur das Parteikastldenken?

    • Franki (kein Partner)
      15. Mai 2011 10:11

      1:0 für Reinhard.

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Mai 2011 10:17

      2:0 für Reinhard nach Eigentor von Sternderfetischist

    • ProConsul
      15. Mai 2011 10:24

      Sternderl

      du wirst echt langsam fad:(

    • Heri (kein Partner)
      15. Mai 2011 11:34

      @Sternderl

      was haltst oiso davon wenn wir Spenden an Grasser&Fiona oder für Ihre Genossen à-la Jarolim auch steuerfrei begünstigen? Wäre dann ja nur gerecht, oder?
      Ah und spenden an mich (ich könnte ja auch illegale Aktivitäten begehen) natürlich auch!! :-)

  11. Sternderlfetischist (kein Partner)
    15. Mai 2011 08:04

    Aja, statt den ewigselben Themen jeweils einzelne Beiträge zu widmen, heute also ein Sammelbeitrag mit den Grundthematiken:

    - gegen Schwule
    - gegen Sozis
    - gegen nachhaltige Energie
    - für Atomkraft (auch ohne Finanzierung und Lösung der Endlagerfrage)
    - gegen Moslems

    Das alles hat man hier schon 100-fach gelesen, man kennt auch die widerlichen Polemiken zur Genüge. Die Frage ist, was noch kommt? Ist das tatsächlich der Inhalt des restlichen Lebens Unterbergers? Da sitzt ein alter vergrämter Mann in seinem Pensionistensesserl, der sich immer noch ärgert, dass er seine beiden Chefredakteur-Jobs losgeworden ist und der dafür die Schuld bei anderen sucht statt sich zu überlegen, welcher Teil seiner Persönlichkeitsstruktur an dem Problem beteiligt gewesen sein könnte und spuckt auf andere Menschen herunter.

    Herr Unterberger, Ihre Zeit als guter Journalist ist vorbei. Sie sollten sich ein sinnvolles Hobby zulegen bevor Sie am Sterbebett erkennen müssen, dass Ihr Leben in keinster Weise Gewinn für nur irgendwen war ausser zur Aufbesserung ihrer Pension auf Kosten von Dritten, die man mit Hass und widerlicher Diffamierung angerotzt hat.

    • Gerald M. (kein Partner)
      15. Mai 2011 08:12

      Wir danken den sternderlfaschisten aus der Löwelstraße für ihre gemeinsame Stuhlprobe. Oder wolltens etwas sagen auch noch?

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      15. Mai 2011 08:18

      Ich muss dich enttäuschen: Ich hab mit der Löwelstrasse nichts am Hut. Ich erlaube mir aber, Blogs von Wutbürgern zu analysieren und zu deren Inhalten Stellung zu nehmen, wie das in unserer Demokratie (noch?) zulässig ist.

      Statt mich hier etwas unterbelichtet und frei von Sachargumenten oder Inhalten anzupinkeln, hättest du natürlich auch Argumente liefern können, die meine Analyse ins Wanken hätte bringen können. Hast du aber nicht. Ich gehe daher davon aus, dass meine Analyse ins Schwarze getroffen hat.

      Wenn du das nicht verkraftest, dann empfehle ich dir eine kalte Dusche - das beruhigt das Gemüt.

    • Gerald M. (kein Partner)
      15. Mai 2011 09:15

      Zum Glück kann man ihr inhalts- und argumentationsloses autistische Gestammel mit einem kleinen Script ausblenden.

      Schönes Leben noch in ihrer Parallelwelt.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Mai 2011 09:29

      Sternchen, statt Unterberger hier etwas unterbelichtet und frei von Sachargumenten oder Inhalten anzupinkeln, hätten Sie auch Argumente liefern können, gegen die man überhaupt argumentieren kann. Das, was Sie als "Analyse" bezeichnen (wissen Sie überhaupt, was das ist?) ist nur hasszerfressenes Verhetzen ohne Inhalt.
      Aber dass Sie mit der Löwelstraße nichts am Hut haben, glaube ich Ihnen gern. Denn die Kommunisten sitzen woanders...

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Mai 2011 10:20

      Sternderl F.

      Dass Du mit der Löwelstraße nichts am Hut hast glaube ich Dir sogar, denn wenn der Hut einmal abgebrannt ist, kann man nichts mehr drauf haben.

      Außerdem will hier niemand einen akademischen Grad. Du kannst Dich daher statt auf die Analyse auf Deine Anneliese konzentrieren. Du solltest aber vorher noch warm duschen. Einmal.

    • Alex
      15. Mai 2011 10:29

      Sternderlfetisch

      in 20 Jahren wirst du dich an die weisen Worte von Unterberger erinnern, und deine Törichtheit einsehen.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      15. Mai 2011 10:32

      Reinhard: Ich muss auch dich enttäuschen, aber ich habe auch mit dem Kommunismus nichts am Hut. Wer das polemische Stammtisch-Minderheitenprogramm Unterbergers ablehnt, muss noch lange kein Sozialist oder Kommunist sein, dazu genügt es, sich auf sein Gewissen zu verlassen, so dieses einigermassen ausgebildet ist.

      Aber genauso wie deine Parteizuordnungen voll ins Leere gehen, sind auch deine inhaltlichen Stammelversuche schlichtweg nix.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Mai 2011 12:45

      Sternchen, Sie sind so putzig, das macht ja richtig Spaß!
      Meine inhaltlichen "Stammelversuche" basieren fast wörtlich auf Ihren eigenen Formulierungen - da erkennt man wenigstens, was Sie von Ihrem eigenen Geschreibsel halten!
      Und es ist egal, welcher Partei Sie angehören und ob überhaupt - Ihr hier schon mehrfach formulierter politischer Standpunkt (und damit meine ich nicht den persönlichen und alles zerfressenden Hass auf die Person Unterberger) erscheint so linksextrem, dass er gelegentlich den Eindruck erweckt, an Demokratiefeindlichkeit und Linksfaschismus anzustreifen.
      Wenn man Ihre Postings hernimmt und alle Untergriffe und Rotzereien herausfiltert, bleibt ein linksextremes Parteiprogramm übrig das, wenn man sich die oft aggressive Formulierung gegen einzelne Poster zu Gemüte führt, gepaart mit einem hohen Potenzial an Gewalt- und Verhetzungsbereitschaft daherkommt.
      Also wenn Sie nicht bei den Dunkelroten, jenen die so leicht ins Braun hineinstechen, sind, klopfen Sie dort mal ruhig an - es wird Ihnen sicher aufgetan!

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      15. Mai 2011 12:51

      @Gerald M. & Co.: Nicht jeder, der die Obsessionen A.U.s degoutant findet, ist einer von der Löwelstraße oder ein Grüner oder sonst so ein linkes Kummerl. Es gibt auch Bürgerliche, deren Liberalismus sich nicht nur auf den Geldbeutel beschränkt. Es ist nicht einzusehen, weshalb hier dauernd dieselben Feindbilder gepflegt werden, bloß weil einem der Lebensstil gewisser Leute nicht sympathisch ist.

      Besser wäre es, der Blogger hätte, wie es sich für einen Journalisten eigentlich gehört, richtig recherchiert. Die Stimmenzahlen im Sejm lauteten nämlich: 407 Ja, 2 Nein, 1 Enthaltung.

      @Sternderlfetischist: Wer sich hier äußert, das sind doch keine Wutbürger, sondern Wutuntertanen.

  12. Hihi (kein Partner)
    15. Mai 2011 07:28

    Jaja diese "damaligen" Gesetze, hach was waren das für Zeiten - da konnte man noch in bester liberalkonservativer Tradition Homosexuelle verurteilen.
    Auch eine großartige Leistung des Textes: A.U. hat bemerkt, dass es Scheinheilige gibt. Nun überrascht es mich keineswegs, dass Bin Laden Pornos sieht, genausowenig wie die Tatsache, dass Schwulenhasser oft selber schwul sind, fromme Priester Zumpferl gerne haben usw.

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Mai 2011 10:21

      HiHi,

      und die ganz besonders lustigen sind es meistens nicht.

  13. Otto (kein Partner)
    15. Mai 2011 02:25

    Also 410 zu 407 ist schon überwältigend. Dagegen ist die Volksabstimmung von '78 aber fulminant ausgefallen! Zur Erinnerung 50.47% waren dagegen, würde umgerechnet 412 zu 405 betragen! Gretchenfrage: Wie hat eigenlich der Tagebuchautor abgestimmt?

    • Frieda (kein Partner)
      15. Mai 2011 02:54

      Dem polnischen Volk bleibt auch nichts erspart. Nach den Vernichtungslagern jetzt die Atomschrottmeiler. Mein Beileid.

    • Rainer (kein Partner)
      15. Mai 2011 07:24

      Respekt, Frieda: Bei der Atomdebatte die Nazikeule auszupacken, das erfordert höchst originelle Gedankengänge.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      15. Mai 2011 12:54

      Das war ja – wie nicht selten bei A.U. – nicht richtig recherchiert. Die Zahlverhältnisse lauteten 407:2 bei 1 Enhaltung. 410 ist die Gesamtzahl der Sejm-Mitglieder, die an der Abstimmung teilgenommen haben.

  14. Anton Volpini
    14. Mai 2011 16:45

    Ich war grad beim Fiseur!

    Das ist an und für sich nichts, was einer besonderen Erwähnung bedürfte, wenn ich nicht, wie jedesmal alle eineinhalb Monate beim Friseur, das "Profil" gelesen hätte.
    Auch das stellt noch nicht wirklich Spektakuläres dar, und ob dieser Banalität wird außer Freund @Johann Scheiber nicht wirklich jemand ein Haar in der Suppe finden können.
    Das Spektakuläre aber war, daß ich das "Profil" in weniger als 5 Minuten durchgelesen hatte! Es war nichts drinnen, das für mich besonderen Neuheitswert gehabt hätte oder von besonderer Priorität gewesen wäre.

    Alle Informationen, und darüber hinaus noch viele andere wichtige, hatte ich in viel deutlicherer Form schon lange vorher im Unterbergerblog lesen können.
    Teils als Unterbergerartikeln und zum mindestens selben Teil als Beiträge aller Mitposter. Dafür herzlichen Dank!

    Ich sehe meinen Beitrag dazu, aus meiner Gedanken- Wissens- und Wahrnehmungwelt als Tausch zu berichten.

    • Cincinnatus
      14. Mai 2011 18:40

      Dem Lorbeerkranz für Unterberger und Mitposter kann ich uneingeschränkt zustimmen. Der Kommentar zum Profil hat mich dennoch irritiert, weil ich nicht erkennen konnte, ob dieses Blatt sich mittlerweile als lesenswert (aber anscheinend nicht ganz aktuell) entwickelt hat oder ob es das Brechreiz verursachende Printelaborat, welches ich am Höhepunkt der Waldheim Campaign das letzte mal gelesen habe, geblieben ist.

    • Anton Volpini
      14. Mai 2011 20:16

      @Cincinnatus

      Das war nicht abwertend für das "Profil" gemeint. Ich lese das "Profi"l seit über 25 Jahren regelmäßig, seit etwa 5 Jahren nur mehr beim Friseur.
      Die Erkenntnis heute, es braucht das "Profil" eigentlich nicht mehr, so wie die Wiener Zeitung, Die Presse, und andere, ist mir heute deutlich geworden.
      Ich hab halt ein bißchen gebraucht, um zu erkennen daß die Informationsbeschaffung sich geändert hat. möge dieser Blog diese Qualität beibehalten, nichts anderes wollte ich ausdrücken!

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      15. Mai 2011 07:52

      Eh klar, der Blogschreiberling verkündet die uneingeschränkte Wahrheit über Schwule, Sozis, das Klima und Moslems - wozu sollte man dann noch anderswo seinen Horizont erweitern? ;-)

    • Anton Volpini
      15. Mai 2011 09:08

      Sternderl

      Heut wohl kein besonders guter Tag?
      Ich hab Sie schon witziger und orgineller gelesen........ :>)

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Mai 2011 10:23

      Sie haben den Ötzi jetzt wiederbelebt. Seine erste Frage war: Schreibt der Hoffmann-Ostenhof immer noch?

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Mai 2011 10:45

      "Hoffmann-Ostenhof" - ist das nicht ein Autorenkollektiv?

      Einer allein kann doch nicht ....

  15. schreyvogel
    14. Mai 2011 14:48

    Leider lehrt die Erfahrung, dass Regierungen fast genau so viel lügen wie die Zeitungen. Man denke z.B. an die faustdicken Lügen, Unterstellungen und Halbwahrheiten im Zusammenhang mit dem lrakkrieg. Ich halte es für durchaus möglich, eigentlich geradezu wahrscheinlich, dass die USA bewusst solche Falschmeldungen über Bin Laden verbreiten, als politisches Mittel, um sein Ansehen zu schädigen und damit seine Nachwirkung im islamischen Raum zu verringern.

    Ein aktuelles Beispiel betr. Unwahrheiten in Zeitungen: Die sehr angesehene NZZ druckt heute, 14.5. Internationale Ausgabe, einen Beitrag eines ihrer Österreich-Korrespondenten, der berichtet, wie letzten Sonntag ein "Fackelzug von Ewiggestrigen - Burschenschaften" am Wiener Heldenplatz "die Niederlage des NS-Regimes" beklagten. Die also offen und vor Hundertschaften der Polizei das Verbrechen der Wiederbetätigung begangen hätten.

    Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Herr Ritterband entstellend über Österreich berichtet hat. Ich frage immer wieder, wenn ich sehr interessante und instruktive Analysen der NZZ über andere Gegenden lese, wieviel davon wohl wirklich wahr ist. Dabei ist die NZZ eine der besten Zeitungen!
    Leider kann ich diesen Kommentar nicht in NZZ-oline finden, sonst hätte ich einen Link gesetzt.

    Bevor ich mich als lange über die Geschichten von Bin Ladens Pornokonsum wundere, glaube ich sie lieber nicht.

    • Konrad Loräntz
      14. Mai 2011 21:04

      Gefällt mir, Ihre Geschichte.
      Zum Glück wissen wir alle, dass in der Geschichtsschreibung über die Jahre ca. 33 - 45 keinerlei solche Ungenauigkeiten unterlaufen sind.

    • Susa
      14. Mai 2011 21:36

      Zum Thema "Geschichtsschreibung":

      Der Amerikaner Walter Lippman forderte: "Die Geschichtsschreibung der Sieger muß in die GEHIRNE der Besiegten eingepresst werden, um die moralischen Kategorien der Kriegspropaganda der Sieger in das GEWISSEN der Besiegten einzupflanzen. Erst wenn die Gräul- und Kriegspropaganda der Sieger in den Geschichtsbüchern der Besiegten festgeschrieben wurde, und von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird, erst dann kann die Umerziehung als erfolgreich betrachtet werden."

    • schreyvogel
      15. Mai 2011 11:05

      Loräntz,
      Sie schrammen hart an die Grenze zur Leugnung!

  16. Patriot
    14. Mai 2011 12:18

    Mohammedander, Moral und Sex, ein ganz übles Thema.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/kinderpornographie-im-internet-liste-der-schande-1.929686

    "Liste der Schande"

    Nirgendwo auf der Welt wird so oft im Internet nach Kinderpornographie gesucht wie in der Türkei - zumindest laut Google Trends.
    ...
    Vergangene Woche bekam die türkische Öffentlichkeit verstörende Zahlen vorgesetzt: Offenbar wird nirgendwo auf der Welt so oft im Internet nach Kinderpornographie gesucht wie in der Türkei.

    Laut Google Trends, einem Service der Suchmaschine Google, stehen in einer Liste der Städte, aus denen der Suchbegriff ,,child porn'' nachgefragt wird, auf den ersten fünf Plätzen ausnahmslos türkische Städte.


    In dem Zusammenhang sollte man sich daran erinnern, daß Erdogan die Europäer mit seiner "Kultur" "impfen" will:

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/658226/Stimmenfang-bei-den-Auslandstuerken

    Erdogan forderte die Anwesenden auf, die europäische Kultur mit der türkischen zu „impfen“, was ein wenig nach der Behandlung einer Krankheit klingt.

    Auf solche Impfungen kann ich verzichten. Und den Mohammedandern ist anzuraten, erst einmal ihre eigenen Krankheiten zu heilen, bevor sie die ganze Welt mit ihrer sogenannten "Religion" beglücken, deren Gründer, der sogenannte "Prophet" Mohammed ja eine 6-jährige geheiratet hat.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      15. Mai 2011 07:55

      So wie übrigens auch Josef, der mit Maria eine 10-jährige geheiratet hat.
      Nur scheint das den rechten Deppen wurscht zu sein, schliesslich sind ja die Moslems das Feindbild.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Mai 2011 09:11

      Für linke Deppen natürlich nicht nachvollziehbar, die lesen lieber Cohn-Bendits Beschreibungen der Entdeckung frühkindlicher Sexualität...
      Perverse unter sich eben.

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Mai 2011 10:25

      Seit wann bist Du auf die Winterlinie eingeschwenkt? Das ist aber gar nicht pc.

  17. socrates
    14. Mai 2011 10:38

    O.T.: Wie und warum die USA ihr Bruttosozialprodukt fälschen
    Alexander Dill 13.05.2011
    Die Pleite der USA - Teil 2
    Im ersten Teil zeigte Alexander Dill vom Basel Institute of Commons and Economics ein Symptom der US-Pleite, nämlich die fehlende Nachfrage nach Dollar-Krediten (Die Pleite der USA). Nun geht es um die Manipulation des US-Bruttosozialproduktes, beispielsweise durch die Überbewertung von Computerprozessoren.
    So muss es sich zugetragen haben:
    "Ich hätte gerne einen Kredit in Höhe von 40 Milliarden Euro", sagte der Finanzchef eines deutschen Konzerns zu seiner Hausbank.
    "Und, welche Sicherheit bieten Sie?", fragte der Bankchef.
    "Wir haben 40 Milliarden Euro Umsatz. Daraus können wir locker die Zinsen bezahlen."
    "Und wann zahlen Sie zurück?"
    "Gar nicht. Wir erwarten ständig steigende Umsätze, so dass das Verhältnis von Schulden und Umsatz konstant bleibt."
    Der Banker gab den Kredit natürlich nicht. Warum auch? So eine Kreditvergabe widerspricht allen kaufmännischen Grundsätzen.
    Zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen wird nämlich der sogenannte Verschuldungskoeffizient errechnet. Er bezeichnet das Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital. Ein Unternehmen gilt dann als gesund, wenn dieses Verhältnis 1:1 und besser beträgt, das Unternehmen also nicht höher verschuldet ist als in Höhe seines Eigenkapitals.
    Für die Beurteilung von Staatsschulden gibt es bisher keine internationalen Regeln. Erst ab 1993 wurde auch in den USA das System of National Accounts (SNA) eingeführt. Bis zu diesem Zeitpunkt bilanzierten die USA nach den eigenen Berechnungen ihres Bureau of Economic Analysis (BEA).
    Eigentlich sollte das bereits 1953 von den Vereinten Nationen entwickelte SNA eine Vergleichbarkeit von Volkswirtschaften ermöglichen. In den USA aber gab es einen ganz anderen Grund, 1993 auf dieses System umzusteigen: Die Staatsschulden der USA waren von 1980 bis 1990 von 909 Milliarden Dollar auf 3,2 Billionen Dollar gestiegen. Da die US-Schulden noch 1950 - und damit inklusive der gigantischen Kosten des II. Weltkriegs - 257 Milliarden Dollar betrugen, bedeutet das, dass sich die Staatsschulden in nur 10 Jahren verdreifacht hatten. Dies ist umso erstaunlicher, weil der Vietnamkrieg lange vorbei war und mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1985 der Hauptgrund für das teure Wettrüsten entfiel.
    Mit dem SNA nun wurde es erstmals möglich, die Verschuldung nicht mehr an den Steuereinnahmen zu messen, mit denen allein diese getilgt werden kann, sondern am volkswirtschaftlichen Gesamtumsatz, also Einnahmen auf der Habenseite zu buchen, die dem Kreditnehmer - dem Staat - gar nicht oder nur teilweise zustehen.
    Die Weltbank hat diesen Bruch mit allen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen in einer Handlungsanweisung zur nationalen Bilanzfälschung veröffentlicht.
    Fortan würde es möglich sein, einen Production Account auf der Habenseite gegen einen Capital Account auf der Sollseite zu buchen. Für die kreativen Buchhalter der US-Regierung bedeutete das: Wenn es gelingen würde, den Production Account durch ein jährlich steigendes Bruttosozialprodukt zu erhöhen, könnten dabei auch ständig die Schulden erhöht werden. Die scheinbar ausgeglichene Staatsbilanz war geboren. Und der Posten Production Account bot ungeahnte Möglichkeiten.
    So kann man laut Seite 19, Punkt 16.126 des Breviers zum SNA (PDF) davon Gebrauch machen, die Preise für Konsumgüter frei zu definieren. Insbesondere die US-Computer- und Softwareindustrie hat unter einem ständigen Preisverfall zu leiden, der eigentlich zum ständigen Sinken des US-BIP führen würde. Die Hedonic Pricing genannte Bewertungsmethode aber kehrt dieses Verhältnis um: Der nun zwar billigere PC wird im Production Account doppelt so hoch bewertet, wenn sich seine Rechengeschwindigkeit und seine Speicherkapazität verdoppelt haben. Der Management-Berater und Ökonom Fredmund Malik hat 2009 im Manager Magazin auf dieser Art der Manipulation des US-BIP hingewiesen .
    "Hedonische Preisberechnung"
    Bereits 2005 bezifferten die Statistiker des BEA den Anteil von mit Hedonic Pricing bewerteten Produkten am US-BIP mit 20%, also im Wert von 2 Billionen Dollar pro Jahr. Noch im gleichen Jahr beklagte der Zürcher Ökonom Jochen Hartwig, das US-Scheinwachstum werde in Europa als Begründung für Lohn- und Steuerdumping verwendet. Die USA hätten tatsächlich gar kein höheres Wachstum als ihre angeblich wettbewerbsschwachen Konkurrenten in Europa.
    Aber alleine um ein paar hundert Milliarden Dollar pro Jahr überbewertete PCs reichen nicht aus, um die Staatsschulden von 3 auf 14 Billionen Dollar zu erhöhen. Das SNA-System erlaubt etwas für die USA noch viel Wichtigeres: Jede verschossene Rakete, jeder Flugzeugträger, die Homeland-Security und 2 Millionen Gefangene (so viel wie China und Europa zusammen) steigern das US-Bruttosozialprodukt. Schon lange reichen die Steuereinnahmen für die Finanzierung der größten Armee und des teuersten Polizei- und Justizapparates der Welt nicht mehr aus. Die Lösung: Neue Schulden nach SNA, mit deren Ausgaben wiederum das BIP gesteigert wird.
    Rechnet man das Hedonic Pricing und diese Kosten aus dem BIP der Amerikaner heraus, so haben diese seit der Einführung des SNA 1993 kein Wachstum mehr gehabt. Die Staatsschulden haben sich in diesem Zeitraum aber fast verfünffacht.
    In der EU ist mit dem sogenannten Maastricht-Kriterium die absurde Sichtweise, Staatsschulden könnten mit dem Bruttoinlandsprodukt in eine Bewertungsbeziehung versetzt werden, ebenfalls unwidersprochen eingeführt worden. Im Ergebnis versuchen Staaten dann entweder, ihre tatsächlichen Schulden zu verschweigen (Griechenland), oder wie Großbrittanien und Irland durch phantastische, künstliche Wachstumszahlen den Eindruck zu erwecken, sie seien auf einem ihre Bonität stärkenden Wachstumspfad.
    Ganze Generationen von Ökonomen an Universitäten, in Bundesbank und selbst in der EZB glauben nach wie vor daran, eine Fixgröße - nämlich die Staatsschulden - nicht buchhalterisch korrekt an der Fixgröße der Vermögen zu messen, sondern an der Fließgröße des nach SNA-Standards beliebig manipulierbaren Bruttosozialproduktes.
    Warum sollten die US-hörigen Ökonomen auch anderes behaupten, als ihre großen Vorbilder, nämlich die US-Nobelpreisträger für Wirtschaft? Im August 2009 veröffentlichte Paul Krugman in der New York Times einen Kommentar, in dem er feststellte, die USA könnten sich noch viel höher verschulden. Als positive Beispiele dafür, dass auch eine Verschuldung von über 100% des Bruttosozialproduktes problemlos sei, nannte er zwei zumindest in Deutschland wohlbekannte Stabilitätsstaaten: Belgien und Italien.
    Telepolis > Politik > Ökonomie

    • phaidros
      14. Mai 2011 11:42

      Eine Bitte, lieber socrates: würde der Link http://www.heise.de/tp/artikel/34/34719/1.html nicht genügen? Danke!

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • socrates
      14. Mai 2011 12:11

      Phaidros
      Ich bin der Meinung, daß viele von uns einen Link nicht lesen und zitiere ihn daher ausgewählte Artikel im Klartext. Die Überschrift ist sehr wirkungsvoll und es geht schneller in die Augen.

    • inside
      14. Mai 2011 12:11

      Nein.
      Passt schon so, socrates.

    • phaidros
      14. Mai 2011 12:16

      Naja, ich meine halt, dass in einem Diskussionsforum eher eigene Beiträge gefragt sind, als fremde. Bei einer Diskussion würden Sie ja auch nicht seitenlage Texte anderer verlesen. Ist aber nicht so wichtig.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Florin
      15. Mai 2011 09:21

      "Ist aber nicht so wichtig"

      Das glaub ich wohl auch!

  18. Pannonicus
    14. Mai 2011 10:29

    Bei „Erfolgsmeldungen“ bezüglich Osama bin Laden würde ich zu äußerster Vorsicht raten. Denn Dienste brauchen „Erfolge“, um Budgetmittel zu rechtfertigen, und Staatsmänner, ob gewählt oder nicht, brauchen ebenfalls propagandistische „Erfolge“. Die Einsatzklräfte haben sicher nicht gesehen, was auf allfälligen Datenträgern drauf war, und die Erfahrung lehrt, daß das, was Geheimdienste „finden lassen“, gar nicht unbedingt dort gewesen sein muß: Etwa Pornographie– um Bin Laden noch eine Schaufel Kot nachzuschmeißen. Oder „umfangreiches Material über die Struktur von Al-Kaïda“ - denn selbst wenn nichts gefunden wurde, veranlaßt schon alleine die Meldung etliche Leute zu Verunsicherung und eventuell zur Absage von wirklich geplanten Aktionen.

    Es sei daran erinnert, daß gleich nach der „Wende“ ein US-Kommando Stasiakten en masse aus Ostberlin in die USA verfrachtete, aber nur auszugsweise in Kopien an die Bundesregierung zurück gab. Man könnte also gegen etliche westliche Politiker Material in der Hand haben, und jeder, der wirklich Butter auf dem Kopf hat, muß fürchten, daß man ihn bei nicht gefügigem Verhalten auffliegen läßt. Das würde immerhin manche dem Durchschnitts-Europäer unverständliche Entscheidungen europäischer Politiker erklären.

    Die Aktion in Abbotabad läßt jedenfalls Fragen offen, vor allem seit durchsickerte, daß man das Monster gar nicht „nach heldenhaftem Kampf“ erschossen hatte. Hätte man nicht aus einem lebenden Osama viel mehr Information herauspressen können? Oder wußte man, daß er längst nur noch ein durch westliche Propaganda aufgeblähtes Phantom war?

    • phaidros
      14. Mai 2011 11:03

      Hätte man nicht aus einem lebenden Osama viel mehr Information herauspressen können?

      Na, selbstverständlich. Aber zugeben könnte man das keinesfalls. Da ist es viel besser, man würde es heimlich im Keller machen, nachdem man den anderen gesagt hat, dass es gar nicht mehr geht, weil ja - leider, leider - das Zielsubjekt schon tot ist. Und auf hoher See bestattet. Ach so, das kann man jetzt alles nicht nachprüfen. Oje. Aber es war so - ganz echt ehrlich! (Ein Foto des toten Bin Laden wurde jedenfalls bereits als Fälschung entlarvt

    • phaidros
      14. Mai 2011 11:10

      ... Fortsetzung (Rest verschluckt?!)

      http://www.euronews.net/2011/05/02/dead-bin-laden-photo-is-a-fake/

      Ähnlich ist das mE mit dem Pornomaterial. Jede Meldung über die Gegebenheiten ist sorgfältig vorbereitet, 1000x überlegt, und verfolgt irgendeinen Zweck. Unmöglich, da irgendetwas auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen (und eigentlich auch nicht wichtig).

      Aber meine Vermutung ist, dass in diesen Etagen des internationalen Terrorismus die Festplatten verschlüsselt sein dürften. Und allein, wenn man hier etwas auslesen können will, wäre das bereits ein (zartes) Indiz dafür, dass man jemandes habhaft ist, der Kennwörter kennt*). Wenn sich in näherer Zukunft Erfolge bei Schlägen gegen den Terrorismus häufen würde ich vermuten, dass man Bin Laden (oder einen anderen hohen Funktionsträger) geschnappt hat.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      *) Und ich spreche hier nicht vom Einbrechen in ein Userkonto (das ist eine Fingerübung), sondern vom Knacken einer Festplattenverschlüsselung (ist nämlich keine). Einzig plausible Alternative schiene mir, dass die Amerikaner mit dem Quantencomputer weiter sind, als sie sagen. Andererseits wäre das vermutlich wenigstens gerüchteweise bekannt.

    • GOP
      14. Mai 2011 12:01

      Über die US-Kommandoaktion am 1.5. bekommen wir aus den USA nur gefilterte und wohl aufbereitete Informationen serviert. Jeder der sich etwas mit Geheimdiensten auskennt weiß, dass die Wahrheit - auch mit den Spekulationen der Presse - nicht bekanntgegeben wird. Auch die (kooperierende?) Rolle Pakistans werden wir nicht erfahren. Damit das Ganze äusserlich wie Wahrheit aussieht, werden ein paar Bauernopfer gefunden und Scheingefechte mit Verbündeten ausgetragen.

  19. socrates
    14. Mai 2011 10:20

    A.U. gibt mir die Gelegenheit über Dinge und Ereignisse zu schreiben, die unsere Umerziehungsmedien verschweigen.
    Greenpeace ist eine (kanadische) Privatfirma, die Politik für die Macht betreibt, vergleichbar mit dem DÖW. Daher ist es gut in den abhängigen Medien vertreten und gut organisiert. Nicht spenden hilft.
    Polen: Nicht jeder muß so dumm sein wie es sich die Grünen wünschen. Durch die Umweltverschmutzung, die durch intensive Nutzung der (schlesischen) Kohlengruben erzeugt wurde, treten in diesen Gebieten schwere genetische Schäden, wie z. B. Unfruchtbarkeit, auf. Das wird gründlich verschwiegen!
    Homerln: Was war wohl zuerst: Klimaerwärmung oder Homosexuelle? Beide wollen unser Geld und argumentieren ähnlich.
    Bin Laden: Wer weiß, was ich mit so vielen Frauen machen würde! Mir genügt Xanthippe, das ist historisch belegt :-)

    • socrates
      14. Mai 2011 12:14

      "Human rights watch" klingt gut, ist ein Privatverein von G. Soros, der noch nie unser Freund war (Nabucco).

    • Undine
      14. Mai 2011 14:27

      @socrates

      Der Hinweis auf SOROS im Zusammenhang mit "Greenpeace" und Ihr Vergleich mit unserem aufgeblasenen DÖW erklärt für mich vieles!
      Klimaerwärmung und Homosexuelle in einem Atemzug zu nennen ist keck! :-)
      Liebe Grüße an Xanthippe!

    • schreyvogel
      14. Mai 2011 16:35

      Eine sehr gute Idee ist auch "Fairtrade". Diese verkauft ihr Logo an Firmen, die es auf ihre Waren drucken und damit das soziale Gewissen vieler Konsumenten beruhigen die sonst fragen, wie die Firmen sicherstellen, dass in den Herkunftsländern gerechte Löhne bezahlt wurden z.B. für den Kaffee, den sie gerade trinken.
      Aber ich habe noch nie ein schlüssige Erklärung von Fairtrade gesehen, wie sie das alles kontrolliert und sichergestellt haben will, und Fairtrade selbst unterliegt auch keiner Kontrolle.
      Es scheint mir einfach eine Organisation zu sein, die ohne viel Gegenleistung ihr Logo an alle verkauft, die bereit sind, dafür zu zahlen, und deren Funktionäre sich damit ein schönes Einkommen gesichert haben. Einfach eine clevere Idee.

    • phaidros
      14. Mai 2011 16:45

      Wissen Sie da Näheres, schreyvogel? Gemäß Wiki ist fairtrade in Österreich als gemeinnütziger Verein organisiert (also nicht gewinnorientiert), die Siegel unterliegen bestimmten Kriterien, die auch kontrolliert werden.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      http://de.wikipedia.org/wiki/Fairtrade-Siegel
      http://de.wikipedia.org/wiki/Fairtrade_%C3%96sterreich

    • Hihi (kein Partner)
      15. Mai 2011 07:19

      Natürlich hat er keine Ahnung nur den dumpfen Wahn der hier so viele plagt. Ist halt was Linkslinkes dieses Fairtrade also muss es schlecht sein, eine ganz einfache Rechnung.

    • schreyvogel
      15. Mai 2011 11:10

      Phaidros,
      googeln Sie einfach nach "fairtrade scam" oder "fairtrade fraud", da finden Sie genügend Näheres.

    • phaidros
      15. Mai 2011 14:13

      In der Tat, da gibt's Einiges, schreyvogel (wenngleich die meisten Treffer aus 2006/7 - bin da aber nicht mehr richtig nachgegangen).

      Trotzdem steh ich auf dem Standpunkt, dass es besser ist, ein Vehikel zu haben, um ein Ziel zu erreichen als keines. Wenn das Vehikel Defekte hat, kann (und muss!) man es reparieren. Hat man keines...

      Also gestehe ich: ich kaufe fair trade Kaffee Und Bananen. Mehr kann ich von hier aus nicht tun, die paar Cent investiere ich gern. Reparatur des Vehikel ist meine Sache nicht.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  20. phaidros
    14. Mai 2011 10:18

    »Spenden an Greenpeace sogar steuerbefreit«

    Das gehört beendet: die Aufgaben des Staates nimmt dieser - aus Steuermitteln finanziert - selbst wahr, dazu braucht es keine privaten Vereine.

    Allein ein privater Verein dokumentiert also bereits, dass es sich nicht um eine staatliche Aufgabe handelt. Jede Verwendung von Steuermitteln verbietet sich also! (Das umso mehr, als ja dazu auch Gelder von Leuten herangezogen werden, welche die jeweiligen Vereinsziele womöglich geradezu ablehnen!)

    »kein einziger Verstrahlungs-Toter zu beklagen«

    So einfach liegen die Dinge leider nicht: Es sind je nach Strahlungsarten (und ihrem Energiegehalt und der möglichen oder erfolgten Inkorporation) Wirkungen zu unterscheiden: von harmlos über Erbmaterial schädigend bis hin zu akut Gewebe schädigend. Indem vor Ort (im Großen und Ganzen wohl) richtig vorgegangen wird, sind akute Strahlungserkrankungen eher nicht zu erwarten (es hat aber auch schon Unfälle gegeben). Sehr wohl aber Schädigungen des Genmaterials und Erbgutes bei den Arbeitern, aber auch bei der Bevölkerung, also erhöhte Krebsraten und Miss- wie Fehlgeburten.

    »seit ein paar Millionen Jahren keinen Tsunami gegeben hat.«

    Das wohl nicht, dafür aber seit ein paar Jahrzehnten Flugzeugabstürze.

    BG/phaidros.vie@gmail.com

  21. Anton Volpini
    14. Mai 2011 10:16

    Die Umwelt NGOs sind eine neomafiöse Entwicklung!

    Vordergründig arbeiten sie alle an "arterhaltenden" Projekten um die bessermenschliche Spendenfreudigkeit zu stimulieren, doch im Hintergrund perfektionieren sie schon seit längerer Zeit ein Schutzgeldsystem, das die Wirtschaft mit seinen Klauen umschlingen will. Und es gibt genug Manager, die das noch tatkräftig unterstützen.

    Und das funktioniert so.
    Es wird eine "unabhängige" Plattform gegründet, die sich eines wirtschaftlichen Themas annimmt, und vergibt an bessermenschliche Wirtschaftsbetriebe Zertifikate. Das Geld dieser Zertifizierung fließt direkt in die Taschen der GründungsNGO.
    Und bei diesen Zertifizierungsplattformen stehen die Greenpeacemanager mit den WWFmanagern sehr oft in harter Konkurrenz, was in weiterer Folge in den Medien zum Schaden von Wirtschaftsunternehmen ausgetragen wird.

    Am meisten perfektioniert ist dieses System beim Holz!

    Hier raufen im wesentlichen zwei Systeme um den Markt. PEFC und FSC, das eine WWF dominiert und das andere von Greenpeace.
    Wenn ein Holzunternehmen, wie zum Beispiel ein Sägewerk, nicht nach einem dieser Zertifizierungssystemen Geld abführt, wird es durch den medialen Kakao gezogen, wie man an Hand von StoraEnso seit Jahren in Skandinavien beobachten kann. Zu Beginn dieser Zertifizierungsentwicklung wurde auf freiwilligen Beitritt gesetzt, waren genug Betriebe im Boot, wurden die restlichen hinein gemobbt.
    Im Zwangskammerland Österreich wurde das überhaupt auf die Spitze getrieben, in dem die Sägewerke dem Rundholz verkaufendem Bauer, einen Betrag von 0,35 Euro per Festmeter bei der Holzrechnung als Zertifizierungsbeitrag einfach abzieht.

    Die Holzzertifizierungssysteme sind jetzt rund 10 Jahre alt und haben sich so erfolgreich eingelaufen, daß der WWF als Intelligenzvorreiter nun den Rest der Wirtschaft angeht.

    2010 wurde eine ISCC Plattform gegründet.
    Wer nun glaubt, hier geht es nur um Zertifizierungen von zum Beispiel Biomassekraftwerken, der unterliegt der selben Naivität, wie jene Leute, die 1999 das PEFC unterstütz haben, um Urwälder zu retten.
    ISCC geht ganz gezielt an die Verpackungsbranche heran, und trifft damit eines der Nervenzentren der Wirtschaft. Zur Übersicht der Masterplan:

    http://www.iscc-system.org/ueber_iscc/prozesse_und_zustaendige/index_ger.html

    Wer die Augen offenhält, wird in den nächsten Wochen die erfolgreiche Markteinführung von ISCC an Hand des Aktivia-Bechers von Danone beobachten können.

    • terbuan
      14. Mai 2011 10:24

      Schutzgelderpressung in grüner Verpackung!

    • Reflecting
      14. Mai 2011 14:51

      Nicht zu glauben, nicht zu fassen. Danke für die Aufklärung. Man braucht gar nicht mehr die Frage zu stellen, was bei uns überhaupt noch sauber ist.

    • Alexander Renneberg
      14. Mai 2011 19:23

      na den druckereien gehts da recht ähnlich.......

  22. terbuan
    14. Mai 2011 09:59

    OT aber ganz WICHTIG!
    "Die WUT-MANAGER formieren sich?"
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/662035/Wirtschaftspolitik_Die-WutManager-formieren-sich?_vl_backlink=/home/index.do
    Dieses Forum wäre sicher die Fundgrube der 1. Wahl!

    • terbuan
      14. Mai 2011 10:01

      Entschuldige Martin Bauer,
      ich habe Deinen Beitrag zu spät bemerkt, aber doppelt hält besser ;-)

  23. Rosi
    14. Mai 2011 09:51

    ' hier hat ein Josef Pröll als Finanzminister Spenden an Greenpeace sogar steuerbefreit und mit Spenden an wirklich wohltätige Vereine gleichgestellt '
    Das habe ich besonders arg empfunden.
    Für mich ist Greenpeace (spricht man das so aus wie 'Green Piss'?) gestorben, nachdem ich von ihnen einen Brief zu meiner Anfrage bezüglich zu entsorgenden Plastikflaschen erhielt. Um derartiges kümmern sie sich nicht.
    Das will eine Umweltorganisation sein, die nicht einmal Tipps bezüglich dem immer größer werdenden Müllberg geben kann, weil er nicht 'ihr Problem' ist?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Öster

  24. thomas lahnsteirer
    14. Mai 2011 09:50

    Leserkommentar aus dem STANDARD
    (Johannes99):

    "Und wenn Du glaubst, es geht nix mehr, kommt bestimmt der Mayer daher

    Der Verfassungsexperte findet selbst das kleinste Härchen in der Suppe. Und wenn es noch so hahnebüchen ist. Seine Meinung deckt sich halt nicht mit der Mehrheit der Zwangskunden: Es ist wie beim Bildungssystem - der Aufwand (Gebühren) deckt sich nicht mit dem Ertrag (Programmqualität)."

    Dem ist nichts hinzuzufügen.....

  25. Martin Bauer
    14. Mai 2011 09:28

    OT aber auch als "nette" Information brauchbar:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/662035/Wirtschaftspolitik_Die-WutManager-formieren-sich?_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/index.do

    Als Protagonisten werden Veit Schalle und Josef Bucher genannt. 10 MIo will man (erstmals)locker machen für dieses Projekt "neue Partei". Als Potential sieht man die 1,9 Mio. Nettozahler.

    Doch nett, oder?

  26. thomas lahnsteirer
    14. Mai 2011 08:56

    Am einfallsreichsten ist Greenpeace, wenn es darum geht die Leute abzuzocken:

    Es gibt jede Menge "Spendenmöglichkeiten":
    zB Förderer, Frontline, Baumpatenschaft, Walpatenschaft, Eisbärpatenschaft
    nennen sich die Geldbeschaffungsmöglichkeiten

    Am liebsten ist den AktivistInnen jedoch eine Erbschaft:

    "Es gibt viele Wege Greenpeace zu unterstützen. Einer davon ist, Greenpeace im Testament zu bedenken. Erbschaftsspenden sind wohl die nachhaltigste Investition in die Zukunft...."

    Daher gibt es bei Greenpeace eine eigene Erbschaftsbeaufragte, die potentiellen Erblassern auf die Sprünge hilft.......

    Und so drohen Green-Peace Aktivisten Klima-Skeptikern:

    »Wenn Sie zu denen gehören, die ihr Leben damit verbracht haben, eine fortschrittliche Klimagesetzgebung zu unterminieren, Müll-Wissenschaft zu finanzieren, irreführende Debatten über ungeeignete Maßnahmen zu nähren und demokratisch gewählte Regierungen durch Anstacheln der Massen in die Knie zu zwingen, dann hören Sie genau zu:
    Wir wissen, wer Sie sind. Wir wissen, wo Sie wohnen. Wir wissen, wo Sie arbeiten. Und wir sind viele, Sie sind wenige.«

  27. Josef Maierhofer
    14. Mai 2011 07:29

    Am besten gefällt mir der Beitrag über Neuseeland.

    Es ist bei uns tatsächlich so, daß wir die wahren Hintergründe und die wahren Schandtaten unserer 'caritativen' (=Selbstbedienung) Organisationen gar nicht mehr durchschauen und unsere Politik und Medien schauen streng darauf, daß das P.T. Publikum das auch nicht erfahren kann.

    Desinformation nenne ich das bei uns.

  28. Observer
    14. Mai 2011 06:58

    Zu Greenpeace:
    Manchmal schiessen dieses Leute über das gesteckte Ziel hinaus. Trotzdem, die Grundidee war und ist gut. Es wäre im demokratischen Sinn schade, wenn solche Kritik unterdrückt würde.

    Zu Atomkraft in Polen:
    Eigentlich ein sehr knappes Pro-AKW-Ergebnis im Parlament. Hat man dort eigentlich schon die Endlagerung gelöst?

    Zu Dekan Mayer:
    Er ist ja bekannt für seine "völlig unabhängigen" Rechtsgutachten. Jeder hat zwar ein Recht auf seine eigene politische Gesinnung, aber diese unter dem Deckmantel der Objektivität zu der Bevölkerung zu verkaufen ist doch sehr naiv.

    Grüne deutsche Sympathien für Homos:
    Nach den Wahlen in Baden-Würtemberg fühlt man sich scheinbar im Aufwind. Mangels Lösungsvorschläge zu wirklich wichtigen Problemen will man eben durch solche absurde Wortspenden im Gespräch bleiben. Solches Verhalten kenne ich auch von den Grünen in Österreich.

    Pornographie in arabischen Ländern:
    Wenn auch offiziell in diesen Staaten geächtet, so gibt es (oder gerade deswegen?) dort eine starke "Industrie" für solche "Bedürfnisse". Wenn man sich in diesen Gebieten etwas herumhört, dann gibt es im "Untergrund" genug einschlägige Druckwerke, Videos und Prostitution. Man braucht als Sat-TV-Kunde nur die für den arabischen Markt zugeschnittenen Kanäle mit entsprechendem Inhalt beobachten. Wo Nachfrage herrscht, da gibt es auch entsprechende Angebote. Und über manche besser gestellte Araber gibt es viele bezeugte Geschichten á la "Tausend-und-einer-Nacht". Besonders viele Osteuropäerinnen haben seit 1989 dort ihr "Arbeitsgebiet" gefunden.

  29. DerTurm
    14. Mai 2011 00:59

    Leider weht der "rechte Wind" in Europa aus einer anderen Richtung.

    Über den Skandalprozess gegen die ökoterroristischen Pelzfeinde braucht man nicht mehr viele Worte zu verlieren, aber es geht noch besser: in England zum Beispiel:

    Öko-Terrorismus in Form der Zerstörung von Feldern, Sachbeschädigung an Privateigentum von Mitarbeitern politisch inkompatibler Unternehmen (auch “Steckbriefaktionen” und Telefonterror) oder schlicht Diebstahl (Zuchttierbefreiungen) gehören inzwischen ja zum Guten Ton unserer modernen Öko-Gesellschaft.

    Die “Gefahr der Globalen Erwärmung” rechtfertigt aber auch schwere Sachbeschädigung (z.B. an Kraftwerken):

    Wie der Independent berichtete*, wurden in Großbritannien sechs “Aktivisten” der Organisation Greenpeace freigesprochen, obwohl sie nachweislich einen Schaden von £35,000 (44.000 €) an dem Kohlekraftwerk Kingsnorth power station in Kent verursacht hatten. Der Schaden entstand durch die Entfernung der Aufschrift “Gordon”, welche die Aktivisten auf den Schornstein des Kraftwerkes gemalt hatten.

    Eine Geschworenengericht hatte die Angeklagten frei gesprochen, da diese eine “rechtmäßige Entschuldigung” (lawful excuse) für ihr Verhalten gehabt hätten, nämlich die Verhinderung eines größeren Schadens durch die durch das Kraftwerk verursachte Klimaerwärmung (sic!). Im Zuge des Prozesses wurde übrigens auch der US Klimapabst James Hansen eingeflogen, um die Bedrohung der Globalen Erwärmung ausführlich zu schildern.

    Die britische Rechtsprechung definiert den Terminus “lawful excuse” im so genannten “Criminal Damage Act 1971?. Demnach ist das Verursachen eines Schadens rechtens, wenn dadurch ein größerer Schaden abgewehrt werden kann (zum Beispiel das Beschädigen der Tür eines brennenden Hauses zur Brandbekämpfung).

    Dass dieses an sich sinnvolle Recht nun auch in globalen Dimensionen angewandt wird, ist jedoch neu – und vermutlich nicht im Sinne des Erfinders. Zuvor hatte Greenpeace den Passus bereits im Jahre 1999 erfolgreich in Zusammenhang mit einer Feldzerstörung geltend gemacht...

    *http://www.independent.co.uk/environment/climate-change/cleared-jury-decides-that-threat-of-global-warming-justifies-breaking-the-law-925561.html

  30. libertus
    14. Mai 2011 00:39

    Zum Glück ist Neuseeland eben nicht von Brüssel dominiert und kann mit klarem Durchblick frei entscheiden.
    Allerdings wenn jemand in Österreich noch nicht weiß, welche linke Agitatoren inzwischen bei Greenpeace das Sagen haben, ist er/sie auf beiden Augen blind!

    No joa - hoffentlich regieren in Polen die Abgeordneten nicht so gegen den Willen der Bevölkerung wie es in vielen EU-Staaten üblich ist.
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß diese Abstimmung auch die Zustimmung der Polen findet nach den Ereignissen in Tschernobyl und Fukushima, bin jedoch überzeugt, daß es sofort Proteste setzt, wenn diese Entscheidung im Volk unerwünscht ist.
    Jedenfalls steht eines fest, sollte es nach Fertigstellung der AKWs einen GAU in Polen geben, dann ist es mit dem "wirtschaftlich gut dastehen" aber sowas von rasch vorbei!

    Wer ist bitte Heinz Mayer? Über ihn und seine politische (Ein-)Stellung ist jedes Wort zu schade, er ist ein instrumentalisiertes Liebkind der linken Schickeria und sollten sich die politischen Vorzeichen endlich ändern, bleibt von ihm nicht einmal mehr eine Fußnote!

    Was erwartet man von den Grünen in Deutschland - immerhin eine Gruppierung, welche einmal kurzfristig versucht hatte, Pädophilie zu legalisieren.
    Daher sind sie für jede weitere, unangenehmste Überraschung gut.
    Da bleibt nur inständig zu hoffen, daß ganz Europa vor solchen Regierungspartnern verschont bleiben möge!

    *haha* - das gefundene Material beweist, daß auch islamistische Fundamentalisten nur Menschen sind, aber halt etwas grausamer als viele andere. So einfach ist das!





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