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UNO-Wanzen

Die Stadt New York sei arg verwanzt,
so heißt’s jetzt in Berichten -
vielleicht fühlt mancher sich gepflanzt,
denn neu klingt das mitnichten:

Ein winzig kleines Mikro reicht,
Geheimes zu erfahren,
und anzubringen ist’s oft leicht,
drum tut man es seit Jahren.

Auch Kameras sind installiert,
an möglichst vielen Stellen,
und was man sieht, wird registriert,
um Dunkles aufzuhellen.

Total wird jeder überwacht
zum Schutz vor Terrorknaben -
die erst man weltweit selber macht,
um nachher Grund zu haben.

Moment mal - denn was kürzlich war
zu hören und zu lesen,
bezog sich leider lapidar
auf ekle Krabbelwesen!

Nun streitet man, wer schuld dran sei -
die Politik, die Leute,
vielleicht die viele Reiserei,
die Wirtschaftslage heute?

Gibt’s in New York zuviel an Schmutz,
sogar im UNO-Kasten?
Ist’s der Chemie, dem Umweltschutz,
den Sekten anzulasten?

Doch wie auch immer man uns narrt
mit Ausflucht oder Hetze,
es sorgen Wanzen jeder Art
für neue Arbeitsplätze!

Pannonicus

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