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Warum Wien der SPÖ ein starkes Nein senden sollte: die nächsten 15 Gründe

Würde ich nicht fürchten, meine Leser zu langweilen, fielen mir (und vielen Partnern) jetzt die ganze Woche täglich 15 neue Gründe ein, warum es wichtig ist, der Wiener SPÖ ein ganz starkes Nein-Signal zu geben. Und sie auch nicht etwa durch Grün- oder Weiß-Wählen indirekt neuerlich zu stärken oder gar noch weiter nach links zu treiben. 

  1. Die SPÖ hat für den Wahlkampf den netten Großvater-Typen Michael Häupl aus der Versenkung geholt, aus der er jahrelang dem Treiben zugeschaut hat. Das ist freilich eine ziemliche Wählertäuschung. Regiert und unser Geld verschleudert hat hingegen seit langem eine Truppe von Aggresivfeministinnen und Linksradikalen a la Oxonitsch, während Häupl sich schon längst auf die gemütlicheren Seiten des Lebens reduziert hat.
  2. Die Tradition der SPÖ, dass sie Wien – wenn auch teuer und rein parteibuchorientiert – halbwegs zu administrieren imstande war, ist mit dem Abgang des Finanzstadtrats Rieder (der noch die Tradition eines Hans Mayr fortgesetzt hat) und seiner Ablösung durch die ahnungslose Frau Brauner zu Grabe getragen worden.
  3. Die Wiener SPÖ hat bis wenige Wochen vor der Wahl, als sie plötzlich einen sehr vordergründigen rhetorischen Schwenk machte,  in all den vielen Konflikten, die sich in einer Millionenstadt ergeben, immer die Partei von radikalen, das Zusammenleben belastenden Minderheiten ergriffen. Sie ging aus diesem Grund weder effizient gegen Vandalismus noch das Drogenproblem vor, weder gegen den Terror meist ethnisch geprägter Jugendbanden noch gegen die Verwandlung vieler Wiener Parks in exterritoriale Gebiete. Während die Bürgermeister etwa amerikanischer Millionenstädte mit einer Zero-Tolerance-Politik auch bei scheinbaren Kleinigkeiten erfolgreich für Ordnung im Kleinen und Großen sorgten, beschönigt die Wiener SPÖ all diese Probleme und glaubt, sie mit Sprüchen statt Handeln lösen zu können.
  4. Bei der „Vertreibung“ der Drogenszene hat man dieser ein tolles neues Quartier angeboten: in unmittelbarer Nähe des künftigen Hauptbahnhofes – offenbar damit alle ankommenden Gäste gleich den richtigen Eindruck von Wien bekommen.
  5. Eine besondere Minderheit in Wien erhielt zum Ärger von Fußgängern und Autofahrern besondere Privilegien: die Radfahrer. Deren Privilegien reichen von den gefährlichen Radwegen auf Gehsteigen über Straßen, auf denen die Autospuren der Radfahrer wegen groteskerweise auf die halbe Breite reduziert worden sind, bis zum Fehlen jeglicher Sanktionen gegen die vielen Radfahrer, die nächtens ohne Licht fahren und die jede Rücksicht auf Fußgänger vermissen lassen. Sehr ärgerlich ist auch der Verlust vieler Parkplätze durch nie genutzte Metallbügel für Fahrräder.
  6. Wahrscheinlich schon deshalb, weil die Idee von einer Oppositionspartei kommt, hat Wien bis heute auf die Einführung einer Stadtwache verzichtet, die wie in vielen anderen Städten als gut geschulte Assistenz der Polizei die vielen kleineren Ordnungswidrigkeiten verfolgen könnte, die sehr oft die Vorstufe zu größeren Delikten bilden. Statt dessen hat Wien nun an die zehn verschiedene Trüppchen, von denen etliche erst schnell, schnell vor der Wahl gegründet worden sind, und die meist nur wenige Tage eingeschult worden sind. Ich habe jedenfalls noch keinen einzigen Wiener getroffen, der die diversen für Parkvergehen, für Kurzparkzonen, für Hundekot, für die „Wiener Linien“, für Zwischenfälle in den Gemeindebauten zuständigen Aufpasser auseinanderhalten könnte. Vor allem, weil die neuen Uniformträger oft selbst alles andere als vertrauenswürdig aussehen.
  7. Besonders widerlich war die vor wenigen Monaten durchgeführte Volksabstimmung, welche schon durch die manipulativen Fragestellungen ein wichtiges Instrument der Demokratie lächerlich gemacht und zum reinen Propaganda-Instrument abgewertet hat. Wobei beispielsweise in grober Wählertäuschung so getan worden ist, als ob beispielsweise ein Gesetz nötig wäre, um einen Hausmeister anzustellen.
  8. Die Stadt Wien verschwendet trotz Schulden und vieler ungelöster Aufgaben unglaublich viel Geld zur Förderung von parteinahen oder ideologisch nahen Vereinen. Dazu zählt etwa der Verein Zara, dessen Hauptaufgabe darin besteht, regelmäßig Pressekonferenzen zu geben, bei denen die Österreicher des Rassismus beschuldigt werden, oder das Dokumentationsarchiv des Widerstandes, das sich nicht um den Widerstand kümmert (weil da ja Sozialdemokraten nicht sehr aktiv waren), sondern nur darum, die heutigen Konkurrenten der SPÖ als Neofaschisten und ähnliches zu denunzieren. Keine Förderung gibt es in Wien – im Gegensatz zu anderen Ländern – hingegen beispielsweise für den Kinderschutzverein „Möwe“.
  9. Mitten im Wahlkampf hat die Gemeinde auch beschlossen, diverse Schwulen-„Projekte“ mit Steuergeld zu fördern – obwohl diese nach allen bekannten Statistiken die bestverdiene Schicht der Gesellschaft sind.
  10. Zur Verantwortung sollte die Wiener SPÖ auch für den Skandal um den Wiener Flughafen gezogen werden, wo Wien zwei von drei Vorständen nominiert hat. Wobei vor allem die Unfähigkeit zu professioneller Planung eines Großprojekts Hunderte Millionen an Zusatzkosten ausgelöst hat (Bereicherungen sind hingegen derzeit keine nachweisbar).
  11. Die ärgste, wenn auch schon einige Zeit zurückliegende wirtschaftliche Fehlleistungen war das Verspielen von Zentralsparkasse/Länderbank/Creditanstalt/Bank Austria an das Ausland – das noch dazu ein ganz schlechtes Geschäft gewesen ist.
  12. Wien hat bis heute nicht bei Gehaltshöhe und Pension seiner Beamten die Spar-Beschlüsse des Bundes nachvollzogen – was dazu führt, dass da um Hunderte Millionen Euro zu viel ausgegeben wird. Und der Wiener Bürgermeister rechtfertigt das mit der frechen Bemerkung gegenüber den Steuerzahlern, dass es niemanden etwas anginge, was Wien mit seinem Geld mache.
  13. Besonders ärgerlich ist die Politik der SPÖ für die Autofahrer, die außerhalb des Gürtels wohnen oder arbeiten. Ihre Chance auf Parkplätze reduziert sich durch die Zehntausenden Autos mit polnischen, tschechischen, niederösterreichischen, burgenländischen, ungarischen Kennzeichen gegen Null, die alle die Kostenpflicht innerhalb des Gürtels meiden und die den ganzen Tag oder oft auch wochenlang ihre Autos gratis auf Straßen außerhalb des Gürtels abstellen. Wobei vor allem alle Gebiete rund um öffentliche Verkehrsmittel betroffen sind.
  14. Wien hat in der Frage des Ausländerzuzugs eine katastrophale Politik verfolgt: Die SPÖ setzt ganz offensichtlich darauf, dass neben den gemeindeeigenen Bediensteten die Ausländer die verlässlichsten SPÖ-Wähler sind. Wien hat sehr lange auf administrativer Ebene von der Schnelligkeit der Einbürgerung angefangen alle Register gezogen, um den Zuzug zu fördern – statt angesichts der Zahlenverhältnisse und der aggressiven Situation in vielen Schulen den Zuzug von Menschen zu bremsen, die nach allen statistischen Zahlen nur zu einem sehr geringen Prozentsatz den Arbeitsmarkt beglücken.
  15. Die SPÖ spielt bis heute die gravierenden Probleme mit der Zuwanderung total herunter: Der Bürgermeister behauptet in aktuellen Interviews sogar, dass in Wien lediglich 500 bis 600 Personen „ein gewisses Problem“ darstellen. Und selbst für diese fällt ihm keine andere Strategie ein als „unsere Initiativen in den Wiener Parks“. Verdrängung ist ein Hilfswort für diese fahrlässige Reaktion. Die Wiener Stadtverwaltung hat beispielsweise noch keine einzige Initiative gegen radikale Religionslehrer in den Wiener Gemeindeschulen ergriffen. Ihre Standesbeamten sind auch noch nie aktiv geworden, wenn der Verdacht entsteht, dass eine Zwangsverheiratung stattfinden soll.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Oktober 2010 08:07

    Projekte und Vereine die von der Bevölkerung als sinnvoll wahrgenommen werden kommen selbst an Spenden. Steuergelder brauchen vor allem Vereine, die niemand (außer ein paar Ideologen) braucht oder die Gruppen vertreten, die garnicht vertreten werden wollen - oder zumindest nicht auf diese Art und von diesen Personen. Womit es auch kaum eine Rolle spielt wie gut die Vertretenen finanziell aufgestellt sind.

    Demnach ist es völlig logisch, wenn man die sinnlosesten Vereine fördert, und alles meidet was irgendwie sinnvoll sein könnte.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Oktober 2010 07:31

    und weil häupl samt seiner bagage um die macht fürchtet, werden die jugendlichen wähler neuerdings mit dem thema "abschaffung des heeres" zu den urnen gelockt - auf kosten der republik ist den roten bonzen nichts zu teuer. hauptsache, die eigenene pfründe stimmen und bleiben !

    gute nacht wien, gute nacht österreich !

  3. Ausgezeichneter KommentatorViktor
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Oktober 2010 18:50

    Mein Aufruf an alle Wiener ÖVP Wähler:

    Wählen Sie in den Bezirken ÖVP (also bei den Bezirksvertretungen).
    Wählen Sie bei der Landtagswahl (also auf dem Stimmzettel für den Landtag)
    die FPÖ,also Strache.Er sollte von uns allen gegenüber Häupl gestärkt werden !

  4. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Oktober 2010 10:17

    Was in Punkt 1 nur angedeutet wird, ist eine Wählertäuschung riesigen Ausmaßes: Schon längst konkurriert Wien mit Staaten, wo die Öffentlichkeit ihren Capo immer wieder wochen- oder sogar monatelang nicht zu Gesicht bekommt, bis dann ein Fernsehauftritt die besorgte Bevölkerung von der bangen Frage erlöst, ob es den jeweiligen Herrscher überhaupt noch gibt. Und trotz gelegentlicher Sichtung des Amtsträgers bleibt oft die Ungewissheit, ob er denn auch noch in der Lage ist, die Amtsgeschäfte zu führen.

    Dazu drei Fragen: Wer hat Herrn Häupl wann und wo zuletzt persönlich gesehen? Ist es richtig, dass Fernsehaufzeichnungen mit Herrn Häupl häufig am Vormittag stattfinden, weil er am Nachmittag immer so schlapp ist? Und hängen Herrn Häupls verbale Entgleisungen (Politiker anderer Parteien seien mieselsüchtige Vollkoffer, die Wissenschaftsministerin sei wo angerannt, ...) tatsächlich mit einem flüssigen Hobby zusammen?

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Oktober 2010 08:57

    für mich unter den vielen anderen problemen der verkauf der bank austria eine der kurzsichtigsten und dümmsten aktionen gewesen. eher hätte die ba die hypo oder sogar die unicredito kaufen können, warum zum teufel soll es nicht möglich sein, dass ein österreichischer konzern von bedeutung gegründet wird? die schweizer, schweden und holländer haben es auch geschafft.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Oktober 2010 08:24

    Bitte um Verzeihung, doch jetzt wirds für einen Nichtwiener inzwischen recht unübersichtlich! Sollten auch nur - meine ich - 70 bis 80% der von A.U. und anderen Mitbloggern aufgezeigten Missstände zutreffen, wäre eine Sanierung des "Miststalles" schon aus Hygienegründen dringend erforderlich!
    Also nur zu, liebe Wiener Freunde, helft mit bei der notwendigen Stallreinigung!

  7. Ausgezeichneter KommentatorHelmut HGR.
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Oktober 2010 14:42

    Korruption im Beamtenapparat?

    War gestern mit Freunden beisammen. Die haben erzählt von der Entwicklung der Bestechung über die Jahrzehnte; Urlaubsreisen, Fernsehen, Swimmingpools.

    Geld hatte immer Saison. Ein Penthouse wird kaum bewilligt; damit es klappt
    muß man schon ein Kuvert mit 10% der Bausumme zwischen die Einreichpläne
    legen.

    Ein befreundeter Bauingenieur erzählte, daß er bei einem öffentlichen Bauwerk
    einmal im Monat mit einem 10cm dicken Packel 1000er antanzen mußte.
    Schilling waren das damals.

    Es gilt die Unschuldsvermutung.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 15:20

    Wien ist zwar nicht der Nabel der Welt, da und dort scheint unsere Hauptstadt eher dessen Gegenüber zu sein, aber im mitteleuropäischen Raum ein deutliches Zeichen abzugeben durchaus geeignet, zumal es hoch an der Zeit wäre.

    Gemeinderatswahlen sind ebenso wie bundesweite Wahlen zwar kein Intelligenztest, jedoch wäre gerade in Wien eine intelligente Reaktion auf die reaktionäre Art der konservativen (Rathaus)-Roten, deren eigener Machterhalt jede Menge Geld des Steuerzahlers wert zu sein scheint, längst angemessen. Das kuschelig eingerichtete Biotop sozialistischer Gefälligkeitswirtschaft muss durchgerüttelt werden. Schon allein im Sinne der Sozialdemokratie, die längst zum Erfüllungsgehilfen des einstigen Klassenfeindes degeneriert ist.

    Jetzt auch noch nach der verfassungsmäßig äußerst fragwürdigen Unterschrift Fischers zum Lissabon-Diktat auch noch das Bundesheer in Frage zu stellen, das lt. Verfassung (Artikel 9a. (1) Österreich bekennt sich zur umfassenden Landesverteidigung usw.)
    unseren Status als autonome Republik begründet, reiht sich nahtlos in den schlampigen Umgang der Koalitionsparteien mit anerkannten und bewährten Regelwerken, die unsere Demokratie ja ausmachen, ein.

    Diese Überheblichkeit abzustellen muss (!) Aufgabe jedes verantwortungsbewussten Bürgers sein, der „politische Kulturschock“, der den ver(macht)haberten rot/schwarz-karierten Harlekins dabei in die morschen Knochen fahren mag, wird die Herrschaften hoffentlich endlich aufrütteln.

    Was niemandem schaden sollte, dem die Zukunft unseres Landes mit anvertraut ist.


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  1. Judy (kein Partner)
  2. Wander (kein Partner)
  3. Gian (kein Partner)
  4. Sexuty (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:47

    Yours is a clever way of thniikng about it.

  5. Robson (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:26

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  6. Vanilda (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:54

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  7. Nephi (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:36

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  8. Moritz (kein Partner)
    04. November 2014 15:48

    Also ich bin auch dafür das Internet offen z u lassen, denn ich wollte euch diese Markierungsfarbe empfehlen: https://www.teamsportbedarf.de/shop/markierungsfarbe/

  9. Amadeus (kein Partner)
    07. Oktober 2010 22:02

    Worum es sonntags wirklich geht: Wien, ein antimodernes Projekt

    07.10.2010 | 18:26 | CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

    Die Stadt verfügt hauptsächlich über all jene Qualitäten, die man von einem anspruchsvolleren Seniorenwohnheim erwarten würde. Toll. Kein Wunder, dass sich Wien wohlig im Mittelmaß wälzt.

    Quergeschrieben

    Dass Wien „eine alles in allem doch erstaunlich gut funktionierende Stadt (oder so ähnlich)“ sei, wird in diesen Tagen auch in jenen Döblinger oder Hietzinger Milieus konzediert, die sich gemeinhin als Restbiotope des Bürgertums der Bundeshauptstadt verstehen. Man hält Häupl zwar für einen Proleten und die Wiener SPÖ für eine polit-olfaktorische Zumutung weit jenseits der Wählbarkeitsgrenze – aber fundamentale Kritik an der Stadtverwaltung ist auch in diesen Kreisen praktisch nie zu vernehmen. Und anderswo sowieso nicht.

    Das sagt freilich mehr über die Fantasielosigkeit und bräsige Saturiertheit dieses Milieus aus als über die mangelnden oder tatsächlichen Qualitäten der Stadt.

    Geschenkt: Wien ist, aus verschiedenen Gründen, relativ sicher, relativ sauber, der Müll lungert nicht auf der Straße rum und die Rettung kommt meist schnell, wenn man sie braucht. Mit einem Wort: Wien verfügt primär über jene Qualitäten, die man von einer anspruchsvolleren Seniorenwohnanlage erwarten würde.

    Vor allem aber ragt Wien in gewisser Weise wie ein ideologischer Saurier aus den 1920er-Jahren ins 21. Jahrhundert hinein. Wesentlichstes Charakteristikum Wiens ist nämlich der allumfassende, um nicht zu sagen totale Pflegeanspruch, mit dem die Stadt ihre Insassen von der Geburt bis zum Begräbnis (unter der Regie der städtischen Bestattung) umhegt. In keiner anderen Stadt der Welt ist die Dichte fürsorglicher Belagerung durch den Magistrat so hoch wie in Wien: Sie ist mit Abstand größter Hausherr (über 200.000 Wohnungen) und gleichzeitig größter Arbeitgeber (65.000 Dienststellen) – und damit Herrscher über die existenziellsten Bedürfnisse der Bewohner. Bedürfnissen, bei deren Befriedigung das Erweisen der gebotenen Loyalität natürlich hilfreich ist.

    Wien ist keine von ihren Bürgern regierte Stadt, sondern viel eher ein gewaltiges Wohnheim, dessen Heimleitung eifrig darauf schaut, dass es eh immer schön warm ist, die Essenstablette pünktlich ausgegeben wird und es im Fernsehraum nicht zieht. Nicht zufällig wirbt die SPÖ mit Plakaten, auf denen eine „Hausordnung“ für die ganze Stadt postuliert wird.

    Durchaus zutreffend hat „Falter“-Chefredakteur Armin Thurnher das „rosaroten Etatismus“ genannt, also (laut Lexikon) „...eine Politik, die es anstrebt, die Zuständigkeit des Staates zulasten der Rechte, der Kompetenzen und der Selbstständigkeit der Gesellschaft, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht, auszuweiten“. Genau das ist der Punkt. Thurnher mag das erstrebenswert finden – doch Wien stellt sich damit im 21. Jahrhundert als antimodernes Projekt dar, als Antithese zum freien, selbstbestimmten Bürger, der seine Angelegenheiten selbst regelt, anstatt die städtische Obrigkeit sheepishly um Alimentierung anzubetteln.

    Nur folgerichtig ist, dass Wien zwar hochattraktiv für eher grundsicherungsaffine Zuwanderer oder ruhebedürftige Kohlmarkt-Russen ist, dafür aber seit Menschengedenken keinen Wissenschaftsnobelpreisträger hervorgebracht hat, keine global wahrgenommene Spitzenleistung in der Kunst, über keine Hochschule verfügt, die Weltrang hätte. Wohlig wälzt sich Wien im Mittelmaß und fühlt sich auch noch wohl dabei.

    Dass dies ein zukunftsfester urbaner Masterplan ist, darf eher bezweifelt werden. Aber macht nichts, funktioniert ja eh alles in dieser so toll verwalteten Stadt.

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/600441/index.do

    • Josef Maierhofer
      08. Oktober 2010 10:49

      Danke für den treffenden Kommentar !

      Ich denke, der Winter wird kalt und es wird schön langsam überall hineinzuziehen beginnen, weil die Kredite bald ausgehen werden.

  10. Steuerzahler (kein Partner)
    07. Oktober 2010 21:08

    OFFENER BRIEF AN CHRISTIAN WULFF,

    Von Henryk M. Broder und Reinhard Moor:

    Gehören wir Ungläubigen auch dazu?

    "Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland", sagte Christian Wulff in seiner Bremer Ansprache. Henryk M. Broder und Reinhard Mohr meinen, das sei gut gemeint, mache die Sache aber nicht besser.

    Verehrter Herr Bundespräsident,

    in Ihrer Bremer Ansprache zum zwanzigsten Jahrestag der deutschen Vereinigung haben Sie viel – womöglich: allzu viel – Richtiges gesagt. Fast alles wurde angesprochen, fast nichts blieb ungesagt. Ein Massenauflauf von Allgemeinplätzen. Eine typische Sonntagsrede eben. Nebbich.

    Eine Passage aber hat uns doch irritiert. Sie sagten wörtlich:
    "Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland."

    Böswillige Spötter könnten nun frei nach Richard David Precht nachfragen: Welcher Islam eigentlich, und wenn ja, wie viele? Aber wir wollen seriös bleiben.

    Gewiss, das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland, genauso wie Beethovens Neunte, Veronica Ferres, die Currywurst, die Bielefelder Fußgängerzone und Schalke 04.

    Aber finden Sie nicht auch, dass Ihre Formulierung „gehört zweifelsfrei“ ein kleines bisschen euphemistisch klingt? Ein wenig untertrieben, wie ein beliebiger Appendix, ein Anhängsel, Teil einer tendenziell endlosen Aufzählung, zu der auch Günther Netzer und Gerhard Delling gehörten?

    In Bayern würde man dazu sagen: Adebei – auch dabei.

    Auch der von Ihren Redenschreibern pflichtschuldigst formulierte Hinweis auf die "christlich-jüdische Geschichte" ändert daran nichts. Es ist nur eine jener Leerformeln, von denen Ihre Rede strotzt. Und wenn Sie schon diese abgenutzte Formel benutzen, dann hätten Sie wenigstens erwähnen müssen, dass die christlich-jüdische Geschichte Deutschlands Jahrhunderte lang vor allem eine Geschichte der Glaubenskriege, der Unterdrückung, des Antisemitismus und der Gewalt war, vom Holocaust zu schweigen.

    Aber wir verstehen natürlich: Sie meinten die Kultur des Abendlandes. Doch hier fehlt dann wieder das entscheidende Wort: Aufklärung. Es kommt in Ihrer Rede nicht vor. Weder Kant noch Voltaire, weder Spinoza noch Moses Mendelssohn. Das ist kein Zufall, denn auch die alten Römer und Griechen kommen bei Ihnen ja nicht vor, weder Aristoteles noch Sokrates oder Seneca. Kurz: Die gesamte europäische Geschichte von Aufklärung, Revolution und Humanismus ist Ihnen keinen einzigen Satz wert. Dabei ist sie doch die Grundlage unserer demokratischen Republik.

    Apropos Republik: Indem sie „den Islam“ gleichberechtigt neben Christentum und Judentum stellen, erwecken Sie trotz Ihrer rhetorischen Relativierung des adebei den Eindruck, als sei das vereinte Deutschland keine zivile, säkulare Republik freier Bürger, sondern die Summe seiner Religionsgemeinschaften, eine Art multikulturelle Glaubenskongregation, ein einziger fortwährender Kirchentag unter dem gemeinsamen Vorsitz von Margot Käßmann, Kardinal Meissner, Charlotte Knobloch und dem Zentralrat der Muslime.

    Absurd genug, aber selbst wenn es so wäre, müssten wir erst recht fragen: Und was ist, bitteschön, mit den Baha’i und den Buddhisten, mit Hindus und Anhängern evangelikaler Sekten, mit orthodoxen Juden und Paderborner Diaspora-Katholiken? Und was mit den frei schwebenden Esoterikern aller Glaubensrichtungen, Vegetariern und Veganern, den Apokalyptikern und Verschwörungsliebhabern aller Bundesländer?

    Unsere dringendste Nachfrage, verehrter Herr Bundespräsident, betrifft allerdings uns selbst, zugegeben: merkwürdige Menschen, die, obzwar zutiefst in der christlich-deutsch-jüdisch-polnisch-hessischen Geschichte verwurzelt, gar nicht religiös sind und, pardon, keiner Glaubensgemeinschaft wirklich angehören.

    Kurz: Was ist mit uns Ungläubigen und Agnostikern, uns ewigen Zweiflern, Kritikastern und Rotweintrinkern?

    Gehören wir auch dazu? Sind Sie auch unser Bundespräsident, womöglich mit derselben "Leidenschaft", mit der Sie Präsident aller Muslime sind? Und worin würde sich diese Leidenschaft dann offenbaren?

    Vielleicht gar in der öffentlich geäußerten Erkenntnis, dass sich Demokratie, Freiheit und Menschenrechte in unserer „christlich-jüdischen Geschichte“ fast immer im Kampf der Aufklärung gegen die Macht der Religion und des Glaubens durchgesetzt haben? Ein Kampf, der bis in die jüngsten Tage reicht, denken wir nur an unseren Mitbruder Ex-Bischof Mixa.

    Wie aber wäre dies wiederum mit Ihrer Formulierung zu vereinbaren, "der Islam" gehöre "zweifelsfrei" zu Deutschland?

    Wir wissen, Sie haben es gut gemeint, aber das macht die Sache nicht besser. In Ihrer ersten Rede nach Ihrer Wahl zum Bundespräsidenten haben sie erklärt, Sie wollten die Mauern in den Köpfen einreißen, die Gräben zuschütten und Brücken bauen. Wenn das die Arbeit ist, die ein Präsident leisten muss, dann wären wir mit einem Hoch- und Tiefbauingenieur besser bedient gewesen. Unser Verdacht, dass es Ihnen eher auf die Verpackung als auf den Inhalt ankommt, hat sich leider bestätigt.

    Es wäre richtig gewesen, die Muslime in Deutschland willkommen zu heißen und bei dieser Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass sie - ebenso wie die DDR-Bürger vor dem Fall der Mauer - mit den Füßen abgestimmt haben. Dass sie aus Ländern gekommen sind, in denen es keine Demokratie, keine Meinungsfreiheit, keine Gewaltenteilung, keine Gleichberechtigung, nicht einmal das Recht gibt, seinen Ehepartner frei zu wählen. Indem Sie aber den Islam willkommen geheißen haben, haben Sie auch all das willkommen geheißen, wovor Millionen von Moslems geflohen sind. Es ist, als hätte ein Bundespräsident im Jahre 1980 nicht die Mauerspringer, sondern den real existierenden Sozialismus umarmt.

    Wir haben den Verdacht, dass auch Sie sich von der Wirklichkeit weit entfernt haben. Fahren Sie doch mal nach Duisburg-Marxloh, wo vor kurzem die größte Moschee Deutschlands eingeweiht wurde, wobei alle Politiker betonten, jetzt sei der Islam "in Deutschland angekommen". Und reden Sie mit den einfachen Leuten in Duisburg-Marxloh, die in der Nähe der Moschee leben und arbeiten. Es sind alles Moslems. Sie werden Ihnen erzählen, dass für den Bau der Moschee Millionen ausgegeben wurden, während für Sprachkurse kein Geld da ist. Und versuchen Sie dann einmal, unangemeldet in die Moschee zu kommen, so wie sie jede Kirche in Deutschland unangemeldet besuchen können. Sie werden was erleben.

    Fahren Sie mal nach Mönchengladbach, wo die Bürger im Ortsteil Eicken gegen einem Moscheeverein demonstrieren, der sich "Einladung zum Paradies" nennt, wo sich jeden Freitag Moslems zu einer gespenstischen Gebets-Demo am Marktplatz versammeln und dabei die Einwohner belästigen, die der Meinung sind, dass Religion Privatsache ist. Oder laufen Sie einfach mal bei einer "Al-Quds"-Demo mit und hören Sie sich an, welche Parolen dabei gerufen werden. Und wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, "der Islam" gehöre "zweifelsfrei" zu Deutschland, dann reden Sie mit den Häretikern unter den Moslems, die Ihnen erzählen werden, was sie "daheim" erlebt haben.

    Sie haben in Ihrer Rede zwei Gruppen besonders gewürdigt: Die Ostdeutschen und die Moslems. In der Tat haben beide einiges gemeinsam: Den Mangel an demokratischer Praxis und ein Defizit in der Kunst der Selbstkritik. Allerdings haben sie uns wohlstandsgesättigten Westdeutschen etwas voraus: Die Erfahrung einer Diktatur. Und deswegen haben viele auch ein gutes Gespür für falsche Töne, leere Versprechen und wohlfeile Komplimente. Wie zum Beispiel unser Kollege Hamed Abdel-Samad, der vor 15 Jahren aus Ägypten nach Deutschland gekommen ist. Der Sohn eines Imams sagt über sich selbst, er sei "vom Glauben zum Wissen konvertiert".

    Machen Sie es ihm doch bitte nach.

    Shalom, Salam und Grüß Gott!

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/gehoeren-wir-unglaeubigen-auch-dazu/1950404.html

  11. peter (kein Partner)
    07. Oktober 2010 13:21

    Wenn es ihrer Ansicht nach in Wien sooo schlecht ist, und diese Meinung steht ihnen natürlich frei, warum leben die Kritiker dann hier?

    Da gäbs doch eine ganz einfache und praktikable Lösung - Koffer packen und ab nach NÖ, BGLD oder KTN, ganz wie es beliebt. Dort gibts halt keine billige Gemeindewohnung, das nächste Krankenhaus ist eine Stunde entfernt und wenns am Sonntag nicht zur Kirche gehen .....

    Aber diese kleinen Nachteile werden doch alle Kritiker sicher gerne in Kauf nehmen um endlich von den unerträglichen Verhältnissen in Wien erlöst zu werden. Man stelle sich nur vor, daß Hr. Maierhofer sogar von rücksichtslosen und undisziplinierten Radfahrern belästigt wurde! Also wirklich - in so einem Sündenpfuhl würde ich keine Sekunge leben wollen.

    • Josef Maierhofer
      08. Oktober 2010 11:05

      Billige Gemeindewohnung:
      Die ist genauso teuer wie eine privat gebaute und wird vom Steuerzahler bezahlt.

      Radfahrerbelästigung:
      Ich lade Sie ein in die Fußgeherzone Favoriten und Umgebung. Es gibt Radwege und die Radfahrer fahren durch die Fugeherzone und am Abend oft sehr schnell.

      Eine Frau wurde weiter oben in der Ettenreichgasse von einem solchen unbekannten Fahrrad - Rowdy niedergestossen und erlitt schwere Brüche und mußte 3 Monate im Spital verbringen.

      Sie unterliegen auch dem Irrtum, daß Oberflächlichkeit genügt für ein Urteil. Gehen Sie in die Tiefe und sehen Sie sich die Schuldenziffern der Stadt Wien an, die ergeben, daß man längst mit dem Steuergeld der fleißigen Menschen nicht mehr auskommt.

      Diese faule Stadtstruktur auf Kredit als gut zu bezeichnen, wo sie doch auf Kredit ist, das ist genau der Hauptfehler, das beiseite Schieben der Realität.

    • fosca
      09. Oktober 2010 23:56

      @peter

      In Wien gibt es schon längst keine "billigen Gemeindewohnungen" mehr, dafür aber umso mehr Ärger!
      Aber das wird tunlichst unter den Teppich gekehrt, wie so vieles im "Rothaus"!

  12. sosheimat (kein Partner)
    07. Oktober 2010 09:24

    Danke für dieses ausgezeichneten Artikel!!!!

    Radikaler Islam in Wien - aber dem Rathaus stört es wohl nicht???
    http://sosheimat.wordpress.com/2010/10/06/radikaler-islam-in-wien/

  13. Harry (kein Partner)
    06. Oktober 2010 23:39

    Unter Herrn Michael H. ist der Islam zum Fundament der SPÖ-Wien geworden. Die Justiz gibt in guter alter Tradition Schauprozesse. Es besteht die Möglichkeit, die Opfer ideologischer Verfolgung in Österreich zu unterstützen. Frau Sabaditsch-Wolff hat in Vorträgen diverse Koranverse zitiert und wird deshalb wegen Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren vor ein Tribunal gezerrt:

    http://www.pi-news.net/2010/10/video-interview-mit-elisabeth-sabaditsch-wolff/

    Überweisungen aus Österreich:
    Raiffeisen Zentralbank
    Kontonummer: 42908021602
    BLZ: 31500

    Kontoinhaber: Öffentlicher Notar Mag. Martin Scheichenbauer, Hemmaweg 5, A-9342 Gurk

    Zweck: Sabaditsch-Wolff

  14. APM (kein Partner)
    06. Oktober 2010 19:27

    Gerade "Wien Heute" gesehen. Es wurde auch ein "Comic" der "jungen SPÖ" gezeigt, das anscheinend sogar dem ORF zuviel war, weil er sich durch einen "Polit-Experten" dar dazu lapidar feststellte: "So etwas haben schon die Nazis gemacht" davon (zumindest vordergründig) distanzierte.
    Es ist tatsächlich hoch an der Zeit, solchem verkommenen, außer Rand und Band geratenen Gelichter politisch den Garaus zu machen. Nur wird das eine Marek, die z.Z. schon das Ganzkörper-Präservativ vorbereitet um in den "Genuss" der Vize-BM zu kommen nicht möglich sein. Wir Wiener würden da vom Starkregen in die Traufe fallen....

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      06. Oktober 2010 22:03

      Nur ganz knapp OT:
      Wäre das nicht eine Idee zur Erinnerung an seine politische Neutralitätspflicht?
      http://cnsnews.com/news/article/trucks-encircle-abc-cbs-nbc-challenge-li

      Es gibt eine Auflehnung gegen die Linkslastigkeit der Medien.
      Angesichts der Tatsache, dass Rundfunk und Fernsehen in den USA sich ausschließlich durch Werbeeinnahmen finanzieren, also relativ privatwirtschaftliche Unternehmen sind, wären solche Aktionen "bei uns dahaam" doch mindestens so gerechtfertigt.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      06. Oktober 2010 22:06

      Pardon! Der zweite Satz wurde verstümmelt, soll lauten:
      Wäre das nicht eine Idee zur Erinnerung des ORF an seine politische Neutralitätspflicht?

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      06. Oktober 2010 22:22

      Imperator, das ist nicht Amerika.

      Dem ORF muss man die Gebührenfinanzierung entziehen, anders ändert man gar nichts.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      06. Oktober 2010 22:54

      Eure königliche Hoheit!
      Welch Privileg und Freude, Euch hier in der Favela der noch nicht zahlenden Unberührbaren wiederzusehen, und zwar höchstderoselbst!
      Aber wie Ihr wohl wisset, verdienter Erretter des Abendlands vor Muselmanen, Mamelucken und Skipetaren: Wem Ihr die ersessenen und von den Großwesiren des Kalifats auf immer verheißene Pfründen entreißet, der beißet gar heftiglich.
      Der Muezzin-Chor des ORF und seine Konkubinen, den Kalifen so hörig wie deren Lustknaben und Odalisken, beißet sogar mit vergifteten Zähnen, immun gegen das körpereigene Gift.
      Selbst der gute alte Sisyphos würde seine sklavische Fron nicht für eine Säuberung oder gar Enteignung des ORF eintauschen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      06. Oktober 2010 23:45

      In der Tat, Imperator, den örf will keiner haben. Wir denken, dass sogar der Mann von den Fayman Islands rituelle Waschungen vornimmt, wenn er mit einem von denen zu tun hatte.

      Nichtsdestowenigertrotzquam sollten wir die Reihen schliessen, um den Küniglbergern das Handwerk zu legen. Die Worte des jüngeren Pitt, aus dem Langen Parlament Karls, wiederholt von Amery im Unterhaus, als die Hunnen die alliierten Armeen hinweggefegt hatten, sollen nun den Küniglbergen gelten:

      Für das wenige Gute, das ihr getan habt, seid ihr schon viel zu lange hier. Wir wollen mit euch nichts mehr zu tun haben. In Gottes Namen, geht!

  15. Philipp Starl (kein Partner)
    06. Oktober 2010 18:05

    OT: Sry für dieses OT, aber dieses Video zeigt, wie Klimaretter denken, was sie bereit sind zu tun und wie geschmacklos sie vorgehen.

    http://www.youtube.com/watch?v=KEmgAWPLq_E&feature=youtube_gdata_player

    Achtung! Dieses Video ist nichts für zart besaitete Gemüter und ich nehme es vorweg: es ist KEINE Kampagne gegen die Klimatyrannei, nein es ist eine Kampagne von 10:10, einer Klimaorganisation, erreichbar unter:

    1010global.org/uk

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      06. Oktober 2010 22:21

      @Don Philippo:

      Gut, daß Sie diese üble Peinlichkeit erwähnen. Dieses (übrigens sündteuer, vom Regisseur von u.a. "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", produzierte) Video beweist wieder einmal, daß die Öko-Dschihadisten echtes rotfaschistisches Blut in ihren Adern haben.

      Die wohlmeinenden, angeblich nichtsahnenden 10:10-Sponsoren Sony, O2, Kyocera Mita et al. haben sich bereits in Rettungsboote geflüchtet und distanzieren sich verzweifelt von dieser sinkenden Titanic.
      Die Delle in der Corporate Identity wird aber so schnell nicht auszubügeln sein. Dabei sitzen dort lauter hochbezahlte G'studierte im Management!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Oktober 2010 22:43

      Starl, haben Sie als Parteiobmann schon eine Strategie, wie Sie an die wichtigen österreichischen Netzwerke herankommen? Wenn Ihnen die gängigen Männerbünde zu blöd sind, was ich verstehen könnte, empfehle ich Ihnen zumindest subtil den Jagdschein zu machen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Oktober 2010 22:49

      Vorsichtig sein, STF, ich zitiere:

      Der Parteiobmann heißt Philipp Starl, geboren am 17.03.1983, wohnhaft in Wien; er führt die Geschäfte, ist zur Änderung der Satzungen berechtigt,

      kann eine außerordentliche Bundesversammlung einberufen und hat ein absolutes Vetorecht bei der Wahl

      des Parteivorstands. Er ist ebenso zur Vertretung nach außen befugt und bis auf weiteres unabwählbar.

      Ende Zitat.
      Die Unfehlbarkeit wird ihm beim ersten Parteitag verliehen. Das ist schnell abgezählt, im Spiegel.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Oktober 2010 08:03

      Trotzdem täte ihm ein Jagschein gut. Oder vielleicht auch eine Mitgliedschaft bei den Rotariern, obwohl, da ist glaube ich auch Unterberger, das dürfte nicht viel bringen.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      07. Oktober 2010 11:02

      @ STF

      Danke für den Tipp, ich werde ihn in Evidenz halten.

      @ Shrooms

      Im Dunkeln ist's gut Munkeln.

    • THJ (kein Partner)
      07. Oktober 2010 11:12

      Meine Güte Shrooms, das ist halt eine Führerpartei. Nichts Neues, nicht einmal die Herkunft des Führers, die liegt schon wieder in Oberösterreich. Es ist halt diesmal Gmunden und nicht Braunau.

    • Sigismund (kein Partner)
      07. Oktober 2010 12:05

      THJ aka Neumaier, was wollen Sie schon wieder? Ein bisschen herumtrollen oder einfach nur vernadern?

    • THJ (kein Partner)
      07. Oktober 2010 13:09

      Sigismundi, ich bin nicht der Neumaier, das sollte schon der letzte Gehirnamputierte kapiert haben. Sie offenbar nicht. Was haben's Ihnen denn sonst noch so weggeschnitten?

    • Sigismund (kein Partner)
      08. Oktober 2010 08:00

      THJ aka Neumaier, Sie können mich mit Ihren Phrasen nicht täuschen. Ich weiß, dass Sie der Neumaier-Troll sind und als THJ auf Starl-Jagd gehen. Das ist sozusagen ihre dunkle und proletenhafte Seite. Das ist ziemlich klar.

    • THJ (kein Partner)
      08. Oktober 2010 15:37

      Siggi, was immer sie rauchen, Finger weg, sonst müssen Sie noch für die Grünen kandidieren. Ihre Paranoia ist lieb, aber nicht mehr als eine Geisteskrankheit. Wohl keine, die mehr heilbar ist.

    • Sigismund (kein Partner)
      08. Oktober 2010 20:36

      THJ aka Neumaier, sehr nett, aber dass Sie so kindisch sind und immer wieder darauf beharren, finde ich dann doch erstaunlich. Verwundert bin ich auch, dass Sie mir nicht mal mehr einen Psychiater empfehlen, wo Sie doch sonst gern Ihren Artgenossen helfen, damit diese einträgliche Geschäfte machen können.

    • THJ (kein Partner)
      08. Oktober 2010 22:06

      Sigismund, Forumsnazi, gar der Liebhaber vom Starl oder wer immer Sie sein mögen.
      Gehen Sie zu einem Arzt oder entsorgen Sie sich.
      Aber lassen Sie Ihre Lügen behandeln.

    • Sigismund (kein Partner)
      08. Oktober 2010 23:01

      THJ aka Neumaier, mich als Forumsnazi zu beschimpfen entspricht ganz Ihrem Niveau, obwohl natürlich Ihre jüdische Abstammung offensichtlich ist, welche Sie ja auch schon zugegeben haben. Aber das nur am Rande.
      Versuchen Sie Ihren irrationalen Hass auf Starl zu bändigen. Das ist eines angeblichen Doppeldoktors (obwohl das ja auch gelogen ist) unwürdig. Herr Starl versucht etwas auf die Beine zu stellen und Sie speien nur Gift und Galle. Ekelhaft.

    • THJ (kein Partner)
      09. Oktober 2010 13:47

      Sigismundi, Forumsnazi, Liebhaber vom Starl, wer auch immer, Sie lügen sich eine Verschwörung zusammen, toll, aber nur für Psychiater.
      Nein, ich bin, egal wie oft Sie diese Lüge verbreiten, nicht der Alexander.
      Aber bleiben Sie dabei, Ihre Lügen nimmt sowieso keiner ernst.
      Helfen Sie lieber dem Starl seine totalitäre Partei aufzuziehen, vielleicht heirat er Sie dann ;-)

    • Sigismund (kein Partner)
      10. Oktober 2010 07:06

      THJ aka Neumaier-Troll, also dass Ihnen nicht das zu blöd wird, wo man Sie doch schon vor Ewigkeiten als üblen Troll entlarvt hat. Echt, Sie brauchen Hilfe. Und werden Sie mal erwachsen. Das hier ist kein Forum für Baby-Trolle.

  16. horst (kein Partner)
    06. Oktober 2010 18:05

    wissen sie - in der spö und nicht nur in dieser partei, haben wir die besten schauspieler der welt, sofern sie diesen beruf gewählt hätten - aber sie wurden politiker...
    weltberühmte stars hätten sie werden können, unerklärlich!*g*

    • Hias (kein Partner)
      06. Oktober 2010 18:07

      Finden Sie heraus, welche Talente Sie haben, testen: emotionale Sicherheit, Risikobereitschaft, Offenheit und Phantasie, ...

    • Moik (kein Partner)
      06. Oktober 2010 18:49

      Schauspieler zu sein ist kein Beruf, sondern eine Berufung. Ja fast wie die eines Priesters. Nun stellt sich die Frage, sind Politiker spirituell?

    • Josef Maierhofer
      08. Oktober 2010 11:11

      @ Moik

      .... beim Geld, ja ...

  17. Siggi (kein Partner)
    06. Oktober 2010 16:36

    Stimmt, die ersten 15 waren besser.

    • siggi (the one and only)´ (kein Partner)
      06. Oktober 2010 17:34

      Super - mein Troll ist wieder da! Ich brauche gar nicht mehr selbst posten und bitte nur die Meldungen in ihr Gegenteil zu verkehren.

    • Siggi (kein Partner)
      06. Oktober 2010 17:45

      Wieso? Wer sind Sie überhaupt? Haben Sie ein Vorrecht auf diesen Nick?

      Und dass die ersten 15 Gründe besser und fundierter waren, kann auch Siggi 2 nicht bestreiten.

    • Siggi III (kein Partner)
  18. Brigitte Imb
  19. harald steiner (kein Partner)
    06. Oktober 2010 15:55

    Das passt jetzt zwar nicht ganz hierher, da ich keinen Zugang zum privilegierten Forum habe, ich muss es aber trotzdem loswerden.

    Es freut mich, dass endlich einmal Bewegung in die Frage der Wehrpflicht kommt. Es ärgert mich nur gewaltig, dass so ein wichtiges Thema von der Wiener SPÖ als billiger Wahlkampftrick missbraucht wird, offenbar als Folge einer Krone Kampagne (von der ich nichts mitbekommen habe).

  20. Neppomuck (kein Partner)
    06. Oktober 2010 15:20

    Wien ist zwar nicht der Nabel der Welt, da und dort scheint unsere Hauptstadt eher dessen Gegenüber zu sein, aber im mitteleuropäischen Raum ein deutliches Zeichen abzugeben durchaus geeignet, zumal es hoch an der Zeit wäre.

    Gemeinderatswahlen sind ebenso wie bundesweite Wahlen zwar kein Intelligenztest, jedoch wäre gerade in Wien eine intelligente Reaktion auf die reaktionäre Art der konservativen (Rathaus)-Roten, deren eigener Machterhalt jede Menge Geld des Steuerzahlers wert zu sein scheint, längst angemessen. Das kuschelig eingerichtete Biotop sozialistischer Gefälligkeitswirtschaft muss durchgerüttelt werden. Schon allein im Sinne der Sozialdemokratie, die längst zum Erfüllungsgehilfen des einstigen Klassenfeindes degeneriert ist.

    Jetzt auch noch nach der verfassungsmäßig äußerst fragwürdigen Unterschrift Fischers zum Lissabon-Diktat auch noch das Bundesheer in Frage zu stellen, das lt. Verfassung (Artikel 9a. (1) Österreich bekennt sich zur umfassenden Landesverteidigung usw.)
    unseren Status als autonome Republik begründet, reiht sich nahtlos in den schlampigen Umgang der Koalitionsparteien mit anerkannten und bewährten Regelwerken, die unsere Demokratie ja ausmachen, ein.

    Diese Überheblichkeit abzustellen muss (!) Aufgabe jedes verantwortungsbewussten Bürgers sein, der „politische Kulturschock“, der den ver(macht)haberten rot/schwarz-karierten Harlekins dabei in die morschen Knochen fahren mag, wird die Herrschaften hoffentlich endlich aufrütteln.

    Was niemandem schaden sollte, dem die Zukunft unseres Landes mit anvertraut ist.

  21. numerus clausel (kein Partner)
    06. Oktober 2010 15:07

    Um auch mal an die Fördertöpfe zu gelangen schlage ich vor, einen Verein für schwule Türken zu gründen. So ein Verein müsste doch Unsummen an Fördergeldern lukrieren können.

    • Ügülü Üztürk (kein Partner)
      06. Oktober 2010 20:20

      Weissu was, Nümmer Kläusel? Isch bün dabei, Oidah, bei die Barte vonne Proleten. Kriegen wir Kohle bissum Abwünken, machen wir Stöffl zu Hagia Mickaela ... und wählen ihm, den Chäupl, unser treugläubiger Fraind, bis kann er nimmer eine Achtel Charab rünterschlückän.
      Weil weissu, Läbärr mackt nik alles mit. Aber isse ünsa Brudah!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Oktober 2010 20:58

      Aber lesbische TürkÜnnen, numerus, die ein chinesisches Mädchen nicht adoptieren dürfen, das würde Arigona schlagen.

    • numerus clausel (kein Partner)
      06. Oktober 2010 21:38

      Sehr gute Ideen, einmal hat hier jemand auch den Vorschlag für einen gegenderten Schwulenporno gemacht. Dafür wird´s doch sicher auch Förderungen geben.
      Stimmt, wo ist die A. jetzt eigentlich? Halten´s die bis zur Wahl irgendwo im Untergrund?

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Oktober 2010 22:27

      Ja numerus, der gegenderte Schwupo mit Migrationshintergründ wäre etwas Neues.

      Übrigens hat der suda, den sopherl angeblich nicht in die Diskussion gebracht hat, eine Ausbildung in gender mainstreaming. Cool, was man alles auf Steuerzahlerkosten machen kann.

  22. Pretty (kein Partner)
    06. Oktober 2010 14:24

    Lesenswert: http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html

    " Was wir jetzt erleben, ist das letzte Aufgebot der Parteien-Diktatur. Die Situation gleicht derjenigen der sterbenden DDR: Die alten Funktionäre sind müde und vergreist, die jungen Funktionäre hatten nie gelernt, mit der Macht umzugehen. Kein Funktionär verschwendet seine Kraft, um auf die Wähler zu wirken, denn die Wähler sind völlig unwichtig. Es kommt ausschließlich auf die Partei an, denn die Partei stellt die Wahlliste auf, die Partei vergibt die Wahlkreise, die Partei sichert Posten, Einkommen und Dienstwagen. Für wen wird so ein Parteifunktionär also arbeiten? Eine Firma, deren Angestellte sich hautsächlich mit sich selbst beschäftigen, geht schließlich Bankrott. Dem Staat ergeht es nicht anders."
    "Gehen Sie davon aus, daß diese Gestalten allesamt verschwinden. Ob sie an den Laternen hängen, in Arbeitslagern büßen oder mit der ganzen Beute in fremde Länder fliehen, ist völlig egal, sie verschwinden eben. Ich gönne ihnen sogar ein Leben von ihrer Hände Arbeit - nach Aberkennung aller Pensionen"

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Oktober 2010 14:29

      Ja, Pretty, damit ist alles gesagt. Mir ist schon wurscht, welche Farbe eine Partei hat, es ist Hose wie Jacke.

  23. dadadadadadaaaa Batamaaaan (kein Partner)
    06. Oktober 2010 13:09

    Also wenn man auf Standortsubventionen für Industrie usw. hinweist ist das Neid, Schwule hingegen darf man schon mal bei ihrem unterstellten Mehrverdienst packen.
    Was kommt als nächstes von A.U.? Vermögenssteuer ja, aber nur für Schwule?

    Der Unsinn über die Radwege ist ja selbst einigen Fans hier offenbar zu dumm, also zu ignorieren.

    Eines würde mich noch interessieren - wo sind den diese exterritorialen Parks von denen A.U. spricht und wodurch sind die gekennzeichnet? Ich wohne schon so lange in Wien und bin wirklich kein Stubenhocker aber die Ghettos konnte ich noch nicht finden, weder in Ottakring noch im 10ten oder sonstwo. Wahrscheinlich ist ein Park für Unterberger schon exterritorial wenn ein paar Türkenkids herumlaufen.

    • Josef Maierhofer
      06. Oktober 2010 15:49

      Wenn die 'Kids' herumlaufen ist das in Ordnung, wenn sie aber gemeinsam mit ihren Eltern die anderen Kinder aus dem Park verdrängen oder von den Spielzeugen abdrägen, dann ist das nicht in Ordnung. Daraus werden dann Ihre zukünftigen Schlächter im Namen Mohammeds.

      Ich rede mit den Menschen und sehe das daher auch.

      Hoffentlich denken die Wiener über alles nach und ziehen sie die Konsequenzen, bevor es für alle zu spät ist.

  24. Stachel (kein Partner)
    06. Oktober 2010 13:03

    In seinem blindwütigen Hass auf Schwule erfindet Unterberger Dinge, deren Lächerlichkeit ihm offenbar selber nicht bewusst ist. Etwa, wie hier, dass Schwule die "bestverdienende Schicht" der Gesellschaft sind. Das ist so absurd, dass es schon wieder lustig ist. Wieso, bitte schön? Sind sie gescheiter, fleißiger, fähiger, geschickter als Heteros? Da müsste Unterberger sie ja besonders schätzen. Oder meint er, dass sich alle Schwulen ein zusätzliches Körberlgeld auf dem Schwulenstrich verdienen? Anscheinend merkt Unterberger gar nicht, dass er mit derartigen Unterstellungen sein ohnehin auf sehr wackeligen Beinen stehendes Prestige als seriöser Journalist endgültig aufs Spiel setzt.

    • Josef Maierhofer
      06. Oktober 2010 15:55

      Vielleicht meint er damit den Fakt, daß es zwar gar nicht so viele dieser Sorte gibt, aber deren Bevorzugung auf allen Gebieten des Steuerrechts und der Sozialwelt im Gegensatz zu den Familien, die (noch) mehr sind in Österreich und gemolken werden nach Strich und Faden.

      Nachdem er das immer wieder schreibt, denke ich, gibt es da irgendwo eine Referenz, die das bestätigt.

    • Manfredo (kein Partner)
      06. Oktober 2010 16:34

      Unterberger geht es vor allem um die rot-grünen Berufsschwuchteln wie Alfons Haider oder Marco Schreuder, die immer ihr Schwulsein ganz besonders hervorkehren, was nun wirklich keine Sau interessiert und von vielen als Belästigung gesehen wird.

    • trollfressser (kein Partner)
      06. Oktober 2010 17:33

      Stachel

      Wieso Hass auf Schwule? Die die ich kenne sind entweder liebenswürdig bis zum Kotzen oder krank bis zum Kotzen. Auf alle Fälle sind die die sich outen immer bis zum Kotzen präpotent. Normale Schwule outen sich möglichweise deshalb gar nicht.

      Oder kennen Sie andere, wenn ja in welchem Universum?

      Vielleicht kann dann noch jemand erklären, warum es soweit gekommen ist, dass Schwulsein zumindest Nasenrümpfen hervorruft.

    • Stachel (kein Partner)
      07. Oktober 2010 12:30

      @Josef Maierhofer
      Wieso werden Schwule steuerrechtlich oder sozial bevorzugt? Eher benachteiligt, da sie (auch bei jahrelanger Partnerschaft) vielerlei Nachteile (Erbrecht, Krankenmitversicherung usw.) in Kauf nehmen müssen. Ich bin absolut nicht schwul (seit 36 Jahren glücklich verheiratet, 1 Tochter), kenne bewusst eigentlich nur einen Schwulen (und den auch nicht besonders gut), verfolge aber seit Jahren diesbezügliche Diskussionen und Gesetzesänderungen, kann da keinerlei Bevorzugung ausmachen. Woher Unterberger seine Informationen und Statistiken bezieht, ist völlig unklar, er sagt es bezeichnenderweise auch nicht, daher nehme ich an, dass er sie sich aus dem Fingern gesogen hat, weil er - wahrscheinlich aufgrund seiner erzkonservativ/reaktionär-katholischen Einstellung - die Homosexualität als widernatürlich und sündig ansieht und sehr unglücklich darüber ist, dass sie gesetzlich nicht mehr verboten bzw. gesellschaftlich nicht mehr geächtet ist.

  25. dieba (kein Partner)
    06. Oktober 2010 12:53

    Zu Punkt 3 kann ich Herrn Unterberger nicht zustimmen. Die SPÖ hat nie Herrn Unterberger und seine Klientel unterstützt.

  26. Heri (kein Partner)
  27. Heri (kein Partner)
    06. Oktober 2010 11:18

    Also ich bin sicher kein Grüner oder Öko, aber ich finde in Wien ist es für Radfahrer noch immer kein Vergnügen. Wenn man Wien z.B. mit Graz vergleicht, so ist sieht man subjektiv prozentual viel weniger Radfahrer (abgesehen von irren Botendiensten) in Wien. Fast jeder fährt mit dem Auto.
    Aber in Graz macht es auch viel mehr Spaß mit dem Rad zu fahren als in Wien.
    Dafür sehe ich zwei Gründe: In Graz sind naturgemäß die Wege kürzer, da die Stadt kleiner ist und daher Erledigung per Rad einfacher sind. Und zum zweiten gibt es in Graz viel mehr Radwege als in Wien.
    Also ich fände es nicht schlecht in Wien das Radnetz auszubauen. Schöne, sichere Radwege würde zumindest mich motivieren auch das Rad in Wien zu benutzen. Zur gehe ich entweder zu Fuß oder fahre mit dem Auto...

    • APM (kein Partner)
      06. Oktober 2010 11:42

      Da schießt unser lieber A.U. ein wenig übers Ziel! Er hat vergessen dazu zu schreiben, dass der Geisteszustand von irren Radlfahrern derselbe ist, als von irren Autofahrern. Einziger Unterschied: Ein blöder Radlfahrer gefährdet sich auch (meistens) selbst, was man von blöden Autofahrern in der Regel nicht sagen kann.

    • Kurt22
      06. Oktober 2010 12:40

      @APM: Zweiter Unterschied: Die Gefahr für einen Radfahrer für eine Gesetzes-Übertretung, eine Sachbeschädigung oder gar einen Unfall zur Rechenschaft gezogen zu werden, ist gleich Null.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      06. Oktober 2010 15:08

      @Kurt
      Bin kein Radfahrer und empfinde sie auch mitunter als Pest, aber hier schießen Sie etwas übers Ziel hinaus, denn Autoverkehr verursacht wohl viel unerreicht mehr Tote, Leid und Schäden als Radfahren. Und auch dort werden nicht alle Täter gefasst, bei weitem. Ganz zu schweigen von dem minimalen Anteil bei Autofahrern, der wirklich den Schein für Alkoholisierung, Schnellfahren und Rücksichtslosigkeit verliert. Und das persönliche Risiko zu Schaden zu kommen, ist in einer Blechkiste um Einiges geringer als mit dem Rad. Übrigens fahre ich selbst Auto, muss mich aber über Autofahrer t#glich mehr wundern und ärgern als über Radfahrer.

    • Kurt22
      06. Oktober 2010 18:37

      @Josef Schiffer: Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Ich meinte hauptsächlich die "kleinen" Vergehen, also bei Rot über die Kreuzung, da und dort einmal einen Kratzer verursachen, den freundlichen Finger zeigen usw., hier verschwindet der Radfahrer in der Anonymität.
      Völlig Recht haben Sie, daß die besoffenen, rücksichtslosen Autofahrer viel zu selten erwischt werden, und noch immer zu milde bestraft werden.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      06. Oktober 2010 18:45

      Ja alles klar, ärgerliche Vergehen finde ich bei Radfahrern auch: Fahren ohne Licht in dunklen Allen, Rechtsabbbiegen aus Seitengassen ohne auch nur einen Blick zu riskieren, Fahren auf den Gehsteigen (!) und Überfahren von roten Ampeln. Hier würden Geldstrafen zw. 20 und 30 Euro für etwas mehr Disziplib sorgen. Aber darum kümmert sich kein einziger Polizist, wohl weil es zuwenige gibt in der städtischen Verkehrsüberwachung ...

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Oktober 2010 19:25

      Radfahren kein Vergnügen? Unerhört. Das Recht auf Vergnügen muss in die Verfassung.

      Rückenwind auf allen Fahrradwegen, das fehlt auch. Radwege sind übrigens überall, wo ein Radfahrer grad ist.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Oktober 2010 08:05

      Werter Herr Schiffer, diese Geldstrafen gibt es natürlich, und sie werden viel öfter exekutiert als man denkt. In meinem Bekanntenkreis jedenfalls.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      07. Oktober 2010 09:12

      @STF
      Dann ist Wien auch in dieser Hinsicht anders, hier in der 2. größten Metropole mit den tollen Radwegen kenne ich so gut wie niemanden, der je eine Strafe für Radl-Vergehen gezahlt hat. Es ist wirklich brandgefährlich, wenn jetzt im Herbst unbeleuchtete Räder mit dunkel gekleideten Menschen durch die Gassen rollen. Die Fahrdisziplin ist teilweise wirklich unter aller Sau und nicht immer trägt der Autofahrer automatisch die Schuld.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Oktober 2010 16:47

      Mir kommen auch immer wieder Führerscheinabnahmen von Radfahrern zu Ohren.

      Meine bescheidene Meinung: jeder Radfahrer, der keinen KFZ-Füherschein besitzt, sollte einen Nachweis der StVO-Kennnis erbringen müssen (quasi Fahrradführerschein), detto beim Moped.

  28. Neppomuck (kein Partner)
    06. Oktober 2010 10:56

    Wienwahllimerick.

    Den Wahlkampf in Wien, mag er nerven,
    soll niemand als „sinnlos“ verwerfen.
    Vis a vis bunter Planken
    macht man sich so Gedanken,
    und das wird man doch wohl noch derfen.

  29. Ultrawertkonservativer (kein Partner)
    06. Oktober 2010 10:44

    Dieses verdammte Radfahrersozialhilfepack wieder einmal. Ist wieder typisch SPÖ anstatt den anständigen konservativen Autoverkehr, der leise, ökologisch usw. ist zu fördern schenken sie den linkslinken Radhippies etwas. Natürlich fördert man damit die totale Gesetzlosigkeit: Radfahrer die rücksichtslos Menschen umfahren die zwischen den Speichen dieser schweren Monstergeräte zershreddert werden sind ja nur die Spitze des Eisbergs, dazu die Massen an verrückten die ohne Licht durch die Gegend fahren und für alle Verkehrsteilnehmer eine unglaubliche Gefahr darstellen.

    Radfahrer fahren in den meisten Fällen ohnehin nur zur nächsten Demonstration oder in die Pankahyttn wo sie schwitzend und stinkend ihren Tetrapackwein trinken der VON MEINEN STEUERN SUBVENTIONIERT WIRD!!

    Und überhaupt, was bildet sich die SPÖ ein die Verkehrsflächen aufzuteilen, es gibt nur zwei wertkonservative Verkehrsflächen: die Fahrbahn und den Bürgersteig (das kling schon so wohlig). Auf der Fahrbahn fahre ich mit meinem Mercedes und auf dem Bürgersteig gehen die Hofratswitwen und aus.

    Die Unzahl an verunstalteten Parkplätzen ist mir auch ein riesen Dorn im Auge, anstatt ein anständiges SUV stehen auf einem Parkplatz auf einmal 10 Räder herum - was zur Hölle soll das? Und überhaupt, wenn die linkslinken SPÖGRÜNINNEN schon Platz für den sogenannten politisch korrekten Radverkehr schaffen wollen, dann sollen sie den gefälligst herzaubern. Wie kommen die Irren darauf in einer Stadt etwas zu teilen? Das ist übelster Sozialismus gepaart mit den Ökospinnern. Wertkonservativ zu sein bedeutet Auto zu fahren, Öl wird es noch ewig geben egal was die GRÜNINNEN behaupten und der Klimawandel ist nur eine Erfindung der sogenannten Klimaforscher um Gelder zu erschwindeln die UNS abgepresst wurden. Zurück zu den alten Werten sage ich.

    • Wertkonservativer
      06. Oktober 2010 11:55

      Hej, Sportsfreund!

    • Wertkonservativer
      06. Oktober 2010 12:07

      Hej, Sportsfreund! (das war noch nicht alles, doch: die Technik is a' Hund!

      Hat Ihnen mein Blog-Name so gut gefallen, dass Sie ihn jetzt noch zu übertrumpfen suchen? Manches von dem, was Sie da schreiben, findet ja durchaus meine Zustimmung (als Nichtwiener und Nichtradfahrer will und kann ich zu diesem Spezialthema keine Stellungnahme abgeben), doch schlage ich vor - sollten Sie Ihre Meinungen auch weiterhin hier verbreiten wollen, - dass Sie zumindest den Mindestbeitrag zur Blogteilnahme blechen: ordentliche Leute fahren ja auch nicht schwarz mit der Bim!!

  30. klein (kein Partner)
    06. Oktober 2010 10:43

    Es ist interessant zu lesen, wie wenig Probleme manche Poster hier mit dem Kornblumenträger, Steinschleuderaufrufer, Hassprediger, Kameradschaft-IV-Mitglieder-Dulder, Blut & Boden-Romantiker und Problemlösungsverweigerer Strache haben. Ein sehr schönes Sittenbild ist das. Der Zweck heiligt die Mittel. Das Gewissen bleibt ausgespart.

    • SOKs (kein Partner)
      06. Oktober 2010 11:31

      warum zurückschleudern? der ist mir lieber als das rote Gesindel aus kommunistischer Ecke. 54 Mio Tote verursacht durch Kommunismus ist genug Argument. Da regt sich das Gewissen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. Oktober 2010 11:37

      Angreifern breitet man eben keinen roten Teppich aus.
      Und wenn Häupl meint, kampflos den goldenen Schlüssel des gleichfarbigen Apfels den Abgesandten der hohen Pforte überreichen zu müssen, dann soll er nachlesen, was seinerzeit in Perchtoldsdorf passiert ist.
      Ich erwarte von einem Bürgermeister aller Wiener, dass er auch deren Interessen vertritt.
      Tut er das nicht, sollte klar sein, was zu geschehen hat.

    • klein (kein Partner)
      06. Oktober 2010 11:39

      SOKs

      Komisch an Ihrer Antwort ist, dass Kommunisten von Schlage Stalins und co in Wien gar nicht kandidieren. Sie scheinen da etwas zu verwechseln......

    • klein (kein Partner)
      06. Oktober 2010 11:44

      neppomuck

      soll Häupl die Interessen aller Wiener oder die von Ihnen persönlich vertreten? Ich bin mir sicher, wenn er Ihre Interessen vertritt, werden viele andere Wiener sagen "Wo sind meine Interessen?" usw usf.

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. Oktober 2010 12:45

      Wer eine Segregation fördert, statt eine moderate Integration zu unterstützen, handelt sicher nicht im Interesse der Wiener.
      Vielleicht stützt er andere Interessen, aber keinesfalls die der Wiener Bürger.

    • Josef Maierhofer
      06. Oktober 2010 16:00

      @ klein

      Dr. Häupl vertritt ja die Hauptinteressen seiner Klientel fast jeden Tag mit einer 'Laterndlpartie' ...

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      07. Oktober 2010 08:27

      Sehr geehrter Herr klein,

      wen man von Hrn. Strache und seinen Parteigenossen die beständige mediale Betreuung und die beständige publizistische Unterstützung, eigentlich die beständige (negativ-) Glorifizierung abzieht, die Sie und Ihre Gesinnungsgenossen ihm angedeien lassen, dann bleibt von ihm nichts über.
      Der ist nicht mehr als ein populistischer Wurm mit Drogenproblemen.
      Der kann nichts und ist nichts wenn er einmal nicht mehr von Ihnen und Ihresgleichen gepusht wird.

      Dann kann er vielleicht zu dem Job zurückkehren den er dereinst gelernt hat.
      Wenn man ihn den nehmen würde, als Zahntechniker.

      Daher ist er tatsächlich kein Thema.
      Und daher, auch wenn meine Familie von den echten Nazis im 2. Weltkrieg fast vollständig ausgerottet wurde, habe ich auch kein Problem mit ihm.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Oktober 2010 16:49

      Schon lässig, wie Straches Drogenprobleme in der Allgemeinheit als Tatsache hingenommen werden. Ein Schelm wer da an die PR-Abteilung der Löwelstraße denkt...

  31. H. Richter (kein Partner)
    06. Oktober 2010 10:36

    Ich bin schon sehr gespannt auf die zahlreichen Gründe Unterbergers, warum in ein paar Jahren nach fast 70 Jahren endlich die ÖVP als LH-Partei Niederösterreichs aus "hygienischen" Gründen abgewählt werden soll.

    • dieba (kein Partner)
      06. Oktober 2010 12:57

      Die ÖVP, immerhin jene Partei, die den besten Bundeskanzler der Welt hervorgebracht hat, kann nicht fehlgehen.

      ;-))

    • Josef Maierhofer
      06. Oktober 2010 16:05

      @ dieba

      Zumindest war Dr. Schüssel der Bundeskanzler in den letzten 40 Jahren, der die österreichischen Notwendigkeiten und Irrwege erkannt und in die richtige Richtung gearbeitet hat.

      Wären noch Raab und Figl zu erwähnen, die an neuralgischen Stellen für Österreich gehandelt haben von dieser Partei.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Oktober 2010 17:49

      Was war noch mal neuralgisch bei Schüssel?

  32. APM (kein Partner)
    06. Oktober 2010 10:19

    Was haben wir gepeinigten Wiener verbrochen, um sich diesen Wahlkrampf, "Politiker" aller Schattierungen und verwaschenen Farben - besoffen und nicht besoffen- unter dem Mäntelchen der "Demokratie" antun zu müssen. Was haben wir verbrochen, um sich all die miesen Gesichter, blöden Sprüche, vertrottelten Plakate, Diskussionen wie Kommentare anzusehen oder anzuhören. Ich träume seit Tagen wilde Wunschträume von pfeifenden Ochsenziemern, die auf die nackten Ärsche der diversen Protagonisten niedersausen um ihnen Heulen und Wehklagen entreissen......
    Das Erwachen wird immer schrecklicher und zeitigt lediglich einen vollgeschluchzten Kopfpolster.....

  33. cmh (kein Partner)
    06. Oktober 2010 09:26

    Eigentlich gibt es nur einen einzigen Grund, nicht SPÖ zu wählen, nicht in Wien oder sonstwo. Er stammt von den Komunisten, die ja ein besonderes Naheverhältnis zur SPÖ haben. Eben darum ist er ja so besonders glaubwürdig weil empirisch abgesichert.

    Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! Wer steht an den Gräbern, und hält lächelnd noch die Spaten? Erraten: Sozialdemokraten!

    Und um es für die, die sich durch den von mir ständig wiederholten Spruch gelangweilt fühlen, möchte ich noch hinzufügen:

    Die sind eben so und können in ihrer Ideologie nicht anders.

  34. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    06. Oktober 2010 08:21

    Im Gegensatz zu den ersten 15 großteils wichtigen Punkte beschränken sich diese neuen 15 leider auf Wischi-Waschi-Kritik wie aus der ÖVP-PR-Abteilung. Wahrscheinlich sind sie von dort, sonst würden nicht ein schwarzer Verein oder eine schwarze Bank so explizit bemitleidet.

    Ausnahmen bilden nur die Punkte 7, 10 und 12.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      06. Oktober 2010 10:39

      Alle diese Punkte gelten umgedreht auch für die meisten schwarz dominierten Bundesländer. Aber vor allem diese mörderischen Radfahrer, was diese an sinnlos geopfertem Blutzoll auf unseren Straßen fordern (bin selbst keiner :-) )

    • Josef Maierhofer
      06. Oktober 2010 11:11

      @ Josef Schiffer

      Die Radfahrer sind nicht besser wie die Autofahrer und wie die Fußgänger, sie sind genauso undiszipliniert und brechen genauso die Gesetze, wie die anderen auch und können sich in allzu vielen Fällen nicht benehmen.

      Ich kenne die Frau, die von einem unbekannten Rad-Brutalo niedergefahren wurde und 3 Monate im Spital liegen mußte.

      Wieviele Opfer wurden schon liegengelassen und die Täter haben die Hilfeleistung verweigert und Fahrerflucht begangen ?

      Es ist natürlich richtig, daß auch in den schwarzen Bundesländern kritisiert werden muß, von denen ich Oberösterreich noch zu den sparsamsten zähle. Überall, wo sich die Parteibuchwirtschaft ausgebreitet hat über Jahrzehnte, ist der Filz drinnen und die Starre und Unflexibilität, die Angst um die Pfründe und Privilegien.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      06. Oktober 2010 15:02

      Ich bin wie gesagt kein Radfahrer, aber dass Radfahrer wohl nur selten tödliche oder schwere Unfälle verursachen liegt auf der Hand. Aber sie sind lästig manchmal keine Frage, aber das sind auch viele Autofahrer. Jedenfalls ist das alles zusammen kein problem des Sozialismus, wie hier Unterberger tut. Hier entwickelt er wirklich eine Hausmeister- und Blockwartementalität, die sich von dem Vorschriftenwahn grüner Gutmenschen nicht sehr stark abhebt.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Oktober 2010 16:37

      Also Maierhofer, langsam langweilen Ihre ständigen "ich kenne eine Frau..."-Argumente als Begründungen für irgendwelche Allgemeinzustände. Stellen Sie Sich vor, ich kenne seit heute sogar mehrere Wertkonservative die Radfahren gut finden. Aha.

      Allerdings würde ich gerne auch so viele Frauen kennen wie Sie. :)

    • Josef Maierhofer
      08. Oktober 2010 17:42

      @ Schnabeltietrfresser

      Auch ich fahre Rad, aber ich halte mich an Regeln.

  35. Graf Berge von Grips
    06. Oktober 2010 07:34

    Nr.256
    Für die, die nach oben buckeln und nach unten strampeln
    montiert man gerne (Fahrrad)ampeln!

  36. M.U. Shrooms (kein Partner)
    06. Oktober 2010 02:02

    Gute Idee, einmal die Radfahrer zu erwähnen. Hinsichtlich Militanz und Präpotenz sind sie durchaus mit israelischen Siedlern zu vergleichen.

    • ?!)=$§\"\"\"\" (kein Partner)
      06. Oktober 2010 08:47

      leiser Hinweis : Mag. Günter Suda (www.suda.at) ist nicht Sophokles

    • M.W. (kein Partner)
      06. Oktober 2010 10:21

      Aus jahrelanger eigener Erfahrung mit allen Verkehrmitteln. Die Radfahrer werden, da unkontrolliert, immer disziplinloser. Bin erst vor kurzem von einem verkehrswidrig den Radweg "abkürzenden" Radler niedergefahren worden.
      Aber von den Fußgängern werden sie leider, was Disziplin und Blödheit betrifft, noch immer übertroffen!

      Zu einer effektiven Verkehrsüberwachung fehlt aber die Polizei auf der Straße, was bei den obligatorischen Doppelsstreifen ja nicht wundert. Darf eine Polizistin überhaupt allein auf die Straße (oder sind die nur zur Unterhaltung sich fadisierenden männlicher Wachekörper aufgenommen worden)? Was müssen da die Mistelbacher früher für Kerle gewesen sein, die ohne elektron. Hilfsmittel und Pfefferspray, nur mit einem Sukkurspfeiferl ausgerüstet, auf den Straßen unterwegs waren! Und wie man in div. Dokusoaps sehen kann, sitzt heute noch in den USA in den Streifenwagen nur ein Beamter.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Oktober 2010 10:44

      Neulich biege ich rechts ab, bei Grün, zweispurige Strasse. Rechts neben mir ist ein LKW. Eine RadfahrerIn schiesst dahinter hervor, ich mache eine Schnellbremsung, sie wirft mir einen zornigen Blick zu. Die Tussi fährt am Schutzweg, natürlich bei Rot, drüber und ist noch aufgebracht.

      Die Mädels bei der Polizei? O weh, das ist ein eigener Typ. Auf den kann man nicht verzichten.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Oktober 2010 21:01

      sopherl, warum schreibst den sudara mit www.suda.at dann in dein Posting?

    • oibsj matg90jb müj (kein Partner)
    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      07. Oktober 2010 16:56

      Habe mir den Wiki-Link angesehen. Ich werde in die Begriffserklärung noch den Sudara mit den Glücks- und Wohlfühlseminaren nachtragen und den Obersudara Gusenbauer.

  37. pc-think
    05. Oktober 2010 22:55

    Der Wahlausgang in Wien kann nur sein: Entweder eine rote absolute Mehrheit, oder ersatzweise eine Vizebürgermeisterin Marek (siehe ihr Wahlplakat). Dieser Zug ist abgefahren.
    Daraus folgt: Eine Stimme für die ÖVP bedeutet auch eine Stärkung des roten Machtapparates.
    Wer einen Denkzettel austeilen möchte, muss eine Oppositionspartei (blau, orange, grün) wählen. Wer schwarz wählt, wählt rot mit, ob er will oder nicht.

  38. plusminus
    05. Oktober 2010 21:55

    Nach gründlicher Überlegung werde ich nicht Strache wählen, weil er, selbst wenn er 25% der Stimmen erreicht, nichts bewirken kann, da sich Häupl zum Machterhalt sicher mit Christine Marek ins Koalitionsbett legen wird.
    Da gebe ich meine Stimme lieber dem BZÖ in der Hoffnung eine weitere Oppositionspartei zur Machtkontrolle ins Wiener "Rothaus" zu wählen, was keinesfalls schaden kann.
    Ganz viele Wiener sollten auch über diese taktische Wahlmöglichkeit gut nachdenken.

    • Kurt22
      06. Oktober 2010 09:32

      Da können Sie sich getrost den Weg ins Wahllokal sparen, nach Ihrer Taktik bleibt die FPÖ irgendwo bei 15 %, das BZÖ draussen, und Häupl erzählt uns am Wahlabend, wie großartig doch seine Politik von den Wählern honoriert wurde.
      Ich bleibe dabei, nur ein großer Zuwachs der FPÖ könnte ein Umdenken in Wien bewirken.

    • Kurt22
      06. Oktober 2010 09:36

      Nachtrag: Seit Sonnleitner den ORF bezüglich der "Schauplatz-Bänder" verteidigt hat, ist er für mich unwählbar. Will in den Gemeinderat, verteidigt aber Gesetzesbruch.
      S.g. plusminus, überdenken Sie doch nochmals Ihre Wahl.

    • Helmut HGR.
      06. Oktober 2010 09:56

      1.) Das BZÖ zu wählen, daran habe ich auch schon gedacht.

      2.) Ich werde, sehr ungern, die FPÖ wählen.
      Warum: Mir ist es sehr wichtig, daß die Islamisierung Europas und Österreichs eingebremst wird; meiner Kinder und Enkelkinder wegen.
      Und hier hat Strache, auch wenn das jetzt Gemeinderatswahlen sind,
      indirekten Einfluß auf die Großparteien; sie werden und wurden schon
      dadurch gezwungen dieses Problem ernster zu nehmen.

      Das Thema der Umwandlung unseres Landes ist mir wichtiger als eine
      Beteiligung der ÖVP an der Macht; da hat Häupl die Möglichkeit die
      Verantwortung für unpopuläre Entscheidungen, wie Subventionskürzungen
      oder "Anpassungen" der Gemeindebeamtengehälter, der ÖVP zuzuschieben.

  39. thomas lahnsteiner
    05. Oktober 2010 20:35

    Als wichtigster punkt scheint mir die von mir bereits angesprochene mafiöse organisation der SPÖ-Betriebe..massen öffentlicher gelder- so sie nicht zur bestechung willfähriger medien verwendet werden- versickern unkontrolliert in diesen betrieben..und so nebenbei halten sich die dortigen bosse einen braven magistrat, der nicht kontrolliert, sondern höchstens auf zuruf als verlängerter arm der paten agiert......
    Die Insel Sizilien zu ihren schlimmsten zeiten...nur mit den feinden geht man klüger um...... entweder man besticht sie oder man läßt sie sich totlaufen, aber natürlich nur im übertragenen sinn !!!

  40. Viktor
    05. Oktober 2010 18:50

    Mein Aufruf an alle Wiener ÖVP Wähler:

    Wählen Sie in den Bezirken ÖVP (also bei den Bezirksvertretungen).
    Wählen Sie bei der Landtagswahl (also auf dem Stimmzettel für den Landtag)
    die FPÖ,also Strache.Er sollte von uns allen gegenüber Häupl gestärkt werden !

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Oktober 2010 08:24

      Wie schon drüben erwähnt: Es gibt gar keine FPÖ-Kommunalpolitik. Oder nennen Sie überhaupt einmal 2, 3 FP-Gemeinderäte, die jemals im Gemeinderat aufgefallen sind und womit. Was vielleicht auch damit zu tun hat, dass der Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien jährlich eine geschätzte sechsstellige Summe in der Neuen Freien Zeitung der FP inseriert (z.B. 28 Inserate 2008, Quelle http://www.wien.gv.at/mdb/gr/2009/gr-047-w-2009-05-25-072.htm ).

      Wieso sollte man die bei den Gemeinderatswahlen also FPÖ wählen?

  41. M.S.
    05. Oktober 2010 18:28

    In der Sondersitzung des Parlaments brachte heute das BZÖ einen Entschließungsantrag ein, in dem von der Regierung gefordert wurde, dem Nationalrat umgehend einen Antrag auf Durchführung einer Volksbefragung über die Abschaffung der Wehrpflicht zuzuleiten. Die Opposition stimmte zu, nicht aber die Regierungsparteien.
    Na da wird sich der Häupl aber freuen, über die tolle Wahlkampfhilfe seines ehemaligen Wohnbaustadtrates.

  42. brechstange
    05. Oktober 2010 17:59

    Häupl warnt ernsthaft vor "brennenden Häusern" in Wein. Na sowas, haben die Roten einen Plan sollten sie verlieren. Tolle Botschaften, die hier gesandt werden.

    • brechstange
      05. Oktober 2010 18:00

      Verzeihung

      natürlich in Wien

      Das lässt dann wohl auch die Bürgerkriegszeit und Zwischenkriegszeit in einem anderen Licht erscheinen, liebe Sozialdemokraten.

    • M.S.
      05. Oktober 2010 18:40

      Na wenn man sich erinnert, wie nach der Regierungsbildung Schüssel I der linke Mob das Regierungsgebäude am Stubenring gestürmt hat, das Marriott und das Burgtheater überfallen hat und im Finanzministerium von "Bediensteten" die Computer zerstört und die Kabel aus der Wand gerissen wurden, und die Drohung eines Gewerkschaftsfunktionär, dass die "Republik brennen" werde im Raum stand, muss man die Botschaft von den brennenden Häusern wohl ernst nehmen.

    • cmh (kein Partner)
      06. Oktober 2010 09:32

      Das ist das schöne an den Sozen, dass sie ihre eigenen Vorhaben und Absichten den anderen vorwerfen.

    • Kurt22
      06. Oktober 2010 09:40

      @brechstange: Im Zusammenhang mit Wien und Häupl kann der Freud´sche Verschreiber schon mal vorkommen :-)
      Bez. "brennen": Lt. Kurier-Bericht haben letzte Nacht in der Erzherzog-Karl-Str. Jugendliche 12 Autos zerstört, eines davon in Brand gesetzt, geht es vielleicht schon los?
      Übrigens war meines Wissens nach "Radio Wien" das bisher keine Meldung wert.

    • Josef Maierhofer
      06. Oktober 2010 16:09

      Is a mitn Kopf in Kerzn gfalln ?

    • Josef Maierhofer
      06. Oktober 2010 16:12

      Pardon

      Is a mitn Kopf in a Kerzn gfalln ?

  43. Helmut HGR.
    05. Oktober 2010 14:42

    Korruption im Beamtenapparat?

    War gestern mit Freunden beisammen. Die haben erzählt von der Entwicklung der Bestechung über die Jahrzehnte; Urlaubsreisen, Fernsehen, Swimmingpools.

    Geld hatte immer Saison. Ein Penthouse wird kaum bewilligt; damit es klappt
    muß man schon ein Kuvert mit 10% der Bausumme zwischen die Einreichpläne
    legen.

    Ein befreundeter Bauingenieur erzählte, daß er bei einem öffentlichen Bauwerk
    einmal im Monat mit einem 10cm dicken Packel 1000er antanzen mußte.
    Schilling waren das damals.

    Es gilt die Unschuldsvermutung.

    • Kurt22
      06. Oktober 2010 09:52

      Soll auch so funktionieren: Der Beamte hat in einer Lade Rechnungen seines privaten Hausbaues, und der Petent kann sich die Rechnung aussuchen, die er "begleichen" möchte. Habe ich aus sehr zuverlässiger Quelle, aber natürlich gilt auch hier die Unschuldsvermutung.

    • Josef Maierhofer
      06. Oktober 2010 16:31

      Die höhen der 'Geschenkannahmen' ohne Quittung sind oft beachtlich.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Oktober 2010 17:53

      Oder sprechen Sie mal mit Wirten, die sich einen Schanigarten bewilligen lassen wollten... die Geldquelle ist ja jetzt versiegt, arme Beamte.

  44. terbuan
    05. Oktober 2010 12:47

    Zur Wahlentscheidung genügt ein virtueller Rundgang durch das Wiener Rathaus, man läßt seinen Blick schweifen über den Bürgermeister, die amtsführenden Stadträte, die Leiter der diversen MAs, weiter zu den SPÖ-Mandataren in Gemeinderat bzw. Landtag, vielleicht noch ein kleiner Ausflug zu den roten Bezirksvorstehern (alle Konterfeis auf der Homepage der Stadt Wien).
    Wem das nicht reicht, der ist hier besonders gut aufgehoben!
    terbuan@aon.at

  45. Rosi
    05. Oktober 2010 12:30

    Die meisten der heute (und viele der gestern) beschriebenen Punkte wiegen für sich allein genommen bereits schwer genug, um der SPÖ in Wien ein überzeugtes Nein zu konstatieren.
    Trotzdem würden mich die nächsten 15 Punkte schon noch interessieren ...

  46. Graf Berge von Grips
    05. Oktober 2010 12:22

    Nr.255
    15 Gründe ein Jahr lang aufgelistet,
    ergäbe auch nur:
    Der Saustall gehört ausgemistet.

  47. inside
    05. Oktober 2010 11:19

    Ich fürchte - und das sollte man beachten :-( - dass bei einem schlechten Abschneiden der SPÖ am 10.10. die "Wohltaten des realen Wiener Sozialismus" in nie dagewesener Form auf uns herunterprasseln werden.
    Ich überleg' mir schon einmal einen Wunschzettel ....

    • inside
      05. Oktober 2010 11:20

      ... die Klientel muss zurückgewonnen werden ...

    • inside
      05. Oktober 2010 11:20

      ... koste es was es wolle ...

      *ich schluchz*

    • Kurt22
      06. Oktober 2010 10:03

      Dazu passender Spruch von Heinz Erhardt: Manchmal kommt man mit einem blauen Auge davon, das man einem anderen geschlagen hat.
      Dazu passender Film: "Das Geld anderer Leute"!

  48. Josef Maierhofer
    05. Oktober 2010 10:22

    Ergänzungen und Fortsetzung:

    ad 5
    Es ist das Wiener Radwegenetz angeblich sehr weit ausgebaut worden, wie geschildert, oft unzulänglich.

    Schlimmer noch ist die Disziplin der Radfahrer, ihre Rücksichtslosigkeit, ihr Fehlverhalten.

    In der Fußgeherzone Favoriten fahren die Radfahrer mit hohem Tempo durch die Fußgeherzone (manchmal sogar Privatautos), obwohl am nächsten Häuserblock der Radweg ist. Niemand überwacht das, eine Frau wurde von einem Radbrutalo niedergestossen (Ettenreichgasse) und lag mit schweren Brüchen 3 Monate im Krankenhaus. Der Radfahrer wurde nie gefunden und auch die gefährlichen Stellen werden nie kontrolliert oder gar zeitweise überwacht.

    Das würde automatisch zu 6 führen, Stadtwache.

    Fortsetzung:

    16
    Die laxe Handhabung der Gesetze durch die Wiener Mehrheitspartei hat dazu geführt, daß die Bürger diese Gesetze alle nicht beachten.

    Eine Exekutive der Gesetze wird vielmehr von den Sozialdemokraten hintangehalten und die Mißstände werden toleriert, statt angezeigt und bestraft, insbesondere, wenn es sich um Ausländer handelt, die weder ihre Parktickets beim Auto, noch harte Strafen bei Mord zu befürchten haben, sie müssen nur religiöse Gründe vorschützen bei Gericht.

    Wer also ein Verbrecher ist, bestimmt die SPÖ.

    17
    Die massive Unterwanderung der Gerichte und Justiz durch Parteiverblendete hat eine einseitige Gesetzesauslegung zur Folge, Wahrheit zählt nicht mehr und auch Beweis nicht. Die treibende Kraft für diesen Zersetzungsprozess bei Recht und Ordnung ist die Sozialdemokratische Partei.

    18
    Durch diese gesetzlose Vorgangsweise der SPÖ-Granden (Beispielwirkung !) verrottet die Moral im Volk.

    Die Leute stellen sich am Postamt nicht an, sie halten sich an keine öffentlichen Anstandsregeln, sie devastieren und verschmutzen ihre Umgebung, etc.

    Vergleichen wir das heutige Wien mit dem Wien der frühen 1960-er Jahre, so fällt dieser Unterschied am augenscheinlichsten ins Gewicht.

    19
    Für die Wiener Jugendlichen gibt es kaum mehr Jugendzentren und Sportvereine, wie es das früher gegeben hat, wo man mit der Musikgruppe ohne Parteizugehörigkeit gratis üben konnte, wo man eine Bibliothek vorfand und Gesellschaftsspiele, wo man tanzen lernen konnte und wo man sich benommen hat, ohne deshalb weniger lustig zu sein. Dafür gibt es jetzt massenhaft islamische Kulturzentren, wo geraucht und um Geld Karten gespielt wird und manchmal der Iman haßpredigt, bringt sie alle um die Ungläubigen, und das Kreuzerl bei Liste 1 erklärt.

    Dafür haben wir Kirchweger Haus, Pankahüttn & Konsorten ...

    Danke, liebe Genossen ! Prost auf die Zukunft !

    20
    Liebe Genossen ! Sie waren immer schon offen gegenüber den Blödheiten der Grünen und des Menschenrechtsgerichtshofes.

    Sie tragen die Verantwortung für enorme Kosten von Gender- und P.C. Projekten, die den Menschen außer Kopfschütteln nichts bringen. Sie tragen die Verantwortung für die Entstellung der Sprache und für die Degenerierung von Hochdeutsch zur nuschelnden Wiener 'Oida'-Sprache, die nur noch in der sozialdemokratischen Partei verstanden wird und bei den Grünen. Sie machen Wienerisch zur Gossensprache.

    Aus Zeitgründen: Fortsetzung folgt !

  49. Der kleine Nick
    05. Oktober 2010 10:17

    Was in Punkt 1 nur angedeutet wird, ist eine Wählertäuschung riesigen Ausmaßes: Schon längst konkurriert Wien mit Staaten, wo die Öffentlichkeit ihren Capo immer wieder wochen- oder sogar monatelang nicht zu Gesicht bekommt, bis dann ein Fernsehauftritt die besorgte Bevölkerung von der bangen Frage erlöst, ob es den jeweiligen Herrscher überhaupt noch gibt. Und trotz gelegentlicher Sichtung des Amtsträgers bleibt oft die Ungewissheit, ob er denn auch noch in der Lage ist, die Amtsgeschäfte zu führen.

    Dazu drei Fragen: Wer hat Herrn Häupl wann und wo zuletzt persönlich gesehen? Ist es richtig, dass Fernsehaufzeichnungen mit Herrn Häupl häufig am Vormittag stattfinden, weil er am Nachmittag immer so schlapp ist? Und hängen Herrn Häupls verbale Entgleisungen (Politiker anderer Parteien seien mieselsüchtige Vollkoffer, die Wissenschaftsministerin sei wo angerannt, ...) tatsächlich mit einem flüssigen Hobby zusammen?

    • Helmut HGR.
      05. Oktober 2010 14:58

      Also ich weiß ja nicht, ob Häupl wirklich viel trinkt,
      aber, wenn ich mich richtig erinnere, steht im städtischen Weingut Cobenzl
      ein riesiges Weinfaß das nach ihm benannt ist.
      Die Weine am Cobenzl sind ganz gut und schmecken nach mehr.

      Man muß verzeihen, hoffen und richtig wählen.

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      06. Oktober 2010 16:24

      1. Mein Sohn hat Häupl Anfang Juli beim Heurigen Zahel in Mauer gesehen.
      2. Das ist richtig, ab 10 Uhr ist er hackedicht.
      3. Er ist nicht nur grantig und benimmt sich unmöglich, er ist auch ernstlich krank. (Hepatonephrotisches Syndrom - beginnendes Nierenversagen auf Grund von Leberzirrhose) Die Diagnose stammt von einem prominenten SPÖ-Mediziner.

  50. Ritter vom Kapall
    05. Oktober 2010 09:36

    Ad 5 - Radfahrer: Hier muß ich Dr. Unterberger teilweise heftig widersprechen. Ich bin selbst täglich mit dem Fahrrad in Wien unterwegs und fühle mich nur selten als Verkehrsteilnehmer privilegiert. Ich halte das Fahrrad für ein sehr sinnvolles Verkehrsmittel in der Stadt - es braucht wenig Platz, man kommt schnell voran und hat keinen Schadstoffaustoß - ganz abgesehen davon, daß ich meinen täglichen Weg zur und von der Arbeit für meine körperliche Betätigung nutzen kann (auch ein erheblicher Zeitgewinn!). Und die Mitnahme des Gerätes in U-Bahn oder Schnellbahn ist eine ideale Komination um große Strecken zu überwinden.

    Als ebenfalls passionierter Autofahrer kenne ich daher in beiden Welten und stelle fest, daß mir beim Radfahren die Autofahrer mehr auf die Nerven gehen als umgekehrt. Daß es bei der Planung der Radwege in Wien große Fehler gibt, ist unbestritten (Zusammenlegung mit Fußwegen weil Bewegungsmuster zu unterschiedlich sind, Linksabiegen oft lebensgefährlich wegen rücksichtloser Autofahrer, unübersichtliche Kreuzungen usw.). Und mitunter ist es besonders in der Innenstadt einen Abstellplatz für das Fahrrad zu finden, da es an manchen Ort einfach zuwenige davon gibt. Und im übrigen sollen die Autofahrer froh sein, wenn viele auf das Rad umsteigen, denn dann gibt es logischer Weise weniger Staus ...

    Summa summarum wäre ein wohlüberlegter Ausbau des Radwegenetzes (inkl. Korrekturen der Fehlplanungen) mit strengen Verkehrskontrollen auch der Radfahrer aus meiner Sicht sehr wünschenswert - und da bin ich als wertkonservativer nicht allein!

    • Celian
      05. Oktober 2010 10:33

      Ich stimme mit Ihnen größtenteils überein.
      Aber: Von mir aus muß es kein Radnetz geben, das Rad gehört auf die Straße. Und auch dort brauchen wir solche Stricherln nicht. So einfach ist das. Weils gefährlich ist: dort wo ein Radweg endet und in die Straße mündet, wird es lebensgefährlich für den Radfahrer, der plötzlich in den normalen Verkehr einschwenkt. Der Verzicht auf die Radstricherln spart außerdem Geld. Allerdings können sich dann unsere Lokalpolitiker nicht jedes Jahr gegenseitig auf die Schulter klopfen, weil das Radwegenetz auch dieses Jahr wieder um ein paar KM länger geworden ist.
      Nur deswegen gibts ein Radnetz. Nur zwengs Selbstbeweihräucherung der lokalen Politiker, und auch deshalb: weils vergleichsweise nix kostet. Ein paar Stricherln wie sinnvoll auch immer sind schnell aufgemalt. Überwachung des Verkehrs und Kontrolle der Radfahrer - viele fahren ohne Licht, und das in Zeiten wie diesen, in denen kein Mensch mehr einen Dynamo mit Muskelkraft antreiben muss - wäre viel wichtiger. Aber das würde ja bedeuten, daß man echt was tun muss.
      Na da tu mal lieber Stricherln am Boden aufmalen.

    • Kurt22
      05. Oktober 2010 10:53

      Eine selbst erlebte Situation: Radfahrer fährt trotz vorhandenem "Radweg" (= Stricherln auf der Straße) am Gehweg, kommt zu einer Seitengasse, aus der ein PKW kommt, beschimpft den Autofahrer und meint, dass er der Rechtskommende sei (nochmals: vom Gehweg)!!

    • inside
      05. Oktober 2010 11:14

      am liebsten würden die die Stricherln ja rot malen.
      Empfehle aber Asphaltfarben!

      PS:
      Das Radnetz wird nicht mehr in KM, sondern in Tonnen gemessen.

    • Bernhard Gödel
      05. Oktober 2010 15:31

      Ich möchte mich ebenfalls dem Ritter von Kapall anschließen. Ich fahre täglich mit dem Rad zur Arbeit und trage damit dazu bei, Umweltverschmutzung (Lärm und Abgase) in dem mir möglichen Ausmaß zu reduzieren. Darüber hinaus muß ein PKW weniger auf Wiens ohnehin verstopften Straßen bewegt werden, ich trage also auch dazu bei, den täglichen Stau zu reduzieren.

      Gedankt bekomme ich es durch zu enges Überholen, ich werde zum Abbremsen gezwungen weil ein PKW vor mir einbiegt (bin eh nur ein Radfahrer), oft genug habe ich das Gefühl, einfach übersehen zu werden - was fast schlimmer ist als geschnitten zu werden, da weiß man wenigstens, daß man gesehen wurde. Oft genug bekommt man das Gefühl, Autofahrer setzen ihr Auto als Waffe gegen Radfahrer ein, das Recht des Stärkeren gilt. Desgleichen wird natürlich verschwiegen, wenns mal wieder gegen die Radfahrer geht weil einer bei Rot fährt, obwohl es natürlich genauso unrecht ist.
      Von Privilegien für Radfahrer kann jedenfalls keine Rede sein. Einen Mehrzweckstreifen ("Radstricherln"), den ich als Radfahrer benützen muß aber Autofahrer benützen dürfen, sehe ich nicht als Privilegium. Wobei PKWs diesen Streifen vor Kreuzungen ja absichtlich verstellen um zu verhindern, daß sie so mühsam überholten Radfahrer sich wieder vor sie hinstellen.
      Ich kann auch kein Privileg in der Benützungspflicht von Radwegen erkennen. Der Radweg quert mehrere Seitengassen, bei denen ich im besten Fall zwar Vorrang habe (auch nur theoretisch), aber jedes Mal auf 10km/h abbremsen muß um dem Gesetz Genüge zu tun. Im Fließverkehr wäre ein Fahren mit 30km/h ohne Unterbrechnung und mit wesentlich geringerem Gefährdungspotential möglich.

      Ich stimme zu, daß die Radwege in Wien (und auch der engeren Umgebung) pro-forma gemacht worden sind, wohl um sich damit zu brüsten, etwas für die Umwelt getan zu haben. Tatsächlich werden aber diese Radwege offenbar von Personen geplant, die selbst noch nie in die Versuchung gekommen sind, diese nachher auch benützen zu müssen.
      Ich rate jedem, der einen Radweg plant oder auch gegen Radfahrer loszieht, eine Woche lang konsequent jeden Weg mit dem Rad zurückzulegen und sich dabei selbstverständlich an alle Verkehrsregeln zu halten (Benützungspflicht von Radwegen, Absteigen und Schieben, dort, wo sie verstellt sind, etc.). Die dabei gesammelten Erfahren ermächtigen erst dazu, Vorschläge zur Veränderung der Radwegegestaltung und Gesetzgebung zu machen und damit zur Deeskalation zwischen den Verkehrsteilnehmern beizutragen.

      Darüber hinaus rege ich an, sich an (nord)deutschen Städten ein Beispiel zu nehmen. Zumindest von einer weiß ich, daß Radfahrer sogar eine eigene Haltelinie an Kreuzungen haben, die vor jener der Autos ist.

      Besonders ärgerlich finde ich, daß in Wien die Autofahrer eine wahnsinnige Lobby haben (siehe Ablehung der City-Maut in Häupls "Wünsch Dir was" Umfrage). Die Autofahrer werden auch jetzt in der Wahlwerbung heftigst umworben mit Populismus gegen Radfahrer, wie das eine Partei erst unlängst in einem gratis Wochenend-Magazin gemacht hat.

    • Kurt22
      05. Oktober 2010 16:45

      @Bernhard Gödel: Die "Radwege", die jetzt schnell vor den Wahlen aufgepinselt werden, sind ein schlechter Witz. Man gefährdet damit alle Beteiligten, naturgemäß die Radfahrer mehr als die Autofahrer. "Radwege" zwischen Fahrspuren und parkende Autos zu malen, bei Begegnung zweier Busse ist für Radfahrer einfach kein Platz mehr übrig, die Radwege, die plötzlich in die normale Fahrspur münden, all diese Dinge kann man sicher nicht als geistige Großtat des Rathauses feiern.
      Und die Liebe zu den Autofahrern hat die SPÖ wie üblich erst jetzt vor den Wahlen, und auch da nur in Ankündigungen, entdeckt. Die ist am 11. Oktober wieder vorbei.

    • Norbert Mühlhauser
      06. Oktober 2010 01:09

      @ Gödel:

      Es kommt aber auch vor, dass Autofahrer zum Abbremsen gezwungen werden, weil Fußgänger und auch Radfahrer ohne zu schauen die Fahrbahn in Besitz nehmen. Nicht selten sogar mit dem Handy am Ohr - sogar Radfahrer! Sonderbar, dass Ihnen das noch nie aufgefallen ist.

      Auch sonst sehe ich die Bevorzugung durch Radfahrer nicht. In der Nähe meines Wiener Wohnsitzes wurden unlängst tlw bis zu rd drei Meter breite Fahradbahnen dem ruhenden und fließenden Verkehr abgerungen. Wenn's hoch kommt, fahren auf diesen Streifen vielleicht hundert Radfahrer die Stunde, auf zwei Autostreifen daneben aber mindesten 1.000 die Stunde, jeweils 24 Stunden am Tag.

      Bei manchen Fußgängerübergängen muss der Autofahrer, obwohl er einbiegen könnte, 20 Sekunden warten, bis ein Fußgänger vom gegenüberliegenden Ende die 15 Meter Fahrbahn überquert hat (inkl. Sicherheitsspanne für gebrechliche Pensionisten!), bevor er die Grünphasenschaltung bekommt. Die Ampeln werden in letzter Zeit auch bewusst auf Rotphase gesetzt, um den Verkehr zu "entschleunigen". So schaut's aus.

      Abgesehen davon, dass natürlich Lösungen gesucht werden sollten, die für alle Lager ein Optimum ermöglichen, sollte Ihnen als Autofahrer auch bewusst sein, dass das Abbremsenmüssen eines PKW ungleich teurer und energetisch ineffizienter ist, und wohl auch umweltverschmutzender, sofern man an die Signifikanz einer Feinstaubbelastung durch PKW überhaupt glaubt.

    • Norbert Mühlhauser
      06. Oktober 2010 01:13

      Nachtrag/Berichtigung:

      Gemeint war natürlich, dass ich die Bevorzugung gegenüber Radfahrern nicht sehe.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Oktober 2010 08:33

      Kurze Ergänzung: die aufgepinselten Mehrzweckstreifen führen inklusive der teilweise wild aussehenden Verknüpfungen bei Kreuzungen nachweislich zu mehr Sicherheit. Aus dem einfachen Grund, dass die Autofahrer aufmerksamer sind als bei regulär mitfahrenden Radfahrern oder baulich getrennten Anlagen auf Kreuzungen.

    • Bernhard Gödel
      06. Oktober 2010 15:07

      Herr Mühlhauser, verlieren wir nicht aus den Augen, daß die von Herrn Unterberger unter Punkt 5 kritisierten "Privilegien" für Radfahrer nicht von den Radfahrern definiert wurden. Sondern eben leider von Leuten, die offenbar selbst nie mit dem Rad unterwegs sind und daher auch nur glauben, daß sie den Radfahrern damit was gutes tun. Oder glauben, sich damit profilieren zu können, indem sie die "Privilegien" unter umweltschützenden Maßnahmen verbuchen.

      Wie ich bereits geschrieben habe, lade ich jeden ein, selbst einmal Erfahrungen als Radfahrer zu sammeln. In vielen Fällen, wie mglw. auch der von Ihnen konkret beschriebenen Situation, wird dabei erkennbar, daß die Maßnahme nicht nur aus Sicht der Autofahrer/Fußgänger schwachsinnig ist, sondern auch aus der Sicht des Radfahrers, der dadurch evtl. sogar einer höheren Gefährdung ausgesetzt wird als würde es dort kein "Privileg" für Radfahrer geben.

      Je nachdem, wer eine Studie macht, sind die verkehrstechnischen Maßnahmen, die für Radfahrer gemacht werden, gut oder schlecht für Radfahrer. So gibt es etwa auch eine Studie, die belegt, daß das Befahren eines Radwegs, der rechts längs einer Fahrbahn geführt wird im Kreuzungsberech ein 3-4x höheres Unfallrisko birgt als das Fahren auf der Fahrbahn. Grund: Rechtseinbieger aus der Fahrbahn queren der Radweg, rechnen aber meistens nicht mit einem (bevorrangten) Radfahrer.
      Der Radfahrer wird vom Gesetzgeber und Verkehrsgestalter in ein 3-4x höheres Unfallrisko gezwungen, was sicher nicht im Interesse des Radfahrers ist. Und der Autofahrer ärgert sich auch noch über den Radweg und läßt seine Aggression am Radfahrer ab.
      Das Argument, daß ein Radstreifen die Fahrbahn verengt, obwohl nur 1/10 des Verkehrs sich darauf bewegt, ist wahr, trifft aber mindestens genauso auf Busspuren zu. Dort fährt vielleicht noch viel seltener ein Bus als ein Radfahrer auf dem Radstreifen. Sind die nicht mindestens genauso nervig?

  51. Celian
    05. Oktober 2010 09:00

    Ich würde nicht sagen, daß die Radfahrer privilegiert sind, weil sie innerhalb der am Gehsteig vorgezeichneten Kurven fahren dürfen. Viel richtiger ist „müssen“.
    Denn in Wien muß man einen Radweg benützen, ob man will oder nicht, man darf nicht auf die Straße ausweichen und wenn der Radwegzeichner noch so widersinnige Kapriolen am Gehsteig eingezeichnet hat und wenn man noch so sehr dabei Fußgänger und auch sich selber gefährdet.

    ---

    Daß längst die Feministinnen in Wien das Zepter in der Hand haben, ist unbestreitbar: Wie sonst kämen wohl etwa Skripten zur Vorbereitung von Dienstprüfungen zustande, auf denen eine Medieninhaberin (Verlegerin) und Herstellerin auftritt, weil all das nämlich die Stadt Wien, Rathaus 1082 Wien in sich vereint.
    Momentan habe ich noch Schwierigkeiten, mir Wien als Frau vorzustellen, eine Stadt hat doch ebenso wenig ein Geschlecht, wie umgekehrt „das Kind“ eben sehr wohl eines hat. Ich kann mir das nicht vorstellen, daß ich mir eines Tages Wien als Frau und ein Kind als Sache vorstellen kann, also das grammatikalische Geschlecht auf das natürliche Geschlecht zu übertragen, ohne dabei sprachlich ins Schleudern zu kommen. Ich bin ja keine Genderist, diese Totengräberin der deutschen Sprach.

    • Alfred E. Neumann
      05. Oktober 2010 15:51

      Wie sehr die Feministinnen (seltsamerweise solidarisieren sich sonst stutenbissige Angehörige des weiblichen Geschlechtes immer dann, wenn es gegen Männer geht) und Radfahrer die Übermacht an sich gerissen haben, sei anhand eines an sich unbedeutenden strafgerichtllichen Falles vor einem Wiener Bezirksgericht dargelegt (Besetzung wie gewohnt: Richterin, Staats/Bezirksanwältin, Schriftführerin und natürlich Zeugin / Verletzte):

      Der Beschuldigte biegt von der Sensengasse nach links in die Währinger Straße ein und hält vor dem Schutzweg, um Fußgänger passieren zu lassen, während eine Radfahrerin, für den PKW-Lenker nicht erkennbar im toten Winkel ungebremst entgegenkommt und gegen die rechte hintere Türe des unübersehbaren großen PKW prallt und zu Sturz kommt. Der Schutzweg ist nicht zum Befahren mit Fahrrädern vorgesehen, wohl aber zeigt die grüne Ampel Fußgänger und Radfahrer an, ist also nicht ordnungsgemäß kundgemacht!

      Die Richterin verurteilt den PKW-Lenker wegen fahrlässiger Körperverletzung, weil die Radfahrerin ja Grün hatte!

      Alles klar?

      Daß die Radfahrerin gegen ein stehendes Hindernis fuhr, wurde nicht erwähnt...

    • Celian
      05. Oktober 2010 17:01

      Ich hab immer schon gesagt, als Mann stehst automatisch mit einem Fuß im Kriminal, als Autofahrer detto. Blöd, wenn beides zusammenkommt, dann wird die Beweislage quasi erdrückend... ;-)

  52. simplicissimus
    05. Oktober 2010 08:57

    für mich unter den vielen anderen problemen der verkauf der bank austria eine der kurzsichtigsten und dümmsten aktionen gewesen. eher hätte die ba die hypo oder sogar die unicredito kaufen können, warum zum teufel soll es nicht möglich sein, dass ein österreichischer konzern von bedeutung gegründet wird? die schweizer, schweden und holländer haben es auch geschafft.

    • brechstange
      05. Oktober 2010 09:18

      1. Das ist nicht möglich, weil die Banken immer auch eine Spielwiese der Politik (einschließlich Parteienfinanzierung und Korruption) waren und sind und das verbraucht genau jene Kraft, die notwendig ist, um einen österreichischen Konzern von internationaler Bedeutung aufzubauen.

      2. Die Bank Austria die Hypo kaufen? Da müsste man hinterfragen, wie viel Dreck am Stecken diese Bank bereits hatte. Wie viel durch die Zusammenschlüsse an Sumpf zugedeckt wurde. Das Credo unserer "tollen und unabhängigen" Manager ist offenbar eine "Loch-auf-Loch-zu-Politik". Dafür braucht man Gehälter wie ein Sportler, da die Karriere ja jederzeit abrupt beendet sein könnte.

    • pc-think
      05. Oktober 2010 11:08

      Damals galt der Randa als Genie.
      Sic transit gloria mundi.

  53. Wertkonservativer
    05. Oktober 2010 08:24

    Bitte um Verzeihung, doch jetzt wirds für einen Nichtwiener inzwischen recht unübersichtlich! Sollten auch nur - meine ich - 70 bis 80% der von A.U. und anderen Mitbloggern aufgezeigten Missstände zutreffen, wäre eine Sanierung des "Miststalles" schon aus Hygienegründen dringend erforderlich!
    Also nur zu, liebe Wiener Freunde, helft mit bei der notwendigen Stallreinigung!

    • mike1
      05. Oktober 2010 08:33

      ja, die sanierung des miststalles tut not - es stellt sich nur die frage, wie es denn nach dem 10.10.10 aussehen wird ? konnte die absolute der roten gebrochen werden ? wer mit wem ? möglicherweise rot-grün als weiterer schrecken der denkenden wiener ?
      leider hab ich meine zweifel, das dieses versteinerte system wirklich aufgebrochen werden kann.

    • brechstange
      05. Oktober 2010 09:19

      Eine Sanierung ist notwendig und zur Hygiene gehört auch die Offenlegung der Korruption mit Konsequenzen.

    • Kurt22
      05. Oktober 2010 11:02

      @Wertkonservativer: Nur 70 bis 80 %? Wie A.U. schreibt, könne man noch wochenlang über die Mißstände in Wien schreiben. Die SPÖ betrachtet Wien als ihr Eigentum, und befriedigt nur die ihr genehmen Zielgruppen, nur hat sie trotzdem noch immer genug "Stammwähler". Wenn alle Unzufriedenen anders wählen würden, hätten die Roten in Wien 5%!

  54. donnerlütchen
    05. Oktober 2010 08:23

    Wenn der dicke Bürgermeister abgewählt wird, dann kann er sich inbrünstig dem Taschenbillard widmen. Bin neugierig wann der endlich seine Hände aus den Hosentaschen nimmt und sie einer anständigern Durchlüftung zuführt. Weiters drängt sich die zarte Frage auf , ob dieses liebliche Fingerspiel zu besonderen sexuellen Neigungen zählt und man darüber nicht reden darf ?

    • Wertkonservativer
      06. Oktober 2010 12:28

      @ donnerlütchen:
      Mi scusi, doch bei gleich-kritischer Distanz zu Wampo Häupl meine ich doch,
      dass Ihre Gedankengänge hinsichtlich Häupls Fingerspielen nicht ganz zimmerrein sind, zumindest jedoch nicht sehr seriös! Aber: Jeder wie er kann!

    • Brigitte Imb
      06. Oktober 2010 22:11

      Könnte es vielleicht sein, dass er damit einen gewissen Tremor zu verstecken versucht?

  55. Markus Theiner
    05. Oktober 2010 08:07

    Projekte und Vereine die von der Bevölkerung als sinnvoll wahrgenommen werden kommen selbst an Spenden. Steuergelder brauchen vor allem Vereine, die niemand (außer ein paar Ideologen) braucht oder die Gruppen vertreten, die garnicht vertreten werden wollen - oder zumindest nicht auf diese Art und von diesen Personen. Womit es auch kaum eine Rolle spielt wie gut die Vertretenen finanziell aufgestellt sind.

    Demnach ist es völlig logisch, wenn man die sinnlosesten Vereine fördert, und alles meidet was irgendwie sinnvoll sein könnte.

  56. mike1
    05. Oktober 2010 07:31

    und weil häupl samt seiner bagage um die macht fürchtet, werden die jugendlichen wähler neuerdings mit dem thema "abschaffung des heeres" zu den urnen gelockt - auf kosten der republik ist den roten bonzen nichts zu teuer. hauptsache, die eigenene pfründe stimmen und bleiben !

    gute nacht wien, gute nacht österreich !

    • phaidros
      05. Oktober 2010 08:04

      Die Abschaffung des Heeres ist - schlimm genug - kaum noch als Schaden für das Land zu bezeichnen.

      phaidros, OWm

    • Markus Theiner
      05. Oktober 2010 08:08

      Ich bin mir nicht sicher, ob es beim "Schaden" wirklich um den klassischen Zivildienst-Ersatzdienst geht.

    • mike1
      05. Oktober 2010 08:23

      @phaidros 08:04:

      dass die roten - leider auch mit hilfe der övp - das heer in den letzten jahren entsprechend ruiniert haben, ist leider eine tatsache. jedenfalls werden sich die bewohner österreichs wundern, wenn es eines tages wieder zu irgendwelchen katastrophen kommt, zb. überschwemmungen etc., dass niemand mehr da ist, der ihnen hilft, die pioniere und vor allem die gwd werden wohl fehlen. die freiwilligen feuerwehren alleine werden es nicht schaffen.

      aber die krone samt häupl, brauner und unter aufsicht des allseits beliebten und weltbekannten wissenschafters werner niemand werden schon die entsprechenden lösungen in ihren schubladen haben - so wie wir es gewohnt sind....

    • phaidros
      05. Oktober 2010 08:36

      Mike, Entschuldigung, aber das Heer ist kein technisches Hilfswerk. Diese Aufgaben (und das schwere Gerät dafür) könnte man problemlos bei Feuerwehren oder eben einem THW unterbringen. Dafür brauchen wir es ganz sicher nicht.

      Ein Heer hat der Landesverteidugung zu dienen.

      Aber in einem bin ich bei Ihnen: es wird eines Tages ein böses Erwachen geben. Aber nicht wegen irgendeiner Naturkatastrophe. Denn durch die krisenlosen Jahrzehnte (die es nebenbei gar nicht waren) benebelt haben wir vergessen: in jedem Land steht ein Heer - ein eigenes oder ein fremdes.

      BG/phaidros

    • FranzAnton
      05. Oktober 2010 09:01

      Bin ziemlich überzeugt, daß kein Mensch sich überlegt hat, was an Stelle des - aktuell zugegebenermaßen fragwürdigen - Bundesheeres treten soll. Überlassen der Landesverteidigung an die Nato? Gratis natürlich, wäre ja nicht zu bezahlen; als Realwert könnten wir aber unsere Eurofighter einbringen, und wären diese ungeliebten Dinger somit auch los. Problem Neutralität könnte Cap argumentativ - dialektisch glatt entsorgen, und kaum ein SPÖ - Wähler runzelte die Stirn. Bin neugierig, wie, und ob überhaupt - UHBP eine bezügliche weise Aussage tätigt; aber erst nach dem 10. Oktober, sicherheitshalber. Allerdings: Die Ehrengarde. Er braucht sie dringend zum Abschreiten bei Staatsempfängen. Vielleicht bleibt uns das Bundesheer doch erhalten? Is eh wurscht, sowiese denkt keiner drüber ernsthaft nach, als Wahlkampfgag für den 10 Oktober könnte die Ansage brauchbar sein, und danach - es gibt bekanntlich lange Bänke.

    • mike1
      05. Oktober 2010 09:18

      phaidros, sie haben natürlich recht. grundsätzlich dient unser heer der landesverteidigung. ich habe bei meinem beitrag ja nur ein beispiel genannt, und der katastropheneinsatz war halt das, wozu man das heer in den letzten jahren am meisten gebraucht hat.

      an landesverteidigung (kriegshandlungen) möcht ich ja beim derzeitigen zustand - ausbildungsstand der rekruten - gar nicht denken. und dass die abschaffung des heeres weitere und weiterreichende konsequenzen hätte, das ist ja wohl klar.

      grundsätzlich ging's mir aber bei meinem ersten kommentar darum, dass die roten alles und jedes ohne rücksicht auf verluste ausnutzen, um die macht zu behalten.

    • Markus Theiner
      05. Oktober 2010 09:29

      Es soll ja nicht das Heer, sondern der Wehrdienst abgeschafft werden. Nachdem das Heer ohnehin eine Lachnummer ist, die Grundwehrdiener nur flüchtig ausgebildet, ineffizient eingesetzt und nicht in eine Miliz überführt werden macht der kaum einen Unterschied. Gibts halt weniger amtliche Spaziergänger im Burgenland.
      Beim Zivildienst wird es eher spürbar sein, wenn der ausfällt.

      Dass wir nach wie vor ein Heer brauchen würden ist ein völlig anderes Thema. Das könnten wir nämlich theoretisch auch ohne Wehrpflicht haben. Dazu müsste man halt Ideen und Geld hinein investieren. Ohne solche Investitionen nützen aber auch Heerscharen von Grundwehrdienern nichts.

    • Wertkonservativer
      05. Oktober 2010 10:01

      Werter Mike1,

      es ist bereits seit Langem klar, dass die SPÖ-Wahlstrategen ihre Kampagnen jeweils weit brutaler, hinterfotziger und daher insgesamt wesentlich unseriöser anlegen und durchführen (siehe als einziges Beispiel: Schüssel/Schwiegermutter/Pflegesituation!).
      Bei soviel Gemeinheiten kommt die bürgerliche Gegenseite (bei offensichtlicher Unfähigkeit, hier wirksam mitzumachen) ja immer wieder ins Schleudern, was dann ursächlich zu Wahlverlusten führte und führt.
      Ob die letzte Häupl-BH-Bombe allerdings großen Einfluß auf die Wiener Jungwähler haben wird, bezweifle ich: auch ein dann sicherlich und notwendigerweise einzuführender "Zivildienst" für männliche und weibliche Jugendliche wird unsere Jungwähler(innen - haha!) nicht zu Begeisterungsstürmen für Wampo veranlassen!

    • Rupert Wenger
      05. Oktober 2010 15:54

      Tatsächlich sind Wehrpflichtige bei den gegebenen Randbedingungen absolut nicht so weit auszubilden, dass sie in einem Verteidigungsfall einsetzbar wären. Phaidros hat richtig bemerkt, dass für den Katastrophenschutz eine Zivilschutztruppe ohne Waffen ausreichend wäre. Nachdem langfristig eine Bedrohung nicht auszuschließen ist, würden wir also einen Kern von Berufssoldaten brauchen, die die militärische Kompetenz erhalten können und das notwendige Gerät auf Lager. Damit kann man bei Bedarf relativ kurzfristig hochfahren, wie die Reichswehr in den 30er Jahren vorgezeigt hat. Die Auslandseinsätze wird man wohl weiter stellen wollen, auch die sind bei Ausfall der Wehrpflichtigen durch Zeitsoldaten zu ersetzen. Jedenfalls verlangt die EU von Österreich einen Beitrag zur gemeinsamen Sicherheit. Eine Abschaffung des Heeres verspricht auch keiner, weil nicht realistisch.
      In Summe verschweigt man dem Wähler, dass das Wahlzuckerl hohe Folgekosten nach sich ziehen wird, wenn statt Wehrpflichtigen Zeitsoldaten mit Vertrag einzustellen sind. Trotzdem wird das wohl der einzige vernünftige Weg sein. Im Übrigen sind minder intelligente Zeitsoldaten mit 3 Jahren Ausbildung immer noch besser, als Wehrpflichtige mit rudimentärer.

  57. socrates
    05. Oktober 2010 05:39

    Hygiene und Integration: Ich erfuhr, daß die berüchtigen Keime in wiener Spitälern nicht dem Spital gehören, sondern von den Migranten und ihren zahlreichen Besuchern mitgebracht werden.

    • phaidros
      05. Oktober 2010 08:06

      Werter socrates, auf diese Weise vorgetragen könnte das Argument allerdings tatsächlich "migrantenfeindlich" rüberkommen. Gegen Bazillenträger in Spitälern ist vorzugehen, nicht gegen Migranten. Dabei muss es allerdings egal sein, welchen Pass oder Meldezettel sie haben.

      BG/phaidros

    • Markus Theiner
      05. Oktober 2010 08:11

      Na bitte, das geht aber nicht. Gegen alle Bazillenträger vorzugehen könnte doch kulturelle Eigenheiten mancher Gruppen verletzen. Die brauchen schon Ausnahmeregelungen.
      Dass es in den diversen ethnischen Minderheiten genug gibt, die es als schwer beleidigend empfinden würden, wenn man ihre Kultur tatsächlich darüber definiert, dass sie etwa diverse Hygienevorschriften nicht befolgen ist dabei doch egal. Der gelernte Gutmensch definiert eine Kultur immer nach deren exotischsten Vertretern - und wundert sich dann, wenn an allen Ecken und Enden Rassisten auftauchen die mit diesen Exoten Probleme haben.

    • socrates
      05. Oktober 2010 13:10

      Phaidros
      Interessant ist, daß die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Studie samt Beweisen nicht veröffentlicht werden darf. Ob das einen Grund hat?

    • socrates
      05. Oktober 2010 13:21

      Phaidros
      Die reichen Angehörigen dieser Ethnien gehen in die Wiener Privatklinik, wo es diese Probleme nicht gibt, also sah ich es nicht rassistisch. Ich kann mir das allerdings nicht leisten, daher bin ich für mehr Hygiene.

  58. socrates
    • phaidros
      05. Oktober 2010 08:08

      Da darf man aber auch nicht dramatisieren: der Artikel ist lang und eher technisch (und gut) und beschreibt die im Grunde durchgehende Forderung, keinen "bevorzugten Datenverkehr" im Internet zu schaffen (für den es allerdings auch gute Argumente gibt)

    • mreingru
      05. Oktober 2010 09:29

      Nein, hier geht es ganz klar um die Verletzung des Fernmeldegeheimnisses, wenn Datenpakete - auch automatisiert - geöffnet und nach Inhalt anders behandelt werden. Dies ist nicht einmal mehr ein Graubereich. Es ist illegal.
      Eine Priorisierung von verschiedenen Diensten über Traffic Shaping hingegen ist legal, weil die Datenpakete nicht geöffnet werden.

    • phaidros
      05. Oktober 2010 10:57

      ... und genau deswegen fordern praktisch alle Redner das Internet offen zu lassen - oder hab' ich was nicht kapiert?





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