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SN-Kontroverse: Schüssels FPÖ-Zähmung

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Ist der FPÖ-Zähmungsversuch Wolfgang Schüssels gescheitert?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Elitenkorruption und Unfähigkeit

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Seit Sonntag ist diese Frage mit einem mehrfachen Ja zu beantworten. Der Erdrutschsieg der FPÖ bei der Wiener Wahl zeigt, dass die Rechtsaußenpartei unter Heinz Christian Strache genau so stark ist wie einst unter seinem politischen Ziehvater Jörg Haider. Ihr Potenzial auf Bundesebene dürfte ebenso wie 1999 an die 30 Prozent herankommen.

Damals glaubte ein gewisser Wolfgang Schüssel die FPÖ durch die Beteiligung an seinem Wendeprojekt „zähmen" zu können. Schüssel stilisierte sich frei nach Saint-Exupéry zum kleinen Prinzen, dem der „Fuchs" FPÖ sozusagen aus der Hand frisst und sich zivilisiert benimmt. Ein ziemlich großes Märchen, das ziemlich schlecht ausgegangen ist. Denn statt die Freiheitlichen in ihre Schranken zu weisen, ist die schwarz-blaue Koalition das Pleiteprojekt der österreichischen Zeitgeschichte. Schwarz-Blau steht für Elitenkorruption, politische Unfähigkeit in Fortsetzungen, Zerstören von demokratischen Strukturen und einer Herabsetzung der politischen Moral, die ihresgleichen sucht.

Beispiele gefällig? - Da gab es einen gewissen Finanzminister KHG, der sich schamlos von Interessensgruppen finanzieren ließ, einen Justizminister, der es für „überlegenswert" fand, Oppositionelle einzusperren, es wurde privatisiert auf Teufel komm raus, Staatsvermögen unter dem wahren Wert (Stichwort  Austria Tabak Werke) verscherbelt und die Freunderl wurden eifrig finanziell bedient (Stichwort Verkauf der Bundeswohnungen). Der Rechtsstaat (Stichwort Ortstafelerkenntnis) wurde mit Füßen getreten. Das alles wusste und deckte Schüssel und schwieg dazu im Interesse seines Machterhalts. Statt die FPÖ zu zähmen bleibt ihm das historische Verdienst eine Rechtsaußenpartei mit schlampigem Verhältnis zum Nationalsozialismus hoffähig gemacht zu haben. 


Gescheitert sind die Nachfolger

Andreas Unterberger

Die Fragestellung klingt, als ob die FPÖ eine gefährliche Bestie wäre, die den braven Bürgern an die Gurgel will. Als ob andere Parteien keine Probleme mit demokratischen Mindeststandards hätten. Als ob es nicht etwa auch bei der Wiener SPÖ aggressiv verhetzende Wahlkampf-Comics oder eine Homepage mit Videos gegeben hätte, auf der politische Gegner in den Tod gehetzt werden. Als ob Grüne nie Nähe zu gewalttätigen Demonstrationen gehabt hätten.

Mir ist nicht bekannt, dass Wolfgang Schüssel jemals eine Zähmung der FPÖ angekündigt hätte. Was er aber getan hat, war die FPÖ als eine normale Partei zu behandeln. Was segensreich für die Demokratie war. Nur dadurch konnte sich zeigen, dass die FPÖ in keiner Weise den Faschismus bringt, dass sie aber eine sehr geringe Regierungsfähigkeit hat und dass ihr politisches Personal quantitativ wie qualitativ noch viel magerer ist als das der anderen Parteien (soweit das überhaupt möglich ist). Ohne Schüssel wäre Haider mit großer Wahrscheinlichkeit bei der nächsten Wahl überhaupt zur Nummer eins geworden. Ohne ihn hätte freilich auch die SPÖ die absolute Garantie auf eine Regierungsteilnahme bekommen - bis die FPÖ eine absolute Mehrheit hat.

Gescheitert sind hingegen SPÖ und Schüssels Nachfolger in der Volkspartei, die wieder in die Ausgrenzungspolitik der 90er Jahre zurückgefallen sind. Das bringt die FPÖ heute wieder in eine extrem aussichtsreiche Perspektive für die nächste Nationalratswahl. Daran wird auch der Kampfsender ORF nichts ändern können, der etwa nach der Wiener Wahl gleich sieben Linke und keinen einzigen Sympathisanten von ÖVP oder FPÖ über das Ergebnis diskutieren lässt. Daran wird auch der Umstand nichts ändern, dass H.C. Strache lange nicht so intellektuell und brillant ist wie Jörg Haider - dafür aber auch viel weniger sprunghaft und exzessiv. 

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2010 08:13

    Ihr Kommentar, Herr Dr. Unterberger, hebt sich als Wohltat gg den Kommentar von Frau Krawanga-Pfeifer ab.

    Schwarz-Blau steht zur Elitenkorruption. Ich wusste nicht, dass BAWAG, Lucona, Noricum, ÖGB, Spitzelwesen Zilk, Broda, Steindling etc. für Schwarz-Blau standen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2010 11:23

    ...und wöchentlich grüßt das Murmeltier, und es ist jedes Mal das Gleiche, aber das macht's um nichts weniger peinlich! Und ich frage noch einmal: WO BLEIBT DER ARTENSCHUTZ? Wieso verhindert niemand, daß sich eine arme, dumme Frau regelmäßig so bloßstellt? Eine Zeit lang war's ja ganz lustig, aber jetzt ist's doch nur mehr peinlich! Wieso greift ihr Sachwalter nicht ein? Und die SN sollten sich für dieses Vorführen einer hilflosen Person schämen! Anstatt dann noch drüber abstimmen zu lassen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2010 09:26

    Die Meinung einer "gewissen" Katharina Krawagna-Pfeifer sind immer schon beim lesen der Überschrift bekannt.
    Tatsache ist, dass Schüssel mit Riess-Passer (und später in becheiderem Ausmass mit Haupt bzw. Gorbach) mehr zustande gebracht hat, als Molterer, Gusenbauer und der glücklose Faymann.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2010 10:22

    Warum findet sich die jetzige ÖVP nicht endlich dazu, die Erfolge der Ära Schüssel umfassend darzustellen. Den routinierten Geschichtsverfälschern - von denen Frau Krawagna-Pfeifer mit Verlaub gesagt nur eine unbedeutende Nummer ist - wird von der ÖVP, deren letzte christliche Position im Hinhalten der anderen Wange besteht, ohne Widerstand das Feld überlassen.

    In ein paar Jahren wird in den Schulbüchern in etwa folgendes zu lesen sein:

    "Dr. Wolfgang Schüssel, der sich gerne als kleiner Prinz inszenierte, nahm die Rechtsradikalen in die Regierung, was zur Isolation Österreichs in der Welt führte. In der Folge ruinierte er den Sozialstaat, die Armut stieg ins Unermessliche, sogar die Bahnmitarbeiter mussten auf der Straße um ihr täglich Brot kämpfen.
    Mit dem von Schüssel entwickelten Neoliberalismus ruinierte er nicht nur die Österreichische Wirtschaft auf Jahrzehnte, er löste auch eine Weltwirtschaftskrise aus, die dazu führte, dass heute unser Land entindustrialisiert ist. Betriebe gingen unter Protest ins Ausland, ja bis nach China und Indien!
    Den Rest besorgten korrupte Rechtsradikale durch Plünderung des 'Tafelsilbers'(Privatisierungen etc.).
    Für dies alles genügten Schüssel und der ÖVP sechs Jahre. Die Sozialdemokratie arbeitet heute für die Menschen daran, das "Erbe" dieser Ära einigermaßen zu lindern.

  5. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2010 09:48

    Was Fr. KKP nicht sieht:
    Dass die Korruptionstradition in der SPÖ wesentlich älter ist, als in der FPÖ.
    Dass erst die dauerhafte rote Ausgrenzungspolitik ermöglicht, dass die FPÖ zwar permanent die vorhandenen Sünden der anderen Parteien lautstark aufzeigt, aber nicht in die peinliche Lage kommt, beweisen zu müssen, dass sie es besser kann.
    Dass durch die Festlegung "Nicht mit der FPÖ" Koalitionsverhandlungen, in Folge eigentlich auch Wahlen, überflüssig sind! Wozu um viel Geld Wahlen veranstalten, wenn sowieso eine GroKo rauskommt!
    Was sie nicht sehen will:
    Dass viele der verkauften Betriebe am staatlichen Subventionstropf so viel Geld verbraten haben, dass auch ein schlechter Verkauf noch immer das beste Geschäft waren. Wie viel Geld hätte man z. B. bei einem früheren AUA-Verkauf gespart?
    Dass viele Probleme der Bevölkerung nur durch das Insistieren der Blauen überhaupt einmal ernsthaft besprochen werden (hoffentlich), ein weiteres Ignorieren beschleunigt nur das Wachstum bzw. den Wähleranteil.
    Dass wir sehr wohl ein Ausländerproblem haben, leider hat die SPÖ keinen Sarrazin oder Buschkowsky.
    Dass Haider durch Schüssels Schachzug sehr wohl gestutzt wurde.
    Und dass letztlich es zu einer Demokratie gehört, dass die Macht im Staat auch einmal wechseln sollte!

  6. Ausgezeichneter KommentatorLogiker
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2010 09:01

    Wie lange lassen sich die fähigen Journalisten in Österreich diese Beschmutzung ihres Berufsstandes noch gefallen ? Gibt es nicht einen Berufsverband der diese Frau zur Räson bringt oder fällt so ein Stiefel auch unter Meinungfreiheit?

  7. Ausgezeichneter KommentatorLaura R.
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2010 11:39

    Da hat sich der Werner aber wieder g`freut und g`sagt, was mir mit der Krawagna Kathi für eine echt scharfe Waffe in unserem Haus ham. Wie`s die denen Rechten einesagt, das is schon einmalig. Und ein bisserl traurig is`s aber wahrscheinlich schon, daß die guten alten Zeiten vorbei sind, und die lustigen Demos am Donnerstag nimmer gibt, wo ma uns dann alle z`sammg`setzt ham und was trunken und g`raucht ham. Richtig nostalgisch könnt` ma wer`n, wenn man z`rückdenkt an die alten Zeiten mit den gemeinsamen Feinden.

    Und dann hat er echt sinniert, der Werner, weil da hat er noch seinen Frieden g`habt, früher, und net so viel Verantwortung und so, aber trotzdem genug verdient für`s Leben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatornumerus clausel
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Oktober 2010 09:33

    Frau KKP erinnert mich stark an den Pawlowschen Hund. Sobald sie den Namen Schüssel oder Schwarz-Blau hört, beginnt sie zu sabbern. Außer den altbekannten Anschüttungen, die bis dato nicht rechtskräftig belegt sind, kann sie aber zu ihrem Lieblingsthema dennoch nichts vorbringen. Nur die eigene Partei wird geflissentlich ausgeblendet, oder ist sie so verklärt um die Realität nicht zu sehen, wie es damals mit Kreisky war und die wirklichen Skandale mit rechtskräftigen Verurteilungen von Mitgliedern ihrer Partei. Sowas hat es bis dato noch nirgendwo anders gegeben, die anderen sind jedoch aus ihrer Sicht die Bösen? Versteh ich ihre Denkweise und Logik nicht, oder kann man die auch einfach nicht verstehen?


alle Kommentare

  1. Maverick (kein Partner)
    07. Februar 2015 15:58

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  4. ich (kein Partner)
    20. Oktober 2010 20:10

    was mich immer erstaunt ist, dass unbedarfte völlig realitätsfern die austria tabak anführen. wiederholte dummheit bleibt dummheit!

  5. SOKs (kein Partner)
    17. Oktober 2010 15:26

    Mit der Präsentation der Meinung v. Fr. Soundso gg. die des AU, mit dem Satz: "Damals glaubte ein gewisser Wolfgang Schüssel..." habe ich auf alle Zeit das Interesse verloren am Freitag/Samstag diesen Blog zu besuchen. Schleimiger primitiver Sozialismus (oh welch Pläonasmus) mit Geschichtsfälschung, re. gewisser Schüssel, habe ich nichts am Hut.

  6. Walter W. Wiesinger (kein Partner)
    17. Oktober 2010 13:19

    die kommentare der frau kp sind wie b-movies aus hollywood. du liest die erste zeile und weisst ganz genau, wie der rest des kommentars weitergeht und zu welchem schluss sie kommt. und du weisst auch ganz genau, von dieser frau ist (ebensowenig wie von b-movies) jemals igrendetwas überraschendes, brilliantes neues oder gar intelligentes zu erwarten, nein b-movies und frau KP bedienen schlicht die bedürfnisse ihrer klientel. mehr können und wollen solche filme und frau kp gar nicht.

    dass man davon leben kann, finde ich allerdingts irgendwie beeindruckend.

  7. Gast der Zweite (kein Partner)
    16. Oktober 2010 14:55

    „Die Fragestellung klingt, als ob die FPÖ eine gefährliche Bestie wäre, die den braven Bürgern an die Gurgel will. Als ob andere Parteien keine Probleme mit demokratischen Mindeststandards hätten.“
    Unterberger hätte es nicht besser ausdrücken können, wenn ich daran denke, mit welch brutal-totalitären Methoden damals die Linken gegen die Rechts-Koalition Stimmung gemacht haben: Rassismus, Faschismus, Antisemitismus und Ausländer-Feindlichkeit etc… was da der Rechts-Koalition alles nachgesagt und VORAUSGESAGT worden ist, war nicht mehr lustig. – Und ich, in meiner jugendlichen Naivität, hab`das damals geglaubt! – Heute würde man politisch korrekt dazu „Verhetzung“ schreien, wäre es das andere Lager…
    Die Zähmung der FPÖ… gefällt mir ohnehin am besten. – Ein subversiver Versuch der Linken, einen Keil zwischen die damaligen Koalitionspartner zu treiben. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
    „Elitenkorruption“ angeprangert von Fr. Pfeifer, in Verbindung mit ÖVP-FPÖ gefällt mir auch außergewöhnlich gut. Als ob es nicht – sogar strukturell und damit dauerhaft – noch viel, viel schlimmer bei einer SPÖ-ÖVP-Koalition wäre.

    Stichwort Ortstafelerkenntnis: SPÖ-Gusenbauer hat das fertige Übereinkommen von Schwarz-Blau bzgl. der Ortstafeln boykottiert und zu Fall gebracht (gemeinsam mit einem rasenden Rechtsanwalt der kärntner Slowenen) – Schwarz-Blau wären zu einer für alle (auch kärntner Slowenen) annehmbaren Lösung in der Frage gekommen.

    Der Frau Pfeifer passt halt die politische Richtung der ÖVP-FPÖ-Regierung nicht, aber das sei Ihr unbenommen und kümmert sowieso keinen vernünftigen Menschen, der ohne Ideologie auskommt. – Mir persönlich ist eine „Rechtsaußenpartei mit schlampigem Verhältnis zum Nationalsozialismus“ immer noch lieber und erscheint mir demokratischer als diese ideologisch verblendeten Linken, die der Meinungsfreiheit am liebsten einen Maulkorb umhängen wollen und abweichend von ihrer Ideologie jeden als Nazi, Rassist, eh schon wissen was noch alles…, verunglimpfen.

  8. Ernst
    16. Oktober 2010 14:52

    Privatisiert auf Teufel komm raus,Staatsvermögen unter warem Wert verscherb.......... Privatisierung unter Schwarz-Blau z.B.Voest,Austria Tabak etc. Staat (Steuerzahler) bekamm Geld. Privatisierung unter Rot-Schwarz z.B. Aua Staat (Steuerzahler) BEZAHLTE Geld. Aber ist für DummInnen wie Fr.KKP nicht zu begreifen

  9. H.K. (kein Partner)
    16. Oktober 2010 11:56

    Kurz gesagt, KKP sollte man einliefern.

    • Jacky (kein Partner)
      16. Oktober 2010 13:01

      @H.K.: Sie finden, Leute, die anderer Ansicht sind als man selbst, sollten eingeliefert werden? Als sowjetischer Diktator hätten Sie mit dieser Einstellung Karriere machen können.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Oktober 2010 13:20

      Leuten, die sich eine eigene Realität fern der Wirklichkeit stricken, kann nach so einer Einlieferung medizinisch geholfen werden. Die Linken fordern das doch jedesmal, wenn einer die Fakten der NS-Vergangenheit aus seiner Realität verbannt. Also ist es doch nur recht, das für Verweigerer gegenwärtiger Fakten auch anzuregen, oder?

  10. Christian Sterzl (kein Partner)
    16. Oktober 2010 10:27

    Also diesmal bringt mich Frau KP echt zur Weisglut.
    "Zerstören von demokratischen Strukturen" - die Verlängerung der Legislaturperiode wurde von SPÖ durchgedrückt.

    "Da gab es einen gewissen Finanzminister KHG, der sich schamlos von Interessensgruppen finanzieren ließ" - immerhin hat dieser Finanzminister nicht die Verfassung gebrochen. Alles andere sind unbewiesene Behauptungen.

    "einen Justizminister, der es für „überlegenswert" fand, Oppositionelle einzusperren" - völlig aus dem Zusammenhang gerissen

    "es wurde privatisiert auf Teufel komm raus, Staatsvermögen unter dem wahren Wert (Stichwort Austria Tabak Werke) verscherbelt und die Freunderl wurden eifrig finanziell bedient (Stichwort Verkauf der Bundeswohnungen)" - unbewiesen, und zum Glück wurde privatisiert. Weiter so.

    "Der Rechtsstaat (Stichwort Ortstafelerkenntnis) wurde mit Füßen getreten" - Verfassungsbruch ist jetz aktuell unter SPÖ-Beteiligung, die Ortstafelfrage wurde von der SPÖ blockiert und UA hat dazu bereits geschrieben.

    "Verhältnis zum Nationalsozialismus hoffähig gemacht" - Das war ja wohl die SPÖ unter Kreisky.

    Frau KP hat wohl den Bezug zur Realität verloren.

  11. Amadeus (kein Partner)
    16. Oktober 2010 09:46

    OFF TOPIC:

    Wiederum ein Stück weniger an Wirtschaftsliberalismus und Wettbewerb in Österreich: Walter Boltz wird entmachtet:

    Walter Boltz: Die Entsorgung der Nervensäge

    15.10.2010 | 18:25 | von Hanna Kordik (Die Presse)

    Wettbewerbshüter Walter Boltz geht der Strombranche schon lange auf die Nerven. Damit ist jetzt Schluss: Boltz wird per Gesetz entmachtet, ihm wird ein Ko-Vorstand zur Seite gestellt. Ein Sieg der Landesfürsten.

    Der Mann ist unbequem, keine Frage. Das gehört ja auch zu seiner Job-Description: Walter Boltz ist seit 2001 Chef der Regulierungsbehörde E-Control und hat also dafür zu sorgen, dass die Wettbewerbsregeln in der Strombranche auch eingehalten werden.

    Dass er sich dort keine Freunde machen würde, war Boltz wohl von Anfang an klar. Da prallen auch zwei unterschiedliche Welten aneinander. Auf der einen Seite: die Stromgesellschaften der Bundesländer, die über Jahrzehnte dank der gesetzlich verfügten Gebietsmonopole wie die Maden im Speck lebten. Auf der anderen Seite: Walter Boltz, ehemaliger Energieexperte des Beraterunternehmens PricewaterhouseCoopers, der die Liberalisierung der Branche mit Argusaugen zu überwachen hat. Das konnte nicht gut gehen.
    Der Hass, der Boltz entgegenschlug, muss für ihn dennoch einigermaßen überraschend gewesen sein. Über die Jahre hat der Wettbewerbshüter jedenfalls einiges einstecken müssen: Die Stromgesellschaften warfen ihm von Anfang an Arroganz und einen stark ausgeprägten Selbstdarstellungstrieb vor – Inkompetenz sowieso. Und weil Boltz stets gar so kompromisslos war, griffen die Landesstromgesellschaften bisweilen auch zu Deftigerem: Immer wieder gab es politische Interventionen gegen ihn, einmal wurde seiner damals noch jungen Behörde sogar der Rechnungshof auf den Hals gehetzt.

    Unschwer zu erkennen: Walter Boltz macht seinen Job offenbar wirklich gut.

    Das gehört natürlich honoriert. Und da hat sich der für den Strommarkt zuständige ÖVP-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner etwas ganz Besonderes ausgedacht: Walter Boltz wird entmachtet.

    So steht es jedenfalls schwarz auf weiß in einem druckfrischen Gesetzesentwurf, der Freitag vergangener Woche in die Begutachtung gegangen ist. Das neue Gesetz hält sich strikt an die Vorgaben seitens der EU: Diese verlangt, dass der Stromregulator in Hinkunft nicht mehr als GmbH konstruiert ist, sondern als Anstalt öffentlichen Rechts. Das soll maximale Unabhängigkeit gewährleisten: GmbH sind – sowie die E-Control auch – weisungsgebunden. Eine Anstalt öffentlichen Rechts hingegen kann weisungsfrei schalten und walten. Boltz wäre somit also ein völlig „freier Mann“. Nicht, dass er vom Wirtschaftsministerium als Eigentümervertreter je eine Weisung bekommen hätte. Aber mit der neuen Konstruktion hätte er zumindest die Gewissheit, dass politische Interventionen gegen ihn absolut sinnlos wären.

    Interventionen wird es in Zukunft tatsächlich nicht geben – weil sie nicht mehr notwendig sein werden. Mitterlehner führt nämlich mit dem neuen Gesetz eine Änderung durch, die von der EU keinesfalls verlangt wird: Die E-Control wird einen zweiten Vorstand bekommen. Und beide werden in Hinkunft auch noch an die kurze Leine genommen.

    Mitterlehner versteht nicht, was daran anrüchig sein soll. Zwei Vorstände seien deswegen notwendig, argumentiert er, weil die drohende Arbeitsflut bei der E-Control für einen Vorstand schwer bewältigbar sei. Seine Sprecherin ergänzt: „Irgendwann geht auch Walter Boltz auf Urlaub, da kann ja die Spitze der E-Control nicht einfach verwaist sein.“

    In Wahrheit ist das Ganze natürlich ein Kniefall vor der Strombranche – und ihren mächtigen Eigentümern, den Landesfürsten. Die haben im vergangenen Jahr auch wirklich alles daran gesetzt, einen Regulator nach ihrem Geschmack zu basteln. Offenbar mit Erfolg.

    Das begann schon damit, dass Vertreter der Energieunternehmen vor einem Jahr ins Wirtschaftsministerium eingeladen wurden – zum offiziellen Gedankenaustausch über die neue E-Control. Sehr charmant: Die zu Kontrollierenden durften also von Anbeginn an „Wünsch dir was“ bei der Gestaltung ihrer Kontrollbehörde spielen. Das ist in etwa so, als dürften Autofahrer bei der Handhabung von Straßenkontrollen mitreden.

    Um dem Ganzen aber noch ordentlich Nachdruck zu verleihen, sollen auch die Landeshauptleute von Wien und Niederösterreich, Michael Häupl und Erwin Pröll,bei Mitterlehner die Wünsche „ihrer“ Landesgesellschaften deponiert haben. Nur, damit es keine Missverständnisse gibt.

    Jetzt können sie alle zufrieden sein – die Stromfirmen und die Landespolitiker, die natürlich auf üppige Dividenden ihrer Energieversorger Wert legen. Die zwei Vorstände der E-Control werden künftig an die Kandare genommen. So müssen sie beispielsweise den „Jahresplan für die Öffentlichkeitsarbeit“ vom Aufsichtsrat (in dem Vertreter des Wirtschafts- und des Finanzministeriums sitzen) genehmigen lassen. Offensichtlich soll der „Selbstdarstellungstrieb“ des Walter Boltz damit unterdrückt werden. War ja auch wirklich ungehörig, dass er sich in der Vergangenheit erdreistete, den mangelnden Sinn für Wettbewerb in der Strombranche öffentlich anzuprangern.

    Originell ist auch der „Regulierungsbeirat“, der künftig in der E-Control angesiedelt sein wird. In ihn werden Vertreter von Ministerien und aller Sozialpartner entsandt – sie sollen über die Stromtarife wachen. Da könnte man fast sentimental werden – erinnert das Ganze doch sehr an die „Paritätische Kommission“ der Achtzigerjahre.

    Wirklich bemerkenswert ist allerdings die bevorstehende Politisierung der an sich unabhängigen E-Control. Boltz gilt als ÖVP-nahe – er wurde seinerzeit von seinem Freund, ÖVP-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, bestellt. Trotzdem: Parteipolitisch hat Boltz nie agiert. Doch jetzt wird er zum „Schwarzen“ abgestempelt. Das liegt daran, dass wir in Zeiten großkoalitionärer Eintracht leben. Man muss kein Prophet sein, um zu ahnen, aus welcher politischen Ecke sein neuer Kovorstand kommen wird.

    Wirtschaftsminister Mitterlehner beteuert zwar, dass er allein den Zweitvorstand zu ernennen hat. Zufälligerweise bringt sich aber eine Reihe von SPÖlern für den Job bereits in Stellung. Allen voran: Andreas Eigenbauer, seines Zeichens Energiebeauftragter des Landes Wien – und seit wenigen Wochen Aufsichtsratsmitglied der Wienstrom. Aber auf die Interessen des Wiener Stromversorgers würde er als E-Control-Vorstand sicher eh nicht Rücksicht nehmen. Im Gespräch ist auch Martin Graf, Leiter der Abteilung Tarife in der E-Control. Früher war Graf informeller Energieberater von SPÖ-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer.Chancen auf den Job soll auch Gunda Kirchner haben. Sie war einst Energieexpertin der Arbeiterkammer und arbeitet derzeit in der Austrian Energy Agency.

    Der Vertrag von Walter Boltz läuft im März ab – wurde jetzt aber von Mitterlehner verlängert. Allerdings nur bis Ende 2011. Ob Boltz eine weitere Vertragsverlängerung dann überhaupt noch anstrebt, ist nicht in Erfahrung zu bringen. Er möchte zu der ganzen Angelegenheit nichts sagen.

    Irgendwie verständlich.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/602448/index.do?from=home.wirtschaft.international.sc.p1

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. Oktober 2010 09:56

      Könnte als Paradebeispiel für die österreichische (politische) Steigerungsform von "gescheit" dienen:

      "Gescheit - gescheiter - gescheitert."

  12. numerus clausel (kein Partner)
    16. Oktober 2010 09:33

    Frau KKP erinnert mich stark an den Pawlowschen Hund. Sobald sie den Namen Schüssel oder Schwarz-Blau hört, beginnt sie zu sabbern. Außer den altbekannten Anschüttungen, die bis dato nicht rechtskräftig belegt sind, kann sie aber zu ihrem Lieblingsthema dennoch nichts vorbringen. Nur die eigene Partei wird geflissentlich ausgeblendet, oder ist sie so verklärt um die Realität nicht zu sehen, wie es damals mit Kreisky war und die wirklichen Skandale mit rechtskräftigen Verurteilungen von Mitgliedern ihrer Partei. Sowas hat es bis dato noch nirgendwo anders gegeben, die anderen sind jedoch aus ihrer Sicht die Bösen? Versteh ich ihre Denkweise und Logik nicht, oder kann man die auch einfach nicht verstehen?

  13. Neppomuck (kein Partner)
    16. Oktober 2010 09:06

    Wer mit dem Ofenrohr ins Gebirge eigener versäumter Chancen blickt, dem wird jener Horizont fehlen, den ein passabler Journalist haben sollte.

    Wenn schon Antoine de St. Exupery für politische Allegorien herhalten muss, dann weniger im Zusammenhang mit dem "Millimetternich Schüssel" (Der kleine Prinz), sondern in Kombination mit einem von ihm (Exupery) stammenden und (be)merkenswertesten Sätze der Weltliteratur *, der viel zu wenig Beachtung findet, und dem „fisherman’s friend-Slogan“ (Ist es zu stark, bist du zu schwach), letzteres sozusagen stellvertretend für das „Nationale“ schlechthin, das genetisch im Menschen fixiert ist:

    * „Wenn du ein Schiff bauen willst, beginne nicht damit Holz zu sammeln, Bretter zuzuschneiden und die Arbeit zu verteilen, sondern wecke in den Menschen die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.“
    (Originaltext:
    "Quand tu veux construire un bateau, ne commence pas par rassembler du bois, couper des planches et distribuer du travail, mais réveille au sein des hommes le désir de la mer grande et large."
    A. de St E.).

    Die Sehnsucht nach dem „Gar nix mehr“ zu wecken wird nicht gelingen, und sei das „Gesamtkunstwerk Sozialdemokratie“ noch so schön in Schuldenpapiere verpackt.
    Daran wird auch die Weltfremdheit einer in der Wolle gefärbten Ex-Parteiangestellten nichts ändern.

  14. Leopold Koller (kein Partner)
    16. Oktober 2010 05:56

    Leute, was soll denn das Ganze? Dem Schuessel ist es NIE um die Baendigung der FPOe gegangen, genausowenig um diese salonfaehig zu machen. Der Schuessel wollte Bundeskanzler werden in einer Konstellation, in der er das Sagen hat. Es ist ihm gelungen. Er hat sechs Jahre allein regiert. Er hat nach ununterbrochenen 30 Jahren das Kanzleramt und die Himmelpfortgasse von der neokommunistischen Dominanz befreit. Alleine dafuer gebuehrt ihm ein Orden!

    • Manfred Wurm (kein Partner)
      16. Oktober 2010 07:08

      totale fehleinschätzung.
      das war bestenfalls ein interregnum.
      heute ist alles wieder genauso wie ende der 90er-jahre: roter kanzler, schwarzer vizekanzler und eine fpö die von wahlsieg zu wahlsieg marschiert.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      16. Oktober 2010 18:18

      Was heisst hier "totale Fehleinschaetzung"? Dass seine Nachfolger die Uhr wieder zurueckgedreht haben, koennen Sie sicher nicht dem Schuessel anrechnen.

  15. Segestes (kein Partner)
    16. Oktober 2010 05:34

    Schüssel, wir erinnern uns, das ist jenes charakterliche Glanzlicht, dass einst unter großem medialen Tamtam das "Melker-Abkommen" rund um das AKW-Temelin abgeschlossen hat, um Österreich angeblich vor einem Super-GAU zu bewahren.
    Heute sitzt der Herr im Aufsichtsrat des Kernkraftwerksbetreibers RWE, der dem Vernehmen nach auch bei Tschechiens Atompolitik seine Finger im Spiel hat, um fürs Lobbying plasticksackerlweise Euro-Bündel einzustreifen...

    Zu seiner "FPÖ-Zähmung: Das war eine FPÖ-Pervertierung.
    Alleine das Abwälzen wichtiger Teile der Pensionsvorsorge auf die Arbeitnehmer,
    was de facto zu einem Netto-Einkommensverlust führt, wenn man nicht im Alter als Bettler dastehen möchte, hat zu FPÖ gepasst wie die Faust aufs Auge - nämlich gar nicht. Deshalb auch der einstige Absturz der Freiheitlichen.

    FPÖ und SPÖ würden weitaus besser zusammenpassen, allerdings müsste die SPÖ sich dann wieder auf ihre Kernklientel, die Arbeiter und kleinen Angestellten, besinnen, anstatt sich von einer kryptointellektuellen, egozentrischen Akademiker-Junta beherrschen zu lassen, für die Demokratie in Wirklichkeit das Diktat der selbsternannten Intelligenzeliten bedeutet.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      16. Oktober 2010 06:05

      Kurze Frage, Segestes. Sind Sie bei Sinnen? Ihrem Schreibsel nach eher nicht! Wenn man so links indoktriniert ist, wie Sie es anscheinend sind, dann sollte man auf eine Gewerkschaftsseite umschwenken.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Oktober 2010 06:27

      Also bei aller Kritik an einigen (um nicht zu sagen, den meisten) Ihrer Postings - zu dem letzten Absatz möchte ich Ihnen gratulieren! Besser kann man es kaum ausdrücken.
      Was das Pfeiferkathrinchen nämlich gebetsmühlenartig ihrer Parteilinie nachplappert ist das Märchen von den bösen "Rechtsextremen" in der FPÖ, dabei handelt es sich um eine nationalistische Linkspartei, die alle Segnungen des geldverteilenden Sozialstaats sogar noch ausbauen möchte, nur unter dem Vorzeichen der ethnischen Einschränkung.
      Gemeinsam mit der FPÖ könnten die Roten ihre Wirtschaftsinkompetenz potenzieren und hundert geldvernichtende Sozialzuckerl unter die Stammklientel streuseln, wenn sie nur um den kleinen blauen Partner zu besänftigen eine Handvoll davon an die Staatsbürgerschaft knüpfen (bis die EU die Einschränkung kippt). Nur haben sie (die Roten Gutmenscheliten) sich in ihrem antifaschistischen Heldenkampf so nachhaltig auf die blaue Konkurrenz eingeschossen, dass ein Bündnis noch auf lange Sicht unmöglich scheint. Seien wir froh.
      Dass alles besser wird, wenn sich die Schwarzen nochmal mit den Blauen ins Bett legen, bezweifle ich ebenso stark. Denn eine nationalistische Linkspartei, deren Führerclown auf Discoschaumpartys rappt um Proletenkinder zu ködern, immer wieder als Teil des "bürgerlichen Lagers" zu bezeichnen, erscheint mir realitätsfern. Und wo die Schwarzen momentan politisch herumrudern ist nicht mehr nachvollziehbar. Aber ein Bauernbund nebst Genossenschaftsbank ist für mich auch nicht als "bürgerlich" erkennbar.
      Das Bürgertum, der wertkonservative und leistungsorientierte Mittelstand, hat keine politische Vertretung. Kleine und mittlere Unternehmer, mittlere Angestellte und fleißige Facharbeiter finden keine politische Heimat mehr. Sie wählen Protest oder weiß.
      Gibt es eigentlich eine Statistik, welche gesellschaftlichen und ethnischen Gruppen hauptsächlich nichtwählen? Habe jetzt leider keine Zeit zum googeln...

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Oktober 2010 06:30

      @Leopold Koller
      Wenn man die marxistischen Kampfparolen beiseiteschiebt und den letzten Absatz von Segestes liest, dann fragt man sich, warum die Linken immer wieder auf ihre bequemen Parolen zurückschwenken. Sei kennen doch offensichtlich die Wahrheit: Wer hat uns verraten? ...

    • Segestes (kein Partner)
      16. Oktober 2010 06:42

      Leopold Koller, ein merkbefreiter Ober-Troller.

      @Reinhard:
      Die FPÖ ist in Sozialfragen natürlich größtenteils links. Nur so links wie die Grünen und Roten ist sie halt auch nicht. Bei der Mindestsicherung ohne Vorbedingung, da machen die Blauen, die ja auch immer gerne von den "Leistungsträgern" fabulieren, sicher nicht mit.
      Wer heute die FPÖ wählt, der tut das meist nur aus dem Grund, weil die FPÖ als einzige Partei das Islamisierungsthema deutlich anspricht. Manche behaupten, zu viel, aber das ist Ansichtssache und hängt von der persönlichen Prioritätensetzung ab.

    • Segestes (kein Partner)
      16. Oktober 2010 06:46

      Übrigens, Parolen schwinge ich keine, sondern das tut die Gegenseite. Die von mir angeführten Beispiele entsprechen den Tatsachen. Wer gegenteiliger Meinung ist, der soll das argumentativ belegen, wenns ihn nicht zu sehr anstrengt.
      Besonders lächerlich sind deshalb die hier üblichen Punzierungen wie "marxistisch" oder "sozialistisch".
      Lachhaft, diese schnellschüssigen Analysen :)

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Oktober 2010 07:59

      @Segestes
      Irrtum, die Blauen waren in Kärnten sogar Vorreiter der Mindestsicherung (und Haiders narzisstische Selbstinszenierung als großer sorgender Vater aller Kärntner beim Verteilen von Heizhundertern an demütig lächelnde Omas ist wohl noch allen in Erinnerung), die machen da sogar ganz sicher mit, sowie der Stempel "Nur für Österreicher" draufgepappt wird.
      Und ja, ich punziere immer wieder Aussagen als marxistisch, die mit vorweltkrieglichen Anti-Unternehmer-Parolen daherkommen anstatt sich der Realität zu stellen, die eine meist politisch durchwanderte Großindustrie (Parteien halten sich Großunternehmen und Großunternehmen halten sich Parteien) mit den die Wirtschaft eigentlich am Leben haltenden KMU, die von allen Seiten gedrückt und ausgepresst werden, in einen Topf werfen.
      Etwa ein Viertel der Kleinunternehmer leben unter der offiziellen Armutsgrenze (wobei man sehr gut davon leben kann, das weiß ich aus Erfahrung), wie viele der Angestellten und Facharbeiter finden sich dort? Die Realität sieht anders aus als das klassenkämpferische Bild vom fetten zigarreschmauchenden Ausbeuter und seinem ausgequetschten Arbeitsknecht. Heute erklären fette zigarreschmauchende Zigarrenclubsozialisten den Arbeitern den Sozialismus am Beispiel ihrer eigenen parteinahen Unternehmen, geführt von alten Parteisoldaten wie Androsch, derweil kleine, in der Heimat weiter wirtschaftende Unternehmer lächelnd ausgequetscht werden.
      So lange jemand nirgends erkennen lässt, dass er diese Realität zur Kenntnis nimmt, und sich am Gegeneinander-Aufhetzen von selbstständigen und nichtselbstständigen Leistungsträgern beteiligt, die immer und grundsätzlich beide vom Staat ausgenutzt und betrogen werden, werde ich den Punzierungshammer auch nicht aus der Hand legen. Denn die etablierten Parteihäuser müssen eines befürchten, und sie haben offensichtlich schlotternde Knie davor: Dass sich die mit marxistischen Klassenfeindressentiments künstlich verfeindet gehaltenen Gruppen der Leistungsträger, die den ganzen Saustall des Parteienfeudalismus und seiner Stimmenkäufe bezahlen müssen, vereinigen und gemeinsam für ihre Rechte aufstehen - diese überschneiden sich nämlich in 99% der Fälle, weswegen auch das restliche, trennende Prozent so gebetsmühlenartig von Seiten der gesellschaftlichen Spalter wiedergekäut wird.

  16. Philipp Starl (kein Partner)
    16. Oktober 2010 01:43

    Der Titel dieser Kontroverse ist per se eine demokratiepolitische Armutserklärung. Hier wird impliziert, dass 27% der Wiener die Hölle gewählt haben.

    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, der Erfolg einer politischen Partei wird als großes Übel angesehen, dass es unbedingt gilt, auszumerzen.
    Und nun wird in polemischster Art und Weise gefragt, ob ein Ex- Kanzler damit gescheitert ist, präpotenter geht es nicht mehr!

    Diese politische Klasse inklusive ihrer Lakaien namens Medien ist dem Untergang geweiht und nichts Besseres als ein Leben in Armut und außerhalb Österreichs hätten sie verdient. Indem sie a priori ein Drittel davon implizit als nicht erwünscht bezeichnen, begehen sie Verrat an ihrem Volk!

    • Philipp Starl (kein Partner)
      16. Oktober 2010 01:44

      Man verzeihe mir die vielen Fehler auf Grund der Uhrzeit.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      16. Oktober 2010 05:37

      Starl, jetzt hoeren S' aber g'schwind auf.

      "ein Leben in Armut und außerhalb Österreichs "

      Soll das eine gefaehrliche Drohung sein? Diese Deppen koennt's Euch behalten!

    • Reinhard (kein Partner)
      16. Oktober 2010 06:36

      @Philipp Starl
      Da wissens gleich, was auf Sie zukommt: Die Linken sind brutale Gegner. Wen sie argumentativ nicht übertrumpfen, wem sie den Schneid nicht abkaufen können, den verteufeln und vernichten sie.
      Ironie der Geschichte wird nur sein, dass es bald die Schwarzen zerbrösen wird, wenn sie nicht endlich eine greifbare Position beziehen, die Grünen dabei sind sich basisdemokratisch zu zerlegen und die Roten alleine nicht können. Da wird das nächste Schreckgespenst der leistenden bevölkerung Rot-Blau heißen. Aus Feinden Verbündete zu machen ist eine Strategie, die nicht erst seit 1984 funktioniert...

  17. Gerhild Baron
    15. Oktober 2010 22:47

    Die Idee der Kontroverse über bestimmte Themen wäre hervorragend, wenn sich zwei zumindest halbwegs ebenbürtige Partner gegenüber stünden. Dies war aber bisher bei keiner einzigen Kontroverse der Fall. Die Beiträge von Frau Krawanga-Pfeifer sind leider so niveaulos , daß es zu gar keiner Kontroverse kommen kann. Schade, denn interessante Diskussionen sind wichtig und gegenseitige Meinungen können sehr befruchtend sein - für beide Seiten. Also bitte, liebe Salzburger Nachrichten, einen anderen Partner für Herrn Dr.Unterberger !

  18. Vayav Indrasca
    15. Oktober 2010 18:06

    "die Freunderl wurden eifrig finanziell bedient (Stichwort Verkauf der Bundeswohnungen)". Dass einer, wenn er ein großes Geschäft vermittelt, in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem eine entsprechend hohe Provision bekommt, hat sich wohl zu Frau KP noch nicht durchgesprochen.

  19. terbuan
    15. Oktober 2010 17:06

    Passend dazu das Zitat des Tages von Michael Klonovsky in "eigentümlich frei":

    "Von den meisten Leuten, die so engagiert „Gesicht zeigen gegen rechts“, würde man nicht einmal die Nasenspitze sehen, wenn sie Nachteile davon hätten!"

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    15. Oktober 2010 15:30

    reinhard.horner@chello.at

    Wähler-Zähmung …

    Die Fragestellung passt pfeilgerade zur Beantwortung von Frau KKP, die sich vollends auf ORF-Niveau bewegt. Tiefer geht’s bekanntlich nicht.

    Die Regierungen Schüssel in einen „FPÖ-Zähmungsversuch“ umzufälschen, ist eine beliebte Masche, bleibt aber eben ein Versuch der Verfälschung eines normalen demokratischen Geschehens, wie es die SPÖ zuvor wiederholt gehandhabt hat.

    Dabei Kreiskys entscheidendes Paktieren mit der FPÖ 1970, seine Regierungsmitglieder mit NS-Vergangenheit, die SPÖ-FPÖ-Koalitionsregierung und die tatsächlichen Gründe der FPÖ-Ausgrenzung durch Vranitzky zu überschweigen, um Schüssel – ohne Berücksichtigung der Gesamtheit der Tatsachen vor, während und nach seiner Zeit zu berücksichtigen – wohlfeiler verteufeln und in der primitiven KKP- Manier beschimpfen zu können, gehört zu diesem Repertoire. Dass die Art der „Ausgrenzung“ der FPÖ durch Vranitzky wie kein anderer Faktor den Höhenflug der FPÖ wesentlich hervorgerufen hat, könnte sich langsam herumsprechen.

    Aktuell wendet sich die Fragestellung in Wahrheit an die „Zähmung“ der Wiener Wählerinnen und Wähler 2010. Objektiv, demokratisch und hinsichtlich „der politischen Moral“ ist das ein äußerst beachtenswerter Vorgang.

  21. Markus Theiner
    15. Oktober 2010 15:06

    Was ist schon zahm?
    Die FPÖ hat das, was vorher alle befürchtet haben, in der Zeit von Schwarz-Blau nicht erreicht oder auch nur versucht. Das faschistische Neu-Deutschösterreich blieb Fiktion. Wie sollte es auch anders sein? So lange der Koalitionspartner nicht will kommt man mit der Regierungsbeteiligung nicht weiter.

    Das was die FPÖ während schwarz-blau angestellt hat waren aber allesamt Dinge, die erstens davor nie als Grund für die Ausgrenzung genannt wurden, und zweitens auch davor und danach in diesem Land nicht so unüblich, dass man hier von einem Pleiteprojekt sprechen kann.
    Und wenn man die illegalen Geschäfte aus dem Blick nimmt, weil sie nunmal in erster Linie kriminell und nicht politisch sind, ist die Bilanz sogar ganz brauchbar. Etwa die vorübergehende leichte Senkung der Staatsquote.

    Aber das geht am Thema vorbei.
    Es ist einfach so, dass eine Partei die auf eine populistisch polternde Oppositionsrolle ausgerichtet ist, nicht von heute auf morgen zur seriösen, staatstragenden Partei mutieren kann, ohne ihre Wähler zu verlieren. Wenn man selbst nicht zu seiner Linie steht, warum sollten es andere?
    Als Landeshauptmann hat sich Haider - trotz Regierungsverantwortung - gut geschlagen. Warum? Weil er dort immer noch den polternden Oppositionspopulisten gegeben hat. Gegen den Bund, mehr Geld für den kleinen Mann usw.
    Auf Bundesebene ist das zwar nur sehr eingeschränkt möglich, aber eben doch einen Versuch wert. Beispiel: Die Geschenke die der Faynachtsmann seinerzeit mit den Stimmen der anderen Oppositionsparteien gegen den Willen der Regierung durchgesetzt hat - zu der er selbst gehört hat.

    Dass die FPÖ in der Regierungsverantwortung so zerbröselt ist lag daran, dass sie - um sich seriös zu zeigen - viele radikale Kurswechsel machen musste. Inhaltlich, aber auch was den Stil und die handelnden Personen betrifft. Nicht Haider, sondern Riess-Passer.

    Damit wurde aber der erfolgreiche Oppositionskurs gerade nicht entzaubert. Deswegen war auch völlig klar, dass sich mit dem wieder punkten lässt, wenn er von jemandem vertreten wird, der die plötzliche Wende nicht zu verantworten hat.

    Das Modell der FPÖ wird nur in zwei Fällen nachhaltig entzaubert werden.

    1. Sie tritt an, behält dabei ihren Stil bei und beweist, dass ihre Konzepte in der Realität nichts taugen. Dann braucht die nächste Populistenpartei neue Pseudo-Konzepte, die sie verkaufen können. Für Schüssel keine Option, weil er dann der FPÖ die nötigen Mehrheiten hätte geben müssen, um offensichtlichen Schwachsinn umzusetzen.

    2. Die Probleme, auf die sich die FPÖ-Linie stützt - verschwinden. Entweder weil die Leute sie nicht mehr als Problem wahrnehmen, oder weil sie gelöst werden. Letzteres hat Schüssel schon probieren können - aber das damals halt am ehesten mit der FPÖ. Helft mir, euch das Wasser abzugraben.

  22. Brigitte Imb
    15. Oktober 2010 12:17

    Es ist sagenhaft welchen Quatsch diese Frau verzapft, womöglich glaubt sie auch noch an ihre kruden Aussagen.
    Die Linken haben wirklich keine Skrupel das Volk andauernd zu belügen und von ihren eigenen Unzulänglichkeiten und Betrügereien abzulenken, nur gelingt dies nicht mehr ganz so gut, denn die Volksseele prodelt - zurecht!

    Das Volk ist wie ein Germteig...

  23. Samtpfote
    15. Oktober 2010 11:54

    Andreas Unterberger (106)

    Katharina Krawagna-Pfeifer (19)

    Keinem von beiden (4)

  24. Laura R.
    15. Oktober 2010 11:39

    Da hat sich der Werner aber wieder g`freut und g`sagt, was mir mit der Krawagna Kathi für eine echt scharfe Waffe in unserem Haus ham. Wie`s die denen Rechten einesagt, das is schon einmalig. Und ein bisserl traurig is`s aber wahrscheinlich schon, daß die guten alten Zeiten vorbei sind, und die lustigen Demos am Donnerstag nimmer gibt, wo ma uns dann alle z`sammg`setzt ham und was trunken und g`raucht ham. Richtig nostalgisch könnt` ma wer`n, wenn man z`rückdenkt an die alten Zeiten mit den gemeinsamen Feinden.

    Und dann hat er echt sinniert, der Werner, weil da hat er noch seinen Frieden g`habt, früher, und net so viel Verantwortung und so, aber trotzdem genug verdient für`s Leben.

    • Kurt22
      15. Oktober 2010 12:01

      Geduld, liebe Laura, Du bist noch jung, und sehr lange wird´s nicht mehr dauern, da ist dann die FPÖ auf alle Fälle in der Regierung, vielleicht sogar mit Mehrheit, dann könnt ihr wieder am Donnerstag maschieren, trinken und rauchen. Schönen Gruß an den Werner, die Uhr tickt.

    • brechstange
      15. Oktober 2010 13:03

      @kurt22
      Na nicht so sicher sein, vielleicht übernimmt die SPÖ das Modell Dollfuß aus der Zwischenkriegszeit mit Dikatur und so.

    • Kurt22
      15. Oktober 2010 13:07

      @brechstange: Das ist wahrscheinlich die größte Gefahr, die Österreich droht.

  25. Xymmachos
    15. Oktober 2010 11:23

    ...und wöchentlich grüßt das Murmeltier, und es ist jedes Mal das Gleiche, aber das macht's um nichts weniger peinlich! Und ich frage noch einmal: WO BLEIBT DER ARTENSCHUTZ? Wieso verhindert niemand, daß sich eine arme, dumme Frau regelmäßig so bloßstellt? Eine Zeit lang war's ja ganz lustig, aber jetzt ist's doch nur mehr peinlich! Wieso greift ihr Sachwalter nicht ein? Und die SN sollten sich für dieses Vorführen einer hilflosen Person schämen! Anstatt dann noch drüber abstimmen zu lassen.

  26. Wolfgang Bauer
    15. Oktober 2010 10:22

    Warum findet sich die jetzige ÖVP nicht endlich dazu, die Erfolge der Ära Schüssel umfassend darzustellen. Den routinierten Geschichtsverfälschern - von denen Frau Krawagna-Pfeifer mit Verlaub gesagt nur eine unbedeutende Nummer ist - wird von der ÖVP, deren letzte christliche Position im Hinhalten der anderen Wange besteht, ohne Widerstand das Feld überlassen.

    In ein paar Jahren wird in den Schulbüchern in etwa folgendes zu lesen sein:

    "Dr. Wolfgang Schüssel, der sich gerne als kleiner Prinz inszenierte, nahm die Rechtsradikalen in die Regierung, was zur Isolation Österreichs in der Welt führte. In der Folge ruinierte er den Sozialstaat, die Armut stieg ins Unermessliche, sogar die Bahnmitarbeiter mussten auf der Straße um ihr täglich Brot kämpfen.
    Mit dem von Schüssel entwickelten Neoliberalismus ruinierte er nicht nur die Österreichische Wirtschaft auf Jahrzehnte, er löste auch eine Weltwirtschaftskrise aus, die dazu führte, dass heute unser Land entindustrialisiert ist. Betriebe gingen unter Protest ins Ausland, ja bis nach China und Indien!
    Den Rest besorgten korrupte Rechtsradikale durch Plünderung des 'Tafelsilbers'(Privatisierungen etc.).
    Für dies alles genügten Schüssel und der ÖVP sechs Jahre. Die Sozialdemokratie arbeitet heute für die Menschen daran, das "Erbe" dieser Ära einigermaßen zu lindern.

    • Martin Bauer
      15. Oktober 2010 10:28

      Wolfgang

      "Für dies alles genügten Schüssel und der ÖVP-ALT sechs Jahre. Die Sozialdemokratie UND DIE NEUE FÜHRUNGSGENERATION DER ÖVP arbeitet heute für die Menschen daran, das "Erbe" dieser Ära einigermaßen zu lindern."

      Das ist der Grund, warum eine Aufarbeitung unterbleibt. Denke ich.

    • Erich Bauer
      15. Oktober 2010 10:44

      Wolfgang Bauer,

      ...und "Konrad I. vom Dachgiebel" mußte das Dach von den Dachziegeln befreien. Nachdem diese "Wurfgeschosse" allesamt ihren Bestimmungsort erreicht hatten, konnte er endlich Halal-gerechte Schariakredite vergeben. Die Raiffeisenorganisation gelangte so wieder zu Ruhm und Ehren, in den südlichen Bauernstaaten.

  27. Kurt22
    15. Oktober 2010 10:13

    10 Uhr 12:
    A.U. zu KKP: 67 zu 12

  28. Anton Volpini
    15. Oktober 2010 09:58

    Die Frau KKP von einer halbwegs realistischen Anschauung überzeugen zu wollen, ist wohl ein gleich sinnloses Unterfangen, wie im Mittelalter die kirchlichen Machthaber vom heliozentrischen Weltbild überzeugen zu wollen.
    Dieser heutige Beitrag, als logische Fortsetzung der vorangegangenen, nährt aber bei mir schön langsam den Verdacht, daß selbst das vorgeschlagene one way ticket nach Nordkorea nichts helfen wird. Selbst den Nordkorianern wird sie zu verblendet sein.

  29. Kurt22
    15. Oktober 2010 09:48

    Was Fr. KKP nicht sieht:
    Dass die Korruptionstradition in der SPÖ wesentlich älter ist, als in der FPÖ.
    Dass erst die dauerhafte rote Ausgrenzungspolitik ermöglicht, dass die FPÖ zwar permanent die vorhandenen Sünden der anderen Parteien lautstark aufzeigt, aber nicht in die peinliche Lage kommt, beweisen zu müssen, dass sie es besser kann.
    Dass durch die Festlegung "Nicht mit der FPÖ" Koalitionsverhandlungen, in Folge eigentlich auch Wahlen, überflüssig sind! Wozu um viel Geld Wahlen veranstalten, wenn sowieso eine GroKo rauskommt!
    Was sie nicht sehen will:
    Dass viele der verkauften Betriebe am staatlichen Subventionstropf so viel Geld verbraten haben, dass auch ein schlechter Verkauf noch immer das beste Geschäft waren. Wie viel Geld hätte man z. B. bei einem früheren AUA-Verkauf gespart?
    Dass viele Probleme der Bevölkerung nur durch das Insistieren der Blauen überhaupt einmal ernsthaft besprochen werden (hoffentlich), ein weiteres Ignorieren beschleunigt nur das Wachstum bzw. den Wähleranteil.
    Dass wir sehr wohl ein Ausländerproblem haben, leider hat die SPÖ keinen Sarrazin oder Buschkowsky.
    Dass Haider durch Schüssels Schachzug sehr wohl gestutzt wurde.
    Und dass letztlich es zu einer Demokratie gehört, dass die Macht im Staat auch einmal wechseln sollte!

  30. inside
    15. Oktober 2010 09:36

    Überlege mir gerade, bei Postings zu den KKP-Kommentaren den Nick "Metternich" zu verwenden.

  31. Josef Maierhofer
    15. Oktober 2010 09:29

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Weiter so schreiben, es wird Ihrer Partei sehr helfen noch tiefer zu sinken !

    Von Realität zugunsten von polemischer Ideologie ist da wenig zu spüren in Ihrem Artikel.

    @ Dr. Unterberger

    Die Fehler der FPÖ waren und sind die gleichen, wie wir sie in SPÖ und ÖVP und sogar bei den GrünInnen finden, Selbstbedienung und Freunderlwirtschaft, nicht in Wien, aber in Kärnten.

    Richtig, Herr Dr. Unterberger, niemand hat jemals eine Zähmung angesagt, aber erreicht hat das Dr. Schüssel schon, mit den Schwächen der FPÖ umzugehen und sie zu seinen Stärken zu machen (und auch nicht zum Nachteil der FPÖ).

    Das Scheitern der Schüssel Nachfolger liegt meines Erachtens genau in der Verlorenheit in Selbstbedienung und Klientelpolitik und im Aufgeben aller Prinzipien gemäß der Spaßgesellschaft, bei der ÖVP hat man das Bürgerliche weggeworfen und sich dem Sozialismus angebiedert, bei der SPÖ hat man überhaupt alles Gesetzliche weggeworfen und sich der Parteidiktatur, P.C., dem Apparatschiktum hingegeben und mit der Förderung des Schmarotzertums und der sinnlosen Immigration zusammen mit der ÖVP und den Grünen immensen Volksschaden angerichtet und die höchsten Schulden unserer Geschichte gemacht.

    Die FPÖ ist da noch nicht so verdorben, vielleicht mangels Gelegenheit, aber auch vielleicht aus Prinzip, denn bei denen scheint drin zu sein, was draufsteht.

    Die Nazimasche würde ich vor allem als SPÖ weglassen, denn die sind nachweislich dort mehr verstrickt als die FPÖ. Es ist peinlich, wenn die SPÖ die FPÖ als eine Nazipartei schimpft und dabei nachweislich selbst wesentlich mehr Nazis beherbergt hat unter Kreisky. Und außderdem sind die Nazis nach 65 Jahren ja bereits fast ausgestorben.

    Erinnern wir uns an das letzte Interview mit Franz Olah (Wiener Zeitung, Dr. Unterberger), er hat als Wissender vor unvernünftigen Leuten gewarnt. Das scheine ich verstanden zu haben, was Franz Olah gemeint hat, damals.

    • Kurt22
      15. Oktober 2010 10:21

      Zur Nazimasche: Demos mit und ohne Zerstörungen, Störungen von Bällen und Wahlveranstaltungen Andersdenkender wurden seit vielen Jahren nur mehr von linken Rabauken organisiert. Der massive Terror von links ist viel schlimmer und gefährlicher, als ein paar Idioten mit geschorenen Glatzen!

    • Tauriska (kein Partner)
      16. Oktober 2010 13:49

      Steht denn auf der FPÖ Sozialismus drauf? Verstehe nicht wieso gereade Sie so begeisternd von dieser (nochmal) sozialistischen Partei schwärmen.

  32. SuPa
    15. Oktober 2010 09:26

    Die Meinung einer "gewissen" Katharina Krawagna-Pfeifer sind immer schon beim lesen der Überschrift bekannt.
    Tatsache ist, dass Schüssel mit Riess-Passer (und später in becheiderem Ausmass mit Haupt bzw. Gorbach) mehr zustande gebracht hat, als Molterer, Gusenbauer und der glücklose Faymann.

  33. Johann Scheiber
    15. Oktober 2010 09:16

    Schüssel hat gegen Haider einen Sieg errungen, aber hat keine strategische Antwort auf die berechtigten Fragen gegeben, für die Haider gestanden ist. Daher nun Strache, ganz einfach!

    Die Römer liebten die besiegte Sache, Cato die überwundene.

    Schüssel steht natürlich turmhoch über seinem Nachfolger, der nicht einmal ein Siegertyp ist und schon gar nicht in der Lage ist eine substantielle liberalkonservative Antwort auf die großen Herausforderungen zu entwickeln.

    • Josef Maierhofer
      15. Oktober 2010 10:51

      Sie haben recht.

      Er steht halt auf der Weide und grast im Vollen, solange ihn der Onkel dort nicht verjagt.

      Was hat er mit Entwicklungen, Prinzipien, etc. am Hut ? Macht eh' alles der Werner, der ist ja so freundlich und lieb und grinst immer und ist vor allem seine Kragenweite.

      Weiden hat nicht sehr viel mit Aktivität und Initiative zu tun. Ist vielleicht auch besser, wenn er nicht initiativ wird, er sollte eher zurücktreten als einzige Initiative.

  34. Erich Bauer
    15. Oktober 2010 09:13

    "...als ob die FPÖ eine gefährliche Bestie wäre..."

    Die Gender- und P.C.-Partie wird regelmäßig ins "Orwell'sche Haßkino" getrieben. Und dort läuft immer der gleiche Film. Das hat Auswirkungen. Vergleichbar mit der Massenpsychose in einem Fußballstadion.

    Bezeichnenderweise wird immer wieder reflexartig auf KHG und Konsorten hingewiesen. So als würden damalige und jetzige "Schwarz/Blau-Befürworter" diese aufklärungsbedürftigen Vorgänge decken oder sogar gutheißen. Das tun die nämlich gar nicht. Die "Orwell'schen-Haßobjekt"-Getriebenen sind im Gegensatz dazu sehr vergeßlich und pflegen einen erstaunlich lockeren Umgang mit ihren "Schieberei-Konsorten". Erklärung dafür: im "Orwell'schen Haßkino" wird das nicht abgespielt...

  35. Logiker
    15. Oktober 2010 09:01

    Wie lange lassen sich die fähigen Journalisten in Österreich diese Beschmutzung ihres Berufsstandes noch gefallen ? Gibt es nicht einen Berufsverband der diese Frau zur Räson bringt oder fällt so ein Stiefel auch unter Meinungfreiheit?

  36. mike1
    15. Oktober 2010 08:47

    und die politik der spö ist es, die die blauen stark macht - vor allem in spö-hochburgen. krawagna. leidet offenbar unter ihrer üblichen linksgerichteten geistesschwäche (einseitiger gedächtnisverlust - siehe beitrag von brechstange). selten so einen eigenartigen artikel gelesen.

    die roten begreifen nicht, wo die probleme ihrer eigenen klientel liegen. deswegen gehen die zur fpö und machen sie stark und stärker.

    schüssel ist ja erwiesenermassen als einzigem gelungen, die blauen in einen prozess der veränderung zu zwingen.

  37. brechstange
    15. Oktober 2010 08:13

    Ihr Kommentar, Herr Dr. Unterberger, hebt sich als Wohltat gg den Kommentar von Frau Krawanga-Pfeifer ab.

    Schwarz-Blau steht zur Elitenkorruption. Ich wusste nicht, dass BAWAG, Lucona, Noricum, ÖGB, Spitzelwesen Zilk, Broda, Steindling etc. für Schwarz-Blau standen.

    • Kurt22
      15. Oktober 2010 10:33

      Fr. KKP wird da schon noch einen Weg finden, auch diese Sünden den Blauen anzulasten.
      Glücklich ist, wer vergißt.....

    • M.S.
      15. Oktober 2010 11:31

      Auch das Ortstafelproblem wäre längst unter Schüssel gelöst worden, wenn die staatstragende SPÖ sich nicht aus niedrigsten Motiven quer gelegt hätte.
      So einen niveaulosen einfältigen Kommentar wie den von Frau Krawagna-Pfeifer in dem Forum abzuliefern ist eine Zumutung an den Intellekt der Poster. Sie sollte es doch beim einschlägigen linken Boulvard versuchen. Dort wäre ihr begeisteter Zuspruch gewiss.

    • Brigitte Imb
      15. Oktober 2010 14:47

      SPÖ Leute hegen eine eigene politische Moral! Fr. KKP hat das rosarote Brillerl aufgesetzt, da schaut sichs besser weg, od. wie?

      http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/2041631.php

    • Brigitte Imb
      15. Oktober 2010 14:54

      Jööö,..noch ein SPÖ Mann mit eigenartiger politischer Moral.

      http://steiermark.orf.at/stories/476119/

    • M.S.
      15. Oktober 2010 16:38

      Ach ja Elitenkorruption und Herabsetzung der politischen Moral.........





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