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An manchen Tagen wird es schlicht unerträglich, wie sehr und wie oft im ORF Fakten verfälscht, verschwiegen oder verdreht werden. In fast jedem "Bericht" merkt man einen massiven ideologischen Filter vor jeder Silbe, die man auf die Konsumenten loslässt. In der Folge einige ganz konkrete Beispiele aus wenigen Stunden von Kärnten über die österreichische Demokratie und die Raucher bis Venezuela und Deutschland, die alle doppelt ärgern: erstens, weil sie manipulativ verdreht oder unvollständig sind, und zweitens, weil man dafür auch noch zwangsweise Gebühren zahlen muss.
Zusätzliche Verfälschung am Rande: Die Berichte über die neue Bahnstrecke klingen wie ein Hochamt für die ÖBB, als ob die auch nur einen einzigen Cent für den Bau erwirtschaftet hätte, und für deren Railjet-Zug, der künftig von Wien in weniger als drei Stunden Klagenfurt erreicht. In einem langen Fernsehbericht hört man hingegen kein Wort, im Online-Text auch nur einen kurzen Satz, dass man das künftig genauso oft und genauso schnell mit den privaten Westbahn-Zügen schaffen kann.
Aber nur Menschen mit präzisem Jahreszahlengedächtnis wissen noch, dass das genau die Bundeskanzler-Jahre eines gewissen Sebastian Kurz gewesen sind, der damals mit Blau beziehungsweise Grün koaliert hatte. Es kann kein Zufall sein, dass die Zustimmungswerte zum politischen System je nach Einkommensgruppe (die Untersuchungsergebnisse werden nur so aufgeschlüsselt veröffentlicht) seither um 40 bis 60 Prozent abgestürzt sind. Und schon gar kein Zufall kann sein, dass dieser eklatant auffällige Zusammenhang völlig verschwiegen wird.
Immerhin erwähnt wird, dass das Vertrauen in die Polizei mit 73 Prozent deutlich höher ist als jenes in die Gerichte mit 64 Prozent. Die deshalb eigentlich notwendige kritische Selbstreflexion der Justiz wäre überhaupt eine eigene Betrachtung wert. Diese findet aber natürlich nicht statt, weder im ORF noch bei der Justizministerin, die gerade im ORF eine Serie von Wohlfühlinterviews ohne jede kritische Frage absolvieren durfte. Offenbar stimmen die Behauptungen des Bundespräsidenten Van der Bellen und der diversen Justizministerinnen also doch, dass man die Justiz und damit auch das Treiben der massiv die Demokratie beschädigenden WKStA nicht kritisieren dürfe. Auch wenn die Verfassung anderes vorsieht. Auch wenn in dieser Justiz ein paar linke Aktivisten freihändig und ungestraft einen Bundeskanzler abschießen dürfen.
Überhaupt verschwiegen wird, dass Machado – mit friedlichen Mitteln – gegen den Terror einer sozialistischen Diktatur kämpfen muss, dass etwa der österreichische Linksaußen-Bundespräsident Heinz Fischer vor wenigen Jahren Hugo Chavez, der Venezuela in eine Diktatur verwandelt hatte, überaus unkritisch hofiert hatte.
Man kann sich gar nicht vorstellen, wie groß die Schlagzeilen wären, hätte ein AfD-Mann gewonnen …
5. Kein kritisches Wort gibt es schließlich zum schwachsinnigen Beschluss der Bundesregierung, die sogenannten E-Zigaretten verbieten zu wollen. Denn den verbotssüchtigen Grünen kommt er sogar viel zu spät. Und dort, wo die Grünen sind, sind auch die ORF-Redaktionen.
Dabei sind die E-Zigaretten gesundheitspolitisch ein Riesenfortschritt. Sie kommen ohne das für Herz und Kreislauf so tödliche Teer aus. Sie sind damit für unzählige Raucher der perfekte Weg, um die Folgen ihrer Sucht weitaus harmloser zu machen. Viele von ihnen werden nun wieder zur klassischen Zigarette zurückkehren, die weiterhin verkauft werden kann. Und nur deshalb sterben. Eine mörderische Regierung.