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Die Mär vom Antisemitismus der Österreicher

Ganze Legionen linker Soziologen, Politologen, Politiker und sonstiger Genossen leben von diesem Vorurteil: Die Österreicher seien ganz furchtbar antisemitisch, was sie daher (mit Einsatz von viel Steuermitteln) bekämpfen müssen. Wie peinlich, wenn die Fakten dann zeigen, dass der Antisemitismus eine Mär ist. Die statistischen Fakten zeigen auch noch in zwei ganz anderen Themenkreisen ein ganz anderes Bild der Realität, als es uns die Medien und die genannten Genossen zu vermitteln versuchen. Nämlich in Hinblick auf die Kriminalität und die Leistungsträger im Lande.

Die Fakten zum Antisemitismus gehen aus dem neuen – primär den diversen Migrationsaspekten gewidmeten – Integrationsbericht der Republik hervor. Darin findet sich eine von der Statistik Austria organisierte Umfrage mit der klassischen, seit langem bei internationalen Antisemitismus-Studien immer wieder gestellten Frage: "Es würde mich stören, wenn jemand aus einer der folgenden Gruppen mein Nachbar wäre …"

Zwar stimmen 7 Prozent der Österreicher "voll und ganz" der Aussage zu, dass sie sich von Juden als Nachbarn gestört fühlen würden. Das klingt nach einem harten antisemitischen Kern. Aber als die gleiche Frage in Hinblick auf "Christen" als Nachbarn gestellt worden ist, haben erstaunlicherweise ebenfalls 7 Prozent voll und ganz Ja gesagt (erst wenn man in die Zehntelprozente ginge, wäre im Mikroskop ein winziger Unterschied sichtbar).

Wer aber sind diese Christengegner und Antisemiten unter den Österreichern? Darüber macht die Studie zwar keine Aussage. Aber man kann davon ausgehen, dass es weitgehend dieselben Menschen sind – und dass das mit hoher Wahrscheinlichkeit weitgehend Moslems sind, die in ihren "heiligen" Texten ja meist im gleichen Atemzug abfällig über Juden wie Christen reden. Und Moslems stellen einen rasch wachsenden Anteil der Österreicher – auch wenn ihre Zahl offiziell geheim gehalten wird.

Aber wie selbstverständlich wird in den Mainstreammedien der Tod des österreichischen Antisemitismus weitgehend ignoriert. Es könnte ja das Businessmodell der hauptberuflichen Antiantisemiten zerstören.

Die Österreicher sind auch keine Rassisten

Eine weitere Antwort beim gleichen Fragenkomplex: 25 Prozent der Österreicher würde es stören, wenn "Asylwerbende oder Flüchtlinge" zu ihren Nachbarn gehören. Das ist ein weit mehr als dreimal so hoher Anteil, als ihn die Antisemiten haben! Und nur 55 Prozent sagen, dass sie das nicht stören würde.

Sehr eindrucksvoll ist auch der Kollaps eines anderen ständig wiederholten Anti-Österreicher-Vorurteils, nämlich dass ein Großteil Rassisten wären: Während laut der Statistik-Austria-Studie 25 Prozent Asylanten als Nachbarn ablehnen, würden sich nur 10 Prozent durch "Menschen anderer Hautfarbe" hinter der Nebentür gestört fühlen. Dieser deutlich geringere Prozentsatz ist freilich für die hauptberuflichen Antirassisten (die vielfach mit den Antiantisemiten identisch sind) geschäftsstörend und wird daher ebenfalls nirgendwo erwähnt.

Die neu Gekommenen sind viel fremdenfeindlicher

Ebenso erstaunlich an der Umfrage ist, dass die erst in letzter Zeit ins Land Gekommenen in viel höherem Ausmaß praktisch jede andere Community, die nicht zu ihrer Gruppe gehört, als Nachbarn ablehnen: Christen (sind für 15 Prozent der Neugekommenen als Nachbarn unerwünscht), Muslime (sind für 16 Prozent der Neugekommenen unerwünscht – das sind wohl vor allem nichtislamische Zuwanderer wie etwa die vor dem islamistischen Terror geflüchteten Schwarzafrikaner), Juden (14), Asylwerber (16), Schwule & Co (14) und Menschen mit anderer Hautfarbe (16).

Man kann daraus schließen: Offenbar ist der Leidensdruck der vorgebrachten Asyl- und Migrationsgründe oft nicht so hoch, dass dieser allen Asylwerbern das Wählerischsein bei der Auswahl der Nachbarschaft ausgetrieben hätte …

Noch erstaunlicher ist allerdings, dass der Integrationsbericht in seinen Kommentaren nicht etwa kritisch der Frage nachgeht, warum so viele überhaupt gekommen sind, die Nachbarn aller Art ablehnen. Und die generell mit unserer Lebensweise nicht einverstanden sind. Der Bericht freut sich vielmehr über eine angeblich "hohe Akzeptanz" der österreichischen Lebensweise: Dabei sind nur 40 bis 42 Prozent der Zuwanderer voll und ganz mit dieser einverstanden! Der Rest antwortet erkennbar ausweichend mit "teils-teils" oder "eher". Eigentlich schockierend, dass ein Regierungsbericht so niedrige Erwartungen signalisiert (oder so wenig von der österreichischen Lebensweise hält ...).

Ausländerkriminalität: 41 statt 18 Prozent

Hochinteressant ist noch ein ganz anderes Datum aus dem Integrationsbericht, wenn man es mit den durch eine parlamentarische Anfragebeantwortung bekanntgewordenen gerichtlichen Verurteilungen vergleicht. Denn laut Integrationsbericht haben 25 Prozent der in Österreich lebenden Menschen einen Migrationshintergrund (dieser Anteil ist allein seit 2015 um 4 Prozentpunkte gestiegen!). Und die Zahl der ausländischen Staatsbürger im Lande beträgt 18 Prozent (die anderen Einwohner mit Migrationshintergrund – also mit zwei nichtösterreichischen Eltern – sind hingegen schon Staatsbürger).

Diese dramatischen Zahlen werden aber wirklich schockierend, wenn man sie mit den strafgerichtlichen Verurteilungen des Vorjahres vergleicht: Denn über 41 Prozent der rechtskräftig Verurteilten haben keine österreichische Staatsbürgerschaft!

18 Prozent, die 41 Prozent der Verurteilungen auslösen: Das ist ein dramatisches und angstmachendes Missverhältnis. Das beweist auch jenen endgültig, die etwa die in den letzten Wochen merkbar gewordene Machtübernahme durch jugendliche Migrantenmassen in etlichen Schwimmbädern zu ignorieren versuchen, dass wir uns in hohem Ausmaß Kriminalität importiert haben.

Übrigens: Die aufwendigen und die Republik zeitweise lahmlegenden Bemühungen der sogenannten Korruptionsstaatsanwaltschaft, die sich ja fast nur gegen Österreicher richten, können an diesem Missverhältnis nichts ändern: Denn diese WKStA kann zwar viele Menschen jahrelang terrorisieren, erreicht aber fast nie rechtskräftige Verurteilungen durch wirklich unabhängige Gerichte.

Ein rotes Hoch den Nicht-Steuerzahlern

Das dritte, ebenso aussagekräftige Faktum hat nichts mit Migration, Antisemitismus oder Kriminalität zu tun – aber sehr viel mit der parteipolitischen Agitation der Sozialdemokratie: Denn die ebenfalls jetzt veröffentlichte neue Steuerstatistik zeigt, dass ein Drittel der steuerpflichtigen 7,5 Millionen Einkommensbezieher überhaupt keine Steuern zahlt. Weil sie zu wenig verdienen, weil sie den Großteil schwarz einnehmen, weil sie von anderen Finanzierungsquellen leben als von Arbeit, Vermietung oder Pension.

Damit wird deutlich, dass es ein politisch kluges Modell der SPÖ ist, sich nicht um die Leistungsträger des Landes zu kümmern, sondern nur um jenes Drittel, das nicht zu dieser Gruppe gehört. Da braucht man nur immer mehr von allem und jedem für sie zu fordern, und jeden Versuch zu bekämpfen, diese etwa gar durch Druck zu Leistung zu motivieren. Schon hat man ein "Programm".

Allerdings muss die SPÖ das noch stärker kommunizieren; denn von einem Drittel der Wählerstimmen ist sie bei allem Populismus ja noch weit entfernt ...

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