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Wenn Jesus Christus schon im Pass erkenntlich wird

Wird Österreich einmal irgendwo Weltmeister, dann will man das auch allen zeigen. Die Republik ist jedenfalls zumindest in Sachen Titelsucht eindeutig Weltmeister, "Meister" der Welt, wie sich jetzt wieder bestätigt. Diese Sucht lässt Österreich oft als skurril dastehen, wie viele Exempel zeigen.

Die Republik hat hochoffiziell beschlossen, dass "Meister" künftig ein Titel wird, den man sich sogar als "Mst." oder – auch das muss ja heutzutage sein – als "Mst.in." in den Pass eintragen lassen kann. Das ist ein gewaltiger Erfolg für die Wirtschaftskammer, die das ja schon jahrelang verlangt hat. Endlich hat sie bewiesen, dass die Gewerbeordnung nicht bloß ein bürokratischer, teurer, wettbewerbsverhindernder und folglich preistreibender Anachronismus ist, sondern wirklich für etwas gut ist. Nämlich für einen schönen Titel.

Außerdem ist das ein typisch österreichischer Trost für Handwerksmeister in der größten Wirtschaftskrise seit einem Dreivierteljahrhundert. Wenn man schon kein Geld mehr in der Kassa hat, so wenigstens einen neuen Titel im Pass.

Und noch dazu was für einen!

Haben doch die Jünger einst Jesus mit "Meister!" angeredet (wie immer das auf Aramäisch klingen mag). Jetzt auch so angeredet zu werden, ist ein gewaltiger Aufstieg für jemanden, der bisher nur "Herr Chef" gewesen ist.

Oder ging es der für den Titel ihrer Mitglieder kämpfenden Wirtschaftskammer weniger um deren Gottgleichmachung, sondern bloß darum, diese akustisch den Absolventen des zweiten universitären Studiendurchgangs gleichzustellen, den verwechslungsähnlich klingenden "Mastern"?

Meisterschaft in Sachen Abkürzung hat man freilich bei Kammer und Politik keine gezeigt: Denn es wird sich als recht verführerisch erweisen, jetzt in das "Mst" an passender Stelle ein "i" einzufügen, was dann freilich gar nicht mehr so toll klingt. Und schon gar nicht nach Christus.

Solche Imitationsversuche (wie Master – Meister), solche Bemühungen, sich aufzublasen, mit Hilfe einer willfährigen Politik ein wenig mehr zu scheinen als zu sein, und sich über titellose Menschen herauszuheben, gab und gibt es hierzulande noch viele andere. Einige Beispiele:

  1. So war einst die Einführung des (inzwischen schon wieder durch andere Bezeichnungen weitgehend substituierten) "Mag."-Titels aus dem von manchen empfundenen Bedarf entstanden, allen Absolventen einer Universität einen Titel zu verleihen. Insbesondere all jenen, die vorher einen nüchtern-unakademisch klingenden wie den "Dkfm." hatten. Oder gar keinen: Mussten Absolventen eines Lehramtsstudiums doch lange ganz titellos oder manche Juristen bloß mit der diskriminierenden Bezeichnung "abs.iur." herumlaufen. Was ja wirklich eine nationale Schande war.
  2. So wurden die Absolventen der vor rund vier Dekaden eingeführten Fachhochschulen mit dem Titel "Mag. (FH)" ausgezeichnet, was – natürlich ganz zufällig – eben an diesen "Mag." erinnert. Ebenfalls ganz zufällig vergessen die Fachhochschulabsolventen immer öfter, diesen gesetzlich verlangten Klammerausdruck "(FH)" hinzuzufügen. Und sie als "Magister Fachhochschule" oder "Magister FH" anzureden, wäre sowieso komplett lächerlich.
  3. So fand sich nach Einführung des "Mag."-Titels auf vielen Türschildern in Ämtern und Ministerien plötzlich bei Absolventen eines Jusstudiums die hochstaplerische Bezeichnung "Mag. Dr.". Das erweckte den Eindruck, dass sie zwei Studien absolviert hätten, wie etwa  Goethes Faust ("Heiße Magister, heiße Doktor gar"). Das sollte natürlich das niedere Volk doppelt beeindrucken.
  4. So war auch der Doktor-Titel bei Juristen oder Medizinern eine kleine – wenn auch schon Jahrhunderte alte – Hochstapelei. Denn zum Unterschied von allen anderen Studien hatten sie lange keine Dissertation zu schreiben. Freilich: Historisch ist der Titel "Doctor" gerade im Bereich der Medizin entstanden (schon im 6. Jahrhundert). Und bei Medizinern ist es für den Heilungsprozess eines Patienten tatsächlich oft wichtig, dass er in einem psychologischen Placebo-Effekt Vertrauen zum Arzt hat. Da ist der respektheischende Titel "Herr (oder Frau) Doktor" durchaus ein kleiner Beitrag dazu, dass dieses Vertrauen entsteht. Das wirkt ganz anders, als wenn nur eine "Frau Maier" am Krankenbett stünde. Und auch bei Juristen ist es für Rechtssuchende durchaus empfehlenswert zu wissen, dass man mit jemandem spricht, der in der Regel mehr Ahnung vom Recht hat als etwa die vielen gerne Rechtstipps ausstreuenden Friseurinnen oder die aus dem Boden sprießenden "Lebensberater".
  5. So ist auch die Verleihung des Titels "Professor" an jeden der Politik Sympathischen – besonders gerne aus dem Bereich des Journalismus oder der Schauspielerei – eine brutale Imitation des "Universitätsprofessors". Da dieser ja auch nur als "Professor" angesprochen wird, ist überhaupt kein Unterschied hörbar. Ich kenne freilich auch etliche Journalisten, die – weil sie selbst einen echten akademischen Titel erworben haben – erzürnt die "Auszeichnung" mit diesem an Udo Jürgens und Heinz Conrads erinnernden Titel abgelehnt haben.
  6. So ist auch jeder Gymnasial- (AHS/BHS-)Lehrer automatisch "Professor". Und auf den Unis selbst hat sich überhaupt ein undurchschaubares Dickicht an ordentlichen, außerordentlichen, Assistenz-, Honorar- und vielen anderen Professoren entwickelt. Als ich selbst einige Jahre auf der Uni Vorlesungen und Proseminare abhielt, konnte ich es den Studenten trotz regelmäßiger Proteste nicht abgewöhnen, mich nicht als "Herr Professor" anzureden, obwohl ich ja nur "Lektor" oder "Lehrbeauftragter" war.
  7. So sind auch die Herren oder Frauen "Bakk." Absolventen des ersten Studienabschnitts, die halt seit ein paar Jahren auch einen Titel bekommen (der weder mit Bäckern noch mit der englischen Bezeichnung für Junggesellen zu tun hat). Aber da sich dieser Titel erstaunlicherweise nicht durchgesetzt hat, ist das Ziel verfehlt worden, durch seine Einführung manche Studenten früher zum Verlassen der Uni und zur Aufnahme von Arbeit zu motivieren.
  8. So ist die Flut an unverständlichen Buchstaben, die seit einigen Jahren hinter einigen Familiennamen zu finden sind, vorsichtig ausgedrückt eine undurchsichtige Mischung von anspruchsvollen Studien, Spezialausbildungsgängen und recht billigen Titelverleihinstitutionen.
  9. So wird in Österreich geradezu selbstverständlich jeder Kellner als "Ober" tituliert, auch wenn er gleichsam nur ein "Unter" oder gar der jüngste in der Kellnerhierarchie ist (umgekehrt sind alle Kellner immer besonders großzügig, ihren Gästen übertriebene Titel zu verleihen – angeblich steigert die  Höhe des Trinkgeldes die Qualität des im Gasthaus zuerkannten Titels …)
  10. So gibt es den "Hofrat" – ebenfalls in mehreren Varianten – auch noch mehr als hundert Jahre nach Ende der Monarchie. Ein Hofrat ohne (Kaiser-)Hof ist für alle Welt eine ganz besondere Skurrilität. Das Weiterbestehen dieser Bezeichnung steht in absurdem Kontrast zu der nach Monarchie-Ende erfolgten Abschaffung aller Adelstitel und -Prädikate, selbst dort, wo sie Teil des Namens waren.

Die letztgenannte Entwicklung bildet einen totalen Kontrast zu den deutschen Nachbarn, die gleichzeitig ihre Monarchie verloren hatten: Dort darf man weiterhin alle "von" und "zu"-Varianten führen. Dort gibt es hingegen nichts mehr, was mit dem Hofrat vergleichbar wäre. Weshalb viele Deutsche mehr oder weniger liebevoll über die österreichischen Sitten spotten.

Zusätzlich grotesk sind die Dinge geworden, seit auch die Feministinnen die Titelsucht entdeckt haben. Als ob man nicht das Geschlecht einer Person schon daran erkennen könnte, dass man sie als "Frau Doktor" anspricht, sondern erst seit man "Frau Doktorin" zu ihr sagen soll.

Wie ist das ganze Titelgetue – insgesamt soll es eine vierstellige Anzahl verschiedener geben – nun eigentlich zu bewerten? Jedenfalls mit einem Schuss Humor. Es hat etwas von der den Österreichern eigenen barocken Lebensart an sich. Es hat auch einen gewissen Informationswert in Hinblick auf die Person des Titelträgers.

Aber dennoch sollte man sich als Österreicher auch selbstkritisch bewusst sein, dass da eine kräftige Mischung aus Eitelkeit und gleichzeitigem Minderwertigkeitskomplex mit im Spiel ist. Und dass das Führen von Titeln eine unterschwellige Diskriminierung gegenüber Menschen ohne Titeln ist, die oft viel mehr können, die oft viel mehr geleistet haben als ein Titelträger. Am krassesten sieht man das in der Politik, wo Sebastian Kurz zweifellos vielen "Doktoren" überlegen ist. Oder im Kulturleben, wo es niemanden interessiert, ob "die" Netrebko oder "der" Max Reinhardt einen akademischen Titel hat oder hatte. Wo der bestimmte Artikel die allerhöchste Auszeichnung ist.

Bei unzähligen internationalen Begegnungen und Konferenzen habe ich eindeutig gespürt: Man sollte sich außerhalb Österreichs auf den eigenen Familiennamen beschränken. Und bei Gesprächspartnern ein einfaches "Herr" oder "Frau" davor setzen (in welcher Sprache auch immer). Sonst aber nichts – wenn man sich nicht lächerlich machen will. Der Rest zu jeder Person steht ohnedies im Lebenslauf.

Eindruck auf andere macht man – hoffentlich – durch die eigene Persönlichkeit, das eigene Auftreten, das eigene Können, aber sicher nicht durch ein paar Buchstaben vor oder hinter dem Namen. Die können höchstens zu peinlicher Verwirrung führen – etwa in jenen Ländern, wo man unter einem "Doktor" automatisch einen Arzt versteht, und dann als solcher konsultiert wird …

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alle Kommentare

  1. Mentor (kein Partner)

    Angelsachsen sind schon weiter.
    Wegen Konnektierung zum Begriff Slave (Master/Slave_ das wiederum ist nur Technikern aus der Zeit von IDE-Festplatten ein Begriff)
    wird von den Mozillajüngern (Firefox-Thunderbird)
    absofort nur mehr ein
    Hauptpasswort benützt.
    Masterpasswort ist böse.

    support.mozilla.org/de/kb/hauptpasswort-statt-master-passwort



  2. Segestes (kein Partner)

    "Mag.-Titel"
    "Doktor-Titel"
    etc.

    Das ist kein Titel, sondern ein akademischer Grad, Herr DOKTOR Unterberger!

    Wieso sind so viele Leute, die selbst einen Uni-Abschluss haben, nicht in der Lage Titel von Grad zu unterscheiden?
    Titel wäre etwa ein Dr. h.c. - wobei das Anhängsel nicht für Heinz Christian steht.

    Akademische Grade usw. gehören ersatzlos im Alltagsgebrauch gestrichen; außer es hat eine berufliche Relevanz. Ich habe meinen DI auch nie in irgend einen Ausweis eintragen lassen. Dergleichen braucht kein Mensch, außer komplexbeladene, kleine Würstchen, die einen auf dicke Salami machen wollen.



  3. Wolfgang Schachinger (kein Partner)

    Der "Doktor" ist auch in Deutschland sehr gefragt. Meine Nachbarin in Bayern hat mich immer als "Herr Dr. Wolfgang Schachinger" vorgestellt.
    Bei "Bares für Rares" gibt es die Sachverständige "Frau Dr. Heide Rezepa-Zabel", die immer als Frau Doktor vorgestellt wird.
    "Ehrt mir meine Meister" gibt es nur bei Richard Wagner.



  4. Konfrater

    Wird jetzt auch der Titel "Hausmeister" (natürlich auch "Hausmeisterin") im Pass angegeben? Besser noch wäre ein dem Namen nachgestelltes "Meister/Meisterin des Hauses". Auch da wüsste außerhalb Österreichs niemand was damit gemeint ist, aber es klingt schon nach etwas.



  5. Bin[Rau]s (kein Partner)

    OT Jetzt drehen die völlig durch

    youtube löscht jetzt schon Videos von Sucharit Bhakdi



  6. Carolus (kein Partner)

    In meiner Jugendzeit hat man unter einem "Magister" immer einen Pharmazeuten/Apotheker verstanden.



  7. andreas.sarkis (kein Partner)

    Bei Jesus gäbs freilich ein gröberes Problem.
    Man hatte ihn nicht "Meister" genannt, sondern, seiner Ausbildung entsprechend, "Rabbi". Ja und ein Rabbi muss(te) natürlich verheiratet sein, was die paulinische Lehre (aus der sich die katholische Kirche entwickelte) bestreitet.

    Auch Mstin wird sich rasch aufhören.
    Spätestens nachdem eine Frau ein Dutzend mal als Mistin angesprochen wird, vergisst sie auf diesen Titel.



  8. Hatschi Bratschi (kein Partner)

    Die Geschichte mit Mag. Dr. Irgendwer ist eine lustige. Besonders, da das Doktorat meist für das selbe Fach erworben wurde, wie das Magisterium. Jetzt, wo es einen Meister Irgendwer gibt, müsste der Titel folgerichtig heißen: Geselle Meister Irgendwer. Immerhin setzt die Meisterprüfung eines Handwerks eine vorherige Gesellenprüfung voraus. Ebenso wie das Doktorat ein zuvor absolviertes Studium (Magisterium) nebst folgender Dissertation voraussetzt.



    • Furz & Fogler (kein Partner)

      Völlig korrekt.

      Trotzdem bleibt der Titel "Genosse", dem Namen fast schon wie ein Adelsprädikat vorangestellt, der allerbeste Türöffner.

      Der Bundestaxler (der frenetische Willkommensklatscher, der mit der lustigen Mutti aus Berlin im Herbst 2015 den muselmanischen Tsunami über unsere Grenzen hinweg erst ermöglicht hat) kann ein Lied davon singen!

      Jeder noch so dämliche Genosse weiss, dass diese "Freundschaft" über allem steht und der nach '68 begonnene Marsch durch sämtliche Institutionen erst dadurch möglich wurde.

      Die Linxxen konnten sich dabei auch Zeit lassen, denn sie wussten, dass diese perfide Infiltration sie letztendlich bis an die Hebel der Macht führen wird.

  9. AppolloniO (kein Partner)

    Nach 20 Jahren in der BRD und nach Einstellung einiger Akademiker und -innen, hat man sich die Betitelung bei Anreden abgewöhnt.
    Trotzdem hat die Einführung des "Meisters" etwas Gutes. So gewöhnt man sich daran, dass Handwerker keineswegs unbedingt "unter" allen Akademikern einzuordnen sind.
    Jetzt fehlt mir nur noch, die "NUR"-Maturanten ebenso in die Ebene der "abgeschlossenen Lehren" einzuordnen. Denn Personen mit abgeschlossenen Lehrberufen zeigen häufig mehr Reife (!) als jene die nach Erhalt des Reife-Zeugnisses" das Lernen eingestellt haben.



  10. Furz & Fogler (kein Partner)

    Schon Jeannie (der bezaubernde Flaschengeist) wusste, dass es neben Major Tony Nelson keinen anderen wahren Meister gibt.



  11. Der Realist (kein Partner)

    Herr Dr. Unterberger, wir wissen es eh schon, Sie sind ganz warm auf den Kurz Wastl, diesen Blender und Selbstdarsteller ohne Rückgrat.



  12. Jonas (kein Partner)

    AU: "Am krassesten sieht man das in der Politik, wo Sebastian Kurz zweifellos vielen "Doktoren" überlegen ist."

    WIDERLICH!!!



    • Furz & Fogler (kein Partner)

      >>> "(...) Am krassesten sieht man das in der Politik, wo Sebastian Kurz zweifellos vielen "Doktoren" überlegen ist..."

      Stimmt!

      Sebastian kurz wird schon sehr bald Dr. Bruno Kreisky im Kampf um das rekordträchtigste Schuldenmachen in der II. Republik sehr weit überlegen sein, damit unseren Kindern und Kindeskindern bei der aussichtslosen Rückzahlung nicht fad wird.

      "Koste es was es wolle" aber nicht was wir wollen!

      Leider.

      Dennoch: wie bestellt, so geliefert, und das ist alles kein Zufall, denn der "überlegene" berufs-jugendliche Maturant zeigt uns den Weg! Wohin genau das geführt hat, werden wir erst sehen wenn die Bilanz zum Testat vorliegt.

  13. fredausdersüdsteiermark (kein Partner)

    Der "Master of AMS" wäre noch eine Idee. Wird aber nur verliehen, wenn jemand 8 Semester durchgehend hocknstad ist. Oder ein "Master of Kukuruz und Fadl", wer einen Saustall betreibt.



    • antony (kein Partner)

      @Fred Bingo- sehr gut u. lach...!!!
      In Tirol sog' ma' Fock'n dazua...

  14. Anmerkung (kein Partner)

    Dass "Kurz zweifellos vielen 'Doktoren' überlegen ist", ist eine maßlose Untertreibung. Denn die Überlegung von Sebastian Kurz ist doch ganz einfach:

    "Wenn ich den Titel Bundeskanzler habe, dann ist all das sonstige Titel-Kleinzeug nicht mehr relevant. Den Bundeskanzler gibt es eben nur ein einziges Mal! Dagegen muss jedes Gekeife der ganzen Neidgenossenschaft aus Professorinnen, Doktorinnen, Magistrixinnen, Bachelorettinnen und so weiter, wie auch immer sie sich nennen mögen, schlichtweg verblassen."

    Und recht hat er!

    Oder wie Ray Davies schon 1966 verkündete:

    "And Dandy, you're all right!

    You're all right!

    You're all right!

    You're all right!

    You're all right!

    You're all right!"



  15. fredausdersüdsteiermark (kein Partner)

    Möglicherweise ist er ja intelligenzmässig dem Doktor Anschober überlegen. Das ist eine Suppenschüssel aber auch. Allen überlegen ist er aber tatsächlich im Lügen, Betrügen, Vertuschen und im hündischen Ausführen der Befehle seines Herrls. Ob der folgsame Bastl Wastl schon weiss, dass es sein Herrl nach zig anderen Ländern jetzt auch in den USA gar nicht mehr lustig hat?
    P.S. Vermutlich hat der Wastl auch die Hundeschule vorzeitig und ohne Abschluss beendet, so wie alles andere auch, was er je in seinem Leben begonnen hat.



    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)

      .. den berufslosen Maturanten mein ich natürlich.

  16. WILLI (kein Partner)

    Der alte Fritz hat schon gesagt: "Titel sind etwas für alberne, große Männer brauchen nur ihren Namen."



  17. Zraxl (kein Partner)

    Ja, die Titelsucht ist ein Graus, aber keinesfalls eine österreichische Besonderheit.

    Tatsächlich gibt es diese elende Protzerei in allen Ländern. Jeder protzt mit dem, das er gerade greifbar hat. Mit einem Titel, mit einem SUV, mit der Farbe der Kreditkarte, usw.usf.

    Bei wissenschaftlichen Konferenzen wurden den Teilnehmern Stoffbänder an die Brust geheftet. Je nach Funktion als "Speaker", "Author", oder "Chairman". Die Mitgliedsgrade "Senior", "Fellow", oder "Life Fellow" wurden ebenfalls bei jeder Gelegenheit stolz präsentiert. In den Unternehmen weiß jeder, wer "Senior", "Head of...", "Director", "CFO", "COO", oder "CEO" ist. Auch die "Board Member" oder "President" sind gut sichtbar.



  18. Solon II (kein Partner)

    Richtigstellung:
    Es ist nicht so, dass immer mehr Absolventen der FH´s "vergessen" den Zusatz (FH) nach dem akad. Grad zu führen, wie Dr. Unterberger schreibt.
    Vielmehr ist es so, dass mit Einführung der akad. Grade wie Back. MA und PhD die gesetzliche Änderung dahingehend vorgenommen wurde, dass der Anhang "(FH)" rechtlich nicht mehr vorgesehen ist.
    P.S.: eine weitere, eher amüsante Richtigstellung : Es ist nicht so, wie elfenzauberin schriebt, dass Herr Kurz keinen Beruf erlernt hat. Vielmehr ist es so, dass er den Beruf eines Politikers erlernt hat und mit der BK Funktion sicher schon die Gesellenprüfung abgelegt hat.



  19. McErdal (kein Partner)

    Sg.Herr Unterberger !
    Aus Ihrem Artikel zitiert:

    Haben doch die Jünger einst Jesus mit "Meister!" angeredet (wie immer das auf Aramäisch klingen mag).

    Man merkt worauf sie hinaus wollen und ist zu recht verstimmt !

    Und die Meisten durchschauen es nicht !



  20. Wolfgang Schachinger (kein Partner)

    Obwohl 2-facher Doktor (rer.soc.oec. und phil.) und 5-facher Magister lasse ich mir keinen dieser akademischen Grade in Pass oder Personalausweis schreiben, weil ich ausländische Zöllner und Polizisten nicht verwirren will.
    Viele Jahre lang hatten Amerikaner geglaubt, dass Mag. ein häufiger österreichischer Vorname sei.
    Übrigens: es gibt auch den Kommerzialrat.



    • Furz & Fogler (kein Partner)

      Alle Achtung, Sie haben also nicht bloß Mit Auszeichnung immatrikuliert! ;-)

      Im Übrigen halte ich es genauso wie Sie, nur ist es halt in offiziellen Dokumenten/Schriftverkehr unumgänglich (Namensbestandteil).

      Dazu eine kleine authentische Anekdote aus einem Telefonat mit einem Lieferanten:

      Ich: "Guten Tag Herr Xxxxx!"

      Lieferant: "Herr Dipl.-Ing. Xxxxx, bitte! So viel Zeit muss sein!"

      Ich: "Ja sehr gerne! Zur Vereinfachung kürzen wir (mathematisch) Ihren und meinen Dipl.-Ing. und Sie sagen ab jetzt nur mehr Herr Doktor zu mir!"

      Dann war es plötzlich sehr still am anderen Ende der Leitung. Der Titelwichser hat wohl offenbar das Riechsalz aus der Schublade geholt

  21. mayerhansi (kein Partner)

    Mein ehemaliger Kollege Kurt H. hat einst die Absicht geäußert, seinem zukünftigen Sohn das Studium zu ersparen, indem er ihm die Vornamen Drachus-Ingomar gibt. ("Dr. Ing." ist ein in Deutschland verwendeter Titel).
    Er bekam dann allerdings zwei Söhne mit anderen Doppel-Vornamen. Was aus ihnen geworden ist, entzieht sich meiner Kenntnis.



  22. Dr. Hans Christ (kein Partner)

    Ich wiederum kenne viele Doktoren, die Kurz überlegen sind. Und was Anstand und Ehrlichkeit betrifft, sogar unser Hausmeister!



  23. fewe (kein Partner)

    Ich bin ein Wiener und rede jeden mit jedem für ihn verfügbaren Titel an. Das ist mir doch egal. Ich verstehe nicht, worin da das Problem liegen soll.

    Wenn sich jemand schon selbst einen Namen gemacht hat, verschwindet der Titel sowieso. Ab einem gewissen Alter ist das also dann sogar eher peinlich. Kein Mensch sagt Dr. Albert Schweitzer oder Dr. Albert Einstein, beispielsweise. Welche Titel Albert Einstein hatte weiß ich garnicht; ich tippe auf zumindest Dr.

    Die Gewerbevoraussetzungen finde ich gut, weil man dann davon ausgehen kann, dass beispielsweise ein Installateur auch weiß was er tut. In Frankreich gibt es noch kleine Bäckereien und Fleischereien wegen der bösen Einschränkungen.



  24. El Dorado

    Es wundert mich, dass der Blogmaster den BK Kurz noch immer so massiv überschätzt. Kurz ist ein geschickter Fassadenmaler, mehr nicht!



    • Furz & Fogler (kein Partner)

      Heute ist es ein geschickter Fassadenmaler, der uns sehenden Auges ins Verderben stürzt.

      Damals war es ein minderbegabter Aquarellist für dessen Scheitern wir uns auch noch heute täglich von den herrschenden Gutmenschen geißeln lassen, nur weil wir angeblich diese Kollektivschuld ad infinitum auf unseren Schultern mittragen müssen.

      Ein Blick auf etwaige Alternativen zum aktuellen Desaster beflügelt meine Anti-Peristaltik. Entweder nur FFF-Genossen aller Couleurs oder blaue Traummännlein, die sich in zweifelhaftem "Dirty-Distancing" (z.B. ggü. Martin Sellner) üben und, anstelle von medialem Dauerfeuer, beim Erzfeind ORF regelmässig den "Bussibär" geben!

      So wird das nix.

  25. Sensenmann

    Das sind die sorgen, die dieser Staat hat. Durch die Blödheit seiner Wähler in die größte Wirtschaftskrise seit Kriegsende getrieben - was klügere Völker unterlassen haben (ja, die Schweden leben noch, oh Wunder!) - torkelt der Staat einer Pleite sondergleichen entgegen.
    Nur Narren glauben, man kann eine Wirtschaft abwürgen und das bliebe ohne Folgen.
    Die Östertreottel die noch blöken "Pandemäääh!" , "Maskäh!" werden sich noch wundern, was da als Diktat der leeren Kassen kommt.

    Anstatt raschest den Blödsinn des Corona-Wahns zu beenden und mit Hochdruck die Wirtschaftskraft wieder frei zu machen, unnötige Restriktionen für Industrie und Gewerbe abzuschaffen, das Steuersystem zu vereinfachen und dafür Experten einzusetzen, arbeitet sich das System an Titeln und an zulässigen oder verbotenen Zahlen und Buchstaben auf Autokennzeichen ab, die von irgendwelchen Beamtenkreaturen, denen den ganzen Tag langweilig ist bei ihrem arbeitslosen Einkommen, ersonnen wurden.

    Die Justiz sorgt derweil nicht dafür, daß Verbrecher abgeurteilt werden, Schmarotzer aus aller Herren Länder ausgeschafft, oh nein, sie bestraft Leute, die allen, welche am 20.April Geburtstag haben gratulieren, mit einem Jahr bedingter Haft!

    Ob nach dem Junggesellenstudium diverser Art (Bachelor of Art) nun auch noch der Meister der Automechanikerzunft sich nennen darf und es p.t. im Pass lesen kann, sind dermaßen uninteressante Aktionen für den Fortbestand von Land, Volk und Staat, daß man darauf keinen Gedanken verschwenden sollte, denn das sind reine Luxusprobleme.
    Für die wir aber eigentlich weder Zeit noch Geld haben.

    Der echte Östertrottel (so einer, der alleine im Auto mit Maulkorb fährt) findet es aber ganz toll, wie es ist. Er wird halt bald das alte Sprichwort leben müssen "Spare in der Not, da hast du Zeit dazu." - das umgekehrte davon hat er ja nicht für nötig gehalten. raus mit dem Geld, wenns nur den Negern gut geht und den Pleitiers aller Länder rundum.

    Wichtig ist ihm, daß die "Lebensgefährder" ganz fest gestraft werden (und er Blockwart spielen und denunzieren darf), und wenn der Angstschober morgen meint, am Besten reibt man sich gegen Corona am ganzen Körper mit Hundsdreck ein wird er sich mit dem Rest der Trotteln um den letzten Hundshaufen im Park balgen.

    Ja, das ist des Östertrottels Reich: Stoffetzen vorm Maul, Wirtschaft und Tourismus abgedreht, Handel und Wandel erlahmt, alles ohne jeden wissenschaftlichen Grund. eine Verschuldung in astronomischer Höhes. Dazu eine Justiz, die jeder Beschreibung spottet, eine gleichgeschaltete Presse und das permanente Erfinden neuer Gesetze, Verordnungen und Titel.

    Was für ein Zerrbild eines Staates, der solche Sorgen hat!



    • jo

      Sensemann
      Der Deutsche aber npch viel blöder.
      Neulich beim Würstelstand beim Mediamarkt Passau:
      Auto fährt auf Parkplatz, Fahrer alleine drin, ausgestiegen, zur Theke, bestelltund mit der üblichen Bockwurst zu einem Tisch.
      Dort den Fetzen nicht abgenommen sondern nur soweit runtergeschoben dass der Mund frei war.
      Essen fertig, Fetzen drübergezogen, alleine über Parkplatz und alleine mit dem Auto MIT Fetzen wieder weggefahren.
      Und jetzt soll noch einer sagen dass die keinen an der Waffel haben.

    • pressburger

      Der von der Regierung verordnete Maulkorb ist auch symbolisch zu betrachten. Bis jetzt war der Maulkorb nicht sichtbar. Die Menschen lebten gut damit. Jetzt ist der Maulkorb sichtbar. Die Menschen stört der Maulkorb nicht.
      Der Maulkorb ist ein Symbol der Staatstreue, der Zugehörigkeit zu den Befehlsempfängern. Der Maulkorb ist die modifizierte Form des Parteiabzeichens, oder der Armbinde.

    • Mentor (kein Partner)

      @jo
      Präziser, dieser Zeitgenosse muss als Bayer identifiziert werden.
      (Passau ist eine kreisfreie Universitätsstadt
      im Regierungsbezirk Niederbayern in Ostbayern)
      Wikifakia

  26. Jenny

    OT

    https://www.wochenblick.at/gruene-in-waehring-fuer-auslaenderfreies-nordisches-wien/

    Das ist die Welt der Bobogrünen, aber uns allen anderen muten sie nur buntes zu.. zum kotz..... und titlen habens grad in Währing gerne.. stellt euch mal vor diese Broschüre wäre von der FPÖ.. na mehr würde es nicht brauchen und es wäre noch schlimmer wie bei Ibiza, aber bei Grünen ist ja alles super, egal, was die für einen blödsinn verzapfen, wie sehr sie lügen und der Kurz unterstützt diese Lügner auch noch massiv



    • Sensenmann

      Das ist die Traumwelt, in der sie leben. Die wird zerplatzen. Spätestens wenn klein Marie und Luisa einmal so richtig auf afrikanisch bereichert werden, oder der brave grüne Max ausgeraubt und zusammengeschlagen wird.
      Aber auch da werden sie eine Erklärung finden, und den Riss in der Matrix wieder mit Geschwurbel von "am falschen Ort", "nicht alle so" zukleben.
      Diese Menschen sind dermaßen blöde und lebensuntüchtig, über die kommt Darwin mit dem engen Kamm.

  27. Ingrid Bittner

    Zu blöd aber auch, dass jetzt anscheinend aufkommt, dass STrache doch nicht ein ganz so böser Bube war, als den man ihn allenthalben hingestellt hat.
    Na ja saublöd verhalten hat er sich schon, aber beteuert, dass das, was da im Video war, unvollständig war, das hat er ja immer.
    Es ist auf alle Fälle eine grausliche Schlammschlacht, insbesondere natürlich um Süddeutsche und Spiegel, es wird ja schon vom größten medienpolitischen Skandal gesprochen, Spiegel und Süddeutsche zerstörten österreichische Regierung mit Fake-News - stimmt's oder stimmt's nicht, man wird sehen.
    Hier ein Video dazu:
    https://www.youtube.com/watch?v=v1Pv1KGZ5KA



    • Jenny

      Typisch Piefkes, selber nix auf die Reihe bringen, aber sich überall einmischen und zerstören, das könnens und unsere sind so saudumm und rennen denen wieder nach

  28. Undine

    Mein Großvater, geb. 1861 in einem schönen Marktflecken in OÖ; lernte bei seinem nach Hamburg ausgewanderten Onkel sechs Jahre lang das Uhrmacher-Handwerk. Als Meister begab er sich zu Fuß---auf der Walz---heim nach OÖ.. Er war ein halbes Jahr "auf der Walz" unterwegs gewesen, von Uhrmachermeister zu Uhrmachermeister.

    Zuhause angekommen errichtete er eine kleine Uhrmacherei. Großvater war ein sehr geschätzter Mann; einige Jahre war er Bürgermeister gewesen. Das Ticken der zahllosen Uhren an den Wänden des Geschäftes---unter seinem Sohn und Erben---war für mich als Kind sehr heimelig. Die "Honoratioren" des Marktes trafen sich, wie meine Mutter erzählte, täglich in Großvaters Geschäft; Großmutter las dann gerne aus der Zeitung vor.

    Großvater war also ein sehr angesehener Bürger gewesen. Er würde mit seinem angesammelten Wissen garantiert so manchen der heutigen Akademiker in den Sack stecken! In dem stattlichen Bürgerhaus auf dem schönen Marktplatz, das er mit viel Fleiß und Rechtschaffenheit erworben hatte, wächst jetzt die siebte Generation heran.

    Wenn ich mir die zahllosen linxlinken Studenten an den Universitäten von heute anschaue, die vermutlich ihr Leben lang die Hand nach öffentlichen Geldern ausstrecken werden, lobe ich mir meinen Großvater, den tüchtigen, intelligenten Uhrmachermeister ohne akad. Titel!



    • Ingrid Bittner

      @Undine: da muss ich doch wieder mit der Oma kommen, die meinte immer "Handwerk hat goldenen Boden" - und wie man an ihrem Großvater sieht, es stimmt.

    • pressburger

      Der Herr Grossvatter war sicher intelligenter, hatte mehr Lebenserfahrung, als die meisten Professoren an den heutigen Universitäten.
      Die Regierungsmitglieder nenne ich lieber gar nicht.
      Mein Grossvater, in Wien, das Schneider Handwerk erlernt, war sein ganzes Leben stolz ein Meister zu sein. Hatte es nur schwer überwunden, dass sein Sohn, ein Studierter, sogar Doktor wurde.

    • Franz77

      Geschätzte Undine, ich liebe ihre Erzählungen und Ihre gezogenen Schlüsse daraus. Dankeschön!

  29. Franz77

    Die FPÖ ist wohl die einzige Partei/Bewegung, die das "Organisierte Verbrechen" wirklich fürchtet.

    Zuerst wird die FPÖ mit der Demontage Straches aus der Regierung geschreddert.

    Jetzt, vor Wien, wird Strache entlastet, damit er die FPÖ schwächen kann.

    Wir sind nur Spielzeug für die Dunkelmacht.

    https://www.reitschuster.de/post/strache-video-manipulationsverdacht-gegen-deutsche-medien



    • pressburger

      Wer konnte daran zweifeln dass die ganze Angelegenheit manipuliert wurde. Das Ziel war nicht Strache, sondern die FPÖ. Die Rolle von Kurz in der ganzen Angelegenheit ?

    • Ingrid Bittner

      Noch ein Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=v1Pv1KGZ5KA

      Süddeutsche und Spiegel kommen da gar nicht gut weg, na ja sie haben letztlich die österreichische Regierung mit Fake-News gesprengt. Klar war offenbar immer: die FPÖ muss weg, Kurz hat sich ihrer nur bedient, um Kanzler zu werden, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehn, das war die Devise.

      Oh jetzt kommen sie mich holen, die Kriminaler, Mohr, geht ja doch gar nicht, aber zitieren darf man vielleicht doch.

    • antony (kein Partner)

      @ Franz 77
      Gut kombiniert u. damit dürften sie recht haben...
      alles Kalkül...

  30. Anonymer Feigling

    Ist ein "Univ.-Prof Dr." besser als ein "Ing."?

    In meiner Firma arbeite ich mit Kollegen zusammen, die sind richtige Arbeitstiere, äußerst zuverlässig und die Stütze der Abteilung, aber sie haben halt nur ein "Ing." vor ihrem Namen stehen.

    Und dann gibt es da einen Univ.-Prof., der kann nicht einmal professionell argumentieren. Von einem Akademiker kann man das schon erwarten. Im Argumentationsnotstand zeigt er seinem Diskussionspartner den Scheibenwischer. Was für ein tiefes Niveau!

    Auch in der Allgemeinbildung zeigt dieser Univ.-Prof. krasse Mängel. Aufgefordert, ein Gedicht aufzusagen, fällt ihm nach längerem Zögern nur Hänschen-Klein ein, während die Mitstreiter im Wahlkampf aus Faust zitieren.
    Seitdem hat er den inoffiziellen Titel "Bundespräsident Hänschen Klein".

    Aber dieser Herr passt hervorragend zur Parteikollegin, die in der einen Hand ein Sektglas hält und mit der anderen Hand den nicht genehmen Österreichern den Stinkefinger zeigt.
    Schauen wir einmal, was Wikipedia über ihren akademischen Werdegang schreibt:
    Maurer studierte Musikwissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck (2004–2009), jedoch ohne Abschluss. Seit 2011 studiert sie Soziologie an der Universität Wien, hat einen Bachelorabschluss und absolviert nach eigenen Aussagen 2018 ihr Masterstudium.

    Mehr ist nicht hinzuzufügen!

    Ist schätze Menschen, die mit ihrer Leistung glänzen. Ob sie einen Titel haben ist unwichtig.

    Hier meine privaten Favoriten (alles weiblich):

    Die kleine, entzückende 15-jährige Eisläuferin Alexandra Trusova mit dem Spitznamen Quad-Queen, weil sie 4-fach-Sprünge in allen Lebenslagen springt und steht.
    https://www.youtube.com/watch?v=uM_mRa82vB0

    Die Zwillinge Dina und Arina Averina in der rhythmischen Gymnastik:
    https://www.youtube.com/watch?v=QA1OcWxTY14&t=22s
    Hier in einem Werbefilm für Swarovski:
    https://www.youtube.com/watch?v=AuTxrFKjsOs

    Zuletzt die Starpianistin Yuja Wang, hier als 15-Jährige in einer Masterclass bei Fleisher:
    https://www.youtube.com/watch?v=AuTxrFKjsOs
    Die 15-jährige Yuja ist noch schüchtern, aber sie setzt jeden Tipp vom alten Meister Fleisher sofort perfekt um.
    Ich habe die Schubert Sonate noch von keinem anderen besser gespielt gehört als von ihr.

    Und noch was: Alle genannten Mädels/Frauen glänzen nicht nur durch ihr Können, sondern auch durch ihr Aussehen!

    Ich habe da so eine Theorie: Dummheit und Hässlichkeit gehen oft Hand in Hand, liebe Frau S. M.



    • pressburger

      Ihre Theorie ist nicht politisch korrekt, aber schliesse mich an.
      Eine andere Korrelation, Bossheit und Hässlichkeit. Nicht 100%, aber eine gewisser Trend kann festgestellt werden.

    • Ingrid Bittner

      @Anonymer Feigling: gut dass sie daran erinnern, wie sich unser oberstr Professor benimmt oder benommen hat. Der hat übrigens auch die Österreicher nach Slowenien und Kroatien auf Urlaub geschickt und komischerweise ist er jetzt wieder ganz still. Eigenartig, professoral halt, die denken oft mehr als sie reden.

    • Sensenmann

      @Pressburger
      Das bringt mich wieder zur alten Frage: Sind diese bolschewikerten Weiber so hässlich, weil sie bolschewikert sind oder sind sie bolschewikert, weil sie so hässlich sind?

    • Sensenmann

      @Anonymer Feigling
      danke für die Links. Kunst kommt von Können! Faszinierend. Habe mir einiges von Yuja Wang auf YouTube angeschaut! Ein Kulturgenuss!

      Auf YouTube mal nach Marcin Patrcalek.der Bursche ist einer der besten Gitarristen, die es derzeit gibt. Egal ob die ersten Auftritte mit 15 bis zu "America got Talent" mit 18, es ist faszinierend welchen Grad des Spielens er beherrscht. Stücke, die nie für Gitarre geschrieben waren interpretiert er.
      Eines von vielen: https://www.youtube.com/watch?v=nmb_831Io7w
      Welche lange Mühe, welcher Lernwille da dahinter steckt.
      Beeindruckt mich weit mehr als irgendwelche Geschwätzwissenschaftler.
      Und die Mohren bleiben Mohren trotz aller Professoren.

    • Anonymer Feigling

      @ Sensenmann
      Unglaublich was der junge Mann da auf seiner Gitarre aufführt!
      Ebenfalls Danke für den Link!

  31. Dr. Faust

    Angesichts der österreichischen Titelsucht kann ich dem Titel "Meister" für gewerbliche Meister schon etwas abgewinnen. Das Handwerk und das Gewerbe werden damit aufgewertet.

    Aber das ganze Spiel mit den Titeln und akademischen Graden in Österreich ist komplizierter: der Linken waren akademische Grade traditionell ein Dorn im Auge. Deswegen haben sie es auch begrüsst, das durch das Bolognaprotokoll neu erworbene, akademische Grade dem Namen nachstellt und anglisiert wurden. Denn "Herr Magister" sagt sich leichter als "Frau XY, Master". Weiters versucht man so vielen Menschen, wie möglich, einen akademischen Grad zu verpassen. Und wer kennt schon den Unterschied zwischen einem Berufstitel und einem akademischen Grad.

    Irgendwie ist es da nur gerecht, den qualifizierten Facharbeitern mit Meisterprüfung zu erlauben, den von ihnen mindestens ebenso hart erarbeiteten "Meister" auch als Titel im Namen zu tragen.

    Ein Freund von mir, er ist Bauer, hat eine landwirtschaftliche Fachschule absolviert und dann noch die Meisterprüfung gemacht. Ich wünsche mir für ihn, dass man die Landwirte bei den "Meistern" nicht vergisst, gehören sie doch einer anderen Kammer an. Man sieht, die Sache ist komplex ......



    • Wyatt

      .....und der "Baumeister" wird und wurde stets mit Herr Baumeister angesprochen, Henrik Ibsen bescherte in seinem 1892 erschienen Theaterstück:" Baumeister Solness"
      eine interessante Charakterisierung.

  32. pressburger

    Nicht ganz bolitisch korrekt. Das auf den Lipizzanern reitende Personal der Hofreitschule heisst Bereiter. Es gibt auch Oberbereiter. Alle diese Herren sind Doktores der Hippologie, und Künstler der Hohen Schule des Reitens auf und über der Erde. Kommt dieser Titel auch in den Pass ? Mit Foto. Oberbereiter alleine, mit Tschako, ohne Tschako, mit Lipizzaner, z.B. Siglavy Capriola.
    Wegen der Quote gibt es nicht nur Eleven, als Pferdeazubis, sondern auch
    Elevinen. Haben die dann den Titel Unterbereiterinen, oder Unterreiterinen. Die Kombination Oberbereieter mit Unterbereiterin, könnte zu Missverständnissen
    Anlass geben.
    In Grossbritanien gibt es noch viel schönere Titel. MBE, oder Orden, z.B. DSC, The Most Noble Order of the Garter, Victoria Cross.
    Warum auch nicht Orden und Titel, für die Regierungsmitglieder, Kabinett Kurz 2. Haben sich im Kampf gegen Mächte der Finsternis, mit Verdiensten überhäuft.
    Orden für die "Fearless Virus Killers", oder ein Orden für die "Anti-Economic Frenzy", auch "Demokracy Undertaker" wäre ein edler Titel.
    Die Regierungsmitglieder könnten sich mit ihren neuen Titeln und Orden, bei den Zusammenkünften mit ihren EU Kumpanen schmücken. Evtl. auch beim Gschnas im Operahaus.
    Honi soit qui mal y pense



  33. glockenblumen

    OT

    Anzeige gegen Drosten - ob es hilft?

    https://www.youtube.com/watch?v=FOqSSla6v94

    "Lanka entlarvt Drosten als Betrüger Dr Barbara Kahler
    Molekularbiologe Dr. Stefan Lanka hat Prof. Drosten angezeigt: Wissenschaftsbetrug – danach hat Prof. Drosten Steigerung + Globalisierung der chinesischen Seuchenpanik ausgelöst und bewirkt – vorgegebene Regeln wissenschaftlichen Arbeitens missachtet. "



    • pressburger

      Warum auf den Kleinen ? Warum sollen nicht die Anstifter und die Korrumpierer nicht auf die Anklagebank ?
      Der Fisch stinkt vom Kopf. Das Virus stinkt nicht, sondern seine Erfinder stinken.

    • Franz77

      Dr. Lanka schätze ich seit Jahrzehnten. Sein Buch (gemeinsam mit Krafeld) "Impfen - Völkermord im Dritten Jahrtausend? Mit Beiträgen zur Geschichte und Aufklärung von AIDS, BSE, MKS u.a." war für mich wie ein Hammer und die Bestätigung meiner Einschätzung. Kein Kind von mir ist geimpft, jetzt sind sie alt genug um selber zu entscheiden. Sie werden den Teufel tun, ich habe schon mehrmals ein großes Dankeschön dafür bekommen.

    • Brigitte Imb

      Dieses Video wurde entfernt, weil es gegen die YouTube-Nutzungsbedingungen verstößt.

      Am Nachmittag konnte das Video noch angesehen werden, jetzt ist es gelöscht. So schaut es aus im Linksstaat - abweichende Meinungen UND Belege gelten nicht.

    • Mentor (kein Partner)

      Diese Löschungen haben direkt mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz
      des damaligen Justizministers und jetzigen Aussenministers von Schland zu tun.

      "Ist ein deutsches Gesetz, das bußgeldbewehrte Compliance-Regeln
      für Anbieter sozialer Netzwerke betreffend den Umgang
      mit Nutzer-Beschwerden über Hasskriminalität
      und andere strafbare Inhalte im Netz
      sowie eine vierteljährliche Berichtspflicht der Anbieter einführt,....."

      Aus Fakepedia

      Einfach Abschreiben, das erspart ihnen Arbeit Frau Zadic.

  34. Wolfram Schrems

    'Am krassesten sieht man das in der Politik, wo Sebastian Kurz zweifellos vielen "Doktoren" überlegen ist.'

    "Überlegen" ist per se weder ein akademisches noch auch ein moralisches Kriterium. Ist ein durchtriebener Mafiaboss, um nur ein Beispiel zu nennen, nicht auch so manchen "Doktoren" überlegen? Man müßte halt definieren, worin diese "Überlegenheit" bestehen soll.

    Wer natürlich schon in jungen Jahren in elitären, nicht gewählten Zirkelndabei ist und nach deren Pfeife tanzt, dabei die Interessen des von ihm gewählten Volkes opfert, kann sich bezüglich seiner Skrupellosigkeit als "überlegen" wähnen.
    Nützt das seinem Elektorat? Oder seiner Seele?

    Den "Überlegenen" sei nur gesagt, daß das Letztkriterium des Lebens nicht in "überlegenen" Erfolgen oder Machtstellungen liegt. Viele Erste werden einmal Letzte sein. Oder in die äußerste Finsternis geworfen.
    Denn zu viele haben für kurzfristige "Überlegenheiten" ihre Seele verkauft. Womit aber kann man sie zurückkaufen? Natürlich gar nicht. Irgendwann ist einmal Schluß und dann werden ganz andere Kriterien zur Beurteilung des Lebens angewendet werden.

    Und im übrigen erfüllt mich die mehr oder weniger subtile Regierungspropaganda auf diesem Blog mit Unbehagen. Die Aufgabe eines unabhängigen Internettagebuches kann ja wohl nicht im Verstärken der eh schon massiv durchgezogenen Gleichschaltung bestehen.



  35. Brigitte Kashofer

    Mit einem Schuss Humor muss man auch die Aussage des Autors ansehen, dass er es den Studenten trotz regelmäßiger Proteste nicht abgewöhnen konnte, ihn NICHT als "Herr Professor" anzureden.
    Vielleicht sollte er versuchen, dies den Studenten ANzugewöhnen?



  36. Peregrinus

    Wer in überlanger Zeit keinen Universitätsabschluss schafft, obwohl er keinem anderen Beruf als dem eines Studenten nachgeht, ist schon deshalb Doktoren überlegen.
    Die Kasperliade mit dem neuen „passtauglichen“ Titel gehört unter die Rubrik „Operettenstaat“. Das wird dadurch besonders unterstrichen, dass die neue gesetzliche Regelung sicher auf eine Regierungsvorlage zurückgehen – und daher auf einen einstimmigen Beschluss der Bundesregierung – beruhen wird.
    Herr Meister und Frau Meisterin, lasst mich in Frieden weiterziehn …



  37. Undine

    Ein abgebrochenes Studium zeugt nicht gerade von Charakterstärke und ist wertlos! Es ist schlimmer, als hätte KURZ es gar nicht erst versucht. Für mich bedeutet ein abgebrochenes Studium ein Versagen. Und sollte KURZ irgendwann einmal sein abgebrochenes Studium fortsetzen wollen, wird er sich nachsagen lassen müssen, dass man einen (ehemaligen) Kanzler kaum bei einer Prüfung durchfallen lassen wird. Aber die ÖVP sah ihre Felle davonschwimmen, also klammerte man sich an den frischen Wind, den ein junger Mann wie KURZ in die verstaubte Bude bringen würde. Wäre KURZ damals, als man ihn in die Politik holte, MEIN Sohn gewesen, hätte ich gesagt: Zuerst wird das Studium abgeschlossen, denn ein abgebrochenes Studium ist schlechter als gar keines!



    • pressburger

      Warum sollte Kurz es versuchen sollen zu studieren ? Kurz ist bewusst, dass er nicht die notwendige Intelligenz hat, um ein Studium abzuschliessen.
      Im Studium muss man arbeiten. (Eigene Erfahrung). Politiker brauchen nur reden. Kein Politiker kümmert sich um Fakten.
      Kurz ist nicht in Merkels Situation, als es in der DDR gereicht hat, Zuständige für die Propaganda der FDJ und IMin zu sein, um ein Studium zu absolvieren.
      Kurz braucht kein Studium. Das Leben hat ihn gelehrt. Kurz will nach Brüssel. Dazu braucht er kein Studium. Nur die notwendige Marxistische Standfestigkeit.
      Vergleichbare Genossen, die Staatslenker geworden sind, haben auch nicht studiert.
      Kak zakaljalas stal.

  38. Ingrid Bittner

    Einmal was zur Erheiterung in diesen tristen Zeiten:

    Martin Frank, Bachelor: https://youtu.be/uIKSqI9G5EM



    • Ingrid Bittner

      Hätt ich vielleicht noch erwähnen sollen, da handelt es sich nicht um die Fernsehserie "der Bachelor" oder wie die heisst oder geheissen hat. der Martin Fran ist ein junger bayrischer Kabarettist, der da sein Leiden klagt, weil er keinen Bachelor geschafft hat.....

  39. Niklas G. Salm

    Ohne Kurz-Lobhudelei geht es offenbar nicht - egal, was das eigentliche Thema ist



    • Riese35

      Wahrscheinlich ist das notwendig, damit die modernen, kognitiven Spam-Filter, die auf den Routern und Gateways laufen, den Traffic nicht blockieren. Sonst erginge es diesem Blog wie Sellner.

    • Niklas G. Salm

      Diese Gefahr sehe ich kaum (noch), da auch hier immer öfter Regierungslob (außer für den grünen Teil) und Mainstream-Einheitsmeinung (Thema Corona und „heiß ersehnte“ Impfung) angesagt ist...

    • Ingrid Bittner

      @Niklas G. Salm: es ist natürlich richtig, was sie festgestellt haben, aber ergänzend möchte ich doch drauf hinweisen, dass auch hier die Proteststimmen einfach nicht mehr zu überlesen sind, sei es bei Kurz, sei es bei Kickl bzw. überhaupt FPÖ, natürlich auch bei Corona samt Impfung, etc. Die Jasager haben nicht mehr unbedingt das Sagen!
      Zu den Coronaimpfungen wieder ein Beispiel:
      Was mache ich, wenn mein Kind gegen meinen Willen geimpft werden soll? Rechtsanwalt Mag. Beneder:
      https://youtu.be/dTd2Nx9kz94

    • pressburger

      Keine Lobhudeleien. Nur Fakten. Positives Denken ist angesagt. Fokus auf die Ressourcen.
      Auch schlechte Beispiele können nützlich sein.
      Jeder Versager könnte ein Marschallstab im Tornister haben.

  40. Ludwig

    Wenn wir, beim in den Pass eingetragenen Meisterin-Titel wohl zu Recht, über die österreichische Titelsucht spötteln, dürfen wir nicht vergessen, dass etwa im Englischen die Sie-zende Anrede mit "Meister" (= Mister) für Alle seit Jahrhunderten gepflogen wird. Ebenso ist im Englischen das " Du" (thou) seit Jahrhunderten durch das pompöse "Ihr" (you) ersetzt.

    Im Amerikanischen gibt es übrigens eine vergleichbare Titelsucht, wenn auch in etwas modernerer, d.h. merkantilerer Form. Dort trägt jeder Typ, der in einer Hamburgerbude fürs Aufkehren beschäftigt ist, ein Namensschild mit "Assistant Manager" (Handlanger) und der zweite, der die Hamburger wendet , ein Schild mit "Executive Manager". Von den vielen Sales Managern (Verkäufer im Warenhaus), Productive Managern (Vorarbeiter), CFO (Buchhalter), CEO (Chef) usw. gar nicht zu reden.



    • Riese35

      ***********************!
      ***********************!
      ***********************!

      Ja, die amerikanische Titelsucht ist für unsere Ohren ungewohnt und daher nicht intuitiv erkennbar, aber sie existiert, wie Sie völlig richtig darlegen. Bei uns in Österreich war man glücklich, wenn man in der Sache etwas weitergebracht hat. Aber schauen Sie sich ein amerikanisches Büro einmal an: das ist mit Zertifikaten und Award-Bestätigungen tapeziert. Die Amerikaner tun nur so scheinheilig. Völlig richtig!

    • Donnerl?ttchen

      Seisdrum, da sind mir unsere Professoren, Hofräte, Regierungsräte, Amtsräte, Kanzleioberoffizial etc. lieber als der amerikanische Titelmüll.

    • Donnerl?ttchen

      Mir scheint, die entzückenden Grade MASTER UND BACHELOR wurden übergangen.

    • Anonymer Feigling

      Mit Verlaub, aber das sind keine Titel, sondern Rollen!

      Jede größere Firma definiert für ihren Arbeitsablauf Rollen (Funktionen) und ordnet dann den Rollen Personen zu.

      In kleineren Firmen kann eine Person mehrere Rollen innehaben, was manchmal nicht gut ist, wenn eine Rolle eine Art Kontrollfunktion einer anderen Rolle ist, z.B. Qualitätsmanager.
      Aber mehr Angestellte kosten mehr Geld, also nimmt man das in Kauf.

      Rollen kann man im Arbeitsleben wechseln, mal ist man Entwickler, dann Konfigurationsmanager, später SW-QM, dann vielleicht wieder Entwickler, uswusf.

      Titeln trägt man sein ganzes Leben, auch wenn man damit längst nichts mehr zu tun hat.

  41. Brockhaus

    Und bitte nicht zu vergessen "unseren Wödmasta" Ernst Happel. Der hätte sich bestimmt gefreut über diesen "Titel" in seinem Paß.



  42. Sukkum

    Super, super. Bald auch die politische Blutgruppe in den Papieren vermerkt werden, der Coronastatus ohnehin demnächst. Die Corona-app dient dazu die Leute von der Notwendigkeit des Angsthabens vor einer Ansteckung zu fördern. Man freut sich sicher wenn man die Nachricht bekommt dass man vor ein paar Tagen länger als eine Viertelstunde neben einem "Infizierten" in der U-Bahn gesessen hat und damit amtlich getestet werden darf. Die Sehnsucht nach endlich-Quarantäne ist vielerorts groß gewachsen. Irgendwann bekommt man dann den schönen Titel Dr. Coro (wie Corona) in den Pass vermerkt.

    Den will ich auch haben - unbedingt!



    • logiker2

      und was ist eine amtlich angeordnete Quarantene ? Urlaub, Sonderurlaub, Krankenstand, Arbeitslosigkeit, Zeitausgleich ?

    • Neppomuck

      Was das Ist?
      Freiheitsberaubung ohne richterliche Anordnung.

      Aber dieser Zirkus findet bald ein Ende.
      Und mit ihm, so hoffe ich wenigstens, die "Direktoren" der "Manege Republik".
      Voraussetzung: Funktionierende Demokratie.
      Lang wird sich dieser praktizierte Unsinn, der Abertausenden die Existenz und vielen auch das Leben kosten wird, nicht mehr aufrecht erhalten lassen.

  43. haro

    Man war in den letzten Jahrzehnten bestrebt, verdiente bewährte Titelanreden zu vermeiden. Da spielte Neid etlicher Nichtakademiker wohl auch eine große Rolle.

    Bei einem Doktor-, Magister- oder Dipl.Ing.- Titel wusste man noch Bescheid.

    Heute stellt man englische Titel nach dem Namen siehe MA, BA (EU-Anpassung!) setzt FH zu Titeln. Neue Titel sprießen hervor wie Sand am Meer.
    Da wird aus der Kindergartentante die Diplompädagogin und so mancher Teilnehmer eines kurzen Kurses schmückt sich mit einem Diplom das einst nur der Diplomkrankenschwester zu Recht gebührte.
    Man hat Titelsucht somit nicht reduziert sondern vermehrt und macht damit das Ansehen akademischer und verdienter Leistungen zunichte.



  44. glockenblumen

    Solche Sorgen hat das Volk.....
    Vielleicht könnte man einem Chauffeur "Differentialrat" oder je nach Alter "Oberdifferentialrat" einschreiben.
    so wie auf alten Grabsteinen u.a. "Hofratswitwe" zu lesen ist....

    Die Überlegenheit Kurzens ist mir nicht ersichtlich, eher die ÜBERHEBLICHKEIT :-((



    • Specht

      Man mag zu Kurz denken wie immer, aber dass er de facto den Doktoren und anderen Titelträgern überlegen ist verdankt er den Wahlen und der Unterstützung der Gleichgesinnten in der EU und anderen Vereinen und Clubs. Was zählt ist Macht und das bekommen wir aktuell zu spüren.

      Ob verdienstvolle Titel oder ernannt im Kaffeehaus, es ist eine österreichische Spezialität, wie die Marillenmarmelade.
      Dort wo sich das Leben von Millionen entscheidet braucht es keine Titel. Napoleon, Churchill Stalin Hitler Mao Pol Pot ...weitere Aufzählung wage ich nicht mehr.

    • Mentor (kein Partner)

      Zur Hofratswitwe

      Komplizierter wenn der Herr Gemahl "Wirklicher Hofrat" war.

      Hofrat i. R.

      Die Berechtigung zur Führung des Amtstitels Hofrat in Österreich kann aufgrund der Möglichkeit, einem verdienstvollen Beamten anlässlich des Übertritts in den Ruhestand den nächsthöheren Amtstitel in seiner Besoldungsgruppe zu verleihen,[2] auch Beamten mit dem bisherigen Amtstitel „Oberrat“ verliehen werden

      (im Beamtenjargon auch „Grabsteinhofrat“ genannt)

      Allerdings muss von jedem Beamten des Ruhestandes seinem Amtstitel der Zusatz im Ruhestand (i. R.) hinzugefügt werden.[3]

      aus Fakepedia

  45. Anonymer Feigling

    Gib uns ein Zeichen Mst. Jesus!

    Die Schauspieler von Monty Python hätten da ihre Freude.

    "Und im Übrigen möchte ich, dass ihr von nun an Loretta zu mir sagt."

    Auch hier waren die Schauspieler der Zeit um Jahrzehnte voraus, bevor der Prinz von Austria auch nur mit einem Ohr wackeln konnte.



  46. Henoch 1

    Lieber Herr Dr. Unterberger, ich bin völlig bei Ihnen, aber den Berufstitel Professor gibt es natürlich auch. Der wird nur ab dem 50. Lebensjahr vergeben, aber auch nur dann wenn man große Verdienste für das Vaterland erworben hat und ebenfalls nur dann wenn dies von einer Universität bestätigt wird.



    • pressburger

      Lendvay ist auch Professor. Welche Verdienste hat er sich für seine Dienste für das Vaterland erworben ? Arbeit für die AVO ?

    • Donnerl?ttchen

      Pressburger *

    • Ingrid Bittner

      Lendvay hat sich den Titel völlig zu Recht erworben, seine Schimpfkanonaden auf die FPÖ waren ja nicht ohne. Und wer sich das traut, das muss ein Professor sein, ein anderer hätte ja gar nicht den Wortschatz.

    • pressburger

      @Ingrid Bittner
      Um sich gegen die FPÖ etwas zu trauen, braucht man nicht den Professoren Titel. Über die FPÖ herzuziehen darf ein jeder. Nicht nur ein Titel ist dafür zu haben, sondern auch ein Orden für Kultur und Verständigung, am Rotband.

    • Peregrinus

      @Hennoch
      Es geht gerade um den Berufstitel "Professor". Dieser setzt keine Bestätigung durch eine Universität voraus. Die Universitäten haben dazu gar keine Kompetenz und können daran auch gar kein Interesse haben. Hans Weigl hat sich seinerzeit darüber geärgert, dass sich die Universitätsprofessoren nicht für die Abschaffung dieses Berufstitels einsetzen. Damals gab es an den Universitäten freilich nur die ordentlichen und die außerordentlichen Professoren. Die außerordentlichen Professoren neuen Typs haben mit letzteren nicht das geringste zu tun. Sie sind nicht habilitiert, haben die Habilitation nicht geschafft. Also eher Ausschuss.

  47. Politicus1

    Analog zum ersten akademischen BACC-Titel sollte auch die Gesellenprüfung als Titel anerkannt werden: Ges. und Gesin.



    • Zraxl (kein Partner)

      Wichtig ist noch die Kennzeichnung, dass jemand schon auf dem Weg zum Bacc. oder Ges. Titel ist. Ein Student schreibt dann cand.Bacc., der Lehrling cand.Ges.

  48. elfenzauberin

    An Kurz stört mich nicht der fehlende akamdemische Titel, sondern der Umstand, dass dieser Mann niemals einen Beruf erlernt hat. Helmut Schmidt hat einmal gesagt, dass er von einem Politiker, der keinen Beruf erlernt hat, nichts halte.

    Noch störender bei Kurz ist der Hang zur Hochstapelei. Wenn man so tut, als hätte man die Universität Cambridge "absolviert" hat, dann gibt man sich in Wahrheit der Lächerlichkeit preis.7

    https://www.unzensuriert.at/content/104727-maturant-kurz-behauptete-er-habe-elite-uni-cambridge-absolviert/



    • Riese35

      Ja, das ist der Kern des Problems. Außer Dampfplauderei und Verführungskunst nichts. Und dazu kommt noch seine Charakterfestigkeit, die elastisch wie Gummi ist.

    • glockenblumen

      @ beide

      *******************************************

      @Riese35
      "situationselastisch" eben.....

    • pressburger

      Kurz Hochstapler. Ein passender Titel - Hoch. Sebastian Kurz.
      Helmut Schmidt hätte gesagt, das ist unanständig, das macht man nicht. Der letzte Politiker der auch in moralischen Kategorien denken konnte.
      Alles was nach Helmut Schmidt in der Politik hochgekommen ist, war und ist, ein Gesindel

    • Donnerl?ttchen

      Also doch Doktor Kurz !! In Zukunft ist der Dr. vorzusetzen.

    • Ingrid Bittner

      @elfenzauberin: da bin ich derselben Meinung, es ist völlig egal welchen Beruf einer gelernt und möglichst auch ausgeübt hat, wenn er ein Waldfacharbeiter (vulgo Holzknecht) ist es auch recht, natürlich darf es auch ein wirkl. Professor oder ein wasweissich sein, der ein politisches Amt übernimmt, aber so ganz nackert, das ist nicht das Wahre. Hat man auch bei Faymann gesehen, wie der so nach und nach seine div. Berufe bzw. Schulabschlüsse aus seinem Lebenslauf entfernt hat, als er aufgedeckt wurde.

    • Dr. Faust

      Kurz wollte "Magister der Rechte" werden. Für mich wär er aber ein guter Anwärter auf den Titel "Doktor der Linken".

    • Undine

      @Dr. Faust

      **********+! ;-)

      Den letzten Schliff hätte er dann in der Kanzlei LANSKY bekommen! ;-)

    • Cotopaxi

      Kurz, der Felix Krull im Bundeskanzleramt.

  49. Hausfrau

    Im Ausland lacht man über die österreichische Titelsucht. Es gibt nun schon Wünsche, die neuen Bolognatitel statt am Ende des Namens doch vorne zu schreiben, damit die entsprechende Person auch mit Herr Master oder Frau Bachelor angesprochen wird.

    Ich erinnere mich noch, als man die titellosen Ehefrauen mit dem akademischen Grad oder der Berufsbezeichnung des Mannes angesprochen hatte (Frau Hofrat, Frau Ingenieur) - alles Unsinn. Der wichtige Familienname - den man sich merken sollte - wurde dabei nie ausgesprochen.

    Andererseits spricht man z.B. in Großbritannien in Firmen vielfach auch bei unterschiedlicher Hierachie das Gegenüber ab dem zweiten Kontakt mit dem Vornamen an.

    Lustig wird es, im Ausland beim Pass die Abkürzung Mst.in zu erklären. Auch bei Todesanzeigen und Grabsteininschriften staunt man immer über die lange Erwähnung aller Titel und Auszeichnungen.

    Tu felix Austria.



    • Hausfrau

      natürlich Hierarchie .....

    • Hausfrau

      Bis vor einigen Jahren bekam man nach positiven Abschluss des Medizinstudiums in der anschließenden akademischen Feier automatisch den Doktor.med.-Titel verliehen. Nun muss man dazu auch eine schriftliche Abschlussarbeit vorlegen.

    • MizziKazz

      Und es gibt noch Grabsteine auf denen man folgende tolle Lebensauszeichnung lesen kann:
      Hausmeistergattin

    • Ingrid Bittner

      Zu den Grabinschriften hab ich eine lustige Geschichte, wahr, erlebt und mich persönlich betreffend, aber nachdem es so lange aus ist, find ich, kann man auch etwas das mit dem Sterben zusammenhängt als "lustig" empfinden.
      Ich habe, bös wie ich bin, meinem verstorbenen Ehemann den akademischen Grad entzogen, ich hab auf die Tafel lediglich den Namen, Geburts- und STerbejahr gravieren lassen. Eines Tages ruft mich meine Mutter an und berichtet, sie habe Herrn... in Steyr getroffen und der hat sie gebeten, mir auszurichten: es sei ungehörig, den Dr. zu unterschlagen, die Maturakollegen würden zusammenzahlen, und mir eine neue Tafel für den Grabstein machen lassen.

    • Ingrid Bittner

      Ich hab ihm zurück ausrichten lassen (in Steyr hat man sich nämlich am Donnerstag immer am Markt getroffen), er soll nachdenken, was der Pfarrer bei der Beerdigung gesagt hat: im Tod sind alle gleich.

    • Ingrid Bittner

      @MizziKazz: Grabsteine sind eine Quelle der Erheiterung, ich las einmal auf einem "Ägyptenreisender", das war doch was!

    • pressburger

      Die besten, sind die aus Kramsach

    • Dr. Faust

      @Hausfrau

      Ja, das Medizinstudium ist seit 2002 ein sechsjähriges Diplomstudium, an das auch noch ein Doktoratstudium angeschlossen werden kann. Das medizinische Diplomstudium erfordert in Österreich eine Diplomarbeit; das Doktoratstudium eine Dissertation.

      Es ist eine österreichische Besonderheit, dass man das Diplomstudium mit dem akademischen Grad "Dr. med." abschließt.

  50. Jenny

    AU schreibt: Am krassesten sieht man das in der Politik, wo Sebastian Kurz zweifellos vielen "Doktoren" überlegen ist.
    Wo und in was ist der irgendwem überlegen? Ausser in seinem Machtstreben, aber mit Wissen oder gar Können... nein das ist in meinen Augen eine Beleidigung für viele echte Doktoren, die noch eine doktorarbeit geschrieben haben und in einem Beruf viel leisten..
    Der titl Meister ist einfach nur lächerlich und erinnert mich als Abkürzung an Mehrwertsteuer und wer will schon eine Mwst im Namen haben^^?



    • pressburger

      Verstehe das überhaupt nicht. Wie und wo soll Kurz jemanden überlegen sein.
      Kurzens Überlegenheit ist auf verschiedenen Gebieten ist eklatant. Keiner lügt so gut wie Kurz, keiner verstellt sich so gut wie Kurz, keiner klaut Ideen besser als Kurz, keiner putscht besser als Kurz.

    • Laurin (kein Partner)

      Eine Beleidigung für echte (?) Doktoren, die eine Doktorarbeit geschrieben haben und in einem Beruf viel leisten???
      Kenne viele, die eine völlig uninteressante, nutzlose Doktorarbeit geschrieben haben, jetzt beruflich am staatlich-öffentlichen Tropf hängen und auf die (Früh-) Pension warten.
      Da lobe ich mir jeden Meister und jede Meisterin. Lächerlich ist da gar nichts.

  51. Josef Maierhofer

    Ich habe auch einen Titel, den ich nie in ein Dokument eintragen lassen werde, 'Mst*In'.

    Ich habe auch an einer Fachhochschule unterrichtet und das Elend so mancher Unterrichtenden mit ansehen müssen.

    Ja, Dr. Unterberger schreibt es richtig, der Lebenslauf ist das Zeugnis, die Arbeitsergebnisse sind der 'Titel'. Bei manchen Wichtigtuern, muss man aber oft suchen, von welchen Fähigkeiten dieser Titel wohl 'herrühren' könnte. Viele Studenten lernen nur für einen Titel, denen konnte man schwer klar machen, dass die Realität in den Arbeitsergebnissen liegt (liegen sollte).

    Die Gegenwart aber zeigt diese bittere Realität mit all den Machenschaften, die im Eiltempo in den Untergang führen, ein Randthema ist die Titelsucht, eine Eitelkeit, eine Trägheit, eine Ignoranz, eine Unwissenheit, eine Dummheit, aber auch oft eine Brutalität Wissenden gegenüber. Es ist nicht nur die Oberfläche, es sitzt in Österreich sehr tief. Und nur so und mit einer Portion Feigheit, Ideologie und Diktatur konnte etwa der 'Corone Hype', die 'Corona Diktatur' durchgesetzt werden, eben von solchen 'Experten'.

    Für Herrn Kurz hätte ich auch einen Doppeltitel 'stud. jur. Dr. LD'. (LD für Lockdown, denn dieses 'Fach' beherrscht er eben 'perfekt', analog zu anderen 'Orchideenstudien'.) Dass er sich rar macht, verstehe ich, ich an seiner Stelle würde mich zwar nicht verstecken, ich würde zurücktreten, irgend ein ÖVP-ler würde mich hier schon versorgen, dass es mir an nichts fehlt .... .... österreichische Realität, aber nimmer sehr lang.

    Ja, das ist der reale Sozialismus, der bei uns Einzug gehalten hat und auch der ORF passt da gut dazu mit 'Wir sind Kaiser', tausende Vereine haben 'Obmänner' und 'Obfrauen', 'Schriftführer' und 'Kassiere'.

    Auch Amtsrat, Kommerzialrat, Oberamtsrat, etc. verzieren das barocke Österreich und die jeweiligen 'Himmel'.

    Leider sind viele Titel in Österreich 'leistungslos' erworben und daher 'Titel ohne Mittel'.

    Und solcherart Qualifizierte haben in der EU mehrheitlich das Sagen.



    • Templer

      Wäre noch der aus altersgründen vom Präsidenten verliehene Regierungsrat für brave vorgeschlagene Staatsdiener, zu erwähnen.
      Kenne einige Personen, wo dieser Titel auch noch im Grabstein verewigt wurde, da er ihnen wirklich sehr wichtig war.

    • Riese35

      @Templer:

      >> "... wo dieser Titel auch noch im Grabstein verewigt wurde ..."

      Ja, so mancher Grabstein läßt hinsichtlich Skurrilität keine Wünsche mehr offen, z.B. wenn man den Titel "Hausbesitzerswitwe" liest. "Hofratswitwe" ist auf Grabsteinen gar nicht so selten. Diese Titel sind erst mit den modernen Patchworkfamilien seltener geworden.

    • Sukkum

      Präsident wird man schon bei einem Tennisverein, Gouverneur bei der Nationalbank, Generaldirektor beim ORF. Dazu viele Intendanten in Kunsthäusern. Alle werden so angesprochen!
      Das man sich beim Militär mit dem Dienstgrad anspricht ohne den Namen zu nennen ist in Ordnung, da geht es um die Hierarchie, damit um den Rang.

    • Donnerl?ttchen

      An der Donauuniversität in Krems gibt es viele Titel.

    • Peregrinus

      @ Josef Maierhofer
      Dass Sie an einer Fachhochschule unterrichtet haben, bestätigt Ihre Qualifikation auch über Wissenschafter urteilen zu können.

  52. Konrad Hoelderlynck

    Wo genau Sebastian Kurz "vielen Doktoren überlegen" sein soll, erschließt sich mir nicht.



    • Wyatt

      ...ob ein wirklicher Doktor (Arzt) auch so Aussagen wie, "...es wird bald jeder von uns einen kennen der an Corona verstorben ist......, der Virus kommt mit dem Auto......junge Menschen merken vielleicht garnicht dass sie infiziert sind aber nach Hause bringen sie ihre Eltern in gesundheitliche Todesgefahr......

      (Bei solchen Aussagen erschließt sich meinerseits kein überlegenes Denkvermögen.)

    • Templer

      Kurz ist vielen Doktoren beispielsweise im Schauspiel und in seiner Ausdrucksweise überlegen.
      Vielleicht wird er bald den Ehrenprof. am Reinhard Seminar erhalten......

    • logiker2

      ich kenne auch einige Doktore die ebenfalls hervorragende Blender sind.

    • Riese35

      Grundsätzlich erschließt es sich mir auch nicht. Einzig in der Dampfplauderei und der Verführungskunst, könnte ich mir vorstellen.

    • Henoch 1

      Alle ***************************

    • Niklas G. Salm

      Ohne Kurz-Lobhudelei geht es nicht - egal, was das eigentliche Thema ist

    • Pyrrhon von Elis

      ... in seiner Prinzipienlosigkeit ...

    • Ingrid Bittner

      Die Nadel, das Virus und der Zwang - Wiener Zeitung Online
      Gegner und Anhänger einer Impfpflicht bringen sich in Stellung. Doch was ist rechtlich zu beachten?

      https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2072357-Die-Nadel-das-Virus-und-der-Zwang.html?utm_campaign=20200822_1030_T%C3%A4glicher+Newsletter+-+nur+Samstags0822&utm_source=newsletter_wz&utm_medium=email

      Daraus:
      In Österreich ist zwischen zwei Ebenen zu unterscheiden. Zunächst ist zu fragen, ob der Staat nicht sogar zur Einführung einer Covid-19-Impfpflicht verpflichtet ist, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Eine solch positive Schutzpflicht kann sich aus den Grundrechten, etwa dem Recht auf Leben,

    • Ingrid Bittner

      ergeben. ...,,.

      Nachdem ich das gelesen habe, ist mir Angst und Bang geworden, denn wenn Kurz diese Macht hätte, die Impfpflicht mit seinen Getreuen tatsächlich umzusetzen, das wäre fatal. Leicht von den Mächtigen beeinflussbar wie er ist, schaut er natürlich nicht auf die Eingeborenen, sondern auf die Mächtigen und davor fürchte ich mich. Soviel Macht in einer so schwachen Hand, das wäre wohl undenkbar, aber es scheint, es ist so.

      Gegen den "Krankenhauskeim" tut man nichts, man redet nicht einmal davon, dass es jährlich tausende Tote gibt, aber die Impfpflicht liegt in den Händen dieses "Kindkanzlers", wie ihn dieser Tage einmal einer bezeichnet hat - und das mit Recht.

    • oberösi

      Der Künstler aus Braunau war damals den meisten damaligen Politikern überlegen, in Rhetorik, Schneid, im Mut, die Dinge auf den Punkt zu bringen, um die andere einen weiten Bogen machten aus Feigheit und politischer Korrektheit (auch die gab es damals schon). Das p.t. Publikum, die große Masse lagen ihm zu Füßen.

      Also, Basti, auf! Wär´doch gelacht! Die Generalprobe hat ja geklappt: dem Dummvolk den Shutdown zu verkaufen. Wegen der Pandemie, die so gefährlich ist, daß jeder jemanden kennen wird, der daran gestorben ist.

      Und? Nichts ist passiert! Niemand hat dich mit nassen Fetzen aus dem Parlament geprügelt dafür. Im Gegenteil, sie lieben dich mehr als vorher!

    • AppolloniO (kein Partner)

      liest man die Kommentare,AppolloniO könnte den Eindruck gewinnen, dass jetzt die Ghostwriter von Rot/Grün den Blog beherrschen wollen. Denn EINES ist klar:
      Deppen gibt es da (nicht Studierte) und dort (Akademiker). Das Gleiche gilt natürlich auch für kluge Köpfe.

    • AppolloniO (kein Partner)

      Sorry, der AppolloniO ist da irgendwie hineingerutscht.

  53. CHP

    " ..... Titelträger. Am krassesen sieht man es in der Politik, wo Sebastian Kurz zweifellos vielen "Doktoren" überlegen ist."

    Es sei aus gegebenem Anlaß erinnert an: Ich bin er Doktor Eisenbart und kurier die Leut´ auf meine Art.

    Warum macht sich Kurz im Parlament so rar? Weil er sich kaum einer freien Diskussion stellen kann, selbst wenn die Kontrahenden keine Doktoren sind. Punkt.



    • Dr. Faust

      Ha, es hat unseren geschätzten Herrn Doktor Unterberger wiedereinmal gejuckt, seinen lieben Sebastian zu loben. "G'scheit ist der, wie ein Doktor und mehr noch!" ....

    • Jim Panse

      CHP@ letzter Absatz:vollkommen richtig, eine aufblasbare Gummipuppe, ohne Rückgrat, ohne eigene Meinung mit eingebauter Schallplatte





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