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Warum es 70 Jahre nicht zum großen Krieg gekommen ist

Lesezeit: 7:30

Stefan Karner, Österreichs derzeit interessantester Historiker, hat zusammen mit etlichen anderen Experten erstmals in den von ihm schon öfter besuchten russischen Archiven über den Übergang vom Kalten Krieg zur Ära der Entspannung forschen können. Damit liegt letztlich die epochale Frage vor uns: Was war eigentlich die Ursache, dass es damals und in dem halben Jahrhundert seither nicht zu der großen Konfrontation zwischen Ost und West, also zum Atomkrieg gekommen ist, den gerade in den 70er und 80er Jahren, über die Karner geforscht hat, so viele Europäer gefürchtet, ja als fast unausweichlich angesehen haben?

Karner hat zusammen mit seinen Kollegen Borchard, Küsters und Ruggenthaler in den Moskauer Dokumenten Erstaunliches herausgefunden (und dieses nun in einem großen Werk "Entspannung im Kalten Krieg" veröffentlicht): Der damalige sowjetische Machthaber Leonid Breschnjew spielte eine sehr persönliche Schlüsselrolle beim Weg zur Entspannung. Statt wie seine Vorgänger die kommunistische Ideologie offensiv in die Welt tragen zu wollen, hat er sich lieber – wenn auch recht erfolglos – darauf konzentriert, statt der Schwer- die Konsumindustrie zu forcieren. Breschnjew musste dabei aber massive interne Widerstände überwinden: im sowjetischen Politbüro, aber auch bei den anderen kommunistischen "Bruderländern", insbesondere der DDR und Polen.

Breschnjew wollte aber nicht nur eine stärkere Konsumorientierung herstellen, sondern der Sowjetunion angesichts der wachsenden Bedrohung durch China auch den Rücken Richtung Europa und Amerika freihalten. Er wollte überdies die im Zweiten Weltkrieg und durch die Vereinbarungen von Jalta erfolgte Eroberung halb Europas abgesegnet bekommen.

Andere Historiker sehen hingegen Willy Brandt und dessen engsten Mitarbeiter Egon Bahr als die Architekten der Entspannung. Die beiden haben mit ihrer "Ostpolitik" den Ausbruch aus der Enge der deutschen Hallsteindoktrin gesucht und gefunden (diese Doktrin bestand in der Weigerung Deutschlands, mit einem Staat Beziehungen zu unterhalten, der die in der sowjetischen Besatzungszone geschaffene DDR als Staat anerkennt). Wieder andere Experten sehen schon in der Politik des 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy den klaren Weg zur Entspannung vorgezeichnet.

Wahrscheinlich haben alle Recht. In vielen Hauptstädten wurde damals gleichzeitig das Ruder zunehmend auf Frieden und Entspannung, auf Ostpolitik und (in Moskau) auf Westpolitik gedreht.

Merkwürdigerweise wird von den Historikern, die dazu viele Details herausgefunden haben, jedoch kaum die gemeinsame Antriebskraft der Entspannungspolitik gesucht. Warum hat dieser Prozess überall so gleichzeitig stattgefunden, dass sich die Staatsführer Richtung Entspannungspolitik bewegen? Diese Gleichzeitigkeit des Entspannungs- und Friedenswillens führender Staatsmänner kann nicht bloß ein voluntaristischer Zufall gewesen sein.

Ursache dieser Gleichzeitigkeit ist vielmehr mit großer Wahrscheinlichkeit die durch Fakten erhärtete und vielerorts gleichzeitig eintretende objektive Erkenntnis gewesen: Große Kriege sind nicht mehr führbar, sind nicht mehr gewinnbar. Diese Erkenntnis hat damals zu komplett neuen Spielregeln und Verhaltensweisen in der Weltpolitik geführt:

  • Daher haben sich alle Seiten politisch einige Schritte von allzu gefährlichen Konfrontationslinien zurückbewegt.
  • Daher ist es zu einer Reihe von Abkommen gekommen, die auch die Gefahr reduzieren konnten, dass es durch Zufälle oder Pannen zu einem Krieg kommt.
  • Daher wurde die Einteilung der Welt in Einflusszonen gleichsam eingefroren. Vor allem die Sowjetunion konnte in ihrer Einflusszone ungehindert und totalitär regieren. Die sogenannte Breschnjew-Doktrin einer bloß begrenzten Souveränität der Satellitenstaaten ist für Moskau dabei oberstes strategisches Gebot geworden.
  • Daher sind sich sowjetische und amerikanische Truppen nie mehr so gefährlich nahegekommen wie noch 1962, als die Sowjets versucht haben, auf Kuba Atomraketen zu installieren.
  • Daher haben die Amerikaner im Vietnamkrieg lieber eine demütigende Niederlage eingesteckt, als das Risiko eines Einsatzes von Atomwaffen einzugehen (den manche Generäle empfohlen hatten).
  • Daher hat Russland im Gegensatz zu den unmittelbaren Nachkriegsjahren seine expansiven Eroberungen nur noch dort gesetzt, wo von vornherein keine unmittelbare Involvierung der USA oder der Nato zu befürchten war: in Georgien, in Moldawien und der Ukraine. Moskau attackierte jedoch nie einen Nato- oder Bündnis-Partner der USA, wie etwa die baltischen Staaten. Dabei gibt es in diesen drei Ländern eine russische Minorität.

Die Ursache für all diese positiven Entwicklungen war keine plötzliche wundersame Zunahme von Verantwortungsbewusstsein. Die ganz eindeutige Ursache war vielmehr die Atombombe. Denn spätestens während der 60er Jahre hat sich überall, vor allem in Moskau und Washington, die Erkenntnis durchgesetzt (deren Vorläufer schon in den 50er Jahren zu einer ersten Entspannungswelle geführt hatten, siehe etwa den österreichischen Staatsvertrag): Ein Atomkrieg ist im Gegensatz zu allen bisherigen Kriegen der Geschichte nicht gewinnbar. Er kann nur mit der totalen Zerstörung beider Kriegsparteien enden.

Beider Seiten! Ein Überraschungsschlag, dem es gelänge, alle Atomwaffen der Gegenseite zu vernichten, bevor diese abgeschossen werden können, ist absolut undenkbar geworden. Vor allem aus zwei Gründen:

  1. Die Entwicklung von U-Booten mit Atomraketen, die unentdeckbar irgendwo in den Weltmeeren stationiert sind, hat beiden Seiten garantiert, auch als Angegriffener immer zu einem Zweitschlag imstande zu sein;
  2. Die Entwicklung von Spionagesatelliten, die aus dem Weltraum jede irgendwo auf der Welt startende Rakete entdecken, und daher sofort den Gegenschlag auslösen würden.

Das heißt aber: Während der gesamten Nachkriegszeit haben die Atomwaffen ein historisch ungeahntes Ausmaß an Frieden gesichert. Zwar toben derzeit wie praktisch zu jedem Zeitpunkt der Geschichte viele regionale Konflikte (übrigens fast alle in der islamischen Welt: Afghanistan, Jemen, Irak, Syrien, Libyen). Aber bei keinem besteht die Gefahr einer globalen Explosion. Hingegen:

  • Ähnlich wie zwischen Ost und West zeigt auch zwischen Indien und China die Atomwaffe ihre friedensstiftende Wirkung. Wenn es an der – im geographischen Verlauf recht unklaren – indisch-chinesischen Grenze Zusammenstöße mit etlichen Toten gibt, reagieren beide Seiten sofort so zurückhaltend, dass es bald wieder Ruhe gibt.
  • Ähnliches kann man auch an der Grenze Indiens mit Pakistan beobachten: Der Hass zwischen den beiden Ländern ist zwar seit ihrer Gründung gewaltig. Aber weil es da wie dort Atomwaffen gibt, sind die Konfrontationen kontrolliert geblieben.
  • Ähnlich ist Israel durch seine Atomwaffen (die es eindeutig, wenn auch offiziell verheimlicht,  besitzt) vor einer Wiederholung der früher regelmäßigen arabischen Überfälle geschützt. Diese Attacken gibt es seit dem Vorhandensein israelischer Atomwaffen nur noch durch Terrorgruppen, aber nie mehr durch ganze Staaten mit ihren offiziellen Armeen.

Damit stehen wir – weit jenseits der Wichtigkeit einzelner Staatsmänner – vor dem größten Paradoxon der Weltgeschichte: Die fürchterlichsten je entwickelten Waffen, Waffen, die das gesamte menschliche Leben auf Erden auslöschen können, haben mehr als alle Friedenskonferenzen der Weltgeschichte zusammen ein früher ungeahntes relatives Höchstmaß an Frieden auf Erden geschaffen.

Damit hat sich auch das globale Bewusstsein total verändert: Während in den 70er und 80er Jahren die Angst vor dem Atomkrieg alles durchdrungen hat, fürchten sich die Menschen heute vor vielem, aber kaum mehr vor einem Atomkrieg. Das bestätigt jede Meinungsumfrage. Umfragen zeigen die größten Ängste der Europäer (egal ob berechtigt oder übertrieben): vor der Massenmigration, vor der Islamisierung, vor einer Klimaveränderung, vor Umweltschäden bei Wald oder Wasser, vor einer wirtschaftlichen Verarmung Europas, vor neuen Pandemien, vor Künstlicher Intelligenz, vor dem Rassismus, vor dem Antirassismus, vor gewalttätigen Extremismen ...

Aber kaum einem Europäer kommt – total im Gegensatz zu den 70er und 80er Jahren – Angst vor einem Atomkrieg in den Sinn.

Freilich: Die Atomwaffen sind trotz etlicher Abrüstungsverträge immer noch vorhanden, wenn auch in kleinerer Zahl. Während damals einzig die zwei Supermächte alle einschlägigen Analysen dominiert haben, ist ihnen heute mindestens China fast gleichgewichtig an die Seite getreten. Das macht die alten Abrüstungsmodelle hinfällig, wo die Russen einfach ein Gleichgewicht gegenüber den Amerikanern beanspruchen konnten.

Das, wovon viele träumen, ist jedoch völlig ausgeschlossen: eine Welt ohne Atomwaffen. Nicht nur weil es dann mit Sicherheit wieder viel mehr konventionelle Kriege geben würde (wobei die "Konvention" der beiden Weltkriege oder der Napoleonischen Kriege oder des Dreißigjährigen Krieges ja jeweils für Millionen Menschen den Tod bedeutet hatte …). Sondern auch, weil längst zu viele Staaten solche Waffen haben, als dass Abrüstung eine Chance hätte. Sondern auch, weil das Wissen um die Atombombe nun einmal in der Welt ist und nie mehr aus dieser entfernt werden kann. Was fast jederzeit die Gefahr des Baus neuer Nuklearwaffen möglich macht.

Gewiss sollten wir – unabhängig von den bisherigen Fortschritten bei der Friedenssicherung – jede Chance nutzen, die Gefahren eines Atomkriegs weiter zu reduzieren, durch Reduktion der technischen Fehlermöglichkeiten, durch ständigen Einsatz für Konfliktlösungen auf Basis des Völker- und Naturrechts, also durch mehr Gerechtigkeit (weil nur solche dauerhaft sind).

Wir sollten, tun aber nicht.

Aber unabhängig davon gilt: Letztlich muss die Menschheit – auch wenn sie das verdrängt – mit der eigentlich schizophren machenden Tatsache leben, dass sie ihren Frieden einer fürchterlichen Drohung verdankt, dass die Gefahr irgendeiner letalen Panne bei allen Bemühungen nie mehr aus der Welt geschafft werden kann.

Am schlimmsten aber ist die Gefahr, dass eines Tages einmal in irgendeiner Staatskanzlei ein Wahnsinniger sitzen könnte, der von der kranken Lust gepackt wird, auf den Auslöseknopf zu drücken.

Letztlich war ja das größte Glück der letzten 70 Jahre, dass überall rationale Menschen agieren, die alle die Sinnlosigkeit eines Atomkriegs begreifen.

Auch wenn es bedrückend ist: Ich sehe keine Perspektive, dass nicht doch einmal ein solcher Wahnsinniger am Werk sein könnte.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2020 06:58

    Für mich ist Breschnjew nicht der Friedensengel, sondern ein schwerer Alkoholiker, der den Wodka aus Wassergläsern trank und eine Generation von Menschen eines riesigen Volkes in Armut und Unfreiheit hielt. Der friedensstiftende Beitrag Breschnjews geht letztendlich auf seine Einsicht in einem nüchteren Moment zurück, dass die Sowjetunion mit ihren Mitteln die Welt nicht erobern konnte, weswegen es klüger war, den Stalinschen Welteroberungsphantasien abzuschwören. Es war eben das Gleichgewicht des Schreckens, das den Frieden garantierte.

    Eines geht mit bei der historischen Beurteilung der Sowjetära immer ab: nämlich der Hinweis, dass es sich um ein totalitäres Regime handelte, dass sehr viele Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen mit dem nationalsozialisten Regime handelte.
    Auch nach mehr als 70 Jahren wird noch immer ein Knickserl vor den Siegermächten gemacht, anstatt endlich damit zu beginnen, die Geschichte so zu schreiben, wie sie sich ereignet hat. Kommunismus und Nationalsozialismus waren keine Widerparts, sondern nur die andere Seite der Medaille. Insofern ist auch die Hufeisentheorie falsch, nach der es heißt, dass sich die beiden weit auseinanderliegenden Extreme hinten wieder berühren. Die Extreme liegen nämlich nicht weit auseinander, sie sind ident.

    https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2020-9/kommentare-analysen/hitler-stand-links-die-weltwoche-ausgabe-9-2020.html

  2. Ausgezeichneter KommentatorSukkum
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2020 06:24

    Europa wird von den Museln ohne Krieg 'befriedet' werden. Das Schlachtfeld wird von innen her aufgerollt, die Einheimischen sehen darin keine Gefahr, sie fördern das Geschehen noch tatkräftig.
    Mit der BLM Kampagne knien sogar Bischöfe und der Papst nieder um die Stiefel der Mullahs zu küssen. Jeder muss sich schuldig fühlen und Abbitte leisten für Verbrechen der Kolonialzeit, die den Afrikanern aber erst moderaten Wohlstand gebracht hat.

    Kleinkinder werden schon indoktriniert, Eltern müssen da zusehen ohne sich wehren zu können, die ganze Gesellschaft ist derart linksversifft dass es kein Entrinnen geben wird. Da braucht es nur wenig Waffen um den Kulturkampf zu gewinnen, ein paar Scharmützel hier und da und alle gehen sofort auf die Knie anstatt den Fehdehandschuh anzuziehen.

    Unsere eigene Dekadenz wird unser Untergang sein!

  3. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2020 07:14

    Das Schüsselwort heißt und hieß immer schon ANGST.
    Die Strategie diese zu schüren, wurde internationalisiert und bekam den Namen CORONA.
    Es ist im Jahre 2020 nicht möglich, einen im Sterben liegenden Verwandten in Australien zu besuchen, ohne 14 Tage auf der Insel Rottnest Island in Quarantäne geschickt zu werden.
    Es ist im Jahre 2020 nicht einmal möglich ein Packet dorthin zu senden, da es deren Regierung anscheinend nicht zulässt.
    Die Regierungen haben sich international grenzübergreifend eine jederzeit neu hochfahrbare ANGSTMASCHENERIE zugelegt, alles durchzuziehen, was zu für deren nächsten Schritte notwendig scheint.
    Genialer als Orwell und Huxlei es sich jemals ausgedacht haben könnten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2020 08:33

    Obwohl dieses Thema eigentlich etwas zu ernst ist, kommt mir dazu ein Gedicht meines ganz großen Lieblings Wilhelm BUSCH in den Sinn:

    BEWAFFNETER FRIEDE

    Ganz unverhofft auf einem Hügel
    sind sich begegnet Fuchs und Igel.
    Halt! rief der Fuchs, du Bösewicht!
    Kennst du des Königs Order nicht!
    Ist nicht der Friede längst verkündigt,
    Und weißt du nicht, daß jeder sündigt,
    der immer noch gerüstet geht!
    Im Namen seiner Majestät,
    komm her und übergib dein Fell!

    Der Igel sprach: Nur nicht so schnell,
    nur nicht so schnell!
    Laß dir erst deine Zähne brechen,
    dann wollen wir uns weitersprechen.
    Und also bald macht er sich rund,
    zeigt seinen dichten Stachelbund
    und trotzt getrost der ganzen Welt,
    bewaffnet, doch als Friedensheld.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWalter Klemmer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2020 04:08

    Ein Damoklesschwert (Schwert aus Stahl am Rosshaar), das über dem Kopf schwebt, das den Frieden der Menschheit sichert?!

    Ja, volle Zustimmung Herr Dr. Unterberger.

    Die Angst vor der völligen Vernichtung lähmt, Atomwaffen einzusetzen.

    Verrückte haben aber keine Angst.
    Dschihadisten töten diese durch Gehirnwäsche und Drogenrausch...

    Indien und Pakistan...
    Die arabischen Staaten werden Israel nicht mit und ohne Atomwaffen überfallen?
    Israel wird sich nicht mit Atomwaffen wehren?

    Die Verhinderung eines Atomkrieges ist nur möglich, wenn nur Staaten welche haben, die an ihrem Überleben hängen.

    Einem dschihadistischen Selbstmordattentöter ist aber das Überleben egal...

    Dank Mohammeds Dschihad wird aus dem Rosshaar ein Faden eines Spinnennetzes....

  6. Ausgezeichneter KommentatorKlimaleugner
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2020 09:43

    Am meisten nerven mich Aussagen wie: ich bin eine glühende Europäerin, denn dieses Friedensprojekt hat uns siebzig Jahre Frieden gebracht und das soll so bleiben. Meist handelt es sich um eingegrünte einst bürgerliche Frauen oder Herz-Jesu-Sozialistinnen. Meist wirklich Frauen, aber natürlich gibt es auch Männer.

    • Die Europäer haben es in zwei katastrophalen Kriegen geschafft, sich fast selbst zu vernichten
    • In den ersten Jahren nach 1945 fand der Wiederaufbau statt; die nicht im Krieg gefallenen oder von Bomben getöteten schafften das „Wirtschaftswunder“; alle hatten nächste Angehörige verloren und litten unter schweren Kriegspsychosen
    • Das führte zu einer ausgeprägt dekadenten hedonistischen Lebensweise, ohne Ziele, ohne Werte; Abtreibung und Pille führten dazu, dass die „Einkindfamilie“ Mode wurde; es gab nur mehr wenige Kinder
    • In den Siebziger-Jahren benötigte die schnell wachsende Wirtschaft Arbeitskräfte; die Deutschen und Österreicher holten Türken aus Ostanatolien, die Franzosen Maghreb-Araber aus den ehemaligen Kolonien (Algerien, Marokko, Tunesien…); alles Muslime; niemand überlegte sich, ob man diese Menschen integrieren oder sie, wenn der Boom vorbei ist wieder heimschicken sollte. 2015 kam dann noch die große Grenzöffnung mit inkontrollierter Invasion von Wirtschaftsflüchtlingen und IS-Kämpfern.
    • Nachdem die Autochthonen kaum mehr Kinder haben, während die meist muslimischen Türken und Araber nicht abtreiben und viele Kinder haben, sind wir jetzt so weit, dass muslimische Migranten in den Städten bereits in der Überzahl sind; in Deutschland und Frankreich haben Araber-Clans die Macht zum Teil schon übernommen – in Wien tragen Kurden und Türken ihre nationalen Konflikte auf der Straße aus.
    • Die Polizei ist nicht mehr Herr der Lage – sie „deeskaliert“. Die Politik fällt ihr in den Rücken, die Polizei macht Dienst nach Vorschrift. Die Grüne Hebein (Vizebürgermeisterin) demonstriert mit der Antifa und den linken Kurden.
    • Im österreichischen Bundesheer dominieren die Türken, die sich dort einen Schnellkurs in der Handhabung von Kriegswaffen verpassen ließen. Wer glaubt dieses Heer könnte noch für die Sicherheit im Inneren sorgen, der täuscht sich. Die Türken laufen zu den Türken über.
    • Ein noch viel größeres Problem haben die Franzosen: sie sind schon längst nicht mehr in der Lage, die innere Sicherheit zu gewährleisten. Weite Gebiete sind „No-Go-Areas“, siehe Dijon als jüngstes Beispiel.
    • Also wer soll hier mit welchen Soldaten innereuropäische Kriege führen. Das mit dem europäischen Friedensprojekt ist doch alles sinnloses (meist Weiber-) Gewäsch - aber natürlich kenne ich auch Männer, die so denken.

    Die Wahrheit ist: Europa ist stehend groggy, wir sind wie eine Selbsthilfegruppe, die sich gegenseitig irgendwie aufrecht hält. Wir sind moralisch am Ende und leben nur scheinbar im Überfluss. Wir sind eigentlich bankrott; das christliche Abendland gibt es nicht mehr, das muslimische ist im Werden. Wir sind leichte Opfer für Hysterien aller Art von Klima- und Rassismuspanik bis Corona. Aber Kriege gegeneinander führen ist Bull Shit – jeder weiß, dass das unrealistisch ist. Mangels Soldaten und Waffen.
    Arm, weil ohne Zukunft sind unsere wenigen Kinder.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juli 2020 12:53

    Aber wieviele warnende Stimmen würde man als Verschwörungs-Theoretiker abkanzeln, ehe man eingesteht, daß EBEN DOCH » ein solcher Wahnsinniger am Werk sein könnte « ?

    Und was ist das Kriterium dafür, ob "wahnsinnig" zutrifft, oder ob es "nur" unter "legitimes Sendungs-Bewußtsein der Auserwählten" fällt - zumal es nicht nur EIN Wahnsinniger sein kann. Noch nie in der Geschichte war es nur einer, auch wenn meist nur einer der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Jeder von denen hatte mächtige finanzkräftige Mittäter, die ihm den Rücken freihalten. So, wie z.B.im Fall der Corona Verschwörung, welche es erschreckend virtuos beherrschte, die ganze Welt mit Viren-Angst zu FESSELN !

    Atom-Waffen sind passé - Viren sind der neue Schrecken der Menschheit
    und mit dieser Angst läßt sich weit mehr erreichen und ganz nebenbei auch noch recht gut verdienen.

    Der Front-Mann ist hierbei offensichtlich Bill Gates und er wußte schon viele Jahre im Voraus, daß so ein gefährliches Virus kommen wird. Aber jeder, der hierin eine Verschwörung sieht, ist ganz klar ein Spinner und Verschwörungs-Theoretiker. Selbst wenn es in der Agenda 2021 als fixer Bestandteil zur Umsetzung des One-World-Government angeführt ist. Ja, stimmt - ich spinne, da haut's mir nämlich den Vogel raus, wenn ich all diese konzertierte öffentliche Ignoranz zur Kenntnis nehmen muß !

    Bill Gates warns tens of millions could be killed by bio-terrorism :
    https://www.theguardian.com/technology/2017/feb/18/bill-gates-warns-tens-of-millions-could-be-killed-by-bio-terrorism


alle Kommentare

  1. andreas.sarkis (kein Partner)
    07. Juli 2020 23:32

    Leonid Breshnew?

    Re-installierte das stalinistische Unterdrückungssystem.
    Befahl die militärische Unterwerfung der Tschechoslowakei.
    Säuberte Polen von "anti-russischem" Gesindel.
    Ordnete die Unterwerfung Afghanistans an.
    Führte die sowjetische Wirtschaft in eine bodenlose Krise.
    = Eine sehr persönliche Schlüsselrolle, mit siebenstelligen Opferzahlen.

    • andreas.sarkis (kein Partner)
      07. Juli 2020 23:34

      Weil die sowjetischen Nuklearraketen so gern vergessen werden:
      Die stehen (je nach Quelle 20-50) in Kaliningrad, können von dort jeden Punkt in Europa erreichen.

  2. Landschwein (kein Partner)
    06. Juli 2020 16:51

    Die Weltmächte rüsten zum Krieg. Technologie wird einen Sieg durch Erstschlag wieder möglich machen. EMP Waffen zerstören die Satelliten des Gegners und die Elektronik des ganzen Landes. Die komplette Infrastuktur wird durch Cyberangriffe ausgeschaltet. Satelliten erkennen die Magnetfeldveränderungen und Wasseranomalien durch getauchte Raketenuboote um diese aufzuspüren. Schwärme von Hyperschallraketen können die Marine des Gegners versenken. Torpedos erreichen unglaubliche Geschwindigkeiten dank Superkavitation. Containerschiffe vor der Küste dienen als unerkannte Startplattform für Raketenbunkerbuster. Der Gegner wird in wenigen Minuten entwaffnet und dann durch Biowaffen entvölkert.

  3. sentinel (kein Partner)
    06. Juli 2020 13:52

    Und ich bin mir sicher, werter Hr. A. U., wenn es mal so einen Wahnsinnigen - wie von Ihnen beschrieben - geben wird, dann wird das so ein konservativer Spinner sein wie sie es sind.
    P. S.: Sie haben vergessen zu erwähnen, dass die Stationierung der bösen sowjetischen Raketen auf Kuba einzig eine Reaktion auf die Stationierung der US-amerikanischen Jupiterraketen in der Türkei war, welche gen Moskau gerichtet waren. So wie de facto jede Provokation während des Kalten Krieges von den USA ausging und die Sowjetunion immer nur reagierte. Aber Sie sind nun mal was Sie sind, ein Konservativer, ergo ein Lügner, Heuchler und vor Allem ein Manipulator!

    • andreas.sarkis (kein Partner)
      07. Juli 2020 23:36

      Die bedauernswerten Immer-nur-Reagierenden.

  4. Solon II (kein Partner)
    06. Juli 2020 09:31

    Etwas verspätet ein Literaturhinweis:
    Dimitri Wolkogonow:
    Die sieben Führer; Aufstieg und Untergang des Sowjetreichs; 2001.
    Der ehemalige Direktor für Militärgeschichte hatte als erster Zugang zu bisher geheimgehaltenen Akten. Dementsprechend interessant ist auch sein Buch. Besonders aufschlussreich auch das Kapital über Breschnew.

  5. Astrowolf (kein Partner)
    06. Juli 2020 09:30

    Ohne Millionen Tonnen an US-Getreide bzw. Milliardendollarspritzen jährlich hätte es eine UdSSR keinen 5-Jahresplan lang gegeben. (Nicht einmal ohne den "Ami" Averell HARRIMAN hätte der Epileptiker STALIN den Krieg gewonnen...)

    Dass ein intelligenter Mann im Jahre 2020 noch immer an das "Gleichgewicht des Schreckens" GLAUBT, aber das BILLIONENGESCHÄFTSMODELL bzw. die Mass-Mind-Control-ANGSTSPIELE dahinter nicht erkennt, ist traurig.

    Auch CHINA wurde systematisch von den USA aufgebaut, wobei WIRKLICH ALLE Geheimnisse preis gegeben wurden!!!

    Die WAHREN MÄCHTIGEN sieht man NIE, aber sie beherrschen das Spiel mit ihrer ZÜCHTUNG "Mensch" perfekt...

  6. unbedeutend (kein Partner)
    06. Juli 2020 07:20

    Es gibt enen Krieg, der jährlich 56 Millionen Opfer fordert. Täglich werden soviele Menschen vernichtet, wie in Salzburg wohnen.
    Dieser Krieg wird auch in Österreich geführt, mit heller Begeisterung von den Linksparteien inklusive dem Großteil der ÖVP, akzeptiert von der FPÖ.
    Es ist ein Krieg gegen einen absolut unschuldigen "Gegner", der nie jemandem etwas zu Leide getan hat, ein Krieg gegen einen absolut unbewaffneten "Gegner", der keinerlei Möglichkeit hat sich zu verteidigen.
    Es ist der Krieg gegen die ungeborenen Kinder, der letztlich unsere Gesellschaft zugrunde richten wird. Gefördert vom "Friedensprojekt EU" und von der UNO inkl. WHO.

    • andreas.sarkis (kein Partner)
      07. Juli 2020 23:38

      Kann zwar keine Sterne vergeben (dafür müsste man blechen), doch dafür gäbs imme welche.

  7. Dr. Josef Ketzer (kein Partner)
    06. Juli 2020 04:56

    „Friede durch Angst" - an dieses Schlagwort erinnere ich mich noch aus den 1970er-Jahren...

  8. Undine
    04. Juli 2020 17:28

    Das Corona-Virus scheint sich auf das Hirn mancher Leute ganz schlimm auszuwirken! An diesem Prachttag gibt es Leute, die freiwillig ihre Maske tragen! In unserem Bezirk mit etwa 135.000 Einwohnern gibt es aktuell ZWEI Corona-Fälle!

    Und jetzt warten wir ergeben, bis Bill GATES' TRAUM Wirklichkeit wird: an 7.000,000.000 Menschen einen im Husch-Pfuschverfahren entwickelten IMPF-STOFF auszuprobieren! Viel Spaß, Herr Gates!

    Nichts fürchtet man mehr als ein lautloses Verschwinden des "Killervirus"!

    Es kann aber durchaus sein, das das VIRUS VERSCHWUNDEN ist, BEVOR ein IMPFSTOFF GEFUNDEN ist!

    Das wäre wohl Bill GATES' ALBTRAUM!

    Wir brauchen also vermutlich keine Angst vor einem Atomkrieg zu haben---wir werden nämlich WIRTSCHAFTLICH und PSYCHISCH dennoch ruiniert! Die neue KRIEGS-WAFFE ist ein VIRUS, das zu einem POPANZ aufgeblasen wurde! Die bloße ANGST, die effektvoll geschürt wurde und immer noch wird, legt die Welt lahm. Wer allerdings dem "Killervirus" mit viel Glück entrinnen kann, der wird dank der "ERD-ERHITZUNG" verbrutzeln! Ach, du heiliger Strohsack!

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      06. Juli 2020 13:57

      Sehr geehrte gnädige Frau,
      Sie sind Lehrerin, soviel ich weiß. Ich schätze Ihren Beruf und Ihre Postings wirklich. Aber: Bitte suchen Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis einen beliebigen Arzt und besprechen Sie Ihr Postings vorher mit ihm, wenn es um medizinische Themen geht (wie etwa die CoVid19-Pandemie) - er wird Ihnen sicher erklären, warum etwa das Posting 4.7.2020 17:38 durchaus unsinnig ist.

    • Jonas (kein Partner)
      06. Juli 2020 16:45

      S.g. Undine, ich trage, so mir Menschen zu nahe kommen könnten, eine Maske um diese (u. nicht mich!) zu schützen! Sonst nicht. Sie haben das Virus u. seine Gefährlichkeit nicht begriffen u. schreiben diesbezüglich einen derartigen Pofel, dass es einem die Zähennägel einrollt. Sie sind das Protobeispiel dafür, dass auch gebildete Menschen Verschwörungstheoretikern auf den Leim gehen u. Fakten einfach nicht z. K. nehmen wollen. Offensichtlich werken weltweit lauter idiotische u. unverantwortliche Ärzte u. Politiker, die, wenn auch manchmal fehlerhaft jedoch fieberhaft versuchen, diese Pandemie in den Griff zu bekommen. Ich wünsche Ihnen, Ihrer Familie u. Ihren Freunden keine CoVid19-Infektion!

    • andreas.sarkis (kein Partner)
      07. Juli 2020 23:42

      Stoff-Vorhänge als Schutz zu preisen, ist schon eine Auswirkung des Virus. Das greift ja nur Gehirnfunktionen an.
      Der Pofel, Infizierte als Kranke zu bezeichnen und damit andere in Panik zu versetzen, ist eine Auswirkung davon. Nebst dem Einrollen von Zähennägeln...

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      08. Juli 2020 16:56

      @jonas, wenn du dir deine Lieblingsmaske anstatt auf Mund und Nase aufs Hirn picken würdest, hätte sie den gleichen Effekt, nämlich keinen. Vor welchen unsichtbaren Bösewichten fürchtest du dich eigentlich sonst noch? Vorm Hirnwurm? Du bist ein Parade-Propagandaopfer! Die zweite Welle ist übrigens schon im Anrollen. Ich an deiner Stelle würde die Finger von der virenverseuchten Tastatur nehmen, die Maske mit Klebeband dauerhaft fixieren und noch schnell ein bisserl Desinfektionsmittel und Hirn-Spray kaufen.

  9. Neppomuck
    04. Juli 2020 17:27

    Kein großer Krieg, aber hierzulande wird überall gekämpft:

    Anschober kämpft darum, dass die „Maskenpflicht“ nicht leichtfertig zu Grabe getragen wird (man könnte ja in den Verdacht geraten, die weltweite Hysterie mutwillig abzublasen, die anzufachen ihnen aufgetragen wurde) und um ein „Ampelsystem“, die Frau Rendi-Wagner kämpft für die 4-Tage-Woche (angesichts der vielen Produktionsausfälle eine „perfekte Strategie“), die Maturanten mit Legasthenie und Dyskalkulie kämpfen gegen die „Durchfallquoten“ (hat nix mit Diarrhoe zu tun), die „rechten Türken“ kämpfen gegen die „linken Bergtürken“, die sich in der „Kirchweger-Hüttn“ verschanzen, kleine, vom monatelangen „home-schooling“ angeblässelte Schüler kämpfen um einen Platz an der Sonne und gehen demonstrieren, keiner von ihnen weiß wofür, die Frau Tanner kämpft dagegen, missverstanden zu werden (was ihr bisher noch nicht geglückt ist), und die Politiker ganz allgemein kämpfen gegen den (berechtigten) Vertrauensverlust, der die logische Folge ihrer chaotischen Aktivitäten ist.

    Also kämpft nur, Burschen und Mäderl, wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. Obwohl das letzter Ergebnis mittelfristig eher zu begrüßen wäre. Eine weitere Stümperei wie die bislang gezeigte hält kein Staat aus, und wäre er wirklich reich.

    n.b.:
    1. Putin und Orban brauchen nicht zu kämpfen, die machen eine vernünftige Politik. Für die eigenen Leute, versteht sich. Zur Nachahmung also empfohlen.

    2. Katastrophenschutz ist für 56 % die Hauptaufgabe unseres Heeres, 20 % sehen die in der Terrorismusabwehr und nur 15 % in der Landesverteidigung. Das ist an sich eine Katastrophe.

    Was aber ist jetzt eine echte Katastrophe, und was nicht, also z.B. ein Unglück?
    Ein Unglück ist, wenn die Frau Hebsbein sich beim Radlfahren die Nase zertrümmert, aber es ist keine Katastrophe. Wenn Kurz und Nehammer bei den versammelten Grünen zwecks gemeinsamer Strategie gegen Österreich einen Vortrag halten und das Gebäude stürzt ein, ohne dass einer davonkommt, dann ist das zwar eine Katastrophe, aber kein Unglück.
    frei nach "Radio Eriwan"

  10. Undine
    04. Juli 2020 16:20

    Auch Stefan KARNER, Österreichs derzeit interessantester Historiker, wie A.U. ihn (zurecht) nennt, ist sicherlich NICHT wirklich ganz FREI, auch er unterliegt einer bestimmten Beobachtung. Aber wer kann sich heutzutage schon absolut frei nennen.....

    Zwei Video-Tipps:

    "Herman & Popp: Sprachnachricht vom 3.7.2020"

    https://www.youtube.com/watch?v=IfuwT05jMI0

    Der Bogen ist weit gespannt! Was für ein Segen, daß es die Möglichkeit gibt, sich über brandaktuelle Dinge unabhängig von den offiziellen Medien zu informieren, da diese uns das Wesentliche verschweigen!

    ....................................................................................

    Liberale Warte:

    "Paris liegt längst in Deutschland. Warum die Gewalt von Stuttgart erst der Anfang ist."

    https://www.youtube.com/watch?v=IhVFilsT_jM

  11. pressburger
    04. Juli 2020 15:36

    Auch Krieg. Krieg gegen Corona ? Die Regierung nennt es, martialisch so.
    Die Statistik in Österreich,ermöglicht keine eindeutige Orientierung über die tatsächliche Gefährlichkeit des Erregers.
    Deswegen Blick über die Grenze, zu den Eidgenossen.
    Die Statistik, über die Sterblichkeit in der Schweiz, des Bundesamtes für Gesundheit in Bern, BAG, wird wöchentlich veröffentlicht.
    Zu Illustzration, Zahlen der Wochen 1 bis 25, aus den Jahren 2015, 2018, 2020. Alle Gestorbenen, unabhängig von Ursache, Alter.
    2015: 33.563
    2018: 32.112
    2020: 33.154
    Hätte es eine Übersterblichkeit in Zeiten der Epidemie gegeben, wäre es zu einem Ausschlag in der Sterblichkeit gekommen. Kein Anhaltspunkt der für diese Annahme spricht.
    Unzulässig sind wochenweise Vergleiche, z.B. zum Vorjahr, oder Jahren früher. Die Zahlen pro Woche unterscheiden sich erheblich. Z.B. Die höchsten Zahlen im Jahr 2015 sind bereits in den ersten Wochen des Januars zu sehen, danach Rückgang.
    Im 2020 die höchsten Zahlen im März.
    Im Klartext. Die Massnahmen der Regierung zu angeblichen Prävention, haben den Verlauf einer saisonalen Grippewelle nicht beeinflusst. Die Massnahmen haben nur die Menschen verängstigt und der Wirtschaft geschadet.

    • Undine
      04. Juli 2020 17:06

      @pressburger

      *********************+!

    • unbedeutend (kein Partner)
      06. Juli 2020 07:28

      Die Sterbezahlen sind pro Jahr um ca. 10.000 zu erhöhen. Genau weiß man das nicht, weil eine Statistik über die unschuldigen Abtreibungsopfer frauenfeindlich und diskriminierend wäre.
      Diese Toten sind allerdings "gute Tote". Zwei ÖVP-Ministerinnen lügen sogar das "gesetzlich verbriefte Recht" auf diese Tötungen herbei. Für SPÖ und Grüne sind diese Tötungen ohnehin fast der Höhepunkt der zivilisatorischen Entwicklung.

  12. oberösi
    04. Juli 2020 15:03

    Warum es auch künftig zu keinem Krieg, dafür aber zu einer unfreiwilligen Landnahme mit unangenehmen Begleiterscheinungen kommen wird:

    Die gegenseitige Aufrüstung mit der Atombombe ist ein richtiges, gewichtiges Argument für den jahrzehntelangen Frieden. Was der geschätzte Blogmaster aber völlig unerwähnt läßt, ist die demografische Komponente, wie sie zum Beispiel Heinsohn in seinem Buch „Söhne und Weltmacht“ schlüssig darlegt. Und die ist möglicherweise noch wichtiger. Zumindest aber wird sie von entscheidender Bedeutung für das künftige Schicksal unserer Zivilisation, wie wir sie heute kennen, sein.

    Ein lendenlahmes Volk, dessen Familien (wenn überhaupt) nur mehr einen, maximal zwei Söhne haben, ist eben nur selten bereit, diesen einen Stammhalter dem Risiko auszusetzen, in einem bewaffneten Konflikt getötet zu werden. Weil sonst bald Schluß ist mit dieser Familie, diesem Volk.
    Anders noch zu Zeiten von WK I und WK II. Anders aktuell in Teilen Süd- und Zentralamerikas, Asiens, des arabischen Raums und vor allem Subsahara, Afrika: Familien mit 2, 3, 4 und mehr Söhnen sind hier nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Wenn die Hälfte davon geopfert wird für heroische Ziele, bleiben immer noch genug, um den dynastischen Fortbestand zu sichern.

    So sicher unsere Erste Welt wurden durch die gegenseitige atomare Aufrüstung, so sicher geht sie ihrem demografischen Untergang entgegen. Durch die demografische Atombombe, jene Horden hungriger, oft gut gebildeter junger Männer, die zuhause keine Zukunft, keine Chance an Teilhabe an der Macht sehen, und daher aufbrechen nach Europa oder USA, die ihnen in unzähligen Selfies jener, die es geschafft haben, sich in den feudalen Wohlfahrtssystemen festzusetzen, als Paradies erscheinen müssen.

    Es sind nicht zuletzt die Regierenden der Heimatländer dieser Abermillionen junger Männer, die deren Abwanderungstendenzen noch fördern. Denn nichts ist für ihr eigenes, meist ohnehin von allen Seiten bedrohtes Regime gefährlicher als Millionen dieser dank moderner Kommunikationstechnologien immer besser informierter, frustrierter und kulturell bedingt im hohen Maß gewaltbereiter Zweit-, Dritt- und Viertsöhne, fest entschlossen, sich ihren Teil vom Kuchen zu holen.

    Es sind selten die Hungrigen, die aufbrechen, denen fehlen meist Kraft und finanzielle Mittel dazu. Es sind überwiegend die Zornigen, Frustrierten, die endlich auch ihren Teil vom Kuchen wollen, zuhause aber keine Möglichkeit dazu sehen.

    Atomwaffen oder militärische Gewalt gegen jene Okkupanten einzusetzen ist keine Alternative. Erstens töten Atomwaffen nicht nur anbrandende Horden, sondern verwüsten auch das eigene Staatsgebiet samt Volk.

    Und zweitens, lies nach bei Raspails „Heerlager“: die Armee möchte ich sehen, die nicht in Scharen angesichts einer diffusen Humanitätsbesoffenheit in weiten Teilen des Volks, einer rückgratlosen, feigen, „demokratischen“ Politik und der medialen Inszenierungen mit Fotos „sterbender“ Flüchtlingskinder fahnenflüchtig wird, bevor sie auch nur einen Schuß abgibt oder mit aller gebotenen robusten Härte gegen die illegalen Besetzer vorgeht.

    50 Jahre Erziehung im Geiste globaler Verantwortungsethik für eh alles, von Klima, Gendergaga bis zum Sklavenhandel vor 200 Jahren zeigen eben Wirkung. Unser Heer ist längst nur mehr dazu gut, Spalier zu stehen an den geöffneten Grenzbalken. Oder Versorgung und Verbringung der Schutzsuchenden in ihre Unterkünfte (mit entsprechendem Komfort selbstverständlich, weil kein Mensch illegal ist, wie wir wissen) zu bewerkstelligen.

    Dagegen hilft nur eine Fluchtburg in einem entlegenen Winkel des Reiches, wenn möglich mit eigener Quelle, etwas Land, um Erdäpfel anzubauen. Und ein Paar Schachteln Doppelnuller, die man notfalls aus einem Rohr Kal. 12 ungeladenen Helfern angedeihen lassen kann, wenn die Ernte ansteht.

    • Neppomuck
      04. Juli 2020 15:14

      Dagegen hilft aber auch eine vernünftige Familienpolitik (z.B. Marke Orban), die verhindert, dass die autochthone Bevölkerung eine "Halbwertszeit" aufweist, die das Schlimmste befürchten lässt und dazu noch das fadenscheinige Argument "Hilfe, wir sterben aus" und damit die "schlüssige" Erklärung, warum fremden Völkern hier eine Art "Rettungsfunktion" zugemessen wird, stützt.

    • oberösi
      04. Juli 2020 16:27

      Gegen den säkularen Hedonismus, Symptom steigenden Wohlstands, ist auch die klügste Politik chancenlos. Erst recht, wenn sie noch irgendwie auf demokratischem Fundament stehen will.

      Auch in Ungarn werden jene den gesellschaftspolitischen Diskurs dominieren, für die "Selbstverwirklichung" zentraler, einziger Lebensinhalt ist. Kinder stören da ganz beträchtlich.
      Der "kalifornische Selbstkult", wie Michel Foucault schon vor Jahrzehnten diesen Wahn der egoistischen Glücksoptimierung nannte, wird auch in Ungarn Einzug halten, alles nur eine Frage der Zeit.

      Dann eben auf in die Innere Mongolei. Und im Pazifik soll es namenlose Inseln geben, die noch nicht einmal kartografiert sind...;)))

    • Postdirektor
      04. Juli 2020 22:21

      @oberösi

      Sie haben leider mit Ihrer Analyse recht.
      Und:
      Auch das von Ihnen Beschriebene gehört zur Evolution.

  13. machmuss verschiebnix
    04. Juli 2020 14:50

    OT:

    Macron unter Druck - ernennt Jean Castex zum Premierminister

    Am Vormittag tritt die Mitte-Regierung unter Premier Philippe zurück. Auf ihn folgt der Mann, der die Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Frankreich koordiniert hat.

    https://www.sueddeutsche.de/politik/frankreich-regierung-1.4955756

  14. machmuss verschiebnix
    04. Juli 2020 12:53

    Aber wieviele warnende Stimmen würde man als Verschwörungs-Theoretiker abkanzeln, ehe man eingesteht, daß EBEN DOCH » ein solcher Wahnsinniger am Werk sein könnte « ?

    Und was ist das Kriterium dafür, ob "wahnsinnig" zutrifft, oder ob es "nur" unter "legitimes Sendungs-Bewußtsein der Auserwählten" fällt - zumal es nicht nur EIN Wahnsinniger sein kann. Noch nie in der Geschichte war es nur einer, auch wenn meist nur einer der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Jeder von denen hatte mächtige finanzkräftige Mittäter, die ihm den Rücken freihalten. So, wie z.B.im Fall der Corona Verschwörung, welche es erschreckend virtuos beherrschte, die ganze Welt mit Viren-Angst zu FESSELN !

    Atom-Waffen sind passé - Viren sind der neue Schrecken der Menschheit
    und mit dieser Angst läßt sich weit mehr erreichen und ganz nebenbei auch noch recht gut verdienen.

    Der Front-Mann ist hierbei offensichtlich Bill Gates und er wußte schon viele Jahre im Voraus, daß so ein gefährliches Virus kommen wird. Aber jeder, der hierin eine Verschwörung sieht, ist ganz klar ein Spinner und Verschwörungs-Theoretiker. Selbst wenn es in der Agenda 2021 als fixer Bestandteil zur Umsetzung des One-World-Government angeführt ist. Ja, stimmt - ich spinne, da haut's mir nämlich den Vogel raus, wenn ich all diese konzertierte öffentliche Ignoranz zur Kenntnis nehmen muß !

    Bill Gates warns tens of millions could be killed by bio-terrorism :
    https://www.theguardian.com/technology/2017/feb/18/bill-gates-warns-tens-of-millions-could-be-killed-by-bio-terrorism

  15. Dr. Faust
    04. Juli 2020 11:36

    A.U. bezeichnet es als Paradoxon, dass.....

    "...Die fürchterlichsten je entwickelten Waffen, Waffen, die das gesamte menschliche Leben auf Erden auslöschen können, haben mehr als alle Friedenskonferenzen der Weltgeschichte zusammen ein früher ungeahntes relatives Höchstmaß an Frieden auf Erden geschaffen. ..."

    Das scheint auf die kurze Sicht so zu sein (allerdings ist hier Hiroshina und Nagasaki ausgeblendet; wir wissen ja heute, dass Japan den Krieg so und so verloren hätte.) Aber eben nur auf die Sicht von einigen Jahrzenten. Bisher hat die Menschheit die neu entwickelten Waffen früher oder später irgendwann eingesetzt. Auch beinhalten moderne Militärdoktrien den Einnsatz von taktischen (kleinen) Atomwaffen, die bereits von Geschützen oder Panzern abgefeuert werden können.

    Auch sollte man erwähnen, dass in Deutschland lokal stationierte taktische Atomwaffen der NATO vergraben sind, die bei gewissen Szenarien von der NATO in Deutschland (!) gezündet werden werden.

    • Dr. Faust
      04. Juli 2020 12:15

      Das Sacharov-Szenario eröffnet auch Staaten mit wenig atomtechnischem Know-How den größtmöglichen Schaden anzurichten:

      https://amp.reddit.com/r/Physics/comments/6fjgr5/the_sacharovscenario_200_megaton_bomb_under_water/

    • Dr. Faust
      04. Juli 2020 12:20

      Der letzte Satz des heutigen höchst spannenden Artikels beschreibt die realistisch Sichtweise leider sehr gut:

      "...Auch wenn es bedrückend ist: Ich sehe keine Perspektive, dass nicht doch einmal ein solcher Wahnsinniger am Werk sein könnte. ..."

      Hoffen wir, dass die Menschheit zwischenzeitlich doch klüger wird oder dass gute Kräfte Schlimmes verhindern werden.

    • leshandl
      04. Juli 2020 13:43

      "ein solcher Wahnsinniger am Werk .." Ich fürchte Donald T.

    • Neppomuck
      04. Juli 2020 14:46

      Wenn man sich vor "Donald" fürchten möchte, dann vor "McD." und nicht vor Trump D.

    • Charlesmagne
      04. Juli 2020 15:30

      @ Neppomuck
      So sehe ich das auch!
      Und gegen zu 100% betreut Denkende kann man nicht argumentieren.
      *******************
      *******************
      *******************

  16. Neppomuck
    04. Juli 2020 11:09

    Die Kriegssehnsucht der Spezies "homo sapiens" manifestiert sich zur Zeit darin, als man mit Kräften versucht, der sog. "künstlichen Intelligenz" auf die (wackligen) Beine zu helfen.
    Ohne sich über den wahren Sinn des Begriffs "Intelligenz" im klaren zu sein.

    Das klingt alles nur wie eine Ausrede, für die Vernichtung des Planeten nicht verantwortlich zu sein. Und spiegelt die "Begabungen" der Politikerkaste wider, nie und nimmer an irgendwas schuld zu sein.
    Auch die Bedrohlichkeit von Covid-19 und Co2 stammt aus dieser spezifischen Eigenheit.

    Stichwort "Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow", 26. September 1983:
    Er hat zwar die Welt gerettet, indem er einen Computerfehler als solchen erkannt hat und den tödlichen Mechanismus des "programmierten Gegenschlags" dank seines persönlichen Verantwortungsbewusstseins und seiner Routine außer Kraft gesetzt hat, wurde aber im Wesentlichen totgeschwiegen.
    Ja er konnte von Glück reden, nicht in irgend einem Gulag auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden. (Nix mit "Maria-Theresien-Orden".

    Detail am Rande: Die 'Association of World Citizens' mit Sitz in San Francisco zeichnete Petrow sowohl am 21. Mai 2004 in Moskau – wo ihm mit der Auszeichnung auch 1000 US-Dollar überreicht wurden – als auch am 19. Januar 2006 im UN-Hauptquartier in New York mit dem World Citizen Award aus.

    Man stelle sich vor: "1.000 $" ...
    Später hat er noch ein bisserl Geld bekommen, aber die Welt war das auch nicht, was also die Wertigkeit der Welt in den Augen derer, die Phantastilliarden ihnen anvertrauten Geldes dafür verschwenden, den Erdball aus unserem Sonnensystem zu befördern, deutlich macht.

    Da wendet sich der Gast mit Grausen ...

  17. haro
    04. Juli 2020 10:13

    Wovor fürchten sich die Europäer heute?

    Sie fürchten sich anscheinend mehrheitlich nicht -mehr- vor Masseneinwanderung die auch zunehmende Islamisierung, Kriminalität und Sozialschmarotzertum bringt, sonst würden sie anders wählen. Kein hier lebender Moslem wird Islamisierung ablehnen. Etliche Politiker wie auch unser BP sprechen von den "hier lebenden Menschen".

    Die Grünbewegung die einst gegen AKWs demonstrierte fürchtet keine Katastrophen wie Tschernobyl, Umweltverseuchung durch Batteriemüll sonst würde sie sich nicht so für E-Autos, E-Fahrräder einsetzen.

    Sind Greta & Co. und diese sie unterstützende EU etwa gar gut bezahlte, korrupte Unterstützer von AKW-bzw. Schlepper-Lobbies?

  18. Klimaleugner
    04. Juli 2020 09:43

    Am meisten nerven mich Aussagen wie: ich bin eine glühende Europäerin, denn dieses Friedensprojekt hat uns siebzig Jahre Frieden gebracht und das soll so bleiben. Meist handelt es sich um eingegrünte einst bürgerliche Frauen oder Herz-Jesu-Sozialistinnen. Meist wirklich Frauen, aber natürlich gibt es auch Männer.

    • Die Europäer haben es in zwei katastrophalen Kriegen geschafft, sich fast selbst zu vernichten
    • In den ersten Jahren nach 1945 fand der Wiederaufbau statt; die nicht im Krieg gefallenen oder von Bomben getöteten schafften das „Wirtschaftswunder“; alle hatten nächste Angehörige verloren und litten unter schweren Kriegspsychosen
    • Das führte zu einer ausgeprägt dekadenten hedonistischen Lebensweise, ohne Ziele, ohne Werte; Abtreibung und Pille führten dazu, dass die „Einkindfamilie“ Mode wurde; es gab nur mehr wenige Kinder
    • In den Siebziger-Jahren benötigte die schnell wachsende Wirtschaft Arbeitskräfte; die Deutschen und Österreicher holten Türken aus Ostanatolien, die Franzosen Maghreb-Araber aus den ehemaligen Kolonien (Algerien, Marokko, Tunesien…); alles Muslime; niemand überlegte sich, ob man diese Menschen integrieren oder sie, wenn der Boom vorbei ist wieder heimschicken sollte. 2015 kam dann noch die große Grenzöffnung mit inkontrollierter Invasion von Wirtschaftsflüchtlingen und IS-Kämpfern.
    • Nachdem die Autochthonen kaum mehr Kinder haben, während die meist muslimischen Türken und Araber nicht abtreiben und viele Kinder haben, sind wir jetzt so weit, dass muslimische Migranten in den Städten bereits in der Überzahl sind; in Deutschland und Frankreich haben Araber-Clans die Macht zum Teil schon übernommen – in Wien tragen Kurden und Türken ihre nationalen Konflikte auf der Straße aus.
    • Die Polizei ist nicht mehr Herr der Lage – sie „deeskaliert“. Die Politik fällt ihr in den Rücken, die Polizei macht Dienst nach Vorschrift. Die Grüne Hebein (Vizebürgermeisterin) demonstriert mit der Antifa und den linken Kurden.
    • Im österreichischen Bundesheer dominieren die Türken, die sich dort einen Schnellkurs in der Handhabung von Kriegswaffen verpassen ließen. Wer glaubt dieses Heer könnte noch für die Sicherheit im Inneren sorgen, der täuscht sich. Die Türken laufen zu den Türken über.
    • Ein noch viel größeres Problem haben die Franzosen: sie sind schon längst nicht mehr in der Lage, die innere Sicherheit zu gewährleisten. Weite Gebiete sind „No-Go-Areas“, siehe Dijon als jüngstes Beispiel.
    • Also wer soll hier mit welchen Soldaten innereuropäische Kriege führen. Das mit dem europäischen Friedensprojekt ist doch alles sinnloses (meist Weiber-) Gewäsch - aber natürlich kenne ich auch Männer, die so denken.

    Die Wahrheit ist: Europa ist stehend groggy, wir sind wie eine Selbsthilfegruppe, die sich gegenseitig irgendwie aufrecht hält. Wir sind moralisch am Ende und leben nur scheinbar im Überfluss. Wir sind eigentlich bankrott; das christliche Abendland gibt es nicht mehr, das muslimische ist im Werden. Wir sind leichte Opfer für Hysterien aller Art von Klima- und Rassismuspanik bis Corona. Aber Kriege gegeneinander führen ist Bull Shit – jeder weiß, dass das unrealistisch ist. Mangels Soldaten und Waffen.
    Arm, weil ohne Zukunft sind unsere wenigen Kinder.

    • glockenblumen
      04. Juli 2020 09:53

      *****************************************!

    • Dr. Faust
      04. Juli 2020 12:25

      Leider alles zutreffend!
      *******************************************

    • pressburger
      04. Juli 2020 14:12

      Nicht Europa, die EU hängt angeschlagen in den Seilen und wird gerade angezählt. Die EU, sollte sie weiter bestehen wird auch den Rest, der nicht zu West EU, oder gar nicht zu EU liquidieren. Es sei Kurz gegönnt. Soll er doch in dieser moribunden Organisation Karriere machen wollen.

    • Postdirektor
      04. Juli 2020 22:28

      @Klimaleugner

      Ja! Leider!

  19. glockenblumen
    04. Juli 2020 09:29

    Wozu Atomwaffen, wenn die tödlich giftige Ideologie des Kommunismus/Marxismus offenbar alles überlebt?
    Kommunismus ist tödlicher als alles andere, wie die Geschichte und die Erfahrung lehrt
    Atomwaffen haben vielleicht verhindert, daß sich der Kommunismus schneller und für alle in seiner rohen Gewalt sichtbar, ausbreitet.
    Doch dieses perfide Virus hat sich ein grünes Ökomanterl angezogen, und ist als Seelenfänger auf die Jagd gegangen – ein erfolgreicher Beutezug, wie man erleben muß.
    Diese Schreckensideologie braucht keine Atomwaffen mehr, sie hat offenbar fast die ganze Welt infiziert. Damit hat man ganze Heerscharen die das eigenständige Denken aufgegeben haben...
    :-(((

    Die Ukraine hat den Kommunismus dem Nationalsozialismus gleichgestellt und zu recht verboten:

    https://ef-magazin.de/2019/08/01/15482-urteil-des-verfassungsgerichtshofs-der-ukraine-nationalsozialismus-und-kommunismus-unterscheiden-sich-nicht

    • pressburger
      04. Juli 2020 09:42

      Warum haben die Ukrainer den Durchblick ? Weil Millionen von Ukrainern im von Lenin und Stalin geplanten Holodomor von den Schergen der Tscheka ermordet wurden.
      Das Vorgehen der Bolschewiken gegen die Bauern, Kulaken genannt, war keine Tötung, das war ein geplanter Mord. Einen Bauer die letzte Kuh, das Saatgut zu stehlen, bedeutet das Todesurteil für ihn und seine ganze Familie.
      Nationalsozialisten und Kommunisten mordeten auf unterschiedliche Weise. Aber beide Systeme haben gemordet.
      Kein Zynismus, keine Aufrechnung. Als Hitler angefangen hat zu morden, hat Stalin bereits auf seinen Konto der Mordopfer, 8 bis 10 Millionen Menschen, verbuchen können.

    • Bürgermeister
      04. Juli 2020 10:54

      Man hat sich angepasst. Die Mauern und Zäune sind nicht mehr aus Stahl, das sind heute geistige Gitter die jede menschliche Regung außerhalb einer von Winkeljuristen erdachten Norm verteufeln und bestrafen. Erziehung von der Wiege bis zur Bahre, gelenktes und betreutes Denken - der staatliche Vampirkrake der in jede freie Nische in der Gesellschaft eindringt und sie bestimmt.

    • Neppomuck
      04. Juli 2020 12:58

      Aufgrund der Verträge von St. Germain sollte Deutschland zu einem reinen Agrarstaat "umgemodelt" werden.
      Geschätzter "Bevölkerungsausfall" runde 20.000.000 Menschen.
      Einen weiteren Kommentar dazu verkneife ich mir.

    • Wyatt
      04. Juli 2020 15:00

      @ Neppomuck

      ......und zu was wird Deutschland zur Zeit "umgemodelt" ?

    • Gandalf
      04. Juli 2020 18:15

      @ Neppomuck:

      Die Pariser Vororteverträge:
      Vertrag von Versailles mit dem Deutschen Reich, unterzeichnet am 28. Juni 1919
      Vertrag von Saint-Germain-en-Laye mit Deutschösterreich (danach Republik Österreich), unterzeichnet am 10. September 1919
      Vertrag von Neuilly-sur-Seine mit Bulgarien, unterzeichnet am 27. November 1919
      Vertrag von Trianon mit Ungarn, unterzeichnet am 4. Juni 1920
      Vertrag von Sèvres mit dem Osmanischen Reich, unterzeichnet am 10. August 1920

    • otti
      04. Juli 2020 18:49

      an ALLE: DANKE, es ist schön diesen Blog und Euch zu haben !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      (ich weiß: "Sie" zu habe ist richtig - aber nicht so schön !)

  20. Bürgermeister
    04. Juli 2020 08:44

    Breschnew hat erkannt, dass man wirtschaftlich zurückfiel. Dass das "sozialistische Zentralplanungssystem" kein Paradies sondern eine Hölle für die Insassen war. Und ohne Mauern und Zäunen wären ihm schlichtweg die Leute weggelaufen. Fluchtbewegungen in den Osten sind nur von außerordentlich ideologisch Verwirrten bekannt, auch wenn so mancher Nachfahre dieser Lebensräuber sich heute großer Macht erfreut.

    Aha so mancher fürchtet sich vor dem Rassismus. Vielleicht sollte die Neger-Generalimporteurin alias Rackete e.V. samt ihrem Caritas- und Kirchenanhang ihre Exemplare mal fragen, warum sie aus den Fortschrittsstaaten in den rassistischen Westen fliehen?

    Haben wir von Jahr zu Jahr mehr oder weniger Gesetze? Glaubt die Politkaste (farbenübergreifend) durch mehr Beschränkungen, Verbote, Förderungen und Subventionen ein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem zu lenken oder durch mehr Freiheiten für den Einzelnen? Ein Breschnew hatte erkannt, dass er chancenlos war - in den Köpfen aller aktuellen Politiker ist dies aber nicht der Fall.

    • pressburger
      04. Juli 2020 09:52

      Zu viel der Ehre für Genossen Leonid. Breschnjew war bedingt durch seinen Werdegang nicht fähig die Bedeutung der Wirtschaft zu verstehen. Für Breschnjew, hat es nur eine Wirtschaft gegeben, die Kriegswirtschaft. Auch seine Nachfolger im Amt, Andropov und Tschernenko waren Aparatschiks, fern von von den Lebensbedingungen der kleinen Leute in der Sowjetunion. Die Negation des wirtschaftlichen Niedergangs des Imperium wurde erst unter Gorbatschow aufgegeben. Zu spät für den roten Moloch, auf wegfaulenden Füssen.

  21. Undine
    04. Juli 2020 08:33

    Obwohl dieses Thema eigentlich etwas zu ernst ist, kommt mir dazu ein Gedicht meines ganz großen Lieblings Wilhelm BUSCH in den Sinn:

    BEWAFFNETER FRIEDE

    Ganz unverhofft auf einem Hügel
    sind sich begegnet Fuchs und Igel.
    Halt! rief der Fuchs, du Bösewicht!
    Kennst du des Königs Order nicht!
    Ist nicht der Friede längst verkündigt,
    Und weißt du nicht, daß jeder sündigt,
    der immer noch gerüstet geht!
    Im Namen seiner Majestät,
    komm her und übergib dein Fell!

    Der Igel sprach: Nur nicht so schnell,
    nur nicht so schnell!
    Laß dir erst deine Zähne brechen,
    dann wollen wir uns weitersprechen.
    Und also bald macht er sich rund,
    zeigt seinen dichten Stachelbund
    und trotzt getrost der ganzen Welt,
    bewaffnet, doch als Friedensheld.

  22. El Capitan
    04. Juli 2020 08:11

    Vielen Dank für diesen Artikel, der volle Zustimmung verdient. Es ist richtig, dass wir das große Glück hatten, dass in den letzten Jahrzehnten rational denkende Politiker am Werk waren.

    Zwei Punkte fallen mir dazu ein.

    1) US-Präsident Reagan und Bundeskanzler Schmidt haben durch den legendären NATO-Doppelbeschluss die Sowjetunion in Grund und Boden gerüstet und damit dem maroden kommunistischen System den Todesstoß versetzt. Eine gewisse forsche Vorgehensweise kann also auch zum Ziel führen.

    2) Die größten Gefahren für Frieden und Wohlstand gingen seit Marx von der Ideologie der Roten Fahnen (einmal mit Hammer und Sichel, einmal mit Hakenkreuz) aus. Beide sind ja Brüder im Geiste. Im 21. Jahrhundert sind die Grünen und schwarzen Fahnen des Islamismus dazu gekommen.

    Ideologie sorgt im günstigsten Fall für Magenverstimmungen, im ungünstigsten Fall für den Niedergang von Friede und Freiheit. Positiv hat sich noch nie eine Ideologie ausgewirkt.

    Die Linken sind intellektuell eher schwach, aber ich staune immer wieder, wie sie es trotzdem schaffen, die Gehirne zu shreddern, den Wohlstand zu bedrohen und die Institutionen von den Schulen bis zur Justiz zu infiltrieren. Leider sind die Rationalen durch produktive Arbeit zeitlich belastet und die Multiplikatoren der Ideologien, die Journalunken, zu aktiv.

    Ich bin nicht verzweifelt, das entspricht nicht meinem Naturell, aber ich frage mich schon, wer den mainstream zumindest eindämmen könnte. Wenn ich so Vertreter des Mainstreams ansehe, wie etwa die KriKra-OG (Krisper-Krainer-Oaschgang), dann erstaunt mich der Siegeszug der neuen Ideologien umso mehr.

    Noch ist nicht aller Tage Abend.

    • pressburger
      04. Juli 2020 09:58

      Den Linken mangelt es an Intelligenz. Die Linken handeln nicht rational, sondern instinktiv. Ausgeprägt ist ihr Machtinstinkt. Auf diesen Gebiet sind sie allen Konservativen weit überlegen. Der engste Verbündete des linken Streben zu Macht ist der Neid. Mit Neid Parolen mobilisieren die Linken die Massen. Nieder mit den Kapitalisten, enteignet die Ausbeuter, nehmt euch, was euch zusteht. Aufrufe zu Gewalt, der Ideologie der Linken entsprechend.

    • lenz
      04. Juli 2020 10:46

      Krikra-OG - herrlich!!

    • Charlesmagne
      04. Juli 2020 15:11

      Den ausgeprägten Machtinstinkt sieht man an Kurz, ergo ist er ein Linker.

  23. dssm
    04. Juli 2020 08:05

    So richtig die Analyse für die Vergangenheit ist, aber für die Zukunft gilt der alte Spruch: Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

    Immer mehr technisch moderne Staaten werden instabil. Frankreich und GB haben Atomwaffen, dank geisteskranker Zuwanderung kann dort aber aus den lokalen Unruhen schnell ein ernster Bürgerkrieg entstehen. Was tun die Aufständischen, wenn sie eine Atombombe in ihre Hände bekommen? Dazu Länder wie Pakistan, dort gibt es Atomwaffen, aber eigentlich keinen funktionierenden Staat. Jederzeit können dort Fanatiker, sei es über Wahlen oder einen Putsch, in den Besitz von Atomwaffen kommen.

    Ein großer Atomkrieg ist unwahrscheinlich, aber ein paar "kleine" nukleare Zwischenfälle werden wohl unvermeidlich sein.

  24. Pennpatrik
    04. Juli 2020 08:03

    Politik macht Krieg, Wirtschaft macht Frieden.
    Die Hinwendung der EU zu einem politischen Gebilde fördert, wie wir sehen, Unfrieden, der, kurz oder lang, zu Auseinandersetzungen führen wird.
    Vielleicht nicht bei uns aber an den Systemrändern, an denen sich Menschen erheben werden und an denen Staaten Furderungen stellen können (Trianon? Baltikum ...)

  25. pressburger
    04. Juli 2020 07:38

    Die Geschichte wiederholt sich. In der Gegenwart versucht die Linke, das christliche Europa zu zerstören, genau so wie es die Linken, bereits in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts versucht haben.
    Die Unterwanderung der Linken Szene der 68er, durch die DDR wird bis jetzt ignoriert.
    Die Linke, hat auf Befehl aus Moskau gegen den NATO Doppelbeschluss massiv protestiert. Hätte sich die Linke, die edel Kommunisten, damals durchgesetzt,
    hätte die UdSSR versucht West Europa zu besetzen. Die NATO wäre erpressbar gewesen.
    Sollten die Historiker tatsächlich meinen dass Kennedy und Brandt zu Entspannung beigetragen haben, dann irren sie sich. Die damalige sowjetische Führung hat nur ein Argument akzeptiert, Gewalt. Reagan hat dass verstanden und die UdSSR zu Kapitulation gezwungen.
    Die Zeiten der gegenseitigen Abschreckung in einer bipolaren Welt, sind endgültig vorbei. In der Zukunft wird es nur hybride Kriege geben. Kriege werden nicht
    erklärt und auf einen Schlachtfeld ausgetragen, sondern in den Zeiten der neuen Normalität, werden die Eroberungen durch Unterwanderung, durch moralische Zersetzung des Feindes, durch Infiltration seiner politischen und kulturellen Institutionen.
    In diesem Sinne befinden wir uns bereits im Krieg. Eine Verteidigungslinie unserer Zivilisation, nach der anderen, wird von Eindringlingen, mit Hilfe der Verräter im Innern, überrannt.
    Der Kapitulation in diesen hybriden Krieg, sind wir bereits näher, als allgemein vermutet.
    West Europa, nach 1989 auch Mittel- und Ost Europa, hätten im Frieden, Sicherheit und Wohlstand leben können. Hätte es nicht die forcierte Wiedergeburt des Kommunismus in den Führungsgremien der EU gegeben.
    Der Weg der EU, Richtung Kommunismus, bedeutet Krieg. Eine asymmetrischen Krieg, innerhalb der EU Staaten, den die Eindringlinge mit dem Ziel der Vernichtung der letzten Überbleibsel der zivilisierten Gesellschaft führen werden.
    Clash of Civilisations, das war ein mal. Die europäische Zivilisation ist wehrlos, mutlos, unterwirft sich im vorauseilenden Gehorsam.

    In den USA ist seit 1777, der 4. Juli der Idependence Day. Wann gibt es in Österreich ein Independence Day ?

    • Wyatt
      04. Juli 2020 14:49

      *******
      ******* RICHTIG:
      ......unserer Zivilisation, wird von Eindringlingen, mit Hilfe der "VERRÄTER im INNEREN" - überrannt.

    • Charlesmagne
      04. Juli 2020 15:06

      Man denke nur an die Haltung der Kirche während des Coronaschwindels, oder gegenüber der Aussage von Hofer. Wenn das nicht Kapitulation ist, was dann?

    • pressburger
      04. Juli 2020 23:20

      @Wyatt
      Leider, wir haben uns aufgegeben. Wer soll hier noch kämpfen ? Die Unterwerfung ist ein beschlossene Sache. Offen ist. Wird Kurz die Auslieferung an die Moslemisierer, vor den Wahlen, oder nachher vollziehen.

  26. Josef Maierhofer
    04. Juli 2020 07:23

    Das Gleichgewicht des Schreckens.

    Das beginnt bei den großen Konflikten und Interessen und endet bei der Regierung Österreichs, wo auch alle erstarrt sind ob der Dreistigkeit der Regierung und Angst haben vor einer Auseinandersetzung.

    Es kommt meiner Meinung nach noch ein Faktor hinzu, der die Auseinandersetzung lähmt, zum 'Gleichgewicht des Schreckens' kommt die Sattheit, Trägheit und genug Futter ... wie in einem Schweinestall, wo alle ruhig fressen, aber wehe, sie können das nicht mehr. Wenn es dann um die Existenz geht, vielen ist das gar nicht bewusst, solange 'Schnitzel&Bier&Co.' am Tisch stehen können.

    Auch das Interesse an großen Auseinandersetzungen scheint tatsächlich oder vermeintlich seitens der Großmächte nicht zu bestehen, während kleine Konflikte sogar oft von selbigen von außen geschürt werden, um bestimmte Ziele zu erreichen.

    Kriege geschehen jetzt anders, entweder als Stellvertreterkrieg, 'Aufstand', etc. oder von innen und sehr subtil mit tausenden von 'Meinungsorganisationen', mit Indoktrinierung, mit 'leichtem Zwang' (etwa Appzwang, Impfzwang, Gesetzesbruch und -umgehung, etc.) und geht so weit, dass sogar Österreich eine linke Mehrheit wählt, die Österreich abschafft und einem 'höheren Ganzen' zuführt, etwa in die EU, in die Umvolkung ('offene Gesellschaft') etc.

    Wenn da Geschichtsforscher Staatsakte erforscht haben, so haben 'Geschäftemacher' ihre Gewinne 'optimiert' und ihre Ziele längst erreicht. Kriegshetze 'wie damals' holt heute offenbar niemand mehr vom Hocker, maximal schwere Not oder Verlust der Freiheit über einem gewissen Maß. Ja es ist richtig, es gibt den Gegner jenseits der Grenze nicht mehr, er ist bereits da und nimmt sich, was ihm zusteht, wie etwa die 'Flüchtlinge', die sich direkt und selbst bedienen, dafür sorgen NGOs etwa bei uns.

    Bürgerfrieden wird es ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr geben, da gibt es dann Bürgerkrieg, Freiheitskrieg, und, ob die Fluchtbewegungen dann geringer sein werden als etwa nach dem 2. Weltkrieg, ich wage darüber nichts zu sagen.

    Ja, die Kriegsführung ist anders geworden und es wird mehr nicht mit Massenvernichtungswaffen geführt (derentwegen - es gab sie schlicht nicht - etwa der Irak Krieg begonnen hat mit hundert tausenden Toten). Da bekommt dann auch die Rede von Friedmann damals in Chicago einen Akzent hinzu.

    https://www.youtube.com/watch?v=BfWDb8YRl6w #sthash.kw6jL5lw.dpuf

    Wir machen das in Zukunft nicht mehr selbst, sondern hetzen die Völker gegeneinander auf - solange sie uns nicht gefährlich werden können ...

    Dann kommt aber jetzt eine neue Dimension dazu:

    Ja, Herr Dr. Unterberger, solche Waffen in der Hand von Terroristen haben dann eine andere Dimension.

  27. Templer
    04. Juli 2020 07:14

    Das Schüsselwort heißt und hieß immer schon ANGST.
    Die Strategie diese zu schüren, wurde internationalisiert und bekam den Namen CORONA.
    Es ist im Jahre 2020 nicht möglich, einen im Sterben liegenden Verwandten in Australien zu besuchen, ohne 14 Tage auf der Insel Rottnest Island in Quarantäne geschickt zu werden.
    Es ist im Jahre 2020 nicht einmal möglich ein Packet dorthin zu senden, da es deren Regierung anscheinend nicht zulässt.
    Die Regierungen haben sich international grenzübergreifend eine jederzeit neu hochfahrbare ANGSTMASCHENERIE zugelegt, alles durchzuziehen, was zu für deren nächsten Schritte notwendig scheint.
    Genialer als Orwell und Huxlei es sich jemals ausgedacht haben könnten.

    • Ingrid Bittner
      04. Juli 2020 10:44

      @Templer: Sie haben Recht - das Schlüsselwort ist Angst.
      Sagte doch ein intelligenter Mensch vor einigen Tagen zu mir, wir brauchen heutzutage keine Angst mehr zu haben, dass ein Krieg kommt, aber wir haben Angst vor Corona und allen Folgen. Ich hab geglaubt, mich haut's auf den Allerwertesten, denn was hat bitte Corona mit einer Kriegsangst zu tun? Aber die Gehirnwäsche funktioniert, es ist erschütternd.

    • Almut
      04. Juli 2020 15:55

      *************************************************!!!
      Ich hätte nie gedacht, dass ein Grippevirus einen beträchtlichen Teil der Menschheit in Panik versetzt und sie den Verstand verlieren, es ist gruselig.

  28. elfenzauberin
    04. Juli 2020 06:58

    Für mich ist Breschnjew nicht der Friedensengel, sondern ein schwerer Alkoholiker, der den Wodka aus Wassergläsern trank und eine Generation von Menschen eines riesigen Volkes in Armut und Unfreiheit hielt. Der friedensstiftende Beitrag Breschnjews geht letztendlich auf seine Einsicht in einem nüchteren Moment zurück, dass die Sowjetunion mit ihren Mitteln die Welt nicht erobern konnte, weswegen es klüger war, den Stalinschen Welteroberungsphantasien abzuschwören. Es war eben das Gleichgewicht des Schreckens, das den Frieden garantierte.

    Eines geht mit bei der historischen Beurteilung der Sowjetära immer ab: nämlich der Hinweis, dass es sich um ein totalitäres Regime handelte, dass sehr viele Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen mit dem nationalsozialisten Regime handelte.
    Auch nach mehr als 70 Jahren wird noch immer ein Knickserl vor den Siegermächten gemacht, anstatt endlich damit zu beginnen, die Geschichte so zu schreiben, wie sie sich ereignet hat. Kommunismus und Nationalsozialismus waren keine Widerparts, sondern nur die andere Seite der Medaille. Insofern ist auch die Hufeisentheorie falsch, nach der es heißt, dass sich die beiden weit auseinanderliegenden Extreme hinten wieder berühren. Die Extreme liegen nämlich nicht weit auseinander, sie sind ident.

    https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2020-9/kommentare-analysen/hitler-stand-links-die-weltwoche-ausgabe-9-2020.html

    • Templer
      04. Juli 2020 13:48

      1964–1982: Leonid Breschnew ((Erster Sekretär), ab 1966 Generalsekretär)
      1982–1984: Juri Andropow (Generalsekretär)
      1984–1985: Konstantin Tschernenko (Generalsekretär)
      1985–1991: Michail Gorbatschow (Generalsekretär)
      3 Jahre nach Breschnew war Gorbatschow im Amt.
      Ihn besuchte Rothschild, der den Umbau in die heutige Form finanzierte......

  29. Sukkum
    04. Juli 2020 06:24

    Europa wird von den Museln ohne Krieg 'befriedet' werden. Das Schlachtfeld wird von innen her aufgerollt, die Einheimischen sehen darin keine Gefahr, sie fördern das Geschehen noch tatkräftig.
    Mit der BLM Kampagne knien sogar Bischöfe und der Papst nieder um die Stiefel der Mullahs zu küssen. Jeder muss sich schuldig fühlen und Abbitte leisten für Verbrechen der Kolonialzeit, die den Afrikanern aber erst moderaten Wohlstand gebracht hat.

    Kleinkinder werden schon indoktriniert, Eltern müssen da zusehen ohne sich wehren zu können, die ganze Gesellschaft ist derart linksversifft dass es kein Entrinnen geben wird. Da braucht es nur wenig Waffen um den Kulturkampf zu gewinnen, ein paar Scharmützel hier und da und alle gehen sofort auf die Knie anstatt den Fehdehandschuh anzuziehen.

    Unsere eigene Dekadenz wird unser Untergang sein!

    • elfenzauberin
      04. Juli 2020 07:00

      @Sukkum
      Mit den Museln räumen dann die Chinesen auf, die weite Teile von Europa ohnehin schon aufgekauft haben. Die Chinesen werden dann keine Gschichterl machen und sich einen feuchten Kehricht darum kümmern, was ein Hr. Guterres oder die Uno meint.

    • FranzAnton
      04. Juli 2020 08:29

      @ Elfenzauberin: "Unsere eigene Dekadenz wird unser Untergang sein!"
      Prognosen sind stets schwierig, insbesondere dann, wenn sie die Zukunft betreffen.
      Zweifellos gibt es Problemzonen, vorrangig dort, wo Linke das Sagen haben; die Evolution ist aber derart gestaltet, daß Fehlleistungen eliminiert werden - z.B. durch die Wählerschaft.
      Den Zeitpunkt, zu welchem linke Ideen ausgedient haben werden, erwarte ich mit Zuversicht - auch, wenn erst unsere Nachkommen dies erleben sollten.

    • Notimetodie
      04. Juli 2020 18:22

      @FranzAnton
      Das Problem ist, dass es zumindest eine Generation dauern wird. Für viele von uns zu spät.

    • Undine
      04. Juli 2020 23:56

      @Sukkum

      Für jedes Wort ein Stern!***************************+!

    • Sensenmann
      05. Juli 2020 18:45

      Die Dekadenz freilich haben die sogenannten "Bürgerlichen" in die Wege geleitet, indem sie der Umwertung aller Werte Vorschub geleistet, ja diese Hand in Hand mit Marxisten aller Art betrieben haben.
      Es gab über Jahrzehnte hinweg klare nicht linke Mehrheiten und es war die ÖVP die die Hauptschuld am Zustand von Volk und Staat trägt.
      Über Jahrzehnte hinweg hat man Kinder links indorktiniert, man hat Genderwahn und Verschwulung gefördert, schulden auf Schulden gehäuft, die Wehrkraft zersetzt und jede patriotische Regung verdammt, während man das Land fremden Horden preisgegeben hat.
      Wenn ihr den Schuldigen sucht, schaut in die Ecke der ÖVP!

  30. Patriot
    04. Juli 2020 06:15

    Na Gott sei Dank hat die Merkel keine Atomwaffen, weil die hat aus meiner Sicht eine große Ähnlichkeit mit der Frau Doktor Mathilde aus Friedrich Dürrenmatt's "Die Physiker." ????

    • pressburger
      04. Juli 2020 07:04

      Taktische Atomwaffen als Fortsetzung des Propagandafeldzuges gegen Ungarn ?

    • Henoch 1
      04. Juli 2020 07:41

      In den Sechzigern wurde noch Kultur im TV gebracht! Man hat zumindest versucht etwas positives zu vermitteln, heute wird Ahnungslosigkeit verordnet.
      Ich habe das Stück damals gesehen. Der Vergleich ist treffend, der „Adel“ ist wahrscheinlich die linke autoritäre und erniedrigende Denkweise....

  31. socrates
    04. Juli 2020 05:54

    Die größte Gefahr ist die Automatisierung des Militärs. Wenn eine der vielen vollautomatisierten Verteidigungseinrichtungen durch einen Computerfehler Ausgelöst wird, wie wir das täglich bei fast allen elektronischen Dingen erleben, geht es los!

    • socrates
      04. Juli 2020 06:35

      Auf Menschen ist kein Verlaß wie und Saakaschwili zeigte als er Rußland vor laufenden TV Kameras den Krieg erklärte. Gott sei Dank hat das niemand ernst genommen!

    • socrates
      04. Juli 2020 09:18

      UNTERSUCHUNGSKOMMISSION :
      Georgien hat den Krieg begonnen
      VON REINHARD VESER -AKTUALISIERT AM 30.09.2009-09:15
      Russische Soldaten im August 2008 in Süd-Ossetien
      Bildbeschreibung einblenden
      Wer trägt die Schuld am Georgien-Krieg vom August 2008? Eine Kommission der EU kommt nach F.A.Z.-Informationen zu dem Ergebnis: Tiflis hat begonnen, Moskau hat provoziert. Saakaschwili hatte behauptet, seine Streitkräfte hätten auf eine russische Invasion reagiert.

  32. Walter Klemmer
    04. Juli 2020 04:08

    Ein Damoklesschwert (Schwert aus Stahl am Rosshaar), das über dem Kopf schwebt, das den Frieden der Menschheit sichert?!

    Ja, volle Zustimmung Herr Dr. Unterberger.

    Die Angst vor der völligen Vernichtung lähmt, Atomwaffen einzusetzen.

    Verrückte haben aber keine Angst.
    Dschihadisten töten diese durch Gehirnwäsche und Drogenrausch...

    Indien und Pakistan...
    Die arabischen Staaten werden Israel nicht mit und ohne Atomwaffen überfallen?
    Israel wird sich nicht mit Atomwaffen wehren?

    Die Verhinderung eines Atomkrieges ist nur möglich, wenn nur Staaten welche haben, die an ihrem Überleben hängen.

    Einem dschihadistischen Selbstmordattentöter ist aber das Überleben egal...

    Dank Mohammeds Dschihad wird aus dem Rosshaar ein Faden eines Spinnennetzes....

    • Sensenmann
      05. Juli 2020 18:52

      Eine weise Erkenntnis. Man führe Krieg gegen einen Gegner, der noch dankbar für die Kugel ist. Mit unseren Methoden nicht zu gewinnen.
      Solch ein Krieg muss mit einer Vertiertheit geführt werden, die leider uns Europäern weitgehend fremd ist. Er muss jenseits aller bisher denkbaren, und nur auf die Auslöschung der Seelen der Feinde gerichteten Maßnahmen sein.

      Ein gewisser Großwojwode der Walachei hatte das erkannt. Das hat selbst den damaligen Turken Respekt eingeflößt.
      Leider haben wir gerade keinen Vlad Dracul zur Hand, aber wir werden ihn brauchen, oder wir fallen ins Mittelalter zurück, als Sklaven der neuen Herren, deren Füße unsere Nomenklatura bereits küsst.

  33. Konrad Hoelderlynck
    04. Juli 2020 03:14

    Bei allem Respekt gegenüber der Arbeit der Historiker glaube ich, dass diese - wie kaum andere Wissenschafter - auf Vermutungen, Spekulationen und Interpretationen angewiesen sind. Kaum sonst wo häufen sich bewusst manipulierte, verfälschte und lückenhafte Aufzeichnungen wie auf diesem Forschungsgebiet, das nicht selten nahe an einer Art rückwärts gewandten Glaskugelschau kratzt. Es ist immer der Sieger oder der Mächtigere, der die Geschichte festschreibt und entsprechend dokumentiert.

    Atomwaffen sind Sache der Achtziger-Jahre und ziemlich überholt. Moderne Kriegsführung basiert heute auf chemisch-pharmazeutischen, medizinischen, psychologischen und gentechnologischen Grundlagen, kongenial unterstützt durch die Kommunikationstechnologie.

    Wir Menschen sind in elementaren Dingen nicht lernfähig. Wir feiern den technischen Fortschritt und merken nicht, dass wir uns am Wesentlichen vorbei entwickeln. Wir erkennen nicht, dass die Entwicklung vom Schlüssel am Hoftor zur elektronischen Schließanlage zwar technisch faszinierend erscheint, aber beides nur dem Auf- und Zuschließen dient, also auf dieser Ebene null Fortschritt bedeutet. Fortschritt wäre, müsste man Tore nicht mehr verschließen, weil niemand irgendwo unbefugt eintritt, zum Beispiel. Dies aber ist Utopie.

    Deshalb wird es immer Kriege geben. Natürlich bedient man sich inzwischen neuerer, weniger spektakulärer und aufsehenerregender Mittel als die Atombombe. Bevölkerungen dezimieren, Macht ausüben und Völker beherrschen wird künftig ziemlich subtil ablaufen.

    • Wyatt
      04. Juli 2020 06:15

      ***********
      ***********
      ***********

    • Henoch 1
      04. Juli 2020 06:44

      Tip....
      Richtigstellungen zur Zeitgeschichte, der Große Wendig. Fünf dicke Bücher. Manches darf man nicht offiziell richtig stellen. Die Urteile und „Feststellungen“ im Nürnberger Prozess sind quasi Gesetz. Ebenso waren die Vorbereitungen zu diesem Prozess so gestaltet, um die gewollten Ergebnisse zu bekommen. Allen Dulles ( CIA und tiefer Staat Aktionist ) hat SS Generäle und andere nicht verurteilte Täter durch geschickte Aktionen gegen den Willen Roosevelts, ohne Prozess frei bekommen. Wie überhaupt durch den ganzen zweiten Weltkrieg die Geschäftsinteressen, im Untergrund, immer Vorrang hatten. Über die Schweiz wurden viele Geschäfte getätigt. Geld regiert die Welt....

    • Gerald
      04. Juli 2020 07:02

      Bezüglich den Historikern gibt es ja den alten Witz:

      Warum sind Historiker mächtiger als Gott?

      Denn Gott kann die Vergangenheit nicht mehr ändern.

    • Templer
      04. Juli 2020 07:17

      Ja die neue Waffen kommen aus den Chemie Laboren die aktuelle heißt Corona....

    • Neppomuck
      04. Juli 2020 10:44

      >>Gerald:
      "Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, daß Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann."

      Samuel Butler
      englischer Satiriker (1612 - 1680)

    • pressburger
      04. Juli 2020 14:22

      Der Abstieg der Historiker Zunft begann damit, dass die Marxisten den Ton in der Historiografie angefangen haben zu bestimmen. Viel Routine auf diesen Gebiet. Die sowjetischen Historiker waren gehorsame Diener der kommunistischen Staatsideologie. Auf diesen weg folgen die Marxisten, die als Dozenten in den Hochschulen ihre Studenten indoktrinieren.
      Von diesen marxistischen "Gelehrten" wurde die Lüge in die Welt gesetzt die Nationalsozialisten waren eine rechte Partei, Churchill wollte keinen Krieg, die Beschlüsse von Jalta und Potsdam waren gerecht.





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