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Man erkläre mir, bitte, die Kurz-ÖVP

Lesezeit: 7:30

Die ÖVP hat schon mehrere eigene Abgeordnete – darunter drei hochinteressante Persönlichkeiten – wegen einzelner nicht ganz politisch-korrekter Sätze gemaßregelt und hinausgebissen. Jener Abgeordnete jedoch, der ständig aggressiver und bösartiger wird, um gegen die eigene Partei zu schießen und intrigieren, bleibt völlig unangetastet. Dafür finden sich zwar acht verschiedene zumindest theoretisch mögliche Erklärungen, die aber alle nicht unbedingt für Sebastian Kurz sprechen.

Dieser ÖVP-Abgeordnete ist natürlich der Schwiegersohn Kurt Waldheims und einstige Kurzzeit-Generalsekretär Othmar Karas, der seit mehr als zwanzig Jahren auf einem ÖVP-Mandat im EU-Parlament sitzt. In praktisch jeder Frage hat er sich in den letzten Jahren lautstark und öffentlich gegen die Linie von Kurz und als militanter EU-Ideologe gegen die österreichischen Interessen quergelegt. Zuletzt tat er das bei der Abstimmung im EU-Parlament über das Ergebnis des letzten EU-Gipfels. Im Gegensatz zu allen anderen sechs ÖVP-Abgeordneten stimmte Karas dabei (wieder einmal) mit den Linksparteien.

Einzelgänger Karas und die Mehrheit des Parlaments unterstützten eine Resolution gegen die Beschlüsse des jüngsten EU-Gipfels. Sie übten dabei insbesondere auch Kritik an den Rabatten, die Kurz für Österreich herausverhandelt hatte. Karas griff in einer Erklärung zu diesem Gipfel sogar Kurz (wenn auch ohne Namensnennung, so doch eindeutig erkennbar) direkt und persönlich an: Es würden "diejenigen gefeiert, die sich für weniger Zuschüsse, weniger Zukunftsinvestitionen und weniger Rechtstaatlichkeit eingesetzt haben."

Die immer größer werdende, aber unbeantwortete Frage lautet: Warum lassen sich Kurz und die so säuberungsfreudig gewordene ÖVP das gefallen? Die zumindest theoretisch möglichen Erklärungen:

  1. In Wien hat man gar nicht mitbekommen, was da im EU-Parlament passiert ist: Das ist eigentlich auszuschließen.
  2. Kurz ist altersmilde geworden: Das wäre doch ein wenig früh.
  3. Kurz glaubt, Karas durch Totschweigen entschärfen zu können: Das wäre naiv, weil Karas ja darauf spekuliert, als Märtyrer der linken Sache zu den Neos wechseln zu können.
  4. Kurz hat Angst vor der bei einer Maßregelung von Karas unweigerlich folgenden Kampagne der Linksmedien: Das wäre eine blamable Abkehr von seinem früher gezeigten politischen Mut.
  5. Karas hat sich für die ÖVP wichtige Kreise aus der Finanz- und Wirtschaftsszene durch Hinter-den-Kulissen-Interventionen verpflichtet gemacht, die nun ihrerseits Kurz davon abhalten, auf Karas zu reagieren: Das ist möglich, wäre aber für Kurz wie Karas bei Auffliegen extrem peinlich.
  6. Einige der früheren Brutalitäten gegen andere ÖVP-Abgeordnete sind gar nicht auf Kurz zurückzuführen, sondern auf den damaligen ÖVP-Generalsekretär Nehammer, der als ehemaliger Offizier geglaubt hat, auch in einer Partei Kadavergehorsam durchsetzen zu können, während sein Nachfolger in diesem Amt viel liberaler agiert: Es wäre zumindest erstaunlich, wenn das so wäre, weil es ganz neue Perspektiven auf die Zustände in der ÖVP öffnen würde.
  7. Kurz fürchtet einen Ansehensverlust in der "Europäischen Volkspartei", würde die ÖVP-Fraktionsgruppe einen Abgeordneten im EU-Parlament verlieren: Das wäre eine Überschätzung der Konsequenzen eines Karas-Ausscheidens; gefährlicher für Kurz wäre wohl weitere Untätigkeit, die andere Regierungen zur Erkenntnis bringen würde, Kurz sei eigentlich doch nur ein Papiertiger.
  8. Man hat in der ÖVP vor der Drohung von Karas Angst, dass er zu einer Linkspartei wechseln würde: Ein solcher Wechselwille ist zwar die wahrscheinlichste Erklärung seines Verhaltens. Davor Angst zu haben, zeugt aber von totaler Ahnungslosigkeit der ÖVP-Spitze darüber, wer ihre Wähler sind – denn die Zahl der mit Karas mitziehenden Wähler wäre wohl nicht einmal vierstellig.

Jedenfalls ist der Kontrast der totalen Untätigkeit in Sachen Karas zur früheren Härte der ÖVP gegen eigene Abgeordnete gewaltig. Dieser Kontrast fällt umso mehr auf, als sich kein einziger der hart bestraften ÖVP-Mandatare direkt gegen Kurz oder sonst einen ÖVP-Funktionär gewandt hat, sondern nur mit Einzelaussagen gegen Dritte. Die Gemaßregelten haben zum Unterschied von Karas bei Abstimmungen auch immer mit der Partei gestimmt.

Zur Erinnerung die drei spektakulärsten Fälle:

  • Dem damaligen ÖVP-Abgeordneten Marcus Franz (früher "Team Stronach") wurde ein einziger flapsiger Satz zum Verhängnis, der sich eigentlich ganz auf der damaligen Linie von Kurz gegen die Migrationspolitik von Angela Merkel richtete. Das geschah allerdings noch unter dem Parteiobmann Reinhold Mitterlehner: "Frau Merkel will als die metaphorische ‚Mutti‘ des Staates das negative Faktum der nicht vorhandenen oder zu wenigen eigenen Kinder mit der Einbringung vieler, vieler junger Migranten wieder gutmachen". Diese Formulierung wurde in der ÖVP so scharf kritisiert, dass Franz im März 2016 nichts anderes übrigblieb, als die ÖVP-Fraktion zu verlassen.
  • Dem von Kurz selbst zur ÖVP geholten türkisch-stämmigen Ex-Grünen Efgani Dönmez wurde im September 2018 ein Tweet mit ganzen sechs Wörtern zum Verhängnis: "Schau dir mal ihre Knie an". So antwortete Dönmez auf ein anderes Tweet, in dem gefragt worden war, wieso die linksradikale (aus Palästina stammende) SPD-Politikerin Chebli eigentlich die Funktion einer Staatssekretärin bekommen habe. Das wurde nach einer "Falter"-Hetzkampagne gegen Dönmez als frauenfeindlicher Sexismus verstanden und von Kurz und seinem Klubobmann Wöginger mit dem Hinauswurf beantwortet. Der Hinauswurf des Oberösterreichers ist insbesondere deshalb katastrophal, weil Dönmez eigentlich ein Musterfall für perfekte (ober-)österreichische Integration ist. Und weil die ÖVP weit und breit keinen anderen Kopf hat, der die türkische und islamische Kultur so gut kennt und durchschaut wie Dönmez, der ein scharfer Kritiker des Islamo-Nationalismus von Präsident Erdogan und aller anderen islamistischen Gruppen ist. Dönmez wäre daher auch die Idealbesetzung für die neue Stelle zur Beobachtung des Politischen Islam, wenn diese nicht nur, wie zu befürchten ist, unter grünem Druck bloß Schönwettergewäsch von sich geben darf.
  • Im August 2018 wurde Claudia Schmidt, EU-Abgeordnete der Volkspartei, wegen eines völlig richtigen, aber von der Political-Correctness-Meute – unter Anführung von Karas! – attackierten Berichts über Afrika und die Massenmigration von Nehammer öffentlich gemaßregelt und bei der nächsten Wahl nicht mehr aufgestellt. Sie hatte unter anderem festgehalten: "Weder die afrikanische noch die moslemische Kultur sind kompatibel mit unserer Kultur." und die "Gewaltbereitschaft und das hohe Aggressionspotential dieser Kulturen" kritisiert. Weiters hat Schmidt geschrieben: "Wenn wir aber unsere Gesellschaft, so wie sie ist, bewahren wollen, dann können wir keine Einwanderung aus Afrika zulassen. Es ist kindlich naiv zu glauben, dass ausgerechnet diejenigen Menschen, deren Kulturen nichts anderes produzieren als Leid, Verfolgung, Unterdrückung und Perspektivenlosigkeit, einen positiven Beitrag für Europa leisten können. Afrikaner wollen nicht wie wir Europäer denken und arbeiten, aber gerne wie wir Europäer leben." Und schließlich warnte sie: Der "massenweise Import von Stammeskulturen und Clandenken" sei "ein sicherer Weg für eine Veränderung zum Schlechteren" in Europa.

Alle drei haben den gleichen Fehler begangen: Sie haben in ihren Formulierungen nicht ganz so nichtsagend und hohl formuliert, wie es sonst Politiker gerne tun. Sie haben frei von der Leber weg das gesagt, was sie sich denken. Sie haben damit genau so gesprochen, wie es – mindestens – hunderttausende Wähler der ÖVP auch tun. Was aber offensichtlich in den von zahllosen engdenkenden Pressesprechern auf Political Correctness getrimmten Politikeräußerungen nicht mehr vorkommen darf (obwohl keine einzige der inkriminierten Äußerungen gegen die ohnedies sehr strengen Regeln des österreichischen Strafrechts verstoßen hat).

Besonders verwunderlich ist allerdings an diesen Fällen gewesen, dass sich die politische Klasse ständig wundert, weil die Menschen sich von ihr immer weniger angesprochen und verstanden fühlen. Das ist an sich kein Wunder, ist doch die Politikersprache für die Bürger immer mehr zur Fremdsprache geworden.

Der Hinauswurf dieser Drei ist fast als Vorspiel zur gegenwärtigen überaus bedenklichen Initiative von Karoline Edtstadler einzustufen. Sie will – sogar gegen den Widerstand der offenbar stärker als sie an Menschenrechten und Meinungsfreiheit orientierten derzeitigen EU-Kommission – ein neues scharfes Zensurgesetz durchbringen, das als "Hass im Netz" getarnt wird. Dass dieser Vorstoß gerade von Edtstadler kommt, macht besonders betroffen, hat man sie doch lange für eine Idealverkörperung der versprochenen Mitte-Rechts-ÖVP gehalten. Und nicht für eine linke Zensur-Tante.

In letzter Zeit häufen sich damit die Signale einer Rückkehr der ÖVP auf den Kurs der Mitterlehner-Partei. Und diese Signale werden angesichts der völlig konsequenzenlos bleibenden Umtriebe des Othmar Karas besonders bedrückend. Diese bleiben vorerst nur deshalb unbestraft, weil rechts der ÖVP bei der FPÖ seit einem Jahr totales politisches Chaos herrscht, und weil links die Neos im Eilschritt noch weiter nach links marschieren. Weshalb die liberalkonservativen Wähler wieder heimatlos zu werden drohen.

Ihnen wird eine klare Botschaft vermittelt: Für interessante - und zum Selberdenken fähige - Köpfe wie Franz, Schmidt oder Dönmez ist ebensowenig Platz in der ÖVP wie für Meinungsfreiheit (die ja nur dann eine echte ist, wenn die geäußerten Meinungen unbestraft auch ganz aus dem Ruder laufen können!). Für einen Karas und seinen am linken Rand der Sozialdemokratie einzuordnenden Anti-Kurz-Kurs ist offensichtlich problemlos Platz.

Zunehmend wächst wieder die Sehnsucht nach einer mutigen Partei, die sich nicht nach einer linksliberalen Political Corretness orientiert, die zugleich wertkonservativ und wirtschaftsliberal - und damit fast automatisch erfolgreich ist, wie die Beispiele von Thatcher bis Reagan zeigen. Die ÖVP war das unter Schüssel in hohem Ausmaß. Aber das deutsche Beispiel zeigt, dass sich das dramatisch wandeln kann. So war Angela Merkel am Anfang durchaus auf dieser Linie - auch wenn das niemand glaubt, der nur ihre Politik der letzten Jahre beobachtet.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    35x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2020 05:14

    Es gibt eine viel einfacherere Erklärung für das Verhalten von Kurz, nämlich:

    Kurz war und ist in Wahrheit kein migrationskritischer Liberalskonservativer, sondern ein ganz gewöhnlicher politischer Opportunist, dem es im Grunde seines Herzens völlig egal ist, ob Österreich mit Migranten überschwemmt wird oder nicht.

    Als Beleg für diese These führe ich den Migrationspakt ins Treffen, an dessen Ausarbeitung Sebastian Kurz mit Sicherheit beteiligt war. Kurz war damals immerhin Außenminister. Wenn schon Kurz nicht selbst für die Formulierungen verantwortlich war, dann hatte er zumindest Kenntnis davon (oder hätte zumindest haben sollen) und als Außenminister hatte er mit Sicherheit die Möglichkeit, an der inhaltlichen Gestaltung mitzuarbeiten.

    Man kann also davon ausgehen, dass in dem Migrationspakt genau das steht, was Kurz als Zukunft für Europa vorschwebt. Erinnern wir uns doch zurück, als Kurz als jüngster Außenminister in diversen Talk Shows von "resettlement" zu faseln begann, wobei uns Kurz bis heute die Antwort schuldig geblieben ist, warum in aller Welt man Afrikaner gerade in Europa ansiedeln soll.
    Ein Blick auf den Globus hätte Kurz über die Größenverhältnisse zwischen Europa und Afrika aufklären können. Ganz Europa ist gerade einmal so groß wie Marokko, Algerien und Lybien zusammen. Leute von einem derart großen Kontinent in relevantem Ausmaß nach Europa übersiedeln zu wollen, ist eine Schnapsidee sondergleichen, die meiner Meinung nach die sofortige professionelle Überprüfung auf geistige Gesundheit nach sich ziehen sollte.

    Entweder hat man in dem Gymnasium, das Kurz besucht hat, nichts über den Globus oder eine Landkarte erzählt bekommen, oder Kurz hat im Geografieunterricht mit dem Handy gespielt, anstatt aufzupassen. Tertium non datur!

    Es geht aber nicht nur um resettlement. Im Migrationspakt steht auch, dass Europa Millionen von Migranten aufnehmen soll, wobei soziale und wirtschaftliche Verwerfungen in Kauf zu nehmen sind. Wer nicht pariert, wird ausgegrenzt und stigmatisiert. Claudia Schmid wurde aus einer Partei rausgeschmissen, Martin Sellner wurde öffentlich de facto zur persona non grata erklärt, der in Österreich nicht einmal ein Konto haben darf und so geht es munter weiter. Man soll diese Migranten nicht nur aufnehmen, sondern auch versorgen, wobei die Kosten der hiesigen arbeitenden Bevölkerung umgehängt werden. Der Wohlstandsverlust ist in Kauf zu nehmen. Das ist im übrigen auch genau die Agenda, die die EU verfolgt, die George Soros verfolgt und die auch Sebastian Kurz mit Othmar Karas verfolgt.

    Und weiter steht im Migrationspakt, dass Migranten und Flüchtlinge in der medialen Darstellung positiv rüberkommen sollen. Es ist also eine Gleichschaltung der medialen Landschaft und eine manipulative Berichterstattung nötig, um diese Zielsetzung zu erreichen. Die neuen, von der Fr. Edstadtler geplanten Zensurgesetze sind nichts anderes als ein Versuch der Umsetzung dieses Migrationspaktes.

    Kurz hätte ja den Migrationspakt liebend gerne unterschrieben, doch leider stand die FPÖ im Weg. Die FPÖ hat den Migrationspakt zur Koalitionsfrage gemacht, und tatsächlich hätte die FPÖ heutzutage wahrscheinlich keinen einigen Wähler mehr, wäre sie damals eingeknickt. Kurz musste als gute Miene zum bösen Spiel machen und auf die Unterzeichnung des Migrationspaktes verzichten.

    Hat sich im Übrigen schon wer gefragt, warum es anläßlich der türkis-blauen Koalition keine internationalen Sanktionen gab? Das wäre doch aufgelegt gewesen, oder nicht? Eine Nazi-Partei koaliert mit einer konservativen Partei, das ist doch ein absolutes NoGo! Hätte man damals die türkis-blaue Regierung stigmatisiert und international isoliert, dann wäre es schwer für Kurz gewesen, den internationalen Strahlemann zu spielen.

    Kurz hat das mit Sicherheit verhindert, indem er den Herrschaften in Brüssel sinngemäß folgendes erklärt hat:
    "Wir müssen hier in Österreich so tun, als wären wir konservativ, denn sonst wählen uns die Leute nicht. Ich bin aber auf eurer Seite, auch wenn ich ab und zu zum Schein Widerstand leisten muss. Da kann es dann sein, dass ich gegen eine Quotenregelung für Flüchtlinge oder gegen eine EU-Budget eintrete, doch ist das nur Show. Mit Karas habt ihr einen zuverlässigen Partner, der genau das umsetzt, was Soros und ich will."

    Es bleibt die unangenehmen Tatsache, dass viele ÖVP-Wähler naiv waren. Das waren dieselben, die es nicht fassen konnten, dass die ÖVP mit den Grünen eine Koalition eingeht. Wie man sieht, passen diese Parteien phantastisch zueinander. Nur ist halt nix mehr mit liberalkoservativ, christlich oder migrationskritisch, das sollten dem naivsten ÖVP-Wähler klar geworden sein.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2020 06:40

    Das Spinnennetz des Herrn Karas ist groß genug, dass Kurz offenbar diese Figur nicht ohne eigenen Schaden fallen lassen kann.

    Da es aber Kurz auch darum geht oder gehen muss, dass er wieder gewählt werden muss, will er in 'höhere EU Sphären' 'aufsteigen' (in die EU Hölle hinabsteigen), wird es wohl so sein, dass Karas fest im EU-Sattel sitzt und Kurz ohne ihn dort nirgendwo hin kommen kann.

    Dass die ÖVP unter Kurz zu einer linken, die Segnungen der 'politischen Correctness' streng beachtenden, wie man an den Entlassungen guter Leute sieht, die sich politisch unkorrekte Sätze geleistet haben, Linkspartei geworden ist, das ist ja nicht nur durch die Koalition mit den linksextremen Grünen bewiesen. Dr. Unterberger schreibt, die ÖVP Wähler wären naiv und würden das nicht sehen.

    Bei der FPÖ würde laut Dr. Untergberger Chaos herrschen, obwohl sich die Partei ein transparentes Qualitätsmanagement zulegt oder schon zugelegt hat, obwohl dort (wegen der linken Anfeindungen) unter den Mitgliedern strenge Aufnahmekriterien herrschen. Leider wird einer politischen Correctness dort auch ein Platz eingeräumt (vermutlich wegen der linken medialen Anfeindungen). Die FPÖ ist die einzige Partei, die noch auf Seiten der Österreicher steht.

    Political Correctness und ihre Auswüchse kennen wir ja und die wachsen uns über den Kopf.

    Die denkenden Menschen wenden sich hoffentlich denen zu, die noch für Heimat und Normalität kämpfen und nicht denen, die für 'neue Normalität' stehen.

    Aber was interessiert mich ein Verräter Sebastian Kurz und seine fragwürdige leistungsfreie 'Karriere', ein Karas und sein Spinnennetz, eine Ö V P, wenn ich genau weiß inzwischen, was dort alles gegen Österreich entschieden wird. Die sind alle unten durch bei mir, der Maturant, der EU-Macher, die 'Hasspost'-Abwehr der Frau Edtstadler aus dem Regierungskindergarten, der befreundete 'Corona - Rudi', etc..

    Interessant auch alle die Funktionen, die dort 'ausgeübt' werden in dieser dümmlich kleinlichen, politisch korrekten 'Kindergartentruppe', die gerade alle linken Lieder auswendig lernen und die 'Raubkapitalisten' hofieren und die Österreicher ausnehmen wie die Weihnachtsgänse und ans Messer liefern, in Ketten legen, mit Maulkorb versehen, und damit Österreich zerstören und auflösen.

    Jeder, der diese wählt, wählt gegen Österreich. Jeder, der sich bereichert mit einem ÖVP Parteibuch, gehört da auch dazu. In dieser Partei haben Österreicher längst keine Vertretung mehr. So, wie in der SPÖ, nur noch die angefütterte Klientel hat dort Platz. Für die Österreicher ist die ÖVP schon lange nicht mehr da.

    Und wohin führt uns diese Partei, in welche Koalitionen ? In die Koalition mit den Linksextremen, in die Koalition mit den Raubkapitalisten, wie Gates, Soros, NGO, EU & Co. in die Koalition mit der politsischen Correctness, dem Klimawahn, dem Corona Wahn, dem Gleichheitswahn, der Destruktion, .... .... mit dem Teufel.

    Wer das wählt, dem ist nicht mehr zu helfen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2020 11:26

    Müsste die Edtstadlerin nicht in Brüssel sitzen, schließlich war diese besonders glühende "Europäerin" Spitzenkandidatin der Schwarzen Pest für den EU-Quatschsalon?

    Oder war diese Kandidatur Edtstadlers nur ein weiterer Fake, um nicht den widerlichen Karas plakatieren zu müssen?

    Wir werden es nie erfahren.

  4. Ausgezeichneter KommentatorNiklas G. Salm
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2020 09:16

    Ein weiteres Erklärungsmodell: Karas fährt ganz offiziell jenen Kurs, den auch der Rest der ÖVP mit Blender Kurz an der Spitze im Herzen tragen. Leider ist dieser Kurs beim Wähler nicht allzu beliebt, wie die Mitterlehner-Zeit gezeigt hat. Deshalb mimt Kurz zwischendurch verbal den Konservativen, während man ohne viel darüber zu reden so oft es geht den Karas-Kurs umsetzt. Kurz‘ Widerstand ist stets nur Gefasel - Beispiel „Rabatte“: Ein reiner Mediengag - in Wahrheit zahlt Österreich ordentlich drauf. Oder Thema-Migration: Kurz und Nehammer geben vor, keinen reinzulassen, aber die Zahlen zeigten dann, dass die Einwanderung selbst während des Corona-Lockdowns fröhlich weiterging. Redet halt keiner drüber und berichtet wird auch nur ganz klein, still und leise.

    Dazu passt auch, dass stets nur „Rechtsabweichler“ mit dem nassen Fetzen verjagt wurden. Für offen marxistisch auftretende Typen wie Karas war hingegen immer Platz, kein Problem. Also Karas gewähren lassen, weil das inoffiziell genau der gewünschte Kurs ist. Auch die Koalition mit den GrünInnen ist da nur logisch. Kurz blinkt zwischendurch medienwirksam rechts, ehe weiter links Richtung Wand gesteuert wird. Der Wähler ist nach wie vor naiv genug, das traurige Schauspiel begeistert zu beklatschen, fertig. Für mich die naheliegendste Erklärung.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2020 07:37

    Gute Nachrichten für die FPÖ! Die Diskrepanz zwischen den Worten des Herrn Kurz und seinen Taten wird ja immer offensichtlicher, da braucht die FPÖ nur endlich wieder einen Spitzenkandidaten mit Biss und geschliffener Rhetorik. Wobei mir egal wäre ob dann die FPÖ stärkste Kraft würde (gut möglich) oder die ÖVP endlich auf die Linie ihrer Wähler kommt (wenig wahrscheinlich solange der Karas da ungestört werkt).

    Zuwanderer-Krawalle in Wien, und wohl bald im Rest von Österreich, die Regierung gründet eine neue Expertenrunde – hallo FPÖ.
    Die EZB druckt Unsummen, damit das überhaupt noch funktioniert muss die EZB Anleihen über Anleihen kaufen, Staatsfinanzierung pur – hallo FPÖ.
    Der Kurz verspricht der EU mehr Geld, stimmt EU Steuern zu und EU-Schulden sollen auch noch gleich kommen – hallo FPÖ.
    Nun soll noch mehr Zensur kommen – hallo FPÖ, spätestens hier müsstet ihr aufwachen, denn die Opfer werdet ihr sein; neben der Demokratie selbstverständlich.

    Die Berge an Lügen rund um Klimawandel, Corona, Zuwanderung, Integration, Gender, Energiewende und Quoten schreien laut nach einer Opposition!
    Die Unfähigkeit unserer Verwaltung, die komplizierten Gesetze, die schlampig formulierten Verordnungen schreien nach einer Opposition!
    Die linx/grüne Justiz, welche bei Migranten und Sozialisten auf beiden Augen blind ist, schreit nach einer Opposition!

    Und was tut die FPÖ? Pressemeldungen! Welche aber die gekauften Medien ignorieren; so wird das nichts.

  6. Ausgezeichneter KommentatorNotimetodie
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2020 14:39

    Kurz, das Mensch gewordene trojanische Pferd.

  7. Ausgezeichneter KommentatorTyche
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2020 06:40

    Bei Kurz wundert mich wirklich nichts mehr!
    1. Anzeichen seines Machtstrebens - der Mitterlehnerputsch, den ich damals noch befürwortet habe!
    Aber man merke: Es kommt selten etwas Besseres nach!

    Die Koalition mit den Grünen,
    der Hinauswurf der Blauen aus einer funktionierenden Regierung, die aber mitte Rechts positioniert war,
    das Festhalten an Karas, der vor den EU Wahlen deutlich an Misstrauen des Wählers "gewonnen" hat, (täusche ich mich oder war er ursprünglich gar nicht als Spitzenkandidat für die ÖVP EU-Rige aufgestellt - Vorzugsstimmenwahlkampf? Das war doch ein mehr als gefinkelter Dreh, dass es so ist, wie es ist!)
    Das alles macht doch den Verrat Kurzs am Wähler,
    an seinen eigenen Wahlversprechen, mit denen er doch so haushoch gewonnen hat,
    an der "Ideologie" der Türkisen mehr als deutlich!

    Man muss sich nur diese Regierungsriege einmal anschauen!

    Anschober, der über Verfassung, Recht und Gestz drüberfährt und absolut keine Einsicht zeigt, es ihm sowas von wurscht ist!
    Tanner, die den Rest des BHs völlig ruiniert und der EX MInister das absolute Misstrauen aussprechen, ihren Rücktritt fordern!
    Da passt doch der scheinbare "Wendehals" Kurz recht gut dazu, bestens kompatibel mit einer Fr. Merkel!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2020 11:44

    Dieser Tagebucheintrag ist eine schöne Dokumentation, wie die ÖVP vor und mit Kurz redet und was sie tatsächlich macht. Die gesetzten Handlungen bewirken fast immer das genaue Gegenteil von der aktuellen Erzählung. Man spricht dabei landläufig von Täuschung oder dem Trojanischen Pferd, wo unterwanderte, gekaperte ehemals konservative Parteien einer linksradikalen Politik in der EU zum Durchbruch verhelfen. Man muss eigentlich vollkommen blind oder blöd sein, wenn man diesen Zusammenhang als Wähler ignoriert. Wollen wir wirklich in dieser linksradikalen Utopie leben? Warum hat die ÖVP (mit den Grünen) so hohe Zustimmungswerte, ist das Massenhypnose und wie war das vor 87 Jahren?


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  1. Rosi
    01. August 2020 14:53

    Vielleicht gibt es auch ein 'Ibiza-Video' von Kurz?!?

    Als ich ein Kind war, oder auch noch als Jugendlicher, nannte man die Dinge beim Namen: Eine Kuh war eine Kuh, ein Pferd war ein Pferd. Und jeder durfte im Prinzip behaupten, die Kuh wäre ein Pferd, aber fast alle anderen hätten protestiert.

    Heute ist es genau umgekehrt.
    1. Es wird uns eingeredet, die Kuh ist ein Pferd.
    2. Es darf niemand sagen, daß das falsch wäre.
    3. Es gibt keine noch so kleine Organisation in der westlichen Hemisphäre, die denen hilft, die Tatsachen feststellen.

    (Siehe auch, was Thilo Sarazzin mitmacht.)

  2. alexandrabader (kein Partner)
    31. Juli 2020 15:45

    Kurz ist eine Mogelpackung, er wurde über russische Netzwerke gefördert, die u.a. via Raiffeisen einen Fuss in der Partei haben. Sowas ist auch andere Parteien widerfahren, man denke an die SPÖ mit Gusenbauer....

    es ist inhaltlich nicht zu 100% entlarvend, aber man kann es doch auch daran erkennen, wofür die "neue Volkspartei" eintritt (einen Vorgeschmack gab es mit Grasser und anderen Magna-Leuten).

    Wenn sich u.a. Kurz bei Befragungen im U- ziehrt, es keinen Laptop und kein Erinnerungsvermögen gibt, hat das auch damit zu tun.

  3. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    30. Juli 2020 12:59

    Alles völlig richtig. Dieser Herr Karas ist mir seit ewig ein Dorn im Auge - er ist für mich ebensowenig ein ÖVP-Mann wie der Herr vander Bellen ein Bundespräsident für alle ist. Herr Karas gehört mit einem sanften Arschtritt aus der Partei entfernt, sanft nur deshalb, damit sich nicht irgendeine NGO aufregt. Karas bitte raus! Und bitte möglichst bald! Geh mit Gott, aber geh endlich!

  4. fewe (kein Partner)
    30. Juli 2020 12:08

    Vielleicht spielen die in der EU einfach "good cop", "bad cop". Karas spielt den Guten dort.

    Das mit Dönmez hatte ich überhaupt nicht verstanden, denn "Knierer" ist ein Begriff im Wienerischen. Wie man da auf Blowjob kommen kann, liegt wohl eher an den Leuten, die das unterstellt hatten. Man sollte vielleicht nicht ständig Pornos konsumieren.

  5. https://tinyurl.com/y4qe6csm (kein Partner)
    30. Juli 2020 12:01

    Ua. als Mitglied der "Spinelli Gruppe" im EU-Parlament (benannt nach dem ital. Kommunisten, EU-Politiker und "Gründervater" der heutigen EU Altiero Spinelli) spielt Karas eben in einer anderen Liga.
    Merkel, Hollande und Renzi pilgerten als damalige Regierungschefs vor Jahren am Rande eines Gipfels sogar zu Spinellis Grab.

    Ohne Zweifel wird eine schützende Hand über ihn gehalten.
    Dieser wohl mächtigsten und parteiübergreifenden Gruppe im EU-Parlament geht es um nichts weniger als einen zentralistischen EU-Superstaat nach linkem Muster, und die Zerschlagung der Nationalstaaten.
    Karas ist das einzige ÖVP-Mitglied dort, unter überwiegend linken und linksextremen Politikern aus ganz Europa.

    • astuga (kein Partner)
      30. Juli 2020 12:12

      Und weil auch von ihm die Rede im Artikel ist, für Nehammer gilt ähnliches wie für Karas und andere ÖVP-ler die weder bürgerlich noch konservativ sind.
      Man muss sich ja bloß ansehen, bei wem Nehammer studiert und seinen etwas seltsamen akadem. Grad erworben hat (bei Peter Filzmaier).

      Übrigens war Nehammer zufällig auch direkter Nachfolger des geschassten Dönmez als Migrations- und Integrationssprecher.

  6. AppolloniO (kein Partner)
    30. Juli 2020 11:42

    AU beklagt und hinterfragt den Wandel Kurz` vom bürgerlich-liberalen ins grünliche Linkslager.
    Ganz einfach: Der ursprüngliche Kurs überraschte den Mainstream, der dachte alles im Griff zu haben, vor allem in der ÖVP!
    Nun sammelt sich die rotzgrüne Meute wieder und schießt aus allen Rohren. Keine Chance für Irgendwen.
    Deshalb: Umfärben, umfärben, umfärben....

  7. Walter S. (kein Partner)
    30. Juli 2020 10:01

    Kanzler Kurz läßt zwischendurch tatsächlich sowas wie Verstand und Logik aufblitzen - man wird ja gegenüber Politikern bescheiden. Er ist zumindest intelligent genug, um die ihm auferlegte Agenda durchzuziehen, und damit hat es sich schon wieder. Die Österreicher sind aber selber schuld, daß es soweit kommen konnte, eine derart miese Regierung passiert nicht über Nacht. Der Staat samt Politik und angeschlossenem Machtapparat gehört aus allen Bereichen entfernt, vor allem in der Bildung. Geld gehört privatisiert. Leider alles illusorisch, somit geht's fröhlich weiter in den Untergang. Ein schwacher Trost, daß es überall so ist. Sowas ermöglicht Typen wie den Apparatschik Genosse Karas.

  8. Anmerkung (kein Partner)
    30. Juli 2020 08:03

    Seltsamerweise interessiert sich bis heute niemand dafür, was der Detektiv H. und der Rechtsanwalt M. mit den Videoherstellungs-Utensilien angestellt haben, nachdem diese aus Ibiza zurückgebracht worden waren. Sonst hätte man vielleicht draufkommen können, dass damit im selben Jahr später auch noch das Lichtenfels-Video angefertigt wurde.

    Aber gut, es interessiert sich ja auch niemand dafür, wer alles im Besitz einer Kopie des Mitschnitts jener Sitzung ist, in der die maßgeblichen Leute darüber informiert wurden, dass man eine Koalition mit der FPÖ unbesorgt eingehen könne, weil ja mithilfe eines gewissen Videos von den Balearen die Strache-Partie problemlos wieder verjagt werden könne.

  9. unbedeutend (kein Partner)
    30. Juli 2020 07:41

    Wann immer im EU-Parlament das Thema Abtreibung zur Sprache kommt, kann man sich sicher sein, dass die ÖVP-Riege in Übereinstimmung mit der EVP-Fraktion für das "Recht" auf vorgeburtliche Kindstötung stimmt. Einzig Herr Mandl ist (manchmal) eine Ausnahme.
    Diese Partei ist menschenfeindlich und verlogen.

  10. Jonas (kein Partner)
    30. Juli 2020 07:13

    Und wieder führt Unterberger unverständlicher Weise an, dass es sich bei Nehammer um einen "ehemaligen Offizier" handle und dieser Kadavergehorsam bevorzuge. Faktum ist, dass es Nehammer beim BH als Einjährig Freiwilliger Präsenzdiener und dann als Offizier auf Zeit in knapp 4 Jahren lediglich bis zum im Ministerium sitzenden Reserveleutnant ohne Erfahrung bei der Truppe und ohne Befehlsgewalt gebracht hatte und nie Berufsoffizier mit Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie war. Das war es dann aber auch schon.
    Viel interessanter ist hingegen, warum Nehammers Gattin stellvertretende Kabinettschefin der Selbstverteidigungsministerin Tanner ist...

    • astuga (kein Partner)
      30. Juli 2020 12:20

      Nehmammers Aufstieg ist insgesamt sehr seltsam.
      Man fragt sich, wie er bereits sehr früh div. Tätigkeiten ohne nennenswerte Ausbildung aufnehmen konnte.
      Danach die üblichen Jobs im parteinahen Umfeld für Parteizöglinge.
      Und schon ist er Abgeordneter und in Folge Regierungsmitglied.

    • Jonas (kein Partner)
      31. Juli 2020 06:35

      astuga, diese Tatsache finden Sie z.B. auch beim so unerträglich rotzigen Wr. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Auch dessen durch den tschechischen Agenten Zilk geförderten politischen Aufstieg ist bemerkenswert, hat er doch, wenn überhaupt außer der Matura, keine sonstige Berufsausbildung.

    • astuga (kein Partner)
      31. Juli 2020 22:38

      Ja, Hacker hatte ich dabei auch im Hinterkopf.
      Man könnte auch noch die beiden EX-Kanzler Kern und Faymann erwähnen.

  11. mayerhansi (kein Partner)
    30. Juli 2020 06:20

    Der Bekanntheitsgrad des Widerlings entstand einst als Autorowdy!

  12. machmuss verschiebnix
    28. Juli 2020 23:23

    OT:

    "Front-Line" Doktoren gaben in den USA ihre Stellungnahme bezüglich Corona-Behandlung ab . Im Link (ganz unten) wettert eine resolute Ärztin gegen fake Big-Pharma-Studien und für Behandlung mit Hydroxychloroqine - leider schwer verständlich (aber überzeugend :))) - hier ein Übersetzungs-Versuch :

    » ...was mich aufregt - ich sehe Leute, die keine Luft kriegen - ich sehe Patienten hereinkommen - ich sehe diverse Krankheiten in meiner Ordination, aber keine keine davon ist ein Todesurteil. Und deshalb entschließe ich und medikamentiere und ich sage "es ist ok Sie können gehen" und wir behandeln sie zum Weggehen - keiner ist gestorben. Also wenn ihnen irgendein fix-fertig Gestiefelter, von Big-Pharma Gesponsorter erzählt "wir haben Studien die zeigen daß es nicht hilft" da sage ich ihnen kategorisch, das ist fake science. Ich möchte wissen, wer ist verantwortlich für diese Studie - ich möchte wissen wer dahinter steckt, denn keinesfalls kann es sein, daß ich 350 Patienten behandle - und es werden laufend mehr - und keiner ist tot und allen geht es besser, da kann keiner sagen, daß es nichts hilft. Ich bin ein echter Zeuge, drum kam ich hierher, Amerika zu sagen, niemand braucht krank zu werden, dieses Virus ist behandelbar, es gibt Hydroxychloroquine, Zink und Azithromycin - hallo - sie brauchen keine Maske - sie wollen die Schulen nicht öffnen - aber nein, kein Lockdown nötig - es gibt Vorsorge und es gibt Behandlung «

    https://streamable.com/12p3cr

  13. Specht
    28. Juli 2020 21:40

    wie kommt es, dass.. sorry, das hat jetzt sein müssen

    • machmuss verschiebnix
      29. Juli 2020 00:13

      ... das mußte jetzt sein - auch sorry [kudder]

    • machmuss verschiebnix
      29. Juli 2020 00:27

      @Specht,

      wußten Sie eigentlich, daß man einen Kindskopf nicht IMMER ernst nehmen muß ?

  14. Franz77
    28. Juli 2020 20:48

    Dilettanten und Stümper wo man hinschaut. Also bitte, ein paar könnte man doch locker abmurksen. Bei den Babies könnt ihr es auch. Woher die Skrupel? Hippokrates kann es nicht sein, seitdem ihr den Eid auf Maimonides ablegt.

    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/271-covid-19-patienten-auf-intensivstationen-erstmals-seit-monaten-kein-neuer-todesfall-a3299500.html

  15. Jenny
    28. Juli 2020 19:40

    OT

    https://t.me/Q_D_R_A/5882
    nun zeigen alle ihr wahres gesicht und beweisen damit eigentlich nur, daß es keine pandemie gibt, egal was da wer incl. kurz behauptet..

  16. Dr. Faust
    28. Juli 2020 19:18

    Dieser hochlöbliche Beitrag von Doktor Unterberger ist gefühlt der ca. 50-zigste, in dem er sich über die "Irrtümer" von Kurz "wundert" bzw. überrascht zeigt, obwohl fast allen hier klar ist, dass Kurz ein eiskalter Karrierist ist, der mit der linksgestrickten EU-Meute heult und läuft und tötet.

    Meine Einschätzung: A.U. weiss seit Langem, wie der Kürzling gestrickt ist, will das aber nicht offen ansprechen und ihn nicht offen kritisieren. Es würde aber einen längst fälligen Schritt bedeuten, wenn er sich endlich doch dazu durchringen könnte. Es wäre für diesen Blog bzw. viele Mitdiskutanden hier auch eine Erlösung und würde neue Horizonte eröffnen.

    • Jenny
      28. Juli 2020 19:42

      richtig denn in der Hinsicht macht Kurz keine Irrtümer das ist alles geplant, vermutlich nicht von ihm, dazu reicht sein Hirnderl net aus, sondern von seinen Hintermännern ala Soros. Merkl, Gates etc

    • Undine
      28. Juli 2020 22:48

      @Dr. Faust

      Bin auch Ihrer Meinung!

    • pressburger
      28. Juli 2020 23:24

      Absolut zutreffende Zusammenfassung

  17. Dr. Faust
    28. Juli 2020 18:53

    A.U. schreibt:

    "...bedenklichen Initiative von Karoline Edtstadler einzustufen. Sie will – sogar gegen den Widerstand der offenbar stärker als sie an Menschenrechten und Meinungsfreiheit orientierten derzeitigen EU-Kommission – ein neues scharfes Zensurgesetz durchbringen, das als "Hass im Netz" getarnt wird. Dass dieser Vorstoß gerade von Edtstadler kommt, macht besonders betroffen, hat man sie doch lange für eine Idealverkörperung der versprochenen Mitte-Rechts-ÖVP gehalten..."

    Ich hatte mich schon vor der letzten EU-Wahl gefragt, wie A.U. zu dieser Einschätzung kam. Edstadler mag ein ganz klein wenig weniger linksextrem sein als der Herr Karas, aber es war schon damals klar, dass sie keine Mitte-rechts-Ausrichtung hat.

  18. Brigitte Imb
    28. Juli 2020 17:01

    Eine Erklärung für Kurzens ÖVP? Kabale. Sie helfen die NWO voranzutreiben.

  19. Franz77
    28. Juli 2020 16:37

    Der medial weggesperrte Martin Sellner ist hier wieder zum Anhorchschauen: https://dlive.tv/MartinSellner

  20. CIA
    28. Juli 2020 15:50

    Kurz und Karas sind sich nicht spinnefeind. Eine Inszenierung! Beide kommen aus dem gleichen Lager, dem Soros/Eliten-Clan. Es bestätigt sich nur,dass Kurz mit seiner Politik für das Land Österreich, uns verarscht.(Verzeihung) Herr Kurz eliminierte alle Politiker die nicht -systemkonform waren. Eine eigene Meinung vertreten und für das Wohl des Volkes arbeiten, mon dieu, "wo kommen wir da hin"?

  21. Haider
    28. Juli 2020 15:40

    Sie kennen den Spruch? "Wer in der Jugend kein Linker ist, der hat kein Herz. Wer im Alter kein Rechter, der hat kein Hirn." Bei den derzeitigen ÖVPlern scheint's umgekehrt zu sein.

    • Walter S. (kein Partner)
      30. Juli 2020 10:16

      Der Spruch hat natürlich seine Berechtigung, trotzdem geht er mir gewaltig auf die Nerven, weil darin das übliche Klischee vom lieben, gerechten und moralisch nach Höherem strebenden linken Idealisten gebracht wird, während der Rechte als kalt, egoistisch und berechnend erscheinen muß, der im Alter alle Ideale über Bord geschmissen hat.

      Nur linke Ideale sind gute Ideale, nicht wahr?

      Unsere jungen indoktrinierten Ideologen, kaum dem Verbildungssystem entwachsen, werden uns schon noch zeigen, wie die richtigen Ideale ausschauen.

      Diesen Spruch hat in seiner Hinterhältigkeit garantiert ein Linker geprägt.

  22. Notimetodie
    28. Juli 2020 14:39

    Kurz, das Mensch gewordene trojanische Pferd.

  23. Paul
    28. Juli 2020 14:36

    Ich habe von Kurz noch nie etwas gehalten und werde auch niemals etwas von IHM halten, gerade weite Teile der älteren Generation sind aber nach wie vor von diesem meiner Meinung nach täuschendem Verhalten angetan, was mich zunehmend mehr an dieser Generation zweifeln lässt.

    Ich für meinen Teil nütze jeden Tag um Leute zu überzeugen, auf wen sie das hereingefallen sind. Als langjähriger "Schwarzwähler" hoffe ich mittlerweile auf einen möglichst baldigen Untergang dieser Partei, manche nennen diese ja schon Verräterpartei.
    Karas soll sich doch einer linken Gruppierung anschließen, ich für meinen Teil hoffe auf eine Neugründung einer bürgerlichen Partei mit konservativem Zuschnitt. Mit Kurz wird das nichts mehr und ich freue mich schon auf den Tag, an dem er von Österreichs Politik verschwindet.
    Die kritischen Stimmen zu seiner Person, werden ja Gott sei Dank zunehmend mehr.

    • Konrad Hoelderlynck
      28. Juli 2020 18:53

      Karas i s t bereits Mitglied einer linken Gruppierung, und diese heißt ÖVP.

    • Majordomus
      28. Juli 2020 23:09

      Die kritischen Stimmen werden mehr, wenn man gezielt danach Ausschau hält. Geben tut es sie schon lange, genützt hat es nichts. Aufklären, überzeugen - Ihr Bemühen in allen Ehren! Jedoch, es kommt zu spät. In den Volksschulen in den Städten sind deutsche Muttersprachler in der Minderheit, Mohammed ist in manchen Bezirken längst der häufigste Vorname. Und jeden Tag landen Hunderte Invasoren an den Außengrenzen an, ohne dass sie an der Einreise gehindert werden. Gleichzeitig praktisch in Zeitlupe der wirtschaftliche Zusammenbruch, während sich alle wie das Kaninchen vor der Schlange in Schockstarre wegen einer herbeigeredeten Pandemie befinden. Wohin das führen wird? Ich kann es Ihnen sagen. In ein Desaster. Windzeit, Wolfszeit, Schwertzeit, Beilzeit, bis dass die Welt zerbricht. Sie können es sich ausrechnen, in welchem Zeitalter wir uns gerade befinden.
      Schuld daran sind ausschließlich die Schwarzen, weil sie jahrzehntelang den Sozialismus mitgetragen und gewähren haben lassen. Und diese Wähler sollen jetzt umdenken? Niemals. Sie wählen nächstes Mal wieder wie die dümmsten Kälber ihren Schlächter.

  24. haro
    28. Juli 2020 13:59

    Kurz und Karas sind beide glühende Europäer!

    Das von ihnen inszenierte Theater über Rabatte bei den verdoppelten ? Milliarden ? Euros (genaue Zahlen werden nicht genannt) die Österreich nun der EU zur Verfügung stellen muss ist an Verlogenheit nicht zu überbieten.

    Und den ach so sozialen Linken ist das Aussackeln der österreichischen Arbeiterschaft, die Verarmung einer Mittelschicht zu Gunsten kapitalistischer mafiöser Clans in fremdem wie im eigenen Land noch immer nicht genug.

    Noch höhere "Solidaritätsbeiträge" an die EU zur ungerechten Verteilung, zu gewünschten links-politischen Regierungen und noch mehr Sozialtouristen zur Kulturveränderung Europas sind das Ziel.

    Es geht mit Österreich steil bergab. Wie sehr die Steuereinnahmen fehlen werden und wie sehr die gewünschten Koalitionsfreunde die grünen Verbotsapostel, Demoliebhaber und Migrantenfreunde der Wirtschaft und Österreich Schaden zufügen, kommen die unerfahrenen Regierungsmitglieder erst drauf wenn es zu spät ist.

  25. kremser (kein Partner)
    28. Juli 2020 11:44

    Dieser Tagebucheintrag ist eine schöne Dokumentation, wie die ÖVP vor und mit Kurz redet und was sie tatsächlich macht. Die gesetzten Handlungen bewirken fast immer das genaue Gegenteil von der aktuellen Erzählung. Man spricht dabei landläufig von Täuschung oder dem Trojanischen Pferd, wo unterwanderte, gekaperte ehemals konservative Parteien einer linksradikalen Politik in der EU zum Durchbruch verhelfen. Man muss eigentlich vollkommen blind oder blöd sein, wenn man diesen Zusammenhang als Wähler ignoriert. Wollen wir wirklich in dieser linksradikalen Utopie leben? Warum hat die ÖVP (mit den Grünen) so hohe Zustimmungswerte, ist das Massenhypnose und wie war das vor 87 Jahren?

    • kremser (kein Partner)
      28. Juli 2020 17:48

      es sollte auch noch angemerkt werden, dass die ursprüngliche Erhöhung von 500 auf 750 Mrd. Euro, die Rausverhandlung von Rabatten durch die Nettozahler schon eingepreist hatte. Wir könnten also Zeugen eines wunderbar inszenierten Schauspiels geworden sein, wo die Regierungschefs der Nettozahler (außer Deutschland natürlich:) in einer heldenhaft Schlacht Rabatte rausschlugen, um mit wehenden Fahnen als Beschützer ihrer versklavten Länder einzuziehen.
      Merke: Nichts passiert hier zufällig!

  26. Peter Kurz
    28. Juli 2020 11:42

    Karoline Edtstadlers Wandlung zur linken Blockwärterin tatsächlich ist die größte Enttäuschung.
    Begreift die ÖVP nicht, dass das Zensurgesetz gegen "Hass im Netz" von Links schamlos ausgenützt werden wird?
    Jede Kritik an Islamisierung, Multikulti oder anderen linken Dogmen kann dann vorm Richter enden!

    Nein, nein und nochmals NEIN zu Meinungsgesetzen.

    • Riese35
      28. Juli 2020 12:46

      Edtstadlerin ist keine Enttäuschung. Sie hat genau das angekündigt. Wer zwischen den Zeilen lesen und hören konnte, dem war das klar, als Kurz seine Kandidat*$§!?)(Innen zur EU-Wahl vorgestellt hat.

      Edstadlerin als meistbeworbene Spitzenkandidatin stand im Abseits, als Kurz, Karas und Seehofer das Wort führten. Ein einziges Mal war es ihr gestattet, von der Seite her zum Mikrophon zu treten und die Worte "Glühende Europäerin" hinauszuwürgen.

      Gesten sagen mehr als Worte. Damals schon war alles klar, und es hat sich bis heute nichts geändert, sondern alles nur bestätigt.

    • Riese35
      28. Juli 2020 12:48

      Korrektur. Tut leid, ich meinte Weber, nicht Seehofer ...

    • pressburger
      28. Juli 2020 16:26

      Martin Sellner musste schon dran glauben ? Wer wird der nächste sein ?
      Die Rote Mafia braucht keine Begründung um jemanden mundtot zu machen.
      Das einzige Vergehen, die Wahrheit sagen. Klappe zu, Affe tot.

  27. Cotopaxi
    28. Juli 2020 11:26

    Müsste die Edtstadlerin nicht in Brüssel sitzen, schließlich war diese besonders glühende "Europäerin" Spitzenkandidatin der Schwarzen Pest für den EU-Quatschsalon?

    Oder war diese Kandidatur Edtstadlers nur ein weiterer Fake, um nicht den widerlichen Karas plakatieren zu müssen?

    Wir werden es nie erfahren.

    • Riese35
      28. Juli 2020 12:53

      Auf dieser Ebene haben wir es mit lauter Multitalenten zu tun, die der Multilokation fähig sind. Bei Blümel ist es nicht viel anders.

      Ich verstehe nur nicht, warum auf diese Fakes immer noch so viele Wahlschafe hereinfallen.

  28. hellusier
    28. Juli 2020 11:23

    Karas ist der pc-Internationalen verpflichtet , die nichts anderes als die SI von "damals"
    ist und der alle Diktatoren des arabischen Frühlings ,Obama und die US-Demokraten ,
    die Merkel-Macron -Junker-EU samt Bilderberger auf den Leim gegangen sind und
    unter internationalen Entsetzen über die politische Missgeburt "IS "eine Kriegs -und Migrations-
    Maschinerie heraufbeschworen hat! Dabei war eine Demokratisierung nie das Ziel des
    sog.pc-Westens , sondern die Schaffung von neuen Vasallen-Staaten einer pc-USA/EU
    Das ist deutlich am politischen Islam , der Gier der NGOs und ihrer Finaziers weltweit
    in die Hose gegangen ! Dafür wird nun der BÜRGER (USA/EU) von solchen Kollaborateuren -wie Karas - gewissenlos erpresst mit allem was so "Angst" macht .so dass die Zivilisierten am Altar der Aussichtslosigkeit geopfert werden müssen ,um so
    durch eine Politik der verbrannten Erde ,endlich dem verhassten christlichen Abendland
    mit seinen Bildungsbürgern den Boden zu entziehen!
    Die Konkurrenz meucheln ,um sich ins Spiel zu bringen , ist die Devise dieser Art von System-Kriechern!! Denn Karas ist und bleibt ein " Günstling" seines Schwiegervaters- da kann er sich häuten ,wie er will !

  29. Undine
    28. Juli 2020 11:06

    ""Schwarz macht Geil" - JVP Wahlkampfauftakt 2010"

    https://www.youtube.com/watch?v=SsBWC7zie94

    Das war mMn das niedrigste Niveau, auf das sich eine Partei bis dahin begeben hatte. KURZ, der Erfinder des GEILO-MOBILS!
    Ich habe Sebastian KURZ damals wohl richtig eingeschätzt.....

    • Riese35
      28. Juli 2020 12:59

      In diesem Geilomobil sitzt er immer noch, nur hat er es mittlerweile perfektioniert. Seine Funktion ist vergleichbar mit der einer Mottenfalle: die Wahlschafe bleiben daran picken.

    • steinmein
      28. Juli 2020 14:30

      Es scheint, dass das Geilo-mobil mit luetischen Bakterien verseucht war. Die Zersetzung der gutartigen Gehirnzellen setzt deutlich ein.

    • pressburger
      28. Juli 2020 16:27

      Manche Menschen entwickeln sich nicht weiter. Nur der Spielplatz wird immer grösser.

    • Specht
      28. Juli 2020 16:29

      Niemand hat sich bei den Schwarzen mit ihrem tückischen Überguss geändert, sie halten die Sache für fortgeschritten und reif, ergo zeigen sie nach und nach was sie vertreten.

      Kurz alleine ist aber nicht der Macher, schauen wir doch seine Landeshauptleute an, die überpurzeln sich wenn es darum geht widerliche Vogelfreie und andere Patrioten zu brandmarken.

      Leider ist der Zug tatsächlich abgefahren und unser verwüstetes und verschenktes Land fast nicht wieder zu erkennen.

  30. Ingrid Bittner
    28. Juli 2020 10:40

    Gerald Grosz erklärt Kurz und seine Regierung auf seine scharf pointierte Art, wobei ich davon ausgehe, dass die aufgezählten Fakten immer stimmen, sonst wäre er wohl längst schon vor dem Kadi:
    Die Regierung der GEsetzesbrecher: https://www.youtube.com/watch?v=XID2kpqb5HI

    • Undine
      28. Juli 2020 10:56

      Danke für den Link! GROSZ hat mit jedem Wort recht!

    • pressburger
      28. Juli 2020 11:02

      Die Maskenpflicht soll für alle sichtbar die Nation spalten.
      Auf der einen Seite die braven, dem Regime treu ergebenen, die verschlagenen Opportunisten, an der Maske zu erkennen.
      Auf der anderen Seite die Unbeugsamen, die freien Bürger, die unmaskiert auftreten.

    • logiker2
      28. Juli 2020 13:32

      @pressburger, ******************************,

  31. Ingrid Bittner
    28. Juli 2020 10:29

    @Cato: zum moralischen Problem der jungen Politiker: da fällt mir die Aussage von
    General oder ... (bei diesen Rängen kenn ich mich nicht aus und hab's mir auch nicht so wirklich gemerkt) Edmund Entacher ein, der gemeint hat "die Bubis und die Bobos" interessieren sich nicht für's Bundesheer.

    Wenn sie Anstand und Moral hätten, dann müssten sie ja auch überlegen, wie schützt man sein Volk - abgesehen davon, dass das ja auch ein Punkt der Verfassung ist, aber wahrscheinlich für Kurz wieder eine juristische Spitzfindigkeit. Österreich ist zur umfassenden Landesverteidigung verpflichtet und nur mit einem funktionierenden Heer kann man sein Volk schützen - ich mein ja nicht, dass die Bayern oder Slovenen einmarschieren, nein, ich meine die Naturkatastrophen.
    Ich habe im August 2002 so einen Hochwassereinsatz des Bundesheeres miterlebt und ich gestehe, bis dahin hab ich nicht so wirklich gewusst, was die zu leisten im Stande sind, aber seither weiss ich es auch aus der Praxis und nicht nur theoretisch.

    • Undine
      28. Juli 2020 10:52

      Das sehe ich auch so!

    • steinmein
      28. Juli 2020 14:47

      Ich sehe auch keinen Einmarsch der Bayern oder anderer Nachbarstaaten.
      Mir genügt ein Ansturm von Einwanderungswilligen( siehe wie szt die Gendarmen zur Seite geschoben wurden) in der Folge jedoch mit (illegalen) Waffen.
      Dies nennt man asymetrischen Krieg, der mir gefährlicher, weil unkalkulierbar scheint.
      Die Assistenz bei Naturkatastrophen ist im Sinne einer Landesverteidigung ein gewollter Nebenschauplatz, bei dem aber die Ausbildung mit Sandsäcken oder Schneeschaufel ausreicht. (Die Pioniere sind da eher für solche Einsätze prädistiniert und werden ohnehin bestens ausgerüstet).
      Die Luft über uns wäre, weil schrankenlos, ohne Überwachung ein Tummelplatz für diffuse Gestalten.

    • Specht
      28. Juli 2020 17:53

      Die Sache mit der Moral und Anständigkeit ist auch nicht zu durchschauen, denn wie kommt es das:
      Die Antifa und die rot-grünen Randalierer ungeniert eine Spur der Verwüstung ziehen mit dem Motto weg mit allen Grenzen, Anarchie und alle sollen sich hier bedienen. Das ist doch staatszerstörend, gegen die Verfassung ,ein Verbrechen. Es hat aber noch niemand ihre Aktionen ernstlich verhindert.

      Die andere Seite wieder zeigt die ganze Schärfe den Gesetzes bei verrückten "Reichsbürgern", die das Areal eines Bauernhofes zum eigenen Staatsgebiet machen wollen und Grenzen einführen. Sie sitzen alle ein. Wie passt das zusammen?

    • jo
      28. Juli 2020 19:16

      Ich weiß was das Bundesheer leistet.
      Ich war 1976 an 3 Einsätzen beteiligt.
      Lawinensprenge
      Brücke bauen
      Bachbett räumen
      Die Bobos kaben nicht die geringste Ahnung was sich in der wirklichen Welt abspielt.

    • Ingrid Bittner
      28. Juli 2020 21:10

      @steinmein, da haben sie schon recht mit dem Nebenschauplatz, aber auch für einen Nebenschauplatz braucht man eine adäquate Ausrüstung! Und wenn sie einmal Soldaten im Hochwasser arbeiten gesehen haben, die nicht einmal Gummistiefel hatten, dann wissen sie, wie es um unser Herr bestellt ist. Ich wage gar nicht daran zu denken, wie es bei dem schweren Gerät ausschaut.
      Es ist ja nur gut, dass bei Naturkatastrophen die Bürgermeister mit vielen Möglichkeiten ausgestattet sind, sie können z. B. Bagger von Baufirmen für den Arbeitseinsatz heranziehen, das Bundesheer hat ja kein schweres gErät in ausreichender Menge und guter Beschaffenheit.

    • Mentor (kein Partner)
      30. Juli 2020 08:48

      Das "Heer"? ist vorrangig für die Landesverteidigung da und erst in dritter Linie für den Hochwassereinsatz einzusetzen.
      Die entsprechende Volksbefragung zur Wehrpflicht ging nur deshalb so aus weil der Großteil der Österreicher das BH als Versicherung ihres Hauses in der roten Zone sieht.
      Typisch österreichisch, jämmerlich.

  32. Ingrid Bittner
    28. Juli 2020 10:20

    Dieses Video hab ich heute schon andernorts gepostet, aber es enthält so viel was auch hierher gut passt:
    Das gab es noch nie: Eine Regierungschefin, die tagelang darum bettelt, möglichst viele Milliarden sTeuergelder ihres Landes an Dritte verschleudern zu dürfen:

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=30&v=jfPN42DtHoo&feature=emb_logo

    Marc Bernhard zählt einige Fakten auf, die wirklich hinterfragenswert sind.
    z. B.
    die Haushaltseinkommen im Vergleich zu Deutschland - Italien und Griechenland haben z.B. ein viel, viel Höheres
    die Arbeitslosenzahlen dzt. und künftig, die deutsche Autoindustrie beabsichtigt zigtausende Arbeitsplätze zu streichen, angeblicher Grund: Corona, dabei gab es die Ankündigung schon viel, viel früher
    Elektroautos: der größte Mummpitz, China hat sämtliche Förderungen dafür gestrichen, weil man dort erkannt hat, dass alles so nicht ist, wie erhofft und dargestellt
    Rentenhöhe und -antrittsalter
    undundund

    Es ist doch überall dasselbe, da wird uns was vorgegaukelt was einer näheren Überprüfung überhaupt nicht stimmt.

    Wenn man Kurz so zuhört, dann mimt er so den gütigen Vater, alles für's Volk und in Wirklichkeit ist ihm alles sch....egal. Und seine Vasallen unterstützen ihn, wo es nur
    geht. Karas hat er in die EU lassen, weil dort kann er ja eigentlich wenig anstellen.
    Was er dort plappert hat ja eigentlich keine Auswirkungen auf den MOloch EU.

    Kurz ist ein Mensch, der offenbar völlig darauf getrimmt ist, so zu erscheinen, als ob er ja eh alles für das Volk tut. Tut er aber nicht, er hat nur seinen eigenen Erfolg im Sinn und dem ordnet er alles unter und wenn Österreich dabei drauf geht, es ist ihm schlicht und einfach wurscht. Hat er auch von Mamma Merkel gelernt. Siehe oben.

    Und ich weiss, ich wiederhole mich, aber es ist einfach so. Kurz kennt sich ja bei vielen Dingen in der Politik überhaupt nicht aus. Er hat's ja auch nicht gelernt. andere, die arbeiten sich wirklich hinauf, als kleine Ersatzgemeinderäte fangen sie an, schleppen Plakatständer und machen vor den wahlen Hausbesuche, etc.etc. Da lernt man,was das Volk wirklich braucht und wo es drückt.
    Kurz kann auch nicht Parlamentarismus. Er ist immer irgendwo, nur nicht im Plenarsaal, weil die freie Rede in der Diskussion kann er nicht. Hat man ja gesehen, in der kurzen Zeit zwischen den letzten Regierungen, da war er ja nur Abgeordneter, aber wo war er da? Abwesend.
    Und er macht's auch bei der EU so. Macron hat ihn sicher zu Recht gerügt, dass er nicht aufpasst und mehr mit seinem handy kommuniziert als mit den anwesenden Regierungschefs, wenn's um was geht, dann schweigt er. Da lässt er die anderen die Kohlen aus dem Feuer holen. Manchmal tut er zwar so, als ob er zuhört, aber wer weiss, wo da seine Gedanken sind.
    Und wirklich ein Gefühl für seinen Job hat er auch nicht, weil wenn er verfassungsrechtliche Grundsätze als juristische Spitzfindigkeiten abtut, dann hat er in all den Jahren noch nichts gelernt.

    Und was noch auffällig ist, jetzt ist er so verdammt still zum Thema Bundesheer. Offenbar haben die drei Herren Doskozil, Kunasek und Entacher genau das Richtige gesagt bei ihrer gestrigen gemeinsamen Pressekonferenz. Wenn Kurz Klartext geredet hätte, dann wäre es zu diesem gemeinsamen Auftritt der drei Herren ja gar nicht gekommen.

    • pressburger
      28. Juli 2020 10:33

      Man schaue nur etwas in die deutschen Wirtschaftsnachrichten herein. Die Betriebe sparen, reduzieren die Produktion, trennen sich von Mitarbeitern. Aufschwung sieht anders aus. Der Herbst ist noch nicht da, aber das Virus soll nach dem Wunsch der EU noch bleiben. Was haben Politiker aus der von ihnen ausgerufenen Krise gelernt ? Der Würgegriff wird immer enger.

    • Undine
      28. Juli 2020 11:00

      "Und ich weiss, ich wiederhole mich, aber es ist einfach so. Kurz kennt sich ja bei vielen Dingen in der Politik überhaupt nicht aus. Er hat's ja auch nicht gelernt. andere, die arbeiten sich wirklich hinauf, als kleine Ersatzgemeinderäte fangen sie an, schleppen Plakatständer und machen vor den wahlen Hausbesuche, etc.etc. Da lernt man,was das Volk wirklich braucht und wo es drückt."

      Also, eine große Erfindung stand doch am Beginn der KURZ'schen Politikkarriere---das GEILO-MOBIL!

    • Riese35
      28. Juli 2020 13:25

      >> "Da lernt man, was das Volk wirklich braucht und wo es drückt."

      Das scheint er ja zu beherrschen, denn er weiß genau, mit welchem Gesumsel und Getöse er seine Wahlschafe bei Laune hält. Die entscheindende Frage ist aber, ob er auch das tun und umsetzen will, was seine Wahlschafe nötig haben, wollen oder sich von ihm erträumen, oder ob er andere Ziele anstrebt. Schaut man sich die letzten Jahre an, dann wird man erkennen, daß eher Letzteres Sache ist.

    • logiker2
      28. Juli 2020 14:17

      @alle,***************************! doch m.E. wird dem Aspekt viel zu wenig Beachtung geschenkt : wer hat diesen jungen Blender in diese Position gehieft bzw. wer hält ihn dort. Warum ist in der ÖVP das große Schweigen ausgebrochen ob des marxistischen Schwenks bzw. des laufenden Gesetzes-ja Verfassungsbruchs ? Gibt es in der ÖVP tatsächlich nur mehr Vassallen und situationselastische Funktionäre bis zu den Bürgermeistern ? ja ? dann weg damit, denn dieser Weg wurde schon einmal beschritten, die Folgen sind bekannt.

    • pressburger
      28. Juli 2020 16:35

      @logiker2
      Mögliche Erklärung. Eine unsichtbare vis a tergo. Die EU folgt einem grossen Plan. Die Multi-Kulti, bolschewistische, der einzigen Zentrale gehorchende, Gesellschaft im Machtbereich der EU.
      Kurz kam wie gelegen. Hat zuerst alle getäuscht, das hat seinen Vorgesetzten gefallen, die Menschen glaubten ihm, auch ein Plus für Kurz. Dazu noch formbar weil ungebildet, arroganter Opportunist. Kurz wurde nach oben geschoben.
      Die Wähler haben die Führerriege in Brüssel bestätigt.

    • logiker2
      29. Juli 2020 15:30

      @pressburger, füe jene die die Entwicklung aufmerksamer verfolgen, wird der grosse Plan (Transformation nach Merkels Vision) immer deutlicher und Österreich ist, mittels Kurz und Neuer Volksparttei, wieder einmal dabei. Einen wesentlichen Beitrag leisten natürlich die sog. Philantrophen, derzeit noch als Verschwörung.

  33. Politicus1
    28. Juli 2020 10:09

    7,30 Minuten Lesezeit verschaffen dem O.K. viel zu viel Ehre.

    Ich vermute, Karas kann es nicht verkraften, dass einer seiner Nachfolger als Chef der Jungen ÖVP Bundeskanzler - und noch dazu so erfolgreich! - geworden ist, während es sich mit dem Ausgedinge in der EU-Parlamentshalle abfinden muss.

    KURZ tut mMn. gut, den Karas einfach zu ignorien. Was kümmert es die Eiche, wenn ihr ein kkleiner Dackel auf den Stamm pinkelt ...

  34. Reinhold Sulz
    28. Juli 2020 09:18

    Dass Politik nie das ist, das ein 100%ige Vorsichhertragen der eigenen Wahrheit erlaubt, sollte schon bekannt sein. Außer man regiert koalitionslos wie Thatchter damals in England. Dort gibt es auch keine nebenregierung, die sich Sozialpartnerschaft nennt.
    Wer es bei uns gegen die probiert, hat schon verloren. Man merkt es daran, wie sich der Wiener WKO-Präsident mit dem Ludwig und seinen Wahlkampfwirtshausgutscheinen abbilden lässt.
    Dem Kurz die zahlreichen Rücksichten vorwerfen heißt, die politische Realität in Österreich negieren.
    Gerade Karas ist dafür ein gutes Beispiel, Die Wirtschaftstreibenden lieben ihn, weil er (der aus dem kleinen Österreich kommt) ihre Anliegen häufig umsetzt, weil er in Brüssel genial vernetzt ist. Der hält dem Kurz die Wirtschaft still und damit den Rücken frei. Dafür darf er öfter abweichende Meinungen absondern. Das hat er sich hart erarbeitet.

    Der Autor dieses Beitrages weiß, dass Politik immer ein Geben und nehmen ist. Auch parteiintern. Woher also dieser Furor gegen Kurz?

    • Riese35
      28. Juli 2020 09:44

      Thatcher und Sozialpartnerschaft? Die hatte mächtige Gewerkschaften gegenüber und keine Scheu, den Kampf aufzunehmen.

      Und zu den Wirtschaftstreibenden: da sagen solche doch glatt, sie müssen ÖVP wählen, weil nur die ÖVP gegen Erbschaftssteuern wäre. Schon vergessen: war es nicht gerade die ÖVP, die die Erbschaftssteuern - geschickt getarnt als Grunderwerbssteuer - in enormem Ausmaß angehoben hat?

      Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Die Phantastillionen der EUdSSR werden dazu führen, daß marode Betriebe künstlich am Leben gehalten werden und zusammen mit 6. Urlaubswoche und 4-Tagewoche zu einem Verlust der Konkurrenzfähigkeit und damit zu einem Ausverkauf der EUdSSR führen.

    • Riese35
      28. Juli 2020 09:45

      Am Ende werden die Chinesen das Lachen haben. Zum Teil haben sie es jetzt schon. Bei uns hingegen wird Heulen und Zähneknirschen sein.

    • dssm
      28. Juli 2020 09:53

      @Reinhold Sulz
      Also ich bin "Wirtschaft" und reagiere allergisch wenn ich Karas höre. Viele Freunde und Kollegen sind auch "Wirtschaft" und denken alle gleich. Es ist die Raiffeisen Organisation (speziell Wien!) welche den Karas stützt. Nicht zuletzt hilft er den Wiener Pseudogenossenschaftern beim Zerschlagen der traditionell subsidiär und kleinräumig aufgestellten Raiffeisenorganisation in Richtung börsenkotierte Großbank.
      Folge dem Geld! Dann wird klar welche "Wirtschaftstreibenden" den Karas lieben, die echten Unternehmer sind es nicht!

    • pressburger
      28. Juli 2020 10:36

      Auch Wirtschaftstreibende können merkwürdige Gelüste haben, wie z,B, die Liebe zum Otmar Karas.

    • Ingrid Bittner
      28. Juli 2020 15:36

      @Reinhold Sulz;
      "Gerade Karas ist dafür ein gutes Beispiel, Die Wirtschaftstreibenden lieben ihn, weil er (der aus dem kleinen Österreich kommt) ihre Anliegen häufig umsetzt, weil er in Brüssel genial vernetzt ist...." Glauben sie das wirklich?
      Also ich hab noch kein lobendes Wort über den Herrn gehört, auch nicht von Wirtschaftstreibenden, ausser immer so die mitleidige Bemerkung, ah ja der Schwiegersohn vom ehemaligen Präsidenten...
      Ich hab immer gemeint, dieses, der ewige Schwiegersohn sein, ist ein Trauma von Karas, drum macht er sich gelegentlich wichtig. Wenn man genau nachdenkt, was hört man denn so von ihm? Nur wenn er allzusehr gegen den Wind... sprich gegen Kurz sagen wir meldet.

    • Riese35
      28. Juli 2020 18:12

      @Ingrid Bittner: Mich hat einmal vor einer Wahl ein guter Bekannter, selbstständiger Inhaber und Geschäftsführer eines Kleinbetriebs im technischen Bereich, ein früherer, sehr aktiver JVP-Funktionär angerufen und gejammert, daß er nicht mehr ÖVP wählen könne, und zwar hat er ausdrücklich wegen des Karasens erwähnt, und daß er jetzt FPÖ wählen werde. Ich kenne einige solcher früher durch und durch schwarzen Personen. Das ist aber schon länger her, nicht erst bei der letzten EU-Wahl.

      Wirtschaftstreibende fallen beim Köpfezählen halt nicht ins Gewicht. Diejenigen, die etwas geil finden, bieten halt mehr Köpfe, die gezählt werden können.

  35. Niklas G. Salm
    28. Juli 2020 09:16

    Ein weiteres Erklärungsmodell: Karas fährt ganz offiziell jenen Kurs, den auch der Rest der ÖVP mit Blender Kurz an der Spitze im Herzen tragen. Leider ist dieser Kurs beim Wähler nicht allzu beliebt, wie die Mitterlehner-Zeit gezeigt hat. Deshalb mimt Kurz zwischendurch verbal den Konservativen, während man ohne viel darüber zu reden so oft es geht den Karas-Kurs umsetzt. Kurz‘ Widerstand ist stets nur Gefasel - Beispiel „Rabatte“: Ein reiner Mediengag - in Wahrheit zahlt Österreich ordentlich drauf. Oder Thema-Migration: Kurz und Nehammer geben vor, keinen reinzulassen, aber die Zahlen zeigten dann, dass die Einwanderung selbst während des Corona-Lockdowns fröhlich weiterging. Redet halt keiner drüber und berichtet wird auch nur ganz klein, still und leise.

    Dazu passt auch, dass stets nur „Rechtsabweichler“ mit dem nassen Fetzen verjagt wurden. Für offen marxistisch auftretende Typen wie Karas war hingegen immer Platz, kein Problem. Also Karas gewähren lassen, weil das inoffiziell genau der gewünschte Kurs ist. Auch die Koalition mit den GrünInnen ist da nur logisch. Kurz blinkt zwischendurch medienwirksam rechts, ehe weiter links Richtung Wand gesteuert wird. Der Wähler ist nach wie vor naiv genug, das traurige Schauspiel begeistert zu beklatschen, fertig. Für mich die naheliegendste Erklärung.

    • Undine
      28. Juli 2020 20:44

      Eine sehr ehrliche, nüchterne und ernüchternde, aber ganz und gar zutreffende Bestandsaufnahme!

      *************************+!

    • Postdirektor
      28. Juli 2020 21:13

      @Niklas G. Salm

      Danke! Ich sehe das auch so.

      Karas ist in Wirklichkeit viel mächtiger als Kurz. Er ist der wirkliche Vertreter der ÖVP, oder überhaupt Österreichs, in der EU-Machtzentrale.

      Unsere Regierung ist nur eine Frühstücksregierung (danke @Neppomuck für die Ideenlieferung!), die brav die vorgegebenen Richtlinien umsetzt. Auf dem Weg dorthin war sie auch schon, als die Freiheitlichen noch beteiligt waren (nur Kickl wollte nicht richtig mitmachen und hat deshalb schnellstens entfernt werden müssen).

  36. Charlesmagne
    28. Juli 2020 09:14

    Wenn ich nicht gelesen hätte, dass die Aussage von Frau Schmidt gewesen ist, hätte ich mir gedacht, sie sei von einem Nigerianer gemacht worden, dem ich persönlich über Jahre geholfen habe, sich in Österreich finanziell über Wasser zu halten, bis er mich dadurch maßlos enttäuschte, weil er einen guten Job, den ich ihm vermittelt hatte, einfach nach zwei Monaten sausen ließ, weil er sagte, er sei es einfach nicht gewohnt, jeden Tag um sieben Uhr irgendwo sein zu müssen.
    Er hat mir das Denken der Afrikaner mehrere Male genauso geschildert wie Frau Schmidt es ausdrückte, und ich habe geglaubt, mit dieser seiner Selbsterkenntnis würde er bei uns Fuß fassen können. Dem war leider nicht so.

    • pressburger
      28. Juli 2020 10:43

      Diese Mentalität ist es warum es in Afrika keinen wirtschaftlichen Aufschwung gibt. Schwarzafrika hat mehr Entwicklungshilfe bekommen als jeder andere Teil der Welt. Wo ist das Geld geblieben ? Immer die Schuld der Kolonialzeit, oder der Ausbeutung durch die Weissen, zu geben, greift zu kurz.
      Der Vergleich zu Südostasien ist mehr als erschütternd. Kein Land in Afrika wurde so vernichtet wie Vietnam. Wo steht Vietnam jetzt wirtschaftlich, im Vergleich zu ehemals blühenden Ländern, wie Rhodesien oder Uganda ?
      Südafrika wird den gleichen Weg gehen, wie das heutige Zimbabwe.

    • Undine
      28. Juli 2020 20:54

      @beide

      ***************************************
      ***************************************
      ***************************************+!

      Diese schwarzhäutigen Menschen sollten bleiben, wo sie hingehören, nämlich in AFRIKA und sich selbst versorgen! Wenn sie sich vermehren wie die Karnickel, ohne jemals darüber nachgedacht zu haben, wie sie diesen Nachwuchs versorgen können, sind sie selber an ihrem Los schuld. Sie werden ihre Mentalität niemals ändern---da ist Hopfen und Malz verloren. Jeder Euro, der dorthin fließt, ist vergeblich. Ziehen wir doch mit den Geldern unsere EIGENEN KINDER groß!

    • Weinkopf
      28. Juli 2020 22:31

      Hierzu hat seinerzeit auch Albert Schweitzer eine sehr treffende Aussage gemacht.

    • pressburger
      28. Juli 2020 23:33

      @Undine
      Die ganze EU sogenannte Entwicklungspolitik hat äusserst merkwürdige Züge. Kein Ansatz die Menschen in Afrika beim selbständigen, selbstverantwortlichen Handeln zu unterstützen.
      Anstatt zu versuchen den Menschen Lebensgrundlagen zu sichern, werden sie in die EU geschleppt.

  37. Franz77
    28. Juli 2020 09:10

    Ganz einfach, man beschäftige sich mit der Freimaurerei und ihren Dreckslogen. Dann wird alles sichtbar.

  38. Undine
    28. Juli 2020 09:08

    A.U. schreibt:

    "Die ÖVP war das [zugleich wertkonservativ und wirtschaftsliberal] unter Schüssel in hohem Ausmaß. Aber das deutsche Beispiel zeigt, dass sich das dramatisch wandeln kann. So war Angela Merkel am Anfang durchaus auf dieser Linie - auch wenn das niemand glaubt, der nur ihre Politik der letzten Jahre beobachtet."

    "MERKEL und MIGRATION seit 2000"

    https://www.youtube.com/watch?v=7y1E3Yq7PaU

    Man sollte so eine Wandlung fast nicht für möglich halten---aber Frau MERKEL schafft das, wie man sieht, locker.....

    Bei KURZ geht der Gesinnungswandel wesentlich schneller vonstatten.

    • Riese35
      28. Juli 2020 09:26

      Widerspruch zum letzten Satz: Einen Gesinnungswandel kann es nur dann geben, wenn man eine Gesinnung hat oder gehabt hat. Gab es so etwas überhaupt bei Kurz?

    • Undine
      28. Juli 2020 09:35

      Hm, nun ja, sagen wir, er ist sich selber gut gesonnen! ;-)

    • dssm
      28. Juli 2020 09:47

      Kurz ist Opportunist, der würde morgen den Kommunismus preisen, wenn so etwas realistisch Wählerstimmen brächte. Kurz hat aber auch ein gutes Gespür was die Leute hören (und natürlich nachher umgesetzt sehen) wollen. Dazu ist er ein genialer Wahlkämpfer.
      Einen längerfristigen Plan wie Johnson (eigentlich Cummings) oder Orban, der elegant an das Zeitgeschehen angepasst wird, hat er nicht, klare Versprechen die dann Punkt für Punkt, gegen alle Widerstände, abgearbeitet werden wie Trump kennt Kurz auch nicht. Ihm fehlt sowohl eine feste moralische Basis als auch eine durch Sachargumente gestützte Weltanschauung.

    • pressburger
      28. Juli 2020 10:52

      Bei Merkel ist kein Gesinnungswandel eingetreten. Merkel ist prinzipientreu.
      Merkel ist loyal. Loyal dem Vermächtnis ihres Vaters, wahrscheinlich wie die Tochter,
      ein IM.
      Loyal dem Vermächtnis der SED. Merkel wirkt nach aussen emotionslos. Das ist häufig die Tarnung der Rächer. Merkel hat sich selbst den Auftrag gegeben, den Untergang der DDR, des Kommunismus im Ostblock zu rächen.
      Merkel ist eine prinzipientreu Marxistin-Leninistin.
      Merkel führt Kurz an einer kurzen Leine. So wie sie es am Beispiel
      Breschnjew - Honnecker gelernt hat.

  39. logiker2
    28. Juli 2020 09:08

    Hr.Dr.Unterberger, die Erklärung ist einfach: Kurz repräsentiert die Neue ÖVP. Die folgenden Kommentare definieren diese zur Genüge.

  40. Riese35
    28. Juli 2020 08:59

    Das Rätsel hat eine ganz einfache Lösung: es ist und war immer so, daß Narrativ und politisches Ziel bei Kurz zwei völlig verschiedene Dinge sind, die nur so viel miteinander zu tun haben, als sie der Erreichung des politischen Zieles nützlich sind. Narrativ dient dazu, die Wahlschafe bei Laune zu halten.

    Ein besseres Beispiel könnte es gar nicht geben: da muß Österreich sich in weit größerem Umfang als bisher an den EU-Phantastillionen beteiligen und einzahlen, Kurz verkauft das seinen Wahlschafen aber als "Rabatt" und posaunt das in die ganze Welt hinaus.

    • dssm
      28. Juli 2020 09:40

      *****
      Oder ganz "kurz" gesagt: Rechts blinken, links abbiegen.
      Irgendwann kommt halt dann der Unfall, da die Corona-Garantien auf drei Jahre endfällig begrenzt sind, haben wir spätestens Ende nächsten Jahres Wahlen, weil sonst kommt der Unfall, bevor Kurz als erneuter Heilland sich in Richtung EU-Oberguru verabschiedet.

  41. Dennis
    28. Juli 2020 08:54

    Die FPÖ hat sich in den Strache-Jahren leider großteils selbst ruiniert, was aber erst im vergangenen Jahr deutlich geworden ist. In Wien gibt es nur mehr unfähige Dummerchens, die ohne ihre Freundschaft zu Gudenus und (einst) Strache, ein nichts und ein niemand wären.

    Was Österreich dringend bräuchte wäre eine Anti-EU- und Anti-Establishment-Partei, die wieder mehr Souveränität für die Bürger zurückgewinnt. Nur dafür bräuchte es fähige Leute, Kompetenz und alternative Vorschläge. Die derzeitige FPÖ ist zu vergessen, und somit gibt es keine Partei, die Druck auf Kurz ausübt.

    • pressburger
      28. Juli 2020 10:53

      Eine genaue Beschreibung der tatsächlichen Situation der desolaten FPÖ. Leider.

    • Dennis
      28. Juli 2020 16:47

      @pressburger
      Es bleibt nur zu hoffen, dass nach der Wien-Wahl ein Köpferollen einsetzt, und dass jene fähigen Leute, die Strache einst alle entmachtet und/oder verjagt hat, doch nochmals zurückkommen.

    • Inger
      28. Juli 2020 20:48

      @Dennis: sehr gut, immer alles schön im Konjunktiv. Wenn sie es so gut wissen, wie es gehen könnte oder sollte, warum stellen sie sich dann nicht zur Verfügung?
      Für gescheite Leut ist immer Platz, auch in der FPÖ. Also geben sie sich einen Ruck und werden sie aktiv. Zeigen sie es "denen", wie es gehen könnte oder müsste!

  42. Nestor 1937
    28. Juli 2020 08:31

    Zum letzten Absatz:

    S e h r . s e h r . g r o ß e . Z u s t i m m u n g !

  43. Gerald
    28. Juli 2020 08:02

    Welches Problem mit Karas soll Kurz haben? Dass Karas' einziger Lösungsansatz für alle Probleme der Welt aus "mehr Geld, mehr Macht und mehr Kompetenz für die EU" besteht, ist ja nicht erst seit gestern so. Karas ist ja schon seit langen Jahren in Brüssel und röchelt vermutlich sogar, wenn er beim morgendlichen Stuhlgang Probleme hat, dass "mehr EU" die Lösung sei.
    Für Kurz ist nur relevant, dass er Stimmen bringt und das tut er. Karas deckt das Spektrum nach links ab, wird teilweise sogar von geistig naturbelassenen Linken gewählt, die glauben damit Kurz eins auszuwischen und ist ansonsten der Vorzeige-"Glühende Europäer" für all die bürgerlich-konservativen Wähler, die nicht sehen wollen, dass diese ÖVP das lediglich noch als Lippenbekenntnis missbraucht und ansonsten linke Politik macht.
    Kurz hat damit sicher kein Problem. Außerdem will er ja noch was auf europäischer Ebene werden. Denn "österreichischer Bundeskanzler" ist sicher nicht sein endgültiges Karriereziel.

  44. pressburger
    28. Juli 2020 07:46

    Ein abgekartetes, primitives Spiel. Good cop, bad cop.
    Kurz hat die Maske noch nicht komplett fallen lassen. Die Richtung, wohin die Entwicklung der Republik gehen soll, gibt eher Karas, als Kurz vor. Karas sitzt direkt an der Quelle der dunklen Macht.
    Karas kann im gewissen Ausmass seine Meinung äussern, Kurz ist ein einfacher Befehlsempfänger.
    Eines haben die Gesinnungs Zwillinge gemeinsam. Beides Opportunisten, die das gemeine Volk verachten, die absolute Macht anstreben.

    • Riese35
      28. Juli 2020 09:21

      Kurz ist Karasens Märchenonkel für die Nation: er spielt den Herrn Narrator und liest dem Volk Geschichten vor.

  45. dssm
    28. Juli 2020 07:37

    Gute Nachrichten für die FPÖ! Die Diskrepanz zwischen den Worten des Herrn Kurz und seinen Taten wird ja immer offensichtlicher, da braucht die FPÖ nur endlich wieder einen Spitzenkandidaten mit Biss und geschliffener Rhetorik. Wobei mir egal wäre ob dann die FPÖ stärkste Kraft würde (gut möglich) oder die ÖVP endlich auf die Linie ihrer Wähler kommt (wenig wahrscheinlich solange der Karas da ungestört werkt).

    Zuwanderer-Krawalle in Wien, und wohl bald im Rest von Österreich, die Regierung gründet eine neue Expertenrunde – hallo FPÖ.
    Die EZB druckt Unsummen, damit das überhaupt noch funktioniert muss die EZB Anleihen über Anleihen kaufen, Staatsfinanzierung pur – hallo FPÖ.
    Der Kurz verspricht der EU mehr Geld, stimmt EU Steuern zu und EU-Schulden sollen auch noch gleich kommen – hallo FPÖ.
    Nun soll noch mehr Zensur kommen – hallo FPÖ, spätestens hier müsstet ihr aufwachen, denn die Opfer werdet ihr sein; neben der Demokratie selbstverständlich.

    Die Berge an Lügen rund um Klimawandel, Corona, Zuwanderung, Integration, Gender, Energiewende und Quoten schreien laut nach einer Opposition!
    Die Unfähigkeit unserer Verwaltung, die komplizierten Gesetze, die schlampig formulierten Verordnungen schreien nach einer Opposition!
    Die linx/grüne Justiz, welche bei Migranten und Sozialisten auf beiden Augen blind ist, schreit nach einer Opposition!

    Und was tut die FPÖ? Pressemeldungen! Welche aber die gekauften Medien ignorieren; so wird das nichts.

    • pressburger
      28. Juli 2020 07:54

      Der FPÖ werden die Öffentlichkeits wirksamen Leckerbissen auf den Silber Tablett serviert. Die FPÖ greift nicht zu.
      Die FPÖ hat noch immer nicht verstanden, welche Chancen sie sich durch ihre nicht existente Werbung für die eigenen Ideen entgehen lässt.
      Sind die spin doctors der FPÖ unfähig, oder von den Gegnern gekauft ?
      Die FPÖ sollte endlich aus historischen Beispielen lernen, APO, oder aktuell Trump.
      Trump ist ein klassischer Oppositionspolitiker, der geschickt alle Möglichkeiten seine Überzeugung, seine Argumente, zu transportieren

    • Ingrid Bittner
      28. Juli 2020 15:05

      Jetzt würde mich doch glatt interessieren, was die FPÖ praktisch machen könnte/sollte/müsste/dürfte um sich Gehör zu verschaffen? Bitte einen einzigen konkreten Vorschlag!!!!

    • pressburger
      28. Juli 2020 16:42

      @Ingrid Bittner
      Alles auf eine Karte setzen, sprich eine Leitfigur. Kickl.
      Direkt auf die Wähler zugehen. Eigeninitiative, Kreativität.
      Schwächen des Gegners nutzen.
      FPÖ auf you tube - angeblich Abrechnung mit Krisenmanagement der Regierung. Schwach, zahnlos, einfältig. So macht man keine big points.
      Wofür steht diese Partei ? Dem Wähler klar machen. Wiederholen. Make Austria great again.
      Vor was haben die FPÖler Angst ? Noch Leichen im Straches Keller ?

    • de Voltaire
      28. Juli 2020 17:25

      Ich weiß, dass der Vergleich hinkt, aber Trump kann sich auch gegen die Presse Gehör schaffen. Und wird gerade dafür von der Presse kritisiert - was ihm vermutlich lieber ist als tot geschwiegen zu werden.

    • Undine
      28. Juli 2020 22:55

      @dssm

      *******************************!

  46. MizziKazz
    28. Juli 2020 07:15

    Ich denke gar nicht, dass Kurz uns veräppelt - er baut nur täglich, während er regiert, an seiner Zukunft und alles, was er tut, wird diesem Zukunftsbau untergeordnet und angepasst. Wenn es helfen könnte, darf es bestehen, wenn es schaden könnte (nur im Ansatz), dann wird es mit Stumpf und Stil ausgerissen. Ich befürchte, er will den Job vom lieben Gott... Und der Nehammer ist sein Racheengel und der Blümel sein erster Oberengel.

  47. MizziKazz
    28. Juli 2020 07:05

    Dönmez war einer meiner erklärten Lieblinge; ein Politiker, der selbst denken konnte. Aber Kurz machte sich in die Hosen vor "Frauenverbänden", die an seinem Image kratzen könnten, denn Image ist alles für Kurz. Und mit Dönmez wäre er angreifbar geworden für obige Verbände.
    Mit seinem Saubermann-Image will er hoch hinaus und taktisch klug agieren muss er für seinen Karriereschub auch - da tut es gut, den Alten in der Hofburg auf seiner Seite zu haben, der Karas mag und ja, der Karas ist auch auf der soroslinie. Wieder wird Kurz für die Linke weniger angreifbar, weil er den Karas gewähren lässt: denn, was der meint ist eigentlich realpolitisch wurscht, da das eu-Parlament sowieso keine Macht hat. Die Aussagen haben nur Signalwert und Symbolwert, das weiß auch Karas und erhält sich so seinen hochbezahlten Job. Und Kurz will ja EU_Präsident werden und das relativ bald. Denn Kommissionspräsident ist der wirklich mächtige Job in der eu und der Welt, obwohl er das nicht sein sollte. Der, gemeinsam mit D und F, bestimmt die Geschicke der eu-Bürger und der Welt (und wer weiß, vielleicht ist der Kürzlich der, der hofft, er könnte noch irgendwann mal den höchsten aller Jobs - nämlich den vom lieben Gott - haben? Das wäre dann der ultimative Karrieresprung.)
    Und da heutzutage pressemäßig jeder von den Medien oder dem politischen Gegner bis auf die Unterhosen durchleuchtet wird (wenns geht, darinnen auch noch) und zerfetzt wird, baut Kürzlich schon vor und achtet darauf, einen vorbildlichen Karrierweg als Nebenlinie aufzubauen, dann kann er später darauf zurückgreifen. Dabei bedient er alle Lagermeinungen etwas, aber nix ganz. Österreich bedient er, soweit die selige Masse es benötigt, in erster Linie verbal, mit wenig echten Aktionen, die seinen Schnullerschlafworten folgen. Viele Österreicher merken gar nicht, dass er nix tut von dem, was er immer so schön ankündigt. Denn - Image ist alles, damit kann man die Massen betören, hat schon vor dem II. WK gut funktioniert, kann aber dank Edtstadlers drohender Durchleuchtung der diskussions-foren, nicht namentlich sagen, wen ich meine. Man wird es ahnen können.

  48. Pennpatrik
    28. Juli 2020 06:56

    Äh?
    Wo genau ist das Chaos bei der FPÖ?

    • MizziKazz
      28. Juli 2020 07:20

      Also, lieber Pennpatrik, man muss aber schon sagen, dass die FPÖ schwer angeschlagen ist. Die bringen derzeit nicht viel zusammen - ihr größter Fehler war, sich ihren Vollblutpolitiker Strache absägen zu lassen und mitzusägen. Es gibt zwar tausende Anschuldigungen, aber die sind alle aus den Medien - auf wirkliche gerichtliche Urteile müssen wir noch warten. Und man merkt eines: er war der Verkaufsschlager in der FPÖ. Dem Hofer, wie auch dem Kickl vertrauen die Massen nicht wirklich; die haben wenig Strahlkraft. Und wenn sie noch mehr Leute rausschmeißen, weil die irgendwann ein falsches Wort hauchten, dann haben sie sich bald selbst abgeschafft. Das ist Klenks Traum.

    • Pennpatrik
      28. Juli 2020 07:40

      @mizzikatz
      Ja, ja und ja.
      Aber wo ist das Chaos?
      (einen Zustand von vollständiger Unordnung oder Verwirrung (Wirrwarr))

    • dssm
      28. Juli 2020 07:42

      Früher war die FPÖ jene Partei, wo die anderen alternativen Parteien Europas sich die Internetarbeit abgeschaut haben. Heute ist die Reichweite der FPÖ im Internet auf den harten Kern der Anhänger beschränkt. Dazu die dauernde Distanzerities, einfach krank.

    • Gerald
      28. Juli 2020 08:12

      @MizziKazz
      Ein neues mediales Zugpferd baut man nicht von heute auf morgen auf. Die FPÖ leidet derzeit unter dem Haider 2.0 Syndrom. Wie Haider hat sich danach auch Strache als allmächtiger FPÖ-Chef ohne den nichts lief gebärdet. Doch zu Beginn war auch Strache nur ein farbloser Wiener FPÖler der aus der Not heraus eine von Haider zertrümmerte Partei übernahm. Damals war die FPÖ sogar unter 10% und es dauerte einige Zeit, bis sie wieder Erfolge hatte. Außerdem beginnen die Leute gerade erst wieder aus der CoVid-Schockstarre, wo sie sich mit der Regierung solidarisierten zu erwachen.

    • Ingrid Bittner
      28. Juli 2020 15:11

      Das Chaos würde mich interessieren, wie und wo?
      Die Internetarbeit ist doch okay. Wenn man sich auf FPÖ-TV informiert, weiss man, was in der Partei los ist.
      Gestern hab ich mir die PK Doskozil-Kunasek- Entacher angeschaut und auch noch das Interview mit Kunasik. Ich finde daran nichts zu kritisieren, im GEgenteil, ich fand das einen sehr gelungenen Schachzug.
      Also dieses allgemeine Niedermachen, das mag ich so gar nicht, man kann, wenn man will überall was finden, aber wenn, dann soll man doch auch in der Lage sein, genau zu sagen was nicht passt.
      Ja richtig, Kickl ist nicht unbedingt ein Charmebolzen, aber war das Strache??? Strache konnte sich auch gut verkaufen, genau wie Kurz, aber die S

    • Ingrid Bittner
      28. Juli 2020 15:18

      aber die Substanz dahinter? Eher sehr dünn, auch wie bei Kurz. Der ohne seinen irrsinnig teuren Beraterstab wäre doch ein nichts - genau wie Strache ohne Kickl nichts bringt. Wenn man genau aufpasst, Strache hat auch alles so in sich aufgesogen, was Kickl ihm über die Jahre beigebracht hat und jetzt lässt er dasselbe heraus wie vor 10 oder mehr Jahren, aber selbständig auf die Reihe bringt der doch nichts. Und seine Berater, Höbart und Gernot Rumpold, das sind doch zwei Figuren, mit denen wird nicht lang ein großartiger Staat zu machen sein. Ist Rumpold nicht ein Häfenbruder? Und dass Strache letztes Jahr Kommunikationsberater werden wollte, er aber offenbar mangels Aufträgen diesen Plan wie

    • Anmerkung (kein Partner)
      30. Juli 2020 08:08

      Dann entwerfen Sie doch eine Szene, @Pennpatrik, die chaotischer ist als die, in welcher der FPÖ-Funktionär Haimbuchner als Exponent der FPÖ-Petition gegen den "Coronawahnsinn" an die oberösterreichische Landesregierung herantritt, weil in diesem Bundesland solche "Wahnsinns"-Maßnahmen am brutalsten durchgezogen worden sind, und der oberösterreichischen Landesregierung erbarmungslos eine Philippika entgegenschleudert, die den Landeshauptmann-Stellvertreter Haimbuchner vor Schreck die Sprache verlieren lässt.

      Da beginnen beim Hansi Dujmic im Grab die Tränen zu fließen, weil im Vergleich mit diesem oberösterreichische FPÖ-Chaos de luxe.sogar seine einstige Kapelle den Kürzeren ziehen muss.

  49. Tyche
    28. Juli 2020 06:40

    Bei Kurz wundert mich wirklich nichts mehr!
    1. Anzeichen seines Machtstrebens - der Mitterlehnerputsch, den ich damals noch befürwortet habe!
    Aber man merke: Es kommt selten etwas Besseres nach!

    Die Koalition mit den Grünen,
    der Hinauswurf der Blauen aus einer funktionierenden Regierung, die aber mitte Rechts positioniert war,
    das Festhalten an Karas, der vor den EU Wahlen deutlich an Misstrauen des Wählers "gewonnen" hat, (täusche ich mich oder war er ursprünglich gar nicht als Spitzenkandidat für die ÖVP EU-Rige aufgestellt - Vorzugsstimmenwahlkampf? Das war doch ein mehr als gefinkelter Dreh, dass es so ist, wie es ist!)
    Das alles macht doch den Verrat Kurzs am Wähler,
    an seinen eigenen Wahlversprechen, mit denen er doch so haushoch gewonnen hat,
    an der "Ideologie" der Türkisen mehr als deutlich!

    Man muss sich nur diese Regierungsriege einmal anschauen!

    Anschober, der über Verfassung, Recht und Gestz drüberfährt und absolut keine Einsicht zeigt, es ihm sowas von wurscht ist!
    Tanner, die den Rest des BHs völlig ruiniert und der EX MInister das absolute Misstrauen aussprechen, ihren Rücktritt fordern!
    Da passt doch der scheinbare "Wendehals" Kurz recht gut dazu, bestens kompatibel mit einer Fr. Merkel!

    • Gerald
      28. Juli 2020 10:01

      Es täuscht Sie nicht. Spitzenkandidatin zur EU-Wahl war Edstadtler, die dann nicht ins EU-Parlament wechselte. Also gleich ein doppelter Wählerbetrug. Erstens so zu tun, als sei Karas in Ungnade gefallen und damit alle Mitterlehner-halblinks-ÖVPler bei der Stange zu halten und dann Edstadler doch nicht ins EU-Parlament zu entsenden. Aber wie leider immer sind die Wähler auf diesen dreisten Betrug reingefallen und jubeln Kurz ungebrochen zu.

    • Wyatt
    • Ingrid Bittner
      28. Juli 2020 20:40

      @Gerald: das ist die ausgleichende Gerechtigkeit, die eine wurde gewählt und dann nicht entsandt und die andere stand gar nicht zur Wahl und wurde dann Präsidentin dieses völlig unnötigen Vereins.

  50. Josef Maierhofer
    28. Juli 2020 06:40

    Das Spinnennetz des Herrn Karas ist groß genug, dass Kurz offenbar diese Figur nicht ohne eigenen Schaden fallen lassen kann.

    Da es aber Kurz auch darum geht oder gehen muss, dass er wieder gewählt werden muss, will er in 'höhere EU Sphären' 'aufsteigen' (in die EU Hölle hinabsteigen), wird es wohl so sein, dass Karas fest im EU-Sattel sitzt und Kurz ohne ihn dort nirgendwo hin kommen kann.

    Dass die ÖVP unter Kurz zu einer linken, die Segnungen der 'politischen Correctness' streng beachtenden, wie man an den Entlassungen guter Leute sieht, die sich politisch unkorrekte Sätze geleistet haben, Linkspartei geworden ist, das ist ja nicht nur durch die Koalition mit den linksextremen Grünen bewiesen. Dr. Unterberger schreibt, die ÖVP Wähler wären naiv und würden das nicht sehen.

    Bei der FPÖ würde laut Dr. Untergberger Chaos herrschen, obwohl sich die Partei ein transparentes Qualitätsmanagement zulegt oder schon zugelegt hat, obwohl dort (wegen der linken Anfeindungen) unter den Mitgliedern strenge Aufnahmekriterien herrschen. Leider wird einer politischen Correctness dort auch ein Platz eingeräumt (vermutlich wegen der linken medialen Anfeindungen). Die FPÖ ist die einzige Partei, die noch auf Seiten der Österreicher steht.

    Political Correctness und ihre Auswüchse kennen wir ja und die wachsen uns über den Kopf.

    Die denkenden Menschen wenden sich hoffentlich denen zu, die noch für Heimat und Normalität kämpfen und nicht denen, die für 'neue Normalität' stehen.

    Aber was interessiert mich ein Verräter Sebastian Kurz und seine fragwürdige leistungsfreie 'Karriere', ein Karas und sein Spinnennetz, eine Ö V P, wenn ich genau weiß inzwischen, was dort alles gegen Österreich entschieden wird. Die sind alle unten durch bei mir, der Maturant, der EU-Macher, die 'Hasspost'-Abwehr der Frau Edtstadler aus dem Regierungskindergarten, der befreundete 'Corona - Rudi', etc..

    Interessant auch alle die Funktionen, die dort 'ausgeübt' werden in dieser dümmlich kleinlichen, politisch korrekten 'Kindergartentruppe', die gerade alle linken Lieder auswendig lernen und die 'Raubkapitalisten' hofieren und die Österreicher ausnehmen wie die Weihnachtsgänse und ans Messer liefern, in Ketten legen, mit Maulkorb versehen, und damit Österreich zerstören und auflösen.

    Jeder, der diese wählt, wählt gegen Österreich. Jeder, der sich bereichert mit einem ÖVP Parteibuch, gehört da auch dazu. In dieser Partei haben Österreicher längst keine Vertretung mehr. So, wie in der SPÖ, nur noch die angefütterte Klientel hat dort Platz. Für die Österreicher ist die ÖVP schon lange nicht mehr da.

    Und wohin führt uns diese Partei, in welche Koalitionen ? In die Koalition mit den Linksextremen, in die Koalition mit den Raubkapitalisten, wie Gates, Soros, NGO, EU & Co. in die Koalition mit der politsischen Correctness, dem Klimawahn, dem Corona Wahn, dem Gleichheitswahn, der Destruktion, .... .... mit dem Teufel.

    Wer das wählt, dem ist nicht mehr zu helfen.

    • Jenny
      28. Juli 2020 09:02

      Bravo ************************************************************************

    • Kaltverformer (kein Partner)
      30. Juli 2020 14:36

      Die FPÖ hat sich mit dem Saubermann Strache selbst aber so was von ins Aus geschossen.
      Zuerst der Populist Haider, der die FPÖ aufbaute und auch ruinierte und danach ein Strache mit dem selben Werde- und Abgang.
      Nicht einmal die Idiotie mit Ibiza war das Schlimmste, sondern die Bereicherung, die sukzessive ans Tageslicht kam und natürlich die Uneinsichtigkeit.
      Die FPÖ ist verbrannt. Niemand glaubt denen noch etwas, denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Parteispitze keine Ahnung von Straches Umtrieben hatte.

      Ich finde das nur so erbärmlich Schade, denn sie haben recht. Die einzigen, die Österreich vor den Invasoren und vor einem völligen Linksruck schützten. Vorbei!

  51. Hausfrau
    28. Juli 2020 06:28

    Karas ist kein Österreicher mehr, er veretritt nicht die österreichischen Interessen, sondern nur die die Brüsseler Machthaber. Schmeißt ihn doch hinaus, auch wenn er der Schwiegersohn vom Waldheim ist.

    • dssm
      28. Juli 2020 07:45

      @Hausfrau
      Er ist aber nun einmal für die Wiener Raiffeisenzentrale "unser Mann in Brüssel".

  52. Jenny
    28. Juli 2020 05:55

    9. Kurz ist ganz auf der karaslinie und gibt es noch nicht so offen zu... denn wie links er ist beweist er und sein Freunderlteam ja täglich

    • Ingrid Bittner
      28. Juli 2020 20:32

      @Jenny: zum Freunderlteam, also wie Entacher gesagt hat, den Bubis und Bobos:
      ich weiss zwar nicht, ob es eine Freundschaft zw. Angstschober und Kurz gibt oder geben könnte, dazu sind sie ja eigentlich zu kurz Regierungspartner, aber immerhin sie sind so etwas wie eine Schicksalsgemeinschaft.
      Wie blank Angstschober ist, hat sich bei seinen heutigen Aussagen wieder gezeigt, er hat zwar eingestanden, Fehler gemacht zu haben, aber nicht ohne darauf hinzuweisen, dass seine Vorgängerin mitschuld ist, weil sie Personbalkürzungen vorgenommen hat.
      Das möcht ich eigentlich nicht kommentieren.
      Was mir aber bes. sauer aufgestossen ist, dass Angstschober nicht weiss, wovon er redet,

    • Ingrid Bittner
      28. Juli 2020 20:35

      er hat doch glatt erklärt, Fehler bei den "Rechtsmitteln" dürften nicht mehr vorkommen, gemeint hat er aber die Verordnungen.
      Der hat noch nie eine Strafverfügung wegen Zuschnellfahrens oder so einem Delikt bekommen, oder sonst was Amtliches, denn der letzte Punkt ist dort immer die "Rechtsmittelbelehrung" - und die sind gesetzlich geregelt, an diesen Texten braucht er nicht herumfummeln. Er soll richtige Verordnungen basteln, das würde ausreichend sein.

  53. elfenzauberin
    28. Juli 2020 05:14

    Es gibt eine viel einfacherere Erklärung für das Verhalten von Kurz, nämlich:

    Kurz war und ist in Wahrheit kein migrationskritischer Liberalskonservativer, sondern ein ganz gewöhnlicher politischer Opportunist, dem es im Grunde seines Herzens völlig egal ist, ob Österreich mit Migranten überschwemmt wird oder nicht.

    Als Beleg für diese These führe ich den Migrationspakt ins Treffen, an dessen Ausarbeitung Sebastian Kurz mit Sicherheit beteiligt war. Kurz war damals immerhin Außenminister. Wenn schon Kurz nicht selbst für die Formulierungen verantwortlich war, dann hatte er zumindest Kenntnis davon (oder hätte zumindest haben sollen) und als Außenminister hatte er mit Sicherheit die Möglichkeit, an der inhaltlichen Gestaltung mitzuarbeiten.

    Man kann also davon ausgehen, dass in dem Migrationspakt genau das steht, was Kurz als Zukunft für Europa vorschwebt. Erinnern wir uns doch zurück, als Kurz als jüngster Außenminister in diversen Talk Shows von "resettlement" zu faseln begann, wobei uns Kurz bis heute die Antwort schuldig geblieben ist, warum in aller Welt man Afrikaner gerade in Europa ansiedeln soll.
    Ein Blick auf den Globus hätte Kurz über die Größenverhältnisse zwischen Europa und Afrika aufklären können. Ganz Europa ist gerade einmal so groß wie Marokko, Algerien und Lybien zusammen. Leute von einem derart großen Kontinent in relevantem Ausmaß nach Europa übersiedeln zu wollen, ist eine Schnapsidee sondergleichen, die meiner Meinung nach die sofortige professionelle Überprüfung auf geistige Gesundheit nach sich ziehen sollte.

    Entweder hat man in dem Gymnasium, das Kurz besucht hat, nichts über den Globus oder eine Landkarte erzählt bekommen, oder Kurz hat im Geografieunterricht mit dem Handy gespielt, anstatt aufzupassen. Tertium non datur!

    Es geht aber nicht nur um resettlement. Im Migrationspakt steht auch, dass Europa Millionen von Migranten aufnehmen soll, wobei soziale und wirtschaftliche Verwerfungen in Kauf zu nehmen sind. Wer nicht pariert, wird ausgegrenzt und stigmatisiert. Claudia Schmid wurde aus einer Partei rausgeschmissen, Martin Sellner wurde öffentlich de facto zur persona non grata erklärt, der in Österreich nicht einmal ein Konto haben darf und so geht es munter weiter. Man soll diese Migranten nicht nur aufnehmen, sondern auch versorgen, wobei die Kosten der hiesigen arbeitenden Bevölkerung umgehängt werden. Der Wohlstandsverlust ist in Kauf zu nehmen. Das ist im übrigen auch genau die Agenda, die die EU verfolgt, die George Soros verfolgt und die auch Sebastian Kurz mit Othmar Karas verfolgt.

    Und weiter steht im Migrationspakt, dass Migranten und Flüchtlinge in der medialen Darstellung positiv rüberkommen sollen. Es ist also eine Gleichschaltung der medialen Landschaft und eine manipulative Berichterstattung nötig, um diese Zielsetzung zu erreichen. Die neuen, von der Fr. Edstadtler geplanten Zensurgesetze sind nichts anderes als ein Versuch der Umsetzung dieses Migrationspaktes.

    Kurz hätte ja den Migrationspakt liebend gerne unterschrieben, doch leider stand die FPÖ im Weg. Die FPÖ hat den Migrationspakt zur Koalitionsfrage gemacht, und tatsächlich hätte die FPÖ heutzutage wahrscheinlich keinen einigen Wähler mehr, wäre sie damals eingeknickt. Kurz musste als gute Miene zum bösen Spiel machen und auf die Unterzeichnung des Migrationspaktes verzichten.

    Hat sich im Übrigen schon wer gefragt, warum es anläßlich der türkis-blauen Koalition keine internationalen Sanktionen gab? Das wäre doch aufgelegt gewesen, oder nicht? Eine Nazi-Partei koaliert mit einer konservativen Partei, das ist doch ein absolutes NoGo! Hätte man damals die türkis-blaue Regierung stigmatisiert und international isoliert, dann wäre es schwer für Kurz gewesen, den internationalen Strahlemann zu spielen.

    Kurz hat das mit Sicherheit verhindert, indem er den Herrschaften in Brüssel sinngemäß folgendes erklärt hat:
    "Wir müssen hier in Österreich so tun, als wären wir konservativ, denn sonst wählen uns die Leute nicht. Ich bin aber auf eurer Seite, auch wenn ich ab und zu zum Schein Widerstand leisten muss. Da kann es dann sein, dass ich gegen eine Quotenregelung für Flüchtlinge oder gegen eine EU-Budget eintrete, doch ist das nur Show. Mit Karas habt ihr einen zuverlässigen Partner, der genau das umsetzt, was Soros und ich will."

    Es bleibt die unangenehmen Tatsache, dass viele ÖVP-Wähler naiv waren. Das waren dieselben, die es nicht fassen konnten, dass die ÖVP mit den Grünen eine Koalition eingeht. Wie man sieht, passen diese Parteien phantastisch zueinander. Nur ist halt nix mehr mit liberalkoservativ, christlich oder migrationskritisch, das sollten dem naivsten ÖVP-Wähler klar geworden sein.

    • Templer
      28. Juli 2020 05:50

      Das ist die wahrscheilnlichste Erklärung des egomanen Sorosjüngers und Politdarstellers Kurzfuss.

    • Pennpatrik
      28. Juli 2020 06:55

      ***
      " ... ein ganz gewöhnlicher Opportunist ..."

      In Deutschland kommen Spahn und Söder. Corona war für die linken Zentralisten ein Glücksfall.

    • Templer
      28. Juli 2020 07:12

      @Pennpatrik
      Corona war kein Zufall sondern wird weiter geplant umgesetzt....

    • Wyatt
      28. Juli 2020 07:21

      Die, die Österreich beherrschen - egal wie Wahlen ausgingen - liegen in ihrem Streben zur NWO genau "im Plan" ...und das was bei uns Regierung heißt, dient lediglich zur "Show" und Ablenkung (Klima Corona...) derer, die hier schon länger leben oder gar ihre Eltern hier geboren waren.

    • Konrad Hoelderlynck
    • logiker2
      28. Juli 2020 07:37

      ********************************************! und Karas ist unantastbar, kann er doch bei div. ÖVP Postenbesetzungen in Brüssel hilfreich sein. Übrigens: die meisten ÖVP ler sind glühende EU Anhänger und haben die einst prägenden Werte längst entsorgt. Österreich geht denen schon längst am A.... vorbei und dient denen nur als Sprungbrett für höhere Weien in zukünftig marxistische Institutionen.

    • Charlesmagne
      28. Juli 2020 09:22

      @ logiker2
      Als Leiter zum Sprung ins Orwellsche Bauernhaus in dem die Schweine weiterfeiern, während die anderen Tiere krepieren.

    • Riese35
      28. Juli 2020 10:00

      @elfenzauberin:

      ****************************************!
      ****************************************!
      ****************************************!
      ****************************************!
      ****************************************!

      Wie immer, wieder wunderbar auf den Punkt gebracht. Genau das, was Sie im vorletzten Absatz schreiben, denke ich schon lange. Der harmonische Gleichklang zwischen Kurz und EU war mir von Anfang an suspekt, und auf die Barrikaden gegen die EU ist Kurz immer nur dann gestiegen, wenn die Munition im Ziel wirkungslos verpuffen konnte. Welche realen Auswirkungen hat die Nichtunterzeichnung des Migrationspaktes?

    • pressburger
      28. Juli 2020 10:57

      Kurz kann als Vorantreiber des "ressettlement" bei seinen Gönnern punkten.

    • Notimetodie
      28. Juli 2020 11:43

      Kurz, der Fiesling, ist das Mensch gewordene trojanische Pferd.

    • Ingrid Bittner
      28. Juli 2020 15:23

      @Elfenzauberin:
      "Kurz war und ist in Wahrheit kein migrationskritischer Liberalskonservativer..."
      wie wahr, wie wahr - Kurz hat erkannt, womit die Freiheitlichen erfolgreich waren! Dieses Thema hat er sich geschnappt und schon war er der Sieger! Vergessen seine Sager wie: die zugewanderten Asylanten sind gebildeter wie wir dummen Österreicher usw.
      Alles nur Schall und Rauch, er nimmt, was er kriegen kann und was ihm nützlich ist, alles andere ist ihm doch vollkommen powidl.

    • Undine
      28. Juli 2020 21:15

      @elfenzauberin

      Wie eigentlich immer: Ein HERVORRAGENDER Kommentar!

      ********************************
      ********************************
      ********************************+++++!

      Zum Thema Migrationspakt eine kleine Ergänzung: Das NICHT-UNTERSCHREIBEN dieses zweifelhaften Migrationspaktes geht zwar auf das Konto der FREIHEITLICHEN; das FEDERL, DASS es so weit kam, darf sich aber in Wirklichkeit Martin SELLNER auf den Hut stecken!

      Martin SELLNER: *****************************************+++!

    • Suedtiroler
      29. Juli 2020 12:13

      Wieder einmal ganz grandios durchschaut!
      **********************************
      @ Templer und Wyatt
      Bei Corona gehe ich schon jetzt eine Wette auf die dritte Welle ein!

      Bill Gates ist kein Hellseher, sondern das steht u.a. schon in dem Papier vom Robert Koch Institut drin. Da kommt noch Einiges auf uns zu!

    • Torres (kein Partner)
      30. Juli 2020 15:07

      Kurz mag ja in Geographie nicht aufgepasst haben; Sie allerdings wohl noch weniger. Europa bedeckt eine Fläche von 10.180.000 km², Marokko, Algerien und Libyen (dies ist übrigens auch die richtige Schreibweise des letzteren Staates) zusammen 3.603.000 km², also nur etwas mehr als 1/3. Kann man auch ganz schnell und einfachüber das Internet zusammenzählen. Nicht, dass ich für die Ansiedlung der Afrikaner in Europa wäre, ganz im Gegenteil; doch sollte man auch immer danach streben, korrekte Zahlen anzugeben, sonst ist die Glaubwürdigkeit des gesamten Artikels danin.

  54. Spiegelfechter
    28. Juli 2020 03:16

    Einst hielten sich die Fürsten Narren, die durch dumme Streiche und Äusserungen, unterstrichen durch eine groteske Aufmachung, weniger der Unterhaltung bei Hofe dienten, sondern in erster Line durch den Kontrast zur Person des Fürsten dessen Glanz und Ansehen hervorheben sollten.

    Othmar Karas erfüllt diese Funktion perfekt. Kaum jemand käme auf die Idee ihn ernst zu nehmen (anders als die oben erwähnten Geschassten), und wie er im EU-Parlament abstimmt ist völlig unbedeutend, wie das EU-Parlament selbst.

    • Undine
      28. Juli 2020 21:23

      Also, so viel ich weiß, waren HOFNARREN sehr kluge Menschen, was man von KARAS bei Gott nicht sagen kann! KARAS ist mMn ein ausnehmend lästiges, präpotentes Geschöpf, das man einfach nicht loswerden kann. Sein Schwiegervater WALDHEIM muß ja im Grab rotieren! Hat doch dieser Schnösel von Schwiegersohn einst für Heinz FISCHER, den Oberintriganten, die Werbetrommel gerührt! Und diesen Schnittlauch auf allen Suppen dürfen wir auch noch fürstlich finanzieren! Zur Hölle mit diesem Verräter!

  55. Cato
    28. Juli 2020 02:57

    Ich vermute es ist sehr einfach zu erklären:

    Wer nützt Kurz und wer nicht. Herr Karas hat einflussreiche Promotiren auf europäischer Ebene. Die will sich Kurz gewigen halten für seine eigene Karriere

    Die anderen hatten keine für Kurz‘ Karriere wichtige Verbindungen.

    Und das ist das miralische Problem das junge Politiker haben. Für die eigene Karriere werden Moral und Anstand zu Variablen.

    • oberösi
      28. Juli 2020 12:33

      Genau das ist der Punkt: jung, unbeleckt von Problemen, die normale Menschen plagen, von 15, 20, spätestens 25 Jahren an innerhalb des Parteienapparates weiter- und - falls entsprechend "tüchtig", geschmeidig und herzeigbar - mittels potenter Unterstützer hochgereicht in feudale Ämter, verbunden mit einer Fülle an Macht und Privilegien, die oft auch reifere Charaktere verderben würde - wo soll da Bodenhaftung, Redlichkeit und Sinn für die Lebensumstände der restlichen 95 % der Bevölkerung herkommen?

      Die Wohlstandsverwahrlosung, Infantilisierung und Emotionalisierung der Gesellschaft findet eben auch ihren Niederschlag in den politischen Charakteren - smart, kinderlos, karrieregeil.

    • Wyatt
      28. Juli 2020 15:12

      ******
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