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Wenn sich niemand mehr vor Zombies fürchtet …

Lesezeit: 2:00

… dann sind wir selbst bald alle Zombies, seelenlos Untote, deren Kreisläufe nicht mehr funktionieren. Es ist durchaus richtig, nicht nur auf Geisterbahnen, sondern auch im realen Wirtschaftsleben vor solchen Gestalten zu erschrecken, vor allem, wenn man ihnen gehäuft begegnet. Ja, auch in Zeiten der Krise.

Politik, Medien und Gewerkschaften haben jedoch keine Angst vor der (schon seit 2008 zunehmenden!) Zombifizierung. Sie sagen ganz im Gegenteil: Man solle auch defizitäre Unternehmen, selbst wenn sie ständig am Transfusions-Tropf hängen, am Leben lassen. Denn sie erhalten ja doch einige Jobs, sie verkörpern Tradition, und schnödes Gewinnstreben sei ohnedies nicht das Wichtigste. Daher wird jede "Rettung" bejubelt. Daher wird über jeden Konkurs, die Abwicklung eines Unternehmens immer nur im Ton großer Trauer geredet.

Diese Trauer ist aber in Wahrheit Symptom feiger Realitätsverweigerung und macht ganze Volkswirtschaften krank. Denn jede Rettung dauerhaft lebensunfähiger Betriebe hat negative Folgen: Die Kreativität der Mitarbeiter wird von der Suche nach produktiveren Tätigkeiten abgehalten. Das Steuergeld, mit dem gerettet wird, belastet andere, die das zahlen müssen. Konkurrenten, die die gleiche Leistung günstiger erbringen können, werden vom Markt ferngehalten. Unternehmen lernen, dass man auch ohne Eigenkapital-Reserven am Leben gehalten wird. Die Zombie-Betriebe setzen oft Regulierungen durch, die den Wettbewerb und damit die Dynamik einer Wirtschaft behindern (bekanntestes, keineswegs einziges Beispiel sind die Regulierungserfolge der Taxi-Branche gegen den Angriff neuer Ideen).

Aus all diesen Gründen sollten uns die ständigen Jubelmeldungen, was alles in der Krise gerettet wird, enorm skeptisch machen.

Aber was ist mit Unternehmen, die nur vorübergehend geschockt, sonst aber lebenskräftig sind?

Gewiss sind Dinge wie Kurzarbeit und vorübergehende Liquiditätshilfen legitim. Die große Gefahr ist jedoch, dass auch viele langfristig lebensunfähige Betriebe ständig "gerettet" werden. Nur wie unterscheiden? Selbst wenn es unpopulär ist: Auch in Krisen ist es immer besser, wenn in einem Insolvenzverfahren Gläubiger und potenzielle Käufer jeden Einzelfall prüfen und auf eigenes Risiko entscheiden, ob ein Betrieb Zukunft hat oder nicht. Das ist der einzig vernünftige Weg zu verhindern, dass ein Land dauerhaft von lebensunfähigen Zombies übersät wird.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Hoelderlynck
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2020 02:17

    Nun vermute ich stark, dass es darum geht, Abhängigkeiten zu schaffen. Ein Unternehmen, welches am Tropf des Staates hängt, ist nur noch einen Steinwurf davon entfernt, dass dieser Staat auch Bedingungen stellt, die in unternehmerische Entscheidungen eingreifen. Man kennt das aus dem Nationalsozialismus ebenso wie aus der so genannten DDR mit ihren Volkseigenen Betrieben.

    Oft erlebe ich im Gespräch mit Inhabern (noch) florierender Gewerbebetriebe und kleiner und mittlerer Unternehmen. "Das trauen Sie sich nicht!", ist die Antwort auf meine Vermutungen, dass die mittelständische Wirtschaft ruiniert werden soll. "Denn dann gehen die Gewerbetreibenden auf die Barrikaden, und davor hat die Regierung Angst", wird hier im sonnigen Schanigarten beim weißen Spritzer geträumt, dass es ewig so weiter gehen würde. - Viele wollen einfach nicht wahrhaben, was da gerade passiert. Ganz nüchtern betrachtet, ist es auch der Mehrheit der Konsumenten völlig wurscht, ob sie beim kleinen unabhängigen Bäcker einkaufen oder im Verkaufslokal einer Backwarenkette. Dem Regime ist eine Handvoll Konzerne, die die Menschheit versorgt, lieber als ein Heer unabhängiger Bauern, Händler, Handwerker und Gewerbetreibender

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2020 07:43

    Ich glaube Herr Unterberger missversteht das Instrument der Zombies. Es ist ein politisches, welches halt wirtschaftliche Konsequenzen auch noch hat, wie @Konrad Hoelderlynck schon richtig festgestellt hat.

    Wer eine abweichende Meinung hat, dem wird halt nicht mehr geholfen. Wer einen Mitarbeiter aus politisch unerwünschten Parteien beschäftigt, dem wird halt nicht mehr geholfen.

    Dieser schon lange laufende Angriff geht genau gegen Foren wie dieses hier! Wenn etwas möglich ist, dann ist es immer nur eine Frage der Zeit, bis es eingesetzt wird. Wann also sind die Oppositionsparteien dran? Keine Mitgliedsbeiträge, weil die Mitglieder arbeitslos!

    Eine Demokratie kann immer nur mit Eigentum funktionieren. Offensichtlich soll genau diese Demokratie endgültig beseitigt werden. Man sieht ja wie brav die meisten Medien (alles Zombies) das Stöckchen apportieren.

  3. Ausgezeichneter Kommentatoribn rushd
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2020 05:38

    Deutschsprachige retten alles: Das Klima, Unternehmen, Migranten, Afrika, Konzerne, den Euro, die EU, die Suedstaaten usw

    Koste es was es wolle und seis die Rechtsstaatlichkeit oder die eigene Bevölkerung. Österreich reiht sich wieder ein. Zum dritten Mal.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2020 08:28

    Zynisch könnte man anmerken, dass die Regierung durch ihren Pfusch zumindest da unfreiwillig etwas richtig macht. Denn entgegen der Selbstvermarktungs-Show der Regierung sind die Hilfen vielfach mickrig bzw. werden erst mit langer Verzögerung ausbezahlt. Eine Zombiefirma lässt sich damit nicht durchfüttern. Diese langlebigen Zombiefirmen gibt es in Österreich fast nur im staatlichen Bereich mit entsprechend fett dotierten Posten für Polit- und Gewerkschaftszombies. Dort spielt Geld keine Rolex.. äh Rolle und ist "koste es was es wolle" schon seit Jahren täglich geübte Praxis. Hinzu kommen da jetzt neuerdings die gefürchteten "Green Zombies", deren die Landschaft verschandelnde Windräder sich nur solange drehen, wie Subventionen fließen. Die Überzeugung planbare Grundlaststromerzeugung durch volatile Zufallsstromerzeugung ersetzen zu können, beweist, dass die wichtigste Grundvoraussetzung für einen Zombie erfüllt ist: Nämlich hirntot zu sein.

  5. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2020 01:57

    Häuft sich dieser Wahnsinn, dann wird es bald einen "Geschäftszweig" geben, der zwar keine Werte schafft, aber nur auf "Rettung" aus ist.
    Und zwar auf die eigene.

    Ob das ein Kurz begreift?
    Oder geht der auch lieber zum Proktologen, wenn er Halsweh hat?
    Zuzutrauen wäre es ihm.

  6. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2020 05:42

    Nach der Lehre der Österreichischen Schule der Ökonomie leidet die Freie Marktwirtschaft an jedem staatlichen Eingriff und jeder vom Staat oft gut gemeinten Förderungen, die jedoch wieder zu Marktverzerrungen führen.
    Ausgenommen sind Starthilfen.
    In diesem am Ende befindlichen Fiat Geldsystem (aus dem Nichts erschaffenes Geld) leidet der Torso des Restkapitals an einer massiven Blutvergiftung von staatlich gedrucktem sozialistischen Fiatgeld.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2020 06:44

    Neben den Taxlern gibt es noch ältere Beispiele: Welche inflationsbereinigten Einnahmen hatte ein ORF vor 10 Jahren und wie viele Seher - und wie sieht es heute aus? Bei politischer Vernetzung spielt es keine Rolle was produziert wird.

    Die Wertschöpfung dieser Organisation darf nicht auf ihr Produkt (Information) bezogen werden, denn auf so einer Skala wäre sie sogar negativ. Der ORF hilft beim betreuten Denken für Erwachsene, insofern ist er eher als eine Art Caritas zu verstehen - das muss er uns Wert sein!

    Bei den restlichen Medien sieht es nicht viel anders aus. Wenn sie einen etablierten Markt haben (ähnlich wie beim Strom), mit gut kalkulierbaren aber geringen Zuwachsraten oder sogar einen Endkampf in schrumpfenden Branchen, dann gibt es viele verschiedene Strategien wie man dem begegnen kann, siehe z.B. https://www.harvardbusinessmanager.de/heft/d-29862159.html

    Am effizientesten ist es aber sich Werbung, Entwicklung neuer Produkte, Strukturänderungen usw. zu ersparen und die gesamte Energie auf die Beeinflussung politischer Entscheidungsträger zu konzentrieren.

    Wie viele der Betrieb in den letzten Jahren gezahlt (um Gutes zu tun, die Politiker wissen viel, viel besser was damit zu tun ist), wieviel hat er über Subventionen abgesahnt - die Frage stellt sich nicht nur bei der AUA.


alle Kommentare

  1. andreas.sarkis (kein Partner)
    06. Juni 2020 13:43

    Nein, Kurzarbeit und vorübergehende Liquiditätshilfen sind nicht legitim.

    Ihnen gingen nämlich illegitime Maßnahmen voraus, die tausende Wirtschaftsbetriebe killten oder aus dem Geschäftsprozess hinauswarfen.
    Weder in Österreich noch sonstwo gab es eine Corona-Pandemie, das war spätestens seit Mitte April 2020 evident.

  2. Christian Peter (kein Partner)
    04. Juni 2020 12:40

    Man kann nur hoffen, dass der Verfassungsgerichtshof den Umtrieben der Bundesregierung ein Ende setzten wird. Den jahrzehntelang bestehenden Entschädigungsanspruch der heimischen Unternehmen nach Epidemiegesetz knapp vor Eintritt einer Epidemie zu beseitigen und die Unternehmen dadurch zu Bittsteller zu degradieren - das widerspricht grundlegendsten Rechtsprinzipien und wird vom VfGH mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für nichtig erklärt werden.

    • Torres (kein Partner)
      04. Juni 2020 15:47

      Ich fürchte, dass Ihre Hoffnung auf den Verfassungsgerichtshof vergeblich ist. Dort sitzen nämlich vorwiegend von den politischen Parteien entsandte Juristen, die sich ihren Mentoren natürlich dankbar erweisen müssen und daher bestimmt nicht gegen die Intentionen der Politiker entscheiden werden. Als (negatives) Beispiel sei etwa nur Ex-Justizminister Brandstetter genannt, der wohl als Belohnung für seine Gesetze gegen die Meinungsfreiheit von der Kurz-ÖVP einen Versorgungsposten im VfGH bekommen hat.

    • Christian Peter (kein Partner)
      04. Juni 2020 16:18

      @Torres

      Auch ein politisch besetzter Verfassungsgerichtshof kann grundlegendste Rechtsprinzipien nicht ignorieren. Bei einem extremen Pfusch der Regierung - wie im Falle der Covid-19 Verordnungen - kann das Gericht gar nicht anders als diese für nichtig zu erklären.

    • Torres (kein Partner)
      04. Juni 2020 20:38

      Ihre Blauäugigkeit ist ja bemerkenswerrt. Sie haben ja keine Ahnung, was das Gericht alles kann. En kurzer Auszug aus dem gestrigen Blog von Hadmut Danisch, der persönlich langjährige Erfahrung mit dem (allerdings deutschen) Verfassungsgericht hat: "... wie unsere Demokratie und Regierung aus dem Bundesverfassungsgericht heraus sabotiert und ausgehebelt werden. Korrupte Verfassungsrichter urteilen wider Verfassungsrecht als Richter in eigener Sache. Verfassungsrichter brechen in Nebentätigkeiten, die ihnen eigentlich verboten sind, das Verfassungsrecht...." Und das ist noch harmlos im Vergleich was er sonst noch schreibt. Und Sie glauben, das österreichische Verfassungsrichter besser sind?

    • andreas.sarkis (kein Partner)
      06. Juni 2020 13:45

      Torres liegt völlig richtig. Im VfGH sitzen nur Parteifunktionäre, kein einziger von ihnen war davor Richter.

  3. Christian Peter (kein Partner)
    04. Juni 2020 12:19

    Von wegen ,Rettung', der korrekte Begriff lautet ,Entschädigungszahlungen'. Jedes heimische Unternehmen hat einen Rechtsanspruch darauf, im Falle einer Epidemie in voller Höhe entschädigt zu werden, ein solcher Rechtsanspruch bestand jahrzehntelang, bevor dieser von der kriminellen Regierung beseitigt wurde.

    Ein Fall für den Staatsanwalt : Marode und mit Sicherheit nicht mehr überlebensfähige ausländische (!!!) Konzerne wie die AUA werden Hunderte Millionen aus öffentlichen Töpfen erhalten, während heimische Unternehmen den Klageweg beschreiten müssen, um eine Entschädigung zu erhalten. Corona ist der beste Nährboden für Korruption - Politiker können sich nun alle Taschen vollstopfen.

    • Christian Peter (kein Partner)
      04. Juni 2020 12:25

      Sei es im öffentlichen Beschaffungswesen (dort gibt es momentan Milliarden - Aufträge, natürlich ohne öffentliche Ausschreibung) und bei Staatshilfen für Konzerne. 3 x darf man raten, warum gerade ein marodes ausländisches und mit Sicherheit nicht mehr überlebensfähige Unternehmen wie die AUA Milliardenhilfen erhalten sollte, während heimische kleine und mittlere Unternehmen durch die Finger schauen. Alle Experten warnen im Moment vor der grassierenden Korruption durch Corona - für Politiker gibt es momentan ungeahnte Möglichkeiten zur Bereicherung.

  4. Tulbinger (kein Partner)
    04. Juni 2020 11:08

    Achso, zu A.U. putzigen Aufsatz: Im Insolvenzfall ist es zu spät, schon viel vorher gehört gehandelt! Ich könnte mir vorstellen, dass das Finanzamt Hilfe anbietet, denn die sehen, wann ein Betrieb ein paar Jahre keinen Gewinn macht. Die Unternehmer neigen in dieser Phase dazu, sich die Lage schön zu reden.

  5. Tulbinger (kein Partner)
    04. Juni 2020 10:51

    Und wer bestimmt, was ein Zombie Unternehmen ist? Ganz einfach: Mitglied beim Wirtschaftsbund, Kunde bei der Raika = guter Zombie, wird gefördert. Alle anderen sind böse Zombies, können schxxxen gehen.
    Bin ich froh dass ich mich selbt erhalten kann und von der Bagage nix brauche!

    • Christian Peter (kein Partner)
      04. Juni 2020 12:28

      Völliger Unfug, denn selbst die gesündesten Unternehmen gerieten durch die verantwortungslose Shutdown - Politiker der österreichischen Bundesregierung in Schwierigkeiten - völlig logisch, wenn man hohe Kosten hat, aber keine Einnahmen.

  6. Zahlesel (kein Partner)
    04. Juni 2020 10:21

    Ein Zombieland kann nachhaltig nur Zombies produzieren...

  7. Wise Wolf CEE (kein Partner)
    04. Juni 2020 10:18

    :-) In Österreich lebt die Wirtschaft direkt oder indirekt vom Staat, Frendlwirtschaft & Co. Die ein Paar unabhängige Privaten sind entweder intern. Konzerne oder kleine arme Schlucker, die die ganze Last zu spüren bekommen.. Nix Neues im Lande...

  8. fewe (kein Partner)
    04. Juni 2020 04:41

    Ich sehe das anders. In Österreich hatte es früher ziemlich starke Regulierungen gegeben, die vor Konkurrenz geschützt hatte. DAs ist zwar für den Neueinsteiger umständlicher - der muss sich halt wirklich was Neues einfallen lassen -, aber es sichert gute Erträge fürs Unternehmen und angemessene Gehälter für die Mitarbeiter.

    Wenn alle möglichst teuer arbeiten, verdient jeder am Ende auch mehr. So war es in Österreich bis vor ca. 30 Jahren. Alles war sündhaft teuer, aber alle hatten gut verdient.

    Was hat man davon, wenn alles billig ist, aber zu wenige genug verdienen um anderen was abkaufen zu können. Ich finde die Regelung für die Taxis gut. Wir brauchen nicht mehr prekär Beschäftigte.

    • fewe (kein Partner)
      04. Juni 2020 04:46

      Fortsetzung: Jemand der die selbe Leistung - das ist bei Taxi vs. Uber beispielsweise nicht der Fall - billiger anbieten kann, gewinnt sowieso die Kunden für sich. Aber wenn es jemand nur schafft Konkurrenz beim Preis zu machen, indem Leute unterbezahlt werden und es womöglich widrige Arbeitsbedingungen gibt, ist das kein Gewinn.

      So lange ein Unternehmen so weit funktioniert, dass es zumindest keinen groben Verlust macht, aber viele Arbeitsplätze bietet, ist es insgesamt vorteilhaft.

      Es gibt nicht beliebig viele Talente, die Unternehmen führen können. Wenn man ein Unternehmen abdreht, dann entsteht nicht automatisch ein neues an dessen Stelle. Jedenfalls nicht unbedingt in Österreich.

    • fewe (kein Partner)
      04. Juni 2020 04:56

      Fortsetzung 2: In Frankreich gibt es ein Verbot für Lebensmittelgeschäfte, frische Backwaren anzubieten, wenn in der Nähe eine Bäckerei ist. Dort gibt es noch Bäckereien und daher für jeden erreichbar genießbares, gutes Gebäck. Heute muss man in Österreich schon das Glück haben, eine Bäckerei in Gehentfernung zu haben.

      Beispielsweise.

      Wer hat einen Vorteil davon, dass es in Österreich praktisch keine Bäckereien mehr gibt und fast überall nur das aufgebackene Zeug vom Supermarkt?

      Auf die Dauer wird es ja nicht billiger sein. Bis alle ruiniert sind ist es damit vorbei. Hat man ja bei den Lebensmittelgeschäften und Supermärkten gesehen. Kleine Lebensmittelgeschäfte wären heute nicht teurer.

    • M.N. (kein Partner)
      04. Juni 2020 08:17

      @fewe

      Danke für Ihr grundvernünftiges Posting. Bäckereien in Frankreich sind ein gutes Beispiel. Der Staat könnte also sehr viel mehr tun in dieser Richtung. Es ist durchaus seine Aufgabe die Kleinen zu erhalten, anstatt uns den Großkonzernen/Globalisten auszuliefern.

      Ich nehme eine halbe Stunde Weg auf mich, um an gutes Brot zu kommen, obwohl ich irgendeines ums Eck kaufen könnte (produziert von Großvertrieben).

    • Christian Peter (kein Partner)
      04. Juni 2020 12:50

      @Fewe
      @M.N.

      Ist eine asoziale Politik, die betrieben wird, Konzerne (die praktisch keine Steuern bezahlen) werden privilegiert, kleine und mittelständische Unternehmen hingegen auf vielfältige Weise diskriminiert und vernichtet. Jetzt erhalten natürlich zuallererst wieder Konzerne Staatshilfen, obwohl Österreich ein Land der kleinen und mittleren Unternehmen ist. In Deutschland gibt es Untersuchungen, die belegen, dass Großunternehmen und Konzerne mehr Subventionen erhalten als sie Steuern bezahlen, während mittelständische Unternehmen netto mehr als 80 % der öffentlichen Finanzen (Steuern und Sozialabgaben) tragen.

  9. Brigitte Imb
    03. Juni 2020 00:36

    Hier macht doch die Coronahilfe wirklich einen Sinn. Oder?

    Benko kauft Hotel Bauer in Venedig, und damit einige zugehörige Luxus Herbergen (während in Deutschland Karstadt pleite ging).

    Ich "Schwäbische Hausfrau" versteh zwar nix von Wirtschaft, aber mein Hausverstand wehrt sich gegen die "Sinnvollfindung" besagter Hilfen.

    https://www.oe24.at/businesslive/Benko-kauft-Hotel-Bauer-in-Venedig/432256870

  10. HDW
    02. Juni 2020 16:21

    Immer noch zuviel der Ehre: Die sozialistischen Institutionen die Zombibetriebe erzeugen, tun das nicht um Arbeitsplätze zu retten, sondern den eigenen Fortbestand. Den Wirkungsnachweis ihrer Versprechungen erbringen sie ja nicht. Den Arbeitsmarkt rettet dann nur die Konjunktur, wenn sie trotz Mindestlohn doch möglich ist (Thomas Sowell für die US) In Ö, wo die Austrian Economics herkommen, schön zu studieren am Steigen des BIP und dem Sinken der Arbeitslosenzahlen beim Übergang des nationalsozialistischen Deutschen Eigentums zur Verstaatlichten des Ing.Waldbrunner (sieben Jahre Tätigkeit in der Sowjetunion) durch die Privatisierungen der ÖIAG Ende der 50iger Jahre.
    Die schleichende Enteignung der Produktionsmittel durch Gewerkschaften, Kammern und Arbeitsämter wird sich wiedermal dann als das Grundprinzip des Kommunismus erweisen, diesmal des chinesischen, wenn dieser die insolventen Betriebe aufkauft, wie schon die komissarisch geführte italienische Textilindustrie und die sozialistischen Gewerkschafter als dick verdienende Kapos angestellt werden.

  11. CIA
  12. machmuss verschiebnix
    02. Juni 2020 14:17

    OT:

    Auf 4chan stieß ich auf ein paar Links - einmal ein Countdown der am 06.06.2020 um 06:00 endet, und das andere ist eine QAnon-artige Nachricht :

    Ibiza Countdown :
    http://formentera.casa/

    checkmate !
    who is checkmated ?
    check the european news on 6.6.2020 6am !


    https://boards.4chan.org/pol/thread/259787330#p259788375

    ... und dieser Link hier insinuiert einen Zusammenhang zwischen Kurz und jener Oligarchen-Tochter aus dem Ibiza-Video ? ? ?
    https://www.youtube.com/watch?v=qoy_dw6LFUw&feature=youtu.be

    • machmuss verschiebnix
      02. Juni 2020 14:19

      Hr. Kickl , bitte - auf die Plätze, fertig, . . . . . .

    • Neppomuck
      02. Juni 2020 15:19

      Ab einem gewissen Maß an Scheinheiligkeit muss Dummheit als Teil einer kriminellen Energie gewertet werden, die für besondere politische Ämter disqualifizieren müsste.

      Das sollten die Medien beherzigen, statt solchen Leuten um den Milchbart zu gehen.

    • La Rochefoucauld
      03. Juni 2020 21:24

      @machmuss ist ein Schwurbler.

      Vor ca. 3 Monaten behauptete er, dass in max. 4 Wochen die NWO (für non-Insider: die neue Weltordnung) über uns hereinbrechen wird und wir das dann deutlich sehen und spüren werden.

      Nichts ist geschehen. Keine NWO. Njet, nada, nothing.

      Wo ist die NWO?

  13. Dr. Faust
    02. Juni 2020 11:13

    Das widerliche Verhalten der Gewerkschaft kommt auch im neuesten

    "MS Live"-Beitrag vor; aus vielerlei Gründen sehen- und hörenswert!

    https://youtu.be/JPPwrZdv7OQ

  14. Ingrid Bittner
    02. Juni 2020 10:46

    Ich weiss ja nicht, um welche Firma es sich da genau handelt, also um eine gute, eine schlechte, eine mittelmässige, eine alte, eine junge, oder ein ???
    Aber und jetzt kommt's: nachdem die Wirtschaftskammer festgestellt hat, dass der Reisepass seit 15 Tagen !!! abgelaufen ist, gibt's keine "Coronahilfe" - verantwortet die Wirschaftskammer jetzt möglicherweise einen Konkurs?
    Wir helfen ja, koste es, was es wolle, und wenn dabei eine Firma krachen geht.

    https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/reisepass-abgelaufen-antrag-auf-corona-hilfe-abgelehnt;art69,3262486

    • dssm
      02. Juni 2020 12:03

      @Ingrid Bittner
      Die WKO zahlt doch ohnehin nur diese Nothilfen aus, also ein paar Euro; zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.

      Firmen mit einem brauchbaren Geschäftsmodell können wohl nur über AWS (also Kredite) etwas ersetzt bekommen. Wer jetzt viel Geld verbrennt aber keinen Kredit braucht, der schaut durch die Finger. Oder sehe ich da etwas falsch.

    • stefania
      02. Juni 2020 17:34

      Genau das ist auch einem Verwandten von mir passiert.
      Zur Zeit sind keine Passanträge möglich (vor ca.14.Tagen ).

  15. Papalima
    02. Juni 2020 09:52

    Dieser Spuk wird in dem Moment vorbei sein, sobald die großen Fiat Währungen an die Wand donnern. Alle sind nur auf dem Vertrauen der Anwender aufgebaut. . Viele Beispiele zeigen, dass ein kleiner Riss im Vertrauen ein Währungssystem lawinenartig zum Einsturz bringen kann.

    Zuerst dürfte der EURO dran sein, aber auch die US Währung scheint gefährdet, dürfte sich aber etwas länger halten, weil der gesamte Handel von Rohöl oder Erdgas in US$ abgewickelt wird, wer also solches braucht, muss zunächst US$ haben.

    Der ganze Hokuspokus mit Bargeldverbot, Nullzinsen etc. ist nur ein verzweifelter Versuch der an der Macht befindlichen Universal-Laien, die eigene Haut zu retten und wird letztendlich zu einem wirklich freien Markt führen, der nach einem Goldverbot allerding eher aus Währungen bestehen wird, wie wir sie aus 1945 kennen, nämlich Zigaretten, Zucker etc.

    Ob F.A.v.Hayek mit seiner Denationalization of money recht hat, könnte sich dann herausstellen.

    • Bürgermeister
      02. Juni 2020 10:31

      Spielt keine Rolle. In den korrupten Drecklöchern des globalen Südens herrschen Familienclans seit Generationen. Selbst in zerbrochenen Ländern (vgl. Libyen) bilden sich extrem schnell erstaunlich stabile Machtstrukturen.
      Österreich mag im Elend versinken, ohne echtes Geld, trotzdem wird es eine feudale Herrscherkaste geben die Steuern eintreibt (wegen "Gerechtigkeit") - dieser Spuk wird niemals enden.
      Im Merkelismus wird ein homogenes Land in Kleinststrukturen zerbrochen - nicht "ein Volk, ein Reich, ein Führer" sondern "hunderte Völker, ein Reich, eine Führerin" - weil sich so eine Struktur wesentlich einfacher beherrschen lässt.

    • simplicissimus
      02. Juni 2020 22:11

      Papalima, die Frage ist nur GEGEN WELCHE WAEHRUNG kann der USD abstuerzen, wenn der EUR bereits gegen ihn abgestuerzt ist? Gegen das Pfund? Den SFR? Den Renminbi? Yen? Rupie? Das, neben der Anhaengigkeit von Oel und Gas wird der USD, ueber den weiterhin die ueberwiegende Mehrzahl der Geschaefte weltweit abgewickelt werden, noch laengere Zeit relativ stark bleiben.

    • fewe (kein Partner)
      04. Juni 2020 05:22

      Einen Absturz des Euro erwarte ich nicht. Die Währung ist einfach zu groß dazu. Eher möglich wäre eine stärkere Inflation, so wie es die auch zwischen Mitte/Ende der 1970er-Jahre gegeben hatte. Aber kaum eine komplette Entwertung. Da bricht zu viel zusammen.

      Goldverbot ist zu erwarten, weil das gibt es schon länger wieder in den USA.

      Die größte - meiner Meinung nach reale - Gefahr unmittelbar jetzt dürfte es sein, dass viele Unternehmer, ihr Unternehmen entweder drastisch verkleinern oder überhaupt schließen. Es sind also mehr als eine Million Arbeitslose zu erwarten, wenn das eintritt. Das halte ich für sehr wahrscheinlich.

      Z.B. ein Querfeld könnte dann auf 3 Kaffeehäuser reduzieren etc.

  16. Undine
    02. Juni 2020 09:44

    OT---aber nachdem die Regierung die Daumenschrauben, die sie uns vor fast drei Monaten angelegt hatte, nun so nach und nach lockert, interessiert es mich brennend, ob von diesen Lockerungen auch Rudi ANSCHOBERS, dieses um uns unmündige Bürger wie ein besorgter Vater sorgenden Ministers mit Akribie ausgeklügelte KUSS-VERBOT noch eingehalten werden muß. Dieses galt ja auf der Straße UND im trauten Heim, um uns vor dem KILLERVIRUS zu schützen.

    Mit diesem KUSS-VERBOT und dessen weisem Urheber Rudi ANSCHOBER hatte sich der Psychiater Dr. BONELLI sehr eingehend beschäftigt. Wer das Video noch nicht kennt, möge es sich zu Gemüte führen---man sieht es auch gerne ein zweites Mal! ;-)

    "Corona Aktuell: Dank an Rudi Anschober und sein Bundesministerium für Wahrheit (Raphael Bonelli)"

    https://www.youtube.com/watch?v=880dHnEcyVE&t=894s

    • Ingrid Bittner
      02. Juni 2020 10:57

      @Undine: sie trau'n sich was, immer auf den bösen, bösen DDR. Raphael Bonelli hinzuweisen, das geht doch nicht!! Gestern flog sein Video: "Wo sind die Toten? Wo sind bloß die ganzen Toten?" kurzzeitig aus Youtube, heute ist es wieder da. Offensichtlich gab es für den Hinauswurf keine ausreichende Begründung.
      Eva Herman und Andreas Popp verwenden in ihren Videos ja nie das Wort "Corona", die reden immer nur von der chinesischen Grippe.
      So weit sind wir schon, dass man nicht mehr über alles frei reden darf. Auch nicht Prof. DDR. Raphael Bonelli. Dabei ist der sicher nur schlicht und einfach "konservativ", aber nicht "rechtsradikal", aber wer weiss, wie schnell man zu den Rechtsradikalen gezäh

    • Templer
      02. Juni 2020 14:14

      @undine
      Danke für den Link
      Göttlich:-)))))))

    • Tiroler Madl
      02. Juni 2020 21:24

      Habe in der Coronazeit täglich DDr. Bonelli geschaut, das war mein absolutes Lieblingsvideo!

    • Brigitte Imb
      03. Juni 2020 00:17

      Darf ich Poesie "nachschieben"?

      https://derweg.org/personen/werke/heineged/

      Etwas modifiziert von Jürgen Preuss - Tag- und Nachtgedanken eines Coronavirus

      https://www.youtube.com/watch?v=DzdAVHAmL7Y

  17. Ingrid Bittner
    02. Juni 2020 09:40

    Und was ist mit all jenen Firmen, die erst vor einem oder nicht ganz zwei Jahren gegründet wurden? Da hat man jahrelang heruntergebetet, selbständig werden, eine Firma gründen und schon geht's dahin. Und was ist jetzt? Man weiss nicht, was aus diesen Firmen geworden wäre, denn die bekommen ja bekanntlich keine Unterstützung. Eine Firma hat erst dann Anspruch, wenn es sie bereits seit - ich glaube - 2 Jahren, oder mögen es drei sein, besteht, eine kürzere Dauer sperrt die Firma automatisch vom staatlichen Fördertopf.

    • pressburger
      02. Juni 2020 10:42

      Pech gehabt, der Amtsschimmel frisst alles kahl.
      Eine Ermutigung für die zukünftigen Firmengründer, für Menschen die eigene Ideen haben, die kreativ sind. Solche destruktive Individuen brauch eine sozialistische Regierung nicht. Da könnte ein jeder kommen, und versuchen selbständig zu sein.
      Im Sozialismus ? A geh ?

    • Undine
      02. Juni 2020 11:06

      @Ingrid Bittner

      Wäre interessant, zu erfahren, ob man muselmanische "Firmenbetreiber" auch so schnöde behandelt wie die schon länger hier Lebenden, auch was einen vielleicht erst kürzlich abgelaufenen Pass anbelangt!

    • Ingrid Bittner
      02. Juni 2020 11:54

      @Undine: … oder ob sie den türkischen (oder sonstigen) vorlegen, denn es ist doch eher anzunehmen, dass ein Gast, der hier ein Unternehmen betreibt, eher "gefördert" wird, als ein Eingeborener.

    • dssm
      02. Juni 2020 12:00

      @Ingrid Bittner
      Das sehe ich nicht so kritisch.
      Wer ein Tech-Unternehmen gegründet hat, der ist von einem verkaufbarem Produkt noch weit weg. Ob dann nach Jahren der Entwicklung man drei Monate mehr braucht, sollte keine Krise auslösen.

      Nebenbei die älteren Firmen kriegen auch nichts, denn man muss ja einen Kredit aufnehmen - was die guten Unternehmen tunlichst vermeiden werden.
      Genau wie Herr Unterberger beschrieben hat, die Zombies werden gefüttert, für die soliden Unternehmen gibt es rein gar nichts.

    • Rau
      02. Juni 2020 22:02

      Geht ja net nur um tech Firmen. Was ist mit einem Handwerker oder anderweitigen Duenstleister der grad im Sufbau war

    • Rau
  18. haro
    02. Juni 2020 09:35

    Keiner fragt mehr woher ausreichend Geld für die vielfach geforderten Förderungen kommen soll.

    Kaum jemandem ist bewusst, dass "der Bund", "das Land", das oft zitierte "Wir stellen zur Verfügung" der Politiker -auch der EU - Steuern und Gebühren sind die von uns Bürgern oft hart und langjährig erarbeitet werden müssen.

    Ein überstrapaziertes Sozialsystem, die "Verteilungs-EU" werden früher oder später kollabieren.
    Es erwarten sich fast alle, Nutznießer und nicht Betrogener zu sein und Politiker schüren diesen Irrglauben.

    • pressburger
      02. Juni 2020 10:46

      Keiner fragt, aber jeder wird es merken, dass die Zeit von einen Zahltag zum nächsten immer länger werden. Die Steuern gehen nach oben, die Inflation auch.

  19. Gerald
    02. Juni 2020 08:28

    Zynisch könnte man anmerken, dass die Regierung durch ihren Pfusch zumindest da unfreiwillig etwas richtig macht. Denn entgegen der Selbstvermarktungs-Show der Regierung sind die Hilfen vielfach mickrig bzw. werden erst mit langer Verzögerung ausbezahlt. Eine Zombiefirma lässt sich damit nicht durchfüttern. Diese langlebigen Zombiefirmen gibt es in Österreich fast nur im staatlichen Bereich mit entsprechend fett dotierten Posten für Polit- und Gewerkschaftszombies. Dort spielt Geld keine Rolex.. äh Rolle und ist "koste es was es wolle" schon seit Jahren täglich geübte Praxis. Hinzu kommen da jetzt neuerdings die gefürchteten "Green Zombies", deren die Landschaft verschandelnde Windräder sich nur solange drehen, wie Subventionen fließen. Die Überzeugung planbare Grundlaststromerzeugung durch volatile Zufallsstromerzeugung ersetzen zu können, beweist, dass die wichtigste Grundvoraussetzung für einen Zombie erfüllt ist: Nämlich hirntot zu sein.

    • Wyatt
      02. Juni 2020 09:02

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      die "Green Zombies" mit ihrer Ineffizienz und großflächiger Verschandelung sind mit Abstand sicher die der übelsten!

    • Templer
      02. Juni 2020 09:20

      In Wien wird fast alles unter Rot und GRÜN aufgeteilt.
      Ergibt eine stinkende braune Suppe, die die Steuerzahler auslöffeln müssen....

    • Charlesmagne
      02. Juni 2020 13:50

      @alle
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  20. Josef Maierhofer
    02. Juni 2020 07:49

    Ja, die österreichische 'Zombiefarm'.

    ORF, viele Gemeindebetriebe, manche nationale 'Liebkinder', wie die AUA, die nicht einmal mehr ein österreichisches Unternehmen ist, etc. hängen am 'Steuertropf' und beherbergen ebenso viele 'Versorgungsposten', wie viel sie Steuergeld erhalten.

    Ja, wenn der Staat 'Corona spielt', da geht auch auf diesem Sektor 'was', auf diesem Sektor der Selbstbedienung.

    Dr. Unterberger fragt, wie unterscheiden.

    Unterscheiden kann man die Unternehmen schon, nämlich daran, wonach sie streben, wofür sie kämpfen, wie sie organisiert sind, welche Mitarbeiter sie suchen und einstellen. 'Zombiefirmen' haben meist auch 'Zombiemitarbeiter', die halt ihr 'Gehalt' statt vom AMS von der 'Zombiefirma' beziehen, auf Kosten der Steuerzahler.

    Die österreichische 'Zombiefarm' beinhaltet nicht nur 'Zombiefirmen', nein, sie beinhaltet auch frei herum laufende 'Zombies', die man auf den öffentlichen Flächen findet, auf der Straße, in den Schlangen vor einschlägigen Ämtern, vor speziellen Lokalen, an speziellen Plätzen, etc., viele davon sind zum Fürchten und eigentlich bereits Zeitbomben bis zum Ausbruch von Gewalttaten. Ja, man findet solche 'Zombies', vor denen man sich fürchten muss, auch in Ämtern, auch in Gerichten, auch in Ministerien, auch in der Politik, dort allerdings 'honorig' 'hochdotiert'.

    Die schlimmsten Zombies sind die in den Medien, fast durchgängig 'Zombies' in 'Zombiefirmen', voll erhalten vom Rest der 'Zahlbürger' (Fleißigen), die teuersten sind die 'Liebkinder der Republik', wie AUA, ÖBB, etc. die allerdings schlimmsten sind die 'Parteizombies', die voll am 'Steuertropf' hängen, die die 'Disziplinen' Korruption, Unfähigkeit, Anmaßung, Gewissenlosigkeit, Verantwortungslosigkeit, etc. bis hin zum Faschismus mehr oder weniger gut beherrschen und die lebenswilligen Menschen durch ihren 'Zombie-Todeshauch' terrorisieren und damit das Land ruinieren.

    Ich unterscheide den 'Zombie' vom Gesunden darin, dass der/die/das Zombie das sich sucht, sein Ego ('Koste es, was es wolle.) seine Gier (Geldgier, Machtgier, etc. bis hin zum Wilhelminenberg) befriedigen will, in 'Zombiefirmen' die 'Sozialromantiker' (gestützt von den 'Zombieorganisationen' wie Arbeiterkammer, Gewerkschaften, Wirtschaftskammer, etc.), während der Gesunde (Normale) seinen Platz im Leben sucht, von dem aus er die Tugenden pflegt, sich einbringt, Dinge zustande zu bringen, die anderen helfen, die andere brauchen, die andere kaufen.

    Dann gibt es noch die 'Clubzombies' (meist in der Politik), die gleich das ganze Volk in einem 'Zombieangebot' an die Menschenhändler, an die fremden 'Geschäftemacher', an andere 'Zombieorganisationen', wie die EU, WHO, UNO, Schlepperbanden, etc. 'verschachern' ...

    Wie viele Gesunde muss ein 'Zombie' fressen, bis es nur noch 'Zombies' gibt ? Ich glaube, die kommende Not wird das dann zeigen, dass wir das Limit mit den 'Corona-Verordnungen' vermutlich bereits überschritten haben.

    Wie in den USA ersichtlich sind die 'Zombies' meist in der Nähe der Linken zu finden.

    • Ingrid Bittner
      02. Juni 2020 09:44

      @Josef Maierhofer: " hängen am 'Steuertropf' und beherbergen ebenso viele 'Versorgungsposten" - bei manchen Firmen hat man das GEfühl, die werden überhaupt nur deswegen so gefördert, dass die guten VErsorgungsposten erhalten bleiben, wo soll man denn auch immer hin, mit den Günstlingen, die in solche Posten gehievt wurden?

  21. dssm
    02. Juni 2020 07:43

    Ich glaube Herr Unterberger missversteht das Instrument der Zombies. Es ist ein politisches, welches halt wirtschaftliche Konsequenzen auch noch hat, wie @Konrad Hoelderlynck schon richtig festgestellt hat.

    Wer eine abweichende Meinung hat, dem wird halt nicht mehr geholfen. Wer einen Mitarbeiter aus politisch unerwünschten Parteien beschäftigt, dem wird halt nicht mehr geholfen.

    Dieser schon lange laufende Angriff geht genau gegen Foren wie dieses hier! Wenn etwas möglich ist, dann ist es immer nur eine Frage der Zeit, bis es eingesetzt wird. Wann also sind die Oppositionsparteien dran? Keine Mitgliedsbeiträge, weil die Mitglieder arbeitslos!

    Eine Demokratie kann immer nur mit Eigentum funktionieren. Offensichtlich soll genau diese Demokratie endgültig beseitigt werden. Man sieht ja wie brav die meisten Medien (alles Zombies) das Stöckchen apportieren.

    • Templer
      02. Juni 2020 08:31

      ***************
      +++++++++++
      ***************

    • pressburger
      02. Juni 2020 10:55

      Wer eine abweichende Meinung wie die edelmütige Regierung, die so rührend für alle sorgt, kann nur ein Lump sein. Ein Häfenbruder in spe.

  22. Notimetodie
    02. Juni 2020 07:38

    Das Gießkannenprinzip, d.h. dass scheinbar jeder in diesem Land, im Gefolge der von der Regierung künstlich verstärkten Coronaviruskrise, Geld bekommen hat und wird, hat dazu geführt, dass der Sozialismus den, für eine gesunde Wirtschaft so wichtigen Kapitalismus, langsam (eigentlich recht schnell) ablösen wird. Auch wenn Sozialismus als Idee ganz ok ist, funktioniert er in der Realität einfach nicht. Es ist unglaublich, dass im 21. Jhdt. immer noch Leute, trotz vieler aktueller negativer Beispiele (siehe Veneztuela) glauben, dass das funktionieren kann.

    In diesem Zusammenhang kommt auch immer die Chancengleichheit-Keule und natürlich das unbedingte Grundeinkommen. Es ist und war immer so, dass Menschen für andere Menschen (die Reichen) arbeiten. Nicht jeder hat die gleichen Voraussetzungen und vor allen Dingen ist nicht jeder bereit Risiko zu nehmen. Letzteres ist aber in einer kapitalistischen Marktwirtschaft unabdingbar und sollte belohnt und nicht bestraft werden.

  23. pressburger
    02. Juni 2020 07:11

    Zombies unter uns. Vielen Dank für die Zusammenfassung der Folgen der Zombifizierung für die Wirtschaft.
    Wie sieht es aber mit Zombies in der Politik aus. Mit den Untoten, die eine Ideologie die eigentlich in das Grab der Geschichte gehört, wieder beleben, sie aufblasen, dass sie wie ein grosses Leichentuch, jede Entwicklung erstickt.
    Wie ist es um die Zombies in Kunst und Kultur bestellt ? Gefördert, unterstützt, bezahlt nur dafür dass sie die Mächtigen unterstützen. Von Schimmel
    überzogene Staatskünstler, die jede Kreativität, jeden Nachwuchs im Keime ersticken.
    Wie viele Zombies beherrschen die EU ? Wie viele Zombies werden von der EU, untot, mit forcierter Beatmung und Herzmassage scheinbar am Leben erhalten. Griechenland, Spanien, Italien, sollten schon längst in ihrer Insolvenz Gruft liegen.
    Die grösste Zombine Aller Zeiten, Merkel, lässt ihre Kollegen im Untotsein nicht verkommen. So werden die Zombies, mit dem Geld der EZB am laufen gehalten, untot, aber sehr aktiv.

  24. Bürgermeister
    02. Juni 2020 06:44

    Neben den Taxlern gibt es noch ältere Beispiele: Welche inflationsbereinigten Einnahmen hatte ein ORF vor 10 Jahren und wie viele Seher - und wie sieht es heute aus? Bei politischer Vernetzung spielt es keine Rolle was produziert wird.

    Die Wertschöpfung dieser Organisation darf nicht auf ihr Produkt (Information) bezogen werden, denn auf so einer Skala wäre sie sogar negativ. Der ORF hilft beim betreuten Denken für Erwachsene, insofern ist er eher als eine Art Caritas zu verstehen - das muss er uns Wert sein!

    Bei den restlichen Medien sieht es nicht viel anders aus. Wenn sie einen etablierten Markt haben (ähnlich wie beim Strom), mit gut kalkulierbaren aber geringen Zuwachsraten oder sogar einen Endkampf in schrumpfenden Branchen, dann gibt es viele verschiedene Strategien wie man dem begegnen kann, siehe z.B. https://www.harvardbusinessmanager.de/heft/d-29862159.html

    Am effizientesten ist es aber sich Werbung, Entwicklung neuer Produkte, Strukturänderungen usw. zu ersparen und die gesamte Energie auf die Beeinflussung politischer Entscheidungsträger zu konzentrieren.

    Wie viele der Betrieb in den letzten Jahren gezahlt (um Gutes zu tun, die Politiker wissen viel, viel besser was damit zu tun ist), wieviel hat er über Subventionen abgesahnt - die Frage stellt sich nicht nur bei der AUA.

  25. Templer
    02. Juni 2020 05:42

    Nach der Lehre der Österreichischen Schule der Ökonomie leidet die Freie Marktwirtschaft an jedem staatlichen Eingriff und jeder vom Staat oft gut gemeinten Förderungen, die jedoch wieder zu Marktverzerrungen führen.
    Ausgenommen sind Starthilfen.
    In diesem am Ende befindlichen Fiat Geldsystem (aus dem Nichts erschaffenes Geld) leidet der Torso des Restkapitals an einer massiven Blutvergiftung von staatlich gedrucktem sozialistischen Fiatgeld.

    • Pyrrhon von Elis
    • dssm
      02. Juni 2020 07:52

      @Templer
      Auch Starthilfen gibt es ja nur, weil es den Staat gibt. Wir hatten im deutschsprachigen Raum eine gut funktionierende Risikokreditgewährung. Man hat eine gute Idee, man bekommt eine (teure) Finanzierung, das Unternehmen gehört einem damit ganz, die Bank stellt Fachleute für Planung und Finanzwesen. Die Angst vor dramatischen Konsequenzen im Pleitefall sorgte für gute Resultate.
      Das hat gut funktioniert! Die Banken haben Ausfälle durch hohe Zinserträge ausgeglichen, die Unternehmer konnten starten.

      Dann kam der Staat und hat das Verboten, weil ja auf den Unis das anglo-amerikanische Modell gelehrt wird; und zwar von Lehrern, die nie selber unternehmerisch tätig waren.

    • Templer
      02. Juni 2020 08:29

      @dssm
      Stimme ihnen vollkommen zu.
      Das funktioniert aber nur, wenn ein gesundes Währungs und Geldsystem vorhanden ist.
      Dieses hat Pest und Cholera gemeinsam, jetzt kam noch Ebola und Corona hinzu.
      Das System ist nicht nur klinisch tot.

    • Niklas G. Salm
      02. Juni 2020 09:20

      Der Staat meint nie irgendwas gut!

    • Rau
      02. Juni 2020 09:20

      Sind die Konsequenzen des Scheiterns allerdings zu hart, tötet das auch jede Kreativität

  26. ibn rushd
    02. Juni 2020 05:38

    Deutschsprachige retten alles: Das Klima, Unternehmen, Migranten, Afrika, Konzerne, den Euro, die EU, die Suedstaaten usw

    Koste es was es wolle und seis die Rechtsstaatlichkeit oder die eigene Bevölkerung. Österreich reiht sich wieder ein. Zum dritten Mal.

    • pressburger
      02. Juni 2020 10:53

      Freiheit und Selbständigkeit der Schafsherde. Nibelungetreue im Gefolge der teutonischen Thanatophilie, bis in den Untergang.

  27. Konrad Hoelderlynck
    02. Juni 2020 04:16

    Manche gehören zum Proktologen, wenn sie Halsweh haben... ;)

    • pressburger
      02. Juni 2020 06:51

      Bei manchen politisch (Un)verantwortlichen kann man leicht den Ausgang mit Eingang verwechseln.

  28. Konrad Hoelderlynck
    02. Juni 2020 02:17

    Nun vermute ich stark, dass es darum geht, Abhängigkeiten zu schaffen. Ein Unternehmen, welches am Tropf des Staates hängt, ist nur noch einen Steinwurf davon entfernt, dass dieser Staat auch Bedingungen stellt, die in unternehmerische Entscheidungen eingreifen. Man kennt das aus dem Nationalsozialismus ebenso wie aus der so genannten DDR mit ihren Volkseigenen Betrieben.

    Oft erlebe ich im Gespräch mit Inhabern (noch) florierender Gewerbebetriebe und kleiner und mittlerer Unternehmen. "Das trauen Sie sich nicht!", ist die Antwort auf meine Vermutungen, dass die mittelständische Wirtschaft ruiniert werden soll. "Denn dann gehen die Gewerbetreibenden auf die Barrikaden, und davor hat die Regierung Angst", wird hier im sonnigen Schanigarten beim weißen Spritzer geträumt, dass es ewig so weiter gehen würde. - Viele wollen einfach nicht wahrhaben, was da gerade passiert. Ganz nüchtern betrachtet, ist es auch der Mehrheit der Konsumenten völlig wurscht, ob sie beim kleinen unabhängigen Bäcker einkaufen oder im Verkaufslokal einer Backwarenkette. Dem Regime ist eine Handvoll Konzerne, die die Menschheit versorgt, lieber als ein Heer unabhängiger Bauern, Händler, Handwerker und Gewerbetreibender

    • Templer
      02. Juni 2020 05:51

      Die CORONA Shutdown Maßnahmen waren ein weiterer Test, die KMUs abzudrehen und die großen Bilderberger Konzerne den Gesamtbetrieb übernehmen zu lassen. Es wird seit Jahren versucht die Klein und Kleinstbetriebe durch weitere bürokratische Auflagen abzudrehen. Man schaue sich nur den Rückgang an Landwirtschaftsbetrieben oder Nebenerwerbsbauern an.
      Ein Volk das sich nicht mehr selbst erhalten kann, ist leichter in der Knechtschaft zu halten.

    • dssm
    • Weinkopf
      02. Juni 2020 22:04

      Die beschäftigungslosen Bauern, Händler, Handwerker, Gewerbetreibende und viele andere haben aber leider dann auch kein Geld um bei den Großkonzernen einzukaufen.
      Nein, ich denke das wird nicht funktionieren.

  29. Neppomuck
    02. Juni 2020 01:57

    Häuft sich dieser Wahnsinn, dann wird es bald einen "Geschäftszweig" geben, der zwar keine Werte schafft, aber nur auf "Rettung" aus ist.
    Und zwar auf die eigene.

    Ob das ein Kurz begreift?
    Oder geht der auch lieber zum Proktologen, wenn er Halsweh hat?
    Zuzutrauen wäre es ihm.

    • Rau
      02. Juni 2020 06:04

      Meinen Sie Parteien? Schaffen keine Werte, sind andauernd auf Rettung aus vor der Wählerschaft. Am liebsten wäre ihnen der ständige Ausnahmezustand als "neue Normalität!

    • pressburger
      02. Juni 2020 06:56

      Den "Geschäftszweig" gibt es schon, soga weit verbreitet. Ausser, von @Rau erwähnten Parteien, kommen noch die NGO`s, die Caritas, der ORF, die Agitprop Staatskunst, die sonstigen Medien, die Kammern, dazu. Etwas vergessen ?

    • Wyatt
      02. Juni 2020 07:15

      Ob auch, das gestern von Frau Imb eingestellte Video - von Kurz begriffen wird? Oder zumindest zum Nachdenken anregt?

      https://www.youtube.com/watch?v=WnU5kz86fOU

      Es sollte keinesfalls versäumt werden, allein schon wegen der hier im AU-Blog angesetzten Systemschreiberlinge, welche fortlaufend den auf Fakten beruhenden Sachverhaltsdarstellung Dr. Wodargs Unwissenschaftlichkeit u. Ahnungslosigkeit unterstellen.

    • Templer
      02. Juni 2020 09:17

      Wien ist voll solcher Firmen die ausschließlich aus der Stadtkassa leben.





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