Die Corona-Krise ist in ökonomischer Hinsicht „eine Dreifach-Krise“

Lesezeit: 4:00

Rekordarbeitslosigkeit, milliardenschwere Verluste an Wertschöpfung, wegbrechende Handelspartner, drohende Pleitewelle: Die unmittelbaren Folgen des Lockdowns greifen bereits um sich. Doch die eigentliche Tragweite kann man erst in einem längerfristigen Kontext erfassen, vor allem wenn man bedenkt, in welcher Situation sich die Weltwirtschaft zur Zeit des Lockdowns befunden hat. Wir erleben mehr als "nur" eine Lockdown-Krise, unterstreicht auch der deutsche Ökonom Gunther Schnabl, Leiter des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität Leipzig.

Schnabl wird am Dienstag, 12. Mai, in einem Webinar über "Stagnation und wachsende Ungleichheit im Zeichen der Corona-Krise" sprechen und anschließend mit Franz Schellhorn (Agenda Austria) diskutieren. Eine Finanzkrise habe sich schon 2019 angekündigt, erklärt Schnabl in einem Interview mit dem Austrian Institute of Economics and Social Philosophy: Die Nachfrage in den Schwellenmärkten ging zurück, auch in Europa verlangsamte sich die Konjunktur. Im Dezember 2019 ereigneten sich in den USA schließlich Turbulenzen auf dem Repo-Markt. (Repo-Geschäfte dienen vor allem Banken dazu, vorübergehende Liquiditätsengpässe zu überbrücken, indem sie sich von anderen Banken oder Zentralbanken Geld leihen, diesen dafür aber Wertpapiere als Pfand überlassen, deren Rückkauf sie ebenfalls vereinbaren.) Doch nun, mit dem Lockdown, schlitterten wir in eine Dreifach-Krise: "eine Lockdown-Krise, eine Finanzkrise und zusätzlich haben wir noch einen starken Abschwung im realen Sektor der Weltwirtschaft".

Die Hauptursache sieht Schnabl in der expansiven Geldpolitik der vergangenen Jahre. "Da spätestens seit der Jahrtausendwende die Zinsen in Krisen sehr stark abgesenkt werden, ohne aber in der Erholung wieder entsprechend erhöht zu werden, hat das einerseits zu Übertreibungen auf den Finanzmärkten geführt, andererseits zu steigender Staatsverschuldung, steigender Unternehmensverschuldung und damit auch zu Überkapazitäten in der Industrie, speziell in China und in anderen Schwellenmärkten. Mit der geldpolitischen Reaktion auf die globale Finanzkrise ab 2007 hat sich die Unternehmensverschuldung nochmals deutlich erhöht. Die seither entstandenen Überkapazitäten mussten irgendwann sichtbar werden."

Die Überkapazitäten in China haben sich Gunther Schnabl zufolge indirekt auch in Europa niedergeschlagen, insbesondere in der deutschen Exportindustrie. Aber auch der Konsum dürfte durch die Geldpolitik begünstigt worden sein, vor allem in den USA, was zu weiteren Überkapazitäten im Dienstleistungssektor geführt hat, etwa im Tourismus, der durch die Corona-Krise nun besonders stark in Mitleidenschaft gezogen wird. "Mit der sich abzeichnenden fehlenden Auslastung der Überkapazitäten wurde die Tragfähigkeit der Unternehmensverschuldung grundlegend in Frage gestellt. Eine Finanzkrise im Segment der Unternehmensanleihen zeichnete sich ab. Der Lockdown hat diese Krise beschleunigt und verstärkt."

Es droht ein Abgleiten in die Staatswirtschaft

Die jetzigen Rettungsprogramme hält Schnabl aus kurzfristiger Sicht für sinnvoll, um im Abschwung zu stabilisieren. Noch wichtiger sind aber die langfristigen Erwartungen hinsichtlich dieser Rettungsaktionen, unterstreicht Schnabl: "Wenn wir erwarten können, dass die übermäßige Kreditvergabe, die jetzt geschieht, auf Dauer Bestand haben wird, dann sprechen wir ganz eindeutig von einer Verstaatlichung großer Teile des Unternehmenssektors. Das wird Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Unternehmen und damit auch auf das Wachstum haben."

So wie nach der letzten globalen Finanzkrise die Banken von der Fortführung der Niedrigzinspolitik abhängig geworden sind und teilweise verstaatlicht worden sind, geraten demnach dieses Mal große Teile des Unternehmenssektors unter staatliche Kontrolle. "Die Regierungen ersetzen nicht den Schaden, der durch die Lockdowns entstanden ist, sondern gewähren umfangreiche Kredite oder beteiligen sich an den Unternehmen. Die Zentralbanken kaufen in noch größerer Dimension direkt Unternehmensanleihen und gewähren gezielt über den Bankensektor umfangreiche Kredite an Unternehmen. Die Finanzierungsbedingungen der Unternehmen werden deshalb in Zukunft stark von den Regierungen und Zentralbanken bestimmt werden."

Vor allem die kleinen, womöglich auch die mittleren Unternehmen könnten zu kurz kommen: "Zurzeit wird in sehr kurzer Zeit sehr, sehr viel Geld unter die Leute gebracht, und da ist es natürlich entscheidend, dass man gut positioniert ist und eine gute Verhandlungsposition hat. Große Unternehmen in Deutschland verhandeln direkt mit der Regierung. Kleinen Unternehmen wird es sehr viel schwerer fallen, große Teile dieser Rettungspakete zu bekommen."

Eine Folge dieser Entwicklung werde ein verstärkter Konzentrationsprozess sein und weniger Leistungsfähigkeit der bestehenden großen Unternehmen, da diese untereinander nicht mehr im Wettbewerb stehen werden, "sondern auf die Fortführung der Kredite durch Staaten und Zentralbanken hoffen können." Schnabl befürchtet daher eine fortschreitende Zombifizierung der Wirtschaft.

Fazit: "Das weitere Abrutschen in die Staatswirtschaft wird nicht ohne Konsequenzen auf das Leben der Menschen bleiben. Denn bei anhaltend niedrigen Zinsen und fast kostenloser Kreditvergabe sinkt der Anreiz, effizient zu wirtschaften."

Wie wir aus der Krise hinauskommen werden, ob mit noch mehr Sozialismus oder vielleicht doch wieder mit mehr Kapitalismus, das wird eine Schlüsselfrage für unsere Zukunft sein.

________

Am Dienstag, den 12. Mai 2020, findet um 18 Uhr ein WEBINAR mit Gunther Schnabl und Franz Schellhorn, Direktor der Agenda Austria, statt. Thema: "Stagnation und wachsende Ungleichheit im Zeichen der Corona-Krise". Organisator ist das Austrian Institute of Economics and Social Philosophy.

Alle Infos befinden sich auf der Veranstaltungsseite, von der Sie auf die Anmeldungsseite gelangen. Interessierte können sich auch gleich hier anmelden.

Mag. Stefan Beig ist Projektmanager des Austrian Institute of Economics and Social Philosophy, das dieses Webinar organisiert hat.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2020 17:06

    Unser "blühendes Wirtschaftssystem" fußt auf der Nachfrage (Bedarf = Bedürfnis + Kaufkraft) nach "Dingen, die wir nicht brauchen und mit Geld bezahlen, das wir nicht haben, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen".
    Keine besonders tragfähige Basis.

    Es ist einfach zu viel "Geld" (Giralgeld!) da, und diese "Geldmengen", die den ursprünglichen Sinn des Geldes an sich (Tauschmittel, allenfalls noch Wertaufbewahrungsmittel) konterkarieren, suchen sich (Güter-)Märkte.
    Nicht immer, aber sehr oft mit für alle ruinösen Mitteln.
    Dann kam noch der unselige Tatbestand dazu, aus Geld Ware zu machen.
    Das war dann der endgültige Verlust der - so je vorhanden gewesenen - "reinen Unschuld" der Banken.

    Der Monopolist (Alleinanbieter oder dominierende Teil eines Marktes ab 70 % Marktanteil) ist da einigermaßen fein raus, wenn er mit essentiellen (unverzichtbaren) Gütern im Markt vertreten ist.
    Schließlich braucht er nur seinen persönlichen (juristische Person) Geldbedarf als Kalkulationsbasis hernehmen, und natürlich sein "Monopol" absichern.

    Womit wir bei Jeff Bezos und (u.a.) Bill Gates wären.
    Man sucht neue "Monopole", insbesondere wenn die alten gefährdet sind (Märkte schrumpfen, die Nachfrage auch - siehe "Substitution") und dieser Umstand beschert(e) uns "Corona" und den "CO2-Ablasshandel". Keine haltbaren Fundamente, da auch die dahinter steckende "Philosophie" nicht haltbar ist.

    Aber "Zeit gewonnen, alles gewonnen" und der Zahlmeister, eingeschüchtert durch massiv veröffentlichte Dystopien hinsichtlich der Zukunft des Planeten (oder auch persönliche Vorteile daraus?), greift nach den kollektiven Ressourcen.
    Sprich, er lässt den Bürger zum Bürgen werden, der ja nichts dagegen tun darf, weil es um "unser aller Existenz" geht.

    Da wundert sich noch jemand, wenn die Linken wieder Oberwasser bekommen, noch dazu, wenn sie von einem Teil der Bürgerlichen gut (?) gestützt werden.

    Kurz: Kapitalismus und Sozialismus sind die zwei Seiten einer Medaille. Moderat "nationales Gedankengut" hat für beide in einer solchen Welt keinen Platz.
    Quod erat demonstrandum.

    Der einzige, der das verhindern kann, wäre der Wähler.
    Fall der sein "klares Bewusstsein" wieder zurück erlangt.
    Was die Medien zu verhindern wissen werden.

    Also Ob8.
    Sonst ist fürJahrzehnte Schluss mit lustig.

  2. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Hoelderlynck
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Mai 2020 00:32

    Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu. Dabei gebe ich zu bedenken, dass sich nur der einschränken kann, der etwas hat, worauf er verzichten kann. Die Zahl derer, die gerade einmal ums nackte Überleben kämpfen, steigt langsam aber stetig.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHausfrau
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2020 10:47

    Wer noch immer glaubt, nach Beendigung der sog. Corona- und anderer Krisen wird wieder der Zustand wie vorher herrschen, ist ein Träumer. Vernünftige Menschen, Politiker und Unternehmer werden erkennen, dass es kein Dauerwachstum gibt, sondern sogar Schrumpfungen und Einschränkungen auf vielen Gebieten erfolgen müssen. Daher darf es bei Einsparungen auch keine "heiligen Kühe" geben, wie Sozialleistungen, Migrantenunterstützungen u.v.a.m.
    In der Natur gibt es einen ständigen Ausgleich: stimmen die Bedingungen nicht mehr, gibt es weniger Pflanzenwachstum, weniger Nachwuchs, weniger Ernten usw.


alle Kommentare

  1. Christian Peter (kein Partner)
    10. Mai 2020 11:35

    Und wieder einmal haben wir eine Krise, die wir ohne unfähige Politiker nicht hätten. Bereits die Finanzkrise war ein Versagen der Politik (mangelnde Aufsicht, mangelnde Regulierung), dann die EU - und Eurokrise und nun auch noch die Corona - Krise, obwohl Länder wie Schweden zeigen, dass es andere Wege gibt, mit einem Virus umzugehen, ohne dabei die Wirtschaft zu ruinieren.

  2. oberösi
    09. Mai 2020 16:56

    Man kann nicht oft genug betonen, daß bereits vor Ausbrechen der Corona-"Krise" alles bereitet war für eine saftige Rezession. Corona ist nun der Vorwand, die moribunden Märkte noch einmal mit Liquidität in noch nie dagewesenem Ausmaß zu fluten. Auf daß sich die Boni noch einmal ordentllich zu Buche schlagen, noch einmal ordentlich Kasse gemacht werden kann, bevor es kracht.

    Das Wegsterben der KMU-Struktur bedeutet neben der Konzentration auf große, die- to big to fail - gerettet werden, vor allem, daß jener Faktor schwindet, der Europa einst groß machte: Entrepreneurgeist, Erfindergeist, schnelles Agieren durch Erkennen und Nutzen von strategischen Vorteilen durch schlanke, wendige Unternehmen, deren Risikoeinsatz sich im freien Markt im Gegensatz zur Planwirtschaft auch lohnt. Denn große Unternehmen forschen immer weniger, die kaufen Innovation und Patente üblicherweise dazu. Kredite werden ihnen ja nachgeschmissen, den großen zumindest.

    Das heißt: Der Prozess des intellektuellen Verfalls durch permanentes "Demokratisieren" des Leistungsniveaus, der an den Schulen und Universitäten längst im Gange ist (die inflationäre Verleihung von akademischen Graden, deren Niveau oft nicht einmal mehr dem der Matura von vor 50 Jahren entspricht ist eindrucksvolles Symptom dafür), setzt sich auch im Handwerk, im Gewerbe, in den KMU´s, dem Rückgrat der europäischen Industrie, fort. Mit fatalen Folgen für die westlichen Gesellschaften.

    Denn wenn der Umweltcoach der Diversity-Berater*In das CO2-freie Leben an und Pfirsich erklärt, ist das zwar auch eine Form der Wertschöpfung, die sich im Bruttonattionalprodukt niederschlägt. Aber knapp vorbei ist eben auch daneben.

    • LePenseur (kein Partner)
      12. Mai 2020 11:24

      Cher oberösi,

      darf ich Ihren treffenden Kommentar als Gastkommentar auf dem LePenseur-Blog bringen?

      U.A.w.g.

      LePenseur

  3. Konrad Hoelderlynck
    09. Mai 2020 00:32

    Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu. Dabei gebe ich zu bedenken, dass sich nur der einschränken kann, der etwas hat, worauf er verzichten kann. Die Zahl derer, die gerade einmal ums nackte Überleben kämpfen, steigt langsam aber stetig.

  4. Neppomuck
    08. Mai 2020 17:06

    Unser "blühendes Wirtschaftssystem" fußt auf der Nachfrage (Bedarf = Bedürfnis + Kaufkraft) nach "Dingen, die wir nicht brauchen und mit Geld bezahlen, das wir nicht haben, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen".
    Keine besonders tragfähige Basis.

    Es ist einfach zu viel "Geld" (Giralgeld!) da, und diese "Geldmengen", die den ursprünglichen Sinn des Geldes an sich (Tauschmittel, allenfalls noch Wertaufbewahrungsmittel) konterkarieren, suchen sich (Güter-)Märkte.
    Nicht immer, aber sehr oft mit für alle ruinösen Mitteln.
    Dann kam noch der unselige Tatbestand dazu, aus Geld Ware zu machen.
    Das war dann der endgültige Verlust der - so je vorhanden gewesenen - "reinen Unschuld" der Banken.

    Der Monopolist (Alleinanbieter oder dominierende Teil eines Marktes ab 70 % Marktanteil) ist da einigermaßen fein raus, wenn er mit essentiellen (unverzichtbaren) Gütern im Markt vertreten ist.
    Schließlich braucht er nur seinen persönlichen (juristische Person) Geldbedarf als Kalkulationsbasis hernehmen, und natürlich sein "Monopol" absichern.

    Womit wir bei Jeff Bezos und (u.a.) Bill Gates wären.
    Man sucht neue "Monopole", insbesondere wenn die alten gefährdet sind (Märkte schrumpfen, die Nachfrage auch - siehe "Substitution") und dieser Umstand beschert(e) uns "Corona" und den "CO2-Ablasshandel". Keine haltbaren Fundamente, da auch die dahinter steckende "Philosophie" nicht haltbar ist.

    Aber "Zeit gewonnen, alles gewonnen" und der Zahlmeister, eingeschüchtert durch massiv veröffentlichte Dystopien hinsichtlich der Zukunft des Planeten (oder auch persönliche Vorteile daraus?), greift nach den kollektiven Ressourcen.
    Sprich, er lässt den Bürger zum Bürgen werden, der ja nichts dagegen tun darf, weil es um "unser aller Existenz" geht.

    Da wundert sich noch jemand, wenn die Linken wieder Oberwasser bekommen, noch dazu, wenn sie von einem Teil der Bürgerlichen gut (?) gestützt werden.

    Kurz: Kapitalismus und Sozialismus sind die zwei Seiten einer Medaille. Moderat "nationales Gedankengut" hat für beide in einer solchen Welt keinen Platz.
    Quod erat demonstrandum.

    Der einzige, der das verhindern kann, wäre der Wähler.
    Fall der sein "klares Bewusstsein" wieder zurück erlangt.
    Was die Medien zu verhindern wissen werden.

    Also Ob8.
    Sonst ist fürJahrzehnte Schluss mit lustig.

    • logiker2
      08. Mai 2020 21:03

      @********************************, zum vorletzten Absatz. War notwendigerweise wieder am Maskenball und versuchte mit zarten Argumenten auf den Irrweg und dahinterstehenden Interessen hinzuweisen, aussichtslos dass noch irgentwie ein Bewusstsein zurückkehrt. Das Denunziantentum erreicht mittlerweile NS Niveau und wenn der Maulkorb eher unabsichtlich unter die Nase rutscht werden sie sofort vom Nächsstehenden darüber belehrt, wie eine Maske zu tragen ist. Das wird nichts mehr (@Sensenman)

    • Konrad Hoelderlynck
      09. Mai 2020 00:37

      Der Wähler kann nur etwas verhindern, wenn jemand zur Wahl steht, der eine radikal andere Politik macht. - Das sehe ich derzeit absolut nicht.

    • Neppomuck
      09. Mai 2020 02:42

      Ein bisserl mehr "Volatilität" kann da also niemandem schaden, aber allen nützen.
      Wenn die Parteizentralen über ungewöhnlichen Liebesentzug der Wähler klagen und daher auch um ihre Pfründen besorgt sein müssen, werden sie beginnen, nicht jedes Astloch zu nominieren.

      Es wäre ein kleiner Schritt weiter zu einer Demokratie, die diesen Namen auch verdient.

  5. Hausfrau
    08. Mai 2020 10:47

    Wer noch immer glaubt, nach Beendigung der sog. Corona- und anderer Krisen wird wieder der Zustand wie vorher herrschen, ist ein Träumer. Vernünftige Menschen, Politiker und Unternehmer werden erkennen, dass es kein Dauerwachstum gibt, sondern sogar Schrumpfungen und Einschränkungen auf vielen Gebieten erfolgen müssen. Daher darf es bei Einsparungen auch keine "heiligen Kühe" geben, wie Sozialleistungen, Migrantenunterstützungen u.v.a.m.
    In der Natur gibt es einen ständigen Ausgleich: stimmen die Bedingungen nicht mehr, gibt es weniger Pflanzenwachstum, weniger Nachwuchs, weniger Ernten usw.





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