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Das Jahr der Skandale

Lesezeit: 17:30

Vor genau einem Jahr ist das in der Folge weltberühmt gewordene "Ibiza-Video" von zwei linken deutschen Medien an die Öffentlichkeit gespielt worden. Zwei Jahre davor mit kriminellen Geheimmethoden gemachte Aufnahmen haben gezeigt, wie der damalige FPÖ-Obmann H.C. Strache und sein innerparteilicher Kumpane Gudenus vor fremden Menschen offen ihre Bereitschaft zu kriminellen Aktionen ausgesprochen haben. Seit dieser Veröffentlichung ist in der österreichischen Innenpolitik alles anders. Diese Video-Veröffentlichung war der Höhepunkt eines beklemmenden Jahres voller Skandale. Ich habe die wichtigsten Skandale dieses Jahres und ihre Bedeutung in einem rückblickenden Text für das soeben erschienene "Jahrbuch für Poltik 2019" zu analysieren versucht, der weitgehend ident ist mit diesem Beitrag. Denn kein einziges Sachproblem, keine äußere Krise, keine wirtschaftliche oder soziale Herausforderung, kein Sicherheitsproblem, keine Demographie, keine Migration, kein – durch wen auch immer verursachter – Klimawandel hat das politmediale Österreich 2019 so bewegt wie die diversen Skandale, die wirklichen und die medial behaupteten. Was es total vom Corona-Jahr 2020 unterscheidet.

Vor allem in den Medien dominierte 2019 große Begeisterung für Skandale. Sie waren überzeugt, damit Leser, Seher und Hörer stärker interessieren zu können als mit Sachthemen. Skandale lassen sich nämlich medial viel einfacher darstellen. Sie sind immer personalisierbar. Zugleich bezeichnet sich jeder Journalist, der über Skandale berichtet, als Investigativ-Journalist, was viele als Adelsprädikat ihres Berufs ansehen. Egal, wieviel Recherche da involviert war, die ja meist nicht über das Öffnen eines Kuverts mit Kopien aus der Staatsanwaltschaft hinausgeht. Egal, ob die Journalisten beim Skandale-Beschreiben um Objektivität und Seriosität bemüht waren.

Freilich täuschen sich die Medien, wenn sie meinen, dass ihnen das wirklich hilft. Zwar lässt sich zweifellos mit Skandalberichterstattung einige Tage lang das Interesse der Konsumenten in die Höhe peitschen – nur um nachher umso sicherer weiter abzusinken. Denn wenn die Menschen von einer scheinbar total skandalgetränkten Politik angewidert werden, sind sie umso mehr auch von jenen angewidert, die ständig über Skandale berichten, die ständig hautnah an der Politik dran sind. 

Die Gesamtreichweite aller österreichischen Tageszeitungen war laut Media-Analyse (die sehr großzügig misst: Bei ihr wird man schon dann als Leser gezählt, wenn man eine Zeitung in der Hand gehabt hat) in den zwölf Monaten bis zum 30. Juni 2019 mit 63,3 Prozent nur genauso hoch wie in der Vergleichsperiode davor. Die Skandalhektik vom BVT bis Ibiza hat also nur eine Stabilisierung des Abwärtstrends gebracht, keine Umkehr. Das Skandaljahr hat die Zeitungen nicht gerettet - und schon gar nicht gerettet, was dann im Corona-Jahr auf sie zukam.

Insgesamt ist der Abwärtstrend der Tageszeitungen jedenfalls seit langem ein steiler: Sechs Jahre davor lag ihre Kollektivreichweite noch bei 71,8 Prozent. Noch tiefer ist bis auf wenige Ausnahmen der Fall der Wochen- und Monatsblätter.

Noch weniger als den Zeitungen hat die Skandalberichterstattung dem ORF geholfen: Die Marktanteile der Sendergruppe fielen 2019 weiter: von 32,9 Prozent im Jahre 2018 auf 31,8 im vergangenen Jahr. Auch für den ORF setzte sich damit ein langfristiger Abwärtstrend fort: Hatte er doch bis 2006 immer Marktanteile über 40 Prozent. Und früher noch viel mehr.

Gewiss, die Krisen der klassischen Medien hängen insbesondere mit dem steilen Aufstieg aller Internet-Medien zusammen. Dennoch zeigt sich etwa beim klassischen linearen Fernsehbereich, dass unaufgeregte Seriosität ohne Skandalhysterie durchaus Erfolg bringt. Den bei weitem größten Zuwachs unter den heimischen Privatsendern hat mit einem mehr als zwanzigprozentigen Zuwachs auf 3 Prozent Servus-TV erzielt. Dabei hat dieser Sender nicht so wie der ORF hunderte Male immer die gleichen Video-Sequenzen aus Ibiza abgespielt ...

WIR LERNEN: Die Bürger lieben zwar den Gaumenkitzel durch Berichte über einen wirklichen oder scheinbaren Skandal; sie lieben aber nicht den Berichterstatter. Ganz im Gegenteil: Im Unterbewusstsein färbt Skandalisierung negativ ab. Wer dauernd über Skandale redet, wird im Auge des Zusehers am Ende selbst ein Teil des Skandals.

Dauernde Skandalberichterstattung führt in der Regel zu einer der folgenden Reaktionen der Bürger:

  • Schlimm, aber eigentlich sind das alles Probleme außerhalb meiner Welt.
  • Wer weiß, ob die Vorwürfe überhaupt stimmen – werden sie doch dementiert.
  • In der Politik sind eh alle Gauner.

Aber nicht nur die Medien, sondern auch die Demokratie hat keineswegs von einem gehobenen politischen Interesse durch die Skandalserie profitiert. Denn die Wahlbeteiligung an den Nationalratswahlen im September 2019 ist mit 76 Prozent auf den zweittiefsten Wert der gesamten österreichischen Wahlgeschichte gesunken und war gleich um vier Prozentpunkte niedriger als zwei Jahre davor (nur 2013 war die Beteiligung noch einen Prozentpunkt tiefer gewesen). Dabei war die Beteiligung bis in die 80er Jahre immer über 90 Prozent gelegen.

Die Lehre ist eindeutig: Die Menschen haben 2019 zwar intensiv die Skandalberichterstattung verfolgt. Aber das Ergebnis war keine Politisierung, sondern eher das Gegenteil: ein zunehmend angewidertes Abwenden von der Politik; und nicht nur von der Politik, sondern auch von ihrer symbiotischen Zwillingsschwester, den über die Politik berichtenden Medien.

Das heißt freilich nicht, dass das Wahlergebnis der Parlamentswahl nicht von den Skandalen beeinflusst worden wäre. Aber wieder zeigt sich ganz eindeutig, dass Skandale nicht so monokausal wirken, wie vielleicht von manchen erwartet. Das zeigt der Blick auf die einzelnen Parteien:

Liste Pilz (Jetzt) und Grüne: Die Liste Pilz, eine Abspaltung von den Grünen, hat ganz eindeutig am stärksten von allen Parteien auf das Skandalisieren gesetzt. Peter Pilz war – seit Jahrzehnten, aber bei der Wahl 2019 ganz besonders – jener Politiker, der ständig mit tief empörtem Gesicht den jeweils ärgsten Skandal der Geschichte "aufdeckt". Besonders hat er das auf seiner Lieblingsplattform gemacht: in parlamentarischen Untersuchungsausschüssen. Er ist jener Politiker, der am meisten Strafanzeigen gegen andere Politiker erstattet hat. Aber er ist zugleich auch jener, dessen Anzeigen am häufigsten mit einer Einstellung enden. Ebenso hat seine Aufregungsinszenierung bei U-Ausschüssen fast nie wirklich zu etwas geführt.

Ausgerechnet dieser Pilz ist 2019 in hohem Bogen aus dem Parlament geflogen. Dabei ist seine neugegründete Liste erst zwei Jahre davor dort hineingekommen, und zwar genau in einer Phase, als Pilz ausnahmsweise einmal nicht durch ständiges Skandalisieren genervt hat, sondern eher Objekt des Mitleids geworden ist, weil die Grünen ihren bekanntesten Politiker als Folge interner Intrigen und Quotenfixierung nicht aufgestellt haben. Aber als Pilz dann jahraus, jahrein nur noch als hasserfüllter und schriller Skandalisierer aufgetreten ist, hatten die Wähler endgültig genug von ihm.

Hingegen erzielte die Grüne Partei ohne Pilz und damit mit dem niedrigsten Ausmaß an Skandalisierung seit ihrer Gründung den höchsten Sieg ihrer Geschichte. Sie hat stattdessen auf ein reines Sachthema gesetzt, die Klimapanik rund um die schwedische Zopfträgerin Greta. Alle einstigen Skandale der Grünen waren vergessen, wie etwa der Abgang der einstigen Parteichefin Glawischnig zu einem Glücksspielkonzern, wie etwa die einstige grüne Nähe zu linksextremistischer Gewalt.

KLARE LEHRE: Manische Skandalisierung rund um die Uhr bringt nichts. Sachthemen und taktisches Wählen (also etwa der regelmäßige Wählerwechsel zwischen Rot und Grün) sind wichtiger.

SPÖ: In ganz anderer Hinsicht lehrreich ist das Schicksal der Sozialdemokratie. Sie war eigentlich 2019 fast gar nicht in Skandale verwickelt, hat aber trotzdem mit einem Minus von 5,7 Prozentpunkten katastrophal abgeschnitten. Die Verluste hängen mit einer schwachen Vorstellung der Parteichefin ebenso zusammen wie mit einer Hilfsaktion einstiger SPÖ-Wähler für die Grünen, damit diese wieder ins Parlament kommen, während die SPÖ selbst endgültig als chancenlos eingestuft worden ist, Nummer eins zu werden.

Die Sozialdemokratie hat erstaunlicherweise überhaupt nicht profitiert von den angeblichen oder wirklichen Skandalen der beiden Rechtsparteien. Dabei ist der Verdacht sehr groß, dass etliche dieser Skandale sogar von Menschen aus dem sozialistischen Umkreis losgetreten worden sind. Sie sind jedenfalls von der SPÖ geradezu krampfhaft aufgeblasen worden.

Statt dass ihr die Skandale genutzt hätten, ist der SPÖ stattdessen das Misstrauensvotum (zusammen mit FPÖ und Liste Pilz) gegen die ganze Regierung Kurz sehr negativ angerechnet worden. Das war in den Augen der Wähler ein rein destruktiver Akt der Unfairness.

Besonders erstaunlich: 2017 hat die SPÖ ihren Wähleranteil noch fast komplett gehalten, obwohl damals die Partei selbst Täter im Skandal rund um den Berater Silberstein gewesen ist. Aber ihr gelang es damals, durch wilde Dementis letztlich für so viel Verwirrung zu sorgen, dass der Skandal nicht wirklich schadete. Außerdem konnten damals von Grün viele linke Wechselwähler gewonnen werden, die hofften, dass sich für die SPÖ vielleicht doch noch die Nummer-Eins-Position ausgeht.

KLARE LEHRE: Auch echte Skandale schaden oft nicht, solange man sie konsequent zu leugnen versteht. Klar erkennbare Unfairness sowie klar erkennbare Unfähigkeit von Politikern schaden hingegen viel mehr. Zugleich wird taktisches Wählerverhalten immer häufiger: Es kann sowohl massiv schaden wie nutzen.

ÖVP: Die politischen Gegner haben der Volkspartei 2019 mehrere Skandale anzuhängen versucht. Einer hat das Schreddern von Drucker-Festplatten kriminalisiert; bei einem anderen wurden illegal ergatterte Unterlagen aus der ÖVP-Buchhaltung in linken Magazinen veröffentlicht; von der FPÖ wiederum wurde mehrfach der Verdacht ausgestreut, dass vielleicht doch die ÖVP hinter dem Ibiza-Video steckt.

All diese Vorwürfe sind an der ÖVP wie Wasser an einer Fettschicht abgeflossen. Es war sehr rasch erkennbar, dass hinter diesen Vorwürfen keine Substanz steckt. Viel wirksamer war eindeutig das bei der Wahl voll wirksame Charisma von Sebastian Kurz. Dazu war seine klare Aussage wahlwirksam, eine Mitte-Rechts-Politik und eine Abwehrpolitik gegen illegale Migration betreiben zu wollen. Genauso wichtig war sein Image, in skandalturbulenten Zeiten einziger Garant für Stabilität neben dem Bundespräsidenten zu sein (dem sich Kurz zugleich – ganz im Gegensatz zur mutigen Konfrontationspolitik von Wolfgang Schüssel gegen den Bundespräsidenten im Jahr 2000 – voll unterordnete, obwohl Alexander van der Bellen ab Mai 2019 ein eindeutig parteipolitisches Spiel zugunsten der ihm sehr nahestehenden Grünen spielte. Das hat die politischen Gewichte zwischen beiden Seiten des Ballhausplatzes wohl dauerhaft verschoben).

Jenseits aller Skandale ließ Sebastian Kurz die zwei Hauptfragen des Jahres 2019 unbeantwortet: Erstens, warum hat er mit dem Hinauswurf von Innenminister Kickl, der ja mit dem Ibiza-Skandal gar nichts zu tun hatte, die Koalition beendet? Zweitens, warum hat er nicht nach der Wahl die mögliche und von der Mehrheit gewünschte schwarz-blaue Koalition fortgeführt? Auf beide Fragen gab es nie eine ausreichende und nachvollziehbare Antwort. Kurz hat stattdessen den Skandaltrubel durchaus eigenständig zu nutzen verstanden.

KLARE LEHRE: Skandalvorwürfe der üblichen Kategorie (etwa in Hinblick auf Parteifinanzierung) ändern bei keinem einzigen Wähler das Wahlverhalten. Wenn sie allzu lächerlich sind (Schreddern), führen sie sogar zu einem Solidarisierungseffekt. Skandale lassen sich aber gut verwenden, um ganz anders motivierte politische Entscheidungen zu tarnen.

FPÖ: Sie ist die einzige Partei, die 2019 durch Skandale wirklichen und zwar schweren Schaden erlitten hat. Sie sank von 26 auf 16 Prozent gegenüber der letzten Wahl. Allerdings war sie schon vor Auftauchen des Ibiza-Videos bei den Umfragen auf 22 Prozent gefallen. Wieder einmal hat einer Protestpartei eine Regierungsteilnahme geschadet (was meist passiert, wenn sie nicht Nummer eins in der Regierung ist).

Allerdings fällt auf, dass die FPÖ 2019 deutlich weniger tief gefallen ist als im vergleichbaren Jahr 2002. Damals war die FPÖ gar von 27 auf 10 Prozent gestürzt. Damals gab es im Unterschied keine FPÖ-Skandale, sondern ein totales Zerfallen der Partei in zwei Teile: Ein Teil wollte weiter konstruktiv in der Regierung arbeiten, und einer wollte wieder Protestpartei werden.

Den zweiten Teil des FPÖ-Verlustes haben aber dann eindeutig die zwei großen Skandale rund um Parteichef. H.C. Strache ausgelöst. Diese haben beide zum Nachteil der FPÖ gewirkt – aber sehr unterschiedlich:
- Der erste Skandal, also die in Ibiza heimlich gefilmte Bereitschaft des damaligen FPÖ-Obmannes zu schwer korrupter Kooperation mit vermeintlichen russischen Oligarchen, hat eine signifikante Anzahl von FPÖ-Wählern zum Wechsel zur ÖVP motiviert.
- Der zweite Skandal drehte sich hingegen um Spesenabrechnungen Straches. Er hat ähnlich viele FPÖ-Wähler zu Nichtwählern gemacht. Das waren Wähler mit höherer FPÖ-Affinität, die nicht zum Wechsel zu einer anderen Partei bereit waren, die aber umso mehr über Berichte empört waren, dass Strache sich auf der Ebene des Kaufs von Gucci-Taschen auf Kosten der eigenen Partei bereichert hat. Oder haben dürfte – denn bis heute gibt es ja keine saubere Aufklärung zu beiden Skandalen.

Äußerungen des Interims-Innenministers Wolfgang Peschorn, also des nach Regierungssturz obersten Chefs der Polizei, knapp nach Ende des Jahres 2019, dass es wegen Reibereien zwischen Staatsanwaltschaft und Polizei nicht zur vollen Aufdeckung aller Aspekte der mafiaartigen Falle gegen Strache gekommen ist, deuten massiv darauf hin, dass es nach der Veröffentlichung zu einem weiteren Skandal gekommen sein dürfte. Über den wir aber noch weniger wissen.

Die Verluste der FPÖ am Wahltag wären dennoch etwas kleiner gewesen, wäre die neue doppelköpfige Parteispitze nicht allzu widersprüchliche Strategien gefahren: Parteiobmann Norbert Hofer versuchte, die FPÖ als "die" Garantie eines Weitergehens von ÖVP-FPÖ zu verkaufen. Diese Strategie wurde durch Klubobmann Herbert Kickl konterkariert, der ständig die ÖVP mit Skandalvorwürfen frontal angriff, was wiederum zwischen den beiden Parteien schwankende Wähler von einem Wechsel zur FPÖ abhielt. Kickl war allerdings - was verständlich ist - persönlich verbittert, weil ihn Sebastian Kurz in die Nähe der Ibiza-Skandals zu rücken versucht und seinen Rücktritt als Preis für eine Fortsetzung der Koalition verlangt hatte. Kickl hat aber seinerseits aus dem Schicksal des Peter Pilz nichts gelernt, dass Rund-um-die-Uhr-Skandalisierer alles andere als beliebt werden.

KLARE LEHRE: Skandale werden erst dann wählerwirksam, wenn sie entweder durch ein Video einen viel höheren Anschein von Wirklichkeit haben als bloße Text-Berichterstattung, oder wenn sie sich auf der simplen und von jeder nachvollziehbaren Ebene persönlicher Bereicherung abspielen.

Die einzelnen Skandale

Eine detaillierte Darstellung aller Skandale des Jahres 2019 würde ein eigenes Buch erfordern. Daher hier nur schlagwortartig das, was daran wesentlich erscheint:

Die Einzelfälle: Unter dieser Bezeichnung firmieren in der ersten Jahreshälfte fast im Wochenabstand in linken Medien (vor allem Falter und ORF) inszenierte Berichte, die alle die FPÖ in ein ganz schiefes Licht zu rücken versuchten.
- Einmal ging es um ein 14 Jahre altes Liederbuch einer Burschenschaft, das in der Bibliothek eines freiheitlichen Abgeordneten steht und antisemitische Lieder enthält (wobei es aber keine Äußerung des Politikers gibt, dass er sich mit diesen Liedern identifizieren würde).
- Einmal ging es um eine alte FPÖ-Karikatur eines Moslems, die als antisemitisch bezeichnet worden ist.
- Einmal ging es um ein Gedicht eines freiheitlichen Provinzpolitikers, das Ausländer als Ratten bezeichnet (Da aber der Autor auch sich selbst und seine Frau als Ratten bezeichnet, ist das keine Ausländerbeschimpfung, sondern dasselbe wie bei Walt Disney, der die Akteure seiner Comics entweder als Mäuse oder als Enten darstellt).

Identitären-Skandal: ÖVP-Obmann Kurz sah in der Tatsache, dass der Mann, der in zwei neuseeländischen Moscheen zum Massenmörder wurde, den österreichischen "Identitären" ein Jahr vor seiner Tat eine Geldspende gemacht hatte, ein Verbrechen, das mindestens zum Verbot der Identitären führen müsse. Jedenfalls zwang er Koalitionspartner FPÖ, sich von den ihr zweifellos nahestehenden Identitären zu distanzieren. Faktisch haben die Identitären aber auch ein der ÖVP sehr ähnliches Programm: Betonung der österreichischen Identität, Ablehnung von illegaler Migration und Islamisierung. Von Schwarz und Blau unterscheiden sich die Identitären nur durch ihren Aktionismus, der aber wiederum dem von grünen NGOs ähnelt.

Skandale rund um das BVT (Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung): Da gab es gleich mehrere Skandale, die monatelang höchste Aufregung auslösten, aber allesamt keine Auswirkung auf das Wahlergebnis hatten:
- Ein internationaler Bericht hat einen katastrophalen inneren Zustand des BVT enthüllt und damit die Kritik des zuständigen Innenministers Kickl am BVT zumindest zum Teil gerechtfertigt.
- die Staatsanwaltschaft hat auf Verlangen des FPÖ-Innenministeriums eine Hausdurchsuchung beim BVT veranstaltet, die dann aber später von einem Gericht als unrechtmäßig entlarvt worden ist.
- Ein darauf im Parlament installierter Untersuchungsausschuss hat diese beiden Problembereiche sowie die starke ÖVP- und SPÖ-Nähe vieler BVT-Mitarbeiter bloßgelegt (die aber rechtlich nicht verboten ist); er hat aber auch dazu geführt, dass über die Parlamentsklubs immer wieder eigentlich vertrauliche Unterlagen in die Öffentlichkeit gelangt sind.
- Das alles hat wiederum einige ausländische Partnerdienste zu einer kritischen Überprüfung ihrer Kooperation mit dem BVT veranlasst.
- Wahrscheinlich hat auch die Russland-Nähe der FPÖ international zu einer Isolation des BVT geführt.

Der Eurofighter-Skandal: Die einstige Anschaffung von Abfangjägern durch Österreich wird schon seit einem Jahrzehnt von SPÖ und insbesondere Peter Pilz skandalisiert und hat auch schon zu mehreren Untersuchungsausschüssen geführt. Es wurde aber nie etwas strafrechtlich Verwertbares gefunden.

Die Skandale in der Staatsanwaltschaft: Neben dem von Peschorn enthüllten Skandal der unzureichenden Aufarbeitung der Frage, wer das Ibiza-Video inszeniert hat, der vor allem die Staatsanwaltschaft Wien trifft, geht es dabei um:
- die Länge vieler Vorverfahren, die des Öfteren bis zu zehn Jahre dauern, wobei die Betroffenen auch im Falle eines Freispruchs Schäden (für Anwalts- und Sachverständigenkosten) in der Höhe von mehreren Hunderttausend Euro erleiden, für die sie auch bei einem Freispruch keine Entschädigung bekommen;
- die Grazer Staatsanwaltschaft, die ohne ausreichendes Substrat ideologische Feldzüge gegen die Identitären geführt hat, aber vor Gericht gescheitert ist;
- und die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Sie hat in Sachen BVT gepfuscht. Sie hat den ärgsten Korruptionsfall in der österreichischen Geschichte – die alljährlich mehr als hundert Millionen verschlingende Medienkorruption – nie vor ein unabhängiges Gericht gebracht. Sie hat den für die Strafjustiz zuständigen Sektionschef des Justizministeriums wegen lächerlicher Vorwürfe angezeigt. Und sie hat eine interne Besprechung illegal aufgenommen. Diese Fälle beweisen, dass die Staatsanwaltschaft längst zum Staat im Staat geworden ist.

Ibiza: Auf dieser Balearen-Insel haben sich jene zwei Skandale abgespielt, die das Jahr ab Mai dominiert haben. Wobei beide Seiten des politischen Spektrums bis heute jeweils nur eine Seite sehen wollen.
- H.C. Strache ist 2017 heimlich gefilmt worden, als er einer vermeintlichen russischen Oligarchin Angebote machte, die bei einem Amtsträger eindeutige Korruption wären (was er damals aber noch nicht war). So sprach er davon, wie man über Umwege Geld an Parteien fließen lassen und dafür Staatsaufträge bekommen könnte;
- Diese Videofalle, in die Strache getapst ist, war gleichzeitig aber auch massiv rechtswidrig. Sie war enorm kompliziert und teuer aufgebaut, sodass es alles andere als ein Zufallsprodukt war, sondern von sehr langer Hand vorbereitet. Es ist bis heute ungeklärt, wer aller in ihre Aufstellung und Finanzierung sowie in die Vermarktung des Videos involviert gewesen ist. Zwar laufen mehrere Verfahren, zwar gibt es eindeutige Beziehungen in die kriminelle Welt. Aber es scheint nach wie vor sicher, dass auch parteipolitische Interessen und internationale Geheimdienste im Spiel gewesen sind.

Straches Spesenaffäre: Auch dieser Komplex ist in keiner Weise aufgeklärt. Es gibt dazu nach wie vor mehr Fragen als seriöse Antworten:
- Hat Strache wirklich die eigene Partei massiv betrogen?
- Hat in der FPÖ jemand bewusst weggeschaut (worauf der nachträgliche Rücktritt der beiden FPÖ-Generalsekretäre hindeuten könnte)? Oder geht es nur um simple Steuerhinterziehung, bei der Einkommen als Spesen getarnt worden ist?
- Wer hat Strache auffliegen lassen?
- Wirklich nur ein gekränkter Personenschützer?
- Oder ist hier ebenfalls seit langem eine geheimdienstliche Falle aufgebaut worden?
- Oder wollte ihn die nunmehrige FPÖ-Spitze endgültig erledigen?

Alles ist möglich. Unwahrscheinlich ist nur, dass wir jemals die volle Wahrheit erfahren werden.

Schreddern: Ein Mitarbeiter von Kurz hat in den letzten Amtstagen der Kanzlerschaft "Kurz 1" Festplatten aus dem Kanzler-Büro schreddern lassen. Das ist an sich ein ganz normaler und legaler Vorgang, damit vertrauliche Schreiben keine Flügel bekommen. Das ist aber dennoch von Kurz-Gegnern massiv kriminalisiert und mit wilden Verschwörungstheorien darüber verknüpft worden, was alles auf diesen Festplatten gestanden sein mag.

Hacker-Attacke: Ähnliches gilt für einen externen Spähangriff auf die Buchhaltungsunterlagen der ÖVP, aus denen dann Details in linken Medien aufgetaucht sind. Gleichzeitig ist jedoch von einigen ÖVP-Kritikern angedeutet worden, dass es überhaupt keinen solchen kriminellen Hackerangriff gegeben hätte, und dass sich die ÖVP bewusst als Opfer inszeniere.
Das ist mittlerweile eindeutig widerlegt. Den externen Angriff hat es eindeutig gegeben.

Chorherr-Skandal: Der langjährige grüne Spitzenpolitiker Christoph Chorherr betreibt privat einen Verein für Schulen in Südafrika. Er war aber gleichzeitig auch grüner Planungssprecher im Wiener Rathaus und Berater der grünen Stadträtin Vassilakou. Und als solcher war er ein vehementer Verfechter des Baus eines Hochhauses zwischen Stadtpark und Konzerthaus. Das ist ein hässliches Projekt am Schnittpunkt der für Wien so prägende Jugendstil-, Ringstraßenstil- und Biedermeier-Architektur, das viele Wiener als eindeutige Stadtverhässlichung empört. Der Bau droht Wien auch den Status als "Weltkulturerbe" zu kosten, wird aber dennoch von Rot und Grün unverdrossen weiterbetrieben.

Chorherr hat trotz dieser Situation und seiner Schlüsselrolle in der regierenden Koalition in Wien namhafte Spenden aus der Bauwirtschaft entgegengenommen. Was natürlich sofort massiven Korruptionsverdacht hervorgerufen hat.

Dieser Doppelskandal (der wahrscheinliche Zusammenhang Hochhaus plus Spenden) wird erstaunlich wenig medial reflektiert. Sind die Grünen für die Medien generell tabu? Oder haben sich diese durch Inserate der rotgrünen Gemeinde jedes Recherchier-Interesse abkaufen lassen?

Ältere Skandale: Man muss lange zurückgehen, bis man einen Wiener Skandal findet, der auch medial, juristisch und politisch korrekt aufgearbeitet worden ist. Das war damals der AKH-Skandal.

Ein anderer noch älterer Skandal in der Geschichte dieser Stadt rankte sich in den 60er Jahren um den einst mächtigen SPÖ-Politiker (und tapferen Kämpfer gegen Nazis wie Kommunisten) Franz Olah. Seine Gegner in der SPÖ versuchten Olah wegen der Finanzierung der Kronenzeitung durch Gewerkschaftsgelder zu kriminalisieren. Diese Skandalisierung gelang zwar (Olah wurde zu einem Jahr verurteilt), verhalf Olah aber zu gewaltiger Popularität, weil die Intrigen-Inszenierung durch die SPÖ von den Menschen durchschaut worden ist. Daher wurde er der erste Nachkriegspolitiker, der mit einer neugegründeten Partei erfolgreich bei mehreren Wahlen kandidierte – und der SPÖ schwer schadete.

Einen ähnlichen, aktuelleren Vorgang in Deutschland beschreibt dieses Zitat eines prominenten deutschen Publizisten: "Nichts hat der Alternative für Deutschland so geholfen wie ihre ständige Skandalisierung durch den ununterbrochenen Kampf gegen rechts auf Staatskosten."

Wir lernen aus all dem: Auch wenn man als Staatsbürger jedes Interesse haben muss, dass echte Rechtsverletzungen bestraft werden, so ungewiss bleibt es doch, wem Skandale am Ende des Tages helfen. Dem Skandalisierer? Dem Beschuldigten? Oder versacken sie im Desinteresse? Das weiß man immer erst nachher.

Der Demokratie nützen sie jedenfalls nicht. Der Bürger wendet sich mit Grausen, wenn alle politischen Vorgänge sofort und unweigerlich zum Skandal gemacht werden.

Dieser Text ist in ähnlicher Form auch im soeben erschienenen "Jahrbuch für Politik 2019" enthalten.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    42x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2020 03:00

    Ich würde eine andere Erklärung für plausibler halten und zwar:

    Die FPÖ ist die einzige Partei, die nicht im deep state verankert ist. Eine SPÖ kann sich eine Causa Silberstein locker leisten, einer FPÖ hätte das damals schon das Genick gebrochen. Umgekehrt: wäre nicht Strache, sondern Kurz die handelnde Person im Ibiza-Video gewesen, dann hätte das der ÖVP ein wenig geschadet, aber auch nicht mehr. Denn um massiv Schaden anzurichten, braucht man willfährige Medien, die dann so etwas wie das Ibiza-Video in Dauerschleife abspielen. Wäre statt Strache der Hr. Kurz auf den Ibiza-Videos zu sehen gewesen, dann wäre das vielleicht eine kleine Peinlichkeit im Range des Geilomobils gewesen, aber nicht viel mehr.

    Der FPÖ fehlen eben solche Strukturen. Da gibt es eben keinen kurzen Draht zwischen der Staatsanwaltschaft und den Medien, die genüßlich ein sprachlich verunglücktes Rattengedicht dazu verwenden, um der FPÖ eine Nähe zum Nationalsozialismus anzudichten.
    Ein anderes Beispiel: ein Liederbuch reicht aus, um einen FPÖ-Politiker aus seinem politischen Amt zu drängen und ihm Schwierigkeiten zu bereiten, die bis heute nachwirken. Dass in ÖVP-nahen Verbindungen ganz ähnliche Liederbücher herumliegen, interessiert keinen Menschen. Man braucht auch hier die Medien, die etwas zum Skandal aufblasen. Bleibt das aus, gibt es auch keinen Skandal.

    Anderes Beispiel:
    die Unregelmäßigkeiten, die im Zuge der Heumarkt-Geschichte ans Licht gekommen sind, sollten eigentlich Gegenstand kriminalistischer Untersuchung sein. Passiert ist aber abgesehen von deinem Rücktritt eines Grün-Politikers (Chorherr) rein gar nichts. Wären derartige Unregelmäßigkeiten im Umfeld der FPÖ aufgetreten, dann hätte es einen medialen Tsunami gegeben, der bis nach Brüssel gereicht hätte.

    Zum deep state gehören nicht nur die Medien, sondern ebenfalls eine willfährige Gerichtsbarkeit, eine Zivilgesellschaft, die mittlerweile an Pentranz nicht zu überbieten ist, Verbindungen zum Geheimdient (BVT), Dominanz an den Universitäten und Bildungseinrichtungen und vieles mehr. All diese Verbindungen haben praktisch alle Parlamentsparteien mit Ausnahme der FPÖ.

    De einzige Struktur, über die die FPÖ verfügt, ist die der Burschenschafter. Das ist das intellektuelle Potentials, aus dem die FPÖ schöpft. Doch wenn ein Burschenschafter leichtsinnigerweise Eiernockerl isst, dann kann er seine politische Karriere an den Nagel hängen. Und auch wenn Kickl im Parlament glänzende Brandreden hält, so nützt das gar nichts, wenn die Menschen davon nichts erfahren.
    So funktioniert der deep state.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2020 07:52

    Wie primitiv die ganze Medienlandschaft tickt, wurde im ImZentrum gestern mehr als deutlich exemplifiziert. Weil der ORF zu den geistig armseligen gehört, musste die Ibiza Affäre wieder für eine ganze Sendung herhalten. Die Moral war das Motto.
    Nichts neues, auch nicht, dass eine Runde selbstgerechten Heuchlern die Möglichkeit bekam sich dank Strache, anwesend, wie die Retter der Moral aufzuspielen.
    Der eigentliche Skandal ist, dass für solche Produktionen des ORF, den Menschen Geld abgepresst wird.
    Skandal ist auch, dass die Hintergründe dieser Affäre, weiter unter den Teppich gekehrt werden.
    Skandalös werden auch die Ergebnisse des zukünftigen Untersuchungsausschusses zu diesen Thema sein. Das Szenario für diesen Ausschuss ist bereits geschrieben. Das Ziel, die Nutzniesser der Affäre, haben von der Falle nichts gewusst.
    Der Skandal ist nicht Strache auf Ibiza, sondern der Skandal, ist die Amoralität der Initiatoren und der Nutzniesser der Affäre.
    Skandal ist auch, dass kein Medium bereits ist offenzulegen, dass nicht Strache das Ziel des Angriffs war, sondern die FPÖ als ganzes.
    Eine umfangreiche Aufzählung von Skandalen und Skandälchen. Wer waren die Profiteure der "Skandale" ? Immer die Linken. Das Rezept ist so primitiv, wie einfach. Man reisse etwas aus dem Zusammenhang, und bringe es in die Nähe der Ideologie des III.Reiches. Der Erfolg ist garantiert. Der Angepatzte kann sich nur wehren, in der Defensive wirkt er unglaubwürdig. Etwas bleibt immer hängen. Die Ergebnisse der Wahlen bestätigen, dass die Bevölkerung immer wieder auf die von den Linken inszenierten Skandale, hereinfällt.
    Der eigentliche Skandal, aber auch eine taktische Meisterleistung, ist die Beförderung des China Virus, vom gemeinen Grippe Virus zum Dominator des gesellschaftlichen Geschehens.
    Dieser Skandal wird den Erfindern des Skandals nicht schaden, dieser Skandal fällt denen auf den Kopf, die unter den Folgen des Skandals leiden werden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2020 06:05

    Naja, weshalb 2019 das Jahr der Skandale war, ist rasch erklärt. Es gab zwei Wahlen.

    Die EU-Wahl wäre ohne Ibiza deutlich anders ausgegangen. Ein Rechsbündnis mit Salvini und Orban hätte die EU von ihrem Industrie- und Kulturzerstörungskurs abbringen können, was man in Brüssel als schlimme Bedrohung wahrnahm. Die Rechten hätten wieder die Grenzen besser kontrolliert und nicht nur die vielen Scheinflüchtlinge abgewiesen, sondern auch Corona.

    Aber dank des Supersitzriesen aus Österreich, der wegen des Ibiza-Videos, wohl um die FPÖ zu zerstören, Kickls Kopf verlangte, konnte alles beim Alten bleiben. Ihm hat es auch Merkel zu verdanken, dass sie ihre DDR 2.0 weiter ausbauen durfte.

    Die Lieblinge der Medien und Soros, die Grünen, wurden wieder mal von der Berichterstattung nur zart gestreift.. s. Chorherr. Nun, dies mag zum einen daran liegen, dass die meisten Publizistikstudenten zu den Grünen tendieren (weltfremde Moralprediger und Besserwisser, Kiffer und Matschbirnen), aber auch Tschoadsch hat immer wieder betont, wie sehr er auf die oikophoben und CO2-sektoiden Grünen baue. Das stand meiner Ansicht schon vor den Wahlen fest, dass jetzt Schwarzgrün gewünscht ist. Et voilá, wie bestellt, so geliefert. Noch nie gab es übrigens so viele Briefwähler wie bei der letzten Wahl. Nicht nur die Grünen sind die Gewinner dieser Mogelmöglichkeit, sondern auch die Türker..

  4. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2020 06:56

    Eine unvollständige Auflistung der von den subventionierten Medien thematisierten Skandale - wobei die Themenwahl und Art der Berichterstattung an sich der größte Skandal ist.

    Es gab auch einen Skandal um die Postenbestellungen im Bereich der Casinos Austria. Da kann man dazu stehen wie man will, mir gefällt so etwas generell nicht. Aktuell werden erheblich inkompetentere Personen rein aufgrund ihrer ideologischen Ausrichtung in Pöstchen gehievt ohne das darüber berichtet wird - das ist ein Skandal.

    Bei Geschmacklosigkeiten wie dem Rattengedicht oder der Liederbuchaffäre - das sind rein medial hochgespielte "Skandale" erinnern die "Berichte" und Interviews eher an Stasiverhöre, mit Unterbrechungen, Unterstellungen wo hingegen bei Interviews mit grünen Politikern nicht klar ist, welche Körperöffnung der ORF-Redakteur gerade auslecken will. Das eine ist ein Stasiverhör, das andere ein Pseudo-Interview - das ist ein nicht thematisierter Skandal.

    Die permanent schriller und hysterischer werdenden österreichischen Medienhuren, die so mit Drogen (Subventionen) zugepumpt sind, dass ihnen das Zeug förmlich bei den Augen wieder rausspritzt, erkennen in ihrem Zustand offenbar ihr Problem nicht mehr und beschwören ihre Jungfräulichkeit (Objektivität). Doch am ständig fortschreitenden Verlust ihrer Glaubwürdigkeit werden weder "Faktenchecks", "Verschwörungsdokus", juristisch-politische Helfershelfer mit "Fake-News-Paragraphen", "Hass-Paragraphen" oder PC etwas ändern.

    Man ist ideologisch derart durchsetzt, dass man offenbar nicht mehr befähigt ist objektiv zu berichten. Die Interviews von Hrn. Wegscheider zeigen, dass es auch völlig anders geht - wie viele Subventionen aus Steuergeldern kriegt denn der?

    Und was mich am meisten stört - als Nettozahler muss ich diesen Rotz finanzieren, direkt und indirekt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2020 08:02

    Das Ende der Kabale - Botschaft an die Mächtigen.... 3 Millionen gab es von unserem Babyelefant!

    Laura Eisenhower ist nicht irgend Jemand. Sie ist die Urenkelin des 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Dwight D. Eisenhower, dem Vorgänger John F. Kennedys. Sie ist ein sehr spiritueller Mensch, hatte aber auf Grund ihrer Herkunft immer Einblick in all die Täuschungen und Machenschaften jener Mächtigen, die sie Kabale nennt....

    Laura Eisenhower spielt immer wieder auf den angeblich in der Corona – Impfung befindlichen RFID (Radio Frequency Identification) – Chip als Kontrollmechanismus an. Bill Gates ist ja ein großer Verfechter einer solchen Impfung für Milliarden Menschen. Kürzlich veranstaltete die EU eine von Ursula von der Leyen moderierte dreistündige eine Spendensammlung.

    Staatenlenker aus aller Welt wurden nacheinander zugeschaltet und versprachen insgesamt fast acht Milliarden Steuergelder für die Institutionen der Impflobby

    Hier das dreistündige Video, ab min 25 kommen Macron, Merkel, Erdogan, Johnson, Abdullah von Jordanien, Justin Trudeau, Renzi, Netanjahu, Rütters, Lövfen, der Präsident Irlands, die Regierungschefin von Dänemark und der Präsident Griechenlands und der Australier Scott sind mit von der Partie. Auch Zang Mingh der chinesische Botschafter hat zu viel Geld. Und bei Min. 1.59.40 versprach auch der österreichische Kanzler Sebastian Kurz der WHO 3 Millionen, den als staatliche Institutionen getarnten Impflobbys 31 Millionen und CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations) noch mal 2 Millionen österreichisches Steuergeld.

    Zu den Empfängern zählt nicht nur die WHO, sondern auch die Bill und Melinda Gates Stiftung und die amerikanische Impfallianz.

    https://connectiv.events/euer-spiel-ist-aus-botschaft-an-die-maechtigen-von-einer-die-es-wissen-muss/

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2020 09:13

    Der FPÖ bricht bereits eine ominöse Liedzeile in einem alten Liederbuch, die vermutlich kein FPÖ-Mann gekannt hatte, fast das Genick (siehe NÖ-Wahl!).

    Die SPÖ hingegen watet seit Jahrzehnten ständig im dreckigsten, tiefsten Sumpf---man denke nur an SPÖ-Liebkind Udo PROKSCH, bei dessen Verbrechen (Der Fall LUCONA) einige ranghohe SPÖ-Mitglieder GRATZ, BLECHA, etc.!) Vorschub geleistet hatten!

    Was sich im knallroten CLUB45 getan hatte, würde, wäre damals heimlich mitgefilmt worden, "IBIZA" um viele Längen schlagen---da ging es nämlich nicht nur um einen gigantischen Versicherungsbetrug, sondern um SECHSFACHEN MORD (fünf Matrosen und eine Frau konnten sich retten!)!

    Bei "IBIZA" wurde nur blöd geschwafelt, aber nicht der geringste Schaden angerichtet.

    CLUB45 mit dem "Fall LUCONA" im Dunstkreis der SPÖ gegen "IBIZA"---was für ein haushoher Unterschied!
    Bei Ersterem gab es SECHS TOTE (12 waren eingeplant als Kollateralschaden!), bei Letzterem nur BLÖDE SPRÜCHE!

    Bei der SPÖ gab es gleich mehrere handfeste Skandale zum Schaden für Österreich.
    Bei der FPÖ hingegen nur künstlich aufgeblasene Dinge, bei denen niemals irgendjemandem Schaden zugefügt wurde.

    Der ORF hat schon vor langer Zeit die Macht an sich gerissen, ZU RICHTEN, WAS ein SKANDAL ist und WAS NICHT! Und DAS ist der wahre SKANDAL!

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2020 09:29

    "Der Fall LUCONA: Was Udo Proksch wirklich plante, ausführte und wie er zu Sturz kam" (4.3.2010)

    Wiener Blut! Mit Mord und Totschlag ham wir nix am Hut. Doch sind für eine Hetz wir immer gut. Auch im Club 45 samma drin. Dort sind wir unter uns dann sehr intim. Im Stehn, Fallen, Liegn wir präsentieren Wien. Falco, Wiener Blut

    Als Falco recte Johann Hölzel Wiener Blut öffentlich machte, war sein Welterfolg Ama­deus schon in den Charts. Was er da über ­Österreich herausrockte, nannte der Politologe Peter Gerlich den größten politischen Skandal Österreichs in der Zweiten Republik.

    Nun kannte das Land natürlich auch schon zuvor Verwerfungen den niederösterreichischen Müllner-Skandal, die Strengberg-Affäre oder schließlich den AKH-Sumpf. Aber dann brach plötzlich mit dem Fall Lucona etwas auf, was alle Dimensionen sprengte: politische Kriminalität als brutale Mordsache ein trauriger Tiefpunkt in der Entwicklung Österreichs zu einem modernen demokratischen Rechtsstaat.

    Zufall oder auch durchaus kein Wunder mag sein, dass
    40 Jahre nach dem legendären Beginn der Ära Kreisky heute ein prominenter Filmemacher zur Kamera greift. Robert Dornhelm hat ein gutes Gspür für wirkungsvolle Filmstoffe. Fragt sich nur, ob es sich bei seiner Dokumentation Out of control um eine Sympathieerklärung für einen Kriminellen und seine Handlanger handelt oder sogar um den Versuch der Rehabilitierung einer Schickeria, die damals ihr Seitenblicke-Gesicht zu verlieren drohte.

    Worum ging es? Nach gut zwanzig Jahren Großer Koalition hatte 1970/71 Bruno Kreiskys SPÖ die absolute Mehrheit gewonnen. Mehr Liberalität, Offenheit und Sozialgesinnung ­waren im Wahlkampf angesagt worden. Also suchten Reformer, Opportunisten und Karrieristen die Nähe des Sonnenkönigs. Und das Gedränge bei der Schickeria war beachtlich, ging es doch um Geld, viel Geld. Österreich wurde international, das Gewerbe der Waffenschieberei begann zu blühen, und wer unverfroren war, benützte geschickt die Löcher im System zwischen West und Ost. Einer von ihnen hieß Udo Proksch, seine Partner saßen in der DDR.

    So jemand braucht gute Kontakte und maximale Protektion. Dafür bürgte Bruno Kreisky, der sich nie an die Kommunisten anbiederte, dafür aber ein maßgeblicher Taktgeber in der Sozialistischen Internationale war. Als jüdischer Altösterreicher machte er überdies auch die Ehemaligen bis hin zu den Neonazis politisch gesellschaftsfähig.

    1973 fanden es seine Paladine höchst schicklich, etwas Standesgemäßes zu begründen, wie sie es aus feinen britischen Filmen kannten. Eine Art Herrenclub wenn schon nicht in Westminster, so zumindest am Kohlmarkt. An der Spitze dieses Club 45 standen Regierungsmitglieder, Wiens Bürgermeister und der Zentralsekretär der SPÖ: alle zusammen Magnete für die Elite der ­Republik.
    Ich erinnere mich, wie man mich als Chefredakteur der Wochenpresse wiederholt zum Lunch mit diskreter Konversation eingeladen hatte. Und es jedesmal gut schmeckte.

    Wer aber managte das schöne Etablissement im ersten und zweiten Stockwerk der charmanten k. u. k. Hofzuckerbäckerei? Es war Wiens erfolgreiches Enfant terrible Udo Proksch. Nun war der Demel damals kein hochgestochener Touristentreff, sondern durchaus eine Wiener Institution mit k. u. k. Wurzeln, die in der legendären Tante Jolesch von Friedrich Torberg entsprechend viel Würdigung erfahren hatte.

    So ist es mir bis heute unerklärlich, wie der an der Ostsee geborene Spross aus einer Nazifamilie zur roten Elite Österreichs vorstoßen konnte. War er ein Zerrissener, so wie er sich auch zeitweilig Serge Kirchhofer nannte? Da behauptete er, ein apolitischer Mensch zu sein und die Bourgeoisie zu hassen, dann wieder lobte er sich selbst angesichts seiner Fähigkeit zum Networking. Kolumnisten nannten ihn anerkennend einen bunten Hund. Und was seinen Beruf im titelsüchtigen Wien betraf: da provozierte er ordentlich, indem er wechselweise als Designer, Schweinehirt und Zuckerbäcker firmierte.

    Untertags, auch im Demel-Shop und in den Clubräumen, lief er mit einer geladenen Pistole umher und schockte seine Umgebung mit Scharfschuss-Wettbewerben. Nicht zu vergessen der Verein zwecks Senkrechtbestattung von Leichen auf Friedhöfen. Vor allem aber war er wiewohl kein Adonis ein Womanizer besonderer Qualität. Er war mit der Enkelin des Komponisten Richard Wagner ebenso verheiratet wie mit dem damaligen Star am Burgtheater, der schönen Erika Pluhar aber auch mit Trägerinnen bester österreichischer ­Namen aus dem Adelsregister.

    Nun fragten sich Nachdenkliche immer, wer denn Udos beträchtlichen Aufwand ­finanzierte. Und nach und nach recherchierte für die Wochenpresse mein Stellvertreter ­Gerald Freihofner die Prokschsche Zweitnatur. Vor allem im nahen Café Gutruf unweit des Kohlmarkts traf sich damals die Demimonde mit wichtigen Leuten, Existenzialisten mit Kriminellen. Man erfuhr allerhand. Zum Beispiel, dass es eine Proksch-Firma Zapata und mit Hans Peter Daimler einen Kompagnon gab. Nicht mehr existierte allerdings ein Frachter namens Lucona, den Zapata gechartert und im Mafia-dominierten Hafen Chioggia bei Venedig mit einer Uranerzaufbereitungsanlage gefüllt hatte. Zielort Hongkong. Zuvor freilich hatte Proksch so stellte sich heraus just bei der tiefschwarzen Bundesländer-Versicherung (Vorgängerin der heutigen Uniqa) die fröhliche Schiffsreise versichern lassen. Versicherungssumme: über 15 Mio. Euro.

    Das Bedeutsame an dem an sich normalen Umstand: Die ­Ladung der Lucona bestand nicht aus einer Uranerzanlage, sondern aus dem schrottreifen Graffelwerk eines aufgelassenen Kohlebergwerkes in Oberhöflein, unweit der Hohen Wand in Niederösterreich. Wahrer (Schrott-)Wert: höchstens 70.000 Euro.

    Die weiteren Stationen im Kriminalfall sind rasch erzählt:
    - Die Lucona lief am 2. Jänner 1977 mit 12 Mann Besatzung aus und explodierte auf der Höhe der Malediven durch einen Zeitzünder, wie ihn das österreichische Bundesheer verwendet. Sechs Mann starben, die übrigen konnten sich mit Glück retten. Das Schiff versank in 4.700 Meter Tiefe.

    - Als Proksch bei der Bundesländer-Versicherung das eingetretene Unglück meldete, hieß es dort Stopp. Der Vertreter der Rückversicherung der Bundesländer AG, der Rechtsanwalt Werner Masser, kämpfte nun erbittert gegen eine Auszahlung der angeblichen Versicherungssumme.

    - Es war die Wochenpresse, die weiterhin recherchierte und permanent auf Ungereimtheiten stieß. Gerald Freihofner kämpfte verbissen darum, dass sich der Staatsanwalt einschaltet.

    - Jetzt rentierten sich die guten Kontakte für Proksch. Der Jus­tizminister erklärte die Sache Proksch zur Suppe, die zu dünn sei. Und das rote Außenministerium half mit, gefälschte Pläne und Zeichnungen von der famosen Uranerzanlage aus (dem damals noch kommunistischen) Rumänien nach Österreich zu befördern. Freihofner und ich erhielten nächtliche Drohanrufe mit wüsten Beschimpfungen.

    - Endlich erfolgte 1985 die Verhaftung von Proksch. Er wurde 53-mal vernommen, dann aber wieder freigelassen. Erst im Herbst 1986 kam es zu einer neuerlichen Aktion der Justiz.

    - Und erst in dieser Phase erschien im Eigenverlag das Buch des freien Journalisten Hans Pretterebner. Es fasste leicht lesbar den Krimi zusammen. Pretterebner hatte den Vorteil, dass das Me­dium Buch nicht auf die viel schärferen presserechtlichen Vorschriften achten musste so wie wir als Wochenmagazin.

    - Proksch seinerseits flüchtete. Er ging nach Manila und ließ eine Gesichtsoperation an sich vornehmen. Mit Bart kam er zurück und wurde noch in Schwechat erkannt. Schließlich wurde sogar im Parlament ein Untersuchungsausschuss eingesetzt. Die Folge: SP-Nationalratspräsident Leopold Gratz trat zurück, detto SP-Innenminister Karl Blecha.
    Verteidigungsminister Karl Lütgendorf hatte schon früher Selbstmord begangen.

    - Erst 1992 kam es zum Schuldspruch gegen Proksch wegen Mordes lebenslänglich. Er starb 2001 in Graz den Herztod.

    Die Erschütterungen, die der Fall innerhalb der SPÖ hervorgerufen hatte, nahmen an Intensität nur langsam ab. Eine neue politische Generation wuchs heran. Was aber könnte sie aus dem Fall Lucona lernen? Jedenfalls den innerparteilichen Verzicht auf ­mafiose Strukturen. Hände weg auch von der Zusammenarbeit mit dubiosen Scheinintellektuellen. Die Bussi-Bussi-Gesellschaft ist nicht das Ziel einer sozialdemokratischen Partei. Verzicht auf Hochstapelei in der Politik und keine Freunderlwirtschaft nach dem Do-ut-des-Prinzip.

    Hans Magenschab war von 1980 bis 1990 Chefredakteur der Wochenpresse, die den Fall Lucona aufdeckte. Danach war er bis 2004 Pressechef der Hofburg und Sprecher des Bundespräsidenten. Magenschab ist regelmäßiger FORMAT-Autor.

    ...................................................................................

    Wann hat der ORF jemals so ausführlich über diesen SPÖ-Skandal "LUCONA" berichtet wie über den FPÖ-Skandal "IBIZA"?


alle Kommentare

  1. Christ343 (kein Partner)
    20. Mai 2020 23:58

    Die Politik sollte gemischt christlich-konservativ, rechtskonservativ und ökologisch sein. Zudem muss die Kirche charismatisch erneuert werden. Ausführlich behandelt werden die Themen in der Öko-Theosophie (bitte googeln).

  2. LePenseur (kein Partner)
    20. Mai 2020 21:31

    Chère elfenzauberin,

    darf ich Ihren ausgezeichneten Kommentar als Gastkommentar auf dem LePenseur-Blog bringen?

    U.A.w.g.

    LePenseur

    • Christian Peter (kein Partner)
      21. Mai 2020 12:18

      @Le Penseur

      Derart hochwertige Artikel gibt es vermutlich nicht umsonst..

    • LePenseur (kein Partner)
      21. Mai 2020 20:52

      Cher Monsieur Peter,

      Kommentarposterin "elfenzauberin" wird für ihre Kommentare bei Unterberger entlohnt? Kann ich mir nicht so recht vorstellen ...

      Wenn sie's hier aber nicht wird — warum sollte sie für eine Übernahme eines ausgezeichneten Kommentars auf dem LePenseur-blog Geld verlangen wollen?

  3. andreas.sarkis (kein Partner)
    20. Mai 2020 13:02

    Ein Skandal wurde pflichtschuldigst vergessen:

    Die Kronenzeitung war eine der Auftraggeberinnen der Ibiza-Aktion. Das ist so deutlich herausgekommen, dass es niemand so richtig zu sagen vermag.
    Teil der Kooperation zwischen Anwalt Ramin M., als Ausführendem, und der Kronenzeitung war die Anstellung von M.s Freundin bei der Krone.
    Und dort, wie nicht anders zu erwarten, lässt sich Katia W. täglich über die Bösen aus, hauptsächlich natürlich über die FPÖ.
    Anwalt M. darf sich freuen, nicht vom U-Auschuss gehört und nicht von der Kammer belangt zu werden. Zu viel Schmutz käme da hervor.

  4. Christian Peter (kein Partner)
    20. Mai 2020 12:17

    Der ,Ibiza-Skandal' war kein Skandal, denn dass die Vertreter der FPÖ ein Haufen speichelleckender Volksverräter sind, dass weiß man seit Jahrzehnten.

    • Christian Peter (kein Partner)
      21. Mai 2020 12:23

      Ganz richtig. Die Strache - FPÖ war ohnehin ein schlechter Witz, primitivster Bauernfang, wie doof muss man sein eine solche Partei zu wählen ?

  5. pro veritate (kein Partner)
    20. Mai 2020 08:31

    Da ein Mord laut Gesetz nicht verjährt, muss es weiterhin zu den - nach wie vor aktuellen - Skandalen gezählt werden, dass Jörg Haider seinerzeit gewaltsam sterben musste. Ein ordentliches Gerichtsverfahren, das man natürlich nicht zulässt, würde die Wahrheit ans Licht bringen. Es sind leider auch so manche Menschen in dieser Causa von "kognitiver Dissonanz" betroffen, denen man ansonsten ein sehr kritisches Gespür für Hintergründe und Zusammenhänge attestieren muss. -
    Wenn etwa der Kärntner Lorenz P., der sich immer wieder öffentlich zur Causa Haider geäußert hat, mit dem Tod bedroht wurde und Staatsanwaltschaft und Polizei ihn "im Regen" stehen" ließen, wirft das ein charakteristisches

    • pro veritate (kein Partner)
      20. Mai 2020 08:39

      Licht auf die Verhältnisse in unserer Republik. - Zusätzlich sei erwähnt, dass es in diesem Zusammenhang (mindestens!) zwei dubiose Todesfälle gab: Manfred Dörfler, Bruder des ehemaligen Kärntner Landeshauptmannes Gerhard Dörfler, ein hochrangiger Kriminalist, der eng mit dem "Fall Haider" befasst war, soll Selbstmord begangen haben - exakt fünf Jahre nach Jörg Haiders Tod, und der ehem. Stadtpolizeikommandant von Klagenfurt, Eugen Schluga, ebenfalls. Diesem waren wenige Tage zuvor noch Unterlagen zur Causa Haider übergeben worden, um sie zu studieren. Als er leblos aufgefunden wurde, fehlte von ihnen jede Spur. - Soweit nur ein kleiner Ausschnitt aus den uns schon lange vorliegenden Fakten

    • Christian Peter (kein Partner)
      20. Mai 2020 12:20

      Mensch. Wie doof kann man sein ? Wer hätte dem Volksverräter Haider etwas antun sollen, war der doch in den letzten Jahren seines Lebens (FPÖ - Regierungsbeteiligung, BZÖ u.s.w.) bloß ein völlig unbedeutender Erfüllungsgehilfe der Eliten ?

    • riri
      20. Mai 2020 13:19

      @pro veritate

      Die Vertuschungsaktionen der Justiz sind so massiv, die ein Verbrechen direkt bestätigen. Der erste Profi-Gutachter, der sich am Tatort einfand:
      1. die Schäden am Auto sind nicht mit dem Unfallhergang erklärbar
      2. In diesem Auto überlebt man diesen Unfall
      Dieses Gutachten wurde gegen ein 'Entsprechendes' ersetzt.

    • Christian Peter (kein Partner)
      20. Mai 2020 15:33

      @riri

      Darüber kann man nur schmunzeln. Vielleicht können Sie folgende Frage beantworten : Wer und warum hätte jemand Haider etwas antun sollen, nachdem sein Höhepunkt als Politiker längst überschritten war und sich Haider sich als Stiefellecker der ÖVP verdingte ? Das hätte allenfalls in den 90-er Jahren Sinn gemacht, als Haider tatsächlich eine Gefahr für das politische Establishment in Österreich darstellte.

    • riri
      20. Mai 2020 15:55

      @Ch.P.

      Zum Zeitpunkt der Tötung Jörg Haiders hatte er einen Wählerzuspruch von ~30%,
      Tendenz steigend.
      Zu berücksichtigen ist auch die Zeit der Planung bis hin zur Durchführung.
      Jedenfalls ziehen Sie in Erwägung, dass es Sinn machen kann, einen 'gefährlichen' Politiker aus dem Weg zu räumen.
      Das ist nicht zum Schmunzeln.

    • Christian Peter (kein Partner)
      20. Mai 2020 20:01

      @Riri

      Von 30 % kann keine Rede sein, das BZÖ erhielt damals bei der NR - Wahl 10 % und die politische Karriere Haiders war auf Bundesebene längst beendet (war ja nur mehr Landespolitiker in Kärnten).

  6. McErdal (kein Partner)
    20. Mai 2020 07:24

    **„Corona-Tote“: Autopsien nicht nur politisch unerwünscht, sondern verboten**
    unzensuriert.at/content/102015-corona-tote-autopsien-nicht-nur-politisch-unerwuenscht-sondern-verboten/

    Hat es sowas schon jemals gegeben ?

  7. unbedeutend (kein Partner)
    20. Mai 2020 07:18

    Der größte und blutigste Skandal der 2. Republik ist seit 45 Jahren rechtswirksam. Kreisky, den sowohl von Kurz als auch Strache ihr Vorbild genannt haben, hat mit der Fristenlösung eine Tötungsmaschine in Gang gesetzt, die bisher bis zu 3 Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Keine politisch relevante Kraft hat die Absicht, dieses Morden zu stoppen. Die ÖVP-Frauenministerin hat das faktenwidrig sogar als "gesetzlich verbrieftes Recht" bezeichnet.
    Kreisky hat auf verschiedenen Ebenen den größtmöglichen Schaden verursacht. Vielleicht gelingt es Kurz, sein Vorbild sogar zu überholen.

  8. McErdal (kein Partner)
    20. Mai 2020 05:21

    ****Eine der vielen Geschichten, vom Menschendreund Gates*******

    t.me/q_anonymous_kanal_deutschland/21879

  9. Konfrater
    19. Mai 2020 22:54

    Ein kleiner Einwand (betreffend die Seher-Zunahme von Servus-TV): Eine Zunahme um 20% auf 3% ist mathematischer Unfug. Man kann Prozente nicht noch einmal in Prozente umrechnen, ohne solchen Unfug zu produzieren.

    Ansonsten: Volle Zustimmung!

    • Torres (kein Partner)
      20. Mai 2020 15:37

      Vielleicht haben Sie in der Schule im Mathematikunterricht gefehlt oder halten Mathematik insgesamt für Unfug. Eine kleine Hilfe: Wenn ein Sender 2,5% Seher hat und das nächste Mal 3%, ist das eine Steigerung von genau 20%. Sollte diese Rechnung Ihren mathematischen Horizont übersteigen, fragen Sie jemanden in Ihrer Umgebung, der einen erfolgreichen Schulabschluss hat; er wird es Ihnen sicher erklären können.

    • Konfrater
      21. Mai 2020 02:04

      ad Torres:

      Prozentwerte sind keine absoluten Größen, sondern auf den einheitlichen Grundwert 100 gerechnete Hilfsmaßeinheiten, die ein numerisches VERHÄLTNIS abbilden. Daher ist es mathematisch unsinnig, einen Prozentwert noch einmal in Prozente umzurechnen.

      Das bedeutet: Eine Zunahme von 2,5% auf 3% ist eine Zunahme um 0,5% - und nicht um 20%.

  10. Undine
    18. Mai 2020 21:39

    Ein Video, das Sie sehen sollten!

    Dr. BONELLI:

    "Corona Aktuell: Alles nur Verschwörungstheorie?"- (Björn TEMPL)

    https://www.youtube.com/watch?v=dMYM07JA_ZQ


    Ein Satz eines Kommentators:

    "Inzwischen sind mehr Menschen an Corona verblödet als gestorben!"

  11. Haider
    18. Mai 2020 18:15

    Warum/wozu muß sich denn Kurz allein 50 (!) Mitarbeiter für seine "Message-Controll"-Truppe leisten? Das sind so viele wie die halbe Redaktion der gesamten Austria Presse Agentur. Da wird wohl auf Teufel-komm-raus zu recht gebogen, manipuliert, diffamiert, konstruiert, fabuliert, spekuliert, verleumdet, denunziert, gelogen, erfunden, bestritten, unterdrückt, dementiert ...

    • Undine
      18. Mai 2020 18:38

      @Haider

      *******************************+!

    • Franz77
      18. Mai 2020 19:13

      50 ... bald wird jeder von uns jemanden kennen, der von der Message Control gefiltert wurde.

    • Neppomuck
      18. Mai 2020 19:22

      War wirklich "gefiltert" gemeint oder war das ein Tippfehler.
      Das "I" ist gleich neben dem "O".

    • Franz77
      18. Mai 2020 19:49

      Oi oi oioi ;-)))

    • pressburger
      18. Mai 2020 20:01

      Diese 50 Mitarbeiter von Kurz kommen zusammen auf einen Gesamt IQ von 2500 Punkten. Die Zahl ist absolut gerechtfertigt.

    • riri
      20. Mai 2020 14:40

      Kurz kennt seine Mitarbeiter ganz genau. Ein Asylant hat 51 IQ, deshalb der Spruch von Kurz, diese sind intelligenter.

  12. Neppomuck
    18. Mai 2020 17:12

    Da ich nicht nach dem Motto „Es wurde zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem“, agiere, hier einige Ergänzungen zwecks Gesamtsicht der Dinge:

    Österreich ist ein Land mit vielschichtiger Tradition.

    „Okay, machts es, aber machts es unter der Tuchent." Kreisky zum Noricum-Deal (GHN 45 = Gun Howitzer Noricum 45) mit dem Iran und – man ist ja schließlich zur Neutralität verpflichtet - Iran. Die Asche von Botschafter Amry lässt grüßen.
    Auch Lütgendorf, heimgegangen durch „Selbstmord“ - den Revolver (S&W), mit dem sich der Rechtshänder durch die geschlossenen Zahnreihen geschossen hat in der Linken, Fingerabdrücke keine, passt da ins Bild.

    A propos „45“: Anläßlich der Haftentlassung von Udo Proksch (6-facher Mörder, Versicherungsbetrüger usw.) war Heinz Fischer, damals Wissenschaftsminister (?) zum Demel-Chef gepilgert, hatte ihn umarmt und gesagt: "Schön, daß du wieder da bist."

    Und dann schrieb ihm der Minister ins Gästebuch: „Quousque tandem abutere patientiam nostram?“ - „Wie lange noch wird man unsere Geduld mißbrauchen?“
    Der Mann (?) hängt heute noch am Tropf der Steuerzahler und mischt sich ständig ins politische Tagesgeschäft ein.

    Gerüchte machten damals die Runde, Proksch hätte allerlei Treiben der Mächtigen mit versteckten Kameras mitgeschnitten. Damit soll er diese erpresst und so eine Aufklärung des Falles Lucona verhindert bzw. verzögert haben. Also alles schon dagewesen.

    Kurz: Wir haben Tradition.
    Selbst mit dem Habsburgergeschlecht eint die heutige Regierung einiges:
    „Das ist der Fluch von unserm Hohen … äh … edeln Haus. Auf halben Wegen und zu halber Tat mit halben Mitteln zauderhaft zu streben.“ („Bruderzwist“, Franz Grillparzer)

    Wer z.B. der "Spiritus rector" von Kurz ist, wird nie hinterfragt.
    Einige meinen, der "Nachbar spiritus" (Kogler) wäre es.
    Glaub ich aber nicht. Der kommt mit sich selbst kaum zurecht.

    • Wyatt
      18. Mai 2020 17:59

      …….und ob das der echt Udo war, dem der Prozess gemacht wurde, kein Wort sprach und letztlich in Graz verstarb?

    • Franz77
      18. Mai 2020 19:15

      Laternen-Charly nicht vergessen, ist heute noch aktiv! Ich meine nicht das Puff...!

    • Undine
      18. Mai 2020 22:59

      @Neppomuck

      Gut, daß Sie an diese Machenschaften erinnern!

  13. WFL
    18. Mai 2020 14:52

    Werden die wahren Drahtzieher und Financiers des Ibiza-Videos je enttarnt werden? Ich bezweifle es sehr.

    Wenn man miterlebt, wie der Rechtsanwalt und der "Detektiv" von den Medien geschlossen gedeckt werden (keine Fotos, abgekürzte Familiennamen, unerkennbare Beschreibungen - der Rechtanwalt ist ja angeblich noch als RA tätig, von der RA-Kammer völlig unbehelligt!!) - dann kann man nicht glauben, dass hier irgendein Interesse an echter Aufklärung besteht.

    Wer machte sich im 2016 / Frühjahr 20017 die Mühe, 2 unbeleckte Oppositionspolitiker (!!) mittels einer solch ausgefeilten Falle fertig zu machen?
    Wer verfügt über solche Geldmittel? Und Connections?

    Die offenbar weit in die hiesige Medienszene und den deep state reichen?

    Wir dürfen vermuten......

    • Neppomuck
      18. Mai 2020 16:35

      Einfach unter "Dr. Ramin MIrfakhrai" und "Julian Hessenthaler, alias Thaler" - er hat noch einige "Aliase" - googeln.
      Dann findet man schon was.

    • pressburger
      18. Mai 2020 20:07

      Wer machte sich die Mühe ? Ein Geheimdienst. Nur Geheimdienste setzen auf Vorratshaltung. Niemanden ist bekannt über wen noch der beauftragte Geheimdienst noch Informationen gesammelt. Kommt Zeit, kommt Rat.
      Der Auftraggeber hat in der Tradition seines Vorgängers der die Phaeton-Affäre organisiert hat, gehandelt. Mit etwas subtileren Methoden.
      Sellner, Kickl, Wegscheider, Grosz, Vilimsky. leben offensichtlich wie Kartäuser Mönche. Noch immer kein verwertbares Material ?

    • Christian Peter (kein Partner)
      20. Mai 2020 12:29

      @WFL

      Mit einer vermeintlichen Milliardärsnichte mit schmutzigen Zehennägel kann man nur Volksvertretern mit einem IQ von unter 90 eine Falle stellen - HC Strache war das ideale Opfer.

  14. machmuss verschiebnix
  15. Dr. Faust
    18. Mai 2020 13:05

    "...Identitären-Skandal: ÖVP-Obmann Kurz sah in der Tatsache, dass der Mann, der in zwei neuseeländischen Moscheen zum Massenmörder wurde, den österreichischen "Identitären" ein Jahr vor seiner Tat eine Geldspende gemacht hatte, ein Verbrechen, das mindestens zum Verbot der Identitären führen müsse. Jedenfalls zwang er Koalitionspartner FPÖ, sich von den ihr zweifellos nahestehenden Identitären zu distanzieren..."

    Ab da war es für mich endgültig klar, dass Kurz die ÖVP-FPÖ-Koalition sprengen will!

    • Charlesmagne
      18. Mai 2020 13:18

      War aber schon länger davor abzusehen. Kurz brauchte eine schnelle Einigung nur, um als Kanzler während der EU-Präsidentschaft mit den notorischen Europäerhassern netzwerken zu können.
      Dazu noch:
      Viel wirksamer war eindeutig das bei der Wahl voll wirksame Charisma von Sebastian Kurz. Dazu war seine klare Aussage wahlwirksam, eine Mitte-Rechts-Politik und eine Abwehrpolitik gegen illegale Migration betreiben zu wollen.

      Dem Blogmaster danke ich für obige Auskunft.
      Ich wusste bisher nicht, dass "Charisma" ohne rot zu werden trocken lügen zu können bedeutet.

    • pressburger
      18. Mai 2020 20:10

      Kurz hat sich den FPÖ bedient. Eine Empfehlung seiner Ratgeber, die er nicht ablehnen konnte. Kickl musste weg. Kickl als BMI hätte die Drahtzieher demaskiert.

  16. machmuss verschiebnix
    18. Mai 2020 12:44

    OT:

    Endlich ! In den USA gibt es schon eine Klage gegen eine Politikerin, wegen der Corona-Idiotie.

    » Grand Health Partners, Wellston Medical Center, Primary Health Services and patient Jeffery Gulick on Tuesday filed a lawsuit against Michigan Gov. Gretchen Whitmer (D), State Attorney General Dana Nessel and State Health Director Robert Gordon over the state's stay-at-home order. «

    https://townhall.com/tipsheet/bethbaumann/2020/05/17/why-multiple-health-care-facilities-slapped-michigan-gov-whitmer-with-a-lawsuit-n2568936

    • pressburger
      18. Mai 2020 20:15

      Riesiger Unterschied zwischen den blue states, und den red states. In den Bundesstaaten die von den Demokraten regiert werden, sind die Verbote weiter in Kraft. In den republikanisch regierten Bundesstaaten kommt es zu allmählicher Lockerung der Verbote.
      Trump steht mit seinem Vorgehen gegen das China Virus in den Umfragen gut da. In den battleground states hat er die Mehrheit in den polls.

  17. Kyrios Doulos
    18. Mai 2020 12:30

    Der Skandal des Jahres 2019 war, das Kurz das Verbrechen der Ibiza-Filmer und der Medien, die das Video veröffentlich haben, benutzt und das Ziel der Verbrecher erst perfekt gemacht hat.

    Ich hab grad in meinem PC aufgestöbert, was ich heute vor 1 Jahr als eigentherapeutsichen Gründen geschrieben habe. Für den vollkommen illusorischen Fall, daß mich der nachmalige Putschkanzler angerufen und um einen Text für eine Presseerklärung gefragt hätte, habe ich mich vorsorglich vorbereitet. Das ist die Presseerklärung, um die mich Kurz nicht gefragt hat:

    Entwurf Presseerklärung BK Sebastian Kurz. 18.05.2019. 12:30 Uhr. Bundeskanzleramt.

    Heute um 11 Uhr hat mir Herr Hans-Christian Strache seinen Rücktritt als Vizekanzler der Republik Österreich und als Bundesminister für öffentlichen Dienst und Sport angeboten.

    Ich habe ihn zur Kenntnis genommen, dem Herrn Bundespräsidenten berichtet und mit ihm die weiteren Schritte vorbereitet.

    Meine Gespräche und Beratungen in den Führungsgremien der ÖVP und mit meinen ÖVP-Ministern haben mich rasch einen klaren Entschluß fassen lassen.

    Lassen Sie mich zuerst mein Leitmotiv nennen und Ihnen dann meinen Entschluß bekanntgeben.

    Was mich beim Ansehen des betreffenden Videos am allermeisten erschreckt hat, ist etwas, das jeden Menschen erschreckt, der es genau betrachtet:

    Was für eine Perfidie.
    Was für eine Skrupellosigkeit und
    was für eine Brutalität

    steht hinter denjenigen, die Menschen in eine solche Falle locken – vorsätzlich zumal.

    Was für eine kriminelle Energie

    haben die, die diese Falle von langer Hand handwerklich professionell vorbereiten,
    eine Villa mieten, unter lauter Lügen und nichts als Lügen eine Einladung an zwei Politiker vortäuschen, Kameras verstecken, Mikrofone aufbauen und so zum großen Lauschangriff ansetzen?

    Lassen Sie es mich in aller gebotenen Klarheit sagen:

    Diese zwei Jahre alten Aufnahmen von zwei damals in der Opposition und im Wahlkampf arbeitenden Politikern, in Gesprächen mit kriminellen Lockvögeln dunkler Herkunft haben nur ein Ziel gehabt:

    Mit ihrer Veröffentlichung über die Medien wollte man die von mir angeführte Bundesregierung der Republik Österreich sprengen.

    Meine Damen und Herren:

    Wenn ich die inhaltlichen Aussagen, die in diesem Video zu hören sind, auch hart zurückweise und scharf verurteile:

    Ein gezieltes kriminelles Attantat auf die von mir geführte Bundesregierung lasse ich sicher nicht gelingen! Diese Methoden lasse ich keine Früchte tragen.

    Wer diese Bundesregierung überwinden will, ist frei, dies auf dem demokratischen Weg zu tun. Und dieser Weg führt legal immer über den einzigen Souverän. Das ist das Volk, das sind die Wähler.

    Nachdem Herr Vizekanzler Strache in Respekt vor seinem Amt und in Verantwortung gegenüber dem Staatsganzen zurückgetreten ist, ist der Weg frei für die Nominierung eines neues Vizekanzlers.

    Mein klarer Entschluß lautet daher: Selbstverständlich werden wir die Koalition von ÖVP und FPÖ auf dem Boden unseres Regierungsübereinkommens fortsetzen.

    Ich werde weiters alles daran setzen, daß dieses politische Attentat aufgeklärt wird. Ich habe die Bundesminister für Justiz und für Inneres bereits gebeten, entsprechende Schritte einzuleiten.

    Mögen sie zum Erfolg führen und mögen wir der Verbrecher habhaft werden, damit wir sie den ordentlichen Gerichten übergeben.

    Meine Damen und Herren. Der Koalitionsausschuß wird heute nachmittag zusammentreten.

    Ich gehe davon aus, daß der Herr Bundespräsident den neuen Vizekanzler und Bundesminister für öffentlichen Dienst und Sport im Laufe der kommenden Woche angeloben wird.

    Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!

    • Charlesmagne
      18. Mai 2020 13:23

      ************************
      ************************
      ************************
      So hätte es lauten müssen, wären da nicht Onkel Schwartz und der Deep State, sowie die Ubedarftheit, Unterwürfigkeit, Eitelkeit und Karrieregeilheit der handelnden Person.

    • Wyatt
      18. Mai 2020 14:04

      *********
      *********
      *********

    • Maltese Corto
      18. Mai 2020 16:30

      Ja so hätte die Rede exakt lauten müssen! Wenn der Kanzler danach Sehnsucht hätte eine radikale 5 % Minderheit in diesem Land zu bedienen. Hatte er aber nicht, so what!

    • Wyatt
      18. Mai 2020 18:07

      @ Corto
      und was er, der Kurz erst vom Soros zu erwarten gehabt hätte, hätte er diese Rede …..

    • pressburger
      18. Mai 2020 20:19

      Ausgezeichnet. Ein Politiker von Format hätte so gesprochen.
      Kurz nicht. Kurz verfügt nicht über ein Format, Kurz hat auch kein Charakter.

    • Christian Peter (kein Partner)
      20. Mai 2020 12:38

      Menschenskind. Seit der Veröffentlichung des Ibiza - Videos sollten selbst die letzten Affen begriffen haben, dass es sich bei der FPÖ um einen Haufen speichelleckender Volksverräter handelt. Wie kann man Volksvertreter in Schutz nehmen, die kriminelle Energie zur Schau stellen und so dämlich sind, in eine derart primitive Falle zu tappen ?

  18. Dr. Faust
    18. Mai 2020 12:17

    "...Investigativ-Journalist, was viele als Adelsprädikat ihres Berufs ansehen. Egal, wieviel Recherche da involviert war, die ja meist nicht über das Öffnen eines Kuverts mit Kopien aus der Staatsanwaltschaft hinausgeht. ..."

    Köstlich!

  19. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    18. Mai 2020 12:13

    Dr. Unterberger meint: „Vor allem in den Medien dominierte 2019 große Begeisterung für Skandale.“
    Trotz dieser "Begeisterung" für Skandale, wird ein sehr bedeutender Fall bewußt verschwiegen, obwohl tausende Menschen um ihre berechtigten Ansprüche betrogen wurden und werden:
    Viele dieser Menschen, die beim Aufbau nach dem 2. Weltkrieg die Hauptlast trugen, z.B. Privatangestellte, haben praktisch nur mehr die schlechten ASVG-Pensionen, obwohl sie darüber hinaus für ihr Alter vorzusorgen bestrebt waren:
    Um den Absturz auf ASVG-Niveau beim Pensionsantritt zu mildern, wurden ursprünglich bei vielen Firmen Mitarbeitern Zusatzpensionen auf Kosten des laufenden Einkommens zugesagt, die die geringe ASVG-Pension ergänzen und gleichzeitig starke Firmenbindung und Loyalität der Mitarbeiter sichern sollten. Vorausschauende Mitarbeiter verzichteten auf einen Teil ihres Einkommens - verglichen ohne Firmenpension - um für das Alter anzusparen.
    Ende der 1990-Jahre kamen „Pensionskassen” und der Übertritt von der Firmenpension in das neue System wurde verlangt. Den Mitarbeitern wurden weiterhin gleiche - sogar zukünftig steigende - Pensionen schriftlich zugesagt. Das neue Pensionskassengesetz gestattete aber den Firmen viel zu optimistische Annahmen über die Performance betreffend der, für Pensionen angelegten, Gelder. Es war den Firmen möglich, zu wenig in den „Topf” einzuzahlen, niemand hatte mit dem Pensionskassengesetz Erfahrung. Somit sind bei Tausenden, der in Pensionskassen übergeführten Ansprüche, zugunsten der Firmen, aber allein zu Lasten der Mitarbeiter, inzwischen Verluste bei den Firmenpensionen - deutlich unter weniger von der Hälfte der Pension zum Zeitpunkt der Pensionierung - eingetreten. Politik und Finanzmarktaufsicht schweigt dazu bzw. hat bisher tatenlos zugeschaut; zur Tarnung des Unrechts spricht man fallweise über Luxuspensionen, aber nicht über diesen groben Verstoß gegen Treu und Glauben!
    In Deutschland und der Schweiz wurden zwar auch Pensionskassen eingeführt, aber eben mit realistischen Annahmen bezüglich der Performance der für Pensionen angelegten Gelder.
    Z.B. sind bei Siemens AG Österreich bisher zahlreiche Kürzungen auf weit weniger als die Hälfte der ursprünglichen Pensionen zu erleiden gewesen. In Deutschland und auch in der Schweiz wurden hingegen durch realistische Startannahmen keine Kürzungen notwendig. Nur in Österreich wurde also allein zu Lasten der Mitarbeiter gegen Treu und Glauben verstoßen - .
    Seit Jahren laufen Klagen, in denen Firmenmitarbeiter Belege dafür vorbringen, beim Übertritt von den bisherigen Verträgen zu den Pensionskassen getäuscht worden zu sein. Zusätzlich war ein Aspekt der alten Verträge, eine regelmäßige Wertanpassung zu Abdeckung von Inflation.
    Leider ist im bisherigen Verlauf der Klagen zu vermuten, daß das Gericht auch „Inflation“ scheinbar gar nicht kennt und daher deren Folgen keine Bedeutung beimißt.

  20. glockenblumen
    18. Mai 2020 12:09

    OT

    Querdenken 711 Stuttgart - Lockdown ist Zweck geworden, Prof. Stefan Homburg:
    eine großartige Rede!!!!

    https://www.youtube.com/watch?v=9CcT250d50I

  21. hellusier
    18. Mai 2020 11:09

    Die Personen ,die vorder-oder auch im hintergründig die Befehle, Gesetzte
    Verordnungen, Erlässe etc.ausgaben werden viel zu wenig aufs Korn genommen:
    Heinz Fischer und Michael Häupel haben Österreich im Einklang mit ihren Büros und einem Herrn Swoboda zum Einwanderungsland ohne wenn und aber gemacht unter
    kräftiger und unverschämt teurer Mithilfe der NGOs! Auch die schwarzen Justizminister ließen keinen Nachteil für uns Indigenen gegenüber den Migranten und Muslimen ! Das Konzert der Österreichhasser komplettierten dann bis heute als
    die Jungen Grünen, Sozialisten und Alten Weiber mit Getöse und Trommelwirbel-
    da half kein Ohrenzuhalten , weil die Korrupten Medien -allen voran der ORF-rund um die Uhr damit Panik und geschleuderte Nachrichten bis heute verbreiten!!
    PS: dass der Zuseherschwund nicht deutlicher ausfiel verdanken sie auch den alten
    Filmen auf ÖIII !!

  22. Franz77
    18. Mai 2020 10:22

    Deppert ist zu milde ausgedrückt. Was diesen Vollidioten alles einfällt?!

    https://www.mmnews.de/politik/144790-gruene-fordern-geschlechtergerechtigkeits-check

    • machmuss verschiebnix
      18. Mai 2020 12:17

      @Franz77,

      sich gegen derlei Idiotie zu wehren, ist natürlich nicht gerecht, sondern faschistoid.

      Da hat sich ein tiefer Graben aufgetan, zwischen Realität und linker Dogmatik, den
      man verharmlosend als Sektierertum bezeichnen kann, sobald diese Bande aber
      in einer Regierung sitzt, wird schlagartig eine handfeste Despotie daraus - wie der
      aktuelle Corona-Regulierungs-Wahn anschaulich belegt.

  23. Undine
    18. Mai 2020 09:29

    "Der Fall LUCONA: Was Udo Proksch wirklich plante, ausführte und wie er zu Sturz kam" (4.3.2010)

    Wiener Blut! Mit Mord und Totschlag ham wir nix am Hut. Doch sind für eine Hetz wir immer gut. Auch im Club 45 samma drin. Dort sind wir unter uns dann sehr intim. Im Stehn, Fallen, Liegn wir präsentieren Wien. Falco, Wiener Blut

    Als Falco recte Johann Hölzel Wiener Blut öffentlich machte, war sein Welterfolg Ama­deus schon in den Charts. Was er da über ­Österreich herausrockte, nannte der Politologe Peter Gerlich den größten politischen Skandal Österreichs in der Zweiten Republik.

    Nun kannte das Land natürlich auch schon zuvor Verwerfungen den niederösterreichischen Müllner-Skandal, die Strengberg-Affäre oder schließlich den AKH-Sumpf. Aber dann brach plötzlich mit dem Fall Lucona etwas auf, was alle Dimensionen sprengte: politische Kriminalität als brutale Mordsache ein trauriger Tiefpunkt in der Entwicklung Österreichs zu einem modernen demokratischen Rechtsstaat.

    Zufall oder auch durchaus kein Wunder mag sein, dass
    40 Jahre nach dem legendären Beginn der Ära Kreisky heute ein prominenter Filmemacher zur Kamera greift. Robert Dornhelm hat ein gutes Gspür für wirkungsvolle Filmstoffe. Fragt sich nur, ob es sich bei seiner Dokumentation Out of control um eine Sympathieerklärung für einen Kriminellen und seine Handlanger handelt oder sogar um den Versuch der Rehabilitierung einer Schickeria, die damals ihr Seitenblicke-Gesicht zu verlieren drohte.

    Worum ging es? Nach gut zwanzig Jahren Großer Koalition hatte 1970/71 Bruno Kreiskys SPÖ die absolute Mehrheit gewonnen. Mehr Liberalität, Offenheit und Sozialgesinnung ­waren im Wahlkampf angesagt worden. Also suchten Reformer, Opportunisten und Karrieristen die Nähe des Sonnenkönigs. Und das Gedränge bei der Schickeria war beachtlich, ging es doch um Geld, viel Geld. Österreich wurde international, das Gewerbe der Waffenschieberei begann zu blühen, und wer unverfroren war, benützte geschickt die Löcher im System zwischen West und Ost. Einer von ihnen hieß Udo Proksch, seine Partner saßen in der DDR.

    So jemand braucht gute Kontakte und maximale Protektion. Dafür bürgte Bruno Kreisky, der sich nie an die Kommunisten anbiederte, dafür aber ein maßgeblicher Taktgeber in der Sozialistischen Internationale war. Als jüdischer Altösterreicher machte er überdies auch die Ehemaligen bis hin zu den Neonazis politisch gesellschaftsfähig.

    1973 fanden es seine Paladine höchst schicklich, etwas Standesgemäßes zu begründen, wie sie es aus feinen britischen Filmen kannten. Eine Art Herrenclub wenn schon nicht in Westminster, so zumindest am Kohlmarkt. An der Spitze dieses Club 45 standen Regierungsmitglieder, Wiens Bürgermeister und der Zentralsekretär der SPÖ: alle zusammen Magnete für die Elite der ­Republik.
    Ich erinnere mich, wie man mich als Chefredakteur der Wochenpresse wiederholt zum Lunch mit diskreter Konversation eingeladen hatte. Und es jedesmal gut schmeckte.

    Wer aber managte das schöne Etablissement im ersten und zweiten Stockwerk der charmanten k. u. k. Hofzuckerbäckerei? Es war Wiens erfolgreiches Enfant terrible Udo Proksch. Nun war der Demel damals kein hochgestochener Touristentreff, sondern durchaus eine Wiener Institution mit k. u. k. Wurzeln, die in der legendären Tante Jolesch von Friedrich Torberg entsprechend viel Würdigung erfahren hatte.

    So ist es mir bis heute unerklärlich, wie der an der Ostsee geborene Spross aus einer Nazifamilie zur roten Elite Österreichs vorstoßen konnte. War er ein Zerrissener, so wie er sich auch zeitweilig Serge Kirchhofer nannte? Da behauptete er, ein apolitischer Mensch zu sein und die Bourgeoisie zu hassen, dann wieder lobte er sich selbst angesichts seiner Fähigkeit zum Networking. Kolumnisten nannten ihn anerkennend einen bunten Hund. Und was seinen Beruf im titelsüchtigen Wien betraf: da provozierte er ordentlich, indem er wechselweise als Designer, Schweinehirt und Zuckerbäcker firmierte.

    Untertags, auch im Demel-Shop und in den Clubräumen, lief er mit einer geladenen Pistole umher und schockte seine Umgebung mit Scharfschuss-Wettbewerben. Nicht zu vergessen der Verein zwecks Senkrechtbestattung von Leichen auf Friedhöfen. Vor allem aber war er wiewohl kein Adonis ein Womanizer besonderer Qualität. Er war mit der Enkelin des Komponisten Richard Wagner ebenso verheiratet wie mit dem damaligen Star am Burgtheater, der schönen Erika Pluhar aber auch mit Trägerinnen bester österreichischer ­Namen aus dem Adelsregister.

    Nun fragten sich Nachdenkliche immer, wer denn Udos beträchtlichen Aufwand ­finanzierte. Und nach und nach recherchierte für die Wochenpresse mein Stellvertreter ­Gerald Freihofner die Prokschsche Zweitnatur. Vor allem im nahen Café Gutruf unweit des Kohlmarkts traf sich damals die Demimonde mit wichtigen Leuten, Existenzialisten mit Kriminellen. Man erfuhr allerhand. Zum Beispiel, dass es eine Proksch-Firma Zapata und mit Hans Peter Daimler einen Kompagnon gab. Nicht mehr existierte allerdings ein Frachter namens Lucona, den Zapata gechartert und im Mafia-dominierten Hafen Chioggia bei Venedig mit einer Uranerzaufbereitungsanlage gefüllt hatte. Zielort Hongkong. Zuvor freilich hatte Proksch so stellte sich heraus just bei der tiefschwarzen Bundesländer-Versicherung (Vorgängerin der heutigen Uniqa) die fröhliche Schiffsreise versichern lassen. Versicherungssumme: über 15 Mio. Euro.

    Das Bedeutsame an dem an sich normalen Umstand: Die ­Ladung der Lucona bestand nicht aus einer Uranerzanlage, sondern aus dem schrottreifen Graffelwerk eines aufgelassenen Kohlebergwerkes in Oberhöflein, unweit der Hohen Wand in Niederösterreich. Wahrer (Schrott-)Wert: höchstens 70.000 Euro.

    Die weiteren Stationen im Kriminalfall sind rasch erzählt:
    - Die Lucona lief am 2. Jänner 1977 mit 12 Mann Besatzung aus und explodierte auf der Höhe der Malediven durch einen Zeitzünder, wie ihn das österreichische Bundesheer verwendet. Sechs Mann starben, die übrigen konnten sich mit Glück retten. Das Schiff versank in 4.700 Meter Tiefe.

    - Als Proksch bei der Bundesländer-Versicherung das eingetretene Unglück meldete, hieß es dort Stopp. Der Vertreter der Rückversicherung der Bundesländer AG, der Rechtsanwalt Werner Masser, kämpfte nun erbittert gegen eine Auszahlung der angeblichen Versicherungssumme.

    - Es war die Wochenpresse, die weiterhin recherchierte und permanent auf Ungereimtheiten stieß. Gerald Freihofner kämpfte verbissen darum, dass sich der Staatsanwalt einschaltet.

    - Jetzt rentierten sich die guten Kontakte für Proksch. Der Jus­tizminister erklärte die Sache Proksch zur Suppe, die zu dünn sei. Und das rote Außenministerium half mit, gefälschte Pläne und Zeichnungen von der famosen Uranerzanlage aus (dem damals noch kommunistischen) Rumänien nach Österreich zu befördern. Freihofner und ich erhielten nächtliche Drohanrufe mit wüsten Beschimpfungen.

    - Endlich erfolgte 1985 die Verhaftung von Proksch. Er wurde 53-mal vernommen, dann aber wieder freigelassen. Erst im Herbst 1986 kam es zu einer neuerlichen Aktion der Justiz.

    - Und erst in dieser Phase erschien im Eigenverlag das Buch des freien Journalisten Hans Pretterebner. Es fasste leicht lesbar den Krimi zusammen. Pretterebner hatte den Vorteil, dass das Me­dium Buch nicht auf die viel schärferen presserechtlichen Vorschriften achten musste so wie wir als Wochenmagazin.

    - Proksch seinerseits flüchtete. Er ging nach Manila und ließ eine Gesichtsoperation an sich vornehmen. Mit Bart kam er zurück und wurde noch in Schwechat erkannt. Schließlich wurde sogar im Parlament ein Untersuchungsausschuss eingesetzt. Die Folge: SP-Nationalratspräsident Leopold Gratz trat zurück, detto SP-Innenminister Karl Blecha.
    Verteidigungsminister Karl Lütgendorf hatte schon früher Selbstmord begangen.

    - Erst 1992 kam es zum Schuldspruch gegen Proksch wegen Mordes lebenslänglich. Er starb 2001 in Graz den Herztod.

    Die Erschütterungen, die der Fall innerhalb der SPÖ hervorgerufen hatte, nahmen an Intensität nur langsam ab. Eine neue politische Generation wuchs heran. Was aber könnte sie aus dem Fall Lucona lernen? Jedenfalls den innerparteilichen Verzicht auf ­mafiose Strukturen. Hände weg auch von der Zusammenarbeit mit dubiosen Scheinintellektuellen. Die Bussi-Bussi-Gesellschaft ist nicht das Ziel einer sozialdemokratischen Partei. Verzicht auf Hochstapelei in der Politik und keine Freunderlwirtschaft nach dem Do-ut-des-Prinzip.

    Hans Magenschab war von 1980 bis 1990 Chefredakteur der Wochenpresse, die den Fall Lucona aufdeckte. Danach war er bis 2004 Pressechef der Hofburg und Sprecher des Bundespräsidenten. Magenschab ist regelmäßiger FORMAT-Autor.

    ...................................................................................

    Wann hat der ORF jemals so ausführlich über diesen SPÖ-Skandal "LUCONA" berichtet wie über den FPÖ-Skandal "IBIZA"?

  24. Kyrios Doulos
    18. Mai 2020 09:26

    Meistens sind Skandale Skandale, weil jemand aus Nichtskandalen Skandale macht. Es braucht dazu

    1/ einen Aufreger = einen Menschen, der aus einer Geschichte einen Aufreger macht und

    2/ Medien, die das quotengierig aufgreifen und die Aufregung in der Inszenierung ekslaiert und potentiert und es braucht

    3/ ein Publikum, das sich aufregen läßt.

    In Österreich gilt: Wenn der ORF nicht aufregt, dann gibt es keine Aufregung. Vielleicht gilt Ähnliches noch für die Krone (ich kann's schwer abschätzen). Wenn der ORF und in Folge alle andern Medien (am ehesten ist Servus TV die löbliche Aufnahme, da nicht staatskorrumpiert) die Menschen aufregen, dann ist der Skandal ein Skandal.

    Beispiel: Wenn gegen das Gesetz eine grüne Funtionärin von Kurz und Kogler via VdB in den Verfassungsgerichtshof, noch dazu gleich als dessen Vizepräsidentin, einzieht, ist das kein Skandal. Es fehlt der Aufreger und da es kein Medium juckt, fehlt auch ein aufgeregtes Publikum. Selbst ich, der kritische Beobachter, müßte jetzt nachschauen, wie diese Dame heißt. So selten hat man ihren Namen zu lesen und hören bekommen, Gesicht kenne ich gar keines.

    Die aktuelle Mutation des Coronavirus ist ja ein Aufreger auch nur, weil es Aufreger gibt, die das Virus zum Aufreger gemacht haben. In der österreichsichen Version wissen wir sogar, daß Kurz der Aufreger war - gegen den Rat der Fachmänner auf diesem Gebiet. Hier hat alles gepaßt: 1/ Der Aufreger 2/ Der Aufreger-Eskalator ORF plus Medien 3/ dankbares Publikum, daß den reizvollen Schauder der Angst liebt und dern Aufreger dafür lobt, daß er die Aufregung veranstaltet.

    • pressburger
      18. Mai 2020 10:26

      Skandal ? Die Justiministerin, die Grüne, hat noch ein Verfahren am Hals.

    • Kyrios Doulos
      18. Mai 2020 11:17

      @pressburger: man müßte tatsächlich eine Liste der Geschichten schreiben, die nur deshalb nicht zum Skandal wurden, weil sie keinen Aufreger als Katalysatoren fanden. Die mit dem Verfahren ausgerechnet gegen die Justizministerin ist ja ein köstliches Beispiel. Und sehr typisch österreichisch.

  25. Undine
    18. Mai 2020 09:13

    Der FPÖ bricht bereits eine ominöse Liedzeile in einem alten Liederbuch, die vermutlich kein FPÖ-Mann gekannt hatte, fast das Genick (siehe NÖ-Wahl!).

    Die SPÖ hingegen watet seit Jahrzehnten ständig im dreckigsten, tiefsten Sumpf---man denke nur an SPÖ-Liebkind Udo PROKSCH, bei dessen Verbrechen (Der Fall LUCONA) einige ranghohe SPÖ-Mitglieder GRATZ, BLECHA, etc.!) Vorschub geleistet hatten!

    Was sich im knallroten CLUB45 getan hatte, würde, wäre damals heimlich mitgefilmt worden, "IBIZA" um viele Längen schlagen---da ging es nämlich nicht nur um einen gigantischen Versicherungsbetrug, sondern um SECHSFACHEN MORD (fünf Matrosen und eine Frau konnten sich retten!)!

    Bei "IBIZA" wurde nur blöd geschwafelt, aber nicht der geringste Schaden angerichtet.

    CLUB45 mit dem "Fall LUCONA" im Dunstkreis der SPÖ gegen "IBIZA"---was für ein haushoher Unterschied!
    Bei Ersterem gab es SECHS TOTE (12 waren eingeplant als Kollateralschaden!), bei Letzterem nur BLÖDE SPRÜCHE!

    Bei der SPÖ gab es gleich mehrere handfeste Skandale zum Schaden für Österreich.
    Bei der FPÖ hingegen nur künstlich aufgeblasene Dinge, bei denen niemals irgendjemandem Schaden zugefügt wurde.

    Der ORF hat schon vor langer Zeit die Macht an sich gerissen, ZU RICHTEN, WAS ein SKANDAL ist und WAS NICHT! Und DAS ist der wahre SKANDAL!

    • glockenblumen
      18. Mai 2020 09:21

      @ Undine

      Danke, daß Sie auf den Club45 hinweisen!
      Wie soviel, was Sozis und Konsorten verbrochen haben, im Dunkeln bleibt, weil sie die "Hurnaille" hinter sich haben! :-(

    • simplicissimus
      18. Mai 2020 22:53

      Undine ****************************************************!

    • Hans M. (kein Partner)
      20. Mai 2020 11:27

      Den durch die jahrzehntelange ORF-Gehirnwäsche in Österreich verursachte Schaden ist nachhaltig und kann nur durch einen Zusammenschluß aller konstruktiven Medienkräfte zu einem starken Gegenpol bekämpfen und beenden, dazu braucht man keine Kronenzeitungsanteile kaufen, nur die bestehenden Medien bündeln.

  26. Josef Maierhofer
    18. Mai 2020 08:32

    Wenn ich die Liste der Skandale so ansehe, dann kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die ÖVP zwar überall dabei ist, bei vielem noch Ungeklärtem noch fieberhaft arbeitetet an der Vertuschung dieser Fälle und am Abschieben der Schuld für den verspäteten Beginn der so genannten 'Corona Maßnahmen', die Österreich schwer geschadet haben, und an dem Skandal, diesen Ausnahmezustand bis Ende 2021 fortführen zu wollen.

    Das ist für mich ein Riesenskandal. Ein Herr Viktor Orban etwa gibt seinen Ausnahmezustand Ende Mai 2020 an das ungarische Parlament zurück.

    Wenn man all die Skandale da Revue passieren lässt, stelle ich fest, fast überall ist die ÖVP tief drinnen und entweder voll dabei oder hat das oft sogar selbst inszeniert.

    Die Antworten, warum und unter welchem Rechtstitel ein namhafter Ö V P - ler vor Antritt der Interimsregierung im Jahr 2019 drei Tage lang im Innenministerium und da vor allem im BVT wüten durfte, bevor noch der ÖVP-nahe wirkliche 'Interimsminister' kommen konnte, bleibt man schuldig.

    Auch die Antworten, warum der beste Innenminister, den Österreich je hatte, von Kurz entlassen wurde, gibt es bis heute nicht von einer Ö V P.

    Auch die Antworten, wer das Ibiza Video zurückhält, sind nicht beantwortet, auch die Antworten auf die Aussagen von einem der Opfer, H.C. Strache, werden nicht beantwortet, weder von der Justiz noch vom eindeutig damals involvierten Innenministerium (Swoboda).

    Auch die so genannte 'Schredder Affaire' ist nicht aufgearbeitet, Herr Nehammer wird von einem ORF Wolf noch immer danach gefragt, obwohl der damals nicht Innenminister war, es war Peschorn.

    Egal, welche Nebelgranaten man da wirft, die größte Skandalpartei ist für mich die ÖVP (respektive Ö V P), aber sie hat den besten 'Vertuschungsmechanismus' und benutzt dafür exzessiv das Innenministerium. Sie hat auch den besten Regierungspartner dafür, die Grünen, die 'Herr*Innen' der Medien.

    Die Menschen werden das irgendwann auch sehen und dann gehört die Ö V P auch zu den 'Altparteien', hoffentlich bald.

    Hochmut kommt immer vor dem Fall und bald kommt dieser tiefe Fall mit der Not, an der man nicht anderen die Schuld zuweisen kann für verspätetes Einsetzen der danach überzogenen 'Corona Maßnahmen' mit einem Volksschullehrer als 'Gesundheitsminister', und auch an den unter 'neuer Normalität' zusammengefassten Maßnahmen im 'Graubereich an der Grenze zwischen Demokratie und Diktatur' nicht.

    Alles Skandal Verwischen wird in der handfesten Not ab Herbst 2020 dann nichts mehr helfen, auch nicht der ÖVP Skandal um den 'Deep State' und der offenbar geheimen Vereinbarungen, Versprechungen, Ideologien drumherum (Bill Gates, George Soros, ...), für mich ist das auch eine Form des Verrates.

  27. Franz77
    18. Mai 2020 08:02

    Das Ende der Kabale - Botschaft an die Mächtigen.... 3 Millionen gab es von unserem Babyelefant!

    Laura Eisenhower ist nicht irgend Jemand. Sie ist die Urenkelin des 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Dwight D. Eisenhower, dem Vorgänger John F. Kennedys. Sie ist ein sehr spiritueller Mensch, hatte aber auf Grund ihrer Herkunft immer Einblick in all die Täuschungen und Machenschaften jener Mächtigen, die sie Kabale nennt....

    Laura Eisenhower spielt immer wieder auf den angeblich in der Corona – Impfung befindlichen RFID (Radio Frequency Identification) – Chip als Kontrollmechanismus an. Bill Gates ist ja ein großer Verfechter einer solchen Impfung für Milliarden Menschen. Kürzlich veranstaltete die EU eine von Ursula von der Leyen moderierte dreistündige eine Spendensammlung.

    Staatenlenker aus aller Welt wurden nacheinander zugeschaltet und versprachen insgesamt fast acht Milliarden Steuergelder für die Institutionen der Impflobby

    Hier das dreistündige Video, ab min 25 kommen Macron, Merkel, Erdogan, Johnson, Abdullah von Jordanien, Justin Trudeau, Renzi, Netanjahu, Rütters, Lövfen, der Präsident Irlands, die Regierungschefin von Dänemark und der Präsident Griechenlands und der Australier Scott sind mit von der Partie. Auch Zang Mingh der chinesische Botschafter hat zu viel Geld. Und bei Min. 1.59.40 versprach auch der österreichische Kanzler Sebastian Kurz der WHO 3 Millionen, den als staatliche Institutionen getarnten Impflobbys 31 Millionen und CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations) noch mal 2 Millionen österreichisches Steuergeld.

    Zu den Empfängern zählt nicht nur die WHO, sondern auch die Bill und Melinda Gates Stiftung und die amerikanische Impfallianz.

    https://connectiv.events/euer-spiel-ist-aus-botschaft-an-die-maechtigen-von-einer-die-es-wissen-muss/

    • Donnerl?ttchen
      18. Mai 2020 08:23

      O.T. Postverteilung und COVID 19 in Österreich, was ist hier los mit den Verteilungssklaven aus Afrika und der Seuche .

  28. pressburger
    18. Mai 2020 07:52

    Wie primitiv die ganze Medienlandschaft tickt, wurde im ImZentrum gestern mehr als deutlich exemplifiziert. Weil der ORF zu den geistig armseligen gehört, musste die Ibiza Affäre wieder für eine ganze Sendung herhalten. Die Moral war das Motto.
    Nichts neues, auch nicht, dass eine Runde selbstgerechten Heuchlern die Möglichkeit bekam sich dank Strache, anwesend, wie die Retter der Moral aufzuspielen.
    Der eigentliche Skandal ist, dass für solche Produktionen des ORF, den Menschen Geld abgepresst wird.
    Skandal ist auch, dass die Hintergründe dieser Affäre, weiter unter den Teppich gekehrt werden.
    Skandalös werden auch die Ergebnisse des zukünftigen Untersuchungsausschusses zu diesen Thema sein. Das Szenario für diesen Ausschuss ist bereits geschrieben. Das Ziel, die Nutzniesser der Affäre, haben von der Falle nichts gewusst.
    Der Skandal ist nicht Strache auf Ibiza, sondern der Skandal, ist die Amoralität der Initiatoren und der Nutzniesser der Affäre.
    Skandal ist auch, dass kein Medium bereits ist offenzulegen, dass nicht Strache das Ziel des Angriffs war, sondern die FPÖ als ganzes.
    Eine umfangreiche Aufzählung von Skandalen und Skandälchen. Wer waren die Profiteure der "Skandale" ? Immer die Linken. Das Rezept ist so primitiv, wie einfach. Man reisse etwas aus dem Zusammenhang, und bringe es in die Nähe der Ideologie des III.Reiches. Der Erfolg ist garantiert. Der Angepatzte kann sich nur wehren, in der Defensive wirkt er unglaubwürdig. Etwas bleibt immer hängen. Die Ergebnisse der Wahlen bestätigen, dass die Bevölkerung immer wieder auf die von den Linken inszenierten Skandale, hereinfällt.
    Der eigentliche Skandal, aber auch eine taktische Meisterleistung, ist die Beförderung des China Virus, vom gemeinen Grippe Virus zum Dominator des gesellschaftlichen Geschehens.
    Dieser Skandal wird den Erfindern des Skandals nicht schaden, dieser Skandal fällt denen auf den Kopf, die unter den Folgen des Skandals leiden werden.

    • Franz77
      18. Mai 2020 08:07

      Danke, dass sie sich das für uns angetan haben!

      Zum Film, es fehlen 7 Stunden! Das ist eigentlich nie Thema ... vom ORF rede ich erst nicht.

    • machmuss verschiebnix
      18. Mai 2020 13:02

      @pressburger , +++*********************+++

    • machmuss verschiebnix
      18. Mai 2020 13:15

      Niemand hinterfagt den Grund dafür, warum nicht das ganze Video freigegeben wird !

      Wenn man sich aber rein denkt, in die linke Verlogenheit, dann müßte man davon ausgehen, daß Strache mit Fragen zur Korruption der Linken dahingehend ausgetrickst wurde, daß er anfing es darzulegen -
      z.B. HC , weißt Du was drüber - wie macht man sowas ...
      Voilà - Falle schnapt zu Strache fängt an darzulegen - aber nicht mit "da macht man ..." sonder "da mache ich ..."
      Die vorausgehende Frage - bzw. der anbahnende Gesprächsverlauf könnte hier das Unterste zuobest kehren und könnte ein Köpferollen auslösen - angefangen beim BVT

  29. Rau
    18. Mai 2020 07:33

    In Zukunft wird ohnehin nur "Verbale Korruption" verfolgt. D.H. gefährdet sind nur mehr jene, bei denen man ohne irgendwelche rechtliche Deckung ins Haus einbrechen darf um Handies, PC's, Festplatten usw abzugreifen. Wer rechtzeitig schreddert, ist ja ein ganz normaler Vorgang, oder Korruption tatsächlich betreibt aus dem Schneider. Schliesslich ist man ja moralisch das Mass der Dinge und hat seine Leute überall sitzen.

  30. Notimetodie
    18. Mai 2020 07:31

    Lieber Blog-Master! Wie ist ein 20%iger Zuwachs auf 3% Marktanteil bei Servus TV mathematisch zu erklären?
    Und der Rückgang des Marktanteiles beim Stasi-Sender ORF von 32,9% auf 31,8% ist in Wahrheit auch nur akademisch. Leider ist der Marktanteil immer noch viel zu hoch. Daran, fürchte ich, wird sich auch so schnell nichts ändern. Es zeigt leider, dass der Kampf für die Wahheit und eine andere Meinung ein Kampf gegen Windmühlen ist.

    • Ingrid Bittner
      18. Mai 2020 09:20

      Ich nehme einmal an, der Intendant Dr. Wegscheider macht mit seiner wöchentlichen Satiresendung soviel Wind, dass sich viele Menschen, nachdem sie anfänglich nur seine Sendung am Samstan angeschaut haben, dann auch die anderen Informationssendungen konsumieren. Die sind ja im Vergleich zum ORF unvergleichlich angenehmer.
      Und der Wegscheider mit seiner persönlichen Sendung ist ja sowieso der Hammer:
      https://www.servustv.com/videos/aa-23anvvrbw2112/
      Ich muss gestehen, ich mach mir direkt Angst um ihn, hoffentlich passt er auf, dass er nicht unvermutet verunfallt (wird).

    • Yeti
      18. Mai 2020 11:10

      @Notimetodie: Eine Steigerung von 2,5% auf 3% ist eine Steigerung um 20%.

    • Notimetodie
      18. Mai 2020 14:10

      @Yeti
      Danke, habe ich schlechtgelesen. Ups.

  31. MizziKazz
    18. Mai 2020 07:16

    danke, elfenzauberin. Sehr gut gesagt, bzw. geschrieben. Früher meinte ich immer, wer die Totalherrschaft in einem Staat haben will, brauche das Militär. Das ist erst der zweite Schritt. Man braucht die Medien und ein Publikum, das gerne glaubt, über diese Medien objektiv informiert zu werden. Ob es aus dieser Misere ein Entrinnen gibt? Mit einem Netzwerkdurchsetzungsgesetz?
    Übrigens: der AFD geht es schlimmer, als der FPÖ - die werden behandelt wie Nicht-Menschen; keine Veranstaltungslokale, Sachbeschädigung, Lebensbedrohung, massivste mediale Verfolgung, auch von Leib unb Leben und Familie. Da lebt die FPÖ ja fast noch auf einer Insel.

    • Bürgermeister
      18. Mai 2020 08:08

      Militär hilft nur bei homogenen Bevölkerungsgruppen - ist aber keine langfristige Lösung. Man braucht möglichst viele nicht zusammenpassende Gruppierungen die man gegeneinander hetzen kann ("Teile und Herrsche"). Je unterschiedlicher sie sind, desto länger können Sie die Differenzen zur Machterhaltung einsetzen. Günstig sind deshalb Menschen die sich nicht anpassen wollen.

      Macchiavelli schlägt richtigerweise auch vor, die Minderheiten zur Sicherung der Herrschaft zu verwenden (die Blutsäuferorgien in Afrika bis zum heutigen Tag verdeutlichen, dass die Briten seinen Ratschlägen gefolgt sind).

      Die AfD vertritt die Mehrheit - die muss aber beherrscht werden.

    • Franz77
      18. Mai 2020 08:10

      Und der größte Gegner der AfD ist sie selber. Ich schätze, dass da kräftig unterwandert wurde.

  32. Bürgermeister
    18. Mai 2020 06:56

    Eine unvollständige Auflistung der von den subventionierten Medien thematisierten Skandale - wobei die Themenwahl und Art der Berichterstattung an sich der größte Skandal ist.

    Es gab auch einen Skandal um die Postenbestellungen im Bereich der Casinos Austria. Da kann man dazu stehen wie man will, mir gefällt so etwas generell nicht. Aktuell werden erheblich inkompetentere Personen rein aufgrund ihrer ideologischen Ausrichtung in Pöstchen gehievt ohne das darüber berichtet wird - das ist ein Skandal.

    Bei Geschmacklosigkeiten wie dem Rattengedicht oder der Liederbuchaffäre - das sind rein medial hochgespielte "Skandale" erinnern die "Berichte" und Interviews eher an Stasiverhöre, mit Unterbrechungen, Unterstellungen wo hingegen bei Interviews mit grünen Politikern nicht klar ist, welche Körperöffnung der ORF-Redakteur gerade auslecken will. Das eine ist ein Stasiverhör, das andere ein Pseudo-Interview - das ist ein nicht thematisierter Skandal.

    Die permanent schriller und hysterischer werdenden österreichischen Medienhuren, die so mit Drogen (Subventionen) zugepumpt sind, dass ihnen das Zeug förmlich bei den Augen wieder rausspritzt, erkennen in ihrem Zustand offenbar ihr Problem nicht mehr und beschwören ihre Jungfräulichkeit (Objektivität). Doch am ständig fortschreitenden Verlust ihrer Glaubwürdigkeit werden weder "Faktenchecks", "Verschwörungsdokus", juristisch-politische Helfershelfer mit "Fake-News-Paragraphen", "Hass-Paragraphen" oder PC etwas ändern.

    Man ist ideologisch derart durchsetzt, dass man offenbar nicht mehr befähigt ist objektiv zu berichten. Die Interviews von Hrn. Wegscheider zeigen, dass es auch völlig anders geht - wie viele Subventionen aus Steuergeldern kriegt denn der?

    Und was mich am meisten stört - als Nettozahler muss ich diesen Rotz finanzieren, direkt und indirekt.

  33. Wyatt
    18. Mai 2020 06:06

    OT ein Bericht zur Situation in der wir uns gegenwärtig befinden:

    https://www.youtube.com/watch?v=BCoGr81sh4U&list=PLgMaJWgIsdbMDQy8j-tXWD3DvEZ9lbjuU&index=2&t=0s

    …...auch ein kleiner Rückblick: "BR Fernsehen 30. Jänner 2020" bei Minute 14:33, der zeigt, wie flexibel TV-Kasperln reagieren können.

    • Templer
      18. Mai 2020 08:15

      Gute Zusammenfassung
      *******************

    • Franz77
      18. Mai 2020 08:17

      Danke für den Zeithinweis! ;-) Muß sich Sellner die Bezeichnung "rechtsextrem" eigentlich gefallen lassen?

    • glockenblumen
      18. Mai 2020 09:13

      Danke für den Link!

    • pressburger
      18. Mai 2020 10:21

      Danke ! So kann sich auch ein Linker täuschen. Wie geht es diesen Genossen wenn er sich nach drei Monaten sein Dummheiten anhört und sein herumhopsen anschaut ?

  34. OT-Links
    18. Mai 2020 06:05

    Naja, weshalb 2019 das Jahr der Skandale war, ist rasch erklärt. Es gab zwei Wahlen.

    Die EU-Wahl wäre ohne Ibiza deutlich anders ausgegangen. Ein Rechsbündnis mit Salvini und Orban hätte die EU von ihrem Industrie- und Kulturzerstörungskurs abbringen können, was man in Brüssel als schlimme Bedrohung wahrnahm. Die Rechten hätten wieder die Grenzen besser kontrolliert und nicht nur die vielen Scheinflüchtlinge abgewiesen, sondern auch Corona.

    Aber dank des Supersitzriesen aus Österreich, der wegen des Ibiza-Videos, wohl um die FPÖ zu zerstören, Kickls Kopf verlangte, konnte alles beim Alten bleiben. Ihm hat es auch Merkel zu verdanken, dass sie ihre DDR 2.0 weiter ausbauen durfte.

    Die Lieblinge der Medien und Soros, die Grünen, wurden wieder mal von der Berichterstattung nur zart gestreift.. s. Chorherr. Nun, dies mag zum einen daran liegen, dass die meisten Publizistikstudenten zu den Grünen tendieren (weltfremde Moralprediger und Besserwisser, Kiffer und Matschbirnen), aber auch Tschoadsch hat immer wieder betont, wie sehr er auf die oikophoben und CO2-sektoiden Grünen baue. Das stand meiner Ansicht schon vor den Wahlen fest, dass jetzt Schwarzgrün gewünscht ist. Et voilá, wie bestellt, so geliefert. Noch nie gab es übrigens so viele Briefwähler wie bei der letzten Wahl. Nicht nur die Grünen sind die Gewinner dieser Mogelmöglichkeit, sondern auch die Türker..

  35. elfenzauberin
    18. Mai 2020 03:00

    Ich würde eine andere Erklärung für plausibler halten und zwar:

    Die FPÖ ist die einzige Partei, die nicht im deep state verankert ist. Eine SPÖ kann sich eine Causa Silberstein locker leisten, einer FPÖ hätte das damals schon das Genick gebrochen. Umgekehrt: wäre nicht Strache, sondern Kurz die handelnde Person im Ibiza-Video gewesen, dann hätte das der ÖVP ein wenig geschadet, aber auch nicht mehr. Denn um massiv Schaden anzurichten, braucht man willfährige Medien, die dann so etwas wie das Ibiza-Video in Dauerschleife abspielen. Wäre statt Strache der Hr. Kurz auf den Ibiza-Videos zu sehen gewesen, dann wäre das vielleicht eine kleine Peinlichkeit im Range des Geilomobils gewesen, aber nicht viel mehr.

    Der FPÖ fehlen eben solche Strukturen. Da gibt es eben keinen kurzen Draht zwischen der Staatsanwaltschaft und den Medien, die genüßlich ein sprachlich verunglücktes Rattengedicht dazu verwenden, um der FPÖ eine Nähe zum Nationalsozialismus anzudichten.
    Ein anderes Beispiel: ein Liederbuch reicht aus, um einen FPÖ-Politiker aus seinem politischen Amt zu drängen und ihm Schwierigkeiten zu bereiten, die bis heute nachwirken. Dass in ÖVP-nahen Verbindungen ganz ähnliche Liederbücher herumliegen, interessiert keinen Menschen. Man braucht auch hier die Medien, die etwas zum Skandal aufblasen. Bleibt das aus, gibt es auch keinen Skandal.

    Anderes Beispiel:
    die Unregelmäßigkeiten, die im Zuge der Heumarkt-Geschichte ans Licht gekommen sind, sollten eigentlich Gegenstand kriminalistischer Untersuchung sein. Passiert ist aber abgesehen von deinem Rücktritt eines Grün-Politikers (Chorherr) rein gar nichts. Wären derartige Unregelmäßigkeiten im Umfeld der FPÖ aufgetreten, dann hätte es einen medialen Tsunami gegeben, der bis nach Brüssel gereicht hätte.

    Zum deep state gehören nicht nur die Medien, sondern ebenfalls eine willfährige Gerichtsbarkeit, eine Zivilgesellschaft, die mittlerweile an Pentranz nicht zu überbieten ist, Verbindungen zum Geheimdient (BVT), Dominanz an den Universitäten und Bildungseinrichtungen und vieles mehr. All diese Verbindungen haben praktisch alle Parlamentsparteien mit Ausnahme der FPÖ.

    De einzige Struktur, über die die FPÖ verfügt, ist die der Burschenschafter. Das ist das intellektuelle Potentials, aus dem die FPÖ schöpft. Doch wenn ein Burschenschafter leichtsinnigerweise Eiernockerl isst, dann kann er seine politische Karriere an den Nagel hängen. Und auch wenn Kickl im Parlament glänzende Brandreden hält, so nützt das gar nichts, wenn die Menschen davon nichts erfahren.
    So funktioniert der deep state.

    • elfenzauberin
      18. Mai 2020 03:10

      Der AFD geht es in dieser Hinsicht genauso wie der FPÖ. Wenn man als AFD-Politiker zutreffenderweise feststellt, dass viele Deutsche nicht Menschen wie Boateng als Nachbarn haben wollen, dann wird das von den Medien so inszeniert, als wäre das die Präfernen von Gauland selbst gewesen. Doch hat Gauland nur beispielhaft angeführt, wie die Deutschen ticken. Ob er selbst einen Nachbarn wie Boateng haben will oder nicht, darüber hat Gauland kein Wort verloren.
      Egal, Gauland ist von der AFD und damit Mitglied der Schwefelpartei, weswegen er keinen Anspruch mehr hat, dass seine Aussagen in den Medien korrekt wiedergegeben werden.

    • elfenzauberin
      18. Mai 2020 03:15

      Noch ein Beispiel: man stelle sich vor, namhafte Exponenten der FPÖ hätten ein ähnlich locker-schlampiges Verhältnis zur Päderastie wie diverse deutsche Grüne, allen voran Daniel Cohn Bendit. Ich vermute, dass ein FPÖler deswegen längst hinter Gitter säße.
      Oder man stelle sich vor, der systematische Kindesmissbrauch am Wilheminenberg läge nicht im Verantwortungsberich der SPÖ, sondern der FPÖ. Da hätte es im ORF eine Sondersendung nach der anderen gegeben.

    • Wyatt
      18. Mai 2020 05:43

      ********
      ********
      ******** SO IST ES !

    • Templer
      18. Mai 2020 06:47

      ******************
      ++++++++++++++
      ******************
      Im Gegenzug ist es völlig irrelevant, wenn ein SPÖler NationalSOZIALISTische Sammlungen hortet und Kinder schändet.
      Wenn eine korrupte StA geheime Akten an Linke Medien spielt oder andere ohne jeden Beweis Jahrzehnte lang verfolgt.
      Diese Beamten werden niemals zur Rechenschaft gezogen.

    • Henoch 1
      18. Mai 2020 07:19

      So einen Niedergang der Moral und diesen Tiefstand der politischen Marionetten, und aller dazu nötigen Mitspieler wie Massenmedien, Staatsanwaltschaft etc. , hätte sich niemand in der Nachkriegszeit vorstellen können. Diese Entwicklung zum „Deep State“ , seit Allen Dulles, sowieso nicht. Leider kann man diese Leute nur verachten und es ist ein Desaster, das der Großteil der Wähler völlig vertrottelt ist. Traurig.....
      Zwei Bücher seien erwähnt ...
      Fassadendemokratie und tiefer Staat von Ullrich Mies und Jens Wernicke
      Und das Schachbrett des Teufels von David Talb, die CIA, Allen Dulles und der Aufstieg Amerikas heimlicher Regierung......

    • logiker2
      18. Mai 2020 07:55

      **********************************, richtig, wer den deep state beherrscht lenkt den Staat. Die Justizministerin möcht die Korruption stärker bekämpfen, aber nur die des polit. Gegners, den in den eigenen Reihen gibt es sie nicht.

    • Donnerl?ttchen
    • Charlesmagne
      18. Mai 2020 08:21

      @ elfenzauberin
      ****************
      ****************
      ****************
      @ henoch1
      ......und es ist ein Desaster, dass der Großteil der Wähler völlig vertrottelt ist.
      *****************
      *****************
      *****************

    • Undine
      18. Mai 2020 08:35

      @elfenzauberin

      *********************************
      *********************************
      *********************************
      *********************************
      *********************************+++!

    • Franz77
      18. Mai 2020 08:37

      Geduldete Pädasterie gibt es wohl auch in unseren Regierungskreisen. Buben aus Afghanistan werden mutmaßlich für Peitschenperversionen mißbraucht. Ziemlich alle "da oben" wissen es vermutlich. Warum unternimmt keiner was? So wäre auch die etreme Importierfreude junger Buben besonders guter Gutmenschen (nicht nur männlicher) zu erklären. Und da geht es nicht nur um diesen einen vermeintlichen Widerling.

    • glockenblumen
      18. Mai 2020 09:13

      @ alle

      ***********************************************!!!+

      Daß der Kurz-Freund Benko in der größten Tageszeitung - die zum Benko-Expreß mutierte Kronenzeitung - mit nahezu 25% eingekauft hat, findet nach wie vor kaum Kritik.
      Wovon Strache, offenbar illuminiert, bloß geschwafelt hat, haben andere einfach getan.
      Fast alles, was der FPÖ vorgeworfen wird, wird von allen anderen Parteien schamlos getan - eine völlig verkommene, charakerlose Politik, der das Wohl des Landes und des Volkes sonstwo vorbeigeht :-(

    • oberösi
      18. Mai 2020 12:41

      @ elfenzauberin
      So isses! Und zwar bereits seit den Nachkriegsjahren, seit der ersten Großen Koalition. Blaue Einsprengsel blieben immer nur temporäre, beschränkte Ausnahmen ohne nachhaltige Wirkung. Was, wie Sie richtig schreiben, keineswegs nur am angeblich mangelnden intellektuellen Potential liegt. Schon eher an den völlig aus der Mode gekommenen Werten, für die die Partei steht. Zumindest tat sie das früher, bevor sie sich dem sozialistischen Geist allzu intensiv an den Hals schmiß: Volk, Nation, Tradition, Familie, Freiheit, Eigenverantwortung.

    • Haider
      18. Mai 2020 18:06

      Schade , daß man nur 3 Sternderl für einen Beitrag vergeben kann.

    • Cato
      19. Mai 2020 10:51

      @elfenzauberin
      Hervorragend! Gratulation!

    • LePenseur (kein Partner)
      21. Mai 2020 20:54

      Da meine Anfrage im "allgemeinen" Kommentarthread offenbar nicht gesehen wurde, hier nochmals:

      Chère elfenzauberin,

      darf ich Ihren ausgezeichneten Kommentar als Gastkommentar auf dem LePenseur-Blog bringen?

      U.A.w.g.

      LePenseur





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