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Lieber Staat, Finger weg von der AUA!

Egal, ob man die Maßnahmen in der Corona-Krise als goldrichtig oder überschießend ansieht, eines ist klar: In großen Krisen werden die Weichen für viele Jahre gestellt. Da werden aus der Mottenkiste auch längst als schädlich erkannte Dinge hervorgekramt und als tolle Neuerung angepriesen. Der Bogen reicht von den – wie immer getauften – Euro-Bonds, bei denen die sparsamen für die seit vielen Jahren undisziplinierten Mittelmeerländer haften würden, über Vermögens- und Erbschaftssteuern bis hin zu Verstaatlichungen. Letztere klingen harmlos, sind aber ganz besonders dumm und ein Zeichen, dass man aus der Geschichte einfach nicht zu lernen bereit ist. 

Den Anfang mit Verstaatlichungen in der Krise hat die Gemeinde Wien gemacht. Aber auch die Beteiligungsholding des Bundes, der die Überreste der "Verstaatlichten" gehören, hatte schon vor Corona erstmals seit langem wieder Unternehmenskäufe zum Auftrag. Und jetzt ertönt auch auf Bundesebene der laute Ruf: Wenn Großunternehmen wie die AUA in der Krise Geld brauchen, soll das doch durch Beteiligung erfolgen. 

Verstaatlichungen sind aber fast immer falsch. Auch wenn es einzelne Ausnahmen gibt, so werden echten Eigentümern gehörende Unternehmen in der Regel viel besser geführt als solche, wo Politiker mitmischen. Denn diese haben nie das Wohl eines Unternehmens als oberstes Ziel, sondern Wahlsiege, Job-Versorgung für Parteifreunde, populistisches Hinauszögern überlebensnotwendiger Entscheidungen (wie Personalabbau) oder gar "Spenden" für politische Zwecke. Gleichzeitig ist der Staat, wenn er Eigentümer einiger Marktteilnehmer ist, nie ein guter Ordnungspolitiker, er wird dann nie für gerechten Wettbewerb zwischen Firmen mit Staatsbeteiligung und solchen ohne sorgen, wird nie bei eigenen Unternehmen die Einhaltung von Umweltauflagen erzwingen. Man denke nur an die katastrophalen Umweltwerte der einstigen Staatsindustrien im Osten.

Auch wenn der Staat nur Teileigentümer ist, wie es jetzt bei den neuen Verstaatlichungen der Gemeinde Wien geplant ist (die im Übrigen schon seit langem bei Hunderten anderen Unternehmen Eigentümer spielt), gibt es die gleichen Probleme. Und auch in Krisenzeiten spricht nichts für ein Einsteigen des Staates in die Eigentümerrolle. Da ist es zwar richtig, wenn der Staat allen lebensfähigen Unternehmen in gleichbehandelnder Art die Schäden kompensiert, die die Krisenbekämpfung auslöst. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Aber auch da spricht nichts für Verstaatlichungen. Das führt nur zu Wettbewerbsverzerrungen, zur Perpetuierung von Firmen, die auch ohne Krise nicht mehr lebensfähig wären. Solche politischen "Rettungen" gehen immer auf Kosten aller anderen, die das durch Steuern finanzieren müssen – und bringen diese dann zusätzlich in Gefahr.

Wer meint, dass es doch ungerecht wäre, würde der Staat zuerst Unternehmen retten, und dann nach der Erholung nicht am Gewinn beteiligt sein, der vergisst, dass der Staat immer am Gewinn beteiligt ist, nämlich über die progressive Steuer. Außerdem kann man natürlich als Entgelt für Staatshilfe auch eine spätere Gewinnbeteiligung vereinbaren. Das ist etwas anderes als politische Mitsprache.

Solche politische Mitsprache - vor allem die der Gewerkschaft - hat ja einst schon die Fluglinie AUA so ruiniert, dass sie ans Ausland verkauft werden musste. Daher ist es besonders dümmlich, wenn jetzt die Linksparteien als Gegenleistung für Corona-Hilfe an die AUA schon wieder eine Reverstaatlichung fordern.

Aber ist die AUA nicht besonders relevant für den Standort Österreich und für den heimischen Tourismus? Ja, das ist sie, sogar sehr. Aber diese Bedeutung wird nicht, wie die Erfahrung zeigt, durch eine Staatsbeteiligung gesichert, sondern nur durch genaue Verträge, in denen insbesondere mit präzisen Pönale-Verträgen die Verpflichtung festgehalten wird, eine bestimmte Anzahl von Flügen - auch interkontinentalen! - von österreichischen Flughäfen durchzuführen. 

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2020 02:45

    Die Forderung nach Verstaatlichung ist für Angehörige linker Rezepte zwingend und logisch.

    Das Schwinden der Macht der SPÖ geht ja auf den Verlust staatlicher und staatsnaher Betriebe zurück. Vor allem im Bankensektor ging die Zahl der zu vergebenden Jobs an Günstlinge in fünfstelligen Höhe verloren. Geblieben ist nur der ehemals rote ORF, der sich den Grünen als Schutzpartei an den Hals geworfen hat.

    Nein, sie kapieren es nicht. Sie kapieren nicht, dass Verstaatlichung Stillstand und Wohlstandsverlust bedeutet. Es profitieren nur die Mitglieder einer Parteinomenklatura - auf Kosten des privaten Sektors.

    Der englische Physiknobelpreisträger J. J. Thomson äußerte sich ein Leben lang abfällig über Regierungsbeamte: "Wären die Steinbeilmanufakturen in der Steinzeit verstaatlicht worden, so hätten wir heute überteuerte Steinwerkzeuge und -Waffen, aber niemand hätte die Metalle entdeckt."

    Man gebe den Grünen Jute- und Homöopathiefirmen, nicht aber Banken und Fluggesellschaften. Und die SPÖ? Die braucht nichts mehr. Die hat ohnehin Wien, wodurch mein Mitleid den Bewohnern dieser Stadt gilt.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorcarambolage
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2020 02:17

    Nachdem die AUA-Gewerkschafter bei jedem Streik in der Vergangenheit die Kunden wie Dreck behandelt haben - in Summe standen tausende unschuldige Reisende mit ihren Buchungen stundenlang am Flughafen bzw. mussten unverrichtet wieder nach Hause fahren - , vergönne ich denen keinen Hilfe mit Steuergelder.

  3. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2020 06:29

    Man braucht nur nach Wien zu sehen, was geschieht, wenn der Staat, in dem Fall die Gemeinde, an Allem und Jedem beteiligt ist.
    Es ist das beste, vorstellbare Negativbeispiel.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2020 07:11

    Die AUA ist relevant für den Standort Österreich und den heimischen Tourismus - hä? Haben Sie das von einem Gewerkschaftsbonzen abgeschrieben oder war das eine Veröffentlichung der SP-Parteizentrale?

    Die AUA ist für den Standort Österreich (leider setzen viele Wiener ihre Kinderschänder-Stadt mit einem ganzen Land gleich) so relevant wie ein Eiterpickel der permanente Aufmerksamkeit verlangt und trotzdem nie abheilt. So relevant wie der ORF - ich kann gerne auf ihn verzichten.

    Na dann machen wir jetzt auch im Unterberger-Blog auf Gutmensch und leisten Hiiiilfe, rufen Sie am besten gleich mal die Caritas - ihre Fotographen sollen sich ein paar passende Motive überlegen. Wie wäre es mit ein paar nur mit Coronamasken bekleideten Stewardessen die einen dicken Scheck des BK entgegennehmen auf dem steht: "Um euch zu retten, haben wir garstige Kapitalisten enteignet!" Untertitel: "Ich bin nicht die Lösung, ich bin das Problem".

    Aber natürlich muss man in Zeiten der Krise Zusammenhalt üben, spendabel sein, koste es die anderen was es wolle. Selbst die Uschi träumt schon wieder von tausenden Milliarden die sie verheizen will.

    Aber vergessen wir neben der Aua nicht auf die Medien, die ja aktuell mit gezielten von staatlichen und halbstaatlichen Firmen bezahlten Inseraten gerettet werden - unserem Medienminister sei Dank! Wichtig in einer Demokratie ist nämlich die Medienvielfalt - aber nur solange sie alle die gleiche (staatliche) Meinung widerspiegeln, für Fake News droht nämlich Knast und noch viel schlimmer: Subventionsentzug!

    Ja, fangen wir mit der systemrelevanten Aua an, dann die Medien, dann halbstaatliche Betriebe, und dann einer nach dem anderen. Letztlich wurde das Problem von der politischen Kaste verursacht - wie wäre es wenn man diese erstmal enteignet bis auf die Unterwäsche und dann deren Geld dafür verwendet?

  5. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2020 07:41

    Die Gewerkschaften sind abzuschaffen, denn sie sind für die Privilegien verantwortlich. Man braucht sie nicht, denn es gibt ja genug Gesetze, die die Arbeitnehmer schützen. Einen Betriebsrat braucht man auch nicht. Das sind alles nur Speckmaden, die primär die Freunderln im Wirtshaus treffen, um ihnen Frühpensionen oder Posterln zuzuschanzen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2020 13:50

    "Lieber Staat, lass die Finger weg ..."

    Eine Vollständigkeit der Liste aller Dinge, von denen "der Staat"seine gierigen Finger weglassen sollte, ist hier aus Platzgründen wohl nicht möglich.
    Wer ist überhaupt "der Staat"?
    "L’état c’est moi" (Der Staat bin ich) wird Ludwig dem vierzehnten zugeschrieben. Aber der ist längst verduftet. Wer würde auch heute die Schulden des Staates übernehmen wollen?

    Ist es jetzt Basti, der Allgegenwärtige, ist es "K&K" (Kurz & Kogler"), die sich derzeit wie die Axt im Walde aufführen, oder van der Be., Mahrer, ...?
    Also wer?

    Die Mausquetiere der Regierung?
    "Der Staat" bitte vor den Vorhang. Faule Eier und Tomaten werden sich finden.

    Dazu drei Zitate und ein Gedicht:

    Max Frisch
    „Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“
    Genau das hat man versäumt.

    Heimito von Doderer:
    „Ich halte jeden Menschen für voll berechtigt, auf die von den Ingenieursgesichtern und Betriebswissenschaftlern herbeigeführte derzeitige Beschaffenheit unserer Welt mit schwerstem Alkoholismus zu reagieren.“
    Das kann man allerdings noch schnell nachholen.

    Konfuzius
    „Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden.“
    Zu Konfuzius, von dem gegenüber der Praxis im Land anzumerken ist, dass sein Name nicht (!) der Stammbegriff von "Konfusion" ist.
    Und "Grundsätzliche Einigkeit" konnte ich bis jetzt bei Türkis und Grün wenig entdecken.
    Wie gesagt: Bis jetzt.
    Man lernt jedoch nie aus.

    Jedoch jetzt zur Lyrik:

    Anmerkungen

    Wer hat bloß die Grünen zum Leben erweckt
    und dann auch noch in die Regierung gesteckt?
    War der gar vom Teufel geritten?
    Oder hat doch nur ein pechschwartzer Mann
    der unserem Globus viel Leid angetan,
    den Fehler gemacht, ihn zu bitten?

    Als wär‘ es allein nicht schon Unglück genug,
    mit türkis-grünem Honig, mit Lug und mit Trug,
    dieses Ländchen zu überziehen?
    Den Mut uns zu rauben, die Zukunft dazu,
    den Weg ohne Wiederkehr in die EU,
    wiewohl dir die Macht nur geliehen.

    Ein bisschen Verunsicherung und zugleich
    die Läden herunter in Österreich,
    nur so sorgt man für Katastrophen.
    Covid Nr. 19 – woher diese Zahl,
    wo blieben die anderen achtzehnmal?
    Hat man die großzügig versoffen?

    Die wichtigsten Daten, die gibt man nicht preis,
    man schreckt nur das Volk und streut ausgiebig Reis,
    „so viele sind jetzt schon gestorben“.
    Und letztes Jahr und auch die Jahre vorher?
    Sind versunken wie viele(s) im Mittelmeer?
    Verschwunden – vergessen – verdorben?

    Dieweilen, und meistenteils gar nicht erkannt,
    strömt ins Land, und das mit uns‘rem Rechtsbeistand
    (den können wir locker uns leisten?),
    der Flüchtlingsstrom vor seinem eig‘nen Kalif,
    vor den Shitholes und vor allem anderen Mief,
    nachdem sie den Erdball umreisten.

    Da gab man Versprechen und tat das oft auch,
    nämlich sich, und hielt sich vor Lachen den Bauch,
    als die Wähler das noch honorierten.
    Und immer noch werden die Bürger nicht wach,
    muss denn erst alles hinunter den Bach,
    bevor sie sich gar „echauffierten“?

    Für Kurz Basti gibt‘s ein „zurück“ jetzt nicht mehr,
    das mag jene Gaunerbrigade nicht sehr,
    an deren Tisch er sich gefunden.
    Drum willst du nicht vorzeitig rein in dein Grab,
    dann wähle den Jungkanzler rechtzeitig ab,
    noch eh‘ dir der Löffel entwunden.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2020 02:06

    Sorry - gleich am Anfang ein OT, aber das muß ich los werden:

    In den USA verwirft die Coronavirus Task Force das Gates'sche Vorhersage-Modell für Corona-Infektionen - Ab Mai soll die Wirtschaft wieder anlaufen.

    https://www.shiftfrequency.com/surgeon-general-jerome-adams-drops-gates-cdc-who-model-video/

    . . . und jetzt geht Trump auf die WHO los:
    https://www.thegatewaypundit.com/2020/04/just-president-trump-halts-us-funding-review-conducted-video/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2020 12:29

    Ich halte das für strohdumm, den Deutschen immer was zu verkaufen und wenn es ihnen dann nicht gefällt, dann wieder teuer zurückkaufen. War bei der Hypo so, wird da wieder passieren.

    Die AUA gehört der Lufthansa. Das ist allein deren Problem.

    Mit 800 Mio. Euro kann man vielen Firmen wirksam helfen, die dann dauerhaft sichere Arbeitsplätze bieten könnne. Die Lufthansa kommt in einem Jahr wieder mit einem neuen Problem.

    Die Mitarbeiter der AUA haben keinen höheren Wert als andere Arbeitnehmer. Die Lufthansa wird die alle abfertigen müssen.

    Es werden jetzt mehrere Airlines zusperren, da wird es günstig Flugzeuge geben, wenn man unbedingt eine österreichische Airline braucht.


alle Kommentare

  1. Christian Peter (kein Partner)
    19. April 2020 16:53

    Jetzt sind die österreichischen Steuerzahler den Saustall AUA durch Verkauf an die Lufthansa endlich los und nun sollen die Steuerzahler wegen der AUA wieder zur Kassa gebeten werden. Satire ???

  2. Klaus Kastner (kein Partner)
    18. April 2020 22:02

    Eine (vorübergehende) Staatsbeteiligung hängt immer von der Qualität des zu stützenden Unternehmens ab. Wenn es sich um ein gutes bis sehr gutes Unternehmen handelt, wäre der Staat schlecht beraten, sich nicht vorübergehend zu beteiligen. Warum?

    Der Staat gibt Geld. Gibt er Geld als Kredit, bekommt er einen Zinssatz, der sicherlich nicht berauschend ist. Gibt er das Geld als Eigenkapital, dann kann er gewaltig am turn-around des Unternehmens partizipieren. In Zeiten wie diesen sollte der Staat sich wie ein seriöser private equity investor verhalten (und ich sage das als Wirtschaftsliberaler!).

    Beispiel AIG: der amerikanische Staat lukrierte über 30 Mrd.USD durch seine Beteiligung!

    • Christian Peter (kein Partner)
      19. April 2020 12:06

      @Klaus Kastner

      Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Die Notverstaatlichung von AIG war in der Finanzkrise unumgänglich, um größeren Schaden zu vermeiden, eine allfällige Pleite einer deutschen Fluglinie wäre hingegen keine große Sache.

    • Christian Peter (kein Partner)
      19. April 2020 14:27

      Außerdem kann man einen Rückversicherer wie AIG nicht mit der Flugindustrie vergleichen. Bei letzterer ist es fraglich, ob und wann in Zukunft wieder Gewinne geschrieben werden können.

  3. Christian Peter (kein Partner)
    18. April 2020 12:32

    Als ob es momentan nichts Wichtigeres gäbe als ein Großunternehmen wie die AUA, weit mehr Sorgen bereiten die Tausenden kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch völlig überzogene und nutzlose Lockdown - Maßnahmen in die Insolvenz getrieben werden. Übrigens : Großunternehmen und Konzerne erhalten mehr Subventionen als sie Steuern bezahlen und sind auch aus beschäftigungspolitischer Sicht praktisch irrelevant, die staatstragende Wirtschaft sind kleine und mittlere Unternehmen, die netto mehr als 80 % (Steuern + Sozialabgaben) der öffentlichen Finanzen tragen - wenn schon Subventionen dann für kleine und mittlere Unternehmen, von denen stammt schließlich das gute Steuergeld.

  4. fewe (kein Partner)
    18. April 2020 12:29

    Ich halte das für strohdumm, den Deutschen immer was zu verkaufen und wenn es ihnen dann nicht gefällt, dann wieder teuer zurückkaufen. War bei der Hypo so, wird da wieder passieren.

    Die AUA gehört der Lufthansa. Das ist allein deren Problem.

    Mit 800 Mio. Euro kann man vielen Firmen wirksam helfen, die dann dauerhaft sichere Arbeitsplätze bieten könnne. Die Lufthansa kommt in einem Jahr wieder mit einem neuen Problem.

    Die Mitarbeiter der AUA haben keinen höheren Wert als andere Arbeitnehmer. Die Lufthansa wird die alle abfertigen müssen.

    Es werden jetzt mehrere Airlines zusperren, da wird es günstig Flugzeuge geben, wenn man unbedingt eine österreichische Airline braucht.

  5. sentinel (kein Partner)
    18. April 2020 11:52

    "Lieber Staat".... Ihnen Hr. A. U. ist wohl wirklich nicht mehr zu helfen! Vorausschauend auf einen Ihrer kommenden Artikel, wo mal wieder Staaten à la Iran als Unrechtsstaaten bzw. Bösewichte hingestellt werden, hier der Hinweis auf den aktuellen Artikel auf dem wirklich empfehlenswerten Blog "Alles Schall und Rauch". Der Titel: "Wie Dr. Thomas Binder in der Psychiatrie landete" Da geht es um den Umgang der Schweizer Behörden mit Meinungsfreiheit etc. Vielleicht Hr. A. U. sollten Sie auch mal die ach so tollen Staaten des "Werte-Westens" sich anschauen, als immer nur die sogenannten "Schurkenstaaten" zu kritisieren. Wäre zumindest naheliegender.

  6. Hatschi Bratschi (kein Partner)
    18. April 2020 08:43

    Wenn wir die AUA bloß "verkauft" hätten. Wir haben sie der Lufthansa geschenkt und obendrein noch ein Paket von ca. 900.000 Euro draufgelegt, sonst hätten die Deutschen die äußerst streikfreudige Pleitelinie gar nicht übernommen.
    Und jetzt soll mit österreichischem Steuergeld die AUA erneut "gerettet" werden. Noch einmal: Die AUA ist kein österreichisches Flugunternehmen (mehr). Da könnten wir auch die sogenannte Bank-Austria als österreichische Bank bezeichnen, obwohl sie seit Jahren der Italienischen Uni-Credit gehört. Sollen wir die auch retten, falls sie wackelt? Und sie wird wackeln, in Italien wackelt schon lange so gut wie alles, was mit Soll und Haben zu tun hat.

    • Hatschi Bratschi (kein Partner)
      18. April 2020 08:43

      900.000.000 Millione Euro natürlich.

    • Christian Peter (kein Partner)
      19. April 2020 12:10

      @Hatschi Bratschi

      Ganz richtig. War natürlich klar, dass zuallererst wieder irgendwelche Konzerne angekrochen kommen um um Steuergeld zu betteln, während abertausende kleine und mittlere Unternehmen in die Insolvenz getrieben werden, sich aber kein Mensch darum kümmert..

  7. Solon II (kein Partner)
    18. April 2020 08:37

    Wie erinnerlich, hat BK Kurz genau das gesagt was im letzten Absatz gefordert wird:
    Keine Finanzhilfe für einen deutschen Konzern ohne entsprechende Gegenleistung für Österreich bzw. den Flughafen Schwechat.
    Aber keine Verstaatlichung. So sehr manche Politiker oder Beamte sich bemühen, dem Wirtschaftsgeschehen gerecht zu werden, sie können es einfach nicht.
    Das liegt nicht nur an der Komplexität und Dynamik des Wirtschaftschaftsgeschehen, es gibt auch keine rechtliche Möglichkeiten dies zu tun.

    • Hatschi Bratschi (kein Partner)
      18. April 2020 08:49

      Mal ganz offen: Woher soll die Kompetenz, einen Staat zu führen, von einem knapp dreißigjährigen Studienabbrecher und einem ebenso jungen Bobo-Schnösel, der gegenwärtig den Finanzminister mimt, kommen? Dazu ein Volksschullehrer als Gesundheitsminister. Keiner dieser Leute hat jemals Löhne bezahlt oder in der Privatwirtschaft gearbeitet. Noch Fragen?

    • Solon II (kein Partner)
      18. April 2020 11:03

      @ Hatschi Bratschi
      Wenn man von den beleidigenden Äusserungen in ihrem Text absieht, bleibt immer noch der Verdacht, dass sie das Gesamtproblem der "Staat als Unternehmer" nicht erkannt haben.
      Man sollte sich an die VÖST (alt) aber auch an andere Staatsuntehmen erinnern, um die richtigen Schlüsse zu ziehen.
      (erinnerlich ist auch der Wahlkampfslogan von Herrn Gusenbauer "die AUA bleibt rot weiss rot, bevor sie um viel Geld hergeschenkt wurde um die völlige Pleite durch die Staatsführung zu vertuschen).

  8. Tulbinger (kein Partner)
    18. April 2020 07:07

    Den letzten Satz verstehe ich nicht. Wer soll an wen Pönale zahlen?

  9. Der Realist (kein Partner)
    18. April 2020 05:24

    Die paar Millionen muss uns die AUA schon wert sein, hat sie doch völlig uneigennützig Urlauber wieder nach Hause gebracht und auch Transportfluege von untauglichen Masken durchgeführt. Darüber berichtete der Staatsfunk ohnehin ausführlich. Und bei einer Beteiligung des Staates dürfen wir uns glücklich schätzen, auch weiterhin jährlich Milliarden in die Fluglinie zu pumpen. Aber einen Falschspieler wie Kurz interessieren nur die Umfragewerte, aber irgendwann durschaut das Volk auch seine Tricks.

  10. Segestes (kein Partner)
    18. April 2020 01:26

    Meine Tante ist seit fast 30 Jahren Stewardess bei der AUA. Der Durchschnittsösterreicher kann sich gar nicht vorstellen, was man als bessere Saftschubse bei diesem Laden für absurde Fantasiegehälter bezahlt bekommt! Da würden viele hochqualifizierte Facharbeiter vor Zorn rot anlaufen!

    • Hatschi Bratschi (kein Partner)
      18. April 2020 08:58

      Danke, Sie sprechen mir aus der Seele. Kenne eine Chef-Stewardess, was immer das sein mag, die seit Jahren kaum noch arbeitet, seit rund einem Jahr permanent im Krankenstand ist und immer noch auf der Gehaltsliste der AUA steht. Und das mit einem Einkommen, das dem eines Verkaufsleiters größerer Unternehmen entspricht. Altlasten nennt man diese Leute betriebsintern. Eingestellt, als die AUA noch dem österr. Staat gehörte, mit defakto Kündigungschutz, Bienienvorrückungen und unvorstellbaren sonstigen Privilegien. Samma froh, dass ma den Privilegienstadel an Deutschland abgegeben haben. Bitte nicht zurückkaufen, wie seinerzeit die Kärntner-Hypo. Auch wenn Deutschland noch so schön drum bittet!

    • fewe (kein Partner)
      18. April 2020 12:33

      Augen auf bei der Berufswahl. Stewardess hätte man werden können. Ich gratuliere jedem, der gut verdient. Ich bekäme nicht mehr, wenn jemand weniger verdient.

      Das ist genauso wie der Neid auf Beamte. Vor 40 Jahren wurden die belächelt, wenn sie als Beamte fürs halbe Geld im Vergleich zur Privatwirtschaft angefangen hatten. Jetzt ist man es ihnen neidig.

    • Segestes (kein Partner)
      18. April 2020 13:23

      @fewe: Unsinn, das hat nichts mit dem Totschlagargument Neid zu tun. Vielmehr war und ist die AUA ein defizitärer Saftladen. Nicht zuletzt wegen den über dem Branchendurchschnitt liegenden Gehältern. Dafür musste der Steuerzahler lange genug gerade stehen.
      Würde die AUA Riesengewinne einfahren und sich nicht immer wieder aus dem Staatssäckel bedienen, dann könnte man dem Personal von mir aus bezahlen so viel man will.

    • Christian Peter (kein Partner)
      19. April 2020 16:46

      @Segestes

      Völlig richtig. Die AUA und die Beamten kosten bzw. kosteten den österreichischen Steuerzahler viel Geld. Kein Cent Steuergeld sollte in solche Sauställe fließen.

    • fewe (kein Partner)
      20. April 2020 16:58

      @Segestes: Ich gebe Ihnen recht, aber der Arbeitnehmer kann nichts dafür und hat solche Verträge angeboten bekommen. Diese Chance hatte es eben gegeben.

      Ein Arbeitgeber bei dem die Arbeit Spaß macht und der auch noch exzellent zahlt, ist doch nicht so schlimm. Zumindest früher war es eine Freude dort zu arbeiten. Ich hatte früher viel mit denen zu tun und die Leute dort hatten alle einen recht zufriedenen Eindruck gemacht.

      Es hätte sicherlich auch die Möglichkeit gegeben, sein Gehalt aus lauter Verantwortungsgefühl senken zu lassen. ;-)

      Ja, ich denke es ist lediglich Neid. Jeder verkauft doch seine Leistung nach Möglichkeit so teuer es geht. Egal ob selbständig/angestellt.

    • fewe (kein Partner)
      20. April 2020 17:03

      @Christian Peter: Ja, aber aus Warte der Mitarbeiter ist das nicht deren Problem.

      Im Falle der Aua soll das die Lufthansa zahlen. Österreich geht das nichts mehr an. Wenn sie die Leute kündigen wollen, werden halt hohe Abfertigungen fällig werden.

      Die Drohung mit den Arbeitsplätzen sollen sie sich an den Hut stecken. In einem Jahr geht das selbe wieder los. Die haben offenbar einfach keinen anständigen Plan. Jetzt ist das durch die Krise nur deutlicher zu sehen.

    • Christian Peter (kein Partner)
      20. April 2020 18:27

      @fewe

      Mit ,Neid' hat es nichts zu tun, wenn man kritisiert, dass Arbeitnehmer (wie z.B. Beamte und ehemals bei der AUA) weit über Gebühr verdienen und auf Kosten der Steuerzahler Privilegien genießen. Schließlich hatte die AUA ehemals als staatliches Unternehmen regelmäßig Verluste geschrieben und die Steuerzahler dadurch belastet.

  11. Notimetodie
    17. April 2020 07:18

    Ich bin auch strikt gegen Hilfe für die AUA. Hatte das Vergnügen bei einer der Kapitalerhöhungen in den 90er Jahren dabei zu sein. Eigentlich müssen, denn die Banken hatten ja eh keine Wahl. Damals pfiff die AUA schon aus dem vorletzten Loch. Und es ist Jahr für Jahr schlimmer geworden.
    Jetzt lasst den an den Schläuchen hängenden Patienten endlich sterben. Wichtig ist nicht die AUA für Österreich, nein, ein Fluglinie, die aus Wien heraus ihr Service anbietet ist wichtig. Und da die Lücke groß sein wird, wird sich mit Sicherheit eine andere Fluglinie finden.

  12. Gandalf
    16. April 2020 16:32

    O.T.:
    „Alan Kurdi“: Menschen kommen morgen auf anderes Schiff- bravo. Aber es ist zu hoffen, dass dieses andere Schiff als Ziel einen Hafen in Libyen, Tunesien oder Marokko vorgeschrieben hat. Und dass die ach so gutmenschlichen Betreiber und zumindest die höheren Chargen der Mannschaft des deutschen Schlepperschiffes so bald wie möglich verhaftet und so streng wie möglich bestraft werden. Verbrecherischen Unfug haben sie jedenfalls genug angestellt.

  13. Hausfrau
    16. April 2020 15:55

    Der Schwiegersohn wurde als Pilot in Fernost für 3 Monate freigestellt, da dort für die verbliebenen Nur-Frachtflüge die heimischen Piloten eingesetzt werden.
    Er konnte daher nur mit einer gerade nach Wien fliegenden Frachtmaschine nach Hause kommen. In Schwechat wurde ihm keine 14-Tage-Heimquarantäne verordnet, obwohl er aus einem stark Corona-betroffenem Land kam.

    • glockenblumen
      17. April 2020 18:54

      stimmt Corona, resp. SARS-CoV19, ist lt. Angaben aus China gekommen.
      Doch warum war in den großen Städten wie Bejing, Kanton, Chengdu usw. nichts vom Virus zu hören?
      Den Berichten zufolge war Wuhan und Umgebung betroffen.
      und natürlich hätten die ho. Behörden viel früher reagieren und Flüge aus betroffenen Ländern kontrollieren bzw. einstellen müssen, doch da der Vorschlag von der FPÖ kam, wurde dieser ignoriert und erst Wochen später Maßnahmen getroffen, die schwer zu hinterfragen sind...

  14. pressburger
    16. April 2020 14:37

    Der Mensch in ein Tunnel geraten, sucht das Licht am Ende des Tunnels. Sieht er ein Lichtlein, freut er sich. Nicht lange.
    Der Ausstieg, von den Herrschern angekündigt, aus der Corona Krise, soll den Menschen ein Lichtlein vorgaukeln. Schaut doch, wir die Obrigkeit sind nicht so wie ihr meint. Wir gönnen euch was, ihr Untertanen, gel.
    Immer mehr Stimmen werden laut, immer mehr vernünftige Menschen, trauen sich zu sagen, dass die Zeit nach dem Virus, erst das eigentliche Desaster sein wird.
    Die von den Regierungen angerichtete Katastrophe, wird alle Bereiche des Lebens betreffen. Die angerichteten Schäden, sind in absehbarer Zeit nicht reparierbar.
    Die Herrschenden, werden sich nach dem Abklingen des Virus Wahns, als die
    wahren Retter der Menschheit feiern lassen. Die hauseigenen Medien der Herrschenden, werden diese Botschaft dem obrigkeitsgläubigen Volk, laut und deutlich, eintrichtern
    Die Zahl der chronisch Kranken und der Toten, nach der Aufhebung der diversen Sperren, wird die Zahl der Erkrankten und der Toten, durch den Virus bedingt, weit übersteigen. Wird aber verschwiegen.
    Wirtschaftlich wird es zu einer Inflation und einer Stagflation kommen. Die Opfer werden alle, die arbeiten sein. Die nicht arbeiten, z.B. Politiker, haben nichts zu befürchten.
    Wer hätte vor einigen Monaten gedacht, dass die Rache, für die Wahl einer inkompetenten Regierung, so schnell stattfinden wird. Und dass, gerade die, die diese Regierung gewählt haben, von der selbigen abgewatscht werden.
    Der Wähler, wird noch die andere und einige Backen mehr, hinhalten.

  15. Cotopaxi
    16. April 2020 14:27

    Zur Erinnerung:

    Am 1. Mai 1934 wurde die Austrofaschistische Ständestaatverfassung vom alten Dollfuß in Kraft gesetzt.....

    Also am 1. Mai 2020 besser zuhause bleiben und nicht auffallen!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Maiverfassung

    • Engelbert Dechant
      16. April 2020 18:37

      „Im Namen Gottes, des Allmächtigen, von dem alles Recht ausgeht, erhält das österreichische Volk für seinen christlichen, deutschen Bundesstaat auf ständischer Grundlage diese Verfassung.“

      Das war die Präambel dieser Verassung. Einen neuen Messias durften wir schon kennenlernen. Seine Haltung zu Gesetz und Verfassung auch. Es fehlen nur noch wenige Meter zum Abgrund. Für uns.

  16. Undine
    16. April 2020 14:13

    Auf den Spuren von GRAMSCI

    Einem grün-linken Kartell ist es gelungen, Themen und Begriffe zu besetzen und auf vielen Gebieten kulturelle Hegemonie zu erlangen, die schon der italienische Kommunist Antonio GRAMSCI als Voraussetzung einer erfolgreichen Politik postulierte, meint Klaus Schroeder.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/auf-den-spuren-von-gramsci.1005.de.html?dram:article_id=159314

    Und die RECHTEN haben dem nichts entgegenzusetzen, was sich leider RÄCHEN wird!

  17. Gandalf
    16. April 2020 14:08

    Euro- Bonds sind getauft? Das wundert mich aber....

  18. Neppomuck
    16. April 2020 13:50

    "Lieber Staat, lass die Finger weg ..."

    Eine Vollständigkeit der Liste aller Dinge, von denen "der Staat"seine gierigen Finger weglassen sollte, ist hier aus Platzgründen wohl nicht möglich.
    Wer ist überhaupt "der Staat"?
    "L’état c’est moi" (Der Staat bin ich) wird Ludwig dem vierzehnten zugeschrieben. Aber der ist längst verduftet. Wer würde auch heute die Schulden des Staates übernehmen wollen?

    Ist es jetzt Basti, der Allgegenwärtige, ist es "K&K" (Kurz & Kogler"), die sich derzeit wie die Axt im Walde aufführen, oder van der Be., Mahrer, ...?
    Also wer?

    Die Mausquetiere der Regierung?
    "Der Staat" bitte vor den Vorhang. Faule Eier und Tomaten werden sich finden.

    Dazu drei Zitate und ein Gedicht:

    Max Frisch
    „Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“
    Genau das hat man versäumt.

    Heimito von Doderer:
    „Ich halte jeden Menschen für voll berechtigt, auf die von den Ingenieursgesichtern und Betriebswissenschaftlern herbeigeführte derzeitige Beschaffenheit unserer Welt mit schwerstem Alkoholismus zu reagieren.“
    Das kann man allerdings noch schnell nachholen.

    Konfuzius
    „Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden.“
    Zu Konfuzius, von dem gegenüber der Praxis im Land anzumerken ist, dass sein Name nicht (!) der Stammbegriff von "Konfusion" ist.
    Und "Grundsätzliche Einigkeit" konnte ich bis jetzt bei Türkis und Grün wenig entdecken.
    Wie gesagt: Bis jetzt.
    Man lernt jedoch nie aus.

    Jedoch jetzt zur Lyrik:

    Anmerkungen

    Wer hat bloß die Grünen zum Leben erweckt
    und dann auch noch in die Regierung gesteckt?
    War der gar vom Teufel geritten?
    Oder hat doch nur ein pechschwartzer Mann
    der unserem Globus viel Leid angetan,
    den Fehler gemacht, ihn zu bitten?

    Als wär‘ es allein nicht schon Unglück genug,
    mit türkis-grünem Honig, mit Lug und mit Trug,
    dieses Ländchen zu überziehen?
    Den Mut uns zu rauben, die Zukunft dazu,
    den Weg ohne Wiederkehr in die EU,
    wiewohl dir die Macht nur geliehen.

    Ein bisschen Verunsicherung und zugleich
    die Läden herunter in Österreich,
    nur so sorgt man für Katastrophen.
    Covid Nr. 19 – woher diese Zahl,
    wo blieben die anderen achtzehnmal?
    Hat man die großzügig versoffen?

    Die wichtigsten Daten, die gibt man nicht preis,
    man schreckt nur das Volk und streut ausgiebig Reis,
    „so viele sind jetzt schon gestorben“.
    Und letztes Jahr und auch die Jahre vorher?
    Sind versunken wie viele(s) im Mittelmeer?
    Verschwunden – vergessen – verdorben?

    Dieweilen, und meistenteils gar nicht erkannt,
    strömt ins Land, und das mit uns‘rem Rechtsbeistand
    (den können wir locker uns leisten?),
    der Flüchtlingsstrom vor seinem eig‘nen Kalif,
    vor den Shitholes und vor allem anderen Mief,
    nachdem sie den Erdball umreisten.

    Da gab man Versprechen und tat das oft auch,
    nämlich sich, und hielt sich vor Lachen den Bauch,
    als die Wähler das noch honorierten.
    Und immer noch werden die Bürger nicht wach,
    muss denn erst alles hinunter den Bach,
    bevor sie sich gar „echauffierten“?

    Für Kurz Basti gibt‘s ein „zurück“ jetzt nicht mehr,
    das mag jene Gaunerbrigade nicht sehr,
    an deren Tisch er sich gefunden.
    Drum willst du nicht vorzeitig rein in dein Grab,
    dann wähle den Jungkanzler rechtzeitig ab,
    noch eh‘ dir der Löffel entwunden.

  19. Pennpatrik
    16. April 2020 13:13

    Kann man mit einer Milliarde keine neue Airline gefunden?

  20. OT-Links
    16. April 2020 12:36

    Schön auf meiner Terrasse, höre Musik, zuvor Moody Blue, Madison Square Garden, jetzt NOW - von Elvis, sehr teilweise erstaunlich!!!
    Leider finde ich die Forever nicht. Diese Kassette habe ich oftmals auf meiner Soundmachine zum Einschlafen gehört, so laut es ging :-) jetzt habe ich für diese Zwecke den Boomblaster von JVC. Wer die Elvis Forever Kassette von RCA hat, bitte melden!
    Geht auch auf meine E-Mail.

    • OT-Links
    • OT-Links
      16. April 2020 12:59

      Wow, It hurts me, große Schachtel, so unglaublich!!! :-)

    • OT-Links
      16. April 2020 13:02

      Ohhhhhh, if today was not in this highway.....if tomorrow wasn 't such a long time... O o oh so so so
      I can't speak a sound that show no pain ... O o o

    • OT-Links
      16. April 2020 13:03

      But non of this could match the beauty

    • OT-Links
      16. April 2020 13:08

      Bitte Bilder wegschalten
      Das ist das Lied
      https://m.youtube.com/watch?v=l1KNB9KuDJ8

    • OT-Links
      16. April 2020 13:14

      Auch da drauf..
      Fools fall in love in a hurry ... achje :-)

    • OT-Links
      16. April 2020 13:15

      Oh! Like schoolgirls! :-)

    • OT-Links
      16. April 2020 13:39

      Nun kenne ich kein Erbarmen mehr, mein Boomblaster kommt zum Einsatz... Das ist die volle Wucht!!!!
      Sollen froh sein, dass ich meinen DDenon mit Canton Boxen bis jetzt zurückhalte (dicke Kupferkabel!!!). Mein Falki Lady Bird,das ich letztes Jahr groß gezogen habe und das jetzt hinten im Waldteil nächst dem Zimmer, in dem es fliegen lernte, Hochzeit feiert und immer noch auf meinem Kopf mit Kapperl landet, findet dasauch klasse, dont play xpyour RocknRoll to me,.. unter meinen Vogelhäuschen fängt man Mäuse und Meisen für die Aristokraten der Lüfte..

    • McErdal (kein Partner)
      18. April 2020 09:36

      @ OT-Links
      Sollen froh sein, dass ich meinen DDenon mit Canton Boxen bis jetzt zurückhalte (dicke Kupferkabel!!!).

      Ooooooch dicke Kupferkabel, ich erschauere förmlich in Ehrfurcht - ich hoffe sie spielen

      haben nach Bi-Wiring & Bi-Amping Methode in Kombination !

      Vermutlich wollen sie uns jetzt auch noch reindrücken, sie seien ein Musikliebhaber....

      Mit Boomblaster und vermutl. Original - Musikkassetten - tiefer geht's nicht mehr....

      Und was hat das alles mit MUSIK zu tun ?

  21. glockenblumen
    16. April 2020 11:39

    Dr. Bodo Schiffmann vom 15. April 2020:

    "Dieses Jahr geht in die Geschichte ein"
    Anmerkung meinerseits: ein mehr als unrühmliches Geschichte-Kapitel.

    https://www.youtube.com/watch?v=xQqRmMXLt68

    " Trotz deutlich verbesserter Zahlen, ändert sich nur sehr wenig am Lockdown und den Einschränkungen. Das muß keiner Verstehen. Heute gibt es mal zwei neue Grafiken, die sie noch nicht kennen. Vielleicht helfen diese Ihnen ja zu verstehen wie unglaublich tödlich dieses Virus ist. Natürlich halten wir uns alle an die behördlichen Anweisungen und wissen, dass SARS COV 2 - Covid 19 eine gefährliche Erkrankung ist ... "

    • glockenblumen
      16. April 2020 11:58

      "Aus für WHO?"

      https://www.youtube.com/watch?v=jQ8U5PSJoNc

      Der pöööhse Trump, aber auch....

    • Almut
      16. April 2020 13:01

      Dr. Schiffmann kann sich die Finger wund schreiben, keiner der Politiker und (fast) keiner der Journalisten geht darauf ein. Ja, der Kaiser ist nackt und keiner will und darf es sehen. Wir richten lieber (oder gewollt?) die Weltwirtschaft zu grunde.
      Aber das sind ja alles Verschwörungstheoretiker:
      Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch, Prof. Dr. Carsten Scheller,Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Prof. Dr. Stefan Hockertz, Prof. Dr. Jochen A. Werner, Prof. Dr. John lonannidis,
      Prof. Dr. Yoram Lass, Prof. Dr. Pietro Vernazza, Prof. Jay Bhattacharya,
      Prof. Erich Bendavid, Prof. Hendrik Streek, Prof. Karin Mölling,
      Prof. Maria Rita Gismondo, Prof. Frank Ulrich Montgomery, Dr. Jaroslav Belsky,
      Fortsetzung

    • Almut
      16. April 2020 13:04

      Dr. Jaroslav Belsky, Dr. Klaus Köhnlein, Dr. Bodo Schiffmann, Dr. Joel Kettner, Dr. Wolfgang Wodarg, Dr. Mark Fidigge, Dr. Karl J. Probst, Dr. Jenö Ebert, Dr Géhard Krause, Dr. Yanis Roussel, Dr. David Katz, Dr. Heiko Schönning, Dr. Michael T Osterholm, Dr. Peter Goetzsche.
      „NICHT Verschwörungstheoretiker“ sind
      Prof. Dorsten
      Lothar Wieler RKI
      Bill Gates
      Spahn

    • glockenblumen
      16. April 2020 18:44

      @ Almut

      Danke, ja ich kenne die Liste.
      Alle Alarmglocken müßten bei den Leuten schrillen, angesichts der Tatsache, daß nur dem System genehme Doktoren und deren Expertisen zugelassen werden....

  22. Weinkopf
    16. April 2020 11:38

    O.T.

    Gerade war eine Pressekonferenz der Bundesregierung mit dem unsäglichen
    ah, ah, Anschober. Ich konnte mir dieses Gestammel nicht anhören.

    • pressburger
      16. April 2020 14:05

      Was hat der Anschieber, angeschoben ?

    • Gandalf
      16. April 2020 14:33

      Schrecklich; ein weiterer Beweis, dass einer als Landesrat jahrelang unwichtig - unauffällig sogar ganz brauchbar wirken kann, sich aber bei einer echten Herausforderung das Fehlen jeglicher Eignung für ein (an sich nicht einmal wirklich wichtiges) Amt im echten Leben herausstellt. Ob Herr Stelzer damit eine Freude hätte oder nicht: Was den Minister A. betrifft kann man getrost, analog den Worten des unvergesslichen Hans Weigel, sagen: Zurück nach Linz!!!

    • Brockhaus
      16. April 2020 17:56

      Und wer hat gestern bei Fellner live den Witzekanzler gesehen? Er konnte nie in die Kamera schauen und jedesmal wenn er von Fellner gefragt wurde, hatte man den Eindruck daß er während der Frage einschläft. Hat er was getrunken? Danach die Antwort ein Gestammel und die ewigen Wiederholungen der letzten drei Worte bevor er weiterredete.

      Danach das genaue Gegenteil Norbert Hofer. Saß aufrecht, blickte in die Kamera, lächelte höflich und redete wortgewandt.

    • McErdal (kein Partner)
      18. April 2020 10:57

      @ Brockhaus

      Aus Ihrem Post:Hat er was getrunken? Danach die Antwort ein Gestammel und die ewigen Wiederholungen der letzten drei Worte bevor er weiterredete.

      Er hatte nur in seiner neuen "ROLLE" den Text nicht ordentlich gelernt -

      und einen Souffleur gabs leider nicht!

      POLIT - DARSTELLER eben, sie sagen es uns ja - nur eine ROLLE - Ihr hört nicht zu !

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      18. April 2020 21:01

      @brockhaus, "danach das genaue Gegenteil Norbert Hofer. Saß aufrecht, blickte in die Kamera, lächelte höflich und redete wortgewandt." Und weiter? Inhalte? Nicht so wichtig! Glaubwürdigkeit? Aber natürlich! Sitzt ja aufrecht und redet wortgewandt und lächelt auch noch höflich! So manchem Gehirnamputierten scheint das eintrainierte NLP-Herumgeschleime eines Hofer offensichtlich als Befähigungsnachweis auszureichen. So wie beim Soros-Maturanten das liabe Gsichterl überzeugt. Ich bin bei Gott kein Fan vom durschtigen Grünspecht Kogler, aber authentischer als die hohle Witzfigur Hofer ist er allemal!

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      18. April 2020 21:24

      Der Hofer ist ungefähr so echt wie die Pamela Joy oder der berufslose Maturant! Aber für den Östertrottel reicht es offensichtlich als Befähigungsnachweis, dass man aufrecht sitzt, höflich spricht, frisch rasiert ist und adrett gekampelt. Das trifft aber auf einen Coudenhove-Kalergi, den schwartzen Schorsch, den Adolf oder den Stählernen auch alles zu! Nur so nebenbei.

  23. Dr. Faust
    16. April 2020 10:19

    OT

    Massenprotest gegen den Lockdown in den USA

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2020/04/massenprotest-gegen-den-lockdown-in-den.html?m=1

    Ja die Amerikaner sind doch noch ein freieres Volk, das sich nicht alles gefallen läßt!

    • Suedtiroler
      16. April 2020 10:32

      Wer oder was hindert uns, diese Idee des Protests im Auto aufzugreifen?
      (wahrscheinlich das Hupverbot in Wien)

      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die gesamte derzeitige Regierung entfernt werden muss.

    • Rau
      16. April 2020 10:53

      Das übernehmen bei uns die Moslems

    • Dr. Faust
      16. April 2020 11:08

      @Suedtiroler

      Ich würde teilnehmen. Das Hupverbot ist bei Demonstrationen irrelevant.

    • Dr. Faust
    • Undine
      16. April 2020 11:20

      @Dr. Faust

      Ich halte das für eine sehr gute Idee! Müßte sich doch auch bei uns organisieren lassen.

    • Suedtiroler
      16. April 2020 13:02

      Wir sollten nicht auf den Mai warten, bis die neue austrofaschistische Regierung mit Bundesheer-Unterstützung auf uns losgehen wird wenn wir demonstrieren wollen.

      Allerdings ist hier nicht der richtige Platz, um so etwas vorzubereiten...

      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die gesamte derzeitige Regierung entfernt werden muss.

    • pressburger
      16. April 2020 14:07

      Pünktlich zum Ramadan wird es Krawall genug geben. Die Regierung wird mitfeiern. Nur die blöden Untertanen, werden weiter zu Hause schmollen und kuschen.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      18. April 2020 21:37

      @tiroler, und die Opposition gleich mit! Das gesamte Parlament ist ein einziger Angriff und eine Beleidigung für jeden Staatsbürger, der noch halbwegs bei Sinnen ist! Stichwort: Änderung Epidemiegesetz 1950.

  24. Klimaleugner
    16. April 2020 09:56

    Das Probleme für alle Unternehmen groß und klein, sowie für alle Erwerbstätigen überhaupt und auch alle Angestellten ist dadurch entstanden, dass die türkis/grüne Regierung mir nichts dir nichts das Epidemiegesetz aus dem Jahr 1950 aufgehoben hat. Nach diesem Gesetz hätten alle Betroffenen VOLL entschädigt werden müssen. Das Epidemiegesetz wurde direkt vor dem Erlass des Corona-Maßnahmenpakets mit der türkis/grünen Mehrheit außer Kraft gesetzt. Damit wurden mit einem Schlag alle von den Maßnahmen betroffenen Unternehmen zu Bittstellern von Wirtschaftskammer und Regierung degradiert, die jetzt großzügig tönen: „Koste es, was es wolle.“
    Tatsache ist:
    • Es wird ein Zuschuss angeboten: bei 100% Umsatzausfall höchstens 75% der FIXKOSTEN, großzügigerweise darf ein „Unternehmerlohn“ von € 2.000,00 bei den Fixkosten eingerechnet werden
    • Es muss ein Antrag gestellt werden
    • Es muss ein Nachweis erbracht werden
    • Die Beweislast wird umgekehrt: der Bittsteller muss nachweisen, dass er überhaupt einen Anspruch hat.

    Zuerst hat man also die Wirtschaft zum Bittsteller und komplett abhängig gemacht und jetzt denkt man darüber nach, ob man sie nicht verstaatlichen soll. Es ist ein bolschewistisches Projekt, das von Grünen entwickelt und von den Türkisen umgesetzt wurde. Es handelt sich um eine Almosenpolitik, die die Existenzen von Klein- und Kleinstunternehmern ruiniert und die großen Unternehmen in die Abhängigkeit vom Staat treibt. Ausgeheckt von einer Truppe bestehend aus Studienabbrechern, Politologie und Philosophiestudenten sowie bei den Grünen eine gewisse Leonore Gewessler, ihres Zeichens frühere Obfrau von Global 2000, einer militanten Umweltschutz-NGO. Sie verlangt schon jetzt im Zusammenhang mit der AUA, dass, „wenn es um mehrere hundert Millionen Euro Steuergeld geht, es auch klare klimapolitische Bedingungen geben muss.“ Und: „Wenn es dem Unternehmen wieder besser geht, muss auch der Steuerzahler etwas von den Hilfen haben.“
    Mit einem Wort: der Staat soll sich an der AUA beteiligen, um klimapolitisch ein Mitspracherecht zu bekommen. Und Gewessler sitzt dann im Aufsichtsrat und in Folge die grüne Chaos-Truppe im Management der AUA.
    Zusammengefasst:
    Per Verordnung des grünen Gesundheitsministers in den Konkurs getrieben, komplett abhängig gemacht, verstaatlicht und abgezockt. Posten für grüne Totalversager geschaffen.

  25. glockenblumen
    16. April 2020 09:39

    OT

    "Propaganda - Wie unsere Gedanken und Gefühle gelenkt werden"
    ein hochinteresssanter Vortrag von Daniele Ganser

    https://www.youtube.com/watch?v=ooM3rrBoiBA
    ___________________________

    vielleicht nicht jedermanns Sache - "Mario Prass, Symbole, Anagramme und Schrift"
    z.B. das Wort "Katholiken" oder "Herrscher" oder Ziate aus der Freimaurerbibel....

    https://www.youtube.com/watch?v=5BgrFW-J7_s

    • McErdal (kein Partner)
      18. April 2020 13:45

      @ glockenblumen

      Zu Mario Prass: es erstaunt mich nicht, daß ich nichts persönliches

      über Ihn gefunden habe, woher kommt er, wer ist er, welche Wurzeln hat er, welche

      Schulen - alles im Dunkeln - da sollte man hellhörig werden !

      Was er in die Symbolik reininterpretiert ist für mich gequirlte SCHEISSE !

      Menschen, welche ohnedies sehr, sehr verwirrt sind, dann noch den Rest zu geben,

      damit sie sich überhaupt nicht auskennen, ist das allerletzte!

      Er hat BABEL völlig ausgelassen, welches eigentlich Verwirrung bedeutet = die

      Verwirrung der Sprache beim Bau des Turmes zu BABEL!

      Wo sind bei Ihm die verschiedenen Ethnien (Rassen) hat die ein Maler angestrichen?

  26. OT-Links
    16. April 2020 09:06

    Ganz prinzipiell: Die Regierung ist für den Shutdown verantwortlich. Sie soll daher den Schaden bezahlen und zwar nicht von unserem Geld. Ich war zB nicht damit einverstanden!

    Wo es aber einen Schuldigen gibt, den man verklagen muss, das ist China. China soll den Schaden voll und ganz bezahlen. Zudem wären von Anfang an Sanktionen angebracht gewesen. Stattdessen kauft man ihnen auch noch löchrige Schutzmasken ab. Wann endlich werden hierzulande gute Schutzmasken erzeugt? Wie peinlich! Wohlstandsverwahrlostes und -verblödetes Volk!

    • pressburger
      16. April 2020 14:08

      Die Regierung hat nur das Geld, das sie dem Steuerzahler gestohlen hat.

  27. Starless
    16. April 2020 08:47

    Zur Relevanz von ganz Österreich: Dieser Trugschluss entsteht nur bei den Wienern.
    Einwohner aus Salzburg, OÖ, Tirol, Vorarlberg fliegen ohnehin zu 99% von München in die Ferne.
    Als Nicht-Wiener bin ich in den letzten 30 Jahren 2x von Wien aus geflogen.
    MUC ist ein wunderbarer Flughafen mit Verbindungen in die ganze Welt.
    Wenn die AUA nicht wäre, würde sich die Lücke schnell schließen.
    Außerdem ist die AUA ein Kind der Lufthansa - DIE soll sich um ihr Töchterlein kümmern. Wie oft in den letzten Jahren hat die Lufthansa ihre Kunden mit kurzfristigen Streiks gequält? Sehr oft!

    • dssm
      16. April 2020 08:55

      @Starless
      Das mag für die Touristenbomber richtig sein. Seit der Zug von Salzburg direkt unter den Flughafen Wien fährt, ist man schneller in Wien, als in München. Und Wien hat durchaus gute Flug-Verbindungen.
      Wir fliegen jedenfalls mehr von Wien, München ist die Ausnahme geworden.

  28. Josef Maierhofer
    16. April 2020 08:42

    Je mehr Verstaatlichung, desto mehr Parteipolitik in der Wirtschaft und desto mehr Sand im Getriebe.

    Zum Titel AUA. Die österreichischen (Partei-)Gewerkschaften haben diese Firma so sehr ruiniert, dass die Republik sogar bei ihrem Verkauf an die Lufthansa noch 500 Millionen Euro zuschießen musste, dass die Lufthansa diese überhaupt übernommen hat.

    Jetzt nach einer Beteiligung des Staates zu rufen, weil genau dieser Staat glaubte anordnen zu müssen, dass der Betrieb weitestgehend eingestellt wird, ist sicher für viele logisch. Wenn wir schon dafür 800 Millionen hinlegen sollen, wollen wir auch beteiligt sein als 'Staat'. Beteiligt an was ? An den weiteren Schulden der AUA ? Da halte ich es mit Dr. Unterberger. Der Staat kann zwar helfen und darüber Verträge schließen, die auch etwa Beteiligung an Gewinnen beinhalten kann, real werden das aber sicher Verluste sein, solange dort in diesem Unternehmen die Gewerkschaften wüten, die ja jederzeit wieder solche Situationen, wie Streikverluste, etc. herbeiführen könnten. Ich als Staat würde das Geld als Kredit geben (kaum Verzinsung und moderate Rückzahlungsraten samt Anfangsphase mit wenig bis keiner Rückzahlung), das wären dann die 'Zinsen' einer 'Beteiligung', nämlich das Kapital als Rückzahlung. Real wird eine friktionsfreie Rückzahlung ohnehin nicht sein, also über welche Beteiligung sollten die 'Verstaatlicher' denn reden, solange dort Gewerkschaften wüten dürfen ?

    Da bewundere ich Frank Stronach, der aus seinen Betrieben die Gewerkschaften sogar in Österreich ferngehalten hat.

    Der Staat hat per 'Schulterschluss' diese Situation herbeigeführt und die Wirtschaft ruiniert und den Schaden haben die Bürger, egal, ob mit staatlicher Beteiligung an Firmen (da wird der Schaden noch größer) oder mit privatem Konkurs. Der Schaden der Bürger besteht (bei privaten Firmen) in Arbeitsplatzverlust, hohe Steuern für die Staatsschulden, (bei Verstaatlichung) in Mitbezahlung von noch mehr Schmarotzern und hohen Preisen für die Outputs solcher mit 'Zecken' belasteter Zombiefirmen, viele Bürger sind in ihrer Existenz bedroht und 'der Staat' ruft gleichzeitig nach 'mehr Zuwanderung' (und tut das auch, gell, Herr Nehammer).

    Kein Fremdenverkehr, keine Reiseindustrie, keine Devisen, keine Hotels mehr, Radio Wien, was machen mit der 'vielen' 'Freizeit' (Ihr 'Christkidln' ....). Viele Menschen wollen arbeiten und leben, sie werden noch immer gefangen gehalten. Sie interessieren sich für ganz andere Probleme als für Verstaatlichung von Firmen, damit unfähige 'Parteihengste und -stuten' einen Unterschlupf finden auf ihre Kosten. Danke Herr Dr. Unterberger, dass sie auf diese Entwicklungen der 'Creme de la Creme' - Selbstbedienung aufmerksam machen.

    Politische Parteien leben von Ideologie (= ....) und Klientel. Beides führt zum politischen Staat, der sich nach Belieben am Bürger bedient, statt dem Bürger nach seinem Mehrheitswillen zu dienen, das kommt nur 2 Wochen vor den Wahlen mit 'blendenden', meist medialen, 'Versprechern'. Da kommt Selbstbedienung nicht vor, außer bei der Klientel. Um den Bürger scheren sich auch politische Parteien nicht, um die Medien und deren Lügen schon.

    Demokratie, direkte Demokratie nach dem Muster der Schweiz werden wir nie mehr bekommen, die FPÖ wäre die letzte Chance dazu gewesen, die hatte es vor dem Verrat durch UHBP un Ö V P sogar geschafft, dass diese direkte Demokratie in einem Regierungsprogramm festgeschrieben war. Gesetz und Recht und Ordnung werden wir auch nie mehr bekommen, dafür wäre Herr Kickl sicher ein Garant gewesen. Freiheit werden wir auch nie mehr bekommen, den 'Corona ist unter uns' und damit wird die Diktatur begründet.

    Die Selbstbedienung und Willkür ist ausgebrochen. Wir haben sie gewählt, damals im Oktober. Mit der FPÖ wäre uns das nicht passiert, die hätten immer das Gesetz und die Verfassung beachtet, gell Herr Dr. Van der Bellen.

    • Charlesmagne
      16. April 2020 09:12

      *****************
      *****************
      *****************
      Und genau deswegen wurde sie von unserem Messias, in Kooperation mit der „hervorragenden Lunge“, auch rechtzeitig entsorgt!

    • glockenblumen
      16. April 2020 10:34

      **********************************************!!!

  29. dssm
    16. April 2020 08:32

    Im Beitrag wird angedeutet ("Unternehmen retten"), daß der Staat Unternehmen entschädigen oder unterstützen würde? Ich kann keine solchen Unterstützungen finden, ausser bei den EPUs, wo es sich ja eher um Künstler und Esoteriker handelt, die Guten sind auch dort von der Hilfe ausgeschlossen und müssen ihr Kapital aufzehren.

    Von welchen Hilfen, welche Schäden ersetzen und nicht nur Liquidität im Gegenzug zu Schulden bringen, ist hier die Rede?

    • Charlesmagne
      16. April 2020 09:07

      Ach was, Künstler oder Günstler? „Kunstschaffende“ wie in notorisch bekannten Zeiten?

  30. Politicus1
    16. April 2020 08:13

    Die GrünInnen werden einer Staatshilfe für die AUA nicht zustimmen.
    "Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) will die Gewährung von Steuerhilfen an krisengebeutelte Unternehmen an Klimabedingungen knüpfen, sagte sie im „Standard“ (Donnerstag-Ausgabe). Das soll in den Augen der Ministerin auch bei der AUA so sein. "

    Die AUA-Flotte ist nicht gerade eine Paradebeispiel für Massnahmen, die der Greta aus dem hohen Norden zur Freude gereichen ...

  31. Politicus1
    16. April 2020 08:08

    Nicht für alle Österreicher ist der shutdown des Flugbetriebs eine Katastrophe.
    Von Wien übers Marchfeld, das Burgenland bis Schwechat können die Menschen jetzt einmal einen Himmel ohne Fluglärm und Kondensstreifen genießen.
    Auch sind die Zeiten des nationalen Prestiges, eine eigene Airline zu haben, längst vorbei.
    Die Ausrede mit dem heimischen Tourismus ist lächerlich. Was hilft es dem Hotelier am Arlberg, wenn die AUA dreimal wöchentlich Österreicher nach Mauritius fliegt?

    • dssm
      16. April 2020 08:34

      @Politicus1
      *****

    • OT-Links
      16. April 2020 08:59

      Über meinem Haus gibt es seit heute wieder jede Menge Kondensstreifen, sogar # ...

    • OT-Links
      16. April 2020 09:07

      Das sind sicher keine Passagierflieger...

    • Rau
      16. April 2020 09:39

      Die Kondensstreifen Flieger hatten keine Pause.

    • McErdal (kein Partner)
      18. April 2020 08:55

      Angeblich werden jetzt durch die Chemtrails Organisches Germanium versprüht....

      Damit sollen angeblich die Schwermetalle gebunden werden - man wird sehen....

      ob das auch wieder ein Märchen ist...

  32. Hausfrau
    16. April 2020 07:59

    Ich bin nicht für völlige Lenkung unserer Gesellschaft durch private Initiativen nach der Angebot-Nachfrage-Methode. In ganz swenigen Fällen ist es schon gut, wenn dazu der Staat Spielregeln erlässt bzw. selbst die Organisation übernimmt.
    Aber Erzeugungen und fast allen Dienstleistungen sollten der freien Wirtschaft überlassen bleiben. In der Vergangenheit hat sich (z.B. die alte Vöest und auch jetzt bei Casino-Austria) hat sich gezeigt, dass der Staat (bzw. die verantwortlichen Ministerien) nur schlecht wirtschaften. Gewerkschafzt und Parteien haben dort meist das Sagen. Ich habe etwas Einblick in die Wiener Holding oder in kommunale Gesellschaften, wie da "gut" gewirtschaftet wird. Grauenhaft!

    • Charlesmagne
      16. April 2020 09:03

      Liebe Hausfrau!
      Und schon wieder bin ich vollinhaltlich Ihrer Meinung!
      *************
      *************
      *************

    • Weinkopf
      16. April 2020 09:54

      @Hausfrau

      Sie sagen es: alles mit Maß und Ziel!

  33. Pennpatrik
    16. April 2020 07:48

    Warum, nochmal, braucht ein größenwahnsinniger Zwergerlstaat eine eigene Fluglinie?

    • Suedtiroler
      16. April 2020 10:41

      Bitte was ist an der AUA "eigen"?
      Die gehört doch der Lufthansa. Warum um alles in der Welt soll Österreich eine deutsche Fluglinie unterstützen?
      Vielleicht für die rot-weiß-rote Bemalung?

      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die gesamte derzeitige Regierung entfernt werden muss.

  34. OT-Links
    16. April 2020 07:41

    Die Gewerkschaften sind abzuschaffen, denn sie sind für die Privilegien verantwortlich. Man braucht sie nicht, denn es gibt ja genug Gesetze, die die Arbeitnehmer schützen. Einen Betriebsrat braucht man auch nicht. Das sind alles nur Speckmaden, die primär die Freunderln im Wirtshaus treffen, um ihnen Frühpensionen oder Posterln zuzuschanzen.

    • Weinkopf
      16. April 2020 09:45

      @OT-Links

      Nein, die Gewerkschaften sollte man nicht abschaffen; man sollte sie nur auf das ihnen zustehende Maß reduzieren.

    • OT-Links
      16. April 2020 09:56

      Haben Sie mir deshalb einen Halbstern gegeben? Wie fein!

    • Turmalin
      16. April 2020 10:16

      @ OT-Links

      Ihr infantiles Sternchen-Theater nervt!
      Können Sie nicht damit umgehen, dass man nicht Ihrer Meinung ist?

      Nachsatz: Um Unterstellungen vorzubeugen, der Halbstern ist nicht von mir, ich gebe ganze drei oder gar keine, in diesem Fall keinen!

    • Weinkopf
      16. April 2020 12:50

      @OT-Links

      Ja, ich war's. Ich war eben mit Ihrer Meinung nicht einverstanden.
      Ist aber nicht persönlich.

    • Gandalf
      16. April 2020 14:43

      Gegen eine Abschaffung der Gewerkschaften hätte ich nichts einzuwenden: Ihre ursprüngliche, durchaus wichtige, Aufgabe haben sie längst erledigt, jetzt kämpfen sie um Mauspemmerln. Ungustiös. Ganz abschaffen sollte man sie aber m.E. doch nicht, sondern man sollte sie als Museumstücke pflegen. Natürlich ohne den aufwendigen Funktionärsapparat mit Büros, Sekretärinnen, Dienstwagen und Chauffeuren: EIN Kustos und ein, zwei Museumsdiener würden da durchaus genügen.

    • AppolloniO (kein Partner)
      18. April 2020 11:52

      Warum immer dieses Gewerkschaftsbashing?
      Wir brauchen doch diese wirtschaftsweisen Riesen. Wurden jemals Firmen besser geführt als der Konsum? Oder: Als sich alle Banken noch goldene Nasen verdienten war die BAWAG eigentlich schon pleite, etc, etc...
      Oder jetzt. Jetzt wo der Staat Milliarden benötigt, u. a. auch um die explodierende Zahl Arbeitsloser versorgen zu können und weitere Milliarden um Arbeitsplätze ansonst pleite gehender Firmen zu retten...just da verlangt der oberste Gewerkschaftsboss, Katzian, eine drastische Erhöhung von Kurzarbeitergeld und Arbeitslosen-Bezügen.

      Wenn all das nicht in die Kategorie "Wirtschaftliche Vernunft" fällt?

  35. Bürgermeister
    16. April 2020 07:11

    Die AUA ist relevant für den Standort Österreich und den heimischen Tourismus - hä? Haben Sie das von einem Gewerkschaftsbonzen abgeschrieben oder war das eine Veröffentlichung der SP-Parteizentrale?

    Die AUA ist für den Standort Österreich (leider setzen viele Wiener ihre Kinderschänder-Stadt mit einem ganzen Land gleich) so relevant wie ein Eiterpickel der permanente Aufmerksamkeit verlangt und trotzdem nie abheilt. So relevant wie der ORF - ich kann gerne auf ihn verzichten.

    Na dann machen wir jetzt auch im Unterberger-Blog auf Gutmensch und leisten Hiiiilfe, rufen Sie am besten gleich mal die Caritas - ihre Fotographen sollen sich ein paar passende Motive überlegen. Wie wäre es mit ein paar nur mit Coronamasken bekleideten Stewardessen die einen dicken Scheck des BK entgegennehmen auf dem steht: "Um euch zu retten, haben wir garstige Kapitalisten enteignet!" Untertitel: "Ich bin nicht die Lösung, ich bin das Problem".

    Aber natürlich muss man in Zeiten der Krise Zusammenhalt üben, spendabel sein, koste es die anderen was es wolle. Selbst die Uschi träumt schon wieder von tausenden Milliarden die sie verheizen will.

    Aber vergessen wir neben der Aua nicht auf die Medien, die ja aktuell mit gezielten von staatlichen und halbstaatlichen Firmen bezahlten Inseraten gerettet werden - unserem Medienminister sei Dank! Wichtig in einer Demokratie ist nämlich die Medienvielfalt - aber nur solange sie alle die gleiche (staatliche) Meinung widerspiegeln, für Fake News droht nämlich Knast und noch viel schlimmer: Subventionsentzug!

    Ja, fangen wir mit der systemrelevanten Aua an, dann die Medien, dann halbstaatliche Betriebe, und dann einer nach dem anderen. Letztlich wurde das Problem von der politischen Kaste verursacht - wie wäre es wenn man diese erstmal enteignet bis auf die Unterwäsche und dann deren Geld dafür verwendet?

    • Charlesmagne
      16. April 2020 09:00

      @ Bürgermeister
      Milchstraße******

    • Charlesmagne
      16. April 2020 09:01

      Speziell für den letzten Absatz!

    • Weinkopf
      16. April 2020 09:38

      @Bürgermeister

      Ausgezeichnet!

    • Suedtiroler
      16. April 2020 10:15

      @ Bürgermeister
      ************
      für die treffende Wien-Einschätzung und den letzten Satz!

      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die gesamte derzeitige Regierung entfernt werden muss.

    • McErdal (kein Partner)
      18. April 2020 08:58

      Man wird sehen, wie das Volk reagiert, wenn alle Schweinereien rauskommen.....

  36. Templer
    16. April 2020 06:29

    Man braucht nur nach Wien zu sehen, was geschieht, wenn der Staat, in dem Fall die Gemeinde, an Allem und Jedem beteiligt ist.
    Es ist das beste, vorstellbare Negativbeispiel.

  37. OT-Links
    16. April 2020 06:23

    Bei Infrastrukturbetrieben bin ich prinzipiell gegen Privatisierung, denn die Vernetzung (zB Straßen) ist der Urgrund, warum man überhaupt Steuern zahlt, dass eben auch der letzte Hinterwäldler aus Tribstrü die gleiche Versorgung erhält wie der in seinem eigenen Dreck versinkende Großstädter. Allerdings müsste es natürlich möglich sein, dass die Verstaatlichten nicht bloß am Kunden sparen, sondern in der Specketage, was man den ÖBB dringend raten möchte. Es ist eine Schande, dass viele Bahnhöfe kein beheiztes Wartezimmer oder Klos mehr haben. Das Beamtentum wird weitgehend abgeschafft. Staatsbedienstete sollten auch nach dem ASVG versichert sein, keine Privilegien mehr. Besonders beim ORF wäre da mal reinzufahren, denn er lebt ja primär von Zwangsbeiträgen und Bundeszuschüssen. Deswegen ist der ORF auch kein Privater!

    Die Post AG läuft ganz gut, wie ich meine. Sie ist zu 52,9 % noch im Staats-, der Rest im Streubesitz. Es geht also.

    Und wie ist das nun mit der AUA? Ist sie für uns wichtig? Aus Prestigegründen - ja. Ein souveräner Staat hat eine eigene Fluglinie. Aus meiner Sicht ist die AUA so wichtig wie unser kaputtgespartes Bundesheer. Ich würde sie daher retten und bei dieser Gelegenheit verstaatlichen und dann einmal Manager hineinsetzen, die ganz gründlich durchputzen. Warum funktionieren verstaatlichte Betriebe nicht? Die Kontrolle sollte transparenter sein. Alles, auch die Gehälter, Zulagen usw., soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht sein. Vielleicht hilft das?

    Prinzipiell neigen große Betriebe zu Ineffizienz. Denn da ist keiner mehr der Chef bzw. verantwortlich. Der Boss ist quasi nicht da. So entwickelten sich auch bei Siemens, Kapsch & Co, Versicherungen, Autokonzerne etc. Specketagen mit nasenbohrenden Sesselfurzern ganz genau wie bei den Verstaatlichten. Keiner ist zuständig. Keiner ist kompetent etc., was man den Angestellten am Telefon sagt, geht da rein und dort raus...

    So ist die Crux bei allem das Große, das unüberschaubar wird und sich daher schlecht verwalten lässt...

    • Rau
      16. April 2020 06:36

      Verstaatlichen ist eben immer verbunden mit Parteipolitik. Wie bringt man trotz Verstaatlichung die Parteien raus aus dem öffentlichen Dienst. Keiner will Zustände, dass vom Chef bis zum Portier in solchen Betrieben ein Parteibuch eine Rolle spielt.

    • OT-Links
      16. April 2020 07:14

      Die Parteien sind immer und überall... ;-)

    • pressburger
      16. April 2020 07:18

      Jeder verstaatlichte Betrieb wird automatisch zum Opfer der Parteipolitik. Ist das eine österreichische Spezialität ? Sicher nicht, aber es geschieht immer dort wo die Linken die Macht an sich gerissen haben. Bestes Beispiel, mit ihren Medien Monopol.

    • OT-Links
      16. April 2020 07:24

      Gegen die Dominanz einer einzelnen Farbe hilf nur, dass alle Farben vertreten sind und zwar in solchen Fällen wie zB auch beim ORF nicht nach dem Wahlergebnis, sondern gleichmäßig verteilt und zwar nicht nur im Aufsichtsrat, sondern bei ALLEN Mitarbeitern auf allen Ebenen. Denn, das steht fest, niemand, absolut niemand ist unparteiisch bzw. objektiv. Es gibt lediglich Anständige und Unanständige, aber man kann in einen anderen nicht hineinschauen. Darum: Bitte die totale Buntfärbung!

    • Bürgermeister
      16. April 2020 07:35

      AUA als Prestige - ernst gemeint? "Ich kann mir eine Fluglinie leisten" ist Prestige? Da würde ich eher mit Forschungsschwerpunkte, eine moderne leistungsfähige Wirtschaft, geringe Bürokratie usw. angeben.

      Die AUA hat nur für den Flughafen Wien Bedeutung (der gehört Wien und NÖ) und als solches fördert man die linke Tasche (die Fluglinie) mit Steuergeld und auf der rechten Tasche (Flughafen) streift man es ein. Das sich ein Hr. Unterberger für so etwas hergibt ist unglaublich.

    • OT-Links
      16. April 2020 07:46

      Ich finde eine eigene Fluglinie stärkt das Nationalitätsgefühl. WIR, verstehen Sie, wir Österreicher sind das. Wir sind doch kein Drittweltstaat. In den von Ihnen angesprochenen Filz muss man natürlich dreinfahren. Alles mit allen Parteien einfärben (besonders die Medien, sonst gibts keine Förderung) und allerhöchste Transparenz, dann wird das noch was.

    • dssm
      16. April 2020 08:42

      "dass eben auch der letzte Hinterwäldler aus Tribstrü die gleiche Versorgung erhält",
      das stimmt so nicht.
      Egal wo, die Hinterwäldler sind schlechter gestellt. In vielen Gemeinden sind die meisten Strassen Privatstrassen! Da zahlen die Bürger erst die gleichen Steuern wie Städter, dann aber die Erhaltung "ihrer" Strasse auch noch.
      Ebenso beim Mobilfunkt, wo ja die Luft allen Österreichern gehören sollte. Das wird teuer versteigert, also eine Vorabsteuer kassiert, anstatt den Zuschlag jenem zu geben, der den besten flächendeckenden Ausbau verspricht.

    • Weinkopf
      16. April 2020 10:27

      @OT-Links, 07:24 Uhr

      Sie halten also eine totale parteipolitische Einfärbung aller staatlicher Institutionen tatsächlich für unabdingbar?
      Verzeihung, aber das ist Unsinn.
      In Ausübung seiner dienstlichen Tätigkeit hat der Beamte (im weitesten Sinn) ausschließlich aufgrund von Gesetzen zu handeln. Er ist in erster Linie den Interessen des Staates verpflichtet und somit dem Allgemeinwohl dienend.
      So jedenfalls die gesetzliche (theoretische) Forderung.
      Dass er privat selbstverständlich über alle Rechte eines Staatsbürgers verfügt versteht sich von selbst.
      Und halten Sie mich bitte nicht für so naiv, dass ich Realität nicht kennen würde.

    • Bürgermeister
      16. April 2020 11:58

      Das mit dem Nationalitätsgefühl schließe ich nicht aus. Was stört ist, dass die Verluste aus dem Betrieb der Fluglinie österreichweit sozialisiert werden, während die Gewinne aus dem Flughafen in den nö. und wr. Parteikassen privatisiert werden.

      Für so etwas bringe ich ganz andere als "nationale" Gefühle auf.

    • Pennpatrik
      16. April 2020 13:08

      Contradictio in adiecto. Ein klassisches Beispiel für einen Widerspruch in sich.

      "... verstaatlichen und dann einmal Manager hineinsetzen, die ganz gründlich durchputzen."

      Putzig.

    • pressburger
      16. April 2020 14:14

      Schon vergessen, die Untergriffe der AUA gegen die Lauda Air. Wäre eine Chance gewesen, eine private Linie in Wien domiziliert zu haben. Aber nein, die Regierung wollte ihre Protegés bei der AUA unterbringen, wollte den Himmel, voll mit rot-weiss-roten Vögeln haben.

    • Hausfrau
      16. April 2020 16:23

      Viele Poster vergessen, dass die AUA zwar vorwiegend Österreicher beschäftigt, aber zu 100% eine deutsche Gesellschaft ist. Wenn dem AUA-Wunsch nach Unterstützung entsprochen wird, gibt es einen Dominoeffekt von hunderten österr. Betrieben, welche in ausländischen Besitz sind.

      Die niedergelassenen Ärzte wollen auch Unterstützung vom Staat, obwohl sie großteils Quartalspauschalen bekommen, so auch für Qu1 und Qu2. Auch bei telefonischer Beratung könnensie mit der Vers.Nummer aus der Patientenkartei ihr Honorar von den Krankenkassen beanspruchen.
      Ich werde auch von der Republik Schadensersatz verlangen, weil ich mich durch die Verordnungen eingeschränkt fühle. :-)

  38. El Capitan
    16. April 2020 02:45

    Die Forderung nach Verstaatlichung ist für Angehörige linker Rezepte zwingend und logisch.

    Das Schwinden der Macht der SPÖ geht ja auf den Verlust staatlicher und staatsnaher Betriebe zurück. Vor allem im Bankensektor ging die Zahl der zu vergebenden Jobs an Günstlinge in fünfstelligen Höhe verloren. Geblieben ist nur der ehemals rote ORF, der sich den Grünen als Schutzpartei an den Hals geworfen hat.

    Nein, sie kapieren es nicht. Sie kapieren nicht, dass Verstaatlichung Stillstand und Wohlstandsverlust bedeutet. Es profitieren nur die Mitglieder einer Parteinomenklatura - auf Kosten des privaten Sektors.

    Der englische Physiknobelpreisträger J. J. Thomson äußerte sich ein Leben lang abfällig über Regierungsbeamte: "Wären die Steinbeilmanufakturen in der Steinzeit verstaatlicht worden, so hätten wir heute überteuerte Steinwerkzeuge und -Waffen, aber niemand hätte die Metalle entdeckt."

    Man gebe den Grünen Jute- und Homöopathiefirmen, nicht aber Banken und Fluggesellschaften. Und die SPÖ? Die braucht nichts mehr. Die hat ohnehin Wien, wodurch mein Mitleid den Bewohnern dieser Stadt gilt.

    • Wyatt
    • pressburger
      16. April 2020 07:20

      Mitleid ist angebracht. Nach den Roten, kommen die Grünen. Die Cholera, wird von der Pest abgelösst.

    • Donnerl?ttchen
    • Konrad Hoelderlynck
      16. April 2020 07:57

      Was, mit Verlaub, hat Homöopathie mit den Grünen zu tun? - Denken Sie nur an die grüne Wiener Patientenanwältin, eine fanatische Kämpferin gegen die Homöopathie. Was verstehen Sie unter "Homöopathiefirmen". Homöopathische Arzneien werden von der gleichen pharmazeutischen Industrie hergestellt wie andere Medikamente.

    • Weinkopf
      16. April 2020 08:37

      El Capitan

      **************!

    • Sandwalk
      16. April 2020 12:37

      @ Konrad H.:
      Novartis, Pfizer, Merck, Bayer & Co machen homöopathische Mittel? Das ist ja was ganz Neues.
      Homöopathische Mittel werden immer wieder mit Naturheilmittel verwechselt, aber Naturheilmittel sind Salbei, Arnika und (für die Erbtante) Amanita phalloides.
      Ich versuche immer, Alkohol auf D30 homöopathisch verdünnt zu konsumieren. Komisch, ich spüre nichts, obwohl das doch extrem wirken müsste. Was mache ich falsch?

    • El Tenente (kein Partner)
      18. April 2020 10:29

      Mi Capitan - tienen razón!

    • Zraxl (kein Partner)
      18. April 2020 10:49

      @El Capitan
      Die Ausage von Herrn Thomson ist schon richtig. Aber man darf auch nicht vergessen, dass dann sämtliche Steinbeile nach der Steinbeilrichtlinie zugelassen wären und auch die RoHs erfüllen würden. Es gäbe dann eben keine Steinbeile aus Granit, weil Granit bekanntlich Uran enthält und damit als radioaktives Material zu bewerten ist! Auch die Entsorgung von Altsteinbeilen wäre dann endlich geregelt, sodass man nicht noch tausende Jahre später irgendwo weggeworfene Steinbeile finden könnte.
      Auch wäre zum Führen eines Steinbeils nach der Steinbeilnutzungsverordnung ein Steinbeilführerschein zu erwerben und die Eintragung ins Steinbeilregister zwingend!
      Sicherheit geht eben vor!

  39. jo
    16. April 2020 02:35

    Aber andersrum gehts auch nicht.
    Ohne Beteiligung nimmt die Lufthansa die 800 Mio dankend entgegen und setzt das AUA Personal trotzdem auf die Straße.

    • OT-Links
      16. April 2020 05:46

      Ja, das ist ein Dilemma.

    • oberösi
      16. April 2020 06:33

      Teile des AUA-Personals genießen Privilegien, von denen die Mehrzahl der braven Idioten, die mit ihrem Steuergeld seit Jahrzehnten dafür aufkommen müssen, Gott sei Dank keine Ahnung.

      Denn ansonsten würden sie vielleicht doch einmal aufwachen und die Politiker, die für die zahllosen Privilegienstadel wie die AUA verantwortlich sind, samt diesem AUA-Personal vielleicht doch einmal mit nassen Fetzen von ihren privilegiengepolsterten Sesseln verjagen. Günstigstenfalls.

    • pressburger
      16. April 2020 07:22

      @oberösi
      Günstlingenfalls ? Ein Fall der Günstlinge ? Hoffen, ist nicht verboten.

  40. carambolage
    16. April 2020 02:17

    Nachdem die AUA-Gewerkschafter bei jedem Streik in der Vergangenheit die Kunden wie Dreck behandelt haben - in Summe standen tausende unschuldige Reisende mit ihren Buchungen stundenlang am Flughafen bzw. mussten unverrichtet wieder nach Hause fahren - , vergönne ich denen keinen Hilfe mit Steuergelder.

    • dssm
      16. April 2020 08:49

      Streiks habe ich nie begriffen. Wenn mir etwas nicht passt und ein Gespräch nichts bringt, dann wechsle ich doch einfach das Unternehmer.

    • Rau
      16. April 2020 09:35

      kommt auf die km an, wo das nächste Unternehmen ist.

    • Gandalf
      16. April 2020 14:17

      @ dssm:
      Vor allem Streiks in der Luftlinien- Welt sind völlig unverständlich: Die bestbezahlten, bestgehätschelten und beste Pensionen erwartenden Luxus- Bediensteten von Dienstleistungsunternehmen, die sich auf ihren Sozialstatus noch dazu weiß Gott was einbilden, sind unzufrieden? Na dann, schmeissen wir sie halt hinaus. Und die "Chefstewardess" wird sich wundern, wenn sie an der Supermarktkasse nicht nur viel, viel weniger verdient, sondern auch so behandelt wird, wie sie es ihr offenbar gebührt.

  41. machmuss verschiebnix
    16. April 2020 02:06

    Sorry - gleich am Anfang ein OT, aber das muß ich los werden:

    In den USA verwirft die Coronavirus Task Force das Gates'sche Vorhersage-Modell für Corona-Infektionen - Ab Mai soll die Wirtschaft wieder anlaufen.

    https://www.shiftfrequency.com/surgeon-general-jerome-adams-drops-gates-cdc-who-model-video/

    . . . und jetzt geht Trump auf die WHO los:
    https://www.thegatewaypundit.com/2020/04/just-president-trump-halts-us-funding-review-conducted-video/

    • machmuss verschiebnix
    • pressburger
      16. April 2020 07:28

      Trump überlässt es den Gouverneuren die Lockerung zu übernehmen
      Was macht Newsom, der Sozialist als Gouverneur von Kalifornien. Will illegale Immigranten mit 125.000 Dollar unterstützen.
      Weiter von den linken Medien als Nachricht unterdrückt. Weitere erfolgreiche Behandlungsserien mit Hydrochloroquin. Passt nicht ins linke Schema. Die Epidemie als Vorwand für die Verbote, wird noch weiter künstlich beatmet.
      Komplizenschaft der WHO mit China. Verschweigen der Mensch zu Mensch Ansteckung.

    • Wyatt
      16. April 2020 08:37

      @ pressburger
      ******

    • Sensenmann
      16. April 2020 11:48

      Kluge Leute orientieren sich an der Realität. Dumme an Modellen.
      Wenn Modell und Realität nicht zusammenpassen, Pech für die Realität.
      So denken die linken Ideologen immer. Ob Corona, Schweinegrippe, Rinderwahn oder Klima.
      Auch bei uns hat der Bundesmaturant ja getönt, es werde noch zur Überforderung des Spitalswesens kommen und hunderttausend Tote geben. Das war vor 17 Tagen...

      Da kommt gar nix mehr, aber der echte Piefke und der Östertrottel glauben ihren Regierungen alles.
      Da dürfte offenbar sogar der Yankee klüger sein...

    • Sensenmann
      16. April 2020 11:50

      @machmuss verschiebnix

      Bin gespannt, wann unsere "Experten" und die die Hysterie befeuert habende Afterjournalle der Junta dran kommen. Irgendwann fliegen die Lügen auf.

    • pressburger
      16. April 2020 14:17

      @Sensemann
      Wie wahr. Die Dummen glauben an Modelle, Wie sich die Bilder gleichen. Klimamodelle, Waldsterbensmodelle, CO2Modelle, Stickstoffmodelle, Fleischessermodelle, Flüchtlingsmodelle, Virusmodelle. Erdrückt von Modellen.





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