Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Die Opposition: Es gibt ein Leben nach der Intensivstation

Lesezeit: 9:00

Fast alle haben wir an der Pandemie sowie der dadurch ausgelösten Panik zu leiden. Darunter leidet vor allem der wirtschaftliche und rechtsstaatliche Zustand der Republik sehr. Aber drei konkrete Bevölkerungsgruppen sind dabei besonders bemitleidenswert. Das sind erstens all jene, die in einer schwereren Form an dem Virus erkrankt sind; ihnen geht es etliche Wochen lang sehr schlimm, auch wenn sie fast alle überleben. Zweitens all jene, deren berufliche Existenz kollabiert oder schwer beschädigt ist; für sie geht es materiell wie psychologisch um weit mehr als um ein paar Tausend Euro Verlust. Und drittens die politische Opposition: Sie bekommt aus mehreren spannenden Gründen derzeit überhaupt keine Luft.

Dabei ist ihre Lage nur kurzfristig so katastrophal. Langfristig könnte sie schon wieder deutlich besser dastehen, wenn sie die ärgsten Fehler vermeidet.

Vorerst gibt es allerdings für Rot/Blau/Pink nur einen einzigen Trost: Derzeit geht es praktisch allen Oppositionsparteien weltweit schlecht. Die Regierenden haben mit ihren Maßnahmen und Auftritten rund um die Uhr Bildschirme, Radios und Zeitungsinhalte erobert. Das nützt ihnen, fast egal, was sie konkret dabei verkünden.

Denn solange die große Mehrheit der Menschen in der Corona-Infektion eine alles andere überragende Bedrohung sieht, braucht die Regierung im Grund nur den Eindruck zu erwecken, dass sie diese Bedrohung genauso sieht und entschlossen dagegen ankämpft. Selbst wenn oppositionelle Kritik in vielen Details richtig sein könnte, werten viele Menschen diese derzeit nur als Parteigekläffe und Dolchstoß gegen den entschlossenen Abwehrkampf.

Die Regierung betont genau aus diesem Grund in ihren Auftritten ständig die Bedeutung von "Gemeinsamkeit". Sie adressiert gekonnt die Sehnsucht der Menschen nach einer entschlossen handelnden Führung in der Stunde der Not. Nicht einmal die vielen Kontroversen und Widersprüche unter den sich äußernden Experten können diese Sehnsucht relativieren.

Jene, die sagen "Nicht überreagieren" und "Nicht durch den totalen Corona-Krieg alle anderen Probleme und Herausforderungen aus den Augen verlieren, wo es ja oft ebenfalls um Leben oder Sterben geht", haben den Kampf um die öffentliche Meinung vorerst total verloren. Denn wenn sich die Menschen vor nichts anderem so sehr wie vor diesem Virus fürchten, dann ist automatisch jener Sieger, der den Kampf gegen das Virus anführt. Und die Opposition kann da ja per definitionem gar nicht kämpfen, nur zuschauen.

Fast alle Regierungen der Welt haben erkannt, dass sie jetzt im Grund nur zweierlei tun müssen:

  • Den Eindruck unablässigen Kampfes gegen das Virus zu erwecken, unabhängig von der Richtigkeit aller dabei gesetzten Maßnahmen, wobei parteipolitisch ein Zuviel fast nie schaden kann, ein Zuwenig zumindest in Einzelfällen;
  • Dafür zu sorgen, dass möglichst lange das Gefühl der Angst am Leben bleibt, was in den Menschen auch möglichst lange das Gefühl verstärken wird: Ich überlebe nur, weil mich die Regierung schützt.

Natürlich heißt das nicht, dass die Regierungen das Virus absichtlich verbreitet hätten. Natürlich war man ehrlich besorgt und total unsicher, was die Krankheit wirklich bedeutet. Aber im Laufe der Krise erkannten immer mehr Regierungen, wie hilfreich diese skizzierte Doppelstrategie für den eigenen Machterhalt ist. Schließlich ist wohl jeder Politiker vor allem anderen an einem interessiert: daran, an der Macht zu bleiben (beziehungsweise an diese zu kommen). Das gilt auch für Diktaturen, die genauso wie demokratische Regierungen Probleme hätten, würden die Menschen glauben, die Machthaber vernachlässigen ihre Aufgaben.

Die Regierungen haben dabei einen entscheidenden Verbündeten: Das sind die Medien. Auch diese haben erkannt (meistens schon lange gewusst), wie sehr Emotion und speziell Angst quotenfördernd sind. Denn würden Menschen nur aus rationalem, nicht auch aus emotionalem Interesse Zeitungen lesen und Nachrichten hören, dann wären die Zahlen der Zeitungsleser und TV-Konsumenten viel niedriger.

Unter allen Emotionen lässt sich die Angst am leichtesten hochschrauben. Freude und Jubel würden zwar genauso auflagenfördernd wirken, aber die lassen sich viel schwerer künstlich schüren. Angst funktioniert dagegen fast immer, sind die Medien auf Grund ihrer Erfahrungen überzeugt. Ob es nun um die Angst vor einem angeblichen Hitzetod der Erde oder einem angeblichen Virentod der Menschheit geht.

Damit ergänzen einander die Interessen von Regierungen und Medien perfekt. Zusätzlich ist die ökonomische Abhängigkeit der Medien von der Regierung rapide gewachsen. Wenn selbst in Corona-Zeiten nur noch ein Drittel der Österreicher für die ORF-Zwangsgebühren eintritt, wenn etliche Zeitungen ohne Regierungsgeld an Corona sterben müssten, dann festigt das die Allianz Regierung-Medien noch viel fester.

Dagegen haben die Oppositionsparteien derzeit extrem schlechte Chancen. Egal was sie tun.

Sie werden kaum wahrgenommen, von den Medien nicht und von den Bürgern noch weniger. Sie haben in Österreich bisher auch keinen wirklichen Angriffspunkt gefunden, wo sie punkten hätten können. Es ist einfach nur lächerlich, worüber sich derzeit alle drei Oppositionsparteien am meisten aufregen: Das ist das Gerücht, dass man zu Veranstaltungen nur dann Zutritt bekommen könnte, wenn man eine App am Handy hat, die später verständigen kann, wenn man jemandem zu nahe gewesen ist, der dann positiv getestet wird.

Erstens scheint die Absicht, eine Veranstaltungsteilnahme an eine solche App zu knüpfen, ohnedies nicht zu bestehen. Zweitens wäre verstärkter Druck zur Nutzung einer solchen App aber auch durchaus eine sinnvolle Sache. Denn drittens ist die Datenschutz-Paranoia nur noch nervend und lächerlich im Vergleich zu den massiven Verletzungen von Grundrechten durch die Regierung und zu den schweren wirtschaftlichen Schäden durch die Virus-Angst. Diese Schäden sind tausendmal schlimmer und realer als die befürchtete Datenschutzverletzung. Obwohl diese sogar helfen könnte, sowohl die grundrechtlichen als auch wirtschaftlichen Schäden zu mildern.

Wenn die Opposition also ausgerechnet in der App-Panik den Ausweg aus der politischen Sackgasse zu finden glaubt, dann zeigt sie, dass ihr derzeit völlig das politische Gespür fehlt.

Gravierende Mängel findet man aber auch, wenn man den Zustand der einzelnen Parteien näher analysiert:

Die SPÖ wird immer mehr zum ideenarmen Nachahmer der Grünen ohne eigene Identität. Sie rutscht damit in die gefährlichen Schmidl-Schmid-Falle. So geht sie ausgerechnet jetzt mit Klimaschutzforderungen spazieren - obwohl ihre (einstigen?) Wähler in der Arbeiterschaft genau das gegenteilige Interesse haben: nämlich, dass die Fabriken wieder arbeiten und sie selbst wieder Geld verdienen können. Zugleich hat die einstige alternative Hoffnungsfigur der Roten, der Burgenländer Doskozil, mit seiner skurrilen 15-Kilometer-Verordnung (wer weiter weg wohnt, darf nicht zum Neusiedlersee), für enorm viel böses Blut gesorgt. Die Sozialdemokraten haben jedenfalls nie gewagt, den liberalen Weg ihrer schwedischen Parteifreunde auch nur andeutungsweise anzudenken, die möglichst wenig Einschränkungen verhängen. Überdies schwebt über der Partei das Damoklesschwert der eingefrorenen Mitgliederabstimmung über Parteichefin Rendi-Wagner, die sie selber fahrlässigerweise angesetzt hat, deren Auszählung aber dann groteskerweise ausgesetzt worden ist. Was aber auch nicht ewig so gehen kann.

Die Freiheitlichen haben ebenfalls für die Menschen kein spezifisches Corona-Profil gewonnen. Sie haben allzu künstlich mehrmals die Pandemie mit ihrem Zentralthema Migration zu verquicken versucht – und sind damit eher ins Luftleere gestoßen. Ganz besonders gilt das seit den ersten Berichten, dass sich afrikanische Migranten von Schleppern wieder zurück in ihre Heimat bringen lassen (sie tun das aus zwei Gründen: im Glauben, dass Corona ein spezifisch europäisches Problem wäre, und wegen der Erfahrung, dass sie in der Krise keine Chance auf irgendwelche Jobs haben). Überdies leiden die Freiheitlichen nach wie vor nicht nur an Ibiza, sondern auch daran, dass gerade ihr Wählerspektrum, das sich immer stark an einzelnen Spitzenpersönlichkeiten orientiert hat, derzeit zwischen den Herrn Hofer, Kickl und Strache recht orientierungslos herumirrt.

Und auch die Neos haben kein erkennbares Profil gefunden. Sie haben sich überdies dadurch als instinktlos erwiesen, dass sie mehrmals während der Corona-Krise Initiativen zugunsten(!) der "Flüchtlinge" gestartet haben.

Alle drei Oppositionsparteien leiden überdies darunter, dass Sebastian Kurz zweifellos eines der größten politischen Kommunikationstalente der Nachkriegszeit ist. Ich habe gerade erst mit einem Freund lange diskutiert, mit wem er vergleichbar ist. Wir fanden nur die Namen Kreisky, Haider und Grasser in der gleichen Topliga. Wolfgang Schüssel war zwar wahrscheinlich allen in Hinblick auf verantwortungsbewusste Politik überlegen, aber eben kommunikationsmäßig eine Stufe darunter.

Die Damen Rendi-Wagner und Meinl-Reisinger jedoch stehen in allen Aspekten des politischen Handwerks gleich mehrere Stufen darunter, ebenso die drei Genannten aus dem freiheitlichen Eck.

An diesen personellen Konstellationen dürfte sich auch nicht so schnell etwas ändern. An den politischen hingegen sehr wohl. Denn ab jetzt werden mit großer Wahrscheinlichkeit von Woche zu Woche die Angst und damit die Zustimmung zur Regierung schrumpfen. Die Angst wird schon deshalb schrumpfen, weil sie das immer nach einer Zeitlang tut (außer psychisch Kranken gewöhnen sich die meisten an schlimme Bedrohungen). Und weil gleichzeitig die gewaltigen Nachteile und Kosten der Virus-Bekämpfung von Tag zu Tag deutlicher werden.

Wenn eineinhalb Millionen Österreicher binnen weniger Wochen den Arbeitsplatz ganz oder weitgehend verloren haben, wenn deutlich wird, dass ab Sommer reihenweise der Konkurs-Tod seine Opfer holen wird, wenn all die gewaltigen Schäden an Rechtsstaat und Volkswirtschaft klar werden, wenn sich zeigt, dass der Lockdown an anderen Fronten auch sehr viele Todesopfer fordert, dann wird bei sehr vielen die Ablehnung der Regierungspolitik steigen. Dann wird in der Bevölkerung die Angst vor den gewaltigen Folgen des Corona-Lockdowns und der Zorn darüber größer werden, als es die Angst vor dem Virus selber gewesen ist.

Diese wird ständig sinken. Sei es, weil die Maßnahmen der Regierung geholfen haben. Sei es, weil angesichts der globalen Gleichzeitigkeit der Sommer vielleicht doch - entgegen vielen Expertenaussagen - wie bei jeder Grippe hilft, sei es, weil sich herausstellt, dass interessanterweise überall die Pandemie nach maximal zweieinhalb Monaten deutlich abklingt, egal welche Strategie ein Land befolgt.

Und endgültig wird die Stimmung einbrechen, wenn die Regierung vom Sparen oder gar Steuernerhöhen reden muss. Sie versucht das zwar derzeit total zu vermeiden. Aber irgendwann wird sie das tun müssen. Es ist ziemlich unklar, ob sie das Thema bis nach den Wiener Wahlen unter der Tuchent halten kann, wie sie das vermutlich will. 

Erste Anzeichen für ein Bröckeln der Stimmung gibt es bereits jetzt. Die "Gemeinsamkeit!"-Begeisterung sinkt erstmals bei einerUmfrage, und die Kritik an der Regierung steigt langsam, auch wenn die Begeisterung für Sebastian Kurz und sein Team vorerst noch deutlich überwiegt.

Wenn dieser Prozess, wie zu erwarten, weitergeht, dann wird die Stunde der Opposition beginnen. Dann begänne sie zumindest, wäre die Opposition gut aufgestellt.

Mit absoluter Sicherheit wird es wegen Corona daher auch keine vorgezogenen Neuwahlen geben. Diese Idee ist bloß schwachsinniges Produkt virtueller Stammtische der politiknahen Szene. Für Neuwahlen fehlt derzeit jeder Grund: Koalitionsintern funktioniert es viel zu gut. Und vor allem weiß Sebastian Kurz, dass sein eigenes demoskopisches Hoch ein Ablaufdatum hat. Nur wegen guter Umfragen vom Zaun gebrochene Neuwahlen gehen fast immer schief, weil das die Wähler durchschauen.

PS: Wenn es noch ein paar solche Aktionen gibt, wie die der Lehrergewerkschaft, dann könnte sich die Solidarisierung mit der Regierung sogar noch länger halten. Die Lehrer regen sich nämlich allen Ernstes jetzt darüber auf, dass sie nicht an den beiden Freitagen nach den beiden Donnerstagfeiertagen schulfrei haben werden, wenn es ab Mitte Mai nach zwei Monaten endlich wieder ohnedies reduzierten Schulunterricht geben wird. Für diesen absurden Gewerkschaftsauftritt fehlt mit absoluter Sicherheit 95 Prozent der Österreicher jedes Verständnis. Haben doch schon die meisten dafür kein Verständnis, dass nach zweimonatiger Unterbrechung des regulären Schulunterrichts die neunwöchigen Sommerferien nicht einmal um ein oder zwei Wochen verkürzt werden können.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2020 03:50

    Vor allem erkennt man jetzt sehr deutlich, dass die Schwarzen sehr gut mit den grünen Bolschewiken können, ganz so, als ob sie füreinander geschaffen seien. Kurz hat auch gar keine Absicht, die Grünen zu entzaubern, so wie er das bei den Blauen gemacht hat. Zwar gäbe es bei den Grünen genug Skandale, die weit über irgendwelche Rattengedichte oder Stacheldrähte um Flüchtlingsheime hinausgingen, die sogar das Ibiza-Video in den Schatten stellen könnten, doch interessiert es den Hrn. Kurz überhaupt nicht, die Grünen dafür zur Verantwortung zu ziehen. Viel wichtiger war es für den Hrn. Kurz, die Agenda von G. Soros weiterzuführen. Hier ist es klar, wie die Weichen gestellt sind, sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene. Hier geht es darum, den sog. rechtspopulistischen Parteien maximal zu schaden, die durchaus vermeidbare Migration zu legalisieren und jede Kritik daran zu kriminalisieren.

    Auch der Klimaschutz passt den Schwarzen sehr gut ins Konzept. Nicht nur, dass die Fr. Köstinger eh schon immer für den sinnlosen Klimaschutz eingetreten ist, sind die Schwarzen jetzt dahinter gekommen, dass man mit Angst gut Politik machen kann, wobei es völlig egal ist, ob sich die Menschen vor Viren oder dem Hitzetod fürchten.

    Man kann es nicht oft genug wiederholen. Wer bei der letzten Wahl Schwarz gewählt hat, hat den grünen Bolschewiken zur Macht verholfen. Viele haben das ursprünglich nicht geglaubt, aber es ist so.

    Ich persönlich halte die Situation für irreparabel. Der wirtschaftliche Crash wird mit Gewissheit folgen. Wenn es einmal eine kritische Anzahl an Menschen geben wird, denen der steuerbegünstigte Ankauf von Aktien auf den Kopf fallen wird, wenn es einmal genug Menschen geben wird, die sich das Heizen mit Ökostrom nicht mehr leisten können und darauf angewiesen sind, Mistkübeln nach Verwertbaren zu durchforsten, dann wird es wirklich scheppern, vielleicht ganz genauso so, wie im Jahr 1793.

  2. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Hoelderlynck
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2020 03:20

    Die Zustimmung weiter Bevölkerungskreise zu den Maßnahmen dieser Regierung hängt davon ab, wie sehr es den Akteuren gelingt, die Angst am Köcheln zu halten. Anfängliche Versuche sind schon sichtbar. Dazu zählen die Nachrichten von der drohenden Tschernobyl-Wolke bis zur angeblich zu erwartenden "noch schlimmeren" CORONA-Welle im Herbst. Die österreichische wie auch andere Regierungen samt EU haben keine Absicht, den Abbau der demokratischen Grundrechte zu stoppen. Unter anderen hat das Minister Anschober klar und deutlich geäußert, indem er die Fortsetzung des Kurses nach CORONA wegen des so genannten Klimanotstandes laut angedacht hat. Ich bin überzeugt, diese Regierung wird einem Abbröckeln der Zustimmung aus der Bevölkerung nötigenfalls mit neuen - subtileren, psychologischen - Zwangsmaßnahmen entgegenwirken. Es bleibt abzuwarten, was diverse Verfassungsklagen u.d. bringen, doch hege ich wenig Hoffnung, dass die Gesetzesbrüche rückgängig gemacht werden, im Gegenteil.

    Die Oppositionsparteien haben nur die Chance, die wahren Absichten hinter dieser "P(l)andemie" (das Wort muss ich jetzt einfach klauen) zu entlarven und diese Regierung bloß zu stellen. Das geht natürlich nur mit einer klaren Strategie ohne parteipolitische Kleingeisterei. Dass dies theoretisch möglich ist, zeigt das Gedankenspiel: Wie wäre alles verlaufen, hätte CORONA Österreich unter einer schwarz/blauen Regierung angetroffen. Grüne, Rote, NEOS und die Medien hätten die Regierung wegen derselben Maßnahmen fix und fertig gemacht. Das wirkliche Problem erscheint mir, dass kaum jemand in der Opposition wirklich die Sache an sich bekämpfen will, sondern bloß darunter leidet, nicht selbst am Drücker zu sein.

    Die einzige Chance sehe ich nicht bei den bekannten Oppositionsparteien (die ja das System an sich nicht anzweifeln), sondern in einer schlagkräftigen und intelligenten Opposition "von außen", jenseits parteipolitischer Erbsenzählerei. Allen voran gehören Antidemokraten wie die GRÜNEN oder die EU schonungslos entlarvt, sonst erwachen wir eines Tages in einer Diktatur mit Planwirtschaft neu und staatlich verordneten Lebensformen, und dann will's wieder keiner gewesen sein. Und nur, weil man von den Sozialisten nicht viel hört, muss man ihnen nicht gleich vertrauen...

  3. Ausgezeichneter KommentatorRau
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2020 06:46

    OT
    Man redet immer noch über ein Skandalvideo, aber dass im Justizministerium eine Dame sitzt, die in ihren Referenzen eine Anwaltskanzlei aufweist, die an einem satten Steuerbetrug von derzeit geschätzten 40Mrd verwickelt ist, muss ich hier in den Kommentaren (@dssm) erfahren?!! Was läuft hier?

  4. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2020 05:49

    Ich bin gegen diese APP, die jeden auf Schritt und Tritt kontrollieren soll. Sie ist die Vorstufe zu einem implantierten Chip. Warum der Autor hier so sehr auf einer Linie mit Sobotka ist, der die Bürger am liebsten bis aufs Klo überwachen möchte, ist mir ein Rätsel. Aber gut, er hat ja auch die EU und den Euro propagiert und empfohlen, Karas zu wählen.

    Ich wäre der Opposition sehr dankbar, wenn sie sich in diesem Fall ausnahmsweise nicht kaufen ließe.

    Weiters soll sie sich für einen raschen Abbau der Beschränkungen einsetzen. Es gibt in Österreich lt. Ministerium derzeit ca. 2.300 angebliche Covidkranke, Tendenz sinkend - ca. 50 Neuinfektionen und ca. 200 Genesende am Tag. Das ist nicht mal eine Epedemie!

    Meiner Ansicht nach reichen die Abstandsregeln gegenüber Fremden und die Hygiene. Wer möchte, kann auch jederzeit eine Maske tragen. Die Panik wird aber weiter geschürt und das ist kein gutes Zeichen. Das bedeutet, die Regierung möchte eine Diktatur errichten. Die Opposition ist jetzt gefragt. Besonders käme es jetzt auf die Sozis an, denn die Freiheitlichen alleine erreichen nichts.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2020 10:32

    Wie einst der Völkische Beobachter und die Wochenschau verkünden derzeit die Medien die gewonnenen Schlachten unserer Regierung im Krieg gegen Corona.
    Doch was haben wir wirklich gewonnen? Der Nebel über den rauchenden Trümmern der Wirtschaft beginnt sich erst jetzt langsam zu lichten und anstatt, dass bald "jeder von uns einen Corona-Toten" kennt, kennt jeder von uns einige Corona-Kurzarbeiter oder Arbeitslose (oder ist gar selbst betroffen). Ob diese gewaltigen Verwüstungen den vordergründigen Nutzen (weniger Corona-Tote) rechtfertigen, ist sehr zweifelhaft. Denn multimorbide über 80jährige (Durchschnittsalter der Corona-Toten selbst in Italien = 80 Jahre!) werden dadurch den Tod nicht besiegen. Die zerstörten Unternehmen und bankrottierten Unternehmer werden aber nicht so schnell wieder auferstehen. Wo überhaupt noch dichter Pulverdampf auf dem Schlachtfeld liegt, ist bei den bereits Immunisierten. Plötzlich will unser Gesundheitsministerium doch keine flächendeckenden Antikörpertests mehr. Befürchtet man nach den Testergebnissen im Südtiroler St. Ulrich (wo herauskam, dass bereits 50% der Bevölkerung Antikörper gegen CoVid hatten) etwa, dass es in Österreich genauso sein könnte und die drastischen Maßnahmen dadurch erst recht als überzogene Reaktion auf eine "Panische Grippe" erscheinen?
    Ja, noch dröhnt die Endsiegpropaganda aus den Medien. Aber der Feind lässt sich nicht dauerhaft besiegen und unterschreibt keine Kapitulationsurkunden. Das Heer der dafür Versehrten, Invaliden und dem wirtschaftlichen Heldentod Gestorbenen wächst jedoch unaufhörlich und wird sich nicht dauerhaft ruhig stellen lassen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2020 06:30

    Dr. Unterberger schreibt:

    " Und endgültig wird die Stimmung einbrechen, wenn die Regierung vom Sparen oder gar Steuern erhöhen reden muss. "

    Davon wird doch schon seit Jahren geredet und auch danach gehandelt, während man angebliche "Flüchtlinge" massenweise ins Land holt und auf Steuerzahlerkosten voll alimentiert. Begangene Straftaten dieser Leute werden kaum geahndet und die Urteile sprechen jeder Gerechtigkeit Hohn. Kritik daran ist nicht erlaubt, da wird sofort die Nazi- und Rassismuskeule ausgepackt, sogar Strafen drohen :-(
    Wohingegen man dzt. beim autochtonen Bürger rigorors durchgreift, siehe dazu auch den Gastkommentar von Frau Sabine Gritsch:

    https://www.andreas-unterberger.at/2020/04/wenn-alle-so-beschftigt-sind-menschen-zu-erschrecken/

    Dafür wurde beim Gesundheits- Bildungs- Sicherheitswesen gespart was das Zeug hält.
    Für Alte hatte man gar nichts übrig, in Pflegeheimen herrscht nach wie vor eklatanter Mangel an diplomiertem Personal, Mütter müssen in kürzester Zeit nach Geburt eines Kindes arbeiten, um ihre Existenz zu sichern... usw. usf.

    Nichtsdestotrotz ist die Stimmung noch immer nicht eingebrochen - ganz im Gegenteil, jene Partei, die die meiste Verantwortung dafür trägt, wurde sogar mit Mehrheit gewählt. Ein Parteiführer, der das Blaue vom Himmel verspricht um danach die Schwärze der Hölle kosten zu lassen.

    Doch vielleicht erwachen jetzt doch einige angesichts der extremen Arbeitslosigkeit, der vielen Betriebe die vor dem Aus stehen und der Erkenntnis wie schamlos man belogen wird, wenn es nicht schon längst zu spät ist.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2020 18:31

    Erstaunlich, DAS auf orf.at zu finden---in Deutschland wurde diese Strategie der Regierung, unter der Bevölkerung Angst und Schrecken vor dem Corona-Virus zu verbreiten, bereits in der Vorwoche bekannt:

    "Ein Sitzungsprotokoll der Coronavirus-Taskforce von März, das nahelegt, dass die Regierung die Angst der Bevölkerung vor einer Infektion mit dem Coronavirus bewusst bestärkt haben könnte, schlägt hohe Wellen. Die Opposition zeigte sich empört über „eine Politik der Angst“. Das Kanzleramt relativierte die Aussagen, auch ein Mitglied des Expertenstabs rückte zur Verteidigung aus. In Deutschland gibt es Belege für ähnliche Überlegungen.

    https://orf.at/stories/3163480/

    "Um die „gewünschte Schockwirkung“ zu erzielen, heißt es etwa: „Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst.“ Dem Glauben, dass Kinder kaum betroffen seien, wird entgegengehalten: „Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z. B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“"

    Das ist geradezu teuflisch!

    Bin schon neugierig, was heute die ZIB1 daraus macht!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfrenkel
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2020 12:25

    Kurz und Freunde(weltweit),die sich der angstbasierten
    Coronasache bedienen,brauchen die Medien.Ohne die gibts das Problem Corona gar nicht und die "Grippe"-- Wintersterblichkeit bliebe(bleibt sowieso) unverändert.Daß sich die Staatenlenker der Medien bedienen kann nicht verziehen werden.Die Presseförderung muß beendet werden. Der Staat gehört zurückgebaut.Das heßt 50 % weniger Mittel und .....


alle Kommentare

  1. sentinel (kein Partner)
    01. Mai 2020 11:41

    Bis jetzt Hr. A. U. habe ich ja geglaubt, dass Sie nur ein konservativer - und somit gefährlicher - Manipulator wären. Aber Wolfgang Schüssels Politik als verantwortungsbewusst zu bezeichnen.... also ich bin davon überzeugt, dass Sie diesen Wahnsinn ernst meinen! Unter diesem Schüssel wurde nicht nur ganz ohne Volksabstimmung der Euro eingeführt - was uns noch teuer zu stehen kommen wird -, sondern (vermutlich) auch erstmals irgendwelche selbstverliebte Schnösel, ohne Lebens- und Berufserfahrung, in verantwortungsvolle Ämter gehievt. Bei der ÖVP scheint das ja mittlerweile zum Erfolgsrezept geworden zu sein, siehe "Schulsprecher" Kurz als BK. Geht natürlich nur mit Vollidioten als Wählern.

  2. monofavoriten (kein Partner)
    30. April 2020 16:16

    Corona ist eine Farce! Und das dem so ist, beweisen die Zensuraktivitäten in den sozialen Medien, Google, Youtube, etc.
    Auch in Österreich wird alles, was gegen die propagierte Erzählweise läuft, gelöscht, verboten, ausradiert, als "fake news" gebranntmarkt.
    Dies sind IMMER Anzeichen, dass es sich um Bullshit handelt. Und da das überall so stattfindet, ist es, wie üblich, Gates-Soros-UNO-China-Bilderberg-Bullshit.

  3. McErdal (kein Partner)
    29. April 2020 14:48

    ******Die Kriegsschuldlüge des ersten Weltkrieges*****
    wahrhaftdeutsch.wordpress.com/2017/05/27/die-kriegsschuldluege-des-ersten-weltkrieges/

    Auszugsweise:
    Und so liess sich denn auch Sir Peters Chalmers Mitchell in einem Artikel in der Saturday Review vom 1.2.1896 zu der ersten Kampfansage hinreißen:
    „Wäre morgen jeder Deutsche beseitigt, es gäbe kein englisches Geschäft, das nicht sofort wüchse… Machet euch fertig zum Kampf mit Deutschland, denn Germania est delenda.“

    Germania est delenda. Deutschland wird ausgelöscht.

  4. fewe (kein Partner)
    29. April 2020 13:24

    Nein, eine App wäre eine Katastrophe und nicht hilfreich. Die würde dann freilich bei jeder Grippewelle eingesetzt werden und sowieso als Zugangsberechtigung voraussetzung werden. Jeder Veranstalter und jeder gastronomische Betrieb kann sich seine Gäste aussuchen und z.B. bestimmen, dass zum Schutz aller Gäste belegen müssen, dass keine Ansteckungsgefahr von ihnen ausgeht. Dazu braucht man garkein Gesetz. Das machen willfährige Unternehmer ganz von selbst, wenn sie wegen "Unterstützung der Volksgesundheit" irgendwie bevorzugt werden.

    Diese App wäre nur ein weiteres Überwachungsinstrument.

    Am Sichersten wäre es freilich, wenn man alle daheim ankettet. Da gibt es auch keine Kriminalität.

  5. Christian Peter (kein Partner)
    29. April 2020 12:03

    Die ,Stunde der Opposition' wird in einem Land wie Österreich niemals kommen, denn es existiert in Österreich keine parlamentarische Opposition, die Programme der parlamentarischen Parteien sind inhaltlich kaum voneinander zu unterscheiden - nichts als ein politischer Einheitsbrei. Am besten wäre es, wenn die Uraltparteien ÖVP, SPÖ, Die Grünen und die FPÖ eine Einheitsregierung bilden, dann können wir auf teure Wahlen und die tagtäglichen politischen Schaukämpfe dieser parasitären Parteien verzichten.

    • fewe (kein Partner)
      29. April 2020 13:35

      So richtig bewusst ist mir dieses System der repräsentativen Demokratie bei Libyen geworden. Nach der Niederschlagung von Ghaddafi wurden aus den "Rebellen" mehrere Parteien gegründet. Egal, wen man wählt, man wählt immer die "Rebellen".

      Es geht im Grunde leider nur darum, welcher Flügel - und damit welche Freundeskreise innerhalb der Einheitspartei - an den Futtertrog kommen. Es ist also nur ein Beliebtheitswettbewerb, wer telegener ist und wer schlagfertig aus "Wettreden" hervorgeht und damit unterhaltsam ist.

      Eine wirkliche Demokratie ist eine repräsentative Demokratie leider nicht. Man hat ja jetzt gesehen, wie - zumindest bislang straflos - die Verfassung verhöhnt und ignoriert wird.

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. April 2020 14:04

      @Fewe

      Ganz genau. Politische Parteien sind die Totengräber der Demokratie. Am besten wäre eine Parteienverbot, politische Ämter sollten im Losverfahren an geeignete Bewerber auf Zeit vergeben werden, wie ehemals in der griechischen Antike. Dann können wir auf Wahlen verzichten und statt parasitäre Parteien bzw. Volksvertreter regiert wieder das Volk.

    • fewe (kein Partner)
      29. April 2020 15:00

      @Christian Peter: Ja, so viel ich gehört habe, steht auch in der Verfassung nichts von Parteien. Ich kenne die Verfassung nicht so genau. Bei den NR-Wahlen scheinen die Parteien als "Liste" mit Nummer auf. Ich weiß aber von keinem demokratischen Land in dem es keine Parteien gibt.

      Demokratie wie in der Schweiz wäre schön, obwohl sich das bei denen auch immer mehr verwässert.

    • Der Realist (kein Partner)
      29. April 2020 17:35

      @fewe
      Wie das bei den "Wahlen" in Libyen so ist, kann ich nicht sagen, eines weiß ich aber bestimmt, unterhaltsam sind die Reden von Wastl & Co ganz bestimmt nicht, kommt der Vollhammer ins Bild, schalte ich sofort weg, und Wastl ist meiner Meinung schon immer ein Falschspieler gewesen, nur jetzt lässt er die Drecksarbeit seinen intellektuell harmlosen Mitstreitern und der grünen Bagage machen.

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. April 2020 19:29

      @Fewe

      Demokratie gibt es seit 2500 Jahren, Parteien erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts, also seit 170 Jahren. Die alten Griechen würden sich im Grabe umdrehen, wenn Sie wüssten, was aus der Volksherrschaft geworden ist. In der Antike wurden selbst Ämter in der öffentlichen Verwaltung im Losverfahren auf Zeit vergeben, öffentliche und politische Ämter wurden als Dienst an der Gesellschaft betrachtet und nicht als ein Mittel zur Bereicherung einer Berufspolitiker und Beamten - Kaste, wie wir es heute erleben.

  6. AppolloniO (kein Partner)
    29. April 2020 10:44

    Zum PS:
    Nicht zu vergessen, was Gewerkschaften Hand in Hand mit der AK und der SPÖ sonst noch so treiben um Wähler zu vertreiben.
    Bekanntlich explodieren die Zahlen für Arbeitslose und Kurzarbeiter - also lautet die "logische" Forderung: Auch deren Unterstützungsgelder müssten erheblich angehoben werden. Wann merken die, dass diese Art von Wählerkauf nichteinmal mehr im Gemeindebau funktioniert?
    Hatte das schreckliche rote Dreigestirn außer Hannes Androsch jemals einen Kopf der "OEKONOMIE" buchstabieren konnte?

  7. Der Realist (kein Partner)
    29. April 2020 10:36

    Da ja so gut wie alle Medien auf Regierungslinie sind, ist die die Opposition aktuell abgemeldet. Dazu kommen noch offene Personalentscheidungen bei den Genossen, und bei den Blauen ist auch nicht ganz klar, wer das Sagen hat. Und die NEOS gibt es halt auch.
    Aber die Zeit der Opposition wird kommen, spätestens wenn Kurz & Co in der Krise nach der Corona-Krise, mit ihrem Latein am Ende sind. Wie wackelig die Koalition auf den Beinen steht, hat man ja jetzt in einigen Bereichen gesehen, vieles war echt amateurhaft, Vollhammer und Hirnschober haben agiert wie Marktschreier, der Burnoutler jedoch bewusst dezent im Auftreten damit seine "Volksschulkinder" nicht erschreckt werden.

  8. Hatschi Bratschi (kein Partner)
    29. April 2020 08:33

    Würde der Sommer dafür sorgen, dass dieses Virus schwächer wird, dann frage ich mich, warum es in Indien ebenso wütet, wie in anderen warmen und teils heißeren Ländern. Afrika steht noch am Anfang. Dort ist fast überall immer Sommer.
    Leute, wir wissen noch viel zu wenig. Nicht an Hoffnungen klammern, die auf bloßen Vermutungen basieren. Üblicherweise gibt es zwei Wellen bei einer Pandemie. Die zweite ist erfahrungsgemäß die bedeutend heftigere. Möge dieser Kelch an uns vorüberziehen. Sich um Betriebe Sorgen zu machen, die nicht mal ein Monat ohne Einnahmen überleben können, ist müßig. Die waren, sind und bleiben hochverschuldete Wackelkandidaten, die der leichteste Wind umhaut. Kein Schaden.

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. April 2020 12:12

      @Hatschi

      Sie arbeiten vermutlich in geschützten Werkstätten, nicht wahr ? Österreich ist ein Land der kleinen und mittleren Unternehmen, mehr als 99,9 % der Unternehmen sind KMU's - wenn diese keine Arbeit mehr schaffen und keine Steuern bezahlen, ist die Republik pleite.

    • La Rochefoucauld
      29. April 2020 13:59

      @Hatschi

      Mit Verlaub, aber Sie haben leider keine Ahnung wovon Sie hier reden. Es sind keine hochverschuldeten Wackelkandidaten. Wenn du die Lohnnebenkosten für x Mitarbeiter jeden Monat stemmen musst und vielleicht in einer Branche mit recht geringen Gewinnmargen tätig bist, dann wird es schnell, aber ganz ganz schnell eng. Das IST ein Schaden. Sind Sie Beamter?

    • fewe (kein Partner)
      29. April 2020 14:51

      Sie haben halt keine Ahnung. Der Gewinn ist oft nur ein paar Prozente vom Umsatz. Wenn der Großteil der Ausgaben für Miete, Leasing etc. und Mitarbeiter weiterläuft, ist es halt nach ein paar Wochen vorbei.

      Wenn es sich bei der Firma um eine Gesellschaft handelt, dann müssten die Gesellschafter zuschießen. Dazu sind sie aber nicht verpflichtet. Man weiß ja nicht, was die Regierung als nächsten Akt plant.

      Viele Firmen existieren nur noch wegen der Mitarbeiter, weil der Betrieb zwar die Gehälter erwirtschaftet, aber kaum Gewinn.

      Jetzt gibt es halt die große Panik, weil das Ergebnis der Maßnahmen nun eine Steigerung auf 1,6 Mio. Arbeitslose und Kurzarbeiter sind.

    • Der Realist (kein Partner)
      29. April 2020 17:53

      Viele dieser "Wackelkandidaten" werden ohnehin bald verschwinden. Es hat ja auch vor Corona täglich viele Pleiten gegeben, medial beachtet werden halt nur die Riesenpleiten von Firmen mit mehreren hundert Mitarbeitern. Für viele Betriebe gibt es schlicht keinen echten Markt, das gilt auch für viele in der Kunst- und Kulturszene die jetzt eben auch jammern, dabei haben die auch bisher von ihrer "Kunst" nicht leben können. Jeder Betrieb, egal wie groß, lebt letztendlich nur vom Konsumenten, werden Produkte oder Dienstleistungen nicht nachgefragt, wird er nicht lange überleben, das gilt auch, wenn es zu viele Betriebe einer Branche gibt.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      29. April 2020 20:13

      @hatschibratschi, schreib doch net so einen Scheiss! Schon die erste Welle hats nur in deiner Fantasie gegeben und jetzt fürchtest dich schon vor der zweiten! Ein Psychiaterbesuch würde nicht schaden. Bevor du noch an deiner Angstpsychose verstirbst oder dich an deiner Maske verschluckst. Ich war heute übrigens in den Mur-Auen bei Mureck Laufen, bin eine dreiviertel Stunde lang keiner Menschenseele begegnet, bis mir mitten im Wald plötzlich ein Maskierter gegenüberstand. Ich habe die Komplettverblödung der Bevölkerung offenbar noch bei weitem unterschätzt.

  9. Solon II (kein Partner)
    29. April 2020 08:27

    Was ich immer schon wissen wollte: woher weiss elfenzauberin, dass BK Kurz die Agenda von Herrn Soros "weiterführt"?
    Gibt es da Informationskanäle die elfenzauberin der Öffentlichkeit verschweigt?

    • Hubsi Kammer (kein Partner)
      29. April 2020 10:21

      Für Oberüberreißer a la votre fason, empfehle ich unbedingt ORF und KRONE zur tagtäglichen und vorallem intensiven Lektüre.
      Lesen bildet........!

  10. unbedeutend (kein Partner)
    29. April 2020 07:33

    Kreisky und Kurz zu vergleichen, ist wirklich interessant.
    Keiner hat so großen Schaden an der 2. Republik verursacht wie Kreisky. Er hat seinen Richter für die Millionen Abtreibungstoten bereits gefunden.
    Kreisky ist wesentlich beteiligt am gesellschaftlichen und moralischen Niedergang unseres Landes.
    Kurz ergänzt diesen Kurs mit der Zerstörung der Wirtschaft und hält in den anderen Bereichen an der von Kreisky vorgegebenen Linie fest.
    Auch Kurz wird seinen Richter finden, auch wenn es noch einige Jahrzehnte dauern wird.

  11. McErdal (kein Partner)
    29. April 2020 07:32

    ****„Missverständnis“ oder doch Christendiskriminierung? Private Treffen zu Ramadan erlaubt*****
    unzensuriert.at/content/99819-missverstaendnis-oder-doch-christendiskriminierung-private-treffen-zu-ramadan-erlaubt/
    Auszugsweise:
    Am Gründonnerstag begründete er dies in einer Aussendung mit folgenden Worten:
    Wir sind noch lange nicht über den Berg, denn das Virus ist nach wie vor mitten unter uns.
    Bodenschwelle statt Berg
    Der Berg dürfte sich als Bodenschwelle herausgestellt haben, wenn nach nur 19 Tagen dieses Verbot nicht mehr gilt, zufällig, wenn die Moslems in Österreich Ramadan feiern wollen.

    +++SELBSTVERSTÄNDLICH HAT NIX MIT NIX ZU TUN++++

    • fewe (kein Partner)
      29. April 2020 15:11

      Das Verbot hat es tatsächlich nie gegeben. Das war Fake-Propaganda der Regierung und der Völkischen Beobachter von Krone bis Standard und Reichsrundfunkamt ORF.

      Das wurde gestern im ORF thematisiert. Armin Wolf hat ganz "auf kritisch" gespielt.

      Es ist auch ein Papier aufgetaucht in dem Kurz maximale Angst zu verbreiten einfordert. Dazu gehört auch das Quarantäne-Theater der ORF-Moderatoren. Als wäre Corona die Pest oder Ebola.

  12. McErdal (kein Partner)
    29. April 2020 06:59

    *******Denkwerk 20-93ö Ziviler Ungehorsam********
    t.me/nachrichtvonmueller/336

    @ Fredo, wir werden ja sehen, was Jalta bringt...

  13. Heimgarten (kein Partner)
    29. April 2020 05:45

    Übrigens: Wenn jetzt die Opposition munter würde, wenn unsere Top-Juristen, die es zweifelsohne gibt, in die Gänge kämen, wenn all das Unfassbare, was in den letzten Wochen passiert ist, als nicht so notwendig erkannt wird, dann dauert der Niedergang vom Herrn Kurz und seiner Vasallen nicht so lange, wie im Artikel postuliert. Angst schlägt immer in Wut um. Hoffentlich ist Herr Kurz bald Geschichte. Wehret den Anfängen.

    • Hubsi Kammer (kein Partner)
      29. April 2020 10:32

      Grundsätzlich bin ich voll ihrer Meinung, sehe jedoch in unseren linksextremen Richtergestalten die größte und unüberwindliche Hürde.
      Weiters ist endlich zu gneißen, daß die sogenannten 3 Säulen der verfaulten Parteiendemoktratie, Exekutive, Legislative und Exekutive letztendlich immer GEGEN das Volk und NUR für ihre Herren und Brötchengeber agieren.
      Vergessend oder verleugnend, daß in Wahrheit eigentlich nur das Volk ihr Herr und Brötchengeber ist.

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. April 2020 12:31

      @Hubsi

      ,Exekutive, Legislative und Judikative arbeiten immer GEGEN das Volks und für ihre Brötchengeber.'

      Logisch - Beamte verfolgen niemals das Interesse des Volkes, sondern stets ihre eigenen. Eigentlich müsste man Beamten bzw. allen anderen Staatsdienern das Wahlrecht entziehen, weil sie ein (üppiges) Leben auf Kosten der Steuerzahler führen.

    • fewe (kein Partner)
      29. April 2020 15:16

      @Christian Peter: Politiker sind aber keine Beamte. Ich habe mit Beamten eigentlich nie schlechte Erfahrungen gemacht. Sind eigentlich sehr anständig.

      Der einzige Spaß am Beamtendasein ist ein sicherer Job und eine höhere Pension. Aber sonst ist das eher nicht lustig. Wer es denen neidet, hätte ja selbst Beamter werden können.

    • Hubsi Kammer (kein Partner)
      29. April 2020 15:31

      @fewe,
      erschreckend ihre infantile Antwort vom neidvollen Blick auf ein ev. Beamtendasein!
      Beamte sind immer nur willkürliche Büttel der jeweils herrschenden Bonzen.
      Wahrscheinlich glauben sie ja auch an das Märchen vom Schandi als Freund und Helfer des Volkes....!
      Ein Paradebeispiel für den Beweis, daß es eben mit derartig fremdgesteuerten Menschen sein kann, wie es eben ist.

    • Christian Peter (kein Partner)
      30. April 2020 23:32

      @Fewe

      In einem Beamtenrepublik wie Österreich sind Staatsdiener ein großes Problem, es gibt einfach zu viele davon : 20 % der unselbständig Erwerbstätigen sind in Österreich in der öffentlichen Verwaltung beschäftigt und jede 4. Arbeitsstunde (!!!) wird in der öffentlichen Verwaltung verrichtet, so etwas gibt es - außer in Nordkorea und anderen sozialistischen Ländern - in keinem Land der Erde. Bloß wissen das wenige, weil mittlerweile auf Bundesebene sehr viel ausgegliedert wurde und es durch die Doppel- bzw. Dreifachgleisigkeit von Bund / Ländern und Gemeinden weniger auffällt.

  14. Heimgarten (kein Partner)
    29. April 2020 05:34

    Zwei Dinge sind es, die Angst machen: Die faktische Ausschaltung des Parlaments und Verletzung der Grundrechte und die leichte Manipulation der Bevölkerung. Noch vor 3 Monaten wurde erklärt, dass 3 Infizierte Österreich innerhalb kurzer Zeit in ein Seuchengebiet verwandeln. Der ORF war hier sehr hilfreich. Nun haben wir Tausende Infizierte, aber alles ist gut. Ist das Virus sommermüde geworden und mag sich nicht mehr verbreiten? An der Durchseuchung kann es ja nicht liegen. Man kann jeden Tag was anderes erzählen - völlig egal. Einfachste mathematische und statistische Grundregeln wurden einfach über Bord geworfen. Sehr ernüchternd das Ganze.

  15. Undine
    27. April 2020 23:31

    Sehr sehenswert und erfreulich:

    "Habeck in Panik? Umfragewerte der Grünen krachen ein (Top-Thema AN 396)

    https://www.youtube.com/watch?v=MUluJF_ZNm0

  16. Franz77
    27. April 2020 23:21

    Private Treffen sind erlaubt. Ausgangsbeschränkungen gelten nur für öffentlichen Raum, nicht für private Wohnungen.
    Ja, fein. Undine, haben Sie vielleicht eine Idee warum? :-)))))

    https://www.oe24.at/coronavirus/Ministerium-stellt-klar-Private-Treffen-sind-erlaubt/427896533

  17. Franz77
  18. La Rochefoucauld
  19. Undine
    27. April 2020 18:31

    Erstaunlich, DAS auf orf.at zu finden---in Deutschland wurde diese Strategie der Regierung, unter der Bevölkerung Angst und Schrecken vor dem Corona-Virus zu verbreiten, bereits in der Vorwoche bekannt:

    "Ein Sitzungsprotokoll der Coronavirus-Taskforce von März, das nahelegt, dass die Regierung die Angst der Bevölkerung vor einer Infektion mit dem Coronavirus bewusst bestärkt haben könnte, schlägt hohe Wellen. Die Opposition zeigte sich empört über „eine Politik der Angst“. Das Kanzleramt relativierte die Aussagen, auch ein Mitglied des Expertenstabs rückte zur Verteidigung aus. In Deutschland gibt es Belege für ähnliche Überlegungen.

    https://orf.at/stories/3163480/

    "Um die „gewünschte Schockwirkung“ zu erzielen, heißt es etwa: „Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst.“ Dem Glauben, dass Kinder kaum betroffen seien, wird entgegengehalten: „Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z. B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“"

    Das ist geradezu teuflisch!

    Bin schon neugierig, was heute die ZIB1 daraus macht!

  20. Ingrid Bittner
    27. April 2020 18:22

    In Zeiten der Willkürdiktatur bemerkt man auch viele Seltsamkeiten:
    Unternehmer, die ihre Betriebe geschlossen haben, bekamen keine Bescheide - so hört und liest man allenthalben. Der Bad Ausseer Arzt Dr. Eifler, der seine Meinung - die sich nicht mit der der Regierung deckt - veröffentlicht hat, bekam von der Ärztekammer den Drohbrief schon per RSA-Brief, so unterschiedlich geht man mit Mitteilungen an die Betroffenen um.
    Man fragt sich da schon, wie da gewichtet wird. Wenn einer eine unliebsame Persönlichkeit ist, dann wird natürlich der blaue Brief zugestellt, wenn einer oder eine ihre ganze Existenz und die ihrer/seiner MitarbeiterInnen auf's spiel setzen muss, dann gibt's nicht einmal einen Kaszettel.
    Wir, die zu beschützende Gruppe der Alten, über die der Kanzler ja so viel redet, bekam auch keine amtliche Mitteilung. Ich wird mir das aber gut merken und wenn bei der nächsten Wahl wieder ein persönlich adressierter Pensionistenbrief mit leeren Versprechungen kommt, werde ich eine Erklärung einfordern, warum man so verschieden agiert.

    • Hubsi Kammer (kein Partner)
      29. April 2020 10:42

      Na bummm..... mit dieser, ihrer Forderung werden sie aber eine richtige Lawine der Aufrichtigkeit und Erklärung lostreten......!!!
      Die Amtstuben erzittern jetzt bereits angstvoll ob ihrer gewaltigen Aufforderung......!
      Dank solch naivinfantiler Aussagen nur kann es sein, wie es eben ist. Die nächsten runden Tische fallen aus, da sich deren Protagonisten in einem nicht endend wollenden Lachanfall befinden.

    • McErdal (kein Partner)
      29. April 2020 12:02

      @ Hubsi Kammer

      @ Hubsi, was muß noch geschehen, damit sie es (alle) gneißen, daß sie von

      POLITDARSTELLERN und MSM verarscht werden von Feinsten?

      Machen sie mal hier einen Blick rein...die Geschichte ist gegessen.....

      *******Denkwerk 20-93ö Ziviler Ungehorsam********
      t.me/nachrichtvonmueller/336

    • Hubsi Kammer (kein Partner)
      29. April 2020 15:47

      @Mc, schon gelesen! Trotzdem vielen Dank, verbunden mit der Bitte um weitere aufklärende Tips.
      Addendum: Ich warte vergeblich auf gscheite Wortmeldungen, bzw. Erkenntnisse der IKG, die sich ja sonst auch befleißigt überall und bei jedem ihr Diktat zu versprühen.
      Mein Verdacht, daß Corona "antisemitisch" agiert, scheint sich immer mehr zu bestätigen.
      Bald wird COV19 den Siegel "Made in Germany" erhalten.......!

    • riri
      29. April 2020 16:24

      Bei der gestrigen Parlamentssitzung in einer Rede von Herrn Loacker, NEOS:

      auf Veranlassung des Gesundheitsministers hat die Sozialversicherungsanstalt einen Brief geschrieben,

      1. an die positiv getesteten: wenn Sie positiv getestet sind, können Sie zum Arzt gehen, oder Sie können auch nicht zum Arzt gehen.

      2. an die nicht positiv getesteten: wenn Sie nicht positiv getestet sind, können Sie auch zum Arzt gehen, Sie können aber auch nicht zum Arzt gehen.

      Köstlich, nicht?

    • McErdal (kein Partner)
      29. April 2020 18:10

      @ Hubsi Kammer

      Q Hubsi, der Bitte komme ich gerne nach:

      Qlobal-Change Kanal auf you tube da gibt's viele Videos - bitte selber aussuchen

      Hans-Joachim Müller – you tube ist aktuell von you tube gesperrt
      Dieser Kanal vor ca 2 Tagen gesperrt = soll heißen Videos kommen jetzt auf
      twitch.tv/hjmueller/videos dieser kanal ist aktuell aktiv für Müller
      ab 19:30 können sie jeden Tag 1 Stunde live dabei sein
      Müller ist ein technischer Ingenieur, war eine Zeit lang lokalpolitisch aktiv
      Film Friedensvertrag III.aktuell
      youtube.com/watch?v=Ur5tfO0YUgI
      UNFASSBAR??Heinrich XIII Prinz Reuß bestätigt Verschwörungstheoretiker !
      (DEUTSCH vertont).mp4
      youtube.com/watch?v=d_oGl-Bbr_Y
      Fortsetzung

    • McErdal (kein Partner)
      29. April 2020 18:17

      @ Hubsi Kammer Fortsetzung

      Wie sie ja vieleicht aus Video mit Müller entnommen haben, soll die BRiD schon
      abgeschalten sein, das soll übrigens auch bei uns schon so sein!
      Vatikan + Israel wurde auch bereits entmachtet uasw....wenn Müller gelogen hat
      dann habe sich sie jetzt auch angelogen.
      Versuchen sie wenn's geht auch den Livestream ab 19:30
      LG Mc

    • McErdal (kein Partner)
      29. April 2020 18:30

      @ Hubsi Kammer wichtiger Nachtrag

      kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/24protokolle.html

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      29. April 2020 20:39

      @ingridbittner, und was genau ist jetzt so seltsam? Du erwartest in einer "Willkürdiktatur" einen Bescheid und "amtliche Mitteilungen"! Wenn ich kurz analysieren darf: Du hast den Faschismus offenbar ganau erkannt und willst "eine Erklärung einfordern" (von einem faschistischen System)!? Ich glaube, du siehst selbst den Widerspruch, in dem du dich befindest.

  21. Almut
    27. April 2020 18:16

    Gerald Grosz
    Kurz, der politische Horrorclown und seine Angststrategie
    https://www.youtube.com/watch?v=7yT3mDc0yuc

    • pressburger
      27. April 2020 22:05

      Wird Kurz nicht beeindrucken. Schuld ist eine moralische Kategorie, wer amoralisch mit seinen Mitmenschen umgeht, ist sich keiner Schuld bewusst. Kurz ist Befehlsempfänger.
      Als Befehlsempfänger, ist er der Meinung, dass er sich nichts zu Schulden kommen lässt.
      Dieser Trugschluss ist durch die mangelnde Bildung verursacht.
      Weiter führende Literatur: Jackson, und Ko-Autoren.

    • Charlesmagne
      28. April 2020 09:15

      @ pressburger
      Sehr gut dargestellt!
      *******************
      *******************
      *******************

  22. Pennpatrik
    27. April 2020 18:08

    Es tut gut, einmal den Bericht eines "Corona Leugners" zu lesen. Schon allein aus Gründen der demokratischen Hyghiene.
    Wir wissen: Demokratie ist das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Meinungen. Harmonie kann ich mir nur in Diktaturen vorstellen.

    https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_corona_lage_vom_27.04.2020

    • pressburger
      27. April 2020 22:11

      Eine ausgezeichnete Zusammenfassung. Warum greifen die Medien so etwas auf und stellen kritische Fragen ? Hat die journalistische Prostitution alle im ORF, in den Maistream Medien, endgültig flachgelegt.

  23. Almut
    27. April 2020 17:42

    Interessanter Vortrag/Diskussion von 2 Ärzten über Covid 19 (allerdings in Englisch), welchen Sinn die Quarantänemaßnahmen machen und welche Auswirkungen sie haben.
    https://www.youtube.com/watch?v=xfLVxx_lBLU

  24. Knisterbein
    27. April 2020 17:14

    Der wirtschaftliche Zusammenbruch (weltweit) tritt etwas früher als vorausgesagt ein, Merkel und Kurz haben eben nur den Turbo eingeschaltet (siehe zB Markus Krall, YouTube). - Wenn die lieben Österreicher erst merken, daß es ihnen gewaltig ans Gerschtl geht und die Zeiten der Hybris und des Wohlseins hoffnungslos und unwiederbringlich entschwinden, der Gürtel um mehrere Löcher enger geschnallt werden muß und es ums nackte Überleben geht, wird es zwangsläufig zu tiefgreifenden Umwälzungen in der politischen Szene kommen. Ob da jetzt die FPÖ sich als fähig und durchsetzungsstark zeigen wird, oder neue politische Bewegungen entstehen werden, ist dann letzten Endes völlig wurscht - der mächtige, unterirdische Strom der Geschichte, der immer zu spät, wenn überhaupt, erkannt wird, wird alles und unaufhaltsam mit sich fortreißen. So gewaltig, daß sich auch das warnende An-die-Wand-malen einer drohenden Machtübernahme durch den Islam sich als lächerliche Farce erweisen wird.

    • Erich Bauer
      27. April 2020 17:19

      Dann kommt die Zeit des "Führers". In Deutschland warten´s dann auch schon auf ihn... Und wenn die Massen dann sonnst nix haben, dann haben sie einen "Führer". Und passt schon wieder...

    • pressburger
      27. April 2020 18:05

      Vor 1933 waren auch viele Arbeitslose, viele Familien die zu wenig zum leben hatten. Einer, hat die Rettung versprochen. Alle, sind ihm gefolgt.
      Der Unterschied. 2020 ist es die gleiche Person die diese Krise losgetreten hat, die gleiche Person die sich als der grosse Retter ausgibt.
      Ein Beweis, die Menschen sind in den letzten 90 Jahren dümmer geworden.

    • Erich Bauer
      27. April 2020 18:27

      Der "Führer" ab 2020 muss natürlich auch Feindbilder aufbauen. Feindbilder hat heute halt einen unguten Klang. Daher halt "Mieslinge", besser Verschwörungstheoretiker. Also, alle jene, die gegen den "Klimaschaas", gegen LGTB und Homo-Ehe, gegen diese Correctness... und jene, die FÜR Israel sind. Kurzum Sozialisten und "Liberale" sind vom Führer aufgefordert die Welt zu retten... Denn Sozen und "Liberale" sind FÜR die Palästinenser.

      Das ist alles sehr leicht herauszufiltern und aus dem Verkehr zu ziehen.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      29. April 2020 21:00

      @pressburger, der wesentliche Unterschied zwischen 1933 und 2020 ist jener, dass in den 1930er Jahren die Menschen bei uns verhungert sind aber 2020 wohlstandsverfettet! Lies dir einmal eine Chronik durch, was für eine Erlösung der Einmasch vom Adi für viele Menschen war! Lies dir einmal eine Chronik der Stadt Steyr durch oder lies über das Schicksal der vielen "Keuschler" (Kleinstbauern) in der Südsteiermark, deren Kinder von "Händlern" "beschlagnahmt" wurden, weil sie ihre Wucherzinsen nicht mehr bedienen konnten. Der Adi hat diese Verträge schliesslich zinsenfrei auf 100 Jahre prolongiert, Vieh und Getreide zu fairen Preisen abgenommen! Nur so als geschichtliche Ergänzung!

  25. Franz77
  26. Politicus1
    27. April 2020 16:23

    Der Frau Meinl-Reisinger und ihren Neos möchte ich nicht einen Cent an Steuergeldern anvertrauen!
    Alles dauert ihr zu lange, alles geht zu langsam, alles viel zu bürokratisch ...
    Da müssen Nothilfeantragsteller doch glatt bis zu zwei Wochen warten, bis sie vom Staat ein Geld bekommen! Auch die jetzt arbeitslos Gemeldeten erhalten ihr Arbeitslosengeld auch erst, wenn alles durchgerechnet und geprüft worden ist.
    Frau Meinl-Reisinger findet das so empörend, dass sie mit ihrem Gezeter gar nicht mehr aufhören kann.
    Ja, sie und die anderen vom Haselsteiner geförderten Neos würden jeden, der ein Notgeld beantragt das sofort bar auszahlen, durch ein kleines Fensterl, so wie bei den Nachtapotheken.
    Aber doch nicht ganz so - die Apothekerin oder der Apotheker überprüfen das Rezept schon noch, bevor sie ds Medikament hergeben.
    Frau Meinl-Reisinger kommen Sie bitte nicht noch einmal mit ihrer Forderung nach verantwortungsvollem Umgang mit Steuermitteln. Sie möchten unsere einbezahlten Steuern ungeprüft ins Volk verstreuen ... das ist Neospolitik vom Feinsten!

    • Pennpatrik
      27. April 2020 17:40

      Die haben doch alle Ende März ihr Gehalt bekommen. Das nächste wäre erst Ende April fällig.

  27. Haider
    27. April 2020 16:01

    Glücklicherweise ist’s im Menschlichen Dasein so eingerichtet, daß Angst nach der Phase der Schockstarre, der Panikreaktion und Hyperventilation einfach verdrängt wird. Daher werden immer neue „Ängste“ erfunden; auf den Basilisken im Brunnenschacht folgen der Komet mit seinem Schweif, das Überranntwerden durch die Chinesen, der Club of Rome mit seinen Wachstumsgrenzen und das Waldsterben und und und … bis der Phönix kommt, seine Schwingen ausbreitet und sich wieder in lichte Höhen emporschwingt.

    • Franz77
      27. April 2020 16:34

      Die Angstindustrie ist der weitaus größte Industriezweig weltweit.

    • pressburger
      27. April 2020 18:09

      Die Herrschenden sind ungebildet, aber sie können instinktiv hervorragend die Emotionen der Untertanen manipulieren.

  28. Erich Bauer
    27. April 2020 15:12

    Bis jetzt hat noch niemand behauptet, dass Kurz das Virus absichtlich verbreitet hat. Das liegt aber eher daran, dass man den "Brunnenvergifter" (den Jud) in ISCHGL identifiziert hat! Und die Justiz (Inquisition) wird sich den Advokaten sicherlich anschließen... anstatt diese Klagen wegen Schwachsinn einfach abzulehnen.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      29. April 2020 22:06

      Und wer bezahlt DICH, @trollbauer? Brauchst nicht zu antworten, wir sind schon von alleine draufgekommen.

  29. Engelbert Dechant
    27. April 2020 14:48

    So verrückt es klingt. Es gibt nur eine Lösung für diese Gleichung:

    Die Absolute Mehrheit für die Schwarzen. Und damit meine ich nicht den türkisen Starrummel samt Messias, sondern die klassische Partei, die für KMU, Bauern, Arbeiter und Angestellte da war. Die FPÖ hat sich selbst zerlegt, das kann man bedauern, bringt aber Nichts. Alle anderen Optionen führen nach links bis ultralinks.

    • La Rochefoucauld
      27. April 2020 16:16

      Interessante Theorie, die aber durchaus stimmig erscheint. Die alte ÖVP gibt es eh noch, da wurde nur ein türkiser Neuanstrich darauf gesetzt. Handwerklich aber wirklich gut gemacht, das muss man ihnen zugestehen.

      Das einzige Problem ist, dass es - bis es zur nächsten Wahl kommt - aufgrund der großteils kollabierenden Wirtschaft und Arbeitslosenzahlen zu spät sein könnte. Wobei natürlich die Türkisen auch jederzeit die Grünen wegsprengen könnten. Einmal rot, einmal blau haben sie schon hinter sich. Das richtige Timing müssen sie noch finden ...

    • Pennpatrik
      27. April 2020 17:43

      Die FPÖ hat sich nicht zerlegt.
      Der Obmann wurde rausgeworfen.
      Nachdem Strasser aufgeflogen ist, oder der Kärntner ÖVP Obmann in den Knast gegangen ist, hat sich auch nicht die ÖVP zerlegt.
      Das ist schlicht Propaganda.

    • pressburger
      27. April 2020 18:10

      Der Glauben an die ÖVP ?
      Der Glauben versetzt Berge. Die ÖVP hat sich selbst zersetzt.

    • La Rochefoucauld
      27. April 2020 19:24

      Die FPÖ ist schwer beschädigt. Noch dazu ist nach Haider und jetzt auch nach Strache kein wirklicher Frontman zu sehen, der das wieder in die Höhe bringt. Wenn Strache dann auch noch in Wien antritt, wird die FPÖ weiter beschädigt und zersplittert. ORF & Co werden das ihrige dazu beitragen. Die ÖVP ist noch gar nicht zersetzt, denen geht es derzeit ganz gut. Läuft.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      29. April 2020 21:47

      @engelbertdollfuss, ich weiss, dass das jetzt nicht Schönsprech ist, aber du bist ein richtiger Volldepp! Alle Macht den Giebelkreuzlern! Bin ich da bei einem Satire-Blog oder bei versteckter Kamera? Und mit von der Partie: @rochefou! Die siamesischen Zwillinge vom Josef-Krainer-Haus.

  30. Erich Bauer
    27. April 2020 14:29

    Die Oppositionspartei: SPÖ
    Ich bin mir sicher, dass Ludwig oder auch Doskozil nicht nur kompetenter sondern auch glaubwürdiger rüberkämen...

    Die Oppositionspartei: BaumeisterPartei
    nicht der Rede wert...

    Die Oppositionspartei: FPÖ
    Ein FPÖ-Mitglied, welches Eiernockerl bestellt, muss mit dem Parteiausschluss rechnen! Hofer arbeitet, nach eigenen Ausführungen, an einen "Wertekatalog" für Parteimitglieder! Ich frage mich nur, wie der die Homo-Ehe noch toppen will. Vielleicht könnte er die Ehe zwischen Vater und Sohn propagieren...

    Die Regierungsparteien: Sebastian Kurz
    Er kann jederzeit situationselastisch reagieren wie er es für richtig hält...

    • Haider
      27. April 2020 16:11

      Hoffentlich tritt sich Basti Kurz der Gesalbte keinen rostigen Nagel ein, denn dann ist es vorbei mit dem Übers-Wasser-Schreiten.

    • Pennpatrik
      27. April 2020 17:44

      Hofer versucht sich, wie Strache, bei den Linken einzuschleimen.
      Auch er wird scheitern!

    • pressburger
      27. April 2020 18:13

      @Pennpatrick
      Hoffentlich.
      Mit Hofer hat die FPÖ keine Zukunft, aber die Vergangenheit, als Beton Patscherl am Haxerl.
      Ob die Blauen mit Kickl eine Zukunft haben, muss Kickl entscheiden. Was will Kickl eigentlich ?

    • Ingrid Bittner
      29. April 2020 19:49

      Einen großen politischen Wunsch/Traum hab ich noch in meinem Leben:
      dass all jene Menschen, die zu glauben wissen, was diese oder jene Partei besser machen oder nicht machen sollte, sich endlich einmal für ein politisches Amt zur Verfügung stellen. Jede Partei nimmt gerne so gescheite Leute, man muss auch selten Parteimitglied werden, meist kann man auch ohne Beitritt seine Leistungskraft einbringen. Danke, wenn Ihre Gescheiten miteinand auf der nächsten Wahlliste zu finden seid.

  31. Neppomuck
    27. April 2020 13:59

    Ob Kurz und Kohnsorten die Leib- und Magenhymne ihres Idols Angela IM Erika M. schon proben?
    Den Anschein hat's.

    "Auferstanden aus Ruinen ..."

    Wie die meisten Epigonen des EUDSSR-Sytems (heute "EU-Zentralismus") folgerichtig erkannt haben, muss man natürlich zuvor "Ruinen" schaffen.
    Man ist auf dem "besten" Weg dorthin.
    Zumindest bemühen sich etliche.

    Warum fällt ihnen niemand in den Arm?
    Zeit wird's.

    • pressburger
      27. April 2020 18:17

      Nach dem Krieg waren es in Deutschland, auch in Wien, die Trümmerfrau die den Wiederaufbau voran getrieben haben.
      Die übernächste Generation besteht aus Zertrümmerfrauen. Nr. 1, Kassners, des Roten Pastors Tochter. Viele folgen ihr. Auch Männer. Auch Buben. Wenig im Hirn, aber eine grosse Trommel.

  32. Tyche
    27. April 2020 13:39

    Die Corona App ist abzulehnen! Sie kann nur funktionieren, wenn über längere Zeit gesammelte Daten auch zugeordnet werden können!

    1. Z. B.: Ich bin heute erkrankt, mein Handy wird ausgelesen und die 25 in Frage kommenden, möglicherweise Angesteckten werden benachrichtigt, bei den entsprechenden Stellen vorstellig zu werden - ganz anonym.

    Jetzt melden sich von den 25 aber nur 15 - was mit den verbleibenden 10en?
    Die gehören zuerst einmal ermahnt und, wenn noch immer nichts passiert, vorgeladen! Das geschieht aber sicher nicht mehr anonym, da werden dann Handynr. und Namen auftauchen müssen!

    Zusätzlich ist zu vermerken, dass solche Daten in etwa 2 Wochen gespeichert werden müssen, so lange dauert´s von möglicher Erstinfektion bis zu Feststellung und Nachweis der Infektion.

    2. Die Sache, die mir eigentlich Angst macht:
    Wer oder was ist das RK, das solch eine App macht und mit Hilfe der Regierung den Bürgern so verpflichtend aufs Aug drücken möchte?

    Eine NGO, eine völlig private Organisation!

    Wer wird solche oder ähnliche Überwachungsapps in Zukunft mit entsprechendem Lobbying auf die Füsse stellen, uns verpflichten?

    • pressburger
      27. April 2020 18:19

      Das wird erst der Anfang an sein. Die Bespitzelung wird globalisiert.
      Frage, bin ich sicher, wenn ich den hauseigenen Spion im Teich versenke ?

    • Majordomus
      27. April 2020 19:22

      Was ich mich seit dieser Maskentragepflicht frage: Ist die Gesichtserkennung der Überwachungskameras im öffentlichen Raum schon so gut, dass sie auch mit maskierten Gesichtern etwas anfangen kann? Oder braucht man erst noch genug Bildmaterial (das man jetzt frei Haus bekommt) zur Auswertung? Braucht man womöglich die Handydaten dazu, um zweifelsfreie Zuordnungen machen zu können oder geht nur mal wieder meine Paranoia mit mir durch?

  33. Hegelianer
    27. April 2020 13:39

    Mein Problem, das ich in Coronazeiten mit der FPÖ habe, ist das Folgende: Einerseits lässt die FPÖ liberale Traditionen erkennen, stärker auf Eigenverantwortung zu setzen als auf Zwang und Verordnung. Andererseits sieht sie sich als "Sicherheitspartei" und hat eine starke Basis in der Polizei. Wenn man sich vor Augen führt, wie sich die Polizei in den ersten Wochen der Krise vielfach (daneben)verhalten hat, passen diese zwei Dinge nicht zusammen.

    (Das hat übrigens nichts mit dem angeblichen Gegensatz "national" versus "liberal" zu tun - das "nationale Lager" steht, wie es mir scheint, sogar eher auf der Seite der liberalen Tradition.)

    • Gerald
      27. April 2020 13:46

      Zum "daneben verhalten" der Polizei muss man allerdings anfügen, dass der jetzige Innenminister und diese Regierung durch unverschämtes Anlügen der Bevölkerung auch tatkräftig zur Verwirrung was erlaubt ist und was nicht, beigetragen hat.

    • CHP
      27. April 2020 14:55

      Glauben Sie nicht, daß das jetzige Verhalten der Polizei mit deren Führungspersonen zusammenhängen könnte? Zur Zeit von Kickl hat man vorwiegend von "Freund und Helfer" gesprochen.

  34. glockenblumen
    27. April 2020 13:25

    zum Corona-Thema:
    Ich habe sicherheitshalber den gesamten Text kopiert, bevor er im Netz nicht mehr zu finden ist:

    https://www.facebook.com/66095458281/posts/10157377308543282/

    der weiterführende Link:

    https://www.vienna.at/protokoll-zeigt-regierung-wollte-angst-vor-coronavirus-verbreiten/6600360

    " Interne Protokolle beweisen: Gezielte Panikmache, um der Bevölkerung Freiheitsrechte zu nehmen, um die Massenarbeitslosigkeit schönzureden und um den Bürgern eine Spionage-App schmackhaft zu machen... "

    Ein Sitzungsprotokoll der Regierung legt nahe, dass im März gezielt Angst in der Bevölkerung geschürt werden sollte. Kanzler Kurz meinte laut Sitzungsprotokoll, "dass die Menschen vor einer Ansteckung Angst haben sollen".
    Ein Sitzungsprotokoll legt nahe, dass die Regierung die Angst der Bevölkerung vor einer Infektion mit dem Coronavirus bewusst bestärkt haben könnte. Laut dem vom Ö1-Morgenjournal am Montag veröffentlichten Papier hat Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) davon gesprochen, die Bevölkerung sollte Angst vor einer Infektion bzw. dem Tod von Angehörigen haben. Das Kanzleramt relativiert die Aussagen.

    Spielte Regierung mit der Angst der Bevölkerung?
    An der Sitzung der Task Force Corona des Gesundheitsministeriums am 12. März im Kanzleramt nahmen neben Kanzler, Vizekanzler, Gesundheits- und Innenminister auch Beamte und Gesundheitsexperten teil. Kurz hatte dem Protokoll zufolge Bedenken, dass er noch keine wirkliche Sorge der Bevölkerung verspüre. Woraufhin der Tropenmediziner Herwig Kollaritsch meinte, man müsse der Bevölkerung klarmachen, dass es sich um eine potenziell tödliche Krankheit handle und nicht um eine einfache Grippe.

    Als Beispiel nannte Kollaritsch dem Protokoll zufolge die Kommunikation rund um die britische Masernepidemie der 1990er-Jahre. Dort habe man mit der Angst der Bevölkerung gespielt. Und weiter heißt es im Protokoll: "Kurz verdeutlicht, dass die Menschen vor einer Ansteckung Angst haben sollen bzw. Angst davor, dass Eltern/Großeltern sterben. Hingegen sei die Angst vor der Lebensmittelknappheit, Stromausfälle etc. der Bevölkerung zu nehmen."

    Warnung vor Toten Ende März
    Ein Sprecher des Bundeskanzlers meinte dazu, Kurz habe lediglich Verständnis für die Angst um Familienmitglieder gezeigt. In weiterer Folge hatte sich der Kanzler jedenfalls mit drastischen Aussagen zu Wort gemeldet - etwa mit der noch Ende März ausgesprochenen Warnung, jeder werde bald jemanden kennen, der an Corona verstorben sei. Kollaritsch selbst hält laut Ö1 fest, nicht von einem Spiel mit der Angst in Österreich gesprochen zu haben. Ohne drastische Wortwahl hätte die Bevölkerung die Maßnahmen der Regierung aber nicht angenommen, meint er.

    Opposition empört
    Die Oppositionsparteien haben sich am Montag angesichts von Berichten, die Regierung könnte die Angst der Bevölkerung vor einer Infektion mit dem Coronavirus bewusst bestärkt haben, empört gezeigt. "So etwas tut man nicht", sagte etwa SPÖ-Vizeklubchef Jörg Leichtfried. Kritik kam auch von FPÖ und NEOS.

    "Es ist etwas faul bei der Krisenbekämpfung", sagte Leichtfried bei einer Pressekonferenz am Montag. "Wenn sich heute herausgestellt hat, dass den Menschen in Österreich scheinbar bewusst Angst gemacht werden sollte, dann ist das meines Erachtens äußerst besorgniserregend." Leichtfried verwies etwa auf ohnehin verängstigte Pflegeheim-Bewohner, die keine Angehörigen empfangen können - "dann kommt noch ein Moment des Angstmachens dazu. So etwas tut man nicht, wenn man verantwortungsvoll Krisenpolitik macht."

    Für FPÖ-Klubobman Herbert Kickl ziehe sich diese "Angstmache" durch die Kommunikation von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) "wie ein roter Faden". Sie sei "die Software der 'neuen Normalität' der neuen Volkspartei". Die "Schreckensbilder" von "100.000 Toten" bzw. "Jeder wird bald jemanden kennen, der an Corona verstorben ist" seien noch "gut in Erinnerung". Diese sollten wohl "die Basis für die massiven Grundrechtseingriffe legen, die die Regierung gesetzt und noch weitergehend - Stichwort App-Pflicht" - geplant habe, so Kickl. Bei dem Protokoll handle es sich "wohl nur um die Spitze des Eisbergs", mutmaßte er und sprach von einem "Skandal der Sonderklasse".

    Kritik kam auch von den NEOS: Parteichefin Beate Meinl-Reisinger wandte sich klar gegen "eine Politik der Angst". Der Regierung traut sie durchaus zu, dass sie bewusst an die Angst der Bevölkerung appelliert hat. Sie vermisst unverändert Informationen, auf Basis welcher Einschätzungen die Regierung ihre Entscheidung trifft. Wer hier nichts vorlegen könne, müsse offenbar mit Angst agieren, sagte sie.

    Expertenstab-Mitglied: Von Angstmache ist nicht die Rede
    Der Rektor der Meduni Wien, Markus Müller, der Mitglied im Expertenstab der Regierung ist, wies dies Berichte über Angstmache im Gespräch mit der APA klar zurück. "Von einer Angstmache war sicher nicht die Rede. Aber sehr wohl, dass es die Sorge gab, dass das Bewusstsein in der Bevölkerung hinsichtlich COVID-19 noch nicht adäquat war."

    Müller verwies darauf, dass zum Zeitpunkt der Sitzung (12. März) gerade klar wurde, dass es in Tirol ein massives Problem gab und dass die Situation in Italien außer Kontrolle geriet. "Das war sicher ein Trigger für die (dann gesetzten, Anm.) Maßnahmen. Und auch die Tatsache, dass es nicht mehr möglich war, alle Infektionsketten nachzuvollziehen." Auch sei Österreich damals "mit einem sehr steilen Anstieg an Infektionen" konfrontiert gewesen. Klar sei gewesen, dass man dieses dämpfen muss, "weil sonst kommt man in eine nicht oder nur schwer steuerbare Situation".

    Diskutiert wurde bei dem Treffen auch über das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Erkrankung, sagte Müller. "Es war ja so, dass zu Beginn, jedenfalls im Februar, das Bewusstsein in der Bevölkerung zur Erkrankung Covid-19 noch nicht im entsprechenden Ausmaß vorhanden war.
    Das wurde als ganz entscheidend diskutiert für den Erfolg der Maßnahmen." Und dass die Erkrankung "in der öffentlichen Meinung unterschätzt wurde. Und dass das ein Problem sein könnte." Dass die Maßnahmen schlussendlich gegriffen haben, sei ja dem erhöhten Bewusstsein in der Bevölkerung zu verdanken, betonte Müller. ... "

    • Specht
      27. April 2020 16:08

      Mittlerweile berichte zu viele Zeitungen von der empörenden Angstmache, da gibt es kein Beschönigen mehr. Wenn sich dann sogar eine Koryphäe wie Herwig Kollaritsch dafür hergibt, dann ist das sehr bedenklich. Kollaritsch und seine MedEXITE agieren weltweit und haben dem entsprechend Einfluss und Unterstützung und ihr Urteil hat Gewicht. Das ist ein echt infamer Schachzug von Kurz.

    • pressburger
      27. April 2020 18:22

      Den Menschen sollte Angst gemacht werden, es sollte mit Hilfe der Medien Panik verbreitet werden. Das Ziel ist fast erreicht. Fast. Jetzt kommt die App.

    • Undine
      27. April 2020 18:49

      @glockenblumen

      Sehe gerade, Sie haben das, was ich gerade vorhin (18:31) gepostet habe, schon längst hier deponiert! Aus Zeitmangel hatte ich heute noch kaum hier gelesen! Mea culpa!

  35. pressburger
    27. April 2020 12:37

    Frei nach Henryk Broder, z.Z.läuft ein gross angelegtes Experiment mit zivilen Gehorsam. Die Herrscher Kaste will wissen, wie weit sie mit dem Entzug von Freiheiten im täglichen Leben gehen kann.
    Die Erfahrung zeigt. Sehr, sehr weit. Was ist aus den Freiheiten vor der Corona Krise geblieben ? Nur ein Trümmerhaufen.
    In den letzten hundert Jahren hat sich sehr viel verändert. Die Technik ist eine andere geworden, das Internet dazu gekommen, Mobilität, Möglichkeit mehr Erfahrungen zusammeln, usw.
    Eines hat sich nicht geändert. Die Mentalität der Massen. 1914, grosse Begeisterung, Feldzug gegen den Feind. 1944, "Wollt ihr den totalen Krieg ?", Begeisterung, Mitmachen, Gehorsam. 2020, "Der Sieg gegen das Virus, koste es was es wolle", Begeisterung der Massen, Gehorsam, Unterwerfung.
    Eines ist diesem Ablauf gemeinsam. Das Volk wartet auf einen Führer. Der Anlass ist nebensächlich. Die Reaktion ist die gleiche. Ein Führer muss her.
    Soviel zum Demokratie Verständniss, des Volkes für einen demokratischen Rechtsstaat. Dass, die Menschen, die Wähler, mit Demokratie nichts anfangen können, wissen die Mächtigen. Nutzen es für die Erweiterung ihrer Macht aus.
    Offensichtlich ist die Zeit, seit 1945 zu kurz gewesen, um aus Untertanen mündige Bürger zu machen. Obendrein, auch in dieser Zeit handelte es sich bei der vorherrschenden Staatsform, mehr um eine ochlokratische Demokratur, als um eine Demokratie.
    Der Unterschied zu den Angelsächsischen Ländern, der Schweiz, den Skandinavischen Ländern. Seit Jahrhunderten, eine beständige demokratische Staatsform.
    In Österreich, noch schlimmer in Deutschland, innerhalb von einen Jahrhundert fünf Staats- und Regierungsformen. Jetzt kommt die sechste. Könnte alle bisherigen Diktaturen übertreffen. Die Zukunft gehört der Grün-Islamische Diktatur.

    • Donnerl?ttchen
      27. April 2020 13:25

      In den TV Stationen wird jetzt fest über den Strafvollzug referiert. Dabei ist die unbekannte Justizdienerin und ein Polizist in Uniform. Das sind ja schöne Aussichten, willkommen DDR.

  36. frenkel (kein Partner)
    27. April 2020 12:25

    Kurz und Freunde(weltweit),die sich der angstbasierten
    Coronasache bedienen,brauchen die Medien.Ohne die gibts das Problem Corona gar nicht und die "Grippe"-- Wintersterblichkeit bliebe(bleibt sowieso) unverändert.Daß sich die Staatenlenker der Medien bedienen kann nicht verziehen werden.Die Presseförderung muß beendet werden. Der Staat gehört zurückgebaut.Das heßt 50 % weniger Mittel und .....

    • logiker2
      27. April 2020 14:37

      so ist es, ohne den prostituierenden Medien war bzw. ist eine Diktatur mittels "wahrheitsverbreitender" Regierungspropaganda nicht möglich.

  37. Rau
    27. April 2020 12:25

    Eine Schliessung von Grenzen und Kontrollen der legal Einreisenden am Flughafen oder an den Grenzen, ist nun mal auch mit dem Asylthema verknüpft. Die ideologische Verbohrtheit der Regierung hat ja diese Massnahme verhindert. Wie soll man denn das getrennt halten? Touristen draussen bleiben, Grenzen auf für Asylsuchende aus aller Welt? Wie verrückt ist denn das?

  38. Peter Kurz
    27. April 2020 11:54

    Die Lobgesänge auf Wolfgang Schüssel kann ich nur zum Teil nachvollziehen!
    In der Zeit der EU-Sanktionen hat er zu wenig Rückgrat gezeigt!
    Was geht es die Sozialisten in der EU an, wen die Österreicher wählen und wie die Regierung ausschaut?
    Und als Nettozahler dreht man den EU-Bonzen einfach den Geldhahn zu:
    Wir sind kein vollwertiges Mitglied mehr, also zahlen wir auch nicht vollwertig. MfG.
    Aber was machte Österreich? Eine devote Präambel: "Wir sind eh weltoffen und bleiben dem linken Zeitgeist treu. Und ganz Bosnien darf zu uns einwandern, weil der Islam gehört zu uns!"
    PS:
    Letztlich haben sich die Sanktionierer bis in den A... hinein blamiert. Diesen Prozess hätte man aktiv beschleunigen können.

  39. Spiegelfechter
    27. April 2020 11:52

    Eine sehr gründliche und treeffende Analyse, chapeau!

    Die Opposition kann gelassen bleiben, sie kann gar nichts falsch machen, wenn sie nicht noch dümmere Vorschläge macht.

    Was die Regierung völlig ignoriert, ist der Umstand, dass wir eine hochansteckende Seuche haben, aber weder ein Schutz- noch ein Heilmittel dagegen, auch in den Spitälern nicht. Die Aussichten, das eine oder das andere in absehbarer Zeit zu erhalten sind nach derzeitigem Stand der Dinge äusserst vage.

    Die Unterdrückung der Ansteckung durch Gewaltmassnahmen hat einen hohen Preis und bewirkt lediglich für den Moment geringe Zahlen der Ansteckungen, jedoch die Ausdehnung der Dauer der Misere.

    Sinnvoll wäre nur, die Spitalkapazitäten durch eine ausreichende Anzahl von Notbetten mit gezielter Ausstattung für die Unterstützung schwerer Fälle bei der Genesung zu entlasten, damit alle Überlebensfähigen auch überleben können. Mehr steht nicht in unserer Macht.

    Das blosse Hinauszögern des Seuchenverlaufs durch generelle Lahmlegung von Wirtschaft und öffentlichem Leben steigert die Katastrophe ins unermessliche.

    Und wenn es dazu kommt, hat die Stunde der Regierung geschlagen und die der Opposition wird gekommen sein.

    • Peter Kurz
      27. April 2020 11:56

      Kampf der Islamisierung und der Überfremdung (also Patriotismus) sind zeitlose Themen und werden wieder kommen.
      Schade dass die hochkriminelle, zum Teil politische Verbrecherbande geschafft hat, eine echte konservative Regierung zu sprengen.

    • logiker2
      27. April 2020 14:41

      @beide, *******************************!

  40. Undine
    27. April 2020 11:50

    Soeben entdeckt: Ein BONELLI-Video zur Bewältigung der CORONA-Hysterie innerhalb der Familie! ;-)

    "Corona Aktuell: So schützen Sie Ihre Kinder (Raphael Bonelli)"

    https://www.youtube.com/watch?v=N4CxIgypgE4

  41. Undine
    27. April 2020 11:41

    Wird spannend werden, wie die BIO-Deutschen reagieren werden, wenn Moslems das gelingt, was ihnen, den Einheimischen, strikt verboten ist---eine BEERDIGUNG in CORONA-Zeiten:

    "Berlin: Großeinsatz der Polizei bei Beerdigung im Clan-Milieu"

    "Am Montagvormittag wird in Berlin eine Frau aus einem arabischstämmigen Clan beerdigt. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor. Sie befürchtet, dass sich die Angehörigen nicht an die Bestimmung halten, nach der nur 20 Personen an einer Trauerfeier teilnehmen dürfen."

    https://deutsch.rt.com/inland/101714-berlin-grosseinsatz-polizei-bei-beerdigung/?utm_source=browser&utm_medium=push_notifications&utm_campaign=push_notifications

    Wetten, daß die Polizei NICHT EINSCHREITET?!? Die MOSLEMS werden der Polizei, und somit dem "Gastland" Deutschland etwas pfeifen! Die Maßnahmen gelten nämlich ihrer festen Ansicht nach NICHT für sie, sondern nur für die dummen Deutschen!

    ............................................................................................

    Und so sieht eine BEERDIGUNG eines CLAN-MITGLIEDS in BERLIN, der HAUPTSTADT Deutschlands und nicht etwa im Orient aus (2018!):

    "2000 Gäste bei Beisetzung von erschossenem Nidal R."

    https://www.youtube.com/watch?v=rVFSeS7Xvmc&feature=emb_rel_end

  42. BCS
    27. April 2020 11:20

    Gegen Märchenerzähler auf der Regierungsbank ist sachliche Opposition schwierig. Ich schlage einen Wechsel auf die Gefühlsebene vor, angepasst an verschiedene Wählergruppen. Beispiele zur Wirtschaftspolitik:
    Literarisch: Der Worte sind genug gewechselt, laßt mich auch endlich Taten sehn!
    Volkstümlich - international: shut up statt shut down!
    Österreichisch: Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.

  43. Vivaldi
    27. April 2020 11:08

    Da die Opposition in den sog. Mainstream-Medien mundtot gemacht ist, erscheint dieser Gastkommentar von Richard Straub, Drucker Forum, im heutigen Kurier schon als Lichtblick :
    https://kurier.at/meinung/mit-praezision-ins-verderben/400824407
    (allerdings nur als "bezahl-Artikel" zu lesen, bzw. Print-Ausgabe).

  44. Ingrid Bittner
    27. April 2020 10:52

    ".....Sebastian Kurz zweifellos eines der größten politischen Kommunikationstalente der Nachkriegszeit ist." Ich weiss, es ist fad, weil ich mich bei dem Thema Kommunikationstalent Kurz immer wiederhole, ich halte ihn für kein solches.
    Allein wenn man im Parlament sich seine Statements anhört, immer und immer wieder derselbe Text, dasselbe "G'schau" dabei und die selbe Stimmlage. Keinerlei Emotion in seinen Reden, einfach brav gelernt und heruntergesagt.
    Ist der jemals ausgezuckt, wenn's brenzlig war? Nein!
    Ist der jemals besonders in die Tiefe gegangen wenn's besonders wichtig gewesen wäre, nein!
    Hat er jemals eingestanden, etwas Falsches gesagt zu haben (die Zuwanderer sind gescheiter, Hunderte oder Tausende Tote während der Pandemie, Schliessung der Balkanroute durch ihn, bei den Zahlungen an die EU, Aufkündigung der Koalition mit den Blauen, obwohl …. undundund) und gleichzeitig eine so glaubhafte Erklärung dafür abgeliefert zu haben, dass man ihm auch die schlimmste Lüge verzeiht? Nein.
    Ich seh da einfach kein rhetorisches Talent, vielleicht bin ich zu dämlich dafür.
    Aber, Jörg Haider und KHG waren wirklich Talente, die konnten "situationselastisch" ihre Reden gestalten und es hat nie gewirkt, wie auswendig gelernt, es war immer mit Emotionen verbunden. Ich war einmal mit einem bekannten Unternehmer bei einem Vortrag von KHG, mein Begleiter wollte zuerst nicht, weil er meinte, er verstünde die geschliffene Sprechweise bei wirtschaftlichen Zusammenhängen ja sowieso nicht, er meinte ausserdem, KHG sei so ein Großkopferter, der könne ja eh nicht mit einfachen (wenn auch sehr erfolgreichen) Leuten wie ihm reden und mit dem akademischen Gerede sei es für Bodenständige schwer, den Vortragenden zu verstehen. Bah, das war ein Erlebnis für alle, KHG hat jedem einzelnen Teilnehmer das Gefühl gegeben, er spricht gerade mit ihm und er hat schwierigste Gedanken so gebracht, dass jeder ihm folgen konnte, dieser Abend war auch für mich ein Erlebnis. Da war ich vom rhetorischen Talent beeindruckt. Dass ich das rhetorische Talent von Jörg Haider immer wieder einmal in Erinnerung rufe, ist ja nichts Neues. Und ivh gestatte mir, auch das rhetorische Talent vom Sonnenkönig zu bezweifeln, seine Reden hatten zwar Substanz, aber wenn er länger geredet hat, musste man aufpassen, dass man nicht einschläft.
    Aber wie heisst's doch so schön, "Gusto und Watsch'n san vaschied'n" und ich gehöre nuneinmal zu denen, die das rhetorische Talent von Kurz einfach nicht sehen können. Wenn er redet, kommt er mir immer wie ein wohlerzogener Klassensprecher vor - tut mir leid, icch kann nicht anders.

    • dssm
      27. April 2020 11:41

      @Ingrid Bittner
      ist er nicht doch ein Kommunikationsgenie? Er spielt eine lustige Strategie und zwar die des deutschen Sprachraumes. Er ist viel in deutschen Medien präsent, dort wird er angehimmelt. Ein Österreicher kann seinem Minister oder Kanzler durchaus in deftigen Worten die Fragen stellen. Einen ausländischen Minister behandelt man mit mehr Respekt.
      Bei einem inländischen Minister wissen die Medienkonsumenten was der sagt und (!) was der tut, entsprechend die Fragen. Bei einem ausländischen Minister fehlt dieses Korrektiv.

      So gesehen ist das Spiel über die deutsche Bande sehr erfolgreich.

    • pressburger
      27. April 2020 11:57

      Wie kommt jemand auf die Idee, so etwas wie den ersten Satz zu veröffentlichen.
      Kurz gibt nur das von sich, was vor ihm auf dem Teleprinter erscheint. His masters voice. Keine einzige eigene Idee, nur unsinnige Verbalisierungen und alternativlose Durchhalteparolen.

    • Konrad Hoelderlynck
      27. April 2020 13:37

      Letztendlich zählt seine Wirkung bei der Bevölkerung, und die ist besorgniserregend. Bei einer kommunikationsgestörten Bevölkerung, die kaum ganze Sätze versteht, braucht man heute auch kein großartiges rhetorisches Talent mehr...

    • Charlesmagne
      27. April 2020 15:06

      Stimme der Diagnose zu.
      Kurz ist KEIN rhetorisches Talent, aber ein Kommunikationstalent. Mit seiner Art sich ständig in einfachen Sätzen auszudrücken und diese immer wieder zu wiederholen, erreicht er die dumbe Masse vortrefflich.
      Geschliffene Rede versteht doch kaum jemand mehr. Und - die Absicht, Angst zu kommunizeren ist doch hervorragend gelungen - und der Nährboden für alles, was noch kommen wird.
      Und - der Erfolg gibt ihm recht.
      Österreich (oder besser: Blödsterreich) hat einen neuen Heiligen.

    • Kyrios Doulos
      27. April 2020 15:07

      Seine Genialität genannte Kompetenz besteht im wesentlichen aus 2 rhetorischen Komponenten:

      1/ Harmlos wirkendes Auftreten bei ganz und gar nicht harmlosen Themen (wie Merkel). Beim "gemeinen Österreicher" kommt an: er hat's im Griff; ich folge ihm.

      2/ Er tut und veranlaßt, was getan werden MUSS und das ist immer das Alternativlose und die angebotenen Alternativen anderer sind dumm oder widerlich (das macht er wie Mutti in Berlin). Beim gemeinen Österreicher kommt an: Was sein muß, muß sein. Ich folge ihm.

    • Kyrios Doulos
      27. April 2020 16:19

      3/ Und er wird nie bösartig polemisch. Er redet unschuldig, überzeugt, wie ein Engel des Lichts. Der gemeine Österreicher vermutete nie und nimmer etwas Böses oder gar dämonisch Luziferhaftiges an ihm. Ja, Dir vertrauen wir (uns an).

    • Kyrios Doulos
      27. April 2020 16:24

      PS: Eine sehr dunkle Assoziation ist mir in den Sinn gekommen: Wer von den damaligen Genoss*INNEN der SPÖ und ihrer "Kultur"szene konnte hinter dem ganz und gar unschuldig inszenierten und selbstüberzeugten Auftreten Jack Unterwegers in des GIS-ORF "Club 2" den Mann vermuten, der er war? Ich verdränge derlei Assoziationen im Augenblick ihres Heraustretens aus meinem Erinnerungsschatz.

    • Undine
      27. April 2020 19:00

      @Ingrid Bittner

      ***********************************+!

      Ich verstehe auch nicht, was man an KURZ so toll finden kann. Schon seine unmännliche Stimme ist mir unangenehm---und das ist bei Gott nicht das Einzige!

    • La Rochefoucauld
      27. April 2020 20:14

      Na gut, wir wissen hier schon, dass die den Juden kritisch gegenüberstehende FPÖ-Freundin Bittner den Kurz nicht mag, dafür KHG und Haider ganz toll findet. Was für ein Erkenntnisgewinn.

    • Mentor (kein Partner)
      29. April 2020 06:46

      @pressburger
      27. April 2020 11:57

      "Kurz gibt nur das von sich, was vor ihm auf dem Teleprinter erscheint."

      Seine 15 Minuten Ansprache zu 75 Jahre Republik war eine solche Print-Vorstellung.

      Der Blick knapp 10 Grad an der Kamera vorbei, mit visagsiertem Gesicht eines Kindes, unreal und peinlich.

      Freunde UND Angehörige von mir finden diesen Maturanten einfach großartig.
      Jung, attraktiv mit verständlicher Sprache, Inhalte und Taten sind nebensächlich.

  45. Gerald
    27. April 2020 10:32

    Wie einst der Völkische Beobachter und die Wochenschau verkünden derzeit die Medien die gewonnenen Schlachten unserer Regierung im Krieg gegen Corona.
    Doch was haben wir wirklich gewonnen? Der Nebel über den rauchenden Trümmern der Wirtschaft beginnt sich erst jetzt langsam zu lichten und anstatt, dass bald "jeder von uns einen Corona-Toten" kennt, kennt jeder von uns einige Corona-Kurzarbeiter oder Arbeitslose (oder ist gar selbst betroffen). Ob diese gewaltigen Verwüstungen den vordergründigen Nutzen (weniger Corona-Tote) rechtfertigen, ist sehr zweifelhaft. Denn multimorbide über 80jährige (Durchschnittsalter der Corona-Toten selbst in Italien = 80 Jahre!) werden dadurch den Tod nicht besiegen. Die zerstörten Unternehmen und bankrottierten Unternehmer werden aber nicht so schnell wieder auferstehen. Wo überhaupt noch dichter Pulverdampf auf dem Schlachtfeld liegt, ist bei den bereits Immunisierten. Plötzlich will unser Gesundheitsministerium doch keine flächendeckenden Antikörpertests mehr. Befürchtet man nach den Testergebnissen im Südtiroler St. Ulrich (wo herauskam, dass bereits 50% der Bevölkerung Antikörper gegen CoVid hatten) etwa, dass es in Österreich genauso sein könnte und die drastischen Maßnahmen dadurch erst recht als überzogene Reaktion auf eine "Panische Grippe" erscheinen?
    Ja, noch dröhnt die Endsiegpropaganda aus den Medien. Aber der Feind lässt sich nicht dauerhaft besiegen und unterschreibt keine Kapitulationsurkunden. Das Heer der dafür Versehrten, Invaliden und dem wirtschaftlichen Heldentod Gestorbenen wächst jedoch unaufhörlich und wird sich nicht dauerhaft ruhig stellen lassen.

    • Ingrid Bittner
      27. April 2020 10:57

      @Gerald: ein pikantes Detail: da rühmt man sich doch in Österreich allenthalben, dass man wieder irgendwo einen Sozialmarkt aufmachen konnte, weil es so viele Leute gibt, die sich die normalen Preise nicht leisten können. Und was ist jetzt: da nur die alten Freiwilligen diese Läden herhalten, sind die natürlich zu, da gibt's kein AMS und keine Kurzarbeit, zugesperrt und es geht auch.

    • 11er
      27. April 2020 11:00

      @ Gerald

      *******************************

      Wie einst die Wochenschau im April 45 vom Endsieg fabulierte, darf in der Tageschau

      ein grüner! Industriepolitiker (ein Widerspruch in sich) vom Boom im Sommer schwätzen.

      https://www.tagesschau.de/wirtschaft/corona-wirtschaft-erholung-101.html

    • Gerald
      27. April 2020 12:11

      @11er

      Aber natürlich gibt es "Grüne Industriepolitiker". Das sind jene, die Windräder oder Fotovoltaikzellen erzeugen und deren Geschäftsmodell eben vom reichlichen Fluss der Grünen Dauersubventionen abhängt.

    • Rau
      27. April 2020 14:25

      Zahlt es sich wirklich aus sich Sonnenkollektoren aufs Dach zu knallen. Was man da an Stromkosten spart amortisiert sich doch nie, wenn man bedenkt, dass man diese Anlage ja nach 10 od 15 Jahren ja wieder komplett erneuern muss.

    • Templer
      27. April 2020 19:40

      @Gerald
      Oder Grüne die mit CO2 Zertifikaten Millionen verdienen...

  46. frenkel (kein Partner)
    27. April 2020 10:30

    "die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar"Mehr verlange ich von der Opposition nicht.Die Doppelführung der FPÖ ist nicht gut,genauso wie das" testen,testen,testen "der Bamella.

  47. Franz77
    • pressburger
      27. April 2020 11:59

      Wer etwas anderes erwartet hat, wird bei seinen Glauben an die Aufrichtigkeit der Regierung bleiben.

  48. Franz77
    27. April 2020 09:40

    Mit Straches krimineller Demontage unter eifriger Selbstbeteiligung begann der Umbruch in die "Neue Zeit". Ist erst 9 Monate her. Hier eine gute Darstellung:

    Ibiza- war das was?

    https://www.addendum.org/ibiza/war-da-was/

    • pressburger
      27. April 2020 10:04

      Die Profiteure, der Profiteur, der Ibiza Fallen, sonnt sich in der Zustimmung der Massen.

    • Weinkopf
      28. April 2020 09:29

      @Franz77

      Kriminelle Demontage - wie zutreffend!

  49. dssm
    27. April 2020 09:38

    Vor dem Virus fürchtet man sich jetzt. Spätestens wenn sich keine dramatischen Zahlen mehr fabrizieren lassen, ist die Panik vorbei.
    Arbeitslos bleibt man lange und es wird viele Arbeitslose geben! Und das geht auch nicht wie eine Krankheit rasch vorbei.
    Und die Pleiteunternehmer sind sowieso in einer absolut katastrophalen Lage, an der sich wegen der persönlichen Haftung für die meisten Schulden wohl auch lange nichts ändert.
    Andere Unternehmer werden noch lange mit schwierigen Zulieferketten, ausbleibenden (oder soll man sagen: ausgesperrten) Kunden und nicht zugänglichen Exportmärkten kämpfen, oder einfacher gesagt, Kurzarbeit für sehr, sehr lange.

    Da die Steuereinnahmen massiv sinken, wird es dramatische Sparprogramme geben müssen, spätestens wenn die Arbeitslosenversicherung (Kurzarbeit!) aus dem Budget bezahlt werden muss. Müssen Pensionisten, Beamte, Sozialhilfeempfänger (und deren wird es viele geben) dramatische Einbußen hinnehmen, dann scheiden die als Wähler wohl aus. Und Steuererhöhungen betrachte ich als Witz, eine tödlich getroffene Wirtschaft wächst nicht indem ich die Kosten vermehre! Abgesehen davon, die Leistungsträger, und nur die könnten mehr zahlen, sind doch schon bei einer Gesamtbelastung von 70-80%, da geht kaum mehr eine Steigerung.

    Es gibt nur einen Ausweg für Kurz & Co: Gelddrucken! Firmen die Ausfälle mit frisch gedrucktem Geld ersetzten, dann geht kaum einer in Konkurs, Arbeitsplätze bleiben erhalten, ja nicht einmal Änderungskündigungen werden erfolgen, sprich das Lohnniveau bleibt stabil. Unser Finanzminister denkt offensichtlich in diese Richtung, aber viel zu zaghaft. Ich glaube aber, daß sich da gleich dramatische Dinge von Seiten EZB und EU tun werden. Denn sonst geht unsere aktuelle politische Elite baden.

    • Pennpatrik
      27. April 2020 09:59

      Beamte Einsparungen?
      Die Lehrer protestieren gerade, nachdem einige von ihnen 2 Monate Zusatzurlaub hatten, gegen Unterricht an schulautonomen Tagen.
      Das Land liegt darnieder und dieses Gesindel, das keine Einschränkungen erleidet, hat Angst, dass es zuviel arbeiten muss.

      Ach ja, die Eisenbahner, die keine Kurzarbeit wollen, fallen mir auch ein.

    • pressburger
      27. April 2020 10:05

      Zombie Firmen werden überleben. Kurzens Beitrag zu Wirtschaftsbelebung.

    • dssm
      27. April 2020 10:53

      @pressburger
      Das ist pervers, aber es hilft nichts. Wenn die Zombies sterben, dann müssen Kredite ausgebucht werden, dann müssen Forderungen aus Lieferungen ebenso auf Null gesetzt werden. Damit entsteht eine Kettenreaktion.

      Persönlich bin ich für einen großen Krach, da aber die wesentlichste Grundbedingung, nämlich nachher dramatisch weniger Steuern und Bürokratie, damit die Zombies rasch durch neue, aber nun gesunde Unternehmen ersetzt werden können, nicht erfüllt ist, wird es das Wachstum ("V") nicht geben.

    • Lämpel
      27. April 2020 12:00

      @Pennpatrik

      „Die Lehrer“ protestieren nicht. Nur die schwarze Lehrergewerkschaft.

    • pressburger
      27. April 2020 12:02

      @dssm
      Diese Massnahmen werden zum Überleben, der am wenigsten angepassten führen. Surviving oft the fittest, ist Haifisch Kapitalismus.

    • Konrad Hoelderlynck
      27. April 2020 13:39

      Die Panik wird weiter geschürt werden, geben Sie sich keinen Hoffnungen hin.

  50. Kyrios Doulos
    27. April 2020 09:37

    Im Nachhinein ist man freilich immer klüger. Trotzdem: besser im Nachhinein klüger als gar nie klüger. Mit dieser Vorbemerkung folgende Überlegung vor allem für die FPÖ, die das Wort Freiheit im Parteinamen führt:

    Egal wie groß in (athmosphärisch oder wirklich) historischen Momenten der parteieinübergreifenden Gruppendruck im Parlament oder die massenpsychologisch generierte Stimmung im Lande sein mag:

    STIMMT NIE WIEDER FÜR DAS AUSSETZEN DER GRUNDRECHTE.

    Das schwächt elementar. Denn wer einmal gegen die Grundrechte war, dessen Kampf gegen und für welche Dinge sonst immer, hat massiv an Kraft verloren.

    Kann es überhaupt eine Krise geben, die das Aussetzen der Grundrechte rechtfertigen kann?

    • Charlesmagne
      27. April 2020 10:22

      @ Kyrios Doulos
      Nein, in einer funktionierenden Demokratie gibt es keine.
      Um eine Diktatur einzuführen kann auch die Kleinste hilfreich sein.
      Zur Zeit in live-show zu sehen.

    • Yeti
      27. April 2020 10:58

      @Kyrios Doulos: Eigentlich haben alle Individuen eines Staates sämtliche Rechte an den Staat abgetreten, an den Leviathan, der dafür den Bürgern Sicherheit garantiert. Sollte es so aussehen, als ob die Bürger "Grundrechte" hätten, dann nur deswegen, weil der Leviathan den Bürgern ein paar kleine Bröserl an Freiheiten wieder zurückgibt.
      Es gibt nur ein einziges wirkliches Grundrecht, das da lautet: "Jeder kann tun und lassen, was er will." (Nachzulesen bei Thomas Hobbes, Der Leviathan)

      "Vom Rechte, das mit uns geboren ist, ist leider nie die Frage" (Mephisto in Goethe's Faust I)

    • pressburger
      27. April 2020 12:05

      Seit dem Beginn der "Krise" ? Wer ist klüger geworden ? Die Regierung ? Die Blauen ? Die Kammern ? Keiner von den Genannten.
      Klüger werden die sein, die in der Krise untergehen. Aber der Nutzen von der neu dazu gewonnenen Weisheit ? Null !

    • Konrad Hoelderlynck
      27. April 2020 13:42

      Voraussetzung ist, dass man überhaupt noch einmal die Möglichkeit zu "stimmen" haben wird...

  51. Hausfrau
    27. April 2020 09:29

    Am Rande

    Kritik am AU-Forum (erlaubt und berechtigt?):

    Viele hier geschriebenen Behauptungen sind nur persönliche Behauptungen und sollten als eigene Meinung immer genannt werden. Wichtig wäre es auch, bei Feststellungen die Quellenangabe zu nennen – gilt auch für AU – damit man bei Interesse selbst dort weiterlesen kann. Denn wenn fachfremde Personen zu allen Themen aussagekräftige Gründe nennen könnten, dann braucht es doch kein Universitätsstudium und jahrelange einschlägige Forschung und Praxis aus diesen Gebieten.

    Hier lese ich immer wieder: Es gibt keine Corona-Pandemie, sondern nur eine Influenzawelle, es gibt keine extreme Klimaveränderung, nur eine natürliche Schwankung, es gibt kein Leben nach dem irdischen Tod usw. Es ist erfreulich, dass wir in unserem Land (noch) eine Meinungsfreiheit haben dürfen, aber öffentliche Aussagen (besonders auch wegen des verwendeten Pseudonyms) sollten von Nichtfachleuten immer als eigene Meinung oder Vermutung (also als Narrativ) bezeichnet werden.

    Es stimmt aber auch, dass es unter Fachleuten völlig unterschiedliche Meinungen gibt, welche von denen mit Argumenten begründet werden. Diese werden meist im wissenschaftlichen Diskurs auseinandergesetzt. Auch dies ist sinnvoll, denn die absolute Wahrheit gibt es nicht, aber im Laufe der Zeit setzt sich dann doch nur mehr eine Richtung durch.

    Kritik ist auch an manchen Ausführungen des Blogmasters und der Poster gut, aber dies sollte nicht in abwertender und belehrerischer Form geschehen. Damit bleibt das AU-Tagebuch auf diesem Gebiet mit guter Qualität im Internet fast allein und manche aufscheinende Trolle suchen sich bald wieder andere Betätigungsfelder.

    Schön wäre es auch, wenn AU bei seinen ausführlichen Betrachtungen immer einen Extrakt in wenigen Worten für alle, welche wenig Zeit für das AU-Portal aufbringen können, zusammenfassen würde.

    Letztlich ist die Sternevergabe kein Zeichen für die beliebtesten Kommentare, denn es kann sich jeder Leser (bes. am nächsten Tag) überzeugen, dass der überwiegende Teil in dieser Gruppe von Leuten stammt, welche schon zu Nachtzeiten bzw. zeitig in der Früh ihre Postings abgeben und die Sternevergabe daher nach Herdentriebart erfolgt.

    • Kyrios Doulos
      27. April 2020 09:43

      Hausfrau, Sie schreiben:

      "Kritik ist auch an manchen Ausführungen des Blogmasters und der Poster gut, aber dies sollte nicht in abwertender und belehrerischer Form geschehen."

      Ich danke für Ihre wertende Belehrung und bitte Sie, sich an Ihren Vorschlag, den ich hier zitiert habe, in Zukunft zu halten und alles ist gut.

    • Wyatt
      27. April 2020 09:54

      …...sollten Sie, für die umfangreiche Belehrung, ähnlich im Stil und Forderung der immer wieder, wie schon unter anderen Nicks dem System gefällig abgesonderten Kommentar, ein 1/2 Sternderl bekommen, …….ich war es nicht!

    • Franz77
      27. April 2020 10:08

      @Wyatt! *****************

    • Franz77
      27. April 2020 10:09

      + @Kyrios: **********************

    • 11er
      27. April 2020 10:51

      @Hausfrau:

      "Viele hier geschriebenen Behauptungen sind nur persönliche Behauptungen...."

      No na net, das ist grundsätzlich so. Wollen Sie ernstlich zu einer vollkommen sinnbefreiten, permanenten Pleonasmusorgie aufrufen?

      Und wenn Ihnen der Ton hier zu "abwertend und belehrerisch" erscheint, erlaube ich mich daran zu erinnern, dass es vor allem in er Klima- und Koronathematik nicht nur um massive existenzielle wirtschaftliche Probleme, sondern auch umfassende Einschränkungen von verfassungsmäßigen Grund- und Freiheitsrechten geht. Das sind Grobe Klötze, die schon grobe Keile vertragen, bzw. wenn mir einer an die Gurgel geht, dann rezitiere ich nicht mehr aus dem Elmayer.

    • Ingrid Bittner
      27. April 2020 11:02

      @Hausfrau: was sollen bitte ihre Belehrungen? Wir betreiben da einen freien offenen Meinungsaustausch zum Tagesthema des Herrn Dr. Unterberger. Wenn sie sich da nicht wohlfühlen, weil sie die freie Meinungsäusserung für nicht erwünscht halten, bitte dann tummeln sie sich in einem anderen Forum herum, es gibt da genug Möglichkeiten. Wenn ich da nicht mehr meine persönliche Meinung absetzen kann, dann bitte wo? Sie stehen z. B. nicht zu ihrer Meinung, denn wenn sie es täten, würden sie kein Pseudonym für ihre Texte verwenden.

    • Almut
      27. April 2020 11:42

      Liebe @ Hausfrau,
      Vorschlag: wie wäre es mit dem Nick @ Beckmesser?

    • pressburger
      27. April 2020 12:12

      Stimmt es sind persönliche Meinungen. Auch die sogenannten "Wissenschaftler", Klimatologen, jetzt auch Virologen geben nichts anderes zu besten, als ihre persönlichen Meinungen. Nicht immer ganz uneigennützig.
      Die persönlichen Meinungen im Forum werden durchgehend ohne Eigennutz geschrieben. Oder werden Schreiber hier auch bestochen.
      So wie fast alle Journalisten, ein grosser Teil der Wissenschaftler, so wie die meisten Politiker.
      Nachsatz, würde mich auch gerne bestechen lassen. Bis jetzt haben ich kein diesbezügliches Angebot bekommen.

    • Hausfrau
      27. April 2020 13:09

      Manche - besonders von sich selbst überzeugte Leute - vertragen keine Kritik. Diese haben ein eigenartiges Demokratieverständnis, was man übrigens auch bei derzeit führenden Politikern erkennt. Ich habe niemand belehrt, sondern nur einen Wunsch geäußert. Nur Betroffene wehren sich mit unsachlichen Argumenten.

      Wer noch immer der Ansicht ist, die Coronaepidemie ist eine normale Grippe, dem wünsche ich nicht, dass er oder einer seiner nächsten Angehörigen darunter leidet. Mir drängt sich da der Vergleich mit Kopernikus, Kepler und Galilei wegen des neuen Weltbildes auf, wo letzterer sogar gegenüber der Kirche schriftlich widerrufen musste.

    • Hausfrau
      27. April 2020 13:23

      @pressburger
      Sie gehen also davon aus, dass Millionen von Gutachten/Studien großteils im Eigeninteresse des Herausgebers erfolgten, also nicht unabhängig erfolgten. Natürlich werden diese Arbeiten immer von einer an der Fertigstellung interessierten Stelle finanziert, aber ein seriöser Wissenschaftler (die gibt es) lässt sich nicht durch Bestechung kaufen.
      Es gibt tatsächlich Fälle, wo bestimmte Teile bevorzugt und andere als nebensächlich betrachtet werden, um dem Auftraggeber einen Gefallen zu erweisen. Bei Aufdeckung solcher Tricks ist aber der Ruf des Verantwortlichen dahin. Ebenso ist es bedenklich, wenn nur positive Teile einer Arbeit herausgepickt werden. Metastudien sind immer besser

    • Kyrios Doulos
      27. April 2020 13:28

      @Hausfrau, natürlich ist Corona nicht wie eine normale Grippe. An der sog. normalen Grippe sterben für gewöhnlich viel mehr Menschen als an Corona. Zumindest ist das m.W. in Österreich so der Fall.

    • Hausfrau
      27. April 2020 13:48

      Kyrios Doulos:
      Um die Behauptung, dass an Grippe mehr Leute als an der aktuellen Covid-Lungenentzündung sterben, müsste man die aktuellen Leichen alle obduzieren, um die genaue Todesursache festzustellen, an welcher Erkrankung sie letztlich gestorben sind. Was leider kaum geschah und geschieht! Ich nehme an, dass viele chronisch Kranke durch diesen Virus um einige Jahre früher (als "erwartet") gestorben sind. Und nur darum geht es!!
      Es erfolgt KEINE Belehrung: An der (fälschlich bezeichneten) "normalen Grippe" - welche im Gegensatz zum gippalen Infekt eigentlich Influenza heißt - sterben im März/April fast keine Leute mehr, da die jährliche Influenzasaison schon großteils vorbei ist.

    • Hausfrau
      27. April 2020 14:23

      Wyatt:
      Ich bin erst einige Monate (seit April auch Partner) hier im AU-Tagebuch tätig, aber Sie kritisieren mich - mit einer Ausnahme - immer. Daher war mein Kommentar auch an Sie gerichtet. Ich habe bisher nur das Pseudonym "Hausfrau" verwendet, vielleicht verwechseln Sie mich mit einem Poster, der ständig hier seinen Nicknamen ändert. Eine Entschuldigung Ihrerseits gegenüber einer älteren Dame (1938) wäre angebracht.

    • Hera
      27. April 2020 17:50

      @Hausfrau
      Geht es Ihnen um die Postings, die selbstverständlich die freie, sprich persönliche Meinung der einzelnen Kommentatoren wiedergeben, oder um die Sterne?
      Ist es nicht völlig unerheblich, wieviele man davon erhält? Das Wichtigste ist doch, hier seine Meinung niederschreiben zu dürfen, in Diskussion mit anderen treten zu können.
      Für eine Einheitsbetrachtung könnte ich genausogut den Benkoexpress lesen.
      Was abwertend und belehrend auf den einzelnen wirkt, ist dessen Sache, damit sollte unter Erwachsenen jeder für sich umgehen können.
      Es steht hier jedem frei, auf einen Kommentar zu antworten oder auch nicht!

    • pressburger
      27. April 2020 18:31

      @Hausfrau
      Zuerst, ich schätze Ihren Beitrag.
      In der Wissenschaft ist es nicht die Menge die entscheidet. Sonder die, die sich der Wahrheit verschrieben haben. Auch Wissenschaftler sind käuflich. Vielleicht nicht im geläufigen Sinne, aber Privilegien, Publikationen, Prestige, mehr Geld für das eigene Institut, mehr Geld für die eigene Forschung.
      Dafür, nur ein ganz kleines Entgegenkommen, etwas die Daten zurechtrücken. Was soll es schon ?
      Direkte Linie von Genderforschern, zu den Klimatologen, zu den Virologen.

    • Scheherazade
      27. April 2020 18:42

      @Hera:
      Net amal ignoriern.

    • La Rochefoucauld
      27. April 2020 20:36

      @Scheherazade

      Warum packen Sie immer dann Ihren Doppelnick aus, wenn Sie glauben, dass Sie auf jemanden hinprügeln müssen?

      Können Sie nicht dazu stehen? Wäre irgendwie klarer für alle und würde die argumentative Diskussion fördern.

    • La Rochefoucauld
      27. April 2020 20:59

      Im Übrigen glaube ich, dass die @hausfrau insbesondere mit Ihrem letzten Absatz recht hat.

      Man muss hier nur möglichst früh nach Erscheinen des Tagebucheintrags recht kritische Worte in die Tastatur hämmern und dann besternderln sich die gegenseits bereits bekannten Kommilitonen dann über den Tag hinweg in die Höhe. Je später der Abend, je weniger Sterne, da schlafen die meisten schon nach der ZIB1.

      Mit Qualität hat das leider nichts zu tun. Man muss nur den Mainstream der Meinung hier treffen. Aber gut, es ist so wie es ist.

      PS: Aus mir spricht auch nicht der Neid der Besitzlosen, mir ist das mittlerweile blunzn.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      29. April 2020 22:12

      @hausfrau, sonst noch Wünsche, gnädige Frau?

  52. Sandwalk
    27. April 2020 09:29

    Es sind nicht die Lehrer, die eine Faulturmshow abziehen.
    Es ist die Lehrergewerkschaft.
    Dort sitzen die Verrückten und Verantwortungslosen drinnen.

    Was den restlichen Artikel betrifft, so kann man zustimmen, aber schon in einem Jahr kann wieder alles anders aussehen. Auch grüne Sonnen können untergehen, wie uns die Deutschen gerade zeigen. Blender Habeck hat sich in seiner plapperhaften Unbedarftheit vergallopiert.

    • Lämpel
      27. April 2020 09:43

      >>> „Es sind nicht die Lehrer, die eine Faulturmshow abziehen.
      Es ist die Lehrergewerkschaft.“

      Genau so ist es. Es ist die (schwarze) Lehrergewerkschaft.

    • Charlesmagne
      27. April 2020 10:17

      @ beide
      Milchstraße *********************
      Obwohl Konservativer und Gewerkschaftsmitglied, habe ich mich, in meinen mehr als vierzig Jahren als Lehrer, über kaum etwas mehr geärgert, als über "unsere" Gewerkschafts"vertreter". Bin aber dann schlussendlich aus Protest ausgetreten.
      Die Gewerkschaft hat sich nie für pädagogisch wertvolle Änderungen oder oft, noch wichtiger, das Nichtabschaffen von Bewährtem eingesetzt, sondern
      immer nur für die besonders stark strahlenden "Faultürme", deren viele von ihnen sie selbst waren.

    • Hausfrau
      27. April 2020 14:02

      Nach meiner Meinung gibt es wenige Leute, welche aus ideologischen Gründen der Gewerkschaft beitreten. Großteils wird es ihnen - besonders in der staatlichen Verwaltung und dem Großbetrieben - von den Personalvertretungen und freigestellten Betriebsräten "nahe gelegt" (= höflich ausgedrückt), zur Mitgliedschaft zuzustimmen. Auch manche Mitarbeiter von in Krise befindlichen Unternehmen treten bei, um sich im Fall einer Liquidation Vorteile zu schaffen.
      Man verzeihe mir den Vergleich: es ist eine Art Zwangszugehörigkeit wie beim Islam.
      Gesetzlich ist die Gewerkschaft ein Verein, denn die offizielle Vertretung sind die Kammern, auch wenn dort auch Leute von der Gewerkschaft sitzen.

    • Hausfrau
      27. April 2020 14:11

      Fortsetzung
      Feststellung, KEINE Belehrung:
      Der Gewerkschaftbeitrag kann - je nach Einkommen - bis zu zwei Tagesverdienste betragen. Der Arbeiterkammer-Pflichtbeitrag ist im Gesamtprozentsatz der Sozialversicherung (Arbeitnehmeranteil) "versteckt". Wenig bekannt ist, dass die Krankenkasse für das Inkasso und Weiterleitung des AK-Beitrages von der Arbeiterkammer eine Provision bekommt. Nebenbei sitzen die Arbeiterkammern auf einer hunderte Millionen betragenden "eisernen Reserve". Die Gewerkschaften hatten Ihren Streikfond durch die Machenschaften von Verzetnitsch und Flöttel verloren, sich aber nun wieder "derrappelt".

    • Mentor (kein Partner)
      29. April 2020 07:04

      @Lämpel
      27. April 2020 09:43

      >>> „Es sind nicht die Lehrer, die eine Faulturmshow abziehen.
      Es ist die Lehrergewerkschaft.“
      Genau so ist es. Es ist die (schwarze) Lehrergewerkschaft.

      Genauso ist es NICHT.
      Protestieren die Lehrer gegen ihre Gewerkschaft weil sie viel lieber
      KEINE Fenstertage hätten??????

      In der Schweiz, im Kanton St.Gallen haben Lehrer einen verpflichtenden Fortbildungstag, in ihrem 5-Wöchigem Sommerurlaub.
      Lehrer treffen am Samstag in der Schule regelmäßig auf Kollegen bei der gemeinsamen unbezahlten Vorbereitung für die nächste Woche.

      Kann sich sowas ein Österlehrer, grundsätzlich ein Österreicher überhaupt vorstellen?

    • Mentor (kein Partner)
      30. April 2020 15:34

      Nachtrag:
      Der Urlaub der Schweizer Lehrer heist nicht Urlaub sondern
      SCHULFREIE ZEIT.

  53. 11er
    27. April 2020 09:13

    Guten Morgen Dystopia,

    Damit in Zeiten des Covidfaschismus die Sportberichterstattung nicht zu Kurz kommt:

    In der Spielhälfte 2020 läuft das Spiel nur auf ein Tor, denn in diesem Jahr wird auf der „Angstwiese“ gespielt. Dieses Heimspiel wird das Regime 100:0 gewinnen.

    Wurde doch nicht nur allen Gästefans der Zutritt ins Stadion verwehrt. Es wurden die kompletten Spielregeln geändert. Die Gästemannschaft, die ihr Tor verteidigen möchte, steht demnach immer im Abseits. Sie wurde zu einbeinigen Statisten degradiert.

    Unter dem Jubel der Fans der Heimmannschaft (FC StayHome Virus) stellt diese auch den Schiedsrichter, der dämlich grinsend nach der Außerkraftsetzung des Regelwerks willkürlich einen Strafstoß nach dem anderen pfeift.

    Die Zeit einer grippebasierten, mediengestützten Diktatur, die Zeit einer frisch vaporisierten Bundesverfassung ist keine Zeit einer parlamentarischen Opposition.

    Den Job wird Menge machen müssen. Wenn sich möglichst oft und lange andauernd Hundertausende friedlich vor den Regierungsgebäuden versammeln, wird es für jedes Regime schwierig. Die konnte man auch am Ende der DDR nicht mehr alle erschießen oder nach Hause prügeln, die können auch von den devotesten Schreibhuren nicht mehr kleingestöhnt werden.

    Noch ist dieses Stadion wohlweislich wegen der tödlichen Ansteckungsgefahr (darüber, wer womit angesteckt wird, und für wen es tödlich sein soll, gehen die Meinung weit auseinander) gesperrt, aber wenn das Team in den rot-weiß-roten (oder neongelben) Dressen in eklatanter numerischer Überlegenheit antritt, wird auch das Stellen des Schiedsrichters, der Ordner und Ballbuben dem FC Virus auch nichts mehr nützen, das wird dann ein echter und überlegener Heimsieg, während der Verlierer endlich wieder absteigen muß, denn der hat in dieser Liga nichts zu suchen.

    • Franz77
      27. April 2020 10:12

      Hoffen wir, dass das große Erwachen beginnt. Einige Pflänzchen sprießen schon.

  54. Rau
    27. April 2020 08:32

    Solche Nachrichten passen nicht in die Agenda der Regierung. Die "Dutchseuchung" ist längst erreicht zumindest nach den Daten dieser flächendeckenden Durchtestung, was auch der Grund für das völlig natürliche Auslaufen dieser Grippewelle spricht!"

    https://www.stol.it/artikel/chronik/flaechendeckende-tests-in-st-ulrich?fbclid=IwAR1XbECUcuv0h48_GrkY1nl1i2UkbImztOIVPZyDxQKWlcaZgYGkP4guL8o

    • Rau
      27. April 2020 08:34

      ...der Grund...sein dürfte - edit button bitte!

    • Franz77
      27. April 2020 09:49

      Ist eh noch harmlos, wenn ich denke was ich manchmal zusammentippe. Korrektur-Funktion wäre wirklich super.

  55. Josef Maierhofer
    27. April 2020 08:32

    Was passiert nach dem wirtschaftlichen Crash, je mehr er offensichtlich wird ?

    Es werden die Schuldigen gesucht. Die kann man bei der Opposition natürlich nicht finden.

    Das Geschäft mit der Angst ('Hitzetod', das 'Virus' ist ja bald aus) lässt sich auch nur mehr beschränkt machen, denn immer mehr Menschen, auch aus dem 'einfachen Volk', fangen an zu denken. 'Corona Maulkorb' wird allgemein nur noch genommen wegen der hohen Strafen.

    Was es jetzt braucht (ich hoffe, so ein 'Messias' entsteht bei der Opposition) ist eine starke und integrative Persönlichkeit, die das Ruder dann auch anerkannt übernehmen könnte.

    Nachdem ich nach wie vor daran glaube, dass die Blauen gesetzestreu und demokratisch sind, ja sogar als einzige Partei die direkte Demokratie wollen, hoffe ich natürlich schon, dass man dort einen Weg findet, sich gut aufzustellen. Wenn Strache es bei 'Fellner Live' als seinen größten Fehler bezeichnet den Parteivorsitz der FPÖ abgegeben zu haben (ich meine, Ibiza war sein Fehler und die 'Spesenaffaire' eben etwas 'Politikösterreichisches', das nur der FPÖ enorm viel Schaden angerichtet hat - 'auch nicht besser als die anderen', den anderen aber nicht, obwohl dort noch mehr zu finden wäre), wenn Herr Hofer vermutlich insgeheim doch wieder zur Bundespräsidentenwahl antreten will, wenn Herr Kickl noch immer das tun will, was er am besten kann, Innenminister sein, dann könnte man meinen, dann macht's doch, was eventuell nützen könnte, die negative 'Presse' ist Euch sicher - auch eine Werbung -, nehmt den Strache wieder auf, wählt ihn zum Parteiobmann, den gleichen Blödsinn wird er sicher nicht mehr machen, zumal auch parteiintern doch inzwischen transparente Prozesse geschaffen wurden und lasst den Strache werken, er hat ganz sicher wieder Beiträge, die die Menschen bewegen könnten. Er könnte praktisch als 'Reservist' eingezogen werden, wenn er selbst da heute noch mitspielen würde. Ein Kämpfer für Österreich war er immer.

    Mehr Schuld als Sebastian Kurz hat ein Herr Strache sicher nicht auf sich geladen.

    Nun zu den Sachfragen:
    Der Fremdenverkehr wurde zerstört und damit etwa 20% aller Einnahmen, das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft die KMUs und EPUs wurden weitgehend zerstört, ein weiteres und riesiges Problem, das geschaffen wurde, die Produktivität wurde stark gedrosselt, die Gastronomie wurde zerstört, die Reise- und Eventbranche wurde weitgehend zerstört, das Land wurde enorm verschuldet, u.s.w. Wie wird das gerechtfertigt ? 'Herr Kurz hat das Virus gestoppt', nein, er hat die Wirtschaft ruiniert, er hat 2 Wochen 'Lockdown' angesagt und jetzt redet er nach 2 Monaten noch immer von der 'zweiten Welle', die es nicht geben wird.

    Genau darin besteht die 'Roßtäuschung' 2 Wochen mit Zustimmung aller sind nicht 2 Monate ohne Ende in Sicht mit sagenhaften Begründungen. Genau darin müsste die Opposition jetzt Dampf machen und die 'Virusdiktatur' beenden (am besten auch gleich die 'Klimadiktatur'), wenn nötig mit der Mehrheit bei den nächsten Wahlen, denn die Regierung betreibt Wirtschafts-, Heimat- und Gesellschaftszerstörung. Die Menschen sagen das auch inzwischen.

    • Gerald
      27. April 2020 09:57

      Der Herr Strache soll bitte mit seinen dümmsten anzunehmenden Österreichern von der DAÖ bleiben wo der Pfeffer wächst. Dies nicht nur wegen seiner Ibiza-Dummheit, sondern vor allem auch im Nachhinein, als er via Facebook noch laufend parteischädigend herumstänkerte.

    • Charlesmagne
      27. April 2020 10:09

      @ Josef Maierhofer
      Vorletzter Satz:
      „Um eine WELTREGIERUNG zu erreichen, ist es notwendig, den Menschen ihren Individualismus, ihre Loyalität gegenüber Familie, Tradition, Patriotismus und Glauben zu nehmen.“ Brock Chisholm, Erster Generaldirektor der WHO (1948 – 1954)

      Letzter Satz: entspricht leider nicht meinen Erfahrungen.

      @ Gerald
      Teile Ihre Meinung. Leider sehe ich bei den Freiheitlichen zur Zeit nur einen, und das ist Kickl. Der ist aber zu intelligent, dass ihn die Massen verstünden und zudem durch die Medien derart verfemt geworden, dass er keine Chance hat.

      Kurz spricht die Masse der "simple minds" in hervorragender Art an, vielleicht auch deshalb weil er einer von ihnen ist.

    • Kyrios Doulos
      27. April 2020 10:11

      Bis vor einiger Zeit dachte ich, die schlimmsten Parteien wären die Grünen und die Liste Pilz. Heute meine ich: die schlimmste Partei ist die ÖVP. Die Linken tun Schlimmes, aber sie kündigen es an und niemand braucht sie zu wählen. Soooo viele Stimmen haben die Grünen auch nicht. Die ÖVP macht aber das Gegenteil von dem, wofür sie traditionellerweise steht / gestanden hat: linkeste Politik in jeder Hinsicht. Zerstört die Gesellschaft, zerstört das Vertrauen in die Justiz und sonst den Staat, zerstört die Wirtschaft, damit das tägliche Brot für viele. Und: die ÖVP raubt die Freiheit der Meinung und Rede.

    • Gerald
      27. April 2020 10:34

      @Charlesmagne

      Sehe ich genauso.

    • Josef Maierhofer
      27. April 2020 10:41

      @ Kyrios Doulos

      Da gebe ich Ihnen recht.

    • Josef Maierhofer
      27. April 2020 10:42

      @ Charlesmagne

      Das habe ich auch gemeint mit meinem Post, das tut nämlich auch Strache.

    • Josef Maierhofer
      27. April 2020 10:44

      @ Gerald

      Bei so viel Gegenwind macht Strache das Kraut gegen die FPÖ auch nicht mehr fett.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      29. April 2020 22:18

      @josefmaierhofer, ich glaube, sie unterschätzen die Dimension der Katastrophe. Die Menschen werden nicht nach Schuldigen, sondern nach etwas zum "Fressen" suchen.

  56. Pennpatrik
    27. April 2020 07:48

    " Und endgültig wird die Stimmung einbrechen, wenn die Regierung vom Sparen oder gar Steuern erhöhen reden muss. "

    Ich stelle in meinem Umfeld fest, dass kaum Jemand die 0% Strategie der EZB in ihrem Grundzug erkennt. Ich bin verwundert und auch fassungslos, weil es so simpel ist.

    Angenommen, ich borge mir von Ihnen 400.00 und zahle sie einmal im Jahr zurück. 400/Jahr kann ich mir leisten.
    Ich borge mir 4000 und zahle 10 Jahre zurück
    Ich borge mir 400.000.000.000 und zahle xxx Jahre zurück.
    Ich borge mir 400.000.000.000 und zahle nur die Zinsen (0) und das Kapital (0) in 100 Jahren zurück.

    Was ich damit sagen will, ist, dass der Staat bei 0% Zinsen niemals irgendwelche Schulden zurückzahlen muss er erhöht einfach Kreditsumme und Tilgugsdauer.

    Das mit den 100 Jahren ist kein Scherz, gibt es wirklich (dzt. mit 0,5%).
    Bei Negativzinsen bekommt der Staat noch etwas dazu.

    Daher werden die Eurobonds kommen, weil mit der völligen Entwertung der Währung und damit der Enteignung der Sparer Steuererhöhungen moderat bleiben werden.
    Die Italiener wissen das. Daher sparen sie nicht. In die Deutschen und österreichischen Dummschädel muss es noch rein, dass sie Idioten sind, wenn sie Geld, für das der Staat steht, horten, sprich, sparen. Dabei ist es noch schneller weg, wenn es auf der Bank liegt, weil die es zusätzlich abgreift.
    Womit auch klar ist, warum gerade die Italiener Eurobondas wollen. Es geht um das Geld der Sparer.

    • Bürgermeister
      27. April 2020 09:25

      Wir hängen seit Jahrzehnten in dem Schema fest: Wenn der Süden fordert, muss der Norden zahlen. Der Mezzogiorno wurde dadurch nie stärker sondern nur immer unverschämter. Und sobald jemand das Problem anspricht wird der von den brennenden Europäern in den eigenen Reihen ausgebremst.
      Ich vermute Sie haben Recht, wir müssen den Norden ruinieren, der muss 4 x höhere Defizite erreichen als der Süden damit wir endlich alle gleich arm werden. Kurz geht das an, ich vermute eine mehrjährige Defizit-Party in Saus und Braus steht an. Das jahrzehntelang eingespielte Schema lässt sich nur an der Erschöpfung des Nordens brechen.

    • Pennpatrik
      27. April 2020 09:48

      Vor allem Wir dürfen nicht sparen. Wir müssen Kunstwerke (19.Jh.), Gold kaufen und in unsere Häuser, Firmen und Wohnstätten investieren.
      Wertiges.

    • Franz77
      27. April 2020 09:52

      Vielen Dank, so habe ich das noch nicht gesehen. ******************

  57. Bürgermeister
    27. April 2020 07:39

    Da muss ich mich der Belobigung von Hrn. Unterberger glatt anschließen, unser BK hat das Land wirklich glänzend in eine Krise geführt. Das kann er!

    An Vergleichsgrößen fällt mir da nur mehr die staatliche Industrie der 1980er Jahre ein die Jahr für Jahr höhere Milliardenschulden anhäuften bis das Land kurz vor dem Ruin stand.

  58. glockenblumen
    27. April 2020 07:07

    Fragolins Fußnoten - lesenswert:

    https://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2020/04/funoten-zum-montag_27.html

    Auszug:

    "Vor lauter Angst vor Corona flüchten Marokkaner aus Spanien jetzt in Schlauchbooten zurück nach Afrika und zahlen über 5.500 Euro dafür. Hat die Panikmache doch was Gutes.
    Erschreckend aber, dass die NGO-Flotte diesmal nicht vor der spanischen Küste kreuzt um die Ärmsten vor dem Ertrinken zu bewahren und sicher in ihre Heimat zu bringen. Man überlässt kaltherzig arme geknechtete Rückflüchtende mit Heimweh den tödlichen Fluten. "

    und:

    " Österreich: „Nationaler Schulterschluss!“
    DDR: „Nationale Front!“ ... "

    ohne weitere Worte....

    • Rau
      27. April 2020 07:59

      "Politiker warnen zum Aufwärmen des Hysterie-Modus vor einer „zweiten Welle“. Dabei ist die erste erst im Anrollen. Und damit meine ich nicht das Virus, sondern „Die Welle“, die in der Schule Pflichtprogramm war, aber anscheinend kaum einer sinnerfassend gelesen hat, sonst würde es viel mehr Leute im Moment ordentlich vor Grauen schütteln."

      Arme Schüler - müssen sich von links linken Lehrern den Film "Die Welle" aufdrücken lassen, darüber Aufsätze schreiben, aber wenn sie real von links wirklich heranrollt, sehen sie sie nicht. Fussballertrick eben, rechts antäuschen und links vorbei - das kann er, unser aller Abgesandte im BK Amt. Und die Beliebtheit steigt und steigt
      Macht durch Angst

    • Franz77
      27. April 2020 09:54

      Beidige: ****************************

    • Ingrid Bittner
      27. April 2020 11:15

      @Glockenblumen: ich hab das zwar gestern schon kurz bemerkt, aber ich schreib's trotzdem nocheinmal: wer bitte gibt den Afrikanern die 5.500 Euro für die Schlepper zum Zurückfahren? Zum Herüberschippern nach Europa, das ist klar, da ist das Geld irgendwie zusammengekommen, aber dass die dann noch die Reserve hätten um für die Rückfahrt den Schleppern solche Beträge in den Rachen zu werfen? Ich kann's mir nicht vorstellen. 70 Euro kostet das Fährticket ca. von Algeciras nach Tanger, also warum das Theater mit den Schleppern?

  59. Rau
    27. April 2020 06:46

    OT
    Man redet immer noch über ein Skandalvideo, aber dass im Justizministerium eine Dame sitzt, die in ihren Referenzen eine Anwaltskanzlei aufweist, die an einem satten Steuerbetrug von derzeit geschätzten 40Mrd verwickelt ist, muss ich hier in den Kommentaren (@dssm) erfahren?!! Was läuft hier?

    • glockenblumen
      27. April 2020 06:52

      "Was läuft hier"
      offensichtlich alles falsch.....

    • logiker2
      27. April 2020 17:38

      @Rau, wenn eine Person für das System nützlich ist, sprich brauchbar, dann wird beim Aufpoppen von "negativen Problemchen" der Schweigemantel gehühlt. Für was hält man sich hörige Medien und eine hörige Justiz.

  60. glockenblumen
    27. April 2020 06:30

    Dr. Unterberger schreibt:

    " Und endgültig wird die Stimmung einbrechen, wenn die Regierung vom Sparen oder gar Steuern erhöhen reden muss. "

    Davon wird doch schon seit Jahren geredet und auch danach gehandelt, während man angebliche "Flüchtlinge" massenweise ins Land holt und auf Steuerzahlerkosten voll alimentiert. Begangene Straftaten dieser Leute werden kaum geahndet und die Urteile sprechen jeder Gerechtigkeit Hohn. Kritik daran ist nicht erlaubt, da wird sofort die Nazi- und Rassismuskeule ausgepackt, sogar Strafen drohen :-(
    Wohingegen man dzt. beim autochtonen Bürger rigorors durchgreift, siehe dazu auch den Gastkommentar von Frau Sabine Gritsch:

    https://www.andreas-unterberger.at/2020/04/wenn-alle-so-beschftigt-sind-menschen-zu-erschrecken/

    Dafür wurde beim Gesundheits- Bildungs- Sicherheitswesen gespart was das Zeug hält.
    Für Alte hatte man gar nichts übrig, in Pflegeheimen herrscht nach wie vor eklatanter Mangel an diplomiertem Personal, Mütter müssen in kürzester Zeit nach Geburt eines Kindes arbeiten, um ihre Existenz zu sichern... usw. usf.

    Nichtsdestotrotz ist die Stimmung noch immer nicht eingebrochen - ganz im Gegenteil, jene Partei, die die meiste Verantwortung dafür trägt, wurde sogar mit Mehrheit gewählt. Ein Parteiführer, der das Blaue vom Himmel verspricht um danach die Schwärze der Hölle kosten zu lassen.

    Doch vielleicht erwachen jetzt doch einige angesichts der extremen Arbeitslosigkeit, der vielen Betriebe die vor dem Aus stehen und der Erkenntnis wie schamlos man belogen wird, wenn es nicht schon längst zu spät ist.

    • Henoch 1
      27. April 2020 07:57

      Bin nicht traurig „diese“ Zukunft nicht erleben zu „dürfen“...... die ältere Generation hat möglicherweise ein Hufeisen im Allerwertesten gehabt. Das Zeitalter der Lemminge ist im Kommen. Der Kopf ist für den Hut da!

  61. OT-Links
    27. April 2020 05:49

    Ich bin gegen diese APP, die jeden auf Schritt und Tritt kontrollieren soll. Sie ist die Vorstufe zu einem implantierten Chip. Warum der Autor hier so sehr auf einer Linie mit Sobotka ist, der die Bürger am liebsten bis aufs Klo überwachen möchte, ist mir ein Rätsel. Aber gut, er hat ja auch die EU und den Euro propagiert und empfohlen, Karas zu wählen.

    Ich wäre der Opposition sehr dankbar, wenn sie sich in diesem Fall ausnahmsweise nicht kaufen ließe.

    Weiters soll sie sich für einen raschen Abbau der Beschränkungen einsetzen. Es gibt in Österreich lt. Ministerium derzeit ca. 2.300 angebliche Covidkranke, Tendenz sinkend - ca. 50 Neuinfektionen und ca. 200 Genesende am Tag. Das ist nicht mal eine Epedemie!

    Meiner Ansicht nach reichen die Abstandsregeln gegenüber Fremden und die Hygiene. Wer möchte, kann auch jederzeit eine Maske tragen. Die Panik wird aber weiter geschürt und das ist kein gutes Zeichen. Das bedeutet, die Regierung möchte eine Diktatur errichten. Die Opposition ist jetzt gefragt. Besonders käme es jetzt auf die Sozis an, denn die Freiheitlichen alleine erreichen nichts.

    • Mentor (kein Partner)
      29. April 2020 06:26

      Der Blogchef ist wahrscheinlich nicht so Technik-Affin und kann den Wert von Datenschutz schwer einschätzen.
      Andererseits hat der Bürger hat diesen "Schutz" bereits JETZT verloren.
      Trotz Gesetzen, Staats und Konzern-Daten-Grabbing überall.

      technologyreview.com/2014/07/04/74389/a-contraceptive-implant-with-remote-control/

      Der Artikel ist aus dem Jahr 2016, die Technik dahinter bereits überholt und natürlich taucht der Name Gates auf.

      Weshalb nun der kolportierte Chip für den Nachweis einer Zwangsimpfung eine
      Theorie der dumben Verschwörer sein soll erschliest sich mir NICHT.
      Gates hat seine Gewinne mit Windows gemacht, JETZT will der Menschenfreund mit der Angst das große Geschäft machen.

  62. elfenzauberin
    27. April 2020 03:50

    Vor allem erkennt man jetzt sehr deutlich, dass die Schwarzen sehr gut mit den grünen Bolschewiken können, ganz so, als ob sie füreinander geschaffen seien. Kurz hat auch gar keine Absicht, die Grünen zu entzaubern, so wie er das bei den Blauen gemacht hat. Zwar gäbe es bei den Grünen genug Skandale, die weit über irgendwelche Rattengedichte oder Stacheldrähte um Flüchtlingsheime hinausgingen, die sogar das Ibiza-Video in den Schatten stellen könnten, doch interessiert es den Hrn. Kurz überhaupt nicht, die Grünen dafür zur Verantwortung zu ziehen. Viel wichtiger war es für den Hrn. Kurz, die Agenda von G. Soros weiterzuführen. Hier ist es klar, wie die Weichen gestellt sind, sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene. Hier geht es darum, den sog. rechtspopulistischen Parteien maximal zu schaden, die durchaus vermeidbare Migration zu legalisieren und jede Kritik daran zu kriminalisieren.

    Auch der Klimaschutz passt den Schwarzen sehr gut ins Konzept. Nicht nur, dass die Fr. Köstinger eh schon immer für den sinnlosen Klimaschutz eingetreten ist, sind die Schwarzen jetzt dahinter gekommen, dass man mit Angst gut Politik machen kann, wobei es völlig egal ist, ob sich die Menschen vor Viren oder dem Hitzetod fürchten.

    Man kann es nicht oft genug wiederholen. Wer bei der letzten Wahl Schwarz gewählt hat, hat den grünen Bolschewiken zur Macht verholfen. Viele haben das ursprünglich nicht geglaubt, aber es ist so.

    Ich persönlich halte die Situation für irreparabel. Der wirtschaftliche Crash wird mit Gewissheit folgen. Wenn es einmal eine kritische Anzahl an Menschen geben wird, denen der steuerbegünstigte Ankauf von Aktien auf den Kopf fallen wird, wenn es einmal genug Menschen geben wird, die sich das Heizen mit Ökostrom nicht mehr leisten können und darauf angewiesen sind, Mistkübeln nach Verwertbaren zu durchforsten, dann wird es wirklich scheppern, vielleicht ganz genauso so, wie im Jahr 1793.

    • Konrad Hoelderlynck
      27. April 2020 04:43

      Ja, ich schätze auch, dass es ohne eine richtige Revolution nicht gehen wird.

    • Cato
      27. April 2020 05:21

      @elfenzauberin
      Vollkommene Zustimmung!

    • Wyatt
      27. April 2020 06:14

      ********
      ********
      WICHTIG für Herrn Kurz allein, ist die Agenda von G. Soros weiterzuführen.

    • glockenblumen
      27. April 2020 06:34

      @ elfenzauberin

      *******************************
      Angst- und Panikmacherei - das Hauptgeschäft der Linken :-(

    • Templer
      27. April 2020 06:44

      Völlig richtig, leider
      ********************
      ********************
      Es wird zu Engpässen in diversen Lieferketten kommen. Sie zeichnen sich schon jetzt ab.
      Es wird zu massiven Unruhen kommen, wenn lebensnotwendige Nahrungsmittel fehlen werden.
      Spätestens dann kommen die Schlafwandler und Kurz bejubler drauf.
      Jedem ist sein Hemd näher als seine Jacke.
      Wenn es zusätzlich zu geplanten oder nicht geplanten Blackouts kommt, geht die Post ab.....

    • Templer
    • logiker2
      27. April 2020 07:22

      *************************************ja, wer jetzt noch ÖVP wählt, muss wohl selbst ein glühender Bolschewik sein.

    • Pennpatrik
      27. April 2020 07:29

      Es wäre das erste Mal, dass eine Gesellschaft des realen Sozialismus nicht zusammenbricht.

    • Henoch 1
      27. April 2020 07:59

      Leider wahr, traurig..

    • Donnerl?ttchen
    • Franz77
      27. April 2020 10:01

      Der große "Blackout" fehlt noch. Eine gewaltige Waffe die noch nicht eingesetzt wurde. Waren die Piefkes und wir so "brav", dass er uns erspart bleibt? Bei der gewaltigen Portion Bösartigkeit dieser Gestalten will ich nicht so recht an "Gnade" glauben.

    • oberösi
      27. April 2020 15:02

      @elfenzauberin
      inwiefern ist der Ankauf von Aktien steuerbegünstigt? Aktien werden in der Regel von Vermögen gekauft, das vorher bereits besteuert wurde, egal ob Lohn- oder ESt.
      Und ein möglicher Gewinn aus dem Investment auf eigenes Risiko wird bei Verkauf der Aktien umgehend und automatisch mit 27,5 Abgeltungssteuer belegt.

      Bitte um Aufklärung.

    • Rau
      27. April 2020 15:43

      Ja bei diesen Mehrfachbesteuerungen verliert man den Überblick. Vielleicht erklärt auch das die "Beliebtheit" dieser "Regierung". Keine Sorge, es kommen schon noch mehr Steuern, die mit alle gerecht verteilt in den Ruin fahren. Die schaffen dass schon. Immerhin haben wir es ja mit DER Wirtschaftspartei zu tun.

    • Rau
    • Riese35
      27. April 2020 17:41

      *********************!
      *********************!
      *********************!
      *********************!
      *********************!

      Ganz genau so ist es. Insbesondere:

      >> "Wer bei der letzten Wahl Schwarz gewählt hat, hat den grünen Bolschewiken zur Macht verholfen. Viele haben das ursprünglich nicht geglaubt, aber es ist so."

      Ich erlaube mir nur zu ergänzen: Viele glauben das heute noch immer nicht und zelebrieren statt dessen ihre Dekadenz. Sie träumen noch immer davon, mit ihren kleinen Grüppchen die ÖVP zu einer christlichen Partei machen zu können und sehen in Kurz ihren Heiland.

      Jesus ist aber einst nicht mit einem Gailomobil durchs Land gezogen und hat nicht das Paradies auf Erden versprochen.

    • pressburger
      27. April 2020 18:41

      Der crash kommt. Wer übernimmt dafür die Verantwortung ? Die Grünen ? Sicher nicht. Die werden weiter das Klima, den Planeten, retten. Kurz als Sündenbock ? Könnte sein, sollte Merkel ihn zum Abschuss freigeben.
      Die Grünen werden die nächste Regierung, zusammen mit den Islamisten, stellen. Nicht die Türküsen, nicht Kurz. Der Wähler will es so. Weil der ORF es will.
      Warum nicht die ganze Regierung, sowie die Mehrheit der Parlamentarier, in ein Arbeitslager schicken ? Dort könnten die Genossinen und Genossen, lernen was Arbeit bedeutet. Im Sommer in den Marchfeld Auen, im Winter im Waldviertel.

  63. Konrad Hoelderlynck
    27. April 2020 03:20

    Die Zustimmung weiter Bevölkerungskreise zu den Maßnahmen dieser Regierung hängt davon ab, wie sehr es den Akteuren gelingt, die Angst am Köcheln zu halten. Anfängliche Versuche sind schon sichtbar. Dazu zählen die Nachrichten von der drohenden Tschernobyl-Wolke bis zur angeblich zu erwartenden "noch schlimmeren" CORONA-Welle im Herbst. Die österreichische wie auch andere Regierungen samt EU haben keine Absicht, den Abbau der demokratischen Grundrechte zu stoppen. Unter anderen hat das Minister Anschober klar und deutlich geäußert, indem er die Fortsetzung des Kurses nach CORONA wegen des so genannten Klimanotstandes laut angedacht hat. Ich bin überzeugt, diese Regierung wird einem Abbröckeln der Zustimmung aus der Bevölkerung nötigenfalls mit neuen - subtileren, psychologischen - Zwangsmaßnahmen entgegenwirken. Es bleibt abzuwarten, was diverse Verfassungsklagen u.d. bringen, doch hege ich wenig Hoffnung, dass die Gesetzesbrüche rückgängig gemacht werden, im Gegenteil.

    Die Oppositionsparteien haben nur die Chance, die wahren Absichten hinter dieser "P(l)andemie" (das Wort muss ich jetzt einfach klauen) zu entlarven und diese Regierung bloß zu stellen. Das geht natürlich nur mit einer klaren Strategie ohne parteipolitische Kleingeisterei. Dass dies theoretisch möglich ist, zeigt das Gedankenspiel: Wie wäre alles verlaufen, hätte CORONA Österreich unter einer schwarz/blauen Regierung angetroffen. Grüne, Rote, NEOS und die Medien hätten die Regierung wegen derselben Maßnahmen fix und fertig gemacht. Das wirkliche Problem erscheint mir, dass kaum jemand in der Opposition wirklich die Sache an sich bekämpfen will, sondern bloß darunter leidet, nicht selbst am Drücker zu sein.

    Die einzige Chance sehe ich nicht bei den bekannten Oppositionsparteien (die ja das System an sich nicht anzweifeln), sondern in einer schlagkräftigen und intelligenten Opposition "von außen", jenseits parteipolitischer Erbsenzählerei. Allen voran gehören Antidemokraten wie die GRÜNEN oder die EU schonungslos entlarvt, sonst erwachen wir eines Tages in einer Diktatur mit Planwirtschaft neu und staatlich verordneten Lebensformen, und dann will's wieder keiner gewesen sein. Und nur, weil man von den Sozialisten nicht viel hört, muss man ihnen nicht gleich vertrauen...

    • Wyatt
      27. April 2020 06:09

      ********
      ********
      ********
      ...genau so ist es!

    • glockenblumen
      27. April 2020 06:35

      ********************************************!

    • Templer
      27. April 2020 06:55

      Diverse Link*Innen in höchste Ämter der Justiz zu hieven, sind schon geplante Maßnahmen, kommende Klagen wegen den Verstöße gegen geltendes Recht, abzuwehren.
      Alle gegenwärtigen und schon angekündigten Maßnahmen weißen auf die neue Normalität in einer NWO hin.
      Der Besitz liegt in den Händen weniger, die Masse ist enteignet und hat dankbar zu sein vom Staat alimentiert zu werden und wird in allem Totalüberwacht.
      Schöne neue Welt....

    • Henoch 1
      27. April 2020 07:49

      D‘accord... !

    • machmuss verschiebnix
      27. April 2020 09:41

      Im Prinzip völlig d'accord @Konrad Hoelderlynck ,

      Nur - was müßte passieren, damit die Lügen-Medien aufhören zu lügen ? Daß die Österreicher nicht mehr auf die Lügenpropaganda hereinfallen ? Das seinerzeitige Haider-Kickl Gespann hat die Linken vor sich her getrieben, an jedem einzelnen von Haiders Sagern hatten sich die geistigen Amokfahrer verbissen und reflexartig auf der falschen Spur eingereiht . Haider mußte dann nur noch durch die Bierzelte promenieren und konnte damit sogar bei chronischen Linkswählern punkten.
      Haider hatte Rückhalt in der Partei, Kickl kämpft allein wie ein Löwe unter Hyänen - so zumindest mein Eindruck

    • glockenblumen
      27. April 2020 12:36

      @ machmuss verschiebnix

      genau so ist es! Deswegen wurde Haider phaetonisiert
      Möge Gott Kickl schützen!

    • oberösi
      27. April 2020 15:18

      @ Hoelderlynck

      Vollkommen richtig, der archimedische Punkt, um das System auszuhebeln, kann naturgemäß nur außerhalb dieses Systems liegen.

      Alle Versuche, das System demokratisch, evolutionär, plebiszitär zu ändern, sind von vornherein zum Scheitern verurteilt. Im Gegenteil, sie machen es nur noch stärker, weil jede "demokratische" Maßnahme es zusätzlich legitimiert.

      Zu weit ist der Verfall fortgeschritten, zu infantil und feminisiert inzwischen die Wohlstandgesellschaft in ihrem Anspruchsdenken. Zu viele leben inzwischen von Transferzahlungen des Systems - auf Kosten von immer weniger Leistungsträgern.

      Also, einstweilen heißt es noch abwarten und Tee trinken. Und Pulver trockenhalten..

    • Rau
      27. April 2020 15:46

      Wählt man für 5 Jahre die eine und für 5 Jahre die andere hat man nach 10 Jahren den Mist von beiden Parteien. Das kumuliert doch nur!

    • Ingrid Bittner
      27. April 2020 18:02

      Man könnte aber schon auch einer Oppositionspartei unterstützend zur Seite stehen, indem man die gestartete Petition unterschreibt. Die Freiheitlichen wollen nämlich die normale Normalität wieder und nicht die neue a la Kurz.
      Hier der link, da kommt man zur Petition: "coronawahnsinn.at"

    • pressburger
      27. April 2020 18:45

      Die EU wird noch viele hier überleben. Die EU ist nicht reformierbar. Die einzige Möglichkeit ist, sich dieser Krake zu entziehen.
      Für jeden Arm den man diesen Monster abschlägt, wachsen zehn nach.

    • McErdal (kein Partner)
      29. April 2020 14:17

      @ machmuss verschiebnix

      Aus Ihrem Post: Nur - was müßte passieren, damit die Lügen-Medien aufhören zu lügen ?

      ++++Machmuss, das können sie doch besser - hmm?++++++

      Es muß nur ein BEFEHL = ANORDNUNG her, damit auzuhören - und die Geschichte ist

      gegessen ! Wer die gibt, wissen sie aber hoffentlich schon.......

      Da haben sie Gestern so guten Sachen gebracht!

      Ich glaub' jetzt hat ers...tra la tra la la (My Fair lady)

      Heute verfallen sie in alte Schemata - ich bin enttäuscht....

    • Gaon (kein Partner)
      30. April 2020 09:38

      Sie sind doch wie der Autor nur ein Blitzableiter für den sakrosankten Kanzler...diesen Schmäh sollten mittlerweile auch die hiesigen Sterndler übernasert haben.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung