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Linker Hass aus 172 sozialistischen Jahren

"Wirklich - das einzige Mittel gegen die Angst ist der Hass." Dieser Satz stammt von der 68er-Gewalt-Heiligen Ulrike Meinhof, einer Terroristin der linksradikalen Roten-Armee-Fraktion (RAF). Hass als Mittel gegen die Angst – nicht Religion, nicht Sinnsuche, nicht Kunst, nicht Liebe, sondern: Hass. Doch hinter diesem "Mythos der guten Terroristin" sickert durch: "Sie rechtfertigt Morde, ihre Pamphlete sind ideologisch, terroristisch." (deren Tochter, Bettina Röhl, im Spiegel-Interview)

Dieser blindwütig-undifferenzierte Hass versteckte sich 172 Jahre lang erfolgreich (seit Marxens "Kommunistischem Manifest", 1848) hinter der Gutmenschen-Maske eines linken Übermenschentums, das sich so als Gottersatz selbstherrlich sakrosanktisierte: "Es rettet uns kein höh'res Wesen… Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun!" (Arbeiterkampflied, 1871) – Dabei war die größte Lüge, die dieses Übermenschentum verbreitete: Dass es für Gerechtigkeit, Solidarität, Gleichheit, Demokratie zu kämpfen vorschob – in Wirklichkeit aber wollte es einen obskuren, bolschewistischen Neuen Menschen aus der Retorte eines links-sozialistischen Totalitarismus an die Macht putschen.

Seit 172 Jahren war diese Hass-Linke von der "Diktatur des Proletariats" (Marx) geradezu besessen: Die radikal-revolutionären russischen Bolschewiki bezeichneten sich zwar selber als "Mehrheitler", obwohl es aber in Wirklichkeit gerade die gemäßigten Menschiwiki ("Minderheitler") waren. Ein typisches Beispiel für Orwell‘schen Neusprech. Lenin usurpierte nur mittels der kommunistischen Oktoberrevolution 1917 die Macht, indem er die post-zaristische Kerensky-Regierung wegputsche, um so eine geplante demokratische Wahl zur Duma (russisches Parlament) zu verhindern: "Massenerschießungen sind ein legitimes Mittel der Revolution." (Lenin) Demokratie war insofern nur Mittel zum Zwecke der Errichtung einer bolschewistischen Übermenschen-Diktatur: "Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben." (Walter Ulbricht, 1945, KPD-Führer und späterer DDR-Generalsekretär des DDR-SED)

Dieser Hass hatte ein einziges Ziel: Zuerst wird Tabula rasa mit der Tradition gemacht, um dann ewig auf die Ankunft des neuen linken Übermenschen zu warten. Vor ihrem Niedergang in die Unterwelt (1969) des Hass-Hades feierte Meinhof ihren letzten Heiligabend "ohne Baum, ohne Geschenke, in einer chaotischen Wohnung" mit sinnloser Selbstbespiegelung, dass "Weihnachten … bei den Kindern ein falsches Gefühl von Gemeinsamkeit erzeugen" (Spiegel) könnte. Schließlich zündeten die Berliner Kommunarden auch noch den Weihnachtsbaum an …

Und weil sich dieser Hass gegen alles bisher Überkommene, das Traditionelle schlechthin, richtete, war diese Zorn-Todsünde sehr bequem: Als Entschuldigung für das Eigen- oder schicksalhaft-verschuldete Versagen in der uralten Geworfenheit des Seins. Solcherart reduziert sich aber auch Geschichte auf biographische Banalitäten: "Hätte es die RAF nicht gegeben, wenn (die Meinhof) nicht so gekränkt vom Ehebruch gewesen wäre und sie sich in ihrer Mutterrolle wohler gefühlt hätte?"

Immerhin hat sie ja selbst einmal ihren Ex-Mann Röhl mit dem Parade-Hass-Objekt der Linken, den amerikanischen Soldaten, gleichgesetzt: "Mein GI ist der Röhl. Und meine Angst." - "Ulrike Meinhof hat sich in einen Hass hineingesteigert. Die Ideologie der Kulturrevolution dehnte sie bis ins Privatleben aus." (ihre Tochter, Spiegel)

Dieser neue linke Übermensch war aber von Anfang an eine Schimäre: "Der vietnamesische Revolutionär Ho Chi Minh, der chinesische KP-Vorsitzende Mao Zedong war(en) … Massenmörder. Und trotzdem haben die (68er) auf den Straßen diese Namen geschrien. Sie haben sich zu sehr an dieser Idee vom Neuen Menschen orientiert, der Kulturrevolution. Aber was ist der Neue Mensch? Niemand kannte ihn, niemand wusste, wie man ein Neuer Mensch wird."

Und in diesem ahistorischen Albtraumstadium waren selbst abartigste Methoden erlaubt: "Revolutionäre Maßnahmen können … hart sein, die Jakobiner waren nicht zimperlich, die Bolschewiki auch nicht. Wir … lebten in einer Diktatur, der Diktatur des Proletariats. Eine Übergangszeit, eine Inkubationszeit für den neuen Menschen." (DDR-Schriftstellerin Christa Wolf, 2010)

Jetzt, nach 172 Jahren, wo das Scheitern dieser diktatur-affinen linken Ideologen sich selbst persifliert, können sie ihren Hass nicht mehr im Zaume halten – und lassen sie ihre Gutmenschen-Masken sinken. So richten sie ihren Hass wie immer schon gegen alles nur Erdenklich-Beliebige – als Projektion ihres Selbsthasses auf einen erfundenen Hass, den sie allen anderen unterstellen, die noch an Werten wie Familie, Tradition, Heimat, Nation festhalten.

"Was bleibt, wenn sie (die Wertkonservativen) diesen Hass beseitigen …: Nicht-Ungarn, andere, Migranten, Roma, Nicht-Wissenschaftler, dann wird es eine schreckliche Formation in der Mitte geben, diese weißen, christlichen, heterosexuellen Männer – und unter ihnen sind Frauen. Es ist ein Familienkonzept. Das ist schrecklich, … die sogenannten weißen Nationalisten auf der ganzen Welt..."

In solch wirrem Hate-Speak manifestiert sich jener pervertierte Orwell’sche Neusprech: "Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke." Das zuvor genannte Hass-Zitat stammt aus dem Munde des Vizepräsidenten der sozialistischen DK-Fraktion (des ungarischen Ex-Lügen-Ministerpräsidenten Gyurcsany), Péter Niedermüller, Bürgermeister des VII-Budapester Bezirks Erzsébetváros. Insofern begreift sich die globalistische Linke als große Internationale des Hasses mit Endzeit-Wahnvorstellungen: "Auf zum letzten Gefecht!" (Kampflied, 1871)

Doch "Niedermüllers düstere, erschreckende Aussagen enthüllen, was er wirklich von seiner neobolschewistischen, internationalistischen Kultur hält." (Pesti sracok) Jetzt, wo die links-radikalen Gutmenschen-Masken fallen, läuft ein links-rassistischer (Selbst)hass auf die eigene Kultur Amok. Weiße, christliche, heterosexuelle Männer und Frauen werden von der linken Hass-Paria ausgegrenzt und mit einem Kainsmal entmenschlicht: Insofern versteckt sich hinter dem Gut-/Übermenschen-Sozialismus ein linker Retro-Faschismus:

"Erinnern wir uns an die Vergangenheit! Denn all jene, die aufgrund ihrer Hautfarbe ausgeschlossen wurden, waren schon immer ein schweres Verbrechen innerhalb der Geschichte… Vor diesem Hintergrund ist dieser ausschließende Rassismus noch schrecklicher… Er stigmatisiert Menschen, weil sie christlich, weiß und heterosexuell sind, indem er sie nicht einmal mehr als Menschen bezeichnet, sondern nur mehr als ein Konzept." (Fidesz-Gegendemonstration)

Jetzt, wo die Hass-Linke und ihre bösartige Gut-/Übermenschen-Ideologie einem gewaltigen Rollback unterliegen, kennen beide Furien kein Halten mehr:

Wenn etwa eine frustrierte amerikanische Femo-Hasserin (aus dem Lager der Post-Obama-Clinton-Demokraten) einfach eine Trump-Rede wie eine beleidigt-eifersüchtige, böse Stiefmutter-Königin zerreißt. Oder wenn eine Frust-Hass-Linke im Thüringer Parlament einem demokratisch gewählten FDP-Ministerpräsidenten einen Blumenstrauß vor die Füße schmeißt. Oder wenn der (in einer demokratischen Abstimmung) gescheiterte linke Ex-Ministerpräsident Ramelow freimütig sich als linker Neuer Mann, als wehleidige Heulsuse, outet: "Wir haben alle geheult." (Spiegel) – Ein traditioneller Männlichkeitsentwurf sah einmal so aus: "Schweige und habe gelitten, sammle dich und sei groß!" (G. Benn)

Und dabei war diese Hass-Linke immer noch stolz auf ihren ungebändigten Zorn – wie etwa die österreichische Femo-Literaturnobelpreisträgerin Jelinek: "Der Hass ist mein Motor… Meine Kreativität kommt aus dem Negativen. Ich kann nichts Positives beschreiben.Ja, ich bin jeden Tag froh, dass meine Mutter tot ist." (Profil-Interview 2004)

Diese menschenverachtende Hass-Litanei ließe sich beliebig fortsetzen… Auf die Frage, warum die Beliebtheit der wertkonservativen ungarischen Regierungspartei Fidesz immer noch steige, während die der Sozialisten sinkt, antwortete eine sozialistische ungarische Politikerin: "In Ungarn gibt es viele Ratten… Dies sollte gestoppt werden, einschließlich der Ratteninvasion, da sie in der jüngeren Vergangenheit in Ungarn großen Schaden angerichtet hat." (Frau Bangone)

In Wirklichkeit nämlich waren aber etwa schon die bolschewistischen 68er-Krakeeler nichts anderes als die heillos verlorenste Wohlstandsverwahrlosten-Generation, seitdem sich der Australopithecus vor mehr als 4,5 Millionen Jahren auf zwei Beinen über die restliche Welt erhob… Zwei Generationen später kotzen die Fridays-for-Future-Freizeit-Revolutionäre denselben irr- und widersinnigen Wohlstands-Überdruss als Selbstmitleids-Hass gegen ihre eigene 68er-(Groß)Eltern-Generation aus: "Das hier ist alles falsch! … Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit euren leeren Worten? … Ihr lasst uns im Stich… Wir werden Euch das nicht durchgehen lassen!" (Thunberg-Rede)

Der groteske Widerspruch heute wie damals: "Die 68er Generation (war) vielmehr die erste Nutznießerin der neuen Freiheiten" mit "eine(r) unpolitische(n), glückliche(n) Jugend in einer Wohlstandsgesellschaft mit wachsender Liberalität. Sie waren Nutznießer der Pille, einem Plattenspieler zu Hause. Geknallt hat es, weil es … plötzlich eine neue Lässigkeit, ein Aufbruchsgefühl gab. Die Älteren, die den Krieg erlebt hatten, denen Sparen, Ordnung und auch Autorität etwas bedeutete, kamen ihnen spießig vor." (B. Röhl – Tochter von Meinhof)

So aber hatte in Wirklichkeit gerade "der Kapitalismus eine Generation erschaffen, die dann gegen den Kapitalismus auf die Straße ging." (Spiegel) – "Ihre selbstempfundene Leere haben die 68er mit Ideologien gefüllt, mit Karl Marx und Mao Zedong… Junge Leute wünschen sich Sinn. Und dann ist die Revolution zur Mode, zum Phantasma geworden." – Heute lamentiert ein 19-Jähriger fff-Möchtegern-Schnösel-Revolutionär von einer zweiten maoistischen Kulturrevolution (wo Kinder ihre ehemaligen geistigen Eliten denunzierten und liquidierten): "Die Zeit ist gekommen, dass wir Anführer werden."

Die Ursache all dieses Selbstkulturhasses erkannte der russische Dissident Alexander Solschenizyn in einem spätkulturell- dekadenten Europa, das "die Intelligenz ausgeschlossen hat…. Ihr seid krank. Ihr habt die Krankheit der Leere… Eure gesamten Eliten haben den Sinn höherer Werte verloren. Sie haben vergessen, dass das erste Recht des Menschen darin besteht, seine Seele n i c h t mit Nichtigkeiten vollzustopfen."

Ganz tief in ihrem Unterbewusstsein mag die fff-Wohlstands-Göre Thunberg wohl durch die Sehnsucht von Solschenizyn getrieben sein: "Wir werden euch nie vergeben" (Thunberg), dass ihr nicht zu diesen post-linken Menschen gehört: Die "sich erheben werden im Namen der Wahrheit, der Natur, des Lebens." (Solschenizyn)Nicht zu jenen Menschen gehört habt, die "ihren Kindern beibringen werden, anders zu denken, den Geist über das Materielle zu stellen. Sie werden die Spirale des Niedergangs der Tapferkeit durchbrechen. So wird es zu einem Aufbrechen des dressierten Gewissens kommen. Heute sind die Dissidenten im Osten, sie werden bald im Westen sein." (Solschenizyn)

Dr. Elmar Forster ist Lehrer und lebt(e) seit 1992 als Auslandsösterreicher in Ungarn, Prag, Bratislava, Polen, Siebenbürgen (Rumänien). Seit 2009 unterrichtet er auch wieder an österreichischen Schulen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2020 10:06

    könnte man zusammenfassend sagen, daß linksextremistisch indoktrinierte und davon überzeugte Personen schwer psychiatrisch sind und eigentlich professioneller Hilfe in einer vorerst geschlossenen Anstalt bedürfen und nicht frei herumlaufen sollten, um sie in ihrem abgrundtiefen Haß vor sich selbst und vor allem auch andere zu schützen?

  2. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2020 11:52

    Danke, das ist richtig gesehen und gut illustriert.

    Karl Marx war ein Hassender. Das geht aus seinen satanistischen Frühwerken (Oulanem u. a.) ohne viel Interpretationsaufwand klar hervor. Diese Geistespathologie und - wie Dr. Forster richtig sagt - "Zorn-Todsünde" kann nichts sinnvolles und erfreuliches hervorbringen. Nur Tote, geistig Tote und natürlich Millionen physisch Ermordete.

    Und dennoch lebt der Marxismus in mehreren Spielarten wieder. Das Tier, das tot schien, lebt wieder - um auf die Apokalypse des hl. Johannes anzuspielen.

    Der Westen hat leider nicht auf Solschenitsyn gehört, man hätte vieles von ihm lernen können (hier ein aktuelles Interview mit einem englischen katholischen Autor, der Solschenitsyn besucht hat: https://www.lifesitenews.com/news/christians-in-the-west-facing-persecution-can-learn-a-lot-from-aleksandr-solzhenitsyn ).

    Eine Verständnisfrage: Was heißt folgender Satz genau?
    "Die radikal-revolutionären russischen Bolschewiki bezeichneten sich zwar selber als "Mehrheitler", obwohl es aber in Wirklichkeit gerade die gemäßigten Menschiwiki ("Minderheitler") waren."
    Da fehlt doch etwas, nicht? "...waren, die ... [was nun?]"

  3. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2020 10:44

    Eine hervorrgende Beschreibung der Kontinuität des Hasses, den Marx gesät hat. Die Saat ist aufgegangen. Alle Diktaturen des 20. Jahrhunderts waren links, waren marxistisch. Alle Diktaturen haben den Hass gegen die Bürgerlichen, gegen den Klassenfeind, gepredigt und dementsprechend gehandelt.
    Hitlers Antisemitismus war ursprünglich ein Ausdruck, seines Neides, auf die Besitzenden, auf die Burgeoasie. Der Hass auf die "jüdische Plutokratie" war Legitimation genug, um mit seinen Schlägetrupps gegen die Juden vorzugehen.
    Jede Diktatur braucht Feinde. Innen, oder aussen. Diese Tatsache wird auch aktuell bestätigt. Die Juden der Diktatur im 21. Jahrhundert sind die, die rechts sind, die nicht mit marschieren, die nicht die Parolen nachplappern, die vom Machtapparat vorgegeben sind.
    Auch aktuell breitet sich der Hass aus. Zuerst trifft er die, die sich trauen auf Tatsachen, auf Fakten hinzuweisen. Die Mitläufer kommen später dran.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorotti
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Februar 2020 09:39

    Dr. Forster - danke für die großartige Zusammenfassung !

  5. Ausgezeichneter KommentatorWise Wolf CEE
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2020 10:45

    Ich habe noch Kommunismus auf eigener Haut erlebt und z.B. Stasi "kennengelernt" , in der Zwischenzeit gibt es in Ö weniger Freiheit und Demokratie als vorher im Kommunismus....
    PS. Falls klassische Ö-Frage - Antwort im Voraus: Wenn mein Sohn selbst entscheiden kann, sind wir weg.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWise Wolf CEE
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2020 10:45

    Ich habe noch Kommunismus auf eigener Haut erlebt und z.B. Stasi "kennengelernt" , in der Zwischenzeit gibt es in Ö weniger Freiheit und Demokratie als vorher im Kommunismus....
    PS. Falls klassische Ö-Frage - Antwort im Voraus: Wenn mein Sohn selbst entscheiden kann, sind wir weg.


alle Kommentare

  1. Jonas (kein Partner)
    03. März 2020 12:50

    Ein menschliches Protobeispiel, wie Hass aussieht, ist die Sozialdemokratin Gabriele Heinisch-Hossek. Ihre von Hass verzerrte Mine, mit der sie den Reden ihrer politischen (!) Feinde im Plenum folgt, ihr oft höhnisches Gelächter, lässt tief schließen...

  2. Wise Wolf CEE (kein Partner)
    01. März 2020 10:45

    Ich habe noch Kommunismus auf eigener Haut erlebt und z.B. Stasi "kennengelernt" , in der Zwischenzeit gibt es in Ö weniger Freiheit und Demokratie als vorher im Kommunismus....
    PS. Falls klassische Ö-Frage - Antwort im Voraus: Wenn mein Sohn selbst entscheiden kann, sind wir weg.

  3. otti
    29. Februar 2020 09:39

    Dr. Forster - danke für die großartige Zusammenfassung !

  4. Wolfram Schrems
    28. Februar 2020 11:52

    Danke, das ist richtig gesehen und gut illustriert.

    Karl Marx war ein Hassender. Das geht aus seinen satanistischen Frühwerken (Oulanem u. a.) ohne viel Interpretationsaufwand klar hervor. Diese Geistespathologie und - wie Dr. Forster richtig sagt - "Zorn-Todsünde" kann nichts sinnvolles und erfreuliches hervorbringen. Nur Tote, geistig Tote und natürlich Millionen physisch Ermordete.

    Und dennoch lebt der Marxismus in mehreren Spielarten wieder. Das Tier, das tot schien, lebt wieder - um auf die Apokalypse des hl. Johannes anzuspielen.

    Der Westen hat leider nicht auf Solschenitsyn gehört, man hätte vieles von ihm lernen können (hier ein aktuelles Interview mit einem englischen katholischen Autor, der Solschenitsyn besucht hat: https://www.lifesitenews.com/news/christians-in-the-west-facing-persecution-can-learn-a-lot-from-aleksandr-solzhenitsyn ).

    Eine Verständnisfrage: Was heißt folgender Satz genau?
    "Die radikal-revolutionären russischen Bolschewiki bezeichneten sich zwar selber als "Mehrheitler", obwohl es aber in Wirklichkeit gerade die gemäßigten Menschiwiki ("Minderheitler") waren."
    Da fehlt doch etwas, nicht? "...waren, die ... [was nun?]"

    • Forster
      28. Februar 2020 13:03

      Der Begriff "Bolschewiki" (russisch für „Mehrheit“) widersprach dem realen Stimmenverhältnis innerhalb der sozialistischen Arbeiterpartei Russlands. Nur ein einziges Mal (2. Parteitag in Brüssel und London 1903) konnte Lenins Fraktion knapp eine Mehrheit erringen (u.a. deshalb, weil der linke jüdische Arbeiterbund die Sitzung verlassen hatte). Danach bildeten immer die gemäßigt-demokratisch-linken Kräfte die Mehrheit ("Menschiwiki").
      Trotzdem aber "begreift" (bzw. miss-interpretiert) sich bis heute die "Hass-Linke" als "Mehrhheit", die sich nur mehr per se zu legitmieren hat... Auch deshalb, weil sie immer noch von einem radikalen Putsch gegen die Mehrhheit träumt.

    • Wolfram Schrems
      28. Februar 2020 13:13

      @Forster

      Danke für die Zusatzinformation, die mir so nicht bekannt war.

      Dennoch ist der zitierte Satz unvollständig oder semantisch unkorrekt, zumindest mißverständlich. Vermutlich so: "Die ... Bolschewiki bezeichneten sich zwar selber als 'Mehrheitler', obwohl genau das aber in Wirklichkeit...".

    • Forster
      28. Februar 2020 13:20

      Der Zorn der Freizeit-"Hass-Linken" ist in Wirklichkeit ein abgrundtiefer Selbsthass gegen die eigene Verbürgerlichung, Bedeutungslosigkeit und Sozial-Wohlstandsverwahrlosung innerhalb der Wohlfahrtsstaaten:
      Alle meine "linken" Ex-"Freunde sind jahrzehntelang schon: verbeamtete Lehrer, Frust-Singles, Alleinerziehende, oder aber leben sie auch - wider Willen - in ganz normalen Zweier-Kleinst-Familien in Sozialwohnungen oder Vorstadtsiedlungen, großteils von den Ersparnissen ihrer "Fascho"-(Groß)eltern. Weil solcherart deren revolutionäre Selbstverwirklichung gescheitert ist, machen sie wiederum alles andere als sich und die conditio humana für ihr eigenes Scheitern verantwortlich.

    • pressburger
      29. Februar 2020 12:00

      "Da zdrawstwujet krasnyj terror", Lenin wollte ihn, den Terror. Eine Lüge hält sich hartnäckig. Lenin soll der Vordenker der Revolution, der Führer der revolutionären Massen gewesen sein. Der Terror hätte mit Stalin begonnen. Irrtum. Lenin war der Urheber des Roten Terrors. Lenin gründete die Tcheka, mit dem einzigen Auftrag, die Klassenfeinde zu liquidieren.
      Lenin hasste die Menschen, so wie sie waren. Lenins Ziel war die Schaffung eines neuen, sowjetischen Menschen.
      Die EU will auch einen neuen Menschen schaffen. Was geschieht mit den "alten" Menschen ? Exempla trahunt.

    • Pyrrhon von Elis
      03. März 2020 18:53

      @Herr Dr. Forster,
      was die Ursache des Zorns der "Freizeit-'Hass-Linken'" angeht, so stimme ich umfänglich zu. Leider ist diese Erkenntnis wenig verbreitet.

      Parade- Hass-Linker war ja Karl Marx selbst: als bürgerlicher Beamtensohn jüdischer Herkunft hat er gerade diese seine Existenz verabscheut.
      Alle anderen linken Apologeten, V. Adler, F. Lassalle, Otto Bauer, Bruno Kreisky, ... waren Bürgerliche zumeist jüdischer Herkunft, die die körperliche Arbeit nicht eben erfunden haben. Gerade diese wollen die "Arbeiter befreien"?

      Diese und andere Diskrepanzen liegen in den Genen des Sozialismus: das Umgekehrte von dem, was Linke sagen und tun ist wahr und richtig.

  5. pressburger
    28. Februar 2020 10:44

    Eine hervorrgende Beschreibung der Kontinuität des Hasses, den Marx gesät hat. Die Saat ist aufgegangen. Alle Diktaturen des 20. Jahrhunderts waren links, waren marxistisch. Alle Diktaturen haben den Hass gegen die Bürgerlichen, gegen den Klassenfeind, gepredigt und dementsprechend gehandelt.
    Hitlers Antisemitismus war ursprünglich ein Ausdruck, seines Neides, auf die Besitzenden, auf die Burgeoasie. Der Hass auf die "jüdische Plutokratie" war Legitimation genug, um mit seinen Schlägetrupps gegen die Juden vorzugehen.
    Jede Diktatur braucht Feinde. Innen, oder aussen. Diese Tatsache wird auch aktuell bestätigt. Die Juden der Diktatur im 21. Jahrhundert sind die, die rechts sind, die nicht mit marschieren, die nicht die Parolen nachplappern, die vom Machtapparat vorgegeben sind.
    Auch aktuell breitet sich der Hass aus. Zuerst trifft er die, die sich trauen auf Tatsachen, auf Fakten hinzuweisen. Die Mitläufer kommen später dran.

    • Torres (kein Partner)
      01. März 2020 11:36

      Ich habe mehrfach die Theorie gelesen, dass Hitlers Judenhass eigentlich ihren Ursprung in seinem Hass auf Sozialismus, Kommunismus, Marxismus hatte, da viele der Sozialisten Juden waren: Marx war (ursprünglich) einer, ebenso wie Rosa Luxemburg, Leo Trotzki u.a. Das hat sich dann in seinem perversen Hirn zu einer Identität verbunden, so dass er dann die Juden als Sozialisten gesehen hat und umgekehrt.

    • fewe (kein Partner)
      04. März 2020 00:08

      @Torres: Das mit Hass auf Sozialisten von Hitler ist sicherlich falsch, weil die NSDAP ja eine sozialistische und daher auch linke Partei war. Das wurde auch mehrmals erklärt; v.a. der Unterschied zwischen Sozialismus und Kommunismus.

    • fewe (kein Partner)
      04. März 2020 00:16

      @Torres: noch dazu: Kommunisten und Juden wurden synonym verwendet. Kommunismus als eine jüdische Erfindung. In Mein Kampf hat er das auch damit erklärt, dass man nur einen Feind definieren darf um das nicht zu verwässern.

      Die Feinde der NSDAP waren politisch einerseits die Kommunisten und andererseits die (bürgerlichen) Rechten.

      Hitler hatte zum Schluss noch bedauert, dass die Schläge gegen Rechts versäumt worden sind und dass die Bande zu den von ihm verehrten Moslems nicht enger geknüpft worden sind. Beides holen jetzt die heutigen Linken für ihn nach.

  6. glockenblumen
    28. Februar 2020 10:06

    könnte man zusammenfassend sagen, daß linksextremistisch indoktrinierte und davon überzeugte Personen schwer psychiatrisch sind und eigentlich professioneller Hilfe in einer vorerst geschlossenen Anstalt bedürfen und nicht frei herumlaufen sollten, um sie in ihrem abgrundtiefen Haß vor sich selbst und vor allem auch andere zu schützen?

    • Forster
      28. Februar 2020 10:11

      Die Jelinek macht das einzig Richtige: Sie leidet und Platz- und Menschenphobie, schreibt wie verrückt und hat sich "Hölderlin im Turm" zum Vorbild genommen. Einer ihrer berühmtesten Sätze: "Orgasmen krieg ich nur beim Schreiben".

    • glockenblumen
      28. Februar 2020 10:15

      das wundert mich nicht, denn als Mann oder auch als Frau würde ich die nicht mal mit der Feuerzange angreifen.

    • pressburger
      29. Februar 2020 11:38

      Problem, Psychiater und Psychologen sind in der Mehrheit links. Wie sich in der UdSSR gezeigt hat, ist die Psychiatrie anfällig um missbraucht zu werden.

    • Wise Wolf CEE (kein Partner)
      01. März 2020 10:50

      deswegen werden hier Leute bei jeder "Abweichung" in verschiedene "Beratungen" und "Therapien" zwangsweise geschickt... Auch für eine einvernehmliche Scheidung muss ich bereits eine Pflichtmediation absolvieren...Kinder die Bewegung brauchen, werden durch Psychiater und ganze Hilfsindustrie gezogen und mit Ritalin voll-gestopft....

    • Pyrrhon von Elis
      07. März 2020 09:47

      Wer soll Jelineks Geschwurbel denn lesen?
      Jeder Nobelpreis für Literatur der letzten Jahre sagt mir klar und deutlich:
      "Finger weg von diesem Autor" - es ist unlesbares Geschwätz, sinnlose Aneinanderreihung von leeren Anspielungen, ohne Tiefe, ohne Aussage, ohne Kraft.
      Kurz: Mainstream-Geschwafel, von dem wir ohnehin übervoll sind.

      Seien wir ehrlich: Jelinek, Handke, Alexijewitsch: unlesbarer Schmarrn!

    • Forster
      07. März 2020 12:01

      @Pyrrhon von Elis
      Es gibt in der österr. Gegenwartsliteratur nur 2 ersnte zu nehmende Autoren: Ingeborg Bachmann und Thomas Bernhard... Der Rest sind linke Gesinnungs-Schreiber... Einer davon hat sogar Homer abgeschrieben, Köhlmeier... Dessen literar. "Welt ist eine Fickerei" (M.R.Ranicky)





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