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Warum spionieren ausgerechnet die im Wiener Außenamt?

Lesezeit: 6:30

Ziemlich merkwürdig: Da findet der massivste Cyber-Angriff der Geschichte auf österreichische Regierungscomputer statt. Jedoch verstummen nach ganz kurzer Zeit alle offiziellen Informationen dazu – aber ohne dass es jemals eine Aufklärung gegeben hätte. Der Außenminister verbreitet im Parlament nur heiße Luft dazu. Aus gewöhnlich gut informierten Quellen (so umschreibt man sie doch oder?) erfährt man jedoch, wer da dahintersteckt. Aber offensichtlich ist Österreich außenpolitisch zu feige, um das auch offiziell zu kommunizieren.

Die heimische Außenpolitik scheint wieder in jenen Zustand zurückgefallen, wo man am liebsten gar keine Außenpolitik gehabt hat. Und jedenfalls will man keine Scherereien mit Russland.

Die Cyber-Attacke ist nach den Quellen, die mich noch nie falsch informiert haben, eindeutig von Russland ausgegangen. Aber gegenüber Russland hat Österreich derzeit offensichtlich wieder eine seltsame Hemmung. Wie in den Zeiten vor 1990.

Freilich gibt es noch einen zweiten Grund, warum die österreichische Regierung kein sonderliches Interesse hat, dass die Cyber-Attacke auf das österreichische Außenministerium weiter in den Medien erwähnt wird. Denn Österreich beziehungsweise das Außenministerium ist gar nicht selber draufgekommen, dass es massiv attackiert wird. Das hat die Republik erst von einem befreundeten Dienst erfahren, nämlich dem deutschen Auslandsnachrichtendienst BND.

Damit ist die Cyber-Attacke gleich eine doppelte Blamage: Das österreichische Außenministerium hat sich erstens gegen eine Spionage-Attacke nicht schützen können. Und es ist zweitens erst aus dem befreundeten Ausland überhaupt über die Attacke informiert worden. Das alles ist auch deshalb besonders unangenehm, weil ja alle österreichischen Auslandsvertretungen direkt mit dem internen System des Außenamtes kommunizieren. Was offensichtlich neugierigen ausländischen Diensten das Arbeiten erleichtert. Sie brauchen dazu ja nur eine österreichische Botschaft elektronisch abzuhören.

Diese Zusammenhänge hätten freilich einen effizienten Schutz der Kommunikationen des Minoritenplatzes doppelt notwendig gemacht. Den es nicht gegeben hat.

Der BND hat freilich nicht verraten, wie er den Russen auf die Spur gekommen ist. Der Bundesnachrichtendienst ist da traditionell schweigsam. Und ganz besonders jetzt, da er gerade selbst von linken Journalisten heftig attackiert wird, die ihm mit Hilfe der deutschen Justiz die wichtigsten seiner Aufklärungs-Methoden verbieten wollen.

Möglich ist natürlich, dass die Deutschen über die russischen Aktivitäten gegen den Wiener Minoritenplatz auch ihrerseits erst durch eine Nato-Kooperation informiert worden sind. Auch das werden sie uns nicht sagen. Die Deutschen arbeiten in Österreich jedenfalls vor allem mit dem Heeresnachrichtenamt des Bundesheers zusammen.

Das HNA des Verteidigungsministeriums ist eine besonders verschwiegene Institution, die sich zu ihrem Glück seit längerer Zeit aus allen parteipolitischen Turbulenzen heraushalten hat können, wie sie in der jüngeren Vergangenheit einen ähnlichen Dienst, den Verfassungsschutz (BVT) des Innenministeriums, so schwer erschüttert haben. Dieser ist ja von einem U-Ausschuss des Parlaments bis auf die Unterhose ausgezogen worden, was Medien viele pikante Berichte ermöglicht hat; dieser BVT hat auch alle seine geheimen Unterlagen bei einer nachträglich von einem Gericht für rechtswidrig erklärten Hausdurchsuchung der Staatsanwaltschaft herausgeben müssen; dieser ist von einer internationalen Untersuchungskommission wie auch dem eigenen Minister öffentlich als ziemlich unfähig hingestellt worden. Daher hat niemand im österreichischen Regierungsapparat Interesse, dass die Angelegenheit breitgetreten und auch noch weiteres Versagen in Sachen Geheimdienste offengelegt wird.

Ein wenig verblüffend an den russischen Aktivitäten ist, warum sie sich ausgerechnet für die österreichische Außenpolitik interessieren. Ist diese doch ein sehr kümmerliches Pflänzchen. Zählen doch die außenpolitischen Passagen im Koalitionsprogramm zu dessen allerlangweiligsten Teilen. Und scheint doch das einzig Interessante an der österreichischen Außenpolitik bei den persönlichen Kontakten von Sebastian Kurz zu passieren.

Nur wer dabei Mäuschen ist, würde etwa erfahren, warum Kurz sich bis auf ein bisschen Migrationsrhetorik neuerdings so ganz an die Kittelfalten der früher von ihm mutig und deutlich kritisierten Angela Merkel gehängt hat. Nur dabei könnte man eine Bestätigung dafür bekommen, ob ausländische Interventionen seinen Linksschwenk im letzten Jahr ausgelöst haben. Und auch nur dabei würde man wohl aufgeklärt, ob die österreichische Ungarn-Politik mehr ist als wirres Chaos. Derzeit scheint diese nämlich ein solches zu sein, wenn die ÖVP einerseits für die absurden EU-Strafmaßnahmen gegen Ungarn eintritt, wenn Kurz andererseits wieder demonstrativ die Nähe der vier Visegrad-Länder und dabei auch Viktor Orbáns sucht.

Wie auch immer: Das russische Interesse dürfte gar nicht mit der Wünschelroutensuche nach einer konsistenten österreichischen Außenpolitik zusammenhängen, sondern mit dem Nahen Osten. Wien war ja Schauplatz der langen Iran-Verhandlungen des inzwischen von Washington abgestochenen Atomdeals. Da ist es sehr wahrscheinlich, dass in Wien noch immer etliche Informationsdrähte der europäischen Iran-Politik zusammenlaufen. Und die ist ja ein ähnliches Rätsel wie das österreichische Schwanken zwischen Berlin und Budapest – nur ein für Moskau viel wichtigeres.

Einerseits gibt es hohes (wirtschaftliches) Interesse der EU an einer Widerbelebung des toten Atomdeals mit dem Iran. Andererseits wird aus Europa ständig die Freundschaft mit den USA und Israel betont, die beide deshalb gegen das Iran-Abkommen sind, weil es die Entwicklung einer iranischen Atombombe mittelfristig nicht verhindert. Was da jetzt wirklich die europäische Iran-Politik ist, interessiert Moskau naturgemäß sehr. Und ob es überhaupt eine solche gibt.

Auch wenn der genaue Grund des russischen Interesses am österreichischen Außenministerium nicht wirklich beweisbar ist, so ist jedenfalls Tatsache: Russland ist nahostpolitisch aktiver und interessierter denn seit Jahrzehnten. Sowohl bei den Krisen rund um Syrien, Irak und den Iran, wie auch beim Libyen-Krieg ist intensive russische Aktivität zu beobachten. Eine "Vermittlungs"-Runde jagt die nächste.

  • So hat Moskau mehrfach mit den Europäern Wege zur Rettung des Iran-Abkommen besprochen.
  • So haben sich vor wenigen Tagen die Geheimdienstchefs der Türkei und Syriens in Moskau getroffen.
  • So ist eine russische Söldnertruppe in Libyen an der Seite von General Haftar aktiv im Kampfeinsatz.
  • So ist die ukrainische Passagiermaschine in Iran mit russischen Raketen abgeschossen worden.
  • So hat Russland großes Interesse an einer ständigen militärischen Präsenz in Syrien und an der Beibehaltung seines Mittelmeerhafens auch nach einem Ende des syrischen Bürgerkriegs.

Worin wurzelt das große russische Interesse am Nahen Osten? Ist das doch sehr kostspielig. Verschlechtert sich die russische Wirtschaftslage doch in den letzten Jahren ständig. Gibt es doch zumindest in Syrien auch keine guten Geschäfte zu machen.

Aber die Vermutung ist groß, dass Moskau durch das Vakuum einfach reflexartig angezogen wird, das der amerikanische Rückzug aus Teilen des Nahen Osten auslöst. Da reizt wohl der Gedanke, künftig selbst zur führenden regionalen Ordnungsmacht zu werden.

Den USA hingegen, die früher im Nahen Osten den Weltpolizisten gegeben haben, genügen unter Donald Trump die exzellenten Beziehungen zu ein paar wichtigen Partnern: zum auch innenpolitisch wichtigen Israel, zum ölreichen Saudi-Arabien und notgedrungen zum bevölkerungsreichen und wichtigen, aber armen Ägypten, das sie weiterhin finanzieren, damit es dort stabil bleibt. Aus all diesen Gründen bleiben sie in strategischer Feindschaft zum expansiven Iran, der Israelis wie Saudis bedroht.

Sonst aber ist das amerikanische Interesse weitgehend erloschen: Sie ziehen sich lustlos aus dem syrisch-türkisch-kurdischen Konflikt zurück. Sie überlassen das Großproblem Libyen großzügig den Europäern. Liegen diese doch auch in unmittelbarer Nachbarschaft. Und sind diese doch durch die Migrantenströmen aus Libyen direkt bedroht.

Aber zweifellos beobachten die Amerikaner nun mit gewisser Schadenfreude, wie unfähig sich die mit verbalen Ratschlägen an Washington immer so freigiebigen Europäer in Libyen und erst recht in Syrien erweisen. Und sie sehen auch mit Freude, wie sehr in Syrien die Türkei und Russland aneinandergeraten. Dass dabei auch die langjährigen eigenen Verbündeten, die Kurden, zum Opfer werden könnten, ist Trump offensichtlich egal. Für ihn zählen nur amerikanische Interessen.

Im Nahen Osten ist gleichzeitig mindestens ein halbes Dutzend Schachspiele auf dem gleichen Spielbrett in Gang. Niemand hat da noch einen Über-, geschweige denn Durchblick. Da wäre es nicht unlogisch, wenn Moskau auf der Suche danach seine Nase auch in Wiener Außenamts-Akten zu stecken versucht. Es wäre aber mehr als überraschend, wenn die Russen nach deren – mutmaßlichem – Studium einen besseren Durchblick haben sollten.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2020 08:47

    OT

    zum Klima - ein interessanter Kommentar von Rudolf Bretschneider in der Wiener Zeitung:

    https://www.wienerzeitung.at/meinung/gastkommentare/2046842-Die-anthropogene-Erderwaermung.html?em_no_split=1

    Auszug:

    " .... Der angebliche wissenschaftliche Konsens in Fragen des Klimawandels macht skeptisch und neugierig zugleich. Klimawandel besteht von jeher: von Warmzeit zu Eiszeit und zurück.
    Aber Einigkeit in der Wissenschaft ist selten - außer in totalitären Staaten. Zwar weiß man, dass staatliche Fördersysteme, Gruppendruck und Festhalten an gewohnten Forschungsparadigmen (zum Beispiel an jenem von der menschengemachten Erderwärmung) zu einem Gleichklang in der öffentlichen Diskussion führen können; aber abweichende Theorien und Analysen sind immer nötig - schon um Sackgassen zu vermeiden

    .....

    Bedeutende Naturwissenschafter und Klimaforscher mit IPCC-Erfahrung stufen die Rolle und Wirkung von CO2 deutlich anders ein als der Weltklimarat. Unerschrockene Altpolitiker wie Helmut Schmidt kritisierten seinerzeit (2011) Forschungspraktiken des IPCC und sprachen sogar von "Betrügereien". Es brauchte Jahre, bis die Techniken bei den Modellrechnungen teilweise offengelegt wurden (etwa bei "Data-Tuning", was man mit "Daten frisieren" übersetzen kann).

    Was, wenn wieder ein alternatives Forschungsparadigma an Boden gewinnt: Dass die Sonnenaktivitäten, kosmische Strahlung und die damit verbundene Wolkenbildung die Treiber der Temperatur sind? Dass der tatsächliche menschliche Anteil am gesamten CO2-Kreislaufprozess eher irrelevant ist? Dass Erwärmung und CO2-Anreicherung auch Chancen bieten (die Erde wird dadurch grüner)? Was immer das CO2 "tut" (oder nicht) - es zu bekämpfen, ist höchstwahrscheinlich verlorene Angstmüh. Dass es wärmer wird, ist realistisch, und sich darauf einzustellen, ist auch vernünftig. Es ist immer sinnvoll, sich um die Reinhaltung von Luft, Boden und Wasser zu kümmern, in Baum- und Pflanzenschutz zu investieren, in neue und boreale Wälder, in Energieeffizienz, in große Wasserreservoirs, ins "Grünen der Erde", in den Schutz vor Überflutungen, in sichere Bauformen, in die Verhinderung von Müll und vor allem in "Schools for Future"; in denen Naturwissenschaft und Mathematik und wissenschaftliche Grundsätze vermittelt werden.

    Und am Rande sei noch auf die Tatsache verwiesen, dass auch die Eispolarkappen auf dem Mars derzeit schmelzen. Marsmännchenschuld? ... "

  2. Ausgezeichneter KommentatorTyche
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2020 07:01

    Leider wieder mal was anderes über das ich gerade gestolpert bin:

    http://www.dietiwag.org/index.php?id=5940

    Ibiza, Strache, Gudenus - wir erinnern uns - der Verkauf der Kronenzeitung und Vieles mehr!
    Das lieferte - wir erinnern uns - den offensichtlich gelegen kommendenen Grund für den Bruch der FPÖ/ÖVP Koalition!

    Aber:
    Kurzfreund Benko besitzt heute große Anteile von Krone UND Kurier UND ich glaub auch noch Profil!

    Kurzfreund Benko konnte Leiner/Kika Mariahilferstrße günstigst, angeblich mit Kurzens Hilfe während der Weihnachtsfeiertage 2018 erwerben, denn einen Tag später lag ein deutlich höheres Angebot am Tisch, aber leider zu spät!

    Jetzt abreitet das Team Kurz/Benko am Ausverkauf der Bundesforste?
    Für vielleicht Hotels oder Ferienressorts für die Supers?
    Inklusive Hubschraubertransport über Wiesen, Wälder und die zu schützende Fauna?

    Im Gegensatz zu den "Ibiza-Wunschträumen" Straches handlt es sich hier offenbar um sehr reale und bedenkliche Vorkommnisse!

  3. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2020 06:22

    Österreich ist traditionell die Drehscheibe der Spionage.
    Dass sich die USA aus den Nordafrikanischen Staaten nach ihren illegalen Chaosstiftungen wieder zurück ziehen, ist ebenfalls verständlich.
    Trump hält sein Wort: America first....
    Ihr Ziel der Destabilisierung und das Lostreten von Massen an Kulturbereicherern Richtung Europa, ist abgeschlossen. Die Kurden haben sie geopfert, auch diese sind nun auf den Weg nach Europa. Damit ist der nächste Schritt zur Destabilisierung in Europa, durch Chaos stiften, gesetzt.
    Plötzlich schwafelt diese unseelige Truppe um Kurz etwas von drohenden Blackouts in Europa.
    Welch Überaschung, wenn Mutti Merkel sämtliche AKW und Kalorischen Kraftwerke abstellen wird.
    Zum totalen Zusammenbruch braucht es dann nur mehr ein paar Stellschrauben an den Zinssätzen......
    @Schuld ist jedenfalls der pöööse, pööööse Putin!

  4. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2020 12:27

    https://www.krone.at/2083851
    Zu diesem Fall der Kindesmisshandlung durch den Staat ist zu sagen: Faßmann sollte sich endlich schleichen. Er ist voll verantwortlich. Schon wie bei den Vorfällen in der HTL, wo Schüler Lehrer gefoltert haben, stört es ihn auch diesmal am meisten, dass diese Praktiken veröffentlicht wurden. Auch für den Aufmarsch des Black Block an der Uni ist er verantwortlich. Diese linken Terroristen wollten Höbelt ausschalten, weil er kein Linksextremer ist. Dann wirft er auch noch Wiesinger raus, auch weil sie die Öffentlichkeit informiert hat. Es reicht! Der Typ soll nicht nur zurücktreten, so einer gehört in den Knast oder in die Anstalten, wo sein Freunde von der SIK-Fraktion behandelt werden!

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2020 02:46

    Die ganze Hackerei ist nicht ganz so kompliziert, wie man glaubt, es bedarf aber einer gewissen kriminellen Energie.

    Ein leichtes Eindringen in die innersten Eingeweide eines Computersystems sind durch "social engineering" möglich. Das ist das Aushorchen bzw. Ausplaudern von Passwörtern und anderen Zugangshürden bei Kaffee, Bier oder beim Schäferstündchen.

    Dann gibt es noch das Ausnützen besonders schwacher Zugangsschwellen, wie etwa Passwörter "1234567890". Was das Interesse am österreichischen Außenamt betrifft, so kann das viele Ursachen haben. In den Ministerien liegen ja auch Korrespondenzen mit anderen Staaten. Es kann schon sein, dass ein russischer Geheimdienst hinter der Sache steckt, aber es kann sich auch um eine bezahlte Auftragsarbeit handeln.

    Eines steht jedenfalls fest: Das Thema Datensicherheit wird in Österreich immer noch schludrig gehandhabt. Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz, schon gar nicht, wenn social engineering im Spiel ist, aber man könnte mehr unternehmen. So viel steht fest.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2020 03:25

    Unsere 3 Spionageabwehrämter sollten wie die Krankenkassen aus Kostengründen zu 1 werden. Sonst spionieren sie vor allem untereinander und kosten viel.
    Die Fehler der Russen sind Ansichtssache, interessanter ist das Anbaggern von Trump an Kashmir und der US Regimechange ohne jeden Versuch eines demokratischen Vorwandes. Was sollen die anderen, nicht in der deutschen Presse erwähnten Staaten, von so einer Moral halten?

  7. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2020 10:19

    OT Der Linksruck und der damit einhergehende Leserschwund des Benklos macht sich bemerkbar. Wie es üblich ist bei den Selbstgerechten, erwischt es jene die absolut nichts dafür können, die "Kleinen", jene die arbeiten. Nicht die kaffekübelnden Verbrecher in den Redaktionen.
    https://www.derstandard.at/story/2000113639608/kronekurier-verlagstochtermediaprint-kuendigt-druckereipersonal

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAlexandra Bader
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2020 12:37

    Ich befasse mich auf meinem Blog mit verdeckter Einflussnahme, zB im Beitrag "Wird Hans Peter Doskozil SPÖ-Chef?" s. alexandrabader.wordpress.com - denn warum wurde Gusenbauer Kanzler, der dann Doskozil pushte? Welche Rolle spielt Schlaff? Was ist mit dem Engagement der Sberbank, mit Deripaska bei Magna und Strabag, mit Firtash? Mit Anwälten wie Lansky, Specht, Jarolim, die im Gusenbauer-Umfeld auf russische Klienten setzen? Doskozil fing im Nov. 08 im Niessl-Büro an, ehe Gusenbauer aus dem Kanzleramt auszog; vorher übergab VdB in den Grünen an Glawischnig., Vor dem Hintergrund verwundern Cyberangriffe nicht, es liegt noch vieles im Dunklen


alle Kommentare

  1. fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
    25. Januar 2020 14:57

    Die Russen woarns! Hahahahaha .... Sorry, aber, wenn man glaubt, noch blöder gehts nicht mehr, kommt ein Unterberger-Artikel daher. Mir fehlen fast die Worte bei dieser sensationellen Aufdeckergeschichte. Aus "gewöhnlich gut informierten Kreisen" ist auch durchgesickert, dass man da einer Spende der Russen an den Martin Sellner auf der Spur ist und es erdrückende Indizien für ein Rubel-Spesenkonto gibt, zeichnungsberechtigt ein gewisser H.C. Strache.

  2. Alexandra Bader (kein Partner)
    25. Januar 2020 12:37

    Ich befasse mich auf meinem Blog mit verdeckter Einflussnahme, zB im Beitrag "Wird Hans Peter Doskozil SPÖ-Chef?" s. alexandrabader.wordpress.com - denn warum wurde Gusenbauer Kanzler, der dann Doskozil pushte? Welche Rolle spielt Schlaff? Was ist mit dem Engagement der Sberbank, mit Deripaska bei Magna und Strabag, mit Firtash? Mit Anwälten wie Lansky, Specht, Jarolim, die im Gusenbauer-Umfeld auf russische Klienten setzen? Doskozil fing im Nov. 08 im Niessl-Büro an, ehe Gusenbauer aus dem Kanzleramt auszog; vorher übergab VdB in den Grünen an Glawischnig., Vor dem Hintergrund verwundern Cyberangriffe nicht, es liegt noch vieles im Dunklen

  3. Zraxl (kein Partner)
    25. Januar 2020 11:41

    Alle spionieren überall, also auch in Wien.
    Natürlich sind das die Russen! Wer soll es denn sonst sein?

    - Die Amis haben einen Wartungszugang zum Betriebssystem. Die brauchen nicht mühsam herumhacken.
    - Die Chinesen liefern Infrastruktur und haben von dort bequemen Zugang zu allem. Die brauchen auch nicht zu hacken.
    - Für die Russen ist Wiener Außenamt ein gutes Hackziel. Man kann die Werkzeuge gefahrlos ausprobieren, und wenn man beim Hacken erwischt wird macht das nichts, weil selbst die Androhung von Konsequenzen aus Wien vom Platz gelacht wird, so da welche kommen sollten.

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      25. Januar 2020 12:40

      Es ist ein bisschen voreilig zu sagen, DIE waren es und andere kommen nicht in Frage. Außerdem kann man schwer nachweisen, woher etwas kommt; es kann auch ein anderer Akteur zb eben eine russische Herkunft vortäuschen.

      Aber man sollte sich ansehen, wer welcher Sphäre zuzuordnen ist; bei Russland sind die Grenzen zwischen Geheimdiensten und Oligarchen nicht so klar.

      Und man kann auch mit einiger Übung Personen identifizieren, die wahrscheinlich für Russlaand arbeiten bzw, welche Gruppen und Firmen de facto zu Tarnorganisationen wurden

    • Zraxl (kein Partner)
      26. Januar 2020 10:58

      @Alexandra Bader, Sie haben absolut recht. Derart einfache Schuldzuschreibungen sind absolut unmöglich und das Nachverfolgen von irgendwelchen virtuellen Verbindungen ist alles andere als einfach. Zudem gibt es ja auch eine größere Anzahl von Ländern, die durchaus an derartiger Spionage in Österreich interesse haben könnten, z.B. Länder aus dem arabischen Raum oder aus Fernost, die hier ihre Dissidenten überwachen wollen.

      Mein Posting war ein bisserl ein Augenzwinkern zum Kommentar von Dr. Unterberger. Also wenn schon die Amerikaner und die Chinesen unbeschränkt Zugang zum Server des Ministeriums haben, warum sollen das die Russen nicht auch machen?

  4. Brigitte Imb
    23. Januar 2020 22:27

    OT - Frankreich, Die "aufkeimende Islamische Republik"

    Möglicherweise sieht keiner mehr in Spannend nach, daher poste ich diesen Link hier auch.

    https://de.gatestoneinstitute.org/15476/frankreich-islamische-republik

  5. machmuss verschiebnix
    23. Januar 2020 21:38

    OT:

    Q meint der Globalismus seit tot ?@! Hat der zu heiß gebadet ???

    !!Hs1Jq13jV6
    23 Jan 2020 - 11:32:42 AM

    https://twitter.com/DExEUgov/status/1220354468207874048? ???

    Congratulations, UK Patriots!
    Independence is a beautiful thing!
    Globalism dead?

    Q

  6. machmuss verschiebnix
    • Brigitte Imb
      23. Januar 2020 22:54

      "Aha, da dürfen wieder mal die Mächtigen schwitzen . . ."

      .......und ich hoffe, daß keiner eines Hitzetodes gestorben wird............

  7. machmuss verschiebnix
    23. Januar 2020 21:27

    OT:

    Die Amis schieben den Chinesen die Schuld am Corona-Virus unter und behaupten, die Chinesen wollten das gegenb die USA einstzen . . .

    Ein kurzer Blick auf diverse Greuel der Vergangenheit ergibt aber ein funtamental anderes Bild.
    Das Bild einer unsagbar grausamen und hinterhältigen Weltmacht, die vor absolut NICHS zurückschreckt, wenn es darum geht, die eigene Vorherrschaft zu "verteidigen" .

    Aber nichtmal die biologische Kriegsführung (vorerst "nur" mit Corona-Viren) kann China's Aufstieg bremsen ,
    einfach deshalb, weil die USA selber ihren eigenen Niedergang nicht stoppen können, solange sie vom Zionismus durchsetzt sind ! ! !

    https://files.catbox.moe/wi10om.jpg

    • antony (kein Partner)
      25. Januar 2020 07:21

      @ 21:27 Genau das in ihrem letzten Satz angeführte ist der Grund für all' das ÜBEL u. Leid auf diesem Planeten...

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      25. Januar 2020 12:42

      Was ist mit SARS; auch China?

      Oder der Vogelgrippe aus Labor in Rügen?

  8. machmuss verschiebnix
  9. Infophil
    23. Januar 2020 20:09

    À pros pros Geheimdienste in Wien, ein Buchtipp:
    "Der Rabbi, der Mossad und der Mord an Jörg Haider" von Moische A. Friedman erschienen 11/2019 - ist höchst interessant und mit Fakten belegt.

  10. OT-Links
    • Franz77
      23. Januar 2020 20:12

      Wie im Kleinen - erinnert mich an den grünbrillierten Kogler. So krallte er sich das - hoffentlich veganistische - Schachtelsteak.

  11. Infophil
    23. Januar 2020 14:15

    Mein ETF Russia hat in einem Jahr rund 40 % zugelegt.
    Dh die russische Wirtschaft floriert, die Börse ist der Maßstab, sie irrt sich nie!

  12. OT-Links
    23. Januar 2020 12:27

    https://www.krone.at/2083851
    Zu diesem Fall der Kindesmisshandlung durch den Staat ist zu sagen: Faßmann sollte sich endlich schleichen. Er ist voll verantwortlich. Schon wie bei den Vorfällen in der HTL, wo Schüler Lehrer gefoltert haben, stört es ihn auch diesmal am meisten, dass diese Praktiken veröffentlicht wurden. Auch für den Aufmarsch des Black Block an der Uni ist er verantwortlich. Diese linken Terroristen wollten Höbelt ausschalten, weil er kein Linksextremer ist. Dann wirft er auch noch Wiesinger raus, auch weil sie die Öffentlichkeit informiert hat. Es reicht! Der Typ soll nicht nur zurücktreten, so einer gehört in den Knast oder in die Anstalten, wo sein Freunde von der SIK-Fraktion behandelt werden!

    • Riese35
      23. Januar 2020 12:49

      Zu Ihrem ersten Satz nach dem Doppelpunkt: nur Faßmann?

      Ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken, fällt mir sofort ein viel größerer Kreis ein, der das nötig hätte.

    • OT-Links
      23. Januar 2020 13:00

      Also Sie sehen Faßmann als Minister nicht PRIMÄR in der Verantwortung???

    • OT-Links
      23. Januar 2020 13:21

      Denn wissen Sie, er greift ja nicht durch. ER müsste diese Eiterdübeln entlassen! Die Zustände an der UNI stören ihn nicht, den HTL-Lehrer, der gepeinigt wurde, hat er rausgeschmissen, die bösartigen Schüler sind wieder dort. Er greift auch jetzt nicht durch, sondern stoppt das Projekt, weil ihm nichts anderes übrigbleibt und womit er indirekt zugibt, dass es in seiner Verantwortung lag. Auch lässt es tief blicken, dass er Wiesinger rausgeworfen hat, weil sie auf die Missstände an den Schulen hingewiesen hat! Er ist untragbar. Wenn andere ebenso Verantwortliche rausgeworfen werden, zB der Rektor, störte es mich nicht! Aber dass sie sich soviel erlaubt haben, ist die Schuld des äußerst linken Ministers!

    • Riese35
      23. Januar 2020 14:17

      @OT-Links: Ich bin voll mit Ihnen. Nur nehme ich Kurz auch in die Verantwortung. Er hat Faßmann ausgesucht und bestellen lassen. Und VdB hat ihn bestellt. Auch VdB trägt Verantwortung.

      Kickl haben sie ja auch abgelehnt. Das zeigt, sie hätten es bei Faßmann auch können.

      Faßmann hätte schon längst abberufen werden müssen.

      Natürlich ist Faßmann primär verantwortlich, aber es ist nicht sein erster Schnitzer, und die über ihm sind mindestens so viel verantortlich wie er wenn nicht sogar mehr.

    • OT-Links
      23. Januar 2020 16:25

      OK, Sie wollen also auch Kurz und Bellen feuern. Eh, die sind hauptverantwortlich! Ist aber weniger realistisch als dass sich Faßmann endlich verzupft.

      Übrigens der erste Grüne, der Kurz nun schon öffentlich auf den Kopf scheißt und spottet, dass er wohl nicht schon wieder eine Koalition ruinieren würde. Tja!
      Reimon erklärt, Sicherungshaft kommt nicht...
      "Sebastian Kurz hat jetzt jede Koalition innerhalb von zwei Jahren gebrochen. Er wird es ja nicht wegen so einer Kleinigkeit, die keine reale Auswirkung hat, schon wieder machen. Insofern schließe ich das aus.“
      https://www.krone.at/2084037
      Dem Kurz ist das aber eh wurscht. Damit wollte er nur die dummen Wähler fangen...

    • Sensenmann
      23. Januar 2020 18:30

      Aber ich muss doch sehr bitten! diesen Faßmann so anzugreifen! Der gehört doch zu des Kurz besten Männern (vielleicht noch getoppt von diesem Wendehals Moser, den der Orkus der Geschichte bereits verschlungen hat)

      Seht ihn euch an:
      https://www.vol.at/2018/01/ABD0053-20180116-1-4-3-219036592744-3659x2744.jpg

      Weisheit, Klarheit und Verstand gepaart mit Zielstrebigkeit leuchten aus diesen Zügen!
      Wahrlich, erlauchterer Führer und Idole kann sich kaum ein Volk der Welt rühmen!

      Ja, in Blödsterreich da wählt man sich solche Gestalten.

    • OT-Links
      23. Januar 2020 19:51

      Das Foto ist ja gut getroffen, danke! Manchen Menschen sieht man es total an, was sich hinter ihrer Stirn verbirgt. Meiner Ansicht nach könnte er auch Mitglied im ***-Ring sein ...

    • Franz77
      23. Januar 2020 20:16

      Dieser Blick verheißt nichts Gutes. Überkreuzend und ungut.

    • pressburger
      23. Januar 2020 23:16

      Zugegeben, man hat es versucht, nicht ganz gelungen, dass nächste mal wird es besser gemacht. Man informiert die Eltern, wer wird sich schon trauen dagegen zu
      sein ? Bzw. wie viele Eltern werden dagegen sein ? Von denen die Kurz+Kogler gewählt haben, kein einziger.

  13. CIA
    23. Januar 2020 11:49

    Ja, warum ist Österreich die Drehscheibe der Spionage? Warum hatte Jeffrey Epstein und haben vermutlich mehrere dubiose Personen einen österreichischen Pass? Vielleicht ist eine der Antworten in diesen Links zu finden. https://www.unzensuriert.at/content/53972-peter-gridling-als-journalisten-seine-meldeadresse-aufdeckten , https://www.unzensuriert.at/tag/bvt/
    Es verwundert daher auch nicht, dass das Außenministerium von einem Hackerangriff keine Kenntnis hatte. Österreich gleicht punkto Sicherheit der „tiefsten Lambarene“.
    Das dass BND sofort Putin als Halunken ausmacht(e) ist auch keine Überraschung. Die „Wahrheit“ wird vermutlich nie, schon gar nicht mit einem „Innenminister Nehammer und Justizministerin Zadic“, an die Öffentlichkeit gelangen!!
    Ad Iran und die jüngsten Ereignisse möchte ich diesen Beitrag weitergeben. https://dieunbestechlichen.com/2020/01/irans-mullahs-huldigen-soleimani-mit-verordneter-staatstrauer-die-iraner-bejubeln-seinen-tod-mit-danke-mr-trump/

  14. hellusier
    23. Januar 2020 11:10

    In Österreich sind ja auch die 3 Nachrichtendienste nicht zum Schutz gegen außen
    installiert ,sondern zum "Bespitzeln " seiner Bürger und dann auch gegen die
    Gefahr von Freidenkern ,Wortverbrechern und Meinungsterroristen!
    Wir erwarten uns auch unter Türkis-Grün eine engere Zusammenarbeit des neuen
    Justizministeriums mit den Denunzianten und öffentlichen Medien ;daher auch der
    IBIZA-Strache Ausschuss ! Das Gerede von den Russen ist ja nur für Otto Normalverbraucher aus zu(ver)lässiger Quelle gemeint- alles in allem "Shakespeare".............

    • Bürgermeister
      23. Januar 2020 12:13

      Verfolgung, Hausdurchsuchungen und Kontensperren richten sich auch nicht gegen NGOs die Asylanten gezielt zum Lügen anstacheln sondern - naja, eh klar.

      Das BVT gehört sich aufgelöst, seine Mitglieder prophylaktisch erstmal unter Arrest gestellt (wenn sich die Ibiza-Verdachtsmomente erhärten sollten).

    • Sensenmann
      23. Januar 2020 18:35

      Da gibt es einige, die dem "automatic arrest" unterliegen werden. Haben die Amis für die Nazi-Schergen ja gezeigt, und an die Grundsätze eines freien Österreich wollen wir uns doch stets erinnern:
      „...jene, welche aus Verachtung der Demokratie und der demokratischen Freiheiten ein Regime der Gewalttätigkeit, des Spitzeltums, der Verfolgung und Unterdrückung über unserem Volke aufgerichtet und erhalten […] auf keine Milde rechnen können. Sie werden nach demselben Ausnahmsrecht behandelt werden, das sie selbst den anderen aufgezwungen haben und jetzt auch für sich selbst für gut befinden sollen. ..."
      Leider werden wir wieder jemanden von außen brauchen, der Östertrottel lernt nämlich nicht...

  15. D.Bookworm
    23. Januar 2020 11:04

    Ja, ja, schon wieder die bösen Russen. Dass die Amis, vor allem und aufwändigst und mit Hilfe des deutschen BND nicht nur (wie seit offiziellen Besatzungszeiten ex 1949) alles in den Netzen in DE abhören und ausspionieren, muss unserer Blogmaster natürlich unter den Tisch kehren.

    Die Amis können ganz legal dafür - den BND und andere deutsche Dienststellen "beauftragen". Die tolle Frau Merkel - ihre Akte aus Stasi-Zeiten in der Ex-DDR sind unter Verschluss! - zuckte deshalb wissend nur mit den Schultern, als aufflog dass die Ami (die NSA) ihr Handy abhörten; sie meinte schlicht dazu :"Dass man Freunde abhört geht gar nicht". So unterwürfig servil sind sie halt die noch immer die heutigen deutschen PolitikerInnen wenn es um die "Freunde" drüber des Atlantiks geht. Der Biograph von Helmit Kohl, Herbert Schwan in "Vermächtnis - Die Kohl-Protokolle" schreibt, der deutsche Kanzler habe stets Münzen bei sich gehabt um von einem Telefonautomaten unterwegs Personen unkontrolliert anrufen zu können...

    Verschwörungstheorie? Na, den Freiburger Verfassungshistoriker Josef Foschepoth und sein Buch " "Überwachtes Deutschland" , Vandenhoeck & Ruprecht, 3. durchgesehene Auflage, 2013, ISBN978-3-525-3004-1, zähle ich nicht zu solchen. Der hat penibel alle Akten des früheren Postministeriums seit 1949 ebenso durchforstet wie bis nach der Wiedervereinigung 1990 (!) erfolgten deutschen "Anpassungen" der einschlägigen (west-)"alliierten Vorbehaltsrechte".
    Die Amis (und Briten und Franzosen!) haben seit 1954 sich ständig die alten Abhörrechte aus der Besetzungszeit in der damaligen BRD verdeckt fortschreiben lassen.
    Dass die USA aus wirtschaftlichen Motiven spionieren und das nur allenfalls zufällig durch solche Bösewichter wie Snowdon und Wiki Leaks auffällt, während die Russen - und neuerdings die Chinesen - fast monatlich mit angeblichen Spionage- und Abhörpraktiken in den westliche Medien auftauchen - man merkt schon längst, wer da sein weltpolitisches Interesse hat.
    Ach ja, wie drückte es der einstige mehrfache US-Präsidentenberater und Think Tank-Autor Zbignew Brzezinski schon 2009 in dem Buch "The Great Chessboard" (deutsche Ausgabe "Die einzige Weltmacht") so schön aus: "Deutschland ist ein Vasallenstaat der USA". Nur das hören halt unsere Freunde jenseits von Freilassing und deren hiesige Apologeten seit Kreisky nicht gerne.

    Also genau so sind die "inoffiziellen" und "vertraulichen" Hinweise aus dem Kreis des "befreundeten" deutschen Nachrichtendienstes an österreichische Medien einzuschätzen. Gewissermaßen die Verteilstelle dessen, was die USA in Mitteleuropa verbreitet haben wollen.

    • Sensenmann
      23. Januar 2020 18:39

      Korrekt. Aber Hand auf's Herz: Würden Sie als Sieger und Besatzungsmacht ein solches Volk, das keinen Normalzustand sondern nur den Wahnsinn in jedem extrem kennt nicht auch aushorchen? Deutschland schwankt in Permanenz zwischen Genie und Wahnsinn. In den letzten Jahren hin zu Letzterem. Geißler und Hexenwahn sind noch nicht so lange her...

    • Gaon (kein Partner)
      25. Januar 2020 10:56

      Danke für Ihre Worte, für die es beim Blogmeister aufgrund seiner Vita niemals reichen wird - die pöhsen Russen spionieren!
      Also wirklich...danke an den BND und die dahinter stehende CIA!

  16. HDW
    23. Januar 2020 10:21

    Ausser der Erkenntnis, dass Spione spionieren, kann ich daraus nichts mitnehmen. Ausser vielleicht noch, dass AU auf seinen geheimen Wegen erfahren hat, dass die Spione in der Schrift Kyrill und Methods programmieren. Unser überwutzelter "Revolutionärer Marxist" Pilz mit seinem originellen 'zackzack.at', hat jedenfalls eine Steilvorlage für dessen Start erhalten. Dazu fliegt er gerade jetzt nach Sankt Peterburg. Wegen der "Reschersche" versteht sich. Vielleicht nimmt er die hochqualifizierte Fr.Blimlinger, Enkelin des Systemzeit Richters Gerö, dazu mit.

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      25. Januar 2020 12:48

      Sehen Sie sich Pilz kürzlich bei Fellner an, ist auf Youtube zu finden.
      Fellner erinnert ihn gleich zu Beginn daran, dass er ja beim Extrablatt angefangen hat - das wiederum war zuerst bei DDR-Firma (Rudolf Sacher GesmbH) ansässig.
      Sein damalige Cher Karlheinz Pfneudl (es gibt Artikel von Thomas Riegler, der mit ihm über damals redete) postete in Pilz' früherem Tagebuch und spendete dann im Wahlkampf, beides auch um daran zu erinnern.
      Pilz musste 1986 ins Parlament, er wechselte dann die Seiten.
      1986 trat Schlaff der SPÖ bei.
      Schlaff fing an bei der Robert Placzek GmbH (1952 gegründet) m Sitz im Trattnerhof (bis 1955 USIA-Verwaltung); also von wegen "IM Landgraf", das sind andere

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      25. Januar 2020 13:01

      PS es sollte Chef Karlheinz Pfneudl heissen, der Extrablatt.Herausgeber war.

      Mehr dazu siehe "Wie vergeßlich ist unser Bundespräsident?" bei mir im Blog alexandrabader.wordpress.com - da gehts um die Verbindung FIscher - VdB - Pilz schon in den 1980er Jahren und wie merkwürdig sie auf Spionagevorwürfe gegen Pilz reagierten,

      Was Schlaff betrifft, lenkt "IM Landgraf" wohl davon ab, dass es nicht um die DDR geht bei ihm.

  17. Franz77
    23. Januar 2020 10:19

    OT Der Linksruck und der damit einhergehende Leserschwund des Benklos macht sich bemerkbar. Wie es üblich ist bei den Selbstgerechten, erwischt es jene die absolut nichts dafür können, die "Kleinen", jene die arbeiten. Nicht die kaffekübelnden Verbrecher in den Redaktionen.
    https://www.derstandard.at/story/2000113639608/kronekurier-verlagstochtermediaprint-kuendigt-druckereipersonal

    • pressburger
      23. Januar 2020 10:59

      Zwei Klassen Gesellschaft. Die Journaille lebt vom Geld des Steuerzahlers. Die Arbeiter werden das Arbeitslosengeld bekommen, finanziert vom Steuerzahler.

    • Sensenmann
      23. Januar 2020 18:41

      Herrlich. Um ein abgewandeltes Zitat von diesem Yücksel oder wie der sich immer schreiben mag:
      "Das ist Zeitungssterben von seiner schönsten Seite"

  18. Arbeiter
    23. Januar 2020 09:45

    Darf ich als kleiner Wurschtl eine große These in den Raum stellen? Den USA geht es vor allem darum zu verhindern, dass die große Macht Iran, die mit einer gebildeten Bevölkerung eine wirkliche Substanz hat, das hohle Gebilde Saudiarabien inklusive Golfstaaten, von deren Bevölkerung kaum einer arbeitet oder irgendwas kann, so lang wie möglich am Leben erhält. Der Iran würde Saudiarabien ohne USA schnell von der Landkarte wischen...und dann....

  19. glockenblumen
    23. Januar 2020 08:47

    OT

    zum Klima - ein interessanter Kommentar von Rudolf Bretschneider in der Wiener Zeitung:

    https://www.wienerzeitung.at/meinung/gastkommentare/2046842-Die-anthropogene-Erderwaermung.html?em_no_split=1

    Auszug:

    " .... Der angebliche wissenschaftliche Konsens in Fragen des Klimawandels macht skeptisch und neugierig zugleich. Klimawandel besteht von jeher: von Warmzeit zu Eiszeit und zurück.
    Aber Einigkeit in der Wissenschaft ist selten - außer in totalitären Staaten. Zwar weiß man, dass staatliche Fördersysteme, Gruppendruck und Festhalten an gewohnten Forschungsparadigmen (zum Beispiel an jenem von der menschengemachten Erderwärmung) zu einem Gleichklang in der öffentlichen Diskussion führen können; aber abweichende Theorien und Analysen sind immer nötig - schon um Sackgassen zu vermeiden

    .....

    Bedeutende Naturwissenschafter und Klimaforscher mit IPCC-Erfahrung stufen die Rolle und Wirkung von CO2 deutlich anders ein als der Weltklimarat. Unerschrockene Altpolitiker wie Helmut Schmidt kritisierten seinerzeit (2011) Forschungspraktiken des IPCC und sprachen sogar von "Betrügereien". Es brauchte Jahre, bis die Techniken bei den Modellrechnungen teilweise offengelegt wurden (etwa bei "Data-Tuning", was man mit "Daten frisieren" übersetzen kann).

    Was, wenn wieder ein alternatives Forschungsparadigma an Boden gewinnt: Dass die Sonnenaktivitäten, kosmische Strahlung und die damit verbundene Wolkenbildung die Treiber der Temperatur sind? Dass der tatsächliche menschliche Anteil am gesamten CO2-Kreislaufprozess eher irrelevant ist? Dass Erwärmung und CO2-Anreicherung auch Chancen bieten (die Erde wird dadurch grüner)? Was immer das CO2 "tut" (oder nicht) - es zu bekämpfen, ist höchstwahrscheinlich verlorene Angstmüh. Dass es wärmer wird, ist realistisch, und sich darauf einzustellen, ist auch vernünftig. Es ist immer sinnvoll, sich um die Reinhaltung von Luft, Boden und Wasser zu kümmern, in Baum- und Pflanzenschutz zu investieren, in neue und boreale Wälder, in Energieeffizienz, in große Wasserreservoirs, ins "Grünen der Erde", in den Schutz vor Überflutungen, in sichere Bauformen, in die Verhinderung von Müll und vor allem in "Schools for Future"; in denen Naturwissenschaft und Mathematik und wissenschaftliche Grundsätze vermittelt werden.

    Und am Rande sei noch auf die Tatsache verwiesen, dass auch die Eispolarkappen auf dem Mars derzeit schmelzen. Marsmännchenschuld? ... "

  20. dssm
    23. Januar 2020 08:41

    Könnte der Angriff auf die Computer des Aussenamtes vielleicht einen viel trivialeren Grund haben? Nämlich weil es einfach extrem leicht geht. Die österreichische IT ist auf Steinzeitniveau, da wird man die Praktikanten in Moskau, Washington, Berlin und Jerusalem aus Übungsgründen ein wenig basteln lassen. Gewinnt man so noch Informationen, auch gut.

    Also erst gar nichts Großes hineininterpretieren, hier können die Anfänger üben. Das Einbrechen ist leicht, schwieriger ist es ja, aus den Datenmengen dann die relevanten Teile herauszulösen – und das kann man gut üben.

    Egal ob Polizei, Finanzamt, Justiz oder Kanzleramt, alle haben eine IT, die sich am Format des kleinen Handwerksbetriebes am Eck orientiert.

    • Rau
      23. Januar 2020 08:47

      Eine Seminararbeit einer russ Hackeruni ;)

    • Bürgermeister
      23. Januar 2020 09:01

      Wer dahinter steckt schockiert mich weniger als die Tatsache, dass man selbst zu blöd war es überhaupt zu bemerken (weils eh wurscht ist, compliance und Sicherheitsschulungen??). Hätte der BND nicht informiert - alles wäre in bester Ordnung.

    • dssm
      23. Januar 2020 10:17

      @Bürgermeister
      Eben Steinzeitniveau. Da schaut keiner woher kommt welcher Zugriff, wird eine Passwortkombination öfter als üblich verwendet? Gibt es Unstimmigkeiten bei den Antwortzeiten einer festen IP, sprich da spooft jemand. Dauert der Schlüsselaustausch länger oder kürzer als üblich. Greift jemand auf "alte" Daten zu.
      All dies kann ganz triviale Ursachen haben, aber bei einer Häufung fragt man halt. Wer aber erst gar nicht schaut, weil einfach die notwendigen Serviceprogramme fehlen, der bemerkt rein gar nichts.
      Eine Firma mit so einer IT und solch sensiblen Daten würde gemäß DSGVO wohl Phantastillionen an Strafen zahlen. Womit wir wieder bei Zeus, Stier und Ochs wären.

    • Bürgermeister
      23. Januar 2020 12:20

      In einem Land in dem vertraulichste Daten den Weg von der Justiz in die Medien finden hätte mich Sorgfalt bei irgendeinem Ministerium auch gewundert.
      Hier gibt es regelmäßige Sicherheitsschulungen für alle Mitarbeiter inkl. konkreter Beispiele für Pishing und Attacken durch social Engineering. Anschließend angekündigte (interne) Attacken um zu überprüfen ob jeder die Unterlagen gelesen und verstanden hat. Und ohne solche Maßnahmen übersteht kein im Wettbewerb stehendes Unternehmen auch nur 1 Jahr.

    • Riese35
      23. Januar 2020 13:10

      @dssm: Das war immer so (wie es gerade ist). Sicherheit kostet, und der Nutzen muß einem Auftraggeber erst einmal einleuchten. Erstens lassen sich solche Kosten nicht medial ausschlachten, und zweitens mangelt es an einem hinreichenden IQ der potentiellen Auftraggeber.

      Wer sich zu weit nach vorne wagt, wird abgeschossen. Die genannten Vorschläge können medial ganz unterschiedlich ausgeschlachtet werden:

      a) Österreich investiert in die Sicherheit seiner Daten

      oder

      b) Die Regierung plant die Überwachung seiner Bürger, von NGOs und Klimaaktivisten.

      Wetten, Variante gem. lit. b wäre sofort medial omnipräsent?

    • dssm
      23. Januar 2020 13:34

      @Riese35
      Die Qualität des handelnden Personals hat ja D gerade wieder unter Beweis gestellt.
      Passwörter müssen den Behörden übergeben werden (Kampf gegen rääächts), das fordert die gleiche Justizministerin, welche für die DSGVO zuständig ist, wo das Speichern von Passwörtern im Klartext verboten ist.

      Ein Tag bei heise.de: Die Behörden in xyz versprechen der Datenschutz wird sicher funktionieren. Auf der gleichen Seite: Microsoft verliert Daten, Buchbinder offen wie ein Scheunentor, österreichisches Aussenamt ...

      Eine absurde Welt.

  21. Tyche
    23. Januar 2020 08:35

    Laufen doch tagtäglich alle möglichen Dokus rauf und runter im FS (NsZeit, DDR,...)

    Bin gespannt, ob dereinst in Dokus, die das Heute aufarbeiten, wirklich nachvolziehbar ist, was alles durch Russland geschah und was nicht, (Ich werd das wohl nicht mehr erleben) so es das im Islamisierten Europa noch geben darf!
    https://renovatio.org/2020/01/frankreich-neue-studie-analysiert-islamistische-subversionsstrategien/

    Mit dem Täter Russland als Schuldigem sind sie ja alle mehr als schnell bei der Hand!

    Genauso wie vor Kurzem auch mit den Giftgasanschlägen und Assad als Täter.
    Heute liest man vereinzelt, dass manch hochoffizieller Bericht ganz bewusst, um dem Mainstream nicht entegenzuwirken, gefaked ist!

    • Dr. Faust
      23. Januar 2020 12:41

      Gestern lief im ZDF eine sehr lange Doku zu Assad. Teilweise interessant, aber die Strategie war durchsichtig: durch seriös wirkende Kommentierung das Leben der Assad-Familie und Baschar al-Assad darstellen und im zweiten Teil sämtliche von der Ostküste ausgegebenen Vorwürfe bekräftigen; von Giftgas bis Massenmord an der eigenen Bevölkerung. Sogar Hillary Clinton wurde als seriöse Autorität zitiert.

    • Riese35
      23. Januar 2020 13:17

      Und sollen wir jetzt die diplmatischen Beziehungen zu Rußland abbrechen? Selbst wenn es wirklich Rußland war, haben nicht die USA Deutschland und speziell Merkel ausspioniert? Wie dssm geschrieben hat, diese "Sensation" ist nichts Neues.

      @Dr. Faust: Danke für die Info. Dann kann man sich wohl diese Doku ersparen. Ich vertraue mir persönlich bekannten Quellen, die direkt aus Damaskus berichten, mehr.

  22. socrates
    23. Januar 2020 08:23

    Der Einsatz von Atombomben gehört bereits zur Taktik der USA. Damit wollen sie beweisen daß das liberal kapitalistische Wirtschaftssystem besser ist.
    Kashmir ist der Nachbar von Afghanistan.

    Mit der taktischen bunkerbrechenden Atombombe sollen Ziele genauer und mit weniger Sprengkraft zerstört werden, was die Einsatzschwelle senkt
    Während der erste Abwurf der "Mutter aller Bomben" in der Nähe der Tora-Bora-Höhlen die Aufmerksamkeit auf sich zog (US-Militär wirft stärkste nicht-nukleare Bombe auf Ziel in Afghanistan ab), hat das Pentagon vor einem Monat eine weitere "Premiere" durchgeführt. Am 14. März (nicht wie hier zunächst geschrieben wurde, am 14. April) fand ein Flugtest der in Entwicklung befindlichen bunkerbrechenden Atombombe B61-12 statt, wie erst am Donnerstag berichtet wurde.
    Ungewiss ist, welche Folgen der Abwurf der MOAB (GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast) wirklich hatte. Das Pentagon meldet natürlich Erfolg. Es seien keine Zivilisten getötet worden - es soll sowieso nur noch eine Familie in dem Tal gelebt haben -, aber angeblich sollen 36 IS-Kämpfer getötet worden sein, teilte das afghanische Militär mit. Andere sprechen von mehr als 80. Die Bombe wurde während einer Offensive gegen den IS in dem Achin-Gebiet in Nangarhar in der Nähe der pakistanischen Grenze abgeworfen.

    • socrates
      23. Januar 2020 08:39

      Wie lange wird Imran Khan noch Staatsoberhaupt sein? Alles ist möglich, nix ist fix,
      US President Donald Trump has again floated the idea that Washington could referee talks between India and Pakistan to resolve the dispute over Kashmir, but Pakistani Prime Minister Imran Khan didn’t appear to bite.
      Trump reiterated the offer at a meeting with Khan on the sidelines of the World Economic Forum in Davos, Switzerland on Tuesday, calling the PM his “friend” and making yet another attempt to insert the US into the Kashmir row.

      “We're talking about Kashmir ... if we can help, we certainly will be helping. We've been watching that and following it very, very closely,” Trump sai

  23. pressburger
    23. Januar 2020 07:51

    Man wurde aus dem befreundeten Ausland informiert. Der BND ist der Geheimdienst eines befreundeten Staates. Wieso ist dieser Staat ein befreundeter Staat ? Welche Freundschaftsdienste hat dieser "befreundete" Staat Österreich in der letzten Zeit erwiesen ?
    Schon wieder die bösen Russen. Die Russen sollen sich tatsächlich dafür interessieren, was das österreichische Aussenamt so unternimmt. Und eine Cyber Attacke starten. Die Russen haben andere Probleme, als sich in das Aussenministerium eines unbedeutenden, unselbständigen, Staates einzuhacken.
    Könnte es nicht sein dass die Warnung ganz anders gemeint war. Der BND, Geheimdienst eines "befreundeten" Staates wollte der Ösi Regierung mitteilen, wir wissen genau wie es bei euch zugeht. Kurz ist zwar ein zuverlässiger Informationslieferant, aber eine zweite Informationsquelle ist eine sinnvolle Ergänzung.
    Wieso hat der befreundete Geheimdienst noch nicht mitgeteilt, wer den Komplott gegen die FPÖ organisiert und durchgeführt hat ? Ein Geheimdienst gibt nie zu, welche Aktivitäten auf sein Konto gehen.

    • socrates
      23. Januar 2020 08:25

      Sie haben einen Akt von Ibiza!

    • pressburger
      23. Januar 2020 11:06

      Einspruch. Ich habe keinen Ibiza Akt. Gibt es ein Aktfoto von der "Oligarchinnichte" ?

    • Riese35
      23. Januar 2020 14:20

      @pressburger: Exzellent "befreundet" herausgearbeitet und auf den Punkt gebracht! Die USA waren und sind mit Deutschland offenbar auch so sehr "befreundet", daß sie die Bundeskanzlerin überwachen und abhören mußten.

      Wenn es in Europa überhaupt noch wirklich befreundete Staaten gibt, dann wäre dafür Rußland ein erster Kandidat. Es ist wahrscheinlich auch der letzte christliche Staat Europas, während die EUdSSR und unsere neue Regierung das Christentum komplett auszutreiben versuchen.

    • Wyatt
      23. Januar 2020 18:19

      @ Riese 35
      *******
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      *******

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      25. Januar 2020 12:56

      Ibiza sind möglicherrweise 3 Akteure.

      Die wahren Hintermänner bei der Falle kooperierten dann mit einem mit ihnen befreundeten Dienst. DIeser wiederum brachte das Video an die Richtigen, Obermaier und Obermayer von der SZ. Sie haben sich mit den Panama Papers "bewährt" - Kanzlei Mossack & Fonseca, Logo wie NATO Stern, Jürgen Mossacks Vater zuerst Waffen-SS, dann CIA.

      Die wenigen Min Zusammenschnitt Ibizagate sind so gewählt, dass es einen dritten Dienst aufschreckt - das erklärt Ereignisse nach 17.5. inkl Verhalten der Hofburg. Man muss Ereignisse 2017 neu bewerten, warum ging Mitterlehner zB oder gab es einen "Regime Change" in den Grünen? Warum die Ibiza-Lansky-SPÖ-Connection?

  24. machmuss verschiebnix
    23. Januar 2020 07:51

    Ja, ist schon ein Weilchen her und wurde sogar auf Twitter als großer Erfolg hinausposaunt ( OUR guys at NSA & INSCOM (Mil Intel) did an awesome job! ).

    Tja, und daß bei den Amis mit Germany immer auch Austria gemeint ist, das hat sich wohl seit 1938 nicht geändert - hat aber nichts mit AH zu tun sondern mit dem schlichten Umstand, daß Ösis nicht nur Deutsch sprechen, sondern von der deutschen Bundesbank abhängig sind.

    https://twitter.com/GregRubini
    #BREAKING
    Germany faces the biggest hacker attack in its history.
    OUR guys at NSA & INSCOM (Mil Intel) did an awesome job! the Traitor of the German people [Angela Merkel] is finished. that SorosUglyMonster will be thrown in the trash, as it deserves. Thank you, Bannon!
    Private data of almost 1000 German #Bundestag, #Regional Parliament & #EU delegates was leaked.
    I worked through the leaked data all night. It's shocking!
    Not affected so far: #AfD.

  25. Politicus1
    23. Januar 2020 07:25

    "Am liebsten gar keine Außenpolitik .."
    Julius Raab (für die Jüngeren - das war einmal ein ÖVP-Bundeskanzler) meinte einmal in Bezug auf die ausländische Zeitungen: 'Solange sie über uns nur auf den Sportseiten schreiben, ist's mir recht...'.

  26. Josef Maierhofer
    23. Januar 2020 07:18

    @
    'Der BND hat freilich nicht verraten, wie er den Russen auf die Spur gekommen ist. Der Bundesnachrichtendienst ist da traditionell schweigsam. Und ganz besonders jetzt, da er gerade selbst von linken Journalisten heftig attackiert wird, die ihm mit Hilfe der deutschen Justiz die wichtigsten seiner Aufklärungs-Methoden verbieten wollen.'

    Aber, dass es die Russen waren, das hat er verraten, oder ? Ich bin da eher skeptisch und müsste da einen halben Tag lang in die Tiefen dieses Metiers hinabsteigen, um was dazu sagen zu können.

    Zur Sache selbst: Jeder IT Fachmann weiß, man kann jeden Computer mit Trojanern versehen und abhören kann, da kann man dann alles mitschreiben und mitlesen, jeden Tastendruck, nicht seine Verschlüsselung. Es gibt sogar 'Staatstrojaner' genau zu dem gleichen Zweck, nämlich zum Abhören von Bürgern und Verdächtigten.

    @
    'Worin wurzelt das große russische Interesse am Nahen Osten? Ist das doch sehr kostspielig. Verschlechtert sich die russische Wirtschaftslage doch in den letzten Jahren ständig. Gibt es doch zumindest in Syrien auch keine guten Geschäfte zu machen.'

    Russland steht immer zu seinen Verträgen und Versprechungen. Sie unterstützen Assad und das ganz offen, das erklärt mir auch das Engagement in Syrien. Ich habe früher auch schon festgestellt, dass die Russen für die Syrer waren, während Obama USA die 'Rebellen' (USA und IS gemacht) unterstützt hat. Trump zieht sich zurück, vermutlich, weil es dort keine guten Geschäfte zu machen gibt, Erdöl brauchen die USA ja nicht mehr, das liefern sie, vor allem Erdgas. Russland steht zu seinem Wort, auch, wenn keine guten Geschäfte winken.

    Ich meine, die ganze Spionage Affaire wurde bloß kurz aufgedeckt, um sie gleich wieder zu vergessen, als man auf die eigene Unfähigkeit draufkam oder auf Schlimmeres, nämlich, dass das auch an anderen Ministerien geschieht. Oder es ist gar ein rein 'mediales Problem', ein 'Campagne-clash'. Jedenfalls scheint festzustehen, dass das offenbar nach dem Aufflackern in den Medien nun 'eisern' verschwiegen wird. Ein Sittenbild unserer Medien und ihrer Auftraggeber.

    Höchst dubios auf jeden Fall. Und 'geheim' ....

    • Rau
      23. Januar 2020 08:55

      Der Bundestrojaner könnte sogar das Einfallstor sein. Wäre nicht das erste Mal, dass man sich mit solchen vermeintlich nur gegen den Gegner gerichtete Massnahmen selbst ein Ei legt.
      Ich kenne mich da zuwenig aus, aber ein versierter Hacker, der über den Versuch einen solchen Trojaner bei ihm zu installieren stolpert, mag zu einigem mehr fähig sein.

      Frage: Woran erkennt man eigentlich diesen trojaner und wo fängt man isch den ein?

    • Josef Maierhofer
      23. Januar 2020 11:00

      @ Rau

      Einen Trojaner kann man sich einfangen, wenn man bedenkliche Seiten angeklickt hat, Phishing mails gelesen hat, etc. oder gar einen Link darin angeklickt hat.

      In Verbindung mit Internetbanking, Mailboxes oder einem Firmencomputer kann das fatal enden. Mein Bruder hat einen Fall erzählt aus einem großen Schweizer Konzern, da wurden mehrere Millionen Euro abgebucht, regulär über die Buchhaltung über ein gefälschtes dringendes Mail des Chefs.

      Die Trojaner sind oft resistent gegen Antivirenprogramme und können gar nicht erkannt werden.

      Das ist eben die heutige Zeit.

    • pressburger
      23. Januar 2020 11:10

      Hacker wollen entweder Informationen, oder Geld. Sitzt das Aussenamt auf relevante, für jemanden interessanten Informationen. Eher nicht. Kann man diese Regierung erpressen ? Warum sollte das der BND tun ?

    • Josef Maierhofer
      23. Januar 2020 13:11

      @ pressburger

      Meine ich auch, Ablenkung soll das sein, vermute ich mal.

  27. Tyche
    23. Januar 2020 07:01

    Leider wieder mal was anderes über das ich gerade gestolpert bin:

    http://www.dietiwag.org/index.php?id=5940

    Ibiza, Strache, Gudenus - wir erinnern uns - der Verkauf der Kronenzeitung und Vieles mehr!
    Das lieferte - wir erinnern uns - den offensichtlich gelegen kommendenen Grund für den Bruch der FPÖ/ÖVP Koalition!

    Aber:
    Kurzfreund Benko besitzt heute große Anteile von Krone UND Kurier UND ich glaub auch noch Profil!

    Kurzfreund Benko konnte Leiner/Kika Mariahilferstrße günstigst, angeblich mit Kurzens Hilfe während der Weihnachtsfeiertage 2018 erwerben, denn einen Tag später lag ein deutlich höheres Angebot am Tisch, aber leider zu spät!

    Jetzt abreitet das Team Kurz/Benko am Ausverkauf der Bundesforste?
    Für vielleicht Hotels oder Ferienressorts für die Supers?
    Inklusive Hubschraubertransport über Wiesen, Wälder und die zu schützende Fauna?

    Im Gegensatz zu den "Ibiza-Wunschträumen" Straches handlt es sich hier offenbar um sehr reale und bedenkliche Vorkommnisse!

    • Basti
      23. Januar 2020 07:43

      Danke für diese Info! Der umtriebige Benko wird sicher am "Kitz-Wochenende" in jeder Hinsicht unterwegs sein. Ein Gauner der "Sonderklasse", eben ein Philanthrop a la Soros. Bei dem spielt die Umwelt keine Rolle!

    • Bürgermeister
      23. Januar 2020 08:09

      Der schwarze Sumpf - wie er stinkt und vor sich hinfault ...

    • logiker2
      23. Januar 2020 08:22

      Der eine hätte es gerne gehabt, wenigstens die Krone, der andere vollzieht es und noch viel mehr. Ja, die richtigen Freunde muss man halt haben, dann geht vieles leichter.

    • Suedtiroler
      23. Januar 2020 18:25

      Wer hat denn vor einiger Zeit das Otto Wagner Gebäude der Wiener Postsparkasse gekauft und um wieviel?
      Wieder einmal der kurze Freund!

      Und wem gehört es angeblich jetzt?
      Der Bundesimmobiliengesellschaft BIG!
      Da wir der Benko wieder ordentlich Geld verloren haben, oder?

    • Sensenmann
      23. Januar 2020 18:46

      Ja, was für "geile G'schichterln" mag der Benko denn dem Kurz und seiknen Geilomobil-Freunden wohl schon verschafft haben, daß sie sich so dankbar zeigen?
      Fragen über Fragen....

  28. Templer
    23. Januar 2020 06:22

    Österreich ist traditionell die Drehscheibe der Spionage.
    Dass sich die USA aus den Nordafrikanischen Staaten nach ihren illegalen Chaosstiftungen wieder zurück ziehen, ist ebenfalls verständlich.
    Trump hält sein Wort: America first....
    Ihr Ziel der Destabilisierung und das Lostreten von Massen an Kulturbereicherern Richtung Europa, ist abgeschlossen. Die Kurden haben sie geopfert, auch diese sind nun auf den Weg nach Europa. Damit ist der nächste Schritt zur Destabilisierung in Europa, durch Chaos stiften, gesetzt.
    Plötzlich schwafelt diese unseelige Truppe um Kurz etwas von drohenden Blackouts in Europa.
    Welch Überaschung, wenn Mutti Merkel sämtliche AKW und Kalorischen Kraftwerke abstellen wird.
    Zum totalen Zusammenbruch braucht es dann nur mehr ein paar Stellschrauben an den Zinssätzen......
    @Schuld ist jedenfalls der pöööse, pööööse Putin!

    • Wyatt
      23. Januar 2020 06:42

      ********
      ********
      ********

    • logiker2
      23. Januar 2020 08:10

      **********************************!

    • Charlesmagne
      23. Januar 2020 10:07

      **************
      **************
      **************

    • Franz77
      23. Januar 2020 10:29

      Ich rechne schwer mit einem gewaltigen Blackout. Das Allerwichtigste wird Selbstverteidigung sein. Denn es werden echte, kampferprobte Profis raubend und plündernd durch die Straßen ziehen. Ihre Religion gebietet es ihnen sogar.

    • Templer
      23. Januar 2020 12:17

      @Franz77
      Mit marodierenden, plündernden, Clans und Banden wird zu rechnen sein.
      Bei einem Black Out ist selbst die Exekutive und das BH nur etwa 2 Tage einsatzbereit, da es fast keine Handpumpen an Tankstellen gibt.
      Ab 4-5 Tagen ohne Strom herrscht pure Anarchie.....

  29. OT-Links
    23. Januar 2020 06:01

    Was sollten die Russen daran für ein Interesse haben? Ich glaube eher an interne Verursacher, möglicherweise wieder ein Shredderunternehmen der schwarzen Pest? Das BVT wird wohl auch beteiligt sein.

    • OT-Links
      23. Januar 2020 06:23

      Habe etwas recherchiert und kam zu dem Schluss, man müsste Peter Pilz einschalten; der weiß das ;-)

    • OT-Links
      23. Januar 2020 06:32

      Was sein könnte... vielleicht hängt es noch mit Kneissls Tänzchen mit Putin zusammen, dass man anschließend das Außenministerium abgehört hat, aber nicht durch die Russen, sondern die NATO, die Deutschen ...?

    • dssm
      23. Januar 2020 08:51

      @OT-Links
      Völlig richtig! Alle, aber auch wirklich alle Geheimdienste, von Staaten die sich auch nur ein klein wenig ernst nehmen, rund um den Planeten versuchen Informationen zu bekommen, selbst Liechtenstein wird sich auf der Liste finden. Daher zeigen die einen auf den anderen Spieler. Vielleicht hat der BND sich geärgert, weil die Russen ihnen einen Kanal in unserem Aussenamt zugemacht haben?
      *****

    • OT-Links
      23. Januar 2020 10:12

      Genau, der BND beschuldigte die Russen, weil das üblich ist. Und diese machten den Österreichern klar, wer es wirklich war und deshalb hält man sich jetzt eher bedeckt. So könnte es gewesen sein, durchaus!

    • Kyrios Doulos
      23. Januar 2020 15:53

      Der BND konnte uns erzählen, daß wir gehackt werden, weil er es schließlich selber tut. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Wenn wir so dumm sind, Geheimes in unsern PCs und Servern zu lagern, dann verdienen wir es gar nicht anders. Hoffen tue ich, daß wirklich Geheimes ganz analog transportiert und gelagert wird.

  30. socrates
    23. Januar 2020 03:25

    Unsere 3 Spionageabwehrämter sollten wie die Krankenkassen aus Kostengründen zu 1 werden. Sonst spionieren sie vor allem untereinander und kosten viel.
    Die Fehler der Russen sind Ansichtssache, interessanter ist das Anbaggern von Trump an Kashmir und der US Regimechange ohne jeden Versuch eines demokratischen Vorwandes. Was sollen die anderen, nicht in der deutschen Presse erwähnten Staaten, von so einer Moral halten?

    • socrates
      23. Januar 2020 03:26

      Regimechange in Venezuela

    • Templer
      23. Januar 2020 06:30

      Die Denkfabriken der Drahtzieher aus USA argumentieren schon seit Jahren, für ihre aggressiven Umstürze mit der Verbreitung der Demokratie und Wahrung der Menschenrechte.
      Danach morden und plündern sie hemmungslos und setzen dann eine ihrer "legitimen" Marionetten zum Wiederaufbau ein.

    • Gerald
      23. Januar 2020 10:30

      Nein, bitte nicht zusammenlegen!

      Den beiden Heeres-Geheimdiensten teilen die ausländischen Geheimdienste wenigstens noch Erkenntnisse mit. Da gibt es also noch vertrauen in die Geheimhaltung. Der BVT ist hingegen zu einem schwarz-rot versifften Intrigantenstadel verkommen, aus dessen links geleitetem Extremismusreferat immer wieder Anti-FPÖ-Informationen an linke Medien hinausgespielt werden.
      Anstatt die Geheimdienste zusammenzulegen und zu riskieren, dass die Heeresdienste BVTisiert werden, gehört der BVT zugesperrt, das jetzige Personal rausgeschmissen und nur dieser Dienst vollkommen neu aufgestellt.

    • Riese35
      23. Januar 2020 10:33

      ;-) 3 Ämter entspricht eher der Tradition Österreichs und haben vielleicht auch ihr Gutes: ein rotes, ein schwarzes, und eines, das wirklich auf Sachebene arbeitet; die alle auf einen Schlag zu ruinieren ist dann doch nicht so leicht. Wenn zwei in den Medien sind und vor Untersuchungsausschüssen Rechenschaft geben müssen, kann wenigstens das Dritte ungestört arbeiten. Kostet zwar etwas, aber es funktioniert.

      Wenn man eines opferte, wäre es sich jenes, das auf Sachebene arbeitet.

    • pressburger
      23. Januar 2020 11:13

      Zu Oberst Redls Zeiten, wäre so eine Panne nicht geschehen.

  31. El Capitan
    23. Januar 2020 02:46

    Die ganze Hackerei ist nicht ganz so kompliziert, wie man glaubt, es bedarf aber einer gewissen kriminellen Energie.

    Ein leichtes Eindringen in die innersten Eingeweide eines Computersystems sind durch "social engineering" möglich. Das ist das Aushorchen bzw. Ausplaudern von Passwörtern und anderen Zugangshürden bei Kaffee, Bier oder beim Schäferstündchen.

    Dann gibt es noch das Ausnützen besonders schwacher Zugangsschwellen, wie etwa Passwörter "1234567890". Was das Interesse am österreichischen Außenamt betrifft, so kann das viele Ursachen haben. In den Ministerien liegen ja auch Korrespondenzen mit anderen Staaten. Es kann schon sein, dass ein russischer Geheimdienst hinter der Sache steckt, aber es kann sich auch um eine bezahlte Auftragsarbeit handeln.

    Eines steht jedenfalls fest: Das Thema Datensicherheit wird in Österreich immer noch schludrig gehandhabt. Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz, schon gar nicht, wenn social engineering im Spiel ist, aber man könnte mehr unternehmen. So viel steht fest.

    • Rau
      23. Januar 2020 09:27

      Passwörter, die man "ausplaudern" kann sind sowieso keine. Da brauchts kein social engineering





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