Warum die hohe Politik das Bargeld verabscheut

Lesezeit: 9:30

Gegen Ende des Vorjahres standen vor den Portalen deutscher Edelmetallhändler die Käufer Schlange. Das ist kein Wunder, da mit Beginn des Jahres 2020 der anonyme Erwerb von Gold auf 2.000 Euro pro Person beschränkt ist. Der Fiskus möchte ab sofort über jede in Privathand befindliche Unze Bescheid wissen. Offizielle Begründung: Kampf gegen das Schwarzgeld. Wahrer Grund: Erlangung der totalen Kontrolle über die letzten anonymen Wertereserven der Bürger. Wer das Wesen von Edelmetall als das einzig echte Geld begriffen hat, wird sich über diese neuerliche Freiheitseinschränkung durch die Regierung nicht wundern.

Nach Fjodor Dostojewski ist Geld geprägte Freiheit. In der Tat: Geld ist in einem modernen, arbeitsteiligen System – im Gegensatz zu einer auf Autarkie zielenden Subsistenzwirtschaft – unverzichtbar. Es ist nicht nur erforderlich, um die Kosten des täglichen Lebens zu bestreiten, sondern sein Besitz schafft zudem Möglichkeiten, persönliche Wünsche und Träume zu verwirklichen. Es dient dem "Streben nach Glück".

Geld und sein Gebrauch wurden nicht erfunden. Es ist nicht das Ergebnis des Denkens und Planens, sondern es wurde "entdeckt", indem man bestimmte Güter als allseits begehrt erkannte, und sie als Tauschmittel für alle möglichen anderen Dinge einzusetzen begann. Eine wesentliche Voraussetzung der Geldfunktion ist daher die allgemeine Akzeptanz eines Gutes und das Vertrauen in seine Werthaltigkeit über den Tag hinaus.

Nicht umsonst konnten sich die Edelmetalle Gold und Silber in den verschiedensten Kulturen als Tauschmittel durchsetzen. Die Kaufkraft von Gold hat sich über Jahrtausende erhalten – anders als die des papierenen Fiat-Geldes, wie auch immer sein Name lautet.

Den Herrschenden war stets klar, dass die Kontrolle über das Geldwesen eine wesentliche Säule ihrer Herrschaft darstellt. Die Verfügungsgewalt der Regierungen über das Geld und damit ihre Möglichkeit, seine Umlaufmenge zu manipulieren, bildeten immer wieder Ursachen für planmäßige Geldverschlechterungen, die schon lange vor der Erfindung des Papiergeldes stattfanden. Leidtragende der Inflationierung einer zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärten Monopolwährung waren stets die Geldhalter, denn jeder neu gedruckte Schein mindert die Kaufkraft der bereits bestehenden. Hyperinflationen und Währungsreformen mit Enteignungscharakter waren und sind daher typisch für das staatliche Geldwesen.

Der prominente und einflussreiche US-Ökonom Kenneth Rogoff, Chefvolkswirt des IWF und umtriebiger Bargeldgegner, ignoriert diese Fakten. Er argumentiert mit der Forderung von Staat und Zentralbanken, negative Zinsen durchsetzen zu wollen. Auf sein zweites Argument, also das Märchen von der "dunklen Seite des Geldes" (gemeint ist der Gebrauch von Bargeld durch Kriminelle) einzugehen, lohnt sich nicht. "Abusus non tollit usum", wusste man schon im Rom der Antike. Niemand würde Textilien abschaffen wollen, nur weil Verbrecher ihre Untaten bekleidet auszuführen pflegen. Da man aber nicht daran denkt, ehrliche Menschen ein paar Krimineller wegen dazu zu zwingen, nackt herumzulaufen, weshalb sollten sie dann auf die Vorteile der Bargeldverwendung verzichten müssen?

"Negative Zinsen" sind ein den Folterkammern von Planwirtschaftlern entstammendes Phänomen. Sie nutzen – zumindest kurzfristig – dem Staat, der sich damit zum Nulltarif verschulden kann, und schaden privaten Eigentümern von Geldvermögen. Negativzinsen bedeuten einen Zugriff des Währungsmonopolisten auf diese Geldvermögen. Für den Lebensabend angesparte Vorsorgen, wie etwa Erlebensversicherungen, werden damit auf unspektakuläre Weise enteignet. Es ist, als ob aus einem gesicherten Warendepot heimlich Teile der Bestände entwendet würden.

Die Vorstellung, dass Sparer Schädlinge sind und Konsumorgien den Weg zum kollektiven Wohlstand ebnen, ist, seitdem Maynard Keynes Mitte der 1930er Jahre seine "General Theory" veröffentlichte, nicht umzubringen. Dass erhöhter Konsum die Grundlage von mehr Wohlstand schaffen könnte, ist indes ein mit der Logik unvereinbarer Gedanke, da erhöhter Konsum zwar eine mögliche Folge zuvor erreichten Wohlstandes, nicht aber seine Ursache ist.

Dennoch findet der Gedanke in Kreisen der von ihrer Allmacht überzeugten Ökonomen und Staatenlenkern viele begeisterte Anhänger. Bei dieser Frage geht es nicht etwa um ein "Henne-Ei-Problem". Denn dass ein Kuchen zunächst gebacken werden muss, ehe man ihn essen kann, dürfte einleuchten. Dass es der Mühsal des Erwerbs der zum Backen nötigen Ressourcen bedarf – die wiederum ein Erwirtschaften der dafür nötigen Mittel voraussetzt – ebenfalls. Reich konsumieren kann man sich nur in Absurdistan.

Da es Rogoff um die Durchsetzung negativer Zinsen zu tun ist, steht ihm das Bargeld im Wege. Die Konteninhaber könnten ja ihre Bankguthaben abziehen, Bargeld zu Hause oder in Bankschließfächern horten und sich so zumindest dieser Spielart fiskalischer Enteignung entziehen. Deshalb muss das Bargeld weg.

Möglich wird dieses unerhörte Ansinnen des Fiskus, weil das staatliche Papiergeldmonopol dazu geführt hat, dass kaum noch jemand um Entstehung und Wesen des Geldes Bescheid weiß. Geld kommt eben aus der Notenbank, basta. Schlimmer noch: Dass es Geld in Form von Münzen und Scheinen gibt, ist für viele, die gewohnheitsmäßig auch Bagatellbeträge elektronisch bezahlen, bedeutungslos geworden. Das ist deshalb problematisch, weil die Politik dadurch die Möglichkeit erhält, hemmungslos auf rechtmäßig erworbene Vermögensbestände der Bürger zuzugreifen, ohne dabei einen allgemeinen Aufschrei auszulösen. Gäbe es kein virtuelles Geld, wäre ein körperlicher Zugriff erforderlich, dessen sich jeder Betroffene unmittelbar bewusst würde. Die Bürger würden Widerstand leisten und Gegenstrategien entwickeln.

Intrinsisch werthaltiges, also echtes Geld basiert nicht, wie im rezenten Schuldgeldsystem unumgänglich, auf einer (schuldrechtlichen) Forderung, sondern auf einem (sachenrechtlichen) Realwert. Das ist ein gewaltiger Unterschied. In einem Warengeldsystem bleibt der Übergriff des Steuervogts keinem verborgen, wenn er – nachdem der Steuerpflicht bereits nachgekommen worden ist – einen Teil des Eigentums der Bürger an sich reißt. Jeder erkennt diese Anmaßung. Besitzt man aber nur ungedecktes Papier- oder Giralgeld, fällt der Raubzug mittels negativer Zinsen nicht augenblicklich auf.

Negativzinsen sind der Ausdruck eines seinem Wesen nach perversen Planwirtschaftssystems und widersprechen der Natur des Menschen. Diese bewertet die gegenwärtige Verfügungsgewalt über ein Gut nämlich grundsätzlich höher als die künftige, was sich in einem positiven "natürlichen Zins" ausdrückt.

Geld ist in einer Subsistenzwirtschaft überflüssig. In einem arbeitsteiligen System stellt es "geronnene Arbeit" dar. Und: Man gelangt nur dann auf nicht kriminelle Weise in seinen Besitz, wenn man ein nachgefragtes Gut dafür hingibt. Das aber fällt nicht vom Himmel. Es bedarf des Einsatzes von Arbeit und Kapital, um auf dem Markt verkäufliche Güter herzustellen. Da es sich bei der Zeit um das einzige auf Erden nicht vermehrbare Gut handelt, ist die Konfiskation von durch Einsatz von Lebenszeit erstellten Werten eine absolut unentschuldbare, ruchlose Tat.

Dass ein prominenter Ökonom wie Kenneth Rogoff eine Politik propagiert, die offensichtlich private Eigentumsrechte der fiskalischen Willkür opfert, wirft ein grelles Licht auf die Seriosität seiner Zunft. Die Ökonomie wird dieser Tage nicht mehr durch die Suche nach wissenschaftlicher Erkenntnis bestimmt. Sie macht sich vielmehr schamlos zum Werkzeug der Durchsetzung einer politischen Ideologie, nämlich des Geldsozialismus (© Roland Baader).

Es ist, wie Ayn Rand es in ihrem Gleichnis von der Symbiose Attilas mit dem Geisterbeschwörer beschrieben hat: Die Rolle des unproduktiven und gewalttätigen Kriegsherren spielt heute die Regierung. Den Part des zur Umsetzung ihrer Untaten unentbehrlichen Ideenlieferanten geben, neben intellektuellen, steuerfinanzierten Staatsschranzen, Ökonomen, die auf den Lohnlisten von Regierungen und Zentralbanken stehen.

Wurde die Ökonomie von Thomas Carlyle einst zur "trostlosen Wissenschaft" erklärt, bietet sich heute ein noch übleres Bild: Die ökonomische Wissenschaft ist zum Handlanger der Regierenden und deren Komplicen in der Finanzindustrie verkommen.

Die beiderseits des Atlantiks betriebene Politik der "finanziellen Repression" zeigt Folgen: Auf der Suche nach Möglichkeiten zum Erhalt der Vermögenssubstanz werden Sparer in Anlagen gezwungen, die weit jenseits ihrer normalen Risikobereitschaft liegen. Blasenbildungen wie im Immobilienbereich oder bei zum Teil dubiosen Wertpapieren sind die Folge – und damit das Risiko schmerzhafter Vermögensverluste.

Die Erwartung, das Geld würde an Kaufkraft verlieren, steigert die Zeitpräferenz, was zu einer Verringerung der Sparneigung und erhöhten Konsumausgaben führt. Da dauerhafter Wohlstand die Existenz eines soliden Kapitalstocks voraussetzt, der aber unter den herrschenden Bedingungen nicht nur nicht aufgestockt, sondern sogar aufgezehrt wird, sollte man sich hinsichtlich der auf uns zukommenden Entwicklung keiner Illusion hingeben: Der "Peak Wohlstand" liegt hinter uns. Den Jungen wird es materiell schlechter gehen als der abtretenden Generation der konsumwütigen Babyboomer.

Dass Nomenklatura und Bankenwelt entschlossen auf eine Abschaffung des Bargeldes hinarbeiten, leuchtet ein. Während es der Nomenklatura um eine weitere Ausdehnung ihrer Macht geht – wenn es ihr geraten scheint, kann der Bürger sich dann nicht einmal mehr ein Stück Brot kaufen –, ist es für die Banken der zusätzlich winkende Umsatz. Schließlich bringt jede einzelne Transaktion den Finanzhäusern Geld. Ein Leben ohne Konto wäre unmöglich.

Auch Handelsketten lieben das Plastikgeld, da es ihnen die Möglichkeit bietet, ihre Kunden stärker an sich zu binden. Entsprechend aggressiv wird die Verwendung von Bankomat- und Kreditkarten oder "elektronischen Geldbörsen" beworben. Darüber, dass damit eine vollständige Kontrolle über sämtliche Transaktionen verbunden ist, macht sich kaum jemand Gedanken.

Restlos entzückt über den Vormarsch des elektronischen Geldes ist der Staat. Der greift mit seiner inflationistischen Geldpolitik jetzt schon unentwegt auf die Spargroschen der Bürger zu. Allerdings sind ihm dabei Grenzen gesetzt. Immerhin muss ein Vertrauensverlust in die Währung und eine damit verbundene Hyperinflation vermieden werden. Bargeldbestände aber entziehen sich – anders als auf Bankkonten geparktes Giralgeld – weitgehend seinem direkten Zugriff.

Die Kontrolle des Staates über seine Bürger wäre nach der Abschaffung des Bargeldes nahezu total, denn schließlich hinterlässt jede Benutzung von Kredit- oder Bankomatkarten Spuren. Konten einzufrieren oder abzuräumen ist für den Staat bequemer, als Haussuchungen vorzunehmen, um unter Matratzen verstecktes Geld zu konfiszieren. Seine treuesten Handlanger – die Geschäftsbanken – stehen bereit, ihm zu helfen. Big Government und Big (financial) Business sind nämlich – in schrillem Gegensatz zum Tenor klassenkämpferischer Sonntagsreden stimmenmaximierender Politfunktionäre – stets ein Herz und eine Seele. Konzernbetrieben werden – nicht nur in steuerlicher Hinsicht – Konzessionen gemacht, von denen kleine und mittlere Unternehmen nur träumen können. Denen wird dafür, wie jedem anderen Leistungsträger, unausgesetzt mit unerbittlicher fiskalischer Strenge nachgestellt.

Wer einwendet, er habe nichts zu verbergen, und es sei ihm daher egal, ob die Regierung jeden seiner Schritte überwacht, sollte sich einen Moment lang in die Lage eines regierungskritischen Nonkonformisten versetzen. Hätten die Terrorregimes des 20 Jahrhunderts über die heute vorhandenen Mittel verfügt, jede Geldbewegung zu kontrollieren oder zu unterbinden, wären die von ihnen produzierten Leichenberge noch um einiges höher ausgefallen. Viele weitere Menschen wären dann einfach verhungert.

"Folge stets der Spur des Geldes", lautet ein Grundsatz der Kriminologie. Er ist auf so gut wie alle Lebensbereiche anzuwenden. Bargeld versetzt – unabhängig vom Gutdünken der Obertanen und Bankster – jedermann jederzeit in die Lage, unkontrollierbare, anonyme Transaktionen vorzunehmen. Das ist gut so. So wie der Käufer eines Ferraris nicht von Vornherein der notorischen Schnellfahrerei verdächtig ist, berechtigt das Eintreten für die Möglichkeit von Barzahlungen nicht zum Generalverdacht gegen jedermann, er könnte krumme Geschäfte abwickeln.

Längst ist es zu spät, den Anfängen zu wehren. Jetzt geht es – bis zum bevorstehenden Kollaps des herrschenden Ponzi-Systems – nur noch um Schadensbegrenzung. "Leben ohne Bargeld" bedeutet, den in den Regierungsvierteln sitzenden "stationären Banditen" (© Mancur Olson) auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein. Der Besitz von Bargeld dagegen ist ein Ausdruck von Freiheit. Entschlossener Widerstand gegen seine Abschaffung ist daher Bürgerpflicht.

Fazit: die Existenz von Bargeld bedeutet Freiheit für den Bürger und Kontrollverlust für den Leviathan. Kein Staatsscherge kann – anders als bei elektronischen Zahlungen – dessen Weg nachvollziehen. Es geht um Privatsphäre in einer total überwachten Welt! Das Argument "Wer nichts zu verbergen hat, braucht sich vor keiner Kontrolle zu fürchten" ist obsolet, sobald man sich ausmalt, was es in Deutschland zwischen 1933 und 1945 bedeutet hätte, wenn der Staat über heute vorhandene Überwachungsmittel verfügt hätte!

Meint tatsächlich jemand, dass die Freiheit dieser Tage nicht erneut in Gefahr geraten kann? Geschichte, so befindet Mark Twain, wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich. Eine Abschaffung des Bargeldes würde die Mobilität von Dissidenten und Nonkonformisten radikal einschränken und ihm nur noch die Wahl zwischen Gefangenschaft und Hungertod lassen. Der Weg in den totalitären Staat würde sich damit dramatisch beschleunigen.

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2020 14:58

    Vielen Dank, Herr Tögel!

    Ich verstehe von dem ganzen Fach "Geld" nicht viel; Ihr Aufsatz ist eine didaktischer Traum, der Laie beginnt zu verstehen! Großartige Leistung Ihrerseits!

    Die Abschaffung des Bargeldes hat vornehmlich den Zweck des totalitären Staates.

    Eine Frage an Sie, Herr Tögel! Welche Schritte können wir, die wir nicht zur Nomenklatura gehören (sondern ganz im Gegenteil als deren Feinde betrachtet werden), etwas gegen diese Entwicklung tun?

    Ich tue bisher nur eines: ich vermeide bargeldlose Transaktionen, wo es nur möglich ist.

    Aber ich denke, das beeindruckt wirklich gar niemanden.

    Nicht einmal vor den letzten Wahlen haben die Parlamentarier eine 2/3 Mehrheit für das Verbot der Bargeldabschaffung im Verfassungsrang zusammenbekommen. Irgendeine Partei ist dann mit fadenscheinigen Gründen immer dagegen, ich glaube, diesmal war es die SPÖ.

    Wie also als "kleiner Mann von der Straße" Widerstand leisten?

  2. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2020 19:30

    Sehr geehrter Herr Tögel, danke für Ihren klugen Beitrag!!!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2020 11:50

    Aus historischem Interesse fand ich zahlreiche Arten von Notgeld nach dem WK1. Ohne Bargeld funktionierte nichts. Der Kapitalismus versuchte das Bargeld mittels Gutscheinen zu umgehen und erhöhte dadurch seine Gewinne und hielt die Bevölkerung in Abhängigkeit. Speziell die Handelsgesellschaften versklavten das betroffene Volk. Das wurde durch den Goldstandard umgangen und daher soll er wieder beseitigt werden. Das bringt den Herrschenden Kapitalisten mehr Macht, wie es einst schon war.
    Der Opiumkrieg wurde ausgelöst da die Engländer nicht mit Silber zahlen wollten. Das ergab einige Millionen Tote.
    Die ASSIGNATEN der französischen Revolution erzeugten eine umfassende Staatspleite.
    Durch den Mangel an Bildung kennen die Kleinbürger diese Gefahren nicht.
    Marx und seine Nachfolger bekämpften dieses System um die Arbeiter zu befreien. Heute sind Gutscheine zur Bezahlung verboten. Das soll wieder geändert werden.
    Der Versuch Kennedys zur Wiedereinführung des Goldstandards sowie seine silbernen1 Dollar Münzen sollen der Grund für seine Ermordung gewesen sein.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHubert Koch
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2020 12:46

    Danke, Herr Tögel!
    Das ist mit Abstand DER wichtigste Beitrag in diesem Forum.
    Umso schockierender ist die Resonanz darauf. Mutmaßlich verstehen die meisten Menschen hier die Relevanz dieses Themas nicht.
    Das Bargeld wird mit hoher Wahrscheinlichkeit besteuert werden. Durch Negativzinsen will man die wankende Wirtschaft wieder stabilisieren. Man versucht also einen Kranken mit Gift zu heilen.
    Folglich werden die Banken wie die Fliegen fallen, die dann vom Staat aufgefangen werden müssen (=Verstaatlichung). Dann kommt das große Gelddrucken, dann die Hyperinflation als Folge. Dann ist Schicht im Schacht. Spätestens.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2020 10:45

    Heute in RT.com
    Das mächtigste Unternehmen der Welt heißt nicht etwa Apple oder Amazon, sondern BlackRock. Umso erstaunlicher, wie wenig man darüber weiß. Die drei größten internationalen Finanzkonzerne – BlackRock, Vanguard und State Street – verwalten zusammen ein Vermögen von etwa 20 Billionen US-Dollar, sind Aktionäre so gut wie aller börsennotierten Unternehmen und haben damit das Sagen auf der Welt.
    Eine Bestätigung für Andreas Tögel

  6. Ausgezeichneter KommentatorNietzsche
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2020 12:43

    Ein Traum aller politisch Korrekten - dann kann sich der Martin Sellner nicht einmal mehr einen Liter Milch kaufen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHubert Koch
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2020 12:46

    Danke, Herr Tögel!
    Das ist mit Abstand DER wichtigste Beitrag in diesem Forum.
    Umso schockierender ist die Resonanz darauf. Mutmaßlich verstehen die meisten Menschen hier die Relevanz dieses Themas nicht.
    Das Bargeld wird mit hoher Wahrscheinlichkeit besteuert werden. Durch Negativzinsen will man die wankende Wirtschaft wieder stabilisieren. Man versucht also einen Kranken mit Gift zu heilen.
    Folglich werden die Banken wie die Fliegen fallen, die dann vom Staat aufgefangen werden müssen (=Verstaatlichung). Dann kommt das große Gelddrucken, dann die Hyperinflation als Folge. Dann ist Schicht im Schacht. Spätestens.


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    03. Februar 2020 15:45

    Die Propaganda in die Richtung, dass Bargeld was Schmutziges ist, läuft ja schon sehr lange. Also sowieso Geld für Bestechung, für Schwarzarbeit, Dealer und Gebrauchtwagenhändler.

    Den neuesten Clou in diese Richtung habe ich bei Raiffeisen gesehen. Da werden schon seit einigen Monaten die Geldeingabe-Automaten als Cash-Recycling bezeichnet. So als wäre das Abfall.

    So wie es am Anfang der EU bei den Schlangen am Flughafen für Passkontrolle früher "Für Bürger von EU-Mitgliedsstaaten" geheißen hatte und nun schon länger "Für EU-Bürger" heißt.

    Da wird also unterschwellig ziemlich massiv gearbeitet. Göbbels hätte seine Freude.

  2. fewe (kein Partner)
    03. Februar 2020 15:25

    Ja, aber die Verfügungsgewalt über die jeweilige Währung hat die Regierung nur in Schurkenstaaten, die deswegen nach Möglichkeit "demokratisiert" werden. Kennedy hat es wohl nicht überlebt, den US-Dollar in die Hände des Staates bekommen zu wollen. Lincoln - ich glaube es war Lincoln - auch nicht.

  3. Hans M. (kein Partner)
    30. Januar 2020 20:37

    Eine Abschaffung von Bargeld ist Freiheitsentzug bzw. Einschränkung der persönlichen Freiheit. Den kriminellen Kreaturen, die ernsthafte Überlegungen mit einer solchen Zielsetzung äußern, gehört sofort das Handwerk gelegt. Wehret den Anfängen!!
    Leider wächst eine großteils vollkommen verblödete Generation heran, die nicht einmal ansatzweise imstande ist, die Folgen einer Bargeldabschaffung überhaupt zu begreifen!

  4. socrates
    29. Januar 2020 10:45

    Heute in RT.com
    Das mächtigste Unternehmen der Welt heißt nicht etwa Apple oder Amazon, sondern BlackRock. Umso erstaunlicher, wie wenig man darüber weiß. Die drei größten internationalen Finanzkonzerne – BlackRock, Vanguard und State Street – verwalten zusammen ein Vermögen von etwa 20 Billionen US-Dollar, sind Aktionäre so gut wie aller börsennotierten Unternehmen und haben damit das Sagen auf der Welt.
    Eine Bestätigung für Andreas Tögel

  5. cicero
    29. Januar 2020 10:36

    Arce Finanzminister, Indianer, kommt von der Sozialistischen Partei und war von Beginn von Morales Präsidentschaft sein Finanzminister. Er hatte maßgeblich an der Nationalisierung der Rohstoffe und an dem Projekt der Weiterverarbeitung der Rohstoffe mitgearbeitet, etwa beim Lithium. 2006 galt Bolivien als das ärmste Land des Subkontinents. In den 14 Jahren seiner Amtszeit ging die extreme Armut von 38,2 auf 17,1 Prozent zurück, das durchschnittliche Wirtschaftswachstum betrug fast 5 Prozent, zahlreiche Sozialprogramme wurden ins Leben gerufen. Weltbank und der IWF lobten das Modell in höchsten Tönen, und selbst die Ratingagenturen stuften das Land hoch.
    Er wurde durch eine Ungewählte Frau die Situation verschlechtert. Die Ratingagenturen haben das Land heruntergestuft, Bankeinlagen wurden abgezogen, die Wirtschaft wurde wieder dollarisiert. Obwohl Áñez nur Übergangspräsidentin sei, habe sie Fakten geschaffen, die ihr nicht zustehen: diplomatische Beziehungen mit Kuba abgebrochen und Leitungspositionen der staatlichen Unternehmen mit Leuten aus der Wirtschaft besetzt, die sofort einen neoliberalen Kurs eingeschlagen hätten. Die Strompreise sind schon gestiegen, der Umsatz die Situation verschlechtert. Die Ratingagenturen haben das Land heruntergestuft, Bankeinlagen wurden abgezogen, die Wirtschaft wurde wieder dollarisiert. Obwohl Áñez nur Übergangspräsidentin sei, habe sie Fakten geschaffen, die ihr nicht zustehen: diplomatische Beziehungen mit Kuba abgebrochen und Leitungspositionen der staatlichen Unternehmen mit Leuten aus der Wirtschaft besetzt, die sofort einen neoliberalen Kurs eingeschlagen hätten. Die Strompreise sind schon gestiegen, der Umsatz die Situation verschlechtert. Die Ratingagenturen haben das Land heruntergestuft, Bankeinlagen wurden abgezogen, die Wirtschaft wurde wieder dollarisiert.
    Regime Change ist die neue Waffe gegen die echte Demokratie. Sie wird von der Repräsativen ersetzt, deren Repräsentanten der Macht dienen, nicht dem Volk.

    • cicero
      29. Januar 2020 10:39

      Beste Chancen für die MAS des gestürzten Ex-Präsidenten Evo Morales BOLIVIEN
      Telepolis: Beste Chancen für die MAS des gestürzten Ex-Präsidenten Evo Morales

    • cicero
      29. Januar 2020 10:55

      Jeanine Áñez Chávez ist eine bolivianische Politikerin der liberalkonservativen Partei Movimiento Demócrata Social. Sie hat sich am 12. November 2019 zur bolivianischen Präsidentin pro tempore erklärt, um bis zum Abschluss der geplanten Neuwahlen.
      Marx hatte recht!

  6. mayerhansi (kein Partner)
    28. Januar 2020 20:54

    Es sind immer noch gewählte PARTEIEN, die eine zunehmend entartende EU und EZB in ihrem Handeln beeinflussen können. Deren Vertreter sitzen in allen, auch den kleinsten Gemeinden. Sie alle wären von einer Bargeldabschaffung persönlich betroffen und werden sich massiv GEGEN ihre Parteibonzen in Wien und Brüssel stellen und diese zur Räson bringen. Es werden sich bürgerkriegsähnliche Zustände bilden bis die bargeldvernichtenden Dreckskreaturen von ihrem Terror ablassen.
    Die Lokalpolitiker der potenziellen Schurkenparteien werden die unmittelbaren Ansprechpartner der Bürgermassen sein. Mit diesen gemeinsam kann der Druck nach oben zur Wiederherstellung eines Rechtsstaates aufgebaut werden.

  7. hausfrau (kein Partner)
    28. Januar 2020 17:30

    Nun wird sich die EU mit der Abscghaffung der 1- und 2-Centmünzen beschäftigen, nachdem schon Finnland, Belgien und die Niederlande dies praktizieren.
    Ich bin schon gespannt, wie dies mit der Auszeichnung der sog. 99-Cent-Preise gehandhabt wird. Vermutlich werden Beträge mit der Einerstelle 1 bis 4 Cent und 6 bis 9 Cent immer aufgerundet werden.

    • fewe (kein Partner)
      03. Februar 2020 15:37

      Nach Ihrer Darstellung würde das jeden ungeraden Cent-Betrag - außer 5 Cent - betreffen. Aber man kann aber 99 Cent mit 1,05 EUR bezahlen und 6 Cent zurückbekommen.

      Dass jemand nur einen Artikel um 99 Cent kauft und sonst nichts wird eher selten vorkommen. Da auch alle anderen Beträge in solchen Geschäften keine runden Euro-Beträge sein werden, wird sich da nur selten ein Problem ergeben. Und wenn, dann wird es eher um 1 Cent billiger sein. Das schaut nett aus und kostet praktisch nichts.

  8. Hubert Koch (kein Partner)
    28. Januar 2020 12:46

    Danke, Herr Tögel!
    Das ist mit Abstand DER wichtigste Beitrag in diesem Forum.
    Umso schockierender ist die Resonanz darauf. Mutmaßlich verstehen die meisten Menschen hier die Relevanz dieses Themas nicht.
    Das Bargeld wird mit hoher Wahrscheinlichkeit besteuert werden. Durch Negativzinsen will man die wankende Wirtschaft wieder stabilisieren. Man versucht also einen Kranken mit Gift zu heilen.
    Folglich werden die Banken wie die Fliegen fallen, die dann vom Staat aufgefangen werden müssen (=Verstaatlichung). Dann kommt das große Gelddrucken, dann die Hyperinflation als Folge. Dann ist Schicht im Schacht. Spätestens.

    • mayerhansi (kein Partner)
      29. Januar 2020 05:36

      Die mangelhafte Resonanz und das Nichtverstehen der Themenrelevanz ist auf die bereits massivst fortgeschrittene Volksverblödung zurückzuführen, die u.a. vom ORF tagtäglich geschürt wird.

  9. Nietzsche (kein Partner)
    28. Januar 2020 12:43

    Ein Traum aller politisch Korrekten - dann kann sich der Martin Sellner nicht einmal mehr einen Liter Milch kaufen.

  10. socrates
    28. Januar 2020 11:50

    Aus historischem Interesse fand ich zahlreiche Arten von Notgeld nach dem WK1. Ohne Bargeld funktionierte nichts. Der Kapitalismus versuchte das Bargeld mittels Gutscheinen zu umgehen und erhöhte dadurch seine Gewinne und hielt die Bevölkerung in Abhängigkeit. Speziell die Handelsgesellschaften versklavten das betroffene Volk. Das wurde durch den Goldstandard umgangen und daher soll er wieder beseitigt werden. Das bringt den Herrschenden Kapitalisten mehr Macht, wie es einst schon war.
    Der Opiumkrieg wurde ausgelöst da die Engländer nicht mit Silber zahlen wollten. Das ergab einige Millionen Tote.
    Die ASSIGNATEN der französischen Revolution erzeugten eine umfassende Staatspleite.
    Durch den Mangel an Bildung kennen die Kleinbürger diese Gefahren nicht.
    Marx und seine Nachfolger bekämpften dieses System um die Arbeiter zu befreien. Heute sind Gutscheine zur Bezahlung verboten. Das soll wieder geändert werden.
    Der Versuch Kennedys zur Wiedereinführung des Goldstandards sowie seine silbernen1 Dollar Münzen sollen der Grund für seine Ermordung gewesen sein.

    • Andreas Tögel
      28. Januar 2020 12:51

      Das alles entscheidende Problem bildet Geldhoheit des Gewaltmonopolisten - siehe Hayek, der eine "Denationalization of Money" fordert. Abgesehen davon bleibt festzustellen, dass die Geldtheorie in den 1930er-Jahren stehengeblieben ist. Weder Neoklassiker noch Monetaristen noch "Austrians" haben zeitgemäße Antworten auf die durch das Aufkommen neuer Finanzinstrumente (zB Derivate) entstandene Fragen anzubieten. Ohne Theorie aber kann es keine wirksame Handlungsstrategie geben.

      Eine Rückkehr zum Goldstandard wäre in unserer schuld- und konsumsüchtigen Gesellschaft mit einem von den politischen Eliten nicht zu verkraftenden deflationären Schock verbunden. Daher wird es sie nicht geben.

    • socrates
      29. Januar 2020 10:16

      Andreas Tögel
      Ihr ausgezeichneter Artikel brachte mich zum Nachdenken und ich las Literatur von früher : Karl Marx/Friedrich Engels
      Ansprache der Zentralbehörde an den Bund vom März.
      Besonders ab 247fff sagt er vieles vom heutigen Geschehen voraus. u.a.:
      1. Im gegenwärtigen Augenblicke, wo die demokratischen Kleinbürger überall unterdrückt sind, predigen sie dem Proletariat im allgemeinen Einigung und Versöhnung, sie bieten ihm die Hand und streben nach der Herstellung einer großen Oppositionspartei, die alle Schattierungen in der demokratischen Partei umfaßt, das heißt, sie streben danach, die Arbeiter in eine Parteiorganisation zu verwickeln, in der die allgemein sozial-demokratischen Ph

    • socrates
      29. Januar 2020 10:22

      Phrasen vorherrschend sind, hinter welchen ihre besonderen Interessen sich verstecken und in der die bestimmten Forderungen des Proletariats um des liebe Friedens willen nicht vorgebracht werden dürfen. Eine solche Vereinigung würde allein zu ihrem Vorteile und ganz zum Nachteile des Proletariats ausfallen
      2. Um aber dieser Partei, deren Verrat an den Arbeitern mit der ersten Stunde des Sieges anfangen wird, energisch und drohend entgegentreten zu können, müssen die Arbeiter bewaffnet und organisiert sein.
      Der heutige Sozialismus hat mit seinen Wurzeln nichts zu tun.

  11. hausfrau (kein Partner)
    28. Januar 2020 10:45

    Es wird sicher keine Abschaffung, aber eine Einschränkung des Bargeldes geben.
    Man muss bei dieser Diskussion die Vorteile den Nachteilen gegenüberstehen:

    Tatsache ist, dass Kriminelle mit Bargeld bestehende Gesetze (Steuerpflicht u.a.) umgehen können. Der Handel schätzt wiederum bargeldlose Transaktionen wegen schnellere Bezahlung bei Supermarktkassen, Ausschließung von Falschgeld und bessere Abrechnung bei der Hauptkasse. Der nun beliebte Onlineeinkauf wäre mit Bargeld gar nicht möglich. Auch der Geldbesitzer schätzt den Wegfall des großen Gewichtes vorhandener Münzen.

    Fortsetzung unten

    • hausfrau (kein Partner)
      28. Januar 2020 10:46

      Fortsetzung:
      Man muss also persönlich entscheiden, ob man sich bei Bezahlung ohne Bargeld zu einem gläsernen Mensch für Staat und Handel wird, oder doch lieber aber doch lieber anonym bleibt. Leider sind die Menschen heutzutage nicht mehr ganz anonym, denn durch CCTV-Kameras mit Gesichtserkennung, Bankkonten, Wegeverfolgung durch mobile Telefone und Kontrolle von eigenen Kfz-Kennzeichen auf Autobahnen, Benützung des Internets u.v.a.m. hinterlässt man persönliche Spuren, ist daher heutzutage schon zum gläsernen Menschen geworden.
      Freiheit bedeutet auch, zwischen zwei Systemen selbst zu entscheiden.

    • fxs (kein Partner)
      28. Januar 2020 19:08

      Im Internet kann man mit "Kryptogeld", etwa Bitcoin einkaufen, der Vorgang ist im Prinzip einfach nachverfolgbar, jedoch nicht so einfach festzustellen, wer über die "Wallets", also die "Geldbörsen" verfügungsberechtigt ist.

  12. Wolfgang Bauer
    26. Januar 2020 19:30

    Sehr geehrter Herr Tögel, danke für Ihren klugen Beitrag!!!

  13. Kyrios Doulos
    26. Januar 2020 14:58

    Vielen Dank, Herr Tögel!

    Ich verstehe von dem ganzen Fach "Geld" nicht viel; Ihr Aufsatz ist eine didaktischer Traum, der Laie beginnt zu verstehen! Großartige Leistung Ihrerseits!

    Die Abschaffung des Bargeldes hat vornehmlich den Zweck des totalitären Staates.

    Eine Frage an Sie, Herr Tögel! Welche Schritte können wir, die wir nicht zur Nomenklatura gehören (sondern ganz im Gegenteil als deren Feinde betrachtet werden), etwas gegen diese Entwicklung tun?

    Ich tue bisher nur eines: ich vermeide bargeldlose Transaktionen, wo es nur möglich ist.

    Aber ich denke, das beeindruckt wirklich gar niemanden.

    Nicht einmal vor den letzten Wahlen haben die Parlamentarier eine 2/3 Mehrheit für das Verbot der Bargeldabschaffung im Verfassungsrang zusammenbekommen. Irgendeine Partei ist dann mit fadenscheinigen Gründen immer dagegen, ich glaube, diesmal war es die SPÖ.

    Wie also als "kleiner Mann von der Straße" Widerstand leisten?

    • logiker2
      27. Januar 2020 09:14

      solange die Wähler noch immer Parteien wählen die die schleichende Diktatur vorantreiben und vorm Handtaschldieb mehr Angst haben als vor der totalen Knechtschaft, ist die Möglichkeit des Widerstandes sehr gering. Ich habe schon einige mal versucht auf diese Gefahr hinzuweisen und wurde als Verschwörer belächelt. Fazit: sinnlos.

    • Andreas Tögel
      27. Januar 2020 12:57

      Verehrter Kyrios Doulos, zunächst vielen Dank für die Blumen. Als politisch einflussloser Otto Normalverbraucher hat man kaum eine andere Möglichkeit, als sich auf die ausschließliche Bezahlung mit Bargeld zu beschränken. Denn der routinemäßige Gebrauch von Plastikgeld durch die Mehrheit der Geldnutzer wird ja gerne als Argument für die Nutzlosigkeit des Bargeldes angeführt (siehe z. B. in Schweden). Im persönlichen Umfeld für den Verzicht auf die Verwendung von Plastikgeld zu werben, ist eine weitere Möglichkeit. Darüber hinaus fällt mir leider nichts ein...

    • 11er
      29. Januar 2020 10:16

      @ Kyrios Doulos:

      Stimme vollinhaltlich Ihrer Beurteilung des Textes von Dr. Tögel zu.

      Die folgende Seite erscheint mir nicht unseriös und von gescheiten Menschen betrieben, weshalb ich auch die Petition unterschrieben habe.

      http://stop-bargeldverbot.de/autorenecke/

      Ich denke, das Beispiel UNO-Migrationspakt war ein gutes Beispiel dafür, dass im Internetzeitalter auch von einfachen Bürgern sehr wohl etwas bewirkt werden kann.





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