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Lachen, weinen oder zornig werden?

Lesezeit: 6:00

Fast täglich liefert die österreichische Politik skurrile bis ärgerliche Absonderlichkeiten. Die Lieferanten der letzten Stunden und Tage lauten etwa auf die Namen Karas, Hebein, Hoscher, Strache und Hofer. Zu den Lieferanten gehören aber auch die Uni Wien und die österreichischen Medien.

Es ist freilich der eigenen Gesundheit zuträglicher, diese Vorfälle nur noch von ihrer absurden Seite und die Akteure nicht mehr ernst zu nehmen. Sonst würde man ja ob der österreichischen Realität allzu oft Magengeschwüre bekommen:

Othmar Karas, der EU-Abgeordnete der ÖVP, den sein Parteichef Hand in Hand mit den Wählern verdienstvollerweise auf ein Nebengeleise gestellt hat, machte jetzt wieder einen Vorschlag, der sich bei näherem Hinsehen gleich wieder als abenteuerlich entpuppt. Es geht um den Zwist zwischen Ländern wie Österreich, die nicht noch mehr Geld nach Brüssel zahlen wollen, und EU-Kommission sowie EU-Parlament, die dagegen unbedingt recht viel Geld zum Verteilen haben wollen.
Karas stellt sich da nicht etwa auf die Seite Österreichs und seiner Steuerzahler, sondern präsentierte jetzt eine neue Schnapsidee, damit die EU-Behörden weiterhin genug Geld haben: Die EU soll eine "Zukunftsanleihe" auflegen. Das bedeutet aber nichts anderes als die Forderung: Jetzt solle auch die EU ins Schuldenmachen einsteigen. Denn Schulden bleiben Schulden, auch wenn man sie "Anleihe" tauft. Dabei ist es bisher eines der größten Verdienste der EU gewesen, nie Schulden gemacht zu haben.
Karas hat natürlich für seine Forderung, Schulden zu machen, auch die passende politisch-korrekte Begründung bereit: Das ausgeborgte Geld solle "zum Beispiel" in Klimaschutzprojekte investiert werden (also auch nicht zur Gänze). Mit dem Klima-Schmäh versuchen allerdings schon auf nationaler Ebene die Grünen den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen …

Birgit Hebein, grüne Wiener Vizebürgermeisterin, war laut Kronenzeitung mit einer Gruppe Linksextremisten unterwegs, aus der bei der Demonstration gegen den FPÖ-Ball Steine auf Polizisten geflogen sind. Was rechtlich eigentlich eindeutig ein Mordversuch gewesen ist (offensichtlich gilt das Recht aber nicht bei Linksextremisten, bilden doch laut Koalition nur Rechtsextremisten eine Gefahr; die haben allerdings seit vielen Jahrzehnten keine Steine geworfen – was irgendwie gemein ist von ihnen, wenn sie nicht das tun, was Schwarz-Grün von ihnen erwarten).
Dieser Bericht war Hebein unangenehm. Daher behauptet sie am nächsten Tag in einer Aussendung: "Ich traf erst nach Ende der Abschlusskundgebung ein." Natürlich glauben wir einer Vizebürgermeisterin jedes Wort. Die Grünen sind halt wieder einmal zu spät gekommen … Wer ihr aber nicht geglaubt, sondern über diese Ausrede gelacht haben sollte, sollte den zweiten Teil der Hebein-Aussendung lesen. Da vergeht einem endgültig jedes Lachen: Sie habe "zwischen den Beteiligten" vermitteln wollen!
Das also ist das Rechtsverständnis der Partei, die neuerdings das Justizministerium leitet: Sie sieht die Aufgabe eines Politikers darin, zwischen Täter und Opfer, zwischen Mörder und potenziell Ermordeten zu vermitteln!!! Nicht etwa, gegen Täter vorzugehen.
Manche Menschen, die sich wo herausreden wollen, reden sich offensichtlich noch viel mehr in Probleme hinein …

Vorlesungen des renommierten Wiener Historikers Lothar Höbelt sind mehrfach von Linksextremisten gestört beziehungsweise verhindert worden. Nach Überwindung ihrer Aversionen bei Themen, wo Linke die Täter sind, haben dann die meisten Medien darüber berichtet – freilich meist erst, als sich die "Identitären" den Linken entgegengestellt haben. Interessanterweise hat aber nur eine einzige Zeitung Höbelt eine Stellungnahme ermöglicht – ausgerechnet der "Standard". Das ist Journalismus in Österreich …

Nochmals zu den linken Störaktionen gegen Höbelt: Ein "Leitungsteam" des Geschichte-Instituts (drei völlig unbekannte, aber offensichtlich knalllinke Historiker namens Griesebner, Becker und Andrews, die offenbar nur noch zu dritt imstande sind, ein Institut zu leiten) meldete sich nun zu Wort – und attackierte darin einseitig fast nur Höbelt wegen der Störaktionen. Aufrechte linke Professoren solidarisieren sich also indirekt mit Gewalttätern, statt einem so skandalös attackierten Kollegen beizustehen. Sie monieren, Höbelt habe zu wenig zur Deeskalation beigetragen und sich nicht von den Identitären distanziert, die seine Vorlesung besucht haben.
Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Von einem Professor wird de facto verlangt, dass er alle vor ihm sitzenden Studenten befragt, ob sie zu einer bei den Linken unerwünschten Partei und Vereinigung gehören, damit er sich ordentlich von ihnen distanziert. Wir sehen bei der Uni das gleiche Muster wie bei Hebein: Nicht der Mörder, sondern der Ermordete ist schuld.
Solchen linken Professoren verfault wohl eher die Zunge im Mund, als dass sie sich von gewalttätigen Linksextremisten distanzieren …

Der einst von H.C. Strache gepushte FPÖ-Politiker Peter Sidlo macht wegen des Bruchs seines Vorstandsvertrags bei den Casinos Anspruch auf 2,4 Millionen geltend. Was zwar dem Vertrag entsprechen würde, aber verständlicherweise viele Österreicher empört. Denn sie sehen erneut: Überall dort, wo der Staat wirtschaftlich beteiligt ist, herrscht eine üble Selbstbedienungsmentalität der jeweils Regierenden.
Seltsam ist nur das Verhalten der Medien: Diese haben zwar breitest über Sidlo berichtet, es aber fast gar nicht zur Kenntnis genommen, dass der SPÖ-Politiker Dietmar Hoscher in rot-schwarzen Zeiten einen noch viel fetteren Casino-Vertrag bekommen hatte. Dieser sichert ihm nach seinem Abgang sogar 4 Millionen Euro zu.
Geht es den Medien also wirklich um die Aufdeckung übler Privilegien im staatsnahen Bereich? Was lobenswert und verdienstvoll wäre. Oder geht es ihnen nur darum, den Missbrauch des Systems durch Freiheitliche anzuprangern – damit an ihrer Stelle wieder Grüne oder Rote zusammen mit den Schwarzen in den Topf greifen können, was dann wieder für sie in Ordnung wäre? Das freilich wäre etwas weniger lobenswert …

All diese Infamie – über die man schon lange nicht mehr lachen kann – wird beinahe übertroffen durch die des H.C. Strache. Er behauptet jetzt allen Ernstes, dass Nachfolger Hofer und Co. bei den Wahlen all das verloren hätten, was er, Strache, "einst hinzugewinnen konnte".
Gewiss, Verdrängung ist ein häufiger Mechanismus, um psychisch das eigene Versagen vergessen zu können. Aber wenn einer mit seinen Realitätsverdrängungs-Aktionen die Öffentlichkeit in eine Therapiesession verwandelt, dann muss man ihn schon an die Wahrheit erinnern. Und die ist ganz eindeutig, ob man die DFPÖ mag oder nicht: Hunderttausende haben sich wegen Strache und nicht wegen Hofer von der FPÖ abgewandt.
Wegen der Blödheit, mit der er in die Ibiza-Falle getorkelt ist; wegen der unverschämten Korruptionsbereitschaft, die er dort ausgebreitet hat; wegen der – mutmaßlich – sehr kreativen Abrechnung der Spesen bis hin zur Gucci-Tasche für seine Frau; wegen der Frechheit, mit der er sich von der Partei 500.000 Euro für seine Nach-Ibiza-Anwaltskosten hat zahlen lassen; wegen des grauslichen Nepotismus, mit dem er  bei seinem Ausscheiden ein Nationalratsmandat für seine politisch völlig unbetamte Frau durchgesetzt hat.

Das heißt freilich nicht, dass Norbert Hofer & Co keine Vorwürfe zu machen wären (wobei das "Co" natürlich immer für Herbert Kickl steht, sonst ist dort niemand relevant). Aber da geht es um zwei ganz andere Vorwürfe als bei Strache. Erstens ist Hofer und Kickl vorzuhalten, dass sie Strache auch nach Ibiza noch 500.000 Euro und ein Ehefrau-Mandat zukommen haben lassen. Zweitens, dass sie am Nationalratswahlabend erklärt haben, 16 Prozent der Stimmen seien kein "Wählerauftrag". Womit Hofer und Kickl indirekt für Schwarz-Grün den Roten Teppich ausgerollt haben.

PS: Der beste Vergleich zum Ex-Chef der FPÖ ist leider nicht mir eingefallen, sondern kursiert im Internet. Der geht so: Strache verhält sich neuerdings so wie der Kapitän der Titanic, der nachher gesagt hat "Ich bin unschuldig: Als ich das Schiff verlassen habe, ist es ja noch geschwommen".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    38x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2020 06:30

    Der FPÖ geht es ähnlich wie der AFD. Ihr steht die geballte mediale Übermacht entgegen, die von den Gegnern weidlich ausgenützt wird. So war es einer der großen medialen Erfolgsgeschichten, das Ende der türkis-blauen Koalition alleine der FPÖ in die Schuhe zu schieben.

    Dabei ist das Gegenteil wahr. Es war Sebastian Kurz höchstpersönlich, der schon im Sommer Gespräche mit Kogler "Sondierungsgespräche" geführt hat. Und es war Sebastian Kurz höchstpersönlich, der nach der sofortigen Demontage von H.C.Strache durch die FPÖ die Latte noch höher legte und auch den Kopf des Innenministers forderte.

    All das lässt sich leicht nachvollziehen und ist wohl auch unserem löblichen Blogmaster bekannt. Ich frage mich bloß, wie man dann auf die Idee kommt, zu behaupten, die FPÖ hätte der schwarz-grünen Koalition den roten Teppich ausgerollt, dies zumal sowohl Kickl als auch Hofer Bereitschaft bekundet haben, im Falle des Scheiterns der Koaltionsverhandlungen mit den Grünen für neuerliche Gespräche zur Verfügung zu stehen.

    Nein, es war eben Sebastian Kurz höchstpersönlich, der die türkis-blaue Regierung in die Luft gejagt hat und mit fliegenden Fahnen zu den Grünen gewechselt ist, wo er - ganz nebenbei - viel besser hinpasst als zur FPÖ.

    Die ÖVP ist eben längst keine konservative Partei mehr, sondern wie Merkels CDU ein breiter Selbstbedienungsladen, in der jeder alles findet, was das Herz begehrt.

    Wer eine Partei sucht, die gleichzeitig für die Familie und gegen die Familie ist, wer eine Partei sucht, die gleichzeitig für die Schwulen und gegen die Schwulen ist, wer eine Partei sucht, die für das Gendern und gegen das Gendern ist, wer eine Partei sucht, die gleichzeitig für und gegen die gegenwärtige Asylpolitik ist (Liste beliebig verlängerbar), der soll weiter die ÖVP wählen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2020 03:06

    Zu Hofer und Co: Ich sehe das anders, denn ich glaube nicht, daß Nachgeben hinsichtlich Kickl auch nur irgend etwas gebracht hätte. Kurz wollte oder mußte die Koalition mit der FPÖ sprengen. Sonst hätte er nicht das Rattengedicht und die Spende an die IB herbeibemüht. Hätte die FPÖ bei Kickl nachgegeben, hätte man einen neuen Anlaß herbeikonstruiert. Wenn leichte Waffen nichts bewirken, bringt man schwerere zum Einsatz.

    Zu Karas: Seine Anleihe hat mich sofort an die Kriegsanleihen erinnert. Und das haben Straßenbahnfahrfahrscheine für die Tarifzone I in Wien von 1920 bis 1924 gekostet:
    - ab 3.7.1920: 3,50 Kr
    - ab 26.1.1921: 5 Kr
    - ab 4.5.1921: 7 Kr
    - ab 17.8.1921: 10 Kr
    - ab 24.10.1921: 16 Kr
    - ab 8.12.1921: 30 Kr
    - ab 18.1.1922: 60 Kr
    - ab 15.3.1922: 80 Kr
    - ab 13.6.1922: 150 Kr
    - ab 12.7.1922: 260 Kr
    - ab 16.8.1922: 450 Kr
    - ab 3.9.1922: 1000 Kr
    - ab 24.9.1922: 1700 Kr
    - ab 19.11.1922: 1600 Kr
    - ab 17.12.1922: 1500 Kr
    - ab 2.5.1923: 1700 Kr
    - ab 2.12.1924: 2000 Kr (später 20 gr)

    Interessant vor allem die Preisentwicklung von Jänner bis September 1922, aber auch schon 1921.

    Was hat Karas mit dem EUR vor?

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2020 07:54

    Karas wurde nicht auf ein Nebengleis gestellt, sondern der Wähler wurde mit Hilfe von Frau Edtstadler getäuscht. Karas ist dort wieder 'Macher'. Was er macht ist verderblich und gegen Österreich.

    Hebein ist für mich eine Linksextreme.

    Das linksextreme 'Nest' in den Unis zerstört nicht nur die Unis, sondern auch die Republik. Es sollte trockengelegt werden. Aber von wem ?

    Der Name Hoschar ist ein Blitzlicht in die Rot-Schwarze 'Privilegienküche', aber Sidlo ist ein Problem ? Null Ansatz, den Sumpf für immer trocken zu legen. Der Eigentümer ist ja inzwischen längst nicht mehr Österreich.

    Strache ist eine tragische Figur, er wurde 'abgeschossen' und medial wurde auch noch die 'Spesenbombe' (zum 'richtigen' Zeitpunkt) gezündet, eine Unart, die noch weit übertroffen werden könnte, würde man alle Politiker darauf hin kontrollieren, behaupte ich einmal ohne Beweis. Was mich aber sehr interessieren würde, das wären die Auftraggeber für das Ibiza Video, nicht die paar Kasperln, die es ausgeführt haben. Aber dazu musste die ÖVP das Innenministerium zurückhaben, aber dazu werden krampfhaft alle Auftraggeber Spuren verwischt. Ich vermute sehr wohl die Ö V P dahinter, leider kann ich da nicht heraus, denn alle Anzeichen für Spurenverwischung treten der Reihe nach ein, Ministeriumbesetzung, 'Interimschef' fürs Innenministerium von der Ö V P sofort nach der 'Regierungssprengung', Monate, ja Jahre der 'Aufklärung' durch die (Partei-) Justiz, genau nach der Methode 'Wilhelminenberg'. Ist ja 'nur' der Strache das Opfer. Genau das scheint es zu sein, dass eine Menge Leute den 'Strache zurück haben will'. Ich selbst habe ihn immer für einen ehrlichen Kämpfer für Österreich gehalten, bis er sich selbst disqualifiziert hat durch Bekanntwerden seines Umgangs mit Parteigeld. Chancen hatte er genug, EU Mandat (Karas hätte er leicht übertroffen), Immobilienjob, etc., er scheint aber partout jetzt im Nachhinein zurück in die Politik zu wollen - und zerstört damit sein Lebenswerk, die einzige Partei, die Österreich noch retten könnte.

    Jawohl, Straches Behauptung mit den Stimmverlusten der FPÖ ist eine glatte Diffamierung der FPÖ, immerhin ist er selbst dort von allen Funktionen zurückgetreten, auf Druck der ÖVP, die dann zum Verräter wurde zusammen mit UHBP und die Regierung gesprengt hat und SOFORT (noch bevor der Interimsminister kam) das Innenministerium 'besetzt' hat, WARUM ????? Erklären Sie mir das einmal Herr Kurz !

    Dass Hofer und Kickl Frau Strache es ermöglicht haben ein Gehalt für die Familie zu beziehen ist natürlich ein Vorwurf, aber nicht ganz, immerhin hat sie auf dem Listenplatz genug Stimmen bekommen und der österreichische 'Gutmensch' mit all den Politikereigenschaften im 'Gepäck' als Wähler hat ihr das gegönnt. Dass da Leute im Nationalrat sitzen (bei allen Parteien), die auf ähnlichen Wegen zu einem Nationalratsmandat gekommen sind, wie Frau Strache, das ist nur bei den Straches und der FPÖ 'eine Sünde', bei allen anderen nicht.

    Lachen, weinen, oder zornig werden:

    Es ist für mich zum Weinen, der Zorn kommt dann, wenn die Menschen draufkommen, wie sehr sie betrogen wurden und werden, wie mein Vater noch in den 1980-er Jahren erzählt hat, wie es nach dem 2. Weltkrieg war, da sind viele erst 'aufgewacht', die haben dann erst erkannt, dass sie falsch gelegen sind und Falsches gefördert und gewählt haben. Sie sind eben der Propaganda aufgesessen - wie heute auch.

    Jetzt bleibt mir nur meinen Beobachtungen und Meinungen dazu kund zu tun. Vielleicht denken viele schon so, ich weiß es nicht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorTyche
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2020 06:36

    Wenn es Kurz gelungen wär den Kickl rauszuschießen - wärs dabei geblieben oder was wär sein nächster Zug gewesen?

    So kanns nun auch ncht gehen!
    Abgesehen davon wollte Kurz ja nicht nur Kickl entfernen, er wollt das ganze Ministerium zurückhaben - hat jemand gehört, dass er was zum Tausch angeboten hätte?

    Da gabs doch zu Beginn der Partnerschaft einen Koalitionsvertrag damals - oder?

    Dass sich die Blauen aus den Regierungsverhandlungen genommen haben - logisch, nach dem Bruch. Abgesehen davon hätte Kurz mit denen doch gar nicht wollen, nachdem was er aufgeführt hat, was er erleiden musste der Arme! Und da meine ich nicht nur den Koalitionsbruch, das zielte doch schon Monate vorher in genau diese Richtung!

    Und ja, die FPÖ muss sich erneuern, geschlossen und bestimmt auftreten, Themen gibt es mehr als genug, Lösungsansätze könnten sie durchaus bieten!

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2020 21:51

    Tja, soll man lachen, weinen oder zornig sein? KARAS, HEBEIN, STRACHE etc sind kleine Würstchen im Vergleich zu Deutschlands Kanzlerin MERKEL! Die hat das Zeug, uns alle das FÜRCHTEN zu lehren! Ich weiss nicht, ist sie wahnsinnig oder abgrund bösartig—-auf jeden Fall ist sie eine Gefahr grössten Ausmasses für D und für uns. Es ist nicht zu verstehen, dass sie nicht längst abgesetzt worden ist, notfalls mit Gewalt, bevor der Schaden noch grösser wird. MERKEL ist schlimmer als HITLER, denn sie ruiniert das noch vor wenigen Jahren blühende D ganz bewusst bis zum bitteren Ende! Dann ist D wohl schön BUNT, aber tot. Und wir auch.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2020 07:03

    Das Verhalten der Mitte der Gesellschaft (Rechts darf man bei dem Regierungsprogramm gar nicht mehr sagen) sich nicht durch die ständigen Provokationen aus der Reserve locken zu lassen wird die Betroffenen weder vor weiterer Verfolgung und staatlicher/halbstaatlicher Drangsalierung schützen noch dürfen sie auf Schutz durch Polizei oder Justiz zählen und schon gar nicht wird es den Hass der Steinewerfer besänftigen.

    Man stelle sich vor die Hebein hätte sich auch nur einen Fingernagel abgebrochen. Der ORF würde eine Dauer-Betroffenheitssendung wegen "Angriffs von Rechten auf eine Politikerin" veranstalten.

    Der Rotz von Kurzens Gnaden tut wofür er gebraucht wird. Der staatliche Schutz dieser Halbkriminellen, das gezielte Wegsehen und Nicht-Verfolgen der Delikte soll ihre Aktivitäten weiter anfachen. Offenbar will man endlich Tote sehen - wer die "Schuld" dann dafür kriegt dürfte keine große Überraschung sein.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2020 10:01

    "Karas stellt sich da nicht etwa auf die Seite Österreichs und seiner Steuerzahler..."

    Wann hätte Karas das jemals getan? Solange der schon in Brüssel sitzt, hört man von diesem "glühenden Europäer" ständig die gleichen Forderungen: Mehr Macht und mehr Geld für die EU!
    Selbst wenn der beim morgendlichen Stuhlgang Probleme hat, ist für ihn vermutlich die EU die Lösung.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2020 10:50

    Ich plädiere für Gelassenheit. Es wurde am 29. September gewählt und jetzt nehmen die Dinge ihren Lauf. Wir stehen erst am Anfang und natürlich werden die Grünen darauf bestehen ihre Forderungen im Klima- und Migrationsbereich durchzusetzen. Es ist auch verständlich, dass die Grünen nicht einfach ihre Strukturen, die auch ins Antifa und Islam Milieu reichen einreißen, nur weil sie jetzt das Justizministerium haben. Ich glaub, da wartet noch einiges an der Basis, das noch hochkochen wird.
    Die Exekutive und Justiz könnte ja damit anfangen, die deutschen Antifa Schergen, die immer wieder als Drahtzieher auftreten, zu verhaften und einzusperren. Aber auch da scheinen der ÖVP die Hände gebunden.


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  1. heartofstone (kein Partner)
    30. Januar 2020 23:34

    "Gestern" auf einer Demo mit Steinewerfern, heute "Bedenken" wegen der Abberufung von Konrad und Co ... Birgit Hebein .... darf man diese "Person" eigentlich als linksextreme Lügnerin bezeichnen, denn dass sie erst nach dem Ende Demo dazu gekommen ist darf sie gerne ihren Filzläusen erzählen ... n289d5

  2. Der Realist (kein Partner)
    30. Januar 2020 19:52

    Die EU braucht man nicht loben bisher keine Schulden gemacht zu haben, braucht sie Geld, werden die zahlungskräftigen Mitgliedsstaaten angezapft, so machen es ja auch die besonders fortschrittlichen Jugendlichen, solange Papa und Mama brav zahlen, geht man lieber auf Demos als zu studieren, oder wenn man schon die Uni betritt, dann nur um dort den Betrieb zu stören.
    Und zu Hebein ist eigentlich nicht viel zu sagen, Adi Pinter selig, hätte sie sicher nicht zu den Übermenschen gezählt, (wenn ich mich richtig erinnere hat er sinngemäß gesagt, es gibt 80 % Naturdeppen und 20 % Übermenschen). Eines ist auch Kurz hoch anzurechnen, dass er diese Frau von einem Regierungsamt fern gehalten hat.

  3. fxs (kein Partner)
    30. Januar 2020 17:48

    Also, ich bin mir nicht sicher, ob die Verluste der FPÖ bei den letzten Wahlen nur auf Straches Auftreten in Ibiza zurückzuführen sind, dass also Hunderttausende haben sich wegen Strache und nicht wegen Hofer von der FPÖ abgewandt" . Strache hat ja sofort die Konsequenzen aus dem Video gezogen und ist zurückgetreten. Und auf das ihm auf Grund von Vorzugsstimmen zukommende Mandat im EU Parlament hat er auch verzichtet. Und dass die FPÖ ihm "Ehefrau-Mandat zukommen habe lassen" ist wohl auch eine etwas eigenartige Sichtweise, die FPÖ wollte doch mit "Rücktritsstricks" genau verhindern, dass Frau Strache das Mandat erhält, die Wahlkommmission sah das Wahlrecht halt etwas anders. Und wenn

    • fxs (kein Partner)
      30. Januar 2020 17:54

      die SORA Wählerstromanalyse ansieht, wird man merken, dass der Anteil der in's Nichtwählerlager abgewanderten ehemaligen FPÖ-Wähler fast so groß ist, wie der derer, die 2019 eine andere Partei gewählt haben. Es ist wohl eher die Unfähigkeit von Hofer und Co, sich mit Strache zu arrangieren, die als Hinweis auf generelle Unfähigkeit der aktuellen FPÖ-Führung interpretiert wird, die viele Exwähler davon abhält, wieder FPÖ zu wählen.

    • Zraxl (kein Partner)
      30. Januar 2020 19:19

      Volle Zustimmung! Herr Strache hat so einiges verbrochen - bei weitem nicht nur Ibiza. Die wesentlich größere Schandtat war sein schäbiger Angriff gegen die Identitären.

      Aber gegen das, was Herr Hofer von sich gibt und an Rückgratlosigkeit demonstriert, ist Herr Strache eine Lichtfigur. Herr Kickl ist bemüht und ein phantastischer Mann der 2.Reihe, aber als Parteichef ist er nicht geeignet.

      Und das Verblüffenste bleibt die Tatsache, dass ausgerechnet die ÖVP, die all das tatsächlich gemacht hat, wovon Hr. Strache im Suff geträumt hat, Wahlsieger auf allen Fronten ist. Moral der Geschichte: Der Wähler liebt die Tat!

    • Der Realist (kein Partner)
      30. Januar 2020 20:07

      Sehe ich ähnlich, "Ibiza" war bestimmt keine intellektuelle Heldentat, aber viel mehr als eine blöde G´schicht auch nicht. Strache und Gudenus sind abgetreten, Hofer & Co danach heillos überfordert, haben den Mainstream-Medien und den politischen Gegnern geglaubt, es sei der größte Skandal der Zweiten Republik, und haben Fehler am laufenden Band gemacht. Zudem war das Video bereits zwei Jahre alt und die Produktion kriminell. Auch der Umgang mit Strache war nicht durchdacht, die holprige Vorgangsweise um den Verzicht auf das EU-Mandat und das seiner Frau.
      Dass nach dem Misstrauensantrag Kurz keine Koalition mit der FPÖ mehr eingehen wird, hätte auch politisch Unbedarften klar sein müssen.

  4. Hatschi Bratschi (kein Partner)
    30. Januar 2020 12:45

    Die von Karas geplante "Zukunfstanleihe" erinnert mich an die Metallsammelaktion im 1. Weltkrieg. Da wurden den Menschen ihre Messingmörser abgenommen und gegen eiserne ausgetauscht, mit dem Versprechen, nach dem gewonnenen Krieg, diese wieder - zweifach - gegen Messingmörser rücktauschen zu können. Wie die Sache ausging, wisen wir. Anbei: Mittlerweile bringen die Eisenmörser am Antiquitätenmarkt mehr Geld, als die originalen Messingmörser.

  5. AppolloniO (kein Partner)
    30. Januar 2020 11:32

    Ja, Der Standard. Ich mag Bronners linkes Hetzblatt auch nicht und schon gar nicht Rauschers eindimensionalen Hetz-Attacken. Aber er hat den anderen Einheits-Schmäh -Blättern eines voraus. Er steht ganz offen zu diesem linken Meinungsbeton.
    Betonen doch die Anderen -von der Presse abwärts- immer wieder ihre Neutralität.

  6. fewe (kein Partner)
    30. Januar 2020 08:31

    Was Strache gesagt hat, war geschmacklos, aber ich glaube er hat recht. Filzmayer hatte erst vor ein paar Wochen im Fernsehen gesagt, dass die meisten Leute die FPÖ wegen Strache gewählt haben, in Wien sogar mehr als 90%.

    Ich habe schon oft Politiker in illusterer Runde erlebt. Gegen die ist Napoleon ein Waserl.

    Strache wollte nicht Quellen verkaufen sondern das Wasser nach abgefüllten Flaschen verrechnen, was ein riesiges Geschäft für alle ist. Dass er mit Spendern übertrieben hat, ist klar, weil er ja viel bekommen wollte etc.

    Je öfter man die Fotos von Strache im verschwitzten Leiberl zeigt, desto mehr Arbeiter werden ihn wählen. Die sehen: Er ist einer von ihnen.

    Blöder gehts nicht.

  7. Astrowolf (kein Partner)
    30. Januar 2020 08:29

    UNTERBERGERS unbetamtes FPÖ-Bashing. (Na Hauptsache der STAATSSTREICH (!!!) seines heißgeliebten SOROS-MOSSAD-Spitzels wird nie erwähnt...)

  8. Jonas (kein Partner)
    30. Januar 2020 08:25

    AU: "...mit dem er (Strache, Anm. Jonas) bei seinem Ausscheiden ein Nationalratsmandat für seine politisch völlig unbetamte Frau durchgesetzt hat."

    Straches Frau "politisch völlig "unbetamt"? Mag sein! Doch was ist mit Nehammer, Kunzl, Rendi-Wagner, Mahrer und all den vielen anderen "Nationalräten" der Parlamentsparteien, deren "Unbetamtheit" nicht nur mir psychische Schmerzen bereitet? Lauter politische Lichtgestalten? Wo sind die Beweise bzw. die letztinstanzlichen Verurteilungen Straches? Gilt für den nicht auch die "Unschuldsvermutung"?
    Und ich bin gar kein Strache-Fan...

  9. Heimgarten (kein Partner)
    30. Januar 2020 06:48

    Von den Grünen war nichts anderes zu erwarten. Das ist erst der Anfang. Die Gefahr ist, dass die Regierung viele Themen aussparen wird, um Streit zu verhindern. Armer Kurz - Fehlentscheidung. Was die FPÖ betrifft - ich mag keine Renegaten. Strache mag ein Idiot sein, aber die FPÖ hat ihm viel zu verdanken. Konsequenterweise hätte man zu ihm halten sollen. Ich weiß, Treue ist ein Nazi-Verhalten und ist kurzfristig nicht immer opportun. Aber Haltung - auch Nazi-Verhalten - ist auch eine Tugendkategorie. Der ORF lebt diese Werte mit den Linken bravourös.

    • fewe (kein Partner)
      30. Januar 2020 08:44

      Ja, Strache ist an sich von sich aus sofort aus allen Funktionen zurückgetreten und die FPÖ hatte nichts besseres gewusst, als gegen ihn fortan zu hetzen. Mit solchen Leuten will niemand befreundet sein. Abgesehen davon, dass die halt alle miteinander auch ohne das keine sonderlichen Zugpferde sind.

      Es war zwar wirklich schwer kriminell, aber ich hatte es anlässlich der Lucona-Sache bemerkenswert gefunden, dass Gratz und Blecha zu ihrem alten Freund Udo Proksch gestanden sind. Auch wenn auch das kriminiell war. Das sind wenigstens Männer und nicht so rückgratlose Wappler wie in der FPÖ.

  10. McErdal (kein Partner)
    30. Januar 2020 06:42

    @ fredausdersüdsteiermark

    Vielleicht interessiert Dich der Vortrag:

    *******Ruf an Christen, Germanen u. Vikings*********
    vimeo.com/385506879

    Die VIKINGS sind eine TV Serie, welche der Autor Klaus Jäger hier empfiehlt,
    es wird von Ihm auch erwähnt, daß die Serie so in groben Umrissen
    Ihre Richtigkeit hat ! Meiner Frau und mir gefällt sie - auch dem Schwiegersohn..
    Ebenso folgendes:
    ****Wahrheit ueber Franz. Revolution - Replik an Prof. Schachtschneider******
    youtube.com/watch?v=1snaDMgZPCE&list=PLe1G88cLNFMHWYJNzq-1QgXUrErXSnitq&index=28&t=0s
    Von Clustervisionmach2(Klaus Jäger)der ist einsame Spitze, was 6000 Jahre Geschichte anbelangt.....
    LG Mc

  11. Sensenmann
    28. Januar 2020 23:46

    Ich bin ja wahrlich kein Strache-Fan, aber ich vertrage es nicht, wenn jemand ohne Beweise (vor)verurteilt wird.

    Wieder werden hier die gefälschten Belege des Strache angeprangert. Ich würde jetzt gerne einmal welche sehen. Das Gucci-Tascherl geistert ja auch laufend herum.
    Bevor hier keine Anklage erfolgt - also gerichtsfeste Beweise vorliegen - kann es stimmen oder auch nicht.

    Es scheint aber, A:U. hat die Belege gesehen!
    Also bitte kopieren, hochladen und den Cloud-Link hier reinstellen, damit ich mich endlich daran ergötzen kann. ich warte nämlich schon lange auf die Belege.

    Auch die Honoraranoten für 500.000.- Euo Anwaltskosten, bezahlt von der FPÖ an Straches Anwalt möchte ich endlich sehen. Andauernd schreiben offenbar wohlinformierte Kreise darüber.
    Sonderbarer Weise behauptet der Anwalt des Strache nämlich, daß davon kein Wort stimmt.
    http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=5536:richtigstellung-zu-den-500000-anwaltskosten-von-hc-strache&catid=1:erstaunliches

    Da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Die Presse lügt (wofür sie ja bekannt ist, man nennt sie daher auch Lügenpresse) oder der Anwalt lügt (was öffentlich sehr blöd wäre, sich so aus dem Fenster zu lehnen)
    Es wird daher wohl so sein, daß A.U. über Belege für all das geschriebene verfügt, wie ich ja von seriösem Journalismus erwarte und der Anwalt ist der Lügner.

    Mit Hilde dieser Belege kann man nämlich die österr. Justiz so richtig vor sich hertreiben, da sie offenbar Belege für Straches krinminelle Handlungen hat, aber diese nicht gehörig verfolgt!
    es wäre mir ein Genuß darüber herzuziehen, wie die Justiz politisched Straftäter deckt.

    Also bitte die Belege vorlegen oder NIE wieder sich über die österr. Afterjournaille -wie wir sie kennen und lieben - aufregen!

    • Suedtiroler
      29. Januar 2020 15:28

      Danke für Ihre wahren und richtigen Worte!

      Ein Schwarzweiß-Foto von Euroscheinen im Benklo-Express als Beweis für irgendwas?
      Welches Handy macht Schwarzweiß-Fotos?
      Wo ist das Problem von irgendwelchen teuren Handtaschln knapp vor einer Wahl?

      Da lässt doch jemand grüßen, der diesmal nicht genannt wurde, weil er für die "richtige" bzw. gewollte Partei gearbeitet hat. War da nicht einmal ein Silbersteindl?

      Traurig ist, dass Schmutzkübeleien vor Wahlen mehr wirken als Argumente der wahlwerbenden Parteien.

  12. Brigitte Imb
    28. Januar 2020 22:57

    Bitte, übersehen Sie nicht diesen wichtigen Beitrag unter "Spannend"

    Die Diktatur ist nur noch einen Schritt entfernt.

    https://www.andreas-unterberger.at/2020/01/am-weg-in-die-antidemokratische-kodiktatur#comment-654235

  13. Franz77
    28. Januar 2020 22:17

    Warum Rußland so schlecht in der veröffentlichten (!) Meinung dasteht:

    Offizielle Dokumente, die Anfang 2020 vom britischen Nationalarchiv freigegeben wurden, zeigen, dass die Regierung Ihrer Majestät Reuters und die BBC von 1945 bis 1977 heimlich subventionierte, um Fake News gegen die UdSSR und kommunistische Sympathisanten auszustrahlen.

    Während des Kalten Krieges hatte das Auswärtige Amt einen Dienst geschaffen, das Information Research Department (IRD), um Sympathisanten der UdSSR zu identifizieren und zu diskreditieren. Es gründete die Globe News Agency, Near and Far East News Ltd (NAFEN) in Istanbul und Delhi, die Star News Agency in Karatschi und die Arab News Agency in Kairo und ab 1956 in Beirut. Viele Persönlichkeiten waren aktiv Teilnehmer dieses Manipulationsprogramms, darunter George Orwell, Arthur Koestler, A.J.P. Taylor und Bertrand Russell.

    https://www.voltairenet.org/article209035.html?__cf_chl_jschl_tk__=da6b0f78c6eaef30a4ef4a01a9ce71917a718969-1580245995-0-AVYiaZHzqdrd9QnKc4D42OU3ETvpJSqRW6w92W9C2v4neFEBA_iH9k6oB9VzCx-CFWE9XvPaYowp7jB9RukPh7fdka0x9x2lPFhj_0r9l0r8wvI85z9RYCIVjrNvHRwp7mRY2guSAVQT14WLI8iRHoPBIdl8b6L57b9cnAf5onEGBuJZsFVn4YkL6S6k2dUkCwhLiyZwbsI5hab91Vxo1dJVG3kdcITP5toJC8CY10Tefm0Q5CzKTeaIawprqiASzItlhk-jqUmOInrfgVsLeGMcAOy2VM-pCwsrjwmglkB0

    • Sensenmann
      29. Januar 2020 00:13

      Na sowas! Und wieder folgt auf Verschwörungstheorie die Verschwörungspraxis!

      Danke für den Link!

  14. Undine
    28. Januar 2020 21:51

    Tja, soll man lachen, weinen oder zornig sein? KARAS, HEBEIN, STRACHE etc sind kleine Würstchen im Vergleich zu Deutschlands Kanzlerin MERKEL! Die hat das Zeug, uns alle das FÜRCHTEN zu lehren! Ich weiss nicht, ist sie wahnsinnig oder abgrund bösartig—-auf jeden Fall ist sie eine Gefahr grössten Ausmasses für D und für uns. Es ist nicht zu verstehen, dass sie nicht längst abgesetzt worden ist, notfalls mit Gewalt, bevor der Schaden noch grösser wird. MERKEL ist schlimmer als HITLER, denn sie ruiniert das noch vor wenigen Jahren blühende D ganz bewusst bis zum bitteren Ende! Dann ist D wohl schön BUNT, aber tot. Und wir auch.

    • byrig
      28. Januar 2020 23:09

      Mit der destruktiven Wirkung von Merkels marxistischen Untaten ist wohl keiner wirklich zu vergleichen.
      Nichtsdestotrotz müssen auch die kleineren Übeltäter ala Hebein,aber auch Karas aufgezeigt werden.

    • Undine
      29. Januar 2020 08:10

      Lieber @byrig, Sie haben ja ganz recht! Was ich zu KARAS und HEBEIN zu sagen hätte, ist nicht salonfähig!

  15. Kyrios Doulos
    28. Januar 2020 21:37

    Armer heiliger Sebastian: Mit Hebein*IN hat er es schon jetzt mit dem 1.Einzelfall der widerlichen Art bei seinem*r neuen Koalitionspartner*IN zu tun.

    Ach, ich muß korrigieren: Hab grad gelesen, die Demsontrant*INNEN waren ja linksextrem, und das ist ja gar nicht widerlich! Bin ich froh für unsern Putschkanzler. Ist noch einmal gut gegangen.

  16. Haider
    28. Januar 2020 18:21

    Der wahre Charakter eines Menschen zeigt sich immer am deutlichsten in angespannten Situationen. So verstehe ich auch HC Straches jetziges Verhalten. Ihm ist nicht nur – wie vielen überforderten Aufsteigern – der Papp ins Hirn gestiegen sondern in Ibizza kamen anscheinend noch Wodka und Koks dazu. Eine letale Mischung.
    Inzwischen steht er für Selbstdemontage, Realitätsverlust.und Lächerlichkeit. Schade!

  17. pressburger
    28. Januar 2020 17:04

    Vielleicht gibt es noch ein Lichtblick. Vielleicht rührt sich etwas bei der FPÖ, ganz sicher beim Kickl.
    Sehr zu empfehlen die Pressekonferenz der AfD mit Weidel, Gauland und Kickl in Berlin.
    Vielleicht wird es eine AfÖ geben. Gerade wegen dieser Regierung, der Richtung die diese Regierung eingeschlagen hat - Unterdrückung der Meinungsfreiheit, weitere Islamisierung, Unterstützung von faschistischen Gewalttätern, ist eine bürgerlich-konservative Opposition dringend von Nöten. Eine Opposition die, die Mitte der Gesellschaft vertritt.
    Vielleicht eine Chance für die FPÖ, als Partei wieder zu Geltung zu kommen.
    Keine Kompromisse, keine Erklärungen, klare Sprache, die Misstände als solche zu benennen. Wahrheit ist unbequem, die Wahrheit zu sagen, dazu braucht es Mut.
    Den Mut haben Gauland, von Storch, Curio, Weidel, bewiesen. Warum nicht auch Kickl ?

    • Undine
      28. Januar 2020 17:29

      Diese Pressekonferenz habe ich auch gesehen! Sie könnten rechthaben! Ich eill mit Ihnen hoffen!

    • Sensenmann
      29. Januar 2020 00:20

      Das erfordert die Neugründung einer AfÖ. Meinethalben mit Kickl.
      Woher man Menschen mit Intellekt und Wissen bekommen soll - wie sie die AfD bei ihren Abgeordneten hat - das ist mir ein Rätsel. Eine Schwalbe wäscht die andere und eine Hand macht noch keinen Sommer.
      Vielleicht war's auch umgekehrt.

      Fest steht: Die blauen Pudel braucht niemand mehr! Hofer ist zu weich, der Rest zu faul und ungebildet und einen Haider gibt es alle heiligen Zeiten einmal. In der heutigen Pudelpartei könnte er nie was werden. Man hätte sich längst von ihm distanziert...

    • Specht
      29. Januar 2020 00:39

      Kickl ist nicht wirklich ein Hoffnungsträger, weil er im Vergleich zu seinen Bemühungen und seiner Arbeit zu wenig ankommt. Da kann er dann hundert mal recht haben, es ist leider so, dass die Wähler freundliche, lockere und zuvorkommend scheinende Politiker bevorzugen. Martialisch wirkende und von Knochenarbeit redende Typen sind nicht gewünscht. Die Zeiten sind ernst und die Probleme groß, trotzdem gewinnen die Dauerlächler, egal was sie tun.

    • McErdal (kein Partner)
      30. Januar 2020 07:17

      *Aha, hier gibt es einige Kanditaten mit einer unbändigen TODES SEHNSUCHT !*

      Sonst ist dieser FAIBLE für diesen Herren, diese Partei nicht erklärbar......

      ****Gauland (AfD): ,,zur Not für Israel kämpfen und sterben"******
      youtube.com/watch?v=wybwIrxLQO8

      Ein jedes Mal, wenn ein irgend ein POLITDARSTELLER von WIR labert -

      dann meint das völlig verblödete Volk damit.....

  18. Pfanzagl
    28. Januar 2020 14:04

    ZIB 2 gestern mit Armin Wolf und Rendi Wagner. Rendi Wagner hat keine Ahnung, was der Unterschied zwischen Brutto- und Nettomindestlohn ist. Armin Wolf muss ihr erst erklären, dass es auch eine Lohnsteuer und einen Sozialversicherungsbeitrag gibt, die vom Bruttolohn abgezogen werden, um zum Nettolohn zu kommen.

    Sicherungsverwahrung von ehemaligen IS-Kämpfern: Herumgerede und Ablehnung einer Verfassungsänderung. Warum fragt er sie nicht, wie sie das Problem lösen würde?

    Kopftuchverbot: abgelehnt, falsche Lösung, besser Gespräche mit den Eltern diesbezüglich. Keine Zusatzfrage dazu.

    Zukünftige Parteispitze und Grund für Wahlerfolg im Burgenland: Herumgerede von Verantwortung aber keine Einsicht, dass eine Meinungsänderung in einigen Bereichen notwendig wäre.

    Die wiederholte Bemerkung: „Sie haben nicht meine Frage beantwortet“ wurde überhaupt nicht verwendet, obwohl diese Frage sehr oft bei nichtlinken Politikern verwendet wird und er hört den Allgemeinplätzen der Gesprächspartnerin geduldig zu.

    Was mir bei den gelegentlichen gesehenen ZIB 2 Interviews auffällt: viele der Eingeladenen von Parteien von Mitte und Rechts bedanken sich auch noch, wenn sie das Kreuzverhör hinter sich haben.

    So wird man abgesehen von Punkt 1 Journalist des Jahres.

  19. Pennpatrik
    28. Januar 2020 12:18

    OT: Bei uns gibt es keine Plastiksackerln mehr.
    Was wollten die Bürger der DDR als Mitbringsel, wenn wir sie besuchen?
    Plastiksackerln!
    Inzwischen gehen uns schon einige Medikamente aus.
    Bin gespannt, ab wann es Probleme mit der Beschaffung von Toilettpapier gibt.

    • OT-Links
      28. Januar 2020 12:37

      Dank Merkel leben wir in der DDR 2.0 - zunächst die BRD, dann die EU, dann die Welt...

    • Riese35
      28. Januar 2020 14:17

      ****!

      Hatten Sie ähnliche Probleme mit der Beschaffung von Toilettenpapier wie ich?

      Aber bitte keine Angst, es wird Lösungen geben. Der Falter wird sicher billig und in reichlichen Mengen zu haben sein. Ebenso die EU Grundrechtecharta gedruckt auf Papier.

  20. kremser (kein Partner)
    28. Januar 2020 10:50

    Ich plädiere für Gelassenheit. Es wurde am 29. September gewählt und jetzt nehmen die Dinge ihren Lauf. Wir stehen erst am Anfang und natürlich werden die Grünen darauf bestehen ihre Forderungen im Klima- und Migrationsbereich durchzusetzen. Es ist auch verständlich, dass die Grünen nicht einfach ihre Strukturen, die auch ins Antifa und Islam Milieu reichen einreißen, nur weil sie jetzt das Justizministerium haben. Ich glaub, da wartet noch einiges an der Basis, das noch hochkochen wird.
    Die Exekutive und Justiz könnte ja damit anfangen, die deutschen Antifa Schergen, die immer wieder als Drahtzieher auftreten, zu verhaften und einzusperren. Aber auch da scheinen der ÖVP die Hände gebunden.

    • pressburger
      28. Januar 2020 11:14

      Wie viel Wunschdenken verbirgt sich hinter dem Satz, "Die Exekutive und Justiz könnte....., könnte sie möchte, möchte wenn sie dürfte. Erwarte, die Entwicklung wir in die andere Richtung gehen.

    • Bürgermeister
      28. Januar 2020 12:32

      "Aber auch da scheinen der ÖVP die Hände gebunden." Ooooch, die Äääärmsten! Dürfen/trauen/wollen nicht gegen Steinewerfer und Provokateure (Grünsprech: Mitglieder der Zivilgesellschaft) vorgehen weil
      a) die ÖVPler Angst haben ein Mitglied der wr. Stadtregierung zu verhaften
      b) das Durchgreifen gegen diesen Rotz das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung heben würde (lieber tausende Polizisten einstellen - aber nur als Voyeure)
      c) die Bestrafung der Kriminellen eine weitere Polarisierung der Bevölkerung verhindern würde
      d) fehlende Dauerprovokateure auch weniger Eskalationssituationen bedeuten - man deshalb aber die Meinungsfreiheit nicht weiter einschränken kann? Mehrfachnennung möglich.

    • Sensenmann
      29. Januar 2020 00:24

      Bürgermeister, sie sind wie ich offenbar gerne böse.

      Ich fürchte, wir kriegen mindestens 5 Jahre Aufforstungslager....

    • fewe (kein Partner)
      30. Januar 2020 13:35

      Die Aufmärsche der Rot-Grün-SA wurde aber auch unter Kickl als Innenminister nicht behindert. Die haben also anscheinend - resp. eigentlich offensichtlich - einen Auftrag.

      Wer an den Regierungsposten sitzt, scheint ziemlich egal zu sein.

      Die Wahlen - und damit auch die sich daraus ergebenden Mehrheiten von Parteien - scheinen zu den 90 Prozent Show zu gehören, von denen Kern gesprochen hatte.

      Wir wollen es nur nicht wahrhaben, wozu sich Österreich in den letzten Jahren entwickelt hatte.

    • fewe (kein Partner)
      30. Januar 2020 13:38

      @Bürgermeister: "Polizisten als Voyeure" beschreibt deren tatsächliche Aufgabe sehr treffend.

  21. Ingrid Bittner
    28. Januar 2020 10:15

    "gleiche Muster wie bei Hebein: Nicht der Mörder, sondern der Ermordete ist schuld. " - das ist doch das altbekannte Muster, das wir schon von den vielen Vergewaltigungen kennen, nicht die Vergewaltiger sind die Bösen, sondern die Frauen (eine Armlänge Abstand)! Man kann alles klein- und schönreden.

    • pressburger
      28. Januar 2020 11:16

      Stimmt leider nicht ganz. Weisse Männer, autochthoner Herkunft sind bereits Vergewaltiger wenn sie einer Frau die Türe aufhalten. Bei Moslems ist es anders. Eine Vergewaltigung praktisch unmöglich. "Eine Frau mit Rock oben, schneller laufen wie ein Mann mit Hose runter". - Radio Jerevan.

    • Pennpatrik
      28. Januar 2020 12:20

      Die "schon länger hier lebenden" Frauen sollen einfach "eine Armlänge Abstand" halten.
      Der Feminismus hat für Alles eine Lösung.

  22. Gerald
    28. Januar 2020 10:01

    "Karas stellt sich da nicht etwa auf die Seite Österreichs und seiner Steuerzahler..."

    Wann hätte Karas das jemals getan? Solange der schon in Brüssel sitzt, hört man von diesem "glühenden Europäer" ständig die gleichen Forderungen: Mehr Macht und mehr Geld für die EU!
    Selbst wenn der beim morgendlichen Stuhlgang Probleme hat, ist für ihn vermutlich die EU die Lösung.

    • pressburger
      28. Januar 2020 11:19

      Karas ist auch nur ein Gehülfe des Systems. Karas will nur das besteste. Für Österreich, für die EU, für Orban bacsi, für Salvini, für Kurz, für sich. Ein Gutmensch !

    • OT-Links
      28. Januar 2020 12:35

      Karas ist ein Linker. Er wurde nach Brüssel ausrangiert wie alle anderen auch. Solche Leute, die nichts sind und nichts können, sind besonders machtgeil.

  23. Franz77
    28. Januar 2020 09:54

    Nebenbei bemerkt, der Kapitän der Titanic ging mit seinem Schiff unter. Möglicherweise. Das versenkte Schiff war das zuvor havarierte Schwesterschiff Olympic und somit ein gigantischer Versicherungsbetrug. JP Morgan (es sind immer die gleichen!!), der Schiffseigener sagte seine Reise kurzfristig ab. Wegen angeblicher Krankheit.

    Zuzutrauen wäre es diesem Typ auf alle Fälle. Recherche lohnt sich. Es gibt super Fotos, in Details unterschieden sich die beiden Schiffe. Hier nur schnell gefundene Links:

    http://www.geschichteinchronologie.com/welt/Titanic-Olympic/Titanic-Olympic-meldungen01.html

    https://www.allmystery.de/themen/gg6032

    • dssm
      28. Januar 2020 10:56

      @Franz77
      Also mich faszinieren solche Geschichten, aber mit der Realität hat das nichts zu tun.

    • pressburger
      28. Januar 2020 11:21

      Sie wollen doch nicht boshaft behaupten Österreich wurde vom Kapitän absichtlich gegen einen Eisberg gefahren ? Der Kapitän rettet sich in Richtung EU Ufer ?

    • Rau
      28. Januar 2020 11:23

      Ich dachte das war die Britannic

    • OT-Links
      28. Januar 2020 12:32

      Er ging halt nicht absichtlich unter.

    • Undine
      28. Januar 2020 17:27

      @Franz77

      Auch seltsam: Der Besitzer der Twin Towers, Larry Silverstein, war jeden Tag in seinem Büro in einem der beiden Türme. Ausgerechnet am 9. 11. hatte er einen Arzttermin!

    • Franz77
      28. Januar 2020 22:33

      Ja Undine: Larry Silverstein verdiente eine Milliarde an der Sprengung. Er pachtete die beiden Türme des World Trade Center nur 2 Monate vor den Anschlägen des 11. September 2001 - und versicherte sie teuer gegen Terroranschläge. Beide extra ....

    • Sensenmann
      29. Januar 2020 01:09

      ...und das zwei Mal. Schaden lag dann bei deutscher Versicherung. Genial!

      Das mit der Titanic ist erstaunlich, v.a. weil man auf den Aufnahmen der Tauchroboter sieht, daß der Name des Schiffs, das am Grund des Atlantiks liegt, die Buchstaben M und P enthält...

      https://www.youtube.com/watch?v=zp3vnCuhUl4

      Ach ja: auf Verschwörungstheorie folgt stets die Verschwörungspraxis...

      Spannend ist die Geschichte allemal!

  24. Walter Klemmer
    28. Januar 2020 09:28

    Danke an Dr. Andreas Unterberger für diese Informationen.

    Es tut weh, dass nicht ganz Österreich diese Worte liest und aufnimmt und versteht.

    Es würde Österreich vor vielen Betrügereien schützen....und es würde allen besser gehen.

    Denn die roten und grünen Lügen rauben den Österreichern mittels übermäßiger Steuern durch Steuergeldmissbrauch ihr Familiengeld.

    Doskozil punktet im Burgenland mit dem Mindestlohn....
    Der alte rote Schmäh, den die Dummen nicht durchschauen.
    Was passiert, wenn die Löhne steigen? Es steigen die Preise und Burgenlands Firmen gehen ein.

    Ein Mindestlohn in ganz Österreich ist für Österreichs Wirtschaft verheerend und zwingt weitere Firmen ins Ausland umzuziehen.

    Ein Sozialsystem ist gut und schön, aber ein Schlaraffenland gibt es nicht.

    Das Wahlrecht sollte auch überdacht werden!
    Die Stimme muss an die Steuerleistung gekoppelt sein. Wer viel zahlt, darf natürlich über das Budget mehr bestimmen, als wer nur wenig zum Staatshaushalt beiträgt.

    Wer keine Steuern zahlt, soll auch nicht wählen. (16 Jährige über Steuergelder entscheiden lassen, die gar nicht zum Staatshaushalt beitrugen, ist eine Dummheit.

    • Franz77
      28. Januar 2020 09:57

      Es wäre auch zu überlegen ob Wahlen "geheim" sein müssen.

    • Sukkum
      28. Januar 2020 09:57

      Ich stelle mir ein zukunftsorientiertes Wahlsystem vor bei dem jedes Kind (via Eltern) über die Zukunft entscheiden darf. Es ginge so, für jedes Kind bekommen die Eltern je einen Kinderstimmzettel (2 zählen dann als volle Stimme).

      Damit hätten die Eltern mit Kindern weit mehr Gewicht als die Kinderlosen. Kinder sind schließlich die Zukunft und nicht die Alten, die bis zum Ableben wählen dürfen!

      Der Nachteil wäre jetzt dass wir kaum Kinder haben und die Museln werden die Karnickel. Man hätte viel früher damit anfangen sollen und die Migration (aus angeblicher 'Schwindsucht' der eignen Bevölkerung) wäre uns erspart geblieben.

    • Brigitte Kashofer
      28. Januar 2020 10:19

      Und Mütter, die Kinder großziehen, dürfen dann nicht wählen?

    • dssm
      28. Januar 2020 10:48

      @Sukkum
      Sie sind aber nicht der Maulwurf der islamistischen Liste? Denn Ihnen ist ja offensichtlich klar, wer dann die meisten Stimmen in Wien hat.
      Ich halte es da mit Hoppe, Demokratie ist keine Gottheit.
      In einer subsidiären Gesellschaft, also wo Entscheidungen immer auf der unterst möglichen Ebene getroffen werden, und die Gelder dafür auch dort eingehoben werden, mag Demokratie funktionieren, in einem Zentralstaat (und steuerlich sind wir das) niemals.

      Also ist m.M. nach ein Umbau zu mehr Föderalismus der erste Schritt zu einer funktionierenden Gesellschaft.

    • Charlesmagne
      28. Januar 2020 11:00

      @ dssm
      ***************
      ***************
      ***************
      Deshalb die unermessliche Furcht vor Volksabstimmung und direkter Demokratie.

    • logiker2
      28. Januar 2020 13:55

      @dssm, so verstehe auch ich Demokratie. Die Kantone der Schweiz funktionieren hervorragend und stehen auch in einem befruchtenden Wettbewerb zueinander.

    • pressburger
      28. Januar 2020 23:29

      Neues Wahlrecht ? Nicht mit dieser Regierung. Diese Regierung hat vom Wahlrecht profitiert.

  25. Freddolina
    28. Januar 2020 09:09

    Ich muss mich meinen Vorpostern anschließen. Ibiza war der willkommene Anlass (!), die Koalition zu sprengen, aber sicher nicht die Ursache. Ich bin davon überzeugt: Auch ohne Ibiza gäbe es längst keine ÖVP-FPÖ-Koalition mehr. Insofern hätte auch das Opfern von Kickl gar nichts gebracht, sondern die FPÖ nur gedemütigt, ähnlich wie die Grünen in der aktuellen Situation. Die Koalition gerettet hätte es nicht.

    Ich schätze Kurz als bedingungslosen Karrieristen ein, dem Österreich auf lange Sicht nicht reicht, sondern der sicher auch auf EU-Ebene glänzen will. Eine gut funktionierende Koalition mit den "bösen Rechtspopulisten", wäre diesem Ziel im Weg gestanden. Es kann nicht sein, was nicht sein darf! Auch ohne Ibiza hätte Kurz weitere "widerliche Einzelfälle" wie das Rattengedicht gesammelt und aufgebauscht, bis seine Leiden so groß geworden wären, dass er die Koalition - leider, leider - sprengen hätte müssen... so oder so. Insofern finde ich den Vorwurf, die FPÖ hätte für rot-grün (durch die Koalitionsverweigerung) den Teppich ausgerollt, falsch und auch ungerecht. Selbst mit hundertrozentiger Selbstaufgabe, wäre die FPÖ nicht mehr als Koalitions-Partner der ÖVP in Frage gekommen.

    Kurz hat die FPÖ zu einer Zeit an Bord geholt, als es opportun war (Migrationsthema, gestörtes Verhältnis zur SPÖ) und sie auf dem Weg zur Macht benutzt, genauso wie er jetzt die Grünen benutzt. Wird der Partner eigenständig oder unberechenbar - war es das! Kurz ist ein Kontrollfreak, sieht man ja auch an der Auswahl der Ministerriege der ÖVP. Hier scheint es nicht mehr im Mindesten um Qualifikation zu gehen, sondern einzig das Freundschafts- und Loyalitätsverhältnis zu Kurz zählt (gemeinsame Tage in der jungen ÖVP!).

    Ich bin gespannt, ob diese Rechnung aufgeht. Denn wer sich nur mit bedingungslosen Ja-Sagern umgibt, dem geht viel kritisches und auch kreatives Potential verloren. Abgesehen davon zeigt es auch einen Mangel an Persönlichkeit. Vermutlich ideale Voraussetzungen, um auf EU-Ebene Karriere zu machen...

    • Gerald
      28. Januar 2020 09:55

      Bravo! Deckt sich zu 100% mit meiner Meinung. Kurz hatte nie vor mit der FPÖ die volle Periode durchzuregieren. Die Koalition mit der FPÖ 2017 war für ihn nur aufgezwungen, denn andere Wahl hatte er damals keine.

      Kurz geht es nur um seine persönliche Karriere und die wäre auf EU-Ebene mit der FPÖ-Koalition undenkbar gewesen. Man braucht ja nur schauen, wie sehr er jetzt von Brüssel für seine ÖVP-Grün-Koalition mit Lob überhäuft wird.

    • dssm
      28. Januar 2020 10:43

      @Freddolina
      Also ich sehe es nicht so friedlich wie Sie!
      Für mich wussten Kurz & Co schon bei den Koalitionsverhandlungen mit der FPÖ um dieses Video, schließlich sind die Täter ja allesamt rund um das BVT aktiv gewesen, das BVT ist aber tiefschwarz.
      Kurz brauchte also nur zu warten und die Zeit bis zum Knall benutzen um die FPÖ in eine demütige Distanzeritis zu zwingen, welche die Kernwähler arg verärgert hat.
      Bei der EU-Wahl dann der Video-Showdown. Dann sprengt Kurz die Regierung, verhandelt sofort mit Kogler.
      Vor der NR-Wahl dann die Spesenaffäre – wenn das alles Zufall sein soll, dann glaube ich morgen wieder ans Christkind.

    • Charlesmagne
      28. Januar 2020 10:56

      @ alle
      ***************
      ***************
      ***************
      Dass es sehr lange mit nur „ja“ Sagern gehen kann hat ihm Merkel eindrucksvoll vorgetanzt...

    • Rau
      28. Januar 2020 11:28

      die "ja" Sager heissen bei uns nur "Nichtsuderer" ;)

    • OT-Links
      28. Januar 2020 12:30

      Dssm ************

    • logiker2
      28. Januar 2020 13:34

      @ bin bei der Sicht dssm. Das Video war bereits ein politischer Auftrag. Warum der erbitterte Kampf um das BMI von schwarzer Seite ?

    • Riese35
      28. Januar 2020 14:20

      @dssm: **************!

    • Wyatt
      28. Januar 2020 15:06

      alle
      ********
      ********
      ********

  26. dssm
    28. Januar 2020 09:01

    Und da reihen wir Herrn Unterberger gleich mit ein! Wie kann man den Kapitän der Titanic so heruntermachen. Der Mann stand bis zum bitteren Ende auf der Brücke und ist entsprechend mit untergegangen. Ein echter Mann eben!
    Ich hoffe das war ein Irrtum und das Schiff ist die Concordia und der Kapitän ein gewisser Shettino, aber keinesfalls Smith.

    • Gerald
      28. Januar 2020 09:31

      Danke, das ist mir auch aufgefallen. Der Kapitän der Titanic ist mit dieser untergegangen.

      Schettino von der Costa Concordia ist der treffende Vergleich für einen Feigling der schon abgehauen ist, als das Schiff noch schwamm und dafür via Funk vom Kapitän der Küstenwache zusammengestutzt wurde (Vada a bordo, cazzo! Übersetzt: "Zurück aufs Schiff, du Schwanz*!")

    • Mentor (kein Partner)
      30. Januar 2020 09:25

      Schettino sitzt ein (16 Jahre Haft), so weit so gut aber das Costa Schiff ist nicht untergegangen und auf und von einer schiefen Ebene aus können sie KEIN Kommando führen.

      Sinnlos sich darüber im Nachhinein aufzuregen und auf einen Schwanz-Sager hinzuweisen.

    • Mentor (kein Partner)
      09. Februar 2020 00:25

      Mehr wie die Heldentat mit dem eigenen Schiff unterzugehen wiegt der Fehler die Titanic gegen einen Eisberg zu fahren.
      Der Kapitän war bei der Kollision nicht auf der Brücke.

  27. Brockhaus
    28. Januar 2020 08:46

    Zum Fasching:

    Der Herr Witzekanzler und Bauerndölpel Kogler ist auf der Grazer Opernredoute wieder einmal ins Fettnäpfchen getreten in dem er den Dresscode negiert hat. Mich wundert nur daß man ihn hineingelassen hat. Unsereins wäre das nicht gelungen, abgesehen daß ich mich dabei gar nicht wohlgefühlt hätte.

    Er erschien statt mit Smoking oder Frack mit einem gewöhnlichen Anzug und glaubte offenbar das Tragen einer Krawatte genüge. Das zeigt von Respektlosigkeit, Gleichgültigkeit, Verachtung und Herabwürdigung der anwesenden Gesellschaft. Ein typisch grünes Verhalten worauf sie auch noch stolz sind.

    Das spiegelt sich in ihrer ganzen Politik wieder, selbst wenn der Fasching bald wieder vorbei sein wird.

    Es bleibt abzuwarten wie lange wir das (noch) ertragen müssen.

  28. brechstange
    28. Januar 2020 08:29

    Es ist klarzustellen:

    Die EU darf gemäß Vertrag KEINE Schulden machen.
    Für den EU-"Staat" wurden trotzdem sehr sehr hohe Pensionsverpflichtungen angehäuft. Braucht man unter anderem zur Bedienung der Pensionen eine Anleihe (Schulden)? Braucht man dazu die Steuerhoheit für die EU, damit EU nicht mehr bei den Staaten, um Geld "betteln" muss?
    Der Kurz hat den Karas auf ein Nebengleis gestellt? Wer ist einer von 14 oder so EU-Vize-Parlamentspräsidenten? Karas natürlich.

    • dssm
      28. Januar 2020 09:02

      @brechstange
      *****
      Richtig, Nebengleich schaut bei mir anders aus.

    • Rau
      28. Januar 2020 09:51

      Perfekt. Es geht einmal mehr darum das Zentralstaatsprojekt über weitere mittlerweile ungezählte Vertragsbrüche über Zugzwänge und den Willen der Menschen hinweg durchzuzwingen, bis man sich nur mehr fragt, wie es soweit kommen konnte. Unglaublich!

    • Riese35
      28. Januar 2020 14:44

      ******************!

    • Wyatt
      28. Januar 2020 15:11

      ******
      ******
      ******

  29. Aron Sperber
    28. Januar 2020 08:06

    in der EU haben immer noch die gleichen Gestalten das Sagen.

    falls es wieder zu einer neuen Flüchtlingswelle Richtung Germoney kommt, stehen wir mit Karas & Co. genauso schutzlos da wie 2015:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2020/01/27/kennt-merkel-nun-obergrenze/

    Auf das österreichische Wunderkind von 2016 dürfen die Deutschen diesmal nicht hoffen. Erstens müsste er seine (gerade von deutschen Medien) viel bejubelte Koalition mit den Grüninnen gleich wieder platzen lassen. Selbst wenn er dazu bereit wäre, würde er diesmal die Visegrad-Staaten wohl nicht so leicht für sich gewinnen können, nachdem er die letzten Jahre ganz auf Mutti- und Juncker-Linie war und das Schmuddelkind Orban gemeinsam mit seiner edlen Parteienfamilie in Brüssel ausgegrenzt hatte.

  30. Josef Maierhofer
    28. Januar 2020 07:54

    Karas wurde nicht auf ein Nebengleis gestellt, sondern der Wähler wurde mit Hilfe von Frau Edtstadler getäuscht. Karas ist dort wieder 'Macher'. Was er macht ist verderblich und gegen Österreich.

    Hebein ist für mich eine Linksextreme.

    Das linksextreme 'Nest' in den Unis zerstört nicht nur die Unis, sondern auch die Republik. Es sollte trockengelegt werden. Aber von wem ?

    Der Name Hoschar ist ein Blitzlicht in die Rot-Schwarze 'Privilegienküche', aber Sidlo ist ein Problem ? Null Ansatz, den Sumpf für immer trocken zu legen. Der Eigentümer ist ja inzwischen längst nicht mehr Österreich.

    Strache ist eine tragische Figur, er wurde 'abgeschossen' und medial wurde auch noch die 'Spesenbombe' (zum 'richtigen' Zeitpunkt) gezündet, eine Unart, die noch weit übertroffen werden könnte, würde man alle Politiker darauf hin kontrollieren, behaupte ich einmal ohne Beweis. Was mich aber sehr interessieren würde, das wären die Auftraggeber für das Ibiza Video, nicht die paar Kasperln, die es ausgeführt haben. Aber dazu musste die ÖVP das Innenministerium zurückhaben, aber dazu werden krampfhaft alle Auftraggeber Spuren verwischt. Ich vermute sehr wohl die Ö V P dahinter, leider kann ich da nicht heraus, denn alle Anzeichen für Spurenverwischung treten der Reihe nach ein, Ministeriumbesetzung, 'Interimschef' fürs Innenministerium von der Ö V P sofort nach der 'Regierungssprengung', Monate, ja Jahre der 'Aufklärung' durch die (Partei-) Justiz, genau nach der Methode 'Wilhelminenberg'. Ist ja 'nur' der Strache das Opfer. Genau das scheint es zu sein, dass eine Menge Leute den 'Strache zurück haben will'. Ich selbst habe ihn immer für einen ehrlichen Kämpfer für Österreich gehalten, bis er sich selbst disqualifiziert hat durch Bekanntwerden seines Umgangs mit Parteigeld. Chancen hatte er genug, EU Mandat (Karas hätte er leicht übertroffen), Immobilienjob, etc., er scheint aber partout jetzt im Nachhinein zurück in die Politik zu wollen - und zerstört damit sein Lebenswerk, die einzige Partei, die Österreich noch retten könnte.

    Jawohl, Straches Behauptung mit den Stimmverlusten der FPÖ ist eine glatte Diffamierung der FPÖ, immerhin ist er selbst dort von allen Funktionen zurückgetreten, auf Druck der ÖVP, die dann zum Verräter wurde zusammen mit UHBP und die Regierung gesprengt hat und SOFORT (noch bevor der Interimsminister kam) das Innenministerium 'besetzt' hat, WARUM ????? Erklären Sie mir das einmal Herr Kurz !

    Dass Hofer und Kickl Frau Strache es ermöglicht haben ein Gehalt für die Familie zu beziehen ist natürlich ein Vorwurf, aber nicht ganz, immerhin hat sie auf dem Listenplatz genug Stimmen bekommen und der österreichische 'Gutmensch' mit all den Politikereigenschaften im 'Gepäck' als Wähler hat ihr das gegönnt. Dass da Leute im Nationalrat sitzen (bei allen Parteien), die auf ähnlichen Wegen zu einem Nationalratsmandat gekommen sind, wie Frau Strache, das ist nur bei den Straches und der FPÖ 'eine Sünde', bei allen anderen nicht.

    Lachen, weinen, oder zornig werden:

    Es ist für mich zum Weinen, der Zorn kommt dann, wenn die Menschen draufkommen, wie sehr sie betrogen wurden und werden, wie mein Vater noch in den 1980-er Jahren erzählt hat, wie es nach dem 2. Weltkrieg war, da sind viele erst 'aufgewacht', die haben dann erst erkannt, dass sie falsch gelegen sind und Falsches gefördert und gewählt haben. Sie sind eben der Propaganda aufgesessen - wie heute auch.

    Jetzt bleibt mir nur meinen Beobachtungen und Meinungen dazu kund zu tun. Vielleicht denken viele schon so, ich weiß es nicht.

    • Tyche
      28. Januar 2020 10:18

      Wenn wir einst im autoritär geführten Linksstaat aufwachen werden wir fragen wie konnte es soweit kommen?

      Indoktrinieren und Propaganda, heute Mainstream,
      Denunzieren, Verunglipfen von Menschen mit anderer Meinung,
      Sprachregulierung genannt political Correctness,
      Kontrolle der Meinungs- und Redefreiheit mit sogenannten Haßparagraphen,
      totale Überwachung innen und außen mit Hilfen, die es im 3. Reich und unter Stalin (man spricht von 19,5 bis 22 Millionen Menschen durch die sogenannten Säuberungen zu Tode kamen) noch gar nicht gab!

      Hatten - hätten wir Möglichkeiten gehabt?
      Mit demokratischen Wahlen?

      Ich bin der Meinung, NEIN!
      Und genauso gings seinerzeit unseren Vorfahren denke ich

    • Charlesmagne
      28. Januar 2020 10:46

      @ Tyche
      So sehe ich es auch. Bis auf einen meiner Bekannten sehen es die anderen nicht, oder, was ich eher vermute, wollen sie es nicht sehen.

    • Tyche
      28. Januar 2020 11:21

      @ Charlesmagne

      Einerseits haben Menschen im Berufsleben, vielleicht auch noch Kinder, wenig Zeit sich mit diesen Dingen eingehnder zu beschäftigen - kennen, kannten wir doch alle!

      Andereseits leben die, die Umwälzen ja genau davon dass jeder sagt: - is eh nix, wird scho net so arg kommen!

      Zum Dritten bin ich davon überzeugt, dass die Schreier und Demonstrierer, die willigen Unterstützer und ehe ahnungslosn Revoltierer vielfach keinen Beruf oder/und Kinder, dafür aber massenhaft Zeit haben!

      Sollten sie dann doch aufwachen - zu spät.

    • Josef Maierhofer
      28. Januar 2020 13:26

      @ Tyche

      Sie haben recht. Auch heute gibt es keine Möglichkeit, dagegen aufzutreten. Sogar gewählte Regierungen werden abgeschossen mit allerlei unlauteren Gewaltmitteln und Erpressungen und Verrat und Lüge.

    • CIA
      28. Januar 2020 13:34

      So wie die FPÖ mit Strache "umgeht", dass ist für diese Gesinnungsgemeinschaft mehr als fatal. Welche Skandale es auch in anderen Parteien, in der Politik schon gab, aber so eine öffentliche Schlammschlacht...?!
      Mich würde auch interessieren inwieweit das BVT im Ibiza-Geschehen involviert war und wie steht es um unseren Geheimdienst? Rund um Gridling wurde es verdächtig ruhig!

    • Josef Maierhofer
      28. Januar 2020 13:35

      @ Tyche @ Charlesmagne

      Genau so ist es mir gegangen, ich habe wegen Jahrzehnte langer Überlastung den Volksverrat übersehen und seither wähle ich FPÖ. Scheint aber nichts mehr zu helfen, denn das Establishment samt Justiz und Medien sehen nur einen einzigen Feind, die 'Rechten' und die Vernunft und die Freiheit. Bis nach Brüssel.

    • elfenzauberin
      28. Januar 2020 15:20

      Das einzige Medium, das den Versuch unternommen hat, die Ibiza-Affäre aufzuklären, ist die EU-Infothek. Liest man die ausgezeichnet recherchierten Beiträge, so wird man in ein halbseiden-kriminelles Milieu geführt, in dem auch Verbindungen zum (kohlrabenschwarzen) BVT erwähnt werden. Dass das BVT von alldem nichts gewusst hätte, kommt mir nicht sehr wahrscheinlich vor.

    • Tyche
      28. Januar 2020 15:53

      Zum BVT UND zum IM!

    • Josef Maierhofer
      28. Januar 2020 18:01

      @ CIA

      Gridling und BVT sind jetzt ja gut, sie dienen ka den „Guten“ und den Medien.

    • Josef Maierhofer
  31. Bürgermeister
    28. Januar 2020 07:03

    Das Verhalten der Mitte der Gesellschaft (Rechts darf man bei dem Regierungsprogramm gar nicht mehr sagen) sich nicht durch die ständigen Provokationen aus der Reserve locken zu lassen wird die Betroffenen weder vor weiterer Verfolgung und staatlicher/halbstaatlicher Drangsalierung schützen noch dürfen sie auf Schutz durch Polizei oder Justiz zählen und schon gar nicht wird es den Hass der Steinewerfer besänftigen.

    Man stelle sich vor die Hebein hätte sich auch nur einen Fingernagel abgebrochen. Der ORF würde eine Dauer-Betroffenheitssendung wegen "Angriffs von Rechten auf eine Politikerin" veranstalten.

    Der Rotz von Kurzens Gnaden tut wofür er gebraucht wird. Der staatliche Schutz dieser Halbkriminellen, das gezielte Wegsehen und Nicht-Verfolgen der Delikte soll ihre Aktivitäten weiter anfachen. Offenbar will man endlich Tote sehen - wer die "Schuld" dann dafür kriegt dürfte keine große Überraschung sein.

  32. Underwood
    28. Januar 2020 06:49

    Christian Kern hat es dank seines Wahlkampfs 2017 der ÖVP so leicht wie noch nie gemacht, nicht mehr mit der SPÖ zu koalieren. Und die FPÖ hat es Sebastian Kurz nach der Wahl 2019 so leicht wie noch nie gemacht, nicht mit der FPÖ zu koalieren.

    Ich wiederhole mich: Der freiwillige Gang in die Opposition, den einige Kommentatoren hier im Herbst befürwortet und den ich kritisiert habe, war der größte Fehler der FPÖ. Sie kann jetzt Kurz nicht einmal vorwerfen, dass er mit den Grünen koaliert.

    • OT-Links
      28. Januar 2020 07:34

      Da geht es Ihnen wie mir. Habe das auch sehr kritisiert.

    • pressburger
      28. Januar 2020 07:36

      Könnte es sich um einen Irrtum handeln ? Kurz hat mehr als klar und deutlich gesagt, keine Koalition mit der FPÖ, mit Kickl. Wieso, soll die FPÖ an der jetzt regierenden Misere Schuld sein ?

    • OT-Links
      28. Januar 2020 07:38

      Denn, und auch das war klar, Kurz hätte nämlich auch dann, wenn Hofer sich sofort willig gezeigt hätte - später hat er es ja getan, da war es aber zu spät, nämlich knapp vor Abschluss von Schwarz-Grün - die Grünen bevorzugt, was beim Wähler weniger gut angekommen wäre. So aber denkt nun jeder, und so sagt es auch Kurz, die Blauen haben ja "leider" nicht gewollt. Hättiwaritati, es ist gelaufen. Die FPÖ wird lange brauchen, sich wieder zu erholen.

    • OT-Links
      28. Januar 2020 07:40

      Pressburger, kein Grund deshalb den Schwanz einzuziehen!

    • Specht
      28. Januar 2020 08:11

      @Underwood Ihre Ansichten finde ich etwas trollig, es war doch sonnenklar was sich Kurz der unter dieser Koalition ja sehr "gelitten" hatte wünschte und dann auch realisierte. Die andere Möglichkeit für die FPÖ wäre gewesen sich langsam filetieren zu lassen oder ihre Grundsätze über Bord zu werfen und sich zum Fußabstreifer degradieren zu lassen. Es fällt auf wie sehr immer wieder darauf insistiert wird, es sei die FPÖ die Alleinschuldige, weil sie sich ihr Tanzbein nicht ausreißen lassen wollte.

    • dssm
      28. Januar 2020 09:06

      @Underwood.
      Also ich sehe den Gang in die Opposition als den einzig richtigen. Verzichten doch die FPÖler damit auf viele schöne Jobs und Pfründe. Aber Sie haben zweifelsohne recht, die FPÖ kann damit der ÖVP die Ehe mit den Grünen nur schwer vorwerfen. Was aber bei den zu erwartenden Resultaten dieser Regierung nicht so ins Gewicht fallen dürfte.

    • Underwood
      28. Januar 2020 09:30

      Es ist völlig egal, was Kurz will. Entscheidend ist, was nach außen kommuniziert wird. Die FPÖ hätte sich auf jeden Fall zumindest gesprächsbereit zeigen und Sondierungsgespräche führen müssen. Das heißt ja nicht, dass diese in einer blauen Regierungsbeteiligung münden. Sie hätten auch an z.B. "übertriebenen Machtansprüchen und fehlendem Reformeifer der ÖVP" scheitern können. Das wäre für Kurz sehr unangenehm gewesen und die Koalition mit den Grünen wäre danach sehr rechtfertigungsbedürftig gewesen.
      Ich wiederhole mich noch einmal: Der Fehler war - und das ist der entscheidende Unterschiede - der "freiwillige Gang in die Opposition" der FPÖ.

    • Underwood
      28. Januar 2020 09:31

      So sich die FPÖ selbst aus Sicht der Wähler freiwillig aus dem Spiel gebracht - und gleichzeitig ihr Wahlversprechen nicht eingehalten. Ein kolossaler Fehler, dessen langfristige Folgen unterschätzt werden.
      Es ist reinstes Wunschdenken, wenn die FPÖ sagt: Wir wollen sogar, dass Kurz mit den Grünen koaliert, denn dann gewinnen wir wieder Stimmen. Sehr naiv!!

    • OT-Links
      28. Januar 2020 09:53

      Underwood ***************
      exakt

    • Brigitte Kashofer
      28. Januar 2020 10:32

      Eine Koalition mit der FPÖ ohne Kickl? Wäre für die FPÖ undenkbar. Eine Koalition mit der FPÖ mit Kickl? Wäre für Kurz undenkbar.

    • haro
      28. Januar 2020 10:54

      Schon vergessen, dass die türkis-blaue Regierung mit unlauteren Mitteln gestürzt wurde, nach den Wünschen einer EU die Rechte in der Regierung eines jeden EU-Staates bekämpft ?

      Die ÖVP glaubte danach an eine Alleinregierung (was nicht geklappt hat) und hätte in Zusammenarbeit mit dem BP niemals die FPÖ wieder als Koalitionspartner akzeptiert. Die Grünen waren Wunschpartner und die ÖVP will die Grünen mit ihrer öko-sozialen Ausrichtung überholen. Ab morgen werden sie in Krems die Grauslichkeiten für uns Bürger besonders die Autofahrer beschließen, neue Steuern, Verbote (ich darf gar nicht daran denken wie ich im Alter eine neue teure Heizung anschaffen muss um die Atomlobby zu unterstützen)

    • Riese35
      28. Januar 2020 18:22

      @Underwood und OT-Links: *************!

      Ich habe das schon letztes Jahr auch so gesehen, und zwar hinsichtlich Kommunikation, und nur diese meine ich.

      Daß der Gang in die Opposition der einzig richtige und notwendig war, wie dssm schreibt, bestreite ich auf Grund der Faktenlage und Lagebeurteilung dabei überhaupt nicht. Aber hinsichtlich Kommunikation hätte man Kurz nicht den geringsten Vorwand liefern dürfen, sich auf die FPÖ auszureden. Wer gibt schon einer Partei seine Stimme, die keinen Willen zur Umsetzung hat.

      Die FPÖ hätte trotzdem laut "Ja, wir wollen" schreien müssen, aber harte Forderungen stellen und die ÖVP angreifen. Die Entscheidung hätte auf Sachebene fallen müssen.

  33. Tyche
    28. Januar 2020 06:36

    Wenn es Kurz gelungen wär den Kickl rauszuschießen - wärs dabei geblieben oder was wär sein nächster Zug gewesen?

    So kanns nun auch ncht gehen!
    Abgesehen davon wollte Kurz ja nicht nur Kickl entfernen, er wollt das ganze Ministerium zurückhaben - hat jemand gehört, dass er was zum Tausch angeboten hätte?

    Da gabs doch zu Beginn der Partnerschaft einen Koalitionsvertrag damals - oder?

    Dass sich die Blauen aus den Regierungsverhandlungen genommen haben - logisch, nach dem Bruch. Abgesehen davon hätte Kurz mit denen doch gar nicht wollen, nachdem was er aufgeführt hat, was er erleiden musste der Arme! Und da meine ich nicht nur den Koalitionsbruch, das zielte doch schon Monate vorher in genau diese Richtung!

    Und ja, die FPÖ muss sich erneuern, geschlossen und bestimmt auftreten, Themen gibt es mehr als genug, Lösungsansätze könnten sie durchaus bieten!

    • Tyche
      28. Januar 2020 06:37

      Tut mir leid, das war als AW auf Cato geschrieben, kann man aber durchaus auch so stehen lassen!

    • Infophil
      28. Januar 2020 10:32

      Ja, die FPÖ muss sich erneuern und dazu braucht sie eine neue Führung!

  34. elfenzauberin
    28. Januar 2020 06:30

    Der FPÖ geht es ähnlich wie der AFD. Ihr steht die geballte mediale Übermacht entgegen, die von den Gegnern weidlich ausgenützt wird. So war es einer der großen medialen Erfolgsgeschichten, das Ende der türkis-blauen Koalition alleine der FPÖ in die Schuhe zu schieben.

    Dabei ist das Gegenteil wahr. Es war Sebastian Kurz höchstpersönlich, der schon im Sommer Gespräche mit Kogler "Sondierungsgespräche" geführt hat. Und es war Sebastian Kurz höchstpersönlich, der nach der sofortigen Demontage von H.C.Strache durch die FPÖ die Latte noch höher legte und auch den Kopf des Innenministers forderte.

    All das lässt sich leicht nachvollziehen und ist wohl auch unserem löblichen Blogmaster bekannt. Ich frage mich bloß, wie man dann auf die Idee kommt, zu behaupten, die FPÖ hätte der schwarz-grünen Koalition den roten Teppich ausgerollt, dies zumal sowohl Kickl als auch Hofer Bereitschaft bekundet haben, im Falle des Scheiterns der Koaltionsverhandlungen mit den Grünen für neuerliche Gespräche zur Verfügung zu stehen.

    Nein, es war eben Sebastian Kurz höchstpersönlich, der die türkis-blaue Regierung in die Luft gejagt hat und mit fliegenden Fahnen zu den Grünen gewechselt ist, wo er - ganz nebenbei - viel besser hinpasst als zur FPÖ.

    Die ÖVP ist eben längst keine konservative Partei mehr, sondern wie Merkels CDU ein breiter Selbstbedienungsladen, in der jeder alles findet, was das Herz begehrt.

    Wer eine Partei sucht, die gleichzeitig für die Familie und gegen die Familie ist, wer eine Partei sucht, die gleichzeitig für die Schwulen und gegen die Schwulen ist, wer eine Partei sucht, die für das Gendern und gegen das Gendern ist, wer eine Partei sucht, die gleichzeitig für und gegen die gegenwärtige Asylpolitik ist (Liste beliebig verlängerbar), der soll weiter die ÖVP wählen.

    • Wyatt
      28. Januar 2020 06:44

      ****
      ****
      ****

    • Zssz
      28. Januar 2020 06:47

      Die vergangenen 10 Monate haben gezeigt, wie verletzlich die FPÖ ist, und wie schwach sie personell aufgestellt ist. Der permanente Fingerzeig auf politische Mitbewerber, Medien, Brüssel, Soros etc., das ewige Opfergesäusel von der armen FPÖ ist komplett für die Fisch. Let's face it.

    • elfenzauberin
      28. Januar 2020 06:54

      @Zssz
      Wenn die FPÖ ohnehin so schwach ist, dann ist die ÖVP wohl nicht auf sie angewiesen. Jetzt kann die ÖVP die Politik durchziehen, die sie schon immer wollte und es steht dem keine FPÖ im Weg.

      Also, mehr Gendern, mehr Klimaschutz, mehr Kampf gegen rechts usw. Das wollt ihr doch alle, oder?

    • Rau
      28. Januar 2020 06:56

      Hauptsache in der Regierung sitzen jetzt lauter fähige Leute. Naja zumindest der ORF sieht das so, für die Grünen in der Regierung. Die Schwarzen gelten dort auch als personell schwach aufgestellt. Was da von schwarzen Ministern in letzter Zeit gekommen ist, Nehammer z.B. bestätigt diesen Eindruck sogar. Kurz ist ja auch mehr Getriebener, als Herr der Lage.
      Man tröste sich mit Umfragen

    • Rau
      28. Januar 2020 06:58

      war an Zssz gerichtet, let's face that

    • OT-Links
      28. Januar 2020 07:27

      Dass die FPÖ nach der Wahl eh bereit gewesen wäre, hat aber kaum jemand mitbekommen, die Wähler und ORF-Seher jedenfalls nicht. Vielmehr hat man betont, keinen Wählerauftrag für eine Regierungsbeteiligung zu sehen. Bereit zu sein, falls Kurz nicht mit den Grünen möchte, ist da ein bisserl wenig, sorry, das sehe ich ganz anders, Elfenzauberin. Mir ist das gleich aufgefallen und ich musste mir dafür hier im Forum nicht nur anhören, dass es ja richtig wäre, wenn die FPÖ mit der ÖVP nicht mehr koaliert, weil man halt beleidigt ist usw., ich bekam dafür auch Halbsterne, als ich immer wieder zu erklären versuchte, dass Kurz dann eine gute Ausrede haben würde. Und so ist es nun ...

    • Templer
      28. Januar 2020 08:01

      Mit den durch Straches Blödheit und von allen Medien einseitig aufgekochten Ibiza Video, hat die FPÖ massiv Stimmen verloren. Das ist eindeutig kein Auftrag des Wählers, weiter in der Regierung zu bleiben. Die meisten Verluste wurden jedoch von NICHT wählenden FPÖ Wählern eingefahren. So gesehen, selber schuld. Mit Kurz in einer Regierung zu bleiben wäre Selbstmord auf Raten gewesen.
      Was hält jedoch die Rest-FPÖ jetzt auf, Frontal gegen die Muppeds Truppe um den Politdarsteller Kurz, alle Register zu ziehen?
      Themen liefern diese Chaosbande täglich.
      Von einer verurteilten MinisterI*nn*In, bis zu linksradikalen SteinewerferI*nnen ist alles vorhanden.

    • Rau
      28. Januar 2020 08:13

      Vielleicht sogar noch um jeden Preis, wie die GrünInnen in die Regierung zu gehen, um dann das Gendersternchen zu retten, bzw gerade die Kompetenzen zu bekommen um jene zu ärgern, die Kurz ohnehin am Heck vorbeigehen. Steuerzahler im Allgemeinen, Pendler, und alles was nach Deutungshoheit der Grünen eben rechts gleichbedeutend mit rechtsextrem steht.

    • OT-Links
      28. Januar 2020 08:19

      Noch immer behirnen viele nicht, was für ein strategischer Batzer das war. Nun ja, und viele glauben, dass es Österreich nach fünf Jahren noch geben wird und dann kann man ja wieder wählen. So geht halt alles den Bach runter ...

    • Niklas G. Salm
      28. Januar 2020 08:55

      Nicht mehr mit Kurz zu koalieren war absolut richtig - alles andere wäre politischer Selbstmord gewesen. Kurz hätte die Blauen noch mehr zu Ja-Sagern und Abnickern degradiert, als davor schon. Und sie mit ein paar Ministerien abgespeist, mit denen es nichts zu gewinnen gibt. Außerdem hätte die FPÖ Kickl opfern müssen - mehr Selbstaufgabe geht gar nicht. Vor allem, weil Kurz seine Partner im Mai 2019 schon einmal klar verraten und abgeschossen hat. Wie die FPÖ diese Situation für sich positiv lösen hätte sollen, ist mir schleierhaft. Das grenzt an Realitätsverweigerung.

    • Niklas G. Salm
      28. Januar 2020 08:59

      Und selbst wenn sich die Blauen bis zur Selbstaufgabe verbogen hätten und auf die Knie gefallen wären - Kurz wollte ja trotzdem zu den GrünInnen, weil das in Brüssel und Berlin so bestellt wurde. Er hätte trotzdem einen Weg zu Türkis-Grün gefunden und mit Hilfe der Medien die Schuld dafür den Blauen umgehängt - da können wir alle ein Eis drauf essen...

    • Niklas G. Salm
      28. Januar 2020 09:01

      Ich ergänze ein „vermutlich“ - ...er hätte vermutlich trotzdem einen Weg zu Türkis-Grün gefunden...

    • Cato
      28. Januar 2020 09:41

      @elfenzauberin

      Ihrer Analyse der vollkommenen Beliebigkeit der Standpunkte der ÖVP stimme ich Ihnen vollkommen zu. Da hat Kurz die Strategie von Merkel übernommen: Gleichzeitig dafür und dagegen zu sein.

    • elfenzauberin
      28. Januar 2020 09:55

      @N. Salm
      Ich würde sogar vermuten, dass die türkis-blaue Koalition für Kurz nur eine Sprungbrettfunktion hatte, um in der EU die Ratspräsidentschaft zu übernehmen. Dort hat sich Kurz die Direktiven geholt, die mit den Blauen wohl schwer umsetzbar gewesen wären. Die schwarz-grüne Koalition war eine fast zwingende Folge. Und wie auch immer sich die Blauen verbogen hätten, es hätte nichts genutzt.

      Außerdem, Hand aufs Herz:
      Wenn man sich einen Fassmann, einen Blümel und eine Köstinger ansieht - mit wem können die wohl besser? Mit einem Anschober und mit einer Hebein - oder mit einem Kickl oder einem Hafenecker?

      Gleich und gleich gesellt sich gern!

    • Ingrid Bittner
      28. Januar 2020 10:24

      @Elfenzauberin: sie mögen mit allem Recht habe, was sie da so akribisch anführen. Aber ist es nicht so: "der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht", meiner Beobachtung nach beginnt bei Kurz der Lack zu blättern: man braucht sich ja nur seinen Innenminister anschauen, wenn der redet, der kann einem ja direkt leid tun, und seine politischen Ansinnen, die sind ja zum berühmten Krenreiben.
      Es zeigt sich doch tagtäglich immer besser, dass die Erfolge, die Kurz für sich beansprucht, ja niemals seine waren. Ohne die FPÖ wäre das alles nichts geworden und irgendwann kommen die Wähler schon drauf, wer wirklich was weiterbringt.

    • keinVPsuderant
      28. Januar 2020 11:12

      @ elfenzauberin,
      ein Weiterführen der türkis/blauen Regierung wäre - bei halbwegs politischem Verstand - nicht möglich gewesen. Die unangefochtenen, langjährigen Führer der FPÖ - Strache und Gudenus haben den Ruf ihrer Partei so enorm geschädigt, dass ein Weiterregieren nicht möglich war. Kickl hier aus der Pflicht zu nehmen - auch wenn er als Innenminister großteils gut gearbeitet hat - , war ebenfalls nicht möglich, er war der langjährige Mastermind der Partei und die "externe Festplatte" von Strache. Die Partei wurde viele Jahre von diesen Personen geprägt. Das kann man - nach diesen Viobotschaften (auch wenn es höchst krimenell ist, wie das zustande kam) nicht einfach wegwischen. Die Partei muss sich neu (bei weitem nicht in allen ihrer Inhalte) erfinden, dann kann man getrost wieder mit ihr koalieren. Dass dies auch eine große Mehrheit der Bevölkerung so sieht, erkennt man in den Wahlergebnissen seither und im eklatanten Absturz in allen Umfragen. Und wie der jahrelang erfolgreich Führer der FPÖ tatsächlich tickt, erleben wir nun ständig. Es wird noch dauern, bis dieses belastende Erbe tatsächlich beseitigt ist. Gudenus macht das richtig, vor dem ziehe ich - trotz Ibiza - meinen Hut.

    • keinVPsuderant
      28. Januar 2020 11:38

      @ Ingrid Bittner,
      ist es bei nüchterner Betrachtung nicht so, dass die FPÖ ohne Kurz nichts geworden wäre. Dass Strache und Gudenus solche Pläne im Kopf hatten, konnte Kurz nicht ahnen, wenn, dann hätte Kickl wissen müssen, für wen er jahrelang den Mastermind spielte! Und soo überragend waren die blauen Minister in Summe auch nicht unbedingt, wenngleich Nehammer mit Frau Hartinge-Klein - vom Talent her - (leider scheint mir) mithalten kann.

    • Rau
      28. Januar 2020 11:44

      @Suderant
      Die ÖVP muss sich ganz neu erfinden, bevor man mit ihr regieren kann - Kurz muss weg. Er verunmöglicht die Umsetzung all dessen, was Kickl in seiner Arbeit gut gemacht hat.
      Was Sie hier als politischen Verstand bezeichnen, ist nichts anderes wie die Unverfrorenheit, die Personalien eines Koalitionspartners zu bestimmen.

    • CIA
      28. Januar 2020 12:58

      Weihnachten 2018 wurde schon von Wahlen im kommenden Jahr gemunkelt! Kurz musste dem Auftrag, die Eliminierung der FPÖ und vor allem Kickls,nachkommen. Ibiza war schon in den "erlesenen Kreisen" bekannt und wurde so zum idealen Instrument um Neuwahlen zu fordern.

    • keinVPsuderant
      28. Januar 2020 13:03

      Lieber @rau,
      1) habe ich niemandem irgend etwas vorgeschrieben,
      2) Ihre Forderung, "Kurz muss weg", würde damit Enden, dass die FPÖ nur mehr die Oppositionsbank besetzen könnte,
      3) Ich fordere nichts, ich stelle nur fest, - kann auch als Rat interpretieret werden - und schreibe meine Meinung!
      4) Ich werde selten aggressiv!

    • Rau
      28. Januar 2020 13:50

      Die FPÖ muss sich neu erfinden heisst doch nichts anderes als Kuschelkurs a la Hofer und weg mit Kickl. Sie schreiben einerseits, die FPÖ hat gute Arbeit geleistet, was zum Grossteil auch mit Kickl verbunden ist, fordern aber, dass sich die FPÖ völlig neu erfinden muss, was sie auch noch politischen Verstand nennen. Ich nenne das völlig irrational, wie vieles, was von der Kurz ÖVP kommt. z.B. Mitte Rechts Kurs mit den Grünen. Genausogut kann man die Quadratur des Kreises versuchen!

    • Rau
      28. Januar 2020 13:53

      Ihre Forderung umgelegt auf die Türkisen heisst nunmal nichts anderes als: Kurz muss weg. Kickl aus der Regierungsmannschaft zu entfernen ist das selbe für die FPÖ.

    • keinVPsuderant
      28. Januar 2020 14:15

      @rau,
      mehr als erstaunlich, was ich nach Ihrer Ansicht alles geschrieben haben soll. Kickel muss aus der Partei ausscheiden, habe ich ganz besonders nicht behauptet, und dass er Parteiobmann - wie Kurz - ist, ist für mich eine völlige Neuheit. Aber danke für Ihre interessanten Informationen.

    • keinVPsuderant
      28. Januar 2020 14:23

      Ja wenn das die Central Intelligence Agency behauptet, ist das natürlich die volle Wahrheit, wie alles was aus USA kommt. Bravo CIA!

    • elfenzauberin
      28. Januar 2020 14:59

      @keinVPSuderant
      Ganz von der Hand zu weisen sind die Vermutungen von CIA nicht Immerhin gab es einen Blogeintrag von Gerald Kitzmüller (mit Sicherheit kein FPÖler), in dem minutius der Ablauf vorhergesagt wurde, wie er sich zugetragen hat.

      Hier der Link:
      https://geraldkitzmueller.wordpress.com/2019/01/18/neuwahlen-im-herbst-die-oevp-plant-schon/

      Man kann das alles für Zufall halten, doch bekanntlich wird in der Politik nichts dem Zufall überlassen.

    • elfenzauberin
      28. Januar 2020 15:04

      @keinVSuderant
      Ergänzung:
      Nach all dem, was man über das Zustandekommen des Ibiza-Videos weiß, wäre es äußerst unwahrscheinlich, dass man in der ÖVP nichts von dem Video gewusst hätte. Immerhin wurde ja versucht, dass Video in bare Münze zu verwandeln - sprich - es wurde diversen Leuten zum Kauf angeboten. Als Käufer für ein derartiges Video kommt eh nur ein eingeschränkter Personenkreis in Betracht.

      Dass das Ibiza-Video zum Kauf angeboten wurde, steht jedenfalls fest:
      https://www.krone.at/2066082

    • Rau
      28. Januar 2020 16:52

      Ich gehe von der realen Situation aus. Sich neu erfinden, wie Sie es formulieren, sagt ja nichts aus. Wenn Sie sich präziser ausdrücken, kann man auch entsprechend antworten. @keinvpsuderant

    • Riese35
      28. Januar 2020 18:56

      @elfenzauberin: *************************!

      Aber auch die Ergänzungen von OT-Links: ***********************!

    • machmuss verschiebnix
      28. Januar 2020 21:01

      chapeau , @elfenzauberin +++***************************++++

      Was die FPÖ für die jetzige Regierng ausgerollt hat, würde ich nicht als
      roten Teppich bezeichnen, kommt mir eher so vor, wie ein gelber Fliegenfänger :)))))))

    • Christian Peter (kein Partner)
      30. Januar 2020 11:43

      @Elfenzauberin

      AfD + FPÖ - Alternativen für Doofe.

  35. OT-Links
    28. Januar 2020 05:09

    @Strache/Hofer: Das habe ich von Anfang an gesagt, wurde aber hier gar nicht gut aufgenommen, sodass ich zu dem Schluss kam, dieser Blog ist total vielfältig und bunt, denn hier lesen nicht nur Karas-Anhänger und Klimahysteriker, Schwarzwähler und Freiheitliche, sondern auch potentielle DAÖ-Wähler mit.

    Natürlich ist es eine Gemeinheit, wie man Strache reingelegt hat. Das Video wurde ja mind. ein Jahr lang vorbereitet. Die falsche Russin musste sich Gudenus' Vertrauen erschleichen usw. Das ist ein schlimmes Verbrechen, denn es stürte die Regierung, und arg, dass weder Systemmedien, noch der Justizapparat an einer echten Aufklärung interessiert sind, was den Verdacht nahelegt, dass sie alle ihre Finger im Spiel hatten.

    Aber es ist ebenso arg, dass die beiden auf so einen Mist hereingefallen sind und wäre die Russin echt gewesen, so wären die beiden auch echt korrupt. Und so ist es eben jetzt vorbei. Leider bestätigt Strache alles noch durch sein jetziges Verhalten, auch seinen großzügigen Umgang mit Parteigeldern. Es ist ja schon zum Lachen, wenn er jetzt zB für seine neue Stronach-Partei verlangt, dass sie keine Berufspolitiker mehr beschäftigen solle, sondern Leute aus der Wirtschaft ... der FPÖ ist vorzuhalten, ihn nicht ausreichend versorgt zu haben. Er hätte einen Job gebraucht bzw. wäre es wirklich gut gewesen, er wäre nach Brüssel gegangen - dort passt er hin, mitsamt seiner lieben Frau. Aber das wurde versäumt, jetzt macht er die Heide Schmied. Mit Haider möchte ich ihn nicht vergleichen!

    Würde mich nicht wundern, wenn er nun im Hass auf die FPÖ auch noch ganz pc würde. Bestimmt könnte er damit viel Unterstützung bei den Linken gewinnen, denn die hassen die FPÖ ja genauso. Dass er den "Nazisch.." in seiner neuen Partei nicht mehr wolle, hat er ja schon betont.

    Niemand wird je mehr mit ihm koalieren. Er ist politisch tot. Alles was er noch erreichen kann, ist die Zerstörung der FPÖ und damit der einzigen Opposition und einzigen österreichfreundlichen Partei, die wir haben. Man dankt.

    • OT-Links
      28. Januar 2020 05:26

      Ein besonderer Fehler der FPÖ war es, keine Koalitionsbereitschaft zu zeigen, womit Kurz die Ausrede hat, es wäre ihm ja nichts anderes übrig geblieben, als mit den Grünen zusammenzuarbeiten. Wir wissen aber, dass das wohl von Anfang an seine Absicht war. Schade, dass die FPÖ ihm half, das zu verschleiern. Das Ibiza-Video war sicher in Systemkreisen schon lange vor dem Platzen der Bombe bekannt. Ich würde meinen, auch Strache wurde längst darauf angesprochen. Sobald er davon gewusst hat, hätte er sich sofort zurückziehen müssen. Wie man heute sieht, ist es ihm aber nicht mal peinlich.

    • Rau
      28. Januar 2020 06:50

      Für die Ausrede hat Kurz selber alle Vorarbeit geleistet. Er hat alle Türen zugeschlagen, sowohl zu den Roten als auch in der Folge zur FPÖ. Ich hätte ihn aus dieser Verantwortung nicht entlassen, sondern ihn als Kanzler seiner Allein - Übergangsregierung bestätigt. Der Misstrauensantrag war der grosse Fehler. Dadurch konnte er sich aus der Verantwortung stehlen und ungehindert von dummen Parlamentsdebatten Wahlkampf machen.
      Parlamentsdebatten, die man sich nunmehr gar nicht mehr antun kann, bei dem, was es da jetzt in Regierungsämter geschwemmt hat. Da kann man im Sinne des Artikels nicht einmal mehr lachen. Das ist schlicht eine Zumutung.

    • OT-Links
      28. Januar 2020 07:31

      Der Misstrauensantrag war aus meiner Sicht kein Fehler. Unverständlich ist für mich allerdings, dass jemand, dem das Parlament das Vertrauen entzogen hat, erneut Kanzler werden kann. Er hätte überhaupt ein Hohes-Haus-Verbot erhalten müssen. Er hat zwei Regierungen gestürzt. Das reicht ja wohl!

    • Rau
      28. Januar 2020 08:30

      Beim Strache damals gings mir mehr um diese widerwärtige Lust an der Vernichtung von Existenzen von Rot und Schwarz, weniger um Strache selber. Bin eher froh, dass man den jetzt nicht mehr automatisch mitwählen muss, abgesehen davon, dass die nächsten Wahlen hier im EU Bezirk Österreich eh bedeutungslos sind. Ich würde mir nur wünschen, dass Politiker, die eh nix mehr entscheiden, dann auch nur mehr entsprechend bezahlt werden sollten, was eben ein Bezirkshauptmann so verdient. Den teuren Parlamentsbetrieb könnte man einsparen

    • Gerald
      28. Januar 2020 09:17

      @Rau

      Der Misstrauensantrag war kein Fehler. Denn Kurz selbst hat schon VOR dem erfolgreichen Misstrauensantrag Neuwahl ausgerufen. Er wollte die Minderheitsregierung also selbst nur vorübergehend bis zum Wahltag und hätte da alle Ministeriumsressourcen dafür nutzen können.

    • Rau
      28. Januar 2020 09:53

      Konnte er ja ohnehin. Was war diese Minderheitsregierung schon anderes, als eine den Türkisen gefällige Marionettenregierung

    • Rau
      28. Januar 2020 09:54

      ...Übergangsregierung

    • Gerald
      28. Januar 2020 10:09

      @Rau

      Eben, also hätte das auch nichts mehr geändert. Kurz hat speziell nach dem Benko-Kauf der Krone alle Medien hinter sich und ist mit seiner Lügengeschichte, dass Neuwahlen unumgänglich waren, weil Kickl einfach weg musste, überall durchgekommen.
      Bis heute wurde Kurz von keinem einzigen Journalisten gefragt, was denn jetzt die Verfehlung von Kickl gewesen wäre, dass er weg musste. So wie zuvor auch kein Journalist fragte, warum Kickl für das blindwütige Vorgehen der WKStA beim BVT verantwortlich sein soll, wo diese Behörde doch dem JM untersteht.

    • Ingrid Bittner
      28. Januar 2020 10:28

      @OT-Links: er hat zwei Regierungen gestürzt... und glauben sie nicht, dass er die dritte auch noch stürzt??

    • OT-Links
      28. Januar 2020 11:04

      Na, glaubi ned.

    • Riese35
      28. Januar 2020 11:46

      @Gerald: Ergänzen muß man auch noch, daß kurze Zeit später herausgekommen ist, daß die gravierenden Probleme im BVT und das Mißtrauen der Partnerdienste, das man Kickl als Ursache vorgeworfen hat, aus der schwarzen Zeit herrühren.

      Welche Schallplatte ist in den Medien ständig gelaufen und läuft heute noch? Welche Schallplatte hat Kurz aufgelegt?

      Kurzens öffentliche Vorwürfe gegen Kickl, die zum Putsch geführt haben, haben sich letztlich als gravierende Vorwürfe gegen die ÖVP selbst und einen schwarzen Innenminister entpuppt.

      Glaubt wirklich jemand, Kurz wäre davon im Sommer überrascht gewesen? Glaubt wirklich jemand, daß nicht noch ein paar Liederbücher irgenwo gefunden worden wären?

    • Freisinn
      28. Januar 2020 18:51

      Das Argument, man hätte Kurz die Möglichkeit einer Ausrede nehmen sollen, zieht nicht: Kurzens allergrößte Begabung ist zweifellos, die Menschen hinters Licht zu führen. Ich denke, dass Kurz ganz sicher sehr rasch eine weitere Ausrede eingefallen wäre, warum er mit den Freiheitlichen keinesfalls eine Regierung bilden könnte. Notfalls hätte das BVT was Weiteres aus dem Fundus hervorgezaubert - das war ja offenbar deren Hauptaufgabe. Der Misstrauensantrag war richtig und ein akt politischer Hygiene!

    • Riese35
      28. Januar 2020 19:26

      @Freisinn: Ja und? Natürlich zieht jeder Angriff eine Gegenreaktion nach sich, aber deswegen gleich gar nicht angreifen?

      Mißtrauensantrag und Möglichkeit einer Ausrede für Kurz haben auch kaum etwas miteinander zu tun. Das wird vielleicht von manchen als Vorwand in Zusammenhang gebracht, aber nach den Wahlen war der Mißtrauensantrag irrelevant. Ich stehe auch auf dem Standpunkt, daß der Mißtrauensantrag richtig war. Dem ist ja Kurzens Mißtrauen gegen Kickl vorausgegangen.

      Aber nach den Wahlen hätte man Kurz keine so leichte Ausrede auflegen dürfen, sondern hätte Kurz vor sich hertreiben müssen.

    • Freisinn
      28. Januar 2020 21:07

      @Riese 35
      Ich finde, dass Kurz ein perfekter Falschspieler ist - Darin ist er unschlagbar. Die FPÖ sollte gar nicht erst versuchen, Kurz taktisch auszutricksen, sondern ihre Wähler gut vertreten. Die Zustimmung zum Misstrauensantrag hat sehr vielen aus der Seele gesprochen und war polithygienisch vollkommen in Ordnung. Hofer hat ohnehin die alternative Linie verfolgt und bietet nun ein Bild des Jammers. Nie und nimmer ist es möglich, Kurz zu einer Koalition mit den Freiheitlichen zu bewegen- diese Variante hat ihre Schuldigkeit bereits getan und war ohnehin rein taktisch geplant. Direkte Demokratie wurde auf das Ende der Legislaturperiode verschoben - ein Schelm der Schlechtes dabei denkt

  36. Riese35
    28. Januar 2020 03:06

    Zu Hofer und Co: Ich sehe das anders, denn ich glaube nicht, daß Nachgeben hinsichtlich Kickl auch nur irgend etwas gebracht hätte. Kurz wollte oder mußte die Koalition mit der FPÖ sprengen. Sonst hätte er nicht das Rattengedicht und die Spende an die IB herbeibemüht. Hätte die FPÖ bei Kickl nachgegeben, hätte man einen neuen Anlaß herbeikonstruiert. Wenn leichte Waffen nichts bewirken, bringt man schwerere zum Einsatz.

    Zu Karas: Seine Anleihe hat mich sofort an die Kriegsanleihen erinnert. Und das haben Straßenbahnfahrfahrscheine für die Tarifzone I in Wien von 1920 bis 1924 gekostet:
    - ab 3.7.1920: 3,50 Kr
    - ab 26.1.1921: 5 Kr
    - ab 4.5.1921: 7 Kr
    - ab 17.8.1921: 10 Kr
    - ab 24.10.1921: 16 Kr
    - ab 8.12.1921: 30 Kr
    - ab 18.1.1922: 60 Kr
    - ab 15.3.1922: 80 Kr
    - ab 13.6.1922: 150 Kr
    - ab 12.7.1922: 260 Kr
    - ab 16.8.1922: 450 Kr
    - ab 3.9.1922: 1000 Kr
    - ab 24.9.1922: 1700 Kr
    - ab 19.11.1922: 1600 Kr
    - ab 17.12.1922: 1500 Kr
    - ab 2.5.1923: 1700 Kr
    - ab 2.12.1924: 2000 Kr (später 20 gr)

    Interessant vor allem die Preisentwicklung von Jänner bis September 1922, aber auch schon 1921.

    Was hat Karas mit dem EUR vor?

    • Riese35
      28. Januar 2020 03:19

      Sehr deutlich erkennt man, daß es zwischen etwa Juni 1921 (Staatsbankrott) und 4. Oktober 1922 (Genfer Protokolle, Völkerbundanleihe, Generalkommissär des Völkerbundes zur Kontrolle über die österreichischen Staatsfinanzen) die Hyperinflation gegeben hat. Bereits ab Herbst 1921 begannen die Preise kräftig zu steigen.

      Welcher Generalkommissär wird einst über die Finazen der EU Kontrolle ausüben? I würd eher mein Hund auf mei Wurst aufpassen lassen, als den Karas und die EU Nomenklatura aufs Geld [in Abwandlung eines bekannten Ausspruchs des seinerzeitigen Finanzministers].

    • pressburger
      28. Januar 2020 07:41

      In der Politik gibt es nur wenige Weisheiten die ewig gültig sind und bleiben, aber die Weisheit, den Hund, den Wurstvorrat und die Sozialisten betreffend, ist ein Axiom.

    • Ingrid Bittner
      28. Januar 2020 10:17

      @Riese35: halten sie Karas für weitblickend? Ich glaube nicht, dass sich der Gedanken macht, was welche Folgen haben könnte.

    • dssm
      28. Januar 2020 10:32

      @Riese35
      Gute Auflistung!
      Aber nur so bekommt man die Schuldenberge wieder weg. Denn die Alternative wäre Sparen, das wollen die Politiker aber gar nicht.
      Nicht umsonst bat die Bundesregierung um die Völkerbundanleihe und(!) einen ausländischen Kontrolleur. Die Menschen hatten und haben eine so kindliche Vorstellung vom Staat, die hätten die notwendigen Maßnahmen mit Abwahl aller seriösen Parteien beantwortet; da aber ein "böser" Völkerbundbürokrat der Täter war …

      Der Effekt war ein Wirtschaftswachstum, von dem wir heute nur träumen können (trotz linker Reichshälfte).
      Und bitte nicht vergessen, die USA sind über die Schulden zusammengewachsen! Die Geschichte kennt der Karas sicher.

  37. Dennis
    28. Januar 2020 02:34

    Nach wie vor weiß niemand, wofür Straches Partei DAÖ eigentlich steht. Ihr einziger Inhalt bisher: Strache muss zurück. Der Tenor: Wählt die DAÖ, weil Strache so arm ist, weil er ja auch von was leben muss, weil die Welt so ungerecht zu ihm ist, besonders seine Partei, die ihm doch alles verdankt...

    Immerhin, ein paar Plakat-Slogans für die Wien-Wahl fallen mir schon ein, etwa:
    "Sie sind GEGEN ihn, weil er FÜR sich ist"
    "Liebe Deine Nächsten: Für mich bin das ich"
    "Schützen, was wir lieben: Straches Ehe"

    ..... bei längerem Nachdenken fallen einem sicher noch weitere Plakat-Sprüche ein....

    • MizziKazz
      28. Januar 2020 06:04

      Lieber Dennis,
      nette Wahlsprücherl. Vor allem der erste ist sehr griffig...

    • dergo
      28. Januar 2020 06:50

      Die haben recht, DAÖ ist kein mitreissender Name ..
      Schon vor zehn Jahren habe ich für neue Parteien einen Namen angeboten:
      "Freie und richtungsunabhängige Zukunftspartei" (FurZ)....

      Damit liessen sich griffige Slogans gestalten. "....bringt neuen Wind in die Politik" Oder so ....????

    • Rau
      28. Januar 2020 08:23

      Klar, das Hauptproblem derzeit ist dieses DAÖ. Wir haben ja sonst keine Sorgen. Mit Witzen aus dem Reich des Stermann Grissemann Kabaretts kommen wir auch nicht weiter

    • Gerald
      28. Januar 2020 09:12

      @Dennis

      Diese DAÖ zielt erkennbar nur auf die Wien-wahl ab. Strache war ja immer schon sehr Wien zentriert und hat als höchstes politisches Ziel immer genannt Wiener Bürgermeister zu werden. Nur dort hat er wohl auch ein verbliebenes relevantes Wählerpotential. Strache geht es jetzt einmal darum wieder einen politischen Posten (Gemeinderat in Wien) zu ergattern, um eine finanzielle Grundversorgung für sich und seine Abspaltung sicherzustellen. Doch auch dabei denke ich, dass Strache sich maßlos selbst überschätzt. Nicht einmal ein Haider hat mit seiner FPÖ-Abspaltung viel erreicht und der war politisch ein ganz anderes Kaliber als Strache.

    • dssm
      28. Januar 2020 10:36

      @Dennis
      Mit Ihnen als Wahlkrampfmanager kann ja nichts mehr schief gehen. Strache wird in Wien Bürgermeister, da fährt die Eisenbahn darüber!
      Noch ein paar weitere solcher Slogans und die Sterne sind das Ziel!
      Abgesehen davon, das Plakatieren ist billig, weil das machen die anderen Parteien für die DAÖ.
      *****

    • Riese35
      28. Januar 2020 19:11

      @Dennis: Gute Punkte, aber wußte man bei der ÖVP, wofür sie steht? Es waren offenbar wenige, die die jetzigen Zustände vorausgesagt und gesehen haben, und noch freut sich ein Großteil des Wahlvolks über Brot und Spiele und ist von der angekündigten Klimaweltrettung durch Kurz begeistert.

  38. Cato
    28. Januar 2020 01:57

    Im Nachhinein ist man immer klüger, aber ich befürchte - mit dem Wissen von heute - dass es ein strategischer Fehler der FPÖ war, die Regierung zu verlassen.

    Ich gestehe jedoch, dass ich damals aufgrund der unverschämten Forderung der ÖVP, den besten Mann der Regierung ohne den geringsten Grund zu entlassen, auch für den Rücktritt eingetreten bin. Damit hat die FPÖ alle Machtpositionen aus der Hand gegeben. Umgehend wurden von der ÖVP alle Reformen die vor allem der Innenminister Kickl eingeleitet medial wirksam zurück genommen oder gestoppt.

    Aber ich bin der Überzeugung, dass sich bei geeigneter personeller Erneuerung der FPÖ wieder Chancen ergeben werden. Die Lösung der Probleme die anstehen bleiben: Migration, Geldpolitik und globale Verschuldung.

    • pressburger
      28. Januar 2020 07:43

      Hofer hat schon vorher aus Loyalität zu Strache äusserst ungeschickt laviert. Hätte Hofer Kickl fallen lassen, hätte er sein Gesicht verloren.

    • Rau
      28. Januar 2020 08:20

      Die FPÖ wird genau an dem Tag wieder zu Ehren kommen, an dem man ihr die ganze Verantwortung für die Folgen der von ihnen genannten Politik (Migration, Geldpolitik usw) geben kann.

    • Freisinn
      28. Januar 2020 13:39

      Das sehe ich überhaupt nicht so: Kurz hatte die Regierung mutwillig in die Luft gesprengt. Und wenn die Freiheitlichen wie die Kletten an ihm gehangen wären, wäre er nur noch massloser geworden und hätte sie bei jeder Gelegenheit gemassregelt. Wer hätte diese solcherart vorgeführten und gedemütigten Freiheitlichen noch gewählt?
      Sie wären vom Wähler als Warmduscher verlacht worden.

    • Riese35
      28. Januar 2020 19:18

      Tertium non datur? Vielleicht doch!

      Neben "Regierung verlassen" und "wie Kletten an Kurz hängen", hätte es vielleicht noch die Möglichkeit gegeben, anzugreifen und Kurz vor sich herzutreiben. Strache hat es wenigstens versucht, anfänglich, ist mit seiner Distanzeritis-Infektion aber auch eingeknickt.





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