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Der Kurz-Boom war kurz

Lesezeit: 5:00

Klarer als die burgenländischen Wähler kann man es der Politik nicht klarmachen: Das, was die Wähler bewegt, ist etwas ganz anderes als das, was die politmediale Klasse bewegt. Die Wähler haben im Burgenland mit sensationeller Klarheit den SPÖ-Mann Doskozil gewählt, weil er akzentuiert für Law and Order und Anti-Migration steht. Trotz (und eher nicht wegen) seiner gesundheitlichen Probleme erhielt er gleich acht Prozentpunkte mehr als zuletzt. Und das wohlgemerkt nur wenige Monate, nachdem die Wähler der Bundes-SPÖ mit ihrem linkem Allerweltgutmensch-und-Wir-sind-auch-Klima-Gewäsch auf Bundesebene eine schallende Ohrfeige versetzt haben. Genauso ernüchternd war das Wahlsonntag auch für die ÖVP. Denn sie muss erkennen:  Der Kurz-Boom ist schon wieder vorbei – aus eigener Schuld.

Zwar steht bei den Prozentwerten sowohl bei den burgenländischen Landtags- wie auch bei den niederösterreichischen Gemeinderatswahlen ein kleines Plus beim Ergebnis der ÖVP. Aber das bedeutet nichts, wenn man bedenkt:

  • dass die letzten burgenländischen Wahlen schon 2015, also vor der Ära des Sebastian Kurz stattgefunden haben, als die ÖVP noch ganz in der Mitterlehner-Depression gesteckt ist;
  • Dass die ÖVP gegenüber dieser Mitterlehner-Wahl magere 1,5 Prozent dazugewonnen hat;
  • dass das heurige burgenländische Ergebnis der ÖVP das zweitschlechteste Ergebnis in der ganzen Geschichte der burgenländischen Schwarzen bedeutet;
  • dass die ÖVP im Burgenland im Vorjahr sowohl bei den EU-Wahlen wie auch bei den Nationalratswahlen noch vor der SPÖ gelegen ist, jetzt aber mehr als 19 Prozentpunkte Rückstand auf die SPÖ hat;
  • dass die größten Verluste der FPÖ im Burgenland Richtung Doskozil-SPÖ gegangen sind und nicht Richtung ÖVP, obwohl sonst immer primär die ÖVP von FPÖ-Verlusten profitiert hat;
  • und dass normalerweise nach Bildung einer neuen Bundesregierung der Wahlsieger der Nationalratswahl noch eine Zeitlang einen Bonus hat.

Sebastian Kurz hat ihn nicht. Er ist zu einem ganz normalen Politiker geworden und längst nicht mehr der Sieger aller Klassen. Er ist zwar auch noch keineswegs zum Verlierertyp geworden, aber entzaubert. Erstmals hat jemand anderer als er mit den Wahlmotiven Migration und Sicherheit gewonnen. Noch dazu ganz massiv. Alle, denen das wichtig ist, haben Doskozil gewählt, nicht Kurz und die ÖVP (auch nicht die SPÖ).

Genau dieses Wahlmotiv Migration war genauso bei den früheren Wahlerfolgen des Sebastian Kurz entscheidend gewesen. Seit dieser aber eine Koalition mit den Grünen eingegangen ist und seit der Großteil der Mainstream-Medien darüber jubelt, dass Österreich jetzt das Weltklima rettet, statt sich um die Probleme der Menschen zu kümmern, ist die Glaubwürdigkeit der Schwarzen schwer beeinträchtigt. Jeden Tag verkünden die Grünen ja noch dazu über die vielen ihnen nahestehenden Medien, dass sie die Migrations- und Sicherheitspolitik von Kurz behindern werden (siehe etwa die Einführung einer Sicherungshaft). Da kann Kurz noch so oft beteuern, dass er weiterhin seine Migrationspolitik fortsetzen will: Der Lack hat Kratzer bekommen, die Menschen sind skeptisch geworden.

Ein zusätzlicher sehr spezifischer Grund, weshalb die ÖVP speziell im Burgenland mager abgeschnitten hat, heißt eindeutig Karl Nehammer. Es gehört schon gewaltige politische "Intelligenz" dazu, wenige Tage vor einer burgenländischen Wahl den Burgenländern zu vermitteln, dass bei ihnen bald mehr "Flüchtlinge" herumlaufen werden, weil ein Zentrum für diese gebaut werden soll.

Dass ausgerechnet der bisherige ÖVP-Generalsekretär als Innenminister der erste erkennbare Schwachpunkt im Bundesregierungsteam geworden ist, ist ziemlich pikant. Denn ausgerechnet wegen der ohne zwingenden Grund erfolgten Ablösung des damaligen Innenministers Kickl ist es zur Auflösung der Koalition gekommen. Jetzt müssen die Schwarzen jede Panne im Innenministerium selbst ausbaden.

Genauso wenig Freude wie die Bundesspitze der ÖVP kann die SPÖ über das Burgenland-Ergebnis haben. Nicht nur dass die Parteivorsitzende demonstrativ im Wahlkampf beiseitegeschoben worden ist. Eine noch viel stärkere Sprache sprechen die Inhalte. Wenn man nicht wüsste, dass Doskozil und Rendi-Wagner der gleichen Partei angehören, würde man das für ausgeschlossen halten.

Die alte populistische SPÖ, die sich noch ganz an den Wählern orientiert hat, hat donnernd über die Partie der sich für intellektuell haltenden Städter gesiegt, die mit Haltung-, Klima- und sonstigem Gutmensch-Schwachsinn Politik zu machen versucht hat. Auch wenn klar ist, dass absolute Mehrheiten wie jetzt im Burgenland in Städten nicht mehr erwartbar sind, so ist doch hundertprozentig sicher: Die Bundes-SPÖ wird entweder künftig mehr Doskozil sein oder sie wird kaum mehr sein. Spätestens jetzt müsste es Rendi-Wagner begriffen haben.

Bei der FPÖ hat es keine Burgenland-Wahlen gebraucht, um zu erkennen, dass die Partei tief gespalten ist. Zwar nicht zwischen Bund und Land, dafür aber gleich doppelt. Einerseits verwirrt es die Wähler, wenn Parteiobmann und Klubobmann auf Bundesebene mit völlig verschiedener Tonalität sprechen – der eine staatstragend, der andere daueraggressiv.

Andererseits – was noch viel schädlicher ist – laboriert die Partei massiv an Altobmann Strache. Als ob seine schweren Fehler nicht genug wären, die im Vorjahr aufgepoppt sind, verfolgt er nun seine Ex-Partei mit biblischem und öffentlichem Hass. Solche Kämpfe sind immer ein Fressen für die Medien. Bei der FPÖ fressen sie gewohnheitsmäßig doppelt gerne.

Während die Burgenland-Wahlen für die SPÖ wenigstens ein Fingerzeig sind, wo es hingehen müsste, will sie wieder Erfolg haben, erblickt die FPÖ hingegen nirgends so einen Fingerzeig. Sie wird wohl noch lange am Morbus Strache leiden.

Besonders lehrreich ist das Ergebnis der Grünen, die überall auf niedrigem Niveau stagnieren: Mit Klimapanik sind aber außerhalb von Universitätsstädten keine Wahlen zu gewinnen. Nur weil die Medien ständig die Greta-Religion predigen, sind die Bürger noch lange nicht bekehrt.

Ein weiterer Aspekt ist schon bei vielen Regionalwahlen deutlich geworden: Auf Gemeinde- wie Landesebene ist der Vorteil der Rolle eines Amtsinhabers dominierend, viel stärker als auf Bundesebene. Das hat das Doskozil-Ergebnis dramatisch bewiesen. Das hat sich aber auch in Niederösterreich in etlichen Orten zugunsten der ÖVP gezeigt, insbesondere in Wiener Neustadt, wo eine einst tiefrote Stadt heute tiefschwarz ist, was ein eindeutiger Erfolg des niederösterreichischen ÖVP-Klubobmanns Schneeberger ist. 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentator11er
    36x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2020 07:39

    Doskozil steht nicht für law-and-order oder Anti-Migration. Das war seine (kluge) Wahlkampfstrategie, nicht mehr.

    Wofür er steht haben wir 2015 gesehen. Der getreue Faymann-Vasall in Uniform hat artig Haltung gezeigt und hat als oberster Asyl-Concierge zugesehen wie das Burgenland überrannt wurde. Die geltenden Gesetze und der damit verbundene Auftrag als Polizeichef waren ihm scheißegal, schließlich ging es um die Willkommensparteiräson. Der Karriere hat es ja dann auch nicht geschadet. Sich vier Jahre später als Politiker, der für Sicherheit steht zu gerieren, ist schon eine charmante Chuzpe, aber für die Wahlberechtigen reicht es offensichtlich.

    Ob so einer bei der nächsten Invasionswelle Kante á la Kickl zeigt, und einen konsequenten Anti-Migrationskurs zum Schutz der Bevölkerung als LH mittragen würde, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

    Fazit: Mit FPÖ-Themen gewinnt man Wahlen. Nachdem die FPÖ durch Ibiza auftragsgemäß derangiert wurde, gelingt dies sogar einem biederen, roten Parteisoldaten. Genosse Michi II., (der Mindestsicherungsguru) wird schon konzentriert vor dem Spiegel strenge Posen mit Gummiknüppel einüben.

    Das Ergebnis der ÖVP läßt sich sicher auch darauf zurückführen, dass ein Teil der Agrarökonomen, die in fünfter Degeneration automatisch und unerschütterlich schwarz gewählt haben zur Erkenntnis gelangt sind, dass ihnen der türkise Jehova mit den grünen Beelzebub*x in der Bundesregierung ein kostspieliges, für manche sogar existenzbedrohendes Danaergeschenk bereitet hat.

    PS.: Leichtsinnig aber nicht gedankenlos habe ich die Warnungen unseres Blogmasters mißachtet. Schlimm genug, sich der Verbalinjurie „scheißegal“ bedient zu haben. Nein, durch die Verwendung eindeutiger Nazi-Termini wie „Invasion“, „konzentriert“ und „Degeneration“ habe ich mit Anlauf und irreversibel sozialen Selbstmord begangen. Und dann habe ich „Jehova“ geschrieben. Mein Schicksal ist endgültig besiegelt.

    Nachdem ich wohl zeitnah abgeholt und nach neosozialistischer Manier zur Verringerung des weltweiten CO2-Ausstosses in ein KlimarettungsZentrum verbracht werde, wo man mich dann fachgerecht zadicen wird, bleibt nur noch wenig Zeit, um mich von den geschätzten Mitpostern und –postlerinnen zu verabschieden: Leben Sie wohl – also die paar halt.

    Für die meisten: Bis bald!

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2020 09:31

    Der Wendehals und FPÖ-Themen-Klau Sebastian KURZ wird wohl zur größten Enttäuschung seiner Anbeter werden---es wird noch ein Weilchen dauern, denn durch sein langsames, aber stetes Abdriften nach LINKS hat er noch einigen Halt durch die Medien; zudem sind die Menschen geistig träge und krallen sich noch einige Zeit an ihren Messias. Aber der türkise Lack ist ab.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2020 10:52

    Zwei weitere interessante Wahlen haben letzten Sonntag in unserer Nachbarschaft stattgefunden. Nämlich zwei Regionalwahlen in den italienischen Regionen Emilia-Romagna und Kalabrien. Dort schreiben Medien heute von einer Kalten Dusche oder Dämpfer für Salvini, dabei ist das Gegenteil richtig. Es gelang lediglich nicht in der Emilia-Romagna eine Sensation herbeizuführen. Mitte-Links gewann dort die Wahl mit 51%. Das klingt zwar hoch, aber die E-R ist eine der traditionell linkesten Regionen Italiens. Dort erzielten bis Ende der 80er sogar die Kommunisten noch fast die Absolute und stellten den Regionspräsidenten. Selbst die 51% nun, sind nur ein Zuwachs von 2% waren nur unter heftigen Verlusten der M5S erzielbar. Diese fiel von 13% auf nur noch ca. 4%. Salvinis Mitte-Rechts Bündnis erzielte eine "Kalte Dusche" von +14% und schoss erstmals in der Geschichte der E-R auf deutlich über 40% (43%).

    In Kalabrien hingegen ist Mitte-Links regelrecht abgestürzt. Dort holte man bei der letzten Wahl noch gigantische 61% und stürzte diesmal auf nur noch 30% ab. Ein sattes Minus von 31%(!). M5S spielte keine Role (7%). Salvinis Mitte-Rechts Bündnis schoss sogar um +32% nach oben (von 23,6% auf 55,4%) und drehte Kalabrien erfolgreich um.
    So sieht also Salvinis Kalte Dusche und Dämpfer aus.

    Die Medien jubeln nun zwar über eine Verschnaufpause für die PD-M5S Regierung in Rom, übersehen aber, dass M5S quasi abstürzte und es damit fraglich ist, ob diese noch lange mitmachen werden. Selbst wenn, ist die Pause lediglich kurz. Denn im Mai od. Juni wählen von den lediglich 6 noch linksregierten Regionen gleich weitere 4.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2020 09:22

    Der 27. Jänner 1756---was für ein denkwürdiger Tag! Um 20h wurde dem Augsburger Leopold MOZART und dessen Frau Anna Maria, einer St. Gilgnerin, in Salzburg in der Getreidegasse das größte Genies aller Zeiten geboren---Wolfgang Amadeus MOZART! Mit seiner Musik hat er die ganze Welt beglückt wie kein Mensch vor ihm, aber auch keiner nach ihm. Die Faszination seiner Musik hält nun schon ein Vierteljahrtausend an!

    MOZART war das siebte Kind seiner Eltern, aber erst das zweite, das überlebte! Können Sie sich vorstellen, daß er in der heutigen Zeit auch nur die geringste Chance hätte, das Licht der Welt zu erblicken? GsD gehörte seine Mutter nicht der "Mein Bauch gehört mir!"-Fraktion an!

    Dank seines Genies, aber auch dank der liebevollen Familie wurde er zum Größten in seinem Metier! Seien wir glücklich und dankbar, daß er geboren wurde! Der 27. Jänner ist der Tag MOZARTS!

    An seinem 250. Geburtstag stand ich um 20h bei Eiseskälte vor seinem Geburtshaus---und alle Glocken der Stadt begannen zu läuten; es war ergreifend. Seltsamerweise standen mehr Chinesen andächtig vor Mozarts Geburtshaus als Einheimische.....

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2020 03:19

    Keiner der Journalisten wird es zugeben, dass der linke Boboismus gestern abgewählt wurde. Grüne und ÖVP sind in den Mühen der Ebene angekommen und H. C. Rache wird noch Einiges an Problemen bringen.

    Es ist wahr. Das, was der Doskozilismus verkündet, ist das Gegenteil dessen, was Greta sagt. Das ist aber wurscht, die Journalisten werden was von "sozial" daherblablaisieren.

    Wenn Ludwig in Wien gewinnen will, muss er das Doskozilieren übernehmen. Andernfalls putzt es ihn.

    Kann es sein, dass diese Wahl ein Hoffnungsschimmer ist?

    Und Joy Päm? Nur noch peinlich.

  6. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2020 06:15

    Ausgezeichnete Analyse, danke.

    Ja, kurz vor der Wahl wissen sie immer, was der Bürger wünscht (umso verwerflicher ist es, dass sie es dann nicht tun). Die SPÖ hat daher immer allerlei Zuckerln versprochen. Seit Kreisky ist sie die Freibier-Partei. Diesmal gab man sich sogar migrationskritisch, denn das liegt voll im Trend. Nachdem die SPÖ primär für die enorme Aufnahme von kulturfremden Asylanten verantwortlich war, hat man diese schon total satt. Die Chuzpe ist ja, dass genau aus diesen Parteien, die für diese große Belastung verantwortlich sind, die Heilsbringer aufsteigen, kurz vor der Wahl.

    Mehr als zwei Mio. Österreicher "mit Migrationshintergrund" (neueren Ursprungs) haben wir schon. Der Anteil beträgt ca. 25% an der Gesamtbevölkerung. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/294027/umfrage/bevoelkerung-mit-migrationshintergrund-in-oesterreich/
    In Wien beträgt allein der Anteil an islamischen Kindern in den Schulen schon ca. 40%. Jetzt haben wir dadurch schon mehr als 9 Mio Einwohner und die Verantwortlichen beklagen immer noch das zu geringe Bevölkerungswachstum!

    Das verzweifelte Volk wählt also jene, die signalisieren, diesen Zustrom einzudämmen und für bessere Integration zu sorgen. Knapp vor der Wahl wissen die Politiker das ganz genau und danach geht es weiter wie gehabt. So fürchte ich, dass auch dieses Ergebnis nur auf Wählertäuschung beruht. Doskozil hätte sohin den Kurz gemacht, kurz vor der Wahl.

    Vielleicht aber darf man auch einmal das Wunder erleben, dass der Wähler nicht immer wieder kurz vor der Wahl auf Kurztypen hereinfällt. Es scheint, die Parteien fahren zweigleisig. Das eine ist ihr tatsächliches Programm, das der Aufgabe und Zerstörung des Staates Österreich dient und das andere sind ihre Wahlstrategien, ein ganz anderes Paar Schuhe - was erzählt man knapp vor der Wahl, um möglichst viele Simmen zu ergattern? Ganz wichtig ist dabei die Glaubwürdigkeit ...

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2020 15:15

    OT---aber Wasser predigen und Wein trinken tun besonders gerne die GRÜNEN! Ihre Wähler und Wählerinnen sind die Vielflieger der Nation.....

    "Grüner Anschober mit teurem Dienst-BMW? Schweigen zu Medienanfrage"

    https://www.unzensuriert.at/content/88630-gruener-anschober-mit-dienst-bmw-schweigen-zu-medienanfrage

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatortomtom
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2020 12:35

    herr lass hirn vom himmel regnen.
    wenn ich mir das geschwurbel und die lobeshymnen auf ihren unerreichten kurzen messias anschaue, dann wird mir wieder klar, dass hopfen und malz verloren ist.
    der sozialismus hat gründliche arbeit geleistet. hat sogar jene mit einem hohen IQ komplett verblödet. das forum hier ist der beste beweis dafür.


alle Kommentare

  1. Der Notar (kein Partner)
    31. Januar 2020 09:56

    Putzig, wie AU um das Ergebnis der NÖVP herum laviert. Putzig auch NOE-ORF, der bei seinen Gemeindeergebnissen neben den absoluten Wählerstimmen auch die prozentuale Veränderung ggü der vorigen Gemeindewahl angeführt hatte und - schwupp - über Nacht waren diese Vergleichswerte weg. Das wird der Hannerl nicht gefallen haben, dass bei den schwarz gefärbten Städten und stadtnahen (Bobo?) Gemeinden plötzlich die NEOS und die Grünen zulasten der ÖVP massiv gewonnen haben. Beispiele: zb Hagenbrunn -8%, Bisamberg, Korneuburg, Klosterneuburg etc. Und das knapp nach dem Höhepunkt der Kurz Festspiele. Ja die Flöhe die ich rief werden mich nun plagen.

  2. Alexandra Bader (kein Partner)
    30. Januar 2020 13:16

    Es gibt im Burgenland kaum Migranten, daher ist es perfide, mit Ressentiments zu spielen.

    Aber Doskozil hat noch weit mehr Schattenseiten, die bis ins Geheimdienst. und OK-Milieu reichen, was ihm vielleicht nicht mal bewusst ist, er verdrängt vieles und ist im Grunde leicht zu verunsichern,,

    Er durchschaut das Meiste nicht und verrennt sich dann (siehe Tojner, siehe Airbus).

    Mehr ungeschminkt:

    "Die Wahrheit über Doskozil" - Fragen, die er nicht beantworten will, und Erklärungen dazu siehe
    alexandrabader.wordpress.com

  3. Neppomuck (kein Partner)
    29. Januar 2020 17:40

    "Lügen haben Kurzens Beine!"
    Dergleichen ist am Fortkommen hinderlich.
    Das muss man auch einmal ganz unverblümelt sagen.

    Pamela zappelt vor Freude über Doskozils Regional-Triumph.
    Intelligenztest wieder einmal nicht bestanden.
    Sie sollte sich der Truppe von Fräulein Dummzwerg anschließen. Dort fällt sie nicht auf.

    Zu den Grünen fällt mir nix ein, zumal es sich nicht lohnt, lange darüber nachzudenken.

    Und zu Hofer/Kickl/Abwerzger/Maimbuchner/Nepp vs. HC Strache erlaube ich mir nur anzumerken, dass man niemandem Gutes tut, sich gegenseitig zu zerfleischen.
    Memento General Moltke:
    "Getrennt marschieren, vereint schlagen!"
    Dann kann noch was aus der etwas verfahrenen Situation werden.

    • Der Notar (kein Partner)
      31. Januar 2020 09:58

      nun, da kommt halt der Rotzbua und Zahntechnikerlehrling wieder in ihm hoch. Der war tief vergraben und nun durch erratische Erdbewegungen ist er wieder da.

  4. hausfrau (kein Partner)
    29. Januar 2020 15:43

    Ich finde es nicht gut, schon nach drei Wochen Regierungszeit ein Urteil über K&K abzugeben. Sicher war es für Kurz nicht klug, mit den Grünen eine Koalition einzugehen, aber die beiden anderen Alternativen plus Minderheitsregierung wollte oder durfte (?) er nicht machen. Erst im April sollte die erste kritische Beurteilung über diese Regierung abgegeben werden.
    Aus meiner Sicht gibt es zwei Zukunftsszenarien: Entweder triftet Kurz weiter nach links und gibt in vielen Punkten den grünen Ideen nach oder der kündigt die Zusammenarbeit auf - nach mit dem Mitterlehner-Sager: Es reicht!

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      30. Januar 2020 13:18

      Rendi ?agner jubelt überall so krampfhaft, dass ich an das Stockhom-Syndrom denke...
      Bei Gusis mafiösen Netzwerken ist alles möglich...

  5. tomtom (kein Partner)
    29. Januar 2020 12:35

    herr lass hirn vom himmel regnen.
    wenn ich mir das geschwurbel und die lobeshymnen auf ihren unerreichten kurzen messias anschaue, dann wird mir wieder klar, dass hopfen und malz verloren ist.
    der sozialismus hat gründliche arbeit geleistet. hat sogar jene mit einem hohen IQ komplett verblödet. das forum hier ist der beste beweis dafür.

  6. McErdal (kein Partner)
    29. Januar 2020 11:37

    *Kobe Bryant: Die Epstein-Verbindung | Coronavirus: Panikmache oder Vertuschung?*
    youtube.com/watch?v=gQ2J5ZrWoqw

  7. Christian Peter (kein Partner)
    29. Januar 2020 11:37

    Die Burgenland - Wahlen zeigen es erneut : Österreicher sind nicht lernfähig, 98 % der abgegebenen Stimmen für die Uraltparteien SPÖ, ÖVP, FPÖ und die Grünen - wozu in einem Land wie Österreich noch wählen ?

    • tomtom (kein Partner)
      29. Januar 2020 12:48

      @christian: vor kurzem noch haben sie hier die grünen in den blauen himmel gelobt.
      woher der plötzliche sinneswandel?

    • Christian Peter (kein Partner)
      31. Januar 2020 17:00

      @tomtom

      Ich Vergleich zu den blauen Stiefelleckern sind die grünen Volksvertreter direkt sympathisch..

  8. Suzie Creamcheese (kein Partner)
    29. Januar 2020 09:35

    Doskozil hat die Wahlen hoch gewonnen, weil er kurz vor dem Wahltag noch laut krächzend und polternd gegen ein geplantes Asylanten-Ausschaffungszentrum gewettert hat. Unter ihm nicht! Auf gar keinen Fall! So was kommt immer gut an. Dazu die gequälte Stimme; der arme Hr. Doskozil, den muss man unterstützen. Viele weibliche Wähler fühlten mit dem Ex-Polizisten. So ein armer Mann, aber auch. Bussi! Nach der Wahl sieht dann wieder alles ganz anders aus. Aber das kapieren viele Wähler nicht oder wollen es nicht kapieren. Wenn Doskozil an die Bundesparteiführung käme, würde er vermutlich den selben Schmarren absondern, wie seine linken Parteifreunde.
    A Roder is a Roder. Der kaun goa net anders.

    • Marand Josef (kein Partner)
      29. Januar 2020 19:06

      Sie haben Recht! Des kaun goa net aunders sein!
      Haben die Leute schon wieder vergessen, wie Dosko 2015 hilflos am Rücken gelegen ist und mit den Beinen gehaxelt hat, wie ein Maikäfer, wenn's blitzt?

  9. Walter S. (kein Partner)
    29. Januar 2020 09:12

    Das burgenländische Wahlergebnis kann man so interpretieren: Doskozil hat gesiegt, weil er auf die richtigen Themen gesetzt hat. Die Person Doskozil ist irrelevant. Die Parteien sehen, daß sie am Land ohne eine halbwegs vernünftige Politik keine Chance haben, in eine starke Position gewählt zu werden. Es spielt keine Rolle, ob Doskozil von seinen Wahlkampfsagern überzeugt ist. Seine Handlungen während der Migrationskrise zeigten eher das Gegenteil. Die Hoffnung ist, daß die Politiker nicht ewig am Willen der Bürger vorbeiregieren können, ohne in grobe Schwierigkeiten zu geraten. Die Grünen gewinnen nur in den Städten. Bald wird man sagen, daß nur Idioten auf die Universität gehen.

  10. Der Realist (kein Partner)
    29. Januar 2020 07:25

    Und eines hat diese Wahl noch gezeigt, Rendi kann es einfach nicht, fährt zu ihrem parteiinternen schärfsten Kritiker um sich in dessen Glanz zu sonnen. Peinlich sind ihre Auftritte ja stets, aber wie sie neben Doskozil gejubelt hat, war wohl diesbezüglich der Höhepunkt und zeugt von absoluter politischer Ahnungslosigkeit, das grenzt schon an Naivität und maßloser Selbstüberschätzung.
    Kurz wird in dieser Koalition bestimmt noch entzaubert werden, die Klimahysterie wird abflauen, und die Grünen werden bei jedem Abzuschiebenden ihre Rechtsanwälte und hirnlosen Aktivisten vorschicken, die Leute werden bald merken, auf welchen Blender sie da reingefallen sind.

    • Der Realist (kein Partner)
      29. Januar 2020 10:28

      @ Herbi Rat

      zumindest gibt ihm der Wahlerfolg recht, viele Wähler sind also doch auf seinen "Zauber" hereingefallen, und die Mainstream-Medien spielen auch mit.
      Ich habe es eh schon hier einmal geschrieben, Kurz ist ein Falschspieler, nur durchschaut er nicht einmal seine eigenen Tricks.

  11. Knut (kein Partner)
    29. Januar 2020 07:12

    Ich habe mich in den letzten 6 Jahrzehnten noch nie so unwohl gefühlt in Österreich wie derzeit.

  12. OT-Links
    28. Januar 2020 05:50

    Tja, gratuliere jenen FPÖ-Wählern, die diesmal sogar einen Roten gewählt haben, weil er blaue Standpunkte vertreten hat. Schon kurz nach der Wahl wirft er sie um. Wann werden die Wähler endlich lernen?
    https://www.unzensuriert.at/content/88872-doskos-wahres-gesicht-fpoe-taugte-als-fussabstreifer

    • SchauGenau (kein Partner)
      29. Januar 2020 06:49

      Nun, das war schon in der Nachwahlrede klar, dass die große Liebe von Dosko zu den Blauen nur geheuchelt war. Er hat unverblümt gesagt, daß er alles abstellen wird, was von denen kam, und nicht mal mehr mit den Blauen reden wird.

      Bin neugierig, ob sie jemals lernen werden, dass sie nur die Leiter zum Erklimmen des hohen Rosses sind, welche nachher (von Schüssel, Kurz, jetzt Dosko) umgestoßen wird.

      Sie wären gut beraten, nur je wieder in eine Koalition zu gehen, wenn sie eine Mehrheit haben.

      Und zu Kickl: Scharfe Reden okay, aber primitive Wortwahl (Hosentürl klopfen) schreckt mehr ab als hilfreich zu sein; mich jedenfalls.

  13. Brigitte Imb
  14. machmuss verschiebnix
    27. Januar 2020 22:51


    „Es ist unsere Pflicht, die Geschichte zu kennen“

    Mit soviel Widersprüchlichkeit und Heuchelei ist man selten konfrontiert !
    1.)
    Was haben die damaligen Opfer von diesem sinnbefreiten Sager, in dieser unserer Zeit des "permanent war" , wieviele Opfer gibt es an den diversen hot-spots der assymetrischen Kriegsführung - und da schreibt KEINER MIT und es interessiert auch keinen (mehr), daß permanent gemordert wird und noch weniger interessiert das WARUM ! ! !
    2.)
    Die Leichenberge, die nach 1945 produziert wurden - Japan, Vietnam, Kambodscha, Korea, Irak, Libyen, . . . . die lassen Nazi-Deutschland dagegen wie eine kleine "Test-Stellung" aussehen. ABER - die hier genannten wurden ja alle von den Guten verursacht .
    3.)
    Auf der einen Seite würde man NAZI-Deutschland am liebsten alle Toten bis zurück in den Teutoburger Wald anlasten, auf der anderen Seite sieht man über ALLES hinweg und was gar zu krass ist, das wird schlichtweg zur Verschwörungs-Theorie "erhoben" (wird höchste Zeit, daß Trump die von der New-Yorker Feuerwehr angestrengte Wiederaufnahme der 9/11 Ermittlungen unterstützt - die Jungs waren dabei und hatten von Serien-Zündungen berichtet , wohl wissend, wovon sie reden ! ! ! )
    4.)
    Kann man dann von den Linken nicht erwarten, daß die sich aus den ausländischen Archiven Informationen holen ? Die würden wohl an Schnapp-Atmung ersticken, wenn sie festellen müßten, daß dort so ziemlich das Gegenteil zu lesen ist, von dem Bullshit den sie uns Tag für Tag, jahraus jahrein einzutrichtern versuchen ! ! !
    5.)
    Kann man von den Linken erwarten, daß sie zu den Waffen greifen, wenn ihnen Trump die Geldströme aus dem Soros-Imperium abdreht und das gesamte Soros-Vermögen verstaatlicht ?
    Ich fürchte es wird zu einer Katharsis von noch nie dagewesener Größenordnung kommen.
    Leider sehe ich mittlerweile ein, daß es keinen Ausweg davon geben kann, weil jene "Leuchten" die uns "regieren" wollen, uns in Wirklichkeit ins Mittelalter zurückwerfen - bis zur Inquisition ist's nur mehr ein paar Gesetzes-Anpassungen weit ! ! !

    Warum wird mir eigentlich immer spei-übel, wenn ich ausgerechnet von jenen Leuten, die nicht das geringste Interesse an Fakten-Wissen über die Nazizeit zeigen, sondern sich Phrasen-Drescherei üben : „Es ist unsere Pflicht, die Geschichte zu kennen“ ?

    • Undine
      28. Januar 2020 11:53

      Haben Sie herzlichsten Dank für Ihren exzellenten Kommentar! Sie sprechen mir mit JEDEM Wort aus der Seele!

      **************************************
      **************************************
      **************************************+!

    • McErdal (kein Partner)
      29. Januar 2020 06:46

      @ machmuss verschiebnix

      Sie unterliegen hier einem grundlegendem Irrtum -die Linken sind nicht dumm - die wissen sehr genau was sie tun - das ist Teil der AGENDA !

      UND JA, ES IST UNSERE PFLICHT DIE GESCHICHTE UNSERES VOLKES ZU KENNEN !

      *****Wisnewski: Enthüllungen über die Verbrechen an den Deutschen*********
      wisnewski.ch/wisnewski-enthuellungen-ueber-die-verbrechen-an-den-deutschen/

    • machmuss verschiebnix
      29. Januar 2020 21:12

      @McErdal,

      kennen Sie das hier schon ?
      Hier werden im Teil 1 die Kräfte-Verhältnise in / um Europa herum dargelegt - sehr interessant !
      Und es hat 10 Teile - das erklärt, aber verhetzt nicht !!!
      https://www.bitchute.com/video/s1nPYDj7KBEQ/

  15. Brigitte Imb
    27. Januar 2020 21:57

    OT - Bald kommt "Klimaeinsitzen"

    Lobbyist will Haftstrafe für „Schwächung der Abwehr des Klimawandels“

    http://www.pi-news.net/2020/01/solar-lobbyist-fordert-haftstrafe-fuer-schwaechung-der-abwehr-des-klimawandels/

  16. jo
    27. Januar 2020 21:43

    Der Artikel sagt mir ein paar Dinge.

    @Einerseits verwirrt es die Wähler, wenn Parteiobmann und Klubobmann auf Bundesebene mit völlig verschiedener Tonalität sprechen – der eine staatstragend, der andere daueraggressiv.
    --der immer einen auf staatstragend macht wird übrigbleiben. Die Bürger wollen keinen Streichelweich-Honigumdenbartschmierer als Oppositionspolitiker.
    Sollte sich der 'Staatstragende' Hoffnung auf eine Wahl zum Präsidenten machen, DAS kann er sich abschminken.

    @Mit Klimapanik sind aber außerhalb von Universitätsstädten keine Wahlen zu gewinnen.
    Das sagt mir, in Universitätsstädten sind doch die dümmsten Wähler daheim.

    Und was Doskozil hat und andere nicht:
    Er hat einen Kreisky - Touch.

    Deswegen ist er beliebt. Auch Kreisky kam nicht aus einer linkslinken Boboblase wie ALLE heutigen linken Politfritz*Innen. Genausowenig wie Doskozil.

    Den Leuten hängt das linke Gesudere beim Hals heraus, ausser eben in Unistädten
    Auch der Kurze dürfte das Ende der Fahnenstange erreicht haben. Als Blender geht man nur eine gewisse Zeit durch.

  17. glockenblumen
    27. Januar 2020 21:08

    OT

    Gerald Grosz:
    "Reicht es aus #we remember# zu rufen, doch den neuen Antisemitismus aus Toleranz zu negieren"

    https://www.youtube.com/watch?v=KmAf3GUbBLY

    • Brigitte Imb
      27. Januar 2020 21:27

      https://www.krone.at/2086414

      Wer gibt das "Niewo" vor, die Krone od. die Politiker?

    • pressburger
      28. Januar 2020 07:28

      @Brigitte Imb
      Die abgebildeten Herren sind gebildet. Beherrschen eine Fremdsprache und können schreiben.

    • McErdal (kein Partner)
      29. Januar 2020 06:51

      @ glockenblumen

      Die ANTWORT gibt Ihnen diese Dame:

      Israel's education minister admits antisemitism/Holocaust is 'a trick' to con whites.

      bitchute.com/video/JQZwGwA2eYCy/

      In a 2002 interview, former Israeli Minister of Education Shulamit Aloni says that accusations of antisemitism is 'a trick. We always use it.' to suppress criticism of Israel coming from within the United States, while for criticism comin...

  18. machmuss verschiebnix
    27. Januar 2020 20:27

    OT:

    Robert. D.Steele über Chorona-Virus :
    . . . das wird alles übertrieben . . . höchstens ein paartausend Leute sterben daran . . . wir betreiben einen Informations-Krieg gegen China bezüglich dieser normalen, natürlichen, eindämmbaren Krankheit . . .

    https://www.youtube.com/watch?v=2lOy-FUs3II&feature=youtu.be&t=23

  19. Franz77
    27. Januar 2020 20:23

    Banko-Benko plant auch ein neues Häuschen im Naturjuwel Karwendel:
    http://www.dietiwag.org/blog/index.php?id=2100

  20. pressburger
    27. Januar 2020 19:20

    Wichtig, immer schön auf dem Boden bleiben, nicht übertreiben. Der Kurz Boom ist noch lange nicht zu Ende. Die Wahl im Burgenland bedeutet ganz sicher keine Wende. Doskozil hat sich etwas bei Kurz abgeschaut, wie punkte ich mit FPÖ Ideen. Nach der Wahl wird sich zeigen, dass Doskozil, wie auch sein Vorbild Kurz, es mit Versprechungen an die Wähler nicht ernst meinen.
    Kurz wird auch in Wien, im besten Falle Silber holen, aber ein Platz auf dem Stockerl ist ihm sicher. Kurz wird unbeirrt weiter machen. Das Ergebnis der Wahlen 2019 ist eine ausreichende Legitimation.
    Den Kurz Boom beendet nicht Doskozil, oder Ludwig, sondern Kogler. Zu gegebener Zeit, wann sie kommt, wird ausserhalb der Landesgrenzen entschieden, wird Kurz delogiert. Kann sein, dass Kurz die Stiegen in die EU hinauffällt, oder als Experte die Montan Universität führen wird, oder eben nicht.

  21. Undine
    27. Januar 2020 15:15

    OT---aber Wasser predigen und Wein trinken tun besonders gerne die GRÜNEN! Ihre Wähler und Wählerinnen sind die Vielflieger der Nation.....

    "Grüner Anschober mit teurem Dienst-BMW? Schweigen zu Medienanfrage"

    https://www.unzensuriert.at/content/88630-gruener-anschober-mit-dienst-bmw-schweigen-zu-medienanfrage

    • Franz77
      27. Januar 2020 15:36

      Die Reise des Outburners ins BurnIn kann ganz schön wuchtig ausfallen.

    • Gandalf
      27. Januar 2020 16:30

      Wenn der BMW wenigstens grün gewesen wäre!

    • machmuss verschiebnix
      27. Januar 2020 20:36

      @Gandalf, lassen Sie mich raten - war der BMW braun [kudder]

    • Brigitte Imb
      27. Januar 2020 20:38

      Steht doch eh da, SCHWARZ (nicht türkis) :))))

      "Bei dem Wagen dürfte es sich um einen BMW 730 in schwarzer Farbe mit 265 Pferdestärken unter der Haube gehandelt haben. Diese Typen haben einen Dieselmotor und kosten 90.000 Euro aufwärts. Mit so einem BMW waren übrigens auch Anschobers Amtsvorgängerinnen Beate Hartinger-Klein (FPÖ) und Brigitte Zarfl (“Expertenregierung”) unterwegs."

  22. Undine
    27. Januar 2020 15:01

    Auch dt. Politiker haben es nicht leicht, wenn sie die Wahrheit aussprechen, die frei sichtbar vor aller Augen liegt:

    "Der CDU-Innenexperte Philipp Amthor warnte vor Judenhass unter Zuwanderern. "Antisemitismus, das darf man nicht vergessen, ist vor allem in muslimisch geprägten Kulturkreisen besonders stark vertreten", sagte er den Sendern RTL und ntv. Die deutsche Gesellschaft erwarte "zu Recht", dass sich Zuwanderer an die hiesige Kultur hielten. "Dann gehört es auch dazu, dass Antisemitismus bei uns keinen Platz hat", sagte Amthor.

    Seine Äußerungen riefen scharfen Widerspruch der Linksfraktion hervor. Deren Parlamentarischer Geschäftsführer Jan Korte erklärte in Berlin, ausgerechnet am Gedenktag "für den bürokratisierten, industriellen Massenmord der Deutschen an sechs Millionen Juden auf so eine Idee zu kommen - das zeigt das ganze Ausmaß des Problems in diesem Land". Gerade die CDU, "die seit Jahren politisch die Verantwortung im Land trägt", müsse Verantwortung zeigen und ihre Politik ändern, "statt sie auf andere abzuwälzen".

    Die muslimische SPD-Politikerin Sawsan Chebli reagierte ebenfalls empört auf Amthors aussagen. Auf Twitter schrieb sie: „Amthor übernimmt AfD-Sprech: Vor allem Muslime sind Antisemiten."

    https://www.merkur.de/politik/auschwitz-gedenktag-antisemitismus-juden-judenhass-holocaust-amthor-cdu-zr-13502162.html

    ,

    • Undine
      27. Januar 2020 15:10

      Es ist erschütternd: Die Deutschen können gar nicht genug Schuld auf sich laden! Jetzt wollen sie auch noch den genuinen Judenhaß der Mohammedaner für sich selber reklamieren! Man faßt es nicht. Aber die psychologisch bestens gemachte Gehirnwäsche hat ein ganzes Volk seiner Identität beraubt und geistig zerstört---bald ist man am Ziel.

    • Cotopaxi
      27. Januar 2020 16:14

      Vielleicht wäre es der geistigen Gesundheit der Deutschen zuträglicher gewesen, wenn der Morgenthau-Plan (Entindustrialisierung, Ackerbaugesellschaft) doch umgesetzt worden wäre?

    • Kyrios Doulos
      27. Januar 2020 17:08

      Die deutschen TV Sende überdosieren Auschwitz heute dermaßen penetrant und dermaßen einseitig und aufbauschend gegen die (ich schätze:) 0,003 Promille autochthonen Deutschen anstatt gegen den von Merkel & Genoss*INNEN importierten Antisemitismus Mohammeds und seiner Heerscharen, daß sicher Massen von TV Zuschauern wegzappen und sich angewidert abwenden. Alle fragen sich: Wo sind sie denn, die deutschen Judenhasser? Bitte zeigt uns wenisgtens einen oder zwei. Andereseits: Die Amtsträger der Juden in Deutschland schimpfen auch nur auf die übelichen (AfD etc., obwohl es sogar die "Juden in der AfD" gibt, weil sie dezidiert Antisem. ablehnt).

    • pressburger
      27. Januar 2020 18:10

      Das ist ein System, dass anscheinend widersprüchlich zum Vorschein kommt. Für die Linken, für ihre Melonenpartei ist es absolut logisch. Ein Antisemit kann nur ein autochthoner Deutscher, oder Österreicher sein. Der Höhepunkt dieses Paradoxon ist dass die jüdischen Gemeinden, ihre Vorsteher, der gleichen Meinung sind. Mohamedaner sind keine Antisemiten. Nicht in der EU. Im Nahen Osten würden Mohamedaner, wen sie könnten, die Juden in Israel ins Mittelmeer treiben.
      Der Grosse Satan Trump, hindert die Mohamedaner noch daran

    • Undine
      27. Januar 2020 18:33

      Weder die Deutschen, noch die Österreicher dürften im 2. Weltkrieg Todesopfer zu verzeichnen gehabt haben—-zumindest wurden sie noch nie öffentlich betrauert!
      Ach ja, die Deutschen und die Österreicher waren ja alle selber schuld.....

    • Franz77
      27. Januar 2020 18:48

      Was lernen unsere Goldstücke? Egal was sie diesen Deutschen antun, sie haben es verdient.

    • jo
      27. Januar 2020 22:27

      @Cotopaxi
      Das habe ich mich auch schon des öfteren gefragt.
      Aber ob das der deutschen Arroganz einen Dämpfer versetzt hätte wage ich zu bezweifeln.

    • Zaunkönig (kein Partner)
      29. Januar 2020 10:16

      Ich war vor kurzem auf einer Rundreise in Jordanien, habe wegen der Nähe auch Israel besucht. Es ist ein Skandal, was dort mit den Palästinenser und der israelischen Baupolitik mitten in deren Land passiert. Enteignungen, willkürliche familiäre Besuchsverbote, unsinnige lokale Betretungsverbote, Mauern, Mauern, etc.,etc. Eine 2-Staaten-Lösung ist völlig unmöglich wegen der totalen bewussten Zersiedelung. Junge Leute haben überhaupt keine Perspektive. Aber wehe, es wird in irgendeiner Weise Kritik geübt, was bei jedem anderen Land völlig legitim und verständlich wäre. Auch das ist die Definition von Antisemitismus, wie man es eben grad braucht.

  23. Rau
    27. Januar 2020 14:19

    OT
    Das derzeit um sich greifende Corona-Virus ist keineswegs natürlichen Ursprungs. Am 19. Juni 2015 meldete das von der britischen Regierung finanzierte Pirbright Institute ein Patent für das Corona-Virus an, das am 20. November 2018 genehmigt wurde.

    https://patents.google.com/patent/EP3172319A1/en

    Aber auch andere Viren der letzten Zeit sind patentiert?

  24. WienFavoriten
    27. Januar 2020 12:53

    Menschen mit dem Wahlmotiv "Migration" haben Doskozil gewählt und nicht die ÖVP, schreiben Sie sinngemäß.
    Wofür die FPÖ früher alleine stand auf weiter Flur, da kommt sie heute nicht einmal mehr als Alternative in Frage?!

    Das wird für die Blauen eine bittere Katharsis. Und sie hat offenbar noch nicht einmal begonnen!

    • Kyrios Doulos
      27. Januar 2020 17:13

      Merkel macht Schule. M.W. ist sie die Erfinderin des Dienstahls anderer Parteien Wahlprogramme. Kurz hat's probiert, und er hat gesiegt. Doskozil hat's nun auch probiert, und er hat gesiegt. Mutti Merkel .... Kurz .... Doskozil. Was sie unterscheidet? Merkel stiehlt nicht nur im Wahlkampf, sie berteibt dann tatsächlich linkeste Politik. Kurz und Doskozil müssen noch beweisen, daß sie beim Thema Migration und Islam Worten auch ernsthafte Taten folgen lassen.

    • Kyrios Doulos
      27. Januar 2020 17:14

      In meiner 1.Zeile muß es heißen: ... Erfinderin des Diebstahls ...

    • WienFavoriten
      28. Januar 2020 16:58

      Interessanter Aspekt. Ob Mutti Merkel den Diebstahl der Wahlprogramme erfunden hat, weiß ich nicht. Mir scheint etwas anderes auffällig:

      Es genügt doch offensichtlich, so wie Merkel, Doskozil Seehofer, Kurz et al. es praktizieren, im Wahlkampf Beliebiges zu versprechen.
      Ist die Wahl vorbei, unterliegt man "Sachzwängen" oder gibt dem Koalititonspartner die Schuld daran, dass das Versprochene nicht umgesetzt werden kann. Wo blieb die 14 Milliarden-Einsparung aus dem Kurz'schen Wahlkampf von 2017?
      Es kommen neue Wahlen, es wird Neues versprochen, die Macht ist gesichert und es geht weiter wie gehabt. Dem Wähler bläst man vor der Wahl Zucker in den ..., danach ist er abgemeldet. Aber sowas von.

  25. A.K.
    27. Januar 2020 12:18

    Bei der Landtagswahl 2020 gabe es im Burgenland 250.181 Wahlberechtigte. Im Internet findet sich:
    „Laut vorläufigem Endergebnis hat die SPÖ mit Hans Peter Doskozil bei der Landtagswahl 2020 im Burgenland einen Erdrutschsieg mit 49,94 Prozent eingefahren. Das bedeutet die absolute Mandatsmehrheit im Landtag. Die ÖVP legte etwas zu, die FPÖ stürzte ab und die Grünen stagnierten.“
    Am gleichen Tag durften in Niederösterreich insgesamt 1.459.044 Bürgerinnen und Bürger über ihre Ortsparlamente abstimmen. (Nicht gewählt wurde in St. Pölten, Krems und Waidhofen an der Ybbs).
    Die ÖVP erhielt 505.800 (52,7% -der Stimmen), die SPÖ 265.498 (27,7%); Die FPÖ 55.530 (5,81%, die Grünen 56.342 (5,89%).
    Der ORF und die Medien berichteten begeistert und fast ausschließlich vom Wahlsieg der SPÖ im Burgenland, wo es viel weniger Wahlberechtigte gab, als in Niederösterreich allein die ÖVP an Stimmen erhielt.
    Als Fake News werden manipulativ verbreitete, vorgetäuschte Nachrichten bezeichnet, die sich überwiegend im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken und anderen sozialen Medien verbreiten.

    • pressburger
      27. Januar 2020 18:14

      Die Lügen kommen immer in einer neuen, frischen Verkleidung, insbesondere weil sie sehr lange Beine haben.

  26. Gerald
    27. Januar 2020 10:52

    Zwei weitere interessante Wahlen haben letzten Sonntag in unserer Nachbarschaft stattgefunden. Nämlich zwei Regionalwahlen in den italienischen Regionen Emilia-Romagna und Kalabrien. Dort schreiben Medien heute von einer Kalten Dusche oder Dämpfer für Salvini, dabei ist das Gegenteil richtig. Es gelang lediglich nicht in der Emilia-Romagna eine Sensation herbeizuführen. Mitte-Links gewann dort die Wahl mit 51%. Das klingt zwar hoch, aber die E-R ist eine der traditionell linkesten Regionen Italiens. Dort erzielten bis Ende der 80er sogar die Kommunisten noch fast die Absolute und stellten den Regionspräsidenten. Selbst die 51% nun, sind nur ein Zuwachs von 2% waren nur unter heftigen Verlusten der M5S erzielbar. Diese fiel von 13% auf nur noch ca. 4%. Salvinis Mitte-Rechts Bündnis erzielte eine "Kalte Dusche" von +14% und schoss erstmals in der Geschichte der E-R auf deutlich über 40% (43%).

    In Kalabrien hingegen ist Mitte-Links regelrecht abgestürzt. Dort holte man bei der letzten Wahl noch gigantische 61% und stürzte diesmal auf nur noch 30% ab. Ein sattes Minus von 31%(!). M5S spielte keine Role (7%). Salvinis Mitte-Rechts Bündnis schoss sogar um +32% nach oben (von 23,6% auf 55,4%) und drehte Kalabrien erfolgreich um.
    So sieht also Salvinis Kalte Dusche und Dämpfer aus.

    Die Medien jubeln nun zwar über eine Verschnaufpause für die PD-M5S Regierung in Rom, übersehen aber, dass M5S quasi abstürzte und es damit fraglich ist, ob diese noch lange mitmachen werden. Selbst wenn, ist die Pause lediglich kurz. Denn im Mai od. Juni wählen von den lediglich 6 noch linksregierten Regionen gleich weitere 4.

    • Tyche
      27. Januar 2020 12:24

      Ja, die tendenziöse Berichterstattung unserer Medien! Einfach widerlich!

      An und für sich finde ich 42% schon eine durchaus beachtliche Leistung bei - alle gegen Rechts!

      Auf Ö Rgional hab ich dann gehört, dass die Emilia Romagna eine extreme Linksregion ist. Da waren die 42% in meinen Augn eine durchaus tolle Leistung, die nun, nach diesen Infos noch deutlicher wird!

    • Undine
      27. Januar 2020 14:15

      @Gerald

      ************************************************+!
      Haben Sie vielen Dank für das Zurechtrücken der Dinge! Die Wahrheit muss sich wirklich mühsam ihren Weg bahnen! Ihr Kommentar hebt meine Stimmung! Man könnte ja schon trübsinnig werden angesichts der öffentlichen Manipulation!

    • Almut
      27. Januar 2020 15:18

      ****************************************
      Eben hatte ich im Auto die ORF-Nachrichten gehört u. a. "kalte Dusche für Salvini" und da dachte ich, wenn ich heimkomme muß ich da nachsehen. Danke Gerald, dass Sie das so gut aufgeschlüsselt und berichtigt haben, Sie haben mir Arbeit erspart.

    • Pennpatrik
      27. Januar 2020 16:49

      Lügenpresse.
      Kann mir jemand erklären, warum dieses Wort so selten benutzt wird?

    • Kyrios Doulos
      27. Januar 2020 17:18

      @Pennpatrik: Weil es die Wahrheit benennt. Wienerisch: Wös woa is.

    • pressburger
      27. Januar 2020 18:19

      Danke für die Fakten. Das ist die Miseren dieser völlig korrupten Medienlandschaft. Keine Information, sondern nur Propaganda.

      @Almut
      Die Linke Propaganda ist internationa, grenzübergreiffend. Im Autoradio, im Bereich Bayern Klassik, bringt bessere Musik als ORF, die gleiche Propaganda, auf bayrisch.

    • Brigitte Imb
  27. keinVPsuderant
    27. Januar 2020 10:26

    Aus den 250.000 Wahlberechtigten Burgenländern nun eine Niederlage für Sebastian Kurz zu konstruieren ist lächerlich. Die bundesweite Umfrage von letzter Woche ergibt ein gänzlich anderes Bild, als A.U. hier malt. Wenn bei diesem farblosen ÖVP-Spitzenkandidaten im Burgenland noch 1,5% Plus herausgeschaut haben, ist das Kurz zu verdanken! Was stimmt ist, dass Nehammer eine Fehlbesetzung scheint. Diese Mini-Landtagswahl plötzlich zu einer Bundeswahl hochzustilisieren ist ein netter Versuch der Gegner dieser Regierung, die
    überzogenen Angriffe auf diese Regierungskonstellation zu rechtfertigen. Die Mehrheit der Bevölkerung ist mit der Regierung zufrieden, die Zustimmungswerte zu Kurz mit 43% (der Rest 16 abwärts) spricht eine andere Sprache.

    • Gerald
      27. Januar 2020 10:37

      Hr. Unterberger schreibt von keiner Niederlage, sondern von einem Ende des Booms und das ist mMn richtig. Denn gerade weil man den Burgenländischen ÖVP-Chef (wie heißt der überhaupt?) vollkommen versteckt hat und nur versuchte mit dem Kurz-Effekt die Wahl zu gewinnen, sind die +1,5% für die ÖVP verglichen zu 2015 (als die ÖVP noch von Mitterlehner geführt wurde) sehr bescheiden.

    • Rau
      27. Januar 2020 11:26

      Wer war nochmal der Kandidat der ÖVP im Burgenland? Es scheint wirklich so zu sein, dass man sich in der ÖVP zu sehr drauf verlässt, was sie "Kurz können" nennen. Offensichtlich verbinden immer mehr Wähler damit nicht mehr als leere Versprechen. Wie Finanzblasen platzen eben auch solche Politbooms!

    • keinVPsuderant
      27. Januar 2020 12:58

      Darf ich bescheiden daran erinnern, dass die Wahlergebnisse der ÖVP hervorragend sind, wo auch der Landeshauptmannkandidat hervorragend ist, jedenfalls so, dass auch der politisch Dümmste ihn kannte. Den Namen des Burgenländers kenne ich auch jetzt noch nicht!!!

    • Gerald
      27. Januar 2020 13:17

      @keinVPsuderant

      Eben darum geht es ja. Die burgenländische ÖVP hat nicht mit ihrem Spitzenkandidaten geworben bzw. versucht ihn bekannt zu machen, sondern mit: Kurz, Kurz, Kurz. Darum ist es durchaus richtig zumindest hier von einem Ende des Kurz-Booms zu sprechen. Die Burgenländer haben sich lieber für Doskozil, statt für einen VP-Kurz-Statthalter entschieden.

    • keinVPsuderant
      27. Januar 2020 13:24

      .... und die Burgenländer sind so dumm, dass sie dachten, Kurz wird Landeshauptmann!!!! NEIN! Kurz kannte die aussichtslose Situation und hat versucht zu retten was zu retten war. Das ist mit 1,5% gelungen. Hier wird völlig das mehr als hervorragende Abschneiden in NÖ ignoriert, weil es nicht ins Konzept seiner Gegner passt!

    • Konrad Hoelderlynck
      27. Januar 2020 14:00

      Dass die Mehrheit der Bevölkerung mit Kurzens grünlicher Koalition zufrieden ist, halte ich für ein Gerücht.

    • differenzierte Sicht
      27. Januar 2020 14:22

      @Konrad Hoelderlynck, jedenfalls gibt es keine Umfrage in Österreich, die nicht über 50% (die letzte war 56%) Zustimmung für Türkis-Grün nachweist! Und nicht alle Umfragen sind getürkt, denn es gäbe auch rote Institute, die das Gegenteil behaupten könnten!

    • Undine
      27. Januar 2020 14:52

      Daraus kann man nur den traurigen Schluß ziehen: Die Österreicher sind ein wetterwendisches, charakterschwaches Völkchen---erst jubeln sie Schwarz-Blau zu, wenig später Schwarz-Grün! Wo bleibt da der Verstand???

    • differenzierte Sicht
      27. Januar 2020 15:12

      Man könnte auch den Schluss ziehen, dass die 17%, die lt. letzter Umfrage mit dieser Regierung "gar nicht zufrieden" sind, in diesem Forum versammelt sind (Ausnahme der @Nichtsuderant).

    • keinVPsuderant
      27. Januar 2020 15:34

      @ Undine, ich fühle mich bei "wo bleibt der Verstand?" angesprochen. Mein Verstand sagt mir, dass es - mit ein wenig politischem Verstand - nicht mehr möglich war, mit den Blauen eine neuerliche Koalition einzugehen. Der Absturz der Blauen bei jeder Wahl und in jeder Umfrage zeigt dies ganz deutlich. Dass sogar die Grünen die Blauen in Umfragen überholen (nebenbei auch die Roten) und die an sich hervorragende Zusammenarbeit von ROT/BLAU vom Wähler im Burgenland beendet wurde, spricht Bände. So wie die Gegenpole Türkis/Grün (Kurz aus der Not heraus) nun diese Regierung angelegt haben ("Beste aus beiden Welten"), bin auch ich einigermaßen zufrieden, denn eine Koalition mit ROT hätte sogar mich total verärgert!

    • Undine
      27. Januar 2020 15:55

      @keinVPsuderant

      Nein, nein, da brauchen Sie sich nicht angesprochen zu fühlen! Ich wollte eigentlich nur ausdrücken, wie unendlich groß die Macht der Medien ist! Die FPÖ hat mMn sehr gute Arbeit gemacht! Daß EIN Mann, nämlich STRACHE, dank der FPÖ-feindlichen Medien und seiner eigenwilligen "Sorglosigkeit" gestrauchelt ist, hätte eigentlich mit der guten Regierungsarbeit der FPÖ, besonders aber der Herbert KICKLS nichts zu tun gehabt. Ich bin überzeugt, daß vor allem bei den Roten viele Politiker viel mehr Dreck am Stecken haben und doch munter weiter im Amt sind---vor allem aber WAREN: siehe BLECHA u.v.a.m. Aber diese haben die Medien auf ihrer Seite und das ist in Österreich die halbe Miete!

    • Kyrios Doulos
      27. Januar 2020 17:25

      Liebe Leute alle: gemach, gemach. 1/ Nirgends steht was von einer Niederlage der ÖVP. 2/ Die Umfragen und alle unsere eigenen Einschätzungen mögen aussagen, was sie wollen. Die Bundesreigierung hat bis jetzt noch keine einzige Entscheidung tatsächlich ins Parlament getragen. Noch ist es zu früh für alles, was Umfragen und Einschätzungen betrifft. Die Zeit reift allerdings heran. Dann werden wir sehen. Die Prozenterl bei Putschkanzler und Grün-Anti-FASCHISMUS werden schon purzeln. Andererseits: Die Medien werden noch schlimmere Propaganda treiben als bisher.

    • keinVPsuderant
      27. Januar 2020 17:53

      @ Kyrios Doulos, "gemach, gemach" ist tatsächlich angebracht, besonders, wenn - falls überhaupt - ohnehin nur ein paar "Prozenterl" purzeln, wie Sie vermuten.

    • pressburger
      27. Januar 2020 18:25

      Finde es ausgezeichnet, dass in diesen Forum endlich ein glühender Kurz Verehrer sich vehement zu Wort meldet. Empfehlung - aufmerksam lesen und lernen.
      Von Kurz lernen, heisst siegen lernen.
      Hätte Hofer nur ein Teil der strategischen Begabung von Kurz wie man an die Macht kommt, an der Macht bleibt, seine Machtbasis ausbaut, wären seinen Blauen nicht in dem Sumpf in dem sie jetzt, bis zum Hals stecken

    • Rau
      28. Januar 2020 07:23

      Das Problem ist eben, was soll man von der ÖVP in sein Regierungsprogramm zwecks Wählertäuschung übernehmen? Die hat keine eigenen Ideen.

  28. Ingrid Bittner
    27. Januar 2020 09:54

    AU: "Denn ausgerechnet wegen der ohne zwingenden Grund erfolgten Ablösung des damaligen Innenministers Kickl ist es zur Auflösung der Koalition gekommen. Jetzt müssen die Schwarzen jede Panne im Innenministerium selbst ausbaden."

    Dazu aus der gestrigen Krone - Conny Bischofberger - ein ausführliches Interview mit Alexander van der Bellen:

    https://www.krone.at/2084655

    Diese Leute finden ja, dass Herbert Kickl eigentlich mit Ibiza nichts zu tun hatte und deswegen nicht gehen hätte müssen. Wie wollen Sie diese Gruppe noch für sich gewinnen?
    Das wird nicht ganz leicht werden. Und weil Herbert Kickl gerne versucht,
    das so in die Welt zu setzen: Nicht ich habe ihn abgesetzt, sondern der
    Bundeskanzler hat mir seine Entlassung vorgeschlagen.Aber Sie hätten dem
    Vorschlag nicht zustimmen müssen.
    Richtig. Aber ich war eben auch der Meinung des damaligen Bundeskanzlers. Er hat als Innenminister seine Chance gehabt, ist aber den Anforderungen nicht gerecht geworden.

    ----
    Wäre FRau Bischofberger eine objektive (von einer kritischen rede ich ja gar nicht) Journalistin, hätte sie nachgefragt, was denn die Anforderungen waren, denen Kickl nicht gerecht wurde.

    • logiker2
      27. Januar 2020 14:43

      wäre interressant jetzt dasselbe Interview mit Kurz zu führen. Wird die Benko-Krone natürlich nicht. Aber dann muss ja der Auftrag von höherer Ebene gekommen sein.

    • keinVPsuderant
      27. Januar 2020 15:59

      Wie schön, die Verschwörungstheorie rund um Soros kann nun um den Namen Benko erweitert werden.
      Wäre das wirklich so, wäre Kurz echt bewundernswert, wie er es versteht, gravierend in die Geschäftsbereiche von erfolgreichen Menschen einzugreifen. Wer ist schon bereit, - mit allen Risiken - für einen Bundeskanzler die größte Tageszeitung eines Landes zu kaufen. Silvio Berlusconi z.B. war schon vor seiner Wahl selbst Besitzer zahlreicher Medien. So ein Geniestreich, wie er hier Kurz zugetraut wird, ist - meines Wissens - noch keinem Regierungschef gelungen.

    • logiker2
    • keinVPsuderant
      27. Januar 2020 21:07

      @logiker2, sicher interessant - aber natürlich auch kritisch - zu lesen/hinterfragen! Interessant auch, dass "eike" den Organisationen vorwirft, sich über die Gemeinnützigkeit zu tarnen, selbst aber stolz auf seine eigene Gemeinnützigkeit ist. Die "Verbrechen" -tatsächlich oder unterstellt - von Soros konnte ich finden. Benko, der neue "Bösewicht", kommt (derzeit wenigstens noch) nicht vor.

  29. Undine
    27. Januar 2020 09:31

    Der Wendehals und FPÖ-Themen-Klau Sebastian KURZ wird wohl zur größten Enttäuschung seiner Anbeter werden---es wird noch ein Weilchen dauern, denn durch sein langsames, aber stetes Abdriften nach LINKS hat er noch einigen Halt durch die Medien; zudem sind die Menschen geistig träge und krallen sich noch einige Zeit an ihren Messias. Aber der türkise Lack ist ab.

    • Tyche
      27. Januar 2020 12:18

      Naja, da kommt noch einiges auf uns zu!

      Dem Vorbild Merkel ist das immerhin 16 Jahre, zwar bei sinkenden Beliebtheitswerten - eh wurscht - gelungen!

    • keinVPsuderant
      27. Januar 2020 19:07

      @ Undine, "Themenklau" ist für mich irgendwie belustigend! Nur deshalb, weil andere Parteien auch richtige Themen setzen, ist es keiner Partei vorzuwerfen, ebenfalls evidente Probleme als solche zu erkennen und Lösungen vorzuschlagen. Die Partei, der die Lösung von Problemen mehr zugetraut wird, hat den Wählerzuspruch. Und unbestreitbar - mit enormen Abstand - ist das derzeit Kurz mit seinen Türkisen.

    • Kyrios Doulos
      27. Januar 2020 22:07

      @keinVPsuderant: Ich gäbe Ihnen recht, nur trifft Ihre Version einer seriösen demokratischen Politik ausgerechnet auf den Putschlanzler Kurz nicht zu. Es wäre alles ok, würde er die FP-Migrationspolitik im Wahlkampf kopieren und dann auch diese selbe Politik umsetzen. Kurz ganz im Gegentei: ist im Klub Soros Open Society dabeo mit allen Linksextremen Europas; koaliert mit Linksextremen Grünen. Und hat Kickl, den eigentlichen Umsetzer der Migrationspolitik noch dazu wortbrüchig rausgekickt. Kurz stiehlt und bricht sein Wort. Daß er das handwerklich genial tut, bringt ihm die Stimmen, weil viele drauf reinfallen. Vielleicht sogar Sie.

    • Cato
      27. Januar 2020 23:54

      @Kyrios Douglas

      Sehe genau so!

    • AppolloniO (kein Partner)
      29. Januar 2020 11:45

      Udine hat den Nagel auf den Kopf getroffen.
      Auch wenn`s anfangs keinem auffiel, aber seit Merkel den Rubikon nach links überschritten hat, ging es mit der Zustimmung für die Union bergab. Die AfD nutzte den freigewordenen rechten Raum.
      Seit sich die FPÖ selbst zerbröselte entstand auch bei uns rechts ein Vakuum.

      Wo sollte sich daher Kurz breitmachen -auch um seinen Wählern treu zu bleiben?
      Ja, der türkise Lack ist ab.

  30. Undine
    27. Januar 2020 09:22

    Der 27. Jänner 1756---was für ein denkwürdiger Tag! Um 20h wurde dem Augsburger Leopold MOZART und dessen Frau Anna Maria, einer St. Gilgnerin, in Salzburg in der Getreidegasse das größte Genies aller Zeiten geboren---Wolfgang Amadeus MOZART! Mit seiner Musik hat er die ganze Welt beglückt wie kein Mensch vor ihm, aber auch keiner nach ihm. Die Faszination seiner Musik hält nun schon ein Vierteljahrtausend an!

    MOZART war das siebte Kind seiner Eltern, aber erst das zweite, das überlebte! Können Sie sich vorstellen, daß er in der heutigen Zeit auch nur die geringste Chance hätte, das Licht der Welt zu erblicken? GsD gehörte seine Mutter nicht der "Mein Bauch gehört mir!"-Fraktion an!

    Dank seines Genies, aber auch dank der liebevollen Familie wurde er zum Größten in seinem Metier! Seien wir glücklich und dankbar, daß er geboren wurde! Der 27. Jänner ist der Tag MOZARTS!

    An seinem 250. Geburtstag stand ich um 20h bei Eiseskälte vor seinem Geburtshaus---und alle Glocken der Stadt begannen zu läuten; es war ergreifend. Seltsamerweise standen mehr Chinesen andächtig vor Mozarts Geburtshaus als Einheimische.....

    • Franz77
      27. Januar 2020 11:06

      Danke daran zu denken und für die Erinnerung. Ob seine Ermordung (Freimaurer-Blutopfer nicht Salieri!!!) jemals aufgeklärt wird?

    • Franz77
    • Majordomus
      27. Januar 2020 11:32

      Liebe Undine, danke für diesen wundervollen Beitrag! Zu Ehren dieses einmaligen Genies werde ich eine Platte mit Karajan als Dirigenten heraussuchen und auflegen :-)

    • Undine
      27. Januar 2020 14:41

      @Franz77

      Ach, du heiliger Strohsack! Da kann ich noch ein Schäuferl nachlegen: In der Irrenanstalt Deutschland hat man ein besonders tolles Lied kreiert---einen Klima-Chorgesang, bestens geeignet für Idioten:

      "Klimastreik-Großdemo in Münster - "Wir wollen kein CO2 mehr" (Chorgesang)

      https://www.youtube.com/watch?v=X-AAGlxvyJs

      Den Vogel schießt die begnadete Dirigentin, vermutlich die bescheuerte linke Lehrerin der Kinder!

      ...und das in einem Land, das die größten Komponisten hervorgebracht hat! Aber die Devise lautet: Zurück in die Steinzeit!---wobei man dabei den Steinzeit-Menschen sicher Unrecht tut, denn die hatten mehr Kultur und Verstand als diese Klima-Armleuchter!

    • pressburger
      27. Januar 2020 19:01

      Würde gerne den Grünen das CO2 entziehen, sie ohne CO2 auskommen lassen. Leider wäre das ein Todesurteil, für den Rest der Menschheit. Darunter auch intelligente und begabte Menschen.

    • Weinkopf
      27. Januar 2020 20:51

      @Undine
      Danke für die Erfahrung!
      Den Klima-Schwachsinn hatte ich nach ein paar Sekunden abgestellt.

    • Cato
      28. Januar 2020 00:03

      @undine
      Danke für diesen hervorragenden Beitrag!

  31. elfenzauberin
    27. Januar 2020 09:22

    Mir zeigt die Wahl in Burgenland, dass Migration noch immer das wichtigste Thema überhaupt ist. Für den Klimawandel interessieren sich ein paar weltfremde Grüne und die Mehrheit der Journalisten, sonst eben niemand. Wer das Migrationsthema glaubwürdig besetzt, gewinnt die Wahlen. Doscozil hat das gemacht und damit gewonnen.

    Die Menschen wollen nicht Flüchtlingsheime in ihren Wohngebieten haben, sie wollen auch nicht, dass ihre Kinder in Multikultischulen gehen müssen, wo die Lernerfolge miserabel sind. Die Menschen wollen auch nicht ihren Lebensstil ändern und pfeifen auf die kulturelle Bereicherung, die von oben herab verordnet wird.

    Die FPÖ, die genau diese Standpunkte vertritt, wurde von Kurz mit freundlicher Genehmigung des Bundespräsidenten, erfolgreich demontiert. Die Ernte ist die burgenländische SPÖ eingefahren.

    • Ingrid Bittner
      27. Januar 2020 09:29

      .. und mir zeigt die Burgenlandwahl, dass schlicht und einfach nicht mehr die Parteien gewählt werden, sondern ganz eindeutig die Personen.
      Mir ist schon vor Wochen im Burgenland aufgefallen, dass kein einziges Plakat zu sichten war mit "SPÖ Burgenland" - nein Liste Doskozil und ganz klein unten drunter SPÖ Burgenland.
      Und im Gegensatz dazu hat sich der burgenländische Spitzenkandidat offenbar völlig auf die Strahlkraft seines Bundesparteiobmannes verlassen. Ich kann mich an dessen Namen nicht erinnern, ich meine nicht, ihn einmal irgendwo gehört zu haben.

    • Rau
      27. Januar 2020 09:45

      Irrtum, die Partei, die das glaubwürdig vertritt wird ständig abgefertigt. Man wählt zwar die FPÖ, will aber kein Nazi sein, daher weicht man auf vermeintlich weniger "radikale" Führer aus, die sich dann als Täuscher erweisen. Von Kurz weiss mans mittlerweile, bei Doskozil wird es sich noch weisen.
      Bisher hat er im Gleichklang mit Kurz agiert. Mit der Erreichung der Absoluten, diesen sogar übertroffen. Mal schaun, wie es weitergeht

    • haro
      27. Januar 2020 16:48

      @elfenzauberin
      ****************************************

  32. Gerald
    27. Januar 2020 09:12

    Meine Analyse:
    Doskozil scheint seine Sache auf Landesebene gut zu machen. Ein Landeshauptmann der für seine Bevölkerung da ist (oder ihr zumindest das Gefühl vermittelt) und sie nicht mit ideologischem Bullshit belästigt. Dass sich JPRW versucht im Glanz des Wahlerfolgs zu sonnen, ist klar, aber mit ihr hat dieser Erfolg definitiv nichts zu tun.

    Für die Wiener SPÖ ist der Wahlerfolg im Burgenland auch nicht kopierbar. Denn in Wien hat die SPÖ für sich das Wählersegment der türkischstämmigen bzw. muslimischen Wähler erschlossen. Diese wählen sie bisher auch treu (und Gerüchten zufolge sogar per gemeinschaftlichem Ausfüllen der Wahlzettel in der Moschee). Ein Anti-Migrationskurs mag Doskozil im Burgenland zum Wahlerfolg verholfen haben, einem Ludwig in Wien nützt das jedoch nicht notwendigerweise. Außerdem ist das Segment der linksideologischen Bobos im Burgenland vernachlässigbar, in Wien hingegen nicht. Ludwigs einzige Möglichkeit die im Grunde riesigen Gräben zwischen den Linksideologen und Migranten auf der einen Seite und den migrationskritischen Arbeiterschichten auf der anderen Seite zu übertünchen ist es einfach nur einen inhaltsleeren Wohlfühlwahlkampf zu führen und vor einer Machtübernahme durch eine bunte Alle-gegen-die-SPÖ-Koalition wie in Wiener Neustadt zu warnen. Das sollte die ganzen SPÖ-Postenabhängigen und Pfründner in Wien bei der Stange halten.

    Ansonsten ist meine Bilanz zu dieser LT-Wahl leicht optimistisch. Zum diesmal nicht wahrnehmbaren Kurz-Effekt hat Hr. Unterberger eh schon alles geschrieben. Aber auch, dass die Giftgrünen stagniert sind, ist erfreulich. Der Klimahype beginnt offensichtlich wieder dem nüchternen Realismus zu weichen. Speziell wenn die vielen Eigenheimbesitzer am Land draufkommen, dass sie ihre Öl- und später auch Gasheizungen bald nicht mehr reparieren lassen dürfen, sondern um viel Geld gezwungen werden sollen das Heizsystem zu wechseln, wird der Unmut erst so richtig losbrechen. Verbunden damit, dass die aufs Auto angewiesenen Pendler im Burgenland (und an Land) wohl auch bald mehr zahlen dürfen, damit die Städter billiger Öffis fahren können.
    Die Neos sind bundespolitisch immer noch das 5. Rad am Wagen, das die Burgenländer weiterhin nicht im LT brauchen. Selbst für die FPÖ ist es nicht vollkommen negativ. Die lokale FPÖ-Abspaltung Liste Burgenland ist nun wohl endgültig Geschichte und FPÖ-Burgenlandchef Tschürtz ist einer der letzten verbliebenen Strache-Freunde, für den Strache auch diesmal noch eine Wahlempfehlung abgegeben hat. Man sieht daran was Straches Wahlempfehlungen noch wert sind: nichts. In Wien mag er und die DAÖ bei dieser Wahl noch ein paar Prozenterl abstauben, bundesweit bekommen sie jedoch keinen Fuß auf den Boden.

  33. CortoMaltese
    27. Januar 2020 09:11

    Wenn man genau hinschaut sind einige Erkenntnise aus der Wahl im Burgenland zu ziehen:

    1.) Männer die rechten (Law and Order, Migration, Gesellschaftspolitik) und linken Populismus (Sozialpolitik) können ziehen stärker als Frauen, die es allen urbanen Softies und Journalisten recht machen wollen.
    2.) Themen müssen so gesetzt werden, dass die Wähler sie verstehen. Der Blödsinn der im Detail steckt interessiert niemanden, auch nicht Journalisten ( Seit wann ist ein Bundesland zuständig für den Mindestlohn? was haben die Gewerkschafter bisher verschwitzt, das Doskozil jetzt umsetzt? Wenn eine Putzfrau nun 2.450 EUR Brutto bekommt, weil sie für das Land oder einen Landesbetrieb arbeitet, wieviel bekommt ein Maturant oder Akademiker? In ganz Burgenland gibt es nicht genug Biobetriebe um nur die Landesthermen zu versorgen).
    3.) Der Stern Kurz ist sinkt nicht, ganz im Gegenteil. Die Wahl Doskozils beweist, dass das Konzept Kurz weiter funktionieren wird: Themen populystisch medienwirksam bespielen, das Detail der Fakten im Hintergrund interessiert keine Sau.
    4.) Rendi-Wagner kann sich warm anziehen, das hat man ihr gestern im Burgenland zu spüren gegeben. Sie vertritt nicht die SPÖ. Frei nach dem Rapid- Motto: Hier (im Burgenland) regiert die SPÖ. Wie sich Rendi-Wagner nach ihrer geheuchelten Freude gestern am Weg zurück nach Wien gefühlt hat, bleibt ihr überlassen.
    5.) Ludwig ist nun ein zerrissener: Setzt er auf die Flächenbezirke, wo er herkommt, dann muss er den Doskozil geben. Setzt er auf die Innenbezirke, muss er die Grünen links überholen. Zu so einem Spagat war Zilk fähig, aber nicht der Breschnew aus Donaustadt. Wimpernzucken alleine wird zuwenig sein.
    6.) Der Graben zwischen Land und Stadt ist in der SPÖ nicht mehr zu überwinden. Die Partei wird auseinanderbrechen in internationalistischen Bobo Teil und nationalen - rechten Arbeiterteil.
    7.) Politiker müssen nicht mehr Dauergrinsen: der mürrische Habichtblick des Entscheiders mit Haargel ist wieder in. In den Homestories hat Doskozil nicht einmal im Ansatz behauptet er räume am Abend das Geschirr weg. Wenn er behauptet hätte, er gehe am Samstag lieber mit seiner Glock auf den Schießplatz, hätte er überhaupt 60% der Stimmen eingeheimst.
    8.) Niessl hat einmal angeblich gesagt, er sei froh, dass Orban nicht im Burgenland antritt, sonst hätte der die absolute Mehrheit. Nun jetzt hat einer die absolute Mehrheit und in dem steckt jede Menge Orban.

  34. Franz77
    27. Januar 2020 08:58

    Ein sehr guter Gastkommentar, nur damit er nicht übersehen wird. Warum höre ich in meiner Kirchengemeinde nie so etwas?!

    Sr. Katharina OP (Dr. Elisabeth Deifel, Philosophin und Theologin, em. Prof. der KPH, jetzt in der Erwachsenenbildung)

    https://www.andreas-unterberger.at/2020/01/extreme-ziehen-einander-an/

  35. Dennis
    27. Januar 2020 08:51

    Zur SPÖ:
    Eigentlich war die SPÖ jahrzehntelang populistisch und von ihrem Selbstverständnis her volksnah – bis 1986 ein gewisser Vranitzky den fliegenden Wechsel zur ÖVP wegen eines gewissen Jörg Haider vollzogen hat. Seit damals findet die SPÖ-Spitze immer schlechter den Weg zurück zu den Menschen. Sie wird immer abgehobener und weltfremder. Die Anti-FPÖ-Haltung schweißte gleichzeitig zwei strukturkonservative Parteien - SPÖ und ÖVP - in den Regierungen aneinander, mit dem Ergebnis, dass überhaupt keine Reformen mehr gelangen, weil sich beide wechselseitig blockiert haben. Mit wechselnden Koalitionen mit der FPÖ – mal Rot-Blau, mal Schwarz-Blau - wären aber Reformen möglich gewesen, und zwar immer jene, die SPÖ oder ÖVP weil in der Oppositionsbank nicht verhindern hätte können.

    Ergebnis: Die Menschen wurden immer unzufriedener. Die Wahl für die FPÖ wurde zur Volksabstimmung gegen Rot-Schwarz. Dennoch konnte und wollte sich vor allem die dominierende Wiener SPÖ von dieser Grundausrichtung nicht verabschieden. Sie wollte keinesfalls auf die Anti-FPÖ-Keule verzichten, vor allem um kurz vor der Wien-Wahl nochmals kräftig zu emotionalisieren, zuzuspitzen und vor den Blauen zu warnen, damit der Absturz am Ende doch nicht ganz so groß wurde, wie davor befürchtet. Nur gleichzeitig war diese Anti-FPÖ-Haltung der entscheidende langfristige Grund für den Niedergang der SPÖ und für ihre wachsende innere Spaltung. Ein Dilemma.

    34 Jahre nach Vranitzkys Entscheidung steht die SPÖ zerrissen und inhaltlich entleert da. Im Moment hat sie nicht einmal die FPÖ als taugliches Feindbild. Man darf gespannt sein, wie Ludwig dieses Problem bei der Wien-Wahl lösen will. Ob Lokalkolorit und Warnung vor dem SPÖ-Aus ausreichen werden....!?

    • Gerald
      27. Januar 2020 09:21

      Speziell in Österreich hat die Aversion gegen den (richtig beschriebenen) Rot-Schwarzen Stillstand sicher zum Niedergang beigetragen. Jedoch ist der Niedergang der klassischen Sozialdemokratie ja kein rein österreichisches Phänomen. Europaweiter Grund ist, dass die Sozialisten aus irgendeinem Grund beschlossen haben Pro-Migration zu sein, obwohl das den Interessen ihrer Arbeiter-Klientel zuwider läuft. Hinzu kommt, dass man für diese Unterstützung sogar einstige Grundsätzen (Religionskritik) aufgab und sich absurderweise gerade zum Verbündeten des konservativen Islam machte.

    • CortoMaltese
      27. Januar 2020 09:48

      @ Dennis ich teile ihre Ansicht voll und ganz. Die SPÖ war immer in wesentlichen Komponenten rechts stehend (Verteidigungsminister Lütgendorf, Innenminister Blecha/Löschnak/Schlögel). Mit Vranitzky haben sich die Arbeiter und niedrigen Angestellten von der SPÖ langesam abgewendet.

    • Rau
      27. Januar 2020 12:02

      Aussagen wie diese sind aber tatsächlich nicht hilfreich. Ich meine sich öffentlich von seiner eigentlichen Klientel loszusagen, und nur mehr auf importierte Stimmen zu setzen ist Selbstsabotage

      https://www.diepresse.com/5688229/haupl-uber-migranten-das-neue-proletariat

    • CortoMaltese
      27. Januar 2020 15:39

      @ Rau Die Sozialdemokratie leidet unter einem Konstruktionsfehler, den Doskozil locker übergehen kann, weil es keinen urbanen Raum im Burgenland gibt und kaum Zuwanderung. Der Konstruktionsfehler kommt daher, dass der Sozialismus alle Proletarier meint. Der Kapitalismus hat entsprechend Lenin die Nationen zersetzt (interessant oder?) und daher können sich die Proletarier nur zu einer gemeinsamen Nation erheben, über alle Ländergrenzen hinweg. Daher ist der Migrant für Häupel der Proletarier dem die Solidarität gilt. Jetzt erklären sie aber einmal einem steirischen Stahlarbeiter, dass seine Solidarität einem chinesischen Stahlarbeiter gelten muss und der Kapitalismus der gemeinsame Feind ist!

    • Rau
      27. Januar 2020 16:46

      vor allem, wenn der chinesische Stahlarbeiter nicht mal Migrant ist

    • Rau
      27. Januar 2020 16:57

      ...apropos neues Proletariat

      https://www.youtube.com/watch?v=gqOBR1nHdok

      Wenns nicht gestellt ist.

      Der chinesische Stahlarbeiter scheint die SPÖ nicht zu brauchen ;))

  36. Politicus1
    27. Januar 2020 08:29

    Seltsam ...
    Unser Blogmaster scheint von selektiver Wahrnehmung erfasst zu sein.
    Für den Wahlsieg des Doskozil macht er KURZ verantwortlich - nicht aber für die meist noch viel größer ausgefallenen Wahlsiege der ÖVP in traditionell roten Städten in Niederösterreich. Wiener Neustadt und besonders Amstetten sind die Sensation des gestrigen Wahltags.

    • elfenzauberin
      27. Januar 2020 09:08

      Gemeinderatswahlen sind eben etwas anderes als Nationalratswahlen. Im Gemeinderat werden jene Politiker gewählt, die Volksnähe zeigen. Gibt man sich abgehoben (wie etwa Puchebener (SPÖ) in Amstetten), dann verliert man kolossal.

    • Rau
      27. Januar 2020 09:25

      In NÖ hat die ÖVP die Absolute verloren und wird sie mit Mikl Leitner kaum wiedergewinnen, im Gegenteil! Was diese Wahlen in Wiener Neustadt usw (ich wusste gar nicht, dass dort gewählt wurde) mit einer Landtgswahl zu tun haben, müssen Sie mir erklären. Man sollte schon realistisch sein, auch beim Erklimmen von Strohhalmen

    • Politicus1
      27. Januar 2020 09:30

      elfenzauberin:
      und das gilt auch für den Landeschef.
      So wenig es ein Wahlsieg der SPÖ-Bundesvorsitzenden ist, genau so wenig ist es eine Niederlage des ÖVP-Obmanns KURZ.

    • Brigitte Imb
      27. Januar 2020 10:43

      Die Gemeinderatswahlen sind eher eine Persönlichkeitswahl, denn eine Parteiwahl.

      Seit ich denken kann war Amstetten rot. Nun dürften die aber bereits zuviel Muslkulti aufweisen, was dann die Amstettner doch bewogen hat gegen rot zu stimmen.

      Im Bezirk Amstetten gibt es nur noch 3 rote Gemeinden, wobei Hollenstein zu beachten ist, das war früher tief schwarz. Es liegt dort auch eher an der Persönlichkeit, nicht an der Partei.

  37. leshandl
    27. Januar 2020 07:59

    Es ging meiner Meinung nach nicht um "Kurz gegen Doskozil", sondern um einen eher schwachen ÖVP-Kandidaten (wie heißt der doch gleich?) gegen einen starken LH, der noch dazu auch etwas Mitleid verdient. Das Nehammer-Argument wird auch mitgespielt haben, aber das jetzt alles Kurz anzuhängen, finde ich "verkürzend".

    • Gerald
      27. Januar 2020 08:19

      Da haben Sie den Kommentar von Hrn. Unterberger mMn nicht richtig verstanden. Er hängt Kurz nichts an, sondern führt nur richtigerweise aus, dass +1,5% im Vergleich zu 2015, als die Bundes-VP noch von Mitterlehner geführt wurde "a matte Soch" sind. Natürlich stehen bei LT-Wahlen die jeweiligen Landespolitiker im Mittelpunkt, aber Bundespolitik spielt immer auch hinein.
      Von einem Kurz-Effekt war diesmal jedenfalls weit und breit nichts zu sehen.

    • OT-Links
      27. Januar 2020 08:44

      Ja, weil diesmal Doskozil selbst den Kurz gespielt hat. Die eigentlichen Populisten waren immer die Roten. Hätt mich gewundert, wenn sie nicht mehr wüssten, was der Wähler gerne hört ... für Rendi dürfte es jetzt allerdings vorbei sein. Jetzt brauchen sie auch auf Bundesebene einen Kurz-Typen und Türkis ist Geschichte. Vielleicht "putscht" ja einer die rote Partei und macht daraus die Lilanen? Und alles, was die SPÖ bisher verbockt hat, ist dann Geschichte.

  38. Josef Maierhofer
    27. Januar 2020 07:41

    Gratulation, Herr Doskozil !

    Jetzt wird die Alleinregierung im Burgenland zeigen können, was Ihre Wahlversprechen wert waren.

    Es sind die 'Wahlschlachten' immer unterschiedlich. Die einen überzeugen durch gute Arbeit (SPÖ Burgenland), die anderen können durch gute Arbeit nicht überzeugen (FPÖ Burgenland), die einen setzen auf Effekte und 'Dirty Campagning' (ÖVP, Kurz, SPÖ), die anderen auf Versprechungen (die dann nicht eingehalten werden, wie wiederum die Kurz-ÖVP), die Wähler werden also immer mit einem neuen 'Schmäh gepackt'.

    Der 'Morbus Strache' ist inzwischen wirklich ein schweres Leiden bei der FPÖ geworden, der viele Wähler irritiert, ist auch eng verbunden mit dem Herrn Strache selbst, der offenbar sein eigenes Werk zerstört mit seinen Aussagen und Taten. Schade um die einzige Partei, die Österreich hätte retten können, die seit vielen Jahren (Jahrzehnte) schon die richtigen Dinge vertritt, zu Migration, Islamismus, direkte Demokratie, Budgetdisziplin, schlanker Staat, Schuldenpolitik, EU-Politik, Schulpolitik u.v.a.m. - Aber es sollte nicht sein, wieder war es die Ö V P, die dem zusammen mit UHBP ein übles Ende bereitete, wohl vorbereitet mit 'Dirty Campagning' aus dem Jahr 2017, ausgespielt 2019.

    Zurecht redet Dr. Unterberger von einer Ohrfeige für die Kurz-ÖVP, ich fürchte, es werden noch viele folgen (zum Schaden von Österreich), denn noch haben sie mit den Grünen im Bund nicht wirklich regiert.

    Statt die Anliegen der Bevölkerung zu erfüllen werden die Anliegen der 'herrschenden, politischen Klasse' garniert mit den Anliegen des amerikanischen Großkapitlas und den Wünschen von 'EU-Soros-NGO&Co.' nach 'offener Gesellschaft' mit politischer, medialer, juridischer Gewalt durchgedrückt (was Selbstbedienung betrifft, erfüllt) und damit Österreich vergewaltigt.

    Klar, dass jene, die die Themen zu bearbeiten versprechen, gewählt werden.

    Ich werde nicht aufhören, darauf hinzuweisen, dass es die Ö V P und Herr Kurz waren, die den positiven Tendenzen von Österreichs Politik entgegengestanden ist durch Regierungsauflösung und 'Linkswahl', und damit Österreich verraten hat.

    Nun deutlich genug war das Wahlergebnis für die ÖVP im Burgenland (noch) nicht, als dass ich annehmen kann, die Menschen sehen das inzwischen mehrheitlich und umfassend 'richtiger'.

    Den Burgenländern wünsche ich, dass ihre Wahl einer SPÖ Alleinregierung dem Burgenland und seinen Menschen den gewählten Nutzen bringt.

  39. 11er
    27. Januar 2020 07:39

    Doskozil steht nicht für law-and-order oder Anti-Migration. Das war seine (kluge) Wahlkampfstrategie, nicht mehr.

    Wofür er steht haben wir 2015 gesehen. Der getreue Faymann-Vasall in Uniform hat artig Haltung gezeigt und hat als oberster Asyl-Concierge zugesehen wie das Burgenland überrannt wurde. Die geltenden Gesetze und der damit verbundene Auftrag als Polizeichef waren ihm scheißegal, schließlich ging es um die Willkommensparteiräson. Der Karriere hat es ja dann auch nicht geschadet. Sich vier Jahre später als Politiker, der für Sicherheit steht zu gerieren, ist schon eine charmante Chuzpe, aber für die Wahlberechtigen reicht es offensichtlich.

    Ob so einer bei der nächsten Invasionswelle Kante á la Kickl zeigt, und einen konsequenten Anti-Migrationskurs zum Schutz der Bevölkerung als LH mittragen würde, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

    Fazit: Mit FPÖ-Themen gewinnt man Wahlen. Nachdem die FPÖ durch Ibiza auftragsgemäß derangiert wurde, gelingt dies sogar einem biederen, roten Parteisoldaten. Genosse Michi II., (der Mindestsicherungsguru) wird schon konzentriert vor dem Spiegel strenge Posen mit Gummiknüppel einüben.

    Das Ergebnis der ÖVP läßt sich sicher auch darauf zurückführen, dass ein Teil der Agrarökonomen, die in fünfter Degeneration automatisch und unerschütterlich schwarz gewählt haben zur Erkenntnis gelangt sind, dass ihnen der türkise Jehova mit den grünen Beelzebub*x in der Bundesregierung ein kostspieliges, für manche sogar existenzbedrohendes Danaergeschenk bereitet hat.

    PS.: Leichtsinnig aber nicht gedankenlos habe ich die Warnungen unseres Blogmasters mißachtet. Schlimm genug, sich der Verbalinjurie „scheißegal“ bedient zu haben. Nein, durch die Verwendung eindeutiger Nazi-Termini wie „Invasion“, „konzentriert“ und „Degeneration“ habe ich mit Anlauf und irreversibel sozialen Selbstmord begangen. Und dann habe ich „Jehova“ geschrieben. Mein Schicksal ist endgültig besiegelt.

    Nachdem ich wohl zeitnah abgeholt und nach neosozialistischer Manier zur Verringerung des weltweiten CO2-Ausstosses in ein KlimarettungsZentrum verbracht werde, wo man mich dann fachgerecht zadicen wird, bleibt nur noch wenig Zeit, um mich von den geschätzten Mitpostern und –postlerinnen zu verabschieden: Leben Sie wohl – also die paar halt.

    Für die meisten: Bis bald!

    • Majordomus
      27. Januar 2020 07:45

      @11er:
      Sie führen eine meisterhafte Feder!
      **********************************!
      Bis bald ;-)

    • OT-Links
      27. Januar 2020 08:01

      ****************
      Köstlich, danke!

    • Gerald
      27. Januar 2020 08:10

      @11er

      Ein sehr guter Kommentar. Lediglich bezüglich Doskozils Haltung 2015 sehe ich das anders. Damals war er zwar Polizeichef des Burgenlands, aber als solcher immer noch Befehlsempfänger. Die Grenzöffnung wurde von der Bundesregierung beschlossen, inklusive seiner damaligen vorgesetzten IM Mickl-Leitner.

    • pressburger
      27. Januar 2020 08:22

      Richtig, mit FPÖ Themen gewinnt man Wahlen. Jetzt sollten die Taten folgen. Werden Sie auch folgen ? Eher unwahrscheinlich.
      Die FPÖ hat einige Ideen vorausgeschickt, die Partei selbst begnügt sich mit der Rolle der lahmen Ente.

    • Franz77
      27. Januar 2020 08:23

      Perfekt! ***************

    • 11er
      27. Januar 2020 08:31

      @ Gerald:

      Natürlich ist mein Kommentar zugespitzt formuliert. Und selbstverständlich war 2015 eine beispiellose Ausnahmesituation. Aber auch dem weisungsgebundenem Beamten steht im Falle einer Gesetzwidrigkeit ein Widerspruchsrecht zu. Klar hätte ihm das den (Karriere)-Kopf gekostet. Abgesehen davon hat man sich lieber medienwirksam inszeniert, wie den armen "Flüchtlingen" der eigene Arsch nachgetragen wird, während sich die Einwohner von Klingenbach in ihren Häusern zu Tode gefürchtet haben, als ihre Vorgärten randalierend vermüllt und vollgeschissen wurden. Schutz durch die Polizeiführung bleib ihnen verwehrt, hätte ja zu unschönen Bildern kommen können. Aber am Wahlplakat sind wir stark!

    • Undine
      27. Januar 2020 09:00

      @11er

      Was für ein brillanter Kommentar! Da sitzt jedes Wort! DANKE!

      *******************************************
      *******************************************
      *******************************************+++!

    • Cotopaxi
      27. Januar 2020 09:02

      Zur Zeit des Grenzsturmes 2015 war Mikl-Leitner von der Bildfläche verschwunden (das haben sich die Schwarzen bei Merkl abgeschaut). Wie Doskozil selber sagte, musste er selbständig entscheiden, da Mikl-Leitner nicht erreichbar war. Aber er wusste ohnedies ganz genau, was das poltisch-mediale System von ihm erwartete, und er hat die Sache wirklich großartig gemacht. Geeignet für höhere Weihen innerhalb des Systems.

    • Wyatt
      27. Januar 2020 09:16

      ********
      ********
      ******** danke 11er

    • Gerald
      27. Januar 2020 09:25

      @Cotopaxi
      Wie er sich zu verhalten hat, wird Doskozil wohl auch der damalige Parteichef und Kanzler Faymann klargemacht haben. Der hat sich ja 2015 noch fest an Merkels "Willkommen"-Rockzipfel gehängt und wollte selbst Monate später nicht einmal das Wort Grenzzaun (Türl mit Seitenteilen) in den Mund nehmen.

    • Kyrios Doulos
      27. Januar 2020 09:30

      11er - sensationell formuliert, inhaltlich und vor allem sprachlich!

    • Almut
      27. Januar 2020 10:31

      @ 11er
      ************************************************!!!
      Ausgezeichneter Kommentar!
      Auch ich wage zu bezweifeln, dass Doskozil irgend etwas Effizientes unternehmen wird um die Migration zu stoppen. Der Wähler - Verzeihung "der Wählende", das Gendern (= geistlose Verhunzung und Verdummung der deutschen Sprache) wird sicher auch noch von den Obertanen generell verordnet werden - will halt mehrheitlich gerne an der Nase herumgeführt werden. Wie sagt Hans-Hermann Hoppe "Demokratie ist der Wettbewerb der Gauner".

    • Ingrid Bittner
      27. Januar 2020 10:42

      @Maierhofer: Glauben sie wirklich, dass es die schlechte Arbeit der FPÖ Burgenland war, die zu dem Misserfolg geführt hat? Ich kann das überhaupt nicht einschätzen, weil natürlich die Burgenlandthemen in OÖ nicht bekannt sind.
      Aber ich muss gestehen, bei der Wahlempfehlung von Strache für Tschürz war der erste GEdanke, das geht aber jetzt in die Hose. Und so ist es auch gekommen. Eine Wahlempfehlung vom heutigen Strache hilft, aber nur mit dem Kopf zum Boden!

    • Templer
      27. Januar 2020 21:40

      ******************
      ******************
      ******************
      Denke wir sehen uns bald im Unerziehungslager....

    • Brigitte Imb
      27. Januar 2020 21:49

      Tarockkarten nicht vergessen......ich könnte einen Satz der "Schüsselschen" mitbringen....

      https://www.oe24.at/oesterreich/politik/Ex-Kanzler-Schuessel-kreiert-Tarock-Karten/43565152

    • jo
      27. Januar 2020 23:14

      Klimarettungszentrum ist wohl der neue Terminus für, na ja, ich schreibs lieber nicht.
      Haben wir doch erst einen traurigen Jahrestag hinter uns gebracht.

    • Sensenmann
      29. Januar 2020 00:06

      @11er
      Ein Hochgenuss!
      DANKE, ich liebe die scharfe Klinge!

    • Der Realist (kein Partner)
      29. Januar 2020 10:23

      Sehe ich auch so, habe schon 2015 nicht verstanden warum Doskozil, als oberster Durchwinker, derart hochgelobt wurde und danach mit einem Ministeramt belohnt wurde.

  40. Tyche
    27. Januar 2020 07:28

    Bei allem Respekt für Doskozil und sein Wahlergebnis, welches noch lange nichts über sein tatsächliches "Regieren" aussagt (siehe Herkules Rückführungen) - der Mann ist gesundheitlich schwer angeschlagen.

    Gesundheitlich angeschlagen bedeutet eine große psychische Belastung für den Menschen persönlich und das zusätzlich zum täglichen Präsenzstreß! Vom parteiinternen Hichhack, der sicher mit der Entfernung zum heutigen Wahlergebnis schärfer wird, ganz zu schweigen!

    Wie lange er das - auch mit liebevoller Unterstützung der Frau Gemahlin aushält, durchhält werden wir sehen!

    Wünsche ihm jedenfalls alles Gute, Kraft und Stärke!

    • phaidros, aus gutem Grund
      27. Januar 2020 07:34

      Sie wünsche jemanden alles Gute, Kraft und Stärke. Warum schreiben Sie dem Betroffenen keinen aufmunternden Brief? Dieser Blog ist für derartige Mitteilungen nicht geeignet.

    • Tyche
      27. Januar 2020 07:40

      Finden sie?
      Nur Negatives aufzeigen?
      Mitgefühl verboten?

      Hin und wieder mal was Positives schadet sicher nicht!
      Und jemand der das trotz gesundheitlicher Probleme durchsteht verdient durchaus meinen Respekt!

      Abgesehen sind wir da wieder einmal beim gerade hier immer wieder angesprochenen Punkt der - richtig - der freien Menungsäußerung!!!!

    • Gerald
      27. Januar 2020 08:05

      @Tyche

      Der Wahlkampf ist jetzt vorbei, da kann er sich eh schonen. Denn die Belastung ist für Politiker im Wahlkampf, wo sie wirklich auf jedem Ortsfest sein sollten, wohl am größten.
      Der parteiinterne Hickhack kann ihm wurscht sein, denn der betrifft nur die Bundespartei. Im Burgenland ist Doskozil aber jetzt unumstritten und kann ganz alleine entscheiden, wieviel er sich wo einbringt oder nicht.

    • Tyche
      27. Januar 2020 08:10

      "Phaidros aus gutem Grund"?

      Platons literarisch gestalteten Dialog Phaidros, in dem Phaidros ein fiktives philosophisches Gespräch mit Sokrates führt, war sicherlich ein hoch intellektuelles mit feinster Klinge geführtes und kein empörtes "Hau drein!".

    • Winston Smith
      27. Januar 2020 08:11

      @ phaidros:

      Weder bin ich inhaltlich bei Tyche, noch stimme ich Ihrem Kommentar zu.

      Aber gerade in Zeiten wie diesen ist der Diskurs auch sehr unterschiedlicher Ansichten etwas sehr wertvolles, und dieser Blog eines der letzten Rückzugsgebiete dieser Tugend.

      Sich aber nicht zu entblöden, anderen Vorschriften zu machen, wofür denn diese Kommentarfunktion denn geeignet ist und wofür nicht, läßt dann, phaidros, aus gutem Grund nur eine Schlußfolgerung zu:

      SIE SIND EIN WASCHECHTER GRÜNER, BIS IN DIE KNOCHEN!!!

      Sollten Sie anderer Meinung sein, ist es auch so, sie wissen es bloß nicht.

      Ich wünsche Ihnen alles Gute, sowie Kraft und Stärke für etwas Erkenntnis.

    • pressburger
      27. Januar 2020 08:25

      Ganz bei Ihnen. Doskozil hat eine gute Wahl geschlagen. Es ist zu wünschen, dass er seine Ankündigungen auch umsetzt.

    • Franz77
      27. Januar 2020 08:27

      Kranksein bedeutet nix, selbst unwichtig für noch viel wichtigere Regierungsämter. Siehe Buntland.

    • CHP
      27. Januar 2020 09:21

      @phaidros,...
      Warum sollte man ihm auf diesem Weg nicht etwas positives mitteilen?
      Könnte mir vorstellen, daß Doskozil auch den AU liest.

    • Kyrios Doulos
      27. Januar 2020 09:42

      Was Doskozil nolens volens zeigt:

      Obwohl Wahlkampf ein ganz, ganz dichtes rhetorisches Ding ist, ist physische Gesundheit, ja, nicht einmal die Kraft der Stimme conditio sine qua non, nicht die UNBEDINGT notwendige Bedingung für Wirkungskraft und Wahlerfolg. Viele haben wohl Doskozils unbedingten Willen, sein Wirkungsziel zu erreichen, gespürt und honoriert.

      Das gefällt mir auf dem Hintergrund des Stargetues und klinisch sauberen Auftritts mancher Konkurrenten (vor allem Sebastian Kurz zu nennen) sehr, sehr gut.

      Inhaltlich bleibt der schale Beigeschmack: im Wahlkampf FPÖ-Programm stehlen, dann wieder dem Neusozialismus fröhnen, ist zutiefst unseriös.

    • phaidros, aus gutem Grund
      27. Januar 2020 09:48

      Das esoterische "Viele Kraft und Stärke" Geschwurbel geht mir bereits auf FB und sonstigen Zeitungskommentaren auf die Nerven. Das möchte ich hier nicht auch noch lesen müssen. Das bringt doch nichts, außer dass man sich als guter, mitfühlender Mensch präsentiert. Besser wäre es, Tyche ging in eine Kirche und zündete ein Kerzlein für Dosko an.

    • Almut
      27. Januar 2020 10:43

      @ phaidros, aus gutem Grund
      27. Januar 2020 09:48
      Es besteht auch hier kein Lesezwang. ;-)

    • Ingrid Bittner
      27. Januar 2020 10:45

      @Tyche: tja der Sigmund Freud würde vermutlich sagen, der liebe Gott straft dort, wo es am meisten weh tut. Und ein Landeshauptmann der nicht reden kann, na ja, das geht nicht lange gut. Wobei, ich wünsche ihm natürlich, dass er bald wieder vollkommen genesen wird, das muss ja auch psychisch eine wahnsinnige Belastung sein, wie sie auch schreiben, wenn man als LH nicht reden kann.

    • OT-Links
      27. Januar 2020 11:49

      Ui, das ist aber ein Grantscherm :-)

  41. MizziKazz
    27. Januar 2020 06:21

    Der Doskozil ist auch für Konservative wählbar, was man von Kurz leider nicht mehr sagen kann.
    Der hat den EU-Vorsitz im Auge und will dort dann aufräumen. Aber offensichtlich weiß er nicht, dass man auch am Zwischenschritt gemessen wird... Und da lässt er jetzt (aus kalkül?) aus. Ewig schade für die Bevölkerung.

    • Cotopaxi
      27. Januar 2020 06:30

      Kurz will in der EU aufräumen? Oder meinten Sie abräumen?

    • Wyatt
    • pressburger
      27. Januar 2020 08:27

      Aufräumen ? In welcher Richtung ? Die EU Herrschaften sind stramme Bolschwiken geworden. Kann der Kurz noch mehr Bolschewismus die EU hineinräumen ? Befürchte, er kann !

  42. OT-Links
    27. Januar 2020 06:15

    Ausgezeichnete Analyse, danke.

    Ja, kurz vor der Wahl wissen sie immer, was der Bürger wünscht (umso verwerflicher ist es, dass sie es dann nicht tun). Die SPÖ hat daher immer allerlei Zuckerln versprochen. Seit Kreisky ist sie die Freibier-Partei. Diesmal gab man sich sogar migrationskritisch, denn das liegt voll im Trend. Nachdem die SPÖ primär für die enorme Aufnahme von kulturfremden Asylanten verantwortlich war, hat man diese schon total satt. Die Chuzpe ist ja, dass genau aus diesen Parteien, die für diese große Belastung verantwortlich sind, die Heilsbringer aufsteigen, kurz vor der Wahl.

    Mehr als zwei Mio. Österreicher "mit Migrationshintergrund" (neueren Ursprungs) haben wir schon. Der Anteil beträgt ca. 25% an der Gesamtbevölkerung. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/294027/umfrage/bevoelkerung-mit-migrationshintergrund-in-oesterreich/
    In Wien beträgt allein der Anteil an islamischen Kindern in den Schulen schon ca. 40%. Jetzt haben wir dadurch schon mehr als 9 Mio Einwohner und die Verantwortlichen beklagen immer noch das zu geringe Bevölkerungswachstum!

    Das verzweifelte Volk wählt also jene, die signalisieren, diesen Zustrom einzudämmen und für bessere Integration zu sorgen. Knapp vor der Wahl wissen die Politiker das ganz genau und danach geht es weiter wie gehabt. So fürchte ich, dass auch dieses Ergebnis nur auf Wählertäuschung beruht. Doskozil hätte sohin den Kurz gemacht, kurz vor der Wahl.

    Vielleicht aber darf man auch einmal das Wunder erleben, dass der Wähler nicht immer wieder kurz vor der Wahl auf Kurztypen hereinfällt. Es scheint, die Parteien fahren zweigleisig. Das eine ist ihr tatsächliches Programm, das der Aufgabe und Zerstörung des Staates Österreich dient und das andere sind ihre Wahlstrategien, ein ganz anderes Paar Schuhe - was erzählt man knapp vor der Wahl, um möglichst viele Simmen zu ergattern? Ganz wichtig ist dabei die Glaubwürdigkeit ...

    • Wyatt
      27. Januar 2020 07:16

      ******
      ******

      Das tatsächliche Programm, die Aufgabe und Zerstörung des Staates Österreich, egal welcher Wahlergebnisse, wird durchgezogen. (Aufgabe aller an der Macht stehender Politiker scheint dies, trotz unübersehbar der realen Zustände, dies möglichst von der Bevölkerung unbemerkt durchzusetzen.)

  43. Konrad Hoelderlynck
    27. Januar 2020 03:38

    Doskozil hat heute bereits eine Alleinregierung angekündigt. Ich bin gespannt, ob er dabei seinen bisherigen Kurs beibehalten wird - und darf.

  44. El Capitan
    27. Januar 2020 03:19

    Keiner der Journalisten wird es zugeben, dass der linke Boboismus gestern abgewählt wurde. Grüne und ÖVP sind in den Mühen der Ebene angekommen und H. C. Rache wird noch Einiges an Problemen bringen.

    Es ist wahr. Das, was der Doskozilismus verkündet, ist das Gegenteil dessen, was Greta sagt. Das ist aber wurscht, die Journalisten werden was von "sozial" daherblablaisieren.

    Wenn Ludwig in Wien gewinnen will, muss er das Doskozilieren übernehmen. Andernfalls putzt es ihn.

    Kann es sein, dass diese Wahl ein Hoffnungsschimmer ist?

    Und Joy Päm? Nur noch peinlich.

    • Bürgermeister
      27. Januar 2020 09:19

      Der Boboismus ist primär in den Städten epidemisch und während man dort zutiefst von der Missionierung der Landbewohner überzeugt ist (kein Auto, keine Pflanzenschutzmittel, verspargelte Landschaft, usw.) sieht man dies am Land mit einer gewissen Gelassenheit ("wen interessiert schon was diese Spinner absondern").

      Wochenlanges händisches Unkrauthacken bei 30 ° C am Kartoffelacker würde viele Infizierte von ihrer Krankheit heilen.

      Europaweit ist der Boboismus am Vormarsch - leider und die nächsten Bundeswahlen bzw. Wienwahlen werden das bestätigen.

    • Brigitte Imb
      27. Januar 2020 10:48

      Zu Wien bin ich "optimistisch", daß dort bei der nächsten Wahl die Ausländerpartei, bzw. die Muslkultipartei, punkten wird.
      Was dann, "liebe" SPÖ? Dann wird wohl der Kurs geändert werden.





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