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Ein einziger Faktor entscheidet unsere Zukunft

Lesezeit: 2:00

Es gibt einen Faktor, der mehr als alles andere über die langfristige Zukunft eines Volkes entscheidet, darüber, ob Wohlstand und Wirtschaftskraft auch trotz Überalterung erhalten bleiben: Das ist nicht die Sozial- oder Abgabenquote, das ist nicht die Zahl der Autobahnen oder Bodenschätze. Das ist vor allem anderen die Bildung. Aber keineswegs Bildung in dem Sinn, wie sie oft in der politischen Diskussion vorkommt: noch mehr Geld, noch mehr Akademisierung, indem etwa auch alle Kindergärtnerinnen und Krankenschwestern einen Uni-Abschluss brauchen.

Zukunftsentscheidend sind vor allem die vier Buchstaben MINT, die jene jungen Menschen meint, die in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik besser sind als der Rest der Welt. Da schaut es in Österreich, in Deutschland, in Westeuropa katastrophal aus.

So kommen Österreichs Uni beim globalen "Times"-Ranking zwar acht Mal wenigstens unter die ersten Hundert einer Fachrichtung, aber nur ein einziges Mal im Bereich der MINT-Fächer (nämlich mit der TU auf Platz 76 bei Computerwissenschaften). So klafft in Deutschland schon jetzt eine Lücke von 260.000 Fachkräften in den MINT-Bereichen. So schaffen es bei den internationalen Mathematik-Olympiaden doppelt bis dreifach so viele Ostasiaten in Relation zur Größe eines Jahrgangs unter die Besten wie Osteuropäer. Aber noch viel schlimmer fällt Westeuropa zurück: auf ein Sechstel bis ein Zwölftel der Ostasiaten! Lediglich Großbritannien ragt positiv heraus – also ausgerechnet jenes Land, das jetzt die EU verlässt.

Bildung ist auch weit wichtiger als das oft thematisierte Durchschnittsalter. Denn das vergreiste Japan hat sechsmal so viele mathematisch begabte Kinder wie Deutschland und produziert ständig viel mehr Patente. Denn das durch seine Geburtenquote (nur 0,8 Kinder pro Frau) scheinbar aussterbende Singapur wächst ständig – aber lässt nur qualifizierte Einwanderer ins Land.

Bildung ist auch keine Frage der Schulbudgets. Denn die Osteuropäer, insbesondere Ungarn, geben viel weniger pro Kind aus als Westeuropa, haben aber besser qualifizierte Schulkinder. Ein finanzieller Aspekt wird jedoch zunehmend wichtiger: Der Zuzug Hochqualifizierter (samt Kindern!) ist in hohem Ausmaß Folge niedriger Steuersätze. Auch das spricht massiv für Mittelosteuropa.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorParzifal
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Dezember 2019 03:08

    Selbst der Mangel an MINT-Absolventen ist nur ein Symptom fürchte ich.
    Wenn es kein Bekenntnis zur Kohorte, Nation, Geschichte und ein verinnerlichtes Streben nach dem Sinn, dem Guten,... (Ideologie, die ja ein Mitposter eher negativ sieht) oder auch immer gibt, scheitert es in jedem Belang.

    Dann haben wir das was wir haben: Egomanen, Faulheit

    Wenn Sozialisten jeglichen Coleurs fordern: "Her mit dem Zaster" oder "Nehmt euch, was euch zusteht"

    Wenn das Frühstück schon von Moderatoren begleitet wird, die Stolz darauf sind, dass sie auch 5er hatten, "Ehren"runden machten und "trotzdem was aus ihnen geworden ist" [Anm.: Reporter sicher nicht, denn die waren einmal der deutschen Sprache und der Sprchtechnik mächtig...]

    Wenn die selben Radio"sprecher" den Freitag zum schösnten Tag, weil bald das Wochenende kommt, den Montag zum Horrortag ernennen, weil man wiedr in die Tretmühle muss.

    Wenn Eltern und Großeltern bereits unisono sagen: Hauptsache er oder sie kommt durch...

    Wenn die Religion negiert wird, erkennt man nicht die Erbsünden. Diese werden sogar zum Ideal geframet! (Trägheit, Völlerei wird zu "Ich gönne mir was" "Das habe ich mir verdient" Neid auf die Chef und Auspresser zum "Umverteilen von Oben nach Unten" usw..)

    Keine Religion mehr, keine Ideologie, keine Philosophie, kein Gedanken mehr an Zusammenhalt, an eigene Geschichte und Werte.

    Und exakt DA kommt diese neue Klimareligion, die alles auffrisst!
    Mit den neuen apokalyptischen Reitern, den Grünen, die es auch prompt austrompeten: Es gibt kein Österreich außer dem Schnitzel [Anmerkung: Und selbst das hat uns Radetzky aus Mailand mitgebracht.]
    Wir merken: Die Menschen brauchen immer etwas an das sie glauben können. Auch die Kirche ist ebenfalls völlig ausgebrannt und inhaltslos!

    Fett und degeneriert wie die gesamte westliche Gesellschaft.

    Die Mohamedaner haben schon recht, wenn sie das sagen und meinen, dass sie uns locker übernehmen und schon jetzt "die neuen Wiener" sind!

    Stimmt schon: Beide Generationen hier in Wien können nur eines: den österreichischen Gruß: Hand ausstrecken und Handrücken nach unten.
    Da ist bereits jetzt schon kein Unterschied mehr zu entdecken.
    Vom Sozialempfänger bis zum alimentierten NGO oder Beamten oder...

    Was würden unsere Vorfahren sagen, die noch auf den Mauern Wiens oder 260 Jahre später ohne Wall ihr Letztes gaben, um zu verhindern dass unsere Kultur und die Autochthonen untergehen...??
    Wir trauen uns nicht einmal ihnen zu gedenken.

    Tristis Austria terminus

  2. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Dezember 2019 07:40

    Wieder einmal, traurig, aber wahr. Die sogenannte, linke "Bildungspolitik" hat bereits mindestens zwei, Generationen hervorgebracht. die nicht mehr in der Lage sind logisch zu denken.
    Der Niedergang der Bildung hat mit der Behauptung, alle Menschen sind gleich begonnen. Konsequent zu Ende geführt, war das Ergebnis die Abkehr vom Leistungsprinzip. Zuerst die Politiker, danach die Hochschullehrer, gefolgt von ihren ehemaligen Studenten, den Pädagogen, haben nicht die Fähigkeiten, die Bereitschaft zu leisten, die Motivation gefördert, sondern Wert auf das prosoziale Verhalten, auf die Bereitschaft in der Masse aufzugehen, gelegt.
    Die EU ist nicht Europa, aber dank der EU ist Europa schon lange kein Hort des Wissens, des technologischen Fortschritts, der Innovation, sondern Dogmatiker bestimmen den Weg. Die Forschung wird wie im Mittelalter in eine immer enger werdendes Korsett von Glauben und Aberglauben, gezwängt.
    Ohne auf bereits bekannte Fakten einzugehen, wird es deutlich am Beispiel der "Klimakatastrophe". Schon lange bestimmen nicht seriöse Forscher die öffentliche Meinung, sondern selbsternannte Propheten des Untergangs. Eine sachliche Diskussion ist nicht erlaubt, also sie findet auch nicht statt. Die Islamisierung ist bereits so weit fortgeschritten, dass nicht mehr Ergebnisse von Studien diskutiert werden, sondern es werden immer die gleichen Suren rezitiert.
    Das gleiche Schicksal hat die Kernforschung ereilt, dafür gibt es die Förderung von atavistischen Verfahren, wie die Windradeln es sind.
    Drei Generationen sind bereits verloren. Ob dieser Bildungsrückstand mit dieser bildungsfremden, wenn nicht schon bereits bildungsfeindlichen Obrigkeit, aufgeholt werden kann, ist mehr als fraglich.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Dezember 2019 08:04

    @ Schulbildung

    Wenn jetzt die letzten 60 bis 80 jährigen Professoren der 'alten Garde' (in dem Sinn, dass die noch Inhalte vermitteln können) in Pension 'gegangen worden sein' werden, bzw. die guten Professoren 'erfolgreich aus den Hörsälen gemobbt' sein werden, dann kommt die Zeit der totalen Ignoranz, auch in den MINT Fächern. Wir werden gar nicht mehr in der Lage sein, Inhalte zu vermitteln, wir werden lediglich noch Ideologie (= ...) labern an den 'Unitäten', siehe Blimlinger & Co an der Spitze ... !

    Das heißt auch da haben wir uns selbst abgeschafft ohne Ausweg. Die Importe von zurückgebliebenen 'Geburtenmaschinen' tragen dazu nichts bei, sondern maximal zur Volksverblödung und Volksabschaffung, kommen sie doch fast alle aus den Koranschulen. Wir haben zwar Kindergärtnerinnen mit Diplom, aber ohne Bildung außer die 'abendländische Koranschule' (Ideologieschule).

    Die MINT Fächer werden nicht ausreichend mehr belegt, weil mit Mühen verbunden.

    Genau, wie man da keinen Ausweg mehr sehen kann, genau so wird auch die Politik dazu gewählt. Etwa Maturanten als Bandelkanzler, etwa (ieologisch an den voll geförderten 'Baddeiakademien') 'voll' ausgebildete 'Bolidiger', fast so wie das Volk, das sie sich importieren. 'Volle Flaschen - leere Flaschen', fällt mir dazu ein.

    Klar ein Fest für Al Gore und seine CO2 Aktien, klar ein Fest für Soros und seine 'offene Gesellschaft', braucht man doch die Maturantenschar an Poltikern doch nur bei Laune halten, die machen alles, nur nichts fürs Land, weil sie nichts wissen. Unverantwortlich, solche zu wählen.

    Ich habe selbst 17 Jahre in den technischen Fächern unterrichtet, ich kann daher ganz sicher sagen, dass auch dort zur Sache unwichtige Fächer, wie 'Persönlichkeitsbildung', 'Gender', 'Eigenmanagement', etc. überhand nehmen und formale Bürokratie. Man ergeht sich in 'Qualitätsmenagement', wo das Versagen genau dokumentiert wird und nicht 'Ideologie Konforme' ausgesondert werden.

    Seit der Sozialismus Österreich befallen hat, gab es von hier keine Nobelpreisträger mehr, nur mehr Wasserträger für die Ideologie.

    Ja, wir brauchen sie die Ingenieure, die was können, die imstande sind Aufgaben zu lösen, die schlicht imstande sind selbständig zu denken und zu arbeiten und Dinge zu beenden. Wir werden sie nicht mehr bekommen. Selbständiges Denken wird unterbunden, Ausbildung stagniert, Unternehmertum wird abgeschafft, weil nur noch Faule und Ideologie Konforme nachkommen. Immer weniger Konkurrenzfähige, immer weniger Anforderungen bei der Ausbildung, immer mehr Stagnation.

    Wenn ich daran denke, welchen Arbeitsumfang wir für unsere Diplomarbeit bewältigen mussten im Vergleich zu heute, da ist alles formal genau reglementiert und lässt solche Anforderungen gar nicht mehr zu.

    In Konsequenz lässt dieses Manko auch viele Möglichkeiten für die Industrie Österreichs nicht mehr.

    Ich sehe ja die Dramatik ja auch bei den Unternehmerkollegen, vom Lehrling bis zum 'Akademiker', meist unbrauchbar, nicht nur wegen Bildung, nein auch wegen Einstellung zur Arbeit, die auch inzwischen voll durch reglementiert worden ist, darüber wachen unsere Gewerkschaften, deren Aufgabe auch die Vernichtung Österreichs ist.

    Hinter mir Radio Wien, natürlich weibliche Studentinnen, mit banalen 'warmen Gefühlen' über ihre Träume, die sie nie imstande sein werden zu realisieren, zumal sie ohnehin nur System Konformes labern dürfen. Eine Forschungsgruppe etwa mit 16 Mitgliedern erforscht, warum Frauen so wenig oft technische Studienrichtungen wählen. Ergebnis, eh klar, sie werden 'diskriminiert, dazu habe ich gemeint, fragen's doch die Frauen selbst, aber dazu hat es zufolge Mangel an 'Samples' nicht gereicht ... ... aber ein 'fulminanter' 'Ergebnisbericht' (für viel Geld) wurde es schon, genau wie dann 'fulminante' Wahlsiege für die Politik (was uns noch mehr kosten wird).

    Es wird uns noch mehr kosten, bekommen wir ja nun die 'richtigen Fachkräfte' an die Spitzen des Bildungssystems, wo schon lange nicht mehr die Rede von Ausbildung und Lernen fürs Leben, für den Beruf, die Rede ist, sondern nur mehr Ideologie und Gesinnung. Parteiterror, Ideologieterror wie bei den Nazis.

    Wir haben über Nivellierung in den Grundschulen gesprochen, die ist schon längst auch an den Unis angekommen, aber, noch viel schlimmer, es muss nun auch das 'Ausbildungspersonal' angepasst werden und gute Leute durch 'Parteigünstlinge' ersetzt werden.

    Da kommt Österreich nicht mehr heraus.

    Viele gute Leute wandern ab, viele Firmen arbeiten in Fernost, viele Studenten studieren anderswo und bleiben dann dort, in Österreich herrschen die Apparatschiks und Ungebildeten.

    Diskussion bei Radio Wien, was macht einen guten Lehrer aus, ....

    Nein, in Österreich kann man über Vernunft nicht mehr reden, zumindest nicht frei. Auch nicht mehr über Geburtenrate, die in das gleiche Fach fällt, 'Wohlstand und Faulheit und Ideologie'.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJohann Sebastian
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Dezember 2019 02:44

    Ich stimme zu, allerdings wuerde ich das als Nummer 2 in der Rangliste der Wichtigkeit sehen, und als Nummer 1 die Demographie. Ueberspitzt formuliert: Was nuetzen MINT Nobelpreistraeger wenn die autochthone Bevoelkerung in die Minderheit rutscht. Und Stichwort Singapur: die schauen darauf, wer hereingeholt wird und wer in Folge die Staatsbuergerschaft erhaelt. Mit einem Milliardenreservebecken China in der Hinterhand kann man das auch leicht durch gezielte Einbuergerung steuern. Die Zusammensetzung der ethnischen Gruppen bleibt dadurch - trotz unterschiedlicher Geburtenraten - relativ stabil.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Dezember 2019 14:34

    Die Bildung sieht man an so manchen unserer Universitätsprofessoren. Brauchbares ist da kaum vorhanden. Oft in der DDR sozialisiertes linkes Genderschwurbelpack oder Minderleister, die weder in ihrem Fach noch in der Lehre was weiterbringen.
    In ganz wenigen Fächern sind wir noch vorne mit dabei.

    Eine solche Gestalt haben die Östertrotteln zu ihrem Oberhaupt gewählt, das auf einer UN-Konferenz infantil mit Plüschteddy herumwedelt und etwas vom verglühten Wien in 2050 faselt.

    Allerdings ein würdiger Vertreter seiner Wähler, das muss man ihm lassen.
    So schaut dieser Staat dann ja auch aus.

    Aus verblödeten Schülern werden blöde Lehrer die noch blödere Schüler ausbilden.
    Wer im Angesicht der Demoskopie und der zunehmenden moslemischen Bildungswunder noch immer glaubt, dieses Land bewege sich irgendwo anders hin als Richtung Hölle, dem gratuliere ich zu seinem Gottvertrauen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Dezember 2019 02:21

    Die Deutschen jeiern immer herum, die Automobilbranche hätte die Digitalisierung verschlafen, stimmt aber nicht. Daimler hat sie nach Bangalore ausgelagert.
    Die Deutschen können ohne USA kein 5G Netz mehr bauen.
    Wohnungen enteignen ist dort der Trend.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Dezember 2019 11:50

    OT---aber dieser besonders treffende Kommentar von Mag. Werner REICHEL auf ORF-WATCH ist mMn "Pflichtlektüre", und ich erlaube mir deshalb, ihn hier wiederzugeben zwecks Verbreitung:

    "Politisch korrekte Tagwache mit Ö1

    Autor: Mag. Werner REICHEL

    Es ist ein morgendliches Ritual. Zum Kaffee um sieben Uhr höre ich werktags das Ö1-Morgenjournal. Informiere mich, was die Linken so bewegt und interessiert. Das treibt den Puls nach oben, danach bin ich putzmunter. Heute war es besonders schlimm. Rund die Hälfte der Sendezeit ist dem nahenden Weltuntergang gewidmet, der Klimaapokalypse. Wobei die Hysterie von Klimagipfel zu Klimagipfel immer größer wird. Derzeit trifft sich die Weltuntergangscommunity in Spanien, man reist standesgemäß mit dem Flugzeug an.

    Die Ö1-Moderatorin startet mit den Worten: „Die Zeit drängt!“ Doch die Warnungen der Klimaschützer verhallen, „ohne dass dem Ernst der Lage die entsprechenden Taten folgen“. In Madrid versuche man nun die schlimmsten Folgen „des bereits eingetretenen Klimawandels“ abzuwenden. Des bereits eingetretenen? Hat sich das Klima früher nicht verändert?

    In dieser alarmistischen bis hysterischen Tonart geht es weiter. Spanien-Korrespondent Franz Manola will seiner Kollegin in Sachen Panikmache nicht nachstehen: „Damit aus einer Klimakrise (…) keine Klimakatastrophe wird (…)“, leitet er seinen Beitrag ein.

    Über den Ernst der Lage müsse nicht mehr gestritten werden, betont Manola. Und wenn es darum geht, die Welt mit schönen Worten zu retten, ist unser Bundespräsident Van der Bellen nicht weit. Er darf heute in Madrid predigen. Schließlich wisse auch er, dass uns die Zeit davonlaufe, so die Moderatorin. Danach legt sie noch einmal nach und spricht von einer dramatischen Lage. Da bleibt einem fast das Buttersemmerl im Hals stecken.

    Doch Rettung naht. Schließlich stehen die Grünen kurz vor ihrer ersten Regierungsbeteiligung. Das ist das nächste Thema im Journal. Der Ton ist nicht mehr alarmistisch, sondern optimistisch bis beschwingt.

    In Österreich wirken aber nicht nur die Kräfte des Guten. Im darauffolgenden Beitrag geht es einmal mehr um die FPÖ und die Casinos Austria. Danach leitet die Ö1-Dame elegant zum Politmord auf Malta über: „Die Ermittlungen in der Causa Casinos Austria ziehen sich hierzulande bis in die höchsten politischen Kreise, auf Malta wird der Mord an der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia immer mehr zum Debakel für die Regierung.“ Was will sie uns damit sagen?

    Dass blauer Postenschacher in Österreich und die Ermordung einer Journalistin eh fast das Gleiche ist? Für das nächste Thema fällt der Moderatorin leider keine knackige Überleitung mehr ein. Es geht um das „System Chorherr“. Eine Untersuchungskommission beschäftigt sich ab heute mit Chorherr und den Subventionen an städtische und parteinahe Vereine. Konkreter Anlass war, laut Beitrags-Gestalter „ein Spendenverein für ein Schulprojekt in Südafrika, in dem auch (!) der Grüne Christoph Chorherr tätig gewesen ist“. Das wars. Mehr ist Ö1 dazu nicht eingefallen. Eine journalistische Glanzleistung. Der gute ORF-Mann erwähnt in seinem eher informationsarmen Beitrag auch, dass sich die Kommission den Verein Wiener Kinder- und Jugendbetreuung ansieht, deren Geschäftsführerin Brigitte Kopietz war, Gattin des Wiener SPÖ-Urgesteins Harry Kopietz. Warum sich die Kommission mit dem Verein bzw. Frau Kopietz beschäftigt, erfährt der Hörer leider nicht. Ist nicht wichtig, sondern für Ö1-Hörer gaaaanz langweilig.

    Die Krone berichtete. „Im November 2016 erhielt die Geschäftsführerin (Frau Kopietz) kurz vor der Pensionierung eine Gehaltserhöhung rückwirkend ab Jänner 2016. Obwohl sie bereits in der höchsten Gehaltsstufe ihrer Dienstklasse (9314,51 Euro brutto im Monat) war. (…) Die Auszahlung von freiwilligen Jubiläumsgeldern ab 2010 bewirkte eine finanzielle Mehrbelastung des Vereins um 790.000 Euro - und damit letztlich auch der Steuerzahler.“ Nur Peanuts. Nichts, worüber man auf Ö1 berichten würde.

    Und wie jeden Morgen informiere ich mich nach dem Ö1-Journal bei halbwegs objektiven Medien darüber, was in der Welt wirklich los ist. Auch das gehört zum Ritual."

    Man könnte platzen vor Wut darüber, für wie blöd der ORF, zur Zeit nur noch GRÜN-FUNK, uns Österreicher hält!

    PS: Den Begriff "KLIMA-ERHITZUNG" vernahm ich erstmals vor einigen Wochen aus dem Mund des linxlinken GRÜNEN Lothar LOCKL! Die nächste Steigerungsstufe wird sein: Erd-Verglühung und HOLOCAUST.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Dezember 2019 12:40

    Mit ihrem Gegenbeispiel Japan wäre eigentlich alles gesagt, wenn eine Mehrheit begreifen würde, wie die japanische Gesellschaft funktioniert. Die hohen Bildungsleistungen sind halt nicht nur ein Faktor sondern auch die Folge einer Gesellschaft die extremen Wert auf Familie, Hierachie und Disziplin legt.
    Vor dem Hintergrund einer erstmaligen grün kommunistischen Regierungsbeteiligung in Österreich wirkt ihr Aufruf im Tagebuch aber nur surreal. Gunnar Heinsohn hat sinngemäß gesagt, die Politik wird keine Lösungen bringen. Die Lösungen liegen in den Entscheidungen der Individuen, die eben auswandern, wenn sie woanders bessere Chancen für sich und ihre Nachkommen sehen.


alle Kommentare

  1. Crusader (kein Partner)
    05. Dezember 2019 12:33

    Aktuell: und wieder ein PISA-Desaster für AUT (und einige andere europ. Länder), und was tut das Gym. meines Sohnes? - mitte Dez. Podiumdiskussion (wobei Fragen aus dem Publikum noch nicht sicher sind, no na) "wie retten wir das Klima?" mit der Oberpropagandistin der Benkozeitung und Vertretern von FFF - Oh Herr lass Hirn vom Himmel regnen, jedoch so viel Hirn wie wir bräuchten wird`s nicht regnen können...........hoffe inbrünstig die Veranstaltung wird ein Flop.....

  2. McErdal (kein Partner)
    04. Dezember 2019 14:08

    ***Der Katholizismus - Christentum oder Heidentum? Interview mit Prof. Dr. Hubertus Mynarek***
    h t t p s : // www . youtube.com/watch?v=BxCOQPyn5LU
    „Die Sakramente sind alle heidnischen Ursprungs...
    Der Katholizismus ist die absolute Verfälschung der Religion, die Jesus gemeint hat, ist die totale Verfremdung, ja Pervertierung, das heißt Umdrehung, Umschaltung um 180 Grad, dessen was Jesus mit seiner Religion, die ja eine Vertiefung der Moral sein sollte, gemeint hat.
    Fortsetzung

    • McErdal (kein Partner)
      04. Dezember 2019 14:09

      @ Fortsetzung
      Es ist ein Hohn, eine Maskerade, ein durch zwei Jahrtausende
      hindurchwandernder Karnevalszug, und man wundert sich, dass so wenige Menschen das bisher durchschaut haben, das hier mit dem Christentum der letzte Humbug getrieben worden ist und auch von dem jetzigen Papst getrieben wird.“
      Prof. Dr. Hubertus Mynarek, ehemaliger Dekan an der Universität Wien

      „Für mich ist es immer wichtig, dass das Christentum die vorausgegangenen Kulturen nicht zerstört hat, sondern in gewisser Weise kann man sagen ‘getauft’ hat, teilweise übernommen hat.“
      Bischof Dr. Walter Mixa, Mitglied des Päpstlichen Rats

    • Freidenker (kein Partner)
      04. Dezember 2019 17:03

      Da sagt aber der Herr Bischof ausnahmsweise einmal etwas nicht ganz Unrichtiges, denn es ist eine bekannte Tatsache, dass die christlichen Feste (Weihnachten, Ostern udgl.) beinahe ausnahmslos heidnischen Urspungs sind und selbst Kirchen aus gutem Grund auf den alten Fundamenten heidnischer Tempel, Anlagen und Haine errichtet wurden und hat mit den Aussagen eines Jesus wenig zu tun.

      Es erschließt sich mir nicht ganz, was daran so senstionell sein soll, zumal den damaligen Bekehrern und Eiferern gar nichts anderes übrig blieb, als die alten Bräuche in ihrem Sinne umzufälschen, wenn sie den neuen Glauben nachhaltig unter die Leute bringen wollten.

    • McErdal (kein Partner)
      04. Dezember 2019 17:37

      @ Freidenker
      Wo steht etwas von sensationell? Viele wollen es garnicht nicht wissen !

      Mit Ihren Schlußfolgerungen bin ich nicht einverstanden, denn es hat viele gegeben welche die heidnischen Bräuche nicht übernehmen wollten und deswegen
      verfolgt und auch ermordet wurden !!!

      Sie verstehen es auch gut Wahrheit mit Lüge zu mischen......

  3. Torres (kein Partner)
    04. Dezember 2019 11:40

    Dazu passt, dass in der gerade eben publizierten neuesten PISA-Studie, etwa Polen weit vor Österreich steht. Allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass es in den polnischen Schulklassen praktisch keine Schüler mit "Migrationshintergrund" gibt und aufgrund der von der wiederum gestärkten PiS-Regierungspartei geführten Politik auch in Zukunft keine geben wird, was Polen wohl auch weiterhin einen PISA-Spitzenplatz garantieren wird.

  4. Zraxl (kein Partner)
    04. Dezember 2019 08:32

    MINT ist auch nur ein plakatives Schlagwort.

    Als g'studierter Chemiker oder Physiker sucht man ein halbes Jahr, bis man einen Arbeitsplatz gefunden hat. Als Mathematiker noch länger. Allein in meiner Firma werden derzeit 4 Informatiker gesucht.

  5. Zraxl (kein Partner)
    04. Dezember 2019 08:22

    Ursache unseres Problems ist das überbordende Parasitenproblem. Daraus resultiert eine Steuerquote, die jeden arbeitenden Menschen als Deppen dastehen lässt, die Vorschriften wachsen wie die Schwammerl, und die Anzahl jener, die mit Phantasiequalifikationen von Staatsgeld leben, wächst ins Unermessliche.

  6. Knut (kein Partner)
    04. Dezember 2019 07:14

    Die Verdummung der Schüler hat schon erschreckende Ausmaße erreicht, aber auch abseits der Schulen leisten Whatsapp, Facebook, Alexa, Google und Co ganze Arbeit. In eigenen Anstalten und Unitäten wird geforscht, wie man den Bürger noch besser, kontrollieren, verblöden, ausnehmen und verarschen kann und das wird dann in Form von linken Ideologien sehr erfolgreich umgesetzt.

    Leistung und Disziplin war vorgestern, was heutzutage aus den Verblödungsanstalten kommt, hat von allem eine Meinung und von nichts eine Ahnung.Trauriger Höhepunkt war kürzlich eine Spendenbestätigung bei einer Haussammlung von einem Jungfeuerwehrler über "FÜMPFZIG" Euro. Auweia!

    Was lernen die da? Demonstrieren?

  7. McErdal (kein Partner)
    04. Dezember 2019 05:21

    *************Gründet Strache eine Partei?*******************
    h t t p s : // www . youtube.com/watch?v=g7LaVXN_gqo

    Martin Sellner

  8. McErdal (kein Partner)
    04. Dezember 2019 05:19

    ********Major London Incident: What You’re Not Being Told!****************
    h t t p s : // www . youtube.com/watch?v=ISUSeJ3sDzY

  9. Der Realist (kein Partner)
    04. Dezember 2019 03:12

    Unser Untergang scheint besiegelt zu sein. Wir leisten uns grenzdebile Politiker ganz an der Spitze. Diese werden von absoluten Laien in den Redaktionsstuben, natürlich alle brav links gepolt, auch noch hofiert. Vor Jahrzehnten hätten solche Typen nicht einmal als Kofferlträger getaugt.
    Und wie sollen die Unis mit Topleuten gespeist werden, wenn schon viele die Pflichtschulen als Analphabeten verlassen.
    Aber warum sollen wir überhaupt Fachpersonal ausbilden, kommen doch genug Nobelpreisanwärter in Massen nach Europa.

  10. Brigitte Imb
    02. Dezember 2019 23:48

    Noch ein OT (od. nur halb)

    https://jungefreiheit.de/allgemein/2019/un-generalsekretaer-guterres-fordert-mehr-tempo-beim-klimaschutz/

    Hat schon einer dieser Klimaaposteln ausgerechnet wieviel "Tonnen" Sauerstoff die Pflanzen von den vielen Tonnen CO2 produzieren?

    Nein? Klar, sie sind ja aus Dummheit nicht dazu imstande.

  11. Brigitte Imb
    02. Dezember 2019 21:26

    Wozu Bildung? Heute wird man IT Girl (ev. auch - Boy) od. Influencer, auch Politiker und -In. Da kann man ruhig strohdumm sein dafür.

    --------------------------------------------------------------------------------------------------
    OT - Kirche in Malmö bekommt Homo-Altarbild

    https://jungefreiheit.de/kultur/zeitgeist/2019/kirche-in-malmoe-bekommt-homo-altarbild/

  12. Walter Klemmer
    02. Dezember 2019 21:07

    Ein Kind/Jugendlicher hat kein Interesse, etwas zu lernen, wenn es/er keine Familie hat.
    Viele Kinder müssen ohne oder in einer kriselnden Familie aufwachsen.
    Viele Kinder sind passierte Kinder oder gar von der eigenen Mutter unerwünscht und müssen fremduntergebracht werden.
    Schuld an der mangelnden Motivation der Kinder zu lernen, ist der Verfall der Familien.
    Eine an Gottes Gebot und seinem Plan für eine glückliche Kindheit orientierte Sexualmoral fördert auch die Wissenschaft und Forschung: zusammenhaltende Väter und Mütter für ihre geliebten Kinder.
    Das ist die Basis.
    Ohne Familien als Nest für Kinder kann man Milliarden in Forschung und Wissenschaft investieren. Es wird nichts bringen.
    Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist!

  13. jo
    02. Dezember 2019 20:35

    Mein Post und der Link soll keinesfalls eine Verherrlichung von Nordkorea darstellen.
    Er soll nur den Unterschied in der Geisteshaltung klarmachen.
    Man beachte die Untertitel für die nicht des Englischen mächtigen.

    https://www.youtube.com/watch?v=ycdDHP7QfWo

    Da muss ich auch auf ein paar Zahlen aus Sarrazins Buch hinweisen.
    Ich glaube 2013 oder 2014 sind von 100% Studienplätzen für Elektrotechnik an deutschen Unis nur 72% besetzt worden. Von diesen 72 % haben das Studium nur 48% beendet.
    Heißt übersetzt:
    100 Studienplätze wären verfügbar.
    72 werden besetzt.
    Davon werden wieder nur 36 auch beendet.
    Na wenn das kein guter Schnitt ist.
    Von 100 möglichen ein Drittel fertige Ingenieure.
    Schwafelwissenschaften und Jus sind überrannt .

  14. Rau
    02. Dezember 2019 18:46

    OT
    Der seltsame Anschlag in Halle
    https://www.bitchute.com/video/KbiqIM8bZLDF/

    Da passt einiges nicht zusammen

    • glockenblumen
      02. Dezember 2019 20:25

      heute erhalten:

      "London: Messerangriff mit zwei Toten

      Den Haag: Messerangriff mit mehreren Verletzten

      Stockholm: zwei Bombenanschläge binnen einer Stunde

      Warschau: Polizei warnt vor Glatteis" ......

    • Undine
      02. Dezember 2019 20:51

      @glockenblumen

      Die glücklichen Polen, Tschechen, Slowaken und Ungarn! Glatteis werden die bereits vom Islam eroberten Länder auch gelegentlich haben, aber umgekehrt werden die Einwohner dieser vier glücklichen Länder nicht von moslemischen Terroristen abgeschlachtet!

    • Suedtiroler
      02. Dezember 2019 21:12

      Und wie löst man das Puzzle?
      Gibt es keine Toten?
      Hat der Täter eine neue Identität bekommen?

  15. socrates
    02. Dezember 2019 14:58

    In einem Bundesland wir ein Physiker gesucht. Die Fragen:
    "Was ist schneller - das Licht oder der Schall?" Antwort vom Studenten: "Der Schall! Wenn ich den Fernseher einschalte, höre ich zuerst den Ton und sehe dann das Bild."
    Nun ist der zweite Bewerber an der Reihe, dem er die gleiche Frage stellt. Der Student antwortet: "Das Licht ist schneller!". Prof.: "Sehr gut, und wie begründen Sie das?" Student: "Wenn ich das Radio einschalte, leuchtet zuerst das Licht und dann kommt der Ton."
    Er bittet den dritten Bewerber in den Raum und fragt: "Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einiger Entfernung vor einer Kanone, die auf Sie abfeuert. Was nehmen Sie zuerst wahr - den Blitz oder den Knall?" Der Student: "Den Blitz natürlich" Prof: "Sehr gut - warum?" Student: "Schließlich sind die Augen weiter vorne als die Ohren!"
    „Wo ist das Licht wenn es ausgeht?“ „Im Kühlschrank“
    Wer bekam den Posten? Die Tochter vom Landeshauptmann!

    • socrates
      02. Dezember 2019 18:45

      Ein Witz fällt mir nicht mehr ein. Bei Kery lachten wir darüber. Heute, wo Kompetenz der FPÖ, aber auch nur bei ihr, überwacht wird, traut sich niemand mehr.

  16. Undine
    02. Dezember 2019 14:43

    A.U. schreibt:

    "Bildung ist auch keine Frage der Schulbudgets. Denn die Osteuropäer, insbesondere Ungarn, geben viel weniger pro Kind aus als Westeuropa, haben aber besser qualifizierte Schulkinder."

    Die SOZIS sind immer noch der Ansicht, mit viel Geld (das die fleißigen Österreicher erarbeiten!) könne man jeden Mißstand beseitigen. In manchen Fällen mag dies zutreffen, nie und nimmer allerdings in unserem leider unter SOZI-Unterrichtsministerinnen so herabgewirtschafteten SCHULWESEN!

    In einem Kopf mit geringem Fassungsvermögen wird schlicht und einfach vom Lehrstoff äußerst wenig hängen bleiben---und wenn man noch so viel Geld aufwendet!

    Bei guten und durchschnittlichen Schülern bleibt hingegen viel bis sehr viel hängen---auch bei sehr geringem finanziellem Aufwand.

    Für uns Kinder (48 in einer Klasse!), die 1946 in die Schule kamen, mußte das Geschick der Lehrerin (bis in die 60er-Jahre war die Lehrerausbildung hervorragend! Drei Jahre lang wurde Pädagogik, Methodik, Psychologie gelehrt---vor allem wurde sehr viel in der hauseigenen ÜBUNGSSCHULE hospitiert und das "Unterrichten geübt"!) ausreichen und die jeweiligen von ihr vorbereiteten TAFELBILDER, weiters ein LESEBUCH und ein großer SETZKASTEN, ein Heft aus schlechtem Papier und ein Bleistift! Wir konnten alle am Ende der 1.Klasse Blockschrift, Druckschrift und Lateinschrift schreiben und lesen! Die geistig Schwächeren blieben sitzen---das waren aber ganz wenige Kinder.

    Weiter unten schrieb @pressburger um 11:07---er bezog sich dabei auf die (Schul-)Situation im Westen der USA:

    "Die Immigranten aus Korea, Thailand, Japan, China sind die ELITEN in ihren Schulen."

    Bei uns ist es leider genau umgekehrt:

    "Die Immigranten aus der Türkei, dem übrigen Nahen Osten und aus Afrika sind die NIETEN in unseren Schulen."

    ELITEN und NIETEN reimt sich sogar, aber es liegen Welten dazwischen!

    • Undine
      02. Dezember 2019 14:48

      PS: Auch fünf Jahre intensiver LATEIN-Unterricht war in den österr. Pädagogien eine Selbstverständlichkeit!

    • Bürgermeister
      02. Dezember 2019 15:08

      In Österreich gilt der Durchschnitt als erstrebenswert, vor einer echten geistigen Elite ängstigt man sich. Man ist bereit Analphabeten nach Österreich zu schleppen und Hiiiilfe zu leisten (selbst wenn diese gar nicht gewollt ist, am besten mit fremdem Geld), aber sich für einen durchschnittlichen Schüler zu engagieren, um ihn zum Klassenbesten zu machen - dafür hätte niemand Verständnis.

      Das läuft im asiatischen Raum ganz anders ab.

    • pressburger
      02. Dezember 2019 17:17

      Sozis geben immer das Geld aus, dass andere erarbeitet haben. Deswegen haben die Sozis immer ihre Pfoten in fremden Geldbörsen.
      Sozis verteilen das Geld äusserst selektiv. Das wesentliche Kriterium eines Sozis Geld jemanden zu geben ist, dass es auf nimmer Wiedersehen verschwindet. Oder im Orient oder Afrika landet.

  17. Sensenmann
    02. Dezember 2019 14:34

    Die Bildung sieht man an so manchen unserer Universitätsprofessoren. Brauchbares ist da kaum vorhanden. Oft in der DDR sozialisiertes linkes Genderschwurbelpack oder Minderleister, die weder in ihrem Fach noch in der Lehre was weiterbringen.
    In ganz wenigen Fächern sind wir noch vorne mit dabei.

    Eine solche Gestalt haben die Östertrotteln zu ihrem Oberhaupt gewählt, das auf einer UN-Konferenz infantil mit Plüschteddy herumwedelt und etwas vom verglühten Wien in 2050 faselt.

    Allerdings ein würdiger Vertreter seiner Wähler, das muss man ihm lassen.
    So schaut dieser Staat dann ja auch aus.

    Aus verblödeten Schülern werden blöde Lehrer die noch blödere Schüler ausbilden.
    Wer im Angesicht der Demoskopie und der zunehmenden moslemischen Bildungswunder noch immer glaubt, dieses Land bewege sich irgendwo anders hin als Richtung Hölle, dem gratuliere ich zu seinem Gottvertrauen.

  18. Ingrid Bittner
    02. Dezember 2019 14:17

    Da ich meine ersten Berufserfahrungen am Bau gesammelt habe, weiss ich, dass dann, wenn das Fundament nicht stimmt, der ganze Bau irgendwann in sich selbst zusammenfällt.
    Das heisst für mich auf Bildung umgelegt, dass man im Kindergarten anfängt.
    Aber Leistung ist ein Fremdwort geworden und daran krankt's. Für ein Kindergartenkind ist es eben die geforderte Leistung, dass es das kleine Verserl mit vier Zeilen auswendig erlernen kann, das Volksschulkind sollte das kleine Einmaleins beherrschen und so weiter und so weiter.
    Wenn ich mir aber heute z. B. Texte anschau, die in offiziellen Gschäftsbriefen zu finden sind, dann packt mich das Grausen.
    Entweder fängt es mit "liebe" Frau... an, also liebhaben will ich niemanden, von dem ich z. B. was kaufe, oder es duzt mich wer. Gut, das ist im Salzkammergut sowieso üblich aber nur in der täglichen Umgangssprache.
    Wenn ich ein zugehöriges Bestandteil angefordert hab und es kommt dann im Begleitschreieben folgender Text: wir hoffen, ihnen damit geholfen zu haben, dann find ich das lächerlich, denn ich habe nur eingefordert was mir zusteht und keine Hilfe. Völlig sinnlose Phrasen, die irgendwo aus einem Textprogramm übernommen werden und über die keiner nachdenkt bzw. keiner in der Lage ist, zu erkennen ob der Baustein auch sinnvoll ist.
    Und so geht es dann einfach weiter. Und das ist das Schlimme.
    Wie soll wer wem was beibringen können, wenn er selber nicht in der Lage ist, einen geraden Satz herauszubringen oder im Kopf auszurechnen, was er herausgeben muss, wenn er einen Zwanzigerschein bekommt und dreizehn Euro zu bezahlen sind.
    So schaut aber die Wirklichkeit heutzutage aus.
    Und was soll da bitte bei irgendeinem Studium herauskommen? Wenn kein Fundament da ist, kann man eben nicht aufbauen. Und bei den HOchschullehrern ist es nicht anders, denen fehlt ja, je nach Alter, auch schon das Fundament.

  19. Liberio
    02. Dezember 2019 14:04

    Fehlt die Grundlage der Bildung, gibt es keine Bildung. So ist die Basis des Fortbestandes eines Volkes in erster Linie nicht die Bildung, sondern die Erziehung.
    In den ersten 3 Lebensjahren wird die Persönlichkeit des Menschen zu 80-90% ausgeprägt. Alles, was dann folgt, sind nur mehr Veränderungen in Nouancen.
    Tatsache ist, dass mangels fester Werte und eines fundamentalen Glaubens heute Kinder nicht mehr erzogen werden. Massenhaft landen Kinder nach der Geburt in staatlichen, nichtliebenden und nicht Kleinkind entsprechenden Verwahrungsstätten.
    Bei extrem hohen Andrenalin- und Cortisol-Spiegeln werden Synapsen nicht gebildet und das Wachsen der weißen Hirnmasse blockiert (auch durch Handy- und Tablet-Kultur). Das Urvertrauen der Menschen fehlt bzw. wird völlig zerstört.
    So quellen die Schulen über mit kaputten, gestörten und sozialgeschädigten, aggressiven und lernunfähigen Kindern. Heute Lehrer zu sein ist eigentlich eine reine sozial-psychologische Aufgabe, mit Bildung hat Schule in dieser kaputten Gesellschaft kaum mehr etwas zu tun. Fragen Sie die Lehrer.
    So mein Fazit: Basis einer guten Bildung ist die Erziehung. Basis einer guten Erziehung ist ein ordentliches christliches Glaubensfundament und gesunde Ehen und Familien. Nur so entwickeln sich auch die Sekundärtugenden.
    Grün-linke, sozialdemokratisierte Politik (inkl. ÖVP) fördert das Schwulentum, zerstört die Familie, verstaatlicht die Kinder (Tierschutzgesetze sind strenger) und vernichtet das letzte noch zur Verfügung stehende Zukunftspotential.
    Gut für die Vorbereiter einer grünen, globalisierten, totalitären Ökodiktatur.

  20. Franz77
    02. Dezember 2019 13:58

    Lieber Karl .... das sollten alle FFF- Vasallen lesen so sie des Lesens mächtig sind: Was ihre Vorbilder Marx und Engels für niederträchtige Falotten waren.

    https://www.danisch.de/blog/2019/12/01/lieber-karl/

    • Sensenmann
      02. Dezember 2019 14:39

      Ja, das Vorbild aller Marxisten.
      Sozialismus ist an sich ja nur eine Irrlehre, aber vorsätzlich betrieben ein Verbrechen.

      Genau SO wie ihre Vorbilder sind Sozis bis heute.

    • Suedtiroler
      02. Dezember 2019 21:23

      Danke für den unheimlich aufschlussreichen Link!
      Werde für weitere Verbreitung sorgen!

  21. Franz77
    02. Dezember 2019 13:43

    Unser BP (Besonders Präpotent) macht sich zum Affen. https://www.krone.at/2054123

  22. kremser (kein Partner)
    02. Dezember 2019 12:40

    Mit ihrem Gegenbeispiel Japan wäre eigentlich alles gesagt, wenn eine Mehrheit begreifen würde, wie die japanische Gesellschaft funktioniert. Die hohen Bildungsleistungen sind halt nicht nur ein Faktor sondern auch die Folge einer Gesellschaft die extremen Wert auf Familie, Hierachie und Disziplin legt.
    Vor dem Hintergrund einer erstmaligen grün kommunistischen Regierungsbeteiligung in Österreich wirkt ihr Aufruf im Tagebuch aber nur surreal. Gunnar Heinsohn hat sinngemäß gesagt, die Politik wird keine Lösungen bringen. Die Lösungen liegen in den Entscheidungen der Individuen, die eben auswandern, wenn sie woanders bessere Chancen für sich und ihre Nachkommen sehen.

  23. Undine
    02. Dezember 2019 11:50

    OT---aber dieser besonders treffende Kommentar von Mag. Werner REICHEL auf ORF-WATCH ist mMn "Pflichtlektüre", und ich erlaube mir deshalb, ihn hier wiederzugeben zwecks Verbreitung:

    "Politisch korrekte Tagwache mit Ö1

    Autor: Mag. Werner REICHEL

    Es ist ein morgendliches Ritual. Zum Kaffee um sieben Uhr höre ich werktags das Ö1-Morgenjournal. Informiere mich, was die Linken so bewegt und interessiert. Das treibt den Puls nach oben, danach bin ich putzmunter. Heute war es besonders schlimm. Rund die Hälfte der Sendezeit ist dem nahenden Weltuntergang gewidmet, der Klimaapokalypse. Wobei die Hysterie von Klimagipfel zu Klimagipfel immer größer wird. Derzeit trifft sich die Weltuntergangscommunity in Spanien, man reist standesgemäß mit dem Flugzeug an.

    Die Ö1-Moderatorin startet mit den Worten: „Die Zeit drängt!“ Doch die Warnungen der Klimaschützer verhallen, „ohne dass dem Ernst der Lage die entsprechenden Taten folgen“. In Madrid versuche man nun die schlimmsten Folgen „des bereits eingetretenen Klimawandels“ abzuwenden. Des bereits eingetretenen? Hat sich das Klima früher nicht verändert?

    In dieser alarmistischen bis hysterischen Tonart geht es weiter. Spanien-Korrespondent Franz Manola will seiner Kollegin in Sachen Panikmache nicht nachstehen: „Damit aus einer Klimakrise (…) keine Klimakatastrophe wird (…)“, leitet er seinen Beitrag ein.

    Über den Ernst der Lage müsse nicht mehr gestritten werden, betont Manola. Und wenn es darum geht, die Welt mit schönen Worten zu retten, ist unser Bundespräsident Van der Bellen nicht weit. Er darf heute in Madrid predigen. Schließlich wisse auch er, dass uns die Zeit davonlaufe, so die Moderatorin. Danach legt sie noch einmal nach und spricht von einer dramatischen Lage. Da bleibt einem fast das Buttersemmerl im Hals stecken.

    Doch Rettung naht. Schließlich stehen die Grünen kurz vor ihrer ersten Regierungsbeteiligung. Das ist das nächste Thema im Journal. Der Ton ist nicht mehr alarmistisch, sondern optimistisch bis beschwingt.

    In Österreich wirken aber nicht nur die Kräfte des Guten. Im darauffolgenden Beitrag geht es einmal mehr um die FPÖ und die Casinos Austria. Danach leitet die Ö1-Dame elegant zum Politmord auf Malta über: „Die Ermittlungen in der Causa Casinos Austria ziehen sich hierzulande bis in die höchsten politischen Kreise, auf Malta wird der Mord an der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia immer mehr zum Debakel für die Regierung.“ Was will sie uns damit sagen?

    Dass blauer Postenschacher in Österreich und die Ermordung einer Journalistin eh fast das Gleiche ist? Für das nächste Thema fällt der Moderatorin leider keine knackige Überleitung mehr ein. Es geht um das „System Chorherr“. Eine Untersuchungskommission beschäftigt sich ab heute mit Chorherr und den Subventionen an städtische und parteinahe Vereine. Konkreter Anlass war, laut Beitrags-Gestalter „ein Spendenverein für ein Schulprojekt in Südafrika, in dem auch (!) der Grüne Christoph Chorherr tätig gewesen ist“. Das wars. Mehr ist Ö1 dazu nicht eingefallen. Eine journalistische Glanzleistung. Der gute ORF-Mann erwähnt in seinem eher informationsarmen Beitrag auch, dass sich die Kommission den Verein Wiener Kinder- und Jugendbetreuung ansieht, deren Geschäftsführerin Brigitte Kopietz war, Gattin des Wiener SPÖ-Urgesteins Harry Kopietz. Warum sich die Kommission mit dem Verein bzw. Frau Kopietz beschäftigt, erfährt der Hörer leider nicht. Ist nicht wichtig, sondern für Ö1-Hörer gaaaanz langweilig.

    Die Krone berichtete. „Im November 2016 erhielt die Geschäftsführerin (Frau Kopietz) kurz vor der Pensionierung eine Gehaltserhöhung rückwirkend ab Jänner 2016. Obwohl sie bereits in der höchsten Gehaltsstufe ihrer Dienstklasse (9314,51 Euro brutto im Monat) war. (…) Die Auszahlung von freiwilligen Jubiläumsgeldern ab 2010 bewirkte eine finanzielle Mehrbelastung des Vereins um 790.000 Euro - und damit letztlich auch der Steuerzahler.“ Nur Peanuts. Nichts, worüber man auf Ö1 berichten würde.

    Und wie jeden Morgen informiere ich mich nach dem Ö1-Journal bei halbwegs objektiven Medien darüber, was in der Welt wirklich los ist. Auch das gehört zum Ritual."

    Man könnte platzen vor Wut darüber, für wie blöd der ORF, zur Zeit nur noch GRÜN-FUNK, uns Österreicher hält!

    PS: Den Begriff "KLIMA-ERHITZUNG" vernahm ich erstmals vor einigen Wochen aus dem Mund des linxlinken GRÜNEN Lothar LOCKL! Die nächste Steigerungsstufe wird sein: Erd-Verglühung und HOLOCAUST.

    • Charlesmagne
      02. Dezember 2019 12:52

      Bald werden Sie sich nicht mehr anders als über den „Volkssender“ und die „Stürmer“ -Medien informieren können.
      Das Internet, und die Server für die Suchmaschinen erzeugen, laut SPÖ Physiker Gruber, viel zu viel CO2, und müssen daher langfristig eingeschränkt werden.
      Na, vielleicht kann man dabei genug Energie für den Ausbau die weltweiten Bespitzelungsserver einsparen.

    • pressburger
      02. Dezember 2019 13:16

      Meine Bewunderung für Herrn Magister Reichel steigt ins unermessliche. Wenn er dös nur aushalt, da Werner. Halte die Daumen.

    • Franz77
      02. Dezember 2019 14:01

      Die Kommentare von Reichel lese ich immer sehr gerne.

    • Sensenmann
    • Marille (kein Partner)
      04. Dezember 2019 09:54

      Der Spanien-Korrespondent heißt Josef Manola

    • Torres (kein Partner)
      04. Dezember 2019 11:34

      Und ebendieser Lockl wird bereits jetzt in der neuen türkis-grünen Regierung als Außenminiser gehandelt. Immerhin hat er sich angeblich bereits von der blonden ORF-Zentrum-Tussi getrennt.

    • StrangeThings (kein Partner)
      06. Dezember 2019 00:41

      Gruber ist ja auch so ein präpotenter Schösel, keinen Plan von wissenschaftlicher Evidenz aber ständig die Klappe offen. Am besten fand ich ja seine Aussagen in einer Diskussion bezgl. Cannabis - selbst ständig am Saufen aber nicht fähig Sucht- von Rauschmitteln zu unterscheiden; z.B. hat eine epidemiologische Studie der NHTSA mit 9000 Teilnehmernsheis 2015 ergeben dass keine Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit nach Konsum von Cannabis gegeben ist, aber natürlich weiß ein Herr Gruber wesentlich besser über die "Gefährlichkeit" bescheid ;) Wäre eh schlau gewesen wenn Türkis-Blau das freigegeben hätte, die meisten Linken wären erstmal für längere Zeit ruhig gestellt gewesen...

  24. exp(i*pi)+1=0
    02. Dezember 2019 10:42

    Ich möchte vorausschicken, daß Allgemeinbildung mit Deutsch, Chemie, Biologie, Geschichte und Sprachen (Latein, Englisch Französisch, Spanisch, Italienisch), Standard sein sollte. Dem sollte die Unterrichtszeit voll gewidmet werden. Wer Skifahren oder demonstrieren will, dürfte dazu nur seine Freizeit aktiv nutzen dürfen. Die Schule dürfte nicht zur Ankurbelung von Sport und zur Auslastung des Fremdenverkehrs genutzt werden.
    Schulausbildung in Mathematik, Physik darf nicht zur Förderung der Verkaufszahlen von PCs und Tabletts mißbraucht werden. Vor allem Schul-Mathematik sollte im Hinblick auf Lebensbewältigung, also auf logisches Denken unterrichtet werden. Ich beobachte immer wieder eine (Ab-)Scheu von „gebildeten“ Menschen, ehemals erworbene Mathematikkenntnisse in Verbindung von alltäglichen Fragen zu nutzen. Wer für manche Geisteswissenschaftler „MINT-verseucht“ erscheint wird, als Gesprächspartner gemieden. Leider wird in Großfirmen Schlagwortwissen aus wirtschaftlichem Gebiet höher – also auch im Sinne von Karriere-Chancen – gewertet, als MINT-Wissen. Ingenieure (das Bologna-System kennt nur mehr Master (=Meister!)) werden deshalb unterschwellig eher als bessere Handwerker betrachtet, die in „gehobenen Sphären“ wenig zu suchen haben. Solange hier sich nichts ändert, wird Europa nicht konkurrenzfähiger werden.

    • pressburger
      02. Dezember 2019 11:04

      ******************************************

    • Riese35
      02. Dezember 2019 11:28

      Ihr Deckname ist bester Beweis, wie falsch die Mathematik-Übungsbeispiele des BIFIE für die Zentralmatura sind oder waren. Dort erwartet man sich tatsächlich das Anikseln, daß eine Exponentialfunktion nur positive Werte annehmen könne.

      Und sogar Kleinkinder machen bereits vor Schulantritt die gegenteilige, praktische Erfahrung: Auf der Schaukel bewegen sie sich immer vor und zurück, und nie nur in eine Richtung! Da sieht man, wie abgehoben und bildungsresistent viele unserer Mathematiklehrer sind.

      In Ihrer Aufzählung der Sprachen fehlen mir aber die östlichen Sprachen: Griechisch, slawische Sprachen, semitische Sprachen ...

    • Undine
      02. Dezember 2019 11:53

      @exp(i*pi)+1=0

      *******************************************+!

    • dssm
      02. Dezember 2019 11:54

      In der Realität werden Mathematiker am Besten, Physiker am Zweitbesten bezahlt! Schauen Sie einmal auf den Ausbildungsweg von Vorständen in den Techfirmen (und nur dort wird gut gezahlt).

    • Wyatt
      02. Dezember 2019 14:14

      sogar bei einer einfachen "Milchmädchen Rechnung" wie:

      von 6,306.812 Wahlberechtigten haben 604.055 die "Grünen" gewählt, ergibt 9,6 % d.h. 90,4 % haben NICHT die GRÜNEN gewählt!

      ….wird das Ergebnis auf 13,9% "aufgemotzt" weil man Nicht-Wähler und ungültige Stimmen "unter den Tisch fallen lässt" und von "Demokratie" faselt.

    • exp(i*pi)+1=0
      03. Dezember 2019 11:24

      @dssm: Sie haben schon recht: In Vorständen von Technikfirmen sind Mathematiker und Physiker zu finden. Diese dürfen/können aber dann nicht als Mathematiker und Physiker arbeiten, sondern müssen Manager spielen und sich als Wirtschaftswissenschaftler geben, um als Vorstände geachtet zu sein. Viele Mathematiker, Physiker und auch Ingenieure, die in der Industrie arbeiten, sind als nützliche Idioten - die geistige Arbeit liefern - willkommen, werden aber meist wie bessere Handwerker behandelt. z.B.: Bei Siemens füllen Ingenieure Zeitausweise mit Belegen für jede ihrer Arbeitsstunden in Projekten aus. Hingegen wird mit dem Kunden in Kontakt stehendes Personal zeitlich nur global erfaßt.

  25. Bürgermeister
    02. Dezember 2019 10:13

    Ehemalige Studienkollegen unterrichten an HTLs. Die Schilderungen sind recht ähnlich, wenn man Techniktage mit Volksschülern macht sind die Mädchen oft engagierter und interessierter als die Buben.

    Dieselbe Gruppe einige Jahre danach in der Pubertät - bis auf einige Einzelfälle schlafen die Mädchen förmlich ein, sind geistig abwesend und völlig unaufmerksam. Durch den Quoten-Terror hätten viele aber später durchaus gesetzlich erzwungene Aufstiegschancen, aber trotz massivster öffentlicher Werbung in den letzten 20 Jahren hat sich kaum etwas verändert. Ein ungeheurer Aufwand für nahezu Null Ertrag - recht typisch für unsere politische Kaste.

    Für Minimalisten die mit geringstmöglichem Aufwand später den maximalen Verdienst erreichen wollen sind MINT Fächer sowieso tabu. Man benötigt eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur um sich so Studium anzutun. Ansonsten gilt in Österreich Vitamin "P" wie "Parteibuch" hilft erheblich mehr als Intelligenz, Fleiß, Ausdauer und Engagement. Oder wenn der Papi Apparatschik in der Raika ist, steht der staatliche oder staatsnahe Bereich auch ohne Parteibuch offen - Führungspositionen nur für solche Leute, beim Reinigungsdienst gibt es wohl Ausnahmen.

    Bei einigen Arbeitskollegen (beide in MINT Fächern tätig) zeigt sich heute, dass man auch mit 2 Lebensverdienstspannen (Raum Stuttgart, München, Tübingen) in anspruchsvollerer Umgebung kein Eigenheim mehr errichten kann. Wie man ein Politiker bei solchen Randbedingungen es wagen kann von "Zukunft der nächsten Generation" zu schwafeln ist mir schleierhaft. Selbst solche die sich ins Zeug legen sind auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen.

    Für so eine "Zukunft" lohnt es sich nicht in diesem Land zu bleiben, zumindest nicht für Menschen die mit Arbeit ihr Leben bestreiten wollen.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 12:57

      >> "... wenn der Papi Apparatschik in der Raika ist, ..."

      **********************************!

      Leider! So "funktioniert" heute ganz Österreich. Kurzens Gailomobil bewegt sich auch auf Konrädern fort.

    • Wyatt
      02. Dezember 2019 14:19

      …...der Onkel tut's auch!

  26. Charlesmagne
    02. Dezember 2019 10:12

    Die Überlegenheit Großbritanniens, was die Studierfähigkeit und bessere Qualität der Universitäten anlangt, dürfte allerdings darin begründet sein, dass es dort schon immer eine starke Bereitschaft verantwortungsvoller Eltern gegeben hat, ihren Kindern die Ausbildung in einer Privatschule zu ermöglichen. Das ist dann auch das Reservoir, aus dem die hervorragenden Universitäten gespeist werden.
    Außerdem kann man sich in GB die Universität an der man studieren möchte nicht aussuchen, da die guten Unis nur Studenten nehmen, deren Leistungen bei der „Matura“ hervorragend waren.
    Die öffentlichen Schulen in GB sind genauso heruntergekommen wie bei uns.

    • pressburger
      02. Dezember 2019 11:07

      Ein ganz wichtiger Faktor in UK, die Privatschulen. Der andere Faktor, die Anwesenheit von grosser Zahl der Expats aus Südostasien. Kinder dieser Eltern, leistungsorientiert, wissbegierig und intelligent.
      Ähnliche Situation im Westen der USA. Die Immigranten aus Korea, Thailand, Japan, China sind die Eliten in ihren Schulen.

    • Undine
      02. Dezember 2019 11:59

      @beide

      **************************+!

      @pressburger

      "Die Immigranten aus Korea, Thailand, Japan, China sind die ELITEN in ihren Schulen."

      Das glaube ich sofort!

      Bei uns ist das Gegenteil der Fall:

      "Die Immigranten aus der Türkei, dem übrigen Nahen Osten und aus Afrika sind die NIETEN in unseren Schulen."

    • Wyatt
      02. Dezember 2019 14:22

      *******
      *******
      *******

    • wunderwelt (kein Partner)
      04. Dezember 2019 08:31

      Stimme Herbert Richter zu, diese angeblich elitären Privatunis sind hoffnungslos überschätzt. Was man dort studiert oder lernt ist egal, Hauptsache der Stempel auf dem Zeugnis passt. Gilt für Privatschulen hier auch. George W. Bush war mit IQ 70 (oder 90?) in Yale. Chelsea Clinton hat die "großen" Fächer an ihrer Eliteuni nicht geschafft, machte dann Geschichte wie Bush und ist heute Top-Managerin.Wir hatten eine Austauschstudentin aus Oxford an unserer Schule. Was die von der Eingangsprüfung erzählt hat, lässt mir heute noch die Grausbirnen aufsteigen.

    • Marille (kein Partner)
      04. Dezember 2019 10:17

      Hier werden Privatunis (welche?) und öffentliche Universitäten, die Studiengebühren (UK) verlangen, in einen Topf geworfen. Für eine der Spitzenuniversitäten in England/Schottland müssen sie hervorragende Maturanoten vorweisen, sonst nützt Ihnen die beste Seilschaft nichts. Wir reden hier nicht von den Unis in Amerika, wo man über fingierte sportliche Leistungen die Aufnahme hinkriegt. Meine Tochter studiert in UK und sie konnte sich nur auf ihr Können verlassen, um dort einen Platz zu erhalten.

  27. Franz77
    02. Dezember 2019 10:08

    Dummvolk ist beliebig manövrierbar. Die "Eliten" schicken ihre Kinder auf Privatschulen, sie halten ihre Zöglinge nicht dumm. Und weil das eigene, fleißige Volk noch nicht ganz vertrottelt ist, wird Dumm- und Faulvolk massenhaft importiert. Die Einheimischen sind immer mehr mit dem Überlebenskampf beschäftigt, wenn erst Schulden da sind, ist es komplett aus mit der Freiheit. Es grüßt die NWO.
    Barde Reinhard Mey in "Sei Wachsam": Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: "Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!"

    • pressburger
      02. Dezember 2019 13:22

      Die "Eliten" sind meistens irgendwie studiert, lassen ihren Nachwuchs nicht verkommen. Nach der Matura, Gender-Studien, Marxistische Klimatologie, Das Klima in Zeiten des Klassenkampfs. Der ORF braucht den linkischen Nachwuchs, alle kommen unter, evtl. auf der Hohen Warte, sollten sich die dortigen Insassen von bürgerlichen Relikten wie messen, rechnen, befreien.

  28. dssm
    02. Dezember 2019 10:03

    Da auch hier im Forum immer wieder auf das große Erbe der nächsten Generation verwiesen wird, hier nochmal der Hinweis, wie wertlos all dieser Besitz ist. Denn das Erbe muss erhalten werden und ohne gut ausgebildete Handwerksmeister und Ingenieure wird das nichts. Junge Absolventen der Informatik, welche nicht einmal C können (rund 70% des weltweiten Source-Codes), sind halt mit einer Heizungssteuerung überfordert. Wir haben also nicht nur zu wenig MINT-Absolventen, sondern auch noch unqualifizierte. Da Erbe wird also verfallen, einfach weil niemand da ist, die ganze Technik am Leben zu halten. Und ein Hafnermeister, welcher aufgrund geisteskranker Vorschriften, seinen Lehrlingen gar nicht erst die Realität zeigen darf, wird schlecht ausgebildete Gesellen und später Meister erschaffen. Und so geht eine Berufsausbildung nach der anderen den Bach hinunter, mehr Akademiker, aber weniger Wissen.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 13:04

      ***********!

      >> "Junge Absolventen der Informatik, ..."

      Verzeihung, das heißt heute "Betriebsinformatik ...", auch wenn es nicht draufsteht.

      Für einen "Informatiker" in einem Betrieb ist es heute wichtig, daß er
      -.gut gendern kann
      - sich in der Gesetzesmaterie mit all den "Vorschriften" gut auskennt (vor allem Quoten)
      - gute Kontakte zu Juristen hat und mit denen reden kann
      - eine ausgefeilte Ellbogentechnik erlernt hat (um alle auszuschalten, die ihm gefährlich werden könnten), und
      - für den Fall aller Fälle dann letztendlich doch immer einen parat hat, der schuld sein könnte.

    • pressburger
      02. Dezember 2019 13:25

      Literatur zum Thema Verblödung: Edward Dutton; At Our Wits End.
      Why Were Becoming Less Intelligent and What it Means for the Future.

    • Sensenmann
      02. Dezember 2019 15:07

      So ist das.
      Moslemische Bildungswunder werden keine Heizungssteuerung brauchen, denn sie werden hausen wie vor 500 Jahren. Arschhochbetende Mulattenäffchen brauchen gar nichts, denn der Quran kennt ja alle Antworten...

      Unsere Vorfahren konnten mit einer römischen Villa mit Hypocaustenheizung auch nix anfangen und die Aquädukte benutzte man als Steinbrüche um Mauern um die Elendssiedlungen unter den römischen Ruinen zu errichten, denn auch das römische recht war dem des Stärkeren gewichen...
      Dafür konnte man recht brauchbar herumchristen und brauchte an die 1000 Jahre, um technisch und wissenschaftlich und kulturell wieder ans Römische anknüpfen zu können.

      Reife Leistung, da capo!

  29. Kyrios Doulos
    02. Dezember 2019 09:58

    Ich erinnere mich gerade an einen treffenden Satz, den Norbert Hofer in einer der TV Debatten im Wahlkampf gesagt hat:

    "Früher haben Eltern ihre Kinder gefragt: Was hast Du denn heute in der Schule gelernt?

    Heute fragen Eltern ihre Kinder: Wie hast Du Dich heute in der Schule gefühlt?"

  30. Kyrios Doulos
    02. Dezember 2019 09:50

    Was mir beim Lesen dieses wichtigen Beitrags spontan eingefallen ist:

    1/ Mein Vater hat bis 1956 in Ungarn eins der MINT-Fächer studiert, sein Studium hat er nach seiner Flucht in Österreich abgeschlossen.

    Pflicht der ungarischen Professoren war, den Marxismus-Leninismus als Querschnittkompetenz in allen Fächern zu vermitteln. Keine leichte Aufgabe, wenn es zum Beispiel um die Konstruktion von Seilbahnen oder Forststraßen oder Brücken und um Wildbachverbeauung gibt.

    Was tat einer der Professoren meines Vaters? Jede Konstruktionsskizze an der Tafel ergänzte er mit 2 oder 3 Strichmanderln. Dem folgte immer die rhetorische Frage an die Studenten: "Was tun denn diese Menschen da?" Und die Studenten wie aus einem Munde: "Sie unterhalten sich über Marxismus-Leninismus."

    Das war am Vorabend der Revolution von 1956, die die Kommunisten mit Worten nicht mehr überwinden konnten. Sie brauchten die Bruderhilfe, sie brauchten die Panzer der Roten Armee.

    2/ Auch für die MINT-Fächer in Österreich gilt: Wer seine Diplomarbeite, Thesis, Dissertation nicht durchgehend gendert, bekommt seine MINT-Qualifikation nicht bestätigt. Ohne Gendern kein Abschluß. Das sind unsere Prioritäten. Und damit wird es mit Grün in der Regierung nicht besser, sondern nur schlimmer werden. Gibt es hier Professoren, die dem ungarischen Professor aus 1955/56 ähnlich das Gendern ad absurdum führt und es der Lächerlichkeit preisgibt, ohne die "Vuaschrift" zu verletzen?

    3/ Politisch-ideologische Quotenregelung: Ich habe einen Neffen, der sich anschickte, Medizin zu studieren. Die Aufnahmsprüfung hat er positiv abgelegt, er bekam aber dennoch keinen Studienplatz, da die Ausländerquote Vorrang hatte. Eine Deutsche bekam den Platz, der er als Österreicher (übrigens nach Jahren beim Bundesheer und als Soldat des Jagdkommandos auch im Auslandseinsatz eingeteilt) an einer österreichischen Uni nicht erhalten hat. Sein Entschluß nach Beurteilung der Lage: Er studierte in München, ist grad heuer fertig geworden und da er dort auch viel besser verdient als hierzulande, wird er nun Arzt in Deutschland werden.

    Das waren heute meine spontanen Assoziationen beim Lesen des Artikels Unterbergers über das tatsächlich sehr, sehr wichtige Thema MINT in Österreich.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 11:49

      *****************************!

      Danke für Ihre wichtigen und immer erfrischenden Beiträge. Wer damals mit Volksdemokratien in Berührung gekommen ist, kennt massenhaft ähnlich Beispiele und erkennt den Abgrund, auf den wir uns in der neuen EUdSSR V2.0 zubewegen. Damals hat man sich in den sozialistischen Staaten mit Humor einen frischen, gegen den damaligen Strom schwimmenden Geist bewahrt. Bei uns im Westen schwimmen aber fast nur mehr tote Fische mit dem Strom.

      Jedes Mal, wenn Rauch-Kallat aus dem geriatrischen Beraterteam Kurzens heute im Fernsehen auftritt, glaube ich, einen zeitgemäßen Transgender-Breschniew im Anblick zu haben.

    • Sensenmann
      02. Dezember 2019 15:12

      Danke, Kyrios Doulos !

      Punkt 3 wäre eine weitere Folge aus "Neues aus dem Dreckstaat".
      Den genau SO geht der Östertrottel mit seinen Leistungsträgern um, aber will auch obendrein von diesen noch Geld erpressen.

  31. Franz77
    • pressburger
      02. Dezember 2019 11:15

      Man kann sich über die heutigen Wunderkinder nur wundern. Schlechte Noten, arrogantes Auftreten, Ignoranz, werden das Klima retten.
      Gretas Eltern sollten schon längst im Häfen sitzen. Ihr Kind verweigert, mit Unterstützung der Eltern den Schulbesuch.
      Anklage Punkt 2. Missbrauch einer Minderjährigen, um sich materielle Vorteile zu verschaffen. Grenzt an Sklavenarbeit.

    • Franz77
      02. Dezember 2019 11:21

      Presssburger, was mit dem zurückgebliebenen Satansbraten aufgeführt wird ist Kindesmißbrauch erster Güte.

    • wunderwelt (kein Partner)
      04. Dezember 2019 08:36

      Das schlimme ist: Greta hat noch eine jüngere Schwester, die dem Vernehmen nach noch viel ärger, also komplett asozial und gefühlsunkontrolliert sein soll. da kann man sich ausrechnen, was da in ein paar Jahren rauskommen wird.

  32. Riese35
    • dssm
      02. Dezember 2019 10:09

      @Riese35
      Die Mathematik-Matura vom Vorjahr, welche ja sooooo schwer gewesen sein soll, haben wir in der Zeitung gefunden und eben schnell beim Mittagessen gelöst. Das war Hauptschulniveau, aber für die Kinder scheinbar eine Herausforderung. Da die Kinder genetisch auch nicht weniger Begabungen mitbekommen haben als wir, muss es wohl am Schulsystem liegen.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 10:27

      @dssm: Tomas Kubelik trifft den Nagel auf den Kopf. Habe mich in den ersten beiden Jahren genauer mit der "Neuen Matura" in Mathematik befaßt.

      1) Selbst die vom BIFIE hersausgegebenen Übungsbeispiele weisen kapitale Fehler auf. Einmal wurden die Begriffe "relative Häufigkeit" einer Versuchsreihe und "Wahrscheinlichkeit" verwechselt. Der Lösungsschlüssel war also falsch. Ein anderes Mal wurde abgefragt, ob eine Exponentialfunktion negative Werte annehmen kann. Daß das von der Definitionsmenge abhängt, wurde ausblendet. Wichtiger als mathematisches Denkvermögen, um die "richtige" Lösung zu erraten, war, die Randvereinbarungen aus dem Mathematikunterricht eingedrillt bekommen zu haben.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 10:35

      2) Das Problem beginnt schon bei den Lehrern. Viele verstehen leider selbst nicht, was sie machen, und haben gewisse Tätigkeiten drillmäßig erlernt. Lehrer, die dann im Methematikunterricht scheitern, sind es, die vorzugsweise in die Kommissionen gehen wie zum BIFIE und dann für die neue Matura zuständig sind.

      Ich habe es selbst erlebt, daß mir in der Sprechstunde ein Mathematiklehrer noch stolz erklärte, daß er von Kardinalzahlen keine Ahnung habe. Wie soll man mit so jemandem z.B. die Frage erörtern, ob nicht die Menschheit mit den Kardinalzahlen überhaupt begonnen hätte, Mathematik zu betreiben, also mit dem abstrakten Konzept der Mächtigkeit, aus dem sich dann das "Zählen" entwickelte.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 10:42

      3) Die Matura mit ihren "Testreihen" wurde schon falsch angelegt. Es wurde leider ***NICHT*** das inhaltliche Ziel festgelegt, dann mittels Tests der wahre Bildungsstand ermittelt, und dann ein Plan erstellt, wie man dieses Ziel erreichen könne.

      Man ist leider genau umgekehrt vorgegangen: Man hat ein statistisches Ergebnis, das man nach Brüssel melden müsse oder wollte, als Ziel festgelegt. Dann hat man so lange herumgetestet und die Fragestellungen so lange variiert, bis man auf diese zu meldende Maßzahl gekommen ist. Dabei ist das Niveau von Testreihe zu Testreihe rapide reduziert worden.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 10:48

      Anspruchsvolle mathematische Fragestellungen wurden zugunsten sprachlich unverständlicher Sätze aufgegeben, sodaß man durch reinen Drill, der aber nichts mit Mathematik zu tun hat, das "richtige" Anikseln antrainieren konnte. Die Eltern haben es größtenteils begrüßt, daß man sich nin so etwas antrainieren konnte, indem man die Quantität der Übungsbeispiele nach oben schnellen ließ.

      Warum eine bestimmte Maturafrage aus den "Grundkompetenzen" so oder anders zu beantworten wäre, können selbst viele Mathematiklehrer nicht beantworten. Daher drillen sie statt der Warum-Frage ihren Schülern ein, ***wie*** die "richtige" Antwort aussehen müsse.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 10:56

      4) Zuletzt merkt man die Ergebnisse dann bei den Studienanfängern an den technischen Universitäten: Was sie in Mathematik am Gymnasium und für die Matura gelernt haben, ist vollkommen für die Katz. Man muß wieder bei Null anfangen.

      Kein Wunder: Vergleicht man die Gymnasialmathematiklehrbücher der Zeiten vor (z.B. H.-C. Reichel) und nach der Zentralmatura, dann erkennt man rasch, daß schlüssige Argumentation und Verstehen fast gänzlich verschwunden sind und nun drillmäßiges Frage-Antwort-Spiel in den Vordergrund gerückt ist.

    • dssm
      02. Dezember 2019 11:23

      @Riese35
      Danke!
      Das sollte als Hauptbeitrag aufscheinen, vielen ist nicht bewusst, wie weit es schon fehlt. Hier wird an den Fundamenten unserer Gesellschaft grober Unfug gestiftet.
      Schließlich muss die ganze Technik am Leben gehalten werden, denn ohne, gibt es ein Massensterben, wo ein Pol Pot vor Neid erblasst.

    • Kyrios Doulos
      02. Dezember 2019 11:38

      @Riese35. Ich bitte Sie um einen Gefallen, denn Sie haben mir mit Ihren Ausführungen bewiesen, daß ich von Mathematik (obwohl Akademiker) in Wahrheit auch keine Ahnung habe; und Sie haben mich wirklich neugierig gemacht: Bitte empfehlen Sie mir ein Buch, das mir die Augen für die Mathematik öffnet, und zwar nicht im Sinne der Drill-Mathematik, sondern in Ihrem Sinne, den Sie hier so schön angedeutet haben.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 12:05

      @Kyrios Doulos: Wollen Sie wirklich, daß ich Eulen nach Athen trage?

      >> "... daß ich von Mathematik in Wahrheit auch keine Ahnung habe."

      Das glaube ich gerade Ihnen und vielen anderen hier in diesem Blog nicht.

      Ein meines Erachtens gutes Gymnasiallehrbuch war vom bereits erwähnten Univ.Prof. H.-C. Reichel. Er hat ***IMMER*** die Frage des Warum in den Vordergrund gerückt und auch den philosophischen Hintergrund beachtet. Ein gutes Buch, eines seiner Standardwerke, ist auch "Topologie, Eine Grundvorlesung", Bibliographisches Institut Mannhaim 1978, das er zusammen mit Univ.Prof. Cigler geschrieben hat.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 12:15

      Keines dieser Bücher darf aber isoliert betrachtet werden. Jedes bedarf der Ergänzung aus anderen Blickwinkeln.

      Über Differentialrechnung ist auch ein älteres, zwar nicht mehr ganz zeitgemäßes, aber doch in gewisser Weise nicht nur formalistisches und sehr gut erklärendes Buch von Richard Courant zu empfehlen: "Vorlesungen über Differential- und Integralrechnung".

      Hat man überhaupt keine Voraussetzungen (z.B. AHS Unterstufe), könnte man mit Niklitschek, Im Zaubergarten der Mathematik anfangen:
      https://www.paranormal.de/paramirr/local/holofeel/mathe.pdf
      Als Techniker wird einem das aber wahrscheinlich zu populärwissenschaftlich erscheinen.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 12:26

      Und dann gibt es noch von Halmos "Naive Mengenlehre":
      https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1002/zamm.19690490155
      https://imsc.uni-graz.at/propst/Halmos_GL17.pdf

      Und zum Gödelschen Unvollständigkeitssatz gibt es auch noch ein sehr knapp gehaltenes, allgemein verständliches Büchlein, dessen Titel ich gerade nicht parat habe, das die Idee und Bedeutung dieses Satzes sehr intuitiv darlegt.

      Mathematik zu verstehen, ist nur eine Sache der richtigen Brille, mit der man etwas betrachtet. Bestes Beispiel unser Blogger "exp(i*pi)+1=0". Wenn ich seinen Nickname betrachte, sehe ich ein Kind auf einer Schaukel.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 12:32

      Wenn ich ein Kind auf einer Schaukel betrachte, sehe ich eine lineare Differentialgleichung 2. Ordnung, auch wenn das nur näherungsweise stimmt. Jedes Glied einer solchen Differentialgleichung, jeden Parameter etc. kann man sich dann bildlich als träge Masse, Ort, Gravitationskraft bildlich gut vorstellen, und man sieht darin ein Objekt des täglichen Lebens und kann auf seine intuitiven Erfahrungen zurückgreifen.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 12:33

      Wer sich die übliche Integralschreibweise und das Wesen eines Integrals bildlich vorstellen möchte, dem empfehle ich eine Exkursion z.B. ins Deutsche Museum in München in die Abteilung, wo die Planimeter ausgestellt sind. Dort entspricht jedem formellen Glied eines Integrals, wie man es in der Schule lernt, eine Schraube, Walze oder ein Rad, und der Formalismus eines Integrals bekommt plötzlich ein angreifbares, betastbares Bild.

    • pressburger
      02. Dezember 2019 13:29

      Lieber Herr Riese, würden Sie mir einen gefallen tun, Ihren Beitrag ohne Unterbrechungen publizieren.

    • Sensenmann
      02. Dezember 2019 15:18

      Für vollständige mathematische Idioten wie mich:

      Vom Einmaleins zum Integral. Mathematik für Jedermann

      Als pdf:
      https://www.dlib.si/stream/URN:NBN:SI:DOC-GTBBUXB6/711771ed-5dad-4e2d-b8f6-37a15bbedabb/PDF

    • Marille (kein Partner)
      04. Dezember 2019 10:32

      @Riese35. Da sieht man wieder, wie die Begeisterung für ein Thema mit jemandem durchgeht. Ich bin jetzt (leider) nicht die Mathematikbegnadete sondern bei den Geisteswissenschaften angesiedelt. Aber es ist ein Vergnügen, Ihre Beiträge zu lesen und zu verfolgen, wie Sie am liebsten die gesamte Mathe-Literatur zitieren würden. Mit besten Grüßen

  33. Lämpel
    02. Dezember 2019 09:33

    Seit vielen Jahren schon werden von der Volksschule weg nur mehr folgende Postulate im Schulwesen forciert:

    1) Alle Menschen sind gleich gescheit.

    2) Lernen brauch jeder nur das, was ihm Spaß macht.

    3) Die Noten, so es sie noch gibt, kann man sich aussuchen, bzw. dürfen niemals schlecht sein, damit niemand diskriminiert wird.

    Das mag furchtbar übertrieben klingen, ist aber schon großteils Realität.

    • Franz77
    • Charlesmagne
      02. Dezember 2019 09:57

      ***************
      ***************
      ***************
      An meinen Enkelkindern sehe ich, dass es Realität ist.

    • pressburger
      02. Dezember 2019 11:17

      Richtig, in der Volksschule beginnt die Gehirnwäsche. Niemand zu klein, um nicht missbraucht zu werden. Das Ziel: Die Kinder als Spitzel des Staates im Elternhaus.

  34. Gerald
    02. Dezember 2019 09:33

    Wer braucht schon Naturwissenschaftler und Techniker? Das sind doch regelmäßig nur Spaßbremsen, die Politikern, Schwafelwissenschaftlern, CEOs, Finanzlern, Verkäufer, Analysten, Consulter/Berater, Dampfplauderern, Klimaprotestlern und sonstigen Elfenbeinturmträumern erklären
    a) Warum etwas nicht funktionieren kann
    b) wenn es funktioniert, warum es trotzdem Unsinn ist
    c) wenn es funktioniert und sinnvoll ist, wieviel es kostet (immer viel zu viel) und wieviel es bringt (immer viel zu wenig)
    d) wenn es funktioniert, sinnvoll und finanzierbar ist, wie lange es dauert (immer viel zu lange) und welche Probleme es gibt (immer viel zu viel)
    e) Wenn alle Vorbedingungen erfüllt sind, warum trotzdem keine Wunder zu erwarten sind und das emissionsfreie Perpetuum mobile illusorisch ist.

    Die obig genannten Gruppen arbeiten hingegen nach dem Prinzip "was denkbar ist, ist machbar": Kosten, Zeitrahmen, Physik und verfügbare Technik sind Dinge die sich gefälligst nach ideologischen Vorgaben zu richten haben. Blöderweise bleiben Naturwissenschaftler und Techniker dennoch Spielverderber, denn im Gegensatz zur Politik, gibt es keine "alternative Physik" und mit solchen Spaßverderbern will niemand zusammenarbeiten. Das ist wie jemand der im Aufzug furzt. Er verdirbt allen die Partylaune, sorgt für schlechte Stimmung und wird deshalb geschnitten. Das beginnt schon in der Schule, wo von technik- und physikfernen Lehrern den Schülern oft schon von Kindesbeinen an klar gemacht wird, dass Mathematik, Physik, Chemie irgendwie was für Sonderlinge ist und man eher als Kreativer, Künstler oder Schwafelwissenschaftler Ansehen genießt.

  35. El Capitan
    02. Dezember 2019 09:31

    Al Kenner der Mint-Szene in anderen Ländern muss ich unserem Dr. U. Leider Recht geben. In den Siebzigerjahren, also in der Ära Kreisky, glaubte man, Bildung generieren zu können durch Pushen von Schein- und Geschwätzwissenschaften. Diesen Trend gab es überall in Europa.

    In D und in der Schweiz hat man dagegen auf MINT nicht vergessen. Dort und in anderen Ländern weht ein anderer Wind. Ganz zu schweigen von Großbritannien, Israel, USA und Südkorea, Singapur und anderen Ländern.

    Die Grünen, die jetzt ans Ruder kommen, werden diesen Geschwätz- und Gendertrend noch verschärfen.

    Wir müssen uns damit abfinden, für längere Zeit ein Landschafts-Disneyland mit guten Rest-Nischen (Montanistik) zu werden.

  36. Arbeiter
    02. Dezember 2019 09:22

    LIEBER HERR UNTERBERGER! Es passt auch zum heutigen Artikel: BITTE GEBEN SIE EIN HANDLICHES BUCH HERAUS MIT WISSENSCHAFTLICHEM WIDERSPRUCH ZUR KLIMAHYSTERIE. Die gestrigen Quellenverweise zur FAZ usw. bilden ohnehin schon einen Großteil des vorhandenen Materials.

  37. Brigitte Kashofer
    02. Dezember 2019 09:09

    Der Sozialismus mach die Menschen faul und bequem.

    • pressburger
      02. Dezember 2019 11:20

      Nicht alle. Es gibt noch ein paar resistente. Aber stimmt, der Sozialismus ist eine Art von Beulenpest.

  38. Sukkum
    02. Dezember 2019 08:29

    Der Satiriker Dieter Nuhr bringt das Bildungswesen in seiner Sendung "Nuhr Wissenswertes" auf den Punkt. Absolut sehenswert, beklemmend und erheiternd zugleich. Bei Youtube aufrufbar.

    45 Minuten feinste Sahne!

  39. CIA
    02. Dezember 2019 08:09

    Bildung ist das "Um und Auf", aber eine Gesellschaft braucht auch Handwerker, und zwar gute, gebildete!! Das "Income und der soziale Status" animiert die Jugend zum Studieren, auch dann, wenn sich die Fähigkeit dazu in Grenzen hält. Leider müssen dann diese, oft diffizielen Arbeiten, von dürftig gebildeten "Ausländern" erledigt werden, das nicht selten mit einem Desaster endet.

  40. Josef Maierhofer
    02. Dezember 2019 08:04

    @ Schulbildung

    Wenn jetzt die letzten 60 bis 80 jährigen Professoren der 'alten Garde' (in dem Sinn, dass die noch Inhalte vermitteln können) in Pension 'gegangen worden sein' werden, bzw. die guten Professoren 'erfolgreich aus den Hörsälen gemobbt' sein werden, dann kommt die Zeit der totalen Ignoranz, auch in den MINT Fächern. Wir werden gar nicht mehr in der Lage sein, Inhalte zu vermitteln, wir werden lediglich noch Ideologie (= ...) labern an den 'Unitäten', siehe Blimlinger & Co an der Spitze ... !

    Das heißt auch da haben wir uns selbst abgeschafft ohne Ausweg. Die Importe von zurückgebliebenen 'Geburtenmaschinen' tragen dazu nichts bei, sondern maximal zur Volksverblödung und Volksabschaffung, kommen sie doch fast alle aus den Koranschulen. Wir haben zwar Kindergärtnerinnen mit Diplom, aber ohne Bildung außer die 'abendländische Koranschule' (Ideologieschule).

    Die MINT Fächer werden nicht ausreichend mehr belegt, weil mit Mühen verbunden.

    Genau, wie man da keinen Ausweg mehr sehen kann, genau so wird auch die Politik dazu gewählt. Etwa Maturanten als Bandelkanzler, etwa (ieologisch an den voll geförderten 'Baddeiakademien') 'voll' ausgebildete 'Bolidiger', fast so wie das Volk, das sie sich importieren. 'Volle Flaschen - leere Flaschen', fällt mir dazu ein.

    Klar ein Fest für Al Gore und seine CO2 Aktien, klar ein Fest für Soros und seine 'offene Gesellschaft', braucht man doch die Maturantenschar an Poltikern doch nur bei Laune halten, die machen alles, nur nichts fürs Land, weil sie nichts wissen. Unverantwortlich, solche zu wählen.

    Ich habe selbst 17 Jahre in den technischen Fächern unterrichtet, ich kann daher ganz sicher sagen, dass auch dort zur Sache unwichtige Fächer, wie 'Persönlichkeitsbildung', 'Gender', 'Eigenmanagement', etc. überhand nehmen und formale Bürokratie. Man ergeht sich in 'Qualitätsmenagement', wo das Versagen genau dokumentiert wird und nicht 'Ideologie Konforme' ausgesondert werden.

    Seit der Sozialismus Österreich befallen hat, gab es von hier keine Nobelpreisträger mehr, nur mehr Wasserträger für die Ideologie.

    Ja, wir brauchen sie die Ingenieure, die was können, die imstande sind Aufgaben zu lösen, die schlicht imstande sind selbständig zu denken und zu arbeiten und Dinge zu beenden. Wir werden sie nicht mehr bekommen. Selbständiges Denken wird unterbunden, Ausbildung stagniert, Unternehmertum wird abgeschafft, weil nur noch Faule und Ideologie Konforme nachkommen. Immer weniger Konkurrenzfähige, immer weniger Anforderungen bei der Ausbildung, immer mehr Stagnation.

    Wenn ich daran denke, welchen Arbeitsumfang wir für unsere Diplomarbeit bewältigen mussten im Vergleich zu heute, da ist alles formal genau reglementiert und lässt solche Anforderungen gar nicht mehr zu.

    In Konsequenz lässt dieses Manko auch viele Möglichkeiten für die Industrie Österreichs nicht mehr.

    Ich sehe ja die Dramatik ja auch bei den Unternehmerkollegen, vom Lehrling bis zum 'Akademiker', meist unbrauchbar, nicht nur wegen Bildung, nein auch wegen Einstellung zur Arbeit, die auch inzwischen voll durch reglementiert worden ist, darüber wachen unsere Gewerkschaften, deren Aufgabe auch die Vernichtung Österreichs ist.

    Hinter mir Radio Wien, natürlich weibliche Studentinnen, mit banalen 'warmen Gefühlen' über ihre Träume, die sie nie imstande sein werden zu realisieren, zumal sie ohnehin nur System Konformes labern dürfen. Eine Forschungsgruppe etwa mit 16 Mitgliedern erforscht, warum Frauen so wenig oft technische Studienrichtungen wählen. Ergebnis, eh klar, sie werden 'diskriminiert, dazu habe ich gemeint, fragen's doch die Frauen selbst, aber dazu hat es zufolge Mangel an 'Samples' nicht gereicht ... ... aber ein 'fulminanter' 'Ergebnisbericht' (für viel Geld) wurde es schon, genau wie dann 'fulminante' Wahlsiege für die Politik (was uns noch mehr kosten wird).

    Es wird uns noch mehr kosten, bekommen wir ja nun die 'richtigen Fachkräfte' an die Spitzen des Bildungssystems, wo schon lange nicht mehr die Rede von Ausbildung und Lernen fürs Leben, für den Beruf, die Rede ist, sondern nur mehr Ideologie und Gesinnung. Parteiterror, Ideologieterror wie bei den Nazis.

    Wir haben über Nivellierung in den Grundschulen gesprochen, die ist schon längst auch an den Unis angekommen, aber, noch viel schlimmer, es muss nun auch das 'Ausbildungspersonal' angepasst werden und gute Leute durch 'Parteigünstlinge' ersetzt werden.

    Da kommt Österreich nicht mehr heraus.

    Viele gute Leute wandern ab, viele Firmen arbeiten in Fernost, viele Studenten studieren anderswo und bleiben dann dort, in Österreich herrschen die Apparatschiks und Ungebildeten.

    Diskussion bei Radio Wien, was macht einen guten Lehrer aus, ....

    Nein, in Österreich kann man über Vernunft nicht mehr reden, zumindest nicht frei. Auch nicht mehr über Geburtenrate, die in das gleiche Fach fällt, 'Wohlstand und Faulheit und Ideologie'.

    • socrates
      02. Dezember 2019 09:36

      Besuchen Sie Pöllau! Dort hat Peter M. Schuster ein wunderbares naturwissenschaftliches Museum gegründet in dem unsere glorreiche Vergangenheit gezeigt wird.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 10:14

      @Josef Maierhofer: Sie zeigen sehr relevante Probleme auf. "Eine Forschungsgruppe etwa mit 16 Mitgliedern erforscht, warum Frauen so wenig oft technische Studienrichtungen wählen. ..." Natürlich ist es Diskriminierung! Und die Lösung liegt auf der Hand: Quoten!!!

      Österreich wird Vorreiter sein! Kurz hat es kapiert. Das Bildungsministerium kommt an die Grünen. Vorbild: Claudia Roth. Von ihr und den deutschen Grünen werden wir viel lernen.

    • dssm
      02. Dezember 2019 11:32

      @Josef Maierhofer
      Unsere Geburtenrate sehe ich eher als Segen, denn als Fluch. Wenn da nicht diese geisteskranke Zuwanderungspolitik wäre.

      In Japan hat man bei den letzten Katastrophen, und die hat die "gute Mutter Erde" wirklich nicht lieb, zu wenig Bauarbeiter gehabt, um schnell aufräumen zu können. Denn wer braucht schon eine große Bauwirtschaft, wenn doch die Bevölkerung schrumpft. Also hat die Regierung nun einen massiven Technisierungsfonds aufgelegt, damit die vorhandenen Kapazitäten radikal moderner werden. Und dabei sind die jetzt schon Lichtjahre voraus. So geht es in die Zukunft! Nicht durch viele Kinder.

    • Josef Maierhofer
      02. Dezember 2019 12:03

      @ dssm

      Unsere Renten zahlen die Zuwanderer ? Kinder brauchen wir keine mehr ? Heimat brauchen wir nicht mehr ?

      Bei uns ist auch das Geld (noch) 'kein' Problem, eher die Qualität des Personals. Auch bei uns gibt es Technologieförderung und Fonds, die bekommen aber nur die Parteibuch bestückten 'Ideologieheinis'.

    • dssm
      02. Dezember 2019 13:25

      @Josef Maierhofer
      Die Zuwanderung ist und bleibt das zentrale Problem. Alles andere kann man mit Fleiß und Leistung lösen.
      Und die Pensionen wären auch kein Problem, wenn denn die heutige Effizienz nicht durch unendliche Bürokratie aufgezehrt würde.
      Jedenfalls werden die Renten in Japan pünktlich bezahlt - ohne Zuwanderungswahnsinn.

    • Josef Maierhofer
      02. Dezember 2019 13:34

      @ socrates

      Leider nur mehr die Vergangenheit.

    • Josef Maierhofer
      02. Dezember 2019 13:36

      @ Riese35

      Kurz und Bildung, was man halt so im 'Sososclub' lernt und an der Parteiakademie ....

    • Josef Maierhofer
      02. Dezember 2019 14:02

      @ dssm

      Auch mir ist klar, dass es mehr einheimische Kinder geben würde ohne Zuwanderung, weil es die Entwicklungsmöglichkeiten geben würde, und die Qualität würde auch steigen.

      So aber wird die Qualität mit unqualifizierten Zuwandern übertüncht und immer mehr verhindert.

  41. pressburger
    02. Dezember 2019 07:40

    Wieder einmal, traurig, aber wahr. Die sogenannte, linke "Bildungspolitik" hat bereits mindestens zwei, Generationen hervorgebracht. die nicht mehr in der Lage sind logisch zu denken.
    Der Niedergang der Bildung hat mit der Behauptung, alle Menschen sind gleich begonnen. Konsequent zu Ende geführt, war das Ergebnis die Abkehr vom Leistungsprinzip. Zuerst die Politiker, danach die Hochschullehrer, gefolgt von ihren ehemaligen Studenten, den Pädagogen, haben nicht die Fähigkeiten, die Bereitschaft zu leisten, die Motivation gefördert, sondern Wert auf das prosoziale Verhalten, auf die Bereitschaft in der Masse aufzugehen, gelegt.
    Die EU ist nicht Europa, aber dank der EU ist Europa schon lange kein Hort des Wissens, des technologischen Fortschritts, der Innovation, sondern Dogmatiker bestimmen den Weg. Die Forschung wird wie im Mittelalter in eine immer enger werdendes Korsett von Glauben und Aberglauben, gezwängt.
    Ohne auf bereits bekannte Fakten einzugehen, wird es deutlich am Beispiel der "Klimakatastrophe". Schon lange bestimmen nicht seriöse Forscher die öffentliche Meinung, sondern selbsternannte Propheten des Untergangs. Eine sachliche Diskussion ist nicht erlaubt, also sie findet auch nicht statt. Die Islamisierung ist bereits so weit fortgeschritten, dass nicht mehr Ergebnisse von Studien diskutiert werden, sondern es werden immer die gleichen Suren rezitiert.
    Das gleiche Schicksal hat die Kernforschung ereilt, dafür gibt es die Förderung von atavistischen Verfahren, wie die Windradeln es sind.
    Drei Generationen sind bereits verloren. Ob dieser Bildungsrückstand mit dieser bildungsfremden, wenn nicht schon bereits bildungsfeindlichen Obrigkeit, aufgeholt werden kann, ist mehr als fraglich.

    • Charlesmagne
      02. Dezember 2019 09:42

      *******************
      *******************
      *******************
      Ich war vor langer Zeit auch Lehrer und kann mich noch gut daran erinnern, wie ich meine besten Schüler in den Klassenkonferenzen gegen den Vorwurf, dass es ihnen an sozialen Kompetenzen mangle, verteidigen musste. Das lag oft auch daran, dass sie meine Kollegen spüren ließen, dass sie mehr wüssten als diese. Und sie hatten mit Ihrer Annahme auch zumeist recht.

    • Riese35
      02. Dezember 2019 11:04

      @beide:

      **********************************!
      **********************************!
      **********************************!

      Vor allem auch für diese Aussage:

      >> "Und sie hatten mit Ihrer Annahme auch zumeist recht."

      Nagel auf den Kopf getroffen! Der Mißstand beginnt bei den Lehrern.

    • Wyatt
      02. Dezember 2019 14:54

      *********
      *********
      *********

    • pressburger
      02. Dezember 2019 23:28

      @Charlesmagne
      Das war ein mal. Jetzt sind beide, Lehrende und Lernende, auf dem gleichen Niveau gelandet.

    • wunderwelt (kein Partner)
      04. Dezember 2019 20:33

      @pressburger Vollkommen richtig. Heute machen viele Lehramt, weil sie das Vollstudium nicht schaffen, diese Personen kommen inhaltlich über die eigenen Befindlichkeiten niemals hinaus, die sie dann als Seminar- oder noch schlimmer, Abschlussarbeiten präsentieren. Angehende Deutschlehrer, die keine Grammatik können und Literatur sowieso nicht, angehende Pflichtschullehrer, die selbst gravierende Lücken in Orthographie und Syntax haben, sodass sie an der Pädak ein Jahr nachgeschult werden müssen (!!!). Aber sie sind alle davon überzeugt, so toll mit Kindern umgehen zu können. Anscheinend reicht das - zumindest für "Ausbildungsstätten".

  42. socrates
    02. Dezember 2019 03:32

    Wenn an der TU in Badad einPosten eingespart wird, so ist die Arbeit an den Rest der Unterrichtenden aufzuteilen. Wenn da nun einige Gender sind, an leitender Stelle, suchen sie eifrig einen schwachen, der ohne Bezahlung diese Arbeiten unternimmt. So wird die eine Abteilung immer größer, die andere kleiner.
    Die Lehrer hatten einst 2 Fächer zu lernen, z.B. Physik und Mathematik, und wurden pragmatisiert und am Dienstende gut bezahlt, jetzt genügt die kleinere Hälfte der Ausbildung, garniert mit viel Pädagogik, wenig Wissen und Bezahlung.
    Wenn in unserem liberalen System etwas gebraucht wird und Mangel herrscht, lehren die da Oben daß mehr bezahlt werden muß oder einen Systemchange machen muß wie in Bolivien.

  43. Parzifal
    02. Dezember 2019 03:08

    Selbst der Mangel an MINT-Absolventen ist nur ein Symptom fürchte ich.
    Wenn es kein Bekenntnis zur Kohorte, Nation, Geschichte und ein verinnerlichtes Streben nach dem Sinn, dem Guten,... (Ideologie, die ja ein Mitposter eher negativ sieht) oder auch immer gibt, scheitert es in jedem Belang.

    Dann haben wir das was wir haben: Egomanen, Faulheit

    Wenn Sozialisten jeglichen Coleurs fordern: "Her mit dem Zaster" oder "Nehmt euch, was euch zusteht"

    Wenn das Frühstück schon von Moderatoren begleitet wird, die Stolz darauf sind, dass sie auch 5er hatten, "Ehren"runden machten und "trotzdem was aus ihnen geworden ist" [Anm.: Reporter sicher nicht, denn die waren einmal der deutschen Sprache und der Sprchtechnik mächtig...]

    Wenn die selben Radio"sprecher" den Freitag zum schösnten Tag, weil bald das Wochenende kommt, den Montag zum Horrortag ernennen, weil man wiedr in die Tretmühle muss.

    Wenn Eltern und Großeltern bereits unisono sagen: Hauptsache er oder sie kommt durch...

    Wenn die Religion negiert wird, erkennt man nicht die Erbsünden. Diese werden sogar zum Ideal geframet! (Trägheit, Völlerei wird zu "Ich gönne mir was" "Das habe ich mir verdient" Neid auf die Chef und Auspresser zum "Umverteilen von Oben nach Unten" usw..)

    Keine Religion mehr, keine Ideologie, keine Philosophie, kein Gedanken mehr an Zusammenhalt, an eigene Geschichte und Werte.

    Und exakt DA kommt diese neue Klimareligion, die alles auffrisst!
    Mit den neuen apokalyptischen Reitern, den Grünen, die es auch prompt austrompeten: Es gibt kein Österreich außer dem Schnitzel [Anmerkung: Und selbst das hat uns Radetzky aus Mailand mitgebracht.]
    Wir merken: Die Menschen brauchen immer etwas an das sie glauben können. Auch die Kirche ist ebenfalls völlig ausgebrannt und inhaltslos!

    Fett und degeneriert wie die gesamte westliche Gesellschaft.

    Die Mohamedaner haben schon recht, wenn sie das sagen und meinen, dass sie uns locker übernehmen und schon jetzt "die neuen Wiener" sind!

    Stimmt schon: Beide Generationen hier in Wien können nur eines: den österreichischen Gruß: Hand ausstrecken und Handrücken nach unten.
    Da ist bereits jetzt schon kein Unterschied mehr zu entdecken.
    Vom Sozialempfänger bis zum alimentierten NGO oder Beamten oder...

    Was würden unsere Vorfahren sagen, die noch auf den Mauern Wiens oder 260 Jahre später ohne Wall ihr Letztes gaben, um zu verhindern dass unsere Kultur und die Autochthonen untergehen...??
    Wir trauen uns nicht einmal ihnen zu gedenken.

    Tristis Austria terminus

    • Templer
      02. Dezember 2019 06:25

      ****************
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    • Hoki
      02. Dezember 2019 07:40

      Leider ist jede Ihrer Feststellungen wahr und entspricht den Tatsachen.
      Der heutige gesellschaftliche Zustand Europas ist jenem am Ende des weströmischen Reiches vergleichbar. Sogar das einfache Volk ist saturiert. Warum soll man sich anstrengen, wenn die gebratenen Tauben ohnehin ins Maul fliegen? Alle paar Jahre jene Partei wählen, die für's Nichtstun am meisten verspricht und schon kann man wieder eine Zeit lang in den Tag hineinleben.
      Gute Aussichten für jene die kassieren, schlechte für unsere Nation und Europa!!!

    • Bürgermeister
      02. Dezember 2019 07:51

      Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken. Was die "Eliten" vorleben wird früher oder später auch von größeren Bevölkerungsschichten kopiert.

    • Henoch 1
      02. Dezember 2019 08:34

      Wie wahr.... traurig!

    • Riese35
      02. Dezember 2019 09:40

      *************************************!

      Jeder Staat hat eine Religion. Man betet entweder Gott an oder Götzen.

  44. Johann Sebastian
    02. Dezember 2019 02:44

    Ich stimme zu, allerdings wuerde ich das als Nummer 2 in der Rangliste der Wichtigkeit sehen, und als Nummer 1 die Demographie. Ueberspitzt formuliert: Was nuetzen MINT Nobelpreistraeger wenn die autochthone Bevoelkerung in die Minderheit rutscht. Und Stichwort Singapur: die schauen darauf, wer hereingeholt wird und wer in Folge die Staatsbuergerschaft erhaelt. Mit einem Milliardenreservebecken China in der Hinterhand kann man das auch leicht durch gezielte Einbuergerung steuern. Die Zusammensetzung der ethnischen Gruppen bleibt dadurch - trotz unterschiedlicher Geburtenraten - relativ stabil.

    • Konrad Loräntz
      02. Dezember 2019 14:10

      Guter Punkt: Die Immigranten Singapurs entsprechen ethnisch weitgehend der ansässigen Bevölkerun !

      Das ist wirklich ein Sonderfall.

  45. Pennpatrik
    02. Dezember 2019 02:21

    Die Deutschen jeiern immer herum, die Automobilbranche hätte die Digitalisierung verschlafen, stimmt aber nicht. Daimler hat sie nach Bangalore ausgelagert.
    Die Deutschen können ohne USA kein 5G Netz mehr bauen.
    Wohnungen enteignen ist dort der Trend.

    • Franz77
      02. Dezember 2019 10:22

      Die Deindustrialisierung in Buntland schreitet zügig voran. Täglich wird von Massenentlassungen berichtet. Die wahren Ursachen, wie Klimawahn, werden nie genannt.

    • pressburger
      02. Dezember 2019 17:51

      Merkel befehle, wir folgen dich.





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