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Die großen Fehler der FPÖ: Sie heißen nicht nur Strache

Das nicht gerade berauschende Wahlergebnis der FPÖ bei der Nationalratswahl ist von drei schweren Fehlern und Fehlentwicklungen umgeben, die für die Freiheitlichen negativer und potentiell folgenreicher sind als das Wahlergebnis selbst. Was die Sache für die FPÖ besonders schlimm macht: Die freiheitliche "Familie" ist, von der Spitze angefangen, sich bisher überhaupt nur einer dieser drei Katastrophen wirklich bewusst.

Dieses eine wohlbekannte Katastrophenpaket heißt natürlich H.C. Strache. All das, was dieser vor und auch noch nach seinem Rücktritt als Vizekanzler und Parteiobmann angerichtet hat, hat nicht nur die Wahl massiv beeinflusst, sondern wird auch noch länger ein schweres Bleigewicht an den Beinen der FPÖ sein. Trotz Suspendierung und nun Parteiausschluss.

Die Katastrophe Strache

Strache hat bis heute nicht erkannt, dass er vor zwei Jahren in Ibiza Fehler begangen hat, die so schlimm sind, dass deren Bekanntwerden seine Rückkehr in die Politik lebenslänglich völlig undenkbar macht.

Dass Strache dennoch immer noch an eine politische Zukunft denkt - mit oder ohne FPÖ -, ist freilich subjektiv nachvollziehbar. Die FPÖ war für ihn ja nicht irgendein Job, den man wechselt wie das Hemd. Sie war sein ganzes Erwachsenenleben. Strache war 14 Jahre lang Chef der FPÖ.

Strache war die FPÖ. Und die FPÖ war Strache. Er hat mit ihr arge Härtestrecken durchgemacht, die voll von persönlichen Attacken, Anfeindungen, Intrigen und Herausforderungen, aber auch Erfolgen und persönlichen Triumphen gewesen sind. Es war für ihn und die Partei eine abenteuerliche, zusammenschweißende Hochschaubahn-Reise, die sich zwischen Umfragewerten von 5 und 35 Prozent bewegte.

Strache hatte die Partei ganz am Tiefpunkt wie ein vermeintlicher Konkursverwalter übernommen. Er hat sie in der Folge wieder aufgebaut und dabei die größten Erfolge der FPÖ-Geschichte erzielt. Die Umfragewerte der FPÖ haben selbst jene unter Haider deutlich übertroffen. Diese Erfolge haben sowohl die rot-schwarze Koalition wie auch den damaligen ÖVP-Obmann politisch zertrümmert. Und selbst trotz der großen Popularitätskonkurrenz durch den neuen ÖVP-Star Sebastian Kurz, die unweigerlich zu einem Abflauen des FPÖ-Hypes geführt hat, weil ÖVP-Sympathisanten wieder von der FPÖ zur Volkspartei zurückgekehrt sind, hat Strache seine Partei bis April 2019 bei respektablen 25 Prozent halten können.

Bei einer Prägung durch solch eine Vita ist es nicht ganz unverständlich, dass Strache sich ein Leben ohne FPÖ noch immer nicht wirklich vorstellen kann. Er hat irgendwie geglaubt, dass eine rasch hingeschleuderte Entschuldigung für einen mit Alkohol erklärten Fehler reicht, dass bald wieder Gras darüber wächst. Seine Bereitschaft zu einem wirklichen Abschied von allem Politischen ist auch durch die Tatsache stark reduziert, dass er in Ibiza von extrem professionell agierenden Kriminellen und hasserfüllten Gegnern in eine Falle gelockt worden war. Auch zwei Gerichtsurteile haben diese Falle ja inzwischen schon als massiv rechtswidrig erkannt. Strache empfindet sich daher innerlich eigentlich nur als Opfer, nicht als Täter, was jedesmal klar wurde, wenn er sich äußerte. 

Deswegen war und ist er nicht imstande zu begreifen, dass er trotz des tatsächlichen Bestehens dieser Opfer-Rolle als Politiker auch nach einer Abkühlphase nie mehr tragbar sein wird. Wer sich so offen dabei erwischen lässt, einer (vermeintlichen) russischen Oligarchin so offen korrupte Gegengeschäfte für eine in Aussicht gestellte und unsaubere Parteifinanzierung zu versprechen, der kann den Wählern nie mehr unbelastet ins Auge treten. Selbst wenn das ein seriöserer Financier gewesen wäre.

Daran ändert auch der Umstand nichts, dass er sich dabei nicht strafbar gemacht hat. Das ist aber nur einem eher formalrechtlichen Zufall der österreichischen Strafrechtsinterpretation zu danken, derzufolge man keine Untreue oder Amtsmissbrauch begehen, nicht einmal versuchen kann, wenn man das angestrebte Amt noch nicht ausübt. Viele andere Rechtssysteme sehen das nicht so. Dennoch muss jede nüchterne Überlegung zu dem Schluss kommen, dass Strache durch das Bekanntwerden von Ibiza ein "lebenslänglich" bekommen hat: lebenslänglich unbrauchbar als Politiker.

Das haben anfangs zwar viele Freiheitliche, aber nicht seine Parteifreunde aus Wien begriffen. Sie haben ihn in den ersten Tagen nach dem Rücktritt noch eine Zeitlang allen Ernstes als Spitzenkandidat für die kommende Wiener Wahl angedacht. Was nicht gerade für die politische Denkfähigkeit dieser Parteifreunde spricht.

Noch viel schlimmer für die FPÖ war dann alles, was ein paar Wochen später folgte: All die Stories über Gucci-Taschen, über unsaubere Spesenabrechnungen, über ein maßlos überhöhtes Entgelt für Internet-Tätigkeiten seiner Frau und dann – als Tiefpunkt – über das Nationalrats-Mandat für sie, das sich Strache offensichtlich ertrotzen konnte ("ich gehe nur, wenn"), klingen gerade für FPÖ-Wähler noch viel widerlicher als Straches Korruptions-Schwadronieren von Ibiza. Durch diese Geschichten sind die beiden Straches auch in den Augen vieler freiheitlicher Wähler zu einer üblen Nehmerpartie geworden, die sich persönlich hemmungslos bereichert, was gerade für die der FPÖ lange treuen kleinen Leute das allerschlimmste Vergehen ist. Mit dem inneren Gefühl "Sie sind genauso wie alle anderen" sind dann viele dieser Wähler daheim geblieben (weil sie ja auch keineswegs zu den Porschefahrern und Diplomatenfrauen der SPÖ wechseln wollten, wo man schon länger die Tuchfühlung zu diesen einfachen Menschen verloren hat).

Wieder ist es subjektiv nachvollziehbar, dass sich der über Nacht in den Taifun gestoßene Nachfolger Norbert Hofer dann in den folgenden Wochen vorsichtig ausgedrückt schwer getan hat: ein Wahlkampf in der Schlussphase; eine hartnäckige fiebrige Erkrankung; ein Ex-Koalitionspartner mit unklarer Taktik, den Hofer nicht endgültig verprellen wollte; eine Nummer zwei in der Partei, der bei einem Teil des Fußvolkes populärer ist als er selbst, der zwar jeden offenen Konflikt vermieden hat, aber im Wahlkampf eindeutig einen anderen politischen Kurs gefahren ist; tägliche neue Enthüllungen über den Vorgänger; und vor allem das Verhalten dieses Vorgängers selbst, der ein eigenes Intrigen- und Überlebensspiel begonnen hat und für Hofer völlig unberechenbar und unbeeinflussbar ist: Das war zuviel, als dass Hofer da noch eine sensationell gute Figur machen hätte können.

Das Kapitel Strache ist jedenfalls für Hofer und die Partei trotz des nunmehrigen Ausschlusses noch lange nicht zu Ende. Für sie hat jede einzelne der offenen Fragen rund um Strache die Qualität einer Sprengmine:

  1. Wie geht der Rechtsstreit um die Facebook-Seite auf den Namen Strache aus, deren rund 800.000 "Freunde" im Grund der größte Vermögenswert der Freiheitlichen sind?
  2. Was wird Strache aus Rache von den vielen Interna ausplaudern, die er zweifellos bis ins Privatleben wohl jedes einzelnen FPÖ-Spitzenmannes hinein weiß?
  3. Wie wird sich seine Frau im Nationalrat verhalten, wo sie sich ja keine Sekunde wohl fühlen kann, wo sie aber jetzt das einzige Einkommen der Familie bezieht und wo sie einen dauernden Stachel der Rache im freiheitlichen Fleisch bildet?
  4. Wie gehen die Rechtsfolgen der mutmaßlich unkorrekten Spesenabrechnung aus?
  5. Kommt es zu einem Strafverfahren wegen Betrug, Untreue oder Steuerhinterziehung?
  6. Zieht Strache da noch andere freiheitliche Funktionsträger als Täter mit hinein, die irgendwie dabei mitgetan haben?
  7. Wird er nicht auch noch lustvoll der Frage nachgehen, ob nicht jemand aus der FPÖ-Spitze selbst pikante Details zum Themenkomplex Spesen/Gucci/Privilegien/Ehefrau in die Öffentlichkeit gespielt hat?
  8. Was kommt noch alles aus den SMS-Dialogen heraus, die sich die Staatsanwaltschaft durch rechtlich extrem problematische Beschlagnahmen von Politikerhandys besorgt hat und deren Inhalt nun ganz "seltsam" etappenweise an einschlägig befreundete Medien durchgesickert ist?
  9. Wie sehr hat er der Partei durch sein politisches Verhalten dauerhaft geschadet, von dem schon vor den an die Öffentlichkeit gedrungenen SMS-Dialogen ja ziemlich eindeutig war, dass neben dem Rauchthema für ihn die Postenvergaben an Freiheitliche das Wichtigste gewesen sind? 
  10. Und wo könnte Strache beruflich landen? Am harmlosesten und unwahrscheinlichsten wäre ein Leben als Zahntechniker, der er einmal war; am schlimmsten wäre es, würde er nach dem Muster mehrerer SPÖ-Granden Helfershelfer übler postsowjetischer Diktatoren und russisch-ukrainischer Oligarchen.
  11. Aber da nichts davon für Strache interessant oder gar attraktiv ist, wird er alles tun, um doch irgendwie in die Politik zurückzukommen, was der FPÖ zwei, drei Prozentpunkte an Stimmen kosten könnte.

Es lässt sich lebhaft vorstellen, dass Norbert Hofer recht schlecht schläft, solange er nicht alle Antworten auf diese Fragen kennt. Freilich weiß er ebenso, dass die Karten der FPÖ schlecht sind. Aber die von Strache sind noch viel schlechter. Strache kann zwar der FPÖ noch länger schaden, hat aber selbst keine echten Chancen. Wieder aus mehreren Gründen:

  • Der Start für eine neue Partei ist extrem schwierig. Hunderte haben es schon versucht, aber nur ganz wenige geschafft. Denn dazu braucht man Personal, Strukturen, Programme, massive Unterstützung durch befreundete Medien und eine inhaltliche, emotional überzeugende Erzählung, warum es überhaupt eine neue Partei gibt. Nichts davon haben Strache und die drei Hinterbänkler aus dem Wiener Gemeinderat anzubieten.
  • Noch wichtiger für einen Start einer neuen Partei ist Geld, Geld und nochmals Geld. Auch das hat Strache nicht.
  • Das darf ihm nach dem neuen von Rot und Blau im Sommer durchgedrückten Parteispendengesetz aber auch kein externer Spender im nennenswerten Umfang spendieren (dieses Gesetz ist zwar wahrscheinlich verfassungswidrig, aber vorerst jedenfalls geltendes Recht).
  • Auch der Aufenthalt seiner Frau im Parlament ist für Strache sehr schädlich. Denn die Dame war bisher noch keine Sekunde zu irgendeiner politischen Aussage imstande. Das bestätigt für viele Wähler den Eindruck, dass sie nur dort sitzt, um zu kassieren.
  • Und vor allem haben viele im FPÖ-Apparat noch das Trauma der diversen früheren Abspaltungen negativ in Erinnerung. Daher werden auch jene nicht zur Strache-Abspaltung wechseln, die der (irrigen) Auffassung sind, Strache sei bloß ein kleiner Lapsus passiert, über den bald Gras wachsen werde.
  • Und ideologische oder inhaltliche Motive für eine Abspaltung gibt es überhaupt keine. Wie sie etwa einst Heide Schmidt oder später Jörg Haider durchaus hatten, als sie die FPÖ verließen. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn ab jetzt Strache und seine drei Wiener Spießgesellen alles als Wahnsinn darstellen werden, was die FPÖ tut.

Zurück zur FPÖ selber: Im großen Krisenkomplex Strache dürfte sie wenigstens alle relevanten Fragen kennen, wenn auch noch nicht die Antworten. Die beiden anderen großen Dramen der FPÖ hingegen sind der Parteispitze selber noch gar nicht ganz bewusst geworden. Dabei hat sie eines davon in den Nachwahlwochen selbst verursacht. Die Kurzfassungen dieser beiden Dramen lauten:

  1. Hofer und Kickl haben rund um die Herausforderung "nächste Koalition" ganz schlecht agiert und eine für die Partei – und Österreich – schädliche Botschaft an die Wähler ausgesendet.
  2. Die zentralste Frage der FPÖ wird überhaupt nie gestellt und ist daher völlig unbeantwortet: Was für eine Partei ist sie eigentlich? Worin besteht ihr Wesenskern, ihre Identität? Wozu gibt es sie überhaupt? Was ist einzigartig an der Freiheitlichen Partei?

Die Katastrophe der Koalitionsabsage

Befassen wir uns zuerst mit dem Thema Koalition aus FPÖ-Perspektive. Dazu ist der Rückblick auf den Wahlkampf spannend:

  1. Noch nie hat eine Partei schon vor der Wahl eine so eindeutige Koalitionsaussage gemacht wie die FPÖ vor dieser Wahl. Die Aussage lautete konstant während des ganzen Wahlkampfes: Wir wollen die Fortsetzung der schwarz-blauen Koalition und ihres Programms, das ja nur in Teilen abgearbeitet werden konnte. Und wir wollen nur eine solche Koalition.
  2. Der zweite zentrale Strang der FPÖ-Wahlkampfaussagen hat gelautet: Eine Stimme für die FPÖ verhindert eine schwarz-grüne Koalition (Siehe etwa die Hofer-Plakate: "Schwarz-Grün gefährdet DEINE Zukunft.")
  3. Sachpolitisch hat die Partei lediglich einen einzigen übers alte Regierungsprogramm hinausgehenden Schwerpunkt gesetzt: Die direkte Demokratie müsse in einer wirksamen Form eingeführt werden (Eine direkte Demokratie besteht im Kern in der Pflicht zur Durchführung eines bindenden Referendums über einen Gesetzesentwurf, der davor bei einem Volksbegehren ausreichend unterstützt worden ist).

Ins letzte Koalitionsabkommen hatte diese Forderung ja nur in der Ankündigung einer sehr verwaschenen und unwirksamen Form von direkter Demokratie gefunden, sehr im Gegensatz zu den Versprechungen der FPÖ, aber auch zu denen der ÖVP im Wahlkampf 2017 (übrigens fand sich das Verlangen nach der direkten Demokratie auch immer wieder bei den Grünen). Daher kann die ÖVP diese Forderung nicht glaubwürdig als unüberwindliches Koalitionshindernis für ein neues Schwarz-Blau darstellen, selbst wenn Sebastian Kurz seinen mutigen Ruf von 2017 nach mehr direkter Demokratie inzwischen unter dem Einfluss der Tiefer-Staat-Fraktion in der ÖVP wieder weitgehend abgeschwächt hat. Unter "Tiefem Staat" versteht man jene Kräfte in Verwaltung, Justiz, Medien, vielen anderen staatsnahen Strukturen, insbesondere auch Nationalbank und Verfassungsgerichtshof, die über Legislaturperioden hinweg das von ihnen seit Jahrzehnten aufgebaute und stark großkoalitionär geprägte Staatsgefüge nicht sonderlich durch das Volk gestört haben wollen. Nicht durch Wahlergebnisse und schon gar nicht durch Volksabstimmungen.

Am Rande sei vermerkt: Eine Festlegung auf eine direkte Demokratie hätte leider auch dann nur eher schlechte Chancen, wenn sie den Weg in ein Koalitionsabkommen finden sollte. Denn es ist zu befürchten, dass der Verfassungsgerichtshof als Eckpfeiler des Tiefen Staates einer echten direkten Demokratie noch andere Steine in den Weg legen würde. Der VfGH könnte etwa verlangen, dass die Einführung einer solchen Referendumspflicht nur mit Verfassungsmehrheit erfolgen dürfe (weshalb dann jedenfalls die Zustimmung von mindestens drei Parteien nötig wäre). Es ist sogar denkbar, dass der VfGH eine solche Referendumspflicht zu einer sogenannten "Gesamtänderung" der Verfassung erklärt, die einer eigenen Volksabstimmung bedarf.

Dennoch sei festgehalten: Alle drei Schwerpunkte des Hofer-Wahlkampfs sind in dieser verzweifelten Lage klug gewesen.

Insbesondere war die Festlegung auf mehr direkte Demokratie ein viel seriöserer inhaltlicher Akzent als die einstige Konzentration von H.C. Strache auf die Rauchmöglichkeit in Lokalen als wichtigstes Anliegen. Darin hatten viele Österreicher das Engagement für ein sehr persönliches Interesse Straches gesehen. Ein solches persönliches Interesse so deutlich an die Spitze zu stellen, ist aber immer ein wenig suspekt. Denn logischerweise fragen sich dann viele Bürger: Wie weit stehen bei einem solchen Politiker, einer solchen Partei auch sonst deren persönliche Interessen im Vordergrund? Die so zentrale Betonung dieser Forderung nach Rauch-Cafes war daher sicher ein (weiterer) Fehler Straches. Dieser ist auch dann eindeutig, wenn man als liberaler, freiheitsliebender Mensch durchaus Sympathien für die Probleme der Raucher und Gastwirte hat, nicht zu eng von staatlichen Regulierungen schikaniert zu werden.

Aber dennoch ist dieses Problem sicher nur ein tertiäres und nicht das zentrale Problem Österreichs und auch nicht die größte Bedrohung für die Freiheit der Bürger. Da ist insbesondere die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit viel wichtiger.

Zurück zur Wahl 2019 und zur oft übersehenen Tatsache, dass die drei Schwerpunkte Hofers – also Fortsetzung des schwarz-blauen Kurses, Verhinderung von Schwarz-Grün und mehr direkte Demokratie – hauptverantwortlich für den Erfolg der FPÖ am Wahlabend gewesen sind. Die Partei hat inmitten der herumfliegenden Trümmer der Strache-Explosion damit aus der Not noch einen Erfolg machen können.

Ja, man kann durchaus von einem Erfolg reden! Nach den vielen Strache-Katastrophen des Sommers sind die 16 Prozent am Wahltag absolut als Erfolg anzusehen. Jedoch hat man das in der FPÖ offensichtlich nicht begriffen. Und die FPÖ-Gegner haben natürlich sowieso kein Interesse, irgendwo einen Erfolg der FPÖ zuzugeben. Die in allen Medien ja sehr stark vertretene Linke mobilisierte stattdessen all ihre Begeisterungskraft dafür, die 14 Prozent der Grünen zu einem historischen Erfolg und einem unbedingt zu respektierenden Regierungsauftrag hochzujubeln. In der Arithmetik der veröffentlichten Meinung sind seit der Wahl also 14 viel mehr als 16.

Gewiss: Im Vergleich zur vorletzten Wahl bedeutet das Ergebnis einen großen Zugewinn der Grünen und einen großen Verlust der Freiheitlichen. Nur steht weder in der Verfassung noch sonstwo, dass die Relation zum davorliegenden Wahlergebnis relevant sei oder gar wichtiger als die gegenwärtige Mandatszahl. Vielmehr ist jedes Prozent, jedes Mandat gleich viel wert, egal, wie viele eine Partei bei der Wahl davor errungen hat. Daher ist die einzige relevante Tatsache: Auch nach dem – selbstverschuldeten – Verlust des Ehefrau-Mandats hat die FPÖ immer noch vier Abgeordnete mehr als die Grünen.

Es ist daher absolut unverständlich, unbedacht, dumm, ja masochistisch, dass auch die Freiheitlichen selber in ihrer Reaktion die 16 Prozent des Wahlergebnisses total hinuntergemacht haben. Diese Dummheit äußerte sich in der FPÖ-Behauptung am Wahlabend, keinen "Wählerauftrag" zum Mitregieren zu haben. Dabei wird ganz vergessen, dass die Freiheitlichen ja früher bisweilen auch schon viel schlechtere Ergebnisse gehabt haben und sehr wohl zum Mitregieren bereit gewesen sind.

Ebenso wird etwas noch Spannenderes übersehen: Ein guter Teil der ob der Strachiaden verlorenen Wähler ist nur in den Wartesaal der Nichtwähler gegangen und nicht zu einer anderen Partei übergelaufen. Zwar hat die ÖVP der FPÖ etliche Stimmen direkt abnehmen können, aber lange nicht so viel wie 2002, nachdem sich damals die Freiheitlichen in Knittelfeld (wo ja übrigens auch ein gewisser Strache eine destruktive Rolle gespielt hat) selbst in die Luft gesprengt hatten. 2002 fiel die FPÖ von 27 auf 10 Prozent und die ÖVP wuchs von 27 auf über 42 Prozent, was jeweils der höchste Verlust wie auch Zuwachs von Parteien in der österreichischen Geschichte gewesen ist.

Kein einziger der 772.666 FPÖ-Wähler vom September 2019 hat jedenfalls die Partei deshalb gewählt, damit sie NICHT regiert, sondern eindeutig, damit sie das tut, was sie zentral angekündigt hat. Also damit sie das Koalitionsprogramm fortsetzt - was nur in der Regierung geht. Also damit sie mehr direkte Demokratie durchsetzt - was nur in der Regierung geht. Also damit sie Schwarz-Grün verhindert - was erst recht nur durch Teilnahme an der Regierung möglich ist.

Jeder einzelne FPÖ-Wähler muss sich daher betrogen fühlen, wenn die Partei sagt, dass sie nicht mehr regieren wolle, wenn sie gleich gar nicht um die Realisierung der eigenen Wahlversprechen kämpft. Liegen doch alle drei freiheitlichen Wahlziele im Bereich des Erreichbaren. Haben doch ÖVP und FPÖ zusammen immerhin 102 von 183 Abgeordneten.

  • Es fehlt also nicht der "Wählerauftrag" an die FPÖ zum Mitregieren.
  • Es fehlt vielmehr der "Parteiwille" zum Mitregieren.

Das aber ist das totale Gegenteil der jahrzehntelangen Ausgrenzungspolitik gegenüber der FPÖ durch die Linke und zeitweise auch die ÖVP. Jetzt grenzt sich die FPÖ selber aus. Noch dazu durch Nichteinhaltung ihrer Wahlversprechen. 

Mit dieser Selbstausgrenzung hat man es der ÖVP viel zu leicht gemacht, vor ihren eigenen Wählern die dramatische Volte zu rechtfertigen, plötzlich primär mit den Grünen koalieren zu wollen. Womit freilich auch die ÖVP die eigenen Wahlversprechen bricht. Denn Sebastian Kurz hat im Wahlkampf klar gesagt, er wolle eine Fortsetzung der Mitte-Rechts-Politik. Auch wenn man jetzt noch so freundlich kuschelt, mit den Grünen ist kein Mitte-Rechts-Kurs möglich. Und er könnte das FPÖ-Nein sogar dann noch einmal vorschieben, wenn er es statt mit den Grünen mit den Roten versuchen sollte, die in ihrer derzeitigen Schwäche ja sehr handzahm geworden zu sein scheinen. Die aber trotz ihres ebenfalls ziemlich steilen Absturzes von 27 auf 21 Prozent nie gesagt haben: Jetzt haben wir keinen Auftrag mehr.

Dank der FPÖ kann die ÖVP nun aber im Falle einer Linkskoalition immer leicht sagen: Wir wollten ja eigentlich anders, aber wir finden leider, leider keinen Partner für eine Fortsetzung von Mitte-Rechts. Die FPÖ habe ja selbst - so die ÖVP wörtlich - "klargestellt, dass sie nicht bereit ist, Regierungsverhandlungen zu führen". Es mag übrigens durchaus sein, dass Kurz das freiheitliche Herumgerede vom fehlenden Wählerauftrag taktisch bewusst zu einer generellen Absage hochinterpretiert hat. Aber seine ständigen diesbezüglichen Aussagen sind jedenfalls weder von Hofer noch von Kickl relativiert worden durch ein rasches: "So war das nicht gemeint", oder pathetischer: "Wenn das Vaterland ruft, sind wir immer bereit".

Durch das Gequatsche über einen fehlenden Wählerauftrag hat die FPÖ auch noch ein Glaubwürdigkeitsproblem, sollte es am Ende monatelanger Verhandlungen wider Erwarten doch noch zu Schwarz-Blau kommen. Wie viele tausende Male wird sie sich dann anhören müssen: "Was habt ihr noch in der Regierung zu suchen, wo ihr doch nach eigener Aussage keinen Wählerauftrag dazu habt?"

Einen so schweren strategischen Fehler wie diese Absage an eine Regierungsteilnahme habe ich in vielen Jahrzehnten österreichischer Politik selten erlebt. Er gleicht der Absage von Josef Klaus an die FPÖ nach seiner Niederlage im Jahr 1970, die dann der FPÖ den Beginn der Kooperation mit der SPÖ erleichtert hat, was wiederum Bruno Kreiskys Epoche erst richtig ermöglicht hat.

Der jetzige Fehler der FPÖ wird auch nicht dadurch gemildert, dass die Parteiführung ohne Koalition erstens mehr Energien frei zu haben hofft, um die Strache-Scherben aus den freiheitlichen Eingeweiden zu entfernen. Und dass sie sich zweitens dadurch auch die Frage erspart: Wieweit kann sich die Partei eigentlich das Njet von ÖVP und Bundespräsident zu einem Ministeramt für Herbert Kickl (und auch zu einem sonstigen blauen Innenminister) gefallen lassen?

Die übertrieben negative Interpretation des Wahlergebnisses durch die FPÖ selbst zieht noch einen anderen schweren Schaden mit wohl noch viel längerfristiger Wirkung nach sich. Es wird der Linken damit gelingen, in die Gehirne vieler Österreicher die Behauptung einzuzementieren: "Schwarz-Blau endet immer im Fiasko."

Das ist von den Fakten wie auch vom Wahlergebnis her natürlich unrichtig. Denn alle Umfragen rund um den Wahltag haben trotz Ibizas eine deutliche Sympathie der Österreicher für ein weiteres Schwarz-Blau gezeigt, jedenfalls eine größere als für alle anderen Varianten. Aber wenn lang und oft genug das Gegenteil behauptet wird, dann halten die Menschen das für die Wahrheit. Jedenfalls haben erst viele Wochen der ständigen schwarz-grünen Freundlichkeiten dieser anfangs ungeliebten Variante bei den schwarzen und grünen Wählern einen Sympathiezuwachs gebracht.

Dieser Zuwachs entspricht einer alten politischen Erfahrung: Wenn einmal zwei Parteien längere Zeit nur freundlich und gut miteinander umgehen, und wenn wochenlang keine einzige inhaltliche Kontroverse nach außen getragen wird, dann findet das automatisch immer viel Zustimmung. Das passiert vor allem bei unpolitischen Menschen, denen Harmonie unter den Regierenden das Wichtigste ist, selbst wenn es eine reine Schein-Harmonie zwischen absoluten Gegensätzen ist.

Genau dieser Zusammenhang ist ja auch ein Hauptgrund, warum Schwarz-Blau sowohl nach 2017 wie auch nach 2000 ungemein populär geworden ist. Und er erklärt umgekehrt auch eindeutig, warum Schwarz-Rot in Österreich wie in Deutschland durch die öffentlichen Dauerstreitereien beiden Regierungsparteien Schaden genommen hat.

Freilich sind Stimmung und Sympathie für Harmonie nicht alles in der Politik. Denn sobald einmal konkrete Sachpolitik gemacht werden muss, muss es zwischen Schwarz und Grün regelmäßig krachen, sollte nicht eine der beiden Parteien ihre Identität total aufgeben. Denn es gibt kaum zwei Parteien, die sich inhaltlich so diametral gegenüberstehen wie Schwarz und Grün.

Die Katastrophe der freiheitlichen Identitätskrise

Die dritte sich katastrophal auswirkende FPÖ-Problematik ist die Tatsache, dass die Partei mehr innere Identitätsprobleme mit sich schleppt als alle anderen. "Wer sind wir eigentlich?" ist eine Frage, die Freiheitliche schon seit längerem nicht klar beantworten können, und schon gar nicht seit diesem Sommer.

Dieses Defizit ist dadurch völlig überdeckt worden, dass die FPÖ seit 1986 immer eine ganz auf den jeweiligen Chef ausgerichtete Führerpartei gewesen ist (womit keine dümmlichen Anspielungen durch das Wort "Führer" beabsichtigt sind). Zuerst hieß dieser Chef 14 Jahre Jörg Haider, dann nach einigen Intermezzi und Parteispaltungen 14 Jahre lang Strache. Was auch immer die beiden jeweils als Inhalte vorgaben, war Parteilinie, der alle blind folgten.

Die Folge einer solchen Entwicklung ist klar: Sobald ein solcher allmächtiger Langzeitchef plötzlich weg ist, fällt die Partei in eine Sinn- und Inhaltskrise. Niemand weiß dann: Was war eigentlich nur Anordnung, nur Meinung des gewesenen Parteiobmanns, und was ist unser eigentlicher Wesenskern? Denn inhaltlich haben beide langjährigen Chefs jeweils fast keinen Stein auf dem anderen gelassen, wie ein paar Blitzlichter in die Vergangenheit zeigen.

Die Freiheitlichen waren bei ihrer Gründung in hohem Ausmaß ein Sammelbecken ehemaliger Nationalsozialisten gewesen (soferne diese nicht bei den beiden anderen Parteien Unterschlupf gefunden haben, was auch durchaus etliche Male der Fall gewesen ist). Diese Ehemaligen fanden sich damals mit liberal-antiklerikalen Akademikern zusammen, die des schwarz-roten Proporzes überdrüssig waren.

Heute gibt es weder die einen noch die anderen als relevante Elemente in der Partei. Die Ehemaligen waren in den 70er Jahren durch das Zusammenfinden zweier sehr unterschiedlicher Männer politisch resozialisiert worden: durch (den Ex-SS-Offizier) Friedrich Peter als FPÖ-Chef und (den einst vertriebenen Juden) Bruno Kreisky als SPÖ-Chef. Aber bald spielten die Ehemaligen schon biologisch keine Rolle mehr. Die letzten Spuren dieser einstigen Wurzeln gab es unter Jörg Haider zu finden.

Ebenso war die Partei lange in hohem Ausmaß deutsch-national, was ja etwas anderes ist als nationalsozialistisch. Sie war das länger als die SPÖ, wo in den 50er Jahren die letzten deutschnationalen Stimmen verstummt sind, und viel länger als das schwarze Lager, das in den 30er Jahren die österreichische Nation als Zentrum der eigenen Identität entdeckt hat. Sie war damit gleichsam letztes Relikt des Denkens von 1918, als noch alle drei Lager deutschnational gedacht und einen Anschluss gewollt hatten. Denn "Österreich" war damals primär das "Haus Österreich", also die Habsburger, das war noch nicht die Identität der Menschen in diesen neun Bundesländern.

Aber auch das ist in der FPÖ heute Vergangenheit. Die Ehemaligen sind ebenso aus der kollektiven Erinnerung getilgt, wie es auch in der Partei keine deutschnationalen Töne mehr gibt.

So katastrophal sich auch das Agieren H.C. Straches im letzten Halbjahr erwiesen hat, so wenig er ein brillanter Jongleur wie Haider gewesen ist, so hat er sich doch ein großes, ja historisches Verdienst erworben: Er hat die FPÖ zu einer bodenständigen österreichischen Identität geführt. Das muss gerade bei harter Kritik an Strache fairerweise als wichtige Leistung anerkannt werden. Unter ihm gab es – bis auf ganz wenige provinzielle Randerscheinungen – keine hinter dem Rücken gekreuzten Finger mehr, kein Augenzwinkern mit einem "Aber zur deutschen Kulturnation gehören wir schon". Er hat mit allen Randerscheinungen recht erfolgreich aufgeräumt.

Eine linke Truppe versucht zwar seit Jahr und Tag, durch das krampfhafte "Auffinden" 14 Jahre alter Liederbücher bei Mittelschulverbindungen, das noch krampfhaftere Hochspielen missglückter Rattengedichte, oder durch die geradezu ans Lächerliche grenzende Umdeutung der Karikatur eines unsympathischen Arabers in die eines Juden der Öffentlichkeit anderes zu suggerieren. Aber gerade die Krampfhaftigkeit, die Marginalität und das Alter dieser von einer ganzen Armee von FPÖ-Jägern zusammengesammelten "Einzelfälle" beweisen in Wahrheit das Gegenteil des Beabsichtigten. So wie ja auch auffällt, dass sich Strache im Ibiza-Rausch zwar zu korrupten, aber nie zu braunen oder großdeutschen Tönen verleiten hat lassen. Die Video-Inszenierer haben aber mit Sicherheit versucht, ihn genau zu solchen Aussagen zu verleiten.

Im Kern der FPÖ ist sowohl das braune wie das großdeutsche Denken de facto mausetot. So wie in der ÖVP die Ständestaat-Nostalgie. Oder in der SPÖ die Anbiederung eines Karl Renners an Stalin oder eines Heinz Fischers an Nordkorea. Trotzdem gehört es da wie dort halt zur Vergangenheit.

Paradoxie am Rande: Strache hatte seinen Wiederaufstieg wohl nur durch stärkeres Hereinholen der von Haider und Riess-Passer eher ferngehaltenen Burschenschaften geschafft. Sonst hätte er nirgendwo halbwegs qualifiziertes Personal gefunden. Zugleich gibt es in etlichen dieser Burschenschaften am ehesten noch immer Elemente, wo großdeutsches Denken zur Identität zählt.

Das trifft aber nicht mehr auf die eigentlich von den Verbindungen unabhängige FPÖ zu.

Das beweist im Grund nur die erstaunliche Tatsache, dass auffallend viele Studentenorganisationen durch einen geistigen Rückgriff auf das 19. Jahrhundert geprägt sind, und zwar in alle Richtungen: Etwa durch die ständige Wiederbelebung der krausen Theorien eines Karl Marx; etwa durch monarchistische Nostalgie; etwa durch Singen von Liedern der deutschnationalen Freiheits- und Einigungskämpfe gegen Napoleon und Metternich, etwa durch das Tragen von Uniformen aus jener Zeit.

Aber ob Rot, Schwarz(-Gelb) oder Blau: Nach dem anachronistischen Eintauchen in alte Gedankengebäude während der Studentenzeit, die dem 21. Jahrhundert in Wahrheit absolut nichts mehr zu sagen haben, werden dann die meisten Angehörigen solcher Studentengruppen recht bald recht vernünftig. Dennoch bleibt der Widerspruch vermerkenswert, dass Strache einerseits auf die eher deutsch-nationalen Burschen- und Sängerschaften zurückgegriffen hat, und andererseits gleichzeitig die FPÖ von einer deutsch-nationalen in eine österreichisch-nationale Partei gewandelt hat.

Aber was ist die FPÖ inhaltlich sonst? Österreichisch-national sind die anderen ja auch, selbst der von ganz links – wo man eigentlich Internationalist zu sein hat – kommende Van der Bellen hat mit dem Schlagwort "Heimat" Wahlkampf gemacht. Wirtschafts- und sozialpolitisch haben die Freiheitlichen nie wirklich eine klare Identität gefunden, sondern wild zwischen einem mutigen Liberalismus (etwa mit der Forderung nach einer Flat-Tax, also einem prozentuell einheitlichen Einkommensteuersatz) und einem linken Forderungs-Populismus oszilliert. Auch die Felder Außenpolitik (wo die Freiheitlichen unter Strache mangels anderer Freunde ausgerechnet an Russland anzudocken versucht hatten) oder Bildungs- und Kulturpolitik machen die FPÖ in den Augen der Österreicher nicht klar identifizierbar.

Besonders frappant ist, dass die FPÖ lange die einzige Partei gewesen ist, die für die volle Teilnahme Österreichs an der europäischen Integration gekämpft hat. Heute hingegen ist sie führend bei der Kritik an den vielen Fehlern der EU, hat zeitweise sogar die Möglichkeit eines EU-Ausstiegs angedeutet, während wiederum für die einstigen linken Integrationsskeptiker die EU geradezu Glaubensdogma geworden ist.

Inhaltlich haben die Freiheitlichen ihre Erfolge langfristig eigentlich nur folgenden zwei relativ durchgehenden Identifikationspunkten zu verdanken:

  1. dem Protest gegen einen den Staat viel zu tief durchdringenden rot-schwarzen Proporz und Machtanspruch, der sich auch oft schlicht als Protest "gegen die da oben", gegen abgehobene oder vermeintliche Eliten geäußert hat.
  2. dem Kampf gegen illegale Migration, Überfremdung und Islamisierung.

Beides war wirksam – aber nicht mehr in den letzten beiden Jahren. Denn sobald die FPÖ in der Regierung sitzt, geht die Protestfunktion verloren. Und die Anti-Migrations-Linie wurde vor zweieinhalb Jahren von einer anderen Partei, der von Kurz übernommenen Volkspartei, geradezu gehijackt. Wobei Kurz durch seine persönliche Ausstrahlung damit erfolgreicher war als die schon lange dieses Thema besetzende FPÖ. Hatte Kurz doch zugleich den Vorteil, dass die ÖVP in zentralen Politikfeldern wie Wirtschaft und Außenpolitik seit jeher viel mehr Kompetenz hatte als die sprunghafte und international relativ isolierte FPÖ.

Aber die große Frage bleibt: Kann die FPÖ wirklich immer nur in der Opposition aufblühen? Ist dieses Abhängigsein von den Defiziten anderer wirklich die ganze Existenzberechtigung der FPÖ? Das wird wohl nicht reichen, wenn die Partei so erfolgreich werden will wie andere Rechtsparteien, die etwa in Italien oder Spanien die alten christdemokratischen Parteien total marginalisiert haben.

Was aber müsste die FPÖ tun, um wirklich erfolgreich zu werden? Die Antwort in einem Satz: Sie müsste sich auf allen vernachlässigten Politikfeldern personelle Qualität und echte Substanz erarbeiten. Diese Substanz kann nicht nur in Kritisieren und Schimpfen auf die anderen bestehen, sondern setzt harte Arbeit, geistige Auseinandersetzung mit schwierigen Fragen, Zuhören, viele Begegnungen mit seriösen Wissenschaftern voraus. Emotionale Bierzeltauftritte können da maximal das Beiwerk der wirklichen Arbeit sein.

Und sie müsste in ihrer ideologischen Orientierung so wie etwa auch die "Alternative für Deutschland" unbeirrt den Weg zu einer Partei für alle bürgerlichen und wertkonservativen Menschen gehen. Das heißt konkret: Von der Mann-Frau-Kind-Familie bis zum Wert von Heimat und Vaterland, von der Bedeutung der christlichen Fundamente Europas bis zur Wichtigkeit von Law and Order, von der Notwendigkeit einer funktionierenden Landesverteidigung bis zum Leistungsbegriff, von der zentralen Wichtigkeit des Begriffs "Freiheit" bis zur kulturellen Identität Dinge hochzuhalten, die bei der Merkel-CDU komplett in den Müllereimer geworfen worden sind, und die bei der ÖVP zum Teil angeknabbert worden sind. Und die dort noch vielmehr in Gefahr geraten, wenn die ÖVP wirklich wieder mit einer Linkspartei koalieren sollte.

Zugleich kann die FPÖ nur dann zu einer dauerhaft ernstzunehmenden Partei werden, wenn sie wirklich regieren will, wenn sie eine klare Vision hat, wie das Land gestaltet werden soll. Und nicht, wenn sie in jeder Krise den bequemen Weg der Opposition, des bloßen Dagegenseins vorzieht, auf dem man nur zu hoffen braucht, dass einem die Wahlerfolge in den Schoß fallen, sobald die Regierung genug Fehler macht. Aber irgendwann könnte auch für die FPÖ der Zeitpunkt kommen, wo diese Erfolge ausbleiben, weil sich die Wähler sagen: Warum soll ich die eigentlich noch wählen? Die wollen ja eh immer nur Opposition machen.

PS: Noch eine Lehre aus einer ganz anderen Ecke sollte für die FPÖ abschreckend sein: Mit dem lautstarken Verkünden, nicht regieren zu wollen, hat auch schon ein Peter Pilz sein endgültiges Ende herbeigeführt.

Dieser Text ist in ähnlicher Form auch in der Zeitschrift "Freilich" erschienen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    28x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2019 03:11

    Es ist schwer oder sogar unmöglich, auf diese umfangreichen Punkte in aller Kürze nächtens hinreichend zu antworten. Deshalb nur einige wenige, ergänzende Aspekte, die aber tiefergehender Ergänzungen bedürften:

    1) So lange wir es nur mit künstlich für einen bestimmten Zweck zusammengeschnittenen Videoausschnitten zu tun haben, läßt sich seriös wirklich nicht sagen, was dort wirklich abgelaufen ist. Daß der Videobesitzer das gesamte Video nicht rausrückt, läßt wohl eher den Schluß zu, daß die Wirklichkeit eine andere als die öffentlich dargestellte ist.

    2) Um den Stellenwert des Gesagten beurteilen zu können, müßte man auch andere vergleichbare Situationen prüfen: z.B. einen Videomitschnitt der Unterredung Kurzens mit Soros oder eines Bilderbergtreffens. Um wie viel Geld kaufen sich da möglicherweise ausländische Oligarchen in Österreich ein? Warum wurde ein einst wegen Insiderhandels Verurteilter Oligarch in Österreich mit Ehren wie ein König empfangen? Das beunruhigt mich viel mehr.

    3) Die "freiheitliche Identitätskrise" findet sich analog oder sogar viel stärker bei der ÖVP. Sie ist keine "freiheitliche". Welche Identität hat denn die ÖVP? Die ÖVP spielt nur mit (IB als "widerlich" bezeichnen, war das Signal dafür), kann sich damit der Unterstützung der Medien, insbesondere auch des Falters sicher sein, und betreibt einen Personenkult, der dem Stalins, Maos und der Kims nahe kommt und die eigene, gigantische Identitätskrise zudeckt. Man erinnere sich nur an die Szenen, wo wich Kurz fast wie ein Gott von einem amerikanischen Prediger anbeten und feiern hat lassen.

    4) Und es gibt tatsächlich eine Krise in der FPÖ: die Distanzeritis; egal ob Strache, Kickl, Hofer oder Mölzer, egal ob Lieder oder Verhältnis zu Sellner. Alle ließen sich einkochen und merkten nicht, daß es um etwas ganz anderes ging. So ein Angriff gehört mit einem Gegenangriff beantwortet. Der ÖCV, der dieselben "beanstandeten" Liedtexte hat, hat sich nicht in ein Eck treiben lassen, sondern klar gekontert.

    Natürlich erwartet der Wähler eine FPÖ, die Regierungsverantwortung übernimmt: aber eine FPÖ, die zuallererst ihre Positionen durchsetzt, und keinesfalls eine, die den Pfeifendeckel und Mehrheitsbeschaffer für andere Interessen abgibt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorNiklas G. Salm
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2019 07:03

    Huch, die ÖVP koaliert wirklich mit den Grün-Kommunisten - daran können nur die Blauen schuld sein! Sebastian macht nämlich keine Fehler und schon gar nicht verschaukelt er seine Wähler...

  3. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2019 05:37

    Der Kommentar eines Alt-ÖVPlers, der mit Entsetzen registriert, dass die ÖVP wild entschlossen ist, sich mit Kommunisten zu paaren?

    Die FPÖ kann uns soll an dieser Partei nicht einmal mehr anstreifen. Zumindest solange nicht, solange Kurz irgendeine prägende Funktion ausübt. Kurz hat in den letzten Jahren keine Gelegenheit ausgelassen, die FPÖ zusätzlich noch mit einem Kübel Wasser anzuschütten, wenn die linken Medien "Einzelfälle" konstruiert haben. Kurz hat immer gemeinsam mit den linken Wölfen geheult und macht es jetzt in der Migrationssache und dem Klimawandel (siehe den korrigierten Bericht an die EU) genauso weiter.

    Wollen wir nicht vergessen, dass Kurz die Koalition fortgeführt hätte, hätte die ÖVP das Innenministerium bekommen. Womit wir wissen, wie die Österreichische Verräter Partei tickt.

    Ich finde es richtig, dass die FPÖ die ÖVP jetzt in die Kommunistenfalle schickt. Mehr Belastungen und Quälereien für Autofahrer, Unternehmer und nicht-Beamte werden die Folge sein. Die Unerträgliche Genderei und zusätzliche Steuern werden den Rahmen geben. Dieser Messias muss erst auf das ihm zustehende Maß zurechtgestutzt werden.
    Erst dann sollte die FPÖ eine Koalition mit den Sozialisten versuchen (mit dem Gewerkschaftsflügel). Wie gesagt: An dieser ÖVP würde ich nicht einmal mehr anstreifen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorParzifal
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2019 03:43

    Die 3 Fehler lauten:

    1) Strache nicht sofort aus der Partei ausgeschlossen zu haben. (Man denke nur wie man mit dem Rattenpoeten umging..unnötigerweise)
    2) Kickl nicht sofort zum neuen Chef gemacht zu haben
    3) sofort und ununterbrochen die Antimigrationskarte als Konterpart zu dem Klima und CO2 Wahn auszuspielen. Permanent. Ununterbrochen. Und sogar noch eins d'raufzusetzen: Klimalüge!

    Alles Andere ist nur mehr ein Verlängern des Todes der Partei - und Österreichs..

  5. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2019 08:41

    Das Hauptproblem der FPÖ hat acht Buchstaben: F E I G H E I T. Mit Hofer keine echte No.1, ihr bester Mann, Kickl, wird aktuell verraten usw. usf. Sie kämpfen nicht wirklich wahrnehmbar gegen Moslemflutung und ORF. Sie lassen sich von der VLM (Vereinte Linke Mafia) im Nasenring durch die Arena treiben. Eine traurige Truppe.

  6. Ausgezeichneter KommentatorStein
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2019 14:43

    Ich sehe trotz allem keine Alternative zur FPÖ.

    Als konservativer, christlich geprägter Mensch war ich der ÖVP einst sehr gewogen. Scheibchenweise hat sich die ÖVP in Koalition mit der SPÖ von vielen ihrer Programmpunkte und unseren Werten verabschiedet und ich mich von der ÖVP. Kurz die Hoffnung, die ÖVP würde wieder einen rechten Weg einschlagen.

    Seit Beendigung der türkis-blauen Koalition, seit Grüne denkbar sind in einer Regierung und dieser EU-Hörigkeit sehe ich unsere Werte, unsere (leider teilweise zu einem Transitland gewordene) Heimat , unsere Kultur, unsere Sicherheit, unser Sozialsystem und unsere Wirtschaft in großer Gefahr.

    Das Klima - eine Erderwärmung wird unseren Planeten, unser Land nicht zerstören. Aber Politiker die nicht mehr am Wohlergehen der Bürger ihres Landes interessiert sind, können in kürzester Zeit unwiederbringlichen Schaden anrichten. Man denke nur an die Islamisierung mit neuen Wert- und Ehrvorstellungen (Aufforderung eines österreichischen Bundespräsidenten zur Solidarität mit Kopftuchträgerinnen) die man vor gar nicht so langer Zeit für unmöglich gehalten hätte.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2019 06:15

    So sehr ich Ihrer Kritik am Personal der FPÖ zustimmen kann, ich würde punktuell sogar noch weiter gehen, hat die FPÖ einen unschlagbaren Trumpf. Sie hat einfach recht. Sie vertritt bei den wichtigen Themen eine realistische und patriotische Haltung, die auch bei vielen Nicht-FPÖ-Wählern im privaten Gespräch Zustimmung hat. Auch die bürgerlichen ÖVP Wähler wissen, dass nur die FPÖ ihre Werte vertritt und zwar in fast allen Bereichen (sicher nicht wirtschaftsliberal).
    Das erklärt den vergangenen Erfolg der FPÖ und ist auch ein gutes Zeichen für die Zukunft. Kurz hofiert Soros und ist in seinen Netzwerken gefangen. Er wird seine Karriere retten, aber sicher nicht Österreich.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2019 06:15

    So sehr ich Ihrer Kritik am Personal der FPÖ zustimmen kann, ich würde punktuell sogar noch weiter gehen, hat die FPÖ einen unschlagbaren Trumpf. Sie hat einfach recht. Sie vertritt bei den wichtigen Themen eine realistische und patriotische Haltung, die auch bei vielen Nicht-FPÖ-Wählern im privaten Gespräch Zustimmung hat. Auch die bürgerlichen ÖVP Wähler wissen, dass nur die FPÖ ihre Werte vertritt und zwar in fast allen Bereichen (sicher nicht wirtschaftsliberal).
    Das erklärt den vergangenen Erfolg der FPÖ und ist auch ein gutes Zeichen für die Zukunft. Kurz hofiert Soros und ist in seinen Netzwerken gefangen. Er wird seine Karriere retten, aber sicher nicht Österreich.


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  1. fxs (kein Partner)
    26. Dezember 2019 17:25

    Das Problem der FPÖ heißt nicht Strache sondern Unfähigkeit der aktuellen Führung. Unfähigkeit sich mit Strache zu arrangieren, damit er nicht, rein aus Frust, Aktionen setzt, die die FPÖ schädigen. Die Unfähigkeit die Lehren aus der Wählerstromanalalyse zu ziehen, die ja aufzeigt, dass ein Großteil der verlorenen Wähler in's Nichtwählerlage abgewandert ist. Kann's sein dass viele Exwähler der aktuellen FPÖ Verrat an ihren Idealen vorwarfen, nachdem die Partei glaubte sich entschuldigen zu müssen, wenn ein FPÖ-Funktionär einmal sagt, was wer denkt? Kann's sein dass viele Exwähler nicht nicht goutieren, wenn die FPÖ-Führung glaubt sich von den Identiären distancieren zu müssen.

  2. Konrad III. (kein Partner)
    22. Dezember 2019 17:11

    Ich hab die FPÖ nicht gewählt, damit sie sich erneut mit dieser falschen ÖVP ins Bett legt!

    • Christian Peter (kein Partner)
      22. Dezember 2019 20:35

      @Konrad

      In's Bett gelegt ist übertrieben, die FPÖ war bloß ein Stiefellecker der ÖVP..

  3. jagoda (kein Partner)
    22. Dezember 2019 14:20

    werter Hr.Unterberger.Ich finde Hofer nicht so toll wie sie.Auch hält sich die Zahl der Leute die seinen Wahlkampf bewunderten sehr in Grenzen.Ich wählte ihn,weil ich vdB ablehnte.Das schleimig,nette....mögen die Leute nicht,haben sie doch gerade die Wirklichkeit bei Strache
    gehört.Danke,das brauche ich -und viele andere- nicht.

  4. sensortimecom (kein Partner)
    22. Dezember 2019 09:11

    Die weiteren Folgen für Österreich sind ersichtlich. Eine Kurz-Regierung mit den Grünen wird scheitern, weil Letztere von ihren europäischen Freunden und der Antifa unter Druck kommen, wenn ihr Verhalten zu wenig links ist. Also versucht es Kurz mit einer Minderheitsregierung, und wenn auch die nicht funzt, mit Neuwahlen. In der Hoffnung auf absolute Mehrheit. Dann gibts wieder mal Bierlein. Und siehe da, das Stimmvolk bleibt aus, hat die Nase gestrichen voll, auch von Kurz. Was kommt dann? Erraten: Grün-Rot-Pink, weil der Rest auf keine 50% mehr kommt. Also genau das, was sich die EU-Granden insgeheim wünschen in Östreeich...

  5. fewe (kein Partner)
    21. Dezember 2019 22:14

    Der Rechtsstreit wegen der Facebook-Seite dürfte irrelevant sein, da Facebook - wie im Zuge der Sache berichtet worden ist - nie eine geschlossene Seite wieder aktiviert. Die Sache ist also vorbei. Evtl. kann Strache für den Schaden Geld bekommen, aber die Seite dürfte nicht reaktivierbar sein.

    Strache war extrem peinlich. Aber das auch nur, weil etwas veröffentlicht worden ist, was nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war.

    Ich habe schon einige Politiker in weinseliger kleiner Runde erlebt. Die spielen sich alle - wenn die Stimmung entsprechend gut ist - auf als wären Napoleon gegen sie ein Hilfsschüler.

    Ich sehe sehr gute Chancen für Strache und die FPÖ irgendwo zwischen 5 und 9 %.

  6. jo
    21. Dezember 2019 21:44

    Die FPÖ sollte sich wirklich ein eigenes Profil aufbauen nach Muster Orban oder Salvini.

  7. monofavoriten (kein Partner)
    21. Dezember 2019 18:58

    ich denke, die fpö ist zu sehr unterwandert von ausplauderern und provokateuren, als dass man auf eine erneuerung hoffen könnte. sie biedern sich auch zu sehr an den mainstream an (z. b. gibt es keinerlei veranlassung, die klimareligion mitzuspielen oder sozialistische zuwendungs- und umverteilungspolitik zu betreiben).
    was es dringend bräuchte, ist eine wirklich rechte, republikanische partei, die die interessen eines nationalstaats und da vor allen dingen die interessen der bürger, die durch ARBEIT ihr einkommen generieren, egal ob selbstständig oder angestellt. und eine klare absage an schnorrer aller art.

  8. Zraxl (kein Partner)
    21. Dezember 2019 15:12

    Kurz hat durch den Bruch einer Vereinbarung mit der FPÖ NACH der Wahl ein schweres Foul begangen. Dass er jezt ausgerechnet mit diesem kommunistischen xxxxxxxx gemeinsame Sache macht, zeigt, von welcher Bauart dieser Herr ist. Dass sich die FPÖ hier einmal NICHT pflanzen hat lassen, rechne ich ihr als Integrität an. Für Österreich ist diese neue Konstellation schrecklich, aber das kann man nicht der FPÖ anlasten.
    Wenn jetzt fünf Jahre ungebremste Masseneinwanderung stattfinden, ist Österreich in der jetzt bekannten Form tot.

  9. Peregrinus
    21. Dezember 2019 15:09

    Siehe zu den FPÖ Problemen auch meinen Kommentar vom 21.07. 2019 14:57h zu "Straches 'Freunde' ließen FPÖ-Politiker obeservieren" im Bereich "Spannend in anderen Medien".

  10. Hatschi Bratschi (kein Partner)
    21. Dezember 2019 13:27

    Ich wünsche mir eine Art AfÖ, wie sie in Deutschland existiert. Die FPÖ ist für mich längst unwählbar, ist sie doch eine weichgespülte Hosenscheißerpartei geworden, die sich tendenziell immer mehr der "Linken Mitte" annähert. Ich will eine Partei, die weiter rechts steht, als die FPÖ und sich auch DAZU BEKENNT und nicht bei jedem europäischen Anschiss in die Reihen tritt und mit der Herde blökt. Leider gibt es rechts der FPÖ keine wählbare Partei. Vielleicht schafft Strache das ja. Guten Ruf hat er ja nicht mehr zu verteidigen, er kann also sagen, was er will. Die Identitären wären durchaus wählbar, aber sie werden von allen Seiten skandalisiert, denunziert, und kandidieren nicht. LEIDER!!

    • Christian Peter (kein Partner)
      21. Dezember 2019 13:46

      @Hatschi Bratschi

      Die AfD ist dieselbe Mogelpackung wie die FPÖ, deren Vertreter nur darauf, möglichst rasch Regierungsämter zu erheischen und Kasse zu machen. Diese Heuchler wollten schon in Bayern als Steigbügelhalter der CSU mitregieren, bloß hat sich die CSU für die Freien Wähler als Regierungspartner entschieden.

    • Gerald
      22. Dezember 2019 10:56

      @Christian Peter

      Der Sinn einer Partei muss es sein mitzuregieren.
      Als radikale Randpartei, die darauf wartet, dass der Wähler ihnen irgendwann eine absolute Mehrheit zum Regieren bescheren wird, um ihr Programm ohne Abstriche umzusetzen, wird man zwangsläufig scheitern.

    • Christian Peter (kein Partner)
      22. Dezember 2019 11:55

      @Gerald

      Irrtum. Als Stiefellecker der Altparteien lässt sich politisch nicht die Bohne bewegen. Nehmen Sie sich die britische UKIP (nun Brexit - Partei) als Beispiel - diese hatte den Brexit praktisch im Alleingang bewirkt, obwohl niemals an einer Regierung beteiligt. Als (sehr starke) Oppositionspartei lässt sich natürlich viel mehr bewirken, weil man die Regierungsparteien vor sich hertreiben kann und diese ihre Politik ändern müssen, um bei Wahlen nicht unterzugehen (daher gab es z.B. in Großbritannien das Brexit - Referendum, weil die UKIP zu stark wurde - ohne UKIP hätte es weder ein Referendum noch einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU gegeben).

    • Christian Peter (kein Partner)
      23. Dezember 2019 10:43

      @Gerald

      3 x dürfen Sie raten, was mehr bewirkt : Heuchlerische Parteien (wie die FPÖ), die sich mit ein paar Regierungsämtern billig kaufen lassen oder Parteien, die politisch etwas bewirken möchten und auf Regierungsämter verzichten.

    • Christian Peter (kein Partner)
      23. Dezember 2019 10:45

      @Gerald

      Der Spruch ,man müsse mitregieren um politisch etwas zu bewirken' ist doch bloß für die Deppen, der stammt vermutlich von der blauen Parteizentrale.

  11. Der Umbau Europas (kein Partner)
    21. Dezember 2019 12:10

    A.U.: "dass er vor zwei Jahren in Ibiza Fehler begangen hat, die so schlimm sind ..."

    Angesichts der Fehler, die die Regierungen vor Ex-Vizekanzler Strache gemacht haben, sind die Fehler Straches allerhöchstens Lausbubenstreiche.

    • Hatschi Bratschi (kein Partner)
      21. Dezember 2019 13:30

      Angesichts dessen, was sich rote und schwarze Politiker an Postenvergaben, Korruption, Misswirtschaft und internationaler Beschädigung Österreichs seit 1945 geleistet haben, ist die Ibiza-Affäre nichts, als ein Fliegenschiss der Geschichte.

    • fewe (kein Partner)
      21. Dezember 2019 22:17

      Sehe ich auch so. Solche Videos könnte man von fast jedem Politiker machen.

      Ich will daher auch erst einmal solche Videos von anderen Politikern sehen. Man kann da nicht mit Sonntagsreden vergleichen.

    • glockenblumen
      22. Dezember 2019 08:25

      Sie haben alle recht!

      Aber alle anderen gehören doch zu den selbsternannten Guten, da muß man schon nachsichtiger sein, als bei diesen schrecklichen Rechten, net wahr?

  12. AppolloniO (kein Partner)
    21. Dezember 2019 11:25

    Außenpolitisch macht die FPÖ die gleichen Fehler wie Jeremy Corbyn. Der versprach den Briten lediglich ein neues Brexit-Referendum OHNE zu sagen was er für richtig hält.
    So eiert auch die FPÖ herum. Man unterstütz in Österreich die EU-Austrittsgegner, beteuert aber gleichzeitig die EU lediglich reformieren zu wollen.

    Jeremy zeigte wie schnell man zwischen den Stühlen landet.

    Und das Desaster in ökonomischen Fragen hat AU angesprochen. Ein jahrzehntelanges blaues Versäumnis.

    • Christian Peter (kein Partner)
      21. Dezember 2019 11:38

      @AppolloniO

      Gegen die EU aufzutreten würde eine Heuchler - Partei wie die FPÖ niemals machen, das würde sie nämlich regierungsuntauglich machen, d.h. keine Regierungsämter und keine Pfründe..

    • Christian Peter (kein Partner)
      21. Dezember 2019 11:44

      Das lässt sich auch international beobachten : Einen Austritt aus der EU verlangen parlamentarisch Parteien nur in Ländern mit Mehrheitswahlrecht (z.B. Großbritannien die UKIP bzw. Brexit - Party bzw. in Frankreich der Front National), d.h. weil diese Parteien schon aufgrund des Wahlrechts niemals eine Chance haben, eine Regierung zu bilden.

    • heartofstone (kein Partner)
      21. Dezember 2019 20:59

      Genau, Christian Peter, weil ja UKIP angetreten ist ... Gott schmeiß Hirn auf solche linkesextremen Deppen ... face it bloody asshole ... die Briten wollen raus, weil sie solche linken Arschlöcher wie Christian Peter nicht mehr durchfüttern wollen (unter anderem) .. und davon gibt es in GB leider mehr als genug (Corbyn ...) ... verstanden dumbass? ... 79pvtr

  13. Christian Peter (kein Partner)
    21. Dezember 2019 11:15

    Der größte Fehler der FPÖ ist, dass diese Partei seit Jahrzehnten primitivsten Bauernfang betreibt. Die Ausweitung der Mangelberufsliste war einer der ersten ,Wohltaten' der Strache / Hofer / Kickl - FPÖ : Um 150.000 Zuwanderer aus Drittländern nach Österreich zu holen.

  14. Peter Kurz
    21. Dezember 2019 11:02

    Strache vertraute auf einen bosnischen(!) Leibwächter/Chaffeur, der in Bosnien eine Firma hatte. Dieser spielte dann eine wichtige Schlüsselrolle bei der Erstellung des Ibiza Videos
    Als FPÖler auf einen B O S N I E R als Vertrauensmann setzen.
    Wie deppert kann man sein?

    • Christian Peter (kein Partner)
      21. Dezember 2019 14:30

      @Peter

      Migranten vom Balkan waren bzw. sind eine wichtige Wähler - Klientel für die FPÖ. Nicht umsonst war Strache in der Vergangenheit in Serbien und hat dort Wahlkampf für die FPÖ betrieben.

  15. Der Realist (kein Partner)
    21. Dezember 2019 10:23

    Dass der Inhalt des Videos keine strafrechtliche Relevanz hat, spricht für unser Rechtssystem. Wie schon öfters angemerkt, waren die Aussagen keine intellektuelle Glanzleistung, aber daraus den angeblich größten Skandal der zweiten Republik zu konstruieren, ist wohl maßlos übertrieben, da sind andere Vorgänge im Staate Österreich weit beunruhigender.
    Auch ich sehe es als kapitalen strategischen Fehler der FPÖ, im Wahlergebnis keinen Koalitionsauftrag zu sehen, wenngleich Wastl ohnehin nicht die Eier hat, eine neuerliche Zusammenarbeit mit der FPÖ zu wagen, zusehr fürchtet er den medialen Druck. Ich vermute auch weiters, dass Kurz beim ersten Gespräch mit Hofer dies deutlich gemacht hat.

  16. Astrowolf (kein Partner)
    21. Dezember 2019 09:21

    ALLE Medien haben mit VEREINTEN KRÄFTEN monatelang auf die FPÖ eingedroschen - und haben WUNDER OH WUNDER auch so einiges gefunden. Einem Mag. SIDLO wurde die Qualifikation für ein MAFIA-Unternehmen über Monate täglich abgesprochen! Auslöser des "XXS-Skandälchens" SPÖ-Mann HOSCHER - hat für seinen Abschied schlappe 4 Mio. erhalten - worüber die Medien völlig schwiegen!? Jetzt stellt sich heraus, dass es eines SPÖ-PARTEIBONZEN nie bedurft hätte - den Posten hätte jeder Affe machen können - er wurde jetzt als UNNÖTIG gestrichen!

    Im Gegenzug erwarten wir die Enthüllungen über das kriminelle Sexualleben eines Nie-wieder-Kanzlers KURZ! Dann kann Hr. A.U. wieder nach Herzenslust ANAL-ysieren...

  17. Knut (kein Partner)
    21. Dezember 2019 07:01

    Der ganze Parteienzirkus, der in den letzten Jahrzehnten eigentlich immer unansehnlicher wurde und der jetzige FPÖ-Skandal zeigen eines deutlich auf.

    Dieses Parteien-Spenden-lukrative Pöstchen-System gehört auf die Müllhalde der Geschichte. Man muss doch nur mal unter den Teppichen der Parteien graben - überall dubiose Geldzuwendungen, Gemauschel, Amtsgeheimisse, Absprachen.

    Was man nicht mehr findet ist eine ehrliche Politik zum Wohle der Österreicher.

    Mir reichts !!!

  18. Sensenmann
    19. Dezember 2019 23:45

    Mir kommt ein ganz anderer Verdacht, warum die FPÖ so handzahm ist und nicht angreift!

    Beispiel "Casinos-Affäre".
    Sidlo wäre zu verteidigen, aber man macht es nicht.
    Im Gegenzug wäre dieser Dietmar Hoscher anzugreifen und mit ihm der rote Filz bloß zu stellen.

    Wie hier: "538.000 Euro jährlich fürs Nichtstun"
    https://www.youtube.com/watch?v=aH0yFf_FziY

    Man sehe sich auf dem Standbild die Manschettenknöpfe dieser Gestalt an.
    Wieso wird das wohl nicht thematisiert, welche Seilschaften hier am Werk sind, ganz offen und rotzfrech wie die Häuselratzen!

    Noch Fragen?

    Der EINZIGE Grund, einen solchen Skandal nicht anzugreifen ist wohl, man sitzt mit diesen Finstermännern am selben Tisch und hält deshalb die Pappen.

    "Kein Identitärer darf bei der FPÖ sein", tönt es.
    Aber diese Hyänen aus der Dunkelheit dürfen.
    Gegen die fiel noch nie ein Wort. Schon sonderbar.

    • Sensenmann
      20. Dezember 2019 10:39

      Ich muss ergänzen: Seit 2012 - damals thematisierte die FPÖ zum letzten Male die kriminelle Organisation (zu der ein Hochegger aber auch der halbe Vorstand des Flughafens Wien gehören) im Parlament.
      Seither gibt man sich gegen die Dunkelmänner außergewöhnlich handzahm.
      Wieso?

  19. Franz77
    19. Dezember 2019 23:09

    Freimaurer- Signalfoto "Brillengriff". Bei Kickl?! Will man ihm schaden. Oder ... nein, daran will ich gar nicht denken. https://www.oe24.at/

    • Franz77
    • Sensenmann
      19. Dezember 2019 23:55

      Foto nicht zu sehen, aber wundern tät' mich nix mehr.
      Siehe Kommentar oben. die sollen uns fangen und bedeutungslos halten, während sie ihr Geschäft abziehen.
      Was hatte der Kickl vor der Wahl zur sch.-bl.-Regierung 2 nicht alles versprochen, zu dem was ihm das Publikum im Vortrag in der Wehrgasse im kerzenbeleuchteten Saale fragte. Man werde es ganz anders machen, als bei sch.-bl. No 1, man werde den linken den Geldhahn abdrehen, das Heer wieder stärken usw.

      NICHTS davon wurde gemacht. Nur Symbolik, kein Biss, demütiges Kuschen vor dem wahren Meister, der längst neben SPÖ, ÖVP und Neos auch wohl die FPÖ lenkt. die Ökobolschewiken machen ohnedies sein Geschäft.

      Alles sehr verdächtig.

    • Niklas G. Salm
      20. Dezember 2019 06:45

      Manche wollen scheinbar nicht kapieren, dass man als Juniorpartner in einer Koalition nicht alles umsetzen kann, was man sich so wünscht. Da gibt es auch noch die größere Partei und wenn die überall bremst, kannst nur die Koalition sprengen. Dann ist es mit dem Umsetzen aber noch schwerer...

    • Sensenmann
      20. Dezember 2019 10:44

      Wer nicht in der Lage ist, einen wasserdichten Koalitionsvertrag mit genau definierten Vorhaben, Fristen und Durchführungskontrolle zu verfassen ist nicht einmal in der Lage, einen Würstelstand erfolgreich zu führen.

      Der Schmäh, man konnte wegen der ÖVP nix durchführen, zeigt ja schon die ganze Jämmerlichkeit.
      Ein Koalitionspakt ist nichts anderes als ein Kooperationsvertrag zweier Firmen.
      Hätte dieser die schwarze Pest gebunden, hätte diese nur halb so frech sein können.

    • Christian Peter (kein Partner)
      21. Dezember 2019 14:36

      @Niklas

      Als Stiefellecker der Altparteien erreicht man politisch gar nichts. Die britische UKIP (mittlerweile Brexit - Partei) zeigt, dass man als Oppositionspartei viel mehr bewegt, diese Partei hat den Brexit in Großbritannien praktisch im Alleingang bewirkt, ohne jemals an einer Regierung beteiligt gewesen zu sein.

  20. schreyvogel
    19. Dezember 2019 22:58

    Verlangen wir nicht zuviel von unseren Spitzenpolitikern?
    Hochkarätig sollen sie sein, aber gleichzeitig absolut lupenrein?
    Kennen Sie jemanden der so ist?

    Auch Spitzenpolitiker sind Menschen, und wie alle Menschen haben sie (manchmal allzu-) menschliche Schwächen. Wenn so einer dann einmal einen Fehler macht, stürzen sich ganze Heerscharen von Pharisäern auf ihn. Sie schmähen ihn und danken dem Herrn, dass sie nicht sind wie er.

    Da wurde er auf böswilligste Art hineingelegt, sodass er 'under the influence' einige dumme und missverständliche Sachen sagte. Und er - der sehr viel Geld für die FPÖ aufgestellt hat - wurde beschuldigt, bei seinen Spesenabrechnungen (mit der FPÖ) nicht scharf genug zwischen privat und geschäftlich getrennt zu haben.

    Für die anderen Parteien war das ein gefundenes Fressen, aber die Reaktion der FPÖ kann ich nicht verstehen. Man will den Mann, der die Partei so erfolgreich geführt hat, nicht nur ausstoßen, sondern nach Möglichkeit gänzlich vernichten - politisch, persönlich, finanziell, beruflich.
    Viel besser wäre es gewesen, der Partei Straches politische Talent zu erhalten. Ihm eine spätere Rückkehr in die Politik zu ermöglichen.

    Irgend etwas schuldet die FPÖ Strache. Etwas wie ein bisschen Dankbarkeit.

    • Weinkopf
      20. Dezember 2019 05:58

      @schreyvogel
      Ja, solche Gedanken habe ich auch.
      Etwas mehr Verständnis für menschliche Fehler, denen wir ja alle ausgeliefert sind, sollte die Kritiker etwas versöhnlicher stimmen.

    • Niklas G. Salm
      20. Dezember 2019 06:49

      Politik ist ein hartes Geschäft - nach der Pannenserie 2019 ist ein Strache einfach nicht mehr tragbar. Auch weil er selbst glaubt, er könne einfach weitermachen wie zuvor, am besten ohne Auszeit. Da helfen alle Leistungen der Vergangenheit nix, da ist es einfach vorbei...

    • Donnerl?ttchen
      20. Dezember 2019 08:01

      Nklas Graf Salm*************

    • Freidenker (kein Partner)
      21. Dezember 2019 09:50

      Niklas G. Salm
      Absolut richtig, sehe ich auch so!

      Verdienste hin oder her, ein Mann, der mit derartigen, nicht enden wollenden Vorwürfen behaftet ist, kann in der Politik nicht ungeniert weitermachen, noch dazu, wo diese Vorwürfe noch lange nicht aufgeklärt sind, ja sogar nie restlos geklärt werden.
      Das wird nix mehr mit dem, auch wenn sich manche ihren "H.C." noch so sehr zurück wünschen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      21. Dezember 2019 10:04

      Politik ist kein "hartes", sondern ein eminent dreckiges Geschäft, Herr Salm.
      Und Dankbarkeit ist keine politische Kategorie.
      Dort haben sich die Egomanen durchgesetzt.

      Dass Strache - und damit die FPÖ - jetzt für das grottenschlechte Krisenmanagement einiger in seinem Sog hinaufgeflogenen Lokalgrößen büßen muss, sollte aber nur ein von den prinzipiellen Gegnern unserer Freiheit temporär hämisch zu begrüßender Effekt sein.

      Das "nationale Element" hat Zukunft.
      Man muss nur Geduld haben und sich das Gehirn nicht von den Antifa-Faschisten, Shoaisten, Linksliberalisten und etlichen "Religionen" (der angestrebten Weltherrschaft) vernebeln lassen.

      Durch Wien z.B. könnte der Rubicon fließen.

  21. Sensenmann
    19. Dezember 2019 22:32

    Die blaue Pudelpartei ist völlig unwählbar geworden.
    Unter dem rückgratlosen Hofer wird sie eine Mainstream-Partei wie jede andere auch.
    Entweder besinnt man sich dort, schmeißt den Hofer raus und setzt MÄNNER statt PUDEL an die entsprechenden Positionen oder das "dritte Lager" hört auf, zu existieren.

    Martin Sellner bringt es auf den Punkt: Wenn solche Leute die "neue FPÖ" darstellen, wie dieser Bürgermeister Andreas Rabl, dessen Aussagen auch von jedem linken Agitator kommen könnten, dann ist diese Partei unwählbar!

    https://www.bitchute.com/video/pxYMFYtdEXxh/

    Leider lehnt es Sellner ab, eine Partei zu gründen, wohl wissend, daß das ohne viel Geld nicht machbar ist. Die Abspalter der "dümmsten anzunehmenden Östertrottel" DAÖ (was für Jammergestaltten hat diese FPÖ da überhaupt zu Abgeordneten gemacht, da will ja nicht einmal der Strache mitmachen...) werden natürlich gar nix reißen. die FPÖ aber auch nicht.

    Zumindest nicht mehr mit meiner Stimme. Bisher konnte man sagen, es fallen wenigstens ein paar politische Bröserl in das richtige politische Körberl an der Waage, aber inzwischen ist das nur mehr jämmerlich. Alleine der Anbliock, wie die blauen Pudel der alten Bolschewikenhure um die Beine streichen und um Beachtung winseln muss jedem aufrechten Patrioten den magen umdrehen.
    Es wird Zeit, daß was Neues kommt. Mit dieser FPÖ wird das nix mehr.
    Ein Haider-Moment ist gefragt, wie damals, als der alte Seehund Steger abgeschafft wurde. (den ein Strache dann in den ORF geholt hat, wo der sofort für den Sozi gestimmt hat, oh Wunder!)

    Nur: Wer soll das sein? Wo ist ein Haider? Die Intelligenz hat der Partei den Rücken gekehrt. es sind brave Fußsoldaten da, treu und willig, aber Führer mit dem Willen zur Macht sehe ich nicht. Es sei denn vielleicht den Kickl oder den Vilimsky.
    Nur zwei Wölfe in einer Pudelmeute machen noch kein Wolfsrudel daraus...

    • Franz77
      19. Dezember 2019 23:12

      Stimmt, keiner da. Ich wüßte einen der mir geeignet erscheint. Er fängt mit Sens... an und hört mit ... mann auf. :-)

    • machmuss verschiebnix
      20. Dezember 2019 07:28

      @Franz77,

      und dieser mysteriöse Sen...mann hat obendrein den richtigen Riecher :))))))

  22. machmuss verschiebnix
    19. Dezember 2019 21:32

    OT:

    Der neueste Rundbrief von Beatrix von Storch nachfolgend 1:1

    -----Zitat-----

    Bargeld ist gedruckte Freiheit, aber EZB und Altparteien schmieden Pläne für Abschaffung.

    Liebe Mitstreiter,

    nur Bares ist Wahres: Ein Thema, das zu wenig im politischen Tagesgeschäft beachtet wird, ist das schrittweise Voranschreiten bei der Abschaffung des Bargeldes. Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Zentralbank (EZB) haben mit internen Papieren klar gemacht, dass sie genau das wollen. Und auch die Politiker der Altparteien in Deutschland unterstützen das Anliegen. Auch diesen ist aber klar, dass sie das Bargeld nicht auf einen Schlag abschaffen können. Deshalb geschieht dies schrittweise. Das fadenscheinige Argument, um all das umzusetzen, ist stets aufs Neue die „Terrorfinanzierung“, wahlweise die „Geldwäsche“. Aber worum geht es wirklich? In Wahrheit will man die Kontrolle über die Finanztransaktionen der Bürger. Und natürlich geht es auch um die Negativzinsen, die man so zwangsweise gegen die Bürger umzusetzen kann. Mit Bargeld kann man durch Abheben vom Konto wenigstens den „Strafzinsen“ entgehen, im reinen Digitalgeld ist dies nicht mehr möglich. Auch die Abschaffung der großen Banknoten wie dem 500 EUR-Schein und der Herabsetzung der Bargeldschwelle zum Beispiel von anonymen Goldkäufen sind in diesem Zusammenhang zu sehen.

    Für die AfD ist klar: Bargeld ist gedruckte Freiheit. Wir stellen uns allen Versuchen, Bargeld abzuschaffen oder dessen Verwendung auch nur einzuschränken, klar entgegen. Genau deshalb hat unsere Bundestagsfraktion bereits letzten Monat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes zum Schutz der Bargeldnutzung (Artikel 14) eingebracht.


    Ein Wochenende in Deutschland: 40 Messerangriffe und vier Tote.

    Ein ganz normales Wochenende in Deutschland: mindestens 40 Messerangriffe, 4 Tote. Wie die österreichische Zeitung Wochenblick“ berichtet, wurden am zweiten Adventswochenende in Deutschland 40 Straftaten mit Messern begangen. Bei vier dieser 40 Fälle, die aus öffentlichen Meldungen zusammengefasst wurden (die Dunkelziffer dürfte also höher liegen), starben Menschen. Auch eine Analyse der „BILD“ von Statistiken mehrerer Bundesländer zu Straftaten mit Messern kommt zum Schluss, dass die Zahlen gestiegen sind. Hinter diesen Zahlen stehen aber nicht nur zahlreiche Opfer von teils grausamen Verbrechen, sondern auch die katastrophale Innenpolitik von Merkels Seehofer. Statt endlich die illegale Einwanderung von überproportional gewalttätigen Migranten zu stoppen, setzt sich der Innenminister nun innerhalb der EU sogar für eine Umverteilung von nach Europa geschleppten Migranten ein. Statt für mehr Innere Sicherheit zu sorgen, will Seehofer offensichtlich von linken und grünen Journalisten gelobt werden – auf Kosten unserer Sicherheit.


    UK-Wahl: Erneut klares Votum für den Brexit.

    Ich gratuliere den Briten und meinem Freund Nigel Farage, dem es zu verdanken ist, dass das Vereinigte Königreich jetzt den Weg des Brexits gehen kann. Die UK-Wahl ist eine Richtungsentscheidung für den gesamten Westen: der Brexit kommt, der Nationalstaat hat gewonnen und die Linke verloren. Fazit: Demokratie funktioniert.


    Merkels Statthalterin von der Leyen führt die EU in die Öko-Diktatur.

    Ursula von der Leyen will Europa bis 2050 zum ersten »klimaneutralen« Kontinent machen: Es geht nicht um Millionen, nicht um Milliarden, sondern um Billionen Euro! Mit dem Ausruf des »Klimanotstandes« und dem Plan des »Green New Deal« wollen von der Leyen und die EU Europa nach klimaideologischen Vorsätzen völlig umgestalten. Das verheißt radikale Politik aus Brüssel und Straßburg. Denn wer sich einbildet, die »Welt retten« zu müssen, der schreckt vor autoritären und totalitären Maßnahmen nicht zurück. Von der Leyen führt die EU in die Öko-Diktatur. Von der Leyen hat einen ganzen Katalog von Maßnahmen angekündigt. Merkels EU-Statthalterin will allen EU-Bürgern vorschreiben, wie sie in Zukunft zu leben haben, damit die EU ihre Klimaziele erreicht. Dabei wurden die Bürger nicht gefragt. Es hat keine demokratische Abstimmung dazu gegeben.


    Altparteien blockieren erneut unseren Kandidaten im Bundestag.

    Wieder wurde ein AfD-Kandidat für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten durch die Altparteien in undemokratischer Weise verhindert. Mit der Nicht-Wahl meines Kollegen Paul Viktor Podolay zeigen die Altparteien ihr wahres ‚demokratisches‘ Gesicht, sie verachten unsere Millionen von Wählern und wollen uns weiterhin als demokratisch gewählte Oppositionsabgeordnete systematisch ausgrenzen. Denn die Geschäftsordnung unseres Parlaments sieht für jede Fraktion eine berechtigte Teilhabe im Präsidium des Deutschen Bundestages vor.

    Ihnen und Ihren Lieben wünsche ich ein schönes Wochenende.

    Herzlich grüßt Sie Ihre
    Beatrix von Storch

    ---Zitat Ende---

    • Saile (kein Partner)
      21. Dezember 2019 05:38

      Die Schweiz führt gerade den 1.000 Franken-Schein ein!

    • Mentor (kein Partner)
      21. Dezember 2019 08:59

      Es gibt ihn seit 1907
      Die SNB führte den NEUEN 1000er in der 8ten Serie ein.

      Bisi mehr lesen hilft.

  23. machmuss verschiebnix
    19. Dezember 2019 20:58

    OT:

    Kaum zu glauben - "Die deutsche Bahn investiert soviel wie noch nie" :

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn-schienennetz-103.html?xing_share=news

  24. machmuss verschiebnix
  25. Franz77
    19. Dezember 2019 20:08

    Hihi- Ischias war schon kreativ, aber "Gangbildstörung mit Stolperneigung" stellt sogar den piefkinesischen Zitteraal (reagiert panisch auf Bundeshymne-Frequenz) in den Schatten. Zum Wohl, Freundschaft!

    https://www.news.at/a/wolfgang-ambros-litt-an-laehmung-der-beine--operation-erfolgreich-11212449

    • Mentor (kein Partner)
      21. Dezember 2019 09:02

      Dieser Zynismus hilft nicht.
      Wie schauts um ihre Gesundheit mit 67 aus?

    • Jonas (kein Partner)
      21. Dezember 2019 14:24

      Mentor, W.A. ist ein linker Staatskünstler, dem seit Jahrzehnten lt. Vertrag in seine Garderobe eine Flasche Höchstprozentisches zu stellen ist. Seine zerstörten Gesichtszüge deuten auf diese Sucht hin. Trotzdem tut er mir aufgrund seines überaus schmerzhaften Rückenleidens leid. Doch das ist eine andere Sache...

    • Franz77
  26. Postdirektor
    19. Dezember 2019 20:00

    Wäre Kurz einer, der das tun würde, was er sagt, nämlich einen mitte-rechts Regierungskurs fahren, dann:

    hätte er nicht mit den mehr als bekannt links-linken Grünen über eine neue Regierung verhandeln sollen – noch dazu so lange, bis alle unter Türkis-Blau eingeführten vernunftbegründeten Maßnahmen wieder abgeschafft worden sind,

    er hätte mit einem Team, das ebenfalls bereit gewesen wäre, einen mitte-rechts Kurs einzuschlagen, eine Minderheitsregierung bilden und sich im Parlament Mehrheiten für seine Anliegen holen können – die freiheitlichen Abgeordneten sitzen ja im Parlament – trotz Desaster in der Partei. Sie hätten ihm wohl bei sinnvollen und auch von der Mehrheit der Menschen im Land unterstützten Vorschlägen die Zustimmung nicht verweigert.

    Ja, wäre Kurz einer, …

    … und hätte er auch Interesse an wirklicher Demokratie im Land…

  27. Franz77
    • Neppomuck (kein Partner)
      21. Dezember 2019 12:57

      Da wird aber die Greta Thunzwerg keine reine Freude daran haben.
      Und unsere Grünen auch nicht. Verdanken sie doch ihre Zwischen-Hype der künstlich aufgebauschten Klima-Hysterie. Wie die Deutschen Grünen Fukushima.

      Dabei ist das Ganze doch einfach zu erkennen (Summenformel):
      CO² + 2 H²O = CH 4 + 4 O.

      Unter welchen Bedingungen (Druck, Temperatur, Katalysatoren) wissen vielleicht schon die Erdölfirmen (Aramco, Exxon, Shell etc., Patente gekauft?) und halten diese Erkenntnisse unter Verschluss.

      Aber jedes Patent läuft einmal aus.

  28. glockenblumen
    19. Dezember 2019 19:39

    OT

    Endlich spricht es einer in einem öffentlichen Sender aus!
    unbedingt ansehen und anhören und wenn möglich, verbreiten:

    https://www.youtube.com/watch?v=zWorwW4I2tM

    Maaßen spricht Klartext - präsentiert von Stefan Magnet!

    hier das Original:

    https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-17-dezember-2019-100.html?fbclid=IwAR0Ze1CsnZ94upYU81AaI4cYcEm6IyAi4rjE5pt0Pd1qAMiK0nPQjHhjmKs#xtor=CS3-162

  29. Silver&Gold
    19. Dezember 2019 19:10

    Sehr gute Analyse! Wesentliche Teile wurden aber nicht erwähnt.
    1. Jörg Haider hat es nur mit der Krone (die damals sehr unterstützend für die FPÖ war) soweit geschafft.
    Jetzt arbeitet die Krone massiv dagegen. Und der Fellner spielt sein eigen Spiel.
    2. Für Freiheitliche gilt natürlich ein viel höheres Maß. Egal ob beim Postenbesetzspiel, bei diversen Biertischrülpsern, beim Auffinden von Liederbüchern, usw.
    3. Selbst wenn die Freiheitlichen sich ab sofort, intensiv mit Themenvielfalt ( Bildung, Wirtschaft,.. usw.) auseinandersetzen sollten (hoffe sie haben es dennoch vorher auch schon getan ( Bildung sicher nicht - kann ein Lied davon singen), deswegen gewinnt man heute keine Wahl. Das Wahlvolk besteht aus ca. 25% Ausländer, Massenhaften Analphabeten, und Halbgebildeten mit und ohne Hausverstand und einigen „Eliten“. Das wars dann.
    4. Kickl wäre als Obmann eine totale Fehlbesetzung, wenn die FPÖ einmal wieder über 25% der Stimmen haben möchte. Gute Leute kommen leider nie gut beim Wahlvolk an. Man erinnere sich an Josef Taus gegen Kreisky

  30. OT-Links
    19. Dezember 2019 17:55

    Wäre der FPÖ sehr dankbar, wenn sie sich Kurz anbiederte und sich meinetwegen total billig hergäbe, um Türkis-Grün zu verhindern und damit Österreich zu retten, denn 5 Jahre Türkis-Grün sind der Ruin...alles ist hin. Dann gibt es kein Österreich mehr.

    • CHP
      19. Dezember 2019 18:40

      Sozusagen: Organspender gesucht.

    • Silver&Gold
      19. Dezember 2019 19:17

      Aber genau, das ist das Problem. Diese Hofer Schleimspur hält eigentlich keiner mehr aus. Themen besetzen die die „Bürger“ betreffen. Zinsen, Bargeld, Eigenverantwortung, Benimmregeln,... = gelebte Leitbilder! Ob das Politiker können?

    • pressburger
      19. Dezember 2019 20:10

      Anbiederung hilft nichts, auch wenn Kurz mit den Blauen möchte, er darf nicht ! Zuchtmeisterin hat verboten ! Kurz möchte braver Bub sein.

    • OT-Links
      19. Dezember 2019 21:20

      Ja, er ist gesinnungslos... jetzt aber ist die Zeit gekommen, zu kriechen und zwar so deutlich, dass es auch der breiten Masse auffällt. Hofer hat das richtig gemacht, sogar Kickl hat nachgegeben, noch mehr bitte. Kurz wird evtl. darauf eingehen oder Österreich geht unter. Die FPÖ kann dann wenigstens sagen, sie hat es versucht.

    • pressburger
      19. Dezember 2019 23:41

      Versucht vielleicht, aber bemüht hat sie sich nicht

  31. Brigitte Kashofer
    19. Dezember 2019 17:54

    Ausschließlich die Wähler haben darüber zu bestimmen, ob Strache sich politisch betätigen soll oder nicht. Und sie haben ihn ins europäische Parlament gewählt. Das Mandat hat er aus Rücksicht auf die FPÖ nicht angenommen.
    Was lernen wir daraus? Auf Parteifreunde Rücksicht zu nehmen, ist ein Fehler.

    • Silver&Gold
      19. Dezember 2019 19:18

      Wohl immer noch treuer Strachefan?

    • Christian Peter (kein Partner)
      21. Dezember 2019 11:30

      @Brititte

      Ist doch bloß eine Haufen Heuchler, diese FPÖ, haben Sie das noch immer nicht begriffen ? Auch Strache hat einige Parteifreunde abserviert und aus der Partei ausgeschlossen, um die FPÖ regierungstauglich zu machen..

    • Freidenker (kein Partner)
      21. Dezember 2019 11:54

      Frau Kashofer net bös sein, aber sie gehenoffenbar immer noch allein vom Ibiza Video aus, die viel wesentlicheren Grauslichkeiten die erst so nach und nach gekommen sind, waren bei der EU-Wahl noch gar nicht bekannt, daher damals die relativ vielen Stimmen für Strache.

  32. haro
    19. Dezember 2019 16:52

    In punkto Personal hat es die FPÖ sehr schwer, wird doch ein FPÖler (auch der kleinste Parteigänger) gerne "öffentlich hingerichtet". Der beste Innenminister aller Zeiten wurde abgesetzt und der BP hat ein Ministeramt für ihn ausgeschlossen - ohne Begründung.
    Ein Duo "der harte" Kickl - "der sanfte" Hofer finde ich gut und Strache hätte ich nicht ausgeschlossen sondern auf die Wien-Liste gesetzt. Da hätte sich heraus gestellt wie viele Anhänger er tatsächlich hat.
    Ich denke auch, die FPÖ hat sich nicht lautstark geäußert, nicht mitregieren zu wollen sondern nur gesagt, dass sie keinen Wählerauftrag zum Regieren sieht. Hofer hat erst kürzlich wieder eine Regierungsbeteiligung angeboten, aber Kurz will doch lieber mit den Linkslinken, damit das Regierungsprogramm ganz nach den Wünschen der links-ideologisch ausgerichteten EU erfolgen kann.

  33. Nestor 1937
    19. Dezember 2019 16:22

    Zu viele Worte
    und zu viel Aufmerksamkeit
    für den Herrn Kurz

  34. Franz77
    19. Dezember 2019 15:39

    OT Neues aus dem Benklo:ServusTV sichert sich Rechte an Champions League!
    https://www.krone.at/2065196
    Das freut! Bin kein Fußballer, habe aber Sky, deswegen, weil ich sage mir, ich zahle daür, auch wenn ich es kaum nutze. Ich habe die Möglichkeit. Vergleich: Vor einer Hotelbuchung, schwappel hin und her, und dann nehme ich das mit Hallenbad. Obwohl ich genau weiß. das Chlorrefugium wird mich nie sehen. Aber ich könnte ja... und genau das nutzen die ORF-Löcher.

  35. Stein
    19. Dezember 2019 14:43

    Ich sehe trotz allem keine Alternative zur FPÖ.

    Als konservativer, christlich geprägter Mensch war ich der ÖVP einst sehr gewogen. Scheibchenweise hat sich die ÖVP in Koalition mit der SPÖ von vielen ihrer Programmpunkte und unseren Werten verabschiedet und ich mich von der ÖVP. Kurz die Hoffnung, die ÖVP würde wieder einen rechten Weg einschlagen.

    Seit Beendigung der türkis-blauen Koalition, seit Grüne denkbar sind in einer Regierung und dieser EU-Hörigkeit sehe ich unsere Werte, unsere (leider teilweise zu einem Transitland gewordene) Heimat , unsere Kultur, unsere Sicherheit, unser Sozialsystem und unsere Wirtschaft in großer Gefahr.

    Das Klima - eine Erderwärmung wird unseren Planeten, unser Land nicht zerstören. Aber Politiker die nicht mehr am Wohlergehen der Bürger ihres Landes interessiert sind, können in kürzester Zeit unwiederbringlichen Schaden anrichten. Man denke nur an die Islamisierung mit neuen Wert- und Ehrvorstellungen (Aufforderung eines österreichischen Bundespräsidenten zur Solidarität mit Kopftuchträgerinnen) die man vor gar nicht so langer Zeit für unmöglich gehalten hätte.

    • Templer
      19. Dezember 2019 15:08

      ***************

    • Riese35
      19. Dezember 2019 16:32

      **********************!

    • pressburger
      19. Dezember 2019 16:51

      Das beabsichtigt nicht unser Land zu zerstören, die Politiker sind schon mit voller Absicht dabei, Rätselhaft bleibt, was glauben die Politiker, wo ihr Platz sein wird in einen zerstörten, islamisierten Land. Haben die Genossen Politiker die Vorstellung, dass sie wie die Nomenklatura im Ostblock, in ihren Datschas werden weiter im Luxus leben dürfen. Nicht in einem Kalifat, nicht unter der Moslem Herrschaft.

    • haro
      19. Dezember 2019 17:12

      @pressburger
      Die Genossen Politiker interessiert nur ihr eigener möglichst geheim gehaltener Luxus der Gegenwart gepaart mit dem gegenseitigen Schulterklopfen und EU-Küssen für ihre vermeintlich guten Taten die sie mit fremdem Geld finanzieren. Das Zulassen der Islamisierung dürfte direkt und indirekt auch zum luxuriösen Leben so mancher beitragen ... Korrupt und Demokratie gefährdend ist das nicht ...korrupt und Demokratie gefährdend ist nur wenn in Ibiza ...

  36. pressburger
    19. Dezember 2019 11:44

    "Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steige ab". Lohnt es sich die FPÖ noch künstlich zu beatmen, kann sie, von sich aus, wieder auf die Beine kommen und den Verstand gebrauchen. Zweifel sind mehr als angebracht.
    Im Artikel, gute Zusammenfassung des Zustands, wurde zu viel Platz Strache gewidmet.
    Man sollte sich allerseits, endlich und endgültig, damit abfinden, Strache gehört der Vergangenheit an. Mit Strache, als Person oder als fiktive Existenz, gibt es keine Erneuerung für die FPÖ.
    Die Erneuerung ist mehr als notwendig. Die Republik, die Demokratie, braucht eine wirkliche Opposition, keine parlamentarischen puppets on the string. Mehr als fraglich ist, ob es sinnvoll ist dass sich die FPÖ, in diesen Zustand erneuert, oder ob sich die FPÖ neu erfinden müsste.
    Kein schielen Richtung Koalition mit Kurz, sondern klar und deutlich den Anspruch zu stellen, die Nr. 1 zu werden.
    Die Themen die der FPÖNeu ermöglichen würden Nr. 1 zu werden, sind massenhaft vorhanden. Die Führung der FPÖ müsste bereit sein mit offenen Augen und Ohren wahrzunehmen, welche Probleme die Menschen am meisten belasten.
    Thema, Verarmung. Warum kann die FPÖ nicht klar und eindeutig die Wahrheit aussprechen, dass die EU Politik von Kurz, bereits jetzt. zu einer Verarmung der Arbeitenden Menschen geführt hat. Opfer der Linken Enteignungs- und Steuerpolitik ist jeder der noch arbeitet.
    Warum versucht die FPÖ, zusammen mit der Ö-Verräterpartei noch immer die Illusion von einem Wohlstand für alle, aufrechtzuerhalten.
    Warum zeigt die FPÖ in absoluten Zahlen nicht auf, dass die Durchfütterung der Migranten, jeden Haushalt in Österreich mit einigen tausend Euro im Jahr belastet und in der Zukunft weiter belasten wird.
    Die FPÖ hat nicht erkannt, dass Menschen Fakten hören möchten, dass Menschen das Herumreden und die Narischkaten der Politikerkaste, satt haben.
    Menschen sind belastbar. Man muss sie nur ernst nehmen, nicht anlügen, sie betrügen, ihnen etwas vormachen. Die Menschen möchten endlich die Wahrheit erfahren, wie der Zustand dieses Blinddarms der EU, auch Österreich genannt, tatsächlich ist.
    Der erste Schritt wäre den Menschen klar zu machen, der Augias Stall, der Sumpf, den die Linken verursacht haben, mit frischen Wasser gereinigt werden muss.
    Erst nach dem Aufräumen, kann neu gestaltet werden.
    Jordan B. Peterson: " Stand up straight with your shoulders back. "

    • Wyatt
      19. Dezember 2019 12:07

      **********
      **********
      **********

    • Almut
      19. Dezember 2019 12:12

      ***************************************************!

    • dssm
      19. Dezember 2019 12:15

      @pressburger
      Der Problembär Strache wird uns noch lange verfolgen. Siehe Grasser!

      Damit die linx/grünen Medien ständig von der korrupten Schüssel/Haider Truppe schreiben können, wird Grasser seit gefühlt tausend Jahren mit einer juristischen Gemeinheit nach der anderen "verurteilt". Regelmäßig ein "wir haben ihn" und ebenso regelmäßig danach Schweigen, weil wieder nur heiße Luft ventiliert wurde.

      Aber die Erzählung wie korrupt denn die Schwarz/Blauen waren (und sind) muss weitererzählt werden. Strache wird uns noch jahrelang von Justiz und Medien als das ewig Böse präsentiert werden.

    • Pennpatrik
      19. Dezember 2019 13:38

      @dem
      Aber wo blieben die Angriffe der FPÖ auf die Staatsanwaltschaft?
      Wo ist der Schutz der FPÖ für nichtlinke Künstler oder Unternehmer?
      Die FPÖ tut so, als ob sie das nichts anginge.

    • Bürgermeister
      19. Dezember 2019 14:34

      Wie wird man diesen alles erstickenden, alle Bereiche des Lebens regulierenden schwarz-rot/grünen Filz wieder los? Durch blauen Filz?

      Luxus-Apparatschiks in Casinos bringt man mit Geld zum Schweigen, aber die identische Schicht von unfähigen Luxus-Apparatschiks im Höchstgericht klebt an ihren durch A...kriechen und Speichellecken erworbenen Pöstchen und behauptet von sich "Recht" zu sprechen. Ist das zum Lachen oder zum Weinen? Wie ernst soll man so etwas nehmen?

      Eine Neugründung wäre auch nur alter Wein in neuen Schläuchen, es muss eine geistige Reform sein. Die FPÖ muss bei sich selbst anfangen.

    • Templer
      19. Dezember 2019 15:15

      Das Volk will belogen werden, das wird es auch.
      Würde man die Ziele und Fakten klar darstellen, was nicht passieren wird, wäre in kürzester Zeit Anarchie angesagt.
      Genau das wird vermieden.
      Unter dem Motto: Es geht uns sooo gut, darf es noch ein Keks sein?

  37. Ingrid Bittner
    19. Dezember 2019 10:57

    "Strache hat bis heute nicht erkannt..." - also das glaub ich nicht, ich glaube vielmehr, dass er schlicht und einfach nicht in der Lage ist, zu erkennen und zu akzeptieren, dass jeder VErsuch, den er unternimmt, wieder in sein altes Leben zurückkehren zu können, nur von Misserfolg gekrönt sein kann.
    Man muss sich ja nur vorstellen, wenn das ganze Erwachsenenleben nur einen wirklichen Inhalt hatte, nämlich die FPÖ, dann kann man sich annähernd vorstellen, was es heisst, wenn dieser Inhalt weg ist. Dass die verzweifelten, daher auch blöden Versuche, sich selbst zu rehabilitieren, voll in die Hose gehen (müssen), das kann man wahrscheinlich nur dann erkennen, wenn man nicht Betroffener sondern Betrachter von aussen ist.
    Vielleicht ist es auch wirklich so, dass er ein großes persönliches Manko hat, und das könnte die fehlende Menschenkenntnis sein. Das würde viel erklären.
    Ich will da jetzt nicht mit meiner Hausfrauenpsychologie daherkommen, aber ich stell mir nur vor, was wäre, wenn mir was wirklich furchtbar Schlimmes passiert wäre, hätte ich da immer alles richtig gemacht? Für den Augenblick vielleicht ja, aber dann als großes Ganzes betrachtet, eher nein.
    Und warum soll es Strache anders gehen? der ist ja auch nur ein Mensch und nicht nur Politiker.
    Und eins darf man glaube ich auch nicht vergessen, wenn einer halbwegs ein mitdenkender Familienmensch ist, dann muss er auch bei jeder seiner Handlungen einkalkulieren, wie wirkt sich das auf meine Kinder aus. Die Ehefrau hat ja gewusst, wen sie heiratet, aber die halbwüchsigen Kinder?
    Und das muss ich wieder mit einem persönlichen Erlebnis ergänzen:
    ich war freiheitliche Gemeinderätin, mein Sohn war um die 30, sein Freund war für's Bundesheer im Auslandseinsatz und kam mit einem Sarkom nach Hause, an dem er auch gestorben ist, allerdings ging dem ein langer Leidensweg voraus. Bedingt durch die Chemotherapien wurde er leider kahlköpfig, was bei einem ehemals sehr dunkelhaarigen jungen Mann besonders auffällig war: das für mich sehr bedauerliche Ergebnis aus dieser Geschichte: ein Spruch, der durch den Ort ging: kein Wunder, dass sich der Sohn der blauen Bittnerin mit Kahlköpfigen abgibt!
    Daran muss ich sehr oft denken - das Leben für's Vaterland gegeben (bleihaltige Munition der Amerikaner) und als Dank müssen sich die Zurückgebliebenen auch noch als "Rechtsradikale" beschimpfen lassen.

    • Wyatt
      19. Dezember 2019 12:06

      ...irgendwie - so wie sich z.Zt. etliche sich überbieten, Strache (den "alleinigen" Übeltäter, nebst Gudenus) auf ewig u. immer aus der Öffentlichkeit zu verbannen -entsteht der Verdacht, dass doch einiges an "Wissen" von ihm, keinesfalls publik werden sollte.

    • Silver&Gold
      19. Dezember 2019 19:49

      Dass Strache groß geworden ist, verdankt er einzig und allein einer Person - Kickl. Ohne ihn wäre ein Strache niemals so weit aufgestiegen. Aber wer hoch hinaufklettert - fällt tief hinunter. Noch dazu, wenn man den Boden unter den Füßen verliert. Strache nachzutrauern ist sinnlose Zeitvergeudung.

    • Freisinn
      20. Dezember 2019 20:12

      @silver...
      Beim Nachtrauern haben Sie schon recht, aber nachtreten muss nicht sein. Das widert jeden an.

  38. Almut
    19. Dezember 2019 10:53

    @ Riese35, logiker2
    ***************************************************************!
    Zu Punkt 3) von Riese35: meiner Meinung nach hat die ÖVP ihre Identität (konservativ, bürgerlich, christlich, für die Wirtschaft) schon vor längerer Zeit verloren und hat daher mangels Identität keine Identitätskrise und dieser identitätslose Zustand wird durch die Beliebigkeit des Messias Kurz noch verstärkt. Er konnte zwar mit Worten offensichtlich viele Wähler beeindrucken aber bisher konnte ich nicht feststellen, dass seinen Worten entsprechende Taten gefolgt wären. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass er es mit Österreich und mit den indigenen Österreichern gut meint.

    • Almut
      19. Dezember 2019 10:56

      War als Kommentar zu Riese35 03:11 gedacht.

    • Charlesmagne
      19. Dezember 2019 16:48

      Steht schon in der Bibel: "An den Taten sollt ihr sie messen!"
      Da steht bei Kurz nur die unnötige Auflösung einer guten Regierung auf dem Konto.

    • pressburger
      19. Dezember 2019 16:57

      @Charlesmagne
      Der Wähler liesst nicht die Bibel. Der Wähler will unbedingt die Politiker an ihren Worten messen. Wenn die Politiker zu Taten schreiten, regelmässig die Steuern erhöhen, ist es dem Wähler egal. Sagt nichts, macht nichts, lässt sich bereitwillig ausplündern. Verdacht, vielleicht regen sich beim masochistischen Wähler bei Griffen in die Hosentaschen, sogar orgiastische Gefühle.

  39. CortoMaltese
    19. Dezember 2019 09:47

    Es ist nicht sehr schwierig:

    Die FPÖ ist eine populistische Protestpartei ohne Fähigkeit zur Verantwortung:

    1.) Gegen Nicht-Österreicher, es sei denn es sind russiche Oligarchen, tschetschenische Diktatoren oder "schoafe" Bräute vom Balkan
    2.) Gegen die Klimalüge: Luft ist nur gut wenn diese von Rauchschwaden und Abgasen verstunken wird.
    3.) Gegen Abzocker, es sei denn man ist selber der Abzocker, dann ist Gucci gerade gut genug.
    4.) Gegen die Erhöhung von Politikergehältern, denn das holen wir uns ohnehin über das fette Spesenkonto.
    5.) Gegen Soros, es sei denn er wäre ein zahlender Oligarch (ist er aber nicht).
    6.) Gegen die EU Diktatur, es sei denn man ergattert dort einen Sitz, dann kackt man wie Herr Vilimsky jeden Tag in das EU Nest und säuft sich dann mit dem Champagner auf Spesen der EU Bürger die Birne voll.
    7.) Gegen Ausländer und -innen, es sei denn man heiratet sie, wie Herr Gudenus, oder es sind serbische Kriegsverbrecher/Kriminelle, die findet man dann "geeeil".
    8.) Gegen Freihandelsabkommen (FPÖ linker als Frau Herr)

    Ist die FPÖ auch für etwas. Ja gewiss: Für unbeschränktes Rauchen, für Erhöhung von Pensionen, wenn von faulen autochthonen Österreichern nichts genügend einbezahlt wurde, für FPÖ Bonzen in staatsnahen Betrieben, für die Ausländerabschiebung (falls es sich nicht um eine Oligarchin handelt), für 140 km/h auf Autobahnen, für den unbedingten Tierschutz des deutschen Schäferhundes, für Urlaub auf Ibiza, für Leistung durch leistungssteigerndes Kokain ("High, high, high society...).

    Findet so etwas auch genut naive Wähler. Gewiss doch, Verblendung kennt keine Grenzen: "Video ist zu kurz, um Straches Verhalten beurteilen zu können..." ( der Rest des geschnittenen Videos ist nämlich sicher ein niveauvolles Geplauder über Prinzipien in der Politik), "Soros....", "Kurz und Soros....", "Ich möchte einmal einen Videomitschnitt von Kurz und Soros sehen..." (dann könnte man wahrscheinlich live miterleben, wie Soros Kurz diktiert, autochthone Kinder zu fressen), Ausländer kra, kra, krääääh...", " Von der ÖVP hereingelegt..."....

    Leute bitte aufwachen, eure Partei ist hemmungslos populistisch und korrumpierbar und Kickl ist es nur deswegen nicht weil er ein manisch-depressiver Autist ist, bei dem jede menschliche Zuneigung einen Bissreflex auslöst. So einen kann man wirklich nicht korrumpieren.

    • pressburger
      19. Dezember 2019 10:31

      "Die FPÖ ist eine populistische Protestpartei......., eigentlich wird hier erwartet, dass hier die eigene Meinung wieder gegeben wird, dass nicht von den Medien Plattitüden weiter gegeben werden.
      Ordinär sollte man auch nicht sein. Sehr Links verdächtig.

    • Bürgermeister
      19. Dezember 2019 10:44

      Verstanden. Populismus ist schlecht, außer es dröhnt aus Geilomobilen oder wird von geisteskranken 16jährigen zur Weltrettung gekreischt. Russische Oligarchen müssen von "Pro-Europäern" bedingungslos abgelehnt werden, außer wenn sie zwischen Kitzbühl und Wien beim Einkaufen sind, der Kanzlei Lansky einen Auftrag geben, oder einem Gusi beraten werden oder mit einem südtiroler Oligarchen Geschäfte machen.
      "Schoafe" Bräute vom Balkan sind schlecht, wozu gibt es 14jährige in wiener Kinderheimen? Abzocker gibt es in der ÖVP nicht, nur "verantwortungsvolle Postenträger" in Nationalbank und staatsnahen Unternehmen (weil sie alle echt qualifiziert sind, hat ihr Papi/Onkel/Bruder gesagt).

    • CortoMaltese
      19. Dezember 2019 10:46

      @pressburger Tut mir leid, wenn ich nicht ihren Erwartungen entsprochen habe. Ich muss leider zu Plattitüden greifen, da mir die Kunst des originellen Kommentares nicht gegeben ist. Bei originellen Meinungen wie, "Kurz sein Aktionsradius wird auf der Kommandobrücke bestimmt", komme freilich auch ich neidlos ins Schwärmen.

    • CortoMaltese
      19. Dezember 2019 10:58

      @Bürgermeister Tut mir leid: Sie haben nichts verstanden. Populismus ist schlecht. Kein außer! Geilomobil: hirnloser Populismus und Kurz wird sich noch lange dafür schämen. Russische Oligarchen sind nicht automatisch gut, weil sie "schoafe" Bräute sind oder Geld haben und nicht automatisch schlecht, weil sie reiche Russen sind, sowie Ausländer nicht automatisch islamistische Schmarotzer sind, weil sie arm sind und nicht automatisch unsere Kultur bereichernde Exoten, weil sie Ausländer sind. Jeder Mensch soll unvoreingenommen, entsprechend seiner Würde und seinem guten Willen betrachtet und behandelt werden. Erst wenn Sie das verstanden haben, haben sie mich verstanden.

    • Gerald
      19. Dezember 2019 11:21

      Wer hier die naiven Wähler sind die aufwachen müssen, werden wir ja bei Türkis-Grün sehen...

      Mehr ist zu Ihrem Suada-Posting, dass die Splitter in den Augen der anderen, aber nicht das Brett vorm eigenen Kopf sieht nicht zu sagen.

    • Almut
      19. Dezember 2019 12:08

      @pressburger
      "Ordinär sollte man auch nicht sein. Sehr Links verdächtig." . . . .habe ich mir eben auch gedacht!
      :))))

    • dssm
      19. Dezember 2019 12:08

      @CortoMaltese
      Stellt man den Esel zum Barren, dann frisst er! So auch die FPÖ-Oberen. So weit, so menschlich. Wer sich von der FPÖ eine mönchshafte Politikergruppe erwartet, wird enttäuscht werden – zum Glück, denn Menschen sollen aus Fleisch und Blut sein.

      Und richtig, die FPÖ hat mit ihrer Anbiederung an gewisse Balkankreis wenig Freude ausgelöst.
      Und die Qualität des Personals zeigt sich bei den Freihandelsabkommen, die sind dagegen, ohne zu wissen warum – ich bin auch dagegen, aber aus komplett anderen Gründen.

      Aber, nach wie vor, es gibt nur eine Partei die unser Hauptproblem glaubhaft angeht. Wo es nicht einen Herzjesu-Flügel gibt.

    • Niklas G. Salm
      19. Dezember 2019 13:56

      Die ÖVP ist dafür eine nepotistische Verräterpartei ohne Fähigkeit zur Verantwortung! Sie verkauft und verrät das Land und seine Bürger ohne mit der Wimper zu zucken auf linken Zuruf - egal ob aus der Hofburg, den Medien oder aus Brüssel. Diese Partei ist nur am eigenen Machterhalt und an Pfründen interessiert. Sie vertritt inzwischen keinerlei Werte (mehr), es geht ihr nur um die Macht. Perfekt illustriert wird das alles durch den Heiligen Sebastian, der den Leuten das Blaue vom Himmel herunter verspricht, aber nachher nie etwas umsetzen will. Ein flexibler Typ, der sich mal in Strache und weniger später in den Grün-Kommunisten Kogler verliebt. Situationselastisch, wie die ganze Partei...

    • Niklas G. Salm
      19. Dezember 2019 14:25

      ...wenig später...

    • Rau
      19. Dezember 2019 14:28

      Zu den in den letzten Artikeln aufgeworfenen Problemen hatten Sie nichts zusagen @ Maltese. Aber der mittlerweile schon langweilige weil tägliche AntiFPÖ - Krampf, der in Wahrheit unser kleinstes Problem ist, ist Ihnen eine ganze Abhandlung wert. Das sagt mehr über Sie aus als Ihr eigentlicher post!

    • haro
      19. Dezember 2019 16:17

      @Corto Maltese
      Kein Österreicher und keine Partei ist in unserem Fremdenverkehrsland "gegen Ausländer" !
      Sehr wohl sind aber viele Menschen in ganz Europa gegen Massenzuwanderung, damit verbundener Islamisierung, Kulturveränderung, erhöhter Kriminalität und gegen eine gezielte Einwanderung in bestimmte Länder wo ein von fleißigen Menschen geschaffenes Sozialsystem es illegal über die Grenzen kommenden Leuten ermöglicht zu leben ohne eine Leistung erbringen zu müssen und das Sozialsystem damit ruiniert wird !
      Diese Anschauungen als bösen Populismus abzutun ist weltfremd, unsozial und/oder Dummheit. Linke sollten sich langsam verabschieden von Anklagen und Diffamierungen anderer

    • Charlesmagne
      19. Dezember 2019 16:46

      @ alle außer CortoMaltese
      *********************
      *********************
      *********************

    • pressburger
      19. Dezember 2019 17:02

      @haro
      Genau das werden die Linken niemals tun. Die Linken sind als Opfer maskierte Täter.
      Die wenigsten haben diese Maskerade durchschaut. Die Medien unterstützen die Maskerade. Linke Schläger sind Aktivisten, die Polizisten sind Bullen, die Bürgerlichen sind Nazis.

    • Undine
      19. Dezember 2019 20:41

      @haro

      **********************************+!

    • antony (kein Partner)
      21. Dezember 2019 13:16

      Ach du heiliger Strohsack-Bummm-ein wahrer Experte...)))
      Sie wissen hoffentlich schon was Populismus bedeutet... oder...!?
      Und jetzt nennen sie mir eine einzige aller österr. D...s Parteien, welche nicht populistisch agiert, (der pol. Überlebens Faktor schlechthin) und eine einzige von diesen ... die nicht korrupt ist...

  40. Gerald
    19. Dezember 2019 09:40

    Eine sehr ausschöpfende Analyse von Herrn Unterberger, die viele interessante Punkte enthält. Vieles davon kann man unwidersprochen stehen lassen, jedoch verkneife ich mir nicht ein paar Anmerkungen
    Zu Punkt 1) Straches Schicksal. Seine bekannt gewordenen Ibiza-Aussagen rechtfertigten natürlich seinen Rücktritt. Dass er damit jedoch lebenslänglich nicht mehr in einer politischen Funktion aktiv werden hätte können, habe ich ursprünglich nicht so gesehen. Denn die SPÖ hat es immerhin geschafft einen strafrechtlich verurteilten Blecha (der einen Mörder deckte) zu rehabilitieren. Auch Jörg Haider hat seinen "ordentliche Beschäftigungspolitik"-Sager erfolgreich ausgesessen. Eine Rückkehr (nach Einstellung der Ermittlungsverfahren) als Wiener FPÖ-Chef wäre durchaus denkbar gewesen.
    Doch genau das war Straches zentraler Fehler. Er konnte einfach nicht die Füße stillhalten. Vielleicht auch irregeleitet durch die vielen Vorzugsstimmen bei der EU-Wahl (die allerdings mMn eher ein Protestzeichen gegen die dreckigen Methoden von Kurz und VdB waren das Video als Anlass zu nehmen eine Regierung zu stürzen) dachte er, er könne eh gleich weitermachen. So begann er in Folge über Twitter und Facebook wie eine ungelenkte Rakete massiven Schaden anzurichten. Der Ausschluss war letztlich notwendig, denn Straches Verhalten und Uneinsichtigkeit ist einfach nur noch fortlaufend parteischädigend. Speziell da er nun auch durch seine Spesengeschichten den Ruf weghat ein unverschämter Abkassierer zu sein.

    Was Punkt 2 & 3 anbelangt: Wofür steht die FPÖ? Nun, die FPÖ steht für das, wofür sie auch all die letzten Jahre immer stand: Österreich zuerst, EU-Skepsis, Begrenzung der Migration, Ausbau der direkten Demokratie, Förderung der klassischen Familie usw. Dabei hat sich die FPÖ nie geändert, nur kaufen die Wähler dem verlogenen Wendehals Kurz seinen geistigen Diebstahl am FPÖ Programm immer noch ab, obwohl es in den 1 1/2 Jahren Türkis-Blau immer die ÖVP war, die all diese Punkte aufgeweicht hat. Ob es ein taktischer Fehler war, dass sich die FPÖ nicht auch als Koalitionspartner aufgedrängt hat, hängt darum vom Blickwinkel ab. Aus dem Blickwinkel der konservativen ÖVP-Wähler mag das so erscheinen, denn die hätten natürlich viel Freude mit einer gedemütigten und geschwächten FPÖ, die einen Mitte-Rechts Kurs sichert und für die ÖVP den billigen Jakob macht. Aus dem Blickwinkel der FPÖ sieht das hingegen anders aus. Schon im bisherigen Kräfteverhältnis hatte die FPÖ Schwierigkeiten sich programmatisch durchzusetzen, im neuen Kräfteverhältnis somit erst recht. Vor allem aber bestätigt Herr Unterberger mit seinen Punkten 2 und 3 warum es für die FPÖ wohl besser ist nicht zu regieren. Denn wie eingangs erwähnt: wofür die FPÖ steht, hat sich nie geändert. Die Wähler haben es unter all dem Ibiza-Geplärre und Spesenabrechnungen nur vergessen. Eine ÖVP-Grün Regierung wird den Wählern jedoch in Windeseile wieder klarmachen wofür die FPÖ steht und wofür der verschlagene ÖVP-Obmann und seine verlogene Partei nur vorgeben zu stehen. Manche lernen halt nur durch Schmerzen.

    • logiker2
      19. Dezember 2019 11:59

      ganau so sehe auch die Situation, nur durch Schmerzen setzt Heilung ein.

    • Niklas G. Salm
      19. Dezember 2019 14:06

      Absolute Zustimmung! Die Strache-Stimmen bei der EU-Wahl hat der liebe HC wohl tatsächlich als Akklamation für ihn persönlich verstanden, während der Großteil der Wähler es wohl eher als Protest gegen die Sprengung der Regierung durch Kurz und VdB gemeint hat. Und auch absolute Zustimmung zum zweiten Absatz. Nur die ÖVP-Wähler hätten eine große Freude mit einer zurechtgestutzten und ständig nur alles abnickenden FPÖ als billigem Koalitionspartner. Für die FPÖ selbst hingegen wäre es fatal und würde ihren Absturz nur beschleunigen. Wohingegen Türkis-Grün den Heiligen Sebastian relativ rasch als den Blender entzaubern dürfte, der er auch immer war und weiter ist...

    • Rau
      19. Dezember 2019 14:30

      STrache hat das schon realisiert. Hinter dem DAÖ Schwachsinn steht er plötzlich nicht mehr

    • Gerald
      19. Dezember 2019 15:23

      @Rau
      Das wird man bei der Wien-Wahl sehen.

    • Charlesmagne
      19. Dezember 2019 16:27

      @ Gerald
      Hervorragende Antwort und Schlussfolgerung.
      Leider werden alle darunter leiden, außer den dafür Verantwörtlichen.
      *******************
      *******************
      *******************

  41. factfinder
    19. Dezember 2019 09:37

    Die größten Fehler heißen "Distanzeritis" und "Fehlende Basisarbeit"

    Fehlende Basisarbeit
    .) Lässige FPÖ Lederhosenjimmis die bei Veranstaltungen gemütlich abchillen sind ein bisserl zu wenig. Auf die sollte man getrost verzichten, auf alle!
    .) Die Plattform "unzensuriert.at" hat in vorauseilendem Gehorsam sämtliche Kommentarmöglichkeit gesperrt. Was für ein schwächliches Verhalten!
    .) Die "Islamismus Meldestelle", ein zahnloser Tiger ohne Relevanz, wer kennt die überhaupt?
    usw.

    Es braucht
    .) Junge intellektuelle Basisarbeit, Internetforen, Weböffentlichkeit, Aufklärungsveranstaltungen gegen Islamisierung Völkerwanderungen udgl.
    .) Öffentlichmachung von fundiertem Zahlenmaterial zu Islam, Islamischen Rassismus, udgl.
    .) Einen wirklichen "Rassismus-Report" in dem auch auf den Grünen Rassismus gegen "Weiß", überhaupt den "weißen Mann", gegen "Österreich" sachlich(!) dokumentiert wird.

    Statt dessen erleben wir den peinlichen FPÖ Kniefall vor den paranoiden Fantasien der Linken Hetzarmada. Gegen psychotische Hirngespinste hilft kein Einlenken oder Wegducken, sondern harte Fakten!

    Die FPÖ Distanzeritis beim "Rattengedicht" macht einfach nur noch wütend. Weil es ein FPÖ Politiker gerieten die Linken in Rage, während eine "Fernsehratte Rolf Rüdiger" unbehelligt bleibt.

    • Sensenmann
      19. Dezember 2019 23:05

      Wenn die blauen Pudel einmal ihre Köterhaftigkeit vergessen könnten, würden sie einen Mann wie Sellner zum Medienchef machen. der weiß, wie man das Klavier spielt, professionell und hart in der Sache. Schnell, und von ausgesuchter Rücksichtslosigkeit gegen die Feinde von Volk und Land.

      Die Wegduckerei ist so grauenhaft! Da braucht es ein paar Identitäre, um einem Universitätsprofessor eine ungestörte Vorlesung zu verschaffen, die FPÖ ist nicht in der Lage hier anzugreifen!

      Die haben immer nur versagt. Ob bei der sch.-bl.-Regierung 1 oder beim 2. Versuch (eine dritte Chance bekommen sie von mir jedenfalls nicht mehr). Sie haben KEINE Position verteidigt.

  42. Peregrinus
    19. Dezember 2019 08:49

    Zur Erinnerung. In meinem Kommentar vom 30.09. 2019 habe ich um 10:50 h geschrieben:

    "Die FPÖ hat sehr wohl einen Regierungsauftrag. Sie hat nachdrücklich für eine türkis-blaue Regierung geworben. Die sechzehn Prozent der Österreicher, die FPÖ gewählt haben, haben ihr den Auftrag gegeben, mit der ÖVP zu koalieren. – Eine derartige Koalition würde die FPÖ aber wegen ihres inhomogenen, ja zum Teil extrem inhomogenen Parteikaders wahrscheinlich zerreißen."

    • Franz77
      19. Dezember 2019 09:00

      Stimmt! ***************
      PS: Meinereiner schrob von "Scheinverhandlungen".

    • pressburger
      19. Dezember 2019 10:34

      Die FPÖ hätte wollen dürfen, aber Kurz durfte nicht. Die FPÖ kann im gewissen Umfang selbständig agieren. Kurz sein Aktionsradius wird auf der Kommandobrücke bestimmt.

  43. Franz77
    19. Dezember 2019 08:41

    Das Hauptproblem der FPÖ hat acht Buchstaben: F E I G H E I T. Mit Hofer keine echte No.1, ihr bester Mann, Kickl, wird aktuell verraten usw. usf. Sie kämpfen nicht wirklich wahrnehmbar gegen Moslemflutung und ORF. Sie lassen sich von der VLM (Vereinte Linke Mafia) im Nasenring durch die Arena treiben. Eine traurige Truppe.

    • Hoki
      19. Dezember 2019 09:11

      Genau so ist es.
      Ich bin seit 25 Jahren Funktionär auf kommunaler und Wirtschaftskammerebene. Meine Freunde und ich haben alle Tiefschläge in dieser Zeitspanne eingesteckt und weiter gemacht, so als ob nichts gewesen wäre.
      Aber die momentane Situation - die nicht besser als mit FEIGHEIT vor dem Gegner - beschrieben werden kann, ist zum K.... . Egal was die VLM ausgräbt und verbreitet, die Parteiführung kuscht und beschwichtigt, gibt allen anderen Recht und schämt sich. Für was eigentlich?
      Flagge zu zeigen, seine Meinung zu vertreten und gegen den Strom zu schwimmen ist offensichtlich nicht das ihrige.
      - und das merken auch die Wähler.
      Wirklich traurig.

    • glockenblumen
      19. Dezember 2019 09:27

      @ Franz77

      FEIGHEIT!! Damit ist der Nagel auf den Kopf getroffen! *********************

    • Cotopaxi
      19. Dezember 2019 10:27

      Diese Feigheit steckt den rechten Recken in den Knochen. Wenn man sich für zutreffende Begriffe wie Bevölkerungsaustausch, Umvolkung usw. zu entschuldigen beginnt, mit Sellner auf kein Bier gehen möchte und auch schön brav zu gendern beginnt........

    • Almut
      19. Dezember 2019 12:01

      **************************************************!
      Vermutung: Hofer könnte auch ein U-Boot sein, anders kann ich sein Verhalten nicht erklären.

    • Cotopaxi
      19. Dezember 2019 13:24

      Ich frage mich, ob man einem Körperbehinderten die Führung einer Partei anvertrauen kann? Wirkt sich die körperliche Schwäche nicht auf die Psyche des Parteiobmannes aus?

      PS: Allein wegen des begonnen körperlichen Verfalls wäre es ohnedies sinnvoll gewesen, schon langsam über den Abgang Straches nachzudenken. Ibiza hat dies der Partei erspart - sie hätte es ohnedies nicht geschafft.

    • Basti
      19. Dezember 2019 14:11

      Genauso ist es.
      Zu jedem Anlass wird von den Grünen/Linken die Ibiza-Keule präsentiert. So geschehen im Tiroler Landtag bei der Positionierung der Mätresse Felipe. Wenn diese Tussi Ibiza schon als Waffe verwendet, dann muss sofort mit "Chorherr"gekontert werden!

    • Franz77
      19. Dezember 2019 15:19

      @Almut, Hofi ist logisiert. Ist aber noch lange nicht auf Augenhöhe mit dem 'Plüscheisbärdepp " (Meistergrad, Witzstufe 3. Und der "Meister" ist rangmäßig vergleichbar mit der Putzfrau des Ischias Clowns. Hofer ist Lehrling, Sargliegen durfte er schon. Denke "Geselle" Ich gebe bewußt kein "vermutlich", mir können diese Schweinepriester nix. Meinen Kadaver - viel Glück. Aber meine Seele -- nie und nimmer! Zurück: Gibt 33 Grade. Das gibt die Schweinebrut zu. Henoch Cohn hatte Grad 33, einziger in Euroschland mit Giscard D´Estaign. Nie war war jemals jemand im Eumelkerker höher, der kein Khasare ist Und ab 33 wird es wirklich mächtig. Die Lizenz zum Gelddrucken (FED).

    • 57er
      19. Dezember 2019 18:31

      Die zwei werden das schon entwickeln. Geduld, Geduld.
      Es hat wenig Sinn nur eine Rolle vorzuspielen. Das führt zum Untergang wie bei Frau Rendi-Wagner.
      Authentizität ist unabdingbar.
      Fühlt euch in die beiden ein. Macht Vorschläge, arbeitet mit.

    • Verschw?rungstheoretiker
      19. Dezember 2019 19:51

      @Franz77
      Das "Sargliegen" ist der Einstieg/Entscheidung für die Hochgrad-Freimaurerei und das wird nicht jedem zuteil. Penibel wird vorerst recherchiert ob der Anwärter dessen würdig ist. Die Freimaurerei ist kein "Hampelverein"!

    • Sensenmann
      19. Dezember 2019 23:09

      @Cotopaxi:
      Meine Großmutter brachte mir schon bei: Hüte dich vor den Gezeichneten!

      @Hoki
      danke für die Ansage! Ganz meine Meinung!
      Warum sind all die braven Parteifunktionäre (und da sind Leute dabei, die treu und guten Willens sind!) nicht in der Lage, diesem Spuk ein Ende zu bereiten?
      EINEN Mann mit Führungsqualitäten wird es ja wohl geben, oder?
      Schafft diesen Hofer ab! aber nein, gewählt haben sie dieses Weichei, wo ich mich schäme, dem jemals meine Stimme gegeben zu haben.

      Das wird nix mehr!

    • Franz77
      19. Dezember 2019 23:22

      Verschwörungstheoretiker, da liegen sie falsch. Ich kenne das Logenleben von einer privaten Quelle aus der Großloge Düsseldorf (mittlerweile ist er abtrünnig) sehr genau. Ich kam in der Vergangenheit dieser Schweinebrut sehr sehr nahe, und das kann wirklich gefährlich sein. Unter Anderem überstand ich schadlos einen ganz üblen schwarzmagischen Totalangriff. Das wünsche ich keinem. Wo der Teufel im Spiel ist, ist es dennoch relativ einfach. Man kennt seinen Feind. Und so einem begegnet man nicht mit "Respekt" oder gar "Hochachtung". Für mich sind diese beschürzten Deppen jämmerlicher Abschaum auf den ich nicht einmal spucke. Sie haben keine Macht über mich.

    • Eisbär (kein Partner)
      21. Dezember 2019 09:24

      Ja Feigheit, so sehen viele auch die Ursache für die Distanzeritis. Und so lange die Stöckerhüpftruppe nicht glaubhaft erklären kann, warum sie die Identitären überhaupt nicht mag, obwohl sie das gleiche Ziel anstreben, solange wird sie eine Stöckerlhüpfpartei bleiben - und somit auch für patriotische Österreicher immer mehr unwählbar. Irgendwas bremst die FPÖ, sich den den Identitären anzunähern und sich zu entschuldigen. Wer ist dieser jemand ? Mit dieser Ausgrenzung dieser jungen Patrioten macht sie den größten Fehler. Sie werden zusehends unglaubwürdiger. Und dabei würde Österreich dringend eine starke Alternative brauchen. Aber diese Hoffnung dürfte für längere Zeit vorbei sein.

    • Frage (kein Partner)
      22. Dezember 2019 08:44

      Franz 77, da Sie sich offenbar gut mit Freimaurern auskennen, frage ich, wieso diese Thematik in Ö und D so ein Tabu ist, bzw. sofort jeder "Verschwörungstheoretiker" schreit. Ist unser Land schon so sehr unterwandert ?
      In englischen Krimis z.B. Inspector Lewis, George Gently, Granchester etc.etc. wird ganz offen das Freimaurernetzwerk thematisiert. Wenn bei Untersuchungen blockiert/vertuscht wird, sind es die Freimaurer im Polizeiapparat ,Staatsanwälte, Politiker. Man zeigt deren Gesten, Manschettenknöpfe, Ringe etc. Kein Tabu, sondern klare, deutliche Kritik an diesen Machenschaften. Ein sauberer Polizist schafft dann den Widerstand zu brechen. Solche Filme sind undenkbar hierzulande.

  44. dssm
    19. Dezember 2019 08:40

    Umgekehrt, ja nicht in die Regierung. Lasst den Kometen Kurz verglühen! Lasst die Grünen an der Realität scheitern!

    Es gibt momentan keinen Blumenstrauß zu gewinnen, die in Österreich wichtige Autoindustrie wird von der EU geschlachtet, da werden viele Lebenswege zerstört. Diese Leute muss man dann aufsammeln.

    Die Finanzkrise ist ja offensichtlich nicht überwunden, aber immer mehr starke Jahrgänge gehen in Pension und stellen fest, die Ersparnisse haben sich durch Nullzinsen wenig erfreulich entwickelt. Diese Leute muss man aufsammeln!

    Die komplett sinnlose Klimadiskussion wird den ÖVP-Kernwählern, nämlich der konservativen Landbevölkerung, das Leben schwer machen, insbesondere steigende Energie- und Mobilitätskosten. Diesen Leuten muss man politische Alternativen bieten!

    Die "Erfolge" der EU bei der De-Industrialisierung (man hat ja gesehen, wohin die deutsche staatlich alimentierte grüne Industrie gefahren ist – ins Nirwana) werden die Steuer- und Sozialversicherungszahlen ins Negative drücken, dann wird bei den Pensionisten und Sozialhilfeempfängern wohl gespart werden müssen – unschöne Konkurrenz mit den Leistungen für Zuwanderer sind vorprogrammiert. Da kann man als Opposition wunderbar ansetzen.

    Und jene Kernwähler, welche von der Zuwanderung bereits voll getroffen sind, die muss man halten, was bei Schwarz/Grün wohl eine leichte Übung ist.

    So wird man wieder bedeutend! Aber eine Regierungsbeteiligung, wo man bei jeder solchen, rein politisch verursachten Krise als Minister in die Kamera schaut, ist der falsche Weg. Eine Regierungsbeteiligung, wo man rein gar nichts weiterbringt, weil ÖVP und tiefer Staat (gestern von Herrn AU der Verfassungsgerichtshof als Beispiel gebracht) alles verhindern, verjagt noch mehr Wähler.

    • Weinkopf
      19. Dezember 2019 09:18

      Wahrscheinlich haben Sie recht.
      Erst muß mal alles hin gemacht werden, dann erhebt sich ein großes Geschrei, ja und dann fangen wir wieder von vorne an.

    • Pennpatrik
      19. Dezember 2019 09:33

      @dssm
      Wie immer: ***

    • HDW
      19. Dezember 2019 10:49

      Völlig richtig und des Pudels eigentlicher Kern, nämlich der Todestrieb aus Brüssel. Die Parallelität der Vorgänge in der restlichen EU sind diesbezüglich relevanter als die redundante Beschreibung der in Ö. verwendeten Methode. Schließlich ist ja doch D.das eigentliche Ziel und in den EU Kartellmedien wird der Herr H. vermehrt als Österreicher identifiziert.

    • Almut
      19. Dezember 2019 11:58

      **************************************************!!!

    • Wyatt
      19. Dezember 2019 15:48

      dssm
      wie recht Sie doch haben, in jeder Beziehung!!!
      **********
      **********
      **********

    • Sensenmann
      19. Dezember 2019 23:11

      @dssm ********************************************!
      Zutreffende Lagebeurteilung!
      Das System wird stürzen, und dem, der dann an der Macht ist, wird das Volk die Schuld geben.

  45. glockenblumen
    19. Dezember 2019 08:33

    OT

    1.
    letztendlich wird noch jeder ein kleines Monitoring bei sich haben müssen um nur ja nicht zuviel auszuatmen oder man wird noch höher besteuert:

    https://www.achgut.com/artikel/co2_preis_wie_der_staat_sich_die_taschen_vollluegt

    2.
    über den Fachkräftegipfel, der die nächste Masseneinwanderung plant:

    https://www.journalistenwatch.com/2019/12/16/fachkraeftegipfel-kanzleramt-masterplan/

    leider werden auch diese "Fachkräfte" ihr Können in erster Linie mit dem Messer beweisen :-(
    Es schreit zum Himmel, daß es in den ersten zwei Adventwochen in D bereits 40 Messerattentate gab, und in den MSM kaum was davon zu lesen war - solch unschöne Tatsachen verschweigt man lieber oder redet sie schön:

    https://www.youtube.com/watch?v=pjXEp4aycy0

    3.
    und dann ist da doch ein Video aufgetaucht, welches zeigt, wie Linksradikale toben:

    https://www.wochenblick.at/polizei-video-linksradikaler-demo-exzesse-aufgetaucht/

    und sowas nennt sich "Rechtsstaat"?? das ist der blanke Hohn!

    Da muß doch tatsächlich die Polizei zurückweichen, anstatt diesen marodierenden Mob mit aller Gewalt stoppen zu dürfen!!
    Denn mit schönen Worten ist da nichts mehr getan!

    insgesamt also ein reiches Betätigungsfeld für Parteien, die nicht diese vernichtende Agenda verfolgen....

  46. Josef Maierhofer
    19. Dezember 2019 08:05

    Ja, in vielen Punkten richtig, die Darstellung der gemachten Fehler der FPÖ.

    Vielleicht kommen die Standpunkte 'Klimapolitik mit Vernunft', 'Kampf gegen illegale Zuwanderung', 'Kampf gegen die Islamisierung', 'Kampf gegen den politischen Islam und Terror', 'Kampf der Medienbestechung', 'Abschaffung jeglicher Zwangsgebühren', 'keinen Neuverschuldung', 'Sparen im System', 'Tradition, Heimat, Österreich', 'Justizreform', 'Dirkete Demokratie', u.v.a.m. deshalb nicht zur Geltung, weil in den (von wem gesteuerten ?) Medien prinzipiell nur Negatives über die FPÖ berichtet wird und Positives verschwiegen bis verzerrt dargestellt wird. Na, und erst recht die 'Establishment - Mitbewerber', die 'Ferngesteuerten' mit ihren Lügen und medial abgestimmten Untergriffen.

    Ich sehe sehr wohl die Freiheitlichen als eine 'Familie der Vernunft', als die einzige Partei, die noch für Österreich steht.

    Die Distanzierungen von den verblödeten Angriffen der Linken gegen einzelne Proponenten der FPÖ ('Einzelfälle') halte ich für entbehrlich, auch wenn ein Herr Kurz die Identitären oder das Rattengedicht für 'widerlich' hält. Das ist meiner Meinung nach ein Zeichen von Schwäche und Unsicherheit, das nicht sein müsste. Das hat leider auch der 'starke' Herr Strache getan. Herrn Strache kann ich nur raten, tatsächlich in die Privatwirtschaft zu gehen. Auf Versorgungsposten kann er bei der FPÖ nicht hoffen. Einen hat seine Frau bekommen für die nächsten 5 Jahre.

    Auch er hätte gleich aus der Partei ausgeschlossen werden müssen.

    Das Gerede, die FPÖ würde nicht für Regierung zur Verfügung stehen, entstand aus der Tatsache, dass tatsächlich von Herrn Kickl gesagt wurde, 'Regierungsauftrag ist das wohl keiner', gemeint war nach meinem Gefühl wohl als Ausdruck der Enttäuschung, damit können wir keine Ansprüche an eine Mitregierung stellen. Aber immerhin hat Herr Hofer auch gleich gesagt, dass die FPÖ selbstverständlich für Regierungsgespräche zur Verfügung steht, sollte es mit dem Ö V P Wunschpartner der kommunistischen Grünen nicht klappen, denn es stand ja aus den Medienaussagen des Wahlkampfes der ÖVP fest, dass man Schwarz - Grün machen wolle, darum erklärt sich auch die FPÖ Wahlwerbung, die davor warnte. Ja, die ÖVP will mit den Freiheitlichen nicht mehr arbeiten. Der mehrfache Verrat wird durch nichts zu kaschieren sein.

    Alle gegen die FPÖ lässt sich nicht verleugnen.

    Für mich ist es tatsächlich so, dass sowohl SPÖ, wie auch Ö V P, wie auch die Grünen und die NEOS zu einer vereinten linken Partei gehören, die krampfhaft gegen die Vernunft, gegen die Heimat, für ungehemmte illegale Zuwanderung, gegen die innere und äußere Sicherheit Österreichs, gegen die Tradition (Xmas, Wintersonnenwende aktuell, 'modern' halt ....), die fremde Aufträge gegen Österreich erfüllen und an der Abschaffung Österreichs arbeiten.

    Wofür stehen die 'armen' ÖVP-ler, denen der Koalitionspartner 'leider' abhanden gekommen ist, wofür sie stehen, werden wir in den nächsten 5 Jahren schmerzhaft erleben, das prognostiziere ich. Sie sind die Erfüllungsgehilfen der NWO, dafür 'stehen' sie.

    Der FPÖ kann ich nur raten, nicht kleinlich zu sein, sondern die wesentlichen Punkte, die Parteilinie, wie auch Dr. Unterberger schreibt, ganz klar und unbestreitbar so zu verfolgen, wie es die AfD tut. Strache trat dort noch als 'Lehrmeister' auf ...

    Es ist schon klar, fehlerfrei ist niemand.

    • Pennpatrik
      19. Dezember 2019 09:39

      Ich erinnere mich auch, dass Hofer öffentlich gesagt hat, dass die FPÖ zur Verfügung steht, wenn die Gespräche mit den anderen Parteien keine Regierungsmehrheit ergeben. Ich weiß nicht, woher unser Blogmaster das hat ...

    • dssm
      19. Dezember 2019 10:09

      "er hätte gleich aus der Partei ausgeschlossen werden müssen"
      Gerade die Burschenschafter sind Kernwähler, bei denen ist Ehre aber ein elementares Bedürfnis. Man kann einen verdienten Parteimann nicht einfach auf die Straße setzen, sondern muss schon auch einen gewissen Zusammenhalt in Krisenzeiten zeigen (wer ist schon frei von Schuld und wirft daher den ersten Stein?). Strache ist der Trottel, der das nicht versteht. Kickl und Hofer haben m.M. nach richtig gehandelt, auch wenn das kurzfristig an Straches Dickschädel gescheitert ist.

    • Josef Maierhofer
      19. Dezember 2019 10:28

      @ dssm

      Sie haben völlig recht, Hofer und Kickl haben halt diesen Tribut an die 'Ehre' bezahlt. Das hat aber auch viele abgeschreckt oder zur Stimmenthaltung bewogen. Sie haben auch Recht, Strache hätte so viel Anstand haben müssen und, wie Herr Gudenus, von selbst austreten müssen. Wegen Gudenus gab es keinen Aufstand. Er hat ja auch geagt mit Rücksicht auf die Partei tritt er zurück, in Konsequenz hätte er auch sagen können. mit Rücksicht auf die Partei trete ich aus der Partei aus. Er ist sich offenbar des Gewichtes seines Verhaltens auch heute noch nicht bewusst. Damit richtet er schweren Schaden für sich und die FPÖ an.

  47. Tyche
    19. Dezember 2019 07:48

    Die FPÖ wurde mit Kurzens Unterstützung, besonders in Zeiten der Koalition dermaßen an die Wand gestellt, dass diese Identitätskrise eigentlich eine logische Folge ist!

    Da folgte doch eine hochgespielte Katastrophe, eine Tatsachenverdrehung, ein lächerlicher Einzelfall dem nächsten, wird medial hochgeüusht und das über Tage! Und dann das Sahnehäubchen: der Fall Strache - plus sofortiger medialer Vorverurteilung mit Hilfe einer Staatanwaltschaft, die ihre Arbeitsräume offenbar im löchrigen Nudelsieb hat!

    Jede Einzelperson, die dermaßen gebasht wird, über doch längere Zeit, wird mürbe gemacht, so sie dem nicht effektiv, deutlich und mit Getöse entgegentreten kann! Natürlich wirds einfacher, wenn Otto Normalverbraucher in solch einem Fall Unterstützung durch unbeteiligte Dritte bekommt!

    Eine FPÖ hat da bedeutend größere Schwierigkeiten - sie bekam ganz sicher keine Unterstützung durch den Koalitionspartner, der trat höchstens noch fest nach wo er konnte! In den Mainstreammedien wird man nur Gegenteiliges lesen und im selben Aufwaschen FPÖ Sympathisanten in den rechten Nazikübel befördern! Die FPÖ bekommt wohl Unterstützung durch einige Foren, die jedoch nur geringe Reichweiten erreichen und so bei durchwegs Gleichgesinnten ankommen!

    Gerade gestern den früher wirklich guten Fendrich irgendwo im FS gesehen! Wettert gegen den schlimmen Populismus - in seinen Augen natürlich nur von der rechten Seite, dass allein sein Aufteten dem Linkspopulismus zuzurechnen ist, auf die Idee kommt doch der Herr Supergut erst gar nicht - und ein neues Liedl, Test nicht verfolgt aber die Sequenz, dass - immer mehr die rechte Hand heben, hat mir schon gereicht!

    Ja, es gibt sie die Deppen, die die rechte Hand heben und H.H. rufen - aber auf die geht eh der Staatanwalt los!

    Fendrich und Kohorten meinen damit aber all jene,
    die zu dem Welcome Geschwafel nein sagen,
    die zum Ausbeuten unserer Sozialkassen nein sagen,
    die zum geforderten dt. Spracherwerb nein sagen,
    die zum Absinken des Bildungsniveaus an den Schulen, zum Absinken des Lernerfolgs unserer eigenen Kinder nein sagen,
    die zum Islamismus, der ja mit dem Islam untrennbar zusammenhängt nein sagen!

    Und immer weniger machen den Mund freiwillig auf, vertreten ihre Meinung, da sie sonst mit dummdreisten Ansagen und Angriffen in Grund un Boden gestampft werden. Diskutieren kann man mit Linken nicht! Die kennen nur ihre Meinung und alles andere ist böse! Typisch: Erdrutschsieg Johnson und in unseren Medien kommen nur strampfende, demonstrirende Menschen zu Wort, die das demokratische Wahklergebnis nicht akzeptieren wollen! Dazu hat ein Herr Fendrich nichts zu sagen!

    • Bürgermeister
      19. Dezember 2019 08:32

      So viele Zeilen ist ein Kokain-Junkie nicht wert.

    • Pennpatrik
      19. Dezember 2019 09:41

      Ich bin oft verwundert, wie die "Künstler" öffentlich über ihre Rauschgiftvergangenheit reden, gleichzeitig aber Menschen, die handeln und konsumieren, bestraft werden.
      Sind halt keine Künstler ...

  48. Bürgermeister
    19. Dezember 2019 07:31

    Kein denkender Mensch in ganz Europa (nicht nur in Österreich) wird sich einem Land wie Merkel-Deutschland anschließen wollen - weder politisch noch ideologisch, weder direkt als Staat noch indirekt über die EU. Die Ablehnung deutsch-nationalen Denkens ist Merkels Verdienst, nicht Straches.

    Den Abschnitten über die Orientierung der Partei kann ich nur zustimmen, die FPÖ müsste sich zu einer AfÖ weiterentwickeln - eine Reformpartei um den institutionalisierten Filz aufzubrechen.

    Eine Sinnkrise gibt es bei den anderen Parteien erheblich stärker, insofern sollte es möglich sein größere Wählerschichten anzusprechen. Die Arbeiter zum Beispiel, die vom Umweltterror um ihre Existenz fürchten müssen, der gesamte Mittelstand der vor dem Abstieg steht. Die Luxus-Apparatschiks und Moslems kann man der SPÖ überlassen. Selbst die ÖVP, mittlerweile eine Pro-Orientalen-Partei (Karas nennt das im orwellschen Sinne zwar proeuropäisch) bietet Wählerschichten an (wie z.B. die Bauern) die sie nicht mehr vertritt. Außer dem Europa-Gesülze kommt von dieser Partei nichts, das Gesülze ist bei jüngeren Schichten interessanterweise durchaus wirksam. Bezüglich "Sinn" sehe die FPÖ von allen Parteien in der stärksten Ausgangssituation, mal sehen was sie daraus machen.

    • pressburger
      19. Dezember 2019 10:44

      Ihre Skepsis was die Anzahl der denkenden Menschen in Europa betrifft, ist berechtigt. Sehr viel nichtdenkende Menschen haben kein Problem damit sich dem Merkel Regime zu unterwerfen.
      Ob die FPÖ den Mut aufbringt den gleichen oder ähnlichen Weg zu gehen wie die AfD ist eher zu bezweifeln. Ausserdem, fehlt der FPÖ das kompetente Personal über das die AfD verfügt. Nur Kickl, evtl. Vilimsky haben ein Format, dass sich mit führenden Köpfen der AfD messen kann.
      Trotzdem, der einzige möglich Weg für die FPÖ ist eine Transformation in eine AfÖ.

    • Sensenmann
      19. Dezember 2019 23:30

      Wie ich sagte: Aus Pudeln kann man kein Wolfsrudel formen. eine "Transformation" der FPÖ gibt es allenfalls durch einen "Haider-Moment".
      Nur ist ein Haider nirgendwo in Sicht.
      Da wird sich nix transformieren. Außer vom Tod zur Verwesung.

      Nochmals, wie am ersten tag der sch.-bl.-Koalition 2: "Das wird nix mehr."

  49. cato uticensis
    19. Dezember 2019 07:16

    "..bei der ÖVP angeknabbert worden sind": die größte Verniedlichung des Advents. frohe weihnachten!

  50. machmuss verschiebnix
    19. Dezember 2019 07:13

    Gegenfrage:
    Welcher anderen Partei geht es wirklich besser, als der FPÖ ?
    Wenn jetzt die Grünen von den Medien hochgepuscht werden und wer weiß mit welche Tricks sonst noch bei der Wahl "gewinnen" - wo sie doch zuvor schon rausgeflogen waren - dann sehe ich nur zwei Möglichkeiten:

    entweder leiden die Ösis wirklich mehrheitlich an irgendeinem seltsamen zerebralen Infekt, oder es beruht der sog. Erfolg der "anderen" Parteien auf nichts weiter, als Manipulation ! ! !

    Außerdem, wenn man auf die Wählerzahlen schaut, dann schrumpft der Erfolg sowieo auf homöopathische Größenordnungen.

    Der wichtigste Punkt für mich: was ist an den "anderen" Parteien anders ?

    Kann es sein, daß die im Hintergrund in Sachen Packelei mit den Medien unverschämter sind,k als die FPÖ - die ja praktisch keine Medien-Unterstützung mehr bekommt und trotzdem nur mit extrem fieser linker Manipulation "zum da-reit'n" sind.

    Für mich ist es KEINE FRAGE : die Kickl FPÖ liegt voran und sie verdient es auch,
    während es für mich so aussieht, daß Strache mit dem zurück-gehaltenen Teil jenes Videos noch immer erpreßt wird und zwar genau dazu, der FPÖ durch eine erneute Spaltung das Kreuz zu brechen

    WAS SONST !

    • Weinkopf
      19. Dezember 2019 07:34

      **************!
      Wie Sie richtig bemerken: die KICKL-FPÖ!!

    • pressburger
      19. Dezember 2019 10:50

      Evtl. Fehleinschätzung, den Grünen geht es wie der Wildsau im Maisfeld.
      Mit knapp 14% der Stimmen werden sie 80% der Politik bestimmen. Kurz wurde angehalten, alle wichtigen Resorts den Grünen zu übergeben. Die Grünen werden bestimmen, Kurz wird gehorchen. Kurz wird sich leicht trösten können, die paar Jahre als Handlanger werden schnell vergehen, die Pfründe in Brüssel, sollte er weiter brav sein, werden die seinen werden.

  51. Niklas G. Salm
    19. Dezember 2019 07:03

    Huch, die ÖVP koaliert wirklich mit den Grün-Kommunisten - daran können nur die Blauen schuld sein! Sebastian macht nämlich keine Fehler und schon gar nicht verschaukelt er seine Wähler...

    • machmuss verschiebnix
      19. Dezember 2019 07:16

      Subba g'feanzt :)))) Danke @Niklas G. Salm

    • OT-Links
      19. Dezember 2019 07:54

      Sie sagen es... ;-)

    • Freisinn
      19. Dezember 2019 07:57

      Super Kommentar: *****************************

    • pressburger
      19. Dezember 2019 10:51

      Die Wähler entscheiden, Kurz liefert. Wie bestellt, so geliefert.
      Umtausch ausgeschlossen.

    • Almut
      19. Dezember 2019 11:43

      *********************************!
      :))))

    • Almut
      19. Dezember 2019 13:19

      Wenn ich so überlege . . . die Essenz des ganzen (langen) AU-Artikels auf 3 Zeilen heruntergebrochen. Chapeau!

    • oberösi
      19. Dezember 2019 16:32

      *******************!

    • Riese35
    • Der Realist (kein Partner)
      21. Dezember 2019 16:38

      Heilige sind halt unfehlbar, und seit er mit dem grünen Gesindel verhandelt, ist er auch unantastbar, so sehen es zumindest die "Qualitätsjournalisten", unterstützt vom obersten Sandlertyp.
      Die Zeit wird auch für den heiligen Sebastian kommen, und ich freue mich schon darauf, er wird dann noch blöder schauen als damals, wie sie ihn aus dem Kanzleramt vertrieben haben. Tagespolitik ist nämlich nicht vergleichbar mit gemütlichen Koalitionsverhandlungen, da wird ihn die Weltfremdheit des Koalitionspartners recht rasch einholen. Sollte er die Grünen nicht gänzlich über den Tisch gezogen haben, kann der große Verlierer bei der nächsten Wahl nur Kurz heißen.

  52. Templer
    19. Dezember 2019 06:34

    Die umfassende Analyse über den Zustand der FPÖ ist weitestgehend zuzustimmen.
    ABER:
    Die sogenannten Qualitätsmedien werden Strache wie ein tollwutbefallener Wolfsrudel weiter zerfleischen, egal was er sagt oder macht.
    Die FPÖ sagt sehr wohl, dass sie zum Mitregieren bereit wären. Mit Kickl als Innenminister. Der Basti, kann bist heute nicht erklären warum er diese von der Mehrheit unterstützte Regierung gesprengt hat. Klar ist, dass Baschti die FPÖ bestenfalls mit Ministerien abspeisen würde, in denen nichts zu gestalten ist.
    Die FPÖ wäre nur billiger Mehrheitbeschaffer.
    So gesehen ist es spannender wie der Schauspieler Baschti seinen Wählern den LINKSRUCK verkaufen wird. Viele haben ihn im Glauben gewählt, dass er sein Wort halten würde. Jetzt mutiert er zu Merkel.

    Daher war und ist es von Hofer ein Fehler sich weiterhin der Ö V P anzubiedern.
    Es gäbe so viele Möglichkeiten SPÖVP, Neos, Grüne und CO. vorzuführen.

    Die Themen menschengemachter Klimawandel, Umvolkung, Vernichtung von Volkseigentum durch Negativzinsen, Abschaffung von Bargeld, Ausweitung von Überwachungen, Eindämmen des Individualsverkehrs, Genderwahnsinn, Political Correctness, Abschaffung der Meinungsfreiheit u.v.m.
    bieten Arbeitsflächen ohne Ende, diese Verlogenheiten aufzudecken und die Linxen vorzuführen!

    • Weinkopf
      19. Dezember 2019 07:44

      @Templer
      Von der ursrünglichen Forderung einer Regierungsbeteiligung nur unter der Voraussetzung eines Innenministers Kickl zuzustimmen, ist die FPÖ mittlerweile abgegangen.
      (Laut SERVUS TV Abendnachrichten vom 18. 12.)

    • Dennis
      19. Dezember 2019 08:54

      @Templer
      "Die sogenannten Qualitätsmedien werden Strache wie ein tollwutbefallener Wolfsrudel weiter zerfleischen, egal was er sagt oder macht."
      Genau das Gegenteil ist der Fall: Die Medien werden Straches potenzielle Rückkehr in die Politik herbeischreiben, weil sie genau wissen, dass sie so der FPÖ schaden.

      Hätte die FPÖ an ihrem Wahlversprechen festgehalten, müsste Kurz jetzt erklären, warum er Kickl oder einen anderen Blauen als Innenminister ablehnt. Nur da die FPÖ aufgrund des Wahlergebnisses ohnehin nicht mehr regieren möchte, muss er das nicht.

    • dssm
      19. Dezember 2019 10:17

      @Templer
      Gerade beim Klimawandel hat man ja aktuell in den NL gesehen wer mit welchem Programm riesige Zugwinne einfährt. Auch eine AfD ist da sehr deutlich und gewinnt dadurch ein Profil jenseits der Zuwanderung.
      Die FPÖ sollte hier auch in der Realität ankommen, die Medien schreiben sowieso negativ.

    • Templer
      19. Dezember 2019 12:38

      @Weinkopf
      Danke das ist an mir vorbeigegangen

  53. MizziKazz
    19. Dezember 2019 06:22

    Die FPÖ müsste Rückgrat beweisen und zu den Gegenpositionen stehen, wenn diese denn - ohne Strache - noch existieren. Es gibt einen Teil der Bevölkerung, die derzeit keine Stimme haben:a) die Menschen, die skeptisch sind, dass das mit dem "menschengemachten Klimawandel" so eindimensional einfach ist. b) die nicht empfinden, dass die Migration unter den 10 brennendsten Themen in Österrich gar nicht mehr vorkommt c)die klare Positionen für Familie und traditionelle Werte wollen d) die eine deutlichere Grenze zu Brüsseler Befehlen und UNO Mandaten zieht e) die Österreich zuerst wollen, usw usf
    Leider eiert die FPÖ rückgratlos herum und schreibt lächerliche Briefe an die Kronenzeitung. So wird das nix.

    • Karl Martell
      19. Dezember 2019 07:29

      Es gibt im Oktober 2020 Wahlen in Wien. Die FPÖ sollte aufhören, ihre Wunden zu lecken und sich für diese Wahl positionieren. Zu diesem Zeitpunkt gibt es sicher noch mehr ÖVP-Wähler als jetzt, die von der Konstellation Schwarz-Grün enttäuscht sind.

    • pressburger
      19. Dezember 2019 11:01

      Rückgrat, was ist das ? Doch, schon bekannt, eine Ansammlung von Knochen die den aufrechten Gang ermöglichen. Ist aber nicht unbedingt lebensnotwendig. Das Vorhandensein und die Beschaffenheit des Rückgrates ist von Ethnie zu Ethnie unterschiedlich.
      Der Homo austriacus hat zwar so etwas wie ein Rückgrat, dieses ist sehr biegsam, in der Beschaffenheit einen Schlauch ähnelt. Produkt der Evolution. Survival of the fittest. Nur der anpassungsfähigste, sprich charakterloseste, Homo austriacus, wird von seinen Stammesgenossen zum Häuptling erhoben.

    • Ingrid Bittner
      19. Dezember 2019 11:05

      @MizziKazz: also ich weiss ja nicht, wo Sie das her haben, dass die FPÖ lächerliche Briefe an die Kronenzeitung schreibt, aber wenn man wirklich wissen will, was von der FPÖ an die Zeitungen geht, dann schaut man sich einfach die Presseaussendungen an! Ich schau da immer wieder hinein, ich hab noch nie was Lächerliches gefunden.

      https://www.ots.at/pressemappe/4468/freiheitlicher-parlamentsklub-fpoe

      Vielleicht schreibt einmal ein kleiner Funktionär einen Leserbrief oder so, aber eigentlich wichtig sind die Presseaussendungn.

    • Wyatt
      19. Dezember 2019 16:14

      Ingrid Bittner,
      DANKE
      ****
      ****
      ****

  54. kremser (kein Partner)
    19. Dezember 2019 06:15

    So sehr ich Ihrer Kritik am Personal der FPÖ zustimmen kann, ich würde punktuell sogar noch weiter gehen, hat die FPÖ einen unschlagbaren Trumpf. Sie hat einfach recht. Sie vertritt bei den wichtigen Themen eine realistische und patriotische Haltung, die auch bei vielen Nicht-FPÖ-Wählern im privaten Gespräch Zustimmung hat. Auch die bürgerlichen ÖVP Wähler wissen, dass nur die FPÖ ihre Werte vertritt und zwar in fast allen Bereichen (sicher nicht wirtschaftsliberal).
    Das erklärt den vergangenen Erfolg der FPÖ und ist auch ein gutes Zeichen für die Zukunft. Kurz hofiert Soros und ist in seinen Netzwerken gefangen. Er wird seine Karriere retten, aber sicher nicht Österreich.

    • kremser (kein Partner)
      19. Dezember 2019 07:12

      ich möchte noch anfügen, dass sich jetzt herauskristallisiert hat, dass etwa 14-15% der Wähler von den türkisen Finten, der Rosstäuscherei und den medialen und z.T. kriminellen Kampagnen geheilt sind. Sie werden nie wieder auf die ÖVP und Kurz reinfallen. Wenn die FPÖ ehrlich bleibt und scharf ihre Politik vertritt, ist das eine gute Basis. Den Rest besorgt dann die Koalition der Globalisten mit den Grünkommunisten.

    • dssm
      19. Dezember 2019 10:20

      Ideal wäre eine FPÖ, welche so wie Hofer aktuell, sich scheinbar für eine Koalition zur Verfügung stellt, dann aber ein paar kleine Forderungen stellt, die Kurz nie akzeptieren kann (Kickl als Innenminister, direkte Demokratie mit Biss, alle Abgelehnten abschieben). Und nachher sagt man, wir hätten uns ja für eine Koalition hergegeben um Österreich vor den Grünen zu schützen, aber der böse Kurz ...

    • pressburger
      19. Dezember 2019 11:04

      Zu hoffen ist dass die Prognose stimmt. Nur mir fehlt der Glaube, dass es tatsächlich 15% der Wähler vom Kurzens Kurs scharf nach links enttäuscht sind. Meine Erfahrung ist eher, alle die Türkis gewählt haben, halten weiter Kurz für alternativlos.

    • Riese35
      19. Dezember 2019 12:45

      @dssm: Genau so hätte man es machen müssen! ************! Man sieht, daß Hofer kein so ein Kommunikationsgenie ist, wie Strache es war, wobei auch bei Strache manches relativ zu sehen ist. An eine AfD ist auch er nicht herangekommen.

    • Rau
      19. Dezember 2019 13:55

      Die Freiheitlichen hatten auch schon in der Vergangenheit bei vielem recht. Aber genau das ist die Katastrophe, die man ihnen andichtet, aber in Wirklichkeit dem Freiheitlichen Jagdverein von Rot (Türkis - bis Dunkelrot anlasten muss). Nein, die Freiheitlichen sind die Katastrophe, nicht der Gegenblock der vereinten Linken, der sich gerade dazu verpflichtet hat 100tausende Arbeitsplätze im Gleichklang mit dem Linksblock gegen die AfD zu vernichten. Ja Hauptsache nicht populistisch, sondern wo immer es geht gegen den Bürger. Dann, ja dann ist man hoch angesehen und keine Katastrophe.

      Naja der Kreis der Nutznießer dieser verkommenen Eliten wird sich bald erschöpfen.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      24. Dezember 2019 09:17

      @kremser 07:12 - wie recht Sie haben. Wer OeVP gewählt hat, weil er eine Politik ähnlich jener der bisherigen OeVP-FPOe-Koalition haben wollte, und das waren glaube ich sehr viele, und ich gehöre auch dazu, der muss sich bei der Aussicht auf eine Koalition mit den grünen Klima-Kummerln und Realitätsverweigerern regelrecht verarscht vorkommen. Und das wird mir - zumindest solange der Herr Kurz noch an den Hebeln sitzt - nicht mehr passieren. Ich lasse mich nämlich nicht gerne verarschen. Geht es noch wem so, ja? Bitte nicht alle auf einmal!
      Was mich aber noch speziell ärgert: dass eine Partie von kriminellen Schweinsköpfen imstande war, eine gewählte Bundesregierung ganz einfach so abzuschiessen. Danke, ihr Sozis, dass ihr da mitgeholfen habt, bei den Taten der Gauner, die das getan haben (wann wird man endlich erfahren, wer die kriminellen Schweinsköpfe waren? Hoffentlich arbeitet unsere Justiz gründlich).
      Wirklich, dass so ein mieses Gaunerstück in Österreich auf offener Bühne möglich war, das ärgert mich am meisten.

  55. Pennpatrik
    19. Dezember 2019 05:37

    Der Kommentar eines Alt-ÖVPlers, der mit Entsetzen registriert, dass die ÖVP wild entschlossen ist, sich mit Kommunisten zu paaren?

    Die FPÖ kann uns soll an dieser Partei nicht einmal mehr anstreifen. Zumindest solange nicht, solange Kurz irgendeine prägende Funktion ausübt. Kurz hat in den letzten Jahren keine Gelegenheit ausgelassen, die FPÖ zusätzlich noch mit einem Kübel Wasser anzuschütten, wenn die linken Medien "Einzelfälle" konstruiert haben. Kurz hat immer gemeinsam mit den linken Wölfen geheult und macht es jetzt in der Migrationssache und dem Klimawandel (siehe den korrigierten Bericht an die EU) genauso weiter.

    Wollen wir nicht vergessen, dass Kurz die Koalition fortgeführt hätte, hätte die ÖVP das Innenministerium bekommen. Womit wir wissen, wie die Österreichische Verräter Partei tickt.

    Ich finde es richtig, dass die FPÖ die ÖVP jetzt in die Kommunistenfalle schickt. Mehr Belastungen und Quälereien für Autofahrer, Unternehmer und nicht-Beamte werden die Folge sein. Die Unerträgliche Genderei und zusätzliche Steuern werden den Rahmen geben. Dieser Messias muss erst auf das ihm zustehende Maß zurechtgestutzt werden.
    Erst dann sollte die FPÖ eine Koalition mit den Sozialisten versuchen (mit dem Gewerkschaftsflügel). Wie gesagt: An dieser ÖVP würde ich nicht einmal mehr anstreifen.

    • Wyatt
      19. Dezember 2019 06:19

      genau
      *********
      *********
      *********

    • Niklas G. Salm
      19. Dezember 2019 06:47

      Absolut richtig! Sebastian hat alles unternommen, um den eigenen Partner an die Wand zu fahren - und dann soll man wieder die billige Braut geben? Nein, nein, die Grün-Kommunisten passen viel besser zu dieser ÖVP...

    • Weinkopf
      19. Dezember 2019 08:27

      ****************!

    • Dennis
      19. Dezember 2019 08:46

      @Pennpatrik
      Schon wieder so ein dämlicher Kommentar. Sie kapieren ganz einfach nicht, dass sich die FPÖ mit ihrer jetzigen Haltung selbst ruiniert - egal ob sie als Oppositions- oder als Regierungspartei weitermacht.

      "Die FPÖ kann uns soll an dieser Partei nicht einmal mehr anstreifen." Genau. Denn der ist ja viel zu gefährlich für die schwächelnde FPÖ.

      "Ich finde es richtig, dass die FPÖ die ÖVP jetzt in die Kommunistenfalle schickt." Genau: Das einzige Ziel der FPÖ ist nur mehr irgendwie den eigenen dahinsiechenden Fortbestand zu sicher. Was es für die Wähler bedeutet: Der FPÖ doch wurscht. Ergebnis: Die Wähler werden auch zu dieser FPÖ nicht mehr zurückkehren.

    • Dennis
      19. Dezember 2019 08:50

      Man kann als Partei natürlich die Opposition anstreben. Aber man darf niemals öffentlich sagen: Wir sind genau dazu nicht in der Lage, nachdem man es dem Wähler im Wahlkampf versprochen hat.

      Ein plausibler Weg in die Opposition wäre für die FPÖ gewesen, klare inhaltliche Akzente zu setzen, die beim Wähler gut ankommen, die sich aber mit der ÖVP nicht durchsetzen lassen. Dann könnte man nach Schein-Verhandlungen sagen: Mit dieser ÖVP geht's halt nicht.

      Was jetzt zurückbleibt: Die FPÖ kann oder will nicht koalieren. Damit hat sie den Weg frei für Türkis-Grün gemacht. Damit steht sie heute desolat da. Das ist keine Ausgangslage, um sich in der Opposition zu erfangen.

    • Gerald
      19. Dezember 2019 09:49

      @Dennis
      Die FPÖ hat ihre Inhalte klargemacht und Hofer hat auch erklärt er wäre zu Gesprächen bereit sollte Kurz ihn dazu einladen. Jedoch nur, wenn es ernsthafte Verhandlungen sind und nicht nur Scheinverhandlungen, damit die ÖVP den Preis hochtreiben kann. Der Ball liegt jedoch beim Wahlsieger Kurz und dieser hat eben nur die Grünen eingeladen.

    • pressburger
      19. Dezember 2019 11:09

      Enttäuschung ist eine schlimme Sache. Es ist sehr, sehr schwer zu akzeptieren dass man vom langjährigen Partner betrogen wurde. Jeder Betrogene, jeder cornuto, jeder Verschmähte hofft inständig dass, das der Betrüger, Betrügerin wieder reumütig zurückkehrt.
      Kurz hat sich entschieden. Gegen die Demokratie. Gut, aber gibt es auch etwas positives, etwas konstruktives, etwas zukunftsweisendes, wofür er sich entschieden
      hat ?

    • Almut
      19. Dezember 2019 11:37

      *******************************************!
      So ist es!

    • Rau
      19. Dezember 2019 14:17

      @Dennis, wenn Sie glauben, dass die ÖVP nicht jetzt schon unter dem Niveau unter Mitterlehner steht, dann verweigern Sie ruhig weiter die Realität. Wem der eindeutige Wählerbetrug durch Kurz noch immer nicht klar ist, der ist so schwarz, dass er selbst in einem Tunnel noch einen Schatten wirft (C) Haider.

      Auslassungen zu den Blauen lese ich schon gar nicht mehr. Diese türkise Truppe ist ein ideenloser Haufen, der für nichts mehr steht, und dieses Land am allerwenigsten in eine gute Zukunft führen kann. Das wird eine grössere Katastrophe als Rot Grün in DE

    • logiker2
      19. Dezember 2019 19:46

      "Ich finde es richtig, dass die FPÖ die ÖVP jetzt in die Kommunistenfalle schickt."

      Und nicht nur die ÖVP, sondern auch den ÖSSIDEPP, der offensichtlich gar nicht weiss was Kommunismus bedeutet, wie zahlreiche (versuchte) Diskussionen darüber bezeugen. Um entsprechend Stimmen zu lukruieren reicht ein adrettes Auftreten, schauspielerisches Talent und nettes Schwiedersohngehabe. Auf die Frage nach der Diskrepanz zwischen Ankündigung und Taten, keine Antwort. Verhalten der Ö V P Abgeordneten im EU Parlament zu div. Abstimmungen überhaupt keine Ahnung. Hier hilft nur Schmerz und das nicht zuwenig.

    • Dennis
      19. Dezember 2019 23:43

      @ Rau
      Ich habe blau gewählt. Ich bin kein Türkiser. Aber ich bin Realist und gegen Wunschdenken und verzweifle an der derzeitigen Dummheit der FPÖ. Wäre ich Türkiser, wäre es mir wurscht. Denn die FPÖ richtet sich so zugrunde. Warum - das habe ich oben erläutert.

  56. Parzifal
    19. Dezember 2019 03:43

    Die 3 Fehler lauten:

    1) Strache nicht sofort aus der Partei ausgeschlossen zu haben. (Man denke nur wie man mit dem Rattenpoeten umging..unnötigerweise)
    2) Kickl nicht sofort zum neuen Chef gemacht zu haben
    3) sofort und ununterbrochen die Antimigrationskarte als Konterpart zu dem Klima und CO2 Wahn auszuspielen. Permanent. Ununterbrochen. Und sogar noch eins d'raufzusetzen: Klimalüge!

    Alles Andere ist nur mehr ein Verlängern des Todes der Partei - und Österreichs..

    • Origenes
      19. Dezember 2019 04:53

      1000 Sterne sind nicht genug.

    • Wyatt
      19. Dezember 2019 05:31

      ….hat nicht der Ing.Hofer untertänigst und ergeben, ebenfalls seine Besorgnis ob des Klimawandels kundgetan ?

    • Pennpatrik
      19. Dezember 2019 05:39

      @Wyatt
      Ich hatte leider auch den Eindruck, dass Hofer beginnt, mit den Wölfen zu heulen.

    • Templer
      19. Dezember 2019 07:30

      ****************
      ****************
      ****************

    • glockenblumen
      19. Dezember 2019 08:12

      @ alle

      *************************************

    • factfinder
      19. Dezember 2019 09:44

      Vollkommen richtig!

      Dieses vorauseilende gehorsame Buckeln ist nicht nur anwidernd sondern auch überhaupt nicht zielführend.

      Eine ruhig aber sachlich hart vorgetragende Gegenposition dringend vonnöten.
      Die nüchternen Fakten bezügl. "Klimawandel", "Islam", "Bevölkerungsaustausch" stehen ganz klar auf Seite der Rechten.

    • Suedtiroler
      19. Dezember 2019 10:43

      ****************
      ****************
      Kickl muss der neue Chef werden!
      [vielleicht könnte er sich vorher rasieren ;-)]

    • Almut
      19. Dezember 2019 11:00

      @ alle
      ********************************************************!

    • Riese35
      19. Dezember 2019 12:37

      So einfach ist die Sache leider nicht. Die Medienarbeit, die Strache gemacht hat, deckt im Moment leider niemand ab. Daß Kickl ein exzellenter Analytiker und Redner ist, heißt noch lange nicht, daß er auch überall an den notwendigen Orten und mit der notwendigen Intensität präsent ist. Kickl und Strache haben sich wunderbar ergänzt.

    • Rau
      19. Dezember 2019 14:22

      Der Misstrauensantrag gegen den Gottgesandten war DER Fehler. Man hätte ihn in der Zeit bis zu den Neuwahlen für alles als Kanzler zur Verantwortung ziehen können!

    • Eisbär (kein Partner)
      21. Dezember 2019 09:51

      Gebe 2000 Sterne

  57. Riese35
    19. Dezember 2019 03:11

    Es ist schwer oder sogar unmöglich, auf diese umfangreichen Punkte in aller Kürze nächtens hinreichend zu antworten. Deshalb nur einige wenige, ergänzende Aspekte, die aber tiefergehender Ergänzungen bedürften:

    1) So lange wir es nur mit künstlich für einen bestimmten Zweck zusammengeschnittenen Videoausschnitten zu tun haben, läßt sich seriös wirklich nicht sagen, was dort wirklich abgelaufen ist. Daß der Videobesitzer das gesamte Video nicht rausrückt, läßt wohl eher den Schluß zu, daß die Wirklichkeit eine andere als die öffentlich dargestellte ist.

    2) Um den Stellenwert des Gesagten beurteilen zu können, müßte man auch andere vergleichbare Situationen prüfen: z.B. einen Videomitschnitt der Unterredung Kurzens mit Soros oder eines Bilderbergtreffens. Um wie viel Geld kaufen sich da möglicherweise ausländische Oligarchen in Österreich ein? Warum wurde ein einst wegen Insiderhandels Verurteilter Oligarch in Österreich mit Ehren wie ein König empfangen? Das beunruhigt mich viel mehr.

    3) Die "freiheitliche Identitätskrise" findet sich analog oder sogar viel stärker bei der ÖVP. Sie ist keine "freiheitliche". Welche Identität hat denn die ÖVP? Die ÖVP spielt nur mit (IB als "widerlich" bezeichnen, war das Signal dafür), kann sich damit der Unterstützung der Medien, insbesondere auch des Falters sicher sein, und betreibt einen Personenkult, der dem Stalins, Maos und der Kims nahe kommt und die eigene, gigantische Identitätskrise zudeckt. Man erinnere sich nur an die Szenen, wo wich Kurz fast wie ein Gott von einem amerikanischen Prediger anbeten und feiern hat lassen.

    4) Und es gibt tatsächlich eine Krise in der FPÖ: die Distanzeritis; egal ob Strache, Kickl, Hofer oder Mölzer, egal ob Lieder oder Verhältnis zu Sellner. Alle ließen sich einkochen und merkten nicht, daß es um etwas ganz anderes ging. So ein Angriff gehört mit einem Gegenangriff beantwortet. Der ÖCV, der dieselben "beanstandeten" Liedtexte hat, hat sich nicht in ein Eck treiben lassen, sondern klar gekontert.

    Natürlich erwartet der Wähler eine FPÖ, die Regierungsverantwortung übernimmt: aber eine FPÖ, die zuallererst ihre Positionen durchsetzt, und keinesfalls eine, die den Pfeifendeckel und Mehrheitsbeschaffer für andere Interessen abgibt.

    • Wyatt
      19. Dezember 2019 05:26

      Das sehe ich ebenso!
      *****
      *****
      *****

    • machmuss verschiebnix
      19. Dezember 2019 07:19

      @Riese35,
      Sieht es nicht eher stark danach aus, daß Strache mit dem zurückgehaltenen Teil jenes Videos noch immer erpreßt wird und zwar dazu, der FPÖ durch eine erneute Spaltung endgültig das Genick zu brechen ?@!

    • glockenblumen
      19. Dezember 2019 08:06

      @ Riese35

      ************************************************
      ************************************************
      ************************************************!!!

    • Dennis
      19. Dezember 2019 08:38

      @Riese35
      Kommentare wie diese spiegeln für alle sichtbar die auseinanderklaffende Selbstwahrnehmung eines bestimmten blauen Kerns und der breiten potenziellen Wählerschichten der FPÖ wider. Nichts von dem, was Sie sagen, interessiert die Leute. Straches Karriere ist aus und vorbei. Punkt. Alles weitere ist Zeitverschwendung. Sich bei so etwas erwischen zu lassen, das allein macht ihn schon für öffentliche Ämter unmöglich.

    • Dennis
      19. Dezember 2019 08:40

      Geradezu verheerend ist, was Sie am Schluss schreiben:

      "Natürlich erwartet der Wähler eine FPÖ, die Regierungsverantwortung übernimmt: aber eine FPÖ, die zuallererst ihre Positionen durchsetzt, und keinesfalls eine, die den Pfeifendeckel und Mehrheitsbeschaffer für andere Interessen abgibt."

      Subtext: Die FPÖ ist aus innerer Schwäche unfähig, sich in einer Regierung durchzusetzen. Das haben aber andere Partei mit schlechteren Wahlergebnissen schon geschafft. Die hatten halt fähige Leute. Die gibt es aber nicht bei der FPÖ: Ich sage nicht, dass es so ist, nur so kommt das bei den Leuten an. Wacht endlich auf!!

    • logiker2
      19. Dezember 2019 08:50

      Nichts da mit Regierungsverantwortung. Jetzt wo dem türkisübergepinselten Tiefen Staat die grüne Sch.... offensichtlich bewusst wird, sollten die FPÖ wieder den Pfeifendeckel hergeben, die je nach Lust und Laune von den auch ÖVP geförderten Schreibhuren mit Hass überschüttet, vom EU hörigen Kanzler und seinen Vasallen nach einem dreckigen Putsch aus der Regierung geschossen wurde. Nein, ein Glaubwürtigkeitsproblem haben nur die Schwarzen, die schon lange nicht mehr für Österreich und seinem Volk arbeiten, sondern mit den Linken die zentrale EUdSSR planen und auch verwirklichen (siehe Abstimmund im EU Parlament). Sie sollen nun ruhig ihre eigene Medizin kosten, die sie ja bestellt haben.

    • Suedtiroler
      19. Dezember 2019 10:40

      @ logiker2
      Bin ganz Ihrer Meinung!

    • Riese35
      19. Dezember 2019 12:21

      @Dennis: Wenn Sie meine Punkte genau lesen, habe ich nirgends das behauptet, was Sie mir unterstellen. Natürlich war und ist es ein untragbares Problem, daß Strache ***MIT JEMANDEM UNBEKANNTEN*** sich überhaupt auf solche Gespräche eingelassen hat. Die Zeit ist reif für eine Ablöse. Darüber besteht kaum Zweifel.

      Nur ist es für uns alle einerlei, ob unser Staat aus Ungeschicktheit oder aus Absicht und mit sehr viel Geschick und Hinterhältigkeit zerstört wird. Ich möchte wissen, was Kurz mit Soros besprochen hat. Und warum gibt es über Bilderberg keine Informationen? Ich glaube bei dieser Gesellschaft genau so wenig an das Gute im Menschen.

    • Riese35
      19. Dezember 2019 12:31

      Wenn man Österreichs Zukunft im Auge hat, darf man nicht nur ständig auf die Splitter auf der einen Seite blicken, sondern muß auch die Balken auf der anderen Seite im Visier haben. Der BVT-Bericht hat z.B. weit erschreckendere Mißstände aus ÖVP-Zeiten aufgedeckt. Und welche Konsequenzen gibt es?

    • CIA
      19. Dezember 2019 13:55

      Ad BVT
      Seit Kickl als Innenminister entfernt ist, ist es auch rund um das BVT ruhig geworden. Herr "Gri(n)dling" scheint fest im Sattel zu sitzen, also alles eitle Wonne. Auch der Berner Club echauffiert sich nicht mehr. Ein Rechtsstaat par excellence!

    • pressburger
      19. Dezember 2019 17:17

      Die Freiheitlichen haben eine Chance ausgelassen. Mit allen Druck die Entlarvung der Auftraggeber der Aufnahmen zu entlarven, den Auftrag offenzulegen. Mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit, wäre Kurz auch unter den Mitwissern erschienen.
      Niemand hat bis jetzt das ganze Video gesehen. Warum eigentlich ? Geht Hofers Loyalität zum H.C. so weit, dass er den ganzen Inhalt nicht wissen will ? Oder ist Hofer einiges bekannt, möchte seine Hawarer nicht belasten.
      Diese Spiele haben die FPÖ an den Rand des Abgrunds geführt. Im Interesse der Demokratie und der Rechtsordnung müssen diese Spiele endlich aufhören.

    • LePenseur (kein Partner)
      21. Dezember 2019 18:32

      Cher Riese35,

      aus Ihrer in der Vergangenheit mehrfach erteilten Zustimmung präsumiere ich, daß Sie gegen eine Veröffentlichung Ihrer trefflichen Replik auf Unterberger als Gastkommentar auf dem LP-Blog nichts einzuwenden haben. Falls doch - bitte um Mitteilung, und der "Gastkommentar" wird gelöscht.





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