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Wenn die Krone in den Staub fällt

Lesezeit: 3:30

Bald wird H.C. Strache – oder ein anderer korruptionsbereiter Politiker – nicht mehr in Versuchung kommen, vermeintliche russische Oligarchentöchter mit halbkriminellen Versprechungen anzubraten, doch die Kronenzeitung zu kaufen, damit diese wie unter ihrem Gründer wieder FPÖ-freundlich wird.

Denn die neueste Veröffentlichung der Auflagenkontrolle zeigt: Die Kronenzeitung hat auch im ersten Halbjahr schon wieder kräftig an Auflage verloren. Von den Exemplaren des Kleinformats wurden deutlich mehr als fünf Prozent weniger gegenüber der Auflage des Vorjahrs verkauft. Wenn dieser Verlust so weitergeht, wie er es ja seit vielen Jahren tut, dann wird es bald endgültig irrelevant sein, was das Blatt so schreibt. Wenn es überhaupt jemals so relevant gewesen sein sollte, wie viele Politiker (noch immer) glauben.

Zwar verlieren fast alle Blätter von Jahr zu Jahr an Auflage und Lesern, auch wenn manche in manchen Jahren ein Mini-Plus melden. Vor allem die Unter-40-Jährigen lesen fast nichts mehr in Papier. Aber so steil bergab wie mit der Kronenzeitung geht es – auch diesmal – mit keinem anderen. In absoluten wie relativen Zahlen. Und bei der Media-Analyse (die nicht die von den Verlagen gemeldeten Auflagen, sondern mit Hilfe sehr präziser und unabhängiger Umfragen die Leser zählt) ist der Marktanteil der Krone  seit ihren besten Zeiten gar schon um 37 Prozent zurückgegangen.

Die Agonie der Zeitung hängt vor allem mit folgenden Faktoren zusammen:

  • wilde Eigentümerkonflikte belasten das Blatt seit vielen Jahren;
  • weit und breit fehlen journalistische Begabungen mit Mut und Gespür, seit die Generation Hans Dichand und "Staberl" Nimmerrichter abgetreten ist;
  • die Redaktion ist wie bei vielen Medien immer grüner geworden;
  • und die Krise des Typus Boulevardzeitung übertrifft in allen Ländern die allgemeine und für viele Verlage und Journalisten ohnedies schon katastrophale Printmedien-Krise noch bei weitem;
  • Boulevard hat keine Funktion mehr, wenn in der U-Bahn und im Zug alle in ihr Handy schauen.

Der einzige "Trost", den man der Kronenzeitung spenden kann: Noch viel dramatischer verlieren die Wochenprodukte. Eine ganze Mediengattung hat offensichtlich keine Existenzberechtigung mehr:

  • So hat das "Profil" in einem einzigen Jahr mehr als 15 Prozent seiner Auflage verloren;
  • so hat "News" weniger als ein Viertel der Leser, die es an seinem einstigen Höhepunkt hatte;
  • so hat mich schon seit langem niemand mehr auf einen Artikel in "Profil" oder "News" hingewiesen, der lesenswert oder interessant wäre – was ein fast noch schlimmeres Indiz ist.

Es zeigt sich: Die Menschen sind viel zu klug, um mit diesen Heften noch etwas anzufangen. Schwache Kommentare, krampfhafte Skandalisierung, fehlender Tiefgang, die geistige Verengung des ideologischen Mainstreams, eine unerträglich fernserische Schreibe und die (naturgemäß) mangelnde Aktualität haben immer mehr Leser zu dem Schluss kommen lassen: Es zahlt sich schlicht nicht aus, sie zu kaufen. Daraus zieht man spätestens dann die Konsequenzen, wenn zum vierten Mal hintereinander ein neues Heft erscheint, ohne dass man in die alten länger als eine Minute hineingeblickt hätte. Und wenn man im Wartezimmer eines Arztes sitzt und wieder einmal so ein Heft in die Hand nimmt, kommt man bald zu dem Schluss: Man hat richtig entschieden.

Alles hat seine Zeit, steht schon im Alten Testament. Die Zeit vieler Printprodukte ist vorbei, auch wenn sie es noch nicht wissen (oder zugeben wollen). Und damit geht auch die Zeit zu Ende, wo eine kleine Gruppe Gatekeeper, also Blockwarte, einer ganzen Nation vorschreiben konnte, was man zu glauben hat, wie man zu denken hat, was die Menschen erfahren dürfen und was nicht.

Das Internet mit seiner großartigen Vielfalt als Hauptursache dieser Entwicklung ist eine der besten Entwicklungen der Menschheit. Denn es ermöglicht die Emanzipation der Bürger aus der geistigen Dominanz einer selbsternannten Elite. Und es bedeutet einen gewaltigen Schritt hin zu einer echten, zu einer direkten Demokratie.

Eine wirklich gute Nachricht.

PS: Meine persönliche Prognose: Ein Teil der Medien wird auch langfristig überleben, wenn auch auf insgesamt noch viel niedrigerem Niveau. Das wird vor allem (wirkliche) Qualität in Sachen Meinung und Analyse sowie (wirkliche) Regionalität bis hinunter auf Dorfebene sein. Der Rest wird irgendwann tot sein.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2019 01:01

    Nach Ibiza ist die Krone unlesbar geworden-ein von oben erfolgter radikaler Schwenk zu rot und grün ist die Ursache.
    So bin ich wieder nach einem Jahr Pause bei der Presse gelandet.Durchaus nicht aus tiefer Überzeugung.Die hatte ich,solange dort Anreas Unterberger CR war.
    Und gottseidank gibt es diesen Blog hier....

  2. Ausgezeichneter KommentatorGerald
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2019 08:00

    Der Abgesang ist etwas verfrüht, denn viele dieser Zeitungen haben dafür steigende Online-Abo-Zahlen und das dürfte ihnen eh recht sein. Denn da entfallen die Kosten für Papier, Druck, Transport und Verteilung. Allerdings hat auch die Krone da einen der schwächsten Zuwächse und wurde mittlerweile fast schon von der Kleinen Zeitung eingeholt. Jubelmeldung ist das aber wahrlich keine, denn speziell die Kleine Zeitung ist mittlerweile eine stramm linksgrüne Propaganda-Postille. Bei unserem Mehrparteienhaus werden die Zeitungen gesammelt angeliefert und 2 Nachbarn haben sie noch abonniert, weswegen ich jeden Morgen einen Blick auf die Titelseite werfen kann. Seit 3-4 Wochen ist JEDEN Tag entweder Grünes Agendasetting (Klimawandel, Klimawandel, Klimawandel) oder FPÖ-Bashing auf der Titelseite.

    Einen relativ starken Zuwachs hat auch die Online-Presse. Teilweise nachvollziehbar, denn viele Artikel dort sind wirklich gut (va. Wirtschaft, Zeitgeschichte, Ausland). Deswegen habe ich auch noch ein Print-Abo, aber innenpolitisch zum Vergessen. Wer sich die 13-Fragen Interviews von CR Nowak mit Kickl und Hofer anschaut -> So eine herablassende Art mit teils unverschämten Unterstellungen (z.B. sinngemäß "erfolgreich waren S' als IM aber nicht" an Kickl) würde bei einem Interview mit einem ÖVPler wohl zum sofortigen Rauswurf führen und bei der Grünen Sigi "Stinkefinger" Maurer kroch er vor Servilität fast am Boden. Masochisten können sich derzeit auch Nowaks Wahlbriefing abonnieren, wenn man darauf steht täglich zu erfahren warum Sebastian Kurz so toll, Schwarz-Grün alternativlos und die FPÖ Scheiße ist.

    Was aber unbestritten positiv ist -> Das Internet. Egal was für einen giftgrünen Schleim diese Medien auch absondern, man hat heutzutage die Möglichkeit es zu überprüfen. Sei es hier der Blog, oder auch fallweise andere (wie z.B. die in der Ibiza-Affäre wirklich gute und objektive eu-infothek). Man kann sich zumindest selbst informieren und ist nicht mehr auf monopolistische ORF-Propaganda und unverdaulich linken APA-Printmedien-Einheitsbrei angewiesen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2019 07:57

    Man kann mit gut gemachter Information sehr wohl Geld verdienen, aber die meisten Medien schreiben ja nur mehr die Agenturmeldungen ab, Hintergrund Null, dafür wird Meldung und Meinung ordentlich vermischt, der Ideologie widersprechendes weggelassen oder gar verfälscht. Wer braucht solche Medien?
    Die Krone ist auf den linx/grünen Zug aufgesprungen, aber die Leser wollen Antworten bei Zuwanderung, Kriminalität und Islam, bekommen aber Erderwärmung, Plastikmüll und sinnloses Moralisieren.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2019 07:22

    Wie byrig schreibt, die Krone ist seit Ibiza wieder zu einem linxorientierten Manipulationsblatt geworden. Die Presse kann, will und werde ich nicht mehr anklicken, zu widerlich ist das Geschreibsel dieses trojanischen Pferds unter Nowak fuer Rechtskonservative geworden.
    Was bleibt, wenn man oesterreichische und internationale Nachrichten in einem Blatt erfahren moechte?
    Man wird sich wohl ein Internetportfolio verschiedener Blaetter auswaehlen muessen, wie AU meint.
    Objektive Nachrichten sind jedenfalls kaum irgendwo zu erhalten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2019 02:07

    "Sterben auf seine schönste Art....", od. wie war das?

    Ach, damit war ja Deutschland gemeint.( Ö ist da ja fast gleichzusetzen.) Linksheinis freuten sich. Nun entwickelt sich dieses Sterben aber weiter in die linke Szene hinein. Die NOCH ignoriert, aber auch dort werden viele Arbeitsplätze fallen. Wie es halt immer in linken Reihen passiert.

    Weder Krone, noch Spiegel, od. wie die Schmierblätter alle heißen, sie tun mir nicht leid.

    Für kurze Zeit hülfe ev. eine türkische, od. arabische Beilage. ;)

  6. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2019 06:12

    Glaube ich nicht, dass die Zeit der Print-Medien vorbei ist. Das liegt nur daran, weil sie alle gleichgeschaltet (APA) und links sind.

    Gäbe es eine neue Tageszeitung der Alternativen unter dem CR Unterberger, sie ginge gewiss weg wie die warmen Semmeln. Man stelle sich vor, endlich eine Zeitung, in der man alles erfährt, was andere vertuschen und unter den Teppich kehren! Wie wichtig wäre das für unser Land und ein Leben in Freiheit.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2019 16:37

    Als Dr. Unterberger vor 10 Jahren gesagt hat, er möchte eine Internetzeitung machen, habe ich mir gedacht, das ist ja super, da ist er ja dann frei von Redaktionszwägen und Eigentümerinteressen.

    Und es knabbert zwar die Zensur an den scharfen Ecken und im Hintergrund, hat sich aber bisher bei Dr. Unterberger die Zähne ausgebissen.

    Lassen wir die Parteiorgane hinter uns.

    Die freien Kommentare sind so was, wie direkte Demokratie in der Internetzeitung und wesentlich wertvoller als die reinen Ideologietexte.

    Alles Gute ! Sollte es nicht irgendwann ein Jubiläum geben ?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2019 17:17

    Die Krone ist zu einem opportunistischem Benko-Blatt verkommen ... möge dieses Dreckszeitung endlich den Weg des Konkurses finden ... die Kommentarmöglichkeit wird immer öfter gesperrt ... das "Hackler-Blatt" entwickelt sich zu einer Gutmenschenkonformen Plattform ... eh OK, aber wen interresiert das noch? ... BTW: Weg mit dem ORF und seinen Gebühren ... weg mit der Presseförderung, die eh nur linksextreme Medien unterstützen ... 3mb9f5

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnmerkung
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2019 01:41

    Wenn die Krone in den Staub fällt, muss der Kopf des Königs schon einen längeren Verwesungsprozess hinter sich haben.

alle Kommentare

  1. socrates
    01. September 2019 05:07

    Bleiben wir bei den Tatsachen und lassen die emotionalen Wertungen weg:
    Die Krone wollten 2 verkaufen, Strache um sie für die FPÖ zu nutzen, Kurz um sie gegen die FPÖ zu nutzen. Strache wird mit Bezeichnungen, die nicht strafbar sind, niedergemacht, die Gerichte sind fest in der Hand der FPÖ Gegner und halten sich nicht an das Gesetz oder werden nicht tätig, was genau so schlimm ist. Also werden wir schwarz & rot bekommen, die von den Meinungsmache gduldet werden. Der machtgeile Kurz hat Österreich verraten und Strache war dumm. Aber wer noch nie betrogen wurde werfe den ersten Stein. Einst war die Krone sehr gut. Ich habe damals beim "Express" gearbeitet und es tat uns weh wie unsere Chefs unfähig waren das abzuwehren. Sie wurden wieder und wieder durch Parteiniks ersetzt bis die Zeitung eingegangen war.
    Dichand hat, wie einst Figl, dem Volk aufs Maul geschaut und nicht versucht es umzuerziehen. Das war sein Erfolg. Jetzt sind die Politniks dran und es geht wie früher beim "Express".

  2. Neppomuck (kein Partner)
    25. August 2019 14:22

    "Der Wert eines Produktes entspricht dem Preis, den der (nächste) Käufer bereit ist dafür zu bezahlen."
    Kaufmännisches Grundprinzip.

    "Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern."
    Deutsches Sprichwort

    Füglich ist der Herausgeber gezwungen, jeden Tag Neues zu bringen.
    Um eine wünschenswerte "USP" (unique selling proposition) zu erlangen, müssen (sollten) sich die aktuellen Nachrichten hinsichtlich ihres Nutzens (Kauf ist der Tausch von Nutzerwartung) von den Tags zuvor angebotenen unterscheiden.

    Was den Rückgang diverser Auflagen asymptotisch zur Nulllinie erklärt. Nur das Heute zählt.

    Ergo dürften viele Herausgeber kein Interesse an der eigenen Zukunft haben.
    Traurig, aber wahr

  3. heartofstone (kein Partner)
    24. August 2019 17:17

    Die Krone ist zu einem opportunistischem Benko-Blatt verkommen ... möge dieses Dreckszeitung endlich den Weg des Konkurses finden ... die Kommentarmöglichkeit wird immer öfter gesperrt ... das "Hackler-Blatt" entwickelt sich zu einer Gutmenschenkonformen Plattform ... eh OK, aber wen interresiert das noch? ... BTW: Weg mit dem ORF und seinen Gebühren ... weg mit der Presseförderung, die eh nur linksextreme Medien unterstützen ... 3mb9f5

    • King Crimson (kein Partner)
      25. August 2019 10:06

      Wenn man folgende Wörter bei der Online-Krone in die Kommentarfunktion schreibt und absenden möchte, dann hat man keine Chance, dass der Kommentar durchgeht, weil er durch politisch korrekte Zensur-Filter blockiert wird, einfach mal ausprobieren:

      Goldstücke - Bereicherer - Gutmensch - Invasoren

      Schreibt man statt "Goldstücke" das Ersatzwort "Diamantstücke", dann kan man den Kommentar zwar absenden, aber er wird von den Kronen-Zeitung Blockwarten nicht veröffentlicht :-)

  4. fxs (kein Partner)
    24. August 2019 15:05

    Manche Zeitungen versuchen ja, ihre Leser gegen das Internet einzunehmen. Die Wiener Zeitung von heute etwa, berichtet, unter Berufung auf einen Jacob Davey vom Londoner Institute "for Strategic Dialogue", auf zwei Seiten darüber, wie "das Internet" den bösen Rechten dazu diene "Fake News" , " Manipulative Erzählungen" und "Feedbackschleifen von ganz Rechts" unters Volk zu bringen.

  5. Carolus (kein Partner)
    24. August 2019 11:36

    In der Krone sind nur mehr die Leserkommentare interessant.

    P. S.: „unerträglich fernserische Schreibe“: Was ist fernserisch? Bin weder im Duden noch mit Suchmaschinen fündig geworden. Wiener Spezialausdruck?

  6. fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
    24. August 2019 07:46

    Und sobald freie Medien ihre eigenen Rechercheergebnissse, die sich gewöhlich vom opportunistischen Müll der geklonten Abschreibaffen deutlich unterscheiden, publizieren, erfolgen keine Gegenrecherchen, wie man eigentlich erwarten könnte, sondern die Abschreibafferln und Chefredakteurafferln rufen im Chor: "Verschwörungstheorie, Verschwörungstheorie"! Und ihre Kombination aus Unfähigkeit und Rückgratlosigkeit nennen sie "Haltung".

  7. fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
    24. August 2019 07:37

    Ich kann fast allem beipflichten, was im Artikel beschrieben wird. Hab bei meinem letzten Friseurbesuch nur kurz profil und news überblättert und war immer noch schockiert vom Niveau, obwohl ich ohnehin das Schlimmste erwartet habe. Die Menschen werden für noch dümmer gehalten, als sie ohnehin schon sind. Aber was sind das für Schreiberlinge, die solchen Müll zu Papier bringen? Echte Journalisten findet man inzwischen ausschliesslich nur noch in freien Medien, dort wird tatsächlich noch recherchiert, was ja eine Hauptaufgabe einer journalistischen Tätigkeit sein sollte. Kein denkender Mensch braucht die Ergüsse der lächerlichen Abschreibaffen von Kleine Zeitung etc.!

  8. Anmerkung (kein Partner)
    24. August 2019 01:41

    Wenn die Krone in den Staub fällt, muss der Kopf des Königs schon einen längeren Verwesungsprozess hinter sich haben.

  9. Segestes (kein Partner)
    24. August 2019 01:14

    Es gibt viele hervorragende Alternativen: Tichy, AchGut, ScienceFiles, Addendum, Telepolis (eher links, aber trotzdem oft lesenswert), ...

    Eines noch: Die "Verweiberung" des Journalismus - wie er sich auch bei der Krone zeigt - ist entweder mit eine Ursache oder eine Auswirkung des allgemeinen Linksschwenks. Man mag sich aussuchen, wie herum die Kausalität liegt. Aber 75 Prozent Frauen im Publizistikstudium ist definitiv nicht mehr normal. Und ich bezweifle, dass es sich auf die journalistische Qualität positiv auswirkt, wenn emotionsgesteuerte Fräuleins die Redaktionen fluten, deren herausragendste Qualifikation die Benutzung von Twitter ist.

  10. Der Realist (kein Partner)
    24. August 2019 00:57

    Die Qualität sämtlicher Printmedien ist einfach miserabel. Was waren das noch für Zeiten, als bei der Presse ein Schulmeister werkte, da war das Lesen noch ein Vergnügen, und man musste sich nicht bei jedem Zeiten Artikel ärgern. Der Standard ist ohnehin unlesbar, zumindest für halbwegs kritische Leser, die dortigen Redakteure sind ideologisch derart borniert, was die absondern ist schon Meinungsterror.
    Und bei der Krone haben die scheinbar wirklich Angst, Strache könnte sie kaufen, dort gehören nicht drei oder vier rausgeworfen, sondern mindestens die Hälfte. Seit `Ibiza'ist die Krone nicht mehr lesbar, außer die Sonntags erscheinenden Beiträge von DR. Woltron.

  11. Aron Sperber
    23. August 2019 07:33

    Der alte Dichand wußte, dass die Leserbriefe der wichtigste Teil der Krone sind.

    Seine Erben halten sich (wie Mainstream-Journalisten) für etwas Besseres.

    • Der Realist (kein Partner)
      24. August 2019 01:04

      Viele Erben haben schon das Werk ihrer Väter verwirtschaftet. Hans Dichand muss wohl im Grab rotieren, ob seiner Nachfolger.

  12. Herr Karl
    22. August 2019 20:57

    Gut analysiert. Ich habe regelmäßig Profil gelesen, obwohl es immer schon links war. Seit dem Cover bei Blau-Schwarz I "Die Schande Europas" habe ich aber kein Exemplar mehr gekauft.

    • Der Realist (kein Partner)
      24. August 2019 01:10

      Allein Christian Rainer, mit seiner penetranten Arroganz ist schon ein Brechmittel.

  13. Kyrios Doulos
    22. August 2019 20:56

    Ich teile Ihre Bewertung des Internets mit seinen vielen, vielen Möglichkeiten, Herr Dr. Unterberger.

    Früher hat die röm.-kath. Kirche das Beeinflussungs-, Moral- und Informationsmonopol innegehabt und auch gepflegt, indem sie die Bibel nicht in deutscher Sprache verbreitet hat - wohl wissend, was sie tut, aus Gründen der Macht.

    Diese Rolle haben unsere von uns via Presseförderung und Staatsinserate finanzierten JournalistINNEN der Medien übernommen. Frappanterweise inklusive Höllenangst-Erzeugen und Ablaßhandel, wie man an der Klimareligion unserer MedienleutINNEN sieht.

    Das Fegefeur und das Höllenfeuer ist die Hitze ob des Klimawandels, die bösen Atheisten sind die Klimaleugner, die alternativen Wissenschafter, die anderes erkannt haben, sind die Ketzer, die an den Pranger gestellt und im Feuer der Medien verbrannt werden wie früher die Ketzer am Scheiterhaufen.

    Der Ablaß ist heute die CO2 Steuer und - siehe Elton John - Zahlungen an NGOs, die Gutes tun, wenn wieder mal doch der Flieger benutzt worden ist.

    Die Päpstin der Klimareligion, von allen Zeitungen hochgepriesen, ist die schon ante mortem heilig gesprochene und auf den Friedensnobelpreis wartende heilige Greta.

    Das Internet (noch, denn erste Zensurmaßnahmen bei youtube und Co. greifen bereits, Maass und Branstetter, ÖVP, Mentor des heiligen Sebastian, sei Dank) ist der Humanismus, der die wissenschaftliche Erkenntnis abseits des röm.-kath. Bildungsmonopols zu erobern begonnen hat.

    Das Internet ist der Buchdruck von Gutenberg und unsere Recherchemöglichkeiten im Internet sind eine weltliche Analogie zum Bibellesen ab dem 16.Jahrhundert, durch das die Menschen herausgefunden haben:

    Es stimmt ja gar nicht, was die röm.-kath. Kirche in ihren Höllen- und Ablaßpredigten und mit ihren Moralkonstrukten und heliozentrischen Erkenntnissen so verbreiten und als alleinseligmachende Wahrheit verkaufen, der aus Existenzangst 97% aller damaligen Wissenschafter gefolgt sind.

    Der schlimmste Feind unserer Wahrheitsvortäuschern, unserer Lügenpresse und unserer politischen Nomenklatura, ist die freie Recherche freier Bürger im freien Internet.

    Andreas Unterberger könnte sich eine Zeitungsherausgabe nicht leisten. Dank Internet kann er seine Arbeit und Profession, früher in Zeitungen ausgeübt, jetzt im Internet tun. Und das ist gut so!

    • Peter Trenker (kein Partner)
      24. August 2019 08:26

      Sie hätten ja recht, wäre da nicht der sachlich falsche und blindwütige Hass gegen die röm. kath. Kirche.
      Blinder Hass irrt immer.

  14. Josef Maierhofer
    22. August 2019 16:37

    Als Dr. Unterberger vor 10 Jahren gesagt hat, er möchte eine Internetzeitung machen, habe ich mir gedacht, das ist ja super, da ist er ja dann frei von Redaktionszwägen und Eigentümerinteressen.

    Und es knabbert zwar die Zensur an den scharfen Ecken und im Hintergrund, hat sich aber bisher bei Dr. Unterberger die Zähne ausgebissen.

    Lassen wir die Parteiorgane hinter uns.

    Die freien Kommentare sind so was, wie direkte Demokratie in der Internetzeitung und wesentlich wertvoller als die reinen Ideologietexte.

    Alles Gute ! Sollte es nicht irgendwann ein Jubiläum geben ?

  15. Yeti
    22. August 2019 11:11

    Dr. Unterberger schreibt:
    Das Internet "ermöglicht die Emanzipation der Bürger aus der geistigen Dominanz einer selbsternannten Elite. Und es bedeutet einen gewaltigen Schritt hin zu einer echten, zu einer direkten Demokratie."
    So weit, so gut - ABER: Diese Emanzipation der Bürger findet keinen Niederschlag im Wahlverhalten der Bürger, also was ist sie dann eigentlich wert? Ich glaube nicht an diese plötzliche Erleuchtung der Bürger durch das Internet, ich glaube eher an eine chronisch progrediente Verblödung der Massen. Die digitale Demenz hat einen Großteil der Bevölkerung erfasst, und sie wird die ohnehin fortschreitende Dekadenz noch beschleunigen. "Eine wirklich gute Nachricht" ist das beileibe nicht - und was Andere als Pessimismus bezeichnen würden, halte ich lediglich für Realismus.

    • glockenblumen
      22. August 2019 20:38

      " ... ich glaube eher an eine chronisch progrediente Verblödung der Massen .. "

      so ist es leider, und das schlägt sich -wie Sie erwähnen - im Wahlverhalten der Masse nieder!

    • Kyrios Doulos
      22. August 2019 21:32

      Yeti, leider haben Sie Recht mit Demenz & Dekadenz.
      Ein Segen bleibt aber, daß wir (egal wie Wenige wir sind) dem Medienmonopol der Political Correctness und der einschlägigen Ideologie hilfos ausgeliefert sind.
      Innerlich freie Menschen können frei im Internet recherchieren, entdecken, diskutieren und andere informieren.
      Diese Art von Segen ist zwar angesichts von Demenz und Dekandenz zwar ein kleiner Trost, aber dieser Segen ist ein Trost.

    • Yeti
      22. August 2019 23:16

      @Kyrios Doulos: Natürlich sind wir nicht alle dem Medienmonopol der political correctness hilflos ausgeliefert - aber die von Ihnen beschriebene Art von Trost gleicht der Situation des Kapitäns, der schon weiß, dass sein Schiff untergehen wird, während die Passagiere noch zur Musik der Bordkapelle tanzen. Was ist schon tröstlich daran, Kenntnis vom bevorstehenden Untergang des Abendlandes zu haben?

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      24. August 2019 08:04

      Das Internet bietet zumindest die Möglichkeit der "Emanzipation der Bürger aus der geistigen Dominanz einer selbsternannten Elite". Diese Gefahr wurde natürlich längst von den Mächtigen erkannt und ihre willfährigen Knechte wie Sebastian Kurz arbeiten ganz hart an Zensurmöglichkeiten für abweichende Meinung. Ganze Legionen an Angestellten von google machen nichts anderes als das Weiterentwickeln von Algorithmen auf Basis der schwarzen Liste von unerwünschten Meinungen. Tatsächlich am stärksten zensuriert wird auf youtube derzeit jegliche Gegenmeinung zum menschengemachten Klimawandel. Da werden ganze Kanäle einfach gelöscht. Die Inquisitoren der Klimareligion dulden keine Diskussion!

  16. pressburger
    22. August 2019 09:44

    Es kommt wie es schon einmal war. Neues Deutschland, Rude Pravo, Pravda, Trybuna Ludu, Népszabatcsag, hatten hohe Auflagen. Niemand hat sie gekauft, aber sie lagen überall gut sichtbar auf. Der Staat, die kommunistische Diktatur hat ihre Propagandamaschinerie bezahlt und die Menschen gezwungen die propagandistischen Absonderungen zu konsumieren. Bei passender Gelegenheit zu zitieren.
    Der politisch-mediale Komplex im 21. Jahrhundert geht einen ähnlichen Weg.
    Den Mächtigen, ist es bereits ega,l ob ihnen die Menschen glauben oder nicht.
    Durch Angstmacherei, Einschüchterung, gezielte Desinformation, Manipulation, sichern sie sich das notwendige Wählerpotential, für die noch vordergründig freien Wahlen.
    Die Machthaber gehen von einer absolut zutreffenden Prämisse aus, dass ihr ununterbrochenes Bombardement mit Lügen, Unwahrheiten, Unterstellungen, Verdrehungen, ihnen die notwendigen Stimmen bei den Wahlen sichern wird.
    Der Wähler hat dieses schäbige, aber wirksame Spiel nicht durchschaut.
    Der Wähler müsste von den Menschen, die bis vor 30 Jahren damit lebten, den Medien nicht zu glauben, zwischen den Zeilen zu lesen, lernen.
    CO2 Steuer, gutes Beispiel. Aufruf, rettet das Klima, klingt doch gut. Rettung, super ! Appell an das edelste im Menschen.
    Tatsache Enteignung, auf Raten.

  17. Gerald
    22. August 2019 08:12

    Hier ist übrigens eine gute Übersicht der Zahlen

    https://diepresse.com/home/kultur/medien/5677367/Presse_Mehr-EPaper-mehr-Sonntag

    Ist kein Bezahlartikel, also für alle lesbar.

  18. Gerald
    22. August 2019 08:00

    Der Abgesang ist etwas verfrüht, denn viele dieser Zeitungen haben dafür steigende Online-Abo-Zahlen und das dürfte ihnen eh recht sein. Denn da entfallen die Kosten für Papier, Druck, Transport und Verteilung. Allerdings hat auch die Krone da einen der schwächsten Zuwächse und wurde mittlerweile fast schon von der Kleinen Zeitung eingeholt. Jubelmeldung ist das aber wahrlich keine, denn speziell die Kleine Zeitung ist mittlerweile eine stramm linksgrüne Propaganda-Postille. Bei unserem Mehrparteienhaus werden die Zeitungen gesammelt angeliefert und 2 Nachbarn haben sie noch abonniert, weswegen ich jeden Morgen einen Blick auf die Titelseite werfen kann. Seit 3-4 Wochen ist JEDEN Tag entweder Grünes Agendasetting (Klimawandel, Klimawandel, Klimawandel) oder FPÖ-Bashing auf der Titelseite.

    Einen relativ starken Zuwachs hat auch die Online-Presse. Teilweise nachvollziehbar, denn viele Artikel dort sind wirklich gut (va. Wirtschaft, Zeitgeschichte, Ausland). Deswegen habe ich auch noch ein Print-Abo, aber innenpolitisch zum Vergessen. Wer sich die 13-Fragen Interviews von CR Nowak mit Kickl und Hofer anschaut -> So eine herablassende Art mit teils unverschämten Unterstellungen (z.B. sinngemäß "erfolgreich waren S' als IM aber nicht" an Kickl) würde bei einem Interview mit einem ÖVPler wohl zum sofortigen Rauswurf führen und bei der Grünen Sigi "Stinkefinger" Maurer kroch er vor Servilität fast am Boden. Masochisten können sich derzeit auch Nowaks Wahlbriefing abonnieren, wenn man darauf steht täglich zu erfahren warum Sebastian Kurz so toll, Schwarz-Grün alternativlos und die FPÖ Scheiße ist.

    Was aber unbestritten positiv ist -> Das Internet. Egal was für einen giftgrünen Schleim diese Medien auch absondern, man hat heutzutage die Möglichkeit es zu überprüfen. Sei es hier der Blog, oder auch fallweise andere (wie z.B. die in der Ibiza-Affäre wirklich gute und objektive eu-infothek). Man kann sich zumindest selbst informieren und ist nicht mehr auf monopolistische ORF-Propaganda und unverdaulich linken APA-Printmedien-Einheitsbrei angewiesen.

  19. dssm
    22. August 2019 07:57

    Man kann mit gut gemachter Information sehr wohl Geld verdienen, aber die meisten Medien schreiben ja nur mehr die Agenturmeldungen ab, Hintergrund Null, dafür wird Meldung und Meinung ordentlich vermischt, der Ideologie widersprechendes weggelassen oder gar verfälscht. Wer braucht solche Medien?
    Die Krone ist auf den linx/grünen Zug aufgesprungen, aber die Leser wollen Antworten bei Zuwanderung, Kriminalität und Islam, bekommen aber Erderwärmung, Plastikmüll und sinnloses Moralisieren.

  20. simplicissimus
    22. August 2019 07:22

    Wie byrig schreibt, die Krone ist seit Ibiza wieder zu einem linxorientierten Manipulationsblatt geworden. Die Presse kann, will und werde ich nicht mehr anklicken, zu widerlich ist das Geschreibsel dieses trojanischen Pferds unter Nowak fuer Rechtskonservative geworden.
    Was bleibt, wenn man oesterreichische und internationale Nachrichten in einem Blatt erfahren moechte?
    Man wird sich wohl ein Internetportfolio verschiedener Blaetter auswaehlen muessen, wie AU meint.
    Objektive Nachrichten sind jedenfalls kaum irgendwo zu erhalten.

  21. OT-Links
    22. August 2019 06:12

    Glaube ich nicht, dass die Zeit der Print-Medien vorbei ist. Das liegt nur daran, weil sie alle gleichgeschaltet (APA) und links sind.

    Gäbe es eine neue Tageszeitung der Alternativen unter dem CR Unterberger, sie ginge gewiss weg wie die warmen Semmeln. Man stelle sich vor, endlich eine Zeitung, in der man alles erfährt, was andere vertuschen und unter den Teppich kehren! Wie wichtig wäre das für unser Land und ein Leben in Freiheit.

    • otti
      22. August 2019 07:21

      Fragolins Fußnoten / Tichys Einblick / Jourwatch / Cicero / Wochenblick /Freie Welt / Die Achse des Guten / Weltwoche / Preussische Allgemeine / NZZ / Jerusalem Post............. sie alle gehen nicht weg wie die "warmen Semmeln".
      (Weil auch DIESE immer unverträglicher werden :-) )

    • OT-Links
      22. August 2019 07:49

      Mit diesen Blogs erreicht man nur wenige, die sich diesen Weg gefunden haben. Es wird ja keine Werbung dafür gemacht, im Gegenteil, sie werden bestenfalls als "umstritten" oder "einschlägig" gebrandmarkt. Alle diese kleinen Blogs stehen lt. Mainstream der FPÖ bzw. den Rechten nahe, dass sie selbst linksextrem sind, hört man indes nicht. Von wem auch? Es wird gemunkelt und mit Leserschwund gekennzeichnet. Leser können sich nicht anders artikulieren, denn es herrscht in allen linken Medien eine rigorose Gesinnungszensur.

      Es gibt wohl immer noch Schwarzwähler, welche die Presse für ein konservatives Blatt halten.

      Nein, nur eine Tageszeitung hat die Reichweite, die es bedarf, durchzustarten. Der U-Blog hat sich ja zusätzlich auch durch den gesperrten Partnerbereich verschlossen und erreicht so auch nicht genug Gehör. Man müsste das alles am Kiosk kriegen, am besten in allen Supermärkten etc., dann tut sich was!

    • dssm
      22. August 2019 08:02

      @OT-Links
      An Ihrer Aussage ist schon etwas richtig, denn mit dem Aufkommen der E-Reader hat man ja das Buch auch schon einmal beerdigt. Der Markt wird sich teilen, vieles wird verschwinden, aber auf Null gehen die Auflagen nicht.

    • OT-Links
      22. August 2019 08:10

      Gutes Beispiel - der E-Reader hat sich nicht wirklich durchgesetzt. Habe das auch probiert, aber ein echtes Buch ist einfach angenehmer. Aber die breite Masse liest nicht online, denke ich. Und wenn, so gibt es immer noch viele, die an den ORF glauben usw. - wie sonst sind die Wahlergebnisse zu erklären? Sie benützen die Demokratie, um eine Diktatur zu errichten und keiner hats gemerkt...

      Unterberger ist Fachmann, er soll es bitte probieren. Soviel kann das Drucken auch nicht kosten! Bitte-bitte-bitte.... :-)

  22. Brigitte Imb
    22. August 2019 02:07

    "Sterben auf seine schönste Art....", od. wie war das?

    Ach, damit war ja Deutschland gemeint.( Ö ist da ja fast gleichzusetzen.) Linksheinis freuten sich. Nun entwickelt sich dieses Sterben aber weiter in die linke Szene hinein. Die NOCH ignoriert, aber auch dort werden viele Arbeitsplätze fallen. Wie es halt immer in linken Reihen passiert.

    Weder Krone, noch Spiegel, od. wie die Schmierblätter alle heißen, sie tun mir nicht leid.

    Für kurze Zeit hülfe ev. eine türkische, od. arabische Beilage. ;)

    • otti
      22. August 2019 07:26

      Brigitte: wäre ein toller Tip für die Marketingstrategen in den Redaktionen :-)

  23. byrig
    22. August 2019 01:01

    Nach Ibiza ist die Krone unlesbar geworden-ein von oben erfolgter radikaler Schwenk zu rot und grün ist die Ursache.
    So bin ich wieder nach einem Jahr Pause bei der Presse gelandet.Durchaus nicht aus tiefer Überzeugung.Die hatte ich,solange dort Anreas Unterberger CR war.
    Und gottseidank gibt es diesen Blog hier....

    • glockenblumen
      22. August 2019 20:41

      durch die Benkoisierung zum Bilderberger-Bilderbuch degeneriert ... :-((

    • byrig
      23. August 2019 01:06

      Glockenblume-stimmt...und mein Wechsel zur Krone vor ca 1 Jahr war intellektuell sowieso unbefriedigend...jetzt hab ich halt wieder einen handfesten Grund die Presse zu lesen...

    • Jonas (kein Partner)
      24. August 2019 09:00

      Über den neuen (alten) Kunden wird sich der links-affine ach so politisch korrekte Studienabbrecher Rainer Nowak aber so was von freuen...
      Bestürzend ist, dass es noch immer Menschen gibt, welche die fragwürdige Rolle der "Qualitätszeitung" Die Presse und deren Financiers nicht erkannt haben! Und wer die Rolle der Presse und ihres Chefredakteurs beim fiesen Kampf gegen die FPÖ und insbesondere Herbert Kickl erkennen möchte, dem sei das brandneue Buch von Werner Reichel "Kickl muss weg" empfohlen!

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      24. August 2019 18:23

      Halten zu Gnaden, aber: die "Presse"?

      Nur unter Androhung von körperlicher Züchtigung würde ich dieses Mistblatt je wieder in die Hand nehmen. Es gehört auf einen rostigen Nagel in ein grob gezimmertes kleines Haus, äh, Häusel. Neben profil, Standard und anderen ähnlichen Erzeugnissen.

      Das war nicht immer so - etwa zwanzig Jahre war ich Abonnent, bis halt die "Presse" ganz genau das wurde, was sie vorher (bis zum Ende der Ära Unterberger) zu Recht verachtet und bekämpft hat.

  24. Livingstone
    22. August 2019 00:52

    Als ich ein Kind war, hatten meine Eltern 2 Tageszeitungen daheim (Abos gab es noch nicht), eine Wochenzeitung und ein bis 2 Monats-Journale. So wurde mir gelernt, zu lesen und für das Tagesgeschehen zu interessieren.

    Bei dem Genuss der Tageszeitung lernte man auch, Dinge zu überfliegen, die einem nicht so besonders interessiert haben. Aber man hat es zumindest aufgeschnappt.

    Der Trend zum Online-Lesen macht mir für die Bildung unsere Kinder Angst. Sie lesen selektiv und blättern nicht mehr das volle Angebot durch. Statt dessen wird man von blöden Werbungen und sinnlosesten Artikeln (wie zB. Schund wie Heidi Klums Hochzeit oder Trash-Info aus dem englischen Königshaus) abgelenkt.

    Aus diesem Grund habe ich nach wie vor das Abo einer Tageszeitung, auch wenn mir die politische Linie nicht besonders gefällt. Alternativen gibt es ja nicht viele.

    Schwer ist es allerdings sehr, Kindern die Begeisterung für Tageszeitungen zu vermitteln. Und die Zeitungen tun Ihres, um für uns Erwachsene immer unattraktiver zu werden.

    • simplicissimus
      22. August 2019 07:32

      Hab seit meinem 14. Lebensjahr Die Presse gelesen. Als Herr Unterberger aus politischen Gruenden Die Presse verlassen musste, war es auch fuer mich aus.

    • Cato
      22. August 2019 09:10

      @Livingstone

      Mache die gleiche Erfahrung mit Kindern. Gesamtüberblick geht verloren.





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