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Die bösen Ungarn, die tollen Ungarn, die mutigen Ungarn

Lesezeit: 8:30

Nachbarland Ungarn ist von vielen linken Medien und Politikern zum Inbegriff des Bösen gekürt worden. Es wird deshalb fast täglich geprügelt, seit es im Jahr 2015 die Massenmigration aus Asien konsequent gestoppt hat. Gerade für diesen mutigen Alleingang verdient das Land und sein Premier Viktor Orbán (der sich als Student einst auch schon mutig den Kommunisten und sowjetischen Besatzern in den Weg gestellt hat, der also gelernt hat, keine Angst vor der Macht zu haben) aber in Wahrheit viel Beifall. Ungarn macht auch jetzt vieles in erstaunlich hohem Ausmaß richtig – nur in einem Punkt liegt Orbán komplett falsch. Und gerade dieser Punkt irritiert zu Recht viele Westeuropäer, die vom Kurs des Landes eigentlich sonst sehr beeindruckt sind.

Dieser Punkt ist ein semantischer. Denn Orbán bezeichnet sein Regierungssystem erstaunlicherweise ständig als "illiberale Demokratie". Diese Bezeichnung ist in höchstem Ausmaß absurd, ja geradezu selbstbeschädigend für das Land. Denn das, was Ungarn in den letzten Jahren gemacht hat, entspricht in hohem Ausmaß genau dem von allen Linken dieser Welt seit jeher bekämpften klassischen Liberalismus.

Der Ausdruck "liberal" ist jedoch in den letzten Jahren von einem Teil der Linken in einem sensationellen Kidnapping okkupiert worden. Als sie merkten, dass die Bezeichnungen "marxistisch", "sozialistisch", "kommunistisch", "sozialdemokratisch", "Arbeiterbewegung" oder "progressiv" bei den Menschen immer negativer ankamen, tauften sie sich flugs in "liberal" um, um ein positiv besetztes Vokabel zu usurpieren. In "liberal" steckt ja primär das Wort "Freiheit" – also eigentlich etwas den Linken zutiefst Fremdes.

Dabei wurde der (auf der ersten Silbe zu betonende) Amerikanismus "líberal" importiert. In Amerika haben die linken Demokraten seit jeher Bezeichnungen wie "sozialistisch" als abstoßend für die Wähler erkannt und daher das Wort "líberal" gewählt. Das wurde in den letzten Jahren dann auch von den europäischen Linken übernommen – obwohl diese davor jahrzehntelang alles Liberale verachtet und beschimpft haben.

Der linke Hass hat sich gegen alle großen Liberalen der Geschichte von Adam Smith bis zu den so erfolgreichen Ökonomen in den letzten Jahrzehnten der Donaumonarchie gerichtet. Er traf auch die liberalen Denker des 20. Jahrhunderts: Vom Amerikaner Milton Friedman über den Deutschen Ludwig Erhard bis zum Österreicher Friedrich August von Hayek.

Es ist freilich rätselhaft, wieso Orbán dieses linke Täuschungsmanöver gleichsam spiegelverkehrt mitvollzogen hat. Denn Tatsache ist, dass er nun seinerseits linke Positionen als "liberal" zu geißeln begonnen hat.

Ist Orbán, der sehr gut Englisch beherrscht, durch Lektüre amerikanischer Texte zu diesem Fehler gekommen? Wiederholt er mit 150 Jahren Verspätung den damaligen Fehler der katholischen Kirche, die im 19. Jahrhundert den Liberalismus heftig bekämpft hat, weil dieser den historischen Privilegien der Kirche entgegen- und für die Trennung von Kirche und Staat eingetreten ist? Hat Orbán übersehen, dass die Auseinandersetzung mit der staatsrechtlichen Stellung der Kirche jedoch seit Generationen weitestgehend beendet ist, weil eben die Kirche fast überall ihre Privilegien verloren hat, und dass das Verhältnis zwischen Kirche und Liberalismus ein weitgehend entspanntes geworden ist? Weiß er nicht, dass Genderismus, Schwulismus, Abtreibungs-Militanz und der "Welcome"-Fanatismus gegenüber einer wider das Recht eines Staates eindringenden Völkerwanderung noch nie Elemente des klassischen Liberalismus gewesen sind?

Kernelemente waren ganz im Gegenteil stets Marktwirtschaft, Rechtsstaat, möglichst große persönliche Freiheit, das Leistungsprinzip, möglichst geringe staatliche Einmischung in das Leben der Menschen, die Beschränkung eines Staates auf die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung sowie Kampf für das Recht jeder Nation, ihre Identität selbst zu bestimmen (siehe die liberalen Studentenrevolutionen ab 1815 gegen die "Heilige Allianz", gegen die Aufspaltung der Deutschen und Italiener in viele Feudal-Fürstentümer wider die Wünsche der Völker).

Die Eckpfeiler liberalen Denkens sind also durchwegs Werte, die in linken Systemen bedroht, die im heutigen Ungarn jedoch weitgehend gewährleistet sind – gewiss nicht perfekt, aber in höherem Ausmaß als etwa in Österreich. Und Tatsache ist ebenso, dass der ungarische Erfolgsweg der letzten Jahre vor allem auf diesen ideellen Fundamenten des bürgerlichen Liberalismus beruht. Selbst wenn Orbán diesen Weg rätselhafterweise eben als den einer "illiberalen Demokratie" bezeichnet.

Auch alle weiteren Versuche Orbáns, seine "illiberale Demokratie" zu definieren, führen nicht wirklich weiter. Er sagt: Ungarn sei ein "christlich-demokratischer Staat"; vor allem jene individuelle Leistungen würden Anerkennung verdienen, die zugleich von Nutzen für die Gemeinschaft sind.

Ja eh, aber gibt es etwas Liberaleres als individuelle(!) Leistungen(!)?

Nichts unterscheidet ihn und die heutige Politik Ungarns von der liberal-christdemokratischen (Freiburger) Schule der Sozialen Marktwirtschaft, oder von den liberalen Wirtschaftswunder-Vätern Kamitz und Erhard, die alle selbstverständlich einer christdemokratischen Partei angehört hatten (unabhängig davon, ob sie selbst fromm waren).

Die wichtigsten wirtschaftlichen Etappen dieses ungarischen Erfolgswegs, der liberal ist, aber nicht liberal heißen darf, haben das Land in den letzten Jahren jedenfalls auf eine Express-Überholspur gebracht:

  1. Ungarn hat Wachstumsraten von weit über vier Prozent (wovon Österreich seit Jahrzehnten nicht einmal träumen kann).
  2. Ungarn hatte im Vorjahr eine Arbeitslosenquote von 3,7 Prozent (zum Vergleich: Österreich hatte 4,9, die ganze EU 6,8 Prozent und die Eurozone sogar 8,2 Prozent).
  3. Das ermöglicht Ungarn derzeit jährliche Lohnerhöhungen, die auch real weit über den österreichischen liegen, und zu denen die dortige Regierung sogar ermutigt.
  4. In Ungarn beträgt die Körperschaftssteuer für Unternehmen 9 Prozent – in Österreich hingegen 25 Prozent. Was nicht nur eindeutig eine klassisch liberale Wirtschaftspolitik beweist, sondern auch entscheidend für das rapide Wachstum des Landes und die Zunahme ausländischer Investitionen ist.
  5. Genau dasselbe gilt für die Einkommensteuer: Diese beträgt in Ungarn ganze 15 Prozent (als Flat Tax ohne jede Progression!), während sie in Österreich je nach Einkommenshöhe bis auf 55 Prozent steigt.
  6. Ministerpräsident Orbán hat in den letzten Wochen weitere Steuersenkungen, einen Abbau der Bürokratie und neue Investitionsanreize versprochen.
  7. Orbán lehnt explizit die sozialistische Forderung eines Grundeinkommens ohne Arbeit ab.
  8. Ungarn hat sich global für Investitionen geöffnet: Zuletzt lag nicht mehr Deutschland an der Spitze, sondern Südkorea, was ein weiterer Beweis für liberale und globale Öffnung ist.
  9. Eine völlig Verzerrung der Fakten und reine Propaganda ist auch die Behauptung, dass viele Menschen aus wirtschaftlichen Gründen aus Ungarn fliehen würden. Eine solche Migration hat es zwar von 1990 bis 2015 – unter überwiegend sozialistischen Regierungen Ungarns – gegeben, aber seither kommen auf Grund der guten wirtschaftlichen Entwicklung jährlich mehr Menschen nach Ungarn zurück als weggehen.

Das alles ist also eine eindeutig liberale Wirtschaftspolitik, was auch jeder große liberale Denker der Geschichte bestätigen würde. Wie aber sieht es mit dem liberalen Rechtsstaat außerhalb der Wirtschaft aus? Bildet dieser doch eigentlich die zweite liberale Säule des Liberalismus. Auch da ist Ungarn ein durchaus liberales Zeugnis auszustellen.

Von seinen Kritikern wird dem Land immer der behördliche Kampf gegen die Budapester Privatuniversität des ungarisch-amerikanischen Sponsors Soros vorgehalten und als Beweis genannt, dass Ungarn kein Rechtsstaat mehr sei. Diesen Kampf gibt es zweifellos – nur ist mehr als fragwürdig, was daran konkret rechtswidrig sein soll und welchen Maßstab die Kritiker Ungarns bei ihren Vorwürfen anlegen:

  • Denn es gibt europäische Staaten, die überhaupt keine Privatuniversitäten haben.
  • Denn es gibt keinerlei EU-Recht, das irgendetwas über die Zulassung und die Bedingungen von Privatunis aussagen würde.
  • Denn auch Österreich hat mehr als die Hälfte der Anträge zur Errichtung einer Privatuniversität abgelehnt.
  • Denn Österreich hat auch immer wieder Einrichtungen die Akkreditierung entzogen.
  • Denn die österreichische Privatuni-Rektorenkonferenz hat erst vor wenigen Wochen lebhaft geklagt, dass die Privaten keine "fairen Wettbewerbbedingungen" gegenüber den staatlichen Unis genießen würden, obwohl sie ihr Angebot im Gegensatz zu den staatlichen durch teure Gebühren finanzieren müssten.
  • Wenn also Ungarn wegen der Soros-Uni kein Rechtsstaat mehr ist, dann ist Österreich auch keiner mehr.

Auch das angebliche Fehlen regierungskritischer Medien ist eine Erfindung. So verweist die Regierung auf eine Studie zu den politischen Blogs im Internet. Dort werden täglich 3,5 Millionen Mal Seiten auf regierungskritischen Portalen gelesen, während regierungsfreundliche Portale nur 1,7 Millionen Zugriffe haben. So ist die meistgesehene Fernsehstation "RTL Klub" eindeutig regierungskritisch. Wahr ist lediglich, dass in den letzten Jahren einige Orbán-feindliche Zeitungen aus wirtschaftlichen Gründen eingegangen sind, und dass regierungsnahe Zeitungen besser mit staatlichen Inseraten bedient werden (deren Umfang ist aber harmlos gegen die österreichischen Bestechungsinserate aus öffentlichen Kassen).

Ein Hauptgrund des Hasses der internationalen Linken auf Orbán ist aber dessen konsequente Politik zum Stopp der illegalen Immigration ab 2015 (die legale Zuwanderung nimmt ja immer mehr zu, wie man auch an der großen Zahl von Österreichern sieht, die nach Ungarn übersiedelt  sind). Dieser Stopp hat die Schlepper gezwungen, Umwege übers Mittelmeer nach Italien oder über die gebirgigen Balkan-Länder zu gehen.

Diese Anti-Immigrationspolitik ist komplementär zu den massiven Bemühungen der Regierung, dass die Ungarn wieder mehr Kinder bekommen. Mit 1,5 Kindern pro Frauen hat Ungarn dabei inzwischen tatsächlich Österreich mit 1,4 überholt. Dabei wäre hierzulande die Zahl ohne islamische Migranten noch viel niedriger, die ja in Ungarn keine Rolle spielen. Diese 1,5 Kinder sind freilich – vorerst? – immer noch zu wenig, um das Volk der Magyaren langfristig am Leben zu erhalten. Aber dieser Wert ist immerhin deutlich mehr als die durchschnittliche Kinderzahl von 1,25 vor zehn Jahren.

Damit kommen wir zu den drei größten "Verbrechen" Ungarns in den Augen der europäischen Linken, deren Einfluss bis weit in die theoretisch christdemokratisch-konservative Europäische Volkspartei reicht (siehe etwa das Verhalten des Othmar Karas zu Ungarn …):

  • Ungarn wagt eine betonte Politik zur Verteidigung der ungarischen Identität und zum Überleben der ungarischen Nation, die sich ja seit Jahrhunderten zwischen germanischen und slawischen Völkern bedroht gefühlt hat (die Ungarn haben freilich auch eine Geschichte als Unterdrücker ihrer slowakischen, rumänischen und kroatischen Nachbarn – welche nun umgekehrt Gebiete mit Millionen von Ungarn kontrollieren und am Selbstbestimmungsrecht hindern). Eine solche Identitätspolitik ist anderswo verpönt. In Österreich etwa wird eine ähnlich denkende "Identitäre Bewegung" seit Jahr und Tag von linken Staatsanwälten verfolgt, ohne dass je etwas Kriminelles passiert wäre (was man eigentlich viel eher als Bedrohung der Rechtstaatlichkeit ansehen müsste als das, was in Ungarn passiert).
  • Orbán betont sehr stark die christliche Identität und Prägung Europas. Das stört viele Linke enorm, die mit Christentum nichts am Hut haben.
  • Und das allerschlimmste Verbrechen: Orbán erringt mit seiner mutigen Anti-Völkerwanderungspolitik, mit seiner klaren Unterstützung für die ungarische Identität und seiner erfolgreichen (und nicht anders als liberal zu bezeichnenden) Wirtschaftspolitik seit Jahren sensationelle Wahlsiege mit etlichen absoluten Mehrheiten. Das darf aber nun wirklich nicht sein …

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    38x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2019 04:19

    Viktor Orban ist offensichtlich der Ansicht, dass die Allermeisten, die sich als liberal bezeichnen samt ihren journalistischen Helfershelfern, intellektuelle Flachwurzler sind. Stellt man die veröffentlichten Artikel eines Viktor Orban denen eines Heribert Prantl, Jakob Augstein, Helmut Brandstätter oder Rainer Nowak gegenüber, dann kommt man nicht umhin, einen Qualitätsunterschied festzustellen, der Viktor Orban recht gibt.

    Was bleibt da anderes übrig, als sich von diesen selbsternannten Liberalen abzugrenzen und sich als illiberal zu bezeichnen?

    Den Kampf um das Wort "liberal" haben die echten Liberalen jedenfalls verloren, weswegen sich letztere gerne als libertär bezeichnen. Orban macht in Wirklichkeit das einzig Richtige: Nachdem die Linke das Wort liberal erfolgreich gekapert hat, lässt sich Orban nicht auf den aussichtslosen Revanchekampf ein, sondern er versucht eben das Wort "liberal" negativ zu konnotieren. Er macht das, indem er das Wort "liberal" immer in Zusammenhang mit Schwulismus, Genderismus und anderen Abartigkeiten nennt.

    Es ist eben viel einfacher, einem harmlosen Wort eine negative Konnotation umzuhängen als ein gekapertes Wort zurückzugewinnen, genauso wie es sehr schwierig ist, den "Neger" wieder salonfähig zu machen. Außerdem ist der von Orban verwendete Begriff "illiberal" nichts anderes als eine Kampfansage an das westlich degenerierte Wertesystem, das Toleranz mit Zustimmung verwechselt.

    Und last but not least sei die Feststellung gestattet, dass unser löblicher ExBundeskanzler Kurz das Schicksal vieler Zeitgenossen teilt und Orban intellektuell hoffnungslos unterlegen ist. Wäre Kurz weise gewesen, dann hätte er Orban nicht ans Hosenbein gepinkelt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2019 07:16

    Auch das öffentliche Sicherheitsgefühl ist in Ungarn wesentlich besser als bei uns. Wäre es bei uns auch unter Kickl.

    Wenn man so durch die Straßen von Budapest, Debrecen, Györ, Kecskemet, Sopron, Pecs, etc. geht, findet man überall kleine private Läden, private Initiativen, man fühlt förmlich die Freiheit. Wenn ich das mit hier vergleiche, werden diese durch Auflagen 'kaputt systemisiert', dafür bekommen sie dann den 'grünen Punkt' für öffentliche Aufträge und Förderungen ...

    Fährt man mit dem Auto durch Ungarn, hat sich in den letzten 10 Jahren enorm viel verbessert, das ganze Land ist mit Autobahnen erschlossen, man kommt sehr schnell überall hin. Auch das Mautsystem ist einfach und billig. Lediglich die Schieneninfrastruktur der Staatsbahn könnte mehr Schnellstrecken vertragen, ist doch das Land vorwiegend flach, aber die Staatsbahnen sind ja als solche staatlich und bei weniger Staat sind die auch eher arm.

    Wie in allen aufstrebenden Wirtschaften mit zufriedenen Menschen mit Zielen und Aussichten wird dort wenig gestreikt.

    Unsere Medien haben sich über einen Artikel einer ungarischen Zeitung aufgeregt, die etwa das Straßenbild in Wien Favoriten realistisch dargestellt haben. So was gibt es in Ungarn nicht, dort gibt es Trachtenfeste, Volkstum, Vertrauen und nicht den verbissenen künstlichen Kampf der Ideologie (= ...) und Islamisierung wie bei uns. Der Zusammenhalt der Ungarn ist sehr groß und auch die Aufgeschlossenheit, während man bei uns seine Zunge hütet und schweigend mitmacht bei der Selbstabschaffung.

    Auch ist Ungarn Mitglied der Visegrad Gruppe, in der ich z.B. Österreich vermisse.

    Ich möchte auch noch die Reden Orbans in der EU und bei der europäischen Volkspartei erwähnen, die den Schlüssel für die Rettung Europas beinhalten würden, würden die europäischen Verantwortlichen die Vernunft nicht bekämpfen, dazu zählt auch trauriger weise die ÖVP und ihr Proponent und Spitzenkandidat, Sebastian Kurz, am Rockzipfel der Frau Markel. Für mich auch ein Grund, ihn nicht zu wählen, mit der FPÖ hätten wir mit Ungarn beste Beziehungen, eigentlich mit allen Nachbarn, Schweizer Demokratie, Ungarische, Tschechische, Slowakische, Serbische, Slowenische, Italienische Freundschaft. Das haben wir mit der ÖVP nicht, eine Schande, dafür aber den 'grünen Punkt' im Mainstream, ein Maß für die 'Integration' in den Mainstream und den Volksverrat, das garantiert dem Sebastian eine glanzvolle Karriere im Himmel des Mainstreams auf Kosten Österreichs.

    Auch die 'Klimatrottelei' wird in Ungarn nicht mitgemacht.

    Das alles lässt mich neidvoll nach Ungarn blicken und auch gerne dorthin kommen, Vieles davon geht auf Orban und sein Engagement für Ungarn, auch für Europa wollte er sich engagieren, wurde aber abgelehnt und sogar bei der EVP fast ausgeschlossen, auch dank unserem Mainstream Mitläufer 'Basti'.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2019 11:09

    Viktor ORBAN ist einer der äußerst raren Staatschefs, die FÜR IHR EIGENES VOLK KÄMPFEN und nicht wie alle anderen, die devotest bestrebt sind, FREMDE INTERESSEN zu wahren, auch wenn diese das genaue Gegenteil dessen zur Folge haben, was dem Volk förderlich wäre.

    EX-Kanzler KURZ war für sein hohes Amt doch noch etwas zu grün hinter den großen Ohren, denn andernfalls hätte er spüren müssen, was für ein Glück wir Österreicher mit unserem Nachbarn UNGARN und dessen Staatschef ORBAN haben!

    Stattdessen fiel KURZ in seiner Servilität anderen Mächtigen gegenüber dem ungar. Staatschef aufs Schäbigste in den Rücken! Ein UNVERZEIHLICHER FEHLER von KURZ!
    Und dann reklamierte er die "Sperre der Balkanroute" auch noch für sich! Ohne ORBAN hätte KURZ rein gar NICHTS ausgerichtet!

    Österreich PROFITIERT in vieler Weise von der geradlinigen Politik ORBANS, sei es durch das rasche und zielführende Handeln ORBANS, mit einem BEWACHTEN soliden GRENZZAUN die Völkerwanderung über diese Route zu stoppen, sei es durch die KLARHEIT, mit der ORBAN dafür kämpft, wenigstens in seinem Land die einstigen WERTE des christlich geprägten Abendlandes zu wahren und den IMPORT von unkontrollierbaren Moslemmassen und deren ausufernde KRIMINALITÄT, vor allem aber die schleichende ISLAMISIERUNG von seinem ihm anvertrauten Land abzuhalten.

    In ORBANS Ungarn gibt es nicht, wie bei uns, einen Kebabstand an jeder Ecke, auch keine Shisha-Bars, deren widerlicher süßlicher Gestank die Luft in der Umgebung verpestet---vor allem aber KEINEN ISLAM-TERROR, keine MESSERSTECHEREIEN, keine VERGEWALTIGUNGEN durch testosterongesteuerte junge Moslems, keine Moscheen mit plärrendem Muezzin (im Advent in LINZ!) usw.

    Unser Nachbarland UNGARN BEHÄLT dank ORBAN seine IDENTITÄT: man sieht dort keine Scharen von Kopftuchfrauen mit einem Rudel Kinder wie bei uns (und finanziert von unserem Steuergeld!)---ORBAN FÖRDERT EINHEIMISCHEN Nachwuchs!---keine angsteinflößenden Zusammenrottungen moslemischer Burschen. Auch die Schwimmbäder werden dadurch nicht von jenen unsicher gemacht.

    Vor allem aber gibt es in Budapest--- nicht wie leider in Wien und anderen Städten!---keine Straßenzüge, ja, ganze Viertel, in denen durch die ungebetenen Zuwanderer das STRASSENBILD VÖLLIG verändert ist und einen glauben läßt, man befinde sich im ORIENT und nicht in der Mitte Europas.

    Es gibt auch keine NO-GO-AREAS, in die sich nicht einmal mehr die POLIZEI hintraut! In UNGARN gibt es auch keine moslemischen Familienclans, die das Land terrorisieren.

    Und ORBAN schreckt nicht feige davor zurück wie KURZ, sondern weist den WELTENLENKER SOROS, geb. Schwartz, in seine Schranken zurück! Der SOROS-Vasall PELINKA vertritt auf der SOROS-Universität garantiert keine UNGARISCHEN, sondern SOROS' zweifelhafte Werte!

    Österreich hat allen Grund, ORBAN sehr DANKBAR zu sein und beste Nachbarschaft mit unserem ehemaligen Kronland zu pflegen---MIT Sebastian KURZ funktioniert das leider NICHT!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWalter Klemmer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2019 04:42

    Der entscheidende Unterschied:
    Ungarn hat beinahe 20% Reformierte.

    Das Motto der Reformierten (calvinisch geprägt).

    Wer das Leben und Werk Calvins kennt, weiß warum viele Ungarn so sind, wie sie sind...

    Calvin musste Frankreich verlassen.
    Seine Kirchenlehre ist noch tiefgreifender reformiert als die Luthers, die das Herz des heidnisch-römischen Opfergottesdienstes nicht ausgerissen hat.
    Sieht Luther das Gnade und Werke Problem richtig, so übersieht er den Opfergottesdienst mit einem Opfer für Sünde und irrt beim Naturrecht.
    Calvin ist den drei Hauptirrlehren Roms auf den Grund gegangen:
    Gnade/Werke, Unterscheidung von Dankopfer und Opfer für Sünde, das seit Jesus vollkommen erfüllt ist und nur im Alten Bund einer Wiederholung bedurfte.
    Das Naturrecht: Ein aristotelischer Begriff, der über die römische Theologie die göttliche Offenbarung ersetzt hat.
    Für römische Theologen gibt es ein Naturrecht, das für alle Menschen unabhängig von einer Offenbarung erkennbar wäre....
    Der Marxismus hat dann dieses Naturrecht als Recht des Proletariats entdeckt und den Adel abgeschlachtet...
    Das universale Gesetz, das für alle Menschen zum Guten gilt, ist aber nicht ein Gesetz nach dem er suchen müsste, sondern es ist ihm in der Offenbarung geschenkt.
    Es ist schon da.
    Und in der Tat: wer findet ein besseres Gesetz als das Gottes, das er Mose auf dem Berg verkündete?
    Das ist das Dilemma Roms:
    Ungarn ist geprägt von reformatorischer Wahrheitssuche im Gesetz Gottes und seine Wissenschaftler leuchten wie das Angesicht Moses.
    Der Rest der Welt folgt den römischen Philosophen und sie suchen im Nirvana drr philosophischen Meinungen, obwohl das Gute so nah liegt.
    Rom ist die Hure, von der die Nationen besoffen sind.
    Sie ist nicht mehr das Licht Gottes durch sein Wort, sondern philosophische Spekulation, die der ganzen Welt die Gotteserkenntnis durch sein Wort raubt, weil sie die römische Institution sich nicht an Gottes Wort hält und darüber spottet Tag und Nacht indem Rom neben das Wort Gottes eine neue Überlieferung gestellt hat.
    Ein Teil Ungarns kann aber dem Mainstream gerade deswegen die Stirn bieten, weil Calvin seine Kirche auf das Wort Gottes und nicht auf ein philosophisches Naturrecht gestellt hat.
    Ungarn wurde von deutschen Calvinern regelrecht überflutet.
    Sie legen noch heute wert darauf ihre Tradition zu erhalten. Ein Grund für hohe Ethik, intelektuelle Leistungen und Aufstand gegen Russland, das Widerstandsrecht das Calvin aus der heiligen Schrift aufleuchten ließ, ganz im Gegensatz zu Luther, der den deutschen Untertanen zum Gehorsam verpflichtete...
    Es waren die calvinisch geprägten Kirchengemeinden, die nicht zentralistisch geprägt waren, die der römischen gewaltsamen Gegenreformation (im Gegensatz zur Verkündenden Reformatin Calvins) beinahe als einzige standhielten.
    Calvin war für Rom der gefürchtetste Gegner, weil er Roms lehren in ihrer Falschheit am Gründlichsten durchschaute. In Ungarn haben sie Zuflucht gefunden und für eine besondere Kultur genutzt.

    Samuel Huntington hat es in seinem Kammpf (Aufeinandertreffen) der Kulturen prophezeit: Europa wird sich seiner christlichen Wurzeln besinnen oder es wird untergehen.

    Wenn die Calviner in Ungarn so standhaft bleiben wie zur Zeit der Gegenreformation, wird Europa gerettet.
    Denn es ist mit die letzte glaubwürdige Kirche, die mit dem inneren und äußeren Zerfall noch einigermaßen zurechtkommt.
    Dank der Rückbesinnung Calvins auf Gottes Wort hat diese Kirche die gesamte Rüstung Gottes für den entscheidenden Kampf gegen Mächte und Gewalten: Islam und europäisch gottloser Kommunismus, der im Untergang im Islam mündet.
    Römisch aufgeblasene Scheinheiligkeit und Zeremonialismus mit den Verdiensten der menschlichen Überlieferung und einem neuen Opfersystem wird nicht retten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCortoMaltese
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2019 09:13

    OT „Knapp jeder zweite Flüchtling aus 2015 hat heute einen Job“. So titelte die ZiB 2 unlängst und verbreitete damit. wie alle wichtigen Medien - mit Ausnahme von Addendum - fake news. Fakt ist, dass sich die Aussage auf eine Kontrollgruppe von beim ams gemeldeten Flüchtlingen bezieht, die 2015 den Asylstatus oder den subsidiären Schutz hatten. Das waren ca 9.000 Menschen. Es geht also um lediglich 4.500 Jobs. Die rd 90.000 Flüchtlinge aus 2015 konnten in dieser Kontrollgruppe gar nicht enthalten sein, weil deren Verfahren nicht nicht abgeschlossen waren. Daher verbreitete der ORF in seinen Meldungen fake news. Die Zahlen des ams lagen allen Medien vor und sind öffentlich. Die wolllen oder können offenbar nicht recherchieren. Bis auf Addendum.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2019 08:07

    Da die Eliten der westlichen Welt Orwell als Anleitung und nicht als Warnung genommen haben, ist die Veränderung der Bedeutung von Worten logischer weise schon weit fortgeschritten.

    Da ist eben 'liberal' nicht mehr für Freiheit in Verwendung, sondern für Zwang.

    Ein Rassist ist kein Anhänger der Evolutionstheorie, der die verschiedenen Rassen als gelungene Anpassung an die auf der Welt herrschenden Bedingungen sieht und daher den Mitgliedern der verschiedenen Rassen eine grundsätzlich positive Meinung entgegenbringt.

    Das Wort Nazi wird völlig falsch verwendet. Nicht umsonst nur mehr in dieser Kurzform gebräuchlich, den NationalSozialistischeDeutscheArbeiterPartei sagt ja sonst, für welche politische Richtung das steht.

    Der Faschist ist eigentlich eine auf Italien beschränkte Sonderform der Staatsgläubigkeit, wird aber heute allen möglichen Leuten um die Ohren geschlagen. Wobei nicht einmal Wikipedia, also das linx/grüne Lexikon der politischen Korrektheit, genau weiß um was es dabei geht.

    Böser Kapitalismus ist, wenn alles und jedes durch den Staat geregelt wird, wobei der Staat für mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung direkt verantwortlich ist und zusätzlich noch der Preis für Kapital staatlich festgelegt wird.

    Über die völlig wirre Verwendung der politischen Kategorien 'rinks' und 'lechts' kann man ohnehin nur mehr den Kopf schütteln.

    Man könnte noch über Parteien schreiben, welche das Wort christlich im Namen führen, aber eine Islamisierung betreiben. Oder andere Parteien, welche sich sozialistisch nennen, aber die hart arbeitenden unteren Schichten nicht vertreten. Oder andere, welche sich ökologisch nennen, aber die Landschaft mit Windrädern zupflastern wollen. Tierschützer, welche den alten und kranken Tieren nicht den Gnadenschuss geben, sondern diese langsam und qualvoll dem Tod entgegendämmern lassen.

    So gesehen kann Herr Orban weder falsch noch richtig liegen, denn unsere Sprache wurde vorsätzlich zerstört um die Kritik an den Herrschenden schwierig zu machen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2019 07:27

    Aus dem Text von Dr. UNTERBERGER;
    ....ungarischen Erfolgswegs, der liberal ist, aber nicht liberal heißen darf,...

    Könnte nicht genau das der Grund sein warum sich Orban als "illiberaler Demokrat" bezeichnet?
    Dass er den Linken vorwirft eben nicht so sein zu wollen wie sie?
    Ähnlich den der Bezeichnung "GUTMENSCHEN", die alles andere als "Gute Menschen" sind?
    Es gäbe noch viele von Linken ThinkTanks erfundene Worte die man Umdrehen könnte, da sie in ihrer gewollten Bedeutung in die Falsche Richtung zeigen wie etwa:
    -Verschwörungstheoretiker
    Leider sind das keine Theorien sondern vielfach und umfänglich nachgewiesene Fakten.
    Weiters ist dies weniger eine Verschwörung sondern mehr ein Komplott oder noch besser beschrieben eine Konspiration, ein Plan der beharrlich umgesetzt wird....
    -Klimaleugner
    Da niemand das Klima an sich leugnen kann eine völlig absurde Bezeichnung für diejenigen die den Beweis nicht erbracht sehen, dass die Erwärmung menschengemacht sei
    -Islamophobie
    Für all jene gedacht, die das Hetzende im Koran zu Mohameds Zeiten in Medina erkannt haben und dies von den meisten Imamen als die letzten wahren Worte Mohameds verbreitet wird
    -NAZI
    Das Wort "NationalSOZIALISTEN" wurde in die rechte Ecke der Nationalisten gestellt und umgedeutet. Die Sozialisten konnten sich nun als Gegner der NAZIS positionieren obwohl die SPÖ etwa die meisten der echten damaligen NAZIS in ihrer "BADEI" aufgenommen hatten.

    Diese verlogene Umdreherei der LINKEN könnte man noch anhand vieler weiterer Beispiele fortführen....

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer CVer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    05. August 2019 08:28

    Passend dazu: in der letzten Nummer sonst durchaus lesenswerten "Academia", der Zeitschrift des österreichischen Cartellverbands, ist "apropos garnix" ein skandalös einseitiger, geifernder zweiseitiger Artikel erschienen, in der Ungarn als eine Art europäisches Uganda dargestellt wird.

    Lustig daran: all die im Artikel beschriebenen angeblichen Missstände (Parteibuchwirtschaft auf den Unis, Ärztemangel) treffen auf Wien vermutlich noch deutlich mehr zu, als auf Ungarn. Falls es dort überhaupt so schlimm ist wie im Artikel beschrieben.

    Aber das ist dem betulichen Artikelschreiber vermutlich nicht aufgefallen.

alle Kommentare

  1. Carolus (kein Partner)
    20. August 2019 21:32

    Hier nimmt Orbán selbst Stellung: miniszterelnok.hu/yes-to-democracy-no-to-liberalism/

    In dieser Rede von Ende Juli geht er auf die Fragestellung bestens ein. Er meint mit illiberal wohl: christlich-antiglobalistisch; und ich kann ihm nur beipflichten.

    Auszüge:

    Er wies darauf hin, dass eine Person illiberal ist, wenn sie ihre Grenzen verteidigt, ihre nationale Kultur verteidigt und externe Interventionen und Versuche, Reiche aufzubauen, ablehnt.

    „Wir werden die nächsten fünfzehn Jahre damit verbringen, uns gegen den liberalen Zeitgeist und den liberalen Internationalismus zu wenden. Dies wird unsere Generationenmission sein,denn nur so können wir Ungarn stärken.“

  2. magyar (kein Partner)
    08. August 2019 20:50

    Meine Schwiegereltern, die Ungarn sind, stehen voll hinter Orban und erzählen immer wieder von positiven Dingen in Ungarn, die bei uns nicht berichtet werden. Volle Zustimmung zum Artikel von AU!

  3. Wolfgang Prabel (kein Partner)
    05. August 2019 15:00

    Schon Ludwig Erhard hat zuweilen Täuschungsmanöver angewendet, um liberale Wirtschaftspolitik durchzusetzen. Bismarck hat seine Gewerbeordnung auch nicht als "liberal" verkauft, obwohl sie das in hohem Maße war. Er gilt noch heute als Konservativer.

  4. Rau
    05. August 2019 13:47

    Eine gewisse Schlitzohrigkeit muss man Orban trotzdem unterstellen, weil er doch lieber weiterhin bei der EVP geblieben ist, obwohl dort ein Ausschluss seiner Fraktion betrieben wurde. Ausserdem stellt sich bei dn traumhaften Wirtschaftsdaten Ungarns die Frage, warum dieses Land immer noch Nettoempfänger ist. Finanzieren wir mit unseren hohen Steuern eine weitere Niedrigsteuerkonkurrenz nich selber?

    • Christian Peter (kein Partner)
      06. August 2019 08:38

      Ganz richtig. Ein Politiker, der sich derart erniedrigen lässt wie Orban, hat keinen Respekt verdient. Respekt habe ich von den Briten, die haben die richtigen Schlüsse aus dem Chaos auf EU - Ebene gezogen.

  5. AppolloniO (kein Partner)
    05. August 2019 11:58

    Zum letzten Satz mit den immer wiederkehrenden Mehrheiten der Orban-Bewegung:
    Das muss nochmals herausgehoben werden:
    Trotz der Gräuelpropaganda der RotzGrün-Partie und ihrer einäugigen Medienunterstützern wie arm und entrechtet die Magyaren jetzt wären, fühlen sich diese soo wohl, dass sie Orban mit immer mehr Zustimmung ausstatten. Da die Ungarn aber alles nur nicht blöd sind ist der Umkehrschluss gestattet:

    Die Orban-Kritiker sind unbelehrbar, taub und UNDEMOKRATISCH!
    Und warum spricht niemand über Gyurcsany, den sozialistischen Vorgänger Orbans und Schuldenmacher? Der sogar selbst eingestanden hat, die Ungarn angelogen und betrogen zu haben. Klagt doch endlich DEN an.

  6. Wise Wolf CEE (kein Partner)
    05. August 2019 10:53

    In Ö sind zwar alle dagegegen aber wenn ein Problem, alle schreien nach mehr Staat (neue Abgaben, Verbote, Regelungen, usw.), unabhängig von der Parteiausrichtung. Wie in den meisten "Weststaaten" ist "Liberalismus" nichtmal in Ansätzen vorhanden. Visegradstaate sind in der Zwischenzeit die einzigen Liberalen Staaten in Europa und demokratischer als Westen. Sie werden überleben....

  7. Christian Peter (kein Partner)
    05. August 2019 09:40

    Auch Orban ist bloß ein Pudel der Eliten. Sprechen wir lieber über Boris Johnson und die Briten, denn nur die Inselbewohner haben in Europa wirklich eine Zukunft.

    • AppolloniO (kein Partner)
      06. August 2019 12:04

      Vielleicht erklärt uns A. U. in einem seiner nächsten Blogs folgende Frage:
      Warum hat der (wahre) Liberalismus in Europa kaum eine und in Österreich überhaupt keine Chance?
      Dass die Freiheitlichen genauso wenig Liberalität aufweisen wie die Neos, die sich aber als liberal fühlen, zeigt nur, dass der "normale" Österreicher mit diesen Begriffen nichts anfangen kann.
      PS: Diese Anmerkung sollte unter "Wise Wolf CEE" erscheinen.

  8. Herbert Richter (kein Partner)
    05. August 2019 09:10

    In diesem Wust von überaus gscheitwichtigen und schlausmarten Lamentos zeigt N U R einer in einem kurzen, voll treffenden Satz, die reale Conclusio!
    Nämlich @Haider
    Respekt!

  9. Anonymer CVer (kein Partner)
    05. August 2019 08:28

    Passend dazu: in der letzten Nummer sonst durchaus lesenswerten "Academia", der Zeitschrift des österreichischen Cartellverbands, ist "apropos garnix" ein skandalös einseitiger, geifernder zweiseitiger Artikel erschienen, in der Ungarn als eine Art europäisches Uganda dargestellt wird.

    Lustig daran: all die im Artikel beschriebenen angeblichen Missstände (Parteibuchwirtschaft auf den Unis, Ärztemangel) treffen auf Wien vermutlich noch deutlich mehr zu, als auf Ungarn. Falls es dort überhaupt so schlimm ist wie im Artikel beschrieben.

    Aber das ist dem betulichen Artikelschreiber vermutlich nicht aufgefallen.

  10. machmuss verschiebnix
  11. Kyrios Doulos
    03. August 2019 23:43

    Daß unser Putschkanzler Kurz und der Möchtegernkommissionschef Weber Kinder eines ganz, ganz anderen Geistes sind als Viktor Orbán, wird einem beim Lesen dieses Artikels glasklar.

    Daß der Putschist Kurz und der Schleimer Weber und der EU-Hohepriester Karas dem eigenen Parteikollegen Orbán in den Rücken gefallen sind, zeigt, welchen Charketr sie haben und daß sie von Kameradschaft null komma null beseelt sind. Verrat an christlich-jüdischen Werten, gepaart mit morlainsauerm Opportunismus gegenüber dem linken und islamophilen Zeitgeist, ist ihr Kennzeichen.

    Daß der EU-hörige Putschkanzler Kurz den Invasions- und Islamisierungsfinanzierer György Soros nach Wien geholt hat, spricht Bände. Es ist auch logisch, schließlich ist der kinderlose Karierist Kurz aus Karrieregründen Mitglied in Sosos' Club, im Bündnis mit den linksextremen Politikern der EU.

    Orbán ist ein Mann der Liebe für die Heimar, der Treue zu den christlichen Wurzeln der Kultur seiner Heimat, des Mutes, gegen den kriminellen menschenverachtenden Zeitgeist der Politiker und Journalisten der EU zu kämpfen, und der Klugheit, sein Land so zu lenken, daß es so gut wie nur möglich den Weg in eine gesegnete Zukunft beschreiten kann.

    • Brigitte Imb
      04. August 2019 00:46

      ******************************************

      Orban hat 4 Töchter, die und alle anderen Ungarn werden von Orban vor den Musln beschützt.

    • pressburger
      04. August 2019 08:40

      Aha, christliche Wurzeln ? Fragt Kurz, geht Merkel fragen. Merkel bekommt Zitteranfall. Kurz rettet sie mit Mund zu Mund Beatmung.

    • glockenblumen
      04. August 2019 08:46

      **************************************************************!!!

  12. Franz77
    03. August 2019 20:30

    Erschreckend, auch die Schweizer verkaufen ihre Seele. Lieber Gott, wie schäme ich mich für Euch ehemals stolze Alpenbewohner. DIE müssen sich anpassen ihr Deppen!!!

    https://www.blick.ch/news/schweiz/heikle-tipps-wie-hoteliers-mit-arabischen-gaesten-umgehen-sollen-id15449214.html

    • pressburger
      03. August 2019 21:23

      Gäste, noch keine Besatzer.

    • Franz77
      03. August 2019 21:45

      Trotzdem! Versuche es umgekehrt, in einem Muselstaat ...

    • pressburger
      04. August 2019 08:42

      Können auch die Schweiz besetzen, Frage der Zeit. Trotzdem ist richtig.

    • glockenblumen
      04. August 2019 08:49

      auf solche Gäste würde ich pfeifen!
      aber wie heißt es: Pecunia non olet....
      und die Gier is a Luada :-(

    • Mentor (kein Partner)
      05. August 2019 08:44

      Letzthin in einer SRF Sendung (Staatsbessermenschenfernsehen der Schweiz)
      wurde ein archaisch aussehender Tourist aus Saudi Arabien interviewt.
      Seine Aussage (mit leuchtenden Augen) über das Berner Oberland: This is paradis, paradies. Seine Burkafrau daneben sagte nichts.

      Im Beitrag ging es um die Hotellerie der Region welche aus Investitionsstau entweder die Läden dicht machen oder an asiatische Investoren verkaufen.
      Die nächsten Investoren werden die Araber sein.

      Die Schweiz steht aktuell an einem Scheideweg.
      Im Parlament fehlen den Linken noch 9 Sitze um eine Mehrheit zu finden.

      Zum Thema grundsätzlich, eine der Linken Parteien nennt sich GLP,
      Grün LIBERALE.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      05. August 2019 08:47

      Die Schweizer Seele wurde bereits vor Jahren auf Grund der Erpressung der Tiefen Ostküsten Finanzmacht, verkauft und verraten!
      Nur im Blog faselt man noch vom Vorbild Schweiz. Der einzige Unterschied zu den verkommenen Sklsvenstaaten der EU besteht darin, daß der gemeine Schweizer mehr verdient.....!

  13. Undine
    03. August 2019 17:13

    OT---aber es wäre interessant, zu wissen, WIE VIELE freudentrunkene "Welcome-Refugees-Schreier" auf dem Westbahnhof WIEN einstens diesem Früchtchen, besser gesagt, diesem hochgefährlichen jungen Mann, freudig zugejubelt, zugewinkt haben und ihm natürlich hervorragende Markenkleidung, Nike-Schuhe, ein Eßpaket und Getränke (für einen Riesenteddy war er vermutlich doch schon zu groß!) gutmenschlich freudestrahlend und mit stolzgeschwellter Brust ob ihres Altruismus, in die Hände gedrückt haben: Man ist ja sooo ein guter Mensch!

    "Eingewanderter Terror: Mutmaßlicher IS-Kämpfer in Deutschland aufgespürt"

    https://www.youtube.com/watch?v=Mx1N0TiYMuE&t=26s

    Wie viele solcher islamischer Schwerstverbrecher wurden damals eigentlich so ganz "unbürokratisch" ins Land gelassen (die Innenministerin damals hieß MIKL-LEITNER!) und FREUDIG BEKLATSCHT, nach dem Motto: Endlich tut sich was in meinem faden Leben! Ausländern zu helfen bringt verläßlich Applaus, bedürftigen Einheimischen zu helfen bringt keinen Ruhm---und kein Herzflattern.

    PS: Hat man unter den "Welcome Refugees-Schreiern" nicht auch die vor lauter Hilfsbereitschaft dahinschmelzende Innenministerin MIKL-LEITNER höchst persönlich in ihrer ganzen Wichtigkeit bewundern können? Vielleicht hat sie ja gerade diesem gesuchten IS-Mörder die Hand gereicht.....

    • otti
      03. August 2019 19:20

      Liebe Undine - NICHT vergessen unseren Altpräser ... Heinzi Fischer !!!

      Der konnte vor lauter Glück am Westbahnhof den damaligen BK - Faymann glaube ich hieß er - gar nicht aufhören zu loben !

      PS: die intellektuellen Fähigkeiten einer Frau Mickl passen ja haarscharf zu ihren Kollegen.
      PPS: angereichert durch die Ergüsse eines Fischlers heute, kommt ja vielleicht der Treueste övp-ler langsam ins Grübeln.
      PPPS: die Katastrophe der negativen Auslese........

    • otti
      03. August 2019 19:22

      ...der Treueste (övp-ler)

    • Franz77
      03. August 2019 20:26

      Fischler war- damals noch EU-Bonze- Ehrengast beim Fest des Musikbundes. Erste Reihe im Bierzelt. Ich ging hin uind frug ihn, ob er noch schlafen könne, angesichts seines Verrates an Land und Leuten. Eine Kopfbewegung, plötzlich waren 4 Schränke da, die mich raus schubsten. Ich sagte, sie dürfen das nicht, ich habe nichts Verbotenes getan. Und das erkläre einmal diesen Geistesriesen. Dann wollte ich einen Offiziellen, auch da blitzte ich ab. Fischler ist Ehrengast, bla bla bla - ich sagte nur, schämt euch ihr verdammten Heuchler. Ihr wollt Heimat und unsere Kultur repräsentieren, ihr feigen Arsch.... Was war ich zornig, rein durfte ich nicht mehr. Entschuldigung gab es Jahre später.

    • Dr. Faust
      03. August 2019 22:02

      @Franz77

      Bravo!

    • machmuss verschiebnix
      04. August 2019 10:47

      Wenn bei denen mal einer '"mutmaßlich" genannt wird, daß muß ihm wohl das Blut noch aus den Ärmeln raus rinnen :(

  14. machmuss verschiebnix
    03. August 2019 15:56

    OT:

    Hierzu schweigen im Blätter-Wald :
    Die Anklage (eingereicht vom DNC) gegen J.Assange wurde abgewiesen (!)

    Judge Koeltl’s decision made plain the anti-democratic and dictatorial logic of the DNC case against Assange. He warned: “If WikiLeaks could be held liable for publishing documents concerning the DNC’s political, financial and voter-engagement strategies simply because the DNC labels them ‘secret’ and trade secrets, then so could any newspaper or other media outlet.” This, he stated, would “override the First Amendment” protection to freedom of the press mandated by the US Constitution.

    https://www.wsws.org/en/articles/2019/08/02/pers-a02.html

  15. machmuss verschiebnix
    03. August 2019 15:05

    OT:

    Da gibt es anscheinend eine "Raus Raus Raus" Partei :)))

    https://www.jazumoexit.at/

    ABER ! Bevor Österreich austritt , barucht es eine Regierung, welche diese Bezeichung rechtfertigt . Außerdem , falls irgendwann doch wieder jemand ans Ruder kommt, der auch damit umzugehen weiß, so wird wohl der wichtigste Schritt VOR dem EU-Austritt, der Beitritt zur Visegrad-Gruppe sein müssen ! ! !

    Dieser "jazumoexit" Partie traue ich nicht über'n Weg - das dient mMn zum Absaugen von Voten vom übriggebliebenen "rechten" Spektrum ! Denn die Linken wollen gar nicht raus, gibt es doch von der EU EZB-Kredite für alle Versager-Staaten mit ihren Sozi-Regierungen ! ! !

    Ich wähle nächstes mal BZÖ ( und waun's Schuasta-Buam regn't )

    • Franz77
      03. August 2019 17:49

      Die NFÖ kenne ich seit längerem, etliche "Kämpfer" auch persönlich, es waren sehr engagierte, nette, aufrichtige Leute, hatte sie auch unterstützt. Es war aber zu frustrierend, zu wissen, dass man nie wirklich eine Chance zum Mitreden kriegen kiann. Und es war auch nicht erfüllend, jenen Stimmen wegzunehmen, die eine reelle Chance haben (wie FPÖ) etwas zu bewirken. So ist es auch bei der CPÖ (Christliche PÖ).

    • Christian Peter (kein Partner)
      05. August 2019 09:45

      @Franz

      ,verlorene Stimme'

      Dieser dumme Spruch stammt von der blauen Parteizentrale. Solange Bürger Bauernfängerparteien wie der FPÖ auf den Leim gehen wird sich niemals etwas ändern in diesem Land.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. August 2019 12:11

      Na dann sagen wir lieber "vergeudete Stimme", allerwertester Christian.
      So lange sich "freiheitliche" Splittergruppen bilden, die dann noch - und seien es wenige - Stimmen an sich ziehen, wird der fiese Plan der fremdgesteuerten SPÖVP, der "kraftvoll" von den anderen linksdrehenden Kleinstparteien unterstützt werden, auch aufgehen.

      Zumindest hat er "hinhaltende Wirkung".
      Und viel Zeit hat es nicht mehr, um dem drohenden Einheitsbrei der Völker und damit der politischen Meinung hintanzuhalten.

      Die sich selbst "liberal" nennenden Feldherren und -frauen lechzen danach, sich auf unsere Kosten auszutoben und sich dann feiern zu lassen

      Siehe Heide Schmidt.

    • Christian Peter (kein Partner)
      06. August 2019 08:45

      Verschwendete Stimmen sind Stimmen für eine Bauernfängerpartei wie die FPÖ. Ist doch doof, eine Partei zu wählen, bloß weil viele andere das auch machen. Von diesem Konzept haben schon die Machthaber in der DDR profitiert..

  16. glockenblumen
    03. August 2019 14:42

    noch ein OT

    von den Systemmedien wird ja auch ein Mord - wenn es sich um einen ausländischen Straftäter handelt - als "Vorfall" bezeichnet :-(
    Genauso wie die vielen bereits unzähligen "Einzelfälle" verübt von "psychisch gestörten Einzeltätern".....

    "Henryk M. Broder:
    „Es mag keine totale Sicherheit geben. Dennoch gehen Menschen davon aus, sich im öffentlichen Raum bewegen zu können, ohne überfallen, verletzt oder getötet zu werden. Dieses Vertrauen geht allerdings zunehmend verloren.

    Man muss nicht selber Kinder haben, um den „Vorfall“, der vergangenen Montag einen achtjährigen Jungen das Leben kostete, das Schlimmste zu finden, was einer Mutter oder einem Vater passieren kann.

    Zusehen zu müssen, wie das eigene Kind von einem Zug überrollt wird, ist … mir fehlen die Worte. Ich kann es mir nicht einmal vorstellen, wie die Mutter mit diesem Bild im Kopf weiterleben soll, sobald sie aus dem Krankenhaus, in dem sie gerade betreut wird, entlassen wurde. Ja, sie wird psychologisch oder psychiatrisch behandelt werden, die Krankenkasse wird die Kosten übernehmen.

    Und irgendwann wird sie vielleicht so weit sein, dass sie einen harmlosen Bericht über Verspätungen im Zugverkehr in der „Tagesschau“ sehen kann, ohne dabei ohnmächtig zu werden. Die Zeit heilt eben nicht alle Wunden

    Aber sie wird das, was sie überlebt hat, nie hinter sich lassen. Ebenso wie Überlebende von Konzentrationslagern, die mitansehen mussten, wie ihre nächsten Angehörigen ermordet wurden. Die Zeit heilt eben nicht alle Wunden, und es kommt vor, dass der Schmerz mit dem Abstand zu dem Ereignis, das der Auslöser war, nicht ab-, sondern zunimmt. Wer einen Menschen zerstören will, muss ihm nicht unbedingt das Leben nehmen.

    Ebenso katastrophal sind die sozialen Folgen einer solchen Tat oder Untat. Auch wenn es stimmt, dass es eine totale Sicherheit nicht geben kann, gehen doch die meisten Menschen davon aus, dass sie sich im öffentlichen Raum bewegen können, ohne Angst haben zu müssen, überfallen, verletzt oder getötet zu werden. Das ist keine Frage der Statistik, mit deren Hilfe uns weisgemacht wird, dass die Wahrscheinlichkeit, beim Fensterputzen ums Leben zu kommen, größer ist als die, Opfer eines Terroranschlags zu werden.

    Und wer sich damit tröstet, dass wir es mit „Einzelfällen“ zu tun haben, sollte zweierlei bedenken: Erstens sind zwei Einzelfälle, mathematisch gesehen, bereits eine Menge. Zweitens war der Absturz einer Concorde im Juli 2000 auf dem Charles-de-Gaulle-Flughafen bei Paris ein Einzelfall, der zur Stilllegung der ganzen Concorde-Flotte führte. Nach zwei Abstürzen einer Boeing 737 Max gab es ebenfalls ein Flugverbot für alle Maschinen dieses Typus.

    In einer intakten Gesellschaft gibt es zwei Währungen. Die eine heißt Geld, die andere Vertrauen. Vertrauen ist wichtiger als Geld. Dort, wo die Bürger das Vertrauen in den Staat als Garanten ihrer Sicherheit verlieren, kann auch Geld nicht viel ausrichten. Der Ruf nach mehr Polizei ist bereits das Eingeständnis des Versagens.

    Wenn ein Freibad geräumt werden muss, weil es einfacher ist, eintausend Besucher nach Hause zu schicken, als ein paar aggressive Störer zu identifizieren, dann schwindet das Vertrauen in den Staat und seine Organe schneller, als Harry Callahan seine Magnum 44 entsichern konnte.

    In dieser Phase sind wir inzwischen angekommen. Es gibt ein jiddisches Sprichwort, das die Situation angemessen beschreibt. „A bisserl und a bisserl gibt a volle Schissel.“ Der nächste „Einzelfall“ wartet schon um die Ecke.“

    • otti
    • pressburger
      03. August 2019 20:11

      Aber sicher der "Einzelfall" kommt, nicht ob, sondern wann.

    • Mentor (kein Partner)
      05. August 2019 08:49

      Sie unterschätzen Dirty Harry.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. August 2019 12:26

      Kleiner Einwand und eine Ableitung daraus:
      Revolver haben keine Sicherung.

      Daher sind sie die beste Verteidigungswaffe.
      Sozusagen "ohne Umschweife" ins Ziel.
      Was Zeit spart, die man kaum hat.

      Was auch bei einer effektiven Abwehr der Überflutung durch potentielle Gefährder unserer Souveränität geboten ist.

      Die Fußtruppen und vor allem die Generalität lassen nicht locker.
      Seit über 100 Jahren.

    • antony (kein Partner)
      05. August 2019 18:38

      @ glockenblumen Bin völlig ihrer Meinung bis auf ihren vorletzten Absatz
      Das Unfassbare:
      Da kann mMn. vom schwinden des Vertrauens der Bürger in den Staat u. seiner Organe in keinster weise mehr die Rede sein;da geht "dieser Staat"(Deep State) wohl gezielt auf seine Bürger los u. kriminalisiert sie schändlichst, wenn diese dann am nächsten Tag auch noch mit ihrem Ausweis vorm Schwimmbad zu erscheinen haben um überhaupt eingelassen zu werden...

      Da werden doch wieder einmal explizit die Opfer zu Tätern gemacht, bzw. würde ich solches als eine Kriegserklärung bezeichnen...

  17. glockenblumen
    03. August 2019 14:36

    OT

    Das Bilderberger-Bilderbuch berichtet:

    https://www.krone.at/1971307

    eh klar, die FPÖ ist am unfairsten, alle anderen sind Engerl - so wahr mir Silberstein helfe....... :-((

    Dazu ein genialer Schüttelreim:

    "Journalisten:
    Man kann, wenn sie Bericht erstatten, gleich, WER sie besticht, erraten"

  18. machmuss verschiebnix
    03. August 2019 14:31

    OT:

    Neuigkeiten von Beatrix von Storch ( im Original-Zitat) :

    ---- Zitat ----

    3 bestialische Morde in 5 Tagen: Sicherheitsnotstand in Deutschland


    Liebe Mitstreiter,

    innerhalb von nur fünf Tagen kam es in Deutschland zu drei barbarischen Morden, bei denen die Täter alle „nicht von hier“ waren: Der Dortmunder Messermord an einer 21-jährigen Frau (Täter Afghane) am 28. Juli, der Bahngleismord in Frankfurt an einem achtjährigen Jungen am 29. Juli (Täter Eritreer) und am 1. August zerhackte in Stuttgart ein krimineller Flüchtling mit gefälschter Identität (Syrer oder Palästinenser) auf offener Straße einen 36-jährigen Deutsch-Kasachen vor den Augen seiner 11-jährigen Tochter.

    Mein Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen und unseren Einsatzkräften. Das unterscheidet die AfD auch von Grünen-Politikern wie Eike Lengemann. Dieser Lengemann kommentierte die bestialische Ermordung eines Kindes auf Twitter in einer unerträglichen Menschenverachtung, Mitleidlosigkeit und grünen Selbstgefälligkeit mit den Worten: „Im Autoverkehr sterben jährlich mehr als 3000 Personen – keine allzu großen Diskussionen. Im Bahnverkehr stirbt eine Person – (...) Bundesminister unterbricht Urlaub. Bitte immer die Verhältnismäßigkeit wahren.“ Grüner Zynismus in seiner reinsten Form. Was nicht ins ideologische Schema der Messer- und Masseneinwanderungsfreunde passt, wird relativiert, kleingeredet, verfälscht und verleugnet.

    Wir haben einen Sicherheitsnotstand in unserem Land, der von den rot-grünen Meinungsmachern in Politik und Medien negiert wird, und eine Union, die die ungebremste islamische Masseneinwanderung von Merkel und die damit verbundene importierte Gewalt nicht stoppen will. Unsere innere Sicherheit geht an einen mörderischen Mob verloren. Wir müssen endlich die Ursachen bekämpfen und das heißt: Grenzen dichtmachen und die Masseneinwanderung sofort stoppen.


    Islamistischer Terrorismus: 231 Ermittlungsverfahren seit Jahresbeginn


    Der Generalbundesanwalt ermittelt fünfzehnmal häufiger gegen Islamisten als gegen Rechtsextreme. Der Generalbundesanwalt ermittelt bei Terrorismus, Spionage, Völkerrechtsvergehen – und Extremismus. Bei Letzterem steht der Islamismus mit weitem Abstand an erster Stelle, dabei hat sich der Generalbundesanwalt in diesem Jahr hauptsächlich mit islamistisch motiviertem Terrorismus befasst: 231 neue Ermittlungsverfahren gab es hier. Deutlich seltener hat die Behörde zu rechtsextremistischen Taten ermittelt (15 Verfahren), noch weniger zu Linksextremismus (fünf Verfahren). Das geht aus der Antwort des Bundesjustizministeriums auf eine Kleine Anfrage mehrerer AfD-Abgeordneter im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Zahlen spiegeln den Stand vom 10. Juli wider.

    https://www.stern.de/politik/deutschland/generalbundesanwalt-ermittelt-am-haeufigsten-zum-islamistischen-terrorismus-8825754.html


    EZB enteignet weiter deutsche Sparer - dieses Jahr 54 Milliarden Euro

    Die EU enteignet mit ihrer „lockeren“ Geldpolitik 57 Millionen deutsche Sparer. Die Europäische Zentralbank (EZB) agiert seit Jahren auf Kosten der Deutschen und zugunsten vor allem südeuropäischer Banken. Die deutschen Sparer werden allein in diesem Jahr 54 Milliarden Euro verlieren, weil die Inflation höher als die Verzinsung ausfällt. Die Banken sprechen hier von einem „Zinsschaden“. Dieser „Zinsschaden“ der deutschen Sparer hat seit 2008 mittlerweile die astronomische Summe von 358 Mrd. Euro erreicht.
    Die EZB-Politik ist auch noch aus einem anderen Grunde fatal für Deutschland. Die EZB fährt ihren Kurs zu Lasten der vernünftig wirtschaftenden deutschen Sparkassen und Volksbanken. Diese werden so in eine Art Kollektivhaftung genommen. Ziel ist es, das brüchige Konstrukt des Euro-Währungssystems vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Für dieses Ziel scheint den Euro-Fetischisten jedes Mittel recht zu sein.
    Diese Woche hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe geurteilt: Die Europäische Bankenunion verstößt nicht gegen das Grundgesetz. Von der rechtlichen Beurteilung einmal abgesehen, die ich so auch nicht nachvollziehen kann, werden hier durch die Bankenunion als auch durch den Aufkauf von Staatsanleihen seitens der EZB die absolut falschen Signale ausgesandt. Das wirtschaftlich unvernünftige Verhalten vor allem von südeuropäischen Banken wird so noch belohnt. Die EU hat entschieden: Die Rechnung zahlt weiter der deutsche Sparer.

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/zinsschock-in-der-minusfalle-wie-die-ezb-sparer-und-banken-in-schrecken-versetzt/24861134.html


    Ex-Verfassungsschutzpräsident Maaßen rechnet mit Medien ab

    Der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen rechnete jetzt erneut mit den deutschen Medien ab. Sein Interview mit der Rheinischen Post stand kurz vor dem Abbruch. Der Gegner der Merkel’schen Masseneinwanderung kritisierte die Medien scharf dafür, oft „tagelang“ nicht über gewaltsame Übergriffe von Flüchtlingen zu berichten. Als Beispiel nannte er eine Prügelattacke von Flüchtlingen im bayerischen Amberg am 29. Dezember.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article197777965/Maassen-rechnet-in-einem-Interview-mit-Medien-ab-und-bezeichnet-sich-als-links.html


    Berlin: Über 330 Autos angezündet - und rot-rot-grüne Senat schweigt

    Berlin brennt. In diesem Jahr brannten schon über 330 Fahrzeuge. Mittlerweile stecken die Unbekannten fast jede Nacht Autos in Brand. In Schöneberg oder Kreuzberg, in Mitte oder Neukölln. Ob es sich um politische motivierte Brandstiftungen (Antifa!) oder einfach um blinde Zerstörungswut handelt – so ganz genau weiß das keiner. Die fünfköpfige Ermittlungsgruppe „Nachtwache“ jedenfalls soll jetzt die Täter schnellstmöglich finden. Der rot-rot-grüne Senat schweigt.

    https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article226628931/Berlin-Kreuzberg-Autos-brennen-im-Bergmannkiez-Polizei-geht-von-Brandstiftung-aus.html

    Ihnen und Ihren Lieben wünsche ich ein schönes Wochenende.

    Herzlich grüßt Sie Ihre
    Beatrix von Storch

    ---- Zitat Ende ----

  19. A.K.
    03. August 2019 14:05

    O.T.: Von der Leyen/Deutsch als Muttersprache
    Anmerkung: Ich kann mich zwar in drei Sprachen leidlich und doppelt so vielen Sprachen gebrochen verständigen, trotzdem gelingt mir Denken und Reden in meiner Muttersprache (Deutsch) am besten. Ich bin auch kein verkappter Nationaler oder Fremdenfeind, sondern (katholischer) Christ.
    Nun zu von der Leyen: Die künftige EU-Kommissionspräsidentin machte auf ihrer Besuchstour in verschieden Hauptstädten u.a. auch in Rom Visite und war deshalb bei einem Interview mit Premier Conte und Innenminister Salvini im ORF zu sehen und zu hören. Der italienische Gesprächspartner wendete sich an seine Zuhörer in Italienisch und wurde im Bericht parallel dazu in deutscher Übersetzung gebracht. Von der Leyen hingegen sprach Englisch und wurde auch parallel in Deutsch übersetzt. Ich ärgerte mich darüber und habe deshalb den Gesprächsinhalt vergessen:
    In der EU gibt es ca. 85 Millionen Menschen, die Deutsch verstehen, die einzigen Menschen mit englischer Muttersprache wollen die EU verlassen; ausreichend Dolmetscher stehen zur Verfügung, doch die - mir sonst sympathische - Kommissionspräsidentin verwendete statt ihrer Muttersprache das Englische. – Diese Mentalität läßt für die Brexit-Verhandlungen Arges befürchten: Der neue Premierminister Boris Johnson und sein Team haben bei den Verhandlungen wohl kein Problem mit Englisch sondern nur Argumente der Gegenseite zu befürchten, die EU -Verhandler haben aber beides.
    Menschen mit Deutsch als Muttersprache sollte diese dann benutzten, wenn entweder die Zuhörer Deutsch verstehen oder Berufs-Dolmetscher zur Verfügung stehen.

  20. Arbeiter
    03. August 2019 12:46

    Meinem Verständnis nach ist die "liberale Demokratie" dort, wo vom Mainstram abweichende Gedanken am strengsten zensuriert werden. Das sage ich als sowohl im STANDARD wie auch in der PRESSE gesperrter Poster. Der STANDARD hat mir allerdings versehentlich vor einigen Jahren einen Onlineartikel "Wie formuliert man den Islam in Österreich" veröffentlicht.

  21. Undine
    03. August 2019 11:09

    Viktor ORBAN ist einer der äußerst raren Staatschefs, die FÜR IHR EIGENES VOLK KÄMPFEN und nicht wie alle anderen, die devotest bestrebt sind, FREMDE INTERESSEN zu wahren, auch wenn diese das genaue Gegenteil dessen zur Folge haben, was dem Volk förderlich wäre.

    EX-Kanzler KURZ war für sein hohes Amt doch noch etwas zu grün hinter den großen Ohren, denn andernfalls hätte er spüren müssen, was für ein Glück wir Österreicher mit unserem Nachbarn UNGARN und dessen Staatschef ORBAN haben!

    Stattdessen fiel KURZ in seiner Servilität anderen Mächtigen gegenüber dem ungar. Staatschef aufs Schäbigste in den Rücken! Ein UNVERZEIHLICHER FEHLER von KURZ!
    Und dann reklamierte er die "Sperre der Balkanroute" auch noch für sich! Ohne ORBAN hätte KURZ rein gar NICHTS ausgerichtet!

    Österreich PROFITIERT in vieler Weise von der geradlinigen Politik ORBANS, sei es durch das rasche und zielführende Handeln ORBANS, mit einem BEWACHTEN soliden GRENZZAUN die Völkerwanderung über diese Route zu stoppen, sei es durch die KLARHEIT, mit der ORBAN dafür kämpft, wenigstens in seinem Land die einstigen WERTE des christlich geprägten Abendlandes zu wahren und den IMPORT von unkontrollierbaren Moslemmassen und deren ausufernde KRIMINALITÄT, vor allem aber die schleichende ISLAMISIERUNG von seinem ihm anvertrauten Land abzuhalten.

    In ORBANS Ungarn gibt es nicht, wie bei uns, einen Kebabstand an jeder Ecke, auch keine Shisha-Bars, deren widerlicher süßlicher Gestank die Luft in der Umgebung verpestet---vor allem aber KEINEN ISLAM-TERROR, keine MESSERSTECHEREIEN, keine VERGEWALTIGUNGEN durch testosterongesteuerte junge Moslems, keine Moscheen mit plärrendem Muezzin (im Advent in LINZ!) usw.

    Unser Nachbarland UNGARN BEHÄLT dank ORBAN seine IDENTITÄT: man sieht dort keine Scharen von Kopftuchfrauen mit einem Rudel Kinder wie bei uns (und finanziert von unserem Steuergeld!)---ORBAN FÖRDERT EINHEIMISCHEN Nachwuchs!---keine angsteinflößenden Zusammenrottungen moslemischer Burschen. Auch die Schwimmbäder werden dadurch nicht von jenen unsicher gemacht.

    Vor allem aber gibt es in Budapest--- nicht wie leider in Wien und anderen Städten!---keine Straßenzüge, ja, ganze Viertel, in denen durch die ungebetenen Zuwanderer das STRASSENBILD VÖLLIG verändert ist und einen glauben läßt, man befinde sich im ORIENT und nicht in der Mitte Europas.

    Es gibt auch keine NO-GO-AREAS, in die sich nicht einmal mehr die POLIZEI hintraut! In UNGARN gibt es auch keine moslemischen Familienclans, die das Land terrorisieren.

    Und ORBAN schreckt nicht feige davor zurück wie KURZ, sondern weist den WELTENLENKER SOROS, geb. Schwartz, in seine Schranken zurück! Der SOROS-Vasall PELINKA vertritt auf der SOROS-Universität garantiert keine UNGARISCHEN, sondern SOROS' zweifelhafte Werte!

    Österreich hat allen Grund, ORBAN sehr DANKBAR zu sein und beste Nachbarschaft mit unserem ehemaligen Kronland zu pflegen---MIT Sebastian KURZ funktioniert das leider NICHT!

  22. annona
    03. August 2019 10:41

    Pastorentochter-Stasimitarbeiterin - CDU-Kanzlerin - liberale Moralisiererin
    Parademarxistin - illiberale Internationalistin - alles möglich ,aber wo bleiben die
    Intellektuellen , Studenten , Künstler , Journalisten , Akademiker , Arbeiter , Unternehmer ,Bauern -wo bleibt der Massenaufschrei ,wenn Deutsche gemeuchelt und gemordet werden ,wenn Politiker den Deutschen den Tod wünschen ,wenn
    Medien sie absichtlich falsch informieren ,wenn alle Gesetze gegen sie verwendet werden ,wenn Patriotismus unter Strafe fällt ,wenn ihnen Gut und Geld weggenommen wird ??
    Deutschland und bald auch Österreich unter einem liberal/illiberalen EU -Kuratel !!
    Wie soll ein Grüner (Cohn-Bendit?) offen geträumt haben-das Schönste wäre ,wenn Polen an Frankreich grenzen würde ...................

    • pressburger
      03. August 2019 11:08

      Die linken haben keine eigen Identität, die Linken identifizieren sich mit der verbrecherischen marxistischen Ideologie.

  23. Franz77
    03. August 2019 09:59

    Irgendwas stimmt aber in Ungarn nicht. Die Gehälter scheinen im Vergleich zu den Lebenskosten ziemlich gering zu sein. Anders ist es nicht zu erklären, warum bei und gerade im Tourismus - ich rede von den Ausländern - fast nur Ungarn tätig sind (naja, denken wir an das Kaiserreich Österreich-Ungarn, dann sind sie Inländer ;-)) . Vereinzelt trifft man Tschechen und Slowaken. Ungarn selber sagen, in Österreich verdienen sie viel mehr, die Lebenshaltungskosten sind aber diesselben. Selber beurteilen kann ich das nicht. Vor zwei Jahren waren wir in Ungarn, und waren erstaunt, dass es selbst in der Pampa außergewöhnlich schmucke Städtchen gibt. Auffallend auch, dass alle Kirchen in Spitzenzustand sind. Schlechte Erfahrung machten wir auch, selbst in der miesesten Tankstellenbruchbude war der Hund nicht willkommen.

    • Bürgermeister
      03. August 2019 10:32

      Die Löhne sind gering, die Produktivität ist aber die beste im ganzen ehem. Ostblock - das Lohnniveau wird sich deshalb ändern, das braucht aber Zeit.

      Bei den interkulturellen Schulungen könnte man Tschechien gut mit Österreich vergleichen, ähnliche Mentalität (im privaten Umfeld). Hunde sind dort sehr willkommen (es wurde behauptet, man feiert dort sogar den Namenstag des Hundes), das ist in Ungarn anders.

      In Anbetracht der sich massiv und ständig verschlechternden Rahmenbedingungen in Westeuropa bleibt den großen Unternehmen gar keine Wahl als nach Ungarn zu verlagern - das kann helfen die nächsten Jahre zu überleben.

    • pressburger
      03. August 2019 11:10

      Sollte es das einzige Problem sein, dass der kutya nicht willkommen war ?

    • Markus Volek (kein Partner)
      05. August 2019 19:22

      Wer Hunde nicht mag den mag ich nicht.

  24. pressburger
    03. August 2019 09:53

    Iliberal, na und. Orban hat Recht seine Art der Demokratie zu bezeichnen, wie er will. Seine Landsleute, verstehen, wie es gemeint ist und unterstützen Orbans Politik.
    Warum immer ins Ausland, im Falle Ungarns, ins feindliche Ausland schielen, warum versuchen das Liebkind zu sein ? Ungarn haben einen ganz anderes Nationalbewusstsein, nämlich sie haben eines, als Deutschösterreicher, die keines haben.
    Ungarn haben ein Rückgrat, die Österreicher haben dort wo das Rückgrat sein sollte, einen biegsamen Gummischlauch.
    Wiederholung, Österreich hat die Chance verpasst sich den Visegrad Staaten anzuschliessen, Mut und Haltung zu beweisen. Feigheit oder Opportunismus ?
    Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei, werden in der Zukunft, nicht mit dem Balast von unproduktiven, arbeitsunwilligen Illegalen leben müssen. Wird sich auch in der Zukunft auf die Entwicklung der Visegrad Länder positiv auswirken.
    Noch einmal, warum gibt es in Budapest, Prag, Warschau, Pressburg, keine Messer, Macheten Angriffe, warum werden in Budapest keine Kinder vor den Zug "geschubst", warum wird in Warschau keine syrischen Frau von ihren Brüdern umgebracht ?
    Die Welle der Gewalt wird, in der sogenannt "liberalen" EU weiter ansteigen. Die Medien werden weiter lügen.
    Wer hofft, dass sich die Situation nach den Wahlen ändern wird, der hängt Illusionen nach.
    Sicher nicht mit Kurz. Die Schwarz-Grünen sind die Apologeten der Islamisierung und der muslimischen Gewalt.
    Gute Aussichten.

  25. Politicus1
    03. August 2019 09:44

    Was sagt uns das?
    Erstmals in der Geschichte der 2. Republik ist die Zahl der Wahlberechtigen zur NR-Wahl im Vergleich zur vorigen GESUNKEN!
    Obwohl die Bevölkerung insgesamt von 1917 bis heuer um rund 100.000 gewachsen ist, gibt es weniger Wahlberechtigte.
    Man könnte es dahingehend interpretieren, dass die Österreich langsam aussterben und durch Ausländer ersetzt werden ...
    LinksRotGrün sieht ihre Chance, und fordert daher ein Wahlrecht für alle, die in Österreich gemeldet sind - die österr. Staatsbürgerschaft ist für sie kein Kriterium mehr.

    • pressburger
      03. August 2019 09:57

      Die Roten werden sich durchsetzen. Kurz und Kogler werden nach den Wahlen eine neue ergebene Wählerschicht brauchen. Spätestens dann, wen die Menschen endlich kapieren werden, dass man sie wieder für dumm verkauft hat, sie wieder belogen, sie betrogen. Dann wird es zu spät sein. Jeder wird behaupten, dass er nicht gewusst hat, was kommt.

    • Franz77
      03. August 2019 10:01

      Wurde nicht neulich von einem Linksfaschisten, das Wahlrecht für alle die gerade da sind, gefordert?

    • bert100
      03. August 2019 14:28

      Die Bevölkerung wird seit 1917 eher um 1 Mio statt um bloß 100.000 angewachsen sein, wahrscheinlich aber sogar eher um 1,5 Millionen.

    • Politicus1
      03. August 2019 16:42

      sorry - natürlich seit 2017 (Zwanzigsiebzehn)

  26. Politicus1
    03. August 2019 09:34

    1886 veröffentlichte der spanische katholische Priester Félix Sardà y Salvany sein berühmtes Werk "Liberalism is a Sin".
    Interessanterweise erlebte dieses Buch in den 1960er Jahren in den USA eine neue Blütezeit, als die Demokraten einen deutlichen Linksruck nahmen, wie z.B. der New Yorker Bürgermeister John Lindsay. 'Liberalism is a sin' war für konservative Amerikaner die passende Antwort auf einen übersozialisierten Staat und die massiv einsetzende Bewegung tausender Schwarzer aus den Südstaaten in die Metropole New York des sozialliberalen John Linddsay.

  27. Franz77
    03. August 2019 09:32

    OT: Buntland wird immer lustiger: Antifa gegen Drogenneger? Laut Polizei - eh klar - zwei Männergruppen die aufeinander losgingen. https://www.blicknachlinks.org/antifa-gegen-schwarzafrikaner/

    • pressburger
      03. August 2019 11:14

      Grundsätzlich eine gute Nachricht. Sollten sich die Faschisten Gruppen gegenseitig eliminieren, wäre das schlecht ?

    • pressburger
      03. August 2019 11:26

      Grundsätzlich eine gute Nachricht, sollte sich die beiden gegenseitig eliminieren

    • Franz77
      03. August 2019 11:44

      @Pressburger: Logo!!!

    • Undine
      03. August 2019 18:14

      Leider verletzen sie sich nur, und auf den teuren ärztlichen Behandlungskosten bleiben wir einheimische Österreicher sitzen! Soll sich dieses primitive Pack in den jeweiligen Herkunftsländern bekriegen und die Schädel einschlagen, aber nicht unser einst friedliches Land zu ihrem Schlachtfeld machen!

    • pressburger
      03. August 2019 20:18

      @Undine
      Leider.

  28. Forster
    03. August 2019 09:30

    In der Tat führt der Begriff "il-liberal" im Westen zu Missverständnissen. Hauptgrund dafür: Viele Begriffe werden in Ungarn und im Osten semantisch ganz anders, nämlich postiv, verstanden:
    Familie, Heimat, Liebe, Eltern, Arbeit, Ehe, Gott... All diese Begriffe wurden von den links-"liberalen" 68er-Selbst-Kultur-Hassern zerstört. In Ungarn (außer bei der marginalisierten linken Hass-Opposition) gelten o.g. Begriffe als vorgegebene Grundpfeiler eines geordneten menschlichen Zusammenlebens. Es macht die geisitig-moralische Stärke und Überlegenheit des Osten aus, dass diese Normen ganz einfach als nicht hinterfragbar gelten.
    Man spricht über Familienmitglieder als "édes anyjam" (wörtlich: "meine süße Mutter"), wünscht sich eine "Jo munkat!" ("Gute Arbeit!") Die Stellung sowohl von Mann und Frau ist viel wertschätzender als im Westen: "feleség" (Ehefrau) bedeutet wortwörtlich "halber Teil", ohne dem man nicht leben kann. Heimat und Zuhause werden als Synonym gebraucht ("haza"). Familie ("csalad") war im Kommunismus einzig-letzter Rückzugshort in eine bedrohte Harmonie und Sicherheit.
    Die westlich degenerierten Synonyme lauten: "meine Alten", "Scheiß-Hackn"...
    Hier erklärt Orban den Begriff il-liberal":
    „Illiberal bedeutet nicht zwangsläufig anti-liberal . … Heute sind die liberalen Demokraten die wahren Feinde der Freiheit. Als Verfechter der Freiheit muss ich illiberal sein. Wer das Denksystem der politischen Korrektheit in Frage stellt, kann ihnen zufolge kein Demokrat sein. Aber so wird die Gedanken- und Meinungsfreiheit verletzt. Ich dagegen, als Illiberaler, verteidige die Freiheit des Wortes. Ich weiß, dass das in den westlichen Hauptstädten merkwürdig klingt. Aber hier im Herzen Mitteleuropas denken alle so.“ (Orban-Interview s.u.)
    Hier ein ungarischer "Haussegen": "Wo Glaube, da ist Liebe. Wo Liebe, da ist Frieden. Wo Friede, da ist Segen. Wo Segen, gibt es Gott. Wo Gott ist, braucht man nichts anderes mehr."
    “Liebe“ erzählt von der Entlassung eines politischen Häftlings zurück nach Hause zu seiner geliebten Familie:

    "Die Frau lief zu ihm, (…) schmiegte sich mit dem ganzen Körper an ihn: 'Mein Einziger', flüsterte sie.
    'Wirst du dich an mich gewöhnen können?' fragte B.
    'Nie habe ich einen anderen geliebt', sagte die Frau. 'Ich war Tag und Nacht bei dir. Deinem Sohn habe ich Tag und Nacht von dir erzählt.' ...
    'Liebe auch unseren Sohn!', flüsterte sich noch.
    'Ja', sagte B., 'ich werde mich an ihn gewöhnen, werde ihn liebgewinnen.'
    'Wirst du dich an mich gewöhnen können?', fragte er immer wieder.
    'Mein Einziger', sagte die Frau.
    'Schläfst du die Nacht bei mir? Bleibst du die ganze Nacht bei mir?“
    'Ja', sagte die Frau. 'Jede Nacht, solange wir leben." (T. Dery: "Liebe")

    Wie wäre es einem altlinken Herrn B. wohl widerfahren, wäre er nach sieben Jahren politischen Kerkers zurück zu seinem Sponti-Girl gekommen? „Tja Pech gehabt! Wir haben uns eben auseinandergelebt! Wege trennen sich eben! Du kommst schon wieder klar!“

    Und Orban: "Ich glaube an die einfachen Dinge. An die Arbeit, an die Familie und an die Heimat. Ich glaube daran, dass die Familien – gleich einem Rückgrat – das Land halten. (…) dass die Mütter respektiert und hochgeschätzt werden müssen. (…) dass wir Ungarn dann eine Zukunft besitzen, wenn wir Ungarn bleiben. Wir pflegen unsere Sprache, verteidigen unsere ungarische und christliche Kultur, bewahren die Unabhängigkeit und die Freiheit Ungarns.” (Orban: „Rede zur Lage der Nation“ – 18.2.18)
    Diese sensible Nachhaltigkeit, Resilienz und Wertschätzung habe ich als junger Ex-Linksgrüner erst in Ungarn erlebt. Sie haben mein hasserfülltes, verantwortungsleeres Ex-Sponti-Leben - Gott sei Dank! - zerstört und beendet: "Wir sind auf der Welt, um irgendwo zu Hause zu sein." - An dieser Leere ist der Westen gerade daran, zu zerbrechen...

    https://www.andreas-unterberger.at/2018/05/warum-die-orbanisierung-aus-dem-osten-kommt/

    https://www.sueddeutsche.de/politik/orban-salvini-ungarn-trump-migration-evp-1.4429055

    • Riese35
      03. August 2019 10:42

      Genau deshalb hätte ich an einen EUdSSR Kommissionspräsidenten die Anforderung gestellt, daß er mindestens eine Ostsprache (slawische Sprachen, Ungarisch etc.) beherrscht. Das ist zwar keine hinreichende Bedingung, wie man an Merkel deutlich sieht, aber eine (fast) notwendige.

    • pressburger
      03. August 2019 11:18

      ************************************
      Ohne Identität, ohne Heimat, geht alles zugrunde. Die EU vertritt keine Werte, keine Ideale, nur Neid und Hass.

    • Sensenmann
      05. August 2019 14:17

      Genau Orban wurde von diesem Kurz angepinkelt.

      Damit ist alles gesagt, was Kurz verkörpert.

      Aber der echte Östertrottel wird den Basti wählen....

  29. Ingrid Bittner
    03. August 2019 09:24

    Für mich bedeutet das schlicht und einfach, dass manche Begriffe im Lauf der Zeit ihren Wortsinn verlieren. Erinnert mich an "erneuerbare Energie" -- das ist doch auch so, dass die Energie die weg ist, sich nicht wieder erneuert oder erneuert werden kann. Aber die ganze Welt spricht von der "erneuerbaren Eergie".

  30. CortoMaltese
    03. August 2019 09:13

    OT „Knapp jeder zweite Flüchtling aus 2015 hat heute einen Job“. So titelte die ZiB 2 unlängst und verbreitete damit. wie alle wichtigen Medien - mit Ausnahme von Addendum - fake news. Fakt ist, dass sich die Aussage auf eine Kontrollgruppe von beim ams gemeldeten Flüchtlingen bezieht, die 2015 den Asylstatus oder den subsidiären Schutz hatten. Das waren ca 9.000 Menschen. Es geht also um lediglich 4.500 Jobs. Die rd 90.000 Flüchtlinge aus 2015 konnten in dieser Kontrollgruppe gar nicht enthalten sein, weil deren Verfahren nicht nicht abgeschlossen waren. Daher verbreitete der ORF in seinen Meldungen fake news. Die Zahlen des ams lagen allen Medien vor und sind öffentlich. Die wolllen oder können offenbar nicht recherchieren. Bis auf Addendum.

    • Riese35
      03. August 2019 10:39

      Ja der ORF halt, die Heilige Kuh Kurzens und seines Adlatus Blümel ...

      Sobald Kurz seinen Mund aufmacht, quellen Fake News hervor. Warum wollte er denn nicht, wie es die FPÖ gewollt hätte, den ORF zurechtstutzen?

      Danke für diese wichtige Ergänzung. Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

    • pressburger
      03. August 2019 11:25

      Nichts was der ORF verbreitet ist wahr. Jede Nachricht zuerst ins Gegenteil umdrehen, dann liegt man richtig. Auch die Zahl 4500 ist masslos übertieben. Wieso sieht man nirgendwo einen arbeitenden Schwarzen, immer nur Ungarn, Polen, Tschechen ? Wieso klagen Wirte über Mangel an Personal ? In drei Jahren lernt auch ein Papagei eine Sprache, wieso nicht ein Schwarzer. Warum ? Weil die NGOs, Caritas als verlängerter Arm der Linksfaschisten die Schwarzen als abhängige, amorphe Masse halten wollen. Die Linken wissen, sie werden die Schwarzen noch brauchen. Als Söldner, als Schlägertruppe.

  31. Bürgermeister
    03. August 2019 08:53

    Vor allen Dingen macht er eine sehr attraktive Wirtschaftspolitik - ich kenne jetzt kein größeres Unternehmen, dass die dortigen Standorte nicht ausbauen will.

    Man beachte den Unterschied zu Österreich - ein Kurz fliegt ins Silicon Vally, um die dortigen Innovationsschmieden zu besuchen. Er besucht nicht etwa die dortigen Politiker, um zu verstehen wie man politische Randbedingungen gestaltet, damit in der Bevölkerung das Interesse und der Drang nach Neuem entsteht - nein, der Bundesmaturant - ohne jegliche tiefere technische Ausbildung, ohne Erfahrung von Entwicklungszyklen und Unternehmensplanungen studiert die Innovationen selbst und gibt dann Wasserstofftechnologie als neuen österreichweite technologische Entwicklungsrichtung vor.

    Seine Adoranten jubeln - ihr Messias hat sie gerettet.

    Orban ist ein liberaler Politiker (liberal im alten Sinn - Wortklauberei ist was für Sozialisten), er hat verstanden wie man Wohlstand und Entwicklung im eigenen Land fördert, er kümmert sich um Politik. Kurz ist ein präpotenter Sozialist der mit seinen wirtschaftlich-technischen Planungsvisionen viel Unheil anrichten wird - ausbaden werden es andere.

    Abgeschaut hat er es sich wohl von Merkel, in ganz Deutschland ist diese Hirnlosigkeit ja weit verbreitet. Aber für seine Adoranten wird er viele Verwaltungspöstchen schaffen, sie jubeln zu Recht, die Fehlentwicklungen seiner Stoßrichtung werden einen exponentiell zunehmenden Korrekturaufwand erfordern.

    • Franz77
      03. August 2019 09:27

      Sio isses!!!! ***************

    • oberösi
      03. August 2019 09:58

      Genau, so isses!

    • Ingrid Bittner
      03. August 2019 10:17

      @Bürgermeister: warum Kurz nicht die dortigen Politiker besucht? Das würde wohl auch nur ein Hinterbänkler sein, der einen Parteichef und Expolitiker eines Landes empfängt, das auf der großen Weltkarte kaum merkbar erkennbar ist.

    • dssm
      03. August 2019 10:29

      @Bürgermeister
      Ein kurzer Blick in das minimal reformierte Arbeitszeitgesetz reicht um den österreichischen Kurs zu erkennen. Nämlich ja keine Innovation. Wer dann noch das Theater in der linken Reichshälfte (also so gut wie allen Medien) bei dieser kleinen gesetzlichen Anpassung erlebt hat, der bekreuzigt sich und geht weiter.

      Kurz sollte also nicht ins Silicon Vally jetten, sondern nach Damaskus, Algier oder Riad, dort ist die österreichische Zukunft zu sehen (nur ohne deren Öl).

    • Riese35
      03. August 2019 10:44

      @dssm: ***************!

    • Almut
      03. August 2019 11:06

      *******************************************!!!
      "Kurz ist ein präpotenter Sozialist". . .richtig! Und genau deswegen ist er so gut geeignet die Agenda der KNWO (Kommunistische NeueWeltOrdnung) im Sinn von Soros& Co voranzutreiben.

    • Almut
      03. August 2019 11:08

      @ dssm
      *************************************!!!

    • Ingrid Bittner
      03. August 2019 16:49

      @Almut: "Kurz ist ein präpotenter Sozialist" - das wird immer deutlicher sichtbar. Lese ich doch soeben: Kurz präferiert den Herrn Eckard Ratz als künftigen Innenminister!!! Das ist doch nicht zu fassen. Der hat in den 13 Tagen seiner Regierungszeit schon gezeigt, wozu er fähig ist. Den gilt es auf alle Fälle zu verhindern!!!!

    • pressburger
      03. August 2019 20:22

      Wer hat sich überhaupt die Zeit genommen mit Kurz zu reden ? Hätte er mit den Politikern in CA, in Sacramento geredet, wäre er noch roter, als er schon ist zurückgekehrt.

  32. Romana
    03. August 2019 08:42

    Wenn Genderismus, Schwulismus, Abtreibungs-Militanz und der "Welcome"-Fanatismus gegenüber einer wider das Recht eines Staates eindringenden Völkerwanderung als liberal gelten, so ist Orbans "christliche Demokratie! naturgemäß illiberal. Die falsche Bezeichnung liegt bei den Linken, die sich jetzt liberal nennen.

  33. dssm
    03. August 2019 08:07

    Da die Eliten der westlichen Welt Orwell als Anleitung und nicht als Warnung genommen haben, ist die Veränderung der Bedeutung von Worten logischer weise schon weit fortgeschritten.

    Da ist eben 'liberal' nicht mehr für Freiheit in Verwendung, sondern für Zwang.

    Ein Rassist ist kein Anhänger der Evolutionstheorie, der die verschiedenen Rassen als gelungene Anpassung an die auf der Welt herrschenden Bedingungen sieht und daher den Mitgliedern der verschiedenen Rassen eine grundsätzlich positive Meinung entgegenbringt.

    Das Wort Nazi wird völlig falsch verwendet. Nicht umsonst nur mehr in dieser Kurzform gebräuchlich, den NationalSozialistischeDeutscheArbeiterPartei sagt ja sonst, für welche politische Richtung das steht.

    Der Faschist ist eigentlich eine auf Italien beschränkte Sonderform der Staatsgläubigkeit, wird aber heute allen möglichen Leuten um die Ohren geschlagen. Wobei nicht einmal Wikipedia, also das linx/grüne Lexikon der politischen Korrektheit, genau weiß um was es dabei geht.

    Böser Kapitalismus ist, wenn alles und jedes durch den Staat geregelt wird, wobei der Staat für mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung direkt verantwortlich ist und zusätzlich noch der Preis für Kapital staatlich festgelegt wird.

    Über die völlig wirre Verwendung der politischen Kategorien 'rinks' und 'lechts' kann man ohnehin nur mehr den Kopf schütteln.

    Man könnte noch über Parteien schreiben, welche das Wort christlich im Namen führen, aber eine Islamisierung betreiben. Oder andere Parteien, welche sich sozialistisch nennen, aber die hart arbeitenden unteren Schichten nicht vertreten. Oder andere, welche sich ökologisch nennen, aber die Landschaft mit Windrädern zupflastern wollen. Tierschützer, welche den alten und kranken Tieren nicht den Gnadenschuss geben, sondern diese langsam und qualvoll dem Tod entgegendämmern lassen.

    So gesehen kann Herr Orban weder falsch noch richtig liegen, denn unsere Sprache wurde vorsätzlich zerstört um die Kritik an den Herrschenden schwierig zu machen.

  34. Templer
    03. August 2019 07:27

    Aus dem Text von Dr. UNTERBERGER;
    ....ungarischen Erfolgswegs, der liberal ist, aber nicht liberal heißen darf,...

    Könnte nicht genau das der Grund sein warum sich Orban als "illiberaler Demokrat" bezeichnet?
    Dass er den Linken vorwirft eben nicht so sein zu wollen wie sie?
    Ähnlich den der Bezeichnung "GUTMENSCHEN", die alles andere als "Gute Menschen" sind?
    Es gäbe noch viele von Linken ThinkTanks erfundene Worte die man Umdrehen könnte, da sie in ihrer gewollten Bedeutung in die Falsche Richtung zeigen wie etwa:
    -Verschwörungstheoretiker
    Leider sind das keine Theorien sondern vielfach und umfänglich nachgewiesene Fakten.
    Weiters ist dies weniger eine Verschwörung sondern mehr ein Komplott oder noch besser beschrieben eine Konspiration, ein Plan der beharrlich umgesetzt wird....
    -Klimaleugner
    Da niemand das Klima an sich leugnen kann eine völlig absurde Bezeichnung für diejenigen die den Beweis nicht erbracht sehen, dass die Erwärmung menschengemacht sei
    -Islamophobie
    Für all jene gedacht, die das Hetzende im Koran zu Mohameds Zeiten in Medina erkannt haben und dies von den meisten Imamen als die letzten wahren Worte Mohameds verbreitet wird
    -NAZI
    Das Wort "NationalSOZIALISTEN" wurde in die rechte Ecke der Nationalisten gestellt und umgedeutet. Die Sozialisten konnten sich nun als Gegner der NAZIS positionieren obwohl die SPÖ etwa die meisten der echten damaligen NAZIS in ihrer "BADEI" aufgenommen hatten.

    Diese verlogene Umdreherei der LINKEN könnte man noch anhand vieler weiterer Beispiele fortführen....

  35. MizziKazz
    03. August 2019 07:27

    Warum erscheinen so oft (immer?) die Kommentare zwei Mal? Versteh ich nicht. Man kann eh den einen so oft lesen, wie man will.

    • Tegernseer
      03. August 2019 07:39

      MizziKazz, zuerst werden die besten Kommentare gereiht und dann alle anderen. Sterne vergeben kann man nur im Bereich „alle anderen“, deshalb erscheinen dort die „besten Kommentare“ auch ein zweites Mal.

  36. Josef Maierhofer
    03. August 2019 07:16

    Auch das öffentliche Sicherheitsgefühl ist in Ungarn wesentlich besser als bei uns. Wäre es bei uns auch unter Kickl.

    Wenn man so durch die Straßen von Budapest, Debrecen, Györ, Kecskemet, Sopron, Pecs, etc. geht, findet man überall kleine private Läden, private Initiativen, man fühlt förmlich die Freiheit. Wenn ich das mit hier vergleiche, werden diese durch Auflagen 'kaputt systemisiert', dafür bekommen sie dann den 'grünen Punkt' für öffentliche Aufträge und Förderungen ...

    Fährt man mit dem Auto durch Ungarn, hat sich in den letzten 10 Jahren enorm viel verbessert, das ganze Land ist mit Autobahnen erschlossen, man kommt sehr schnell überall hin. Auch das Mautsystem ist einfach und billig. Lediglich die Schieneninfrastruktur der Staatsbahn könnte mehr Schnellstrecken vertragen, ist doch das Land vorwiegend flach, aber die Staatsbahnen sind ja als solche staatlich und bei weniger Staat sind die auch eher arm.

    Wie in allen aufstrebenden Wirtschaften mit zufriedenen Menschen mit Zielen und Aussichten wird dort wenig gestreikt.

    Unsere Medien haben sich über einen Artikel einer ungarischen Zeitung aufgeregt, die etwa das Straßenbild in Wien Favoriten realistisch dargestellt haben. So was gibt es in Ungarn nicht, dort gibt es Trachtenfeste, Volkstum, Vertrauen und nicht den verbissenen künstlichen Kampf der Ideologie (= ...) und Islamisierung wie bei uns. Der Zusammenhalt der Ungarn ist sehr groß und auch die Aufgeschlossenheit, während man bei uns seine Zunge hütet und schweigend mitmacht bei der Selbstabschaffung.

    Auch ist Ungarn Mitglied der Visegrad Gruppe, in der ich z.B. Österreich vermisse.

    Ich möchte auch noch die Reden Orbans in der EU und bei der europäischen Volkspartei erwähnen, die den Schlüssel für die Rettung Europas beinhalten würden, würden die europäischen Verantwortlichen die Vernunft nicht bekämpfen, dazu zählt auch trauriger weise die ÖVP und ihr Proponent und Spitzenkandidat, Sebastian Kurz, am Rockzipfel der Frau Markel. Für mich auch ein Grund, ihn nicht zu wählen, mit der FPÖ hätten wir mit Ungarn beste Beziehungen, eigentlich mit allen Nachbarn, Schweizer Demokratie, Ungarische, Tschechische, Slowakische, Serbische, Slowenische, Italienische Freundschaft. Das haben wir mit der ÖVP nicht, eine Schande, dafür aber den 'grünen Punkt' im Mainstream, ein Maß für die 'Integration' in den Mainstream und den Volksverrat, das garantiert dem Sebastian eine glanzvolle Karriere im Himmel des Mainstreams auf Kosten Österreichs.

    Auch die 'Klimatrottelei' wird in Ungarn nicht mitgemacht.

    Das alles lässt mich neidvoll nach Ungarn blicken und auch gerne dorthin kommen, Vieles davon geht auf Orban und sein Engagement für Ungarn, auch für Europa wollte er sich engagieren, wurde aber abgelehnt und sogar bei der EVP fast ausgeschlossen, auch dank unserem Mainstream Mitläufer 'Basti'.

    • Wyatt
      03. August 2019 08:16

      ********
      ********
      ********

    • Ingrid Bittner
      03. August 2019 09:37

      Ach, Herr Maierhofer, das spricht mir wieder einmal aus der Seele. Ich fahr seit Jahrzehnten nach Ungarn und geniesse es immer sehr. Ich freu mich schon wieder auf den nächsten Aufenthalt, es ist immer so angenehm, die Menschen sind so freundlich, und insbes. das mit den kleinen Geschäften, das gefällt mir auch so gut. Ich hab da ein kleine Vinothek, da kann ich nicht vorbei. Das ist immer so angenehm, man hat in allen Geschäften das GEfühl, die freuen sich wirklich, dass man immer wieder kommt und einkauft. Und da ich gerne die Dienste eines Wellnesshotels in Anspruch nehme, weiss ich auch da, wie gerne man gesehen ist und dass so wenige "Zugehängte" herumlaufen ist auch angenehm.

    • Josef Maierhofer
      03. August 2019 10:40

      @ Ingrid Bittner

      Ich war 21 Jahre mit einer ungarischen Frau verheiratet und unsere Tochter und ich haben dort viele Verwandte und Freunde, die wir besuchen.

      Es gibt so was, wie ungarischen Stolz und Zusammengehörigkeitsgefühl ohne staatliche Störung und Einmischung.

      Mit Orban hatten die Ungarn Glück. Hätten die Europäer auch Glück, wenn sie hören und sehen könnten.

    • Josef Maierhofer
      03. August 2019 10:55

      Noch ein PS:

      Mit Hofer und Kickl hätten die Österreicher auch Glück.

    • logiker2
      03. August 2019 13:29

      mein Eindruck bzw. Wahrnehmung bei Urlauben in Ungarn ist auch, dass es immer mehr Familien mit zwei, drei wohl erzogenen Kindern gibt.

    • Josef Maierhofer
      03. August 2019 14:54

      @ logiker2

      Ja, kann man am Balaton beobachten, wenn die Familien in den Urlaub kommen.

      Messerstecher gibt es dort meist nur bei den Zigeunern, die Blutrache üben. Ein Verwandter hat einen solchen überfahren, war unschuldig und starb unter Messern und Kugeln bald nach dem Freispruchsurteil, er hinterließ 2 Kinder, eines noch im Mutterleib.

      Aber das war in Ungarn tagelang nationale Tragödie und für die allein stehende Mutter (eine Nichte von mir) wurde gesammelt. Sie lebt jetzt in einem Eigenheim, das für sie gesammelt wurde.

      Aber Sie haben recht, alle sind sehr gut erzogen. Das fällt auf für uns Österreicher.

    • Ingrid Bittner
      03. August 2019 16:55

      @Joser Maierhofer: mit Hofer und Kickl... - gerade eben lese ich, Kurz möchte den Kurzzeitminister Ratz als neuen Innenminister!!! Das gilt es doch zu verhindern. Der hat in 13 Tagen viel von dem, was Kickl erreicht hat, wieder vernichtet. Das wollen wir doch nicht!!!

    • pressburger
      03. August 2019 20:27

      @Josef Maierhofer
      Glück haben nur die Tüchtigen. Die Ösis werden mit 36% Kurz und mit 20% Rendi wählen. Hat dieses Volk Glück verdient ?

    • Christian Peter (kein Partner)
      05. August 2019 09:52

      @Josef

      Die ,Visegrad - Gruppe' ist völlig unbedeutend, hat weder eine formale noch eine institutionale Struktur. Nur als Nicht - Mitglieder der EU könnten die Osteuropäer tatsächlich politisches Gewicht erhalten.

    • Torres (kein Partner)
      05. August 2019 12:44

      Noch eine Kleinigkeit: In Ungarn wurden auch die blödsinnigen "Gender-Studies" abgeschafft.

    • Carolus (kein Partner)
      05. August 2019 14:43

      Daher Vorzugsstimme für Kickl!

  37. Freisinn
    03. August 2019 07:05

    Auch die Grüne Bewegung wurde ja von den Linkslinken gekapert. Es könnte sein, dass dies überhaupt ein Wesensmerkmal der Linken ist: erfolgreiche Begriffe zu ussurpieren und sie dabei allmählich zu zerstören. Solidarisch war ja auch positiv konotiert, bis die Linken es aufs alles und jedes bezogen. Vielleicht ist das ein Geheimnis ihres Erfolgs und ihrer Gefährlichkeit. Das wäre mal einer ausführlichen Erörterung wert.

    • Gerald
      03. August 2019 09:49

      Dieses Talent der Linken hat ja schon der ö. Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek treffend erkannt, indem er ihnen die Fähigkeit attestierte sogenannte "Wiesel-Wörter" zu erschaffen. So wie es einem Wiesel (angeblich) gelingt Eier so auszusaugen, dass nur die unbeschädigte Hülle, aber nichts des Inhaltes mehr übrig bleibt, schaffen es Sozialisten auch Wörter auszuhöhlen, ihrer ursprünglichen Bedeutung zu berauben und durch Voranstellung des präfixes "sozial" in ihr Gegenteil zu verkehren.

    • Riese35
      03. August 2019 10:55

      @Freisinn: ***********!

      Alle wissen und beherzigen das, bis auf die tiefschwarze ÖVP-Wählerschaft und die kirchlichen Sozialromantiker bis tief hinein ins Episkopat. Die glauben wirklich, daß die Grüne Bewegung tief grün wäre.

      Sie haben keine Ahnung, daß sich die heutigen Grünen als Hüter des "wahren" Leninismus und der russischen Oktoberrevolution sehen. Von Marx und Lenin führt ein direkter Weg über Lenins Kampfgefährten Bronstein, alias Trotzki, dem Gründer der Roten Armee, über die Vierte Internationale, die Gruppe Revolutionärer Marxisten, die Alternative Liste zu den Grünen, die von der ALÖ gekapert wurden. Als Symbol dieser Revolution dient heute die Che Guevara Statue im Donaupark.

    • Freisinn
      03. August 2019 11:24

      sollte natürlich heissen: usurpieren und konnotieren - tschulligung

    • logiker2
      03. August 2019 13:37

      sehr gut beschrieben hat diese "Kaperung", Torsten Mann mit:"Rote Lügen im grünen Gewand", der kommunistische Hintergrund der Öko-Bewegung.

    • HDW
      03. August 2019 14:06

      Wenig tröstlich, dass die Schlange die sie richtig beschreiben, auf den "Vater des Austromarxisus" Carl Grünberg (1861-1940) zurückgeht, die Brücke zur ÖVP aber der Namensgeber deren Bildungsinstitut, Karl von Vogelsang (1818-1890) ist. Über die KOMINTERN Gründung der Frankfurter Schule, Togliatti - Gramsci und die Spinelli - Gruppe, hat dies Schlange heute die EU erreicht.

  38. Walter Klemmer
    03. August 2019 04:42

    Der entscheidende Unterschied:
    Ungarn hat beinahe 20% Reformierte.

    Das Motto der Reformierten (calvinisch geprägt).

    Wer das Leben und Werk Calvins kennt, weiß warum viele Ungarn so sind, wie sie sind...

    Calvin musste Frankreich verlassen.
    Seine Kirchenlehre ist noch tiefgreifender reformiert als die Luthers, die das Herz des heidnisch-römischen Opfergottesdienstes nicht ausgerissen hat.
    Sieht Luther das Gnade und Werke Problem richtig, so übersieht er den Opfergottesdienst mit einem Opfer für Sünde und irrt beim Naturrecht.
    Calvin ist den drei Hauptirrlehren Roms auf den Grund gegangen:
    Gnade/Werke, Unterscheidung von Dankopfer und Opfer für Sünde, das seit Jesus vollkommen erfüllt ist und nur im Alten Bund einer Wiederholung bedurfte.
    Das Naturrecht: Ein aristotelischer Begriff, der über die römische Theologie die göttliche Offenbarung ersetzt hat.
    Für römische Theologen gibt es ein Naturrecht, das für alle Menschen unabhängig von einer Offenbarung erkennbar wäre....
    Der Marxismus hat dann dieses Naturrecht als Recht des Proletariats entdeckt und den Adel abgeschlachtet...
    Das universale Gesetz, das für alle Menschen zum Guten gilt, ist aber nicht ein Gesetz nach dem er suchen müsste, sondern es ist ihm in der Offenbarung geschenkt.
    Es ist schon da.
    Und in der Tat: wer findet ein besseres Gesetz als das Gottes, das er Mose auf dem Berg verkündete?
    Das ist das Dilemma Roms:
    Ungarn ist geprägt von reformatorischer Wahrheitssuche im Gesetz Gottes und seine Wissenschaftler leuchten wie das Angesicht Moses.
    Der Rest der Welt folgt den römischen Philosophen und sie suchen im Nirvana drr philosophischen Meinungen, obwohl das Gute so nah liegt.
    Rom ist die Hure, von der die Nationen besoffen sind.
    Sie ist nicht mehr das Licht Gottes durch sein Wort, sondern philosophische Spekulation, die der ganzen Welt die Gotteserkenntnis durch sein Wort raubt, weil sie die römische Institution sich nicht an Gottes Wort hält und darüber spottet Tag und Nacht indem Rom neben das Wort Gottes eine neue Überlieferung gestellt hat.
    Ein Teil Ungarns kann aber dem Mainstream gerade deswegen die Stirn bieten, weil Calvin seine Kirche auf das Wort Gottes und nicht auf ein philosophisches Naturrecht gestellt hat.
    Ungarn wurde von deutschen Calvinern regelrecht überflutet.
    Sie legen noch heute wert darauf ihre Tradition zu erhalten. Ein Grund für hohe Ethik, intelektuelle Leistungen und Aufstand gegen Russland, das Widerstandsrecht das Calvin aus der heiligen Schrift aufleuchten ließ, ganz im Gegensatz zu Luther, der den deutschen Untertanen zum Gehorsam verpflichtete...
    Es waren die calvinisch geprägten Kirchengemeinden, die nicht zentralistisch geprägt waren, die der römischen gewaltsamen Gegenreformation (im Gegensatz zur Verkündenden Reformatin Calvins) beinahe als einzige standhielten.
    Calvin war für Rom der gefürchtetste Gegner, weil er Roms lehren in ihrer Falschheit am Gründlichsten durchschaute. In Ungarn haben sie Zuflucht gefunden und für eine besondere Kultur genutzt.

    Samuel Huntington hat es in seinem Kammpf (Aufeinandertreffen) der Kulturen prophezeit: Europa wird sich seiner christlichen Wurzeln besinnen oder es wird untergehen.

    Wenn die Calviner in Ungarn so standhaft bleiben wie zur Zeit der Gegenreformation, wird Europa gerettet.
    Denn es ist mit die letzte glaubwürdige Kirche, die mit dem inneren und äußeren Zerfall noch einigermaßen zurechtkommt.
    Dank der Rückbesinnung Calvins auf Gottes Wort hat diese Kirche die gesamte Rüstung Gottes für den entscheidenden Kampf gegen Mächte und Gewalten: Islam und europäisch gottloser Kommunismus, der im Untergang im Islam mündet.
    Römisch aufgeblasene Scheinheiligkeit und Zeremonialismus mit den Verdiensten der menschlichen Überlieferung und einem neuen Opfersystem wird nicht retten.

  39. elfenzauberin
    03. August 2019 04:19

    Viktor Orban ist offensichtlich der Ansicht, dass die Allermeisten, die sich als liberal bezeichnen samt ihren journalistischen Helfershelfern, intellektuelle Flachwurzler sind. Stellt man die veröffentlichten Artikel eines Viktor Orban denen eines Heribert Prantl, Jakob Augstein, Helmut Brandstätter oder Rainer Nowak gegenüber, dann kommt man nicht umhin, einen Qualitätsunterschied festzustellen, der Viktor Orban recht gibt.

    Was bleibt da anderes übrig, als sich von diesen selbsternannten Liberalen abzugrenzen und sich als illiberal zu bezeichnen?

    Den Kampf um das Wort "liberal" haben die echten Liberalen jedenfalls verloren, weswegen sich letztere gerne als libertär bezeichnen. Orban macht in Wirklichkeit das einzig Richtige: Nachdem die Linke das Wort liberal erfolgreich gekapert hat, lässt sich Orban nicht auf den aussichtslosen Revanchekampf ein, sondern er versucht eben das Wort "liberal" negativ zu konnotieren. Er macht das, indem er das Wort "liberal" immer in Zusammenhang mit Schwulismus, Genderismus und anderen Abartigkeiten nennt.

    Es ist eben viel einfacher, einem harmlosen Wort eine negative Konnotation umzuhängen als ein gekapertes Wort zurückzugewinnen, genauso wie es sehr schwierig ist, den "Neger" wieder salonfähig zu machen. Außerdem ist der von Orban verwendete Begriff "illiberal" nichts anderes als eine Kampfansage an das westlich degenerierte Wertesystem, das Toleranz mit Zustimmung verwechselt.

    Und last but not least sei die Feststellung gestattet, dass unser löblicher ExBundeskanzler Kurz das Schicksal vieler Zeitgenossen teilt und Orban intellektuell hoffnungslos unterlegen ist. Wäre Kurz weise gewesen, dann hätte er Orban nicht ans Hosenbein gepinkelt.

    • Walter Klemmer
      03. August 2019 04:47

      Bestens zusammengefasst! Danke!

    • Tegernseer
      03. August 2019 05:34

      **********************
      Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Danke.

    • Wyatt
      03. August 2019 07:10

      *****
      *****
      *****

    • otti
      03. August 2019 07:19

      elfenzauberin: für mich - fehlerfreie Analyse !

      Danke !!!

    • Templer
      03. August 2019 07:30

      Völlig Richtig

    • Postdirektor
      03. August 2019 08:22

      @elfenzauberin

      Danke!!!

    • Ingrid Bittner
      03. August 2019 09:20

      @Elfenzauberin: danke, das ist so zusammengefasst, dass ich der Geschichte irgendwie folgen kann. Ich gebe zu, ich tu mir immer bei so theoretischen Abhandlungen über politische Begriffe etwas schwer. Und bei diesem Begriff "illiberale Demokratie" ganz besonders. Für mich ist man entweder liberal oder nicht.
      Ich hab auch schon ersucht, eine kurze, allgemein verständliche Erklärung für diesen Begriff zu finden, geht nicht so wirklich.
      Auf Wikipedia heisst es:

    • Ingrid Bittner
      03. August 2019 09:20

      Der Begriff der illiberalen Demokratie (auch Hybridregime[1] oder Liberale Autokratie[2]) ist nicht eindeutig.[3][4] Der Ausdruck wird einerseits in jüngerer Zeit benutzt, um eine spezielle autoritäre Art der repräsentativen Demokratie zu benennen, in der Politiker zwar vom Volk gewählt werden, aber nicht dessen politische Grundrechte respektieren, sondern diese effektiv einschränken. In diesem Sinne wurde der Ausdruck wohl erstmals 1997 in einem Artikel im politischen Journal Foreign Affairs von Fareed Zakaria prominent verwendet. Andererseits wird unter einer illiberalen Demokratie klassisch ein System verstanden, das zwar allen institutionellen Anforderungen an eine Demokratie,

    • Ingrid Bittner
      03. August 2019 09:23

      einschließlich der dafür nötigen politischen Freiheiten, genügt, in dem aber die jeweilige politische Mehrheit ihre Entscheidungen nach Belieben fällt, ohne (z. B. durch eine Verfassung) auf Freiheitsrechte verpflichtet und dadurch beschränkt zu sein. Klassische Denker wie etwa John Stuart Mill (On Liberty, 1863) betonten diese Gefahr der Demokratie, zur Tyrannei der Mehrheit und damit illiberal zu werden.

    • HDW
      03. August 2019 12:55

      @Ingrid Bittner
      Das absichtlich gebrauchtes Oxymoron, als rethorische Figur, steht für Ironie oder Sarkasmus (Scheinernst). Wobei der contradictio in adiecto das Hauptwort als Ziel des Spottes gilt. In diesem Fall also die sich selbst liberal bezeichnenden repräsentative (Mehrheits-) Demokratie der parlametarischen Parteiendiktaturen, die ja so überall existieren. Ausser eben in der Schweiz als Direkte D., oder in Ungarn mit dem "Ein Mann an der Macht", der aber von einer direkten Mehrheit (immer wieder) gewählt und bestätigt wird.
      So gesehen sind Orban und Putin, beides Leser Puschkins und Shukowskis, Romantiker. Gegen den Terror der Vernunft der in Wahrheit Monster gebiert.

    • Haider
      03. August 2019 19:45

      Genau so ist es.. Und daß Soros ganz offesichtlich ein sankrosankter Jude ist, das darf man auch nicht übersehen.

    • pressburger
      03. August 2019 20:30

      Kurz hat andere Vorbilder, Merkel, Juncker, Macron, AKK.

    • Weinkopf
      03. August 2019 22:03

      @elfenzauberin

      *******************+!

      Elfi zaubert ganz phantastisch!

    • Carolus (kein Partner)
      05. August 2019 14:27

      Bravo elfenzauberin! Die Argumentation klingt bestechend.
      Doch am besten: Orbán selbst befragen (bzw. seine diesbezgl. Aussagen durchforsten)!





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