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Lagerwahlkampf mit ganz neuen Lagern

Lesezeit: 15:30

Österreich steuert auf etwas zu, das vor wenigen Wochen noch völlig undenkbar gewesen ist: nicht nur auf vorzeitige Wahlen, sondern auch auf einen Lagerwahlkampf – aber keineswegs einem zwischen den beiden Rechtsparteien und den drei Linksparteien, was ja bis Mai die einzige vorstellbare Konstellation für die eigentlich erst in drei Jahren erwarteten Neuwahlen gewesen ist. Vielmehr sind über Nacht neue Achsen quer zur bisherigen Rechts-Links-Trennlinie entstanden. Das ist eine völlig unerwartete Folge des mit kriminellen Methoden zustande gekommenen Videos, in dem der damalige FPÖ-Chef H.C. Strache über ebenfalls kriminelle Machenschaften schwadroniert hat.

In diesem Wahlkampf werden die vier zentralen Fragen zu Ibiza wohl viel weniger Rolle spielen, als man vielerorts noch glaubt. Diese Fragen lauten:

  • Wer steckt hinter der mafiosen Videofalle? Wer hat einem kriminellen Anwalt, der sich als "zivilgesellschaftlich", also links outet und deswegen sein Handeln für gerechtfertigt hält, und einem Detektiv das Geld für diese Aktion gegeben oder sie gar dazu angestiftet?
  • Was ist an dem ungeheuerlichen Gerede von Strache in Hinblick auf seine Bestechlichkeit und illegale Parteienfinanzierung wahr und was bloße Prahlerei im Alkohol-, Sex- und Drogenrausch?
  • Warum hat sich die Staatsanwaltschaft so spät auch für das erstgenannte Delikt zu interessieren begonnen?
  • Warum veröffentlichen die deutschen Linksmedien "Süddeutsche" und "Spiegel" nicht das ganze Video, sodass man sich ein viel besseres Urteil zu den ersten beiden Fragen machen könnte?

Zu all dem werden wir – über die täglichen, freilich nicht ganz zusammenpassenden Puzzlesteine hinaus – zweifellos noch Etliches erfahren, wenn auch vielleicht nie die ganze Wahrheit.

Aber irgendwann werden die Videosequenzen aus Ibiza beim dreihundertsten Abspielen niemanden mehr interessieren. Hingegen sind politisch und langfristig die durch Ibiza ausgelösten Folgen und kopernikanischen Veränderungen der Parteienwelt viel bedeutsamer.

Schien es zuerst so, dass der sofortige Rücktritt des bisweilen offensichtlich zu geistiger Umnachtung neigenden Straches und seines eitel-dummen Verführers Gudenus nach Ibiza der Regierungskoalition aus ÖVP und FPÖ ein – wenn auch beschädigtes – Überleben ermöglichen würde, folgte dann eine fatale Eskalation mit möglicherweise dramatischen Langfristfolgen. Sebastian Kurz verlangte einen Tag danach plötzlich und überraschend auch den Rücktritt von Innenminister Herbert Kickl und entließ diesen auch wirklich, als Kickl nicht freiwillig gehen wollte. Das ist ein in der gesamten Nachkriegsgeschichte noch nie dagewesener Akt. Darauf traten in Solidarität mit Kickl alle übrigen freiheitlichen Minister zurück.

Diese Reaktion war aber für jeden Österreicher mit politischem Denkvermögen absehbar gewesen. Die Freiheitlichen lassen sich nicht ohne nachvollziehbaren Grund ihren stärksten Mann herausschießen. Sie haben gespürt: Ab diesem Zeitpunkt war keine Koalition auf Augenhöhe mehr möglich, obwohl gerade dieser gegenseitige Respekt zwischen Schwarz und Blau die Regierungsarbeit in diesen eineinhalb Jahren so positiv geprägt und etliche, wenn auch unzureichende Reformen ermöglicht hat. Das war jedenfalls ein gewaltiger Unterschied zum rot-schwarzen Jahrzehnt davor, das von gegenseitigen Blockaden, Aversion und Stillstand geprägt gewesen ist. Und nach dem sich fast niemand in ganz Österreich zurücksehnt.

Viel weniger logisch erklärt sich bis heute aber der Schritt von ÖVP-Chef Kurz. Warum hat er Kickl mit einem solchen Eklat hinausgeworfen, dass wahrscheinlich Schwarz-Blau dadurch für längere Zeit unmöglich ist? Dafür gibt es mehrere Erklärungsversuche, aber keine zwingenden Beweise. Auffällig ist nur, dass zwar viele Österreicher darüber schockiert und betrübt sind und über die Zusammenhänge rätseln, dass aber alle Mainstream-Medien der zentralen Frage völlig aus dem Weg gehen: Warum hat man die Regierung scheitern lassen, nachdem schon ein klarer Modus zu ihrem Überleben gefunden worden war?

Dieses Desinteresse zeigt, dass den Mainstream-Medien nur eines wichtig ist: dass die verhasste bürgerliche Regierung weg ist.

Die Bürger aber fragen sich: Was ist da entscheidend gewesen? Welches Motiv hat Sebastian Kurz angetrieben? Eine ganze Reihe solcher Motive ist denkbar, von denen aber jedes mit einem Fragezeichen versehen bleibt, das nur Kurz selber beantworten könnte (was er aber sicher über seine dürre offizielle Begründung hinaus nicht tun wird):

  1. Weiß Kurz etwas über eine Involvierung von Kickl in irgendwelche schmutzigen Dinge, von denen Strache in seinem Rausch groß geblasen hat? Für eine solche Involvierung gibt es aber bis heute keine ernsthaften Indizien. Denn der Umstand, dass Kickl zum Zeitpunkt der Entstehung des Ibiza-Videos FPÖ-Generalsekretär gewesen ist, kann ja alleine nicht als Beweis für irgendetwas gelten.
  2. Hat Kurz ernstlich gemeint, dass Kickl als Innenminister die Erhebungen zu Ibiza unterbinden oder bremsen kann? Sollte er das ernsthaft geglaubt (und nicht nur als Begründung vorgeschoben) haben, dann hat er wenig Ahnung über die Abläufe in der Justiz. Im Vorverfahren ist nämlich eindeutig die Staatsanwaltschaft Herr des Verfahrens. Sie kann dieses mit allen Vernehmungen sogar selbst führen. Die Polizei ist nur Befehlsempfängerin. In all den vielen Justiz-Skandalen der letzten Jahre waren es immer Staatsanwälte, nicht Polizeibeamte, welche auch die entscheidenden Fehler begangen haben. Indem sie desinteressiert agiert haben; oder indem sie das Verfahren gegen einen Unschuldigen ein Jahrzehnt in die Länge gezogen haben; oder indem sie Vorwürfe aus ideologischer Motivation maßlos übertrieben haben (und dann vor einem unabhängigen Richter gescheitert sind). Es ist jedenfalls völlig unvorstellbar, dass sich Kickl in irgendeiner auch noch so geringen Weise in die diesbezüglichen Erhebungen einmischen hätte können, ohne dass das sofort ganz Österreich erfahren hätte.
  3. Wäre es wirklich nur um Kurz-Ängste wegen der Rolle Kickls bei den Ibiza-Erhebungen gegangen, bliebe jedenfalls völlig unklar, warum dann nicht ein Modell wie der Weisungsrat im Justizministerium installiert worden ist (der einst geschaffen worden ist, um jeden schiefen Anschein zu vermeiden, nachdem Justizminister Brandstetter vor seiner Ministerzeit als Strafverteidiger in einige spektakuläre Fälle involviert gewesen ist).
  4. Ist Kurz von Bundespräsident Van der Bellen mit der Drohung erpresst worden, dass dieser die Regierung entlassen werde, wenn Kickl nicht von Kurz hinausgeworfen wird? Eine solche Drohung des grünen Präsidenten wäre in seinem Hass auf die  FPÖ und Kickl durchaus denkbar. Aber es wäre sehr überraschend, wenn sich Kurz von dem bisher nicht gerade als tatkräftig aufgetretenen Bundespräsidenten ins Bockshorn hätte jagen lassen.
  5. Hat Van der Bellen nicht gedroht, sondern Kurz mit dem Versprechen gelockt, dass er eine parlamentarische Mehrheit für eine Kurz-Minderheitsregierung organisieren werde? Auf ein solches leeres Versprechen, das bekanntlich Null Bremskraft gegenüber dem rot-blauen Misstrauensvotum hatte, hineingefallen zu sein, wäre sehr peinlich für Kurz.
  6. Ist Kurz von Allmacht-Phantasien geprägt, derentwegen er nur Unterwürfigkeit und ministrantenartiges Gehabe erträgt? Auch das ist nicht auszuschließen, wäre aber eigentlich ein Widerspruch zu der Intelligenz, die ihm zweifellos zu attestieren ist. 
  7. Ist der Innenminister dem Bundeskanzler als widerborstigster und selbstbewusstester Angehöriger der FPÖ-Regierungsmannschaft so sehr auf die Nerven gegangen, dass dieser die erstbeste Gelegenheit ergriffen hat, Kickl loszuwerden? Das spräche gegen die Nerven des ÖVP-Chefs.
  8. Hat Kurz die politische Erfahrung gefehlt, um in einer so heiklen Lage die richtigen Entscheidungen zu treffen? Das wäre möglich, würde aber angesichts der von Kurz schon gezeigten Routine sehr überraschen.
  9. Sind ihm die täglichen Sorgen mit einem naturgemäß oft anders denkenden Koalitionspartner generell auf die Nerven gegangen? Dafür gibt es einige Indizien – das würde aber Kurz ungeeignet machen, irgendeine Koalition zu regieren, weil es in jeder ununterbrochen Konflikte geben wird. Jedenfalls hatte die schwarz-blaue Regierung den Koalitionsalltag bis Ibiza weit harmonischer und konfliktärmer gestaltet, als es zuvor bei Rot-Schwarz in Österreich oder den Koalitionsregierungen in den beiden größten Nachbarländern gelungen war, wo in Deutschland wie Italien ganz offener Konflikt zwischen den Partnern geherrscht hat. Das war eindeutig das Hauptverdienst von Kurz.
  10. Hat Kurz ein so utopisch idealistisches Menschenbild, dass er es einfach nicht verkraften kann, wenn sich jemand so verkommen verhält, wie Strache es getan hat, und dass er deswegen jeden Gesinnungsfreund von Strache verachten muss? Das spräche zwar gegen seine Intelligenz – aber einige seiner bisherigen Aktionen könnten andeuten, dass er wirklich so maximalistisch denkt. Das hat etwa auch der absurde Hinauswurf des Efgani Dönmez wegen eines einzigen politisch-inkorrekten Tweet-Satzes gegen eine deutsche Sozialdemokratin gezeigt, den Dönmez in ein paar unbedachten Sekunden in sein Handy getippt hat.
  11. Hat Kurz geglaubt, ewig den Strahlekranz eines völlig unbefleckten Supermannes bewahren zu können, sodass er jede kleine Verunreinigung seines Images radikal eliminieren wollte? Vielleicht. Aber eigentlich ist er schon ein Jahrzehnt in der Spitzenpolitik, dass er gelernt haben müsste, dass man ohne Flecken nicht davonkommen kann.
  12. Ist Kurz der infamen, aber raffinierten Strategie der Linken auf den Leim gegangen, die eine Reihe jahrealter und im Grund durchwegs harmloser Vorfälle mit Hilfe der befreundeten Linksmedien zu einer dramatischen Fülle von bedrohlich wirkenden "Einzelfällen" aufgeschäumt hat? Auch das spräche gegen ihn, wenn er diese Strategie nicht durchschaut haben sollte. Aber es ist in der Tat durchaus möglich, dass er als international extrem mobiler Kanzler nicht die Zeit und Souveränität hatte, um jeden dieser Einzelfälle zu studieren und als lächerlich zu durchschauen.
    Wie beispielsweise das Braunauer "Rattengedicht". Dieses ist von linken Medien zum Spin verdreht worden, ein Freiheitlicher würde die Migranten als Ratten beschimpfen. Wäre dies wahr gewesen, wäre das Gedicht tatsächlich unerträglich gewesen. Aber in Wahrheit hat sich der Autor auch selber ausdrücklich als Ratte bezeichnet, also eine Art Micky-Maus. Das aber konnte man erst entdecken, wenn man das Gedicht genau und ohne Spin im Hinterkopf durchlas.
    Auffällig ist jedenfalls, dass seit Wochen nirgends auch nur eine Zeile über diese bis zum Mai so bedrohlich dargestellten Einzelfälle zu lesen ist. Diese Berichte haben schlagartig aufgehört, als die Koalition geplatzt ist und etliche Kooperationen zwischen Rot und Blau begonnen haben.
  13. Hat sich in der ÖVP auf dem Umweg über die Bundesländer der alte Mitterlehner-Flügel zurückgemeldet, der ja Kurz die Koalition mit der FPÖ bis zuletzt als moralische Verfehlung vorgeworfen hat? Mag sein, aber Kurz hatte sich bisher von diesem Flügel noch nie beeinflussen lassen.
  14. Hat Kurz zu wenig über die Folgen des Koalitionsendes nachgedacht – sowohl in Hinblick auf die Monate ohne Mehrheit bis zur Bildung einer neuen Mehrheitsregierung, wie auch für die Suche nach einer neuen Mehrheit? Das ist ziemlich wahrscheinlich, aber allein noch kein ausreichender Grund für sein Handeln.
  15. Hat sich Kurz von der Gier packen lassen, durch Ausnutzung des Ibiza-Effektes einen triumphalen Wahlsieg zu erringen, und den 42 Prozent des Wolfgang Schüssel von 2002 wenigstens nahe zu kommen? Mag sein, die Gier ist ja ein Luder, auch die politische. Kurz kann sich zwar in der Tat nach heutigem Stand einen Zugewinn am Wahlabend erwarten, aber keinen so gewaltigen wie damals Schüssel. Denn Kurz hat zwar die gegenwärtige Schwäche von Rot und Blau richtig gesehen (wobei die Schwäche der Blauen lange nicht so dramatisch ist wie 2002, während die Schwäche der Roten viel spürbarer ist). Aber er hat wohl die Stärke von Grün und Pink übersehen. Und jedenfalls wird er am Wahlabend weit weg von der absoluten Mehrheit sein, also von der insgeheim erträumten Situation, wo Kurz dann wirklich ohne Koalitionssorgen durchregieren könnte (wo er aber selbst dann höchstens eine so knappe Mehrheit hätte, dass er durch jeden unkorrekten Tweet eines ÖVP-Abgeordneten nach Dönmez-Art gewaltig ins Schwitzen käme).

Ohne absolute Mehrheit aber wird Kurz erst recht wieder von Koalitionssorgen bei der Regierungsbildung geplagt sein. Und dann werden seine Karten mit Sicherheit viel schlechter sein als in der Zeit seit 2017.

Denn Kurz hat jetzt sowohl gegenüber der SPÖ wie auch gegenüber der FPÖ die Brücken weitgehend abgebrochen. Und es gibt keinerlei Anzeichen, dass sie irgendjemand wieder aufbauen würde.

Gegenüber der SPÖ wird nicht einmal versucht, solche Brücken zu bauen. Kurz hat die Sozialisten während seiner Zeit in den Regierungen Faymann und Kern kennen und verachten gelernt. Und inzwischen ist die SPÖ noch viel weiter abgestürzt, in Österreich wie in vielen anderen Ländern. Überdies ist die derzeitige SPÖ-Chefin eindeutig eine auf Abruf (ebenfalls nach deutschem Muster).

Aber auch gegenüber der FPÖ wird Kurz, selbst wenn er es wollte, ein Wiederaufbau der Brücken nicht gelingen. Zwischen Schwarz und Blau kann es – politisch, emotional wie inhaltlich – niemals wieder so harmonisch werden wie in den eineinhalb Jahren seiner bisherigen Kanzlerschaft. Auch wenn es immer wieder Anzeichen gegeben hat, dass es hinter den Türen der Koalition öfter gekracht hat, hat die Koalition doch sehr gut funktioniert.

Derzeit ist jedenfalls nicht einmal vorstellbar, wie es überhaupt zu einer neuen Koalition mit der FPÖ kommen könnte: Diese Partei wird nämlich mit Sicherheit nicht ohne ihren besten Mann und schärfsten Denker, den innerparteilich extrem beliebten Kickl, in die Regierung gehen. Kickl ist mit seinem klaren Anti-Migrationskurs "das" Markenzeichen der FPÖ im wichtigsten Themenfeld der Partei. Käme es also doch wieder zu einem Schwarz-Blau mit Kickl, dann würde dieser nach allem, was in den letzten Wochen geschehen ist, für Kurz noch viel unangenehmer werden, als wenn dieser Kickl gleich im Amt belassen hätte.

Die einzige Partner-Perspektive der ÖVP sind daher die beiden Kleinparteien, die Neos und die Grünen. Da es sich möglicherweise mit keiner der beiden allein ausgehen dürfte, wird wohl nur eine Dreierkoalition eine ausreichende Mehrheit schaffen können. Dreierkoalitionen sind aber immer viel schwieriger und erpressungsanfälliger als Zweierkoalitionen.

Vor allem aber wäre für viele bürgerliche Wähler eine Koalition mit den Grünen ein absoluter Alptraum. Deswegen haben ja auch die deutschen FDP-Liberalen (die inhaltlich der CDU näherstehen als die Neos der ÖVP) ganz klar Nein zu einer Koalition mit den Grünen gesagt. Sie wissen, wo die Grünen stehen (obwohl diese in Deutschland weniger links sind als die österreichischen!). Sie wissen: Mit den Grünen ist für eine Partei rechts der Mitte kein vernünftiges Regieren möglich.

Die Wähler, die Kurz gewählt haben, sind in vielen gesellschaftspolitischen Fragen von den Neos inhaltlich weit entfernt, viel weiter als von den Freiheitlichen. Von den Grünen aber sind sie überhaupt Lichtjahre weit entfernt. Wer daran zweifelt, gehe die einzelnen Politikfelder durch.

Wirtschafts- und Sozialpolitisch würde es zwar zwischen ÖVP und Neos recht gut gehen – auch wenn die Neos irgendwie die ÖVP-Hochburg Wirtschaftskammer beschneiden wollen. Die österreichischen Grünen stehen jedoch ganz eindeutig links von den Sozialdemokraten, und sie werden sich in ihrem gegenwärtigen Höhenflug (der durch viele überwechselnde Ex-SPÖ-Wähler noch höher werden wird) nicht mit einem Linsengericht abspeisen lassen. Andererseits droht der glasklar wirtschaftsliberale Kurs der Neos die teilweise durch lange Koalitionen mit Sozialisten deformierte ÖVP zu überfordern. 

In allen anderen Politikfeldern stehen aber auch die Neos gegen das, wofür Kurz beziehungsweise seine Türkis-Wähler stehen. Und die Grünen sowieso:

  • Grüne wie Pinke sind radikal migrationsfreundlich (beide haben von der Übergangsregierung als erste Forderung ausgerechnet einen sofortigen Abschiebestopp verlangt!),
  • sie sind beide genderistisch-feministisch-homophil positioniert,
  • sie sind beide scharfe Anhänger der Political-Correctness,
  • sie sind beide für die Gesamtschule,
  • sie sind beide für einen europäischen Zentralismus,
  • sie haben beide absolut nichts über für konservative Familienwerte,
  • sie verachten die Heimat-Orientierung der Rechtsparteien,
  • sie lehnen beide eine Law-and-Order-Politik ab und
  • sie polemisieren fast ununterbrochen gegen die Polizei;
  • die Grünen werden überdies unglaublich teure und wirtschaftsschädigende Opfer am Altar der Klimapanik fordern.

Wo soll da die geringste gemeinsame geistige Basis herkommen, die über die ersten Bussi-Bussi-Flitterwochen und den anfänglichen Jubel der Bobo-Szene hinaus anhalten kann?

Grün wie Pink werden beide überdies perfekt mit den (ihnen weit näher als der ÖVP stehenden) Medien kooperieren können. Diese Front wird daher mit großem Erfolg die Volkspartei in all den genannten Feldern vor sich her treiben können.

Vielleicht kann sich Kurz das alles noch nicht ganz vorstellen, aber er wird sich in einer solchen Dreierkoalition noch jeden Tag nach den Zeiten mit den Blauen zurücksehnen.

Die Freiheitlichen werden im Wahlkampf wohl täglich die Perspektive trommeln, dass Kurz die Grünen in die Regierung bringen wird – und dieser wird das zumindest nicht ausschließen wollen. Sie werden damit etliche bisherige Kurz-Wähler von einer Stimme für die ÖVP abbringen können. Die Freiheitlichen werden das spätestens dann tun, sobald sie erkannt haben, wie schwachsinnig ihr gegenwärtiger Hauptakzent ist, nämlich der Kampf gegen irgendwelche schwarzen Netzwerke im Innenministerium. Aber im eigentlichen Wahlkampf dürfte die Botschaft der Freiheitlichen dann so lauten: Wenn bürgerliche Wähler grüne Minister und grüne Politik verhindern wollen, können sie nur die FPÖ wählen.  

Während auf der einen Seite ein konzentrierter Wahlkampf gegen das durchaus realistische Gespenst Schwarz-Grün stattfinden wird, wird umgekehrt auf ÖVP-Seite der Lagerwahlkampf der neuen Art ganz massiv gegen Rot-Blau geführt werden. Denn auch die Freiheitlichen können nicht  glaubwürdig ausschließen, dass sie mit der SPÖ kooperieren werden. Dazu gab es jetzt zu viele gemeinsame Beschlüsse.

Die ÖVP hat sofort nach Scheitern der Regierung begonnen, diese Rot-Blau-Perspektive an die Wand zu malen. Zwar ist es angesichts der gegenwärtigen Umfragen eher fraglich, ob es dafür eine Mehrheit geben wird, werden doch SPÖ wie FPÖ Mandate verlieren (genauso wenig könnte es daher für das von der SPÖ erträumte Rot-Grün-Pink reichen). Aber das gemeinsame Misstrauensvotum von SPÖ und FPÖ gegen die Regierung Kurz hat den Österreichern jedenfalls sehr anschaulich gezeigt, dass diese Möglichkeit sehr konkret geworden ist.

Deshalb können alle Beteuerungen, irgendeine Konstellation werde es "nie und nimmer" geben, nicht mehr ganz glaubwürdig sein. Gewiss sind für ein Rot-Blau vor allem auf roter Seite noch viele emotionale Hürden zu überwinden. Aber der gemeinsame Hass auf Kurz verbindet. Und Hass kann Wunder wirken.

Ich würde jedenfalls eine rote Minderheitsregierung unter einem Hans Peter Doskozil mit vereinbarter Tolerierung samt Mitsprache durch die Blauen nicht ganz ausschließen:

  • Es könnte in einem langen Wahlkampf an der SPÖ-Spitze doch noch einen fliegenden Wechsel geben, sollte sich Rendi-Wagner weiterhin so katastrophal präsentieren (auch die deutsche SPD-Chefin war schließlich über Nacht weg).
  • In der SPÖ sind ja jetzt schon fast alle überzeugt, dass sich Frau Pam als großer Irrtum erwiesen hat. Man weiß nur noch nicht, ob man sie vor oder nach den Wahlen entsorgen soll – täte man es vorher Richtung Doskozil, würde das jedenfalls die Wahlchancen verbessern. Solche Überlegungen können sehr motivierend sein und den Hang zur Passivität überwinden.
  • Die rot-blaue Koalition im Burgenland hat sich wider alle Ibiza-Turbulenzen sehr konsensual bis Jänner verlängert, also "ganz zufällig" bis zu einem Zeitpunkt, wo man sehen kann, was sich im Bund ausgeht.
  • Während in Deutschland und vielen anderen Ländern die Sozialdemokratie am Rande des Grabes steht, haben strategisch denkende Genossen gesehen, dass in einigen Ländern ihre Parteifreunde durchaus erfolgreich sind, nämlich in der Slowakei und vor allem Dänemark.
    Aus einem eindeutigen Grund: Dort wollen die Sozialdemokraten in der Migration-Politik das genaue Gegenteil von dem, was die SPÖ (und SPD) der letzten Jahre gewollt hat. Dort lehnen sie jeden Zuzug aus Afrika und Asien scharf ab. Und siehe da: Plötzlich funktioniert es für die Sozialdemokraten wieder (wovon Doskozil schon immer gewusst hat, dass es die einzige Überlebensstrategie ist). Man ist prononciert gegen Migration und Islamisierung und zugleich sozialpolitisch linkspopulistisch.

Wenn die SPÖ diese Kurve rechtzeitig kratzt, dann ist in diesem Lagerwahlkampf Schwarz-Grün vs. Rot-Blau wirklich alles drinnen. Und Tatsache ist, dass es zwischen Rot und Blau seit Mai praktisch keine scharfen Töne mehr gibt.

Es könnte also noch sehr spannend werden. Und Sebastian Kurz könnte sich über seine Überreaktion nach Ibiza noch sehr ärgern.

Österreich hingegen sollte sich freuen, wenn die SPÖ in Sachen Migration vernünftig wird. Es sollte sich aber zugleich panisch davor fürchten, was Rot und Blau alles mit Wirtschaft, Budget und Staatsschulden anstellen werden, nur um die Wähler populistisch zu bestechen. Die Zeit der gleichzeitigen Vernunft in beiden großen Politikfeldern ist hingegen nach eineinhalb Jahren vorbei.

Dieser Text ist in ähnlicher Form im Magazin "Frank & Frei" erschienen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    27x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2019 11:15

    Zwei gute Fragen, und ein A.U. Volltreffer. Wieder Mal ein Spitzen-Artikel!
    1.) warum sich die Brandstetter-Justiz nicht für die kriminellen Urheber des Überwachungsvideos und deren Machenschaften interessiert?

    Ist selbsterklärend. Auch Kickl musste weg, weil er schon ausgegraben hätte, warum das BVT die Hersteller beraten hat, denn konspirative Villen mit vollem Überwachungsequipment kennen nur Geheimdienste.

    Die "kriminellen" Ideen des Strache im Suff sind gar keine. Er wollte nur, was dieser Benko dann gemacht hat

    https://www.addendum.org/benko/luxemburg/

    2.) "Wo soll da die geringste gemeinsame geistige Basis herkommen,..."

    Na, wenn ich mir die von A.U. so perfekt zusammengestellten Politikfelder anschaue, passen die hervorragend zur türkis(ch)en ÖVP!
    Auch diese ist absolut Migrationsfreundlich (hätte den Pakt ohne die FPÖ sofort unterzeichnet), hält Neger und araboide (oder heißt es arabeske ?) Völkerschaften für weit gebildeter als die Einheimischen, läuft dem Klimawahn nach und ist für eine EUdSSR.

    Kurzum: Das ist ja genau DAS, was die schwarze Pest will! Ein Pakt mit Ökobolschewiken und Pinkschwulen ist daher problemlos möglich.
    Wer als alte Bolschewikenhure Jahrzehntelang mit dem Marxismus im Lotterbett gelegen ist, dem graust auch nicht vor grünen Rattlern und gegenderten Weibern, die die Gespielinnen von Oligarchen sind....

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2019 09:02

    Das Braunauer "Rattengedicht", das an Harmlosigkeit kaum zu übertreffen ist, mit todernster Miene anzuführen als einen der "Einzelfälle", die KURZ angeblich vom Koalitionspartner zu schlucken bekommen hatte, ist einfach erbärmlich; das ist Kindergarten-Niveau! KURZ hat sich damit als richtig kleinkariert entpuppt. Hatte KURZ als KANZLER wirklich keine anderen Sorgen?

  3. Ausgezeichneter KommentatorPaul
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2019 09:18

    Türkis wähle ich diesmal sicher nicht, weil Türkis-Grün evtl. sogar noch mit den Neos für mich ein Schreckgespenst wäre und ich den Türkisen ohnehin nicht mehr traue!
    Den migrationskritischen Kurs kaufe ich dem Kurz ohnehin nicht mehr ab! Da gibt es zu viele Tafelabmontierergehilfen wie Ferry Mair, ..., in dieser Partei.
    Und in allen anderen Belangen wie ORF, Justiz, ..., hat Kurz schlichtweg versagt. Basta!

  4. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2019 11:08

    Ich glaube gar nicht dass Kurz so intelligent ist wie ihm von überall attestiert wird. Er kann sich lediglich sehr gut ausdrücken und das wird gemeinhin mit allgemeiner Intelligenz verwechselt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2019 10:54

    Und jetzt hat Kurz auch noch die Kommissarin Edtstadler an Hahn verloren.
    Er hat nicht nur keine Handschlagqualität, er ist ein Blender ohne seriösen Hintergrund.
    Das Geilomobil wird wohl seine bekannteste Erfindung bleiben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2019 11:55

    "Und Sebastian Kurz könnte sich über seine Überreaktion nach Ibiza noch sehr ärgern."

    Vielleicht war es gar keine "Überreaktion". Vielleicht wurde ihm die Sprengung der Koalition, zumindest die Beseitigung Kickls, einfach befohlen. Hat möglicherweise hier das ECFR, dem Kurz ja angehört, ein Machtwort gesprochen? Oder der Deep State in Brüssel? Oder beide?

    Die Erklärungsversuche 1 - 15 sind scharfsinnig und nicht unplausibel, aber sicher unvollständig.

  7. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Juli 2019 19:54

    OT
    Prozess in Graz gegen den "Rechtsextremen", der 6 Monaten (bedingt) für "schwere Körperverletzung" wegen eines Remplers gegen den Bauch des Rektors bekam. Wobei der Tatbestand, daß es sich um eine beamtete Wampe handelte, lt. Staatsanwalt noch schwerer zu ahnden ist...

    orf.at OT: „Das Recht ist immer flexibel“, konterte der Richter, sprach den Identitären-Sympathisanten schuldig und verhängte sechs Monate bedingte Haft; außerdem ordnete er Bewährungshilfe an, „damit ich Sie sich (Original orf.at) unter Kontrolle habe“.

    https://steiermark.orf.at/stories/3004242/

    Dieses Urteil zum Maßstab genommen für linke Ausschreitungen, z.B. gegen den Burschenschafterball, müßten unsere Gefängnisse überquellen von verurteilten "Linksextremen".

    Jawohl, Österreich steuert auf etwas zu... Auf etwas, was diese Sandkastenspiele, wer mit wem und wieso wer mit wem nicht und vielleicht aber doch unter gewissen Umständen und überhaupt, und mögen sie noch so klug daherkommen, zur reinen Farce verkommen läßt, zur Beschäftigungstherapie für jene Oberklugen, die noch immer glauben, dieses System wäre reformierbar, wenn nur endlich die richtige Partei mit dem richtigen Mann an der Spitze regieren würde. Aber genau das ist im Sinne dieses Systems: den Plebs zu beschäftigen, Brot und Spiele.

    Keine Stimme mehr für dieses Drecks-System.
    Denn jede Stimme, gleich für welche Partei, legitimiert dieses System.
    Stattdessen: passiver Widerstand auf allen Gebieten, soweit und so intensiv, daß man dem immer enger geknüpften Netz der Häscher des zunehmend totalitären Regimes gerade noch entkommt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFragezeichen
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2019 22:14

    Die ÖVP will mit der FPÖ nur ohne Kickl; so hört man heute läuten ?

    Demnach kann die FPÖ verlangen, dass ein Blümel oder gar ein Kurz nicht in einer Koalition sein sollten oder wie? Pfeifen doch eh die Spatzen vom Dach, dass schwarzgrünpink angepeilt wird. Wozu also dieses Schauspiel "wir hätten ja, aber der Kickl..."?

    Wie dreist diese ÖVP doch ist ! Bitte diese ÖVP auch nicht mehr türkis zu nennen. Der Lack ist doch ab. Die Fratze der alten Heuchlertante längst wieder deutlich sichtbar.

  2. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juli 2019 12:20

    der ex-kommunisten-sympathisant vdb würde kickl nicht mehr angeloben, für ex-minister blümel und ex-regierungskoordinator blümel ist kickl ein no-go in einer neuen regierung: damit wird der offenbar akkordierte deal zwischen dem "überparteilichen" bp und den türkisen nüssen klar. kein kickl forever. warum eigentlich?

    kickl hat wahrscheinlich einen entscheidenden charakterlichen defekt, der ihn untragbar für eine regierungsarbeit macht, da zu askentisch (kennt jemand noch charly blecha oder liest man gerne kurzgeschichten??) unbestechlich und bereit, probleme zu benennen und (furchtbarerweise) auch an deren behebung zu arbeiten. das macht ihn nicht erpressbar, und damit einfach untragbar.

alle Kommentare

  1. Der Notar (kein Partner)
    16. Juli 2019 12:52

    Die entscheidende Frage stellt AU nicht! Kurz ist eine Marionette europäischer Kräfte a´la Soros+Co. Diese haben sowohl in Deutschland als auch in Österreich die Weichen Richtung Schwarz-Grün gestellt. Soros hatte ja in der Vergangenheit schon mehrfach seine Liebe zu den Grünen bekundet. Und MiLei - ebenfalls eine Marionette - hat willfährig Nichtigkeiten aufgeblasen. Jeder der sehen konnte, sah, dass Nichtigkeiten aufgebaucht worden sind in der Absicht, den Enthauptungsschlag gegen nationalistische Kräfte zu führen. Nur leider. leider ging die Sache in die Hose. Aber die NEOS (europa Partie) werden schon die richtige Richtung beschreiten. Die Grünen sowieso.

  2. jagoda (kein Partner)
    15. Juli 2019 21:29

    durch diese Prahlerei hat Strache die nichtlinke Bewegung wieder zu einer Partei gemacht.Stimmen wird die FPÖ mangels Alternative bekommen,trotz Hofer.

  3. Hatschi Bratschi (kein Partner)
    15. Juli 2019 19:05

    Warum wird der Wählerbetrug von Hrn. Kogler nicht thematisiert? Als Spitzenkandidat für Brüssel anzutreten, um es sich nach geschlagener Wahl dann anders zu überlegen und für die kommende NR-Wahl erneut als Spitzenkandidat zu kandidieren. Das ist doch der reinste Wählerbetrug!! Jetzt sitzt ein/e Grün*in in Brüssel, die/den niemand kennt und niemand gewählt hat. Darauf würde ich nahezu täglich herumreiten, als Blauer oder Schwarzer Politiker. Aber nicht einmal in einer TV-Diskussion vor wenigen Tagen kam das zur Sprache. Solche geschenkten Joker darf man einfach nicht liegen lassen, wenn man Wahlen gewinnen will.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      17. Juli 2019 17:00

      Weil es niemanden intersessiert !

  4. heartofstone (kein Partner)
    14. Juli 2019 22:36

    Warum nicht ein bisserl radikal denken? Arbeitslose und/oder kriminelle Ausländer mitsamt ihren Familien/Clans raus. Detto wer sich das Leben in Österreich nicht leisten kann. Keine Asylanträge mehr annehmen, denn Österreich ist von sicheren Ländern umgeben. Austritt aus der UNO. Flat-Tax. Direkte Demokratie. Einstellung sämtlicher Subventionen, wem der "Musikverein" was wert ist, soll spenden. Kein Visa für Staatsbürger von Ländern die ihre Staatsbürger nicht zurücknehmen. Illegale inhaftieren bis ihnen einfällt wo sie herkommen. Einführung der Wehrpflicht für alle M/W/D/X ;), keine Untauglichen mehr, die können auch zB die WC Anlagen in den Kasernen putzen oder Zivildienst leisten. rwvn4s

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      17. Juli 2019 17:06

      Sie hätten ihren Einleitungssatz auch so formulieren können: "Warum nicht ein bisserl normal denken?" Ich seh an ihren Vorschlägen nichts Radikales, eher das normalste Verhalten der Welt für ein normales Volk. Den ersten Schritt zur Normalisierung aber, nämlich den EU-Austritt, ohne welchen sämtliche Vorschläge im Sand verlaufen würden, haben Sie aber leider vergessen.

  5. Fragezeichen (kein Partner)
    14. Juli 2019 22:14

    Die ÖVP will mit der FPÖ nur ohne Kickl; so hört man heute läuten ?

    Demnach kann die FPÖ verlangen, dass ein Blümel oder gar ein Kurz nicht in einer Koalition sein sollten oder wie? Pfeifen doch eh die Spatzen vom Dach, dass schwarzgrünpink angepeilt wird. Wozu also dieses Schauspiel "wir hätten ja, aber der Kickl..."?

    Wie dreist diese ÖVP doch ist ! Bitte diese ÖVP auch nicht mehr türkis zu nennen. Der Lack ist doch ab. Die Fratze der alten Heuchlertante längst wieder deutlich sichtbar.

  6. fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
    14. Juli 2019 19:59

    O.T. als kleine Entschuldigung an alle, die ich heute beleidigt habe. Ich empfehle auf die homepage der Grünen zu gehen und sich die Landesliste Wien samt Fotos anzusehen. So schnell werdests aus dem Lachen nicht mehr herauskommen. Gute Nacht!

    • Fragezeichen (kein Partner)
      14. Juli 2019 22:17

      Diese Liste ist mehr zum Weinen. Armseliger Haufen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Juli 2019 23:11

      Sieht aus die die dritte Besetzung für die Operette "die Geisterbahn" von Diplomkomponist Tschauner-Pradler.

    • glockenblumen
      16. Juli 2019 09:09

      hat man bei den Grünen schon einmal ein nettes sympathisches Gesicht gesehen, nachdem sie zur Melone wurden?
      Blutroter Inhalt im grünen Tarnmanterl ....

  7. fxs (kein Partner)
    14. Juli 2019 17:32

    Kurz hat es sich offenbar mit allen potentiellen Koalitionspartnern verscherzt. Eine Koalition mit der FPÖ kann er sich nur ohne Kickl vorstellen, sagt er. Wo steht geschrieben, dass Kurz die nächste Regierung bilden muss? Wenn er die Wahlen gewinnt, aber's keine Koalition zusammen bringt, muss halt ein anderer aus der ÖVP her!

    • Zraxl (kein Partner)
      14. Juli 2019 18:24

      Der Blümel? Der könnte sicher gut mit den Grünen und Pinken. Und was die Wähler wollen ist nach der Wahl so wichtig wie der Schnee vom Vorjahr.

  8. Der Realist (kein Partner)
    14. Juli 2019 17:12

    Egal was Kurz zu seinem Handeln bewogen hat, sicher ist, dass er einiges nicht durchschaut hat und ihm der nötige Weitblick gefehlt hat.
    Und wie aus dem Artikel schon hervorgeht, es gibt nur wenige ÖVP-Wähler die für eine Koalition mit den Grünen sind, für die meisten wäre das eine Horrorvorstellung.
    Das Einzige was Wastl mit dem Ende der Koalition erreicht hat ist, dass die linken Medien, der Sesselwärmer in der Hofburg und all die politisch "Korrekten" sich als Sieger fühlen können.
    Ich zumindest habe den Kurz Wastl emotional stabiler eingeschätzt, habe 2017 wegen Kurz ÖVP gewählt, und werde im September wegen ihn nicht mehr ÖVP wählen, für ich ist er ein fremdgesteuerter Rotzbub.

  9. Neppomuck (kein Partner)
    14. Juli 2019 15:14

    Kurz und unverblümelt:

    Zaubert nicht, auf dass ihr nicht entzaubert werdet.
    Wenn politische Kleinkinder sich im gleichnamigen Sandkistenspiel betätigen, kann das kaum gut gehen. Insbesondere dann, wenn die Kleinen schon bewiesen haben, dass sie „zwar zu allem fähig, aber zu nichts imstande“ sind.

    Und wenn die Sandkastenstrategen, blind vor Machtanspruch und getrieben von der (falsch eingeschätzten) Gunst der Stunde, einen „Hannemann geh du voran“ ins Feuer zu schicken bereit waren, um ihre „Dunkle Macht“ nicht aufs Spiel zu setzen. Es gibt auch ein Leben nach einer Reihe von verlorenen Nationalratswahlen. (2006 – 2013)

    Diogenes in seinem Fass, der sagt: Ja, ja, das kommt von das.

  10. McErdal (kein Partner)
    14. Juli 2019 14:32

    Wie die UN ihr Resettlementprogramm durchdrücken
    h t t p s : //www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/wie-die-un-ihr-resettlementprogramm-durchdruecken/

    Die Bevölkerungsverschiebung wird erzwungen werden

    Wir können davon ausgehen: NGO und ihre Supporter, Soros-Stiftung und offizielle Politik werden dieses Statement gern aufgreifen, um den UN-EU-Plan der Verschiebung der afrikanisch-asiatischen Bevölkerung in die EU-Länder zu erzwingen. Die Programme, für diese Neubürger Wohnraum zu schaffen, laufen zumindest in der Bundesrepublik seit geraumer Zeit auf Hochtouren, zerstören dort bereits gewachsene Wohn- und Sozialstrukturen.

    Nicht nur dort auch bei uns und in ganz EUROPA!

    Forts

    • McErdal (kein Partner)
      14. Juli 2019 14:44

      Forstsetzung

      Was habe ich hier am BLOG schon x-mal über das zubetonieren von Wien geschrieben?
      Es wird mit einer Wohnungsnot argumentiert, dann geht mal durch die Stadt und seht euch die dreckigen Lügen an! Aus Wien ist längst ein Shithole geworden - man soll die Stadt nicht wiedererkennen - so schaut's doch aus! Das alles für eine Landflucht aus AFRIKA und ORIENT!
      Die Ausrottung von uns Weissen ist eine beschlossene Sache,
      und hier wird geschwafelt bis der Arzt kommt...

    • byrig
      15. Juli 2019 00:41

      Genau so ist es!und zum Drüberstreuen,damit es leichter gelingt,wurde der IPCC gegründet um uns den CO2-Schwindel unterzujubeln.

  11. Thomas Hable (kein Partner)
    14. Juli 2019 13:56

    Ein sehr guter Kommentar von Andreas Unterberger, der endlich die Glacéhandschuhe weggepackt hat, mit denen er Sebastian Kurz viel zu lange angefaßt hat.

    Ich habe für Kurzens Verhalten nur noch drei Erklärungen:

    1.) Er glaubt wirklich, dass er die Absolute schafft.

    2.) Er will dezidiert eine Dreierkoalition mit Grünen und NEOS.

    3.) Er hat sich massiv verspekuliert/wurde von van der Bellen reingelegt und rennt jetzt wie ein kopfloses Huhn panisch durch die Gegend.

    Wenn Blümel dann noch wie heute sagt, dass Kickl "wurscht wie" nicht geht, dann stützt das Theorie 2.)

    • byrig
      15. Juli 2019 00:43

      Und Blümel kann die Ablehnung Kickls offenbar nicht begründen...zumindest tut ers nicht.

  12. brs (kein Partner)
    14. Juli 2019 12:38

    Man kann es drehen und wenden wie man will.
    Tatsache ist dass Strache und Gudenus sich wie Idioten benommen haben und damit den Grundstein für die Krise gelegt haben.
    Tatsache ist dass Kickl sich vollkommen unprofessionell verhalten hat.
    Was immer das Ergebnis der Untersuchungen gewesen wäre, es wäre stets der Zweifel an der Richtigkeit des Ergebnisse geblieben und Kickl wäre über Monate durch parlamentarische Anfragen, Misstrauensanträge, Strafanzeigen durch Peter Pilz inseiner Arbeit blockiert gewesen.
    Tatsache ist auch dass Kickl nach seiner Entlassung sich unprofessionell verhalten hat und mit seiner Rede im Parlament sich wie Rumpelstilzchen gebärdete und durch persönliche Angriffe auf Kurz die Verbindungen zur ÖVP kappte.

    • Gasteiner (kein Partner)
      14. Juli 2019 12:48

      Nein, man kann es nicht drehen wie man will.
      Sie drehen das ganze offenbar in ihre schwarzverblendete Perspektive.

      Es war ein fieser Putsch. Verursacht von Kurz und VdB. Kurz hat monatelang ein Vorspiel geboten. Die banalen G`schichterl, mit denen er ständig die FPÖ vorgeführt hat, hatten längst den Verdacht nahegelegt, dass es Kurz darauf anlegt, die FPÖ in Misskredit zu bringen. Keines der G`schichterl war es wert die Koalition von den linken Abwatschen zu lassen. Das widerwärtig (von wem auch immer) in Auftrag gegebene Ibizavideo war der Höhepunkt dieses Plans. Kickl hat seinen Posten einem anderen FPÖler angeboten. Auch das war nicht genug. Kickl weg= FPÖ weg, das war der Plan.

    • Hera
      14. Juli 2019 13:28

      Ihr Tatsachenbegriff ist hochgradig subjektiv.
      In der Beurteilung des besten Innenministers der 2. Republik vertrete ich eine ganz andere Ansicht!
      Was die "Idioten in den eigenen Reihen" betrifft, sitzen wohl auch die anderen Parteien in einem sehr kleinen, äußerst fragilen Glashaus.
      Tatsache ist, daß es immer noch Leute gibt, die die hochkriminellen Machenschaften hinter dem Video relativieren und Kurzens kläglich-infantiles Verhalten nicht sehen wollen!

    • Freidenker (kein Partner)
      14. Juli 2019 20:01

      brs
      Ich kann das Gerede von wegen H. Kickl hätte nicht "gegen sich selbst" ermitteln können schon nicht mehr hören, wo doch schon längst jedem bekannt sein müsste, dass diese Agenden ohnehin in die Zuständigkeit von Frau Edstadler gefallen wäre und somit H. Kickl damit gar nichts zu tun gehabt hätte.

      Abgesehen davon: Haben diese Leute noch nie von einer in solchen Fällen dem Jusitzministerium, der KorruptionsSTA, dem BK oder wem immer direkt unterstellte Sonderkommission zur Aufklärung von heiklen Angelegenheiten gehört?

      Auch alle übrigen fadenschinigen Begründungen zur Ablöse Kickls gehen ansolut ins Leere.

    • byrig
      15. Juli 2019 00:46

      Brs-ein blöderes Statement als ihres habe ich hier selten gelesen!

  13. fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
    14. Juli 2019 12:26

    Ich hab den Artikel jetzt erst fertig durchgelesen und kann nur sagen, der Inhalt ist teilweise haarsträubend! Und zum Drüberstreuen brechen diverse Blogteilnehmer noch in Jauchzen, Frohlocken und Huldigungen ob dieser Skurrilitäten aus. Dieses Forum ist der absolute Beweis dafür, dass nicht nur irgendwelche "Linken" an unserer Katastophe schuld sind, sondern vielmehr auch diese lernresistenten, unerträglichen, sich selbst Wertkonservative nennenden Möchtegernbildungsbürger, die vielleicht ein Gsatzerl ohne Rechtschreibfehler zusammenbringen aber mit sauberem, selbständigen Denken gänzlich überfordert sind. Wertkonservative Gutmenschen! Ein Jammertal des Intellekts.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      14. Juli 2019 12:39

      Sehe, sah ich ebenso! Siehe mein Kommentar zum Sensenmann mit seinen 26 Sternderl......!
      Vollkommen unwert einen eigenständigen Kommentar abzuliefern.
      Das seitenlange Geschwurbel dient nur dem Narzissmus der zahlenden "Partner" und dem "täglichen Underberg, gib mir bitte"!
      3 kurze Sätze als Vorgabe vom Big Boss, dem Rest hat ein Praktikant in Bites gewandelt.

    • Gasteiner (kein Partner)
      14. Juli 2019 13:00

      Ganz ehrlich, was mich hier aufregt, sind die Nicht-Partner, die über die Blogpartner ständig herfallen, wie z.B. @fred..., @richter,@ mcerdal - unentwegt den anderen zu verstehen gebend, wie dumm und blöd, unwissend sie sind.
      Aber Sie genießen doch offenbar mit regelmäßiger Anwesenheit den Unterbergerblog für Ihre Ergüsse. Wieso gründen Sie denn nicht einen eigenen, wo sich alle treffen können, die so klug und wissend sind wie Sie selber ?
      Ich finde es unverschämt, dass Sie ständig über die Blogpartner mit Beleidigungen herziehen. Unterschiedliche Meinungen sind in Ordnung, aber Dauerbeleidigungen gegenüber Leuten, die Ihnen nicht folgen, sind einfach unter jeder Kritik.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      14. Juli 2019 13:22

      @gasteiner
      ja, es schmerzt die Selbstverliebten, den Spiegel vorgehalten zu bekommen. Beleidigung jedoch wäre eine direkte und ehrliche Antwort auf ihr unerhebliches Aufregungsgeschwafel, derer ich mich jedoch wegen Nichtwürdigkeit enthalte.
      Von "genießen" darf nicht gesprochen werden, ich würde es Orientierung nennen, dazu sollte man vielfältige Angebote nutzen.
      Wer seine Scheuklappen weiter tragen will, sollte wenigstens vorher gewarnt sein und ihre pudelhafte, künstliche Aufregung sollten sie ergebnispositiver über die tatsächlich herrschenden Mißstände ausbreiten.
      Man sieht, darum ist's, wie es eben ist!

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      14. Juli 2019 14:16

      @gasteiner, genau das wollte ich aber nicht, nämlich jemanden beleidigen. Ich nehm mich selbst von meiner Kritik keineswegs aus, ertappe mich oft selbst dabei, wie ich wieder in eine Falle gehe. Allerdings hinterfrage ich mich ständig auch selbst. Und diese Reflexion fehlt manchen im Forum völlig. Zu erkennen, dass man Mitschuld an den kritisierten Zuständen hat. Ohne dieses Eingeständnis werden wir gar nichts verändern!
      Und ja, da haben sie recht, ich schätze sowohl dieses Forum als auch seine Teilnehmer ganz besonders. Sonst wäre ich nicht hier. Und meine sachlich gemeinte Kritik hätte nicht persönlich werden dürfen. Sorry!

    • byrig
      15. Juli 2019 00:53

      Gasteiner-ihr inhaltsleeres Geschwurbel ist schon wieder belustigend!

  14. bürgerIn (kein Partner)
    14. Juli 2019 12:20

    der ex-kommunisten-sympathisant vdb würde kickl nicht mehr angeloben, für ex-minister blümel und ex-regierungskoordinator blümel ist kickl ein no-go in einer neuen regierung: damit wird der offenbar akkordierte deal zwischen dem "überparteilichen" bp und den türkisen nüssen klar. kein kickl forever. warum eigentlich?

    kickl hat wahrscheinlich einen entscheidenden charakterlichen defekt, der ihn untragbar für eine regierungsarbeit macht, da zu askentisch (kennt jemand noch charly blecha oder liest man gerne kurzgeschichten??) unbestechlich und bereit, probleme zu benennen und (furchtbarerweise) auch an deren behebung zu arbeiten. das macht ihn nicht erpressbar, und damit einfach untragbar.

  15. McErdal (kein Partner)
    14. Juli 2019 11:38

    @ Herbert Richter
    @ fredausdersüdsteiermark

    Werft mal einen Blick auf meinen Link von 7:35

    Bei sowas wird auf einmal nach einem AHA Erlebnis der Blick klarer - hihi......

    LG

  16. Nietzsche (kein Partner)
    14. Juli 2019 11:15

    "Ungeheuerliches Gerede von Strache" - echt jetzt, Herr Dr. Unterberger? Ich finde viel ungeheuerlicher, daß andere Parteien genau das seit Jahr(zehnt)en machen, wovon Strache nur im Rausch träumt. Man sollte schon im Auge behalten, wer die wirklichen Verbrecher in diesem Staat sind. Es reicht, wenn die Mainstream-Medien mit zweierlei Maß messe, wir sollten das nicht auch noch tun.

  17. AppolloniO (kein Partner)
    14. Juli 2019 11:01

    Türkis/Blau als nächste Koalition ist zu 100% auszuschließen, obwohl es sich zahlenmäßig ausgehen wird.
    1. Die RotzgrünLinken werden wieder aus allen Rohren feuern. Unterstützt werden
    sie dabei von den blinden 90% der Einheitsmedien .
    2. Diese "mehr Demokratie" fordernde Unheilsfront hat noch NIE vor Dirty
    Campaining zurückgeschreckt wenn`s um ihre Macht ging. (Waldheim, Int.
    Ächtung der ersten Schwarz/Blau-Regierung und danach Silberstein-Methoden.
    Nur Einfältige glauben Ibiza wurde von Aliens eingefädelt.
    3. Auch in der eigenen ÖVP ist FPÖ als Partner nicht durchzubringen. Die Altspatzen
    wie Mitterlehner und Konrad + Raiffeisen haben schon geladen.
    4. Kickl

    • byrig
      15. Juli 2019 00:58

      Sie könnten mit dieser Analyse durchaus recht haben-wahrscheinlich sogar!

  18. Knut (kein Partner)
    14. Juli 2019 10:35

    Der Kurz hat seine Schuldigkeit getan - der Kurz kann gehn`. Seine Glaubwürdigkeit hat er verspielt und was die Kurz-Zeit ... ähhh Kronen-Zeitung von sich gibt lässt den Schluß zu, dass die Kronen-Zeitung eine dunkelschWarze Führung hat. Die Politik bei uns ist nur noch zum KOTZEN und das verdanken wir den Linken und Grünen und jeder, welcher deren geisteskranken bis kriminelle Ideologie nicht zustimmt, ist ein Nazi und wird verfolgt.

    Neues vom Klimasektor: Wissenschaftler finden heraus, dass ein Klimawandel vom Mensch nicht verursacht werden kann:
    ht tp s:/ /kopp-report.de/schock-fuer-aktivisten-wissenschaftler-finden-heraus-dass-ein-klimawandel-vom-mensch-nicht-verursacht-werden-kann/

    • byrig
      15. Juli 2019 01:00

      Den 2.Teil ihres Beitrages halte ich für noch wichtiger!Zustimmung anyway!

  19. Christian Peter (kein Partner)
    14. Juli 2019 10:30

    Wen interessieren die politischen Schaukämpfe der Uraltparteien ? Die Programme dieser Parteien sind ohnehin kaum zu unterscheiden, ob schwarz / grün, blau / rot oder rot / schwarz - was macht es für einen Unterschied ? Die Bürger sollten sich endlich von diesen Parteien abwenden, in Österreich hat es seit seit 70 Jahren keinen Regierungswechsel gegeben, so etwas gibt es nicht einmal in afrikanischen Diktaturen.

  20. Zraxl (kein Partner)
    14. Juli 2019 10:05

    Die Roten haben derzeit ca. 22%, Tendenz leicht fallend.
    Die Blauen haben derzeit ca. 18%, Tendenz leicht steigend.
    Macht nach Adam Riese zusammen ca. 40%.
    Hier von der Möglichkeit einer Koalition zu schwadronieren ist Bauernfängerei.

    Schwarz Grün hat derzeitigen Umfragen übrigens eine (Mandats-)Mehrheit.

  21. Johann Krendl (kein Partner)
    14. Juli 2019 09:24

    Natürlich war das einzige Motiv für die Beendigung der erfolgreichen Regierungsarbeit die Abhängigkeit von Kurz von den Bilderbergern und von Soros. Die einzige Möglichkeit wieder eine bürgerliche Regierung für Österreich zu bekommen ist, eine ganz wesentliche Stärkung der FPÖ. Nur wenn die FPÖ vor die ÖVP kommt und die Reste der "türkisen" Bereit für eine Österreich - Koalition mit der FPÖ sind, kann die erfolgreiche Arbeit für Österreich fortgesetzt werden. Dafür wäre eine 2/3 Mehrheit für diese Konstellation gut.

  22. fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
    14. Juli 2019 09:17

    Der Herr A.U. sieht in Österreich zwei Rechtsparteien! Mein Tag ist gerettet! Wäre interessant, wo die sich die bösen Rechtsparteien versteckt halten. Ich hab sie noch nicht gesehen. Die einzige nicht komplett linke Partei in Österreich ist für mich die halbwarme FPÖ.

    • Christian Peter (kein Partner)
      14. Juli 2019 10:36

      Was wollen Sie mit der Volksverräterpartei FPÖ ? Diese Partei hält die Wähler seit Jahrzehnten zum Narren, hat trotz 9 Jahren Regierungsbeteiligung in den vergangenen 20 Jahren politisch nicht die Bohne bewirkt.

    • byrig
      15. Juli 2019 01:04

      C.Peter-welche Alternative zur FPÖ kennen Sie also?

    • Christian Peter (kein Partner)
      15. Juli 2019 10:59

      @byrig

      Es gibt viele Alternativen. Die EU - Austrittspartei, EU - AUS, die Christliche Partei Österreich (CPÖ), Die Weißen (Mitbestimmung, direkte Demokratie), selbst GILT würde ich eher wählen als die Bauernfängerpartei FPÖ.

  23. McErdal (kein Partner)
    14. Juli 2019 07:35

    @ Herbert Richter

    ******Transpocalypse Now******
    h t t p s : //www.youtube.com/channel/UCn0KdArswyw4IHKBB609cng/videos

    Nichts ist so wie es scheint........

  24. Katze (kein Partner)
    14. Juli 2019 07:08

    Nun hat der Bundespräsident aber öffentlich erklärt, Kickl nicht angeloben zu wollen. Will die FPÖ also mitregieren, wird sie den Verlust Kickls schlucken müssen, was kurz die Chance auf eine Koalition mit der FPÖ lässt. Ihr kann ja dann nichts dafür, wenn der Bundespräsident nicht mitspielt.

    Eine rot-blaue Regierung geht sich nicht aus, und die Grünen werden kaum so dumm sein eine rot-blaue Minderheitsregierung zu stützen oder gar selbst als Dritter hineinzugehen. Das würden ihre Wähler nie tolerieren.

    • Gasteiner (kein Partner)
      14. Juli 2019 08:48

      Die FPÖ wird sich Kickl aber so was von NICHT rauskicken lassen (wo wäre dann der Sinn gewesen, die türkis-blaue Koalition zu verlassen ?)
      Die Wähler müssten sich fragen, wozu dann die kostspieligen und chaotischen Neuwahlen gewesen wären. Also - nein, die FPÖ ohne Kickl wird es nicht geben, weil er der klügste Kopf dieser Partei ist.
      Mit den Roten gibt es keine FPÖ Koalition. Da gibt es innerparteilich viel zu viele Widerstände. Das weiß wohl jeder. R-Wagner wird bleiben und die SPÖ noch weiter schrumpfen.
      Der Ausgang der Wahl steht heute schon fest : schwarz-pink-grün. Was nicht passt, wird passend gemacht. Hat hat ja auch bei der BP Wahl funktioniert. Daher:
      Gute Nacht Österreich.

    • allemann (kein Partner)
      14. Juli 2019 12:09

      Kickl hat bereits erklärt, dass er auch den Franktionsvorsitz für die FPÖ übernehmen könnte und damit zufrieden wäre.

      Die Entscheidung von Kurz, auf das Ausscheiden von Kickl zu bestehen, dürfte wohl auch von ausländischen Politikern beeinflusst worden sein. Kurz will ja nicht wegen einer Nibelungentreue mit FPÖ alle Chancen in Europa verspielen.

  25. Dr. Faust
    • pressburger
      13. Juli 2019 08:40

      Danke, was werden die Urheber als nächstes unternehmen um lästige Zeugen zum schweigen zu bringen ?

    • Suedtiroler
      13. Juli 2019 10:58

      Ich frage mich auch, was da noch bei Spiegel und Süddeutscher für die nächste Wahl zurückgehalten wird, natürlich mit vollem Wissen des JETZIGEN Innenministeriums!

      DESHALB musste Kickl unbedingt weg! Die Scheinbegründungen von Kurz und Bellen sind zu leicht zu durchschauen.

    • Christian Peter (kein Partner)
      14. Juli 2019 10:38

      hahaha unzensuriert.at, das blaue Schmierblatt.

    • Graskeller 15
      14. Juli 2019 15:47

      @Christian Peter

      Sie bevorzugen natürlich das linxlinke Schmierblattl "Falter" - oder soll ich es "renommiert" nennen?

    • Christian Peter (kein Partner)
      14. Juli 2019 16:41

      @Graskeller 15

      Selbst der Falter ist im Vergleich zu unzensuriert.at das kleiner Übel. Wenigstens ist der Falter unabhängig, während es sich bei unzensuriert.at um eine Parteipostille der FPÖ handelt.

    • Graskeller 15
      14. Juli 2019 17:19

      @Christian Peter

      Ähh, seit wann soll der "Falter" unabhängig sein? Seit heute früh etwa! Ich halte das für den "Witz des Tages".

    • Christian Peter (kein Partner)
      14. Juli 2019 22:18

      @Graskeller 15

      Selbstverständlich ist der Falter unabhängig, mit Parteien hat diese Zeitung jedenfalls nichts am Hut. Unzensuriert.at ist hingegen zu 100 % eine blaue Parteien - Postille.

    • Graskeller 15
      14. Juli 2019 23:22

      @Christian Peter

      ????????? Sollte es Ihrer Aufmerksamkeit tatsächlich entgangen sein, daß der "Falter" seit eh und je dunkelrot bis dunkelgrün eingefärbt ist - 100 % waschecht!

    • Christian Peter (kein Partner)
      15. Juli 2019 11:10

      @Graskeller 15

      Das mag auf die politische Orientierung des Falter zutreffen, deren Redaktion ist aber (im Unterschied zu unzensuriert.at) völlig unabhängig.

  26. Rau
    12. Juli 2019 21:43

    OT
    Das ist einfach nur mehr Wahnsinn, und zeigt auf in welch totalitäre Richtung sich alles entwickelt. Ein Pionierunternehmen der alternativen Medien, einer der ersten Kanäle überhaupt wurde nach 13 Jahren ohne Vorwarnung gesperrt. Frank Höfer der mit viel Idealismus und persönlichem Einsatz etwas geschaffen hat, das zum einem Vorbild für eine mittlerweile sehr vielfältige alternative Medienwelt geworden ist, steht aus reiner Willkür vor einem Scherbenhaufen langjähriger Aufbauarbeit.

    Es ist einfach nicht mehr auszuhalten, mit welcher Perfidie man versucht, nicht erwünschte Meinungen aus dem öffentlichen Diskurs zu tilgen. Das hat mit Demokratie und der scheinheiligen Rede von Vielfalt nichts mehr zu tun. Wo soll das enden.

    https://www.youtube.com/watch?v=QgrPPnmaRSA +

    Ich hoffe, dass diese Entwicklung gestoppt werden kann, und eine breite Unterstützungskampagne Erfolg hat.

    • Undine
      12. Juli 2019 23:04

      @Rau

      Es wird---das zeigt die Geschichte!---immer schlimmer werden! Nein, man macht natürlich keine BÜCHER-VERBRENNUNG wie im 3. Reich, man macht es viel subtiler heute, wenn es gilt, eine nicht genehme Meinung zu verbieten: Man sperrt einen "Kanal" und schwupps, ist man eine Reihe von guten Leuten los, die HOFFNUNG gegeben haben, die WAHRHEIT finde doch immer wieder ihren Weg. NUOVISO habe ich sehr gerne gesehen; ich kann nur hoffen, daß man eine gute Lösung findet, all den mutigen Leuten wieder eine STIMME zu geben, die sich gegen diesen Meinungsterror gestellt haben. Es erinnert alles immer mehr an die NS-Zeit, bzw. an die DDR!

    • pressburger
      12. Juli 2019 23:18

      @Rau
      Wie soll die Entwicklung in Richtung Einparteiensystem, gepusht durch die eigenen Medien, gestoppt werden. Die Wahlen werden den Erfolg der Antidemokraten bestätigen. 75% für die Linken Parteien.

    • Christian Peter (kein Partner)
      14. Juli 2019 10:40

      @pressburger

      75 % ? Welche Partei zählen Sie zu den rechten Parteien in Österreich ? Etwa den Pudel der ÖVP und SPÖ, die FPÖ ?

  27. oberösi
    12. Juli 2019 19:54

    OT
    Prozess in Graz gegen den "Rechtsextremen", der 6 Monaten (bedingt) für "schwere Körperverletzung" wegen eines Remplers gegen den Bauch des Rektors bekam. Wobei der Tatbestand, daß es sich um eine beamtete Wampe handelte, lt. Staatsanwalt noch schwerer zu ahnden ist...

    orf.at OT: „Das Recht ist immer flexibel“, konterte der Richter, sprach den Identitären-Sympathisanten schuldig und verhängte sechs Monate bedingte Haft; außerdem ordnete er Bewährungshilfe an, „damit ich Sie sich (Original orf.at) unter Kontrolle habe“.

    https://steiermark.orf.at/stories/3004242/

    Dieses Urteil zum Maßstab genommen für linke Ausschreitungen, z.B. gegen den Burschenschafterball, müßten unsere Gefängnisse überquellen von verurteilten "Linksextremen".

    Jawohl, Österreich steuert auf etwas zu... Auf etwas, was diese Sandkastenspiele, wer mit wem und wieso wer mit wem nicht und vielleicht aber doch unter gewissen Umständen und überhaupt, und mögen sie noch so klug daherkommen, zur reinen Farce verkommen läßt, zur Beschäftigungstherapie für jene Oberklugen, die noch immer glauben, dieses System wäre reformierbar, wenn nur endlich die richtige Partei mit dem richtigen Mann an der Spitze regieren würde. Aber genau das ist im Sinne dieses Systems: den Plebs zu beschäftigen, Brot und Spiele.

    Keine Stimme mehr für dieses Drecks-System.
    Denn jede Stimme, gleich für welche Partei, legitimiert dieses System.
    Stattdessen: passiver Widerstand auf allen Gebieten, soweit und so intensiv, daß man dem immer enger geknüpften Netz der Häscher des zunehmend totalitären Regimes gerade noch entkommt.

    • machmuss verschiebnix
      12. Juli 2019 21:15

      Kein Zweifel, @oberösi - das System Österreich ist vom harten Aufschlag nur mehr ca. 8 - 10 Jahre entfernt. Die Wirschafts-Zahlen, die jetzt noch einigermaßen gut aussehen, werden nach und nach schwächer und ausgerechnet in 10 Jahren geht die letzte brauchbare Generation in Pension. Klar man sollte nicht pauschalieren - weiß ich aus Erfahrung - es kommen auch heute noch junge Leute nach, die g'scheit und fleißig sind, die das Wissen einer Abteilung aufsaugen wie ein trockener Schwamm . . . leider werden solche aber immer seltener .

      Zermürbend, die Suche der Pers.Abt. nach geeigneten Leuten, falls es jemand in die Probezeit schafft, heißt das noch gar Nichts . . .

    • machmuss verschiebnix
      12. Juli 2019 21:27

      ...ff
      Und weil bisher die praxisnah- und gut-ausgebildete Arbeitskraft DIE tragende Säule der Wirtschaft war und weil das sooo selbstverständlich war - für die Linken Wolke 7 Bewohner , darum kann man schon jetzt Wetten drauf abschließen, ab wann letztlich Charts-Kurve endgültig in den Keller runter zeigt. "Rien ne va plus" ist bereits überschritten, denn wie jeder weiß, selbst wenn das Steuer herumgerissen wird, und die Kinder in der Schule wieder gedrillt werden, so dauert die Ausbildung trotzdem ca. 18 Jahre (samt Job-Ausbildung, Lehre, Ing. ... )

      Houston wir haben ein Problem
      aber unser Houston befindet sich in der Löwelstraße und houstet uns was !

      Es wird schlimmer !

    • Rau
      12. Juli 2019 21:55

      Sag ich schon länger und es wird Zeit sein Geld sinnvoller zu investieren, als in Sandkastenspiele und diverse Erzählungen darüber. Es wird uns ja, nicht nur sprichwörtlich das Messer angesetzt.

    • Rau
    • pressburger
      12. Juli 2019 23:24

      @machmuss verschiebnix
      Eine sehr optimistische Prognose. So viel Zeit bleibt nicht. Die Realität wird grausam und unbarmherzig. In Deutschland bekommen die ersten Unternehmen etwas Halsweh, nach Österreich übertragen bedeutet es eine Lungenentzündung. Prognose quo ad vitam, infaust.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      14. Juli 2019 09:26

      6 Monate bedingte Gefängnisstrafe sind für die hunderten wegen Gewalttaten gegen Frauen angezeigten Nafris nach der Kölner Silvesternacht INSGESAMT nicht zustande gekommen!

  28. machmuss verschiebnix
    • Gasteiner (kein Partner)
      14. Juli 2019 09:26

      Interessant ist doch auch, dass dieses Schiff JP Morgan gehört.

      epochtimes.de/politik/welt/kokain-haette-millionen-toeten-koennen-20-tonnen-drogen-auf-schiff-von-jp-morgan-gefunden-a2940562.html

    • McErdal (kein Partner)
      14. Juli 2019 10:07

      @ Gasteiner

      Ja, ja dieses Völkchen ist halt sehr umtriebig - hihi.......

  29. machmuss verschiebnix
    12. Juli 2019 19:18

    OT:

    Silent Weapons For Quiet Wars, full read by - wer es noch nicht kennt ...

    https://www.youtube.com/watch?v=s_38tsQ4p0I&feature=youtu.be&t=65

  30. machmuss verschiebnix
    12. Juli 2019 19:08

    OT:
    Beatrix v. Storch zur Wahl von Von der Leyen :

    https://www.youtube.com/watch?v=Q1RADA1Rh1o

    • pressburger
      12. Juli 2019 23:25

      Ist die Versager Uschi schon gewählt ? Habe ich etwas verpasst ?

  31. Undine
    12. Juli 2019 19:01

    OT---aber wer es noch immer nicht glauben sollte, daß die GRÜNEN die SCHLIMMSTEN HEUCHLER sind, wird hier eines Besseren belehrt---120.000 Bäume des z.T. 800 Jahre alten Baumbestandes des "Märchenwaldes der Gebrüder Grimm" sollte ABGEHOLZT und einem "anderen" Wald weichen: einem WALD von WINDRÄDERN!

    Das darf doch nicht wahr sein!

    "Abholzung im Reinhardswald soll nach Willen der Grünen 2020 beginnen"

    https://www.journalistenwatch.com/2019/07/12/abholzung-reinhardswald-willen/

  32. Undine
    12. Juli 2019 18:31

    OT---aber dieses Goldstück hat ja nur seinem Frust Ausdruck gegeben.....

    Und was wird ihm passieren? Die Erfahrung sagt, daß ihm nichts passieren wird. Zum Glück standen nicht noch mehr Autos auf diesem Parkplatz! Auf jeden Fall ist der junge Mann sehr sportlich, und er kann immerhin ein einfaches Werkzeug maximal anwenden.....
    Diesem jungen Mann beim Wüten zuzusehen ist atemberaubend!

    https://www.epochtimes.de/blaulicht/nigerianer-randalierte-am-ankerzentrum-donauwoerth-nun-sucht-polizei-urheber-des-videos-a2940715.html?whatsapp=1

    • Undine
      12. Juli 2019 19:13

      Hier der Link zum Video:

      "Schatzi wie heißt der?"

      https://www.youtube.com/watch?v=BvQel81juIQ

    • glockenblumen
      12. Juli 2019 21:07

      Danke @Undine für den Link!
      und solche Kretins dürfen bei uns ungestraft wüten - wie lange werden die Bürger da noch zusehen?

    • pressburger
      12. Juli 2019 23:34

      Erschütternd, tiefer geht es fast nicht mehr. Der Nigerianer kann ungestört einenj Sachschaden anrichten, niemand hindert ihn. Kommt in ärztliche Behandlung.
      Wer verschwendet einen Gedanken an die Menschen die gespart haben um sich etwas leisten zu können. Fremdverschulden, krimineller Akt, dafür ist die Versicherung nicht zuständig.

    • Brigitte Imb
      13. Juli 2019 03:10

      Es hat höchstwahrscheinlich die "Gutmenschen", die im Ankerzentrum arbeiten, getroffen.

      Ja, schlimm! Andrerseits ist es doch gut, wenn die Gutmenschen "menschliche" Erfahrungen mit diesen Bereicherern machen. Die ja Gold wert sein sollen.

      Irgendwie hält sich mein Mitleid mit den Geschädigten in Grenzen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      14. Juli 2019 12:55

      Dieser Affenmensch würde von meinem Parkplatz nur mehr liegend und garantiert stumm abtransportiert werden können.
      Und wenn ihm sein Vodoogott gnädig ist, vielleicht noch inklusive seiner Extremitäten. Wie gesagt, sein Vodoo müsste einen sehr guten Tag haben......!
      Eines jedoch wäre todsicher, auch ohne Vodoo!
      Es wären seine allerletzten Ausraster forever gewesen und kein Steuerzahler müsste für ev. Zusammesflicken dieser schwarzen Bestie bezahlen.........

  33. Helmut HGR.
    12. Juli 2019 18:03

    Ein Aspekt fehlt mir in AUs Kommentar.

    Was ist, wenn S. Kurz eine spätere Karriere in der EU anstrebt?

    Und deshalb will er "supersauber" dastehen.
    Und das beeinflußt seine - für mich negativen - Entscheidungen.

  34. Stein
    12. Juli 2019 17:08

    Ja, auf das Warum werden wir keine Antwort erhalten.
    Trotzdem sei k(K)urz gefragt: Wie borniert und/oder blümelig und/oder blöd ist eine ÖVP die die eigene Regierungsbeteiligung aufs Spiel setzte ?

    • Undine
      12. Juli 2019 17:22

      Ich vermute stark, daß KURZ DIESE Möglichkeit, nämlich mit seiner Entscheidung die eigene Regierungsbeteiligung zu riskieren, überhaupt nicht ins Auge gefaßt hatte---er war einfach zu kurz-sichtig.....

    • pressburger
      12. Juli 2019 17:40

      Nicht die ÖVP, sondern Kurz hat den Putsch inszeniert. Kurz konnte und durfte nicht anders. Kurz musste Kickl politisch liquidieren. Das Gelingen dieser Schäbigkeit war ein team work, mit dem Altkommunisten in der Hofburg.

    • Gasteiner (kein Partner)
      14. Juli 2019 09:37

      @Pressgurger

      No, ich frage mich, ob nicht eher die ÖVP aus dem Hintergrund Kurz instruiert hat und zwar nicht erst beim Putsch, sondern die ganze Zeit davor schon.
      Dass VdB das ausnützt, um im Namen der geheiligten "linken" Globalisten (und diese beschränkt sich nicht auf Ö) Kickl loszuwerden, ist nicht verwunderlich, wennauch widerlich.

    • Gasteiner (kein Partner)
      14. Juli 2019 09:38

      Pardon-

      Soll Heißen: Pressburger.

  35. Pennpatrik
    12. Juli 2019 16:44

    Erklär mir bitte einer, warum Frauen noch die ÖVP, SPÖ, die Grünen oder NEOS wählen.

    "Tat mit Handy gefilmt
    Die Ermittler werteten daraufhin laut dem Bericht die Handys der Partygäste aus und entdeckten darauf ein Video, das den schrecklichen Verdacht bestätigte: Die heute 17-Jährige wurde von gleich vier Männern vergewaltigt. Ein DNA-Test bestätigt, dass einer der Verdächtigen - ein 18-Jähriger mit tunesischen Wurzeln - der Erzeuger des Babys ist. Alle Beschuldigten behaupten, dass es einvernehmlich zum Sex mit dem Mädchen gekommen war. Alle befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

    Dem Beschuldigten mit österreichischer Staatsbürgerschaft wird der Prozess laut Informationen der „Krone“ in Kärnten gemacht. Die 17-Jährige hat bereits eine Zeugenladung erhalten."

    • Eva
      12. Juli 2019 17:27

      Es gibt genug wenig attraktive, zu kurz gekommene, frustrierte Frauen jeder Altersklasse, die sich über den nie enden wollenden Zustrom an jungen sehr 'männlichen' Muselmanen freuen und hoffen, dass das ewig so weitergehe.

    • pressburger
      12. Juli 2019 17:45

      Fragen Sie doch eine Feministin. Sollte sie ausnahmsweise ehrlich sein, wird sie erklären, dass die Muselmanen Eier in der Hose haben. Wenn das nicht ein Grund ist.
      Bin ganz der Meinung von Frau Eva, kann es nicht so elegant formulieren. Entschuldigung

    • Herbert Richter (kein Partner)
      14. Juli 2019 08:07

      Meine Beschreibung mit Ortsangabe:
      Anno Flutung des Tegernseer Tales mit Negern. Nach kürzester, naturgegebener Zeit waren die drei fettesten und mit großem Abstand, häßlichsten jungen Damen Kreuths, dem Bergsteigerdorf so was von schwanger! Heute brüllen 3 Schokobabies mehr im Aldi herum....!
      Die 3 Notgeilen liefen so lange vor der Traglufthalle herum, bis sich die Invasoren erbarmten. Kann aber auch gut sein, daß die Neger mit Kaugummi und Zigaretten angefüttert wurden.
      Kein Eingeborener hätte diese Damen freiwillig bestiegen. Nicht einmal im Vollrausch nach einem Waldfest.
      P. S. Und jetzt philosophieren sie darüber, wer die Alimente für die Negerbrut bezahlt.........!

  36. haro
    12. Juli 2019 16:19

    Bestens analysiert von Dr. Andreas Unterberger der den höchsten aller Journalistenpreise verdiente ! Da Journalistenpreise wie auch viele andere Auszeichnungen nicht nach Können sondern nach Gesinnung vergeben werden, hat er wohl keine Chance.

    Allzu kurz war die türkis-blaue Regierung die eine Hoffnung für die breite Mehrheit der Bevölkerung war. Endlich gab es Koalitionspartner die nicht gegeneinander arbeiteten (so schien es) und die Interessen der Österreicher vertraten. Mit Kurz und Kickl gab es Politiker die zum Wohle Österreichs arbeiteten. Wirklich schade, dass letztendlich ausgerechnet Kurz dieser Regierung ein Ende setzte. Möglich dass er wieder BK wird, aber er hat an Glaubwürdigkeit verloren und viele Sympathien verspielt.
    Der grüne BP frohlockt jedenfalls und gibt schon seine Wahlparolen aus, aber er sollte sich nicht zu früh freuen. Weder die FPÖ noch Kickl sind "weg" wie von den Grünen erhofft, die einst ähnliche Wähleranzahl hatten wie die FPÖ und heute in " ferner liefen" einzuordnen sind und die FPÖ seit geraumer Zeit an dritter Stelle der Wählergunst liegt. Die Grünen in der Regierung wäre der ultimative Albtraum für Österreich. Es ist den Schwarzen schon genug anzukreiden dass sie einen Linkslinken auf den Präsidentenstuhl gehievt haben, die Grünen auch noch in eine Regierung zu bringen wäre wohl das Zeigen des Stinkefingers an alle Österreicher.

    • pressburger
      12. Juli 2019 17:51

      Betonung auf "so schien es". Als die Katz aus dem Sack herausgelassen wurde, war klar, dass Kurz etwas wusste, wovon Strache wusste, dass es Kurz weiss. Kurz hat Strache von Anfang an eingesackelt. Die Zielperson war nicht Strache, sondern Kickl.
      Kurz hat seinen Auftrag erfüllt. Akt 2 - Wahlen. Akt 3 - Koalition Kurz+Grün

    • Suedtiroler
      12. Juli 2019 23:21

      Oh Gott, die Stinkefingerpartei in der neuen Regierung?
      Womit haben wir das verdient?

    • Herbert Richter (kein Partner)
      14. Juli 2019 08:13

      "Kurz arbeitete zum Wohle der Österreicher"!!!
      "Bestens analysiert von AU"!!!
      Und da sollte sich einer wundern, wie es sein kann, wie es eben ist!
      Einfach nur mehr erschreckend!
      Man denkt der Zenit scheint erreicht - doch dann kam @Haro...............!

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      14. Juli 2019 10:46

      @haro, bitte!

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      14. Juli 2019 10:52

      @haro, wenn der werte Blogbetreiber so weiterschreibt, steigen seine Chancen auf einen Journalistenpreis aber gewaltig.

    • McErdal (kein Partner)
      14. Juli 2019 11:07

      @ haro

      Aus Ihrem Post: Mit Kurz und Kickl gab es Politiker die zum Wohle Österreichs arbeiteten.

      Haben sie Wahrnehmungsstörungen oder brauchen sie ein HÖRGERÄT und eine
      (bessere) BRILLE ?

      An sowas kann ich mich nicht erinnern, ich kann mich lediglich an ANKÜNDIGUNGEN von Kickl erinnern, die der Durchführung harren - tja, das war's....
      Gehen sie mit offenen Augen (ohne Scheuklappen) durch Einkaufzentren,
      Einkaufstraßen.......
      Und warum sollte ein EDOMITER zum Wohle Österreichs arbeiten -
      wollen sie mich verarschen ?

  37. Basti
    12. Juli 2019 15:51

    Die geistige Umnachtung Straches möchte ich schon relativieren, denn dieser Ausdruck wird auch bei einer beginnenden Demenz verwendet. Das Handeln/Verhalten dieser zwei Tölpeln entspricht „Pubertierenden“ und ist bei den High Society-Events(Künstler, Politiker) nicht unüblich jedoch ohne Videoaufnahmen. Mit der Regierungsverantwortung der Blauen begann ein „widerliches Nazikeulen-Schwingen“. Ob es das Wort konzentriert oder das Liederbuch, Rattengedicht war, die linke Journaille diffamierte und aus Mücken wurden Elefanten. Die immer stärker werdenden "Rechtspopulisten" mussten eliminiert werden. Das Puzzle begann mit der Wahl VdB´s zum BP(arschknapper Sieg!), dann der Sieg von Kurz mit freiheitlichen Themen und letztendlich die Veröffentlichung des Ibiza-Videos. Das war der Plan der Bilderberger, der Mainstream muss gewahrt bleiben. Der Wählerwille ist Nebensache, die Politik des Hinterzimmers ist angesagt, also Diktatur. http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2019/07/youtube-kanal-von-nuoviso-geloscht.html

    • pressburger
      12. Juli 2019 17:53

      Die Politik im ZK Politbüro in Brüssel findet bereits hinter verschlossenen Türen statt. Omertà.

  38. Almut
    12. Juli 2019 14:20

    OT
    Merkel schafft alles:

    Daimler mit Milliardenverlust:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/07/12/es-brennt-lichterloh-daimler-gibt-milliardenverlust-bekannt/
    Energieversorgung:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/07/02/europas-stromnetz-juni-vor-kollaps/?ls=ap
    Wenn es zum großräumigen Blackout kommt, dann gnad uns Gott.
    Flutung mit Schwarzafrikanern - Merkels Wunschträume:
    https://www.youtube.com/watch?v=_x8RbSaKATg

    Und 90% der Wähler wollen das so. Undine vergleicht (netterweise) Deutschland mit Schilda, für mich aber ist Merkel-Deutschland ein Irrenhaus.

    • pressburger
      12. Juli 2019 17:59

      So lange die Wirtschaft noch Steuern abwirft, ist für die Bevölkerung alles in Ordnung. Fangen die Entlassungen an, Vorgeschmack Deutsche Bank, 18.000 Stellen werden gestrichen, die Arbeitslosenkassen werden schnell sich leeren. Weniger Beschäftigte, weniger Beiträge. Eine Todesspirale. Sollten die Menschen sich aktiv wehren, sollte sie auf die Strassen gehen, kommen Notstandsgesetze.
      Der 17. Juni wird ein Spaziergang sein dagegen was Merkels Afrikanische Söldner Truppe anrichten wird. Dann wird niemand mehr fragen, warum die Afrikaner und IS Kämpfer, unbedingt geholt werden mussten.

    • Almut
      12. Juli 2019 18:31

      @ pressburger
      Ich befürchte Ihr Szenario ist sehr wahrscheinlich.

    • McErdal (kein Partner)
      14. Juli 2019 10:18

      @ Almut
      Aus Ihrem Post:

      Merkel schafft alles: ja, vor allem UNS........!!!

      Das 90% der Wähler das so wollen halte ich für Feindpropaganda - mehr nicht

      und für sie ist Merkel-Deutschland ein Irrenhaus - so, so - nur wir gehören dazu, das

      sollten sie nie vergessen, Österreich gibt es nicht.....

  39. logiker2
    12. Juli 2019 14:10

    OT: jetzt wird mir klar warum Strache wirklich gehen musste, denn Zeitungen kaufen und Parteispenden verschleiern geht gar nicht:

    https://www.krone.at/1958831

  40. Konrad Hoelderlynck
    12. Juli 2019 13:52

    Schwarz-Blau zu wählen erscheint angesichts des absurden Zerfalls nach so kurzer Zeit auf den ersten Blick auch nicht zielführend. Die Frage, ob wirkliche Politik nicht auf einer anderen Ebene statt findet, drängt sich auf... .

    • Suedtiroler
      12. Juli 2019 23:27

      ... und wen oder was würden Sie dann wählen, um "die andere Ebene" zu erreichen oder zu verändern?

    • Gandalf
      13. Juli 2019 00:01

      @ Suedtiroler:
      Gar niemand, weil es eh völlig wurscht ist, was die Mehrheit wirklich gewählt hat, sondern das nach Belieben manipuliert wird. Oder warum sonst hat die ÖVP einen der ihren ins Innenministerium gedrückt??

  41. glockenblumen
    12. Juli 2019 12:45

    OT

    Polen:

    "Wir müssen unsere Nationalkultur vor der Antikultur und Antizivilisation schützen", sagte ein Gemeinderat der Stadt Pulaw und Mitglied der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) den polnischen Medien. Eine entsprechende EU-Erklärung zum Schutz sexueller Minderheiten wurde von Polen im Dezember 2018 nicht unterschrieben."

    https://www.heise.de/tp/features/Wir-muessen-unsere-Nationalkultur-vor-der-Antikultur-und-Antizivilisation-schuetzen-4468667.html
    _____________________________________________________

    ad Klima:

    "Wer behauptet, wir könnten das Klima schützen, der betreibt eine demagogische Politik und nährt eine gefährliche und trügerische Illusion."

    https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/koennen-wir-das-klima-retten-nein-aber-umwelt-und-natur-muessen-wir-schuetzen-a2940231.html

    • Franz77
      12. Juli 2019 12:46

      Sorry für den Halbstern, hab mich vertappt. Sollten natürlich 3 werden!!!

    • Franz77
    • pressburger
      12. Juli 2019 18:03

      Nationalkultur, bei diesen Wort bekommt Merkel Krämpfe.
      Das Wort Nationalkultur findet Kurz widerlich.
      Antizivilisation, dass ist gut.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      14. Juli 2019 09:40

      @franz77, das ist zwar schön, wenn das 31.000 Wissenschaflter bestätigen, Wissenschaft ist aber keine demokratische Veranstaltung, sondern da gilt "stimmt oder stimmt nicht", unabhängig von Mehrheiten. Es reichen allerdings schon primitives physikalisches Gymnasialwissen und der gesunde Menschenverstand, um den CO2 Klimbimb ins Land der Märchen verbannen zu können. Stellt man dann noch die obligate Frage "cui bono?" und weiss um den universalen Einfluss der Sonne auf jeglichen Vorgang auf der Erde, kann man sich leicht ausrechnen, womit Klimaveränderungen in Zusammenhang stehen müssen.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      14. Juli 2019 10:02

      Aber ich verwend jetzt spasshalber trotzdem ausschliesslich die Fakten der Klimaysteriker: CO2 Gehalt der Luft: 0,04%, befürchtete Erhöhung in den nächsten 10J: 5%, CO2 Ausstoss natürlichen Ursprungs: 98%, Anteil von Deutschland am weltweiten menschlichen CO2 Ausstoss: 2%, Österreich ca. 10% von D. Das heisst für den menschengemachten befürchteten CO2 Anstieg für D und Ö bis 2029: 5% von 2,2% von 2% von 2% von 0,04%. Noch Fragen zur Relevanz von menschengemachtem CO2 fürs Klima?

    • McErdal (kein Partner)
      14. Juli 2019 10:25

      @ Alle

      Mit so einem SCHAS muß man sich befassen - ich glaub's ja nicht !

      Habt Ihr in der Grundschule gefehlt ? Noch nicht von der Photosynthese gehört ?

      Wir würden schön beschissen dastehen, gäbe es kein Co2 ...

      Grünpflanzen haben die Eigenschaft Co2 in SAUERSTOFF umzuwandeln, den so

      blöde Geschöpfe zu welcher die Menscheit gehört dringend zum Atmen braucht -

      schon mal davon gehört?

      Und so einen SCHAS muß man streng wissenschaftlich abhandeln - brrrrr .....

  42. Wolfram Schrems
    12. Juli 2019 11:55

    "Und Sebastian Kurz könnte sich über seine Überreaktion nach Ibiza noch sehr ärgern."

    Vielleicht war es gar keine "Überreaktion". Vielleicht wurde ihm die Sprengung der Koalition, zumindest die Beseitigung Kickls, einfach befohlen. Hat möglicherweise hier das ECFR, dem Kurz ja angehört, ein Machtwort gesprochen? Oder der Deep State in Brüssel? Oder beide?

    Die Erklärungsversuche 1 - 15 sind scharfsinnig und nicht unplausibel, aber sicher unvollständig.

    • Freisinn
      12. Juli 2019 12:37

      Der Zerrissene: der patriotische Kurz war nur eine Wunschvorstellung einiger Bürgerlicher. Nun tritt wieder der Migrationsfreund Kurz auf den Plan.

    • CIA
      12. Juli 2019 12:59

      Ich bin überzeugt, die Sprengung von Türkis-Blau war von langer Hand vorbereitet. Genauso das VdB Bundespräsident wurde. Beim Mini-Bilderberg-Treffen in Linz gab es sicher Lob und neue Instruktionen für Österreich!

    • Rau
      12. Juli 2019 13:46

      Dem ist nichts befohlen worden. Dem ist die Innenpolitik einfach wurscht! Kurz sieht sich als Grosser Player im internationalen Spiel. Was bedeutet da schon dieses kleine Land. Solange er herumgesreist ist im Rahmen des EU Vorsitzes, konnte die Regierung arbeiten. Danach, gefesselt in den Niederungen der Innenpolitik, wurde er plötzlich widerlich.

    • Wyatt
      12. Juli 2019 16:21

      CIA,
      ich bin der selben Überzeugung, alles nach Plan ausgeführt!

    • pressburger
      12. Juli 2019 18:07

      Dieser coup d`etat war von langer Hand vorbereitet. Die ganze Angelegenheit muss zwingend in grossen Zusammenhängen beurteilt werden. Die Charakterlosigkeit von Kurz ist ein Teil des Systems, nicht die Ursache, auch nicht der Trigger.

  43. Gerald
    12. Juli 2019 11:38

    Noch ein kleiner Nachtrag:

    Strategisch betrachtet war Sebastian Kurz' Sprengung der Regierung durch Rauswurf Kickls saudumm. Die Regierung hatte einen satten Rückhalt in der Bevölkerung und die FPÖ wäre aus Furcht vor vorgezogenen Wahlen wohl eher ein noch streichelweicherer Koalitionspartner gewesen. Außerdem hat die ÖVP, wie Hr. Unterberger gut und ausführlich beschreibt, ohne FPÖ ja nur schwierige Koalitionsaussichten.

    Die einzige plausible Erklärung für dieses strategisch vollkommen dumme Verhalten (und als dumm schätze ich Kurz im Gegensatz zu manchem Mitposter sicher nicht ein) ist: Kickl MUSSTE weg. Denn ein IM kann, entgegen den Lügen der ÖVP keine Ermittlungen verhindern, er kann sie mit den IM-Ressourcen aber maßgeblich beschleunigen. Und Kickl hätte definitiv keine Ruhe gegeben, bis alle Hintergründe aufgeklärt worden wären.
    Damit wäre auch die Mitwisserschaft (siehe Blümel-Mails in meinem anderen Post) bzw. sogar Mittäterschaft (BVT-Seilschaften) der ÖVP aufgeflogen und das musste verhindert werden. Darum blieb Kurz keine andere Wahl, als das IM ultimativ für die ÖVP zu fordern und der grünlinken BP hat natürlich eifrig mitgemacht.

    • Freisinn
      12. Juli 2019 12:06

      Das mag vordergründig stimmen. Ich vermute dennoch, dass dem Kurz bereits zu Koalitionsbeginn des Video bekannt war und er lediglich an freiheitlichen Stimmen interessiert war. Unterdessen das BVT die Freiheitlichen weiter observierte. Er wollte es Schüssel gleichtun. Er wartete lediglich den besten Zeitpunkt ab. Seine steigende Unduldsamkeit wird so im Nachhinein gut verständlich: er wollte ein Scenario aufbauen. Dennoch ging seine Strategie nicht auf - Pech gehabt!

    • Igo
      12. Juli 2019 14:05

      "als dumm schätze ich Kurz im Gegensatz zu manchem Mitposter sicher nicht ein"
      ...geht's noch..wer glauben sie eigentlich, wer sie sind? Durch diesen Satz diskreditieren sie sich gänzlich, was immer auch sie für ein Geschreibsel davor und danach produzieren. Die Hybris, die sie da an den Tag legen, gibt Aufschlüsse auf ihr (vermeintlich) geistige-moralisch höherstehendes Niveau. Bleiben's in ihrem Kammerl und sparen sie sich ihre (Blut)Ergüsse hier, bitte!

    • Igo
      12. Juli 2019 14:10

      Ok..tut mir leid, Gerald: in dem Moment wo ich auf "Abschicken" gedrückt habe, wurde mir klar: sie beziehen sich auf Mitposter die Kurz einschätzen ..tut mir aufrichtig leid..es ist sehr, sehr früh hier, hatte keinen Kaffee hier..bin selber etwas angriffslustig..bitte um Vergebung..war blöd meinerseits..sollte zweimal lesen, bevor ich urteile..

    • logiker2
      12. Juli 2019 14:23

      @Igo, ist mir beim ersten Überflug auch so gegangen, war daher überrascht und las noch einmal, dann wurde klar wie es gemeint ist. Übrigends, Gerald schreibt sehr gute Beiträge.

    • Rau
      12. Juli 2019 15:59

      Wer sich so daran stösst, dass man Hrn Kurz nicht als die Superintelligenz erachtet, als die er verkauft wird, was er eigentlich selber durch sein eigenes Handeln in letzter Zeit verursacht hat, der sollte sich überlegen ober nicht selber an eine Ausprägung des sogenannten Welleneffektes leidet, der eigentlich im Kindergarten beobachtet wird. Die Tante schimpft mit einem Kind und am anderen Ende des Raumes fängt ein gar nicht betroffenes Kind zu weinen an.

      Kurz ist durchschnittlich intelligent, wie jeder hier!

    • pressburger
      12. Juli 2019 23:39

      @Rau
      Auch ein durchschnittlich intelligenter, kann Unheil anrichten. Intelligenz ist keine Voraussetzung um Leute ins Verderben zu führen. In der Kriminologie gibt es einen Grundsatz. Intelligenz potenziert die kriminelle Energie. Nicht umgekehrt.

  44. pressburger
    12. Juli 2019 11:18

    Eine umfassende Darstellung der politischen Schmierenkomödie die das Duo Kurz-VdB im pas de deux aufgeführt hat. Beklatscht von den Medien, sowie mit zustimmenden Kopfnicken, des physisch zwar anwesenden, geistig bereits abgebauten, Publikums.
    Dieser Putsch verspricht für Kurz den Erfolg zu bringen, den er sich erhofft hat. Kurz hatte einen Auftrag. Mit der Erreichung des Zieles, der Eliminierung Kickls, hat er seine Auftraggeber zufriedengestellt.
    Die Gefahr des Abgleitens Österreich in die politischen Nähe zu den Visegrad Dissidenten, galt es zu verhindern. Hätte Kickl die Möglichkeit gehabt seine Vorhaben zu realisieren, wäre er ein Verbündeter Orbans und Salvinis geworden.
    Die Linke rund um Merkel musste diesen nächsten Bruch in der EU verhindern. Die EU will monolithisch werden, auch die Ehrenwerte Gesellschaft hatte keine Abweichler geduldet.
    Kurz hat seine Schuldigkeit getan. Darf er, aber auch bleiben ? Unter einer Bedingung. Koalition Kurz mit Grün. Kurz muss beweisen dass er genug links ist. Nur die Grünen sind für das Brüsseler ZK zuverlässig genug.
    Bei den Wahlen geht es im Klartext, um Bürgerlich, gegen die Vereinigte Linke
    Die FPÖ gegen die Vereinigten Sozialistischen Parteien. Jede stimme die nicht an die FPÖ geht, ist eine Stimme für die endgültige Einführung des Sozialismus in Österreich.
    Apropos, zu Frage warum Spiegel un die SZ das ganze Video nicht zeigen. Ganz einfach, sie haben es nicht. Der Spiegel lügt, wie immer. Die Erpresser sind nicht so blöd, das ganze Material aus der Hand zu geben. Das sind Profis. Ein weiterer Grund warum die FPÖ nicht mitregieren darf, nicht regieren wird. Die Auftraggeber, dürfen nicht enttarnt werden. Werden auch nicht. So lange die Brüsseler Mafia regiert.
    Der nächste Grund warum die FPÖ nicht regieren wird, ist weil sie einen einfältigen Wahlkampf führen wird. Oder meint Hofer, aus lauter Loyalität, muss er noch Strache schützen ?

    • Freisinn
      12. Juli 2019 12:39

      Also das letzte Interview mit Kickl bei Fellner war überhaupt nicht einfältig!

    • pressburger
      12. Juli 2019 18:13

      @Freisinn
      Mit meiner Vermutung habe ich nicht Kickl gemeint, sondern die FPÖ als Partei. Ist noch offen, auf wen die F Partei als Zugpferd setzt und wie viel Unterstützung er bekommt. Sollte sich die Linie Hofer durchsetzen, bleibe ich bei meiner Erwartung.

    • Postdirektor
      12. Juli 2019 22:48

      @pressburger

      ***********************************

      Sehe ich auch so. Und eine Koalition mit der Partei der ehemaligen Assistentin von Karas (so sie schon die Mehrheit brächte) würde man Kurz auch noch durchgehen lassen.

    • Suedtiroler
      12. Juli 2019 23:35

      von Hofer bin ich enttäuscht, aber Kickl bei Fellner war wieder voll da!
      Hoffentlich gibt es genügend Rückmeldungen, um Kickls Strategien durchzusetzen.

  45. Sensenmann
    12. Juli 2019 11:15

    Zwei gute Fragen, und ein A.U. Volltreffer. Wieder Mal ein Spitzen-Artikel!
    1.) warum sich die Brandstetter-Justiz nicht für die kriminellen Urheber des Überwachungsvideos und deren Machenschaften interessiert?

    Ist selbsterklärend. Auch Kickl musste weg, weil er schon ausgegraben hätte, warum das BVT die Hersteller beraten hat, denn konspirative Villen mit vollem Überwachungsequipment kennen nur Geheimdienste.

    Die "kriminellen" Ideen des Strache im Suff sind gar keine. Er wollte nur, was dieser Benko dann gemacht hat

    https://www.addendum.org/benko/luxemburg/

    2.) "Wo soll da die geringste gemeinsame geistige Basis herkommen,..."

    Na, wenn ich mir die von A.U. so perfekt zusammengestellten Politikfelder anschaue, passen die hervorragend zur türkis(ch)en ÖVP!
    Auch diese ist absolut Migrationsfreundlich (hätte den Pakt ohne die FPÖ sofort unterzeichnet), hält Neger und araboide (oder heißt es arabeske ?) Völkerschaften für weit gebildeter als die Einheimischen, läuft dem Klimawahn nach und ist für eine EUdSSR.

    Kurzum: Das ist ja genau DAS, was die schwarze Pest will! Ein Pakt mit Ökobolschewiken und Pinkschwulen ist daher problemlos möglich.
    Wer als alte Bolschewikenhure Jahrzehntelang mit dem Marxismus im Lotterbett gelegen ist, dem graust auch nicht vor grünen Rattlern und gegenderten Weibern, die die Gespielinnen von Oligarchen sind....

    • lilibellt
      12. Juli 2019 11:21

      *******, vor allem für den letzten Absatz!

    • Freisinn
      12. Juli 2019 12:10

      Danke - perfekt auf den Punkt gebracht: ************************************

    • glockenblumen
      12. Juli 2019 12:24

      @ Sensenmann

      einmal mehr: *********************************************!!!

    • Almut
      12. Juli 2019 13:12

      @ Sensenmann
      ********************************************!!!

    • Undine
      12. Juli 2019 14:21

      @Sensenmann

      ************************
      ************************
      ************************+!

    • Bürgermeister
      12. Juli 2019 14:58

      Wirkliche Oligarchen grausen sich vor gegenderten Weibern, was da in Ö. als Oligarch bezeichnet wird taugt in Russland bestenfalls als Klopapierrollenhalter.

    • Weinkopf
      12. Juli 2019 15:07

      @Sensenmann

      ***********************!

    • pressburger
      12. Juli 2019 18:24

      Ganz einfach, die Falle war für Strache aufgestellt, über die Klinge musste Kickl springen. Der Sinn der Veröffentlichung des Videos, war einen Schaden den rechten Parteien zuzufügen und Kickl los werden
      Die weitere Erpressung von Strache wäre eher im Sinne der Auftraggeber gewesen. Eine fantastische Ausgangslage, der Erpresste als Vize Chef einer Regierung. Aber dann kam der Kickl dazwischen. Im gewissen Sinne ist Kickl an seinen Schicksal selbst Schuld. In der Gesellschaft der Lügner, kommt der Ehrliche auf den Scheiterhaufen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      14. Juli 2019 07:37

      Nanana, da liegt die Sense aber mal gscheit auf der narzistischen TB Sternderllinie. Nebbich zu erwähnen, daß sich die Gesinnungsschreiber AUs einnässen.
      Was ist an diesem Artikel AUs hervorragend? Alles bekannt, Tatsachen, wie Überlegungen - eine Sammelschrift, die mit vielen leeren Buchstaben das Tagespensum des TB nicht erfüllt, sondern NUR füllt.
      Wenn die Handlungen Straches kriminell waren, warum sitzt der Benko nicht im Knast? Und noch ist das pure Ankündigen oder prahlen im Suff nicht justiziabel.
      Die Märchen von AUs eigenständiger, unabhängiger Justiz, Exekutive und der Objektivität von unparteiischer Richterschaft ist billigste Stimmungs- und Meinungsmache.

  46. Gerald
    12. Juli 2019 11:14

    Diese sehr gründliche Analyse deckt sich großteils mit meiner. Wobei man einige Fragen durchaus schon beantworten kann.
    Ad 4) Braucht man sich nur das vor wenigen Tagen von "Rau" gepostete Bild (bzw. ein vol-Link) wo VdB und Kurz rund um den Rauswurf Kickls gemeinsam verschmitzt lächelnd durch die Tapetentür kommen ansehen, um zu erkennen: So sieht niemand aus, der bedroht wurde. Kurz hat da eilfertig mitgemacht, sich dabei aber mehrfach verschätzt. Einzig plausibel ist da 5).
    Er hat wohl auf das Versprechen VdBs vertraut, dass er bis zum Wahltermin als strahlender Kanzler einer von ihm handselektierten Übergangsregierung mit den vollen zur Verfügung stehenden Ministeriums- und Kanzleramtsressourcen auftreten könne. Dabei haben er und VdB nicht kapiert, dass das Parlament das Machtzentrum der Republik ist und sie haben nicht damit gerechnet, dass gleich der ganzen Regierung das Misstrauen ausgesprochen wird (laut einem Bericht der Presse soll VdB stinksauer auf die SPÖ gewesen sein).
    Der zweite gravierende Fehler ist Kurz schon davor unterlaufen und wird bei Punkt 15 angesprochen. Meiner Meinung nach dachte er wirklich das Ibiza-Video würde die FPÖ wie 2002 zertrümmern. Mir ist noch gut die trotz des +7,5% Wahlerfolgs seltsam ernüchternd wirkende Miene von Blümel bei den Interviews am Wahlabend zur Europa-Wahl in Erinnerung. Denn angesichts des FPÖ-Ergebnisses von 17% wurde ihm (und sicher auch Kurz) zu diesem Zeitpunkt klar, dass ihre Rechnung nicht aufgeht. Denn es hatten kaum FPÖ-Wähler zur ÖVP gewechselt, die FPÖ hatte in absoluten Zahlen sogar mehr Wähler, als noch bei der letzten Europawahl und das obwohl sich FPÖ-Wähler für Europawahlen sonst eher schwer mobilisieren lassen und das Ibiza-Video damals noch unmittelbare Wirkung entfaltete.

    Lediglich ein Punkt wurde von Herrn Unterberger nicht angesprochen. Die eu-infothek zugespielten ÖVP-Mails, die ja die ÖVP mit einer sofortigen Pressekonferenz und einem eiligen Deloitte-Gutachten als Fälschung bezichtigte. ( http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-geheimnisvolle-nebenschauplaetze/ )

    In diesen E-Mails soll Gernot Blümel bereits am 27. Februar aus Brüssel folgendes Mail an Sebastian Kurz verfasst haben:

    "Wir haben mehrstündiges Material, das jeder Überprüfung standhält. Strache + Gudenus. Da sind alle anderen obsolet. Wir brauchen aber eine perfekte Strategie dazu. Wir hören uns gleich."

    Entgegen den Behauptungen der ÖVP und dem Deliotte-Papier ist jedoch keineswegs sicher, dass es eine Fälschung ist. Ganz im Gegenteil gibt es sehr starke Indizien, dass die geleakten Mails echt sind. Hier eine gute Zusammenfassung: https://twitter.com/deinelola/status/1143823356770304000

    • Sensenmann
      12. Juli 2019 11:25

      Selbstverständlich sind die Mails echt! was EDV-Spezialisten - wie in dem Link - erklären, ist weit genaue als das Gewäsch von bezahlten Pseudoexperten, die man überfallsartig heranzog.
      Die Brandstetter-Justiz wird dem nicht nachgehen, die FPÖ ist zu unfähig dazu, ein paar experten heranzuziehen und der ÖVP den Schluck abzudrehen.
      Kickl hätte es sicher gekonnt, deshalb mußte er gehen!

    • lilibellt
      12. Juli 2019 11:31

      *****! Allerdings wird Lola lange warten müssen, wenn sie hofft, der Klenkmann wird sich der Sache annehmen XD ....

    • Gerald
      12. Juli 2019 11:46

      @lilibelt

      Wohl wahr. Da sollte man eher bei Servus TV oder addendum nachfragen. Denen traue ich noch am ehesten objektive Recherche zu. Aber Lola steht dazu offensichtlich zu weit links.

    • CortoMaltese
      12. Juli 2019 13:18

      Der Medienmacher hinter der EU-Infothek ist ein Detektiv, Damenunterwäschevertreter, Eigentümer eines "Luxushotels" in Thailand, Novomatikschnüffler etc. Es ist schon haarsträubend, dass den offiziellen Medien nicht geglaubt wird, wenn Inhalte gegen die eigene Überzeugung gehen, dem Damenunterwäschevertreter jedoch jedes Wort geglaubt wird, wenn es nur der eigenen weltverschwörerischen Überzeugung dient. Wäre Strache so klug gewesen und hätte behauptet ein Schauspieler hätte ihn und Gudenus gedoubelt, 2/3 der FPÖ Anhänger hätten ihm das sofort geglaubt. Erstaunlich!

    • lilibellt
      12. Juli 2019 14:08

      @CortoMaltese
      Ja, wie unseriös von ihm, Damenunterwäschenvertreter zu sein, warum ist er auch nach abgebrochenem Studium nicht einfach Bundeskanzler geworden? Oder noch entspannter, Medienminister mit einem keine Unterwäsche mehr benötigenden Nacktmodel als "Freundin".
      Btw Sie selbst kommentieren in einem Blog, dessen Betreiber auf der von Ihnen so verpönten infothek.eu als einer von vielen honorigen Autoren aufscheint. http://www.eu-infothek.com/autorenteam/ Gut, dass Sie das nicht mit Klarnamen machen, es könnte ein schlechtes Licht auf Sie werfen ...

    • Rau
      12. Juli 2019 14:49

      Der Fellner und dieser Detektiv als einzige die eben soetwas wie "Aufklärung" anbieten, macht schon stutzig. Die Medien, denen man Ihrer Meinung nach noch etwas glauben soll, bieten hingegen nur ein Informationsvakuum. Da muss man kein FPÖ Anhänger sein. Irgendwie schon seltsam, und berechtigte Fragen stellt ja auch ein Hr Unterberger (seines Zeichens verdienstvoller Journalist), der auf diesem Portal immerhin als einer der Autoren aufgeführt wird. Das Video ist nicht vom Himmel gefallen! Interessieren würde das sehr, nur es wird nix aufgeklärt, sondern zugedeckt. Ich fange mit Ihrem post nichts an! Nichts als übertriebenes Gefeixe, unter Ihrer Würde verehrter Maltese!

    • Rau
      12. Juli 2019 15:09

      Ausserdem, was soll dieses Gerede von "Verschwörungstheorien" bez schwarzer Netzwerke im IM. Ich meine, der letzte rote Innenminister war Schlögel, wenn ich mich nicht irre, ein SPÖ - Politiker übrigens von einem Schlag, den es in dieser Partei schon lang nicht mehr gibt. Seitdem nur Schwarze Innenminister. da werden sich schon Netzwerke herausgebildet haben. Der Laden ist doch alleine dadurch schon verdächtig, weil da schon lange kein Wechsel mehr war, viel zu lange offenbar!

    • Gerald
      12. Juli 2019 16:06

      @CortoMaltese

      Im Gegensatz zu anderen Medien, wo Ideologie und Blattlinie zwischen beinahe jeder Zeile hervortrieft, ist das bei infothek nicht der Fall. Der Betreiber Schmidt macht auch keinen Hehl aus seinen Geschäften und geht sehr transparent mit allen Infos um. Die ihm zugespielten ÖVP-Mails hat er z.B. nicht einfach veröffentlicht, sondern zunächst die ÖVP um Verifikation gebeten (was diese zur eiligen PK veranlasste) Erst dann hat auch er die Mails veröffentlicht, um klarzustellen, dass die ÖVP Behauptung es seien Fälschungen keineswegs bewiesen sei.

    • pressburger
      12. Juli 2019 18:27

      Warum sollten die mails nicht echt sein. Der Lauf der Dinge ist genau in diese Richtung gegangen. Bestätigung, Strache wurde erpresst.

  47. Tegernseer
    12. Juli 2019 11:08

    Ich glaube gar nicht dass Kurz so intelligent ist wie ihm von überall attestiert wird. Er kann sich lediglich sehr gut ausdrücken und das wird gemeinhin mit allgemeiner Intelligenz verwechselt.

  48. Aron Sperber
    12. Juli 2019 11:03

    Kurz macht jetzt im Wahlkampf wieder mehr auf blau. Ob im das noch einmal abgenommen wird, nachdem er die Koalition mit Blau gekündigt hat, um mit Pink oder Grün zusammenzugehen, ist wohl fragwürdig.

    • Sensenmann
      12. Juli 2019 11:26

      Sie vergessen das Wappentier des Östertrottels!
      Es ist das graue, mit den langen Ohren, das immer - vor allem wenn es nicht weiß warum - "I Ah! I Ah!" schreit.

  49. Pennpatrik
    12. Juli 2019 10:54

    Und jetzt hat Kurz auch noch die Kommissarin Edtstadler an Hahn verloren.
    Er hat nicht nur keine Handschlagqualität, er ist ein Blender ohne seriösen Hintergrund.
    Das Geilomobil wird wohl seine bekannteste Erfindung bleiben.

    • Rau
      12. Juli 2019 13:06

      Immerhin war sie einmal auf grossen Plakaten abgebildet. Wer hat das schon?

    • Gandalf
      12. Juli 2019 23:48

      Jaja, Kurz war halt doch nur ein F..antastischer Traum. Jetzt zeigt es sich: Sein Höhenflug war eben wie er selber: Kurz. Schade; aber auch traurig, wie viele auf seine Gaukeleien hereingefallen sind, die sich schön angehört hatten, aber offenbar doch nur Schaumschlägerei waren. Fazit: Traue nie mehr einem ÖVP -ler, ob der jetzt schwarz oder türkis angestrichen ist.

    • AppolloniO (kein Partner)
      15. Juli 2019 10:49

      Kurz und ÖVP mögen niiiee wieder die Platte alles für Öst. und die Wähler tun zu wollen, auflegen.
      EU Wahlen vor Jahren: meisten ÖVP Vorzugsstimmen: Karras. "Anführer" in Brüssel...Ernst Strasser. EU Wahlen 19: Vorzugsstimmen-Queen: Edtstadler. ÖVP Listenanführer" in Brüssel...Karras.
      Dass Karras auf diese Position inzwischen "großzügig" verzichtet hat ist kein ÖVP-Erfolg.
      Es liegt in der DNA der Volkspartei nur das zu tun, was für die Partei gut tut.

  50. Ingrid Bittner
    12. Juli 2019 10:18

    Kaiser seh ich keinesfalls in der Bundespolitik, die roten Wiener haben doch immer was gegen die Genossen aus den Bundesländern. Doskozil will angeblich auch nicht, Joy Pamela Rendi Wagner will zwar Kanzlerin werden, aber will sie der weibliche Schüssel sein - als dritte dann den Kanzlersessel bekommen?
    Es ist schon richtig von Kurz, dass er sich zu Koalitionsspekulationen nicht äussert, denn da ist doch viel zu viel unsicher.
    Ja richtig, bei der EU-Wahl waren die Grünen obenauf, aber wie man so nach und nach erfährt, waren bei den Grünstimmen sehr viele auländische, insbes. deutsche. Also die österreichischen Grünen allein waren gar nicht so gut, also sind sie vermutlich bei der Nationalratswahl dann doch ein vernachlässigbarer Faktor und keinesfalls so wichtig, wie sie jetzt immer hinaufgeschrieben werden.
    Und bei den Pinken ist die Frage, wieviele wirklich bei der Wahl übrigbleiben, denn wenn vor lauter Angst, dass womöglich die Joy Kanzlerin wird, die Pinken in größerer Zahl den Schwarzen die Stimme geben, damit der Basti wieder Kanzler wird, dann geht sich natürlich nicht mehr viel aus.
    Wenn nur der eine Satz von Kurz ernstgemeint ist, nämlich dass er das Programm durchziehen will, dann muss er mit den Blauen koalieren. Und die Umfragewerte für die Blauen sind ja nicht so schlecht.
    Und gestern hat ja der Jeanne seine Post auch mit dem bemerkenswerten Satz beendet: Herr Bundespräsident was unterscheidet Kickl 1 von Kickl 2 - so in etwa.
    Also es gibt keinen Grund, Kickl nicht anzugeloben und das wird der springende Punkt sein. Die Blauen werden nicht auf Kickl verzichten wollen, Kurz wird verzichten müssen, sonst ist der total unglaubwürdig und das kann er sich nicht leisten und dass der Bundespräsident Kickl keinesfalls will, das wissen alle und das wird das einzige Problem sein, das es zu lösen gilt. Kickl der Königsmacher!

    • Gerald
      12. Juli 2019 10:39

      Kaiser und Doskozil kann man ausschließen. Kein Politiker, der bei Trost ist, tauscht den machtvollen und relativ gemütlichen LH-Posten gegen den wackligen Bundesparteiposten. Kein einziger SPÖ-Chef der Zweiten Republik war zuvor Landeshauptmann (außer Michael Häupl der dieses Amt nach Faymanns Rücktritt kurz interimistisch inne hatte) und auch bei der ÖVP war lediglich ein ÖVP-Chef zuvor LH, nämlich Josef Klaus.

    • Rau
      12. Juli 2019 13:14

      Haben die NEOS überhaupt genug Geld für einen Wahlkampf, jetzt, wo die Spenden von Haselsteiner per Gesetz extrem gekürzt wurden. Das Anti - ÖVP Gesetz muss ja die Neos als Kleinstpartei noch viel härter treffen.

  51. dssm
    12. Juli 2019 10:16

    Die Wahlentscheidung ist ja einfach, denn es gibt nur ein echtes Thema. Wenn die FPÖ diesen Hofer entsorgt und Kickl pointiert die Migrationsfrage angeht, dann wähle ich die. Wenn die SPÖ glaubwürdig eine Wende bei der Zuwanderungsfrage angeht, dann wähle ich die. Schwieriger ist die ÖVP, denn wenn Kurz den Mund aufmacht, dann lügt er, sprich man bekommt den Karas obwohl die Edtstadler versprochen war. Da hat sich Kurz wirklich viel verbaut, denn ein notorischer Lügner ist unwählbar.

    Und Neos und Grüne sind ja ohnehin der Meinung, Österreich wie wir es kennen muss zerstört werden. Es wird also spannend werden! Momentan ist keine Partei wählbar, aber das wird sich wohl noch bis zum September hin ändern.

    Ach ja, jeder sollte sich seine Fluchtburg im Ausland warmhalten! Denn eigentlich ist es Fünf nach Zwölf.

    • Ingrid Bittner
      12. Juli 2019 10:21

      Wenn nach ihrer Ansicht keine Partei wählbar ist, dann wählt man das kleinere Übel, oder? Weil wählen geht man, man ist ja ein Demokrat!

    • Ingrid Bittner
      12. Juli 2019 10:23

      @dssm: wo haben Sie denn im Ausland ihre Fluchtburg vorbereitet. Wäre interessant zu erfahren, welches Land sie für besser als Österreich halten.

    • Tegernseer
      12. Juli 2019 10:23

      Was? Die Sozis haben uns die ganze Suppe eingebrockt, sie bräuchten nur „glaubhaft“ sagen, dass sie nun das Gegenteil machen und würden dann von Ihnen gewählt?

    • lilibellt
      12. Juli 2019 10:50

      @Tegernseer
      In der Migrationsfrage konnten die "Sozis" nur offen aussprechen und politisch durchsetzen, was die "Konsis" [brrrrr, (c) Klenkmann] genauso wollten, auch wenn sie das Gegenteil behaupteten. Die einen sind Fantasten, die anderen Lügner und in beiden Gruppen sind ausreichend viele machtbürokratische Zyniker zu finden. Warum glauben Sie, ist die Koalition genau an dem in dieser Frage zuständigen IM zerbrochen?

    • lilibellt
      12. Juli 2019 11:07

      @dssm ****
      Bei Hofer gehen wir nicht ganz d'accord. Ja, vielleicht war/ist er ein Schaf im Wolfspelz und zeigt jetzt seine wahre Farbe. Aber die FPÖ wird vom Großteil ihrer jetzigen Wähler wegen des Migrationsthemas und weniger wegen ihrer Spitzenkandidaten gewählt. Um das Wählerpotential konkurrenzfähig zu dem der ÖVP zu erweitern, braucht es allerdings auch bei der FPÖ an der Spitze einen Sympathieträger. Das ist Kickl für das Breitenpublikum nicht, Hofer (va. in den westlichen Bundesländern) sehr wohl. Außer Kickl, Hofer, Haimbucher (der nicht besser als Hofer zu sein scheint?) sehe ich niemanden mit ausreichendem Bekanntheitsgrad, den man jetzt noch aus dem Hut zaubern könnte...

    • Sensenmann
      12. Juli 2019 11:30

      Hofer ist ein Pudel. Ich bedauere, diesen schwachmaten gewählt zu haben. sien herumgegrüne und sein Leugnen der Umvolkung machen ihn unwählbar.
      Ich spucke auf die blauen Pudel, aber ich muss sie wohl wählen. Rein aus Protest eine VS für den Kickl, der ist wenigstens ein bisserl Dobermann, wo die anderen nur Schoßhündchen sind.
      Diese FPÖ hat die Köterhaftigkeit förmich inhaliert! Die Hoffnung, es würde ohne den an Distanzieritis leidenden Strache-Pudel besser, war leider verfrüht!

    • lilibellt
      12. Juli 2019 11:43

      @Sensenmann
      Ja, auch das mit der FPÖ als Ganzes wird wohl nichts Richtiges mehr und man sollte auf keinen Fall emotional zu viel in die blaue Partei und ihr Personal investieren. Mir scheint es viel viel wichtiger, dass die ÖVP so wenig Stimmen wie möglich bekommt. Nur mit einem Hofer an der Spitze wird die FPÖ die für sie maximal mögliche Stimmenanzahl einfahren und damit der ÖVP entziehen.

    • Gerald
      12. Juli 2019 12:00

      @Sensenmann
      Mir gefällt Hofers Herumgegrüne auch nicht. Taten sind mir aber wichtiger als Worte und in seiner Amtszeit als Infrastrukturminister hat Hofer keine Spur eines Herumgrünens gezeigt. Ganz im Gegenteil hat er mit seinem 140er Versuch die Grünen zum Schäumen gebracht. Ich sehe es deshalb nur als Testballon, um auch Schichten außerhalb der FPÖ-Kernwählerschaft anzusprechen, das FPÖ-Parteiprogramm ist ja unverändert und Kickl auch noch da.
      Wählerpotential mobilisieren kann Hofer mMn aber weit besser als Kickl. Hofer kann freundlich-lächelnd und telegen herumschwafeln, das hat ihm bei der BP-Wahl ja fast 50% gebracht.

    • dssm
      12. Juli 2019 12:02

      @Ingrid Bittner
      Wer wirklich Geld hat, der geht als Immobilieneigentümer(!!!) nach Island, das ist teuer, aber sicher. Es reicht aber schon die Slowakei oder Ungarn, die machen den ganzen Schwachsinn nicht mit. Auch das Baltikum ist empfehlenswert! Dazu gibt es Länder, wo die Migrationspolitik wirklich radikal umgedacht wird, also Dänemark und Norwegen. Andere Länder haben einfach wenig Goldstücke abbekommen: Finnland, Portugal (das ist auch steuerlich super und die Arbeitsmoral ist gar nicht südlich).

      Die sonst viel empfohlenen Länder in Amerika oder neuerdings Russland kenne ich nicht persönlich, daher kein Kommentar.

    • Ingrid Bittner
      12. Juli 2019 12:33

      dssm: ich hab ja seinerzeit ernsthaft darüber nachgedacht, mein Alter im Süden zu verbringen, weil ich die Kälte nicht mag. Finnland scheidet daher aus. Portugal kann ich mir auch nicht vorstellen, ich war zwar nur auf Urlaub dort. Aber sehr viel anders wie Spanien kann es ja nicht sein. Und in Spanien hab ich gelebt, das geht gar nicht. Als Urlauberin hab ich es immer gut gefunden, auch in der Zeit als ich dort gearbeitet hab, hatte ich nichts auszusetzen, aber das Pensionistendasein hat nicht hingehaut. Ich hab's ausprobiert in der Altstadt von Sevilla, traumhaft schön, dann in der Altstadt von Palma die Mallorca, auch sehr schön und in Denia ganz oben am Berg, Aussicht traumhaft. Aber, un

    • Ingrid Bittner
      12. Juli 2019 12:41

      Aber gescheitert ist es an den vielen kleinen Dingen, die nicht gepasst haben.
      Allein das nicht einfach zur Wasserleitung gehen zu können und zu trinken, das hat mir im Lauf der Zeit die Lust genommen. Immer die Wasserkanister heimschleppen zum Erdäpfel- oder Nudelkochen, damit sie geniessbar bleiben, das geht einem mit der Zeit schlicht und einfach auf den Wecker. In Palma hatte ich eine schöne Wohnung, allerdings im zweiten Stock ohne Lift,, da war das mühsam. Parkplatz auch irgendwo, Parkgarage sehr teuer. In so moderne Neubauviertel wollte ich nicht, die sind so eintönig. Aber ich führ das nicht weiter aus. Ich fahr dahin nur mehr auf Urlaub, österreich ist so schlecht nicht, wenn man al

    • Rau
      12. Juli 2019 16:23

      Wer seine Ruhe haben will und dazu noch ein grosses Grundstück. Geld für den Hausbau sollte auch noch übrig sein

      https://www.immobilien-kanada.de/angebote/

    • pressburger
      12. Juli 2019 18:29

      @Rau
      Trudeau ist ein Kryptokommunist.

    • Gerald
      13. Juli 2019 08:28

      @Sensenmann
      Noch ein kleiner Nachtrag zum Herumgegrüne von Hofer. Der Bundesrat hat ja gestern den Klimanotstand ausgerufen, zuvor haben es auch schon Vorarlberg, Traiskirchen und eine steirische Gemeinde gemacht. Die einzige Partei, die bei dieser vollkommen vertrottelten Klimahysterie nicht mitgemacht hat, war die FPÖ. Wie ich schon schrieb, Taten zählen für mich mehr als Worte.

    • McErdal (kein Partner)
      14. Juli 2019 07:57

      @ Sensenmann

      Aus Ihrem Post: Ich spucke auf die blauen Pudel, aber ich muss sie wohl wählen.

      Wer zwingt die dazu ? Sie reden von einer Pudelhaftigkeit der Blauen

      (die natürlich stimmt), aber besitzen sie keinen SPIEGEL ?

      Was spricht dagegen seine Stimme zu behalten und gegen Unrecht zu erheben?

      "Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen „

    • Herbert Richter (kein Partner)
      14. Juli 2019 08:38

      Wie kann es es sein, wie es ist?
      Da schwafelt einer, daß er die Sozis wählt, wenn diese "glaubhaft" versichern, dieses Problem anzugehen........!
      Dies Problem, mit steinzeitlichen Muslimen und Negern, welches genau von diesen Sozis erst geschaffen wurde........!
      Wie blöd kann ein Zweibeiner eigentlich sein? Aber man sieht, daß Universum ist endlich.....!

  52. kremser (kein Partner)
    12. Juli 2019 10:09

    Als Leser, der seit einiger Zeit versucht, alle österr. Zeitung zu meiden, war diese detaillierte Zusammenstellung ein Genuss.

    eine weitere Variante, die das Verhalten von Kurz erklären könnte, wäre, dass er nach den Wahlen als ÖVP Chef zurücktritt und sich mittelfristig Richtung EU orientiert. Ich gebe zu, das klingt sehr weit hergeholt, aber würde als einer der wenigen Szenarien ins Bild passen. Ich wüsste auch nicht, wer Kurz nachfolgen sollte und auch die wichtigen EU Positionen sind zum Zeitpunkt nach der Wahl schon längst vergeben.

    • pressburger
      12. Juli 2019 10:47

      Kurz braucht unbedingt das Kanzeramt. Als Nichtkanzler ist er für seine Auftraggeber wertlos. Könnte sollte er dazu fähig sein weiter studieren. Z.B. Bochum, tolle Uni, die Linken unter sich.

    • Suedtiroler
      12. Juli 2019 22:43

      @ pressburger

      richtig kombiniert! *******

  53. Rupert Wenger
    12. Juli 2019 09:57

    Die wichtigste Frage im Fall Ibiza wird leider nicht einmal gestellt: Wer hat das Video an genau diese Medien weitergegeben und warum wurden sie genau zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht. Der geheime Mitschnitt des Gesprächs war ein relativ harmloser Verstoß gegen Gesetze, weil man theoretisch das Video ad infinitum in der Schublade halten oder unveröffentlicht wieder vernichten konnte. Die Veröffentlichung bildet das eigentliche Delikt und der Zeitpunkt der Veröffentlichung demonstriert das dahinterstehende Motiv der Tat.
    Ich sehe noch ein anderes Szenario als Hintergrund des Zusammenbruchs der Regierung: Irgendwann wird die türkis-schwarze Achs auseinander fallen. Verblasst der Stern von Kurz einmal, wird er von der schwarzen Seilschaft per Intrige schnell abserviert werden. Das lässt sich aus Erfahrung mit den Parteivorsitzenden der letzten 70 Jahre klar schließen. Andererseits muss Kurz den Ballast der schwarzen Bremser irgendwann abwerfen, wenn er wirklich tiefgreifende Reformen angehen will. Entscheidend ist, wer zuerst den günstigsten Zeitpunkt für die Trennung ausnützt. Für die schwarze ÖVP wurde es nach BVT-Affaire, Parteispenden und Absprung einzelner Landesparteien zu Türkis langsam enger. Wenn man Kurz nach Entzug des relativ starken Koalitionspartners ein bis zwei schwache unterjubeln kann, wird er für die nahe Zukunft verlässlich unter Kontrolle gehalten. Schwarz ist im Gegenzug immer noch so stark, dass Kurz noch nicht mit diesem Flügel brechen kann, der Ballast bleibt weiterhin an Bord. Auch die neue Regierung nach den Wahlen wird höchst instabil bleiben und neben den Reibereien zwischen den Koalitionspartnern ständig unter der Bedrohung des Bruchs in der stärksten Fraktion stehen.

    • Pennpatrik
      12. Juli 2019 11:01

      Ich habe nur eine Frage, die nirgends, auch hier nicht, thematisiert wird, deren Beantwortung also ganz unwichtig zu sein scheint:

      Wenn dieses Video der SPÖ und der ÖVP angeboten wurde, müssen in beiden Parteien mindestens je 1 hochrangige Person davon gewusst haben
      Wer waren die?

    • Weinkopf
      12. Juli 2019 14:35

      @Rupert Wenger

      Ich halte den illegalen Mitschnitt des Gesprächs nicht für „relativ harmlos“. Da stand doch von Anfang an eine bestimmte Absicht dahinter.
      Es geht ja auch keiner einbrechen, ohne etwas mitzunehmen.

    • pressburger
      12. Juli 2019 18:35

      Die wichtigste Frage ist, warum wurde dieses Material überhaupt veröffentlicht. Damit hat es die Hälfte der Wirkung bereits eingebüsst. Die Auftraggeber haben beschlossen, dass es wichtiger ist eine Koalition mit der FP zu sprengen, als einen Vizekanzler zu erpressen. Kurz ist auch in diesen Spiel deer Mächtigen nur ein Pojatz.

    • Rupert Wenger
      13. Juli 2019 08:49

      @Weinkopf
      Natürlich steht eine böse Absicht der Täter dahinter. Eine böse Absicht steht aber auch hinter der Veröffentlichung. Die Täter hätten den Film auch vernichten können, wenn sie es sich anders überlegt hätten. Die Veröffentlichung schuf Fakten: Sie stürzte die Regierung eines souveränen Staates offensichtlich aus dem Nachbarstaat.

  54. Ingrid Bittner
    12. Juli 2019 09:54

    "Sebastian Kurz verlangte einen Tag danach plötzlich und überraschend auch den Rücktritt von Innenminister Herbert Kickl und entließ diesen auch wirklich, als Kickl nicht freiwillig gehen wollte. "
    Also an diesem Satz hab ich so meine Zweifel, denn der Jüngst- und Kürzestkanzler konnte das Kraft seines Amtes ja gar nicht. Schlüsselfigur bei dieser Entlassung ist und bleibt Van der Bellen. Nur der konnte Kickl entlassen.
    Ob jetzt die Idee dazu tatsächlich von Kurz kam oder die Einflüsterer von Van der Bellen ihre Chance sahen, Kickl loszuwerden, das wird man wohl auch nie erfahren. Kurz hat ja zitzerlweis die Regierung gesprengt, also hat er sich zwischendurch immer beraten. Man erinnere sich an den Tag, an dem die PK von einer Stunde auf die andere verschoben wurde.
    Und dass VdB Kickl nicht wollte, war ja schon vor der Angelobung klar, jetzt konnte er ihn loswerden.
    Vielleicht lieg ich falsch, aber für mich deutet alles auf diese Vorgangsweise hin.
    Und vor allen Dingen die wiederholten Feststellungen von Kurz, den Kurs fortsetzen zu wollen, sagen doch viel. Mit wem will er denn die Flüchtlings- und Migrationskrise meistern? Mit einem schwarzen Innenminister, das wird's nicht spielen. Kickl ist der einzige Partner für Kurz in dieser Frage und dumm ist Kurz auch nicht, auch das wird er wissen.

    • pressburger
      12. Juli 2019 10:49

      Zwei Intriganten ,die sich vom Altersunterschied unbeeindruckt gefunden haben.

    • Ingrid Bittner
      12. Juli 2019 10:51

      Und noch ein Nachschlag zu einem schwarzen Innenministerium:
      https://www.facebook.com/notes/unzensuriertat/bombe-in-der-ibiza-affäre-dokumente-belegen-kontakt-zwischen-video-produzent-und/10157320618188711/

      @pressburger: Intriganten wie wahr. Hofburg- und Kanzleramt vulgo Intrigantenstadel, herrlich, gut erkannt.

    • Sensenmann
      12. Juli 2019 11:37

      Daß das BVT und die ganze Junta involviert sind, ist ja klar.
      Mich wundert nur, warum die FPÖ nicht ÖFFENTLICH angreift, denn diese schwarze Kloake im Innenministerium muss endlich ausgeräumt werden.
      Kann aber noch kommen.
      Was sich dort tummelt, hat man ja beim kurzen Gastspiel des Schadnagers, der den Innenminister mimen durfte gesehen...

    • Ingrid Bittner
      12. Juli 2019 12:27

      Sensenmann: die FPÖ kann dzt. nur unter dem Motto "mühsam ernährt sich das Eichhörnchen" agieren, denn wer hört denn auf Kickl, die Presseaussendungen der FPÖ verschwinden im Nirwana,.... aber wenn man Kickl genau zuhört (Undine hat den link auch gepostet) spricht er im Interview mit Fellner davon, dass zwei Sektionschefs im Innenministerium eine Anzeige hängen haben, auch das sei ein Grund, dass das Innenministerium nicht wieder in schwarze Hände darf.

  55. Diabolo91
    12. Juli 2019 09:50

    Unser Herr Bundespräsident hatte ja diese Woche gemeint, dass er Kickl auf jeden Fall verhindern wird..

    • Weinkopf
      12. Juli 2019 14:27

      ....ohne den Grund zu nennen.

    • kremser (kein Partner)
      12. Juli 2019 15:22

      @Weinkopf
      ...vielleicht muss er sich auch gar nicht erklären.
      Die Souveränität der vorherigen BP hat hauptsächlich davon gelebt, dass sie sich nicht oder nur sehr minimal in die Regierungspolitik eingemischt hatten. VdB produziert sich hingegen als letzte Verteidigungslinie Grüner Politik in Österreich.

    • pressburger
      12. Juli 2019 18:37

      Die Weisheit spricht aus dem VdB. Sollte er Kickl nicht verhindern, ist Basti weg vom Fenster. Vielleicht auch er selbst.

  56. Josef Maierhofer
    12. Juli 2019 09:44

    Na ja, die Blauen haben sehr wohl Budgetdisziplin und Schuldenabbau im Programm.

    Na ja, die FPÖ ist keine 'Anti Migrationspartei', sondern steht für Recht und Ordnung und gegen Illegelität, also gegen illegale Migration, immerhin haben wir für Migration klare Gesetze, Berufsliste und Kontingente.

    Wenn ich den Artikel so durchgehe, meine ich, die beste Lösung wäre wohl eine FPÖ Alleinregierung, damit sich die Altparteien endlich besinnen können und in sich gehen können und sich reformieren können.

    Derzeit ist die FPÖ für das Hauptproblem, Recht und Ordnung, Sicherheit, Illegalität bei Migration, Misstände in der Justiz in den Medien, direkte Demokratie (Herr Hofer und Herr Kickl haben beide diese an den Anfang ihrer Legislaturperiode in Aussicht gestellt), etc., etc. wohl die einzige Partei, die Österreich retten könnte, im Alleingang aber nur mit einer 2/3 Mehrheit.

    Also ich plädiere für Blau-Schwarz, denn Blau-Rot wäre ungünstig für Österreich, erstens personalmässig, zweitens wegen der Ideologie. Auch, wenn Dr. Unterberger meint, die SPÖ könnte ja bei Migration einlenken, so ist diese Partei als Altpartei auch schon bekannt als Volksverräter, Floskeln für den Wahlsieg.

    Die SPÖ UND die ÖVP sind abgenützte Altparteien, voller Selbstbedienung und Leichen im Keller, mit enorm viel 'Dreck am Stecken' (ist schon was dran an den 'Netzwerken', meine ich) und voll eingegliedert in den Mainstream und Österreichverrat über organisierte, vom Ausland kontrollierte Clubs (Bilderberger, Soros, etc.) und zahlen bedenkenlos an die staatsfeindlichen NGOs Förderungen auf Steuerzahler's kosten. Mit der FPÖ aber geht das nicht auf Dauer. Darum meine ich, das bestmögliche wäre Blau-Schwarz mit zusammen 2/3 Mehrheit in Österreich.

    Das wäre wohl das beste für Sebastian Kurz, der hier von Dr. Unterberger 'abgestrippt' wurde, da könnte er reifen und Gesetz lernen, denn die besten Politiker finden sich derzeit bei der FPÖ, auch dann, wenn klar ist, dass auch dort Unzulänglichkeiten und Fehler passieren, eines aber passiert dort nicht, Verrat des Volkes, Zellteilungen schon (Knittelfeld) aber heute sind die Kärntner wieder voll dabei, aber nicht Verrat nach dem Muster Kurz, auch die Selbstbedienung (noch) nicht. Vizekanzler Kurz hatte genau so wenig Eigenprofil wie Kanzler Kurz, abgenützte Altpartei mit Gummirückgrat.

    FPÖ wählen ist das einzig Positive. Die strecken sogar die Hand in Richtung ÖVP aus und wollen das ausstehende mehr als halbe Programm weiter abarbeiten, natürlich mit der gleichen erfolgreichen Besetzung (Moser müsste man austauschen). Erreichen kann man das ganz sicher, wenn die FPÖ mehr Stimmen erhält als die ÖVP und beide zusammen über 66% der Stimmen bekommen. Falls die ÖVP eine weitere Koalition überhaupt will, denn der Mainstream sagt anderes. (Wohl auch der Grund, warum UHBP und UHBK die Koalition abgeschossen haben.)

    Österreich muss das jetzt entscheiden, ich plädiere für 66% FPÖ - ÖVP als den besten Mix für Österreich in der jetzigen Situation Österreichs und auch seiner Stellung in Europa, die sehr nebensächlich dort geworden ist, zum Unterschied von der Visegrad - Gruppe.

    Österreich, Heimat und Nachbarschaft, Sicherheit, Recht und Ordnung käme dabei sicher nicht zu kurz.

    Also auch heute: am 29. September FPÖ.

    • Josef Maierhofer
      12. Juli 2019 10:19

      Zusatz:

      Die Rechts-Links Trennlinie läuft noch genau so, wie bisher alle Links, außer FPÖ. Bloß die ÖVP hat den 'Ausritt' mit Blau (und damit FÜR Österreich) versucht. Das wurde mit 'Mainstream' - Gewalt verhindert.

    • Josef Maierhofer
      12. Juli 2019 10:40

      Zusatz 2:

      Eher fürchte ich Schwarz - Rot ald Blau - Rot.

    • dssm
      12. Juli 2019 12:10

      @Josef Maierhofer
      Wie wäre es, wenn die FPÖ ein klares Programm vorlegen würde? Also nicht Blabla sondern konkrete Gesetzesentwürfe, welche nach einer allfälligen Koalitionsbildung dann auch durchgezogen werden. Dann weiß der Wähler was kommt. Von schönen Phrasen haben wir nichts.

      Also nicht "mehr Abschiebungen", sondern ein konkreter, gesetzesreifer Text, wer, warum, wie abgeschoben wird.
      Nicht "Grenzen schützen", sonder konkrete Antworten: Wie wird das staatliche Gewaltmonopol eingesetzt wenn jemand illegal über die Grenze geht und was passiert wenn jemand im Binnenland aufgegriffen wird?

    • Rau
      12. Juli 2019 12:24

      Der grösste Fehler der FPÖ ist offensichtlich, dass sie Geld für die Menschen hier im Land (Pflege, Pensionen...) "rausschmeisst". Das behagt eben der Wirtschaftspartei nicht.

    • Josef Maierhofer
      12. Juli 2019 13:30

      @ dssm

      Die stehen doch alle schon im vergangenen Regierungsprogramm samt Terminen.

      Task Force hat Kickl installiert und eine Menge Aufgriffe gemacht.

      Geht es nach der FPÖ hat jeder kriminelle Ausländer, nach dem Muster der Schweiz, ab einer Grenze (Gewalt, Leib und Laben, Eigentum) das Land zu verlassen. Herr Moser hat die Gesetze nicht ausgeführt.

      Auch Asyl ist genau determiniert.

      Derzeit werden die Kickl Erlässe rückgängig gemacht, ohne Begründung.

    • Josef Maierhofer
      12. Juli 2019 13:33

      @ Rau

      Welche Wirtschaftspartei ?

      Die, die Unsummen in NGOs investiert, in Kammerselbstbedienung, in Klientelselbstbedienung ?

      Wenn die FPÖ das den richtigen gibt statt den falschen, behagt das der 'Wirtschaftspartei' nicht ?

    • Rau
      12. Juli 2019 13:38

      Wirtschaftspartei = ÖVP

    • Weinkopf
      12. Juli 2019 14:25

      @Josef Maierhofer

      Nach den vielen Zerwürfnissen der letzten Zeit zwischen Blau und Schwarz wird eine neuerliche Regierungsbildung zwischen diesen Parteien sicherlich sehr schwierig werden. Diese Differenzen gehen weit in den persönlichen Bereich (Kickl) und solche Wunden heilen nur ganz schlecht.
      Die SPÖ unter einem Doskozil (oder wie immer er heißt), mit einem radikalen Richtungswechsel in Sachen Migration, wäre für mich als Koalitionspartner mit Blau denkbar. Natürlich auch nicht leicht.

  57. Spiegelfechter
    12. Juli 2019 09:20

    Na, endlich sind wir beim Kern der Sache. Lange genug hat es gedauert. Auch wenn noch nicht alle Einzelheiten geklärt sind und konkrete Beweise noch vielfach ausstehen, in diesen Überlegungen ist die Wahrheit zu suchen, dort findet sich des Pudels Kern.
    Bis es so weit ist, wird durch Geschwätz und Missdeutung erheblicher, möglicherweise irreparabler Schaden entstehen. Kürz könnte, selbst bei einem ansehnlichen Wahlerfolg, erledigt sein. Dann hätten die Anstifter und ihre Handlanger ihr Ziel wohl erreicht.

  58. Paul
    12. Juli 2019 09:18

    Türkis wähle ich diesmal sicher nicht, weil Türkis-Grün evtl. sogar noch mit den Neos für mich ein Schreckgespenst wäre und ich den Türkisen ohnehin nicht mehr traue!
    Den migrationskritischen Kurs kaufe ich dem Kurz ohnehin nicht mehr ab! Da gibt es zu viele Tafelabmontierergehilfen wie Ferry Mair, ..., in dieser Partei.
    Und in allen anderen Belangen wie ORF, Justiz, ..., hat Kurz schlichtweg versagt. Basta!

    • glockenblumen
      12. Juli 2019 12:31

      nix für ungut @Paul, aber das wofür der situationselastische Geilomobilfahrer steht, war von Anfang an klar!
      Der migrationskritische Kurs war bloß für Stimmenfang gedacht und von den Blauen aubgekupfert.
      Er hätte auch ohne Zögern den Migrationspakt unterschrieben, wenn nicht Martin SELLNER gewesen wäre - der Maturant hat sein Amt genutzt, um einen patriotischen jungen Mann, der FÜR unsere Heimat steht, zur persona non grata zu erklären, das ist unverzeihlich, genauso wie er ein "Rattengedicht" zu einem Skandal hochstilisiert hat - solches Verhalten ist WIDERLICH zum Quadrat!
      Niemals hätte der meine Stimme bekommen und wird sie auch nie erhalten!

    • Weinkopf
      12. Juli 2019 14:00

      @glockenblumen

      Genauso sehe ich es auch. Der Kurz mitsamt seiner türkis/schwarzen ÖVP hat bei mir ausg .... äh, Verzeihung, ausgespielt.

    • Templer
      12. Juli 2019 14:43

      Die Alternative(n)
      1. BLAU
      2. FPÖ
      3. FREIHEITLICH

    • jaguar
      12. Juli 2019 22:59

      Diesmal strategisch wählen ist bürgerliche Bürger/innenpflicht! Heißt Blau, sonst haben wir wieder (de facto) Marxisten als Migrationsturbo in Pink und Grün in der Regierung. Da wäre aber für Kurz der große Absturz programmiert für den nächsten Wahlgang, wann auch immer. Aber vielleicht bekommt er dann einen Spitzenjob in der Open Society Foundation!

  59. Franz77
    12. Juli 2019 09:16

    Ibiza - warum nicht das ganze Video rausgegeben wird.
    Es sind Hinwiese darauf, die den Linkfaschisten schaden könnte. Pädophilie usw. usf. Oder: Es wird noch gebraucht. Warum auch immer.
    Kurz ist ferngesteuert. Hinter dieser Luciferanischen Logendreckspartie - Soros ist da nur ein kleines Puzzleteilchen (fast schrob ich kleines Licht, aber da seh ich nicht ein Fünkchen) stecken die übelsten Gestalten der Welt, die große Dunkelmacht. Sie haben die Lizenz zum Gelddrucken (FED-Privatbank) und schrecken vor keiner Schweinereie ("Pizzagate", "Bohemian Grove") - die für uns unvorstellbar sind - zurück. Kurz hofft über die Bilderberger in diese Kreise zu kommen.

  60. Politicus1
    12. Juli 2019 09:07

    "Kurz hat jetzt ...gegenüber der SPÖ ... die Brücken weitgehend abgebrochen."
    Das sehe ich nicht so.
    Niemals hat KURZ auch nur angedeutet, dass er mit Rendi-Wagner, Leichtfried, Doskozil, Kaiser oder jemand anderen, oder mit der SPÖ insgesamt keine Koalition bilden könnte.
    Im Gegenteil - viele seiner Anhänger würden eine solche Aussage nur begrüßen.
    Aber KURZ ist viel zu gescheit und verweist alle Koalitionsspekulationen auf die Stunde der Bekanntgabe des Wahlergebnisses am 29. September. Zuerst hat der Wähler zu entscheiden ist sein Grundsatz.
    Wer Brücken abbricht, aber sich gerne als Brückenbauer sehen würde, ist die SPÖ!
    KURZ ist für die SPÖ und ganz besonders für Rendi-Wagner DAS Feindbild.
    Die SPÖ-NR-Kandidaten aus dem ÖGB und Frl. Herr sind auch nicht gerade die Personen, die unbedingt mit KURZ eine Politehe eingehen wollen.

  61. non sequitur
    12. Juli 2019 09:04

    Das hier skizzierte Bild dürfte ziemlich nahe an der Realität sein. Allerdings halte ich Rot-Blau nicht für eine momentan realistische Regierungskoalition; zu tief steckt der Großteil der öffentlich auftretenden Sozialdemokratie im Refugees Welcome Sumpf um sich so schnell dem ständig heraufbeschworen Gottseibeiuns der Freiheitlichen zuwenden zu können. Die Wähler beider Parteien (und das sind bei den Roten wesentlich mehr Pensionisten und Beamte, die aus Loyalität oder Gewohnheit rot wählen als es Körndlfresser sind, für die gibt es wieder die Grünen) wären dem durchaus zugeneigt. Allerdings würde sich die SPÖ hierfür wahrscheinlich spalten, und Doskozil wird wohl kaum das Burgenland verlassen nur um in Wien die Scherben aufzuklauben, die die Pam hinterlassen hat. Kurz und die seinen sind hingegen für viele Blauwähler ein rotes Tuch geworden, weil er skrupellos Machtpolitik in seinem Interesse betreibt, dabei Österreich und das Volk an der Nase herum führt und vor allem letzten Endes genauso an der One-World arbeitet, nur dabei wesentlich effizienter und langfristiger als die linke oder auch die liberale Partie. Mit der einen Hand zeigt er uns eine vermeintlich geschlossene Balkanroute und koaliert mit den blauen, wodurch die Leute besänftigt werden, während er mit der anderen dem Migrationspakt zugestimmt, Kompetenzen nach Brüssel ausgelagert, Soros hofiert, alle notwendigen und aus rechter Sicht wünschenswerten Maßnahmen zur Wiederherstellung nationaler Ordnung verwässert oder torpediert und Orban blockiert wo nur möglich.
    Aus dieser Sicht erklärt sich das momentane Streben nach der globohomo Koalition mit grün und rosa, denn diese ist der gegenwärtigen Volkspartei näher als erneut schwarzblau. Und ich fürchte, sie wird kommen. SPÖ und FPÖ werden eine fundamentalopposition liefern, die sich gewaschen hat, der nun mit dem medialen Persil Schein ausgestattete Kanzler wird die blauen dämonisieren und die roten als inkonsequent darstellen. Und während dieser Amtszeit, wie verkürzt sie letzten Endes auch sein mag, wird der österreichische Staat zur Beute zwischen der eigenen Regierung, der Zivilgesellschaft und ihrer Ausgeburten, der EU sowie aller Gruppen und Grüppchen, die bei einer der Parteien noch eine Gefälligkeit offen haben.

    • Rau
      12. Juli 2019 09:13

      Wäre vielleicht gar nicht so schlecht, wenn die SPÖ ein wenig Opposition lernt von den Blauen. Was die Roten bisher aufgeführt haben, wenn sie in Opposition waren, war ja mehr als nur schlecht. Das können die Freiheitlichen um Längen besser

    • Bürgermeister
      12. Juli 2019 09:20

      Auf den Punkt gebracht. Die blau-rote Front erscheint äußerst instabil - eher ein Ablenkungsmanöver der Schwarzen. Pilz fehlte in der Übersicht noch - er wird es wohl nicht mehr schaffen, politischen Instinkt muss man ihm zugestehen, er konzentriert das gesamte Feuer seines untergehenden Schiffes auf die Neos - warum?

    • DieWahrheit
      12. Juli 2019 10:14

      "Globohomo" **************!

  62. Undine
    12. Juli 2019 09:02

    Das Braunauer "Rattengedicht", das an Harmlosigkeit kaum zu übertreffen ist, mit todernster Miene anzuführen als einen der "Einzelfälle", die KURZ angeblich vom Koalitionspartner zu schlucken bekommen hatte, ist einfach erbärmlich; das ist Kindergarten-Niveau! KURZ hat sich damit als richtig kleinkariert entpuppt. Hatte KURZ als KANZLER wirklich keine anderen Sorgen?

    • Undine
      12. Juli 2019 09:17

      In Wirklichkeit wollte KURZ ausgerechnet diesen Mann, nämlich Herbert KICKL, loswerden, den besten Innenminister, den Ö jemals hatte! Das INNENMINISTERIUM "mußte" für die Schwarz-Türkisen um jeden Preis zurückgeholt werden!

      "Fellner! Live: Herbert Kickl im Interview"

      https://www.youtube.com/watch?v=qMx3soE1Vlo

      War's das wert, Herr KURZ, die Koalition zu sprengen? Da hatte man wohl "triftige Gründe".....

    • Freisinn
      12. Juli 2019 11:26

      @Undine
      Kickl war souverän wie immer. Es ist wirklich eine Freude, seinen klaren Gedanken zu folgen!
      Fellner ist wirklich eine Fundgrube für interessante Interviews, von den Streitgesprächen mit Gerald Grosz mal ganz zu schweigen.

    • glockenblumen
      12. Juli 2019 12:32

      Kurz wird Kickl niemals das Wasser reichen können!

    • CIA
      12. Juli 2019 12:48

      Wie zutreffend sind diese Worte für Kurz und seine Verbündeten (VdB,Soros,Weber...)
      Was siehst du den Splitter im Auge der Anderen, aber den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr!

    • Templer
      12. Juli 2019 14:41

      ***************************!!!

  63. Rau
    12. Juli 2019 08:36

    Das Schwarz Grüne Pinke (links/linkslinke) Schreckgespenst ist wesentlich realer. Von Rot Blau wird nur ein türkises Kettenrasseln zu hören sein, das keiner wirklich ernst nimmt!

  64. Das Pingerle
    12. Juli 2019 08:19

    Es ist doch immer das Gleiche: Nach der Wahl sieht alles anders aus weil konkrete Macht/Einfluss/Ämter ausgehandelt werden können. Und wenn es darum geht, steht die SPÖ den anderen nicht nur um nichts nach, sondern zeigt auf wie Machtgier geht.

    Also wird Kurz zunächst türkis-pink-grün probieren, was natürlich inhaltlich scheitern muss. Dann bemerken die Sozis, dass die Futtertröge wieder winken, sofern sie Doskozil oder Kaiser holen und sich als "neue wieder etwas normalere SPÖ" und ach so staatstragende Partei präsentieren. Und mal ehrlich, irgendwie MUSS es ja weitergehen.

    Und die FPÖ sitzt sowieso die nächsten 20 Jahre auf der Oppositionsbank und sammelt wieder, wie die Jahrzehnte davor, Proteststimmen von Menschen ein, die glauben, damit etwas bewirken zu können. Allerdings auf niedrigerem Niveau, da eine "neue normale SPÖ" viele an die FPÖ verlorene Stimmen zurückholen wird.

    Mal sehen, ob es so kommt...

    • Peregrinus
      12. Juli 2019 09:50

      Warum sollte türkis-pink-grün scheitern? Wie Kurz wider alle Vernunft türkis-blau zum Scheitern brachte, wird er türkis-pink-grün ins Leben setzen wollen, wenn es ihm dienlich erscheint. Welche beruflichen Perspektiven stehen Kurz offen, wenn er die Politik verlassen muß?

    • Freisinn
      12. Juli 2019 11:19

      Und was haben die Menschen erreicht, die glaubten eine der Systemparteien wählen zu müssen: überbordende Einwanderung von Moslems!
      Da ist mir eine FPÖ auf der Oppositionsbank aber zehnmal lieber, als die Schwarzen, die einen Migrationspakt ohne mit der Wimper zu zucken unterzeichnen.

    • haro
      12. Juli 2019 16:59

      @Das Pingerle
      Proteststimmen wirken sehr wohl, auch wenn sie "nur" einer Partei in Opposition dienen und nicht zur Regierungsbeteiligung führen.
      Die Angst der etablierten, regierenden Parteien vor den rechten Parteien führt (europaweit) wenigstens dazu dass sie Schlepperdienste für Hunderttausende illegale Einwanderer nicht mehr legal durchführen können und die weitere Islamisierung damit auch gebremst wird.





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