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Der schlimme und der viel schlimmere (aber verschwiegene) Spendenskandal

Lesezeit: 8:00

Parteispenden sind in allen Demokratien regelmäßiger Anlass zu Aufregung. Dafür sorgen schon jene Parteien, die sich benachteiligt fühlen. Zweifellos sind solche Spenden ein Problem, weil dadurch Käuflichkeit der Politik zumindest möglich erscheint. Ein viel größerer Skandal passiert aber dort, wo nicht Bürger mit ihrem privaten Geld machen, was sie wollen (spenden etwa), sondern wo Politiker selbst direkt, ungeniert und unkontrolliert im parteipolitischen Interesse in den Staatstopf greifen. Dieser Skandal übertrifft die Dimension aller Spenden zusammen um das Zig-fache. Das passiert in diesem Ausmaß in keiner anderen Demokratie so arg wie in Österreich. Es war ein kapitales Versäumnis der letzten Regierung, dagegen nicht durchzugreifen, obwohl vor allem die SPÖ ihre ideologische Arbeit extrem schmutzig finanziert. Die jetzige Spendenaufregung stellt aber auch zwei große Fehler des Sebastian Kurz bloß.

Beginnen wir bei diesen zwei Fehlern:

Erstens bekommt nun Kurz geradezu täglich zu spüren, wie groß die Probleme sind, wenn man monatelang ohne Regierungsmehrheit schutzlos dasteht. Da ist es völlig klar, dass in dieser Zeit die anderen Parteien den bisherigen Regierungschef und seine Partei ständig vorzuführen versuchen. Das zeigt neuerlich, welch schweren Fehler Kurz nicht nur Österreich, sondern auch sich selbst angetan hat, als er die FPÖ aus der Regierung geworfen hatte.

Und sein zweiter Fehler: Kurz hat in den letzten zwei Jahren sein wichtigstes politisches Fundament schrittweise total geändert. Er hat vor zwei Jahren gesiegt, weil er als "der" mutige Kämpfer gegen Migration, Islamisierung, großkoalitionären Stillstand und europäische Überregulierungen dagestanden ist, weil er endlich wieder jene konservative Politik vertreten hat, die seit Mock und Schüssel bei der ÖVP verpönt gewesen ist. Deswegen wurde er erfolgreich, und nicht, weil er halt türkis plakatieren ließ. Seit seiner Wahl gerieten jedoch seine Themen von früher langsam ins Hintertreffen, Kurz stilisierte sich statt dessen zum Saubermann um:

  • ÖVP-Politiker wurden bei der kleinsten inkorrekten Bemerkung hinausgeworfen oder öffentlich demontiert (bis heute keiner von ihnen mehr eine eigene Meinung zu äußern wagt).
  • Kurz und seine engsten Gefolgsleute Blümel und Nehammer ließen sich jedes Mal von den "Enthüllungen" aus dem linksradikalen Eck über lächerliche Kleinigkeiten aus dem FPÖ-Umfeld aufganseln.
  • Und im Mai, als diesmal ein wirklicher FPÖ-Skandal bekannt geworden war – die unerträglichen Äußerungen von H.C. Strache in Ibiza –, ließ er sich zu einer kapitalen Überreaktion hinreißen. Unter wessen Einfluss immer begnügte Kurz sich nicht mit dem Rücktritt von Strache und Mittäter Gudenus, sondern verlangte plötzlich und ohne ausreichende Begründung auch den Rücktritt des in Ibiza gar nicht involvierten FPÖ-Innenministers.

Wer sich so vorzugsschülerartig überkorrekt und überstreng präsentiert, sollte sich nicht wundern, wenn ihm dann eigene Unkorrektheiten mit voller Wucht um die Ohren geschlagen werden. Und es ist nun einmal eine eindeutige Unsauberkeit, wenn Großspender ihre Spenden in kleine Etappen stückeln, damit diese nicht meldepflichtig werden. Das zeugt zumindest von schlechtem Gewissen, auch wenn kein Gesetz direkt verletzt worden ist.

Damit hat die ÖVP auch die Diskussion voll auf dem Tisch, ob nicht Spenden aus der Wirtschaft auch Abhängigkeiten schaffen oder zumindest eine Beißhemmung gegenüber den Spendern auslösen. Das sind vollkommen legitime Fragen, die auch in allen anderen Demokratien immer wieder diskutiert werden, die aber nirgends wirklich befriedigend gelöst werden konnten. Sobald in einem Land Parteispenden verboten oder stark limitiert sind, machen halt Vereine oder Einzelpersonen unabhängig irgendwelche Aktivitäten, die sich "zufällig" stark mit den Interessen einzelner Parteien decken. Oder sie stückeln ihre Spenden.

Die Spendenfrage bleibt daher ein ewiges Problem der repräsentativen Demokratie, in der sich legitime und unsaubere Interessen immer irgendwie zu artikulieren versuchen (in der direkten Demokratie ist das weniger problematisch, aber das sei heute beiseite gelassen).

Im Vergleich zu einem viel größeren Skandal schrumpft die Spendenfrage hingegen zu einem fast marginalen Problem: Dieser wirklich große Skandal ist der direkte Griff der Parteien in die mit unserem Steuer- und Abgabengeld zwangsweise gefüllten Kassen von Bund, Ländern, Kammern und Gemeinden. Die Steuerzahler sind nämlich nie gefragt worden, ob sie die Interessen einer Partei – oder mehrerer – finanzieren wollen.

Was die Sache besonders schlimm macht: Dieses Problem gibt es in diesem Ausmaß nur in Österreich! Dieser kollektive Griff ist moralisch viel widerlicher, als wenn ein Privatmensch aus freien Stücken sein eigenes Geld spendet. Und auch dimensionsmäßig geht es dabei um Beträge, die um ein Vielfaches größer sind als alle Parteispenden. Hier geht es alljährlich um Summen, welche die Milliardengrenze eindeutig weit überschreiten.

Alle Regierungen haben völlig versagt, daran auch nur irgendwie die Axt anzulegen. Auch Schwarz-Blau: Dabei müssten eigentlich diese beiden Parteien aus parteipolitischer Perspektive zusätzliches Interesse an einer Einschränkung dieser Milliardenflüsse haben, verantwortet doch eindeutig die SPÖ weitaus am meisten von diesem organisierten Raub. Aber Schwarz, Blau und in Wien Grün haben lieber selber ein bisschen bei etlichen Sauereien mitgemacht, als dagegen etwas zu unternehmen. Obwohl das insbesonders via Strafgesetz mit flächendeckender Wirkung möglich gewesen wäre. Obwohl sich bei Behörden viel leichter Sauberkeit, Transparenz, Verpflichtung zur öffentlichen Ausschreibung und Verbot jedes Geldflusses aus durch gesetzlichen Zwang gefüllten Kassen im Interesse von parteipolitischer oder ideologischer Agitation erzwingen ließe.

Dabei ist ja völlig egal, ob das nun direkt über Parteikassen läuft oder buchhalterisch an diesen vorbei: Der Zweck ist völlig gleich.

Diese Sauereien passieren auf einer Vielzahl von Wegen:

  1. Die Medienbestechung durch freihändig und ohne echten Informationswert an willfährige Zeitungen und Fernsehstationen vergebene "Inserate" macht jährlich 150 bis 200 Millionen aus. Hauptübeltäter: das rote Wiener Rathaus-Imperium (wobei die Inserate oft überhaupt nur deshalb erscheinen, damit man die Zahlungen nicht direkt mit "Für Bestechung" quittieren muss).
  2. Der ORF erhält jährlich über 600 Millionen, obwohl er mit Ausnahme der schwarzen Bundesländer zu einer rein rot-grünen Gehirnwäscherei verkommen ist, mit durchschnittlichen auf unter 30 Prozent gesunkenen Marktanteilen für beide Haupt-Fernsehsender zusammen.
  3. Ein großer Teil der Kultursubventionen hat keine argumentierbare Berechtigung durch eine Umwegrentabilität. Diese gibt es nur bei jenen Institutionen, die Touristenmassen nach Österreich locken (diese gibt es fast nur bei den großen Museen, Staatsoper, Sommer-Festspielen und dem – privaten! – Musikverein). Ansonsten gilt: Kultur soll frei vom Staat sein, was sie aber bei Abhängigkeit von Staatskassen nie sein kann. Vor allem die subventionierten Theater sind, wie eine hochrangige SPÖ-Politikerin einmal sogar offen zugegeben hat, rein ideologische Anstalten der Linken. Auch wenn die genaue Bezifferung schwierig ist – weil auch viele Gelder über Länder, Gemeinden und Kammern fließen – geht es jedenfalls um Hunderte Millionen jährlich, die ohne Zustimmung jener 90 Prozent der Steuerzahler vergeben werden, die nie in Burgtheater & Co gehen.
  4. Die weitaus größte Kassa zur Finanzierung der SPÖ ist die Arbeiterkammer. Dieses Relikt des Ständestaats(!!) wird von niemandem in Österreich außer der SPÖ gebraucht. Dennoch muss jeder Lohnzahler monatlich ein halbes Prozent seines Lohnes an die AK abliefern. Das macht in Summe weit über 400 Millionen jährlich aus, die auf unzähligen Wegen praktisch zur Gänze im Interesse der SPÖ ausgegeben werden. Dieses Interesse reicht von den Auffangjobs für mandatslos gewordene SPÖ-Politiker bis zu den AK-"Studien", die vor Wahlterminen immer dramatisch zunehmen und die alle ganz zufällig ganz ähnliche Botschaften zu denen der SPÖ transportieren.
  5. Unter parteipolitisches Abkassieren zählen auch viele öffentliche Gelder für Sport und Vereine. Man schaue sich etwa die Trikots von Rapid und Austria an. Man schaue sich nur an, wie viele parteipolitisch punzierte Menschen da in den diversen Vereinsvorständen und Verbänden herumsitzen.
  6. In diesen Stunden besonders auffällig sind die Steuermillionen fürs Donauinselfest, da Wien und Umgebung wieder tagelang unter dem viele Kilometer weit hörbaren Hämmern gigantischer Bässe leiden. Dies ist eine reine SPÖ-Veranstaltung, die Unterstützung von einer Reihe staatsnaher Unternehmen bekommt: wie ORF (der das SPÖ-Fest sowohl im Radio wie TV live überträgt!), ÖBB, Post, Flughafen, Casinos Austria oder Arbeiterkammer Wien. Aus dem Imperium des rotgrünen Rathauses wird die Unterstützung auf eine Unzahl verschiedener Bereiche aufgeteilt, damit sie bei den einzelnen Budgetposten nicht so auffallen: "Wiener Kulturservice", "Wien Kultur," Wien-Holding, Gesiba, Gewista, Wien-Kanal, Hauptkläranlage Wien, … Das heißt mit anderen Worten: Die Wiener müssen sogar über ihre Kanalgebühren Parteiveranstaltungen subventionieren!
  7. Zum "Ausgleich" gibt es auch – viel kleinere – Veranstaltungen von Grün und Schwarz, die ebenfalls subventioniert werden.
  8. Ein paar Tage vor dem Inselfest haben tagelange Schwulenfestivals von Life Ball bis zur Ringstraßenparade den Steuerzahler ebenfalls Millionen gekostet, die ebenfalls wieder auf zahllose Budgetposten aufgeteilt worden sind (bis hin zur agitatorischen Beschmückung jeder Straßenbahn mit den Regenbogenfahnen der linken Schwulenbewegung). Politische Nutznießer sind – wie Spitzenpolitiker aller drei Parteien durch rednerische Auftritte eindeutig bewiesen haben – in diesem Fall nicht nur SPÖ, sondern auch Grüne und Neos.
  9. Der Rechnungshof hat vor einiger Zeit – natürlich ebenfalls folgenlos – aufgedeckt, dass auch das 1. Mai-Fest im Wiener Prater aus Steuergeld subventioniert wird.
  10. Zu all dem kommen noch die "offiziellen" Subventionen aus dem Steuertopf, die gleich auf drei Schienen fließen: für die Parteien direkt, für die Parlamentsfraktionen und für die Parteiakademien. Das ergibt in Summe zusätzlich – und ohne das, was überdies in vielen Bundesländern oder über sonstige Kammern fließt, was noch nie ganzheitlich erfasst worden ist! – mehr als 50 Millionen jährlich.

Wem bei dieser demonstrativen Aufzählung noch nicht schlecht geworden ist, dem ist viel Spaß bei Lektüre der Abzüge auf seinem Lohnzettel (von der Steuer bis zu den Sozialversicherungszahlungen, von denen ein Teil heimlich auch an die Arbeiterkammer fließt) beziehungsweise seines Einkommensteuer-Bescheides zu wünschen.

Schwarz und Blau hätten die Möglichkeit gehabt, zumindest erste Ansätze zu einer anständigeren und sparsameren Politik zu setzen. Aber sie haben nichts gesetzt. Die ÖVP hat im Medien-, ORF- und Kultur-Bereich jedes Interesse an Veränderung verloren: Der dort zuständige Minister Blümel bastelt offensichtlich schon an Rot-Schwarz in Wien und wollte die Genossen in keiner Weise verärgern. Und auf der anderen Seite kassieren jetzt erstmals auch FPÖ-nahe Medien heftig Inseratengelder …

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTyche
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2019 08:01

    Sehr richtig, ich bedaure es sehr, ich halte Kurz schon lange nicht mehr für den Saubermann der Nation!

    Sehr richtig - keiner seiner Gefolgsleute wird sich noch etwas sagen trauen, wenn er nicht fliegen will!

    Sehr richtig, Kurz wurde seinerzeit gewählt um einen neuen, besseren, ehrlicheren Wind durch das Land wehen zu lassen.

    Sehr richtig, ich konnte nicht verstehen, warum die Koalition gesprengt wurde, kann das heute noch weniger, da mittlerweile bekannt ist,
    - dass Kurier und Krone zu 50% Kurzfreund Benko gehören,
    - dass alle Parteien Spendengelder nehmenin mehr oder weniger dubiosen Konstrukten versteckken und am
    Rechnungshof vorbeiführen,
    - dass (lt. Addendum) im Salzkammergut eine Investmentbanker-Familie auf Grundstücken der Bundesforste
    Trinkwasser abfüllt und als „Hallstein Water“ in die USA und in andere Länder exportiert.

    Sehr richtig, diese Doppelzüngigkeit WIDERT mich an!

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2019 09:02

    Der Fall Ibiza beginnt sich zu wenden:
    https://www.facebook.com/HCStrache/videos/415945318992819/?epa=SEARCH_BOX

    Wer weiß, wie tief da die ÖVP drin steckt, wenn man bedenkt, wie schnell sich Kurz für Neuwahlen entschieden hat.

    Man stelle sich vor, man ist seit Jahren glücklich verheiratet. Alles bestens, keine Streitereien, nur hin und wieder kleines Geplänkel.
    Dann plötzlich erfährt der Ehemann aus den Medien, dass 1 Jahr vor der Hochzeit die Frau im Rausch und unter Drogen, die ihr heimlich eingeflößt worden waren, dummes Zeug geplappert hat.

    24 Stunden später lässt sich er "ehrenwerte" Mann scheiden. Kein Versuch der Aussprache, kein Versuch des Verzeihens und schon gar kein Versuch des Zusammenhaltens und Strafanzeige gegen Unbekannt wegen diverser Delikte.

    Aufgrund der Schnelligkeit lässt sich daraus schließen, dass das alles geplant war.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2019 07:41

    Der eigentliche Wahnsinn ist, dass eine Partei darüber redet und eine andere Partei das tatsächlich macht und die Partei, die es tatsächlich macht, ist die Sauberpartei (Je 25% KRONE- und KURIERanteil, ein ÖVP Landesparteiobmann kam gerade aus dem Gefängnis, weil er für die Partei Korruptionsgeld nahm und jetzt noch die gestückelten Spenden für Kurz).
    Das ist skurril.

  4. Ausgezeichneter KommentatorDieWahrheit
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2019 17:08

    Auf Ersuchen von Christian Zeitz poste ich seine Gedanken zu AU's Ausführungen hier:

    "Der Kommentar geht zumindest, inklusive andeutungsweise vorhandener Kurz-Kritik - in die richtige Richtung, enthält aber einen zentralen Bias und ist daher in Summe nicht wirklich hilfreich. Die Kernaussage lautet ja:

    Kurz würde - erstmals seit Mock - konservative und "migrationskritische" Politik im Wahlkampf angekündigt und diese dann gemeinsam mit der FPÖ in Angriff genommen haben. Dann habe er sich aber von Nehammer und Blümel dazu treiben lassen, die "rechten Einzelfälle" aus dem patriotischen Lager mitzukampagnisieren und damit letztlich das Geschäft des politischen Gegner besorgt. Und schließlich sei ihm der Fehler unterlaufen, in der IBIZA-Affäre zu überreagieren und die FPÖ aus der Regierung zu schmeißen.

    Warum gelingt es dem Autor nicht, die in dieser Geschichte enthaltenen Fakten anders zu lesen? Etwa so:

    Kurz hat einen (teilweise) migrationskritischen Wahlkampf gemacht, weil das angesichts der damaligen Stimmung in der Bevölkerung absolut "alternativenlos" war und von seinem Klientiel so gefordert wurde. Er ist - da auch in dieser Frage absolut ohne Alternative - in eine ungeliebte Ehe mit der FPÖ gegangen. Dort hat er in allen relevanten Fragen die Handbremse angezogen, sich die für die FPÖ unverzichtbaren Punkte teuer, aber dennoch widerwillig, abkaufen lassen. Gleichzeitig hat er an der Verächtlichmachung der Rechten bzw. des eigenen Koalitionspartners kräftig mitgewirkt und sich selbst gleichzeitig mit der Marginalisierung der Patrioten als der Gute dargestellt. Schließelich hat er zu einem für ihn günstigen Zeitpunkt die Reißleine gezogen und die Koalition ohne objektive Not in die Luft gesprengt, was eine unabdingbare Voraussetzung dafür ist, den nächsten Schritt seiner Langfriststrategie setzen zu können: Ausbau seiner eigenen Macht (bzw. derjenigen der ÖVP) und Verschiebung der Kräfteverhältnisse bei gleichzeitiger Neuausrichtung seiner offiziellen Politik durch koalitionäre Aufladung mit dem Gedankengut von Neos u./o. Grün. Damit wäre die Aufgabe der endgültigen Dämonisierung und Paralysierung der FPÖ erledigt, die Hintermänner des Soros-Freundes Kurz befriedigt, die Doktrin von der "regulären Migration" mit dem Propagandaziel der Bekämpfung "illegaler Migration" harmonisch vermählt und das Massengebet für Basti Christ Superstar nachweislich erfolgreich, da die Hand des Messias wieder von Tump, dem UNO-Generalsekretär und dem EU-Kommissionspräsident geschüttelt wird.

    Wie wär's mit dieser Erklärung?"

  5. Ausgezeichneter KommentatorInfophil
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2019 09:03

    Wie leben in einer eigenartigen Welt.
    Hier ein Video aus 2017 mit einem durch Alkohol und sonstigem Zeug daher faselnden Strache – schlimm, aber doch nur ein Gerede.
    Nur ein Gerede? Was Strache im Video sagte, stimmt punktgenau, aber nicht für die FPÖ, hier ist es nur ein Wunschtraum geblieben. Anders bei der ÖVP, wie man jetzt hört und es ist wohl auch schon immer Realität. Hohe verschleierte Spenden aus der Industrie. So hoch, dass man sie ruhig als Korruption bezeichnen kann. Bei der SPÖ spielt die Nähe zur AK und Gewerkschaft ganz sicher eine wesentliche monetäre Rolle, aber das ist dort normal, weil schon immer so! Von den NEO's hört man nur "Haselsteiner", aber nicht wie hoch? Natürlich aufaddiert.
    Zu Strache's zweiten Sager vom Kauf von KRONE Anteilen und der daraus resultierenden Meinungsmache für Wahlen. Auch das ist Realität geworden, Kurz Freund Benko hat 25 % von KRONE etc. übernommen, ob Redakteure getauscht wurden, ist mir nicht bekannt. Aber diesen Einfluss spürt man bereits beim Lesen der Schlagzeilen!
    Wie heißt es so schön: "Betrunkene sagen die Wahrheit". Aber wahr ist, was in den Mainstream Medien steht

  6. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2019 10:15

    Ja, leider ist es so !
    "Kurz hat in den letzten zwei Jahren sein wichtigstes politisches Fundament weswegen er erfolgreich wurde schrittweise total geändert" und eine Regierungsarbeit die der Großteil der Österreicher gut befand und nur mit der FPÖ möglich war leichtfertig aufgelöst. Aus dem "mutigen Kämpfer gegen Migration, Islamisierung, großkoalitionären Stillstand und europäische Überregulierungen" ist ein politisch-korrekter Politiker geworden der kein kritisches Wort gegen die EU äußert.
    Was tut man nicht alles aus Machtgelüsten ?
    Taktische Spielchen anstatt Arbeit für unser Österreich.

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2019 06:15

    So ein System geht mit einem Knall unter, sicher nicht durch Parlamentsbeschlüsse. Viel zu viele Menschen hängen im System, vom Journalisten über Politiker, Parteimitarbeiter, Werbefirmen, sinnlose Beamte, Kammeristen, NGO-Leute – jedenfalls sehr, sehr viele. Manche haben ein utopisches Auskommen, wie bei ORF, andere werden klein gehalten, da aber allen diesen Leuten ein völliger Qualifikationsmangel für die Wirtschaft bestätigt werden kann, müssen die alle zusammenhalten und weitermachen.

    Schade, die Blauen hätten sich hier als Saubermänner präsentieren können, aber mit Strache am Steuer war wohl die Verlockung des Geldes zu groß. Jetzt hängt die FPÖ (mit lächerlichen Beträgen) mit drinnen und wird wohl aus diesem Spinnennetz nicht mehr herauskommen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWahrheit
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2019 08:18

    Ad Punkt 6: Donauinselfest:
    Die ORF-Übertragung des Hauptacts am Samstag mit Seiler und Speer endete mit dem Ibiza-Song als Abtrittsmusik der Gruppe, ein inszeniertes "Hurra, die FPÖ ist tot" fürs Publikum als Zugabe, damit auch der letzte Depp weiß von wo der Wind weht bei dieser Veranstaltung ...


alle Kommentare

  1. Christian Peter (kein Partner)
    25. Juni 2019 09:51

    Am besten wäre es, private Parteispenden abzuschaffen, denn dafür gibt es die öffentliche Parteifinanzierung, Österreich leistet sich die teuerste Demokratie der Erde, in keinem Land der Erde genehmigen sich Parteien mehr Steuergeld als in Österreich. In Deutschland beträgt die öffentliche Finanzierung der Parteien pro Kopf nur 1/10 des österreichischen Wertes.

  2. Herbert Richter (kein Partner)
    24. Juni 2019 18:57

    OT oder auch nicht!
    Die deutsche "Köterrasse" (erlaubt!!!) darf ihre Asylanten NICHT MEHR "Goldstücke" benamsen!
    Das wäre Hate Speech............! Der Irrsinn nimmt seinen Lauf. Was werden zukünftige Generationen wohl über uns Dummschafe sagen........?

  3. McErdal (kein Partner)
    24. Juni 2019 17:44

    *******************Was die Medien verschweigen****************
    h t t p s : //arcadi-online.de/was-die-medien-verschweigen/

    Sowas sollte Jeder wissen.........................bitte verbreiten.......

    • Herbert Richter (kein Partner)
      24. Juni 2019 18:48

      Sie betreiben die Verarschung immer offensichtlicher! Der letzte Hemmschuh ist gefallen.
      Die Klimalüge at its best! Und Nazis überall! Den Kampf gegen RÄÄÄÄCHTS bewaffnen! Den Nationalen die Grundrechte entziehen.
      Wie sagte des Sensenmann Großvater so treffend, Zitat: Die einzige Sprache die der Sozi versteht, ist die des Maschinengewehres! Zitat Ende.
      Und niemals vergessen: Die Unfehlbaren bedienen sich der Sozis, diese der Muslime und wir schreiten demütig der Opferbank des Schuldkultes entgegen. Erbschuld und Sippenhaftung nun wieder "legalisiert".

    • glockenblumen
      25. Juni 2019 07:41

      @ McErdal

      Ich finde keine Worte für dieses satanische Treiben!
      Danke für diese Info!!! paßt zum heutigen Kommentar, ich werde es dort weiterverbreiten!

  4. Diabolo91
    24. Juni 2019 11:34

    Was ist eigentlich mit den mehr als 20 Millionen € Schulden der SPÖ passiert?

  5. Herbert Richter (kein Partner)
    24. Juni 2019 09:38

    Wie angenehm war es doch noch zu des Raubritters Zeiten.........!!!
    Da wurde von den Sklavenuntertanen nur der Zehent abgepresst........!!!
    Ein dreifach Hoch auf diese "Demokratie", für die der heutige Sklavenuntertane 80% (achtzig) und noch mehr an Frondiensten leisten muss und dafür auch noch die "richtige Meinung" diktiert bekommt......!!! Für die Blöden: Sie buckeln ca 9 - 10 Monate für "DEMOKRATEN" und NUR für die!!!
    Die Talfahrt in die feuchten Träume der Neuen Ordnung unter den Gerechten nimmt die letzte Fahrt auf! Ziemlich rasant wie mir scheint...... oder ist's nur die Verschwörung.......?

  6. AppolloniO (kein Partner)
    24. Juni 2019 09:17

    Apropos Parteienfinanzierung. Ist es erlaubt doppelt zu kassieren?

    Parteien bekommen (weltmeisterliche) Gelder die dem Steuerzahler zwangsweise abgenommen wurden. Daraus finanzieren sie unter anderem ihren Wahlkampf. Diese Ausgaben bekommen sie jedoch als W a h l k a m p f k o s t e n r ü c k -
    e r s t a t t u n g ersetzt. Erraten! Vom Geld des Steuerzahlers.

    Eigentlich sind Parteien also Wähleraussackelungsvereine!

    • Christian Peter (kein Partner)
      25. Juni 2019 09:46

      Am besten wäre es, private Parteispenden abzuschaffen, denn dafür gibt es die öffentliche Parteienfinanzierung, Österreich leistet sich die teuerste Demokratie der Erde, weltweit bekommen Parteien in keinem Land der Erde mehr Geld aus öffentlichen Töpfen als in Österreich. In Deutschland genehmigen sich Parteien (pro Kopf) nur 1/10 des Betrages ihrer österreichischen Kollegen.

    • AppolloniO (kein Partner)
      26. Juni 2019 10:34

      Doch Pamela J.R.W. stellt sich vor laufende Kameras und erklärt uns, dass die SPÖ keine, die Spenden-Meldungen umgehenden Vereine hätte.
      Wie leergeblasen muss eine Gehirnschale sein um das auch noch glauben zu können?

  7. Christian Peter (kein Partner)
    24. Juni 2019 09:03

    Was darf man sich erwarten in einer Bananenrepublik wie Österreich, in der seit 70 Jahren stets dieselben Parteien regieren, welche sich den Staat gnadenlos zur Beute machen ?

  8. Wahrheit (kein Partner)
    24. Juni 2019 08:18

    Ad Punkt 6: Donauinselfest:
    Die ORF-Übertragung des Hauptacts am Samstag mit Seiler und Speer endete mit dem Ibiza-Song als Abtrittsmusik der Gruppe, ein inszeniertes "Hurra, die FPÖ ist tot" fürs Publikum als Zugabe, damit auch der letzte Depp weiß von wo der Wind weht bei dieser Veranstaltung ...

    • Herbert Richter (kein Partner)
      24. Juni 2019 09:28

      Und fleißig abgestochen wird obendrein! Freundschaft, Genossen und Innen!

  9. fxs (kein Partner)
    24. Juni 2019 08:07

    Einzuführen sind "Gläserne Öffentliche Kassen"! Der Bürger hat das Recht jederzeit in die von ihm finanzierten Kassen so detailliert Einsicht zu nehmen, wie Behörden -etwa die Steuerfahndung- in die Kassen der Bürger.

  10. Der Realist (kein Partner)
    24. Juni 2019 07:56

    Die Genossen können ja nur deshalb so ungeniert in den Steuertopf greifen, weil eben auch die anderen Partien ihre Finger drinnen haben, nur erwischen sie vergleichsweise halt wenig. Allein was in Wien so alles gefoerdert wird um arteinahe Wappler zu versorgen, stinkt zum Himmel.

  11. Herbert Richter (kein Partner)
    24. Juni 2019 07:51

    Schon peinlich, wie Dr. AU die Kurzschen Lügen als "Fehler" zu kaschieren versucht!
    Bei uns in der Stmk würde man sagen, daß der Heiland mit Matura uns ins offene Messer laufen ließ!
    Ähnlich wie beim Strache: Da sagt ein Besoffener die Wahrheit und wird verurteilt - unsere Politruks lügen nüchtern wie weiland die Stabsoffiziere nicht und werden gewählt!
    Der Ösi schuftet sich zu Tode und ist ein Nazi und der eingefallene Bückbeter unter Vollversorgung, mit 3 Pinguinen u 10 Bälgern in der versifften Gratisbude ist der Retter Ösistans!
    Verkehrte Welt, wann hängen die Schuldigen verkehrt herum von den Laternen?

    • Suedtiroler
      26. Juni 2019 18:46

      Ja, "laternisieren" ist die Devise. Aber dazu müsste es vorher noch viel lauter knallen.

  12. Neppomuck (kein Partner)
    24. Juni 2019 02:27

    Grundsätzliches zur Wahlkampf-Finanzierung:

    Die Parteien haben etwa im Schnitt 4 Jahre Zeit, zu zeigen, was sie so alles "drauf " haben.
    Wenn sie schon meinen, ohne Propaganda nicht auskommen zu können, dann sollen sie das ausschließlich aus ihrem ohnehin wohldotierten Parteienförderungs-Topf bestreiten, und zwar mit einer Obergrenze von 2 % davon.
    Investitionen von außen (sollten ja zurückzuverdienen sein) in Form von Parteispenden jeglicher Art sind abzuschaffen.

    Vielleicht kurbelt das den innerparteilichen Leistungsgedanken an.
    Wenn nicht - gehabt euch wohl.
    Wer nicht zu arbeiten versteht, sollte nicht zu reichlich essen.
    Das macht faul und fett.

  13. Aron Sperber
    23. Juni 2019 20:13

    Efgani Dönmez wurde von "Saubermann" Kurz schon vor seinem verbalen Ausrutscher abserviert.
    Dönmez stand für ein eigenständiges Gestalten der Migrationspolitik und des Bekämpfung des politischen Islam durch die Türkisen.
    Kurz hat jedoch den gesamten Bereich (obwohl er eigentlich genau dafür gewählt worden war) der FPÖ überlassen, um sich selbst als Mitte-Kanzler im Merkel-Stil zu positionieren.
    Letztlich ist Kurz damit schon nach sehr kurzer Zeit dort gelandet, wo auch Merkel heute steht. Statt zu einem Modell für konservative Erneuerer zu werden, ist Kurz bereits nach 1,5 Jahren zu einem Abklatsch von Mutti Merkel geworden, auch wenn er im Moment gegen die inferiore Päm und die in die Falle gelockte FPÖ noch bei den Umfragen glänzen kann.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Juni 2019 01:47

      Das große "Zittern" wird den Basti auch noch überkommen.
      Ob er sich dann allerdings mit ein paar Gläsern Wasser aus der Bredouille heraus helfen kann, das wage ich zu bezweifeln.

      Nichts ist so fein gesponnen ...

    • Herbert Richter (kein Partner)
      24. Juni 2019 07:56

      Es gibt nur EINEN Islam!
      Wie leicht der Gutgläubige doch zu manipulieren ist. Da wird einem nur mehr bange vor Angst!
      Angst nicht vorm Bückbeter, sondern vor den Geblendeten!

  14. Brigitte Imb
    23. Juni 2019 20:01

    Politiker sollten Sponsoren-Jacken tragen, wie Rennfahrer, dann wissen wir wer sie besitzt. (Robin Williams)

    https://i.redd.it/t0m6cphe45631.jpg

  15. Nestor 1937
    23. Juni 2019 10:27

    Die von Haselsteiner finanzierten NEOS machen ein Riesengetöse wegen der Spenden des PORR Aktionärs Ortner an die ÖVP.

    Das ist doch nur ein Stellvertreterkrieg der beiden größten österreichischen Baukonzerne

    STRABAG und PORR !

    • Zraxl (kein Partner)
      24. Juni 2019 09:35

      Ja, mich hat es auch fasziniert, dass ausgerechnet die Dame von den Neons im ORF kritisiert, dass ein Baukonzern die ÖVP sponsert. Peinlich ist dieser Person anscheinend nichts.

  16. Weinkopf
    22. Juni 2019 22:22

    Danke Dr. Unterberger für diesen Artikel.
    Mir ist tatsächlich übel geworden, denn dass es schon so weit gekommen ist, hätte ich nicht gedacht.
    Jetzt glaube ich allerdings auch, alle Parteien sind an diesen Sauereien beteiligt, ALLE! Auch die FPÖ, der gerade in diem Forum viel Sympathie entgegengebracht wurde - auch von mir.
    Ich weiß jetzt wirklich nicht mehr, wie ich mich verhalten soll

    • Cotopaxi
      23. Juni 2019 07:56

      Ich glaube nicht, dass es einmal eine echte und demokratische Reformbewegung geben wird. Von der FPÖ darf man sich nichts erwarten, dank Ibiza ist erkennbar, welche Flachwurzler dort saßen und sitzen. Bei Stracherl war mir das durch seine Rückkehr in die Rauchersteinzeit klar. Sein Ansinnen war verantwortungslos im Sinne der Volksgesundheit.

    • machmuss verschiebnix
      23. Juni 2019 09:04

      Also :
      wir haben 3 Mafia-Organisationen und eine irre Sektierer-Partie - choose your poision

    • machmuss verschiebnix
      23. Juni 2019 09:04

      korr : poison

    • machmuss verschiebnix
      23. Juni 2019 09:08

      . . . oh Verzeihung, fast hätte ich auf die Hampelmann-Partie des Großunternehmers vergessen !

      Aber ALLES ist erlaubt - nur für die Räächten ist NICHTS erlaubt,
      Und was machen die Wähler ?
      Die empfinden das offenbar als ganz normal

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Juni 2019 02:07

      Strache wollte wohl Eindruck bei der Schein-Oligarchen-Nichte machen, um seinem Bundesbruder und Leibfuchs das angepeilte Grundstückgeschäft nicht zu versauen. Da lassen einem ein paar Tropfen "Zungenlöser" schon einmal über die Stränge hauen.
      Dreckige Zehennägel hin oder her.

      Angestellt haben beide nichts.
      Siehe StGB § 15, insbes. Punkt (3) und § 16. (Rücktritt vom Versuch)

      Dass bei unserer eher merkwürdigen Justiz die Beschuldigung bereits als Beweis gilt, ist ein Kapitel für sich.
      Dass dann noch nassforsch eine Umkehr der Beweislast vorausgesetzt wird, nur weil das einigen Linken in den Kram passt, rundet das desolate Bild unserer Jurisdiktion nur ab.

      Merk 's, Wähler.

  17. logiker2
  18. Dr. Faust
    22. Juni 2019 17:18

    Wenn den Wählern die Verlogenheit der Pfui-Teufel-schreienden Parteien und Politiker (insbes Kurz) bis zur Nationalratswahl in ihrer ganzen Tragweite bewußt werden sollte, könnte sich das Blatt dramatisch ändern.

    Kurz kommt dann vielleicht als Kanzler nie mehr zurück!

    • Dr. Faust
      22. Juni 2019 17:20

      Vielleicht sollte Kurz die Flucht nach vorne antreten und als Kommissar nach Brüssel gehen.

    • Cotopaxi
      22. Juni 2019 18:50

      Gescheit, gescheiter, gescheitert.

    • Weinkopf
      22. Juni 2019 22:41

      @Dr. Faust

      Selbst wenn Kurz zum Teufel gejagt wird, wen soll man denn aus dieser Mafia wählen?
      Es sind alle Gangster, am besten dürfte es doch sein, gar nicht mehr zur Wahl gehen.

      Macht Euch Euren Dreck doch alleene!

    • pressburger
      22. Juni 2019 22:41

      der Wähler entspricht in seinen Profil den drei Affen - hört nichts, sieht nichts, sagt nichts.

  19. DieWahrheit
    22. Juni 2019 17:08

    Auf Ersuchen von Christian Zeitz poste ich seine Gedanken zu AU's Ausführungen hier:

    "Der Kommentar geht zumindest, inklusive andeutungsweise vorhandener Kurz-Kritik - in die richtige Richtung, enthält aber einen zentralen Bias und ist daher in Summe nicht wirklich hilfreich. Die Kernaussage lautet ja:

    Kurz würde - erstmals seit Mock - konservative und "migrationskritische" Politik im Wahlkampf angekündigt und diese dann gemeinsam mit der FPÖ in Angriff genommen haben. Dann habe er sich aber von Nehammer und Blümel dazu treiben lassen, die "rechten Einzelfälle" aus dem patriotischen Lager mitzukampagnisieren und damit letztlich das Geschäft des politischen Gegner besorgt. Und schließlich sei ihm der Fehler unterlaufen, in der IBIZA-Affäre zu überreagieren und die FPÖ aus der Regierung zu schmeißen.

    Warum gelingt es dem Autor nicht, die in dieser Geschichte enthaltenen Fakten anders zu lesen? Etwa so:

    Kurz hat einen (teilweise) migrationskritischen Wahlkampf gemacht, weil das angesichts der damaligen Stimmung in der Bevölkerung absolut "alternativenlos" war und von seinem Klientiel so gefordert wurde. Er ist - da auch in dieser Frage absolut ohne Alternative - in eine ungeliebte Ehe mit der FPÖ gegangen. Dort hat er in allen relevanten Fragen die Handbremse angezogen, sich die für die FPÖ unverzichtbaren Punkte teuer, aber dennoch widerwillig, abkaufen lassen. Gleichzeitig hat er an der Verächtlichmachung der Rechten bzw. des eigenen Koalitionspartners kräftig mitgewirkt und sich selbst gleichzeitig mit der Marginalisierung der Patrioten als der Gute dargestellt. Schließelich hat er zu einem für ihn günstigen Zeitpunkt die Reißleine gezogen und die Koalition ohne objektive Not in die Luft gesprengt, was eine unabdingbare Voraussetzung dafür ist, den nächsten Schritt seiner Langfriststrategie setzen zu können: Ausbau seiner eigenen Macht (bzw. derjenigen der ÖVP) und Verschiebung der Kräfteverhältnisse bei gleichzeitiger Neuausrichtung seiner offiziellen Politik durch koalitionäre Aufladung mit dem Gedankengut von Neos u./o. Grün. Damit wäre die Aufgabe der endgültigen Dämonisierung und Paralysierung der FPÖ erledigt, die Hintermänner des Soros-Freundes Kurz befriedigt, die Doktrin von der "regulären Migration" mit dem Propagandaziel der Bekämpfung "illegaler Migration" harmonisch vermählt und das Massengebet für Basti Christ Superstar nachweislich erfolgreich, da die Hand des Messias wieder von Tump, dem UNO-Generalsekretär und dem EU-Kommissionspräsident geschüttelt wird.

    Wie wär's mit dieser Erklärung?"

    • Dr. Faust
      22. Juni 2019 17:27

      Sehr plausibel!

    • lilibellt
      22. Juni 2019 19:09

      Danke an Herrn Mag. Zeitz!!! So wird wohl eher ein Schuh daraus. LG

    • OT-Links
      22. Juni 2019 19:27

      Das ist schlüssig, danke!

    • logiker2
      22. Juni 2019 20:09

      **********************************!

    • Almut
      22. Juni 2019 20:56

      **************************

    • dssm
      22. Juni 2019 21:17

      ************

    • Freisinn
      22. Juni 2019 21:21

      Superb ******************************

    • Rau
      22. Juni 2019 22:15

      Sein Slogan "Der Weg hat erst begonnen" entlarvt Kurz ja. Sein Weg, das Koalitionsabenteuer war also nur ein Prolog, ein Lüge!

    • pressburger
      23. Juni 2019 08:47

      *********************

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. Juni 2019 03:06

      Wie gefällt hier die Vorstellung, dass Kurz das "Ibiza-Kino" schon gekannt hat, bevor er das Steuerrad von den Alt-Schwarzen in die Hand gedrückt bekommen hat?
      Man begibt sich nicht der gewohnten Möglichkeiten, ohne eine Sollbruchstelle eingebaut zu haben.

      Als dann die Blauen, allen voran Kickl, sich besser entwickelt haben als von den Schwarzen befürchtet, die moderat national denkenden Parteien in Europa Auftrieb hatten, Soros vielleicht ein bisserl nachgelegt hat, zog man die Reißleine.
      Bloß gab es keine Punktlandung, sondern so etwas Ähnliches wie ein "Möllemann-Erlebnis" für den "Lieblings-Schwiegersohn" der Republik.

      Dumm gelaufen.

    • Suedtiroler
      26. Juni 2019 18:37

      Absolut schlüssig erklärt! Damit passen alle Aktionen und Reaktionen zusammen!

  20. machmuss verschiebnix
    22. Juni 2019 17:07

    Ganz zum Thema, hier ein Anikorruptions-Querschuß Video von Franz Fiedler.
    Aber ob jetzt die SPÖ geschloßen "beichten" kommt ?@!

    http://www.querschuss.at/films/antikorruption

  21. CIA
    22. Juni 2019 16:12

    Herr Kurz ist genauso ein Saubermann wie Herr Soros samt Entourage. Es ist doch bemerkenswert wie skandalös die Ibiza-Aktion hingestellt wird/wurde, aber der Heuchler Soros, der mit seinen "Zockereien" Staaten(Menschen) in den Ruin beförderte, wird als Wohltäter/Saubermann hofiert! Warum musste Kickl gehen? Sichtlich ist für die Eliten/Kurz die Wahrheit(Aufdeckung der Korruptionen) unerträglich! Ob da dies eine Segensgebet für Kurz ausreicht?

  22. Almut
    22. Juni 2019 14:00

    OT
    Seehofer will Entzug von Grundrechten prüfen:
    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/seehofer-zu-tauber-idee-entzug-von-grundrechten-pruefen-16248474.html
    Was kommt als Nächstes? Werden Regierungs- und Einwanderungs-kritiker in Lager gesteckt?

    • machmuss verschiebnix
      22. Juni 2019 17:10

      Ich bin dafür, daß er alle Steuerzahler ausbürgern läßt . . .

    • pressburger
      22. Juni 2019 22:49

      So laufen die linken Kampagnen. Noch ist nicht bewiesen wer der Täter, was seine Motive waren, wird schon beschlossen die Bürgerrechte zu beschneiden. Parallele Reichstagsbrand ?

    • fxs (kein Partner)
      24. Juni 2019 08:40

      Na dann soll der Seehofer sich gleich die Grundrechte selber entziehen. Er bekennt sich ja mit seiner Aussage offen als "Verfassungsfeind"

  23. M.S.
    22. Juni 2019 13:01

    O.T.
    In der heutigen Kronenzeitung vom 22.6.2019 wird auf Seite 2 eine Bewertung von Bundespolitikern nach dem Vertrauen, das diese bei den Österreichern angeblich genießen, veröffentlicht. Im Begleittext steht, dass die Ibiza-Affäre und die daraus folgenden innenpolitischen Turbulenzen das Vertrauen der Österreicher in die Politik heftig durcheinandergewirbelt hätten. Es steht aber nirgends, ob eine diesbezüglich Umfrage erfolgte und von wem (von welchem Institut) sie durchgeführt wurde. Es ist lediglich von einem Vertrauensindex die Rede (wer veraltet den?). Deshalb muss man schließen, dass die Reihenfolge der Politiker nach Meinung der Kronenzeitung erstellt wurde. Allein die unglaubliche Tatsache, dass von den 12 bewerteten Politikern Herbert Kickl, der korrekteste und bei der Bevölkerung anerkannteste Innenminister seit Jahren am drittletzten Platz aufscheint, läßt diese Vermutung zu. Wenn dieses Ergebnis durch ein korrektes, unparteiisches Meinungsforschungsinstitut zustande gekommen wäre, dann gebe wohl die Äußerung von Böhmemann zu denken.
    Jedenfalls kann sich die Kronenzeitung seit dem Abgang der FPÖ aus der Regierung nicht mehr als unabhängig bezeichnen und daher ist diese Blatt für mich nicht mehr lesbar.

    • pressburger
      22. Juni 2019 22:50

      Gefälscht, getürkt.

    • fxs (kein Partner)
      24. Juni 2019 08:51

      Laut Standard wurde die Umfrage von OGM durchgeführt. Kickls Verluste liegen mit -5 Punkten innerhalb der FPÖ ja noch ganz im Rahmen. Was mich stört, ist dass die Chefin der Haselsteiner-Patrie NEOS an Vertrauen gewann!

  24. machmuss verschiebnix
    22. Juni 2019 12:46

    Besagte " staatsnaher Unternehmen" zahlen die Rechnungen der SPÖ,
    weil die SPÖ "DER STAAT" ist ?@!

    • machmuss verschiebnix
      22. Juni 2019 12:48


      Die Bawag hat's getan, davor schon die VOEST - die Aufzählliste würde hier ganz locker das Limit sprengen ! ! ! ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      22. Juni 2019 12:50

      Wie sehr moralisch pervertiert muß eine Partei sein, um dabei noch auf die anderen zu zeigen , um z.B. Strache unmoralisches Verhalten vorzuwerfen ?

  25. glockenblumen
    22. Juni 2019 10:41

    OT

    @ McErdal hat dies zum AU-Kommentar vom 20. Juni gepostet:

    Absolut lesenswert zum Thema Klima und instrumentalisierte Schüler!

    " .... Was Eltern schon veranlasst haben:
    Netzfund
    Rechtsanwaltskanzlei Dr. Bettina Scholze

    An die Direktoren und Lehrer der pro aktiven friday for future-Gymnasien

    ?Sehr geehrte Damen und Herren,

    namens und im Auftrag von Eltern, die nicht benannt sein mögen, unterrichte ich Sie wie folgt:

    Nach mehr als schmerzlichen Erfahrungen in zwei Diktaturen mit Indoktrination und Politisierung der Jugend ist die Neutralitätspflicht der Schulen eine besondere Aufgabe der Lehrer.
    Dem tragen entsprechende Beamtengesetze und auch das Schulrecht Rechnung.
    Beamte unterliegen deshalb von Verfassungs wegen auch Einschränkungen, die auf die besonderen Anforderungen ihres Berufs zurückzuführen sind.

    Das zeigt sich beispielhaft an der Frage politischer Betätigung.
    Grundlagen des Beamtenverhältnisses sind die ausschließliche Bindung an Recht und Gesetz, Neutralität und Unabhängigkeit von politischen und wirtschaftlichen Einflüssen, das Handeln ohne Ansehen der Person. „Beamtinnen und Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei;“ so § 60 BBG und § 33 Beamtenstatusgesetz für alle Beamtinnen und Beamten des Bundes, der Länder und der Kommunen. Entsprechend gilt auch der Diensteid dem Grundgesetz und den geltenden Gesetzen, §§ 64 BBG, 38 Beamtenstatusgesetz - nicht der Regierung, nicht einer Partei, schon gar nicht einer Person.

    Beamtinnen und Beamte können sich politisch betätigen, sich für eine - nicht verfassungswidrige - Partei engagieren und auch ein Mandat anstreben - und sie können ihre politische Meinung äußern - aber außerhalb des Dienstes. Konsequenter weise haben sie „bei politischer Betätigung diejenige Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren, die sich aus ihrer Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten ihres Amtes ergeben“; so § 60 Abs. 2 BBG, § 33 Abs. 2 Beamtenstatusgesetz.

    Private Meinung und dienstliches Handeln müssen immer getrennt bleiben. Der Grundsatz steht, dass jeder Einfluss der persönlichen Überzeugungen auf das berufliche Handeln und auf Entscheidungen mit dem Neutralitätsgebot unvereinbar ist. Nicht zuletzt gebietet das Gleichbehandlungsgebot, dass vergleichbare Sachverhalte gleich behandelt werden. Es gibt vor den Verwaltungsgerichten durchaus funktionierende Mechanismen, die für Transparenz sorgen und Missbräuche aufdecken können. Wenn Beamte und Lehrer meinen, politisch aktiv werden zu müssen, so sind sie auf das Tätigkeitsfeld in Parteien oder Mandatsübernahme verwiesen.

    In keinem Fall - und das ist auch im SchulG normiert - darf die politische Willensbildung von Kindern beeinflusst werden:

    Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (SchulG) - Auszüge -
    § 57
    Lehrerinnen und Lehrer

    (4) Lehrerinnen und Lehrer dürfen in der Schule keine politischen, religiösen, weltanschaulichen oder ähnliche äußere Bekundungen abgeben, die geeignet sind, die Neutralität des Landes gegenüber Schülerinnen und Schülern sowie Eltern oder den politischen, religiösen oder weltanschaulichen Schulfrieden zu gefährden oder zu stören.

    Wenn für die Schülerdemonstrationen aktiv geworben wird, ist nicht nur die Schulpflicht betroffen, sondern es wird eine GRÜNENparteinahme impliziert.

    Dagegen werden die Eltern weiter mit allen rechtlichen Mitteln vorgehen, wenn die gebotene Zurückhaltung nicht wieder einkehren sollte.

    Dr. iur. B. Scholze
    Krüsbreede 25
    48157 Münster ..."

    • machmuss verschiebnix
      22. Juni 2019 12:55

      Danke @glockenblumen,

      daß Sie @McErdal hervor-hieven - guter Poster, der hat mich schon ein paarmal "betoniert" :)))
      Fagt sich nur, warum ihm eine Registrierung nicht die paar Näpf wert ist ?

    • Wyatt
      22. Juni 2019 15:36

      ebenfalls danke @glockenblumen,
      ****
      ****
      ****

    • Weinkopf
      23. Juni 2019 06:13

      @glockenblumen

      *******************!

      Danke!

  26. glockenblumen
    22. Juni 2019 10:23

    OT

    Eine Eiscreme der Freundschaft statt "Integrationseis":

    https://www.dw.com/de/sierens-china-die-eiscreme-freundschaft/a-49274567?maca=de-VEU_Focus-Artikel_DE_Welt-28577-xml-media

    Europa täte gut daran, mit Rußland freundschaftliche Beziehungen zu pflegen, anstatt Sanktionen zu verhängen, die Europa fest auf den Schädel fallen!

    Wir leben auf einem gemeinsamen Kontinent, da sollte man meinen, daß verantwortungsvolle Menschen mit ihren - auch etwas entfernteren - Nachbarn ein gutes Auskommen suchen, anstatt wie z.B. Österreich in höchst unpassender Weise über die östliche Grenze rüber zu schimpfen und deren Staatsoberhaupt zu brüskieren, nur um einem ganze Völker zerstörenden Moloch namens EU in den .... zu kriechen und nicht einmal den Gestank wahrzunehmen.

    vernünftige Wirtschaftsunion ja, aber niemals eine politische Union so vieler unterschiedlicher Länder - sie steuert, wie man sieht, direkt in den Untergang, zu Unfrieden, Zerwürfnissen und letztendlich wird uns das in einen Krieg führen.... :-(

    • machmuss verschiebnix
      22. Juni 2019 13:03

      Was der Westen mit den Boykott-Maßnahmen bewirkt, kann man nur als erstklassige Wirtschaftshilfe beschreiben - es ist defacto "Hilfe zur Selbsthilfe"

      Wiewohl es für den Westen auf Selbstzerstörung hinausläuft ! ! ! !

      » Und Peking ist immer mehr in der Lage, mit eigener Technologie die Lücken so zu füllen, dass es keinen Grund mehr gibt, zu westlichen Produkten zurückzukehren, sobald die Sanktionen des Westens eines Tages aufgehoben werden. «

    • machmuss verschiebnix
      22. Juni 2019 13:05

      Weder die Europäer und die Amis sowieso nicht, werden jemals verstehen, daß sich solche Riesen nicht auf der Nase rumtanzen lassen . . .

    • pressburger
      22. Juni 2019 22:53

      Die Sanktionen der EU gegen Russland, sind nicht nur kontraproduktiv sondern idiotisch. Die EU meint dass, wen sie als Gelsen dem Bären paar Stiche versetzt, das sie den Bär lenken kann. Schwachsinn.

    • Suedtiroler
      26. Juni 2019 18:55

      Und die Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Syrien ist nichts?

      https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2019/05/17/syria-eu-renews-sanctions-against-the-regime-by-one-year/

      Ich kann nur sagen RAUS, RAUS, RAUS aus diesem verbrecherischen Völkerkerker

  27. OT-Links
    22. Juni 2019 10:17

    Kurz hat sogar Bierlein zugerufen, sie solle Weber wählen, wenn sie nach Brüssel geht, wo sie sich dann in widerwärtiger Weise von Juncker abschlecken ließ...
    https://tinyurl.com/y66x9tw7

    Orban aber weiß, dass Weber, dem das Wichtigste war, dass Orban sich bei Soros entschuldigen und ihn hofieren muss, wie das Kurz tut, für Masseneinwanderung und Abschaffung der Nationen steht. Vermutlich kriegt auch Weber bei der dt. Hymne einen Tremor.

    Darum ist er froh, dass weder Weber noch Timmerman Junckers Nachfolger werden.
    https://www.journalistenwatch.com/2019/06/22/orban-es-nachricht/

    Aber ich fürchte, da freut man sich zu früh, denn es könnte die oberste Deutschen- und Volkshasserin und Messerfachkräfte-Förderin werden. Dann gute Nacht! Mit dem Scheckbuch der dt. Sparer und Arbeiter schafft sie das auch noch! Der kleine Franzose durstet längst nach dem Geld der Deutschen...
    https://www.faz.net/aktuell/politik/ex-spd-chef-gabriel-sieht-merkel-als-neue-eu-ratspraesidentin-16245660.html

    Dann kann sie ihr Werk wirklich vollenden...

    • logiker2
      22. Juni 2019 16:11

      Orbán erklärte, er habe sich verpflichtet, die EU daran zu hindern, solche Staats- und Regierungschefs zu wählen, die die Masseneinwanderung unterstützen. Er erklärte laut Ungarn heute, er habe sich auch geschworen, dafür zu sorgen, dass die EU keinen Führer habe, der „Ungarn oder die mitteleuropäischen Länder nicht respektiert“.

      Demnach kann es auch Merkel nicht werden und ich hoffe weiterhin auf die Stärke Orbans bzw. der Visegradstaaten. Zu den Österreichverrätern ist ohnehin nicht zu sagen.

    • OT-Links
      22. Juni 2019 19:22

      Das hoffe ich auch, aber er wird viel Kraft brauchen.

    • pressburger
      22. Juni 2019 22:57

      @logiker2
      Orban ist wieder ein mal richtig unterwegs. Warum hat Österreich keine Persönlichkeit wie Orban hervorgebracht ? Warum nur charakterliche Zwerge wie Gruselbauer, Mitterlehner, Kern, Faymann, Kurz ?

  28. haro
    22. Juni 2019 10:15

    Ja, leider ist es so !
    "Kurz hat in den letzten zwei Jahren sein wichtigstes politisches Fundament weswegen er erfolgreich wurde schrittweise total geändert" und eine Regierungsarbeit die der Großteil der Österreicher gut befand und nur mit der FPÖ möglich war leichtfertig aufgelöst. Aus dem "mutigen Kämpfer gegen Migration, Islamisierung, großkoalitionären Stillstand und europäische Überregulierungen" ist ein politisch-korrekter Politiker geworden der kein kritisches Wort gegen die EU äußert.
    Was tut man nicht alles aus Machtgelüsten ?
    Taktische Spielchen anstatt Arbeit für unser Österreich.

    • glockenblumen
      22. Juni 2019 10:45

      und genau deswegen muß der @Franz77 Plan umgesetzt werden:

      RAUS!
      RAUS!
      RAUS!

      Damit endlich wieder FÜR Österreich gearbeitet wird, und das Land nicht mit Stumpf und Stiel an den schrecklichen Moloch EU verfüttert wird.

    • dssm
      22. Juni 2019 10:55

      @glockenblumen
      Mit Entsetzen sehe ich gerade wir die EU funktioniert. Unsere Expertenregierung hat sich gerade beim CO2 Gejammere dem Block um Frankreich angeschlossen, zur Erinnerung, es gab da einmal eine Volksabstimmung und nun schließt sich eine nicht demokratisch geerdete Regierung dem französischen Atomblock an. Der Block um Polen wäre der unsere gewesen!!! Denn wie sollen wir CO2 sparen? Windkraftwerke in den Bergen? Damit ist der Tourismus tot. Oder doch ein Atomkraftwerk (von Frankreich, versteht sich)? Oder hohe CO2 Kosten zahlen, womit die Industrie untergeht. Das alles von einer nicht demokratisch legitimierten Regierung, aber halt EU.
      Raus, Raus, Raus.

    • M.S.
      22. Juni 2019 13:08

      @dssm

      Das ist ja unglaublich. Kann diese Übergangsregierung tatsächlich schalten und walten wie sie will? Ohne Parlament? Muss da nicht der Bundespräsident einschreiten?

    • dssm
      22. Juni 2019 15:23

      @M.S.
      Das ist der Trick der EU. Die Eliten schalten und walten wie sie wollen, Parlamente sind unbedeutend, die Wähler erfahren erst gar nichts von den unschönen Dingen. Und wenn dann Windräder die Alpenkämme verunzieren und der Tourismus leidet, dann gab es keine demokratische Entscheiden. Oder wenn gar Atomkraftwerke urplötzlich "notwendig" werden. Oder eben die CO2 Steuern so hoch sind, daß die Industrie abwandern muss und die ärmeren Haushalte keinen Strom mehr beziehen können.

      Da 70% der Regulierungen aus der EU kommen, ist unsere Regierung auch ohne parlamentarische Mehrheit voll handlungsfähig.

    • logiker2
      22. Juni 2019 16:30

      http://www.pi-news.net/2019/06/nicht-co2-sondern-die-sonne-beeinflusst-das-erdklima-erheblich/

      PS: man sollte es diesen Verbrechern täglich um die Ohren hauen, aber es geht natürlich nicht um CO², sondern rein um die Kohle.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      24. Juni 2019 08:12

      So lange hat man gebraucht, um die Agenden der EU zu erkennen?
      Das erklärt nebbich, warum es sein kann, wie es eben ist!

  29. oberösi
    22. Juni 2019 10:14

    Augustinus meinte einst "Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande"

    In unserem modernen Demokratien heißt das: Diejenigen, die die Macht haben, machen sich Gesetze je nach Bedarf. Und wenden diese je nach Bedarf an. Was bei dem einen als Verbrechen gilt, ist für den anderen Usus.

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie überrascht manche angesichts von zutage tretenden Ungeheuerlichkeiten sind.

    Wer in unseren Demokraturen die Macht erringen will, kann diese nur mit Mitteln erreichen, die außerhalb jener Legalität liegen, die für die Allgemeinheit als rechtsverbindlich gilt.

    Und wer die Macht erst einmal errungen hat und sie auch behalten will, ist erst recht darauf angewiesen, zu Mitteln zu greifen, die jemanden, der eben nicht über diese Macht verfügt, umgehend ins Häfen bringen würden.

    Ist doch gar nicht so schwer, oder?

    Die Kunst demokratischer Politik besteht also darin, das p.t. Schafsvolk dies mittels eindrucksvollen demokratischen Schmierentheaters vergessen zu lassen.

  30. Josef Maierhofer
    22. Juni 2019 10:04

    Lieber Herr Dr. Unterberger, solange die ÖVP das Sagen hatte bei der letzten Regierung hat die FPÖ keine Chance, leider aber ist vor allem auch die Partie um Strache gerade auch auf diesem Sektor, marginal, aber doch, auch unterwegs gewesen.

    Ja, die Selbstbedienung und der Volksbetrug sind gigantisch und das Theater, das uns da um Privatspenden vorgeführt wird, dient ja maximal zur Ablenkung.

    Jetzt muss man den Parteistaat schon viermal zahlen, einmal die Steuer, dann die Gebühr, dann die Bestechung und Korruption und dann noch, als Draufgabe, die Parteispende und das fünfte bis -zigste Mal für all die Quellen, die hier genannt wurden von Der. Unterberger.

    Da rede noch einer von 'Politikverdrossenheit', halb Österreich ist da voll involviert, oder doch schon 2/3 ?

    Und die Mittel sind da nicht zimperlich, um das so durchzusetzen, Animal Farm ...

  31. Peter Kurz
    22. Juni 2019 09:29

    Die SPÖ hatte jahrzehntelang keinen Gegenpol zu ihrer brutalen, sozialistischen Machtpolitik. Die ÖVP war zu schwach und glaubte, die besserern Sozialdemokraten sein zu müssen. So wie es die rückgratlose Merkel in Deutschland eine zeitlang erfolgreich praktiziert hat.

    Rote Netzwerke (=Sümpfe) konnten sich dadurch krebsgeschwürartig in ganz Österreich ausbreiten. Jeder Versuch, diese ungesunden Wucherungen zurechtzustutzen, löst ein empörtes, hysterisches Geschrei in den Haltungsmedien aus, das Ende der Demokratie wird herbeigeschrieben.
    Und sofort knickt jeder noch so konservative Politiker erschrocken ein.

    Kurz hatte es gemeinsam mit der FPÖ in der Hand, Österreich freizuschaufeln von dem links-rot-grünen Schlamm, der alles bedeckt und keine richtige, freie Vegetation mehr zulässt.

    • glockenblumen
      22. Juni 2019 10:50

      **********************************
      Stimmt, Kurz hätte es in der Hand gehabt, hat dann seine Maske fallen lassen, von der sich soviele blenden ließen und unbegreiflicherweise noch immer blenden lassen.

    • logiker2
      22. Juni 2019 17:06

      @glockenblumen, zuviele schauen eben nur auf die Verpackung und nicht auf den Inhalt.

    • Rau
      22. Juni 2019 20:48

      Zeit für ein Kurz unboxing. Mal schaun was da wirklich drinnen ist

  32. Franz77
    22. Juni 2019 09:16

    Sie sind alle großartig im Verbieten, außer es trifft sie selbst. Anfangen würde ich bei den sinnentleerten Werbeplakaten, allerorts diese Grinsgfrieser die eine gewaltige Verschandelung darstellen. Und die Texte die eine Beidigung des Intellekts darstellen. Nächster Schritt: Parteiinserate. Wenn keiner das mehr tun darf, ist die Chancengleichheit wieder hergestellt.

  33. Infophil
    22. Juni 2019 09:03

    Wie leben in einer eigenartigen Welt.
    Hier ein Video aus 2017 mit einem durch Alkohol und sonstigem Zeug daher faselnden Strache – schlimm, aber doch nur ein Gerede.
    Nur ein Gerede? Was Strache im Video sagte, stimmt punktgenau, aber nicht für die FPÖ, hier ist es nur ein Wunschtraum geblieben. Anders bei der ÖVP, wie man jetzt hört und es ist wohl auch schon immer Realität. Hohe verschleierte Spenden aus der Industrie. So hoch, dass man sie ruhig als Korruption bezeichnen kann. Bei der SPÖ spielt die Nähe zur AK und Gewerkschaft ganz sicher eine wesentliche monetäre Rolle, aber das ist dort normal, weil schon immer so! Von den NEO's hört man nur "Haselsteiner", aber nicht wie hoch? Natürlich aufaddiert.
    Zu Strache's zweiten Sager vom Kauf von KRONE Anteilen und der daraus resultierenden Meinungsmache für Wahlen. Auch das ist Realität geworden, Kurz Freund Benko hat 25 % von KRONE etc. übernommen, ob Redakteure getauscht wurden, ist mir nicht bekannt. Aber diesen Einfluss spürt man bereits beim Lesen der Schlagzeilen!
    Wie heißt es so schön: "Betrunkene sagen die Wahrheit". Aber wahr ist, was in den Mainstream Medien steht

    • Peter Kurz
      22. Juni 2019 09:31

      Ein Zitat aus Straches Ibiza Video verschweigen die Haltungsmedien gerne:
      "Journalisten sind die größten Huren"

    • glockenblumen
      22. Juni 2019 10:56

      Wie sie halt ticken, die Linken - wenn man auf der "richtigen" Seite steht, ist alles erlaubt bis hin zu offen bekundetem Haß und Gewalt gegen alle Andersdenkenden.
      Warum wohl hat Kurz den ORF und die Medien schalten und walten lassen, ohne auch nur das Geringste zu ändern?
      Keiner findet was dabei daß sich Kurzens wegen Korruption vorbestrafter Spezi bei der Krone eingekauft hat - wie ist das möglich?
      ein von Beginn an berechnetes perfides Spiel!

    • Rau
      22. Juni 2019 11:39

      Daher gibt es wahrscheinlich nur den Ausschnitt. Wie es zu diesen Aussagen kam soll im Dunkeln bleiben! Jetzt fliegt dieses Video den Moralwächtern selbst um die Ohren, sind selbst in der zusammengeschnittenen Version lediglich Dinge zu hören, die offenbar gängige Praxis sind.

    • Vivaldi
      22. Juni 2019 20:53

      Den ORF ( = Rotfunk ) nicht zu bekämpfen, bzw. von Blümel zur Ordnung rufen zu lassen fällt dem Kurz nun selbst auf den Kopf : tägliches, einseitiges Kurz-Bashing via ZiB ! Vor lauter Kurz-Türkis-und ÖVP Beschimpfung kommt sogar die FPÖ besser davon.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      24. Juni 2019 08:17

      Sie brauchen keinen "Redakteur" auszutauschen! Die Schreibhuren liefern was immer der Herr bestellt!
      Zu 99%, die restlichen 1% bestätigen diese Regel!

  34. Anonymer Feigling
    22. Juni 2019 09:02

    Der Fall Ibiza beginnt sich zu wenden:
    https://www.facebook.com/HCStrache/videos/415945318992819/?epa=SEARCH_BOX

    Wer weiß, wie tief da die ÖVP drin steckt, wenn man bedenkt, wie schnell sich Kurz für Neuwahlen entschieden hat.

    Man stelle sich vor, man ist seit Jahren glücklich verheiratet. Alles bestens, keine Streitereien, nur hin und wieder kleines Geplänkel.
    Dann plötzlich erfährt der Ehemann aus den Medien, dass 1 Jahr vor der Hochzeit die Frau im Rausch und unter Drogen, die ihr heimlich eingeflößt worden waren, dummes Zeug geplappert hat.

    24 Stunden später lässt sich er "ehrenwerte" Mann scheiden. Kein Versuch der Aussprache, kein Versuch des Verzeihens und schon gar kein Versuch des Zusammenhaltens und Strafanzeige gegen Unbekannt wegen diverser Delikte.

    Aufgrund der Schnelligkeit lässt sich daraus schließen, dass das alles geplant war.

    • OT-Links
      22. Juni 2019 09:09

      ***************

    • Kyrios Doulos
      22. Juni 2019 09:57

      Dazu paßt, daß Blümel jetzt und heute ohne Not und Druck, alleine, weil er Nutzen daraus ziehen will, Fälle zitiert, die überhaupt keine sind: das Rattengedicht, das bewiesenerweise kein rassistisches ist, und die Wr.Neustädter Liederbücher, die untersuchter- und bewiesenerweise überhaupt nichts Schändliches, Verbotenes, Rechtsextremes an sich hat, sondern sauber ist wie frisches Quellwasser aus dem Hochgebirge.

      Möge die ÖVP in die Gruben fallen, die sie andern ständig gräbt. Kurz ist ein arglistiger Täuscher, ein blendender Lügner. Sein Fehler könnte seine Selbstüberschätzung sein. Er ist aalglatt wie sein nach Kim-Jong-Un-Stil photogeshoptes Antlitz auf seinem neuen Wahl-Plakat.

    • dssm
      22. Juni 2019 10:47

      @Kyrios Doulos
      Dies ist der entscheidende Trick. Dreck werfen und etwas wird schon hängen bleiben. Stellt sich heraus, daß alles nur Schall und Rauch war, dann wird dies nicht weiter erwähnt, aber jedes mal wenn es gegen den politischen Gegner geht, wird eine unendliche Liste von Ereignissen aufgezählt - auch wenn die Mehrheit jeder Grundlage entbehrt. Beim unbedarften Medienkonsumenten entsteht ein fürwahr fürchterlicher Eindruck.

    • Pennpatrik
      22. Juni 2019 13:39

      Das Video soll der ÖVP und SPÖ angeboten worden sein, daher muss die ÖVP davon gewusst haben.

    • Freisinn
      22. Juni 2019 16:30

      Muss mich leider wiederholen:
      All das, was der Strache im Drogenrausch wollte, hat die ÖVP tatsächlich durchgezogen. Daher muss nun gelten .....genug ist genug.....

    • pressburger
      22. Juni 2019 23:01

      *************************

    • Gast (kein Partner)
      24. Juni 2019 07:12

      @Anonymer Feigling,

      nicht nur, dass er sich ohne große Aussprache scheiden lässt. Der gute Mann will auch noch dem besten Freund der Familie die Freundschaft kündigen und schlägt auf diese Weise jede Verbindung zur ehemals gut funktionierenden Familie mutwillig ab !

      Wenn das kein Amoklauf ist? Nein, es ist ein kühler Plan. Kurz geht jetzt damit hausieren, dass das alles "Verschwörungstheorien" seien. Auch so ein Todschlagargument, wenn sich einer ertappt fühlt, aber keine ehrliche Erklärung abgeben will!

  35. pressburger
    22. Juni 2019 09:00

    Eine hervorragende Zusammenfassung zeigt wie tief und umfangreich, der linke Sumpf ist. Bei dieser alle Bereiche des öffentlichen Lebens beherrschende Übermacht der Linke Autokraten, scheint es kein entkommen zu geben.
    Kurz wurde gewählt, weil er den Wählern Reformen, Abkehr von der merkelschen "Flüchtlingspolitik", direkte Demokratie, versprach. Nach der Wahl wurde alles anders. Nach den Wahlen, war Kurz noch der Prügelknabe des ORF, einige Monate später avancierte Kurz zum Liebling des Parteisenders. Wieso lobt ein roter Parteisenders, in Gewalt der SPÖ, auf einmal einen, angeblich, schwarzen, türkisen Politiker. Durchlief Kurz eine politische Metamorphose, aus der Mitte, nach ganz
    links ? Oder, war es ein, von langer Hand geplanter Täuschungsmanöver. Rechts blinken, links abbiegen.
    Kickl war in seinen Interview sehr zurückhaltend in Bezug auf die Dringlichkeit, Notwendigkeit, der Aufklärung der Hintergründe des Videogate Videos. Kickl muss mehr über die Hintergründe wissen, als er zugibt. Die Auftraggeber scheinen zu mächtig zu sein. Aus allen möglichen Alternativen, ist nur eine plausibel. Professionelle Arbeit eines Geheimdienstes. Das Motiv einen mittelmässigen, opositionellen Politiker, eines kleinen Landes als Ziel auszusuchen, kann nur Prinzip Eigennutz sein. Deswegen wurde das Video erst vor den EU Wahlen veröffentlicht, nicht schon vor den Ö Wahlen.
    Vorgeführt wurde Strache, die FPÖ, gemeint war die AfD. Was bleibt. Der einzige Geheimdienst der ein Motiv, einen Auftrag und die Mittel hatte, ist Merkels MfS Neu.
    In der Zukunft wird es so weiter gehen. Die staatlich finanzierte Bespitzelung der Bürger wird zu Tatsache, über die sich niemand mehr aufregen wird. Genau so wnig wie übere die unglaubliche Verschwendung der Steuergelder. Das Geld der Steuerzahler geht immer nur in eine Richtung, nach links. Der Steuerzahler kuscht, ist damit einverstanden, dass ihm 55% seines Einkommen geraubt werden.
    Bei der nächste Wahl wird er wieder die gleichen, die seine Verarmung vorantreiben, wählen.

    • OT-Links
      22. Juni 2019 09:08

      **********
      Es geht so weiter, dass jeder, der nicht linksgehässig ist, als Rechtsextremer gebrandmarkt und vom gesellschaftlichen Leben immer mehr ausgeschlossen wird, s. China, das die digitalisierten Bürger in allen Bereichen bestraft. Die können dann nicht mehr wegfahren usw. Eine Art digitaler Eisener Vorhang, der noch perfider und konsequenter sein wird wie der ehemalige. Leute wie Sellner werden dann einfach verschwinden.

    • Kyrios Doulos
      22. Juni 2019 13:50

      Seehofer und die CSU/CDU denken sogar laut darüber nach, Rechtsextremen die Grundrechte eines Bürgers zu entziehen. Sie sagen "rechtsEXTREM", definieren das wohlweislich nicht. Es ist klar: Deutschland ist wieder aktiv am Faschistieren.

    • OT-Links
      22. Juni 2019 19:57

      Es ist mal wieder soweit. Unfassbar, was da alles ohne Kritik durchgeführt wird. In den ORF-Debatten propagiert ein wohl hauseigener Dauerposter in Sachen Klima die "Ökodiktatur", weil ihm die dauernden Klimaleugner auf den Geist gehen, zB mit ihren guten Rechenkünsten, wo schon mal gesagt wird dass 2+2=4 ist - widewidewitt, das geht gar nicht! Klar braucht man dazu eine Diktatur, die ja primär der Zensur der Wahrheit dient. Und man möchte diesesmal nicht mehr das eurpäische Recht, sondern die Scharia...
      Linke spricht sich für die Ganzkörperverhüllung á la Burka aus.. und das geht so einfach...
      https://www.krone.at/1946113

    • OT-Links
      22. Juni 2019 20:06

      Sorry, das war der falsche Link
      https://www.krone.at/1946124

    • pressburger
      22. Juni 2019 23:06

      @OT-Links
      Entsetzlich. Die gleiche Scheinheiligkeit, die früher angeprangert wurde, Die Frauen sind Schuld wen sie angegangen werden. Der Täter wurde provoziert. Ein absoluter Rückfall.

    • Gast (kein Partner)
      24. Juni 2019 07:19

      @Pressburger

      Sie haben das künstliche Aufbauen der Grünen als bald größte Macht in Deutschland vergessen. Bei uns kommen sie aus der Versenkung. Eine Partei, die nicht mal im Parlament ist, wird plötzlich zum großen Favoriten ? Hat wider Gesetz Platz in ORF-Runden. Wurde von einem bestimmten Herrn als DIE wichtige Partei gelobt. Erst Dreck auf die Rechten, dann die Grünen aufblühen lassen - und das soll alles Zufall sein ?
      Wir sind hier Schachfiguren in einem dreckigen Spiel. Längst spielen wir nicht mehr mit, dürfen scheinhalber zur Wahl. Die Fäden werden im Hintergrund gezogen - so, wie man es braucht und will.
      Da steht dann aus dem Nichts ein Kind und schreit "Klima !" Alles Zufall ?

  36. Politicus1
    22. Juni 2019 08:53

    1) ich bin nach wie vor überzeugt, dass Van der Bellen Kurz mit Kickl nicht weiter machen hätte lassen. Ob da auch noch Telephonate zwicshen Löwelstraße und Hofburg geführt wurden, sei dhin gestellt ...

    2) Die anderen Parteien sind nicht so erregt, weil Privatpersonen der ÖVP große Beträge gespendet haben (das ist wohl das Recht jedes Menschen, sein Geld zu geben, wem er will ...), sondern weil sie nicht auch was abbekommen haben!
    Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit, wenn einer einer Partei was gibt - und den anderen nicht!

    3) Das SPÖ-Donauinselfest zeigt, wie man es richtig macht. Nicht aus eigener Tasche, sondern mit Steuergeldern subventionieren und aus dem Geld städtischer Unternehmen und von Konzernen 'unterstützen'.

    4) Apropos Konzerne. Wird sich Andi Schieder bei der BAWAG-Bühne oder unter dem Siemensfirmenlogo wohl fühlen?

  37. keinVPsuderant
    22. Juni 2019 08:19

    Völlig richtiger und noteendiger Beitrag, Danke A.U.
    Nicht so sicher bin ich mir, ob Kurz wirklich mit Kickl als Innenminister (der Plan war ja nicht die Entlassung) die Koalition weiterführen hätte können, abgesehen davon, dass alle blauen Minister - aus Solidarität zu Kickl - ihr Amt zurückgelegt haben, statt vernünftig bis Herbst weiter zu arbeiten und nach der Wahl - wenn alles in Ruhe aufgeklärt ist, die Koalition - vom Wähler gestärkt - erfolgreich (mit Kickl) weiter zu führen.

    • pressburger
      22. Juni 2019 08:36

      Irrtum, eine Koalition mit der FPÖ und auch noch mit Kickl, durfte Kurz nicht zulassen. Zu gefährlich, nicht im Sinne seiner Auftraggeber.

    • Gerald
      22. Juni 2019 08:53

      Laut Kickl wurde der ÖVP als Kompromiss sogar angeboten, dass Kickl in ein anderes Ministerium wechselt und ein anderer FPÖler das IM führt. Das hat die ÖVP aber abgelehnt und lieber die Regierung gesprengt.

    • OT-Links
      22. Juni 2019 08:57

      Kickl wäre sogar zurückgetreten, wenn das IM in freiheitlichen Händen geblieben wäre. Die VP wollte knapp vor der Wahl das IM zurück. Sein Nachfolger Ratz, von Kurz bestimmt, hat dann gleich ein paar Verordnungen Kickls aufgehoben. Wie niederträchtig!

      Zwei mögliche Gründe für den völlig ungerechtfertigten und raschen Rauswurf Kickls, der der beliebteste Minister war: das schwarze BVT ist tatsächlich für das Video verantwortlich und das IM ist die oberste Wahlbehörde, in der die Ergebnisse der Auszählungen zusammenlaufen. Und das macht ja dann alles der Computer...

    • OT-Links
      22. Juni 2019 09:01

      Gerald, hatte Ihres nicht gelesen, als ich meines verfasste. :-)

    • Rau
      22. Juni 2019 11:08

      Vereinbart war ursprünglich der Rücktritt von Strache und Gudenus. Dann würde Kurz wortbrüchig und änderte seine Bedingungen auf den Rücktritt Kickls. Als auch das nicht reichte, das IM sollte in FPÖ Gand bleiben, hieß es genug ist genug. Wie will man mit Unvernunft seitens des BK vernünftig weiterregieren. Lediglich den Misstrauensantrag halte ich für einen Fehler, das erlaubt Kurz die Verantwortung für alles was derzeit geschieht, von sich zu weisen.

    • Rau
      22. Juni 2019 11:20

      Das Verhalten von Kurz im Anschluss an den Misstrauensantrag, nicht einmal sein Nationalratsmandat, was ein Wählerauftrag ist, anzunehmen, und dem Parlament Rede und Antwort zu stehen, sollte ihn eigentlich für jeden vernünftigen Menschen unwählbar machen. Was ist denn das für ein Gehabe, wie ein trotziges Kind unterzutauchen? Wollt ihr mich nicht als Kanzler, dann gar nicht. Aber keine Sorge, für den Grossteil des Wahlvolkes spielt das keine Rolle. Für mich ist das aber das Verhalten eines Kindes!

    • keinVPsuderant
      22. Juni 2019 12:15

      @Rau, einen Kanzler, samt allen Ministern, dem vom Parlament das Misstrauen ausgesprochen wurde, kann nur der Wähler rehabilitieren (erneut sein Vertrauen aussprechen), dieser "Exkanzler" hat, wenn er nicht kindlich naiv und zugleich dumm ist, in diesem Parlament - auch wenn er nun keine Gage mehr bekommt - nichts mehr verloren, bis der Wähler es neu zusammengesetzt hat.

    • Rau
      22. Juni 2019 12:32

      So kann man sich den Vorgang des Untertauchens und sich aus der Verantwortung zu stehlen auch schön saufen. Fakt ist, die FPÖ hätte gegen einen Kanzler Kurz aus allen Rohren feuern können. Er sollte den Blauen dankbar sein, dafür ihm diese Möglichkeit gegeben zu haben, sich abputzen zu können. Und das mit der Gage ist nicht ihr Ernst! Beim AMS wird er sich wohl kaum anstellen müssen. Sie wollen ihm da wirklich noch den Heiligenschein des Gagenverzichts umhängen? Nach diesem Hauptartikel?

    • Rau
      22. Juni 2019 12:45

      Sie vergessen auch, dass keiner diese Neuwahl will, die Kurz in seiner Verantwortungslosigkeit ausgerufen hat. Er hätte ja auch gehen können, wenn er schon genug hat. Das verbietet ihm aber sein Narzissmus oder was auch immer! Seltsam, dass diese Variante der Rettung einer erfolgreichen Regierung gar nicht erwogen wird.

    • keinVPsuderant
      22. Juni 2019 14:46

      @Rau, a) eine große Mehrheit findet es richtig, dass Kurz - nach diesem Skandal (davon wollen die "echten" Blauen
      nichts mehr wissen - Neuwahlen ausgerufen hat. b) Der von den Blauen unterstützte Misstrauensantrag wird mit großer Mehrheit abgelehnt. c) Ich habe nichts von AMS geschrieben, aber von 12.000 und mehr Steuergeld als NR und Fraktionsobmann!
      @pressburger, das sind üble Gerüchte, wie vieles, was nun im Kampf gegen den jahrelangen Umfragekaiser Kurz gestreut wird.

    • Rau
      22. Juni 2019 15:14

      Das ist eine Behauptung von den echten Schwarzen. Blau ist Blau, da gibt es keine andersfarbige Tarnorganisation. Insofern ist das Ihr Gerede von "echten Blauen" eine Aussenprojektion, denn bei der ÖVP wollen offensichtlich nicht mehr alle Schwarz sein. Warum wohl, weil die Mehrheit von dieser Alt ÖVP die Nase voll hat. Der Wahlkampf geht allen am Heck vorbei, die Regierungsauflösung versteht keiner, alles andere ist Altschwarzes türkisgefärbtes Wunschdenken

    • Wyatt
      22. Juni 2019 15:16

      OT-links
      *******
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      …….und das IM ist die oberste Wahlbehörde, in der die Ergebnisse der Auszählungen zusammenlaufen. Und das macht ja dann alles der Computer...

    • keinVPsuderant
      22. Juni 2019 15:42

      @Rau, völlig klar, alle Umfragen, von veschiedensten Instituten, alle sind getürkt, alle wollen nur EINES, Kurz gut darstellen und die Blauen - Strache samt Frau hin oder her - runtermachen! Ich würde als echter Blauer (40.000 Vorzugsstimmler) auch verzweifeln.

    • Freisinn
      22. Juni 2019 16:36

      Ich finde die Abwahl Kurzens war ein wohltuender Akt der politischen Hygiene: so ein Blender gehört nicht ins Bundeskanzleramt. Jetzt kommt die Wahrheit zitzerlweise ans Tageslicht. Wer weiss was noch alles auftaucht.

    • Rau
      22. Juni 2019 17:33

      Mich interessieren Umfragen nicht

    • Rau
      22. Juni 2019 17:35

      Bevor ich als Schwarzer zusehe, wie sich die Partei an extrem Links anbiedert, bin ich lieber ein übrigens 45000 Vorzugsstimmler

    • Windrose
      23. Juni 2019 00:43

      Kurz zeigt durch die Nichtannahme seines Abgeordnetenmandats, dass er wenig Interesse an der parlament.Arbeit hat. Außerdem ist er da nur mehr einer unter vielen. Kurz steht gern darüber und komnentiert, was andere verhandeln. Das ist eine andere Ebene der Auseinandersetzung. Außerdem ist er schon eifrig im "Nichtwahlmodus" und besucht Altersheime ec.

  38. Tyche
    22. Juni 2019 08:01

    Sehr richtig, ich bedaure es sehr, ich halte Kurz schon lange nicht mehr für den Saubermann der Nation!

    Sehr richtig - keiner seiner Gefolgsleute wird sich noch etwas sagen trauen, wenn er nicht fliegen will!

    Sehr richtig, Kurz wurde seinerzeit gewählt um einen neuen, besseren, ehrlicheren Wind durch das Land wehen zu lassen.

    Sehr richtig, ich konnte nicht verstehen, warum die Koalition gesprengt wurde, kann das heute noch weniger, da mittlerweile bekannt ist,
    - dass Kurier und Krone zu 50% Kurzfreund Benko gehören,
    - dass alle Parteien Spendengelder nehmenin mehr oder weniger dubiosen Konstrukten versteckken und am
    Rechnungshof vorbeiführen,
    - dass (lt. Addendum) im Salzkammergut eine Investmentbanker-Familie auf Grundstücken der Bundesforste
    Trinkwasser abfüllt und als „Hallstein Water“ in die USA und in andere Länder exportiert.

    Sehr richtig, diese Doppelzüngigkeit WIDERT mich an!

    • Bürgermeister
      22. Juni 2019 09:07

      Die Doppelzüngigkeit ist im westlichen (sogenannten demokratischen) System strukturell vorhanden - es funktioniert schlicht und ergreifend nicht. Ganz gleich wie die ehemaligen kommunistischen Staaten erstickt es an seiner eigenen Korruption und Unfähigkeit. Durch die seinerzeit stärker aufgebaute Substanz dauert es nur etwas länger bis zum Untergang.

      Weizäcker hat das vor Jahrzehnten erkannt. Das System wurde über Generationen einzig durch seine Gleichgewichtsfunktion zu den Kommunisten ausbalanziert - und diese Balance fehlt jetzt. Die "echten" (externen) Regulatoren fehlen, das Stimmvieh ist ja strukturell entmachtet und mittlerweile auch ohne Stimme.

    • Tyche
      22. Juni 2019 10:50

      Genauso sehe ich das auch!

      Alles was rechts von links steht wird mit welcher Keule auch immer, mit substanzlosen Worthülsen und Totschlagargumenten sofort und gleich im Keim erstickt.
      Derjenige, der Entsprechendes zu sagen wagt, wir als böse, Unrecht tuend, unmenschlich angeprangert, da es sowas wie Diskussion gleich gar nicht mehr gibt!

      Also hat sich ein Teil des Bürgertums schweigend zurückgezogen. Muss dazu aus heutiger Sicht leider sagen: Selber schuld!

    • Freisinn
      22. Juni 2019 15:46

      Wie sagte der smarte Kurz vor Kurzem noch wichtigtuerisch:... Genug ist genug.....
      Nun stellt sich heraus: Strache wollte es im Drogenrausch, die Schwarzen zogen es dann tatsächlich durch.

    • Templer
      22. Juni 2019 19:50

      ************
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      ************

  39. Pennpatrik
    22. Juni 2019 07:41

    Der eigentliche Wahnsinn ist, dass eine Partei darüber redet und eine andere Partei das tatsächlich macht und die Partei, die es tatsächlich macht, ist die Sauberpartei (Je 25% KRONE- und KURIERanteil, ein ÖVP Landesparteiobmann kam gerade aus dem Gefängnis, weil er für die Partei Korruptionsgeld nahm und jetzt noch die gestückelten Spenden für Kurz).
    Das ist skurril.

    • glockenblumen
      22. Juni 2019 09:07

      man kann es gar nicht oft genug wiederholen:
      Im Messen mit zweierlei Maß, an ihrer unsagbaren Bosheit und Heuchelei sind die Linken nicht zu übertreffen!

    • oberösi
      22. Juni 2019 09:18

      @ Pennpartick
      das ist nicht skurril, das ist Realpolitik. Als Ergebnis jahrzehntelanger Verlotterung der Politik hin zur Parteienoligarchie, in der es ausschließlich um Macht, jener der Parteien und jener des einzelnen Mandatars geht. Und längst nicht mehr um das so oft gepriesene Wohl für Land und Leute.

      Der "traurige pannonische Steppentapir" (CR Tramontana über Sinowatz) brachte es einst auf verblüffend ehrliche Weise auf den Punkt: "Ohne die Partei bin ich nichts..."

    • Freisinn
      22. Juni 2019 09:35

      Das Tüpfelchen auf den I war zweifellos Kurzens theatralischer Satz: "Genug ist genug"
      So ein Heuchler - dem Burschen ist wirklich kein Wort zu glauben. Gottseidank hatten die Freiheitlichen richtig gehandelt und im Nationalrat diese Heuchlerpartie abgewählt. Das war als polithygienische Massnahme eine zweifellos segensreiche Tat.

  40. Templer
    22. Juni 2019 07:40

    .....viel Spaß bei Lektüre der Abzüge auf seinem Lohnzettel (von der Steuer bis zu den Sozialversicherungszahlungen,.....

    Die Anzahl derer, die sich durch produktive Leistung Wohlstand erarbeiten und von dieser Leistung Abzüge am Lohnzettel durchgeführt werden können, sinkt stetig.
    Die Anzahl derer, die von diesen Abzügen durch SOZIALISTISCHE Umverteilung profitieren, steigt stetig.
    Je mehr von Alimentierungen, ohne jede Gegenleistung leben, desto eher werden solche Sozialistischen Gleichmache Aktionen und deren ideologische Parteien gewählt.
    Es ist ein Teufelskreis, solange denen zu nehmen die Leistung erbringen um sie den sogenannten "Armen" zu geben, bis nichts mehr Umverteilt werden kann.
    Dann liegt der nächste SOZIALISTISCHE Staat am Boden und ALLE hungern, siehe jüngstes Bsp. Venezuela.

    • Sensenmann
      22. Juni 2019 08:53

      Genau. Auch auf meine Steuern muss das System verzichten. Jeder Cent der dem Staat entzogen wird kann vom Staat nicht gegen mich verwendet werden.
      Ich finde 30 Jahre Höchstbeitragsgrundlage sind genug.
      Was habe ich für das Geld, das letztlich meinen Kindern impertinent gestohlen wurde, denn vom Östertrottel bekommen?
      Neid (böser "Besserverdiener"), einen hochkriminellen korrupten (siehe diesen AU-Artikel) Dreckstaat nebst Museln und Negern.
      Bald kommt das Diktat der leeren Kassen. Danach der Waschtag.
      Ich hab's nicht gewählt, aber die Mehrheit will es so.

    • jo (kein Partner)
      26. Juni 2019 18:05

      @sensemann

      Wir waren mit der vorangegangenen Regierung auf dem Weg keine neuen Schulden zu machen.
      Im Gegenteil, es wurde begonnen alte abzutragen.

      Dazu war wohl unter anderem wohl auch Soros im Jänner bei Kurz um ihm zu flüstern dass sowas gar nicht geht.
      Desto mehr Schulden desto mehr muß nach der Pfeife der Geldmafia getanzt werden.

  41. dssm
    22. Juni 2019 06:15

    So ein System geht mit einem Knall unter, sicher nicht durch Parlamentsbeschlüsse. Viel zu viele Menschen hängen im System, vom Journalisten über Politiker, Parteimitarbeiter, Werbefirmen, sinnlose Beamte, Kammeristen, NGO-Leute – jedenfalls sehr, sehr viele. Manche haben ein utopisches Auskommen, wie bei ORF, andere werden klein gehalten, da aber allen diesen Leuten ein völliger Qualifikationsmangel für die Wirtschaft bestätigt werden kann, müssen die alle zusammenhalten und weitermachen.

    Schade, die Blauen hätten sich hier als Saubermänner präsentieren können, aber mit Strache am Steuer war wohl die Verlockung des Geldes zu groß. Jetzt hängt die FPÖ (mit lächerlichen Beträgen) mit drinnen und wird wohl aus diesem Spinnennetz nicht mehr herauskommen.

    • Bürgermeister
      22. Juni 2019 07:59

      Das entscheidende Problem unseres Systems: Sobald eine Opposition - trifft ja nicht nur die Blauen sondern auch die Grünen (und wohl auch bald die Neos) - sieht, wie fett und ungestraft man in die Taschen anderer greifen kann, sind alle Vorsätze und Versprechungen augenblicklich dahin.

      Da wird man lieber schmutziger aber vermögender Mittäter (man tut ja nichts, was andere nicht auch schon getan haben) als sauberer aber armer Reformer.

    • Rau
      22. Juni 2019 10:17

      Das müssen sehr sehr lächerliche Beträge sein, mit denen die FPÖ da drinnen steckt. Die angeblich rechten Medien kämpfen doch alle ums überleben. Welche sollen das überhaupt sein?

    • dssm
      22. Juni 2019 10:40

      @Rau
      Sie sagen es! Für ein paar kleine Krümmel wurde die Moral über Bord geworfen. Strache mit seiner fixen Idee selber eine Medienmacht aufzubauen, anstatt den anderen einfach das Wasser abzudrehen.

    • Dennis
      22. Juni 2019 13:14

      FPÖ und ÖVP haben beide nichts getan, um dieses System abzustellen. Dass ihnen das nun im Falle des ORF wegen der dortigen linken Propaganda während des Wahlkampfs zum Verhängnis werden wird, ist zwar ärgerlich, aber letztlich muss man sagen: Selber schuld, kein Mitleid.
      Die ÖVP tat in der Sache nichts, die FPÖ sprach zuletzt von der Umstellung von Gebühren auf Steuergelder, was keine echte Reform bedeutet hätte. Eine Reform wäre es gewesen, die Zwangsgebühren abzustellen – und das WILL das Volk, der Souverän, laut Umfragen mit rund 80 Prozent!!!
      Wann geht das Recht endlich vom Volks aus!

  42. logiker2
    22. Juni 2019 05:38

    mit dem Segen der Evangelikalen geht das halt viel leichter:

    http://frafuno.blogspot.com/2019/06/groes-kino.html

    • Wyatt
      22. Juni 2019 06:08

      …..guter Link, der vom Fragolin!

    • Gerald
      22. Juni 2019 08:02

      Besser kann man es kaum formulieren. Ich habe gleich nach Bekanntwerden des Ibiza-Videos immer gesagt, das was Strache da über Parteispenden sagt (an Vereine spenden, die das Geld im Sinne der Partei ausgeben) ist tätsächlich vollkommen legal und wird vor allem von SPÖ und ÖVP mit ihren zahlreichen Vereinen eifrig gelebt.
      Dass Kurz deswegen die Regierung sprengte, habe ich schon damals als saudumm empfunden. Aber anscheinend ist angestachelt vom Alt-Grünen BP und seinen unfähigen Beratern (Nehammer/Blümel) nun endgültig die alte ÖVP zurück und die hat noch jeden Wahlkampf versemmelt.

    • OT-Links
      22. Juni 2019 08:10

      Gerald, es ging meiner Ansicht nach um die EU-Wahl. Die FPÖ hatte in Umfragen zuviel zugelegt. Das Video hatten sie sicher schon lange im Köcher. Kurz wollte die FPÖ ruinieren und den Schüssel machen. So spitzte es sich ja schon zu. Wegen div Bagatellen, spielte er immer den Empörten und Anhewiderten. Den unschuldigen Sellner hat er zum Vogelfreien gemacht. Die VP hat angeblich schon im Jänner Vorkehrungen für Neuwahlen getroffen... Kurz ist bestimmt nicht bloß schlecht beraten worden.

    • Gerald
      22. Juni 2019 08:33

      OT-Links, da stimme ich absolut zu. Außer beim letzten Satz.

      Denn wenn es in die Hosen geht, dann war es eine schlechte Beratung und eine Fehlentscheidung von Kurz. Wir werden es im September sehen.

    • OT-Links
      22. Juni 2019 08:50

      Ich denke, er hat nicht damit gerechnet, dass die FPÖ ohne Kickl nicht weitermacht - hätte sie das getan, hätte er ihr den Todesstoß versetzt, das gelang nicht und war sein Fehler und er hat nicht erwartet, dass man ihm das Misstrauen aussprechen wird. Ich sehe Kurz in der Verantwortung. Wir sind eh einer Meinung, nur sehe ich Kurz nicht als das Opfer seiner Berater.

      Wenn es aufgeht, dass die Grünen deutlich gewinnen, gewinnt auch Kurz, denn dann ist Manipulation im Spiel. Die Umfragen jedenfalls, auch die in Deutschland, können nur falsch sein!

    • Rau
      22. Juni 2019 10:24

      Ich versteh den Höhenflug der Grünen auch nicht! Ein mehr als beschränktes Video auf YouTube soll einen solchen Einfluss haben? Alleine diese Erklärung macht mich stutzig. Und dass die Grünen so hipp sind, sollte nach den Jahren ihrer Regierungsbeteiligung in DE auch vom Tisch sein.

    • Freisinn
      22. Juni 2019 11:04

      @OT-Links: das sehe ich auch so, dass die FPÖ richtig gehandelt hat, nämlich nach dem Rauswurf Kickls, nicht weiterzumachen. Nicht wenige - auch in diesem Blog - hatten das ja ganz anders gesehen. Einer hat es zutreffend beschrieben: die Freiheitlichen haben eine Wagenburg gebildet.

    • Windrose
      23. Juni 2019 00:23

      @ ot links, ja ich bin auch der Meinung es ging um die EUwahl. Auffallend ist, dass das Rezo Video, das die Grünen puschen sollte und das Ibiza Video, das die rechtpopulistischen, und zwar auch die AFD, schwächen sollte, beide am 17. bz 18.Mai online gingen. Welcher Zufall!

    • Suedtiroler
      26. Juni 2019 19:12

      Wenn man durch Zwischenschnitte im Video das Gesagte immer wieder erklären und kriminalisieren muss, dann wirkt es schon. Den Rest haben dann die Medien erledigt.

      Und, wie man gesehen hat, hat es ja im ganzen deutschen Sprachraum funktioniert! Sonst wären Ergebnisse ähnlich wie in Frankreich auch im deutschen Sprachraum zu erwarten gesesen.





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