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Verantwortungslos

Lesezeit: 11:30

Das, was in den letzten Stunden in Österreich stattgefunden hat, ist in höchstem Ausmaß verantwortungslos, dumm und eine Schande. Dieses harte Urteil trifft keineswegs nur auf eine Partei und auf eine Aktion zu. Man fühlt sich an griechische Dramen erinnert, wo sich unterschiedliche subjektive Handlungsstränge durch die Aufsummierung von Fehlentscheidungen zu einer unbeabsichtigten, aber immer dramatischer werdenden Katastrophe schürzen.

Die Etappen der Verantwortungslosigkeit Österreich gegenüber wie auch der Dummheit der eigenen Partei gegenüber im Detail:

Erstens treffen die Bezeichnungen Verantwortungslosigkeit und Dummheit voll auf die Entscheidung von SPÖ und FPÖ zu, der gesamten Regierung das Misstrauen auszusprechen, womit nach 185 gescheiterten Misstrauensvoten plötzlich ein solches die Mehrheit bekommen hat. Obwohl:

  • Der Sturz der gesamten Regierung bedeutet den erstmaligen Einsatz der schärfsten parlamentarischen und staatspolitischen Waffe in der gesamten Nachkriegsgeschichte;
  • Diese Waffe ist dem ganzen Geist der Verfassung zufolge eindeutig nur bei schweren kollektiven Verfehlungen oder zur Abwendung von großem Schaden für Österreich gedacht, was es aber alles nicht gibt;
  • Das ständige Regierungswechseln löst natürlich auch zusätzliche überflüssige Kosten aus;
  • Diese Mega-Waffe ist nur aus rein parteitaktischem Interesse eingesetzt worden, weil man Sebastian Kurz in den nächsten vier Wahlkampfmonaten nicht das Amtieren vom Kanzleramt aus mit all dessen Möglichkeiten ermöglichen wollte;
  • Die mehrfache Berufung auf die SPÖ-Basis ist überhaupt lächerlich – wann hat etwa die ÖVP-Basis jemals einem SPÖ-Kanzler vertraut?
  • Österreich ist dadurch ausgerechnet jetzt auf EU-Ebene kastriert worden, obwohl dort in den nächsten Wochen die wichtigsten Spitzenpositionen neu zu besetzen sind (die Chefs von Kommission, Rat, EZB und Parlament), obwohl dringend die Weichen in Sachen Brexit zu stellen wären, und obwohl ein neuer EU-Kommissar aus Österreich zu bestellen ist;
  • Bis zu den Neuwahlen vergehen jedenfalls noch vier Monate, und nach diesen wird es erfahrungsgemäß noch mindestens weitere ein bis zwei Monate dauern, bis eine Koalition steht. Österreich droht also sehr lange eine Regierung aus unerprobten "Experten" und Altbeamten – oder noch schlimmer aus ressentimentgeladenen Altpolitikern;
  • Zwei Drittel der Österreicher haben sich bei Umfragen gegen eine Misstrauenserklärung ausgesprochen;
  • Der Bundespräsident hat ausdrücklich und sogar via TV-Ansprache vor dem Misstrauensvotum gewarnt – was insbesondere den Sozialdemokraten zu denken geben hätte müssen, stehen sie doch ideologisch dem Präsidenten nicht gerade fern und hat sie dieser doch in ihrer künstlichen FPÖ-Paranoia bisher sogar regelmäßig unterstützt;
  • Rot und Blau werden jetzt täglich den ÖVP-Slogan von der "Kickl-Rendi-Koalition" hören. Das ist eine seit Montag nicht leicht zu dementierende Formulierung. Diese wird vor allem linke SPÖ-Wähler noch stärker kopfscheu machen, als es diese angesichts einer so schwachen SPÖ-Chefin ohnedies schon sind. Als Folge werden viele Linke von Rot zu Grün wechseln;
  • In der Misstrauensdebatte hat kein einziger Redner von Rot oder Blau irgendeinen konkreten Grund für Misstrauen gegen die neubestellten parteiunabhängigen Experten, aber auch gegen die meisten "alten" Mitglieder der Bundesregierung zu nennen gewusst. Trotzdem haben die beiden Parteien kollektiv allen das Misstrauen ausgesprochen. Das verstehen die Bürger in keiner Weise;
  • In dieser Parlamentsdebatte wurde neuerlich sowohl von ÖVP- wie auch FPÖ-Seite die hervorragende Zusammenarbeit in der schwarz-blauen Koalition gerühmt; Herbert Kickl sprach sogar ausdrücklich von "freundschaftlichen" Beziehungen zum Bundeskanzler, und Kurz dankte ausdrücklich den Freiheitlichen – was die parlamentarische Eskalation besonders absurd macht;
  • Die SPÖ als Einbringerin des Misstrauensantrags wusste nie einen gravierenden und aktuellen Grund dafür zu nennen (hingegen hatte die FPÖ mit dem Hinauswurf Kickls wenigstens einen für die Allgemeinheit nachvollziehbaren Grund zur Rache). Der SPÖ fielen als Vorwurf an die Regierung nur Minidetails wie die Regelung der Grunderwerbssteuer ein, sowie der Umstand, dass die Übergangregierung Kurz keine parlamentarische Mehrheit hat (und dennoch nicht auf Packelei-Wünsche der SPÖ eingegangen ist). Wobei mit absoluter Sicherheit die jetzt irgendwie herbeizuzaubernde "Expertenregierung" schon gar keine Mehrheit haben wird.

Zweitens sind auch Sebastian Kurz gravierende Vorwürfe zu machen. Denn:

  • Er hat ohne ausreichenden Grund eine funktionierende und gut arbeitende Koalition gesprengt, die nach dem sofortigen Rücktritt von H.C.Strache und Johann Gudenus – wenn gewiss auch belastet – im Interesse Österreichs und gerade der von Kurz so oft angesprochenen Sacharbeit fortführbar gewesen wäre;
  • Er hat ultimativ, aber ohne eine überzeugende Begründung zu haben, die Ablösung von Innenminister Kickl vorgeschlagen, obwohl er wissen musste, dass die FPÖ keinesfalls den Abschuss ihres wichtigsten Mannes hinnehmen würde, gegen den es zumindest derzeit nicht das geringste Indiz gibt, dass er von Straches Wahnsinnsaktion gewusst hätte;
  • Er hätte von den Freiheitlichen maximal einen Ministeriumstausch Kickl-Hofer verlangen können, wenn man die Argumentation glauben mag, dass es Kurz darum gegangen sei, Kickl solle als einstiger FPÖ-Generalsekretär nicht gegen sich selbst ermitteln (obwohl ohnedies nie ein Minister selbst ermittelt, und obwohl selbst die geringste Einmischung Kickls in die Ermittlungen tags darauf schon in den Zeitungen gestanden wäre). Aber Kurz wollte das Innenministerium ganz der FPÖ abnehmen, was nicht nur eine nicht begründbare Überreaktion war, sondern was sich auch keine Koalitionspartei von der anderen gefallen lässt. Was somit ein bewusster Todesstoß für die Koalition gewesen ist;
  • Kurz hat sich offensichtlich schon in den Monaten davor – worauf mehrere seiner Wortmeldungen hindeuten – vom rot-grün-medialen Spin beeindrucken lassen, der regelmäßig, sobald sich Wahlen nähern, Nichtigkeiten zu einer angeblich bedrohlichen Menge von skandalösen "Einzelfällen" der FPÖ zusammenschürzt. Liederbuch, Ratten, Identitäre, Karikaturen, die Formulierung "konzentriert": Nichts von diesen von der Linken hochgezwirbelten Vorwürfen ist auch nur annähernd ein "Fall", von dem sich ein nervenstarker Politiker beeindrucken lassen dürfte – so wie sich ja auch Wolfgang Schüssel einst nicht einmal durch Sanktionen der EU-Länder oder die vielen damals noch viel aggressiveren SPÖ-Aktionen beeindrucken hat lassen;
  • Kurz ist für die fahrlässige Aufstellung des Schwarz-Blau-Feindes Othmar Karas als ÖVP-Spitzenkandidat verantwortlich. Das hat wiederum dazu geführt, dass die ÖVP vor zwei Wochen bei EU-Umfragen nur bei enttäuschenden 30 Prozent herumgekrebst ist. Und das ist wiederum der Anlass dafür gewesen, dass Kurz selber sich dann gezwungen gesehen hat, sich mit mehreren forschen Aktionen selbst in den Wahlkampf zu werfen, zu denen möglicherweise auch die Überreaktion in Sachen Kickl gehört. Als fataler – und amüsanter – Höhepunkt dieser Fehlentscheidung ist Karas nun auch bei den Vorzugsstimmen aus seiner Nummer-eins-Position abgestürzt, was ein Indiz ist, dass Kurz das Gefühl für die Stimmung seiner Wähler zu verlieren beginnt;
  • Kurz muss auch den Vorwurf ertragen, dass die ÖVP schon zu oft in schwierigen Situationen den einfachen Ausweg in vorzeitige Neuwahlen gesucht hat;
  • Er hat zwar jetzt sich und seine Partei gut für einen herbstlichen Wahlerfolg positioniert und in Aufbruchsstimmung versetzt, aber er hat zu viele Brücken zu anderen Parteien abgebrochen oder nie zu bauen versucht, sodass er nach dem Wahltag fast keine unbelastete Option mehr hat, was ein erfahrener Politiker eigentlich immer vermeiden sollte. Jedenfalls so freundschaftlich wie in den letzten eineinhalb Jahren wird es nie mehr werden;
  • Er hat dadurch für Herbst als einzige durch keinen Konflikt belastete Option die einer "Jamaika"-artigen Dreierkoalition, sowohl mit den Neos wie auch den Grünen (mit den Neos alleine kann es sich nie ausgehen, selbst wenn Kurz noch so erfolgreich sein sollte). Aber Dreierkoalitionen sind noch viel schwieriger zu managen als solche zu zweit;
  • Viele ÖVP-Wähler werden angesichts des drohenden Regierungseinzugs der Grünen kopfscheu werden, weil das so ziemlich das Letzte ist, was diese Wähler wollen. Daher wird die FPÖ mit Sicherheit im Wahlkampf an diese ÖVP-Wähler appellieren: "Der einzige Weg, um einen Regierungseinzug der Grünen und den damit verbundenen Linksruck zu verhindern, ist eine Stimme für uns." Dieser Slogan wird nicht ganz unglaubwürdig sein. Womit die taktischen Überlegungen im Hinterkopf des ÖVP-Chefs wohl nicht ganz aufgehen dürften.

Drittens ist auch Bundespräsident Van der Bellen nicht von einer Mitverantwortung am Schlamassel freisprechbar, auch wenn er jetzt allseitig gerühmt wird. Aber:

  • Er hat die Krise eben nicht gut zu dem von ihm angestrebten Ziel gemanagt;
  • Er war allzu schnell bereit, den Weg zu vorzeitigen Neuwahlen zu unterstützen, während anderswo (und einst auch in Österreich) Staatsoberhäupter immer wieder versuchen, diesen gefährlichen Abkürzer aus Krisensituationen heraus zu verhindern;
  • Er hat das Gewicht seines eigenen Einflusses auf die SPÖ völlig falsch eingeschätzt;
  • Er war offensichtlich auch ein Antreiber hinter der Überreaktion von Bundeskanzler Kurz, er hat ihn möglicherweise sogar im Vieraugen-Gespräch unter Druck gesetzt: "Ich unterstütze dich, aber nur wenn du den Freiheitlichen das Innenministerium abnimmst";
  • Bei Van der Bellen war ganz offensichtlich psychologisch nicht primär die Suche nach einer wirklich stabilen Lösung der Hauptantrieb, sondern die Hoffnung, den verhassten Freiheitlichen einen vernichtenden Schlag versetzen zu können (und damit Vorvorgänger Thomas Klestil übertrumpfen zu können, der Ähnliches schon einmal, nämlich 2000 versucht hatte);
  • Er hatte zusätzlich mit hoher Wahrscheinlichkeit das insgeheime Motiv, dass nach Neuwahlen seine Grünen viel schneller als gedacht wieder ins Parlament zurückkommen können;
  • Er hatte offensichtlich keinen Plan B als Alternative zu dem riskanten Weg, den er gemeinsam mit Kurz eingeschlagen hat. Jetzt muss Van der Bellen verzweifelt ein Parteiengespräch nach dem anderen führen, um eine Übergangsregierung zu finden, die nicht umgehend gestürzt werden wird;
  • Der am Montagabend von Van der Bellen eingeschlagene Zwischenschritt ist überhaupt kabarettreif: Es wird jetzt provisorisch ein Regierungschef zur Ablöse des bisherigen Bundeskanzlers ernannt. Dieser Provisorische amtiert ein paar Tage, bis ein anderer zum provisorischen Regierungschef bis zur Bildung einer neuen Regierung durch wieder einen anderen Regierungschef eingesetzt wird. Drei Bundeskanzler binnen einer Woche: Das macht Österreich reif für das Buch der Rekorde. Das ist aber auch der Beweis, dass der Bundespräsident fahrlässig eine Situation herbeigeführt hat, auf die er nicht vorbereitet war;
  • Der nunmehr eingeschlagene Zwischenschritt, Vizekanzler Löger kurzfristig anstelle von Kurz zum Bundeskanzler zu machen, ist auch noch aus einem anderen Grund besonders skurril: Das Parlament hat ja der gesamten Bundesregierung das Misstrauen ausgesprochen. Daher ist es eigentlich absolut rätselhaft und auch verfassungsrechtlich bedenklich, wieso dieses Misstrauen jetzt für den Vizekanzler weniger gelten soll als für den Bundeskanzler.
  • Zusätzliche kleine Pointe am Rande: Löger ist überhaupt erst vor einer Woche zum Vizekanzler avanciert. 

Viertens sind allen Parteien gemeinsam Vorwürfe zu machen:

  • Bei keiner einzigen Partei waren das Verhalten und die Argumentation primär von sachpolitischen Fragen und Dringlichkeiten dominiert, sondern nur von Parteitaktik. Es kann niemand ernsthaft behaupten, die von Strache im Suff gelallten illegalen Parteifinanzierungswege – die aber offenbar nie stattgefunden haben – wären auch nach dem Strache-Rücktritt ein ausreichender Grund für eine Krise dieses Ausmaßes;
  • Wenn den Parteien wirklich an einer raschen Rückkehr zur vollen Stabilität an Stelle eines halben Jahres ohne echte Regierung gelegen wäre, dann hätten sie mit Zweidrittelmehrheit (nur so ist eine Abkürzung der Fristenläufe erreichbar) dafür sorgen können, dass wir noch in der letzten Juniwoche wählen können. Das würde der Republik (und den Parteien) nicht nur lange Monate ohne echte Regierung, sondern auch etliches Geld ersparen, das sie angeblich ja alle sparen wollen. Doch Rot und Blau haben auf Grund ihrer momentanen Krise jedes Interesse an möglichst späten Wahlen. Und auch Schwarz und Pink sind offensichtlich nicht auf die naheliegende Idee gekommen, das zumindest vorzuschlagen.

Fünftens und letztens kann man in dieser Aufzählung keinesfalls die nach wie vor allergrößte Schuldposition auslassen, die es rund um die Krise gibt: Das ist das Verhalten von H.C.Strache und seinem Mephisto Gudenus in Ibiza. Denn:

  • Gewiss war da Alkohol im Spiel, der den beiden in skandalöser Weise die Zunge gelöst hat – nur: Auch eine gelöste Zunge kann ja nur das aussprechen, was schon vorher im Betreffenden drinnen war;
  • Auch der – eindeutig bis ins letzte Detail aufzuklärende – zweite Teil des Ibiza-Skandals mildert die Schuld der beiden nicht einmal marginal, wozu sie einem wildfremden Menschen gegenüber imstande waren. Sie haben Staatsaufträge versprochen, sobald diese Fremden viel Geld zur Unterstützung der FPÖ ausgeben, und sie selber einmal an der Macht sind. Dieser zweite Teil ist das komplizierte Konstruieren der Falle für Strache durch verbrecherische Detektive und Anwälte, und vor allem deren offenbare Finanzierung durch linksradikale deutsche Vereine (die durch die deutschen Sozialdemokraten ja immer wieder aus Steuergeldern gefüttert werden);
  • Und zu schlechter Letzt hat Strache in den vergangenen Stunden – zumindest eine Zeit lang – angekündigt, das EU-Mandat anzunehmen, das ihm auf Grund der Vorzugsstimmen überraschender Weise nun zusteht. Er hat diese (Facebook-)Ankündigung zwar dann wieder gelöscht, aber vorerst auch nicht erklärt, dass er das Mandat keinesfalls annehmen werde.
  • Die Vorzugsstimmenflut für Strache ist jedenfalls schon an sich verstörend – was denken sich diese Wähler dabei?
  • Verstörend ist aber auch, dass man kein klares Nein von der FPÖ zu der Möglichkeit einer Mandatsannahme Straches hört: Das kann die FPÖ zwar rechtlich nicht verhindern, aber sie hätte sofort sagen können und müssen: Aber bitte nicht in unserer EU-Fraktion.

All den Dummheiten und Verantwortungslosigkeiten der letzten zehn Tage in der Folge von Ibiza steht aber auch ein wichtiges Positivum gegenüber: Die Enttarnung des Lügenwortes von der "Zivilgesellschaft". Hat doch der für die Ibiza-Falle verantwortliche Anwalt sein Verhalten ausdrücklich damit gerechtfertigt, dass das ein "zivilgesellschaftlich motiviertes Projekt" gewesen sei.

Damit haben wir es schwarz auf weiß: Hinter diesem Wort verbirgt sich nichts "Ziviles", sondern oft sehr Linksradikal-Kriminelles. Was auch immer für eine "Gesellschaft" da hinter dem "Projekt" – also der Gaunerei – stehen soll – es ist eine schlechte. Und zugleich sehen wir eine typisch linke Denkweise: Wenn etwas "zivilgesellschaftlich" ist, dann ist alles erlaubt.

PS: Weil wir gerade bei der Empörung über die vielfältigen österreichischen Verantwortungslosigkeiten sind, sei auch gleich das Entsetzen über das aktuelle Verhalten der katholischen Kirche hinzugefügt. Denn diese gewährt dem verstorbenen Niki Lauda eine Aufbahrung im Dom. Das ist ungeheuerlich. Diese Ehre war noch nie einem Sportler (noch dazu in der umweltschädlichsten Sportart, die es gibt) oder einem Unternehmer (noch dazu einem, der dreimal mit dubioser politischer Unterstützung Fluggesellschaften gegründet und diese dann wieder in den Sand gesetzt hat) oder einem Seitenblicke-Star (wobei Lauda wohlgemerkt durch keine einzige irgendwie christliche Wortmeldung aufgefallen ist) zuteil geworden. Es ist kein sonderlicher Trost, wenn zugleich mit der Politik auch in der Kirche der Denkapparat ausgeschaltet worden ist …

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTyche
    31x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2019 07:14

    Ja auch ich bin der Meinung, dass Kurz das alles ganz bewusst, strategisch bestens durchdach, vom Zaun gebrochen hat. Anzeichen deuten darauf hin, dass er das schon länger plante, in meinen Augen seitdem er permanent und immer wieder und vor allem ungerechtfertigt auf alles, das von Rechts kam hemmungslos einschlug! Haben wir in Bezug auf Strache und Gudenus nicht eben von politischer Ehre und politischem Anstand gesprochen?

    Er forderte sofort Auflösung der widerlichen ID, obwohl diese gerade von der steirischen Staatsanwaltschaft auf Herz und Nieren durchleuchtet wurden!
    Prangerte lautstark das sogenannte Rattengedicht an - man könnt meinen er hätte von dem von Heinrich Heine gesprochen, denn das hatte es wirklich in sich!
    Auch die Angriffe auf Orban sollten seinen europäischen (Soros)Freunden signalisieren, dass er mit den bösen Rechtsradikalen eh nix am Hut hat!

    Verrat am Koalitionspartner, Verrat an der österreichischen Bevölkerung, aber die ist ihm eh wurscht da wir alle ja nur Europäer sind.

    Und warum das alles? Alles um ausschließlich das eigene Vorkommen zu garantieren!

    Durch A wird leider wieder ein Linksruck gehen, der mir und sicher vielen anderen keine Freude macht! Eine Koalition mit den NEOS katastrophal wenn ich die Meinl Reisinger hör und sehe und von den Novomatik Grünlingen brauchen wir gleich gar nicht zu reden!

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2019 09:49

    Die Reden von Kickl und Hofer zur Begründung des Misstrauens waren sehr gut. Die Sozis waren schwach und die Pilzler sowieso eine Bande von Bolschewiken - mit denen sich der Kurz aber freudig verbündet hat.

    Er hat in Wahrheit die Regierung FÜR diesen Abschaum gesprengt.
    Nach Befehlen seines Puppenspielers Soros muss er demnächst ja mit den Grünen koalieren. das Totalitäre, die Verbote, die Gesinnungsdiktatur liegt der ÖVP eben im Blut. Passt wunderbar zu den Grünen Khmer.

    Wes Geistes Kind dieser Kurz ist zeigt ja schon die Berufung dieses Schadnagers zum Innenminister, der als erste und einzige Amtshandlung gleich den Erlass seines Vorgängers aushebelt, denn die einzige Sorge der ÖVP ist die Umvolkung und der Pan-Europa Wahn, und ob es den fremden Schmarotzern im Lande auch an nichts gebricht!

    Die hätten sofort auch alle Ansätze zur Zurückdrängung des Islam und jeden Grenzschutz zurückgefahren um wieder in ihre altes volks- und landesverräterisches Treiben zurückzufallen!
    die Entscheidung, den Kurz und seine Junta abzulösen bevor sie zu schaden gehen, war goldrichtig.

    Jetzt warten wir ab, ob der tolle Rechtsstaat irgendwas wegen der Video-Bespitzelungsaffäre unternimmt. Wenn es wahr ist, daß das mit Hilfe des BVT eingefädelt wurde wird es spannend.
    Der Kurz wird noch sehr blöd schauen, daß er das Video den Sozis anhängen wollte.

    Und abgesehen davon: Ein Mann, der die moslemischen Bildungswunder für gebildeter als die Österreicher hält, ein Mann, für den Schutz der Heimat und der eigenen kulturellen und völkischen Identität "widerlich" sind, ein Mann der Zensur, Gesinnungsterror und marxistische Politjustiz gutheißt und fördert hat in einer Demokratie nichts verloren.

    Was die Regierung anbelangt: Die gesamte schwarze Ministerriege war völlig unfähig. Ausnahme dieser Löger, der macht den Job genau und gut.

    Es gilt immer die alte Weiheit: "Was fallen will, dem gib noch einen Stoß!"

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2019 09:38

    KURZ wollte KANZLER werden. Dieses ehrgeizige Ziel konnte er nur mit den Freiheitlichen erreichen---die er leider bald wieder loswerden wollte, weil ihm der beste Innenminister, den Ö je hatte, nämlich Herbert KICKL, ein Dorn im Auge war.

    Die Chance, diesen elegant abzuservieren, ergriff KURZ beim Schopf: Weil Strache mit Gudenus in eine niederträchtige Falle geraten waren, sollte ausgerechnet KICKL ---ohne Angaben von plausiblen schwerwiegenden Gründen, BÜSSEN und aus der Regierung entfernt werden! Ausgerechnet der absolut unbescholtene KICKL!

    Diesen Affront konnte sich die FPÖ nicht bieten lassen. Warum sollte sie Vertrauen in KURZ heucheln, das durch diesen unverständlichen Willkürakt einfach gebrochen worden war?

    Die in der Bevölkerung äußerst beliebte Koalition---vor allem KICKLS Zielstrebigkeit, die Österreicher vor den Massen an moslemischen Invasoren zu schützen, brachte diesem viel Vertrauen ein!---hat KURZ ZERSTÖRT und NICHT die FPÖ!

    Strache und Gudenus hatten getan, was sie konnten, um zu büßen---warum dann ausgerechnet KICKL loswerden wollen? Die VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT ging von KURZ aus!

    KURZ als SOROS-Ziehsohn mußte wohl so handeln. Es ist ihm nicht bekommen. Ich nehme an, er wird irgendwie erpreßt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2019 06:45

    Die ÖVP ist ein hochgradig inhomogenes Gebilde. Wenn Spitzenfunktionäre das Frauenvolksbegehren mit seinen wirren Formulierungen unterschreiben dann frägt man sich, von welchem Affen die gebissen wurden? Diese Inhomogenität bedeutet einen prinzipiell unverlässlichen und instabilen Partner. Der einzig einigende Gedanke ist der Griff nach Steuergeld und Förderungen, da sind die Neos tatsächlich eher als ÖVP-Splitterpartei zu sehen.

    Wenn man die Inaktivität der ÖVP-Ministerriege so Revue passieren lässt, dann ist Kurz tatsächlich ein großer Stratege (Heimtücke und Hinterlist will ich nicht sagen).

    Ein altes römisches Prinzip besagt: Bringe deine Feine dazu sich gegenseitig zu vernichten und beherrsche den Rest. Seine Feinde waren die FPÖ und der ORF und während der ORF über die FPÖ hergefallen ist hat sein Gustobub eine "Medienenquette" veranstaltet und sich gefragt was man denn tun soll? Beide, sowohl er selbst als auch Kurz waren immer Gewinner dieser Auseinandersetzung - standen immer so staatsmännisch und demokratisch da (auf Kosten der Steuerzahler). Die FPÖ wurde nie als Koalitions"partner" gesehen, immer als Gegner.

    Köstinger verfügt gerade über genug Intelligenz um genau das zu tun was er absondert.

    Der Sumpf im Justizministerium konnte durch einen unfähigen, restlos überforderten, außerhalb des Systems stehenden Typen prinzipiell nicht ausgemistet werden, nicht mal wenn er Management Talent gehabt hätte, in der Lage gewesen wäre diesen Schweinestall aufzuräumen. Kurz wollte das so, das Vorgehen der sozialistischen Staatsanwälte gegen die FP wegen jeder Kleinigkeit und das Wegsehen bei anderen Delikten nützen ihm mehr als jedem anderen.

    Auch das selbständige Denken abseits des Mainstreams scheint ihm ein Gräuel zu sein. Das haben Exemplare die in Diktaturen führen halt so an sich.

    ORF, Justiz, Medien - er spielt mit Ihnen und nutzt sie als seine Werkzeuge und jetzt stellt er sich als Märtyrer dar. Worin sein Leiden liegt erkenne ich nicht.

    Machen Sie sich keine Sorgen Hr. Unterberger, er ist der Strippenzieher im Hintergrund und wir werden noch lange mit ihm zu tun haben, leider denn er vernichtet die letzte Substanz dieses Landes.

  5. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2019 02:45

    Wie dick müssen die schwarzen Brillen eigentlich sein, durch die man, auf diese Posse blickend, sie zur griechischen Tragödie hochstilisiert und zuvorderst den Roten und Blauen „Verantwortungslosigkeit und Dummheit“ vorwirft. Schon beinahe tragisch, diese unerfüllte Liebe!

    Jener, der dieses „Drama“ in Bewegung setzte, war Kurz. Und sonst niemand. Durch seine ultimative Forderung nach Kickls Rausschmiß. Die Konsequenzen, die sich daraus ergaben, hat er wohl einkalkuliert. Man müßte ihn sonst für dumm halten, und das vor allem ist er nicht.

    Genauso hat er damit rechnen müssen, daß die beiden Hausmeisterparteien wie Nemesis, um bei den Griechen zu bleiben, voller Rachegefühle über ihn herfallen, weil sie ihm den strahlenden Gipfel des Olymps heimischer Bolidik, das Kanzlerpodest, keinen Tag länger gönnen!

    Und welches Bild heute im Parlament, welch glänzend-tragischer Auftritt des Buben: Unerschütterlich, ruhig, staatstragend, demütig, jedoch festen Blickes und voller Entschlossenheit nahm er sein Schicksal an. So fesch, wirklich wahr! Das einzige, was ihm heute noch fehlte zur vollkommenen Glückseligkeit vieler „da draußen im Lande“, war der Orden vom Goldenen Vlies um den Hals und der Zobelfellmantel vom seligen Kaiser Franz Josef. Und er hätte unseren feschesten Kaiser ever gegeben, schluchz!

    Während seine Fans, deren Schar heute nach diesem gelungenen Auftritt ordentlich angeschwollen sein dürfte, dieses Bild nun bis in den September liebevoll im Herzen tragen, so werden die beiden miesen Parteien, die ihm das angetan haben, bis dahin mit der Hypothek der miesen Verräter leben müssen, die ihm das angetan haben.

    Mit dem Ergebnis, daß FP und vor allem SP bis dahin ordentlich Federn lassen werden, was zu einem Anschwellen der Grünstimmen führen dürfte. Worauf sich, wie heute schon angemerkt, dann jene Wunschkoalition so mancher konservativer DumpfbackInnen, die es einfach nicht kapieren, daß sie gegen die linxgrünen Wunderwuzzis immer alt aussehen, ausgeht: ÖVP mit Grün und Neos als notwendiger wie unwesentlicher Appendix.

    Hatte heute abends ein bezeichnendes Gespräch mit einer netten Dame, seit jeher eingefleischte Blaue. Deren Aussage nach der Sendung: „Aber im September wähle ich ihn, ganz sicher!“

    Noch Fragen?

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2019 07:38

    Gedankensplitter

    1) Das Wahlvolk ist DER Souverän! Seine Entscheidungen sind (murrend) zu akzeptieren. Wenn der Souverän Strache ein Mandat verleiht, dann ist es eben so. Der Souverän unterliegt hinsichtlich seiner Entscheidungen keiner Kritik. Wer das anders sieht, soll sich fragen, ob er selber ein echter Demokrat ist? Falls Strache das Mandat nicht annimmt, möge er dies öffentlich seinen Wählern erklären, aber dann für immer in den ewigen Papa-Monat entschwinden.

    2) Kastrierung in Brüssel

    Bitte, was hat denn Österreich in der EU mitzureden? Den Weg geben die jeweiligen ostfränkischen und westfränkischen Könige vor. Der Rest der Staatsoberhäupter sind doch nur mehr oder minder gelittene Stammesherzöge, Markgrafen, Hofnarren und Kurtisanen, die um die Gunst der Könige rittern. Ob Österreich am Brüssler Fürstenhof von einer Kurztisane oder einem verschreckten Markgräflein vertreten wird, ist vollkommen unerheblich.

  7. Ausgezeichneter KommentatorThomas Hable
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2019 09:12

    Ich muss dem Autor heftig widersprechen:es war die Pflicht von SPÖ und FPÖ diese Regierung zu stürzen.
    Warum? Hätten die beiden Parteien das nicht getan, so hätten sie stillschweigend diese Minderheitsregierung akzeptiert

    Der Hauptschuldige ist van der Bellen: ein auf Besonnenheit bedachter Präsident hätte die Unterschrift bei der Entlassung Kickls verweigern sollen. Und selbst dann wäre noch etwas zu retten gewesen, hätte VdB bei den Mehrheitsverhältnissen der neuen Regierung etwas genauer nachgefragt. Wer eine ÖVP-Minderheitsregierung angelobt ohne zu fragen, ob diese eine Mehrheit hat bzw.geduldet wird, darf sich nicht wundern, wenn diese Regierung bei der erstbesten Gelegenheit stürzt. Das wäre in 24 bis 48 h Stunden zu schaffen gewesen.

    Jeder Dorfbürgermeister denkt weiter voraus als Van der Bellen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorThomas Hable
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2019 09:12

    Ich muss dem Autor heftig widersprechen:es war die Pflicht von SPÖ und FPÖ diese Regierung zu stürzen.
    Warum? Hätten die beiden Parteien das nicht getan, so hätten sie stillschweigend diese Minderheitsregierung akzeptiert

    Der Hauptschuldige ist van der Bellen: ein auf Besonnenheit bedachter Präsident hätte die Unterschrift bei der Entlassung Kickls verweigern sollen. Und selbst dann wäre noch etwas zu retten gewesen, hätte VdB bei den Mehrheitsverhältnissen der neuen Regierung etwas genauer nachgefragt. Wer eine ÖVP-Minderheitsregierung angelobt ohne zu fragen, ob diese eine Mehrheit hat bzw.geduldet wird, darf sich nicht wundern, wenn diese Regierung bei der erstbesten Gelegenheit stürzt. Das wäre in 24 bis 48 h Stunden zu schaffen gewesen.

    Jeder Dorfbürgermeister denkt weiter voraus als Van der Bellen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLaHoja
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2019 06:27

    Stimme Ihnen sehr oft zu, aber hier irren Sie sich.
    Kurz hat als BK in dieser Situation versagt und sich den Mainstreamstimmen hingegeben, sowie eventuell dem Druck aus dem benachbarten Ausland. Er hat ohne Grund die Koalition gesprengt und so einen ausgezeichnet regierten Staat ins politische Chaos gestürzt. Völlig grundlos, völlig übertrieben.
    Jetzt ist er seinen Posten zu Recht los und hat es sich mit allen verscherzt, vor allem aber mit dem Partner, mit dem er erst in der Lage war, „sein“ Programm umzusetzen, welches ihm so viele Stimmen brachte, weil der Strache dann doch vielen zu wenig staatsmännisch war.
    Jetzt ist er eigentlich rücktrittsreif, da eine Schwarz Grün Pinke Koalition sicherlich nicht im Interesse „seiner“ Wähler ist und alle wichtigen Aussagen, für die er steht, konterkarieren würde. Diese Aussicht wird viele Wähler zu Blau und auch tlw. Rot treiben.
    Im Herbst gibt es dann eine Patt Situation, dann wird es wohl unter Kurz nur Schwarz Rot mit Doskozil spielen können, dafür zerreißt es dann die SPÖ intern in den nächsten 2 Jahren durch ihren realitätsfremden „zivilgesellschaftlichen“ Flügel, der eigentlich bei den Grünen zu Hause ist. Ob sie sich das antuen werden? Ich denke nicht, dafür ist das Misstrauen ggü. Kurz zu groß. Sie werden ihn auflaufen lassen, wo es nur geht und völlig übertriebene Forderungen stellen. Vielleicht gewinnt er gar nicht dazu, verliert sogar leicht, und wird den Platz für gemäßigte Koalitionsverhandlungen mit Rot räumen müssen.

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  1. fewe (kein Partner)
    31. Mai 2019 02:07

    Bei einem der Runden Tische wurde damals gesagt, dass Bellen den Kurz dazu aufgefordert haben soll, den Kickl zu entlassen.

    Ich denke, Bellen hat jetzt die Situation, die ihm nicht ganz unangenehm ist. Er kann eine Regierung nach seinem Geschmack zusammensetzen.

    Für mich sieht es also so aus, dass Bellen schlauer war als Kurz.

  2. Carolus (kein Partner)
    30. Mai 2019 21:10

    Strache hat die Vorzugsstimmen wohl verdient, denn er hat in Summe für das Land mehr Positives geleistet, als er uns durch seinen Schwächeanfall geschadet hat.
    Im Übrigen wurde er nicht nur Suff-Opfer von Red-Bull-Wodka, sondern ihm (und G.) wurde heimtückisch flüssiges Pur-Kokain verabreicht.
    youtu.be/2nSjC5FLenM?t=1270 (21:10 bis 24:38)

    • fewe (kein Partner)
      31. Mai 2019 02:23

      Ich sehe es eher so, dass Strache mit den Vorzugsstimmen einen Wählerauftrag bekommen hat. Das war ja keine Spaß-Wahl. Eigentlich muss er das Mandat annehmen.

      Ich denke auch, dass denen da irgendwas ins Getränk getan wurde. Ich glaube aber eher an andere Substanzen. Außerdem kennt man den Gesprächsverlauf nicht. Angeblich wurden "was-wäre-wenn"-Szenarien thematisiert. Und die Antworten darauf werden halt so hingestellt, als wären das Ideen von Strache gewesen.

      Wenn also die Vorgabe ist, was wäre, wenn die Hochstaplerin Anteile von der Krone kauft und Einfluss auf die Redaktion bekommt, dann kommen logisch so Hirngespinste, wie sie eben Strache von sich gegeben hat. Aufgeputscht mit Drogen.

    • Carolus (kein Partner)
      03. Juni 2019 10:25

      Das o. a. Video wurde entfernt.

      Verfügbare Kopie davon: youtube.be/l4Fc_MS2dSI
      (21:10 bis 24:38)

  3. Christian Peter (kein Partner)
    30. Mai 2019 18:39

    Partei der geistig Amputierten FPÖ plant Comeback - wenn es doch bloß im Herbst eine SPÖ / FPÖ - Mehrheit gäbe..

  4. Gasthörer (kein Partner)
    30. Mai 2019 17:42

    Manuel C. Mittas berichtet zur Zeit besonderes anständig über den Ibizaskandal. Sein aktuelles Video ist eine vorzügliche Zusammenfassung der Sachlage:

    Video "Ibiza Affäre: Ein Zwischenstand - Schwarz-Grün-Pink bereits ausgemacht?"

    Was er aufdeckt, ist die Existenz von einer Internetseite, die sich "Schwarzgrünpink" nennt. Sie ist leicht auf Google zu finden.

    Kaum öffnet man "Schwarzgrünpink", schon lachen einen Erhard Busek und Franz Fischler an. Woher die wohl wussten, dass bald Neuwahlen sind?

    • fewe (kein Partner)
      31. Mai 2019 02:29

      Schwarzgrünpink bezieht sich aber auf die Wahl von 2017.

  5. monofavoriten (kein Partner)
    30. Mai 2019 15:32

    kurz ist nicht, wer er vorgibt, zu sein. sein auftrag war, die anti-massenimmigrationsstimmung durch eine phase des hinhaltens, ein bisschen einschlafen zu lassen - und bei der gelegenheit, für eine lange zeit die einzige (pseudo)-rechtspartei, die es in ö gibt, aufs abstellgleis zu fahren. genau das scheint ihm auch gelungen.
    gottseidank jedoch weiß der gelernte österreicher nicht zuletzt durch diverse skandale und skandälchen, wie die politik mit unternehmen packelt. deals, die beim heurigen ausgeschnapst werden, oder eben in den logen. da kann man sich auf die unbedingte loyalität der partner verlassen!

  6. KatImp (kein Partner)
    30. Mai 2019 15:25

    Gerade wurde Frau Dr. Bierlein als Bundeskanzlerin bestimmt. Eine hervorragende Wahl. Das erste Mal hat der BP einen + Punkt bei mir.

    • McErdal (kein Partner)
      30. Mai 2019 15:33

      @ KatImp

      Man wird auch diese KANZLERETTE an Ihren Taten messen (müssen) und nicht schon

      vorher loben und in Euphorie verfallen!

      Vetrauen kann man nicht gewinnen - das muß man sich verdienen.....

    • Herbert Richter (kein Partner)
      31. Mai 2019 07:56

      @McErdal, erinnern sie sich bitte an die Schwurbler und ihr extrem peinliches einnässen vor Begeisterung über den Bundesmaturanten........!
      Den Schlamasel haben wir nun! Gipfelt es auch noch in der Bestellung eines Weibes.......!
      Immer wenn man denkt es geht nicht mehr tiefer, die schaffen es.......!

  7. Jonas (kein Partner)
    30. Mai 2019 14:54

    Um der Legende entgegenzuwirken:
    "Schuld" tragen in 1. Linie jene Kreaturen, die diesen Coup v. langer Hand geplant, den alkoholisierten, mit Psychopharmaca zugedröhnten Strache in vorgespielt lockerer Ferienstimmung durch gezielt gestellte Fragen provoziert u. zu unbedachten Äußerungen veranlasst hatten. Ich unterstelle jedem Strache-Kritiker, dass er unter ähnlichen Umständen ebenso fragwürdige Äußerungen von sich gegeben hätte!
    Wer tatsächlich glaubt, d. solche pösen Denkmuster nicht in allen Parteisekretariaten gewälzt werden, erscheint mir als derart infantil, dass ihm wegen geistiger Abwesenheit das Wahlrecht entzogen gehört. Die beiden haben ihr Fett weg! Kurz - noch - nicht...

  8. Täufer343 (kein Partner)
    30. Mai 2019 14:24

    Was passiert ist, ist passiert. Jetzt muss man dafür kämpfen, dass mit der nächsten Wahl eine öko-konservative Regierung etabliert wird. Zudem ist die christliche Orientierung wichtig. Und das Christentum muss reformiert werden. Mehr dazu unter Öko-Theosophie (bitte googeln).

  9. di0815 (kein Partner)
    30. Mai 2019 10:49

    Hier wird nur der "geilomobil-fahrende", machtbesessene Junge erwähnt.
    Ich finde der 3. Punkt von Hr. Dr. Unterberger sollte mehr, näher betrachtet werden. Welche Rolle spielte der Bundespräsident bei der Auflösung der Regierung? Hätte Hr. Hofer als Präsident zu Kanzler Kurz gesagt, Strache und Gudenus sind weg, lassen wir es dabei? Jedenfalls kostet die ganze Sache wieder ca. 20 Millionen, min. 6 Monate Stillstand, je nach neuer Regierung auch länger. Der Steuerzahler, eine aussterbende Rasse, kann es sich ja leisten!

    • McErdal (kein Partner)
      30. Mai 2019 11:05

      @ di0815

      Was erwarten sie von Jemanden, der nicht weiß ob er Fraimaurer ist oder nicht - hihi ??

  10. Fragezeichen (kein Partner)
    30. Mai 2019 10:20

    Nach dem Fellner Interview mit Herrn Gert Schmit zur Causa Prima, in dem er ausgesagt hat, dass die 4 gedungenen Videoproduzenten behauptet haben, sie hätten reines Kokain in die Getränke von Gudenus und Strache gemischt, drängt sich die Frage auf:

    Waren solche Handlanger etwa auch vor einigen Jahren beim Cocktailmixen in Kärnten zugegen ?
    Dann hat Strache ja Glück gehabt, dass er nicht tödlich verunfallt ist.

  11. Zraxl (kein Partner)
    30. Mai 2019 09:43

    Ad P.S.: Die Führung der Katholischen Kirche in Österreich ist ein Ärgernis!

    (Ja ich weiß, diesen Satz habe ich hier schon oft geschrieben. Leider jedes Mal zu einem anderen jeweils aktuellen Anlass.)

  12. Zraxl (kein Partner)
    30. Mai 2019 09:37

    Dumm und verantwortungslos war ausschließlich Kurz mit seiner Aktion, ohne Grund den Innenminister hinauszuwerfen. Die FPÖ konnte daraufhin nur mit einem Misstrauensvotum reagieren.

  13. Der Realist (kein Partner)
    30. Mai 2019 09:11

    Die Verantwortung für dieses Schlamassel liegt einzig bei Kurz, Herr Unterberger hat einige Gründe angeführt. Auch wenn Strache sich nicht sonderlich intelligent verhalten hat, dazu gehört natürlich auch die erforderliche interlektuelle Kapazität, aber er ist unbescholten, somit kann er auch das Mandat annehmen, so sind eben die rechtlichen Grundlagen.

  14. Knut (kein Partner)
    30. Mai 2019 07:12

    Ich glaube nicht, dass Kurz das alles ganz bewusst, strategisch bestens durchdach, vom Zaun gebrochen hat:

    Es wäre doch naiv zu glauben, dass sich die FPÖ widerstandslos den im Volk beliebten Innenminister absägen lässt. Und dass die SPÖ den banalsten Vorfall dazu nützt, der Regierung das Leben zur Hölle zu machen, ist wohl auch allen klar. Und dieser Vorfall war beileibe nicht banal.

    Mir zeigt sich eines, nämlich dass der Jükaz (jüngste Kanzler aller Zeiten) auch nur jemandes Marionette ist - ob die von Soros & Co ist die andere Frage.

  15. Anmerkung (kein Partner)
    30. Mai 2019 06:34

    War wohl ein Irrtum, als sich das "Talent" mit der Firmlingsattitüde in einer Win-Win-Situation wähnte: Wird der Misstrauensantrag abgelehnt, dann hat es die Roten in die Knie gezwungen; geht der Antrag durch, dann wird es als Märtyrer einen rauschenden Wahlsieg feiern.

    Mitterlehner nennt seine Rache an der ÖVP "Haltung". Spindelegger hat zur Rache an der ÖVP der Partei einen verbissenen Möchtegern-Emporkömmling in den Pelz gesetzt.

    Wollt' einer behaupten, das Aussprechen des Misstrauens wär' nicht die einzig richtige Antwort auf die Machtanmaßung der schwarzen Horden, dann lög' er.

    Diese groteske Anhäufung von Regierungsprovisorien kann wohl nur eine Witz-Verfassung zur Grundlage haben.

  16. Austria must not die
    29. Mai 2019 15:55

    Lieber Dr. Unterberger!

    Meine Hochachtung vor Ihrem Wirken. Ich ersuche Sie aber mit Niki Lauda etwas nachsichtiger zu sein. Im Stephandom wurden schon unchristlichere Menschen aufgebahrt. Und bei allen möglichen Fehlern dürfen Sie Eines nicht vergessen. Niki Lauda war immer ein weltweit einzigartiger Repräsentant für Österreich. Den Milliardenwert, den diese Leistung darstellt können wir gar nicht ermessen. Dazu kommt seine unerschütterliche Ehrlichkeit. Daher hat er den Stephansdom verdient.

    MfG

  17. FerroZwei
    28. Mai 2019 22:33

    So, wie es derzeit aussieht, ist Kurz "allein zu Hause": Weder SPÖ noch FPÖ werden jemals wieder mit ihm koalieren (die Roten vielleicht, wenn Doskozil übernimmt, aber auch da bin ich sehr skeptisch, der wird viel lieber im Burgenland gemütlich Landeshauptmann bleiben, ditto Kaiser in Kärnten). Da wäre sogar eher eine - äußerst unwahrscheinliche - rot-blaue Koalition angesagt.

    Auch die Grünen werden sich nicht mit ihm ins Koalitionsbett legen (da speziell die Grünen in Wien noch linker sind als der linke Rand der SPÖ und Kurz denen schon als Gottseibeiuns gilt); also bleiben nur die NEOS, die noch dazu 150%-ige EU-Pflaumen sind, so gesehen also der ideale Koalitionspartner.

    NUR: Selbst bei einem Ergebnis wie bei den EU-Wahlen, wo die ÖVP eine Menge blaue Leihstimmen erhalten hat, würden beide Parteien zusammen nur 44-45% der Stimmen erhalten, was einfach nicht für eine Mehrheit im Parlament reicht. Es ist höchst zweifelhaft, ob die Wahlen im Herbst die fehlenden 3-4% für die ÖVP oder die NEOS ergeben.

    Anders sähe es natürlich aus, wenn Kurz nach den Wahlen in irgendeine Funktion nach Brüssel weggelobt wird - dann ist schwarz-rot so gut wie fix. Aus meiner Sicht im Moment die wahrscheinlichste Variante.

    • pressburger
      29. Mai 2019 06:17

      Die Sozis werden liebend gerne mit Kurz ins Bett steigen und sich an den Futtertrogen laben.

  18. Brigitte Imb
    28. Mai 2019 22:10

    OT

    In Italien fanden am vergangenen Sonntag mehrere Wahlen statt, ua. im Piemont. Dort hat die Lega die Sozialisten vertrieben.

    https://www.unzensuriert.at/content/0029880-EU-Wahl-Der-Standard-lag-mit-seiner-Interpretation-wieder-einmal-voellig-daneben

    In den bekannten österr. (System)Medien fand ich darüber nichts zu lesen.

    • Undine
      28. Mai 2019 23:16

      Wie üblich! Man hörte auch nur von Timmermans Sieg, aber nicht von jenem Marine LE PENS! Und der war sensationell!

    • pressburger
      29. Mai 2019 06:20

      Warum sollte diese linken Medien ausgerechnet jetzt nicht verschweigen und Lügen. Welche Erwähnung haben die Wahlsiege der AfD in Mitteldeutschland gefunden ?
      Keine !

  19. Kyrios Doulos
    28. Mai 2019 21:56

    Kickl ist ein brandgefährlicher Führertyp. Die ÖVP ist eine brandgefährliche Partei. Die planen jetzt viele Dinge, die sich nach dem September gegen Österreich und unsere Freiheit, für den ISlam und die Invasion, gegen unsere Souveränität und für die EUdSSR tun werden.

    Ich bin schon gespannt, in welche konkreten Enthüllungen die Ankündigung münden wird, die Kickl in seiner Rede gegen Kurz getättigt hat, wonach die Enthüllungen des kriminellen Videos geradezu harmlos erscheinen werden im Kontrast zu dem, was wir noch (über die ÖVP oder über Kurz?) erfahren werden.

    Kurz entzieht sich durch Nichtannahme seines Mandats der tagesaktuellen politischen Auseinan

    dersetzung komplett. Er will sich nicht angreifbar machen. Er taucht unter, zieht sich zurück und wird immer wieder irgendwo auftauchen und sich heilandgleich als eine besondere Erscheinung zu zeigen.

    Handwerklich hochprofessionell.
    Abgesehen davon allerdings brandgefährlich.

    Daß der BP so agiert wie er es eben tut, ist logisch. Es entspricht dem, was wir immer schon über ihn gewußt haben. Die Unterstützung durch die ÖVP, ohne die er nie BP geworden wäre, zeitigt nur ihre Folgen. Er tut brav, was die ÖVP und Kurz sich wünschen.

    • glockenblumen
      29. Mai 2019 06:50

      "... E taucht unter, zieht sich zurück und wird immer wieder irgendwo auftauchen und sich heilandgleich als eine besondere Erscheinung zu zeigen. ... "

      Aber wie naiv und kurzsichtig (wie doppeldeutig in dem Zusammenhang..) muß man sein, darauf hereinzufallen?

  20. kremser (kein Partner)
    28. Mai 2019 20:29

    Zwei Entwicklungen sind besonders spannend:
    1. Es interessiert die Medien, Staatsanwaltschaft oder Gerichte wenig, ob die Inhalte des Videos, die Erzeugung, die Veröffentlichung und die Bezahlung von 600 000 Euro in Krüger Rand Goldmünzen (lustig) strafrechtlich relevant sind. Wir bewegen uns seit geraumer Zeit (in Ö vor allem von Kurz ausgerufen: widerlich und abscheulich) rein auf der Gefühlseben, wer ist böse, wer ist gut, die klassische Kindergartensoziologie.
    2. Strache hat ohne Krone, ORF und anderen Medienhäusern und gegen alle Kommentatoren über 40 000 Vorzugsstimmen bekommen. Das ist ein Akt der Selbstverteidigung gegen die globalistische Drecksbande, die uns aus Ö und D angreift.

    • pressburger
      28. Mai 2019 20:59

      Die Entstehung der Aufnahme, die Auftraggeber können ruhig die politische Aufregung beobachten, Sie wissen niemand wird gegen sie ermitteln, niemand wird versuch sie zu entlarven. Es sei den, aber dann friert eher die Höle zu, in der EU werden rechtsstaatliche Prinzipien wieder zum Leben erweckt.

    • Brigitte Imb
      28. Mai 2019 21:08

      So eine Sache wird durch Mittelsmänner erledigt und klar wird ermittelt werden. Einige Bauernopfer wird es vl. geben, aber sonst kommt nichts mehr heraus.

  21. Peter Pan
    28. Mai 2019 20:00

    Verantwortungslos finde ich auch das Nichterscheinen von Kurz bei der heutigen Regierungsentlassung durch UHBP.
    Wollte er die negativen Bilder des Mißtrauensvotums und damit seines Scheiterns mit aller Macht vermeiden? Diese Überheblichkeit beweist eindeutig, daß es Kurz nur um seinen persönlichen Erfolg bzw. seine persönliche Karriere geht und nicht um Österreich mit seiner Bevölkerung.
    Der Mißtrauensantrag geht daher völlig in Ordnung!

  22. machmuss verschiebnix
    28. Mai 2019 19:47

    » . . .Die Vorzugsstimmenflut für Strache ist jedenfalls schon an sich verstörend – was denken sich diese Wähler dabei? . . . «

    Sonnenklar, was sich diese Wähler nach dem Raus-Schmiss von H. Kickl gedacht haben - dasselbe wie ICH ! ! !
    Es kann nicht sein, daß in Ösistan nur noch Linke Parteien erlaubt sind ! ! !

    Wenn also ein Protest-Votum überhaupt nur mehr dadurch erreicht werden kann, daß man einen bereits aus der Politik ausgeschiedenen Ex-Minister wählt, muß man dann noch viel Fragen, wie es um den Zorn-Pegel des Volkes bestellt ist ! ! ! ! ! ! !

  23. Almut
    28. Mai 2019 19:45

    OT
    "Der Islam gehört zu Deutschland"
    Im Stimmbezirk 1001 von Duisburg-Marxloh, also dort, wo viele Muslime zu Hause sind, erhält die islamische Partei BIG bei dieser Europawahl mit 35,71 Prozent die meisten Stimmen – und das mit großem Abstand:
    *ttps://www.journalistenwatch.com/2019/05/28/islamisierung-big-stimmbezirk/#disqus_thread
    Davon berichtet der Mainstream nicht, Greta und die Grünen sind viel wichtiger.

    • Peter Pan
      28. Mai 2019 20:03

      Das ist erst der Anfang!

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 20:18

      Der Islam gehört nicht zu Deutschland, auch nicht zu Österreich - er wurde den Deutschen wie auch uns Österreichern aufoktroyiert :-(

      Das Gesetz des Islam ist mit dem europäischen nicht kompatibel. Allein das Frauenbild, der Umgang mit Frauen in dieser Gesellschaft spricht doch dem hiesigen Frauenbild hohn.

      Man hat zugelassen, daß sich Parallelgesellschaften bilden, die nicht einmal nur nebeneinander sondern in heftigen Auseinandersetzungen miteinander existieren müssen.

      Wei ich schon gestern sagte, alle Politiker, die andere Kulturen und andere Völker höher achten, als die eigene, sollen sich in Grund und Boden schämen!

    • pressburger
      28. Mai 2019 21:07

      Das gleiche Vorgehen wie in London. Die Moslems wählen geschlossen, die anderen sind zersplittert.
      In Duisburg-Marxloh soll sich auch die grösste Ansammlung von kriminellen Clans befinden.
      37,7% ist mehr, als die CDU oder die ÖVP in den Wahlen an Stimmen erhielten.

    • Undine
      28. Mai 2019 21:43

      @alle

      ********************************************+!

      Da ist längst Feuer am Dach, aber der EINZIGE, der zumindest in Ö etwas dagegen unternommen hat, wurde BRUTAL KALT GESTELLT---nämlich der beste Innenminister aller Zeiten, Herbert KICKL, durch Sebastian KURZ!

    • Brigitte Imb
    • McErdal (kein Partner)
      30. Mai 2019 06:47

      @ glockenblumen

      Aus Ihrem Post:
      Wei ich schon gestern sagte, alle Politiker, die andere Kulturen und andere Völker höher achten, als die eigene, sollen sich in Grund und Boden schämen!

      Ihre Worte in allen Ehren - aber womit sollten Politschauspieler das tun ?

      Ich meine - sich schämen, dafür fehlen Ihnen alle Voraussetzungen.......

    • glockenblumen
      30. Mai 2019 10:08

      @ McErdal

      richtig, für Scham braucht man Charakter und Gewissen.....

    • Jonas (kein Partner)
      30. Mai 2019 15:06

      glockenblumen, völlig einverstanden! Doch warum senden Sie (wir?) diese Zeilen nicht auch an Mickl-Leitner, die Prölls, Fischler, Konrad, Busek, und wie sie da alle heißen, die allerchristlichsten Kerzerlschlucker? Kurz, diese türkise, im Endeffekt jedoch tiefschwarze politische und charakterliche Enttäuschung des letzten Jahrzehntes, darf nicht mehr die Mehrheit erhalten!

  24. Postdirektor
    28. Mai 2019 18:20

    Man habe Kickl absetzen müssen, weil sonst keine unabhängigen und unbeeinflussten Untersuchungen in der Ibiza Affäre gewährleistet gewesen wären. Das war die fadenscheinige Begründung für die angebliche Notwendigkeit seiner Absetzung.

    Dabei ist bis jetzt die einzige strafbare Handlung das Drehen dieses Videos in Ibiza und seine Vermarktung. Und da wäre gerade Kickl, so er Einfluss nehmen hätte können, der absolut kompetente Mann gewesen, der sich in eigenem Interesse mit aller Kraft für die restlose Aufdeckung aller Hintergründe und Hintermänner eingesetzt hätte.

    Alles andere, was dort im Rausch alles großmaulig und naiv besprochen worden ist, ist ja nicht eingetreten. Schon allein deshalb, weil das Video nur zur Bloßstellung von Strache gedreht worden ist und die angebliche russische Oligarchennichte nicht im Entferntesten eine solche war und schon gar nicht Geld zu verteilen oder zu investieren gehabt hätte.

    Und andererseits ist das Video bereits vor der letzten Nationalratswahl gedreht worden. Wäre etwas von dem in der Villa in Ibiza Besprochenen in der Zeit, in der die Freiheitlichen mitregiert haben, umgesetzt worden, so hätten die ÖVP-Leute ja vollkommene Deppen sein müssen, wenn sie das nicht mitbekommen hätten, oder sie wären mit beteiligt gewesen.

    Vielleicht hat man auch Angst gehabt, dass gerade durch Kickl etwas aufgedeckt hätte werden können, was für alle Parteien äußerst unangenehm hätte sein können?

    Und selbstverständlich einer der Hauptgründe für die Absetzung Kickls war sein Agieren in der Asylpolitik, die der ganzen Gutmenschenlobby nicht gepasst hat.

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 19:49

      "Vielleicht hat man auch Angst gehabt, dass gerade durch Kickl etwas aufgedeckt hätte werden können, was für alle Parteien äußerst unangenehm hätte sein können?"

      mit dieser Vermutung sind Sie nicht allein!

    • Riese35
      28. Mai 2019 19:50

      *************************!

      Jetzt liegt bereits sehr viel auf dem Tisch:
      https://www.youtube.com/watch?v=2nSjC5FLenM

      In einer von einem österreichischen Geheimdienst (BVT?) vermittelten, für solche Einsätze bereits voll ausgestatteten Villa (Heroin, Kameras etc.) jemanden mit kriminellen Methoden in die Falle zu locken, ist der eigentlich hoch kriminelle Aspekt dieser Angelegenheit, und sie entlastet Strache vollkommen. Sie wurden mit hochprofessionellen, subtilen geheimdienstlichen Methoden quasi gefangen gehalten und zu derartigen Aussagen genötigt.

      Die Sache erscheint nun in einem ganz anderen Licht, und es ist jetzt nur zu verständlich, warum Kickl geopfert werden mußte.

    • Brigitte Imb
      28. Mai 2019 20:42

      Es wird so dargestellt, als wollte Kickl an das Video um es verschwinden zu lassen.

    • Undine
      28. Mai 2019 21:46

      @Postdirektor

      ************************************
      ************************************
      ************************************+!

  25. Gandalf
    28. Mai 2019 18:04

    Die letzten Wochen waren die grösste politische Enttäuschung meines Lebens. Zu meiner Ehrenrettung kann ich vorbringen, dass ich mich schon Anfang Februar, also doch lange vor den "Widerlichkeiten" der letzten Tage, von der Fanpage des Herrn Kurz streichen ließ. Allerdings habe ich damals noch gehofft, zu kritisch gewesen zu sein. Leider bin ich aber schon damals richtig gelegen.
    Ich bin gespannt, wie Herr Kurz der Wählerschaft klar machen will, wie er nach der September - Wahl, die er knapper als von ihm erhofft (von absoluter Mehrheit um Häuser entfernt), aber doch immer noch unangefochten, gewinnen dürfte, weitermachen will: Der ohne ersichtlichen Grund verstoßene Koalitionspartner FPÖ müsste jegliche Selbstachtung über Bord werfen, wieder in eine Koalition mit ihm zu gehen; die Neos sind in Wahrheit ja doch nur eine Laienspieltruppe - siehe Frau Reindl - Meisinger oder das jämmerliche Kreischerl, das jetzt nach Brüssel geschickt wird. Übrigens auch kein Renomee für Österreich insgesamt. Bleiben die Grünen - da wünsche ich allen, die Kurz wählen wollen, einen guten Magen - oder die Roten. Oder ist das eh das geheime Ziel des Fantastibasti? Eine schreckliche Idee, und eine schreckliche Situation, in die er uns manövriert hat.

    • pressburger
      28. Mai 2019 21:12

      Kurzens Manöver wurden von seinen Betreuern an der Aussenlinie genau geplant, Kurz hat sich an die Direktiven auch punktgenau gehalten. Kurz hat den Staatstreich mit der klaren Zielsetzung durchgezogen. Die Wahlen im September. Kurz brauch nur eine kleine Gruppe von irgendwelchen Lückenbüssern und die Mehrheit ist ihm sicher.
      Die wirklich, wirkliche schreckliche Situation wird erst nach den Wahlen entstehen.

  26. Franz77
  27. Herr Karl
    28. Mai 2019 14:26

    Wie kann man einen so langen Artikel schreiben, ohne den Elefanten im Raum zu nennen? Die FPÖ ist mit Leuten wie Kickl einfach nicht regierungsfähig. Wer Schildchen auf Asylzentren austauscht, so dumm ist und ein paar Tage nach Regierungsantritt gleich den ersten handfesten Skandal liefert, wer lieber mit den Roten koaliert anstatt einzugestehen, dass es die FPÖ ist, die vollkommen ungeniert von der allerhärtesten Korruption phantasiert und somit Schuld am Auseinanderbrechen der REgierung ist, der hat viel verdient, jedenfalls aber eines nicht: Stimmen. Jede Stimme für die Kickl FPÖ ist eine Stimme, von der im Endeffekt nur Rot oder Grün profitieren. Kurz macht die richtige Politik, die FPÖ rülpst nur ungustiös dazu. Explizit ausnehmen möchte ich Herrn Hofer. Aber er hat offenbar nicht genügend Hausmacht. Leider.

    • Bürgermeister
      28. Mai 2019 14:49

      Kickl war mir trotz allem zu wenig effektiv aber auf das 20-Stock hohe moralische Ross eines Altschwarzen hinaufgebrüllt: Welche Partei hat die letzten Jahrzehnten mit den Roten koaliert und den Staat gemeinsam so richtig tief in den Dreck gefahren? Ich komme gerade nicht drauf.

      Welche Partei hat in den letzten 20 Jahren mehrfach Neuwahlen ausgerufen, weil man kurzfristig Situationen nutzen wollte (mir fällt es gerade nicht ein).

      Schenken Sie sich das Gerede von "regierungsfähig", aber ich denke die Schuld werden Sie immer bei anderen finden was diese Partei unwählbar macht.

    • Freisinn
      28. Mai 2019 15:41

      Kickl hat seine Arbeit sehr gut gemacht und musste sich zum Dank von den Medien abwatschen lassen, wobei der feine Herr Kurz keinen Finger zu dessen Verteidigung gekrümmt hat. Schon vergessen, dass der Islam lt. Kurz zu Österreich gehören soll? Kurz ist eine merkelartige Existenz, der seine Koalitionspartner zerstören will. Seine Abwahl war ein Akt politischer Hygiene. So ist das eben, wenn man als Regierungschef nur 31% der Stimmen im Nationalrat hat.

    • 11er
      28. Mai 2019 15:49

      @ Freisinn

      *************************

      für die "merkelartige Existenz"

    • pressburger
      28. Mai 2019 16:07

      Auch eine mögliche Beurteilung der Dinge

    • Gast (kein Partner)
      28. Mai 2019 16:11

      Die Präpotenz des "Herrn Karl" ist das, was man an der ÖVP sooo liebt - einfach widerlich !

      Wie @Bürgermeister ganz richtig feststellt: Die ÖVP ist die einzige Partei, die in allen Koalitionen mit dabei war und somit alles zu verantworten hat, was je passiert ist.

      Aber noch immer stellen sich die hin und spucken auf alle anderen herunter !

    • Rau
      28. Mai 2019 20:28

      Da hagelts ja Argumente. Sehr überzeugend. Ich hoffe Sie leiten den Wahlkampf der ÖVP mit genau dieser Strategie. Dann kann für die Kickl FPÖ nichts mehr schief gehen. Mehr von diesen herablassenden Ausbrüchen. Ihnen muss der Zug erst über den Schädel fahren, bevor Sie ihn bemerken. Wenn die Vorzugsstimmen für Strache etwas zeigen, dann nennen wir den Elefanten im Raum: Schluss mit Dreck werfen (da ist auch verbaler wie Ihrer gemeint) und Schluss mit dem Versuch Herabwürdigung eines Mitbewerbers als Argumente zu verkaufen.

      Aber mehr davon!

  28. Konfrater
    28. Mai 2019 14:08

    Eine Bemerkung aus der Kickl-Rede ist mir aufgefallen. Er behauptete, dass die Niederösterreichische ÖVP das Innenministerium als ihre Erbpacht betrachtet - und Kurz jetzt die Möglichkeit gesehen hätte, die niederösterreichischen Parteifreunde, die schon lange gegen einen Freiheitlichen als Minister agiert haben, zu befriedigen.

    Wenn das so war - und es klingt mir nicht unplausibel - dann wäre Kurz allerdings eine kapitale Fehleinschätzung unterlaufen.

    Was die Reden von SPÖ und Gruppe Giftpilz anbetraf: Da regiert offenbar der blanke Hass. Wann immer die Linke in Österreich eine Position zu verlieren droht - von Waldheim, Schüssel bis Kurz - reagiert sie so und stets mit Unterstützung vieler Medien und oft genug mit ähnlichen Aktionen wie dem ominösen Ibiza-Video.

    Und was ganzen angeblichen "Skandale" um die FPÖ in den letzten Monaten betrifft (abgesehen von der Ibiza-Geschichte), nichts davon reicht an die Perfidie von skandierten Forderungen der Hinrichtung politischer Gegner heran: Haider, Schüssel an die Wand, hieß das im Jahr 2000 und Kurz wurde bei Amtsübernahme von einem deutschen Linksmedium im Fadenkreuz eines Gewehrs dargestellt. Es ist dies vollkommene Ungleichheit der Maßstäbe der Beurteilung derartiger Aktionen, die so wütend macht.

    • logiker2
      28. Mai 2019 17:23

      gut erklärlich. M.L.war doch Innenministerin und an der Schlepperei beteiligt, vielleicht liegen einige Leichen im Keller. Auch Sopotka war Wahleiter bei sehr omnimösen Wahlergebnissen.

  29. logiker2
    28. Mai 2019 13:58

    Nach über 200 Kommentaren , noch ein wie immer lesenswerter Fragolin:

    http://frafuno.blogspot.com/2019/05/die-benko-krone.html

  30. Undine
    28. Mai 2019 13:26

    Man stelle sich einmal die gehässigen Reaktionen aller LINKEN und sämtlicher Medien vor, hätte die FPÖ im Zuge des aus niedrigsten Beweggründen heraus angefertigten und veröffentlichten Meuchel-Videos hin auf den darauf folgenden unlauteren Wunsch von KURZ hin nachgegeben und den absolut integren, tüchtigen und in der Affaire völlig unschuldigen Innenminister KICKL fallen lassen, damit die Koalition bestehen bleiben könne!

    Die HÄME gegenüber der FPÖ wäre maßlos gewesen! "Sie habe nicht das Wohl des Landes im Sinne, sondern wolle unbedingt an den Futtertrögen der Macht bleiben" wäre noch das harmloseste an Vorwürfen gewesen!

    Das ominöse Video wurde einzig und alleine zur VERNICHTUNG der FPÖ erzeugt und mit voller Absicht zwei Jahre (!!!) nach Anfertigung gaaanz ZUFÄLLIG VOR der EU-Wahl veröffentlicht!

    WIE denn hätte die FPÖ in den Augen ihrer "besorgten" Kritiker reagieren sollen?

    Die einzige richtige Reaktion, die ich mir erwarte, ist die RESTLOSE AUFKLÄRUNG über jene skrupellosen Personen, die sich diese Niedertracht AUSGEDACHT und DURCHGEFÜHRT haben! Aber dazu wäre ein unbestechlicher Innenminister KICKL erforderlich---und den hatte man aus DIESEM Grund abgesägt!

    • haro
      28. Mai 2019 16:19

      Liebe Undine,
      die Aufklärung dieser Affäre ist Wunschdenken und wird nie realisiert werden. Warum wurde der IM seines Postens enthoben? Eben.
      Es gibt ein Sprichwort das besagt "ohne Geld ka Musi". Die bis jetzt genannten Verdächtigen haben bestimmt nicht ohne Auftraggeber und ohne Anzahlungen ihre Arbeiten aufgenommen. Ich denke nicht, dass die Geldflüsse und die wahren Täter(außer Strohmänner) bekannt gegeben werden. Das Video mit seinen Auswirkungen war doch -fast- ganz im Interesse einer bestimmten Politik. Die aufdeckenden Medien werden alles daran setzen um kein Licht ins Dunkel zu bringen, werden desinformieren und richtige Vermutungen als "Verschwörungstheorien" bezeichnen.

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 17:30

      angeblich will man ja das gesamte Videomaterial vernichten...
      Für den Sturz der 'Regierung hat's gereicht, zu mehr wird es nicht verwendet, mglw. könnte man zuviel darauf sehen oder hören, was den Glanz Kurzens schnell zum Erlöschen bringt

      https://www.krone.at/1930482

      Die Krone ist ganz auf Kurz-Kurs - ob es am guten Freund Benko liegt?
      Da findet der gemeine Östertrottel offenbar gar nichts dabei :-(
      vom Video hat man sich sofort verhetzen und aufstacheln lassen..

    • McErdal (kein Partner)
      30. Mai 2019 06:50

      @ glockenblumen

      Welchen Glanz ?????

  31. haro
    28. Mai 2019 13:00

    Ich habe in politischen und gesellschaftlichen Belangen gelernt, dass oftmals eine Minderheit gegen den Willen einer Mehrheit entscheidet.

    Ich gehöre zur Mehrheit der Österreicher/Europäer die keine Masseneinwanderung und Islamisierung wünschen. Besonders 2015 hat man gesehen wie eine Minderheit (mittels vieler Lügen, Heuchelei, Einschüchterung) über eine Mehrheit entschieden hat.

    2019 hat der Bundeskanzler durch Beratung seiner Freunde oder Feinde (das weiß man nicht so genau und auch er wird es erst im nachhinein beurteilen können) beschlossen, den Innenminister der sich für den Erhalt unserer Heimat, Kultur und Sicherheit tatkräftigst eingesetzt hat, zu entlassen und hat der FPÖ für eine Regierungsbeteiligung (meines Erachtens für immer und jedenfalls für immer ohne IM Kickl) das Misstrauen ausgesprochen.
    Das ist in meinen Augen die größte Verantwortungslosigkeit !

    Ab diesem Zeitpunkt gehöre ich einer Minderheit an die diesem (nun Ex-) Bundeskanzler misstraut. Wie gesagt, vielleicht bewirkt auch hier eine Minderheit mehr als eine Mehrheit für meine Wünsche.

    PS.: Dass Österreich oder ein Österreicher auf einem EU-Posten irgend etwas positiv für unser Land bewirken könnte/würde (siehe Karas u.v.a.) bleibt eine Illusion. Eher wird Österreich sanktioniert für zu geringe Abnahme des Atomstroms aus anderen Ländern oder wegen einer Einschränkung des Transitverkehrs trotz allem Umweltgefasels der Greta-Fans oder/und landet wegen Menschenrechtswidrigkeit vor dem europäischen Gerichtshof, weil im Asyleinwanderungsheim eine Tafel "Ausreisezentrum" angebracht ist oder ein islamisches Kopftuch eine Windböe erfasst hat.

  32. OT-Links
    28. Mai 2019 12:46

    Kurz wechselt nicht in den Nationalrat, sondern will jetzt einfach nur wahlwerbend übers Land tingeln. Säße er im NR, müsste er ja mal Farbe bekennen. Das riskiert er nicht, sonst durchschaut ihn noch jemand!

    • Rau
      28. Mai 2019 17:16

      Kann auch sein, dass er sauer auf die Altschwarzen ist.

    • Gandalf
      28. Mai 2019 17:32

      @ Rau:
      ....was ich sehr gut verstehen könnte. Denn woher außer von der pharisäischen, dummen Westachse der Altschwarzen sollte denn der Druck gekommen sein, die Freiheitlichen, vor allem aber den Innenminister Kickl los zu werden? Allerdings: Natürlich könnte das alles auch Teil des Generalstabsplanes von Herrn Kurz selbst gewesen sein. Umso schlimmer.

  33. Nestor 1937
    28. Mai 2019 12:41

    Es ist schon weiter oben angeklungen...

    Wurde Kurz von außen gezwungen die Blauen fallen zu lassen?
    Wer von uns kann schon hinter die Kulissen schauen?

    Kann der Kanzler eines kleinen Landes in der EU wirklich frei entscheiden?

    • Undine
      28. Mai 2019 13:38

      Meine Antworten:

      1. JA
      2. NIEMAND (jedenfalls keiner von uns!)
      3. NEIN

    • pressburger
      28. Mai 2019 16:12

      Kann ein Kanzler eines kleinen Landes im einen Wahn leben, dass er eine Bedeutung in der EU hat ?

    • Gandalf
      28. Mai 2019 17:45

      @ Nestor 1937:
      Ja und nein: Es kommt darauf an, wie seine Entscheidung lautet.
      Und darüber hinaus: Dem politischen Naturtalent Kurz, so wie ihn viele, jetzt zutiefst bitter enttäuschte, Österreicher bis vor kurzem gesehen hatten (sehen sollten) hätte man auch und gerade als älterer Zeitgenosse zugetraut, die täppischen und in Wirklichkeit auf Grund ihrer Degeneration (Frankreich) und/oder Kollektivverblödung (Deutschland) ja schon fast handlungsunfähigen Sumo - Ringer in die Kabine zu schicken und allen zu zeigen, wo Gott wohnt. Aber offensichtlich hat der Herr Kurz vergessen, wo denn das ist (wenn er es denn je wirklich gewusst hat).

  34. joseis
    28. Mai 2019 12:05

    Bei all dem Beklagten möchte ich auf einen positiven Aspekt hinweisen. Gewaltentrennung bedeutet, dass die Legislative (Nationalrat) und Exekutive (Regierung) getrennte Gewalten darstellen sollten und nicht durch die Personalunion mit Parteienfunktionären einen Einheitsbrei bilden. Das ist derart auf die Spitze getrieben, dass wir bei Wahlen zum Nationalrat (Legislative) so tun und denken, als wählten wir die Exekutive (Regierung).
    Sollten bis in den September "Experten" in Regierungsämtern sitzen und nicht Parteifunktionäre, haben wir die seltenen Gelegenheit einen Zustand befristet erleben zu können, welcher der Idee der Gewaltentrennung eher entspricht, als die existierende Parteienfunktionärs-"Demokratie".

  35. cato uticensis
    28. Mai 2019 11:57

    Ibiza Video: zum Schämen. Kurz Taktik gegen Kickl: zum Schämen. Misstrauensantrag: Zum Schämen. Pamela Joy: zum Schämen. Nicki Lauda im Dom: Zum Schämen. Karas: zum Schämen.
    Manche Wähler machen den Wahlzettel ungültig, indem sie eine neue Liste dazuschreiben mit einem Titel wie "IAO= is alles Oasch". Ich versteh sie.

  36. Undine
    28. Mai 2019 11:50

    ER handelt VERANTWORTUNGSVOLL---Matteo SALVINI!

    "Salvini: „Italien soll nicht wie Schweden werden“"

    "Italien – Innenminister Matteo Salvini sprach zu Migration erneut Klartext. Der italienische TV-Kanal RAI brachte einen Report zu den schwedischen No-Go-Areas, wo die Scharia regiert und die Kriminalität besonders hoch ist. Salvini kommentierte den Bericht mit deutlichen Worten."

    https://www.journalistenwatch.com/2019/05/28/salvini-italien-schweden/

    Nach seinem fulminanten SIEG bei der EU-Wahl ist er gestärkt, um die EU zu verändern---hoffentlich bis zur "Unkenntlichkeit" im positiven Sinn!---und die NATIONALSTAATEN zu STÄRKEN!

    • OT-Links
      28. Mai 2019 12:11

      Ja, wir müssen auf Salvini hoffen. Unsere Politiker können wir vergessen - die Blauen wurden lahmgelegt von Kurz und Van der Bellen.

    • Undine
      28. Mai 2019 13:40

      Ja, @OT-Links, lahmgelegt und hereingelegt!

    • pressburger
      28. Mai 2019 16:14

      Früher wollten Ungarn und Italiener nach Schweden. Dank der linken Regierung werden sich es einige Schweden überlegen, nach Ungarn auszuwandern

  37. oberösi
    28. Mai 2019 11:47

    Kurz ist in meinen Augen das mit Abstand begabteste, herausragende politische Phänomen in Österreichs Politik der letzten Jahrzehnte.
    Wo Haider stark polarisiert hat durch sein brillantes, allerdings auch immer etwas aggressives Mundwerk, wirkt Kurz verbindlich, ruhig und läßt sich nicht aus der Fassung bringen.

    Wo Schlüssel schwieg und den Nimbus der Unnahbarkeit nie ablegen wollte oder konnte, wirkt Kurz als einer von uns, sympathisch und authentisch. Einer, der den Leuten das Gefühl gibt, er höre ihnen zu.

    Ich meine, er macht nichts anders, als die Möglichkeiten, die unser politisches System bietet, exzellent zu nutzen.

    Wie weit er sich dabei instrumentalisieren läßt, wie weit er dabei Getriebener von Strippenziehern in seinem Rücken ist oder wie weit er selbst der Strippenzieher ist, wird die nahe Zukunft weisen.

    Jedenfalls hat er das Gesetz des Handelns in extenso augeübt, hat Mut zum Risiko bewiesen und hoch gepokert. Wenn´s ihm aufgeht, ist er im Herbst der Große Dominator.

    Wenn nicht, hat er sich bestens empfohlen für eine gut bezahlte Tätigkeit bei BlackRock, Gazprom, Nestlé etc.

    • OT-Links
      28. Mai 2019 11:50

      Was soll er bei den genannten Konzernen machen? Werbung?

    • oberösi
      28. Mai 2019 12:08

      Repräsentieren, kompetent und verbindlich in die Kamera lächeln;).
      Aber gewisse Management-, Führungs- und sonstige herausragende Talente wird er sicherlich haben, sonst wäre er nicht so weit gekommen in seinen jungen Jahren.

    • OT-Links
      28. Mai 2019 12:12

      Er ist ein guter Netzwerker.

    • Gerald
      28. Mai 2019 12:15

      Verbindlich, ruhig und nicht aus der Fassung zu bringen, ist Hofer allerdings auch. Im Unterschied zu Kurz aber kein Egomane, sondern (wie er auch selbst sagte) durch seinen schweren Unfall geläutert. Dass er bei der BP-Wahl 35% (erste Runde, als noch alle Kandidaten im Rennen waren) holte, war jedenfalls kein Zufall.

    • oberösi
      28. Mai 2019 12:57

      @Gerald

      der kleine Unterschied in Potential und Brillanz, ohne ein abschätziges oder moralisches Urteil damit zu verbinden:

      Kurz: Audi
      Hofer: Skoda

    • Rau
      28. Mai 2019 13:48

      Hoffentlich einen elektrischen Audi

    • Majordomus
      28. Mai 2019 15:08

      Er hat nicht mal eine abgeschlossene Ausbildung. Jetzt wär eigentlich eine gute Gelegenheit, nicht wahr?!

    • 11er
      28. Mai 2019 16:07

      @ oberösi & Majordomus:

      Ein autonom fahrender Audi, allerdings ein Prototyp ohne Serienreife.

      Der fährt halt manchmal noch (eine gut funktionierende und beliebte Regierung) an die Wand und bleibt am Gas.

      Vielleicht unterscheidet das ja ein politisches Phänomen von einem ausgezeichneten, heimatverbundenen Politiker.

    • pressburger
      28. Mai 2019 16:16

      Die Wahrscheinlichkeit dass er sich im Herbst selbst krönen wird ist vorauszusehen. Kurz hat als Karrierist, bis jetzt im, eigenen Interesse nichts falsch gemacht.

    • Gast (kein Partner)
      28. Mai 2019 16:20

      @11er

      Touche !

    • Austria must not die
      28. Mai 2019 17:42

      Auds sind schön verpackte Blender, Skodas grundehrliche Fahrzeuge.

    • Majordomus
      28. Mai 2019 18:19

      @11er:
      Das erinnert mich jetzt frappierend an den Film "I Robot".

  38. OT-Links
    28. Mai 2019 11:35

    Kurz wird nun vom "System" gefördert. Ähnlich wie bei Merkel stehen jetzt alle Linken hinter ihm (besonders der ORF, die Systemmedien und last not least sein Freund Soros und der Papst), weil sie seine Agenda erkannt haben im Ggs. zu seinen Wählern (falls es die überhaupt gibt). Merkel-Wähler können ja auch nicht sehr helle sein.

    Das bedeutet, er wird jetzt eine Art Heiligenfigur wie die Klima-Gretel... na, servus. Mal sehen, wie die SPÖ mit diesem Problem fertig wird. Aber die haben im Grunde auch nichts anderes vor...

    • OT-Links
      28. Mai 2019 11:37

      Kurz hätte ja gleich mit der SPÖ koalieren können, wollte aber vorher noch die FPÖ ruinieren. Ist nicht ganz gelungen!

    • OT-Links
      28. Mai 2019 12:40

      Userkommentar bei der Krone:
      "Interessant wie wohlwollend die Medien über den Messias und jetztigen Märtyrer Kurz berichten. Wegen dem Geld braucht er sich ja keine Sorgen machen, da hat er ja genug Freunde die ihm unter die Arme greifen. So, und ich gehe jetzt mein Benco trinken."
      :-)

  39. Undine
    28. Mai 2019 11:33

    Sollte jemand KURZ nachweinen, dann soll er sich dieses kurze Video ansehen / anhören!

    "Video: Kurz lobt moslemische Parallelgesellschaft für "Vielfalt, die uns eigentlich bereichern kann""

    https://www.unzensuriert.at/content/0025141-Video-Kurz-lobt-moslemische-Parallelgesellschaft-fuer-Vielfalt-die-uns-eigentlich

    Wer Lust hat, kann sich hier umsehen:

    ""Vielfalt als Chance sehen": Sebastian Kurz' Rede vor der Islamischen Föderation 2013"

    https://www.vice.com/de_at/article/vb7y34/vielfalt-als-chance-sehen-sebastian-kurz-rede-vor-der-islamischen-foderation-2013

    • Brennstein
      28. Mai 2019 11:52

      Das erklärt, warum die ÖVP nunmehr auch Türken in Wahlkommissionen nominiert.

    • pressburger
      28. Mai 2019 16:18

      Kurz wird nach den Wahlen aus Ankündigungen, islamisierte Tatsachen machen.

    • Auerbach (kein Partner)
      30. Mai 2019 22:10

      Kurz ist ganz klar eine gefährliche Marionette, jeder Schritt ist von Soros und Co genauestens geplant und wir kriegen wie in Deutschland langsam nur mehr extrem linke Parteien die die Nationen in Luft auflösen wollen außer die Bevoelkerung schnallt wie total unzuverlässig der Kurz ist und immer letztlich nur für die Internationalen Superrreichen die nur Chaos wollen um sich ALYlEPfruende zu sichern

  40. Ingrid Bittner
    28. Mai 2019 11:26

    "...die Ablösung von Innenminister Kickl vorgeschlagen, obwohl er wissen musste, dass die FPÖ keinesfalls den Abschuss ihres wichtigsten Mannes hinnehmen würde, gegen den es zumindest derzeit nicht das geringste Indiz gibt, dass er von Straches Wahnsinnsaktion gewusst hätte; ..."
    Genau das glaube ich nicht - wiewohl natürlich der Glaube keine Kategorie für die Politik ist - ich glaube, dass die Einflüsterer von Kurz der Meinung waren, die FPÖ wird's wieder zerreissen, weil sie nicht geschlossen agieren. Und das war der Fehler, dieses Mal haben sie zusammengehalten ganz im Gegensatz zu 2005.
    Die GEschichte wiederholt sich nämlich nicht immer, manche werden auch gescheiter - siehe das geschlossene Vorgehen der FPÖ. Vor Jahren hätte es das sicher nicht so gegeben. Und damit hat jetzt eigentlich das Unheil seinen Anfang genommen.
    Hätte Kurz den Innenminister belassen, wäre alles anders abgelaufen.
    Klar, es war jedem bewusst, dass der Innenminister nicht gerade der beliebteste Minister in der Koalition war, aber halt ein ganz Gescheiter und solche Leute kann man nicht immer brauchen. Schon gar nicht, wenn man so ein Egomane wie der Kurz ist.
    Und jetzt haben wir den Tralawatsch. Aber, auch dieser wird sich lösen lassen.

    • Freisinn
      28. Mai 2019 19:40

      Ich denke, wir sollten die Strategie Kurzens etwas aufhellen und nicht so sehr, welche Fehler der FPÖ unterliefen. Kurz hat sich wie Merkel verhalten, FPÖ Themen zu den seinen gemacht und dann versucht, die FPÖ zu ruinieren. Als das Strache-Video kam, hat er sofort seine Chance erkannt. Gäbe es kein Strache-Video, hätte er halt was anderes genommen. Seine eigentlichen Ziele sind ebeso wie bei Merkel unbekannt. Nun ist er wieder ein glühender Europäer. Ich halte ihn wegen seiner Charakterlosigkeit einfach für gefährlich und bin froh, dass er abgewählt wurde. Wir müssen acht geben, dass nicht ein österreichischer Merkel entsteht. Diese Aufklärungsarbeit ist das Wichtigste der nächsten Monate!

  41. socrates
    28. Mai 2019 10:53

    «Pourquoi, moi j'ai pété les plombs… Qu'un mec d'extrême droite me dise: "Vous êtes de trop?!" c'est trop! […] Je n'accepterai jamais qu'un idiot […] me dise: "Tu es de trop"», a-t-il lancé.
    Cohn Bendit: Wozu habe ich Blei geschissen...
    Gilbert Collard von der RN und Cohn Bandit und Stanislaus Guerini Präsident der LREM im Gespräch bei TF1, das C-B ausarten ließ und Collard ging fort. Abfall, falscher Arsch, dummer Mist, Arschloch.... worauf Collard ging.
    Unsere Zeitungen wissen nichts davon, nur keine Wellen bei ihrer Hetzjagdgegen Strache. Wo bleibt Europa?

    • socrates
      28. Mai 2019 10:58

      RN und LREM haben ~46% bekommen, der Pädophile Cohn Bandit ist weg!

    • Undine
      28. Mai 2019 11:15

      @socrates

      Besten Dank für diese Information!**********************************+!

  42. Yeti
    28. Mai 2019 10:44

    Kurz braucht jetzt nur die alte chinesische Weisheit befolgen: "Setze dich ans Ufer des Flusses und warte, bis die Leichen deiner Feinde vorübertreiben."
    Und in der Zwischenzeit sollte er aufpassen, dass er nicht selbst den Fluss hinabtreibt...

    • Cotopaxi
      28. Mai 2019 11:16

      Mir scheint, dass es bereits umgekehrt war:

      Herr Kurz trieb an uns vorbei, ohne das wir das so recht begriffen.

      Möglicherweise wird sich in ein paar Monate zeigen, dass sich Herr Kurz selber in die Luft gesprengt hat. Ob ihm das die Schwarzen Hintermänner (Mikl-Leitner usw.) je verzeihen werden?

    • Yeti
      28. Mai 2019 14:59

      Mir erscheint er aber noch sehr lebendig - es sieht so aus, dass die Dinge für ihn gar nicht so schlecht laufen. Wir werden ja sehen...

  43. simplicissimus
    28. Mai 2019 10:38

    Ich fremdschaeme mich fuer unsere BolitikerInnen und mir wachsen graue Haare ob der Aussichten im September.

    Uns steht Mitte Links mit Links und Extrem Links bevor - OeVP mit Ampel Neos-Gruen.
    Oder Links mit Rechtssozialkonservativ- SPOe mit FPOe.

    Grausliche Aussichten. Stillstand, Chaos, Streit, Abdriften in das Mainstreamelend weiter garantiert.
    Und alles ausgeloest durch eine miese Intrige, auf die zwei Naivlinge reingefallen sind.

    • dssm
      28. Mai 2019 12:08

      @simplicissimus
      Noch ist nicht Aller Tage Abend! Warten wir doch einfach. Die bisherige Regierung hat herzlich wenig real umgesetzt. Weder ORF, noch Medienbestechung, noch NGO-Wahnsinn, noch Gratisstudien der Orchideenfächer, noch direkte Demokratie.... Von der Zuwanderung rede ich erst gar nicht.

      Aber jetzt ist Strache (hoffentlich) weg. Die FPÖ kann bürgerlicher werden, mal sehen in welchem Teich die dann fischen.

    • simplicissimus
      28. Mai 2019 17:04

      Ja, dssm, da fliesst noch einiges Wasser die Donau runter.
      Wuerde die FPOe buergerlicher werden, waere sie echte Konkurrenz zu der OeVP. Aber einmal festgefressene Wahrnehmungen sind nur langsam aenderbar.

    • Freisinn
      28. Mai 2019 19:48

      Diese Betrachtungsweise bringt uns leider auch nicht weiter: wäre nicht das Video über Strache aufgetaucht, hätte Kurz eben irgendwas anderes genommen. Es scheint klar zu sein, dass er abspringen wollte. Dazu passt sein gouvernantenhaftes Verhalten gegenüber den Freiheitlichen perfekt.

  44. Sensenmann
    28. Mai 2019 09:49

    Die Reden von Kickl und Hofer zur Begründung des Misstrauens waren sehr gut. Die Sozis waren schwach und die Pilzler sowieso eine Bande von Bolschewiken - mit denen sich der Kurz aber freudig verbündet hat.

    Er hat in Wahrheit die Regierung FÜR diesen Abschaum gesprengt.
    Nach Befehlen seines Puppenspielers Soros muss er demnächst ja mit den Grünen koalieren. das Totalitäre, die Verbote, die Gesinnungsdiktatur liegt der ÖVP eben im Blut. Passt wunderbar zu den Grünen Khmer.

    Wes Geistes Kind dieser Kurz ist zeigt ja schon die Berufung dieses Schadnagers zum Innenminister, der als erste und einzige Amtshandlung gleich den Erlass seines Vorgängers aushebelt, denn die einzige Sorge der ÖVP ist die Umvolkung und der Pan-Europa Wahn, und ob es den fremden Schmarotzern im Lande auch an nichts gebricht!

    Die hätten sofort auch alle Ansätze zur Zurückdrängung des Islam und jeden Grenzschutz zurückgefahren um wieder in ihre altes volks- und landesverräterisches Treiben zurückzufallen!
    die Entscheidung, den Kurz und seine Junta abzulösen bevor sie zu schaden gehen, war goldrichtig.

    Jetzt warten wir ab, ob der tolle Rechtsstaat irgendwas wegen der Video-Bespitzelungsaffäre unternimmt. Wenn es wahr ist, daß das mit Hilfe des BVT eingefädelt wurde wird es spannend.
    Der Kurz wird noch sehr blöd schauen, daß er das Video den Sozis anhängen wollte.

    Und abgesehen davon: Ein Mann, der die moslemischen Bildungswunder für gebildeter als die Österreicher hält, ein Mann, für den Schutz der Heimat und der eigenen kulturellen und völkischen Identität "widerlich" sind, ein Mann der Zensur, Gesinnungsterror und marxistische Politjustiz gutheißt und fördert hat in einer Demokratie nichts verloren.

    Was die Regierung anbelangt: Die gesamte schwarze Ministerriege war völlig unfähig. Ausnahme dieser Löger, der macht den Job genau und gut.

    Es gilt immer die alte Weiheit: "Was fallen will, dem gib noch einen Stoß!"

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 10:20

      @ Sensenmann

      Sowas von aus der Seele gesprochen, DANKE!!!
      **************************************
      **************************************
      **************************************

    • Almut
      28. Mai 2019 10:24

      @ Sensenmann
      *******************************
      *******************************
      *******************************
      Wie immer, jeder Satz goldrichtig!

    • Undine
      28. Mai 2019 10:48

      @Sensenmann

      ************************************
      ************************************
      ************************************+!

      Und auch mit LÖGER haben Sie recht! Der war das einzige schwarze Regierungsmitglied, das seine Arbeit ausgezeichnet gemacht hat! Alle anderen schwarzen Minister waren eher Nieten, die man schnell wieder vergessen kann!

    • Freisinn
      28. Mai 2019 11:02

      Danke, perfekt formuliert: ********************************

    • Wyatt
      28. Mai 2019 11:39

      @ Sensenmann

      **********
      **********
      **********

    • logiker2
      28. Mai 2019 12:41

      @Sensenmann *********************************, um nicht zu vergessen, auch der Islam gehört zu Österreich, so wie zum nördlichen Kalifat.

    • Freisinn
      28. Mai 2019 14:07

      Gut an Kickls Rede war auch, dass er das Wort "widerlich" in Zusammenhang mit Kurz gebracht hat. !!!!!!

    • Auerbach (kein Partner)
      30. Mai 2019 22:41

      Besser und treffsicherer kann man es nicht formulieren
      Volltreffer

  45. Austria must not die
    28. Mai 2019 09:46

    Verantwotungslos ist, dass Keiner den Misstrauensantrag mit den fundamental für die Demokratie schädlichen Vorgängen begründet hat. Die Lügen um das Rattengedicht sind in diesem Forum bekannt. Ein Mann wurde aufgrund eines Fakes vernichtet. Mit Rückendeckung vom oben. Das macht mir wirklich Angst. Denn es ist der Weg in die Diktatur. Noch jubeln Viele in der ÖVP über den scheinbaren Zugewinn von Macht. Wie lange noch?

    • Undine
      28. Mai 2019 12:01

      @Austria must not die

      Völlig richtig!**********************+!

      Aus lauter Haß auf die FPÖ und den besten Innenminister, den Ö jemals hatte, nämlich Herbert KICKL, hat KURZ, bzw. seine Einflüsterer, keine Spur von Verantwortung gezeigt und Chaos angerichtet.

  46. Undine
    28. Mai 2019 09:38

    KURZ wollte KANZLER werden. Dieses ehrgeizige Ziel konnte er nur mit den Freiheitlichen erreichen---die er leider bald wieder loswerden wollte, weil ihm der beste Innenminister, den Ö je hatte, nämlich Herbert KICKL, ein Dorn im Auge war.

    Die Chance, diesen elegant abzuservieren, ergriff KURZ beim Schopf: Weil Strache mit Gudenus in eine niederträchtige Falle geraten waren, sollte ausgerechnet KICKL ---ohne Angaben von plausiblen schwerwiegenden Gründen, BÜSSEN und aus der Regierung entfernt werden! Ausgerechnet der absolut unbescholtene KICKL!

    Diesen Affront konnte sich die FPÖ nicht bieten lassen. Warum sollte sie Vertrauen in KURZ heucheln, das durch diesen unverständlichen Willkürakt einfach gebrochen worden war?

    Die in der Bevölkerung äußerst beliebte Koalition---vor allem KICKLS Zielstrebigkeit, die Österreicher vor den Massen an moslemischen Invasoren zu schützen, brachte diesem viel Vertrauen ein!---hat KURZ ZERSTÖRT und NICHT die FPÖ!

    Strache und Gudenus hatten getan, was sie konnten, um zu büßen---warum dann ausgerechnet KICKL loswerden wollen? Die VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT ging von KURZ aus!

    KURZ als SOROS-Ziehsohn mußte wohl so handeln. Es ist ihm nicht bekommen. Ich nehme an, er wird irgendwie erpreßt.

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 10:22

      Kickl mußte ja unbedingt noch VOR der Wahl entfernt werden....
      Das ist unverzeihlich!
      Fragt sich nur, wie lange diese malignen Intrigen noch weitergehen...

  47. Jedi
    28. Mai 2019 09:32

    Tut mir leid, aber die im Forum mehrheitlich vertretene Dolchstoßlegende, wonach Kurz der eigentlich Schuldige am Ende der Koalition sei, ist meiner Ansicht nach lächerlich und verdreht die Tatsachen ins Gegenteil. Die FPÖ hat offensichtlich an entscheidenden Stellen das falsche Personal. Dass Strache nach Veröffentlichung des Videos stundenlang meinte, einfach weitermachen zu können, zeigt seinen persönlichen Realitätsverlust. Dass aber die Partei meinte, mit einem Wechsel zu Hofer allein sei ein solches Desaster abgetan, zeigt ihre völlige Unfähigkeit, mit eigenen Fehlern umzugehen. Anstatt eine umfassende organisatorische und personelle Erneuerung anzukündigen und Zugeständnisse zu machen, wurden die Reihen geschlossen und die Koalition in die Luft gesprengt. Damit nicht genug, wurde aus puren Rachegelüsten mit dem Mißtrauensvotum ein völlig sinnloser, Steuergeld vernichtender Regierungswechsel erzwungen. Österreichs Handlungsfähigkeit ist damit auf ca. ein halbes Jahr stark eingeschränkt. Nicht nur bei der Besetzung der EU Positionen haben wir uns damit aus dem Spiel genommen, es entsteht auch ein gefährliches Machtvakuum, falls in diesem Sommer eine neue Welle der Massenmigration heranrollt. Eine Expertenregierung wäre mit einer solchen Situation völlig überfordert. Eine Partei, die über kein Krisenmanagement verfügt und nach eigenen schweren Fehlern so verantwortungslos agiert, ist leider nicht regierungsfähig.

    Kurz hatte diese Regierung als langfristiges Projekt angelegt, wie man z. B. an der nur stufenweise geplanten Steuerreform deutlich erkennen kann. Das Ende der Regierung beschädigt nicht nur sein persönliches Image, es schwächt ihn natürlich auch innerparteilich. Zudem ist ihm mit der Neuwahl die strategische Initiative abhandengekommen, weil er für eine Koaltion mit der einzigen Partei, die seine Migrationspolitik in vollem Umfang mitträgt, wohl keine Mehrheit in der eigenen Partei mehr findet. Durchaus möglich, dass die nächste Regierung ohne Sebastian Kurz zustande kommt, er wäre nicht der erste Wahlsieger, der die Regierungsbildung verliert. Wer glaubt, dass ein rationaler Mensch wie Kurz so etwas langfristig plant, der glaubt wahrscheinlich auch, dass HCs Aussagen unter Folter entstanden sind.

    • Sensenmann
      28. Mai 2019 09:55

      Langfristig war nur, einfach NICHTS zu machen. Kurz hat geredet, aber umgesetzt wurde nichts. Zugegeben, die blauen Pudel sind brav durch den Ring gesprungen und haben ihn machen lassen - aber dieses falsche Personal ist jetzt weg - aber Kurz hat die direkte Demokratie verhindert, Kurz hat vor allem Politik für die "eurasisch-negroide Zukunftsrasse" im Sinne eines Soros gemacht, der Beweis ist das sofortige Zurücknehmen des 1,5 € Erlasses für Asylforderer und sein Angriff auf Orban!

      Sstrache hat SOFORT die Konsequenzen gezogen, Herr Kurz aber musste erst auf die Befehlsausgabe bei Soros warten und bei seinen Freunden der Hochfinanz....

    • Gerald
      28. Mai 2019 10:06

      Ursächlich für den Bruch der Regierung war der Rauswurf von Kickl durch Kurz beim BP.
      Das obwohl vom Ibiza-Video nicht einmal die winzigste Spur zu Kickl oder sonst einen anderen FPÖler führt. Danach hat sich Kurz hingestellt und absurderweise auch noch ohne Beweis die SPÖ der Urheberschaft beschuldigt, somit also eingestanden, dass er sich seine Regierung durch Komplotte von außen sprengen lässt.
      Bereits im Frühjahr 2019 hat die ÖVP Plakatwände für Herbst buchen lassen. Soviel zu "langfristig angelegtes Projekt". Kurz ist ein hasardierender Dauerwahlkämpfer, aber als Kanzler ebenso ungeeignet, wie Kern.

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 10:24

      stimme @Sensenmann zu
      Kurz hat bloß immer geredet, die Taten dazu ließ er vermissen!

    • Wyatt
      28. Mai 2019 12:02

      bin ebenfalls bei @ Sensenmann und @ Gerald

      Kurz ist dem Soros und dessen NWO verpflichtet, er versucht das für Österreich - ohne dass dies die Österreicher u. Österreicherinnen merken sollen - umzusetzen.

    • dssm
      28. Mai 2019 12:03

      @Gerald
      Gibt es belastbare Beweise für die angemieteten Plakatwände?

    • Suedtiroler
      28. Mai 2019 12:03

      @ Sensenmann
      wieder einmal großartig!

    • Konrad Hoelderlynck
      28. Mai 2019 12:50

      Ich finde, "Sensenmann" hat recht...

    • pressburger
      28. Mai 2019 16:20

      Seitenverkehrt. Kurz bastelt an der eigenen Dolchstosslegende.

  48. Freisinn
    28. Mai 2019 09:30

    Um Kurz besser zu erfassen, lohnt sch ein Vergleich mit Merkel:
    dabei zeigt sich leider, dass er ihr recht ähnlich ist. Er war ursprünglich migrationsfreundlich, gab sich dann aber - vermutlich um sich FPÖ Wähler anzueignen - patriotisch. Dabei versuchte er stets, die FP als tumb dastehen zu lassen. Nun ist er wieder glühender Europäer und möchte häufigere Mehrheitsentscheidungen in der EU. Wer weiss, was noch alles kommt. So wie Merkel zerstörte er seine Koalitionspartner und wird zweifellos versuchen, Österreich nach links zu drängen. Seine Abwahl stellt daher einen Akt der politischen Hygiene dar. Merkel zerstört derweil Deutschland - und Kurz????

    • Cotopaxi
      28. Mai 2019 09:36

      So ist es! Die Methode Merkel ist, das Parteiprogramm des politischen Gegners zu übernehmen und diesen dadurch ins Leere laufen zu lassen. Das hat auch Herr Kurz versucht.

      Nur, die Österreicher dürften doch genetisch intelligenter sein, als die Piefke.

    • OT-Links
    • Sensenmann
      28. Mai 2019 09:56

      ****************************!

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 10:25

      @ Freisinn

      *******************************

      Kurz versteht sich ja prima mit dem Frauoid aus der DDR :-(

  49. Pennpatrik
    28. Mai 2019 09:25

    "Die Vorzugsstimmenflut für Strache ist jedenfalls schon an sich verstörend – was denken sich diese Wähler dabei?"

    Kann ich Ihnen gern erklären. Es ist ein Protestschrei gegen die Vorgangsweise der Linken, vor Wahlen irgendeine Sauereien zu produzieren.
    Wir erinnern uns nicht mehr an die Vorbestraften Blecha und Sinowatz? An den ÖVP Obmann von Kärnten, der gerade aus dem Gefängnis kommt? Den heiligen Kreisky, der sich den ORF gekrallt hat? Gratz, der als Außenminister gefälschte Beweise mit Diplomatenpost für den Mehrfachmörder Proksch einfliegen ließ? Strasser, der wohl auch gerade aus dem Gefängnis gekommen ist?

    Und diese Parteien wagen es gegen Strache zu moralisieren?

    PS: Was schon vor der letzten Wahl klar war: wer eine rechte Koalition will, muss der ÖVP die Stimme versagen und freiheitlich wählen.
    Die ÖVP hat sich dahingehend erst geändert, als sie in Umfragen auf unter 20% gesunken ist.
    Inzwischen hat Kurz den drohenden Abstieg der Landesparteien verhindert, daher kommen die AltÖVPler wieder aus ihren Löchern gekrochen.

    Eigentlich ganz einfach.

    • Sensenmann
      28. Mai 2019 10:01

      Die Vorzugsstimmen für Strache sind ein Protest. Gegen den Kurz. Denn Aufgerufen zur Aktion "Strache Voten" hat kein Geringerer als der von Kurz als widerlich titulierte Martin Sellner!

      Ziel war es, die Linken zur Schnappatmung zu bringen. Ist offenbar gelungen.

      Am Geheul des Feindes merkt man, ob das Feuer deckend liegt.
      Tut es.

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 10:30

      @ Pennpatrik

      DANKE!!!! *****************************************************

      Genau so ist es, die größten Missetäter wagen es mit dem Finger auf eine in der Relation winzige Missetat zu zeigen?! Welch unfaßbare Arroganz diese selbsternannten Bessermenschen besitzen - zum Kotzen!

    • Anmerkung (kein Partner)
      30. Mai 2019 06:37

      Strache wurde via Vorzugsstimmen gewählt, weil er der Politiker mit der größten Bewegungsfreiheit ist. Er ist somit auch derjenige, der als Einziger frei heraus reden kann. Warum kann er das tun? Eben deshalb, weil das Material, das gegen ihn bereitgestellt worden war, nunmehr verbraucht worden ist.

      Die anderen Politiker hingegen müssen sich permanent davor fürchten, dass das Material, das gegen sie in den Giftschränken bereitgehalten wird, erst in Zukunft Verwendung finden wird. Dementsprechend sind sie auf Dauer erpressbar, und aus diesem Grund werden sich hüten, im Sinn ihrer Wähler zu agieren, wenn sie damit in einen Gegensatz zu den Interessen der Erpresser geraten könnten.

  50. ach_was (kein Partner)
    28. Mai 2019 09:13

    Vom ganz unparteiischen Herrn Filzmayer abwärts argumentieren alle (Linken) dass man Kurz nicht mit dem Vorteil des Kanzlerbonus in die Neuwahl gehen lassen dürfe. Warum erinnert sie niemand an den ex-Kanzler Kern und dessen Bonus?

    • Gerald
      28. Mai 2019 09:26

      Kern ließ allerdings nach dem Koalitionsbruch bis zu den Neuwahlen alle ÖVP-Minister im Amt, Kurz ließ sie alle rausschmeißen (bzw. nahm es durch den Rauswurf Kickls in Kauf). Kern hatte also eine SPÖ-ÖVP Übergangsregierung und damit eine Mehrheit der Mandatare im Parlament hinter sich. Kurz hat hingegen mit 31% der Mandatara eine ÖVP-Alleinregierung gebildet und wurde ob dieses Machtmissbrauchs zu Recht abgewählt.

    • Sensenmann
      28. Mai 2019 10:03

      Genau das ist es!

    • Freisinn
      28. Mai 2019 14:00

      gerald: *****************************

  51. brechstange
    28. Mai 2019 09:13

    Was sagt unser Justizminister dazu oder die Edtstadlerin als Juristin?

    Der EuGH hat entschieden, dass ein von einer weisungsgebundenen Staatsanwaltschaft ausgestellter Europäischen Haftbefehl dem EU-Rahmenabkommen nicht entspricht und daher aufgehoben werden wird.
    Auch in Österreich sind die Staatsanwälte weisungsgebunden.

    Zwei lettische und ein rumänischer Staatsbürger, denen vorsätzliche Tötung und schwere Körperverletzung (OG), Diebstahl mit Waffen (PF) bzw. Bandenraub oder Raub mit Waffen (PI) zur Last gelegt wird, haben in Irland gegen den Europ. Haftbefehl Einspruch erhoben.
    Mutmaßliche Verbrecher treiben Justiz vor sich her und der EUGH springt aufgrund eines "debilen" Rahmenabkommens, das nicht auf die Rechtssysteme der Mitgliedsstaaten Rücksicht nimmt, sondern eine Anpassung "gewisser" Rechtsordnungen wie hier in Dtld., aber auch für Österreich, erzwungen wird. Rechtssicherheit erzeugt das nicht.

    "Zu den Staatsanwaltschaften in Deutschland stellt der Gerichtshof fest, dass nicht gesetzlich ausgeschlossen ist, dass ihre Entscheidung,einen Europäischen Haftbefehl auszustellen, im Einzelfall einer Weisung des Justizministers des betreffenden Bundeslands unterworfen werden könnte. Daher erfüllen sie eines der Erfordernisse für ihre Einstufung als „ausstellende Justizbehörde“ im Sinne des Rahmenbeschlusses offenbar nicht, und zwar das Erfordernis, der einen solchen Haftbefehl vollstreckenden Justizbehörde, die Gewähr für unabhängiges Handeln im Rahmen seiner Ausstellung zu bieten"

    https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2019-05/cp190068de.pdf

    • brechstange
      28. Mai 2019 09:15

      Rahmenbeschluss 2002/584/JI des Rates vom13. Juni 2002 über den Europäischen Haftbefehl und die Übergabeverfahren zwischen den Mitgliedstaaten (ABl.2002, L190, S.1) in der durch den Rahmenbeschluss 2009/299/JI des Rates vom 26. Februar 2009 (ABl.2009, L81, S.24) geänderten Fassung

    • Sensenmann
      28. Mai 2019 10:06

      Dieser EuGH ist völlig wertlos und eine Ansammlung von Marxisten, seine Entscheidungen sind rein politisch.
      Daher gilt das Programm:
      1. RAUS!
      2. RAUS!
      3. RAUS!

    • Normalsterblicher
      28. Mai 2019 10:32

      Es wäre zu wünschen, dass die EU bei sich selbst auch so genau auf eine Trennung von Exekuitve und Legislative achtet - denn nur das kann damit wohl gemeint sein.

      Im Übrigen gibt es in der Strafverfolgung eben gerade nicht das "individuelle Mandat". Das wäre ja verpönte Willkür, Justizorgane haben kein Ermessen in der Ausübung von Gesetzen.

    • dssm
      28. Mai 2019 11:59

      @brechstange
      Danke für diese Info.
      *****

  52. Thomas Hable (kein Partner)
    28. Mai 2019 09:12

    Ich muss dem Autor heftig widersprechen:es war die Pflicht von SPÖ und FPÖ diese Regierung zu stürzen.
    Warum? Hätten die beiden Parteien das nicht getan, so hätten sie stillschweigend diese Minderheitsregierung akzeptiert

    Der Hauptschuldige ist van der Bellen: ein auf Besonnenheit bedachter Präsident hätte die Unterschrift bei der Entlassung Kickls verweigern sollen. Und selbst dann wäre noch etwas zu retten gewesen, hätte VdB bei den Mehrheitsverhältnissen der neuen Regierung etwas genauer nachgefragt. Wer eine ÖVP-Minderheitsregierung angelobt ohne zu fragen, ob diese eine Mehrheit hat bzw.geduldet wird, darf sich nicht wundern, wenn diese Regierung bei der erstbesten Gelegenheit stürzt. Das wäre in 24 bis 48 h Stunden zu schaffen gewesen.

    Jeder Dorfbürgermeister denkt weiter voraus als Van der Bellen.

    • simplicissimus
      28. Mai 2019 09:36

      *********************!

    • Gerald
      28. Mai 2019 10:00

      So ist es. Ein BP Hofer hätte Kurz klar gemacht, dass er nicht zum dauerwahlkämpfen gewählt wurde und um untadelige Minister rauszuschmeißen, sondern um gemeinsam zu regieren und für die Republik Österreich zu arbeiten.
      VdB hatte hingegen wie während der gesamten Amtszeit nur seine Grünen Interessen (Neuwahl und Wiedereinzug ins Parlament) im Sinn.

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 10:17

      ***********************************************!!!

    • Ingrid Bittner
      28. Mai 2019 11:31

      @Thomas Hable: allein die Vorstellung, dass VdB die Unterschrift zum Hinauswurf von Kickl hinterfragt ist schon erheiternd, wo man doch weiss, wie wenig Freude VdB damit hatte, dass es die Koalition nur mit einem IM Kickl geben wird.
      Und eins muss man auch bedenken, soviel arbeiten ist VdB ja gar nicht gewöhnt und daher wird der doch alles unterschrieben haben, was Kurz gewünscht hat, nicht umsonst hat ihm doch Kurz bei jedem noch so kurzen Statement Rosen gestreut.

  53. Gerald
    28. Mai 2019 09:08

    Nachdem nun auch der letzte Rest der Regierung Geschichte ist, ist es an der Zeit Zeugnisse zu verteilen.

    Kurz (Kanzler/ÖVP): 5
    Dabei hat er hoffnungsvoll begonnen, und Kern beeindruckend abmontiert bzw. beim Nein zum Migrationspakt Standhaftigkeit bewiesen. Ab der EU-Ratspräsidentschaft wurde aber zunehmend klar, dass er auf einen Bruch zusteuert. So wurde die FPÖ von ihm mehr und mehr attackiert und zuletzt ultimativ der Bruch mit einem ihnen nahestehenden legalen Verein (Identitäre). Die mutwillige Sprengung der Regierung durch den Rauswurf des IM, lässt einfach nur eine 5 zu. So wie bei einem Studenten der zwar mit guten Noten gestartet ist, aber die Abschlussarbeit katastrophal versemmelt. Kurz ist ein verantwortungsloser Hasardeur.
    Strache (Vizekanzler, Sportminister/FPÖ): 5
    Auch bei Strache reicht es nicht für mehr. Das Beharren auf dem Rauchverbot war einfach nur ein Knieschuss, den niemand verstanden hat, ebenso wie das Einknicken bei der direkten Demokratie. Die sonstige Regierungsarbeit (z.B. Ablehnung Migrationspakt) hätte bei ihm noch für eine 3-4 gereicht, aber wer sich so tölpelhaft in eine Falle locken lässt, hat auch nur eine 5 verdient.
    Blümel (Medien- und Kulturminister/ÖVP): 5
    Der wohl schwächste Minister der ganzen Regierung. Hat nicht einmal einen Fernseher und kroch dem ORF dennoch (oder deswegen?) in den Allerwertesten. Dazu eine Netzidentifikationsgesetz, das er mit Lügen und einem peinlichen Auftritt in der ZiB (am Stammtisch muss niemand seinen Ausweis vorlegen!) zu rechtfertigen versuchte. Hoffen wir, dass dieses Gesetz nun, ebenso wie dieser Minister in der Versenkung verschwinden. Leider ist er aber einer der engsten Freunde von Kurz (falls ein Narziss wie Kurz überhaupt zu Freundschaft fähig ist).
    Köstinger (Umwelt- und Landwirtschaft/ÖVP): 3-4
    Das mag manchen verwundern, der glaubt das Einzige was während ihrer Ministerzeit Hand und Fuß hatte sei ihr Baby gewesen. Ich finde aber sie hat zumindest pragmatisch agiert und im Umweltbereich den ärgsten Grünen Spinnereien (Steuererhöhungen, Verteuerungen des Individualverkehrs) widerstanden. Auch ansonsten ist mir kein grober Fehler erinnerlich und hielt sie sich mit öffentlicher Kritik am Koalitionspartner zurück. Also mMn durchaus eine passable Ministerin.
    Hartinger-Klein (Sozial- und Gesundheitsministerin/FPÖ): 4
    Hatte deutliche Anlaufschwierigkeiten, als sie teils falsche Informationen an die Medien gab uns sich korrigieren musste. Mit der Rechtfertigung des unsinnigen Abschaffens des Rauchverbots in der Gastronomie (ein Herzensanliegen des schweren Rauchers Strache) hatte sie, aber auch eine denkbar große Bürde gleich zu Beginn zu meistern. Bei der Reform der Mindestsicherung gelang es schon besser. Unterm Strich zwar keine großartige Ministerin, aber zumindest eine brauchbare.
    Kneissl (Außenministerin/parteilos - FPÖ-Ticket): 3
    Eine polyglotte Außenministerin, die fließend Arabisch spricht. Die Putin-Einladung zur Hochzeit war zwar etwas peinlich, aber das ist ihre persönliche Angelegenheit. Ansonsten machte sie keine Fehler, fiel nicht durch Streitereien und Kritik auf, arbeitete ihr Programm ab. Dass sie nicht mit den anderen FPÖ-Ministern zurücktrat, war allerdings nicht in Ordnung.
    Moser (Justizminister/parteilos - ÖVP-Ticket): 5
    Groß als Reformminister gestartet, war seine einzige durchgesetzte Reform war das offizielle Streichen von Verordnungen, die eh schon bedeutungslos waren. Also rein kosmetisch. Ansonsten putzte er sich in der durch seine wildgewordene StA verursachten BVT-Affäre nur ab und hatte auch ansonsten seine StA nicht unter Kontrolle, die mit Kanonen auf Spatzen schoss (BVT und Identitäre), dafür aber sogar islamistische Gefährder wegen Untätigkeit laufen lassen musste. Zuletzt gipfelte es sogar in eine Anzeige der WKStA gegenüber dem eigenen Vorgesetzten Pilnacek. Moser war eine Vorgabe auf allen Linien, der bezeichnende Tiefpunkt war als er einen geschmacklos gekleideten Transvestiten auf den Opernball schleppte.
    Löger (Finanzminister/ÖVP): 1
    Ein Finanzminister, wie man ihn sich wünscht. Kein Blender, kein Angeber, ein solider Arbeiter der auf das Beschlossene verwies und seine Ministerkollegen auf Budgetdisziplin einschwor. Erstmals wurde eine Steuerreform beschlossen, die nicht auf Pump oder über Steuern finanziert war. Ihn hätte ich gerne noch länger gesehen.
    Fuchs (Staatssekretär im FM/FPÖ): 1
    Der kongeniale Partner von Löger. Laut Medien der eigentliche Mastermind der Steuerreform. Für ihn gilt das Gleiche, wie für Löger
    Kickl (Innenminister/FPÖ): 1
    Das denkbar schwierigste Ressort übernommen, stand er von Anfang an unter linkem Dauerbeschuss wegen teils absurder Schwachsinnigkeiten (er hat konzentrieren gesagt!) und würde für eine StA-Aktion (Durchsuchung des BVT) verantwortlich gemacht. Er hat trotzdem seine Linie durchgezogen und trotz Haklwurfs aus der ÖVP niemals öffentlich Kritik am Koalitionspartner geäußert. Der vermutlich beste IM der letzten 30 Jahre, mit ihm hätte es eine Grenzöffnung wie 2015 sicher nicht gegeben. Nebenbei ein brillanter Redner, der die schändlichen Zusammenhänge seines Rauswurfs klar und deutlich sichtbar machte.
    Edstadler (Staatssekretärin im IM/ÖVP): 1
    Als "Aufpasserin" für Kickl vorgesehen, war überraschend wie konservativ (im besten Wortsinn) sie sich präsentierte. Keine linke Mitschwimmerin, fiel Kickl nicht in den Rücken und arbeitete gut das beschlossene Programm ab. Wäre auch als EU-Kommissarin eine gute Wahl, doch auch das hat Kurz mit seiner dummen Regierungssprengung wohl vergeigt.
    Kunasek (Verteidigungsminister/FPÖ): 2
    Ein Minister der zumindest voll hinter dem Heer stand (seit Darabos ist man ja vieles gewohnt) und auch mit der von Doskozil verursachten Eurofighter-Klage sicher kein leichtes Erbe antrat. Leider konnte er nur marginale Erhöhungen des Heeresbudgets durchsetzen, was angesichts der Budgetdisziplin allerdings nicht verwunderlich war. Schuf die schwachsinnige Genderei beim Heer ab. Unterm Strich ein guter Minister ohne große Fehler und Auffälligkeiten.
    Faßmann (Bildungsminister/ÖVP): 2
    Als Minister der ein in den letzten Jahren knalllinks eingefärbtes Ressort übernahm, das noch dazu ziemlich machtlos (die Macht haben die Landesschulbehörden) ist, hat er einen guten Job gemacht. Ziffernnoten wieder eingeführt, den Missbrauch der AHS-Lehrer an den NMS abgeschafft und auch sonst in seinen Interviews stets vernünftig und nachvollziehbar argumentiert. MMn auch ein Minister um den es schade ist.
    Hofer (Infrastruktuminister/FPÖ): 1-2
    Hat als Infrastrukturminister einen guten Job gemacht und ruhig das Programm abgearbeitet. Die Aktion 140km/h war zwar mMn unnötig, aber Schaden ist dadurch auch keiner entstanden. Hat kurzfristigen Schnellschüssen (Abbiegeassistent angesichts eines Todesfalls) widerstanden und sogar qualifizierte Leute der anderen Partei (der rote ÖBB-Chef Mattä) im Amt gelassen. Als Minus sehe ich nur das Nachgeben bei der Eisenbahnergehaltserpressung, wobei das zwischen Unternehmen und Betriebsrat ausgehandelt wird. Ansonsten aber wohl der größte Konsenssucher der Regierung und jetzt zu Recht auch Parteichef.
    Schramböck (Wirtschaftsministerin/ÖVP): 3-4
    Keine großen Auffälligkeiten, darum schwer zu beurteilen. Die 5G-Frequenzauktion kann als gelungen betrachtet werden. Vernünftige Einnahmen, ohne einen ruinösen Bieterwettlauf, wie bei der letzten Aktion. Ansonsten unsichtbar.
    Bogner-Strauß (Familien- und Frauenministerin/ÖVP): 4
    Hatte mit dem Familienbonus gleich zu Beginn einen guten Start. Ansonsten vollkommen unsichtbar, wobei das als Frauenministerin eh noch positiv anzumerken ist. Für mehr als eine 4 reicht das aber nicht.

    • HDW
      28. Mai 2019 20:52

      Danke, gute Zusammenfassung. Eigenartig wie deckungsgleich mit dieser Beurteilung die Körpersprache der Protagonisten auffällt.

    • Undine
      28. Mai 2019 21:24

      @Gerald

      ********************************+!

      Sehr interessante Bewertung, die sich mit meiner deckt; bei mir hätte Fassmann einen Dreier bekommen, weil er immer wieder auf halbem Wege stehengeblieben ist, um nur ja die Linken und natürlich die Mohammedaner, die, wenn sie zornig werden, immer gleich Krach schlagen, nur ja nicht zu vergrämen. Er hätte mMn in erster Linie den Schulerfolg der EINHEIMISCHEN Kinder im Sinne haben müssen, denn bei den meisten Muselmanen ist ohnedies Hopfen und Malz verloren; die lernen ihren KORAN und sonst nichts.

  54. Norbert Mühlhauser
    28. Mai 2019 09:07

    “… Sie haben Staatsaufträge versprochen, sobald diese Fremden viel Geld zur Unterstützung der FPÖ ausgeben, und sie selber einmal an der Macht sind. …“

    Das sollte man so nicht stehen lassen, Herr Unterberger – audiatur et altera pars!

    Nach meinem Kenntnisstand ist den „sparsamen“ Videoausschnitten nur die Aussage zu entnehmen, dass der Haslinger keine Aufträge mehr bekommen soll. Ob dies im Austausch für Parteizuwendungen so beabsichtigt ist, ist eine Ermittlungsfrage, vor die die Korruptionsstaatsanwaltschaft gestellt wäre. Es wäre auch möglich, dass dieser Aussage Ausführungen über unseriöse oder gar illegale Praktiken der STRABAG vorangegangen sind. Strache selbst hat bereits bekannt gemacht, dass alles nur im Rahmen der Gesetze gemeint war. Es gilt die Unschuldsvermutung.

    Und die Herrschaften, die sich hier so über das Ende der Regierung erregen, dürften vergessen haben, was sich im „Interregnum“ nach dem vorletzten Platzen der Koalition so zugetragen hatte. Da wurde durch Abschaffung des Regresses eine Umverteilung von hoffnungsvollen Erben auf Bürger, die kein Erbe zu erwarten haben, beschlossen. Denn letztere haben fiskalisch für die Pflegekosten trotz Privatvermögens aufzukommen, die Erben hingegen können die Steuerbelastung durch Erbschaftszuflüsse mehr als neutralisieren. Aber wahrscheinlich erwarten sich hier einige geradezu noch so ein Zuckerl, und sind jetzt „angfressen“ ?

    Bleiben wir bei der Wahrheit, auch wenn die Bobo-Konservativen-Blase, von der sich das neue „rechte“ Lager nährt, frei nach Jean Claude Juncker befindet, man müsse, wenn es ernst wird, lügen, weil die Bevölkerung ohnedies zu analphabetisch wäre. Stalin reloaded, gewissermaßen die Rechtfertigung für Lügenpropaganda – Mahlzeit!

  55. dssm
    28. Mai 2019 08:53

    Mir ist die FPÖ ja noch verständlich, wenn man aus der Regierung geworfen wird, dann ist es nur normal die andere Partei ebenso hinauszuwerfen. Was die SPÖ will ist mir schleierhaft, die haben kein Programm, keine Linie, eine schwache Vorsitzende, keine gängigen Themen – was wollen die von Neuwahlen. Einzig die Grünen können sich wirklich freuen, die sitzen aber momentan nicht im Hohen Haus und scheiden daher als Verantwortliche aus.

    Und zur Strache-Aktion sei gesagt, daß dies nun jene Wähler sind, welche das Kasperltheater satt haben, die Aufzählungen des Herrn AU sprechen ja Bände. Und so wurde dafür gesorgt, daß den vielen Kasperldarstellern ein Krokodil beigegeben wird.

    Zur allgemeinen Belustigung sei noch auf Herrn Steidl, seines Zeichens Vorsitzender der SPÖ in Salzburg verwiesen. Auf das absolut miese Ergebnis angesprochen sagte er wörtlich: Die Zentrale hätte ihnen keine Plakate zukommen lassen. Ein Sozialist wie er im Buche steht! Eigeninitiative: Null; und mit so einem Personal soll es bei der nächsten Wahl besser werden?

    • Wyatt
      28. Mai 2019 09:06

      Was will die SPÖ?
      Nach der nächsten Wahl wieder in der "Regierung" sein!

    • simplicissimus
      28. Mai 2019 09:38

      Wyatt, ja, mit der FPOe. Oder mit Doskozil und Kurz.

  56. HDW
    28. Mai 2019 08:51

    Viel eher als Alkohol, glaube ich bei so penibeln Vorbereitungen der Falle eher Weckamine den Getränken beigemengt hat. Ein eventueller Zungenschlag, der nicht zu bemerken war, hätte die beabsichtigte Wirkung des: So sind sie eben, die Rechten, die von den linken Agitatoren jetzt breitgetreten wird verfehlt. Wirklich Auskunft geben könnten nur die Protagonisten, und die hatten zwei Jahre Zeit sichs zu überlegen.
    Die Vorzugstimmen Kampagne für Strache wurde von Sellner in seinem Kanal propagiert und hat sicher auch zur Mobilisierung beigetragen. Wie immer Strache jetzt reagiert ist völlg wurscht.

  57. Tyche
    28. Mai 2019 08:33

    Wichtig war dem Hr. BK zu Beginn seiner Amtszeit einzig ein perfektes über die Bühne bringen des EU Ratsvorsitzes!

    Dann, nach durchaus erfolgreicher Regierungsarbeit mit den Blauen, nach erfolgreich abgelaufenem EU Vorsitz beginnt Kurz schlagartig mit aggressiven Anpöbelungen gegen alles, was von der rechten Seite kam (ID, Rattengedicht, Orban und zuletzt der ungerechtfertigte Vertragsbruch mit dem Koalitionspartner, in Zusammenspiel mit unserem Grünen BP, dem das sicher große Freude bereitete) Wurde natürlich von ihm, Kurz und seinen 100, durch unsere Steuergelder finanzierten, direkten Unterstützer strategisch bestens vorgeplant, und entwickelte sich in deren Sinne, zum sogenannten Selbstläufer.
    Der vorausgesehene, gewollte Höhepunkt: Die Abwahl des besten aller selbstlosen BKs und seines Teams. Jetzt kann er sich beruhigt zurücklehnen und die Früchte seines (schändlichen) Tuns im September einfahren - leider!
    Doch: Hochmut kommt vor dem Fall! Meine Hoffnung!

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 08:40

      Der Migrationspakt war der Stein des Anstoßes bzw. der letzte (willkommene) Stein, der alles gegen räächz ins Rollen brachte.
      Ohne Martin Sellner und die Unterstützung der FPÖ hätte die Öffentlichkeit erst davon erfahren, wenn das unheilvolle Schriftstück unterzeichnet gewesen wäre...

    • Freisinn
      28. Mai 2019 08:45

      Ich bin (noch) nicht so pessimistisch. Bis zum September ist noch jede Menge Zeit, seine Rolle bzw seinen Rollentausch ausgiebigst zu analysieren. Gerade in diesem Forum wurde ja sein Wirken fast von Anfang an auch kritisch betrachtet.

  58. Bern
    28. Mai 2019 08:25

    Mir wird immer klarer wie es dazumals war, wie sich die Sozialisten mit den NAZIS zusammen taten um Bundeskanzler Dollfuß zu bekämpfen, der die Nazi's fern hielt. ...das Märchen der guten SPÖ...

    • Freisinn
      28. Mai 2019 08:40

      Unsere schöne neue Welt (könnte fast vom ECFR stammen). In den Hauptrollen:
      Kurz als Rächer der Enterbten, Witwen und Waisen......
      Freiheitskämpfer für die österreichische Identität (=gegen Islamisierung & "Brüsselisierung") als Nazis....

    • dssm
      28. Mai 2019 08:57

      @Bern
      Und welcher ÖVP-Vorsitzende hat das Dollfuß Bild abgehängt? Kleine Gesten sagen oft viel aus!

    • Pennpatrik
      28. Mai 2019 09:34

      @dem
      Schade, dass ich dafür kein Sternderl vergeben kann. ***

  59. keinVPsuderant
    28. Mai 2019 07:59

    "Verstörend ist aber auch, dass man kein klares Nein von der FPÖ zu der Möglichkeit einer Mandatsannahme Straches hört: Das kann die FPÖ zwar rechtlich nicht verhindern, aber sie hätte sofort sagen können und müssen: Aber bitte nicht in unserer EU-Fraktion."
    Und so lange so etwas in der FPÖ möglich ist, wird es schwierig sein, mit ihr erneut zu koalieren und zeigt, dass das Ende der jetzigen Koalition vielleicht doch unausweichlich war.

    • Rau
      28. Mai 2019 08:12

      Ja na klar, für wen zählen schon Stimmen. Wie selbstgerecht muss man sein, auf Wähler zu pfeifen. Das Volk sieht es anders, und wahrscheinlich realitätsnäher. Alle haben Dreck am Stecken. Die Stimmen für STrache drücken genau das aus!

    • Freisinn
      28. Mai 2019 08:24

      Vielleicht wollte man auch Strache die Möglichkeit geben, selbst abzusagen. Ein Zeichen der Menschlichkeit sozusagen....

    • Wyatt
      28. Mai 2019 09:02

      siehe @ pressburger heute 28. Mai 2019 07:29

      ……..Die bestellte Video-Aufnahme, war sicherlich schon bei der Entstehung der Koalition, auch gewissen Kreisen der ÖVP bekannt. Strache und Kurz inklusive.

      Nur das Wissen um seine Erpressbarkeit, kann Straches stete Zurückhaltung bei ORF, direkte Demokratie …. etc. erklären.

    • simplicissimus
      28. Mai 2019 09:42

      Rau, richtig. Wer glaubt, dass solche Allmachtsphantasien nicht in den meisten Politikerhirnen herumgeistern UND, dass diese von den meisten MachthaberInnen auch gelebt worden sind und gelebt werden, der steckt den Kopf in den Sand. Es werden halt nicht jedem solche Fallen inklusive Anstiftung gestellt und nicht jeder verhaelt sich auch so dodelhaft ...

    • logiker2
      28. Mai 2019 10:12

      @Wyatt, *********************************!

  60. 11er
    28. Mai 2019 07:55

    Basti agierte wie ein klassischer Selbstmordattentäter.

    Bisher unauffällig als Chef einer konservativen Regierung getarnt, rief vor gut einer Woche "Soros akbar" und sprengte diese in die Luft.

    Das nun erfolgte Mißtrauensvotum ist eine logische Konsequenz dieses Verhaltens, jegliche Schuldzuweisungen an andere erachte ich als irrational, das Prinzip von Ursache und Wirkung ignorierend.

    Natürlich ist Kurz kein Mitglied eines internationalen Netzwerkes, eher ein psychisch gestörter Einzelbasti.

    Im Herbst ist ihm das Paradies mit Gamon + 71 gewiß und die Soroscharia kann auch endlich in Österreich weiter verwirklicht werden.

  61. John
    28. Mai 2019 07:52

    Sippenhaftung? Und es gibt sie doch!

    Kickl hat beklagt, Kurz hätte die ganze FPÖ in eine Art Sippenhaftung genommen - und das sei doch absolut unzulässig. Auch A.U. argumentiert in diesem Beitrag, dass die Aufkündigung der Koalition durch Kurz ohne Notwendigkeit erfolgt ist und überschießend war, weshalb er diesem auch eine erhebliche Mitverantwortung für die jetzige Situation beimisst, die er völlig zurecht als Posse sieht.

    Schon verständlich, dass die FPÖ versucht, die Ibiza-Causa einigen wenigen faulen Äpfeln umzuhängen, die Partei insgesamt hätte damit aber nichts zu tun. Auch wenn es keine Sippenhaft in einem rechtlichen Sinne gibt - doch darum geht es hier ohnehin nicht - gibt es diese im Hinblick auf das wohl höchste Gut jeder Institution, nämlich in Bezug auf die Reputation.
    Man mag es wollen oder auch nicht, aber das Verhalten der Spitzenrepräsentaten einer Organisation beeinflusst deren Reputation immens: positiv oder negativ!

    Insofern muss man sich auch deren Verhalten zurechnen lassen. Dies nicht zuletzt deshalb, weil sie es ja auch waren, die man andauernd als das Gesicht der Partei präsentiert und affichiert hat, sie waren die Stimme der Partei und haben das repräsentiert, wofür die ganze Organisation stand. Das Video macht nun völlig klar, wofür diese Repräsentanten - losgelöst von aller Maskierung - eigentlich standen! Dass Menschen, die Heimat und Moral predigten, nun als korrupte Verkäufer österreichischer Interessen an fremde (feindliche) Oligarchen entlarvt wurden, macht wütend! Wer bitte schön fühlt sich denn nicht von diesen beiden betrogen, für dumm verkauft, verraten und hintergangen?

    Zu meinen, das wären nur zwei faule Äpfel in einem tadellos sauberen Fass, überzeugt nicht, denn die Erfahrung lehrt (und viele Untersuchungen bestätigen, vgl. Zimbardos Erkenntnisse), dass die Äpfel in einem Fass eben gegenseitig eine bestehende Fäule aufnehmen, eine Fäule, die vielleicht das Fass an sich befallen hat!

    Wenn dann Gudenus öffentlich befürchtet, dass noch mehr auftauchen könnte, wird deutlich, dass das alles eben kein isolierter Ausrutscher war, sondern Methode.

    In einer Regierung muss man sich nicht nur auf den Koalitionspartner verlassen können, sondern man gibt auch einen guten Teil des so hohen Gutes der eigenen Reputation in die Hände des Partners. Insofern war aus meiner Sicht die Auflösung der Koalition alternativenlos, denn Kurz hätte anderenfalls die Reputation der ÖVP massiv in diesen Studel der FPÖ mithineingezogen. Er hätte damit signalisiert, dass Ibiza eben doch kein Offenbarungseid höchster Repräsentanten Österreichs war, und dass es eben weder auf den Geist noch auf die Moralvorstellungen höchster Funktionsträger wirklich ankäme.

    Wer also bestimmte Menschen als Aushängeschild präsentiert, muss damit auch leben, wenn diese massiv versagen. Das gilt nicht nur für die FPÖ, sondern für jede Firma, für die Kirche, für jede NGO etc. Wir bedeutend die Repräsentanten einer Partei wirklich sind, konnte man dei der EU-Wahl vortrefflich sehen: Warum wohl sind in einzelnen Ländern bestimmte Parteien und in anderen Ländern ganz diametrale Parteien vorne gewesen? Ja, das hat auch mit unterschiedlichen Entwicklungen in diesen Ländern zu tun, der alles entscheidende Punkt scheint aber bei den Spitzenpolitikern zu liegen: Charismatische Führungspersönlichkeiten können die Menschen mitreißen, ob sie nun links stehe, oder rechts. Was das für die Wahl im Herbst wohl bedeutet?

    Natürlich wurde mit Ibiza auch die Reputation der ÖVP beschädigt, der man ja vorwirft, mit einer FPÖ koaliert zu haben, von der ja alle vermeintlich immer schon wussten, dass sie zu derartigen Aktionen fähig ist. Dass Kurz versucht hat, den entstandenen Schaden durch das Ende der Koalition zu begrenzen, ist ihm nicht vorzuwerfen. Ganz im Gegenteil, es wäre verantwortungslos gewesen, dieses Risiko - mit eben dieser FPÖ - erneut und weiterhin in Kauf zu nehmen.

    Wer nämlich - im Wissen um dessen Korruptionsneigung - jemand anderem Verantwortung zumisst, macht sich dann mitschuldig, wenn dieser tatsächlich korrupt agiert. Eine latente Korruptionsneigung kann man der FPÖ einfach dann nicht absprechen, wenn zwei ihrer Spitzenrepräsentanten in flagranti dabei erwischt wurden.

    Sich von Strache und Gudenus einfach so loszusagen, als hätten diese beiden die DNA der FPÖ nicht zutiefst geprägt, ist unglaubwürdig. Da braucht es einen Prozess, eine neue Qualität des Verhaltens und (nicht zu wenig) Zeit, bis die FPÖ glaubhaft machen kann, dass sie eine andere geworden ist. Die gekränkte Eitelkeit, die im Misstrauensvotum gegen die Regierung Kurz zum Ausdruck gekommen ist, lassen diese Kursänderung jedoch leider nicht erkennen: Das ist die alte FPÖ, wie sie leibt und lebt - schade!

    • Niklas G. Salm
      28. Mai 2019 08:19

      Und Kurz ein Heiliger - gähn...

    • 11er
      28. Mai 2019 08:43

      Ja genau, und bei den Strasserischen und Silbersteinigen, ist das überhaupt nicht so, die sind natürlich - und da haben Sie absolut, 100%, auf der ganzen Linie recht - total glaubwürdig, antikorruptivst, voller edler Gesinnung. Gott, wie recht Sie doch haben und wie klug ihr Kommentar doch ist.

    • Freisinn
      28. Mai 2019 08:56

      Sind Sie sicher, dass selbst Sie als vermeintlich moralische Person unter dem Einfluss von Alkohol und irgendwelchen Drogen ("Wahrheitsdroge", Kokain, .......) nichts Verwerfliches von sich geben würden, selbst wenn sie dazu provoziert würden?
      Lesen Sie mal die Bibel: Wer unter euch....

    • dssm
      28. Mai 2019 09:05

      @John
      Ein guter Punkt! Strache hat die FPÖ so auf sich zentriert geführt, wie dies normalerweise nur bei den Kommunisten der Fall ist. Wie gerade die Krise gezeigt hat, ist Kurz bei weitem ein nicht so mächtiger ÖVP-Obmann, da reden mehr Leute mit. Daher hat die FPÖ wirklich ein Problem und sollte schauen, wie man das glaubwürdig aus der Welt bekommt, denn andere sind auch dubios, gerade bei der SPÖ würde man wohl fündig, aber ein allmächtiger Parteichef ist halt ein anderes Kaliber.

      Mal schauen wie es weitergeht.

    • logiker2
      28. Mai 2019 12:13

      uih,uih, Korruption ist das tägliche Geschäft der Politik, in Zeiten der verfallenden Moral eben entsprechend intensiv. Hätte liebend gerne ein Video von Häupl, Faymann, Kurz usw. sogar ohne Substanzen, wie sich sogenannte Geschäfte abspielen, blöd sind eben nur jene die gestellte Fallen gehen.

    • Bürgermeister
      28. Mai 2019 14:16

      Wenn Sie Äpfel mit Menschen vergleichen, dann können Sie sie gleich auch mit Birnen vergleichen.

  62. Politicus1
    28. Mai 2019 07:45

    Ein deutscher Politiker (war es Helmut Kohl??) hat einmal gesagt: 'Ein Idiot, wer die Macht nicht ausübt, die ihm die Wähler gegeben haben'

    Noch größere IdiotInnen, die von 'Allmacht' und 'Machtmissbrauch' reden, wenn ein Kanzler Regierung das Votum der Wähler in die Tat umsetzt.

    Einziges Argumment der nach der Pfeife des Drozda tanzenden Rendi Wagner: ein Kanzler darf nicht wahlkämpfen!
    Unerhört, der verwendet doch grad sein Diensthandy um Termine im Wahlkampf zu vereinbaren, und ein Kanzleramtschauffeur führt ihn zu Wahlveranstaltungen!
    Das ist wirklich ungerecht - wo bleibt die Gleichheit und die Gerechtigkeit?!

    KURZ soll sich ein Beispiel an Keisky und den anderen sozialistischen Kanzlern nehmen, die im Wahlkampf immer nur mit selbstbezahlter Fahrkarte in Bim und Bahn unterwegs waren ...ganz ohne vom Steuerzahler bezahlten Kanzleramtssekretären ...

    • Cotopaxi
      28. Mai 2019 07:52

      Je unbedeutender der österreichische Bundeskanzler wird - wegen der nach Brüssel ausgelagerten Machtfülle - umso bedeutender kommt er sich wahrscheinlich vor.

  63. Cotopaxi
    28. Mai 2019 07:38

    Gedankensplitter

    1) Das Wahlvolk ist DER Souverän! Seine Entscheidungen sind (murrend) zu akzeptieren. Wenn der Souverän Strache ein Mandat verleiht, dann ist es eben so. Der Souverän unterliegt hinsichtlich seiner Entscheidungen keiner Kritik. Wer das anders sieht, soll sich fragen, ob er selber ein echter Demokrat ist? Falls Strache das Mandat nicht annimmt, möge er dies öffentlich seinen Wählern erklären, aber dann für immer in den ewigen Papa-Monat entschwinden.

    2) Kastrierung in Brüssel

    Bitte, was hat denn Österreich in der EU mitzureden? Den Weg geben die jeweiligen ostfränkischen und westfränkischen Könige vor. Der Rest der Staatsoberhäupter sind doch nur mehr oder minder gelittene Stammesherzöge, Markgrafen, Hofnarren und Kurtisanen, die um die Gunst der Könige rittern. Ob Österreich am Brüssler Fürstenhof von einer Kurztisane oder einem verschreckten Markgräflein vertreten wird, ist vollkommen unerheblich.

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 07:57

      beiden Punkten ist zuzustimmen!

    • logiker2
      28. Mai 2019 07:58

      so ist es ***********************!

    • Bürgermeister
      28. Mai 2019 08:24

      Da bin ich bei Ihnen! Auch ihr Kommentar zu Politicus1 - man sieht dies sehr schön an den ö. Provinzfürsten die auf ihrem Huldigungs-TV bestehen.

    • HDW
      28. Mai 2019 08:24

      ... aber ein Modell für Deutschland. Zumindest für dieses EU - Geschäftsmodell.

    • dssm
    • Almut
      28. Mai 2019 10:34

      @Cotopaxi
      **************************************************!!!

    • logiker2
      28. Mai 2019 12:17

      @Cotopaxi,zu 2., aber Faymann hat Österreich sehr standhaft vertreten und sich meistens durchgesetzt, besonders bei Merkel.

  64. Frühwirth
    28. Mai 2019 07:35

    Ich bin mehr und mehr überzeugt, dass KURZ vom Bundespräsidenten mehr oder minder gezwungen wurde, das Innenministerium 'FPÖ-frei' zu machen.
    Vermutlich auch nach Gesprächen mit Rendi Wagner.
    Und vermutlich auch mit der Hoffnung, damit seinen auf eine Auferstehung hoffenden Grünen zu helfen.

  65. Politicus1
    28. Mai 2019 07:32

    Gleich zum PS:
    Anscheinend kann man sich ein Requiem im Dom auch durch großzügige Spenden sichern.
    Nikkis Seele wirds nicht schaden, und möglicherweise der Domkassa auch nicht.

    • Cotopaxi
      28. Mai 2019 07:49

      Niki Lauda war doch Niki nazionale. Da ist DER österreichische Dom doch angemessen. Außerdem sind es eh nur 4 Stunden Aufbahrung.

    • Rau
      28. Mai 2019 08:19

      Niki Lauda ist einer der Nationalhelden. Da hat niemand etwas dagegen. Der Film über sein Duell mit James Hunt ist schon ein Zeitdokument. Es erinnert an bessere Zeiten, an einen positiven Patriotismus. Das pure Gegenstück zu einem anderen ebenso gelungenen Film über den Fall Lucona, der in Erinnerung ruft, dass diese Republik schon lange in einem Morast der tätigen Korruption und nicht nur einer im Suff angedachten und illegal gefilmten steckt! Sümpfe die trocken gelegt werden müssen, was aber nie geschehen ist.

    • Mentor (kein Partner)
      30. Mai 2019 08:59

      Der richtige Adressat bezüglich Fragen zum Requiem wäre der Dompfarrer.
      Dieser sieht sich wahrscheinlich eher in der Managerrolle, der nächste Gedenkgottesdienst für eine Randgruppe muss organisiert werden.

      Insgesamt nervt das Geschnatter hier zu diesem Thema. Die wenigen wichtigen Statements und Fragen gehen in diesem Hühnergegacker unter, leider.

      Lauda wurde ja auch nie die entscheidende Frage gestellt weshalb der immer wiederkehrende Alarm des Umkehrschubes negiert wurde.
      (steht so im Untersuchungsbericht und bezieht sich auf den Protokolleintrag eines Servictechnikers)

      Typisch Austria.

  66. pressburger
    28. Mai 2019 07:29

    Diese schlecht inszenierte Schmierenkommödie und griechisches Drama ? Ein gewagter Vergleich. Diese Inszenierung der Eitelkeiten, führte auch zu keiner Katastrophe. Sondern, zu einer Peinlichkeit ersten Ranges.
    Kurz hat nicht allzu viel gewagt und gewonnen.
    Die bestellte Aufnahme, war in gewissen Kreisen vor der Wahl und bei der Entstehung der Koalition, bereits bekannt. Strache und Kurz inklusive. Durch seine Erpressbarkeit, hat Strache bereits, dass erste mal seiner Partei geschadet. Nur das Wissen um die Erpressbarkeit, kann die Zurückhaltung Straches erklären. Strache hat versucht sich bei Kurz anzudienen. Spricht leider nicht für seine Intelligenz, oder für seinen politischen Instinkt.
    Strache hätte wissen müssen, dass Kurz die FPÖ, mit oder ohne Video, eher früher als später, abserviert. Strache hätte wissen müssen, dass Kurz das Wohlwollen seiner Vorgesetzten in der EU mehr bedeutet als die Koalition und das Land Österreich. Wäre Strache wirklich ein Patriot, hätte er Kurz als EU hörigen Opportunisten, entlarvt. Dazu hätte er zuerst ehrlich sein müssen, und die Flucht nach vorne antreten.
    Kurz ist den Weg in die Wüste, auf den ihn das Parlament geschickt hat, mit deutlich gezeigter Befriedigung angetreten. Kurz hat das erreicht, was er entsprechend seinen Auftrag, erreichen sollte.
    Kurz ist die FPÖ, Kickl inklusive, los. Kurz hat die Intrige gegen die FPÖ genutzt um seine Position zu stärken. Die SPÖ hat ihm mit ihren Antrag einen Gefallen getan.
    Ein Dienst der später belohnt wird ?
    Kurz ist jetzt in einer viele besseren Ausgangsposition, für die Neuwahlen die er selbst wollte, als mit Kickl und Hofer in der Regierung. Kickl, ohne den Strache, Ibiza, Video, Ballast, wäre Kurz zu gefährlich. Kickl hätte mit seiner entschlossenen Handlungsweise, seiner Prinzipientreue, Kurz, als das was er ist entlarvt, was er eigentlich ist, ein prinzipienloser Opportunist.
    Kurz kann sich auf den Wahlkampf konzentrieren, die Umfrage Wert bestätigen seine
    Taktik. Das Ergebnis der Wahlen wird einen weiteren Linksruck bedeuten, die linken Türkisen, plus ein Links-Grüner Zusatz.
    Die FPÖ als einzige Oppositionspartei, wird ihre Chancen nicht nutzen, oder wieder in eine schlecht getarnte Grube stolpern.
    Gute Aussichten auf ein politischen Herbst. Der gewollte Untergang Österreichs, auf Raten und in Anekdoten.

    • Wyatt
      28. Mai 2019 08:30

      @ pressburger

      Sie haben alles gesagt und es auf den Punkt gebracht!

      **********
      **********
      **********

    • Freisinn
      28. Mai 2019 09:12

      Ihre Analyse ist teilweise richtig.
      Ich sehe dennoch auch für die Freiheitlichen gute Möglichkeiten, Kurz zu entzaubern. Dazu bedarf es nur der Analyse der Kurzschen Handlungen oder eben Nichthandlungen während seiner Regierungszeit. Da kann man sehen, was uns erwarten würde, wäre er wieder Kanzler. Eine gewisse Merkelähnlichkeit ist ihm zweifellos zueigen. Hoffentlich nicht auch deren politische Zählebigkeit. Auch sie hat sämtliche Koalitionspartner zerstört. Kurzens Abwahl ist reine Notwehr und gehört zur politischen Hygiene - bevor noch schlimmeres passiert (siehe die Zerstörung Deutschlands durch Merkel)

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 09:12

      Schließe mich @Wyatt an!

    • pressburger
      28. Mai 2019 16:27

      @Freisinn
      Die Freiheitlichen können bis September zaubern, wie viel sie wollen. Den Bonus den Kurz bereits hat, werden sie nicht erschüttern können. Der Kurzsche Merkelismus stört die Wähler überhaupt nicht. Merkel hat in D, 89% der Stimmen bekommen. Jeder der nicht die AfD gewählt hat, wählte Merkel.
      Kurzens Abwahl ist eine Episode, während seines unaufhaltsamen Aufstieg zu den hellen Gestirnen der EU, Merkel, Macron, Timmermans, Weber.

    • Freisinn
      28. Mai 2019 17:50

      @pressburger
      Das wäre an sich möglich und bereitet mir Alpträume: umso wichtiger ist es, gegen das Kurze anzukämpfen. Nichts ist gottgegeben. Wer nicht kämpfen will, hat bereits verloren.

  67. OT-Links
    28. Mai 2019 07:15

    Gute Analyse..
    http://www.pi-news.net/2019/05/ex-kanzler-kurz-als-lahme-ente/

    Auch dort sieht man es als "Riesendummheit" von Kurz, die FPÖ rausgedrängt zu haben. Ja, er ist nun eine "lahme Ente", mit der keiner mehr kann. Die ÖVP sollte sich einen anderen Kandidaten suchen, auch damit die Leute mal erfahren, wofür die Partei wirklich steht.

    • pressburger
      28. Mai 2019 07:36

      Lahme Ente, sitting duck, oder eitler Erpel ?
      Nicht ganz einverstanden. Kurz hätte mit der FPÖ regieren können. Eigentlich kein Problem. Aber, gegen den Willen seiner Vorgesetzten. Mit dem Risiko nach drei Jahren Koalition, von der FPÖ überholt zu werden. Die EU wird immer unbeliebter, FPÖ als EU kritische Partei, hätte dem glühende Europäer Kurt gefährlich werden können.
      Die FPÖ wurde angepatzt, Kurz ist der edle Märtyrer. Die Mütter gegen rechts werden Kurz wählen.
      Frage, wofür steht die ÖVP ?

    • Cotopaxi
      28. Mai 2019 07:54

      Wofür steht die ÖVP?

      Bereits von Hayek gab die Antwort:

      "Ein Konservativer ist ein Opportunist ohne Prinzipien".

      Noch Fragen?

    • OT-Links
      28. Mai 2019 08:21

      Ja, sie haben keine Moral und keine Skrupel. Für ein gutes Geschäft verkaufen sie das Vaterland, das Volk und auch die eigene Großmutter... weshalb das ganze Land in allen Institutionen, ja sogar in der Kirche, linkslastig ist, ist primär der ÖVP zu verdanken, die für diesen Verrat am Wähler immer einen kleinen Job, ein Amterl oder ein Geschäfterl erhalten hat.

    • OT-Links
      28. Mai 2019 08:24

      ZB dieser Busek, der nach dem Rauswurf von Kickl meinte, man solle gkeich einen fliegenden Wechsel - ohne Neuwahlen - zur SPÖ machen. Das hat sogar Cap, der bei Fellner eingeladen war, nicht gefallen. Solche Leute sind das, die Schwarzen.

    • Cotopaxi
      28. Mai 2019 09:07

      Wer zahlt eigentlich die behindertengerechten Fahrtendienste, die den Busek von seiner Seniorenresistenz zu den Fernsehstudios und zurück bringen?

      Hoffentlich nicht der Fonds Soziales Wien! ;-)

  68. Tyche
    28. Mai 2019 07:14

    Ja auch ich bin der Meinung, dass Kurz das alles ganz bewusst, strategisch bestens durchdach, vom Zaun gebrochen hat. Anzeichen deuten darauf hin, dass er das schon länger plante, in meinen Augen seitdem er permanent und immer wieder und vor allem ungerechtfertigt auf alles, das von Rechts kam hemmungslos einschlug! Haben wir in Bezug auf Strache und Gudenus nicht eben von politischer Ehre und politischem Anstand gesprochen?

    Er forderte sofort Auflösung der widerlichen ID, obwohl diese gerade von der steirischen Staatsanwaltschaft auf Herz und Nieren durchleuchtet wurden!
    Prangerte lautstark das sogenannte Rattengedicht an - man könnt meinen er hätte von dem von Heinrich Heine gesprochen, denn das hatte es wirklich in sich!
    Auch die Angriffe auf Orban sollten seinen europäischen (Soros)Freunden signalisieren, dass er mit den bösen Rechtsradikalen eh nix am Hut hat!

    Verrat am Koalitionspartner, Verrat an der österreichischen Bevölkerung, aber die ist ihm eh wurscht da wir alle ja nur Europäer sind.

    Und warum das alles? Alles um ausschließlich das eigene Vorkommen zu garantieren!

    Durch A wird leider wieder ein Linksruck gehen, der mir und sicher vielen anderen keine Freude macht! Eine Koalition mit den NEOS katastrophal wenn ich die Meinl Reisinger hör und sehe und von den Novomatik Grünlingen brauchen wir gleich gar nicht zu reden!

    • pressburger
      28. Mai 2019 07:39

      Einverstanden, war bereits am Schreiben, konnte Ihren Beitrag nicht lesen. Trotzdem Übereinstimmung. Ihr Beitrag prägnanter, besser formuliert.

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 07:55

      @ Tyche

      **********************!

      Weil die Wähler auch zu bequem sind, das ganze zu hinterfragen und zu analysieren - macht eh der ORF, net wahr? - wird es wahrscheinlich mit Österreich noch schneller bergab in Richtung Diktatur gehen :-(

    • logiker2
      28. Mai 2019 08:12

      denke auch, dass die EU Aufträge (im In-und Ausland) ein wesentliches Motiv für seine Handlungsweise waren. ECFR läßt grüssen.

    • Wyatt
      28. Mai 2019 08:19

      alle
      ******
      ******
      ******

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 09:09

      @alle
      ***************
      ***************
      ***************

    • Johann Sebastian
      28. Mai 2019 09:30

      Perfekt analysiert.

    • Sensenmann
      28. Mai 2019 10:20

      @Tyche ***************************************!

    • Almut
      28. Mai 2019 10:36

      @ alle
      ***************************
      ***************************
      ***************************

    • Brigitte Kashofer
      29. Mai 2019 10:49

      Wie soll Kurz die Identitären in Schutz nehmen, wenn sich sogar die FPÖ von ihnen distanziert und alte Freunde ungerührt fallen lässt? Die FPÖ nahm nicht einmal den Vizebgm. von Braunau in Schutz. Sie versuchte auch nicht, zu erklären, dass es sich entgegen der Unterstellung durch die Medien keinesfalls um eine Migrantenbeschimpfung handelt, sondern dass sich der Autor selber als Ratte bezeichnet, was besonders in der letzten Zeile deutlich wird: … ich, Ratte, und auch meine Frau.
      Da müsste Kurz ja den Freiheitlichen widersprechen und deren Anhänger verteidigen!

    • Zöbinger (kein Partner)
      30. Mai 2019 09:37

      Kurz stützt sich hauptsächlich auf jene Frauen, die von seiner Erscheinung, seinem guten Benehmen und seinem Schönsprech beeindruckt sind.
      Nur analytisch denkenden Menschen, die die Politszene genau beobachten, fallen seine widersprüchlichen Aussagen und hinterhältigen Handlungen auf, die entweder nur seiner Karriere dienen oder den Bestrebungen seiner Hintermänner (ÖVP-Granden) entsprechen. Kurz entpuppte sich als eigenschaftsloser Polithandlanger zum Schaden Österreichs!

  69. brechstange
    28. Mai 2019 07:11

    Das läuft doch gut!

    Während die FPÖ noch ihre Wunde leckt auf der einen Seite und auf der anderen Seite froh darüber ist, bei der Wahl mit einem blauen Auge davongekommen zu sein, sinnt die SPÖ die Regierung schwach aussehen zu lassen, um bei wichtigen Entscheidungen in Brüssel den roten europäischen Freunden etwas Rückenwind zu bescheren. Freund Timmermanns bastelt bereits an einer Rot-Grün-Dunkelrotlinks-Mehrheit, um den EU-Zentralstaat sozialistisch auszugestalten. Wir sollten darauf hoffen, dass sich die rechten Parteien nicht gänzlich zerraufen, wo ihre Interessen allesamt sehr konträr (ideologisch, geostrategisch, wirtschaftlich, bürokratisch) sind und dass die EVP sich nicht zu sehr nach Links drängen lässt. Zu befürchten ist, dass sie es tun, alleine weil in Dtld. die konservative Wende Schuld am Wahldebakel ist.

    Schon seit Jahren befürchte ich, dass der konservative Tölpel in EU-Brüsssel bald seine Schuldigkeit getan haben wird und dass die Sozialisten Gramcsis Ideen zu einem Zentralstaat EU, wo Friede, Freude Eierkuchen herrscht, solange es noch Substanz gibt, umsetzen werden. Die Sanktionen gegen Österreich waren die Vorboten dazu. Was jetzt passiert, ist der zweite Akt.

    • HDW
      28. Mai 2019 08:18

      Das Vehikel dazu ist die "liberale" ALDE, der Spinelli Gruppe des G.Verhofstadt der sich Macrons Bewegung anschliesst. Hinter dem steckt J.Attali, Genosse von Soros. Ziel die Zerstörung der europäischen, kulturell gewachsenn Nationalstaaten um die eurokommunistische Diktatur zu etablieren. Kurz und VdB auch nur Erfüllungsgehilfen. Im Ösiland wie immer als kabarettreife Satire.
      Wirklich Angst macht die weltweit mögliche Massenmanipulation unter Verwendung einer 16jährigen die bei uns ja schon wählen dürfte,mit dem Schlagwort "Treibhauseffekt" den es so,auf Grund des Phänomens der Wärmekonvektion ja gar nicht gibt.Den Erfolg der Grünen, bei der EU Wahl,erkäre ich mir durch diese Propaganda.

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 09:04

      Ist nicht Karas Mitglied der Spinelli Gruppe. Na dann....

  70. Josef Maierhofer
    28. Mai 2019 06:58

    @
    '• Diese Waffe ist dem ganzen Geist der Verfassung zufolge eindeutig nur bei schweren kollektiven Verfehlungen oder zur Abwendung von großem Schaden für Österreich gedacht, was es aber alles nicht gibt;'

    Na, ja, ist schon schwer, wenn ein Koalitionspartner, wie Herr Kickl es formuliert hat, 'widerlich nach der Macht greift' und damit die Koalition ohne Grund auflöst.

    Dass die SPÖ gleich die ganze Regierung enthoben hat und die FPÖ da mitgemacht hat, ist wohl, wie von Dr. Unterberger beschrieben, erstmalig in Österreich. Dazu meine ich, wäre ich als FPÖ nicht bereit gewesen, 'Kurz muss weg', das schon aus Sicht der FPÖ.

    @

    Van der Bellen

    'Er war offensichtlich auch ein Antreiber hinter der Überreaktion von Bundeskanzler Kurz, er hat ihm möglicherweise sogar im Vieraugen-Gespräch unter Druck gesetzt: "Ich unterstütze dich, aber nur wenn du den Freiheitlichen das Innenministerium abnimmst";'

    Nein, das glaube ich nicht, es war schon die ÖVP, die das wollte, da bin ich mir ziemlich sicher. Aber, richtig, Van der Bellen hat nicht ein Weitermachen angeordnet, sondern bereitwillig dem Wunsch der ÖVP, Kickl abzuschießen, entsprochen und Neuwahlen in Kauf genommen.

    Also auch typisch eine 'Koproduktion' zwischen Kurz und Van der Bellen.

    Jetzt 'haben wir halt den Ballawatsch' und die Schmutzkübel werden wieder tief fliegen und die 'Wahlk(r)ampf' Rechnungen wieder hoch werden, einige 'Ausritte' des Parlamentes kann es auch noch geben, und so wird wieder zerstört, was behutsam und mühsam aufgebaut wurde und zu wachsen begonnen hätte. Es ist Wahlkampf wie vor 2 Jahren.

    Wohin sich die Wähler treiben lassen, das werden die Medien bestimmen und nicht die Argumente.

    Aus Sicht der FPÖ kann ich nur hoffen, dass Kickl und Hofer behutsam und seriös genug sind, da gut aus dem Wahlkampf herauszukommen.

    Strache würde ich aus dem Spiel lassen, obwohl er bei der Bevölkerung noch immer beliebt ist, wie seine Vorzugsstimmen beweisen, denn viele Menschen sehen die 'besoffene Partie' als 'gar nicht so arg' an, höre ich da am Wahltag auf der Straße diskutierenden jungen Leuten zu. Vermutlich, weil da keine böse Absicht dahinter zu sein scheint, während beim Koalitionsbruch volle Absicht dahinter stand.

    • pressburger
      28. Mai 2019 07:42

      Ad VdB die langfristige Strategie ist aufgegangen. Hofer durfte nicht Präsident werden. VdB war und ist, Garant für die links/grüne Hegemonie im Land.

  71. Bürgermeister
    28. Mai 2019 06:45

    Die ÖVP ist ein hochgradig inhomogenes Gebilde. Wenn Spitzenfunktionäre das Frauenvolksbegehren mit seinen wirren Formulierungen unterschreiben dann frägt man sich, von welchem Affen die gebissen wurden? Diese Inhomogenität bedeutet einen prinzipiell unverlässlichen und instabilen Partner. Der einzig einigende Gedanke ist der Griff nach Steuergeld und Förderungen, da sind die Neos tatsächlich eher als ÖVP-Splitterpartei zu sehen.

    Wenn man die Inaktivität der ÖVP-Ministerriege so Revue passieren lässt, dann ist Kurz tatsächlich ein großer Stratege (Heimtücke und Hinterlist will ich nicht sagen).

    Ein altes römisches Prinzip besagt: Bringe deine Feine dazu sich gegenseitig zu vernichten und beherrsche den Rest. Seine Feinde waren die FPÖ und der ORF und während der ORF über die FPÖ hergefallen ist hat sein Gustobub eine "Medienenquette" veranstaltet und sich gefragt was man denn tun soll? Beide, sowohl er selbst als auch Kurz waren immer Gewinner dieser Auseinandersetzung - standen immer so staatsmännisch und demokratisch da (auf Kosten der Steuerzahler). Die FPÖ wurde nie als Koalitions"partner" gesehen, immer als Gegner.

    Köstinger verfügt gerade über genug Intelligenz um genau das zu tun was er absondert.

    Der Sumpf im Justizministerium konnte durch einen unfähigen, restlos überforderten, außerhalb des Systems stehenden Typen prinzipiell nicht ausgemistet werden, nicht mal wenn er Management Talent gehabt hätte, in der Lage gewesen wäre diesen Schweinestall aufzuräumen. Kurz wollte das so, das Vorgehen der sozialistischen Staatsanwälte gegen die FP wegen jeder Kleinigkeit und das Wegsehen bei anderen Delikten nützen ihm mehr als jedem anderen.

    Auch das selbständige Denken abseits des Mainstreams scheint ihm ein Gräuel zu sein. Das haben Exemplare die in Diktaturen führen halt so an sich.

    ORF, Justiz, Medien - er spielt mit Ihnen und nutzt sie als seine Werkzeuge und jetzt stellt er sich als Märtyrer dar. Worin sein Leiden liegt erkenne ich nicht.

    Machen Sie sich keine Sorgen Hr. Unterberger, er ist der Strippenzieher im Hintergrund und wir werden noch lange mit ihm zu tun haben, leider denn er vernichtet die letzte Substanz dieses Landes.

    • pressburger
      28. Mai 2019 07:44

      Absolute Zustimmung. Der letzte Absatz ist leider prophetisch.

    • Tegernseer
      28. Mai 2019 07:57

      ***********

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 08:04

      @ Bürgermeister

      Zustimmung!
      Die Aussichten sind in der Tat düster und beklemmend!

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 08:59

      @ alle
      ****************
      ****************
      ****************

    • Konrad Hoelderlynck
      28. Mai 2019 12:42

      Dennoch fürchte ich, dass Kurz mehr hochbegabtes Werkzeug als Strippenzieher ist...

  72. Ausgebeuteter
    28. Mai 2019 06:28

    Zur Aufbahrung von Nikolaus Lauda's Leichnahm (im Rennoverall) im Wiener Stephansdom:
    Eigentlich gilt der alte lateinische Spruch "De mortuis nil nisi bene". Trotzdem muss erwähnt werden, dass Lauda im beruflichen und privaten Leben kein Vorbild für Christen war (sein Zitat: Ich habe nichts zu verschenken). Wenn er aber vor seinem Tod noch alle seine Sünden bereut und Vergebung durch Christus empfangen hat, dann ist die kirchliche Trauerfeier gerechtfertigt.

  73. LaHoja (kein Partner)
    28. Mai 2019 06:27

    Stimme Ihnen sehr oft zu, aber hier irren Sie sich.
    Kurz hat als BK in dieser Situation versagt und sich den Mainstreamstimmen hingegeben, sowie eventuell dem Druck aus dem benachbarten Ausland. Er hat ohne Grund die Koalition gesprengt und so einen ausgezeichnet regierten Staat ins politische Chaos gestürzt. Völlig grundlos, völlig übertrieben.
    Jetzt ist er seinen Posten zu Recht los und hat es sich mit allen verscherzt, vor allem aber mit dem Partner, mit dem er erst in der Lage war, „sein“ Programm umzusetzen, welches ihm so viele Stimmen brachte, weil der Strache dann doch vielen zu wenig staatsmännisch war.
    Jetzt ist er eigentlich rücktrittsreif, da eine Schwarz Grün Pinke Koalition sicherlich nicht im Interesse „seiner“ Wähler ist und alle wichtigen Aussagen, für die er steht, konterkarieren würde. Diese Aussicht wird viele Wähler zu Blau und auch tlw. Rot treiben.
    Im Herbst gibt es dann eine Patt Situation, dann wird es wohl unter Kurz nur Schwarz Rot mit Doskozil spielen können, dafür zerreißt es dann die SPÖ intern in den nächsten 2 Jahren durch ihren realitätsfremden „zivilgesellschaftlichen“ Flügel, der eigentlich bei den Grünen zu Hause ist. Ob sie sich das antuen werden? Ich denke nicht, dafür ist das Misstrauen ggü. Kurz zu groß. Sie werden ihn auflaufen lassen, wo es nur geht und völlig übertriebene Forderungen stellen. Vielleicht gewinnt er gar nicht dazu, verliert sogar leicht, und wird den Platz für gemäßigte Koalitionsverhandlungen mit Rot räumen müssen.

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 08:12

      @ LaHoja

      " .... „sein“ Programm umzusetzen, welches ihm so viele Stimmen brachte, ...."

      Das war nicht "sein" Programm" mit dem her Stimmen akquirierte, sondern größtenteils das Programm der FPÖ, wo dann plötzlich viel akzeptabel wurde, was davor als "räächz" verunglimpft war.
      Das einzig Echte an ihm ist mE sein anmaßendes, präpotentes Gehabe!

    • Jim Panse
      28. Mai 2019 08:17

      ...ist es wirklich ,,sein" Programm, oder folgt er nur den Regieanweisungen?

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 08:56

      Ich gehe von Zweiterem aus.
      Ein Alain Delon im Krimi mit Soros als Regisseur, und Finanziers, die man nicht kennt.
      Denn die im Dunklen sieht man nicht!

  74. OT-Links
    28. Mai 2019 06:24

    Löger wurde meiner Ansicht nach als gewählt, damit er beim Postenschacher in Brüssel für die Mitglieder der "Open Society" stimmen kann. Bestimmt ist er zum Bersten voll mit Instruktionen des Duos Bellen und Basti. Eigentlich sollte auch Löger (der Misstrauensantrag betrifft ihn ja auch) zurücktreten und die Parlamentsfraktionen sollten alle jeweils einen Vertreter schicken, die sich dann beraten müssten.

  75. Tegernseer
    28. Mai 2019 06:21

    Kurz denkt er steht über den Naturgesetzen, aber es gilt Actio =Reactio. Bis zu den Wahlen ist es noch eine sehr lange Zeit, man wird sehen...

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 08:23

      @ Tegernseer

      stimmt. Doch bedenken Sie wie sehr der Wähler bereits manipuliert und hirngewaschen ist. Wie sehr ihm bereits die Selbstverantwortung entzogen wurde, weil das Denken ja die selbsternannten Wahrheitspropheten übernehmen
      und wie gut es ihm noch geht, sodaß er keinen Anlaß hat, die Dinge zu hinterfragen

  76. elfenzauberin
    28. Mai 2019 06:19

    Überall wird so getan, als ob das Bekanntwerden des Videos so etwas wie ein unerwartetes Naturereignis gewesen wäre. Tatsächlich verdichten sich aber die Hinweise, dass viele Beteiligte von dem Video wussten. So gab es etwa Blogeinträge im Internet, wo schon im Jänner 2019 die Rede davon war, dass es im Herbst Neuwahlen gäbe. Anscheinend hat sogar Strache spätestens seit Jänner 2019 gewußt, dass irgendwer etwas gegen ihn in der Hand hat (was sein handzahmes Auftreten erklärt).

    Es ist sogar möglich, dass etliche Politiker von dem Video schon 2017 Kenntnis hatten (immerhin wurde ja versucht, einen zahlungskräftigen Käufer für das Video zu finden).

    All das deutet jedenfalls darauf hin, dass der Eklat von langer Hand geplant war. Die Rattengedichte, der Stacheldraht um das Flüchtlingsheim sowie die Posse rund um die Identitären dienten meiner Meinung nach dem Bundeskanzler nur als Vorwand, um einen unpopulären Koalitionsbruch in der öffentlichen Meinung den Weg zu bahnen.

    Dass Pilz als der ewige Querulant einen Misstrauensantrag unterstützt, ist unmittelbar verständlich. Dass die SPÖ ebenso einen Misstrauensantrag unterstützt, wirft ein bezeichnendes Licht auf das politische Personal. In der FPÖ war man sich offenbar bis zuletzt nicht ganz einig, ob ein Misstrauensantrag ein probates Mittel in der gegenwärtigen Situation ist. Durchgesetzt hat sich Kickl, dem dies offenbar ein Herzensanliegen war.

    Ich denke, Kickl rechnet damit, dass die Hintergründe des Videos komplett aufgeklärt werden und dass Strache und Gudenus von jeder Schuld reingewaschen werden. Das wäre etwa der Fall, wenn der Nachweis gelänge, dass Strache und Gudenus unter Einfluss von psychoaktiven Drogen gesetzt wurden. Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe von Substanzen, nach deren Verabreichung man nicht mehr Herr seiner Sinne ist. Drogen, die zu einer maßlosen Selbstüberschätzung und Euphorie und gesteigerten Sexualtrieb führen, gibt es jedenfalls reichlich. An solche Substanzen heranzukommen, ist kein Problem. Viele diese Substanzen lassen sich aus Pflanzen gewinnen, die hierorts wachsen und die in jeder Blumenhandlung zu erwerben sind. Etliche solcher Substanzen finden sich auch in käuflich ohne Einschränkungen erhältlichen Reinigungsmitteln, etwa Felgenreiniger. Wenn man jemanden unter derartige Drogen setzt, dann hat der Betreffende keine Chance, insbesondere dann, wenn er 7 Stunden lang gefilmt wird.

    Ich vermute eben, dass Kickl damit rechnet, diesen Kriminalfall rasch aufklären zu können und damit nicht mit einer Bürde, sondern mit einem Vorteil in die kommende Nationalratswahl zu gehen. Ob die Rechnung aufgeht, werden wir ja sehen.

    • pressburger
      28. Mai 2019 06:32

      Die bestellte Aufnahme, Bild un Ton, war einigen, bis vielen, Politikern bekannt, die es nie zugeben werden. Alle haben auf den richtigen Moment gewartet um die Sau durchs Dorf unter Gejohle der Medien zu treiben.
      Kickl wird dieses Verbrechen nicht aufklären. Dazu hat er nicht die Mittel, im Vergleich zu den Auftraggebern ist auch ein Kickl ziemlich klein.

    • Bürgermeister
      28. Mai 2019 06:53

      Kurz führt keinen offenen Krieg gegen den Koalitionspartner, wie seinerzeit die SPÖ. Andere sollen sich für ihn die Hände dreckig machen, das besorgen die Medien für ihn.

      Strache hat die Angriffe durch seine Passivität völlig ins Leere laufen lassen, mit Kickl konnte man einigermaßen die Stimmen halten. Er wird aber das nächste Opfer sein.

    • Wyatt
      28. Mai 2019 07:06

      *******
      *******
      *******
      Nein, das aufzuklären wird es nicht geben und nach den Auftraggebern wird ohnedies nicht gefragt, weil die, die es inszeniert haben, es ja zu einen "Guten Zweck" taten.

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 08:19

      Der bekannte Inhalt des Videos steht in keiner Relation zu dem was danach veranlaßt wurde! Zumal das Material 2 Jahre alt ist!

      Kurz hat alles andere als staatsmännisch darauf reagiert, ganz im Gegenteil und hat sich damit disqualifiziert!

      Kein Wort über die hochkriminelle Energie jener, die diese Aufnahmen gemacht haben bzw. den Befehl dazu gaben! Und dann noch deutschen Medien zuspielen - das ist NESTBESCHMUTZEREI der übelsten Sorte!

  77. Ausgebeuteter
    28. Mai 2019 06:14

    Vdb ist für solche Situationen überfordert. Auch die nicht mehr zeitgemäße Bundesverfassung erweist sich als Nachteil, um die jetzt aufgetretenen Probleme schnell und gut zu lösen.
    Eigentlich war der gestrige Misstrauenbsantrag auch gegen VdB gerichtet, denn seine kürzlichen Entscheidungen wurden von der Parlamentsmehrheit abgelehnt.

    • pressburger
      28. Mai 2019 06:34

      VdB wurde deswegen von der ganzen Linken, die ÖVP mitgerechnet, unterstützt, weil alle seine Förderer wussten, kommt eine Krise, können wir VdB nach belieben manipulieren.

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 08:49

      @ pressburger
      Auf den Punkt gebracht.
      Habe schon vor ein paar Tagen hier in diesem Blog die Frage in den Raum gestellt, warum wohl die Österreichische V..... Partei im zweiten Wahlgang die Wahl von VdB empfohlen hat.

  78. W. Mandl
    28. Mai 2019 06:00

    Sehr sehenswert war gestern die Berichterstattung von ServusTV über die aktuellen Ereignisse.

    Selbst der linke Pandi von der Kronenzeitung hatte nur vernichtende Worte für das Verhalten der SPÖ und ihrer Vorsitzenden Rendi-Wagner über.

    Beeindruckend auch die Interviews mit den Landeshauptleuten von Tirol und Salzburg, die absolut glaubwürdig über die Empörung in der Bevölkerung über die rotblaue Schandtat erzählt haben.

    • Wyatt
      28. Mai 2019 06:24

      …..und mit welch Abscheu dieser Pandi sich über Karin Kneissl äußerte, auch immer wieder wie dumm doch Strache und die FPÖ ist, lässt vermuten, dass schon seit geraumer Zeit an die Beseitigung und Ausgrenzung der FPÖ gedacht war, aber mangels plausiblen Anlass, erst jetzt zum geeigneten Zeitpunkt, das "Ibiza Video" aus der Versenkung holte.

    • Freisinn
      28. Mai 2019 06:24

      Ist den Fürsten der Finsternis (C Strolz) auch was über die Schandtat des schwarzen Wunderwuzis eingefallen? Die Landeshauptleute sind meines Erachtens keine neutralen Beobachter, sondern Nutzniesser des Kurzsystems.

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 08:45

      @ Freisinn
      Sehe ich wie Sie.
      Was mich aber noch mehr irritierte ist, wie Sie den Brandstifter VdB für seine hervorragenden Löscharbeiten in den Himmel hoben.
      VdB hätte, als Kurz die Regierung durch seine unverschämten Forderungen gefährdete, ganz einfach sagen können, er solle sich dieses im Sinne Österreichs noch einmal überlegen.
      Hat er nicht, weil wie man sieht, der Brand auch seinem Image zugute kommt.
      Weder ist Kurz ein Märtyrer, noch VdB ein verantwortungsvoller Präsident. Beide sind Versager, aber taktisch kluge Selbstdarsteller. Der Wähler will es so.

    • Gast (kein Partner)
      28. Mai 2019 17:23

      @Mandl

      Ich war etwas enttäuscht von Wegscheider in dieser Sendung. Er meinte doch glatt, wie hervorragend VdB in dieser Situation doch sei und wie gut es wäre, dass jetzt nicht Hofer Präsident ist (alsob VdB seines grünes Mäntelchen abgelegt hätte) .Diese und einige andere Bemerkungen haben mich denn doch etwas stutzig gemacht. Hat man jetzt etwa auch Wegscheider von so zugesetzt ?

      Pandis dümmliche Herabwürdigung der FPÖ als Ganzes (habe ich ihn recht verstanden, so meinte er auch, dass die FPÖ Wähler eben dem Niveau Straches entsprächen), waren mehr als ärgerlich.

  79. Walter Klemmer
    28. Mai 2019 05:42

    Der Kurz hat das Auto an die Wand gefahren, weil der Strache an Schaß lossn hot.
    Daraufhin erschlägt Kickl den Kurz, weil das Auto hin ist.

    (alles für Österreich?)

    Ich gehe nicht mehr wählen. Holts Franz Josef und seine Sissi. Das Parlament ist ja nur noch Kain und Abel....

    Gottlose Zeiten in dieser gottlosen Welt.
    In der Bibel steht ja nur Scheiße?
    Wie zum Beispiel: Einer achte den anderen höher als sich selbst.

    So a Schaß, Gott und die Bibel?

    Was der Mensch sät, muss er ernten. Wer Gottlosigkeit will, kriegt sie auch. Ich bin entsetzt. Österreich ist ja nur noch ein Irrenhaus?

    Was machens im Parlament? Sie malen sich rot, schwarz, blau, pink und grün und türkis an und beginnen sich zu zerfleischen.

    Interessiert mich nicht mehr der gottlose Kindergarten.

    • Walter Klemmer
      28. Mai 2019 05:53

      Ich habe es in den Kommentaren unten gelesen. Ja neben Kurz spielen alle nur die Rolle des Bösen.
      Kurz selbst ist aber auch kein Guter, weil er die anderen benutzt und mit ihnen spielt.
      Oder zeigt er auf, wie die Dummen wirklich sind?
      Kickl war für mich bis gestern in Ordnung. Seit gestern ist er für mich ein Linker, der mit den Linken genauso auf Zerstörung aus ist wie Pam und Kurz.

    • Walter Klemmer
      28. Mai 2019 05:59

      Es wird im Herbst spannend, wer mit wem regieren wird und wie lange die Konstellation halten wird. Dann wird wählen zum Selbstzweck. Man wählt nicht mehr eine Regierung, sondern Neuwahlen.
      Ich darf Wahlen wählen, Juhuu.

    • pressburger
      28. Mai 2019 06:39

      Franz Josef war auch kein besonderes Licht, Sisi wird überschätzt.
      Oder war FJS gemeint ?
      Kickl hat seine Rache, ist doch nur menschlich. Aber ein Linker ist er noch lange nicht. Altes chinesisches Sprichwort. Der Feind meines Feindes, ist mein Freund.
      Kickl wir nie ein Freund der SPÖ, die SPÖ hasst Kickl,
      Der Zweck heiligt die Mittel

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 08:38

      @ pressburger
      Sehe ich wie Sie! ************************************
      Vor allem steht Kickl aber auf Seiten Österreichs, und ist nicht mit der EU verhabert.
      Sonst hätte er als Innenminister in der Migrationsfrage ganz anders gehandelt.

  80. Freisinn
    28. Mai 2019 05:40

    Also, dass Kurz ein Märtyrer ist, der sich für sein Volk aufopfert, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Er hat seit langem ein Doppelspiel gegenüber patriotischen Wählern gespielt - und sich zuletzt demaskiert. Seinem bisherigen Koalitionspartner wollte er den Todesstoss versetzen (nicht regierungsfähig). Er hatte sich schon einmal politisch "gehäutet" vom Migrationsbefürworter zum Patrioten. Nun häutet er sich gerade wieder. Was ist aber sein Wesenskern? Hat er überhaupt einen?

    • OT-Links
    • pressburger
      28. Mai 2019 06:43

      Märtyrer zu sein ist eine hervorragende Rolle. Appelliert an das Mitleid der Umherstehenden. Mit Erfolg. Eine neue Rolle, aber der begabte Mister Shorty, zeigt sich in dieser Rolle von seiner besten Seite. Selbstverliebtheit coram publico.

    • Weinkopf
      28. Mai 2019 08:53

      @Freisinn

      ****************!

  81. OT-Links
    28. Mai 2019 05:30

    Der Bundespräsident hat ausdrücklich und sogar via TV-Ansprache vor dem Misstrauensvotum gewarnt, weil er ein glühender Europäer wie Kurz ist - beide sind wohl von Soros Gnaden - der Österreich lieber heute als morgen in die "EUdSSR" eingliedern möchte. Kurz war und ist der Garant dafür, Österreich abzuschaffen. Ich hoffe, die Experten werden vor jeder solcher weitreichenden Entscheidung betreffend EU-Reform, Enteignung der Bürger, Flutung mit Flutilanten oder gar Krieg gegen Russland zuerst das Parlament befragen. Dort sitzen immerhin noch die Freiheitlichen, die sich gegen die Zerstörung Österreichs wehren werden und zudem kommt uns zupass, dass sie alle im Wahlkampfmodus sind und sich daher hoffentlich schon deshalb keine Gemeinheiten gegen die Österreicher erlauben würden.

    Der Rausschmiss von Kurz war DIE ANTWORT auf den Rausschmiss des besten Innenministers, den wir je hatten und die Antwort auf einen eiskalten Putsch zu einer schwarzen Alleinregierung unter einem narzistischen Despoten.

    • OT-Links
      28. Mai 2019 05:50

      @ Lauda: Also ihm gebührt schon eine große Ehre, er war "unser Niki". Ich mochte ihn sehr. Nachdem unser Jochen Rindt tödlich verunglückt war, bangten wir alle um das Leben Laudas. Auf einem Flug nach Zypern durfte ich nach vor ins Cockpit und weiß noch, wie beeindruckt wir damals waren von seiner Tüchtigkeit. Natürlich sollte er eine Art Staatsbegräbnis erhalten, denn er hat für Österreich viel mehr getan als die meisten Politiker.

    • differenzierte Sicht
      28. Mai 2019 07:47

      @OT-links, "beide sind wohl von Soros Gnaden - der Österreich lieber heute als morgen in die "EUdSSR" eingliedern möchte." Kurze Frage dazu: Wer hat einen Freundschaftsvertrag mit Russland, wer wollte Österreichs Wasser, Zeitung, Aufträge ... an eine russische Schönheit verscherbeln .... und und und? Ich habe auch Probleme mit manchen Aktivitäten von Soros, aber für a?les und jedes, was einem nicht passt, kann er auch nicht verantwortlich gemacht werden.

    • OT-Links
      28. Mai 2019 08:26

      Aber für das, was ich meinte, schon...

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 08:33

      Ich habe die Russen lieber als Freunde, denn als Feinde!
      Den Soros wollte ich nicht einmal dann als Freund, wenn er mir Millionen dafür böte.

    • logiker2
      28. Mai 2019 08:52

      @differenzierte Sicht, Soros ist die treibende Kraft hinter der Umvolkung und Islamisierung Europas und Kurz sowie andere Österreich Verräter befinden sich in seinem Club. Den Einfluss den dieser "Menschenfreund" hat, sieht man am Aufstieg der grünen Khmer beim nördlichen Kalifat, die er tatkräftig fördert. Kurz war der erste der sofort seine Uni von Ungarn nach Wien holte um hier sein "zivilgesellschaftliches Werk" fortsetzen zu können.

    • Undine
      28. Mai 2019 11:10

      @Charlesmagne

      ********************************+!

      @logiker2

      ********************************+!

      Und ja, die Frage, WER eigentlich Österreich (und die EU!) in Wahrheit REGIERT, stellt man besser nicht.....

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 11:33

      @ Charlesmagne

      voll d'accord!! **********************************

    • differenzierte Sicht
      28. Mai 2019 20:14

      Soros, offensichtlich der Sohn Satans, scheint mitten unter uns zu leben und sein Werk voranzutreiben. Jesus, der Sohn Gottes, ist nach seinem Tod auferstanden, ich kann nur hoffen, dass Soros, Jahrgang 1930, nicht auch wieder aufersteht.

    • Undine
      28. Mai 2019 21:29

      @differenzierte Sicht

      Um Himmels willen nicht den Teufel an die Wand malen! Brrr! ;-)

  82. socrates
    28. Mai 2019 04:11

    Hugo Portisch hat den KURIER groß gemacht. Seine Devise:
    Ich habe Grundsätze gelernt, die prägend für den KURIER wurden. Schon in der ersten Stunde in der School of Journalism in Missouri hat uns der Dekan drei Grundsätze beigebracht. Erstens Check, Re-Check, Double Check – jede Nachricht muss drei Mal auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden.
    Nur mit der Wahrheit könnt ihr das Publikum gewinnen. Zweitens um die Wahrheit sicherzustellen, müsst ihr immer auch die andere Seite hören. Der Dekan hat das auf Lateinisch gesagt: audiatur et altera pars. Und auch die dritte Regel hat er uns auf Latein gesagt: in dubio pro reo, im Zweifel für den Angeklagten.

    • Johann Sebastian
      28. Mai 2019 04:45

      Und vor allem: wenn etwas gebracht wird, dann sofort. Und nicht warten, um einen politischen Effekt damit zu erzielen.

    • OT-Links
      28. Mai 2019 05:54

      Interessanterweise befolgt Portisch in seinen alten Tagen diese Leitlinien nicht mehr. Auch er gehört jetzt zu den linken Vorverurteilern und Hetzern. So meinte er neulich bei Fellner, die FPÖ sei geschlossen zurückgetreten, weil sie eine "Führerpartei" ist.

    • pressburger
      28. Mai 2019 06:49

      Portisch seine Darbietung, irgend etwas über Europa, ist links und peinlich. Verzerrt Fakten, bietet Erklärungen die aus dem marxistischen Fundus stammen. Peinlich.
      Verwechselt, ganz dem linken Sprachgebrauch EU mit Europa. So ein lapsus darf sich ein seriöser Historiker nicht leisten.
      Sein Vater, Emil Portisch, war ein anständiger Mann.
      Warum lässt sich der alte Mann korrumpieren ?

    • McErdal (kein Partner)
      30. Mai 2019 07:24

      @ Alle

      Es wird nicht besser wenn alle versuchen sich was schönzureden - von wegen alter

      Mann oder so ? Wann hat er die Wahrheit gesagt in seinem journalistischem Leben ?

      Er hat die selbe Scheiße geschrieben, wie alle anderen - schließlich hatte auch er

      ein ganz bestimmtes Schriftstück unterschrieben (hihi).

    • McErdal (kein Partner)
      30. Mai 2019 09:39

      Nachtrag

      Fast hätte ich es vergessen - unverzeihlich von mir....

      Was teilt der alte Hugo mit beiden BP's - richtig, ein Schürzerl.......

  83. Underwood
    28. Mai 2019 04:01

    Die Kurz-Show ist vorige Woche brüchig geworden:
    "Die FPÖ ist nicht mehr regierungsfähig", hat er gesagt. Harte Worte, vor allem nach Straches gelungener Rücktrittsrede, die bei allen Regierungsbefürwortern für Irritationen gesorgt haben.
    "Ich will dem Land dienen", war seine zweite stets wiederholte Floskel. Das war zu viel "ich". Und vor allem gilt: "Show don't tell".
    Dieses Problem ist Kurz nach der Performance im Nationalrat nun los: Seit Montag ist er für einen Großteil der Bevölkerung der Märtyrer, der sich für sein Volk aufopfert angesichts der beiden rachsüchtigen und regierungsunfähigen Oppositionsparteien.
    Was immer man von Kurz halten mag: In puncto Inszenierung und Dramaturgie ist ihm ganz einfach keiner gewachsen. Die abenteuerlichen vergangenen 10 Tagen enden mit einem furiosen Finish.

    • glockenblumen
      28. Mai 2019 07:03

      ich sehe Kurz keinesfalls als Märtyrer - ganz im Gegenteil: ich sehe ihn als einen der in zu jungen Jahren in ein viel zu verantwortungsvolles Amt gepusht wurde und dabei alles Maß Und Ziel (so überhaupt jemals vorhanden)verloren hat.
      Ein arroganter Parvenu!

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 08:28

      @ Glockenblumen
      Tausend Sterne für diese treffende Charakterisierung!
      Leider werden aber viele, die die Politik dieses Parvenue nicht so nahe wie Sie und ich durchschauen, ihn für einen Märtyrer halten - wenn nicht sogar für einen Propheten.

    • Weinkopf
      28. Mai 2019 08:47

      @glockenblumen
      100% auch meine Ansicht.
      ******************!

    • Sensenmann
      28. Mai 2019 10:30

      @glockenblumen

      Treffende Beurteilung unseres Bundesmaturanten.

  84. zweiblum
    28. Mai 2019 03:56

    Faymann hat alles gemacht was Strache vorgeworfen wird. Seine vollendeten Zeitungsbestechungen sind viel mehr Verbrechen als die von Strache zugesagte Einflußnahme auf ein Skandalmedium, die er gar nicht halten konnte.
    Erinnern wir uns an die Rettung der KRONE durch den KURIER unter Hugo Portisch. Haben unsere Journalisten kein Gedächtnis oder sind sie "am Teil" wie es in der Unterwelt heißt. "Kippe Halbe" ist deren Devise.

    • zweiblum
      28. Mai 2019 04:21

      Die Rettung der KRONE durch Portisch:
      Mitte der sechziger Jahre stellte der ÖGB plötzlich Besitzansprüche an die Krone. Der inzwischen gestürzte Franz Olah habe Bürgschaftsgelder des ÖGB zur Gründung der Krone verwendet und den deutschen Investor nur scheinhalber vorgeschoben. Die darauf folgende Hetzkampagne der Krone gegen die sozialdemokratische Partei SPÖ gilt als erste erfolgreiche Kampagne der Krone. Ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen der Zeitung und dem Gewerkschaftsbund war die Folge. Der ÖGB wurde schließlich mit elf Millionen Schilling abgefunden, und Kurt Falk übernahm die 50 Prozent des Deutschen Karpik.

    • Undine
      28. Mai 2019 08:45

      @zweiblum

      Danke, daß Sie daran erinnern!******************+!

  85. socrates
    28. Mai 2019 03:28

    Die Wähler denken sich daß der Fehler von Strache marginal war und durch die Medien aufgeblasen wurde. Trump will Assagne zu 175 Jahren verurteilen lassenwril kein verantwortungsvoller Journalist so etwas getan hätte wie er. Die Refefreiheit ist jn den USA durch Verfassungszusatu garantiert.
    Das passt auch auf unsere verantwortungslos Journaillie und das meint der Wähler. Nicht AU entscheidet was die größere Sauerei ist sondern der Wähler nutzt seine Chance und entscheidet selbst.
    Die Griechen hatten für diesen Fall den Areopag um solche Strolch in die Verbannung zu schicken!
    Es muß aufhören daß von Spuckaffäre gesprochen wird und nicht von Prügelaffäre, obwohl die eine höhere Stufe des Unrecht darstellt. Prügeln gehört vors Strafgericht, spuken nicht.
    DerMt Everest ist ebenso keinesfalls schuld am Tod der Bergsteiger. Unsere Journaillie hat den Maßstab verloren, der Wähler nicht!

    • Cato
      28. Mai 2019 07:25

      Da stimme ich Ihnen zu: es ist keine Spuckaffaire sondern eine Prügelaffaire!
      Die Meinungslenkung der Medienhin zu einer Spuckaffaire ist skandalös und relativiert das unglaubliche Verhalten der Schüler gegenüber einer Lehrkraft.
      Wer wird sich in diesem Land noch für die Ausbildung der Jugend zur Verfügung stellen, wenn er mit gewalttätigen Schülern rechnen muss, die dazu noch die verharmlosende Unterstützung der offiziellen Stellen und meinungsbildenden Medien bei Gewalt gegen Lehrkräfte rechnen muss.
      Ein verheerendes Signal für die Zukunft dieses Landes!

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 08:24

      Das Gute an der Regierungsauflösung ist, dass auch die unsäglichen Moser und Fassmann sowie „Greta“ Köstinger Geschichte sind. Um Karin Kneissl ist mir leid.

    • socrates
      28. Mai 2019 09:41

      Cato
      Der Lehrer ist ein Praktiker für die Werkstatt, ein Meister, der in der Werkstätte unterrichtet. Dort lauern viele Gefahren und Disziplin ist absolut erforderlich. Bei seiner vorigen Firma wäre so Ein Verhalten der Lehrlinge von der Polizei beendet worden. Ich habe an dieser HTL gearbeitet.
      Die Schätze der Physik verschwanden unter ihrem Direktor und tauchten am Markt auf. Dafür wurde die Lehrerfortbildung in Experimentalphysik
      eingestellt und der idealistische Professor, der sie abhielt, bekam Hausverbot.
      Wenn ich sehe was die Medien nicht finden (wollen) komme ich mir vor wie der James Bond von Österreich.
      Hauptsache blöde Schüler mit guten Noten!

    • Dr. Faust
      28. Mai 2019 14:11

      @Charlesmagne

      *******************************

  86. Dennis
    28. Mai 2019 03:12

    Seit voriger Woche hoffte der ÖVP-Klub auf diesen Misstrauensantrag. Das allein schon deshalb, weil es andernfalls alle zwei Wochen einen Misstrauensantrag gegen Kurz' Übergangsregierung gegeben hätte und der Übergangskanzler Kurz damit dauerbeschäftigt gewesen wäre und vor allem kaum für den Wahlkampf Zeit gehabt hätte, mit dem die anderen Parteien bereits begonnen haben. Nun kann sich die ÖVP über diesen Misstrauensantrag beschweren – und damit volle Zustimmung breiter Bevölkerungsschichten ernten – und sich insgeheim darüber freuen.

    Nach eineinhalb Wochen schwerer Fehler ALLER Parteien hat manche nun endgültig der Wahnsinn ergriffen – leider. Einige sind anscheinend mehr Bauch- als Hirngesteuert. Anders kann man es nicht sagen. Am allermeisten beschädigt ist aber die SPÖ. Sie ist eine Woche lang nie auf die Idee gekommen, sich irgendeine plausible inhaltliche Begründung für diesen Misstrauensantrag zu überlegen und vor allem zu kommunizieren. Sie hat zwar die emotionalen Gefühle ihrer Funktionäre und eine Twitter-Blase berücksichtigt, nicht aber die Wähler, die abgesehen von den linken und nun auch rechten Kurz-Hassern zu einem überwiegenden Teil diesen Misstrauensantrag nicht nur nicht begreifen, sondern auch ablehnen. Diesem Antrag ausgerechnet einen Tag nach der für die ÖVP so erfolgreichen und der für die SPÖ so desaströsen EU-Wahl zuzustimmen, ist doppelt dumm und verleiht Kurz nur noch mehr Rückenwind.

    Bis vor wenigen Tagen hätte ich damit gerechnet, dass Sebastian Kurz bei der nächsten Wahl lediglich ein paar Prozentpunkte zulegt, auf maximal 34, 35 Prozent. Die FPÖ würde ein paar Prozentpunkte verlieren – nicht so viele, wie von ihren Gegnern erhofft. Das wäre kein wirklich großer Triumph für den Ex-Kanzler. Nach dieser unbedachten Blamage jedoch verbunden mit der aus der Empörung erwachsenden Mobilisierung für Kurz traue ich ihm tatsächlich einen massiven Stimmenzuwachs bei der nächsten Wahl zu. Das bestätigt auch eine öffentlich noch nicht zugängliche Umfrage vom Montag.

    By the way: Für eine rot-blaue Regierung fehlen laut diesen Umfragen geschätzte 15 Prozent.

    • Dennis
      28. Mai 2019 03:14

      PS: Die SPÖ dürfte tatsächlich Richtung 20 Prozent oder darunter unterwegs sein, Kurz kann sich hingegen als Märtyrer stilisieren. Wirklich unglaublich dumm.

    • Dennis
      28. Mai 2019 03:24

      PPS: SPÖ und FPÖ haben nicht kapiert, dass sie zu Statisten in einer perfekt durchorchestrierten Kurz-Show geworden sind. Ihre Rolle: Die Verschwörer gegen den Messias, der sich als einziges ruhig und staatsmännisch für sein Land aufopfert. Merke: In der Film-Dramaturgie ist der Hintergrundeffekt essenziell.

    • Zssz
      28. Mai 2019 04:03

      "Wenn ein Weiser in Wut gerät, verliert er seine Weisheit."

    • pressburger
      28. Mai 2019 06:51

      Kurz macht das Rennen. Die willigen Koalitionäre werden Schlange stehen.

    • Tyche
      28. Mai 2019 06:52

      @ Dennis PPS - Der kurzshow stimme ich zu 100% zu!
      Das Traurige daran - die Bevölkerung "frisst" das und auch zu 100%

    • Gerald
      28. Mai 2019 07:35

      @Dennis

      Bis zum September ist noch einige Zeit hin. Also noch viel Zeit für FPÖ-Wähler zu überlegen, ob sie wirklich eine ÖVP-Neos Regierung wollen. Denn das bedeutet EU-hörig, migrationsfreundlich und halblinks.
      Die jetzige Umfrage ist außerdem auch noch mit vollem Kanzlerbonus. Bis September ist Kurz aber nur noch einfacher Parlamentarier.

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 08:20

      Habe ich schon lange vor der Wahl Kurzens vermutet, dass dieser glühende Europäer nichts anders machen wird als Österreich an die EU zu verraten. Den ersten Beweis dafür hat er mit der Nominierung Karasens (eines glühenden Europäers, der in Brüssel schon längst österreichfeindlich unterwegs war) geliefert. Sollte er im Herbst, wie zu erwarten, noch erfolgreicher sein, dann gute Nacht Österreich - und gleich einen neuen europäischen Pass beantragen - der österreichische wird dann auf Wunsch der NEOS nicht mehr gültig sein. Und alle die noch kommen werden, werden diesen auch bekommen, wenn sie keinen haben, oder ihn „verloren“ haben.
      Ich glaube, nicht einmal Gott kann Österreich noch schützen

  87. Johann Sebastian
    28. Mai 2019 03:02

    Was sich die Waehler bei einer Vorzugsstimme fuer HC denken? Ich vermute einmal, dass sie ein Zeichen setzen wollen, dass eine hinterhaeltige Falle, die versucht eine Regierung von aussen zu stuertzen, nebenbei auch Persoenlichkeitsrechte verletzt und von der sogenannten Aufdeckerpresse aus Kalkuel Monate zurueckgehalten wird, sich nicht auszahlen darf. Und ich weine HC sicher keine Traene nach.

    • Freisinn
      28. Mai 2019 05:12

      Die Vorzugsstimmen für Strache sind sehr einleuchtend erklärbar - siehe oben. Ich hoffe sehr, dass er das Mandat nicht annimmt - das wäre staatsmännisch

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 08:08

      @ beide
      ******************
      ******************
      ******************

  88. oberösi
    28. Mai 2019 02:45

    Wie dick müssen die schwarzen Brillen eigentlich sein, durch die man, auf diese Posse blickend, sie zur griechischen Tragödie hochstilisiert und zuvorderst den Roten und Blauen „Verantwortungslosigkeit und Dummheit“ vorwirft. Schon beinahe tragisch, diese unerfüllte Liebe!

    Jener, der dieses „Drama“ in Bewegung setzte, war Kurz. Und sonst niemand. Durch seine ultimative Forderung nach Kickls Rausschmiß. Die Konsequenzen, die sich daraus ergaben, hat er wohl einkalkuliert. Man müßte ihn sonst für dumm halten, und das vor allem ist er nicht.

    Genauso hat er damit rechnen müssen, daß die beiden Hausmeisterparteien wie Nemesis, um bei den Griechen zu bleiben, voller Rachegefühle über ihn herfallen, weil sie ihm den strahlenden Gipfel des Olymps heimischer Bolidik, das Kanzlerpodest, keinen Tag länger gönnen!

    Und welches Bild heute im Parlament, welch glänzend-tragischer Auftritt des Buben: Unerschütterlich, ruhig, staatstragend, demütig, jedoch festen Blickes und voller Entschlossenheit nahm er sein Schicksal an. So fesch, wirklich wahr! Das einzige, was ihm heute noch fehlte zur vollkommenen Glückseligkeit vieler „da draußen im Lande“, war der Orden vom Goldenen Vlies um den Hals und der Zobelfellmantel vom seligen Kaiser Franz Josef. Und er hätte unseren feschesten Kaiser ever gegeben, schluchz!

    Während seine Fans, deren Schar heute nach diesem gelungenen Auftritt ordentlich angeschwollen sein dürfte, dieses Bild nun bis in den September liebevoll im Herzen tragen, so werden die beiden miesen Parteien, die ihm das angetan haben, bis dahin mit der Hypothek der miesen Verräter leben müssen, die ihm das angetan haben.

    Mit dem Ergebnis, daß FP und vor allem SP bis dahin ordentlich Federn lassen werden, was zu einem Anschwellen der Grünstimmen führen dürfte. Worauf sich, wie heute schon angemerkt, dann jene Wunschkoalition so mancher konservativer DumpfbackInnen, die es einfach nicht kapieren, daß sie gegen die linxgrünen Wunderwuzzis immer alt aussehen, ausgeht: ÖVP mit Grün und Neos als notwendiger wie unwesentlicher Appendix.

    Hatte heute abends ein bezeichnendes Gespräch mit einer netten Dame, seit jeher eingefleischte Blaue. Deren Aussage nach der Sendung: „Aber im September wähle ich ihn, ganz sicher!“

    Noch Fragen?

    • Wyatt
      28. Mai 2019 06:34

      ……..und als Auslöser für diese "Posse" man nichts besseres, als ein illegales Video mit einem betrunken gemachten Strache hatte, sollte eigentlich einiges zu denken geben!

    • teifl eini!
      28. Mai 2019 06:46

      Es tut mir leid! Auslöser waren Strache und Gudenus, die tiefe Einblicke in ihr Moralverständnis gaben. Blaue Brille absetzen bitte!

    • Bürgermeister
      28. Mai 2019 06:56

      Die Grünlinge sind eine von Angst getriebene und durch Angst zu lenkende Schafsherde. Quasireligiöse Sektierer mit Weltuntergangsphantasien und dem passenden Errettungsgedanken.

      Sie sind eine völlig disjunkte Wählergruppe zur FP, die bearbeitet dieses Feld eigentlich gar nicht. Aber es wird so kommen - die zunehmende Verblödung, Verbildung und Politisierung von Kindern wird den Grünen in den nächsten Jahren massive Stimmengewinne ermöglichen.

    • Tyche
      28. Mai 2019 07:00

      @ teifl eini - Ja stimme ihnen zu - ABER Gudenus und Strache haben keine persönlichen Vorteile daraus gezogen, sind sofort zurückgetreten.
      Wehsely und viele andere der speziell Wiener SPÖ, hatten keine politischen Konsequenzen zu tagen, traten nicht zurück obwohl rücktrittsreif und stiegen das Karrieretreppchen höher!
      Bei den einen wird von Moral, Ehrhaftigkeit gesprochen, bei den andern daran nicht einmal gedacht?
      Ich bin für Ehrhaftigkeit und Moral, aber dann bitte für alle und im selben Ausmaß!

    • Templer
      28. Mai 2019 07:05

      Keine weitere Frage!!!!
      Man kann nur mehr kopfschüttelnd resignieren.
      Kurz hat in seinem Größenwahn, schlecht beraten alle Brücken zerschlagen.
      Es erinnert an die letzten Beiden Folgen von "Game of Thrones" -alles in Schutt und Asche....

    • Gerald
      28. Mai 2019 07:28

      @teifl eini
      Die waren lediglich Auslöser für ihre eigenen Rücktritte. Die Sprengung der Regierung wurde hingegen von Kurz ausgelöst, der ultimativ Kickls Kopf forderte.

    • logiker2
      28. Mai 2019 07:45

      dann hätte Soros neben dem nördlichem Kalifat wohl noch einen weiteren Erfolg eingefahren, denn eine österr. Greta wird sich wohl auch finden lassen.

    • Charlesmagne
      28. Mai 2019 08:07

      @ teuflisch eini
      Ja sie gaben Einblicke in ihr Moralverständnis. Aber welches Moralverständnis haben die, die das schon längst taten, wovon die beiden phantasiert haben (Projekt Leiner Mariahilfersteaße, 25% Anteil an der Krone des Begünstigten). Hätte mich bis dahin schon gewundert warum die Krone ihre Blattlinie geändert hatte, jetzt weiß ich es.

  89. fenstergucker
    28. Mai 2019 02:11

    Ad P.S.:

    Dompfarrer Toni Fabe ist doch selbst dick drinnen in der Seitenblicke-Society und daher für jede "Schandtat" auf diesem Gebiet zu haben.
    Mich wundert da nichts mehr!





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