Kanzler Kurz – eine Enttäuschung?

Lesezeit: 12:30

Mit großen Hoffnungen und vielen Vorschusslorbeeren ist die türkis-blaue Regierung im Dezember 2017 in die Legislaturperiode gestartet. Vor allem der junge Kanzler weckte in vielen den Glauben an einen kompletten Neuanfang in Österreich. Doch nach knapp eineinhalb Jahren Kanzler Kurz blättert der Hochglanz-Lack immer mehr ab und von den Hoffnungen ist nicht viel geblieben.

Freilich, der jugendliche Kanzler ist auf dem internationalen Parkett weiter ein Medienstar, das Selbstmarketing läuft nach wie vor blendend, seine Auftritte sind noch immer von guter Rhetorik gekennzeichnet, die Umfragen sind weiter glänzend. Aber abseits des medialen Scheinwerferlichts mehren sich die Schatten, den schönen Worten folgen nur wenige Taten. Die abgekupferte FPÖ-Light-Agenda entpuppt sich immer mehr als hohles Blabla. Und schlimmer noch, unter der türkisen Schminke kommen immer mehr typisch alt-schwarze Verhaltensweisen zum Vorschein. Wobei man sich an der Stelle auch fragen könnte, warum die internationalen Medien ihn eigentlich so feiern, wo doch alle anderen mit seiner (angeblichen) Agenda sofort aggressiv attackiert werden?

Die Krone setzt dem Ganzen aber sein Verhalten in der aktuellen Causa der Identitären auf. Kurz fordert immer wieder zur Distanzierung von dieser Bewegung auf – vor allem den Koalitionspartner. Der Kanzler macht die Identitären rund um ihren Chef Martin Sellner damit quasi zu Vogelfreien, wirft sie den Linksmedien zum Fraß vor. Nur was haben die bösen Identitären eigentlich verbrochen?

Sie haben eine Spende des Moschee-Attentäters von Neuseeland bekommen, allerdings über ein Jahr BEVOR der zum irren Massenmörder wurde. Von einem damals Unbekannten. Was haben die Identitären also falsch gemacht? Wenn man noch an einen Rechtsstaat althergebrachter Prägung glaubt, dann wohl gar nichts. Außer, dass sie die falsche Gesinnung haben. Dennoch wünscht sich der Kanzler eine Vereinsauflösung. Dabei konnte den jungen Patrioten schon bisher keine nennenswerte Straftat nachgewiesen werden. Obwohl sich linksdrehende Staatsanwälte wirklich redlich bemüht haben, gab es bisher nur Freisprüche.

Die Identitären traten nämlich stets gewaltfrei auf, setzten auf Aktionismus. Etwas, was bei linken "Aktivisten" aller Couleur stets medial beklatscht und gefeiert wird. Aber wenn es Patrioten, also erklärte Nicht-Linke machen, dann ist das alles plötzlich ein staatsgefährdendes Kapitalverbrechen? Nun, für Kanzler Kurz offenbar schon, denn er setzte sich an die Spitze der Anti-Identitären-Panikmacher. Warum geht er eigentlich nicht ähnlich entschieden gegen die ultralinke Antifa vor? Vor allem da diese, im Gegensatz zu den Identitären, sehr wohl immer wieder auf Gewalt setzt? Verflechtungen zwischen Antifa und linken Politikern gibt es auch genug – man marschiert immer wieder gemeinsam in denselben Demos. Dennoch ist die Antifa offenbar kein Problem.

Bevor wir aber das Verhalten des Starkanzlers näher unter die Lupe nehmen, hier vorab ein Fundstück aus den sozialen Medien. Ein Posting, das einiges gut zusammenfasst:

"Das Problem an Kanzler Kurz ist nicht, was man über ihn sagt. Das Riesenproblem ist all das, was man nicht über ihn sagt. Manche von ihm vertretene Positionen entsprechen beispielsweise der FP-Parteilinie – seine angebrachte Antwort an die DDR-sozialisierte UN-Menschenrechtskommissarin war frecher als alles, was sich in der FP seit Regierungsbeteiligung jemand getraut hätte. Und dennoch fällt die linke Weltpresse nicht kollektiv über Kurz her. Er wird im In- und Ausland mit Samthandschuhen behandelt. Weshalb?

Ich habe dazu eine weniger schöne Theorie. In der Politik kommt vor allem in alten Systemparteien nicht derjenige an die Spitze, welcher der Beste ist, sondern derjenige, auf welchen sich die Seilschaften im Hintergrund am meisten verlassen können. So funktioniert das auf nationaler, aber auch auf internationaler Ebene. Auf Kurz ist wohl Verlass, wenn es um globale Multikulti-Themen wie die Vereinigten Staaten von Europa geht. Da darf er ein wenig die Wogen glätten, die Rechten bändigen und klein halten und zum Schein ein wenig rechts tun – aber wenn es darauf ankommt, wenn die ÖVP zu wirklich wichtigen Themen abstimmt, bleibt alles beim Alten.

Eine Person wie Kurz an der Führungsspitze einer ÖVP schwächt den Widerstand der Bevölkerung mehr als alles andere. Während der dümmlich-unverschämte Faymann und der großkotzig-aggressive Kern richtige Unsympathler für die Menschen darstellten, welche es abzuwählen galt, präsentiert der aalglatte Kurz keine besonderen Ecken und Kanten. Zu vielen Dingen schweigt er, Fehler erlaubt er sich nur selten.

Und doch durchziehen einzelne Details seine politische Geschichte, die uns das Gruseln lehren. Seien es die ‚Zuwanderer, die gebildeter wären als Österreicher’. Sei es seine völlig unnötige, abqualifizierende Wortspende gegen die friedlichen Demonstranten in Chemnitz, die er sachfremd mit ‚neo-nazistische Ausschreitungen’ betitelte. Und wir erinnern uns daran, dass Kurz sich von Orban und Gudenus distanzierte, als diese durchaus vertretbare Kritik am Milliardenspekulanten Soros äußerten.

Ist man paranoid, wenn man darin immer wieder Zeichen und Zugeständnisse an die Linken erkennt, um ihnen zu zeigen, dass man im Prinzip ja eh auf ihrer Seite steht? Schwer zu sagen. Aber für mich ist Kurz kein Freund. Und all das, was die linke Presse ihm nicht an den Kopf wirft – jedem anderen Nicht-Linken aber schon – sollte uns massiv zu denken geben."

Ende des Fundstücks.

Sind das die Gedanken eines weltfremden Verschwörungstheoretikers? Nun ja, wenn man sich viele Handlungen des Herrn Kanzlers in den letzten eineinhalb Jahren ansieht, könnte man glatt auf die Idee kommen, dass das alles gar nicht so völlig verkehrt ist. Zum Beispiel hat sich Kurz nach den angeblichen "Menschenjagden" von Chemnitz klar gegen die nicht-linken Demonstranten gestellt und sich voll auf Mama-Merkel-Nazi-Hysterie-Linie begeben, obwohl sich im Nachhinein alles als reine linke Fake-News herausgestellt hat (mehr als ein verwackeltes Video, auf dem in Wahrheit wenig bis nichts zu sehen war, gab es offenbar nicht).

Oder als Innenminister Kickl völlig zu Recht dazu aufforderte, all die Menschenrechtskonventionen aus den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts neu zu bewerten, zu überdenken und sie den aktuellen Gegebenheiten anzupassen, fiel ihm der Kanzler sofort in den Rücken. "Ich habe ihm meine Meinung dazu gesagt und ich denke, er hat mich auch verstanden!", ließ Kurz in durchaus arrogantem Ton ausrichten. Dabei wäre es nur logisch, angesichts der Masseneinwanderung aus Afrika und dem Allah-Land in die EU die Konventionen von Anno dazumal auf den neuesten Stand zu bringen. Damals dachte man schließlich vor allem an die Flucht aus Nachbarländern nach dem Zweiten Weltkrieg und nicht an Millionen von Fachkräften vom Hindukusch und aus der Sahel-Zone.

Das war aber definitiv nicht das einzige Mal, dass Kurz verstörend agierte. Zum Beispiel ließ er die EU-Abgeordnete Claudia Schmidt maßregeln, als die es gewagt hatte, die offenen Grenzen zu kritisieren. Die Noch-ÖVP-Mandatarin hatte sich erdreistet, Folgendes zu posten: "Wenn wir aber unsere Gesellschaft, so wie sie ist, bewahren wollen, dann können wir keine Einwanderung aus Afrika zulassen. Es ist kindlich naiv zu glauben, dass ausgerechnet diejenigen Menschen, deren Kulturen nichts anderes produzieren als Leid, Verfolgung, Unterdrückung und Perspektivenlosigkeit, einen positiven Beitrag für Europa leisten können. Afrikaner wollen nicht wie wir Europäer denken und arbeiten, aber gerne wie wir Europäer leben."

Der "massenweise Import von Stammeskulturen und Clandenken" sei "ein sicherer Weg für eine Veränderung zum Schlechteren" in Europa. Die "Gewaltbereitschaft und das hohe Aggressionspotential dieser Kulturen" sei bekannt, fügte Schmidt hinzu. "Weder die afrikanische, noch die moslemische Kultur sind kompatibel mit unserer Kultur." Das brachte ihr Rassismus-Schelten von linker Seite und auch von etlichen ÖVP-Granden ein – vom Schwarz-Grünen Othmar Karas bis zu Generalsekretär Karl Nehammer. Sicher nicht ohne Sanctus vom allmächtigen Parteichef. Im Anschluss war ein medialer Canossa-Gang von Schmidt vonnöten, um die Sache auszubügeln. Für die EU-Wahl im Mai wird sie dennoch nicht mehr aufgestellt.

Noch weniger Glück hatte der Abgeordnete Efgani Dönmez. Der hatte ebenfalls etwas gepostet, was ihm zum Verhängnis wurde. Am 31. August 2018 kritisierte ein Twitter-User indirekt die einschlägig als Islam-Propagandistin und Provokateurin bekannte deutsche SPD-Politikerin Sawsan Chebli. Offenbar unzufrieden mit Chebli stellte er die Frage: "Wie konnte sie jemals Staatssekretärin werden?" Efgani Dönmez lieferte die Antwort: "Schau dir mal ihre Knie an, vielleicht findest du da eine Antwort." Am Ende setzte er einen Zwinker-Smiley dazu.

Das brachte ihm den Hinauswurf aus dem ÖVP-Parlamentsklub ein, obwohl sich Dönmez damit rechtfertigte, er habe das nicht sexistisch gemeint, sondern wollte damit ausdrücken, dass Frau Chebli ständig vor Vertretern eines radikalen Islam knien und sich bei solchen Leuten anbiedern würde. Es half aber nichts, Kurz ließ den Mann, den er selbst von den Grünen geholt hatte, hochkant hinauswerfen. Anderswo reichen halbherzige Entschuldigungen, bei Dönmez reichte das nicht.

Und weil der Name gerade gefallen ist – das Festhalten an Othmar Karas als Spitzenkandidat für die EU-Wahl im Mai sorgte wohl bei besonders vielen konservativen Beobachtern für Kopfschütteln. Karas ist ein bedingungsloser Verfechter eines EU-Zentralstaates; lässt keine Gelegenheit aus, die türkis-blaue Regierung anzugreifen und heftig zu kritisieren; machte einst Wahlkampf für Alexander van der Bellen und würde wohl viel besser zu den NEOS oder den GrünInnen passen. Ein Star ist er nur bei linksgetakteten Kampfpostern in sämtlichen Kommentarbereichen, die sich genau solche Linksausleger auch in der ÖVP wünschen. Manche andere fragen sich hingegen, ob Karas gar heimlicher Kommunist ist. Seinem Verhalten nach ist das zumindest nicht völlig auszuschließen.

Und dennoch hält Kurz an Karas fest. Warum nur? Karas ist das absolute Gegenteil von allem, was Kurz als Türkiser (angeblich) vertritt. Er ist Großkoalitionär, ja sogar grün angehaucht und Fan eines sozialistischen Zentralstaates. Wie kann so ein altbackener Polit-Opportunist, der einst sogar seinen eigenen Schwiegervater Kurt Waldheim angepatzt hat, weiter einer der engsten "Mitstreiter" eines rechten Reformkanzlers sein? Das rational zu erklären, ohne an oben angeführte Überlegungen anzustreifen, dürfte relativ schwierig werden.

Neben Karas ist aber auch die übrige Personalpolitik von Basti Fantasti zumindest, na sagen wir etwas merkwürdig. Gegen Dissidenten wie Dönmez und Schmidt, die gegen die offizielle linke Mainstream-Meinung aufbegehren, geht er mit eiserner Härte vor. Dafür behält Kurz aber Karas und umgibt sich mit Personen, die immer wieder für Verwunderung und linke Aussetzer sorgen. Etwa Umweltministerin Köstinger (rettet gerne von Österreich aus das Weltklima), Bildungsminister Faßmann (wirft katholische Vereine aus den Schulen, fördert aber links-genderistische) oder Familienministerin Bogner-Strauss (meist unsichtbar, versucht aber zwischendurch mit kampffeministischen Äußerungen mediales Aufsehen zu erregen). Dazu wären noch der katastrophale Justizminister Moser (Kickl-Intimfeind & Wurst-Liebhaber) und Medienminister Blümel (auf dem ORF-Auge völlig blind) zu nennen.

Und damit wären wir auch schon beim nächsten linken Minenfeld angelangt – dem ORF. Bisher ist rein gar nichts passiert, um den anachronistischen Zwangsgebührensender abzuschaffen, zu privatisieren, zu entschärfen oder sonstwas. Dabei glänzt der Rotfunk täglich mit noch mehr linker Agitation, die man nur mehr als reine Anti-Regierungs-Propaganda bezeichnen kann. Die FPÖ möchte zwar gerne dagegen vorgehen, wird aber vom Koalitionspartner offenbar zurückgehalten. Der Medienminister kriegt die ORF-Berichterstattung ja nicht einmal mit, weil er nach eigenen Angaben über keinen Fernseher verfügt. Letztendlich muss es aber Kurz selbst sein, der bremst.

Etwa, weil seine alt-schwarzen Landeshauptleute von Niederösterreich bis Vorarlberg um ihre Landesstudios samt zugehöriger Beweihräucherung des jeweiligen Landesfürsten zittern? Ist das Rechtfertigung genug, um einen völlig außer Rand und Band geratenen Staatssender einfach weiterwerkeln zu lassen, obwohl der schon fast als linksextrem zu bezeichnen ist?

Wobei wir da schon beim nächsten Problem wären. Unter der 2017 im Eiltempo angebrachten türkisen Lackierung der ÖVP schimmert im Lauf der Zeit immer mehr Alt-Schwarzes durch. Da mehrt sich die Kritik aus den Ländern an der Regierung und vor allem am blauen Koalitionspartner. Viele ÖVP-Protagonisten träumen offenbar noch immer von der immerwährenden großen Koalition mit den roten Genossen, vom Proporz und von der Ausgrenzung der bösen FPÖ. Soll Kurz am Ende doch nur im Zeitlupentempo die blöden Blauen zerbröseln, wie es schon Schüssel gelungen ist? Der Groll auf den bei vielen Alt-ÖVPlern ungeliebten Koalitionspartner wird jedenfalls immer öfter und immer offener artikuliert. Die Alt-Schwarzen scheinen an Macht zu gewinnen.

Zum Abschluss noch ein Schnelldurchlauf weiterer Kurz-Ärgernisse: Die direkte Demokratie wurde gleich als erstes schubladisiert und auch die finanziellen Kürzungen für Zuwanderer aus aller Herren Länder (Stichwort Mindestsicherung) werden zwar schon eine gefühlte Ewigkeit diskutiert, sind aber bisher immer noch nicht beschlossen und umgesetzt (Stand 4. April). Irgendwer scheint auch da zu bremsen und es dürfte sich dabei eher nicht um die FPÖ handeln.

Auch in punkto Grenzschutz tut sich offenbar nichts, denn weiter sickern sehr viele illegal ein, auch wenn die ganz großen Ströme von 2015/16 (vorerst) abgeebbt sind. Kurz zögert auch die Eurofighter-Entscheidung hinaus und will offenbar das freiheitlich geführte Bundesheer weiter finanziell aushungern. Und schließlich blockierte die ÖVP auch von der FPÖ geplante Erleichterungen und Liberalisierungen beim neuen Waffengesetz. Das verpfuschte Islam-Gesetz wurde bisher ebenfalls nicht repariert. Und – man kann es nicht oft genug betonen – es ist kaum vorstellbar, dass die Blauen hier überall die Verhinderer sind. Dazu kommt das Verhalten von Kurz gegenüber Orban in der EVP.

Ja, und dann ist da eben der jüngste kurz’sche Links-Ausscherer bezüglich der Identitären, denen zwar keine Straftaten vorgeworfen werden können, die aber umso heftiger attackiert werden. Wobei: Wie viele Identitäre gibt es eigentlich? 100? 200? 300? Irgendetwas in dieser Größenordnung. Im Gegensatz dazu gibt es in Österreich zehntausende, wenn nicht hunderttausende Extrem-Allah-Fans, für die selbstverständlich die Scharia über unseren Gesetzen steht und die von Verfassungsschützern als durchaus gefährlich für einen freien, westlichen Staat eingestuft werden. Aber die scheinen trotz in den letzten Jahren stark steigender Anzahl für Kurz kein großes Problem zu sein.

Angesichts all dieser Fakten ist Kanzler Kurz aus konservativer Sicht wirklich als Enttäuschung einzustufen. Wobei Enttäuschung ja noch eher milde formuliert ist. Gut, in Wahrheit entpuppt sich seine ganze Regierungsmannschaft immer mehr als Enttäuschung, denn wer konnte bisher positiv überzeugen? Bei den Schwarz-Türkisen vielleicht noch am ehesten Finanzminister Löger als offenbar relativ fähiger Technokrat. Als Politiker fällt er ideologisch nicht wirklich auf, aber er scheint zumindest wenig fachliche Fehler zu machen. Der Rest der Türkisen ist eher Schweigen.

Und bei den Blauen glänzt Vizekanzler Strache in letzter Zeit auch immer öfter durch Umfaller bzw. Kniefälle vor dem immer schwärzer werdenden Koalitionspartner und auch den Linksmedien. Vor allem seine Rolle rund um die medial hochgeschaukelte Causa der Identitären ist wenig ruhmreich, ja fast schon erbärmlich. Er kommt aus dem Distanzieren und Abschwören gar nicht mehr heraus.

Auch der Rest der blauen Truppe vermag keine großen Jubelchöre auszulösen. Die Sozialministerin ist kein großes Kommunikationsgenie und man muss schon froh sein, wenn sie nicht täglich von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen stolpert. Verkehrsminister Hofer und Verteidigungsminister Kunasek sind mittlerweile kaum noch wahrnehmbar und von der Außenministerin hat man auch etwas mehr Profil erwartet. Bleibt noch Innenminister Kickl als einziger echter Lichtblick – ein Fels in der Brandung.

Ungeachtet aller medialen Anpatzversuche, aller linken Hasstiraden und aller Behinderungsversuche von allen Seiten versucht der Kärntner so viel von seiner Agenda wie möglich durchzuboxen. Allen Widerständen zum Trotz. Im Rahmen seiner beschränkten Möglichkeiten als alleingelassener Minister ist das durchaus beachtlich. Zumindest knickt er als einziger nicht dauernd vor der linken Meinungsmeute in Medien, Kunst und Kultur ein. Der Mann scheint Nerven aus Stahl zu haben, steht aber allein auf weiter Flur und kann auch nicht alles solo richten.

Der Rest ist, amikal formuliert, äußerst ausbaufähig. Obwohl eine große Mehrheit der Österreicher weiter hinter dieser Regierung steht. Angesichts stabiler Umfragewerte, über die sich noch kaum eine Regierung zuvor freuen konnte, ist der mangelnde Mut bemerkenswert. Oder ist es eben doch nicht nur mangelnder Mut, sondern etwas anderes?

So oder so, der Fisch fängt bekanntlich am Kopf zu stinken an. Und der Kopf ist der Kanzler. Außer vielen (mittlerweile offenbar vergessenen) blassblauen Wahlversprechen, einer aalglatten Rhetorik und medialen Hochglanzauftritten ist da nicht viel. Taten folgen nur sehr wenige. Dabei heißt es doch, an ihren Taten sollt ihr sie messen …

Niklas G. Salm, früher Journalist, schreibt jetzt unter Pseudonym.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFreiVonBevormundung
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2019 22:24

    Es ist befremdlich, wenn eine Handvoll Identitäre wegen eines Massenmörders im Fernen Neuseeland, der den Identitären, lange vor dem Anschlag eine Spende zukommen ließ, von den Regierungsparteien, der vereinten Opposition und der gesamten Mainstreammeute, zum Abschuß freigegeben werden.
    Auf der anderen Seite zwangsalimentieren wir Hunderttausende, illegale Grenzstürmer, wovon eine große Anzahl Morde, Vergewaltigungen und Überfälle in den Aufnahmeländern verüben (D hatte insgesamt ca 350 Messertote, verübt von in D Aufhältigen in 2018). Im Gegensatz zum Massenmörder von Neuseeland, finanzieren Merkel, Kurz & Co. mit unserem Steuergeld direkt die Mörder, oft mit Multiidentitäten ausgestattet auch noch fürstlich. Das ist der wahre Skandal!

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2019 22:51

    Ein grandioser Abriss des Verrates der sch.-bl.-Regierung an ihren Wählern. Der Kurz konnte mich nicht enttäuschen, denn ich wusste von Anfang an, wer er ist. Vor allem WAS...

    Enttäuschen konnten nur die blauen Pudel. Die Feigheit der ganzen Bande zusammen mit der Niedertracht dieses Strache gibt eine Mischung, die zum Fremdschämen ist.
    WENN nämlich die ÖVP die Verhinderin all der hehren Ziele wäre, warum SAGT das dann keiner der blauen Pudel? Warum steht nicht EINER von diesen jämmerlichen Schoßhündchen auf und sagt dem Volk: "Wir wollen wie vereinbart Punkt 1, Punkt 2, Punkt 3...aber die ÖVP blockiert! Wenn ihr es wollt, müßt ihr uns stärker machen."
    Nein, dazu ist man zu köterhaft geworden.
    Womit erpresst der Kurz diesen Strache denn?

    Oder gibt der Strache in dieser Koalition das Weibchen Mitterlehner weil er sich in dieser Rolle wohlfühlt? Das Hintreten auf den volkstreuen Bereich seiner Wähler zeigt ja nur, dass er die FPÖ vollständig zu einer Art Sozipartei light machen will.
    Seine dumme Job-Garantie für den roten bis in die Knochen korrupten Sozi-Stadel anlässlich der Wien-Wahl zeigt es ja schon.

    Der Kickl agiert wenigstens etwas, aber weiterbringen tut er auch nichts. Von all den Versprechen ist nichts umgesetzt. GAR NICHTS!

    Wer daran zweifelt möge mir doch sagen, WAS in SEINEM ureigensten Lebensbereich seit Amtsantritt der sch.-bl. Junta sich verbessert hat.
    Ich höre.

    Wie ich am ersten Tag dieser sch.-bl. Regierung 2.0 sagte: Das wird nix mehr!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2019 08:52

    DANKE Niklas Salm! **********************************

    Das Brief-Fundstück bringt es auf den Punkt!

    Kurz war und ist ein Blender von Anfang an.
    Ich verstehe nur nicht, wie man darauf hereinfallen konnte - er hat doch schon als Minister nur heiße Luft von sich gegeben.
    Er hat das Programm der Blauen übernommen - vieles war plötzlich salonfähig. Er hat damit gespielt und gepokert und letztendlich gewonnen.
    Allen das Bild in der Krone wo er diesem unsäglichen Karas - beide mit triumphierendem Lächeln - die Hand schüttelt, bringt mich zum Kotzen!

    Er hat es geschafft, die Blauen unmöglich zu machen - die das in wirklich armselig-erbärmlicher Weise geschehen ließen und noch immer lassen! Strache ist ja zu einem wahrhaften Linkspopulisten und Kriecher vor der PC mutiert :-(
    Ausnahmen sind Kickl und Vilimsky, das sind leider zuwenige im "Kampf gegen die Mafia"

    Die schwarze Seele der Türkisen freut sich diabolisch und wird sich wieder mit den Roten ganz vertraut im Lotterbett wälzen können und alles ist gut!
    Die Wahlhammel haben ihre Schuldigkeit getan und können getrost auf die Schlachtbank geführt werden.
    Was werden sie blöken, wenn sie - viel zu spät - zu dieser bittere Erkenntnis kommen....

    Eine Schande für die Demokratie und für die Meinungsfreiheit, daß ein junger Mensch, der NICHTS verbrochen hat, als FÜR unsere Heimat einzustehen und noch NIEMALS Gewalt angewendet hat, weder in Taten noch in Worten, dafür mißbracuht und (medial) hingerichtet wird, um einer schrecklichen Macht endgültig auf den Thron zu helfen.
    Ich finde kein Wort, daß dieses an Niedertracht nicht zu übertreffende Tun beschreiben soll :-((((

  4. Ausgezeichneter KommentatorAlmut
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2019 01:10

    Der letzte Absatz von Niklas G. Salm fasst die Lage gut zusammen: der Fisch fängt an am Kopf - dem Kanzler - zu stinken.
    Von Kurz bin ich nicht enttäuscht, denn ich habe nichts anderes erwartet. Ich wundere mich nur über die Leichtgläubigkeit (um es höflich auszudrücken) der Kurz-Fans, die uns diese Misere mit den Stimmen für Kurz eingebrockt haben und sicher weiter einbrocken werden.
    Was Strache betrifft so hat Sensenmann ihn und sein Verhalten treffend beschrieben - sein Verhalten ist schlicht und einfach niederträchtig, dazu kann es auch sein, dass Strache überfordert ist und gar nicht begreift, dass Kurz dabei ist die FPÖ zu zerbröseln indem er ihn brav über das "Distanzierungsstöckchen" springen lässt.
    Wie sagt Hans-Hermann Hoppe so schön: Demokratie ist der Wettbewerb der Gauner.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2019 07:54

    Ich sehe das alles sehr negativ.

    Die sich selbst zerstoerenden Linken finden nun dieselbe Entwicklung auf rechter Seite. Das vor dem Hintergrund einer weit nach links gerueckten Mitte und tief unter dem linken Meinungsmanipulationshimmel. Diese Zersplitterung macht Oesterreich immer unregierbarer. Aehnliches spielt sich in vielen Laendern Europas ab. Das englische Unfaehigkeitsparlament, das Chaos in Frankreich, die Abloese der (korrupten) spanischen Konservativen durch stramm Links, die Mitte links-Links-extrem Linx Koalitionen in dem Nachfolgestaat der DDR usw. Die wenigen Lichtblicke wie Italien und Ungarn wiegen dabei wenig, werden sie doch durch die Negativelite einer entrueckten undemokratischen EU ins Schmuddeleck gedraengt.

    Europa wird unregierbar und ist sperrangelweit offen fuer seine Feinde. Eine unheilvolle Entwicklung.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2019 23:19

    Eine komplette Aufzählung der bisherigen Politik von BK Kurz. Von den Anfängen, mit vielen Vorschlusslorbeeren im Inland, aber Skepsis bis Abneigung im sozialistischen EU Ausland. Die Entwicklung führte zu eine Seitenumkehr. Bei der EU ist Kurz zum Liebling der Apparatschiks aufgestiegen, im Inland profiliert er sich als entschiedener Kämpfer gegen die Gefahr von rechts. Wie diese Gefahr aussieht, kann auch Kurz nicht genau beschreiben, aber er bekämpft sie. Die Motive für diesen Kampf werden aus dem Ausland geliefert, im Inland lässt sich keine Gefahr, die es Wert wäre, sie zu bekämpfen, nicht identifizieren.
    Aber, es ist vor den Wahlen. Jede Diktatur braucht einen Feind.

  7. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2019 09:22

    Die Kurz´sche Karriere erinnert immer mehr an jene von Merkel. Nur eben in Zeitraffer, denn so lang macht es der Basti sicher nicht. Weil er entweder abgewählt wird oder vorher schon bei BlackRock anheuert.
    Außerdem kommt jedes Unglück bekanntlich nur einmal als Katastrophe daher, das zweite Mal nur mehr als Farce.

    Auch Merkel wurde noch jahrelang als Erlöserin angehimmelt und konnte so unbeirrt jenes Chaos anrichten, an dem DE und ganz Europa noch Generationen laborieren werden, bevor sich endlich auch die opportunistischten Eunuchen, die sie in ihrer Entourage noch duldete, wieder aus der Deckung wagten und auf die Fehler hinwiesen, die sich sowieso nicht mehr verbergen ließen.

    Bei Kurz wird die Entzauberung eben schneller gehen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr.Hans Christ
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2019 12:58

    Als alter Freiheitlichgesinnter habe ich das letzte Mal der FPÖ meine Stimme verweigert, weil ich zuvor mehrmals gewarnt hab, sich, noch dazu als Juniorpartner, erneut mit der ÖVP ins Koalitionsbett zu kuscheln. Kurz ist ein "Falscher Hund",
    aalglatt, brillianter Selbstdarsteller und skrupellos, wenn es darum geht, unbescholtene Staatsbürger, nur weil sie vom linlen mainstream als rechtsextrem
    verunglimpft werden, zu diskriminieren. Wahrscheinlich hat ihn sein abgebrochenes Jusstudium daran gehindert, den Prinzipen eines Rechtsstaates zu folgen. Strache und Kunasek sind, wie erwartet, vor dem Rotzbuben in die Knie gegangen und spielen das üble Spiel mit. Ich fühle mich bestätigt.


alle Kommentare

  1. heartofstone (kein Partner)
    12. April 2019 18:30

    Ganz kurz: JA

    Persönlich bin ich dafür, sämtliche "Diversionen" und "Vormerkungen" auch von Linksextremen, also alles was sich Links der Mitte bewegt, öffentlich zu machen. Spende an die SPÖ, Grüne oder gar KPÖ? ... fordere ich doch glatt ein Verbot dieser "Vereine" ... bhxmwt ... 9c6955

  2. Walter S. (kein Partner)
    12. April 2019 17:08

    Ein guter Artikel! Danke dafür!

    Bevor ich mich in meinem Sermon ergehe, möchte ich noch bemerken:

    Es gibt keine politische Lösung für ein geistig-spirituelles Problem! Man sollte nicht darauf hoffen, daß irgendeine im Parlament vertretene Partei unsere Probleme lösen wird. Das ist schon aus systemischen Gründen nicht möglich. Auch ein Orban weiß das. Immerhin versucht er Zeit zu gewinnen und das Schlimmste zu verhindern. Wir müssen uns ändern und selbst Verantwortung übernehmen.

    Zu Kurz noch folgendes: er ist wie ein Macron ein Young Global Leader, ein Programm des Weltwirtschaftsforums in Davos.

    Das sollte reichen. Jeder kann sich die Konsequenzen dieser Tatsache denken.

  3. kremser (kein Partner)
    12. April 2019 12:17

    Hochglanzauftritte und nichts dahinter ... Imamausweisungen, Schließung von Moscheevereinen in denen Siebenjährige im Kampfanzug Dschihad üben - alles Ankündigung
    Das größte Problem ist die Manipulation und Täuschung der Massen durch die Medien. Und genau auf das setzt Kurz jetzt. Menschen die informiert sind, und auf diesem Blog würde ich sehr viele finden, konnte Kurz nicht täuschen. Kurz ist genauso wie Macron ein Produkt einer Elite, die an der Macht bleiben will und dabei auch nicht davor zurückschreckt einen medialen Krieg gegen die Gegenöffentlichkeit vom Zaun zu brechen und in der DDR Tradition von Merkel und Kahane ein Zensurgesetz einführt. Kurz hat sich vollkommen entzaubert.

    • backroll (kein Partner)
      13. April 2019 21:43

      @kremser, vollkommen richtig. Kurz blendet geschickt mithilfe der Medien die uninteressierte, saturierte Masse. Er ist telegen und "patzt nicht an". Das reicht schon um ihn zu wählen. Dass er nur leere Worthülsen von sich gibt "wir müssen die Außengrenzen schützen" und daneben einen Mig.Pakt - laut Merkel entscheidend mitverhandelt hat -, wird nicht erkannt. Kurz ist Merkel, die seinerzeit die Wahl gg Schröder gewonnen hat mit Aussagen wie "mit mir wird es keine weitere Zuwanderung geben, weil wir nicht mehr Parallelgesellschaften wollen". Strache hat es verabsäumt die Koalition platzen zu lassen als die Intrige gg die Identitären gestartet wurde. Dann hätte er Kurz entzaubern können.

  4. monofavoriten (kein Partner)
    11. April 2019 19:43

    kurz ist ein produkt der soros/paneuropa/freimaurer-retorte, wie macron und konsorten

    • Loweraustria (kein Partner)
      12. April 2019 14:45

      Danke für den kurzen und zutreffenden Kommentar. Der Soros hat Mainstream medien und jetzt auch unsere regierung fest in der Hand. Was da noch auf uns zukommen wird?????

  5. JS (kein Partner)
    11. April 2019 05:24

    Kurz ist keine Enttäuschung, sondern eine lebensbedrohliche Gefahr für die Freiheit.
    Was hier abgeht mit M. Sellner ist ein großes Milgram-Experiment. Beinahe das gesamte öffentliche Establishment entblödet sich dahingehend, in einem groß angelegten Gangstalking sich gegenseitig dahingehend zu überbieten einem unbescholtenen Bürger immer heftigere "Stromstöße" zu versetzen. Statt Rechtsstaat Deep State at his best! They don't kill you, they try to drive you to suicide!

  6. Marcus Aurelius (kein Partner)
    10. April 2019 20:40

    Alles kundig und gründlich durchdacht, was Sie schreiben, Herr Salm.
    Aber ...
    (1) sprengen Romane wie der Ihre das Volumen eines Blogs und sind in einer Buchhandlung besser aufgehoben,
    (2) wenn Sie Sebastian Kurz für einen von der FPÖ Getriebenen halten, liegen Sie falsch. Kurz hat aus den Erfahrungen und der Arroganz Herrn Schüssels sehr wohl gelernt;
    (3) Sie sollten dem Jüngling ein wenig Zeit geben, um zögerliche Fehler zu machen, an denen er reifen wird.

    That's the name of the game, sir.

    • Sensenmann
      10. April 2019 22:25

      Richtig. Kurz soll seine Fehler machen, bis Österreich dran krepiert!
      Das ist kein Mann, das ist ein Nichts!
      Heute:

      Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz hatte sich am frühen Abend positioniert. "Wie lange darf Aufschub gewährt werden? Da wäre ich persönlich für eine möglichst kurze Verlängerung", sagte er bei seiner Ankunft in Brüssel. Gleichzeitig räumte er ein, dass es die Tendenz zu einem längeren Aufschub gebe, dem er sich dann nicht in den Weg stellen wolle.

      Da"reift" nix mehr! Da fehlt die Eignung zum Staatsmann vollkommen!

    • Niklas G. Salm
      11. April 2019 11:38

      Werter Marcus Aurelius!

      1) Würden Sie wirklich ein Buch käuflich erwerben, das Sie nach 10 oder 12 Minuten ausgelesen haben?
      2) Was sagen Sie zum heutigen Beitrag des Blogmasters? Sowohl von der Länge, als auch vom Inhalt her?
      3) Nix für ungut Sir ;-)

  7. Torres (kein Partner)
    10. April 2019 19:37

    Der (oder jedenfalls ein) Höhepunkt der türkisen Heuchelei: Der tiefrote Wrabetz sitzt jetzt auf einem ÖVP-Madat im ORF - fest im Sattel, zumindest bis zum Auslaufen seines Vertrages 2021. Weitere Verlängerung dank Blümel (mit Zustimmung von Kurz) durchaus denkbar.

  8. Sensenmann
    10. April 2019 19:05

    DAS sollte man allen Kurz-Anhängern nicht vorenthalten.
    Die prophetische Analyse über das Verhalten des Kurz erstellt VOR der letzten Wahl von einem gewissen Martin Sellner.

    Jetzt wird jedem klar, warum dieser Kurz Sellner so hasst!
    Denn hier wird kompakt gezeigt, wer der Blender Kurz wirklich ist.

    Klügere Leute wußten es vorher (allerdings ohne zu ahnen, daß die Blauen die identen Kreaturen sind).

    https://youtu.be/4My6QR9SedQ

  9. Wahrheit (kein Partner)
    10. April 2019 16:09

    Nicht die Identitären sind widerlich sondern unser Basti-Kurz, er ist ein hinterfotziger Narzisst der mit einen perfiden "Landbauer 2.0"-Aktion aufgezeigt was der jetzigen FPÖ fehlt:
    Intelligenz und Zivilcourage.

  10. unbedeutend (kein Partner)
    10. April 2019 16:03

    Ich hatte vor kurzem einen Mailwechsel mit dem "Team Kurz". Der Kanzler selbst ist nicht erreichbar. Es ging um die Abtreibung.
    Hier ein Auszug aus dem Schreiben des Teams:
    "Die Menschenwürde ist für uns in keiner Lebensphase verhandelbar. Wir lehnen den Schwangerschaftsabbruch ab, sehen aber in der Strafverfolgung von Frauen in Not keine Lösung, bekennen uns zur Fristenlösung."
    Soviel Widerspruch in zwei Sätzen ist erstaunlich. Einerseits ist die Menschenwürde nicht verhandelbar, andererseits bekennt man sich zu einer "Lösung", die unschuldige Kinder zur Tötung freigibt.
    War "nicht verhandelbar" ganz anders gemeint? Die Menschenwürde ist kein Wert für sie. Warum soll man darüber verhandeln?

  11. astuga (kein Partner)
    10. April 2019 15:57

    Hervorragende Analyse!

  12. Segestes (kein Partner)
    10. April 2019 15:55

    Blendgranate Kurz hat mich nicht enttäuscht, denn ich habe mir nichts anderes von ihm erwartet. Die ÖVP bleibt eben die ÖVP, egal welche Farbe sie trägt.

    Und dass Strache und Konsorten des dazugewonnenen Sozialprestiges und der Posten wegen ständig umfallen - siehe die IBÖ-Geschichte - war für mich auch keine Überraschung. Langjährige Tätigkeit als Parteipolitiker setzt nämlich Charakterlosigkeit voraus.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. April 2019 12:30

      "Politik ist die Kunst des Möglichen." (O. v. Bismarck)
      Und, zusammengefasst:
      "Der gute Stratege bestimmt Zeit, Ort und Kraft des Einsatzes seiner Truppe." (Carl v. Clausewitz; Ähnliches konnte man auch von Gaius Julius Caesar sowie von Napoleon Bonaparte, aber auch lange zuvor schon von Sun Zi ("Die Kunst des Krieges") lesen.

      Warum sich wegen Randerscheinungen des Wahlkampfes schon im Vorfeld desselben über Gebühr verausgaben?
      "Best-practice-Modelle" sind angesagt.
      Von "wir haben eine spektakuläre Schlacht geschlagen aber verloren" kann keiner leben.
      Da ist die "Inselbegabung" Thunberg samt Hintermännern und -frauen schon wesentlich gefährlicher.
      Die lenkt von den wahren Problemen n

    • Neppomuck (kein Partner)
  13. Dr.Hans Christ (kein Partner)
    10. April 2019 12:58

    Als alter Freiheitlichgesinnter habe ich das letzte Mal der FPÖ meine Stimme verweigert, weil ich zuvor mehrmals gewarnt hab, sich, noch dazu als Juniorpartner, erneut mit der ÖVP ins Koalitionsbett zu kuscheln. Kurz ist ein "Falscher Hund",
    aalglatt, brillianter Selbstdarsteller und skrupellos, wenn es darum geht, unbescholtene Staatsbürger, nur weil sie vom linlen mainstream als rechtsextrem
    verunglimpft werden, zu diskriminieren. Wahrscheinlich hat ihn sein abgebrochenes Jusstudium daran gehindert, den Prinzipen eines Rechtsstaates zu folgen. Strache und Kunasek sind, wie erwartet, vor dem Rotzbuben in die Knie gegangen und spielen das üble Spiel mit. Ich fühle mich bestätigt.

  14. Christian Peter (kein Partner)
    10. April 2019 11:46

    Menschenskind, wer sich von einem Kasperl wie Kurz jemals etwas erwartete, dem ist nicht zu helfen. War und ist doch sonnenklar, dass die Uraltpartei ÖVP bloß ein neues Gesicht brauchte, um bei Wahlen wieder erfolgreich zu sein.

  15. Gasthörer (kein Partner)
    10. April 2019 11:46

    Großartige Analyse. Kurz ist eine PSY-OP wie Trump, zT. auch Macron. Die Patrioten in den westlichen Ländern sollen durch einen guten Schauspieler im Trachtenjancker getäuscht werden. Kaum ist der gewählt, macht er neoliberale, globalistische neokon-Politik.

    Was tun? Es braucht eine zweite patriotische Kraft neben der FPÖ (die nur am Futtertrog interessiert scheint).
    Vielleicht helfen hier G. Grosz, E. Stadler mit. Die Kampagnenprofis von den Identitären würden sicher mithelfen.

    PS.: Der große Austausch ist real und das größte Verbrechen unserer Zeit! Die Identitären sind NICHT rechtsxtrem. Die ANTIFA ist eine terroristische Verreinigung, die aufgelöst gehört.

  16. Zraxl (kein Partner)
    10. April 2019 09:44

    Der Herr Kurz hat mit seiner Nazisau, die er jetzt durchs Dorf jagt, strategisch alles richtig gemacht: Sein Kandidat, der Herr Karas geht gestärkt in die EU-Wahl; Die FPÖ ist öffentlich blamiert und nun innerlich gespalten; und die lästigen Meinungsäußerungen des niedrigen Volkes kann man nun noch mit mehr Recht unterbinden.

    Der Herr Kurz findet die Identitären und Patrioten widerlich. Es gilt das Gesetz der Reziprozität.

  17. fewe (kein Partner)
    10. April 2019 08:20

    Vielleicht habe ich da was übersehen, aber so viel ich weiß - und auf der Website der Identitären einmal gelesen hatte -, tun die nichts Anderes als die Einhaltung der Verfassung und Gesetze von der Regierung zu fordern. Seit 2015 passiert ja ein andauernder Gesetzesbruch. Ein deutscher Richter hatte sogar vor etlichen Monaten einmal festgestellt, dass seitdem der Rechtsstaat ausgesetzt wurde.

    Ansonsten machen sie eigentlich nur gewaltfreie Proteste im Stil von Greenpeace. Also nicht annähernd so gewalttätig wie beispielsweise der Schwarze Block, den die Politik aber ungehindert gewähren lässt. Auch dann, wenn Steine auf Demonstranten geworfen werden.

    Es geht zu wie in der Sowjetunion.

    • glockenblumen
      10. April 2019 11:14

      man kann es nicht oft genug wiederholen:

      "Ein marxistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert”
      (Alexander Solschenizyn)

    • Torres (kein Partner)
      10. April 2019 18:19

      Genau das gleiche tut im Prinzip auch die AfD in Deutschland: sie fordert die Einhaltung der von Merkel und ihren Spießgesellen ständig und konsequent verletzten Gesetze und vor allem des Grundgesetzes. Das gilt in Deutschland - und jetzt wohl auch in Österreich - als (bestenfallls) rechtsextrem, wenn nicht gar als Nazi. Dafür dürfen die Grünen ganz offen und unwidersprochen zum Bruch der Gesetze aufrufen.

  18. Romana
    09. April 2019 12:02

    Die Identitären sind nur eine Variante im großen Spektrum politisch rechts Stehender. Sie wollen auf ihre Anliegen, die keinesfalls verwerlich sind, durch Aktionen und Provokationen aufmerksam machen. Das muss eine Regierung aushalten, sofern dieser Gruppe nichts Gesetzwidriges anzulasten ist, wie auch Henrik Broder im letzten "Talk im Hangar" postulierte. Immerhin hält sie ja auch die wesentlich gewalttätigere ANTIFA aus. Was das Verhalten von Kanzler Kurz hinsichtlich Karas, Weber, Vereinigte Staaten von Europa betrifft, sehe ich dahinter die Schlüsselfigur Soros.

  19. Liberio
    09. April 2019 09:29

    Kurz ist Agitator einer Seilschaft, welche eine politische Agenda betreibt. Kurz wird verwendet als Feigenblatt einer internationalistisch-islamisch-marxistischen Fehde gegen die europäischen, demokratischen Nationalstaaten. Sowohl die Demokratie und auch der Nationalstaat sind abzuschaffen ("Ohne Nationalstaat gibt es keine Demokratie" - Vaclav Havel), eine zentralistische, der UdSSR analogen Westherrschaft soll errichtet werden. Kurz darf scheinbar 'rechte' Politik machen, solange er diese politischen Ziele verfolgt. Ihm sind von Soros & Co. und den brüsseler Bürokraten schon alle Versprechungen für seine persönliche Zukunft gemacht worden, falls er einst nicht mehr BK wäre, Kurz ist ein gekaufter Mann - warum auch ließe er sich mit Soros abbilden??? So lange er an der Macht ist, wird er die zentralistisch-diktatorische EU-Agenda betreiben, mit beschönigenden Worten und verführerischen Lügen. Im Artikel nicht erwähnt: auch die "Ehe für alle" und die Staatsförderung der pornographischen Schwulen-Lobby für die Pervertierung, Zerstörung, den Missbrauch und der Umerziehung der Kinder trägt diese Handschrift. Tatsächlich war Kurz niemals ein Konservativer, vielmehr ergreift er, wie Merkel, jede sich bietende Chance, links-zentralistische, leninistische Internationalismus-Politik in Gesetzesform zu gießen und die Gesellschaft mit ihren Familien und einer freien Wirtschaft mit 68-er Methoden zu zerstören. Er benützt dazu auch die Instrumente unserer Einwanderer: die Taquia.

  20. Kyrios Doulos
    08. April 2019 22:27

    Ausgezeichnete Darstellung. Viele Details vergißt man tatsächlich. Dieser Beitrag hilft mir, mich zu erinnern. Der rote Faden durch Kurz' Politbiographie ist tatsächlich rot.

    Ich nenne den lieben Sebastian nur mehr Bundeskanzler Widerlich. Weil das sein neues Lieblingswort ist. Er verstreut es nur ungerecht, aber das ist dem roten roten Faden geschuldet.

    FPÖ: zieh' die Reißleine. Trete vor das Volk und sage ihm:

    "Unter Kurzens Führung wird das nix. Lieber eine starke Opposition sein als ein jämmerliches Weichei und ein devoter Steigbügelhalter.

    Wenn Du, liebes Volk, willst, daß sich tatsächlich was ändert im Sinne unseres Wahlprogramms aus 2017, dann mußt Du uns stärker machen, viel, viel stärker.

    Wir bieten uns an. Ohne Position 1 mit großem Abstand zu Position 2 werden wir nicht wieder regieren. Volk, vielleicht willst Du weiter links wählen und mehr Leidensdruck spüren.

    Wir warten auf Dich. Liebe Grüße, Deine FPÖ."

    • Sensenmann
      10. April 2019 19:12

      DIE Chance hätte die FPÖ längst gehabt.
      Sie hat es wieder vergeigt und verschwindet hoffentlich unter der 5% Grenze, damit aus der Höhe ihres Falles der Weizen einer patriotischen Bewegung neu gesät werde.

  21. Politicus1
    08. April 2019 20:38

    Wir wissen nicht, was wirklich hinter der Nominierung des Othmar Karas als Spitzenkandidat geschehen ist und wogegen KURZ nicht konnte.
    ?Christian Konrad, RAIKA, KURIER ...?

  22. Ausgebeuteter
    08. April 2019 19:53

    Herr Salm, Sie dürfen nicht vergessen, dass Kanzler Kurz ein Getriebener des alt-schwarzen Parteiflügel ist und daher viele Kompromisse macht bzw. gute Ideen ablehnen muss. Es ist in unserem demokratischen System nicht einfach, Entscheidungen zu treffen, welche langfristig sinnvoll sind. Jeder Politiker denkt leider nur bis zur nächsten Wahl.

    Ich selbst bin auch unzufrieden und werde bei der EU-Wahl nicht die Karasliste wählen. Das Kurz-Team hat mir zwar empfohlen, bei Protest zu Karas einfach eine andere Listenreihung vorzunehmen, aber es ist besser, wenn die Türkisen von mir und hoffentlich vielen anderen einen Denkzettel bekommt.

    • Kyrios Doulos
      08. April 2019 22:33

      Wenn Kurz ein Getriebener ist und nur Opfer, dann tut er mir menschlich leid. Meine Bürgerpflicht ist es aber nicht, voller Empathie ein Kurz-Vertseher zu sein und Mitleid mit ihm zu haben. Als Staatsbürger verlange ich, daß dort ein MANN regiert.

      Ohne ihn und seine Popularität (noch) ist die ÖVP nichts. Und das weiß sie, die Verräterpartei. Darum glaube ich an Ihre Getriebenentheorie auch nicht, Ausgebeuteter.

  23. Wolfram Schrems
    08. April 2019 15:43

    "Die Identitären traten nämlich stets gewaltfrei auf, setzten auf Aktionismus. Etwas, was bei linken "Aktivisten" aller Couleur stets medial beklatscht und gefeiert wird. Aber wenn es Patrioten, also erklärte Nicht-Linke machen, dann ist das alles plötzlich ein staatsgefährdendes Kapitalverbrechen? Nun, für Kanzler Kurz offenbar schon, denn er setzte sich an die Spitze der Anti-Identitären-Panikmacher. Warum geht er eigentlich nicht ähnlich entschieden gegen die ultralinke Antifa vor?"

    Weil "die ultralinke Antifa" Teil des herrschenden Systems ist und vom Tiefen Staat eingesetzt wird. Auch ein Bk Kurz kann da nicht aus. Will es vermutlich auch gar nicht, da er ja zu einer elitären Organisation im Dunstkreis von Herrn Soros gehört:
    https://www.ecfr.eu/council/members

    Daher auch die Nominierung von Othmar Karas.

    • Herby
      08. April 2019 16:36

      Herr Schrems bitte damit ich mich auch auskenne:

      Ist der Tiefe Staat auch schon vom Herrn Soros ferngesteuert?

    • Kyrios Doulos
      08. April 2019 22:34

      Herr Schrems, was Sie da geschrieben haben: es ist gewißlich wahr. Leider.

  24. Politicus1
    08. April 2019 14:19

    Am 10.4. muss sich KURZ beweisen.
    Gespannt, ob er bei seiner Ankündigung bleibt, dass ein weiterer BREXIT-Aufschub ohne bis dahin erfolgte britische Annahme des zwei Jahre lang verhandelten Deals für ihn nicht in Betracht kommt.

  25. Bürgermeister
    08. April 2019 12:05

    Ein Janus-Kopf, einer der für nichts steht und sich alles offen hält. Der Janus-Kopf kommt sowohl in seiner EU-Aufstellung wie auch in seiner ganzen Regierungsarbeit zum Ausdruck. Es gab ein eindeutig nicht sozialistisches Wählervotum, der Janus-Kopf verkörpert aber immer Vergangenes und Kommendes.

    Der linke Kopf verhindert alle Reformen wenn man in der Regierung sitzt, der rechte Kopf fordert sie wenn man gerade Wahlkampf macht.

    Das Rothschild-Prinzip, man setzt auf Gewinner und Verlierer gleichzeitig und zählt so persönlich immer zu den Gewinnern.

    Solange die FP kein zweites Knittelfeld erlebt besteht aber noch Hoffnung. So schnell wie er überzeugt hat, kann er auch wieder abstürzen.

  26. Gandalf
    08. April 2019 11:41

    Nach Abwägung aller pro- und contra- Argumente eine kurze Antwort auf die Frage in der Titelzeile: JA. Was auch immer sich Einzelne so oder so von ihm erhofft hatten: Enttäuscht hat er so ziemlich alle. Auch eine Leistung.

  27. logiker2
    08. April 2019 11:04

    Aufrichtigen Dank für die Bilanzierung des Medienstars Sebastian Kurz. Ein Grossteil der Blogteilnehmer hatten schon zu Beginn der Beweihräucherung auf seine tatsächliche Gesinnung hingewiesen und leider recht behalten. Für allzuviele reicht offensichtlich gutes Auftreten und Redegewandtheit, um in Entzücken zu verfallen und die Rettung Österreichs auszurufen. Leider, der Lack ist ab und die schwarzbolschewistische Grundfarbe leuchtet sehr deutlich durch und hintennach will es keiner gewessen sein.

  28. Wyatt
    08. April 2019 10:36

    Großer Dank an "Niklas Salm" *************

    Hier wurde penibel zusammengefasst "Klartext" über unsere Regierung geschrieben, welche, wie es scheint, mehr der "Soros Truppe" verpflichtet ist als der eigenen Bevölkerung gegenüber.

  29. Herby
    08. April 2019 10:24

    Herr Salm oder wie immer Sie heißen:

    "Ist Othmar Karas vielleicht in Wirklichkeit ein Außerirdischer?"

    Also da wird es sicher hier bald einen Gastkommentar geben der das verkaufen will.

    Am 26. Mai bei der Europawahl: Meine Vorzugsstimme gebe ich Othmar Karas auf der Liste ÖVP!!!

    • glockenblumen
      08. April 2019 10:34

      Tun Sie, was Sie nicht lassen können, aber verschonen Sie uns mit Ihrer ständigen Hymne auf Karas!

    • pressburger
      08. April 2019 15:27

      @Herby
      Super, nur so weiter !

    • Kyrios Doulos
      08. April 2019 22:41

      Lieber Herby, Genosse Karas und alle GenossINNEN der sozialistischen Internationale und alle mohammedanischen Invasoren und Dschihadisten und alle Mitglieder der Nomenklatura der EUdSSR freuen sich über Ihre Entscheidung!

    • Gandalf
      09. April 2019 23:01

      @ Herby:
      Herbliche, nein, natürlich herzliche Grüße an Ihre lächerliche Parteivortänzerin Joy!!

  30. oberösi
    08. April 2019 09:22

    Die Kurz´sche Karriere erinnert immer mehr an jene von Merkel. Nur eben in Zeitraffer, denn so lang macht es der Basti sicher nicht. Weil er entweder abgewählt wird oder vorher schon bei BlackRock anheuert.
    Außerdem kommt jedes Unglück bekanntlich nur einmal als Katastrophe daher, das zweite Mal nur mehr als Farce.

    Auch Merkel wurde noch jahrelang als Erlöserin angehimmelt und konnte so unbeirrt jenes Chaos anrichten, an dem DE und ganz Europa noch Generationen laborieren werden, bevor sich endlich auch die opportunistischten Eunuchen, die sie in ihrer Entourage noch duldete, wieder aus der Deckung wagten und auf die Fehler hinwiesen, die sich sowieso nicht mehr verbergen ließen.

    Bei Kurz wird die Entzauberung eben schneller gehen.

    • Almut
      08. April 2019 11:43

      *********************
      "Bei Kurz wird die Entzauberung eben schneller gehen." - Ihr Wort in Gottes Ohr!

    • pressburger
      08. April 2019 15:31

      Absolut zutreffend. Der Apparat den Merkel beherrscht, ist um einiges grösser als der Kurzens Zwergerlverein. Deswegen ist ihm die Kursänderung auch schneller gelungen, ausserdem fährt er im Kielwasser des Merkel Zerstörers

    • Kyrios Doulos
      08. April 2019 22:44

      Ich glaub, daß Herr BK so gerissen ist, daß er abspringt und woanders Karriere und Millionen macht, bevor sein Lack ganz ab ist. Bröckeln tut er ja jetzt schon.

    • fewe (kein Partner)
      10. April 2019 08:28

      Das glaube ich nicht. Kurz wird für die nächsten Jahrzehnte Bundeskanzler bleiben. Die Machthaber scheinen ihn zu lieben. Genauso wie Merkel.

      Wichtig ist, dass das EU-Nationalsozialistische Programm durchgezogen wird, unabhängig davon, was die Bürger wählen.

      Es läuft ja genauso weiter wie unter der vorigen Regierung. Sie erzählen nur andere Geschichten. Und das scheint zu reichen. Es kommen tausend Leute herein und es werden fünf Leute unter wochenlangem riesigem Trara ausgewiesen von Kickl.

      Es scheint so zu sein, dass wir nur wählen können, welche Show wir sehen wollen, aber nicht, was passiert.

  31. glockenblumen
    08. April 2019 08:52

    DANKE Niklas Salm! **********************************

    Das Brief-Fundstück bringt es auf den Punkt!

    Kurz war und ist ein Blender von Anfang an.
    Ich verstehe nur nicht, wie man darauf hereinfallen konnte - er hat doch schon als Minister nur heiße Luft von sich gegeben.
    Er hat das Programm der Blauen übernommen - vieles war plötzlich salonfähig. Er hat damit gespielt und gepokert und letztendlich gewonnen.
    Allen das Bild in der Krone wo er diesem unsäglichen Karas - beide mit triumphierendem Lächeln - die Hand schüttelt, bringt mich zum Kotzen!

    Er hat es geschafft, die Blauen unmöglich zu machen - die das in wirklich armselig-erbärmlicher Weise geschehen ließen und noch immer lassen! Strache ist ja zu einem wahrhaften Linkspopulisten und Kriecher vor der PC mutiert :-(
    Ausnahmen sind Kickl und Vilimsky, das sind leider zuwenige im "Kampf gegen die Mafia"

    Die schwarze Seele der Türkisen freut sich diabolisch und wird sich wieder mit den Roten ganz vertraut im Lotterbett wälzen können und alles ist gut!
    Die Wahlhammel haben ihre Schuldigkeit getan und können getrost auf die Schlachtbank geführt werden.
    Was werden sie blöken, wenn sie - viel zu spät - zu dieser bittere Erkenntnis kommen....

    Eine Schande für die Demokratie und für die Meinungsfreiheit, daß ein junger Mensch, der NICHTS verbrochen hat, als FÜR unsere Heimat einzustehen und noch NIEMALS Gewalt angewendet hat, weder in Taten noch in Worten, dafür mißbracuht und (medial) hingerichtet wird, um einer schrecklichen Macht endgültig auf den Thron zu helfen.
    Ich finde kein Wort, daß dieses an Niedertracht nicht zu übertreffende Tun beschreiben soll :-((((

    • Almut
      08. April 2019 11:44

      ********************!

    • Specht
      08. April 2019 13:05

      Glockenblumen*********************************************************Diese Gruppe von sehr jungen Leuten, die weder mit Nationalsozialismus noch mit Gewalt zu tun hat, der trotz intensivster Bemühungen von Staatsanwälten nichts substantielles vorgeworfen werden konnte wird möglicherweise der Stolperstein für Kurz und Strache werden. Wir erinnern uns an die Erstürmung der Grenzen durch Einwanderungswellen, die eine untätige Grenzpolizei überrollten. Ein kleines Grüppchen Identitärer waren der einzige Widerstand indem sie vor Ort protestierten. Die Österreicher haben diese Bilder noch im Kopf und auch die dummen Aussagen von Fayman(Türe mit Seitenteilen) Täuschen geht nur einmal Herr Kurz.

    • Sensenmann
      08. April 2019 15:51

      @glockenblumen 100% Zustimmung! *************************************!
      Kleine Korrektur: Dieser Strache ist nicht mutiert, der war immer so. Feig und verlogen. Inzwischen aus genügend Gerichtsverfahren seines "Rechtsstaates" den er so liebt, bekannt.
      Sellner steht wenigstens zu seinen Jugendsünden, der Strache redet von gefälschten Fotos und geht dann vor Gericht ein wie eine Primel!

      "Ich kenne deine Werke und weiss, dass du weder kalt noch warm bist. Wärst du doch kalt oder warm! Nun aber, da du lau bist, weder warm noch kalt, will ich dich ausspeien aus meinem Munde"
      Offenbarung des Johannes 3; 15-16
      Soo christlich bin ich grad noch!

    • fewe (kein Partner)
      10. April 2019 08:44

      @Sensenmann: Wegen der "gefälschten" Fotos von Strache muss man aber vielleicht schon bedenken, dass so jemand wie Strache massenhaft solche Termine hat.

      Es ist schon möglich, dass man sich da nicht mehr daran erinnern kann. Diese Politiker werden pausenlos irgendwo hingefahren, hingesetzt oder hingestellt und dann sagt ihnen jemand, worum es geht und was sie sagen oder tun sollen. Die nehmen das garnicht richtig wahr.

      Also ich halte das nicht für so unglaubwürdig, dass er sich daran nicht erinnern konnte. So blöd ist er auch wieder nicht, das wider besseren Wissens zu behaupten. Da ja viele Leute dabei waren, ist es - und war es - eine Leichtigkeit das zu widerlegen.

  32. simplicissimus
    08. April 2019 07:54

    Ich sehe das alles sehr negativ.

    Die sich selbst zerstoerenden Linken finden nun dieselbe Entwicklung auf rechter Seite. Das vor dem Hintergrund einer weit nach links gerueckten Mitte und tief unter dem linken Meinungsmanipulationshimmel. Diese Zersplitterung macht Oesterreich immer unregierbarer. Aehnliches spielt sich in vielen Laendern Europas ab. Das englische Unfaehigkeitsparlament, das Chaos in Frankreich, die Abloese der (korrupten) spanischen Konservativen durch stramm Links, die Mitte links-Links-extrem Linx Koalitionen in dem Nachfolgestaat der DDR usw. Die wenigen Lichtblicke wie Italien und Ungarn wiegen dabei wenig, werden sie doch durch die Negativelite einer entrueckten undemokratischen EU ins Schmuddeleck gedraengt.

    Europa wird unregierbar und ist sperrangelweit offen fuer seine Feinde. Eine unheilvolle Entwicklung.

  33. Abaelaard
    08. April 2019 07:20

    Schön langsam auch meine Meinung. Meine größte Enttäuschung ist wohl die Ministerin Köstinger. Seit sie ihre Mutterschaft angetreten hat scheint sie überhaupt abgemeldet zu sein.
    Ihr größter Verrat bestand wohl in der Aufgabe des Landwirtschaftsministeriums, Die Nachhaltigkeit der sie jetzt vorsteht macht sich mit läppischen Aktionismus bemerkbar, Kennwort Glyphosat, Neonikotinoide, 100% erneuerbare Energie was den zwingenden Schluß zulässt daß sie zumeist gar nicht mehr weiß wovon sie redet.

    Der effizienteste Minister scheint tatsächlich Kickl zu sein. Mein Zukunftsszenario lautet eine neue Parteischöpfung unter seinem Vorsitz wo sich die alle sammeln können die von Kurzens, Straches, und all den anderen linken Konsortien endgültig die Nase voll haben. Der Thymos möge siegen.

    • simplicissimus
      08. April 2019 07:55

      Eine AfOe waere noetig. Das stimmt, aber die Zersplitterung von Rechts-Konservativ ist der negative Aspekt dabei.

    • Sensenmann
      08. April 2019 15:44

      JA, eine AfÖ würde dringendst gebraucht! Problem nur: Führende Köpfe und v.a Geld.
      Kickl leistet zwar auch nichts Substanzielles, aber wenigstens geifern sich die roten Hyänen in die Tollwut gegen ihn.
      Ein Konflikt mit diesem Strache ist nicht in Sicht, also auf Kickl als Erneuerer der FPÖ zu setzen ist ein Wunschtraum.
      Eine Zersplitterung von rechts-konservativ gäbe es dabei nicht, weil die FPÖ keine rechts-konservative Partei ist! Wie man an ihren Taten, Worten und Werken erkennen kann, seit sie mitregieren darf!

  34. Almut
    08. April 2019 01:10

    Der letzte Absatz von Niklas G. Salm fasst die Lage gut zusammen: der Fisch fängt an am Kopf - dem Kanzler - zu stinken.
    Von Kurz bin ich nicht enttäuscht, denn ich habe nichts anderes erwartet. Ich wundere mich nur über die Leichtgläubigkeit (um es höflich auszudrücken) der Kurz-Fans, die uns diese Misere mit den Stimmen für Kurz eingebrockt haben und sicher weiter einbrocken werden.
    Was Strache betrifft so hat Sensenmann ihn und sein Verhalten treffend beschrieben - sein Verhalten ist schlicht und einfach niederträchtig, dazu kann es auch sein, dass Strache überfordert ist und gar nicht begreift, dass Kurz dabei ist die FPÖ zu zerbröseln indem er ihn brav über das "Distanzierungsstöckchen" springen lässt.
    Wie sagt Hans-Hermann Hoppe so schön: Demokratie ist der Wettbewerb der Gauner.

    • pressburger
      08. April 2019 07:21

      Enttäuscht ? Von einen Politiker ? Die einzige Möglichkeit vom Politiker nicht zu enttäuscht zu werden, ist die Umkehr der Beweislast. Ein Politiker ist a priori ein Schuft, bis er nicht das Gegenteil bewiesen hat.

    • oberösi
      08. April 2019 11:00

      @ Almut

      d´accord in der Einschätzung des Herrn S. Aber seien wir gnädig: wie lange hat er auf ein wirklich staatstragendes Amt warten müssen. Und das bei seiner Begabung! Fleiß kann ihm ja keiner absprechen, intellektuell reichts aber unbestritten maximal für die Faymann-Dorli-Klasse.

      Und charakterlich: mit der wiederholten, aber so was von entschlossenen Distanzierung von den Identitären und Sellner hat er nicht nur diesbezüglich den Offenbarungseid geleistet, sondern sich auch endgültig zum willfährigen Mehrheitsbeschaffer degradiert.

    • glockenblumen
      08. April 2019 12:41

      @ alle

      ****************************************

  35. pressburger
    07. April 2019 23:19

    Eine komplette Aufzählung der bisherigen Politik von BK Kurz. Von den Anfängen, mit vielen Vorschlusslorbeeren im Inland, aber Skepsis bis Abneigung im sozialistischen EU Ausland. Die Entwicklung führte zu eine Seitenumkehr. Bei der EU ist Kurz zum Liebling der Apparatschiks aufgestiegen, im Inland profiliert er sich als entschiedener Kämpfer gegen die Gefahr von rechts. Wie diese Gefahr aussieht, kann auch Kurz nicht genau beschreiben, aber er bekämpft sie. Die Motive für diesen Kampf werden aus dem Ausland geliefert, im Inland lässt sich keine Gefahr, die es Wert wäre, sie zu bekämpfen, nicht identifizieren.
    Aber, es ist vor den Wahlen. Jede Diktatur braucht einen Feind.

  36. Sensenmann
    07. April 2019 22:51

    Ein grandioser Abriss des Verrates der sch.-bl.-Regierung an ihren Wählern. Der Kurz konnte mich nicht enttäuschen, denn ich wusste von Anfang an, wer er ist. Vor allem WAS...

    Enttäuschen konnten nur die blauen Pudel. Die Feigheit der ganzen Bande zusammen mit der Niedertracht dieses Strache gibt eine Mischung, die zum Fremdschämen ist.
    WENN nämlich die ÖVP die Verhinderin all der hehren Ziele wäre, warum SAGT das dann keiner der blauen Pudel? Warum steht nicht EINER von diesen jämmerlichen Schoßhündchen auf und sagt dem Volk: "Wir wollen wie vereinbart Punkt 1, Punkt 2, Punkt 3...aber die ÖVP blockiert! Wenn ihr es wollt, müßt ihr uns stärker machen."
    Nein, dazu ist man zu köterhaft geworden.
    Womit erpresst der Kurz diesen Strache denn?

    Oder gibt der Strache in dieser Koalition das Weibchen Mitterlehner weil er sich in dieser Rolle wohlfühlt? Das Hintreten auf den volkstreuen Bereich seiner Wähler zeigt ja nur, dass er die FPÖ vollständig zu einer Art Sozipartei light machen will.
    Seine dumme Job-Garantie für den roten bis in die Knochen korrupten Sozi-Stadel anlässlich der Wien-Wahl zeigt es ja schon.

    Der Kickl agiert wenigstens etwas, aber weiterbringen tut er auch nichts. Von all den Versprechen ist nichts umgesetzt. GAR NICHTS!

    Wer daran zweifelt möge mir doch sagen, WAS in SEINEM ureigensten Lebensbereich seit Amtsantritt der sch.-bl. Junta sich verbessert hat.
    Ich höre.

    Wie ich am ersten Tag dieser sch.-bl. Regierung 2.0 sagte: Das wird nix mehr!

    • Almut
      08. April 2019 01:07

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    • glockenblumen
      08. April 2019 08:34

      *****************************************************!!!+

    • Charlesmagne
      08. April 2019 12:13

      @sensenmann
      Leider volle Zustimmung!
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    • Nietzsche (kein Partner)
      10. April 2019 07:11

      Was hätten Sie denn gerne für eine Regierung, bitte schön? Wieder Schwarz-Rot oder, schlimmer, Rot-Schwarz? Oder darf's vielleicht auch Rot-Grün sein? Mir ist diese Regierung immer noch beim Hintern lieber als die anderen Varianten.

  37. FreiVonBevormundung
    07. April 2019 22:24

    Es ist befremdlich, wenn eine Handvoll Identitäre wegen eines Massenmörders im Fernen Neuseeland, der den Identitären, lange vor dem Anschlag eine Spende zukommen ließ, von den Regierungsparteien, der vereinten Opposition und der gesamten Mainstreammeute, zum Abschuß freigegeben werden.
    Auf der anderen Seite zwangsalimentieren wir Hunderttausende, illegale Grenzstürmer, wovon eine große Anzahl Morde, Vergewaltigungen und Überfälle in den Aufnahmeländern verüben (D hatte insgesamt ca 350 Messertote, verübt von in D Aufhältigen in 2018). Im Gegensatz zum Massenmörder von Neuseeland, finanzieren Merkel, Kurz & Co. mit unserem Steuergeld direkt die Mörder, oft mit Multiidentitäten ausgestattet auch noch fürstlich. Das ist der wahre Skandal!

    • Wyatt
      08. April 2019 07:01

      …….vielleicht ist das mit den "Identitären" ein (geplanter) Ablenkungsversuch von den uns bereits im Übermaß treffenden wahren Problemen, an deren Lösung nicht einmal gedacht werden darf?

    • glockenblumen
      08. April 2019 08:35

      @ Wyatt

      das denke ich auch. und es ist gar nicht so abwegig, wenn man sieht wie bösartig
      und mit allen Mitteln - sie gehen dafür über Leichen - die Linken ihre Macht
      verteidigen! :-(

    • M.S.
      08. April 2019 11:45

      @Wyatt @Glockenblumen
      **************************************
      Wer weiß welche Rolle die Identitären bei dieser Affaire wirklich spielen? Es ist doch völlig ungewöhnlich, dass eine angeblich rechte Gruppe den rechten Vizekanzler samt rechten Regierungsmitgliedern so agressiv angreift. Was steckt da dahinter? Wurde hier vielleicht von jemanden etwas versprochen? Sind das womöglich gar keine Rechten?
      Nach Waldheim, Sanktionen, Silberstein (jedesmal vor Wahlen) halte ich das alles als sehr wahrscheinlich.

    • Sensenmann
      08. April 2019 15:34

      @M.S.
      Die Identitären griffen keineswegs zuerst diesen Strache oder seine Lakeiteln an!
      Nein, dieser Strache greift die Identitären an! Diese Gestalt schwingt nun selber die Nazi-Keule, die gegen ihn so oft geschwungen wurde! Hundspervers!
      Die Identitären haben niemals auch nur EINE Aktion gegen die FPÖ gemacht, sie haben ganz im Gegenteil in sehr kluger Weise und gewaltlos das Problem der Überfremdung in die Öffentlichkeit transportiert. Diese tapferen jungen Männer haben die Schlepperei im Mittelmeer bloßgestellt und in Diskussion gebracht! Die FPÖ hat keine auch nur annähernd so plakative Tat vollbracht!

      Die Identitären sind sehr wohl "rechts" , nur die FPÖ ist nach links gerückt...





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