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Heumarkt: Sie wollen uns schon wieder betrügen

Lesezeit: 7:00

Geradezu unverschämt ist die Reaktion der Wiener SPÖ auf das Gutachten des Unesco-Denkmalrats Icomos zum geplanten Hochhaus am Wiener Heumarkt. Das seit dem Wochenende vorliegende Gutachten hat zuvor ja in sensationeller und erfreulicher Klarheit festgestellt: Wenn dieses Projekt gebaut wird, verliert Wien ohne Wenn und Aber seinen Status als Weltkulturerbe. Das wäre für Wien eine weltweit widerhallende Demütigung. Die Icomos-Stellungnahme greift erfreulicherweise auch noch zwei weitere schlimme Verbrechen an der historischen Schönheit Wiens auf und an.

Jeder Wiener glaubt zwar zu wissen, wie es zu all diesen Verbrechen gekommen ist – aber er darf es nicht laut sagen, solange keine gerichtstauglichen Beweise auftauchen. Tatsache ist jedenfalls, dass die von Icomos vorgebrachten Anschuldigungen gegen Wien präzise und haargenau die schlimmsten Untaten der rotgrünen Gemeinde seit Jahrzehnten aufspießen.

Zwar sind auch viele andere Vorkommnisse in dieser Stadt schlimme Folge der von den Wählern verschuldeten Tatsache, dass seit Generationen die gleiche Partei und Partie in einer politischen Körperschaft herrscht. Was immer zu schlimmen Sümpfen und üblem Filz führt.

Zu diesen Vorkommnissen, an die man sich in dieser Stadt schon gewöhnen hat müssen, gehört etwa die übel riechende Absurdität, dass die Stadtverwaltung einem Grün-Mandatar viel Geld für ein Schulprojekt in einem anderen Kontinent zuschiebt (als ob Entwicklungspolitik in fernen Ländern zu den Aufgaben der Stadt zählen würde). Dazu gehört die völlige Unfähigkeit, ein Krankenhaus ohne Skandale wie ständige krasse Budget- und Terminüberschreitungen oder einen esoterischen Energiering zu bauen.

Aber dennoch sind die Verbrechen an der Bausubstanz Wiens noch viel schlimmer, weil sie praktisch irreversibel sind. Und weil sie nicht nur mit Unfähigkeit der Stadtregierung zu begründen sind, sondern mit etwas viel Üblerem. Können doch derzeit Spekulanten an nichts so viel verdienen wie an Bauprojekten in zentralen städtischen Lagen.

Umso wertvoller ist der Bericht von Icomos, der eine global hörbare Ohrfeige für die Stadt darstellt. Wer eine Ahnung davon hat, wie sehr vor allem die zahlungskräftigen Touristen aus Ostasien ihre Europareisen gemäß der Liste des Weltkulturerbe aufbauen, der weiß, dass es bei den Plänen des Rathauses, diesen Titel aufs Spiel zu setzen, mittelfristig um einen Milliardenschaden geht.

Aber auch der ist noch harmlos gegen den immateriellen Schaden. Jedem Bürgermeister, jedem Stadtrat, jedem Beamten einer der schönsten Städte der Welt sollte die Ästhetik dieser Stadt ein absoluter Wert sein (für Rathausgenossen: Ästhetik einfach mit Schönheit übersetzen). Diese Schönheit sollte nie und nimmer wegen des vielen Geldes geopfert werden, das manche mit ihrer Zerstörung verdienen können. Auch sollte die Tatsache keinesfalls eine Rolle spielen, dass die letzten hundert Jahre (also die roten Jahre samt braunem Interludium) absolut nichts zur Schönheit dieser Stadt beigetragen haben. Ganz im Gegenteil: Die letzten sieben Friedensjahrzehnte haben mehr an der Stadt zerstört als selbst die Kriege davor.

Umso empörender ist die Frechheit und sind die miesen Tricks, mit denen die Stadt auch jetzt noch auf die vernichtende Icomos-Aussage zu reagieren versucht. Auch jetzt gibt das Rathaus nicht etwa nach und beendet das ganze Projekt mit einem Schlusspunkt im Sinne von "Ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende" (ein echtes Schuldeingeständnis werden wir sowieso nie hören). Sie verkündet stattdessen eine "zweijährige Phase des Nachdenkens" und schwadroniert von der Erstellung eines Managementplanes für das Weltkulturerbe.

Für wie blöd halten die uns eigentlich? Glauben sie, dass wir nicht auf den ersten Blick erkennen können, was hinter einem solchen Vorschlag steht?

Denn in zwei Jahren sind die Wahlen in Wien vorbei. Und wer sich eine genau über diese Wahlen hinausreichende "Nachdenk"-Frist wünscht, will das Projekt lediglich aus dem Wahlkampf draußen haben, um es dann möglichst rasch durchziehen zu können.

Und noch schlimmer: Rotgrün wollen in dieser Zeit auch ungerührt die Baugenehmigung für das Hochhaus weiter administrativ durchziehen, sodass nicht einmal ein echter Zeitverlust eintritt, weil in Wien ja Baugenehmigungen sowieso immer lang dauern.

Die Genossen versuchen diesen miesen Zweijahres-Trick in der – nicht ganz unrealistischen – Erwartung, dass Rotgrün dann so wie bisher weitermachen können. Die dann ob der erwarteten Stimmenverluste nötige Hilfe der Neos ist schon einkalkuliert. Haben die Neos doch schon eine klare Absage an die einzig denkbare Alternative ausgesprochen, nämlich an Blau-Schwarz. Und sind doch beide bürgerlichen Parteien in Wien personell nicht sonderlich gut aufgestellt (vor allem nicht, um den Weltmeister in Sachen Bestechungsinseraten zu besiegen).

Das Weltkulturerbe Wien braucht auch keinen "Management-Plan". Es braucht einfach nur, dass Ihr Eure dreckigen Finger endlich von der Schönheit dieser Stadt lasst! Es braucht endlich wieder Politiker, die diese Stadt und ihre Schönheit verstehen und lieben!

Wie es sie aber seit den Herren Zilk und Mauthe nie mehr gegeben hat - gar nicht zu reden von Wiens größter Zeit unter einem Bürgermeister Lueger. Kein Wunder, dass die Genossen bemüht sind, nur ja jede Erinnerung an Lueger zu verbieten.

Man kann der Icomos gar nicht genug danken für ihren klaren Bericht. Sie hat sich durch keinerlei Schmähs von Rot und Grün beirren lassen, derer in den letzten Jahren ja viele versucht worden sind. Ebenso laut ist Icomos dafür zu loben, dass das Gutachten mit der gleichen Schärfe auch zwei weitere Verbrechen am Wiener Stadtbild anprangert, die beide fast ebenso schlimm sind wie das Hochhaus-Projekt.

Das eine ist die geplante teilweise Zerstörung der Gartenlandschaft Belvedere/Schwarzenberg an der Prinz-Eugen-Straße durch einen riesigen Biergarten. Während dieser erst in Planung ist (wenn auch ebenfalls von auffallend großem Wohlwollen des Rathauses begleitet), so ist das zweite leider schon passiert: Das sind die wie Pestbeulen weite Teile des gründerzeitlichen Stadtbildes devastierenden Dachausbauten.

Jeder, der durch Wien geht, sieht zahllose unerträgliche zwei- oder dreigeschoßige Dachaufbauten auf schönen historistischen Bauten, die ganze Viertel und Bezirke hässlicher gemacht haben. Diese Aufbauten sind noch dazu in den letzten Jahren immer aufdringlicher, frecher, ja protziger geworden.

Man hat fast das Gefühl, die Gemeinde ermuntert geradezu eine geldgierige und stillose Architekten-Generation dazu, möglichst rasch möglichst viel vom Bild Wiens zu zerstören, weil dieses in der Kaiserzeit unter liberalen und christlich-sozialen Bürgermeistern entstanden ist. Aber selbst wenn das nicht so wäre, ist die Kraft des vielen Geldes, das sich mit Dachausbauten verdienen lässt, offenbar bei einer Häupl- (und jetzt muss man auch zusätzlich sagen Ludwig-)Administration Argument genug.

Danke Unesco, dass es diese Icomos gibt. Seit langem konnte man nicht so inbrünstig einer internationalen Organisation für ihr Wirken danken.

Noch mehr Dank gilt aber jenen unglaublich tapferen Wiener Bürgern, die die Unesco eingeschaltet haben, die sich dem öffentlichen Druck aus massiven Geldinteressen, Dummheit und Ideologie unverzagt entgegengestellt haben. Vor allen anderen ihnen – und nicht den erstaunlich wenig engagiert gewesenen Schwarzen und Blauen Wiens (mit Ausnahme jener aus dem 1. Bezirk) – ist es zu verdanken, dass es zumindest einen sehr erfreulichen Zwischenstand gibt.

Zwar ist noch nichts gewonnen. Aber nun scheint endlich auch die Bundesregierung erwacht (die ja als Vertragspartnerin der Unesco sehr viele Kompetenzen in Sachen Weltkulturerbe hätte). Nun werfen sich überdies auch tapfere Richter der Milliarden-Dampfwalze entgegen.

So sehr man diese Bürger rühmen muss, so sehr muss man jenen Mann verachten, der sich nicht entblödet hat, für den Bau des Hochhauses nicht nur hinter den Kulissen, sondern auch in der Öffentlichkeit zu lobbyieren. Aus Dummheit, aus Mangel an jeglichem ästhetischen Geschmack – oder aus …

Geradezu amüsant ist, dass sich eben dieser Christian Konrad – den die klüger gewordenen Raiffeisen-Genossen inzwischen rundum verabschiedet haben – auch noch an anderer Front als Speerspitze für ein rotgrünes Thema engagiert hat: nämlich für die Migrantenlobby. Man weiß gar nicht, welcher Sache er durch sein Auftreten noch mehr schadet.

PS: Eine weitere Untat dieser Stadtverwaltung bleibt leider auch durch Icomos ungeahndet: Das ist die Zerstörung des wunderbaren Jugendstil-Ensembles am Steinhof. Dort profitieren die Bauverbrecher davon, dass dieses Gebiet am Stadtrand liegt und nicht Teil des Weltkulturerbes ist. Dieser Umstand könnte jetzt Schlimmes auslösen: Das Rathaus könnte sich als Folge verstärkt für neue noch viel problematischere Projekte interessieren, sobald die Tatsache ins allgemeine Parteibewusstsein vorgedrungen ist, dass der gesamte Wienerwald nicht zum Weltkulturerbe gehört. Das eröffnet ungeheure Phantasien – die vor einigen Jahren erstmals schon real geworden sind: Hat man doch den Kahlenberg (in Mittäterschaft mit der Wiener Wirtschaftskammer) durch einen weithin sichtbaren Betonklotz verunstaltet. Und mit Appartement-Hochhäusern auf den Bergen der Stadt könnte man ja noch viel mehr Geld machen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2019 05:42

    wer weiß, was in 2 Jahren bei uns los sein wird?
    Die Wiener scheinen in Lethargie zu verharren, geht ja noch alles ohne gröbere Ausreißer.
    Immer noch sind die meisten zu feig um sich vom Bessermenschentum abzuwenden und wieder normal, wie von der Natur vorgesehen, zu denken und zu handeln.
    Man will sich ja nicht den kleinsten räächten Anruch geben, indem man für seine Heimat und das was unsere Altvorderen geschaffen haben einsteht. Waren ja alles pööhse Nazis, nicht wahr?

    "Phase des Nachdenkens", daß ich nicht lache - die legen sich einfach auf die Lauer, eiskalt berechnend, Sozis halt :-(

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2019 11:00

    OT---aber diese Dreistigkeit schlägt dem Faß den Boden aus:

    "Mazyek: „Moscheen in Deutschland sind praktisch ungeschützt“"

    https://www.journalistenwatch.com/2019/03/18/mazyek-moscheen-deutschland/

    Als hätte man nicht ohnedies schon genug zu schützen---in D wie in Ö! Jede SYNAGOGE wird unter großem Aufwand, auch finanzieller Natur, von bewaffneten Polizisten bewacht. Jetzt sollten also auch noch MOSCHEEN EXTRA BESCHÜTZT werden?

    Wenn in Österreich, bzw. in Deutschland, vor allem aber in allen islamischen Ländern CHRISTLICHE KIRCHEN und mitunter auch die darin sich befindenden BETENDEN und PRIESTER dem MOSLEMISCHEN MOB ungeschützt ausgeliefert sind, wird NIEMALS gefordert, diese KIRCHEN zu SCHÜTZEN! Was bis jetzt für Synagogen gilt, ab heute vermutlich auf islamischen Druck hin auch für MOSCHEEN gelten wird, müßte doch auch vom PAPST abwärts auch für KIRCHEN gegen ISLAM-TERRORISTEN vehement GEFORDERT werden!

    Wetten, daß sich niemand DAFÜR einsetzt?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2019 03:55

    Wien ist nicht nur Stadt, sondern gleichzeitig Bundesland.
    Dieser Sachverhalt ist allen bekannt, doch nur die Wenigsten nehmen zur Kenntnis, dass genau dieser Umstand zur politischen Monokultur geführt hat, der für das Zerstörungswerk der Wiener Bausubstanz verantwortlich ist. Wäre Wien etwa nicht ein separates Bundesland, sondern die Hauptstadt von Niederösterreich (was mir viel naheliegender erschienen wäre), dann wären die politischen Gremien nicht über Jahrzehnte tiefrot gewesen, sondern es hätte eine starke politische Konkurrenz gegeben.

    Nebenbei erwähnt existiert in Niederösterreich das Problem mit umgekehrten Vorzeichen. Niederösterreich krankt an der jahrzehntelangen Vorherrschaft der Schwarzen, die einen fast ebenbürtigen Filz in Niederösterreich eingezogen haben. Wäre - wie gesagt - Wien die Hauptstadt von Niederösterreich, dann hätte es die politische Monokultur in Wien in Niederösterreich so nicht gegeben, was beiden Ländern dienlich gewesen wäre.

    Ich habe vergeblich versucht, Informationen zu bekommen, auf wessen Mist diese einmalige Konstruktion, dass nämlich Wien sowohl Bundeshauptstadt als auch Bundesland ist, gewachsen ist.
    Vielleicht weiß irgendwer darüber genauer Bescheid.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2019 09:04

    was den Wienern ihre Höchsthäuser und Dachbesiedelungen sind den Niederösterreichern ihre Windkrafträder. Hässlich sind's - aber halt nachhaltig hässlich.

  5. Ausgezeichneter KommentatorStaatssekret
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2019 11:53

    Lieber Herr Dr. Unterberger! Vielen Dank, daß Sie sich auch der widerwärtigen Verbauung des Kahlenbergs angenommen haben. Seit der Verunstaltung der Landschaft mit Hotel, Restaurant und "Universität" ist die Situation unvergleichlich geworden.

    Die Restaurationsbetriebe sind fest in Händen eines türkischstämmigen Pächters, der Massen von Vollbartträgern samt bekopftuchter(en) Ehefrau(en) und kreischender Kinderschar in ihren schwarzen bundesdeutschen, tiefergelegten Limousinen anzieht, die erkennbar den in den Gemeindebauwohnungen nicht zulässigen Lärm auf den Berg, von dem einst die Befreiung Wiens durch Sobieski ausging, hinauftragen. Und ihren mitgebrachten Müll nach Verzehr großzügig verteilt zurücklassen.

    Die nächtlichen Autorennen der nicht hier geborenen Hobbypiloten und die traditionellen Feuerwerke mit ihren kaum erwähnenswerten Rauchentwicklungen (bisweilen auch nach Mitternacht) belassen jedoch die Roten und Grünen ohne Einwand. Ihre Nachruhe ist ja nicht beeinträchtigt. Und die Viecher im Biosphärenpark sind ihnen sowieso wurscht... Und offenbar auch der Polizei, die vermutlich froh darüber ist, die Autorennen vom Gürtel weg woanders hin verlagert zu haben.

    Aber selber schuld, wenn`s dort wohnen mußt!

    P.S.: ah ja, und die "Studenten" der Modul Uni sind in ihrer Gesetzestreue (jedenfalls was die StVO betrifft) eben auch nicht gerade vorbildlich.
    Und von den Radfahrern brauchen wir eh gar nicht zu reden...

  6. Ausgezeichneter KommentatorPostdirektor
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2019 17:18

    OT

    Unglaublich, VdB empfängt und unterstützt SCHULSCHWÄNZER:

    https://wien.orf.at/news/stories/2970751/

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2019 08:40

    A.U. schreibt:

    "...ist die Kraft des vielen Geldes, das sich mit Dachausbauten verdienen lässt, offenbar bei einer Häupl- (und jetzt muss man bald auch zusätzlich sagen Ludwig-)Administration Argument genug."

    Dazu fällt mir eine sehr unappetitliche Geschichte von typisch sozialistischer FREUNDERL-WIRTSCHAFT ein:

    "Wiener Hotel AMBASSADOR:

    BAUPOLIZEI FORDERT UMBAUPLÄNE bis 12. Juli 2002

    Der Abbruchbescheid für den Dachausbau droht für den schlimmsten Fall

    Wien - Beim umstrittenen Dachausbau des Hotels Ambassador in der Wiener Innenstadt fordert die Baupolizei (MA 37) nun bis zum 12. Juli die Vorlage von Umbauplänen. Andernfalls droht im schlimmsten Fall ein Abbruchbescheid. Einen entsprechenden Bericht der Zeitschrift "Format" bestätigte der Leiter der Baupolizei, Herbert Richter.

    KEINE BEWILLIGUNG

    "Er hat etwas gebaut, für das er keine Bewilligung gehabt hat", sagte Richter zu dem Projekt, an dem Ariel MUZICANT, Chef von Colliers-Columbus Immobilien und Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, beteiligt ist. Unter anderem sei die zulässige Bauhöhe um rund 80 Zentimeter überschritten worden. Am Wort sei hier aber auch noch der Bezirksbauausschuss der Inneren Stadt: Dieser könne entscheiden, ob eine Bauhöhenüberschreitung als unwesentlich eingestuft werde. MUZICANT wollte keine Stellungnahme abgeben.

    Laut Richter müssen nun Pläne vorgelegt werden, die vom Standpunkt der Stadtbildpflege akzeptabel seien. Andernfalls könnte das Bewilligungsverfahren in einer Versagung der Baugenehmigung und damit in einem Abbruchbescheid münden.

    Befriedigt über die Forderung der Baupolizei zeigte sich FP-Gemeinderat Herbert Madejski. Die seit Monaten geübte Kritik der Wiener FPÖ sei damit vollinhaltlich bestätigt. MUZICANT sei aufgefordert, den gesetzmäßigen Vorschriften nachzukommen und die Aufbauten beim Hotel Ambassador entsprechend den ursprünglich geplanten und auch genehmigten Plänen umzubauen. (APA)

    - derstandard.at/1002709/Wiener-Hotel-Ambassador-Baupolizei-fordert-Umbauplaene-bis-12-Juli"

    PS: Wenn ich mich recht erinnere, beließ man den unerlaubten Dachausbau wie er nun einmal war.....

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2019 19:37

    die gier der roten ist unerträglich - wo ist den der kopietz hinverschwunden mit den vollen taschen? der haberzettl war vielleicht ein bauernopfer, damit beim tojner die hühneraugen wieder nicht so weh tun bei schlechtem wind. froh muss man sein, dass die londoner studentin vassilakou wenigstens vom tojner nichts genommen hat, unfassbar, dass der chorherr sein finanziertes afrika-projekt runterfährt, die armen menschen in afrika. was nun? chorherr kann nun nix gutes mehr tun und tojner an die grünen nicht mehr für afrika spenden. und wenn sie nicht aussterben, leben sie noch länger als ehrliche politiker (und von unserem steuergeld).


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  1. bürgerIn (kein Partner)
    20. März 2019 19:37

    die gier der roten ist unerträglich - wo ist den der kopietz hinverschwunden mit den vollen taschen? der haberzettl war vielleicht ein bauernopfer, damit beim tojner die hühneraugen wieder nicht so weh tun bei schlechtem wind. froh muss man sein, dass die londoner studentin vassilakou wenigstens vom tojner nichts genommen hat, unfassbar, dass der chorherr sein finanziertes afrika-projekt runterfährt, die armen menschen in afrika. was nun? chorherr kann nun nix gutes mehr tun und tojner an die grünen nicht mehr für afrika spenden. und wenn sie nicht aussterben, leben sie noch länger als ehrliche politiker (und von unserem steuergeld).

  2. Name (kein Partner)
    20. März 2019 15:22

    Denke mal die Aberkennung des UNESCO Weltkulturerbe ist das eigentliche Ziel.
    Dann ist der Damm gebrochen und man kann ein Kulturgut nach dem anderen angreifen. Bis man in Wien ganze Straßenzüge fotografieren kann, ohne das zu erkennen ist, in welchem Teil der Welt das Foto entstanden ist.
    Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Zerstörungs-Motivation sind die maximal Mieten, welche in altbau Häusern vorgeschrieben sind. Wozu? Mit winzigen Neubauwohnungen inkl. tausend Ecken kann man mehr verdienen als mit riesigen, wunderschönen altbau Wohnungen.

  3. Christian Peter (kein Partner)
    20. März 2019 14:48

    Meldung des Tages : Schmalzlockenkanzler Kurz fällt Viktor Oban in den Rücken : Kurz für Ausschluss der FIDESZ aus der EVP.

    Story : Kurz für Suspendierung von FIDESZ aus EVP.

    • Segestes (kein Partner)
      20. März 2019 15:14

      Und WC Strache steht bei der inkriminierten Pressekonferenz schmähstad daneben.
      Ob Herrchen Kurz ihm später das Baucherl gekrault hat, weil er so brav war?

  4. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    20. März 2019 13:28

    Wie unser schönes Wien von den Sozis verunstaltet wurde und wird, geht wirklich auf keine Kuhhaut. Das Neurologische Krankenhaus am Steinhof etwa ist ein Baujuwel und sollte entsprechend gepflegt und nicht zerstört werden. In der Löwelstrasse versteht man nur die Sprache der Macht, als langjähriger Gemeindeangestellter habe ich das oft beobachten können.
    Die jetzige Regierung sollte die von den Sozis auf fünf Jahre erstreckte Legislaturperiode dazu nützen, möglichst viele der Machtpositionen der Sozis auszutrocknen oder umzufärben. Bitte keine Skrupel - die Sozis haben die nie gehabt, also geschieht ihnen recht, wenn man sie möglichst lange von der unumschränkten Macht fernhält.

  5. Christian Peter (kein Partner)
    20. März 2019 12:44

    Etwa 40 % der gesamten Altbausubstanz wurde in in den vergangenen Jahrzehnten in Wien abgerissen und durch (in der Regel hässliche) Neubauten ersetzt. Warum regt man sich in Wien über Hochbauprojekte auf ?

  6. Segestes (kein Partner)
    20. März 2019 11:31

    Ich meide Wien schon seit Jahren. Die Stadt erinnert mich immer mehr an Istanbul - nur mit noch mehr Kopftuchträgerinnen in bestimmten Stadtteilen.

    Zu Konrad: Dessen Aktivitäten erkläre ich mir so. Er will sich mit seinem Migrationslobbyismus auf seine alten Tage als Gutmensch profilieren, um so das Sozialprestige in den links geprägten Schickimicki-Kreisen zu erlangen, das ihm als "bösem" Banker bisher versagt blieb.

    Außerdem: Mehr Migration bedeutet, dass auch mehr Menschen Wohnraum benötigen. Will heißen, die Immobilienpreise steigen. An dieser Entwicklung verdient sich Banken eine goldene Nase. Und wohl auch Konrad, der es schafft, Gutmenschentum mit Profitinteresse zu verknüpfen.

  7. Christian Peter (kein Partner)
    20. März 2019 11:13

    Naja, Massenhysterie wegen eines unbedeutenden Hochbauprojektes ist in einer Stadt wie Wien nicht angesagt. In kaum einer Stadt Europas gibt es mehr hässliche Neubauten als in Wien, da kommt es auf ein Hochbauprojekt mit Sicherheit nicht mehr an.

  8. Norbert Mühlhauser
    20. März 2019 09:49

    Geht man entlang Straßen mit gepflegten Althäuser und ihren stilisierten Fassaden, umfängt einen gleich ein erbauliches Gefühl, nämlich der Eindruck einer am Bürger orientierten Ordnung und Pflegsamkeit.

    Sind dieselben Häuser allerdings verwahrlost, ist der Unterschied in der Betrübnis angesichts taubengrauer Fassaden im Vergleich zu modernen Glattfassaden nur mehr sehr gering.

    Und ehrlich gesagt, ziehe ich als Passant renovierte Altbauhäuser selbst dann vor, wenn sie geschmacklose Penthouse-Aufbauten haben, wobei es sicherlich auch solche Ausbauten gibt, die sich dem Ensemble mehr anzuschmiegen trachten.

    Wie hier bereits von einem Poster vorgebracht, spülen diese Penthouse-Aufbauten Geld in die Kassen der bisherigen Besitzer, sodass eine Gesamtsanierung/-renovierung überhaupt erst möglich wird. Das Entgelt für das Baurecht macht es möglich.

    Daher stimme ich Herrn Unterberger in Bezug auf Penthouse-Aufbauten eher nicht zu, seinen Ansichten zum Heumarkt-Projekt aber sehr wohl.

  9. Walter S. (kein Partner)
    20. März 2019 08:51

    Die Wiener ernten nur, was sie seit 100 Jahren säen. Das Rathaus hat gar nicht so unrecht, wenn es seine Bürger für blöd hält. Der kleinen Rest, der noch nicht verblödet ist, kann sich mit den Roten ins Bett legen oder die Stadt verlassen. Meistens wählt er die erste Variante.
    Der UNESCO und ICOMOS zum Dank verpflichtet? Na, sicher nicht! Ein Armutszeugnis, wenn man die UNESCO braucht, um Mißstände aufzuzeigen. Da kann man seine Eigenverantwortung gleich im Klo runterspülen.
    Falls sich der Wiener fragen sollte, warum der Rest Österreichs diese Stadt mehr verachtet als bewundert, dann darf er sich ruhig selber an der Nase nehmen. Immer auf Kosten anderer zu leben, kommt eben gar nicht gut an!

    • Segestes (kein Partner)
      20. März 2019 11:37

      "Der UNESCO und ICOMOS zum Dank verpflichtet? Na, sicher nicht! Ein Armutszeugnis, wenn man die UNESCO braucht, um Mißstände aufzuzeigen. Da kann man seine Eigenverantwortung gleich im Klo runterspülen."

      Sehr richtig.
      Die UNESCO ist überdies ein äußerst dubioser Verein. Man muss sich nur einmal ihre Umtriebe in Israel anschauen.

  10. Heimgarten (kein Partner)
    20. März 2019 08:20

    Dachausbauten:Es hat sich eine große Roof-Restaurant-Szene in Wien entwickelt, die international ihresgleichen sucht. Teuer, exklusiv, mit Blick auf den Steffl in der Regel, sitzend in der Sonne - und das mitten in Wien und vor allem am Ring. Luxus pur. Wie das Wiener Hochhaus in den 30er Jahren, das oben ein Restaurant hatte und das Dach geöffnet werden konnte - eine technische Hochleistung. So schön und nobel diese Entwicklung ist - natürlich wurden massive Eingriffe in die Bausubstanz notwendig. Ich denke aber, dass die Vorteile überwiegen - spätestens dann, wenn man mit einem Gin in der Hand zum Steffl schaut und sich mit dem Sonnenschirm vor der schon warmen Frühlingssonne schützen muss

    • Christian Peter (kein Partner)
      20. März 2019 11:32

      Dachausbauten sind kein Problem. Wenn ganz Häuser abgerissen werden, dann ist es ein Problem. In Wien werden Altbauten in der Regel absichtlich verfallen gelassen, um irgendwann abreissen und neu bauen zu können. Ich kenne keine Großstadt in Europa, wo die Altbausubstanz derart vernichtet und durch Neubauten verschandelt wurde und wird als in Wien.

  11. Beobachter 2 (kein Partner)
    20. März 2019 07:10

    Ein besonders "schönes" Beispiel niederösterreichischer "Baukultur" ist in Krems/Stein zu "bewundern": Die NÖ-Landesgalerie! Diese passt an den Beginn des Weltkulturerbes Wachau wie die Faust auf´s Auge. "Ensembleschutz"? Nie gehört...

  12. leshandl
    19. März 2019 09:22

    Die Spekulanten-Lobby hat die Roten fest im Griff. Dazu heute im Standard ein Leitartikel von Eric Frey: "Ein hoher Preis für das Welterbe". Quintessenz: Eigentlich brauchen wir diesen Status eh nicht ...
    https://derstandard.at/2000099757718/Ein-hoher-Preis-fuer-das-Welterbe

    • Beobachter 2 (kein Partner)
      20. März 2019 08:24

      Wer Eric Frey je bei einer Diskussion, wie z. B. am 24. Nov. 2014 auf Puls4 News "Pro und Contra" zum Ukraine-Konflikt erlebt hatte, weiß wo und wofür er steht...

  13. Baldur Einarin
    19. März 2019 06:40

    Blümel hätte schon längst das Toynerprojekt zu Fall bringen können. Doch als Vertreter einer Partei, die seit Jahrzehnten des " Ja, aber " leider auf ihre Fahnen geheftet hat, hat es den Anschein, dass Blümel zwar den Verlust des Weltkulturerbetitels, nicht jedoch den Toynerklotz verhindern möchte. Anders ist es auch nicht zu verstehen, dass am Tage der Abstimmung im Rathaus über die Flächenwidmung die ÖVP gegen diese, einige Stunden später jedoch FÜR den "Städtebaulichen Vertrag " zwischen der Stadt Wien und Toyner geschlossen gestimmt hat.
    Man kann nur hoffen, dass auf Druck der Öffentlichkeit das Projekt zur Gänze zu Fall gebracht wird!
    Vergessen sei auch nicht, dass für die Realisierung diese Projektes die Lothringrtstrasse der Länge nach halbiert werden müsste, und dutzende Bäume mit ca. 1800 m2 Grünfläche geopfert werden müssten.

  14. Waltraut Kupf
    19. März 2019 00:06

    Wer die heutige Pressekonferenz mit Blümel und Strache zum Heumarktprojekt gesehen hat, sowie auch die zahlreichen Sendebeiträge zum Thema, bekam eine eindrucksvolle (wenn auch erwartbare) Lektion. Der Politologe Filzmaier brachte es auf den Punkt: obgleich das Thema Heumarkt a priori nur für eine Minorität von Interesse war, ist es zu einem Politikum geworden, an dem man vieles Kritikwürdige festmacht. Der Heumarkt vereinigt in sich eine geballte Ladung von Mißständen, die in Wien an mehreren Schauplätzen vorkommen, hier aber eine Art Prototyp und Paradebeispiel für das Miese schlechthin sind. Da ist vor allem das patzige Ignorieren von Gesetzen, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene, die Vorspiegelung falscher Tatsachen, der Etikettenschwindel, die Verlogenheit insbesondere bei der Mißachtung ökologischer Vorgaben und das mangelnde Sensorium für Kriterien der Qualität, der Ästhetik und des Geschichtsbewußtseins, dazu der dringende Verdacht auf Korruption und allgemeine Hinterhältigkeit.

    Der Auftritt des Landtagspräsidenten Woller verschlug einem die Sprache. Mit einer Dreistigkeit ohnegleichen signalisierte er, daß es keinen Baustopp geben werde, das Bauverfahren sei in die Wege geleitet, man werde weitermachen wie gehabt und weiterhin den so bezeichneten „Dialog“ (sprich Pflanzerei) mit der UNESCO pflegen. Die Beziehungen zum Ministerium seien ausgezeichnet, und es gebe dort andere Rechtsmeinungen. Mit größter Chuzpe wird implizit zugegeben, daß man es sich mit Mauschelei unter Freunden schon richten und die UNESCO schon auch noch herumkriegen werde.

    Blümel wand sich in Qualen, als er eine möglicherweise erfolgende Weisung ankündigen mußte. Es war offensichtlich, daß er den Genossen kein Haar krümmen will. Da erhebt sich die Frage, ob Pilz in folgendem wesentlichen Punkt recht hat. Vor der Pressekonferenz (die auch von oe24 übertragen wurde) äußerte er sich u.a. zur Sicherheitsverwahrung und äußerte den Wunsch nach Untersuchung einiger fragwürdiger Umstände, darunter auch das Heumarktprojekt. Er insinuierte seitens des Investors ergangene Parteispenden an Rot, Grün und Schwarz. Das wäre eine Erklärung für die allseits innige Kooperation mit dem Investor. Natürlich sind auch noch andere Varianten denkbar.

    Die Wien-Wahl ist geeignet, gewissen Netzwerken den Garaus zu machen. Wenn die Genossen und ihre grünen Beiwagen so weitermachen, steigen die Chancen für einen Machtwechsel in Wien, auch wenn das Ziel ziemlich ambitioniert ist.

  15. Criticus
    18. März 2019 23:25

    Nach 2 Jahren, also nach der nächsten Wienwahl wird die Diskussion um das Tojnerprojekt wieder losgehen . Rot und Grün streuen den Wienern nur Sand in die Augen.

    Der Heumarkt ist nicht das einzige skandalträchtige Projekt der Wiener Rathauslobby : Aufzuzählen wären gastronimische Großprojekte im Belvederepark und am Cobenzl, Bauprojekte wie am Gallitzinberg,Bauprojekte am Karlsplatz, die dichte Verbauung von Freiflächen wie Siemensgründe, die "Verklotzung" von Grünflächen und Gärten in ?öbling,Hietzing,die Verschandelung der historischen Ortskerne der Wienerwald- und Marchfeldvororte. Bestensfalls als überfordert zu bezeichnende, jedenfalls aber von korrupten Poltikern und von windigen Investoren abhängige und erpressbare Magistratsbeamte ermöglichen die Erfüllung aller Investorenwünsche, wobei offen bleibt, welche Geldsummen wohin fließen.
    Wien ist den Wienern auch aus diesen Gründen fremd geworden!

    Dank dem langjährigen, dem stets in seinen Hosentaschen zu jeder Jahreszeit Ostereier suchenden, nach Spritzwein gierenden, nie Peinlichkeiten vermeidenden, dem mieselsüchtigsten Bürgermeister aller Zeiten, Herrn Dr. Michael Häupl und seinen linkslinken SpießgesellInnen,

    Von seinem Nachfolger ist nichts anderes zu erwarten !

    • Beobachter 2 (kein Partner)
      20. März 2019 07:27

      Criticus, bitte bei der Titulatur des Ex-Bürgermeisters Dr. Michael Häupl nicht auf den ihm 2004 von BP Dr. Klestil verliehenen Berufstitel "Ökonomierat" zu vergessen! Wo sich doch der seinerzeitige ach so volksnahe Bürgermeister insbesondere um den Wiener Weinbau und den grünen Veltliner unfassbar große Verdienste erworben hatte...

  16. machmuss verschiebnix
    18. März 2019 21:59

    OT:

    » Neuseeland ist so sicher, daß viele Polizisten ohne Waffe ambulieren. «
    Soweit so gut, aber in nachfolgendem Link erfahren wir auch, daß die zuständigen Herrschaften bereits zusammen sitzen um die Verschärfung der Waffengesetze festzulegen (!)

    Alles klar, Herr Kommisar - drah di net um - waun'st g' fümt håst, dånn is's dumm

    Tatsächlich es wurden bereits Leute in Haft genommen, weil sie Videos vom Shooting gemacht hatten. Any questions ? Waun er Di aun-spricht und Du woast warum - så eam dös Fake bringt Di um

    Diese Australier, den sie als Nationalisten vorzeigen - naja - natürlich könnte es ein australischer "White-Supremacyst" sein und weil er zuhause schon alle Moscheen "dicht gemacht" hat , drum kommt er nach NZ - tja - soweit so lächerlich, noch viel lächerlicher ist, daß ihn seine Genetik als hochprozentigen - wenn auch nicht reinrassigen Aborigin dastehen läßt ! Außerdem bekommt er nur ein Jahr Haft ( Eines - nicht eins pro Moschee ) !

    Was sagt uns das ? Ich meine abgesehen davon, daß wir verarscht werden ?

    Am Anfang - ganz am Anfang hörte von "Männern in australischen Uniformen" - genau, das war ER - der Aboriginee - dann hörte von 4 Tätern, die verhaftet wurden (?) alsbald erfuhr man von einem fünften Täter, der sich nach Israel abgesetzt hatte .

    Es IST EIN FAKE , bei dem alle beteiligten in irgendeiner Form profitieren !
    Und das Land wurde so gewählt , daß ein Flächenbrand praktisch auszuschließen ist,
    Und wer weiß , welchen Deal dieser australische (vermutliche) Sträfling zugesagt bekam ?
    Angenommen, er hätte zuhause was "ausgefressen" wofür ihn die Weißen platt machen würden - z.B. wenn er irgend eine weiße Emanze vergewaltigt hätte oder dgl.. Dann wäre
    sogar den australischen Behörden geholfen, wenn er in NZ einsitzen muß / darf und der
    australische Vollzug nicht Gefahr läuft, einen erhängten Aboriginee am Tür-Knopf vorzufinden !

    Und die Auftraggeber für das Fake - sind doch eh immer dieselben - die wurden gezwungen das "Personal" für die "Operation Mosque-Shooting" beizustellen, weil die Neuseeländer glaubhaft nachen konnten, daß sowas bei ihnen nicht rumläuft ! ! ! ! ! ! !

    https://abcnews.go.com/ABCNews/zealand-man-22-arrested-allegedly-distributing-video-mosque/story?id=61742270&cid=social_twitter_abcn

    • machmuss verschiebnix
      18. März 2019 22:09

      Rekap:
      Da gab es also ein "Schützen-Fest" in zwei Moscheen - ein Täter ist gleich wieder heim geflogen, wahrscheinlich hatt er's seiner Frau versprochen [ätz] - ein anderer wird der Presse vorgezeigt, wobei aber jeder, der Filmt umgehend verhafet wird ! ! ! ! ! [fröstel] Und die restliche "Mannschaft" durfte (wieder) zum Wirten gehen - ALTER ehh - auf welchem Stern sind wir hier ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      18. März 2019 22:17

      Allein schon die Tatsache , daß jener 22-jährige wegen seines (veröffentlichten) Videos verhaftet wurde, ist Beweis genug dafür, daß den Behörden der Arsch auf Grundeis geht, weil die nicht allierte Presse vielleicht davon Wind bekommen könnte ! ! ! ! ! !

    • Brigitte Imb
      18. März 2019 22:19

      Meine Tochter war erst vor einigen Wochen in Neuseeland.......die Einreisebestimmungen sind heavy........auch ohne Waffe.....

    • Brigitte Imb
      18. März 2019 22:25

      Ach ja, und die Premierministerin hatte auch sofort das passende Gesichtsgewand parat.....

    • machmuss verschiebnix
      18. März 2019 22:26

      Drum sag ich ja, ein Flächenbrand ist praktisch auszuschließen, denn rein kommt keiner - nicht mal wenn er ausgezeichnet Schwimmen kann - und wer schon drin ist, der ist entweder ein Anständiger Schafzüchter, Schafhund od. Schaf ... aber NIEMALS ein ruchloser Massenmörder.

    • machmuss verschiebnix
    • Brigitte Imb
    • machmuss verschiebnix
      18. März 2019 23:21

      Na also, in einem freien Land, darf man sich kleiden , wie man will, da spricht nichts
      gegen Mohammeds neueste Kollektion [ fröstel ]

    • Brigitte Imb
      18. März 2019 23:41

      Nicht ganz unpraktisch.

      Nachdem ich demnächst "Kärcherarbeit" im Garten zu erledigen habe, könnte so eine Kleidung doch mein schönes Köpfchen schützen........., ach was......., das ganze schöne Körperchen..........:))))))))

    • machmuss verschiebnix
      19. März 2019 20:23

      Sogar in England werden Leute festgenommen, die über NZ-shooting eine eigene Meinung haben ! ! !
      Neuseeland und Australien sind außer Rand und Band, dort werden (lt. Anons ) die sog. Social-Media gesperrt - ALLE :
      Und was hat 'Q' angekündigt - "blackout" , aber für die gesamte westliche Hemisphere , sogar Google soll angeblich vom Netz genomen werden ?@!

      https://neonnettle.com/news/6838-uk-police-arrest-4-people-who-commented-on-new-zealand-attack-on-social-media

  17. Helmut HGR.
    18. März 2019 21:53

    In der Wiener Stadtregierung sitzen doch lauter Proleten, die von Ästhetik keine Ahnung haben. Nicht Alle, aber doch vor allem diejenigen, die die Fäden in der Hand halten.

    Jedesmal, wenn ich z. B. an dem aufgelassenen Postgebäude in Neustift, Döbling, vorbeifahre, sehe ich mich in meinen Meinung bestätigt. Häßlicher kann ein Gebäude kaum noch sein.

  18. Undine
    18. März 2019 21:20

    Video-Empfehlung: Holger STROHM

    "Ist Deutschland ein gigantisches Irrenhaus?"

    https://www.youtube.com/watch?v=gP2y2Q5Qu3c

    Der Mann hat MIT JEDEM WORT RECHT! Er spricht aus, was jeder vernunftbegabte Mensch denkt!

  19. OT-Links
    18. März 2019 19:32

    UN-Pakt nun doch rechtsverbindlich, sogar für jene Länder, die gar nicht unterschrieben haben?

    "Ungarn: „Geheimdokumente“ zu EU-Plan - Migrationspakt für alle?
    Zuletzt hatte es auch in Ungarn wieder Aufregung um den UNO-Pakt gegeben: Außenminister Peter Szijjarto warf vor gut einer Woche der EU-Kommission vor, in geheimer Aktion daran zu arbeiten, den Pakt für alle EU-Staaten verbindlich zu machen. Er berief sich dabei auf „Geheimdokumente“, die dem ungarischen Staatsfernsehen zugespielt worden seien, wonach der Juristische Dienst der EU-Kommission den Mitgliedsstaaten demnächst darlegen werde, dass der Migrationspakt durch bestimmte internationale Verträge für alle EU-Staaten bindend sei - also auch für jene neun wie Ungarn und Österreich, die nicht unterzeichnet haben."

    https://www.krone.at/1885567

    Was muss man sich denn von dieser EU noch alles gefallen lassen?

  20. Postdirektor
    18. März 2019 17:18

    OT

    Unglaublich, VdB empfängt und unterstützt SCHULSCHWÄNZER:

    https://wien.orf.at/news/stories/2970751/

    • otti
      18. März 2019 19:05

      DAS passt zu ihm!

      Also SO einen Bundespräsi hatten wir noch nie !

      Weiss er noch was er tut ? Oder steuert ihn seine frisch Angetraute.

      PS: kennt irgendjemand die Pensionsregelung für Gattinen von Bundespräsi ?

    • OT-Links
      18. März 2019 19:36

      Als wir Kinder waren, haben wir an den Fortschritt geglaubt. Diesen Kindern zerstört man nicht nur die Zukunft durch Verschuldung und Deindustrialisierung, man nimmt ihnen auch den Mut. Denn die, die das ernst nehmen, haben Angst vor dem Weltuntergang...

    • logiker2
      18. März 2019 19:48

      in meiner Zeit hat man für`s schulschwänzen einige Ohrfeigen gekriegt, heute wirst vom BP empfangen.

    • Brigitte Imb
      18. März 2019 19:56

      Damals war Ö vl. wirklich noch ein Rechtsstaat. Ht. setzt der BP quasi die Schulpflicht außer Gesetz. KRANK!!!

    • Almut
      18. März 2019 21:02

      @ logiker2
      In diesem Fall würde ich die Ohrfeigen vorziehen!

    • Undine
      18. März 2019 21:34

      Schließe mich @otti an:

      "DAS passt zu ihm!"

      Womit haben wir nur diesen Mann in der Hofburg verdient?!? Es ist zum Verzweifeln!

      Der einzige Mann mit wirklich tadellos "weißer Weste", der mMn jemals als Präsidentschafts-Kandidat (1951) aufgestellt worden ist, war Univ. Prof. Dr. BURGHARD BREITNER! BB war ein durch und durch integrer Mann (Engel von Sibirien!)

    • glockenblumen
      19. März 2019 07:37

      @ alle

      ************************************!

      "Womit haben wir den verdient?" durch die Feigheit der sich wider besseres Wissen und Gewissen zum Bessermenschentum bekennenden Wahrheitspropheten...

  21. Brigitte Imb
    18. März 2019 16:10

    OT - Christchurch

    Wohl nicht ganz unrealistisch!?

    "Neuseeland-Massaker: Verdacht auf “False-flag”-Aktion erhärtet sich – Neuseeland droht mit 10-14 Jahre Haft für das Anschauen des Terror-Videos"

    https://michael-mannheimer.net/2019/03/18/neuseeland-massaker-verdacht-auf-false-flag-aktion-erhaertet-sich-10-14-jahre-haft-fuer-das-anschauen-des-terror-videos/

    • glockenblumen
      18. März 2019 16:29

      na da muß ja ganz gewaltig was faul an der Sache sein?!

    • Undine
      18. März 2019 20:18

      Mich würde das überhaupt nicht wundern! Danke für den Link!

    • Almut
      18. März 2019 21:27

      @ Brigitte Imb
      ******************************************
      False-flag war mein erster Gedanke, weil mir die ganze an den Haaren herbeigezogene Aktion viel zu schön in das verlogene Narrativ der Nomenklatura passte. Jedenfalls haben die Geheimdienste früher professioneller und intelligenter agiert. Neuseeland muss ja die Hosen ganz schön voll haben, wenn sie mit 10 - 14 Jahre Haft für das Anschaun des Terror-Videos droht, warum nicht gleich die Todesstrafe!

  22. Gandalf
    18. März 2019 15:08

    Nun, sollten wir (fast alle hier) Herrn Blümel unterschätzt haben, ebenso wie die Strategie seines (Regierungs-) Chefs?
    Die Pressekonferenz von Blümel, gemeinsam mit H.C. Strache, lässt Hoffnung keimen: Ist doch der freiheitliche Koalitionspartner wohl die einzige politische Kraft, in welcher der zwielichtige "Investor" vom Heumarkt nicht vernetzt ist: Dort helfen weder C.V. noch Kelle und Schurz, schon gar nicht die Bestechungsgelder an die Grünen. Ätsch, Herr Dr.Dr.! Sollte das wirklich Strategie des Bundeskanzlers gewesen sein, und nicht bloß ein taktischer Zug, dann Hut ab und Abbitte an Kurz und Blümel. Allerdings nur dann, wenn sie jetzt dran bleiben und die roten Dumpfbacken zwingen, ihre schäbige Hinhaltetaktik sofort, also jedenfalls vor der Gemeinderatswahl, aufzugeben und sich verbindlich von dem Wahnsinnsprojekt zu verabschieden.

    • Brigitte Imb
      18. März 2019 15:23

      Mit der Abbitte hätte ich nicht das geringste Problem.

      Die Regierung soll endlich diesem linken Sauhaufen in die Parade fahren.

    • Undine
      18. März 2019 16:45

      @Gandalf

      Mir ging's wie Ihnen! Ich hatte auch freudig aufgehorcht bei dieser Meldung---wollen wir also hoffen! ;-)

  23. Undine
    18. März 2019 14:51

    OT---aber heute gegen 10:45 Uhr waren in einer Straßenbahn in UTRECHT mehrere Menschen durch Schüsse verletzt worden; es dürfte auch einen Toten geben.

    Im Mittagsjournal wurde als 8. (in Worten: ACHTE!) Meldung erst um 12:32 so ganz nebenbei VÖLLIG UNAUFGEREGT darüber berichtet! Das zeigt den NIEDRIGEN Stellenwert dieser höchst gefährlichen Schießerei auf, den man dieser Tat im ORF gibt. Darauf, daß es sich vermutlich wieder einmal um einen der unzähligen "Einzelfälle" handelt, also um ISLAMISCHEN TERROR, wollte man die Hörer nicht unbedingt mit der Nase drauf stoßen!

    "Schießerei in Utrecht: Behörden rufen höchste Terrorwarnstufe aus"

    https://www.journalistenwatch.com/2019/03/18/schiesserei-utrecht-behoerden/

    • Undine
      18. März 2019 15:03

      OT---aber endlich einmal eine GUTE MELDUNG!

      "Schlepper-NGO findet keine Migranten mehr im Mittelmeer"

      Aber vielleicht liegt es auch daran, dass Italien durch seine harte Abschreckungspolitik dafür gesorgt hat, dass sich weniger Migranten Hoffnungen auf ein gutes Leben in Europa machen. Immerhin zwang SALVINI die NGOs sich neue Häfen zu suchen, sodass sie mittlerweile an spanischen Küsten anlegen müssen, da Italien ihnen den Zugang verwehrt.

      In den ersten zwei Monaten des Jahres 2019 kamen durch SALVINIS POLITIK 95% weniger Migranten in Italien an als noch im Jahr davor.

      https://www.journalistenwatch.com/2019/03/18/schlepper-ngo-migranten/

  24. glockenblumen
    18. März 2019 14:15

    OT

    Utrecht: Schüsse in der Straßenbahn:

    https://www.krone.at/1885208

    die Universität und die Moscheen wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen...

  25. Peter Kurz
    18. März 2019 13:59

    Die Regierung ließt Andreas Unterberger!

    https://orf.at/stories/3115546/

  26. malve
    18. März 2019 13:07

    Wien ist die einzige Stadt Europas die meines wissens sukzessive die altbauten zerstört. die italiener lieben ihre städte und leben auch in ihnen - selbst am wochenende. die wiener mögen ihre eigene stadt nicht - sie sehen seit jahrzenten der zerstörung zu -sie merken es nicht einmal. nicht einmal im ostblock wurden die städte so zerstört und inzwischen liebevoll renoviert: brünn,Prag, Budapest ....schmuckkästchen. in wien kann man super einen film über den weltkrieg drehen: versandelt, kaputte fassaden, geflickter Teer ---zu einer schönen stadt gehört steinpflaster und nicht billiger asphalt.

    • Wyatt
      18. März 2019 14:43

      Asphalt ist billig? …….und über Steinpflaster rumpelt es so schön!

    • Christian Peter (kein Partner)
      20. März 2019 11:42

      Das ist richtig. Ich kenne keine Großstadt in Europa, in der die Altbausubstanz derart vernichtet und durch schreckliche Neubauten ersetzt wurde und wird als in Wien. Altbauten werden in Wien meist absichtlich verfallen gelassen um irgendwann abreissen und neu bauen zu können.

  27. Staatssekret
    18. März 2019 11:53

    Lieber Herr Dr. Unterberger! Vielen Dank, daß Sie sich auch der widerwärtigen Verbauung des Kahlenbergs angenommen haben. Seit der Verunstaltung der Landschaft mit Hotel, Restaurant und "Universität" ist die Situation unvergleichlich geworden.

    Die Restaurationsbetriebe sind fest in Händen eines türkischstämmigen Pächters, der Massen von Vollbartträgern samt bekopftuchter(en) Ehefrau(en) und kreischender Kinderschar in ihren schwarzen bundesdeutschen, tiefergelegten Limousinen anzieht, die erkennbar den in den Gemeindebauwohnungen nicht zulässigen Lärm auf den Berg, von dem einst die Befreiung Wiens durch Sobieski ausging, hinauftragen. Und ihren mitgebrachten Müll nach Verzehr großzügig verteilt zurücklassen.

    Die nächtlichen Autorennen der nicht hier geborenen Hobbypiloten und die traditionellen Feuerwerke mit ihren kaum erwähnenswerten Rauchentwicklungen (bisweilen auch nach Mitternacht) belassen jedoch die Roten und Grünen ohne Einwand. Ihre Nachruhe ist ja nicht beeinträchtigt. Und die Viecher im Biosphärenpark sind ihnen sowieso wurscht... Und offenbar auch der Polizei, die vermutlich froh darüber ist, die Autorennen vom Gürtel weg woanders hin verlagert zu haben.

    Aber selber schuld, wenn`s dort wohnen mußt!

    P.S.: ah ja, und die "Studenten" der Modul Uni sind in ihrer Gesetzestreue (jedenfalls was die StVO betrifft) eben auch nicht gerade vorbildlich.
    Und von den Radfahrern brauchen wir eh gar nicht zu reden...

    • Mentor (kein Partner)
      20. März 2019 08:01

      Für Nichtwiener so wie ich:

      kahlenberg.wien

      Ein seelenloser Betonbunker und dahinter die Josefs Kirche mit der Sobieski-Gedenktafel.

      Das wie im obigen Beitrag erwähnt ein Türke dieses Eventhotel führt und die Moslemschickeria vor der Sobieskikapelle gerne diniert ist Symptom für den Abgang einer Gesellschaft.

  28. Dr. Faust
    18. März 2019 11:49

    Die geplante Umbenennung der städtischen Krankenhäuser Wiens - ein Ikonoklasmus des Herrn Hacker auf Kosten der Wiener um viel Geld!

    Dieser so genannte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hat von Medizinmanagment keine Ahnung. Er schreckt nicht davor zurück, aus politischem Kalkül die ihm nicht zur Nase stehenden konservativen, bei den Bürgern Wiens weithin gut bekannten Bezeichnungen der Wiener Spitäler um viele millionen Euronen durch nichtssagende Administrativbegriffe ersetzen zu wollen.

    Kaiser Franz Josef-Spital (KFJ)
    Wilhelminen-Spital (WSP)
    Rudolfstiftung (vulgo Stiftung)
    etc.

    Hat denn der Mann noch nie gehört, dass solche Bezeichnungen einen ungeheuren Markenwert haben. Dieser Markenwert ist auch dann gegeben, wenn die Gemeindespitäler überwiegend aus der "öffentlichen Hand" finanziert werden.

    Ausserdem - er will ja die Spitäler mit dem nichtssagenden Begriff "Clinicum .....(plus Bezirksname)" benennen: Weiss der Mensch denn nicht, dass im medizinischen Sprachgebrauch nur Universitätskliniken mit "Clinicum" bezeichnet werden?

    Ja, seit einigen Jahren hat die MedUni Wien einigen städtischen Spitälern zwecks Motivation zur Abhaltung medizinischer Praktika für Medizinstudenten (sogenannter Famulaturen) die Bezeichnung "Lehrkrankenhaus" verliehen. Das macht diese Spitäler aber noch lange nicht zu "Kliniken".

    Für mich ganz klar: Der Hacker will zerhacken, was im Wr. Gesundheitssystem noch an die Tradition des nicht-roten Wiens erinnert.

    Ich hoffe die Wiener wachen da bald auf und lassen sich das nicht gefallen!

    • Dr. Faust
      18. März 2019 11:52

      Peter Hacker als "Gesundheitsstadtrat"

      Ich tät auf Wienerisch sagen: "Bugamoasta, was ham's da den do fia an Dodl ung'hängt. Der is ja ärga ois die Wessely!
      Tuts den Mann weg!"

    • Dr. Faust
      18. März 2019 13:29

      Beim Versuch, herauszufinden, welche Ausbildung der Herr Peter Hacker hat, bin ich nicht fündig geworden.

      Wikipedia: diesbezüglich keinerlei Information
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Peter_Hacker_(Politiker )

      Wien.gv.at: nichts
      (auffällig: bei Bgmst. Ludwig und anderen Stadträten gibt es sehrwohl einen Lebenslauf mit Angabe der Ausbildungen; warum nicht bei Hacker?)

      https://www.meineabgeordneten.at/Abgeordnete/peter.hacker
      "Höchste abgeschlossene Ausbildung: keine Angabe"

      Stand: 18.3.2019

      Bitte nicht falsch verstehen: Rein grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass auch Menschen ohne spezifische Qualifikation mit viel Fleiß und Intelligenz in Kompetenzen hineinwachsen können. Zumindest war das früher so (siehe so manche erfolgreiche Frauen oder erfolgreucher Männer der Nachkriegsgeneration).

      Aber im 21. Jahrhundert einem Mann ohne jegliche formale Berufsausbildung und ohne höhere Bildung das schwierigste, größte und auch aktuell problematischste Resort zu übertragen, ...... (ich kratzte mich gerade am Kopf).

      Sogar der Standard schrieb am 13.5.2018: "... stehen jedenfalls vor großen Herausforderungen. Der größte Brocken dürfte im Ressort für Gesundheit und Soziales anfallen. Hier steht die Fertigstellung des Milliardenprojekts Spital Nord an. Bei dem mit Skandalen behafteten Krankenhaus sind die Kosten von ursprünglich 825 Millionen auf mittlerweile bis zu 1,4 Milliarden Euro angewachsen. Aber auch die Neuorganisation des Krankenanstaltenverbundes zu einer Anstalt öffentlichen Rechts steht an. ..."

      Eine Übersicht über die Verantwortungsbereiche des Gesundheitsstadtrates findet sich hier:

      https://www.wien.gv.at/kontakte/stadtregierung/peter-hacker.html

      Abschließend noch einen Ausspruch des Herrn Hacker, den er vielleicht auf sich selbst anwenden sollte (zitiert nach Der Standard https://mobil.derstandard.at/2000093047842/Peter-Hacker-im-Portraet-Wiens-Mann-fuer-alle-Konflikte ):

      "...Hacker: "Wenn ich ein neues Handy brauche, gehe ich auch nicht zu dem Anbieter mit dem schlechtesten Service." Hier müsse die öffentliche Verwaltung genauso agieren wie ein privates Unternehmen. ..."

    • glockenblumen
      18. März 2019 13:59

      tja, für jeden Mist haben sie Zeit, Geld und Leute, dafür wird beim Personal gespart wo es nur geht!
      der Skandal ist, daß immer weniger Schwestern immer mehr Arbeit u. Verantwortung übernehmen und dafür noch um gerechten Lohn kämpfen müssen!
      Aber wenn man Millionen verschleudert hat, bekommt man Versorgungsposten
      bei Siemens... :-((
      Da wird niemand zur Verantwortung gezogen, weder für explodierende Kosten, Energieringe, Arbeitskreise die erforschen wie lange man beim Kaffeeautomaten steht! (Schilda wäre neidig), Umbenennungen die viel kosten aber die kein Mensch braucht... die Liste läßt sich noch lange fortsetzen - typisch sozialistische Planwirtschaft und Korruption :-(((((

    • Mentor (kein Partner)
      20. März 2019 08:13

      meineabgeordneten.at/Abgeordnete/peter.hacker

      Berufslaufbahn:
      GF Schuldnerberatung
      Drogenkoordinator
      Flüchtlingskoordinator
      Das ist Qualifikation genug.

      Vorbild für viele Linke, der Grüne Fischer.
      Lebt heute in einer Villa in Greifeswald bei Berlin.
      Höchster Bildungsabschluss, ein Taxischein.

      Hier sein neues Leben:
      wiwo.de/unternehmen/joschka-fischer-dick-im-geschaeft-seite-2/5245342-2.html
      € 11000.- Pension als Aussenminister in Ruhe genügen nicht.

    • riri
      20. März 2019 15:32

      In Österreich befähigt ein Taxischein, mit Praxis von 6 Monaten, auch zum Bundeskanzler.
      3 Jahre Kronenzeitung lesen = Matura.
      Die wurden dem Herrn angerechnet. Blöd, wer sich für eine Uni-Ausbildung entscheidet.

  29. Politicus1
    18. März 2019 11:28

    Da gibt es doch einen Vertrag zwischen Vassilakou (Stadt Wien) und Wertinvest (Tojner):
    "Mit dem Vertragswerk würden "öffentliche Interessen und Vorgaben fixiert und privatrechtlich abgesichert"
    https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/wien/889703-Stadt-Wien-veroeffentlichte-Heumarkt-Vertrag.html

    Mich würde es nicht wundern, wenn da jetzt noch ein Rattenschwanz von Gerichtsverfahren kommt ...

  30. Undine
    18. März 2019 11:00

    OT---aber diese Dreistigkeit schlägt dem Faß den Boden aus:

    "Mazyek: „Moscheen in Deutschland sind praktisch ungeschützt“"

    https://www.journalistenwatch.com/2019/03/18/mazyek-moscheen-deutschland/

    Als hätte man nicht ohnedies schon genug zu schützen---in D wie in Ö! Jede SYNAGOGE wird unter großem Aufwand, auch finanzieller Natur, von bewaffneten Polizisten bewacht. Jetzt sollten also auch noch MOSCHEEN EXTRA BESCHÜTZT werden?

    Wenn in Österreich, bzw. in Deutschland, vor allem aber in allen islamischen Ländern CHRISTLICHE KIRCHEN und mitunter auch die darin sich befindenden BETENDEN und PRIESTER dem MOSLEMISCHEN MOB ungeschützt ausgeliefert sind, wird NIEMALS gefordert, diese KIRCHEN zu SCHÜTZEN! Was bis jetzt für Synagogen gilt, ab heute vermutlich auf islamischen Druck hin auch für MOSCHEEN gelten wird, müßte doch auch vom PAPST abwärts auch für KIRCHEN gegen ISLAM-TERRORISTEN vehement GEFORDERT werden!

    Wetten, daß sich niemand DAFÜR einsetzt?

  31. HDW
    18. März 2019 10:49

    Wien ist eine geistige Proletenstadt und damit auch den öffentlichen Raum devastiert. wie überall wo der Marxismus - Leninismus im letzten Jh. dominiert hat. Von Wien bis Shanghai. Von Pressburg bis dort wird aber nun mühselig versucht die Spuren der Verwüstung wieder rückgängig zu machen.
    Nicht so in Wien. Hier sind die korrupten Proleten nach Hietzing, Währing und Döbling gezogen und haben sich als Staatskünstler, Primarii und A-Beamte mit dem Bestechungsgeld geschmacklose Villen gebaut.
    Damit sind wahrlich nicht die gemeint die am Wochenende das Tanzbein in der Safari-Lounge oder in der Bauernstube zu Country and Western Musik und Gabalier schwingen. Aber die haben ja auch nichts zu bestimmen.

  32. Politicus1
    18. März 2019 09:04

    was den Wienern ihre Höchsthäuser und Dachbesiedelungen sind den Niederösterreichern ihre Windkrafträder. Hässlich sind's - aber halt nachhaltig hässlich.

    • Cotopaxi
      18. März 2019 09:31

      Werden nicht die Windräder nach 20 Jahren zu Sondermüll und müssen abgebaut werden?

    • Gandalf
      18. März 2019 13:32

      Die Windräder sind heute schon Sondermüll, ihr Beitrag zur Energieversorgung ist zu vernachlässigen. Freude mit ihnen haben nur diejenigen, die an ihrer Produktion, Aufstellung und Instandhaltung (sehr gut) verdienen. Fragen Sie einen seriösen Manager aus der Energiewirtschaft (welcher politischen couleur auch immer): er wird Ihnen dies alles bestätigen - unter dem Siegel der Verschwiegenheit, weil sonst wird er ja selbst gefeuert...

    • Undine
      18. März 2019 15:10

      Noch ein Schandfleck für Niederösterreich, den ich immer in Verbindung mit Erwin PRÖLL sehe: Es scheint so zu sein, daß NÖ bei einem Wettbewerb für die häßlichsten LÄRMSCHUTZWÄNDE mitgetan und den 1. Preis gewonnen hat---alle häßlichen Lärmschutzwände, die aufgetrieben werden konnten, wurden in NÖ aufgestellt! Aber Erwin PRÖLL ist ja für seinen erlesenen Geschmack bekannt! Grrr!

    • Gandalf
      18. März 2019 15:24

      @ Undine:
      "...für seinen erlesenen Geschmack bekannt": Ja, natürlich; aber hauptsächlich, was Winzerköniginnen betrifft... :-))

  33. Politicus1
    18. März 2019 09:00

    Dr. Unterberger schreibt hier immer, dass RotGrün jetzt zwei Jahre nachdenken wollen.
    Ich habe hingegen registriert, dass ROT (allein) sich diese Marschroute gegeben haben.
    Von den GRÜNEN habe ich überhaupt nichts gehört oder gelesen, außer dass im ORF erklärt wurde, dass Frau Vassilakou für eine Stellungnahme nicht erreichbar war ...

    Interessant, dass sich da jetzt die SPÖ und Ludwig vordrängen, wo das ganze Projekt und der wichtige Investor doch stets eine rein Grüne causa waren.
    Chorherr hat sich schon verabschiedet, Vassilakou ist anscheinend grußlos in Hellas gelandet - und Kogler tobt für die EU-Wahl mit der Bioköchin herum.

  34. Das Pingerle
    18. März 2019 08:42

    Kann mir bitte jemand erklären, wieso die Wiener Innenstadt trotz des bestehenden Hotels Intercontinental zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, diesen Status aber verlieren würde, wenn das nur unwesentlich höhere und unwesentlich anders aussehende neue Hochhausprojekt realisiert würde?

    Beides ist pott-hässlich. Für die Stadt und die Touristen würde sich konkret gar nichts ändern. Am Weltkulturerbe-Status geilen sich nur Bürokraten auf, die damit ihre eigene "Wichtigkeit" und ihr Gehalt auf Kosten der Allgemeinheit rechtfertigen müssen. Kein Tourist kommt wegen dieses Status nach Wien. Die meisten wissen nichteinmal etwas darüber.

    • Politicus1
      18. März 2019 09:01

      weil das neue Projekt eben nicht nur 'unwesentlich höher' geplant ist.
      Siehe den berühmten historischen Blick vom Belvedere ...

    • Gandalf
      18. März 2019 17:03

      @ Pingerle:

      Wenn Sie's nicht selbst verstehen, wird es Ihnen leider auch niemand erklären können.

  35. Undine
    18. März 2019 08:40

    A.U. schreibt:

    "...ist die Kraft des vielen Geldes, das sich mit Dachausbauten verdienen lässt, offenbar bei einer Häupl- (und jetzt muss man bald auch zusätzlich sagen Ludwig-)Administration Argument genug."

    Dazu fällt mir eine sehr unappetitliche Geschichte von typisch sozialistischer FREUNDERL-WIRTSCHAFT ein:

    "Wiener Hotel AMBASSADOR:

    BAUPOLIZEI FORDERT UMBAUPLÄNE bis 12. Juli 2002

    Der Abbruchbescheid für den Dachausbau droht für den schlimmsten Fall

    Wien - Beim umstrittenen Dachausbau des Hotels Ambassador in der Wiener Innenstadt fordert die Baupolizei (MA 37) nun bis zum 12. Juli die Vorlage von Umbauplänen. Andernfalls droht im schlimmsten Fall ein Abbruchbescheid. Einen entsprechenden Bericht der Zeitschrift "Format" bestätigte der Leiter der Baupolizei, Herbert Richter.

    KEINE BEWILLIGUNG

    "Er hat etwas gebaut, für das er keine Bewilligung gehabt hat", sagte Richter zu dem Projekt, an dem Ariel MUZICANT, Chef von Colliers-Columbus Immobilien und Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, beteiligt ist. Unter anderem sei die zulässige Bauhöhe um rund 80 Zentimeter überschritten worden. Am Wort sei hier aber auch noch der Bezirksbauausschuss der Inneren Stadt: Dieser könne entscheiden, ob eine Bauhöhenüberschreitung als unwesentlich eingestuft werde. MUZICANT wollte keine Stellungnahme abgeben.

    Laut Richter müssen nun Pläne vorgelegt werden, die vom Standpunkt der Stadtbildpflege akzeptabel seien. Andernfalls könnte das Bewilligungsverfahren in einer Versagung der Baugenehmigung und damit in einem Abbruchbescheid münden.

    Befriedigt über die Forderung der Baupolizei zeigte sich FP-Gemeinderat Herbert Madejski. Die seit Monaten geübte Kritik der Wiener FPÖ sei damit vollinhaltlich bestätigt. MUZICANT sei aufgefordert, den gesetzmäßigen Vorschriften nachzukommen und die Aufbauten beim Hotel Ambassador entsprechend den ursprünglich geplanten und auch genehmigten Plänen umzubauen. (APA)

    - derstandard.at/1002709/Wiener-Hotel-Ambassador-Baupolizei-fordert-Umbauplaene-bis-12-Juli"

    PS: Wenn ich mich recht erinnere, beließ man den unerlaubten Dachausbau wie er nun einmal war.....

    • HDW
      18. März 2019 11:23

      Auch wenn die protzigen, von Fremdkapital getriebenen Dachausbauten häßlich sind, so hat der Dachausbau samt Lift und Steigleitungen mit Parefizierung, Eigentumswohnungen in der vor 1945 geschaffenen Bausubstanz ermöglicht. Damit wurde die sozialistische Enteignung (und der Ablösenwucher) rückgängig gemacht, sowie die Dächer der Bausubstanz saniert. Der Erhaltungsbeitrag dann für den Gemeindebau.
      Die illegalen Ablösen inspirierten ja auch die Ariseure (nationalSOZIALISMUS) Goldenes Wiener Herz.
      Dass Wien dem Austromarxismus - Leninismus treu bleibt zeigt die wütende Aktion der AK, wenigstens die Enteignung als Produktionsmittel zu behalten marktkonformer Miete, diese zurückzufordern.

    • Gandalf
      18. März 2019 19:20

      @ Undine:
      Wenn ich mich richtig erinnere, so wurde der Dachausbau am Neuen Markt im Auftrag einer Milliarden-(oder bloss -onen?)Erbin errichtet, die ihn zumindest anfangs bewohnt (damals, mit gottlob bloß vorübergehendem Erfolg, auch den längst fälligen Bau der Tiefgarage unter dem Platz verhindert/verzögert) hat und meines Wissens auch heute noch dort wohnt, wenn sie sich in Wien aufhält. Nun, so gering meine Sympathien für den zitierten Immobilienhändler sind, a so a Geschefft konnte der sich doch nicht entgehen lassen - wegen der paar Zentimeter? Ich bitte Sie...da kauft er die Roten, die Grünen und zum Drüberstreuen auch noch die unnötigen Pinkler aus der Portokasse.

    • riri
      18. März 2019 22:52

      @Undine

      Sie haben eine Null vergessen, es sind 800 cm!

  36. Brockhaus
    18. März 2019 07:55

    Vielen Dank für diesen trotz des zaghaften Silberstreifens am Horizont, deprimierenden Bericht.
    Obwohl sonst ein unverbesserlicher Optimist glaube ich nicht daß die Wiener im nächsten Jahr wissen werden, wen sie richtig wählen sollen. So geht die Zerstörung Wiens unaufhaltsam weiter und der Hochhausbau am Heumarkt wird sich in die lange Skandalliste nahtlos einordnen.

  37. logiker2
    18. März 2019 07:52

    zum PS: das werden die Grünen "Umweltschützer" doch nicht zulassen, oder ?

  38. Josef Maierhofer
    18. März 2019 06:57

    Wenn in Wien nichts mehr geht, dann wandert alles in den 'Speckgürtel', und das ist Niederösterreich, auch dort stinkt dampfend das Geld aus den Betoklötzen, allerdings bei niedrigeren 'Renditen'.

    Wer bloß dem Götzen Geld opfert, geht unter, steht sogar schon in der Bibel in vielen Gleichnissen, das 'höchste' Gleichnis war der Turmbau zu Babel.

    Es ist egal wo in Wien, jeder Bezirk hat seine Schönheiten und immer mehr Hässlichkeiten kommen hinzu, manchmal auch Harmonisches. Man kann sagen, das ist Geschmacksache, wenn ganze Bezirksteile durch Einheitsbauten a' la Karl-Marx Hof 'gestaltet' werden, man kann sagen es ist Ansichtssache, wenn fast alle Grünflächen verbaut werden, man kann sagen, es ist Geschmacksache, wenn Dachausbauten den Baustil zerstören (Renovierungen sind ja teuer, da macht man gleich einen Dachausbau und macht diesen zu Geld.

    Geld ist der moderne Götze, nicht nur beim Stadtbild, nicht nur bei der Gemeinde Wien, natürlich auch bei den Immobilien- und Stadtentwicklungsunternehmen, wo natürlich der Profit der Leitgedanke ist und auch sein muss.

    Zu wenig Stadterneuerung ist schlecht, zu viel Stadterneuerung ist schlecht, zu viel Reglementierung kann natürlich zu Verwahrlosung und Stagnation führen, aber zu wenig davon, gerade, wenn man ein Ensemble namens Weltkulturerbe schützen will, natürlich auch.

    Hier hat eben Ideologie und Geld allein nichts verloren. Frau Stenzel hat das gut gemacht, Herr Blümel ?

    Also, wenn die Wiener ihre Innenstadt schützen wollen, so geht eben dieser Hochhausbau nicht, er geht eben nur noch niedriger, dann geht eben nicht an, dass das Schloss Belvedere von einem riesigen Biergarten verunziert wird, auch Steinhof wäre meiner Meinung nach als Jugendstiljuwel als Teil des Welkulturerbes anzusehen und auch Schloss Schönbrunn.

    Ich war unlängst bei einer Hochzeit im Rochusviertel im 3. Bezirk. Mir hat dort die natürliche Ausgewogenheit zwischen alt und neu sehr gefallen, z.B., aber das ist eben Geschmacksache. Theoretisch könnte man ganz Wien zu einem (zwar nicht Kultur-) aber zu einem 'Erbe' deklarieren, zu einem Erbe von zu viel (eben auch Ansichtssache) Sozialismus, der sich mit Demokratie nicht verträgt. In Wien wird zwar das 'Sackerl für Gackerl' gefragt, aber doch, um Gottes Willen nicht um den Bauklotz am Kahlenberg, oder die Baugenehmigungen ebendort für im Wald versteckte Villenzeilen, wo auch das Geld dampft, u.s.w. Da viele Wiener nicht im Wienerwald wandern, sehen eben viele Wiener diese Sünden nicht, und auch nicht die Sünden der dreifachen Korruption, einmal die Amtsgebühr und Abgabe, dann das erste 'Kuvert' für Bearbeitung und das zweite 'Kuvert' für das Ergebnis, denn so was wird nicht so 'locker' einfach genehmigt, umgewidmet, bis das Ergebnis stimmt, etc.
    Und dann erst die 'offiziellen' Parteispenden ...

    Es gibt immer genug Leute, die beliebige Summen zahlen und zahlen können, und (natürlich nicht nur in Wien) viele, die das Geld auch nehmen und viele, die ihre 'Dienste' dazu anbieten.

    Na, ja im Immobiliengeschäft lässt sich manchmal wirklich noch was verdienen, daran kann auch die Gemeinde Wien nicht vorüber, besondere in dieser verfilzten Konstellation.

  39. glockenblumen
    18. März 2019 05:42

    wer weiß, was in 2 Jahren bei uns los sein wird?
    Die Wiener scheinen in Lethargie zu verharren, geht ja noch alles ohne gröbere Ausreißer.
    Immer noch sind die meisten zu feig um sich vom Bessermenschentum abzuwenden und wieder normal, wie von der Natur vorgesehen, zu denken und zu handeln.
    Man will sich ja nicht den kleinsten räächten Anruch geben, indem man für seine Heimat und das was unsere Altvorderen geschaffen haben einsteht. Waren ja alles pööhse Nazis, nicht wahr?

    "Phase des Nachdenkens", daß ich nicht lache - die legen sich einfach auf die Lauer, eiskalt berechnend, Sozis halt :-(

    • FranzAnton
      18. März 2019 08:07

      Erfahrungsgemäß hält sich kein Unsinn auf ewig, auch der marxistische nicht. Die Österreicher (beider herkömmlicher Geschlechtsvarianten) halten die linken Humbüge für sowas von überflüssig, und sind deren bis zum Kotzen überdrüssig. Dieses dürfte sich alsbald, bei der EU - Wahl, manifestieren. Sofern jemand am 26. Mai ortsabwesend ist, bittte Wahlkarte für die Briefwahl bestellen!

    • Templer
      18. März 2019 10:08

      ***************!
      ***************!

  40. elfenzauberin
    18. März 2019 03:55

    Wien ist nicht nur Stadt, sondern gleichzeitig Bundesland.
    Dieser Sachverhalt ist allen bekannt, doch nur die Wenigsten nehmen zur Kenntnis, dass genau dieser Umstand zur politischen Monokultur geführt hat, der für das Zerstörungswerk der Wiener Bausubstanz verantwortlich ist. Wäre Wien etwa nicht ein separates Bundesland, sondern die Hauptstadt von Niederösterreich (was mir viel naheliegender erschienen wäre), dann wären die politischen Gremien nicht über Jahrzehnte tiefrot gewesen, sondern es hätte eine starke politische Konkurrenz gegeben.

    Nebenbei erwähnt existiert in Niederösterreich das Problem mit umgekehrten Vorzeichen. Niederösterreich krankt an der jahrzehntelangen Vorherrschaft der Schwarzen, die einen fast ebenbürtigen Filz in Niederösterreich eingezogen haben. Wäre - wie gesagt - Wien die Hauptstadt von Niederösterreich, dann hätte es die politische Monokultur in Wien in Niederösterreich so nicht gegeben, was beiden Ländern dienlich gewesen wäre.

    Ich habe vergeblich versucht, Informationen zu bekommen, auf wessen Mist diese einmalige Konstruktion, dass nämlich Wien sowohl Bundeshauptstadt als auch Bundesland ist, gewachsen ist.
    Vielleicht weiß irgendwer darüber genauer Bescheid.

    • Riese35
      18. März 2019 10:16

      Im Detail weiß ich leider auch nicht mehr, doch ist bekannt, daß die Herauslösung Wiens unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg erfolgte, um genau solche roten Mehrheiten zu ermöglichen. Aus demselben Grunde wollte "man" den südlich des Brenners gelegenen Teil Tirols nach dem 2. Weltkrieg nicht bei der Republik Österreich haben, wie Kreisky schreibt.

      Rote "Wahrheit" ist immer ident mit Nützlichkeit.

      Die äußeren Farben von Wien und NÖ sind unterschiedlich, Herz und Geist sind aber ident und befinden sich etwa 250m südlich des Stephansdoms.





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