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Die Koalition und der ORF: Kann man so ahnungslos sein?

Lesezeit: 12:00

Die Regierung will das Megaproblem ORF nun doch angehen. Das ist nach anfänglichen Versuchen des Medienministers, so zu tun, als ob da eh alles bestens wäre, an sich überaus lobenswert. Das wird angesichts der weiterhin im Sinkflug befindlichen ORF-Quoten und der weiterhin massiv schlagseitigen Informationsredaktionen immer notwendiger. Aber alles, was über die Reformpläne bisher durchgesickert ist, lässt das kalte Grauen aufsteigen.

Denn das, was die Regierung anscheinend vorhat, löst kein einziges Problem, stellt sich keiner einzigen medienpolitischen Notwendigkeit, sondern schafft nur zusätzliche Probleme. Es zeigt sich, dass in der gesamten Koalition offenbar niemand eine Ahnung von der Medienbranche hat, weder Minister noch ihre umfangreichen Beraterstäbe. Dass sie nur so tun, als ob sie sich der Herausforderung ORF stellen würden, während sie in Wahrheit gegen einen erbitterten wie raffinierten Gegner völlig eingehen, der schon die Sektkorken knallen lassen kann.

Die bisher bekannt gewordenen Absichten bestehen aus drei Elementen:

  • Der Ein-Mann-Vorstand wird durch vier Mann ersetzt;
  • Alexander Wrabetz wird nicht mehr dazugehören;
  • Die GIS-Finanzierung wird eingestellt und durch eine Finanzierung aus dem Budget ersetzt.

Mit anderen Worten: Man befasst sich mit unwichtigen Randfragen, die alle völlig irrelevant würden, würde man endlich erkennen, was als Erstes und Einziges nötig wäre. Das wäre die Entlassung des ORF in die völlige Unabhängigkeit, also dorthin, wo er sich wie jedes andere Medium dieses Landes selbst die Finanzierung suchen muss. Sei es durch Werbung, oder sei es durch freiwillige Abonnementzahlungen jener, die ihn konsumieren wollen.

Dem ORF auch im 21. Jahrhundert noch durch staatlichen Zwang zu seinen üppigen Budgets verhelfen zu wollen, ist so unsinnig, wie es einst die Forderung der Eisenbahnergewerkschaft gewesen ist, auch auf Elektro- oder Dieselloks weiterhin die Heizer aus den Zeiten der Dampflokomotiven zu beschäftigen.

Daher wäre die Abschaffung der staatlichen Zwangsfinanzierung des ORF eigentlich absolut zwingend. Wobei es ja völlig egal ist, ob der staatliche Zwang in der Eintreibung der sogenannten GIS-Gebühren bei jedem Besitzer eines Radio- oder Fernsehapparats besteht oder in einer Finanzierung aus Steuertöpfen.

Die Erregung darüber ist ein reines Scheingefecht. Denn auch die Steuern werden ja durch staatlichen Zwang eingetrieben. Sie sind nur noch schlechter als GIS-Gebühren: Via Steuern müssen dann nämlich auch jene für den ORF zahlen, die ihr Fernsehgerät voll Zorn schon auf die Deponie gebracht haben.

Schon allein deshalb ist eine solche Reform eine echte Verschlimmerung. Oder hat jetzt auch die schwarz-blaue Regierung sich das ökonomische Denken der Sozialisten angeeignet, dass man für jeden nur irgendwie artikulierten Wunsch problemlos in den Steuertopf greifen könne, weil das ja scheinbar nichts kostet? Ist das nicht die gleiche Regierung, die intensiv über die Einführung einer Pflegepflichtversicherung nachdenkt, weil sie das in großer Intensität auf die Gesellschaft zukommende Pflegeproblem nicht anders lösen kann? Hat sie nicht versprochen, die Abgabenquote drastisch zu senken? Hat sie nicht versprochen: "Keine neuen Steuern"? Da denkt sie ernsthaft über eine neue Pflichtversicherung nach?

Um nachzuweisen, dass es zwischen Steuern und Zwangsabgaben keinen wesentlichen Unterschied gibt, braucht man keine hochqualifizierten Ökonomen, die alle ja einhellig immer von der "Abgabenquote" reden, womit beides zusammen gemeint ist. Das kann auch jeder Hinterbänkler der Opposition. Das wird auch an jedem Wirtshaustisch genauso verstanden. Daher hängen die Einführung einer Pflegeversicherung und die Budgetfinanzierung des ORF eng zusammen.

Das muss man den Österreichern nämlich erst erklären: Die 1,5 Milliarden für die Pflegeversicherung sind im Budget nicht aufbringbar, aber die 600 Millionen zur Finanzierung eines eigentlich völlig überflüssigen ORF finden sich problemlos in den öffentlichen Kassen! Das sind immerhin 40 Prozent jenes Betrages, der da als Pflege-Bedarf genannt wird!

Wenn man das wirklich tut, wird sich jeder Österreicher gepflanzt vorkommen. Angesichts einer solchen Chuzpe kann sich nicht ernstlich irgendjemand in der Regierung einen Popularitätsgewinn durch Abschaffung der GIS-Zwangsgebühren erhoffen.

Manche Verteidiger der Regierungspläne werfen an dieser Stelle gerne ein: "Ja eh, aber was sollen wir denn mit dem ORF sonst machen?" Die Antwort ist einfach: Gar nichts, der ORF hat eigene Organe, die für den Betrieb entscheiden. Man muss nur das ORF-Gesetz abschaffen, sodass für den ORF die gleichen Spielregeln gelten wie für alle anderen Fernseh- und Radiosender und für alle anderen Medien. Keine zusätzlichen Pflichten, keine zusätzlichen Rechte.

Immerhin betonen ja auch sämtliche ORFler seit Jahren landauf, landab, dass sie nicht dem Staat gehören, dass sie eine Stiftung sind. Und Stiftungen gehören sich rechtlich selber. Also hat auch von der Eigentümersituation her die Republik absolut keine Verpflichtungen gegenüber dem ORF, sobald das ORF-Gesetz gekübelt ist.

Gewiss könnte es sein, dass ein alleine auf sich und seinen Markterfolg gestellter ORF Mitarbeiter abbauen muss. Da wäre es als einzige Staatshilfe denkbar, wenn der Steuerzahler einmalig zu einem kleinen Sozialpaket beitragen würde. Aber wirklich nur einem kleinen: Denn immerhin sind ORF-Gehälter die weitaus höchsten der Branche. Und vor allem müssen ja auch sonstige Arbeitnehmer in den sauren Apfel einer Jobsuche beißen, wenn ihr Arbeitgeber zusperrt oder Personal abbauen muss, ohne dass es zusätzliches Staatsgeld gäbe.

Es gibt jedenfalls längst keinen Grund mehr, den ORF durch staatlichen Zwang zu finanzieren. Das war historisch anders, als ein Sendernetz teuer errichtet werden musste, und als technisch nur ein oder zwei Fernsehprogramme empfangbar gewesen sind. Aber das ist in Zeiten von Kabel- und Satellitenfernsehen längst überholt.

So wie es ja auch für das Telefonieren keinen staatlichen Monopolisten mehr braucht. Es ist ja heute für viele längst unvorstellbar, dass man in Zeiten des Staatsmonopols nur mit guten Beziehungen einen Telephon-Anschluss binnen eines halben Jahres bekommen hat. Und das war dann meist nur ein sogenannter Viertelanschluss, wo man nur telefonieren konnte, wenn das nicht schon einer der drei anderen Viertelbesitzern tut; und wo jedes Telefonat nach zehn Minuten abschnappte.

Und vom Programm her gibt es schon gar keinen Grund für eine Zwangsfinanzierung. Nur ein paar Stichwörter dazu:

  • Sowohl Nachrichten, Magazine wie Diskussionssendungen sind auf anderen Sendern besser, interessanter und vor allem – wenn auch nicht auf allen dieser Konkurrenzsender – ausgewogener.
  • Im Agenda-Setting, also bei dem, welche Themen die ORF-Mannschaft interessieren, wird am deutlichsten, wie links der ORF ist: grün im Fernsehen, dunkelrot auf Ö1.
  • Fake News, also Lügen, Verdrehungen, Unwahrheiten und Irrtümer, werden im ORF mindestens genauso produziert wie in den privaten Sendern (wer das bezweifelt, schaue die vielen Berichte auf orf-watch.at an).
  • Die Kulturredaktionen wie auch die Filmförderung haben noch mehr Schlagseite: So wird beispielsweise der total einseitige Agitationsfilm "Waldheims Walzer" mit 150.000 Euro vom ORF gefördert. So hat der ebenso einseitige Lukas Resetarits (über den wohl zuletzt vor 20 Jahren jemand lachen konnte) gleich zwei fette Werbeauftritte an einem einzigen Abend für seinen wohl letzten kabarettistischen Versuch bekommen.
  • Der Marktanteil des ersten und zweiten ORF-Fernsehprogramms, der einst über 90 Prozent gelegen war, und den Alexander Wrabetz noch auf 40 Prozent zu heben versprochen hat, fällt schon immer öfter unter die 30-Prozent-Grenze.
  • Österreichs populärste Sportart, Fußball, ist mit den beiden wichtigsten internationalen Bewerben längst auf private Kanäle gewechselt (wobei ohnedies mehr als fraglich ist, ob es legitim ist, Sportübertragungen mit Staatszwang zu finanzieren).
  • Programme wie "ORFeins" oder "Ö3" sind überhaupt nur noch die Karikatur eines öffentlich-rechtlichen Anspruchs. Aber auch ORF2 ist das schon zu 80 Prozent.
  • Und die Radiosender Ö1 und FM4 sind ideologisch eindeutig als kommunistisch einzuordnen.

Es ist daher völlig egal, ob Herr Wrabetz oder sonst jemand in den Redaktionsetagen des ORF sitzt, ob dort ein einziger Mann oder ein Vierer-Direktorium amtiert. Das Entscheidende ist: Diese Mannschaft ist nicht mehr zur Ausgewogenheit, Vielfalt und Objektivitäts-Bemühung hin umlenkbar.

Der Glaube, dass man durch einen Wechsel in den obersten Etagen etwas Gravierendes im ORF verändern kann, hat sich ja schon unter Wolfgang Schüssel als großer Irrtum erwiesen, als man es mit Frau Lindner und Herrn Mück versucht hatte. Die beiden sind hilflos am Beton der linken Volksfront in den Redaktionsstuben zerschellt. Ebenso wird auch jetzt jede andere neue Führung so zerschellen.

Selbst Bacher würde scheitern

Es gibt weit und breit in der heimischen Medienszene keinen Gerd Bacher mehr, der da mit seinem Mut, seiner Energie und seiner beeindruckenden Intelligenz in den Kampf gehen könnte. Ganz abgesehen davon, dass wohl selbst ein Bacher in Hochform an den heutigen Zuständen im ORF zerschellen würde.

Der ORF ist mit absoluter Sicherheit nicht mehr reformierbar.

Also gibt es von der reinen Faktenlage her absolut keinen Grund, die Zwangsfinanzierung aufrechtzuerhalten. Überdies sollte die Regierung schon in den letzten Stunden gemerkt haben, wie laut die ORF-Lobbyisten aufheulen und es als skandalöse Staatseinmischung bekämpfen, wenn von Budgetfinanzierung statt GIS-Gebühren die Rede ist. Was ja nur eine marginale Veränderung ist

Lauter könnte daher das Aufheulen gar nicht werden, würde man gleich Nägel mit Köpfen machen. Würde man also gleich die durch ein staatliches Gesetz geschaffene Zwangsfinanzierung streichen und den ORF dorthin entlassen, wo er ja nach eigenen Aussagen ohnedies hinwill: in die völlige Staatsferne. Die Regierung könnte und sollte gelassen sagen: Wir haben verstanden und gehorchen, euer Wunsch ist Befehl für uns.

Eine ersatzlose(!) Abschaffung der GIS-Gebühr brächte überdies den seit der Migrationskrise größten Popularitätsschub für Schwarz-Blau. Eine solche Abschaffung wäre vielleicht sogar die einzige Möglichkeit, dass die beiden Parteien auch dann die nächsten Wahlen gewinnen, wenn sich die Opposition von ihrem jetzigen Zustand erholen sollte. Denn dann müssten die überlebenden Fernsehanstalten sich primär um das Publikum und damit um mehr Ausgewogenheit sowie die Präsenz auch linker Themen kümmern und könnten sich nicht mehr als Vorhut einer Gutmensch-Achse verstehen.

Freilich gibt es neben der sachlichen auch die politische Ebene, die rund um solche Entscheidungen immer wichtig ist. Es wäre naiv, das zu ignorieren.

Auf dieser Ebene hat sich der ORF in der österreichischen Sandkiste zwei mächtige Akteure geschickt zu Bundesgenossen gemacht hat: die Bundesländer und die Zeitungen. Wenn es daher Schwarz-Blau ernst ist mit ihren Reformabsichten, dann werden sie diese beiden Faktoren – leider – berücksichtigen müssen. Und das wird – leider – einen Teil des Geldes kosten, den derzeit die ORF Zwangsfinanzierung die Bürger kostet. Den diese sich also nur zum Teil ersparen könnten. Egal, ob dieses Geld aus einer gedrittelten GIS-Gebühr oder einem Budgetbetrag in ähnlicher Höhe fließt. Nochmals: Leider – aber nur so gibt es Chancen auf den entscheidenden medienpolitischen Schritt.

Die Bundesländer

Die Bundesländer sind der härteste Brocken unter den Reformverhinderern. Viel härter als die Opposition. Sie sind nicht nur im Stiftungsrat stark vertreten (freilich kann eine Reform schon aus rechtlichen Gründen nur am Stiftungsrat vorbei erfolgen). Sie haben sich auch – in sieben von neun Ländern – bei der GIS-Gebühr durch eine zusätzliche Landesabgabe ein Körberlgeld geholt. Und vor allem sind sie vom ORF auch durch dessen Berichterstattung ungemein erfolgreich bestochen worden. Denn so regierungsfeindlich und einseitig links der ORF auf Bundesebene auch agiert, so handzahm ist seine völlig unkritische Hofberichterstattung auf Landesebene. Ein Mechanismus dabei ist das De-Facto-Auswahlrecht der Landeshauptleute bei der Nominierung des jeweiligen ORF-Landesintendanten. Dementsprechend gibt es "ganz zufällig" in den Landesstudios eine ganz der jeweiligen Partei des Landeshauptmanns entsprechende Mehrheit. Das ist zwar grauslich, aber Faktum.

Da Sebastian Kurz nicht der Typ zu sein scheint, der eine Frontalkollision mit allen Landeshauptleuten riskiert, vor allem nicht den schwarzen, wird jetzt er über diese bearbeitet. Die Landeshauptleute sind in den letzten Stunden prompt einer nach dem anderen von den örtlichen ORF-Intendanten zum Protest gegen die Regierung motiviert worden.

Wobei die Niederösterreicherin Mikl-Leitner mit den zweifellos groteskesten Formulierungen an die Öffentlichkeit gegangen ist: Sie warnte wörtlich davor, dass "uns in Zukunft etwa die österreichische Innenpolitik vor allem aus TV-Studios in Köln, Mainz oder Berlin erklärt wird". Als ob die privaten Sender jemals Studios ins Ausland verlegt hätten; und als ob der ORF nicht jetzt schon tägliche viele Stunden Programm aus Deutschland übernehmen würde. Wenn einem die Argumente zur Verteidigung der eigenen Hofberichterstattung ausgehen, dann scheut die Dame auch nicht davor zurück, sich lächerlich zu machen.

Aber da die Landeshauptleute eine mächtige Mafia sind, werden sich Kurz und H.C.Strache daher nolens volens ein Trostpflaster für die Länder überlegen müssen, auch wenn sie sich doch zu einer echten Lösung aufraffen sollten. Etwa:

  • Einen teilweisen Ersatz der Landesabgaben aus dem Budget;
  • Oder die Erfüllung irgendwelcher anderer Länderwünsche;
  • Oder die Fortführung der Landesstudios, die dann auf unabhängiger und gleichberechtigter Basis für alle interessierten Fernseh- und Radiosender lokale Sendungen produzieren (soweit diese Sender dazu nicht selbst imstande sind).

Die anderen Medien

Zeitungen und Privatsender sind durch andere Strategien vom ORF eingekocht worden: durch selektive Einladungen zu teilweise sehr gut honorierten Diskussionssendungen; durch eigene exklusive Sendungen für mehrere Zeitungen (etwa Wahl der Romy-Preise für den Kurier; etwa "Österreicher des Jahres" für die "Presse" …); und vor allem durch Werbezeit im Fernsehen (für welche die klammen Zeitungen kein Geld aufbringen, sondern lediglich dem ORF im Gegengeschäft Inseratenfläche zur Verfügung stellen müssen). Überdies hängt der ORF den privaten Medien aller Art ständig die Karotte vor die Nase, dass sie künftig irgendwelche Video-Inhalte des ORF für ihre Internet-Portale nachnutzen dürfen (natürlich unausgesprochen, aber eindeutig nur dann, wenn sie sich wohlverhalten).

Aus all diesen Gründen gibt es praktisch kein Medium, das eine kritische Haltung zum ORF zu zeigen wagt. Auch wenn sie alle innerlich nichts sehnlicher wünschen als das Ende der ORF-Privilegien. Hat ihnen der ORF doch auch die Chance genommen, wenigstens via online erfolgreich zu sein. Sie können es sich zum Unterschied vom ORF nämlich keinesfalls leisten, ein fast zur Gänze werbefreies Angebot ins Netz zu stellen. Womit der ORF natürlich leicht die Internet-Seiten der Zeitungen ausstechen kann, die sich mit Werbung überladen müssen, um einen Deckungsbeitrag zu erwirtschaften.

Die Regierung sollte sich daher auch bei den Zeitungen und Privatfernseh-Anstalten etwas einfallen lassen, wenn sie deren Unterstützung gewinnen will:

  • Etwa eine deutliche Ausweitung der gesetzlichen – also nach streng objektiven Normen vergebenen – Medienförderung. Selbst wenn diese verfünffacht würde, wäre sie ja noch immer nur ein Zwölftel dessen, was der ORF aus GIS-Gebühren kassiert.
  • Oder eine präzise und eng gefasste Neudefinition der öffentlich-rechtlichen Interessen, für die es eine Förderung geben soll. Diese Förderung muss aber allen Medien in gleicher Weise offen stehen. Da müssten dann Richter die letzte Entscheidung haben, ob ein bestimmtes Programm die rechtlichen Förderungskriterien erfüllt oder nicht. Dann dürfte es eben nicht mehr der ORF selbst sein, der freihändig entscheidet, was öffentlich-rechtlich ist. Das ist im realen ORF-Leben nämlich am Ende immer nur rotgrünes Agenda-Setting (Aktuelles Beispiel war eine skandalöse ZIB-2-Berichterstattung über eine bürgerliche Anti-Abtreibungs-Bürgerinitiative mit immerhin 60.000 Unterschriften, bei der aber zu 90 Prozent nur die Gegner der Initiative zu Wort gekommen sind).

Und jedenfalls müssen zugleich mit einer verstärkten gesetzlichen Förderung der Printmedien die skandalösen Bestechungsinserate durch jede von Steuermitteln lebende Institution total gestoppt werden. Was wohl nur über eine strafrechtliche Konsequenz gehen wird, sobald auch nur ein Inserat nicht genau nach Vergaberecht objektiv ausgeschrieben, sondern nach Bestechungs-Belieben eines Politikers vergeben wird.

Entscheidend werden am Ende der notwendigen Reform jedenfalls nur zwei Dinge sein, ob man von einem medienpolitischen Erfolg reden kann:

  1. eine deutliche Ersparnis für die Bürger, egal ob als GIS- oder als Steuerzahler;
  2. ein Ende der ORF-Privilegien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2019 03:22

    Eine tolle Analyse vom Blogmaster,sicher so nirgendwo zu bekommen.
    Kurz gefasst gehts für mich um eines,egal ob der ORF gebühren-oder steuerfinanziert ist,und darum sollte es auch primär dieser Regierung gehen:
    Dass diese unerträgliche einseitige permanente Linkspropaganda in diesem Medium endlich beendet wird,dass dort nicht Typen wie Wolf und Konsorten auf unsere Kosten frech agieren können,gegen den Wählerwillen,dass endlich ehemalige Sozialistenführer wie Wrabetz abgesetzt werden.
    Darum gehts in Wirklichkeit,das sei auch der FPÖ ins Stammbuch geschrieben,die sich immer noch einen offensichtlich schon leicht senilen Vertreter im ORF leistet der überfordert ist.
    Bislang ist die ÖVP sowieso eine Enttäuschung mit dem offensichtlich geschichtlich blanden Blümel,der die Bedeutung der permanenten Linkspropaganda im Staatsfunk ORF nicht erkennt.
    Die Zeit läuft ab...ob Kurz das Problem erkennt scheint fraglich.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2019 08:22

    Wenn die ORF-Privilegien nicht beschnitten werden und die Regierung weiterhin bucklt, wird die Kurz-Regierung das gleiche Schicksal ereilen wie die Schüssel-Regierung.

    Zurzeit ist die SPÖ in der gleichen Situation wie Rapid: Am Sand. Die Grünen sind noch schlimmer dran.

    Das muss aber nicht so bleiben. Es ist denkbar, dass sich die SPÖ einen Tal Silberstein V 2.0 angelt und die Grünen nach dem Untergang von Pilz neu ins Parlament einziehen werden. Dann kann der ORF wieder aus allen Rohren schießen, und welch destruktive Macht die Landeshauptmänner haben, sieht man ja.

    Wenn die Regierung nur auf ihre guten Umfragewerte starrt, dann ist der erste Schritt zu einem schnellen Ende getan. Der ORF in seiner heutigen Form bleibt eine Gefahr für die freie Bürgergesellschaft.

    Videant Consules!

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2019 08:08

    Unser werther @Sensenmann hatte recht, das wird nichts mehr. Zuerst haben wir der neuen Regierung die berühmten 100 Tage gegeben, dann hat man sich an ein paar Ankündigungen geklammert, aber es ist immer klarer geworden, weder beim heutigen Thema: ORF, noch direkter Demokratie, noch Abschiebungen (nicht einmal von Radikalinskis), noch Besechtungsinseraten bewegt sich etwas. Die versprochene Steuerreform ist zwergenhaft und soll über viele, viele Jahre langsam hereintröpfeln. Die Zusammenlegung der Kassen war der Versuch, die Gelder der noch halbwegs gesunden Kassen den komplett darniederliegenden anzudienen. Auch der Regulierungswut der Eu, dem Gelddrucken, den Nullzinsen stellt man sich nicht entgegen, obwohl es doch gerade im traditionell österreichfreundlichen Osteuropa mutige Initiativen gibt. Und unser "Föderalismusminister", welche so viele Vorschusslorbeeren erhalten hat, ist eine komplette Niete. Selbst wenn sich etwas bewegt, Minister Kickl versucht es ja immerhin, dann kommt die linx/grün verseuchte Justiz und hebt alle Verordnungen wieder auf. Ach ja, die "Insel" ist komplett aus der Diskussion verschwunden.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorotti
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2019 07:41

    Eine großartige Zusammenfassung !

    Wenn einmal zuviel Salz im Glas Wasser aufgelöst ist, nützt auch die Zugabe von Zucker nicht mehr. Es bleibt eine versalzene Lösung.
    Daher ist die EINZIGE Möglichkeit die von Dr. Unterberger beschriebene.

  5. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2019 06:50

    Meine kurze Forderung zur 2.464 Worte-Analyse:
    ORF privatisieren ohne Zwangsabgaben!

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2019 09:10

    A.U. schreibt:

    "Wobei die Niederösterreicherin Mikl-Leitner mit den zweifellos groteskesten Formulierungen an die Öffentlichkeit gegangen ist: Sie warnte wörtlich davor, dass "uns in Zukunft etwa die österreichische Innenpolitik vor allem aus TV-Studios in Köln, Mainz oder Berlin erklärt wird".

    Diese Worte MIKL-LEITNERS sind an Primitivität und Verlogenheit nicht mehr zu überbieten! Mit ihrer Wortwahl zeigt sie jedenfalls überdeutlich, für wie dumm sie ihre Landsleute hält! Wieder einmal mehr wundere ich mich, mittels welcher Fähigkeiten es diese Frau auf den Landeshauptmannsessel geschafft hat.

    Und ja, die gestrige Bemerkung BLÜMELS, die kurz hoffen ließ, kann man getrost vergessen:

    "Auf halben Wegen und zu halber Tat
    Mit halben Mitteln zauderhaft zu streben."

    .....das bringt halt nichts!

  7. Ausgezeichneter KommentatorWeinkopf
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2019 08:16

    Danke Dr. Unterberger für diese großartige Analyse.
    ****************************!

    Die einzige Lösung im Sinne der österreichischen Bevölkerung wäre nach meiner Meinung:

    - Abschaffung der Zwangsgebühren,
    - Keine wie immer geartete Unterstützung aus öffentlichen Geldern
    - Kein Zugeständnisse an die Landeshauptleute
    - Privatisierung

    Nur so könnte man dieser unerträglichen linken Zwangsbeglückung namens ORF wirksam entgegentreten - ohne Knieschlottern vor linkem Geheule aber, bitte!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2019 15:32

    *Neue Dokumente enthüllen: Kinder-Protestzüge sind eine lange geplante Komponente der Kampagne für Klimaschutz-Maßnahmen **
    h t t p s : //www.eike-klima-energie.eu/2019/03/19/neue-dokumente-enthuellen-kinder-protestzuege-sind-eine-lange-geplante-komponente-der-kampagne-fuer-klimaschutz-massnahmen/

    Wer etwas anderes glaubt, sollte sich ernsthaft untersuchen lassen......

  2. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2019 16:22

    "Ahnungslos"
    Achenpass Richtung Kreuth, Polizei stoppt Schlepperauto vollgestopft mit 10 "Migranten".
    Der schleppende Fahrer konnte davonlaufen.............!!!!
    Ein Schelm der Böses dabei denkt!
    Bei meiner nächsten Anhaltung, sollte ich zufällig doch mal um 5 kmh zu schnell unterwegs gewesen sein, werde ich auch davonlaufen.......!
    Deutschland ist (wie Ösistan) ein Irrenhaus.
    Bericht in der Tegernseer Stimme.

alle Kommentare

  1. Stadtindianer
    28. März 2019 17:05

    Ein erwünschter Erfolg dieser Regierung ist vor allem an diesem Thema zu messen.

  2. Herbert Richter (kein Partner)
    21. März 2019 16:22

    "Ahnungslos"
    Achenpass Richtung Kreuth, Polizei stoppt Schlepperauto vollgestopft mit 10 "Migranten".
    Der schleppende Fahrer konnte davonlaufen.............!!!!
    Ein Schelm der Böses dabei denkt!
    Bei meiner nächsten Anhaltung, sollte ich zufällig doch mal um 5 kmh zu schnell unterwegs gewesen sein, werde ich auch davonlaufen.......!
    Deutschland ist (wie Ösistan) ein Irrenhaus.
    Bericht in der Tegernseer Stimme.

  3. McErdal (kein Partner)
    21. März 2019 15:32

    *Neue Dokumente enthüllen: Kinder-Protestzüge sind eine lange geplante Komponente der Kampagne für Klimaschutz-Maßnahmen **
    h t t p s : //www.eike-klima-energie.eu/2019/03/19/neue-dokumente-enthuellen-kinder-protestzuege-sind-eine-lange-geplante-komponente-der-kampagne-fuer-klimaschutz-massnahmen/

    Wer etwas anderes glaubt, sollte sich ernsthaft untersuchen lassen......

  4. Christian Peter (kein Partner)
    21. März 2019 14:58

    Was ist geworden aus den Wahlversprechen der Rattenfängerpartei FPÖ ? Umfassender Grenzschutz, Beseitigung der Missstände im Asylwesen, Volksabstimmung zu CETA, Einführung der direkten Demokratie und Privatisierung des ORF ?

  5. McErdal (kein Partner)
    21. März 2019 14:24

    *Weil Wohnungen zu teuer sind: Jobcenter schickt arme Rentner auf Campingplatz*
    h t t p s : //www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/kein-fliessend-wasser-eimer-als-toilette-weil-wohnungen-zu-teuer-sind-jobcenter-schickt-arme-rentner-auf-campingplatz_id_10484446.html

    Kein fließend Wasser, Eimer als Toilette - herrliche Aussichten.........

  6. McErdal (kein Partner)
    21. März 2019 13:45

    *****Aus dem Original - Video des bösen Attentäters von Neuseeland******
    h t t p s : //videopress.com/v/NOAbHnt3

    Was sagte ich vor einigen dazu ???

  7. Der Realist (kein Partner)
    21. März 2019 13:18

    Wenn der ORF nicht in die völlige Unabhängigkeit entlassen wird, muss dort endlich einmal der Spargedanke Einzug halten. Das muss bei den Gehältern beginnen und auch auf die verschiedensten Formate übergreifen. Allein die unnötigen Co-Kommentatoren und "Analytiker" bei Sportübertragungen gehören ersatzlos gestrichen, und wer braucht eine Stunde Vorberichte vor Sk- oder F1 Übertragungen. Wozu braucht man beim Wetterbericht in ORFeins und ORF2 zwei verschiedene Moderatoren, werden diese Sendungen ohnehin nur einige Minuten zeitversetzt gesendet, eine Änderung der Wettervorschau kaum gegeben ist.
    Und dass einige Günstlinge, unabhängig von Leistung, fette Gagen einstreifen, gehört abgestellt.

    • Christian Peter (kein Partner)
      22. März 2019 12:27

      @Der Realist

      Weit mehr ,Ersparnis' gibt es in der öffentlichen Verwaltung. Alleine durch Strukturreformen ließen sich in Österreichs Verwaltung etwa 20 - 25 Milliarden Euro jährlich sparen (Beseitigung des bundesstaatlichen Prinzips), das sind etwa 40 - 50 % der gesamten Netto-Steuereinnahmen des Bundes.

  8. cosinus (kein Partner)
    21. März 2019 13:15

    Wer einen Sumpf trockenlegen will, darf nicht die Frösche fragen.

  9. McErdal (kein Partner)
    21. März 2019 13:07

    **„Friday’s for prayer“: Katholiken sollen freitags Moscheen besuchen – Islamisierung komplett?***
    h t t p s : //www.journalistenwatch.com/2019/03/21/friday-katholiken-moscheen/
    Lügen über Lügen: Hauptgebetstag der Juden ist dennoch der Samstag, der mit einem Synagogenbesuch beginnt. Um sich vom Judentum abzugrenzen, haben Christen später bewusst den Sonntag als „Herrentag“ gewählt.

    Einen Schmarren haben die Christen - die Kirche hat....

    Dazu noch folgendes: Sonntag ist das Malzeichen unserer Authorität.Die Kirche steht über der Bibel und die Verschiebung der Einhaltung des Sabatts ist ein Beweis dieser Tatsache! Quelle: Catholic Record 1923

  10. Torres (kein Partner)
    21. März 2019 13:00

    Ich bin mir gar nicht so sicher, dass die Abschaffung der GIS-Gebühren durch die aktuelle Regierung vom Wähler besonders honoriert würde. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die mehr als schwache Beteiligung am Volksbegehren für die Abschaffung der ORF-Zwangsgebühren - soviel ich weiß, nur etwas mehr als 300.000 Stimmen (einschließlich meiner eigenen).

    • Christian Peter (kein Partner)
      21. März 2019 14:45

      Für die Beseitigung der ORF - Gebühren gäbe es eine überwältigende Mehrheit, für einen Taschenspielertrick mittels Budget-Finanzierung des ORF aber sicher nicht.

    • glockenblumen
      21. März 2019 17:53

      @ Torres

      die schwache Beteiligung lag daran, daß dieses Volksbegehren von den Systemmedien bis zuletzt totgeschwiegen wurde.

    • Christian Peter (kein Partner)
      23. März 2019 12:42

      @Torres

      Sowieso. Außerdem sind Volksbegehren völlig unverbindlich, d.h. eigentlich ist eine Beteiligung nutzlos, nur bei verbindlichen Volksentscheiden wäre die Beteiligung an solchen Abstimmungen hoch.

  11. Christian Peter (kein Partner)
    21. März 2019 11:57

    Auf die Idee, ORF - Gebühren durch Budget - Finanzierung zu ersetzen, können nur geistig minderbemittelte Politiker kommen, denn dadurch wird der ORF noch weit mehr politisiert als in der Vergangenheit, die Abhängigkeit des ORF von den politischen Parteien dadurch erheblich vergrößert.

  12. Christian Peter (kein Partner)
    21. März 2019 11:49

    Meldung des Tages : Bundesregierung beschließt jährliche Erhöhung der Parteienförderung, obwohl Parteien in Österreich weltweit am meisten Geld aus Steuermitteln erhalten. Danke liebe Wähler !!!

    • Christian Peter (kein Partner)
      21. März 2019 14:56

      Was ist geworden aus den Wahlversprechen der Rattenfängerpartei FPÖ ? Umfassender Grenzschutz, Beseitigung der Missstände im Asylwesen, Einführung der direkten Demokratie, Volksabstimmung zu CETA und Privatisierung des ORF ?

  13. Norbert Mühlhauser
    21. März 2019 11:22

    Ja, ja: „einfach Geldhahn zudrehen“ – das sagt sich so leicht!

    Brutal durchziehen kann man das aber nicht, weil dann sofort die internationale Propagandamafia, also die „Journalistische Internationale“, Brüssel, und die Bedenkenträger gegen Privilegienbeschneidung im Dunstkreis der EGMR-Menschenrechtler etc, ein alles überdröhnendes Geheul vom Stapel ließen.

    Man denke nur an die Bemühungen Griechenlands, im Zuge des nahezu-Staatsbankrotts die staatseigene Fernsehanstalt als luxuriösen Privilegienstadel abzuschalten. - Rasch zog die damalige Regierung Griechenlands den Schwanz ein, sehr rasch, und führte doch wieder den Staatsrundfunk fort!

    Im Unrecht sind aber auch jene Defätisten, die in der ORF-Frage ein Nullsummenspiel erblicken, weil angesichts der aktuellen Usancen im Mediensektor anstelle der Bürger-Zwangsfinanzierung oder der direkten durch den Staat nur eine solche durch den „leibhaftigen“ Soros und affiliierten Inserenten zu befürchten ist. (Siehe in diesem Subforum
    www.andreas-unterberger.at/2019/03/die-koalition-und-der-orf-kann-man-so-ahnungslos-seinij/#comment-593636 )

    Denn es gibt einen eleganten Weg, sowohl das geschmähte „Mundtotmachen von ‚kritischen‘ [haha!] Journalisten“ als auch die Abhängigkeit von milliardenschweren „Philanthropen“ und Konzernen mit politischer Agenda zu umgehen. Dieser Weg nennt sich Gleichbehandlung!

    Wird nämlich klassischen Printmedien Presseförderung für politische Informationsarbeit zugestanden, so käme für die gleiche Leistung auch den Fernsehanstalten eine Förderung zu, und zwar ALLEN! Der ORF hätte sich dann einzureihen.

    Die Förderung sollte proportional nach Zuseherzahlen gewährt werden, allerdings nach oben auslaufend. Sender mit großer Reichweite können ihre Informationsarbeit nämlich leichter mit Einschaltungen querfinanzieren.

    Damit wäre ein Riesenproblem der derzeitigen Medienpolitik aus der Welt geschafft:
    Dass sich nämlich Journalisten bzw Medien im Wissen um einigermaßen gesicherte Finanzierung durch „Politkonzerne“ und Staatsförderungen als Oberlehrer, Erzieher und Moralhüter überheben, ohne Respekt vor andersgearteten Perspektiven der Leser/Zuschauer zu bezeugen, und als Stimme ihrer Herren „Kommentar“ und „Reportage“ vermengen.

    • Fragezeichen (kein Partner)
      21. März 2019 12:03

      Sie haben es auf den Punkt gebracht !

      Der letzte Absatz ist überhaupt der Kernsatz.

  14. Segestes (kein Partner)
    21. März 2019 11:15

    "Via Steuern müssen dann nämlich auch jene für den ORF zahlen, die ihr Fernsehgerät voll Zorn schon auf die Deponie gebracht haben.
    Schon allein deshalb ist eine solche Reform eine echte Verschlimmerung."


    Dieses Faktum spricht nicht für die Intelligenz jener, die die Abschaffung der GIS-Gebühren als große Errungenschaft anpreisen.

    Die FPÖ muss ihre Wähler für sehr beschränkt halten, wenn sie ihnen so einen Bären aufbinden will. Und in gar nicht einmal so wenigen Fällen dürfte die Strache-Partei mit ihrer Annahme durchaus nicht falsch liegen, wie einschlägige Kommentare und Umfragen nahelegen.

  15. Gast (kein Partner)
    21. März 2019 08:42

    Niemals ganz OT, bitte googeln, der Artikel ist es wert gelesen zu werden: Die Übernahme der Universitäten durch die Linken - Interview in der NZZ mit Niall Ferguson, einem der wichtigsten Historiker der Gegenwart.

    "Als Rechter bist du ein potenzieller Nazi. Kommunisten hingegen sind moralisch einwandfreie Sozialdemokraten".

    Erschütternde Einblicke in die Unis von heute.

  16. Herbert Richter (kein Partner)
    21. März 2019 08:10

    Köstlich!!!
    Da wird über Österreichs kleinstes Problem, dem Rotnazi Saufunk ORF, geschwurbelt, daß dem FPÖ Steurer die Rotzbremse aufsteht. Die Elite der "zahlenden Partner" nässt sich ein, weil ihr Herr wieder einmal mehr ein smartes taktisches Abkenkungsmanöver fährt.
    Nebbich klar, daß die Kurz Jünger mit ihrer kalmierenden 100 Tage Schonzeit, immer noch nicht gegneißt haben, daß der Schwartz Hampelmann nicht einmal als Blendgranate für Ösistan tauglich ist.
    Keiner der Gscheithaferl, außer der Sense, hat überrießen, daß die "TÜRKise Partie" eine plumpe Mogelpackung ist. Zugegeben die Strache Haberer haben mich auch getäuscht, zumindest habe ich es gecheckt. (In weniger als 100 Tagen)

    • Freidenker (kein Partner)
      21. März 2019 13:09

      Herr Richter, es sei Ihnen unbenommen, die meisten hier im Blog als ahnungslose Schwurbler und Kurz Jünger hinzustellen, ich an Ihrer Stelle wäre mir aber da nicht so sicher, dass Sie und Sense bloß die einzigen "Überreißer" bezüglich Mogelpackung türkis sind.

      Wenn man die einzelnen Beiträge aufmerksam liest, gewinnt man in keiner Weise den Eindruck, es hier mit Ihren postulierten "Gscheithaferln" zu tun zu haben, im Gegenteil.

      Nirgends kann man so viel Vernünftiges erfahren und Richtiges lesen wie täglich im Unterbergerblog und eine ganz andere Meinung dürften selbst Sie davon nicht haben, ansonst würden sie ja wohl hier nicht mitmachen, oder?

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. März 2019 14:52

      SG. Freidenker, bitte erinnern Sie sich an die Kommentare der allermeisten Bloger in den Anfangszeiten der Türkisen und ihres Führers.
      Und die, während der 100 Tage Schonzeit....!
      Die Anbetung glich sektenartiger Verherrlichung.
      Da ist der Fall natürlich hoch, wird jedoch krampfhaft immer noch verleugnet.

  17. Knut (kein Partner)
    21. März 2019 07:48

    Die Lösung ist ganz einfach. Dieser unsäglichen Gehirnwäscheanstalt den Geldhahn zudrehen - dann müssen sie Leistung statt linke Gehirnwäsche bringen, um noch weiter existieren zu können.

    Und wenn die es endlich fertig bringen, ihr schon lange existierendes Leitbild einzuhalten ... der ORF handelt unabhängig von politischen Parteien und anderen Interessengruppen und ist ausschließlich seinem Publikum und der Gesellschaft verpflichtet. Er leistet einen am Gemeinwohl orientierten Beitrag zur pluralistischen Demokratie und begleitet Wandel und Entwicklung der Gesellschaft ... kann man über finanzielle Zuwendung sprechen.

    Und als erstes gehören Wolf und Konsorten hochkant raus geschmissen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. März 2019 08:15

      Wie Sie richtig schreiben, die Lösung wäre so einfach....!
      Aber dann hätten die Schwurbler nix zum schwurbeln......!
      Und all die einträglichen parteipolitischen Posterl wären beim Teufel.....!
      Und der Hr. Dr. hätte ein einträgliches Thema weniger.....!

    • Gast (kein Partner)
      21. März 2019 08:48

      Herr Richter, selbst wenn Sie in so einigen Dingen Recht haben mögen, so
      vergessen Sie in Ihrer Aufzählung nicht :

      ....

      Sie (und Christian Peter und McErdal) hätten nix zu motschkern und zu stänkern über alles und gegen alle .... ;-)

    • Herbert (kein Partner)
      21. März 2019 09:06

      @Gast, wie recht sie doch haben! 100 %ige Zustimmung!
      Dank solcher Aussagen und dumber Resignation, wie der ihren, kann es sein, wie es eben ist.
      Trotzdem viel Glück weiterhin. Selig sind die Dummen im Geiste, denn sie gneißen nicht, wie ihnen geschieht!
      Fest buckeln unter der Woche, am Samstag Rapid : Austria mit einem Riesen Rausch und am Sonntag ein Schweinswiener und ein Packerl Marlboro.....! Ist das Leben nicht schön?

    • Gast (kein Partner)
      21. März 2019 10:16

      Ui, lieber Herr Herbert R., da muss ich Sie aber enttäuschen. In meinem Fall ist es viel schlimmer: Ich esse kein Fleisch, rauche nicht und Fußball interessiert mich auch nicht.
      Sie sehen, ich bin langweilig und pfui gack - auch noch Vegetarier.
      Bin sicher, da finden Sie erst recht genug Angriffsfläche ;-)
      Aber mein Gott, Ihre Pauschalangriffe in Ehren, für Sie muss ja selbst so ein Sonntag besonders schlimm sein, wenn Sie keine Ruh und keine Rast finden.

  18. Holmes (kein Partner)
    21. März 2019 06:06

    Wahlhilfe durch den ORF: Am 21.03.2019 und 22.03.2019 wird Ö1 eine Veranstaltung aus dem Theater in der Josefstadt übertragen - die nunmehrige Grüne Sarah Wiener darf jeweils rund 1 Stunde als "Zeitgenossin im Gespräch" über ihr Dasein, ihr neues Buch und über ihre grünen Ziele sprechen. Unterschwellige politische Agitation vom Feinsten.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. März 2019 09:15

      Passt eh alles...... Sarah heißen, nicht kochen können, künstliches Pferdegrinsen in die Kamera halten und nun zum nächsten erträglichen Sautrog, dem hochdotierten Linksextremismus!

  19. Haider
    19. März 2019 21:10

    Ich will's kurz machen: "Aus dem ORF wird nichts Brauchbares mehr! Er hatte seine Chance. RIP"

  20. machmuss verschiebnix
    19. März 2019 21:09

    OT:

    Hatte ich mich schon mal als großer Fan von Evo Morales geoutet ?
    Er war als einfacher Indio "ausgeschüpft" und hat sich bis zum Päsidenten hochgestrampelt, UND er blieb unbestechlich ! Der CIA wollte ihn deswegen schon "kaltstellen" ! ! !

    Hören Sie sich das mal an - da werden Litium-Mengen gefördert - im ganz großen Stil und die Käufer : China und Rußland :

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=71625

  21. riri
    19. März 2019 16:25

    BK Kurz mit seinem Blümel wird gar nichts ändern. Das System ORF passt perfekt für die Zukunftspläne der jetzt Türkisen, zur Strategie mit der Brüsseler EVP und der gemeinsamen christlich-jüdischen Geschichte.
    BK Kurz ist ja auch dicke Freund mit dem deutschen Weber, der sicher sein kann, dass sich BK Kurz einmal zu nichts entschuldigen braucht. Im Gegenteil.
    Die Ahnungslosen, wie Unterberger titelt, sind nicht ahnungslos, sondern hintertrieben.

    • Riese35
      19. März 2019 18:19

      *********************!

      Wobei man "christlich-jüdisch" vielleicht unter Anführungszeichen setzen sollte, denn zu Zeiten Lepantos und der Schlacht am Kahlenberge war das christliche Europa noch wehrhaft. Christlich sind heute eher die FPÖ, die AfD, die JR (Jedinaja Rossija) und jedenfalls die FIDESZ und PiS.

      Mit Ihrer letzten Aussage haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen.

    • riri
      19. März 2019 18:41

      @Riese35

      Mit 'christlich' allein, haben Sie vollkommen recht.

  22. Cato
    19. März 2019 16:08

    Auch hier kann die Lösung nur durch die Bürger selbst kommen. Die Interessen der Politik auf bundes- und Landesebene blockiert eine Lösung.

    Daher ist auch hier der Ruf nach direkter Demokratie zu erheben..

  23. Ausgebeuteter
    19. März 2019 15:36

    Es war zu erwarten, dass die Landeshauptleute (schwarz und rot), welche die ORF-Landesstudios als ihr Eigentum betrachten - sofort lautstark von einer Finanzierungsumstellung protestieren. Ich bin schon gesannt, wie Kurz & Strache sich letzlich entscheiden.

    Übigens darf man nicht vergessen, dass die Medien Radio und Fernsehen, wie auch die Printpresse stark an Bedeutung verlieren. Maßgeblich dafür sind die vielen Angebote über Interenet, Kabel und Satellit, aber vor allem die digitalen Möglichkeiten über das Smartphone. Jeder Mensch hat nur eine bestimmte Zeit am Tag verfügbar und kann meist auch immer nur ein Angebot konsumieren.

    Der Rückgang der Marktanteile macht dem ORF schön länger zu schaffen, daher möchte er auch auf anderen digitalen Plattformen stärker präsent sein. Eigentlich will er aber damit in erster Linie die GIS-Gebühren gerechtfertigen und für die Mitarbeiter zusätzliche Arbeit haben. Betriebswirtschaftlich ist dies ein Unsinn, denn der Bedarf an neuen Möglichkeiten ist bereits durch andere Anbieter ausreichend gedeckt. Da also keine Nachfrage nach zusätzlichem ORF-Angebot besteht, sollte sich dieser gesundschrumpfen und wieder dem ursprünglichen Gesetzesauftrag kümmern - oder gleich zusperren.

    Wenn Wrabetz demnächst in die Wüste geschickt wird, wird er aufgrund der vorhandenen Verträge und des Pensionschemas kein Sozialfall. Auch die SPÖ wird für seine nächsten 6 Arbeitsjahre noch einen Pfründenposten finden.

  24. Basti
    19. März 2019 15:18

    Der ORF ist zu einem Linken, korrupten Imperium verkommen! Es ist höchst an der Zeit zu privatisieren, und zwar ohne den Steuerzahler zu belasten. Außerdem sehe ich auch nicht ein warum beim Kauf eines TV-Gerätes noch extra ein Kunst/Kulturförderungsbeitrag gezahlt werden muss(Gesetz 1981?!). Auf die Beiträge der derzeitigen Künstler(?) kann ich verzichten!!
    Last not least, warum werden ORF-Angestellte mit so vielen Privilegien, vor allem finanzieller Natur, verwöhnt? Für die Fake News?!
    In diesem Sinne sind/wären auch die Förderungen sämtlicher Pressblätter (z.B.Falter etc..) zu sehen.

  25. Gandalf
    19. März 2019 14:38

    Gerade läuft im ORF Livestream die Präsentation der Neugestaltung der "orf tv-thek". Und das erste Thema ist, man sehe und staune, die Vorstellung einer Initiative der Bundesregierung - und zwar wirklich fortschrittlich, so weit ich das beurteilen kann, nämlich das "digitale Amt". Nun, reiner Zufall wird es aber wohl auch nicht sein, dass da zwei Neuerungen von zwei ganz verschiedenen Baustellen gleichzeitig (oder eigentlich miteinander, wie man es lieber will) an die Öffentlichkeit gebracht werden. Vielleicht haben wir dem Bundeskanzler und seinen Regierungskolleginnen und Kollegen, allen durchaus verständlichen verzweifelten "Das wird nichts mehr"- Rufen zum Trotz, doch voreilig Unrecht getan (bitte um Verzeihung, geschätzte Mitbloggerinnen und -blogger, die diese Rufe ausgestossen und auch mitgerufen haben), indem wir taktisches Ungeschick zu sehen glaubten, wo denn doch eine langfristige Strategie dahinter steht?

    • otti
      20. März 2019 14:23

      So wie ich die handelnden Personen zu "kennen " glaube, würde ich - ganz vorsichtig - diesem Kommentar zustimmen.

      Es ist alles ETWAS komplizierter, als ich in meiner Rentnerdirektheit es mir vorstelle.

      Gandalf: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  26. Ausgebeuteter
    19. März 2019 14:16

    Es gibt ein ungeschriebenes "Naturgesetz", dass sich Organisationen (siehe EU-Brüssel, Caritas usw.) immer mehr Verwaltung zulegen und damit unnützerweise vergrößern und zusätzliche Kosten verursachen. Dies trifft auch auf den ORF zu, wo für ein relativ kleines Land neun Studios existieren und 12 Radio- und 5 Fernsehprogrammen ausgestrahlt werden. Jedes Landesstudio wird vom Landesfürsten als Sprachrohr benützt und hat viel zu viele Beschäftigte. Beispiel: Warum hat der ORF mehrere Dutzend Wetterfrösche, wo das viel größere Bayern oder andere deutsche Bundesländer mit wesentlich weniger Mitarbeiter dies genauso gut bewerkstelligen.

    Jetzt ist die große Chance, eine Redimensionierung bzw. Abspeckung vorzunehmen und nicht in der Chefetage vier anstatt einen Generaldirektor zu installieren.

    Wenig in der Bevölkerung bekannt ist, dass die GIS-Gebühren nur zu einem Drittel beim ORF landen, der Rest geht an das Finanzministerium und vor allem an die Bundesländer. Das Sendernetz wurde vor einigen Jahren an die ORS ausgelagert, wo der ORF nur mehr Hälfteeigentümer ist, also für deren Benützung teilweise auch Kosten dem Partner Raiffeisen bezahlen muss. Dieses Netz steht aber auch den Privaten und Firmen zur Verfügung. Sogar am Pfänder hat ORS Sendeanlagen für Programmverteilung von TV und DVB Richtung CH und D!

    Ein großer Unfug ist die bisherige duale Finanzierung mittels Zwangsgebühren und Werbeeinnahmen. Damit begibt sich der ORF mit seinem leider nicht mehr ausgeführten öffentlichen Auftrag in den direkten Wettbewerb mit den privaten TV- und Radiostationen. Warum muss der ORF laufend USA-Seifenopern einkaufen, dies sollen doch die Privaten machen? Ebenso die vielen Millionen an Lizenzgebühren für Olympia, Weltmeisterschaften, Formel 1, Wettbewerbshows u.v.a.m. Auch dies sollten die Privaten nach kommerziellen Überlegungen machen.

    Am Beispiel des ORF-Boykotts (gemeinsam mit Krone-Hit) zum neuen, besseren Radioverbreitungssystem DAB+ zeigt sich, dass beide sich vor weiterer Konkurrenz fürchten, da beim limitierten (oder sogar kleiner werdenden) Werbekuchen für ORF und Krone sicher dann nur mehr ein kleinerer Anteil zufällt. Österreich ist eines der letzten Länder, wo diese Technologie eingeführt wird. Es gibt zwar schon seit einigen Jahren im Großraum Wien DAB-Sendungen und bis Herbst 2020 in fast ganz Österreich), aber ohne den Platzhirschen und Werbung für dieses System hat es wenig Erfolg. Norwegen hat schon den Vorgänger UKW abgeschaltet und die Schweiz schon ein Ausstiegsjahr festgelegt.

    Die verfügbaren UKW-Frequenzen werden bekanntlich in überregionale, regionale und lokale Frequenzen unterteilt, welche dann jeweils limitierte Sendeleistungen aufweisen, damit die Nachbarn (auch im Ausland) nicht gestört werden. Im Zuge der von Brüssel verordneten Liberalisierung hatte vor einigen Jahren der ORF fast alle restlichen Lokalfrequenzen für sich beansprucht, damit es den Privaten schwer fällt, da einzudringen. So ist es Fellner mir oe24 erst kürzlich gelungen, wie Krone-Hit eine Bewilligung für das ganze Land verfügbare Programm zu verbreiten. Die UKW-Frequenzen werden immer für 10 Jahre vergeben, also könnte die jeweilige Regierung über die Behörde RTR den Umstieg auf DAB+ beeinflussen.

    Nebenbei können bei DAB wesentlich mehr Programmen untergebracht werden und die Sendekosten sind gegenüber UKW auch viel niedriger. In Vorarlberg sind aus D und CH schon über 60 DAB-Programme zu empfangen. Für den Konsumenten (neue Empfangsgeräte sind erforderlich) gibt es neben dem immer störungsfreien Empfang eine Reihe von zusätzlichen Vorteilen. Auf alle Fälle sollten bei Neukauf von Radios nun immer Kombigeräte gekauft werden, welche UKW und DAB+ empfangen können. Gleiches gilt für nun meist im Auto fix eingebaute Radios.

    • Ausgebeuteter
      19. März 2019 15:14

      Korrektur:
      Zwei Drittel - nicht eines - der GIS-Gebühren gehen an den ORF.

  27. Almut
    19. März 2019 13:29

    Ich denke die einzige Hoffnung ist, dass die Zuschauerzahlen des ORF immer weniger werden und daran arbeiten die ORF-Mitarbeiter sehr erfolgreich (ob sie es selber merken?). Wenn sie weiter so machen, können ruhig Soros & Co den Laden übernehmen.

  28. Bürgermeister
    19. März 2019 13:14

    Eine staatliche Geldverbrennungsmaschine (wer kann sich so etwas leisten) die sozialistische Heilbotschaften unter das Volk streut (das ginge auch billiger), weder ist man für das staatliche Funktionieren lebensnotwendig noch ist man lernfähig - aber man hat so viel Selbstbeweihräucherung verbreitet, dass der eigene faulig-süssliche Verwesungsgestank nicht mehr wahrgenommen wird.

    Also dürfen wir den Privilegienstadl künftig nicht mehr über abgepresste Zwangsgebühren alimentieren, sondern über das Steueraufkommen - da bin ich jetzt echt erleichtert, ich dachte schon wir hätten eine echte Regierung.

    Die Überzeugung der eigenen Unabkömmlichkeit und die tiefe politische Verfilzung machen jede Reformbemühung zunichte noch bevor sie beginnen kann. Wieso leistet man sich nicht staatlich alimentierte und stark pensionsprivilegierte Sattler, Kesselschmiede oder Holzschindelmacher? Grübel, grübel - vielleicht braucht man sie nicht mehr in der heutigen Zeit?

  29. Pfanzagl
    19. März 2019 11:38

    Fast wie in einer Art Todessehnsucht drängen sich Politiker von Mitte bis Rechts zu einem Interview in der ZIB2 zu kommen und manche bedanken sich noch artig für die peinliche Befragung und das in die Enge Treiben und den Versuch, der Moderatoren, diesen eine negatives Image zu verschaffen.

    Statt über Zukunftspläne der Politiker zu sprechen oder ihnen zu ermöglichen, Pro- oder Contraargumente für politische Regelungen der Bevölkerung mitzuteilen, was im Sinne der Meinungsvielfalt in der Demokratie notwendig wäre, wird in vergangenen Zitaten gewühlt, sogar manchmal mit dem Hinweis des Moderators, dass er das nachgeprüft hätte. Obwohl meist vorangekündigt wird, dass jemand zu einem bestimmten Thema in der ZIB2 zu Gast ist, werden oft andere Themen, die mit dem Hauptthema nichts zu tun haben, zur Sprache gebracht, um so vielleicht den Interviewten doch noch in das negative Licht zu rücken. Das ist bei uns Qualitätsjournalismus, der mit Ehrungen bedacht wird.

    Wie wäre es einmal dem Moderator Gegenfragen zu stellen, z.B. "Sagen Sie mir, wieviel verdienen Sie eigentlich?" oder "Welchen Standpunkt haben sie zu diesem Problem?" oder "Warum unterbrechen Sie mich dauernd?" oder "Warum fragen Sie mich das?".

    Am besten wäre es natürlich sich solchen Moderatoren zu Interviews überhaupt nicht zur Verfügung zu stellen. Was bringt es, vor hunderten oder tausenden Fernsehkonsumenten nur Fragen aus der Vergangenheit meist in agressiver Form gestellt zu kommen? Zuseher, die mit dem Interviewten konträer Meinung sind, freuen sich, dass dieser so in die Enge getrieben wird, solche, welche den Interviewten schätzen, ärgern sich über das Verhalten des Moderators. Das verschafft vielleicht eine Bekanntheit, die man sich anderswie auch beschaffen kann, aber mehr nicht.

  30. Riese35
    19. März 2019 11:13

    Ein Aspekt fehlt mir in dieser Analyse: Eine vollständige Betrachtung und Lagebeurteilung hinsichtlich Finanzierung. Eine Lage beurteilt man nicht mittels Wunschdenkens "Privatisierung". Denn was wären die Alternativen?

    Ich sehe das anders. Die Alternativen wären:
    1) Bundesregierung finanziert (d.h. wir alle, egal ob mit oder ohne GIS)
    2) Soros finanziert (so wie er sich seine "Privatuniversität" in Budapest hält)
    So beurteile ich die Lage, und möglicherweise beurteilt das die Regierung ähnlich. ORF als Pay-TV wird sicher nicht funktionieren. Das beurteile ich nicht als realistische Lage, und dann einen ORF, der in Konkurs geht, wäre Wunschdenken. Der ORF ist im Soros-Konglomerat viel zu strategisch, als daß man ihn eingehen lassen würde.

    Einzig wirkungsvoller Entschluß und Plan der Durchführung wäre, den gesamten ORF inklusive seines gesamten Personals an das nordkoreanische Staatsfernsehen zu verkaufen und den Standort nach Pjöngjang zu verlegen, ohne Möglichkeit, von entfernten Lokationen zu arbeiten. Unser Alt-BP müßte doch durch seine exzellenten Beziehungen so einen Deal einfädeln können. Nur so wäre sichergestellt, daß der ORF und seine Mannschaft in Österreich keinen Unfug mehr treiben kann.

    Offenbar lautet der Entschluß unserer Bundesregierung anders. Dahinter kann nur stehen, daß sie andere Ziele verfolgen: Unterstützung von Soros auf Staatskosten, die durch den Steuerzahler finanziert werden sollen. Wir sollen also auch noch die Schlinge finanzieren, auf der wir aufgehängt werden sollen.

    • Wyatt
      19. März 2019 12:02

      ******
      ******
      ******
      (ich sehe es, wie so oft, ebenso wie Sie, Riese 35)

    • Normalsterblicher
      19. März 2019 12:23

      @ Riese35:

      Ihre Überlegungen sind unvollständig. Zum Pay-TV träte nämlich ein vergünstigter Abonnement-Bezug hinzu.

      Außerdem könnte man ALLEN Fernsehanstalten eine Art Presseförderung nach Maßgabe des Anteils ihres redaktionell politischen Inhalts zugestehen, auch wenn dieses Anerkenntnis für politische Informationsarbeit natürlich allen Richtungen zugestanden werden müsste. Diese Informationsförderung sollte allerdings an Zuseherzahlen gekoppelt werden.

      Beim Privat-TV glaube ich übrigens nicht, dass die globalistische Immigrationsmafia auch nur annähernd so stark wie im Printsektor wütet.

    • Normalsterblicher
      19. März 2019 12:32

      Nachtrag:

      Habe unter "Pay-TV" "Pay-per-View-TV" verstanden. Möglicherweise ein Missverständnis.

    • Almut
      19. März 2019 13:32

      @ Riese35
      *********************************************!!!

  31. haro
    19. März 2019 10:47

    A.U. ist vollkommen zuzustimmen.

    Diese Rotfunk-Mannschaft ist nicht mehr zur Ausgewogenheit, Vielfalt und Objektivitäts-Bemühung hin umlenkbar. Der ORF hätte Zeit genug gehabt sich unparteiischer, kundenfreundlicher und der Wahrheit verpflichtet zu präsentieren. Diese grün-rote Mannschaft will nicht, sie kann nicht und daher sollte sie auch nicht durch Zwangsgebühren oder Steuern finanziert werden.

  32. Nestroy
    19. März 2019 10:15

    Soros kauft diese Medienorgel mit Handkuss. Dann würde es erst so richtig
    g‘schmackig werden.

    Medienförderung bei Zeitungen einstellen.
    Landesstudios auflösen. ORF auf einen Kanal reduzieren und diesen tatsächlich von der jeweiligen Regierung direkt finanzieren. Beim Radio ebenfalls. Keiner der aktuellen handelnden Personen darfwieder an Bord.

    • Riese35
      19. März 2019 11:20

      Sie beurteilen als einer der Wenigen die Lage ähnlich wie ich.

      Aber auch wenn keiner der aktuellen handelnden Personen wieder an Bord darf: Wollen Sie über diese Personen ein Berufsverbot verhängen?

      Falls nicht, dann gäbe es halt mit diesem Personal eine neue Medienanstalt "Soros-TV". Was wäre gewonnen?

      Also entweder Berufsverbot, oder Verkauf nach Pjöngjang.

    • Wyatt
      19. März 2019 11:58

      Soros hat diese "Medienorgel" ORF längst gekauft, siehe heute (ORFwatch z.B.) mit rätseln über Hintergrund und Täter des Attentats in Utrecht.

  33. Arbeiter
    19. März 2019 09:22

    Ich danke Herrn Unterberger für die ausführliche Analyse. Aber ich sehe die Entwicklung nicht so pessimistisch. Es ist halt ein langer Weg zu gehen bei der Befreiung von der "linken Volksfront in den Redaktionsstuben". Wenn Regierungsvertreter den Einladungen zu Armin Wolf und GenossInnen nicht mehr folgen, ist das schon ein gutes Zeichen. Beim Gedanken an Steuerfinanzierung für den ORF wird mir auch übel. Aber dann ist es immerhin die aktuelle Regierung, die am Geldhahn sitzt. Wie es scheint, noch länger. Also sehe ich den Prozess nicht so pessimistisch und wir sind erst im zweiten Jahr der Legislaturperiode.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. März 2019 08:29

      Darum kann es sein, wie es eben ist! Bei Aussagen, wie den ihren!
      Is eh olles net so wüld! Ich hob meine Tschik, am Somstog mei Fuassboi mit an onständigen Fetzn!
      Passt jo eh!

  34. Kyrios Doulos
    19. März 2019 09:20

    Das der ORF sowieso nicht mehr schlimmer werden kann, wir aber freier werden können:

    Schenkt den ORF mit Haut und Haar aller Wölfe, DittlbacherINNEN und GenossINNEN und mit der ganzen Infrastruktur den NGOs, der Sozialistischen Internationale und / oder dem Herrn Soros.

    Für die paar ORF-Seher wird sich nichts ändern.
    Für alle andern wird's billiger.

    Und a Ruah is.

  35. Politicus1
    19. März 2019 09:19

    und jetzt zu den ORF-Quoten, wie sie Wrabetz auf den Teletextseiten 376,377,ff. selbst täglich bekanntgibt.

    Die längere Entwicklung kann man nur als Sinkflug bezeichnen.
    ORF1-Marktanteile können sich nur noch auf Sportübertragungen (Autorennen, Skirennen und sonstiger Wintersport) verlassen. Und da fehlen jetzt die live Fussballübertragungen. Ansonsten könnte ORF1 ersatzlos eingestellt werden.
    ORF2 hat sein Stammpublikum bei den Nachrichtensendungen. Dabei fällt auf, dass sich der relativ hohe Seheranteil bei 'Bundesland Heute' (alle neun Parallelsendungen) bei der Hauptnachrichtensendung ZIB1 stets deutlich reduziert.
    Ist ja auch kein Wunder, denn nationale Österreich-news und internationales Geschehen wird von österr. Privatsendern und deutschen Sendern wesentlich kompakter geboten.
    Die ständigen Wiederholungen des ORF-Korrespondenten vor Ort braucht kein Mensch. Bezeichnend gestern beim Terrorakt in Utrecht:
    Zuerst aus dem Studio, dass man noch nichts genaues weiß; dann beteuert der Korrespondent aus Brüssel, dass Utrecht ja etwas weiter weg von Brüssel ist, und er auch nichts näheres weiß; und dann Dank für diesen aktuellen Livebericht ... alles fast so git, wie der Villacher Fasching).

  36. Undine
    19. März 2019 09:10

    A.U. schreibt:

    "Wobei die Niederösterreicherin Mikl-Leitner mit den zweifellos groteskesten Formulierungen an die Öffentlichkeit gegangen ist: Sie warnte wörtlich davor, dass "uns in Zukunft etwa die österreichische Innenpolitik vor allem aus TV-Studios in Köln, Mainz oder Berlin erklärt wird".

    Diese Worte MIKL-LEITNERS sind an Primitivität und Verlogenheit nicht mehr zu überbieten! Mit ihrer Wortwahl zeigt sie jedenfalls überdeutlich, für wie dumm sie ihre Landsleute hält! Wieder einmal mehr wundere ich mich, mittels welcher Fähigkeiten es diese Frau auf den Landeshauptmannsessel geschafft hat.

    Und ja, die gestrige Bemerkung BLÜMELS, die kurz hoffen ließ, kann man getrost vergessen:

    "Auf halben Wegen und zu halber Tat
    Mit halben Mitteln zauderhaft zu streben."

    .....das bringt halt nichts!

    • Kyrios Doulos
      19. März 2019 09:31

      Undine, Mikl-Leitner kenne ich persönlich. Sie ist in der persönlichen Begegnung einfach umwerfend (sage ich als reifer Mann). Sie strahlt einen Charme aus, der Dich umhaut, wenn Du nicht selbstkritisch bleibst (Sie wissen, was ich meine). Sie sprüht von Energie, redet sehr klug und pragmatisch klingend, im Moment der Begegnung glaubt man ihr einfach. Sie ist eloquent, empathisch und zugleich doch bestimmt (nicht weicheierisch). Das ist ihre Stärke. Daß sie zugleich BEINHART und rücksichtslos nur IHRE eigene Agenda verfolgt, muß man erst begreifen. Und KURZ ist in ihre Schule gegangen. Er ist ein ausgezeichneter Schüler dieser Frau. Er kann dieses Doppelspiel auch. Sehr gut (handwerklich).

    • Riese35
      19. März 2019 11:46

      @Undine: *********************!

      Sehr gut auf den Punkt gebracht. Danke auch @Kyrios Doulos für die geschilderten Eindrücke. Ich frage mich nur, ob jetzt AKK auch in Mikl-Leitners und Kurzens Fußstapfen tritt und sich einen trojanischen Gaul angeschafft hat.

      Also ich hätte nichts dagegen, wenn die "österreichische Innenpolitik", die eh nur mehr aus "glühendem Europa"-Fanatismus besteht, in Zukunft aus Salzburg, Prag, Köln, Mainz oder Berlin erklärt würde. Die Kommentare Wegscheiders, Václava Klausens, von Storchs, Gaulands, Broders oder Sarrazins sind oft treffender und zeugen von besserer Kenntnis als die meisten innerösterreichischen Kommentare.

    • Wyatt
      19. März 2019 12:15

      alle
      *******
      *******
      *******

    • Basti
      19. März 2019 14:20

      @ Kyrios
      Mikl-Leitner und umwerfend? Ein "Besen", sie hat nichts "Feminines" an sich. In Tirol bezeichnet man so eine Person als "Rattler"!!

    • Weinkopf
      19. März 2019 21:06

      Eh‘ wie immer
      ************************+!
      Diese Hauptfrau ist einfach nur dumm - die beste Qualifikation um in der Politik Kariere zu machen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. März 2019 08:34

      @Kyrios
      Und bei solchen Aussagen wundert man sich nicht mehr, daß es sein kann, wie es eben ist?!

  37. Politicus1
    19. März 2019 09:06

    Mit nahezu hellseherischer Fähigkeit scheine ich vorhin auf die Karlich-Show hingewiesen zu haben.
    Jetzt erst lese ich dazu in ÖSTERREICH darüber:
    https://www.oe24.at/oesterreich/politik/3-Mio-Euro-Gebuehren-Skandal-um-Karlich-Show/372427298
    "Rund drei Millionen Gebührengelder fließen Jahr für Jahr in den Nachmittagstalk."
    "Dabei soll es sich um eine der billigeren ORF-Produktionen handeln. "

  38. Nestor 1937
    19. März 2019 08:40

    Der zuständige Minister ist sowas von patschert!
    Er ist seinen vielen verschiedenen Aufgaben überhaupt nicht gewachsen. Er lebt nur vom Vertrauen seines Freundes Kurz.
    Er gehört ausgetauscht, bevor er die Wahlen in Wien auch noch verliert!

    • Riese35
      19. März 2019 11:48

      Oder er verfolgt andere Ziele ....

      Dann verhält er sich sogar sehr geschickt!

    • Wyatt
      19. März 2019 12:21

      eben, das System hat Methode, aber vielleicht will das "System Soros" uns mit Blümel und Moser nur verarsch*** und zeigen, ihr könnt' wählen was ihr wollt, verändern aber nichts...…….

  39. Politicus1
    19. März 2019 08:27

    TV-Infrastruktur
    Ich ließe es mir einreden, wenn der Staat ähnlich wie bei anderen öffentlichen Unternehmen (ÖBB, Post, Telephon, Verkehrswege ...) sich an den Kosten der Infrastruktur beteiligt, also Sende- und Übertragungseinrichtungen.
    Überhaupt nicht einzusehen sind aber die Förderungen der Programmkosten. Frau Karlich produziert ihre Sendung selbst - dann muss sie auch für eine kostendeckende Verwertung sorgen. Ebenso die Übertragungen der Formel1 Autorennen, die ein milliardenschweres Unternehmen sind.
    Natürlich auch die Personal- und sonstigen Verwaltungskosten.
    Da muss eine völlige Gleichstellung mit den Privatsendern hergestellt werden.

  40. El Capitan
    19. März 2019 08:22

    Wenn die ORF-Privilegien nicht beschnitten werden und die Regierung weiterhin bucklt, wird die Kurz-Regierung das gleiche Schicksal ereilen wie die Schüssel-Regierung.

    Zurzeit ist die SPÖ in der gleichen Situation wie Rapid: Am Sand. Die Grünen sind noch schlimmer dran.

    Das muss aber nicht so bleiben. Es ist denkbar, dass sich die SPÖ einen Tal Silberstein V 2.0 angelt und die Grünen nach dem Untergang von Pilz neu ins Parlament einziehen werden. Dann kann der ORF wieder aus allen Rohren schießen, und welch destruktive Macht die Landeshauptmänner haben, sieht man ja.

    Wenn die Regierung nur auf ihre guten Umfragewerte starrt, dann ist der erste Schritt zu einem schnellen Ende getan. Der ORF in seiner heutigen Form bleibt eine Gefahr für die freie Bürgergesellschaft.

    Videant Consules!

    • Rau
    • Charlesmagne
      19. März 2019 11:00

      *****************************************

    • Riese35
      19. März 2019 12:03

      >> "... welch destruktive Macht die Landeshauptmänner haben ..."

      Ja, z.B. Wallner, er will ja die Grenzkontrollen massiv ausweiten und damit die Reisefreiheit in Europa massiv einschränken:

      Er will beim Eingang in jede einzelne Amtsstube eine Grenzkontrollstelle mit umfangreichen Grenzkontrollformalitäten einrichten, wie es einst nicht einmal die realsozialistischen Staaten gekannt haben.

  41. Politicus1
    19. März 2019 08:20

    Nicht jeder Vergleich hinkt - trotzdem möchte ich einen solchen hier zitieren.

    Ich vergleiche meinen Fernsehapparat mit meinem Auto.
    Das Auto benütze ich nur noch für innerstädtische Fahrten, es kommt nicht einmal in die Nähe einer Autobahn.
    Würde ich es hinnehmen, wenn die ASFINAG auch für dieses Auto eine Autobahnvignette verlangt? Mit dem Argument, dass ich ja jederzeit damit eine Autobahn befahren könnte.
    Sicher nicht!

    Wieso nehmen es aber immer mehr Österreicher duldend hin, dass sie eine ORF-Fernsehgebühr zahlen müssen, nur weil sie einen Fernseher in der Wohnung haben, obwohl sie niemals ein ORF-Programm einschalten? Und zusätzlich zur GIS auch noch für die Digi-Karte bezahlen müssen!

    • Charlesmagne
      19. März 2019 10:59

      Gutes Beispiel!********************************

    • Riese35
      19. März 2019 12:08

      Wer noch immer "einen Fernseher in der Wohnung hat", ist selbst schuld. Das ist überholte Technologie.

      >> "Wieso nehmen es aber immer mehr Österreicher duldend hin, ..."

      Die allermeisten Österreicher nehmen die Finanzierung Unsinns gigantischen Ausmaßes hin, indem sie dafür Steuer zahlen und nicht bereit sind, die dafür Verantwortlichen zur Verantwortung zu ziehen. Das wird bei den kommenden EU-Wahlen nur marginal anders sein.

    • Wyatt
      19. März 2019 12:26

      *****
      *****
      *****

  42. Weinkopf
    19. März 2019 08:16

    Danke Dr. Unterberger für diese großartige Analyse.
    ****************************!

    Die einzige Lösung im Sinne der österreichischen Bevölkerung wäre nach meiner Meinung:

    - Abschaffung der Zwangsgebühren,
    - Keine wie immer geartete Unterstützung aus öffentlichen Geldern
    - Kein Zugeständnisse an die Landeshauptleute
    - Privatisierung

    Nur so könnte man dieser unerträglichen linken Zwangsbeglückung namens ORF wirksam entgegentreten - ohne Knieschlottern vor linkem Geheule aber, bitte!

    • glockenblumen
      19. März 2019 08:24

      *************************************!

    • Undine
      19. März 2019 08:55

      Ja, @Weinkopf, in der Kürze liegt die Würze! ********************+!

    • Charlesmagne
      19. März 2019 10:58

      100% d´accord! **************************

    • Riese35
      19. März 2019 12:10

      >> "Nur so könnte man dieser unerträglichen linken Zwangsbeglückung namens ORF wirksam entgegentreten ..."

      Nein, dann spränge Soros ein.

    • Wyatt
      19. März 2019 12:30

      Riese 35,
      genau, dann übernimmt Soros halt offiziell, unter "Kontrolle" hat er die "Öffentlich Rechtlichen" wie auch die Mehrheit der "Privaten" ohnedies.

  43. Politicus1
    19. März 2019 08:12

    Zu diesem Thema sind mehrere getrennte Anmerkungen angebracht.
    Hier einmal ein ganz aktuelles Thema wie ORF-Online seine objektive Aufgabe, finanziert aus der GIS, sieht:
    https://orf.at/stories/3115563/
    "Die „Integrations- und Desintegrationspolitik“ der Regierung hat die Organisation SOS Mitmensch von Expertinnen und Experten bewerten lassen. Tenor des am Montag präsentierten Berichts: „Wertvolle Programme und Projekte wurden gekürzt oder eingestellt, neue Hürden beim Zugang zu Ausbildung und Arbeit eingeführt“, sagte SOS-Sprecher Alexander Pollak."

    Die von SOS-Mitmensch (zur Erinnerung: die hatten sich über den plötzlichen Tod der Innenministerin Prokop gefreut ...) selbst gewählten und ernannten Experten (und natürlich auch ExpertInnen) finden alles, was die Regierung macht "alles schief laufend, ... extrem demotivierend, ... abschreckend, ... "
    Hauptsache, die SPÖ und die Jetzigen finden sich damit bestätigt.

    • Rau
      19. März 2019 08:21

      Wie gesagt, die Linken sollen sich ihre Propaganda selber zahlen. Schluss damit, volle Privatisierung des ORF

  44. dssm
    19. März 2019 08:08

    Unser werther @Sensenmann hatte recht, das wird nichts mehr. Zuerst haben wir der neuen Regierung die berühmten 100 Tage gegeben, dann hat man sich an ein paar Ankündigungen geklammert, aber es ist immer klarer geworden, weder beim heutigen Thema: ORF, noch direkter Demokratie, noch Abschiebungen (nicht einmal von Radikalinskis), noch Besechtungsinseraten bewegt sich etwas. Die versprochene Steuerreform ist zwergenhaft und soll über viele, viele Jahre langsam hereintröpfeln. Die Zusammenlegung der Kassen war der Versuch, die Gelder der noch halbwegs gesunden Kassen den komplett darniederliegenden anzudienen. Auch der Regulierungswut der Eu, dem Gelddrucken, den Nullzinsen stellt man sich nicht entgegen, obwohl es doch gerade im traditionell österreichfreundlichen Osteuropa mutige Initiativen gibt. Und unser "Föderalismusminister", welche so viele Vorschusslorbeeren erhalten hat, ist eine komplette Niete. Selbst wenn sich etwas bewegt, Minister Kickl versucht es ja immerhin, dann kommt die linx/grün verseuchte Justiz und hebt alle Verordnungen wieder auf. Ach ja, die "Insel" ist komplett aus der Diskussion verschwunden.

    • Charlesmagne
      19. März 2019 10:56

      Hat nicht Kurz den Brandstätter installiert? Vielleicht aus Dummheit. Vielleicht aber, um so tun zu können, als ob er durch neue Gesetze ohnedies etwas für Österreich tun wolle, aber um immer jemanden im Hintergrund zu haben, der dafür sorgt, dass diese Gesetze wieder aufgehoben werden?

    • Riese35
      19. März 2019 12:22

      @dssm: *****************!
      @Charlesmagne: Ich habe nie eine Sekunde daran gezweifelt, daß Letzteres zutrifft. Das zieht sich wie ein roter Faden durch unsere gesamte Regierungspolitik.

      "Mutig" ist unsere Regierung immer nur dann, wenn es keine Widerstände gibt und die Aktiviät eh für die Katz' ist. So z.B. beim "Migrationspakt". Kein Gesetz gilt nur für jene, die bei der Abstimmung dabei waren UND für das Gesetz gestimmt haben. Kein Gesetz hat für jene keine Geltung, die der Abstimmung fern geblieben sind. Und das ist bei derartigen "Konventionen" nicht anders.

      Einzig Kickl versucht unermüdlich, was er kann.

      Durchschaut das niemand?

  45. Sukkum
    19. März 2019 08:06

    Das Problem kann auch nicht so einfach gelöst werden - weil die Regierung dazu eine Verfassungsmehrheit braucht, die sicher dazu nicht zu haben sein wird!
    Daran scheitert jeder Versuch einer Privatisierung.

    Jeder Landeshäuptling braucht sein eigenes aufgeblasenes ORF Studio um sich für 15 Minuten täglich (ab 19 Uhr) ins Szene setzen zu können. Ansonsten 23 Std und 45 Min dasselbe ORF2 Programm!

    Gegner einer ORF Privatisierung fürchten immer um die damit nicht gegebene Infrastruktur von Fernsehen und Radio. Lächerlich, auch die Telefon und Internetinfrastruktur wird vorwiegend von Privaten aufgebaut und betrieben. Wer braucht noch terrestrisches Fernsehen? Genauso ist die ORF-Karte um empfangen zu können Chuzpe. Übers Internet kann man live sehen, hören und das auch später nachholen - ohne Gebühren.

    Außerdem will jeder Sender möglichst viele Seher haben, auch aus dem Ausland. Beim ORF kann man mit der ORF-Karte ja nur diejenigen erreichen, die brav zahlen! Außer wie bereits angeführt übers Internet - volle Chuzpe!

    Also wird sich zunächst nichts ändern. Nicht einmal der ORF selbst, der früher Regierungssender war und zum Oppositionssender mutierte - ausgenommen die Landesstudios. Auch dort ist die tägliche Hetze gegen die Bundesregierung sehr präsent.

    • dssm
      19. März 2019 08:09

      @Sukkum
      Volksabstimmung!!! Aber halt, die Regierung hat ja ihre diesbezüglichen Wahlversprechen auch auf die lange Bank geschoben.

    • Rau
      19. März 2019 08:24

      Das ist ja überhaupt DER Witz schlechthin. Eigene Landesstudios für eine halbe Stunde Sendezeit/ Tag. Das ist doch verrückt! Da bekommt man doch die Geldverschwendung fast schon unverschämt aufs Auge gedrückt.

    • Charlesmagne
      19. März 2019 10:51

      Der ORF ist so links einzementiert, dass er hoffentlich, wenn man so blöd ist ihn nicht zum Privatsender zu machen, noch lange wenigstens nur Oppositionsfunk bleiben wird. Die Türkisen seien gewarnt, sich jemals noch mit einer linken Partei ins Bett zu legen. Der ORF würde sie in so einer Verbindung wo immer er es kann madig machen und den/die linken Koalitionspartner in höchsten Tönen loben. Außer, wie schon weiter unten angedeutet, auch die Türkisen streben ebenfalls eine EUSSR an.

    • Riese35
      19. März 2019 12:32

      @dssm: Diese Versprechen sind nicht auf die lange Bank geschoben, sondern auf den St. Nimmerleinstag. Wetten, die Direkte Demokratie wird am 29. Februar 2022, knapp vor den nächsten Wahlen, im Nationalrat definitiv beschlossen. Das hält!

      @Charlesmagne: >> "Die Türkisen seien gewarnt, sich jemals noch mit einer linken Partei ins Bett zu legen."

      Das wird nicht kommen, und das haben weder sie selbst noch jemand anderer wie Soros nötig, denn die Türkisen sind selbst die Linke Partei schlechthin. Die Enteignung und Vergesellschaftung passiert laufend auf ganz subtile Weise.

  46. Josef Maierhofer
    19. März 2019 07:46

    Aber warum haben da politische Interessen im ORF was verloren ?

    Einfach privatisieren, jedes Bundesland, jede Partei soll sich selbst einen Sender schaffen, wenn es sich dazu bemüssigt fühlt - und das Geld dafür hat.

    Es ist inzwischen auch in Österreich so, dass es genug Sender gibt, auf die man ohne ORF ausweichen kann.

    Jeder Sender lebt von seinen Hörern und Sehern und jeder Sender kann doch selbst Gebühren einheben, wenn ihm danach ist, wie es etwa SKY TV tut, und die würden es nicht tun, hätten sie keine Kunden dafür.

    Auch die Frage von Übertragungsrechten von bestimmten Veranstaltungen ist leicht zu klären, wenn man, wie es heute auch schon ist, dass man nämlich einen Katalog an frei übertragbaren Veranstaltungen (also für jeden zugänglich, nicht für jeden gratis) herausgibt als Staat.

    Alles andere regelt sich ohnehin durch Angebot und Nachfrage. Wenn etwa ein Veranstalter einer Fernsehgesellschaft exklusive Übertragungsrechte gibt, dann wird er zwar Geld dafür bekommen, aber ob dann sie Bekanntheit der Veranstaltung gefördert wird, steht auf einem anderen Blatt, nämlich auf dem der Konsumenten des Senders, als Beispiel gemeint.

    Irgendwie stufe ich die Medien als Konsumprodukte ein, wo Angebot und Nachfrage den Ton angeben, wie eigentlich bei vielen Lebenssparten.

    Also das Theater um den ORF kann man wirklich nur mit der von Dr. Unterberegr auch genannten Privatisierung erreichen, ich meine da allerdings dazu, ohne Schnörksel für Hinz und Kunz. Es ist Sache der Sendergesellschaften, was sie aus ihren Sendern machen.

    Die 'Zaster Johanna' kann ja 'Radio Niederösterreich' kaufen, wenn sie ein Sprachrohr haben will für ihre politischen Ergüsse.

    Machen wir doch da kein so ein Theater um den ORF, sondern verwenden wir den Einsparungsbetrag für andere Vorhaben (etwa Verbilligung einer Pflegeversicherung, wie Dr. Unterberger meint.)

    Ich würde auch kein Theater um die Mitarbeiter des ORF machen, es gibt ohnehin bei größeren Firmen für solche Fälle Sozialpläne, Ablösebeträge, etc., genau, wie überall sonst, warum eine Extrawurst für den ORF ? Bekomme ich eine Extrawurst, wenn ich Mitarbeiter freisetzen muss ? (Etwa von der Wirtschaftskammer ? Oder so ?)

    Generell meine ich, die Politik soll sich nicht um die Wiederwahl, um Parteipropaganda kümmern, sondern um die anstehenden Entscheidungen und eine davon wäre die ersatzlose Privatisierung des ORF.

    Als Staat Österreich wären wir nur für die Senderinfrastuktur, was Sendemasten und deren Betrieb betrifft, so wie bei den Bahnen für die Schienenanlagen und Bahnhöfe, oder für die Straßen und Autobahnen, aber doch nicht für Konsumgüter, wie dem ORF. Meine Meinung.

    • Weinkopf
      19. März 2019 10:11

      *************!
      Genau so, auch meine Meinung.

    • Charlesmagne
      19. März 2019 10:44

      Danke. 100% d´accord! ***************************

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. März 2019 09:38

      Sg. Hr. Maierhofer, dann werden sie sich einfach die "Parteienförderung" erhöhen und schon haben sie das Geld für "ihren" ORF.....! Das wäre also keine Lösung.
      Nur eine totale Auflösung, inkl. sofortiger Aberkennung aller überhöhten "Renten- und Abfertigungsansprüche" würden diese Probagandanaschinerie stoppen.

  47. keinVPsuderant
    19. März 2019 07:42

    Ja lieber A.U. Problem erkannt, es sind die durchaus hochgeschätzten ORF Landesstudios und die beliebten Bundesländer Radiosender. Und es ist die Wohltat, bei ORF-Sendungen nicht ständig von Werbeeinschaltungen während der Sendung belästigt zu werden. Da einen Weg - der der Mehrheit der Österreicher passt - zu finden, ist auch mit Ihren Vorstellungen kaum möglich!

    • Rau
      19. März 2019 08:09

      Das Konzept ORF ist veraltet. Die Mehrheit der Österreicher will keine Zwangsfinanzierung des ORF egal auf welchem Wege. Das ORF Volksbegehren war entgegen der Berichterstattung darüber schliesslich eines der erfolgreicheren, wenn Sie sich erinnern!

      Der ORF soll zum Pay TV Angebot umgebaut werden, dann erledigt sich das auch mit den Werbeunterbrechungen. Die Linken sollen sich ihre Medien selber zahlen! Auch der linke Teil der Schwarzen.

    • dssm
      19. März 2019 08:11

      Nochmals heute: Volksabstimmung. Es wird sich eine demokratische Mehrheit finden, für dieses oder jenes, aber damit ist die Diskussion beendet.

    • keinVPsuderant
      19. März 2019 09:41

      dssm,
      sofort dafür, wenn der ORF nicht einseitig für sich die Werbetrommel rührt!

    • Riese35
      19. März 2019 12:36

      Richtig, es ist die Wohltat, bei ORF-Sendungen nicht ständig von Werbeeinschaltungen während der Sendung belästigt zu werden. ORF-Sendungen sind in ihrer Gesamtheit Werbeeinschaltungen ohne Unterbrechung!

  48. otti
    19. März 2019 07:41

    Eine großartige Zusammenfassung !

    Wenn einmal zuviel Salz im Glas Wasser aufgelöst ist, nützt auch die Zugabe von Zucker nicht mehr. Es bleibt eine versalzene Lösung.
    Daher ist die EINZIGE Möglichkeit die von Dr. Unterberger beschriebene.

  49. Rau
    19. März 2019 07:27

    Ich will mir gar nicht vorstellen, wie diese Finanzierung aus Steuermitteln ausartet, wenn die Sozis wieder ans Ruder kommen. Diese Regierung schafft da Voraussetzungen (Sicherungshaft für alle, Hetzparagraphen usw), die uns im Fall eines Regierungswechsels schwer auf den Kopf fallen könnten.

    • Cotopaxi
      19. März 2019 07:58

      Da die Schwarze Westachse sowieso Gewehr bei Fuß steht, ist ein Koalitionswechsel ohnedies jederzeit möglich.

    • Rau
      19. März 2019 08:14

      Der Strache entpuppt sich immer mehr als Ablenkungsmanöver. Stammt die Idee der Steuerfinanzierung von ihm. Der Kurz wird es überleben. er nicht, wie seinerzeit schon im ersten Anlauf von Schwarz Blau. Wenn die FPÖ so weitermacht endet diese Regierungszeit genau so wie damals.

    • Cotopaxi
      19. März 2019 08:20

      Strache dürfte ohnedies gesundheitlich angeschlagen sein, auch seine psychische Kraft dürfte verbraucht sein. Mit seinem Raucher-Pfusch ist er überdies denkbar schlecht in die Regierungsverantwortung gestartet. Das Problem ist jetzt nur noch, ihm klar zu machen, dass es Zeit ist zu gehen.

    • Kyrios Doulos
      19. März 2019 09:02

      @Cotopaxi, Sie sprechen mir aus der Seele. Strache hatte einfach ein Ziel für sein Berufsleben gehabt: in die Regierung zu kommen. Das hat er erreicht. Und jetzt tut er nur Eines, nämlich unbedingt (=bedingungslos) und so lange wie möglich Vizekanzler bleiben. Dem opfert er seiner ganze Partei. Dem opfert er aber vor allem die Sehnsüchte, Wünsche und Erwartungen seiner Wähler. Die einzige Alternative in Österreich ist bald keine mehr, wenn sie so weitermacht. Kickl ist die Ausnahme.

    • Ausgebeuteter
      19. März 2019 13:24

      @Rsau
      "Stammt die Idee der Steuerfinanzierung von ihm (Strache)?"

      Nein, er verwendet nur die nun in D und DK verwendete Finanzierungsmethode, nachdem in beiden Ländern die Zwangsgebühren abgeschafft wurden. Vermutlich wird es in Österreich als Kompromiss auch so hinauslaufen. In ein paar Jahren wird sicher ein weiterer Schritt kommen, denn das Konsumentenverhalten verändert sich weiter.

      Unsere Nachbarn D und CH haben sich für eine Art "Kultursteuer" pro Haushalt und niedergelassener Firma entschieden, um den öff.rechtl. Rundfunk zu erhalten. Die Schweiz ist ein Sonderfall, da von der SRG in vier Sprachen TV und Radio produziert wird, was nur durch Werbeeinnahmen nicht möglich gewesen wäre

    • Ausgebeuteter
      19. März 2019 13:25

      Sollte @Rau lauten, bitte um Nachsicht.

    • Haider
      19. März 2019 21:07

      ad Cotopaxi - 19. März 2019 08:20
      Daß VK Strache übermüdet ist, ist für einen jungen Familienvater wohl normal.

  50. OT-Links
    19. März 2019 06:54

    Ja, da ist alles gesagt, danke! Dass die Gebühren nunmehr den Steuertopf entnommen werden sollen, sorgt für noch weniger Tranparenz als ohnehin schon. Der ORF gehört zu den reichsten Rundfunkanstalten der Welt. Jetzt kann man die Qual der unbeliebten Gebührenerhöhungen ablegen und einfach nehmen, was man so "braucht" (eh ned mehr...)
    https://www.krone.at/504963

    https://diepresse.com/home/kultur/medien/4961523/ORF-gehoert-zu-reichsten-Rundfunkanstalten

  51. Ausgebeuteter
    19. März 2019 06:50

    Meine kurze Forderung zur 2.464 Worte-Analyse:
    ORF privatisieren ohne Zwangsabgaben!

  52. Tegernseer
    19. März 2019 06:21

    OT Utrecht:

    Warum ist in diesem Fall von Erdogan nichts zu hören, handelt es sich ja um einen türkischen Staatsbürger!

    • OT-Links
      19. März 2019 06:55

      Weil sie Scheißer sind...

    • Rau
      19. März 2019 07:31

      Der wahnsinnige hat mit dem Anschlag in Christchurch ein public viewing veranstaltet. Würde man das bei Islamistischen Anschlägen machen, wir hätten eine TV Serie mit 20 Staffeln zu 15 Episoden, rechnet man alle mohammedanischen Anschläge weltweit.

      Wer diesen Menschen noch hofiert der kann nicht dicht sein

    • glockenblumen
      19. März 2019 08:21

      @ Tegernseer

      weil der Utrechter Türke wahrscheinlich genau in seinem Sinne gehandelt hat
      und wenn er Christen erschossen hat, ist es dem Rest der Welt offenbar gleichgültig, Empörung und Entsetzen zeigt man nur, wenn es sich um moslemische Opfer handelt, immer wieder: Messen mit zweierlei Maß :-((

    • Rau
      19. März 2019 08:28

      Die Mohammedaner in deren Herkunftsländern sind ihnen auch egal. Eigentlich geht's nur um die Mozlems hier in Europa. Die müssen gehegt und gepflegt werden, und zwar alle Sorten davon, radikale wie gemässigte. Ohne Komplizenschaft der Eliten, würde dieser Islamisierungsprozess ja gar nicht stattfinden

    • Kyrios Doulos
      19. März 2019 09:10

      Soeben sehe ich, wie die Mohammedaner im neuseeländischen Parlament "beten" und die Premiereministerin die Mohammedaner im Parlament arabisch begrüßt. Man kann die Abscheu vor Terror ausdrücken, ohne dieser gewalttätigen, diktatorischen und intoleranten Ideologie des ISlam die Reverenz zu erweisen.

    • Tegernseer
      19. März 2019 14:39

      Und hiermit schließt sich der Kreis (doch nicht OT):

      "Polizei: Utrecht-Schütze kannte seine Opfer nicht!"
      https://www.krone.at/1885913

      Der ORF hat bis zuletzt darüber berichtet, dass es sich eher um eine Beziehungstag handeln könnte.

    • Tegernseer
      19. März 2019 14:39

      ...meinte natürlich "Beziehungstat"

  53. byrig
    19. März 2019 03:22

    Eine tolle Analyse vom Blogmaster,sicher so nirgendwo zu bekommen.
    Kurz gefasst gehts für mich um eines,egal ob der ORF gebühren-oder steuerfinanziert ist,und darum sollte es auch primär dieser Regierung gehen:
    Dass diese unerträgliche einseitige permanente Linkspropaganda in diesem Medium endlich beendet wird,dass dort nicht Typen wie Wolf und Konsorten auf unsere Kosten frech agieren können,gegen den Wählerwillen,dass endlich ehemalige Sozialistenführer wie Wrabetz abgesetzt werden.
    Darum gehts in Wirklichkeit,das sei auch der FPÖ ins Stammbuch geschrieben,die sich immer noch einen offensichtlich schon leicht senilen Vertreter im ORF leistet der überfordert ist.
    Bislang ist die ÖVP sowieso eine Enttäuschung mit dem offensichtlich geschichtlich blanden Blümel,der die Bedeutung der permanenten Linkspropaganda im Staatsfunk ORF nicht erkennt.
    Die Zeit läuft ab...ob Kurz das Problem erkennt scheint fraglich.

    • Templer
      19. März 2019 06:01

      *************!!!
      Und wie AU richtig analysiert hat sind die Landeshauptmänner die größte Hürde, vor allem die Mikl- Leitner entpuppte sich als altschwarz Linke LandeshauptftauI*nn.

    • FranzAnton
      19. März 2019 07:03

      @Landeshauptfrau: Beasgte Lady offenbarte ihre Gedankenwelt mit dem letztklassigen Sager: "Her mit der Marie". Meine Wertschätzung hat sie seither verloren. Wieso sie Landeshauptfrau werden konnte, wirft auch ein bezeichnendes Licht auf ihre Partei.

    • Konrad Hoelderlynck
      19. März 2019 07:17

      Das konservative Lager hat die wahre Bedeutung des Medienklaviers und wie man darauf spielt, bis heute nicht erkannt.

    • Nestor 1937
      19. März 2019 08:45

      Ganz einfach: Blümel gehört ausgetauscht!

    • Kyrios Doulos
      19. März 2019 09:16

      @byrig: Kurz erkennt das Problem, er sieht es aber nicht als Problem. Er will, daß es so oder so ähnlich bleibt. Kurz ist intelligent, fleißig, handwerklich geschickt. Er weiß schon, was er tut. Daß er nicht dem Volk DIENT, ist mittlerweile wirklich klar. Er dienst seiner eigenen Zukunft.

    • Charlesmagne
      19. März 2019 10:02

      @ Kyrios Doulos und alle **************************
      Kurz ist, wie VdB (vgl. jüngstes Interview in der „Welt“) ein „glühender Europäer“ und hängt an der Leine eines Potentaten, dessen Namen hier zu nennen, den Vorwurf des Antisemitismus nach sich ziehen könnte. Das erklärte Ziel dieser glühenden Europäer ist die Errichtung einer EUSSR (Europäische Union Sozialistischer Sowjet Republiken).
      Das Eintreten aller Parteien für den Altkommunisten als Bundespräsident war ein deutliches Zeichen dafür, wohin der Weg gehen soll.
      Kurz hat das vor der Wahl nicht verschwiegen. So gesehen spielt er wenigstens mit offenen Karten. Der Wähler verschließt jedoch die Augen und will diese gar nicht sehen.

    • kremser (kein Partner)
      19. März 2019 12:59

      Kurz ist leider eher Teil des Problems als der Lösung, dass kann man jetzt nach einiger Zeit dieser Regierung im Amt sagen. Alles oder fast alles, was wir hier seit Monaten besprechen, geht nur auf das Koalitionsabkommen und die Initiative der FPÖ zurück.





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