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Die dümmstmögliche Antwort

Nein, nein, nein: Terror gegen Moscheen kann niemals die richtige Antwort sein auf den Terror gegen Synagogen, katholische Kirchen, koptische Gotteshäuser, Weihnachtsmärkte oder israelische Städte. Das sind genauso schwere Verbrechen, die mit aller Deutlichkeit verurteilt werden müssen. Ein globaler terroristischer Religionskrieg kann keinesfalls die Lösung der Probleme sein, die der Welt primär durch radikale Interpretationen des Islam bereitet worden sind. Dennoch –

Dennoch sei auch in der Stunde des Verbrechens von Neuseeland dreierlei gesagt:

  1. Noch immer ist die Zahl der Terror-Verbrechen, die in irgendeinem Zeichen des Islam begangen worden ist, ein Vielfaches größer als alle anderen zusammen, egal ob man die Anschläge der letzten zwölf Monate hernimmt oder die der letzten zehn Jahre. Das ist Faktum, auch wenn jetzt von manchen Seiten versucht wird, ein Ist-gleich-Zeichen zu setzen.
  2. Es hat auch schon bisher viele Anschläge auf Moscheen gegeben – die aber seltsamerweise in Europa kaum Echo fanden: Denn das waren immer moslemische Terrorakte auf andere Moslems gewesen, die halt den einen Moslems irgendwie nicht passten (etwa die Schiiten einigen Sunniten nicht).
  3. Vor allem von linken Gruppen wird nun wieder triumphierend verbreitet werden: Das Schlimmste auf der Welt ist eben doch der weiße Mann. Und sie werden plötzlich ihr Lieblingswort vergessen haben: das vom "Einzelfall".

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